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Presseberichte Veranstaltungen (Seite 15)

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ALLER ZEITUNG vom 23. Mai 2005
Mit Trommelklang an den Start geschickt
Meinersen (vk). “So etwas hat Meinersen noch nicht erlebt”, sagen die, die dabei waren und klingen hochbegeistert. Die
Neuauflage des Meinerser Abendlaufs am Freitag hat alle vorigen in den Schatten gestellt. Die traditionsreiche Laufveran-
staltung, die in der Vergangenheit schon einmal einzuschlafen drohte, entwickelte diesmal Volksfestcharakter. Rund 2000
Gäste kamen ins Pappelstadion, 550 davon hatten sich Startnummern geholt. “Das ist ein absoluter Rekord”, freute sich
Organisator Thomas Brehm. “Meinersen könnte noch zur Läuferhochburg werden.” Denn 122 Läufer stammen aus der Ge-
meinde, 41 davon starteten auf der Zehn-Kilometer-Strecke, auch das ein Rekord.
Bemerkenswert war außerdem die Stimmung im Stadion und an der Strecke. Die Trommelwölfe am Jugendtreff waren “der
absolute Hammer”, so die Meinung vieler Läufer, die dem Rhythmus gute Zeiten zu verdanken hatten. Die E-Jugend des
SV stand am Start und feuerte die Läufer an. Das Abendlaufbrötchen etablierte sich bei seinem ersten Auftritt in der Öffent-
lichkeit direkt als Rennsemmel, Drehorgel-Helmut spielte Ziehharmonika und die Kinder tobten auf der Hüpfburg. Läufer,
Zuschauer und Organisatoren äußerten sich voller Zufriedenheit.
Die Veranstaltung war bestens organisiert, um Stress und Pannen zu minimieren: Brehm hatte die 50 Helfer aus Meinersen
und dem SV erstmals in drei Teams aufgeteilt. Sie schickten zunächst die 57 Wanderer und Walker auf die Strecke. Für
die Walker waren die Bedingungen nicht ganz optimal, da sie sich Zieleinlauf und Zeitnahme gewünscht hatten. “Das werden
wir im nächsten Jahr verbessern”, versprach Brehm. ==>
Ergebnisse (Excel) / Lauf-Cup 4/11

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 23. Mai 2005
Neuer Teilnehmerrekord beim Westersteder Volkslauf
Rhodo-Lauf: Fast 800 Aktive mit dabei - Westerloyer siegt beim Halbmarathon - Gute Bedingungen

Von Manfred Hollmann
Westerstede. Großer Erfolg für die neue Organisationscrew des Westersteder Volkslaufs, nunmehr offiziell “Rhodo-Lauf”
genannt. Auf Anhieb gelang es dem Team der TSG-Laufgruppe um Dr. Gerold Becker, die Teilnehmerzahl auf rund 800 zu
schrauben. Jeweils etwa 300 nahmen am Kinderlauf und am 10/5-km-Lauf und 200 am Halbmarathon teil. Es war eine
Lauf-Veranstaltung für alle, sowohl für Leistungs- als auch für die Breitensportler und dem jungen Laufnachwuchs. Erstmals
gingen auch Walker und Nordic-Walker über die Strecke. Auch mit dem Wetter hatte man Glück, nachdem zunächst am
Morgen Regen drohte. Doch es klarte sich auf und so konnte ein trockener, sonniger Rhodo-Lauf-Tag stattfinden.
Schon beim Mini-Lauf für Kinder herrschte allerbeste Stimmung auf dem Gelände beim Hössensportplatz. Mit einem tollen
Endspurt gewann Keno Hinrichs aus Westerloy. Kurz danach wurden die Teilnehmer des Halbmarathons auf die Reise ge-
schickt. Ebenfalls nicht aufzuhalten war ein Aktiver aus dem Nachbarort. Stefan Schwengels vom TuS Westerloy ging vom
Start weg an an die Spitze und gab die nicht mehr ab. In guten 1:18:50 Std. war er als Erster im Ziel. Kurz danach folgte
Andreas Radke von den “Bären” Oldenburg.
Eine große Gruppe versammelte sich schließlich auch zum Start beim Lauf über die 10- und 5 Kilometer. Schnellster war
Jürgen Reents aus Wilhelmshaven, der 19:23 Minuten brauchte knapp vor Frank Bartsch von der Emder LG in 19:53
Minuten. Am 5-km-Lauf nahmen ansonsten sehr viele Schüler und Schülerinnen teil. Insgesamt konnte Gerold Becker ein
positives Fazit der Volkslaufveranstaltung ziehen. Die vielen Mühen im Vorfeld hatten sich gelohnt. Auch im nächsten Jahr
soll es wieder einen Rhodo-Lauf in Westerstede geben.
==> Ergebnisse (bei Mika Timing)

WESERMARSCH ZEITUNG vom 23. Mai 2005
Der Sieger lässt‘s ganz locker angehen
Citylauf: 757 Männer, Frauen und Kinder sorgen für einen erneuten Teilnehmer-Rekord
Von Jens Milde
Nordenham. Den Veranstaltern des Nordenhamer Citylaufes ist das Glück treu geblieben. Auch bei der achten Auflage
des Wettbewerbs am vergangenen Sonnabend strahlte die Sonne. Und einmal mehr wurde ein neuer Teilnehmer-Rekord
aufgestellt - obwohl diesmal kein Rennen für Inline-Skater angeboten wurde. Insgesamt 757 Männer, Frauen und Kinder
machten mit. Kein Wunder, dass das Organisationsteam des SV Nordenham um Harald Peplau mehr als zufrieden war.
 Der Citylauf ist ein Wettbewerb für Jung und Alt. Der älteste Teilnehmer war 74, die jüngste Teilnehmerin gerade einmal
fünf Jahre alt. Sie ging beim 830-Meter-Lauf an den Start, mit dem der Wettkampftag am frühen Nachmittag begann. 517
Kinder aus fast allen Nordenhamer Grundschulen beteiligten sich. Angefeuert von ihren Eltern, rannten die Jungen und
Mädchen mit viel Ehrgeiz um die Wette. Schließlich ging es um den Wanderpokal der NWZ. Die Trophäe für die schnellste
Schulklasse sicherte sich die 3b der Grundschule Süd. Spannend ging es auch beim 3000-Meter-Lauf der fünften und
sechsten Klassen zu. Hier holte sich die 6R2 der Luisenhofschule den Wanderpokal der OLB.
Die Königsdisziplin des Tages, den 10 000-Meter-Lauf, entschied Frerk Schenker für sich. Der ehemalige Nordenhamer,
der zurzeit in Göttingen studiert, nutzte den Lauf als Vorbereitung auf die Niedersachsen-Meisterschaft über 5000 Meter,
die in drei Wochen in Hameln stattfindet. Sein Trainer hatte ihm mit auf den Weg gegeben, es locker angehen zu lassen.
Frerk Schenker hielt sich daran, und trotzdem dauerte es mehr als eine Minute, bis der nächste Läufer die Ziellinie über-
querte.
Noch gemächlicher als der Sieger über die zehn Kilometer ließen es die Walker angehen, die erstmals am Citylauf teil-
nahmen. Angesichts der Tatsache, dass Walking und Nordic-Walking zurzeit boomen, war Peplau von der Beteiligung
etwas enttäuscht. Gerade einmal zehn Walker und vier Nordic-Walker absolvierten die Strecke. Peplau hofft, dass es im
nächsten Jahr mehr werden. “Es geht ums Dabeisein und um das Gemeinschaftserlebnis. Der Wettkampfgedanke spielt
keine Rolle”, ermunterte der Organisator zum Mitmachen.
Rund 100 Helfer waren im Einsatz. Sie sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Nach den Worten von Peplau gab es zum
Glück nur kleinere Blessuren zu behandeln. ==>
Ergebnisse

ZEVENER ZEITUNG vom 24. Mai 2005
Den Staatsforst laufend erkunden
225 Teilnehmer beim Hepstedter Ummellauf -- Marleena Schulz siegt über 5000 Meter -- Olaf Erich Zweiter
über 10 000 Meter
Hepstedt.
Bereits zum dritten Mal richtete die Lauftreffsparte des SV Eintracht Hepstedt/Breddorf am Wochenende einen
Lauf durch den Staatsforst Ummel aus. Die Resonanz war mit über 225 Teilnehmern in den Kategorien Bambinis, Schüler
sowie Waldlauf und Walking über 5000 und 10 000 Meter gut.
 Die Lauferöffnung oblag den Bambinis. Sie starteten über 800 Meter auf den Hepstedter Sportplatz unter kräftigem App-
laus und Anfeuerungsrufen der Zuschauer und ihrer Eltern. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde mit ihrem Namen, eine
Medaille sowie ein Eis für ihre Leistungen. Im Anschluss starteten die Schüler über einen 2,6 Kilometer langen Parcours.
Damit niemand von der Strecke abkam, begleitete Lauftreffchef Rainer Schröder die Schüler per Rad. Jannek Lührs aus
Alfstedt belegte Platz eins vor Lasse Rosebrock aus Nartum und Omke Brase aus Hepstedt. Auch alle Schüler durften sich
über eine Urkunde und ein Eis freuen.
Pünktlich um 10.30 Uhr wurden die Teilnehmer des Hauptlaufes auf die Strecke geschickt. Über Rasen, Sand, Teer,
Waldboden und Kopfsteinpflaster querten die Leichtathleten den Ummel und viele Hepstedter Feldwege. Schnellster Läufer
über 10 000 Meter war Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord. In gerade einmal 33:56 Minuten passierte der Ge-
winner vor dem Zweitplatzierten Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg (37:21) und dem Drittplatzierten Michael Wittkuhn vom
TuS Klein Meckelsen (38:32) die Ziellinie. Bei den Damen setzte sich über 10 000 Meter Ute Vehlow-Dieckmann (TV
Sottrum) in 43:29 Minuten vor Jutta Hager (47:20) und Christine Fuchs (48:12) durch. Beide starteten für das stark ver-
tretene Team vom Bremer Brustkrebs Überlebenslauf.
In der Herrenkonkurrenz über 5000 Meter platzierten sich Sven Wajemann vom LT Bothel mit einer Zeit von 19:23
Minuten vor Werner Stelljes (20:15) vom TSV Gnarrenburg und Thomas Schelske (20:30) vom SV Taaken. Bemerkens-
wert in dieser Konkurrenz war insbesondere die Leistung des bereits 63-jährigen Werner Stelljes. In der Damenklasse über
5000 Meter hatte die aus Wilstedt stammende Marleena Schulz (startete für TuS Huchting/Bremen) keine Probleme, den
Lauf in 21:05 Minuten zu gewinnen. Mit fantastischem 2:22 Minuten Vorsprung verwies sie Katrin Schliephake (23:27)
vom TSV Walle und Gabriele Laudan (23:59) vom TSV Worpswede eindeutig auf die Plätze. Beeindruckend war hier die
Leistung der erst zwölfjährigen Pia Warnken vom TuS Tarmstedt. Sie startete in der Klasse Schülerinnen B und belegte mit
26:03 Minuten einen guten vierten Platz.
Beim (Nordic-)Walking über 5000 und 10 000 Meter wurden zwar die Zeiten gestoppt, es wurden allerdings keine Platz-
ierungen vergeben. Ohnehin wurden beim Ummellauf nicht nur die Titelgewinner ausgezeichnet. Mit einer tollen Leistung der
Organisatoren Johann Otten, Rainer Schröder sowie Sprecher Hans-Jürgen Erdmann und Rennleiter Klaus de Vries
brachte es das Rechenzentrum in kürzester Zeit fertig, allen Teilnehmern eine persönliche Urkunde mit der gelaufenen Zeit
auszudrucken und zu überreichen. Gewertet wurden Gesamtergebnis sowie - ab einem Alter von 30 Jahren - alle Klassen
im Fünfjahresabstand. Alle Ergebnisse finden sich im Internet unter der Adresse
www.ummel.de

ALTKREIS ZEITUNG vom 25. Mai 2005
Volkslauf Isernhagen mit mehr Teilnehmern als je zuvor
Von wegen "no sports" / Zwei Drittel Jugendliche
Isernhagen (fri). "Zum ersten Mal war auch der Bürgermeister für ein Grußwort vorbeigekommen." Andreas Liedtke,
Organisator des TSV Volkslaufes Isernhagen war zufrieden. Mittlerweile zum achten Mal starteten die Teilnehmer auf ihren
unterschiedlichen Distanzen rund um das Gelände des Turn- und Sportvereins. Und wiederum konnten die Organisatoren
mehr Teilnehmer als im Vorjahr in ihren Starterlisten notieren. Rund 450 Läufer waren diesmal "Auf der Heide" am Start.
"2004 waren es noch 400", so der aufgrund des Umfangs der Veranstaltung erstmals eingesetzte Volkslauf-Pressewart
Detlef Haffke.
Viel wichtiger als die Teilnehmerzahl sei hierbei der Anteil der jungen und jugendlichen Läufer. In den Läufen für Teilnehmer
der Jahrgänge 1990 und jünger waren insgesamt 340 Starter im Feld vertreten. "Wir wollen die Kinder und Jugendlichen an
den Sport allgemein heranführen", so Haffke weiter zum Anliegen der Volkslauf-Organisatoren. "Egal welcher Sport", er-
gänzt Haffke noch schnell, um die generelle Bedeutung von körperlicher Aktivität in jungen Jahren zu betonen. Zahlreiche
Untersuchungen belegen nicht nur die günstigen Auswirkungen von Sport auf die Entwicklung des Körpers, auch die sozi-
alen Auswirkungen sind beachtenswert. Stichwort: "Sozialkompetenz". In Vereine und im Sport mit Gleichgesinnten kann sie
erworben und weiter verbessert werden. Der legendäre Ausspruch "no sports" des britischen Premiers Winston Churchill ist
überholt.
Sieger und Platzierte
Ach ja, Sieger und Platzierte sind natürlich wie in jedem Jahr zu vermelden. Lokalmatador Elmar Gerdes aus Burgwedel,
regelmäßigen Besuchern von Volksläufen nicht nur vom Silvesterlauf in Großburgwedel bekannt, erwies sich an diesem Tag
über 10 Kilometer als unschlagbar. 36:17 Minuten waren nicht zu unterbieten. Auf die Plätze kamen Jörg Szymlet und
Andreas Seidl. Bei den Damen über diese Distanz siegte Vera Sommerfeld mit 45:02 Minuten vor Inga Schuhback und
Raphaela Reschke. Zehn-Kilometer-Vorjahressieger Jürgen Bressem wählte diesmal die kurze Distanz über 5,3 Kilometer
und siegte auch dort. Den Vorjahresbesten Jens Kreide und Peter Vandl blieben nur die Plätze. Bei den Damen nahmen
Susanne Seidel als Siegerin und Claudia Bührke sowie Annabell Köhler auf den Plätze das Siegerpodium ein.
Ergebnisse

