© NDM-Halle und Winterwurf in Hannover am 5./6. Februar 2005 (Frauen, Männer, Jugend)
  DM-Halle und Winterwurf in Sindelfingen am 12./13. Februar 2005 (Jugend)
DM-Halle in Sindelfingen am 19./20. Februar 2005 (Frauen, Männer)
LM-Crosslauf (NLV+BLV) in Sandkrug am 20. Februar 2005 (Schüler-/innen A - Senioren)
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Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --

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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Februar 2005
Hammerwerferinnen mit den besten Titelchancen
Leichtathletik: 16 Ostfriesen bei Norddeutscher Meisterschaft
Von Klaus Jakobs
Ostfriesland. Das Sportleistungszentrum Hannover steht an diesem Wochenende im Blickpunkt von zwei Norddeutschen
Leichtathletik-Meisterschaften. Während die Männer, Frauen und A-Jugendlichen ihre Titelträger in der Halle ermitteln, finden
parallel dazu auf der Mehrkampfanlage die Meisterschaften im Winterwurf statt. 671 Starter aus 131 Vereinen und acht Landes-
verbänden kämpfen um 68 Goldmedaillen. Unter dem Hallendach werden insgesamt 56 Titel vergeben, hinzu kommen 12 weitere
bei den Wurfdisziplinen im Freien. Auch 16 Ostfriesen gehen an den Start.
Der TV Norden ist mit einer starken Staffel über 4x400m bei den Männern vertreten. Tobias Müller, Patrick Pfingsten, Paul
Thielecke und Sören Vöhrs gehen für die Norder ins Rennen. Während Vöhrs außerdem über 400 Meter bei den Männern startet,
stellt sich Thielecke auch der Konkurrenz über 60 Meter und im Dreisprung bei der A-Jugend. Zwölf Akteure hat der Verein ge-
meldet. Landesmeister Siewert André ist über 60 Meter in den Meldelisten notiert. Ob er eine Woche vor der Jugend-DM aber
startet, ist unsicher. Florian Becker, Saarko Eilers und Koord Weege (alle Jugend B) gehen über 60 Meter bei der A-Jugend ins
Rennen. Mit Carsten Goldenstein, Anton Moseev und Wilke Scheutwinkel stehen sie zudem für die Staffel über 4x200 Meter zur
Verfügung. Christian Thomasius (Männer) und Enno Tjarks (Jugend A) von Germania Leer laufen 60 und 200 Meter und starten
im Hochsprung.
Bei den Winterwurf-Titelkämpfen gehen die Hammerwerferinnen des SV Holtland aussichtsreich in den Ring. Während Mareike
Nannen bei der B-Jugend startet, hat Daniela Pohl gute Medaillenchancen bei der A-Jugend. Der Norder Timo Stein (Jugend B)
startet m Diskuswurf.

Presseinformation vom 6. Februar 2005 (Von Manfred Scholz)
Cathleen Tschirch zweifache Norddeutsche Meisterin
Leichtathletik. Den Turbo zündete Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland bei den Norddeutschen Meisterschaften der
Leichtathleten in Hannover, als sie im Endlauf über die 60 Meter nach einem tollen Rennen mit einer neuen Bestzeit von 7,49
Sekunden als gefeierte Siegerin über die Ziellinie lief. Den Endlauf hatte sie nach lockeren 7,58 Sekunden im Vorlauf erreicht.
Ihre Mannschaftskameradin Stephanie Thumann, die sich ebenfalls mit 7,58 Sekunden in ihrem Vorlauf qualifiziert hatte, verbess-
erte sich im Endlauf in persönlicher Bestzeit auf 7,55 Sekunden und machte den Erfolg der LG-Frauen mit dem Vize-Meistertitel
komplett. Katharina Möllmann war als Vorlauf-Dritte mit 7,91 Sekunden ausgeschieden.
Für die 4x200 Meter-Staffel konnte Trainer Werner Scharf erstmals in der Saison mit Startläuferin Stephanie Thumann, Cathleen
Tschirch und Nicole Marahrens an Position Zwei und Drei, sowie Katharina Möllman als Schlussläuferin, die zur Zeit beste Be-
setzung der LG Weserbergland präsentieren. Diese erreichte dann erwartungsgemäß eine neue Bestzeit mit 1:37,97 Minuten
und fährt mit guten Chancen zu den Deutschen Hallenmeisterschaften nach Sindelfingen am 19./20. Februar. Im letzten Jahr
holten sie in 1:36,13 Minuten die Bronzemedaille bei der DM.
Nach ihrem Sieg bei den Landesmeisterschaften wurde Jonna Tilgner in 56,78 Sekunden Vizemeisterin über 400 Meter bei den
Frauen. Im Weitsprung der Frauen drehte die frisch gekürte Sportlerin des Jahres Silke Rauchberger den Spieß um und belegte
in einer starken Konkurrenz mit 5,88 Meter im fünften Versuch den dritten Platz vor der Landesmeisterin der letzten Woche
Katharina Möllmann (ebenfalls LG), die 5,83 im dritten Versuch erzielte. Die Siegesweite erzielte Carolin Nytra vom Bremer LT
mit 6,04 Meter vor Melanie Peterson vom 1. LAC Dessau (6,00 Meter).
Pech auf der ganzen Linie hatten die Frauen der LG am zweiten Tag auf der Hallenrunde über 200 Meter. Cathleen Tschirch und
Katharina Möllmann verzichteten leicht verletzt auf den Start und Nicole Marahrens und Stephanie Thumann gaben das Rennen
nach der halben Distanz wegen Muskelproblemen ebenfalls auf. “Gut, dass wir die kleinen Wehwehchen bis zur DM in zwei
Wochen auskurieren können”, gab sich der Trainer zuversichtlich.
Vanessa Graef (Jugend A) erreichte in einem starken Weitsprung-Wettbewerb mit 18 Teilnehmerinnen den fünften Platz mit 5,49
Metern und über die 60 Meter Hürden erreichte sie im Endlauf in 9,33 Sekunden den vierten Platz. Ausgeschieden war sie vorher
im 60 Meter Sprint mit 8,19 Sekunden ebenso wie Frederik Böhm (7,56 Sekunden) und Sven Lange, für den 7,37 Sekunden im
Zwischenlauf das Ende bedeuteten. Mischa Flaspöhler kam über die 400 Meter in 52,24 Sekunden auf den achten Rang.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 7. Februar 2005
Leichtathletik: Emmrich und Brümmer siegen
Bronze für Jaworski
Mit zwei Titeln in den Nachwuchsklassen, weiteren Spitzenplätzen und zahlreichen Bestleistungen kehrte das siebenköpfige
Team der LG Braunschweig von den norddeutschen Titelkämpfen in der Halle aus Hannover zurück. Im hochkarätig besetzten
A-Lauf der Männer über 800 Meter machten sich bis 20 Meter vor dem Ziel noch vier Athleten Hoffnungen auf den Titel. In einer
Zentimeterentscheidung belegte der Neuzugang im Braunschweiger Laufteam, Matthias Jaworski Rang drei in Bestzeit von
1:50,05 Minuten. Jonas Stifel aus Berlin und der Osteroder Stefan Frosch siegten nach totem Rennen in 1:49,93 Minuten.
Michael Herbst (LG/Eintracht) kam in persönlicher Hallenbestzeit von 1:52,82 Minuten als Zweiter des B-Laufes auf Rang acht.
Maximilian Wessel, der Jüngste im Feld der 800-Meter-Läufer, freute sich über eine Bestzeit von 1:54,25 Minuten (Rang 2 im
C-Lauf, Gesamt-12.).
Isabell Dollas (LG/Waggum) wurde im Dreisprung nach einer Serie von sechs Versuchen jeweils knapp unter 12 Metern mit der
Bestleistung von 11,94 Metern Vizemeisterin hinter Kristin Baarck aus Neubrandenburg. Im 200-Meter-Sprint der weiblichen
Jugend A stieß Teresa Emmrich (LG/Eintracht) in die Lücke vor, die durch das Fehler einiger Mitfavoritinnen entstanden war.
Nach 25,25 Sekunden im Vorlauf zeichnete sich eine Titelchance ab, die sie im Finale in persönlicher Bestzeit von 24,87 Se-
kunden erfüllte. Der leitende Landestrainer Edgar Eisenkolb lobte das LG-Talent für den locker und überzeugend herausgelaufen-
en Sieg.
Immer weiter fliegt der Speer von Tobias Brümmer (LG/PSV). Der 15-Jährige schleuderte das 700-Gramm-Gerät auf 61,06 Meter
und war damit wie schon bei den Landesmeisterschaften in der Altersklasse U 18 (Jugend B) nicht zu schlagen. Im Diskuswurf
wurde er außerdem Zweiter mit 43,67 Metern. Einen weiteren zweiten Platz belegte Daniela Müller in der gleichen Disziplin der
Jugend A (28,92 Meter).
(B.B.)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 7. Februar 2005
Dirk Schwarzbach ist Norddeutscher Meister
Titel über 3000 Meter in hervorragenden 8:18,47 Minuten
Hannover (sei). Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf sicherte sich gestern Nachmittag im Sportleistungszentrum (SLZ) Hann-
over bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften den Titel über 3000 Meter der Männer. Mit 8:18,47 Minuten "pulverisierte" er
seine Bestzeit um weitere drei Sekunden und lief dem gesamten Feld auf den letzten 800 Metern mit seinem lockeren Laufstil
auf und davon. Damit ging die Taktik des Trainers Markus Pingpank, sich so lange wie möglich aus den Positionskämpfen zu
halten und dann einen langen Spurt zu ziehen, voll auf. Nach 2:50 Minuten für den ersten Kilometer (km) und 5:40 bei km 2
nahm Schwarzbach auf den letzten 1000 Metern bei 2:38 Minuten dem Vizemeister Ingo Müller vier Sekunden ab.
Max Bergmann wurde in dem starken 3000m Feld Achter und bestätigte seine Zeit von den Landesmeisterschaften aus der Vor-
woche mit 9:11,60 Minuten. Über 1500m kam Bruder Hannes Bergmann als Achter auch auf eine gute Zeit von 4:01,62 Minuten.
Bei der Jugend A schlug sich Kilian Theil als B-Jugendlicher mit Platz 11 über 1500m in 4:26,74 Minuten und Platz 12 über
800m in 2:04,52 Minuten (persönliche Bestzeit) wacker.
Vom Nachbarklub LG Wennigsen/Egestorf waren für das Wochenende Isabell Garling (60m-Sprint und 200 m) sowie Sarah
Piesker (Dreisprung) gemeldet. Beide sagten ihre Teilnahme jedoch ab: Garling folgte einer Order des Trainers, Piesker hütete
mit einer Grippe das Bett. Die beiden Top-Athletinnen wollen aber in der kommenden Woche bei den Deutschen Meisterschaften
in Sindelfingen starten.
Rafael Lucya (früher LG Wennigsen/Egestorf), der nun das Trikot des VfL Wolfsburg trägt, steigerte sich im SLZ beim 60m-Sprint
über 7,08 Sekunden (Sek.) im ersten Vorlauf auf 7,02 Sek. im Zwischenlauf. Am Endlauf schrammte er um eine Hunderstel vor-
bei. Eine starke Leistung bot er im Weitsprung. In der Endabrechnung belegte Lucya mit 7,38 Metern Platz 4. Damit löste er
auch das Ticket für die Deutsche Meisterschaft (Qualifikationsweite 7,35 Meter).

Presseinformation vom 8. Februar 2005 (Von Markus Steinbrück)
Paul Dittmer der Souverän im Hürdenwald
Hanstedt. Ein knappes halbes Jahr nach dem Nordtitel über 110-Meter-Hürden unterstrich Paul Dittmer vom MTV Hanstedt jetzt
seinen Ruf als schnellster jugendlicher Hürdensprinter Norddeutschlands. Bei den Hallenmeisterschaften der acht norddeutschen
Landesverbände im Sportleistungszentrum Hannover gewann der niedersächsische Landesmeister trotz eines wenig gelungenen
Starts das 60-Meter-Hürden-Finale in 8,16 sec ungefährdet vor Patrik Schnauck (Zehlendorfer TSV), der 8,38 sec benötigte. Im
Vorlauf hatte der 18-jährige Hanstedter mit einigen technischen Problemen zu kämpfen gehabt, markierte dennoch in 8,34 sec
die schnellste Zeit. Dittmers härtester Kontrahent der Freiluft-Meisterschaften 2004 in Bremen, Ole Lepthin (SG TSV Krons-
hagen/Kieler TB), war jetzt in Hannover nicht am Start. Für Paul Dittmer stehen am kommenden Wochenende die Deutschen
Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen auf dem Programm. Im dortigen Glaspalast will der Deutsche B-Jugend-Meister
erstmals eine Zeit unter acht Sekunden rennen und den 60-Meter-Hürden-Endlauf der männlichen Jugend A erreichen.
Von den weiteren Jugendlichen aus dem Winsener Kreisgebiet platzierte sich jetzt bei den Norddeutschen Hallen-Meister-
schaften in Hannover nur noch Vivien Tiedemann (LG Nordheide) im Vorderfeld. Die 16-jährige B-Jugendliche verbesserte ihre
800-Meter-Bestzeit zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen und wurde in 2:17,17 min gute Vierte im 16-köpfigen Starterfeld
der weiblichen Jugend A. Persönliche Bestleistungen, aber keine nennenswerten Platzierungen erreichten Inga Wendt (LAC
Meckelfeld), die mit 10,67 m den siebten Platz mit der 4-kg-Kugel belegte, und Lena Voß (MTV Tostedt), die sich sowohl über
800 Meter (2:25,53 min/13. Platz) als auch 1500 Meter (5:00,37 min/6. Platz) steigerte.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 8. Februar 2005
Zwei Paukenschläge in Hannover
Lisa Seeger Norddeutsche Jugendmeisterin über 400 und 800 Meter
Hannover (aha). Die 16-jährige Nachwuchsleichtathletin Lisa Seeger aus Elsten bei Bakum (SG Essen-Garthe-Molbergen) sorgt
auf den Laufbahnen im Norden weiter für Furore. Bei den Norddeutschen Hallen-Meisterschaften der A-Jugend (Jahrgang 1986
und jünger) in Hannover setzte Lisa ihren Siegeszug jetzt mit einem beinahe unglaublichen Doppelschlag fort. Innerhalb von zwei
Tagen gewann die Zehntklässlerin vom ULF in Cloppenburg die Titel über 400 Meter und über 800 Meter - und das gegen zum
Teil zwei Jahre ältere Konkurrenz aus ganz Norddeutschland. Insgesamt gingen nur drei Norddeutsche Titel an den Nieder-
sächsischen Leichtathletik-Verband (NLV). Zwei davon holte Lisa Seeger.
Über 400 Meter triumphierte Lisa (Jahrgang 1988), die nebenbei beim SC Bakum erfolgreich Fußball spielt, in 57,15 sec vor
Maria Steinberg (Jg. 87/SC Magdeburg/57,31 sec) und Natalie Mutig (Jg. 86/Eintracht Hildesheim/57,45 sec). Die 16-Jährige
stellte dabei erneut ihre enorme Sprintstärke unter Beweis. Nach 100 Metern hatte noch Natalia Mutig in Führung gelegen.
Einen Tag später gewann Lisa die 800 m in 2:13,74 min vor Maria Müller (Jg. 86/Schwerin/ 2:13,93 min) und Juliane Prause (Jg.
86/LAC Berlin/2:16,66 min). Dieses Rennen kontrollierte Lisa (Bestzeit: 2:10,82 min) von Anfang an. Erst als sie am Ende etwas
zu früh auslief, kam ihre Verfolgerin noch einmal heran.
"Über 800 Meter habe ich wohl damit gerechnet, dass ich gewinne, aber über 400 Meter war es überraschend, weil ich mit der
gleichen Zeit bei der Landesmeisterschaft nur Dritte geworden bin", sagte Lisa gestern. Die 400 Meter lief sie in Hannover erst
zum zweiten Mal in einem Wettkampf. "Die läuft Lisa sonst eigentlich nur zum Training", berichtete ihr Vater Hans Seeger.  Lisa,
die in den vergangenen Wochen bereits die 800-m-Landestitel in der A- und der B-Jugend gewonnen hatte, freut sich nun auf die
Deutschen Meisterschaften am nächsten Wochenende in Sindelfingen, wo sie über 800 Meter mit der viertbesten Vorlaufzeit
antritt. Ihr Ziel: "Ein Platz unter den ersten Fünf."
Die Visbekerin Kira Haiduk, die wie Lisa Seeger für die SG Essen-Garthe-Molbergen startet, belegte in Hannover im Kugelstoßen
mit 11,32 m einen guten vierten Platz und war damit die Beste ihres Jahrgangs (1988). Kira blieb damit nur einen Zentimeter
unter ihrer Bestleistung. Der Titel ging an Christina Ochs (Jg. 86/Eutin/15,13 m).

