NDM Frauen / Männer / Jugend B vom 3.-4. August in Berlin
Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen

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Ostfriesen starten in Berlin Quelle www.germania-leer.de
Zu den norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und der B-Jugend am kommenden Wochenende in Berlin haben sech-
zehn Athleten aus vier ostfriesischen Vereinen gemeldet. Mit einem kleinen aber leistungsstarken Team reist der SV Georgsheil
an. Mareike Peters, die sich in der vergangenen Woche über 100 m deutlich auf 12,31 Sekunden steigern konnte, geht bei der
Jugend B über 100 m, 200 m und den 100 m Hürden an den Start. Im Wurfbereich ist der Verein durch Carsten Fahnster vertreten.
Sowohl mit der Kugel als auch dem Diskus hat der B-Jugendliche gute Medaillenchancen.
Der SV Holtland wird wie gewohnt stark im Hammerwerfen vertreten sein. Mit dem Fernbleiben von Andrea Bunjes, die sich auf die
Europameisterschaft in München vorbereitet, ist Vereinskameradin Christine Nannen Favoritin auf den Titel im Hammerwurf der
Frauen. Daniela Pohl und Jessica Reimer, beide noch A-Schülerinnen, stellen sich bei der weiblichen Jugend B der Konkurrenz.
Der VfL Germania Leer ist durch Katharina Möllmann vertreten, die bei den Frauen über 100 m, 200 m und dem Weitsprung gemel-
det ist. In allen Disziplinen wird sie auf starke Konkurrenz stoßen. In den Sprintdisziplinen wird sie auf Tanja Davids vom TV
Norden treffen. Sie hat sich im Laufe der Saison stark verbessern können und hofft wieder auf schnelle Rennen. Der TV, der mit
zehn Teilnehmern das stärkst ostfriesische Kontingent in die Hauptstadt schickt, wird desweiteren durch Zehnkämpfer Patrick
Pfingsten vertreten. Er hat sich ein großes Programm vorgenommen und ist über die 100 m, im Weitsprung, im Kugelstoßen, dem
Diskuswerfen und dem Stabhochsprung gemeldet.
Gerade in den Sprintdisziplinen ist der Verein stark vertreten. Johannes Peters, Christian Kaufmann und Lars Seinschedt gehen
alle über 100 m und über 400 m an den Start. Alle wollen über die Stadionrunde Zeiten unter 50 Sekunden zeigen. Zusammen mit
Lars Ruchel, der über 100 m und 200 m die Norm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften angreifen will, bilden sie das 4x100 m
Quartett des TV. Jens Warfsmann, eigentlich Kurzsprinter, wird sich erstmals in dieser Saison über die 400 m versuchen.
In der B-Jugend ist der TV durch Siewert Andre über 100 m und 200 m vertreten. Nach längerer Verletzungspause konnte er bei
den letzten Wettkämpfen mit neuen Bestleistungen überzeugen. Nik Alberding geht in dieser Altersklasse über 400 m und 400 m
Hürden an den Start. Über die Hürden gehört er zu den Medaillenkandidaten.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 3. August 2002
Norddeutsche Meisterschaften in Berlin
Medaillenchancen für Nina Giebel und die Staffel
Fünf Nachwuchs-Leichtathletinnen des MTV Wolfenbüttel starten an diesem Wochenende bei den Norddeutschen Jugend-Meister-
schaften in Berlin. Die Hoffnungen ruhen vor allen Dingen auf Sprint-Landesmeisterin Nina Giebel und der 4x100 m-Staffel.
Nina Giebel wird bei der weiblichen B-Jugend über 100m und 200m sprinten. Trainerin Heike Schlesinger glaubt, dass die DM-Elfte auf der kürzeren Strecke in den Endlauf kommt und dort gut abschneidet. Über 200 m wird es Zeitläufe geben, auch hier erwartet Schlesinger ihren Schützling weit vorn.
Training in den Alpen
Die Staffel der weiblichen B-Jugend wird in der Besetzung Nina Hartwich, Janine Schmerse, Lindiwe Ncube und Nina Giebel laufen.
Diese Vier haben bei den Landesmeisterschaften bereits den Titel geholt. Ihnen traut die Trainerin eine Menge zu. "Wenn alles
glatt läuft, können die Mädchen unter die ersten Drei kommen. Dafür müssen sie möglichst unter 50 Sekunden laufen." Optimal
vorbereitet auf die Jagd nach einer Medaille hat sich die Gruppe in einem einwöchigen Trainingslager in den Alpen.
Für Lindiwe Ncube wird es schwer werden, den Endlauf im 100m-Hürdensprint zu erreichen. Sie hat aber im Training einen guten Eindruck hinterlassen. Nina Hartwich und Janine Schmerse sind noch A-Schülerinnen und starten eine Klasse höher bei den B-
Jugendlichen. Für sie ist der Wettkampf eine Vorbereitung auf die Norddeutschen Schülermeisterschaften am Monatsende. Janine
Schmerse tritt im Hochsprung und beim Weitsprung an. Nina Hartwich sprintet die 200m-Strecke. Das Team vervollständigt Beate Wolter, sie wird sich an den harten 400 m-Hürdenlauf wagen. (ma)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN (Online) vom 4. August 2002
Carsten Fahnster im Kugelstoßen norddeutscher B-Jugend-Meister
Platz zwei im Diskuswurf / Zwei zweite Plätze für Mareike Peters
Berlin (sm). Carsten Fahnster (SV Georgsheil) ist norddeutscher Meister der männlichen B-Jugend im Kugelstoßen. Im Diskus-
wurf kam er auf Rang zwei. Seine Vereinskollegin Mareike Peters belegte über 100 m und 200 m bei der weiblichen Jugend B je-
weils Platz zwei. „Das war schon super Sahne“, freute sich Trainer Michael Mücher nicht nur über die Ausbeute seiner beiden Schützlinge bei den Titelkämpfen am Wochenende in Berlin, sondern im großen und ganzen auch über deren Leistungen.
