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Presseberichte Veranstaltungen (Seite 17)

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STADER TAGEBLATT vom 5. Oktober 2005
Lauf der Rekorde in Krautsand
Mehr als 130 Teilnehmer beim Insellauf
Krautsand (st). Eine hervorragende Laufstrecke - ideales Wetter - Super-Zeiten: Der achte Krautsander Insellauf endete
am vergangenen Wochenende mit vier neuen Streckenrekorden und einer Rekord-Beteiligung von mehr als 130 Teilnehm-
ern. Der für den Sportclub Finkenwerder startende Danny Mettke (Männer) sprintete bei hervorragenden äußeren Beding-
ungen in der Rekordzeit von nur 36:35 min über die Ziellinie. Die weibliche Konkurrenz entschied erwartungsgemäß die als
Favoritin gesetzte Lokalmatadorin Birgit Friedrich von der LG Kehdingen für sich. Sie benötigte 46:52 min für die Lang-
strecke. Im Lauf zuvor war sie bereits über die
5555 m an den Start gegangen und verbesserte die bestehende Bestmarke
um knapp zwei Minuten. Schnellster männlicher Starter auf dieser Strecke war Bernd Zackariat vom Stader Schwimm-
verein. Die für Zackariat gestoppten 18:33 min bedeuten ebenfalls neuen Streckenrekord. Den kleinen Lauf über 2222 m
um den Badesee gewann Torbjörn Mettke (M14) vom SC Finkenwerder in 7:47 min zeitgleich mit Ingo Müller-Popkes
(Hamburg).
Die von der Leichtathletikgemeinschaft Kehdingen organisierte Veranstaltung hat sich längst als Laufereignis in Kehdingen
etabliert. “Die Aktiven kommen gern nach Krautsand”, berichtet Reinhild Müller, Geschäftsführerin der LG Kehdingen.
“Die Strecken sind flach und abwechslungsreich, durch die vielen Helfer können wir eine gute Organisation bieten und einen
optimalen Verlauf garantieren.” Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein geselliges Buffet mit anschließender Sieger-
ehrung in der Festhalle Dornbusch, was dem Insellauf in diesem Jahr wieder zu Recht den Charakter eines Volkslaufes ver-
lieh. ==>
Ergebnisse   

DIE HARKE (Nienburg) vom 5. Oktober 2005
Ungeahnter Ansturm
Lemke (hhg). Damit hatten selbst die größten Optimisten nicht gerechnet: Dem TSV Lemke als Veranstalter des 9. Volks-
laufes "Am Braken" gingen nicht nur die Anmeldeformulare aus, sondern auch die Startnummern. Auf einen Ansturm wie am
"Tag der Deutschen Einheit" war keiner der Verantwortlichen vorbereitet, ansonsten verlief alles reibungslos.
Weit über 200
Ausdauersportler aller Altersstufen wollten für die vier verschiedenen Lauf- und Walkingstrecken ihr Startgeld bezahlen.
Die Aktiven kamen vorwiegend aus dem Nienburger Raum, auswärtige Starter waren dünn gesät. In Folge dessen wurden
auch sämtliche Treppchenplätze von Einheimischen besetzt. Die Wetterbedingungen waren ideal, die Laufstrecken im Be-
reich Lemke, Wohlenhausen, Neulohe und Holte in gutem Zustand.
Im Lauf mit den meisten Teilnehmern über 5600 Meter wollte Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau seinen Siegerpokal
aus dem Vorjahr unbedingt verteidigen und drückte vom Start weg mächtig auf die Tube, so dass ihn kein Mitbewerber
ernsthaft gefährden konnte. Mit einer Endzeit von 20:52 Minuten lief der 46-Jährige sein Rennen sicher nach Hause. Eckart
Eickhoff vom 1. Nienburger SC musste sich als Zweiter in 22:08 min deutlich geschlagen geben. Hans-Hermann Göbbert
von der JG Oyle überraschte mit einer guten Form und erkämpfte sich nicht weit abgeschlagen mit 22:45 min den Bronze-
platz. In der Damenwertung feierte die Holtorferin Nicole Krinke (JG Oyle) in 23:58 min wie schon mehrfach in den Vor-
jahren einen klaren Start-Ziel-Sieg. Silvia Kettel vom MTV Liebenau kam in ordentlichen 25:16 min auf den Silberrang. Die
Landesbergerin Martina Lühr überquerte als Dritte in 27:14 min fast zwei Minuten später die Ziellinie.
Der lange Lauf über 11 700 m sah den Nienburger Peter Bleich als überlegenen Sieger. In 46:32 min bewältigte der 43-
Jährige den nicht einfachen, abwechslungsreichen Rundkurs. Der Stolzenauer Levon Aluska hielt sich zwar in Sichtweite,
konnte mit seinen 47:04 min aber lediglich den Silberrang besetzen. Johann Masemann von der JG Oyle verwies er knapp
auf Position drei - für den Bruchhausen-Vilsener wurden 47:15 min gestoppt. Bei den Frauen gab es an der Überlegenheit
von Sylvia Kuhlenkamp vom MTV Liebenau nichts zu rütteln. Mit 48:10 min trug sich "Sylle" in Lemke ein weiteres Mal in
die Siegerliste ein. Nur insgesamt fünf Herren waren schneller als die Nienburgerin. Karin Haake vom TSV Lemke konnte
noch am besten mithalten und landete in 51:39 min auf der Silberposition. Christiane Kayka vom SSV Rodewald erhielt für
61:19 min die Bronzemedaille. ==>
Ergebnisse und mehr    

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 10. Oktober 2005    
Nicht nur Melderekord beim 17. City-Lauf
Oldenburger Christoph Paetzke erreicht auf exakt vermessener Strecke mit 32:32 Minuten auch eine neue
Bestzeit
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Osterholz-Scharmbeck. Locker und in selbstbewusster Siegerpose lief Christoph Paetzke vom DSC Oldenburg beim
Hauptlauf des 17. City-Laufs in Osterholz-Scharmbeck über die Ziellinie. Auf der exakt vermessenen 10-Km-Strecke
bedeuteten 32:32 Minuten einen neuen Streckenrekord. "Das Kopfsteinpflaster ist sehr unangenehm, aber sonst lief alles
nach Plan", sagte der Blonde nach tiefem Durchatmen. Richtig durchatmen durfte auch das Organisatorenteam um Robert
Prigge. Nach der hervorragenden Anmeldezahl im Vorfeld ließen sich die Nachmelder auch vom leichten Nieselregen nicht
abschrecken. Waren 2004 noch insgesamt 640 Roadrunner gestartet, so sorgten diesmal 655 Teilnehmer für eine neue
Bestmarke.
Zufrieden war mit seinen Leistungen über fünf und 10 Kilometer in der Kreisstadt auch Andreas Oberschilp von der LG
Bremen-Nord. In 15:59 sowie 34:25 Minuten wurde der Verdener im Gesamtklassement zwei Mal Zweiter und siegte in
der Altersklasse M 30. Sein junger Vereinskamerad Geronimo von Wartburg (Falsch: Geronimo startet für die LG
Kreis Verden)
siegte über die Fünf-Kilometer-Distanz in guten 15:52 Minuten. Nachwuchsläufer Kenneth Gerschler (LAV
Zeven) zeigte als Zweiter mit 16:09 sein großes Talent. Im Frauenwettbewerb bewies die in Zeven wohnende, jedoch für
die LG Braunschweig startende Birte Bultmann ihre Klasse. Auf der 5-Kilometer-Strecke lief die deutsche Cross-Mann-
schaftsmeisterin ein einsames Rennen und bewältigte den bergigen, teilweise rutschigen Stadtkurs in 17:35 Minuten. In der
W 30 war ihr der Erfolg logischerweise auch nicht zu nehmen.
Bei den ganz kleinen Roadrunnern stürmte der Ihlpohler Niklas Wendt in 3:57 Minuten zum Sieg. Auf der 1100 Meter
langen Bambini-Distanz der Schüler D drehte sich der ASVer nach dem Start einmal kurz um. "Da hatte ich schon etliche
Meter zum Hauptfeld herausgelaufen und mir war klar, diesmal zu gewinnen", lachte er nach dem Start- und Zielsieg ver-
schmitzt. Im Vorjahr war der talentierte Mittelstreckler noch gestürzt und nur enttäuschender 20. geworden. Bei den
Mädchen japste die Buschhausenerin Stina Vajen nach ihren Sieg. Mit der Startnummer 213 war sie im Bambini-Ge-
schehen angetreten. "Es war anstrengend", lachte die zierliche Läuferin und streichelte gedankenverloren den kleinen Pokal.
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Ergebnisse 

DEWEZET (Landeszeitung Bückeburg) vom 11. Oktober 2005
VfL protestiert: "Eigentlich hätten wir gewinnen müssen"
26. Bruno-Petzke-Lauf endet mit Eklat / Vorwurf: Fehlerhafte Auswertung bei den Teams / VTB sagt Überprüf-
ung zu
Bückeburg (jp). Rund 300 Läuferinnen und Läufer sind bei der 26. Auflage des Bruno-Petzke-Gedächtnislaufs der Ver-
einigten Turnerschaft Bückeburg in den Hofwiesen an den Start gegangen. Damit stieg die Teilnehmerzahl trotz Schulferien
in Nordrhein-Westfalen wieder auf altgewohntes Niveau, nachdem diese im vergangenen Jahr zum 25. Jubiläum ein deut-
liches Einknicken hatte hinnehmen müssen. Die Unzufriedenheit eines Teams über die Mannschaftswertung sorgte am Ende
der ansonsten rundum gelungenen Veranstaltung allerdings für einen unüberhörbaren Missklang.
Bei allerbesten spätsommerlichen Wetterbedingungen machten sich die 300 Läufer vom Start am Gymnasium Adolfinum
auf den Weg. Als Gesamtsieger ging in diesem Jahr die gastgebende VT Bückeburg mit 36 Mannschaftspunkten aus dem
Wettkampf hervor, gefolgt vom ATSV Espelkamp mit 33 Punkten und dem TWG Nienstädt-Sülbeck mit 25 Punkten. Der
TUS Eintracht Minden errang den vierten Platz. Erst deutlich dahinter konnten sich die Läufer des VfL Bückeburg platz-
ieren und zeigten sich mit dieser Bewertung ihrer Leistungen alles andere als zufrieden. Angesichts der Einzelergebnisse der
28 angetretenen VfL-Läufer in den verschiedenen Altersklassen hätte ihr Verein einwandfrei in der Mannschaftswertung
gewinnen müssen, erklärte Karl-Heinz Scharf, Spartenleiter Laufen beim VfL Bückeburg. Hintergrund: Ausgerechnet
Scharf organisierte bis 2003 bei der Vereinigten Turnerschaft Bückeburg den Bruno-Petzke-Lauf, trat dann aber Anfang
2004 in Folge der finanziellen Turbulenzen um die Handball-Bundesligamannschaft und der dadurch notwendig gewordenen
Beitragserhöhung mit einer nicht unbeträchtlichen Zahl von Leistungsträgern aus dem Verein aus, um unter dem Dach des
VfL Bückeburg dessen Lauf- und Walkingsparte zu gründen.
Die Vereinigte Turnerschaft habe entgegen der üblichen Praxis und auch im Widerspruch zur eigenen Ausschreibung nur
nach Männern und Frauen ausgewertet, dabei aber die einzelnen Alterklassen nicht getrennt betrachtet, so der Vorwurf
von Karl-Heinz Scharf. Auch Jobst von Palombini, der lange Jahre als Läufer unter der Fahne der VTB unterwegswar und
dieses Mal im Zeichen des VfL als Zweitschnellster über die 10 000 Meter ins Ziel kam, sah seinen Verein um den Sieg
betrogen: "Bei normaler Wertung hätten wir gewinnen müssen." VTB-Chef Manfred Hohmann und VTB-Leichtathletikwart
Erich Döllner wiesen zunächst eine Revidierung der Pokalwertung zurück. Allerdings sagte Hohmann eine nachträgliche
Überprüfung der Ergebnisse zu: "Wenn es hier bei der Auswertung tatsächlich zu Fehlern gekommen sein sollte, werden wir
das Ergebnis entsprechend abändern", kündigte er am Abend des Veranstaltungstages an. ==>
Ergebnisse  

HAMBURGER ABENDBLATT vom 12. Oktober 2005
Teilnehmerrekord beim Jesteburger Volkslauf
Volkslauf: Boom ist ungebrochen, über 800 Aktive am Start
Jesteburg. Die Veranstalter des VfL Jesteburg sprechen von einem "goldenen Oktober" und sind stolz darauf, daß ihre
Traditionsveranstaltung auch im 18. Jahr an Popularität und Anziehungskraft nichts verloren hat. In erster Linie war aber
wohl das angenehme Herbstwetter mit Sonne und lauen Temperaturen verantwortlich für einen neuen Teilnehmerrekord
beim 18. Jesteburger Volkslauf. Im Zieleinlauf wurden 825 Teilnehmer registriert.
Dass Sonne und gutes Wetter Geist und Seele beflügeln, ist bekannt. In Jesteburg wurden die Aktiven zu Höchstleistungen
beflügelt, stellten gleich fünf neue Streckenrekorde auf. Maria Haselhorst (Schüler D) vom TSV Eintracht Hittfeld lief über
800 Meter in 2:50,61 Min. Bestzeit, Liana Schütz (Schülerinnen B) vom Buxtehuder SV in 6:48,76 Min. über die 1,9 Kilo-
meter. Sören Ludolph (Jugend) von der LG Nordheide verbesserte seinen eigenen Rekord über 5,3 Kilometer auf 17:55
Min. Corrin Rehhag und Rieke Schlüter von der Radsportgemeinschaft Nordheide stellten neue Rekorde mit dem Mountain-
bike über 7,5 Kilometer der Schüler D auf.
Die neue Zeitmessung mit Lichtschranke und Handscanner bewährte sich, hat
nur beim ersten Start für eine Viertelstunde Verzögerung gesorgt. ==>
Ergebnisse