HAMBURGER ABENDBLATT vom 25. Mai 2005
Volkslauf in Salzhausen
714 Aktive sorgen für neuen Teilnehmerrekord
Salzhausen.
Gleich um 160 Teilnehmer übertroffen wurde der bisherige Rekord des "Wald- und Wiesenvolkslaufs in Salz-
hausen" - Die neue Bestmarke liegt nun bei 714 Aktiven. Neben dem allgemeinen Laufboom ist die immer größer werdende
Teilnahme von Schulklassen ein Hauptgrund für die Steigerung. So beteiligten sich an der siebten Ausgabe des Laufes zwölf
Schulklassen, zehn aus Salzhausen und zwei aus dem nahen Amelinghausen. Eine besondere Prämie für die Klassenkassen
bekommen die vier teilnehmerstärksten Teams. "Für die Schüler hat so ein Lauf Eventcharakter, der das Zusammengehörig-
keitsgefühl stärkt", sagte Cord Köster, erster Vorsitzender des gastgebenden MTV Salzhausen.
Das Laufen wirklich etwas für "Jedermann" ist, zeigte sich an den Ergebnislisten, wo sogar einige Siegerinnen verzeichnet
sind, die nicht unbedingt einem Verein angehören. "Es ist den Aktiven selbst überlassen, anzugeben, für wen sie starten.
Doch laufen und gewinnen können eben auch Aktive, die keinem Verein angehören", sagte Köster, der außerdem den
familiären Rahmen des Laufes betonte. So wird unter anderem von Frühstück über Mittag bis hin zu Kaffee und Kuchen
komplett für das leibliche Wohl gesorgt. Diesmal nicht im Einsatz, aber für die Zukunft wieder geplant, sind Kinderbetreu-
ung und das Aufspielen einer Musik-Band. Im Einsatz befanden sich hingegen 50 Helferinnen und Helfer, unter ihnen acht
Feuerwehrleute und zwei Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes. Die Sanitäter mußten zum Glück kaum eingreifen,
waren zur Stelle, als ein Mädchen beim Schülerinnenlauf einen Fußanbruch erlitt. Weitere Verletzungen auf der anspruchs-
vollen und abwechslungsreichen Strecke durch Wald und Wiese wurden nicht gemeldet, obwohl die Aktiven an manchen
feuchten Stellen mitunter durch knöcheltiefen Morast liefen, wenn sie nicht genügend aufpaßten.
Eine weitere Steigerung der Teilnehmerzahl hält Köster für möglich, da die weiträumige Sportanlage in Salzhausen als Start-
und Ziel-Bereich genügend Platz bietet. Allerdings müßte dann über eine weitere Teilung von Wettbewerben nachgedacht
werden. Diesmal waren bereits die 1000- und 2000-Meter-Schüler-Läufe für Mädchen und Jungen getrennt gestartet
worden. (ml) ==>
Ergebnisse

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 27. Mai 2005
Hohe Sprünge und schnelle Läufe
Gute Ergebnisse bei Leichtathletik-Abend des TuS Alfstedt auf der Sportanlage in Oerel
Oerel
(hhk). 52 Starter aus sechs Vereinen gingen kürzlich beim 1. Springer- und Läuferabend des TuS Alfstedt auf der
Sportanlage in Oerel bei guten äußeren Bedingungen an den Start. Eine herausragende Leistung erzielte der A-Jugendliche
Patrick Poppe aus Oese für die Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten. Im Stabhochsprung übersprang er 4,01 mtr
und meisterte erstmals die 4-Meter-Marke. Sein Vereinskamerad Sebastian Stelljes übersprang 3,50 m. Bei der männlichen
Jugend B war Arne Lütje (Ostendorf/TuS Alfstedt) mit übersprungenen 2,60 m nicht zufrieden. Im Gegensatz dazu konnte
der Mehrkämpfer im Hochsprung seine persönliche Bestleistung um zwölf Zentimeter auf 1,68 m steigern. Bei der weib-
lichen Jugend übersprangen Lisa Schröder (TuS Grünendeich-Steinkirchen) mit 2,50 m und Janina Schmidt vom gast-
gebenden TuS Alfstedt (2,20 m) die Qualifikationshöhe für die Landesmeisterschaften.
Im Weitsprung erzielte Antonja Kröger (Berliner SC/W15) mit 5,09 m die größte Weite vor Miriam Buck (Ebersdorf/TuS
Alfstedt), die in der Frauenklasse auf 4,87 m kam und Sarah Schlierkamp (Hipstedt), die für den TSV Bremervörde in der
Altersklasse W 14 auf 4,64 m sprang. Im Hochsprung erzielte die Berlinerin Filiz Schenk (W13) mit 1,52 m vor Miriam
Buck (1,48 m) die beste Leistung.
Den Weitsprungwettkampf der Jungen (M14) gewann der Bremervörder Tobias Krieglsteiner mit 4,78 m vor den Ver-
einskollegen Patrick Poppe (4,31 m) und Fynn Beuttenmüller (4,16 m). Poppe gewann den 1000 Meter-Lauf in 3:28,9 min.
Den Hürdensprint über 100 m gewann Lisa Schröder bei der weiblichen Jugend B in 15,7 sek vor Inga Blendermann
(Hesedorf/TuS Alfstedt) und Henrike Berdel (Oerel/TuS Alfstedt), die beide in 17,7sec ins Ziel kamen. Über die Mittel-
strecke hinterließ Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde) einen starken Eindruck. Im 800m-Lauf erreichte sie die gute Zeit von
2:31,7 min. Sie qualifizierte sich damit für die Landesmeisterschaften Ende Juni in Wilhelmshaven.
Ergebnisliste / Den kompletten Bericht über die Bremervörder Leichtathleten finden Sie hier

ALLER ZEITUNG vom 28. Mai 2005
Schloss-Lauf: Harter Kampf gegen die Hitze
(sch).
Härteprüfung für die Athleten: Beim 15. Gifhorner Abendlauf um den Schloss-See hatten die Teilnehmer gestern vor
allem mit einem zu kämpfen - der brütenden Hitze. An Rekorde wie im Vorjahr war nicht zu denken. Beim Blick auf die
mitgelaufenen Uhren schüttelten die Läufer nach Rennende nur die Köpfe. Selbst Sascha Diehr, souveräner Sieger über
10.000 Meter, gab zu: “Ich laufe lieber bei Kälte. Die letzten Kilometer waren schon sehr hart.” Die Entscheidung fiel bei
den Herren auf der zweiten der vier Runden um den Schloss-See, als der Vorjahressieger seinen Teamkollegen Mirco
Appel und den 42-Jährigen Rolf Schwabe distanzierte.
Bei den Frauen setzte Katrin Bröger ihre Siegesserie fort: Sie gewann wie schon am vergangenen Freitag in Meinersen. Die
spätere Zweite, Ilka Schreinecke, hielt eine Runde mit, dann war Bröger nicht mehr zu stoppen. Ein positives Fazit zog der
Organisator Dirk Heumann: “Wir sind sehr zufrieden mit der Jubiläumsveranstaltung und wollen den Schloss-Lauf auch im
nächsten Jahr ausrichten.”
Ergebnisse: 10 km (Frauen): 1. Katrin Bröger (MTV Braunschweig), 39:54 Minuten; 2. Ilka Schreinecke (VfL Wolfsburg), 40:59; 3. Ulla
Hornbostel (TSV Arminia Vöhrum), 44:42. 10 km (Männer): 1. Sascha Diehr (VfL Wolfsburg), 33:22; 2. Mirco Appel (VfL Wolfsburg), 33:45;
3. Rolf Schwabe (VfB Fallersleben), 33:49. 5 km (Frauen): 1. Estra Schlageter (Polizei SV Braunschweig), 22:01; 2. Claudia Bührke (MTV
Beedenbostel), 22:35; 3. Leonie Krauß (GW Gifhorn), 25:10. 5 km (Männer): 1. Christoph Triebold (SV Allerbüttel Biathlon), 18:00; 2. Daniel
Ganz (SV Brackwede), 19:37; 3. Herbert Jesse (ohne Verein), 19:38.
==> Ergebnisse Abendlauf / Ergebnisse Lauf-Cup

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 30. Mai 2005
Landesrekord für Stabhochspringer Karl Ochs
Senioren-Sportfest mit großer Resonanz und guten Weiten und Zeiten – Viele Athleten mögen die Wärme beim
Laufen
Von Anke Bayer-Thiemig
Delmenhorst. Landesrekord! Für Karl Ochs fast eine Selbstverständlichkeit. Der Sportlehrer hat mit dieser Höhe im Stab-
hochsprung “nur” seinen eigenen Rekord von 2,71 Metern eingestellt. Der 67-Jährige übersprang erst 2,72 Meter, legte
dann noch “einen drauf” und besiegelte seine gute Leistung mit 2,75 Meter. “Haltet ruhig die Latte fest”, rief er, als er noch
einen weiteren Versuch über 2,81 Meter wagte, der allerdings scheiterte. “Mir fehlt hier die Konkurrenz”, so Ochs, “die
mich sicherlich mitgerissen hätte.”
Ochs, der zehn Jahre lang Zehnkampftrainer in der Region Hannover war, Gründer des City- und daraus entstandenen
Hannover-Real-Lauf sowie des Hannover-Marathons, hat vor einem Jahr den Stabhochsprung neu entdeckt. Trainiert wird
er von Jürgen Rudert (AK 55), der selbst drei Mal in Folge Deutscher AK-Meister (Halle und Freiluft) in gleicher Disziplin
wurde. Ochs, der für den TuS Empelde startet, hat früher schon im Stabhochsprung drei Meter gesprungen, allerdings als
eine Einheit beim Zehnkampf. Als er im letzten Jahr erneut “seine Leidenschaft” entdeckt hat, knackte er noch in jenem Jahr
Bezirks- und Landesrekord.
Das Wetter spielte bei dem Senioren-Sportfest mit den gleichzeitig ausgetragenen Regionsmeisterschaften mit. 40 Vereine
hatten 100 Teilnehmer gemeldet. Das Organisationsteam um Gudrun Wiemer (Eintracht) war sehr zufrieden. Allzu oft sind
Leichtathletik-Meetings förmlich “ins Wasser gefallen”. “Ich bin mit dir zufrieden”, so ein weiterer Sportler nach dem Lauf
zu sich selbst. Ostendorf baut sich gerne selber auf, er gehört schon fast ins Delmenhorster Stadion. Denn es gibt kaum
einen hiesigen Lauf-Wettkampf ohne den Oldenburger. “Es müssen 33 Grad im Schatten sein, dann bin ich zufrieden”, sagt
der 62-Jährige, der nicht umsonst heimlich der “Hitzeläufer” genannt wird. Mit 17:59,68 Minuten über 5000 Meter unterbot
er seit eineinhalb Jahren erstmals seine 18-Minuten-Grenze. Bester 5000-Meter-Läufer war mit einer Zeit von 16:12,96
Minuten der Delmenhorster Frank Mäusner, der jetzt für die LG Bremen-Nord unterwegs ist. Auf Rang eins seiner Alters-
klasse (AK) kam der Delmenhorster Michael Gottschalk (LC 93) mit 19:22,66 Minuten und wurde damit Regionsmeister.
 Auch Birgit Bischof (LGG Ganderkesee) war mit ihrer Zeit von 14,16 Sekunden über 100 Meter zufrieden. “Die Muskel
sind weicher, wenn es warm ist”, erklärt auch sie den guten Umgang mit der Wärme. Nach langer Wettkampfpause wollte
sie unter 15 Sekunden laufen. Ziele sind bekanntlich da, um sie zu erreichen. Auch sie wurde Regionsmeisterin.
“Ich wollte 40 Meter werfen.” Auch Dr. Albrecht Günther schien gelassen. Zwei Würfe mit dem Diskus hat er ins Netz ge-
setzt (“passiert, wenn die Drehung nicht lange genug gehalten wird”), einer war ungültig. Sein bestes Ergebnis waren 38,04
Meter. Kontrahent Kurt Riep (TV Hude) schien “nach einer Wanderwoche” ein wenig geschwächt. Mit 41,55 Meter
(Bestweite in diesem Jahr 46,84 Meter) darf er zufrieden sein. Beide Herren (AK 65) werden nächste Woche bei den
Senioren-Landesmeisterschaften in Wunstorf dabei sein. Strahlende Augen hatte “Altstar” Joachim Kitzel. Der 82-Jährige
hatte tagelang in seinem Garten geübt, wollte mit dem Hammer über die 17,50-Meter-Marke hinaus kommen. Mit 18,47
Metern kann er sein Ergebnis sehen lassen. ==>
Ergebnisse

