..

Presseberichte Veranstaltungen (Seite 16)

Presseberichte Veranstaltungen: Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16 / 17 / 18
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
HAMBURGER ABENDBLATT vom 21. Juni 2005
Herzlichkeit beim Stadtlauf
Buchholz: Mit über 2500 Teilnehmern hat sich die Veranstaltung zu einem der größten Laufereignisse im Land-
kreis entwickelt
Von Peter Hansaul
Buchholz . Fremde müssen Begegnungen dieser Art recht seltsam vorgekommen sein. Da schleppt sich in der Mittagshitze
auf einer einsamen Straße außerhalb des Zentrums ein nicht mehr ganz so junger Mann dahin. Seinen kräftigen Körper hat
er in eine grellbunte Hose gezwängt und er läuft barfuß über das heiße Pflaster. Einheimische wissen sofort: "Es ist wieder
Buchholzer Stadtlauf und Skatertag.
Der Braungebrannte im engen, einteiligen Skaterbody ist Hans Marten, ein 50jähriger
Angestellter aus Schwerin. Morgens um halb zehn gehörte der Computerfachmann zu den ersten Skatern, die beim Halb-
marathon auf die Strecke durch die Buchholzer Innenstadt gingen. Um 11.45 Uhr stand Hans Marten wieder an der Start-
linie, diesmal beim Rennen über 9500 Meter und wurde Dritter in seiner Altersklasse.
In der Buchholzer Innenstadt gibt es an diesem Tag nur zwei Sorten von Besuchern. Die einen, die vor großen Eisbechern,
Kaffee und Kuchen oder einem Gläschen Wein oder Bier in den Straßencafés im Schatten sitzen. Und die anderen, die bei
der Gluthitze von mehr als 30 Grad schnaufen und schwitzen und beim Skaten, Laufen oder Walken ihr Letztes geben. Die
Zuschauer am Rande der Strecke winken und jubeln den Sportlern zu. "Diese familiäre Freundlichkeit und Herzlichkeit"
hatte schon Hans Marten aus Schwerin gelobt, "das ist wunderbar in Buchholz, ich kenne keine Veranstaltung, die so per-
fekt organisiert ist."
Denn zwischen den 2547 Teilnehmern der neun Wettbewerbe und den rund 15 000 Besuchern gibt es noch eine dritte
Gruppe, die mit ihren knallgelben T-Shirts für Farbe in dem Gedränge sorgten: Die rund 270 ehrenamtlichen Helfer um den
Reglitzky-Clan. Mutter Ute Reglitzky, das ganze Jahr über bei den Vorarbeiten aktiv, sorgt dafür, daß im Ziel alle Teil-
nehmer ihre Medaillen und die Sieger ihre Pokale erhalten. Schwiegersohn Richard Karlstetter kümmert sich um die Ord-
nung am Start, und Tochter Anja folgt mit ihrem Notizblock dem Vater auf Schritt und Tritt. Arno Reglitzky, Vorsitzender
von Blau-Weiss Buchholz, hat den Stadtlauf vor sieben Jahren auf die Beine gestellt. Der einzige Stadtlauf im Landkreis
gehört inzwischen zu den größten Veranstaltungen für Skater und Läufer im Süden Hamburgs. Und ist vor allem auch un-
glaublich beliebt bei den Kindern. Beim Lauf über 600 und 1700 Meter waren genau 1001 Mädchen und Jungen am Start.
  Während sich beim Hauptlauf über zehn Kilometer 420 Aktive auf ihren Kampf mit der Hitze vorbereiten, holt Arno
Reglitzky noch schnell Gunar George, den Geschäftsführer von Möbel Kraft, auf das kleine Podest. Der Laufchef weiß,
ohne die Sponsoren würde in Buchhholz längst nichts mehr laufen. Etwa 60 Prozent seines Etats, der auf fast 50 000 Euro
angewachsen ist, bringen die Freunde und Förderer aus der Wirtschaft auf. Und in Buchholz ist es zu einer schönen Tradi-
tion geworden, daß viele Sponsoren und andere Prominenz der Stadt mitläuft. Über das Mikrophon kündigt Arno Reglitzky
jeden an. Die Spitzenläufer, die kennt er sowieso. "Ich laufe jeden Tag und fast alle 14 Tage einen Wettbewerb", erzählt der
Mann, dem es in sieben Jahren gelungen ist, die Anwohner für den sportlichen Sonntag zu begeistern. "Die Anwohner vom
Dibbensener Mühlenweg hatten am Anfang mit Klagen gedroht", so Reglitzky. Inzwischen werden die Läufer dort be-
sonders freudig und freundlich mit Getränken bedacht. Einige hatten zur Erfrischung der Läufer Duschen aufgebaut.
Das war diesmal auch nötig. Immerhin hatten sich die Helfer vom Roten Kreuz und der DLRG um zwölf Hitzeopfer be-
mühen müssen. Einige bekamen noch an der Strecke Infusionen. Mit Verdacht auf Herzinfarkt war ein Mann ins Kranken-
haus gebracht worden, konnte es aber schnell wieder verlassen. Das Buchholzer Publikum liebt ja auch die, die sich be-
sonders quälen. So war beim Zehn-Kilometer-Lauf ein kleiner Mann der stille Star. Helmut Ermgassen aus Hermannsburg
war mit 85 Jahren ältester Teilnehmer. Als Rolf Helmboldt (TSV Eintracht Hittfeld) auf die Zielgerade einbog und sich mit
35:26 Minuten in die Siegerliste eintrug, hatte der alte Herr noch 50 Minuten zu kämpfen. Vorjahrssieger Ralf Heuss (Ham-
burger SV) war mit 20 Sekunden "Verspätung" als Zweiter im Ziel.
Beim Halbmarathon hatte der 52 Jahre alte Wieslaw Slawinski von der LG HNF alle seine jugendlichen Angreifer über-
rannt. Er benötigte für die 21 Kilometer 1:18:46 Stunden. Nur 13 Sekunden später lief Hans-Christian Mügge vom VfL
Sittensen ins Ziel. Dritter wurde Ludwig Rosig in 1:21:19. ==>
Ergebnisse    

DIE HARKE (Nienburg) vom 22. Juni 2005
Die Bevölkerung zieht wieder mit
Binnen (hhg). Bei idealen hochsommerlichen Wetterbedingungen wurde der achte Binner Abendlauf zu einem weiteren
Höhepunkt im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des SJB. Auch die Begeisterung der Bevölkerung für ihr Volksrennen
war erneut ein besonderes Merkmal der Veranstaltung. Es nahmen nicht nur fast 50 Einheimische die drei Laufstrecken in
Angriff, sondern auch große Teile der Einwohnerschaft unterstützten entlang des abwechslungsreichen Rundkurses durch
den Ort die Teilnehmer lautstark. Am Start waren vorwiegend Athleten aus dem Kreis Nienburg, die auch fast alle Gesamt-
und Altersklassenwertungen für sich entschieden.
Das gute Wetter erlaubte im Anschluss an die Wettkämpfe im Verpflegungsbereich noch einen ergiebigen Erfahrungsaus-
tausch. Besonders erfreut zeigte sich Chef-Organisator Ulrich Balk über die große Zahl an Nachwuchskräften im Rennen
über 1100 Meter: Wegen des Andrangs musste in zwei Abteilungen gestartet werden. In der Endabrechnung waren bei den
Mädchen Vivien Rybowiak aus Binnen in 4:25 Minuten, Annika Kästner vom SV Aue Liebenau in 4:30 min und Mandy
Becker vom MTV Nienburg in 4:32 min die Schnellsten. Bei den Jungen setzte sich Jan-Philipp Langenkamp (TuS Steyer-
berg, 4:05 min) gegen Steffen Strübig (Bühren, 4:07 min) und Lars Kühlcke (ASC Nienburg, 4:08 min) durch.
Im kürzeren Rennen über 4600 m hatte Tim Neddersen (TSV Lemke, 15:01 min) die Nase vorn. Markus Schuster (SSV
Rodewald, 15:46 min) konnte nicht lange mithalten, Dritter wurde Jörg Glowienke aus Schlüsselburg (15:52 min). Bei den
Damen gewann Ann-Kristin Dohrmann (SJB Binnen, 21:25 min) vor Maren Kettel (MTV Liebenau, 21:39 min) und Maike
Stolz (MTV Nienburg, 21:40 min).
Bei den Frauen im 11 700-Meter-Rennen lautete die Reihenfolge Nicole Krinke (JG Oyle, 49:22 min) vor Karin Haake
(TSV Lemke, 51:10 min) und Silvia Kettel (MTV Liebenau, 56:01 min). Spannend bis zum letzten Meter verlief die Ent-
scheidung bei den Herren: Hier belauerten sich Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau und Johannes Haßlinger vom VC
Nienburg vom Start weg und wechselten sich ständig in der Führungsarbeit ab. Am Ende triumphierte Hadaschik in 43:10
min vor Haßlinger in 43:11 min. Bronze ging an Jost von Scheven (JG Oyle, 44:50 min).

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. Juni 2005
Der Otterndorfer Mario Schwiemann gewinnt den Halbmarathon
Insgesamt 116 Teilnehmer beim 4. Windmühlenlauf der TSG Nordholz
(cn/hup). Am vergangenen Wochenende veranstaltete die TSG Nordholz ihren 4. Nordholzer Windmühlenlauf. Bei hoch-
sommerlichen Temperaturen und vielen Laufveranstaltungen im Kreis fanden 116 Läufer den Weg nach Nordholz.
Neben
 den Laufdistanzen von 2,6 über 10 Kilometer bis zum Halbmarathon waren diese Strecken auch für die Nordic Walker
und Wanderer freigegeben. Insgesamt nahmen elf Nordic Walker dieses Angebot an.
Pünktlich gab der Nordholzer Bürgermeister Jährling den Startschuss. Sieger im Halbmarathon wurde Mario Schwiemann
vom TSV Otterndorf in einer Zeit von 1:23:20 Stunden. Damit lag er nur eine Sekunde über dem Streckenrekord. Bei den
Frauen siegte Ute Hawranke in einer Zeit von 1:49:50 Stunden. Die 10-km-Läufer stellten mit Heinz Genenning auch den
ältesten Teilnehmer. In seiner Altersklasse erreichte er den ersten Platz in einer respektablen Zeit von 48:05 Minuten.
Die jüngste Teilnehmerin, die sechsjährige Jasmin Mertens, lief die 2,6 km in 22:05 min. Sie brachte ihren Siegerblumen-
strauß gleich von der Strecke mit. Vielleicht wäre sie etwas schneller gewesen, wenn sie keine Blumen gepflückt hätte, was
sie allerdings nicht sehr störte. Am Start waren auch die in Cuxhaven lebenden Amerikaner Charlott und Clark Hicking-
bottom. Einen Dank gilt es an die Feuerwehr von Nordholz und Spieka zu richten, die die Strecke vorbildlich abgesichert
haben. ==>
Ergebnisse (PDF)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. Juni 2005
Peter Steinke siegt in Tergast
Tergast. 79 Läufer beteiligten sich trotz der extremen Hitze am siebten Volkslauf des SV Tergast. Zum ersten Mal war die
Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann vor Ort, um die Läufer auf die Strecke zu schicken. Den Hauptlauf der Männer
über zehn Kilomter gewann Peter Steinke (TV Norden) standesgemäß in 38:53 Minuten vor Stefan de Jonge (TuS Weene).
Bei den Frauen siegte Hilde Steinke (Neermoor) in 46:57 Minuten. Über fünf Kilometer hatten bei den Frauen Kerstin
Schmidt (Fortuna Logabirum) in 26:12 Minuten und bei den Männern Jan Waschkau (Ihlower Loopers) in 18:49 Minuten
die Nase vorn. Die Veranstaltung war nicht so gut besucht wie im Vorjahr. Dies hing aber mit den doch sehr hohen Außen-
temperaturen zusammen. ==>
Ergebnisse (Word) und Bilder

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. Juni 2005
Immega siegt beim Lauf um den Hafen
Leichtathletik: Optimale Bedingungen für die 196 gemeldeten Teilnehmer in Leer
Leer.
Bei der neunten Auflage des Schöne-Aussichten-Cups um den Leeraner Hafen gewannen Inga Jürrens (Emder LG)
und Stephan Immega (LT Schaffhauser Wald) über zehn Kilometer. 196 Läufer waren gemeldet. Die Bedingungen beim
Lauf waren fast optimal.
Die Veranstaltung wurde erstmals in zwei Starts durchgeführt. Um 20 Uhr starteten erstmals die Frauen separat auf den
fünfmal zu laufenden Rundkurs, der sie immer am Hafen entlang führte. Bei noch leicht zu warmen Temperaturen setzte sich
Inga Jürrens sofort aus dem 50 Teilnehmer starken Feld ab und baute ihren Vorsprung bis ins Ziel ständig aus. Mit 39:30
Minuten blieb sie als einzige unter 40 Minuten. Auch die Zweitplatzierte, Annett Schröder aus Laatzen, war unangefochten.
Für sie wurden 41:31 Minuten gestoppt. Ihren dritten Platz behauptete Marion Bakker (45:40) aus Emden. Die immer
stärker laufende Antke Watzema (46:17) aus Leer war von Platz zehn bis auf vier stark herangelaufen.
Bei den Männern gab es zuerst einen Dreikampf. Stefan Harms (Emder LG) und Gerd Wolzen (VfL Germania Leer)
forderten den Ossiloop-Sieger Stephan Immega (LT Schaffhauser Wald) heraus. Besonders Gerd Wolzen machte viel fürs
Tempo. Stephan Immega lief taktisch klug, er setzte seinen Angriff kurz nach dem sechsten Kilometer. Gerd Wolzen musste
abreißen lassen, Stefan Harms war schon vorher etwas zurückgefallen. Bis ins Ziel änderte sich dann an der Reihenfolge
nichts mehr. Immega lief 34:02 Minuten, Wolzen 34:50 und Harms 35:33.
Der separate Frauenstart wurde von den meisten Läuferinnen begrüßt und wird mit großer Wahrscheinlichkeit im nächsten
Jahr beibehalten. Dann strebt der veranstaltende VfL Germania Leer die Marke von 300 Teilnehmern an. Bis 2006 werden
viele Baumaßnahmen um den Hafen abgeschlossen sein. Eine besondere Herausforderung und Attraktion sieht Edzard
Wirtjes in der neuen Brücke, die dann Teil der Strecke werden soll.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom  27. Juni 2005
Naue glänzt mit Streckenrekord
Lauf um "Taakener Ähren" hätte mehr Starter verdient / Wilkens bei den Frauen nur von Hofmann bezwungen
Taaken (hes). Sportlich war der 8. Lauf  "Um die Taakener Ähren" ein großer Erfolg - die liebevoll organisierte Veranstalt-
ung hätte aber einen besseren Zuspruch verdient gehabt. Torsten Naue (LG Bremen-Nord) unterbot dabei am Samstag mit
dem Sieg im 10,5-km-Hauptlauf in 35:12 Minuten den "Uralt-Streckenrekord" um acht Sekunden. Bei den Frauen wieder-
holte Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg) in 39:49 Minuten ihren Vorjahressieg. Die Altkreis-Läuferinnen
Christina Wilkens (Riepholm), Tina Versemann und Ute-Vehlow-Diekmann (beide TV Sottrum) belegten die Ränge zwei
bis vier, Lars Rosebrock (TV Sottrum) wurde Fünfter der Männer.
"Die 13 ist meine Unglückszahl", war Torsten Naue mit seiner Startnummer unzufrieden. Doch wer die Rituale unter den
Langstrecken-Läufern kennt, der ahnte, dass der Nordbremer auf Revanche sann: Der Shooting-Star des Vorjahres, sein
Vereinskamerad Andreas Oberschilp, hatte ihn 2004 gleich 50 Sekunden hinter sich gelassen. Nach anfänglichen Führungs-
wechseln übernahm Naue dieses Mal die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Oberschilp, der 36 Sekunden da-
nach in 35:48 Minuten ankam, war in seinem zweiten Wettkampf nach langwieriger Krankheit mit seiner Zeit und Platzier-
ung zufrieden.
So musste der Bremer Heiko Gode (ATS Buntentor) nur noch Fakja Hofmann abschütteln. Die zur Zeit in Bremen lebende
Deutsch-Äthiopierin, die kürzlich ihre in Sottrum gelaufene 10 000-m-Bestzeit als Vizemeisterin der Bayerischen Titel-
kämpfe auf 35:35,74 Minuten verbesserte, hatte lange Zeit den Männerdritten als "Schrittmacher" vor sich. Dennoch konnte
sie ihren im Vorjahr aufgestellten Taakener Streckenrekord von 39:10 nicht knacken. Christina Wilkens (42:01), die sich
nach ihrem Start beim Stellichter Dorflauf am Vorabend kurzfristig auch noch für Taaken entschied, und Tina Versemann
(44:10) belegten bei den Frauen die beiden nächsten Ränge, während sich Ute Vehlow-Diekmann (Vierte in 44:55) mit
dem Klassenerfolg der W 45 trösten musste. ==>
Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. Juni 2005
"Die Männer haben mich mitgezogen”
Auricher Stadtlauf: Claudia Henning landete bei den Frauen einen souveränen Sieg