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 12. Oktober 2005
Etliche Läufer auf dem Irrweg
20. Himberger Göhrde-Lauf: Witzbolde veränderten Markierungen / Ehrung für Günter Zaske
Himbergen (kl). Ein bisschen Spaß muss sein - doch der Schabernack, den Zeitgenossen beim 20. Jubiläum des vom
MTV Himbergen ausgerichteten Göhrde-Laufes getrieben hatten, ging den Organisatoren dann doch zu weit: Die Richt-
ungsmarkierungen für den Lauf über die 5,5 Kilometer waren verändert bzw. unkenntlich gemacht worden - etliche Aktive
seien deshalb "nicht die korrekte Strecke gelaufen", bedauert MTV-Organisator Erhard Persiel. Nach Rücksprache mit
dem Kreisleichtathletikverband wurde entschieden, keine Zeitwertung für den Jogging-Lauf sowie die Starter der männ-
lichen und weiblichen Jugend über die 5,5 Kilometer vorzunehmen.
Die Gesamtzahl der Teilnehmer hatte sich am Sonntag trotz des Jubiläums gegenüber dem letzten Jahr leicht verringert -
von 471 auf 464 im Ziel. Die Läufer waren für die Einbußen verantwortlich - ihre Zahl sank von 418 auf 405 -, während die
Walker und Wanderer in Himbergen zahlenmäßig etwas stärker vertreten waren als im Vorjahr. Ununterbrochen dabei seit
zwei Jahrzehnten ist Günter Zaske, ein Gründungsmitglied des Göhrde-Laufes. Über viele Jahre hinweg hat er die Zeiter-
fassung und Auswertung auf seinem privaten Computer erstellt - seitdem vor acht Jahren ein neues PC-Programm läuft, ist
Günter Zaske für die Zeiterfassung aller Läufe zuständig. Der MTV Himbergen ehrte ihn für die Verdienste um den Göhrde-
Lauf.
Der Verein mit den meisten vorangemeldeten Teilnehmer war diesmal der Veranstalter selbst mit 41 Aktiven. Als Gastgeber
verzichtete der MTV auf den Wanderpokal und reichte ihn an den TSV Suhlendorf (35) weiter. Der SV Schwarz-Weiß
Gr. Thondorf hatte die Trophäe nach dreimaligem Gewinn in Folge zuvor in seinen Besitz genommen und einen neuen
Wanderpokal gestiftet. Erstmals beim 20. Göhrde-Lauf gab es zudem gegen jeweilige Spenden ein Massageangebot durch
die Praxis für Physiotherapie Torsten Grey (Himbergen). Der Einnahmen sollen dem Förderverein Jugendraum Himbergen
zur Verfügung gestellt werden. ==>
Ergebnisse beim MTV Himbergen  

WALSRODER ZEITUNG vom 12. Oktober 2005
Deutscher Meister der Geher jagt Läufer los
Soltau. “Richtig schön, viel mehr Atmosphäre als im Heidepark", schwärmten “alte Hasen", die den “Hermann-Löns-Ge-
dächtnislauf in seiner ursprünglichen Form noch kennen, über die Rückkehr der Veranstaltung in den Soltauer Böhmewald.
Zwar kamen nicht mehr die gewaltigen Läuferzahlen der Vorjahre zusammen, doch mit knapp 370 Teilnehmern war der
Volkslauf gut besetzt. Als prominenter Starter der ersten zwei Schülerläufe konnte André Höhne, SCC Berlin, gewonnen
werden, der Deutsche Meister über 20 km Gehen, WM-Vierter und Olympia-Achter. Zudem wurden im Rahmen der Ver-
anstaltung die Waldlauf-Kreismeisterschaften durchgeführt.
Gelaufen wurden Strecken von 600 m für die Jüngsten bis zu 7.700 m, der Langstrecke für Männer und Frauen. Johannes
Fedderke, M 12, und Fritzie Röder, W 15, beide SG Bomlitz, sicherten sich neben dem Gesamtsieg in der jeweiligen
Altersklasse auch den Titel als Kreismeister/in. Lokalmatador Hans Wilhelm Herfurth, Senioren M 50, TuSV Stellichte, und
Anke Sturm, Seniorinnen W 40, MTV Soltau, wurden ebenfalls Gesamtsieger/in und Kreismeister/in. ==>
Ergebnisse   

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 17. Oktober 2005
Schnellster Sieger seit sechs Jahren
Insgesamt 223 Teilnehmer beim Wendland-Marathon “Liepes Lust” - Themsen gewinnt in 2:41:40 Stunden
Liepe (ce). Mit dieser Beteiligung können die veranstaltenden Vereine TuS Liepe, IGAS Wendland und SSV Gusborn
zufrieden sein: Beim gestrigen 13. Wendland-Marathon “Liepes Lust” sind ingesamt 223 Läuferinnen und Läufer - darunter
weit über die Hälfte aus Lüchow-Dannenberg - über die beiden Kinderstrecken, 5 km, 10 km sowie über den Halbmarat-
hon und die 42,195 km lange Hauptstrecke gestartet.
Den ersten Platz über die Marathonstrecke, die von Liepe über Grippel nach Groß Gusborn und zurück führte, sicherte sich
Frank Themsen von der LG Bremen-Nord in 2:41:40 Stunden - das war die schnellste Siegerzeit seit sechs Jahren. Auf
dem zweiten Rang landete mit Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg der derzeit beste hiesige Ausdauersportler, der in für
ihn guten 2:50:09 Stunden die Ziellinie am Dorfgemeinschaftshaus in Liepe überquerte. Insgesamt absolvierten zwei Frauen
und zehn Männer aus Lüchow-Dannenberg die Marathondistanz. Schnellste Frau über 42,195 km war Marion Lippe von
der IGAS Wendland in 3:46:52 Stunden.
Ausführliche Berichte folgen in unserer morgigen Ausgabe. (Diese werden bei Online-Verfügbarkeit auch hier
veröffentlicht)
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Ergebnisse  

NORDWEST ZEITUNG vom 17. Oktober 2005
Start-Panne lässt Läufer zappeln
Leichtathletik: Georg Diettrich gewinnt Oldenburger Citylauf über zehn Kilometer
Von Jessica Chmura
Oldenburg. Dicht gedrängt warten die rund 1200 Läuferinnen und Läufer über die 10-Kilometer-Strecke auf den Start-
schuss von Oldenburgs Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler. Auch wenn dieser nach einer kleineren Panne erst verspät-
et ertönt: Von Nervosität ist bei den Sportlern keine Spur zu sehen. Bei bestem Läuferwetter und einer super Stimmung
unter den Zuschauern an der Strecke sichert sich Georg Diettrich von der LG Braunschweig in 31:44 Minuten den Sieg im
Hauptlauf. Bei den Frauen lief Birte Bultmann (LG Braunschweig) als erste über den Zielstrich. Doch zufrieden war sie mit
ihrem Ergebnis nicht. “Für mich war das zwar mehr ein Trainingslauf, aber eine Zeit unter 34 Minuten hätte es schon sein
sollen”, resümierte die Leistungssportlerin. Regelrecht begeistert war hingegen der Vareler Lutz Lohse. Bereits beim ersten
Citylauf 1986 war er dabei und wollte nach diesem Mal eigentlich aufhören. “Doch bei so einem tollen Lauf überlege ich mir
das nochmal”, meint Lohse.
Aber nicht nur die Langstreckenläufer kamen beim Citylauf auf ihre Kosten. Ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld ging auch
beim Jedermannlauf (fünf Kilometer) an den Start. So wie die 16-jährige Felicitas Engelmann. Mit ihrem Handbike - einer
Vorrichtung, die wie ein Vorderrad an den Rollstuhl angebracht wird - war sie zum zweiten Mal dabei und “auf jeden Fall
werde ich nächstes Jahr wieder mitmachen”. Wieder dabei sein möchte ebenfalls Uwe Schneidewind, Präsident der Carl-
von-Ossietzky Universität Oldenburg. Er nutzte das Rennen, “um ein wenig Werbung für die Uni zu machen”. Seine Zeit
war ihm dabei weniger wichtig. “Ich habe mich eher spontan dazu entschlossen hier teilzunehmen, vielleicht können wir ja im
nächsten Jahr mit einer richtigen Unimannschaft mitmachen”, sagt der begeisterte Läufer.
Für den Nachwuchs gab es den Kinderlauf über 900 Meter. Unter großem Applaus liefen die “Kleinen” über die Ziellinie
am Schlossplatz. Die Stimmung hat Hannes Düberg aus Soest “sehr gut gefallen”, doch erschöpft war er überhaupt nicht.
“Das war keine anstrengende Strecke”, erzählt der Siebenjährige. Die vierjährige Lotta Hoppe sieht das allerdings anders.
Die Oldenburgerin ist die Strecke mit ihrer Mutter gelaufen und ihr hat es “ganz viel Spaß gemacht. Aber ich bin ein biss-
chen kaputt”.
Mit den Teilnehmerzahlen waren die Organisatoren, des Oldenburger Turnerbundes und des Bürgerfelder Turnerbundes,
sehr zufrieden. “Besser hätte es für uns nicht laufen können. Das Wetter war super und es lief alles glatt”, bringt Martin Klar
es auf den Punkt. ==>
Ergebnisse  

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 18. Oktober 2005 (Drei Artikel)
Reckewell schneller, aber nicht schnell genug
225 Teilnehmer beim Wendland-Marathon - Lippe gewinnt bei den Frauen
Liepe (dm). Er ist zwar über sieben Minuten schneller gelaufen als bei seinem Vorjahreserfolg, für den Sieg reichten die
guten 2:50:09 Stunden beim 13. Wendland-Marathon am Sonntag aber nicht. Lüchow-Dannenbergs bester Langstrecken
läufer, Jörg Reckewell vom MTV Dannenberg, musste auf dem Wendepunktkurs zwischen Liepe und Klein Gusborn dies-
mal einem Schnelleren den Vortritt lassen. Der 2:29-Stunden-Marathoni Frank Themsen von der LG Bremen-Nord lief bei
optimalem Laufwetter einsam an der Spitze einen Vorsprung von über acht Minuten heraus. Mit 2:41:40 Stunden erzielte er
die viertbeste Siegerzeit bei der 13. Austragung des Wendland-Marathons.
Triathlonspezialist Reckewell nahm es gelassen, er freute sich darüber, dass er als Schnellster der zehn Lüchow-Dannen-
berger beim Marathon seine Bestzeit lediglich um drei Minuten verpasst hatte. Bei den Frauen waren die beiden Wend-
länderinnen unter sich. Marion Lippe von der IGAS Wendland freute sich über einen Start-Ziel-Sieg in 3:46:52 Std. Silvia
Behn vom SC Lüchow war in 3:57:02 Std. nur zehn Minuten langsamer.
Themsen und Lippe standen an der Spitze von 225 großen und kleinen, schnellen und nicht ganz so schnellen Ausdauer-
sportlern, die das breite Laufangebot beim Wendland-Marathon an einem schönen, warmen Herbsttag nutzten. War früher
der Marathon über die klassischen 42,195 Kilometer die Hauptstrecke, verteilte sich das Läuferfeld in diesem Jahr fast
gleichmäßig auf die kürzeren Strecken 5 km, 10 km und Halbmarathon. Nur bei den Kinderläufen hatten sich die Organi-
satoren mehr Teilnehmer gewünscht.
Im kleinen 36-köpfigen Feld der Marathonis kämpften insgesamt zwölf Lüchow-Dannenberger gegen den toten Punkt ums
Durchhalten. Zweitschnellster aus dem Kreis war als Fünfter Wolf Stahlknecht (IGAS), der in dieser Saison selten gestartet
war. Trotzdem lief Stahlknecht mit 3:16:25 Std. eine gute Zeit. Etwas langsamer als erhofft war Tilo Frenzel (SV Sporting
Lüchow), der bei seinem Debüt die 42,195 Kilometer in 3:32:07 Std. als Zehnter absolvierte. Hinter ihm freute sich
Christian Schulz (TE Penkefitz) über seine neue Bestzeit von 3:35:15 Std. Über Zeiten unter vier Stunden freuten sich auch
Manfred Haacke (Sporting/3:53:52 Std.), Dirk Boikat (3:55:24 Std.) und Oliver Meyer (beide IGAS/3:55:25 Std.). Diese
Marke verpassten Arndt Fischer (Breselenz/4:06:21 Std.), Günter Schulze (IGAS/4:14:40 Std.) und Ralf Meyer (SV
Küsten/4:16:16 Std.) nur um ein paar Minuten.
Nicht gewohnt rund lief diesmal die Organisation der Veranstaltung, die gemeinsam von der IGAS Wendland, vom TuS
Liepe und vom SSV Gusborn mit Unterstützung des Kreisleichtathletik-Verbandes vorbereitet worden war. Dank der
Routine und des Engagements der Kampfrichter und Helfer klappte dann doch fast alles. Ob der Marathon im nächsten
Jahr wieder ausgetragen wird, das steht noch nicht fest.
Heermann bleibt unter 40 Minuten
Gute Leistungen über 10 km und beim Halbmarathon
Liepe (dm). Zehn Kilometer unter 40 Minuten laufen - das ist für viele Langstreckler die Motivation, um zu trainieren und
bei Wettkämpfen zu starten. Hans-Joachim Heermann aus Dangenstorf gehört seit Sonntag zu den rund zwei Handvoll
Lüchow-Dannenbergern, die es in diesem Jahr geschafft haben, zehn Mal den Kilometer unter vier Minuten zu absolvieren.
Beim 10-km-Lauf im Rahmen des Wendland-Marathons erreichte der 42-Jährige nach 39:35 Min. als Zweiter hinter
Torsten Kruckenberg (38:10 Min.) vom MTV Bad Bevensen das Ziel. Heermann war einer der zahlreichen Langstreckler
aus dem Kreisgebiet, die sich beim Wendland-Marathon für eine der kürzeren Strecken entschieden. Als Gesamtdritter
schrammte der 59-jährige Rudolf Thiele von Sporting Lüchow in Liepe mit 40:23 Min. knapp an der 40-Minuten-Marke
vorbei.
Ihre Klasse stellt auch die Frauensiegerin Kerstin Wiethake (Post-SV Uelzen) über diese Distanz unter Beweis. Mit 40:02
Min. ließ die 45-Jährige nur zwei jüngeren Männern den Vortritt und erzielte die sportlich wertvollste Leistung der Veran-
staltung. Über eine gute Zeit freute sich hinter ihr die Dritte dieses Laufes, die Jugendliche Simone Reichstein (Sporting), die
49:24 Min. erreichte.
Die meisten Läuferinnen und Läufer drehten beim Wendland-Marathon am Wendepunkt für den Halbmarathon um. Die
beiden besten Lüchow-Dannenberger im 69-köpfigen Feld konnten dabei den Sieger, Ulrich Jaaks aus Hamburg (1:23:46
Std.), nicht gefährden. Michael Klimanski aus Wustrow als Sechster in 1:27:25 Std. und Jens Göde aus Küsten knapp
dahinter in 1:27:39 Std. freuten sich dabei ebenso über gute Ergebnisse wie Helmut Schulz aus Dannenberg, der sich auf
1:29:01 Std. verbesserte. Eine klasse Zeit lief auch der M60-Sieger Dierk Göwe (Sporting), der nach 1:39:37 Std. die
Ziellinie vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Liepe überquerte. Die schnellste Frau, Monika Winkler vom Post-SV Uelzen,
ließ in 1:31:21 Std. die meisten Männer hinter sich. Schnellste aus dem Kreisgebiet war die Jugendliche Sina Mayhack
(IGAS) als Siebte in 1:52:02 Std.
Kreisrekord durch Lydia Frenzel
12-Jährige läuft 21:43 Minuten über 5 km
Liepe (dm). Mit einem neuen Kreisrekord für Schülerinnen glänzte Lydia Frenzel (Sporting Lüchow) beim 5-km-Lauf
während des Wendland-Marathons. Auf der 1,25-km-Runde in Liepe verbesserte die 12-Jährige die alte Bestzeit auf gute
21:43 Minuten.
Vor allem auf den kürzeren Strecken waren im Rahmen des Wendland-Marathons in Liepe viele Lüchow-Dannenberger
am Start. Ein schnelles Rennen gab es über 5 km auch bei den Männern und Jugendlichen, das Arne Ziplys von der LG
Hanstedt in 17:54 Min. knapp vor Sven Freudenthal (FC Lüchow/17:56 Min.) gewann. Schon deutlich zurück lag der
B-Jugendliche Ole Marggraf (TSV Hitzacker) mit 18:24 Min. Erstmals unter 20 Minuten lief auch sein Altersklassenkollege
Jonathan Hunger (Sporting) in 19:35 Min. als Gesamtachter des 53-köpfigen Feldes. Ihr Talent für den Ausdauerlauf be-
wiesen auch der elfjährige Tom Frenzel (Sporting) in 21:11 Min. als Sieger der M10/11 und hinter ihm der ein Jahr jüngere
Paul Hunger (IGAS) in 23:38 Min. sowie James-Lee Carmienke vom TuS Lübbow als Gewinner der M8/9 in 26:29 Min.
 Bei den jüngsten Mädchen glänzten Maja-Lisann Holst aus Dannenberg mit guten 25:42 Min. in der W10/11 und Lea
Serafin (IGAS) mit 28:49 Min. bei den Achtjährigen.
Beim Kinderlauf über 800 Meter wiederholte der 9-jährige Max Rickmann aus Wustrow in 3:24 Min. seinen Vorjahresieg
vor dem ein Jahr jüngeren Christian von der Gablentz (Sporting), der 3:30 Min. lief. Schnellstes Mädchen über diese
Strecke war Melina Starke (IGAS) in 3:44 Min. vor Gina Schulze vom TuS Liepe in 3:58 Min.
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Ergebnisse

