..

Presseberichte Veranstaltungen (Seite 18)

Presseberichte Veranstaltungen: Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16 / 17 / 18 / 19
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 5. Dezember 2005
Spannende Rennen und Teilnehmerrekord
Nikolaus-Cross bei der Jugend immer beliebter / Hauptlauf der Männer eine klare Sache für Joaquim Pedro
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Blumenthal. 572 Teilnehmer bewältigten die Crossstrecke bei der 21. Auflage des Nikolaus-Crosslaufes der LG Bremen-
Nord. Für die Rekordzahl sorgten vor allem die zahlreichen kleinen Crossläufer, die auf dem Burgwall-Gelände um die
Platzierungen in den Schüler-Altersklassen stritten. Auch im Hauptlauf der Männer kam es zu einem spannenden Dreikampf
um den Sieg. Mit Titelverteidiger Andreas Oberschilp, Marathonläufer Frank Themsen und dem Portugiesen Joaquim
Pedro kamen die großen Favoriten allesamt von der heimischen LG Bremen-Nord.
Vom Start weg und auf der ersten von fünf Runden diktierte Andreas Oberschilp mit Joaquim Pedro an den Fersen und ein
paar Meter vor Frank Themsen das Rennen. Danach zog jedoch der Portugiese im LGN-Trikot das Tempo an. Andreas
Oberschilp versuchte dran zu bleiben, fiel jedoch in jeder Runde weiter zurück. Frank Themsen schob sich auf Rang zwei
vor und lief die schnellste Schlussrunde, doch zum Sieg für ihn reichte es nicht mehr.
Trotz nächtlicher Feier nicht zu stoppen
Für Joaquim Pedro stoppte die Zieluhr bei 35:42 Minuten - für ihn die schlechteste Siegerzeit bei seinem dritten Niko-Cross-
erfolg nach 2001 und 2003. "Ich hatte nicht mit einen Sieg gerechnet. Nach meiner Leistenverletzung im September bin ich
noch nicht wieder fit und in der Nacht zuvor habe ich auch noch bis 2 Uhr gefeiert", war Joaquim Pedro vom Sieg selbst
etwas überrascht. Frank Themsen folgte in 36:23 Minuten. Andreas Oberschilp, der nach einer Trainingspause im Oktober
noch nach seiner Form sucht, kam auf 37:24 Minuten. Hinter dem Vierten Gerrit Lubitz (38:23) komplettierte der junge
Arne Ulbrich mit einem Schlusssprint auf Rang fünf in 39:20 Minuten das gute Abschneiden der LG Nord. Platz acht sich-
erte sich noch Eike Ohrdorf (40:37).
Bei den Frauen gingen die Nordbremerinnen dagegen fast leer aus. Erstmalig am Burgwall laufend, dominierte Angelika
Schröder die kleine Läuferinnengruppe. Die Aktive des LC Hansa Stuhr lief nach 43:52 Minuten mit über acht Minuten
Vorsprung ins Ziel. Auf Platz vier kam Seniorenweltmeisterin Waltraud Bayer (53:57) aus der Altersklasse W 65 ins Ziel,
die jedoch über zwei Stunden lang zuvor auch noch als fleißige Helferin am Getränke- und Kuchenstand gestanden hatte.
 Sehr ausgeglichen besetzt war bei den Männern auch das Rennen über die Mittelstrecke von 4000 Metern. Thiemo Klein
von der LG Kreis Verden schüttelte seine Verfolger in der zweiten Runde ab und siegte in 14:27 Minuten vor Till Martens
(14:37) vom TuS Finkenwerder und dem schnellen LGN-Senior Bernhard Memering (14:41). Eine bessere Platzierung als
Gesamtrang sieben verpasste der Jugendliche Arne Ulbrich (15:01). Am Start ließ er sich zuviel Zeit und verlor den An-
schluss an die absolute Spitze. Ähnliches passierte bei den Frauen Jutta Hager, die sich noch wärmender Kleidung entledigt
hatte und somit verspätet auf die Strecke ging. Im Ziel fehlten ihr dann als Vierte nach 19:19 Minuten 41 Sekunden auf Platz
drei. Der Sieg ging an Tina Versemann (18:02) vom TV Sottrum.
Einen schweren Stand gegen die zahlreichen auswärtigen Schüler hatten die jüngsten Nordbremer Läufer. Dennoch setzten
sich etliche von ihnen in den Altersklassen durch. Über 1000 Meter gewannen Patrick Möwius (4:48) bei den sieben- und
Tim Weishaupt (4:41) bei den achtjährigen Schülern. Bei den Zehnjährigen konnte sich Bo Weishaupt nach glatten vier
Minuten im Zielsprint mit einer Sekunde gegenüber Nicolaus Heins aus der großen Truppe der Finkenwerder Schüler und
über 40 weiteren Konkurrenten behaupten. Bei den Schülerinnen setzten sich mit Finja Damaschke (5:27), Luise Asmussen
(5:03), Lana Draghinazzi (4:38) und Hanna Asmussen (4:21) gleich vier LG Nord-Läuferinnen in den Jahrgängen W 6 bis
W 9 durch. Dazu gewannen bei den Zwölfjährigen über 2100 Meter Laura Lietz (9:59) mit drei Sekunden vor ihrer Ver-
einskameradin Rebecca Christen und in der W 14 Lisa Sauerwald über dieselbe Strecke in schnellen 9:22 Minuten.
==>
Ergebnisse 

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 5. Dezember 2005   
Mit 70 noch stark über die 10 Kilometer
6. Adventslauf: Neuer Teilnehmerrekord
Von Volker Kläne
Dinklage. Moderator Andreas Knüver feuerte Alfred Bauer auf den letzten Metern über die 10 Kilometer kräftig an. Der
Läufer aus Lohne ließ sich motivieren und zog das Tempo noch einmal an. Die Ziellinie auf der Aschenbahn des Dinklager
Jahnstadions erreichte er auf dem 75. Rang in 1:04:56 Stunden. Eine starke Leistung. Denn Alfred Bauer ist 70 Jahre alt.
Beim 6. Adventslauf des TV Dinklage für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" war Bauer am Samstag einer von
216 Teilnehmern und ein Beispiel dafür, worauf es den organisierenden Altherrenfußballern des TVD ankommt: Jung und
Alt sollen Spaß am Laufsport haben - egal in welchem Tempo. "Hier sind alle sehr locker drauf, auch die Spitzenläufer",
verdeutlicht Andreas Knüver. Er schwört auf die familiäre Atmosphäre beim Adventslauf. Dazu zählt auch das "Auslaufen"
im Sportlerheim "Anpfiff". Dort kommen alle wieder zusammen, unabhängig davon, wie viele Minuten sie auf der Strecke
auseinander lagen.
So quoll das Sportlerheim mit den SgH-Wirten Alfons Kruse und Apo Kuhlmann am Samstag wieder über. Kein Wunder:
Schließlich erreichten die TVD-Oldies einen neuen Teilnehmerrekord: 216 Läufer, Nordic-Walker und Wanderer, so viel
wie noch nie. Die Teilnehmer hatten die Wahl zwischen der 10- und der 5-km-Strecke. Über die 5 Kilometer setzte sich
bei den Herren wie in den Vorjahren Ulrich Pohl aus Damme durch. Kurios: Er schaffte mit 17:35 Minuten exakt die gleiche
Zeit wie im Vorjahr. Auch die beste Dame gab ein schnelles Tempo vor. Bei 23:03 Minuten blieb für Katharina Stark aus
Lohne die Uhr stehen. Viel länger ließ auch der Sieger über 10 Kilometer nicht auf sich warten. Der Dinklager Dirk Heit-
mann wiederholte in 36:45 Minuten seinen Vorjahreserfolg. Sein weibliches Pendant hieß Silvia Koditek aus Lohne (43:25).
 Einige Läufer packte auf den letzten Metern noch einmal der Ehrgeiz. So kam es zu einigen Kopf-an-Kopf-Sprints um
eine möglichst gute Platzierung. Über 5 km etwa wehrte der Dinklager Michael Arns-Bünnemeyer den Angriff des heran-
stürmenden Hausstetters Stefan Schlotmann ab. Es ging zwar nur um Platz vier und fünf, aber beide lieferten dem Publikum
trotzdem ein sehenswertes Finish. Fünf Läufer gleichzeitig kamen sogar beim 10-km-Lauf ins Ziel und brachten damit die
Zeitnehmer und Auschreiber in Schwierigkeiten. Ohne Probleme meisterte indes der älteste Teilnehmer des Feldes, Richard
Klostermann aus Lohne, die 5-km-Strecke. 72 Jahre ist er alt - genau wie die Nordic-Walkerin Erna Bauer aus Lohne. In
32:19 Minuten hatte er die kleine Runde geschafft. "Vor zwei Jahren war ich eine Minute schneller", meinte Klostermann,
war aber trotzdem sehr zufrieden, "weil Laufen Spaß macht". So sieht das auch der zwei Jahre jüngere Alfred Bauer, der
ein Urgestein der vielen Waldschleicher aus Lohne ist. Allerdings will er nie mehr an einem offiziellen Lauf teilnehmen.
"Irgendwann muss man mal Schluss machen können", sagte Bauer, der schon 50 Marathons und drei 100-km- Läufe in
seiner 22-jährigen Laufbahn geschafft hat. Wenn es nach den TVD-Oldies geht, kann der Lohner gerne wiederkommen.

SALZGITTER ZEITUNG vom 6. Dezember 2005
Michael Dauzou in gewohnter Manier
165 Aktive bei der 25. Auflage des landesoffenen Adventslaufs des SV Union Salzgitter
Salzgitter. An der 25. Auflage des landesoffenen Adventslaufs des SV Union Salzgitter nahmen 165 Aktive teil - die weit-
este Anreise hatten Sportler aus Chemnitz. Die Bestzeit aller Altersklassen erzielte Gerald Jeschke (TuS Hohne) mit 18:53
min. Sieger der Altersklasse M 30 über 5200 m wurde Frank Polzen vom TSV Flöthe in 20:26 min. In gewohnter Manier
distanzierte Michael Dauzou (M 60/Union) in 21:09 min seine Gegner.
Peter Siems (Union/M 50) setzte sich auf der schweren 10 200-m-Strecke mit der hervorragenden Zeiet von 42:03 min.
durch. Johannes Flamm (Union/M60) gewann in seiner Altersklasse in 48:11 min., er hatte jedoch schwer mit dem nur
sechs Sekunden langsameren Karl-Heinz Heinatzki vom LT Salzgitter zu kämpfen. Harald Kötz (LT/M55) war in 44:34
min. deutlich vor seinen Mitkonkurrenten im Ziel. Wie schon bei der Harzer Talsperrenserie lief der dem Jahrgang 1988
angehörige Süleyman Kuzguncu (Union) in 43:17 min. eine hervorragende Zeit.
Auch die Jüngsten warteten mit sehenwerten Leistungen auf. Der 9-jährige Sebastian Hiebsch (MTV Salzgitter) lief die
1300 m lange Geländestrecke in ausgezeichneten 4:37 min. In dieser Altersklasse (Schülerinnen D) gewann Anne-Zoe
Wanke bei den Mädchen in 5:46 min. Lysann Cassel (Union) wies mit 5:03 min. als Siegerin der Schüler C ein beachtliches
Gegnerfeld in die Schranken. Moritz Wandke (MTV Salzgitter) dominierte bei den Schülern B über 2500m in 9:16 min.
 Im Altersspektrum zwischen Jahrgang 1999 und 1933 wird deutlich, dass der Laufsport nahezu für alle Altersklassen zu-
gänglich ist und Jung und Alt fit hält. Den Jahrgang ’33 vertrat der Salzgitteraner Karl Stiller. Er bewältigte die 5200 m in
tollen 29:49 min.

Presseinformation vom 6. Dezember 2005 (Von Markus Steinbrück)
230 junge Leichtathleten erlebten eine “geile Halle”
Winsen/Luhe. “Geile Halle”, entfuhr es einigen Schülern spontan, als sie am frühen Sonntagmorgen die WINarena an der
Winsener Bürgerweide von innen sahen. Nach 15 Jahren im Buchholzer Schulzentrum ‘Am Kattenberge’ veranstaltete die
LG Nordheide ihr beliebtes Schüler-Hallensportfest zum ersten Mal in der 75 Meter langen Fünf-Feld-Arena. Monika
Rohlfing, Trainerin der LG Elmshorn, fasste ihre Eindrücke etwas seriöser zusammen: “Ich bin begeistert von der Halle und
werde mit meinen Kindern bestimmt wieder kommen. So eine schöne Halle haben wir in Elmshorn nicht.” Einen reibungs-
losen und zeitplangemäßen Ablauf konnte das LG-Team unter der Vorsitzenden Birgit Dietschmann trotz der beachtlichen
Resonanz von 230 jungen Leichtathleten bieten.
Angereist waren sie aus 14 Vereinen des Großraums Hamburg und der Heideregion. Das spiegelte sich auch in den bunt
gemischten Siegerlisten wieder. So überzeugten im Hochsprung der Elfjährigen Rune Petersen (LG Lüneburg/TuS Reppen-
stedt) und Svea Wortmann (TV Jahn Schneverdingen) mit jeweils 1,30 m. Bei den Schülern M 12 überwand Malte Beutner
vom VfL Visselhövede 1,42 m. Die neunjährige Cara Peters (Grün-Weiß Harburg) gewann den 50-Meter-Sprint (8,0 sec)
und den Ballwurf (22 m). Die wertvollste Sprintleistung bot Kira John (Harburger Turnerbund). Die 13-Jährige legte die 60
Meter in 8,4 sec zurück. Die starken Jungs Cedrik Sperling (M 14/LG Elmshorn/12,95 m) und Kjell Krich (M 15/TSG
Bergedorf/14,51 m) sorgten für beachtliche Weiten mit der 4-kg-Kugel.
Aus Sicht des Kreisleichtathletikverbandes Harburg-Land sind insbesondere die Doppelsieger Hendrik Klumb (LG Nord-
heide/VfL Jesteburg) und Katja Oberhokamp (Blau-Weiß Buchholz) zu erwähnen. Der Neunjährige siegte über 50 Meter
(8,1 sec) und mit dem 200-Gramm-Ball (31 m). Die 15-Jährige setzte sich in 8,3 sec über 60 Meter und mit persönlicher
Bestleistung von 1,52 m im Hochsprung durch. Weitere gute Leistungen erzielten der 14-jährige Fabian Gilb als schnellster
60-Meter-Sprinter (7,7 sec) und die zehnjährige Antonia Stoef (beide LG Nordheide/HSV Stöckte) als überlegene Ball-
wurfsiegerin (27,50 m). Das größte Feld ging mit 27 Teilnehmern im Ballwurf der Schüler M 8 an den Start. Erfreulich, dass
nach langen Jahren der Abstinenz der VfL Jesteburg wieder eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern an den Start
schickte.
Die LG Nordheide beendet das Wettkampfjahr 2005 am
Sonntag, 18. Dezember, mit dem 33. Regionalen Silvester-
Crosslauf “Rund um den Borsteler Habichtshorst”. Von 11 bis 13 Uhr werden im Winsener Stadtteil Borstel Strecken-
längen zwischen 1500 und 9200 Meter für alle Altersklassen angeboten. Ausschreibung und Ergebnisliste finden sich auf
der Home-Page der LG Nordheide unter
www.lgnordheide.de ==> Ergebnisliste Schüler-Hallensportfest