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 8. Februar 2005
Wieder ein Titel für Drechsler
Leichtathletik: Norddeutsche Meisterin mit dem Diskus -- Rösler/Karn schwächer
Nur eine Woche nach ihren Landesmeistertiteln sicherte sich Svenja Drechsler vom MTV Jahn Schladen auch die Norddeutsche
Meisterschaft im Winterwurf. Sie gewann beim Diskuswurf der B-Jugendlichen in Hannover. Dort fanden gleichzeitig die Nord-
deutschen Meisterschaften in der Halle statt. Olaf Rösler vom MTV Wolfenbüttel kam beim Kugelstoßen der Männer auf den
vierten Rang.
Bei empfindlicher Kälte lag Svenja Drechsler mit 34,81 Meter mehr als 5 Meter vor der Zweiten. Sie verbesserte damit ihre per-
sönliche Bestleistung um 2,05 Meter. Die Niedersachsenmeisterin schaffte ihre Siegesweite im dritten Durchgang, anschließend
übertraf sie ihre vorherige Bestmarke noch drei Mal. "Nach den 34,81 Metern habe ich halbwegs an den Sieg geglaubt. Trotzdem
habe ich konzentriert weitergeworfen", berichtete  die 16-Jährige. Später trat sie in der Halle zum Kugelstoßen gegen A-Jugend-
liche an. Ein Wettkampf für die B-Jugend war nicht ausgeschrieben. Im Endkampf erreichte die Schladenerin mit 10,35 Metern
Platz acht. "Nach dem Diskuswurfsieg war die Luft raus. Aber ich wollte gegen die Älteren Wettkampferfahrung sammeln", er-
klärte Drechsler. Am kommenden Wochenende hat sie für die Bezirksmeisterschaften in der Halle in Salzgitter-Lebenstedt ge-
meldet.
Olaf Rösler war am Ende mit dem vierten Rang beim Kugelstoßen zufrieden, lediglich mit der Weite von 15,24 Meter nicht ganz.
"Bei den starken Konkurrenten ist die Platzierung optimal. Da ich in der vergangenen Woche beruflich stark eingebunden war,
muss ich mich mit der Weite zufrieden geben", meinte der Wolfenbütteler. Der Wettkampf zog sich über 90 Minuten hin und
Rösler gelang sein bestes Ergebnis im fünften Versuch. Bei den Bezirksmeisterschaften möchte er aber weiter stoßen. Der
Schöppenstedter Julien Karn (MTV Schöningen) sprintete im Zwischenlauf über 60 Meter mit 7,21 Sekunden eine persönliche
Bestzeit. Als Vierter konnte sich der A-Jugendliche damit aber nicht für das Finale qualifizieren. Auf die Teilnahme am B-Endlauf
über 200 Meter verzichtete der Schöppenstedter. Zuvor hatte Karn mit 23,04 Sekunden über diese Distanz Rang zwei in seinem
Vorlauf belegt. (ma)

WESER KURIER vom 8. Februar 2005
Überraschungssieg im Weitsprung
6,04 - Bestleistung für Carolin Nytra
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Hannover. Vielleicht ist das viele Training gar nicht immer notwendig, um Meisterschaften zu erringen. Wenn nur genügend
Talent vorhanden ist, reicht manchmal auch eine kurze Kontrolle vor dem Wettkampf. So war es jedenfalls bei Carolin Nytra. Sie
gewann nicht nur den Titel der norddeutschen Meisterin über die 60 Meter Hürden. Sie gewann auch den Weitsprung, eine Dis-
ziplin, die eigentlich gar nicht auf ihrem Trainingsprogramm steht. Die 19-Jährige mit einem Schmunzeln: "Bis zum Dezember
habe ich auch mal Weitsprung gemacht. Aber danach nur noch eine kurze Anlaufkontrolle am Donnerstag." Damit sie wenig-
stens den Balken trifft und es ordentlich aussieht bei der Norddeutschen in Hannover. Es konnte ja auch keiner damit rechnen,
dass sie mit 6,04 Metern gleich eine neue persönliche Bestleistung aufstellt.
Nytra: "Darüber habe ich mich fast mehr gefreut, als über die 60 Meter Hürden. Denn da hatte ich mehr Druck." Dem sie aller-
dings stand hielt, denn 8,44 Sekunden war sie über diese Strecke auch noch nie gelaufen. Nebenbei qualifizierte sich die doppel-
te Titelträgerin auch noch über die 60 Meter für die deutschen Meisterschaften am 19. und 20. Februar in Sindelfingen. Dort wird
die Konzentration allerdings ihrer Spezialstrecke, den 60 Meter Hürden, gelten. Carolin Nytra möchte sich weiter verbessern, auf
eine Zeit mit einer drei nach dem Komma. Mit einer solchen Leistung sollte sie zumindest in den Endlauf gelangen.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 9. Februar 2005
Zweiter Rang für Müller, Pech für Minah
Hannover/Göttingen. Weiter auf der Erfolgsspur befinden sich die Leichtathleten der LG Göttingen in der diesjährigen Hallen-
saison. Bei den norddeutschen Titelkämpfen in Hannover überzeugten die Schwarz-Gelben mit einem Vizetitel sowie zwei dritten
Plätze. Dabei waren die Göttinger nur mit einem kleinen Team nach Hannover gereist. Gegen die norddeutsche Elite wusste sich
das LGG-Quartett jedoch bestens zu behaupten.
Das Niveau der Titelkämpfe litt unter zahlreichen Absagen. Viele prominente Startplätze blieben leer. So waren zum Beispiel der
zweifache Niedersachsenmeister Moritz Waldmann (LG Hannover) und Mathias Jaworski (LG Braunschweig) zeitgleich bei einer
Veranstaltung in Erfurt beschäftigt. Dazu gab es eine Reihe von Verletzungen oder Ausfälle durch Krankheit, die das Starterfeld
reduzierten. Auch der Göttinger Sascha Dessi musste seinen Start über 1500m absagen.
Unbeeindruckt davon präsentierte sich Ingo Müller, der für die beste Göttinger Platzierung sorgte. Nach einem harten Rennen
über 3000m gegen den Kirchdorfer Dirk Schwarzbach (8:18,47) überquerte Müller als Zweiter in 8:22,27 Minuten das Ziel. "Ich
wollte sehen, wo ich stehe", erklärte der LGGer mit Blick auf seinen prüfungsbedingten Trainingsrückstand. Dass ein anderer
Niedersachse gewann, wollte Müller nicht überbewerten: "Ich war mental nicht genug vorbereitet. Allerdings ist Dirk klug gelaufen
und hat verdient gewonnen", betonte er in Richtung des Kirchdorfers.
Auf den Sprintstrecken vertrat Jacob Minah die Göttinger Farben. Über 200m ging es für den 22-Jährigen aber nicht nur um eine
Spitzenplatzierung. Denn gleichzeitig wollte Minah auch das Ticket für die Deutschen Hallenmeisterschaften lösen. Bereits mit
seiner Vorlaufzeit von 21,97 Sekunden unterbot er die geforderte Zeit von 22,10 Sec. Im Endlauf konnte sich Minah noch einmal
deutlich steigern und sprintete als Drittschnellster auf 21,82 Sec. Pech hatte Minah hingegen über 60m Hürden. Nach einem Tritt
in die Hürde verlor er den Rhythmus und wurde in 8,09 Sec nur Vierter.
Erneut überzeugen konnte auch Claudia Wichner im Hammerwurf der Jugend B. Bei ihrem letzten Test vor den Deutschen
Winterwurf-Meisterschaften knüpfte sie nahtlos an ihre Form der vergangenen Wochen an und erzielte mit neuer Bestleistung
von 38,35m die drittbeste Weite der Konkurrenz. Ein Achtungserfolg gelang Nicolas Jehle im 200m-Lauf der Jugend B. Bei
seinen ersten Titelkämpfen schied der Langhürden-Spezialist zwar im Vorlauf aus, bewies in 24,05 aber bereits eine sehr gute
Winterform.(NH)

Pohl gewinnt Winterwurf-Meisterschaften
Leichathletik: Ostfriesen holen bei den Titelkämpfen in Hannover drei Medaillen
Hannover (ls). Mit drei Medaillen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Norddeutschen Meisterschaften aus Hann-
over zurück. Wieder einmal konnten die Hammerwerferinnen des SV Holtland bei den gleichzeitig durchgeführten Winterwurf-
Titelkämpfen auf sich aufmerksam machen. Daniela Pohl, die in diesem Jahr in die A-Jugend aufgerückt ist, gewann mit 51,68
Metern ungefährdet ihren
ersten Titel in dieser Altersklasse.
Vereinskameradin Mareike Nannen, die noch in der Schülerinnenklasse W15 startberechtigt ist, musste diesmal mit dem
schwereren Vier-Kilo-Hammer bei der B-Jugend antreten. Eine Woche nach ihren 39,08 Metern bei den Niedersachsen- Meister-
schaften steigerte sie ihre persönliche Bestleistung auf 43,41 Meter und kam auf Platz zwei. Eine Silbermedaille nahm auch
Kugelstoßer Paul Thielecke vom TV Norden mit nach Hause. Mit 13,58 Meter kam er hinter Julian Iwers aus Schönkirchen
(14,30 Meter) aufs Treppchen.
Sprinter Siewert André vom TV Norden, der am kommenden Wochenende bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Sindel-
fingen antritt, entschied sich für einen Start über 60 Meter. Lockeren 7,03 Sekunden ließ er im Zwischenlauf 6,92 Sekunden
folgen. Im Endlauf erwischte er zwar einen annehmbaren Start, verkrampfte allerdings und musste sich mit Rang fünf zufrieden
geben. Seine Vereinskameraden Saarko Eilers (7,53 Sekunden), Koord Weege (7,65) und Florian Becker (7,65), die alle noch
der B-Jugend angehören, schieden in den Vorläufen aus. Zusammen mit Wilke Scheutwinkel starteten sie über 4 x 200 Meter
und belegten mit 1:36,46 Sekunden Rang acht. Enno Tjarks von Germania Leer erreichte im Hochsprung der Jugend A den
achten Platz mit 1,78 Metern.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 9. Februar 2005 (Auszug - nur NDM)
Leichtathleten sind zufrieden
Zwei Mal Dritte bei Norddeutschen
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Kreis Osterholz. Zwei dritte Plätze bei den Norddeutschen Meisterschaften - so lautete die zufriedenstellende Bilanz der Start-
gemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) in Hannover. In dem Bundesleistungszentrum der Landeshauptstadt gab es bei
den Hallentitelkämpfen zunächst den dritten Rang für Kristin Ringel. Trotz Schnupfen-Schlappheit lief die Osterholz-Scharm-
beckerin noch 8,68 Sekunden über die 60 Meter Hürdendistanz - hinter Carolin Nytra (Bremer LT/8,47) und Maren Schwerdtner
vom SC Neubrandenburg (8,54).
Im Stabhochsprungwettbewerb der männlichen Jugend A erreichte Sebastian Dirlam diese Platzierung mit 4,10 Metern hinter
Paul Kass (SV Werder Bremen/4,30) und Toni Tschirschke (MTV Holzminden/4,20). Vierter des Wettbewerbs wurde Patrick
Poppe, der erneut vier Meter übersprang. Die 4x200-Meter-Staffel mit Patrick Poppe, Sebastian Dirlam, Paul Felgner und
Sebastian Stelljes wurde in 1:35,37 Minuten "guter Sechster", wie ihr Trainer Reinhard Wagner lobend hervorhob.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 9. Februar 2005
Sven Schröder neuer norddeutscher Meister
Asendorf (mhd). Sven Schröder ist neuer norddeutscher Jugendmeister im Diskuswurf. Der Asendorfer Leichtathlet, der seit
längerem für den SV Werder Bremen startet, gewann den Titel in Hannover mit neuer Bestleistung von 44,65 Metern. Im Speer-
wurf holte er sich mit 52,35 Metern den Vizemeistertitel. Bei der weiblichen Jugend belegte Janina Geils im Endlauf über 60
Meter in 7,86 Sekunden den fünften Platz. Maximilian Pasenau wurde Vierter im Stabhochsprung mit 4,30 Metern und Fünfter
im Hochsprung mit 1,94 Metern.

NORDSEE ZEITUNG vom 10. Februar 2005
Drei Titel in Hannover
Langener Leichtathleten schon in bester Form
Langen (nz). Die Langener Leichtathleten holten bei den norddeutschen Meisterschaften in Hannover drei Titel. Bela Crämer
siegte mit 2,03 m im Hochsprung. Er überwand diese Höhe bereits im ersten Versuch. Auch Jacek Serowinski erreichte mit
1,94 m im Hochsprung eine neue Bestleistung. Er kam mit dieser Höhe auf Platz sechs.
Die A-Jugendliche Johanna Hoppe setzte sich gegen die Frauenkonkurrenz durch und schleuderte den Hammer auf sehr gute
59,15m. So gut war die 18-Jährige in dieser Jahreszeit noch nie. Schönes Wetter, aber minus zwei Grad machten das werfen
nicht leicht. Johanna Hoppe startet nun am Wochenende bei den deutschen Winterwurfmeisterschaften in der A-Jugend und hat
sehr gute Chancen, ganz oben zu sein. Auch ihr Trainingspartner Karol Grajec siegte mit 57,05 in der Männerkonkurrenz und
warf ebenfalls sehr früh neue persönliche Bestleistung. Auch Christian Gustedt zeigt eine akzeptable Leistung im Weitsprung.
Mit 6,70m im dritten Sprung verpasste er nur um vier Zentimeter den Endkampf der besten Acht.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 10. Februar 2005
LG-Werfer erfolgreich
Zwei Peiner Starter bei norddeutscher Meisterschaft
Bei den norddeutschen Winterwurfmeisterschaften in Hannover gingen zwei Aktive aus dem Kreisgebiet an den Start. Beide ver-
traten die Farben der LG Edemissen/Peine/Ilsede in der Speerwurfkonkurrenz. Shan Sebastian Weber belegte mit 54,36 m den
Bronzerang. Mit dieser Leistung verwies er seinen Bruder Sanjay, der mittlerweile für Hannover 96 startet, auf den vierten Platz.
(53,98 m). Zweiter LG-Starter war Gerrit Ebert. Er scheiterte mit 49,94 m knapp an der 50 m Marke. Mit diesem Ergebnis trug er
sich auf dem sechsten Rang der Siegerliste ein.

