DM-Halle und DM-Winterwurf in Leipzig am 18./19. Februar 2006 (Jugend)
LM-Crosslauf (NLV+BLV) in Lingen am 19. Februar 2006 (Schüler-/innen A - Sen.)
DM-Halle in Karlsruhe am 25./26. Februar 2006 (Frauen, Männer)
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Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Presseinformation vom 14. Februar 2006 (Von Manfred Scholz)
LG-Jugend zur DM nach Leipzig
Staffel hat B-Endlauf im Visier
Leichtathletik. Erfahrungen sammeln sollen Sandra Wullekopf, Alexandra Kronfeldt, Jana Bartels und Ricarda Fierenz von der
LG Weserbergland am Wochenende in Leipzig bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend. Gemeinsam gehen sie in der
4x200 Staffel an den Start und Trainer Werner Scharf sieht durchaus eine Chance auf die Teilnahme am B-Endlauf. In Einzel-
rennen über die 400 Meter, also zwei Runden in der Halle, sind Wullekopf, Fierenz und Kronfeldt am Start. Beste Aussichten auf
die B-Endlauf-Teilnahme bestehen für Alexandra Kronfeldt, die sich mit 57,25 Sekunden qualifiziert hat und in der deutschen
Bestenliste auf Platz Neun steht.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 17. Februar 2006
Titelkampf in Leipzig für Leichtathletik-Talente
Winsen/Wiepenkathen. Mit hohen Titelambitionen fahren die Leichtathleten aus Harburg und Stade nicht zu den 38. deutschen
Hallenmeisterschaften der A- und B-Jugend nach Leipzig, die traditionell mit den 13. Winterwurfmeisterschaften kombiniert sind
und am Sonnabend und Sonntag ausgetragen werden. Allerdings wollen die Athleten beweisen, daß sie sich zu Recht für die
Titelkämpfe im Sportforum qualifiziert haben. Paul Dittmer vom MTV Hanstedt startet im Sprint und Hürdenlauf über 60 Meter.
Dennis Lemm vom TSV Stelle ist über 200 Meter dabei. Sören Ludolph (800 Meter) und Vivien Tiedemann (1500 Meter) vertreten
die Farben der LG Nordheide in Sachsen. Lisa Schröder vom TuS Grünendeich/Steinkirchen läuft über 400 Meter. Sascha
Cordes vom TSV Wiepenkathen greift in Leipzig zum Speer. (ka)

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 17. Februar 2006
Müller will den Titel
Leichtathletik: Niedersächsische Crossmeisterschaft
Göttingen. Den ersten Landestitel des Jahres visieren die Läufer der LG Göttingen an diesem Wochenende an. Bei den Nieder-
sächsischen Crossmeisterschaften in Lingen haben die als Spezialisten für unwegsames Gelände bekannten Schwarz-Gelben
mehrere heiße Eisen im Feuer. Vor allem auf Niedersachsens Vorzeigeläufer Ingo Müller ruhen die Hoffnungen. Als Achter der
Cross-DM gilt er auf der Mittelstrecke als Favorit. Auch die Mannschaft, bei der nationalen Meisterschaft Sechster, will um den
Sieg mitlaufen. Bei den Frauen hofft die LGGer auf einen erneuten Coup durch Maureen Raabe, die 2005 Überraschungsdritte
wurde und mit der Mannschaft den Vizetitel gewann. Weitere Chancen auf Podiumsplätze haben die Göttinger zudem auf der
Männer-Langstrecke sowie bei den A-Schülern und in der B-Jugend. (zfs)

WESER KURIER vom 17. Februar 2006
Nachwuchs hat gute DM-Chancen
Julian Geißhirt Medaillenanwärter
Bremen (gol). Eine gesunde Mischung aus Medaillenkandidaten und Athleten, die vor allem Erfahrung auf nationaler Bühne
sammeln wollen, schickt der Bremer Leichtathletik-Verband zu den Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften
am Wochenende in Leipzig. Ein ganz heißer Anwärter auf Edelmetall kommt dabei vom Bremer LT/VfB Komet und heißt Julian
Geißhirt. Seit seinem ersten Jugendjahr 2003 hat er bei keinem DM-Endlauf über 400 Meter gefehlt. Bisher noch ohne den ganz
großen Erfolg geht der Bremer nun hinter Stephan Behr (1. FC Kaiserslautern) und Manuel Ilg (TSV Hüttlingen) mit 48,55 Se-
kunden als Drittschnellster der Hallensaison ins Rennen. Und auch mit der 4x200-Meter-Staffel des BLT, die in der Meldeliste
nur hinter dem TuS Jena liegt, möchte Julian Geißhirt auf das Siegertreppchen. "Nach dem Titelgewinn bei den Norddeutschen
Meisterschaften hängt ein möglicher Erfolg aber am seidenen Faden", so Trainer Jens Ellrott, da Ben Rehn noch an einer
Muskelverhärtung laboriert. Dagegen hat Startläufer Thomas Buschmann seine Knieprobleme überwunden und ist ebenso ein-
satzbereit wie Dreispringer Eugen Wisotzki und Pascal Nobel (alle BLT/VfB Komet).
Der SV Werder schickt mit Stabhochspringer Paul Kass und Werfer Sven Schröder seine beiden aussichtsreichen Athleten nach
Sachsen. Paul Kass, der in diesem Winter bereits mehrfach die Höhe von 4,50 Metern meisterte, ist eine weitere Steigerung
seiner Bestleistung um zehn oder 20 Zentimeter zuzutrauen, was ihn unter die Top Ten in Deutschland bringen würde. Werder
Bremens Wurftalent Sven Schröder hofft in Leipzig ebenfalls auf neue Bestmarken. Im Kugelstoßen strebt der junge Athlet die
16-Meter-Marke an. Im Speerwurf gehört er bereits nach der Meldeliste mit 59,65 Metern zu den zehn Besten in Deutschland.
Hier sollen für den Schützling von Trainerin Ute Schröder nun die 60 Meter fallen.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Februar 2006
Mit Medaillenchancen zur Crossmeisterschaft
Auch 24 Sportler aus dem Kreis Diepholz werden in Lingen um Landestitel laufen
Stuhr (cgo). Für die Crossmeisterschaften der Leichtathletik-Landesverbände Niedersachsen und Bremen am kommenden Sonn-
tag ab 11 Uhr in Lingen haben über 500 Sportler aus 83 Vereinen gemeldet. Aus dem Kreis Diepholz werden 24 Läufer aus vier
Vereinen, von denen etliche Medaillenchancen besitzen, dabei sein.
Das größte Aufgebot mit insgesamt 14 Startern stellt der LC Hansa Stuhr. Für diesen Klub könnte es gleich im ersten Wettbe-
werb der Titelkämpfe vordere Platzierungen geben, wenn Marika Wehner, Kristin Lehmkuhl und Monique Tandel im Rennen der
A-Schülerinnen mit 70 Konkurrentinnen auf die Strecke gehen. Die Hansa-Seniorinnen überraschten im Vorjahr mit dem Mann-
schaftssieg. Dieses Mal wollen die Stuhrerinnen mit sieben Läuferinnen gleich zwei Teams in die Wertung schicken.
Die Hoffnungen der SG Diepholz ruhen auf Dominik und Sebastian Franke. Im vergangenen Jahr holten sich die Brüder die Vize-
titel bei den A-Schülern. Für Dominik Franke dürfte es schwer werden, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Aufgerückt in die B-
Jugend, muss sich der 17-Jährige nunmehr mit 60 Konkurrenten, darunter auch Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr, messen.
Der TV Bruchhausen-Vilsen ist bei der weiblichen Jugend erstmals mit Heidi Schwartz vertreten. Für den MTV Barnstorf geht
Bernhard Keller als Vizemeister des Vorjahres in der M 50 an den Start. Vereinskamerad Gerrit Meyer hat bei den Junioren gute
Chancen auf einen Podiumsplatz.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 18. Februar 2006
Müller will in Leipzig auf das Podest
Leichtathletik: Deutsche Winterwurfmeisterschaften
Göttingen. Für Einbecker Leichtathletik-Fans heißt es an diesem Wochenende Daumendrücken. Denn mit Theresa Müller
startet bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Jugendlichen in Leipzig eine der Favoritinnen auf eine Medaille im
Dress der LG Einbeck. Vor einem Platz auf dem Podest wartet auf die Hammerwerferin jedoch ein Kraftakt. Zwar trennen sie laut
Meldeliste (Platz zwei) nur 46 Zentimeter von der Titelfavoritin Mareike Nannen (SV Holtland). Allerdings hat Müller mit ihrer
Bestleistung (49,61) aus der vergangenen Saison gemeldet. In diesem Jahr steht für die B-Jugendliche erst ein Wurf auf 47,32
zubuche und damit das viertbeste Ergebnis der aktuellen Deutschen Jugendbestenliste. Für eine Medaille müsste sich die 17-
Jährige heute deutlich steigern.
Erstmals mit dem 5 Kg schweren Wettkampfgerät muss das Gandersheimer Erfolgsduo Richard Olbrich und Jannik Luger in den
Wurfring. In ihrem ersten Jahr in der Jugendklasse hat vor allem Olbrich Chancen auf einen Spitzenplatz, nachdem er bei den
Landestitelkämpfen bereits gute 57,19m erzielte. Luger steht in der Meldeliste zwar vor seinem Trainingspartner, konnte in dieser
Saison allerdings noch keinen Wurf über die 52m-Marke setzten. Weitere Starter im Hammerwurf sind Sandra Dahms (LG Ein-
beck/WJB), Claudia Wichner (LG Göttingen/WJA), Arne Feiste (MJB) und Nils-Ole Schiemann ( beide GW Bad Gandersheim/
MJA), die alle eine Endkampfteilnahme im Blick haben.
Bei den ebenfalls in Leipzig stattfindenden A-Jugend-Hallenmeisterschaften geht zudem ein Quartett der LG Eichsfeld an den
Start. Für Isabell Hartmann, die als B-Jugendliche in der höheren Alterklasse über 200m gemeldet hat, wäre bereits das Über-
stehen der Vorläufe ein Erfolg. Auch die Eichsfelder 4x200m-Staffel hat eher eine gute Zeit denn eine vordere Platzierung im
Blick. (zfs)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 18. Februar 2006
Brümmer im Speerwerfen dabei
Deutsche Hallenmeisterschaften der Jugend in Leipzig -- LG-Staffel startet nicht
Tobias Brümmer (LG/PSV) vertritt die Braunschweiger Farben bei den DLV-Meisterschaften im Winterwurf, die in Leipzig statt-
finden und an die deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend angebunden sind. Der 17-Jährige geht im Speerwurf seiner Alters-
klasse (mJB) mit guten Chancen auf eine Endkampfplatzierung an den Start. Weil sich Lars Moeller im Abschlusstraining ver-
letzt hat, finden die ebenfalls in Leipzig zur Austragung kommenden nationalen Titelkämpfe der Mittelstreckenstaffeln ohne LG-
Beteiligung statt. Der ursprünglich für die Staffel vorgesehene Moritz Puschmann wird deshalb in Lingen an den gleichzeitig statt-
findenden Landesmeisterschaften im Crosslauf teilnehmen, wo er im Juniorenrennen über 4,3 Kilometer ebenso gute Chancen
hat wie Christoph Paetzke bei den Männern auf der gleich langen Strecke. Seinen Titel nicht verteidigen wird Oliver Dietz, für den
gegenwärtig der Einstieg in das Berufsleben als Diplom-Betriebswirt im Vordergrund steht. Birte Bultmann startet beim inter-
nationalen Crosslauf in Diekirch (Luxemburg). Ohne Rennen bleibt nach der Staffelabsage Matthias Jaworski, der sich letzte
Woche über 1000 Meter bei einer Hallenveranstaltung in Leipzig mit 2:22,79 Minuten auf Rang fünf der aktuellen DLV-Bestenliste
schob. (B.B.)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 18. Februar 2006
Ziel: Mit Bestzeit ins Finale
Sebastian Fiene startet bei Deutschen Hallenmeisterschaften über 400 Meter
Schule, Training, Schlaf - Sebastian Fiene (LG Peiner Land) hat kaum Zeit für andere Dinge. Der Leichtathlet hat sich in den ver-
gangenen Wochen auf die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig vorbereitet - an diesem Wochenende ist es soweit.
Bei den 38. Jugendhallenmeisterschaften startet Fiene bei den A-Jugendlichen in seiner Paradedisziplin, dem 400 Meter-Lauf.
Ziel des Hohenhamelners ist der A-Endlauf am morgigen Sonntag, an dem die besten Sechs teilnehmen. Heute ab 12.55 Uhr
steht zunächst die Hürde Vorlauf an. 23 Läufer haben gemeldet. Fiene liegt in der Rangliste an fünfter Stelle - der eigentliche B-
Jugendliche ist im Jahrgang 1989 allerdings mit Abstand der Schnellste (48,72 sek). Fiene ist zum Teil zwei Jahre jünger als die
Konkurrenten!
Die Vorbereitung auf den Höhepunkt der Hallensaison verlief für ihn ohne Probleme. "Ich habe normal trainiert und bin zufrieden
mit der Vorbereitung. Ziel ist nun der Endlauf, an dem die besten sechs Starter teilnehmen", verrät Fiene. "Normal trainieren"
heißt für den Gymnasiasten täglich Sprintübungen, die von 60 bis 100 Meter reichen, sowie Sprintausdauer auf Strecken von 100
bis 400- und sogar auf 500 Metern. "Die Wettkampfstrecke laufe ich im Training eigentlich gar nicht. Da werden dann eher Sprint-
serien wie fünfmal 60 Meter oder zweimal 150 Meter gelaufen", erklärt der 17-Jährige. "Ich will in Leipzig auf jeden Fall meine
persönliche Bestzeit verbessern und in den A-Endlauf kommen", so Fiene. Wichtig dafür sei, dass er sich an die Bedingungen in
Leipzig gewöhne, um ein Gefühl für die Arena zu bekommen, so Fiene. "Man muss die Halle kennenlernen, fast so wie einen
Menschen." Die Bahn in der sächsischen Landeshauptstadt scheint dem jungen Talent zu liegen. "Es gibt dort sechs statt vier
Bahnen, auch der Kurvenradius ist größer. Das kommt mir entgegen, da ich mit engen Kurven nicht so gut zurecht komme und
schnell abdrifte", weiß Fiene. "Aber man darf sich nicht verrückt machen lassen. Gerade bei einem Stolperer im Lauf muss man
die Ruhe bewahren und normal weiter laufen", erklärt der Schüler. Sehr routiniert. (hop/ta)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Februar 2006
Mareike Nannen wirft bei Deutschen Meisterschaften
Leichtathletik: Hammerwerferin des SV Holtland gehört in Leipzig zum Favoritenkreis
Holtland/Leipzig. Heute werden in Leipzig ab 10 Uhr die Deutschen Winterwurfmeisterschaften ausgetragen. Die einzige Teil-
nehmerin aus Ostfriesland ist Hammerwerferin Mareike Nannen vom SV Holtland. Mit ihrer bei den Niedersachsen-Meister-
schaften erzielten persönlichen Bestleistung von 50,07 Meter zählt Nannen zum engeren Kreis der Favoriten.
Nannen gehört seit Beginn des Jahres zur der Altersklasse der weiblichen Jugend B (Jahrgänge 1990 und 1989). In der vergang-
enen Saison ist die Athletin des SV Holtland schon mehrfach bei der B- Jugend gestartet und musste dort mit dem vier Kilo-
gramm schweren Hammer werfen. Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der B-Jugend in Braunschweig gewann sie über-
raschend die Bronzemedaille. In der Jahresbestenliste dieser Altersklasse belegt sie Rang drei mit ihrer Bestweite von 49,53
Meter. “Mareike hat fleißig trainiert und große Fortschritte gemacht”, sagte ihr Trainer Klaus Beyer. Bei den Landestitelkämpfen
in Hannover hatte sie erstmals die 50-Meter-Marke übertroffen. Die Leistungssteigerung in Hannover, so Beyer, sei hoch einzu-
schätzen, da die äußeren Bedingungen mit Frost und Nässe nicht gerade leistungsfördernd waren.
Seit einigen Tagen laboriert Christine Nannen aber an einer leichten Verletzung und konnte deshalb nur eingeschränkt trainieren.
So musste das Krafttraining umgestellt werden. “Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Verletzung auf den Wettkampf aus-
wirken wird. Die unmittelbare Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft ist erheblich gestört”, sagte Beyer. Im Training musste
deshalb immer wieder improvisiert werden und notwendige Übungsteile konnten nicht trainiert werden. Über die Gegnerinnen der
Holtlanderin ist kaum etwas bekannt, da nur wenige Werferinnen in diesem Jahr schon Wettkämpfe absolviert haben. “Der Ein-
zug ins Finale dürfte kein Problem sein”, sagte Klaus Beyer. “Auch der Griff nach einer Medaille sollte gelingen.”