WESER KURIER vom 30. Mai 2005
Die Attraktion sprang nicht hoch genug
Asiens Hochsprungmeister war bekanntester Name beim Meeting "Run for Help" / Bremer Starter zufrieden
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Am Sonnabend startete er noch in Eppingen, gestern Abend flog Jean Claude Rabbath in Richtung Singapur.
Zwischendurch war der Asienmeister im Hochsprung die sportliche Attraktion beim Run for Help, dem großen Leichtath-
letik-Meeting des SV Werder auf Platz 11. Mit mäßigem Erfolg, wie nach dem Wettbewerb feststand: Rabbath, dessen
Bestleistung bei 2,27 Meter liegt, überwand in der Pauliner Marsch nur 2,15 Meter und verletzte sich dabei noch leicht am
Oberschenkel. Natürlich war der 27-Jährige mit dieser Leistung nicht zufrieden. Vorgenommen hatte er sich 2,20 Meter,
mit denen Eike Onnen (Hannover) den Hochsprungwettbewerb schließlich gewann. Das Wetter war genau richtig, Sonne
und rund 25 Grad sorgten für ideale Bedingungen. Ob es an der spärlichen Zuschauerkulisse auf Platz 11 gelegen hat? "Ich
mag viele Leute beim Springen", hatte Rabbath bereits beim Einspringen erzählt. "Heute ist es mehr wie ein Training, aber
zu Saisonbeginn ist das okay." Womit wir der Erklärung für seine schwache Leistung immer näher kommen. Denn in den
Bereich seiner Bestleistung wollte der Libanese zu diesem frühen Zeitpunkt ohnehin nicht springen. Diesen Fehler hatte er
vor einem Jahr begangen, weshalb seine Teilnahme bei den olympischen Spielen in Athen mit 2,25 Metern und Platz 17
nicht gerade zum Erfolg geriet. Geärgert haben sich die Organisatoren des Run for Help über das Abschneiden ihres Zug-
pferdes aber vermutlich nicht. Da Rabbath sowieso gerade in Deutschland weilte, trat er für 250 Euro an - normalerweise
beträgt sein Startgeld rund 2000 Euro.
Ganz ohne finanzielles Nachhelfen konnte Janina Geils zum Start beim Meeting ihres Vereins bewegt werden. Trotzdem
sorgte sie mit dem vierten Platz über 200 Meter für das aus Bremer Sicht erfreulichste Ergebnis: Die 25,21 Sekunden be-
deuteten zudem persönliche Bestleistung und die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften. Ebenfalls zufrieden
dürfte Jana Loock (BLT-Komet) mit dem sechsten Platz über die 100 Meter (12,26 sek.) sein.
Für die Highlights sorgten indes die auswärtigen Starter: Rainer Schulze (Wilhelmhaven) brach mit 10,54 Sekunden den
Meetingrekord über die 100 Meter aus dem Vorjahr. Die 4x100-Meter-Staffel der LG Weserbergland stellte in 47,62 Se-
kunden ebenso eine neue Meeting-Bestleistung auf wie Dirk Rieckmann (Kiel) über die 110 Meter Hürden. Bemerkens-
wert zudem die 11,85 Sekunden von Maren Schulze (Berlin) über die 100 Meter. Ob auch die Spendensumme - der
eigentliche Grund des Run for Help - in Rekordhöhen getrieben wurde, stand erst am späten Abend fest. In jedem Fall
dürften die insgesamt guten Leistung wieder eine Summe von rund 5000 Euro erbracht haben. Sie kommt in diesem Jahr
der Kinder- und Jugendfarm in Habenhausen zu Gute. ==>
Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 30. Mai 2005
Tausende von Zuschauern an der Strecke
Leichtathletik: Thomas Bruns (Meppen) und Christiane Spallek (Wilhelmshaven) gewinnen 10-km-Rennen
Von Edzard Wirtjes
Emden. Eine Riesenstimmung herrschte am Sonnabend in der Emder Innenstadt: Mehrere tausend Zuschauer säumten die
Strecke und bereiteten den insgesamt 2400 Finishern des diesjährigen Matjeslaufs der Emder LG einen begeisterten Em-
pfang. Streckenrekorde fielen in den 13 verschiedenen Kategorien nicht. Die Organisatoren notierten mit großer Freude
insbesondere die starke Beteiligung im Nachwuchsbereich: Mehr als 60 Prozent der Meldungen entfielen auf Kinder und
Jugendliche. Entscheidenden Anteil an diesem positiven Trend hatten die Emder Schulen und Kindergärten.
Im Hauptlauf über zehn Kilometer erreichten 504 Akteure das Ziel. Der 2500 Meter lange Rundkurs war umsäumt von
Zuschauern und erinnerte an Stimmungsbilder, die von etablierten Marathonveranstaltungen wie in Hamburg oder Berlin
bekannt sind. Förmlich von der Menge getragen wurde Gesamtsieger Thomas Bruns (Union Meppen). Er lief einen sou-
veränen und ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Der Angriff auf den Streckenrekord fiel der Hitze zum Opfer, die Zeit
von 32:14 Minuten bedeutete für den Emsländer dennoch eine beachtlich gute Leistung. Platz zwei ging an den Oldenburger
Henrik Endl. Bester Ostfriese war Stephan Harms (Emder LG) auf Platz drei. Bei den Frauen reichte es für Inga Jürrens
(Emder LG) zu Platz zwei. Die frischgebackene Siegerin des Ostfrieslandlaufes benötigte 40:39 Minuten und verwies Irmi
Hartmann (Norder TV) auf Platz drei (41:46). Die Gewinnerin Christiane Spallek (LG Wilhelmshaven) lief gute 38:27
Minuten und war von den beiden ostfriesischen Verfolgerinnen nicht aufzuhalten.
Auf der Strecke über fünf Kilometer wurde der früher viele Jahre für Emden startende Valentin Harwardt (Eitorf) Zweiter
(16:58 Minuten). Er musste sich nur dem Siegburger Junior Lars Bühler beugen, der in 16:11 Minuten gewann. Verausgabt
hatte sich Harwardt damit nicht, er startete anschließend auch noch über 10 000 Meter - und belegte Rang fünf im Gesamt-
klassement.
Über fünf Kilometer wurde der Emder Thilko Boekhoff hinter Gerhard Kröger (Damme) Vierter, ein gutes Ergebnis
schaffte auch Fußball-Schiedsrichter Peter Bartsch (SuS Emden) als Fünfter. Im 5000-Meter-Rennen der Frauen gab es
ebenfalls zwei Podestplätze für Ostfrieslands Teilnehmer: Marina Barkhoff (Fortuna Wirdum) kämpfte sich in 21:24 Min.
als Zweite nur vier Sekunden vor Imke Aden (TuS Hinte) ins Ziel. Den Lauf entschied Manuela Schulz von der LG Wil-
helmshaven (20:25) sicher für sich.
Mit den kürzeren Strecken war der 15. Matjeslauf am Mittag eröffnet worden. 250 Kindergartenkinder beteiligten sich am
sogenannten “Wattje- Lauf” über 800 Meter. Der Larrelter Kiga war sogar komplett am Start. Danach gab es acht “Jule-
Läufe” über 1500 Meter. Etwa 750 Schüler nahmen diese Distanz in Angriff. Die älteren Schüler-Jahrgänge absolvierten
2,5 Kilometer, hier lagen 300 Meldungen vor.
Am Rande der 15. Auflage gab es auch noch einige Jubiläen zu feiern. Christian Eckel, laufaktiver Chef der Emder Nord-
seewerke, hat als einziger Teilnehmer alle bisherigen Matjesläufe mitgemacht. Zum zehnten Mal in Emden dabei war Dimitry
Akischen. Der international erfolgreiche Starter über 800 Meter reist jeweils aus der Emder Partnerstadt Archangelsk zum
Matjeslauf an. Die Emder LG zog eine rundum positive Bilanz. Ein Teilnehmerrekord war bei den Wettervorhersagen nicht
zu erwarten, dafür lief, durch umgesetzte Erkenntnisse aus den Vorjahren, die Auswertung sehr viel schneller. "
Inga Jürrens, Siegerin des Ossiloops, wird Zweite über 10 000 Meter vor Irmi Hartmann.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 30. Mai 2005
Matjeslauf in Emden: Thomas Bruns läuft allen davon
Inga Jürrens bei den Frauen auf Platz zwei
Emden (mik). Den 15. Matjeslauf in Emden entschied Thomas Bruns (Union Meppen) klar für sich. Nach 32:14 Minuten
erreichte er nach zehn Kilometern das Ziel und deklassierte seine Verfolger. Henrik Endl (DSC Oldenburg) landete mit
35:06 auf Platz zwei, Stephan Harms (Emder LG) kam nach 35:15 ins Ziel. Bei den Frauen hatte Christiane Spallek (LG
Wilhelmshaven) mit 38:27 Minuten die Nase vorn. Für Ossiloop-Siegerin Inga Jürrens (Emder LG) reichte es mit 40:38 nur
für Platz 2. Irmi Hartmann (TV Norden) lief mit 41:46 auf den dritten Platz.
641 Läufer waren für den Matjeslauf am Sonnabend gemeldet. 509 kamen ins Ziel. Wegen der brütenden Hitze mit über
30 Grad hatten es sich einige Sportler noch anders überlegt. Als gegen 16 Uhr der Startschuss in der Emder Innenstadt fiel,
setzte sich Thomas Bruns direkt vom Feld ab. Er machte Tempo. Der Meppener ist kein Unbekannter. Bereits bei der
ersten Ossiloop-Etappe brachte er als “rasender Tagesläufer” die Konkurrenz aus dem Trab. In Emden sorgte er nun er-
neut für eine Überraschung. Bereits nach 2,5 Kilometern hatte Bruns mehrere hundert Meter zwischen sich und das Läufer-
feld gebracht, und der Abstand wuchs. Nach fünf Kilometern hatte der 26-Jährige das Läuferfeld bereits eingeholt, hielt ein
enorm hohes Tempo. Nach zehn Kilometern erreichte er schließlich das Ziel. Mit seiner Leistung war der Meppener den-
noch nicht zufrieden. “Ich wollte gerne unter 32 Minuten laufen, aber es war einfach zu heiß.” Auch sein Verfolger Henrik
Endl aus Oldenburg hatte mit den Temperaturen zu kämpfen. Gemeinsam mit Bruns war er noch im Trainingslager gewesen.
Doch das Tempo seines Vorläufers konnte auch er nicht halten. Völlig erledigt kam auch der dritte Stephan Harms ins Ziel.
“Die Hitze steht auf der Straße”, beschrieb er die Laufbedingungen.
Für die schnellste Frau des 15. Matjeslaufs waren die hohen Temperaturen kein Problem. “Ich laufe gerne, wenn es warm
ist”, erklärte Christiane Spallek im Zieleinlauf. Sie sei noch relativ flauschig gelaufen, die Stimmung an der Strecke sei super
gewesen, sagte sie noch, bevor es zum Wasserfassen ging. Für die Emderin Inga Jürrens lief es am Samstag nicht so gut.
“Es war mir einfach zu warm auf der Straße”, sagte die diesjährige Ossiloop-Gewinnerin. Nach der ersten Runde habe sie
total schwere Beine gehabt und überlegt, aufzugeben. “Aber, wer einmal aufgibt, der gibt immer auf.” Der Ossiloop-Zweite
Jörn Schmidt aus Aurich wechselte beim 15. Matjeslauf die Seiten. Er hatte sich ein gut gekühltes Schattenplätzchen in-
mitten der Zuschauer gesucht. “Das wäre mir nach dem Ossiloop jetzt einfach zu anstrengend gewesen”, schmunzelte er.
==> Ergebnisse

ZEVENER ZEITUNG vom 30. Mai 2005
Teufelinnen und Transvestiten laufen nachts durch Wilstedt
23. Auflage des Abendvolkslaufes "Wilstedt bei Nacht" mit 3317 Teilnehmern und urigen Gestalten
In Kursiv: Korrekturen durch Webmaster
Wilstedt (dd). Die Lauftreffsparte des MTV Wilstedt und zahlreiche Helfer leisteten einmal wieder ganze Arbeit. Zum 23.
Mal gab es am vergangenen Freitag in Wilstedt hervorragende Leichathletik zu später Stunde. Trotz großer Hitze noch in
den Abendstunden wollten es sich 3317 Läufer aller Disziplinen nicht nehmen lassen, aktiv an diesem Spektakel teilzu-
nehmen.
Die Kinder waren die ersten, die sich bei noch beachtlichen Temperaturen auf den Parcours durch den Ort begeben durften.
Start und Ziel war jeweils der von vielen Besuchern gesäumte Wilstedter Sportplatz. Die Starter des Mini-Laufes waren aus
den Jahrgängen 1994 und jünger und wurden um 20.30 Uhr auf eine 1000 Meter lange Strecke geschickt. Bei den Jungen
erreichten vier Läufer das Podest, bei den Mädchen wurden drei Starterinnen gekürt. Ingo Freiling (Worpswede) erreichte
mit 3:26 Minuten den ersten Rang, gefolgt von Arne Krüger aus Bremen (3:33 Minuten). Jan Nicolas Wolter (Oyten) und
Felix Topp (Osterholz-Scharmbeck) passierten gemeinsam bei 3:37 Minuten die Ziellinie. Mareike Och (LGK Verden) hieß
die Siegerin bei den Mädchen. Sie benötigte 3:48 Minuten, um sich gegen Carolin Kahrs (Alfstedt, 3:48 Minuten) und
Laura Sinkenberg (Bremen, 4:00 Minuten) durchzusetzen.
Während der Laufkommentator Gerhard Heins den Siegern die Präsente und Medaillen übergab, liefen sich die Starter des
10 000 Meter-Hauptlaufs langsam warm. Um 21 Uhr gab der Radio-Bremen-Moderator und begeisterte Triathlet Andreas
Schnur den Startschuss. Rund 1000 Läufer gingen auf die erste 5000-Meter-Runde, die zweimal durchlaufen werden
musste. Die Untergründe, auf denen die Läufer unterwegs sind, wechselten vom Rasen des Sportplatzes auf Teer und
Pflaster im Ort. Der Sieger in diesem Jahr hieß wieder Joaguin (Joaquim) Pedro (LG Bremen-Nord). Er verteidigte seine
im letzten Jahr in Wilstedt errungene Läuferkrone und schaffte die 10 000 Meter in beachtlichen 32:50 Minuten. Ihm folgten
der Zweite des letzten Jahres, Gerrit Lubitz (SG Buntentor Bremen), in 33:35 Minuten und Stefan Bädermann (TuS Bergen)
in 33:55 Minuten. Bei den älteren Jahrgängen der Herren setzte sich mit fast drei Minuten Vorsprung Torsten Naue (LG
Bremen-Nord) in 32:55 Minuten durch. Der mehrfache Sieger der Vorjahre verwies Heiko Gode (ATS Buntentor, 35:28
Minuten) und Jürgen Hold (TSV Verden, 35:30 Minuten) auf die Plätze zwei und drei.
Bei den Damen gewann Christina Wilkens (ohne Verein) in 39:36 Minuten mit einem deutlichen Vorsprung vor Tina Verse-
mann (TV Sottrum) 41:16 Minuten und Stephanie Weber (OSC Bremerhaven) 41:50 Minuten. In der Wertung der älteren
Jahrgänge setzte sich Barbara Imgraben (TV Britzingen, TuS Zeven) durch. Die gebürtige Zevenerin war ganz aus dem
Schwarzwald angereist, um die Konkurrentinnen Rebecka Weise-Jung, ohne Verein, (LG Bremen-Nord) 38:13 Minuten
und Andrea Schmökel, LG (LC) Hansa Stuhr, 43:41 Minuten) zu besiegen.
Bei der 5000-Meter-Joggingrunde, die um 21.25 Uhr gestartet wurde, stand bei vielen Startern der Spaßgedanke und ein
Konditionstest im Vordergrund. Einige wilde Gestalten, wie Frauen als Teufel und Männer als Frauen verkleidet, hatten sich
zur Begeisterung der Zuschauer unter die Läufer gemischt, die eine lockere Stimmung vermittelten. Dennoch waren die er-
reichten Zeiten der Platzierten beeindruckend. Hikmet Liftei, (Ciftci) TV Langen, gewann bei den Herren in 16:05 Minuten
vor Frank Themsen (LG Bremen-Nord) mit 16:31 Minuten und Olaf Erich (TSV Gnarrenburg) mit 16:54 Minuten.
Bei den Frauen stürmten zwei Schwestern auf die Plätze eins und zwei. Schlaomi (Schoami) setzte sich mit 18:10 vor
Sarischwer (Sarischa) Bieser (beide SG Findorf) 18:15 Minuten durch. Sonja Ellmann vom Delmenhorster TV wurde mit
19:06 Dritte.
Die letzten Starter des Abends waren die Walker, die sich gegen 21.30 Uhr ebenfalls auf die 5000-Meter-Runde machten.
Startschütze Andreas Schnur ließ es sich auch bei den Walkem nicht nehmen, die La-Ola-Welle vor dem Start einige Male
durch das Starterfeld gehen zu lassen und so die tolle Stimmung weiter zu schüren.
"Die Atmosphäre war wieder einmal außergewöhnlich", resümierte ein glücklicher Lauftreffspartenleiter Heiko Lundt. "Wir
hatten zu 2400 Voranmeldungen knapp 1000 Nachmeldungen, dass ist das drittbeste Ergebnis nach dem vergangenen und
dem Jahr 2002, in denen 3624 und 3346 Läufer dabei waren."
Das tolle Feuerwerk der Pyrotechniker bildete traditionell den krönenden Abschluss eines außergewöhnlichen Leichtath-
letikfestes, was vom Sprecher Gerhard Heins gekonnt moderiert wurde. Alle Läufer, die sich durch die tolle Stimmung der
vielen Zuschauer im Ort und am Sportplatz sowie der zahlreichen Bands im Ort und der einheizenden Musik des DJ am
Sportplatz begeistert hatten, konnten sich bis tief in die Nacht auf dem Sportgelände an den Getränkeständen ordentlich
versorgen. ==>
Ergebnislisten gibt es von dieser Veranstaltung bekanntlich nicht !

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 31. Mai 2005
Reckewells Rekord
87 Starter beim Drawehn-Höhenweg-Lauf - Schnelle Debütanten
Clenze (dm). Der Vorsprung von Jörg Reckewell beim Drawehn-Höhenweg-Lauf am Sonntag war so groß, dass mancher
Streckenposten gefürchtet haben mag, seine Verfolger hätten sich verlaufen. Doch die Organisatoren von der IGAS Wend-
land um Veranstaltungsleiter Hermann Walther hatten die 35-Kilometer-Strecke von Schmessau nach Clenze so gut mar-
kiert, dass alle 87 Langstrecklerinnen und Langläufer den richtigen Kurs absolvierten. “Da hätte man schon die Augen zu-
machen müssen, um sich zu verlaufen”, war am Ziel von einer Läuferin zu hören. Da musste sich der neue Streckenrekordler
Reckewell bei der Siegerehrung den Applaus mit Hermann Walther teilen, der den Höhenweg-Lauf zum vierten Mal mit
Liebe zum Detail vorbereitet hatte. Reckewell verbesserte bei seinem einsamen Lauf an der Spitze des 28-köpfigen Lang-
streckenfeldes die Bestzeit um über eine Minute auf 2:24:09 Std. Der Triathlet vom MTV Dannenberg hatte sich erst am
Morgen des Rennens zum Start entschlossen, weil es am Sonntag mit knapp über 20 Grad erheblich kühler war als am
hitzerekordverdächtigen Tag davor. Die stark gesunkenen Temperaturen bescherten den Veranstaltern ein gutes Dutzend
Nachmelder.
Hinter Reckewell liefen Organisator Walther und sein IGAS-Trainingskamerad Wolf Stahlknecht die ersten 25 Kilometer
gemeinsam. Dann setzte sich Stahlknecht ab, der das Ziel nach guten 2:41:54 Std. erreichte und ebenso wie Walther
(2:43:08 Std.) nur noch der schnellsten Männer-Staffel über 35 km der Vortritt lassen musste. Wie erwartet, siegte Kerstin
Wiethake vom Post-SV Uelzen hinter vier Männern in 2:49:46 Std. bei den Frauen. Mit schnellen Debüts über die schwere
Strecke mit vielen Anstiegen und Bergabpassagen, die sich zu rund 500 Höhenmeter summieren, glänzten Tilo Frenzel
(Sporting Lüchow) als Fünfte in 2:53:48 Std. und Marion Lippe (IGAS) als zweitschnellste Frau in 3:16:07 Std. Hinter ihr
lief Irmela Wilck (IGAS) nach 3:17:56 Std. auf dem Sportplatz in Clenze ins Ziel. Unter den Top-Ten der Männer über-
raschten der Radsportspezialist Oliver Meyer (IGAS) als Achter in 3:02:40 Std. sowie Christian Köthke (M55) aus Gor-
leben als Zehnter in 3:06:21 Std.
Über 15 Kilometer gewann Tobias Schrader (IGAS) mit 1:05:40 Std. knapp vor Helmut Schulz (Polizei Dannenberg) in
1:06:02 Std. Bei den Frauen siegte die B-Jugendliche Sina Mayhack (IGAS) in 1:15:13 Std. vor Silvia Behn (SC Lüchow)
1:17:02 Std. Im Staffelwettbewerb dominierte der MTV Himbergen bei den Männern in 2:39 Std. vor den laufstarken
Badminton-Spielern aus Clenze, die nach 2:46 Std. das Ziel erreichten. ==>
Ergebnisse