Die stimmte allerdings bei Fahnster bei seinem Titelgewinn im Kugelstoßen nicht so ganz. 14,90 Meter, mit denen Fahnster selbst
nicht zufrieden war, reichten, um am Ende nach insgesamt konstanten Leistungen Platz eins zu belegen. Fahnsters Bestleistung steht bei 15,82 Metern. Auf den zweiten Platz kam Julian Dobbronz vom SSV Sarstedt mit 14,77 Metern. Dritter wurde Johannes Sandloff von der LG Nord Berlin mit 14,66 Metern.
Auch im Diskuswurf machte sich Fahnsters Trainingsrückstand aus den Sommermonaten bemerkbar, obwohl er mit 48,95 Metern eine, so Mücher, achtbare Weite erzielte. Fahnster blieb damit nur zwei Meter unter seiner Bestleistung. Die 48,95 Meter bedeute-
ten in der Endabrechnung schließlich hinter Martin Wischer (Haldensleber SV), der die Scheibe auf 51,81 Meter schleuderte, Platz
zwei.
Fahnster hatte seinen Trainer in diesem Wettbewerb aber ganz schön zittern lassen. Seine ersten beiden Versuche waren ungül-
tig. Ein weiterer ungültiger Versuch hätte das Aus in diesem Wettbewerb bedeutet. Dann die Erlösung: 48,95 Meter. Mit seinen weiteren drei Versuchen blieb er im Bereich dieser Marke, übertraf sie aber nicht mehr.
In blendender Verfassung präsentierte sich Mareike Peters, auch wenn es für sie nicht zum Titelgewinn reichte. Nur Wimpern-
schläge fehlten sowohl über die 100 als auch die 200 m zu Platz eins. Am Ende standen zwei zweite Plätze und zwei, nein, ei-
gentlich drei neue Bestleistungen zu Buche. Denn über die 100 m verbesserte die 16-Jährige, die noch dem jüngeren B-Jugend-
Jahrgang angehört, bei den Meisterschaften ihre Bestmarke gleich zweimal.
Über die 100 m, für die mit 30 Läuferinnen nicht nur ein zahlenmäßig starkes, sondern auch ein erlesenes Teilnehmerfeld gemeldet hatte, lief Peters bereits im Vorlauf so schnell wie noch nie zuvor. 12,25 Sekunden bedeuteten für sie in diesem Lauf Platz zwei.
Im Endlauf steigerte sich Peters trotz leichtem Gegenwind noch einmal. Diesmal wurden für sie 12,24 Sekunden gestoppt. Sieger-
in Nina Giebel (MTV Wolfenbüttel) war lediglich um eine Hundertstel Sekunde schneller.
Am zweiten Wettkampftag hatte Peters einen Start über die 100 m Hürden und die 200 m geplant. Die Sporttaschen für den Hürdenlauf hatte sie schon gepackt, als sie sich beim Frühstück entschied, doch auf einen Start zu verzichten zugunsten der 200
m. Es hatte sich gelohnt. Als Jahrgangsjüngste belegte Peters hinter Jessica Schmütz (TSV Kronshagen Kiel, 24,88 Sekunden) Platz zwei in neuer persönlicher Bestzeit 25,25 Sekunden und hatte so renommierte Läuferinnen wie die Niedersachsenmeisterin Nina Giebel noch hinter sich gelassen.
Für Peters waren die norddeutschen Meisterschaften eine der letzten großen Titelkämpfe, die sie für den SV Georgsheil bestritt. Sie wird demnächst für den TSV Bayer Leverkusen starten.

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 5. August 2002
Paukner und Mau-Repnak holten zwei Titel für den VfL
Mit zwei Titeln kehrten die Leichtathleten des VfL Wolfsburg von den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin zurück. Längere Zeit
war von Speerwerferin Beatrice Mau-Repnak nicht zu hören, jetzt setzte sich die seit 2001 für den VfL startende Athletin mit der
Siegerweite von 51,20 Metern gegen Manuela Kurrat (SC Magdeburg, 47,55) und Jeanette Kottonau (OSC Berlin, 47,37) durch.
Noch besser lief es für die Wolfsburger Hammerwerfer. Stefan Paukner gewann den Wettkampf mit 69,36 Metern vor Marcus
Kahlmeyer (SVG GW Bad Gandersheim / 58,76) und seinem Vereinskollegen Lars Fechner (56,47).
Alexander Knitsch musste sich im 400-Meter-Rennen mit dem 3. Platz begnügen. Den Titel holte sich Benjamin Mielke (SC Pots-
dam) in 48,21 Sekunden. Stefan Beyer vom Potsdamer Laufclub (48,43) lag ebenfalls noch vor dem Wolfsburger, der nach 48,61
Sekunden durchs Ziel lief. Auffällig war die Dominanz Berliner Vereine, die im Mommsenstadion zehn von 35 Titeln holten. (tok)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. August 2002
Giebel holte den Nordtitel
Silber für Sprintstaffel des MTV
Von Hartmut Mahnkopf
Nina Giebel macht weiter Karriere. Die Landesmeisterin im Sprint setzte sich am Wochenende auch auf norddeutscher Ebene
durch. In Berlin erkämpfte sie sich über 100m den Nord-Titel der weiblichen B-Jugend. Außerdem holte sich die Leinderin mit dem Staffelquartett des MTV Wolfenbüttel die Silbermedaille in der gleichen Klasse.