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Februar 2006
Hilde Steinke ist Titelverteidigerin
Lingen (kj). Crossläufe haben in der Leichtathletik eine lange Tradition und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Bereits seit
1974 gibt es den Querfeldeinwettbewerb als Landesmeisterschaft. Am Sonntag ist das emsländische Lingen Austragungsort der
diesjährigen Niedersächsischen und Bremer Meisterschaften für alle Altersklassen. Örtlicher Ausrichter ist der VfL Lingen, dem
insgesamt 506 Meldungen aus 88 Vereinen vorliegen. Auch 52 ostfriesische Leichtathleten aus neun Vereinen stellen sich in
dem anspruchsvollen Waldgelände der Konkurrenz. Der TV Norden stellt mit 16 gemeldeten Aktiven die meisten ostfriesischen
Teilnehmer. Während Germania Leer mit zehn Läufern vertreten ist, schickt Fortuna Wirdum neun Starter ins Rennen. Mit jeweils
drei Athleten sind die LG Ostfriesland, der SV Warsingsfehn und der TuS Weener bei den Titelkämpfen am Start. Blau Weiß
Borssum ist mit zwei Schülerinnen, Concordia Ihrhove mit fünf Schülern dabei. Für Concordia Neermoor geht Hilde Steinke an
den Start. Sie ist Titelverteidigerin in der Altersklasse W 60.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 18. Februar 2006
Titelambitionen in mehreren Klassen
Bremen-Nord (mde). Mit 22 Aktiven ist die LG Bremen-Nord bei den Bremer und niedersächsischen Crosslaufmeisterschaften
in Lingen am Sonntag ab 11 Uhr vertreten. Dabei haben die Nordbremer von den Nachwuchsstartern in den weiblichen und männ-
lichen A-Schülerklassen (ab 11 Uhr) über die B- und A-Jugend bis zum Seniorenrennen der M 50 durch Bernhard Memering
Landestitel-Chancen. Nur mit einem Langstreckler sind die Rot-Weißen allerdings im Hauptlauf über die 9,3 Kilometer (14 Uhr)
vertreten. Mit Frank Mäusner startet dort aber immerhin, gemessen an den Rennen zur Bremer Winterlaufserie, der derzeit
schnellste Nordbremer.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Februar 2006
Mareike Nannen ist Deutsche Meisterin
Leichtathletik: 16-jährige Hammerwerferin vom SV Holtland holte den Titel bei der weiblichen Jugend B
Von Horst Kruse
Leipzig. Großer Erfolg für Mareike Nannen. Bei den deutschen Winterwurfmeisterschaften in Leipzig sicherte sich die Hammer-
werferin vom SV Holtland den Titel bei der weiblichen Jugend B. Mit dem ersten Versuch entschied Mareike Nannen die Meister-
schaften für sich. Als achte Werferin schleuderte sie den vier Kilogramm schweren Hammer auf die persönliche Bestweite von
52,55 Meter. Damit schockte sie ihre Konkurrentinnen. “Vor dem Wettkampf war ich ein bisschen nervös, aber ich habe mir ge-
sagt, du kannst das, du warst im Training doch auch gut”, sagte Nannen. “Danach bin ich ruhig in den Wettkampf gegangen.
Das ist mein erster Titel, einen Platz unter den ersten drei hatte ich mir vorgenommen.”
Für die anwesenden Bundestrainer Michael Deyhle und Marcus Lehnert war die 16-Jährige vom SV Holtland nach dem Einwerfen
klare Favoritin. Sicher und weit waren die beiden Würfe vor Beginn des Wettkampfes. Sie gaben der Ostfriesin das nötige Selbst-
vertrauen für den eigentlichen Wettkampf. Als Achte musste Nannen in den Ring und begann nach langer Konzentration und
zwei Anschwüngen die drei Drehungen. Die Drehungen waren rhythmisch und dynamisch und da auch der Abwurf hervorragend
getroffen wurde, landete der Hammer bei der neuen Bestweite von 52,55 Meter. Die Holtlanderin verbesserte ihre bisherige Best-
marke von 50,07 Meter, aufgestellt vor drei Wochen in Hannover, um zweieinhalb Meter. “Nachdem der erste Versuch so gut war,
wusste ich, dass ich es packe. Die Bedingungen im Ring waren ganz gut, nur der Platz war total matschig. Für den Sommer
habe ich mir 56 Meter vorgenommen, weil ich nächstes Jahr zur U 18-WM will”, sagte Nannen.
Die Weite und vor allem die Freude darüber führte dazu, dass Nannen für den weiteren Wettkampf ein wenig den Faden verlor
und erst einmal einen ungültigen Versuch fabrizierte. Nervenstark wie sie ist, fand sie jedoch in den Wettkampf zurück und ließ
im dritten Versuch 51,56 Meter folgen. Nach einem weiteren ungültigen Versuch lag auch der fünfte Wurf mit 50,12 Meter noch
über der alten Bestweite. Den letzten Versuch absolvierte die Blondine Absprachegemäß mit offenem Haar. Die wirbelnden um
ihren Kopf herum, beeinträchtigen jedoch nicht den Bewegungsablauf, denn mit 51,81 Meter erzielte Nannen ihre bisher zweit-
beste Weite. Die Zweitplatzierte Kristin Böttcher von der LG Wedel Pinneberg freute sich über ihren neue Bestweite von 49,14
Meter. Nach Inga Beyer 1995 bei den Frauen, Christine Nannen 1998 bei der weibliche Jugend und im Olympiajahr 2004 Andrea
Bunjes ist Mareike Nannen die vierte Hammerwerferin des SV Holtland, die den Titel einer Deutschen Meisterin im Hammer-
werfen nach Ostfriesland geholt hat.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 20. Februar 2006
Bronzemedaille für Sebastian Fiene
Leichtathlet der LG Peiner Land landet bei Deutschen Jugendhallenmeisterschaften über 400 m auf Platz drei
Riesenerfolg für 400-Meter-Läufer Sebastian Fiene von der LG Peiner Land: Bei den deutschen Jugendhallenmeisterschaften der
Leichtathleten in Leipzig gewann der 17-Jährige in 48,69 Sekunden die Bronzemedaille im Feld der zwei Jahre älteren Konkurr-
enten. Der Deutsche Leichtathletik Verband nominierte Fiene auf Abruf für den Hallenländerkampf am nächsten Wochenende in
Ancona gegen Italien und Frankreich. "Ich bin überglücklich", freute sich der Schüler des Sportinternates Hannover nach dem
Finale. Schneller waren nur Manuel Ilg (48,17), der Sohn des früheren Hindernis-Weltmeisters Patriz Ilg, sowie der deutsche
Jugend-Hürdenmeister Stephan Stoll (48,38). Als die Läufer nach der ersten Runde auf die Innenbahn wechselten, hatte Fiene
eine Schreckenssekunde zu überstehen, nachdem er mit Stoll leicht kollidiert und aus dem Rhythmus gekommen war.
Schon am Vortag hatte der Hohenhamelner für Furore gesorgt, als er gemeinsam mit Stoll die beste Vorlaufzeit vorgelegt hatte.
In 48,56 Sekunden hatte er seine Jahresbestzeit um 16 Hundertstel gesteigert. "Ich habe aber trotzdem gut geschlafen und mich
nicht unter Druck gesetzt. Vor der Meisterschaft war mein Ziel das Finale, und dort wollte ich nicht Letzter werden. Nach dem
Vorlauf hatte ich auf Bronze gehofft", sagte Fiene, der noch weitere zwei Jahre an Jugend-Hallenmeisterschaften teilnehmen
kann. Mit seinen Leistungen von Leipzig hat sich der Gymnasiast auch für einen Platz in der Nationalstaffel bei der U-19-WM im
Sommer in Peking empfohlen.
Sein Trainer Edgar Eisenkolb, leitender Landestrainer am Olympiastützpunkt Hannover, gab sich gewohnt zurückhaltend auf die
Frage nach Saisonperspektiven. "Sebastian ist jetzt ein halbes Jahr bei uns. Er arbeitet sehr engagiert, ist sehr intelligent und
sein soziales Umfeld stimmt, das sind beste Voraussetzungen für eine Leistungssport-Laufbahn." In seiner Trainingsgruppe
hätten alle Athleten Ambitionen, dereinst international zu starten. "Ob das dieses oder nächstes Jahr oder später ist, ist dabei
zweitrangig. Da baue ich keinen Druck auf." Für Sebastian Fiene war Leipzig der krönende Abschluss einer Hallensaison mit
drei Rennen unter 49 Sekunden - und ein weiterer großer Schritt in Richtung seines Saisonzieles: Den Freiluft-Landesrekord von
Ausnahmeläufer Erwin Skamrahl (Ilsede/48,3) zu brechen. Fienes Vorteil: Im Freien kann er auf nationaler Ebene wieder in der
B-Jugend gegen seine Altersgenossen antreten. Der zweitschnellste B-Jugendliche am Wochenende war über eine Sekunde
langsamer als Fiene.
Der B-Jugendliche Thorsten Margis verpasste den Endkampf im Speerwurf als Zehnter hingegen um 83 cm, nach zwei ungültigen
Versuchen schaffte der LG-Starter eine Weite von 54,90 m. Die weibliche A-Jugendstaffel über 4x200 mit Dorothee Kosel, Katrin
Pfitzner, Sinah Römermann und Christin Sielski schied im Vorlauf mit einer Zeit von 1:50,73 min aus. (ta)

NORDWEST ZEITUNG vom 20. Februar 2006
Diettrich und Paetzke siegen im Crosslauf
Lingen/Oldenburg (hb). Der Oldenburger Georg Diettrich hat bei den niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften den Lang-
strecken-Wettbewerb gewonnen. Der Läufer von der LG Braunschweig setzte sich am gestrigen Sonntag in Lingen über 9,3
Kilometer in 28:53 Minuten mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf (28:55) durch. Bei den
Frauen siegte über 4,3 Kilometer Vorjahressiegerin Ulrike Dreißigacker (TSV Kirchdorf/14:41) vor ihrer Clubkameradin Imke
Schmidt (15:09). Auf der Männer-Mittelstrecke lief der Oldenburger Christoph Paetzke (12:18) deutlich vor seinem ärgsten Ver-
folger, Andreas Kuhlen vom BV Garrel (12:43), über die Ziellinie. Der für die Oldenburger Sportlerwahl 2005 nominierte Paetzke
war vor kurzem vom DSC Oldenburg zur LG Braunschweig gewechselt, u.a. um noch enger mit seinem Trainer Diettrich zu-
sammenarbeiten zu können.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 21. Februar 2006
Statt aufs Podest nur sechster Rang für Müller
Göttingen/ Leipzig. Das hatte sich die Einbeckerin Theresa Müller wohl anders vorgestellt. Bei den Deutschen Winterwurf-
Meisterschaften der Jugend in Leipzig zählte die Hammerwerferin zu den heißesten Anwärtern auf eine Medaille. Doch statt des
erhofften Edelmetalls musste sich die B-Jugendliche mit dem sechsten Platz begnügen. Die talentierte Athletin der LG Einbeck,
die sonst Würfe nahe der 50m-Marke im Repertoire hat, erzielte für sie enttäuschende 43,33m. Nach zwei ungültigen Versuchen
zitterte sich Müller im dritten Durchgang in den Endkampf, danach zerplatzten die Medaillenträume an der eigenen Nervosität.
"Sie hat danach überhaupt nicht mehr in den Wettkampf gefunden", versuchte Trainer Wolfgang Scholz das Abschneiden seines
Schützlings zu erklären.
Besser lief es für das Duo der GW Bad Gandersheim. In ihrem ersten B-Jugendjahr erkämpften sich Richard Olbrich (60,12) und
Jannik Luger (57,41) gegen die meist älteren Konkurrenten die Plätze fünf und sechs. Beide bewiesen, dass sie den Umstieg auf
den schwereren Jugendhammer problemlos gemeistert haben. Weitere Endkampfplatzierungen erreichten in der A-Jugend
Claudia Wichner (LG Göttingen/41,76) als Siebte sowie Nils-Ole Schiemann (Bad Gandersheim/52,36) auf Rang acht, Sandra
Dahms (LG Einbeck/39,55) wurde Neunte der B-Jugend. Bei den parallel ausgetragenen Deutschen Hallenmeisterschaften der A-Jugendlichen war für Isabell Hartmann bereits in der Vorrunde Schluss. Der normalerweise in der B-Jugend startende Läuferin
der LG Eichsfeld fehlten über 200m (25,54) zwei Zehntel zum Einzug ins Finale. (zfs)