9. Volkslauf in Rottorf am 16. Oktober 2005 (Zwei Artikel)
HAMBURGER ABENDBLATT vom 19. Oktober 2005
493 Läufer sorgen für Rekord-Stimmung
Volkslauf des MTV Rottorf - Nie waren mehr Aktive am Start - In zwei Läufen gibt es bei der neunten Auflage
Bestzeiten
Von Miriam Fehlbus
Winsen. 4035,44 Kilometer bei 297 Wettkampfstarts haben die Aktiven der Stolpertruppe Winsen in diesem Jahr schon
zu Fuß zurückgelegt. 90 Kilometer kamen beim 9. Rottorfer Volkslauf dazu, und damit haben die Mitglieder ihre Laufleist-
ung von 2004 zweieinhalb Monate vor Jahresende bereits überboten. Außerdem ging in Rottorf ein neuer Rekord auf das
Konto der Laufgruppe mit dem liebevoll-abschätzigen Namen: Im Walking über 6,8 Kilometer stellte Anneke Machatius
(34) in 45:16 Minuten einen neuen Steckenrekord auf.
Vier Sekunden vor Machatius überquerte Mathias Rojahn von SV
Blau-Weiss Buchholz in Rottorf die Ziellinie. Pokale gab es für die beiden nicht, denn beim Walking gilt der Leitsatz: Dabei-
sein ist alles. "Beim Jogginglauf und beim Walking sollen Hobbyläufer auch in Zukunft ohne die Konkurrenz von Profis
starten können", erklärte Björn Umland (33), Organisator des Laufs und Leichtathletik-Abteilungsleiter des MTV Rottorf.
  493 Aktive gingen bei der neunten Auflage an den Start. Damit wurde der bisherige Rekord von 364 Teilnehmern um fast
130 Läufer überboten. "An einen solchen Anstieg hätten wir im Traum nicht gedacht", sagte Umland. Bis eine Stunde vor
Beginn war die Stimmung beim MTV euphorisch. "Wir hatten ja eine neue Software, die alles schneller macht", so Umland.
Aber dann streikte einer der Computer. Die Organisatoren mußten schwitzen wie die Läufer auf der Strecke, die von rund
50 Helfern versorgt wurden.
Mit einem neuen Streckenrekord gewann Alexandra Hahn vom TSV Winsen den Zehn-Kilometer-Lauf in 41:04 Minuten.
Bei den Männern siegte Tim Tomczak (HSV Stöckte, 35:09). Zur Premiere auf der 19,3-Kilometer-Strecke steuerten die
vereinslosen Andrea Osterheider-Breeck (1:27:27 Stunden) und Joachim Krüttgen (1:13:29) Bestzeiten bei. Die Sieger
über 6,8 Kilometer hießen Kim Elisa Sussmann (MTV Laßrönne) und Jan Martin Gutzeit (TSV Over-Bullenhausen). Bei
den Schülern setzten sich Liana Schütz (Buxtehuder SV) und Christian Kanschik (Eintracht Hittfeld) durch. Den Jogginglauf
gewannen Isabelle Warner (MTV Tostedt) und Tobias Heyne (Hittfeld).     
WINSENER ANZEIGER vom 19. Oktober 2005
493 Aktive stellten beim 9. Rottorfer Volkslauf einen Teilnehmerrekord auf
Rottorf. 493 Läuferinnen und Läufer kamen jetzt zum 9. Rotttorfer Volkslauf und stellten so einen neuen Teilnehmerrekord
auf. Der bisherige lag bei 364 Teilnehmern aus dem Jahr 2003. “An einen so gewaltigen Anstieg hätten wir im Traum nicht
gedacht”, so der Pressewart des MTV Rottorf, Björn Umland. Schon an den Tagen zuvor zeichnete sich ab, dass es viele
Teilnehmer geben würde. Das tolle Wetter und die Aussichten für den Veranstaltungstag machten dann wohl den Rest aus.
  Um Punkt 10 Uhr standen 119 Schülerinnen und Schüler an der Startlinie bereit und warteten auf den ersten Startschuss
des Tages. Diesen gab auf die Sekunde genau “Luhi von Winsen”, das Maskottchen der Landesgartenschau 2006 in
Winsen. Nach 5:43 min kam Liana Schütz vom BSV Buxtehude als Siegerin über die Ziellinie. Dicht gefolgt von Christian
Kanschik (TSV Hittfeld), der nur fünf Sekunden hinter ihr lag. Über 6,8 km siegten Kim Elisa Sussmann (MTV Laßrönne)
in genau 30 min und Jan Martin Gutzeit (TSV Over Bullenhausen) in einer Zeit von 23:53 min.
Mit einem neuen Streckenrekord über 10,0 km dominierte Alexandra Hahn (TSV Winsen) in 41:04 min. Aber auch die
Zweitplatzierte Birthe Helmboldt (TSV Hittfeld) ist mit ihrer Zeit von 42:47 min noch unter dem alten Streckenrekord ge-
blieben. Bei den Männern siegte erwartungsgemäß Tim Tomczak (HSV Stöckte) mit einer Zeit von 35:09 min. Gleich bei
der Erstauflage der neuen Strecke von 19,3 km gab es wahre Fabelzeiten zu notieren. Bei den Frauen siegte Andrea Oster-
heider-Breeck in 1:27:27 std. Bei den Männern war Joachim Krüttgen nach fantastischen 1:13:29 std im Ziel. Beide ge-
hören keinem Verein an. Im Jogginglauf über 4,0 km siegten Isabelle Warner (MTV Tostedt) in 16:15 min und Tobias
Heyne (TSV Hittfeld) in 14:38 min. Anneke Machatius von der Stolpertruppe Winsen erzielte mit 45:16 min im Walking
über 6,8 km einen neuen Streckenrekord. Vier Sekunden vor ihr überquerte Mathias Rojahn (Blau-Weiß Buchholz) die
Ziellinie.
Erstmals gelang es dem MTV Fliegenberg, gemeinsam mit dem MTV Borstel-Sangenstedt beim Rottorfer Volkslauf mit 32
im voraus nominierten Sportlerinnen und Sportlern teilnehmerstärkster Verein zu werden. Der zur Belohnung verliehene
Pokal bleibt ein halbes Jahr im Besitz des MTV Fliegenberg und wird dann dem MTV Borstel-Sangenstedt übergeben.
Petra Schönfeld trainiert den Leichtathletik-Nachwuchs des MTV Fliegenberg seit drei Jahren. Die Gruppe ist auf 25
Kindern angewachsen. Viele von ihnen sind seit Anfang an dabei.
Dank einer Software, die zum ersten Mal in Rottorf in den Einsatz kam, konnten die Siegerehrungen zügig nach den Läufen
durchgeführt werden. “Mit der alten Sofware hätten wir einen so großen Ansturm nicht bewältigen können”, erklärt Umland.
Auch die große Startnummern-Tombola erfreute sich großer Beliebtheit. Nicht nur Sachpreise, Gutscheine für Sportartikel,
Salü- oder Kinobesuche, sondern auch ein Wochenende in Boltenhagen an der Ostsee wurde verlost. Nun beginnen in
Rottorf die Vorbereitungen für das zehnjährige Volkslaufjubiläum an der Roddau. Man kann gespannt sein, was sich die
Organisatoren dazu einfallen lassen. Der Termin steht jedenfalls schon fest. Den 10. Rottorfer Volkslauf wird es am 15.
Oktober 2006 geben.
==> Ergebnisse    

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 24. Oktober 2005
Ein Marathon-Spätstarter und Kilometerfresser
Benjamin Trzonnek gewinnt den 5. Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon -- Thomas Hoffmarck hat es auf der
holprigen Strecke schwer
Von Stefani Franzke
Kilometer fressen - das ist seine Stärke. Bis zu 225 Trainingskilometer reißt Benjamin Trzonnek in der Vorbereitung auf
einen Marathon in der Woche ab. Kaum jemand hatte den Wolfsburger beim 5. Braunschweig-Wolfenbüttel Marathon auf
der Rechnung. Doch in 2:38:40 Stunden gewann der 29-Jährige gestern souverän.
"Je härter das Training, desto leichter der Marathon", sagte Trzonnek gleich nach dem Zieleinlauf. Für den Wolfsburger war
es erst der vierte Marathon überhaupt, zum Langstreckenlaufen ist er erst spät gekommen. "Der Bruder meiner Freundin
lief auch. Und da hat sich ein kleiner Wettstreit entwickelt", erzählte der Student. Ein bisschen Volleyball und mal beim
Braunschweiger Nachtlauf die drei Kilometer mitmachen - das war es, was er sportlich leistete. Bis der Ehrgeiz kam und
dann im vergangenen Jahr in Berlin der erste Marathon. "Da bin ich 3:06 Stunden gelaufen. Weil ich mich geärgert habe, die
Drei-Stunden-Marke verpasst zu haben, bin ich dann einen Monat später in Braunschweig mitgelaufen", erinnerte sich der
29-Jährige. Dort knackte er die Drei-Stunden-Marke tatsächlich, rannte die 42,195 Kilometer in 2:59:43 Stunden.
In diesem Jahr schraubte Benjamin Trzonnek seine Bestzeit in Hamburg auf beachtliche 2:37 Stunden. Eine rasante Ent-
wicklung. "Das wichtigste beim Marathon ist, die Schmerzen zu überwinden", sagte Trzonnek, für den das Rennen schnell
zur Leidenschaft wurde. "Ich fühle mich auch wirklich gut", versicherte der Lauf-Spätstarter gestern wenige Minuten nach
dem Zieleinlauf.
Ein kluges Rennen lief der Sieger auf der ziemlich anspruchsvollen Strecke, die so manche tückische Steigung und so mache
Schlamm- und Schotterpiste zu bieten hatte. Bis Kilometer 14 lief die Spitzengruppe gemeinsam, dann setzten sich Läufer
ab. "Ich bin mein Tempo weiter gelaufen. Ich hatte so trainiert, dass ich auf den letzten zwölf Kilometern noch zulegen kann.
Das hat am Ende auch geklappt. So bei Kilometer 40 habe ich den letzten Konkurrenten überholt", schilderte Trzonnek.
Jetzt ist für den Sieger von Braunschweig erstmal Winterpause. Im nächsten Jahr sind die norddeutschen Meisterschaften
das erste große Ziel.
Ein ganz anderes Ziel hat Thomas Hoffmarck: In seinem Rollstuhl möchte der 38-jährige Extremsportler im nächsten Jahr
von Deutschland nach Spanien fahren und dabei so viele Spenden wie möglich für das Liberia-Projekt sammeln. Als Train-
ingseinheit auf dem Weg zu diesem ehrgeizigen Ziel startete Hoffmarck, der seit einem Unfall vor 15 Jahren unter Tage
querschnittgelähmt ist, gestern auch beim Braunschweig-Wolfenbüttel Marathon. "Ich habe ganz schön gewürgt. Die
Streckenverhältnisse waren schwer - viel Matsch und viel Schotter", berichtete Thomas Hoffmarck. Sogar einen Sturz
musste der Mann aus dem Ruhrgebiet unterwegs wegstecken. "Egal. Ich bin gesund angekommen." An seiner Bestzeit
allerdings fuhr Hoffmarck weit vorbei. Die liegt bei 2:53 Stunden. Gefahren in Frankfurt auf schön asphaltierter Strecke.
Wichtiger war ihm gestern jedoch, dass die Spendenbüchsen für das Liberia-Projekt gut gefüllt waren.
Dieses ist der einzige Artikel, den die Braunschweiger Zeitung (bisher) online gestellt hat. In der Druckausgabe von
Montag (24.10.) sollen allerdings mehrere Artikel veröffentlicht worden sein.
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Ergebnisse    

