NDM-Halle in Neubrandenburg am 4./5. Februar 2006 (Frauen, Männer, Jugend)
DM-Halle und DM-Winterwurf in Erfurt am 11./12. Februar 2006 (Seniorinnen, Senioren)
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Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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Neuste (Presse)-Berichte vom 23.2.       Ergebnisse Neubrandenburg (4./5.2.)        Ergebnisse Erfurt (11./12.2.)         Home-Page des NLV
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Presseinformation vom 2. Februar 2006 (Von Manfred Scholz)
LG-Frauen gehören in Neubrandenburg zu den Titelaspiranten
Leichtathletik. Einen weiteren Höhepunkt, bei dem auch die Frauen mit den “schnellsten Beinen des Nordens” von der LG
Weserbergland ein Wörtchen mitreden wollen, sieht an diesem Wochenende die norddeutsche Leichtathletik mit den Titel-
kämpfen seiner acht Landesverbände im mecklenburgischen Neubrandenburg. Der niedersächsische Leichtathletikverband ist
mit 100 Athleten aus 31 Vereinen vertreten.
Mit einem Aufgebot von 14 Frauen und Männern ist die LG Weserbergland mit dabei. Niedersachsens Sprintkönigin Cathleen
Tschirch hofft nach ihrem überzeugenden Auftritt bei den Landesmeisterschaften über 60- und 200 Meter natürlich mit Plätzen
auf dem Siegertreppchen. Zusammen mit Jala Gangnus, Nicole Marahrens und Nina Giebel dürfte sie auch mit der 4x200 Meter-
Staffel zum Favoritenkreis gehören. Das Quartett empfiehlt sich mit seiner am letzten Wochenende aufgestellten deutschen
Jahresbestzeit von 1:37,64 Minuten für einen Platz ganz oben vor den Konkurrenten vom SC Magdeburg und dem Bremer LT.
Aber auch die zweite Staffel der LG–Frauen, die in der Besetzung Silke Rauchberger, Nicole Müller, Stephanie Thumann und
Teresa Emmrich an den Start geht, will bei der Vergabe der Medaillen mitreden.
Zu den Favoriten bei den Männern zählt der Wilhelmshavener Rainer Schulze im Sprint (21,23 Sekunden über 200 Meter) und
der Hochspringer Eike Onnen (LG Hannover), der letzte Woche 2,23 Meter hoch sprang. Nur zu Rang Zwei wird es für den
Kugelstoßer Detlef Bock (20,38 Meter) vom VfL Wolfsburg gegen den Weltklasse-Athleten Ralf Bartels (21,36 Meter) vom SC
Neubrandenburg reichen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Februar 2006
Siewert André peilt Medaille an
Leichtathletik: Titelkämpfe mit zwölf Ostfriesen
Neubrandenburg (kj). Das Jahnsportforum in Neubrandenburg ist an diesem Wochenende Schauplatz der Norddeutschen
Leichtathletik-Meisterschaften der Männer, Frauen und A-Jugendlichen. Mehr als 600 Starter aus den acht Landesverbänden
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein
kämpfen unter dem Hallendach um insgesamt 56 Titel.
Auch zwölf Ostfriesen machen sich auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern, um sich mit der Konkurrenz zu messen. Der
TV Norden ist gleich mit zehn Akteuren vertreten. Sprinter Siewert André startet in diesem Jahr erstmals in der Männerklasse
und geht als amtierender Landesmeister über 60 Meter an den Start. Er hofft erneut auf eine Medaille und stellt sich außerdem
der Konkurrenz über 200 Meter. Teamgefährte Sören Vöhrs geht als Niedersachsenmeister ins Rennen und will über 400 Meter
bei den Männern wieder überzeugen. Er ist ebenfalls über 200 Meter dabei. Hier starten auch die Norder Tobias Müller und Paul
Thielecke-Klein, die sich zudem über 60 Meter qualifiziert haben. Thielecke-Klein startet außerdem im Weitsprung. Mehrkämpfer
Patrick Pfingsten stellt sich der Konkurrenz über 60 m Hürden und steht mit André, Vöhrs, Müller und Thielecke-Klein für die
aussichtsreichen Staffeln über 4 x 200 und 4 x 400 Meter zur Verfügung.
Die Jugendlichen Florian Becker, Saarko Eilers, Carsten Goldenstein, Wilke Scheutwinkel und Koord Weege starten alle über
60 Meter und wollen zudem mit der Staffel über 4 x 200 Meter ins Finale. Während Bianca Dänekas von der LG Uplengen über
60 Meter und 60m Hürden qualifiziert ist, geht Wiebke Bültena (beide Jugend A) vom MTV Aurich über 1500 Meter ins Rennen."

Presseinformation vom 5. Februar 2006 (Von Manfred Scholz)
LG-Staffel läuft erneut deutsche Jahresbestzeit
Cathleen Tschirch siegt auch über 60 Meter
Leichtathletik. Zu einem weiteren Triumph-Lauf startete die 4x200 Meter-Staffel der LG Weserbergland bei den Norddeutschen
Hallenmeisterschaften im mecklenburgischen Neubrandenburg. Sie siegte in hervorragenden 1:36,45 min und neuer deutscher
Jahresbestzeit vor den Frauen vom SC Magdeburg, 1:39,03 min, und der eigenen zweiten Staffel in 1:40,55 min. Die Trainer
schickten mit Startläuferin Cathleen Tschirch, Nicole Marahrens und Nina Giebel an zwei und drei, sowie Schlussläuferin Jala
Gangnus das Quartett der Zukunft an den Start. “Das war mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft auch bei den Wechseln ein
gutes Rennen”, freute sich Trainer Werner Scharf. Aber auch die zweite Mannschaft in der Besetzung Stephanie Thumann, Silke
Rauchberger, Jaqueline Stresing, die für die verletzte Nicole Müller aufrückte, und Teresa Emmrich überzeugte mit ihrem dritten
Platz.
Den ersten Nordtitel für die LG-Athleten hatte zuvor Cathleen Tschirch im Endlauf über die 60 Meter-Sprintdistanz mit überzeug-
enden 7,46 Sekunden eingefahren. Sie siegte vor Melanie Petersohn vom 1. LAC Dessau, 7,68 Sekunden und ihrer erst 19-jähr-
igen Mannschaftskameradin Nina Giebel, die sich in 7,67 Sekunden erstmals gegen Jana Loock vom Bremer LT durchsetzen
konnte. Den Triumph der LG-Frauen komplettierten die Plätze sechs und sieben, die an Nicole Müller und Jala Gangnus gingen
(7,70- und 7,76 Sekunden).