Von Theo Gerken
Aurich. Stefan de Jonge vom TuS Weene bei den Männern und Claudia Henning von den MTV-Triathleten bei den Frauen
gewannen den 18. Auricher Stadtlauf. Während Stefan de Jonge sich über mehrere Runden einen spannenden Zweikampf
mit Reinhard Ludwig (Auricher Taxizentrale) lieferte, lief Claudia Henning ein konkurrenzloses Rennen. Dabei war das Teil-
nehmerfeld im Hauptlauf recht überschaubar. Nur 52 Läuferinnen und Läufer hatten gemeldet, zum Start erschienen dann
nur knapp 50. “Wir haben den Hauptlauf im Vorjahr ausfallen lassen, und die Fußballübertragung hat auch einige davon ab-
gehalten, nach Aurich zu kommen,” suchte Organisator Patrick Sineux vom MTV Aurich nach Gründen. Im Übrigen freuten
sich die Veranstalter über den großen Zuspruch bei den Schülern und Kindern. Über 1000 Starter in 24 Läufen konnten
sich bei sehr guter Organisation durch das Team des MTV Aurich sehen lassen.
Immer auf dem Laufenden waren die Zuschauer auf dem Marktplatz während des Hauptlaufs. Gleich nach dem Start des
Feldes fütterte Moderator Patrick Sineux die Fans mit Informationen über die Läuferinnen und Läufer, die die doch recht
winkelige Strecke mit teilweise schwierigem Belag insgesamt sechsmal absolvieren mussten. Angeführt vom Jugendläufer
Arne Beitelmann (MTV Tria) erreichte die Spitzengruppe nach knapp sechs Minuten erstmals den Start- und Zielbereich.
Dicht dahinter Stefan de Jonge und Reinhard Ludwig und Manuel Behrens von der SG Egels-Popens. Doch in der zweiten
Runde zogen de Jonge und Ludwig etwas an, Beitelmann und Behrens konnten da nicht mithalten und fielen zurück. Immer
größer wurde der Vorsprung des Spitzenduos im weiteren Rennverlauf. Dafür entwickelte sich der Kampf um Platz drei um
so spannender. In der fünften Runde hatte Stefan de Jonge das Tempo noch einmal verschärft und einen Vorsprung von
etwa 20 Metern herausgeholt. Doch Ludwig ließ nicht locker, kam noch wieder heran, ohne allerdings de Jonge überholen
zu können. “Ab der Börse habe ich den Endspurt angezogen und hatte doch ein bisschen mehr zuzulegen”, erklärte Sieger
de Jonge. Für ihn wurden 36:35 Minuten gemessen, Ludwig erreichte das Ziel in 36:39 und Behrens in 37:48 Minuten.
 Obwohl ohne echte Konkurrenz war Claudia Henning mit dem souveränen Erfolg in 42:02 Minuten sehr zufrieden. “Es hat
Spaß gemacht, die Männer haben mich mitgezogen”, freute sich die Mutter von zwei Jungen und einem Mädchen über ihren
Sieg. Mit weitem Abstand folgten die beiden Arbeitskolleginnen Monika Henseler vom MTV Aurich (48:26) und Engeline
Janssen (LGO) in 49:11 Minuten. “So schnell war ich noch nie”, konnte Henseler ihre Zeit kaum fassen.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 27. Juni 2005
Der Hitze zum Trotz: Balzer gewinnt 15. Stüder Heidemarathon
Leichtathletik: Tobias Pundschus siegt in der AK M 35 über die Halbmarathon-Distanz / Wolfgang Peter in der
AK M 70 einsame Spitze

Stüde (re). Der Wettergott hatte ein Einsehen: Als gestern Morgen der Startschuss zum 15. Heidemarathon in Stüde fiel,
zeigte das Thermoter kühle 14 Grad - ideal für die 60 Läufer (darunter vier Frauen), die sich auf die über 42 Kilometer
lange Strecke begaben, und die 93 Athleten (21 Frauen), die den Halbmarathon vor sich hatten. "Ein Glück", freute sich
Organisator Friedhelm Weidemann, der diesmal nicht selbst auf der Strecke zu finden war, für die Läufer. Er wusste wa-
rum. Denn als gegen Mittag die ersten Marathonläufer die Zielinie vorm Stüder Bürgerhaus passierten, machte die Hitze den
Teilnehmer doch zunehmend mehr zu schaffen. "Das ist sicher auch ein Grund, warum heute keine Bestzeiten gelaufen
wurden", erklärte Wolfgang Freier. Der Mitorganisator weiter: "Die Zeiten sind in Ordnung, es war für Topzeiten letztlich
jedoch zu warm."
Ansonsten herrschte aber große Zufriedenheit beim Stüder Marathonverein. Fast 100 Helfer waren vor Ort beschäftigt, um
den Läufer- und Zuschauerandrang zu bewältigen. Bereits um 8.30 Uhr hatten sich die Walker auf die zwölf Kilometer
lange Strecke begeben. "Hier haben wir mit 31 Teilnehmer, darunter fünf Männer, einen enormen Zuwachs an Startern",
freute sich Freier. Sieger wurde Lutz Zimmermann, vor Heike Nolde (beide Wolfsburg) und Dagmar Marcks (Sassenburg).
Ebenfalls im Programm: der Bonsailauf. Die 900 Meter durch die kleinste Sassenburggemeinde galt es für den Nachwuchs
zurückzulegen. Micha Straube und Sarah Schulz waren die Schnellsten.
Ob nun Sieger oder Platzierter - jeder Teilnehmer wurde im Zielraum mit Beifall empfangen. Kurt Bergmann schienen die
steigenden Temperaturen entlang des Elbe-Seiten-Kanals gar nichts auszumachen. Im Gegenteil: Der 41-jährige Stüder
hatte ursprünglich nur für den Halbmarathon gemeldet, lief dann aber seinen ersten Marathon durch. "Das war nicht geplant.
Ich habe mich bei der Wendemarke noch gut gefühlt und bin einfach weitergelaufen", strahlte er - wenn auch erschöpft - im
Ziel. Den Marathon entschied Frank Balzer (VfL Wolfsburg) in 2:50:06 Stunden für sich. Er verwies Guido Deutsch
(Lehre/2:51:00) und Elgar Bosle (Dasseln/2:51:05) auf die Plätze. In der Damen-Konkurenz setzte sich Enka Staeb (Braun-
schweig) in 3:36::22 Stunden durch.
Klasse: In der Altersklasse M 35 war Tobias Pundschus (Wittingen) über die Halbmarathon-Distanz einsame Spitze. Er
siegte in 1:31:22 Stunden. Wieder einmal stark: Wolfgang Peter. Der Wittinger setzte sich in der M 70-Konkurrenz souver-
än durch. Das Ziel erreichte er in 1:53:57 Stunden. Hervorragend, wenn man bedenkt, dass diese Zeit zugleich Platz 49 im
Gesamtklassement bedeutete.

Presseinformation vom 4. August 2005 (Von Rainer Behrens)
Ferienmeeting der LG Osterode
Leichtathletik zum Anfassen, die Zuschauer kamen am Mittwoch Abend im Osteroder Jahnstadion voll auf ihre Kosten.
192 Teilnehmer aus 55 Vereinen boten bei guten Wettkampfbedingen einige hervorragende Leistungen, wenn auch diesmal
kein Stadionrekord verbessert werden konnte.
Für die beste Tagesleistung sorgte eine Schülerin. In der Altersklasse W 14
übersprang Kimberly Jeß vom Büdelsdorfer TSV im Hochsprung hervorragende 1,68 m und darüber hinaus noch 5,39 m
im Weitsprung.
LG-Aushängeschild Stephan Frosch musste kurzfristig umdisponieren, hatte sich doch sein Tempomacher verletzt. Aber
auch im 400 m-Lauf zeigte er in 49,26 sec. sein Können, obwohl er hart um den Sieg kämpfen musste, sprintete doch Thilo
Sperling (VfV Hildesheim) mit 49,56 sec. ebenfalls eine gute Zeit. Eine persönliche Bestzeit erzielte im 1000 m-Lauf
Maximilian Wessel (LG Braunschweig), der mit seiner Zeit von 2:27,83 min. auf den 2. Platz der diesjährigen Landes-
bestenliste lief. In 2:30,13 min. folgte ihm der A-Jugendliche Christian Seyffahrt (SC Magdeburg) als Zweiter im Gesamt-
einlauf.
Ein starkes Rennen lieferten sich über 3000 m der 3. der Deutschen-Jugendmeisterschaften über 1500 m, Johannes Raabe
(LG Hannover) und Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf). Im langgezogenen Endspurt dominierte der A-Jugendliche in
Bestzeit von 8:31,43 min. zu 8:37,73 min., während als Vierter Daniel Wienbreier (LG Osterode) in 9:04,69 min. ins Ziel
kam. Persönliche Bestzeiten erzielten hier Thomas Just in 9:34,63 min. und Tim Jesinghaus in 9:56,47 min. (LG Osterode).
Schnellster Sprinter war Tobias Müller über 100 m in 11,21 sec. und 200 m in 22,68 sec., hier knapp vor dem A-Jugend-
lichen Sven Lange (LG Weserbergland), der sich über seine neue persönliche Bestzeit von 22,76 sec. freute.
Im Kugelstoßen der Männer wuchtete Julian Dobbrunz (FSV Sarstedt) die 7,26 kg.-Kugel auf sehr gute 15,90 m., währ-
end im Speerwurf Holger Suer (LG Braunschweig) mit 52,71 m nur knapp die Oberhand vor Oswald Sander (LG Oste-
rode) behielt, der nach mehrjähriger Wettkampfpause mit 50,16 m überzeugte. Im Weitsprung erzielte zwar mit 6,49 m Kai
Rammelt (LV Altstadt Nordhausen) die beste Tagesweite, die 6,46 m des noch B-Jugendlichen Thorsten Margis (LG Ede-
missen-Peine) sind wesentlich höher einzustufen. Toll auch bei der männlichen Jgd. B die 1,84 m von LG-Nachwuchstalent
Steffen Schmidt im Hochsprung.
Ein starkes Feld mit neun Frauen ging über 3000 m an den Start. Hier siegte Maureen Raabe (LG Göttingen) in 11:07,67
min. knapp vor Ulla Hornbostel (TSV Arminia Vöhrum) in 11:13,23 min., während die DM-Finalistin im Dreisprung,
Nadine Tappe von der LG Hannover, mit 5,74 m im Weitsprung nicht ganz zufrieden war. Mit 44,88 m im Speerwurf er-
zielte Michaela Wagner (SV Munster) eine sehr gute Weite.
Jeweils über Bestzeiten freuten sich die B-Jugendlichen Ray Sabo (LG Sachsa-Lerbach) in 9:22,29 min. und Philipp
Champignon (LG Einbeck) in 9:22,52 min. im 3000 m-Lauf. In der gleichen Altersklasse erzielte Simon Nils Sander (LGO)
46,05 m im Speerwurf, während bei der wbl. Jgd. B Isabell Hartmann (LG Eichsfeld) mit 61,14 sec. über 400 m die beste
Tagesleistung erzielte. Hier überzeugte Anneka Braasch von der LGO als Siegerin im Weitsprung mit 5,10 m und als Dritte
in 13,09 sec. über 100 m (Jahresbestzeit).
Erfreulich einzustufen sind auch die Leistungen in den Schülerklassen. Zum Doppelsieg kam Steffen Sievers (LGO) mit
10,43 sec. über 75 m (Jahresbestzeit) und 4,73 m im Weitsprung bei den B-Schülern. Hoch hinaus ging es mit starken
1,73 m für Simon Nils Sander (LGO) im Hochsprung (Einstellung vom Kreisrekord) bei der M15. In der gleichen Alters-
klasse erzielte Robert Moritz von der LG Nordhausen gute 13,49 m im Kugelstoßen.
Super bei den B-Schülerinnen das Weitsprungergebnis von Kathrin Füllgrabe (LGO), die mit 5,15 m ihren eigenen Kreis-
rekord um 5 cm verbesserte und die 75 m in 10,33 sec. sprintete. Im 800 m-Lauf bei der W14 siegte in 2:35,91 min.
Caroline Emmerich vom SV Creaton Grossengottern, die auch im 80 m-Hürdenlauf mit 12,62 sec. nicht zu schlagen war.
==> Ergebnisliste (PDF)

