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Presseberichte Veranstaltungen (Seite 10)

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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 31. August 2004
Rekordbeteiligung bei Top-Bedingungen
Bokeler Lokalmatador Jörn Beger wird Zweiter / Erster Halbmarathon-Sieger kommt aus Bremerhaven
Bokel.
Mit 130 Teilnehmern steigerte der Leichtathletikverein (LAV) Bokel bei der 23. Auflage seines Straßenlaufes die
Bilanz der letzten Jahre sogar noch. Hervorragend angenommen wurde auch der erstmals durchgeführte Halbmarathon, zu
dem eigens eine ganz neue Strecke in Richtung Bokel-Kransmoor nach DLV-Richtlinien vermessen wurde. Dabei galt es,
zwei Runden zu absolvieren.
Der erste Sieger im Halbmarathon heißt Uwe Brauns (OSC Bremerhaven). Er benötigte ordentliche 1:25:01 Stunden für
die 21,0975 Kilometer lange Distanz. Mit seinem Klubkollegen Andreas Römhild und dem mehrfachen Bremer Landes-
meister im Marathon, Ralf Wilhelms, blieben auch die Nächstplatzierten unter der 1:30-Stunden-Grenze. Neben diesen drei
Athleten stammt auch der Vierte Frank Nischler aus Bremerhaven. Mit Thea Böhm traute sich auch eine Frau auf diese
Strecke. Die Beverstedterin verwies in 2:01:33 Stunden immerhin noch vier männliche Kollegen in die Schranken. Mit Otto
Klein (Jahrgang 1936) kam der älteste Starter als Letzter ins Ziel. "Die Athleten haben Top-Bedingungen vorgefunden und
nahmen auch unsere neue Strecke sehr positiv auf", resümierte Bokels Pressesprecher Gerhard Buck.
Bei den zehn Kilometern ging mit Michael Spöttel (LG Kreis Verden) sogar ein ehemaliger deutscher Marathonmeister an
den Start. Auf der für ihn ungewohnten Strecke reichte es unter 43 Teilnehmern zu Platz vier. Sieger wurde Olaf Erich
(TSV Gnarrenburg, 36:17 Minuten). 38 Sekunden nach Erich überquerte Frank Velden die Ziellinie. Der Läufer von den
Fishtwon Runners aus Bremerhaven war einer von zahlreichen Triathleten im Feld. Position drei beanspruchte Rainer
Schröder (SV Hepstedt/Breddorf). Mit Rebecka Weise-Jung war auch ein richtiger regionaler "Star" mit von der Partie.
Die mehrfache norddeutsche Meisterin von der LG Bremen-Nord wurde in 38:55 Minuten nur von vier Männern
bezwungen.
Auf die Fünf-Kilometer-Strecke begab sich sogar ein Aktiver aus München, der somit die weiteste Anreise verzeichnete.
Es gewann Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) in guten 15:37 Minuten. Der Sieger bei den Olympischen Spielen von
Athen war auf dieser Distanz auf der Bahn nur zwei Minuten schneller. Lokalmatador Jörn Beger holte sich in 17:49 Min.
Platz zwei vor dem 15-jährigen Christofer Kock (SSC Bad-Soden-Allendorf). Die ebenso alte Bokelerin Nele Dehnen-
kamp war als Neunte schnellste weibliche Teilnehmerin im Feld (20:21 Minuten). Im 1,2-Kilometer - sowie im 600-Meter-
Bambini-Lauf standen mit Anja Schindler und Malte Kathage auch zwei Bokeler an der Spitze.
(Karsten Hollmann)
Ergebnisse

DELMENHORSTER KURIER vom 31. August 2004
Nico Hoene mit längerem Atem
139 Athleten beim Zehn-Meilenlauf
Delmenhorst.
Beim Zehn-Meilenlauf des Lauf Club 93 Delmenhorst wiederholte Vorjahressieger Nico Hoene vom Triath-
lonverein Sisu Berlin seinen Vorjahreserfolg. Der Berliner fand in Joaquim Pedro vom TSV Kirchdorf allerdings einen
harten Rivalen. Gleich nach dem Start entbrannte ein harter Zweikampf zwischen den Konkurrenten. Die beiden Führenden
bewältigten fast die gesamten 16,09-Kilometer Brust an Brust. Erst wenige hundert Meter vor dem Ziel konnte sich der
Gast von der Spree absetzen und sich in 55:52 Minuten erneut den Paul-Glöckner-Wanderpokal holen. Pedro war nach
56:16 Minuten im Ziel. Der Bremer Gerrit Lubitz konnte nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen, hängte in 58:34 Min.
aber die anderen Läufer locker ab und wurde Dritter.
Auch bei den Frauen gab es eine erfolgreiche Titelverteidigung. Christa Gebel (LG Bremen-Nord) ließ der Konkurrenz in
1:13:28 Stunden nicht die Spur einer Chance. Eng ging es beim Kampf um die Plätze zu. Angelika Stratmann (TuS Varrel)
wurde in 1:19:32 Zweite vor Angelika Stratmann vom Team Laufrausch (1:19:41).
Beim Lauf über fünf Kilometer stellte der Sieger Emin Ördek von der SG Osterholzer Leichtathleten mit 18:36 Stunden
einen neuen Streckenrekord auf. Der für die Feuerwehr Delmenhorst startende Sven Schubert wurde in 18:41 Zweiter, der
Delmenhorster Peter Igel in 19:21 Minuten Dritter. Schnellster Jugendlicher war der für die Fitness Company startende
Nico Büttner in 21:02 Minuten. Bei den Frauen gewann die Bremerin Lina Alksaite in 23:20 Minuten knapp vor Andrea
Pelka (TV Jahn) in 23:26 und der Delmenhorsterin Wesna Nochowicz in 25:46 Minuten.
Bei sonnigen Wetter waren insgesamt 139 Läufer am Start. Bei der Siegerehrung überreichte die Vorsitzende des LC 93,
Birgit Woltjen-Ulbrich, auch einen Pokal für die größte Laufgruppe, die mit 15 Teilnehmern von der Verwaltung der Stadt
Delmenhorst gestellt wurde. (Manfred Nolte)
Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 31. August 2004
Triathlon-Auftakt: Weit über 500 durchpflügten Banter See
Oldenburger Nicola Albrecht und Oliver Theilmann gewannen Mitteltriathlon

Von Erhard Binnberg
Wilhelmshaven. Zufriedene Gesichter am Sonntagnachmittag bei Teilnehmern und Veranstaltern des Nordsee-Triathlons
auf dem Kasernengelände am Banter See. Rund 560 Frauen und Männer machten sich in aller Frühe bei strahlendem
Sonnenschein auf die drei Distanzen Mittel-Triathlon (2 km Schwimmen/86,6 km Radfahren/20 km Laufen), Kurz-Triathlon
(1,5 km/40 km/10 km) und Volks-Triathlon (0,5 km/20,7 km/5 km). Pünktlich um 9 Uhr brachten die rund 150 Akteure
des Mittel-Triathlons die Fluten des Banter Sees zum Kochen. Bei 19 Grad Wassertemperatur entstieg der Wildeshausener
Marcus Schwoll in 29:41 Minuten als Erster den Fluten. Bei den Frauen war Stephanie Weber in 33:19 Minuten die-
Schnellste. Mochte die Nähe von Oldenburg zur Nordseeküste - ja fast ein Heimspiel - den Ausschlag gegeben haben, die
Sieger bei Frauen und Männer hießen jedenfalls Oliver Theilmann (4:13:50 Std.) und Nicola Albrecht (4:41:33) aus der
Huntestadt. Einen tollen 19. Platz belegte der Hohenkirchener Triathlet Matthias Dietrich in der guten Zeit von 4:37:04.
Vom Veranstalter TSR Olympia kam als bester Teilnehmer Willi Geimer (4:52:20) auf den 42. Rang. 31 Akteure mussten
in der letzten Disziplin, dem Laufen, passen.
Ein großes Teilnehmerfeld von über 150 machte sich beim Kurz-Triathlon auf die Hatz durch Fluten sowie über Rad- und
Laufstrecke. Mit der guten Zeit von 1:55:31 Std. kam Tammo König (MTG Mannheim) als Erster über die Ziellinie.Bei den
Frauen war dies Sibylle Beringer (TSV Bargteheide) in 2:25:04. Auf einen sehr guten 7. Platz kam Wolfgang Woike vom
Heidmühler FC in 2:15:42 ins Ziel.
Beim Volks-Wettbewerb nutzten viele Sportbegeisterte die Möglichkeit, einmal an der Faszination Triathlon zu schnuppern.
Es siegte Ludwig Rosik (Bremen) in 1:04:20. Bei den Frauen war Elisabeth Schuster aus Altencelle in 1:14:37 nicht zu
schlagen. Aus Friesland belegte Erik Wendeling (Gödens ) in 1:17:58 den 29. Platz. Weitere Ergebnisse: 38. Andreas
Hacke, Sande (1:22:17), 39. Jonny Menkens Waddewarden (1:22:19), 41. Thorsten Gerdes, Sande (1:22:32), 57.
Michael Reimann, Schortens (1:27:42), 58. Ralf Keil, Sande (1:27:43), 61. Ralf Hasbargen, Sande (1:29:08). Der Mitbe-
gründer der Wilhelmshavener Triathlon-Szene, Jürgen Oertwig, sonst als Organisator nie aktiv teilnehmend, ging bei diesem
Lauf erst- und letztmals an den Start und wurde in 1:51:06 Std. 70. der Gesamtwertung und Sieger in der AK 70.
Als positiv erwies sich die erstmals angewandte Zeitnahme per Chip. So konnten Organisator Robert Bormann, Moderator
Ulf Krüger und der Vorsitzende des Stadt-Sportausschusses, Holger Barkowski, fast pünktlich die Siegerehrung durch-
führen. Bormanns besonderer Dank galt seinem 200-köpfigen Mitarbeiterstab. Einbezogen DLRG, DRK und Schutz-
polizei. Allerdings machte der Orgachef deutlich, dass man jetzt an seine Leistungsgrenze gekommen sei und man bei einer
eventuell weiteren Neuauflage das Team unbedingt vergrößern müsste.
Ergebnisse

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 4. September 2004
Christoph Paetzke läuft einsames Rennen
Sechster Verdener Aller-Stadt-Lauf vor enttäuschender Kulisse / Fakja Hofmann vor Katja Wolters
Von unserem Mitarbeiter Andreas Becker
Verden. Genau zwei Kilometer lang durften seine Konkurrenten vom Sieg träumen. Dann machte Christoph Paetzke ernst.
Am Ende stellte der 20-Jährige mit seiner Zeit von 38:58 Minuten im Hauptrennen des sechsten Verdener Aller-Stadt-
Laufs über 12 Kilometer sogar einen neuen Streckenrekord auf. Wie im vergangenen Jahr lief der Rumäne Sergiu Daniel
Dascal nur als Zweiter (39:49 Minuten) über die Ziellinie. Dritter wurde Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord in
40:15 Minuten, gefolgt von Joaquim Pedro (TSV Kirchdorf) und Torsten Naue (LG Bremen-Nord), der nach seiner Ver-
letzungspause wieder Anschluss an seine frühere Form finden konnte. Der beste Läufer in den Farben der LG Kreis Verden
war Jürgen Hold, der als Neunter ins Ziel kam. Seine Zeit: 44:41 Minuten. Bei den Frauen gewann die gebürtige Äthiopierin
Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg) überlegen in 46:10 Minuten. Zweite wurde Ulrike Dreißigacker (LG
Hannover) vor der eigentlichen Favoritin Katja Wolters aus Hamburg.
Vor einer enttäuschenden Zuschauerkulisse hatte sich der für den DSC Oldenburg startende Christoph Paetzke bereits nach
Ende der ersten von drei Runden durch die Verdener City vom übrigen Teilnehmerfeld abgesetzt und einen Vorsprung von
mehr als einhundert Metern auf den Rumänen herausgelaufen. Nach seinem einsamen Rennen zeigte er sich zufrieden: "Ich
habe gehofft, dass ich gewinnen würde. Die Zeit ist okay, und ich hoffe, dass es bei den Deutschen Meisterschaften in der
kommenden Woche genauso gut läuft." Zu den größten Erfolgen Paetzkes, der zum ersten Mal in Verden an den Start ge-
gangen war, zählt ein fünfter Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren über zehn Kilometer sowie der Landes-
meistertitel über die gleiche Distanz.
Auch Andreas Oberschilp, den nach einer erfolgreichen Saison viele Beobachter im Vorfeld bereits zum Favoriten erklärt
hatten, war mit seinem dritten Platz nicht unglücklich. "Ich bin ganz zufrieden, und über meine Zeit gibt es auch nichts zu
meckern." Torsten Naue präsentierte sich nach seiner Zwangspause, die er sich nach einem Bandscheibenvorfall im Vorjahr
auferlegen musste, wieder in aufsteigender Form. Mehr als ein fünfter Platz war jedoch nicht drin. "Ich bin trotzdem zu-
frieden, und meine Zeit war besser als im vergangenen Jahr", so Naue. Christian Siedlitzki hatte direkt vor dem Rennen
noch über die lange und anstrengende Triathlonsaison mit 15 Wettkämpfen gestöhnt. Geschwächt scheint es ihn nicht zu
haben. Er wurde in einer guten Zeit von 42:41 Minuten Sechster.
Streckenrekord im 4,2-km-Rennen
Von Wartburg schlägt Vorjahressieger
Verden (msö). Der Mittelstrecken-Wettbewerb beim Verdener Aller-Stadt-Lauf entwickelt sich zu einer Domäne der
gastgebenden LGKV-Athleten: Nach Volker Weißmann (2002) und Alexander Arlt (2003) trug sich gestern mit dem erst
16-jährigen Geronimo von Wartburg erneut ein Lokalmatador ganz vorne in der Ergebnisliste ein. Dabei gab der in
Göttingen wohnhafte Schüler nicht nur dem Vorjahressieger das Nachsehen, sondern stellte auch noch einen neuen
Streckenrekord auf. Nach 4200 m blieben die Uhren für den kleinen, aber zähen Nachwuchsrenner - benannt nach dem
wegen seiner Unbeugsamkeit legendären Indianerhäuptling - bei 13:40 Minuten stehen. Hinter Arlt (TSV Etelsen), der
14:19 Min. benötigte, kam mit dem Achimer Thiemo Klein (14:38) ein weiterer Teilnehmer der LGK Verden auf Platz drei.
 Als schnellste Frau sorgte dagegen die weitgereiste Christina Dascal für Furore. Sie stammt aus Rumänien, hat aber fami-
liäre Verbindungen nach Langwedel und verfügte beim Zielkanal-Durchlauf vor dem Rathaus mit 15:37 Minuten über einen
beträchtlichen Vorsprung - auch gegenüber der bewährten Birgit Schwers, die in der zweiten Hälfte des Rennens nicht mehr
forcieren konnte. "Zu heiß und trocken, außerdem stecke ich mitten in der Vorbereitung!"
Was von Wartburg angeht, so hatte der junge Sieger "eher nicht" mit einem solchen persönlichen Triumpf gerechnet. "Ich
hatte noch schwere Beine vom Mittwoch!" Da hatte er ein 1500-Meter-Bahnrennen absolviert. Dagegen hatte der Verden-
er Mittelstrecken-Trainer Uwe Cordes genau diesen Zieleinlauf vorausgesagt. Alexander Arlt war mit seinem zweiten Platz
durchaus zufrieden, hatte er doch kürzlich sechs Wochen in Mittelamerika verbracht und dort kaum trainiert. "Und heute
morgen habe ich noch in der Keksfabrik gearbeitet", berichtete der Student. Auch Thiemo Klein hat eine längere Sommer-
pause hinter sich. Außerdem hatte er sich auch am ersten Wettbewerb des gestrigen Straßenlaufs beteiligt und war für das
Cato Bontjes von Beek-Gymnasium an den Start gegangen. Auch hier holte er "Bronze". Mit 170 Läufern war das Mittel-
strecken-Feld bei weitem nicht so groß wie das der Vorjahre. Auch im Hauptlauf war die Resonanz etwas enttäuschend.
"Wir bekommen es zu spüren, dass es immer mehr Konkurrenz gibt", verwies der Vorsitzende des TSV Verden, Ralf
Ginnow, besonders auf Ausdauer-Veranstaltungen in Bremen, aber auch auf den Lindhoop-Volkslauf des TSV Kirchlinteln.
Ergebnisse

WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 4. September 2004
Gute Stimmung, Diehr, Appel und Schreinecke souverän vorn
(rau)
Ein kleines Handicap erwies sich am Ende als Gewinn: Der 13. City-Abendlauf des VfL Wolfsburg war gestern eine
gelungene Veranstaltung. Fast 400 Teilnehmer bedeuteten eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Und das Oktoberfest,
das einerseits die Streckenführung behinderte, bescherte andererseits viele Zuschauer an Start und Ziel auf dem Hollerplatz.
Sportlich lief es wie erwartet: Die VfL-Asse Sascha Diehr und Mirco Appel gewannen die Hauptläufe, VfLerin Ilka
Schreinecke holte sich den Sieg bei den Frauen auf der langen Strecke. “Klarer Fall, nächstes Jahr gibt es die 14. Auflage”,
freute sich VfL-Leichtathletik-Abteilungsleiter Jörn Radmer, für den diese Veranstaltung eine Herzensangelegenheit ist. Und
nicht nur für ihn. Rund 100 ehrenamtliche Helfer sorgten für Streckensicherung, Ergebnislisten, Überreichung der vielen
Medaillen, Auf- und Abbau.
Auch erfreulich: Im Bambini-Lauf über 850 Meter und im Mini-Maxi-Lauf über 2,2 Kilometer waren die größten Felder
am Start, viele Kinder und Jugendliche. Die Deutsch-Italienische Schule war mit 61 Schülern vertreten, doch sie bekommt
Konkurrenz. Ganz stark mit rund 50 Kindern war auch die Schiller-Schule dabei. Sport-Lehrerin Eike Sterra: “Wir sind
jetzt seit mehreren Jahren dabei, es spricht sich rum, immer mehr Kinder wollen mitmachen, sogar Schüler, die nicht mehr
bei uns sind, wollen beim City-Lauf noch einmal für uns starten.”
Für die Leichtathletik wäre es schön, wenn der Nachwuchs sich wieder vermehrt einfindet. Sieger Diehr: “Manchmal fehlt
es einfach an Konkurrenz.” Am Sonntag will er in Meine bei einer Cup-Veranstaltung teilnehmen, deshalb lief er gestern nur
die 4,4 Kilometer, distanzierte den nächsten Verfolger um 40 Sekunden. Mirko Appel und Ilka Schreinecke siegten ebenso
souverän.
Ergebnisse
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DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 6. September 2004
Vorzeitiges Ende mit Kreislaufproblemen
Halbmarathon an der Lesum: Einige der 700 Teilnehmer offenbar wetterbedingt überfordert
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Zu großen Problemen hat das warme Wetter beim Halbmarathon-Lauf an der Lesum geführt. Gleich vier
Aktive mussten wegen ernsthafter Kreislaufprobleme versorgt werden, was letztlich zu einem größeren Einsatz von Rett-
ungsfahrzeugen führte (siehe auch nachfolgenden Bericht ). Nach dem Lauf berichtete Bernd Friedenberg vom Organi-
sationsteam: "Einige Läufer waren völlig überfordert. Erstaunlicherweise vor allem bei den Zehn-Kilometer-Läufern. Trotz
des Wetters und der Rekordzahl von 700 Teilnehmern waren wir aber eigentlich gut vorbereitet und hatten vorschriftsmäßig
alle fünf Kilometer sowie im Ziel einen Getränkestand mit ausreichend Wasser und Bananenstücken aufgebaut."
Die Witterungsbedingungen machten sich auch bei einigen alten Laufhasen bemerkbar. Vorzeitig beendete so zum Beispiel
Altmeisterin Waltraud Bayer den Halbmarathon nach zehn Kilometern in Höhe des zweiten Verpflegungstandes: "Es geht
heute nicht. Der dritte Lauf innerhalb einer Woche ist bei dem Wetter doch zu viel."
Sportlich dominierten die Gastläufer an der Lesum. Über die 21,1 Kilometer machten letztlich Joaquim Pedro und Thomas
Bartholome vom TSV Kirchdorf den Sieg unter sich aus. LG-Nordler Frank Themsen zog zwar auf den ersten drei Kilo-
metern das Tempo an, musste dann jedoch abreißen lassen und seinen dritten Platz in 1:14:31 Stunden sichern. Die beiden
Niedersachsen liefen noch bis Kilometer 14 Seite an Seite, bevor sich Thomas Bartholome absetzte. In 1:11:30 Stunden
und 39 Sekunden Vorsprung nahm Bartholome den Sieg quasi als härtere Trainingseinheit entgegen. "Ich bin in der Vor-
bereitung zum Berlin-Marathon. Vergangenes Wochenende hatte ich einen lockeren Marathon absolviert, dazu kamen am
Freitag 36 und Sonnabend 20 Kilometer. Da ich den Lauf in Lesum wirklich schön finde, habe ich meine Tempoeinheit hier
absolviert", schilderte der jetzt dreifache Lesum-Sieger sein umfangreiches Programm. Einer, der dem Duo an der Spitze
hätte gefährlich werden können, musste kurzfristig passen. Andreas Oberschilp von der LG Bremen-Nord zog sich am
Freitag als Dritter des Verdener Stadtlaufes eine schmerzhafte Blase unterm Fuß zu.
Noch auf dem Hinweg zur Wendemarke fiel die Entscheidung beim Halbmarathon der Frauen. Die dunkelhäutige Fakja
Hofmann von der IUB Grohn (für LG Domspitzmilch Regensburg startend) vergrößerte zusehends ihren Vorsprung auf
Rebecka Weise-Jung. Nach ihrem Sieg und schnellem Lauf in Verden verfehlte sie an der Lesum mit 1:23:54 Stunden den
drei Jahre alten Streckenrekord ihrer Nordbremer Konkurrentin nur um 27 Sekunden. Mit 1:25:49 Stunden lief Weise-Jung
(47) für die harten Bedingungen ebenfalls noch eine Topzeit.
Auf den zehn Kilometern sorgte Torsten Naue für den einzigen Nordbremer Laufsieg. Die meiste Zeit bestimmte jedoch Ivo
Berg vom Bremer LT mit seinem Tempo das Rennen. Vorjahressieger Jan Oude-Aost vom SV Werder fiel am Wende-
punkt zurück und musste sich mit Platz drei in 35:23 Minuten begnügen. Bei Kilometer sieben wagte LG Nordler Torsten
Naue seine erste Attacke und hatte gleich Erfolg. Mit 33:46 zu 34:12 Minuten entschied er den Lauf noch deutlich für sich.
Bei den Frauen setzte sich die Bremerin Irmela Knütter (Sport Ziel) in 43:03 Minuten gegen Andrea Pelka (45:43 Min.)
und Selma Schneider (45:57 Min.) von TV Jahn beziehungsweise LC Delmenhorst durch.
Nordbremer Siege in den einzelnen Altersklassen-Wertungen über die zehn Kilometer gelangen Hein Böker (M 55) vom
TSV Lesum in 45:01 Minuten sowie Hans Presch (M 65) von der LG Nord in 45:45 Minuten. Bei den Schülern siegte der
15-jährige Christian Eichinger vom SV Lemwerder in starken 41:09 Minuten. Bei den Frauen holte sich LG Nordlerin
Maren Huckschlag aus der W 35 mit 46:19 Minuten und Ingrid Hillebrecht vom TV Grambke mit 46:29 Minuten in der
W 55 einen Altersklassen-Sieg.
Ergebnisse und Fotos gibt es jetzt bei Sport Ziel

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 6. September 2004
Großaufgebot von Rettungskräften
Überanstrengte Läufer: 95 Einsatzkräfte alarmiert
Von unserer Mitarbeiterin Gabriela Keller
Grohn. Ein Kreislaufkollaps und Schwächeanfälle mehrerer Läufer lösten am Sonntagvormittag in Grohn einen Großeinsatz
von Rettungskräften aus. Die Einsatzkräfte rückten aus, weil sich Teilnehmer einer Laufveranstaltung überfordert hatten.
Die LG Bremen-Nord richtet an diesem Tag ihren Lesumer Halbmarathon und einen Zehn-Kilometer-Lauf durch Knoops
Park aus. Rund 600 Läufer waren gemeldet. Für einige waren Anstrengung und Hitze offenbar zuviel: Nach Angaben der
Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Bremen wurden fünf Teilnehmer wegen Kreislaufversagen und Schwächeanfällen not-
ärztlich versorgt. Zwei konnten an Ort und Stelle stabilisiert werden, die übrigen kamen ins Klinikum Nord.
Gegen 10.38 Uhr erreichte die Leitstelle der erste einer Reihe von Notrufen. Bis Mittags waren insgesamt 27 Fahrzeuge
und 95 Einsatzkräfte aus der gesamten Stadtgemeinde alarmiert. Einige konnten noch im Laufe der Anfahrt den Einsatz ab-
brechen und den Rückzug antreten. Vor Ort waren Rettungsfahrzeuge und Hilfeleistungslöschfahrzeuge der Feuerwachen
5 und 6, Rettungswagen des ASB, des Malteser Hilfsdienstes und des DRK aus verschiedenen Stützpunkten. Die Feuer-
wache 5 hatte unter anderem einen Wechsellader mit Rettungsmitteln geschickt. Die Notarztfahrzeuge des Klinikums Nord
und des Diako sowie der Rettungshubschrauber Christoph 6 waren alamiert worden, weil einige Läufer anfangs nicht an-
sprechbar waren.
Dass fast 100 Einsatzkräfte alarmiert wurden, ist nach Angaben der Leitstelle in der Ausrückeordnung begründet. Ab fünf
Verletzten greife das Konzept "Massenanfall von Verletzten", das man um 11.15 Uhr ausgelöst habe. Es sehe die Alarm-
ierung von Einsatzkräften in der gesamten Stadtgemeinde vor. Die Rettungsleitstelle und ein Notarzt vor Ort kritisierten,
dass die Veranstalter keinen Sanitätsdienst stellten. "Das sollte man bei einer solchen Großveranstaltung haben." Man habe
zwei Ärzte auf der Strecke gehabt, hieß es von seiten der LG Nord. Es habe Trinkstationen gegeben. "Als sich abzeichnete,
dass sich Läufer überschätzten, haben wir Helfer mit dem Rad zur Beobachtung auf die Strecke geschickt", so Manfred
Dedner. Sie hätten schwächelnden Läufern Wasser gereicht und sie darauf hingewiesen, sich nicht zu überanstrengen.