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 21. Februar 2006
An Maren kommt keine vorbei
Leipzig. Glänzende Ergebnisse bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend in Leipzig. In der größten und schönsten
Leichtathletikhalle, der einzigen mit sechs Rundbahnen, sicherte sich Maren Kock (LG Emstal Dörpen) den Titel im 1500-m-Lauf,
Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren) wurde hinter ihr Dritte und Stephan Röttger (VfL Lingen) Vierter im 200-m-Sprint.
An Maren kommt keine vorbei, wenn es um die Titel geht. Nur im Vorlauf ließ sie einer Konkurrentin den Vortritt, begnügte sich
mit dem zweiten Rang in 4:39 Minuten, um Kräfte zu sparen für das Finale. So hielt es auch Cornelia Schwennen, die in diesem
Jahr erstmals Hallenwettkämpfe bestritt. Sie gewann dennoch ihren Vorlauf in 4:40 Minuten.
Im Finale machte die favorisierte Julia Hiller von Quelle Fürth, die mit der besten Zeit gemeldet war, das Tempo, dicht gefolgt von
Maren, die taktisch klug geduldig auf ihre Chance wartete. Mit einem schnellen Antritt ausgangs der letzten Kurve überspurtete
sie Julia Hiller und lief auf der kurzen Zielgeraden noch einen guten Vorsprung heraus. Mit ihrer Siegeszeit von 4:28,95 Minuten
stellte Maren, jüngste Teilnehmerin im Feld, eine neue DLV-Jahresbestzeit für Jugendliche auf. Cornelia Schwennen, die das
Verfolgerfeld anführte, sicherte sich mit ihrer neuen persönlichen Bestzeit von 4:30,75 Min. die Bronzemedaille. Für beide steht
nun im März eine neue große Herausforderung an: die Cross-DM in Regensburg.
Sprinter Stephan Röttger hatte mit Landestiteln im 60-m- und 200-m-Lauf und sehr guten Zeiten auf sich aufmerksam gemacht.
Auf den 60-m-Lauf verzichtete er in Leipzig wegen leichter muskulärer Probleme; außerdem wollte er sich auf die 200 m konzen-
trieren. Das sollte sich als richtig erweisen. Schon als Zweiter seines Vorlaufes hinter dem späteren Jugendmeister Christian
Blum (Quelle Fürth) verbesserte Stephan seinen Rekord deutlich auf 21,73 s. Im Endlauf konnte der Lingener noch einmal zu-
legen und sich mit 21,67 s den vierten Rang sichern. Wohl mehr über die neue Bestzeit als über den (undankbaren) vierten Platz
dürfte sich Stephan gefreut haben, denn so schnell ist noch kein Emsländer die 200 m gelaufen, auch nicht draußen auf der
Stadionbahn! Das lässt auf eine sehr gute Sommersaison - seine letzte in der A-Jugend-Klasse - hoffen.
Nicht ins Finale schaffte es Langsprinterin Karina Hunfeld (LG Emstal Dörpen). Sie erwischte den langsamsten 400-m-Vorlauf.
Keine dieser Läuferinnen konnte sich für das A-, noch für das B-Finale qualifizieren. Karina blieb als Landesmeisterin mit 58,21 s
klar unter ihren Möglichkeiten.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 21. Februar 2006
Den Heimvorteil in Lingen genutzt
Lingen. Ihren Heimvorteil nutzten die emsländischen Crossläufer bei den Landesmeisterschaften in Lingen. Auf den Strecken
am Kiesberg holten sie insgesamt acht Titel - sogar einen mehr als 2001, als der VfL Lingen ebenfalls Ausrichter war. Das Team
des VfL bewährte sich erneut mit einer hervorragenden Organisation und empfahl sich für weitere Meisterschaften.
Diese Titelkämpfe wurden ein Höhepunkt in der Erfolgsgeschichte des LAV Meppen. Trainer Klaus Bohn und der Vereinsvorstand
jubelten: "So erfolgreich, mit vier Titeln, waren wir noch nie bei einer Landesmeisterschaft." Dafür zeichneten die Schülerinnen
und die weibliche Jugend "verantwortlich". Franziska Deters sorgte für ein bemerkenswertes Ergebnis. Die 13-jährige Schülerin
distanzierte die 14- und 15-jährigen Konkurrentinnen auf der 2300-m-Strecke eindeutig, sicherte sich den Titel in der Klasse W14
und legte damit die Basis für den Mannschaftssieg des LAV, den Laura Niehaus (3. Pl./W14) und Alexandra Schulte vollendeten.
Auch die anderen EL-Schülerinnen konnten sich sehr gut behaupten. Die LG Emstal Dörpen mit Katrin Arling (2. Pl./W14), Nina
Lögering und A.-K. Behrends erreichte den zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Katharina Robbers (Sparta Werlte) wurde
Zweite in der Einzelwertung W15, Cornelia Hensen (LG Papenburg/Aschendorf) Vierte.
Ganz im Zeichen des LAV Meppen stand der 3300-m-Lauf der weiblichen A-Jugend. Mit ihrer bisher besten Leistung gewann
Maximiliane von Stumberg überlegen die Einzelwertung und mit Sarina Steinmetz und Nadine Hillebrand auch die Mannschafts-
wertung! Bei der B-Jugend auf gleicher Strecke vertrat Mareen Stroeve (LG Emstal Dörpen) ihre Vereinskollegin Maren Kock, die
zur gleichen Zeit Deutsche Jugendmeisterin im 1500-m-Lauf wurde, optimal mit dem Gewinn des Landestitels. Der TuS Haren
stellte hier das zweitbeste Team. Mit Können und viel Routine verwirklichten auch die erfolgreichen A-Jugendlichen von Concord-
ia Emsbüren auf der 4300-m-Strecke ihr angestrebtes Ziel: die Niedersachsenmeisterschaft. Thomas Otting (3. Pl.), Ingo (4. Pl.)
und Marcel Schneiders (10. Pl.) sorgten für den "Punktsieg" über das Team der LG Kreis Verden. Bei der B-Jugend (3300m)
konnte nur der von Seitenstichen geplagte Sadik Klingenberg (LG Emstal Dörpen) als Dritter mit der Landesspitze mithalten. Die
emsländischen Schüler hatten keine Chance auf eine vordere Platzierung.
Als ein zuverlässiger Titelsammler erwies sich wieder Klaus-Dieter Grabowsky (M50) vom SC Spelle-Venhaus. In Lingen holte er
mit einer Klasseleistung den zehnten Landestitel im Crosslauf in Folge!  Auch der Ausrichter VfL Lingen hatte Grund zum Jubeln.
Die M-50/55-Mannschaft mit Dr. Volker Stock, Detlef Brink und Reinhard Gehling lief den Meisterschaftssieg heraus, Georg
Theismann (M45/2. Pl.) fehlten nach 9300m als Vizemeister nur acht Sekunden zum Sieg.
Im 4300-m-Lauf der Frauen platzierten sich Claudia Lübbers (LAVM/W40/2. Pl.) und Maria Diekmännken (SCSV/W55/2. Pl.) am
besten, bei den Männern (9300 m) die Läufer des TuS Haren mit Torsten Wessels an der Spitze. Der Herzlaker Langstreckler
Matthias Strotmann verhalf seiner Mannschaft von der LG Braunschweig diesmal im Mittelstreckenrennen (4300 m) mit seinem
5. Einzelrang zum Mannschaftserfolg.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. Februar 2006
Vier Landes-Titel für Ostfriesen in Lingen
Leichtathletik: Oliver Nauermann holt Gold in Einzel- und Mannschaftswertung
Lingen (ls). Mit vier Titeln kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Landesmeisterschaften im Crosslauf am vergangen-
en Sonntag aus Lingen zurück. Zu einem Titelgaranten hat sich mittlerweile Oliver Nauermann vom TV Norden entwickelt. Er
siegte bei den Schülern M 15 über 2300 Meter in 7:06 Minuten. Zusammen mit Holger de Vries und Marec Raafati, die beide
noch der Schülerklasse M 13 angehören und somit gegen ältere Konkurrenz antreten mussten, gewann er zudem die Silber-
medaille in der Mannschaftswertung der Schüler A. Den zweiten Titel für die Athleten aus Norden holte die Seniorenmannschaft
M35/40. Peter Steinke, Michael Brauner und Dirk Becker schafften in der Addition ihrer Platzierungen 34 Punkte und gewannen
deutlich vor Eintracht Hittfeld (64 Punkte). Steinke erreichte zudem in der Einzelwertung M 35 die Silbermedaille, Brauner wurde
hier Dritter. Bei der weiblichen A-Jugend war der TVN durch Marina Barkhoff und Martina Rückbrod vertreten. Barkhoff wurde in
12:39 Minuten Vizemeisterin, Rückbrod belegte nach 13:14 Minuten den vierten Platz über 3300 Meter.
Durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung gewann das Team des VfL Germania Leer bei der männlichen Jugend B den
Titel. Wilko Heitkötter (7. Platz), Dennis Meyer (8.) und Mirko Schneider (17.) siegten klar und verwiesen die LG Braunschweig
auf Rang zwei. Die Mannschaft des TV Norden mit Christian Rückbrod, Sönke van Heuveln und Arne Dittrich wurde in dieser
Wertung Fünfter.
Die beiden Brüder Jan-Gerhard und Heinz-Helmut Onken (ebenfalls Germania Leer) gingen bei der männlichen Jugend A an den
Start und belegten dort die Plätze acht und neun. Jan-Gerhard schaffte die 4300 Meter lange Strecke in 14:13 Minuten. Sein
Bruder benötigte 14:23 Minuten. Ihre Schwester Griet-Mara Onken (Leer) ging bei der weiblichen Jugend B an den Start und
belegte in dem 3300 Meter langen Lauf einen guten fünften Platz. Sie benötigte 12:54 Minuten.
Vier Medaillen gingen auf das Konto der Seniorenläufer. Arnold Romanowski von der LG Ostfriesland gewann über 6300 Meter
die Goldmedaille in der Altersklasse M 50. Die beiden Leeraner Gerhard Onken (M55) und Franz Albers (M65) wurden jeweils
Dritte in ihrer Altersklasse. Hilde Steinke von Concordia Neermoor feierte bei den Seniorinnen W 60 den Gewinn der Goldme-
daille in 18:57 Minuten.

WESER KURIER vom 21. Februar 2006
Leichtathleten gehen leer aus
Keine Medaille für Bremer Jugendliche bei deutschen Meisterschaften
Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Mindestens einmal Edelmetall hatten sich die Bremer Leichtathleten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der
Halle und im Winterwurf in Leipzig ausgerechnet - am Ende gingen sie jedoch gänzlich leer aus. Lediglich Platz sechs in der
männlichen Jugend A für Julian Geißhirt über 400 Meter und zwei siebte Ränge für die 4x200-Meter-Staffel sowie Dreispringer
Eugen Wisotzki (alle Bremer LT/VfB Komet) waren die beste Ausbeute in Sachsen. Dabei lief am ersten Tag noch alles wie am
Schnürchen. Julian Geißhirt stand nach lockeren 49,16 Sekunden im Vorlauf als viertschnellster im A-Finale, und die 4x200-
Meter-Staffel hatte im Zwischenlauf in Bestbesetzung mit Thomas Buschmann, Julian Geißhirt, Eugen Wisotzki und Ben Rehn
mit 1:28,57 Minuten als drittschnellstes Quartett gar eine phantastische neue Bestleistung aufgestellt.
Am Sonntag zerplatzten dann aber alle BLT-Träume. Zunächst musste Eugen Wisotzki im Dreisprung den beiden Staffelläufen
vom Vortag Tribut zollen. 14,55 Meter waren weniger als er und seine Trainerin Rita Böcker erwartet hatten. Dann verschlief
Julian Geißhirt im 400-Meter-Endlauf die erste Runde und kam nur auf 49,62 Sekunden. Und letztlich musste Staffeltrainer Jens
Ellrott den Endlauf auch noch mit doppeltem Ersatz antreten, denn Ben Rehn und Eugen Wisotzki waren mit ihren Kräften am
Ende. Pascal Nobel (VfB Komet) und Felix Wedekämper (BTS Neustadt) konnten die zwei Stammkräfte in 1:30,97 Minuten nicht
gleichwertig ersetzen. Ärgerlich, denn die Zwischenlaufzeit hätte sogar zum Titel gereicht.
Weniger enttäuschte Gesichter gab es dagegen bei den Startern des SV Werder. Zwar blieb Stabhochspringer Paul Kass bei
4,45 Metern hängen (Platz 14), dafür verbesserte Philipp Arlt über 60 Meter Hürden erneut seine Bestzeit auf 8,36 Sekunden und
verfehlte den Zwischenlauf nur um eine Hundertstel. Werfer Sven Schröder konnte mit 14,55 Metern im Kugelstoßen nicht die
eigenen Erwartungen erfüllen. Im Speerwurf hingegen erreichte der A-Jugendliche eine Top-Ten-Platzierung. Ihm gelang ein Wurf
über 59,03 Meter, womit er nur knapp die Teilnahme am Endkampf verpasste. Werders einzige weibliche Teilnehmerin Charlotte
Matthias lieferte über die 200 Meter ein exzellentes Rennen und kam auf 25,87 Sekunden.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 21. Februar 2006
Mit 16 Sekunden Vorsprung zur Landesmeisterschaft
Start-Ziel-Sieg für Geronimo von Wartburg beim Crosslauf in Lingen / Zwei wichtige Konkurrenten allerdings
nicht dabei

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden-Etelsen. Der überlegene Sieg des Verdener A-Jugendlichen Geronimo von Wartburg über 4,3 km war bei der Landes-
meisterschaft in Lingen das herausragende Ergebnis für die LGKV-Crossläufer. Vizemeisterschaften für die A-Jugendmannschaft
mit von Wartburg, Thiemo Klein (Oyten) und dem Verdener Christian Müller sowie für die M 50-Mannschaft mit den Verdenern Jürgen Hold, Jürgen Schulze und dem Achimer Michael Spöttel und dritte Plätze für die B-Jugendliche Katharina Biene (Etelsen)
und Jürgen Hold (M 50) waren weitere erfreuliche Platzierungen für die LGKV.
Von Wartburg ließ vom Start weg keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen, baute seinen Vorsprung bis ins Ziel mit
einer Siegerzeit von 13:11 Minuten auf 16 Sekunden aus. Allerdings fehlten mit Johannes Raabe (Hannover) und Jonathan Haas
(Hildesheim) zwei Konkurrenten, die bei der gleichzeitig im Terminplan stehenden Hallen-Jugend-DM aktiv waren. Auf Rang
sechs (13:46) hielt sich Thiemo Klein besser als erwartet, er hat wegen Achillessehnenbeschwerden Trainingsrückstand. Den
hat wegen Verletzung auch Christian Müller, der als 16. (15:03) ins Ziel kam. Diese Plätze ergaben 23 Punkte für die Mann-
schaftswertung, doch lagen die Konkurrenten von Concordia Emsbüren mit 17 Zählern diesmal vor den LKGV-Jugendlichen, die
somit ihren Titel von 2005 nicht verteidigen konnten. Auf den Plätzen 18 und 21 blieben die Brüder Sven und Jens Niederkrome
(Oyten) nach 15:14 bzw. 16:29 Minuten im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Obwohl gesundheitlich angeschlagen ins Rennen gegangen, gelang im gemeinsamen Lauf der weiblichen A- und B-Jugend
Katharina Biene ein starkes Ergebnis. Nach vorsichtigem Beginn kam sie über 3,3 km immer besser ins Rennen und war nach
12:42 Minuten Gesamtfünfte und Dritte der B-Jugend. Ihre Etelser Trainingspartnerin Claudia Bontjes van Beek zeigte sich im
Lauf der W 15 und W 14 über 2,3 km ebenfalls von ihrer besten Seite und war nach 8:32 Minuten als Gesamtneunte Achte der
W 14-Klasse. Als Zwölfte der W 15 (9:28) gelang auch Imke Larsen (Verden) ein gutes Rennen.
Um acht Platzierungspunkte verpassten die M 50-Senioren den Mannschaftstitel über 6,3 km. Wie gewohnt stark zeigte sich
Jürgen Hold (Dritter in 22:26). Jürgen Schulze benötigte 24:21 Minuten, er überholte 200 Meter vor dem Ziel Michael Spöttel
(24:31). Mit 24:52 Minuten lag Rüdiger Ullrich (Verden) als Fünfter der M 55 nicht weit hinter Schulze und Spöttel, und nach
26:53 Minuten war Hilmar Mügge (Wechold-Magelsen) als 26. der M 50 im Ziel. Michael Trense (Thedinghausen/M 45) trat über
9,3 km gemeinsam mit den Männern und der M 35 und M 40 an, erreichte als Fünfter (36:10) ein starkes Ergebnis. Die Achim-
erin Cäcilia Apel-Kranz war im 4,3-km-Lauf der Frauen und Seniorinnen gerade vier Tagen nach einem USA-Urlaub mit ihrem
siebten Platz in der W 50 (19:55) sehr zufrieden.