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 30. August 2005
Gerrit Lubitz gewinnt Kopf-an-Kopf-Rennen
Bremer verweist beim Bokeler Halbmarathon den Nordbremer Markus Ast in die Schranken
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Bokel. Spannender hätte der Halbmarathon im Rahmen des Bokeler Straßenlaufes nicht verlaufen können. Gerrit Lubitz
(SG Roadrunners Buntentor) und Markus Ast von der LG Bremen-Nord lieferten sich an der Spitze des Feldes ein Kopf-
an-Kopf-Rennen. Erst im Schlussspurt setzte sich Lubitz in einer hervorragenden Zeit von 1:17:02 Stunden um ganze sechs
Sekunden gegen seinen härtesten Widersacher durch. Angesichts der großen Konkurrenz durch die Kreismeisterschaften in
Nordholz zeigte sich der veranstaltende LAV Bokel mit der Teilnehmerzahl von 99 Läufern in fünf Wettbewerben zufrieden.
"Wir hatten besonders viele Starter aus dem Bremer und Osterholzer Raum", erklärte Bokels Vorsitzender Thomas
Schindler. Das Wetter lieferte den Aktiven ideale Voraussetzungen für schnelle Zeiten. Bei rund 20 Grad blieb es bis zum
Ende des Halbmarathons trocken.
Beim Fünf-Kilometer-Lauf machte sich die "Invasion" des SC Rönnau bemerkbar. Während in der Herrenkonkurrenz mit
Stig Rehberg, Rene Flägel sowie Jan-Eric Bostelmann-Arp die Läufer aus Schleswig-Holstein die Plätze eins bis drei be-
legten, so überließen die Klubkolleginnen Maya und Carmen Rehberg als Zweite und Dritte bei den Frauen der Bokelerin
Nele Dehnenkamp Position eins. Gesamtsieger Stig Rehberg ist zwölf Jahre alt und bewies mit einer Zeit von 18:38 min,
dass eine große Zukunft in der Leichtathletik vor ihm liegen könnte. Der Blondschopf hat auch bereits ein Selbstbewusst-
sein wie ein Großer: "Mein Ziel war von vornherein der Sieg." Rehberg lobte die Strecke in und um Bokel: "Sie war schön
flach und damit gut zu laufen." Bei den Frauen musste über die Fünf-Kilometer-Distanz mit Lokalmatadorin Mareike
Steffens eine Mitfavoriten bereits nach knapp einem Kilometer aufgeben. "Ich habe plötzlich einen Wadenkrampf be-
kommen", berichtete die Siegerin des Minilaufs über 1400 Meter.
Über die zehn Kilometer wurde Ingrid Protmann vom VfL Wingst ihrer Favoritenrolle bei den Damen gerecht. Sie über-
querte nach 46:35 Minuten die Ziellinie an der Sporthalle der Bokeler Grundschule. Über zehn Minuten schneller war
Herrensieger Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg, der den Zweitplatzierten Andreas Römhild in fabelhaften 35:53 Minuten
um fast drei Minuten in die Schranken verwies. Favorit Erich profitierte natürlich auch davon, dass Gerrit Lubitz diesmal die
Halbmarathonstrecke in Angriff genommen hatte. Ralf Löhden vom SV Hepstedt/Breddorf freute sich in dieser Konkurrenz
über einen guten dritten Platz. Mit einer Zeit von 38:34 Minuten musste er Andreas Römhild nur um eine Sekunde den Vor-
tritt lassen.
Auf Wunsch vieler Athleten wurde im vergangenen Jahr der Halbmarathon wieder ins Programm aufgenommen. Die Teil-
nehmerzahl spiegelte auch das große Interesse an diesem Lauf wieder. Mit 22 Läufern beteiligten sich immerhin zwei Starter
mehr an diesem Lauf als an den "klassischen" zehn Kilometern. Die meisten Teilnehmer hatten sich für die Fünf-Kilo  meter-
Distanz entschieden. Hier kehrte mit dem 74-jährigen Johann Pick der älteste Athlet der Veranstaltung und einzige Geher
im Feld nach 39:02 Minuten als 34. und Letzter in den Start- und Zielbereich zurück.
==>
Ergebnisse    

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 3. September 2005 (Zwei Berichte)
Sieg mit verstopfter Nase
7. Aller-Stadt-Lauf: Vorjahressieger Paetzke trotz Erkältung nicht zu schlagen
Von unserem Mitarbeiter Andreas Becker
Verden. Auch ein Christoph Paetzke mit angezogener Handbremse war gestern Abend für die Konkurrenz nicht zu
schlagen. Der Sieger und Streckenrekordhalter von 2004 lief im Hauptlauf über zwölf Kilometer durch die Verdener City
einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Zu einem neuen Streckenrekord reichte es jedoch nicht. Der 21-Jährige
kam nach 39:55 Minuten ins Ziel und war damit fast eine Minute langsamer als im Vorjahr. "Der Lauf war in Ordnung. Ich
konnte nicht so gut atmen, weil ich seit einigen Tagen eine Erkältung habe und meine Nase verstopft ist", sagte der alte und
neue Sieger nach dem Rennen. Er habe das Tempo absichtlich rausgenommen, um sich zu schonen. Denn in der kommen-
den Woche wird der für den DSC Oldenburg antretende Christoph Paetzke bei den Deutschen Meisterschaften in Ottern-
dorf über die zehn Kilometer an den Start gehen.
Die Konkurrenz konnte nur in der ersten der drei Runden einigermaßen mithalten. Bereits am Ende des zweiten Durchgangs
hatte der spätere Sieger einen Vorsprung von mehr als 100 Metern vor dem Zweitplatzierten Andreas Oberschilp (LG
Bremen-Nord) herausgelaufen. Diesen Vorsprung vergrößerte Paetzke bis ins Ziel sogar noch. Andreas Oberschilp konnte
den Oldenburger zu keinem Zeitpunkt gefährden und kam nach 40:37 Minuten als Zweiter durch den Zielkanal. Dritter
wurde Torsten Naue, ebenfalls LG Bremen-Nord (41:54 Minuten). Dieser zog ein durchwachsenes Fazit. "Mit der Platz-
ierung bin ich zufrieden, mit der Zeit nicht", sagte Naue. Nach seinem 14. Platz bei der Senioren-Weltmeisterschaft im
spanischen San Sebastian über zehn Kilometer sei diesmal nicht mehr drin gewesen. "Die Beine sind schwer geworden",
klagte Naue. Mit dem Ausgang des Rennens hatte Naue von vornherein nichts zu tun, da gab sich der Routinier keinen
Illusionen hin. "Ich wollte Dritter werden. Das hat geklappt, und mehr ging nicht", sagte er. Auf Platz vier Hikmet Ciftci vom
TV Langen (42:18 Minuten) vor dem Verdener Lokalmatador Uwe Cordes, der für die zwölf Kilometer 44:08 Minuten
benötigte.
Bei den Frauen lieferten sich Vorjahressiegerin Fakja Hofmann von der LG Domspitzmilch Regensburg und Ulrike Dreißig-
acker (LG Hannover) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst im Zieleinlauf entschieden wurde. Hier nutzte
Dreißigacker ihre Chance und setzte einen Wimpernschlag früher zum Spurt an. Dabei schob sie sich an Fakja Hofmann
vorbei, die nichts mehr zuzusetzen hatte. Die Zeit der Hannoveranerin von 45:44 Minuten war allerdings deutlich langsamer
als die Siegerzeit von 2004. "Es war eng am Schluss, aber das Rennen hat total Spaß gemacht", zog die Gewinnerin ein
positives Fazit.
Von Wartburg verbessert seinen eigenen Rekord
Auf der Mittelstrecke 50 Sekunden schneller als im Vorjahr / LGKV stellt auch die stärkste Frau
Verden (emü). Noch einmal Geronimo von Wartburg! Wie vor zwölf Monaten konnte der Lokalmatador von der LG
Kreis Verden dem 4,2 Kilometer langen Mittelstreckenrennen des Aller-Stadt-Laufs seinen Stempel aufdrücken. Der 17-
jährige Mittel- und Langstreckenexperte, seit November des vergangenen Jahres Mitglied im D/C-Kader des Deutschen
Leichtathletik-Verbandes, siegte unangefochten in 13:23 Minuten vor Hikmet Ciftci (TV Langen/13:45), Fabian Köster
(TSV Kirchdorf/14:27), Emin Ördek (Osterholz-Scharmbeck/14:37) und dem Vorjahresdritten Thiemo Klein (14:38),
einem weiteren Starter der LGK Verden.
Wohin man vor dem Startschuss auch hörte, die Experten waren sich einig, dass der Verdener 4,2-Kilometer-Sieger nur
Geronimo von Wartburg heißen kann. Die drängendere Frage: Kann der in Niedersachsen über 5000 Meter (Bestzeit:
15:29) und 10 000 Meter (32:20) zu den stärksten Mittel- und Langstrecklern zählende "Titelverteidiger" seinen vor zwölf
Monaten aufgestellten Streckenrekord verbessern? Er konnte! Im Vergleich zum Vorjahr machte Geronimo von Wartburg
satte 50 Sekunden gut. Bis zur 1,5-Kilometer-Marke hatte Ciftci sich hartnäckig an die Fersen des Favoriten gehängt, dann
forcierte der Führunde jedoch noch einmal das Tempo. Letztendlich baute "GvW" seinen Vorsprung bis in den Zielkanal
vor dem Rathaus stetig aus. "Ich war noch nicht am Limit", beschrieb von Wartburg seinen Rennverlauf, "ein paar Sekunden
wären sicher noch möglich gewesen."
Das es nicht klappte, lag wohl auch an der für Leichtathleten undankbaren Witterung, die am frühen Freitagabend in Verden
herrschte. Von Wartburg beklagte sich im Anschluss an das Rennen ebenso wie Ciftci, noch größere Schwierigkeiten be-
saß freilich Klein. Wunderte sich der mit einer Außenseiterchance angetretene LGKV-Crack: "Voll die Atemprobleme."
Hinzu kam, dass hinter Klein eine fünfwöchige Trainingspause liegt. Achillessehnenprobleme sowie anschließend ein
"Pferdekuss", erlitten beim Fußballspiel im Sommerlager der Pfadfinder, zwangen ihn dazu. Im geschlagenen Feld auch
Rüdiger Ullrich, von Wartburgs Vater und Trainer, sowie der frühere deutsche Marathonmeister Michael Spöttel. Die
schnellste Frau kommt ebenfalls von der LGKV, Christine Feger (17:55). Platz zwei ging an Nora Klöpper (TuS Kleinen-
bremen). ==>
Ergebnisse  

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 3. September 2005
Mario Burger hängt Sascha Diehr ab
Wolfsburger Abend-City-Lauf: 275 Läufer am Start - Favoriten setzen sich durch - Viel Applaus für die Kinder
Von Jens Frede
Wolfsburg. Den meisten Applaus bei der 14. Auflage des Wolfsburger Abend-City-Laufs bekamen gestern nicht immer
nur die Ersten. Besonders bei den Bambinis wurden auch die Schwächeren gefeiert. Bei den längeren Läufen hatten hin-
gegen die Favoriten die ungeteilte Aufmerksamkeit.
Beim Bambini-Lauf über 800 Meter, bei dem ausschließlich Schüler der hiesigen Grundschulen starteten, zeigte Larissa
Türke eine bemerkenswerte Leistung. Das gehbehinderte Mädchen begann seinen Lauf zunächst noch auf Gehhilfen, am
Ende humpelte es unter tosendem Beifall der Zuschauer und der anderen jungen Läufer an der Hand ihrer Lehrerin Chris-
tina Hübmer als Letzte ins Ziel.
Zu wenig gefordert fühlte sich der 14-jährige Lukas Alt, der mit einer Minute Abstand zum Zweiten Philipp Hecker ohne
Probleme den Sieg holte. Deshalb meldete er auch gleich für den darauf folgenden 4400-Meter-Lauf. Dort jedoch hatte es
Alt mit gestandenen Läufern zu tun. Auf den vorderen Plätzen sah es bis zur Hälfte des Rennen nach einem spannenden
Zweikampf zwischen dem für die LG Braunschweig startenden Mario Burger und Lokalmatador Sascha Diehr vom VfL
Wolfsburg aus. Allerdings konnte Diehr nach 2200 Metern nicht mehr mit Burger mithalten, so dass der Löwenstädter
letztlich ungefährdet seinen Sieg einfuhr. "Dieses Rennen hat sehr gut in meine Vorbereitung gepasst. In der nächsten Woche
fahre ich zur deutschen Meisterschaft. Dort will ich mit meiner Mannschaft den Titel verteidigen", sagte Burger.
Ähnlich dominierend wie der Braunschweiger war Benjamin Trzonnek (VfL Wolfsburg) über die 8,8-Kilometer-Distanz.
Das wollte er jedoch eigentlich nicht sein: "Ich hatte ein sehr viel ruhigeres Rennen geplant, aber meine Beine hatten es heute
eilig. Deshalb habe ich sie einfach laufen lassen."
Ilka Schreinecke musste bei den Frauen ziemlich lange warten, bis ihre Kontrahentinnen nach 8,8 Kilometern im Ziel waren.
Knapp acht Minuten hatte die Läuferin des VfL Wolfsburg Vorsprung vor der Helmstedterin Anke Brandes und Julia Jost
und schrieb sich somit zum fünften Mal in die Siegerliste des Wolfsburger Abendlaufs ein. ==>
Ergebnisse (PDF’s)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. September 2005 (Zwei Berichte)
2500 Läufer sind neuer Rekord
Leichtathletik: Große Resonanz beim 13. Citylauf in Leer
Von Karsten Gleich
Leer. Schwitzende Männer, Frauen und Kinder in bunter Laufkleidung prägten am Sonntag das Leeraner Stadtbild. Für
den 13. Citylauf mit Wettkämpfen von den Bambini-Läufen der Kinder bis zum Halbmarathon zogen rund 2500 Sportler
ihre Laufschuhe an. Damit steigerte sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr um mehr als 500. Mehr als 100 Ver-
eine und insgesamt 20 Schulen aus Ostfriesland, die teilweise mit mehreren Klassen an den Start gingen, prägten die Starter-
listen. Mit den über 60 Teilnehmern vom ATC 75 Haren waren auch wieder Gäste aus den Niederlanden stark vertreten.
“Ich freue mich, dass die Teilnehmerzahl erneut gestiegen ist”, sagte Polizeidirektor Helmut Bongartz von der Polizeiinspek-
tion Leer-Emden, die den Lauf erneut organisierte.
Insgesamt 70 Polizisten gehörten zu dem 130 Personen zählenden Helferstab um Polizeidirektor Bongartz. Stolz war der
Polizeichef auch auf die rund 20 Polizisten der verschiedenen Inspektionen, die selber als aktive Läufer auf der Strecke
waren. Das beste Ergebnis für die Polizei konnte Martina Schümers von der Bereitschaftspolizei Oldenburg mit einem
dritten Platz im Halbmarathon der Frauen verbuchen. Gewonnen hat den Lauf über 21,1 Kilometer Martina Rückbrod (TV
Norden) in 1:39:34 Stunden vor Imka Hensmann. Bei den Männern setzte sich Michael Heyen (LG Wilhelmshaven) in
1:17:19 Stunden vor Stefan Harms (LG Emden) und Klaus Mattheis (LRV Tübingen) durch.
Im Zehn-Kilometer-Lauf siegte bei den Männern Jeard Broers (TSG Hatten/Sandkrug) in 35:19 Minuten. Bei den Frauen
gewann Frauke Kroogmann (TSV Eutin) in 43:06 Minuten. Über 5000 Meter siegte Michael Mäsching aus Wilhelmshaven
in 16:48 Minuten. Siegerin der Frauen wurde Johanna Leber (SSV Schwenningen), die mit 21:21 Minuten kurz vor Sonja
Hogestraat aus Emden (22:07) ins Ziel kam. In der Altersklasse der Jungen gewann Christoph Runden vom Ubbo-Emmius-
Gymnasium Leer, bei den Mädchen Kira Lammers vom VTB Varel.
Den 14. Leeraner Citylauf wird Polizeidirektor Bongartz vom Stand des Lions-Clubs verfolgen. “Im kommenden Jahr
werde ich nur noch Kaffee und Kuchen verkaufen, da dann mein Nachfolger den Citylauf organisieren wird”, so der angeh-
ende Pensionär Bongartz, der im März 2006 in den Ruhestand geht. Für die Läufer werde sich aber nichts ändern: “Der
Wechsel findet nahtlos statt, schließlich ist der Citylauf ein Stück unserer Polizeiinspektion.”
Minister Busemann lobt Kinder
Leichtathletik: Freude über 1500 Starter bei Bambini-Läufen
Leer (kg). “Es freut mich besonders, dass so viele Kinder am Citylauf teilnehmen”, sagte Niedersachsens Kultusminister
Bernd Busemann, der mit dem ersten Startschuss gestern Mittag die siebenjährigen und jüngeren Mädchen auf die Strecke
schickte. Zu den jüngsten der 1500 Teilnehmern der Bambiniläufe gehörten mehr als 20 Kinder eines Leeraner Kinder-
gartens. “Die Kinder hatten sofort Lust mitzumachen und haben aufgeregt auf diesen Tag gewartet”, so Kindergärtnerin
Meike Flügge, die zusammen mit ihrer Kollegin Anke Bolland die vier- und fünfjährigen Sportler betreute. Siegerin im Lauf
der jüngsten Teilnehmerinnen wurde Sarah van Ohlen (Eichenwallschule).
Weitere Siegerinnen bei den Mädchen waren Annecke Rosendahl (SV Warsingsfehn/Jahrgang 1997), Linda Barnkothe
(GS Ihrhove/1996), Insa Knust (SV Holtland/1995) und Saskia Bohlken (GS Warsingsfehn/1994). Jüngster Gewinner bei
den Jungen war Hendrik Meyer (GS Hesel/1998 und jünger). Weitere Sieger waren Eike Knust (SV Holtland/1997),
Sören Buß (Plytenbergschule/1996), Juri ten Katen (ATC 75 Haren/ 1995) und Derk-Thilo Bolte (Concordia Ihrhove /
1994). In der Klasse der Schülerinnen und Schüler (Jahrgang 1992 und 1993) gewann bei den Jungen auf der 3300-
Meter-Strecke Chiljen Velvis (ATC 75 Groningen) vor Bennit Strauch (Germania Leer). Bei den Mädchen lag Friederike
Bartels vom Ubbo-Emmius-Gymnasium vorn.
Die kleinen Sportler liefen genauso wie die großen für einen guten Zweck. Alle Einnahmen des Citylaufs werden laut
Polizeidirektor Helmut Bongartz von der Polizeiinspektion Leer-Emden auch in diesem Jahr bedürftigen Kindern zur Ver-
fügung gestellt. Seit Bestehen des Citylaufs sind dadurch bereits 65 000 Euro gesammelt worden.
==>
Ergebnisse  