Pressemitteilung Nr. 97 der Feuerwehr Bremen vom 5. September 2004
Läufer mit Kreislaufproblemen
Lauftreff an der Lesum in Bremen-Grohn
(men) Am 5.9.2004 um 10:38 Uhr, wurde die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zur Lesumstraße, im Stadtteil Grohn,
gerufen. Rettungsdienstpersonal, die schon vor Ort eine Person versorgten, forderten ein Großaufgebot an Einsatzkräften
nach.
Zur Vorgeschichte gibt es zu sagen, dass der Veranstalter Laufgemeinschaft Bremen-Nord einen Lauftreff mit ca.
500 - 600 Teilnehmern geplant hatte. Der Lauf ging über die Distanzen von 10 km und 22 km und verlief an der Lesum
entlang.
Aufgrund der Meldung des Rettungsdienstpersonals, wo schon mehrere Läufer mit Kreislaufproblemen das Rennen ab-
brechen mussten und auch am Veranstaltungsort selbst kein Sanitätsdienstpersonal vorgehalten wurde, wurde ein Gross-
aufgebot an Einsatzkräften, bestehend aus dem Einsatzleitdienst, Rettungshubschrauber, zwei Notarztwagen, Rettungs-
wagen, Abrollbehälter-Rettungsdienst, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, Grossraumkrankenwagen, Organisationsleiter
Rettungsdienst und Leitender Notarzt sowie die SEG (Schnelleingreifgruppe) der Rettungsdienstorganisationen zur Einsatz-
stelle gerufen. Insgesamt waren es ca. 90 Einsatzkräfte. An der Einsatzstelle wurde der Grossraumkrankenwagen als An-
laufstelle für die Läufer mit Kreislaufproblemen hergerichtet. Fünf Personen wurden behandelt, davon sind drei vorsorglich
in ein Krankenhaus transportiert worden. Alle anderen Teilnehmer konnten das Ziel ohne Probleme erreichen.

WESER KURIER vom 7. September 2004
Das laufende Problem
Die Hitze beim Lesumer Halbmarathon führt zu Großeinsätzen der Rettungskräfte
Von unserem Redakteur Jens Pillnick
Bremen. Nicht nur sportlich hat der Halbmarathon der LG Bremen-Nord an der Lesum für Schlagzeilen gesorgt, sondern
auch hinsichtlich eines Großeinsatzes von 90 Rettungskräften. Mehrere Aktive waren den Witterungsbedingungen nicht ge-
wachsen und mussten vor Ort oder im Zentralkrankenhaus Bremen-Nord behandelt werden.
Gegen das Organisationsteam um Bernhard Friedenberg wurden Vorwürfe erhoben, die eine nicht ausreichende Versorg-
ung der Sportler mit Getränken sowie eine mangelhafte sanitätsdienstliche Betreuung betrafen. Vorwürfe, die Bernhard
Friedenberg von sich weist: "Wir haben die Richtlinien eingehalten und hatten alle fünf Kilometer einen Verpflegungsstand
mit Getränken und Obst, zusätzlich einen fünften im Ziel. Und es war überall ausreichend Wasser vorhanden."
Als sich die Kreislaufprobleme mehrten, schickten die Verantwortlichen sogar noch drei Radfahrer auf die Strecke, die Ge-
tränke zwischen den Verpflegungsständen ausschenkten. Aussagen, die Dr. Dieter Zimmermann, neben Dr. Felix Richter-
Hebel einer von zwei verantwortlichen und mitlaufenden Streckenärzten, bestätigt: "Ich habe selten eine so gute Wasser-
versorgung gesehen wie bei dieser Veranstaltung. Zwei Ärzte sind für diese Veranstaltung auch völlig in Ordnung. Es lässt
sich einfach nicht jede Eventualität ausschließen." Ferner wies Bernhard Friedenberg darauf hin, dass die Freiwillige Feuer-
wehr Lesumbrok, die an den Versorgungsständen als Helfer fungierte, für Erste-Hilfe-Maßnahmen zur Verfügung stand.
Die besondere Wetterlage spielte bei der siebten Auflage eine große Rolle - 27 Grad, kein Wind und eine extrem hohe
Luftfeuchtigkeit. "Vor allem eine hohe Luftfeuchtigkeit führt zu Kreislaufstörungen und Hitzestaus, weil der Körper keine
Wärme abgeben kann", erläutert Dr. Dieter Zimmermann. "Ich habe den Eindruck, dass sich einige überschätzt haben."
Zur Tagesordnung sind Bernhard Friedenberg und Dr. Dieter Zimmermann nach der letzten Zielankunft der Aktiven aber
keineswegs übergegangen. "Die Ereignisse sind Anlass, in Richtung Optimierung zu denken", sagt Kardiologe Dieter
Zimmermann. Er will vor dem Start im nächsten Jahr zum Mikrofon greifen und die Sportler über Warnsymptome aufklären.
Ferner regt er Überlegungen an, Sanitäter in Burg sowie im Zielbereich mit Zelten und Liegen einzusetzen und für bessere
Zugangswege zur Strecke zu sorgen. Auch eine Vorverlegung des Starts um eine halbe Stunde auf 9 Uhr wird diskutiert,
um der Mittagshitze aus dem Weg zu gehen.
Aber nicht nur der Veranstalter und die mitlaufenden Ärzte nehmen sich in die Pflicht. "Wir können das Tempo nicht vor-
geben oder bestimmen, wann jemand aufgeben soll. Wir können nur an die Vernunft appellieren", sagt Bernhard Frieden-
berg. Er setzt auf einen verantwortungsbewussteren Umgang der Teilnehmer mit der eigenen Gesundheit. Ein gutes Beispiel
dafür war LGN-Altmeisterin Waltraud Bayer, die den Halbmarathon nach zehn Kilometern abbrach.
Weitere Presseberichte / Presseinfos / Stellungnahme Organisations-Team (PDF)
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 7. September 2004
Rennen zwischen Katerstimmung
Mehr als 800 Teilnehmer beim 2. Magni-Run - Wenn Laufen zum Familienereignis wird
Es ist eine ungewöhnliche Kulisse. Vielleicht macht gerade das den Reiz des Magni-Runs aus. Über 800 Läufer machten
sich am Sonntag auf die verschiedenen Distanzen quer durch die Stadt. Ein riesiger Erfolg für die Veranstalter der Magni-
Runner rund um das Team von Toms Laufshop. Zwischen leeren Bierflaschen, Pappbechern und anderen Resten rausch-
ender Magni-Fest-Überbleibsel machten sich die Läufer am frühen Sonntagmorgen auf den Weg. Die leichte Katerstimm-
ung bei den Wirten, die rund um das Laufgeschehen ihre Stände und Geschäfte für den großen Andrang am letzten Tag des
Festes vorbereiten, stoppte die Läufer nicht. Die hatten nämlich auf die Party am Abend zuvor verzichtet. Und so lief es
dann mit dem Magni-Run.
Der Lauf-Boom in Braunschweig geht weiter. Das war auch bei dieser Veranstaltung deutlich zu spüren. Alle Ausrichter
solcher Volksläufe haben deutlich steigende Zahlen. Das deutet sich auch für den
Schapener Volkslauf an, der am Sonntag
bereits in seine 31. Auflage geht.
Laufen wird immer mehr zum Familienereignis. Gerade dieses Erlebnis gab es beim Magni-Run hautnah. Nicht nur, dass
direkt auf dem Löwenwall eine riesige Kinderwelt mit reichlich Spielgelegenheiten aufgebaut war. Vor den Läufen der Er-
wachsenen durften auch beim Magni-Run die Kinder dabei sein. 400 Meter für die ganz kleinen, und 800 Meter standen
für die größeren auf dem Plan. Und der Nachwuchs war begeistert dabei. "Ich hätte noch viel mehr geschafft", jubelte die
sechsjährige Nadine nach ihrem ersten Wettkampf überhaupt. Bejubelt von der ganzen Familie. Als Lohn gab es unter
anderem ein T-Shirt vom Magni-Run. "Das wird sie so schnell nicht wieder ausziehen", lachte Mutter Manuela. (sf)
Ergebnisse

ALLER ZEITUNG vom 7. September 2004
Kreislaufkollaps: Eine Läuferin bricht im Ziel zusammen!
(hot) Die hohen Temperaturen stellten beim Meiner Volkslauf für alle Teilnehmer eine extreme Belastung dar. Eine Zehn-
Kilometer-Läuferin klappte mit einem Kreislaufkollaps im Ziel zusammen. Im DRK-Rettungswagen, der im Zielbereich
postiert war, erholte sie sich zum Glück aber schnell wieder.
Auch andere Läufer hatte sich völlig verausgabt und brauchten nach dem Zieleinlauf reichlich Wasser und Tee zur Regene-
ration. So gaben gleich vier Halbmarathonläufer nach der halben Strecke auf. Insgesamt gab es eine große Beteiligung aus-
wärtiger Sportler. So war der SFC Wolfsburg mit 20 Teilnehmern über die Zehn-Kilometer-Distanz vertreten. 301 Läufer
erreichten das Ziel.
Da die Ergebnisse bisher (Informationsstand 7.9./8:25 Uhr) auf der
Home-Page des TSV Meine nicht online
verfügbar sind, hier der Ergebnisspiegel:
1500 Meter
- Jungen: 1. Colin Wenzel (LG Braunschweig, 4:47 Minuten), 2. Malte Weber (LG Braunschweig, 4:50),
3.Jonas Busse (VfB Fallersleben, 5:07). Mädchen: 1. Vera Knierbein (VfB Fallersleben, 5:55), 2. Christina Dyck (TSV
Meine, 6:13), 3. Eva Bruchmann (TSV Meine, 6:56).
5 Kilometer - Männer: 1. Herbert Raabe (TSV Kirchdorf, 17:48), 2. Johannes Raabe (TSV Kirchdorf, 17:49), 3. Daniel
Ganz (17:53). Frauen: 1. Josephine Ahlswede (Königs-Wusterhausen, 22:16), 2. Gerlinde Höppner (MTV Isenbüttel,
24:11), 3. Ute Lageschulte (TSV Hillerse, 25:29).
10 Kilometer - Männer: 1. Sascha Diehr (VfL Wolfsburg, 32:48) 2. Mirko Appel (VfL Wolfsburg, 34:44), 3. Frank
Colsmann (TSV Kirchdorf, 35:36). Frauen: 1. Ilka Schreinecke (VfL Wolfsburg, 39:17), 2. Sandra Zarm (MTV Aden-
büttel, 40:30), 3. Ulla Hornbostel (Arminia Vöhrum, 41:20).
Halbmarathon (21,1 km) - Männer: 1. Falk Müller-Riemenschneider (VfL Wolfsburg, 1:25:00 Stunden), 2. Frank Grause
(LT Hämelerwald, 1:28:52), 3. Jan Brügmann (1:29:29). Frauen: 1. Karin Becker (VfB Fallersleben, 1:46:58), 2. Ute Geick-
Pankan (vereinslos, 1:49:00), 3. Anke Langeschulte (TSV Hillerse, 1:51:16).
Ergebnisse der Teilnehmer-/innen am Lauf-Cup