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 12. Dezember 2005
200 Läufer und etwas Wind im Rücken
Nikolauslauf: Insgesamt fast 350 Teilnehmer dabei -- Neuer Startbereich kommt sehr gut an
Von Steffen Szepanski
Wildeshaussen. Die letzten Meter waren die härtesten und doch die schönsten. Es ging noch einmal bergauf zum Ziel an
der Neuen Wallschule Wildeshausen, dafür standen dort aber auch klatschende Zuschauer, jubelnde Angehörige und ein
gut gelaunter Kommentator. Fast 350 Teilnehmer des 14. Nikolauslaufs des Lauf-Teams-Wildeshausen genossen am
Sonntag mit zusammengebissenen Zähnen den Zieleinlauf. Dass ihre Laufstrecken (geplant waren 11,5 / 5,5 und 2 Kilo-
meter) aufgrund eines Rechenfehlers des Veranstalters etwas länger waren als gedacht, spielte dann auch für die meisten
Läufer und Nordic Walker keine große Rolle. “Du hast noch etwa 200 Läufer im Rücken und im Ziel wartet schon der
heiße Tee.” Egal ob Erster oder 35., Kommentator Johannes Funk, einer von etwa 20 Helfern des Laufteams um Torsten
Iverssen, feuerte sie alle mit einem Megafon an.
So auch Georg Kuhlen vom BV Garrel, der den Hauptlauf gewann. Nach zwei Kilometern hatte er sich abgesetzt und die
Platzierten Stefan Schwengels (TuS Westerloy) und Thorsten Kenkel (RW Visbek) bis ins Ziel auf Distanz gehalten. “Eine
schöne, aber durch viele Hügel auch anspruchsvolle Strecke”, resümierte der Sieger. Angela Welp vom LC Hansa Stuhr
kam als erste Frau ins Ziel. Sie war in einer kleinen Gruppe gelaufen und hatte die ganze Zeit über “zwei, drei Männer” um
sich herum gehabt. “Der letzte halbe Kilometer wurde immer länger”, berichtete sie schmunzelnd darüber, dass auch ihr
irgendwann klar geworden war, dass es sich bei den angekündigten 11,5 Kilometern eher um 12,5 Kilometer handelte.
Von dem Umzug des Laufs vom Krandl zur neuen Wallschule zeigte sie sich angetan. “Das ist ja richtig luxuriös hier”, freute
sich Welp über die Dusch- und Umkleidemöglichkeiten. Auch die Frauen der TSG Hatten/Sandkrug, die als Rentiere ver-
kleidet wesentlich später ins Ziel kamen, hatten ihren Spaß. Mit einer La Ola feierten sie sich und die Zuschauer. Die ge-
laufene Zeit spielte für sie nur eine untergeordnete Rolle. “Wir waren schon oft dabei, aber erst das dritte Mal als Elche”,
verkündeten sie nach dem Lauf gut gelaunt. Nur die etwa zehnminütige Startverzögerung war ihnen sauer aufgestoßen.
 Der 5,5 Kilometerlauf (der etwa 6,3 Kilometer lang war) konnte pünktlich gestartet werden. Der B-Jugendliche Christian
Geiger kam hier zu einem Start-Ziel-Sieg vor Florian Bahlmann. “Die neue Strecke ist schön, aber auch schwerer als die
alte”, berichtete der Läufer der TSG. Schnellstes Mädchen war Kathrin Eichinger, die in der Klasse der Schülerinnen A
gestartet war.
Bei den Nordic Walkern kam Horst Schulze vom SV Lemwerder sowohl über die 11,5- als auch über die 5,5-Kilometer-
Strecke als erster ins Ziel. Die Strecke sei wegen des Untergrunds nicht ideal für Nordic Walker gewesen, sagte Schulze.
Toll fanden die Strecke dafür Lara Diekmann (12) vom Hundsmühler TV und Johannes Lübke (9). Die beiden lieferten sich
ein Sprintduell am Ende der Zwei-Kilometer-Strecke, das Lara knapp gewann. Iverssen plant, den Nikolauslauf auch im
nächsten Jahr von der neuen Wallschule aus zu starten. Dann wird es wohl auch wieder die beliebten Becher geben, die sich
die Läufer als Andenken sicherten. ==>
Ergebnisse  

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 12. Dezember 2005
Dirk Schwarzbach wieder vorn
3. Deisterberglauf fast wie eine Kirchdorfer Vereinsmeisterschaft
Barsinghausen. Beim gestrigen "Deisterberglauf" über 5000 Meter, den der TSV Kirchdorf zum dritten Mal ausrichtete,
verteidigten sowohl Dirk Schwarzbach vom Veranstalterteam als auch Simone Hamann vom Ski-Club Springe ihre Titel.
Rund 75 Läufer und Walker waren der Einladung gefolgt und gingen gestern Morgen ab 10 Uhr auf die Strecke. Start war
das Barsinghäuser Waldstadion, Ziel am Fernsehturm auf dem Deisterkamm.
Zunächst fiel jedoch der Startschuss für den Nachwuchs - das Schülerrennen führte über 500 Meter. Das Feld beschränkte
sich ausnahmlos auf vereinseigene Läufer und Läuferinnen. Als Sieger gingen Sven Gehrke und Jule Reiche durchs Ziel.
Auch beim Berglauf waren die Kirchdorfer in der Überzahl. Nach 19:27 Minuten hatte Titelverteidiger Schwarzbach den
Sieg erneut in der Tasche, gefolgt von Hannes und Max Bergmann (beide TSV K). Bei den Frauen siegte abermals Simone
Hamann (25:13) vor Angelika Asche (TSV K) und der vereinslosen Sabine Schaper. Die Walker hatten ihre Sieger in
Wolfgang Asche (30:46) vom TSV Kirchdorf und Sabine Nolting (44:41) von DD Kleinenbremen. Hier waren insgesamt
jedoch nur fünf Teilnehmer am Start. ==>
Ergebnisse (PDF)

HAMBURGER ABENDBLATT vom 13. Dezember 2005
Läufer feiern Jubiläum
Crosslauf: Traditionslauf im Neukloster Forst / Post SV Buxtehude hatte bei der 30. Crossveranstaltung rund
200 Teilnehmer am Start
Von Peter Hansaul
Buxtehude. Mitten im Neukloster Forst steht sie, hinter einem der weiß-roten Absperrbänder, und spendet den Läufern
Applaus und ein paar aufmunternde Worte. "Komm, noch ein paar Schritte, bald hast du es geschafft", ruft Annegret Lührs
einem kleinen Mädchen hinterher, dem man ansieht, daß es eigentlich keinen einzigen Schritt mehr machen will. Eine halbe
Stunde später ist es ein kleiner, alter Herr mit schneeweißem Haar, dem sie mit ihrem Beifall Beine macht. Annegret Lührs,
als Streckenposten beim Jubiläums-Crosslauf ihres Post SV sozusagen die letzte Instanz für Aufmunterung und Anerkenn-
ung für jeden, der hier mitgemacht hat.
Es war bereits zum 30. Mal, daß die Leichtathleten des Post SV Buxtehude zu ihrem Crosslauf in der Vorweihnachtszeit
eingeladen hatten. Eine starke Läuferschar war aus Zeven und von der TSG Bergedorf gekommen. Und natürlich die Stader
und Buxtehuder Vereine. "Wir hatten 160 Anmeldungen", sagte Dieter Frischmuth, Abteilungsleiter und seit 15 Jahren Chef
des Organisationsteams. "Am Start waren am Ende mehr als 200 Aktive. Daß wir auch nach 30 Jahren noch immer so be-
liebt sind, darauf dürfen wir stolz sein."
Der Startschuß für die Traditionsveranstaltung war eine Kreismeisterschaft. "Zuerst hieß es noch Waldlauf", erzählte Hans
Heinrich Junge, damals Abteilungsleiter und Organisator, der heute mit dem Mikrophon die Wettläufe kommentiert. Es sind
vor allem Kinder und Jugendliche sowie ihre Väter und Mutter, die den Wald vor der Sporthalle in Hedendorf bevölkern.
Als die Kleinsten in der Schülerklasse der Acht- und Neunjährigen auf ihre 1170 Meter lange Strecke geschickt werden,
blitzen viele weiße Trikots durch die Bäume. "Der VSV Hedendorf-Neukloster war mit seinen Fußball-Kindern dabei", so
Dieter Frischmuth. "Die Kinder auf der Strecke, das ist immer etwas ganz Besonderes", sagte Annegret Lührs. "Da war ein
kleines Mädchen, die kam gleich nach dem Start weinend hier vorbei. Aber sie hielt tapfer durch bis ins Ziel, wenn auch mit
Tränen in den Augen.
Die 67jährige aus Jork zählt seit 20 Jahren zum Helferstab. Genau wie Barbara Kubeit, die am Ziel den Jüngsten Süßig-
keiten in die Hand drückt und später mit heißem Tee für die Streckenposten durch den Wald eilt. Sie alle kennen und treffen
sich seit Jahren mittwochs und sonntags bei den Lauftreffs. Die sind heute das Herzstück der Leichtathletik-Abteilung des
knapp 1000 Mitglieder starken Vereins. Einige der lauffreudigen Postler (nur der Name erinnert an die Post) verließen den
Neukloster Forst mit Siegerurkunden. Da war Molli Schwupps bei den Mädchen bis zehn Jahre und Artur Janke bei den
Senioren bis 65 Jahre. Gegen die größte Konkurrenz mußte sich der kleine Borge Kaufmann vom Stader Schwimmverein
durchsetzen. Er gewann bei den Jungen bis acht Jahre gegen 34 andere Teilnehmer. In dieser Altersklasse war Annelie
Harner, ebenfalls vom Stader SV, die Schnellste bei den Mädchen. Sina Kehnen vom VfL Stade gewann bei den Neun-
jährigen.
Als Letzte wurden 13 Männer auf die 10 600 Meter lange Strecke geschickt. Und dort mußte sich Lokalmatador Ingo
Schröter, seit Jahren der erfolgreichste Langläufer im Post-Trikot, bis zum Ziel der jungen Konkurrenz erwehren. Erst in
der Schlußrunde konnte der 38jährige dem jungen Bennet Pankow von der TSG Bergedorf davonlaufen. ==>
Ergebnisse

