..

Presseberichte Veranstaltungen (Seite 11)

Presseberichte Veranstaltungen: Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. Oktober 2004
Rennen auf der Trainingsstrecke
Südseelauf lockte rund 600 Starter - Die Serie "Braunschweig läuft" belebt den Klassiker
Von Ute Berndt
Als Peter Müller am Sonntag frühmorgens mit dem Fahrrad die Laufstrecke abradelte, um die Strecken-Markierungen zu
prüfen, da wusste der Leichtathletik-Abteilungsleiter des MTV Braunschweig, es würde ein schöner und erfolgreicher Tag.
Kein Wölkchen verhüllte den Sonnenaufgang - was endlich einmal Bilderbuchwetter versprach für den Südseelauf. So
sahen es auch die Volksläufer aus der Region. 250 kamen noch kurzfristig in den MTV-Sportpark Kennel, um nachzu-
melden. Kombiniert mit den rund 350 Vorangemeldeten machte das rund 600 Starter - ein Teilnehmerfeld, das an die
glorreichen Zeiten anknüpfte, als es den Nachtlauf noch nicht gab und die Südsee-Runden den Saisonhöhepunkt der Braun-
schweiger Läufer bildeten.
"Der Braunschweig-läuft-Cup" ist schon ein Magnet und hat diese Veranstaltung wieder belebt", freut sich Thorsten Jahn
vom TSV Lelm, der schon früher oft dabei war. Auch Müller sieht seine Veranstaltung durch die Einbindung in die Laufserie
aufgewertet. Der Südseelauf bildete den Abschluss der sieben Wertungsrennen für "Braunschweig läuft". Das neue Angebot
Walking hingegen nahm zu Müllers Verwunderung nur ein gutes Dutzend Sportler an. Die abschließenden Staffelläufe seien
das Besondere des Südseelaufs, meint Olaf Eckert, der wie Jahn erst den Hauptlauf über 11,36 Kilometer, zwei Runden
um den See, absolviert hat, und dann noch für das Unisportteam in der Staffel gestartet ist. Die wohlige Wärme sorgte
allerdings nicht nur für Familienfeststimmung, sondern auch für den Wermutstropfen bei den Staffelläufern: Nach ihrem
Rennen waren die Getränke schon restlos ausgetrunken.
Christian Schlums aus Salzgitter, der für den Wolfenbütteler Schwimmverein startet, schätzt den Südseelauf seit Jahren als
Vorbereitung auf den Braunschweig-Marathon. "Ich freue mich, dass ich auf meiner Trainingsstrecke mal ’nen Wettkampf
laufen kann", sagt er, nachdem er als 30. und Neuntbester seiner Altersklasse M 40 durchs Ziel gekommen ist. Beim Staffel-
lauf betreut Schlums die zehn Triathlon-Kinder des WSV, von denen die elfjährige Christine Rensch zuvor sogar schon den
Hauptlauf der Erwachsenen bestritten hat. Und ehrgeizig wie sie sind, ärgert die Kinder vor allem, wenn die Technik nicht
funktioniert, Jahrgänge oder Startnummern durcheinandergeworfen werden, so wie es dem MTV passiert ist.
Unter dem Strich gibt es aber keine Kritik an der Veranstaltung, die Läufer genießen sie. In einem Verbesserungsvorschlag
stimmen allerdings alle Befragten überein: Nächstes Jahr, bei der Zweitauflage des Braunschweig-läuft-Cups, sollte es
mindestens eine Streichwertung geben. "Alle Läufe übers Jahr mitzumachen schafft man nicht", gibt Thorsten Jahn zu be-
denken. "Und wer einmal fehlt, hat schon keine Chance mehr." Christian Schlums wünscht sich zusätzlich, dass die Punkte-
auswertung schneller ginge, so dass die Läufer die Rangliste besser verfolgen könnten.
Am Mittwoch werden sich Müller und die anderen Organisatoren von Braunschweig läuft zusammensetzen. Dann wird die
große Abschlussfete im November terminiert und auch dieses Thema auf den Tisch kommen, verspricht der Abteilungs-
leiter: "Ich glaube, das ist ein guter Vorschlag, da sind wir inzwischen auch schon draufgekommen."
Infos zur Laufserie “Braunschweig läuft”

STADER TAGEBLATT vom 6. Oktober 2004
Rekord beim Insellauf
Birgit Friedrich wiederholt ihren Vorjahreserfolg
Krautsand
(st). Bei der siebten Auflage des Krautsander Insellaufes wiederholte Birgit Friedrich ihren Vorjahreserfolg. Mit
neuem Streckenrekord siegte die Lokalmatadorin in 44:24 min vor Annette Lemke, SC Balje, die 48:50 min für die 11 111
Meter lange Distanz des Hauptlaufes benötigte. Schnellster Mann war der Gnarrenburger Olaf Erich in 39:17 min, der die
alte Bestmarke aus dem Jahre 2002 um mehr als eine Minute unterbot. Peter Lemke vom SC Balje kam als Dritter hinter
dem Otterndorfer Mario Schwiemann über die Ziellinie.
Weit über 100 Läuferinnen und Läufer gingen über drei ausgeschriebene Strecken an den Start. Über 2 222 m gewann
Philipp Trautmann (TuRa Hechthausen) in 9:01 min. Seine Vereinskameradin Kathrin Jarck gewann bei den Schülerinnen.
Der Sieger über die 5 555 m-Strecke heißt Dirk Heumann (MTV Adenbüttel), die Frauenwertung gewann Marianne
Schier vom TVG Drochtersen.
Waren die Läufer in den ersten Jahren noch unter sich, so kam es in diesem Jahr erstmals zu bedenklichen Verkehrseng-
pässen, da sich zu dem Insellauf noch ein Flohmarkt im Außendeichgelände und eine Erntedankveranstaltung auf dem be-
nachbarten Parkplatz gesellte. Dennoch konnte die Veranstaltung in geordneten Bahnen stattfinden. “Wir waren zuerst hier”,
bekräftigt der Sprecher der LG Kehdingen und Cheforganisator Willy Müller zu Überlegungen, die Laufstrecke zu verlegen.
Viele Teilnehmer lobten die Streckenführung und unterstützen die Organisatoren in ihrem Beharren, die Veranstaltung
weiterhin in dieser Art durchzuführen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein geselliges Büffet mit anschließender
Siegerehrung in der Festhalle Dornbusch.
Ergebnisliste

HAMBURGER ABENDBLATT vom 6. Oktober 2004
Wenn Volksläufer radfahren
Jesteburg.
Nur knapp unter dem Vorjahresrekord blieb die Teilnehmerzahl beim "17. Jesteburger Volkslauf": 778 Aktive
waren an den Start gegangen. Das Besondere bei dieser Veranstaltung ist, daß neben Läufern und Walkern bereits zum
sechstenmal hintereinander auch Mountainbiker teilnahmen. Dabei verbesserte Gesa Brüchmann (RSG Nordheide) den
Streckenrekord der weiblichen Jugend auf 24:13,44 Minuten (10,3 Kilometer). Insgesamt waren genau 99 Mountainbiker-
und -bikerinnen am Start, die zur Zeit nahezu jede Möglichkeit nutzen, sich auf die bevorstehenden Cross-Saison vorzu-
bereiten. Teilweise waren fast komplette Familien am Start. Dazu zählte der Nachwuchs der RSG-Nordheide-Trainerin
Lorraine Schröder ebenso wie Gesa Brüchmanns Brüder Sören und Torben sowie Vater Gerd.
Bei den Läuferinnen steigerte Sophia Machill (Eintracht Hittfeld) ihren eigenen Streckenrekord der Altersklasse W 9 über
800 Meter um sechs Sekunden auf 2:59,64 Minuten. Besonders niedlich war, daß die drei dreijährigen 800-Meter-Starter
jeweils an der Hand eines Elternteils liefen. Ein Kuriosum ereignete sich beim 800-Meter-Lauf der Jungen. Zum Test der
Startpistole gab es einen Probeschuß und prompt setzte sich das Feld in Bewegung. "Die mußten wir dann alle wieder ein-
fangen", erzählte Organisator Werner Mencke lachend.
Er und sein Team bangten zuvor noch um die neue Zeitmessung, wobei das Ergebnis direkt von der Lichtschranke im Ziel
in die EDV-Anlage fließen sollte. Beim Helfer-Lauf klappte dies noch nicht, aber bis zum Veranstaltungstag hatten die
Computer-Experten Friedrich und Andre Meyer alles wieder im Griff.
Besonders freuten sich die Veranstalter der "anspruchsvollsten Strecke aller Volksläufe im Kreis Harburg" (Mencke) über
ein Dankeschön-Fax der Walking-Zweiten Christa Lebermann (SC Drestedt), die sich in höchsten Tönen lobend über
Strecke und Verpflegung äußerte. Außerdem freute sie sich über ihren Tombola-Gewinn, ein Essen im Restaurant "Heid-
schnucke" in Asendorf. "Die Tombola sorgt auch dafür, dass viele Teilnehmer noch bis nach dem letzten Rennen hier
bleiben, sagte Mencke, der sich außerdem über den steigenden Zuspruch der Kinder in den Laufdisziplinen freute. Mit 282
Mädchen und Jungs am Start wurde die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres (235) deutlich übertroffen.
(ml)
Ergebnisse

DIE HARKE (Nienburg) vom 6. Oktober 2004
Habraken überrascht nach seiner Pause
Volkslauf in Lemke: Die Teilnehmerzahl ist erneut gestiegen, über 150 dabei
Lemke
(hhg). Der Lemker Volks- und Crosslauf festigte seinen Platz im Kreis-Nienburger Terminkalender: Auch beim
achten Durchgang zog er bei freundlichem Spätsommer-Wetter erneut mehr Teilnehmer als im Vorjahr auf die Rundkurse
zwischen Lemke, Wohlenhausen und Holte und ließ die Zahl der Aktiven weit über 150 ansteigen. Neben den Ausdauer-
spezialisten aus dem Kreisgebiet zahlten auch einige aus dem Bremer und Hannoveraner Raum ihr Startgeld für einen der
angebotenen Wettbewerbe.
Im Hauptlauf über 11 700 Meter gelang Frank Themsen (LG Bremen Nord) mit einer konzentrierten Leistung ein über-
legener Start-Ziel-Sieg in 41:06 Minuten. Als sein ärgster Widersacher entpuppte sich Johannes Haßlinger (VC Nienburg,
42:43 min), der aber recht schnell die Überlegenheit seines Gegners anerkennen musste. Der Erichshagener Norman Ihle
(DSC Oldenburg, 43:42 min) folgte als Dritter. Der Radspezialist Jos Habraken (VfR Nienburg, 46:45 min) überraschte
nach längerer Laufpause auf Rang vier. Bei den Damen trug sich die vereinslose Nienburgerin Valentina Glasenapp (50:29
min) erstmals in die Siegerliste ein. In großem Abstand folgten die Markloherin Katrin Haumann (59:01 min) und Gerlinde
Vogel (TSV Lemke, 59:44).
Im Lauf über 5600 m ließ Andreas Hadaschik (MTV Liebenau, 21:00 min) nichts anbrennen und übernahm vom Start weg
die Führung. Manfred Dachs (VC Nienburg, 22:03 min) musste sich als Zweiter klar geschlagen geben. Es folgte Eckard
Eickhoff (1. Nienburger SC, 22:11 min). Der Triathlet Ralf Krumdieck (1. Nienburger SC, 22:27 min), der lange auf Posi-
tion zwei gelegen hatte, finishte als Vierter. In der Damenwertung über die kurze Strecke feierte Heike Rippe (TSV
Wechold-Magelsen, 24:23 min) einen überlegenen Gesamtsieg vor der Handballerin Nicole Müller (JG Oyle, 27:52 min)
und Julia Klein aus Nienburg in mäßigen 30:25 min.
Die Crossläufe der Schüler, die bereits in der 15. Auflage über die Bühne gingen, sahen einheimische Teilnehmer als Sieger:
Aaron Hadaschik (MTV Liebenau, 3:03 min) und Lara Frimmersdorf (TSV Lemke, 3:13 min) waren jeweils die Schnell-
sten über 850 m. Die 1300 m entschieden Steffen Kettel (MTV Liebenau, 4:31 min) und Wiebke Wehrhoff (SSV Rode-
wald, 5:16 min) für sich.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Oktober 2004
Der schnellste Ultra-Mann ist 57 Jahre alt
Ems-Jade-Lauf: Essener Harald Klaus schafft es in knapp sechs Stunden von Emden nach Wilhelmshaven
Bei den Frauen siegte Extremsportlerin Anke Drescher aus Hanau -- Die 36-Jährige benötigte 6:34 Stunden
Von Karsten Gleich
Emden/Wilhelmshaven. Kilometer um Kilometer durchquerten gestern über 50 Ultramarathonläufer und mehr als 90
Staffelläufer beim Ems-Jade-Lauf die ostfriesische Halbinsel von Emden nach Wilhelmshaven. Um 8 Uhr gingen die Ultra-
marathonläufer in Emden an den Start. Nach 5:49:50 Stunden kam der 57-jährige Harald Klaus (LAV/WTB Essen) als
erster Ultramann, der die gesamten 72 Kilometer gelaufen ist, in Wilhelmshaven ins Ziel.
Schnellster in der Klasse der Männer über 40 Jahre wurde Folkert Redenius (Ihrhove) mit 6:17:56 Stunden, und in der
Klasse über 30 gewann als schnellster Läufer Kai Lücke (Tri-4-fun SV Kutenhausen) mit 6:27:19.
Als schnellste Frau kam nach 6:34:05 Stunden Extremsportlerin Anke Drescher (SCC Hanau-Rodenbach) ins Ziel. Die
36-jährige Biologin aus dem Raum Bielefeld lief vor einer Woche den Spartathlon, einen sogenannten Ultralauf über 246
Kilometer von Athen nach Sparta. “Das war ein überwältigendes Erlebnis und die Zeit von knapp 33 Stunden war eher
nebensächlich”, erzählt die zierliche Athletin. In der Klasse der Frauen über 40 Jahre siegte Frieda Brinkmann (Fortuna
Logabierum), und in der Klasse der Frauen über 50 Jahre gewann Brigitta Biermanski (Puderbach).
Schnellste Staffel, mit insgesamt zehn Läufern, waren die “Ihlower Rennschnecken & Friends”. Sie bewältigten mit vereint-
en Kräften die 72 Kilometer in 4:25:19 Stunden. Den zweiten Platz bei den Männerstaffeln belegten die Uhlenköper Uelzen
(4:45:52) vor VW Emden Brandschutz (5:13:3). In den Mixed-Staffeln gewann die Staffel TG Wiesmoor I (5:03:16) vor
JAGtiv Emden (5:19:03) und Glorreiche Sieben (5:30:42). Schnellste Frauenstaffel waren die Emder LG Frauen (5:59:11)
vor TG Wiesmoor Frauen (6:36:57) und SVE Wiefelstede II (6:47:22). Die einzige Jugendstaffel kam vom SV Ochtersum
(6:14:20).
Die Ergebnislisten sind noch nicht online - sie werden im Lauf des Montags (11.10.) erwartet !
Bildergalerie (bei den Ostfriesischen Nachrichten)

