..

Presseberichte Veranstaltungen (Seite 9)

Presseberichte Veranstaltungen Seite 1 - 5 / Seite 6 / Seite 7 / Seite 8 / Seite 9 / Seite 10 / Seite 11 / 12 / 13 / 14

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 16. Juli 2004
"Braunschweig läuft" ist ein Renner
235 Sportler machen gleich im ersten Jahr mit -- Nach drei Veranstaltungen führt Christian Schnell
Die Zwischenbilanz macht Mut zu mehr: "Braunschweig läuft" ist schon im ersten Anlauf zu einem Erfolgsmodell geworden.
Die Serie für Laufbegeisterte, die aus insgesamt sieben Veranstaltungen in Braunschweig besteht, ist ein Renner mit einem
prominenten Schirmherrn: Fußball-Nationalspieler Tobias Rau. Auch im nächsten Jahr soll es den Wettbewerb geben. Das
steht fest. "235 Nennungen haben wir - das hat uns positiv überrascht", freut sich Ulrich Volkmann, einer der Macher von
"Braunschweig läuft". Für die Teilnehmer gilt es, bei allen Veranstaltungen der Serie möglichst gute Platzierungen zu er-
reichen. Das gibt Punkte und kann am Ende im Falle des Gesamtsieges zur Belohnung führen. Für die Gesamtsieger gibt es
Pokale. Die Ergebnislisten der einzelnen Läufe müssen vom "Braunschweig läuft"-Team nochmals ausgewertet werden. Ein
Prozedere, das sich als gar nicht so einfach herausgestellt hat. "Wir hoffen, dass das Anlaufschwierigkeiten sind. Inzwischen
klappt es besser", sagt Volkmann erleichtert.
Die nächste Veranstaltung, die zur Serie gehört, ist der 2. MagniRun am Sonntag, 5. September. Wertungsstrecke ist hier
der Halbmarathon. Meldungen sind unter der Internetadresse
www.magni-run.de möglich. Schon eine Woche später (12.
September) steht der 24. Schapener Volkslauf auf dem Programm. Hier sind die 10 Kilometer Wertungslauf. Mehr Infor-
mationen gibt es unter
www.tsv-schapen.de. Die Abschlussveranstaltung ist dann am 3. Oktober der 24. Volkslauf "Rund
um den Südsee", veranstaltet vom MTV Braunschweig. Auch hier gibt es Informationen unter
www.mtv-braunschweig.de
Nachdem bei den Männern bisher drei und bei den Frauen vier Läufe absolviert sind, gibt es einen ersten Zwischenstand
der "Braunschweig läuft"-Serie:
Männer: 1. Christian Schnell 2980 Punkte, 2. Holger Krohne 2870 Punkte, 3. Wolfgang Simon 2790 Punkte, 4. Felix
Welzel 2780 Punkte, 5. Olaf Eckert, 2770 Punkte.
Frauen: 1. Marina Popkowa 3950 Punkte, 2. Kathrin Müller 3930 Punkte, 3. Martina Mischnik 3910 Punkte, 4. Kirsten
Winkelmann 3810 Punkte, 4. Iris Brümmer 3810 Punkte, 5. Martina Ringel 3705 Punkte. (sf)
Alle Infos zu “Braunschweig läuft”

EINBECKER MORGENPOST vom 16. Juli 2004
Rund um die Okertalsperre: Philip Champignon lief gutes Rennen
Gute Organisation / Viele Läufer aus unserer Region
Einbeck/Altenau
(pk). Am vergangenen Freitagabend war die Vorsperre der Okertalsperre wieder Treffpunkt der
Läufer und Läuferinnen. Genau 191 Teilnehmer hatten sich zum zwölften Abendlauf "Rund um die Okertalsperre" beim
Ausrichter Läufer-Team Oker vorangemeldet, dazu kamen noch einige Nachmeldungen, so dass 338 Meldungen aufge-
nommen werden konnten. Trotz der beginnenden Sommerferien in Niedersachsen waren wieder viele aus den Vorjahren
am Start. Pünktlich um 18.30 Uhr wurde das Teilnehmerfeld durch die Schirmherrin, Brigitte Möhle auf die 5,2 Kilometer
lange Strecke geschickt. Auch wenn ein junger Läufer mit Henrik Göckeritz aus Worbis die Strecke in 17:41 Minuten be-
wältigte, so belegte Manfred Vollmer von der LG Einbeck in der Klasse M 45 den dritten Platz und wurde somit Klassen-
sieger. Wiebke Möhle vom TSV Jahn Dörrigsen belegte in der weiblichen Klasse den dritten Platz.
Auf der Langstrecke siegte Mario Burger, der für die LG Braunschweig startet und dem keiner der 170 Läuferinnen und
Läufer ernsthaft paroli bieten konnte. Nach 41:38 Minuten erreichte er die Ziellinie. Aber auch der junge Einbecker Philip
Champignon von der LG Einbeck hatte sich in die Herzen der zahlreichen Zuschauer gelaufen und kam nach 46:02 Minuten
als vierter ins Ziel und zwar in der männlichen Jugend B. Lutz Möhring aus Einbeck belegte in der Altersklasse M 35 den
dritten Platz in 47:35 Minuten. Platz 88 ebenfalls in der Alterklasse M 35 belegte Bernd Fischer aus Einbeck in 59:05
Minuten. In der Altersklasse W 35 belegte Dagmar Ohle von der Eintracht Einbeck den zweiten Platz in einer Zeit von
57:09 Minuten. Gottfried Lukatsch lief in seiner Altersklasse M 40 für die FK Einbeck eine Zeit von 49:15 Minute und
belegte den 18. Platz. Auf den 27 Rang kam Frank Piorr vom SV Immensen in einer Zeit von 50:27 Minuten.
Über die 12.638 Meterstrecke belegte Ralph Twele vom DSC Dassel den 124. Platz in 1:06:01 Stunden und Albert
Riemenschneider von der FFW Hallensen kam auf Platz 132 (1:07:11 Std.). Für die gleiche Strecke in der Altersklasse
M 50 belegte Helmut Fricke für den DSC Dassel in 54:54 Minuten den 57. Platz. Karl-Heinz Schomburg vom VfR Salz-
derhelden belegte den 101. Platz in 59:54 Minuten und Klaus Förster vom TSV Hilwartshausen lief diese Strecke in
1:01:32 Stunden und kam auf Platz 109.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Juli 2004
Brouwer gewinnt Regenrennen auf der Insel
Leichtathletik: 16. City-Abendlauf auf Norderney im Unwetter / Elektronische Zeitnahme fällt aus

Von Florian Schlecht
Norderney. Bis Donnerstag will Philipp Brouwer mit seinen Teamkollegen vom LC Paderborn auf Norderney campen.
Einen Grund zum Feiern hat der 22-Jährige jedenfalls. Der Westfale stand nach dem 16. City-Abendlauf ganz oben auf
dem Siegerpodest - glücklich, aber auch klitschnass. Mit Beginn des Rennens fielen die Hoffnungen der Organisatoren auf
gutes Wetter sprichwörtlich ins Wasser. Unwetterartige Regenfälle und ein Gewitter machten den Läufern zu schaffen. Von
einer Bedingung machte Brouwer seinen weiteren Aufenthalt auf der Insel schmunzelnd abhängig: “Ich hoffe, wir finden
unsere Zelte noch.” Der Sieger wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Auf dem zweiten Rang des “Regenlaufes” landete
Georg Diettrich (LG Braunschweig). Als Fünfter wurde Peter Steinke bester Ostfriese. Bei den Damen setzte sich Irmi
Hartmann gegen Wetterkapriolen und Konkurrenz durch - die Norderin gewann in 40:44 Minuten.
“Von diesem Lauf wird man noch in 20 Jahren erzählen”, lachte Organisationsleiter Manfred Plavenieks. Nachmittags ge-
nossen die Besucher noch die Sonne in den Cafés. Während des Laufes herrschte dann Weltuntergangs-Stimmung. Philipp
Brouwer gab zu: “Man denkt am Anfang echt, ob man aufhören soll.” Begeistert war er von der Resonanz. Ansonsten, so
schilderte der Citylauf-Sieger seine Erfahrungen, stehe bei so schlechtem Wetter “keiner an der Strecke”. Die Vorfreude
der Besucher ließ sich nicht trüben. Mit Kochtöpfen als Trommeln, Rasseln, Transparenten und Anfeuerungsrufen hielten
Tausende bis zum Ende durch - ebenso nass und glücklich wie der Sieger und die 1200 anderen, die nach und nach er-
leichtert das Ziel durchliefen. Der Regen sorgte aber auch im Organistionsteam für zusätzlichen Stress, denn die elektron-
ische Zeitnahme fiel kurzzeitig aus. Viele der Chips, die an die Läufer ausgegeben worden waren, wurden von den Trans-
ponder-Matten im Ziel nicht registriert. “So eine extreme Situation haben wir in all den Jahren nicht erlebt”, stöhnte
Plavenieks. Dabei hatten die Veranstalter vor einigen Jahren auf die elektronische Erfassung umgestellt, um eine reibungs-
lose und schnelle Ergebnis-Auswertung vornehmen zu können.
So gab es diesmal bei der Siegerehrung zunächst noch Verwirrung um die Platzierungen. Aber als dann alle Pokale verteilt
waren, konnten die Läufer endlich ihr persönliches Erlebnis entsprechend feiern. Auch Philipp Brouwer gehörte dazu,
wenngleich ihm und seinen Kumpels aus Paderborn immer wieder eine Frage durch den Kopf ging: “Wie sehen nach
diesem Unwetter wohl unsere Zelte aus?”
Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Juli 2004
Heidergott borgt sich Drahtesel im Hammrich
Triathlon: Radrennfahrer erreicht nach zwei Reifenpannen verspätet die Wechselzone

Stickhausen (up). 50 Einzelstarter sowie 14 Teams im Staffelwettbewerb konnte Organisator Edzard Wirtjes von Fortuna
Logabirum gestern zur zweiten Auflage der “Triathlon-Wiederbelebung am Jümmesee” begrüßen. Ganz zufrieden war er
mit der Resonanz noch nicht, “aber wir arbeiten weiter dran.” Im nächsten Jahr sollen die Staffelwettbewerbe auf noch
kürzeren Distanzen angeboten werden. Enno Müller, der für die Ergebnis-Auswertung zuständig war, ist sicher: “Noch ein,
zwei Jahre, dann ist Stickhausen wieder als Triathlon-Austragungsort etabliert.”
Neben den Einzelstartern sorgten gestern vor allem die Staffeln für reichlich Stimmung und großen Zuschauer-Zuspruch.
Die schnellste Schwimmzeit erzielte beispielsweise Christine Kittel. Die Rettungsschwimmerin mit WM-Erfahrung benötigte
12:50 Minuten und hielt Triathlon-Cracks wie Groen und Golinski souverän in Schach. “Das war eine lockere Traininsein-
heit, die aber viel Spaß gemacht hat”, sagte die Leeranerin.
Enno Heidergott startete in einer anderen Staffel auf dem Rad. Und der ehemalige Läufer, der sich auf die Rennmaschine
spezialisiert hat, distanzierte zunächst alle mit einer Durchschnitts-Geschwindigkeit von 43 Stundenkilometern. Doch nach
etwas mehr als der Hälfte der Strecke wurde er plötzlich vermisst. Zwei Reifenpannen im Hammrich hatten ihn fast zur Auf-
gabe gezwungen, als ihm ein “normaler Radfahrer” entgegen kam. “Ich hab´ mir das Rad geborgt, noch zwei viel zu große
Sportschuhe dazu - und dann habe ich die letzten 15 Kilometer in Angriff genommen. Ich wollte nicht aufgeben, weil unser
Läufer ja noch im Ziel auf mich gewartet hat.” Der Läufer war Ossiloop-Sieger Gerd Wolzen. Und der durfte schließlich
mit großem Rückstand doch noch auf die Strecke, als Heidergott auf dem Drahtesel und mit den viel zu großen Schuhen
jubelnd im Ziel empfangen wurde. Der Ihrhover Beene Oldigs, der sich in der Moderation mit Wirtjes abwechselte, weil
beide ebenfalls in einer Staffel aktiv waren, hatte die Lacher auf seiner Seite: “Ich hoffe, Enno”, meinte er mit Blick auf das
gewöhnliche Tourenrad, “das gehört keiner alten Oma, die Du vom Rad gestoßen hast.” Heidergott lachte und zeigte auf
den “Besenwagen” des DRK. Darin saß nicht nur eine Staffelteilnehmerin, die aufgegeben hatte, darin saß auch der Besitzer
von Heidergotts Ersatzmaschine. Der Sportler übergab das Fahrrad mit einem Diener der Wertschätzung. “Mensch, Du
hast mir das Leben gerettet.”
Der Triathlon in Stickhausen hatte schon zu seinen Blütezeiten Anfang der 90er Jahre viele Geschichten zu erzählen. Auch
die gestrige Anekdote erreichte dieses Niveau, auch wenn es diesmal nicht um nationale Titel oder Europameisterschafts-
Medaillen ging.
Ergebnisse

DER MÜNSTERLÄNDER vom 19. Juli 2004
Bucchioni hängt Konkurrenz ab
Leichtathletik: Löninger gewinnt Emsteker Kirmeslauf -- Bei den Schülern Foto-Finish

Von Bodo Tarow
Emstek. Ohne den Atem der Verfolger zu spüren hat sich am Sonnabend der Löninger Nico Bucchioni beim zwölften
Emsteker Kirmeslauf den Sieg im Hauptlauf über zehn Kilometer gesichert. In für ihn guten 35:41,00 Minuten passierte der
erst vor einem Jahr in die Laufbranche eingestiegene und vom Lodberger Heinrich Drees betreute Italiener das Ziel. Bereits
beim Löninger Halbmarathon hatte Bucchioni als Dritter auf sich aufmerksam gemacht. Mit fast drei Minuten Rückstand
wurde Wolfgang Grotelüschen Zweiter vor Marcus Schwoll. Schnellste Frau über zehn Kilometer war die für den VfL
Löningen startende Lindernerin Antonia Beyer. Sie siegte in 42:39,80 Minuten locker vor Inge Modrei (44:52,10) und
Lokalmatadorin Bettina Brack (48:58,80). Insgesamt kamen im Hauptlauf nur 42 Athleten ins Ziel.
Über fünf Kilometer hatte Gerrit Meyer (MTV Jahn Barnstorf) in 19:15,70 min die Nase vorn. Der A-Junior siegte vor
Eduard Weinert (20:01,70) und Michael Landwehr (SG Essen-Garthe 20:20,60). Bei den Frauen gewann Carolin Janssen
(VfL Löningen). Sie benötigte 24:26,30 min. Dahinter lief die Vahrenerin Friederike Hemme (SG Essen-Garthe; Jahrgang
1991) in ausgezeichneten 25:47,20 auf Rang zwei. Dritte wurde die Barßelerin Anne Herzog (27:55,90).
Mächtig Stimmung im Ziel kam beim Lauf der Schüler A und B über 1,6 Kilometer auf. Der vom Kneheimer “Trainer-
Guru” Heiner Göttke betreute Jens Nerkamp (BV Garrel) hatte sich bereits leicht von Widersacher Dominik Franke (SG
Diepholz) absetzen können, als er auf dem nassen Asphalt ausrutschte. Franke schloss wieder auf und es kam zu einem
packenden Finish. Zeitgleich wurde für beide eine starke Zeit von 5:11,10 min gestoppt. Dritter wurde Paul Ruhl (SG
Essen-Garthe; 5:39,50). Hinter diesem Trio kam Mehrkampf-Talent Marina Kortenbrock (SG Essen-Garthe) in guten
5:51,50 ins Ziel. Sie verwies ihre Clubkollegin Julia Ruhl und Theresa Wedemeyer (Emstek) auf die Plätze.
Der Emsteker Tim Jost setzte sich bei den Schülern C/D über 1200 Meter in 5:33,90 min vor Thomas Reimann, Janis
Niemöller und dem favorisierten Jan-Hauke Niemann (SG Essen-Garthe) durch. Schnellste Schülerin war Tabea Behrens
(6:16,60; Emstek).
Ergebnisse