Der Samstag war mit der Ausbeute von zwei Medaillen ein großer Tag für die Leichtathletikabteilung des MTV Wolfenbüttel. Nina
Giebel schaffte den Einzug ins Finale mit der drittschnellsten Vorlaufzeit von 12,26 Sekunden. Im Endlauf ging es später sehr knapp zu. Die Wolfenbüttelerin steigerte sich auf 12,23 Sekunden und lag am Ende nur eine Hundertstelsekunde vor Mareike Peters aus Georgsheil, die auf den letzten Metern gefährlich aufgekommen war. Die eigentlichen Favoritinnen Börner und Gangus
landeten nur auf den Plätzen vier und fünf. Anschließend blieben Giebel nur 55 Minuten Zeit bis zum Start als Schlussläuferin in
der Staffel. Auch hier bewies sie ihre Wettkampfhärte und präsentierte sich erneut frisch. Am zweiten Tag folgte noch der 200-m-
Lauf. Mit 25,94 Sekunden belegte sie einen guten vierten Platz.
"Ich bin glücklich und überrascht zugleich", jubelte die frischgebackene Nordmeisterin. "Den Titelgewinn habe ich nie erwartet, weil
ich in den Ferien nicht ganz durchtrainiert habe." Mit dem 200-m-Ergebnis war sie vollauf zufrieden. "Es war sehr anstrengend, an
beiden Tagen lagen die Temperaturen über 30 Grad."
Die hoffnungsvolle Mädchenstaffel des MTV zeigte sich ebenfalls auf die Minute topfit. In der Besetzung Nina Hartwich, Janine Schmerse, Lindiwe Ncube und Nina Giebel ersprintete sie sich den Vizemeistertitel über 4x100m der weiblichen B-Jugend. Dabei hatten die Wolfenbüttelerinnen sogar den Eindruck, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Sie gewannen ihren Zeitlauf in 50,39 sek und hatten über drei Sekunden Vorsprung. Schneller war im stärker besetzten zweiten Zeitlauf nur der VFV Hildesheim. "Schade das wir nicht gegen Hildesheim gelaufen sind, wir hätten eine Chance gehabt, die zu packen", bedauerte Giebel.
Für Trainerin Heike Schlesinger war die Platzierung optimal. Sie ließ sich in Berlin von Martina Hauke vertreten, die von den Leist-
ungen aller fünf Athletinnen begeistert war.
Janine Schmerse egalisierte beim Weitsprung mit 5,20 m ihre Bestleistung, damit wurde sie Sechste - eine ausgezeichnete Leist-
ung der 15-jährigen A-Schülerin, die schon eine Klasse höher startete. Glücklich war Lindiwe Ncube über das Erreichen des End-
laufs im 100-m-Hürdensprint. Dort kam sie mit 15,67 sek auf den siebten Platz, ein Ergebnis mit dem man vorher nicht unbedingt
rechnen konnte. Im 400-m-Hürdenlauf belegte Beate Wolter nach 74,11 sek Rang zehn. Das Bild rundete die A-Schülerin Nina Hartwich als Fünfzehnte über 200m in 27,35 sek ab, dies war immerhin ein neuer Kreisrekord der Altersklasse W15.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. August 2002
Ostfriesen gewinnen drei Nord-Titel
Christine Nannen, Carsten Fahnster und Nik Alberding siegen
Berlin/Ostfriesland (ls/cze). Mit drei Titeln und drei zweiten Plätzen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten gestern von den
norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und der B-Jugend aus Berlin heim. Hammerwerferin Christine Nannen vom SV
Holtland sowie die B-Jugendlichen Carsten Fahnster vom SV Georgsheil und Nik Alberding vom TV Norden standen ganz oben auf
dem Siegertreppchen.
Favoritin Christine Nannen ließ keine Zweifel an ihrem Erfolg aufkommen. 54,28 m genügten der Hammerwerferin zu einem unge-
fährdeten Erfolg mit über zwei Metern Vorsprung. Ihre Vereinskameradinnen Daniela Pohl und Jesica Reimer verzichteten auf einen
Start bei der B-Jugend.
Carsten Fahnster gewann das Kugelstoßen mit 14,90 m und 13 cm Vorsprung vor Julian Dobbronz vom SSV Sarstedt. Im Diskus-
werfen belegte der Georgsheiler B-Jugendliche außerdem mit 48,95 m den zweiten Rang. Den Titel holte sich Martin Wischer vom
Haldensleber SC, der auf 51,81 m kam. Auf den letzten Metern holte sich Nik Alberding vom TV Norden den Titel über 400 m Hürden. Der B-Jugendliche fing nach der letzten Hürde Torben Bieler von der LG Elmshorn noch ab und erreichte in 56,82 sec das
Ziel. Für Bieler wurden 57,28 s gestoppt.
Im Vorlauf über 100 m stellte Mareike Peters eine neue persönliche Bestleistung auf: Die B-Jugendliche des SV Georgsheil bewäl-
tigte die Strecke in 12,25 s und qualifizierte sich für das Finale. Hier steigerte sich Peters noch einmal und belegte in 12,24 s den
zweiten Rang : nur hauchdünn geschlagen von Nina Giebel (MTV Wolfenbüttel), die in 12,23 s gewann. Den zweiten Platz belegte
die Georgsheilerin auch über 200 m. Über diese Strecke verbesserte Peters ihre Bestleistung ebenfalls: auf 25,25 s. Nur Jessica Schmitz vom TSV Kronshagen war in 24,88 s schneller.
Zehnkämpfer Patrick Pfingsten vom TV Norden nutzte die Gelegenheit zu etlichen Starts, um die Anlage kennenzulernen, auf der
in vier Wochen die Deutschen Mehrkampf-Titelkämpfe ausgetragen werden. Den Diskus schleuderte er auf 45,86 m. Mit der zweit-
besten Weite seiner Laufbahn landete er auf Rang fünf, im Stabhochsprung verbesserte er seine Bestleistung um 10 cm auf 4,50m
und kam auf Platz sechs. Außerdem lief Pfingsten die 100 m in 11,45 s, landete im Weitsprung mit 6,96 m auf Rang sieben und
stieß die Kugel 13,48 m weit, was Rang fünf bedeutete. Der Norder Lars Ruchel stellte über 100 m in 11,01 s eine Saisonbestleist-
ung auf und gab über 200 m nach 150 m verletzt auf.