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 24. Oktober 2005
"Eine der schwierigsten Strecken"
"Geestlauf" in Fahrenhorst verlangt den 175 Teilnehmern viel ab / Andreani und Schröder siegen
Fahrenhorst (bt). Viele der insgesamt 175 Teilnehmer fanden die Strecke abwechslungsreich und anspruchsvoll, lobten die
Organisatoren Jan-Simon Neubauer und Thomas Müller - einige waren hingegen nicht zufrieden. Natürlich spiegelten diese
Bewertungen auch den individuellen Erfolg oder Misserfolg der Langstreckler wider, die am "Geestlauf" des LC Hansa
Stuhr teilnahmen. Regen und kühle Temperaturen sorgten auf der hügeligen Strecke für matschiges Geläuf. Auf unebenen
Wald- und Feldwegen ging es durch den Warwer Sand, das Bradenholz sowie über den Blohm-, den Hülsen- und den
Griepelsberg. Gut 300 Meter Höhenunterschied waren dabei zu überwinden, so dass niemand der Einschätzung von Peter
Sokoll (SC Weyhe) widersprach: "Dies ist eine der anspruchsvollsten und schwierigsten Strecken in der weiteren Umgeb-
ung."
Das musste auch Luc Andreani, Sieger über die Halbmarathon-Distanz, einsehen. Vor seinem Debüt auf dieser Strecke
hatte sich der Bremer noch eine Zeit von 1:24 Stunden vorgenommen - am Ende der etwa 21 Kilometer hatte er sein Ziel
um gut fünf Minuten verfehlt (1:29:18). "Die Hügel ziehen ganz schön rein", gestand Andreani. Daher sei er vorsichtshalber
"ökonomisch" gelaufen, um seinen Sieg nicht zu gefährden. So richtig zufrieden war der Gewinner mit seiner Zeit nicht, ob-
wohl er am Ende etwa drei Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Berliner Frank Tschöpe (1:32,07) hatte. Rundum
glücklich wirkte dagegen Peter Sokoll. Der Weyher Triathlet, der mit dem Fahrrad angereist war, kam bei seinem "Lieb-
lings-Laufwetter" nach 1:33:22 Stunden an und belegte Platz drei.
Als beste Läuferin kam Angelika Schröder (LC Hansa Stuhr) als Gesamt-29. ins Ziel (1:46:59). Sie wurde "verfolgt" von
ihrem Trainer Hartmut Selz, der den "Geestlauf" nach einigen anstrengenden Wettkämpfen in den letzten Wochen ganz ent-
spannt absolvierte. Trotzdem kam er noch vor Gerhard Werner ins Ziel. Der älteste Teilnehmer war zwar "nur" auf der
Zehn-Kilometer-Strecke angetreten, verlief sich aber unterwegs und wurde Letzter. Doch das störte Werner nicht: Er hatte
immerhin durchgehalten und fühlte sich "auch ein wenig als Sieger".
Den Zehn-Kilometer-Lauf dominierte Christian Siedlitzki von der SG Findorff, der in 34:17 Minuten deutlich vor Hendrik
Schröder (SV Friedrichsfehn/35:58) lag. Schnellste bei den insgesamt 13 Frauen auf dieser Strecke war Wencke Schauer
vom TuS Huchting. Auch über die 3,3 Kilometer lange Kurzstrecke gab es mit Andreas Reinert einen überlegenen Sieger.
Der 16-Jährige vom TSV Barrien hatte in 13:09 Minuten großen Vorsprung vor Peter Lieser (MTV Rethmar), der aber
auch 35 Jahre älter ist. ==>
Ergebnisse   
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HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 31. Oktober 2005
Chris Lemke mit neuem Rekord
Northeim. Chris Lemke (LG Göttingen), deutsche Ironman-Nachwuchshoffnung, machte am Samstag beim 2. Northeimer
Wieterberglauf seine Ankündigung wahr und stellte als Sieger über die Mittelstrecke (6600m) mit 23:41,5 Minuten einen
neuen Streckenrekord auf. Er unterbot deutlich die Zeit des Vorjahrssiegers Frederik Ude (LG Altes Amt), der damals
24:26,0 min. benötigte. "Die Strecke war knackig", meinte der neue Northeimer Bergkönig Lemke. "Man muss beim An-
stieg sein Tempo zügeln, sonst fehlt schnell die Kraft", kommentierte er den anspruchsvollen Kurs von der Alten Wache
hoch zum Wieterturm und zurück. Auf Platz zwei kam Northeims Lokalmatador Albrecht Braune (24:46,4) vor dem
Uslarer Fabian Kerl (LG Solling, 24:57,1). Bei den Frauen siegte ähnlich souverän Christa Tondock (TG Northeim) in
32:22,6 min., die Carola Wehe (LG Altes Amt) in 33:42,2 min. und Maja Schröder (Adelebsen) in 36:27,9 min. auf die
Plätze verwies.
Titelverteidigerin Carina Cohrs (Lauftreff Northeim) zog den Start über 10 Kilometer vor. Die 19-Jährige zeigte auch auf
der langen Distanz ihre Klasse und gewann in 48:23,8 min. vor Anne-Dore Alusse (LG Altes Amt) in 48:55 min. und Ines
Blanke (Northeim) in 51:41,1 min. Bei den Männern hatte Lothar Rappe (Rosdorf) in 40:38,2 min. vor Hans-Jürgen
Nowak (TG Northeim) in 40:43,0 min. die Nase vorn. Den Bambini-Lauf gewannen Alena Kerl (Uslar) und Tim Statz
(Northeim). (zhp)
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Ergebnisse -- Presseberichte Wieterberglauf vom 31.10. / 1.11.  

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 1. November 2005
Einbindung in Serie geplant
Northeim. Der Northeimer Wieterberglauf ist ein attraktiver Wettkampf und eine Herausforderung für jeden Athleten. Da-
ran ließ der neue Streckenrekordler Chris Lemke (LG Göttingen) keinen Zweifel. Doch der Veranstaltung fehlt noch der
Bekanntheitsgrad, der Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen ausübt und viele Aktive nach Northeim lockt. Nur 39 Starter
im Hauptlauf, 19 im 10 000-Meter-Lauf und 14 beim Bambini-Lauf werden dem großen Auwand, den die Triathlon-
Freunde Northeim als Ausrichter zusammen mit vielen anderen Vereinen und Organisationen betrieben haben. Wenn der 2.
Wieterbnerglauf nicht der Letzte gewesen sein soll, werde sie einiges im Vorfeld des Laufs und auch bei der Veranstaltung
ändern müssen.
Es beginnt damit, dass die Veranstaltung im Laufkalender des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auftauchen muss. "Wir
haben den Wieterberglauf rechtzeitig zu dem Termin gemeldet, der uns gesagt worden ist", sagte Wettkampfleiter Volker
Oelze zu seiner Entlastung. Im nächsten Jahr soll das nicht wieder passieren, denn alle passionierten Läufer planen ihre
Starts nach dieser Liste.
Darüber hinaus denken die Triathlon-Freunde darüber nach, den Wieterberglauf in eine Serie einzubinden. Da böte sich die
neue Winterlaufserie des Northeimers Carsten Bock an, der am 4. Dezember, 15. Januar und 11. Februar zwischen Rhume
und Leine drei Läufe mit Strecken über fünf und zehn Kilometer anbietet. Start und Ziel sind jeweils am Vereinsheim der
TG Northeim am Schlinganger. Etwas perfekter sollten die Triathlonfreunde auch die Organisation am Wettkampftag ge-
stalten. Denn beinahe wäre der neue Rekord von Chris Lemke über 6600 Meter gescheitert. Weil das Zielbanner verkehrt
herum hing, stoppte er zu früh schon an der Startlinie ab. Erst lautstarke Aufforderungen veranlassten Lemke zum Weiter-
laufen bis zum 30 Meter weiter liegenden Zielstrich. Ungeachtet solcher "Kleinigkeiten" waren die Läufer von den Strecken
begeistert. Landschaftlich sehr schön und mit der Höhendifferenz von über 200 Meter eine Herausforderung, darüber waren
sich alle einig. Selbst Chris Lemke, der als Triathlet den Ironman Hawaii anpeilt, strich den Schweregrad des Kurses von
der Alten Wache zum Wieterturm heraus. Dazu kam, dass die Strecke am Samstag trotz des schönen Spätherbstwetters
viel Aufmerksamkeit erforderte. "Das Laub hat viele Stellen sehr glitschig werden lassen", berichtete Vorjahressiegerin
Carina Cohrs, die in diesem Jahr Siegerin über 10 000 Meter war. Ihr hatte Volker Oelze vor Beginn der Laufwettbewerbe
noch das Sieger-T-Shirt als Bergkönigin von 2004 übergeben. (zhp)
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Ergebnisse -- Presseberichte Wieterberglauf vom 31.10. / 1.11.  
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 1. November 2005
Start im Morgengrauen bei Nebel
Tradition: 31. Süderelbe-Halbmarathon durch das Alte Land -- Über 600 Langläufer aller Altersklassen beim
Saisonausklang der LG HNF in Hausbruch dabei
Von Peter Hansaul
Hausbruch . Es gab eine seltsame Irritation beim Süderelbe-Halbmarathon, dieser traditionsreichen Laufveranstaltung. Es
war so, als wenn bei einem großen Familienfest plötzlich eine Fremde auftaucht und für Aufsehen sorgt. Dieser Halbmara-
thon-Wettbewerb, der ursprünglich als Marathon gestartet worden war, wurde zum 31. Mal von der LG HNF ausgerichtet.
Und alle Jahre wieder ist das zum Ausklang der Sommersaison ein großes Familientreffen. Jeder kennt jeden, meist seit
Jahren. Und wer hier gewinnen und Hamburger Meister werden würde, das stand von Beginn an fest. Eigentlich.
Aber als dann über die Aschenbahn auf dem Sportgelände am Neumoorstück die schnellste Frau die letzten Meter zum
Ziel anstrebte, schüttelte Mark Schepanski, seit Jahren mit Zwillingsbruder Andre Cheforganisator aller Lauf-Wettbewerbe
der LG HNF, verwundert den Kopf: "Die ist mir unbekannt." Und als Minuten später im Ziel die geschlagene Favoritin,
Gabriele Schult von der LAV Hamburg Nord, leicht irritiert der Siegerin gratulierte, war ihre erste Frage: "Wer bist du, und
woher kommst du?" Christiana Wilkens (TV Sottrum), die fremde Überraschungssiegerin, nahm die Gratulation gern ent-
gegen. "Ich laufe überhaupt erst seit anderthalb Jahren. Im Sommer kann ich nicht starten, weil wir zu Hause in Vissel-
hövede eine Landwirtschaft haben und da gibt es zuviel Arbeit." Aber wenn die Bauersfrau mit den drei Kindern im Herbst
dann startet, wie beim Süderelbe-Halbmarathon, dann läuft sie allen davon. Gabriele Schult, Mutter von drei Kindern, blieb
als Zweitplazierte der Trost, daß sie den Hamburger Meistertitel mit nach Hause nehmen durfte.
"Wie viele Titel ich inzwischen davon habe, weiß ich nicht", sagte Gösta Ladiges, Hamburgs überragender Langstrecken-
Läufer. Der 47-jährige gebürtige Däne, viele Jahre für die LG HNF und inzwischen für die LG Hammer Park aktiv, hatte
ein einsames Rennen und einen überlegenen Sieg herausgelaufen. Für die 21 Kilometer hatte er sich 1:14:25 Stunden Zeit
gelassen. "Bis Kilometer sieben war noch eine Gruppe anderer Läufer bei mir", erzählte der Mann, der täglich trainiert, "von
da ab war ich allein. Und dann fehlt der Druck, um eine gute Zeit hinzulegen." Gösta Ladiges hat sich zum Ziel gesetzt,
jüngere Läufer in einer Trainingsgruppe aufzubauen. "Uns fehlt Nachwuchs", sagte er. Bester Läufer der LG HNF war
Wieslaw Slawinski. Der schnellste Langläufer im Süderelbe-Raum ist 51 Jahre alt und war als junger Mann Leistungs-
sportler in Polen.
An dem Lauf über 21 Kilometer hatten 375 Frauen und Männer aller Altersklassen teilgenommen. Über zehn Kilometer
waren nochmals 210 am Start. Nach 35:14 Minuten war Andreas Schlüter, ein 27 Jahre alter Harburger, der für die LG
Kehdingen startet, als Sieger im Ziel. Die Siegerin bei den Frauen, Brigitte Röder, startet zwar für Blau-Gelb Marburg, doch
die Professorin für Neuropsychologie an der Hamburger Universität, ist längst Stammgast beim Süderelbe-Halbmarathon,
siegte diesmal in 41:07 Minuten über zehn Kilometer. ==>
Ergebnisse  

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 1. November 2005
Maßarbeit auf 42,2 Kilometern
Zeitensprung-Marathon: Markus Ast sechs Sekunden vor dem Zweitplatzierten im Ziel
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Beim zweiten Vegesacker Zeitensprung-Marathon in der Nacht zum Sonntag während der Uhrenumstell-
ung von Sommer- auf Winterzeit lieferten sich der Nordbremer Markus Ast und der Schwede Niklas Grip ein packendes
Duell um den Sieg.Während Markus Ast von der LG Bremen-Nord auf ein Warmlaufen verzichtet hatte und stattdessen
gemütlich lostrabte, machte der Schwede von der IUB in Grohn gleich vom Startpfiff um ein Uhr an mächtig Tempo. In der
fünften der zwei Kilometer langen Runden an der Vegesacker Weserpromenade hatte er seinen Vorsprung auf maximale
5:32 Minuten ausgebaut. Markus Ast rollte dagegen das Feld von hinten auf, war nach 13 Kilometern Zweiter und ver-
kürzte dann auch kontinuierlich seinen Rückstand auf Niklas Grip.
In der vorletzten Runde hatte der LG NordLäufer endlich zum Führenden aufgeschlossen, der entscheidende Vorstoß ge-
lang ihm dann allerdings erst auf den letzten 50 Metern. Der Schwede konnte dem Antritt von Markus Ast nicht mehr
folgen und musste sich nach seiner Führung vom Start weg um für ihn bittere sechs Sekunden geschlagen geben. Ast trat
mit seiner Maßarbeit die Nachfolge von Vereinskollege Frank Themsen an, der auf einen Start verzichtete. An die Sieger-
zeit von 1:47:57 Stunden (ohne Zeitumstellung 2:47:57) aus dem vergangenen Jahr kam Markus Ast allerdings nicht heran.
Für ihn stoppten die Uhren um 3:20:57 Uhr MEZ.
Hinter Niklas Grip (3:21:03) holte sich LGN-Triathlet Thomas Eberhardt (3:35:24) nach ebenfalls starkem Finish Rang drei
vor dem Lilienthaler Carsten Mattejiet (3:38:25).Bei den Frauen lief Maria Rolfes aus Lohne in 4:25:21 Stunden einen sou-
veränen Erfolg nach Hause. Erfolgreich überstanden auch der Blumenthaler Jörg Peters-Steinkühl (4:37:32) und Winfried
Böttjer (LGN/4:45:20) die nächtlichen 21 Runden auf der Weserpromenade. Ebenfalls die 42,2 Kilometer vollendete Hel-
mut Rosieka, der trotz zwischenzeitlicher Organisationstätigkeiten auf 4:10:12 Stunden kam und dazu auch eigene Erfahrung
mit der Strecke machte: "Die Wetterbedingungen waren traumhaft, aber das Kopfsteinpflasterstück um den Schlepper an
der Wendemarke ist mit zunehmender Laufzeit ziemlich schwer." Neben einer eventuellen Änderung der Streckenführung
plant Helmut Rosieka vom veranstaltenden Lauftreff Schönebeck für die dritte Auflage im kommenden Jahr einen größeren
Organisationsvorlauf und frühzeitigere Werbung, damit sich mehr als die diesmal 25 Teilnehmer zum Nacht-Marathon ein-
finden. ==>
Ergebnisse  