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. September 2005
Putzmunter im müden Magni-Viertel
Dauergäste machten das Rennen -- Birgit Bröger siegt über 21,1 Kilometer mit großem Vorsprung
Von Frank Rieseberg
Hinter der Gaußschule, Sonntagmorgen, kurz vor 10 Uhr: Dem ganzen Magni-Viertel steckt noch die Straßenparty vom
Vorabend in den Knochen. Das Kettenkarussell ruht, Händler bauen gemächlich ihre Stände auf, und mancher Wirt wagt
mächtig blass einen ersten Blick aus seinem Lokal. Fleißig bemüht sich allerorten die Stadtreinigung um Spurenbeseitigung.
Vor der Gaußschule am Löwenwall ein ganz anderes Bild: So richtig hellwach, motiviert und gut gelaunt warten mehr als
800 Läuferinnen und Läufer zum Teil aufgeregt auf den Startschuss zum 3. "MagniRun". Die einen wagen sich auf die 10-
Kilometer-Strecke, die meisten anderen trauen sich gar die 21 Kilometer lange Herausforderung zu. Beste Volkslauf-
Atmosphäre, es geht familiär zu. Pure Hobbysportler stehen neben ambitionierten Vereinsläufern - los geht’s.
Als die letzten Starter um die erste Kurve biegen, atmet Anke Burckhardt mit ihren elf Mitarbeitern erstmal richtig durch.
Die Kontaktgruppenleiterin vom Verein Herzkind e.V., der sich um die Sorgen und Nöte herzkranker Kinder und deren
Angehörige kümmert, hilft mit ihrem Team bei der Organisation des Laufes mit. Mitveranstalter und Chef-Organisator Tom
Staats prüft die Funktion der Zeitmess-Lichtschranken im Ziel, und dann biegen auch schon die ersten 10-Kilometer-
Renner auf der Zielgeraden ein. "Ich finde es herrlich, dass es quasi vor der Haustür so viele Volksläufe gibt", sagte Dominik
Schrader vom MTV Wolfenbüttel kurz nach seinem Zieleinlauf sichtlich rundum zufrieden. Kunststück, schließlich hat er
gewonnen. So wie schon über die 6-Kilometer-Strecke beim Nachtlauf. "Und nächste Woche starte ich in Schapen."
 Dann tritt Alina Buchheister bei einem Marathon in Münster an. Die vereinslose Braunschweigerin ist häufig vorn zu finden
bei Volksläufen. "Es war echt schön heute", meinte die 24-Jährige, die damit liebäugelt, vielleicht doch mal einem Klub
beizutreten. "Vielleicht frage ich bei der LG mal nach. Dort längst eine Bekannte ist Birgit Bröger. Die MTV-Athletin ge-
wann souverän die Frauen-Konkurrenz über die Halbmarathon-Strecke. "Ich bin seit längerem etwas verletzt, konnte nicht
soviel trainieren. Mein Rekord liegt bei 1:22 Stunden, das ist aber 9 Jahre her. Unter 1:30 wollte ich heute unbedingt
laufen." Sie wurde bei 1:25 gestoppt und war zufrieden. Nur eines störte sie ein bisschen: "Das Rennen war ganz schön
einsam da vorn."
Vor der Gaußschule, Sonntagmittag, kurz vor 12 Uhr: Noch immer trudeln Läufer ins Ziel, abgekämpft und müde sitzen und
liegen die Hobbyläufer im Gras am Löwenwall. Und hinter der Gaußschule pulsiert jetzt das Leben. Das Magnifest ist
wieder in vollem Gang. Nur mancher Wirt sieht immer noch recht blass aus. ==>
Ergebnisse / Laufserie “Braunschweig läuft”

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 5. September 2005
Sebastian Lüning an der Lesum überraschend vorn
Jens-Uwe Krage und Frank Themsen komplettieren Nordbremer Dreifach-Triumph beim Halbmarathon /
Rebecka Weise-Jung ungefährdet
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Einen neuen überraschenden und überglücklichen Sieger verzeichnete der 8. Halbmarathon an der Lesum:
Der strahlende Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord verwies seinen Vereinskameraden Jens-Uwe Krage nach
einem spannenden Duell bis wenige hundert Meter vor dem Ziel auf Rang zwei. Dem Ergebnis entsprechend, fiel das Urteil
von Sebastian Lüning über die geänderte Strecke durch den neuen Start-Ziel-Bereich auf dem Campus der IUB in Grohn
auch positiv aus: "Trotz des Anstiegs zum Schluss ist es immer noch eine schnelle und flache Runde an der Lesum. Hier
kann man auch Bestzeit laufen."
Insgesamt nahmen über 700 Läufer - 100 davon beim 10-Kilometer-Rennen - die Lesum-Runde bei schon morgens um
neun Uhr warmen Temperaturen in Angriff. Vor und nach der Wendemarke wurde es somit für die Läufer ziemlich eng auf
der Deichkrone an der Lesum. Die beiden Spitzenläufer Jens-Uwe Krage und Sebastian Lüning kämpften sich bei
wechselnder Führung erfolgreich durch die Läufermassen zurück in Richtung Ziel. Nach 15 gemeinsamen Kilometern
unternahm Jens-Uwe Krage einen Vorstoß. Sebastian Lüning ließ den Abstand aber nicht über 20 Meter werden, holte
nach der Steigung vom Lesum-Ufer zur Friedrich-Humbert-Straße auf und setzte auf dem Campus den entscheidenden
Schlussspurt an. Schon frühzeitig abgeschüttelt vom Spitzenduo wurde Mitfavorit Frank Themsen. Nach schnellen ersten
500 Metern fiel er bis zur Wendemarke schon einige hundert Meter zurück. Auf der zweiten Hälfte hielt er den Abstand
aber in Grenzen, schüttelte seinerseits den Vierten Florian Sayer (SG Findorff) ab und machte mit 1:15:15 Stunden den
Nordbremer Dreifach-Triumph perfekt.
Konkurrenzlos mit über sechs Minuten Vorsprung lief Rebecka Weise-Jung ihrem vierten Sieg an der Lesum entgegen. Die
Nordbremerin mischte im vorderen Männerfeld mit und erreichte das Ziel in glatten 1:25 Stunden. Geschont hatte sich die
48-jährige Erfolgsläuferin dabei nicht: "Die letzten fünf Kilometer war es sehr anstrengend und der Anstieg war dann wirk-
lich heftig."
Bei großen Feldern auch in den einzelnen Altersklassen mussten die Nordbremer Läufer starke Leistungen vollbringen, um
in ihren Klassen vorne zu landen. Neben den erfolgreichen LG-Nord-Läufern Sebastian Lüning (M 35) und Jens-Uwe
Krage (M 40) überzeugte auch Bernhard Friedenberg (1:20:25) mit einem dritten Rang unter 123 Läufern der M 40. Zwei
fünfte Altersklassenplätze erkämpften sich Harry Hellpap und Paul Schissler vom SV Lemwerder. Der Triathlet Harry
Hellpap aus der M 45 lief gute 1:29:08 Stunden und Paul Schissler (M 55) erreichte das Ziel nach 1:35:34 Stunden. In der
M65 dominierte Hans Presch von der LG Bremen-Nord mit seiner Zeit von 1:42:09 Stunden bei über sieben Minuten Vor-
sprung seine Konkurrenten. Geschlagen geben musste sich auch der Nordbremer Adolf Weigelt als Dritter mit 1:50:07
Stunden. Bei den Seniorinnen gelang Ingrid Goncz vom SV Lemwerder ein überraschender Sieg in der W 40 mit 1:39:03
Stunden. Ebenfalls einen guten Lauf absolvierte Ilse Röth in der W 45. Erfreulich auch der zweite Platz von Ingrid Hille-
brecht (1:41:58) vom TV Grambke in der W 50. Mit 1:45:51 Stunden verfehlte die Läuferin vom LT Schönebeck nur
knapp den Sprung aufs Siegerpodest.
Auch den 10-Kilometer-Läufern blieb der schweren Schlussanstieg auf ihrer Strecke nicht erspart. Bei den Männern setzte
sich Nhlanala Yende mit der Zeit von 35:42 Minuten mit deutlichem Vorsprung durch. Der Osterholz-Scharmbecker Emin
Ördek hatte gegen den Praktikanten der IUB in 37:20 Minuten keine Siegchance. Einen guten dritten Gesamtrang holte sich
der Jugendliche Christian Eichinger vom SV Lemwerder. Mit seinen 37:28 Minuten gewann der talentierte Nachwuchsläufer
zugleich auch die B-Jugendklasse. Bei den Frauen lieferte Gabriele Rost-Brasholz ein starkes Rennen ab. Die W 55-
Seniorin der LG Bremen-Nord musste sich mit ihren 45:42 Minuten nur der W 40-Läuferin Andrea Schmökel (43:55) vom
LC Hansa Stuhr geschlagen geben. Platz drei in 46:25 Minuten ging an Martina Pundt vom TSV Lesum-Burgdamm.
==>
Ergebnislisten / Fotos

NIEDERELBE ZEITUNG vom 5. September 2005
Rupprecht holte “Cuxland-Cup”
Gesamtsieg nach Gewinn des Halbmarathons
Wingst
(es). Er war wieder einmal nicht zu schlagen: Der gebürtige Ostener und für den SV Stade startende Peer-Rasmus
Rupprecht gewann beim Bergfest nicht nur den Halbmarathon, sondern sicherte sich auch die Wertung um den "Cuxland-
Cup".
15,6 Kilometer in Wremen, 10 Kilometer in Wanna und 21 Kilometer in der Wingst - bei allen drei Läufen war
Rupprecht am Start und holte sich schließlich in der Gesamtwertung - der Kombination aller drei Läufe - die Spitzenposi-
tion. Beim Bergfest in der Wingst benötigte er für die Halbmarathon-Distanz 1:21:08 Minuten und gewann vor Mario
Schwiemann (Otterndorf, 1:21:42), der damit auch den zweiten Rang in der "Cuxland-Cup"-Wertung einnimmt. Den dritten
Platz beim Halbmarathon schaffte Dirk Albers (Lüdingworth, 1:21:50).
Siegerin bei den Frauen auf der Halbmarathon-Strecke wurde nach Angaben der Organisatoren Nadine Tiedemann (Hecht-
hausen, 1:41:34) vor Kerstin Wernet (Platjenwerbe, 1:41:58) und Eva Gründing (Otterndorf, 1:43:32). In der Wertung um
den "Cuxland-Cup" nimmt jedoch Ingrid Protmann (Wingst) den ersten Platz vor Kerstin Wernet und Marita Schröder
(Otterndorf) ein.
Der Sieger auf der Fünf-Kilometer-Strecke beim Dobrock Bergfest wurde Frank Nischler (FC Bremerhaven, 18:47
Minuten), Gewinner über zehn Kilometer Thomas Thiel (Hamburg, 35:42 Minuten) und bei den Frauen siegte über die zehn
Kilometer Eva Extra-Harms (Stade, 45:38) vor Karin Putzig (Otterndorf, 46:17).
Überschattet wurde die Laufveranstaltung am Sonnabend noch vom Zusammenbruch eines Läufers. Wie .die Organisatoren
mitteilten, wurde dem erfahrenen Hadler Athleten umgehend von einem Läufer "Erste Hilfe" geleistet, zudem seien das DRK
und ein Notarzt binnen kurzer Zeit zur Stelle gewesen. Der Mann wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik nach
Bremen geflogen.
==> Ergebnisse  
Kommentar Webmaster
Auch wenn Peer-Rasmus Rupprecht durch seine sportliche Leistung überzeugen konnte, beim Zieleinlauf “glänzte” der
Läufer vom Stader SV zum wiederholten Male durch ein nur als unsportlich, überheblich und arrogant zu bezeichnendes
Verhalten, das dem Veranstalter und den Zuschauern gleichermaßen mächtig sauer aufstiess.
Vor Jahren legte Rupprecht die letzten 100 Meter im Stadion rückwärts gehend und laufend zurück und in diesem Jahr
setzte er noch einen drauf. Eingangs der Zielkurve griff er sich eine Flasche Bier !!, winkte damit fröhlich ins Publikum und
spazierte dann die letzten 20 Meter gemütlich bis zur Ziellinie weiter. Das alles vor den Augen der zahlreichen Zuschauer,
darunter natürlich auch viele Kinder.