NORDWEST ZEITUNG vom 13. Dezember 2005
Hanekamp düpiert Konkurrenz
Leichtathletik: Starker Werlter gewinnt 30. Nikolauscrosslauf in Löningen
Von Wolfgang Grave
Löningen. Klaus Hanekamp hat den 30. Nikolauscrosslauf der Leichtathletikabteilung des VfL Löningen gewonnen. Der
für Sparta Werlte startende Athlet siegte im Hauptlauf über die 6900 Meter lange Strecke auf welligem Profil im Burlags-
berg in 25:35 Minuten. Auf Platz zwei kämpfte sich Sait Burunacik vom LT Emstekerfeld. Er kam in 26:20 Minuten ins Ziel.
Als Dritter überquerte Frank Dicke (28:28 Minuten) die Ziellinie. Hildegard Beckmann (VfL Löningen) hatte sich als einzige
Frau die Strecke über 6900 Meter vorgeknöpft. Die Zeitnahme endete bei ihr nach 34:14 Minuten.
Organisator Wolfgang Alde war mit den gezeigten Leistungen der Athleten zufrieden. Zwar sei das Teilnehmerfeld bei den
Erwachsenen mit Topläufern nicht üppig bestückt gewesen, doch gerade Hanekamp und Burunacik hätten mit ihren Zeiten
ein ordentliches Niveau garantiert.
Bei optimalen Bedingungen (Alde: “Viel mehr kann man zu dieser Jahreszeit eigentlich nicht erwarten”) habe der Fokus
ohnehin mehr auf den Startern der Jugendklassen gelegen: “Schwerpunkt des Nikolauslaufes ist es nun mal, den Nachwuchs
an den Sport heranzuführen.” Und das ist wieder hervorragend gelungen. Zum 30. Mal.
Da die Ergebnisse noch nicht online zu finden sind: Hier der
Ergebnisspiegel (PDF) aus der Nordwest Zeitung vom 13.12.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 15. Dezember 2005
Stelljes meldet sich eindrucksvoll zurück
Friedeholz-Crosslauf: Vierter über die Mittelstrecke
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Angelika Schröder bleibt auch beim vierten Rennen des Syke-Weyher Cross-Fünfers ungeschlagen. Beim 60.
Friedeholz-Crosslauf siegte die Läuferin vom LC Hansa Stuhr auf der Langstrecke über 9600 Meter in 41:40 Minuten, eine
Minute dahinter folgte Vereinskameradin Dörte Drücker. Bei den Männern setzte sich Frank Mäusner (LG Bremen Nord,
34:11) gegen den zuvor auf der Mittelstrecke erfolgreichen Oldenburger Jörn Schmidt durch. Mit der 60. Auflage des
Friedeholz-Crosslaufes feierten die Organisatoren vom SC Weyhe erneut ein Jubiläum, mit dessen Verlauf sie mehr als zu-
frieden waren: 290 Starter sorgten für eine sehr gute Beteiligung und insbesondere die Mittelstreckler für spannende Rennen.
 Über 4200 Meter der Männer siegte der 22-jährige Oldenburger Jörn Schmidt in 14:41 Minuten vor Robert Nippoldt (LA
Nütterden). Hinter seinem Nordbremer Vereinskameraden Markus Ast zeigte André Stelljes (Stuhr) nach längerer Wett-
kampfpause als Vierter in 15:19 Minuten eine starke Leistung. Bei der männlichen Jugend musste der Barnstorfer Gerrit
Meyer (15:09) die erste Saisonniederlage hinnehmen, Thiemo Klein (LG Kreis Verden) war 15 Sekunden schneller.
Im Feld der Frauen behauptete sich Nicole Krinke (LG Nienburg, 17:53) mit 20 Sekunden Vorsprung gegen die Stuhrerin
Maren Kuhlmann. Den Frauen weit voraus eilten allerdings die beiden Bremer Nachwuchstalente Schoami (15) und
Sarischa Bieser (13), die in 16:43 beziehungsweise 17:01 Minuten die Jugendwertung für sich entschieden. Unter Wert
schlug sich die Vilserin Heidi-Annemarie Schwartz aufgrund einer am Vortag erlittenen Bänderdehnung.
Auf der Langstrecke verhinderte Frank Mäusner einen erneuten Erfolg von Mittelstreckensieger Jörn Schmidt. Im Kampf
um Platz drei setzte sich Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor, 36:02) gegen Markus Ast durch. Als Achter unterstrich
Peter Sokoll (SC Weyhe) seine starke Form. Der Stuhrer Werner Wührmann (M 50) lief als Elfter sein bislang wohl bestes
Rennen.
In den Wettbewerben der Schüler und der Jugend B stellte der Läufernachwuchs des LC Hansa Stuhr durch Tobias Kortas
(M 15), Lucas Panning (M 13) und Lennart Wübbeler (M 9) dreimal den Gesamtsieger. Henrike Prokopp (SC Weyhe)
war einmal mehr die Schnellste bei den C-Schülerinnen. ==>
Ergebnisse 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 21. Dezember 2005
Schnee, Matsch und Orientierungsprobleme
Countrylauf Syke-Weyhe-Syke mit Überraschungen für die Athleten / Frank Mäusner gewinnt Langstrecke
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Als strahlende Sieger liefen Frank Mäusner (LG Bremen-Nord, 1:22:02) und Christina Wilkens (TV Sottrum,
1:33:16) beim 26. Countrylauf Syke-Weyhe-Syke ins verschneite Syker Waldstadion ein. Beim Zieleinlauf des weiteren
Läuferfeldes wurde, wie schon zuvor beim Mini-Countrylauf, allerdings klar: Nicht alle Läufer hatte auf Anhieb den richtigen
Kurs gefunden, einige sogar beträchtliche Umwege absolviert. Alle Jahre wieder hält der Countrylauf Syke-Weyhe-Syke
für die Läufer Überraschungen bereit. So auch diesmal, als Schnee und Eis vom Vortag sowie zusätzlich einige Matsch-
löcher für ganz schwierige Bedingungen sorgten. Und das zunächst für die Organisatoren. Bodenmarkierungen waren wieder
zugeschneit und mussten erneuert werden. Die an Bäumen zusätzlich angebrachten Streckenpfeile waren teilweise mutwillig
entfernt worden. "Das wird heute ganz schwer. Hoffentlich kommen alle heil zurück", wünschte sich Hans-Heinrich Reineke,
als er 180 Läuferinnen und Läufer ins Rennen über 21,1 Kilometer schickte. Die Stürze einiger Läufer verliefen glimpflich
und führten bei vielen zu der Einsicht: Es war kein Tag für schnelle Zeiten. Einen Gang zurückschalten und stattdessen den
Blick auf die Winterlandschaft genießen, war die gesündere Alternative.
Unversehrt und mit eineinhalb Minuten Vorsprung auf den Verdener Jürgen Hold kehrte Frank Mäusner zurück ins Stadion.
Dabei hatte der Delmenhorster als von Beginn an Führender unterwegs einige Orientierungsprobleme gehabt: "Nach rund
10 Kilometern wusste ich nicht mehr weiter. Ich bin umgekehrt und hab erst mal auf Jürgen gewartet", berichtete Mäusner,
für den die Bodenbeschaffenheit allerdings das größere Problem war: "Der Lauf war einfach deshalb so anstrengend, weil
du bei jeden Schritt wieder ein Stück zurückgerutscht bist." Umso mehr freute sich der Nordbremer über seinen Erfolg:
"Hier wollte ich schon immer mal gewinnen." Als Zweiter lief der 53-jährige Verdener Jürgen Hold erneut ein Top-Rennen.
Dritter wurde Gerrit Lubitz, der sich mit seinen Vereinskameraden von den SG Roadrunners Buntentor zudem den Mann-
schaftsieg in der Serienwertung des Syke-Weyher Cross-Fünfers sicherte. Platz vier ging an Markus Ast (LG Bremen-
Nord), der damit Seriensieger auf der Langstrecke wurde. Auf Rang fünf und sechs überraschten der Syker Stephan
Krause (1:31:00) sowie der Stuhrer Franz Decker (1:32:01) als schnellste Läufer aus dem Kreis Diepholz.
Länger musste man dagegen auf Läufer warten, die man viel früher zurückerwartet hatte. Dazu gehörte eine Gruppe um den
Weyher Peter Sokoll, den Stuhrer Frank Krüger und den Bremer Michael Willner. Nach rund 16 Kilometern hatten sie an
einem umgestürzten Baum den Kurs verlassen und dadurch etliche Minuten und zugleich den Anschluss an die Spitze ver-
loren.
Bei den Frauen feierte Angelika Schröder (LC Hansa Stuhr) den Seriensieg auf der Langstrecke. Nach vier Siegen in Folge
waren auf dem kräftezehrenden Kurs diesmal jedoch gleich zwei Läuferinnen schneller. Christina Wilkens, im Vorjahr noch
Vierte, unterbot ihre Vorjahreszeit trotz der schwierigen Verhältnisse gleich um zehn Minuten. Zweite wurde Nicole Krinke
(LG Nienburg), die nach vorheriger Absprache mit dem Veranstalter trotz ihres Starts auf der langen Distanz als Serien-
siegerin auf der Mittelstrecke gewertet wurde.
Auch Teilnehmer im Mini-Countrylauf über sechs Kilometer hatte zum Teil Mühe, den abgeänderten Kurs zu finden. Den
Gesamtsieg holte sich in 20:55 Minuten einmal mehr der 19-jährige Gerrit Meyer (MTV Barnstorf). Schnellster in der
Männerklasse war Timo Sieke (SG Roadrunners Buntentor). Dieter Kreuzer konnte sich als Zweiter bei den Männern über
den Seriensieg freuen. Den Lauf der Schülerinnen über rund einen Kilometer gewann die elfjährige Henrike Prokopp (SC
Weyhe) in 4:07 Minuten. Bei den Schülern setzte sich Christian Rugen (VSK Osterholz) als Gesamtsieger durch.
==>
Ergebnisse    

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 27. Dezember 2005
Für Hamburg-Marathon zwei Mal um den Dümmer
Heiligabendlauf des OSC Damme: Rekordverdächtige 145 Läufer / Ein Starter aus Regensburg / 800 Euro für
“Sportler gegen Hunger”

Von Volker Kläne
Dümmerlohausen. Zunächst hörte es sich an wie ein Scherz. "Einige sind zwei Runden gelaufen", sagte Gerd Kröger vom
OSC Damme, nachdem er am Heiligabend den Dümmer umrundet hatte. Einmal herum sind schon 18 Kilometer. Aber zwei
Mal? Es war kein Scherz. Die Laufgruppe aus Vechta mit Thomas Wedig, Charly Böger, Clemens Kenkel und Thorsten
Kenkel nutzte den Heiligabendlauf als Trainingslauf zur Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon. Damit hatte das Quartett
den Sinn der Veranstaltung verstanden. Denn seit 1985 gibt es den Trainingslauf um den zweitgrößten Binnensee Nieder-
sachsens für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger". Die Uhr spielt dabei nie eine Rolle. Das gefällt vielen Hobby-
läufern, so dass OSC-Organisator Bernard Bünnemeyer in diesem Jahr rekordverdächtige 145 Teilnehmer zählte. Auch
wenn‘s keine Rolle spielte: Sofern die Sportler eine Runde liefen, kamen sie zwischen 1:15 und 2:17 Stunden ins Ziel.
 Die Doppel-Umrunder benötigten natürlich etwas mehr Zeit. Sie waren früher gestartet als das große Feld. Um 6:30 Uhr
seien sie bereits aufgestanden, berichtete Thomas Wedig am Heiligabend. "Die Familie muss da natürlich mitspielen und der
Tannenbaum muss schon stehen", sagte Wedig. Die Familie wartete in den meisten Fällen zu Hause auf die Rückkehr eines
Dümmerläufers. Trotzdem nahmen sich alle nach dem Erreichen des Ziels noch die Zeit, sich mit dem leckeren heißen Tee
von Gerd Nyhuis aufzuwärmen. Der fleißige Tee-Mixer und seine Frau Gisela hatten das Getränk wie in den vergangenen
Jahren in großen Pötten angerührt und den Läufern auf der Hälfte der Strecke in Hüde und im Ziel in Dümmerlohausen an-
geboten. Die Läufer dankten Nyhuis diesen Service. Aber sie nahmen nicht nur, sie gaben auch. Das Sparschwein von
Bernard Bünnemeyer wurde gut gefüllt. 800 Euro kamen für SgH unter dem Strich zusammen.
Das freute Bünnemeyer, der wieder viele Stammläufer aus dem Kreis Vechta, dem Osnabrücker und Bersenbrücker Raum
begrüßte. Ein Läufer war sogar ganz aus der Donaustadt Regensburg in Bayern gekommen. Rainer Eser nutzte den Besuch
bei seinen Schwiegereltern Luzie und Heinrich Nyhuis in Osterfeine für einen sportlichen Abstecher. Ganz sportlich gab sich
auch Gerd Seelhorst vom OSC. Bei der Verabschiedung fragte Bünnemeyer ihn: "Musst du zu Hause noch was tun?"
Seelhorst, der gerade den Dümmer umrundet hatte: "Ja, ich muss noch einen Zehner laufen." Das war dann aber wirklich
ein Scherz.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 9. Januar 2006
"Die Harten werden immer mehr"
Rekordverdächtig: 15 Läufer absolvierten beim Landkreis-Lauf die gesamte Strecke -- Stürze liefen glimpflich
ab
Von Burkhard Ohse
Gifhorn. Am Anfang war es glatt, am Ende hat es richtig Spaß gemacht. Strahlend und glücklich erreichten die Teilnehmer
des elften Landkreislaufs gegen 16.30 Uhr am Samstag gemeinsam das Hallenbad. Zwar gab es zu Beginn aufgrund des
Glatteises am frühen Morgen einige Stürze, aber die liefen alle glimpflich ab. Und auch nur einige wenige der mehr als 100
Läufer nahmen unterwegs den begleitenden Bus in Anspruch, 15 Läufer absolvierten sogar die gesamte Strecke von 66
Kilometern - Rekord. Neun weitere Läufer trauten sich die Marathonstrecke von 42 Kilometern zu. "Die ganz Harten
werden von Jahr zu Jahr mehr", freute sich Arne Duncker, der mit Hans-Peter Felske, Ulrich-Dieter Standt, Friedhelm
Marciniak das Organisationsteam bildete.
In einer Schleife um Gifhorn ging es zunächst vom Hallenbad aus in den Nordkreis bis nördlich von Wichelnförth zurück
zum Hallenbad, dann in einem Rundlauf zum Tankumsee und wieder zurück. In insgesamt 13 Etappen mit zwölf Stopps zur
Verpflegung war die Strecke eingeteilt, an denen die Teilnehmer jeweils in den Lauf ein- oder aussteigen konnten. Denn Ziel
war das gemeinsame Lauferlebnis, den "Spaß" des Auslaufens erlaubten sich nur sechs Läufer von den "Harten" während
der vorletzten Etappe in der Eyßelheide, wie Duncker berichtete.
Am Hallenbad gab es nicht nur eine weitere Erfrischung, auch Bärbel Lillie wartete auf ihren Mann Martin Pahl, der den
Lauf vor elf Jahren ins Leben gerufen und bis vorletztes Jahr auch organisiert hatte. Auffällig viele Ärzte nahmen am Lauf auf
den Wirtschaftswegen oder verkehrsarmen Straßen teil. So war Christoph Wenzel, Leiter des Gesundheitsamtes, zum
sechsten Mal mit dabei. Erstmals nahm dagegen Michael Scholtissek teil, der sich eine Halbmarathonstrecke von 22 Kilo-
metern gönnte. "Vor dem Lauf gab es eine heiße Schokolade, während der Pausen Spekulatius und heißen Tee", verriet er.
Auch im kommenden Jahr will er wieder dabei sein, "wenn die Gesundheit mitspielt". Hans-Georg Müller lief das elfte Mal
mit, "diesmal nur über die Halbmarathonstrecke". "Ich habe noch etwas anderes Sportliches vor", bekannte der Arzt, der
sich mit Schokoriegeln und isotonischen Getränken fit hielt.
Ach im kommenden Jahr wird es wieder einen Landkreislauf geben. "Da planen wir eine Strecke von der Südkreis- bis zur
Nordkreisgrenze", verriet Duncker schon einmal.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 9. Januar 2006
Lust am Laufen besiegt Frust über Frost
3. Braunschweiger Neujahrslauf: Wilshusen siegt an seinem Geburtstag gemeinsam mit Schrader
Von Frank Rieseberg
Sonnig wie erhofft und vorhergesagt war es nicht, dafür aber ganz schön schattig. Trotzdem starteten gestern Morgen gut
gelaunt und hoch motiviert fast 400 Teilnehmer zum 3. Braunschweiger Neujahrslauf über 10 Kilometer. Mit Start und Ziel
auf dem MTV-Gelände am Kennel ging es unter anderem zweimal rund um den Südsee. Nicht jeder der Hobbyläufer und
ambitionierten Vereinsstarter erreichte so kurz nach den Feiertagen sein persönliches Wunschergebnis. Viele starteten auch
ganz einfach ohne ein konkretes Leistungsziel, wollten einfach wieder ins Laufen kommen.
Ganz anders Matthias Wilshusen und Dominik Schrader, beide vom MTV Wolfenbüttel. Schrader hat sich vorgenommen,
dieses Jahr die Serie "Braunschweig läuft" zu gewinnen, Wilshusen wurde gestern 36 Jahre alt und wollte zur Feier des
Tages mit seinem Trainingspartner und Freund Schrader gemeinsam die Ziellinie überqueren. Und das taten die beiden dann
auch - als Sieger. "Die Luft ist für meinen Geschmack etwas kühl heute", meinte Wilshusen im Ziel. Doch Schrader fand die
Minus 3 Grad im Gegensatz zur großen Läufer-Mehrheit ganz okay: "Ich habe eher Probleme mit der Hitze", betonte er.
Er betrachtete den Neujahrslauf als eine gute Vorbereitung auf die kommenden Crossläufe, die bei ihm ab Februar auf dem
Terminkalender stehen. Lange ausgeruht hat sich Schrader über die Feiertage nicht wirklich. "Am 1. Weihnachtstag bin ich
24 Kilometer gelaufen." Auch Wilshusen war natürlich nicht untätig, was auch seine gute Form beweist. Doch alles hat seine
Grenzen für ihn: "Ich mache viel, aber eines kann ich nicht: Auf Süßigkeiten verzichten", gestand er ein.
Ein guter Start ins neue Jahr gelang auch Alina Buchheister. Die Braunschweigerin, die bei solchen Läufen fast immer weit
vorn zu finden ist, wurde Zweite, obwohl sie diese äußeren Umstände gar nicht liebt. "Es war ein bisschen glatt, windig und
kalt. Für mich gilt eigentlich: Je wärmer, desto besser." Besser zurecht kam Siegerin Christine Zehrer aus Braunschweig.
Und sie verriet warum: "Mit meiner Trainingsgruppe sind wir hier immer unterwegs." Am Start waren ihre Beine noch ein
wenig schwer vom Vortag. Da hatte Christine Zehrer an einem Etappenrennen in Gifhorn teilgenommen. Und sie war die
einzige Frau, die das gesamte Programm über 66 Kilometer bewältigt hat. "Dafür laufe ich aber morgen nicht", kommen-
tierte sie trocken die Belastung vom Wochenende. ==> Ergebnisse (PDF’s)