NORDWEST ZEITUNG vom 21. Februar 2006
Andreas Kuhlen muss Paetzke ziehen lassen
Lingen (dpa). Der Garreler Leichtathlet Andreas Kuhlen (Jg. 1983) hat jetzt bei den niedersächsischen Crosslauf-Meister-
schaften in Lingen den zweiten Platz belegt. Im Mittelstrecken-Rennen über 4300 Meter musste er seinem gleichaltrigen Dauer-
rivalen Christoph Paetzke (LG Braunschweig) diesmal deutlich den Vortritt lassen. Dieser siegte in 12:18 Minuten mit 35 Se-
kunden Vorsprung auf Kuhlen. Auf den dritten Platz kam Tobias Schwippel (SV Munster/Jg. 86) mit weiteren zwei Sekunden
Rückstand.

Presseinformation vom 21. Februar 2006 (Von Markus Steinbrück)
Bestzeiten zum falschen Zeitpunkt
Dittmer und Ludolph bleiben ohne DM-Medaille
Winsen/Hanstedt/Stelle. Beim Saisonhöhepunkt eine Bestzeit aufzustellen ist das Ziel eines jeden Sportlers. Drei von vier
jugendlichen Leichtathleten aus dem Landkreis Harburg gelang dieses Kunststück jetzt bei den 38. Deutschen Jugend-Hallen-
Meisterschaften in der Arena Leipzig. Einziger Schönheitsfehler war, dass ihnen dieses bereits in den Vorläufen gelang und sie
im Finale ein Stück hinter den neuen Bestmarken zurückblieben. So konnten weder Sören Ludolph (LG Nordheide) mit Rang fünf
über 800 Meter und Paul Dittmer (MTV Hanstedt) als Achter über 60-Meter-Hürden noch Dennis Lemm (TSV Stelle) als 200-
Meter-Zwölfter restlos zufrieden sein.
Als Vorlaufschnellster aller 28 Teilnehmer qualifizierte sich Sören Ludolph von der LG Nordheide souverän für das 800-m-Finale
der besten Acht. Dabei markierte der Amelinghäuser, der am kommenden Samstag seinen 18. Geburtstag feiert, in 1:52,61 min
eine neue persönliche Bestzeit. Seine Freiluftbestmarke steigerte der Siebte des Vorjahres um drei Zehntelsekunden, die Hallen-
bestzeit sogar um 1,7 Sekunden. Wenig wert war diese Vorleistung tags darauf im Endlauf, wo Ludolph bereits nach der ersten
von vier Runden den Kontakt zur Spitzengruppe verlor. Mit bekannt starkem Endspurt konnte der LG-Mittelstreckler zwar noch
etwas verkürzen, zu mehr als Rang fünf in 1:54,24 min reichte es aber nicht. Ludolph musste einräumen, dass er noch nicht
über die Tempohärte verfüge, zwei harte Rennen an zwei aufeinander folgenden Tagen auf gleichem Niveau durchzustehen. Der
DM-Titel ging in 1:49,94 min an den überragenden Robin Schembera (TSV Bayer Leverkusen).
Die Form stimmte ebenso bei Hürdensprinter Paul Dittmer (MTV Hanstedt), der bereits im Vorlauf über 60-Meter-Hürden so
schnell (7,95 sec) wie in diesem Winter noch nicht rannte. Trotz Problemen am Start gewann der 19-jährige Schützling von
Trainer Wolfgang Striezel auch seinen Zwischenlauf in 8,02 sec. Damit stand Dittmer wie im Vorjahr, als er in Sindelfingen
Bronze gewonnen hatte, sicher im Finale der besten Acht. Hier lag der sympathische Hanstedter bis zur vierten Hürden erneut
auf Medaillenkurs, bis er mit dem Nachziehbein hängen blieb und völlig aus dem Rhythmus geriet. Mit knapper Not konnte
Dittmer einen Sturz vermeiden und verlor zwei bis drei Zehntelsekunden. So reichte es in 8,07 sec im Endlauf nur zum achten
und letzten Platz.
Durchaus zufrieden dürfte Dennis Lemm vom TSV Stelle mit dem Erreichen des B-Endlaufs über 200 Meter gewesen sein. Im
Vorlauf stellte der 18-Jährige in 22,34 sec eine Hallenbestzeit auf und qualifizierte sich als Zehnter unter 28 Sprinter für das
Rennen um die Plätze 7 bis 12. Hier konnte Lemm in 22,56 sec seine Vortagesleistung nicht bestätigen und erreichte in der mit
sechs Rundbahnen ausgestatteten Arena Leipzig den zwölften Gesamtplatz. Restlos bedient war 1500-Meter-Läuferin Vivien
Tiedemann (LG Nordheide). Nach dem Scheitern im Vorlauf (17. Platz) in eher schwachen 4:47,71 min reiste die maßlos ent-
täuschte 17-Jährige noch am gleichen Abend aus Leipzig ab.

LANDESZEITUNG (Lüneburg) vom 21. Februar 2006
Sören Ludolph Fünfter bei DM
17-Jähriger kann Vorlaufbestzeit im Finale nicht wiederholen
Amelinghausen. Das Rennen über 800 Meter der männlichen Jugend A gehörte zu den absoluten Highlights bei den deutschen
Jugend-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Erfurt. Vor allem, weil der neue deutsche Meister Robin Schembera (Bayer
Leverkusen) eine exzellente Zeit von 1:49,94 Minuten lief, damit nah an den deutschen Jugend-Rekord von Nils Schumann
(1:48,94 min/1997) herankam. Und auch der Amelinghausener Sören Ludolph durfte zufrieden sein. Er wurde guter Fünfter.
Ludolph war schnellster Athlet in den insgesamt vier Vorläufen, kam in 1:52,61 min ins Ziel, Schembera beispielsweise lief "nur"
1:55,54 min. Der Amelinghausener, der in seinem ersten Jahr in der A-Jugend zu den Jüngeren gehört und mit der neuntbesten
Nennzeit in Erfurt gestartet war, war mit der Vorlaufzeit sehr zufrieden, hatte er sich doch für dieses Jahr vorgenommen, "an die
1:52 ranzulaufen".
Im Finale der besten Acht konnte Ludolph, der für die LG Nordheide startet und in Hannover im Sportinternat lebt und trainiert,
mit der Platzierung gut leben. Die Zeit von 1:54,24 min dürfte den 17-Jährigen, der am Sonnabend seinen 18. Geburtstag feiert,
aber nicht zufriedenstellen. Hinter Schembera kamen die beiden Erfurter Sebastian Keiner in 1:51,18 min und Marcus Schöfisch
in 1:53,11 min ins Ziel. Schembera strebt wie auch Ludolph nun die U 20-WM in Peking im Sommer als nächstes Ziel an. "Dort
will ich ins Finale kommen", sagt der Leverkusener, der dafür sogar die deutschen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen
sausen lässt, wo er vielleicht auch Medaillenchancen gehabt hätte. Ludolph wäre schon heilfroh, wenn er es schaffen würde, sich
in den Peking-Kader zu laufen. (upo)

Presseinformation vom 21. Februar 2006 (Von Manfred Scholz)
LG-Senioren holen zwei Landestitel
Manfred Bublitz Einzelsieger
Leichtathletik. Neben “Youngster” Malte Siebert konnten auch die Senioren des ESV Eintracht Hameln mit “Oldie” Manfred
Bublitz zwei weitere Titel bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Lingen für die LG Weserbergland erringen. Der 66 Jahre
alte Fischbecker Manfred Bublitz siegte auf der 6,3 Kilometer langen Strecke in guten 25:16 Minuten gegen den neu in diese
Klasse gewechselten Horst Frense aus Oldenburg, der 25:51 Minuten benötigte. Dritter wurde Franz Albers vom VfL Germania
Leer in 27:32 Minuten. Zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Wolfgang Pinkenburg, der Fünfter in 27:27 Minuten und
Heinz-Georg Schneider, der Siebenter in 30:05 Minuten wurde, machten die Senioren den Triumph komplett, indem sie auch die
Mannschaftswertung M60/65 gewannen und die Heimreise als Landesmeister antraten. Dabei hatten sie nur einen Punkt Vor-
sprung vor den Oldenburger Läufern. Als einzige Frau der LG startete Marion Müller über die 4,3 Kilometer. Sie belegte in 30:31
Minuten den achten Rang.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 22. Februar 2006
Laufsport: Arnold Romanowski gewinnt Landestitel
Landesmeisterschaften in Lingen
Lingen. Bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf ging die Laufgemeinschaft Ostfriesland mit drei Aktiven an den Start. Bei
besten äußeren Bedingungen waren diese Drei allerdings recht erfolgreich. Arnold Romanowski wurde in der Altersklasse M 60
Niedersächsischer Meister im Crosslauf in einer Zeit von 26:02 Minuten über 6,3 Kilometer vor Karl-Heinz Schmidt vom VfL
Lingen, der für die Strecke 26:43 benötigte. Fred Ibeling erreichte den 4. Platz in der Altersklasse M 40 über die 4,3 Kilometer
lange Mittelstrecke in 14:59 Minuten. Diesen Lauf gewann der für den OSC Damme startende Ulrich Pohl in 14:23 knapp vor Lutz
Plambeck (14:53) und Thomas Eggert (14:54), die beide für den TSV Hittfeld starten.
Eduard Tjaks wurde Zehnter in der Altersklasse M50 in einer Zeit von 23:42 Minuten. Tjarks hatte bei seinem Lauf mit einem
außergewöhnlich großen und starken Teilnehmerfeld zu kämpfen. Diesen Lauf gewann Klaus Dieter Grabowski vom SC Spelle
Vehnhaus in 21:59, der das Teilnehmerfeld von Anfang an mit großem Vorsprung anführte und sich den Titel nicht nehmen ließ.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 22. Februar 2006
Unangenehme Überraschung für Göttinger Läufer
Göttingen/Lingen. Eine unangenehme Überraschung erlebten die Göttinger Leichtathleten bei den Crosslauf-Landesmeister-
schaften in Lingen. Statt des erhofften Mittelstreckensieges gab es für Ingo Müller eine herbe Niederlage. Der Athlet der LG
Göttingen lief nur als Sechster und mit großem Rückstand auf den Sieger Christoph Paetzke (LG Braunschweig) über den Ziel-
strich. Entsprechend frustriert zeigte sich Müller hinterher: "Ein absolutes Desaster", so der 27-Jährige, der in diesem Jahr aller-
dings wegen berufsbedingter Belastung nur ein deutlich reduziertes Training absolvieren konnte. Zusammen mit Frerk Schenker
(8.) und Sebastian Hanelt (11.) musste er sich auch in der Teamwertung der LG Braunschweig geschlagen geben.
Besser machte es hingegen der Nachwuchs. Paul Lennart Kruse wurde Vizemeister in der M 14, Matthis Reichert (MJB) ver-
passte das Podest nur um eine Sekunde. Den einzigen Sieg holte Hannelore Bezold in der W 55. Das Langstreckenteam mit
Müller, Christian Giesler und Thorsten Wienecke wurde Vizemeister, die Frauenmannschaft mit Christine Berndt, Maureen
Raabe und Coline Ricard belegte den dritten Rang. (zfs)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 22. Februar 2006
Drei Landestitel für Crossläufer der LG
Drei Siegchancen hatte das Männerquartett der LG/MTV  Braunschweig bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Lingen,
und alle drei wurden genutzt. Im Mittelstreckenrennen über 4,3 Kilometer beherrschte Christoph Paetzke das Feld von Beginn
an. Der 22-Jährige gewann in 12:28 Minuten und hatte im Ziel über 100 Meter Vorsprung auf Andreas Kuhlen (BV Garrel).
Matthias Strotmann als Fünfter in 12:50 Minuten und Moritz Puschmann (13:12/Rang 9) bezwangen mit 15 Platzierungspunkten
in der Teamwertung die LG Göttingen (25) ebenfalls klar.
Knapp war der Ausgang des Langstreckenlaufs über 9,3 Kilometer. Georg Diettrich holte in der zweiten Rennhälfte mehr als 50
Meter Rückstand auf Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf) auf und setzte sich im Schlussspurt mit zwei Sekunden Vorsprung
durch. Die Siegerzeit des 35-Jährigen betrug 29:52 Minuten. Erfolgreich waren auch die von Ralf Weber (LG Eintracht) betreuten
Nachwuchsteams. Im großen Feld der Jugend B kam die LG mit Malte Weber (Rang 11), Martin Pinkowski (15.), Vincent Laue
(23.) und Damian Jaskulski (29.) auf Rang zwei in der Mannschaftswertung hinter Germania Leer. Die A-Schüler Thies Abraham,
Jannis Metzner und Marcus Hartmann wurden Fünfte.
Bei den DLV-Meisterschaften im Winterwurf in Leipzig qualifizierte sich Tobias Brümmer für den Endkampf im Speerwerfen der
männlichen Jugend B, in dem er Rang sieben (58,83 Meter) belegte. (B.B.)