Presseinformation vom 7. September 2004 (Von Markus Steinbrück)
Bezirks-Mehrkampf-Meisterschaften für alle Altersklassen in Winsen (Luhe)
Sechs Bezirkstitel blieben im Kreisgebiet - Sarah Krefft die neue Siebenkampf-Königin
Winsen. Mit gleich fünf Bezirkstiteln erwiesen sich die Leichtathletinnen aus dem Winsener Kreisgebiet als das wahre starke
Geschlecht bei den Bezirks-Mehrkampf-Meisterschaften in Winsen. Neben den Vierkämpferinnen Xenia Rahn, Janina
Knitsch (beide MTV Hanstedt) und Yvonne Patzig (LG Nordheide) standen auf der Sportanlage der Berufsbildenden
Schulen auch die Siebenkämpferinnen Inga Wendt (LAC Meckelfeld) und Sarah Krefft (LG Nordheide) ganz oben auf
dem Treppchen. Bei der von 173 Mehrkämpfern aus 31 Vereinen besuchten Veranstaltung brach einzig und allein Joachim
 Gatzke (TSV Eintracht Hittfeld) in die weibliche Phalanx ein. Er holte sich mit neuem Kreisrekord den Titel im Zehnkampf
der Senioren M 40.
“Four in a row - Vier Titel in Serie". Das ist das, was den Nachwuchsleichtathletinnen aus dem Winsener Kreisgebiet von
den 13-jährigen Schülerinnen bis hinauf zur weiblichen Jugend B gelang. Der Vorsprung von Xenia Rahn (MTV Hanstedt)
bei den Schülerinnen W 13 war dabei mit 180 Punkten fast ebenso groß wie jener von Vereinskameradin Janina Knitsch
bei den Schülerinnen  W 14. Auf dem Weg zu 1983 Punkten erzielte Xenia mit 4,90 m eine persönliche Bestleistung im
Weitsprung. Janina stieß die 3-kg-Kugel auf 9,56 m, sprintete die 100 Meter in 13,05 sec und hatte am Ende 1950 Punkte
auf dem Konto. Bezirksmeisterin bei den 15-jährigen Schülerinnen wurde nach eher durchschnittlichen Leistungen (1872
Punkte) Yvonne Patzig von der LG Nordheide (Stammverein MTV Rottorf).
Sogar einen neuen Kreisrekord stellte Siebenkämpferin Inga Wendt vom LAC Meckelfeld auf. Die 17-jährige B-Jugend-
liche sammelte 4128 Punkte und steigerte bei ihrem deutlichen Sieg vor Lisa Schröder (TuS Grünendeich/Steinkirchen) die
sieben Jahre alte Bestmarke von Sarah Krefft um 36 Zähler. Persönliche Bestleistungen markierte Inga Wendt über 100-
Meter-Hürden (15,98 sec), im 100-Meter-Sprint (13,48 sec), Hochsprung (1,53 m) sowie mit dem 600-Gramm-Speer
(33,03 m).
Unterdessen lieferte sich die bisherige Kreisrekordhalterin Sarah Krefft (LG Nordheide) sieben Jahre nach ihrem letzten
Siebenkampf und mehreren Knieverletzungen einen harten Fight mit der in Flensburg studierenden Gesa Bendfeld (LG
Weiche-Adelbue/einstmals TSV Stelle). Vor allem dank leichter Vorteile in den Sprungdisziplinen (1,65 m hoch und 5,22m
weit) setzte sich Sarah Krefft knapp mit 4319 zu 4253 Punkten durch. Die neue Bezirksmeisterin war mit ihrem Comeback
auf hohem Niveau jedenfalls vollauf zufrieden und kündigte für die kommende Saison weitere Mehrkampf-Auftritte an.
Zum König der Athleten krönte sich Volkmar Blecher von der LG Lüneburg. Der 32-Jährige gewann den Zehnkampf der
Männer mit 5308 Punkten. Hier nahm allein der Stabhochsprung einen Zeitraum von mehr als vier Stunden ein.
Als umsichtige Ausrichter dieser zweitägigen Mammutveranstaltung erwiesen sich in bewährter Kooperation der Kreis-
leichtathletikverband Harburg-Land sowie die LG Nordheide. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Jürgen Pannek aus
Fleestedt. Als absolut sinnvoll erwies sich der erstmalige Einsatz eines drahtlosen Mikrofons, mit dem Zuschauer, Betreuer
und Wettkämpfer direkt von den Wettkampfstätten über aktuelle Zwischenstände und soeben erzielte Zeiten informiert
wurden. Sommerliche Temperaturen, umfangreiches Kuchenbuffet und zeitnah durchgeführte Siegerehrungen trugen ein
Übriges zu insgesamt guten Leistungen und dem guten Gesamteindruck dieser Bezirksmeisterschaft bei.
Weitere Ergebnisse:
Siebenkampf: Schülerinnen W 15: 3. Svenja Patjens (TSV Stelle) 3110. Vierkampf: Schülerinnen W 15: 2. Vanessa
Oertzen-Hagemann (MTV Hanstedt) 1846 Punkte, 4. Katharina Paschi (LAC Meckelfeld) 1683; Schülerinnen W 13:
6. Jarina Meinhold (LG Nordheide) 1628. Vierkampf: Schüler M 14: 5. Nick Bohn (MTV Hanstedt) 1838; Schüler
M 13: 4. Marcel Meier (LG Nordheide) 1540. Schüler M 12: 3. Friedrich Kunst (MTV Hanstedt) 1568, 5. Christoph
Templin (LG Nordheide) 1488.
Ergebnisliste

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 8. September 2004
Siedlitzkis Tempo kann keiner halten
Start-Ziel-Sieg beim Jubiläumslauf im Kirchlintler Lindhoop / Auch Magdalena Gillberg siegt unangefochten
Von unserem Mitarbeiter Jan Sieber
Kirchlinteln. Der TSV Kirchlinteln hatte zum 10. Lindhoop-Lauf eingeladen, und fast 200 Läuferinnen, Läufer und Walker
wollten mit ihm Geburtstag feiern. Eine bemerkenswert große Gesellschaft - so viele Gäste konnten die Organisatoren des
Volkslaufs nie zuvor empfangen. Alleine 25 Starter waren aus Otersen gekommen.
Im zehn Kilometer langen Hauptlauf setzte sich der Favorit durch. In einer Zeit von 36:46 Minuten gewann der Triathlet
Christian Siedlitzki (TvdB Bremen) unangefochten vor Kay Müffelmann und Michael Trense. Bei den Damen hieß die
Siegerin Magdalena Gillberg vom Lauftreff Rotenburg. Über die 5,2-Kilometer-Strecke lief Fabian Köster vom FC Lang-
wedel in 18:54 Minuten die schnellste Zeit, er gewann vor Tobias Löw und Hans-Joachim Wittek.
Zuerst hatte der vornehmlich aus dem Pferdesport bekannte Kirchlintler Journalist Hans-Heinrich Isenbart die jüngsten
Läuferinnen und Läufer auf die 1,7-Kilometer geschickt. In einem Starterfeld von 56 Kindern und Jugendlichen war bei den
Jungen Domenik Wolff aus Armsen (7:00 Minuten) nicht zu bezwingen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Lokalmatador
Till Reinhardt (7:10) und Jan Schmidt (7:26) von LG Dreamteam. Bei den Mädchen blieb Aline Bassen (7:44), die ebenfalls
ein Trikot des LG Dreamteams trägt, unübertroffen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Gesa Busse (8:01) und Maike
Grünhagen (8:09) aus Kirchlinteln.
Beim Walking über die 5,2-Kilometer war an den Grommisch-Brüdern kein Vorbeikommen. Die drei Daverdener belegten
mit gehörigen Vorsprung die ersten drei Plätze. Sieger wurde Günter (32:50), gefolgt von Manfred (33:08) und Reinhold
(34:34). Bei den Damen schlug Petra Pahl vom TSV Daverden das höchste Tempo an. Sie siegte in 38:13 Minuten vor
Irene Müller vom TSV Kirchlinteln und Ilse Priemke vom Lauf- und Walkingtreff Otersen.
Ferner machten sich 58 Läuferinnen und Läufer auf die 5,2-Kilometer-Distanz. Hier siegte bei den Frauen Ursula Siewert
(22:51) von der LG Kreis Verden vor Katrin Schliephake (24:18) und Heike Kühne (27:22). Bei den Männern lief Fabian
Köster vom FC Langwedel mit 18:54 Minuten eine glänzende Zeit, damit war ihm der Sieg nicht zu nehmen. Auf den
Plätzen zwei und drei folgten Tobias Löw (19:04) vom TSV Lohberg und Hans-Joachim Wittek (20:29) vom TSV Bruns-
brock.
Im anschließenden Zehn-Kilometer Hauptlauf setzte sich der gebürtige Österreicher Christian Siedlitzki gleich zu Beginn an
die Spitze. Er gab seine Führungsposition bis zum Schluss auch nicht mehr ab und triumphierte in einer Zeit von 36:46 Min.
Ein deutlicher Sieg, denn der Zweitplatzierte Kay Müffelmann (38:17) folgte mit rund 1:30 Minuten Rückstand. Bei den
Damen war Magdalena Gillberg (45:57) nicht zu bezwingen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Cäcilia Apel-Kranz
(47:04) von der LGK Verden und Heike Eichinger (52:26) aus Kirchlinteln.
Ergebnisse

DER MÜNSTERLÄNDER vom 8. September 2004
Wettkampfpause bekommt Andreas Kuhlen prächtig
Leichtathletik: Garreler siegt beim Meppener Citylauf über 3,3 Kilometer – Michael Landwehr Fünfter
Meppen/Garrel
(lg). Andreas Kuhlen ist seine vierwöchige Wettkampfpause prächtig bekommen. Der Garreler Leicht-
athlet gewann am vergangenen Wochenende den Meppener Citylauf über die Distanz von 3,3 Kilometern. Kuhlen erreichte
nach 9:39 Minuten das Ziel. Auf Platz fünf beendete Michael Landwehr von der SG Essen-Garthe in 11:01 Minuten das
Rennen. Es hatten insgesamt 189 Läufer teilgenommen.
Gleich nach dem Startschuss hatte sich ein Führungs-Quintett gebildet, das sich rasch vom übrigen Feld absetzte. Außer
Kuhlen gehörten diesem der Vorjahressieger Marcel Schneiders von Concordia Emsbüren, Benedikt Determann (Gym-
nasium Marianum Meppen), Ulrich Pohl (Damme) und Michael Landwehr an. In der zweiten Runde forcierte der Titel-
verteidiger Schneiders das Tempo. Ihm konnte nur Andreas Kuhlen folgen. Auf den letzten 300 Metern bewies der
Garreler aber seine bekannte Spurtstärke und setzte sich auf der Zielgeraden durch. Schneiders wurde in 9:42 Minuten
Zweiter, Determann kam in 10:12 Minuten als Dritter ins Ziel.
Beim Meppener Citylauf starteten insgesamt 1125 Starter über drei verschiedene Strecken. Über zehn Kilometer setzte
sich der Herzlaker Langstreckenläufer Matthias Strotmann (LG Braunschweig) in 31:40 Minuten gegen den Vorjahressieger
Thomas Bruns von Union Meppen durch. Die Frauenkonkurrenz gewann Elke Vedder (Germania Twist) in 40:29 Minuten.
Im Schüler-Rennen über 1750 Meter siegte der Meppener Matthias Bloem. Bei den Schülerinnen wurde Maximiliane von
Stumberg (Meppen) im Spurt Erste vor Nina Lögering (Osnabrück).
Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 10. September 204
Terry-Fox: Teilnehmerrekord mit rund 3000 getoppt
Optimale Bedingungen sorgten für Boom / Insgesamt 73 000 Euro für guten Zweck

Von Erhard Binnberg
Wilhelmshaven. Die Zahl 13 brachte den Machern des Wilhelmshavener Terry-Fox-Laufes kein Unglück. Im Gegenteil:
Punkt 13 Uhr konnten die Moderatoren Rainer Schumacher und Ulf Krüger rund 3000 Teilnehmer in zwei Feldern auf den
Rundkurs um das Sportforum, über den Stadtpark, auf die Strecke schicken. Zuvor hatten der Vorsitzende des Stadtsport-
bundes Holger Barkowsky, Ratsherr Helmut Möhle und Stadtsportbund-Vorsitzender Horst Heitmann die Klassenteams
mit dem originellsten Outfit ausgeguckt. Zusammen mit Orgachef Michael Kiesewetter zeichneten sie die Klasse 10b des
Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und die 10. Klasse der Agnes-Miegel-Schule als Sieger aus. Beide Klassen-Gemeinschaften
dürfen sich über einen kostenlosen Besuch bei der Hooksieler Wasserski-Anlage freuen.
Sieger in der Kategorie überproportionale Spendenhöhe wurde die 5b der Agnes-Miegel-Schule mit 5,40 Euro pro Starter.
Der Preis: Ein Besuch beim Oceanis. Bei den Wanderern war die Nogat-Hauptschule mit sehr großer Zahl vertreten. Mit
im Lauf integriert die körperbehinderten Kinder. Die proportional größte Mannschaft der Bundeswehr stellte diesmal die
Ausbildungswerkstatt in Weener.
Bei der Summe von 7600 Euro ist jedoch das Ende der Fahnenstange nicht erreicht. So stehen noch weitere Summen bei
diversen Klassenfahrten an. Auch Rainer Brosig, der zwischen Passau und Wien derzeit unterwegs ist, sammlet dabei für
den Terry-Fox-Lauf. Dies trifft auch auf die Besatzung der Fregatte Hamburg zu. Die stolze Summe von 1018,41 Euro
überreichte bereits gestern Fregattenkapitän Rüdiger Solf. Die Besatzung der Lübeck hatte den Reingewinn eines Labs-
kaus-Essens gespendet. Die Freude der Veranstalter erhielt jedoch einen kleinen Dämpfer, als sich beim Kassensturz her-
ausstellte, dass zahlreiche Teilnehmer nicht das Startgeld gezahlt hatten, sondern so mitgelaufen waren. Ulf Krüger, Michael
Kiesewetter und Rainer Schumacher, wie auch das gesamte 80-köpfige ehrenamtliche Helferteam hoffen jedoch, dass sich
bei der 14. Auflage, die am 8. September 2005 gestartet wird, die Ehrlichkeit wieder durchsetzt.
Website der Veranstaltung