NORDWEST ZEITUNG vom 9. Januar 2006
Paetzke holt sich dritten “Schleife-Sieg”
Leichtathletik: Fast 1400 Läufer bei Sandkruger Volkslauf - Viele Kinder am Start
Sandkrug
(sze). Mit einem “Hattrick” und einer starken Zeit krönte Christoph Paetzke von der LG Braunschweig gestern
die “11. Sandkruger Schleife”. Der 22-Jährige holte sich seinen dritten Sieg beim 13-Kilometer-Neujahrslauf souverän in
41:29 Minuten vor Georg Diettrich und Matthias Strotmann (beide LG Braunschweig). Bei den Frauen gewann Birgit
Schönherr-Hölscher vom TV Triathlon Witten. Die Vize-Europameisterin über 100 Kilometer wohnte früher in Wildes-
hausen und nahm zum ersten Mal an der “Schleife” teil.
Die tiefen Temperaturen machten eine Rekordzeit wie im vergangenen Jahr für Christoph Paetzke, der damals noch für den
DSC Oldenburg gestartet war, unmöglich. Die Witterungsbedingungen beeinträchtigten aber nicht die Stimmung der 983
Teilnehmer am Hauptlauf. Insgesamt waren 1385 Sportlerinnen und Sportler - in etwa so viele wie im Vorjahr - bei den vier
Läufen (13, 5, 1 km und 5 km Walking) an den Start gegangen. Eine Rekordbeteiligung (127 Kinder) verzeichneten die mit
der Veranstaltung zufriedenen Organisatoren von der TSG Hatten/Sandkrug beim 1-km-Lauf.
Die Entscheidung im Hauptlauf fiel zur Mitte des Rennens. Paetzke, der zu Beginn in einer Gruppe mit Georg Diettrich und
Matthias Strotmann gelaufen war, konnte sich etwa bei Kilometer sechs absetzen. “Ich bin konstant gelaufen, die Kälte ging
allerdings sehr auf die Bronchien”, sagte er nach seinem Sieg. Den 5-km-Lauf gewann Sebastian Franke von der SG Diep-
holz. Der gerade einmal 14 Jahre alte Athlet ist bei den Schülern niedersächsischer Rekordhalter über 5 Kilometer.
“Schleife” lässt wieder niemanden kalt
Leichtathletik: Fast 1400 Läufer bei eisigen Temperaturen am Start -- Paetzke gewinnt Neujahrslauf
Von Steffen Szepanski
Sandkrug. Sie waren wieder alle gekommen: Sam, der konditionsstarke Hund, der 79-jährige Weltenbummler Hermann
Baudisch, Vize-Europameisterin Birgit Schönherr-Hölscher, der fünfjährige Fußballer Keno Gräfedünkel und fast 1400
weitere Sportbegeisterte. Die “Sandkruger Schleife” zeigte sich gestern auch im elften Jahr nach ihrer Gründung sowohl als
sportliche Topveranstaltung als auch als buntes gesellschaftliches Ereignis. Für die Topleistungen sorgten Christoph Paetzke
von der LG Braunschweig, der zum dritten Mal in Folge den Neujahrslauf gewann, sowie Birgit Schönherr-Hölscher, die
früher in Wildeshausen gewohnt hat. Hattens vor dem Ruhestand stehender Bürgermeister Helmut Hinrichs sorgte zum
letzten Mal für die Startschüsse beim 13-, 5-, und 1-km-Lauf sowie beim 5-km-Walking. Die etwa 100 Helfer um die Or-
ganisatoren Jürgen Lakeberg, Dieter Mimkes und Rüdiger Aakmann von der TSG Hatten/Sandkrug zeigten sich mit dem
Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Auch der Umzug mit Buffet, Tombola und Bühne in die Sporthalle habe sich als richtige
Entscheidung entpuppt.
Den ersten Sprint legten einige der 983 Teilnehmer am Neujahrslauf um den Wunderhorn-Wanderpokal schon vor dem
Start hin. Sie waren spät dran, und Moderator Geart Broers forderte sie auf, “die Beine in die Hand zu nehmen.” Das
machte auch Christoph Paetzke. Bei Kilometer sechs setzte sich der Läufer, der im vergangenen Jahr für den DSC Olden-
burg mit 40:51 Minuten Streckenrekord gelaufen war, von seinen Verfolgern Georg Diettrich und Matthias Strotmann ab.
Für einen neuen Streckenrekord war es allerdings zu kalt. Paetzke gewann dennoch in einer beeindruckenden Zeit von
41:29 Minuten. “Viel zu kurz” war die 13 Kilometer lange Strecke eigentlich für Birgit Schönherr-Hölscher. Die 100-Kilo-
meter-Läuferin, die auf ihrer Strecke Vize-Europameisterin ist, wollte einmal in der Nähe ihrer alten Heimat an einem Lauf
teilnehmen. Sie gewann souverän, auch wenn “der Kurs teilweise vereist war.” Begeistert war sie “von der tollen Strecke in
dem schönen Wald”.
Über fünf Kilometer sahen die vielen Zuschauer ein spannendes Finale. Erst kurz vor der Ziellinie konnte sich Sebastian
Franke gegen David Schönherr knapp durchsetzen. Franke, der für die SG Diepholz startet, hatte sich an Schönherr “dran-
gehängt” und am Ende den längeren Atem. So verbissen wie bei den Jugendlichen ging es bei den Kindern nicht zu. Mode-
rator Broers ließ die Mädchen und Jungen vor dem Start erst einmal hüpfen, auf der Stelle laufen, sich um die eigene Achse
drehen und laut schreien (“Seid ihr auch alle da?”). Die Zuschauer frotzelten gar schon, den Kindern könnte vor dem Lauf
die Puste ausgehen. Der achtjährige Jann Büsselmann hatte noch genug Luft, um nach einem Kilometer als erster über die
Ziellinie zu laufen. Allerdings ging es bei den Kindern weniger um gute Zeiten und Plätze als den puren Spaß an der Be-
wegung. Spaß hatte auch Bürgermeister Hinrichs. Er legte den Eltern der jungen Läufer nahe, sie sollten ihre Kinder für
deren sportliches Engagement belohnen und nächstes Jahr beim 13-Kilometer-Lauf starten.
Fast so laut wie bei den zum Schreien animierten Kindern ging es beim Start der Walker zu. Die meisten hatten Nordic-
Walking-Stöcke dabei und nach dem Startschuss hörte es sich so an, als würden hunderte kleiner Hagelkörner auf ein
Wellblechdach prallen. Klack, klack, klack . . . Die Gesundheitssportler kämpften nicht gegen die Uhr und konzentrierten
sich auf ihre Technik.
Die “Schleife” in Kürze
500 Liter heißer Kaffee
Ihre
hervorragende Kondition haben Ursel Claußen und Silvia Fürst am Tag der “Sandkruger Schleife” bewiesen”. Nicht
etwa, dass die Sportlerinnen des Frauenlauftreffs der TSG ganz vorne beim Neujahrslauf dabei gewesen wären, sie haben
vielmehr für “Erwärmendes” gesorgt. 500 Liter Kaffee bereiteten sie in einer Industrie-Kaffeemaschine zu. Wer da nicht
schwarz sieht, hat eigentlich auch einen Pokal verdient hätten.
Der Starter mit der Nummer 48 war nicht der jüngste, dafür aber der kleinste Teilnehmer der “Sandkruger Schleife”. Sam
hätte durchaus Chancen auf den Sieg gehabt, hätte der neunjährige Jack-Russel nicht die ganze Zeit Herrchen Wolfgang
Schulze hinter sich herziehen müssen. Dass diese Menschen auch nur zwei Beine haben . . . .
Zum fünften Mal war Geart Broers als Moderator der “Sandkruger Schleife” dabei. Nervös ist der gebürtige Holländer
längst nicht mehr. Spontan reagiert er auf jede überraschende Situation. Zum Beispiel, wenn das Mikrofon mal ausfällt, was
durchaus schon vorgekommen ist. “Dann muss ich eben lauter sprechen”, sagt der Laufcoach der TSG Hatten/Sandkrug
lapidar. Daran erinnern, warum er damals zum Sprecher ernannt wurde, kann er sich nicht mehr. Es wird gemunkelt, es
habe damals geheißen, ein Freiwilliger solle einen Schritt vortreten und alle außer ihm hätten spontan einen Schritt nach
hinten gemacht.
Wenn jemand sagt, “ich gehe dann mal meine Pistole holen”, ist es im Normalfall höchste Zeit, sich aus dem Staub zu
machen. Als Helmut Hinrichs, Bürgermeister der Gemeinde Hatten, dies gestern sagte, war es für die Läufer nur an der Zeit,
sich fertig zu machen. Zum letzten Mal gab Hinrichs, der bald in den Ruhestand geht, die Startschüsse bei der “Sandkruger
Schleife” ab. Die Kinder motivierte er vor dem 1-Kilometerlauf noch zusätzlich. “Damit ihr wisst, wo ihr langlaufen müsst,
fährt ein Radfahrer vor euch her. Da müsst ihr dran bleiben. Der fährt auch nur 30 km/h. . . .”
Mit 80 Jahren war Heinz Jansen das erste Mal als Walker bei der “Sandkruger Schleife” dabei. Mit 80 Jahren das erste
Mal dabei? “Ja natürlich”, meinte Jansen, “ich bin doch auch erst vor kurzem hier hergezogen”. (sze)
==>
Ergebnisse bei Mika Timing (Datenbank) oder auf der Home-Page der Veranstaltung (PDF’s)
Ein Weltenbummler saust die “Schleife” entlang
Laufen: Hermann Baudisch ist mit 79 Jahren ältester Teilnehmer-- Läufe in Japan, Mexiko und Jamaika
Diesen Bericht finden Sie hier   

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 10. Januar 2006
Göttinger dominieren Langstrecke
Leichtathletik: Schenker im Langstrecken-Cross vor Hanelt und Christmann
Göttingen. Einen deutlich längeren Atem brauchten die Lokalmatadoren in diesem Jahr bei der 44. Göttinger Cross-Serie.
Kam bei der zurückliegenden Auflage nur einer von sechs Gesamtsiegern nicht aus Göttingen, sicherten sich beim Abschluss-
lauf am Jahnstadion gleich drei auswärtige Läufer den jeweiligen Serientitel. Damit bestätigte sich, was bei den vorange-
gangen Wertungsläufen bereits sichtbar wurde: In der Breite und auch der Spitze war die Traditionsveranstaltung so stark
besetzt wie seit vielen Jahren nicht mehr.
Vor allem die Läufer des PSV GW Kassel sowie der Mittelstreckensieger Jannis Kellermann (LG Wedel-Pinneberg)
sorgten für die Farbtupfer im sonst so dominanten Schwarz-Gelb der ausrichtenden LG Göttingen. Auf der Mittelstrecke
über 5,4 Km sicherte sich Kellermann den Gesamtsieg. Im Jahnstadion reichte ihm der siebte Rang zum Triumph. Ein
spannendes Duell um den Tagessieg lieferten sich andere Läufer. Mit knappem Vorsprung überquerte Till Manning (17:50/
LGG) vor Oliver Degenhardt (17:59/PSV Kassel) den Zielstrich. Gesamtzweiter wurde Simon Alfred (Laufline) vor Fran-
cisco Welter-Schultes (LGG). Weiterhin eine Göttinger Domäne war der Wettbewerb der Frauen, wo sich die Rekord-
siegerin Antje Fenner (21:14/LGG) ihren siebten Gesamtsieg in Folge sicherte. Die Plätze belegten Coline Ricard (LGG)
vor Angelika Liese (JC Landwehrhagen).
Kassel gegen Göttingen hieß es im Anschluss auf der Langstrecke, wo Jürgen Austin-Kerl (34:19) und Jörn Harland
(34:23/beide PSV Kassel) dem Rennen ihren Stempel aufdrückten. Den Göttinger Dreifach-Sieg in der Gesamtwertung
konnten sie aber nicht mehr verhindern. Es gewann als Tagesdritter Frerk Schenker (35:29) vor Sebastian Hanelt (35:59)
und Andreas Christmann (42:00/alle LGG). Bei den Frauen stand die Einbeckerin Tara Basilewitsch (44:22) nach einem
erneut deutlichen Start-Ziel-Sieg als Gesamtsiegerin vor Tanja Nemecek (47:03/LGG) und Erika Pöhls (49:10/Laufline)
fest. Bei den Schülern wurde Paul Lennart Kruse (LGG) mit drei Tageserfolgen deutlicher Gesamtsieger, Nadine Hage-
mann (TSV Ebergötzen) gewann die weibliche Konkurrenz. (zfs)
==> Einen weiteren Bericht und die Ergebnisse gibt es auf der
Home-Page der LG Göttingen  

