NDM Schüler-/innen W/M 15 und Jugend A in Osterode
am 24./25.8.2002 - Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen

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Ostfriesen starten in Osterode Quelle www.germania-leer.de (22.8.)
13 ostfriesische Leichtathleten aus fünf Vereinen gehen am kommenden Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften der
Jugend A und Schüler A in Osterode an den Start. Sven Bergmann vom SV Georgsheil stellt sich wie gewohnt im Speerwurf der
Konkurrenz. Der A Jugendliche ist bei diesem Wettkampf favorisiert. Auch Mareike Peters (SV Georgsheil) steht mit ihren Best-
zeiten vorne in den Meldelisten, obwohl die B-Jugendliche bei der A-Jugend an den Start gehen muß.
Ino Geisemeyer vom VfL Germania Leer stellt sich der starken Konkurrenz über 1500 m der männlichen Jugend A. Er wird versu-
chen, beim letzten wichtigen Wettkampf in dieser Saison nochmals seine Bestzeit zu verbessern.
Der TV Norden ist mit fünf Athleten bei diesen Meisterschaften vertreten. Johannes Peters (A-Jugend) hat gute Chancen, in den
Sprints über 100 m und 200 m vordere Platzierungen zu schaffen. Nik Alberding, der vor drei Wochen Norddeutscher Meister über
400 m Hürden wurde, geht in den kurzen Sprintstrecken über 100 m und 200 m an den Start. Der B-Jugendliche Siewert Andre
stellt sich der A-Jugend über 200 m und Thomas Christians geht ebenfalls über 100 m und 200 m an den Start. Steffen Weber, der
in diesem Jahr den Bezirksrekord über 110 m Hürden schon um über eine halbe Sekunde verbesserte, geht in seiner Spezial-
disziplin an den Start und hat dort durchaus Medaillenchancen. Zudem stellt er sich der Konkurrenz über 100 m und 200 m. Zu-
sammen gehen sie zudem noch in der 4x100 m Staffel an den Start. Der amtierende Landesmeister wird versuchen, seine Best-
zeit von 43,39 Sekunden anzugreifen.
Aus der Hammerwurf-Hochburg des SV Holtland gehen Daniela Pohl und Jessica Reimer bei den Schülerinnen W 15 an den Start.
Auch sie haben Chancen auf vordere Platzierungen. Beide haben zur Zeit Probleme mit der Umstellung ihrer Wurftechnik auf drei
Drehungen. Wenn sie einen guten Wurf erwischen, kann durchaus ein weiter Wurf rausspringen. Von Fortuna 70 Wirdum gehen
drei Athletinnen an den Start. Marina Barkhoff stellt sich über 800 m der Konkurrenz. Antke Schmidt und Anna Barkhoff gehen mit
der Kugel und dem Diskus in den Wurfring. Alle gehen bei den Schülerinnen W 15 an den Start. Die A Schüler bereiten sich mit
diesem Wettkampf auf die Landesmeisterschaften in der kommenden Woche in Zeven vor.

ZEVENER ZEITUNG vom 23. August 2002
LAV bei “Norddeutschen” am Start
Erste große Meisterschaft für die 14- und 15-jährigen Athleten der LAV Zeven
Zeven (nb). Osterode richtet in diesem Jahr die Norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften für die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler sowie die 18- und 19- jährigen A-Jugendlichen aus. Am kommenden Wochenende werden mehrere 100 Aktive aus Meck-
lenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen an den
Start gehen. Neun Aktive der LAV Zeven werden, begleitet von ihrem Trainer Hans-Hermann Neblung, in Osterode versuchen, an
ihre guten Leistungen vor den Sommerferien anzuknüpfen. Es wird zwar schon wieder eifrig trainiert an der Kanalstraße, doch ob
die sechs Wochen Sommerferien sich leistungsbeeinflussend auswirken, wird sich am 24. und 25. August zeigen, wenn der Sai-
sonhöhepunkt der Schülerinnen und Schüler Bestleistungen fordert. In vielen verschiedenen Disziplinen treten die Aktiven an, wo-
bei sie auch den Mut haben, etwas Neues zu probieren.
So wie Merle Zabel, die nicht nur für die 100-m-Sprintstrecke gemeldet hat, sondern aufgrund ihrer guten Trainingsergebnisse auch
im 300-m-Hürdenlauf und im Dreisprung antreten wird. Merle wird dabei ihre Erfahrungen, auf einem großen Meeting gestartet zu
sein, einbringen können. Vor 5000 Zuschauern ist sie am 20. Juli bei den EWE-Athletics in Cuxhaven am Start gewesen. Im End-
lauf wurde sie 5. und war mit der Platzierung zufrieden, doch die Zeit von 13,49 s (mehr als zwei Zehntel über ihrer Bestzeit) ent-
täuschte etwas. Das Erlebnis, von Dieter Adler begrüßt zu werden und vor großer Kulisse eine Medaille in Empfang zu nehmen,
ließ sie aber schnell wieder strahlen.
Die Schülerinnen werden in Osterode weiterhin vertreten durch die Wilstedterin Marleena Schulz, die am Sonnabend über 2000 m
an den Start gehen wird und am Sonntag dann versuchen wird, über 800 m ihre persönliche Bestzeit noch einmal zu verbessern.
Gespannt sein darf man auf das Abschneiden der LAV-Staffel über 4x100 m bei den Schülern. Hier sind Paul Gummert, Andre
Reinicke, Christoph-David Volbers, Fabian Steyer und Robin Willert gemeldet. Bei ihrer ersten großen Meisterschaft werden die
fünf auch in ihren jeweiligen Paradediziplinen wie im Weitsprung, beim Speerwurf oder über die Sprintstrecke antreten.
Bei den Jugendlichen ist Meike Lürßen am Start, die versuchen wird, ihre bei den deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach
erzielte Bestweite von 43,68 m im Speerwurf noch einmal zu übertreffen. Allerdings muss sie hier in einer höheren Altersklasse
starten. Jan-Henning Maxin wird erst am Sonntag in Osterode die 800 m angehen und sehen, inwieweit sich die vielen Trainings-
kilometer, die er in den Ferien gelaufen ist, bemerkbar machen.