Ein toller Erfolg war auch der zweite Platz der 18-jährigen Alexandra Kronfeldt über 400 Meter in 57,25 Sekunden hinter Janin
Lindenberg (54,18 Sekunden) von der LG Nike Berlin bei der A-Jugend. Neunte wurde Sandra Wullekopf in 59,57 Sekunden. Im
Weitsprung-Wettbewerb, den die deutsche Mehrkampfmeisterin Sonja Kesselschläger vom SC Neubrandenburg mit 6,15 Metern
gewann, erreichten die LG-Frauen Silke Rauchberger mit 5,54 Meter Platz sieben, Stephanie Thumann mit 5,45 Meter Rang
neun und Jana Ladewig wurde mit 5,41 Metern Zehnte.
Nicole Marahrens mit Silber über 200 Meter
Schmerzen im Fuß verhinderten am zweiten Tag der norddeutschen Hallenmeisterschaften eine weiteren Titel der Top-Sprinterin
Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland. Nachdem sie im Vorlauf über die 200 Meter in 23,89 Sekunden eine tolle Zeit und
damit auf Platz zwei der deutschen Bestenliste hinter Marion Wagner (23,79 Sekunden) vom USC Mainz gelaufen war, verzich-
tete sie verletzungsbedingt (Fußprobleme) auf die Endlaufteilnahme. Diesen gewann Nadine Balkow von der LG Nike Berlin in
24,06 Sekunden vor Nicole Marahrens in 24,27 Sekunden von der LG Weserbergland. Vierte wurde Nina Giebel in 24,64 Se-
kunden, vor Nicole Müller, 24,88 Sekunden, Stephanie Thumann 24,95 Sekunden und Silke Rauchberger in 25,17 Sekunden
(alle LG W). Jala Gangnus, die im Vorlauf 24,52 Sekunden gelaufen war, verzichtete ebenfalls wegen Knieproblemen auf die Teil-
nahme am Endlauf, in dem sonst sechs Frauen der LG Weserbergland gestanden hätten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. Februar 2006
Norder Siegerteam bekommt keinen Titel
Leichtathletik: TVN-Erfolg im Staffelrennen war ohne Gegner wertlos
Neubrandenburg (kj). Auch wenn die Norder Staffel mit Paul Thielecke-Klein, Patrick Pfingsten, Tobias Müller und Sören Vöhrs
bei den Norddeutschen Meisterschaften über 4 x 400 Meter als Sieger durchs Ziel kam, langte es dennoch nicht zum Titel. Das
Quartett aus Ostfriesland war in der Männerkonkurrenz bei den Titelkämpfen in Neubrandenburg ohne Gegner und blieb daher
trotz der guten Zeit von 3:24,50 Minuten auch ohne Titel. Zur Titelvergabe müssen mindestens zwei Teams am Start sein. “Das
ist schade”, sagt Landestrainer Frank Reinhardt. “Mit entsprechender Konkurrenz hätten die Jungs sicherlich auch noch die
DM-Norm von 3:22 Minuten geschafft.” Besser lief es für die Norder Sprinter dann im Rennen über 4 x 200 Meter. Hier kamen
Patrick Pfingsten, Siewert André, Tobias Müller und Paul Thielecke-Klein nach 1:29,03 Minuten ins Ziel und sicherten sich damit
die Silbermedaille. Nur die Staffel vom SCC Berlin (1:27,56) war noch schneller.
Auch in den Einzelkonkurrenzen erreichten die Ostfriesen etliche Finalplätze. Denkbar knapp ging es für Siewert André im End-
lauf über 60 Meter der Männer zu. Er sprintete nach 6,97 Sekunden durchs Ziel und wurde Vierter. Nur zwei hundertstel Sekund-
en trennten ihn vom Bronzerang. Im Zwischenlauf kam André sogar auf 6,91 Sekunden. Paul Thielecke-Klein stand ebenfalls im
Finale über 60 Meter und kam mit 7,13 Sekunden auf den achten Platz. Den Endkampf im Weitsprung verpasste er mit 6,63
Metern und Rang neun hingegen nur knapp. Drei Zentimeter mehr hätten für das Finale gereicht. Das hingegen erreichte Mehr-
kämpfer Patrick Pfingsten im 60-m-Hürdenlauf der Männer. Pfingsten sicherte sich in 8,50 Sekunden Platz fünf.
Diese Platzierung schafften auch die Norder Jugendlichen Saarko Eilers, Florian Becker, Carsten Goldenstein und Wilke
Scheutwinkel mit der Staffel über 4 x 200 Meter. In einem starken Rennen kamen sie nach 1:34,13 Minuten durchs Ziel. Auch
Bianca Dänekas von der LG Uplengen hatte sich für die Meisterschaften im Jahnsportforum qualifiziert. Die A-Jugendliche be-
endete ihren Vorlauf über 60 Meter nach 8,40 Sekunden, verpasste damit aber den Einzug in die nächste Runde.

Presseinformation vom 7. Februar 2006 (Von Markus Steinbrück)
Nordtitel für Dittmer und Ludolph
Winsen/Hanstedt/Stelle. Ein kleines Aufgebot von lediglich vier Athleten aus drei Vereinen vertrat den Landkreis Harburg am
Wochenende bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg. Frei nach dem Motto “Weniger Masse - mehr
Klasse” erzielten die Harburger Leichtathleten, die allesamt der A-Jugend angehören, mit zwei Nordtiteln und zwei vierten Plätzen
eine beeindruckende Erfolgsbilanz. Paul Dittmer (MTV Hanstedt) über 60-Meter-Hürden und Sören Ludolph (LG Nordheide) über
800 Meter krönten sich nach den Siegen auf Landesebene nun zu Norddeutschen Meistern. Vierte Plätze gingen an 200-Meter-
Sprinter Dennis Lemm (TSV Stelle) und Mittelstrecklerin Vivien Tiedemann (LG Nordheide).
Deutlich besser als noch bei den Landesmeisterschaften kam Paul Dittmer in Neubrandenburg mit den 99,1 Zentimeter hohen
A-Jugend-Hürden zurecht. Im Vorlauf rannte der 19-Jährige 8,18 sec und war klar der schnellste Jugendliche im Feld. Im Endlauf
steigerte sich Dittmer auf 8,12 sec. Er siegte mit fast zwei Zehntelsekunden Vorsprung vor Benjamin Neuwardt (1. LAV Rostock/
8,31 sec) und Silvio Schirrmeister (SC Neubrandenburg/8,33 sec). Bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am 18. und
19. Februar in Leipzig will der Hanstedter seine derzeit gültige Hallenbestzeit von 8,07 sec knacken.
Nach den 800-Meter-Niedersachsentiteln bei der männlichen Jugend A und den Männern holte sich Sören Ludolph (LG Nord-
heide) den dritten wichtigen Hallentitel innerhalb von drei Wochen. Johannes Raabe von der LG Hannover war erneut der härteste
Konkurrent des 17-Jährigen aus Amelinghausen. Den Norddeutschen Jugendtitel über 800 Meter gewann Ludolph, der von NLV-
Lauftrainer Jörg Voigt in Hannover trainiert wird, in persönlicher Hallenbestzeit von 1:54,23 min. Als schnellster der 30-köpfigen
Konkurrenz erreichte Johannes Raabe mehr als eine Sekunde hinter Sören Ludolph als Zweiter das Ziel (1:55,33 min).