Presseinformation vom 7. November 2005 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Ingo Schröter siegt beim 30. Alfstedter Herbstlauf
Teilnahmerekord bei der Traditionsveranstaltung
Eine Rekordbeteiligung verzeichnete der ausrichtende TuS Alfstedt bei der 30.Auflage des traditionellen Herbstlaufes. Bei
strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen gingen 213 Teilnehmer aus 33 Vereinen an den Start auf den Strecken
zwischen 800m  und 10 500m. Das bisher beste Meldeergebnis aus dem Vorjahr ist um mehr als 50 Starter verbessert
worden. Möglicherweise waren die spätsommerlichen Temperaturen für viele Läufer ein Anreiz für eine Teilnahme in Alf-
stedt.
Mit 56 Teilnehmern war der Hauptlauf über 10 500m besonders stark besetzt. Ingo Schröter (M35) vom PSV Buxtehude
gewann in 37:55min vor seinem Vereinskollegen Thomas Thiel (38:08) und Olaf Erich (M30/TSV Gnarrenburg), der nach
38:59min ins Ziel kam. Reinhard Roloff vom MTV Lüdingworth (M50/39:16) und Adam Sykora (M30/39:30) blieben
ebenfalls unter der Marke von 40 Minuten. Bei den Frauen setzte sich Claudia Jordan (W40) in 44:07min vor Ellen
Schröter (W35/PSV Buxtehude) in 45:19 und Sigrid Kölling (W35/TSV Bremervörde/48:56) durch.
Den Lauf über die “Kurzstrecke” von 4700m gewann bei den Männern Frank Nischler vom FC Bremerhaven (M40) in
16:48min vor Jan Speerstra (M40/LAV Zeven/17:42) und Kurt Engelmann (M40/TSV Sievern/17:48). Bei den Frauen
war Karin Putzig (W50/TSV Otterndorf) in 20:20min die schnellste Läuferin vor ihrer Vereinskollegin Marita Schröder
(W30/21:42) und der A-Jugendlichen Anne Kathrin Kahrs vom ausrichtenden TuS Alfstedt (21:47).
Bei den jüngsten Läufern Schüler D gingen 31 “Sprinter”  auf die 800m lange Strecke. Said Gilani vom TSV Wehdel (M9)
siegte in 3:28min vor Jan Fricke (LAV Zeven/3:36) und Janosch Bieck (TuS Alfstedt/3:46). Die Mädchen der gleichen
Altersklasse waren in der Spitze sogar noch etwas schneller. Mareike Wehe (LAV Zeven/W9) gewann im Feld der 23
Teilnehmerinnen in 3:25min vor Alicia Schmeders (TSV Wehdel/W9/3:27) und Miriam Kackmann (Tura Hecht-
hausen/W7/3:34).
Im 1500m-Lauf der Schüler C gewann Philipp Trautmann (M11/Tura Hechthausen) in 5:21min vor Lars und Thilo von
Kamp (beide M11/TSV Bremervörde) die nach 5:28min  bzw. 5:41min ins Ziel kamen). Bei den B-Schülerinnen, die ge-
meinsam mit den Jungen über diese Strecke starteten, zeigte Tahnee Tietjen (W13/TSV Bremervörde) in 5:38min ihr Aus-
nahmetalent und gewann deutlich vor Yvonne Jungen (W13/TuS Alfstedt/Ebersdorf/6:30) und Doreen Brünjes (W12/LAV
Zeven/6:30). Den Lauf der Schülerinnen A über 1800m gewann Lisa Hogenkamp (W14/MTV Hesedorf) in 7:27min vor
ihrer Schwester Lena (7:32min) und Miriam Albers (TuS Alfstedt/8:22). ==>
Ergebnisse  

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 8. November 2005
Youngster-Trio an der Spitze
507 Sportler bei der Herbst-Härte: Teilnehmerrekord
Hitzacker (dm). “Das mit den Treppen, das hat mir niemand vorher gesagt”, rief eine erschöpfte Läuferin, nachdem sie
sich am Sonntag bei der Hitzacker-Herbst-Härte mit schmerzenden Oberschenkeln den Weinberg hinauf gequält hatte. Die
in Serpentinen angelegte Treppenpassage ist bei dem beliebten 10-Kilometer-Gelände-Lauf vom Kniepenberg bei Drethem
bis zum Verdo in Hitzacker das Abschlussschmankerl der insgesamt 12 Anstiege, die sich zu über 200 Höhenmetern
addieren. Abschreckende Wirkung hat der einem Berglauf ähnelnde Kurs durch die Elbhöhen aber nicht, schon gar nicht
auf weniger gut trainierte Gelegenheitsläufer, Jogger und Sportler anderer Disziplinen. Das zeigt nicht zuletzt der neue Teil-
nehmerrekord, über den sich die Organisatoren von der TSV Hitzacker um die Familie Burmester freuten. Insgesamt 507
Sportlerinnen und Sportler aller Leistungs- und Altersklassen, darunter über 40 Nordic Walker, absolvierten am Sonntag-
vormittag die anstrengenden und schönen 10 Kilometer durch herbstlich gefärbte Laubwälder, über 50 mehr als im Vorjahr.
  Den Sieg machten diesmal die jungen Läufer unter sich aus. Holger Fritze vom Post-SV Uelzen, der als Schüler und
Jugendlicher für die SV Lemgow-Dangenstorf einige Kreisrekorde gelaufen war, spurtete gleich nach dem Start mit Dennis
Lauterschlag an die Spitze des Feldes. Nach gut vier Kilometern drückte der 20-jährige Lauterschlag aufs Tempo und ließ
seinen gleichaltrigen Konkurrenten hinter sich. Zwei Kilometer vor dem Ziel wurde Fritze dann von seinem Vereinskame-
raden Torsten Heitmann eingeholt, der sich auf den Weinbergtreppen absetzte. Die Ziellinie vor dem Verdo überquerte
Lauterschlag nach 38:17 Min. klar vor Heitmann (38:56 Min.) und Fritze (39:14 Min.). Den im Vorjahr aufgestellten
Streckenrekord verpasste der Sieger aber um fast zwei Minuten.
Bei den Frauen setzte Kerstin Wiethake vom Post-SV Uelzen ihre beeindruckende Siegesserie mit dem 13. Erfolg bei der
14. Herbst-Härte fort. Nur im Vorjahr hatte sie sich Rabea Al-Sayyed geschlagen geben müssen. Wiethake feierte in 46:09
Min. den erwarteten Start-Ziel-Sieg vor Monika Winkler (48:00 Min.) vom MTV Bad Bevensen und Britta Schulz (VfL
Suderburg), die nach 50:58 Min. den Zielkanal erreichte.
Die besten Langstreckler aus Lüchow-Dannenberg, die fast komplett am Start waren, hatten mit dem Ausgang des Rennens
an der Spitze nichts zu tun. Schnellster aus dem Kreisgebiet war der frühere Klasse-Mittelstreckler Julian Tornow von der
TSV Hitzacker, der mit roter Zwergenmütze auf dem Kopf nach guten 41:39 Min. als Elfter das Ziel erreichte. Hinter ihm
zeigten Michael Klimanski aus Wustrow als 13. in 42:28 Min. und Jens Göde aus Küsten als 21. in 43:21 Min., dass sie im
Herbst gut trainiert haben. Sven Freudenthal vom FC Lüchow in 43:31 Min. und Moritz Tornow von der TSV Hitzacker in
43:33 Min. lagen auch noch vor Jörg Reckewell (MTV Dannenberg), der 44:05 Min. lief.
Beste Lüchow-Dannenbergerin war Silvia Behn vom SC Lüchow auf dem 14. Platz. Sie war nach 55:33 Min. klar schneller
als Sina Mayhack (IGAS), die nach 57:09 Min. bei der weiblichen Jugend B siegte, und der jungen Lydia Frenzel (Sporting
Lüchow). Die schnellste B-Schülerin lief nach vorsichtigem Beginn in 58:39 Min. auch noch unter einer Stunde.
Beim Nachwuchs und bei den Senioren gab es mehrere Klassensiege für die hiesigen Sportlerinnen und Sportler. Rudolf
Thiele (Sporting) dominierte mit 46:01 Min. in der M55, während sein Vereinskollege Thomas Gercke mit 49:49 Min. in
der M60 gewann. Bei den Seniorinnen überraschte Evi Neserke aus Sallahn in der W50 als Erste in 60:11 Min.
Mit vielen Minuten Vorsprung siegten zwei Nachwuchsläufer von Sporting Lüchow. Lennard Frank war in 51:29 Minuten
schnellster B-Schüler, während Tom Frenzel mit 51:31 Min. bei den C-Schülern auf dem ersten Platz landete. Etwas lang-
samer als vor einem Jahr lief Ole Marggraf (SV Zernien), seine guten 45:52 Min. reichten dennoch zum Sieg bei der männ-
lichen Jugend B. Bei den Jüngsten, den D-Schülern, trug sich James-Lee Carmienke mit 64:43 Min. in die Siegerliste ein.
Bei den gleichaltrigen Mädchen gewann Jordis Herrmann in 74:54 Min. ==>
Ergebnisse   

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 10. November 2005
100. Ellernbruchlauf ein Ladies-Day
Dreifacher Triumph der Frauen des LC Hansa Stuhr
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Schöner kann ein Jubiläum kaum gefeiert werden! Zur 100. Auflage des Ellernbruch-Waldlaufes waren bei strahl-
endem Sonnenschein knapp 300 Aktive erschienen. Ausgezeichnete Leistungen zeigten die Sieger auf der Mittel- und Lang-
strecke. Über 4000 Meter setzten sich Gerrit Meyer (MTV Barnstorf) und Nicole Krinke (LG Nienburg) durch. Bei den
Frauen gelang den Läuferinnen des LC Hansa Stuhr mit Angelika Schröder an der Spitze ein dreifacher Triumph. Am Ende
wurde im Ellernbruch tatsächlich die Schokolade knapp. Die gab es anlässlich des Jubiläums im Ziel für alle Teilnehmer. Bei
einem überraschend großen Feld von 140 Langstrecklern im Hauptlauf über 8200 Meter drohte schließlich ein unerwarteter
Engpass.
Ausgerechnet bei der 100. Veranstaltung musste für den Hauptlauf eine Streckenänderung vorgenommen werden. Wegen
des Abrisses der maroden Holzbrücke wurden die Läufer über den Gehweg geführt, wodurch der Kurs vielleicht etwas
länger, aber insgesamt auch noch einfacher zu bewältigen war. Joaquim Pedro legte vom Start weg ein rasantes Tempo vor
und vergrößerte seinen Vorsprung Runde um Runde auf über zweieinhalb Minuten. Aus der Verfolgergruppe bewies
Doppelstarter Gerrit Lubitz (SG Roadrunners Buntentor) als Zweiter die beste Kondition. Auf Platz vier und sechs hinter-
ließen die Stuhrer Jan Simon Neubauer (29:38) und Frank Krüger (30:03) als beste Kreisvertreter einen starken Eindruck.
Auf einen beachtlichen zehnten Platz lief Triathlet Peter Sokoll (SC Weyhe). Noch erfolgreicher als die Stuhrer Männer
waren die Frauen. Mit Angelika Schröder, Dörte Drücker und Andrea Schmökel gelang ein dreifacher Erfolg.
Auf der Mittelstrecke zeigte Gerrit Meyer seinem 20 Jahre älteren Namensvetter Gerrit Lubitz in der Schlussphase resolut
die Hacken. Den Sieg hatte der 19-jährigen Barnstorfer nicht unbedingt erwartet: "Ich bereite mich derzeit auf das Abitur
vor und trainiere längst nicht mehr so umfangreich und leistungsorientiert wie es in der Vergangenheit noch der Fall war."
Bei den Frauen wurde Maren Kuhlmann (LC Hansa Stuhr) mit nur fünf Sekunden Rückstand auf die Nienburgerin Nicole
Krinke zufriedene Zweite.
Schnelle Zeiten gab es im gemeinsamen Lauf der männlichen Jugend B und der A-Schüler über 3000 Meter. Den Diep-
holzer Brüdern Sebastian und Dominik Franke gelang ein zweifacher Sieg bei den A-Schülern und damit zugleich ein ge-
lungener letzter Formtest. "Sebastian und Dominik wollen sich auch in diesem Jahr unbedingt für den DLV-Talent-Cross,
der im Rahmen der deutschen Crossmeisterschaften in Darmstadt ausgetragen wird, qualifizieren. Ich denke, sie sind für
den Quali-Wettkampf in Lingen gut in Form", erklärte Trainer Günter Schmidt. Das Rennen der D-Schülerinnen begleiteten
mit Heike Erdmann, Detlef Kehlenbeck und Jörg Stöver drei Läufer, die auch am 1. November 1970 beim allerersten
Waldlauf im Ellernbruch an der Startlinie gestanden hatten. Die mittlerweile der Seniorenklasse angehörenden Weyher
machten dabei durchaus eine gute Figur, ohne allerdings gegen die flinke neunjährige Stuhrerin Alicia Wübbeler eine Chance
auf den Gesamtsieg zu haben. ==>
Ergebnisse  

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 10. November 2005
"Fuchsie": In 35 Jahren nur einmal nicht Regie geführt
Ellernbruch-Waldlauf untrennbar mit Hans-Heinrich Reineke verbunden / Eisregen und Orkan getrotzt
Diesen Bericht finden Sie hier   