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 13. September 2004
Jubel ist auch beim Zweitplatzierten groß
Stadtlauf: Matthias Strotmann gewinnt Horstmann-Meile vor Carsten Schlangen -- Eckstein Dritter
Von Holger Wilkens
Nordhorn. Den obersten Platz auf dem Treppchen kennt er schon: Matthias Strotmann, gebürtiger Emsländer im Trikot
der LG Braunschweig, hat am Sonnabend zum dritten Mal die "Nordhorner Meile" über zehn Kilometer gewonnen. Kein
Wunder, dass sich der 30-Jährige in Nordhorn besonders wohl fühlt. "Es ist absolut toll hier", lobte der Langstreckler den
Stadtlauf des LC Nordhorn, "die Stimmung ist echt klasse." Mit seinem dritten Erfolg nach 1998 und 2000 ist der Braun-
schweiger nunmehr gemeinsam mit Klaus Eckstein Rekordhalter, was die Siege bei der Horstmann-Meile angeht.
Dass die 18. Ausgabe des Laufs bereits nach der dritten von fünf Runden so gut wie entschieden war, tat der guten Stimm-
ung an der Strecke keinen Abbruch. Matthias Strotmann entlief einer fünf-, später vierköpfigen Führungsgruppe und konnte
bis zum Ziel einen satten Vorsprung von gut 30 Sekunden vor Carsten Schlangen herauslaufen. Der 24 Jahre alte
Meppener, der in Nordhorn erstmals am Start war, behauptete seinerseits einen Vorsprung von rund 25 Sekunden vor
Lokalmatador Klaus Eckstein.
"Ich hatte Carsten zwar auf der Rechnung, hätte aber gedacht, dass er auf den zweiten fünf Kilometern vielleicht etwas ab-
bauen wird", sagte Eckstein. Allerdings präsentierte sich Schlangen auf dem Nordhorner Rundkurs in ausgezeichneter
Form: Schon in den ersten Runden war er es gemeinsam mit Vorjahressieger Dirk Strothmann, der das Tempo in der
Spitzengruppe konstant hoch hielt. Danach konnte er als einziger dem Sieger Strotmann ansatzweise folgen, und im Ziel
hatte er noch ausreichend Kraft, um befreit zu jubeln. Aber auch Klaus Eckstein war mit seinem dritten Platz überaus zu-
frieden. Als "Wunschergebnis" hatte er einen Platz auf dem Siegertreppchen bezeichnet, zumal ihm der Lauf vor heimischem
Publikum in seiner Vorbereitung auf den Berlin-Marathon nicht gerade gelegen kam. "Die beiden vorne waren zu schnell.
Ich bin aber froh, dass ich Dirk Strothmann auf Distanz halten konnte. Ich war zuletzt ganz schön kaputt und dachte, dass
er mich noch einfangen würde", sagte Eckstein.
Im Ziel war es aber mehr als eine halbe Minute, die dem Vorjahressieger des LC Solbad Ravensberg fehlte. Dirk Stroth-
mann musste offenbar den Anstrengungen vor einer Woche Tribut zollen, als er bei einem internationalen Duathlon in
Luxemburg in Rekordzeit gewann. Seine Frau Antje, die im Vorjahr die "Nordhorner Meile" für sich entschieden hatte,
machte es etwas besser: Sie reihte sich auf Platz drei ein - hinter Kerstin Kahmann (OFV Ostercappeln) und Cornelia
Schwennen (Concordia Emsbüren). Die vierfache Siegerin Jutta Karsch aus Herringhausen hatte gemeldet, war aber nicht
an den Start gegangen. Als sechsschnellste Frau erreichte im übrigen Jutta Hugenberg das Ziel; unter ihrem Mädchennamen
Leferink hatte die gebürtige Nordhornerin zwischen 1991 und 1994 vier Mal die Frauen-Wertung der Nordhorner Meile
gewonnen.
Noch vor den schnellsten Frauen durchlief der Denekamper Andre Oude Elferink das Ziel auf dem Stadtplatz. Platz acht
sprang für den kleinen Niederländer heraus - und dass, nachdem er fast genau eine Stunde vorher den 5-Kilometer-Lauf
als Sieger beendet hatte. Der 37-Jährige verwies gleich vier Jugendliche aus der Grafschaft auf die Plätze. Elf Sekunden
hinter dem Routinier wurde der Nordhorner Ingo Schneiders (Jahrgang 1988, Conc. Emsbüren) Zweiter, gefolgt von
Christoph Domnick (Jg., 85), Simon Liening (Jg., 86, beide LC Nordhorn) und Ole Snyders (Jg. 85).
Auf die fünf Erstplatzierten folgte schon Maren Kock. Die erst 14 Jahre alte Läuferin der LG Emstal gewann die Frauen-
Wertung mit mehr als drei Minuten Vorsprung vor Petra Glüsenkamp. Mit ihrer Zeit von 17:49, 30 Minuten verbesserte sie
den Landesrekord in der Schülerinnenklasse um mehr als 16 Sekunden.
Rekorde nund Platzierungen standen für die meisten Teilnehmer des Stadtlaufs aber nicht im Vordergrund. Für einen Groß-
teil der 1028 "Finisher" der vier Läufe war nur das Ankommen wichtig. Und die insgesamt rund 8000 Zuschauer an der
Strecke honorierten die guten Leistung mit viel Beifall (Berichte über die
Schülerläufe lesen Sie am Mittwoch im "Jugend-
sport").
Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 13. September 2004
In Morgenmantel durch Siebethsburg
Viel Spaß beim zweiten Volkslauf in der Gartenstadt
Wilhelmshaven
(gp). Am Wochenende fand die zweite Auflage des Siebethsburger Volkslaufs statt. Die Organisation
teilten sich in einer Kooperation der Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein (WSSV) und der Bauverein Rüstringen
(BVR). Es war eine Veranstaltung ganz im Zeichen der Freude an der Bewegung. Nicht professionelle Läufer sollten ange-
sprochen werden, vielmehr richtete sich die Ausschreibung an alle Menschen, die Spaß an der Bewegung haben, getreu
dem offiziellen Motto: “Run with fun”.
Bei frühherbstlichen Windböen traten die gut 500 aktiven Teilnehmer auf drei Strecken an, um sich auf die schöne Strecke
kreuz und quer durch die Siebethsburger Gartenstadt zu begeben. Die Kleinsten liefen 1000 Meter, die Größeren konnten
sich zwischen dem 3000 beziehungsweise 6500 Meter langen Rundkurs entscheiden. Entlang der Strecke fanden sich zum
Wohlgefallen des verantwortlichen Carsten Feist zahlreiche Anwohner zum Zuschauen ein. Es war ein Fest für ganz
Siebethsburg. “Die Bevölkerung nimmt die Veranstaltung toll an”, freute sich Feist, Vorsitzender des WSSV. “Nächstes
Jahr, das kann man schon jetzt sagen, soll es die dritte Auflage geben. Wir wollen diesen Lauf zu einem festen Event hier
etablieren”, so Feist weiter. Die Organisation und Planung rund um das Event lag in den Händen des WSSV und des BVR.
“Ein prima Kooperationsprojekt, wir sind voll zufrieden”, sagt Lutz Weber vom BVR auf dem Schulhof der Siebethsburger
Schule. Der Schulplatz diente als Bühne und Schauplatz für das Unterhaltungsprogramm. Der Elternverein Siebethsburg bot
selbstgebackenen Kuchen an. Dazu traten auf der kleinen Bühne die Mädchen der Kindertanzgruppe des WSSV zu
aktuellen Liedern auf.
Der Siebethsburger Lauf soll sich nach Willen der Organisatoren zu einem festen Termin im September etablieren. Mit einer
anderen Zielsetzung als die zahlreichen Laufveranstaltungen der Region sprechen die Macher gezielt Läufer und Zuschauer
an, die mit etwas weniger Ehrgeiz, dafür um so mehr Freude dabei sind. Diese Rechnung scheint aufzugehen.

EMDER ZEITUNG vom 14. September 2004
Peter Steinke knackte den Bezirksrekord
Von EZ-Mitarbeiter Karl-Heinz Janssen   
Beim 8. Emder Meilenlauf siegte bei den Männern Peter Steinke vom TV Norden mit einem neuem Bezirksrekord von
4:44,5 Minuten. Marion Ringena von der Emder Laufgemeinschaft gewann die Frauenkonkurrenz. 
Am Ende schon ein wenig Gehuste bei den Siegern, die Luft war trocken an diesem Nachmittag auf der Bahn des Johannes
Althusius-Gymnasiums (JAG). Das bekamen auch die Besten bei den beiden Meilen-Rennen zu spüren. Die Emder Lauf-
gemeinschaft hatte geladen und insgesamt 35 Teilnehmer unterzogen sich dem Lauftest auf der Mittelstrecke. Wie schnell
läuft man vier Runden, plus neun Meter, also 1609 Meter?  Unter den Teilnehmern war nur ein Läufer, der sich aktuell mit
diesem Problem im Training beschäftigt, Peter Steinke vom TV Norden. Steinke, erfolgreicher Teilnehmer an den Emder
Matjes- und Silvesterläufen, trainiert noch bisweilen für die 1000-Meter-Distanz und war in jungen Jahren Mittelstreckler,
was man dem 34jährigen Langstreckler auch immer noch ansieht. Nicht nur deshalb hatte er klar die Favoritenrolle bei
seinem ersten Auftritt bei der Emder Meile; Mitfavoriten für den Sieg waren Ex-Meilen-Gewinner Michael Brauner und
Stephan Harms, beide von der ELG. Und eben diese drei bestimmten dann auch den Rennverlauf an der Spitze.
Von Beginn an setzten sie sich ab, wobei Michael Brauner lange Zeit gut mithalten konnte, ebenso der spätere Viertplatz-
ierte, Fred Ibeling von der LG Ostfriesland. Die erste Runde absolvierte Steinke in 73 Sekunden, Steinke war anzumerken,
dass er sich wohl fühlte und dass er nicht nur gewinnen, sondern so schnell laufen wollte, wie er an diesem Tag konnte.
Nach Runde zwei fiel Brauner etwas zurück, verbissen kämpfte Stephan Harms nun darum, den Kontakt zu Peter Steinke
nicht abreißen zu lassen. Erst auf den letzten 200 Meter zeichnete sich ab: Steinke würde es schaffen. Und wie! Mit einem
glänzenden Schlussspurt auf der Zielgeraden demonstrierte Peter Steinke seine Ausnahmestellung in diesem Rennen - am
Ende blieben die Uhren bei 4:44,5 Minuten stehen - neuer Ostfrieslandrekord (seine alte Bestzeit: 4:46,7). Zum Vergleich
die aktuelle Meilen-Weltrekordzeit: 3:43,13 Minuten, gehalten vom Marokkaner Hicham El Guerrouj. "Er hat das Tempo
über die volle Distanz sehr hoch gehalten!" lobte der Zweitplatzierte Harms den Sieger. Harms (34), ein begeisterter Mara-
thonläufer, schaffte einen neuen Vereinsrekord für die ElG in 4:46,7 Minuten. Michael Brauner (33) wurde Dritter in 4:58,6
Minuten
Im ersten Rennen für die Frauen hatte Marion Ringena vom Start weg nie einen Zweifel daran gelassen, dass sie das Rennen
gewinnen würde. Ohne die Vorjahressiegerin Inga Jürrens und ohne die Matjeslauf-Siegerin Kerstin Lüken wurde es für
Marion Ringena ein einsames Rennen, obwohl Marion Bakker lange Zeit an ihr dran blieb. Aber Ende der zweiten Runde
wurde der Abstand dann doch recht groß und die 44-jährige Marion Ringena, die mit einer ersten Runde von 1:30 Minuten
begann, lief am Ende einem ungefährdeten Sieg entgegen. Ihre Siegerzeit: 6:14,4 Minuten. Marion Bakker brauchte 15 Se-
kunden länger, Dritte wurde Foline Engelbarts (Jahrgang 49) in guten 7:22,0 Minuten. Ein Großteil der Frauen gehörte zum
Lauftreff-Anfängerkurs und bestritt zum erstenmal ein Meilenrennen.
Nach den Läufen gab es die traditionelle Grillparty. Eine Veranstaltung, die insgesamt fast als eine Art interne LG-Meister-
schaft anzusehen war. Denn von allen Teilnehmern waren nur drei nicht von der Emder Laufgemeinschaft.
Ergebnisliste (PDF)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. September 2004
Regenspiele ohne Regen und Holländer
Leichtathletik: Niederländer bleiben Wettkämpfen auf Pastorenkamp-Platz in Leer fern
Von Florian Schlecht
Leer. Bislang standen die Grenzland-Spiele in Leer unter keinem guten Stern. Jedes Mal, wenn die Leichtathleten zu den
Wettkämpfen antreten sollten, regnete es. Doch die neue Sportanlage der Spiele, der Pastorenkamp, brachte den Teil-
nehmern Glück. Das durchziehende Regengebiet in den Morgenstunden machte Organisator Werner Ostermeyer von Ger-
mania Leer keine Sorgen: “Ganz einfach”, schmunzelte er: “Da habe ich noch friedlich geschlafen.” Der ungünstigen Wetter-
prognose zum Trotz sollte es der einzige Schauer am Sonnabend sein. Die Leichtathletik-Wettkämpfe liefen abends bei
strahlendem Sonnenschein. Lediglich die Sprinter hatten im Anrennen gegen den Wind mit Wetterkapriolen zu kämpfen.
Sven Bergmann vom SV Georgsheil war einer der herausragenden Teilnehmer. Im Speerwerfen erzielte er über 62 Meter.
“Für Junioren ist das absolute Spitze”, staunte Ostermeyer. Und nicht nur sportlich bot der neue Austragungsort wenig
Umstellungsprobleme. “Der Zuspruch war sehr gut”, freute sich der Organisator. Auch der Aufbau der Anlage habe reib-
ungslos funktioniert. “Der Pastorenkamp ist von nun an fester Veranstaltungsort unserer Spiele.”
Die Resonanz stimmte. 22 Vereine beteiligten sich, insgesamt 180 Teilnehmer sorgten in den verschiedenen Disziplinen für
über 400 Starts. Die Organisation nahmen die Veranstalter entsprechend ernst. “Für uns ist das eine kleine Olympiade, die
bis ins Detail geplant sein muss”, erläuterte Ostermeyer. Egal, ob es ein Zeitnehmer ist, der beim 100-Meter-Lauf im Ziel
warten muss, ob ein Maßband für die Wurfweiten bereit steht, dass lang genug ist oder ob die Teilnehmer in allen Disziplin-
en eingetragen sind, in denen sie starten wollen. “Klein-Athen” wurde letztendlich erfolgreich nach Ostfriesland transportiert.
Der Zeitaufwand war aber so groß, dass Werner Ostermeyer bei der Heimkehr einer echten Olympionikin nur kurz an-
wesend war. “Bei Hammerwerferin Andrea Bunjes, die am
Freitag mit der Kutsche abgeholt wurde, hatte ich leider nur
wenig Zeit”, sagte er und zählte den Ablauf der vergangenen Woche auf: “Dienstag war ich bis halb eins am arbeiten, Mitt-
woch bis eins.”
Der Aufwand lohnte sich aber. Viele neugierige Zuschauer besuchten die Spiele. Etwas enttäuscht zeigte sich Ostermeyer
über die Abwesenheit der niederländischen Sportler. “Die genauen Gründe dafür kennen wir nicht. Wir hoffen, dass sie im
nächsten Jahr wieder mit von der Partie sind.”
Die Ergebnisliste ist noch nicht unter
www.ostfriesland-la.de online (Stand: 14.9./8:30 Uhr)