Eine “tolle Leistungssteigerung” bescheinigte Trainer Ekhard Küster seinem Schützling Dennis Lemm über 200 Meter. Nach im
Vorlauf erzielten 22,65 sec steigerte sich der Sprinter des TSV Stelle im zweiten von drei Zeitendläufen auf starke 22,42 sec; und
das aufgrund der engen Kurvenradien auf der nicht gerade günstigen Bahn zwei. Mit einem Rückstand von gerade einmal 16
Hundertsteln auf Nordmeister Joachim Peest (LG Hannover) belegte Dennis Lemm wie schon so oft in diesem Winter Rang vier.
Ebenfalls Vierte wurde Vivien Tiedemann. Die 17-jährige A-Jugendliche, die für die LG Nordheide startet, absolvierte die 1500
Meter in 4:44,03 min.

WESER KURIER vom 8. Februar 2006
Höhenflug mit Happy End
Paul Kass wird in Stabhochsprung-Drama überraschend norddeutscher Meister
Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Bremens Leichtathleten sind Mitte der Hallensaison in Top-Form. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Neu-
brandenburg gingen vier Titel in die Hansestadt, was im Vorfeld keineswegs zu erwarten war. Hinzu kamen zwei neue Qualifika-
tionen für Deutschen Hallen-Meisterschaften und weitere vordere Plätze. Erfolgreichster Bremer Teilnehmer war Julian Geißhirt
vom Bremer LT/VfB Komet. Über 400 Meter besiegte er wie bei den Landesmeisterschaften zwei Wochen zuvor in einem
spannenden Rennen Sebastian Fiene von der LG Peiner Land in 48,67 Sekunden. Nur zwei Stunden später holte er sich gemein-
sam mit Thomas Buschmann, Eugen Wisotzki und Ben Rehn (alle VfB Komet) den zweiten Norddeutschen Titel. Die 4x200-
Meter-Staffel siegte in phantastischen 1:29,07 Minuten und kann sich als Zweite der aktuellen Deutschen Bestenliste berecht-
igte Hoffnungen auf eine Medaille bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Leipzig machen.
War Geißhirts Erfolg noch in etwa absehbar, so sorgte Paul Kass vom SV Werder im Stabhochsprung für eine Riesenüberrasch-
ung. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Wettkampf setzte er sich erst im Stechen gegen seinen bis dahin höhen-
gleichen Gegner Roman Daudrich aus Holzminden durch. Mit übersprungenen 4,50 Metern ist der Schützling von Leszek Kass
und Andriy Wornart natürlich auch in Leipzig dabei. In seinem Windschatten sprang Mannschaftskamerad Philipp Arlt mit 4,10
Metern auf Rang fünf.
Für den vierten Bremer Titel sorgte der BLT-Neuzugang Jonna Tilgner (VfB Komet) über die 400 Meter der Frauen. Mit ihrer neuen
persönlichen Bestzeit von 55,77 Sekunden hat sich die 21-jährige Psychologiestudentin in den deutschen Top Ten festgesetzt.
Vizemeister über 60 Meter wurde bei der männlichen Jugend Ben Rehn (BLT/Komet). Nachdem er im Zwischenlauf mit 7,03
Sekunden bereits eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hatte, musste er sich im Endlauf nach 7,05 Sekunden nur dem
Schwarzenbecker Stefan Schwab geschlagen geben. Über 60 Meter Hürden wurde Rehn in 8,41 Sekunden Fünfter, die Zeit be-
deutete gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Jugend-Meisterschaften.
Das BLT fügte der Medaillen-Ausbeute noch vier Bronzeplaketten hinzu. Jana Loock lief über 200 Meter der Frauen 24,51 Se-
kunden, und Carolin Nytra (beide Komet) beendete ihr Comeback über 60 Meter Hürden in 8,65 Sekunden. Positives Fazit ihres
Trainers Jens Ellrott: "Der Oberschenkel bereitet keine Probleme mehr, und die Startphase war schon wieder beachtlich." Zwei
weitere dritte Plätze errang Eugen Wisotzki im Weit- und Dreisprung der männlichen Jugend. Während die Platzierung im Weit-
sprung mit 6,84 Metern als Erfolg zu werten ist, ist sie im Dreisprung vor allem wegen der geringen Weite von nur 14,28 Metern
eine leise Enttäuschung. Ganz und gar nicht enttäuscht kehrte Marian Skalecki aus Neubrandenburg zurück. Über 1500 Meter
der männlichen Jugend knackte er in 4:09,68 Minuten und Rang sechs die DM-Norm für Leipzig.

DIE HARKE (Nienburg) vom 8. Februar 2006
Aufgabe bravourös bestanden
Leichtathletik: Juretzko überzeugt bei NDM

Neubrandenburg (hhg). Trainerin Sabine Sieling zeigte sich mit dem Abschneiden ihres Schützlings Alexander Juretzko von
der Holtorfer SV voll zufrieden. Bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Jugend im mecklenburg-vor-
pommerschen Neubrandenburg verpasste "Alex" in seinem ersten ernsthaften 400-Meter-Rennen zwar die Unterbietung der 50-
Sekunden-Marke, freute sich aber dennoch riesig über seine 50,19 sec und Position fünf in der Endabrechnung.
Bei den Meisterschaften traten die A- und B-Jugendlichen ohne getrennte Wertungen gegeneinander an. Das bedeutete für das
Nienburger Talent, dass er neben seinem eigenen noch drei ältere Jahrgänge zum Gegner hatte. Juretzko bestand die Heraus-
forderung mit Bravour, der nächste gleichaltrige Gegner aus dem Jahrgang 1990 landete mit mehr als drei Sekunden Rückstand
neun Plätze hinter ihm,
nachdem er in die Gesamtwertung eingeordnet wurde. Seinen Zeitlauf gewann der 15-Jährige überlegen.