NORDWEST ZEITUNG vom 10. Februar 2005
"Test-Start” endet mit dem Titelgewinn
Leichtathletik: Lisa Seeger gewinnt die Norddeutsche Hallen-Meisterschaft über 400 und 800 Meter
Von Heiner Göttke
Hannover/Kreis Cloppenburg. Lisa Seeger hat jetzt bei den Norddeutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Hannover
erneut für Furore gesorgt. Das Ausnahmetalent von der SG Essen-Garthe-Molbergen (EGM) holte in der Altersklasse weibliche
Jugend A den Titel sowohl über 400 Meter als auch über 800 Meter. Dieser Doppelsieg kam für die Elstenerin eher unerwartet. In
der Vorbereitung auf die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende über 800 Meter in Sindelfingen
startete sie in Hannover nur deshalb über die 400 Meter, um sich auf die Belastung des Vor- und Endlaufs bei den nationalen
Titelkämpfen vorzubereiten.
Mit 17 Starterinnen war das Teilnehmerfeld über 400 Meter äußerst groß. Daher waren - bei zwei zu laufenden Runden - fünf Zeit-
läufe nötig, die nach gemeldeten Leistungen gesetzt wurden. Im vierten Zeitlauf hatte Maria Steinberg (SC Magdeburg) starke
57,31 Sekunden vorgelegt. Doch Seeger konnte im fünften Zeitlauf diese Marke noch “toppen”. Im Zweikampf mit Natali Mutig
(Eintracht Hildesheim) bleib Seeger in 57,15 Sekunden nur eine Hundertstelsekunde über ihrer persönlichen Bestzeit und
schnappte der Magdeburgerin den Titel weg. Im 800-Meter-Finale am zweiten Wettkampftag ging Lisa Seeger als hohe Favoritin
an den Start. Nach anfänglichen Rangeleien übernahm die 16-jährige Mittelstrecklerin nach 100 Metern die Führung und gab sie
bis ins Ziel nicht mehr ab. Mit 2:13,74 Minuten lief Lisa Seeger erneut eine Spitzenzeit und hielt die zum Schluss stark auf-
kommende Maria Müller (Schweriner SC/2:13,92) knapp in Schach. Die zwei Jahre ältere Schwerinerin hatte am Vortag den
1500-Meter-Lauf in guten 4:39,97 Minuten gewonnen.
In 9,59 Sekunden qualifizierte sich Wiebke Niemann für das Hürden-Finale über 60 Meter der weiblichen Jugend A. In diesem
Finale konnte die 17-jährige Cloppenburgerin ihre Bestzeit um eine Hundertstelsekunde auf 9,47 Sekunden steigern und wurde
Sechste. Obendrein belegte Niemann im Weitsprung mit 5,26 Metern Rang sieben. Mit 11,32 Metern im Kugelstoßen blieb Kira
Haiduk nur einen Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestmarke und belegte Rang vier. Die zwei Jahre ältere Siegerin Christina
Ochs (PSV Eutin) erreichte mit 15,13 Metern ein Spitzenresultat. Im 60-Meter-Sprint schied Kira Haiduk in 8,22 Sekunden im
Vorlauf aus. Ihren ersten Start in der laufenden Hallensaison absolvierte Anne Otten. Die Elstenerin belegte als B-Jugendliche
mit 1,55 Meter im Hochsprung in der Jugend A Platz fünf. Sie ist damit auf dem guten Weg, an ihre Jahres-Bestleistung von
1,60 Meter anzuknüpfen. Die Plätze zwölf und 13 erreichten Dean Dixon und Daniel Middendorf im Weitsprung der Jugend A.
Ihre Weiten: 6,05 und 6,03 Meter. Dixon nahm außerdem am 60-Meter-Sprint teil und erreichte im Vorlauf 7,66 Sekunden. Daniel
Hoopmann benötigte für die gleiche Distanz im Vorlauf 7,75 Sekunden.
Am kommenden Wochenende starten Seeger (800 Meter) und Jan Hentel (Hochsprung) bei den Deutschen Jugend-Hallen-
meisterschaften in Sindelfingen. Der dritte Qualifikant der SG EGM, Vitali Müller, hat seine Meldung zurückgezogen. Nach einer
Erkältung ist sein Trainingsrückstand zu groß, um sich bei der DM zu platzieren.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 11. Februar 2005
Landesrekord diesmal knapp verpasst
Bremen-Nord (mde). Eine Woche nach ihrem Sieg bei den Bremer und niedersächsischen Meisterschaften in Hannover sprang
Silvia Janke an gleicher Stelle auf Platz drei bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften. Die Stabhochspringerin von der LG
Bremen-Nord verpasste bei ihren drei Versuchen über drei Meter nur knapp die Wiederholung ihres sieben Tage alten Landes-
rekords. Mit überquerten 2,90 Metern musste sich Silvia Janke nur Carolin Stuckel (3,40 m) vom Hamburger SV und Lena
Zdechlik (3,30 m) geschlagen geben.
Bei den parallel im Sportpark von Hannover ausgerichteten Winterwurfmeisterschaften glänzte eine weitere LGN-Athletin.
Diskuswerferin Inga Reschke schleuderte die 1-Kilo-Scheibe zum frühen Saisonzeitpunkt schon auf 39,76 Meter. Damit belegte
sie den vierten Rang in einem gut besetzten Feld mit der neuen Winter-Meisterin Katja Krol (50,42 m) aus Berlin an der Spitze.
Ebenfalls schon stark unter freiem Himmel präsentierte sich Inga Teiwes bei ihrem ersten Hammerwurf-Wettkampf mit der 4-
Kilo-Kugel. Die B-Jugendliche Nachwuchswerferin drehte den Hammer auf ordentliche 25,79 Meter und rangierte damit auf Rang
sechs der norddeutschen Winterwurfmeisterschaften.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Februar 2005
Daniela Pohl und Siewert André wollen ins Finale
Leichtathletik: Vier Ostfriesen starten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen
Sindelfingen (kj). Der Glaspalast und das Sportgelände in Sindelfingen sind an diesem Wochenende Austragungsort von zwei
Deutschen Jugendmeisterschaften. Neben den Titelkämpfen unter dem Hallendach finden gleichzeitig die nationalen Meister-
schaften in den Winterwurfdisziplinen (Diskus-, Hammer- und Speerwurf) statt. Am Start sind auch vier ostfriesische Talente aus
drei Vereinen.
Sprinter Siewert André vom TV Norden konnte in diesem Winter bereits mit ausgezeichneten Leistungen überzeugen. Nach der
Doppelmeisterschaft über 60 und 200 Meter auf Landesebene ist der Ostfriese besonders motiviert. Und obwohl die Konkurrenz
groß ist, traut Trainer Hans-Bernd Eilers seinem Schützling einiges zu. “Patrick Sihler vom LAZ Salamander ist für mich der klare
Favorit. Aber danach wird alles ganz eng, das geht es nur um Bruchteile von Sekunden”, sagt Eilers. “Wenn es Siewert gelingt,
sich auf den Punkt zu konzentrieren, kann er auch beide Endläufe erreichen.”
Wiebke Bültena vom MTV Aurich geht im Rennen über 800 Meter an den Start. Nach ihrem starken Auftritt mit Platz zwei bei
den niedersächsischen Titelkämpfen war sie überglücklich. “Ich freue mich über die gute Zeit und hoffe, dass ich bei der DM
ebenfalls so gut laufen kann.” Daniela Pohl vom SV Holtland und Ann-Christine Junker vom MTV Aurich vertreten die ostfries-
ischen Farben bei den Meisterschaften im Winterwurf. Während sich Junker der Konkurrenz im Diskuswurf bei der B-Jugend
stellt, hofft die A-Jugendliche Pohl auf den Einzug in das Hammerwurf-Finale. “Daniela konnte bis zu den Landesmeisterschaften
nicht optimal trainieren, hat dort aber eine gute Leistung gezeigt”, erzählt Trainer Klaus Beyer. “Wenn sie ihre Form halten kann,
sollte ihr auch ein guter Wettkampf gelingen.”

Presseinformation vom 13. Februar 2005 (Von Markus Steinbrück)
Jala Gangnus ist Deutsche Meisterin
Mit Fug und Recht als sensationell ist die Ausbeute der jugendlichen Leichtathleten aus dem Kreis Harburg bei den Deutschen
Jugend-Meisterschaften in Sindelfingen zu bezeichnen. Jala Gangnus (LG Nordheide) gewann in 24,00 sec den DM-Titel über
200 Meter, nachdem sie ihre Bestzeit im Vorlauf um eine Viertelsekunde auf 23,96 sec gesteigert hatte. Zudem sicherte sich die
18-jährige Winsenerin noch Bronze über 60 Meter in 7,57 sec. Im Zwischenlauf hatte sie ihre Bestmarke auf 7,51 sec gesteigert.
Bronze gab es für Paul Dittmer (MTV Hanstedt) über 60-m-Hürden in pesönlicher Bestzeit von 7,93 sec. Klaudia Neubauer
(Marschacht/LG Nordheide) gewann über 800 Meter in 2:16,16 min ebenfalls Bronze. Und auch der jüngste Telnehmer aus dem
NLV Kreis Harburg-Land stand im Endlauf. Der 16-jährige Sören Ludolph (Amelinghausen/LG Nordheide) rannte in 1:56,98 min
über 800 Meter auf Platz sieben. Im Vorlauf hatte der dreifache Landesmeister in 1:54,95 min neuen Hausrekord geschafft.
Ein ausführlicher Bericht folgt am Montag.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 14. Februar 2005
Lisa Seeger heimliche deutsche Meisterin
Leichtathletik: Elstenerin Zweite über 800 Meter -- Hentel Sechster im Hochsprung
Von Bode Tarow
Elsten/Sindelfingen. Den bislang größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere hat gestern Lisa Seeger aus Elsten gelandet. Bei
den deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend lief die für die SG Essen-Garthe-Molbergen startende Seeger im Sindel-
finger Glaspalast in einer Zeit von 2:15,24 Minuten zur Vizemeisterschaft. Das Riesentalent musste sich im Endlauf nur der
bayrischen Spitzenläuferin Fabienne Kohlmann von der LG Karlstadt (2:15,05) nach einem packenden Finish hauchdünn ge-
schlagen geben. Dritte in einem von der Taktik geprägten Finallauf wurde Klaudia Neubauer von der LG Nordheide. Diese über-
querte die Ziellinie nach 2:16,16 Minuten. Allerdings durfte sich Multitalent Seeger - die Elstenerin spielt parallel auch in der
Mädchenfußball-Länderauswahl - als heimliche Siegerin der deutschen Titelkämpfe fühlen. Denn als souveräne Siegerin des
ersten Vorlaufs am Sonnabend erreichte sie in ausgezeichneten 2:12,78 die mit Abstand schnellste Zeit der gesamten Titel-
kämpfe. Kurios zudem: Die spätere deutsche Meisterin Kohlmann musste sich Seeger im Vorlauf mit annähernd zweieinhalb
Sekunden Rückstand deutlich geschlagen geben.
Der Erfolg für die SG Essen-Garthe-Molbergen wurde durch den ausgezeichneten sechsten Platz von Jan Hentel in der Hoch
sprung-Konkurrenz der männlichen Jugend komplettiert. Hentel übersprang in Sindelfingen, nachdem er die Höhe von 1,95 Meter
nervenstark im dritten Versuch überquert hatte, die Zwei-Meter-Marke gleich im ersten Versuch. Anschließend ließ Hentel, der
vor drei Wochen bei seinem Titelgewinn bei den Niedersachsen-Meisterschaften in Hannover seine persönliche Bestmarke auf
2,02 Meter geschraubt hatte, 2,04 Meter auflegen. Zu einer neuen Bestleistung reichte es am Sonnabend aber noch nicht ganz.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. Februar 2005
Einzug in den Endlauf nur knapp verpasst
Leichtathletik: André wird DM-Fünfter
Von Klaus Jakobs und Horst Kruse
Sindelfingen. Trotz einer persönlichen Bestleistung hat Siewert André bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der
Jugend in Sindelfingen den Endlauf über 200 Meter verpasst. Der Niedersachsenmeister vom TV Norden gewann am Sonnabend
den dritten von insgesamt acht Vorläufen souverän in exakt 22,00 Sekunden. Den Endlauf verfehlte er allerdings um 1/100 Se-
kunde. Als Sieger des B-Endlaufs wurde er schließlich Gesamtfünfter.
Pech hatte Siewert André gestern beim Start über 60 Meter. Wegen eines Fehlstarts im Zwischenlauf wurde der A-Jugendliche
disqualifiziert. “Das ist sehr ärgerlich, denn Siewert war sehr gut drauf und hatte gute Chancen auf den Endlauf”, kommentierte
Niedersachsens Landestrainer Frank Reinhardt die Situation. Für den Endlauf hätten 7,01 Sekunden gereicht. Die Bestzeit von
Siewert André aus diesem Winter liegt bei 6,91 Sekunden.
Auch über die 200 Meter wäre der Endlauf für Ostfrieslands größtes Sprinttalent durchaus drin gewesen. Doch Robert Wöllner
(Halle) schaffte mit 21,99 Sekunden im zweiten Vorlauf als Vierter den Sprung in den A-Endlauf. “Ich glaube, dass Siewert im
direkten Duell noch hätte kontern können”, sagte Frank Reinhardt. So blieb für den 18-jährigen Ostfriesen nur der B-Endlauf.
Denn weil es in Sindelfingen “nur” vier Rundbahnen gibt, konnten sich auch nur vier Athleten fürs Finale qualifizieren. Immerhin
gewann André den B-Endlauf in 22,14 Sekunden vor Jens Schwatlo (Halle/22,15 Sekunden). Deutscher Jugendmeister wurde
Daniel Schnelting (LAZ Rhede) in 21,18 Sekunden.
Für Wiebke Bültena vom MTV Aurich platzte der Traum vom Endlauf über 800 Meter bei den A-Jugendlichen bereits früh. Die
Zweite der Landesmeisterschaften stieg im Vorlauf verletzt aus. “Sie hatte Krämpfe in der Wade”, erzählte Frank Reinhardt.
2:18,14 Minuten hätten für den Einzug ins Finale gereicht. Zum Vergleich: bei den Landesmeisterschaften vor zwei Wochen lief
Wiebke Bültena 2:15,39 Minuten. Hammerwerferin Daniela Pohl vom SV Holtland dagegen erreichte in Sindelfingen bei den
Winterwurfmeisterschaften mit der Qualifikation für das Finale ihr Ziel. Mit 52,61 Metern kam die A-Jugendliche bei starkem
Schneetreiben auf Rang fünf. Trainer Klaus Beyer war sehr zufrieden mit der Leistung: “Daniela war wirklich sehr nervenstark.
Alle sechs Versuche waren gültig. Mit dem letzten Wurf hat sie sich dann Platz fünf gesichert.”

Presseinformation vom 14. Februar 2005 (Von Manfred Scholz)
Deutsche Jugend-Elite in Sindelfingen
Nina Giebel Siebte bei der Jugend-DM
Leichtathletik. Eine Woche vor den nationalen Titelkämpfen der “Großen” traf sich am vergangenen Wochenende im Sindelfing-
er Glaspalast die deutsche Jugendelite, um Ihre Meister in der Halle zu ermitteln. Einzige Teilnehmerin der LG Weserbergland
war Nina Giebel, die im 60 Meter Sprint sich gegen eine starke Konkurrenz von über 50 Starterinnen bis in den Endlauf durch-
setzte und dort in 7,70 Sekunden den siebten Platz belegte. Giebel, die vor vierzehn Tagen über die 60 Meter Landesmeisterin
wurde, siegte im achten Vorlauf in 7,71. Im dritten von vier Zwischenläufen qualifizierte sie sich als Zweite in einer tollen per-
sönlichen Bestzeit von 7,64 Sekunden für den hart umkämpften Endlauf, in dem dann für Nina Giebel mit 7,70 Sekunden keine
Leistungssteigerung mehr möglich war. “ Nina ist damit gut gerüstet für die DM der Erwachsenen am kommenden Wochenende”,
freute sich auch ihr Trainer Werner Scharf. Bei ihrem Start über die 200 Meter langen Hallenrunde konnte sie sich mit 24,94 Se-
kunden nicht für den Endlauf der schnellsten Vier qualifizieren, erreichte allerdings die zehntbeste Zeit.

Presseinformation vom 14. Februar 2005 (Von Markus Steinbrück)
Jala Gangnus stürmt zum Deutschen Meistertitel
DM-Bronze für Dittmer, Neubauer und Gangnus
Winsen/Hanstedt. “Super!” - “Bombastisch!” - “Der Hammer!” Kaum noch Superlative finden sich für die Leistungen, die vier
jugendliche Leichtathleten aus dem Winsener Kreisgebiet am Wochenende bei den 37. Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaft-
en im Glaspalast von Sindelfingen zeigten. Vier Starter, fünf Endlaufteilnahmen, vier Medaillen, darunter ein Deutscher Meister-
titel: Mit einer solchen Bilanz konnte der Kreisleichtathletikverband Harburg-Land in seiner Jahrzehnte langen Geschichte noch
nie aufwarten. Den alles überstrahlenden Glanzpunkt setzte Jala Gangnus von der LG Nordheide, die sich im spannenden 200-
Meter-Duell gegen Maike Dix vom ASV Köln durchsetzte und erstmals Deutsche Jugendmeisterin wurde. Bronzemedaillen ge-
wannen Paul Dittmer (MTV Hanstedt), Klaudia Neubauer (LG Nordheide) sowie erneut Jala Gangnus über 60 Meter.
Bereits im 200-Meter-Vorlauf am Samstag standen sich die mit den besten Zeiten gemeldeten Kontrahentinnen in einem Lauf
gegenüber. Jala Gangnus führte das Rennen auf Bahn drei laufend lange an, bevor auf den letzten Metern Maike Dix auf der
Außenbahn vorbeischoss. Die Junioren-WM-Teilnehmerin des Vorjahres gewann den Lauf in 23,89 sec vor Gangnus (23,96 sec),
die ihre zwei Wochen alte persönliche Bestmarke (24,21 sec) um exakt eine Viertelsekunde steigerte. Vertauschte Bahnen dann
im Endlauf am Sonntag: Die 18-jährige Winsenerin, die im Januar drei Niedersachsentitel errungen hatte, musste auf Bahn vier
die Flucht nach vorne antreten. Nach den Erfahrungen des Vorlaufs rechnete Jala Gangnus bis zum letzten Meter mit dem
Konter von Maike Dix und konnte selbst nach dem mit eineinhalb Meter Vorsprung recht sicher gewonnenen Endlauf nicht
glauben, dass ausgerechnet sie Deutsche Meisterin geworden sein sollte. Da halfen auch die Glückwünsche und Bestätigungen
der versammelten LG-Nordheide-Delegation auf der voll besetzten Tribüne zunächst nichts. Erst als die Anzeigetafel das Ergeb-
nis “Gangnus 24,00 sec vor Dix 24,13 sec und Hochhaus 24,50 sec” auswies, löste sich die Spannung langsam.
Die Stunden vor dem 200-Meter-Endlauf verbrachte Jala Gangnus nicht gerade in Ruhe und mit viel Entspannung. Trotz des an-
stehenden Highlights stellte sich die Winsener Gymnasiastin der 60-Meter-Konkurrenz - und überzeugte in allen drei Runden
erneut restlos. Mit einer Bestzeit von 7,65 sec angereist, steigerte sich der Schützling von Heimtrainer André Prüsmann und
NLV-Landestrainer Edgar Eisenkolb über den Vorlauf (7,55 sec) auf sensationelle 7,51 sec im Zwischenlauf. Damit war sie je-
weils Schnellste des gesamten Feldes. Im 60-Meter-Endlauf, der lediglich 30 Minuten vor der 200-Meter-Entscheidung stattfand,
kam Gangnus nicht optimal aus dem Startblock und erreichte in 7,57 sec den immer noch herausragenden dritten Platz. Der
DM-Titel ging in 7,42 sec an Martha Koj (LG Nürnberg). Zweite wurde Katja Börner (SV Halle/7,56 sec).
“Endlauf erreichen und unter acht Sekunden bleiben!” - Das waren die Ziele, mit denen Paul Dittmer vom MTV Hanstedt die Reise
in den Glaspalast angetreten hatte. Nach der mit Platz drei verbundenen Bronzemedaille über 60-Meter-Hürden und einer Zeit von
7,93 sec strahlten der Deutsche B-Jugend-Meister 2004 und Trainer Wolfgang Striezel förmlich um die Wette. “Ziele zu 100 Pro-
zent erfüllt”, lautete das Fazit des Coaches. Sein Schützling hatte sich mit 8,15 sec im Vor- und 8,09 sec im Zwischenlauf für
das Finale der besten Acht qualifiziert. Hinter dem überragenden Alexander John (TuS Jena), der später auch Deutscher Meister
wurde, ballten sich sechs Endlaufteilnehmer innerhalb von zwölf Hundertsteln. So war auch für Paul Dittmer von Platz zwei bis
sieben alles möglich. Dass es für Dittmer letztlich mit neuer persönlicher Bestmarke von 7,93 sec (bisher 8,07 sec) für Bronze
reichte, war seinem Super-Lauf mit viel Biss und einer tollen Technik zu verdanken. Wolfgang Striezel: “Auf Bahn 1 war Paul et-
was ab vom Schuss. Er hat vom Start weg einen absolut runden Lauf gezeigt und sich energisch ins Ziel geworfen. Die 7,93 sec
sind eine echte Sahne-Zeit.” Hinter Alexander John (7,74 sec) belegte Ole Lepthin (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) in 7,88 sec
den Silberrang.
Die Krönung einer tollen Hallensaison gelang auch Klaudia Neubauer aus Marschacht. Die Aktive der LG Nordheide, die im
Sportinternat Hannover lebt und trainiert, belegte über 800 Meter einen noch vor wenigen Wochen nie für möglich gehaltenen
dritten Platz. Nach fast einem Jahr Verletzungspause hatte sich die 17-Jährige vor drei Wochen mit einer unglaublichen 800-
Meter-Bestzeit von 2:11,21 min zurückgemeldet. In Sindelfingen zeigte der Schützling von NLV-Trainer Edgar Eisenkolb eine
taktisch kluge Leistung. Im Vorlauf befreite sie sich 150 Meter vor dem Ziel aus einem ganzen Pulk von Läuferinnen, setzte sich
zunächst an die zweite Stelle und gewann mit energischem Schlussspurt schließlich ihren Vorlauf in 2:16,27 min. Damit war
Klaudia direkt für den Endlauf am Sonntag qualifiziert, der nach ähnlichem Muster ablief. Auch hier hielt sie sich lange im Mittel-
feld der acht Endlaufteilnehmerinnen auf, um auf den letzten Metern noch auf den Bronzerang vorzustürmen. Bei solch einem Er-
gebnis war auch die kleine Beinverletzung, die von harten Positionskämpfen zeugte, schnell vergessen.
Trotz einer heftigen Erkältung in der Woche vor den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften gelang auch dem jüngsten Starter
der LG Nordheide der Einzug in den Endlauf. Sören Ludolph, der in wenigen Tagen (25. Februar) seinen 17. Geburtstag feiert,
darf noch zwei weitere Jahre an diesen Meisterschaften teilnehmen. Umso erstaunlicher, dass dem Amelinghäuser schon jetzt
der Einzug in den 800-Meter-Endlauf gelang. Geschwächt durch besagte Krankheit, lief er in der Endphase des Rennens zwar
nicht ganz so locker wie gewohnt. Zu einer Steigerung der persönlichen Bestzeit um acht Zehntelsekunden auf 1:54,95 min und
der Qualifikation für das Finale der besten Acht reichte es dennoch. Ein eindrucksvoller Nachweis seiner Klasse! Im Endlauf war
Sören weitgehend mit seinen Kräften am Ende. Letzter des Finales wollte er dann aber doch nicht werden und erkämpfte sich im
Endspurt in 1:56,98 min noch den siebten Platz.