DIE HARKE (Nienburg) vom 21. Juli 2004
Haßlinger und Lubitz teilen sich Gold

Auswärtige Konkurrenz macht den Lokalmatadoren beim Volkslauf in Wietzen das Siegen schwer
Wietzen (hhg). Ein volles Haus, bei dem die Teilnehmerzahl deutlich in Richtung 300 zeigte, verzeichnete der TSV Wietzen
bei seiner 19. Volkslaufveranstaltung. Alle vier Distanzen wurden gut angenommen. Besonders freute sich das vielköpfige
Organisationsteam um Chef Reinhard Grundmann über die zahlreichen weit angereisten Gäste, die den einheimischen Aus-
dauerspezialisten das Siegen schwer machten oder sogar verhinderten. Bei sommerlichen Bedingungen mit angenehmen
Temperaturen über 20 Grad wurden durchschnittliche Leistungen gezeigt. Mehrere Gesamtsiege und vor allem erste Plätze
in den Altersklassen gingen auf die Konten von Kreis-Nienburger Läufern.
Der Hauptlauf über zehn Kilometer gehörte allerdings nicht dazu. Hier landete Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau als
bester Kreis-Nienburger mit seinen 37:39 Minuten lediglich auf Position fünf hinter vier auswärtigen Gegnern. Besser sah es
bei den Damen aus. Sylvia Kuhlenkamp vom 1. Nienburger SC hatte vom Start weg das Heft in der Hand und siegte in
41:35 min gegen ihre Trainingsgefährtin Karin Haake vom TSV Lemke, die mit 43:41 Zweite wurde. Die Bronzeplakette
ging an Silke Schoppe aus Wietzen, die den anspruchsvollen und leicht hügeligen Rundkurs durch die Wietzener Feldmark
in 47:12 min bewältigte.
Im Wettbewerb über 20 Kilometer setzte Johannes Haßlinger seine Siegesserie bei Volksläufen im hiesigen Bereich fort.
Seinen Sieg musste der Nienburger allerdings mit Gerrit Lubitz von der SG Buntentor Bremen teilen. Auf eine Entscheidung
auf der Zielgeraden verzichteten die beiden und bekamen die gleiche Zeit: 1:14:00 Stunden. Michael Trense von der LG
Kreis Verden landete mit 1:19:00 std auf dem dritten Platz. Der oberste Treppchenplatz bei den Damen ging an Angela
Welp vom LC Hansa Stuhr. Mit ihren 1:26:48 std ließ sie den Verfolgerinnen nicht den Hauch einer Chance. Katja Kirch-
hoff aus Husum erkämpfte den zweiten Platz in 1:37:12 std, gefolgt von Elke Könemann vom LT Uchte (1:37:34 std).
Im kürzesten Rennen über 2500 Meter gab Björn Stolterfoth vom TuS Hoya von Anfang an mächtig Gas. Nur 8:26 min
betrug die Siegerzeit des B-Jugendlichen. Am besten konnte der A-Schüler Jan Zimmermann vom TSV Wietzen mithalten,
der mit 8:32 min den Silberrang erkämpfte. Mit 9:23 min kam der Steyerberger Bernd Hanz auf den dritten Platz. Bei den
Damen war Nora Klöpper vom TuS Kleinenbremen wie schon im Vorjahr die Schnellste. Die B-Jugendliche hatte in 10:30
min die Nase vorn. Maren Warnecke vom VC Nienburg konnte da nicht ganz mithalten, erreichte aber mit 10:57 min als
Zweite auch noch eine achtbare Zeit. Die Bronzeplakette ging an Ann-Kathrin Perakovic (Holtorfer SV / 11:15 min).
Auf der 5000-Meter-Distanz siegte der A-Jugendliche Robert Hanz von der JG Oyle. In 18:21 min bewältigte er die zwei
kleinen Runden um das Wietzener Sportplatzgelände. Am besten konnte Henner Ellerbruch vom MTV Schweringen mit-
halten. Der B-Jugendliche überquerte nach 19:01 min die Ziellinie. Dritter wurde Günter Bürgel vom TSV Lemke (19:44).
Mit Anna-Katharina Klöpper vom TuS Kleinenbremen trug sich eine mehrfache Vorjahressiegerin in die Siegerliste ein. Die
A-Jugendliche absolvierte die fünf Kilometer in hervorragenden 19:10 min. Platz zwei ging an Angelika Asche aus Garbsen,
die mit 20:52 min auch noch eine Klassezeit hinlegte. Für ihre 24:53 min erhielt Silvia Hunte von der BSG Sparkasse Nien-
burg die Bronzemedaille.
Ergebnisse

JEVERLAND BOTE vom 26. Juli 2004
Deichlauf: Martin Gyöngyösi vom VTB verweist die Konkurrenz auf die Plätze
180 Sportlerinnen und Sportler nahmen am 2. “Dangaster Deichlauf” teil - Favorit Eike-Carsten Pupkes musste
verletzungsbedingt die Segel streichen
Von Sönke Wieting
Dangast. Trotz des schlechten Wetters im Vorfeld der Veranstaltung fanden sich 180 Läuferinnen und Läufer in Dangast
ein. Viele Aktive hatten sich noch am Tag des Wettbewerbs nachgemeldet. Erstmals richtete der Vareler Turnerbund in
Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Dangast den 2. Deichlauf aus. “Da wir schon Erfahrung mit Triathlon-Veranstalt-
ungen haben, war das keine allzu große Umstellung”, berichtete der 2. Vorsitzende des VTB, Lothar Pupkes. Allerdings
sei der Termin “etwas unglücklich” gewesen, da sich während der Sommerferien viele potenzielle Teilnehmer im Urlaub be-
fänden. Dennoch war Pupkes mit dem Ablauf des 2. “Dangaster Deichlaufs” sehr zufrieden. Pupkes lobte die gute Zu-
sammenarbeit mit der Kurverwaltung Dangast, die sich sehr engagiert habe. Auch galt der Dank des 2. VTB-Vorsitzenden
der Feuerwehr und dem DRK sowie den zahlreichen Helfern aus den verschiedenen Sparten des VTB.
Glücklicherweise waren bei dieser Veranstaltung keine schwerwiegenden Verletzungen zu beklagen. Unglücklich war je-
doch das Ausscheiden des Favoriten des Hauptlaufs, Eike-Carsten Pupkes, der drei Kilometer vor dem Ziel bei einem
Vorsprung von etwa zwei Minuten verletzungsbedingt aufgeben musste. Hiervon profitierte der amtierende Deutsche
Meister im Duathlon, der 16-jährige Martin Gyöngyösi, der nach 36:40 Minuten die Ziellinie überquerte.
Die Siegerehrung nahmen Ralf Kramer von der Kurverwaltung Dangast und Lothar Pupkes vor. Entgegen der üblichen
Vorgehensweise wurden die Platzierungen aller Schülerläufe nicht in Altersklassen, sondern anhand der Jahrgänge ermittelt.
“Das ist zwar unüblich, aber die Jüngeren werden sonst leicht benachteiligt”, erklärte Lothar Pupkes. Ältester Teilnehmer
des 2. “Dangaster Deichlaufs” war Hans-Joachim Gebhardt (Jahrgang 1939). Die jüngste Teilnehmerin war Sophie Korzu-
schnik vom Vareler TB (Jahrgang 2000).
Ergebnisliste (PDF)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 27. Juli 2004
Leichtathletik: Norbert Sibum gewinnt vor Peter Steinke
Bahnserie LGO Teil drei: Zum Abschluss über die 3000 m / Bei den Frauen siegt Emderin Inga Jürrens
Aurich. Mit den 3000-m-Läufen endete die traditionelle Bahnserie der Lauf-Gemeinschaft Ostfriesland in diesem Jahr auf
dem Ellernfeld. Bei den Frauen siegte Inga Jürrens (Emder LG) vor Marina Barkhoff (WJB) von Fortuna Wirdum. Dritt-
schnellste war Hilde Steinke (W 55) vom SV Concordia Neermoor. Sie setzte sich im Schlussspurt knapp vor Sabrina
Hoffmeister (W 15) durch. Bei den Männern siegte Norbert Sibum (TV Norden) vor seinem Vereinskollegen Peter
Steinke. Bei den Männern gab es im ersten Lauf einen knüppelharten Wettkampf, in dem die Post ab der vorletzten Runde
noch einmal abging. Das führte dazu, dass immerhin neun Läufer eine Zeit unter zehn Minuten erreichten, darunter auch
Jan-Gerhard Onken, SV Warsingsfehn (MJB). Nach Sibum und Steinke kam Gerd Wolzen (Germania Leer) als Dritter ins
Ziel, gefolgt von dem Auricher Jörn Schmidt, der für den DSC Oldenburg startet.
Aber auch in den Seniorenklassen wurden hervorragende Leistungen erreicht. Arnold Romanowski (LGO) musste sich in
der M 55 Gerhard Onken (Germania Leer) geschlagen geben. Die AK M 60 gewann Wilhelm Sprick, VfL Oldenburg, vor
Günter Janssen, MTV Aurich Triathlon. In der M 65 erreichte Franz Albers (Germania Leer) und in der M 70 Heinz Georg
Weichbrodt (LG Wilhelmshaven), der sich vor Heinrich Janssen (MTV Aurich Triathlon) platzierte, eine herausragende Zeit.
War vor einigen Jahren die Zahl der Bahnserien-Teilnehmer rückläufig, so ist seit drei Jahren ein stetiger Anstieg bei den
Startern zu verzeichnen. Die Organisatoren der LG Ostfriesland freuen sich über diese Resonanz, die sie bestärkt, diese in
Ostfriesland einmaligen Wettkämpfe auch in Zukunft anzubieten. Aufgrund der Ferien waren die Läufe der Schülerinnen
und Schüler zwar zahlenmäßig nicht so stark besetzt. Allerdings werden einige der erzielten Leistungen in der Bestenliste
des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes zu finden sein. Dies gilt auch für viele der erreichten Zeiten über die 3000m.
Als erstaunlich bezeichneten die LGO-Organisatoren die Anzahl der vielen Seniorenläufer-/innen.
Die Ergebnisliste ist bisher (27.7. / 7:00 Uhr) noch nicht online verfügbar.

WESER KURIER vom 27. Juli 2004
Innerer Schweinehund lief mit
Christian Siedlitzki gewinnt den Silbersee-Triathlon und ist selbst überrascht
Von unserem Mitarbeiter Dennis Schott
Stuhr. Christian Siedlitzki hatte es im Gefühl. "Das müsste eigentlich reichen", sagte der Triathlet des TVdB Bremen kurz
nach dem Zieleinlauf mit Blick auf seine Uhr. Die elfte Auflage des Silbersee-Triathlons, der zugleich Austragungsort der
Bremer Landesmeisterschaften über die Sprintdistanz (600 Meter Schwimmen/26 Kilometer Radfahren/sechs Kilometer
Laufen) war, beendete Siedlitzki als Erster.
In trockenen Tüchern war der Titelgewinn damit aber noch nicht, befand sich zu diesem Zeitpunkt York Golinski, ärgster
Konkurrent Siedlitzkis und als Nachmelder rund 20 Minuten später ins Rennen gestartet, noch auf der Strecke. Doch es
reichte für Christian Siedlitzki, dessen Zeitvorgabe (1:13:51 Stunden) von Golinski um nur neun Sekunden verpasst wurde.
Dabei lag York Golinski nach den ersten beiden Disziplinen im Fernduell mit Siedlitzki noch um 28 Sekunden in Front,
musste den Läuferqualitäten Siedlitzkis jedoch Tribut zollen. Auf den letzten sechs Kilometern war Siedlitzki um ganze 37
Sekunden schneller gewesen und sicherte sich somit - nach dem Gewinn der Duathlon-Meisterschaft in dieser Saison - zum
ersten Mal den Titel in dieser Disziplin. Als "total überraschend" stufte der Triathlet seine Leistung ein, nachdem er in dieser
Saison mit annähernd 20 Wettkämpfen "sehr viel Kraft" gelassen hat und sich durch den Triathlon "quälen" musste. Dabei
hatte Siedlitzki nicht nur mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen, sondern musste sich auch mit heftiger Gegenwehr in
seiner Startergruppe auseinander setzen. Nach dem Schwimmen und dem Radfahren lag noch der Ironman erprobte Frank
Mömkes in Führung, ehe er den Vorsprung auf seine Verfolger einbüßte und so nur als Gesamt-Vierter das Ziel passierte.
"Es ist fast immer so, dass mir Zeit beim Laufen abgenommen wird", sagte Mömkes, der noch vor drei Wochen am Iron-
man in Österreich teilgenommen hatte.
Im krassen Gegensatz dazu verlief der Wettkampf der Frauen, bei dem sich Marie-Claire Hesselbarth vom OT Bremen mit
weitem Abstand den Titelgewinn sicherte. Mehr als zwölf Minuten betrug ihr Vorsprung auf Anke Helmke (TVdB Bremen)
gefolgt von Katharina Rohe (OT Bremen). Zusammen mit Teamkameradin Beate von Freeden sicherten sich Hesselbarth
und Rohe unangefochten den Gewinn in der Mannschaftswertung. Bei den Männern ging der Titel an den OSC Bremer-
haven.
Ergebnisse 11. Silbersee-Triathlon / Ergebnisse Bremer LM