Katharina Möllmann von Germania Leer lief die 100 m in 12,23 s und mit Saisonbestleistung auf Rang sechs. Tanja Davids vom FC
Norden kam nach 12,66 s ins Ziel. Die 200 m lief Möllmann in 25,56 s und Davids in 25,99 s.
Lars Seinschedt schaffte zwei neue persönliche Bestleistungen. Er lief die 100 m in 11,24 s und die 400 m in 50,63 s.
Für Johannes Peters wurden über 100 m 11,25 s gestoppt, für seinen Norder Vereinskollegen Christian Kaufmann wurden 52,09 s
über 400 m notiert. Der Norder B-Jugendliche Siewert Andre belegte über 100 m in 11,66 s Platz sieben und über 200 m in 23,40 s
den fünften Rang.

Presseinformation vom 5. August 2002 (Von Markus Steinbrück)
Norddeutsche Meisterschaften Männer, Frauen, Jugend B in Berlin (Mommsenstadion)
Doppelschlag durch Nele Beutler
Meckelfeld. Nele Beutler vom Leichtathletik-Club (LAC) Meckelfeld war jetzt aus Landkreissicht die überragende Teilnehmerin bei
den Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen sowie der B-Jugend in Berlin. Im Mommsenstadion gewann die 15-jährige
Schülerin des Gymnasiums Meckelfeld nicht nur den angestrebten Titel im Dreisprung der weiblichen Jugend B, sondern sicherte
sich zur allgemeinen Überraschung auch den Nordtitel im Speerwurf. Und das alles, nachdem sie tags zuvor mit drei ungültigen Versuchen im Weitsprung wenig erfolgversprechend ins Wochenende gestartet war.
Zum Erfolg kam Nele Beutler bei ihren Siegen jeweils mit der gleichen Taktik. Gleich im ersten Versuch erzielte sie ihre beste Lei-
stung und legte der Konkurrenz damit ein gehöriges "Pfund" vor. Den 600-Gramm-Speer ließ die Mehrkämpferin sogleich auf 36,99
m segeln, steigerte den eigenen Kreisrekord (34,96 m) um mehr als zwei Meter und war nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.
Die haushohe Favoritin Meike Lürßen (LAV Zeven) gönnte sich drei ungültige Versuche und schied aus. Gleich drei weitere Teil-
nehmerinnen näherten sich Nele Beutler bis auf einen Meter, zogen aber eben nicht an ihr vorbei. So war der große Coup perfekt,
dem wenig später der schon eher erwartete Titelgewinn folgen sollte.
Im Dreisprung war die niedersächsische Landesmeisterin nämlich mit der größten Weite (10,91 m) gemeldet. Im ersten Durchgang
sprang Beutler auf 10,65 m und blieb in den weiteren fünf Versuchen unangetastet. Ganz und gar nicht zufrieden äußerte sich die
neue Norddeutsche Meisterin zwar über ihre Siegesweite, doch wer fragt bei solch einem Titel noch nach der Weite? Auf Rang 2
folgte Nastasja Günther von der LG Nord Berlin mit 10,52 m.
Deutlich im Schatten von Nele Beutler sowie ihrer eigenen Saisonleistungen standen die Sprinterinnen der LG Nordheide. Jala Gangnus, die in wenigen Tagen zu einem zehnmonatigen Kanada-Aufenthalt aufbricht, hatte arg mit den Temperaturen von über 30
Grad zu kämpfen. So kam die 15-Jährige nach ihrem großen Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften diesmal über 100 Meter
(12,34 sec) und 200 Meter (26,21 sec) lediglich auf die Ränge fünf und sieben. Für die B-Jugendlichen der LG sprang über 4x100
Meter zwar der gute 3. Platz heraus, mit der Zeit von 50,89 sec durfte man aber nicht zufrieden sein.
Immerhin waren Nicole Hörner, Geburtstagskind Klaudia Neubauer, Kim Lütjens und Jala Gangnus in diesem Jahr schon fast ex-
akt eine Sekunde schneller gelaufen.
Auch Alexandra Hahn (LG Nordheide) wäre über 800 Meter der Frauen gerne ein wenig schneller als 2:14,46 min gelaufen. Der 4. Platz stellte für die mit der siebtbesten Zeit gemeldete 24-Jährige aber einen schönen Erfolg dar. Brigitte Heidrich vom TSV Stelle
kam über 400 Meter in der Saisonbestzeit von 58,51 sec auf Rang acht. Im Unterschied zu den bisherigen Rennen des Jahres
2002 war die 41-Jährige die ersten 200 Meter diesmal zu schnell angegangen.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 6. August 2002
Martin Lohmann holt sich den Norddeutschen Titel im Vorbeigehen
Verdener siegt in Berlin über 100 Meter / Husmann unzufrieden
Verden. Die Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugend in Berlin waren für den Verdener Martin Lohmann fünf Wochen nach dem zweiten Platz bei der Deutschen B-Jugend-Meisterschaft eine gute Gelegenheit zur Formüberprüfung. Als klarer Titelfavorit legte er am Sonnabend im 100-m-Vorlauf mit 10,89 Sek. schon die schnellste Zeit vor und schien fähig, im End-
lauf in den Bereich seiner Bestzeit von 10,78 Sek. kommen zu können. Doch da passierte ihm ein Missgeschick. Der Startblock rutschte weg, statt wie meistens schon kurz nach dem Startschuss vorn zu sein, konnte nur mühsam ein Sturz vermieden werden.