WESER KURIER vom 15. Februar 2005
Sarah Nöh beendet Bremer Durststrecke
Nach 25 Jahren holt die Speerwerferin wieder einen deutschen Meistertitel
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen/Sindelfingen. Rund 25 Jahre ist es her, dass mit Volker Heidmann (LG Bremen-Nord / Dreisprung) ein Athlet des
Bremer Leichtathletik-Verbandes einen deutschen Jugendmeistertitel gewann. Bis Sarah Nöh am Wochenende nach Sindel-
fingen fuhr und dem langen Warten ein Ende bereitete: Die B-Jugendliche gewann mit 45,71 Metern den Speerwurfwettbewerb.
Bei den parallel zu den Hallenwettkämpfen ausgetragenen deutschen Winterwurfmeisterschaften katapultierte Nöh den Speer
erst im letzten Versuch auf die persönliche Bestweite, die ihr zudem gleich mehrere Plätze in den Bremer Bestlisten sichert:
Sarah Nöh ist nun Rekordhalterin in B-Jugend, A-Jugend, bei den Juniorinnen und den Frauen. Mit anderen Worten: Bislang warf
keine Bremerin den Speer weiter als sie. Die Konkurrenz in Sindelfingen musste mit ansehen, wie die Bremerin vom BLT-BTS
Neustadt vom sechsten Platz nach ganz vorn schoss.
"Mit Risiko", habe die neue deutsche Meisterin den letzten Wurf absolviert, so Trainer Eckhard Schweiger. Was bedeutet, dass
sie neben der noch nicht besonders ausgeprägten Technik auch viel Kraft eingesetzt hat. Endlich kam bei Sarah Nöh die Sieges-
mentalität zum Tragen. Die hatte sie in der Vorwoche bei den norddeutschen Meisterschaften noch vermissen lassen. Obwohl
Nöh auch in Hannover den Titel gewann, war ihr Wettkampf alles andere als gelungen. Probleme mit dem Anlauf und Probleme
beim Wurf - am Ende holte Sarah den Titel nur, weil selbst die 40,92 Meter von der mäßigen Konkurrenz nicht zu schlagen
waren. "Katastrophal", so Schweiger. Es folgte ein Donnerwetter zwischen Athletin und Trainer. "Aber kein Straftraining", betont
Schweiger und lacht. Vor wichtigen Wettkämpfen wird das Training sowieso herunter gefahren. Weil aus der Mitfavoritin nun eine
Meisterin wurde, dürften Trainer und Athletin alles richtig gemacht haben.
Für weitere gute Ergebnisse in Sindelfingen sorgte drei männliche Starter aus Bremen: Julian Geißhirt (BLT-Komet) fand im Vor-
lauf zu alter Stärke zurück und lief in 49,71 Sekunden die fünftbeste Zeit über die 400 Meter der mJA. Im B-Finale lag er aus-
gangs der letzten Kurve sogar in Führung, ehe die Konkurrenz an ihm vorbei zog. In 50,14 sek. landete Julian Geißhirt schließ-
lich auf dem achten Rang. Sein Vereinskollege Eugen Wisotzki belegte in 13,95 Metern den neunten Platz im Dreisprung der
mJA. In der männlichen B-Jugend wusste Sven Schröder zu überzeugen: Der Werderaner warf den Diskus auf 44,37 Meter und
sicherte sich damit einen starken sechsten Platz.

NORDSEE ZEITUNG vom 15. Februar 2005
Johanna Hoppe ist deutsche Meisterin
Langen (nz). Johanna Hoppe vom TV Langen sicherte sich bei den deutschen A-Jugend-Winterwurfmeisterschaften in Sindel-
fingen (Stuttgart) den Titel im Hammerwurf. Die 19-jährige warf für die schlechten äußeren Bedingungen sehr gute 57,97 Meter.
Zum zweiten Platz betrug der Vorsprung 3,52 Meter. Johanna Hoppe wird im März in ein zweiwöchiges Trainingslager ins Werfer-
leistungszentrum Kienbaum gehen, um sich dabei auf die Freiluftsaison vorzubereiten. Ihr Ziel ist die U-23-Junioren-EM im Juli in
Erfurt.

Presseinformation vom 16. Februar 2005 (Von Manfred Scholz)
LG-Sprinterinnen noch “grippig”
Leichtathletik. “Mal schaun, wer am Samstag fit ist”, antwortete Trainer Werner Scharf auf die Frage, wer in der 4x200 Meter-
Staffel der LG-Weserbergland bei den am Wochenende im Sindelfinger Glaspalast stattfindenden Deutschen Hallenmeister-
schaften der Leichtathleten an den Start geht. Denn das Lazerett des Bronzemedaillen-Gewinners des letzten Jahres ist gut be-
setzt mit Stephanie Thumann (Muskelfaserriss), Cathleen Tschirch, Nicole Marahrens (2004 Dritte über 200 Meter) und Katharina
Möllmann sind “grippig“. Richtig fit sind nur Silke Rauchberger, Nicole Müller und Nina Giebel. Die sieben Sprinterinnen gehen
über 60- und 200 Meter sowie in der 4x200 Meter-Staffel an den Start. Besonders die Staffel gehört in Deutschland auf jeden Fall
zu den Top-Ten im Staffelbereich, ebenso wie Cathleen Tschirch über 60- und Nicole Marahrens über 200 Meter.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 17. Februar 2005
Mehrversuch-Regel hievt Jan Hentel auf Rang sechs
Jugend-DM: Lisa Seeger sichert sich Platz in der Leichtathletik-Geschichte des Kreises Cloppenburg
Von Heiner Göttke
Sindelfingen/Elsten/Löningen. Die Leichtathleten Lisa Seeger und Jan Hentel von der SG Essen-Garthe-Molbergen richten
nach ihren bisher größten sportlichen Erfolgen bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen ihren Blick
weiter in die Zukunft. Mit ihrem zweiten Platz über 800 Meter in der weiblichen Jugend A sicherte sich Seeger einen festen Platz
in der Leichtathletik-Geschichte des Landkreises Cloppenburg. Noch nie war eine hiesige Läuferin bei nationalen Titelkämpfen so
weit vorne. Nun fiebert die 16-jährige Elstenerin ihrem ersten internationalen Einsatz entgegen. Vom Deutschen Leichtathletik-
Verband wurde sie jetzt für den U 20-Länderkampf Deutschland gegen Frankreich am Sonnabend, 26. Februar, in Saarbrücken
vornominiert. Ob sie auch tatsächlich zum Einsatz kommt, hängt davon ab, ob die bei der DM erkrankt fehlenden Annett Horne
(TSV Bayer Leverkusen) und Sabrina Buchruckner (ASV Köln) - sie führen die Deutsche Rangliste über 800 Meter derzeit an -
wieder fit sind.
Derweil stehen Jan Hentel nach seinem sechsten Platz im Hochsprung trainingsintensive Wochen ins Haus. Das nächste Ziel
des 16-jährigen Garthers ist die Deutsche B-Jugendmeisterschaft. Diese geht allerdings erst Ende Juli in Braunschweig über die
Bühne. Wettkämpfe hat er bis dahin keine ins Auge gefasst. “Vielleicht starte ich noch am 13. März beim Hallensportfest in
Löningen. Die Stimmung ist dort immer Spitze”, sagte Hentel. Im vergangenen Jahr überquerte der Schüler beim Meeting in der
Löninger Sporthalle an der Ringstraße 1,95 Metern und riss mit seinem Auftritt das Publikum zu Jubelstürmen hin. Nach Sindel-
fingen war Hentel mit der Empfehlung seines 2,02-Meter-Sprunges bei den Norddeutschen Meisterschaften der B-Jugend gereist.
Damit rangiert er in der aktuellen deutschen Hallen-Bestenliste auf Rang zwölf und rechnete sich in dem 19-köpfigen Starterfeld
durchaus Chancen auf eine “Top-Acht-Platzierung” aus. Nachdem Hentel die Anfangshöhe von 1,85 Meter sowie die 1,90 Meter
souverän im ersten Versuch überquert hatte, bekam er allerdings Probleme. Erst im dritten Anlauf blieb bei der Höhe von 1,95
Meter die Latte oben liegen. Bei 2,00 Meter waren noch 14 Akteure im Wettbewerb, von denen neben Hentel sieben weitere
diese Höhe meisterten. Anschließend scheiterte der Garther dreimal an seiner persönlichen Bestmarke von 2,04 Meter. In der
Endabrechnung belegte er auf Grund der Mehrversuch-Regel - Hentel absolvierte die wenigsten Versuche aller Zwei-Meter-
Springer - einen im Vorfeld nicht erwarteten sechsten Rang. Deutscher Meister wurde Martin Günther (TV Wehr) mit 2,10 Meter.
Bis zu einschließlich dieser Höhe legte der 19-jährige Südbadener eine eindrucksvolle Serie hin. Angefangen bei 2,00 Meter be-
nötigte er je nur einen Versuch.
Zu einem Wimpernschlagfinale kam es im Endlauf über 800 Meter. Für diesen hatte sich Lisa Seeger als Vorlauf-Schnellste
qualifiziert. Sie hob sich nach einem couragierten Rennen in 2:12,78 Minuten selber auf das Favoritenschild. Ihre ärgste Kon-
kurrentin und spätere Deutsche Meisterin Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt) war im Vorlauf allerdings gestürzt und musste dem
Feld hinterherhecheln. Sie schaffte aber dennoch als Zeitschnellste den Sprung in das Finale der sechs Besten. Der Endlauf war
von Beginn an von der Taktik geprägt. Nach sehr langsamen 200 Metern setzte sich Seeger vom Feld ab und verteidigte diese
Führung bis 20 Meter vor dem Ziel. Im Finish wurde sie aber noch von der mächtig spurtenden Kohlmann abgefangen. Die im
bayerischen Unterfranken beheimatete 15-jährige Läuferin siegte in 2:15,05 Minuten mit 19 Hundertstelsekunden Vorsprung vor
Seeger (2:15,24). Die Dritte, Klaudia Neubauer (LG Nordheide/2:16,16), konnte in den Titelkampf nicht mehr eingreifen.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 17. Februar 2005
Staffelverlust führt zur Aufgabe
Eine überzeugende Vorstellung zeigten die B-Jugendlichen der LG Edemissen/Peine/Groß Ilsede bei den Deutschen Jugend-
Hallenmeisterschaften der Leichtathletik in Sindelfingen/Stuttgart: Die 4x200 m- Staffel mit Sören Lüddecke, Steffen Knoblauch,
Thorsten Margis und Sebastian Fiene erreichte im Vorlauf 1:32,32 Min. und kam mit der zehntbesten Zeit in den Zwischenlauf.
Das Quartett verbesserte seine Zeit von den Landesmeisterschaften um 19 Sekunden und war damit drittschnellstes B-Jugend-
Team bei diesen A-Jugendmeisterschaften. Im Zwischenlauf ersetzte Niklas Knüppel Steffen Knoblauch (Muskelverhärtung).
Hoch motiviert gingen die Läufer in die zweite Runde, patzten aber beim ersten Wechsel und gaben das Rennen mit Staffel-
stabverlust auf.
Zwischen den beiden Läufen trat Thorsten Margis in der B-Jugend zusätzlich bei den Winterwurfmeisterschaften im Speerwurf
an. Er erreichte mit 57,15 m im dritten Versuch die achtbeste Weite und qualifizierte sich für das Finale der besten deutschen
Speerwerfer. Im Endkampf blieb es beim achten Rang.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 18. Februar 2005
Landesmeisterschaft weckt Erinnerungen
Crosslauf: DSC veranstaltet Titelkämpfe in Hatterwüsting -- Horst Frense denkt an 1983 zurück
Von Jörg Reckemeier
Oldenburg. Wenn der Niedersächsische Leichtathletik-Verband in den achtziger oder neunziger Jahren seine Titelkämpfe zu
vergeben hatte, stand Oldenburg immer mit in der ersten Reihe. Schließlich hatte die Huntestadt mit dem Marschweg-Stadion
und der 1980 fertig gestellten Kunststoffbahn eine Anlage zur Verfügung, die allen Ansprüchen genügte. Durch den zurzeit deso-
laten Zustand der Kunststoffpiste ist es aber ruhiger geworden. So machten die Verantwortlichen des DSC Oldenburg aus der
Not eine Tugend und bewarben sich mit Erfolg um die Ausrichtung der Niedersächsischen und Bremer Crosslaufmeisterschaften
mit dem Ausrichtungsort Sandkrug-Hatterwüsting.
Und da werden Erinnerungen wach: Schon 1983 gab es dort Landestitelkämpfe. Die Helden von damals waren die DSCer Rein-
hard Werner, Horst Frense und Karl-Friedrich Kinast, die dem Favoriten VfL Wolfsburg den Mannschaftstitel auf der Langstrecke
wegschnappten. Aber seitdem hat sich natürlich einiges verändert. Die Läuferhochburg Wolfsburg gibt es nicht mehr und zwei
der damals erfolgreichen Oldenburger sind nur noch Hobbysportler. Geblieben ist aber der ideale Austragungsort mit seinen
Waldwegen. Geblieben ist auch der älteste der 1983 so erfolgreichen Oldenburger: Horst Frense, Jahrgang 1941, inzwischen für
den VfL Oldenburg startend, will am Sonntag mit seinen Teamkameraden Klaus Mohnsame, Bernhard Sager und Wilhelm Sprick
erneut zu Meisterehren kommen (M60).
Doch auch der DSC hegt Titelambitionen und schickt in seinen Junioren Christoph Paetzke, Eike-Carsten Pupkes, Jörn Schmidt,
Lars Schnurbus und Timo Schumann gleich fünf leistungsstarke Läufer auf die 4,1 km lange Distanz. Paetzke sollte nach den
zuletzt gezeigten Leistungen ganz weit vorn landen können. Auch ein DSC-Frauenteam (Stephanie Beyer, Kathrin Hoffmann und
Yvonne Reinmold) startet über 4,1 km. Einen guten Mannschaftsplatz belegen wollen auch die A-Jugendlichen vom VfL (Florian
Bahlmann, Stefan Behrens, Tim Caspers, Adham Hess) und vom DSC (Sebastian Darimont, Kai Denker, Daniel Domeracki, Tilo
Saurin). Bei starker Konkurrenz will Daniel Hackl (DSC) zudem im Vorderfeld der Männer-Mittelstreckler landen.
Prominentester Teilnehmer ist in Oliver Dietz (LG Braunschweig) der deutsche Meister des Jahres 2004 über 5000 und 10 000m.
Er hat sowohl für die Männer-Mittelstrecke (4,1 km) als auch für die Langstrecke (10,3 km) gemeldet. Insgesamt starten 561
Läufer, beginnend mit den Schülerklassen bis hin zu den Senioren. Der erste Startschuss fällt um 11 Uhr, um 14.25 Uhr der
letzte.