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 4. August 2004 (Kursiv: Ergänzt bzw. geändert durch Webmaster)
Ganzes Dorf auf den Beinen
Lokalmatadorin Nele Dehnenkamp gewinnt Wellener Volkslauf -  Jörn Beger wird Zweiter
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Wellen. 200 Läufer begaben sich beim internationalen Volkslauf des TSV Wellen auf die drei angebotenen Strecken. "Es
hat eine deutliche Verschiebung von der Marathonstrecke hin zum Halbmarathon gegeben", erklärte Christa Stelter vom
Organisationsteam. Die Siegerzeit im Marathon von 3:08:56 Stunden des Markus Ast von der LG Bremen-Nord riss
 niemanden vom Hocker. "Wir hatten auch schon Sieger, die unter der magischen 3-Stunden-Grenze geblieben sind", ließ
Christa Stelter wissen. Die hohen Temperaturen waren wahrscheinlich für die mäßige Zeit mit verantwortlich. Markus Ast
lieferte sich allerdings ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Bremerhavener Ralf Wilhelms, der nur fünf Sekunden
nach Ast die Ziellinie überquerte.
Wilhelms hatte die Veranstaltung in den Jahren zuvor bereits mehrfach zu seinen Gunsten entschieden. Platz drei sicherte
sich Markus Löffner-Ohlrogge in 3:12:57 Stunden. Insgesamt 45 Läufer erreichten im Marathon das Ziel. Als letzter Teil-
nehmer wurde der Hamburger Wolfgang Denkers im Ziel begrüßt. Der Dauergast in Wellen benötigte 6:06:15 Stunden für
die 42,195 Kilometer lange Strecke. Bei der Tour de France hätte ihn vermutlich der Besenwagen schon vorher aufgelesen.
Bereits zum 30. Mal ging Harald Wehner aus Hamburg bei der 34. Auflage der Veranstaltung an den Start. Der Oldie ab-
solvierte die Strecke in 5:39:10 Stunden. Die einzige Frau im Wettbewerb gab auf. "Bis auf ein paar Wadenkrämpfen und
Blasen hatten wir keine Verletzungen zu beklagen", freute sich Christa Stelter.
Den Halbmarathon mit fast 80 Startern gewann mit Frank Themsen ebenfalls ein Athlet der LG Bremen-Nord. In 1:18:16
Stunden distanzierte er den Zweitplatzierten Stefan Kettler aus Bremen um knapp neun Minuten. Jörg Bultmann vom MTV
Schweringen bejubelte Rang drei. Bei den Frauen wurde Mirja Rönner vom TSV Kührstedt Erste in 1:41:29 Stunden
und hatte dabei einen Vorsprung von über 20 Minuten vor der Zweitplatzierten.
Im Elf-Kilometer-Lauf hatten auch einmal Lokalmatadoren etwas zu feiern. Die 14-jährige Nele Dehnenkamp vom LAV
Bokel siegte auf der nicht einfach zu laufenden Strecke in 48:21 Minuten und konnte wie bereits eine Woche zuvor
beim
Mulsumer Speckenlauf die Otterndorferin Karin Putzig auf den zweiten Platz verweisen. Ihr Vereinskamerad
und Trainer
Jörn Beger erreichte mit einer Zeit von 42:11 Minuten immerhin den zweiten Platz hinter Jörn Willkommen aus
Springe am Deister (41:26). Position drei beanspruchte Kenneth Gerschler von der LAV Zeven in 42:54 Minuten.
Das ganze Dorf war auf den Beinen, um für die Erfrischungen der Teilnehmer zu sorgen. "Die Feuerwehr hatte Schwerst-
arbeit zu verrichten", teilte Christa Stelter mit. Die Läufer waren mit dem Wetter aber sehr zufrieden. "Es war auch gar nicht
ganz so heiß wie in anderen Jahren", stellte Christa Stelter noch fest.
Ergebnislisten sind online leider nicht verfügbar.

DIE HARKE (Nienburg) vom 4. August 2004
Nach dem Schwimmen trennt sich die Spreu vom Weizen
Oyle (hhg). Ganz nach dem Geschmack der fast 100 Teilnehmer und zahlreicher Zuschauer verlief der dritte "Nienburg-
Triathlon am Oyler Berg". Bei besten Wetterbedingungen glänzte die JG Oyle mit einer fehlerlosen Organisation und freute
sich über Spitzenleistungen.
Bereits auf dem 500 Meter langen Schwimmkurs trennte sich die Spreu vom Weizen: Als die Spitzenleute aus dem Wasser
hasteten, waren etliche Schwimmer noch auf der Strecke. Stefan Zelle (SG Sparkasse Stadt Lohn) siegte überlegen in
59:11 Minuten, er setzte sich schon auf der Radstrecke über Lemke, Liebenau und Glissen deutlich von seinen Verfolgern
ab. Auf Platz zwei kam Dirk Sandek (Eintracht Hildesheim, 1:00:04 std) vor York Golinski (TvdB Bremen, 1:00:30 std).
Der Bremer Vizelandesmeister behauptete sich mit einem energischen Sprint auf der Zielgeraden vor Chris Lemke (Team
Baier Landshut, 1:00:32 std). Vorjahressieger Heinz Koslowski (Triathlon Heidekreis, 1:00:49 std) musste sich als Ge-
samtfünfter deutlich geschlagen geben. Schnellster Nienburger auf den drei Abschnitten war Rüdiger Hartmann (1. Nien-
burger SC, 1:03:53 std) als Neunter, der in seiner Klasse M45 Platz zwei belegte.
Bei den Damen lag Christiane Wittenberg-Zimmer (1. Nienburger SC) nach dem Schwimmen noch an der Spitze des 20-
köpfigen Feldes, die sie aber schon bald abgeben musste. Beim Laufen wurde sie von Nicole Krinke (JG Oyle) eingeholt,
die damit als beste einheimische Teilnehmerin glänzen konnte. Die Holtorferin belegte mit einer Endzeit von 1:16:36 std den
siebten Platz insgesamt. Die Gesamtsiegerin hieß Susanne Becker (SV Kutenhausen-Todtenhusen, 1:09:01 std). Ihr Vor-
sprung auf die Zweitplatzierte von fast zwei Minuten entstand vor allem auf den Rad- und Laufabschnitten. Zweite wurde
Alexandra Brandes (LSV Wolfenbüttel, 1:11:00 std) vor Yvonne Dudeck (MTV Bad Bevensen, 1:12:38 std).
Ergebnisliste (PDF)

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 9. August 2004
Und wieder triumphiert Antonia Beyer
Nach dem Schwimmen weit zurück, dann bärenstark - Talsperren-Triathlon bei bestem Wetter ein toller Erfolg
Von Johannes Klinker
Thülsfelde. Als Antonia Beyer die 1000-Meter-Schwimmstrecke hinter sich gebracht und das Südufer der Thülsfelder
Talsperre wieder erreicht hatte, hockten diverse Konkurrentinnen längst im Radsattel. “Diesmal schafft sie’s nicht”, unkten
einige Zuschauer - und irrten. Am Ende triumphierte die 38-jährige Vorzeige-Athletin aus Lindern einmal mehr. Acht von
nunmehr neun Triathlon-Veranstaltungen gewann Beyer: “Nur einmal nicht, da hatte ich einen Platten”.
In der Frauen-Konkurrenz über 1000 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen war nie-
mand flotter als die für den VfL Löningen startende Antonia Beyer, die fast schon traditionell von ihrer Familie angefeuert
und unterstützt wurde und für die die Uhr nach 2:14:44 Stunden stehen blieb. Eine wieder einmal tolle Vorstellung der sym-
pathischen Lindernerin, die selbst wohl nicht mehr unbedingt mit ihrem Gesamtsieg gerechnet haben dürfte. “Über sieben
Minuten Rückstand nach dem Schwimmen, das war eine ganze Menge”. Jenseits der gelben Bojen und auf dem “Rückweg”
zum Südufer habe sie sich nur mit Mühe orientieren können. “In der grellen Sonne habe ich fast nichts gesehen”. Schließlich
reichte es doch wieder für Rang eins, weil auf dem Rad und in Laufschuhen kaum eine Triathletin dermaßen Tempo zu
bolzen vermag wie die Abonnementgewinnerin von Thülsfelde.
Acht Siege an der Talsperre – von einer solch stolzen Rekordmarke ist Mark Sutcliffe noch ein gutes Stück entfernt. Und
dennoch: Der 32-jährige Athlet von den Uni Triathlöwen Bremen feierte gestern Vormittag gewissermaßen sogar einen
Doppelerfolg, denn neben dem Sieg im 9. Internationalen Talsperren-Triathlon avancierte Sutcliffe zugleich zum Bremer
Meister. Grund: Der Talsperren-Event beinhaltete die hanseatischen Landesmeisterschaften. 2:02:06 Stunden benötigte
Sutcliffe, der unbedingt wieder kommen will: “Viel Sonne, viel Wind, eine sehr gute Organisation - das hat richtig Spaß ge-
macht”!
Jeweils nur die halben Anforderungen (500 Meter Schwimmen/20 Kilometer Radfahren/5 Kilometer Laufen) hatten die
zahlreichen Teilnehmer am sogenannten Volkstriathlon zu bewältigen. Gero Jendretzki (TSG Burg Gretesch) in 59:47
Minuten sowie Kerstin Lüken (Emder LG) in 1:10:00 Stunden durften sich als Sieger von Moderator Michael Bertschik
beglückwünschen lassen. Bertschik hatte bereits vor dem ersten Start einen Bremer Triathleten perfekt ins Bild gesetzt.
“Die höchsten Erhebungen bei uns sind die Kühe”, antwortete Bertschik auf die Frage des Bremers nach Steigungen auf
der Strecke.
Die
Gesamt-Ergebnisliste war zum Zeitpunkt der Einstellung des Artikels noch nicht verfügbar / Ergebnisse Bremer LM

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 10. August 2004
Lankenau lässt Latte liegen
Insgesamt Achter beim Jedermann-Zehnkampf / Respekt vor Powerfrau Bock

Von Herward Schmidt
Scheeßel. Ein Festival der Rekorde wurde der 4. Jedermann-Zehnkampf in Scheeßel gleich in mehrfacher Hinsicht. Nicht
allein wegen der tropischen Temperaturen und der Teilnehmerzahl. Insgesamt 47 Athleten - sechs davon starteten im
Zwanzigkampf - ging es um persönliche Bestleistungen, die trotz der Hitze von manchen auch mehrfach erreicht wurden.
Der erste Startschuss fiel im 100-m-Lauf der Zwanzigkämpfer: Lokalmatador Manfred Ruthe (TV Scheeßel) gewann den
Sprint in 12,70 Sekunden und übernahm die Führung vor dem eigentlichen Favoriten Dennis Wittkuhn (PSV Braun-
schweig). Nach Weitsprung (5,63), 200 m Hürden (29,91) und Kugelstoß (9,80) lag der Scheeßeler noch immer vorn,
doch dann zog der Braunschweiger mit dem 5 000-m-Lauf (20:31,30) vorbei und baute in den folgenden 15 Wettbe-
werben seine Führung aus.
Unbeeindruckt zeigte sich Antje Bock (SV Werder Bremen) zwar nicht von der Wärme - aber vom Kampf der Männer
um Platz eins und den inoffiziellen Titel eines Deutschen Meisters. Die einzige Frau unter den "Ultras" kam aber selbst in
ihren besten Disziplinen - 400 m Hürden und 400 m flach - nicht annähernd an ihre Zeiten heran. Dennoch zollten alle der
Leistung bei ihrem ersten Zwanzigkampf viel Beifall. Nach Wittkuhn (7 994 Punkte), Manfred Ruthe (6 816) und dem
Sahlenburger Tilman Biallas (6 110) holte die Werderanerin aus Buchholz, die in Bremen Physik studiert, in der Männer-
wertung mit 5 659 Punkten den vierten Platz - nach der Frauentabelle wären es übrigens 9002 Zähler. Newcomer Klaus
Brinkmann (TV Scheeßel) errang beachtliche 5 062 Punkte. Nur Sven Wajemann (LT Bothel), der sich Mitte der Woche
am Knie verletzt hatte, musste beim 3 000-m- Hindernislauf aufgeben.
Mit nur zwei Pünktchen Unterschied wurde indes der Jedermann-Zehnkampf nach etlichen Führungswechseln entschieden.
Tobias Brümmer (PSV Braunschweig) siegte in fünf Disziplinen - Weitsprung (5,91), Kugel (15,05), 110 m Hürden
(17,80), Diskus (42,68) und Speer (53,43) - mit 5 338 Zähler. 5 336 Punkte sind für Volkmar Blecher (LG Lüneburg) in
der Ergebnisliste verzeichnet, von denen er die meisten für seinen Sieg über 100 m (11,86), 400 m (53,53) und im Stab-
hochsprung (3,30 m) holte. Beim Hochsprung ließ Fabian Lankenau (TV Sottrum) die Latte lange liegen und gewann mit
1,75 m. Insgesamt belegte er den respektablen achten Gesamtrang. Den gefürchteten 1 500-m-Lauf brachte Markus
Kreickmann (LG Ahlen) nach 4:40,59 Minuten als Erster hinter sich.
Viel Lob bekamen Orga-Chef Martin Ruthe und seine Helfer. Besonders angetan waren die Teilnehmer davon, dass der
Zeitplan so gut eingehalten wurde und Starter Klaus Michalski viel Geduld bewies. Gelobt wurden auch die gute Versorg-
ung und der einfühlsame, stets aufmunternde Sprecher Klaus Witte.
Ergebnisse

Presseinformation vom 12. August 2004 (Von Markus Steinbrück)
Abend-Laufserie der LG Nordheide in Winsen (Luhe) - Teil 1 am Mittwoch, 11. August
Auftakt mit 70 Mittelstreckler und einem Kreisrekord
Winsen. Besonders die 31 Schülerinnen und Schüler sorgten am Mittwochabend dafür, dass die Abend-Laufserie der LG
Nordheide mit einer gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent höheren Teilnehmerzahl in ihre diesjährige Auflage startete.
Insgesamt tummelten sich bei guten äußeren Bedingungen, es war nicht gar so heiß wie an den Tagen zuvor, 70 Mittel-
streckler aus 16 Vereinen Niedersachsens, Hamburgs und Schleswig-Holsteins auf der Sportanlage der Berufsbildenden
Schulen in Winsen. Sie erlebten unter anderem einen neuen Kreisrekord im 1500-Meter-Lauf der Senioren M 70.
Herbert Bundt vom MTV Rottorf, einem der zwölf Stammvereine der LG Nordheide, steigerte die elf Jahre alte Bestmarke
von Horst Albrecht (TuS Fleestedt) um neun Sekunden auf 6:34,0 min. Auch der zweitplatzierte Günter Leck (LGN/TSV
Winsen) unterbot mit 6:39,9 min noch den alten Kreisrekord. Für weitere gute 1500-Meter-Leistungen im Seniorenbereich
sorgten Walter Schmidt (M 65/LGN/MTV Borstel-Sangenstedt) in 6:04,2 min und Knut Erdtmann (LG Lüneburg), der
bei den Senioren M 40 eine Zeit von 4:44,3 min hinlegte.
Die mit Abstand schnellste 1500-Meter-Zeit lief Jan Martin Gutzeit von der gastgebenden LG Nordheide. Das 20-jährige
Mitglied des TSV Over-Bullenhausen markierte in 3:55,7 min eine Saisonbestmarke. Im weiblichen Bereich war die nieder-
sächsische Vizemeisterin Julia Kock (LG Hannover) in 4:40,7 min nicht zu schlagen. Ihr am nächsten kam Christine
Schuster (SG TSV Kronshagen/Kieler TB). Die in Hamburg lebende 29-Jährige erreichte das Ziel nach 5:09,6 min.
Die Schüler hatten am ersten Abend 1000 Meter zu absolvieren. Am schnellsten im Ziel war der 15-jährige Dennis Rehr
(LGN/MTV Rottorf), der in 2:46,1 min persönliche Bestzeit erzielte. Nicht weniger beachtenswert die hervorragenden
3:08,3 min, die der erst elfjährige Jan Mewes vom TuS Finkenwerder auf die Bahn an der Winsener Bürgerweide zauberte.
Die wertvollste Leistung über 800 Meter bei den Schülerinnen bot Larissa Schuchart vom TSV Eintracht Hittfeld. Die neun-
jährige Tochter von Speerwerfer Dr. Jochen Schuchart, der an diesem Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeister-
schaften in Zittau antritt, steigerte sich auf exzellente 2:57,2 min. Schnellste 800-Meter-Läuferin war Dana Meyer von der
LG Nordheide (Stammverein MTV Laßrönne). Die 13-Jährige rannte in 2:39,1 min persönliche Bestzeit.
Fortgesetzt wird die Abend-Laufserie der LG Nordheide am kommenden
Mittwoch, 18. August. Ab 18.30 Uhr laufen
die Schülerinnen und Schüler 2000 Meter. Für alle ältere Teilnehmer stehen ab 19.00 Uhr drei Zeitläufe über 3000 Meter
auf dem Programm. Auch Neueinsteiger sind ausdrücklich aufgefordert, sich einen Eindruck von dieser Veranstaltung zu
verschaffen. Im Anschluss besteht bei kühlen Getränken und heißen Würstchen Gelegenheit, mit Laufkollegen zu schnacken.
Meldungen sind via Fax (04171) 690 768 oder E-Mail
birgit@dietschmann-info.de an die LG-Vorsitzende Birgit Dietsch-
mann zu richten. Nachmeldungen werden bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Lauf angenommen. Ausschreibung und Ergeb-
nisse finden sich auf der Homepage
www.lgnordheide.de
Ausschreibung Laufserie / Meldevordruck Laufserie / Ergebnisliste 1. Teil (11.8.)