Dabei ging er die erste der beiden 200-m-Runden im Jahnsportforum viel zu schnell an, sicherte sich aber mit einer Zwischenzeit
von gut 23 Sekunden die Spitzenposition, die er bis ins Ziel energisch verteidigte.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 9. Februar 2006
Ein kleiner Hüpfer bei den Großen
Leichtathletik: In Neubrandenburg misst sich Julien Karn mit Olympia-Teilnehmern
Von Kai-Uwe Ruf
Julien Karn trifft auf die Großen der Leichtathletik-Szene. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Neubrandenburg startete
der Schöninger gemeinsam mit Olympia-Teilnehmern. "Für mich ging ein Traum in Erfüllung", sagt Karn. Der Kontakt mit den
Stars wirkte sich allerdings nicht nur positiv auf die Leistungen des MTV-Talents aus. "Wahrscheinlich habe ich deshalb den
Balken noch schlechter getroffen", kommentierte Julien Karn seine eigene Nervosität beim Weitsprung. Bei dem Wettbewerb trat
er gemeinsam mit Acht-Meter Springern wie Kofi Amoah Prah an. Prah sprang in Sydney vor sechs Jahren immerhin auf den
fünften Platz. Bei den norddeutschen Titelkämpfen startete er für die LG Nike Berlin. "Mit dem kann man sich ganz locker
unterhalten, wie mit einem Kumpel", berichtete Karn.
Mit der Lockerheit war es allerdings vorbei, als es an die Feinheiten des Wettbewerbs ging. Karn hatte Probleme, den Balken
richtig zu treffen. Sein Trainer Thomas Böhm war in Neubrandenburg nicht dabei. Sein Vater Henner betreute ihn und versuchte,
den Anlauf zu korrigieren. Trotzdem klappte es in der Aufregung nicht ganz. " Ich verschenkte bis zu 40 Zentimeter", ärgerte sich
der Schöninger. Er musste sich mit 6,14 Metern zufrieden geben. Das brachte ihn auf Platz 11. Dabei hat er für den Weitsprung-
Anlauf eigentlich alles akribisch vorbereitet. Mit einem Maßband stellt er sich an den Sprungbalken, misst 32,8 Meter und sticht
dann eine bunte Nadel in den Tartan. Dort beginnt sein Anlauf. Beim Einspringen nimmt er noch ein paar Korrekturen vor. Dann
trifft er den Balken meist genau, kann entsprechend gut Druck aufbauen und fliegt etwa einen halben Meter weiter. Unter den
Blicken Kofi Amoah Prahs gelang aber all das nicht. "Man merkt, dass man ein kleiner Hüpfer ist." Immerhin war Julien Karn mit
der technischen Ausführung seien Sprüngen zufrieden.
Karns erster Wettkampf war der 60-Meter-Sprint. Den Zwischenlauf schaffte er in 7,29 Sekunden. Das reichte für Platz 18. Karn
war unzufrieden. Nur die ersten 40 Meter des Rennen liefen wie gewünscht. Der Schöninger beschleunigte gut. In der Schluss-
phase konnte er das Tempo aber nicht halten. Die Konkurrenz sauste an ihm vorbei. An eine Endlauf-Teilnahme war nicht zu
denken. "Ich habe viel an Boden verloren. Ich finde nicht den optimalen Laufstil. Daran muss gearbeitet werden." Beim 200-
Meter-Sprint haderte Julien Karn mit den schwierigen Bedingungen in der Halle. Im wurde die Innenbahn zugelost. Auf dem
kleinen 200-Meter-Oval in Neubrandenburg ist das ein erheblicher Wettbwerbsnachteil. Spitzengeschwindigkeiten lassen sich in
den engen Kurven gar nicht laufen. "Bei internationalen Meisterschaften wurden die 200 Meter-Wettbewerbe aufgrund der
schlechten Bahn eins sogar abgeschafft", weiß Karn. Das half ihm aber nicht. Er musste trotzdem an den Start. 23,48 Se-
kunden brauchte er bis ins Ziel. Das reichte für Platz 20. "Damit muss man leben", kommentierte der Schöninger und versuchte,
seinen Ärger herunterzuschlucken. Seine beste Platzierung erreichte er im Dreisprung. Er steigerte sich bis auf 12,84 Meter und
blieb damit nur 3 Zentimeter unter seiner Jahresbestleistung. Das reichte für den fünften Platz.

WALSRODER ZEITUNG vom 9. Februar 2006
Annette Funck weiter auf Welle des Erfolges: Nord-Meisterin
Walsrode. Annette Funck hat es geschafft: Die Walsroder Top-Leichtathletin sicherte sich nach der Niedersachsenmeister-
schaft nun auch den Titel der Norddeutschen Meisterin über die 60 Meter Hürden. In Neubrandenburg gewann die für den TV
Jahn Walsrode (LG Fallingbostel) startende Leichtathletin und wies die Konkurrenz aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg,
Berlin, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt mehr als deutlich in die Schranken.
Die junge Zwillingsmutter erklärte anschließend wenig emotional, aber dennoch glücklich: “Mit dem Ergebnis bin ich durchaus
zufrieden.” Sie und ihr Ehemann und Trainer André “grummelten” etwas, weil der Zeitplan war für die Athleten schlecht gestaltet
worden war. Denn der Vorlauf fand bereits am Sonnabend um 10 Uhr morgens statt, der Endlauf dann kurz danach um 11 Uhr.
“Da die Endläufe bei anderen Meisterschaften meist in die späten Nachmittagsstunden fallen, war dies doch eine Umstellung für
mich”, so Funck, “vielleicht hatte ich deswegen etwas Probleme aus den Startblöcken zu kommen?” Aber nach einem etwas
verschlafenen, schwachen Start, lag sie an der ersten Hürde zunächst hinten, lief dann aber doch noch eine Zeit von 8,44 sec.
vor der Zweitplatzierten in 8,55 sec.
In der kommenden Woche trifft Annette Funck nun mit der stärkeren Konkurrenz aus Süddeutschland aufeinander. Am Sonntag
startet sie beim internationalen Leichtathletikmeeting in Leipzig. Dort wird es schon gut zur Sache gehen. “Ich muss mich or-
dentlich lang machen, um da mitzukommen. Aber vielleicht zieht mich die schnelle Konkurrenz aus Mannheim und Sindelfingen
ein bisschen mit”, blickt die Walsroderin nach vorne “zumindest kann ich es mir dort auf keinen Fall erlauben, den Start wieder
zu verschlafen.” Dieses Meeting ist auch eine willkommene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften, die am 25. Februar
in Karlsruhe stattfinden.
Die für die LG Weserbergland startende Alexandra Kronfeldt, A-Jugendliche aus Hodenhagen, gewann den Vorlauf über 200 m in
25,82 s und wurde im Endlauf in 26,06 sec Siebte. Bereits am Vortag wurde sie Norddeutsche Vizemeisterin über 400 Meter in
57,25 sec und schaffte damit die Qualifikation für die DM der Frauen.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 10. Februar 2006
Spelmeyer überzeugt auf Sprintstrecken
Die norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften standen an -- Sieben VfLer nahmen teil
Oldenburg (hb). Sieben Jugendliche des VfL Oldenburg sind bei den norddeutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der
A-Jugend, Frauen und Männer in Neubrandenburg angetreten. Für tollen Anschauungsunterricht sorgten dabei “Profis” wie der
Kugelstoßer Ralf Bartels oder die Mehrkämpferin Sonja Kesselschläger, die ebenfalls in Aktion traten.