WESER KURIER / DIE NORDDEUTSCHE vom 23. August 2002
Drei LG-Nord-Athleten starten in Osterode
Bremen-Nord (mde). Drei junge Leichtathleten vertreten die LG Bremen-Nord bei den norddeutschen Meisterschaften der Schüler
und Jugendlichen am Sonnabend und Sonntag in Osterode. Paul Kass greift beim Stabhochsprung der Altersklasse M 15 in den
Wettkampf ein und die gleichaltrige Imke Janke startet über die 300 Meter Hürden und im Speerwurf.
Der 17-jährige Mario Silberborth ist dagegen gleich für drei Disziplinen qualifiziert und auch gemeldet: Dem 100-Meter- und dem
110-Meter-Hürdensprint sowie dem Diskuswurf bei der A-Jugend.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN (Online) vom 25. August 2002
Sven Bergmann norddeutscher A-Jugend-Meister im Speerwurf
Mareike Peters Zweite über 200 m / Auf 100 m Endlauf verzichtet
Osterode (sm). Sven Bergmann (SV Georgsheil) ist norddeutscher A-Jugend-Meister im Speerwurf. Er sicherte sich den Titel mit
63,13 Metern, die er im zweiten Versuch erzielte. Mit dem Vizemeistertitel über 200 m kehrte seine Vereinskameradin Mareike
Peters, die noch dem jüngeren B-Jugend-Jahrgang angehört, von den Meisterschaften aus Osterode zurück. Ihre Zeit: 25,34 Sek.
Über 100 m verzichtete Peters auf die Teilnahme am Endlauf.
Bergmann war im Speerwurf eine Klasse für sich, auch wenn die erhoffte Leistungssteigerung ausblieb. Beim Einwerfen hatte es
noch ganz danach ausgesehen. Die locker-weiten Würfe zeigte er jedoch nicht im Wettkampf. Nach dem ersten Durchgang beleg-
te er mit einer Weite von 59,96 m Rang zwei. Mit 63,13 setzte er sich anschließend an die Spitze und war von dort auch nicht
mehr zu verdrängen. Auch seine weiteren Würfe landeten mit 62,81 und 61,82 Metern jenseits der 60-Meter-Marke. Alle hätten
zum Titelgewinn gereicht. Platz zwei belegte Sebastian Baseda (GW Harburg) mit 60,93 Metern.
Einer norddeutschen Meisterschaft unwürdig waren die Bedingungen für die Läufer am ersten Wettkampftag. Wie bereits vor einem
Jahr streikte auch diesmal wieder die elektronische Zeitnahme. Ein Reparaturversuch blieb erfolglos, Ersatz war am Sonnabend
nicht vorhanden. Dadurch kam es zu Verzögerungen im Zeitplan von bis zu drei Stunden.
Betroffen war auch Mareike Peters. Ihr für 15 Uhr angesetzter Vorlauf über 100 m wurde erst gegen 18 Uhr gestartet. Seit 14 Uhr
hatte sich die Georgsheilerin jedoch startfertig gemacht. In 12,41 Sekunden lief sie als Zweite ins Ziel, verzichtete anschließend
jedoch entnervt auf einen Endlaufstart. Norddeutsche Meisterin wurde Nina Giebel (MTV Wolfenbüttel) in 12,16 Sekunden. Alle am
Sonnabend registrierten Zeiten finden jedoch keinen Eintrag in die Bestenlisten, da mit der elektronischen Lichtschranke gemess-
en wurde.
Die Sieger und Platzierten über 200 m wurden dann am zweiten Wettkampftag in Zeitendläufen ermittelt. Rund 30 Teilnehmerinnen
gingen an den Start. Die eigentlichen A-Jugendlichen hatten aber mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Die ersten drei
Plätze gingen allesamt an B-Jugendliche, darunter mit der Meisterin Nina Giebel und eben Peters als Vizemeisterin zwei, die so-
gar noch dem jüngeren Jahrgang angehören.
Giebel ging im letzten Zeitlauf an den Start. Es war der schnellste. 25,26 Sek. wurden für sie mit der über Nacht aus Northeim
besorgten Ersatzanlage gemessen. Peters musste bereits im ersten Zeitlauf ran. Sie gewann quasi im Alleingang mit einem Vor-
sprung von rund 15 Metern auf die Konkurrenz in 25,34 Sek. Dritte wurde Michaela Halm (LG Weserbergland) in 25,63 Sek.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 26. August 2002
Ann-Kathrin Steffens holt Vizetitel
hog. Eine tolle Erfolgsmeldung aus der Leichtathletik-Abteilung von Rot-Weiss Cuxhaven. Bei der norddeutschen Leichtathletik-
meisterschaft für Schülerinnen und Schüler in Osterrode/Harz errang Ann-Kathrin Steffens einen ausgezeichneten und nicht zu
erwartenden zweiten Rang über 300-m-Hürden.
Die 15-Jährige, die im letzten Jahr und im Winter durch ihre weiten und hohen Sprünge auf Landesniveau aufgefallen war, bestritt
ihren ersten Wettkampf überhaupt in dieser Disziplin, nachdem sie im Mai von einer Verletzung zurückgeworfen worden war.
Trainer Hannes Mahler lenkte sie auf die Hürdenstrecke und Ann-Kathrin Steffens konnte in ihrem ersten Wettkampf gleich diesen
überraschenden Erfolg erringen.

Presseinformation vom 27. August 2002 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Gold und Silber bei den Norddeutschen
Alfstedter Leichtathleten trumpfen in Osterode auf
Alfstedt/Osterode. Äußerst erfolgreich verliefen die Norddeutschen Leichathletikmeisterschaften für die vier Teilnehmer vom TuS
Alfstedt am vergangenen Wochenende in Osterode. Anne Kathrin Kahrs wurde Norddeutsche Meisterin im Speerwurf der Schüler-
innen A und Catharina Mangels holte die Vizemeisterschaft im Diskuswurf der weiblichen Jugend A. Diesen Erfolg feierte auch
Meike Lürßen (Gnarrenburg/LAV Zeven) im Speerwurf der weiblichen Jugend A.
Nach den sehr guten Würfen aus der letzten Woche mit einem neuen Landesrekord lastete bei diesen Meisterschaften doch ein
erheblicher Erfolgsdruck auf Anne Kahrs bei den Würfen mit dem 600g Speer. Die Weiten von 34,25m und 33,89m sowie 35,88m
in den ersten drei Durchgängen verdeutlichten die große Nervosität. Sie lag auf dem zweiten Platz hinter Kristin Wiebusch vom VfL
Stade. Im vierten Durchgang passte es jedoch wieder und der Speer flog auf 41,05m. Das war die Siegesweite in der Konkurrenz
der zwanzig Werferinnen aus sechs verschiedenen Bundesländern. Auf den zweiten Platz kam Kristin Wiebusch, die mit 36,37m
eine persönliche Bestleistung erzielt hatte.
Neben diesem schönen Erfolg erreichte Anne Kahrs im Weitsprung mit 4,95m den achten Platz unter 31 Starterinnen und verbess-
erte sich im Stabhochsprung auf eine übersprungene Höhe von 2,70m, was gleichbedeutend mit dem siebten Platz war. Den Wett-
bewerb gewann Sarah Rinsche vom MTV Holzminden mit übersprungenen 3,00m.
Catharina Mangels musste im Diskuswurf der weiblichen Jugend A ebenfalls bis zum dritten Durchgang zittern, bis sie einen gül-
tigen Versuch landete. Bei 40,02m blieb die Scheibe liegen. Im Feld der 12 Starterinnen bedeutete das der zweite Platz und die
Norddeutsche Vizemeisterschaft hinter Marie Lehm von der LG Vorpommern, die mit 46,63m gewann.
Norddeutsche Vizemeisterin wurde auch Meike Lürßen (Gnarrenburg) die für die LAV Zeven im Speerwurf der weiblichen Jugend A
mit 40,23m nur Julia Brix von der LG Lentföhrden (Schleswig-Holstein) mit 45,43m den Vortritt lassen musste.
Maren Heusmann (TuS Alfstedt) startete als B-Jugendliche über 100m-Hürden der weiblichen Jugend A und musste sich im Vor-
feld an die ungewohnte Hürdenhöhe von 84cm gegenüber 76cm (weibliche Jugend B) gewöhnen. Dieses gelang prächtig und in
15,83sec landete sie auf dem sechsten Platz. Norddeutsche Meisterin wurde Helene Degen von der LG Berlin Ost (14,55sec).
Patrick Poppe (TuS Alfstedt/Oese) konnte im Stabhochsprung der Schüler A M15 seine Leistung bestätigen. Zwar hatte er schon
bei der Einstiegshöhe von 2,50m einen Fehlversuch, steigerte sich aber und stellte schließlich seine persönliche Bestleistung von
2,90m ein. Damit landete er auf dem achten Rang und musste zwei Springer mit gleicher Höhe wegen weniger Fehlversuche vor-
beiziehen lassen. Sieger dieses Wettbewerbes wurde Raphael Gringel (LG Nord Berlin) mit übersprungenen 3,50m.
Die Schüler-/innen A aus der Geestequelle müssen sich am kommenden Wochenende erneut der Konkurrenz bei den Landes-
meisterschaften in Zeven stellen. Die erfolgreiche Vorstellung bei den Norddeutschen Meisterschaften sollte Motivation genug sein,
um sich auch auf Landesebene zu behaupten