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 15. November 2005
TSV Kirchdorf dominiert eigenen Deisterparklauf
9. Auflage beinahe eine Vereinsmeisterschaft / Anspruchsvolle Strecke auf dem Haldengelände
Kirchdorf
(red). Beim TSV Kirchdorf fand am Sonntag bereits zum neunten Mal der "Deisterparklauf" statt. Dabei über-
trafen vor allem die Schülerläufe mit rund 70 Teilnehmern und Teilnehmerinnen alle Erwartungen. Darüber hinaus fanden
noch spannende Läufe über die anspruchsvolle kleine Haldenrunde, die einem englischen Crosslauf mit langen Wiesen-
geraden und fiesen Anstiegen entsprachen, statt. Das typische englische Regenwetter traf pünktlich zum Langstreckenlauf
über 9600 Meter ein. Die Beteiligung von Vereinen aus der Region ließ allerdings eher zu Wünschen übrig, so dass die
Konkurrenzen letztlich Vereinsmeisterschaften des TSV Kirchdorf glichen. Deswegen fragten sich die Verantwortlichen des
TSV am Rande der Veranstaltung, ob die Strecke eventuell zu schwierig sei.
So feierten die Läufer und Läuferinnen der TSV K-Nachwuchstrainer Silke Pingpank, Jörg Gondermann und Rene Beck
zahlreiche Erfolge. Bei den Schülerläufen gingen zehn Siege an den TSV Kirchdorf, zwei Siege jeweils an den SC Melle,
den TV Ehlershausen und den TSV Warzen und ein Sieg jeweils an den TV Jahn Welsede und den TVE Sehnde. Vom
TSV K waren erfolgreich Maximilian Pingpank (Bambinilauf über 800 Meter, Schüler 06 und jünger), Victoria Pingpank
(Bambini 800 Meter, Schülerinnen 06), Saskia Pingpank (Bambini 800 Meter Schülerinnen 07), Andreas Lühr (Schüler C,
10 über 1200 Meter), Sven Gehrke (Schüler C 11 über 1200 Meter), Isabell Kannegießer (Schülerinnen D 08 über 1200
Meter), Svenja Pingpank (Schülerinnen D 09 über 1200 Meter), Laura Huschenhöfer (Schülerinnen C 10 über 1200
Meter), Jule Reiche (Schülerinnen C 11 über 1200 Meter), Felix Bromann (Schüler A 15 über 1600 Meter).
Die Siegeüber die Mittelstrecke von 3000 Metern gingen an Rainer Laudenberg (Dets Race Team) in 11:32 Minuten und
Kathy Spieß (TV Jahn Welsede) in 15:15 Minuten, die eine Stunde später auch den Bergsprint über 1000 Meter in 4:02
gewann. Kilian Theil (TSV Kirchdorf) gewann das Männerrennen in 2:52 Minuten.
Auf der Langstrecke von 9600 Meter konnte Hannes Bergmann (TSV Kirchdorf) mitüber einer Minute Vorsprung den
Lauf in 35:52 Minuten vor Yarim Benne (TSV Barsinghausen/37:31 Minuten) gewinnen. Bei den Frauen siegte Simone
Hamann (Ski Club Springe) in 46:41 Minuten. ==>
Ergebnisse   

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 15. November 2005
Drei für das DLV-Finale
Lingen. Traditionell begann in Lingen die Crosslaufsaison im Emsland, diesmal ergänzt durch den NLV-Landesausscheid
für den DLV-Talentcross
der Schüler A. Der Einladung des VfL Lingen waren bei idealen äußeren Bedingungen weit über
300 Läufer und Läuferinnen gefolgt, die auch zum Teil weite Anreisen nicht gescheut hatten, so dass die Emsländer gleich
richtig gefordert wurden.
Den gut besetzten Langstreckenlauf über 9300 m gewann wie im Vorjahr der Niederländer Edward de Ruiter (Groningen)
vor seinem Teamkollegen John Fokkink. Der Lingener Lokalmatador Georg Theismann folgte als Dritter. Bei den Läufer-
innen ließ sich Andrea Ricke vom SV Lengerich/Handrup den Sieg vor Claudia Lübbers (LAV) und Silvia Sissoko (Lauf-
freunde EL) nicht nehmen.
Im Mittelstreckenlauf (2900 m) setzten sich die Jugendlichen Sören Buss und Christina Horstmann von der LG Papenburg/
Aschendorf recht klar durch. Wie immer fanden die 1100-m-Läufe der Schüler/innen C und D (Jg. 94-97) eine riesige Re-
sonanz. Gegen den guten Nachwuchs aus den emsländischen und angrenzenden Vereinen konnten sich die vielen Vertreter
aus den Lingener Schulen gut behaupten.
Der Talentcross-Landesausscheid der Schüler/innen A (14/15 Jahre) über 2990 m beendete diesen sehr gut besuchten
und organisierten Saisonauftakt. Die beiden emsländischen Topfavoriten Maren Kock und Mareen Stroeve von der LG
Emstal-Dörpen schauten zur Enttäuschung des Landestrainers Jörg Voigt nur zu. Nach einer strapaziösen Saison gönnten
sie sich eine wohlverdiente Pause, hatten gerade erst das Training wieder aufgenommen und werden folglich auch beim
DLV-Talentcross-Finale in Darmstadt nicht starten. Dort ist das Emsland durch drei Läuferinnen im NLV-Team vertreten:
Katharina Robbers, die Landesmeisterin über 2000 m siegte in der Klasse W 14 vor der Landesmeisterin im 800-m-Lauf
Cornelia Hensen (LG Papenburg/Aschendorf) und Maximiliane von Stumberg (LAV Meppen), die in der Klasse W15 als
Vierte ins Ziel kam. ==>
Ergebnisse Herbstcross / Nominierte NLV-Athleten für den DLV-Talentcross (PDF) / Alle Teil-
nehmer-/innen DLV-Talentcross


DIEPHOLZER KREISBLATT vom 15. November 2005
Stuhrer Doppelsieg: Schmökel vor Schröder
Spannender Zweikampf beim Hansa-Cross / Scheele souverän
Fahrenhorst
(el). Mit einem Doppelsieg durch Andrea Schmökel und Angelika Schröder fand der 8. Hansa-Crosslauf für
den ausrichtenden LC Hansa Stuhr einen gelungenen Abschluss. Die beiden Stuhrerinnen hatten sich über 8400 Meter einen
spannenden Zweikampf geliefert, den schließlich Andrea Schmökel in 35:28 Minuten mit sieben Sekunden Vorsprung für
sich entschied. Bei den Männern siegte der für Tri Sport Schwerin startende Bremer Tobias Scheele in 31:11 Minuten.
Trotz einer parallelen Crossveranstaltung in Bremen gingen beim 8. Hansa-Cross 160 Teilnehmer an den Start und sorgten
damit für eine ansprechende Beteiligung. Dabei lag auch diesmal mit 70 Startern das Hauptinteresse auf der Langstrecke. In
Abwesenheit von Jan Oude-Aost und Horst Wittmershaus als schnellste Läufer des Vorjahres sicherte sich der Bremer
Tobias Scheele ungefährdet den Gesamtsieg. Auf Platz vier landete Peter Sokoll, wobei dem Weyher auf den letzten der
sechs Runden die Beine schwer wurden. "Kein Wunder, ich war gestern über 100 Kilometer mit dem Mountainbike unter-
wegs", erklärte Sokoll. Für den Triathleten lohnte sich die Anstrengung: Mit sieben Punkten übernahm Sokoll vor dem ab-
schließenden Silvesterlauf die Führung in der Serienwertung um den Suzuki-Hinrichsen-Pokal. Hinter dem Weyher setzte
sich der Stuhrer Werner Wührmann als M 50-Sieger in 32:50 Minuten knapp gegen den lange vor ihm laufenden Vilser
Johann Masemann durch.
Einen ebenso spannenden Zweikampf lieferten sich Andrea Schmökel und Angelika Schröder. Nach halber Distanz löste
Schmökel ihre Vereinskameradin an der Spitze ab. Am letzten langen Anstieg griff Schröder zwar noch mal an, aber
Schmökel behauptete ihren knappen Vorsprung. Das läuferische Duell der beiden Stuhrerinnen wird spätestens Silvester
fortgesetzt. Schließlich liegen beide in der Serienwertung derzeit punktgleich in Führung. Dritte bei den Frauen wurde Inge
Goncz, die im kommenden Jahr ebenfalls für den LC Hansa Stuhr starten wird.
Auf der Mittelstrecke über 3600 Meter sorgte die Cuxhavenerin Imke Schmidt für das herausragende Ergebnis. Die 20-
Jährige, angereist mit einer 1500-Meter-Bestzeit von 4:30 Minuten, ließ die komplette, allerdings nicht sonderlich stark be-
setzte Männerkonkurrenz hinter sich und siegte in 14:34 Minuten. Die Stuhrerin Maren Kuhlmann musste sich stark erkältet
mit Platz drei begnügen, dicht gefolgt von B-Jugendsiegerin Heidi-Anne Schwartz (TV Bruchhausen-Vilsen), die in 16:20
Minuten ein sehr gutes Rennen lief.
Schneller als die "Jungs" war in den Nachwuchsrennen auch die Weyherin Henrike Prokopp. Die Elfjährige erkämpfte sich
den Gesamtsieg im gemeinsamen Rennen der C-Schülerinnen und -Schüler. Bei den B-Schülerinnen überraschte die Stuhr-
erin Kristin Lehmkuhl, die der favorisierten Bremerin Sarischa Bieser bis ins Ziel dicht auf den Fersen blieb. Im Rennen der
A-Schüler und der B-Jugend verlor M 15-Sieger Tobias Kortas nach einem Sturz die Gesamtführung. Familienintern
wurden die ersten Plätze bei den D-Schüler/innen ausgemacht: Alicia Wübbeler gewann bei den Schülerinnen, ihre Drill-
ingsbrüder Niklas und Lennart sowie Cousin Fynn Hehr lagen bei den Schülern vorn. ==>
Ergebnisse   

EMDER ZEITUNG vom 16. November 2005
Crosslauf: Start auf dem Emder Wall
Bei guten Bedingungen fand der 8. Emder Walllauf des SV Emden-Harsweg statt
172 Aktive aller Altersklassen starteten in den verschiedenen Konkurrenzen auf dem Emder Wall, wo ein Rundkurs von ca.
1250 m Länge zwischen Auricher Straße und dem Schützenhof zu bewältigen war. Die Schülerläufe bis einschließlich der
Schülerinnen B (12/13 Jahre) mussten den Kurs einmal durchlaufen; die Schüler B bis zur Altersklasse der Jugend B liefen
zwei Runden. Der Hauptlauf fand über 5 Runden (ca. 6250 m) statt.
Sieger im Hauptlauf wurde Peter Steinke (TV Norden) knapp vor Jan Menz (Emder LG). Siegerin der Frauen wurde Sonja
Hoogestraat (ELG). Beide Sieger erhielten erstmals eine Geldprämie vom Veranstalter. Aber auch bei den Schülerläufen,
vor allem beim Anfänger-Schnupperlauf, gab es spannende Rennen mit knappen Zieleinläufen. ==>
Ergebnisse (PDF)  

WESER KURIER vom 17. November 2005
Lüning und Kunert siegen am Bultensee
150 Läufer beim Cross-Saisonstart
Bremen (gol). War schon die neunte Auflage des Run & Bike mit 65 Zieleinläufern am Sonnabendmittag am Bultensee ein
Erfolg für den veranstaltenden TSV Osterholz-Tenever, so sah der 18. Bultensee-Cross am Folgetag mit knapp 150 Teil-
nehmern ebenfalls ein gutes Läuferfeld.
Den traditionellen Auftakt der Bremer Crosslauf-Saison gewann auf der Langstrecke über 9600 Meter Sebastian Lüning
von der LG Bremen-Nord nach 32:56 Minuten, während sich bei den Frauen Uschi Kunert (LT Höpkens Ruh, 43:56) in
die Siegerliste eintrug. Die Mittelstrecke über 4800 Meter entschied Oliver Böhnke aus Stade in 16:02 Minuten für sich vor
dem A-Jugendlichen Arne Ulbrich (16:18) aus Bremen-Nord. Auch bei den Frauen reihte sich hinter Isolde Mörk (VSK
Osterholz-Scharmbeck, 20:13) mit Katharina Haase vom Veranstalter (21:21) eine Jugendliche ein.
Überhaupt Katharina Haase: Die Lokalmatadorin war schon am Vortag über 4800 Meter Laufen und 15 Kilometer Rad-
fahren erst im Schlussspurt nach 56:57 Minuten an Sigrid Kuchinke (LC Hansa Stuhr) um letztlich eine Sekunde gescheitert.
Beim Hauptrennen des Run & Bike war bei den Männern Vladimir Riha (Team swb) in 42:00 Minuten vor dem Bremer
Michael Hufnagel (42:54) erfolgreich. ==>
Ergebnisse   

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 18. November 2005
Neulinge: Weddel und Cremlingen
Sieger der Serie "Braunschweig läuft" geehrt -- PSV-Duathlon im Jahr 2006 nicht mehr dabei
Von Stefani Franzke
Eine lange Saison war es – und nun gab es für die besten der insgesamt 256 Teilnehmer der Serie "Braunschweig läuft" die
verdienten Auszeichnungen. Zur Abschlussveranstaltung hatte das Organisationsteam in die "Brücke" geladen. Das war nicht
nur die Gelegenheit, um einmal entspannt und ohne Wettkampfstress zu plaudern, sondern auch ein willkommenen Anlass,
auf "Braunschweig läuft 2006" zu blicken.
Zunächst allerdings standen die Sieger im Mittelpunkt. Alle sechs Veranstaltungen für die Männer hatte Felix Welzel vom
Triathlon Team Braunschweig absolviert. Ganz knapp hatte sich der Braunschweiger beim letzten Wettkampf, dem Süd-
seelauf, den Gesamtsieg vor Ralf Lorenz geholt. Frauen-Gesamtsiegerin Birgit Bröger hatte sich entschuldigen lassen, sie ist
krank. Ganz souverän hatte die LG-Athletin die Frauen-Konkurrenz mit der maximalen Punktzahl gewonnen.
Zwei neue Läufe wird es im nächsten Jahr in der Serie geben: den Weddeler und den Cremlinger Volkslauf. Nicht mehr zum
Programm gehört hingegen der PSV-Duathlon.
Die Termine für “Braunschweig läuft” 2006:
Neujahrslauf (8. Januar), Weddeler Volkslauf (30. April), Cremlinger Volkslauf (13. Mai), Nachtlauf (16. Juni), Frauenlauf
(8. Juli), Halbmarathon (20. August), Schapener Volkslauf (10. September) und der Südseelauf (1. Oktober).
Ein Hinweis noch für alle, die sich über das Internet bei
www.braunschweig-laeuft.de für die Serie 2006 anmelden möchten:
In den nächsten zwei Wochen wird der Internet-Auftritt aktualisiert, so lange sind Anmeldungen nur in Toms Laufshop
möglich.
Endstand “Braunschweig läuft” 2005:
Männer:
1. Felix Welzel 4920 Punkte / 2. Ralf Lorenz 4910 Punkte / 3. Peter Krause 4850 Punkte / 4. Wolf-Peter
Krause 4740 Punkte / 5. Niklas Schönebeck 4735 Punkte / 6. Olaf Eckert 4680 Punkte / 7. Wolfgang Simon 4640
Punkte / 8. Gunnar Scherf 4565 Punkte / 9. Frank Lehmann 4555 Punkte / 10. Johannes Hellmich 4465 Punkte
Frauen: 1. Birgit Bröger 6000 Punkte / 2. Marina Frey 5930 Punkte / 3. Martina Mischnik 5920 Punkte / 4. Bianca
Weide-Jentsch 5800 Punkte / 5. Iris Brümmer 5780 Punkte / 6. Claudia Brümmer 5730 Punkte / 7. Michaela Erhard
5680 Punkte / 8. Martina Ringel 5555 Punkte / 9. Antje Yousofi 5340 Punkte / 10. Iris Thelen 5320 Punkte