Ruth Spelmeyer (VfL) nahm als talentierte Nachwuchssprinterin teil, obwohl sie altersmäßig gerade erst in die B-Jugend aufge-
stiegen ist. Trotz körperlicher Unterlegenheit gegenüber den bis zu drei Jahre älteren jungen Frauen, schaffte Spelmeyer sowohl
über die 60 m als auch die 200-m-Distanz den Einzug ins Finale. Über 60 m wurde Spelmeyer in guten 7,8 Sekunden Vierte und
über die 200 m in 25,52 Sek. Fünfte. Trainer Jürgen Wegner war vom Auftreten seiner Athletin beeindruckt: “Ruth hat an beiden
Tagen eine tolle Leistung gezeigt.” Zusammen mit den VfLern Anne Bretschneider, Kira Harms und Svenja Bercht lief Spelmeyer
im mit Abstand jüngsten Team in der 4 x 200 m-Staffel auf Platz neun. Trotz guter Leistungen reichte es für A-Jugendlichen Tim
Caspers (Hürdensprint) sowie Florian Bahlmann und Stefan Behrens auf den Mittelstrecken nicht für eine vordere Platzierung.

ELBE-Jeetzel-Zeitung vom 11. Februar 2006
Duo bei DM
Thiele und Hintze starten in Erfurt
Lüchow (koo). Mit Medaillenchancen starten Rudolf Thiele vom SV Sporting Lüchow und Manfred Hintze vom SC Lüchow heute
und morgen bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten mit Winterwurf. In Erfurt dürfen beide erstmals in der
M60 starten. Für Hammerwerfer Hintze ist das ein besonderer Vorteil, denn er darf heute mit dem fünf statt sechs Kilogramm
schweren Sportgerät werfen. In seinem Feld hat er neun Konkurrenten.
Gleich drei Rennen absolviert Thiele. Der amtierende deutsche Hallenmeister der M55 über 400 m hofft trotz Trainingsrückstands
nach einer Verletzung erneut auf vordere Plätze. Heute läuft er die 800 m, morgen die 400 m jeweils gegen ebenfalls neun Kon-
kurrenten. Zum Abschluss stehen für ihn noch die 3000 m gegen sechs Gegner an.

WESER KURIER vom 14. Februar 2006
Bremer Senioren trumpfen auf
Neun Medaillen bei Leichtathletik-DM
Bremen (gol). Neun Mal Edelmetall - das macht der kleinen Bremer Delegation bei den Deutschen Senioren-Hallenmeister-
schaften der Leichtathleten in Erfurt so schnell keiner nach. Jeweils viermal standen Athleten des TuS Huchting und von der LG
Bremen-Nord auf dem Siegertreppchen, einmal kam das Bremer LT hinzu.
Fast schon erwartungsgemäß schlug Manfred Hiller vom TuS Huchting in der Altersklasse M45 zweimal zu. Über 200 Meter
landete er am ersten Tag auf dem Bronzerang in 24,29 Sekunden, am Sonntag wurde es dann über die zwei Hallenrunden Gold
nach souveränen 54,48 Sekunden. Ebenfalls zweimal sahnte Werfer Jens Arkenau ab. Bei den Winterwurf-Meisterschaften er-
rang der Huchtinger Silber in einem spannenden Diskus-Wettbewerb. Erst mit dem letzten Wurf auf 38,15 Meter konnte Arkenau
die M40-Konkurrenz in Schach halten. Zum Abschluss der Veranstaltung duellierte sich der Bremer mit Ulrich Garde von der
LGG Ganderkesee und landete mit 13,50 zu 13,59 Metern auf dem Bronzeplatz.
Die vier Bronze-Medaillen für Bremen-Nord wurden gleichermaßen aufgeteilt. Urte Zinke im Hammerwurf der W40 mit Landesre-
kordweite von 29,29 Metern und Waltraud Bayer über 3000 Meter der W65 in 12:50,98 Minuten bei ihrem ersten Hallenauftritt
überhaupt legten vor. Dann zogen schließlich Marc Gogol im Hochsprung der M35 mit 1,75 Metern und Bernhard Memering nach
taktisch klugen 3000 Metern der M50 in 9:30,20 Minuten gleich.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 14. Februar 2006
“Ich wollte meinem Mann zum Valentinstag einen Sieg schenken”
Leichtathletik: Eliana Müller erleidet Zuckerschock bei DM / Vor dem Ziel abgefangen
Von Sascha Eggebrecht
Delmenhorst. Rückblende: 12. Februar, Erfurt. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften geht die für Eintracht Delmenhorst
startende Athletin, Eliana Müller, in der Altersklasse W60 über 3000m Gehen an den Start. Vor dem Lauf ist die zuckerkranke
Sportlerin schon etwas erkältet und nach dreieinhalb Jahren Pause macht ihr zudem die Luft in der Halle zu schaffen. Dann der
Startschuss. Alles läuft planmäßig. Runde um Runde vergrößert Eliana Müller ihren Vorsprung auf ihre ärgste Konkurrentin
Tönnissen aus Gaggenau. Nach 2000 Metern hat sie bereits ein Polster von 70 Metern herausgelaufen. Dann der Einbruch.
Für die letzten 1000 Meter braucht sie über sieben Minuten. Viel zu viel. Die logische Folge: Kurz vor dem Ziel wird sie von
Tönnissen überholt. Mit letzter Kraft schleppt sich die Delmenhorsterin ins Ziel und rettet “wenigstens” noch den zweiten Platz.
 Nach dem Rennen dann der Schock: Ihr Zuckerwert lag bei 335. “Meine Frau hätte einen Herzinfakt bekommen können”, er-
kannte der Ehemann auch jetzt erst die ernste Lage. Trotz des hohen Risikos hat die 64-Jährige jedoch nie an eine Aufgabe
gedacht. “Ich wollte meinem Mann mit dem Gewinn der Goldmedaille ein vorzeitiges Valentinstags-Geschenk machen. Außer-
dem bin ich eine Kämpferin. Deshalb hatte ich nie den Gedanken, auszusteigen”, so die temperamentvolle Italienerin, die trotz-
dem stolz auf ihre Silbermedaille ist. “Leider hat es ja diesmal nicht geklappt. Doch wenn ich wieder fit bin, dann werde ich noch
härter trainieren, um im September bei der Senioren-DM ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.
Doch zunächst steht vorerst Ruhe auf dem Plan. “Nach so einem stressigen Tag ziehe ich mich komplett zurück und widme
mich meiner Malerei. Hier kann ich regenerieren, abschalten und mich wieder erholen”, so Eliana Müller. Und wenn ihre Gesund-
heit weiterhin mitmacht, dann weiß sie auch schon, wann sie ihre Geher-Karriere beenden will. “Im nächsten Jahr ist die Senior-
en-WM in meinem Heimatland Italien. Dort will ich nochmals den Titel holen und dann Schluss machen”, blickt sie schon voraus.