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 31. Mai 2005
Mit Ziel Gesamtsieg machte sich Läufer Detlef Bleiker auf den Weg
Delmelauf findet zum 14. Mal trotz immenser Wärme Athleten mit Ausdauer
Delmenhorst
(abt). "Ich bin sehr schnell angegangen”, Detlef Bleiker wollte beim 14. Delmelauf den Gesamtsieg. Bei
hochsommerlichen Temperaturen mussten entlang der Delme 34,2 Kilometer bis zur Quelle in Twistringen gelaufen werden.
Hierbei führte der Lauf nicht nur über Asphalt- und Plasterstraßen, sondern auch über Wald- und Feldwege. Trotz der an-
spruchsvollen Strecke war Bleiker in 2:45:14 Stunden als erster Läufer im Ziel. Und zwar dort, wo er vor acht Jahren
seinen ersten Lauf gewagt hat, allerdings auf der kürzeren Distanz des angebotenen "Scout-Run” über 23,3 Kilometer.
Dieser wird für die Läufer angeboten, die erst ab Harpedt in die Delmelaufstrecke einsteigen wollen. Bleiker, der wie er
sagt "immer ins Ziel kommt” beklagte die zu wenigen Wasserstationen. Es waren nur alle fünf Kilometer Erfrischungsstände
für die 35 Teilnehmer ab Adelheide und 31 Läufer sowie sieben Walker ab Harpstedt aufgebaut. Was ihn allerdings freute,
war, dass er zum ersten Mal Preisgeld für seinen Sieg bekommen hat. Auch wenn es nur ein kleiner Betrag war, er wird
sicherlich in seine Läufer-Erinnerungen mit eingehen. Zweiter der Gesamtstrecke wurde Ulli Preuss, Löhe-Läufer, in 2:58:21
Stunden vor der ersten Frau die einlief, Ute Vehlow-Diekmann, TV Sottrum, in 2:59:12 Stunden.
Sieger auf der ebenfalls angebotenen Scout-Run-Strecke wurde Dr. Henning Schwarz in 1:43:59 Stunden vor Peter
Göbber, Delmelauf, in 1:52:45 und Jens Göretzlehner, Team Laufrausch Oldenburg, in 2:01:27 Stunden. Mit 2:22:50
Stunden sicherte sich Jutta Fehlberg, die im letzten Jahr über die lange Distanz als erste Frau im Ziel war, den zweiten Platz
in der Frauenwertung vor ihrer Vereinskameradin Irmgard Damaschke-Wohning, die nach 2:25:18 Stunden das Ziel er-
reichte. In der Männerwertung Scout-Run kam Wolfgang Lindenthal in 2:21:54 Stunden auf den elften Rang (alle LC 93
Delmenhorst). Bei den Walkern über ebenfalls 23,3 Kilometer kam von sieben Teilnehmern der zur Eintracht Delmenhorst
gehörende Rudolf Hanisch in 3:14:02 Stunden als Sieger ins Stadion.
Gisela und Fritz Grünefeld (Radsportverein Urania) hatten vor 14 Jahren die Idee, einen Delmelauf anzubieten. Ursprünglich
als Radstrecke geplant, wurde es durch Nichteignung für Räder eine Laufstrecke. “In den Anfängen hatten wir über 100
Teilnehmer”, so Grünefeld. Der Zieleinlauf hieß damals noch "Wasserturm Delmenhorst”. Auch die Zeiten haben sich ge-
ändert. War früher der 3. Oktober für den Delmelauf freigehalten worden, ist es seit vier Jahren "auf Grund des Wetters”
der Mai. Längst gibt es einen eigenen Verein "Delmelauf”. Seine Aufgaben sieht der Verein in der Organisation und Durch-
führung von Ausdauerveranstaltungen wie Volksläufe und Duathlons. ==>
Ergebnisse

DIE HARKE (Nienburg) vom 1. Juni 2005
Die Hitze beflügelt Hadiya
Viele geben auf, doch der 2. Spargellauf erweist sich rundherum als gelungene Veranstaltung
Von Hans-Hermann Göbbert
Nienburg. "Es war die Hölle! Schon nach der ersten Runde klebte mir die Zunge am Gaumen und der Mund war knochen-
trocken. Ich hatte Mühe, Luft zu bekommen. Das wollte ich mir nicht länger antun", stöhnte einer der zahlreichen Aussteiger
beim 2. Nienburger Spargellauf, der sich zu einer "Hitzeschlacht am Weserwall" entwickelte. Temperaturen deutlich jenseits
der 30-Grad-Marke hatten viele bereits angemeldete Ausdauerspezialisten von einem Start abgehalten, etliche stiegen
während der Rennen aus. Dennoch gab es ein in jeder Hinsicht gelungenes Läuferfest, das auch in den kommenden Jahren
seinen festen Platz im Nienburger Veranstaltungskalender haben muss.
Das größte Feld kam bei den Schülerläufen über
1000 Meter zusammen. Weit über 200 Mädchen und Jungen versammelten sich altersklassenweise am Start auf der
Langen Straße in Höhe des Rathauses. Sie hatten trotz der Hitze die wenigsten Ausfälle und sorgten für eine Zunahme der
Teilnehmer im Vergleich zum Premierenjahr.
Sportlich drückte der 23-jährige Philipp Brouwer vom LC Paderborn der Veranstaltung seinen Stempel auf. Er gewann die
Läufe über fünf und zehn Kilometer und musste sich dabei nicht einmal verausgaben, so groß war seine Überlegenheit. Bei
den Schülerinnen über 1000 m machte die Hitze Hadiya Haido vom SSV Rodewald am wenigsten zu schaffen. "Das ist
mein Wetter", behauptete die Elfjährige und legte mit hervorragenden 3:50 Minuten die insgesamt schnellste City-Runde hin.
Auch die beiden Folgenden blieben noch unter der Vier-Minuten-Schallmauer: Marla Möllhoff von der GS Steimbke in
3:58 min und Maren Kettel vom MTV Liebenau in 3:59 min.
Die auswärtigen Schüler waren den Nienburgern klar überlegen. Mit 2:57 min erzielte der 15-jährige Dominik Franke von
der SG Diepholz das beste Ergebnis für den Kilometer, gefolgt von seinem Bruder Sebastian, der lediglich acht Sekunden
zurücklag. Position drei ging an Alexander Blanke von der SG Rodenberg, für den 3:28 min gestoppt wurden. Erst als
Fünfter in 3:42 min überquerte der elfjährige Jörn Kühlcke vom ASC Nienburg die Ziellinie als bester Kreis-Nienburger.
 Im Rennen über 5000 m ging der Paderborner Philipp Brouwer vom Start weg voll zur Sache. Seine Gegner ließ er regel-
recht stehen. Nach 16:05 min war er im Ziel. Da gab es für Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau nichts zu holen, der
aber mit dem zweiten Platz in beachtlichen 17:09 min voll zufrieden war. Uwe Franke von der SG Diepholz lief nach 18:23
min über die Ziellinie. Als zweitbester Lokalmatador wurde Manfred Dachs vom VC Nienburg in 18:31 min ordentlicher
Vierter. Als einzige Dame blieb Sylvia Kuhlenkamp vom MTV Liebenau unter 20 Minuten und gewann in 19:51 min.
Susanne Seidel vom VSV Benthe wurde Zweite in 20:58 min vor Katrin Haumann vom SC Marklohe in 22:25 min.
Auch wenn er sich während der ersten Runden des Zehn-Kilometer-Rennens noch sichtbar zurückhielt, ließ Philipp
Brouwer zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Anfangs blieben der für den OSC Oldenburg
startende Norman Ihle aus Erichshagen sowie Björn Rusche von der Holtorfer SV dran, aber nach der halben Distanz
machte der Paderborner Dampf und konnte auch schon nach 35:10 min zum Duschen gehen. Rusche wurde mit 38:48 min
Zweiter, während Ihle aufgab.
Nicole Krinke von der JG Oyle entschied das Damenrennen über die vier Stadtrunden souverän für sich. 43:04 min wurden
für die Holtorferin gestoppt. Aber auch Karin Haake vom TSV Lemke zeigte sich bestens vorbereitet und wurde in an-
ständigen 45:34 min Zweite. ==>
Ergebnisse  

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Juni 2005
Hilde Steinke und Holger Grigat vorne
Leichtathletik: Erfolge beim RVB-Jümmelauf / 180 Teilnehmer bei der Premiere
Detern (ätz). Mit dem ersten RVB-Jümmelauf versucht der TuS Detern eine alte Volkslauftradition in der Samtgemeinde
Jümme wieder aufleben zu lassen. Zu der Premiere kamen 180 Läufer, Walker und Nordic Walker, die bei idealen Beding-
ungen auf Strecken zwischen einem und elf Kilometern aktiv waren. Schnellster bei den Kindern über 1000 Meter unter 40
Mädchen und Jungen war Mathis Reis vom TuS Detern in 4:14 Minuten. Schnellstes Mädchen war Sara Weelborg aus
Selverde in 4:37 Minuten.
Die Teilnehmer der langen Strecken starteten gemeinsam im Jümmiger und Barger Hammrich. Über elf Kilometer setzte sich
unter 51 Läufern bei den Männern Holger Grigat vom TV Norden in 37:07 Minuten klar gegen Gerd Wolzen vom VfL
Germania Leer durch, der 39:15 Minuten benötigte. Der dritte Platz ging an Willehard Drees aus Strücklingen in 40:06
Minuten.
Bei den Frauen siegte Hilde Steinke (Concordia Neermoor) in 57:59 Minuten vor der Jugendlichen Janina Borchert aus
Filsum (58:46). Dritte wurde Heike Dirks (Fortuna Logabirum) in 63:20 Minuten.
Auf der 5 km Strecke gewann der Jugendliche Mirko Schneider (VfL Germania Leer) in 21:57 Minuten vor Jürgen Schmidt
vom TuS Detern in 22:29 Minuten. ==>
Ergebnisse (PDF)

WESER KURIER vom 6. Juni 2005
Favoritensieg in Gröpelingen
Jan Oude-Aost gewinnt 7. Citylauf / Mehr als 500 Läufer am Start
Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Mit über 500 Läufern, davon allein 264 im Schüler- und Jugendlauf über 2,5 Kilometer, hat sich der 7. Gröpel-
inger Citylauf, ausgerichtet von den Vereinen TuRa, SG Oslebshausen und Kultur vor Ort, unter den gut besuchten Bremer
Laufveranstaltungen etabliert. Neben der Masse zeigte sich über die zehn und fünf Kilometer aber auch läuferische Klasse
im Bremer Westen.
Mit Jan Oude-Aost (SV Werder) siegte im Hauptlauf über zehn Kilometer in 32:38 Minuten eines der Aushängeschilder der
Bremer Langlaufszene. Trotz der Abwesenheit weiterer Asse wie Torsten Naue oder Frank Themsen aus Bremen-Nord -
sie feierten in Worpswede die Hochzeit von Frank Themsen - gerieten die vier Cityrunden keineswegs zum Langweiler,
schließlich ging es für den Werderaner auch um eine gute Zeit. "Der Lauf passte gut in meinen Trainingsaufbau. Jetzt beginnt
bei mir langsam das Marathontraining für den 25. September", sagte Jan Oude-Aost. Damit lüftete er auch das Geheimnis
um seinen Start beim Bremen-Marathon - im Herbst wird er so einer der Anwärter auf den Titel des schnellsten Bremers
sein. Nach ihm überquerten in Gröpelingen Florian Sayer (34:55) und Nico Farr von der LG Osnabrück (35:02) den Ziel-
strich. Bei den Frauen hatte Andrea Schmökel von der LC Hansa Stuhr in 42:58 Minuten vor Anja Lösch (51:02) und
Kathrin Möller (51:10) die Nase vorn.
Über die kürzeren Strecken absolvierte Hikmet Ciftci (TV Langen) einen Doppelstart - und holte sich einen Doppelsieg.
8:06 Minuten über 2,5 Kilometer und 16:39 Minuten über fünf Kilometer bedeuteten jeweils den Gesamterfolg. Hinter ihm
platzierten sich Cyril Prolhac (2,5 km, 9:12) sowie Adrian Quickstern (5 km, 17:14). Da die eine Cityrunde allerdings für
Erwachsene nicht ausgeschrieben war, gebührt hier Kevin Neumann (LG Bremen-Nord) in 9:15 Minuten der erste Rang.
Sein weibliches Pendant war über die 2,5 Kilometer Natta Duncan (Gesamtschule West), die 10:25 Minuten benötigte.
Über die fünf Kilometer unterbot Philipp Thielen (LG Nord) in 20:15 Minuten den Bremer Landesrekord der B-Schüler
um satte 52 Sekunden und holte sich den Sieg in seiner Altersklasse. Davon nur noch ein kleines Stück entfernt ist seine
Vereinskameradin Laura Lietz, die in 21:50 Minuten die weibliche Konkurrenz über die zwei Cityrunden gewann.
Ergebnisse (PDF)

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 6. Juni 2005
Super-Stimmung im Schlamm
Brunnenlauf: Ein Stadtteil auf den Beinen beim Volks(auf)lauf in Eversten
Von Julia Sellner
Oldenburg. Schlammbespritzt und mit roten Köpfen legen die kleinen Läufer die letzten Meter hinter sich, mobilisieren
unter den anfeuernden Rufen der Zuschauer ihre letzten Kräfte und erreichen schließlich das Ziel. Auch zum fünften Mal war
der 2400 Meter Lauf für Kinder und Jugendliche ein voller Erfolg und bereitete den Teilnehmern trotz des feuchten Wetters
viel Freude. “Das Laufen macht total viel Spaß. Ich war letztes Jahr schon dabei und trainiere regelmäßig”, erzählt die
zwölfjährige Marie Sgraja vom AGO.
Doch auch sportbegeisterte Erwachsene konnten ihre Schnelligkeit am Sonntag beim Everstener Brunnenlauf unter Beweis
stellen. Neben dem zehn Kilometer langen Volkslauf und dem Schnupperlauf für Jedermann organisierte der TuS Eversten
erstmalig einen Firmenlauf, der mit einer Streckenlänge von 4444 Metern auch für weniger fitte Arbeitnehmer zu bewältigen
war. 16 Teams von verschiedenen Unternehmen stellten sich dieser sportlichen Herausforderung und waren begeistert von
der neuen Idee. “Auf der Strecke können wir Arbeitskollegen gemeinsam Spaß haben und nebenbei noch etwas für unsere
Gesundheit tun”, freut sich Gerhard Grieb, Mitarbeiter der Firma Peguform. Weiterer Ansporn war außerdem die Aussicht
auf Pokale.
1500 gingen an den Start, Tausende säumten die Strecke. Begeistert von der großen Resonanz war Gerd Fabian vom Or-
ganisationsteam: “Wir haben zwar schlechtes Wetter, aber dafür eine Super-Stimmung. Der Regen scheint die Läufer und
Zuschauer nicht zu stören, und für den Firmenlauf bekommen wir sehr viel positive Resonanz.”  Dafür, dass alles gut lief und
jeder den Brunnenlauf genießen konnte, sorgten rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter, die an der Laufstrecke Getränke aus-
schenkten, in der Sporthalle Kuchen verkauften oder bei der Siegerehrung Preise vergaben. ==>
Ergebnisse