Nach etwa 40 Metern war die Konkurrenz eingeholt und mit 10,94 Sek. doch noch der erwartete Sieg sichergestellt.
Nicht zufrieden mit sich und seiner Leistung war am Sonntag Hammerwerfer Cord Husmann (Verden), der nach einem 40-m-Auf-
takt und einem ungültigen Versuch im dritten Durchgang auf 42,37 m kam und damit Platz 14 im gut besetzen Meisterschafts-Teil-
nehmerfeld belegte.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 6. August 2002
Bronze für Thorben Bock
Kirchlinteln. Mit hervorragenden Ergebnissen glänzte Thorben Bock vom TSV Kirchlinteln bei den Norddeutschen B-Jugend-
Meisterschaften, die in Berlin im nahe dem Funkturm gelegenen Mommsenstadion ausgetragen wurden. Im Diskuswerfen legte der
Kirchlintler gleich im ersten und dritten Versuch mit 43,27 m und 44,69 m Weiten vor, mit denen er sich problemlos für den End-
kampf der besten acht Werfer qualifizierte. Im fünften Versuch gelang ihm mit 46,72 m ein technisch ausgezeichneter Wurf, der
ihm den dritten Platz in dem 15-köpfigen Teilnehmerfeld sicherte. Damit lag er nur 18 cm hinter seinem erst kürzlich aufgestellten
Kreisrekord. Weitere Würfe über 44,01 m und 44,49 m zeigten, dass sich Thorben Bock inzwischen auf hohem Niveau stabilisiert
und somit gute Aussichten auf eine weitere Leistungssteigerung hat. Die Qualifikation für die Deutsche Winterwurfmeisterschaften
hat er mit seiner Leistung bereits in der Tasche. Auch im Kugelstoßen geht es weiter aufwärts. Bei den ersten technisch nicht voll
befriedigenden Versuchen landete die Kugel jeweils noch knapp hinter der 13-Meter-Marke. Im fünften Versuch traf er dann die
Kugel optimal und verbesserte seine Bestmarke um 34 cm auf 14,41 m. Nach dieser Leistung hat Thorben Bock den 21 Jahre
alten Kreisrekord von 14,75 m bereits fest ins Visier genommen. Mit seiner ausgezeichneten Leistung belegte er einen nicht unbe-
dingt erwarteten fünften Platz.
Nach guten Trainingsleistungen ging Nick van Heyningen hochmotiviert in das 400 m-Hürden-Rennen. Sein realistisches Ziel war
eine deutliche Verbesserung seiner bisherigen Bestleistung von 61,95 Sekunden. Leider kam er nach den ersten Hürden aus dem
Rhythmus und büßte damit viel Tempo und Kraft ein. Dennoch führte er das Feld bis anfangs der Zielgeraden an, musste dann
aber seinen vorherigen Fehlern Tribut zollen und einen Gegner vorbeiziehen lassen. Trotzdem lief er mit 61,40 Sek. eine neue per-
sönliche Bestzeit, die zugleich Kreisrekord auf dieser erst seit dem Jahr 2000 von B-Jugendlichen gelaufenen Strecke bedeutet.
Insgesamt belegte Nick van Heyningen, der ebenso wie sein Mannschaftskamerad Thorben Bock dem jüngeren B-Jugend-Jahr-
gang angehört, einen erfreulichen achten Platz.

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. August 2002
Den Worten folgen Taten
Nicole Marahrens holt in Berlin zwei Titel
Hannover. Dirk Schwarzbach und Nicole Marahrens machten im Berliner Mommsen-Stadion ihre Titelversprechen wahr. Bei den
norddeutschen Meisterschaften gewann der Kirchdorfer das 3000-Meter-Hindernis-Rennen mit großem Vorsprung und neuer per-
sönlicher Bestzeit von 9:11,18 Minuten. Die hannoversche Studentin Nicole Marahrens holte wie zuvor angekündigt souverän den
200-Meter-Titel, gewann mit ihrem 4x100-Meter-Quartett der LG Weserbergland und musste sich nur über 100 Meter geschlagen
geben. 11,81 Sekunden, nur eine Hunderstelsekunden langsamer als ihre Saisonbestzeit, reichten nicht aus: Die Hallenserin Katja
Wakan (11,70) war zu stark. Den dritten Titel für die Region gewann Irina Matschke (LG TK Hannover 96) im 100-Meter-Hürden-
sprint in 14,37 Sekunden.
Auch in den Wettbewerben der B-Jugend gab es Erfolge. Helge Schwarzer (LG Wennigsen-Egestorf) im 110-Meter-Hürdensprint
(14,14 Sekunden) und Johannes Raabe (TSV Kirchdorf) im 1500-Meter-Lauf (4:11,00 Minuten) erfüllten sich ihre Titelträume.

WESER KURIER vom 6. August 2002
Fabrizius läuft Landesrekord
Bremer Leichtathleten beeindruckten
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Berlin. Ein neuer Landesrekord und zwei norddeutsche Titel – es ist lange her, dass die Bremer Leichtathleten mit einer so guten
Ausbeute von den norddeutschen Meisterschaften zurück gekehrt sind.
Mittlerweile ist ja bekannt, dass die B-Jugendliche Catharina Reppin (BLT/Komet) in der nationalen Spitze mitmischt. In Berlin ge-
wann sie die norddeutsche Meisterschaft im Weitsprung, als sie mit 5,79 Meter die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ.
Etwas überraschend dagegen der zweite Titel: Natalie Steinemann (SV Werder) gehört eigentlich noch der Altersklasse der Schü-
lerinnen an, startete jedoch in der B-Jugend. Und dort lehrte sie der bis zu zwei Jahre älteren Konkurrenz das Fürchten: Über die
800 Meter hielt sich Natalie stets in der Spitzengruppe, ehe sie nach 500 Metern die Führung übernahm und ins Ziel rettete. In 2:21,42 Minuten verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit damit gleich um fünf Sekunden – ganze vier Zehntel fehlten, um den 20
Jahre alten Landesrekord zu brechen.