Vor dreieinhalb Jahren hat sie dort im 10-Kilometer-Lauf auf der Straße den WM-Titel geholt.

Presseinformation vom 14. Februar 2006 (Von Markus Steinbrück)
Keine Boxhandschuhe -- Kein DM-Gold
Stelle. “Mit Boxhandschuhen hätte ich gewonnen”, lautete der sarkastische Kommentar von Brigitte Heidrich zu ihrem zweiten
Platz bei den 4. Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt. Im entscheidenden 400-Meter-Zeitlauf war die Viertel-
meilen-Spezialistin vom TSV Stelle eingangs der letzten Kurve derart rüde von Dauerrivalin Irena Gazda-Sagolla (TSV 05 Rems-
feld) geschnitten worden, dass sie fast von der Bahn geflogen wäre. “Ich habe ihr noch einen Schubs nach vorne gegeben, um
nicht zu stürzen. Ohne diese unfaire Aktion hätte ich sicher gewonnen”, meinte Heidrich, die unmittelbar nach dem Vorfall “sehr
stinkig und wütend” war. So musste sie sich in 62,56 sec und 66 Hundertstel Rückstand mit dem Deutschen Vizetitel über 400
Meter bei den Seniorinnen W 45 zufrieden geben.
Tags zuvor hatte Heidrich, die erstmals in der Altersklasse Seniorinnen W 45 antrat, den vierten Platz über 200 Meter belegt. Die
dort erzielten 27,93 sec konnten die ehrgeizige Mutter ebenso wenig zufrieden stellen wie ihre 400-Meter-Leistung. “Die Zeiten
waren nicht der Knüller. In den letzten Wochen waren die Trainingsbedingungen unter freiem Himmel aber auch alles andere als
optimal.” Die ganze Konzentration gilt nun den 2. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften, die Mitte März im österreichischen Linz
stattfinden. Auf internationalem Parkett muss Brigitte Heidrich noch bei den jüngeren Seniorinnen W 40 antreten, da sie erst am
3. Juli dieses Jahres 45 Jahre alt wird. Dennoch strebt sie den 400-Meter-Endlauf und einen Platz in der deutschen 4 x 200-
Meter-Staffel an. Speerwerfer Dr. Jochen Schuchart vom TSV Eintracht Hittfeld verzichtete am Wochenende auf einen Start in
Erfurt, da er sich außer Form fühlte.

Landeszeitung (Lüneburger Heide) vom 14. Februar 2006
Schurigs goldener Wurf
DM-Titel der M 70 im Kugelstoßen
Lüneburg (upo). Ein deutscher Meistertitel und zwei Bronzemedaillen sind die Ausbeute der hiesigen Leichtathleten bei den
vierten deutschen Senioren-Winterwurf-Meisterschaften in Erfurt. Dieter Schurig vom TuS Neetze schaffte bei seinem Comeback
den erhofften Sieg, sicherte sich mit 35,42 m den Meistertitel im Kugelstoßen der M 70, in der er erstmals startete.
Schurigs
einziger Konkurrent, Manfred Kern vom Dresdner SC, kam auf 34,14 m, womit der Neetzer selbst mit seinem zweitbesten Ver-
such (34,74 m) noch vor ihm gewesen wäre. Damit hat sich die Rückkehr nach langer Wettkampfpause für Schurig voll gelohnt.
 Carola Petersen (TSV Adendorf) fand im Wettbewerb des Kugelstoßens der W 45 nicht ihren Rhythmus, war nach drei von
sechs Fehlversuchen glücklich, mit für sie enttäuschenden 10,33 m noch auf den Bronzerang gekommen zu sein. Ihr behagten
die Minusgrade gar nicht, zumal sie als Mitfavoritin ins Rennen ging. Deutsche Meisterin wurde Ulrike Engelhardt (ASV Erfurt)
mit 10,94 m.
Auch Philipp Foß (MTV Treubund) war nach dem Wettkampf im Speerwerfen der M 40 ebenso glücklich über den dritten Platz,
aber wie bei Carola Petersen war die Weite (46,00 m) enttäuschend für ihn. Deutscher Meister wurde Jonathan Powell (SC Myhl)
mit 49,75 m. Diese Weite kann Foß eigentlich auch werfen. Otto Vick (LG Lüneburg) wurde Achter im Diskuswurf der M 70, kam
auf 24,09 m, Horst Baumgarten (TSV Radbruch) belegte Platz sechs im Hammerwurf der M 70 mit 35,08 m.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 15. Februar 2006
”Nimm bloß die Beine hoch”
Senioren-Leichtathlet Rudolf Thiele wird Deutscher Meister der M60 über 800 m und 400 m
Woltersdorf (jw). Senioren-Leichtathlet Rudolf Thiele vom SV Sporting Lüchow hat einen fulminanten Start in das Jahr 2006 hin-
gelegt. Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren-Leichtathleten in der Halle in Erfurt sammelte der Mittelstreckler drei
Medaillen ein. Zweimal Gold, einmal Bronze und ein neuer Deutscher Rekord in der der Altersklasse M60 waren die heraus rag-
ende Ausbeute des Woltersdorfers. “Was soll man sagen? Es lief bestens, ich bin vollauf zufrieden”, bilanzierte der frisch ge-
backene Rekordhalter.
Sein Glanzstück lieferte Thiele gleich zum Auftakt über die 800 m ab. In dem Achterfeld hatte er sich im Vorfeld eine Topplatz-
ierung ausgerechnet. Allerdings war Konkurrent Beyer-Maidhof, immerhin Vierter bei der Weltmeisterschaft in Spanien, ein
ernsthafter Gegner. “Da war ich vor dem Start schon etwas nervös”, berichtete Thiele. Er ging das Rennen nach dem Start flott
an und testete die Konkurrenz. Nach 50 Metern lag der Woltersdorf schon zwei, drei Meter vorne, nach 200 Metern waren es be-
reits ordentliche zehn Meter. “Ich hab dann mein Tempo durchgezogen”, berichtete Thiele. Und da konnte niemand mehr mit-
halten, auch der WM-Vierte nicht. Mit klarem Vorsprung lief Thiele in der neuen M-60-Rekordzeit von 2:18,42 Min. über die Ziel-
linie und unterbot die bisherige Bestmarke um über eine Sekunde. “Es ist mir leicht gefallen, es ging mir gut, auch nach dem
Rennen”, freute sich Thiele.
Tags darauf standen in der neuen Erfurter Halle zunächst die 400 m auf dem Programm. Auch dort hatte Thiele in Konkurrent
Wolff einen ganz starken Gegner im Feld. In drei Dreiergruppen traten die Läufer an. Thiele ging von Beginn an volles Tempo, um
auf der ersten, kurzen Geraden gleich vorne zu liegen. Die Taktik ging auf. Die ersten 200 m legte er in 28 Sekunden zurück,
hatte damit einen kleinen Vorsprung. “Den habe ich dann bis ins Ziel gerettet”, berichtete Thiele, der mit viel Biss zu Ende lief.