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 11. Oktober 2004
Jaskolka ärgert die Spezialisten
Ritterhuder Triathlet spielt beim 16. City-Lauf in Osterholz-Scharmbeck mit der Konkurrenz
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Osterholz-Scharmbeck. "Gleich laufe ich mich beim “Run for Help” locker aus", sagte der Sieger des 16. Osterholz-
Scharmbecker City-Laufes, Marek Jaskolka, und lachte ausgelassen. Gerade hatte der überaus tempoharte Triathlet aus
Ritterhude das Ziel erreicht und mit 32:12 Minuten den Streckenrekord von Torsten Naue (LG Bremen-Nord) nur um 24
Sekunden verfehlt. Klar distanziert wurde Joaquim Pedro (TSV Kirchdorf) in 32:54 vor Andreas Oberschilp (33:13/LG
Nord) Zweiter.
Schon vor dem Warmmachen hatte Marek Jaskolka ein ganz gutes Gefühl und erwartete viel Spaß. Zwar ging ihm der oft
wechselnde Straßenbelag auf die Knochen, aber das Massageangebot für geringes Entgelt brauchte der Dauerleister mit der
Startnummer 1700 nicht anzunehmen. Spontan hat sich Jaskolka zu einem Start beim Triathlon-Europacup im türkischen
Alanya entschlossen. "Am 27. Oktober will ich meinen siebten Rang verbessern und noch etwas fürs Preisgeld tun. Dann
gibt es endlich vier Wochen Pause", blickte Jaskolka selbstbewusst und optimistisch nach vorn. Abgeschlagen auf den
Plätzen vier und fünf lieferten sich Altmeister Torsten Naue und Gerrit Lubitz (ATS Buntentor) noch ein erbittertes Spurt-
rennen. "Das wollte ich wenigstens gewinnen", japste der Nordbremer Routinier schwer nach Luft. Lokalmatador Hikmet
Ciftci fühlte sich nicht gut, war am Tage zuvor zudem noch auf der Hochzeit seines Bruders gewesen und verzichtete auf
den VGH-Hauptlauf. Im LBS-Wettbewerb rannte er nach fünf Kilometern als Gesamtvierter ins Ziel. Die 16:40 Minuten
bescherten ihm in der Männerklasse jedoch Rang eins. Im Hauptrennen der Damen siegte Ulrike Dreißigacker von der LG
Hannover nach 38:46 Minuten souverän vor ihrer Mannschaftskameradin Franziska Radtke, die 41:05 Minuten benötigte.
"Reiner Wahnsinn", sagten die Starter Reinhard Sterl (VSK-Vorsitzender) und Klaus Sass als stellvertretender Bürger-
meister, denn bei den Reuter-Bambinis tobten insgesamt 101 kleine Renner/innen los. Für die 1100 Meter benötigte der
Sieger Nico Morning aus Osterholz-Scharmbeck 4:01 Minuten. Mit 4:06 Minuten rannte Nele Grotheer (Pennigbüttel) auf
Platz eins.
Im Wettbewerb der Meyerhoff-Schüler A über 2,5 Kilometer war Arne Sense in 9:02 Minuten nicht zu bezwingen. Der
Osterholz-Scharmbecker B-Schüler Tobias Schütte brauchte 9:08 Minuten zum Erfolg. Der Fit&Fun-Lauf der Kranken-
kassen wurde zu einem großen Erfolg. Jogger und die Freaks des Nordic-Walking kämpften unverdrossen und stellten die
Teilnehmerzahl des Vorjahres klar in den Schatten.
Bei der abschließenden Kreissparkassen-Goodwillaktion Run for Help waren die "Kilometerfresser" in den 45 Minuten
eifrig am Werk. Auch Klaus Sass - "jeder Meter zählt" - schwitzte für den guten Zweck. Etwa 750 Euro kamen zusammen.
Die Startgelder werden noch oben drauf gepackt. Chefveranstalter Robert Prigge war über den Erlös "einfach happy." Der
exakte Geldbetrag wird demnächst im offiziellen Rahmen für den Kinderspielbereich der Hals-, Nasen- und Ohrenstation
des Kreiskrankenhauses übergeben.
Als Organisator stets für andere da
Ohne Henning Schweichler läuft nichts
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Osterholz-Scharmbeck. Als Mädchen für Alles war Henning Schweichler hinter den Kulissen des City-Laufes ständig
unterwegs. Die "rechte Hand" von Cheforganisator Robert Prigge hat Lust an seinem Tun und stellt sich ganz in den Dienst
der Sache. Der Vater von zwei sportbegeisterten Jungs (Jörn und Till) ist passionierter Marathonläufer. 1988 zeigten die
Uhren für den heute 54-Jährigen in Hamburg nach den klassischen 42 195 Metern 2:45 Stunden an. Eine Zeit, die der
Schutzpolizist des Polizeikommissariats Bremen-Gröpelingen nie wieder erreichte. In Rotterdam, Lissabon, Hannover,
Frankfurt und Berlin hat er den Kampf mit sich selbst schon ausgefochten. In der Bundeshauptstadt möchte der Hobby-
gärtner die Strecke durchs Brandenburger Tor bewältigen, um dann zufrieden durch das Ziel zu laufen. "Das wäre nochmal
ein sportlicher Traum", erzählte der reisefreudige Henning Schweichler.
15 Marathonläufe absolviert
Dienstlich ist Henning Schweichler stark beansprucht. Dennoch ist er drei Mal wöchentlich im Training zwischen 15 und 20
Kilometer unterwegs. Nordtitelkämpfe und deutsche Polizeimeisterschaften reizen ihn ebenfalls. Bereits 15 Marathonläufe
hat er für den VSK absolviert. Er weiß was beim Citylauf in Osterholz-Scharmbeck abgeht. Für den Sport im Hintergrund
tätig zu sein, bedeutet für ihn nichts Negatives. "Was läuft denn sonst ohne solch verrückte Typen wie mich?", fragt Henning
Schweichler und wird schon wieder zum nächsten kleinen Problemfall der Veranstaltung gerufen. Auch so bleibt er in Form.
Ergebnisse 1,1 + 5 Km / 2,5 + 10 Km    

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 12. Oktober 2004
Lediglich 42 Teilnehmer beim Werfertag der Leichtathleten
Aktive warten aber mit vielen guten Resultaten auf
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Osterholz-Scharmbeck. Der Beginn der Herbstferien hat der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) beim
Werfertag doch erheblich zu schaffen gemacht. Lediglich 42 Teilnehmer fanden den Weg ins Stadion von Osterholz-
Scharmbeck, darunter nur wenige Aktive aus dem SOL-Lager selbst. Dabei war das Wetter dazu angetan, in der zu Ende
gehenden Freiluftsaison noch einmal auf die eine oder andere Bestleistung zu schielen.
Genutzt hat den Wettkampf zumindest der A-Jugendliche Sebastian Stelljes von der ausrichtenden SOL, der auf 11,95
Meter im Kugelstoßen kam (vor Philipp Kastner/LG Bremen-Nord/10,06), auf 33,28 im Diskuswerfen (Kastner 25,78)
und auf 41,85 im Speerwerfen (Kastner 35,44).
Mit guten Resultaten fielen zudem einige Senioren auf. Zehnkämpfer (??) Roland Isenecker (TV Norden/M 30) warf den
Diskus auf 52,30 Meter. Markus Steinbrück (LG Nordheide/M 35) stieß 11,34 Meter weit, warf 31,48 mit dem Diskus
und 41,12 mit dem Speer. Jürgen Schulz (LG Kehdingen/M 40) kam im Diskuswerfen auf 33,25 Meter. Bei den Frauen
stieß die 25-jährige Inga Reschke (LG Bremen-Nord) die 4-Kilogramm-Kugel auf 10,49 Meter, legte 38,52 Meter mit
dem Diskus nach und hatte zu Beginn 33,03 Meter mit dem Speer geworfen.
Eng wurde es bei der männlichen B-Jugend im Kugelstoßen. Da gewann Dominik Fester (LG Fallingbostel) mit 13,66
Meter vor Sven Schröder (SV Werder Bremen; 13,33) und Tobias Kastner (LG Bremen-Nord; 13,13). Im Diskuswerfen
lag Schröder (41,93) vor Fester (35,81). Ebenso dominierte Schröder das Speerwerfen mit 51,12 Metern vor Fester
(45,75) und Kastner (43,05). Bei den gleichaltrigen Mädchen gewann Theresa Mangels (TuS Alfstedt) das Diskuswerfen
(26,18), und im Speerwerfen lag Martina Szymanski (SOL; 23,72) vor Mangels (19,79) und Jacqueline Niemann (SOL;
18,83). --
Ergebnisliste    

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 13. Oktober 2004
Nächstes Jahr mit Halbmarathon?
Robert Prigge, Cheforganisator der City-Laufs, ist zufrieden und denkt schon an 2005
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Osterholz-Scharmbeck. Bei schönstem Herbstwetter ging der 16. City-Lauf in Osterholz-Scharmbeck über die Bühne.
Cheforganisator Robert Prigge und sein Team haben das Spektakel mit Start und Ziel am Marktplatz der Kreisstadt erst-
mals an einem Sonntag ausgerichtet. Kam das an? Gab es Probleme? Und wie geht es weiter? Fragen, auf die Robert
Prigge der Sportredaktion eine Antwort gab.
Frage: Wo haben Sie den 16. City-Lauf in Osterholz-Scharmbeck erlebt?
Robert Prigge: Von Erleben will ich da nicht sprechen. Ich war da, wo es brannte. Morgens war erst kein Strom da, dann
fehlte Wechselgeld. Dann waren da Autofahrer, die rein wollten. So rennt man von einem zum anderen.
Wie viele Teilnehmer waren es am Ende?
Ich habe noch keine genauen Zahlen, aber ich gehe davon aus, dass wir den Rekord geschafft haben und über 585 Teil-
nehmer hatten.
Wie sieht es mit dem erstmals gewählten Sonntag als Austragungstag aus?
Wir waren am Anfang sehr skeptisch. Wir haben vorher positive Äußerungen gehört, aber auch negative. Doch von der
Organisationsseite her kam uns der Sonntag sehr entgegen.
Und wie fällt die sportliche Bilanz aus?
Ich bin sehr zufrieden, auch mit dem Wettkampfbereich. Gerade der Hauptlauf über zehn Kilometer hat sehr viele Läufer in
der Spitze und in der Breite angesprochen. Nur die absolute Spitze fehlte. Nächstes Jahr wird es aber vielleicht ein höheres
Preisgeld für die Sieger geben, denn für die 50 Euro, die wir jetzt zahlen, kommt keiner beispielsweise aus Hannover.
Wie haben die Aktiven die begleitenden Aktionen am Start und an der Strecke aufgenommen?
Das ist also noch ein großes Manko dieses Laufes. Das hängt aber auch an der Stadt. Wir würden gerne mal ’ne Bratwurst
oder Turnschuhe verkaufen, dürfen es aber nicht. Bei anderen Läufen rund um uns herum wie beispielsweise Wilstedt ist
das möglich. Ich möchte dazu aber nächstes Jahr das Gespräch mit der Stadt und dem Stadtmarketing suchen.
Hat der Run for Help-Lauf die Erwartungen erfüllt?
Da war ich sehr zufrieden. Besonders Schulklassen haben sich da hervorgetan, vor allem BBS und IGS haben viele Läufer
gestellt. Wir können auf eine Spendensumme von mindestens 900 Euro stolz sein.
Was hat nicht geklappt?
Was hat nicht geklappt? Lassen Sie mich überlegen. Das sind eigentlich nur interne Sachen. Die Präsentation nach außen
hat geklappt. Wir haben das alles gut durchorganisiert. Allerdings: Wir sind wieder mal überrannt worden von Nachmeld-
ungen. Allein 100 Starter waren ja beim Bambini-Lauf.
Wenn wir es richtig herausgehört haben, wird es 2005 unter der Leitung von Robert Prigge den 17. City-Lauf in Osterholz-
Scharmbeck geben?
Ja, das ist so richtig. Und der wird auch wieder auf einem Sonntag liegen. Auch hoffe ich, einige ehemalige Organisatoren
wieder ins Boot holen zu können.
Was muss sich dann ändern?
Mir schwebt vor, etwas mehr für die Zuschauer zu machen. So wurde uns ein Doppeldeckerbus angeboten. In sportlicher
Hinsicht stelle ich mir einen Halbmarathon vor, den ich in Pennigbüttel starten möchte, der durch die schöne Landschaft
führt und der dann nur auf dem Marktplatz enden würde.