WESER KURIER vom 17. August 2004
Die Grand-Dame beherrscht alle
Weise-Jung gewinnt Rykä-Frauenlauf
Bremen
(sfy). Die hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad hatten sich am vergangenen Sonntag glücklicher-
weise erledigt. Die rund 150 Teilnehmerinnen des 3. Rykä-Frauenlaufes im Bremer Bürgerpark fanden entsprechend gute
Bedingungen vor, als sie sich an der Waldbühne auf die Strecken von fünf und zehn Kilometern machten.
Besonders gut bekam das Wetter offenbar der vereinslosen Nicole Zeutschner und Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-
Nord), den Siegerinnen dieser Auflage des Frauenlaufes. Nicole Zeutschner lief über die fünf Kilometer nach 20:41,12
Minuten ins Ziel und gab Kirsten Möller (21:24,83) sowie Claudia Barenscheer (22:01,47) das Nachsehen.
Über die zehn Kilometer setzte sich erwartungsgemäß die Grand-Dame der Bremer Laufszene durch: Rebecka Weise-Jung
gewann in 40:17,50 Minuten deutlich vor Irmela Knütter (42:48,03) und Pia Wiegel (42:53,28).
Ergebnisliste (PDF)

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 17. August 2004
Klaus Eckstein dominiert Wettkampf
2. Nordhorner Triathlon: Nordhorner Ausdauerathlet gewinnt mit mehr als fünf Minuten Vorsprung
Von Judith Forysch
Nordhorn. Nach 56:59 Minuten kam Klaus Eckstein mit souveränem Abstand als erster ins Ziel beim zweiten Nordhorner
Triathlon am Sonnabend - und machte damit besonders LCN-Sportler Dieter Dinkhoff glücklich. Der hatte nämlich ge-
wettet, dass "Klecks" schneller als die Staffel um LCN-Läufer Christoph Domnick sein werde.
Abseits des sportlichen Interesses gab es beim zweiten Nordhorner Triathlon rund um den Vechtesee am Sonnabend kein
anderes Thema bei den rund 2000 Zuschauern als "die" Wette. Wie der ganze Trubel um seine Person zustande kam, weiß
Klaus Eckstein auch nicht mehr so genau: "Eigentlich wollte ich nur vor der ersten Staffel ins Ziel kommen." Das hat er auch
geschafft. Nach nur 56:59 Minuten war der Ausdauersportler im Ziel. Erst 5:13 Minuten später folgte Rainer Averdiek.
Und bevor die ersten Staffel, die fünf Minuten später in den Wettkampf gestartet war, um Stefan Fischer, Marco Ellermann
und Thomas Bruns (Union Meppen) ins Ziel einlief, war Klaus Eckstein schon auf dem Weg zum Duschen.
Damit hatte der Nordhorner bei seinem ersten Triathlon in seiner Heimatstadt sein Ziel bei weitem erreicht - und ungewollt
Christoph Domnick (Leichtathletik Club Nordhorn), Tim Großmann (Waspo Nordhorn) und Marcus Götz (Nordhorn) eine
weitere Niederlage zugefügt. Das Dreiergespann hatte sich eigentlich vorgenommen, sowohl den Staffelwettbewerb zu ge-
winnen und eine bessere Zeit zu erreichen als Klaus Eckstein. Domnick: "Klaus hatte in der Zeitung gesagt, dass er eher im
Ziel als die erste Staffel sein wollte, daraus ist dann die Wette zwischen mir und meinem Trainer Dieter Dinkhoff ent-
standen." Dinkhoff hatte nämlich gewettet, dass "Klecks" schneller als die Staffel seines Schützlings im Ziel sein werde.
Tim Großmann sorgte dann auch für eine gute Ausgangslage. Der Waspo-Schwimmer benötigte für die 500 Meter im
Vechtesee nur 7:26 Minuten, vier Sekunden weniger als Klaus Eckstein, und war damit als erster Staffelschwimmer aus
dem Wasser. Marcus Götz fuhr die 20 Kilometer auf dem Rad in 27:03 Minuten (45 Sekunden schneller als Eckstein),
sodass Christoph Domnick mit etwas mehr als einer Minute Vorsprung vor der Verfolgerstaffel und Eckstein auf die Lauf-
strecke ging.
Doch der LCN-Athlet wusste eigentlich schon vorher, dass er keine Chance auf den Sieg hatte: "Als ich gehört habe, dass
sich Thomas Bruns heute morgen noch mit seiner Staffel nachgemeldet hat, war klar, dass ich nicht gewinnen könnte. Das
ist einfach ein anderes Kaliber." So war es dann auch: Bruns holte den Vorsprung Domnicks auf und kam nach 19:37,35
als schnellster Läufer des Tages ins Ziel. Domnick benötigte 2:43 Minuten mehr. Damit war nicht nur der Staffelsieg weg,
sondern auch die LCN-interne Wette verloren. Klaus Eckstein hatte für den Laufteil nur 21:12 Minuten benötigt und war
damit nach insgesamt 56:59 Minuten ins Ziel gekommen. Die Staffel um Christoph Domnick hatte 57:09 Minuten gebraucht.
Obwohl sich Bettina Schwarz, die Gewinnerin des Einzeltriathlon der Frauen im vergangenen Jahr, um 4:34 Minuten auf
eine Zeit von 1:15:30 Stunden verbesserte, musste sie sich diesmal mit Rang zwei zufrieden geben. Jennifer Poggi aus Reck-
linghausen gewann die Frauenwertung nach 1:14:54 Stunden. Schnellste reine Frauenstaffel waren die "Powerfrauen des
LCN" (Susanne Sloot, Maike Geesen und Britta Meierkord). Nach 1:10:75 (??) Stunden kamen sie als insgesamt 18. ins
Ziel.
Bei schönstem Wetter kam auch der Breitensportaspekt vor allem im Staffelwettbewerb am Vechtesee nicht zu kurz.
Neben mehreren Mannschaften aus diversen Grafschafter Firmen, waren auch einige Familien zusammen an den Start ge-
gangen. Der Termin für das nächste Jahr wurde auf Grund des großen Zuspruchs dann auch schon vor der Siegerehrung
bekannt gegeben: Am Sonnabend, 13. August 2005 findet die dritte Auflage des Nordhorner Triathlons statt.
Die Ergebnisse sind auf der
Website der Veranstaltung noch nicht verfügbar (Stand: 17.8. / 13:40 Uhr)

Presseinformation vom 19. August 2004 (Von Markus Steinbrück)
Abend-Laufserie der LG Nordheide in Winsen (Luhe) -- Teil 2 am Mittwoch, 18. August
LG Wedel-Pinneberg ganz stark in Winsen
Winsen. Vorgenommen hatte er sich eine Zeit von 8:50 min. Am Ende wurden es sogar 8:45,3 min. Der 22-jährige Jan
Gallert von der LG Wedel-Pinneberg sorgte mit seiner 3000-Meter-Zeit beim zweiten Teil der Abend-Laufserie der LG
Nordheide für das herausragende Resultat. 1700 Meter lang wurde der noch der Juniorenklasse angehörende Gallert von
seinem Trainer Manuel Rodriguez-Eicke gezogen und auf den verbleibenden Runden von diesem lautstark um die Bahn an
der Winsener Bürgerweide getrieben. Überhaupt stand dieser von 72 Läufern aus 16 Vereinen besuchte Laufabend ganz
im Zeichen der Mittelstreckler der LG Wedel-Pinneberg. Die Schleswig-Holsteiner belegten die ersten vier Plätze auf der
3000-Meter-Distanz. Hinter Gallert sorgte insbesondere der bereits den Senioren M 40 zuzurechnende Klaus Prieske für
Aufsehen. Der 40-Jährige belegte in erstklassigen 9:08,6 min den zweiten Platz. Schnellster Läufer aus dem Winsener
Kreisgebiet war Axel Schulze vom TSV Eintracht Hittfeld, der 10:03,2 min benötigte.
Position eins der aktuellen niedersächsischen Bestenliste bei den Senioren M 55 übernahm Heinz-Dieter Cordes von der
LG Lüneburg. Der 59-Jährige, der auch schon mit internationalen Medaillen dekoriert ist, lief in 10:12,0 min Saisonbestzeit.
Seinen zweiten Harburger Kreisrekord innerhalb einer Woche erzielte Herbert Bundt von der LG Nordheide (Stammverein
MTV Rottorf). Bundt unterbot die ein Jahr alte Bestmarke bei den Senioren M 70 um mehr als eine Minute und drückte
diese auf 13:55,9 min. Auch der bisherige Rekordinhaber Harro Köhlbrandt (ebenfalls LG Nordheide) war in 15:01,0 min
schneller als vor Jahresfrist.
Die schnellsten Zeiten im weiblichen Bereich legten die 25-jährige 800- und 1500-Meter-Spezialistin Julia Kock von der
LG Hannover (10:11,5 min) und Lena Voß vom MTV Tostedt hin. Die 16-Jährige, die erst in diesem Winter erstmals bei
Crossläufen aufgetaucht war, überzeugte in Winsen mit 11:28,5 min. In den 2000-Meter-Läufen der Schüler siegte Dennis
Rehr (LG Nordheide/M 15/6:18,7 min) vor Andreas Eggers (MTV Bispingen/M 14/6:28,0 min) und Klaus-Henning
Wenck (LG Nordheide/M 15/6:45,5 min). Einen Doppelsieg gab es für die Familie Sussmann aus Winsen-Tönnhausen bei
den Schülerinnen. Die 14-jährige Jana gewann die 2000-Meter-Entscheidung in 7:19,3 min vor ihrer Zwillingsschwester
Kim Elisa (7:29,7 min). Alle Ergebnisse sind auf der Homepage www.lgnordheide.de zu finden.
Ihren Abschluss findet die Abend-Laufserie der LG Nordheide am kommenden Mittwoch, 25. August. Ab 18.30 Uhr
laufen die Schülerinnen und Schüler 3000 Meter. Für alle älteren Teilnehmer von der B-Jugend aufwärts stehen ab 19.00
Uhr drei Zeitläufe über 5000 Meter auf dem Programm. In diesem Rahmen werden die 5000-Meter-Bezirksmeister des
Leichtathletik-Bezirks Lüneburg ermittelt. Im Anschluss finden in gemütlicher Runde die Siegerehrungen für die Gesamt-
sieger der Laufserie sowie für die Bezirksmeister statt. Meldungen sind bis Montag, 23. August, via Fax (04171) 690 768
oder E-Mail birgit@dietschmann-info.de an die LG-Vorsitzende Birgit Dietschmann zu richten. Nachmeldungen für die
LG-Laufserie (nicht für die Bezirksmeisterschaften) werden bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Lauf angenommen.
Ausschreibung Laufserie / Meldevordruck Laufserie / Ergebnisliste 1. Teil (11.8.) / Ergebnisliste 2. Teil (18.8.) / Ausschreibung 5000m-BM
(NLV-Bezirk Lüneburg)
/ Allgemeine Bestimmungen (BM)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. August 2004
So ein Halbmarathon ist doch kein Problem
Citylauf Rund 2 000 Läufer haben sich gestern auf den Rundkurs durch die Leeraner Innenstadt gemacht
Von Jochen Brandt
Leer. Die Frauen am Tisch des Grand Cafés am Leeraner Denkmalsplatz sind ins Grübeln gekommen: “Ein Halbmarathon,
das müssten doch . . . boah . . . das sind ja mehr als 20 Kilometer.” Erstaunt, vielleicht sogar ein bisschen ehrfurchtsvoll
blicken sie zu den Läufern hinüber, die ihre Muskeln noch einmal dehnen, bevor sie auf die Strecke gehen. Gleich ist es
14.45 Uhr, Zeit für den Start. Der 12. Leeraner Citylauf ist in vollem Gang. Eine der Damen setzt die Kaffee-Tasse ab und
schüttelt den Kopf: “Also, für mich wär´ das das nichts.”
Für viele hundert andere ist der Lauf hingegen genau das Richtige. Allein bei den Bambini-Läufen, den Rennen für Kinder
über 1100 Meter, sind gestern knapp 1400 Nachwuchsläufer am Start. Wie viele Erwachsenen auf den Rundkurs durch
die Leeraner Innenstadt gehen, wissen die Organisatoren am frühen Nachmittag noch nicht genau. “Wir hatten heute noch
etliche Meldungen”, sagt Jens Kruse von der Leeraner Autobahnpolizei. Er und seine Kollegen haben das Lauf-Spektakel
organisiert. Am frühen Abend hat Kruse sich dann einen Überblick verschafft: “Insgesamt haben 600 Erwachsene teilge-
nommen.” Der Mit-Organisator macht einen zufriedenen Eindruck.
Als der Startschuss zum Halbmarathon fällt, nippt Jeka Hanningah gerade an ihrem Tee. Sie zieht die Augenbrauen hoch:
“Jetzt ist er auf dem Weg.” Gemeint ist ihr Mann Joost, mit dem sie heute aus dem niederländischen Haren bei Groningen
nach Leer gekommen ist. Der 66-Jährige läuft beim Citylauf mit - wieder mal. “In den vergangenen Jahren war er ziemlich
häufig am Start”, sagt seine Frau. Diesmal tritt er beim Halbmarathon an. Nichts besonders, wie Jeka Hanningah meint.
“Seit 1976 trainieren wir regelmäßig”, sagt sie und lächelt. “Der schafft das schon.”
Eine halbe Stunde später - Joost Hanningah ist noch unterwegs - stürmt ein junger Mann mit langen Schritten die Mühlen-
straße hinauf. Konstantin Bents holt sich den Sieg über die 5000 Meter. Der 16-Jährige ist für den SC Herford gelaufen.
Jetzt steht er verschwitzt im Ziel und nimmt Glückwünsche seiner Kontrahenten entgegen. “Leer stand gar nicht auf meinem
Plan”, sagt er. Aber gestern, bei einem Lauf in Schortens, sei er ziemlich gut drauf gewesen. “Mein Trainer hat gemeint, ich
soll den Citylauf auch noch mitnehmen.” Er atmet tief durch. Es hat sich gelohnt. Hinter seinem Rücken läuft Joost
Hanningah vorbei. Locker, gleichmäßig. Halbmarathon? Für ihn kein Problem.
Ergebnisse