HAMBURGER ABENDBLATT vom 11. Januar 2006
Zielfotos für die Sprinter
Leichtathletik: Premiere beim Schüler-Hallensportfest in Buxtehude -- 159 Mädchen und Jungen aus fünf Ver-
einen und den Sportklassen waren am Start
Von Hans Kall
Buxtehude. Im Zeitalter der digitalen Technik ist Fotografieren fast zum Kinderspiel geworden. Überall werden Erinner-
ungen festgehalten, ganz häufig wird mit Handys fotografiert. Daß ein Zielfoto von einem Sprint oder Hürdenlauf bei den
jungen Leichtathleten des Hallensportfestes in Buxtehude aber soviel Aufmerksamkeit und Anklang erzielen sollte, damit
hatte auch Organisator Jürgen Schwerin nicht gerechnet. Der Ausdruck des Zielfotos war jedenfalls eine der Hauptattrak-
tionen in der Halle Nord bei den 159 Mädchen und Jungen aus fünf Vereinen, die sich zum ersten Hallenwettbewerb des
neuen Jahres in Buxtehude trafen. Die Väter Jörg Tobaben und Christian Klatt hatten als "Zeitexperten" viel zu tun, um die
Wünsche der jungen Athleten zu erfüllen. "Die Aktion ist gut angekommen", sagte Jürgen Schwerin. Die beiden Väter ge-
hören auch zum BSV-Förderkreis der Leichtathletikabteilung, die im Herbst des Vorjahres eine neue eigene Zeitmessanlage
finanzierte, die jetzt erstmals zum Einsatz in der Halle kam. Klappte der Ausdruck der Zielfotos noch bestens, haperte es
beim Ergebnissystem. Die Urkunden der Staffelsieger müssen nachgeschickt werden, in der Einzelwettbewerben durften die
Sieger und Plazierten ihre Urkunden gleich mitnehmen.
Sportlich hatte das Hallensportfest auch einige Höhepunkte zu bieten. Als herausragend bezeichnete Jürgen Schwerin die
11,12 Meter im Kugelstoßen des 15-jährigen Tristan Hagedorn vom TSV Wiepenkathen. Aber auch die 7,68 Sekunden
von Ole Zurek (VfL Stade) über 45 Meter und die 1,65 Meter im Hochsprung von Jörg Eiringhaus (Buxtehuder SV)
fanden die Anerkennung des BSV-Sportlehrers. Positiv bewertete er auch die 1,43 Meter im Hochsprung von Liane Schütz
aus seinem Verein, die bislang eher als Läuferin Akzente gesetzt hatte. Am meisten freute sich Jürgen Schwerin aber über
die Teilnahme von Jugendfußballern der VSV Hedendorf-Neukloster und von Aktiven der Buxtehuder Sportklassen. Die
vereinslosen Schüler der sechsten und siebten Klasse des Schulzentrums Süd, die speziell in Leichtathletik und Handball mit
mehr Sportstunden gefördert werden, versuchten sich im Wettkampf. Positiv die Leistungen von Finja Fröse, die viermal am
Start war und in allen Disziplinen in den Endlauf und in die Endrunde kam. Über 45 Meter sprintete das elfjährige Mädchen
auf Platz sechs, über die Hürden und im Hochsprung steigerte sie ihre Leistungen auf vierte Ränge, und im Kugelstoßen
belegte Finja Fröse mit sechs Metern sogar den zweiten Platz. Das verstärkte Training in den Sportklassen trägt die ersten
Früchte. "Wenn Finja Lust hat, kann sie mit uns bei den Hamburger Meisterschaften starten", so Jürgen Schwerin.
==>
Ergebnisse

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 11. Januar 2006
Werfer testen zum Neujahr
Leichtathletik: Gute Leistungen beim SV Friedrichsfehn
Friedrichsfehn (mh). Zum zweiten Mal richtete der SV Friedrichsfehn ein Neujahrswerfen aus. Bei kalten, aber trocken-
em Wetter konnten die jungen Athleten vor den anstehenden Winter-Wurfmeisterschaften nochmals ihre Form testen. Ins-
gesamt 18 Werfer aus verschiedenen Altersklassen gingen im Diskus- und Speerwurf an den Start. Einige starke Gäste
vervollständigten das Feld der Friedrichsfehner Werfer.
Sven Schröder vom SV Werder Bremen gewann den Speerwurf der männlichen Jugend A mit guten 52,44 Meter vor dem
ehemaligen Friedrichsfehner Jens Engelmann, jetzt beim SSC Bad Sooden-Allendorf. Sehr stark war auch Kurt Riep vom
TV Hude mit 41,22 Meter im Diskuswurf der Altersklasse M 65. Auch die Friedrichsfehner Werfer und Werferinnen über-
zeugten mit guten Weiten. Niclas Bettien, Christian Fuchs holten sich die Siege bei den Männern, Sina Heemsoth und
Janneke Eilers gewannen bei der weiblichen B-Jugend. Bei der männlichen B-Jugend gewannen Ihno Fehrendt und Volker
Kinast. Ein tolles Ergebnis erzielte Thore Eilers von der TSG Westerstede. Als 12-jähriger ging er erstmals im Diskuswurf
an den Start und erzielte auf Anhieb sehr gute 25,24 Meter. ==>
Ergebnisse   

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. Januar 2006
Talente zeigen gute Leistungen
Erfolgreiches Leichtathletik-Sportfest
Heidmühle
(kat). Hochmotiviert zeigten sich die mehr als 50 Mädchen und Jungen, die sich am zweiten Leichtathletik-
Hallensportfest des Heidmühler FC beteiligten. Nach der Weihnachtspause konnten sie es kaum erwarten, ihrem Lieblings-
sport nachzugehen und dabei ihre Form unter Beweis zu stellen. Dass diese zweifellos gut ist, belegten die beeindruckenden
Ergebnisse, die am Sonntag in den einzelnen Disziplinen erzielt worden sind. So konnte auch der eine oder andere persön-
liche Rekord in der Schortenser Sporthalle an der Beethovenstraße bejubelt werden. Dazu gehörten auch die 9,06 Meter,
die Lokalmatadorin Laura Schmack im Kugelstoßen erreichte.
Während der VfL Rastede und der SV Friedrichsfehn bereits die Premiere im letzten Jahr miterlebt haben, kamen diesmal
auch drei Mädchen aus Norden angereist. “Das hat uns sehr gefreut”, gab Steffen Klaudius zu. Er und seine Mitorganisator-
en und vielen Helfer zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf, zumal es keine Verletzungen gegeben hat. Sie hoffen aller-
dings darauf, dass im nächsten Jahr noch weitere Aktive aus der hiesigen Region teilnehmen werden. Vor dem stolzen An-
hang auf den Tribünen gingen die Mädchen und Jungen in den Altersklassen D bis A (W/M 08 bis W/M 15) und in den
Disziplinen Sprint (60 Meter), Hoch- und Weitsprung sowie Kugelstoßen und Ballwurf an den Start. “Die D-Schülerinnen
zeigten beachtliche Leistungen”, lobte Klaudius die Jüngsten. Als herausragende Leistung nannte er weiterhin den Hoch-
sprung von Frederic Held. Der HFCer kam auf starke 1,32 Meter. Nach vierstündigem Wettkampf standen alle Sieger und
Platzierten fest. ==>
Ergebnisse  

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 16. Januar 2006
Ein Starter mehr: Neuer Rekord, aber unter der Schallmauer
195 Teilnehmer beim Langfördener SgH-Lauf / 21-km-Siege für Silvia Koditek und Thorsten Kenkel / Walker-
innen zu früh zum Friseur
Von Franz-Josef Schlömer
Langförden . Auf hohem Niveau ging‘s um winzige Nuancen. Der Lauftreff von BW Langförden verbesserte bei seinem
Laufvergnügen für "Sportler gegen Hunger" seinen Teilnehmerrekord, verpasste aber die Schallmauer. In Zahlen: 195
Läufer und Walker machten sich bei herrlichem Kaiserwetter auf die Reise, damit wurde der alte Rekordwert (194) um
einen Starter übertroffen, doch für die 200 reichte es nicht ganz. Was zum Überspringen der Schallgrenze gefehlt hat? "Das
Walking-Fieber hat im Ort um sich gegriffen, aber es fehlten vielleicht einige. Heute Abend ist Sängerball, und einige Damen
waren am Vormittag schon beim Friseur", schmunzelte Mitorganisator Rainer Rohnstock über "Verluste" bei den Walker-
innen, die ihre Haarpracht nicht durcheinander wirbeln lassen wollten. Trotzdem gab es strahlende Gesichter bei den Ver-
anstaltern über alle Werte. "Wir sind sehr zufrieden, es hat alles geklappt", resümierte Rohnstock. Er selbst war den Läufern
mit dem Fahrrad voran gefahren, um sie anfangs richtig durch die erste Siedlung zu lenken - und ging in der Tizianstraße in
die Horizontale. Kurz nach 14.00 Uhr und herrlicher Sonnenschein - da konnte niemand mit einer vereisten Straße auf einer
Schattenseite rechnen. Der Fahrradfahrer fiel für einen Moment auf Platz drei zurück, rappelte sich aber wieder hoch und
übernahm die Spitze.
Letzteres war am Ende für Thorsten Kenkel ebenfalls kein Problem, der für RW Visbek startende Vechtaer gewann über-
legen die 21-km-Distanz. "Es war ein einsamer Lauf. Und ich habe mich nicht verlaufen, was sonst so meine Stärke ist",
meinte Kenkel. Dieses Pech hatte der 16-jährige Dammer Viktor Kuk, der so um den Sieg im 11-km-Lauf kam. Hier
siegte letztlich der Lohner Daniel Hausendorf. "Eigentlich bin ich ja Zweiter, das habe ich ihm auch gesagt. Ich habe Viktor
vor mir im Auge gehabt, dann hat er sich aber wohl drei, vier Mal verfranst", sagte Hausendorf, der selbst beim Mühlener
Silvesterlauf in "einer Gruppe Kiddies" übersehen und erst Tage später als Gesamtsechster eingereiht worden war. Wie
21-km-Sieger Thorsten Kenkel ("Die Strecke war sehr gut ausgeschildert") hatten alle anderen Teilnehmer keine Probleme
mit der Streckenführung. Schwierig wurde es nur auf einem kleinen Teilstück mit Feldwegen, wo es auf der angetauten
Oberfläche rutschig wurde.
Bei den Damen gab es mit der Dritten vom Mühlener Silvesterlauf, Silvia Koditek (Waldschleicher Lohne), sowie Claudia
Wahls (Einen) bewährte Siegerinnen auf den beiden langen Distanzen, über die 6 Kilometer siegte Inga Bittner (Lohne). Auf
dieser Kurzdistanz gab es bei den Herren durch Benedikt Hintze den einzigen Sieg für einen Lokalmatadoren. Von solchen
Triumphen kann BWL-Jugendwart Bernd Taske nur träumen. Kurzfristig sagte er sein geplantes Debüt ab. In der Woche
hatte er einen 4-km-Trainingslauf nach gut einem Kilometer abgebrochen. "Zuerst tat mir der Rücken weh, dann noch der
Fuß. Als dann auch das Knie dazukam, hatte es keinen Sinn mehr", erklärte Taske. Auf der Platzierungsliste des 6-km-
Laufes steckte er sich daraufhin gleich ein Ziel fürs nächste Jahr: Platz 33. Diesen belegte diesmal ein Zeitungsmann, dessen
Zeit BWL-A-Jugendtrainer Frank Kathmann so einordnete: "Mit so einer Zeit tragen sie bei uns nebenbei auch noch die
Zeitung aus."
Ein großes Dankeschön der Lauftreff-Organisatoren Hubert Morthorst, Dieter Kühling, Thorsten Scheper und Rainer Rohn-
stock ging an das Thekenteam, an die Urkundenschreiber und Kuchenspender inklusive der Bäckereien Böckmann und
Liermann. Und natürlich an Obst Bothe - so gab‘s für die Sieger am Ende mit den leckeren Obstkörben wieder Vitamine
nach dem kräftezehrenden Lauf. ==>
Ergebnisse   