WESERMARSCH ZEITUNG vom 5. September 2005
Beste Bedingungen für 118 Weserläufer
Sport: Resonanz übertrifft Erwartungen der Veranstalter -- Strecke kommt bei Teilnehmern gut an
Von Jens Milde
Nordenham. Besser hätten die Bedingungen nicht sein können bei der Premiere: Temperaturen knapp über 20 Grad und
eine leichte Brise sorgten dafür, dass Jörg Brunkhorst vom SV Nordenham, der Organisator des 1. “Weserlaufs” am
Nordenhamer Strand, mit der Sonne um die Wette strahlte. Insgesamt 118 Läufer nahmen an der Veranstaltung teil. Die
gute Resonanz übertraf die Erwartungen von Brunkhorst, der die Veranstaltung gemeinsam mit Jürgen Seel auf die Beine
gestellt hatte. So zog Brunkhorst, der selbst ein erfahrener Langstreckenläufer ist, nicht nur ein positives Fazit, sondern
kündigte sogleich eine Neuauflage für das kommende Jahr an.
Der Reiz der Veranstaltung liegt vor allem in der attraktiven Streckenführung. Vom Gelände des Segelclubs aus ging es in
Richtung Großensieler Hafen. In einem kleinen Waldstück wurden die Läufer von den Frauen der Trommelgruppe “Pica
Pau” empfangen. Vor der Weserkulisse ging es dann am Strand entlang wieder zurück. Eine Runde war 3,5 Kilometer lang.
 Die Fitnessläufer, für die der Wettkampfgedanke keine Rolle spielte, liefen entweder eine oder zwei Runden. Der so ge-
nannte “Bambini-Lauf”, an dem insgesamt 20 Kinder teilnahmen, führte über 600 Meter. Am 9,5 Kilometer-Lauf, der den
ambitionierten Wettkampfsportlern vorbehalten war, nahmen 41 Läufer teil. Bei den Männern siegte Norbert Lindemann
vom SV Nordenham in 35:08 Minuten vor seinem Vereinskollegen Holger Gödecke (35:16) und Birger Böning (37:57)
vom SV Brake. Bei den Frauen kamen die beiden SVN-Läuferinnen Susanne Berepoot (44:30) und Ulrike Schierloh
(45:31) sowie Gudrun Rademacher (47:25) als erste ins Ziel.
Für die Sieger gab es Pokale. Außerdem konnten sich alle Läufer über eine Urkunde freuen. Darüber hinaus nahmen alle
Sportler an einer Tombola teil, für die viele Nordenhamer Einzelhändler Preise zur Verfügung gestellt hatten. Die Strecke
und auch das Drumherum kamen bei den Läufern sehr gut an. Sogar Urlauber aus Bayern mischten beim “Weserlauf” mit.
Gerne hätten sie schon die Ausschreibung für das nächste Jahr mitgenommen. Aber so weit war Brunkhorst, dem bei der
Ausrichtung rund 20 Helfer vom Blexer Turnerbund und vom SVN zur Seite standen, mit der Planung der Neuauflage
natürlich noch nicht.
==> Ergebnisse    

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 6. September 2005
Jürgen Hold zeigt Konkurrenz die Hacken
Lindhoop Lauf: LGKV-Athlet gewinnt souverän das 10 000 Meter-Hauptrennen
Von unserem Mitarbeiter Jan Sieber
Kirchlinteln. Rund 200 Teilnehmer folgten auch in diesem Jahr wieder der Einladung des Lauftreffs Kirchlinteln und
nahmen an der 11. Auflage des Lindhoop-Laufes teil. Dieses Mal hatten die Organisatoren allerdings viel Mühe, die Strecke
quer durch den Kirchlintelner Lindhoop ausreichend zu präparieren, wie Pressewart Thomas Jürgens berichtet: "Die Wald-
wege waren aufgrund des ständigen Regens in den vergangenen Wochen komplett aufgeweicht. Einige Kubikmeter Kies
waren schon notwendig, um die Strecke einigermaßen passierbar zu machen."
Im 10 000 Meter-Hauptlauf konnte sich erstmals Jürgen Hold (LGK Verden) in 38:04,50 Minuten souverän den Titel vor
Andrew Kennedy (Lauftreff TSV Kirchlinteln) und Peta Hesse (LGK Verden) sichern. Eine neue Siegerin gab es auch bei
den Damen: Cäcilia Apel-Kranz (LGK Verden), die sich im Vorjahr noch mit Rang zwei zufrieden geben musste, war
dieses Mal das Maß aller Dinge. Ihre Siegerzeit betrug 49:06 Minuten.
Einen starken Eindruck machte über die 5200 Meter-Mittelstrecke auch Fabian Köster, der schon im vergangenen Jahr bei
der zehnten Auflage des Lindhoop-Laufs über die gleiche Distanz erfolgreich war. Der für den FC Langwedel startende
Köster deklassierte seine restlichen 52 Konkurrenten mit einer Siegerzeit von 18:21,5 Minuten und verwies seinen hart-
näckigsten Verfolger Christian Müller (LGK Verden) sogar um rund 1,5 Minuten. "Ich war wirklich gut drauf", resümierte
Köster seinen Lauf recht trocken. Im vergangenen Jahr sicherte sich Aline Bassen (Ratsgymnasium Rotenburg) noch den
Titel bei den Mädchen - dieses Mal wiederholte die 16-Jährige ihren Triumph aus dem Vorjahr, allerdings bei den Damen.
Über die 5200 Meter gewann sie das Rennen vor Katrin Schliephake (TSV Walle) und ihrer Mannschaftskameradin Julia
Brettmann.
Bei den Walkern (5200 Meter) konnte Lothar Hartmann (Lauftreff TSV Kirchlinteln) die Siegesserie der Gebrüder
Grommisch (alle TSV Daverden) in diesem Jahr unterbrechen. Zwar wiederholte Günter Grommisch sein Erfolg aus dem
Vorjahr souverän, doch Manfred und Reinhold Grommisch mussten sich dieses Mal hinter Hartmann mit den Plätzen drei
und vier begnügen. Bei den Damen sicherte sich Marion Graw (TSV Ahlden) den Titel.
Bei den jüngsten Läufern war dieses Mal Till Reinhardt (zwölf Jahre), der sich im vergangenen Jahr noch mit Rang zwei
begnügen musste, nicht zu bezwingen. Die 13-jährige Carina Brettmann (TV Sottrum) sicherte sich bei den Mädchen den
Titel. ==>
Ergebnisse

DELMENHORSTER KURIER vom 6. September 2005
Grotelüschens Finish furios
Lokalmatador gewinnt Citylauf mit knappem Vorsprung
Von unserem Mitarbeiter Manfred Nolte
Wildeshausen. Lokalmatador Wolfgang Grotelüschen (TuwAs Wildeshausen) hat den 4. City-Lauf des Lauf-Teams
Wildeshausen gewonnen. Grotelüschen, der sich bereits beim Wildeshauser Nikolauslauf und beim Lauf rund um Wildes-
hausen in die Siegerliste eintragen konnte, bewältigte die Zehn-Kilometer-Distanz in hervorragenden 36:57 Minuten. Bei
optimalen Wetterbedingungen waren im Hauptlauf 87 Akteure am Start. Schon nach wenigen Metern bildete sich eine
Spitzengruppe mit Grotelüschen, Oliver Theilmann (Die Bären Oldenburg) und Andreas Siegmund (RSC Visbek). Sieg-
mund konnte gegen Ende des Rennens nicht mehr ganz mithalten und wurde Dritter. Grotelüschen konnte Theilmann erst in
einem harten Schlussspurt abhängen und hatte im Ziel einen Vorsprung von drei Sekunden. Der Delmenhorster Rolf Blauhut
gewann in 46:44 Minuten die Altersklasse 65. Einen weiteren Erfolg für den Lauf-Club 93 verbuchte Andrea Pelka, die
nach 46:47 Minuten im Ziel war und sich die Altersklasse W40 holte.
Über vier Kilometer siegte Henrik Lübke (Jahrgang 1992) aus Wildeshausen in guten 17:05 Minuten. Nur neun Sekunden
langsamer war der vier Jahre jüngere Niklas Wübbeler (LC Hansa Stuhr). Dritter wurde Alexander Theile vom SV Wildes-
hausen. Über die Zwei-Kilometer-Distanz behauptete sich der erst neun Jahre alte Wildeshauser Johannes Lübke in 8:39
Minuten vor Frederik Bartelt (VfL Wildeshausen) in 8:52 Minuten. Jule Schwarz aus Metjendorf wurde Vierte.
Im Start- und Zielbereich am Marktplatz gab es neben den obligatorischen Ständen mit Getränken und Obst für die Aktiven
in Zusammenarbeit mit der DAK-Geschäftsstelle Wildeshausen auch die Möglichkeit zu einem sogenannten Back-Check,
bei dem Rücken- und Bauchmuskulatur gemessen werden. Außerdem konnte Läufer und Besucher ihren prozentualen
Körperfettanteil bestimmen lassen. Mit der Resonanz waren die Verantwortlichen um Torsten Iverssen nicht ganz zufrieden,
denn beim Abendlauf im Juni war der Andrang wesentlich größer gewesen. ==>
Ergebnisse  

HAMBURGER ABENDBLATT vom 6. September 2005
Spendenrekord für MS-Kranke in Winsen
Run For Help: Stundenlauf für den guten Zweck -- Die DMSG-Gruppe Winsen freut sich über 13 000 Euro --
Der Dank gilt allen Spendern
Von Hans Kall
Winsen . Waltraut Heus von der Beratungsstelle Winsen der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft war noch Tage
nach der Benefizveranstaltung "total überwältigt". Überwältigt vom Einsatz aller Helfer und von der Spendenfreudigkeit der
Winsener, die der neunten Veranstaltung "Run for help" einen Spendenrekord bescheinigte. "Wir haben 13 000 Euro ein-
genommen", strahlte die Diplom-Sozialpädagogin, die sich in Winsen um die Multiple-Sklerose-Erkrankten kümmert.
"Super Wetter, super Stimmung und ein Spendenrekord." Besser konnte die Benefizveranstaltung auf dem Sportplatz
Bürgerweide gar nicht ablaufen. Nur ein Wunsch ging für Waltraut Heus nicht in Erfüllung, den sie eigentlich gar nicht er-
wähnen wollte. "Mein Ziel war es, die Aktivenzahl auf 500 zu steigern", sagte sie. 400 Mädchen und Jungen, Männer und
Frauen von drei bis 80 Jahren waren schließlich am Start, starteten beim Stundenlauf, setzten sich aufs Fahrrad oder zogen
ihre Inline Skates an und rollten kilometerweit durch Winsen und Umgebung - eine sportliche Teilnahme für den guten
Zweck. Die magische Zahl von 500 soll nun im nächsten Jahr erreicht werden, wenn der "Run for help-Lauf" bei der
Landesgartenschau in Winsen am 1. September sein zehnjähriges Bestehen feiert.
"Das Leistungsprinzip steht bei uns nicht im Vordergrund", sagte Waltraut Heus. Dennoch waren die Winsener sportlich
diesmal besonders fleißig, legten insgesamt mit allen drei Sportarten eine Strecke von 3300 Kilometer zurück. "Das ent-
spricht ungefähr von Winsen nach Rom und zurück", sagte Waltraut Heus. Run for help hat sich im Laufe der neun Jahre zu
einer Kultveranstaltung gemausert. "Bei uns feiern Menschen mit und ohne Handikap, besser kann eine Integration nicht
gelebt werden", freute sich Waltraut Heus über das vorbildliche ehrenamtliche Engagement. "Wir danken allen von ganzem
Herzen", sagte Waltraut Heus. Eine besondere Freude löste die Uraufführung des Songs "Run, run, run for help" aus, den
Winsens "singender Pastor" Dieter Kindler erstmals öffentlich vorstellte. Das Lied soll demnächst als CD erscheinen - ein
Teil der Kosten fließt wieder zurück an die MS-Kranken. 

HAMBURGER ABENDBLATT vom 7. September 2005
Gelungener Siebenmeilenstiefellauf: Nur die längste Strecke war zu kurz geraten
Drestedt. Als "gelungene Veranstaltung mit vielen positiven Eindrücken", bezeichnete Hans-Wilhelm Hauschild, zweiter
Vorsitzender des SC Drestedt, den "16. Drestedter Siebenmeilenstiefellauf". Keine Selbstverständlichkeit, denn erstmals
gehörte der in den Vorjahren untrennbar mit dem Lauf verbundene Thomas Waldmann nicht mehr dem Organisationsteam
an. Doch ganz hat sich Waldmann nicht von "seinem Baby" verabschieden können, war als Helfer an der Strecke aktiv.
Reibungsverluste durch Waldmanns Ausscheiden habe es nicht gegeben. Schließlich gehört Hauschild bereits seit sieben
Jahren dem Drestedter Orgateam an. Außerdem funktionierte die im Vorjahr noch nicht voll akzeptierte Zeitnahme mit
Chips in Startnummern (damals absolut neu im Landkreis Harburg) diesmal bestens. Grund: An der Weiterverarbeitung der
Daten arbeiteten jetzt vier statt zuvor zwei Personen.
Freudige Gesichter gab es nicht nur bei Organisatoren und den 36 Helfern, auch viele Läuferinnen und Läufer freuten sich
über ihre neuen Bestzeiten auf der Zehn-Meilen-Distanz. Leider war diese Freude verfrüht. Hauschild: "Ein Schild auf dieser
Strecke stand verkehrt herum, so daß die Aktiven etwa 800 oder 900 Meter weniger zurücklegten." So war aus dem
Zehnmeilen- ein Neuneinhalbmeilenlauf geworden.
Dies aber blieb praktisch das einzige Manko der Veranstaltung unter strahlendem Sonnenschein. Daß der Lauf mit 258
Aktiven (Vorjahr: 314) quantitativ schwächer besetzt war, führten die Veranstalter auf den gleichzeitig ausgetragenen Alster-
lauf in Hamburg und den allgemeinen Trend in diesem Sommer zurück. Die meisten Starter stellte Blau-Weiss Buchholz
(21/davon 2 Gesamtsieger) vor FG Tangendorf, VfL Jesteburg, der Walk-Gruppe Stockenten Harburg (je 13) und dem
TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf (12/2). Die meisten Gesamt-Sieger stellte Germania Fliegenberg (3).
Zu den Ergebnissen (PDF’s)  

STADER TAGEBLATT vom 10. September 2005
Ein Startschuss mit Gänsehaut-Feeling
533 Sportler laufen mit - Mehrere tausend Menschen entlang der Strecke
Buxtehude (ing). Was für eine Premiere: Blendendes Spätsommer-Wetter, Volksfeststimmung mit mehreren tausend Zu-
schauern in der Stadt und mehr als 500 Starter. Der 1. Buxtehuder Abendlauf ging gestern unter großer Beteiligung von
Aktiven und Zuschauern über die Bühne.
Einer war wieder nicht zu bremsen. Wie schon beim Stader Altstadtlauf gab es
auf der langen Strecke, diesmal dem Halbmarathon, für Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude keine Konkurrenz. Er lief
auf der 21 Kilometer langen Strecke ein einsames Rennen und kam nach 1:17:35 Stunden mit fünf Minuten Vorsprung vor
dem Zweiten ins Ziel. Bei den Frauen hatte mit 1:48:53 Birgit Marten aus Blankenese die Nase vorn. Zwischen beiden ent-
schied das Los, wer den Hauptpreis des Abends, ein Jahr lang einen 1er BMW vom Autohaus Stadac umsonst zu fahren,
mit nach Hause nehmen durfte. Das Glück hatte Ingo Schröter auf seiner Seite.
Zuvor, beim 10 000-Meter-Lauf, war Thomas Thiel aus Hamburg mit 36:01 Minuten der Schnellste vor Bernd Zackariat
vom SV Bliedersdorf. Bei den Frauen war Ellen Schröter nicht zu bremsen und gewann in 44:15 Minuten mit drei Sekund-
en Vorsprung vor Claudia Jordan aus Horneburg. Wäre sie beim Halbmarathon an den Start gegangen, wäre die Losent-
scheidung wohl eine reine Familienangelegenheit geworden. Aber Ellen hatte gestern "eigentlich keine Meinung". Doch die
Begeisterung kam während des Laufs. Sie sprach von "Gänsehaut-Feeling" durch die begeisterten und begeisternden Zu-
schauer am Wegesrand. Allerdings, und da sprach sie wohl auch allen Teilnehmern aus der Seele, war die Runde durch
Buxtehude auch "ein hartes Stück Arbeit". Enge Kurven, Kopfsteinpflaster und bummelnde Passanten machten es gerade
den anspruchsvollen Sportlern nicht leicht auf dem Parcours. Vielen waren die Strapazen nach dem Lauf anzusehen, aber
auch die Erleichterung und die Freude, ihr ganz persönliches Ziel erreicht zu haben. Und das hieß gerade bei den New-
comern oft: durchhalten. Ganz anders dagegen Ingo Schröter: "Das hat Spaß gemacht", sagte er direkt nach dem Lauf.
Allerdings kam ihm die Strecke etwas zu lang vor.
Zwei prominente Sportler hatten die beiden Läufe auf den Weg gebracht. Hermann Rieger, der ehemalige Kultmasseur des
Fußball-Bundesligisten HSV, und Natascha Kotenko, hochschwangerer Rückraumstar des BSV Buxtehude, gaben die
Startschüsse. Polizei und Ordnungsamt, Sponsoren, Helfer und die Veranstalter von BSV und PSV Buxtehude sowie dem
TAGEBLATT waren rundherum zufrieden mit der Premiere, Zwar klappte noch nicht alles mit den Absperrungen für die
Laufstrecke und geriet die Einführungsrunde für die Halbmarathonis ins Stocken, weil eine Straße blockiert war, aber die
große Teilnehmerzahl und die tolle Stimmung an diesem lauen Spätsommerabend ließen alle sehr zufrieden Bilanz ziehen.
==>
Ergebnisse   