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 22. November 2005
Schenker triumphiert auf der Langstrecke
Göttingen. Mit dem Start der 44. Göttinger Cross-Serie wurde am Wochenende in Göttingen die Wintersaison eröffnet.
Für den ersten Wertungslauf am Uni-Sportinstitut hatten mehr als 140 Teilnehmer aus Niedersachsen und Nordhessen ge-
meldet. Während für die meisten Starter der Wettkampf den Einstieg in die Cross-Saison bedeutet, war für die Spitzen-
läufer bereits der letzte große Formtest vor den Deutschen Meisterschaften angesagt.
Bestens gerüstet für die Cross-Titelkämpfe, die am Samstag in Darmstadt ausgetragen werden, zeigte sich Mittelstrecken-
sieger Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden). Lediglich der amtierende schleswig-holsteinische Langstrecken-Meister
Jannis Kellermann (LG Wedel-Pinneberg) konnte dem hohen Tempo folgen, musste sich aber nach 4,6 Km in 15:58 Min.
und sechs Sekunden Rückstand geschlagen geben. Deutlicher fiel der Sieg bei den Frauen aus, wo Maureen Raabe von der
ausrichtenden LG Göttingen (LGG) in 19:22 sich bereits in Meisterschaftsform präsentierte.
Fest in Göttinger Hand war die Entscheidung auf der Langstrecke. Frerk Schenker (33:29) und Sebastian Hanelt (33:57)
machten einen Doppelsieg der LGG perfekt. Bei den Frauen gewann nach 9,2 Km Tara Basilewitsch (43:09) klar vor
Sigrid Keyadana (TuSpo Weende). Einen überlegenen Sieger gab es auch im Schülerrennen. Hier stürmte das Göttinger
Nachwuchstalent Paul-Lennart Kruse über 1800m zu einem Start-Ziel-Erfolg. Spannender verlief das Rennen der Schüler-
innen. In einem hessisch/niedersächsischen Zweikampf setzte sich Jasmin Zumwinkel (SSC Bad Sooden-Allendorf) vor
Lara Altmann (LGG) durch.
(zfs) ==> Ergebnisse 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 24. November 2005
Waldkater-Cross im Zeichen der Favoriten
An Joaquim Pedro und Angelika Schröder kommt die Konkurrenz einmal mehr nicht vorbei
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Die Vorentscheidung um den Seriensieg beim Syke-Weyher Cross-Fünfer scheint bereits gefallen zu sein. Beim
61. Waldkater-Crosslauf in Melchiorshausen setzten sich auf Mittel- und Langstrecke erneut die bereits beim Ellernbruch-
Waldlauf siegreichen Akteure durch. Joaquim Pedro (LG Bremen-Nord) und Angelika Schröder (LC Hansa Stuhr) führten
das Feld der Langstreckler an. Auf der Mittelstrecke liefen wiederum der A-Jugendliche Gerrit Meyer (MTV Barnstorf)
sowie Nicole Krinke (LG Nienburg) die schnellsten Zeiten. Insgesamt waren 320 Aktive am Start.
Einmal mehr war keiner der 150 Langstreckler auch nur annähernd in der Lage, mit Joaquim Pedro Schritt zu halten. Der
Portugiese rannte die 8400 Meter in ausgezeichneten 30:22 Minuten und befand sich dabei auf den sechs zu absolvierenden
Runden frühzeitig auf der Überholspur. Vereinskamerad Markus Ast (31:15) folgte auf Platz zwei mit fast einer Minute
Rückstand. Dahinter stürmten Michael Willner (Roadrunners Buntentor) und Florian Sayer (Findorff) in 32:11 Minuten zeit-
gleich ins Ziel. Als bester Kreisvertreter lief der Stuhrer Frank Krüger auf Platz fünf in 32:22 auch diesmal ein tadelloses
Rennen. Dennoch dürfte das Team des LC Hansa Stuhr durch das Fehlen ihrer stärksten Läufer in der Mannschaftswertung
aussichtslos hinter LG Bremen-Nord und SG Roadrunners Buntentor) zurückgefallen sein.
Spannend gestalteten die drei führenden Läuferinnen die Entscheidung bei den Frauen. Bis zur halben Distanz war Dörte
Drücker (LC Hansa Stuhr) der lange Zeit führenden Nicole Krinke (LG Nienburg) sowie Vereinskameradin Angelika
Schröder dicht auf den Fersen. Dabei hatte die Stuhrerin erst am Vortag in Hamburg ein anstrengendes Crossrennen be-
stritten. In der Schlussrunde ergriff schließlich Angelika Schröder die Initiative und brachte in 36:53 Minuten einen Vor-
sprung von fünf Sekunden auf die zuvor bereits auf der Mittelstrecke erfolgreichen Nicole Krinke ins Ziel.
Die schnellsten Zeiten auf der Mittelstrecke über 4200 Meter erzielten zwei Jugendliche. Gerrit Meyer (MTV Barnstorf,
14:52) und Thiemo Klein (LG Kreis Verden, 15:00) distanzierten nicht nur das erfreulich große Feld der A-Jugend, sondern
sie ließen auch die Männerkonkurrenz mit Markus Ast (15:05) an der Spitze hinter sich.
Den Gesamtsieg im Lauf der B-Jugend und A-Schüler über 2800 Meter sicherte der 15-jährige Stuhrer Tobias Kortas sich
in sehr guten 9:54 Minuten. Insgesamt waren der LC Hansa Stuhr sowie der TSV Barrien in den Schülerläufen mit fünf,
beziehungsweise vier Jahrgangsiegen am besten. ==>
Ergebnisse   

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 24. November 2005
"Halbe Kraft" reicht Pedro zum Sieg
Bremer gewinnt auch den Waldkater-Cross / Angelika Schröder bei Frauen vorn / Starker Gerrit Meyer
Weyhe (hr). Beim 61. Waldkater-Cross in Melchiorshausen feierten Angelika Schröder (LC Hansa Stuhr) und Joaquim
Pedro (LG Bremen-Nord) ihren zweiten Sieg in Folge beim Syke-Weyher Cross-Fünfer. Auf der Mittelstrecke dominierte
der Barnstorfer Gerrit Meyer ebenso wie Nicole Krinke (LG Nienburg), die 30 Minuten später erneut an den Start ging
und sich im Hauptlauf sechs Runden lang einen spannenden Kampf mit Angelika Schröder lieferte, sich im Finish aber
knapp geschlagen geben musste.
Bei nasskaltem Wetter sorgten rund 310 Teilnehmer für starke Felder in allen Klassen, wobei knapp die Hälfte auf der
Langstrecke an den Start ging. Nach seinem Superlauf 14 Tage zuvor im Ellernbruch, bei dem er die gesamte Konkurrenz
förmlich deklassierte, ließ es Pedro in den Melchiorshauser Fuhren etwas ruhiger angehen. Auf dem 1,4 Kilometer langen
hügeligen Rundkurs rund um die Schützenhalle, der sechsmal absolviert werden musste, reichten ihm 30:22 Minuten zu
einem unangefochtenen Sieg vor seinem Teamgefährten Markus Ast, für den 31:15 Minuten gestoppt wurden. Bester
Kreisvertreter war Frank Krüger (LC Hansa Stuhr) als Fünfter in 32:22 vor dem für den DSC Oldenburg startenden
Weyher Henrik Endl (32:52) und Peter Sokoll (SC Weyhe, 33:18). Vordere Platzierungen erreichten zudem der Asen-
dorfer Jürgen Bultmann als Zwölfter in 34:09 und der Brokser Johann Masemann als 14. in 34:33, die beide für die LG
Nienburg starten, sowie der Bassumer Detlef Meinert einen Rang dahinter in 34:43.
Dörte Drücker auf Platz drei
Bei den Frauen fehlte Andrea Schmökel aus dem siegreichen Ellernbruch-Trio des LC Hansa Stuhr, dafür bekamen es
Angelika Schröder und Dörte Drücker mit der jungen Nicole Krinke (LG Nienburg) zu tun, die sich zwischen die beiden
schieben konnte und ohne ihren Doppelstart möglicherweise Erste geworden wäre.
Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter lagen mit Gerrit Meyer und Thiemo Klein (LG Kreis Verden) gleich zwei A-
Jugendliche vor den besten Männern. Mit 14:52 Minuten unterbot Gerrit als Einziger die 15-Minuten-Marke und stellte
einmal mehr unter Beweis, dass auch in der Männerklasse mit ihm zu rechnen ist. Gesamtvierter und damit Zweiter bei den
Männern hinter Markus Ast wurde Henrik Endl in 15:27, der damit ebenso wie Ast einen Doppelstart absolvierte. Einen
starken Eindruck hinterließ auch Gerrits Trainer Bernhard Keller als Sieger der M 50 in 16:03. Für Uwe Franke (SG Diep-
holz), Zweiter in der M 40, wurden 16:39 gestoppt. Über Altersklassensiege konnten sich ebenso wie Keller noch Heribert
Kuchinke (SV Kirchweyhe, M 55, 18:05) und Waldemar Miske (FTSV Jahn Brinkum, M 60, 20:32) freuen.
Zu gefallen wusste auch die erst 16-jährige Heidi-Annemarie Schwartz (TV Bruchhausen/Vilsen.), die sich gegenüber dem
Ellernbruch-Waldlauf steigerte und im Lauf mit den Frauen nur Nicole Krinke und (17:42) und Wencke Schauer (TuS
Huchting, 18:13) passieren ließ, während für sie 18:35 gestoppt wurden.
==> Ergebnisse   

JEVERLAND BOTE (NWZ) vom 28. November 2005
“Tiefes Geläuf” fordert Aktive
Cross: Traditionelle Veranstaltung des HFC zum Advent -- Gute Leistungen
Von August Hobbie
Schortens. “Schweres Geläuf” fanden die Teilnehmer des traditionellen “Advents-Crosslaufes” des Heidmühler FC am
Freitzeitgelände “Am Huntsteert” vor. Regen- und Schneefälle hatten den Boden aufgeweicht. Doch die Aktiven nahmen es
mit Humor, sprachen von typischen Crossverhältnissen.
Sportlich in den Vordergrund schoben sich vier junge Mädchen beim Wettbewerb über 1050 Meter: Samantha Horn (Jahr-
gang 97) von der LG Wilhelmshaven setzte sich in der Zeit von nur 4:26 Minuten durch. Den zweiten Platz belegte Kira
Schmack (95) vom Heidmühler FC in 4:32 Minuten vor Sarah Strauß (95), Heidmühler FC in 4:36 Minuten und Vanessa
Ahlfs (97), ebenfalls Heidmühler FC, in 4:37 Minuten. Daniel Schwietert (Männerhauptklasse) von der LG Wilhelmshaven
siegte im Lauf über 9600 Meter vor Udo Egidus (Männer 50) vom TuS Zetel. Im Wettbewerb über 3600 Meter behauptet
sich Jürgen Reents (Männer 30) von der LG Wilhelmshaven. Bèla Hörig von der LG Wilhelmshaven siegte über 2100m.
Zufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich Steffen Klaudius, Sportwart der Leichtathleten des Heidmühler FC. Die an-
spruchsvolle Strecke habe hohe Anforderungen an die Teilnehmer gestellt. Doch alles sei sehr gut über die Bühne gegangen.
“Die Leistungen war sehr gut bei den äußeren Bedingungen.” Die Resonanz sei insbesondere bei den Schülern sehr gut ge-
wesen. Beim Hauptlauf dagegen seien mehr Aktive erwartet worden: “Das hat vielleicht auch an den Wetterverhältnissen
gelegen. Doch insgesamt gesehen sei alles glatt über die Bühne gegangen, freute sich Klaudius über die gelungene Cross-
Laufveranstaltung. ==>
Ergebnisse  