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 18. Februar 2005
Oliver Dietz startet zwei Mal
Leichtathletik: Deutscher Meister läuft bei Crossmeisterschaften in Sandkrug
Von Jörg Reckemeier
Sandkrug. Der Sieger der diesjährigen Sandkruger Schleife kehrt am Sonntag zum Ort seines Triumphes zurück. Christoph
Paetzke will bei den Niedersächsischen und Bremer Crossmeisterschaften in Sandkrug-Hatterwüsting erneut seine gute Form
beweisen. Besonderer Anreiz für ihn: Ausrichter ist sein Heimatverein DSC Oldenburg. Der Startschuss für den ersten Wettbe-
werb fällt um 11 Uhr, um 14.25 Uhr beginnt der letzte Lauf. Prominentester Teilnehmer der Meisterschaften ist mit Oliver Dietz
(LG Braunschweig) indes der Deutsche Meister des Jahres 2004 über 5000 und 10 000 Meter. Er hat sowohl für die Männer-
Mittelstrecke über 4,1 Kilometer als auch für die Langstrecke über 10,3 Kilometer gemeldet und ist selbstredend der Favorit für
beide Strecken, obwohl ihm der eine oder andere “Cross-Spezialist” durchaus auf den Fersen bleiben könnte.
Berechtigte Titelhoffnungen hegt ebenfalls das Junioren-Team des DSC Oldenburg. Neben Ausnahmetalent Paetzke gehen mit
Eike-Carsten Pupkes, Jörn Schmidt, Lars Schnurbus und Timo Schumann vier weitere leistungsstarke Läufer auf die 4,1 Kilo-
meter lange Distanz. Diesselbe Strecke absolviert auch die Frauenmannschaft des DSC mit Stephanie Beyer, Kathrin Hoffmann
und Yvonne Reinmold. Das Ziel, einen guten Mannschaftsplatz zu belegen, verfolgen auch die A-Jugendlichen vom VfL Oldenburg
mit Florian Bahlmann, Stefan Behrens, Tim Caspers, und Adham Hess. Gleiches gilt für die Mannschaft vom DSC (Sebastian
Darimont, Kai Denker, Daniel Domeracki, Tilo Saurin). Einer starken Konkurrenz erwehren muss sich Daniel Hackl (DSC). Den-
noch ist sein Ziel, sich im Vorderfeld der Männer-Mittelstreckler zu platzieren. Für die TSG Hatten-Sandkrug gehen die B-Jugend-
lichen Christian Geiger, Peter Stelter und Eugen Eisner an den Start.
Gemeldet sind insgesamt 561 Läuferinnen und Läufer, beginnend mit den Schülerklassen bis hin zu den Seniorinnen und Seni-
oren. Ältester Teilnehmer ist der 71-jährige Wilhelm Wehrmann (Post-SV Holzminden) der auf der Meisterschafts-Strecke der
Klasse M 70 und älter über 5,8 Kilometer an den Start geht.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Februar 2005
Läufer ermitteln Cross-Meister
Sandkrug (kj). Die Cross-Landesmeisterschaften von Niedersachsen und Bremen finden für alle Altersklassen am Sonntag in
Sandkrug statt. Dem Ausrichter liegen 561 Meldungen aus über 100 Vereinen vor. Auch 43 ostfriesische Leichtathleten aus acht
Klubs stellen sich in dem anspruchsvollen Gelände der Konkurrenz. Die Emder Laufgemeinschaft stellt mit18 gemeldeten
Aktiven die meisten ostfriesischen Teilnehmer. Während der TV Norden und der SV Warsingsfehn jeweils acht Läufer an den
Start schicken, sind TuS Hinte und TuS Weener mit je drei Akteuren vertreten. Für Harsweg gehen zwei Läuferinnen ins Rennen,
Concordia Ihrhove und Concordia Neermoor sind mit jeweils einer Athletin dabei.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 18. Februar 2005
Lüning plant Revanche gegen Oude-Aost
Bremen-Nord (mde). Zehn Aktive der LG Bremen-Nord starten am Sonntag ab 11 Uhr bei den niedersächsischen und Bremer
Crosslaufmeisterschaften in Sandkrug. Über die Langstrecke (10,26 Kilometer) kämpfen Torsten Naue, Joaquim Pedro und Jens-
Uwe Krage um den Sieg. Gemeinsam wollen sie auch in der Mannschaftswertung die Stärke der LG Bremen-Nord demonstrier-
en. Auf der kurzen Distanz (4,1 km) fordert Sebastian Lüning Revanche vom Werderaner Jan Oude-Aost für seine zwei erlittenen
Niederlagen bei der diesjährigen Bremer Winterlaufserie. Sehr gute Chancen in den Altersklassen-Wertungen besitzen Waltraud
Bayer (W 60) und Kurt Petereit (M 65).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 19. Februar 2005
Vier Ostfriesen starten in Sindelfingen
Leichtathletik: Norder Staffel fährt zur Deutschen Hallenmeisterschaft
Sindelfingen (kj). Eine Woche nach den Deutschen Jugendmeisterschaften steht der Sindelfinger Glaspalast erneut im Blick-
punkt der Leichtathleten. Die 52. Deutschen Meisterschaften unter dem Hallendach bilden für die meisten der 705 Aktiven aus
152 Vereinen den vorläufigen Höhepunkt vor Beginn der Freiluftsaison. Der deutschen Elite bietet sich hier die letzte Möglichkeit
zur Qualifikation für die Hallen-Europameisterschaften. Die Titelkämpfe werden Anfang März in Madrid ausgetragen.
Auch vier flotte Läufer aus Ostfriesland gehen bei den Schwaben an den Start. Nach dem überzeugenden Titelgewinn über 4x200
Meter bei den Landesmeisterschaften wollen Siewert André, Paul Thielecke, Tobias Müller und Sören Vöhrs in Sindelfingen
ebenfalls überzeugen. Mehrkämpfer Patrick Pfingsten steht dem Quartett als Ersatzläufer zur Verfügung. Sprintertalent Siewert
André geht außerdem über 60 Meter an den Start. Der A-Jugendliche war am vergangenen Wochenende wegen eines Fehlstarts
im Zwischenlauf ausgeschieden. “Der Starter war unmöglich, er hat uns viel zu lange warten lassen”, ärgert sich der Ostfriese
immer noch. “Zum Abschluss der Hallensaison will ich auf jeden Fall noch einmal zeigen, was ich drauf habe.”

WESER KURIER vom 19. Februar 2005
Suche nach perfektem Lauf
Carolin Nytra will über 60 Meter Hürden in die deutsche Spitze
Bremen (sfy). Großes Pech für Jana Loock: Über 60 und 200 Meter hatte sich die 21-Jährige für die deutschen Hallenleichtath-
letikmeisterschaften qualifiziert. Doch statt am Wochenende nach Sindelfingen zu reisen, muss die Sprinterin des BLT-Komet
das Bett hüten. Eine schwere Erkältung verhindert den Start bei ihren ersten großen Meisterschaften.
Die Bremer Hoffnungen im Sindelfinger Glaspalast ruhen nun allein auf ihrer Vereinskollegin Carolin Nytra. Was so schlecht nicht
sein muss. Schließlich ist die erst zum Jahreswechsel nach Bremen gewechselte Hamburgerin zurzeit in sehr guter Form. Bei
den norddeutschen Meisterschaften gewann sie bereits den Titel über die 60 Meter Hürden und im Weitsprung. In Sindelfingen
möchte sie die Zugehörigkeit zur nationalen Spitze über die 60 Meter-Hürdenstrecke unter Beweis stellen. "Ich will in den End-
lauf und eine Zeit unter 8.40 Sekunden laufen", sagt die 19-Jährige. Es geht vor allem um die Suche nach dem perfekten Lauf.
Nytra: "Bislang war ich entweder im ersten Teil des Rennens stark oder im zweiten. Es wird Zeit, dass alles zusammenpasst.
Ich weiß, dass ich mehr kann." Über die 60 Meter streben Nytra und Trainer Jens Ellrott eine Zeit um 7.70 Sekunden an.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 19. Februar 2005
Gerrit Meyer ein Hoffnungsträger
Landesmeisterschaft im Crosslauf
Stuhr (cgo). Am Sonntag finden in Sandkrug bei Oldenburg die niedersächsischen Meisterschaften im Crosslauf statt. 570 Ath-
leten haben dazu ihre Meldungen abgegeben, darunter auch 24 Läufer aus drei Vereinen des NLV-Kreises Diepholz.
Die Hoffnungen des MTV Barnstorf ruhen in erster Linie auf DM-Starter Gerrit Meyer, der sich bei der A-Jugend mit über 40 Kon-
kurrenten auseinandersetzen muss. Erstmals seit langem sind die Barnstorfer in der M 50 mit dem Trio Böger, Keller und Meyer
auch wieder mit einer Mannschaft vertreten. Die Farben der SG Diepholz werden von Uwe Franke und seinen Söhnen Dominik
und Sebastian vertreten. Vor allem Dominik, im Vorjahr Dritter in der M 14, zeigte zuletzt starke Leistungen.
Gemeinsam mit den Franke-Brüdern gehen bei den A-Schülern auch die Stuhrer Tobias Kortas und Lucas Panning ins Rennen.
Bei den Schülerinnen darf der LC Hansa durch Kristin Lehmkuhl, Marika Wehner, Tatjana Spanehl und Lara-Kristin Tappert auf
ein gutes Mannschaftsergebnis hoffen.
Auf der Langstrecke der Männer ist für das Hansa-Trio Krüger, Neubauer und Rettke ein Treppchenplatz möglich. Unter den
ersten Acht möchten sich auch die Hansa-Frauen und Seniorinnen mit Maren Kuhlmann, Petra Seeberg, Birgit Wehner und
Christiane Golenia platzieren. Ältester Starter aus dem Kreis ist der Stuhrer Bernhard Barjenbruch, der wie schon bei der Cross-
DM auf starke Konkurrenz trifft.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 21. Februar 2005
Paetzke trotzt Gegnern und Wettergott
Crosslauf: DSC-Athlet holt sich niedersächsischen Meistertitel / Hoffmann überrascht bei Frauen
Von Jörg Reckemeier
Oldenburg. Hagel, Schnee und Regen, nichts ließ der Wettergott für die über 500 Läuferinnen und Läufer, die sich “Rund um
die Osenberge” in Sandkrug-Hatterwüsting um die Niedersächsischen und Bremer Crosslaufmeistertitel bewarben, als Begleit-
ung aus. Aber der Stimmung taten diese Begleitumstände keinen Abbruch, und da das Organisationsteam um Lutz Bönecke
und Jost Wollstein vom ausrichtenden DSC Oldenburg einen allenfalls mittelschweren Parcours ausgewählt hatte, hielten sich
die Schwierigkeiten für alle Beteiligten in Grenzen.
Wenig Schwierigkeiten hatten auch die Oldenburger Läuferinnen und Läufer, die einige Erfolge feiern konnten. So konnte erneut
Christoph Paetzke (DSC Oldenburg) mit einem Sieg auf sich aufmerksam machen. Der Achte der Deutschen Crosslaufmeister-
schaften beherrschte im Lauf der Junioren über 4100 m die Konkurrenz von Anfang an und lag im Ziel ungefährdeter vorn, als es
die sechs Sekunden Vorsprung aussagten, die er vor seinem Verfolger Johannes Utermöhle (LG Göttingen) aufwies. Zusammen
mit Eike Carsten Pupkes auf Platz sechs und Timo Schumann auf Platz sieben sicherte sich Paetzke auch den Mannschafts-
titel für den DSC. Gut hielt sich auch Daniel Domeracki (DSC Oldenburg) mit Rang zwölf im 35 Läufer starken Feld der männ-
lichen Jugend A.
Bei den Frauen über 4100 m überraschte die Vorjahrsjugendliche Kathrin Hoffmann (DSC Oldenburg) mit Platz zwölf unter 64
gewerteten Läuferinnen. Einen Favoritensieg für die Läufer des VfL Oldenburg gab es in der Mannschaftswertung der Klasse
M 60. Obwohl nicht in Bestbesetzung angetreten, war die Überlegenheit von Horst Frense auf Platz drei, Klaus Mohnsame auf
Platz vier und Wilhelm Sprick auf Platz neun so groß, dass hinter dem VfL mit Platzziffer 20 die LG Lüneburg mit Platzziffer 28
keine Chance hatte.
Eine Überraschung im negativen Sinne gab es für den Deutschen Meister des vergangenen Jahres über 5000 und 10 000 m,
Oliver Dietz. Der Bayer im Dress der LG Braunschweig musste über 4100 m nicht nur Carsten Schlangen (SV Union Meppen)
schon nach der Streckenhälfte ziehen lassen, sondern am Ende auch noch Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf). Schadlos hielt
sich Dietz aber beim späteren Langstreckenrennen. Über 10 300 m lag er im Ziel 17 Sekunden vor Thomas Bartholome (TSV
Kirchdorf). Seinem mutigen Anfangstempo etwas Tribut zollen musste Daniel Hackl (DSC Oldenburg). Mit Rang fünf erreichte er
aber dennoch eine gute Platzierung.

Presseinformation vom 21. Februar 2005 (Von Manfred Scholz)
Staffelgirls der LG disqualifiziert
Cathleen Tschirch Achte im 60 Meter Finale
Leichtathletik. Die Grippe, an der die Staffelgirls der LG Weserbergland im Vorfeld der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeister-
schaften im Sindelfinger Glaspalast erkrankt waren konnten Cathleen Tschirch, Nicole Marahrens, Nina Giebel und Katharina
Möllmann nichts anhaben. Im Endlauf über die 4x200 Meter wurde das Quartett durch eine Disqualifikation gestoppt, nachdem
sie als Vierte durch Ziel gegangen waren. Am Tag zuvor hatten die Frauen der LG Weserbergland den dritten Vorlauf über 4x200
Meter mit einer tollen Zeit von 1:37,60 Minuten klar für sich entschieden. Mit der zweitbesten Zeit nach den Vorläufen hatten sie
sich mit den Mannschaften aus Mannheim, Potsdam und Staufen für das Finale qualifiziert und Mannschaften wie Nike Berlin,
Neubrandenburg und Bayer Leverkusen den Rang abgelaufen.
Als Startläuferin Cathleen Tschirch den Staffelstab an Nicole Marahrens und diese an Nina Giebel übergab, lag das Team der LG
klar auf Platz Drei. Der Wechsel auf Katharina Möllmann ging dann völlig daneben. Giebel stürzte, Möllmann überlief dann die
Wechselmarke und kam nach 1:41,97 ins Ziel. Es siegte die MTG Mannheim in 1:35,43 Minuten vor dem SC Potsdam (1:37,15
Minuten) und der LG Staufen, die nach 1:38,22 Minuten ins Ziel kam. Die Disqualifikation kam zwangsläufig und die Tränen der
Enttäuschung flossen reichlich. “Noch nie war Platz Drei bei der DM so leicht zu erreichen, auch die Potsdamer mit Grit Breuer
waren heute schlagbar”, trauerte auch Trainer Werner Scharf der verpassten Gelegenheit hinterher.
Auf der 60 Meter Sprintdistanz gelang Cathleen Tschirch nach neuer Bestzeit von 7,49 Sekunden im dritten von fünf  Vorläufen
und 7,54 Sekunden im Zwischenlauf der Einzug ins Finale der schnellsten Sprinterinnen. In 7,55 Sekunden wurde sie Achte.
Eine tolle Leistung, nachdem sie eine Woche vorher noch das Bett gehütet hatte. Nina Giebel und Nicole Müller kamen mit
7,70- und 7,66 Sekunden über den Vorlauf nicht hinaus. Sehr zufrieden war Nicole Müller mit dieser Zeit, die sie zwei Jahre nicht
mehr erreicht hatte.
Bei ihren Starts über die 200 Meter lange Hallenrunde im ausverkauften Sindelfinger Glaspalast erreichten Nicole Marahrens
Platz Zwei in 24,74 Sekunden, Nina Giebel und Katharina Möllmann wurden in 25,06- und 25,43 Sekunden jeweils Dritte. Nach
den erfolgreichen Wochen der Hallensaison folgen für die Athleten der LG Weserbergland erst mal einige Tage der Regeneration,
bevor es dann über Ostern in die Trainingslager nach Portugal, Rossbach und Hörnum auf Sylt zur Vorbereitung auf die Freiluft-
saison geht.