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 23. August 2004
Starkes Heimspiel des VfB
Laufcup: Schwabe und Balzer müssen nur Colsmann den Vortritt lassen
Von Birgit Winter
Fallersleben. Das war ein Festival der Fallersleber Langstreckenläufer! 194 Leichtathleten trafen sich gestern zum dritten
Windmühlenberglauf, bei dem die VfB-Sportler vor heimischem Publikum triumphierten. Der zweite und dritte Platz ging
an Rolf Schwabe und Frank Balzer, die beide aus Fallersleben kommen. Gesamtsieger wurde Frank Colsmann vom TSV
Kirchdorf, wofür er das gelbe Trikot erhielt.
Bei den Schülerinnen, die auf der Bahn im Stadion gegeneinander angetreten waren, machte über die 800-Meter-Strecke
die zehnjährige Vera Kniebein aus Fallersleben das Rennen. Zweite wurde Henriette Busse, die auch vom VfB Fallersleben
kommt. Die Schüler der Altersklasse acht Jahre und jünger hatten 1000 Meter zu bewältigen. Bei ihnen ging Jeremias Busse
aus Fallersleben als Sieger hervor. Bei den Zehnjährigen gewann Frederik Schulze vom VfB den 1000-Meter-Lauf. Zweiter
wurde Nils David, ebenfalls vom Gastgeber VfB.
Zusätzlicher Höhepunkt: Rolf Schwabe und Eduard Weinert wurden von Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist als Vizeeuropa-
meister der Senioren im Marathon geehrt. Die Bürgermeisterin, die im VfB auch zweite Vorsitzende ist, war es auch, die um
9.30 Uhr den Startschuss zu der vom VfB Fallersleben gut organisierten Veranstaltung gegeben hatte. Der Lauf gestern war
der achte aus der Wolfsburg-Gifhorner Laufcup-Serie. Läufer aus der gesamten Region, von Magdeburg über Salzgitter bis
Hannover, traten gegeneinander auf einer zehn Kilometer langen Strecke an. Der Älteste unter ihnen war der 73-jährige
Gerd Wedemeier aus Wittingen. Der zweimal zu durchlaufende Rundkurs führte vom Stadion am Windmühlenberg nach
Ehmen und zurück. "Die leicht wellige Strecke hatte es in sich," sagte Organisator Hans-Günter Wolff. Dabei galt es, wert-
volle Punkte für die Cupwertung zu sammeln. "Insgesamt war das eine gelungene Veranstaltung", resümiert Wolff.
Ergebnisse / Lauf-Cup

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. August 2004
Radfahren, Schwimmen, Laufen...
308 Teilnehmer beim Otterndorfer Volkstriathlon
Otterndorf
(rol). Normalerweise wären wohl die wenigsten gestern in die Fluten des Badesees am Otterndorfer Jugend-
lager gestiegen. Denn die Temperaturen luden nicht zum Baden ein. Den Teilnehmern des 18. Otterndorfer Volkstriathlons
blieb gar nichts anderes übrig: 300 Meter Schwimmen war die Auftaktdisziplin, bevor es 22 Kilometer mit dem Rad und
anschließend 4,6 Kilometer per pedes dem Ziel entgegen ging.
308 Sportler aller Altersklassen und Qualifikationen waren gestern morgen um 11 Uhr an den Start gegangen, den der
Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Kai-Uwe Bielefeld mit einem Pistolenschuss freigab. Das gemischte Teilnehmerfeld
hat beim Volkstriathlon Tradition: "Mitmachen und dabei sein ist wichtig", formulierte es Bürgermeister Hermann Gerken.
Landrat und Bürgermeister machten zwar nicht mit, wohl aber Stadtdirektor Harald Zahrte.
Sieger des 18. Volkstriathlons wurde Peer-Rasmus Rupprecht vom Stader SV in einer Zeit von 54:30 Minuten. Auf den
zweiten Platz kam Morten Tiedemann (Stader SV, 56:04). Dritter wurde Alexander Klatt (VfL Wingst, 57:35). Die
schnellste Frau im Ziel war Sonja Schelp vom Stader SV mit einer Zeit von 1:04:14. Ihr folgten Stephanie Weber (OSC
Bremerhaven, 1:06:42) und Beatrice Probst (Eon/Hanse, 1:07:26). Nicht alle der 308 gestarteten Sportler kamen ins Ziel,
acht mussten vorher aufgeben. Ältester Teilnehmer war wieder einmal Alois Meyer vom OSC Bremerhaven. Er ist Jahrgang
1925.
TSV-Vorsitzender Manfred Ahrens hob die anhaltend hohe Beliebtheit der Veranstaltung hervor, deren Überschuss der
Jugendstraffälligenhilfe "Die Schleuse" zugute kommen soll. Die Teilnehmerzahl sei konstant. "Und das, obwohl die Kon-
kurrenz immer größer wird". Der Vorteil Otterndorfs dürfte in der Streckenführung liegen: Wo sonst hat man bei einem
sportlichen Wettkampf einen solchen Ausblick auf den Weltschifffahrtsweg Elbe? Mit den Bedingungen auf der Strecke war
der TSV-Vorsitzende ebenfalls zufrieden. Dabei hatte es zuerst noch so ausgesehen, als ob man eine Umleitung hätte ein-
richten müssen. Denn der Regen hatte einige Stellen unpassierbar gemacht. Doch rechtzeitig zum Start hatte der Wettergott
Einsehen mit den Sportlern. Ein großer Stab an freiwilligen Helfern sorgte für einen problemlosen Ablauf: Neben 50 Aktiven
des TSV Otterndorf waren das Kräfte der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr, der DLRG, des Sommerlagers und des
Technischen Hilfswerks .
Ergebnisse

SALZGITTER ZEITUNG vom 23. August 2004
"Wo steht hier das Sauerstoffzelt?"
Rekordfeld von 231 Startern beim Volkstriathlon um Salzgittersee – Sieger Neumann benötigt 65 Minuten
Von Thomas Saalfeld
Lebenstedt. Die Männer im Wasser sahen nur Katharina Schwarz’ Hinterkopf, die männlichen Zuschauer wurden etwas
blass, als kein Mann, sondern die 18 Jahre alte Triathletin aus Braunschweig mit klarem Vorsprung den Salzgittersee ver-
ließ. Nur 5:39 Minuten benötigte die angehende Physiotherapeutin für die knapp 500 Meter im Wasser - Die ehemalige
Wettkampfschwimmerin der SSG Braunschweig nahm ihren Verfolgern fast eine Minute ab.
Bis zu 20 Stunden Training
Sie erreichte nach dem Schwimmen sowie 25 Kilometern auf dem Fahrrad und 5,4 Laufkilometern als Gesamtvierte des
231 Sportler zählenden Rekordteilnehmerfelds mit einer Zeit von 69:30 Minuten das Ziel beim 8. Volkstriathlon um den
Salzgittersee. Für dieses Leistungsvermögen trainiert die 18-jährige vom Tri-Team Braunschweig 15 bis 20 Stunden in der
Woche. Rang fünf belegte sie kürzlich bei den Deutschen Meisterschaften ihrer Altersklasse.
Eigentlich längere Strecken sind die Spezialität von Christian Neumann (Tri As Hildesheim). Erst vor drei Jahren kam der
heute 31-Jährige zum Triathlon. Er lief nach 65:24 Minuten als Erster recht entspannt ins Ziel und hatte einen solides Polster
auf den Zweitplatzierten Joachim Lührig (Tri Speedys Peine) aufgebaut, der 66:46 Minuten benötigte.
"Wir haben riesigen Respekt vor ihrer Leistung und hoffen, dass sie auch in nächsten Jahr hier wieder starten", hatten
Bürgermeister Wolfgang Fisch als Starter und Ortsbürgermeister Uwe Cyron bei der Siegerehrung verkündet. Ihr Rats-
kollege Björn Westphal freute sich, dass er nach einer Reifenpanne im Vorjahr diesmal nach 1:23:34 Stunden das Ziel er-
reichte und seinen zweiten Triathlon beendete. Nur zwei Sekunden weniger benötigte dessen Freundin Bianca Senne vom
LSV Wolfenbüttel.
Der vor 30 Jahren von Salzgitter nach Bayern (Zolling) ausgewanderte Horst Knuth (56) und der 22 Jahre alte Florian
Gaukel aus Kempten, der sich erst am Freitagabend über das Internet angemeldet hatte, nahmen die weiteste Anreise auf
sich. Senior im Feld war Karl Stiller (71) aus Lebenstedt, der am Donnerstag noch eine 60-Kilometer-Radtour quasi zum
Aufwärmen absolviert hatte.
Falls die Teilnehmerzahl weiter steigt, wünschen sich etliche Teilnehmer zwei Startgruppen, denn beim Schwimmen um die
im See verankerte Boje ging es wieder drunter und drüber. Bei allem Ehrgeiz stand für die meisten jedoch der Spaß im
Vordergrund. Volker Heinemann (41), der gemeinsam mit Bosch-Arbeitskollege Andrew Johannes startete, scherzte nach
dem Schwimmen. "Wo steht hier das Sauerstoffzelt für mich?" Organisationschef Siegfried Flinder komplettierte wieder das
Teilnehmerfeld und freute sich, dass Blessuren der Sportler ausblieben und die neue Zeitmessung mit den Transpondern gut
angenommen wurde. Dank der rund 65 Helfer und 20 Sponsoren lief dieser Wettbewerb reibungslos ab und behielt seinen
familiären Charakter.
Fahrradhelm auch aufsetzen
In Salzgitter absolvierte vor Jahren Mario Dolle aus Schladen seinen ersten Triathlon. Auch der Wettkampfbeobachter des
Triathlon-Landesverbandes (TVN) lobte den Triathlon und stellte die Vergabe von größeren Wettbewerben nach Salzgitter
in Aussicht. Er mahnte allerdings an, unbedingt auf die Helmpflicht der Sportler zu achten und auch das Windschattenfahren
zu unterbinden.
Ergebnisse

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 23. August 2004
Lüchower Zehner: Reckewell und Behn siegen

Lüchow (hc). Im Vorjahr waren es noch zehn Starter weniger: 25 Läuferinnen und Läufer haben am Freitag bei der 11.
Auflage des 10-km-Straßenlaufes Lüchower Zehner teilgenommen. Die Gesamtsieger sind Jörg Reckewell vom MTV
Dannenberg und Silvia Behn vom SC Lüchow.
Gleich nach dem Start setzten sich Jörg Reckewell, Andreas Harloff (TSV Arendsee), Dirk Ludwig (MTV Dannenberg),
Frank Mertens (Salzwedel), Hermann Walther (IGAS Wendland) und Helmut Schulz (Polizei Dannenberg) ab. Bereits nach
einem Kilometer wurde diese sechsköpfige Spitzengruppe auf dem Rundkurs in Richtung Banneick und Saaße aber weit
auseinandergezogen. Bei Kilometer fünf lief Reckewell (M35) am bis dahin führenden Harloff (M35) vorbei und lief auf den
zweiten fünf Kilometern in 37:05 Min. einen deutlichen Vorsprung auf Harloff (38:39 Min.) heraus, der sich allerdings mit
einer Muskelverletzung herumplagte. Den dritten Platz belegte Ludwig (M35) in 39:40 Min. mit nur einer Sekunde vor
Mertens (M35). Auch um Platz fünf ging es knapp zu. Walther als Sieger der M 55 lag in 41:05 Min. vor dem immer besser
laufenden Schulz, der als M40-Sieger 41:10 Minuten lief. Manfred Haacke, Organisator vom ausrichtenden SV Sporting
Lüchow, wurde in 43:46 Minuten Gesamtsiebter. Er rettete seinen ersten Platz der M 45 nur mit zwei Sekunden Vorsprung
vor Johannes Kiefer-Sternberg aus Simander ins Ziel.
Die Frauenwertung gewann Silvia Behn (W40) in 49:12 Min. vor Irmela Wilck (W60) von der IGAS in 49:37 Min. Erst-
mals war beim Lüchower Zehner eine Frauenmannschaft am Start. Petra Haacke, Cornelia von der Gablentz und Andrea
Wehrend, alle Sporting Lüchow, liefen 2:46:56 Std.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 23. August 2004
Großer Laufspaß in Kreyenbrück
Leichtathletik: Über 600 Starter bedeuten Rekordbeteiligung bei dritter Auflage
Der 10-km-Lauf lockte die meisten Teilnehmer - 350 Aktive meisterten die attraktive Strecke
Oldenburg (jr/hb). Ausnahmslos zufriedene Gesichter gab es beim Veranstalterteam vom DSC Oldenburg und dem Lauf-
treff Oldenburg-Süd (BW Bümmerstede) nach der Abwicklung des Oldenburger Sparda-Laufes “Run & Fun”. Die dritte
Auflage der Laufveranstaltung war am Sonnabend problemlos über die Bühne gegangen, die Teilnehmerzahlen konnten bei
über 600 Aktiven erneut erheblich gesteigert werden, und auch der Wettergott hatte ein Einsehen mit den aus dem gesamten
nordwestdeutschen Raum angereisten Läuferinnen und Läufern aller Altersklassen.
Den mit Abstand größten Zuspruch erfuhr bei 350 Startern der zur Wertung des “Sparda-Cups” (wer an vier von fünf
Volksläufen teilnimmt, erhält ein Funktionsshirt) zählende 10-km-Lauf. Mit dem Gesamtsieger Jan Oude-Aost lag ein “alter
Bekannter” vorn. Der Ex-DSCer, der seit einigen Jahren für Werder Bremen startet, gewann das Rennen mit sechs Se-
kunden Vorsprung vor Tammo König (1. TCO “Die Bären”) und erzielte mit 32:46 Min. gleichzeitig einen Streckenrekord.
Der Sieger war voll des Lobes über die “prima organisierte Veranstaltung” und zeigte sich angetan von der abwechslungs-
reichen Streckenführung. “Nachdem ich vor kurzem in Berlin nur mit Mühe unter 34 Minuten geblieben war, bin ich über-
rascht, wie schnell ich hier laufen konnte.”
Deutlicher war die Frauensiegerin vorn: Yvonne Reinmold (DSC) gewann mit mehreren Minuten Vorsprung und leistete
zudem noch Maßarbeit, indem sie den bestehenden Streckenrekord mit 41:08 Min. um fünf Sekunden unterbot. Auffallend
war zudem, dass im Schüler- und Jugendbereich gleich drei Läufer der TSG Hatten-Sandkrug in durchweg guten Zeiten
erfolgreich waren. Hergen Wolf siegte in der Klasse M 12 in 43:16 Min., Christian Geiger erzielte in der Klasse M 15
38:56 Min. und Peter Stelter lief als B-Jugend-Sieger (37:35 Min.). Knapp 100 Läuferinnen und Läufer stellten sich dem
Starter zum Lauf über fünf Kilometer. Besonders ausgezeichnet für gute Zeiten wurden die neunjährige Friederike Lindner
(LGO) und Leonard Hartung (13, DSC).
Ergebnisse / Sparda-Cup