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 22. Februar 2006
So stark wie nie, so erfolgreich wie nie
Seniorinnen des LC Hansa Stuhr räumen bei Cross-Landesmeisterschaften Titel und Medaillen ab

Von unserem Redakteur Marc Hagedorn
Stuhr. "Überragend." Berthold Buchwald brauchte nicht viele Worte, um die Leistung der Läuferinnen des LC Hansa Stuhr bei
den Cross-Landesmeisterschaften in Lingen zu beurteilen. In der Tat boten die Seniorinnen um Angela Welp Außergewöhnliches.
Außergewöhnliches in mehrfacher Hinsicht: Außergewöhnlich, dass Angela Welp trotz Verletzung in der AK W 45 zum Titel lief.
Außergewöhnlich, dass in der Altersklassenwertung die beiden Teams des LC Hansa Stuhr die beiden ersten Plätze belegten.
Und auch Platz vier und sechs in der offenen Wertung ist ein überzeugendes Ergebnis der Hansa-Elite um Maren Kuhlmann.
"Wenn sich diese Damen jetzt noch zielorientierter vorbereiten würden, dann könnten wir noch viel, viel mehr von ihnen erwarten",
richtete Buchwald gleich nach dem ersten großen Jubel den Blick schon wieder nach vorn auf die Norddeutschen und Deutschen
Crossmeisterschaften am 5. beziehungsweise 11. März.
Noch nie waren so viele Hansa-Frauen, nämlich sieben, bei den Titelkämpfen am Start gewesen, noch nie gab es eine solche
Ausbeute an Titeln und Medaillen über 4300 Meter. Die stärkste Leistung zeigte Angela Welp, die das Rennen nach einer am
Dienstag zuvor erlittenen Zerrung vorsichtig anging, erst nach einem Kilometer an Angelika Schröder und Christiane Golenia vor-
beizog und schließlich auch noch an die schnellste Hansa-Athletin Maren Kuhlmann (17:11 Minuten) heranrückte. In 17:17
Minuten gewann Welp damit den Titel in der W 45, Kuhlmann wurde Gesamt-18. (AK W 35: 4.). "Bravourös", wie Buchwald fand.
Den Altersklassentitel holte die erste Mannschaft (Welp, Angelika Schröder, Christiane Golenia) vor Hansa II (Ingrid Goncz,
Angelika Stratmann, Birgit Wehner)
Auch für das Abschneiden der Schülerinnen in einem erlesenen Teilnehmerfeld fand der Hansa-Boss anerkennende Worte:
"Kristin Lehmkuhl und Marika Wehner haben die Erwartungen weitestgehend erfüllt." Lehmkuhl wurde über 2300 Meter im Feld
der 60 besten niedersächsischen Läuferinnen immerhin Neunte, Wehner kam auf Platz 16. "Sie sind beide eindeutig Bahn-
läuferinnen", stellte Buchwald über das Duo fest, das zuvor in der Halle regelrecht für Furore gesorgt hatte. "Riesige Fortschritte"
attestierte Buchwald Werner Wührmann, der in der M 50 Gesamt-14. wurde. "Toll dafür, dass er im letzten Jahr quasi aus dem
Nichts gekommen ist." Medaillenkandidat Bernhard Barjenbruch musste verletzungsbedingt passen.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 22. Februar 2006
Schröder wirft Landesrekord
59,03 Meter bei Hallen-DM in Leipzig

Von unserem Redakteur Frank Büter
Asendorf/Leipzig. Das "Leipziger Allerlei" hat Sven Schröder hervorragend gemundet: Bei den Deutschen Hallen-Jugend-
meisterschaften in der sächsischen Metropole erzielte der für Werder Bremen startende Leichtathlet aus Asendorf im Speerwurf
eine neue Bestweite und erntete damit die Früchte seines intensiven Trainings. Der 17-jährige Gymnasialschüler steigerte sich
um mehr als vier Meter und warf das Sportgerät auf 59,03 Meter. "Zwischen 58 und 60 Meter hatte ich mir vorgenommen - das
hat genau gepasst", freute sich Schröder über seinen gelungenen Auftritt, der ihm im Feld der männlichen Jugend A einen guten
zehnten Platz und gleichzeitig auch die Fahrkarte für die Freiluft-DM im Juli in Wattenscheid einbrachte.
Eine Leistung, für die es Lob von höchster Stelle gab: Ralf Wollbrück, DLV-Bundestrainer Speerwurf und in Leipzig Augenzeuge
des Wettkampfs, klopfte Schröder anerkennend auf die Schulter und gratulierte zu der beachtlichen Steigerung. Damit aber nicht
genug: Mit den 59,03 Meter - bei den Titelkämpfen im jüngeren Jahrgang 1988 zugleich die viertbeste Weite - stellte Sven
Schröder zudem einen neuen Bremer Landesrekord für die Jugend A und Junioren (U23) auf. Die alte Marke, die immerhin 14
Jahre Bestand hatte, ist damit pulverisiert. "Es hat sich gelohnt, dass wir sehr stark an der Technik gefeilt haben", erklärt der
17-Jährige mit Blick auf seine Trainerin und Mutter Ute Schröder sowie Torsten Frey, den Landestrainer aus Hannover. Gelohnt
hat sich aber auch die Arbeit mit der Kugel, wo Sven Schröder zuletzt mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Bei den
parallel zur DM auf dem Freigelände neben dem Leipziger Zentralstadion ausgetragenen Deutschen Winterwurf-Meisterschaften
bugsierte er die sechs Kilogramm schwere Kugel auf 14,55 Meter und belegte damit Rang 14. "Immerhin meine zweitbeste
Weite", jubilierte der Asendorfer, der sich zudem über drei gültige Versuche freute. Nach einer Regenerationspause beginnt für
Sven Schröder in Kürze die Vorbereitung auf die Sommersaison, unter anderem steht ein zweiwöchiges Trainingslager im Leist-
ungszentrum Berlin-Kienbaum auf dem Programm.

NORDSEE ZEITUNG vom 22. Februar 2006
Schwere Strecke
Zwei Crosslauf-Titel nach Bremerhaven   
Bremerhaven. Zwei Landesmeistertitel im Crosslauf gehen nach Bremerhaven. In Lingen fanden die niedersächsischen und
bremischen Landesmeisterschaften im Crosslauf statt. Die Läufer vom OSC holten die Titel bei der männlichen Jugend A und bei
den Seniorinnen W 45.
Beim Crosslauf geht es durch Wald und Feld und die Berge rauf und herunter. Die Strecke in Lingen
führte über leichte Hügel, Wald, tiefen Sand, Matsch und hatte kurze Steigungen. Es war eine sehr schwere Strecke, die viel
Kraft und Erfahrung erforderte.

Vom OSC Bremerhaven nahmen die Nachwuchsläufer Lennart Rath, Jens Koppe, Till Gusky und Seniorin Manuela Gusky teil.
Lennart Rath und Jens Koppe starteten bei den Schülern M14/15 über 2300 Meter. Der 13-jährige Lennart Rath sammelte mit
11:13 Minuten erste Meisterschaftserfahrungen. Ebenso beendete Jens Koppe mit 9:10 Minuten den Parcours recht schnell. Für
beide waren aber keine Meisterehren erreichbar. Bei der männlichen Jugend A gab es 22 Starter über 4300 Meter. Gesamtsieger
Geronimo von Wartburg benötigte 13:11 Minuten. Für Till Gusky reichten die 14:54 Minuten (13.) für den Gewinn der Bremer
Meisterschaft. Die Frauen mussten 4300 Meter laufen. Manuela Gusky kam nach 19:05 Minuten ins Ziel. Damit war sie die
schnellste Läuferin aus dem Land Bremen.

Presseinformation vom 22. Februar 2006 (Von Klaus Michalski)
Cross-Landestitel für Kenneth Gerschler
Bremervörde. Zeitgleich um 11 Uhr kamen am vergangenen Sonntag bei zwei Crosslauf-Veranstaltungen in Niedersachsen die
Startpistolen zu ihrem ersten Einsatz und die Starter schickten damit die Aktiven auf ihre Strecken durch mehr oder weniger un-
wegsames Gelände. Während ein Großteil der hiesigen Leichtathleten beim Crosslauf des VfL Sittensen in Groß Meckelsen um
gute Platzierungen und weitere Punkte für den
Oste-Cup kämpften, starteten zwei Nordkreis-Athleten im emsländischen Lingen
bei den gemeinsamen Cross-Landesmeisterschaften der Landesverbände Niedersachsen (NLV) und Bremen (BLV). Dort gewann
der Gnarrenburger Kenneth Gerschler überlegen den Titel bei der männlichen Jugend B, Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde er-
kämpfte sich bei den A-Schülerinnen (W 14) einen hervorragenden vierten Platz.
Den Teilnehmern in Lingen wurde ein durchaus als anspruchsvoll zu bezeichnender hügeliger und nach dem Dauerregen am Vor-
tag auch mit diversen Schlammpassagen gespickter Parcour geboten, der den Aktiven einiges abverlangte. Ganz wichtig war
dabei auch ein gutes Wegkommen am Start, denn nach einem relativ breiten Startbereich mussten sich die Athleten nach 50
Metern durch ein nur etwas über drei Meter breites Tor zwängen.
Der für die LAV Zeven startende Kenneth Gerschler hatte zusammen mit 50 Konkurrenten bei der B-Jugend 3300 Meter zurück-
zulegen, setzte von Beginn an rigoros auf "Tempo" und ließ seinen Gegnern dadurch nicht die Spur einer Chance. Nach 10:12
Minuten stürmte er mit dem Riesenvorsprung von neun Sekunden als Erster über die Ziellinie. Ein derart deutlicher Sieg war nicht
unbedingt erwartet worden, hatten sich doch einige der hinter Gerschler einlaufenden Jugendliche in der Bestenliste 2005 des
NLV noch vor beziehungsweise nur ganz knapp hinter dem Gnarrenburger Läufer platziert. Dadurch wurde aber nur erneut be-
wiesen, dass beim Crosslauf andere Gesetze herrschen wie zum Beispiel bei Bahnläufen, denn viele Läufer haben so ihre liebe
Not mit den ständig wechselnden Bedingungen beim Cross.
Die 13-jährige Tahnee Tietjen vom TSV Bremervörde konnte nach ihren in den letzten Monaten erbrachten Leistungen auch auf
Landesebene durchaus mit einem vorderen Platz rechnen und so kam es dann auch. Bei den A-Schülerinnen starteten bei ge-
trennter Wertung die Altersklassen W 14 und W 15 zusammen und so mussten sich insgesamt 59 Athletinnen kurz nach dem
Start durch besagtes Tor drängeln, um dann ihren 2300 Meter langen Kurs in Angriff zu nehmen. Um den Schülerinnen während
des Rennens das Erkennen der Klassenzugehörigkeit zu erleichtern, hatte der Veranstalter die auf Brust und Rücken zu trag-
enden Startnummern bei den W15erinnen mit einem - allerdings etwas zu klein geratenen - aufgeklebten Punkt gekennzeichnet.
Aber so war man während des Rennens zumindest einigermaßen über das im Bilde, was um einen herum passierte. Trotz eines
leichten umknickens kurz nach dem Start war Tahnee Tietjen immer mit in der Spitze des Feldes zu finden und beendete das
Rennen als Gesamtsechste in 8:19 Minuten. In der NLV-Wertung bedeutete das Platz vier in der Altersklasse W 14 und wie
stark diese Klasse in Niedersachsen überhaupt ist, wurde dadurch dokumentiert, das unter den ersten neun des Gesamtein-
laufes nur eine W 15erin vertreten war. Und auch am nächsten Wochenende gibt es für die Bremervörderin noch keine Zeit zur
Erholung, denn dann ist sie beim dritten Wertungslauf für den Oste-Cup, dem Cross am Helvesieker Berg in Scheeßel, schon
wieder im Einsatz.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 23. Februar 2006
Miriam Schwan verteidigt Landesmeistertitel
Platz 4 in der Mannschaftswertung / Christin Nitschke jüngste Teilnehmerin in Lingen
Wennigsen/Egestorf. Ein wenig größer waren die Erwartungen der Athleten von der LG Wennigsen/Egestorf an sich selbst
schon. Die LG Mädchen wollten ihren Titel bei den Cross-Landesmeisterschaften in Lingen mit der Mannschaft verteidigen. Doch
das erfolgreiche Trio mit Miriam Schwan, Frauke Müller und Anne Forgber ist in dieser Saison erstmals getrennt. Anne Forgber
startet dieses Jahr in der Jugend. Ersatz für die neue Mannschaft wurde schnell gefunden, mit Vanessa Wiche hat man eine
hoffnungsvolle Nachwuchsathletin. Jedoch ist sie mehr eine Bahnläuferin und konnte die Lücke, die Forgber hinterließ, im Cross
nicht schließen. Doch die Stimmung in dem Trio passt. Am Start fielen alle drei Athletinnen durch ihren gemeinsamen rot-
weißen Kniestrumpf auf. Auf einer sehr anspruchsvollen Strecke in Lingen kämpften alle phantastisch, verpassten aber knapp
das Treppchen und belegten den vierten Platz in der Mannschaftswertung.
Dafür, dass es trotzdem etwas zu feiern gab, sorgte Miriam Schwan. Sie siegte in der Klasse W15 auf der 2300 Meter langen
Strecke, mit einer Zeit von 8:12 Minuten. Damit sicherte sie sich ihren sechsten Landestitel innerhalb von zwei Jahren. Ihre
Formkurve zeigt, nach der langen Verletzungszeit des letzten Jahres, steil nach oben. Frauke Müller belegte in der selben
Klasse den fünften Platz in 8:44 Minuten. Auch sie wurde in der Vorbereitung durch einen Armbruch gehemmt. Doch für die drei
steht bereits im April die nächste Titelverteidigung an. "Bei der Staffel über 3x800m werden wir den Titel nicht hergeben", zeigen
sich die drei Mädchen bereits jetzt kämpferisch.
Knapp war das Rennen auch von Anne Forgber. Sie musste auf die 3300m lange Runde. Steile lange Bergpassagen meisterte
sie stark, musste sich am Ende mit Magenproblemen quälen und wurde auf den letzten Metern noch von zwei Konkurrentinnen
überholt. Dies kostete eine Medaille und brachte einen unglücklichen vierten Platz. Der Rückstand auf die Erstplazierte betrug
gerade einmal sechs Sekunden. Auch die jüngste Teilnehmerin kam aus Wennigsen. Christin Nitschke belegte den 26. Platz.
Damit zog sich die noch Zwölfjährige sehr achtbar aus der Affäre.
Bei den Jungs der LG Wennigsen / Egestorf unterstrich Tobias Ehlers in der Klasse M14 einmal mehr seine Klasse. Er belegte
mit 8:00 Minuten den vierten Platz. Ganz knapp ging es auch hier am Ende zu. Eine Sekunde Rückstand war es auf den Dritt-
platzierten und zwei Sekunden auf den Zweiten. Ebenso eng ging es beim Einlauf der männlichen Jugend B zu. Hier belegte
Conrad Pelka am Ende zwar den zwölften Platz, aber seine Zeit von 11:12 Minuten ist ein sehr gutes Ergebnis.