DIE HARKE (Nienburg) vom 30. November 2005
Sievers eine Nasenlänge vorn
Uchte (hhg). Zu einem wahren Fest als Abschluss der Kreis-Nienburger Volkslaufsaison wurde wie schon in den Vor-
jahren auch der 17. Uchter Adventslauf "Rund um den Herrschaftlichen". Das Organisationsteam des SC Uchte unter der
gewohnt routinierten Leitung von Klaus Batz lockte Gäste vor allem aus den Regionen Minden, Hannover, Bremen und
Diepholz an.
Die Bedingungen stimmten in jeder Hinsicht: Gut präparierte und markierte Strecken, kompetente Helfer an
allen wichtigen Stationen sowie eine fehlerlose und schnelle Datenerfassung und -auswertung dokumentierten die lange
Erfahrung des Veranstalters. Das vollständige Ergebnis der Veranstaltung war bereits vor 15 Uhr im Internet abrufbar.
*)
Die Siegerehrung in der Pausenhalle des Schulzentrums mit seinem üppigen Angebot an Kuchen, Speisen und Getränken
ließ keine Wünsche offen. Sogar die Sonne zeigte sich bei angenehm frischen Temperaturen hin und wieder während der
Wettbewerbe. Fast 400 mehr oder weniger gut trainierte Ausdauerspezialisten bezahlten ihr Startgeld, darunter über 200
im Hauptrennen über 10 000 Meter und eine stattliche Anzahl Nachwuchskräfte, die im 1000-m-Schülerrennen ihren
"langen Atem" unter Beweis stellten.
Im Hauptrennen über 10 000 flache Meter wiederholte Radprofi Holger Sievers vom RSC Nienburg seinen Vorjahressieg.
Mit dem Stadthäger Björn Papstein vom TuS Schwarz-Weiß Enzen hatte er seinen ärgsten Widersacher gleich mitgebracht.
Teamleiter Sievers und Papstein fahren gemeinsam für den Lamonta-Rennstall. Vom Start weg übernahmen beide die Führ-
ungsarbeit und kontrollierten das Feld von der Spitze aus. Da beide Kontrahenten auf einen Schlussspurt im klassischen
Sinne verzichteten, fiel die Entscheidung denkbar knapp aus: Nur um eine Nasenspitze lag der Nienburger vor dem Kreis-
Schaumburger und sicherte sich in 36:00 Minuten erneut den Gesamtsieg. Für Papstein wurde die gleiche Zeit gemessen,
auf Rang drei kam der 15-jährige A-Schüler Jan Niklas Sielemann von TuS Eintracht Minden in 36:04 min. Die Damen-
wertung im langen Rennen entschied Kathrin Hoffmann vom DSC Oldenburg überlegen in 42:56 min für sich. Mit deutlich-
em Abstand folgte auf Platz zwei in 46:30 min Simone Wildenhain vom LT Petershagen vor Silvia Kettel vom MTV Liebe-
nau, die mit ihren 46:52 min auf dem Bronzerang die Ehre der Kreis-Nienburger Läuferinnen rettete.
Zwei A-Schüler vom ATSV Espelkamp dominierten im 5000-m-Rennen und siegten überlegen: Jonathan Köster in 17:44
min vor Dominik Brüske in 17:50 min. Auf Platz drei landete mit Frank Bollig ein bisher unbekannter Nienburger Läufer,
der auch keinem Verein angehört. Der 35-Jährige bewältigte den Kurs in beachtlichen 18:11 min vor Andreas Osten vom
SSV Rodewald, der 18:32 min benötigte. Damensiegerin Sandra Weise vom ATSV Espelkamp zeigte sich ihren Gegner-
innen vom Start weg als deutlich überlegen. Sie siegte in hervorragenden 19:55 min. Überraschend landete Maren Ihle aus
Erichshagen in guten 23:03 min auf Platz zwei. Seit ihrer Schulzeit war die Schwester von Norman Ihle sportlich nicht mehr
in Erscheinung getreten - auf jeden Fall ein gelungenes Comeback. Maren Kettel vom MTV Liebenau schnappte sich nach
einem energischen Endspurt in 23:55 min Bronze.
Die erstmals auf 1000 m verkürzte Schülerstrecke war eine sichere Beute von Steffen Kettel vom MTV Liebenau, der be-
reits nach 3:46 min die Ziellinie überquerte. Der elfjährige Jörn Kühlcke vom ASC Nienburg überraschte als Zweiter in 4:13
min. Bastian Schreiber vom MTV Minden landete in 4:30 min auf Platz drei. Bei den Schülerinnen hatte mit Dorothea
Boensmann auch eine Athletin vom ATSV Espelkamp die Nase vorn: Mit ihren 3:53 min musste sie sich nur von Steffen
Kettel "geschlagen geben". Maren Kettel vom MTV Liebenau wurde hier mit 4:22 min Zweite vor Clara Steinkampf vom
VC Nienburg, die mit ihren schnellen 4:37 min als Achtjährige erneut auf ihr Talent aufmerksam machte.
*) Und wo findet man die Ergebnisse ?? -- Hat jemand einen Tipp, Webmaster ist auch nicht allwissend :-)
Nachtrag vom 2.12.: Die Ergebnisse gibt es unter
www.lauftreff-uchte.de (Danke an Hans-Hermann Göbbert für die Info)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 30. November 2005
Harter Kampf auf weichem Boden
Leichtathletik: 235 Starter trotz Regens beim 36. Adventslauf der LG Uplengen
Remels. Regen und Schnee hatten auch in Hollesand Spuren hinterlassen. So entwickelte sich der Adventslauf der LG Up-
lengen zu einem harten Kampf auf weichem Boden: Trotz des schlechten Wetters kamen 235 Athleten, und die wehrten sich
erfolgreich gegen Matsch und Pfützen. Trotz der widrigen Rahmenbedingungen wurden zum Teil gute Leistungen erreicht.
So kam die 17-jährige Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum über 2350 Meter dicht an die bisherige Bestmarke von
Andrea Frers heran. Dieser Rekord besteht seit nunmehr 15 Jahren. Nach 8:50,7 Minuten fehlten Barkhoff am Ende ganze
14 Sekunden.
Das größte Teilnehmerfeld notierten die Veranstalter erneut auf der Langstrecke über 9600 Meter. 65 Aktive hatten drei
schwere Runden zu absolvieren. Stefan Schwengels vom TuS Westerloy gewann mit deutlichem Vorsprung vor Ralf Taube
(Germania Leer) und Hanno Ludwigs von der LG Ostfriesland. Bei den Frauen verteidigte Martina Barkhoff vom TV
Norden ihren Vorjahrestitel. Mit 43:10,9 Minuten war sie eine halbe Minute langsamer als im vergangenen Jahr, als sie
einen neuen Streckenrekord aufgestellt hatte.
Bei den Schülerinnen D, die 1450 Meter liefen, gewann die neunjährige Laura Gastmann von BW Borssum mit deutlichem
Vorsprung vor Linda Barnkothe und Hanna Janssen (beide Concordia Ihrhove). Ebenfalls mit deutlichem Abstand siegte
Arne Schlachter von der LG Uplengen bei den D-Schülern. Er hatte im Ziel mehr als 20 Sekunden Vorsprung auf Jannes
Alberts (TV Norden). Dritter wurde Micha Lambers von der LG Uplengen. Bei den Schülerinnen C feierte Pia Nikoleit
vom TuS Hinte den Sieg vor Anika Kron (Concordia Ihrhove) und Jana Klüver (TuS Hinte). Bei den Schülern C hatte
Aaron Lambers von der LG Uplengen die Nase Vorn. Er gewann vor seinem Vereinskameraden Daniel Dieken und Derk-
Tilo Bolte (Concordia Ihrhove).
Rieka Gastmann und Katja Schröder von Blau-Weiß Borssum machten den Lauf der Schülerinnen B unter sich aus. Am
Ende siegte die jahrgangsjüngere Rieka Gastmann. Auch im Lauf der Schüler B siegte mit Marec Raafati vom TV Norden
der Jahrgangsjüngere. Er hatte im Ziel einen großen Vorsprung auf Andrej Jerger von Concordia Ihrhove. Den Lauf der A-
Schüler über 3200 Meter dominierte Wilko Heitkötter von Germania Leer. Auf der Männer-Mittelstrecke (4650 Meter)
wurde Thomas Frers vom TV Norden seiner Favoritenrolle gerecht. Mit großem Abstand folgte Stefan Oppenborn (DSC
Oldenburg) auf Platz zwei. Der Verein kündigte bereits die 37. Auflage an: “Wir freuen uns auf den 1. Advent 2006”, sagte
Pressewartin Frida Jahnsen. ==>
Ergebnisse   

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 30. November 2005
Schröder und Meyer schon wieder vorne
Duo feiert beim Sandberg-Cross jeweils den dritten Sieg / Christian Siedlitzki startet wie der Blitz
Barrien (hr). Auch nach drei von fünf Läufen beim Syke-Weyher Cross-Fünfer weisen Angelika Schröder (LC Hansa
Stuhr) und Gerrit Meyer (MTV Barnstorf) weiße Westen auf. Beide konnten ihre Rennen beim Sandberg-Cross in Barrien
souverän gewinnen - und das bei einer Veranstaltung, die mit Eis, Schnee und Matsch alles bot, was zu einem richtigen
"Outdoor"-Rennen im Winterhalbjahr dazu gehört.
Auf der Langstrecke über 10,5 km waren insgesamt sechs Runden zu absolvieren, die diesmal ganz im Zeichen des Öster-
reichers Christian Siedlitzki standen. Der für die SG Findorff startende Triathlet schockte in Abwesenheit von Joaquim
Pedro (LG Bremen-Nord), der die ersten beiden Läufe gewonnen hatte, die gesamte Konkurrenz mit einem Blitzstart.
Wesentlich ruhiger ließ es dagegen der 13 Jahre ältere Jürgen Hold (LG Kreis Verden) angehen. Von Runde zu Runde
arbeitete sich der 53-Jährige weiter nach vorne und konnte den Abstand auf Siedlitzki noch bis 17 Sekunden verkürzen.
Für Siedlitzki blieben die Uhren bei 39:51, für Hold bei 40:08 stehen. Seine bislang beste Vorstellung bot Peter Sokoll (SC
Weyhe), der als bester Kreisvertreter in 41:21 Fünfter wurde. Der für die LG Nienburg laufende Jürgen Bultmann er-
kämpfte sich in 42:51 Platz neun. Hartmut Selz (LC Hansa Stuhr) sicherte sich den ersten Platz in der M 55, zeitgleich mit
der von ihm betreuten Angelika Schröder, die er in 47:02 auf dem Zielstrich noch abfing. In der M 60 lag Wolfgang Langer
(Weyher LT) in 50:47 vorn. Bei den Frauen siegte Angelika Schröder mit über einer Minute Vorsprung vor ihrer Teamge-
fährtin Dörte Drücker (48:16). Sara Weis (TuS Varrel) freute sich über einen fünften Platz in 52:09.
Starkes Rennen von Schwartz
Auf der Mittelstrecke über 3,5 Kilometer verwies der A-Jugendliche Gerrit Meyer (MTV Barnstorf, 12:22) Männersieger
Hendrik Endl (DSC Oldenburg, 12:40) und Markus Ast) LG Bremen-Nord, 12:42) sicher in die Schranken. Torben Eils
(13:09) und Tobias Bünte (beide SG Diepholz, 13:16) belegten bei den Männern die Plätze drei und vier knapp vor Björn
Stolterfoth (TuS Hoya), der damit Dritter bei der A-Jugend wurde. Der Brokser Johann Masemann (LG Nienburg) beend-
ete seinen Ausflug auf die Mittelstrecke als Siebter vor Uwe Franke (SG Diepholz). Die Plätze zehn und elf gingen an Lutz
Tappert und Christian Rettke (beide LC Hansa Stuhr). Altersklassensiege gab’s für Heribert Kuchinke (SV Kirchweyhe,
M 55), Waldemar Miske (Jahn Brinkum, M 60) und Hans-Georg Engler (Weyher LT, M 65). Bei den Frauen beendete
Nicole Krinke (LG Nienburg, 15:09) auch ihr drittes Rennen als Siegerin, musste allerdings der A-Jugendlichen Inga Leffers
(DSC Oldenburg, 14:52) den Vortritt lassen. Einen tolle Leistung bot die erst 16-jährige Heidi-Annemarie Schwartz (TV
Bruchhausen-Vilsen), die in 15:31 überraschend noch vor Maren Kuhlmann (LC Hansa Stuhr, 15:34) den Zielstrich pass-
ierte.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 1. Dezember 2005
Angelika Schröder: Hattrick perfekt
Stuhrer Athletin gewinnt Sandberg-Crosslauf
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Barrien. Beim 16. Sandberg-Crosslauf schafften Angelika Schröder (LC Hansa Stuhr) und Gerrit Meyer (MTV Barns-
torf) den Hattrick. Auch beim dritten Durchgang des Syke-Weyher Cross-Fünfers blieben beide ungeschlagen. Angelika
Schröder setzte sich auf der Langstrecke als schnellste Frau in 47:02 Minuten durch. Den Gesamtsieg erkämpfte sich
Christian Siedlitzki (SG Findorff, 39:51). Auf der Mittelstrecke über 3500 Meter ließ der 19-jährige Gerrit Meyer in 12:22
Minuten auch diesmal die Männerkonkurrenz hinter sich. Dem Frauenfeld eilte mit der 18-jährigen Inga Leffers (DSC
Oldenburg, 14:52) ebenfalls eine Nachwuchsläuferin voraus.
Temperaturen um den Gefrierpunkt schienen den 260 Teilnehmern wenig auszumachen. Was den Aktiven jedoch schwer
zu schaffen machte, waren die Bodenverhältnisse mit Matsch, Schnee und stellenweise Eisglätte. "Ohne Spikes hat man
kaum Chancen", musste auch Nicole Krinke erkennen. Mit normalen Laufschuhen gestartet, musste die Nienburgerin als
Frauensiegerin in 15:09 Minuten der Jugendlichen Inga Leffers den Vortritt lassen. Als Zweite bei der Jugend ließ die Mart-
felderin Heidi-Annemarie Schwartz erstmals die Stuhrerin Maren Kuhlmann hinter sich. Platz drei bei den Frauen erkämpfte
sich die Sykerin Stephanie Beyer. Den Gesamtsieg auf der Mittelstrecke sicherte sich auch diesmal unangefochten Gerrit
Meyer. Nachdem der Weyher Henrik Endl (DSC Oldenburg) als Erster bei den Männern nach halber Distanz noch knapp
in Führung lag, baute Meyer in der zweiten Runde seinen Vorsprung auf fast 20 Sekunden aus.
Auf der Langstrecke übernahm Christian Siedlitzki sofort die Führung. Für den Triathleten war es nach einer Fußoperation
erst das dritte Rennen, das er mit sicherem Vorsprung auf den am Ende noch stark aufkommenden Verdener Jürgen Hold
für sich entschied. In Abwesenheit von Joaquim Pedro war Doppelstarter Markus Ast als Dritter schnellster Nordbremer
Läufer. Ast übernahm damit auch die Führung in der Serienwertung. Durch den Weyher Peter Sokoll auf Platz fünf und den
Asendorfer Jürgen Bultmann war der Kreis Diepholz zweimal in den Top-Ten platziert. "Ich werde die Serie auf jeden Fall
zu Ende laufen", hatte Angelika Schröder vor dem Start erklärt. Dass sie den Syker-Weyher Cross-Fünfer auch als Sieger-
in beenden wird, dürfte nach dem erneut überlegenen Erfolg feststehen. Mit Dörte Drücker auf Platz zwei feierte der LC
Hansa Stuhr einen Doppelsieg.
In den Nachwuchsrennen gingen allein sechs Jahrgangssiege an die starke Vertretung der SG Platjenwerbe. Bei den A-
Schülerinnen und der B-Jugend siegte mit großem Vorsprung Tatjana Spanehl vom LC Hansa Stuhr. Ebenso sicher ent-
schied ihre zukünftige Vereinskameradin Henrike Prokopp (SC Weyhe) das Rennen der C-Schülerinnen für sich. Im mit
fast 30 Kindern besetzten Rennen der D-Schüler verwies der neunjährige Sudweyher Fabian Falke das Trio des LC Hansa
Stuhr auf die Plätze. Schnellste D-Schülerin war auch diesmal Alicia Wübbeler (LC Hansa Stuhr). ==>
Ergebnisse
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