Das gelang bei den Männern jedoch Andrei Fabrizius: Der junge Werderaner, eigentlich noch A-Jugendlicher, wurde vierter über die
200 Meter. In 21,74 Sekunden unterbot er damit die rund 30 Jahre alte Bestmarke der A-Jugendlichen. Mit der 4-x-100-Meterstaffel
(Kleine, Staar, Kelterborn, Fabrizius) lief er schließlich in 41,81 Sek. auf den dritten Rang.
Mit zwei vierten Rängen beteiligten sich auch die Frauen am guten Bremer Gesamtergebnis dieser Titelkämpfe: Inga Reschke (LG
Bremen-Nord) warf den Diskus auf 39,71 Meter und Jessica Lohmann (SVW) lief die 1500 Meter in 4:39,51min.

Presseinformation vom 6. August 2002 (Von Manfred Scholz)
Wie angekündigt: Zwei Titel für Nicole Marahrens
Berlin. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde Nicole Marahrens von der LG Weserbergland mit zwei Titeln bei den Norddeutschen Mei-
sterschaften der Frauen, Männer und der B-Jugend im Berliner Mommsenstadion in der Nähe des Funkturms bei sehr guten Be-
dingungen. Allerdings waren mit ihr, krankheits- und verletzungsbedingt nur 3 LG-Sprinterinnen nach Berlin gereist.
Sie hatte vorher angekündigt, dass sie den Titel über 200 Meter und die 4x100 Meter-Staffel gewinnen wollte. Das gelang ihr auf
der 200 Meter-Sprintstrecke eindrucksvoll in 23,69 Sekunden vor Katja Wakan (24,50 Sekunden) vom SV Halle und ihrer Vereins-
kameradin Nicole Müller, die als Dritte in 24,96 Sekunden über den Zielstrich lief. In der Staffel mit Christina Köhring und Silke
Perkuhn wurde das Quartett konkurrenzlos in 47,81 Sekunden Meister vor dem Hamburger SV.
Im 100 Meter-Sprint drehte die Hallenserin Katja Wakan dann den Spieß um und siegte in 11,70 Sekunden vor Nicole Marahrens,
die in 11,81 Sekunden nur eine Hundertstelsekunde unter ihre Jahresbestzeit blieb. Nicole Müller belegte in diesem Rennen in 12,25 Sekunden  den vierten Platz.
Vizemeisterin wurde Silke Perkuhn im Weitsprung mit einem gültigen 6-Meter-Sprung hinter Sandra Busch (6,06 Meter) von der Berliner LG Ost. Zwei ungültige, übertretene Sprünge, die sie bei ca. 6,20 Meter landete, verhinderten den Sieg.
Vierte wurde Christina Köhring im Endlauf über 400 Meter Hürden in 66,43 Sekunden. Ein weiterer Titelträger kommt ebenfalls aus
unserer Region mit dem Bakeder Stefan Küter der für die LG TK Hannover startet. Er wurde nordeutscher Meister im Hochsprung
mit übersprungenen 1,93 Meter.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 7. August 2002
Juliane Barth in Gala-Form
Gute Platzierungen für die Vöhrumer
Durchaus zufrieden kehrten die Vöhrumer Athleten von den Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften aus Berlin zurück. Denn das Mommsenstadion erwies sich bei optimalen Witterungsbedingungen als ideale Wettkampfstätte. Und das schien die Arminen zu beflügeln.
Allen voran Juliane Barth, die für Aufregung und Begeisterung sorgte. Die talentierte Vöhrumerin präsentierte sich im Weitsprung-
wettbewerb in Galaform und sprang mit 5,63 m neue persönliche Bestleistung. Mit dieser Weite sicherte sie sich nicht nur Platz drei in der B-Jugend, sondern sie überbot mit diesem Sprung auch die fast 40 Jahre alte Kreisrekordmarke von 5,55 m. Diese
wurde von Liane Küster (MTV Peine) 1965 aufgestellt.
Bester Niedersachse
Auch Christian Gustedt wusste zu überzeugen, sorgte bei den Männern für ein gutes Resultat. Im Weitsprung landete er bei 7,23
m und überbot damit zum zweiten Mal die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften, die in Hamburg stattfinden. Ho-
noriert wurde diese Leistung mit dem vierten Rang. Eine Platzierung, mit der der Vöhrumer zum besten Niedersachsen avancierte.
Dementsprechend groß war auch die Freude. "Dass ich in einem so starken Teilnehmerfeld Vierter werde, hatte ich zu Beginn des
Wettkampfes nicht gedacht. Schließlich waren 15 Springer mit Weiten von mehr als sieben Metern gemeldet", resümierte Gustedt.
"Um so schöner ist es selbstverständlich, dass ich trotzdem die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften geschafft habe."
Zufrieden sein mit ihrem Abschneiden durfte auch Katharina Hauke, die nach einer fünfwöchigen Verletzungspause einen guten
Wettkampf lieferte. Nach einem komplizierten Handgelenksbruch stand Hauke erstmals wieder auf der Tartanbahn, um in der B-
Jugend über die 400 m zu starten. Nach 61,44 Sekunden überquerte sie als Siebte die Ziellinie - ein starkes Comeback.
Die doppelte Distanz legte ihre Vereinskameradin Nora-Li Steinert zurück. 2:27,08 Minuten benötigte die laufstarke B-Jugendliche
für die 800 m. Somit durfte auch sie sich über eine neue persönliche Bestleistung und den fünften Platz freuen.
Mario Müller im Pech
Ebenfalls unter die besten Zehn in Norddeutschland kam Katharina Bublitz. Im Dreisprung der B-Jugend erreichte sie 9,94 m, und
wurde Sechste.