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 21. Februar 2005
Detlef Bock für Hallen-EM qualifiziert
Leichtathletik: VfL-Kugelstoßer Dritter bei deutschen Meisterschaften / Stolz Achter im 60-Meter-Sprint
Von Markus Kutscher
Wolfsburg. Mit einer Weite von 19,69 Meter belegte Detlef Bock am Wochenende in Sindelfingen bei den 52. deutschen Hallen-
Meisterschaften den dritten Platz. Damit hat sich der Kugelstoßer des VfL Wolfsburg für die Hallen-Europameisterschaft quali-
fiziert, die vom 4. bis 6. März im spanischen Madrid ausgetragen wird. Die EM-Norm von 19,30 m hatte Bock bereits vor drei
Wochen bei einem Meeting in Nordhausen gestoßen. In Sindelfingen musste er unter die besten Drei kommen, um in Madrid
dabei zu sein. Das schaffte der 30-Jährige. Besser waren nur Sieger Andy Dittmar (Gotha) mit 20,14 m und Peter Sack (Leipzig)
mit 19,77 m. "Ich bin mir sicher, dass Detlef an die 20 Meter stoßen kann", sagt VfL-Trainer Werner Morawietz. "Damit könnte
er eine vordere Platzierung bei der EM erreichen."
Christoph Stolz verpasste mit 7,45 m nur knapp den Endkampf im Weitsprung. Somit reichte es für ihn zu Platz 9. Rafael Lucya
belegte in dieser Disziplin mit 7,18 m den 13. Rang. Im Sprint über 60 Meter dagegen kam Stolz in den Endlauf. Hier wurde er in
7,86 s Achter. "Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Abschneiden", meint Morawietz. Der Trainer hätte Stolz allerdings
noch einiges mehr zugetraut. "Der Endlauf im Sprint fiel mit dem Beginn des Weitsprungs zusammen. Vielleicht war da die Kon-
zentration nicht mehr so da."

Presseinformation vom 21. Februar 2005 (Von Markus Steinbrück)
Klein, aber fein -- Silber und Bronze für Crossläufer
Tostedt/Winsen. Ein eher kleines, dafür aber schlagkräftiges Aufgebot vertrat den Kreis-Leichtathletik-Verband Harburg-Land
am Sonntag bei den Niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Sandkrug bei Oldenburg. Die Landesvizetitel für die männ-
liche B-Jugend-Mannschaft der LG Nordheide sowie der dritte Platz in der Einzelwertung für die ebenfalls noch B-Jugendliche
Lena Voß vom MTV Tostedt waren die herausragenden Ergebnisse auf einer gut zu belaufenden Waldstrecke, die keine großen
Höhenunterschiede aufwies.
Für strahlende Gesichter bei der Aktiven selbst und ihrem Betreuerstab sorgte das Abschneiden der 16-jährigen Lena Voß. Die
Bezirksmeisterin aus Tostedt wiederholte ihren dritten Platz von den Landeshallenmeisterschaften über 1500 Meter und musste
sich in 13:31 min über 3,6 km lediglich den ein Jahr jüngeren Nadine Eckert (13:00 min/TuS Wunstorf) und Nele Dehnenkamp
(13:18 min/TSV Wehdel) geschlagen geben. Insgesamt gingen 13 Crossläuferinnen an den Start.
Das sechste Wettkampf-Wochenende in Folge endete für Sören Ludolph (LG Nordheide/TSV Winsen) mit dem sechsten Platz
auf der 3,6 km langen Strecke der männlichen Jugend B. Der dreifache Landeshallenmeister und Siebte der Deutsche Jugend-
meisterschaften über 800 Meter erreichte das Ziel nach 11:05 min und damit elf Sekunden hinter Landesmeister Jonathan Haas
(Eintracht Hildesheim). Auch die beiden weiteren B-Jugendlichen der LG Nordheide, Nils Lasse Gutzeit (11:37 min/13. Platz)
und Oliver Tödter (12:21 min/19. Platz), rangierten sich in der ersten Hälfte des 38-köpfigen Starterfeldes ein. Das LGN-Trio hatte
damit 38 Punkte auf dem Konto und gewann hinter Landesmeister SV Concordia Emsbüren (20 Punkte) die Silbermedaille.
Dritter in einem Feld von sechs Mannschaften wurde Eintracht Hildesheim (49).
Weitere Ergebnisse: Schüler A: 10. MTV Tostedt (Christian Schirner, Norman Warner, Jan Pottbacker), 12. MTV Tostedt II
(Daniel Röthke, Pascal Neumann, Eike Troeder). Schülerinnen W 14: 14. Isabelle Warner (MTV Tostedt). Senioren M 30:
4. Roland Rohde (LG Nordheide/TSV Winsen). Senioren M 65: 9. Udo Janzon. Seniorinnen W 40: 9. Gundula Schuchart (beide
TSV Eintracht Hittfeld).

WESER KURIER vom 22. Februar 2005
Auf Anhieb ins DM-Finale
Carolin Nytra Siebte über 60 Hürden
Bremen/Sindelfingen (sfy). Das angestrebte Ziel, unter 8,40 Sekunden zu laufen, verpasste Carolin Nytra. Gleichwohl kehrte
die Athletin des BLT-Komet zufrieden von den deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen zurück: Sie belegte in 8,42 Se-
kunden den siebten Platz über die 60 Meter Hürden. Damit blieb sie nur zwei Hundertstel über ihrer Zeit im Vorlauf, einem
Rennen, das Nytra kurioses Wochenende standesgemäß einläutete.
Denn beim ersten Lauf verursachte die 19-Jährige einen Fehlstart, ließ sich jedoch nicht beeindrucken und lief zur persönlichen
Bestzeit von 8,40 Sekunden. Als Fünftbeste trat Nytra zum Endlauf an. Er wurde zunächst erneut von einem Fehlstart beein-
trächtigt. Kein Problem für Carolin Nytra, schließlich war eine Konkurrentin zu früh los gelaufen. Doch als die Bremerin wieder in
Startposition ging, verrutschte der hintere Block. "Ich habe mich nicht getraut, die Hand zu heben und die Kampfrichter darauf
aufmerksam zu machen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich dafür einen weiteren Fehlstart angerechnet bekommen hätte und
damit disqualifiziert worden wäre", erzählt Carolin Nytra.
Also setzte sie den Block lediglich nach Gefühl ein und platzierte ihn dabei zu weit hinten. Was sich natürlich nachteilig aus-
wirkte, denn der erste Schritt blieb ohne Druck. "Schade, das I-Tüpfelchen hat gefehlt", meinte Trainer Jens Ellrott nach dem
Finale. Während sich die Konkurrenz noch einmal steigern konnte, verlor sein Schützling und vergab eine bessere Platzierung.
Die Konzentration des Gespanns ist nun auf die Freiluftsaison gerichtet: Im Juli möchte Carolin Nytra an den U23-Europameister-
schaften in Deutschland teilnehmen.

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 22. Februar 2005
Erfolge bei Meisterschaft im Crosslauf
Sandkrug/Ofen (mh). Mit einem großen Aufgebot von sieben Aktiven war der TuS Ofen bei den Niedersachsenmeisterschaften
im Crosslauf in Sandkrug vertreten. Am erfolgreichsten waren die Frauen in der Altersklasse W 45. Hier belegten Veronika
Werner Platz zwei und Heide Kuck Rang vier. Veronika Werner kam nur vier Sekunden nach der Siegerin ins Ziel. Zum ersten
Mal in der Klasse der männlichen Jugend B startete Jan Onkelbach, der über 3.600 Meter genau 15 Minuten brauchte. Bei den
Schülern A gingen Lukas Raabe, Martin Kluge, Frederik Lohse und Lennart Baron an den Start. Die beste Platzierung erreichte
Lukas Raabe mit Platz 13. Als Mannschaft belegten die Schüler einen sehr guten neunten Platz. Jetzt folgen für die Ofener die
Crossläufe in Schortens und in Varel.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 23. Februar 2005
Tönnies feiert gelungenen MTV-Einstand
Leichtathletik: Wolfenbüttel auf Platz drei bei Landesmeisterschaften im Crosslauf
Einen guten Saisonauftakt erwischte das neuformierte Langlaufteam des MTV Wolfenbüttel in Sandkrug bei Oldenburg. Die
Lessingstädter landeten bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf überraschend auf den dritten Rang der Langstrecke der
Männer. Darüber hinaus kam Matthias Wilshusen in der Altersklassenwertung zweimal auf Rang drei. Neben der schweren Lauf-
strecke kämpften die Starter mit widrigen Witterungsverhältnissen. Hinter der LG Braunschweig und der LG Bremen-Nord waren
die MTVer das zweitbeste niedersächsische Team, denn der Bremer Landesverband führte gleichzeitig seine Meisterschaften
durch. Auf der 10,8 Kilometer langen Geländestrecke belegte Matthias Wilshusen (36:14 Minuten) Rang zehn im Gesamteinlauf.
Dominik Schrader (37:01) und Christian Tönnies (37:40) folgten wenig später auf den Plätzen 14 und 16. Somit kamen die
Wolfenbütteler insgesamt auf 40 Punkte. Die gleiche Punktzahl hatte der DSC Oldenburg. Doch Tönnies sicherte den Wolfen-
büttelern den dritten Rang. Er ließ den dritten Oldenburger Läufer hinter sich. Damit feierte der Nachwuchsmann einen gelungen-
en Einstand in seinem ersten Rennen für den MTV Wolfenbüttel.
Mit seinem Einzelergebnis belegte Matthias Wilshusen Platz drei in der Klasse M 35. Zuvor hatte das MTV-Mitglied die gleiche
Altersklassenplatzierung auf der Mittelstrecke über 4,2 Kilometer nach 13:35 Minuten erreicht. Damit schaffte er sein Wunscher-
gebnis - ebenso wie Dieter Poley in der M 65. Der Senior beendete die 5,9 Kilometer nach 25:53 Minuten als Sechster in seiner
Klasse. Monika Ohm kam als älteste Teilnehmerin bei den Frauen in der W 60 auf Rang vier. Sie benötigte für die 4,2 Kilometer
22:32 Minuten. Poley und Ohm waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. (ma)