JEVERLAND BOTE vom 23. August 2004
VTB-Athleten sind gut in Form
Kindertriathlon: Veranstalter sind mit der Resonanz auf die 16. Auflage zufrieden
Der 16. Kindertriathlon des Vareler Turnerbundes verzeichnete eine neue Rekord-Beteiligung -
Die auswärtigen Teilnehmer sparten nicht mit Lob
Von Sönke Wieting
Dangast. Zufriedenheit pur bei der Triathlon-Abteilung des Vareler Turnerbundes, der am gestrigen Sonntag am DanGast-
Quellbad seinen 16. Kindertriathlon veranstaltete. Zudem wurde hier auch die 14. Auflage des “Schnuppertriathlon” abge-
wickelt. Erfreulich aus Sicht des Veranstalters war auch der Umstand, dass fünf Lokalmatadoren bei den insgesamt zwölf
Einzelwertungen Rang eins belegen konnten.
Bei den Schülerinnen A hingegen war der TV Scheeßel das Maß der Dinge. Hier gingen die ersten vier Ränge an die
Scheßelerinnen. Jacqueline Meyer und Johanna Wehrmann belegten als beste Varelerinnen die Plätze fünf und sechs. Moritz
Baars vom VTB siegte bei den Schülern A mit einer Minute Vorsprung. Im Wettbewerb der Schüler B setzte sich Alexan-
der Korzuschnik an die Spitze des Klassements. Sein Bruder Patrick Korzuschnik führte das Vareler Trio in der Konkurr-
enz der Schüler C an. Rixta Padeken musste sich bei den Schülerinnen B lediglich Lisa-Alexandra Beyer vom TBV Lemgo
beugen und kam hier auf Rang zwei. Die Varelerinnen Rieke Cordes und Lena Thomas wurden von Lina Völker von SuS
Stadtlohn knapp auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Die Doppel-Landesmeisterin im Triathlon und Duathlon der weib-
lichen Jugend B, Kira Lammers setzte sich mit komfortablem Vorsprung durch.
Mit deutlichem Abstand siegte Martin Gyöngyösi beim “Schnuppertriathlon”: Fünf Minuten betrug der Rückstand des
Zweitplatzierten Bernd Wilkens vom Triathlon-Club Bremen. Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung war der
zweite Vorsitzende des VTB und Leiter der Triathlon-Abteilung, Lothar Pupkes. “So viele Kinder wie in diesem Jahr hatten
wir noch nie”, freute sich Pupkes über die Resonanz. Pupkes dankte der Freiwilligen Feuerwehr Winkelsheide-Borgstede
und dem Deutschen Roten Kreuz für die Unterstützung. Sein Dank galt auch den ehrenamtlichen Helfern und der Bäckerei
Bulgrin, die die Sportler mit Leckereien versorgte.

JEVERLAND BOTE vom 23. August 2004
Kenianer laufen allen davon
Jever-Fun-Lauf: Vorjahreszweiter gewinnt - Neuer Streckenrekord bei den Frauen
Bei dem hochkarätigen Laufsport-Ereignis dominierten einmal mehr die Afrikaner - Schnellster Lokalmatador
war Thomas Hamann vom HFC
Von Oliver Braun
Schortens. Eine Spurtentscheidung auf den letzten 20 Metern hat dem Kenianer Elijah Sang bei der 18. Auflage des
Jever-Fun-Laufs den Sieg im Hauptlauf über zehn englischen Meilen beschert. Der 28-jährige Afrikaner, der im Vorjahr
Rang zwei erlief, spulte den 16,09 Kilometer langen Rundkurs durch Heidmühle in 46:44,6 Minuten ab. Er war damit
knapp eine Sekunde schneller als sein Landsmann Geoffrey Siele Kipnengo. Vorjahressieger James Kiplagat Koskei,
ebenfalls aus Kenia, musste sich mit Rang fünf begnügen. Platz drei aus dem Vorjahr verteidigte Vincent Krop. Die Läufer
aus Kenia demonstrierten von Beginn an ihre Überlegenheit und liefen auf verregneter Strecke allen anderen Athleten da-
von. Für den Hauptlauf gingen in Schortens insgesamt 322 Läufer aus dem In- und Ausland an den Start. Die 14 Kenianer
machten die ersten acht Plätze unter sich aus und belegten außerdem Positionen zwischen Platz 13 und 21.
Der vor zehn Jahren von dem Kenianer Simon Lopujet aufgestellte Streckenrekord von 45:54 Minuten über die zehn eng-
lischen Meilen bei den Männern hat weiterhin Bestand. Rekordhalter Lopujet, inzwischen 32 Jahre alt, spurtete diesmal
aber nur als 13. durch das Ziel. Der dreifache Jever-Fun-Lauf-Sieger Tendai Chimusasa aus Zimbabwe wurde in diesem
Jahr Zwölfter.
Bei den Frauen dominierten ebenfalls die Läuferinnen aus Kenia. Siegerin Eunice Jepkorir, die schon den Jever-Fun-Lauf
2003 gewonnen hatte, knackte dabei den 2001 von Judy Kiplimo (Kenia) aufgestellten Streckenrekord. Eunice Jepkorir
verschob den Rekord um eine halbe Minute auf die neue Bestmarke von 52:34 Minuten. Mit einem Abstand von jeweils
zwölf Sekunden folgten Leah Malot und Carolyne Kiptoo (alle Kenia) bei den Frauen auf Platz zwei und drei (Gesamt-
wertung Rang 16 und 17).
Schnellster Europäer im Feld war der Ex-Hamburg-Marathon-Sieger Piotr Gladki. Der Pole erkämpfte sich Platz neun.
Matthias Strotmann von der LG Braunschweig lief als schnellster Deutscher auf Platz 14 über die Ziellinie. Bei den Frauen
war Christiane Spallek von der LG Wilhelmshaven auf Platz 31 schnellste deutsche Läuferin in Schortens. Thomas Hamann
vom Heidmühler FC rangiert als erfolgreichster Lokalmatador auf dem 27. Platz. Schnellste Heidmühlerin wurde Susanne
Volkert auf Platz 63 (1:08:29).

Jugendläufe verzeichnen Rückgang der Teilnehmer
Jever-Fun-Lauf: Größte Laufsport-Veranstaltung der Region - 1778 Starter
Schortens (obn). Der angepeilte Teilnehmer-Rekord bei der 18. Auflage des Jever-Fun-Laufs in Schortens ist ausgeblieb-
en. Der Hauptorganisator der größten Laufsport-Veranstaltung der Region, Otto Wenninga, sieht den Einschulungs-Termin
am vergangenen Sonnabend als Ursache für die Einbrüche in den Teilnehmerzahlen. Vor allem beim Babinilauf und bei den
Schülerläufen seien diesmal spürbar weniger Kinder und Jugendliche an den Start gegangen, sagte Wenninga. Die Teil-
nehmerzahl bei den Hauptläufen sei dagegen stabil geblieben, so Wenninga.
In den insgesamt sechs Wettbewerben von Bambini- über Volkslauf bis hin zum abendlichen Hauptrennen über zehn eng-
lische Meilen gingen 1778 Profis und Amateure an den Start. 1751 waren es im Vorjahr. Dass die absolute Teilnehmerzahl
in etwa das Niveau aus 2003 erreichte, liegt an dem neuen Angebot für die Walker, die in einem Volkslauf über fünf Kilo-
meter erstmals beim Jever-Fun-Lauf an den Start gingen.
Die Lauf-Wettbewerbe in Schortens waren trotz Olympia-TV und Regenfront gut besucht. Mehrere tausend Zuschauer
feuerten die Athleten beim Bürgerhaus und in der Menkestraße an. Entlang der vier Kilometer langen Strecke durch den
Ort verfolgten viele Anwohner das Laufspektakel aus ihren Vorgärten und applaudierten den Sportlern. Wenig zu tun hatte
das DRK, das mit 25 Einsatzkräften vor Ort war. Zwei Läufer seien kollabiert, einer musste ins Krankenhaus, erklärte
DRK-Einsatzleiter Jens-Peter Lindner. Ansonsten seien lediglich einige Zerrungen zu versorgen gewesen.
Ergebnisse    

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 24. August 2004
In überragender Manier zum Hattrick
Andre Schrödter gewinnt vierten Dammer Stadtlauf / Silvia Rolfes in prächtiger Form
Damme (cb). Die Stimmung am Rande war prächtig, die Teilnehmerzahl war sehr ordentlich und die beiden Sieger des
Hauptlaufes waren einfach nur überragend - kurzum: Der 4. Dammer Stadtlauf war ein voller Erfolg.
Knapp 350 Läufer waren am Freitagabend in vier verschiedenen Wettbewerben am Start. Höhepunkt war natürlich der
10- km-Hauptlauf mit 133 Teilnehmern. Bei den Herren feierte der Diepholzer Andre Schrödter seinen dritten Erfolg in
Damme in Serie. Auf dem Weg zum Hattrick bot der Favorit eine überragende Vorstellung, in seinen leuchtend-orangen
Schuhen flog er förmlich zum Triumph. In 31:15 Minuten unterbot Andre Schrödter seine Siegerzeiten aus den Jahren 2002
(31:55) und 2003 (32:39) deutlich. Im Ziel schnappte sich der Sieger sofort das Mikrofon und bedankte sich beim Publi-
kum für die "sehr gute Unterstützung" auf dem 3,3 km langen Rundkurs durch die Dammer City. Der 10-km-Experte wurde
anschließend von Bürgermeister Hans-Georg Knappik für den Dammer Stadtlauf 2005 eingeladen. Aber: Der Abo-Sieger
zieht nach Rostock um - da sieht‘s mit einem Start in Damme eher schlecht aus. Hinter Schrödter belegten Gerhard Kröger
(33:41) und Mario Arkenau (33:59) vom OSC Damme die Plätze zwei und drei.
Bei den Damen feierte Lokalmatadorin Silvia Rolfes vom OSC Damme ihren zweiten Heimsieg nach 2001. Mit der Start-
Nummer 1 auf dem Trikot war sie in das Rennen gegangen, als Erste erreichte sie das Ziel. In 38:51,9 Minuten siegte
Rolfes vor der letztjährigen Gewinnerin Jutta Hugenberg (39:41,2). Fünf Wochen vor ihrem Start beim Berlin-Marathon
präsentierte sich Silvia Rolfes in einer tollen Form.
Den Jedermannlauf über 3,3 km gewann Gerrit Meyer vom MTV Jahn Barnstorf in 10:25,95 Minuten vor Ulrich Pohl vom
OSC Damme (10:56,58) - im Vorjahr war‘s genau umgekehrt. 115 Läufer waren laut Mitorganisatorin Christina Kramer
beim Jedermannlauf am Start. Eine erfreuliche Resonanz gab es auch beim Schülerlauf über 900 m mit insgesamt 95 Teil-
nehmern. Alleine im U-10-Bereich freute sich der Ausrichter OSC Damme über 80 Starter. "Es waren sogar zwei Vier-
jährige dabei", sagte Kramer. Am schnellsten unterwegs waren der Diepholzer Dominik Franke (2:35,28) und Dammes
Lauftalent Dörthe Ohmstede (2:38,52) - diesen Zieleinlauf hatte es auch im Vorjahr gegeben.
Die Teilnehmer und Organisatoren freuten sich über die gute Stimmung am Rande der Strecke, es waren viele Zuschauer
vor Ort. Der OSC führte dies auch auf den kurzweiligen Einlage-Staffellauf "Stadt gegen Carnevalsgesellschaft" zurück.
2005 soll es ähnliche Aktionen (evtl. Firmenlauf oder Behördenlauf) geben, um Spaß und Sport zu verbinden.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 26. August 2004
Das Duell der Brüder
Albrecht und Gernot Breitschuh vom NDR-Hörfunk machen den Sieg unter sich aus
Von Matthias Lorenz
Tangendorf. Das Duell der beiden "Radio-Brüder" Breitschuh stand im Mittelpunkt des Tangendorfer Volkslauf mit Walk-
ing und Wandern. Letztlich hatte der NDR-Sportreporter Albrecht Breitschuh (38) auf der 20-Kilometer-Strecke die Nase
vorn. Er siegte mit 33 Sekunden Vorsprung vor seinem ein Jahr jüngeren Bruder Gernot, der auch für den NDR arbeitet,
aber für Gastgeber FG Tangendorf gestartet war.
Insgesamt starteten 409 Aktive beim 19. Volkslauf, allein 86 Mädchen und Jungen liefen auf der 1000-Meter-Strecke.
"Beim Sportfest im Juni waren nur 33 Kinder dabei", sagte Pressewartin Pia Woesthaus, erfreut über die Steigerung. Sieger
bei den Jungen wurde Maik Petersen (M11), Sohn des Vorsitzenden Gerd Petersen. Dass der bisherige Gesamtrekord von
mehr als 480 Startern nicht überboten wurde, führte Woesthaus unter anderem auf den gleichzeitig ausgetragenen Heide-
königinnenpokal in Amelinghausen (8,4-Kilometer-Strecke, Sieger: Tim Tomczak, LG Nordheide) zurück.
Die Laufbedingungen in Tangendorf aber waren mit Sonnenschein, nicht zu hohen Temperaturen und leichtem Wind ideal.
Doch diese Bedingungen zogen auch die in diesen Tagen fast überall aggressiv auftretenden Wespen an. Vor allem die
süßen Tees an den 20 Verpflegungsständen hatten es ihnen angetan. Die Läufer blieben zwar von Stichen verschont, nicht
aber der 2. Vorsitzende Willi Leppin.
Das Wohlbefinden der meisten Aktiven war hingegen hervorragend. Doch nach dem Motto "Wenn es dem Esel zu gut
geht, geht er aufs Eis", gerieten plötzlich einige der 53 Walker ins Joggen. Nachprüfungen und Disqualifikationen gab es
deswegen nicht, aber Mitorganisator Hans-Georg Foltin bedachte das Vorkommnis bei seiner Schlussansprache mit einigen
deutlichen Worten. Ein weiteres Kuriosum bei den Walkern gab es auf der 10,4-Kilometer-Strecke. Der Sieger Michael
Matschigefski (Eintracht Hittfeld, 1:06:55 Stunden) war überhaupt nicht anwesend. Woesthaus: "Damit die vielen Helfer
selbst auch teilnehmen können, gibt es eine Woche vor der Veranstaltung den sogenannten Helferlauf." Dort hatte Matschi-
gefski mit Erfolg teilgenommen.
Ergebnisse