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 15. September 2004
Bei Schülerläufen purzeln die Rekorde
18. Stadtlauf Mehr als 450 junge Läufer -- Daniel Gruber siegt in Bestzeit auf 2000 Meter-Strecke
Von Werner Jäckering
Nordhorn. Rund 8000 Zuschauer säumten die Strecke des Stadtlaufes: Der Leichtathletik Club Nordhorn (LCN) hatte zur
18. Auflage der "Meile" geladen und wieder einmal waren viele gekommen. Der Zulauf ist auf Grund der bekanntermaßen
tollen Atmosphäre und der Kombination aus Sport, Musik und Show offenbar ungebrochen: Erstmals waren auch die
beiden Läufe der jüngsten Sportler ausgebucht. Spezialisten und Leistungssportler der großen Leichtathletikvereine aus der
Region stellten sich untereinander ebenso dem Vergleich wie die zahlreichen Laufgruppen aus Nordhorner Schulen und die
Solisten und Freizeitsportler.
Strahlende Gesichter und manchmal auch Tränen der Erschöpfung und Enttäuschung umrahmten ein erneut optimal organi-
siertes und mit Esprit und Witz von Martin Liening und Fred Meierkord moderiertes Laufevent. Mehr als 300 Mädchen und
Jungen machten den Auftakt im Lauf der C- und D-Schülerklasse, noch einmal rund 150 Sportler der A-und B-Schüler
gingen zwanzig Minuten später an die Startlinie. Mit der neuen Bestzeit von 5:58,25 Minuten und damit rund sechs Se-
kunden schneller als Rekordhalter Marcel Schneiders absolvierte der Vorjahreszweite Daniel Gruber die zwei Kilometer
lange Rundstrecke von der Alten Kirche am Markt, entlang des Verbindungskanals und der Seeuferstraße durch die Innen-
stadt zum Marktplatz. 25 Sekunden betrug letztlich sein Vorsprung vor dem Verfolger Christian Springmeier vom Gym-
nasium am Stadtring. Dritter wurde Tobias Hardt vom TuS Gildehaus.
Aufhorchen ließ auch die Leistung von Christian Smemann in der Altersklasse der C-Schüler. Der Läufer des LCN siegte in
sehr guten 7:22,50 Minuten vor seinem Dauerkonkurrenten Philipp Deters vom TuS Neuenhaus. Mareen Stroeve vom SC
Union Emlichheim setzte ihr Zeichen bei den A-Schülerinnen: 7:17,75 Minuten bedeuteten einen hervorragenden dritten
Platz in ihrer Altersklasse.
Trotz aller Rekord- und persönlicher Bestzeiten tat den Zuschauern der Spaß, die Begeisterung, der Leistungswille und der
Mut aller Läufer gut. So wurden auch auf wohltuende Weise die Letzten und weniger Schnellen mit Applaus bedacht.
In der Mannschaftswertung mit den fünf erfolgreichsten Teilnehmern der A-und B-Altersklasse konnte sich das Gymnasium
Nordhorn den Sieg sichern vor dem VfL Weiße Elf und dem veranstaltenden LCN. Bei den jüngsten Sportlern siegte der
VfL Weiße Elf vor den Grundschulen Stadtflur und Pestalozzi. Mit mehr als 70 Teilnehmern stellte die Grundschule Stadtflur
das größte Kontingent. Dahinter folgten die Pestalozzischule, die GS Bookholt, der LCN, der VfL Weiße Elf, die Grund-
schule Klausheide, die Grundschule Brandlecht und das Gymnasium am Stadtring.
Pressebericht Hauptläufe -- Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. September 2004
266 starteten bei Sturm und Regen
Volkslauf: Steinke siegt in Stapelmoor
Stapelmoor.
266 Läufer beteiligten sich Sonntag am 22. Volkslauf des SV Teutonia Stapelmoor. Auf dem Programm
standen Laufen, Radwandern und Walken. Bei Sturm und Regen schickte Bürgermeister Freesemann die Sportler auf die
verschiedenen Strecken.
Beim Halbmarathon siegte in 1:18:26 Stunden Peter Steinke (TV Norden). Bei den Frauen gewann Ellen Ruigrok aus Coll-
inghorst. Den Elf-Kilometer-Lauf gewann der Stapelmoorer Marco Tammen in 40:52 Minuten, während bei den Frauen
Maike Meemken von der Nordseeinsel Norderney als Erste in 55:37 Minuten durchs Ziel lief. Im 6,5-Kilometer-Lauf
siegte der Niederländer Frans Scheunemann (27:39). Schnellste Frau war Karin Voss vom TuS Aurich-Ost (29:50).
Tobias Adam vom TuS Weener war bei den Jugendlichen Erster (28:44). Den Schülerlauf über 1,2 Kilometer gewann
Markus Lübbers (Weener, 4:23:8). Schnellste Schülerin war Mareike Nitters (Jemgum) in 4:37:2 Minuten. Beim Bambini-
lauf siegte Jan Ahlers (Stapelmoor; 5:21:7), während Janneke Pastoor (Ditzumerverlaat) bei den Mädchen siegte (5:31:5).
Unbeeindruckt vom Wetter gaben sich auch die Nordic-Walker über 6,5 Kilometer und die Radwandergruppen bei ihrer
20-Kilometer-Rundtour. --
Ergebnisse

NORDSEE ZEITUNG vom 20. September 2004
Obststücke als Energieschub
Fischereihafenlauf verbucht Teilnehmerrekord - Mehr als 1500 kleine und große Sportler am Start
Fischereihafen
(aw). Neuer Teilnehmerrekord beim Fischereihafen-Lauf: Mehr als 1500 Sportlerinnen und Sportler
gingen gestern bei optimalen Bedingungen auf die unterschiedlich langen Strecken rund ums Schaufenster Fischereihafen.
Der erste Sieger des Tages hieß bei den Läufern Emanuel Frei. In der Bambini-Klasse kam der siebenjährige Bremerhaven-
er mit der Startnummer 1028 vor allen anderen ins Ziel, wo er von seiner stolzen Mutter in Empfang genommen wurde.
"Das war ganz große Klasse", jubelte Birgit Frei begeistert. Der kleine Gewinner kommentierte seinen Erfolg rein professio-
nell: Der Lauf sei gut gewesen, lediglich etwas anstrengend habe er ihn gefunden. jetzt bleibe ich aber noch hier, bis mein
Vater gelaufen ist."
Auch beim nächsten Wettbewerb war die Anteilnahme des Publikums groß. Als für die Neun- bis Zwölfjährigen der Start-
schuss vor der Fischräucherei Franke fiel, rannten Dutzende von Eltern quer über den Schaufenster-Marktplatz, um ihre
Kinder an der nächsten Ecke weiter anfeuern zu können. Pech hatte ein junger Läufer, der kurz nach dem Start zu Fall kam
und bitter weinend am Boden zurückblieb. Abgesehen von kleineren Malheuren wie diesem hatten die Helfer vom
Deutschen Roten Kreuz jedoch nicht viel zu tun. Gute Laune herrschte am Verpflegungsstand, wo das eingespielte Team
von Helfern mundgerechte Obststückchen für die Sportler vorbereitete. "Für die Kleinen schneiden wir sogar die Schale
von den Äpfeln ab", berichtete Renate Kettler und freute sich schon auf den Andrang der Hauptläufe: "Egal, wie abge-
kämpft die Leute nach ihrem Rennen sind - sie sind immer so freundlich, dass es einfach Spaß macht."
Neben den Läufern gingen auch Skater, Walker und Wanderer an den Start. Eine Sportlerin war eigens aus Wien angereist
und hatte damit von allen Teilnehmern den weitesten Weg auf sich genommen, um die besondere Hafenatmosphäre in der
Seestadt zu erleben. Weiterer Sonderpreis beim Festival der "kölschen" Zahlen: Beim 11. Fischereihafen-Lauf mit elf Wett-
bewerben gewann der insgesamt 11 111. Teilnehmer eine Tagestour für zwei Personen zum Leuchtturm Rotersand.
Alles in allem war der Volkslauf eine gelungene Veranstaltung, wie Organisator Karlheinz Michen am Ende befand. Trotz
gegenteiliger Prognosen kein Regen, viele Starter auch im Kinder- und Jugendbereich sowie gute Leistungen in allen Wett-
bewerben: "Das war wohl die beste Ausgabe, die wir bisher hatten", meinte Michen zufrieden.
Bruder und Schwester im Wettlauf
Rund 1500 Läufer starten beim Fischereihafenlauf
Von Jana Hartmann (15 Jahre alt)
Fischereihafen. Sie kamen von überall und sie waren stolz auf ihre großen oder auch kleinen Erfolge. Die Rede ist von
den über 1500 Läufern des 11. Bremerhavener Fischereihafenlaufs. Ein neuer Rekord. Der vierjährige Tim war mächtig
aufgeregt, als er seine beiden Medaillen zeigen konnte. Eine gewann er beim 800-Meter-Lauf zusammen mit seinen Leicht-
athletik-Freunden vom GTV Bremerhaven. Die andere bekam er von dem Papa seines Freundes. Der hatte vorsichtshalber
welche gebastelt, da er nicht sicher war, ob die Kinder nach ihrer super Leistung auch eine Medaille bekommen würden.
Olympischer Geist
Tim lief zwar nicht in der Spitzen mit, so wie sein Freund und Vereinskollege Max-Leon, aber dennoch finden er und seine
Eltern, dass das Ganze hauptsächlich Spaß machen muss. Und dabei sein ist ja schließlich alles. Auch die elfjährige Sarah
Lena und ihr Bruder Joshua (9) hatten viel Spaß. Sie liefen nicht nur beim Schülerlauf mit, sondern auch noch beim 3-
Meilen-Lauf der "Großen". Und dass in einer super Zeit. Kein Wunder, denn die beiden haben so viel Freude am Sport,
dass sie sogar regelmäßig zum Fußball- und TaekwondoTraining gehen.
"Fischbüxen" unterwegs
Auch die Handballer der HSG Geestemünde liefen "aus Spaß an der Freude". Seit vier Jahren nehmen die "Fischbüxen"
nun am Fischereihafenlauf teil und unterstützen diesen auch mit ihrer Hilfe beim Auf- und Abbau der Zelte. Obwohl Beate
Rodenburg vom Wochenende schon ein Handballspiel in den Knochen steckte, startete die 41-Jährige beim 3-Meilen-
Lauf. Ihr gefällt ganz besonders die tolle Stimmung, deshalb ist sie nicht zum ersten Mal dabei.
Auch witzig: der "Fischkopf" Karlheinz Michen auf dem Fahrrad, Organisator des Fischereihafenlaufs. Er fuhr mit einem
roten Plastikfisch auf seinem Basketballkäppi von einem Ort zum anderen. Seit Jahren ist er mit Herz und Seele bei der
Sache. Genau wie die rund 140 Freiwilligen: Viele von ihnen sind schon seit dem ersten Lauf vor 11 Jahren dabei. Obst,
Fisch und Getränke gab es für die Sportler auf dem Marktplatz. Auf der Strecke sorgte eine Live-Band noch einmal für
die richtige Motivation. Also ein Fest für die ganze Familie.
Ergebnisse auf www.bremerhaven-lauf.de

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. September 2004
Zwei Streckenrekorde in Remels
Leichtathletik: LG Uplengen begrüßt über 200 Teilnehmer
Remels. Wie im Vorjahr konnte die LG Uplengen wieder über 200 Teilnehmer zum RVB-Herbstmarktlauf in Remels
begrüßen. Bei zunächst guten äußeren Bedingungen - die Läufer über 6,5 und 9,8 Kilometer wurden von einem kräftigen
Regenschauer überrascht - herrschte beste Stimmung im Start- und Zielbereich sowie an der Strecke. Die neuen Startzeiten
in den späten Vormittag haben sich bewährt. So können die Akteure nach sportlicher Betätigung mit ihren Familien noch
ausgiebig den Uplengener Herbstmarkt genießen.
Zwei neue Streckenrekorde verzeichneten die Veranstalter am Sonntag über 6,5 Kilometer: Die 17-jährige Katharina
Herzog vom STV Barßel lief mit 30:18,1 Minuten neue Bestzeit, auch ihre 15 Jahre alte Schwester Anne blieb noch unter
der alten Bestmarke. Den zweiten Rundenrekord schaffte Jens Dirksen vom TV Bunde in 24:19,7 Minuten. Er gewann vor
Jann Poppen von der TG Wiesmoor.
Vorjahressiegerin Wilma Weerts von der LG Uplengen siegte auch in diesem Jahr über 9800 Meter bei den Frauen. Den
zweiten Platz sicherte sich Gabi Hornung von der TG Wiesmoor. Bei den Männern dominierte Holger Grigat (34:40,3).
Der Norder hatte im Ziel knapp eine Minute Vorsprung auf den Zweiten Stefan Schwengels aus Westerloy, der 35:09,5
Minuten benötigte.
Den Lauf der Schülerinnen über 1,5 Kilometer gewann die elfjährige Ann-Katrin Schröder von der LG Uplengen in guten
6:30,5 Minuten vor ihrer 12 Jahre alten Vereinskameradin Jessica Peters (6:48,1). Auch die neunjährige Insa Knust aus
Holtland (6:48,7) zeigte eine gute Leistung. Bei den Schülern siegte der elfjährige Ludwig Bohlen in 6:26,6 Minuten vor
dem achtjährigen Arne Schlachter von der LG Uplengen (6:33,8). Ein Termin für die vierte Auflage steht bereits fest: Der
Herbstmarktlauf 2005 findet am 18. September statt
Ergebnisse