NORDWEST ZEITUNG vom 18. Oktober 2004
Läufer bevölkern Oldenburgs Altstadt
Citylauf: Vorjahressieger Lennart Sponar gewinnt erneut - Kerstin Brüning erfolgreich bei den Frauen
Rund 2000 Teilnehmer gingen auf die Strecken - Die Rennen führten rund um die Altstadt bis zum Schlossplatz
Von Niko Schmidt
Oldenburg. Bestleistungen bei bestem Laufwetter haben 1971 Läuferinnen und Läufer beim 19. Oldenburger Citylauf ge-
zeigt. “Dass es nicht regnet, hat bei unserem Lauf schon Tradition”, verriet Martin Klar vom Oldenburger TB. Und gute
Leistungen wohl auch: Vorjahressieger Lennart Sponar (Berliner SV) absolvierte die 10-Kilometer-Strecke rund um die
Altstadt auch dieses Mal wieder am schnellsten (30:30 Minuten) und unterbot seine Zeit aus dem Jahr 2003 um 14 Sekund-
en. Als der Berliner in der letzten Runde unwiderstehlich das Tempo anzog, konnte die Konkurrenz nur noch hinterher
schauen. Marek Jaskolka (PSV Bonn, 31:11) und Christoph Paetzke (DSC Oldenburg, 31:34) folgten mit respektablen
Abständen auf den Plätzen zwei und drei.
Bei den Frauen lief sich auf der 10-Kilometer-Strecke Kerstin Brüning (LG Hannover) schon kurz nach dem Start in die
Führungsgruppe und überquerte nach 37:05 Minuten die Ziellinie auf dem Schlossplatz. Brüning verwies Christiane Spallek
(LG Wilhelmshaven, 37:50) und Ulrike Dreißigacker (LG Hannover, 38:25) auf die Plätze und war “sehr angetan” von
ihrem Sieg. Für eine Überraschung sorgte Kathrin Hoffmann (DSC Oldenburg): Eigentlich noch für die Altersklasse “Jugend
A” startberechtigt, behauptete sie sich bei den Frauen mit einer hervorragenden Zeit (42:07) und belegte am Ende Platz
elf in der Gesamtwertung der Frauen.
Die kurze Distanz über fünf Kilometer war für die Breitensportler reserviert. (Anmerkung Webmaster: Diese Aussage ist so
nicht ganz richtig. Schließlich ist der 5-Km-Straßenlauf für die Schüler-/innen ein bestenlistenfähiger Wettbewerb.) Deshalb
ging es auf der Strecke aber nicht weniger engagiert zu. Bei den Männern hatte am Ende Gerrit Meyer (MTV Barnstorf,
16:24) die Nase vorne, gefolgt von Hikmet Ciftci (SG Osterholzer LA, 16:28) und Martin Gyöngyösi (Vareler TB, 17:08).
Gewinner Meyer - eigentlich noch bei den Schülern startberechtigt - setzte sich also schon in diesem Jahr im Hauptfeld
durch.
Die schnellste Frau nach fünf Kilometern war Manuela Schulze (LG Wilhelmshaven, 20:34), Katharina Herzog (STV
Barßel, 21:09) und Christina Müller (LG Eichsfeld, 21:14) rangen bis zum Ziel um den zweiten Platz. Herzog distanzierte
Müller schließlich durch einen grandiosen Schluss-Spurt. Oldenburgs Profi-Box-Weltmeisterin Heidi Hartmann, die über
diese Distanz vor zwei Jahren noch gewonnen hatte, lief dieses Mal auf dem fünften Rang ein: “Zum Grundlagen-Training
nimmt man das auf jeden Fall mit”, schnaufte Hartmann nach dem Zieleinlauf.
Bei den Handbikern vom RSC Oldenburg rollte Denis Pistoor (35:48) als Erster nach zehn Kilometern durchs Ziel.
Aljoscha Musci (38:15) und Tina Würz (38:58) kamen auf die Plätze zwei und drei. Über fünf Kilometer gewann Dirk
Fömpe (21:25). Die Verfolgergruppe kam als Pulk ins Ziel, Felicitas Engelmann (23:04) war ein kleines bisschen schneller
als Salissa Heim (23:09) und belegte somit den hart umkämpften zweiten Platz.
In der Rollstuhlfahrer-Konkurrenz siegte Olaf Philipp (27:36) vor seinem RSC-Vereins-Kollegen Jonas Reichert (28:56).
Wohl unvergessen bleibt der Zieleinlauf des 900-Meter-Rennens der Kinder für Marie Luhmann aus Oldenburg. Die
Siebenjährige gewann bei den Mädchen und lief erst zum zweiten Mal überhaupt ein Rennen. “Aber Papa läuft auch Mara-
thon”, verriet Marie nach dem Rennen sichtlich stolz, aber auch erschöpft. Jonas Witt aus Wardenburg gewann trotz
“einiger Orientierungsschwierigkeiten” den Kinderlauf der Junioren.
Ergebnisse

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 19. Oktober 2004
Kartoffeln zur Stärkung
Laufcup-Saison endet in Wasbüttel -- Premiere ein voller Erfolg -- Diehr siegt wieder
Von Jens Neumann
Wasbüttel. "Es war eine gelungene Premiere", zog Peter Marwede, Vorsitzender des MTV Wasbüttel, zufrieden Bilanz.
Denn: 190 Teilnehmer waren beim 1. Wasbütteler Kartoffellauf am Start, mit dem die diesjährige Wolfsburg-Gifhorner
Laufcupserie zu Ende ging. Keine Frage, die Resonanz stimmte aus Sicht des gastgebenden MTV. "Ich bin überrascht, dass
so viele Läufer dabei waren - trotz der Herbstferien", meinte Peter Marwede und fügte an: "Es waren sogar zehn Läufer aus
Wasbüttel am Start, das freut mich natürlich besonders." Mittendrin im Läuferpulk statt nur dabei: Tanja Marwede, die
Tochter des Vereinsbosses.
Anspruchsvolle Strecke
Starter Ernst Lütje schickte die Läufer auf die 10-Kilometer-Strecke, die es wahrlich in sich hatte. "Eine anspruchsvolle
Strecke, in Richtung Martinsbüttel ist es holprig und es geht Berg hoch und runter", erklärte Marwede und zollte den
Aktiven Respekt. Vor allem Sascha Diehr: Der Gesamtsieger des Laufcups stellte seine ganze Klasse wieder einmal unter
beweis und distanzierte die starke Konkurrenz um Längen. Der Läufer des VfL Wolfsburg hatte in 32:53 Minuten rund
anderthalb Minuten Vorsprung auf seine Verfolger Frank Colsmann (34:38) und Frank Balzer (34:47).
Zarm mit großem Rückstand
Und auch bei den Frauen gab es einen Favoritensieg: Die Wolfenbüttelerin Ingrid Worgitzki (39:59 Minuten) war erneut
nicht zu schlagen. Sandra Zarm aus Adenbüttel folgte in respektvollem Abstand von 1:24 Minuten, Dritte wurde Marina
Popkova (Braunschweig) in 42:04 Minuten.
Nach der Zielankunft zeigte sich, warum die als "Herbstlauf" ausgeschriebene Veranstaltung nun "Kartoffellauf" heißt: Es
gab nicht nur für die Aktiven und Zuschauer Kartoffeln und Quark zur Stärkung, sondern für die Sieger der Altersklassen
auch noch jeweils einen 12,5-Kilo-Sack der Erdäpfel von Kartoffelbauer Ernst Lütje. "Die Organisation ist zwar schon auf-
wendig, aber wir wollen uns auch künftig beim Laufcup einklinken und dabei bleiben", sagte MTV-Vorsitzender Peter
Marwede. Schließlich sollen auch der 2. und 3. Kartoffellauf ein Erfolg werden…
Ergebnisse Kartoffellauf / Lauf-Cup

HAMBURGER ABENDBLATT vom 20. Oktober 2004
Rottorf: Abschluß der Volkslaufserie
Von Matthias Lorenz
Rottorf. Wie so oft in den vergangenen Jahren hatten die Organisatoren des Rottorfer Volkslaufes auch diesmal riesiges
Glück mit dem Wetter, so daß es auch 2004 eine gelungene Abschlußveranstaltung der Volkslaufserie im Landkreis Har-
burg gab. "So mancher mag denken, was soll ich in dem kleinen Ort mit den paar Läufern, aber ich persönlich mag gerade
die familiäre Athmosphäre bei diesem Lauf", sagte Arno Reglitzky. Dabei ist der Vorsitzende von Blau-Weiss Buchholz bei
"seinem" Buchholzer Stadtlauf vierstellige Teilnehmer- und Zuschauerzahlen gewöhnt.
342 Aktive waren es diesmal in Rottorf, womit der bisherige Teilnehmerrekord nur um 22 verfehlt wurde. Die meisten vor-
angemeldeten Teilnehmer schickte der MTV Borstel-Sangenstedt ins Rennen (26) und wurde dafür mit einem Wander-
pokal bedacht. Wie viele Leichtathleten in ihrem "Laufpaß" die Stempel aller neun Volksläufe des gesamten Jahres haben,
ist nicht bekannt: Der Buchholzer Reglitzky aber zählt zu dieser Gruppe, die schätzungsweise 80 bis 100 "Laufverrückte"
beinhaltet.
Aber nicht nur um die Quantität, sondern auch um die Qualität dreht sich der Ehrgeiz, auch der der älteren Läufer. So lief
Reglitzky (Altersklasse M65) bei strahlendem Sonnenschein auf der herrlichen 14,2-Kilometer-Strecke (halb Asphalt, halb
Waldboden) eine Zeitlang neben Thomas Waldmann (M50) her, dem "Urgestein" des SC Drestedt, der nach Differenzen
mit seiner Helfercrew künftig nicht mehr den Drestedter Siebenmeilenstiefellauf organisiern wird.
Waldmann erzählte während des Laufes ein wenig von seinem Einbruch, unlängst beim Drei-Länder-Marathon am Boden-
see, um sich schließlich abzusetzen. Im weiteren Verlauf des Rennens wurde er von Reglitzky überholt, doch Waldmanns
Resignation war nur Bluff: Beim Endspurt holte er gewaltig auf. " Ich habe es aber rechtzeitig bemerkt und noch einmal an-
gezogen", erzählte Reglitzky stolz, der in 1:05:46 Stunden zwei Plätze und 13 Sekunden vor Waldmann landete.
Sieger über 14,2 Kilometer wurde Ralf Görke (ohne Verein) in 52:16 Minuten. Seinen 10-Kilometertitel aus dem Vorjahr
verteidigte Tim Tomczak (LG Nordheide) in 34:32 Minuten. Die nächste Volkslaufserie startet erst im Mai 2005, doch am
7. November steigen in Rottorf auf demselben Kurs die Kreismeisterschaften im Crosslauf.
HARBURGER vom 20. Oktober 2004
Super-Resonanz in Rottorf
342 Teilnehmer sorgten für einen schönen Abschluß der Volkslaufserie
Von Kaj Mortensen
Rottorf. Auf eine gute Resonanz ist der MTV Rottorf bei seinem Volkslauf gestoßen, der den Abschluß der diesjährigen
Laufserie im NLV-Kreis Harburg bildete. Zum Finale kamen insgesamt 342 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und
Walker zur achten Auflage der Veranstaltung an der Roddau. Mit 26 Teilnehmern stellte der MTV Borstel-Sangenstedt die
größte Mannschaft. Dafür wurde die fast ausschließlich aus Kindern bestehende Truppe von Trainer Bernd Peuker mit dem
von der Sparkasse Harburg-Buxtehude gestifteten Wanderpokal belohnt.
Um 10 Uhr ging es für die Schülerinnen und Schüler über die 1,2-km-Strecke an den Start. Bei den A-Schülerinnen (14
und 15 Jahre) siegte Jasmin Prack (Blau-Weiss Buchholz) in 5:49,9 Minuten. Schnellster B-Schüler (zwölf und 13 Jahre)
war Björn Christiansen in 5:44,4 Minuten.
Wenig später starteten der Lauf über 6,8 km, der Jogginglauf über vier km und das Walking über 6,8 km. In 14:46 Minuten
erreichte Dennis Rehr von der LG Nordheide/MTV Rottorf nach vier Kilometern als Erster das Ziel und stellte damit den
ersten Streckenrekord dieses Meetings auf. Den 6,8-km-Lauf entschieden Jan Martin Gutzeit von der LG Nordheide/TSV
Over-Bullenhausen in 24:03 Minuten sowie die Vorjahressiegerin Alexandra Hahn von der LG Nordheide/TSV Winsen in
28:32 Minuten für sich. Im Walking über 6,8 km hatten Hans-Jörg Scharnweber (vereinslos) in 43:50 Minuten und Christa
Lebermann vom SC Drestedt in 48:66 Minuten die Nase vorn.
Erfreulich war aus Sicht von Organisator Björn Umland die große Teilnehmerzahl: "Wir hatten allerdings auch Glück mit
dem Wetter, das trotz der Herbstferien das Interesse an einer Teilnahme steigen ließ."
Ergebnisse 