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Januar 2006
Derk Peters wuchtet Kugel bis an die Wand
Leichtathletik: Georgsheiler gewann Titel souverän / Jann Erik Jürjens vom TuS Hinte übersprang 1,94
Von Günther Czempiel
Emden. Zum achten Mal ging Jann Erik Jürjens vom TuS Hinte am Sonnabend bei den ostfriesischen Leichtathletik-Hallen-
meisterschaften in der Emder BBS-Sporthalle an den Start. Zum achten Mal holte der 19-jährige Zivildienstleistende einen
Titel. Er gewann den Hochsprung-Wettbewerb. Im dritten Anlauf überquerte er als einziger Teilnehmer 1,94 Meter und
brach anschließend den Wettkampf nach insgesamt acht Versuchen ab. “Ich habe wenig trainiert und mit diesem Erfolg gar
nicht gerechnet”, sagte der Athlet, der bei 1,74 Meter eingestiegen und bis zu der Höhe von 1,90 Meter ohne Fehlversuch
geblieben war.
Jürjens gehörte zu den knapp 500 Teilnehmern, die für die 22. Auflage am Wochenende gemeldet hatten. Vor allem über
die steigende Sportlerzahl am ersten Wettkampf-Tag bei den älteren Jahrgängen freuten sich die Organisatoren. “Der große
Aufwand muss sich schließlich auch lohnen”, meinte Reinhard Knoop, Vorsitzender der Leichtathletik-Region Ostfriesland.
Deshalb öffnete Ausrichter BW Borssum die Titelkämpfe am Sonnabend auch für Vereine aus der ostfriesischen Nachbar-
schaft. Der SV Friedrichsfehn und die LG Oldenburg nahmen erstmals teil, während die LG Aschendorf/Papenburg nach
zuletzt zwei Teilnahmen diesmal einer anderen Veranstaltung den Vorzug gab.
In Zugzwang brachte Derk Peters vom SV Georgsheil die Organisatoren. Weil der A-Schüler die vier Kilogramm schwere
Kugel an die Hallenwand wuchtete, musste die komplette Anlage um zwei Meter nach hinten verschoben werden, um seine
Weite überhaupt messen zu können. Mit 15,82 Metern gewann Peters souverän vor Felix Keindorf vom TV Norden, für
den 10,46 Meter gemessen wurden. Peters gewann auch über 60 Meter Hürden in 9,40 Sekunden. Bei der weiblichen B-
Jugend glänzte Anna Raukuc von der Emder LG über 60 Meter Hürden. Sie zeigte eine starke Leistung und erreichte nach
9,20 Sekunden das Ziel. Sprinter Siewert André vom TV Norden schaute am Sonnabend nur zu, weil er sich für einen
Wettkampf am Sonntag in Hannover schonte. So hatte sein Vereinskollege Paul Thielecke-Klein keine Schwierigkeiten, den
60-Meter-Sprint der Männer in 6,90 Sekunden zu gewinnen. Michael Picksack vom TuS Hinte landete auf Rang zwei. "Im
Vorlauf hatte Paul mehr Probleme”, beobachtete TVN-Coach Hans-Bernd Eilers. "Im Finale ist er locker geblieben.”
 Wie im Vorjahr wurden die Zeiten mit der Hand gestoppt. "Das hat prima geklappt”, sagte Lutz Spormann von Ausrichter
BW Borssum. Die elektronische Zeitnahme ist defekt, eine weitere Reparatur der Anlage lohnt sich nicht. Am zweiten Tag
gab es bei den Schülern im Alter von zehn bis 13 Jahren wie erwartet die größten Teilnehmerfelder. Große Abweichungen
vom Zeitplan blieben trotz der Starter-Massen aus.
Johann Wolterink von Fortuna Wirdum, der den Verein und die Leichtathletik-Sparte gründete, wurde für seinen langjähr-
igen Einsatz mit dem Dr.-Hilko-Schaumburg-Preis ausgezeichnet. “Die Ehrung ist eine Anerkennung und zugleich eine
Verpflichtung, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen”, meinte der 64-Jährige nach der Auszeichnung. Wolterink ist der
zwölfte Preisträger. ==>
Ergebnisse  ==> Weitere Presseberichte (auf www.ostfriesland-la.de - PDF)

DIE HARKE (Nienburg) vom 18. Januar 2006
Klasse-Leistung von Marla Möllhoff
Holtorf (hhg). Zu einer runden Sache wurde der "Krähen-Cross" der Holtorfer SV: Bei optimalen winterlichen Beding-
ungen ohne Schnee, aber mit hart gefrorenem Boden und strahlendem Sonnenschein bewegte sich die Teilnehmerzahl der
vier Wettbewerbe mit 300 Läufern im Bereich des Vorjahres. Auch zahlreiche Walker kamen auf den gut präparierten
Rundkursen im "Krähe-Forst" auf ihre Kosten.
Die sportliche Ausbeute der einheimische Ausdauerspezialisten fiel mit sechs
von acht Sieger-Pokalen überzeugend aus.
1200 Meter
Steffen Kettel hieß der jüngste Gesamtsieger. Der 13-jährige Schüler vom MTV Liebenau gewann in 3:43 Minuten vor Tim
Rüter (Holtorfer SV, 3:48 min) und dem erst neunjährigen Nikolai Juretzko (Holtorf, 3:52 min). Mit einer Klasse-Leistung
glänzte Marla Möllhoff vom SSV Rodewald bei den Schülerinnen in 3:53 min. Es folgten Maren Kettel (MTV Liebenau,
4:17 min) und Wencke Grabisch (Liebenau, 4:19 min).
5000 Meter
Der Lauf über die große Krähen-Runde mit seinen zahlreichen anspruchsvollen Steigungen und unebenen Abschnitten ging
klar an den für den SV Germania Helstorf startenden Andreas Hadaschik aus Pennigsehl, der in 19:11 min einen überlegen-
en Sieg herauslief. Der Schlüsselburger Jörg Glowienke konnte nur auf den ersten Kilometern mithalten und musste sich in
19:29 min mit dem Silberrang zufrieden geben. Der erst 16-jährige B-Jugendliche Tjark Patermann überraschte als Dritter
in schnellen 20:22 min. Auch die Damen-Gesamtsiegerin Heidi-Annemarie Schwarz (TV Bruchhausen, 22:11 min) zählte
gerade einmal 17 Lenze. Es folgten Karin Haake (TSV Lemke, 22:37 min) und Tanja Hildebrandt (SSV Rodewald, 23:46
min), die noch einen Angriff von Anja Lamping (Holtorfer SV in 23:52 min) abwehrte.
10 000 Meter
Fünf der acht ersten Plätze bei den Herren und drei der ersten vier bei den Damen gingen an das Aufgebot des Tri-4-Fun
SVKT Minden aus Nordrhein-Westfalen. Lediglich Norman Ihle aus Erichshagen (DSC Oldenburg, 37:46 min) konnte
dem Sieger Sascha Krietenstein (36:50 min) einigermaßen Paroli bieten. Bei den Damen feierte Nicole Krinke (JG Oyle,
44:21 min) einen überlegenen Gesamtsieg, mit dem sie gleich drei Mindener Athletinnen auf die nächsten Plätze verwies.
Die zweitplatzierte Susanne Becker lag am Ende weit zurück und erreichte lediglich 46:15 min.
15 000 Meter
Dieser Wettbewerb verzeichnete die geringste Teilnehmerzahl und hatte mit Johannes Haßlinger (VC Nienburg, 57:14 min)
den Sieger mit dem größten Vorsprung aller Läufe. Erst vier Minuten später liefen mit Jürgen Bultmann (1:01:29 std) und
Matthias Meinking (1:01:58 std) zwei Athleten der JG Oyle auf den nächsten Plätzen ein. Damensiegerin Sylvia Kuhlen-
kamp (MTV Liebenau, 1:07:47 std) schaffte eine respektable Endzeit. Silvia Kettel (MTV Liebenau, 1:19:43 std) und Elke
Könemann (Lauftreff Uchte, 1:20:41 std) landeten auf den Plätzen zwei und drei. ==>
Ergebnisse  

WESER KURIER vom 18. Januar 2006
Heiße Positionskämpfe bei kalten Temperaturen
Auftakt der 26. Bremer Winterlauf-Serie / Für Gesamtwertung noch nichts entschieden
Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Herrliches Winterwetter begleitete die Athleten zum Auftakt der 26. Bremer Winterlauf-Serie im Bürgerpark.
Dazu war es ziemlich kalt, was zumindest die Männer, die für die Große Serie gemeldet hatten, nicht abhielt, sich an der
Spitze einen heißen Kampf um die Plätze zu liefern.Nach dem knappen Einlauf über die 9,9 Kilometer von Jan Oude-Aost
(SV Werder, 32:11 Minuten), Andreas Oberschilp (32:15) und Frank Mäusner (beide LG Bremen-Nord, 32:18) ist für
die Gesamtwertung noch nichts entschieden. Zumal, wenn man sich den Verlauf im vergangenen Jahr in Erinnerung ruft, als
Oberschilp auf den Strecken über 15 und 20 Kilometer gegenüber Oude-Aost noch einen größeren Vorsprung aufholen
konnte. Dass die Reihenfolge der drei Spitzenläufer im Ziel identisch mit der nach einer Runde war, analysierte der diesmal
zuschauende Cross-Mannschaftsweltmeister Torsten Naue: "Vorne ging es nicht allzu schnell zur Sache, das sieht man an
der Siegerzeit, die über eine Minute langsamer ist als 2005. Deshalb hat jeder versucht, an dem anderen dran zu bleiben."
 Diesen Versuch gab es auch bei den Frauen, doch Rebecka Weise-Jung ließ es einfach nicht zu, dass ihr jemand auf den
Fersen blieb. Mit 38:27 Minuten erlief sich die Nordbremerin einen komfortablen Vorsprung auf Janine Kaiser vom VSK
Osterholz-Scharmbeck (40:09) und Angela Welp vom LC Hansa Stuhr (40:55). Dahinter folgte überraschend die
Schnellste der Kleinen Serie, die Jugendliche Lisa Baues vom Bremer Ruderverein von 1882. Sie nahm in 41:07 Minuten
ihrer Zwillingsschwester Melanie auf Rang zwei 47 Sekunden ab. Das Verfolgerfeld kam über drei Minuten später ins Ziel.
Bei den Männern waren die Zeitabstände der Erstplatzierten in der Kleinen Serie ähnlich deutlich. Markus Ast (34:10) und
M40-Läufer Bernhard Friedenberg (36:28) feierten dabei einen Doppelsieg der LG Bremen-Nord. Die komplette Ergeb-
nisliste mit allen Altersklassenwertungen ist im Internet unter
www.sportziel.de veröffentlicht.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Januar 2006
Pfützen und Matsch rund um den Kiessee
Leichtathletik: Schwierige Bedingungen beim Crosslauf in Marienhafe-Tjüche
Marienhafe. Die Regenfälle der vergangenen Tage auf dem gefrorenen Boden machten den Aktiven beim 32. Fortuna-
Cross auf dem Gelände des Kiessees in Marienhafe-Tjüche das Leben schwer. “Das Regenwasser konnte nicht versick-
ern”, sagte Organisator Johann Wolterink von Fortuna Wirdum. “Die Folge waren viele Pfützen und matschige Passagen
auf einigen Wegabschnitten.” Die erzielten Zeiten sind erstaunlicher Weise im Schnitt nicht langsamer als im Vorjahr. Das
Meldeergebnis war wohl auch von den Wettereinflüssen der Woche geprägt. Der Veranstalter musste die niedrigste Beteil-
igung seit mehr als zehn Jahren verzeichnen. “Rund 120 Teilnehmer sind kein befriedigendes Ergebnis. Wir haben unter
schlechteren Verhältnissen schon deutlich bessere Zahlen gehabt”, sagte Johann Wolterink. In einigen Schülerklassen und
vor allem auch bei den Senioren war die Beteiligung sehr gering.
Erfolgreichster Verein in den Schülerklassen war der SV Emden-Harsweg vor Ausrichter Fortuna Wirdum. Neben neun
Jahrgangssiegen konnten die Emder auch noch drei Schülerpokale in den Mannschaftswertungen erringen. Die knappste
Entscheidung fiel im Lauf der Klasse W 9. Lina Gravemann (Harsweg) siegte mit nur einer Sekunde vor Neele Peterssen
(Norden). Den klarsten Sieg schaffte Cedric Galetzka (Fortuna Wirdum) in der Klasse M 13.
Die Abwesenheit der ostfriesischen Spitzenläufer nutzte der Auricher Triathlet Arne Beitelmann zu einem letztlich nie ge-
fährdeten Sieg auf der langen Strecke über zehn Kilometer. Von der ersten Runde an setzte sich eine dreiköpfige Gruppe
vom Feld ab und konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Als Beitelmann nach vier Runden des Tempo verschärfte,
wurde die Dreiergruppe gesprengt. Schnellste Frau war die Norderin Irmi Hartmann. Als einzige Starterin blieb sie über die
5000-Meter-Strecke unter 20 Minuten. ==> Die Ergebnisse sind bisher online noch nicht verfügbar.

WINSENER ANZEIGER vom 23. Januar 2006
Frost stoppt Läufer nicht
Hittfeld. Strahlender Sonnenschein, klirrende Kälte und hartgefrorener Boden, das waren die Markenzeichen des 16.
‘Cross im Sunder’ des TSV Eintracht Hittfeld. 185 Läufer und Läuferinnen gingen gestern bei Minusgraden auf die an-
spruchsvollen Strecken. Das größte Teilnehmerfeld nahm die 3900 Meter Strecke in Angriff. Peter Rhode von der LG
Nordheide war nach 14:11 Minuten wieder im Ziel, wo ein warmer Tee auf ihn wartete. Bei den Frauen siegte Lokal-
matadorin Birthe Helmboldt in 17:06:69 Minuten.
35 Männer wagten sich auf die längste Strecke des Tages. Dabei waren 11 400 Meter auf dem schwierigen Geläuf zurück-
zulegen. Als schnellster Läufer erreichte Uwe Borsdorf (Tres Santos Populares) in 39:19 Minuten das Ziel. Schnellste Frau
über die 8550 Meter im Sunder war Christine Dörscher (SG TSV Kronshagen) in 36:36 Minuten.
Aufgrund der Witterungsbedingungen musste das Organisationsteam um Gundula Schuchart die Streckenführung für den
Lauf der Schüler C über 1700 Meter wegen Glatteisgefahr ein wenig abändern. Dank der Aufmerksamkeit der Läufer und
Streckenposten gab es jedoch keine Probleme. Ein großer Dank ging von der Organisatorin an die Helfer, vor allem an die
Freiwillige Feuerwehr Tötensen, die neben der Verkehrsabsperrung auch den Start-/Zielbereich mit Strom mittels Gene-
rator versorgte.
Den Seevetal-Pokal sicherten sich die Schüler und Schülerinnen des Gastgebers TSV Eintracht Hittfeld. Sie holten vier der
möglichen 16 Siege in den Altersklassen auf den unterschiedlichen Strecken. Außer den 60 Euro Preisgeld gab es einen
Neun-Sitzer-Bus für ein Wochenende zu gewinnen, gestiftet vom Autohaus Erwin Egler. “Das passt hervorragend”, freute
sich Schuchart, schließlich soll im Sommer ein internationales Sportfest in Rostock besucht werden. Gewertet wurden in
jedem Lauf die ersten drei Platzierungen jeder Altersklasse. Der Verein mit der niedrigsten Punktzahl von fünf Teilnehmern
gewann den Pokal, das waren die Gastgeber. Sie nahmen den Wander-Pokal aus den Händen des Hittfelder Ortsbürger-
meisters Norbert Fraederich und des Bürgermeisters Günter Schwarz entgegen. Auf den Plätzen folgten die Mannschaften
der LAV Zeven.
Aber in Hittfeld ging es in diesem Jahr nicht nur ums Laufen. Jeder Teilnehmer hatte die Chance, bei der Tombola tolle Ge-
winne wie Taschen oder Bälle mit nach Hause zu nehmen. Im nächsten Jahr plant Schuchart die Veranstaltung noch auszu-
weiten: “Wir wollen auch eine Walking-Strecke anbieten, schließlich stellen sie einen großen Teil unserer Leichtathletikab-
teilung.” ==>
Ergebnisse (PDF)