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 21. September 2004
Wieder Trend zum Laufsport

Hemeln. Genau 680 Teilnehmer, 29 mehr als vor einem Jahr, kamen am Sonntag zum 31. Volkslauf-, Walker- und
Wandertag nach Hemeln, im Volksmund als Fest der Füße bekannt. Die Großveranstaltung, die auch in diesem Jahr wieder
von der Jugendfeuerwehr zum nunmehr 26. Mal ausgerichtet wurde, lockte trotz des regnerischen Wetters wieder Hunderte
von Teilnehmern aller Altersklassen in den kleinen Weserort. Den größten Zulauf hatten die Läufer mit 334 Teilnehmern.
62 Walker und 284 Wanderer meldeten sich zu ihren Wettbewerben an.
Eindeutig ist der Trend zum Laufsport zu erkennen, bei dem die Langstreckenläufer die größten Teilnehmerzahlen stellten.
75 Kinder nahmen an den 300, 600, 1000 und 2000-Meter-Läufen teil. 78 Läufer entschieden sich für die Sechs-Kilo-
meter-Distanz; 85 Teilnehmer zählte der Zehn-Kilometer-Lauf. Den Halbmarathon bestritten 96 Frauen und Männer. Die
Walkingdisziplin wurde von 26 Teilnehmern sehr gut angenommen.
Der Organisator der Veranstaltung, Jörg Seefried, freute sich besonders über die teilnehmenden Jugendfeuerwehren, für die
Pokale des Kreisfeuerwehrverbandes an die Jugendwehr Ellershausen, des Landrates an die Jugendfeuerwehr Greene /
Kreiensen und der Jugendfeuerwehr Hemeln an den Nachwuchs aus Fürstenhagen für die größten Gruppen ausgegeben
werden konnten. Eine Gruppe kam diesmal aus Bliesdorf an der Ostsee.
Mit dem Ablauf der Veranstaltung war die Jugendfeuerwehr mehr als zufrieden. Sie bedankte sich ausdrücklich bei allen
130 Helferinnen und Helfern, dem DRK, dem Bereitschaftsarzt Dr. Nielsen und bei den Spendern von Preisen. Es gebe nur
wenige Veranstaltungen in der Region, bei der so viele Personen über Jahrzehnte bereit seien, sich für die Förderung einer
Jugendgruppe so einzusetzen,” fasste Seefried zusammen.
Die Wanderpokale für die größten Gruppen erhielten:
- der Heimat- u. Wanderverein Reinhardshagen einen Wandteller von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD)
- das Fitnessstudio Balance einen Wandteller von Bundeskanzler Gerhard Schröder
- die Grundschule Hemeln einen Pokal der ehemaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth (CDU)
- der TSV Oedelsheim einen Pokal des früheren Niedersächsischen Europaministers Wolfgang Senff (SPD)
- das Jugendrotkreuz Dransfeld einen Pokal der Landtagsabgeordneten Ilse Hansen (CDU)
- die Laufline Göttingen einen Pokal der R + V Versicherung
Der Tagesschnellste im Sechs-Kilometer-Lauf war Edgar Weidemann, im zehn-Kilometer-Lauf Frank Kleinsorg, im 21,1-
Kilometer-Lauf Thorsten Wienecke; sie erhielten jeweils einen Pokal. Zur Nachlaufwanderung treffen sich alle Helfer und
Interessierte am Sonntag, 24. Oktober, ab 13  Uhr am Feuerwehrhaus am Sandweg. 
(RED)

LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 21. September 2004
Sonne für die Sieger
Ricarda Botzon, Dennis Lauterschlag und Gunda Lenze in Adendorf vorn
Adendorf. Trotz des morgentlichen Regenwetters starteten 270 Aktive zum 27. Volkslauf des TSV Adendorf, davon 49
auf der 19,075-km-Strecke und 95 über 10,375 km. Erfreulich auch das Teilnehmerfeld bei den Kindern und Jugendlichen,
dort traten insgesamt 74 Mädchen und Jungen an.
Auf der Langstrecke setzte sich einmal mehr Danny Mettke (SV Mölln) nach 1:06:57 Stunden durch. Bei den Frauen ge-
wann Ricarda Botzon (Amelinghausen) in 1:20:54. Über 10,375 km setzte sich erstmals Dennis Lauterschlag (Neuhaus)
durch, der Junior unterstrich mit der Zeit von 36:48 Minuten seine hervorragende Form. Bei den Frauen erreichte die
Scharnebeckerin Gunda Lenze nach 44:53 Minuten als Erste das Ziel und alle freuten sich, dass wenigstens bei der Sieger-
ehrung die Sonne schien.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. September 2004
Emder verteidigen ihre Titel
Dunum. Der TV Norden stellte mit 28 Akteuren das größte Kontingent bei den Ostfrieslandmeisterschaften im Halbmara-
thon, doch zwei Akteure der Emder LG drückten den Meisterschaften am Wochenende in Dunum ihre Stempel auf: So-
wohl Stefan Harms als auch Inga Jürrens verteidigten ihre Titel aus dem Vorjahr.
Stefan Harms konnte seine Siegerzeit des vergangenen Jahres (1:18:00 Stunden) zwar nicht wiederholen, setzte sich aber in
1:20:51 Stunden dennoch souverän durch. Gut eineinhalb Minuten später erreichte Manfred Landherr (TG Wiesmoor) das
Ziel, Dritter der Gesamtwertung wurde Dominik Schmedding (ELG).
Noch deutlicher dominierte Inga Jürrens bei den Frauen. Nach 1:33:07 Stunden erreichte sie das Ziel: 3:50 Minuten vor
Almuth Maaß (LG Ostfriesland), auf Platz drei der Gesamtwertung folgte weitere vier Minuten später die Jugendliche
Martina Rückbrod vom TV Norden.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 27. September 2004
Abkürzung führt zu schnellen Zeiten
Strecke in Hambergen nicht gut genug markiert: Statt zehn werden nur acht Kilometer gelaufen
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Hambergen. Ein ganz besonderes Kuriosum trat beim 3. Hamberger Herbstlauf auf, der nach den Veranstaltungen in
Bornreihe und in Lübberstedt erstmals in Hambergen selbst gestartet wurde: Weil die Zehn-Kilometer-Strecke nicht deut-
lich genug markiert war, nahmen die Teilnehmer alle unfreiwillig eine Abkürzung. Der Veranstalter reagierte prompt und
funktionierte den Zehn-Kilometer-Lauf kurzerhand in einen Acht-Kilometer-Lauf um.
"Hier stimmt etwas nicht. Meine Bestzeit über die zehn Kilometer liegt bei 33 Minuten. Jetzt soll ich die Strecke plötzlich in
30 Minuten geschafft haben? Das kann nicht sein", wusste Sieger Gerrit Lubitz von den Road Runners aus Bremen gleich
nach der Zielankunft. Der Vorjahressieger hat seinen Titel verteidigt. Nach der ganzen Aufregung um die Streckenlänge
hatte Lubitz auch noch Lob für die Veranstaltung übrig: "Ich finde es klasse, dass der Lauf in jedem Jahr auf einer anderen
Strecke stattfindet. Die diesjährige Strecke war landschaftlich sehr schön." Wie jedes Mal hängte der Bremer auch diesmal
wieder seinen Teamkollegen Michael Willner ab. Der "ewige" Zweite hat damit jedoch kein Problem: "Das macht überhaupt
nichts." Willner kehrte über eine Minute nach Lubitz in den Start- und Zielbereich am Erntefestplatz zurück. Wenn es nicht
zu einer Streckenverkürzung gekommen wäre, wären vermutlich keine Rekordzeiten erzielt worden. "Es war keine schnelle
Strecke. Dafür gab es zu viele Hügel und Kurven. Die ständigen Rhythmuswechsel haben viel Zeit gekostet", erklärte
Michael Willner.
Die vermeintlichen Zehn-Kilometer-Läufer waren gemeinsam mit den Teilnehmern des Halbmarathons an den Start ge-
gangen. "Das hatte organisatorische Gründe. Erfahrungsgemäß kommt der letzte Läufer der Zehn-Kilometer-Distanz auch
noch vor dem Sieger im Halbmarathon ins Ziel. Deshalb kommen wir mit den beiden Läufen auch nicht durcheinander",
teilte Organisator Michael Thiel mit. Den Halbmarathon über 21,098 Kilometer entschied Markus Ast von der LG Bremen-
Nord in guten 1:22:31 Stunden zu seinen Gunsten. Damit verwies er Oliver Leu in die Schranken.
Richtige Abräumer beim Hamberger Herbstlauf waren die Starter des LAV Bokel. Im Fünf-Kilometer-Lauf lagen sowohl
bei den Frauen als auch bei den Männern Athleten aus Bokel vorne. Während Jörn Beger in der Männerkonkurrenz in
17:44 Minuten den Platz an der Sonne einnahm, tat dies
Nele Dehnenkamp bei den Frauen in 20:10 Minuten. Dehnenkamp
war sogar eine Doppelsiegerin. Sie beanspruchte nämlich auch im 1000-Meter-Lauf Platz Eins. Dabei ist die Schülerin
gerade einmal 14 Jahre alt. Einsam fühlte sich die Bokelerin im 5000-Meter-Lauf aber nicht: "Ich hatte ja schließlich noch
männliche Begleitung."
Der Veranstalter verzeichnete einen Teilnehmerrekord. Mit knapp 300 Startern lagen die Hamberger deutlich über dem
Vorjahresergebnis (267). Den größten Zuspruch erfuhr der Bambini-Lauf über 600 Meter. Hier begaben sich 69 Aktive
auf die Strecke. Die jüngsten Teilnehmer Robert Antons und Frenja Mattejiet waren dabei gerade einmal zwei Jahre alt.
"Die waren vielleicht niedlich", war Dörte Thiel aus dem Organisationsteam entzückt.
Ali Turgut der "Shooting Star"
Eine Macht stellten die Leichtathleten des LAV Bokel beim 3. Hamberger Herbstlauf dar. Zu diesen erfolgreichen Athleten
zählte auch Ali Turgut. Er wurde auf der 5000-Meter-Strecke in seiner Altersklasse (männliche Jugend B) in einer ordent-
lichen Zeit von 19:17 Minuten Erster. Im Männergesamtklassement reichte es mit dieser Zeit auch noch zu Rang vier. "Ich
bin doch ziemlich überrascht über meinen ersten Platz", zeigte sich der 17-Jährige erstaunt über seine eigene Leistung. Der
Schüler aus Hagen ist beim LAV Bokel so etwas wie der "Shooting Star". Schließlich geht er seinem Hobby erst seit zwei
Jahren nach.
Seine Klubkollegin Nicola Kathage hält Turgut für ein wenig faul: "Ali ist nur einmal in der Woche bei uns beim Training."
Das wollte Turgut so aber nicht stehen lassen: "Es ist zwar richtig, dass ich nur einmal in der Woche in Bokel trainiere. Aber
dafür laufe ich auch noch alleine in Hagen." Turgut hat sich gerade erst von einer Verletzung an der Leiste erholt. "Deshalb
habe ich in letzter Zeit nicht so viel getan", erklärte der Läufer. Das war auch der Grund, warum der Hagener sich nicht auf
die Halbmarathonstrecke begeben wollte: "Ich bin die Strecke drei oder vier Mal gelaufen. Aber das wäre jetzt zu an-
strengend gewesen."
Ergebnisse / Pressebericht vom 27.9. / Leserbrief des Veranstalters vom 28.9.      