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 25. Oktober 2004
Der Gegenwind plagte die Läufer
Knapp 800 Starter beim 4. Braunschweig Marathon: Joachim Kasimir und Birgit Bröger siegen
Von Ute Berndt
Beinahe wäre er wenige Meter vor dem Ziel zusammengebrochen. So sah es jedenfalls aus, als Joachim Kasimir als Sieger
des 4. Braunschweig Marathons mit letzter Kraft über die Linie torkelte und gestützt werden musste. Ganz anders Birgit
Bröger: Die schnellste Frau wirkte gestern nach 42,195 Kilometern noch frisch und wollte nicht einmal etwas trinken.
Der Zustand der beiden besten unter den 471 Marathonläufern spiegelte die ganze Bandbreite der körperlichen Verfassung
der so genannten "Finisher" wider, die bei sommerlichen Temperaturen das Ziel im Polizeistadion erreichten. Da waren die,
für die mindestens die letzten Meter eine Qual gewesen waren, die völlig Verausgabten, diejenigen, die Blasen plagten, die
Fitten, die roboterhaft und mit unbewegtem Gesicht 42-mal ihren Kilometerschnitt abgespult hatten, die Debütanten, die
jubelnd die Arme hochrissen und glücklich ihren Verwandten und Freunden in die Arme fielen, schließlich die Familienväter,
deren Sprösslinge mit Schildern wie "Papa ist der Beste" oder bemalten Transparenten mit Luftballons an der Strecke ge-
schrieen hatten. "Wer hier ins Ziel kommt, ist doch schon ein Sieger", meinte Kasimir, als er völlig erschöpft auf dem Rasen
lag und Getränke gereicht bekam. Mit seiner Zeit von 2:43:33 war der 28-Jährige vom VfB Fallersleben zunächst nicht
ganz zufrieden. Er hatte eine neue Bestzeit von unter 2:40 Stunden angepeilt. "Aber für einen Hobbyläufer ist sie noch ganz
gut."
Favorit Heldt schied aus
Denn der Braunschweig Marathon ist eine außergewöhnliche Herausforderung selbst für geübte Läufer. Vor allem die erste
Hälfte der Strecke bis nach Wolfenbüttel ist mit Steigungen gespickt, dazu kam gestern ständiger Gegenwind. Weil das
Feld zudem gleich von Start weg auseinander fiel, waren die meisten Läufer auf sich allein gestellt. "Da kann man sich nicht
helfen, das ist doppelt schwer", stöhnte Kasimir. Sein härtester Rivale hatte Pech. Vorjahressieger Sönke Heldt knickte bei
Kilometer 22 an einer Bordsteinkante um und musste das Rennen beenden. Der Schladener hatte bis dahin gleichauf mit
dem Sieger auf Kurs 2:38 Stunden gelegen.
Birgit Bröger hatte es leichter. Sie wurde nicht nur vom Führungsfahrrad der Frauenkonkurrenz begleitet, sondern auch von
ihrem Freund André Albrecht. "Links und rechts ein Fahrrad, das war nicht schlecht", lobte die Triathletin ihre fahrenden
Windabweiser. Bei ihrem zweiten Marathon "ohne Warmschießen und ohne Warmfahren" fehlte nicht viel, und die Läuferin
der LG Braunschweig hätte die Drei-Stunden-Schallmauer geknackt.
Aber auch 3:01:04 Stunden bedeuteten Streckenrekord und eine persönliche Bestleistung für Bröger, die wegen muskulärer
Probleme sogar mehrfach zu Dehnpausen anhalten musste. Trotzdem kam die Zweitplatzierte Marina Popkova, Siegerin
der Serie "Braunschweig läuft", die mit Seitenstichen zu kämpfen hatte, erst 19 Minuten nach ihr ins Ziel. "Fünf Minuten ver-
liert man durch die Streckenführung gegenüber einem Stadtmarathon", urteilte sie.
Dank ans Publikum
Optimal war das Wetter allerdings für die Zuschauer, die in kleinen Gruppen überall an der Strecke standen und die Läufer
anfeuerten. "Der Lauf ist so hart, dass man das wirklich braucht", meinte Gernot Breitschuh (NDR Betriebssport). Schon in
Wolfenbüttel war der Winsener dadurch aufgefallen, dass er den Zaungästen kräftig applaudierte. "Wenn die Leute am
Sonntagmorgen an der Strecke stehen und einem helfen, muss man das auch zurückgeben", freute er sich.
Auch die rund 80 Organisatoren und Helfer des Sportteams Augath, des MTV Wolfenbüttel und des Triathlon Teams
Braunschweig kamen ganz schön ins Schwitzen. Rund 800 Sportler waren zu betreuen, 471 Marathonläufer, 305 Starter
beim 10-km-Lauf und 25 beim Kinderlauf. Das schöne Wetter hatte noch reichlich Nachmelder angelockt. "Die standen
schon vor 8 Uhr auf der Matte, da hatten wir noch gar nicht aufgebaut", berichtet Maike Bublitz aus dem Wettkampfbüro.
Ergebnisse

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER Kurier vom 27. Oktober 2004
Comeback von Wittmershaus
Weyher gewinnt nach langer Verletzung Halbmarathon beim Geestlauf
Von unserem Mitarbeiter Andree Wächter
Fahrenhorst. Einen ungefährdeten Sieg errang Horst Wittmershaus (SC Weyhe) beim 4. Geestlauf in Fahrenhorst. Über
die Rennlänge von rund 22 Kilometern benötigte er 80:19 Minuten. Mit drei Minuten Rückstand wurde Gerrit Lubitz
(Buntentor Bremen) Zweiter. Schnellste Frau war Angelika Stratmann vom TuS Varrel (1:52:28).
Gemeldet hatten über 200 Läufer in elf Wettbewerben. Üblich ist in Stuhr-Fahrenhorst, dass auf dem Sportplatz gestartet
wird und dort auch das Ziel ist. Aufgrund des gesperrten Platzes mussten die Organisatoren Start und Ziel allerdings kurz-
fristig auf den Forstweg neben den Sportplatz verlegen. Für die Läufer änderte sich die Startprozedur. Wird sonst auf dem
Fußballfeld nebeneinander losgelaufen, so war es diesmal ein Hintereinander. In der ersten Startreihe stand der Favorit
Horst Wittmershaus. Vom Startschuss weg bestimmte der Weyher das Tempo über die Halbmarathon-Distanz.
Rutschiger Boden
Während vorne im Feld alles glatt ging, rutschten doch einige Aktive auf dem matschigen Boden weg, stürzten sogar. Die
Strecke verlief über Ristedt, Leerßen und Nordwohlde zurück zum Sportplatz. Aufgrund des Regens am Vortag waren die
Waldwege teilweise aufgeweicht, und der Gegenwind auf den offenen Teilstücken machte den Crossläufern zu schaffen.
Das bestätigte auch Sieger Horst Wittmershaus: "Es war sehr anstrengend für mich, da ich fast die ganze Strecke alleine ge-
laufen bin." Ab Kilometer fünf konnte die Konkurrenz nicht mehr folgen. Nach 1:20:19 Stunden überschritt der Weyher als
Erster die Ziellinie.
Mit rund drei Minuten folgte Gerrit Lubitz dem Sieger (1:23:07). "Die Strecke war ziemlich schwierig, aber landschaftlich
schön", so Lubitz. "Allerdings hätte ich an der Verpflegungsstation lieber Wasser anstatt Tee gehabt", führte der Läufer von
der SG Road Runner Buntentor Bremen aus. Der Bremer besaß am Ende einen komfortablen Vorsprung auf Dieter Meyer,
der als Dritter ins Ziel kam. Mit 1:28:58 hatte der Delmenhorster über fünf Minuten Rückstand.
Der Sieg von Horst Wittmershaus ist umso bemerkenswerter, da er von März bis August verletzungsbedingt (Kreuzbein)
nicht trainieren konnte. "Ich wollte unbedingt hier laufen, um zu sehen, wo ich stehe", sagte Wittmershaus. Mit seiner Zeit
war er durchaus zufrieden, allerdings "fehlt mir noch die Kondition auf der langen Strecke."
Spannendes Frauenrennen
In der Frauenkonkurrenz ging es spannender zu. Nur 35 Sekunden lagen zwischen der Siegerin Angelika Stratmann vom
TuS Varrel und der Zweiten, Birgit Wehner vom Gastgeber. Stratmann benötigte für die Halbmarathondistanz 1:52:28
Stunden, Wehner 1:53:03. Gabriele Laudan (TSV Worpswede) folgte mit einem Abstand von über fünf Minuten auf die
Siegerin.
Mit den über 200 Aktiven zeigten sich die Veranstalter zufrieden: "Das Wetter war gut. Da haben viele noch nachgemeldet."
Gerade in den Herbstmonaten boomt der Crosslauf. Da legen viele Läufer die konditionellen Grundlagen für die Saison.
Ergebnisliste