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 27. August 2002
Martin Lohmann - der Titel-Hamster
Verdener auch bei A-Jugend Norddeutscher Sprintmeister
Verden. Drei Wochen nach dem 100-m-Sieg bei der Norddeutschen Meisterschaft der B-Jugend wurde der Verdener Martin Loh-
mann am Sonnabend in Osterode auch bei den ein und zwei Jahre älteren A-Jugendlichen Norddeutschlands Bester. Er gewann in
10,80 Sekunden den 100 m Titel und wurde am Sonntag noch Vizemeister über 200 m mit 21,97 Sekunden.
Die moderne Technik mit elektronischer Zeitmessung ließ die Meisterschaft in Osterode am Sonnabend zum Geduldsspiel mit
großen Zeitplanverzögerungen werden. Gerade nachdem Martin Lohmann den sechsten von acht Vorläufen über 100 m locker in
10,97 Sekunden gewonnen hatte, fiel die Zeitmessung aus - und zwei Vorläufe waren noch zu absolvieren. Die Panne stellte sich
als Ausfall der Zielkamera heraus, erst nach längerer Pause konnte unter Verzicht auf Zielfotos weitergemacht werden, in dem die
von der Lichtschranke auf den Drucker übertragenen Zeiten, die nach Auswertung des Zielbildes oft leicht korrigiert werden müssen
als Ergebnis genommen wurden. Wegen der fehlenden Zielfotoauswertung können solche Zeiten nicht als "bestenlistenreif" geführt
werden, Bestleistungen würden nicht anerkannt.
Für die jungen Sprinter bedeutete dies eine Endlaufverzögerung von fast vier Stunden! So gestresst kam Martin Lohmann dennoch
gut aus dem Startblock und gewann das Rennen mit 10,80 Sekunden vor dem Rostocker Willi Mathiszik, dessen Bestzeit bei
10,77 Sekunden steht, während Martins beste Leistung bei 10,78 Sekunden liegt. Ohne die nervigen Zeitmessprobleme kann spe-
kuliert werden, dass wohl "eine tiefe 70-er Zeit", so Martins Kommentar, möglich gewesen wäre.
Am Sonntag, eine Ersatzkamera war herbeigeschafft worden, hatte Martin im stärksten der 200-m-Zeitläufe gegen Willi Mathiszik
keine Chance, der Rostocker gewann mit 21,78 Sekunden deutlich, aber auch 21,97 Sekunden für den LGKV-Sprinter und die
Vizemeisterschaft sind aller Ehren wert.

Presseinformation vom 27. August 2002 (Von Manfred Scholz)
Franziska Stenzel gelingt Comeback
Osterode. Bei ihrem ersten Auftritt auf überregionaler Ebene seit Monaten gelang Franziska Stenzel von der LG Weserbergland
ein vielversprechendes Comeback. Über 1500 Meter erzielte die 17-jährige Mittelstreckenläuferin bei den Norddeutschen Meister-
schaften in Osterode in der Zeit von 5:00,18 Minuten einen guten fünften Platz. Besonders wertvoll ist dieses Ergebnis, weil Fran-
ziska als B-Jugendliche bei diesen Meisterschaften eine Altersklasse höher bei den A-Jugendlichen an den Start gehen musste.
Mit dieser Leistung hat sich die ehemalige Landesmeisterin im Crosslauf bereits auf den sechsten Rang der aktuellen nieder-
sächsischen Bestenliste vorgeschoben.
Ebenfalls auf Rang sechs in Niedersachsen konnte sich mit Frederik Lange ein weiterer Läufer aus der LG-Trainingsgruppe von
Klaus-Dieter Nolte verbessern. Der 15-jährige A-Schüler steigerte in Osterode über 3000 Meter seine persönliche Bestzeit um fast
zehn Sekunden auf 10:05,70 Minuten und wurde damit Achter in Norddeutschland.
Weitere Bestzeiten gab es für die LG-Langsprinter Martin Michalek und Alexander Bartels über 200 Meter. Während Michalek mit
24,41 Sekunden für die halbe Stadionrunde sieben Hundertstel Sekunden unter seiner bisherigen Bestmarke blieb, lief sein ein
Jahr älterer Trainingspartner diese Strecke in 24,25 Sekunden und damit 22 Hundertstel Sekunden schneller als je zuvor. Zudem
belegte Bartels über 400 Meter in seinem zweitschnellsten Rennen der Saison nach 53,67 Sekunden unter 34 Teilnehmern den 13.
Platz. Diese Meisterschaften in Osterode werden den Athleten der LG Weserbergland allerdings nicht nur wegen ihrer guten Leis-
tungen noch lange in Erinnerung bleiben.
Der Totalausfall der elektronischen Zeitmessung, damit einhergehende stundenlange Verzögerungen der Starts, ständig veränderte
Zeitpläne und teilweise abenteuerliche Ergebnisse bei der Zeitstoppung per Hand forderten dem Nervenkostüm von Athleten und
Trainern das Äußerste ab. Die überforderten Organisatoren dieser Meisterschaften waren an diesem Wochenende allerdings glück-
licherweise die Einzigen, die das Attribut "meisterschaftstauglich" nicht verdienten.