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 12. September 2005
1330 Starter machten Stadtlauf zum Volltreffer
Von Steffen Meyer
Melle. Einen Volltreffer landete die Leichtathletikabteilung des SC Melle 03 am Samstag mit der Ausrichtung des dritten
Meller Stadtlaufs. Mit 1330 Startern konnte ein neuer Teilnehmerrekord verbucht werden, und auch das Rahmenprogramm
entlang der Strecke überzeugte.
"Einzig und allein im Nachwuchsbereich gab es Probleme", so Carl Wäsche. Gemeinsam
mit Johannes Belt hatte er das Sport-Event organisiert und musste am Samstag feststellen, dass zahlreiche der im Vorfeld
angemeldeten Schüler ihre Startnummern nicht abgeholt hatten. Außerdem kam es zu einem Computer-Absturz während
der Auswertung der Jugendläufe. Dies führte zu argen Verzögerungen bei der Vergabe der Urkunden.
Ansonsten aber lief alles reibungslos über die Bühne, und schon anlässlich der beiden "Marktkauf-Bambiniläufe" für Kinder
bis einschließlich sieben Jahre bot sich dem Publikum angesichts der 450 Starter eine eindrucksvolle Kulisse. Es folgten die
Läufe für Schüler in den Klassen A bis D. Daran teilgenommen haben 386 Jugendliche. Für den "Jedermannlauf" hatten sich
265 Teilnehmer gemeldet. Viele von ihnen sind für eins der 37 Vierer-Teams angetreten. Die Moderation des Rahmenpro-
gramms übernahm Thomas Deeben. Klaus-Jürgen Beer kommentierte das sportliche Ereignis einschließlich der abschließ-
enden Siegerehrung. Als Mannschaften mit den lustigsten Namen wurden "Die indischen Lauf-Enten", "Die nordischen
Waldmäuse" und "Weil's Spaß macht" ausgezeichnet. Außerdem überreichten der SCM-Abteilungsleiter Werner Gelhot
sowie Margarete Otto aus den Reihen des SCM-Hauptvorstands die Pokale für die Schnellsten des Hauptlaufs.
Als erster die Ziellinie passierte Dirk Strothmann aus den Reihen des LC Solbad Ravensberg nach 34:17 Minuten, gefolgt
von Ingo Assmann nach 34:37 Minuten. Drittschnellster Mann war Michael Karsch vom SC Herringhausen mit 38:44
Minuten. Schnellste Frau war Jutta Karsch (40:52 min). Ebenso wie ihr Ehemann trat auch sie für den SC Herringhausen
an. Damit übertrumpfte sie die Vorjahressiegerin Anja Bitter (43:21 min) um mehr als zwei Minuten. Drittschnellste war
Birgit Euscher (43:47 min) vom LC Solbad Ravensberg.
Während auf der Strecke geschwitzt und gekämpft wurde, sorgten hinter den Kulissen rund 100 Helfer aus den Vereins-
reihen dafür, dass Probleme sofort behoben wurden. Während Wolfgang Lübbert gemeinsam mit einem zehnköpfigen Team
die Computerauswertung der Ergebnisse übernahm, waren die übrigen als Streckenposten beziehungsweise in den Info-
ständen eingeteilt. Außerdem stellte das Technische Hilfswerk zahlreiche Helfer, die Polizei war mit fünf Beamten vertreten
und das Deutsche Rote Kreuz war mit drei Ehrenamtlichen vor Ort. Angefeuert wurden die Läufer unter anderem von den
Trommlergruppen "Rhythmusstörung", "Akwaaba" und "Sankofa". Außerdem begeisterte das niederländische "Oln'zels
Knooi Ensemble" mit stimmungsgeladener Blasmusik. ==> Ergebnisse gibt’s unter
www.laufen-os.de (PDF’s)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 12. September 2005
Härtetest für Morgenmuffel
Organisatoren freuen sich über schnelle Zeiterfassung und beklagen den Regen
Von Ute Berndt
Früh aus den Federn heißt es traditionell für alle, die in Schapen mitlaufen wollen. Der erste Startschuss fällt schon um 8:00
Uhr. Wer da noch ein bisschen Anfahrtsweg vor sich hat, muss seinen Wecker schon um halb sechs klingeln lassen. Viele
Läufer stöhnten. "Man läuft ja quasi noch im Dunkeln", meint 10-km-Siegerin Birgit Bröger. Doch abhalten ließen sich die
Ausdauersportler nicht. Rund 900 Läufer, Walker und Wanderer gingen auf die Strecken. "Für Familien hat der frühe Zeit-
punkt ja auch Vorteile", meinte der MTVer Peter Krause. "Da hat man anschließend noch fast den ganzen Sonntag vor
sich." Weil der eine oder andere am frühen Morgen vielleicht noch nicht so richtig sehen kann, schmückte sich manche
Gruppe mit bunten Accessoires zur Wiedererkennung. Die "BZ-Beginners", die seit dem gemeinsamen Training für den
Nachtlauf zusammen geblieben sind, trugen grüne Bänder, die fünf Frauen des "Gluckenrun Wedtlenstedt" rosa Kopftücher.
So lief alles fröhlich und reibungslos, bis kurz nach zehn der Regen einsetzte und die aufglimmende Familienfeststimmung
bei den Siegerehrungen, auf der Hüpfburg und am Würstchenstand jäh ablöschte.
"Angesichts der Vorhersage war ich schon nervös, aber wir haben wieder auf unser Glück vertraut, wir hatten all die Jahre
trockenes Wetter", bedauerte Cheforganisator Ulrich Volkmann vom TSV Schapen, der mit 50 Helfern den Lauf auf die
Beine gestellt hatte. Mit der Melodie "Wochenend und Sonnenschein", verstohlen vor dem Start des Liveprogramms in die
Tasten geklimpert, outete sich der Keyborder der Band "Ohne Filter" als echter Zyniker.
Den Leistungen tat das Nass keinen Abbruch. Bei den Männern waren die Hauptrennen fest in Wolfenbütteler Hand. Magni-
Run-Sieger Dominik Schrader gewann über 10 Kilometer mit großem Vorsprung vor dem in der Serie
Braunschweig läuft
führenden Felix Welzel (beide MTV WF). Über die doppelte Distanz siegte ihr Vereinskollege Matthias Wilshusen. "Das
sind die Lorbeeren für die harte Trainingsarbeit in der Woche", freute sich Schrader. Im Gegensatz zu ihm ging es für Birgit
Bröger nicht nur um den Tagessieg. Die LG-Athletin führt, zieht man bei der Konkurrenz ein Streichergebnis ab, bei
"Braunschweig läuft" haushoch mit der Maximal-Punktzahl von 5000, sprich 5 Siegen. "Ich will die Serie gewinnen", betont
sie vor dem abschließenden Südseelauf - am liebsten mit 6000 Punkten."
Die Braunschweig-Serie habe viele Läufer neu für den Schapener Volkslauf motiviert und die Traditionsveranstaltung auf
schönen Naturwegen durch die Buchhorst und vorbei an Pferdewiesen dadurch wiederbelebt, glaubt Peter Krause. "Der
Lauf war vor zwei Jahren doch schon fast tot." Auch die schnellere Abwicklung der Ergebniserfassung per Transponder-
Zeitmessung, die gestern erstmals eingesetzt wurde, hat dem Wettkampf gut getan. Und so kann Volkmann sogar über
weitere Annehmlichkeiten nachdenken: "Wir überlegen, ob wir die Anfangszeit verschieben." Schließlich könne man durch
die neue Zeitmessung die beiden langen Läufe gleichzeitig starten und gewänne auch bei der Siegerehrung eine Menge Zeit.
"Angedacht ist, dass wir nächstes Jahr auf 10 Uhr gehen. ==>
Ergebnisse   

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 13. September 2005
Ein einsames Rennen von Frank Themsen
Sieger des Platjenwerber 7-Meilen-Laufes hat im Ziel fast zwei Minuten Vorsprung vor Emin Ördek
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Bei warmem Sommerwetter gewann Frank Themsen im Alleingang die 18. Auflage des 7-Meilen-Laufes
in Platjenwerbe. Schon nach einem Kilometer hatte er seinen schärfsten Verfolger Emin Ördek von der SOL Osterholz
abgehängt. Bei seiner Siegerzeit von 37:33 Minuten lief Frank Themsen über die große 11,2-Kilometer-Runde bis zum Ziel
einen Vorsprung von 1:52 Minuten heraus. Platz drei ging durch Bernhard Friedenberg (40:10) ebenfalls an die LG
Bremen-Nord. Schon deutlicher zurück folgte der ehemaliger LG-Nord-Läufer Torsten Eden (44:48). Die für die SG
Platjenwerbe und die Bremer Arbeitsgemeinschaft Brustkrebs startende Ulrike Reich setzte sich mit 51:21 Minuten bei den
Frauen durch. Den zweiten Platz sicherte sich Martina Pundt (54:21) vor Jutta Hager (51:59) vom Lauftreff Schönebeck.
LGN-Senior Felix Richter-Hebel machte mit den Tücken der wunderschönen Naturstrecke der Bremer Schweiz zwischen
Platjenwerbe und Leuchtenburg Bekanntschaft. Er stürzte über eine Baumwurzel, konnte unverletzt weiterlaufen, verlor
allerdings etwas den Rhythmus. Mit seiner Zeit von 46:40 Minuten kam er als Sieger der Altersklasse M 60 auf den achten
Gesamtplatz. Als schneller Altersklassen-Läufer zeigte sich auch Hein Böker vom TSV Lesum-Burgdamm als Sieger der
M 55 in 46:34 Minuten.
Über die Minimeile, die 1200 Meter lange Dorfrunde, siegte bei den Jungen Maximilian Beckmann von der SG Platjen-
werbe in schnellen 3:48 Minuten mit sechs Sekunden Vorsprung vor Jan Nolle. Den dritten Platz erlief sich Timo Schwarzat
in 4:34 Minuten. Nele Koch, ebenfalls für die SG Platjenwerbe startend, hatte bei den Mädchen mit 4:16 Minuten die Nase
vorn. Rang zwei sicherte sich Laura Saathoff (4:23) knapp vor Inga Nolle, die nach 4:25 Minuten ins Ziel kam.
Über die kleine Runde von 3,3 Meilen kam mit Bastian Schwarzat der Sieger ebenfalls aus Platjenwerbe. In schnellen
20:56 Minuten verwies er die Jugendlichen Matthias Möbeus (21:20) vom SV Werder und Kevin Neumann (21:34) von
der LG Nord auf die Verfolgerplätze. Bei den Frauen war die 15-jährige Marisa Oeker von der SG Platjenwerbe mit
24:54 Minuten die Schnellste. Ihre Vereinskameradinnen Milena Brinkmann (27:01) und Lisa Bothe (28:39) sicherten sich
die Plätze zwei und drei. ==> Die Ergebnisse sind auf der
Home-Page der Veranstaltung bisher nicht verfügbar

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 14. September 2005
Rekord bei Schoninger Volkslauf
Schoningen. Der Schoninger Volkslauf hat sich im südniedersächsischen Sportkalender längst etabliert. Bei der vierten
Auflage durften sich die Organisatoren des SC Schoningen 04 nun erneut über einen Teilnehmerrekord freuen. Mehr als
200 Sportler gingen in sechs Wettbewerben an den Start. Warum sich die Veranstaltung wachsender Beliebtheit erfreut,
wurde kurz nach der Zielankunft deutlich. "Die Strecke über 11 100 Meter gehört zu den anspruchsvollsten und schönsten
Strecken, die ich jemals gelaufen bin", bilanzierte Alfred Simon. Dass der Göttinger beim Panorama-Lauf in 41:44,1 Min.
hinter Markus Wenzel (41:34,2/ TSV Jahn Varlosen) nur den zweiten Rang belegte, war fast schon Nebensache. Den
dritten Platz über die längste Distanz sicherte sich Benjamin Gundelach (45:03,4/TSV Schönhagen).
Eine deutliche Angelegenheit war dagegen der zweite Hauptlauf über 6000 Meter. Jan-Christoph Winter (Läufer-Team
Oker) landete in 22:34,7 einen Start/Ziel-Sieg. Rang zwei ging an Sebastian Mordmüller (24:01,9) vor Roy Matysik
(24:29,2). Im kommenden Jahr startet die 5. Auflage des Schoninger Volkslaufes am 9. September. Dann zählt die Ver-
anstaltung zur Wertung um den Süd-Niedersachsen-Cup. (rwx) ==>
Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. September 2005
Georg Feldiek siegt beim Halbmarathon
Volkslauf: 232 Sportler in Stapelmoor
Stapelmoor. 232 Teilnehmer aus den Niederlanden, Emsland, Ostfriesland und Bremen beteiligten sich am 23. Volkslauf
von Teutonia Stapelmoor. Bei herrlichem Spätsommerwetter gingen ab 8 Uhr die ersten Wanderer gefolgt von den Rad-
wanderern und Nordic-Walkern auf die Strecken durch das Oberrheiderland. Um 9 Uhr gaben die Bundestagsabgeordnete
Gitta Connemann und der Bürgermeister der Stadt Weener, Peter Freesemann, den ersten Startschuss für die Läufer.
Den Halbmarathonlauf gewann Georg Feldiek aus Möhlenwarf in 1:24:01 Stunden. Schnellste Frau war hier Gaby
Hommers (Jemgum, 1:49:32). Im 11-Kilometer-Lauf siegte Olaf Töbelmann von der Bundeswehr Wilhelmshaven in 42:33
Minuten, während bei den Damen Ilona Nitters und Hannelore Möhlenkamp vom Lauftreff Jemgum gemeinsam in 1:01:11
Stunden als Erste ins Ziel kamen. Sieger im 6,5-Kilometer-Lauf war Sönke van Heuvelen vom TV Norden in 22:36 Min.
Silvia Vosberg von Fortuna Logabirum war in 30:05 Minuten die schnellste Frau.
Den Schülerlauf über 1,2 Kilometer gewann Chiljen Velvis aus Haren/Niederlande in 4:03 Minuten. Beste Schülerin war
Mareike Baumann vom Kickboxclub Bunde in 5:30 Minuten. Die größte vorangemeldete Radwandergruppe war die 50-
Plus-Gruppe des SV Teuonia Stapelmoor mit über 20 Teilnehmern. Älteste vorangemeldete Teilnehmerin war Elise
Geerdes Jahrgang 1924 von der 55-Plus-Radwandergruppe. Ältester Teilnehmer war Jan Groen aus Holthusen (Jahrgang
1932) von der Radwandergruppe. ==>
Ergebnisse und mehr   