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. Oktober 2004
Zwei Rekorde beim Staffellauf im Regen
Leichtathletik: Norder TV gewinnt den Wettbewerb in Logabirum über 3 x 5,3 Kilometer
Von Edzard Wirtjes
Logabirum. Beim 4. Logabirumer Staffelwettbewerb über 3 x 5,3 Kilometer erreichten am Sonnabend 58 Teams das Ziel.
Trotz des extrem schlechten Regenwetters waren dies 18 Staffeln mehr als im Vorjahr. Der TV Norden lief einen Strecken-
rekord bei den Männern, die LG Uplengen stellte bei den Frauen eine Bestmarke auf.
Einen Rekord gab es auch bei der Regenmenge. Waren die Veranstalter aus den Vorjahren schon gewohnt, dass es zu-
mindest teilweise regnete, goss es diesmal kräftig. Dazu kam ein böiger Wind, der auf einem Teil der Strecke mächtig von
vorn blies. Die Leistungen beeinträchtigte das wenig. Im Gegenteil, noch nie liefen so viele Spitzenläufer - besonders bei
den Männern - gute Zeiten.
Schon vor dem Start war klar, dass es den Ihlower Rennschnecken schwer fallen würde, ihren Vorjahressieg zu wieder-
holen. Sowohl der TV Norden, als auch Germania Leer hatten starke Staffeln gemeldet. Peter Steinke, Startläufer vom TV
Norden, bestätigte dies schon auf dem ersten Abschnitt, als er eineinhalb Minuten auf die Verfolger herauslief. Damit legte
er den Grundstein zum Erfolg der Norder und zum neuen Streckenrekord von 54:11 Minuten - die alte alte Bestmarke war
57:22 Minuten. Damit war dem Rennen aber die Spannung früh genommen. Zwar blieb auch Germania Leer deutlich unter
dem alten Rekord (57:23), konnte aber den Abstand nicht mehr verkürzen. Dem Titelverteidiger aus Ihlow blieb nur Platz
drei (57:42).
Spannender verlief das Frauenrennen. Bis zum letzten Wechsel sah es nach einem Erfolg für die Emder LG aus. Frieda
Janshen, Zweite des diesjährigen Ostfrieslandlaufes, lief aber noch den Sieg für die LG Uplengen heraus. Sie überholte die
ELG-Schlussläuferin Marion Ringena und schaffte auch noch einen neuen Streckenrekord in 1:13:18 Stunden, der bisher
bei 1:13:36 Stunden stand.
Am Start waren auch zahlreiche Familienstaffeln. In dieser Wertung siegten die Geschwister Onken aus Warsingsfehn klar
(1:03:30 Stunden). In der Mixwertung setzte sich Arnold Romanowskis “Ostfriesische Mischung” in 1:05:03 durch. Bei der
Firmenwertung hatte nur die Sparkasse Leer-Weener gemeldet, die in der Gesamtwertung in 1:03:28 Rang sieben belegte.
Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Oktober 2004
Novum: Eine Cross-Spezialistin gewann den 13. Team-Lauf
Mit 33:17 Minuten Konkurrenz geschockt / 450 Akteure auf der 10 000-m-Hatz
Upjever.
Bei bestem Herbstwetter, und dadurch optimalen Bedingungen für die gut 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
ging gestern Mittag auch die 13. Neuauflage des 10-km-Team-Laufes über die Bühne. Für die große Überraschung des
Tages sorgte eine Frau. Susanne Ritter von der Luftwaffe Köln-Wahn hielt sich vom Start weg in der Spitzengruppe und
konnte sich sogar im Schlussspurt den Gesamtsieg sichern. Mit ihrer Zeit von 33:17 Minuten verbesserte sie die bisherige
Frauen-Bestzeit von Sandra Edwards (Royal Air Force aus Brüggen) um über zwei Minuten.
Die sympathische 26-jährige Kölnerin ist allerdings in der Deutschen Leichtathletik (sie startet für die LG Braunschweig)
kein unbeschriebenes Blatt. Bei den Deutschen Crossmeisterschaften dieses Jahres holte sie sich in Bad Liebenzell die Vize-
meisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft des vergangenen Jahres belegte sie einen 22. Rang. Die angehende Lehrerin
(Studium Lehramt in Deutsch und Latein) hat sich als Pollenallergikerin notgedrungen dem Cross-Lauf verschrieben. Ihr
nächstes Ziel ist ein gutes Abschneiden bei den Europameisterschaften im Dezember auf Usedom. Mit einem Augen-
zwinkern zu ihrem Trainingspartner Frank Hahn (Vorjahressieger in 32:37), bedankte sie sich dafür, dass er ihr im Zielein-
lauf den Vortritt überlassen habe. Allerdings, die weiter hinten plazierten Männer wurden von ihr glatt abgehängt.
Einem Daniel Hackl (4. in 34:54) oder einem Enno Heidergott (5. in 35:10) ist es sicherlich lange nicht passiert, überhaupt
von einer Frau geschlagen zu werden. Von der heimischen Läufergarde konnte sich Thomas Lockowandt (Heidmühler FC)
als 48. in 40:19 Min. noch am besten plazieren. Mit auf das Siegertreppchen bei den Frauen kam Manuela Schulz von der
LG Wilhelmshaven als Zweitbeste (43:39) und auf den dritte Rang die Siegerin von 1999, Altmuth Maaß von der LG Ost-
friesland (44:25). Zu den Männern der ersten Stunde gehören Gerd Remmers, Herbert Titsch und Benno Willmann, die alle
bisherigen 13 Läufe absolvierten.
Bei der Siegerehrung, die der neue Objektschutzbataillons-Kommandeur Oberstleutnant Friedhelm Tränapp, selbst ein
passionierter Läufer (zwei Marathonläufe erfolgreich absolviert), vornahm, bedankte sich dieser für den reibungslosen Ab-
lauf, für den die Organisatoren Oberleutnant Friedrich Böhmke, Oberleutnant Sebastian Radeck, Oberleutnant Lars Becker
und das Rechenzentrum, in dem Ingrid Decker und Hauptfeldwebel Georg Kopp Regie führten, verantwortlich zeichneten.
Ausdrücklich schloss er in diesen Dank das JaboG 38 mit ein, dessen Gäste man ja sei. Der Kommandeur gab seiner Hoff-
nung Ausdruck, dass im nächsten Jahr der 14. Lauf wieder in Upjever stattfinden werde. Als Termin nannte er (mit Vorbe-
halt wegen der Standortschließungen) den 26. Oktober 2005.
Die Teamwertung gewann mit großem Vorsprung die Luftwaffe Köln-Wahn (3:02:06 Std.), vor TSLw 3 Faßberg (3:08:08)
und LwInsthRgt 2 (3:16:11). 6. LG Wilhelmshaven (3:25:05), 8. KdoMFüSys WHV (3:27:53), JG Richthofen 71
(3:30:38), 15. LwInsthGrp Jever (3:38:32), 18. LG Ostfriesland (3:41:00), 23. Polizei FRI-WHV (3:47:32), 28. Heid-
mühler FC (3:55:48), 30. TuS Glarum (3:54:01), Volksbank Jever (4:00:55, 40. Brauhaus Jever (4:07:22).
Ergebnislisten

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 1. November 2004
"Marathon-Weltrekord" um 2 Uhr 57
Frank Themsen als erster von 46 Aktiven beim Zeitensprung-Premierenlauf im Ziel
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Vegesack. 46 Läufer aus Deutschland und Dänemark sowie jeweils auch ein Starter aus Holland, Schweden und sogar
Südafrika starteten beim 1. Zeitensprung-Marathon in Vegesack in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober, um die eine
zusätzliche Stunde des Jahres laufend zu verbringen. Dieser große Zuspruch überraschte Organisator Helmut Rosieka vom
Lauftreff Schönebeck: "Ich hatte eigentlich nur mit bis zu 25 Läufern gerechnet, doch zwei Tage vor Schluss habe ich noch
viele Nachmeldungen bekommen."
Während seitens des Bremer Leichtathletik-Verbandes und potentieller Sponsoren schon seit etlichen Jahren über eine Neu-
auflage des alten Bremen-Marathon diskutiert wird, der nun im
nächsten September starten soll, setzte Helmut Rosieka
seine Marathon-Idee innerhalb von nur vier Wochen um. Mit seinen insgesamt neun Helfern zum Rundenzählen und am
Verpflegungsstand hatte er die Veranstaltung bestens organisiert. Lediglich eine zehnminütige Startverzögerung auf Grund
der Aktualisierung der Teilnehmerliste fürs Rundenzählen konnte nicht vermieden werden. Auf der Zwei-Kilometer-Runde
entlang der Weserpromenade vom Fähranleger bis um den Schlepper vor der Gläsernen Werft fanden die Teilnehmer eine
asphaltierte und gut ausgeleuchtete Strecke vor. Bei milden nächtlichen Temperaturen von knapp neun Grad herrschte ab-
solute Windstille. Die Weser präsentierte sich den Läufern in schöner nächtlicher Atmosphäre als "platte See".
Vom Startpunkt weg in der Rohrstraße für ein hohes Lauftempo zu nachtschlafender Zeit sorgte Favorit Frank Themsen
von der LG Bremen-Nord zusammen mit seinem Vereinskollegen Sebastian Lüning. Bis zur 15. von 21 Runden wechselten
sie sich in der Führungsarbeit ab. Danach musste Sebastian Lüning seinen Konkurrenten ziehen lassen: "Mit der ungewohnt-
en Laufzeit hatte ich kein Problem, ich muss öfter auch mal nachts trainieren. Nach meiner Zwangspause im Sommer habe
ich allerdings erst wieder einen längeren Trainingslauf  absolviert." Begeistert war er auch von der guten Organisation und
Atmosphäre: "Toll war vor allem auch die Unterstützung von Vereinskollegen, die uns die ganze Nacht an der Strecke an-
feuerten."
Frank Themsen konnte sein Vier-Minuten-Tempo pro Kilometer dagegen halten. Um 2:57:47 Uhr lief Frank Themsen als
Sieger ins Ziel ein. Seine Zeit von 1:47:47 Stunden wäre damit absoluter Marathon-Weltrekord. Aber auch mit Berück-
sichtigung der Zeitumstellung lief der LG Nordler noch akzeptable 2:47:47 Stunden. Sebastian Lüning folgte mit einem
Rückstand von 5:43 Minuten. Ein einsames Rennen lief der drittplatzierte Jürgen Lakeberg aus Hatten mit offiziellen 3:09:14
Stunden vor dem Schweden Niklas Grip (3:18:19 Std.) und dem dritten LG Nordler Thomas Eberhardt (3:29:13 Std.).
Bis ins Ziel nach 4:22:42 Stunden gemeinsam ihre Runden drehten die beiden schnellsten Frauen Daniela Schulze und
Patricia Zierke aus Hannover. Als letzter von 40 Finishern erreichte der Hamburger Christian Hottas gegen kurz vor sechs
Uhr Winterzeit, nach 5:50 Laufstunden, das Ziel.
Nach dieser gelungenen Premiere verspricht Helmut Rosieka bereits eine Neuauflage fürs nächste Jahr, und die Startzeit
steht bereits fest. Wieder um ein Uhr nachts der mitteleuropäischen Sommerzeit, zwei Stunden vor der Zeitumstellung.
Großer Bericht von Sebastian Lüning  

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 3. November 2004
Rekord: 206 Läufer in der Gesamtwertung
10. Wolfsburg-Gifhorner Lauf-Cup: Veranstalter Wolff sehr zufrieden - Sechs Athleten zum zehnten Mal dabei
Wolfsburg. Jubiläums-Auflage erneut ein Erfolg: Zum Abschluss des 10. Wolfsburg-Gifhorner Lauf-Cups – präsentiert
von unserer Zeitung – zog Veranstalter Hans-Günter Wolff ein positives Fazit. "206 Läufer haben es mit mindestens sechs
Starts in die Gesamtwertung geschafft", teilt Wolff mit und freut sich über den Teilnehmer-Rekord.
Sascha Diehr vom VfL Wolfsburg bei den Männern und Ingrid Worgitzki vom LSV Wolfenbüttel bei den Frauen verteidig-
ten ihre Titel aus dem Vorjahr souverän. Dahinter kamen Frank Colsmann (Kirchdorf) und Frank Balzer (VfB Fallersleben)
beziehungsweise Sandra Zarm und Kathrin Müller (beide MTV Adenbüttel) auf die Plätze.
In den Mannschaftswertungen siegte bei den Männern der VfL Wolfsburg vor dem VfB Fallersleben. Die VfB-Frauen
setzten sich vor dem SFC Wolfsburg durch. Sechs Athleten wurde eine besondere Auszeichnung zuteil. Wolfgang Simon
(Meine), Armin Herrendörfer (Stüde), Marco Laeseke (Knesebeck), Richard Breskott (Flechtorf), Gerhard Wedemeier
(Wittingen) und Rüdiger Nitschke (Dannenbüttel) bekamen für ihre mittlerweile zehnte Teilnahme jeweils ein kleines Präsent
überreicht.
Alle Infos zum Lauf-Cup

Presseinformation vom 8. November 2004 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
29. Alfstedter Herbstlauf bei strahlendem Sonnenschein
165 Starter aus 30 Vereinen in Alfstedt am Start
Über eine gelungenen Volkslauf konnten sich die Helfer vom TuS Alfstedt beim traditionellen 29.Alfstedter Herbstlauf
freuen. Mit 165 Teilnehmern wurde die Bestmarke des letzten Jahres übertroffen und auch die Anzahl der teilnehmenden
Vereine mit insgesamt 30 aus dem gesamten Elbe-Weser-Dreieck wurde bisher nicht erreicht.
Den Hauptlauf über 10 500m gewann Maik Schwanemann (M30) vom MTV Lüdingworth (Cuxhaven) in 37:01min vor
Thomas Thiel (Kutenholz/M35) in 37:53min. Unter 40 Minuten blieben auch Reinhard Roloff (MTV Lüdingworth/M55/
39:04) und Detlef Hellmers (MTV Lüdingworth/M40/39:10). In der Altersklasse M50 gewann Hans-Joachim Schlösser
vom ausrichtenden TuS Alfstedt (53:15min); bei den Männern M60 war Dieter Sethmann (TSV Gnarrenburg) in 43:50min
Schnellster. Kenneth Gerschler (LAV Zeven/Gnarrenburg/M15) kam in sehr guten 40:56min ins Ziel. Diese Leistung ist um
so bemerkenswerter, als dass er am Vortag bei den Norddeutschen Crossmeisterschaften in Heringsdorf auf Usedom den
Vizemeistertitel in der Altersklasse M15 errungen hat und einen Tag später schon wieder an den Start ging.
Bei den Frauen konnte sich Marita Schröder (TSV Otterndorf) in 52:55min vor Heike Lubes (TSV Gnarrenburg/56:19)
durchsetzen. Im Lauf über die Kurzstrecke 4700m siegte Tim Schwarzmeier (SV Werder Bremen/Bremervörde) als A-
Jugendlicher in sehr guten 15:59 min vor Ingmar Fröhlich (LAV Zeven/M15) der in 16:53min ins Ziel kam.
Bei den Schülerinnen konnten sich vor allem die Läuferinnen und Läufer von der LAV Zeven in Szene setzen. Mit Mareike
Wehe (W8), Milena Peper (W9), Sarina Holsten (W10), Jana Meinke (W11), Jan Fricke (M8), Justin Schröter (M12)
und Tim Kosmata (M13) stellten die Zevener gleich sieben Sieger. Für den ausrichtenden TuS Alfstedt gewannen Dennis
Steffens (M11), Beeke Hadeler (W14) und Inga Blendermann (Hesedorf/W15) die Jahrgangswertungen. Lisa Hogenkamp
(MTV Hesedorf) siegte im Lauf der Schülerinnen W13.
Bei Punsch und frischem Obst genossen Teilnehmer und Helfer bei der anschließenden Siegerehrung die Herbstsonne und
freuten sich über einen herrlichen Sonntag.
Ergebnisliste