Presseinformation vom 27. August 2002 (Von Markus Steinbrück)
Norddeutsche Meisterschaften Jugend A und Schüler/-innen M+W 15 in Osterode (Harz)
Mit starken Zeiten dem Chaos getrotzt
Winsen. Gleich mit einem ganzen Sack voller dritter Plätze kehrten die Leichtathleten der LG Nordheide jetzt als einzige Vertreter
des Winsener Kreisgebietes von den Norddeutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen und 15-jährigen Schülerklassen aus
Osterode am Harz zurück. Am Ende von zwei zum Teil chaotischen Wettkampftagen hatte der LG-Nachwuchs besagten Bronze-
rang gleich viermal in seinen Besitz gebracht. Hinzu kamen ein Norddeutscher Vizetitel und eine ganze Reihe persönlicher Best-
leistungen.
Der Sonnabend stand ganz im Zeichen einer nicht funktionierenden elektronischen Zeitmessanlage. So verzögerten sich die 100-
Meter-Vorläufe um bis zu drei Stunden. Die Athleten wurden aber immer wieder vertröstet und musste sich so die gesamte Zeit
über bereit und warm halten. Hinzu kam, dass die gelaufenen Zeiten nur mit Hilfe der Lichtschranke zugeordnet werden konnten
und aufgrund der fehlenden Auswertung am Videobildschirm nicht bestenlistenfähig sind.
Von diesem Umstand war auch Jan Martin Gutzeit betroffen, dessen vermeintliche 1500-Meter-Bestzeit von 4:00,90 min keine An-
erkennung finden wird. Dennoch war der A-Jugendliche vom TSV Over-Bullenhausen mit seinem 3. Platz und einem Rückstand von
weniger als einer Sekunde auf den Sieger zufrieden. Tags darauf ließ der 19-jährige Auszubildende zum Sport- und Fitnesskauf-
mann nämlich auf der eher ungeliebten 800-Meter-Distanz eine Vizemeisterschaften folgen. Auf den zwei Stadionrunden musste
sich Gutzeit in 1:57,30 min lediglich Andreas Kuhlen vom BV Garrel, der 1:56,95 min benötigte, geschlagen geben.
Mit Alexander Kammermeier (M 15) und Corinna Hinck (W 15) endeten zwei weitere Mittelstreckler aus der Trainingsgruppe von
Gerd Prüsmann auf dem Bronzerang. Kammermeier verlor über 1000 Meter erst zu Beginn der Schlussrunde den Anschluss an
das Führungsduo und kam in 2:45,09 min bis auf wenige Zehntelsekunden an seine Bestzeit heran. Corinna Hinck steigerte ihre
bisherige Bestmarke dagegen um nahezu zwei Sekunden und durfte in 2:19,30 min neben der guten Platzierung erstmals auch
eine Zeit unter 2:20 min feiern.
Den letzten dritten Platz von Osterode erlief sich schließlich Klaudia Neubauer über 300 Meter bei den Schülerinnen W 15. Die bei
Markus Steinbrück in Winsen trainierende Marschachterin erreichte das Ziel nach 41,93 sec und musste sich zwei weiteren nie-
dersächsischen Läuferinnen geschlagen geben.
Weitere Ergebnisse:
Schülerinnen W 15: 100 Meter: 6. Klaudia Neubauer 13,02 sec; 800 Me-ter: 7. Anna Brummund 2:26,32 min; 8. Lorina Buhr
2:29,15 min. Schüler M 15: 1000 Meter: 5. Sören Ludolph 2:47,39 min, 7. Nils Lasse Gutzeit (alle LG Nordheide) 2:48,77 min.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. August 2002
Sven Bergmann gewinnt Speerwerfen souverän
Leichtathletik-Nachwuchs ermittelt Norddeutsche Titelträger
Osterode/Ostfriesland (ls). Bei den Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend A und der Schüler A am Wochen-
ende in Osterode gingen auch einige ostfriesische Leichtathleten an den Start und belegten etliche vordere Plätze. Sven Bergmann
vom SV Georgsheil holte den einzigen Titel. Da am ersten Tag der Veranstaltung Probleme mit der Zeitmessanlage auftraten,
konnten viele Läufe erst mit großer Verspätung gestartet werden. Weil eine genau Auswertung nicht mehr möglich war, sind viele
der erbrachten Leistungen nicht bestenlistenreif.
Keine Probleme damit hatte der erfolgreichste Athlet aus Ostfriesland. Sven Bergmann vom SV Georgsheil, der das Speerwerfen
der männlichen Jugend A für sich entscheiden konnte, schaffte ordentliche 63,13 m und war bei diesem Wettkampf ohne Konkurr-
enz. Auch seine anderen Würfe, die alle jenseits der 60-m-Marke landeten, hätten zum Titelgewinn gereicht.
Auch seine Vereinskameradin Mareike Peters zeigte gute Leistungen. Die B-Jugendliche, die teilweise gegen drei Jahre ältere
Konkurrenz an den Start ging, erreichte über 100 m nach 12,41 Sekunden das Ziel. Zuvor musste sie lange warten. Sie ging nicht
wie vorgesehen um 15 Uhr, sondern erst drei Stunden später an den Start. Auf den Endlauf verzichtete sie und konzentrierte sich
am nächsten Tag ganz auf die 200 m. Mit Erfolg, denn hier schaffte Mareike mit 25,34 Sekunden den zweiten Platz knapp hinter
Nina Giebel aus Wolfenbüttel, für die 25,28 s gestoppt wurden.
Ebenfalls eine Silbermedaille konnte Hammerwerferin Daniela Pohl (Schülerinnen A W15) vom SV Holtland entgegennehmen. Sie
erzielte mit 43,42 Metern eine gute Leistung. Auch ihre anderen Würfe landeten jenseits der 40-m-Marke. Die Dritte kam ebenfalls
vom SV Holtland. Jessica Reimer schaffte mit 42,48m den Bronzerang und steigerte ihre Bestleistung deutlich.
Dass die Zeitmessung nicht richtig funktionierte, wurde vor allem Ino Geisemeyer von Germania Leer zum Verhängnis. Mit 4:02,10
Minuten lief er die 1500 Meter so schnell wie noch nie und konnte sich gegenüber seiner bisherigen Zeiten deutlich steigern.
Steffen Weber vom TV Norden ging über die 110 m Hürden an den Start und sprintete dort im Vorlauf mit 14,72 Sekunden die
zweitbeste Zeit. Im Endlauf konnte er allerdings diese Zeit nicht bestätigen und kam nach 15,03 Sekunden ins Ziel. Siewert Andre,
ebenfalls vom TV Norden, ging als B-Jugendlicher bei den A-Jugendlichen an den Start über 200m. Mit Erfolg. Er konnte seine
Bestleitung zum wiederholten Male in dieser Saison verbessern und kam nach 23,20 Sekunden ins Ziel, was für ihn den 12. Rang
bedeutete.
In der Schülerinnenklasse W 15 belegte Antke Schmidt von Fortuna Wirdum den zweiten Rang im Diskuswerfen. Gleich im ersten
Versuch erzielte sie 32,55 m. Nur Katarina Witzel (Haldensleber SC) schaffte noch einige Zentimeter mehr und gewann. Im Kugel-
stoßen überstand Antke Schmidt mit 9,77m den Vorkampf nicht und landete auf Rang elf. Marina Barkhoff (Fortuna Wirdum/W 15)
bewältigte die 800 m in 2:31,45 Minuten.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 28. August 2002
Nina Giebel gewann gleich zwei norddeutsche Titel
Lina König wurde Zweite
Doppelsieg für Nina Giebel vom MTV Wolfenbüttel. Sie gewann in Osterode bei den Norddeutschen Jugend- und Schülermeister-
schaften überraschend die Titel über 100 Meter und 200 Meter. Die Norddeutsche B-Jugendmeisterin über 100 Meter lag diesmal
eine Klasse höher bei der A-Jugend vorn. Das ist der bisherige Höhepunkt in der kurzen Sprinterlaufbahn der 16-Jährigen aus
Cramme. "Nina ist eine Meisterschaftsläuferin", stellte ihre Trainerin, Heike Schlesinger, fest. Die übrigen Kreisvertreter schnitten
ebenfalls gut ab. Ein Vizemeistertitel durch Lina König vom MTV Wolfenbüttel, zwei dritte Plätze, gute Endkampfplatzierungen und
ein Bezirksrekord durch Christoph Weber vom MTV "Jahn" Schladen rundeten das Bild ab.
Zu erheblichen Verzögerungen kam es bei den Vorläufen über 100 m. Wegen eines Defekts an der Zeitmessanlage wurde der
Wettkampf für mehr als zwei Stunden unterbrochen. Der Crammerin schien das jedoch nichts auszumachen. Sie gewann ihren
Vorlauf in 12,14 Sekunden. Im Finale lag sie von Anfang an in Führung und kam nach 12,16 Sekunden knapp vor Michaela Halm,
der Favoritin der LG Weserbergland, ins Ziel. "Ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe und erstmals Michaela (Halm) besiegen
konnte." Am nächsten Tag ging es über 200 m in Zeitläufen um den Titel. Wieder trafen Giebel und Halm aufeinander. Nina Giebel
übernahm sofort die Spitze, hielt das Tempo hoch und gewann mit 25,28 Sekunden.
Die 14-Jährige Lina König holte sich in der Klasse W15 die Vizemeisterschaft im 80 Meter-Hürdenlauf. Mit 11,98 Sekunden lief sie
eine persönliche Bestzeit, ihr Rückstand auf die Siegerin betrug nur eine Hundertstel. Über 100 Meter kam sie nach 12,98 Sekun-
den auf Rang fünf. Janine Schmerse landete im Weitsprung der W 15 bei 5,26 Metern. Ganze zwei Zentimeter fehlten ihr zum
dritten Platz. Den holte sie sich mit der A-Schülerinnenstaffel des MTV Wolfenbüttel über Viermal-50-Meter in 51,43 Sekunden.
Die Staffel lief in der Besetzung Nina Hartwich, Janine Schmerse, Katharina Schmitz, Lina König und war das beste niedersäch-
sische Team.
Christoph Weber, M15 vom MTV Schladen steigerte sich im Kugelstoßen auf 14,57 Meter und wurde Dritter. Er gewann seinen
Zeitlauf im Langsprint über 300 Meter und wurde Vierter im Gesamtfeld. Dabei stellte er mit 38,46 Sekunden einen neuen Bezirks-
rekord auf.
Weitere Ergebnisse: 6. Daniel Klonnek (Schladen) Hammerwerfen 32,61 m, 9. Beate Wolter, A-Jugend 400 m Hürden 73,41 sek;
12. Hartwich, W15 100 m 13,34 sek; 13. Schmitz, W15 Speer 27,09 m. (ma)