Presseinformation vom 26. August 2004 (Von Markus Steinbrück)
Abend-Laufserie der LG Nordheide mit BM-5000m in Winsen (Luhe) - Teil 3 am Mittwoch, 25. August
Tomczak stürmt zum 5000-Meter-Bezirkstitel
LG-Laufserie mit neuem Teilnehmerrekord
Winsen. Mit einem neuen Teilnehmerrekord ging am Mittwochabend die diesjährige Abend-Laufserie der Leichtathletik-
Gemeinschaft (LG) Nordheide zu Ende. Erstmals seit vielen Jahren wurde in der Summe aller drei Veranstaltungstage die
Marke von 200 Teilnehmern übertroffen. Die Organisatoren um die LG-Vorsitzende Birgit Dietschmann aus Borstel durften
jeweils rund 70 Läuferinnen und Läufer auf der Sportanlage der Berufsbildenden Schulen in Winsen begrüßen. Zum er-
freulichen Gesamtergebnis von 216 Mittelstrecklern trug auch die Einbettung der Bezirksmeisterschaften im 5000-Meter-
Lauf in den letzten Laufabend bei.
Hier setzte sich Tim Tomczak von der gastgebenden LG Nordheide die Krone des schnellsten Läufers auf Bezirksebene
auf. Der 22-Jährige wechselte sich in der Führungsarbeit mit dem erneut sehr starken Juniorentrio der LG Wedel-Pinne-
berg ab und verbesserte seine immerhin schon vier Jahre alte Bestzeit um 30 Sekunden auf beachtliche 15:07,1 min. Den
Tagessieg musste Tomczak allerdings dem gleichaltrigen Jan Gallert (LG Wedel-Pinneberg) überlassen. Dieser lief die 5000
Meter in 15:02,5 min, hatte bereits vor Wochenfrist mit seinen 8:45,3 min für das Highlight über 3000 Meter gesorgt.
Die Plätze zwei und drei in der Bezirksmeisterschaftswertung gingen an Hendrik Buhr (MTV Bispingen/15:51,4 min) und
Stefan Badermann (LG Celle-Land/16:28,4 min). Für die wertvollste Leistung im Seniorenbereich sorgte erneut Heinz-
Dieter Cordes von der LG Lüneburg. Der 59-jährige Dauerläufer beendete sein 5000-Meter-Rennen nach 17:40,9 min.
Auch Herbert Bundt vom MTV Rottorf ließ sich nicht lumpen. Der noch 69-Jährige stellte am dritten Laufabend seinen
dritten Kreisrekord auf. Nach einer Steigerung um zweieinhalb Minuten steht die neue 5000-Meter-Bestmarke der
Senioren M 70 nun bei 23:49,8 min.
Schnellste weibliche Teilnehmerin war die ehemals für Blau-Weiß Buchholz und MTV Tostedt startende Nicole Zeutschner,
die jetzt für den MTV Bad Bevensen antritt. Die 44-Jährige siegte in guten 19:35,9 min vor der im Trikot des MTV Soltau
laufenden Nadine Brandes. Die junge Frau aus der Heide gewann in 20:36,2 min den Bezirkstitel bei der weiblichen Jugend
B. Erwähnenswert auch die 21:54,1 min, die Ursula Schwarzlmüller (LG Nordheide) als Bezirksmeisterin der Seniorinnen
W 55 ablieferte. Sie blieb damit nur vier Sekunden hinter ihrem eigenen Kreisrekord zurück.
Hier die wertvollsten Leistungen aus den Schülerrennen über 3000 Meter: Schüler M 14: Andreas Eggers (MTV Bispingen)
9:49,8 min; M 15: Dennis Rehr (LG Nordheide) 9:48,6 min; Ole Marggraf (SV Zernien) 10:03,6 min. Schülerinnen W 11:
Jule Aßmann (LG Glinde) 10:42,6 min; Liana Schütz (TVV Neu Wulmstorf) 12:18,5 min; W 12: Isabelle Warner (MTV
Tostedt) 12:26,7 min; W 14: Kim Elisa Sussmann (LG Nordheide) 11:49,3 min; Jasmin Prack (Blau-Weiß Buchholz)
12:22,3 min.
Direkt im Anschluss an die Läufe fanden in gemütlicher Runde die Siegerehrungen statt. Die Gesamtsieger der LG-Nord-
heide-Laufserie 2004 können ihren Erfolg mit einem schicken T-Shirt künftig auch nach Außen hin demonstrieren.
Alle Gesamtsieger im Überblick:
Schülerinnen W 11: Liana Schütz (TVV Neu Wulmstorf); W 12: Isabelle Warner (MTV Tostedt); W 13: Dana Meyer (LG
Nordheide); W 14: Jasmin Prack (Blau-Weiß Buchholz). Schüler M 10: Feliks de Jelski (TSV Eintracht Hittfeld); M 12:
Jan Pottbacker; M 13: Christian Schirner (beide MTV Tostedt); M 14: Andreas Eggers (MTV Bispingen); M 15: Dennis
Rehr (LG Nordheide).
Männliche Jugend B: Oliver Tödter (LG Nordheide); Männliche Jugend A: Dennis Lauterschlag (TV Neuhaus). Senioren
M 30: Axel Mohr (LG Nordheide); M 40: Knut Erdtmann (LG Lüneburg); M 45: Peter Hempel (TSV Eintracht Hittfeld);
M 50: Michael Kranaster (Harburger Turnerbund); M 55: Hans-Otto Kahle; M 70: Herbert Bundt (beide LG Nordheide).
Weibliche Jugend B: Kirsten Costard (LG Nordheide). Seniorinnen W 45: Ute Schrötke (LG Nordheide); W 50: Ingrid
Ott-Müller (LG Lüneburg).
Ergebnisliste Laufserie / Ergebnisliste BM-5000 m (NLV-Bezirk Lüneburg)

Presseinformation vom 29. August 2004 (Von Manfred Scholz)
17. Hamelner ssk-Stadtlauf -- Holzschuh und Martin Ernst setzen die Akzente
520 Läuferinnen und Läufer in Hamelns Altstadt trotz Regen
Hameln. Das herausragende Ereignis des 17. Hamelner ssk-Stadtlaufs war eindeutig der Lauf der frischgebackenen Eu-
ropameisterin Andrea Holzschuh von ESV Eintracht Hameln, die den Streckenrekord auf der 500 Meter-Distanz von
18:20 Minuten “so aus dem Training heraus auf tolle 17:55 Minuten verbesserte”. “Ich bin durch das 800 Meter-Training
so schnell geworden und meine gute Grundlagenausdauer hat mir über die 5000 Meter-Strecke geholfen” erklärte sie glück-
lich nach Ende des Rennens.
Leichter Regen bei angenehmen Temperaturen begleitete die gesamte Veranstaltung, bei der um 17.15 Uhr 105 Bambinis
im Alter von 4 bis acht Jahren vom Hamelner Bürgermeister Herbert Rode auf die 500 Meter lange Strecke geschickt
wurden. Teilweise an der Hand ihrer Mütter, Väter oder der Übungsleiter des ESV laufend, wurden sie begeistert angefeu-
ert und erhielten im Ziel eine von der Stadtsparkasse Hameln gesponserte Medaille, die auch die 7-jährige Mara Zielonka,
als eine der Schnellsten im Ziel, mit stolz geschwellter Brust präsentierte.
Beim anschließenden Schülerlauf schickte Herbert Rode über 100 Läufer auf die 1250 Meter lange Runde über Oster-
strasse, Kopmannshof und Bäckerstrasse zurück zum Ziel vor der Hochzeitshausterasse. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde
die 15-jährige Oda Hedemann von der LG Weserbergland vor der vier Jahre jüngeren Tabea Schulze und ihrer Schwester
Lina. Bei den Jungen siegte Sven Wergen vom TC Hameln vor Joe Chambers (Hameln) und Benjamin Lehmann von den
Rockin Rats.
Auf den vier Runden beim 5000 Meter-Lauf lief bei den Schülern Tobias Götze von der LG Weserbergland als Schnellster
in 17:52 Sekunden einen tolle Zeit und den Sieg in seiner Altersklasse heraus. Gut auch die Zeit von 21:52 Minuten, die der
10-jährige Andy Spieß, ebenfalls von der LG über diese Strecke erzielte. Aber auch Georgi Nareiko von den Triathleten
des Hamelner Schwimmvereins blieb mit 19:59 Minuten unter der 20 Minuten-Grenze. Alexandra Hornig von den HSV-
Triathleten war in 21:16 Minuten die schnellste Schülerin und verwies Kathy Spies von der LG auf Platz Zwei (21:31 Min.)
vor Simone Straßgütl vom HSV (22:01 Minuten).
In der Frauenklasse fehlte für Andrea Holzschuh mit ihrer sensationellen Bestzeit von 17:55 Minuten die Konkurrenz,
Natalie Nielsen vom Lauftreff SC Bad Münder (21:45 Minuten) und Martina Feldmann von den Mamas (22:43 Minuten)
hießen die Nächstplazierten. Beachtlich und für viele Jüngere Vorbild die 72–jährige Renate Böhm vom ESV, die in be-
achtlichen 26:39 Minuten durch den ssk-Zielbogen lief.  Allen Ashley aus Hameln dominierte die 5000 Meter-Männer-
klasse und siegte in 16:19 Minuten souverain vor Harald Lippold (17:09 Minuten) vom TKJ Sarstedt und Jobst von
Palombini (17:24 Minuten). An den Streckenrekord des Kirchdorfers Markus Pingpank (15:19 Minuten) konnte keiner
heranreichen. Um eine Sekunde konnte der VfL-er Christopher Heise, angefeuert durch seinen Fan-Club, seine Bestzeit als
Sieger der A-Jugendlichen auf 17:04 Minuten gegenüber dem Vorjahr verbessern. Schnellster Regionalliga-Handballer war
der frischgebackene Mannschaftsführer Oliver Glatz in ordentlichen 20:23 Minuten. In der “internen Wertung” kam
Sebastian Rochel in 21:21 Minuten auf Platz Zwei vor Christian Bierstedt, der 23:38 Minuten benötigte. 
Zum erwartet spannenden Rennen wurde der 10.000 Meter Hauptlauf, den Stadtsparkassen Werbeleiter Frank Boberach
anschoss. Es bildete sich sofort eine Spitzengruppe mit Helmut Nothdurft von der LG Weserbergland  und Martin Ernst
von Dets Race Team aus Hannover, gefolgt von den anderen LG-Läufern Nils König, Heiko Wolling, Martin Viotto und
Miron Kantzoglou vom MTV Bad Pyrmont, die sich in der Führungsarbeit ablösten, aber dem Führungsduo nicht folgen
konnten. An der Spitze, angeführt von drei Mountain-Bikern der Polizei und von Bunny hop-Team, setzte sich Martin Ernst
in der vierten von acht Runden von Nothdurft ab und kam nach guten, von Moderator Manfred Scholz exakt vorausbe-
rechneten, 33:01 Minuten ins Ziel. Dabei kam die Bestzeit des verletzten Lokalmatadors Christian Bock (32:17 Minuten)
aus dem Vorjahr nicht in Gefahr. Ernst verwies Helmut Nothdurft in 33:56 Minuten auf Platz Zwei. Als Dritter setzte sich
Nils König (34:57 Minuten) durch vor Ullrich Mallwitz (35:21) vom VfL Bückeburg sowie Heiko Wolling und Martin
Viotto (35:50 und 35:51 Minuten) von der LG Weserbergland. Im nicht so stark besetzten Frauenfeld  war Bianka
Stanienda vom SV Hiddestorf in 40:37 Minuten die schnellste Läuferin vor Ulla Köppen vom VfL Hess. Oldendorf (43:42
Minuten)und Anja Warode aus Hameln (46:39 Minuten).
Fazit der beiden Veranstaltungs-Chefs Dr. Horst Dammaschke und Manfred Scholz: “ Mit der Teilnehmerzahl von 520
Läuferinnen und Läufern sind wir in Anbetracht der Witterung sehr zufrieden. Im nächsten Jahr sind wir allerdings mal
wieder mit Sonnenschein dran. Dank sagen wir den vielen tollen Helfern, des DRK, der Polizei, der Stadt Hameln, Bunny
hop, John Harveys EDV-Team und des ESV Eintracht Hameln sowie unserem Hauptsponsor der Stadtsparkasse Hameln.
Von den Teilnehmern haben wir viel Lob erfahren, das geben wir gern weiter”.
Ergebnisliste (PDF)

newsclick.de (Helmstedt) vom 30. August 2004
Auch von den Anstiegen profitiert
Neuer Streckenrekord: Beim Lauf um die Wälle ließ Ines Cronjäger der Konkurrenz keine Chance
Von Kai-Uwe Ruf
Die Konkurrenz hatte keine Chance. Ines Cronjäger kam nach Helmstedt, um zu gewinnen. Die deutsche Marathon-
Meisterin setzte sich beim 10,4 Kilometer-Rennen des "Laufs um die Wälle" gleich an die Spitze der Frauenkonkurrenz und
entschied den Wettbewerb in neuer Rekordzeit (36:44 Minuten) für sich. Nur sechs Männer waren schneller. Katrin
Bröger, die bislang schnellste Frau auf dem Weg um die Wälle, musste mit Rang drei Vorlieb nehmen (41:43). Zufrieden
war sie dennoch: "Die Anstiege ziehen sich ganz schön hin", kommentierte die Braunschweigerin atemlos die anspruchsvolle
Strecke.
Cronjäger wusste von dem Streckenprofil zu profitieren. "Bergauf habe ich richtig Tempo gemacht und versucht, ein paar
der Männer zu überholen. Danach habe ich mich etwas erholt, aber immer darauf geachtet, dass niemand an mir vorbei-
läuft." Den Streckenrekord hatte sie von Beginn an im Auge. Vier Runden galt es zu bewältigen. Der alte Rekord lag bei
40:37 Minuten. Damit war die Taktik der Hannoveranerin klar. "Wichtig war, jede Runde unter zehn Minuten zu laufen."
Das gelang hervorragend: Einmal raste Cronjäger sogar in 9:10 Minuten um die Helmstedter Innenstadt.
Noch mehr Tempo machte Ulf Kersten. Der Ilsenburger führte auf der 10,4 Kilometer-Strecke von Beginn an. Selbst der
schnellste Germania-Läufer konnte mit ihm nicht mithalten. Nach zwei Runden lang Schneidewind bereits 15 Sekunden
zurück und Kersten baute seinen Vorsprung kontinuierlich weiter raus. Als er das dritte Mal am Juliusbad vorkam, über-
rundete er bereits langsamere Läufer. Das Ziel erreichte er nach 33:14 Minuten. 72 Sekunden später lief Schneidewind
über den Zielstrich und gratulierte neidlos. "Ulf ist einfach sehr stark. Dass ich mit ihm nicht mithalten konnte, war mir schon
vor dem Start klar. Für mich war es schwierig, hier Tempo zu laufen. Nach einer Verletzung bin ich noch nicht wieder voll
im Training." Langsamer als gewohnt ließ es auch der Lelmer Torsten Dill angehen. "Es lief es nicht so gut. Die Strecke war
ein bisschen zu lang", gestand er, nachdem er in 36:42 Minuten das Ziel erreicht hatte. "Für mich ist die Saison eigentlich
schon zu Ende." Dill bestreitet bereits seit Beginn des Jahres vor allem auf kürzeren Strecken Rennen.
Eine lange Saison hat auch Peter Arms in den Beinen. Der Lelmer Spitzenläufer im Seniorenbereich hatte nach seinem
zweiten Platz bei den Deutschen Bahnmeisterschaften das Training ein wenig reduziert. Trotzdem war er mit 38:56 Minuten
war er schneller als die meisten jüngeren Konkurrenten und gewann seine Altersklasse überlegen.
Ergebnisse