Presseinformation vom 23. Februar 2006 (Von Markus Steinbrück)
Tostedter Crosslauf-Schüler auf Rang vier
Hittfeld/Tostedt. Zwei zweite und zwei dritte Plätze für die Senioren des TSV Eintracht Hittfeld sowie der vierte Platz für die
A-Schüler-Mannschaft des MTV Tostedt waren die besten Platzierungen für die Teilnehmer aus dem Landkreis Harburg bei den
niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Lingen. Als besonders erfreulich ist das Abschneiden der von Angela und Wolf-
gang Schirner trainierten Nachwuchsläufer aus Tostedt zu bewerten. Erstmals nach vielen Jahren platzierte sich ein MTV-Team
bei einer Landesmeisterschaft wieder in der Spitzengruppe. Immerhin erkämpften Christian Schirner (12. Einzelplatz bei Schülern
M 15), Jan Pottbacker (9. bei M 14) und Pascal Neumann (19. bei M 15) ihren vierten Platz gegen die Konkurrenz von acht
weiteren Teams.
Das gute Abschneiden des MTV Tostedt rundete Isabelle Warner mit dem 10. Platz unter 41 Teilnehmerinnen der Schülerinnen
W 14 ab. Auf ein ähnlich gutes Resultat durfte der Hittfelder Nachwuchsläufer Tobias Heyne zurückblicken. Der 16-jährige B-
Jugendliche war bei seiner ersten Teilnahme an einer Landesmeisterschaft nach 3,3 Kilometern und 11:02 min wieder im Ziel.
Das bedeutete 50 Sekunden hinter Sieger Kenneth Gerschler (LAV Zeven) den neunten Platz unter 51 Startern.
Die überraschende Vizemeisterschaft feierte die Hittfelder Seniorenmannschaft M 35/40. Die Voraussetzung dafür schufen Lutz
Plambeck mit Rang zwei und Thomas Eggert mit Rang drei in der Einzelwertung der Senioren M 40. Nach 4,3 Kilometern auf
einem welligen, gut zu belaufenden Rundkurs trennte die beiden Hittfelder lediglich eine Sekunde. Gemeinsam mit Manfred
Kuhlemann (13. bei M 40) ließ TSV Eintracht Hittfeld nur Landesmeister TV Norden den Vortritt. Umso überraschender kam
dieses Resultat zustande, weil das TSV-Team auf Detlef Peters (Marathon in Ägypten) und Rolf Helmboldt (verletzt) und damit
auf seine beiden stärksten Läufer verzichten musste. Nach langer Verletzungspause meldete sich Birthe Helmboldt (ebenfalls
TSV Eintracht Hittfeld) mit einem erfreulichen dritten Platz bei den Seniorinnen W 35 zurück.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 23. Februar 2006
Landestitel für Crosser Ulrich Pohl
Leichtathletik: Vier Dammer im Gelände auf Top-10-Plätzen
Damme (sl). Vier Starter, vier mal "Top 10". Mit dieser bemerkenswerten Bilanz kehrten die Läufer des OSC Damme von der
Niedersachsen-Meisterschaft im Crosslauf aus Lingen zurück. Für das Topresultat sorgte Ulrich Pohl, der sich den Titel in der
Altersklasse M 40 holte. In einem tollen Lauf über 4300 m verwies der OSCer in 14:23 Minuten den bekannten Läufer Lutz
Plambeck (Eintracht Hittfeld) auf den Silberrang. Auf dem Treppchen stand ebenfalls Christina Kramer. In der Altersklasse W 45
musste die Neuenkirchenerin (17:30) nur Angela Welp (LG Hans Stuhr) und Heide Kuck (TuS Ofen) den Vortritt lassen.
Neben den Routiniers verkauften sich aber auch zwei Talente des OSC Damme blendend. In einem starken B-Jugend-Feld mit
60 Teilnehmern stürmte der 16-jährige Viktor Kuk als Zehnter in die "Top 10"; er benötigte 11:08 Minuten für die 3300 Meter.
Auch der 15-jährige David Kolbeck überzeugte auf Platz neun der M 15; sein beherztes 2300-m-Rennen beendete er nach 7:56
Minuten.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 23. Februar 2006
Ulbrich und Thielen Siebte
LGN-Nachwuchskräfte überzeugen bei Crossmeisterschaften

Von unseren Mitarbeitern Matthias Thode und Hartmut Weinmann
Bremen-Nord. Bernhard Memering und Frank Mäusner von der LG Bremen-Nord überzeugten bei den Bremer und niedersächs-
ischen Crosslaufmeisterschaften in Lingen mit Spitzenplatzierungen in den Altersklassen. Im Hauptlauf über die 9300 Meter
musste sich Frank Mäusner in der M 40-Wertung nur den beiden starken Kirchdorfern Markus Pingpank (30:32) und Michael
Kordys (31:38) geschlagen geben. Mit seiner Zeit von 32:01 Minuten für die anspruchsvolle hügelige Strecke landete er zugleich
auf Platz elf in der Gesamtwertung. Bernhard Memering bewältigte die 6300 Meter im Rennen der M 50 in 22:19 Minuten. Als
einziger gestarteter Bremer musste er sich nur dem Niedersachsen Klaus-Dieter Grabowsky vom SC Spelle-Venhaus um 20
Sekunden beugen.
Neben den beiden Senioren präsentierten sich auch die Nordbremer Junioren und der jugendliche Nachwuchs in guter Laufform.
In der Juniorenklasse lief Arne Ulbrich über 4300 Meter auf einen siebten Gesamtrang. Mit seinen 14:34 Minuten hatte er seine
vereinseigenen Konkurrenten Philipp Kastner und Martin Petzold sicher im Griff, war jedoch bei seinem ersten Meisterschafts-
start über die Härte des Rennens überrascht: "Die Niedersachsen waren sehr stark. Die Strecke war richtig anspruchsvoll und
fast bergig. "Ebenfalls einen tollen siebten Platz belegte Philipp Thielen in der M 14. Für seine Crossrunde über 2300 Meter
benötigte er nur 8:06 Minuten und bezwang zugleich seine drei Bremer Kontrahenten deutlich. Lisa Sauerwald aus der W 15
wusste ebenfalls zu überzeugen und kam als Zehnte ins Ziel (9:18 Minuten).
Weitere Nordbremer Ergebnisse: 2300m: W 14: 25. Rebecca Teiwes 9:34 Min.; W 15: 18. Jana Marie Schmidt 12:42; M 14:
23. Patrick Ehlers 9:07; M 15: 20. Hendrik Stühmer 9:06; 3300m: weibl. Jgd. A: 11. Carolin Christoph 16:17; 12. Maren
Schwarze 18:00; männl. Jgd.: 31. Kevin Neumann 12:13; 41. Christof Sanders 12:59; 47. Mogens Schlund 13:30; 51. Jan
Hendrik Schmidt 15:12; 4300m: männl. Jgd. A: 20. Lars Sonnberg 15:49; Junioren: 7. Arne Ulbricht 14:34; 12. Philipp Kastner
15:37; 14. Martin Petzold 15:58; W 40: 8. Anke Walter 21:45.
Das beste Resultat der sechsköpfigen Gruppe des SV Lemwerder verbuchte Anke Eichinger in der W 40. Auf der äußerst an-
spruchsvollen und 4,3 Kilometer langen Mittelstrecke belegte sie nach 19:24 Minuten Rang fünf. Ehemann Helmut Eichinger
schaffte in der M 40 mit 18:38 den 14. Platz. Die weibliche und männliche B-Jugend musste eine 3,3 Kilometer lange Runde
absolvieren. Mona Dietel überquerte nach 14:26 Minuten den Zielstrich und erreichte mit dieser Zeit Rang 19. Für die SVL-
Junioren Christian Eichinger (11:52), Waldemar Trudrung (12:15) und Thies Wessels (12:16) langte es am Ende zu den Plätzen
24, 33 und 34. In der Mannschaftswertung belegte das SVL-Trio mit seiner Gesamtzeit von 36:23 Minuten den vierten Rang.

WESER KURIER vom 23. Februar 2006
Lokalsport in Kürze
Leichtathletik. Sarischa Bieser vom Bremer LT ist die insgesamt beste Platzierung bei den niedersächsischen und Bremer
Crosslaufmeisterschaften in Lingen gelungen. Die W14-Schülerin kam über 2300 Meter in 8:05 Minuten auf den zweiten Gesamt-
platz. Dies schaffte im Seniorenbereich auch Bernhard Memering von der LG Bremen-Nord. Er lief in der M 50 22:19 Minuten
über 6300 Meter. Dritter in der M 40 wurde sein Vereinskamerad Frank Mäusner nach 32:01 Minuten über die Langstrecke von
9300 Metern.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 23. Februar 2006
Für Minah nur ein Wettkampf mit Trainingscharakter
Göttingen. Mehr als 700 Athleten aus 145 Vereinen kämpfen am kommenden Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-
Hallenmeisterschaften um Meisterehren. Mit dabei ist auch Göttingens Zehnkämpfer Jacob Minah, der über 60m Hürden und im
Weitsprung antritt. Während die Titelkämpfe in der Karlsruher Europahalle für viele Teilnehmer der Saisonhöhepunkt im Winter
sind, geht der Deutsche Zehnkampfmeister des vergangenen Jahres ganz entspannt an den Start.
"Ich sehe das als Trainingswettkampf an", erklärt der Athlet der LG Göttingen - wohlwissend, dass er im direkten Vergleich mit
den Weitsprung- und Hürden-Spezialisten ohnehin keine realistischen Chancen auf einen Spitzenplatz hat: "Ich will in erster Linie
Wettkampferfahrung sammeln", so Minah, der statt guter Platzierungen vor allem neue Bestleistungen im Blick hat. Sowohl im
Weitsprung (7,21) als auch über 60m Hürden (8,14) konnte der Göttinger seinen guten Trainingsresultate umsetzen. Trainer Rolf
Geese traut seinem Schützling deshalb in beiden Disziplinen deutliche Steigerungen zu: "Jacob kann an die acht Sekunden her-
anlaufen", ist er fest überzeugt. Mehr als der Vorlauf dürfte gegen die deutschen Hürden-Asse aber nicht drin sein. Anders hin-
gegen im Weitsprung, wo Minah es vielleicht sogar bis in den Endkampf schaffen könnte. (zfs)

Presseinformation vom 23. Februar 2006 (Von Manfred Scholz)
LG-Frauen greifen nach Staffel-Gold
Leichtathletik. Neben den deutschen Sprintstars Marion Wagner (USC Mainz) und Tobias Unger (LAZ Salamander Kornwest-
heim haben sich zwölf Frauen der LG Weserbergland für die Deutschen Hallen-Meisterschaften am 25. und 26. Februar in der
Karlsruher Europahalle sowie ca. 700 Athletinnen und Athletinnen aus 145 Vereinen qualifiziert und ihre Meldungen abgegeben.
Zum Kreis der Favoriten gehört die 4x200 Meter-Staffel, die in diesem Jahr bereits zweimal deutsche Jahresbestzeit gelaufen ist
und mit 1:36,45 Minuten die deutsche Top-Ten anführt vor den Frauen der LG Nike Berlin (1:37,91 Minuten) und der MTG Mann-
heim (1:38,08 Minuten). Allerdings werden die Karten für Cathleen Tschirch, Nicole Marahrens, Jala Gangnus und Nina Giebel
bei der DM neu verteilt, denn es gilt in den Vorläufen am Samstag um 19.10 Uhr einen der vier Final-Plätze zu erreichen. Den
hatte man im letzten Jahr in Sindelfingen erreicht, aber das Quartett wurde wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert. Ebenfalls
qualifiziert hat sich die zweite Staffel der LG Weserbergland, die in der Besetzung Teresa Emmrich, Nicole Müller, Stephanie
Thumann und Silke Rauchberger an den Start gehen soll und auf einen Platz im B-Endlauf hofft.
Endlauf-Chancen sehen die Trainer auch für Cathleen Tschirch (7,42 Sekunden) im 60 Meter-Sprint, für den sich auch Nicole
Müller (7,66 Sekunden), Nina Giebel (7,67 Sekunden) und Stephanie Thumann (7,73 Sekunden) qualifiziert haben. 51 Sprinter-
innen bewerben sich um die acht Final-Plätze. Auf ihren Start über 200 Meter wird Cathleen Tschirch wohl verzichten, um die
Staffel nicht zu gefährden. Hier liegt sie in der deutschen Bestenliste mit 23,89 Sekunden auf Rang Fünf. Mit dabei sind auf der
Hallenrunde auch Marahrens, Giebel, Müller und Thumann.

Presseinformation vom 23. Februar 2006 (Von Manfred Scholz)
Alexandra Kronfeldt wird Fünfte bei der Jugend-DM
Leichtathletik. Einen hervorragenden fünften Platz in neuer persönlicher Bestzeit von 56,11 Sekunden über 400 Meter erreichte
Alexandra Kronfeldt von der LG Weserbergland bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Leipzig. Nachdem sie sich im Vor-
lauf mit 56,16 Sekunden für den Endlauf qualifiziert hatte, steigerte sie sich im Endlauf und platzierte sich mit dieser Zeit in der
deutschen Top-Ten.