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 15. September 2005
VfL Bückeburg gewinnt Teamwertung über 10 Kilometer
192 Teilnehmer beim 1. Luhdener Straßenlauf / Anna Klöpper vom TuS Kleinenbremen siegt über 5 Kilometer
Leichtathletik (fb). 192 Teilnehmer im Ziel, mit dieser Zahl zeigte sich das Orga-Team des 1. Luhdener Straßenlaufs zu-
frieden. Gut präparierte Strecken, zügige Auswertung und Siegerehrung sowie ein gelungenes Rahmenprogramm zeichneten
das 6. Rennen zur Schaumburger Laufserie 2005 aus.
Die teilnehmenden Sportler verteilten sich ausgewogen über alle Strecken. Im Lauf über 1,5 Km erreichten 41 Schüler das
Ziel, erste Streckenrekordhalter sind hier der B-Schüler Alexander Blanke von der SG Rodenberg, er siegte überlegen in
5:12 Minuten, und die A-Schülerin Kathy Spieß (TV Jahn Welsede), sie gewann in 5:57 Minuten. Auf den Plätzen landeten
bei den Schülern Franz-Julius Meledszus in 5:54 Minuten (Schüler B, Hosianna Runners) und Andy Spieß in 6:03 Minuten
(Schüler C, TV Jahn Welsede), bei den Schülerinnen Johanna Wüllner in 6:02 Minuten (Schülerinnen B, Hosianna Runners)
und Franziska Kruse in 6:23 Minuten (TWG Nienstädt/Sülbeck).
Über DLV-vermessene 5 Kilometer heißen unter 43 Läufern die Sieger Frank Weisgerber in 18:15 Minuten (M35, Dets
Race Team) und Anna Klöpper in 21:29 Minuten (W20, TuS Kleinenbremen). Sie verwiesen bei drückenden Tempera-
turen Jonas Abram in 19:08 Minuten (Schüler A, Hosianna Runners) und Dietmar Versen in 19:27 Minuten (M40, TuS
Vinsebeck) sowie Christina Tonk in 23:03 Minuten (W35, TuS Kleinenbremen) und Nora Klöpper in 23:13 Minuten
(WJB, TuS Kleinenbremen) auf die Plätze. Bei den 29 Walkern/Nordic Walkern über die gleiche Distanz erreichten Wolf-
Rüdiger Berg in 35:49 Minuten (NK Hess. Oldendorf) und Stefanie Heinrich in 31:24 Minuten (Walktreff Windheim) die
schnellsten Zeiten.
Der Lauf über 10 Kilometer sah mit 79 Athleten die meisten Teilnehmer im Ziel. Durchsetzen konnten sich hier Michael
Schirrmacher in 35:51 Minuten (M40, TuS Eintracht Minden) und Monika Marscheider in 43:13 Minuten (W40, ATSV
Espelkamp). Auf Rang zwei und drei bei den Herren landeten Achim Hagemeyer in 36:09 Minuten (M35, ATSV Espel-
kamp) und Jobst von Palombini in 37:06 Minuten (M35, VfL Bückeburg), bei den Damen Manuela Becker in 43:45
Minuten (W30, VfL Bückeburg) und Sabrina Geermann in 44:26 Minuten (W20, Luhdener SV). Die Teamwertung über
10 Kilometer ging bei den Herren unangefochten an den TuS Eintracht Minden und bei den Damen an den VfL Bückeburg.
==>
Ergebnisse  

NORDSEE ZEITUNG vom 19. September 2005
Götterspeise nach dem Sprint
Fischereihafenlauf mit neuen Disziplinen und “alten Hasen” -- Mit 82 auf die Drei-Meilen-Strecke  
Fischereihafen (olb). "Wer stehen bleibt, hat selber Schuld!" Der alte Seemann Günter Schwellnuss feuert die Sportler
beim Fischereihafenlauf lautstark an, samt Schiffsglocke und Flüstertüte. Sein Ohren betäubendes Gebimmel soll die Läufer
hindern, auf den letzten Metern schlapp zu machen. Auf der Zielgeraden erwartet sie ein begeistertes Publikum.
Schwell-
nuss hat sich an der Ecke Friedrich-Pust-Platz/Fischkai postiert. "Wo hast du die Drehorgel gelassen?", fragen ihn viele
Läufer vor dem Start. Denn sie kennen ihn: Zum zwölften Mal ist er als Einheizer dabei. "Kaputt, heute muss ich selber
singen", so die kurze Antwort.
Dann geht es los: Acht lange Meilen zwischen Fischhallen haben die Sportler vor sich. Nach knapp einer Viertelstunde
kommen sie zum ersten Mal an der Verpflegungsstation am "Schaufenster" vorbei. Andrea Kloss und ihre Mithelferinnen
haben buchstäblich alle Hände voll zu tun - drei Plastikbecher in einer Hand sind Minimum. Doch bei der ersten Runde
findet das kühlende Nass nur wenig Absatz. “Das Wetter", sagt Andrea Kloss kurz und blickt zum Himmel. während des
Vormittags sieht es nach Regen aus. In der zweiten Runde verlangen schon mehr Läufer nach Wasser. Bei der Übergabe
ist Etikette fehl am Platz. "Kredenzen funktioniert nicht. Am besten fasst man die Becher oben an, damit die Läufer sie unten
packen können", sagt Andrea Kloss. Nach den Strapazen können die Läufer ihre Akkus am Fischbüfett wieder auffüllen.
Eine Tonne Fisch und 1500 Portionen Götterspeise stehen im Verpflegungszelt bereit. Für den reibungslosen Ablauf des
Spektakels sorgen rund 150 Helfer. Viele von ihnen sind zum ersten Mal dabei. Ein großer Teil der Vorjahres-Mannschaft
ist andernorts im Einsatz - als Wahlhelfer.
Auch direkt am Start zeigt die Bundestagswahl Auswirkungen: “In den Vorjahren wurden die Läufe immer von Politikern
gestartet, das ist heute natürlich anders", sagt Karlheinz Michen vom Veranstaltungsbüro Fischereihafen. So kommt Alois
Meyer die Ehre zu: Als ältester Läufer nimmt der 82-Jährige die Startpistole in die Hand und geht nach seinem eigenen
Startschuss selbst auf die Drei-Meilen-Strecke.
Starke Konkurrenz
Er ist einer von 1250 gemeldeten Teilnehmern. 2004 waren es noch knapp 1500. Doch in diesem Jahr hat der Fischerei-
hafenlauf starke Konkurrenz. Am kommenden Wochenende fällt beim Bremen-Marathon der Startschuss. Viele Läufer
hatten sich schon beim Seestadt-Marathon eingetragen. In den vergangenen Jahren kam fast ein Viertel der Teilnehmer aus
Bremen. "Die sind heute fast ohne Ausnahme fern geblieben", sagt Karlheinz Michen. Jetzt werde man überlegen, ob sich
eine Neuauflage der Veranstaltung im kommenden Jahr rechne. Eines steht für Michen heute fest: "Wir wollen nicht unter
das hohe Niveau zurückfallen." Ob es einen Fischereihafenlauf 2006 geben wird? Die Entscheidung soll in den 'kommenden
zwei Wochen fallen. ==>
Ergebnisse 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 20. September 2005
Viel Lob von den Siegern
Wolfenbütteler Stadtlauf: Tolle Strecke -- Doch Stürze überschatten Trimmläufe
Von Hartmut Mahnkopf
Starke Teilnehmerfelder und tolles Laufwetter sorgten beim 20. Wolfenbütteler Stadtlauf für viele neue Streckenrekorde.
Insgesamt waren 750 Teilnehmer an den Stadtgraben gekommen. Im Hauptlauf über 10 Kilometer gab es einen Favoriten-
sieg von Mario Burger in der Rekordzeit von 32:49 Minuten. Burger, 2004 Deutscher Mannschaftsmeister im Straßenlauf
mit der LG Braunschweig, startete diesmal für die Maschsee-Sharks. Er setzte sich nach 5 Kilometern aus einer vierköpf-
igen Spitzengruppe ab und lief einen sicheren Sieg heraus.
Pokal für Wilshusen & Co
Matthias Wilshusen (MTV Wolfenbüttel) hatte bis dahin das Feld angeführt. Am Ende wurde Wilshusen Dritter hinter sein-
em Teamkameraden Markus Susmann. Gemeinsam mit Dominik Schrader holten die Wolfenbütteler den neuen Wander-
pokal für die beste Mannschaft. Für Mario Burger war es noch einmal ein schönes Lauferlebnis zum Saisonabschluss. "Ich
fand diese Laufstrecke abwechslungsreicher als die frühere Strecke. Außerdem sind zwei Runden besser für die Zuschauer"
erzählte Burger. Frauensiegerin Birgit Bröger (LG Braunschweig) lobte die Strecke ebenfalls und meinte zusätzlich "Stadt-
läufe sind eben kurvig." Bröger verbesserte den Frauenrekord auf 38:54 Minuten. Zweite wurde Daniela Jakobler (VfL
Wolfsburg).
Beim Jedermannlauf über 5 Kilometer dominierte die Jugend. Vorjahressieger Johannes Raabe (LG Hannover) schraubte
die Streckenbestzeit auf 15:27 Minuten. 90 Sekunden später folgte Simon Laue (LG Braunschweig) als Zweiter. Den
beiden A-Jugendlichen war der niedersächsische Schülermeister Moritz Hartmann (Eintracht Hildesheim) auf den Fersen,
der mit glatten 17 Minuten einen Schülerrekord lief. Johannes Raabe, Dritter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften,
hatte eine Woche zuvor bei einem Nachwuchsländerkampf in Sarajevo (Bosnien) über 3000 Meter den zweiten Platz be-
legt. Den Frauensieg sicherte sich die 12-jährige Christine Rensch (WSV Wolfenbüttel) mit 19:34 Minuten. Damit lief sie
Streckenrekord für die Schülerinnen und Kreisrekord für die 12-Jährigen. Außerdem gewann sie später die 2000 Meter
der Mädchen und Frauen.
Startplatz wird verlegt
Die Trimmläufe über 2000 Meter wurden von Stürzen überschattet. Eltern und Betreuer kritisierten zu Recht den Start, der
nur wenige Meter vor einer Linkskurve stattfand. In dieser Kurve stürzten gleich zu Beginn sechs Mädchen. Sie mussten
später von Sanitätern mit Hautabschürfungen und Prellungen an Knie, Ellenbogen und im Gesicht behandelt werden. Eine
9-Jährige musste zur Weiterbehandlung das Krankenhaus aufsuchen. Auch beim nächsten Start der Schüler gab es gleich
einen Sturz. Die Beschwerden verfehlten ihre Wirkung nicht. "Wir werden im kommenden Jahr den Start verlegen und nicht
mehr vor der Kurve starten", kündigte MTV-Mitorganisator Heinz Schrader an. Das Rennen der männlichen Teilnehmer
gewann der 15-jährige Fabian Siodla vom Gymnasium im Schloß. Zusätzlich legten 15 Walker vier Kilometer am Stadt-
graben zurück. Rund 40 Inline-Skater machten sich, von Musik begleitet, auf eine Tour durch die Innenstadt.
Manfred Chiomek vom TSV Wittmar verpasste bisher keinen der 20 Stadtläufe und wurde dafür geehrt. Ältester Teil-
nehmer war Wolfgang Sump aus Mascherode, Jüngster war Moritz Müller mit vier Jahren. Organisator Robert Hannibal
und seine 95 Helfer und Streckenposten hatten bei der Veranstaltung alle Hände voll zu tun.
==>
Ergebnisse   

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 22. September 2005
Neuer Streckenrekord über 9600 Meter
Herbstmarktlauf: In Remels unterbot bei den Frauen Lena Kanderhandt die alte Bestmarke deutlich
Remels. Weit mehr als 200 Läufer und Läuferinnen wurden am vergangenen Sonntag beim 4. RVB Herbstmarktlauf von
Hammerwerferin Andrea Bunjes auf die Strecke geschickt. Gute äußere Bedingungen und spannende Läufe sorgten für eine
hervorragende Atmosphäre, so dass die Olympia-Teilnehmerin Andrea Bunjes auch bei den Siegerehrungen alle Hände voll
zu tun hatte. Alle Teilnehmer erhielten Herbstmarktlauf-T-Shirts sowie Kuchen und Getränke.
Über die 1500-Meter-Distanz gingen 70 Schüler und Schülerinnen an den Start. Dominiert wurde dieser Lauf von dem A-
Schüler Wilko Heidkötter (VfL Germania Leer). Er gewann in 4:46,0 Minuten und verbesserte den Streckenrekord um 90
Sekunden. “Diese Bestmarke wird wohl eine Weile Bestand haben”, sagte Frieda Janhsen von Ausrichter LG Uplengen.
Als Zweiter erreichte der zehnjährige Marc Kevin Steinborn (STV Barßel) das Ziel in 5:34,4 Minuten. Er war damit als
Jahrgangsjüngerer in der Klasse der Schüler C erfolgreich. Schnell unterwegs war auch der D-Schüler Arne Schlechter
(LG Uplengen). Er benötigte nur gut vier Sekunden mehr als Mark Kevin Steinborn. Schnellste Schülerin war die B-Schüler-
in und Vorjahres zweite Tanja de Witt (LG Uplengen). Sie siegte in 5:52,7 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Jessica
Peters, die nach 6:05,6 Minuten das Ziel erreichte. Stark waren auch die Leistungen der C-Schülerin Anna-Lena Post (LG
Uplengen), die nach 6:35,6 Minuten im Ziel war, und der D-Schülerin Janna Härtel (VfB Uplengen), die als Jahrgangs-
jüngere vor Katrin Lehmann (LG Uplengen) nach 6:52,7 Minuten ins Ziel lief.
Über 6,5 Kilometer siegte Hendrik Schröder (SV Friedrichsfehn) in 23:53,8 Minuten knapp vor Dennis Meyer (VfL Ger-
mania Leer), der 23:55,5 Minuten benötigte. Beide waren mit ihren Zeiten sehr viel schneller als der Vorjahressieger.
Schnellste Läuferin war die 15-jährige A-Schülerin Kira Lammers (VTB Varel) in 28:20,3 Minuten. Auch dies bedeutete
eine Verbesserung des Streckenrekordes um fast zwei Minuten.
Am stärksten besetzt war der Lauf über 9,8 Kilometer. Fast 120 Läufer gingen auf die Strecke. Dieser Lauf war bis ins
Ziel spannend. Abgesetzt hatten sich Thomas Frers (TV Norden) und Stefan Schwengels (TuS Westerloy) vom Rest des
Feldes. Letztlich siegte Thomas Frers mit nur 0,3 Sekunden Vorsprung. Überzeugend war in dem Lauf die Leistung von
der A-Jugendlichen Lena Kanderhandt vom Marathonclub Menden. Sie war mit 41:21,1 Minuten nicht nur die schnellste
Läuferin, sondern mit dieser schnellen Zeit auch fast 3,5 Minuten schneller als die Vorjahressiegerin und bisherige Strecken-
rekordinhaberin Wilma Weerts.
Erstmalig gab es eine Mannschaftswertung über die 6,5 Kilometer und 9,8 Kilometer. Über 9,8 Kilometer siegte die
Mannschaft des STV Barßel klar vor der Emder LG. Über 6,5 Kilometer lag der VfL Germania Leer zehn Sekunden vor
dem VfB Uplengen. ==>
Ergebnisse   