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 7. Juni 2005
9. Klein Ilseder Volkslauf / 318 Läufer und Walker erreichen das Ziel
Die Lauftreff-Abteilung des TV Klein Ilsede hatte in den zurückliegenden Jahren bei ihren Volksläufen schon deutlich
besseres Wetter zu bieten. “Der guten Stimmung haben die widrigen Witterungsbedingungen aber nicht geschadet”, stellte
Organisator Erwin Bußmann nach der neunten Auflage am Wochenende fest. Lediglich zu Beginn der Veranstaltung war es
im Zielbereich etwas menschenärmer als sonst. Nieselregen und Wind hielten so manchen lautstarken Fans anfänglich von
einem Besuch ab. Auch einige der 380 angemeldeten Walker und Läufer verzichteten auf einen Start, der ein oder andere
gab auf. Am Ziel konnten 318 Teilnehmer die Glückwünsche von Bußmann, der gewohnt fachkundig die Rennen komm-
entierte, in Empfang nehmen.
Das größte Teilnehmerfeld versammelte sich zum 10 000-Meter-Start. 108 Läufer und 11 Läuferinnen erreichten das Ziel.
Während der Sieger Dominik Schrader bereits nach 32:23 Minuten die Ziellinie überquerte, brauchte Henry Rezonja
(Salzgitter AG) über eine Stunde. Rang zwei ging an Bastian Dobrick (SV Eickenrode) in 33:03 vor dem vereinslosen Lars
Kristian Bode, der 35:44 Minuten benötigte. Den Sieg beim 6. Lauf der Salzgitter AG trug Rainer Lindemann in 36:12
Minuten davon. Er verwies Frank Gruhn (37:00) und Friedhelm Wiedemann (38:03) auf die Plätze.
In der Damenkonkurrenz war die vereinslose Bianca Weide-Jentsch in 41:55 Minuten nicht zu schlagen. Karin Heinrich von
der LG Salzgitter (42:32) und Lokalmatadorin Felicitas Anschütz (44:19) folgten auf den Plätzen. Anschütz hatte zuvor
schon zwei Rennen über 3000 und 5000 Meter erfolgreich bestritten. Über 3000 Meter wehrte sie den Angriff ihrer Ver-
einskameradin Anke Gardewin erfolgreich ab. Die erfahrene Anschütz siegte in 11:37 Minuten vor der A-Schülerin, die
11:55 Minuten benötigte. Über 5000 Meter siegte Felicitas Anschütz in 20:54 Minuten und mit über 30 Sekunden Vor-
sprung vor Sabine Krumpen-Müller (Läufer-Team Oker). Nina Cramm (TV Klein Ilsede) kam in 22:06 Minuten als Dritte
ins Ziel.
Im 3000-Meter-Lauf der Männer setzte sich Favorit Johannes Raabe (LG Hannover) in 10:05 Minuten vor Rainer Linde-
mann von der Salzgitter AG (10:11) und Matthias Hartig vom TV Klein Ilsede (10:14) durch. Im 5000-Meter-Rennen war
Christoph Triebold von der LG Edemissen/Peine in 17:01 Minuten fünf Sekunden schneller als Frank Weisgerber (SpVgg
Groß Bülten). Rang drei ging an Rainer Lindemann (17:19). Weisgerber verwies Lindemann auch bei der erstmals durchge-
führten Serienwertung auf den zweiten Rang.
Die jüngsten Läufer waren über 150 Meter am Start. Den Zwei- bis Siebenjährigen war die Freude an der Bewegung anzu-
sehen. Rupert Anschütz (SV Union Groß Ilsede) erreichte als Sieger vor Bjarne Danter und Marc-Andre Urbschat (beide
TV Klein Ilsede) das Ziel. Mit größerem Ernst ging es bei den Schülern zur Sache. Über 1000 Meter belegten Vincent
Streichert (Union Groß Ilsede) in 3:43 Minuten und Moritz Sokler (TSV Zweidorf) in 3:52 Minuten die Ränge zwei und
drei. Bei den Schülerinnen setzte sich Victoria Sack von der LG Edemissen/Peine in 3:39 Minuten vor der Klein Ilsederin
Marisa Ernst (3:41) und Inga Wehly aus Edemissen (3:49) durch.
14 Walkerinnen und sieben Walker wagten sich an die 5000-Meter-Strecke heran. Christa Langkopf (Union Groß Ilsede)
belegte in 36:09 Minuten den zweiten Rang vor Ilka Friedrich von der Salzgitter AG (38:13). Bei den Männern setzte sich
Claus Kelle von der Salzgitter AG in 33:54 Minuten vor seinen Arbeitskollegen Klaus-Dieter Peterle (35:11) und Guido
Hüther (39:21) durch. Die meisten Starter schickte Eintracht Oelerse ins Rennen. “Leider habe ich in der Hektik vergessen,
dem Team einen Pokal zu überreichen”, sagte Organisator Bußmann der dies nachholen wird.
(Hartmut Butt)
Ergebnisse

HAMBURGER ABENDBLATT vom 7. Juni 2005
Hittfelder Volkslauf mit Hindernissen
Hittfeld.
Ein wenig "drunter und drüber" ging es bei der achten Auflage des beliebten "HIT-felder Volkslaufs". So riß der
starke Wind das Zelt im Zieleinlauf auf dem Sportplatz am Peperdieksberg aus seinen Verankerungen und trug es 50 Meter
weit über das Sportgelände. "Verletzt wurde zum Glück niemand", sagte Uwe Rieckhoff vom Gastgeber Eintracht Hittfeld
erleichtert. Die Medaillenausgabe, der Teeausschank und die Verteilung des Obstes aber mußten aus diesem Grund im
Freien erfolgen. Der Wind und die in der näheren Umgebung zeitgleich ausgetragenen Laufveranstaltungen sorgten jedoch
dafür, daß das Rekordteilnehmer-Ergebnis des Vorjahres (456 Aktive) nicht ganz erreicht wurde. Mit 379 Leichtathletik-
Cracks in den sieben angebotenen Wettbewerben zeigten sich die Veranstalter indes zufrieden.
Der Wind aber hatte auch positive Auswirkungen, trocknete gemeinsam mit dem vorhandenen Sonnenschein die Strecke
ab, so daß die Aktiven gute Verhältnisse vorfanden. Dies war insofern ein erfreulicher Umstand, als daß Baumfällarbeiten in
der jüngeren Vergangenheit die ohnehin schwierige Laufstrecke stark beeinträchtigt hatten. Der familiäre und breitensport-
orientierte Charakter der Veranstaltung (20 Prozent der Starter waren vereinslos) zeigte sich vor allem nach den Wettbe-
werben. Dann wurde nämlich noch lange bei Kaffee und Kuchen sowie Grillwürsten und erfrischenden Getränken geklönt
und gefachsimpelt. Nur die Siegerehrung für den 20,5-Kilometer-Lauf wurde von einem heftigen Regenschauer beeinträcht-
igt. Hier aber war zu sehen, daß die Läuferinnen und Läufer echte Freiluftsportler sind und jedem Wetter trotzen.
Sieger auf dieser längsten Strecke des Volkslaufes, bei dem drei schwierige Steigungen zu überwinden waren, wurde
Miguel da Costa von der LG Außenmühle. Bei den Frauen gewann Lokalmatadorin Christiane Feil (TSV Eintracht Hittfeld)
und wiederholte damit ihren Vorjahreserfolg. Eine Titelverteidigung glückte auch beim 10,6-Kilometer-Wettbewerb der
Frauen. Wie 2004 siegte die vereinslose Andrea Osterheider-Breek. Bei den Männern gewann Andreas Krohn vom TSV
Winsen.
Jüngster Teilnehmer war der erst drei Jahre alte Luke Fynn Telkamp, der wie alle Kinder mit einer Medaille ausgezeichnet
wurde. Außerdem erhielten die Kinder kleine Sachpreise und eine Urkunde. Die Erwachsenen erhielten Pokale, Sekt und
Urkunden (bis zum dritten Platz in jeder Altersklasse). ==>
Ergebnisse (ml)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Juni 2005
Zerrung bremst Emder LG
Staffellauf: Siege für Germania Leer und LG Uplengen
Logabirum. Beim Logabirumer Staffellauf über 3 x 5,3 Kilometer gab es am Sonnabendnachmittag bei den Frauen und
Männern Erfolge der Titelverteidiger LG Uplengen und VfL Germania Leer. 27 Staffeln, davon sechs von der Emder LG,
und sieben Einzelläufer gingen an den Start. Das entsprach bei guten äußeren Bedingungen nicht ganz den Erwartungen. Bei
den Einzelstartern war Georg Feldiek erfolgreich. Ralf Vry, Organisationsleiter von Fortuna Logabirum, zeigte sich mit dem
Ablauf vollauf zufrieden, er hätte sich nur ein paar mehr Staffeln gewünscht.
Das Rennen verlief zunächst wie erwartet. Die Männerstaffel vom VfL Germania Leer wechselte als erste vor den Ihlower
Rennschnecken. Auf dem zweiten Abschnitt drehte dann Stephan Harms von der Emder LG den Spieß um. Mit der besten
Laufzeit aller Teilnehmer (17:54 Minuten) brachte er die Emder mit 30 Sekunden in Führung. Gerd Wolzen, der Leeraner
Schlussläufer, machte mächtig Druck. Es hätte ein spannendes Rennen um den Sieg werden können, hätte sich Jan Menz,
der Emder Schlussläufer, nicht eine Zerrung zugezogen. Er rettete noch Platz drei ins Ziel.
Bei den Frauen lagen nach dem ersten Abschnitt vier Staffeln nahezu gleichauf. Die LG Uplengen übernahm auf dem
zweiten Abschnitt die Führung. Mit der schnellsten Zeit aller Frauen (22:24 Minuten) machte Schlussläuferin Frieda Janssen
alles klar. Auch hier belegte die Emder LG Platz zwei. Sie hatten vier reine Frauenstaffeln am Start. Weitere Wertungssieger
waren die Meyer Werft bei den Firmen, Familie Herzog aus Barßel bei den Familien und der Fehntjer Mix in der Mixwert-
ung. ==>
Ergebnisse

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 13. Juni 2005 (Zwei Berichte)
Sparkassenlauf des SV Sporting Lüchow: Viel Durcheinander bei den Kinderläufen
Über 1500 Teilnehmer
Lüchow (ce). Schnell, schneller, Sammy Kipruto: Der 27-jährige Kenianer hat gestern den abschließenden 10 000-m-
Wettbewerb beim 2. Sparkassenlauf des SV Sporting Lüchow gewonnen. Für den Afrikaner aus der Trainergruppe der
Detmolder Coache Rainer und Volker Wagner blieben die Uhren bei hervorragenden 29:45,5 Minuten stehen. Er verwies
damit seine beiden Mannschaftsgefährten Edward Mutai (29:52,9 Min.) und Richard Ngolepus (31:31,1 Min.) auf die
Plätze. Schnellster Lüchow-Dannenberger über diese vier Runden durch Lüchows Innenstadt war Uwe Klimanski von der
Polizei Lüchow als Gesamtsiebter der 67 Männer in 39:49,3 Minuten. Als zweitbester hiesiger Läufer kam Hermann
Walther (1. der M50/12. Gesamt) von der IGAS Wendland in 40:13,1 Minuten ins Ziel. Drittschnellster Lüchow-Dannen-
berger wurde Tilo Frenzel vom SV Sporting Lüchow (3. M35/Gesamt-13.) in 40:44,8 Minuten. Als Siegerin lief die Kenia-
nerin Carolyne Kiptoo in 33:56,7 Minuten unter lautem Beifall der vielen Zuschauer über die Ziellinie.
Als die Zuschauer den Auftritt der drei Läufer und zwei Läuferinnen aus Kenia bestaunten, da hatten viele Beteiligte dieses
vom Schützenpark in die Innenstadt verlegten zweiten Sparkassenlaufs, der unter dem Motto “Kindergärten und Schulen in
Bewegung” stand, aus Ärger schon verlassen. Denn bei den drei Kinderwettbewerben über 400 m, 600 m, und 750 m mit
über 1000 teilnehmenden Kids hatte es “Chaos” gegeben, wie viele Eltern das Durcheinander im Start- und Zielbereich auf
dem “Amtshof” betitelten (siehe nachfolgenden Artikel).
Neben den drei Wettkämpfen für die Kinder bis zu den Altersklassen M/W11 standen gestern weitere Laufwettbewerbe
für die Schüler, Jugend sowie Erwachsene und Senioren sowie das gut angenommene Walking/Nordic-Walking auf dem
Programm. Über 5,1 km siegte Stefan Schuster von der TSV Hitzacker in guten 17:30,5 Minuten. Spannend verlief der
3,3 km lange Schülerlauf, in dem sich Christoph Rodewald (Jahrgang 1988) vom PSV Salzwedel in 10:20,0 Minuten im
Schlussspurt gegen den ein Jahr jüngeren Ole Marggraf (10:21,9 Min.) von der TSV Hitzacker durchsetzte. Insgesamt 232
Nachwuchsläufer der Jahrgänge 1990 bis 1993 starteten über die 1,6-km-Distanz. In der Wertung der M12 und M 13
hatte Florian Oswald von der Realschule Lüchow in beachtlichen 5:14,8 Minuten klar die Nase vorne. Bei den Mädchen
der W12/13 siegte Lydia Frenzel (Gymnasium Lüchow) in 5:38,3 Minuten. Im Wettbewerb der M14/M15 wurde Eike
Martens vom TuS Liepe in 4:52,5 Minuten hauchdünn Erster, bei den W14/W15-Mädchen gewann Carla Jordan (BV
Teutonia Lanstrop) in 5:40,8 Minuten.
Stürze in dichtem Gedrängel
Über 1000 Kinder liefen in drei Rennen die 400 m, 600 m und 750 m
Lüchow (ce). Es lief gestern einiges nicht rund beim 2. Sparkassenlauf des SV Sporting Lüchow. Probleme hat es so bei
den ersten drei Läufen gegeben. Als um 11 Uhr der erste Startschuss fiel, da herrschte dichtes Gedrängel auf dem neu ge-
stalteten “Amtshof”. Der in diesem Jahr vom Schützenpark in die Innenstadt verlegte Sparkassenlauf hatte zum ersten Wett-
bewerb dieser Großveranstaltung mit über 1500 Teilnehmern wohl schon genauso viele Zuschauer angelockt. Eltern, Groß-
eltern, Onkel und Tanten wollten die Jungen und Mädchen zunächst über 400 m, 600 m und dann 750 m laufen sehen.
Allein auf diese drei Strecken wagten sich über 1000 Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren, die mit viel Eifer und Spaß und
angefeuert von den mitlaufenden Erwachsenen ihre Runde absolvierten.
Allerdings wich der Spaß oft dem Frust. Viele Erwachsene beklagten die zu großen Starterfelder. “Man hätte die Kinder
auf viel mehr Gruppen aufteilen müssen”, war häufig zu hören. Die Folge waren mehrere Stürze beim Start zum 400-m- und
600-m-Lauf, verursacht durch Gedrängel und den dicht am Start auf einer Bodenwelle gepflasterten Zebrastreifen. Was
weiter kritisiert wurde: Es herrschte jeweils bei der Massenankunft der Kids ebenso großes Durcheinander; die Jungen und
Mädchen waren oft nicht leicht wiederzufinden.
SV Sportings Organisationschef Siegfried von der Gablentz räumte ein: “Die Veranstaltung ist nicht so gelaufen, wie wir es
uns erhofft hatten. Wir hatten nicht genügend professionelle Helfer dabei”, sagte von der Gablentz, dessen Team auch Pro-
bleme mit der Zeitnahme beim 750-m-Lauf hatte. ==>
Ergebnisse

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 13. Juni 2005
Leichtathletik: Mit weniger Training läuft’s bei Wagner besser
6. Ostfriesland-Marathon in Hesel: Norderneyer siegt / Ihlower Rennschnecken verteidigen Staffeltitel /
Erster Marathon für Straakholder