Pech hatte hingegen der B-Jugendliche Mario Müller. Er schied über 110 m Hürden mit der Zeit von 16,16 Sekunden im Vorlauf
aus. "Leider habe ich die zehnte Hürde so stark touchiert, dass ich ganz aus dem Rhythmus gekommen bin", bilanzierte er. "Es
wäre durchaus mehr drin gewesen, wenn ich flüssig hätte durchlaufen können." Dennoch fiel sein Fazit positiv aus: "Der Lauf war
eine Erfahrung wert und lässt mich optimistisch nach vorne schauen."
Angetan von den Vorstellungen seiner Schützlinge war Coach Thomas Petermann. "Mit diesen Leistungen können wir beruhigt zu
den Meisterschaften fahren", erklärte er. "Denn alle Athleten haben gezeigt, dass das derzeitige Training bereits Früchte trägt."
(kb)

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 7. August 2002
Bock holt Diskus-Bronze
Mit der Kugel in Berlin neue persönliche Bestleistung erzielt
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Kirchlinteln . Thorben Bock (TSV Kirchlinteln) wurde bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin mit dem Diskus Dritter und
mit der Kugel Fünfter. Sein Vereinskamerad Nick van Heyningen lief im Mommsenstadion im Schatten des Funkturms über 400 m
Hürden einen neuen Kreisrekord.
Thorben Bock erzielte im Diskuswerfen im ersten Versuch mit 43,27 m und im dritten mit 44,69 Metern Weiten, mit denen er sich
klar für den Endkampf der besten acht der 15 Werfer qualifizierte. Im fünften und vorletzten, seinem technisch besten Versuch stei-
gerte er sich auf 46,72 Meter und blieb nur 18 Zentimeter unter seinem erst kürzlich verbesserten Kreisrekord. Bock wurde Dritter
der B-Jugend und qualifizierte sich mit seiner Leistung bereits für die Deutschen Winterwurf-Meisterschaften.
Mit der Kugel reichten für Thorben Bock die noch nicht zufriedenstellenden 13,07 und 13,10 Meter für den Endkampf, doch dann
steigerte er sich und stieß das 5 kg-Gerät 13,18 m, 14,41 m und 13,76 m weit. Der Kirchlintler verbesserte mit seinem weitesten
Versuch von 14,41 Metern, mit denen er Fünfter der "Norddeutschen" wurde, seine persönliche Bestleistung um 34 Zentimeter und
hat sich jetzt den 21 Jahre alten Kreisrekord (14,75 m) aufs Korn genommen.
Der durch gute Trainingsleistungen hochmotivierte Nick van Heyningen wollte über 400 m Hürden seine bisherige Bestleistung von
61,95 Sekunden unbedingt verbessern. Doch kam er nach den ersten Hürden aus dem Rhythmus und verlor dadurch viel Tempo. Zwar führte er dennoch das Feld bis zu den letzten hundert Metern an. Dann musste er für seinen Anfangfehler büßen und zwei Gegner vorbeiziehen lassen. Immerhin lief aber dennoch mit der insgesamt achtschnellsten Zeit von 61,40 Sekunden nicht nur eine
persönliche Bestzeit, sondern stellte auch einen Kreisrekord über die erst seit eineinhalb Jahren von B-Jugendlichen gelaufene Distanz auf.
Nicht zufrieden mit sich und seiner Leistung war bei der Norddeutschen Meisterschaft Hammerwerfer Cord Husmann (Verden), der
nach einem 40 m-Auftakt und einem ungültigen Versuch im dritten Durchgang auf 42,37 m kam und damit Platz 14 im gut besetz-
ten Teilnehmerfeld belegte.
Die frühere Verdenerin Silke Perkuhn (LG Weserbergland) wurde in Berlin zweifache Norddeutsche Vizemeisterin - über 100 m
Hürden hinter Irina Matschke (LG TK Hannover 96/14,37) in 14,67 Sekunden und im Weitsprung nach Sandra Busch (Berliner LG
Ost/6,06) mit genau 6,00 Metern.  (Autor des vorletzten Absatzes: hbm)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 8. August 2002
Norddeutsche Titel für drei Deisterathleten
Berlin. Der TSV Kirchdorf und die LG Wennigsen/Egestorf können sich drei weitere hochrangige Titelgewinne in der Vereinschro-
nik gutschreiben. Namentlich kamen Dirk Schwarzbach und Johannes Raabe (beide TSV) sowie Helge Schwarzer (LG) zu souve-
ränen Siegen bei den Norddeutschen Meisterschaften im Berliner Mommsenstadion. Dazu gesellten sich weitere Athleten beider
Clubs, die durch Vizetitel beziehungsweise vordere Platzierungen auf sich aufmerksam machten.
Die Läufer des TSV Kirchdorf holten sich in Berlin zwei Norddeutsche Meistertitel, einen Vizetitel sowie weitere Platzierungen
unter den Top 8. Über 800 Meter konnte sich Rainer Laudenberg im starken Feld nicht wie gewünscht in Szene setzen. Insgesamt
belegte er den elften Platz unter 35 Läufern, lief dabei seine drittschnellste Zeit (1:57,32 Minuten). Auch Johannes Raabe konnte
bei der B-Jugend über 800 Meter nicht auf seine Spurtstärke setzen. Er wurde Zweiter in guten 1:59,62 Minuten. Dafür holte sich
Dirk Schwarzbach über 3000 m Hindernis seinen ersten Norddeutschen Titel bei den Männern. Er folgte den Anweisungen seines
Trainers Markus Pingpank und lief die prophezeite Bestzeit von 9:11,18 Minuten.
Damit ist Schwarzbach bestens für die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Hamburg gerüstet, wo er einen Doppelstart über die
5000 m und 3000 m Hindernis absolvieren wird.