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 9. November 2004 (3 Berichte)
Al-Sayyed beendet imposante Siegesserie
Herbst-Härte: Wiethake erstmals nicht Erste - 15-Jähriger Schnellster aus dem Kreis
Hitzacker (dm). Eine ganz große Überraschung ist es eigentlich nicht, wenn eine junge Frau schneller läuft als eine fast
doppelt so alte Seniorin. Gerade bei der 13. Austragung der Hitzacker-Herbst-Härte hat Rabea Al-Sayyed aus Hitzacker
die imposante Siegesserie von Kerstin Wiethake beendet. Zwölf Mal hatte die Uelzenerin meist auf der ganzen Strecke an
der Spitze des 10-Kilometer-Geländelaufes durch die Elbhöhen gelegen. Am Sonntag schien sie auf den ersten Kilometern
nach dem Start auf dem Kniepenberg ebenfalls einem ungefährdeten Erfolg entgegenzulaufen, doch nach etwa der Hälfte
der Strecke wurde sie von der Triathletin Rabea Al-Sayyed eingeholt. Kurz vor der Wolfsschlucht etwa drei Kilometer vor
dem Ziel lief Al-Sayyed ihrer Konkurrentin dann davon. Im Ziel vor dem Kurhaus betrug ihr Vorsprung nach 44:46 Minut-
en fast eine halbe Minute. Kleiner Trost für Wiethake: Ihr Streckenrekord von 43:41 Minuten aus dem Jahr 1997 blieb un-
angetastet.
Einen neuen Streckenrekord stellte dagegen
Ralf Salih bei seinem Start-Ziel-Sieg auf. Der Starter des TV Langen verbess-
erte auf dem schwierigen Kurs mit ein paar hundert Höhenmetern die alte Bestzeit von Reiner Jahnke um zehn Sekunden
auf 36:24 Minuten. Hinter ihm lag in Sichtweite ein Trio lange Zeit zusammen. Vorjahressiegers Michael Kühne (37:14
Minuten) vom Möllner SV setzte sich erst auf den letzten Kilometern von Stefan Bädermann (TuS Bergen/37:30 Minuten)
ab. Der Jugendliche Dennis Lauterschlag vom TV Neuhaus war schon früher zurückgefallen, holte aber auf dem letzten
Drittel wieder auf und erreichte das Ziel nach 37:46 Minuten.
Die Lüchow-Dannenberger Läufer im 450-köpfigen Feld hatten mit dem Ausgang des Rennens erwartungsgemäß nichts zu
tun. Schnellster von ihnen war überraschend der 15-jährige Ole Marggraf vom SV Zernien, der nach 43:01 Minuten als 19.
die Ziellinie überquerte. Zweitschnellster aus der Region war ein Sportler, der in der hiesigen Laufszene nahezu unbekannt
ist. Der Fußballschiedsrichter Sven Freudenthal vom FC Lüchow absolvierte die 10 Kilometer in 43:48 Minuten. Eine halbe
Minute später kam der M50-Senior Hermann Walther (IGAS Wendland) an. Mit seinen 44:17 Minuten belegte er vor
seinem Trainingspartner Wolf Stahlknecht (45:13 Minuten) einen der wenigen Treppchenplätze für die hiesigen Langstreck-
ler in den Männerklassen. Verlass war wieder auf die älteren Seniorenlangstreckler aus dem Kreisgebiet. Dierk Göwe
(Sporting Lüchow) siegte mit 51:48 Minuten klar in der M 60, während der Langstreckengespannfahrer Dieter Starke
(IGAS Wendland/57:47 Minuten) bei seinem Erfolg in der M 65 zeigte, dass er auch selbst noch ganz gut zu Fuß ist.
Schnellster der M 70 war Karl-Wilhelm Behn vom SSV Gusborn in 65:07 Minuten.
Bei den Frauen überraschte Lizzy De Mol aus Karwitz als zweitschnellste Lüchow-Dannenbergerin. Mit 53:28 Minuten
wurde sie Dritte der W40. Nur ein paar hundert Meter hinter ihr überquerte die Jugendliche Sina Mayhack (55:09 Min. /
Dannenberg) als drittbeste aus dem Kreis den Weinberg. Über Altersklassensiege freuten sich Ulrike Laudel-Voigt (TSV)
in der W 50 mit 62:53 Minuten und Irmela Wilck (IGAS) mit 61:03 Minuten in der W60. Auch der jüngste Nachwuchs
aus dem Landkreis zeigte sich ausdauernd. Schnellster der Zehn- und Elfjährigen war Hendrik Hoppe (SC Lüchow) in
guten 54:24 Minuten, in der M 8/9 siegte Daniel Kuhnert aus Neu Darchau in 61:15 Minuten. Bei den Mädchen lagen
Klara Roever (Neu Darchau) in der W 14/15 mit 61:23 Minuten und Gisa Marggraf (SV Zernien) in der W 12/13 mit
65:02 Minuten ganz vorne.
Grenze des Machbaren
Viele Lüchow-Dannenberger dabei - Applaus für Schulklasse
Hitzacker (dm). Die Organisatoren der TSV Hitzacker um Reiner Burmester sind überwältigt vom großen Interesse an
ihrer Veranstaltung, die sich als Geheimtipp zu einem der beliebtesten Geländeläufe in Nordost-Niedersachsen entwickelt
hat. Allerdings sind die gut 500 Sportlerinnen und Sportler, darunter auch Walker, Nordicwalker und Wanderer, wohl auch
die Grenze dessen, was organisatorisch in der bisherigen Form zu bewältigen ist. Auch wenn die Veranstaltung dank der
mehreren Dutzend Helfer, Kampfrichter und Streckenposten nahezu reibungslos ablief. Sorgen macht man sich im Veran-
staltungsteam über ein Nadelöhr auf der Strecke. Gleich nach dem Start ist der Kurs direkt auf dem Kniepenberg für noch
mehr Läuferinnen und Läufer fast zu schmal.
Für die vielen Teilnehmer war das aber kein Problem. Gerade für die Breitensportler aus dem Kreisgebiet hat sich die Teil-
nahme an der Herbst-Härte zum Muss entwickelt. Fast 200 Ausdauer- und ausdauernde Sportler aus Lüchow-Dannenberg
waren am Sonntag wieder dabei. Besonderen Reiz haben für sie die Herausforderungen, die die schwierige Strecke durch
die Elbhöhe mit markantem Start- und Endpunkt bietet. Und der bei hervorragendem Laufwetter wieder farbenprächtige
Herbstwald entschädigte für manche Strapaze. Ob vielen Teilnehmern ein paar hundert Metern vor dem Ziel die prächtige
Aussicht vom Weinberg aufgefallen ist, darf allerdings nach dem extrem anstrengenden Aufstieg die Weinbergstreppen hin-
auf bezweifelt werden.
Gut kam wieder die Tombola während der Siegerehrung im Kurhaus an. Dort gab es viel Applaus für eine komplette 6.
Klasse der Freien Schule Hitzacker, die mit ihrem Lehrer Detlef Linder die Herbst-Härte absolviert hatte. Alle 28 Schüler-
innen und Schüler hatten sich ein Jahr lang auf den Geländelauf vorbereitet und alle erreichten gestern auch das Ziel.
Erst am Morgen für den Start entschieden
Gesamtsiegerin Rabea Al-Sayyed aus Hitzacker trainiert für Ironman in Frankfurt
Hitzacker (dm). Rabea Al-Sayyed hatte sich erst am Sonntagmorgen für den Start bei der Hitzacker-Herbst-Härte ent-
schieden. Am Sonnabend hatte die 23-Jährige noch einen zweistündigen Trainingslauf absolviert. Trotzdem gewann die in
diesem Jahr stark verbesserte Ausdauersportlerin den 10-Kilometer-Geländelauf sicher in 44:46 Minuten. Ihre Zeit zeigt,
dass die Triathletin die 10 000 Meter auf einer flachen Strecke wohl unter 40 Minuten laufen kann. Al-Sayyed hat nach
einer Trainingspause gerade erst mit dem Wintertraining für ihr großes Ziel im nächsten Jahr begonnen: den Ironman in
Frankfurt. Deshalb war die deutsche Ironman-Vizemeisterin in der W 20, die für die Tri-Michels Hamburg startet, über-
rascht über ihren ersten Sieg bei der Herbst-Härte. Motiviert durch diesen Erfolg denkt sie darüber nach, ob sie im nächst-
en Jahr die Frauen-Kreisrekorde auf den Langstrecken angreifen soll.
Ergebnisse    

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 11. November 2004
Von 4 bis 78 -- 357 Läufer in Melle
Melle. Nahtlos setzte der LVM-Ossen-Cross zum Start seiner 14. Auflage die Erfolgsserie mit Melde- und Teilnehmer-
rekord fort. In Melle zählte man im Ziel 357 Aktive aus 55 Vereinen und Gruppen; nochmals eine deutliche Steigerung
gegenüber dem Vorjahr mit damals 281 Querfeldeinläufern. Für den 282. (Rekord-)Starter hatten sich die Organisatoren
etwas besonderes einfallen lassen: Ossen-Cross-Koordinator Georg Rollfing (Kloster Oesede) überreichte einen Pokal an
den 14-jährigen Patrick Jochmann (LG Osnabrück).
Melle bot perfekte Bedingungen mit einer hervorragend präparierten Strecke und einer optimalen Organisation, die sehr
vom neuen Austragungsort mit Start und Ziel auf dem Sportplatz an der Waldstraße profitiert. Hier stehen Umkleideräume,
Duschen und Räumlichkeiten für das Wettkampfbüro etc. direkt an der Strecke zur Verfügung. Ältester Teilnehmer war mit
78 Jahren Heinrich Vocke (OFV Ostercappeln), der über 3300 m startete; jüngste Teilnehmerin war die vierjährige Noa-
Lynn Brandenburg (LG Osnabrück), die die 1000 m in 6:45,2 min zurücklegte. Neben Noa-Lynn starteten auch ihre
Brüder Jonas, Luca und Manuel sowie Mutter Barbara und führen damit die Familienwertung an.
An die Spitze der Vereinswertung setzte sich mit 81 Startern sofort wieder der SC Melle 03. Der Verein aus dem Gröne-
gau hat diese Wertung bei allen 13 Auflagen gewonnen. Auf Platz zwei landete wie im Vorjahr die LG Osnabrück (47
Läufer). Platz drei nahm gleichauf mit dem westfälischen Nachbarn von der LC Solbad Ravensberg die Gesamtschule
Schinkel mit 32 Teilnehmern (Schüler/-innen und Lehrer) ein. Erfreulich: mit der Sandhorstschule Bruchmühlen (sieben
Starter) war eine zweite Schule vertreten. Dabei gingen die Lehrerinnen Ulrike Borgmann (GSS) und Annemarie Beer
(Bruchmühlen) ihren Schülern mit gutem Beispiel voran und siegten bei den Seniorinnen W35 bzw. W55 über 3300 m.
Deutlich wurden die Fortschritte der Gesamtschüler mit dem Sieg des elfjährigen Jonas Krüwel über 1000 m sowie mit
weiteren fünf Medaillenplatzierungen.
Auf der Langstrecke über 6600 m wiederholten Lokalmatador Ingo Assmann (SC Melle 03) und Barbara Brandenburg
(LG Osnabrück) ihre Vorjahressiege, die Mittelstrecke über 3300 m sah mit Sebastian Scheiter (LG Osnabrück) und
Kerstin Kahmann (OFV Ostercappeln) neue Sieger. Bei den Jugendlichen setzten sich mit Felix Butterwegge (OTB, B-
Jugend) und Maik Wollherr (LG Osnabrück, A-Jugend) die Favoriten durch. Petra Glüsenkamp (OTB) dominierte das
Rennen der weiblichen Jugend.
Nächster Ossen-Cross-Termin ist am 21. November Ostercappeln; Meldungen sind über
www.laufen-os.de möglich.
Weitere Informationen auch unter
www.lg-osnabrueck.de im Internet.
Ergebnisse Melle (PDF)