“Nimm bloß die Beine hoch”, habe er sich auf den letzten 60 Metern immer wieder selbst angefeuert, um bei nachlassender Kraft
auf dem stumpfen Belag nicht hängen zu bleiben und zu stürzen. Der Lohn: In 59,94 Sek. lag er am Ende gut zwei Meter vor
seinen Verfolgern.
Als I-Tüpfelchen sicherte sich Thiele 75 Minuten nach seinem 400-m-Start dann auch noch Platz drei über die 3000 m. “Ich habe
mich gut gefühlt und wollte locker mitlaufen”, berichtete der Sportling-Läufer. Da die zwei Topläufer und Favoriten Grönhardt und
Hermes für ihn ohnehin außer Reichweite waren, konzentrierte sich Thiele auf Rang drei. Und den sicherte er sich letztlich sou-
verän in 11:02,89 Min. mit 60 Metern Vorsprung vor dem Vierten.

HarzKurier vom 15. Februar 2006
Dorster Deutscher Seniorenmeister im Bahngehen
Karl Degener überrundet nationale Konkurrenz
Osterode (red/bru). Neuer Triumph für Karl Degener (DJK Sparta Langenhagen). Der Dorster Geher gewann bei den Deutschen
Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt das 3000 m-Bahngehen in der Altersklasse M 60. Und dies gelang ihm in bestechend
souveräner Manier. Degener hatte dabei die durchaus nicht leichte Bürde des Favoriten zu tragen. Damit hatte er aber ganz
offenbar nicht das geringste Problem. Vom Startschuss an ließ er keine Zweifel daran aufkommen, dass er um die Titelvergabe
ein gewichtiges Wort mitreden wollte. Und so wurden die Zuschauer Zeugen eines äußerst beeindruckenden Rennens: Im Ziel
hatte Degener die gesamte Konkurrenz überrundet und blieb mit seiner Zeit von 14:57,87 Minuten sogar noch unter der persön-
lichen Zielsetzung von 15 Minuten.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 15. Februar 2006
Um fünf Zentimeter gesteigert
Stabhochspringerin Silke Meier holt Bronze bei der Senioren-DM
Verden-Achim (bhm). Nur wenige Leichtathleten sind so vielseitig, dass sie am selben Tag an zwei Deutschen Meisterschaften
teilnehmen. Auf die Verdenerin Silke Meier aber trifft das zu. In Erfurt bei der deutschen Senioren-Hallenmeisterschaft hatte sie
zunächst Bronze im Stabhochsprung der W 35-Frauen gewonnen, und anschließend erreichte sie bei der deutschen Senioren-
Winterwurfmeisterschaft Platz sieben im Hammerwurf ihrer Altersklasse. Bei der selben Meisterschaft wurde Hammerwerfer Sven
Suhling (Oyten) in seinem ersten M 40-Wettkampf Vierter. Für Silke Meier stand um 10 Uhr zunächst der Stabhochsprung auf
dem Zeitplan. Mit 2,50 Meter sprang sie fünf Zentimeter höher als 2005 unter Freiluftbedingungen. In Erfurt bedeutete das Platz
drei. Schon um 13.30 Uhr ging es zum Hammerwurfwettbewerb. Mit 26,08 Meter blieb Meier runde drei Meter hinter ihrer besten
Leistung aus 2005 und belegte damit Rang sieben. Suhling gelangen nur zwei gültige Versuche - 43,45 Meter und Rang vier.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 15. Februar 2006
Viermal Bronze in Erfurt
Starker Auftritt der LGN-Senioren bei deutscher Meisterschaft
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Alle vier Starter der LG Bremen-Nord brachten jeweils eine Bronzemedaille von den deutschen Senioren-Hallen-
und Winterwurf-Meisterschaften der Leichtathleten in Erfurt mit nach Hause. Dies ist das bisher beste Gesamtergebnis, das
LG-Nord-Senioren je auf nationaler Ebene im Winter erreicht haben. Gleich zum Auftakt schaffte Urte Zinke im Hammerwurf der
Altersklasse W 40 die wohl größte Überraschung. Unter schwierigen Bedingungen - der Nebenplatz des Steigerwaldstadions war
schneebedeckt - gelang der Nordbremerin nach durchwachsenem Vorkampf im vierten Versuch mit 29,29 Metern eine neue
Bremer Landesrekordweite und der Sprung auf den dritten Platz, den sie bis zum Ende nicht mehr abgab. Nahezu zeitgleich er-
kämpfte sich nebenan in der Halle Waltraud Bayer in der W 65 bei ihrem ersten Hallenauftritt überhaupt Bronze über 3000 Meter.
12:50,98 Minuten standen am Ende zu Buche, zum Silberrang fehlten der Nordbremerin lediglich 16 Hundertstel.
Die männlichen Starter der LG Nord wollten mit ihren Ergebnissen diesen Vorgaben nicht nachstehen. Marc Gogol übersprang
im Hochsprung der M 35 sicher seine Hallen-Standard-Höhe von 1,75 Metern und erreichte damit seine erste nationale Hallen-
Medaille. Am zweiten Tag der Titelkämpfe realisierte schließlich Bernhard Memering über 3000 Meter in seinem ersten Jahr in
der M 50 sein zuvor angestrebtes Ziel: den dritten Platz in hervorragenden 9:30,20 Minuten, nachdem er in der Spitzengruppe ein
taktisch äußerst geschicktes Rennen gelaufen war.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 15. Februar 2006
WM in Österreich soll der Höhepunkt werden
Erfurt/Löningen. Ludger Ammerich, einer der erfolgreichsten Leichtathleten des VfL Löningen, nahm zum wiederholten Mal an
den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften teil. Annähernd 1100 Sportler hatten gemeldet, um sich in Erfurt mit den besten
Senioren-Leichtathleten Deutschlands zu messen. Der in Cloppenburg lebende Ammerich stellte bereits am ersten von zwei
Veranstaltungstagen eine neue persönliche Hallenbestleistung im Weitsprung der Altersklasse M 50 auf. Mit 5,62 Metern er-
reichte der 50-Jährige den sehr beachtlichen dritten Platz. Der zweite Tag verlief dann jedoch weniger wunschgemäß. Verletz-
ungsbedingt vermochte Ludger Ammerich im Dreisprung nur einen von fünf Versuchen wahrzunehmen. Dennoch kam er mit
11,76 Metern noch auf den vierten Platz.
Zurzeit bereit sich der Senioren-Vizeeuropameister auf die Hallen-Weltmeisterschaften Mitte März im österreichischen Linz vor.