EMDER ZEITUNG vom 23. Februar 2005 (Auszug - Nur LM)
Winterwetter mit Schnee- und Regenschauern - da schlägt das Herz der Crossläufer höher
...14 Läufer der Emder LG starteten bei den Niedersachsen-Meisterschaften. Auf trockenem Waldboden mit zwei stattlichen
Hügeln gingen zuerst die fünf Frauen der Emder über 4200 Meter an den Start. Nach flottem Start lief als erste Emderin Inga
Jürrens als siebte Frau ins Ziel. Foline Engelbarts konnte sich den dritten Rang in der Altersklasse W 50 sichern. Inga Jürrens,
Marion Ringena und Evelyn Schulz kamen in der Mannschaftswertung auf den siebten Platz. In der Mannschaftswertung der
AK W 40 konnten Marion Ringena, Silke Klüver und Evelyn Schulz Rang drei belegen.
Im 5900-Meter-Lauf Senioren M 50 und älter starteten Ralf Dietz und Manfred Fisser. Über 7000 Meter Senioren M 40/ M45
gingen Karl-Heinz Bednorz, Carsten Peters, Harry Jürrens, Manfred Frerichs und Frank ter Jung an den Start. Frank ter Jung
musste wegen einer Verletzung aufgeben. Auch Karl-Heinz Bednorz stürzte auf dem sandigen Parcours, konnte sich aber wieder
aufrappeln und sogar mit einem flotten Endspurt das Ziel erreichen. Auch in diesem Lauf konnten die Emder mit einem fünften
Platz in der Mannschaftswertung (Harry Jürrens, Karl-Heinz Bednorz, Carsten Peters) sehr zufrieden sein. Beim letzten Start
über 10 400 Meter Männer M30/M35 machten sich Jan Menz (Gesamtsiebter) und Stefan Harms (Gesamt-13.) auf den Weg.
Die beiden schnellen Emder konnten sich dabei in einer Startgruppe von 24 Läufern hervorragend durchsetzen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Februar 2005
Nauermann ist zweifacher Cross-Meister
Sandkrug (ls). Mit einigen Titeln und vielen Spitzenergebnissen kamen die ostfriesischen Crossläufer am vergangenen Sonntag
von den Landesmeisterschaften in Sandkrug zurück. Gleich über zwei Siege konnte sich Oliver Nauermann vom TV Norden
freuen. In seiner Altersklasse M14 gewann er mit acht Sekunden Vorsprung den Titel über die 2500 Meter lange Crossstrecke.
Zusammen mit Christian Rückbrod, der bei den Schülern M 15 den fünften Rang belegte, und Sönke van Heuveln (M15, Platz 11)
wurde er auch mit der Mannschaft des TVN Landesmeister. Die Mannschaft des SV Warsingsfehn mit Manuel Horn (M14, Platz
11), Jan Hiebo Busch (M14, Platz 19) und Simon Grüssing (M14, Platz 23) landete bei den Schülern auf Rang sechs. Bei der
weiblichen Jugend B belegte Annike Peters vom SV Emden-Harsweg in einem knappen Zieleinlauf den siebten Platz.
Zweimal vorne platziert war Thomas Frers vom TV Norden. In der Seniorenklasse M30 über 10 400 Meter kam er zwar als Zweiter
ins Ziel, war aber bester Niedersachse. Zusammen mit Michael Brauner und Timo Schöpp war auch die Mannschaft des TV
Norden bestes Team aus Niedersachsen.
Ebenfalls gute Plazierungen konnten die Athleten der Emder Laufgemeinschaft für sich verbuchen. In der Seniorenklasse M 35
wurde Stephan Harms Vierter. Teamgefährte Jan Menz, der in der Männerklasse antrat, kam rund anderthalb Minuten vor ihm ins
Ziel und lief die siebtschnellste Zeit des Tages. Harry Jürrens (ebenfalls Emder LG) belegte über die 7000 Meter lange Strecke
der Senioren M 45 Rang fünf. Seine Tochter Inga wurde bei den Frauen Siebte über die 4200 Meter. Marion Ringena (W45) vom
selben Verein belegte den fünften Platz bei den Seniorinnen.
In Kürze
(Ostfriesen Zeitung)
(F) Klaus Ortwig vom TV Marienhafe belegte im Trikot seines Stammvereins TV Meppen bei den Niedersächsischen Crosslauf-
meisterschaften in Sandkrug den dritten Platz in seiner Altersklasse M 55. Für die 5 900 Meter lange Strecke benötigte er 22:52
Minuten.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN von 23. Februar 2005
Lange auf erhofften Crosslauf-Landestitel gewartet
A-Jugend der LG Kreis Verden darf erst nach verspäteter Auswertung jubeln / Auch W 50-Damen wieder ganz
vorn
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Sandkrug/Verden. Zwei Mannschaftstitel sicherten sich die Crossläufer der LG Kreis Verden bei den Landesmeisterschaften in
Sandkrug bei Oldenburg. Sowohl die A-Jungen als auch die W 50-Damen durften ganz oben aufs Treppchen. Lange mussten die
A-Jugendlichen auf die längst überfällige Auswertung warten, bis endlich amtlich war, was nach dem Zieleinlauf gehofft wurde.
Thiemo Klein, Jens Niederkrome (beide Oyten) und Christian Müller (Verden) gewannen die Landesmeisterschaft mit komfortab-
len acht Punkten Vorsprung vor dem TuS Haren. Den zweiten Landesmeistertitel erliefen sich die sieggewohnten W 50-Damen
Ursula Siewert (Bassen), Cäcilia Apel-Kranz (Achim) und Sigrid Bracht (Oyten), die in Niedersachsen konkurrenzlos sind.
Trotz leichter Leistenbeschwerden zeigte Thiemo Klein als Fünfter der Einzelwertung ein starkes Rennen und kam nach 4 200
Metern zeitgleich mit dem Viertplatzierten und nur vier Sekunden hinter dem Dritten ins Ziel. Mit den Rängen 18 und 23 sicherten
Jens Niederkrome und Christian Müller den Mannschaftserfolg, der auch mit Sven Niederkrome (Platz 28) gelungen wäre. Mehr
als Platz neun hatte sich im Lauf der B-Jugend über 3 600 m der Verdener Geronimo von Wartburg erhofft. Er führte zur Hälfte
der Strecke, musste dann aber mit Atembeschwerden zurückstecken, die überwunden geglaubte Asthmanfälligkeit meldete sich
zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt. Er hofft trotzdem, sich mit ärztlicher Hilfe weiterhin auf den ersten großen Saisonhöhe-
punkt, die Deutsche Meisterschaft über zehn Kilometer im thüringischen Ohrdruf am 13. März, vorbereiten zu können. Seine
Teamkameraden, der Thedinghausener Patrick Zacher und der Verdener Lars Witt erreichten die Plätze 23 und 33: Das ergab für
die LG Kreis Verden den sechsten Rang in der Mannschaftswertung.
Ein beherztes Rennen zeigte die jüngste LGKV-Läuferin, die Etelserin Claudia Bontjes van Beek. Im Lauf der A-Schülerinnen
W 15/14 über 2500 m wurde sie 15. der W 14-Wertung. Sie gehört noch der Altersklasse W 13 an und sollte nur der Mann-
schaftswertung wegen mitlaufen, aber die beiden anderen Läuferinnen mussten bei den Titelkämpfen in Sandkrug krankheits-
bedingt passen.
Gute Platzierungen sicherten sich auch die älteren Crossläufer der LG Kreis Verden. Im gemeinsamen Lauf der Frauen und
Seniorinnen über 4 200 m kam Birgit Schwers (Verden) als 14. und Zweite der W 40-Wertung ins Ziel. Als 35. war Ursula Siewert
viertbeste der W 50-Klasse. Hier kamen Cäcilia Apel-Kranz und Sigrid Bracht auf die Ränge sieben beziehungsweise acht. Unter
zehn gewerteten Mannschaften erreichte das Team mit Schwers, Siewert und Apel-Kranz den fünften Platz, und mit Sigrid
Bracht war das W 50-Team in der gesonderten Seniorinnenwertung wieder einmal unschlagbar. Bei den Senioren M 40/45 über
sieben Kilometer lieferte der Bendingbosteler Jugendtrainer Uwe Cordes wieder ein starkes Rennen ab und musste nur Hartmut
Klages vom MTV Müden/Örtze und den M 45-Sieger Helmut Nothdurft (Hannover) ziehen lassen. Das bedeutete nach 22:49
Minuten die Vizemeisterschaft im ersten Meisterschaftsrennen als M 40-Senior. 20 Jahre zuvor war er schon als Läufer der
Juniorenklasse Niedersachsenmeister gewesen. Zusammen mit dem Thedinghausener Michael Trense (Sechster der M 40 mit
26:05 Minuten) und Hans-Ludger Gerdes (Verden, Achter M 45 mit 26:19 Minuten) gab es auch in der Mannschaftswertung einen
vollauf verdienten Vizemeistertitel. Ähnlich stark präsentierten sich auch die M 50-Senioren über 5 900 m. Wie schon bei der DM
im November in Bremen wurde der Verdener Jürgen Hold Dritter der Klasse M 50, als 13. war Rüdiger Ullrich hoch zufrieden, und
die Wecholder Hilmar Mügge und Dieter Rippe kamen auf die Plätze 24 und 26. Das brachte der Mannschaft mit Hold, Ullrich
und Mügge Platz drei der Mannschaftswertung.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN von 23. Februar 2005
Martin Lohmann verpasst knapp den Endlauf
Verdener erstmals in der Männerklasse gestartet / Oster-Trainingslager in Portugal
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden. Auch wenn der 60-m-Endlauf bei der Deutschen Hallenmeisterschaft in Sindelfingen knapp verfehlt wurde, konnte
LGKV-Sprinter Martin Lohmann (Verden) mit seiner ersten Meisterschaftsteilnahme in der Männerklasse zufrieden sein. 6,91
Sekunden waren nur fünf Hundertstel zu wenig, um den Endlauf zu erreichen. Bei gemeldeten 30 Läufern war der Verdener auf
Vor-, Zwischen- und Endlauf eingestellt und hatte sich das Erreichen der Zwischenrunde zum Ziel gesetzt. Doch als nur 19 an-
traten, wurden die acht Endlaufteilnehmer in drei Vorläufen ermittelt. Wohl etwas übermotiviert verursachte Lohmann im ersten
Vorlauf einen Fehlstart, kam dann nicht so gut wie gewohnt aus den Blöcken, hatte aber eine starke zweite Hälfte und kam so
noch als Vierter auf ordentliche 6,91 Sekunden. Nach Auswertung aller drei Vorläufe stellte sich schließlich heraus, dass 6,86
Sekunden für den Endlauf gereicht hätten, eine Zeit, die der Verdener zweimal in diesem Winter unterboten hatte. Wird allerdings der Endlaufverzicht des Wattenscheiders Alexander Kosenkow (6,74 Sek. im zweiten Vorlauf) berücksichtigt, dann hätten es
schon 6,83 Sekunden sein müssen. Auch diese Zeit hatte Lohmann schon einmal zum Beginn der Hallensaison in Bremen in
einem perfekten Lauf unterboten. Perfekte Läufe gelingen aber auch den Spitzenläufern nur selten, doch bleibt dem Verdener
Talent die Genugtuung, dass es nach Sindelfingen mit der in Bremen erreichten Leistung Platz acht der aktuellen DLV-Hallen-
bestenliste belegt. Somit endete für Lohmann eine starke Hallensaison, nach der nun - nach drei trainingsfreien Tagen - die Vor-
bereitung auf die Freiluftereignisse ansteht, die bald ins Ostertraininglager nach Portugal führen wird.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 23. Februar 2005
Erst umgeknickt, dann Sechster
Starkes Rennen von Joaquim Pedro bei Crossmeisterschaften
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Bei den Crossmeisterschaften der Bundesländer Bremen und Niedersachsen in Sandkrug hielten die Läufer der
LG Bremen-Nord in der Gesamtwertung gegen die niedersächsischen Kontrahenten ausgezeichnet mit. Ohne große Bremer
Konkurrenz sammelten sie nebenbei auch zahlreiche Landestitel ein. Einen starken Eindruck auf der Langstrecke (10,2 Kilo-
meter) hinterließ Joaquim Pedro. Der Portugiese im LGN-Trikot knickte bei Kilometer fünf auf einer Baumwurzel um, kämpfte
sich aber trotz Zeitverlustes noch als Sechster in 35:03 Minuten ins Ziel. Zweitbester Bremer wurde Jens-Uwe Krage als Achter
(35:41). Den tollen Mannschaftsauftritt rundete Markus Ast als Elfter (36:18) ab. Das LGN-Trio wurde in der Teamwertung nur
von der übermächtigen LG Braunschweig bezwungen.
Auf der Mittelstrecke (4,2 km) über sandige Waldwege setzte sich Sebastian Lüning als Bremer Meister durch. Dabei profitierte
er vom Ausfall des grippekranken Jan Oude-Aost (SV Werder). Vom schärfsten vereinsinternen Verfolger Torsten Naue löste er
sich nach anderthalb Kilometern. Mit seiner Endzeit von 13:10 Minuten belegte er den 16. Gesamtplatz, während Naue (13:27)
als Nummer 26 ins Ziel lief. Hinter dem Stadtbremer Jan Petermann (13:55) wurde Markus Ast (14:03) bei seinem ersten von
zwei Auftritten viertbester Bremer.
Torsten Naue wurde in der M 40 über sieben Kilometer in 23:37 Minuten Gesamtdritter und holte sich genauso wie der zweite der
M 65 Kurt Petereit (24:51) über 5900 Meter und Karl-Heinz Neumann (27:38) aus der M 60 den Bremer Titel ab. Der einzige
Bremer Nachwuchsstarter Philipp Thielen blieb in der M 14 ohne Bremer Konkurrenten und belegte mit 9:42 Minuten für die zwei-
einhalb Crosskilometer Gesamtrang 28.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 23. Februar 2005
Nur die "silbernen" Franke-Brüder strahlen
Cross-Landesmeisterschaften in Sandkrug leiden unter miserablen Rahmenbedingungen / Auch Keller Zweiter
Von unserem Redakteur Marc Hagedorn
Stuhr. Landesmeisterschaften, so sollte man meinen, sind das Aushängeschild einer jeden Sportart. Die besten Athleten sind
am Start, beste Zeiten zu erwarten. Prinzipiell galt das auch für die Landestitelkämpfe im Crosslaufen. Schade nur, wenn die
Rahmenbedingungen so gar nicht mithalten können. Denn das war bei den Niedersächsischen und Bremer Landesmeister-
schaften in Sandkrug (bei Oldenburg) am vergangenen Wochenende der Fall.
Zwar ließ speziell der Kreis-Diepholzer Nachwuchs aufhorchen, so wurden zum Beispiel Dominik und Sebastian Franke (beide
SG Diepholz) bei den Schülern jeweils Zweite über 2500 Meter. Sehr viel Freude hatte der Großteil der Starter an der Veranstalt-
ung im Barneführer Holz deshalb aber noch lange nicht. Denn da die EDV-Auswertung irgendwann schlapp machte, reisten viele
Akteure enttäuscht und ohne Ergebnis und ohne Siegerehrung wieder ab. Aber das war längst nicht alles.
"Da steht man im Wald", kommentierte Berthold Buchwald, "es ist bitter kalt. Es regnet, schneit, ein kleines Zelt für mehrere
Hundert Läufer und Betreuer. Die Landesmeisterschaften im Crosslauf sind nur noch für eingefleischte Kämpferinnen und
Kämpfer interessant." Und der 1. Vorsitzende des LC Hansa Stuhr geht bei seiner Kritik ins Detail: "Duschen? Fahren Sie zur
nächsten Schule... Aufwärmen? Machen Sie sich warme Gedanken..." Fazit: Werbung für den eigenen Sport waren diese
Landesmeisterschaften nicht. Den gesamten Kommentar von Berthold Buchwald finden Sie
hier
Dabei hatten die Aktiven bei widrigen Bedingungen ihr Bestes gegeben, allen voran die jungen Franke-Brüder. Ein Kopf-an-Kopf-
Rennen lieferten sich bei den Schülern (M 15) Matthis Reichert (LG Göttingen) und Dominik Franke (SG Diepholz) über die 2500
Meter. Rund 400 Meter vor dem Ziel setzte sich Reichert entscheidend ab, gewann mit vier Sekunden Vorsprung. "Ich habe mich
da irgendwie verschätzt", meinte Dominik Franke, der sich nach einer ersten Runde im Pulk im zweiten Durchgang gemeinsam
mit Reichert vom Feld abgesetzt hatte. "Beim Schlussabschnitt hatte ich gedacht, jetzt kommt nur noch eine Kurve, aber das
passte nicht", so Franke, auf den ein "Extrastück" wartete, das er aufgrund seines hohen Tempos deutlich langsamer angehen
musste. "Und da ist mir mein Gegner dann entwischt." Immerhin: Zum Trost blieb ihm nach Bronze im Vorjahr diesmal immerhin
Silber. Auf Platz sechs kam Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr. Ebenfalls Silber, aber mit etwas deutlicherem Abstand (acht
Sekunden) holte Sebastian Franke bei den Schülern M 14. Schon nach der ersten Runde hatte er etwas Rückstand gehabt.
"Mein Bruder hat es da versäumt, sich an den späteren Sieger dranzuhängen", erzählte Dominik Franke.
Eine buchstäblich geschlossene Mannschaftsleistung bescherte den Damen des LC Hansa Stuhr (Christiane Golenia, Maren
Kuhlmann und Birgit Wehner) über die 4200 Meter Gesamtplatz vier und den Sieg in ihrer Altersklasse (W 30 - W 45). Bronze in
der Altersklasse W 45 holte sich überdies Christiane Golenia.
Nach Platz sieben im Vorjahr legte der Barnstorfer Bernhard Keller über 5900 Meter bei den Senioren M 50 noch einmal zu,
wurde Zweiter und musste nur Titelverteidiger Klaus-Dieter Grabowsky (Spelle-Venhaus) davon ziehen lassen. Ebenfalls keinen
neuen Landesmeister gab es über die Langstrecke (10 400 Meter). Hier bestätigte einmal mehr Vorjahressieger Oliver Dietz (LG
Braunschweig) seine Ausnahmestellung und gewann vor dem Ex-Stuhrer Thomas Bartholome, der sich immerhin (wie im Jahr
zuvor in Hameln) mit dem Titel bei der M 35 trösten durfte. Äußerst unglücklich liefen die Titelkämpfe für die Stuhrer Männer.
Medaillenaspirant Bernhard Barjenbruch (Weisheitszahn-OP) musste ebenso auf einen Start verzichten wie Hartmut Selz (gripp-
aler Infekt). Und da sich Jan Neubauer eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte, platzte auch die Stuhrer Mannschaft, die
nach den Plätzen 17 (Frank Krüger) und 22 (Christian Rettke) in der Mannschaftswertung durchaus Chancen auf einen Medaillen-
rang gehabt hätte. Außerdem: Petra Seeberg (W 35) knickte um, schied verletzt aus und machte damit das Stuhrer Pech kom-
plett.

CELLESCHE ZEITUNG vom 23. Februar 2005
Landestitel für Hartmut Klages und Mannschaft des MTV Müden
Über 500 Teilnehmer waren bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften Niedersachsen und Bremen in Sandkrug nahe Oldenburg
am Start, um die Titel aller Altersklassen zu verteilen. Für den MTV Müden ging mit Hartmut Klages, Heinz Koslowski, Friedrich-
Wilhelm Niemann und Ralf Müller in der M40/45 ein Favoriten-Team auf die Strecke, das bereits bei der Bezirksmeisterschaft mit
zwei Einzel- und einem Mannschaftstitel seine momentan bestechende Form unter Beweis stellte.
Auf der 6860 Meter-Distanz zeigte sich Hartmut Klages gewohnt kämpferisch. Mehr als 25 Sekunden Vorsprung konnte er auf
der anspruchsvollen Strecke bis ins Ziel vor seinen stärksten Konkurrenten herauslaufen und damit erstmals in seiner über 25-
jährigen Laufkarriere den Landesmeistertitel in der Einzelwertung M 40 holen. Auch Heinz Koslowski gab alles, um in der M 45
erfolgreich den Vizemeistertitel hinter dem mehrfachen Wasa-Lauf Gewinner Helmut Nothdurft (LG Weserbergland) zu erreichen.
Durch den siebten Platz für Fied Niemann in der M 40 erkämpften sich die drei Top-Athleten darüber hinaus verdient den Landes-
meister-Mannschaftstitel der M40/45. Ralf Müller, obwohl nicht Crosslaufspezialist, bewährte sich wiederholt in der wichtigen
vierten Position in Müdens Erfolgsteam und zeigte mit dem 12. Platz M 45 sein Leistungsvermögen.
Müdens Ausnahmeathletin Rosi Rissmann setzte dem Rennen der Altersklasse W 55 über 4100 m ihren Stempel auf. Mit
großem Risiko ging sie das Rennen der Seniorinnen an. Auch das Tempo der deutlich jüngeren Teilnehmerinnen fürchtete sie
nicht. Erst auf der zweiten Hälfte des Rennens musste sie Hannelore Bezold von der LG Göttingen passieren lassen. Knapp eine
Minute Vorsprung reichten ihr aber zum sicheren Vizemeistertitel. Zum Leidwesen des Trainers Andreas Ull wurden Müdens
große Hoffnungen auf einen weiteren Mannschaftstitel in der M30/35 zerschlagen. Detlef Klage, Lars Annecke und Andreas Ull
gingen aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Start.

DIE HARKE (Nienburg) vom 23. Februar 2005
Wacker geschlagen, aber Medaillen gibt´s nicht
Kirchhatten/Sandkrug (hhg). Ohne Medaille blieb das Aufgebot der LG Nienburg bei den Niedersächsischen Crosslauf-
Meisterschaften aller Altersklassen in Kirchhatten/Sandkrug bei Oldenburg. Das LG-Team war durch mehrere kurzfristige Krank-
meldungen auf gerade noch zwölf Aktive geschrumpft, die sowohl in den Einzelwertungen als auch bei den Mannschaftsabrech-
nungen vorwiegend im Mittelfeld oder noch weiter hinten landeten.
Die beste Platzierung schaffte Karin Haake (TSV Lemke) bei den Seniorinnen der Altersklasse W40 als Vierte. Bei ungemütlich-
en nasskalten Wetterbedingungen legte die Mehlbergenerin den 4200 Meter langen hügeligen Waldkurs in 17:42 Minuten zurück,
mit denen sie den Bronzerang um über eine halbe Minute verpasste. Auf derselben Strecke war Nicole Krinke (JG Oyle, 16:52
min) zwar deutlich schneller als ihre Trainingsgefährtin, landete aber in der wesentlich leistungsstärkeren offenen Damenwertung
nur auf Platz 17. Auch für die A-Jugend und Junioren standen 4200 m auf dem Programm. Schnellster war Björn Stolterfoth (TuS
Hoya, 14:37 min), mit denen er beachtlicher Zehnter bei den A-Jugendlichen wurde. Auch Julian Kaddatz (Holtorfer SV, 15:06
min) hielt sich wacker und sicherte sich mit einem starken Endspurt Rang 20. Bei den Junioren lief Ralf Helmig (TuS Hoya, 15:44
min) als Fünfzehnter ein.
Bei den Senioren waren 5900 m zu bewältigen. Hier schaffte Johann Masemann (JG Oyle, 22:58 min) die schnellste Nienburger
Zeit als 15. der M 50. Die beste Einzelplatzierung ging an seinen Vereinskameraden Heinrich Ahrens in 25:27 min als Siebter
der M 60. Werner Reineke (MTV Liebenau, 23:57 min) erkämpfte Position 18. Günter Bürgel (TSV Lemke, 24:46 min) folgte auf
Rang 25. Als Mannschaft landeten Masemann, Reineke und Bürgel auf Position fünf mit 75 Platzierungspunkten der M 50/M 55.
Zufrieden war auch der in der M 55 neuntplatzierte Hans-Hermann Göbbert (JG Oyle, 25:20 min). In der gleichen Altersklasse
kam Erich Krößel (TSV Lemke, 26:46 min) auf Rang 13. Im längsten Rennen über 7000 m belegte Michael Bochmann (JG Oyle,
26:53 min) den ausgezeichneten Platz acht der M 40.