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 28. August 2002
Thomas Dreißigacker holt überraschend Silber
Osterode/Hildesheim (wgk). Mehrere Platzierungen unter den ersten Sechs haben Leichtathleten aus dem Sportkreis Hildesheim
bei den norddeutschen Meisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend A und der Schülerklasse M/W 15 in Osterode er-
reicht. Thomas Dreißigacker vom MTV 48 Hildesheim gewann überraschend Silber im 3000-m-Lauf der Schüler. Hinter Johannes
Raabe vom TSV Kirchdorf (9:11,91 Minuten) verbesserte er sich auf 9:36,48. Johannes Raabe holte seinen zweiten norddeutschen
Schülertitel über 1000 m in 2:40,93. In diesem Wettbewerb belegte Jakob Gehlen (VfV Hildesheim) den 13. Platz (2:53,86).
Die niedersächsische Landesmeisterin Stefanie Meyer (VfV) bewies mit ihrer Leistung im Hochsprung der Jugend A Konstanz.
Sie übersprang die Höhe von 1,74 m und wurde damit Dritte. Die Siegerin Ina Behte (Blau-Weiß Hollage) sprang einen Zentimeter
höher.
Auch die 4x100-m-Staffel des VfV kam in Osterode auf einen Bronzeplatz. Steffi Meyer, Johanna Bloch, Julia Lohmann und Lisa
Hübner liefen 49,73 Sekunden. Vor dem Quartett aus Hildesheim waren der OTB Osnabrück (48,73) und die LG Weserbergland
(48,79) im Ziel. Wegen eines längeren Ausfalls der elektrischen Zeitmessung sprinteten die Mädchen fast im Dunklen.
Vierte Plätze gab es für Christian Heilmann und Lena Nikolaus (beide SV Alfeld). Christian Heilmann überwand im Hochsprung der
Jugend A die Höhe von 1,88 m im zweiten Versuch. Der neue Jugendmeister Matthias Haverney vom SC Magdeburg siegte mit
2,00 m. Lena Nikolaus wurde Vierte im Diskuswurf der W 15. Ihre Scheibe landete bei 30,01 m. 16 Zentimeter weniger warf
Stephanie Liesler vom MTV 48 Bockenem, die damit den fünften Rang eroberte. Stephanie Lieslers Speerwurf auf 33,62 m bedeu-
tete für sie Platz sechs.
Weitere Ergebnisse - weibliche Jugend A, 200 m: 9. Lisa Hübner 26,58, 13. Lisa Hübner (beide VfV) 27,13; männliche Jugend A,
100 m: Sören Runkel (Eintracht Hildesheim) 11,69 (VL); W 15, Kugelstoßen: 11. Stephanie Liesler (MTV 48 Bockenem) 10,55 m,
14. Lena Nikolaus (SV Alfeld) 9,83 m.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 28. August 2002
Alexander Krenz erfolgreichster Starter
Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Jugend A und der Schüler A in Osterode am Harz konnte der VfL Wolfsburg drei Titel
bei den Schülern verbuchen. Leichtathletik-Multitalent Alexander Krenz war der erfolgreichste Wolfsburger, er siegte zweimal und
schaffte zwei weitere Platzierungen unter die ersten drei.
Mehrkämpfer Alexander Krenz hatte bei den A-Schülern am häufigsten Grund zum Jubeln. Er siegte im Dreisprung mit 12,73 m
(neue persönliche Bestleistung sowie DLV-Kadernorm) und in der 4x 100-m-Staffel mit seinen Vereinskameraden Anis Jemayai,
Alan Preuß und Sven Bernhard in 47,15 Sekunden. Außerdem schaffte er Platz drei über 300m Hürden (44,91 s) und Platz sechs
im Stabhochsprung (2,90 m). Im Weitsprung landete Krenz mit 5,92 m knapp hinter Vereinskamerad Anis Jemayai, der mit 5,87 m
nicht zu toppen war. Alan Preuß wurde mit starken 1,70 m Dritter im Hochsprung.
In der Klasse der A-Schülerinnen kam Laura Schubert bei ihrem ersten Start nach längerer Krankheit auf Rang vier über 300 m
Hürden (47,47 s). Christina Windt schaffte über die 800 m eine neue persönliche Bestleistung und Rang sechs (2:23,13 min). Beim
Hammerwerfen kamen Fabienne Bartsch (40,22 m) und Julia Bischoff (38,91 m) auf die Plätze 5 und 6. Die 4x 100-m-Staffel der
Schülerinnen (Schubert-Forytta-Theiler-Windt) kam in 52,10 s auf Platz sechs.
Weniger zahlreich waren die VfLer in der Jugendklasse vertreten. Den größten Erfolg schaffte hier Sandy-Marlen Martin im Hoch-
sprung, wo sie sich mit gleicher Höhe wie die Siegerin (1,74 m) erst nach dem Stechen geschlagen geben musste. Im Hammer-
werfen kam sie außerdem mit 37,58 m auf den dritten Platz. In der männlichen A-Jugend schaffte Julian Oppermann in derselben
Disziplin Platz drei mit 49,28 m. (r.)

WESER KURIER vom 28. August 2002
Geißhirt krönt starke Saison
Zwei norddeutsche Titel in Osterode
Osterode (sfy). Während der verletzte Andrei Fabrizius die norddeutschen Meisterschaften in Osterode absagte, hat Julian Geiß-
hirt (BLT Komet) im Harz seiner starken Saison die Krone aufgesetzt. Der M-15-Schüler gewann die Titel über 300 Meter (36,65)
und 300 Meter Hürden (40,81).
Wie mittlerweile üblich, stellte Geißhirt dabei zwei neue Landesrekorde auf - insgesamt hat der Schüler damit in dieser Saison
mehr als zehn Bestmarken aufgestellt. Er besitzt nun gute Chancen, in den C-Kader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auf-
genommen zu werden.
Für ein gutes Bremer Gesamtergebnis sorgte der Nachwuchs des SV Werder. Kaja Tokarska lief über die 100 Meter Hürden der
A-Jugendlichen auf Rang drei (15,06) obwohl sie noch der B-Jugend angehört. Ebenfalls Dritter wurde Janek Wolski (M15) über die
80 Meter Hürden (12,06).

Presseinformation vom 29. August 2002 (Von Manfred Scholz)
Verdienter Sieg für Ricarda Fierenz
Osterode. Recht erfolgreich verlief der Start der Leichtathleten der LG Weserbergland bei den norddeutschen Meisterschaften der
Schüler A und der Jugend in Osterode im Harz. Da am ersten Tag die Zeitmessanlage ausfiel, konnten viele Läufe erst mit bis zu
drei Stunden Verspätung gestartet werden, was erheblich an den Nerven der Athleten und Betreuer zerrte.
Erfolgreichste Teilnehmerin der LG war einmal mehr Ricarda Fierenz, die bei den Schülerinnen den 300 Meter-Lauf durch einen
starken Endspurt knapp aber verdient in 41,59 Sekunden für sich entscheiden konnte. Im Endlauf über 100 Meter lieferte sie sich
bis ins Ziel einen starken Zweikampf mit Marika Mülling von Phönix Lübeck, den sie letztlich mit einem Rückstand von zwei Hun-
dertstel Sekunden in 12,86 Sekunden auf dem ersten Platz verlor. Ebenfalls norddeutsche Vizemeisterin und wiederum knapp ge-
schlagen wurde sie im Weitsprung mit einer Weite von 5,31 Metern.
Die 4x100 Meter-Staffel startete in neuer Zusammensetzung, was das angetretene Quartett Lara Lindert, Katharina Affelt, Sarah
Evers und Ricarda Fierenz aber nicht davon abhielt, in 53,06 Sekunden eine neue Bestzeit zu laufen. Sie wurden unter fünfzehn
angetretenen Mannschaften Siebte.
Nach einem Vorlaufsieg musste sich die B-Jugendliche Michaela Halm, die in der A-Jugendklasse startete, im 100 Meter-Sprint
nach mäßigem Start, aber starker Aufholjagd und guten 12,19 Sekunden, mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Im 200 Meter-
Lauf wurde sie mit mäßigen 25,63 Sekunden Dritte. Im Lauf über die Stadionrunde zeigte Annika Laing ein beherztes Rennen und
wurde dafür mit einem dritten Platz in 58,77 Sekunden  belohnt.
In den technischen Disziplinen, dem Kugelstoßen und dem Speerwurf war Katinka Nowag am Start. Mit der Kugel lieferte sie einen
guten Wettkampf, blieb jedoch mit 11,63 Meter unter ihrer persönlichen Bestweite von 11,89 Meter und belegte Platz Drei.
Im Speerwurf wären allerdings mehr drin gewesen als 35,25 Meter und der achte Platz. Anna-Louise Becker erzielte im Diskuswurf
mit 35,75 Metern ein gutes Resultat, mit dem sie nicht zufrieden war, da ihre Bestweite über 37 Meter liegt.
Das Fazit von Trainer Anton Ruscheinsky: “Die überforderten Organisatoren waren an dem Wochenende im Harz glücklicherweise
die Einzigen, die nicht das Prädikat “meisterschaftstauglich” verdienten”.