“Erfurt war ein gelungener Einstieg in die Hallensaison. Österreich wird nicht nur mein persönlicher, sondern der allgemeine
Höhepunkt der diesjährigen Hallensaison sein”, freut sich Ammerich auf die WM. Im schönen Linz soll seine Erfolgsstory um ein
weiteres Kapitel verlängert werden.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Februar 2006
Ralph Schulte sprintete wieder zu Gold und Silber
Erfurt. Dabeisein ist zu wenig, wenn Sprinter Ralph Schulte vom SC Osterbrock und Mittelstreckenläuferin Annette Koop (LG
Emstal-Dörpen) an Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Sie wollen um die Titel, wenigstens um die Medaillen laufen. Das
zeigten sie wieder bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren "Ü30" in Erfurt mit dem Gewinn eines DM-Titels und
zweier Silbermedaillen.
Wieder in Topform trat Ralph Schulte (M 30) in Erfurt zu den Sprints über 60 m und 200 m an. Nach für ihn mäßigen Leistungen
bei den Niedersachsenmeisterschaften vor zwei Wochen hatte er sich mit zusätzlichem Training bei Winterwetter und Dunkel-
heit auf der Stadionbahn wieder in Meisterschaftsform gebracht. Schon in seinem 60-m-Vorlauf, den er locker in 7,29s gewann,
zeigte er sein Leistungsvermögen. Nur ein Läufer - Mario Stammel von der LG Bernkastel-Wittlich - war insgesamt schneller.
Als Favorit setzte der sich dann auch im Finale mit 7,14 s durch, Ralph sicherte sich mit einer Verbesserung auf 7,22 s die
Vizemeisterschaft - mit einer Zehntelsekunde Vorsprung vor dem Dritten Roland Wegner. Der wiederum sollte der stärkste
Gegner im 200-m-Lauf werden. Diese Entscheidung wurde nach fünfstündiger Pause, die es ohne Ermüdungen zu überbrücken
galt, am gleichen Tag ausgetragen. Vom Start weg lief Ralph auf Sieg, hielt die Konkurrenten auf Distanz und sicherte sich in
22,80 s den DM-Titel vor Roland Wegner (22,98 s). Nur einmal war Ralph bisher in der Halle schneller gewesen, gegenüber der
LM vor zwei Wochen steigerte er sich um sechs Zehntelsekunden. Schon vor zwei Jahren bei seinem ersten DM-Start war Ralph
zu Gold und Silber gesprintet, damals in Potsdam allerdings mit umgekehrtem Ergebnis: Sieger über 60 m, Zweiter über 200 m.
Nach nur zwei Wettkämpfen ist für Ralph Schulte die (Mini-) Hallensaison schon beendet. Die Vorbereitungen für die Bahnsaison
können beginnen.
Mittelstrecklerin Annette Koop (W 45), Titelträgerin bei vielen nationalen und internationalen Meisterschaften, startete in Erfurt im
800-Meter-Lauf. Diesmal musste sie sich ihrer Dauerkonkurrentin Irena Gazda-Sagolla geschlagen geben und sich in 2:26,63
Minuten zwei Sekunden hinter der Siegerin mit DM-Silber "begnügen".

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 18. Februar 2006
Nur Röslers Platz stimmt
MTV-Leichtathleten heimsen bei DM der Senioren zwei Bronzemedaillen ein
Von Hartmut Mahnkopf
Vier Starter - zwei Treppchenplätze: Bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt sammelten die Leichtathleten
des MTV Wolfenbüttel zwei Bronzemedaillen. Olaf Rösler holte mit 14,71 Meter Bronze beim Kugelstoßen der Altersklasse M35.
Mit dem dritten Platz war Rösler zufrieden, nicht aber mit der Weite. Er wollte die Kugel 15,30 bis 15,50 Meter weit stoßen. "Im
ersten Durchgang flog die Kugel über 15 Meter. Der Versuch wurde aber ungültig gegeben. Dadurch kam ich nicht mehr richtig in
den Wettkampf", berichtet Rösler.
Sprinter Frank Kindermann lief in der M50 über 60 Meter im Vorlauf 7,82 Sekunden. Im Finale erreichte er mit 7,87 Sekunden
Rang vier. "Mit der Platzierung bin ich zufrieden. Die Zeit im Endlauf hätte allerdings etwas besser sein können", merkte Athlet
Kindermann selbstkritisch an. Seniorin Ingrid Stölting kam beim Kugelstoßen der Klasse W70 mit 6,23 Meter ebenfalls auf den
dritten Platz - für sie gab es die Bronzemedaille. Beim Weitsprung und beim Hochsprung wurde Stölting in der W65 gewertet
und kam auf die Ränge fünf beziehungsweise sechs. Darüber hinaus startete die Sportlerin bei den Deutschen Seniorenmeister-
schaften im Winterwurf. In dieser Disziplin belegte die Halchteranerin beim Diskuswurf der W70 mit 14,37 Meter Platz zwei,
beim Speerwurf Rang vier.
Udo Lippoldes vom TSV Winnigstedt wurde beim Weitsprung der Klasse M55 mit 4,83 Meter Fünfter. Über 200 Meter lief das
TSV-Mitglied in 27,65 Sekunden auf Platz elf. Für die 60 Meter benötigte Lippoldes im Vorlauf 8,40 Sekunden - damit verpasste
er die Qualifikation für das Finale. Übrigens haben alle vier Athleten bereits ein neues Wettkampfziel vor Augen. Sie wollen im
März in österreichischen Linz bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Senioren starten.

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 23. Februar 2006
"Dauerbrenner"Horst Schäfer schleudert den Speer auf 40,85 m
Bronze bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Senioren
Leichtathletik (peb). Bei den 5. Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren in Erfurt holte sich Horst
Schäfer von der VT Rinteln die Bronzemedaille im Speerwurf. An den Titelkämpfen in der Landeshauptstadt von Thüringen
nahmen insgesamt über 1100 Sportlerinnen und Sportler an den Einzelwettkämpfen in der Halle und den Außenanlagen des
Steigerwald-Stadions teil.
Horst Schäfer ging mit der viertbesten Qualifikationsweite in der Altersklasse M65 an den Start. Peter Mörtel (USC Mainz) und
Titelverteidiger Dietrich Hoffmann (Turbine Berlin) unterstrichen ihre Favoritenrolle und gewannen mit 46,31 m und 43,39 m Gold
und Silber. Um Platz drei lieferten sich Horst Schäfer und Rolf Reichhardt (TSV Bargteheide) bei Minustemperaturen von vier
Grad einen spannenden Zweikampf. Reichhardt verteidigte mit einer Weite von 39,94 m bis zum letzten Durchgang die Bronze-
medaille. In seinem sechsten Versuch schleuderte Schäfer den Speer auf 40,85 m und holte sich damit noch Edelmetall.
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