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 26. Januar 2006
Wittmershaus genügt ein zügiger Tempolauf
Ellernbruch-Cross: Weyher Triathlet trotzt der klirrenden Kälte und gewinnt auf der Langstrecke

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Ein zügiger Tempodauerlauf genügte Horst Wittmershaus, um beim 101. Ellernbruch-Waldlauf die Langstrecke
über 8200 Meter für sich zu entscheiden. Der Triathlet vom SC Weyhe gewann in 28:39 Minuten und mit deutlichem Vor-
sprung. Wesentlich spannender machten es die Frauen: Nach wechselnder Führung setzte sich Angelika Stratmann (LC
Hansa Stuhr) in 37:38 Minuten gegen ihre ehemalige Vereinskamerdin Sara Weiss (TuS Varrel) durch.
"Tempobolzen" bei klirrender Kälte und eisigem Nordostwind? Etliche der 160 Teilnehmer hatten damit ihre Probleme.
Zwar ließ es sich auf hart gefrorenem Boden sehr gut laufen, doch sorgte die kalte Luft vermehrt für Atemwegsprobleme.
Für Horst Wittmershaus war es gar nicht nötig, "am Anschlag" zu laufen, um sich im Hauptlauf gegen die rund 50 Konkurr-
enten durchzusetzen. Trotz vermindertem Lauftraining in den vergangenen Wochen vergrößerte der Syker seinen Vorsprung
auf Tobias Scheele (TCB Bremen) kontinuierlich. Im Kampf um Platz drei setzte sich "Roadrunner" Timo Sieke knapp
gegen Frank Krüger (LC Hansa Stuhr, 30:06) durch, der wiederum dem Diepholzer Tobias Bünte noch drei Sekunden ab-
nahm. Mit nur drei gestarteten Aktiven entschieden die Läufer der SG Roadrunners Buntentor als Pokalverteidiger mit 16
Punkten die Mannschaftwertung für sich. Die Läufer des LC Hansa Stuhr mit Frank Krüger, Werner Wührmann (Achter)
und Jörg Müller (15.) hielten allerdings den Anschluss.
Bei den Frauen wechselte die Führung von Runde zu Runde. Die als Schnellste gestartete Huchtingerin Lisa Brack wurde
zunächst von Sara Weiss abgelöst. Die junge Schwedin musste wiederum in der dritten von vier Runden ihre Trainings-
partnerin Angelika Stratmann passieren lassen, die schließlich mit elf Sekunden Vorsprung ins Ziel kam. Die 53-Jährige hat
damit die besten Aussichten, ihren im Vorjahr gewonnenen Serienpokal zu verteidigen.
Den erneute Seriensieg auf der Mittelstrecke hat auch Jan Petermann vor Augen. Über 4000 Meter setzte sich der Hucht-
inger in 14:32 Minuten gegen den für die LG Bremen Nord startenden Stuhrer Andre Stelljes (15:01) durch. Der wiederum
war mit seiner Leistung in Anbetracht der am Vortag absolvierten "langen Einheit" ebenfalls zufrieden. Schnellste Mittel-
strecklerin war Heidi-Annemarie Schwartz, die sich gegenüber dem Lauf im November um mehr als eine Minute auf 17:09
Minuten verbesserte. Im Rennen der B-Jugend zeigten Jens Nerkamp (BV Garrel, 10:42) sowie Tobias Kortas (LC Hansa
Stuhr, 10:57) als Zweitplatzierter sehr gute Leistungen. Bei den B-Schülern setzte sich der Twistringer Mario Wellmann
überraschend gegen Niklas Fugel (LC Hansa Stuhr) durch. Henrike Prokopp und Janicke Wolpmann feierten bei den B-
Schülerinnen einen Doppelsieg für den LC Hansa Stuhr. Ihre Vereinskameradin Alicia Wübbeler war schnellste C-Schüler-
in. Im Feld der C-Schüler gewann Nils Foerster (TSV Barrien), bei den D-Schülern Florian Krüger (LC Hansa Stuhr).
==>
Ergebnisse  

Presseinformation vom 29. Januar 2006 (Von Eduard Tjarks)
Topzeiten beim 14. Auricher Crosslauf
343 zufriedene Läufer konnte die Laufgemeinschaft Ostfriesland am Samstag bei der 14. Auflage des Auricher Crosslaufes
in Aurich-Wallinghausen verzeichnen. Das Rekordteilnehmerfeld vom letzten Jahr wurde zwar nicht erreicht, dafür waren
die Zeiten diesmal sehr schnell. Achim Groenhagen von SV Amisia Wolthusen heisst der Sieger des diesjährigen Haupt-
laufes über 8.200m. Der ehemalige Fußballer setzte vom Start weg auf Tempo und konnte seinen Vorsprung auf dem 5 x
zu durchlaufenden Rundkurs immer weiter ausbauen, Mit 28:09 min stellte er seine derzeitige gute Form unter Beweis. Für
den zweitplazierten Sascha Hollmann von der LG Wilhelmshaven wurden 28:57 min gestoppt und Hermann Fleßner von
den Ihlower Rennschnecken erreichte mit 29:33 min den dritten Rang. Mit Ralf Zabel von der LG Wilhelmshaven und Geart
Broers von der TSG Hatten-Sandkrug blieben zwei weitere Läufer unter der begehrten 30 Minuten-Marke.
Bei den Frauen konnte die Vorjahressiegerin Inga Jürrens ihren Erfolg wiederholen. Sie belegte mit sehr guten 34:19 min
Rang 1 vor Andrea Manssen vom 1. TCO “Die Bären” Oldenburg, für die 35:57 min gestoppt wurden. Es folgte die W30
Siegerin Jeannette Horn aus Wilhelmshaven.
Auf der Kurzstrecke dominierte diesmal Thomas Freers vom TV Norden. Er siegte in 11:38 min - ebenfalls etwas schneller
wie der letztjährige Sieger - und konnte damit den jugendlichen Laufnachwuchs in Schach halten. Gesamtzweiter wurde der
A-Jugendliche Heinz Helmut Onken vom VFL Germania Leer in 11:49 min vor Christian Geiger, TSG Hatten-Sandkrug
11:54 Min (männl. Jgd B) und Tammö Köller vom TuS Weener (männl. Jgd. A) in genau 12:00 Min. Die A-Jugendliche
Marina Barkhoff vom TV Norden verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um eine Minute und wurde mit 13:29 min dies-
mal als Siegerin gefeiert. Es folgten in kurzen Abständen Manuela Schulz von der LG Wilhelmshaven (13:36 min) und vom
TV Norden die B-Jugendliche Sabrina Hoffmeister mit 13:37 Min.
Große Teilnehmerfelder gab es auch wieder bei den Schülern. Neu im Programm war ein sogenannter “Bambinilauf” mit
einer Streckenlänge von 650m für den jüngsten Laufnachwuchs. Mit 20 Teilnehmern wurde dieser Lauf sehr gut ange-
nommen, und bei der Siegerehrung freuten sich die Bambinis über ihre errungenen Medaillen. Bei den Schülern kamen die
größten Teilnehmerfelder aus dem Raum Emden. Alleine Emden-Harsweg war mit über 30 Kindern am Start, gefolgt von
BW Borssum (über 20 Schüler), Ihrhove, Wilhelmshaven und Norderney. Besonders erfreulich war auch wieder die Teil-
nahme der Schüler vom Gymnasium Aurich/Moorhusen, die nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr diesmal sogar
einige Plazierungen auf dem Treppchen erreichten.
Nach mehreren Regenjahren waren die Witterungsbedingungen  für eine Winterveranstaltung diesmal ideal. Strahlender
Sonnenschein, Temperaturen um den Gefrierpunkt und eine zwar anspruchsvolle, jedoch sehr gut zu belaufende Waldrunde
über die legendären “Eierberge” ließen das Läuferherz höher schlagen. Aufgrund des anhaltenden Frostes nutzten wahr-
scheinlich viele Läufer die einmalige Gelegenheit und tauschten ihre Laufschuhe gegen die Schlittschuhe aus, um so für Ab-
wechslung im Ausdaueralltag zu sorgen. Mit fast 350 Läufern im Ziel war das LGO-Orga-Team trotz eines leichten Melde-
rückganges aber dennoch mehr als zufrieden. ==>
Ergebnisse (PDF’s)

STADER TAGEBLATT vom 1. Februar 2006
Oldendorfer Winterlauf bei Schnee und Eis - Streudienst auf der Laufstrecke im Einsatz
Die Organisatoren des 7. Winterlaufs in Oldendorf waren mehr als skeptisch. Manfred Keitsch und Walter Paschen von der
LG Kreis Nord-Stade (MTV Hammah, MTV Himmelpforten, TuS Oldendorf) zweifelten angesichts der vorhandenen
Schnee- und Eisflächen, ob die vorgesehene Laufstrecke den Anforderungen genügen würde. Umgehend schickten sie einen
Räum- und Streudienst auf die Strecke.
Die mehr als 160 Läuferinnen und Läufer lobten nach der Veranstaltung dann auch den hervorragend präparierten 5-Km-
Rundkurs in der Oldendorfer Feldmark. Die weiteste Anreise hatte ein Läufer von DSC Arminia Bielefeld, ein Läufer aus
Kiel war bereits am Vortag angereist. Danny Mettke vom SC Finkenwerder beendete den Wettkampf nach 5 km in nur
17:12 min. Die Bedingungen waren für eine weitere Temporunde einfach zu hart. In guter Form präsentierte sich Carsten
Kröger (VfL Stade) über 10 km und gewann souverän in 38:26 min. Birgit Friedrich (LG Kehdingen) siegte bei den
Frauen in 41:36 min. Schnell war auch Bernd Treudler (LG Kehdingen) über 15 km unterwegs. Er benötigte lediglich
1:05:52 std.
In Top-Form bei den winterlichen Bedingungen präsentierte sich Bernd Zackariat vom Stader Schwimmverein. Die 20 km
spulte er in 1:18:49 std herunter. Peter Lemke siegte über 25 km in 1:46:18 std, seine Frau Annette lief nach 20 km und
1:45:22 std. ins Ziel ein. Nach 50 km, in nur 3:38:58 std, erreichte Torsten Goede (BSV Holborn) das Ziel, für Lars Pingel
aus Neuland wurden nach zehn Runden auch nur 3:45:39 std gestoppt. Einzige und schnellste Frau über 50 km war erneut
Martina Ramthun vom Lufthansa SV Hamburg. ==>
Ergebnisse   

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Februar 2006
Mit Wolldecken und heißem Kakao
Frostige Bedingungen beim 62. Waldkater-Crosslauf
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Melchiorshausen. Auch die zweite Runde der Syke-Weyher Cross-Serie ging an Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und
Angelika Stratmann (LC Hansa Stuhr). Beim 62. Waldkater-Crosslauf sicherte sich Wittmershaus auf der Langstrecke über
8400 Meter in 30:35 Minuten souverän den Gesamtsieg. Angelika Stratmann war in 40:20 Minuten die mit Abstand
schnellste Frau. Wieder erwischte es die Läufer eiskalt. Minus acht Grad zeigte das Thermometer, als die jüngsten Teil-
nehmer an den Start gingen. Immerhin waren die meisten Aktiven nach den bitterkalten Erfahrungen vor einer Woche im
Ellernbruch diesmal mit Wolldecken und heißem Kakao bestens gerüstet. Doch nicht nur die Kälte beschäftigte die Läufer:
Auf dem knochenhart gefrorenen Boden war das Laufen stellenweise schwierig.
"Mit Spikes und Neuner-Dornen gibt's keine Probleme", war sich Hikmet Ciftci sicher. Der Osterholzer hatte damit offen-
sichtlich die richtige Wahl getroffen: Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter rannte er in 15:20 Minuten zu einem ungefähr-
deten Sieg, während Jan Petermann (TuS Huchting) als Zweitplatzierter seine Führung in der Serienwertung behauptete. Die
Konkurrenz schnell abgehängt.
"Bloß keine Spikes, das staucht auf dem Boden fürchterlich", entschied Horst Wittmerhaus. Entsprechend vorsichtig nahm
der Weyher die schneeglatte Hügelkette, die für die Langstreckler insgesamt sechs Mal zu bewältigen war. Bereits nach der
ersten Runde verlor die Konkurrenz - angeführt von den Bremern Florian Sayer, Tobias Scheele und Michael Willner -
Meter um Meter den Anschluss. Interessante Positionskämpfe ergaben sich aber um die folgenden Platzierungen. Frank
Krüger (LC Hansa Stuhr, 32:51) setzte sich in der vorletzten Runde energisch von Tobias Bünte (SG Diepholz) ab und
erkämpfte sich damit einen beachtlichen fünften Platz. Als Neunter setzte sich Werner Wührmann (LC Hansa Stuhr, 33:42)
nach flottem Anfangstempo als Sieger in der Altersklasse M 50 überraschend deutlich gegen den starken Bremer Heiko
Gode durch.
Im insgesamt schwach besetzten Frauenfeld gelang Angelika Stratmann mühelos ein glatter Start-Ziel-Sieg. Spannender war
die Entscheidung auf der Mittelstrecke: Nach einem schnellen Start der jungen Vilserin Heidi-Annemarie Schwartz konnte
Maren Kuhlmann (LC Hansa Stuhr, 18:32) in der dritten Runde noch einen letztlich deutlichen Vorsprung herauslaufen.
Überragende Läuferin im Rennen der A-Schülerinnen über 2400 Meter war erneut Sarischa Bieser (SG Findorff, 9:43).
Über 2800 Meter der B-Jugend sorgte Tobias Kortas (LC Hansa Stuhr) in 10:18 Minuten für eine ausgezeichnete Sieger-
zeit, mit der er dem Diepholzer Dominik Franke gleich ein halbe Minute abnahm. Schnellste B-Jugendliche war Vereins-
kameradin Tatjana Spanehl. Insgesamt zeigte sich der Läufernachwuchs vom LC Hansa Stuhr in Melchiorshausen von
seiner besten Seite: Mit Niklas Fugel (M 12), Henrike Prokopp (W 12), Lennart Wübbeler (M 10), Alicia Wübbeler (W
10), Florian Krüger (M 9) und Samantha Tandel (W 9) stellten die Hansa-Talente in allen übrigen Schülerläufen den Ge-
samtsieger. ==>
Ergebnisse