newsclick.de (Helmstedt) vom 31. August 2004
Mit dem Pokal ins Bett
Besonders beim Nachwuchs stieß der Lauf um die Wälle auf großes Interesse
Auf besonders großes Interesse stieß der Lauf Rund um die Wälle bei den Nachwuchssportlern. "Es waren deutlich mehr
Schüler am Start als im Vorjahr", freute sich Organisator Wolfgang Henze von Germania Helmstedt. Fast 100 Kinder
rasten diesmal um Helmstedts Innenstadt. Den schnellsten überreichte Robert Königseder, der Verkaufsleiter der Helm-
stedter Nachrichten, Pokale. Besonders freute sich Lukas Alt über die Trophäe. "Er hat sogar damit geschlafen", wusste
 Henze. Pokale der Helmstedter Nachrichten erhielten auch die beiden Schnellsten auf der 5,2-Kilometer-Strecke, Gabriele
Tendler und Johannes Raabe.
Doch nicht nur die schnellsten Läufer überzeugten. Werner Buchholz hinterließ als ältester Teilnehmer einen bleibenden
Eindruck. Der 80-Jährige trat mangels Konkurrenz gegen die jüngeren Läufer in der M70 an und siegte trotzdem. Mit einer
Zeit von 56:50 Minuten ließ er eine ganze Reihe jüngerer Läufer hinter sich.
Weniger ums Tempo ging es dem Hans-Henning Haak. Der Germania-Läufer startete am Samstag gleich bei allen drei
Wettkämpfen. Auf der zehn Kilometer Strecke war ihm die Anstrengung bereits deutlich anzumerken. Trotzdem hielt er
durch. Als Letzter auf der Langstrecke kam er nach 1:06:40 Stunden ins Ziel.
(kr)
Ergebnisse

newsclick.de (Peine) vom 30. August 2004
Einmal Athen und zurück
Ein ganzes Dorf auf den Beinen: Zweidorfer Nachtlauf lockte 400 Aktive an - Über 5000 Km zurückgelegt
Von Jens Reupert
Zweidorf. Ein ganzes Dorf ist aus dem Häuschen - im Sinne des Wortes: Die achte Auflage des fast schon zur Institution
gewordenen Zweidorfer Nachtlaufs lockte 1000 begeisterte Zuschauer an den Straßenrand. Der 800 Meter lange Rund-
kurs von der Ostlandstraße über die Mühlenstraße bis zum Brink wurde insgesamt 6303-mal durchkurvt. Das entspricht
einer Strecke von 5044,8 Kilometern. "Das ist etwa einmal von Zweidorf nach Athen, und wieder zurück", schlug der Vor-
sitzende des TSV Zweidorf Harald "Joe" Lange bei der Siegerehrung für die 400 Läufer eine kleine Brücke zu Olympia.
Die Kinder, verteilt auf 25 Mannschaften, erliefen im ersten Rennen insgesamt 1882,4 Kilometer. "Eine wirklich tolle Leist-
ung", lobte Lange am Ende die erschöpften, aber glücklichen Nachwuchsläufer. "Der Spaßcharakter steht immer im
Vordergrund", erklärt der Klubchef die besondere Anziehungskraft des Ereignisses. Sogar aus Nordrhein-Westfalen und
Schleswig-Holstein fanden Interessierte den Weg nach Zweidorf. "Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis", freuten sich
Hannelore und Hansi Wartling, die aus Rethen nach Zweidorf kamen. Sie sind schon seit Anfang an dabei und freuen sich
über die Entwicklung des Laufes. "Es ist toll, wie gut die Aktion des TSV angenommen wird", loben sie die Organisatoren.
Erstmalig konzentrierten sich die Buden und Stände aufgrund der beginnenden Bauarbeiten am Brink ganz auf die Ostland-
straße, auf der auch die Start- und Ziellinie waren. "Das war unsere diesjährige Partymeile", freute sich Mitorganisator
Sebastian Grobe. Nach der Zielankunft der letzten Läufer eine Stunde vor Mitternacht wurde die Ostlandstraße schnell zur
wohl längsten Tanzfläche des Landkreises: Für wahre Volksfest-Stimmung sorgte dabei DJ Teckel, der schon während des
Wettkampfes Rhythmus ins Rennen gebracht hatte. "Alles ist super gelaufen, alle ziehen mit", freute sich der Vorsitzende
des TSV über das Interesse und die vielen Zugeständnisse der Nachbarn und die große Unterstützung der Jungen Gesell-
schaft.
Am Ende siegte das Team "Run for Fun" aus Wendezelle, das mit 256 gelaufenen Runden die Mannschaft der Nord/LB
sowie die Läufer der Gemeinde Wendeburg auf die Plätze verwies. Bei den Kindermannschaften erreichte das Team des
TV Sophiental den ersten Platz. Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Nachtlauf geben. Dann weitet sich die "Zwei-
dorfer Partymeile" wieder auf den dann frisch sanierten Brink aus.

STADER TAGEBLATT vom 30. August 2004
Vor malerischer Kulisse 5000 Zuschauer beim Stader Altstadtlauf
Stade. Jedes Jahr wieder ist der Stader Altstadtlauf nicht nur eine hochkarätige Sportveranstaltung, sondern ein Ereignis für
die ganze Familie. Auch am Sonnabend und am Sonntag säumten rund 5000 Zuschauer die Stader Innenstadt – sahen
Skater auf dem Altstadtring und Läufer in der Innenstadt. “Die Veranstaltung ist ein festes Ereignis geworden”, sagt Mit-
organisator Matthias Meyer vom VfL Stade.
Vor malerischer Kulisse ging am Sonntag auch Danny Mettke als einer von gut 600 Läufer auf den Rundkurs durch die
engen Gassen. Angefeuert von den Besuchern. Hier ein Trööt, da ein Ratter, dazu Gejohle, wenn die Läuferinnen und
Läufer in Sichtweite kamen – die Geräuschkulisse gab einiges her. Zur Stärkung trank manch Zuschauer den einen oder
anderen Kaffee – und schaute den anderen bei ihren Strapazen zu.
Mitgebracht hatten sie Rasseln, Plakate und jede Menge gute Laune, um ihre Favoriten anzufeuern. Nur Danny Mettke ließ
sich von der guten Laune nicht so recht anstecken: Und warum das so war und alles andere über den 6. Stader Altstadtlauf,
lesen Sie im Sport Regional in Ihrem TAGEBLATT. (nachfolgende Artikel)
Auflauf-Unfall kostet den sicheren Sieg
Altstadtlauf: Triathlet Peer-Rasmus Rupprecht läuft der Konkurrenz davon
Stade (wi). Strapazen und Leidenschaft, Siege und Niederlagen - auch in seiner sechsten Auflage schrieb der "Stader Alt-
stadtlauf und Skatertag" wieder jede Menge Geschichten. Rund 5000 Zuschauer und über 1000 Sportler säumten am
Sonnabend und Sonntag die Strecke.
Der Frust war ihm anzumerken. Hier eine abweisende Handbewegung, dort ein Kopfschütteln. Weite Strecken des
Rennens über 17,8 km lag Danny Mettke (SG Airbus Hamburg) an der Spitze des Feldes. Am Ende aber kam er nur auf
dem zweiten Platz ins Ziel. Was war los? "Das Führungsfahrzeug hat gebremst. Ich bin dann aufgelaufen." Eine Schramme
am Oberschenkel, dazu Schmerzen und der Rhythmusverlust waren die Folge. "Ich bin richtig sauer." Denn eigentlich wollte
er den Streckenrekord von Peter Smolinski aus dem Jahr 2000 brechen. Der liegt bei 1:02:11 Stunden. Mettke: "Im komm-
enden Jahr bin ich aber wieder da."
Den Sieg holte der sichtlich zufriedene Peer-Rasmus Rupprecht (Stader SV). "Für Danny tut es mir richtig leid", sagte er im
Ziel. Trotzdem sei er ungemein stolz, als Triathlet gegen reine Läufertypen gewonnen zu haben. "Aber ich bin wirklich froh,
auch noch Rad zu fahren und zu schwimmen." Laufen sei gar nicht so seine Sache. Das war es auch für Peter Smolinski
nicht am gestrigen Tag. In der ersten Runde war der Buxtehuder noch in der Spitzengruppe zu finden. In der zweiten Runde
aber ging es nicht mehr. Der Vorjahressieger, der sich in den vergangenen Wochen mit Pfeifferschen Drüsenfieber rum-
plagen musste, gab das Rennen auf. Bei den Damen gewann Angela Welp (LC Hansa Stuhr), auf den zweiten Platz kam
Sabine Singer (SG Airbus Hamburg) und Dritte wurde Sonja Schelp (Stader SV).
Über neun Kilometer verteidigte Ralf Salih (TV Langen) seinen Titel aus dem Vorjahr. Und das, obwohl er in der zweiten
Runde von einer Wespe gestochen wurde. Zweiter wurde - mit mehr als drei Minuten Rückstand - Sebastian Harner
(Stader SV). Peter Lemke (SC Balje) kam auf Platz drei ins Ziel. Ein neues Gesicht gewann die neun Kilometer der Frauen:
Anna Nowogrodzka (LGK Nord Stade). Zweite wurde Vorjahressiegerin Birgit Friedrich (LG Kehdingen) vor Karin
Putzig (TSV Otterndorf)
Mit Pauken und Trompeten
Skatertag: Jörg Wecke aus Celle gewinnt zwei Disziplinen
Stade (wi). Spitzengeschwindigkeit: rund 50 km/h. Nur in dünne Rennkleidung gehüllt, auf den Kopf einen schützenden
Helm, manche mit Protektoren an den Knien - so nahmen am Sonnabend fast 500 Skater den Rundkurs beim Stader
Skatertag in Angriff. Trotz des rasanten Tempos - bei den wenigen Stürzen ist den Sportlern außer einigen Schürfwunden
nichts passiert.
Ausreißversuch geglückt: Für Jörg Wecke (Skate Team Celle) war dies Grund genug nach der Zielankunft tüchtig die Faust
zu ballen. Sogar für einen Siegersprung hatte er nach seinen Erfolgen über fünf und zehn Kilometer noch Kraft. Wecke
brauchte für die kurze Distanz nur 7:49 Minuten - Durchschnittsgeschwindigkeit: 38,37 km/h. Jörg Wecke gewann nicht nur
die beiden Rennen. Er ist nun auch noch doppelter Landesmeister. Denn bereits zum vierten Mal bildete der Stader Skater-
tag die Kulisse für die Niedersächsischen Landes-Titelkämpfe der Skater. Auch bei den Damen hätte es fast einen Doppel-
sieg gegeben. Nachdem Maike Carter (Speedteam Kiel) die Strecke über 5 km gewonnen hatte, wäre sie fast auch über
10 km erfolgreich gewesen. Sie musste sich aber Katrin Claßen (Speedteam Elbe) geschlagen geben.
Für viele andere Skater aber war der Weg wesentlich entscheidender als die Zeit. Gerade die Distanz über 21,1 km er-
freute sich großer Beliebtheit. Fast 100 Männer und Frauen gingen hier an den Start. Und eines war an diesem Tag für
Aktive und auch für die Zuschauer beeindruckend: die Geräuschkulisse. Nicht nur Tröten und Rasseln sowie das langan-
haltende Surren der Skater lagen über dem Altstadtring. Pünktlich zum ersten Start um 17.15 Uhr lief auch das Stader
Museumsschiff "Greundiek" in den Stader Hafen ein. An Bord hatte es eine flotte Musik-Kapelle, die mit Pauken und
Trompeten nicht nur an Bord für eine gute Stimmung sorgte.
Splitter
Gezählt und gestochen
Mitgelaufen: Auch TAGEBLATT-Chefredakteur Wolfgang Stephan war mit von der Partie. Über 17,8 km kam er als
57. ins Ziel. Ebenfalls dabei: Kerstin Benner, die für das TAGEBLATT über die Handballdamen des BSV Buxtehude be-
richtet. Auch mit Laufschuhen unterwegs war Manfred Aumann, Chef von Dow Deutschland. Er belegte über die lange
Distanz Platz 52.
Mitgezählt: Dieter Kanzelmeyer, Vorstandssprecher der Sparkasse Stade-Altes Land, hatte es sich in einem Cafè am
Fischmarkt gemütlich gemacht. Von dort aus kontrollierte er, ob auch jeder die geforderte Rundenzahl einhielt.
Mitgestochen: Insektenstiche waren die häufigste Verletzung der Athleten. Rund 25 Mal mussten die Helfer der Johann-
iter den Sportlern medizinischen Beistand leisten. Richtig verletzt wurde niemand. Die Wespen fühlten sich von den
schnellen Sportlern bedroht - und stachen zu.
Mitgenommen: Nach den Strapazen des Altstadtlaufes heißt es jetzt für Ralf Krumm: Ausspannen. Er gewann bei der
Verlosung eine Reise nach Mallorca. Wen er mitnehmen wird, ist noch offen.
Mitgeguckt: Joel und Kolja Burmester waren bereits zum dritten Mal beim Altstadtlauf dabei - als Zuschauer. Trotzdem
beeindruckend, schließlich sind die Zwillinge erst vier Jahre alt. Zur besseren Sicht gab es Sonnenbrillen. (wi)
Alle Ergebnisse auf der
Home-Page des VfL Stade

Presseberichte Veranstaltungen Seite 1 - 5 / Seite 6 / Seite 7 / Seite 8 / Seite 9 / Seite 10 / Seite 11 / 12 / 13 / 14

Nach oben
Zurück zur vorherigen Seite
Zur Startseite