ZEVENER ZEITUNG vom 30. August 2002
Zwei Kreisrekorde bei “Norddeutscher"
Zevener Athleten überzeugen bei Meisterschaften in Osterode
Von Hans-Hermann Neblung
Osterode/Zeven. Die neun Aktiven der LAV Zeven zeigten in ihren Disziplinen durchgängig gute Leistungen. Merle Zabel und
Christoph-David Volbers stellten neue Kreisrekorde im Dreisprung auf, dazu gab es viele persönliche Bestleistungen und einen Titel
der Norddeutschen Vizemeisterin im Speerwurf durch Meike Lürßen zu feiern.
Trainer sehr zufrieden
Hans-Hermann Neblung zeigte sich zufrieden mit seinen Aktiven und wertete die Reise in den Harz als gelungene Generalprobe für
die am kommenden Wochenende in Zeven stattfindenden Landesmeisterschaften der A-Schülerinnen und Schüler.
Gleich zu Beginn des ersten Wettkampftages stand die Entscheidung beim Speerwurf der weiblichen Jugend A auf dem Zeitplan.
Elf Teilnehmerinnen hatten gemeldet, wobei erwartungsgemäß nur wenig Aktive aus Ostdeutschland am Start waren. Mit Platz 2
sicherte sich Meike Lürßen, die noch der B-Jugendklasse angehört, mit einer Weite von 40,23m den Titel der Norddeutschen Vize-
meisterin. Es gewann Julia Brix vom TSV Lentföhrden, deren weitester Wurf bei 45,43m landete.
Fabian Steyer läuft Bestzeit
Anschließend standen die 300-m-Hürdenläufe der Schülerinnen und Schüler A an. Erst nach den Sommerferien haben Merle Zabel
und Paul Gummert aus Wilstedt das Training über diese Distanz begonnen und zeigten sich überrascht und erfreut über ihr gutes
Abschneiden bei ihrer ersten großen Meisterschaft. In 50,06 s wurde Merle 6. unter 14 Teilnehmerinnen und Paul erreichte in sei-
ner Altersklasse Platz 5. - 46,33s benötigte er für die 300 m mit insgesamt sieben Hürden.
Defekte Zeitmessanlage
Nach dem Zeitplan sollten die 100-m-Sprints folgen, doch aufgrund technischer Defekte der Zeitmessanlage verzögerte sich der
erste Start um mehrere Stunden, was für die Athleten eine lange Wartezeit bedeutete. Die Zevener ließen sich davon nicht entmu-
tigen und gingen alle hochmotiviert an den Start. Andre Reinicke war mit einer Zeit von 12,17s der schnellste Zevener über die
Sprintstrecke. Es überzeugte in dieser Disziplin vor allem Fabian Steyer, der mit 12,62 s eine neue persönliche Bestzeit aufstellte
und das vereinsinterne Duell mit Christoph-David Volbers und Robin Willert gewann.
Staffelstart im Dunkeln
Es war schon dunkel, als die Zevener endlich zur 4x100-m-Staffel an den Start gehen konnten. Paul Gummert, Andre Reinicke,
Fabian Steyer und Christoph-David Volbers zeigten sich nach gelungenen Wechseln mit der Zeit von 48,59s sehr zufrieden, zumal
sie damit auch den 3. Platz in Norddeutschland belegen.
Kreisrekorde im Dreisprung
Christoph-David Volbers und Merle Zabel starteten in Osterode zum ersten Mal auf einer Meisterschaft im Dreisprung und beide
lieferten einen hervorragenden Wettkampf. Mit 11,61m stellte Christoph einen neuen Kreisrekord auf und belegte am Ende Platz 5.
Norddeutscher Meister wurde Alexander Krenz vom VfL Wolfsburg mit 12,73. Auch Merle verbesserte den bestehenden Kreisre-
kord um 80 cm auf 9,68m, verpasste mit dieser Weite die Teilnahme am Endkampf aber knapp um fünf Zentimeter und wurde
schließlich 9. Platz 9 belegte auch Paul Gummert, der zeitgleich mit Merle im Weitsprung antrat und mit 5,39m eine neue Best-
weite erzielte. Es siegte hier der Wolfsburger Anis Jemayai mit 5,97m.
Die 800 m sind die Paradedisziplinen von Marleena Schulz aus Wilstedt und dem Zevener Jan-Henning Maxin. Marleena ging das
Rennen etwas zu langsam an und konnte dies zum Ende der zwei Stadionrunden nicht mehr wett machen, so dass sie mit ihrer
Zeit von 2:32,20 nicht ganz zufrieden war. Am Vortag war Marleena schon über 2000m gestartet, für die sie eine Zeit von 7:34,97
Minuten benötigte, Platz 5 war am Ende der Lohn. Jan-Henning teilte sich seinen Lauf über die 800 m von Beginn an gleichmäßig
ein, blieb mit 2:07,59 aber auch hinter seiner persönlichen Bestzeit zurück.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 30. August 2002 (Auszug)
Andreas Kuhlen im Endspurt zum Titel
Falkenberger gewinnt A-Jugend-Konkurrenz über 800 Meter
Von Heiner Göttke
Osterode/Garrel. Für einen Höhepunkt in der Geschichte der Leichtathletik-Abteilung sorgte Andreas Kuhlen (BV Garrel) bei den
Norddeutschen A-Jugendmeisterschaften in Osterode. Der 18-jährige gewann gegen starke Konkurrenz die 800-Meter-Distanz.
Osterode scheint für Andreas Kuhlen ein gutes Pflaster zu sein. Nachdem er hier bereits 1997 bei den Schülern über 3000 Meter
und im vergangenen Jahr bei den A-Jugendlichen über 800 Meter die Landesvizemeisterschaft gewonnen hatte, gelang ihm jetzt
der Sprung ganz oben aufs Treppchen. Andreas Kuhlen zeigte eine taktische Spitzenleistung. Auf der Zielgeraden zog Garrels
Top-Läufer seinen gefürchteten Endspurt an und gewann in 1:56,95 Minuten.
21 Läufer hatten sich für die 800-Meter-Distanz gemeldet. Kuhlen hofft jetzt auf eine Berufung in die Niedersachsenauswahl für den
Verbändeländerkampf Mitte September in Rostock. Erfolgreich war in Osterode auch der zweite Garreler A-Jugend-Läufer Eike
Pupkes, der auf der 3000-Meter-Distanz an den Start ging. Nur eine Woche nach seinem 13. Platz bei den Deutschen Triathlon-
Meisterschaften belegte der 18-jährige Gymnasiast in persönlicher Bestzeit von 9:09,45 Minuten einen ungefährdeten vierten Platz.
Deutlicher Sieger in 8:39,67 Minuten wurde Patrick Schulz (SC Potsdam).