Yarim Benne schrammte knapp an einer Medaille über 3000 m Hindernis vorbei und wurde Vierter in 10:44,69 Minuten. Im ab-
schließenden 3000-m-Lauf der B-Jugend konnte Jan Rettstadt seinen größten Erfolg mit Platz 3 in 10:12,50 Minuten verbuchen.
Am zweiten Tag überraschte Johannes Raabe mit dem Gewinn des Titels über 1500 m. Obwohl er Tempo machte, konnte er sich
auf den letzten 150 Metern um drei Sekunden von seinen Konkurrenten entfernen und wurde Norddeutscher Meister in 4:11,00 Mi-
nuten. Bei den Männern liefen Dirk Schwarzbach (4:02,19 Minuten) und Benjamin Grüne (4:03,73 Minuten/Bestzeit) gute Zeiten.
Rainer Laudenberg (4:10,04) und Yarim Benne (4:25,49) schlossen sich an. Im Hochsprung konnte Rene Beck trotz einer Fuß-
verletzung mit übersprungenen 1,80 Meter glänzen und belegte Platz 6.
Helge Schwarzer ließ sein Missgeschick von den Deutschen Meisterschaften über die Hürdendistanz schnell vergessen.
Im Berliner Mommsenstadion an der Waldschulallee siegte er sowohl im Vor- als auch im Endlauf. Im Finale zeigte die elektro-
nische Zeitanlage hervorragende 14,14 Sekunden bei leichtem Gegenwind. Sogar der Neubrandenburger Bodo Behmer und zwölf
weitere Läufer konnten dem Wennigser nicht annähernd Paroli bieten.
Mit neuem Anlauf versuchte Sarah Piesker ihre Krise im Weitsprung zu beheben. Hinter der Bremerin Catharina Reppin (5,79 m)
ist sie mit 5,71 Metern als Vizemeisterin auf dem besten Weg zur alten Stärke. 19 Mädchen der weiblichen Jugend B stellten sich
 bei brütender Hitze in drei Zeitläufen dem Starter über 400 Meter. In einem gut eingeteilten Lauf erfüllte Isabell Garling alle in sie
gesetzten Erwartungen und wurde in der ausgezeichneten Zeit von 60,83 Sekunden Vierte. Annika Steven zeigte in ihren neu ge-
wählten Disziplinen Drei- und Stabhochsprung gute Ansätze. Im Dreisprung (9,98 m) und im Stabhochsprung (2,40 m) wurde sie
Fünfte beziehungsweise Vierte.

Presseinformation vom 8. August (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Bronze für Catharina Mangels
Alfstedter Leichtathletinnen bei den Norddeutschen erfolgreich
Alfstedt/Berlin. Im Berliner Mommsen-Stadion wurden am Wochenende die Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen
und B-Jugend ausgetragen. Catharina Mangels (TuS Alfstedt) konnte im Diskuswurf  der Frauen einen erfreulichen dritten Platz be-
legen. Die A-Jugendliche aus der Geestequelle hatte nach einem ungültigen Wurf zunächst eine Weite von 39,39 m erzielt und
steigerte sich über 40,03 m im vierten Durchgang auf 41,45 m im fünften Versuch.
Sie musste nur Anja Lehme (SC Potsdam/41,61 m) und die überragende Katja Krol (LG Nike Berlin/55,64 m) den Vortritt lassen.
Dieser erfreuliche dritte Platz sollte eine gute Motivation für die Deutschen Juniorenmeisterschaften am übernächste Wochenende
in Hamburg sein.
Maren Heusmann (TuS Alfstedt) konnte sich im 100m-Hürden-Lauf der weiblichen Jugend B auf 15,32 sec steigern und damit den
Endlauf erreichen. Hier bestätigte sie mit 15,43 sec ihre gute Form und landete auf Platz Sechs. Norddeutsche Meisterin wurde Johanna Bloch (VfV Hildesheim) die in 14,27 sec vor Julia Schlizio (LG Nord Berlin/14,68) und Stefanie Meyer (VfV Hildesheim /
14,97) gewann.
Für die Athletinnen aus der Geestequelle sind diese Erfolge ein erfreulicher Auftakt für die folgenden Wettkämpfe.

Presseinformation vom 13. August 2002 (Von Kurt Bargmann)
Tim Schwarzmeier Dritter bei Norddeutschen Meisterschaften
Bremervörde. Als weiteren Erfolg seiner sportlichen Entwicklung kann der B-Jugendliche Tim Schwarzmeier (Jg 86)  vom TSV
Bremervörde einen dritten Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften am 4. August im Berliner Mommsen-Stadion über 1500 m
verbuchen.
Unter erschwerten Bedingungen bei Temperaturen von 31°C wurde der Lauf kurz nach 14:00 Uhr gestartet. Tim ging den Lauf ab-
wartend an 7. Position im Mittelfeld laufend an. Taktisch richtig hielt er sich konsequent an den seiner Leistungsstärke entsprech-
end laufenden Holger Fritze vom SV Lemgow/Dangenstorf. Bei ca. 1000 m hatte das Führungsduo mit Johannes Raabe (TSV
Kirchdorf) und Kai-Markus Kirchner (LG Nord Berlin) einen Vorsprung von ca. 40 m herausgelaufen. Mit der letzten Stadionrunde
spielte Tim dann seine neu gewonnene Tempohärte für einen langen Endspurt aus und überlief in überzeugender Weise die vor ihm
platzierten Läufer. Im Ziel hatte er den 40 m Vorsprung auf den Zweitplatzierten Kirchner auf wenige Meter reduziert.
Mit der Endzeit von 4:16,17 konnte Tim seine bisherige Bestzeit um ca. fünf Sekunden verbessern und den nicht unbedingt zu er-
wartenden dritten Platz bei den “Norddeutschen” in seinem 1. Wettkampfjahr als B-Jugendlicher erreichen.
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