WESER KURIER vom 6. Februar 2006
Zweiter Erfolg für Weise-Jung
Spannendes Finale bei Winterlaufserie erwartet
Bremen
(gol). Das wird ein spannendes Finale am 5. März. Lediglich noch vier Sekunden beträgt der Vorsprung von Jan
Oude-Aost vom SV Werder nach dem zweiten Rennen der dreiteiligen 26. Bremer Winterlaufserie vor seinem Verfolger
Frank Mäusner von der LG Bremen-Nord. Alles klar ist dagegen in der Großen Serie bei den Frauen: Rebecka Weise-
Jung von der LG Nord gewann auch ihren zweiten Auftritt im Bürgerpark.
Jan Oude-Aost bekam es über die 15 Kilometer diesmal mit dem bisherigen Dritten Frank Mäusner zu tun, nachdem
dessen Vereinskamerad und bisheriger Zweiter, Andreas Oberschilp, auf Grund einer Verspannung im Oberschenkel zu-
rückstecken musste (55:19 Min.). Auf den wegen des leichten Schneefalls rutschig gewordenen Parkwegen lieferten sich
Oude-Aost und Mäusner einen packenden Zweikampf, den der Nordbremer schließlich im Schlussspurt mit 50:44 zu 50:46
Minuten für sich entschied. Überraschender Dritter wurde Frank Themsen (LG Nord), der nun den dritten Gesamtrang der
Serie im Visier hat.
Etwas Konkurrenz hat Rebecka Weise-Jung bei den Frauen bekommen. Christina Wilkens vom TV Sottrum, die beim
ersten Lauf aus beruflichen Gründen noch fehlte, forderte die Nordbremerin und blieb in 1:01:22 Stunden nur gut eine
Minute hinter Weise-Jung (1:00:16). Dennoch dürfte die Serienwertung hier entschieden sein, da die Dritte, Angela Welp
vom LC Hansa Stuhr, mit 1:04:13 Stunden nochmals entscheidenden Boden verlor.
Wenig Neues gibt es auch von der Kleinen Serie über dreimal 9,9 Kilometer zu vermelden. Mit Markus Ast (35:53 Min.)
vor Bernhard Friedenberg (36:29, beide LG Bremen-Nord) sowie Volker Lux (37:00, Eintracht Delmenhorst) war der
Einlauf bei den Männern komplett identisch zur Auftaktveranstaltung vor drei Wochen. Bei den Frauen drehte Lisa Brack
vom TuS Huchting diesmal den Spieß um und siegte in 45:28 Minuten vor der vereinslosen Marion Haase und Maren
Huckschlag aus Bremen-Nord.  

Presseinformation vom 6. Februar 2006 (Von Nils Niemeyer)
Teilnehmerrekord und spannende Rennen
3. Ahorn-Crosslauf-Night in Paderborn mit über 300 Startern
Echte Crosslaufbedingungen gab es am Sonnabend in Paderborn: Schneefall, minus 1 Grad und eine Strecke, die neben
glatten und kurvigen Passagen auch noch einige Steigungen zu bieten hatte. Das ganze war zwar nur 4200 Meter lang, dafür
auf der beleuchteten Ahornsportparkrunde im Dunkeln. Die Idee, Crosslauf auch für Volksläufer schmackhaft zu machen,
ist wieder einmal aufgegangen: Über 200 Starter machten sich alleine im Jedermannlauf auf die Strecke. So vielfältig wie das
Crosslaufen selber waren dabei auch die Motivationen für die Teilnahme an diesem Lauf: Ob die Kreismeisterschaftswert-
ung im Crosslauf, die Qualifikation der 10 schnellsten Frauen für die 1000m Sprintentscheidung in der Halle, das erreichen
der 5x200m Firmenstaffel als eine der fünf schnellsten Firmenteams oder einfach der Spaß am Laufen im Gelände.
 Gerade die Firmenstaffel im Ahornsportpark entwickelte sich schon bei der Premiere zum Publikumsrenner: Aus neun ge-
starteten 5er Teams qualifizierten sich die in der Zeitaddition schnellsten fünf für die Halle. Hier entbrannte schnell ein harter
Kampf um den 100 Euro-Verzehrgutschein der Paderschänke: Den Heimvorteil vor vielen Zuschauern nutze das Team
vom Ahornsportpark und sicherte sich vor den SBS Crossrunnern (Siemens) und Ceyoniq den Sieg!
Noch etwas spannender verliefen erwartungsgemäß die Elitefinals über 1000m um die sehr wertvollen Sachpreise vom
Outdoorladen, Wander und Trekkingfreund und dem Laufladen Endspurt. Nachdem sich schon im Crosslauf ein sehr hoch-
klassiges Feld mit der kompletten regionalen Frauenelite plus einigen Topathletinnen aus dem norddeutschen Raum abzeich-
nete, waren auch in der Halle bis zur letzten Runde noch alle Favoritinnen zusammen. Erst auf den letzten 200m konnte sich
überraschend Karin Schmalfeld in 3:07,67 Minuten ganz knapp gegen die 14 Jahre jüngeren Mittelstrecklerinnen Fenja
Schmidt (3:08,88) und Lucia Neugenbauer (3:08,89 - beide LC Paderborn) durchsetzen.
Der Elitecrosslauf der Männer war diesmal von vielen kurzfristigen Absagen betroffen, da auf Grund der Wetterbedingung-
en eine weitere Anreise schwierig wurde. So gab es besonders für einige jüngere Athleten die Chance, ins 1000m Finale
einzuziehen. Hier entwickelte sich schnell ein sehr spannender Zweikampf zwischen dem 17-Jährigen Erfurter Rico Schwarz
und dem Höxteraner Sebastian Brandt. Schwarz, letztes Jahr noch in der B-Jugend deutscher Crosslaufmeister mit der
Mannschaft, drückte wie schon draußen mächtig aufs Tempo. 800m-Spezi Brandt hielt stets den Kontakt, auch als das
Rennen immer schneller wurde. Eingangs der Zielgeraden versuchte der Höxteraner am Erfurter vorbeizusprinten, Schwarz
rettete aber in einem Herzschlagfinale 9 Hundertstel ins Ziel und gewann verdient in sehr starken 2:32,51min.
Der Sieger wäre als Jugendlicher übrigens sogar noch im Bärentreff-Youngster-Cross über 2100m startberechtigt gewesen,
überlies hier aber dem starken Jonas Beverungen, seines Zeichens 3000m Westfalenmeister, den Sieg. Damit entschied er
den ersten Lauf des Abends vor Gregor Becker vom TV Jahn Bad Driburg für sich und schrammte trotz der schwierigen
Verhältnisse nur 3 Sekunden am Streckenrekord vorbei. Die Mädchenkonkurrenz entschied die schnelle Nachwuchsläufer-
in und noch Schülerin Dominique Flemming-Schmidt aus Bad Driburg für sich. Auch sie freute sich über die leckeren Preise
vom Bärentreff. ==>
Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. Februar 2006
Antonio Muro gewann wie im Vorjahr vor Anton Sanders
Leichtathletik: 153 Sportler beteiligten sich am vierten Winterlauf von Fortuna Logabirum
Loga. 153 Läufer und Walker nahmen am vierten Logabirumer Winterlauf teil. Zehn Läufer absolvierten die Marathon-
distanz. Im Vorjahr waren es nur 115 Teilnehmer gewesen. Das Wetter sorgte mit leichtem Schnee für titelgerechte
Rahmenbedingungen. Antonio Muro vom TV Norden gewann wie im Vorjahr über 26 km. Beim Marathon erreichten die
drei Teilnehmer Folkert Redenius (Concordia Ihrhove), Torsten Goede (BSV Holborn Hamburg) und Hans Dieter Penning
(Fortuna Logabirum) nach 3:34:10 Stunden das Ziel.
Als es morgens um 7 Uhr zu schneien begann, machte sich Edzard Wirtjes als Verantwortlicher der Veranstaltung von
Fortuna Logabirum Sorgen um die Streckenmarkierungen, die weißen Kreidepfeile könnten zugeschneit werden. Es blieb
dann bei der winterlichen Ausschmückung der Strecke und die Läufer fanden den richtigen Weg. 60 Teilnehmer ent-
schlossen sich morgens kurzfristig zur Teilnahme. Die letzten meldeten sich an, als die zehn Marathonläufer schon etliche
Kilometer in den Beinen hatten. Läufer aus Hamburg, Bonn und einige ostfriesische Teilnehmer beteiligten sich. Die 26-km-
Strecke war am stärksten besetzt. Hier erreichten 82 Läufer das Ziel. Bei den Männern gab es exakt den selben Zieleinlauf
wie im Vorjahr. Antonio Muro (TV Norden) siegte in 1:42:55 Stunden vor Anton Sanders (Aurich/1:43:47) und Torsten
Büscher (Bären Oldenburg/1:45:12). Bei den Frauen gewann Liane Hennings (MTV Jever) in 2:18:30 vor Gaby Hommers
(Jemgum) in 2:21:46 und Anke Schrader (Leer) in 2:28:36.
Zwei Junioren dominierten den neu ins Programm genommenen Lauf über 16 km. Arne Beitelmann (MTV Aurich) und
Patrick Best (SV Eintracht Plaggenburg) liefen einen klaren Vorsprung heraus und kamen nach 1:08:23 gemeinsam ins Ziel.
Bei den Frauen war es knapp. Daniela Kupfer (Eddie Eagle) musste hart kämpfen, um Annette Kisch nicht vorbei zu lassen.
Sie hatte nach 1:18:32 zehn Sekunden Vorsprung. Dritte wurde Jasmin Middeke (Concordia Ihrhove) in 1:20:48. Etwas
mehr Teilnehmer hätte Edzard Wirtjes beim Walking erwartet. Mit zwölf Teilnehmern war es ein kleiner Anfang für die
wachsende Zahl von Walkern, die häufig eigene Angebote wünschen. ==>
Ergebnisse (PDF’s)

HAMBURGER ABENDBLATT vom 8. Februar 2006
So viele Läufer wie noch nie
Straßenlauf-Cup: Neuer Rekord im Schnee -- Sieger der ersten Veranstaltung über 10 Kilometer wird Frieder
Nölting von der TSG Bergedorf
Von Peter Hansaul
Hausbruch . Gleich auf den ersten Blick wird die neue Laufbegeisterung greifbar. Am Feldrand vor dem weitläufigen Wald-
gebiet bei Langenrehm steht eine riesige Blechkaravane. Aus Berlin sind sie am frühen Morgen aufgebrochen, aus Braun-
schweig, Hannover und Bremen. Aus Oldenburg und dem Landkreis Friesland sind welche dabei und natürlich viele aus
Hamburg und der näheren Umgebung. Und das nur, um bei Regen und Schnee bei der 23. Auflage der Straßenlaufserie der
LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek mit am Start zu sein. "Insgesamt sind 316 Läufer gekommen", vermeldete Mark
Schepanski, Leiter der LG HNF, "höchstens 20 oder 30 Läufer haben vor dem ungemütlichen Wetter kapituliert." Und
trotzdem reicht die Zahl der Teilnehmer noch für einen neuen Rekord zum Start in die neue Laufserie.
Die 316, die sich nicht abschrecken ließen - Was treibt sie in die Kälte? "Es ist mehr der Kopf, der Geist, der einen zum
Wettkampf treibt", erzählt Marco Rohrer (33), der als Jugendlicher für die LG HNF einmal deutscher Vizemeister im
Crosslauf war und 1994 mit der 4 x 1500 Meter-Staffel des Hamburger SV den deutschen Meistertitel erkämpfte. "Wenn
ich laufe, ist es, als wenn in meinem Kopf ein Hebel umgelegt wird. Dann höre ich auf zu grübeln und zu denken. Dann ist da
eine Ruhe, eine Ausgeglichenheit in mir. Die frische, klare Luft dazu, der Wald und die Natur. Die ganze Woche freue ich
mich darauf. Und ich denke, all den anderen, die da mitgemacht haben geht das ähnlich."
Für alle Lauf-Enthusiasten ist der Laufklassiker der LG HNF auch die erste Möglichkeit im neuen Jahr, sich wieder mit
anderen messen zu können. "Dabei ist es eigentlich egal, ob man vorne um den Sieg kämpft oder hinten im Feld mitläuft",
sagt Marco Rohrer, im Alltag Personalkaufmann bei der Hamburger Sparkasse. "Auch im Pulk sucht man sich Gegner aus,
die man nicht an sich vorbeiziehen lassen will. Der Wettkampf gibt jedesmal den zusätzlichen Kick." Viele der Teilnehmer
nutzen den Straßenlaufcup auch als Test und Generalprobe für den Hamburg-Marathon, der dieses Jahr erstmals den
Namen Conergy Marathon Hamburg tragen und am 23. April gestartet wird.
Die Laufserie im Wald von Langenrehm begann mit den zehn Kilometern. Am Sonntag in 14 Tagen werden 15 Kilometer
und noch einmal zwei Wochen später 21 Kilometer gerannt. Die Zeiten für diese drei Läufe zusammen addiert, ergeben in
etwa die Zeit, die die wettkampforientierten Freizeitläufer für die Marathon-Herausforderung benötigen. "Obwohl diesmal
bei der vereisten Strecke die gelaufenen Zeiten kein realistischer Maßstab sind", bestätigte Frieder Nölting von der TSG
Bergedorf, der mit großem Vorsprung als Erster das Ziel erreichte. Der erste Sieger im neuen Jahr ist übrigens 35 Jahre alt
und zählt damit zu den Jüngeren unter den Stammkunden bei der Laufserie der LG HNF. Und auch das spiegelt einen
Trend wider. "Vor fünf, sechs Jahren waren viele überzeugt, daß unser Straßencup allmählich ausläuft, weil sich die Jugend
davon abwendet. Aber das Gegenteil ist eingetreten. Auch die Jungen rennen am frühen Morgen mit", sagte Mark
Schepanski erfreut. ==>
Ergebnisse   
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Presseberichte Veranstaltungen: Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16 / 17 / 18 / 19

Nach oben
Zurück zur vorherigen Seite
Zur Startseite