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 27. September 2004
“Fliegender” Pole stellt neuen Rekord auf
Mariusz Borychowski gewinnt zum dritten Mal in Folge den Cloppenburger Citylauf - Über 800 Läufer am Start
Cloppenburg (ah). Eine imposante Kulisse bot sich den Teilnehmern am 9. Cloppenburger Citylauf, der mit 818 Startern
eine neue Rekordbeteiligung verzeichnete. Beim Lauf durch Cloppenburgs Innenstadt säumten rund 1000 Zuschauer die
Strecke und unterstützten die Akteure lautstark.
Der Sieger der City-Läufe von 2002 und 2003, Mariusz Borychowski aus Polen, konnte zum dritten Mal in Folge die Ziel-
linie als Erster passieren, gefolgt von Vitali Müller von der SG Essen/Garthe. Schon nach der ersten Durchgangszeit von
sechs Minuten für den Favoriten Borychowski spürte das Publikum, dass eine neue Rekordzeit in der Luft lag. Der Pole
flog quasi über das Pflaster, angefeuert vom begeistert mitziehenden Publikum. Nach 30:19,0 Minuten stürmte er über die
Ziellinie und pulverisierte damit seinen Vorjahresrekord um gleich 14 Sekunden. Das mit Spannung erwartete Duell mit
Vitali Müller fiel aus. Nur eine Runde lang konnte der 18-jährige Deutsche Vizemeister der Jugend A über die 10-Kilo-
meter-Distanz dem späteren Sieger Paroli bieten und fiel dann zurück. Er belegte mit 32:22,1 Minuten den zweiten Platz.
“Ich konnte wegen einer Krankheit eine Woche lang nicht trainieren. Mir fehlt ein bisschen die Kraft. Aber ich werde alles
versuchen, Mariusz das Leben schwer zu machen”, war sich Vitali Müller schon vor dem Rennen sicher, dass es ein fast
aussichtsloser Versuch sein würde.
Bei den Damen unterstrich die mehrfache Deutsche B-Jugendmeisterin Cornelia Schwennen von Concordia Emsbüren mit
37:12,1 Minuten ihre läuferische Extraklasse. Bei ihrer ersten Teilnahme am Cloppenburger City-Lauf kam sie als insgesamt
Zwölfte ins Ziel, nur elf Männer waren schneller als sie. Den zweiten Platz belegte die für den LC Hansa Stuhr startende
Angela Welp mit einer Zeit von 40:06,4 Minuten.
Einen dreifachen Erfolg für die SG Essen/Garthe gab es beim Schülerinnenlauf über zwei Kilometer. Hier holten sich Marina
Kortenbrock, Julia Ruhl und Friedericke Hemme die ersten drei Plätze, während bei den Schülern der für Concordia Ems-
büren startende Daniel Gruber als Sieger das Ziel erreichte, gefolgt von Jens Nerkamp und Raphael Looschen, beide vom
BV Garrel. Erstmals nach siebenjähriger Dominanz über diese Distanz mussten die Garreler Läufer eine Niederlage ein-
stecken. “Das lässt sich gut verschmerzen. Unsere Läuferinnen und Läufer haben heute eine tolle Vorstellung geboten”,
freute sich Trainer Volker Hermann mit seinen Schützlingen.
“Wir erwarten zum zehnten Citylauf im kommenden Jahr noch eine kleine Steigerung der Teilnehmerzahl. Bei den Läufen für
Schülerinnen und Schüler lagen wir bei 542 Meldungen, beim 10-Kilometer Lauf bei insgesamt 166 Meldungen und beim
Bambini-Lauf bei 109 Anmeldungen. Es war im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 177 Anmeldungen. Aber bei
1000 Startern wären wir an der Grenze des für uns zur Zeit Machbaren", sagten Christine Bruns und Jochen Hochartz vom
Organisatorenteam der Stadt Cloppenburg. Und sie freuten sich über die positive Entwicklung, auch hinsichtlich der läufer-
ischen Klasse. So war ein sehr erlesenes Feld mit deutschen und mehreren norddeutschen Meistern am Start.
Ergebnisse

Leserbrief im OSTERHOLZER KREISBLATT vom 28. September 2004
Hinweisschilder wurden in den Graben geworfen
Leserbrief zum Artikel Abkürzung führt zu schnellen Zeiten vom 27. September
Die Strecke wurde deutlich markiert mit gut verankerten Hinweisschildern, die mit Pfeilen versehen den Läufern den Weg
wiesen! Nur an einer Station, wo ein Schild mit Rechts-Abbiegepfeil bei Kilometer 5,5 stand, wurde dieses von irgend-
welchen Zeitgenossen aus dem Boden gerissen und in den Graben geworfen, so dass natürlich jeder Läufer geradeaus
laufen musste. Zum Glück liefen diese dann wieder auf die vorgesehene Strecke zu, so dass sie bei etwa Kilometer acht
wieder auf der richtigen Strecke waren.
Leider weiß ich nicht, wer uns dieses Ärgernis beschert hat, aber ich möchte an diese Person/en weitergeben: Dieses un-
sportliche und unfaire Verhalten, nicht nur gegenüber dem Veranstalter, sondern vor allem gegenüber den Läufern, ist uner-
träglich! Vielleicht sollte es nur ein Streich (für mich als Veranstalter eine Katastrophe) sein, aber die Folgen sind unabseh-
bar. Man stelle sich nur vor, die Läufer würden in die falsche Richtung geschickt und finden nicht mehr zurück!
Martin Kück, Lauftreff Bornreihe, Organisationsteam Hamberger Herbstlauf
Ergebnisse / Pressebericht vom 27.9. / Leserbrief des Veranstalters vom 28.9.     

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 28. September 2004
Marek Jaskolka genügt der Schongang
Ritterhuder Triathlet distanziert Spezialisten beim Platjenwerber Lauf-Event
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Platjenwerbe. Als Triathlet auf Ausdauer getrimmt, zeigte der Ritterhuder Marek Jaskolka den 91 Spezialisten beim 17.
Siebenmeilenlauf der SG Platjenwerbe die Hacken. Nach 36:13 Minuten war der Weltenbummler in Sachen Sport vor
Torsten Naue (36:47) von der LG Bremen-Nord im Ziel des Hauptlaufes. Der Nordbremer gewann die Trophäe der
Wettkampfkategorie M 35. Trotz müder Waden lief Jaskolka, der für Ultrasports PSV Bonn startet, sein Rennen souverän
nach Hause. Nach schnellem Beginn drosselte Naue deutlich das Tempo. Jaskolka übernahm die Initiative und rannte be-
herzt vorweg. Nach rund fünf Meilen löste sich der vielseitige Dauerleister vom mehrfachen Sieger des Platjenwerber
Traditionslaufes und zeigte, dass er für den
16. Osterholz-Scharmbecker City-Lauf (10. Oktober) gewappnet ist.
Bei den Frauen war Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg) mit der Startnummer 530 eine Klasse für sich. Über
die sieben Meilen benötigte sie 40:12 Minuten. Als Zweite des 35-köpfigen Teilnehmerfeldes holte sich Altmeisterin
Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) in 42:21 den Sieg der Altersklasse W45. Antje Friedenberg (26:36 Minuten/LG
Nord), Milena Brinkmann (27:52) und Wiebke Gebler (28:08) setzten sich bei den Frauen/W35 sowie der B-Jugend über
die kleine Runde (3,3 Meilen) durch. Im Rennen der Jugend A bewältigte Matthias Möbeus (LG Nord) die Distanz in
20:47 Minuten. Der B-Schüler Christian Hegner vom ASV Ihlpohl benötigte 22:31. Über die Minimeile (1200 Meter)
siegte Janne Lasius (Jahrgang 1991) in 4:52 Minuten vor Frederike Suckert (’91/4:55) und Nele Koch (’92/5:04/alle SG
Platjenwerbe).
Bei den Jungen stürmte Jan Nolle (Jahrgang 1994/SG Platjenwerbe) nach 4:25 Minuten durchs Ziel, gefolgt von den Ver-
einskameraden Stephan Kaspar (4:31) und Sven Tröger (4:46/beide Jahrgang ’93). Das Veranstalterteam um Claudia
Winkler freut sich bereits jetzt auf die Rennen 2005. Dr. Axel Flender und die DRK-Sanitäter verlebten einen stressfreien
Tag. Der Platjenwerber Vereinsvorsitzende und Leichtathletik-Oldie Wilhelm Bruns war ebenfalls rundum zufrieden. Antje
Siol kämpfte beim Ergebnisdienst und ließ sich dennoch von der guten Laune aller Beteiligten anstecken.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 29. September 2004
Schneidewind wieder vor Wilshusen
190 starteten beim 13. Asse-Volkslauf – Erstaunliche Jugend – Streckenrekord auch durch Christine Rensch
Von Hartmut Mahnkopf
Langläufer lassen sich nicht vom schlechten Wetter abschrecken. Diese Erfahrung machte am Wochenende auch der TSV
Wittmar. Beim 13. Asse-Volkslauf verzeichneten die Wittmaraner einen neuen Teilnehmerrekord. 190 Sportler überliefen
die Ziellinie des anspruchsvollen Crosslaufs durch die Asse. Mehr als 200 hatten gemeldet. Damit wurde der Rekord aus
dem Jahr 2000 knapp übertroffen.
Im Hauptlauf über 11,1 Kilometer gab es den gleichen Ausgang wie eine Woche zuvor beim Wolfenbütteler Stadtlauf.
Andreas Schneidewind (Germania Helmstedt) siegte mit der Streckenbestzeit von 39:15 Minuten. Als Zweiter unterbot
Matthias Wilshusen (MTV Wolfenbüttel) mit 39:42 Minuten ebenfalls die alte Rekordmarke. "Weil es die ersten drei Kilo-
meter bergauf ging, konnte ich gleich einen Vorsprung erlaufen und ihn halten. Bergab holte Matthias auf, aber an der
nächsten Steigung konnte ich den Abstand wieder herstellen", schilderte der Bergspezialist aus Helmstedt den Rennverlauf.
Für Schneidewind und Wilshusen ging es aber um mehr, weil der Lauf zum Herbst-Cup 2004 zählt: Und den wollen beide
gewinnen. "Vor dem letzten Rennen am 24. Oktober in Braunschweig hat Andreas 56 Sekunden Vorsprung. Das wird
schwer für mich, aber ich werde kämpfen", versprach Wilshusen.
Schnellste Frau in der Asse war Martina Mischnick (LT Braunschweig). Sie lag nach 48:44 Minuten vor Silke Brinkmann
(MTV Schladen) mit 51:20 Minuten.
Über die 5,1 Kilometer dominierte die Jugend. Mit 19:46 Min. gewann der 16-jährige Patrick Pavel (MTV Langelsheim)
überlegen vor den beiden 14-jährigen Fabian Siodla (TSV Sickte) und Sven Tegtmeyer (MTV Schladen). Sie benötigten
20:39 und 21:03 Minuten für die Strecke. Pavel gewann anschließend noch die 2 Kilometer in 7:35 Minuten. Bei den
Frauen setzte sich Susanne Streitz (MTV Wolfenbüttel) durch. Ihr folgte die 11-jährige Christine Rensch mit 26:03 Min.
Mit 63 Startern gab es bei den Nachwuchsläufen eine gute Resonanz. Christine Rensch gewann bei den Mädchen über
800 Meter in 2:43 Minuten und über 2000 Meter in 8:36 Minuten - das war Streckenrekord. Mit einer Sekunde Rück-
stand folgte über 800 Meter Lucia Ahlrichs (MTV Salzdahlum), während über 2 Kilometer Sina Possekel (MTV Wolfen-
büttel) mit 9:04 Minuten Zweite wurde. Bei den 800 Metern der Schüler gab es einen dreifachen Triumph für den MTV
Salzdahlum. Es siegte Johannes Kooymann (2:51) vor Jakob Ahlrichs (2:54) und Vincent Ahlrichs (3:02).
Organisator Horst Neumann war überrascht von der sehr guten Beteiligung und meinte: "Das Wetter hätte besser sein
können. Aber für die Läufer war es trotzdem ideal auf dem landschaftlich reizvollen Kurs." 
Ergebnisse

ROTENBURGER RUNDSCHAU vom 28. September 2004
450 Läufer am Start
Rekordteilnahme beim dritten Rotenburger "Au-Mei-La"
Rotenburg.
(fo). Auf dem Neuen Markt fiel der Startschuss zum dritten Rotenburger Auto-Meilen-Lauf, an dem sich 450
Sportler und Sportlerinnen beteiligten. “Das ist ein neuer Rekord," freute sich Moderator Jörg Mertins vom TuS Roten-
burg. “Mit einer derartig großen Resonanz hat keiner gerechnet." Ausrichter des Volkslaufs, der vom Verein für Wirt-
schaftsförderung veranstaltet wird, sind die vier Autohäuser Bassen, Höhns, Schulz und Beckmann, mit der Organisation
waren die Leichtathleten des Tus Rotenburg betraut.
Zuerst starteten die Schüler des Jahrgangs 1993 und jünger, die es trotz einiger Regenschauer gar nicht erwarten konnten,
auf die 1.600 Meter lange Strecke zu gehen. Ihnen folgten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1992 bis 1989. Den
Hauptlauf bestritten die 10.000-Meter-Läufer. Walking und Nordic Walking erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mit
einem 5.000-Meter-Wettbewerb wurde auch dieser Disziplin beim Au-Mei-La Rechnung getragen.
Die Strecken führten jeweils als Rundkurs über die Große Straße zum Pferdemarkt und über die Goethestraße zum Start /
Ziel am Neuen Markt zurück. Um die Absperrung der Strecke und Verkehrssicherheit für die Läufer kümmerte sich die
Freiwillige Feuerwehr Rotenburg. Am Ziel wartete der Ortsverband des DLRG auf die Sportler, um sie mit kalten Ge-
tränken zu versorgen. Jeder Teilnehmer bekam zur Erinnerung eine Medaille umgehängt. Die Siegerehrung fand am Brunnen
auf dem Neuen Markt statt. Um die Ergebnisse auch korrekt zu dokumentieren, hatte der Lehrer für Informatik am Rats-
gymnasium, Jan Menge, extra ein Computerprogramm geschrieben.
Ergebnisse

Presseberichte Veranstaltungen: Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14

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