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 22. September 2005
Landesrekord: Mareike Nannen wirft den Hammer auf 58,91 m
Leichtathletik: Werfertag beendet die Freiluft-Saison im Delmenhorster Stadion
Delmenhorst (abt). Landesrekord! Mareike Nannen vom SV Holtland hat bei den A-Schülerinnen mit 58,91 Metern eine
neue Bestmarke gesetzt. Die 15-Jährige aus der norddeutschen Hammerhochburg strahlte übers ganze Gesicht. “Ich bin in
Topform”, erzählt die Leistungssportlerin, die nach einer Verletzung beim Kraftsport in den Ferien erst wieder langsam an-
fangen musste. Nur 44 Sportler bei 80 Einzelstarts aus 14 Vereinen hatten zum Werfertag gemeldet, es waren gleichzeitig
Landesmeisterschaften im Fünfkampf in Osnabrück. Die Leichtathletiksaison im Freien ging in Delmenhorst also leise zu
Ende.
Mit dabei der Delmenhorster Torsten Husak (DTV). Er warf sich mit dem Diskus mit 44,53 Metern auf Rang eins. In der
NLV-Bestenliste steht der 18-Jährige auf Platz drei mit 45,55 Metern. Daniel Uwarowski (DTV) stieß die Kugel auf 12,08
Meter und platzierte sich ebenfalls oben. Vivien Huppacz (LGG) holte sich Siege im Kugelstoßen mit 8,82 Metern und im
Speerwurf mit 28,06 Metern. Gleiches gelang Nicole Großkopf (LGG) mit 10,08 und 26,36 Metern. Während die 15-
jährige Nicole schon in der Bestenliste im Kugelstoßen auf Platz zwei mit 10,53 Metern steht, dürfte sich die 14-jährige
Vivien mit ihren Weiten jetzt auf Rang acht und sieben platzieren. Kevin Lersch (Eintracht) stieß die Kugel 11,28 Meter
weit, und auch er landete auf dem ersten Platz. Damit verbesserte sich der 14-Jährige um 15 Zentimeter, bleibt aber auf
Platz zehn in der Bestenliste. Im Schlagballwurf war Malte Gorski (DTB) mit 27,50 Metern uneinholbar. Ein weiterer Sieg
ging an Cassandra Leenen (LGG) mit 34,58 Metern im Speerwurf. Sie verfehlte knapp ihre Bestweite, steht auf Rang fünf
in der NLV-Liste.
Aber ein Wettkampf wäre nicht rund, wenn die Senioren nicht teilnehmen würden, wenn die ganz jungen Athleten und die
erfahrenen Sportler sich nicht austauschten. So startete Heinz Wiemer (Eintracht) in der AK75 und erzielte vier Siege mit
Kugel (9,39), Diskus (24,84), Speer (25,08) und Hammer (20,98 Meter). Eine AK höher zeigte Joachim Kitzel (DTV)
seine Topform. Mit 19,52 Metern warf er den Hammer 19,52 Meter weit. Damit kam der 82-Jährige fast an seine Best-
weite von 19,65 Meter heran, die er erst kürzlich in Porta Westfalica warf. ==>
Ergebnisse  

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 27. September 2005 (Zwei Berichte)
Ein Däne hängt die Konkurrenz ab
Sören Söby gewinnt den Halbmarathon beim 4. Hamberger Herbstlauf in Steden / 244 Läufer am Start
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Holste. Wahre Volksfestatmosphäre herrschte beim 4. Hamberger Herbstlauf im Start- und Zielbereich am Sportplatz an
der Gaststätte Bodenstab in Steden. Mit 244 Startern wurden die Erwartungen des Veranstalters, dem Lauftreff Ham-
bergen, der Unterstützung von der Samtgemeinde Hambergen erhielt, noch übertroffen. Die Gemeinde Holste hatte sogar
Besuch aus Dänemark. Sören Söby ließ es sich nicht nehmen, den Halbmarathon in sehr guten 1:18:27 Stunden für sich zu
entscheiden.
Samtgemeindebürgermeister Bernd Lütjen hätte auch gerne an der Veranstaltung teilgenommen, hatte aber eine gute Aus-
rede parat: "Meine kaputten Knie hätten einen Start nicht zugelassen." Stattdessen ließ er lieber seinen Sohn Florian ran,
der den Bambini-Lauf über 800 Meter in 2:59 Minuten mit deutlichem Vorsprung gewann. Bernd Lütjen staunte über die
Siegerzeit von Danny Mettke vom SC Finkenwerder im Zehn-Kilometer-Hauptlauf nicht schlecht: "Die 34:51,6 Minuten
waren wirklich eine fantastische Zeit." Damit distanzierte der 24-Jährige den Zweitplatzierten Heiko Gode vom ATS Bunten-
tor um fast drei Minuten.
Waltraud Bayer erneut vorn
Bei den Frauen nahm über die zehn Kilometer mit Waltraud Bayer von der LG Bremen-Nord in 48:38,2 Minuten eine 66-
Jährige den Platz an der Sonne ein. Sogar noch sieben Jahre älter ist ihre Vereinskollegin Kati Eickhorst, die mit einer Zeit
von 56:51,6 Minuten Position vier im Gesamtklassement aller Frauen beanspruchte. Auch der Fünf-Kilometer-Walking-
Wettbewerb wurde hervorragend von der älteren Generation angenommen. Hier setzte sich Albrecht Bennetz vom TV
Hambergen in 40 Minuten klar vor seiner Teamkameradin Helga Brünjes durch.
Christiane Eberlein vom TV Axstedt, die sich im 10 000-Meter-Lauf in 55:38 Minuten über Rang drei bei den Frauen
freute, lobte die Veranstaltung: "Wir haben auf der Strecke optimale Bedingungen vorgefunden. Der Veranstalter hat alles
gut vorbereitet." Die 38-Jährige lief zunächst an der Seite ihres Ehemannes Andreas. "Aber irgendwann war mir das Tempo
meiner Frau einfach zu niedrig", erklärte Andreas Eberlein. Er nahm seiner Frau auf den letzten Kilometern noch knapp
sechs Minuten ab und wurde noch 19. bei den Männern. Insgesamt waren sowohl über die Zehn-Kilometer- als auch über
die Fünf-Kilometer-Distanz jeweils 53 Läufer aktiv. Im Halbmarathon sorgte Lokalmatador Hartmut Mysegades vom
MTV Lübberstedt für Furore. Er überquerte die Ziellinie nach 1:38:33 Stunden und wurde somit Gesamtdritter. Vor ihm
lagen nur der Däne Söby, der durch das Internet auf den Lauf aufmerksam wurde, sowie der Karlshöfener Andreas
Wöhltjen. Mit über 20 Teilnehmern im Halbmarathon zeigte sich Organisator Martin Kück zufrieden.
Eine Familie geht Laufen
Bei den Schäfers gibt es nur ein Thema
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Holste. In der Familie Schäfer aus Lesumstotel dreht sich alles ums Laufen. So war es nicht verwunderlich, dass sich die
Geschwister Pauline (5), Constantin (7) und Jonathan Schäfer (11) auch an der vierten Auflage des Hamberger Herbst-
laufes beteiligten. Für Pauline Schäfer war es der erste Wettkampf. Wesentlich mehr Routine hat ihr älterer Bruder Jona-
than. Der Elfjährige musste sich im 800-Meter-Bambini-Lauf nur dem Sieger Florian Lütjen geschlagen geben. Dennoch
hatte Jonathan Schäfer etwas an der Veranstaltung auszusetzen: "Die Musik ist viel zu laut." Seinem jüngeren Bruder
Constantin konnte es dagegen gar nicht laut genug zugehen. Er genoss auch das große Zuschauerinteresse an der Strecke:
"Ich finde es gut, dass so viele Leute hier sind." Der Siebenjährige musste sich im Bambini-Lauf in 3:39 Minuten nur acht
Teilnehmern beugen. Jonathan Schäfer benötigte 20 Sekunden weniger für die 800 Meter. Für Papa Axel Schäfer könnte
es viel mehr Veranstaltungen dieser Art geben: "Es ist toll, was der Veranstalter auf die Beine gestellt hat. Wenn man hinter-
her sieht, wie stolz die Kinder auf ihre Plaketten sind, dann ist das eine riesige Freude." Mutter Birgit Schäfer klärte auf,
woher die Laufbegeisterung ihres Nachwuchses kommt: "Wir laufen viel mit unseren Kindern." ==>
Ergebnisse

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 28. September 2005
Pelz siegt im Rekord-Starterfeld
Leichtathletik: 14. Asse-Volkslauf - Christine Rensch holt sich drei Klassensiege
Von Hartmut Mahnkopf
Eine Rekordbeteiligung gab es am Sonntag beim 14. Asse-Volkslauf des TSV Vater Jahn Wittmar. "Mit 242 Teilnehmern
haben wir nicht gerechnet, obwohl die Zahl der Voranmelder höher war als in früheren Jahren. Durch das Superwetter
kamen noch viele Kurzentschlossene", erklärte Organisator Horst Neumann die Steigerung von über 50 Startern.
Bei den
Nachwuchsläufen stieg die Zahl der Starter enorm. Außerdem waren erstmals 23 Nordic Walker dabei. Den Hauptlauf
über 11,1 Kilometer gewann Guido Pelz vom WSV Wolfenbüttel mit 43:28 Minuten. Er hatte 20 Sekunden Vorsprung vor
Roland Zimmermann.
Lokalmatador wird Dritter
Der Wittmaraner Lokalmatador Jens Madsack (Lindener SV Triathlon) überlief als Dritter nach 44:40 Minuten die Ziellinie.
Bei den Frauen gab es den gleichen Einlauf wie im Vorjahr, nur wesentlich knapper. Am Ende hatte Martina Mischnick (LT
Braunschweig) nach 49:41 Minuten drei Sekunden Vorsprung vor Silke Brinkmann (MTV Jahn Schladen). Die herrliche
Crossstrecke in der Asse forderte viel von den Läufern. Lange Anstiege wechselten mit Gefällstrecken ab.
Über 5,1 Kilometer dominierten die Jugendlichen. Der 17-jährige Patrick Pavel vom TSV Wolfshagen wollte unbedingt
seinen dritten Sieg hintereinander feiern. Das gelang ihm nach genau 19 Minuten. Wie im Vorjahr folgte Pavel der 15-jähr-
ige Fabian Siodla (MTV Jahn Schladen), diesmal mit 19:34 Minuten. Beide verbesserten sich erheblich. So auch die 12-
jährige Christine Rensch (WSV Wolfenbüttel) als Frauensiegerin. Sie musste sich um 3 Minuten auf 22:58 Minuten ver-
bessern, denn die 13 Jahre alte Lucia Ahlrichs (MTV Salzdahlum) beendete das Rennen nur sechs Sekunden später.
Christine Rensch gelangen später zudem noch in den Nachwuchsläufen zwei Klassensiege. Das Langlauftalent gewann bei
den B-Schülerinnen über 2000 Meter in 7:56 Minuten und über 800 Meter in 2:32 Minuten.
108 Mädchen und Jungen traten zu den beiden Schülerläufen an. Das waren 45 mehr als 2005. Dazu hatten die großen
Aufgebote der Wilhelm-Raabe-Schule aus Wolfenbüttel, des MTV Salzdahlum und des MTV Wolfenbüttel beigetragen.
Starter von 3 bis 80 Jahren
Zweifacher Gesamtsieger wurde Tim Klages vom WSV Wolfenbüttel. Der 12-Jährige lag über 2000 Meter mit 7:50 Min.
und über 800 Meter mit 2:31 Minuten vorn. Vorher hatte er über 5,1 Kilometer einen Klassensieg mit 21:23 Minuten er-
laufen. Judith Kalinowski (MTV Wolfenbüttel) und Johannes Kooymann (MTV Salzdahlum) gelangen bei den C-Schüler-
innen und C-Schülern in beiden Rennen Klassensiege.
Ältester Teilnehmer war mit 80 Jahren Heinz Wichmann aus Lautenthal, der die 5,1 Kilometer-Strecke zurücklegte. Als
Jüngster Starter nahm der 3-jährige Laurenz Kooymann aus Salzdahlum die 800 Meter in Angriff. Das Helferteam um
Organisator Horst Neumann hatte wieder einmal eine stimmungsvolle Veranstaltung in familiärer Atmosphäre ausgerichtet.
==>
Ergebnisse 

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. September 2005
Tränen und Rekorde beim Werfertag
Leichtathletik: Hammerwerferin Andrea Bunjes absolvierte letzten Wettkampf für den SV Holtland
Holtland. Der “Werfertag zum Erntefest” des SV Holtland war geprägt von der Abschiedsvorstellung der Olympiaelften im
Hammerwerfen, Andrea Bunjes, die vor ihrem Wechsel nach Frankfurt letztmalig für den SV Holtland in den Wurfring ging.
Neue Meetingrekorde und etliche persönlicher Bestleistungen rundeten die Veranstaltung ab. Die Tränen flossen, als vor
Beginn der Wettkämpfe Andrea Bunjes offiziell verabschiedet wurde. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Sport waren
deshalb auf die Wurfanlage gekommen. Zu Beginn der zahlreichen Auszeichnungen enthüllte Bunjes eine Ehrentafel, auf der
die Erfolge Holtlander Hammerwerferinnen dokumentiert sind. Aufgeführt sind Inga Beyer, Christine Nannen und natürlich
Andrea Bunjes, die Deutsche Meistertitel für Holtland gewinnen konnten. Der Kreissportbund-Vorsitzende Bernd Lüning
übergab den Ehrenbrief des KSB.
Nach der Verabschiedung konnte sich Bunjes nicht mehr ganz so konzentrieren und verlor das Duell gegen die Olympia-
dritte von 2000, Kirsten Klose. Die Weiten von 61,79 Meter zu 61,36 Meter waren zum Saisonabschluss zufriedenstellend.
Bunjes musste sich auch im Vorgabeduell (sie wollte zehn Meter weiter werfen) gegen Christine Nannen, die am Vortag
51,88 m erzielt hatte, geschlagen geben. Dafür gewann sie mit deutlichem Vorsprung und der Tageshöchstweite von 113,36
Metern im Dreikampf einen Erntekorb.
Spannend war auch der Kampf um die Prämie für die Tageshöchstweite. Der Deutsche Juniorenmeister von 2004, Marcus
Kahlmeyer vom VfL Wolfsburg, legte 65,96 Meter vor, die vom Dritten der Deutschen B-Jugendmeisterschaften, Marcel
Weidlich aus Minden, und Schüler Richard Olbrich vergeblich attackiert wurden.
Drei Meetingrekorde wurden geknackt. Während das Holtlander Nachwuchstalent Mareike Nannen in der Altersklasse
W 15 wie erhofft den Rekord des Vorjahres tilgen konnte, verlor sie gleichzeitig ihre Bestmarke der W 14 von 2004 an die
Niederländerin Nicky van der Schilt. Nannen schaffte in ihrem letzten Versuch 56,77 Meter und überbot den Rekord um
genau einen Meter. Van der Schilt hatte insgesamt fünf ungültige Versuche, von denen einmal der Hammer sogar im Baum
landete und erst geborgen werden musste. Aber sie steigerte die Vorjahresmarke um einen Meter auf gute 52,54 Meter.
Den dritten Meetingrekord stellte die B-Jugendliche Yannicke Ijdens aus Groningen im Kugelstoßen auf. Bei ihr war wenig-
er die Weite von 12,41 Metern, sondern ihre Technik herausragend: Die Niederländerin macht keine Drehungen, sondern
dreht ein einhändiges Rad, ehe sie das Wurfgerät loslässt.
An der Vielzahl der persönlichen Bestleistungen hatte auch der älteste Holtlander Werfer, Edgar Dreger (74), Anteil: Er
verbesserte sich sowohl im Hammerwurf (39,13 Meter) als auch im Kugelstoßen (10,74 Meter) und im Diskuswurf (31,20
Meter). ==>
Ungekürzte Version des Artikels ==> Ergebnisse (PDF)    
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Presseberichte Veranstaltungen: Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16 / 17 / 18

Nach oben
Zurück zur vorherigen Seite
Zur Startseite