DELMENHORSTER KURIER vom 24. Februar 2006
LC 93-Team glänzt in Lingen
Cross-Landesmeisterschaften
Delmenhorst (nom). Bei den Cross-Landesmeisterschaften in Lingen gingen auch Delmenhorster Leichtathleten erfolgreich an
den Start. Die für den LC Hansa Stuhr laufende Maren Kuhlmann kam bei insgesamt 56 Starterinnen nach 17:11 Minuten als 18.
Frau ins Ziel. Sechs Mannschaftsgefährtinnen Maren Kuhlmanns waren in den Seniorenklassen dabei. In der offenen Mann-
schaftswertung landete Kuhlmann mit den Hansa-Seniorinnen Angela Welp (17:17 Minuten) und Angelika Schröder (17:18
Minuten) auf dem vierten Rang. In der Altersklassenwertung holten sich die beiden Mannschaften des LC Hansa Stuhr die Ränge
eins und zwei. Am Erfolg beteiligt war auch die Delmenhorsterin Ingrid Goncz, die kürzlich vom SV Lemwerder nach Stuhr ge-
wechselt ist. Goncz kam in einer Zeit von 17:37 Minuten als Dritte der Seniorinnen W 40 in das Ziel und holte mit der Mannschaft
die Vizemeisterschaft.
Vom LC 93 Delmenhorst war in Lingen die im vergangenen Jahr so erfolgreiche Mannschaft mit Karl-Ludwig Rittel, Detlef Bleiker
und Horst Ulbrich in der Altersklasse M50/55 dabei. Das Feld der LC-Läufer komplettierte Senior Rolf Blauhut. Auf dem zwei Mal
zu durchlaufenden Rundkurs wussten die Delmenhorster zu überzeugen. In einem starken Feld der Altersklasse M 50 landete
Horst Ulbrich in 22:53 Minuten auf einem ansprechenden fünften Rang. Detlef Bleiker belegte in dieser Altersklasse in 25:31
Minuten Rang 20. Der in der Altersklasse M 55 laufende Karl-Ludwig Rittel wurde in 25:02 Minuten Siebter. In der Mannschafts-
wertung mussten sich die Deutschen Vorjahresmeister über zehn Kilometer mit Platz vier begnügen. Rolf Blauhut kam in der
M 65 nach 29:07 Minuten auf den siebten Rang.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 25. Februar 2006
TV-Sprinter schnuppern DM-Luft
Norden/Karlsruhe (kj). Eine eine Woche nach der Hallen-DM der Jugendlichen ermitteln die Männer und Frauen am Wochen-
ende ihre Deutschen Leichtathletik-Hallenmeister. Der TV Norden ist der einzige ostfriesische Verein, der bei den Wettkämpfen
 in Karlsruhe startet. Mit Siewert André, Sören Vöhrs, Tobias Müller, Patrick Pfingsten und Paul Thielecke-Klein treten fünf
schnelle Jungs an, um ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Top-Sprinter Siewert André startet erstmals offiziell in der
Männerklasse. Er hat sich für das Rennen über 60 Meter qualifiziert und geht als amtierender Landesmeister an den Start. Auch
Clubgefährte Sören Vöhrs konnte die Niedersachsenmeisterschaft für sich entscheiden. Er stellt sich der Konkurrenz auf der
langen Sprintstrecke über 400 Meter. Gemeinsam mit Tobias Müller, Patrick Pfingsten und Paul Thielecke-Klein stehen André
und Vöhrs für eine starke Staffel über 4 x 200 Meter zur Verfügung. Bei den Landesmeisterschaften war das Team wegen eines
Wechselfehlers disqualifiziert worden.
Welchen Stellenwert die Titelkämpfe für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) haben, erklärte Jürgen Mallow, Leitender
DLV-Bundestrainer, vor einigen Tagen im Rahmen einer Pressekonferenz: “Für Athleten und Vereine ist das eine ganz wichtige
Meisterschaft. Hier können sich neben den Spitzenathleten auch die Talente präsentieren, die sonst nicht im Rampenlicht
stehen.”

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 25. Februar 2006
Andreas Kuhlen hofft auf die Endlaufquali
Leichtathletik-DM in Karlsruhe
Falkenberg/Karlsruhe. Die Qualifikation für den Endlauf über 1500 Meter hat der Falkenberger Andreas Kuhlen bei den
Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in der Karlsruher Europahalle im Visier. Insgesamt nehmen 700 Athleten an den Titel-
kämpfen teil. Kuhlen trifft im heutigen 1500-Meter-Vorlauf von 15.35 Uhr an auf 30 Konkurrenten, die alle die Qualifikationsnorm
von 3:54,00 Minuten erfüllt haben. Kuhlen bringt eine Zeit von 3:51,37 Minuten (gelaufen bei den Landesmeisterschaften in Hann-
over) ein und rangiert damit auf der Meldeliste auf Platz 18. Da sich aber nur die zehn besten Läufer für den Endlauf am Sonntag
qualifizieren, wird es für den BVG-Athleten nicht leicht, dieses Finale zu erreichen. Ganz außer Reichweite ist aber eine Top-
Ten-Platzierung nicht, da die Zeiten sehr eng beieinander liegen.
Zusammen mit 40 weiteren Aktiven aus Niedersachsen fährt Andreas Kuhlen zu diesen Titelkämpfen. Für ihn ist es auf jeden
Fall eine schöne Erfahrung überhaupt dabei zu sein, denn noch nie hat sich ein Läufer aus dem Kreis Cloppenburg für die DM
bei den Männern qualifiziert. Die Vorbereitung für diesen Wettkampf verlief zwar nicht gerade ideal, denn nach dem Lauf in Hann-
over Ende Januar hat Kuhlen keinen weiteren Lauf in der Halle bestritten. Um trotzdem Wettkampferfahrung zu sammeln, lief
Andreas Crossläufe. Er wurde Doppelbezirksmeister und am letzten Wochenende in Lingen lief er auf Platz zwei bei den Landes-
meisterschaften.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 25. Februar 2006
A-Jugend vom DSC Oldenburg sichert sich Landesmeisterschaft
Crosslauf: Eike Carsten Pupkes holt Vizetitel über 4300 m -- VfL-Oldies sind in der Klasse M 60 erneut Maß der Dinge
Oldenburg (jr/hb). Obwohl dem DSC Oldenburg bei den niedersächsischen und Bremer Crosslauf-Meisterschaften in Lingen
nicht alle Leistungsträger zur Verfügung standen, war Trainer Lutz Bönecke mit dem Abschneiden seiner Läuferinnen und Läufer
doch zufrieden. Anlass dazu lieferte wieder Eike Carsten Pupkes, der im gemeinsam gestarteten Rennen der Männer und Juni-
oren über 4300 m ein ganz starkes Rennen lief und als Gesamtvierter einkam. In der Juniorenwertung wurde er, nur ganz knapp
geschlagen, Vizemeister. Da auch Timo Schumann (5. Rang) und der A-Jugendliche Sebastian Darimont (8.) im vorderen Juni-
orenfeld einliefen, gewann der DSC auch die Mannschaftswertung deutlich vor der LG Bremen-Nord.
Aber auch Daniel Domeracki (11.) und Tilo Saurin (13.) schlugen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten beachtlich, genau wie
Carsten Grave in der Männerwertung. Auch Leonard Hartung durfte mit seinem sechsten Rang unter den 22 Teilnehmern der
Schülerklasse M 15 über 2300 m zufrieden sein. Kai Denker belegte im Rennen der männlichen Jugend B über 3300 m einen
Mittelplatz, und bei den Frauen über 3300 m kamen Yvonne Reinmold (13.) und Inga Leffers (17.) unter den 51 Starterinnen im
vorderen Drittel ein. Schade, dass mit Kathrin Hoffmann die dritte Läuferin ausgefallen war, so dass es nicht zu einer vorderen
Mannschaftsplatzierung kommen konnte.
In den Seniorenwettbewerben kamen die Läufer des VfL Oldenburg zu vorderen Platzierungen und den nun schon fast gewohnten
Erfolgen. In der Klasse M 60 über 6300 m wurde Günter Schmidt Vierter. Über die gleiche Distanz der Klasse M 65 sicherte sich
Horst Frense die Vizemeisterschaft. Helmut Fuchs belegte in der gleichen Klasse Rang fünf, Bernhard Sager wurde Neunter.
Ihren im Vorjahr gewonnenen Mannschaftstitel verteidigte der VfL erfolgreich. Die Oldenburger (Frense, Schmidt, Fuchs) ge-
wannen erneut die Wertung M 60 und älter.

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 25. Februar 2006
Heide Kuck Zweite beim Crosslauf
Ofen (mh). An den Niedersachsenmeisterschaften im Crosslauf in Lingen nahmen auch einige Aktive vom TuS Ofen teil. Am
erfolgreichsten war Heide Kuck, die bei den Seniorinnen am Ende Platz zwei belegte und sich damit den Vizetitel sicherte. Nur
kurz hinter ihr kam Veronika Werner als Fünfte durchs Ziel. Volker Raabe erreichte in der Klasse der Männer 50 Platz 18. Die
Jugendlichen Jan Onkelbach und Lukas Raabe zeigten sich ebenfalls gut in Form. Lukas erreichte Platz 27 und Jan Platz 42.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. Februar 2006
7. DM-Platz für Norder
Karlsruhe (kj/up). Bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Karlsruhe feierte die 4x200-Meter-Staffel des TV
Norden am Wochenende einen großen Erfolg. Das Quartett mit Paul Thielecke-Klein, Siewert André, Tobias Müller und Sören
Vöhrs erreichte die Zeit-Endläufe und belegte in der Gesamtwertung den siebten Platz. “Dass wir die erste Runde überstanden
hatten, war für uns schon klasse”, analysierte Müller stellvertretend für das ostfriesische Quartett. Schon im Vorlauf hatten sich
die Norder in bestechender Form präsentiert. Obwohl es bei den Wechseln einige Probleme gegeben hatte, erreichten die Norder
mit 1:28,83 Minuten eine neue Saison-Bestmarke. Die konnten sie in ihrem Zeit-Endlauf trotz erneuter Probeme in der Wechsel-
zone nochmals um fast eine halbe Sekunde steigern: Bei 1:28,32 Minuten blieb die Uhr stehen, das war die siebtbeste Zeit der
neun Final-Teilnehmer.
Siewert André hatte zuvor in seinem ersten Wettkampfjahr bei den Männern den Endlauf über 60 Meter verpasst. Der Norder be-
nötigte in einem Klassefeld 6:97 Sekunden und hatte dabei Pech mit einem Stolperer nach dem Start. So fand er anfangs nicht
seinen Rhythmus. Beim ersten Mal war er besser aus den Blöcken gekommen, doch wegen des Fehlstarts eines Konkurrenten
war das Rennen abgebrochen worden. Auch Sören Vöhrs absolvierte in Karlsruhe einen Einzelstart. Er blieb in seinem Vorlauf
über 400 Meter erneut unter der 50er-Marke und kam nach 49:77 Sekunden ins Ziel. Auch für ihn reichte es nicht für den End-
lauf. “Das war gut eine Sekunde über Bestzeit” - Vöhrs war nicht so ganz zufrieden, er hatte zunächst Probleme mit den unge-
wohnten Bahnbedingungen, die er in der Staffel anschließend ablegte.

WALSRODER ZEITUNG vom 27. Februar 2006
Deutsche Meisterschaft: Annette Funck Sechste über 60 Meter Hürden
Walsrode. Am Ende mussten die Tausendstel-Sekunden über die Plätze fünf und sechs im Endlauf über 60 Meter der Hürden
der Frauen bei den Deutschen Meisterschaften im Karlsruhe entscheiden. Diesen Wimpernschlag vorne war letztlich Stephanie
Lichtl vor der zeitgleichen Walsroderin Annette Funck, die beide am Sonnabendnachmittag 8,35 s. gelaufen waren. “Ich freue
mich tierisch darüber. Denn auf der Ziellinie wurde mir klar, wie hart das vergangene Jahr eigentlich war”, erklärte die LG Falling-
bostel-Athletin anschließend, “aber ein klein wenig ärgere ich mich doch, dass ich nicht doch Fünfte geworden bin. Vielleicht
hätte ich mich mehr ins Ziel werfen sollen.” An der Spitze blieben die ersten Drei, Top-Favoritin Kirsten Bolm (7,94), Judith Ritz
(8,11), und Aniko Bozsik (8,26), unangefochten. Anne-Kathrin Elbe (8,29) wurde Vierte.
Annette Funck lief damit bereits zum vierten Mal (auch im DM-Vorlauf in Karlsruhe) in dieser Hallensaison die 8,35 - “wie ein
Uhrwerk. Obwohl ich insgeheim gehofft hatte, dass mehr doch möglich ist”, wie sie offen zugab. Schmunzeln musste die 28-J
ährige darüber, als bei der Vorstellung der Endlauf-Starterinnen “Zwillings-Mutter, die früher Annette Thimm hieß” gesagt wurde.

NORDWEST ZEITUNG vom 27. Februar 2006
Andreas Kuhlen verpasst bei DM den Endlauf
Karlsruhe/Garrel (cam). Der Garreler Leichtathlet Andreas Kuhlen hat am Sonnabend bei den Deutschen Hallen-Meister-
schaften in Karlsruhe die Teilnahme am Endlauf über 1500 Meter verpasst. Der 22-Jährige kam als Zehnter und Letzter seines
Vorlaufs mit 3:59,54 Minuten ins Ziel. Der neue Titelträger heißt Stefan Eberhardt - der Erfurter (3:42,24) erreichte gestern beim
Finale vor Franek Haschke (LG Nord Berlin/3:42,86) und René Bauschinger (LAC Quelle Fürth/Mü/Wü/3:43.46) das Ziel. Den-
noch war der Trip für Andreas Kuhlen ein Erfolg - nahm er doch als erster Leichtathlet aus dem Kreis Cloppenburg überhaupt an
den nationalen Titelkämpfen teil. Gemeinsam mit 30 anderen Athleten hatte der 22-Jährige die Qualifikationsnorm über 1500m
(3:54,00 min) gemeistert. Mit seiner bei den Landesmeisterschaften in Hannover gelaufenen Zeit von 3:51,37 min stand Kuhlen
auf Platz 18 der Meldeliste. Allerdings war die Vorbereitung nicht ideal gelaufen - den letzten Wettkampf in der Halle hatte
Kuhlen Ende Januar in Hannover bestritten.