HAMBURGER ABENDBLATT vom 11. November 2004
Über Stock und Stein
Crosslauf: Bei den Kreismeisterschaften in Rottorf gingen 150 Teilnehmer an den Start -- Seriensieger Tim
Tomczak war wieder erfolgreich
Von Peter Hansaul
Rottorf. Die Szene in Rottorf erinnert an eine sonntägliche Prozession. Vom Waldrand her nähert sich ein langes Band von
Menschen. Der erste biegt auf die Wiese ein, stampft durch einen tiefen Graben, durch den Sand eines Beach-Volleyball-
feldes und strebt dem Ziel entgegen. Aber aus dem Wald, wohl mehr als einen Kilometer zurück, kommen noch immer
Läufer.
Die Leistungsunterschiede bei den Kreismeisterschaften im Crosslauf waren gewaltig, genau wie die Altersunterschiede. Bei
fünf unterschiedlichen Starts waren auf dem Sportgelände des MTV Rottorf, nach neun Jahren wieder einmal Ausrichter
dieser Titelkämpfe, von den Kindern bis zu den Senioren über 70 Jahre alle Altersklassen am Start. "Mit 150 Teilnehmern
hatten wir 50 Meldungen mehr als bei den Meisterschaften im vergangenen Jahr", registrierte Björn Umland, Leiter der
Rottorfer Leichtathletik-Sparte und damit Hauptorganisator dieser Crossläufe mit einem gewissen Stolz.
Manche unbeteiligte Zuschauer mögen sich im Stillen gefragt haben: Warum genügt es diesen Lauffreaks nicht, sich auf
normalen Straßen oder Waldwegen abzuhetzen, warum müssen die auch noch durch Matsch, über Baumstämme und durch
Gräben quer durch die Landschaft rennen? Für die aber hatte Thomas Waldmann, einer der Laufverrückten vom SC Dre-
stedt, der von Zehn-Kilometer-Läufen bis zu einem 24-Stunden-Lauf schon alles mitgemacht hat, die passende Antwort:
"Der Crosslauf, das ist Wettrennen pur. Da kannst du nicht wie auf der Straße taktieren, da mußt du vom Start weg alles
geben. Das ist der richtige, der ursprünglichste Kampf." Im Gelände müssen die Läufer ständig ihren Rhythmus ändern.
Wenn die Straßenläufer immer wieder aus dem Tritt kommen, ziehen die Crossläufer an ihnen vorbei. Thomas Waldmann,
der Straßenläufer auf Abwegen, wurde aber in der M-50-Altersklasse Kreismeister über 9100 Meter, in 42:29 Minuten
übrigens.
Dabei gab es bei dem Rundkurs in Rottorf kaum Steigungen und der Boden war auch nicht sehr tief. "Die Strecke war ins-
gesamt nicht so schwierig", registrierte Tim Tomczak, der 22 Jahre alte Seriensieger von der LG Nordheide. Er hatte über
4800 Meter vom Start weg geführt und im Ziel einen Vorsprung (15:45 Minuten seine Zeit) von zweieinhalb Minuten auf
seinen LG-Kollegen Robert Supplieth. Auf die Teilnahme an den norddeutschen Cross-Meisterschaften, die am Vortag in
Usedom ausgetragen wurden, hatte Tim Tomczak verzichtet. "Die Anreise war mir zu weit", begründete er, warum er den
Start bei den Kreismeisterschaften vorgezogen hatte, "außerdem ist hier wahrscheinlich mehr los als auf Usedom."
Das Mittelstrecken-Rennen der Frauen hatte in Rottorf Alexandra Hahn, ebenfalls LG Nordheide, in 19:09 Minuten ge-
wonnen. Zweite war Mareike Beutler von der LAC Meckelfeld in 21:24 Minuten geworden. Der neue Kreismeister über
die lange Strecke von 9100 Meter heißt Andre Prüsmann (LG Nordheide). Nach 33:04 Minuten war er allerdings als
Fünfter ins Ziel gekommen. Der Schnellste über diese Strecke in 30:20 Minuten war Konstantin Albrecht von der LG
Wedel-Pinneberg.
Ergebnisse

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 4. November 2004
Geronimo von Wartburg lehrt der Konkurrenz das Fürchten
Große Teilnehmerzahl beim Ellernbruch-Cross / M 50-Sieger Jürgen Hold / Bassenerin Uschi Siewert mit
Doppelstart

Verden/Weyhe (hr). Der erst im kommenden Jahr in die A-Jugendklasse wechselnde Geronimo von Wartburg lehrte die
Konkurrenz beim gemeinsamen Lauf der Männer und A-Jugend über rund 4 000 Meter im Kirchweyher Ellernbruch das
Fürchten. Bis zum letzten Meter musste der für die LG Bremen-Nord startende Verdener Andreas Oberschilp fighten, um
in 13:02 hauchdünn die Nase vorn zu haben. Zweiter bei den Männern wurde Uwe Cordes in 13:52, so dass gemeinsam
mit Hans-Ludger Gerdes, 10. in 15:33, und Oliver Poolke, 11. in 15:56 auch die Mannschaftswertung an die LG Kreis
Verden ging. Bei den Frauen bekam die LG Kreis Verden diesmal keine Mannschaft zusammen, wurde aber durch Uschi
Siewert und Cäcilia Apel-Kranz auf den Plätzen drei und fünf gut vertreten.
Insgesamt 270 Starter sorgten zum Auftakt der Cross-Saison für ein volles Haus im Ellernbruch, wobei vor allem die Lang-
strecke über rund 8200 Meter mit 130 Teilnehmern im Blickpunkt stand. Oberschilp musste sich nach seinem Sieg auf der
Mittelstrecke trotz eines couragierten Rennens und einer Zeit von 26:36, mit der er deutlich schneller war als der Armsener
Christian Siedlitzki (Werder Bremen) bei seinem Vorjahressieg, mit Platz zwei hinter dem bärenstarken Jan-Oude Aost
(Werder Bremen) begnügen, für den glänzende 25:49 gestoppt wurden.
Immerhin lag Oberschilp noch klar vor Lokalmatador Horst Wittmershaus (SC Weyhe), der auch nicht gerade zu den
Schlechtesten seiner Zunft gehört. Bester LGKV-Vertreter war M 50-Sieger Jürgen Hold auf Platz fünf in 28:41, und auch
der Thedinghäuser Michael Trense, Erster der M 40, schaffte in 30:12 den Sprung in die Top Ten. Dank Rüdiger Ullrich
(31:36) auf Platz 16 sicherte sich die LGKV auch hier die Teamwertung, wobei Ullrich, der nur fünf Sekunden von dem
dritten Läufer des SC Weyhe, Olaf Meiners, lag, letztlich den Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem SC Weyhe sicherte. Bei
den Frauen absolvierte die Bassenerin Uschi Siewert einen Doppelstart und holte sich auf der Langstrecke noch einen
sechsten Platz.
In den Schüler- und Jugendklassen sicherte sich der Emtinghäuser Patrick Zacher den Sieg im 3 000 Meter-Lauf der M 15
in 11:20, weitere Siege gab es durch Matthias Müller und Christoph Gerdes. Dazu kamen auch noch zweite Plätze durch
Thiemo Klein, Katharina Biene, Claudia Bontjes van Beek, Mira Just und Jan-Malte Gerdes.
REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 10. November 2004
Premiere mit neuen Bestzeiten
270 Läufer eröffnen im Kirchweyher Ellernbruch die Cross-Saison
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Riesenandrang herrschte zum Auftakt der Cross-Saison beim 98. Ellernbruch-Waldlauf in Kirchweyhe. 270 Läufer
gingen bei strahlendem Sonnenschein an den Start. Über 8200 Meter stellten Angela Welp (LC Hansa Stuhr/32:52) und
Jan-Oude Aost (Werder Bremen/25:49) als überlegene Sieger neue Streckenrekorde auf. Ebenfalls Bestzeit lief Andreas
Oberschilp (LG Bremen Nord als Sieger auf der Mittelstrecke über 4000 Meter in 13:02 Minuten. Die deutschen Cross-
meisterschaften werfen ihre Schatten voraus. Selten wurden zu Beginn der Cross-Saison im Ellernbruch so viele schnelle
Zeiten gelaufen. Sowohl bei der Jugend als auch bei den Männern und Frauen sind die Spitzenathleten drei Wochen vor
den Titelkämpfen in Bremen offenbar bereits in Topform.
Scheinbar mühelos rannte der Bremer Jan-Oude Aost auf der Langstrecke trotz unzähliger Überrundungen im 130 Läufer
starken Feld zum Erfolg vor dem Doppelstarter Andreas Oberschilp (26:36). Einen verbissenen Kampf gab es um um Platz
drei: Nachdem Christian Geib (Werder Bremen) zwischenzeitlich schon einen beachtlichen Vorsprung auf Horst Wittmers-
haus herausgelaufen hatte, ging der Weyher Triathlet auf Aufholjagd. 200 Meter vor dem Ziel kam Geib für einen kurzen
Moment vom Kurs ab und verlor schließlich im Spurt um Platz drei um eine Sekunde gegen Horst Wittmershaus (26:57).
Als nächstschnellster Läufer aus dem Kreis Diepholz behauptete Jan-Simon Neubauer (29:35) trotz eines Sturzes den siebt-
en Platz. Auf Rang elf setzte sich der 53-Jährige Diepholzer Johannes Daniels (30:57) gegen Vereinskamerad Uwe Franke
sowie den Weyher Peter Sokoll durch.
Dank Olaf Meiners auf Rang 17 liegen die Läufer des SC Weyhe auch in der Mannschaftswertung der Syke-Weyher
Cross-Serie gut im Rennen. Hinter den Teams der LGK Verden und der SG Roadrunners Buntentor (je 31 Punkte) belegt
das Weyher Trio Platz drei (33 Punkte) vor der SG Diepholz (45 Punkte). Vollauf zufrieden war Frauensiegerin Angela
Welp. Mit ihrer Siegerzeit von 32:52 Minuten distanzierte die Stuhrerin die von Marion Haase (Bremen) und Andrea Pelka
(Delmenhorst) angeführte Konkurrenz um mehr als vier Minuten. Zweitschnellste Kreisvertreterin war auf Rang fünf
Angelika Stratmann (TuS Varrel. 37:26).
Heftig gekämpft um den Gesamtsieg wurde auf der Mittelstrecke. Andreas Oberschilp hatte sehr viel Mühe, den starken
Verdener Geronimo von Wartburg als A-Jugendsieger in 13:02 Minuten um gerade eine Sekunde hinter sich zu lassen. Als
Gesamtdritter im 50 Läufer starken Feld wusste Gerrit Meyer (MTV Barnstorf) in 13:42 Minuten zu überzeugen. Ob er
einen Start bei der "Deutschen" wagen soll, weiß der 18-Jährige dennoch nicht. "Schließlich habe ich gerade erst eine mehr-
wöchige Trainingspause hinter mir."
In den Schülerläufen gelangen den Talenten aus dem Kreis Diepholz vier Gesamtsiege. Sebastian Franke (SG Diepholz)
gewann ohne Mühe bei den B-Schülern. Nils Foerster (TSV Barrien) war der mit Abstand schnellste bei den D-Schülern.
Clara Borrmann (TSV Barrien) setzte sich bei den C-Schülerinnen knapp gegen Henrike Prokopp (SC Weyhe) durch und
bei den D-Schülerinnen stürmte Nele Grashoff (SC Weyhe) als Erste ins Ziel.
Ergebnisse

EINBECKER MORGENPOST vom 12. November 2004
Knapp 350 Teilnehmer liefen um die Granetalsperre
Harz.
Gerade hatten die Mitglieder des Läufer-Teams Oker ihre Zelte aufgebaut und die Veranstaltungsunterlagen vorbe-
reitet, da fing es ordentlich an zu regnen. Würden bei solch einem Wetter die 276 vorangemeldeten Teilnehmer zum zweiten
Lauf der 28. Harzer Talsperrenserie überhaupt kommen und laufen? Doch bald hörte es auf, und zum Start des Fünf-Kilo-
meter-Laufes kam zaghaft die Sonne. Da kamen sogar zahlreiche Nachmeldungen, so waren es genau 342 (199 auf der
langen und 143 auf der kurzen Strecke), die in die Ergebnislisten aufgenommen werden konnten. Durch Waldarbeiten war
eine kurze Passage etwas rutschig, aber ansonsten herrschten fast für die Jahreszeit ideale Bedingungen. So gab es für viele
Läufer noch mal die Möglichkeit, beim 16. und vorletzten Wertungslauf des
Süd-Niedersachsen-Cup Punkte zu sammeln.
Wieder verfolgten zahlreiche Zuschauer die spannenden Einläufe auf die Staumauer.
Auf der Fünf-Kilometer-Wendepunktstrecke gab es einen überzeugenden Sieg des Jugendlichen Jonas Kindervater (SVG
GW Bad Gandersheim) mit 16:50 Minuten vor Chris Lemke (LG Göttingen) und Philip Champignon (LG Einbeck), der mit
dieser Leistung in seiner Altersklasse der männlichen Jugend B sicher gewann. Die Zeiten 17:37 beziehungsweise 17:38
Minuten. Bei den Frauen gab es einen spannenden Zweikampf zwischen Tanja Nemecek (LG Göttingen) und Andrea
Bönig (LäuferTeam Oker).
199 versammelten sich zum Hauptlauf am Startplatz. Nach dem Startschuss zog sich dieses große Feld schnell auseinander,
und die Favoriten Mario Burger, Ulf Kersten und Daniel Wienbreier waren bald allein an der Spitze. Gemeinsam liefen sie
die ersten zehn Kilometer zusammen, dann verschärfte Burger (LG Braunschweig/Goslar) das Tempo und beendete die
zirka 14,5 Kilometer lange Runde nach 47:09 Minuten vor Kersten (BLV Ilsenburg/Hahndorf), 28 Sekunden zurück und
Wienbreier (LG Osterode) wiederum 19 Sekunden dahinter. Mit Christian Giesler (LG Göttingen) mit 49:23 Minuten blieb
noch ein weiterer Läufer unter der 50-Minuten-Grenze. Als schnellste Frau, 55. insgesamt, erreichte Susanne Schulz (LAG
Wesertal) in 62:27 Minuten das Ziel knapp vor Dagmar Ohle (SV Eintracht Einbeck) und der jungen A-Schülerin Christina
Müller (LG Eichsfeld). Fast eine Stunde dauerte der Zieleinlauf, dann waren auch die Letzten im Ziel. Jürgen Winkler als
Sechster der Männer M 45 lief mit 55:12 Minuten die schnellste Zeit der Einbecker Teilnehmer.
Die Helferschar des Läufer-Teams Oker hatte alles im Griff, und auch der warme Tee reichte für alle. In der Addition der
beiden ersten Läufer führen Mario Burger bei den Männern und Susanne Schulz bei den Frauen fast uneinholbar in der
Serienwertung der Langstrecke. Auf der kurzen Strecke sind Chris Lemke und Andrea Bönig ganz vorn.