Hesel (sm). Er ist ein bisschen verschwitzt. Aber wie einer, der gerade 42,195 Kilometer gelaufen ist, sieht Bernd Wagner
(TuS Norderney) nicht aus, als er unter dem Beifall einiger Zuschauer über die Ziellinie läuft. Und aus der Puste ist er auch
nicht wirklich. “Bin ich auch nicht”, antwortet der Sieger des 6. Ostfriesland-Marathons in Hesel freudestrahlend. Drei
Stunden, zwei Minuten und 22 Sekunden hat er gebraucht. Wären vor ihm noch ein paar schnellere Läufer gewesen, der
Norderneyer hätte eine noch bessere Zeit geschafft. 85 Läufer haben für den Marathon gemeldet, 74 kommen ins Ziel.
Nach 15 Kilometern hat sich Wagner von der führenden Gruppe abgesetzt, liegt nach der zweiten von drei zu laufenden
Runden schon deutlich vorn und hat im Ziel rund fünf Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Wilfried Niemann.
Unter die ersten Zehn wollte Wagner bei seiner vierten Hesel-Teilnahme kommen. Bislang ist er immer “nur” vorn mit dabei
gewesen. Aber Erster noch nie. “Seitdem ich nicht mehr so viel trainiere, werde ich immer besser”, freut sich der 44-Jährige
über das geleistete. Früher lief er zwischen 140 und 150 Kilomter die Woche. “Jetzt trainiere ich nur so sieben Kilometer
täglich, mache dafür aber mehr Tempo”, erzählt er von seinem Erfolgsrezept und lässt sich dabei das Erdinger schmecken.
 Überhaupt lassen er und seine beiden Teamkameraden, die zusammen mit Irmi Hartmann (TV Norden) den Staffelmara-
thon gelaufen sind, es sich gutgehen an solch einem Wochenende auf dem Festland. Übernachtet wird im Zelt, die Kochge-
legenheit ist im Auto. Gemütlichkeit wird großgeschrieben. So, wie die gesamte Heseler Laufveranstaltung einen familiären
Charakter hat. Aus einer Laune heraus ist der Marathon vor sechs Jahren geboren und hat sich immer weiter entwickelt.
Sportlich wie zwischenmenschlich. Da wird für den Teilnehmer aus einem geplanten Zeltaufenthalt schon mal holterdipolter
eine Unterkunft in der Blockhütte in Nachbars Garten, die eiligst aufgeräumt wird.
Eben dies persönliche schätzen die Teilnehmer so sehr an der Heseler Veranstaltung. Sie brauchen nicht die Zuschauer-
massen bei den Stadtmarathons, sondern fühlen sich auf der abwechslungsreichen Strecke wohl und genießen es, auch mal
ganz allein im Wald zu laufen. Fürsorgliche Richtungspfeile in XXL-Größe sorgen dafür, dass sich niemand verlaufen kann.
Während Wagner mit bereits mehr als 30 gelaufenen Marathons in den Beinen das Gefühl kennt, nach etwas über 42 Kilo-
metern im Ziel anzukommen, erlebt Kai Straakholder (TuS Aurich-Ost) dies zum ersten Mal. Eigentlich wollte er in Ham-
burg seinen ersten Marathon laufen. “Aber da lag ich krank im Bett”, musste er die Premiere verschieben. Am Sonnabend
ist Hesel der Ersatztermin. Und wie war’s? “Ich hätt’s mir anstrengender vorgestellt.” Unter 3 Stunden und 30 Minuten zu
laufen ist sein Ziel gewesen. Das übertrifft der 17-Jährige locker. 3:13:48 Stunden werden für ihn gestoppt. Damit ist er
Erster in der Wertung der männlichen Jugend A und Gesamtfünfter. Sein Vereinskollege Christian Frerichs, der bereits im
vergangenen Jahr in Hesel gelaufen ist, braucht 3:16:08 Stunden.
Bis fünf Kilometer vor dem Ziel haben sie das Rennen gemeinsam gestaltet. Es ganz locker ohne taktische Zwänge angehen
lassen und sich nebenbei noch ganz nett unterhalten. Erst in der dritten Runde werden sie ruhiger. Als etwas 37 Kilometer
geschafft sind, muss der 18-jährige Friedrichs seinen Partner laufen lassen. Ihn zwickt es in der Wade. “Ich habe den Rest
dann laufend und gehend zurückgelegt”, berichtet Friedrichs von seinem Finale, in dem er nur gut zwei Minuten auf Straak-
holder verliert.
Die Ergebnisse weiterer Auricher Marathon-Teilnehmer: Simone Kaplan, TAO-Schule Aurich, 1. Frauen (4:16:52 Std.),
Uwe Rotte, TuS Aurich-Ost 2. M 45 (3:25:10); Heinz-Dieter Seeberg, Gymnasium Aurich/Moorhusen 9. M40 (3:56:10);
Rainer Lichtsinn, 2. M30 (4:00:51).
Steigender Beliebtheit erfreut sich in Hesel der Staffelmarathon. Die Ihlower Rennschnecken verteidigen unter elf Teams
ihren Vorjahrestitel souverän. Ihre Siegerzeit: 2:40:23 Std. Ihr Vorsprung auf den Zweitplatzierten: 12 Minuten. Hermann
Fleßner ist der Startläufer. Nach etwas mehr als 53 Minuten schickt er Michael Fecht auf die Strecke, der etwas mehr als
55 Minuten benötigt. Schlussläufer Onno Ringering baut den zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon großen Vorsprung noch
weiter aus. Er bleibt deutlich unter 52 Minuten. “Ich hab mich immer am nächsten Marathonläufer orientiert und mich dann
rangezogen”, freut er sich über seine 14-Kilometer-Zeit und den klaren Gesamtsieg.
Während den Läufern die kühlen Temperaturen entgegenkommen, freuen sich die Helfer am Ende eines langen Tages mit
Bambini- und Schülerläufen, einem 5- und einem 10-Kilometee-Volkslauf nur noch auf einen heißen Grog im warmen
Wohnzimmer: “Da ist es uns auch egal, ob wir Juni oder August haben.”
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. Juni 2005
Insulaner feiert seinen ersten Sieg
Leichtathletik: Bernd Wagner vom TuS Norderney gewinnt Hesel-Marathon
Von Meyel Löning
Hesel. Kurz vor dem Start zum Marathon beim TSV Hesel steht am Sonnabend keiner richtig still. Die Kleinen rennen mit
Medaillen, die sie zuvor bei ihrem Lauf erhalten haben, herum und zeigen sie stolz ihren Eltern. Die Erwachsenen laufen sich
für die Königsdisziplin des Tages warm: den 6. Ostfriesland-Marathon. 85 Läufer haben dafür gemeldet. Darunter auch
Athleten aus München und den Niederlanden. “Damit sind wir sind völlig zufrieden”, sagt Organisator Günter Saathoff-Kett-
wig. Auch die Läufer sind angetan von der Strecke und der Organisation. Und einer strahlt am Ende ganz besonders. Bernd
Wagner vom TuS Norderney reckt im Ziel die Hände nach oben. Er gewann den Marathon in 3:02:22 Stunden. “Super,
das ist mein erster Marathon-Sieg”, freute sich Wagner. Er setzte sich frühzeitig von der Konkurrenz ab und hatte im Ziel
einen Vorsprung von rund fünf Minuten.
Bei den Frauen gewann die Bielefelderin Marion Wittler in 3:49:18 Stunden ebenso souverän vor der Niederländerin Jannet
Lange (3:54:18). Der 44-jährige Norderneyer hatte zwar zuvor noch nie gewonnen, aber schon viele gute Platzierungen
erreicht. So spekulierte er in Hesel von vorneherein mit einem guten Ergebnis. “Bernd möchte aufs Treppchen”, erzählten
seine Norderneyer Teamkollegen Günter Holtmann und Manfred Strecker schon vor dem Start. So fehlte Wagner den
beiden in der Dreier-Staffel, die ebenfalls in Hesel angeboten wurde. “Dafür haben wir aber Irmi Hartmann überredet”,
sagten die TuS-Läufer. “Die spontane Zusage fiel nicht schwer”, fügte Hartmann hinzu, die den Ossiloop 2005 auf Platz
zwei beendet hatte. Denn in einem Punkt waren sich alle Teilnehmer in Hesel einig. Die Marathon-Läufer sind wie eine
große Familie, die bei Laufveranstaltungen zusammenkommt. Die ältesten Teilnehmer waren fast 70 Jahre alt und hätten die
Großväter des 1987 geborenen Starters Kai Straakholder (Aurich-Ost) sein können, der letztlich in 3:13:48 Stunden die
Jugendwertung gewann.
Doch weniger das Ergebnis als der Stolz auf die eigene Leistung, mehr als 42 Kilometer geschafft zu haben, standen am
Ende bei den Läufern im Vordergrund. Freude hatten letztlich alle Marathonis auf der Strecke, die durch den Heseler Wald
über Schwerinsdorf nach Firrel führte und von dort aus wieder Richtung Hesel. Für jeden der Staffelläufer war hingegen
nach einer Runde über 14 Kilometer Schluss. Die Einzelkämpfer mussten den Kurs dreimal bewältigen. Am Ende genossen
alle die Volksfeststimmung : ganz besonders die Norderneyer. Denn während Bernd Wagner den Einzellauf gewann, be-
legte das TuS-Staffeltrio in der Mixed-Klasse hinter der TG Wiesmoor Platz zwei. ==>
Ergebnisse

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 13. Juni 2005
Temmings Antritt kontert keiner
Abendlauf: Fast 300 Aktive starten - Neues Zeitnehmprogramm bewährt sich

Von Fried-Michael Carl
Wildeshausen. Winfried Temming strahlte über das gesamte Gesicht. Soeben hatte er den 11. Wildeshauser Abendlauf
über 11,5 Kilometer für sich entschieden. Nicht nur das stimmte den Sandkruger Langstreckler froh: Mit 42:32 Minuten
hatte er eine respektable Zeit gelaufen und den härtesten Konkurrenten mit mehr als einer Minute auf Distanz gehalten.
Schnellste Frau war Andrea Schmökel (Stuhr), die 49:41 Minuten benötigte. Temming war der erste der vielen Teilnehmer,
der die Strecke durch den Krandel, an der Hunte entlang und die Wiekau lobte: “Das war ein Genuss.” Dabei war sie ihm
nicht unbekannt, denn er war bereits beim Nikolauslauf mit von der Partie gewesen. Zu der Zeit zeigte sich die Natur aber
nicht von ihrer schönsten Seite. Nach Temming dauerte es eine ganze Zeit, bis Wolfgang Urhahn aus Lemgo als Zweiter im
Krandelstadion einlief. Als Dritter machte Peter Stelter den Erfolg der Sandkruger Athleten perfekt, die auch über fünf
Kilometer mit Christian Geiger den Sieger stellten und am Ende der Veranstaltung für die stärkste Mannschaft ausgezeich-
net wurden.
Neu in Wildeshausen war in diesem Jahr die Zeitmessanlage. Per Transponder wurden die Zeiten ermittelt, so dass die
Wildeshauser Veranstalter vom Lauf-Treff in der Lage waren, die Rekordbeteiligung von 296 Teilnehmern relativ problem-
los zu bewältigen. Relativ problemlos verlief auch die Versorgung der Athleten mit Getränken und einem Stück gesponsert-
er Pizza unmittelbar nach dem Zieleinlauf. Etwas ärgerten sich die Ausrichter um Torsten Iverssen darüber, dass Scherz-
bolde an der ein oder anderen Stelle die Schilder verdreht hatten. Zum Glück hatte dies aber keine Auswirkung auf den
Ausgang des Rennens. Auch Temming fand den direkten Weg vom Start zum Ziel. Er, der in dieser Region immer unter
den zehn Prozent der schnellsten Läufer, aber nie ganz vorne zu finden ist, musste sich diesmal mit einer anderen Rolle an-
freunden, denn von Beginn an lief er in der Spitzengruppe mit. Taktieren war angesagt; den Mitstreiter testen, ob er noch
mithalten kann, oder ob der Vorstoß gewagt werden kann. “Kurz vor Kilometer sieben habe ich das Stehvermögen des
härtesten Konkurrenten getestet. Als er nicht mehr nach kam, suchte ich die Entscheidung”, schilderte er erfreut die ent-
scheidende Szene des Laufes. Danach ließ er nicht mehr locker, kam als Sieger ins Ziel und strahlte über das ganze Gesicht.
Ergebnisse

STADER TAGEBLATT vom 13. Juni 2005
Nur Sieger beim Deinster Spargellauf
Breitensportveranstaltung begeistert Starter und Zuschauer - Fünf Schüler gewannen den Hauptpreis
Deinste
(kw). Für Hartmut Wiesner war der Zieleinlauf ein ganz besonderer Erfolg. Wir haben heute gezeigt, dass auch
Menschen mit Herzproblemen voll am Leben teilnehmen können", sagte der 45 Jahre alte Läufer aus Bützfleth. Zusammen
mit 345 anderen Läufern hatte er beim 1. Deinster Spargellauf mitgemacht.
Helmut Wiesner startete für eine der beiden
Coronarsport-Gruppen des VfL Stade und brauchte 33 Minuten für die 5,5 Kilometer lange Strecke zwischen Windpark,
Spargel- und Erdbeerfeldern. Eine gute Zeit. Seine Begeisterung war noch lange nach dem Ende des vom TAGEBLATT
präsentierten Laufes fast mit Händen zu greifen. Wiesner: "Das Laufen hat mein Leben zum Positiven verändert. Nach einem
Infarkt verliert man viel an Leistungsfähigkeit. Jetzt ist sie wieder da. Ich mache auf jeden Fall weiter."
Seine Frau Sigrid lief ebenfalls in Deinste. Sie gehörte zu den zwei Begleitläufern, die jeweils einen Coronarsportler während
des Laufes begleiteten. Ein Arzt, der Stader Kardiologe Dr. Stephan Brune, war vorsichtshalber auch vor Ort. Es gab aber
keine Probleme.
Wie für Hartmut Wiesner war der Spargellauf für viele der 345 Starter der erste Wettkampf überhaupt. Auf den letzten 300
Metern- der Laufstrecke standen Staffelläufer und Zuschauer an beiden Seiten dicht gedrängt und feuerten die Läufer auf
ihrem Weg ins Ziel an, Unterstützt von zwei Samba-Gruppen aus Buxtehude und Stade sorgte das für eine große Portion
Extra-Motivation. Alle schafften die Distanz und bekamen am Schluss auf dem Spargelhof Werner eine Urkunde überreicht.
Fast alle wollen wiederkommen.
Auch neun Laufgruppen des TAGEBLA'IT gingen in Deinste an den Start. "Das Erlebnis ist wichtiger als der Ergebnis",
hatte Gesine Sierwald vor Wettkampfbeginn das Motto für die Laufeinsteiger ausgegeben. Die Sportlehrerin des VfL Stade
betreut vier Laufgruppen, die sich regelmäßig in Deinste treffen. Einzelzeiten mussten die Läufer selbst stoppen. Offiziell
gezählt wurde beim ersten Teamwettbewerb im Landkreis Stade nur das Mannschaftsergebnis. Ganz dem Breitensport und
der Idee verpflichtet, Menschen zum Laufen zu bringen, wurden die Preise beim Spargellauf auch verlost und konnten nicht
durch sportliche Höchstleistungen gewonnen werden.
Dabei hatten Ulrike und Hans-Jürgen Werner vom Spargelhof bei der Verlosung des Hauptpreises aus wirtschaftlicher Sicht
Glück. Aus dem Lostopf mit 69 Mannschaften wurde ausgerechnet das jüngste und leichteste Team gezogen. Fünf Schüler
aus Deinste und Helmste im Alter von 12 bis 14 Jahren wurden mit einem Spargel-Menü aufgewogen. Martin Dankers,
Julian Kirschner, Maik Stelling, Nils Delventhal und Niels Hauschild brachten gemeinsam um die 200 Kilogramm auf die
Waage. Damit die Werners aber nicht zu günstig davon kamen, stellte sich der sportliche Leiter der Breitensportveranstalt-
ung, Matthias Meier vom VfL Stade, mit auf die Waagschale der Schüler. Dann packte Hans-Jürgen Werner Spargel,
Schinken, Kartoffeln und Soße auf die andere Seite, bis sich die selbst konstruierte Wippwaage im Gleichgewicht befand.
 Dass Niels Hauschild seine vier Mitschüler zum Laufen überredet hatte, stellte sich für die Fünf und deren Familien als
Glücksfall heraus. In den nächsten Tagen gibt es "Spargel satt". Obwohl es während der Verlosung die ganze Zeit regnete,
waren fast alle der 345 Läufer bis zum Schluss der Veranstaltung geblieben.
Den schnellsten Lauf hatte das Team des Post SV Buxtehude in der Besetzung Uwe von der Born, Hans Diekmann, Erwin
Maltzen, Jörg Siebrands von Ingo Schröter hingelegt. Sie schafften die 5,5 Kilometer in 1:44:15 Stunden. Schlussläufer Ingo
Schröter hatte die bis dahin führenden Speedrunners 2005 (1:44:45 Stunden) mit einem furiosen Lauf abgefangen.
Vieles spricht dafür, dass es im nächsten Jahr einen 2. Deinster Spargellauf gibt. Matthias Meier: "Das war erst der Testlauf.
Nächstes Jahr geht es richtig los." Auch Hans-Jürgen Werner überlegt bereits, wie eine Wiederholung organisiert werden
kann. "Vielleicht trennen wir Hoffest und Spargellauf. Dann haben wir zwei Veranstaltungen."

THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG vom 14. Juni 2005
Baudisch läuft allen weg
Arenshausen (tlz/jmr). Wieder fanden am vergangenen Samstag bei etwas kühlerem Wetter 280 Läufer aus Hessen,
Niedersachsen und Thüringen den Weg zum 16. Drei-Länder-Lauf nach Arenshausen, wo auf dem Sportplatz Start und
Ziel war. Erneut groß war die Resonanz von Ausdauerathleten aus dem Göttinger Raum, da die von Raimund Arand wieder
glänzend organisierte und durchgeführte Veranstaltung zur Wertung des Neunspringer Eichsfeld- sowie zum Südnieder-
sachsen-Cup zählt. "Es lief wieder alles reibungslos", freute sich Arand nach dem Laufspektakel. Er bedankte sich bei den
freiwilligen Helfern sowie den Feuerwehren aus Arenshausen und Kirchgandern. "Ohne sie ist die Austragung einer solch
umfangreichen Veranstaltung nicht möglich", sagte der Hauptorganisator. Wieder bestens unterhalten und informiert wurden
die zahlreichen Zuschauer durch Franz-Josef Mick, der seit Beginn den beliebten Event moderiert.
Zwei Premieren wurden gefeiert. Zum einen wurde erstmalig die Distanz von 1,2 Kilometer auf Bahnen auf dem Sportplatz
durchgeführt, zum anderen nahmen 25 Damen am Nordic Walking über 5,5 Kilometer teil. Großen Beifall und viel Zu-
stimmung erhielten wieder die kleinsten Starter beim Bambinilauf über eine Sportplatzrunde. Sie erhielten als Anerkennung
und Belohnung nach dem Zieleinlauf kleine Präsente. Demgegenüber ging der 80-jährige Heinz Wiechmann aus Lautenthal
im Nordharz als ältester Teilnehmer an den Start und erreichte über fünf Kilometer in vorzüglichen 30:24 Minuten das Ziel.
Viel Applaus erhielten über die gleiche Distanz aber auch der 78-jährige Krombächer Oswald Schäfer und der nur ein Jahr
jüngere Herbert Evers aus Göttingen.
Über die lange Strecke von 13 Kilometern war der mehrfache Niedersachsenmeister Horst von Gaza aus Göttingen in
43:53 Minuten nicht zu bezwingen. Der 46-Jährige gewann vor den beiden Eichsfeldern Daniel Claus (LTV Obereichsfeld)
in 44:18 Minuten sowie Edgar Weidemann von Jahn Geisleden, der nach 46:14 Minuten die Ziellinie überquerte. Dafür gab
es bei den Damen über die gleiche Distanz einen heimischen Sieg. Die Heiligenstädterin Katharina Baudisch vom LTV
Obereichsfeld siegte in 56:46 Minuten vor der Göttingerin Lili Seide in 57:52 Minuten sowie der seit Jahren erfolgreichen
Elisabeth Gebauer von der LG Eichsfeld in 58:52 Minuten. ==>
Ergebnisse / Südniedersachsen-Cup

ALLER ZEITUNG vom 14. Juni 2005
Ratsherrenlauf: Bei den Jüngsten siegt Adenbütteler Lokalmatador
Rolf Schwabe war nicht zu stoppen. Der Leichtathlet des VfB Fallersleben siegte beim 11. Adenbütteler Ratsherrenlauf
über die 10.000 Meter. Schwabe erreichte das Ziel nach 33:53,59 Minuten mit einem Vorsprung von fast 15 Sekunden.
Bei den Frauen siegte Ilka Schreinecke vom VfL Wolfsburg (39:32,15 Minuten). Ihr Vorsprung betrug sogar fast 40 Se-
kunden.
Beim 10.000-Meter-Lauf, dem sportlichen Herzstück des Abends, gingen mit 250 Athleten etwas mehr als die Hälfte der
insgesamt knapp 500 Teilnehmer auf
d ie Strecke. Doch zuvor waren die kürzeren Distanzen an der Reihe. Über die 800
Meter siegte zum Auftakt Tim Ziegler (3:10,76 Minuten) vor Nicklas Schalow aus Rethen (3:15,82 Minuten). Bei den
jüngsten Teilnehmern, den Schülern D, war der Adenbütteler “Lokalmatador” Georg Gottschlich ganz vorn. Er erreichte die
Ziellinie in 3:32,01 Minuten. Bei den Mädchen gab‘s ebenfalls einen Adenbütteler Sieg: Sinje Clausen gewann in 3:22,21
Minuten.
Über die 4700 Meter war der Wolfsburger Konstantin Bachor mit Abstand der Schnellste: Seine 15:34,06 Minuten blieben
unerreicht. Auch die Braunschweigerin Katrin Bröger (17:34,75 Minuten) zeigte bei den Frauen eine herausragende Leist-
ung und siegte äußerst souverän. ==>
Ergebnisse -- Lauf-Cup 6/11

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 14. Juni 2005
Sport – Zwillinge landen Doppelsieg
(wgk) Mutter und Tochter aus Hildesheim auf dem Siegertreppchen, eineiige Zwillinge aus Baden-Württemberg ganz vorn,
ein Hamburger läuft seinen 888. Marathon, eine Ultramarathonläuferin aus Schladen absolviert Trainingsrennen über 42
Kilometer, ein 50-Jähriger aus Heyersum läuft zum 170. Mal einen Marathon und bekämpft damit seine Leukämieerkrank-
ung - wie in jedem Jahr gab es auch beim 27. Feldmark-Marathonlauf in Hasede eine Reihe interessanter Geschichten aus
dem Kreis der 499 Teilnehmer zu berichten.
Mit 170 Läuferinnen und Läufern war der Wettbewerb über 10 km am besten besetzt, 166 stellten sich bei gutem Wetter,
aber störendem Wind im Gelände zum Halbmarathon auf, 91 waren über 5 km am Start, 49 Männer und Frauen absol-
vierten den Marathonlauf über die klassische 42,195 km-Distanz. Chef-Organisator Horst Berger hatte wieder einmal alles
im Griff. So meinte Markus Schuster vom SSV Rodewald, der Sieger über 5 km, er sei erstmals in Hasede “und zwar auf
Empfehlung, weil es hier kein Chaos gibt.” Er gewann in 17:01, freute sich über die Atmosphäre und ärgerte sich nur ein
wenig über die eine Sekunde: “Ich wäre gern unter 17 Minuten geblieben”, sagte er nach der Siegerehrung. Einen ausge-
zeichneten fünften Platz in der Gesamtwertung belegte der B-Jugendliche Benedikt Ernst von der FSV Sarstedt in 18:44.
Die Triathletin Hannah Braumann (TriAs Hildesheim), ebenfalls erst 17 Jahre alt, war schnellste Frau (19:48).
Die Zwillinge Bernd und Martin Schillinger von der LAG Obere Murg beherrschten das Feld auf der Distanz über 10 km.
Bernd setzte sich nach vier Kilometern von seinem Bruder ab und gewann unangefochten in 35:17 Minuten vor Martin
(35:51). Warum sind die beiden gerade in Hasede gestartet? “Wir machen in Hasede einen Besuch bei einer Urlaubs-
bekanntschaft, die wir 2001 in Ägypten getroffen haben”, erzählten die schnellen Männer aus der Nähe von Rastatt. Mit
Harald Lippold (TKJ Sarstedt) erreichte ein bekannter Leichtathlet aus dem Kreis Hildesheim als Dritter das Ziel. Siegerin
in der Frauenklasse wurde die vereinslose Catrin Welling aus Hildesheim-Himmelsthür in guten 41:18.
Der schnellen Tochter aus dem Wege ging Mutter Renate. Sie hatte für den Halbmarathonlauf gemeldet, den sie in 1:36:31
Stunde gewann. Ihr war die Siegerzeremonie bestens bekannt, stand sie doch schon etliche Male in Hasede auf dem
Treppchen. Bei den Männern siegte einmal mehr Edgar Diener vom 1. WV Wunstorf mit fast vier Minuten Vorsprung
(1:18:57) vor Uwe Zodrow (LAV Alfeld/1:22:41) und dem Sieger des Abendlaufes in Adlum, Yegor Butylka aus Hildes-
heim.
Christian Kaiser vom TriAs Hildesheim gewann den Marathonlauf in 2:44:25 Stunden fast konkurrenzlos, denn der Zweite,
Thomas Gerlach (SVG Groß Bülten), erreichte erst 28 Minuten nach ihm die Zielschleuse. Kaiser blieb damit zwar sechs
Minuten unter seiner 2004 in Berlin gelaufenen Bestzeit, zeigte sich aber zufrieden: “Meinen Wettkampfhöhepunkt in dieser
Saison habe ich bereits hinter mir mit den Marathonläufen in Hamburg und bei den deutschen Meisterschaften in Regens-
burg.” Der 46-Jährige kommt aus dem Lager der Schwimmer, widmet sich aber seit fast drei Jahren nur noch dem Laufen:
“Seit Februar trainiere ich siebenmal pro Woche.”
Seinen 888. Marathonlauf absolvierte in der Haseder Feldmark der Hamburger Hans-Joachim Meyer. Der 65-Jährige hat
erst mit 48 Jahren mit dem Laufsport begonnen. Noch am Sonnabend beendete er in Ostfriesland sein 887. Rennen über
42 km und geht davon aus, schon im August die Zahl 900 erreichen zu können. “Mein Ziel bis zum Ende des Jahres heißt
940”, berichtete er dem staunenden Ansager und Interviewer Gerhard Schütte aus Algermissen. Hans-Joachim Deckmann
aus Vienenburg beendete gestern mit Erfolg seinen 75. Marathonlauf. “Eine Top-Veranstaltung”, lobte er. Er musste es
wissen, kennt er doch - wie er sagte - viele internationale Marathonläufe aus eigenem Erleben.
Von seinem Pudel “Oskar” ins Ziel gezogen wurde Richard Szlachta aus Witten. Nach 3:47:37 Stunden konnten die beiden
die Erinnerungsmedaille in Empfang nehmen. Der Hund absolvierte zum siebten Mal einen Marathonlauf. Für sein Herrchen
war es der 49. Für die Ultramarathonläuferin Erika Pfeuffer vom MTV Jahn Schladen (Altersklasse W 60) war es gestern
nur ein lockerer Trainingslauf. Sie hat schon die 100-km-Strapaze von Biel überstanden, ist in Leipzig oder auf dem Renn-
steig in Thüringen am Start gewesen. “Optimale Verpflegung in Hasede”, lobte sie die Veranstalter. ==>
Ergebnisse

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 18. Juni 2005
Wuselige Premiere auf der Münzstraße
Nachtlauf in der Braunschweiger Innenstadt: Regen machte die Strecke glatt -- Salil gewinnt Elitelauf
Von Stefani Franzke
Braunschweig. Gut eine Stunde vor dem ersten Rennen sah es mitten in Braunschweigs Innenstadt gestern Abend nicht
danach aus, als würde die 19. Auflage des Nachtlaufs pünktlich beginnen. 1000 Kleinigkeiten waren noch zu erledigen.
Doch der Umzug des Starts vom Bohlweg auf die benachbarte Münzstraße und die damit verbundenen Schwierigkeiten
beim Aufbau verhinderten am Ende zum Glück nicht, dass das Spektakel mit 6600 Teilnehmern um 19.45 Uhr auf die
Minute pünktlich begann.
Sportlicher Höhepunkt war der Elitelauf, der um 23:12 Uhr gestartet wurde. Erstmals waren Männer und Frauen in diesem
Feld gemeinsam unterwegs. Es kam, wie es kommen musste: Nach Kenia ging der Sieg. Stanley Salil gewann in 29:07 min.
Das Laufereignis, ausgerichtet vom MTV Braunschweig, begann erstmals mit einem zusätzlichen 3000-Meter-Lauf für 1500
Teilnehmer nur für Schulen. Eine gute Entscheidung, denn auch dieser zusätzliche Lauf war komplett ausgebucht, insgesamt
36 Schulen waren bei diesem sportlichen Großereignis der besonderen Art dabei. Die meisten Schüler hatte die IGS
Querum genannt: 170 Kinder und Jugendliche machten sich gemeinsam auf die Strecke.
Die Regenschauer kurz vor dem ersten Start änderten nichts daran, dass die Stimmung bei den Läufern und Zuschauern
prächtig war. Später allerdings regnete es heftiger. Trockenen Fußes kamen die Sechs-Kilometer-Läufer nicht ins Ziel. Der
Regen machte die Strecke auf den Kopfsteinpflaster-Stücken ziemlich rutschig. Insbesondere auf dem Altstadtmarkt war es
extrem glatt, so dass es einige Stürze gab. Großes Gewusel herrschte rund um Start und Ziel auf der Münzstraße. Richtig
eng wurde es allerdings auf den Fußwegen rund um den Start. Die Straße war für die Läufer abgesperrt, und die Massen
quälten sich über die schmalen Fußwege. Geduld war gestern Abend gefragt.
Den 3000-Meter-Lauf der Schulen gewann der 14-jährige Michael Pohl ganz souverän in 11:30 Minuten. Schnellstes Mäd-
chen war die 13-jährige Laura Fellenberg vom Braunschweiger Gymnasium Raabeschule, die 12:46 Minuten benötigte. Aus
Braunschweig kam auch der Sieger des zweiten 3000-Meter-Laufs: Bernd Striegler von der LG Braunschweig überquerte
die Ziellinie nach 9:20 Minuten. Acht Sekunden später war Patrick Pavel (TSV Wolfshagen) im Ziel. Den 6000-Meter-
Lauf gewann Dominik Schrader (MTV Wolfenbüttel) in 19:28 Minuten. Schnellster Mann des Abends über die 12 Kilo-
meter war Rolf Schwabe (Crazy Runners) in 40:20 Minuten. Einen Sieg der Bröger-Schwestern gab es über 6 und 12
Kilometer: Während Katrin Bröger die kürzere Strecke in 22:40 Minuten gewann, war ihre Schwester über die 12 Kilo-
meter in 47:12 Minuten nicht zu schlagen.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 20. Juni 2005
Regen dämpft nur kurz den Spaß
Nachtlauf bleibt ein Renner für die Region -- 6600 Starter auf der Strecke, 30 000 Zuschauer feuerten an
Von Hans-Dieter Schlawis
Braunschweig. Die meisten Volksläufer hatten sich mit müden Beinen schon auf den Heimweg gemacht, der gegen 22 Uhr
für eine halbe Stunde einsetzende Platzregen viele Zuschauer ins Trockene getrieben, da machte sich die Elite an die Arbeit.
Die Rucksäcke auf einen Haufen gestellt, ein paar Dehnübungen an der Laterne vor dem Landgericht, ein paar Meter auf
dem Domplatz getrabt - die Vorbereitungen der Lauf-Gazellen aus Kenia hielten sich in Grenzen. Sie reichten aber aus.
Stanley Salil, schon 2004 Sieger in Braunschweig, rannte vom Start weg allen davon. In der dunklen Münzstraße, bei Start
und Ziel, erahnten ihn die Zuschauer erst, als die beiden vorausfahrenden Mountainbiker auftauchten. Salil schnurrte - wie
auf Händen getragen vom großen Beifall der auch kurz vor Mitternacht noch ausharrenden Zuschauer - die Kilometer nur
so herunter. Der Mann aus Kenia gewann alle Rundensprints und natürlich auch den Elitelauf.
"Ich dachte, ich käme wenigstens an die beiden vor mir noch heran, aber Salil war eine Klasse für sich", zollte Embaye
Hedrit Lob, der auf Platz sieben in 29:25 min. landete. "Ich musste es ein wenig ruhiger angehen lassen. Das Tempo von
Salil konnte niemand mitgehen." Embaye Hedrit, seit Beginn des Jahres bei der LG Braunschweig, stammt aus Eritrea, ver-
lor in den Bürgerkriegsunruhen Anfang der 80er-Jahre den Vater und kam mit Mutter und Geschwister nach Deutschland.
Er ist in Nürnberg aufgewachsen und spricht fränkischen Dialekt. "Endlich geht es bei mir wieder aufwärts, endlich spüre
ich wieder Reserven und kann den nächsten Rennen beruhigter entgegensehen." Ohne Reserven kam LG-Urgestein Mario
Burger ins Ziel. Der 37-Jährige, zuletzt Seriensieger über die 12 km beim Nachtlauf, musste diesmal im Eliterennen ran.
"Puh. Ich bin viel zu schnell angegangen. Dafür habe ich nach fünf, sechs Kilometern zahlen müssen", sagte der Routinier im
Ziel. "Zum Schluss hatte ich ganz schön zu kämpfen."
Das galt auch für den einen oder anderen Volksläufer. Die Startnummernausgabe im Landgericht - der Umzug des Nacht-
laufs vom Bohlweg in die Münzstraße machte es nötig – fand nicht gleich jeder im Gewimmel und Gewusel, das vor allem
gegen 20 Uhr herrschte. Zeitweise war es eng wie auf dem Weihnachtsmarkt sonntags um 17 Uhr. Doch jedem wurde ge-
holfen. "Wir danken vor allem dem Landgericht für die große Hilfsbereitschaft, das erstmals dabei war. Ohne sie wäre es
nicht so prima gelaufen", lobte Chef-Organisator Peter Müller vom MTV Braunschweig. Die meisten Starter nahmen die
Wartezeit wie in jedem Jahr gelassen hin. Mit Geduld ließen sich fast alle Probleme lösen, die der zu wenigen Toiletten
allerdings nicht. "Das werden wir im nächsten Jahr ändern", versprach Otto Schlieckmann, Präsident des Veranstalters
MTV Braunschweig. Dennoch: 6600 Starter auf der engen Münzstraße durch einen 3-km-Parcours durch die Innenstadt
schleusen und sogar noch den Zeitplan einhalten: Das war eine Organisations-Meisterleistung. ==>
Ergebnisse
Ein weiterer Pressebericht zum Nachtlauf vom 18. Juni 2005

ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 20. Juni 2005
Spitzengruppe um Stefan Immega verläuft sich in Wallheckenlandschaft
23. Harlingerland-Volkslauf: Karl-Heinz Speckmann gewinnt Halbmarathon
Dunum
(ah). Strahlende Sonne und Hitze sorgten beim zum 23. mal ausgetragenen Harlingerland-Volkslauf für Laufbe-
dingungen ganz besonderer Art. Insgesamt 136 Aktive absolvierten die angebotenen Laufstrecken Halbmarathon, 10 km,
5 km und 5 km-Walking. Die gewohnt gute Organisation und Streckenverpflegung und die erstmalig angebotene Läufer-
andacht in Verbindung mit der Siegerehrung sorgten für strahlende Gesichter bei Organisatoren und Aktiven gleichermaßen.
Besonders die wohl einmalig in Ostfriesland integrierte Andacht mit Frau Pastorin Salewski und dem Posaunenchor Dunum
fand eine positive Resonanz. Traurig stimmte die Laudatio und anschließende Schweigeminute auf Jürgen Schlundt. Der in
Ostfriesland bekannte Läufer, Running Team Leiter, Organisator und Lauffreund, der für den 10 km-Lauf gemeldet hatte,
verstarb zwei Tage vor dem Dunumer Lauf und eine Woche vor seinem 70ten Geburtstag.
Über fünf Kilometer siegte der erst neunjährige Jan Weinberg vom Lauftreff Schafhauser Wald in einer Zeit von 23:08 min
gefolgt von Andre Platzke, der eine Sekunde nach ihm ins Ziel kam. Bei den Frauen gewann Lena Heeren in einer Zeit von
28:12 min. Auf den zweiten Platz kam Gieseltraud Ihlow vom TV Norden in einer Zeit von 29:12 min. Über die zehn Kilo-
meter siegte bei den Frauen Claudia Diederichs vom TuS Aurich Ost in einer Zeit von 49:46 min. gefolgt von Ilka Janssen
(Team Jeans Janssen, Aurich) in 51:38 min. und Traute Busker, ebenfalls TuS Aurich Ost, in 52:03 min.
Bei den Männern setzte sich überraschend Ulrich Behrendt von der LG Ostfriesland in 42:52 min. durch, nachdem die
Führungsgruppe um Stefan Immega einen Umweg durch die Dunumer Wallheckenlandschaft machte. Zweiter wurde
Eduard Tjarks (LGO) in einer Zeit von 43:21min., gefolgt von Georg Baumgardt vom LT Eichen in einer Zeit von 44:44
min. Über die Halbmarathonstrecke siegte bei den Frauen Almuth Maaß von der LGO in 1:40:03 Std. Bei den Männern
setzte Karl Heinz Speckmann vom MTV Aurich in einer Zeit von 1:27:46 Std. durch, gefolgt von Arndt Siebelts vom TV
Norden in 1:28:45 Std. und Matthias Diettrich vom MTV Hohenkirchen in einer Zeit von 1:30:06 Std.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 20. Juni 2005
Luttmann zeigt sich in Bestform
Comeback für Oberschilp beim dritten Abend der Sottrumer Sommerlaufserie / Vehlow-Diekmann stark
Sottrum (hes). Im Land spricht es sich herum, dass Sottrum nicht nur ein flottes Pflaster, sondern auch eine Kunststoffbahn
für persönliche Rekorde und schnelle Bestenlisten-Zeiten hat. Rekordverdächtig beim dritten Abend der Sommer-Laufserie
war schon die Zahl von 108 Läufern, die in der Ergebnisliste erfasst ist.
Dabei ragten der Oldenburger Carsten Grave und die Hannoveranerin Dana Wagner über eine Meile, die Delmenhorsterin
Sonja Ellmann, die Sottrumerin Ute Vehlow-Diekmann und der Unterstedter Hermann Luttmann über 3 000 m heraus.
Neun Runden lang sah es im 5 000-m-Lauf nach einem lockeren Start-Ziel-Sieg für den im Vorjahr so erfolgreichen
Verdener Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) aus. Doch dann bekam er nach der halbjährigen krankheitsbedingten
Wettkampfpause Probleme und musste sich quälen. Unter diesen Umständen sind seine 15:55,5 gemessen an seiner Sieger-
zeit 2004 von 15:08,8 Minuten dennoch ein schönes Comeback. Der Zweite, der Gnarrenburger Olaf Erich, setzte sich in
16:52,6 Minuten an die Spitze der aktuellen Kreis-Bestenliste. Andrea Schmökel (LC Hansa Stuhr) lief in 20:53,9 Minuten
auf Rang 15 der NLV-Bestenliste.
Bereits nach einer Runde musste der 5 000 m-, 10 000 m- und 10-km-Landesmeister Jan Oude-Aost (SV Werder
Bremen) das für ihn ungewohnt kurze 3 000 m-Rennen selber gestalten. Auch wenn er in 8:58,5 Minuten über der vorjähr-
igen Siegerzeit von Oberschilp (8:53,1) blieb, setzte er sich damit aber an die Spitze der Bremer Landesbestenliste 2005.
Hermann Luttmann (SG Unterstedt) lief ein bravouröses Rennen, der 47-Jährige wurde Dritter in 9:52,5 Minuten (2004:
10:11,9) und führt nun die Kreis-Bestenliste aller Männer an. Bei den Frauen gewann Sonja Ellmann (Delmenhorster TV)
in 10:39,6 Minuten und ist nunmehr sechstbeste Niedersächsin. Auch die 11:41,3 brachten Lokalmatadorin Ute Vehlow-
Diekmann (TV Sottrum), im Vorjahr Kreisbeste in 11:53,6 Minuten, in die NLV-Bestenliste - auf Rang 18. Ihre Vereins-
kameradin Elke Peter lief in 12:17,5 Minuten auf den zweiten Platz der Kreis-Bestenliste.
Am weitesten nach vorne, auf Rang drei, brachte sich in der niedersächsischen Bestenliste Carsten Grave (DSC Olden-
burg), der die Meile (1 609 m) in 4:39,8 Minuten "abspulte". Ihren dritten Platz bei den Niedersachsen-Frauen konnte
Dana Wagner (Hannover 96) von bisher 6:03,72 in Sottrum auf 6:01,2 Minuten ausbauen. Beachtliches leistete M 60-
Athlet Siegfried Niestädt (TuS Rotenburg), im vergangenen Jahr Kreiszehnter aller Männer (6:00,9), der nun in 5:59,8
Minuten Vierter ist.
Vier Läufe wurden über 1 000 m auf Grund der 30 männlichen und 21 weiblichen Teilnehmer notwendig. Der schnellste,
der Bremervörder Tim Schwarzmeier (SV Werder Bremen), hatte nach 800 m (1:58,8) einen "Durchhänger" und war mit
seiner Endzeit von 2:33,6 Minuten nicht zufrieden. Das ist verständlich, denn ab 1. Juli soll er die 3 x 1 000-m-Staffel von
Bayer Leverkusen verstärken - eine Wohnung, eine Lehrstelle und die Deutschen Meisterschaften (2./3. Juli) warten.
Weiter verbessert zeigte sich der B-Jugendliche Dennis Bruns (TuS Rotenburg), der in 2:56,8 (vorher 2:59,5) nun Rang 14
der NLV-Bestenliste einnimmt.

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 2ß0. Juni 2005
Rekordbeteiligung am Meer
Volkslauf: Über 400 Teilnehmer in Bad Zwischenahn -- Jörn Schmidt siegt
420 Aktive hatten sich diesmal zum Zwischenahner Meerlauf über 12 Kilometer eingefunden. Das bedeutete
neuer Teilnehmerrekord.
Von Manfred Hollmann
Zwischenahn. "Einmal schnell ums Meer” hieß wieder die Herausforderung. Die nahmen diesmal noch mehr Aktive als in
den Vorjahren an und machten sich auf die genau ausgemessene Strecke von 12,06 Kilometer. Beste Stimmung herrschte
schon beim Start am Marktplatz, denn bei sonnigem Wetter waren die Bedingungen zum Laufen fast ideal, vielleicht um
einige Grad zu warm. Aber Organisator Heiko Heinsen versprach den Teilnehmern per Megaphon: “Die Strecke am Meer
ist sehr schattig.” Die Crew vom Lauftreff Edewecht-Bad Zwischenahn richtete den Meerlauf bereits zum siebten Mal aus.
  Wie immer waren alle Altersgruppen vertreten - diesmal sogar drei über 70-Jährige. Aber auch schon die ganz jungen
Läufer trauten sich eine Meerumrundung zu. Eine Schülergruppe der Grundschule Wiesengrund hatte sich über drei Monate
gezielt auf den Lauf vorbereitet. Heiko Heinsen schickte diese Gruppe von 23 Schülern plus Lehrer und Begleitläufer schon
eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Start auf die Reise. Der erste der Schüler schaffte die Strecke in einer sehr guten
Zeit von einer Stunde und vier Minuten.
Die Besten beim Meerlauf brauchten etwas mehr als 40 Minuten. Es war eine besonders spannende Angelegenheit. Gleich
nach dem Start hatte sich eine Spitzengruppe von fünf Läufern abgesetzt. Am Ende gewann Jörn Schmidt vom DSC Olden-
burg in 41:35 Minuten. Er verpasste den Streckenrekord von Gerrit Lubitz aus Bremen, der diesmal Dritter wurde, nur um
drei Sekunden. Stefan Schwengels aus Westerloy, der Sieger beim Halbmarathon in Westerstede, kam als Vierter ins Ziel.
Insgesamt 163 Läufer blieben unter der “Schallmauer” von einer Stunde. Auch Heiko Heinsen zeigte sich am Ende der
Veranstaltung sehr zufrieden. Er versprach, mit seiner Crew im nächsten Jahr den achten Meerlauf zu organisieren.
Ergebnisse

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 21. Juni 2005
Bambinis sorgen für gute Stimmung am Abend
257 Teilnehmer beim Volkslauf der Clemens-August-Jugendklinik / Walking mit 43 Frauen und zwei Männern
Neuenkirchen
(sl). Der 6. Volkslauf der Clemens-August-Klinik Neuenkirchen reihte sich nahtlos in die Erfolgsgeschichte
seiner fünf Vorgänger ein. Mit insgesamt 257 Teilnehmern in den vier angebotenen Disziplinen zeigte sich die Veranstalter
wieder einmal zufrieden.
Den 8-km-Hauptlauf der Männer mit exakt 99 Startern gewann Holger Theis (Bersenbrück/28:21 min) vor den beiden
Dammern Gerd Kröger (28:28) und Viktor Kuk (29:19). Der bisherige Streckenrekord des Vördeners Jürgen Rolfsen
(28:11) hielt den Angriffen der knappen Hundertschaft erneut stand. Bei den Damen gab es einen Dammer Doppelsieg
durch Silvia Rolfes (33:35) und Petra Scholz (34:15), auf Platz drei landete hier Anette Wortmann (39:45), die für die
ausrichtende Clemens-August- Jugendklinik startete.
Mit 35 "Bambinis" im Alter von drei bis sechs Jahren, die 400 Meter liefen, fand der Volkslauf einen optimalen Einstieg.
"Die Bambinis liefen ohne Wertung, aber mit viel Spaß. Dass so viele Kinder mitgemacht haben, macht einen wesentlichen
Teil der guten Stimmung am Abend aus", berichtete Lauf-Sprecher Klaus Brock. Als eine sehr gute Wahl entpuppte sich in
Neuenkirchen auch die Premiere einer Walking-Veranstaltung: 43 Frauen begaben sich mit zwei Männern auf die 6-km-
Runde. Dieser gelungene Einstieg bewies, dass diese Sportart neben dem Gesundheitsaspekt durchaus auch Wettkampf-
charakter bekommen kann. "Es gab hier keine Wertungen, aber wir überlegen, wie wir im nächsten Jahr die Einzelleistungen
im Walking besser würdigen können", resümierte Klaus Brock nach der Veranstaltung. Mit insgesamt 56 Teilnehmern fand
auch der Schüler- und Jedermannslauf über 2000 Meter eine gute Resonanz. Bei den Jungen siegte Viktor Kuk (Damme)
in 5:37 min vor Klaus Kessing (Damme/6:07) und Tobias Laug (Venne/6:12), bei den Mädchen verwies Babette Winter
(Neuenkirchen/7:16) ihre Mitstreiterinnen Desire Hamel (Lengerich/7:17) und Helina Henning (Dinklage/7:51) hauchdünn
auf die folgenden Plätze.
Ein Sonderlob verdiente sich derweil die Sportakrobatikgruppe des OSC Damme, die unter Leitung von Astrid Blanke mit
gekonnten Vorführungen begeisterte. Dagegen spielte das gewohnt unsichere Freitagswetter wieder mal nicht 100-prozentig
mit. Bis zum Abschluss der Tombola blieb es halbwegs trocken, danach trübte der einsetzende, starke Regen den gemüt-
lichen Ausklang doch sehr. Einen Dank richten die Veranstalter noch an die Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen und an
DJ Martin Brinkmann aus Vörden. ==> Die Ergebnisse gibt es auf
www.laufen-os.de 

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