Presseinformation vom 27. Februar 2006 (Von Manfred Scholz)
Staffelsieg mit Wechselbad der Gefühle
Jana Beerbergs Glückskäfer verhilft zu Gold
Leichtathletik. Die 4x200 Meter-Staffel der LG Weserbergland hat mit ihrem Sieg bei den Deutschen Leichtathletik-Hallen-
Meisterschaften in Karlsruhe das Ziel ihrer Träume erreicht. “Fantastisch, nicht zu glauben, einfach überwältigend, das ist das
größte der letzten 10 Jahre und dann mit dieser fantastischen Zeit”, waren die ersten Worte, mit denen sich Trainer Werner
Scharf die Tränen aus den Augenwinkeln wischte. Das Quartett Cathleen Tschirch, Nicole Marahrens, Nina Giebel und Jala
Gangnus holte sich in neuer deutscher Jahresbestzeit von 1:34,89 Minuten den Titel vor der MTG Mannheim, 1:35,95 Minuten
und dem TSV Bayer Leverkusen, 1:36,44 Minuten. Aber auch die zweite Mannschaft der LG schaffte in der Besetzung Nicole
Müller, Jaqueline Stresing, Silke Rauchberger und Teresa Emmrich den Sprung ins Finale und am Ende einen beachtlichen
siebten Platz. Bis allerdings der größte Triumph in der noch jungen Geschichte der LG Weserbergland unter Dach und Fach war,
gingen alle Athleten, die Trainer und Fans durch ein wahres Wechselbad der Gefühle. Dabei hatte die DM eigentlich am Sonn-
abend mit dem Vorlauf gut begonnen. Tschirch, Marahrens und Co. liefen im Vorlauf in 1:35,92 Minuten zum dritten Mal in
diesem Jahr eine neue deutsche Jahresbestzeit und stellten damit klare Verhältnisse her. Der Live-Ticker meldete: “ Die Staffel
mit den Favoritinnen kommt wohl aus dem Weserbergland”.
Mit einem Vorlaufsieg im 60 Meter-Sprint fing dann für die schnellste Frau des Nordens, Cathleen Tschirch, auch der zweite Tag
gut an. 7,44 Sekunden konnten sich sehen lassen und das Finale winkte. Nicole Müller schied in 7,71 Sekunden ebenso aus
wie Nina Giebel mit 7,67 Sekunden. Entsetzte Gesichter dann bei den Mitgereisten, als Tschirch im Zwischenlauf nach 40
Metern den Turbo rausnahm und mit schmerzverzerrtem Gesicht aus der Halle Richtung Physiotherpie humpelte. Der fünfte
Lendenwirbel blockierte ihr rechtes Bein. Betretene Gesichter auch deshalb, weil sich auch Jana Ladewig verletzt hatte und
Nicole Müller und Silke Rauchberger sich mit ihren Start in der zweiten Staffel festgelaufen hatten. Dann kommt kurz vor dem
Start die erlösende Nachricht: Tschirch kann an den Start gehen. Geholfen dabei hatte der Physioterapeut und der Glückskäfer,
den die kleine Jana Beerberg ihrer großen Freundin Cathleen mitgegeben hatte .... davon waren jedenfalls alle überzeugt.
 Bange Blicke begleiteten Tschirch, die als Startläuferin des LG-Quartetts dann ins Finale startete. Erleichterung, als sie nach
einem tollen Rennen den Stab als Erste an Nicole Marahrens übergibt. Sie reicht diesen an Nina Giebel weiter und Schluss-
läuferin Jala Gangnus bringt den Staffelstab vor 6700 begeisterten Zuschauern als erste ins Ziel. Gold für die Mädels der LG
Weserbergland und Silber für Titelverteidiger Mannheim. Die Athletinnen liegen sich tränenüberströmt in den Armen. Cathleen
Tschirch nimmt die Glückwünsche mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegend entgegen. “Es tut verdammt weh, ich
dachte mir platzt der Oberschenkel, aber ich musste auch für die Mädels durchlaufen”, waren dann ihre ersten Worte. “Ich bin
am Ziel meiner Träume und besonders glücklich, da ich im letzten Jahr mit meinem Sturz die Staffel um die Medaillenhoffnungen
gebracht habe”, freute sich Nina Giebel, die jüngste im Team. “Ich bin fix und alle”, drückte Trainer Uwe Beerberg mit heiserer
Stimme und schweißgebadet die Empfindungen aller Mitgereisten treffend zusammen. Glücklich über ihre Goldmedaille war
auch Nicole Marahrens. Sie hatte erst eine knappe Stunde vorher im 200 Meter B-Finale den dritten Platz in 24,72 Sekunden
erreicht, nachdem sie tags zuvor im Vorlauf mit 24,16 Sekunden eine neue Bestzeit gelaufen war.

ZEVENER ZEITUNG vom 28. Februar 2006
Kenneth Gerschler Landes-Crossmeister
Gnarrenburger LAV-Athlet für DM gut gerüstet
Lingen/Zeven (nb). Bei den Landes-Crossmeisterschaften in Lingen trafen sich zahlreiche Spitzenläufer, um ihre Form für die
Norddeutschen und Deutschen Crossmeisterschaften zu testen. Darunter war auch der für die LAV Zeven startende Gnarren-
burger Kenneth Gerschler, der sich souverän den Titel sicherte. Nach dem Gewinn der Hallenmeisterschaft über 3000 Meter
stand für Kenneth Gerschler in Lingen eine neue Bewährungsprobe an. Die Auseinandersetzung mit seinen Kaderkollegen ließ
einen äußerst spannenden Wettbewerb erwarten.
Auf einem Kurs, der höchste Ansprüche an die Läufer stellte, versuchten die favorisierten Läufer der männlichen Jugend B gleich
in eine günstige Position zu gelangen, von der sie das Geschehen im Feld der 60 angetretenen Läufer kontrollieren konnten. Mit
Sadik Klingenberg (LG Emstal Dörpen), Tobias Götze (LG Weserbergland) und dem diesjährigen Landes-Hallenmeister über 800
und 1500 Meter, Florian Pehrs (TuS Gildehaus), entwickelte sich ein Lauf, der höchste Ansprüchen an die taktische Einteilung
und an die Schnelligkeitsausdauer stellte. Als Kenneth Gerschler sich auf dem letzten Drittel der Strecke in einer besonders
schwierigen Passage leicht vorn Feld absetzen konnte, schienen die Kräfte seiner Mitstreiter zu schwinden. In souveräner Ma-
nier lief der Gnarrenburger im Dress der LAV Zeven einen ungefährdeten Sieg heraus. Für den 3300 Meter langen Kurs benötigte
Kenneth Gerschler 10:12 Minuten. Florian Pehrs erreichte das Ziel in einer Zeit von 10:21 Minuten und Sadik Klingenberg lief als
Dritter nach 10:33 Minuten über die Ziellinie.

WESER KURIER vom 1. März 2006
Frauen-Power unterm Dach
Bremer Leichtathletinnen stehen bei Hallen-DM in Karlsruhe in drei Finals / Staffel auf Rang sechs
Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Am Ende waren sie doch alle mehr als zufrieden. Mit Platz sieben für Carolin Nytra über 60 Meter Hürden, Platz acht
für Jana Loock über 200 Meter und Platz sechs für die 4 x 200-Meter-Frauenstaffel kehrten die Leichtathletinnen des Bremer LT/
VfB Komet überaus erfolgreich von der Hallen-DM aus Karlsruhe zurück. Für einen guten Auftakt sorgte Carolin Nytra mit einem
sicheren Einzug in das Hürdenfinale nach 8,47 Sekunden und anschließender Saisonbestleistung von 8,46 Sekunden. "Eigent-
lich hatten wir vor der Wiederaufnahme des Trainings Mitte Januar nach sechs Wochen verletzungsbedingter Pause verabredet,
gar keine Hallensaison zu bestreiten", blickte Trainer Jens Ellrott zurück, "aber dann lief es auf einmal so gut, dass das Erreich-
en des DM-Finals realistisch schien." Pflicht erfüllt, kann man da nur sagen.
Ebenfalls freuen konnte sich Ellrott über Jana Loock, die über 200 Meter im letzten Vorlauf eine persönliche Bestzeit von 24,20
Sekunden aufstellte und sich damit auf Anhieb für den B-Endlauf der fünft- bis achtschnellsten Läuferinnen qualifizierte. Hier war
allerdings am Sonntag die Luft ein wenig raus: 24,83 Sekunden auf der ungeliebten Innenbahn eins bedeuteten aber einen nie
erwarteten achten Platz. Über 60 Meter verpasste Loock nach 7,67 Sekunden im Vorlauf den Zwischenlauf lediglich um eine
Hundertstelsekunde. Etwas Pech hatte auch Jonna Tilgner in ihrem Vorlauf über 400 Meter. Sie musste wieder einmal alleine
vorne weg laufen. Am Ende fehlten der 21-Jährigen als Zehnte mit 55,80 Sekunden gerade einmal zwei Zehntelsekunden zum
Einzug ins Finale.
Dafür entschädigte anschließend die Staffel. Viel vorgenommen hatten sich Nytra - sie lief anstelle von Ann-Kristin Westermann,
die vor vier Wochen im Qualifikationsquartett gestanden hatte - sowie Loock, Tilgner und Catharina Reppin. Trotz erneut nicht
optimaler Wechsel steigerte sich das Quartett im Vorlauf gegenüber den bisherigen Saisonrennen um mehr als eineinhalb Se-
kunden auf 1:38,87 Minuten. Die Vier hätten damit fast für eine Sensation gesorgt - den A-Endlauf der vier zeitschnellsten
Staffeln verfehlten sie nur um winzige neun Hundertstelsekunden. Im B-Endlauf bestätigte die Staffel zum Abschluss der DM mit
1:39,13 Minuten die Zeit vom Vortag und belegte einen starken sechsten Gesamtplatz.

NORDWEST ZEITUNG vom 1. März 2006
Andreas Kuhlen mit DM-Leistung nicht zufrieden
Karlsruhe/Garrel (tom). Alles andere als zufrieden zeigte sich Andreas Kuhlen vom BV Garrel über seinen zehnten Platz bei
den 1500-Meter-Vorläufen der Deutschen Leichtathletik-Hallen-Meisterschaft in Karlsruhe - die NWZ
berichtete. “Leider habe ich
nicht richtig ins Rennen gefunden und bin durch das Gerangel all zu oft aus dem Tritt gekommen. Das hat mich so viel Kraft ge-
kostet, dass am Ende meine Beine einfach nicht mehr wollten”, so der 22-Jährige. Kuhlen war in seinem Vorlauf mit 3:59,54
Minuten als Zehnter durchs Ziel gelaufen. Da er sich von Beginn des Rennens an im Mittelfeld aufhielt, hatte er nach eigenen
Worten “mit vielen Rempeleien” zu kämpfen. In der Endabrechnung landete der Falkenberger auf dem 17. Platz. Deutscher
Meister wurde der Erfurter Stefan Eberhardt, der in 3:42,24 Minuten als Erster durchs Ziel lief. Eberhardt qualifizierte sich damit
für die am übernächsten Wochenende in Moskau stattfindenen Weltmeisterschaften

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 1. März 2006
Im Hürdenlauf gepatzt, im Weitsprung geglänzt
Leichtathletik: Siebter Rang als bestes Resultat des Göttingers Jacob Minah bei Hallenmeisterschaft
Göttingen. Die aktuelle Hallensaison stand für Jacob Minah bislang unter keinem guten Stern. Nachdem der Athlet der LG Gött-
ingen bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften vor einem Monat wegen eines "Salto Nullo" im Stabhochsprung die ange-
peilte Medaille verpasste, sah es auch am vergangenen Wochenende bei den nationalen Hallenmeisterschaften zunächst nach
keinem perfekten Auftritt aus.
Für den Deutschen Freiluftmeister im Zehnkampf war am ersten Tag über 60m Hürden nach einer Disqualifikation bereits im Vor-
lauf Schluss. Doppelt ärgerlich wog für Minah die Tatsache, dass das Missgeschick durch einen Konkurrenten verschuldet
wurde. Ein neben ihm startender Läufer hatte den Göttinger an der vierten Hürde touchiert und ihn aus der Spur gebracht. Um
einen Sturz zu verhindern, riss Minah die fünfte Hürde regelwidrig mit der Hand. Der Traum von der Bestzeit war somit bereits vor
dem Zielstrich ausgeträumt. Ein positives Fazit der Hallensaison konnte der LGGer aber angesichts des zweiten Wettkampf-
tages ziehen. Denn im Weitsprung sicherte er sich überraschend den siebten Platz: "Besser hätte das für mich nicht laufen
können", jubelte Minah. Mit 7,29m erzielte er eine neue Saisonbestleistung, wobei er wegen seines ungenauen Absprungs ein
besseres Resultat sogar noch verschenkte. Spätestens wenn es Anfang Mai wieder zum Wettkampf unter freiem Himmel geht,
will der Göttinger noch deutlich weiter fliegen. "Dann geht es endlich wieder rund", kündigte Minah an. (zfs)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 1. März 2006
Staffelgold für Crammes Nina Giebel
Leichtathletik-DM in Karlsruhe: Titel über 4x200 Meter in der Halle -- Deutsche Jahresbestzeit hingelegt
Von Hartmut Mahnkopf
"Ich bin glücklich und am Ziel meiner Träume." Von Herzen freute sich Leichathletin Nina Giebel aus Cramme über ihren jüngsten
Erfolg. Die Sprinterin gewann mit der 4x200 Meter-Staffel der LG Weserbergland den Titel bei den Deutschen Hallenmeister
schaften in Karlsruhe. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Cathleen Tschirch, Nicole Marahrens und Jala Gangnus holte
Giebel Gold bei den Frauen mit der Deutschen Jahresbestzeit von 1:34,89 Minuten. Damit lagen die Weserbergländerinnen deut-
lich vor Titelverteidiger MTG Mannheim (1:35,95 Minuten) und Bayer Leverkusen (1:36,44). Die LG Weserbergland feierte damit
den größten Erfolg in ihrer jungen Vereinsgeschichte.
Quartett musste bangen
Den Vorlauf hatte die LG mit 1:35,92 Minuten gewonnen. Doch vor dem Finale musste das Quartett um Startläuferin Cathleen
Tschirch bangen. Sie hatte sich im Einzelrennen über 60 Meter verletzt und war erst kurz vor dem Staffellauf fit. Gleichwohl
brachte Tschirch, im Vorjahr Finalistin bei der DM, die LG sofort in Führung. Nina Giebel lief an Position drei, hielt die Spitze und
übergab den Stab an Jala Gangnus. Die Deutsche Vizemeisterin über 200 Meter machte dann den Sieg perfekt. Für die 20-jäh-
rige mehrfache Landesmeisterin Giebel ist es der größte Erfolg in ihrer bisherigen Laufbahn.
Im Team stärker
Die Crammerin hatte sich auch für die Einzelrennen qualifiziert. Über 200 Meter erreichte sie im Vorlauf als Zweite mit 24,44 Se-
kunden eine neue persönliche Bestzeit, aber leider reichte es nicht zur Finalteilnahme. Ebenso schied sie als Fünfte im Vorlauf
über 60 Meter mit 7,67 Sekunden aus. Aber eigentlich hatte Nina Giebel von Staffelgold geträumt - und dieser Traum ging in Er-
füllung.

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 3. März 2006
Rainer zur Loye stellt in Leipzig Bestzeit ein
Leichtathletik: Deutsche Titelkämpfe
Leipzig/Friedrichsfehn (mh). Bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im Leipziger Sport-Forum startete mit Rainer
zur Loye auch ein Athlet vom SV Friedrichsfehn. Er hatte sich bei den Niedersachsenmeisterschaften über die 60-m-Hürden für
das Bundesfinale qualifiziert.
In Leipzig stellten sich 48 Teilnehmer in sechs Vorläufen dem Starter. Davon kamen die 24 Zeitschnellsten in die nächste Runde.
Rainer zur Loye erwischte einen guten Start, lediglich ein kleiner Patzer an der ersten Hürde verhinderte eine neue Bestzeit. Der
Friedrichsfehner stellte mit 8,43 Sekunden exakt seine bisherige Bestzeit ein. Das war ein großer Erfolg. Dennoch reichte die
Zeit nicht, um in die nächste Runde zu gelangen. Es waren seine zweiten Deutschen Meisterschaften. Rainer zur Loye ist in
seiner Altersklasse auch im nächsten Jahr noch startberechtigt.
Der ehemalige Friedrichsfehner Mehrkämpfer Jens Engelmann (jetzt SSC Bad Sooden Allendorf) schied nach zwei Fehlstarts
vorzeitig aus.
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