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. September 2002
OSC Damme: Seelhorsts Sprung auf Platz drei in Niedersachsen
Damme (ha) - Mit einem ausgezeichneten dritten Platz im Hochsprung kehrte Christian Seelhorst (OSC Damme) von den Nord-
deutschen Leichtathletik- Jugendmeisterschaften in Osterode zurück. In seiner Paradedisziplin übersprang der A-Jugendliche die
1,91 m sicher, scheiterte dann aber recht knapp an seiner Bestleistungsmarke 1,97 m. Seelhorst kam außerdem im Weitsprung
auf 6,42 m und erreichte damit Platz acht; über 200 m lief er 24,19 Sekunden, womit er Vorlaufdritter wurde. Wegen seiner kon-
stanten Leistungen in den letzten Wochen erhielt der Dammer eine Einladung zum Ländervergleichskampf der nördlichen Bundes-
länder; hier war er bereits im Vorjahr für Niedersachsen am Start.

Stellungnahmen zu den Norddeutschen Meisterschaften in Osterode
Stellungnahme des Vorsitzenden des Landesausschusses Wettkampforganisation, Manfred Mamontow:
Nordd. Jugend- und Schülermeisterschaften am 24./25. August 2002 in Osterode
Im Abstand von zwei Tagen möchte ich versuchen, einen sachlichen Bericht über die o.g. Veranstaltung abzugeben. Dieses fällt
natürlich durch die falschen Aussagen des Kreisvorsitzenden Herrn Heise gegenüber der Zeitschrift Leichtathletik besonders schwer.
Herr Heise behauptet, dass die Meldungen erst am Dienstag, 20.08.2002 beim örtlichen Ausrichter, dem NLV-Kreis Osterode ein-
getroffen sind. Die Daten sind am Freitag, 16.08.2002 um 14:02:45 per Mail an G. Kuthe, der uns als Empfänger benannt worden
ist, zugeleitet worden. Notwendige, geringe Korrekturen sind noch am Montag, dem 19.08.2002, erfolgt. Die Korrekturen waren
aufgrund der Meldebearbeitung einiger Landesverbände notwendig. Die internen Bearbeitungs- oder Kommunikationsprobleme des
NLV-Kreises Osterode können aber der NLV-Geschäftsstelle und deren Mitarbeiter nicht angekreidet werden. Hiergegen verwehre
ich mich vehement.
Jedem Ausrichter von Norddeutschen- oder Landesmeisterschaften wird vor Erstellung der Ausschreibungsbroschüre der Zeitplan
der Vorveranstaltung zur Überprüfung zugeleitet. In diesem Entwurf sind die notwendigen Änderungen der Vorveranstaltung bereits
eingeflossen, wenn Sie dem NLV bekannt waren. Selbstverständlich hat auch Osterode von uns den Entwurf bekommen und einige
Änderungen (z.B. Hammerwurf) eingebaut.
Notwendige Änderungen des veröffentlichten Zeitplanes werden vor Ort vorgenommen, solange dieses keine gravierenden Einflüsse
hat (z.B. Zusammenlegung und Ausfall von Wettbewerben oder Vor-/Zwischenläufen). Ich bin davon ausgegangen, das dieses auch
in Osterode so abgewickelt wird. Mein Fehler war sicherlich, nicht noch mal ausdrücklich nachzufragen.
Für den Sonntag habe ich dann eine Zeitplanänderung für die Laufwettbewerbe vorgenommen. Dieser neue Zeitplan konnte aber
nicht eingehalten werden. Bei normalem zeitlichen Ablauf hätte dieses aber kein Problem sein dürfen. Umstände, wie die Fehl-
startpannen im 300 m Lauf, den zu wiederholenden Hürdenlauf etc. kann man aber nicht planen. Sprint- und Kurzhürdenläufe habe
ich mit einer Zeitspanne von 5 Minuten je Lauf angesetzt, normal sind 3 – 4 Minuten. Auch wurde die Anweisung nicht umgesetzt,
bei Entfall von Vorläufen die Endläufe zur Vorlaufzeit auszurichten. Die Zeitplanprobleme in den Läufen hatten Ihre Ursache im
Starterteam (es fehlte ein ständiger Startordner) und an der Auswertungsdauer der EZM (wenn diese dann funktionierte).
Der zweimalige Ausfall der elektrischen Zeitmessung am Samstag kann man grundsätzlich dem örtlichen Ausrichter nicht ankrei-
den, wenn die Zeitmessung gewartet wird. Die eigentlich geringen Probleme, die durch einen Wackelkontakt oder ein defektes
Kabel ausgelöst worden sein sollen, hätten aber bei regelmäßigen Wartungen durch den Hersteller vermieden werden können. Ein
Zeitmessteam für Handstoppung zusammenzustellen, ist sehr schwierig, da es kaum noch Mitarbeiter gibt, die entsprechende Er-
fahrung haben. Die eklatanten Fehler, die dann am Samstag aber passiert sind, in dem Vorlaufsieger auf den letzten Platz gesetzt
worden sind oder andere Athleten plötzlich über 100 m über 1 Sekunde schneller laufen, dürfen nicht vorkommen.
Meine Entscheidung, beim Ersten Ausfall der Zeitmessung die Läufe für eine Stunde zu unterbrechen, um Abhilfe zu schaffen, be-
kräftige ich hiermit noch einmal. Erstens war zu dieser Zeit keine Lichtschrankenmessung möglich, zweitens war keine Zeitmess-
team zusammengestellt und drittens konnte der Ratschlag, die Mittelstreckenläufe vorzuziehen, nicht umgesetzt werden, da die
Athleten nicht vorbereitet waren. Nachdem die Zeitmessung das zweite Mal ausgefallen ist (2. Lauf nach Reparatur), haben wir auf
Lichtschrankenzeitmessung mit Kontrolle durch Handstoppung umgestellt. Vollkommen unerklärlich ist allerdings, das die EZM
bei den abschließenden Staffeln ohne erneute Reparatur oder Fehlersuche plötzlich wieder funktionierte.!!!!
Beim Hindernislauf war der Wassergraben deutlich zu gering gefüllt. Am Samstag wurde mir noch berichtet, das der Wassergra-
ben Wasser verliert. Warum wird denn dann mit der Befüllung nicht rechtzeitig begonnen.?? Warum wurde das 1. Hindernis zu früh
reingestellt?
Der Hammer- und Diskuswurfkäfig ist in diesem Zustand nicht mehr einsetzbar. Der Käfig ist nicht hoch genug und das Netz hat
Löcher. Genauso hat das Netz am Boden zu hochgehangen, Meine Anweisung, das Netz bis auf den Boden zu lassen und mit
Sandsäcken zu beschweren, wurde nicht nachgekommen.
Die Planung, den Hammerwurf während der Veranstaltung im Innenraum stattfinden zu lassen, war uns im Vorfeld nicht bekannt.
Gleichzeitig wurde gegenläufig Speer geworfen, so das die Kampfgerichte beider Wettbewerbe sich abstimmen mussten.
Der Speeranlauf wurde noch vom Weitsprung gekreuzt. (Abstimmung zwischen Speer und Weitsprung erforderlich). Dann mussten
zu allem Überfluss noch die Langhürdenläufe eingebaut werden. Dass diese Extremsituation zu Zeitplanverzögerungen führt, ist
verständlich, wäre aber bei Prüfung unseres Zeitplanentwurfes zu vermeiden gewesen.
Die Weitsprunganlage auf dem Mehrkampffeld ist für Springer über 7 m gefährlich, da sie ggf. beim Abrollen auf die hintere Umrand-
ung fallen und dadurch eine Verletzungsgefahr für die Aktiven besteht.
Weiter Schwächen gab es durch personelle Unterbesetzung in vielen Bereichen, besonders auch im Wettkampfbüro. Diese Situ-
ation wurde am Samstag noch dadurch verschärft, das einige Mitarbeiter, auch aus dem Wettkampfbüro sowie H. Heise, in der
absoluten Chaossituation, wo jeder Helfer gebraucht wurde, die Veranstaltung wegen einer Feier verlassen haben. Vielen Dank.
Durch die Unterbesetzung kamen Wettkampflisten zu spät zum Start oder zur Anlage. Die Entscheidung v. H. Heise, keine Lauf-
listen auszuhängen ("weil dieses vom Aufwand nicht leistbar ist") wurde von mir revidiert. Allerdings war der Zeitpunkt des Aus-
hängens von teilweise 5 Minuten vor dem Start deutlich zu spät.
Es war auch der Ablauf der Siegerehrung seitens des Ausrichters nicht geplant. Ich habe dann zwei Mitarbeiter aus dem Schieds-
gericht rekrutiert, die den Job dann übernommen haben. Das in der Anfangszeit natürlich keine Siegerehrungen während des
Hammerwerfens stattfinden konnten, ist aus Sicherheitsgründen zu sehen.
Eine Große Problematik ist die Kommunikation mit dem örtlichen Ausrichter. So bin ich bei beiden Ausfällen der Zeitmessanlage
nicht informiert worden, selbstverständlich auch nicht, als die Anlage wieder eingesetzt worden ist.
Ich möchte mich vor allem bei den Sportlern, Betreuern und Eltern für die Versäumnisse entschuldigen. Wir werden es als NLV
wieder gutmachen. Wir werden wieder Veranstaltungen in der Qualität ausrichten, wie es alle von uns gewohnt sind. Aber in einem
Punkt können sich alle Beteiligten sicher sein. Bevor Osterode wieder eine hochwertige Meisterschaft als Ausrichter bekommt,
muss auf Kreis- und Bezirksebene mehrfach bewiesen werden, dass die Anforderungen, die wir stellen, auch verbindlich umge-
setzt und erfüllt werden.
Manfred Mamontow (Vorsitzender LA Wettkampforganisation)
(Quelle www.nlv-la.de)