WESER KURIER vom 17. November 2004
"Bultensee-Cross ist feste Größe im Norden"
Großes Feld beim Querfeldein-Lauf macht Veranstalter OT zufrieden / Nur 30 Starter bei Run&Bike
Bremen (sfy). Das mit der Trennung von Run&Bike und Crosslauf war eine gute Idee. "Wir konnten ohne Zeitdruck
starten", sagt Bernd Rennies von OT Bremen, dem Veranstalter der Wettbewerbe am Bultensee. Wind und ständiger
Regen allerdings verhinderten ein größeres Teilnehmerfeld beim 8. Run&Bike, während der Crosslauf einen Tag später ein
neues Rekordfeld erlebte.
Nur rund 30 Starter nahmen am Run&Bike-Hauptrennen (4,8-km-Lauf, 15-km-Radstrecke) teil. Bei den Männern schaffte
es der Vorjahrezweite Vladimir Riha (SWB Enordia) diesmal auf Platz eins. Er profitierte dabei vom Missgeschick Michael
Hufnagels - der Titelverteidiger hatte seine Radschuhe vergessen und verzichtete auf einen Start. Schnellste Frau wurde
Ellen Pexa.
Bei wesentlich angenehmerer Witterung fand am Sonntag der 17. Bultensee-Cross statt. Entsprechend groß war das Inter-
esse, allein 75 teilnehmende Kinder sorgten für ein neues Rekordergebnis. Die Mittelstrecke (4800 Meter) ging an Andreas
Oberschilp (LG Bremen Nord) und Ursula Siewert (LG Kreis Verden). Von den rund 70 Startern auf der Langstrecke
(9600 Meter) kam Joaquim Pedro (31:31/TSV Kirchdorf) als schnellster Teilnehmer ins Ziel. Nach heftigen Positions-
kämpfen auf dem Seekurs folgte Moritz Puschmann (BLT) nur Sekundenbruchteile später. Dritter wurde der Erste der
Mittelstrecke, Andreas Oberschilp, vor seinem Vereinskollegen Torsten Naue. Der kam zwar in starken 32:14 Minuten
über die Ziellinie und unterbot damit seine Siegerzeiten aus den Vorjahren, musste sich aber mit Platz vier begnügen. Auf
einem guten siebten Rang lief Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg) ein.
"Der Bultensee-Cross ist trotz einiger zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen eine feste Größe in Norddeutschland, und
auch der Run&Bike hat mittlerweile Tradition", zog Rennies ein positives Fazit. Im nächsten Jahr findet die Doppelveran-
staltung am 12./13. November statt.
Ergebnisse

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. November 2004
Wittmershaus fehlen nur 17 Sekunden
Weyher Läufer beim Hansa-Cross Zweiter hinter Oude-Aost
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Stuhr. Auch beim 7. Hansa-Crosslauf in Fahrenhorst beherrschte der Bremer Jan Oude-Aost die Konkurrenz. Im Haupt-
lauf über 9300 Meter setzte sich der Läufer vom SV Werder in 32:20 Minuten gegen Horst Wittmershaus (SC Weyhe,
32:37) durch. Bei den Frauen landete die Verdenerin Heike Rippe in 42:57 Minuten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg.
Mit "La Ola" feierte das stark vertretene Läuferteam vom SV Werder oberhalb des Fahrenhorster Sportplatzes den Ziel-
einlauf von Jan Oude-Aost und Horst Wittmershaus. Das Duo hatte sich frühzeitig von den 55 Konkurrenten abgesetzt.
Oude-Aost nutzte das Rennen zur Vorbereitung auf die Cross-DM, für die der 25-Jährige die Erwartungen jedoch bewusst
niedrig hält: "Wir werden auf der Mittelstrecke mit einer Mannschaft starten, allerdings eher nach dem Motto: Dabei sein ist
alles."
Wittmershaus zeigte auf dem nicht einfachen 1550 Meter-Rundkurs, der neben einem kräftezehrenden langen Anstieg auch
tiefen Matsch beinhaltete, gegenüber dem Ellernbruch-Waldlauf vor einer Woche eine noch stärkere Leistung. Statt einer
Minute war Oude-Aost diesmal nur noch 17 Sekunden voraus. In der Mannschaftswertung verwiesen die Triathleten des
SC Weyhe mit Wittmershaus, Sokoll und Meiners das Trio des LC Hansa Stuhr mit Tjaden, Jadallah und Schittkowski auf
Platz zwei.
Bei den Frauen gab es hinter Siegerin Heike Rippe ein Verwirrspiel um Rang zwei. Auf Platz zwei laufend, wurde Maren
Kuhlmann vom Streckenposten irrtümlich bereits nach fünf der sechs Runden der Weg ins Ziel gewiesen. Die Hansa-Läufer-
in verzichtete schließlich darauf, erneut ins Rennen einzusteigen. Zweite wurde damit ihre Vereinskameradin Birgit Wehner
(45:48), die sich gegen Angelika Stratmann (TuS Varrel, 46:05) durchsetzte.
In der Serienwertung um den Suzuki-Hinrichsen-Pokal liegen Birgit Wehner und Angelika Stratmann jetzt punktgleich in
Führung, während Horst Wittmershaus beim Silvesterlauf seine Führung gegenüber Peter Sokoll wohl ohne Probleme be-
haupten dürfte.
Im schwach besetzten Mitelstreckenrennen über 3100 Meter siegte Horst Ulbrich (LC 93 Delmenhorst) in 11:33 Minuten
vor dem A-Jugendsieger Tim Schwarzmeier (SV Werder Bremen, 11:38). Sehr gute Leistungen zeigte auch der Nach-
wuchs in den verschiedenen Schülerläufen. Erfolgreichster Verein war mit fünf Einzelsiegen und vier ersten Plätzen in der
Mannschaftswertung der LC Hansa Stuhr gefolgt vom TSV Barrien mit vier Einzel- und einem Mannschaftserfolg.
Ergebnisse

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 24. November 2004
Angela Welp setzt Siegesserie fort
Beim Waldkater-Cross drei Minuten vor den Verfolgern
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Ihre Siegesserie setzten Jan Oude-Aost (SV Werder) und Angela Welp (LC Hansa Stuhr) auch beim 59. Wald-
kater-Crosslauf fort. Über 8400 Meter ließ Oude-Aost in 28:16 Minuten seine Verfolger Andreas Oberschilp (LG Bremen
Nord) sowie Horst Wittmershaus (SC Weyhe) weit hinter sich. Angela Welp hatte in 37:11 Minuten gleich drei Minuten
Vorsprung auf ihre Konkurrentinnen. Über 4200 Meter stellte Christoph Paetzke (DSC Oldenburg) in 13:24 Minuten einen
neuen Streckenrekord auf. Der Crosslauf bot alles, was sich Läufer und Organisatoren für eine attraktive Veranstaltung
wünschen: Mit fast 300 Teilnehmer bei idealen äußeren Bedingungen eine ausgezeichnete Beteiligung, zahlreichen Top-
resultaten bei den Erwachsenen und auch bei den Nachwuchsläufern.
Gleich 130 Langstreckler fanden im Hauptlauf über 8400 Meter erneut in Jan Oude-Aost ihren Meister. Wie schon jüngst
beim Ellernbruch-Waldlauf folgten Andreas Oberschilp (29:06) und Horst Wittmershaus (30:19) mit gebührenden Abstand.
Dahinter schafften erfreulich viele Läufer aus dem Kreisgebiet den Anschluss an die Spitze: In glatten 31 Minuten belegte
der für den DSC Oldenburg startende Weyher Hendrik Endl den vierten Rang. Gerrit Meyer (MTV Barnstorf) zuvor schon
bei der A-Jugend auf der Mittelstrecke siegreich, unterzog sich eine Woche vor seinem DM-Start noch einem Härtetest und
wurde Siebter. Hinter Doppelstarter Jan Simon Neubauer (LC Hansa Stuhr) und M 50-Sieger Johannes Daniels (SG Diep-
holz) zeigte sich Dr. Henning Schwarz aus Barrien als Zwölfter von seinem Start beim New York-Marathon gut erholt.
Immerhin hatte der lauffreudige Mediziner dort erst zwei Wochen zuvor eine Zeit von 3:09:30 Stunden erzielt.
In der Mannschaftswertung siegte der SC Weyhe mit Wittmershaus, Mömkes und Sokoll auf den Plätzen drei, 14 und 15.
Die Weyher übernahmen damit zugleich die Führung in der Zwischenwertung im Syke-Weyher Cross-Fünfer.
Bei den Frauen stellte Angela Welp ihre derzeit starke Form erneut unter Beweis. Die Delmenhorsterin Andrea Pelka be-
hauptete sich auf Rang zwei, während Marion Haase noch an der lange auf Platz drei laufenden Angelika Strathmann (TuS
Varrel) vorbeizog.
Auf der 4200 Meter-Mittelstrecke verbesserte Christoph Paetzke den Streckenrekord gleich um über eine halbe Minute.
Dahinter setzte sich Gerrit Meyer mit einem starken Finish als Gesamtzweiter in 14:30 Minuten gegen Ivo Berg (TvdB
Bremen, 14:32) durch.
Vor den Erwachsenen begeisterten rund 100 Nachwuchsläufer in den Schülerwettbewerben die Zuschauer. Die deutlichst-
en Siege feierten die Bremer Ausnahmetalente Schoami und Sarischa Bieser bei den Schülerinnen A und B.
Torben Drawert (TuS Varrel) konnte sich über den Gesamtsieg bei den B-Schülern freuen. Der TSV Barrien stellte mit
Sami Jadallah (Schüler C), Clara Borrmann (Schülerinnen C) und Nils Forster (Schüler D) gleich drei Gesamtsieger. Bei
den Schülerinnen D war Charleen Schnepf (LC Hansa Stuhr) die Schnellste.
Ergebnisse

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 25. November 2004
Optimale Bedingungen für die Crossläufer
Göttingen.
Das Wetter hatte es gut gemeint. Nach tagelangen Regen- und Schneefällen machte die Crossstrecke am
Uni-Sportzentrum ihrem Namen alle Ehre. Bei aufgeweichtem Untergrund wurde das Tragen von Spikes beim Auftaktlauf
der 43. Göttinger Cross-Serie zur Pflichtsache. Auf der anspruchsvollsten Strecke wurde der Matsch zur zusätzlichen Her-
ausforderung für die 134 Teilnehmer, was auch die zahlreichen Stürze zeigten. Da diese allerdings bei allen Teilnehmern
ohne Blessuren verliefen, nahmen die Läufer den unliebsamen Kontakt mit dem rutschigen Untergrund mit Humor.
Auch der Sieger auf der Mittelstrecke, Till Manning, hatte Anteil am Sturzfestival. Das hinderte den Athleten der LG Gött-
ingen aber nicht daran, seine Stärken als Crossläufer auszuspielen. Nach 5,4 Kilometer überquerte er als Erster in 16:53
Minuten mit komfortablen Vorsprung den Zielstrich. Überraschender Zweiter wurde Markus Bezold (Lufthansa Sport-
verein; 17:14). Platz drei sicherte sich Michael Höffker (LGG) in 17:31.
Zu einem unangefochtenen Start-Ziel-Sieg kam bei den Frauen Antje Fenner (LGG). Die Siegerin der vergangenen drei
ahre gewann in 20:38 Minuten vor ihrer Vereinskollegin Anke von Gaza (22:07) und Angela Lise (23:41) vom JC Land-
wehrhagen.
Bei den Männern setzte sich auf der Langstrecke bereits nach der ersten von sechs Runden Thorsten Wienecke (LGG) ab
und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. In 36:33 siegte er vor seinen Teamkameraden Horst von Gaza (37:04) und
Thorsten Schmidt (37:36) vom SV Ruhmspringe. Die Frauen waren über diese Distanz nicht am Start.
Eindrucksvolle Siege gab es in den mit 54 Teilnehmern stark besetzten Schülerläufen über 1,8 Kilometer. Überzeugend hielt
Elena Gerland (LGG) ihre Konkurrentinnen auf Distanz. Am Ende hatte sie mit 6:54 fast eine halbe Minute Vorsprung auf
ihre Vereinskameradin Laura Hampe (7:22). Dritte wurde Jasmin Zumwinkel (7:29) vom SSC Bad Sooden-Allendorf. Bei
den Jungen siegte Matthis Reichert (LGG; 5:31), vor Kristof Heller (SSC BSA; 5:46) und Thomas Graeber (LGG; 5:56).
Den 400m langen Bambini-Lauf gewann Mathieu Haake, Philine Fleckenstein triumphierte bei den Mädchen.
Der zweite Lauf der Cross-Serie findet am Samstag, 11. Dezember, am Kehr statt. Der dritte und abschließende Wett-
kampf steigt am 8. Januar 2005 am Jahnstadion. (nh)
Ergebnisliste und weitere Infos

Presseberichte Veranstaltungen: Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14

Nach oben
Zurück zur vorherigen Seite
Zur Startseite