Stellungnahme auf der Home-Page der LG Osterode
Wir stellten auf unserer Seite folgende Stellungnahme dar:
Peinliche organisatorische Mängel bei den Norddeutschen Meisterschaften.
Auch die LG Osterode bedauert die peinlichen organisatorischen Schwierigkeiten im Ablauf der Norddeutschen Meisterschaften,
hat aber mit dem Ablauf dieser Veranstaltung nichts zu tun. Ausrichter war der NLV.
Kritik bitte daher an die Organisatoren richten !!! Auch wir können nachvollziehen, daß es einfach unmöglich ist, daß sich Athleten
bis zu drei Stunden zum Wettkampf bereit halten müssen, nur weil man keine Entscheidung treffen kann. Der einfache Grund hier-
für ist, daß wir (und besonders ich als Webmaster) es leid sind als Verein LG Osterode die ganze Kritik per Mail zu ernten.
Leif Wiebking
(Webmaster www.lg-osterode.de)

Gestern erhielt ich (Leif Wiebking) vom NLV-Wettkampfwart, da offenbar er jetzt die Kritik zugeschickt
bekommt, folgende Mail:

Ich habe Eure Stellungnahme zu o.g. Meisterschaft gelesen. Ich widerspreche, dass es sich um organisatorische Schwierigkeiten
handelt, es war schlechthin ein Chaos. Ich verwehre mich auch gegen die Pauschalverurteilung des NLV. Der Niedersächsische
Leichtathletikverband hat als Veranstalter dem NLV-Kreis Osterode die Ausrichtung übertragen. Der Ausrichter ist für die örtliche
Durchführung einschl. Vorbereitung verantwortlich.
Mein Fehler als Vorsitzender des Landesausschuß Wettkampforganisation war es sicherlich, nach den Organisationsschwächen,
die bereits im Vorjahr bei den Landesmeisterschaften aufgetreten sind, diese hochkarätige Veranstaltung nach Osterode zu ver-
geben. Hintergrund meiner Entscheidung war aber, dass das Ausrichterteam des NLV Kreis Osterode ausreichende Erfahrungen
mit der Ausrichtung von Veranstaltungen hat. Weiterhin verfügt der Kreisvorsitzende über ausreichende Kompetenz, um eine ent-
sprechende Veranstaltung zu organisieren und auszurichten. Wenn ich jetzt aber die Stellungnahme von Hartmut Heise in der
Zeitschrift Leichtathletik lese, muss ich daran sehr zweifeln. Eigene organisatorische Schwächen mit Falschaussagen und nicht
gerechtfertigten Schuldzuweisungen zu kaschieren, ist aus meiner Sicht schlichtweg eine Frechheit. Bevor man mit unüberlegten
(oder vielleicht doch überlegten) Äußerungen an die Öffentlichkeit geht, sollte man nach Ursachen im eigenen Stall suchen.
Das die LG Osterode keine Ausrichter war, ist mir allerdings bekannt. Wir übertragen grundsätzlich die Ausrichtung immer dem
zuständigen NLV-Kreis.
Meine Bitte: Ändert den Eintrag auf Eurer Website, in dem Ihr bei der Schuldzuweisung nicht den NLV, sondern den NLV-Kreis
Osterode benennt.
Manfred Mamontow (Quelle www.lg-osterode.de)

Unser Kommentar (LG Osterode):
Wohl berechtigte Stellungnahme, der Wortlaut hätte heißen müssen "Die NLV-Verantwortlichen des NLV-Kreises Osterode". Aller-
dings, war denn niemand von den "oberen" NLV-Funktionären zugegen (z.B. Herr Mamontow) der mal (zumindest was die Zeit-
meß-Entscheidungen betrifft) ein rechtzeitiges Machtwort hätte sprechen können? So ganz pauschal kann sich der NLV meines
Erachtens nicht aus der Affäre ziehen, zumindest sollten für die Zukunft die Kreisvorsitzenden entsprechend instruiert werden, daß
sich so etwas nicht wiederholt.
Als Webmaster der unbeteiligten LG Osterode möchte ich mich an dieser Stelle von der Diskussion ausklinken. Jedenfalls habe
ich keine Lust mehr, die Suppe in Form von empfangenen (und zu Recht) erbosten Mails auszulöffeln und bitte um Verständnis.
Leif Wiebking
(Quelle www.lg-osterode.de)

Letzte Bemerkung (LG Osterode):
Beide Seiten (NLV und NLV-Kreis Osterode) sollten aus den Fehlern und Schwierigkeiten lernen und wieder konstruktiv zusamm-
enarbeiten, statt sich zu beschuldigen. Auch ein "Notfallprogramm" im NLV, welches unter anderem Situationen wie Verhalten bei
Ausfall der EZM bei einer großen Veranstaltung zentral regelt, wäre nach dem Erlebten sinnvoll. Sind bestimmte Verhaltensregeln
festgelegt, wie z.B. Einsatz von Handstoppung nach spätestens 30 Minuten bei Ausfall der EZM, dann tut man sich im Ernstfall
viel leichter. Und daß es Kampfrichter heutzutage überfordert, einen Zieleinlauf mit Stoppuhr korrekt auszuwerten, kann ich mir
nicht vorstellen zumal die meisten vom Alter her noch aus der Zeit stammen, wo die Läufe sogar bei Olympischen Spielen in die-
ser Form ausgewertet wurden.
Die übrigen in der Stellungnahme erwähnten Pannen dürfen natürlich nicht passieren, das schaffen andere ja schließlich auch, da
gibts nichts zu diskutieren. Trotzdem hoffen wir, die LG Osterode, weiterhin auf gute Zusammenarbeit aller Beteiligten!
Leif Wiebking
(Quelle www.lg-osterode.de)
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