Presseinformation vom 23. Februar 2005 (Von Manfred Scholz)
Nothdurft Landesmeister im Crosslauf
Gesamtsieg nur knapp verpasst
Leichtathletik. Der ESVer Helmut Nothdurft holte für sich und die LG Weserbergland bei den Crossmeisterschaften in Sandkrug
den Landesmeistertitel in der Altersklasse M45. Neben der schweren Laufstrecke kämpften die Starter mit widrigen Witterungs-
verhältnissen auf dem Wald- und Sandboden mit zwei stattlichen “Hügeln” und die Organisatoren mit vielen Problemen. Auf der
sieben Kilometer lange Strecke setzten sich Helmut Nothdurft, Hartmut Klages (MTV Müden/Örtze), Uwe Cordes (LG Kreis
Verden) und Torsten Naue (LG Bremen-Nord), die Favoriten, deutlich vom Rest des gemeinsam gestarteten Feldes der Alters-
klassen M40 und M45 ab. Den späteren Sieger der 40-jährigen, Hartmut Klages (22:49 Minuten) musste Nothdurft am Ende
ziehen lassen, so dass er in 23:06 Minuten insgesamt Zweiter und in der Altersklasse der 45-jährigen überlegener Landes-
meister wurde. “Den angepeilten Gesamtsieg konnte ich nicht realisieren, da ich zur Zeit ohne Auto, zum Treffpunkt erst 10 Kilo-
meter mit den Rad fahren musste und dort nass bis auf die Knochen ankam. So fehlten mir die letzten “Körner” für den Endspurt”
sagte am Ende ein nicht ganz zufriedener Helmut Nothdurft.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 24. Februar 2005
Vitali Müller bestätigt Aufwärtstrend
Sandkrug (mt). Spannende Rennen prägten die Niedersachsenmeisterschaften im Crosslauf, die der DSC Oldenburg auf seiner
bestens präparierten Hausstrecke in Sandkrug-Hatterwüsting austrug. Mit etwa 500 Startern fand die Veranstaltung einen guten
Zuspruch. Wenn auch die Ausbeute des Kreises Cloppenburg nicht so erfolgreich ausfiel wie in den vergangenen Jahren, so gab
es dennoch einige vordere Plätze zu bejubeln. Herausragend die Vizemeisterschaft durch Vitali Müller (SG Essen-Garthe-Mol-
bergen) im Lauf der männlichen Jugend A über 4100 Meter. Nachdem Vitali Müller krankheitsbedingt einige Hallenstarts absagen
musste, präsentierte er sich im Crosslauf wieder in bestechender Form. Zusammen mit dem hohen Favoriten Johannes Raabe
(LG Hannover) setzte sich Müller rechtzeitig vom Feld der knapp 40 A-Jugendlichen ab. Im letzten Drittel machte Raabe ernst
und lief als Sieger in 12:50 Minuten sechs Sekunden eher durchs Ziel als Vitali Müller. “Gegen Raabe zu verlieren ist keine
Schande”, freute sich Vitali Müller, dass es jetzt kurz vor Beginn der Straßenlaufsaison wieder aufwärts geht. Johannes Raabe
gilt in Deutschland als das größte Nachwuchstalent auf der 1500-Meter-Distanz.
Gute Leistungen zeigte auch das Schülerinnen A-Trio der SG Essen-Garthe-Molbergen. In der Klasse W 15 über 2400 Meter ge-
wann Julia Ruhl das vereinsinterne Duell gegen Marina Kortenbrock. Die beiden Läuferinnen belegten die Plätze sechs (9:21) und
sieben (9:22). Kortenbrock sah sich allerdings eher als Mannschaftsläuferin. Die mehrfache Landesmeisterin will sich in Zukunft
überwiegend Hochsprung und Mehrkampf widmen. Dritte im Bunde war Friederike Hemme, die in der Klasse W 14 nach 9:37
Minuten als Achte ins Ziel kam. In der gemeinsamen Mannschaftswertung der Klassen W 14 und W 15 belegte das SG-Trio
einen beachtlichen dritten Platz.
Etwas unter Wert platzierte sich das B-Jugend-Trio des BV Garrel in der Teamwertung. Patrick Einhaus war stark grippege-
schwächt und konnte daher nicht an seinen bisherigen Leistungen anknüpfen. Dennoch lief er das Rennen (28. in 12:59) tapfer
zu Ende und belegte auf der 3460 Meter langen Strecke zusammen mit Jens Nerkamp (10. in 11:23) und Fabian Kühling (15. in
11:50) immerhin noch Platz vier in der Mannschaftswertung. Die Gunst der Stunde nutzte Jonathan Haas (Eintracht Hildesheim),
der den Spurt in 10:54 Minuten gewann. Mit Paul Ruhl (SG EGM), 24. in 12:42 Minuten und Christian Windhaus (VfL Löningen),
35. in 13:49 Minuten, waren zwei weitere heimische Läufer dabei.
Ebenfalls 3460 Meter hatte die weibliche Jugend B zurückzulegen. Als einzige Kreisvertreterin belegte Carolin Janssen (VfL
Löningen) Platz acht in 14:10 Minuten. Auf Rang 17 bei den 14-jährigen Schülern über 2400 Meter kam Thomas Ruhl (SG EGM)
in 9:19 Minuten. Bei den Junioren über 4100 Meter belegte Michael Landwehr (SG EGM) in 15:46 Minuten Platz 16. In der stark
besetzten Frauen-Konkurrenz über 4100 Meter belegte Antonia Beyer in 17:06 Minuten Platz 24 und platzierte sich in der sepa-
rat gewerteten Altersklasse W 35 als Sechste.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 24. Februar 2005
Jutta Fehlberg erläuft sich dritten Platz
Crosslauf Landesmeisterschaften mit 14 Delmenhorstern
Delmenhorst (thm). Jutta Fehlberg ist am vergangenen Sonntag bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften in der Frauenwertung
W60 in Sandkrug auf den Bronzerang gelaufen. In 20:54 Minuten legte sie die 4200 Meter lange Strecke zurück und wurde beste
Starterin des Lauf Club 93. Der Delmenhorster Laufclub schickte insgesamt 14 Läuferinnen und Läufer ins Rennen. Andrea Pelka
schaffte in der Altersklasse W40 einen siebten Platz in 18:39 min. Die Herren der AK M45 starteten über 7000 Meter. Christoph
Pelka (17.) und Wolfgang Lindenthal (19.) mischten nicht vorne mit.
Über 5900 Meter waren zehn Delmenhorster am Start. Je einen fünften Platz erliefen sich Horst Ulbrich (M50; 21:26min.) und
Siegfried Nowara (M65; 25:53min). In dieser Altersklasse komplettierten Rolf Blauhut (7.), Fadel Dawoud (10.) und Wilfried
Förste (11.) das LC-93-Ergebnis. Weiter kamen Detlef Bleiker (M50) als Neunter, Joachim Becker und Reinhard Kliemt (M55) als
Achter und Zehnter sowie Alwin Zawacki und Wolfgang Gerdes (M60) als Achter und 14. ins Ziel. Einen guten zweiten Platz der
Altersklasse M50/55 belegte die Mannschaft mit Ulbrich, Bleiker und Becker. Die zwei Teams über 60 Jahre landeten auf den
Plätzen drei und vier.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Peine) vom 24. Februar 2005
Rund um die Osenberge Gold gefunden
Landesmeisterschaften im Crosslauf: Groß Bültener Männer siegen – Felicitas Anschütz vom Lauftreff Klein
Ilsede holt Bronze
Von Kai Brunke
In guter Verfassung zeigten sich die Peiner Langstreckenläufer bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf. Die Strecke "Rund
um die Osenberge" in Sandkrug war vor allem für die Spvgg Groß Bülten ein optimales Pflaster. "Dass wir bei Hagel, Schnee und
Regen auf so gute Ergebnisse zurückblicken können, ist einfach phänomenal." Wolfgang Schaffranek spielte damit auf die
beiden Medaillenplätze der Bültener Mannschaften an. In der Altersklasse M50 konnte sich das Trio mit Wolfgang Schaffranek,
Klaus-Dieter Minnich und Detlev Schmidt über die Landesmeisterschaft freuen. Schnellster war dabei Minnich, der die 5900
Meter in genau 22:00 Minuten absolvierte. Einen spannenden Wettkampf lieferten sich seine beiden Teamkollegen. Schmidt er-
reichte nach vier Runden das Ziel in 22:28 Minuten und wurde guter Elfter in einem stark besetztem Feld. Dicht auf den Fersen
war ihm sein Teamkollege Schaffranek, der als Zwölfter (22:30 min) den Rundkurs bewältigte. Mit 34 Punkten hatten die drei
Bültener in der Mannschaftswertung genau zwölf Zähler Vorsprung vor den Verfolgern vom LC Delmenhorst.
Einen zweiten Podiumsplatz fuhr die Spvgg Groß Bülten in der Mannschaftswertung der M40/45 ein. Hier reichte es für einen
guten dritten Platz in der Besetzung Thomas Schlei, Bernd Oppermann (beide M45) und Frank Gruhn (M40) mit 45 Punkten.
Den 7000m-Rundkurs bezwang Schlei als Vierter in der M45 (24:57 min). Neunter wurde Oppermann. Seine Zeit: gute 26:41
Minuten. Gruhn startete in der M40 und absolvierte den mittelschweren Parcours als Zehnter (27:16min).
Einen weiteren Medaillenplatz gab es für den TV Klein Ilsede. In der Altersklasse W40 stach Felicitas Schütz hervor. Sie stellte
sich der 4200m-Distanz und wurde für ihren mutigen Lauf mit dem dritten Platz nach 17:10 Minuten belohnt. Ihre Vereinkamerad-
in Nina Cramm ging bei den Frauen an den Start. In einem starken Starterfeld wurde Cramm 13. mit einer Zeit von 18:05 Min.
Die Landes-Cross-Meisterschaften von Bremen und Niedersachsen fanden für alle Altersklassen in der Gemeinde Hatten-Sand-
krug bei Oldenburg statt. Das Barneführerholz mit seinem profilierten Gelände wies trotz der vorherigen Schauer gut abgetrock-
nete Waldböden mit Sandwegen auf.

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 24. Februar 2005
Reichert im Crosslauf eine Klasse für sich
Göttingen. Gemischte Gefühle herrschten am vergangenen Wochenende bei den Leichtathleten der LG Göttingen. Während die
Mittelstreckenläufer bei den niedersächsischen Crossmeisterschaften mit zwei Siegen und drei Vizetiteln Grund zum Jubeln
hatten, waren für den Mehrkämpfer Jacob Minah die Deutschen Hallenmeisterschaften bereits nach den Vorläufen beendet. Im
Sindelfinger Glaspalast konnte der Göttinger nicht an seine Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Über 60m Hürden
in 8,18 Sekunden fehlten Minah nur winzige acht Hundertstel zur Qualifikation für den Zwischenlauf. Noch knapper war das Aus-
scheiden über 200m, wo er in 22,06 um lediglich eine Hundertstel den Endlauf verpasste. "Jacob sollte hier vor allem Erfahrung
sammeln", kommentierte sein Trainer Rolf Geese das Abschneiden.
Freude herrschte bei den Crossläufern. In Sandkrug sorgten sie beim Kampf um Niedersachsentitel für zwei Überraschungen.
Bereits im ersten Rennen auf dem schnellen Kurs konnten die LGGer einen Sieg verbuchen. In der Klasse M 15 war Matthis
Reichert über 2500m eine Klasse für sich und gewann souverän den Titel. Die A-Schüler-Mannschaft mit Reichert, Thomas
Graeber und Paul Lennart Kruse erlief sich zudem den zweiten Platz hinter dem TV Norden.
Für eine Überraschung sorgten auch die Frauen über 4,2 Km, wo sich Maureen Raabe (15:49) Rang fünf erkämpfte. In der Team-
wertung landeten die LGGer mit Raabe, Susanne Schulze als Neunte und Tanja Nemecek hinter der LG Hannover auf dem
zweiten Platz. Das zweite LGG-Team mit Hannelore Bezold " die in der W 55 mit deutlichem Vorsprung gewann ", Lisa Rheker
und Iris Giesler-Petersen wurde Sechste.
Ein hartes Stück Arbeit wartete auf die Göttinger im Mittelstreckenrennen über 4,2 Km. In einem starken Feld, in dem sich der
zweifache Deutsche Meister von 2004 Oliver Dietz (LG Braunschweig/12:36) mit Rang drei begnügen musste, blieben die
Männer mit der Spitze lange auf Tuchfühlung. Vor allem Johannes Utermöhle (12:46) beeindruckte mit einem mutigen Lauf und
gewann als Gesamtachter in der Juniorenwertung den Vizetitel. Zusammen mit Frerk Schenker (11./12:58) und Till Manning
(12./12:59) wurde Utermöhle zudem Dritter der Teamwertung.(NH)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 25. Februar 2005
In der letzten Runde drehte Peter Arms auf
Landesmeisterschaften Crosslauf: Starter des TSV Lelm holt erneut Gold – Gute Leistung von Holger Plümer
Bei guter Beteiligung (563 Meldungen) fanden die Landesmeisterschaften im Crosslauf in Oldenburg statt. Peter Arms vom TSV
Lelm verteidigte seinen Titel vom Vorjahr in der Altersklasse M 60. Im Vorfeld wurde Arms nicht als Favorit gehandelt. Der aus
der M 55 aufgerückte Cordes aus Lüneburg wurde stärker eingeschätzt. Nach einer Runde auf der 5900 Meter langen Distanz
hatte Cordes 50 Meter Vorsprung. "In der zweiten Runde bin ich langsam näher gekommen und sah noch eine Chance", sagte
Arms nach dem Zieleinlauf. Und so war es dann auch. In der letzten Runde setzte sich Arms 800 Meter vor dem Ziel an die
Spitze und verteidigte sie mit drei Sekunden Vorsprung. Der dritte Läufer aus Oldenburg folgte mit 300 Meter Abstand.
Vom SV Germania Helmstedt gingen auch einige Nachwuchsläufer an den Start. Ausgezeichnet unter 35 Langstrecklern schlug
sich der A-Jugendliche Holger Plümer auf der 4200 Meter langen Strecke. Der Kreismeister erkämpfte sich in einem mutigen
Rennen den vierten Platz. Zusammen mit Daniel Kruse (25. Platz) und Jan Kuhn (31.) erreichte er mit 60 Punkten Bronze für
Germania in der Mannschaftswertung.
Rang acht bei den Junioren belegte Eduard Scheiermann. Valentin van Dijk lief auf Platz 37. Auch bei den A-Schülern stellte
Germania eine Mannschaft. Hier hingen die Trauben recht hoch, Lukas Alt (18.), Sören Freistedt (32.) und Lars Alt (34.) belegten
mit der Mannschaft Platz 11. (uh)

DELMENHORSTER KURIER vom 25. Februar 2005
Drei Mal auf dem Treppchen
Lauf-Club 93: Mannschaft holt Silber in der M50/55
Von unserem Mitarbeiter Manfred Nolte
Delmenhorst. Bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften in Sandkrug-Hatterwüsting gab es drei Medaillenplätze für die 14
Starter des Lauf-Clubs 93 Delmenhorst. Jutta Fehlberg gewann in der Altersklasse 60 Bronze.In der Mannschaftswertung der
Männer-Altersklasse M50/55 holten sich die Delmenhorster Silber und Bronze gab es für das Männerteam M60.
Bei den Temperaturen um den Nullpunkt herrschten auf der Strecke im Barneführer Holz ansprechende äußere Bedingungen.
Jutta Fehlberg legte die 4200 Meter in 20:54 Minuten zurück und durfte sich über Rang drei freuen. Andrea Pelka durchlief diese
Distanz in 18:39 Minuten und wurde Siebte in der Altersklasse W40. Bei den Männern 50/55 belegten die Delmenhorster Horst
Ulbrich, Detlef Bleiker und Joachim Becker einen ausgezeichneten zweiten Rang. Bei den Männern ab 60 Jahre stellten die
Delmestädter gleich zwei Mannschaften, wobei Alwin Zawacki, Siegfried Nowara und Rolf Blauhut Dritte vor dem Team mit Wolf-
gang Gerdes, Fadel Dawoud und Wilfried Förste wurden. Jeweils fünfte Plätze holten sich auf der 5900-Meter-Distanz Horst
Ulbrich in 21:26 Minuten bei den M50 und Siegfried Nowara in 25:53 bei den M65.
In dieser Altersklasse gingen auch Rolf Blauhut (7./26:02), Fadel Dawoud (10./30:24) und Wilfried Förste (11./30:51) an den
Start. Bei den M60 liefen Alwin Zawacki (8./25:31) und Wolfgang Gerdes (14./29:46) mit, während bei den M55 Joachim Becker
(Rang 8/24:44) und Reinhard Kliemt (Platz 10/26:03) dabei waren. Detlef Bleiker wurde bei den M50 in 22:08 Minuten Neunter.
Die M45 mussten 7000 Meter zurücklegen, wobei es für Christoph Pelka (30:12) und Wolfgang Lindenthal (33:19) die Plätze 17
und 19 gab. Insgesamt waren mehr als 500 Aktive am Start, wobei der Deutsche Meister des Vorjahres, Oliver Dietz aus Braun-
schweig, das Langstreckenrennen der Männer über 10 300 Meter in 32:22 Minuten vor dem Kirchdorfer Thomas Bartholome
(32:46) gewinnen konnte.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 25. Februar 2005
Nicole Zeutschner ist Landesmeisterin
Tolles Rennen bei Crossmeisterschaften in Sandkrug
Sandkrug (kj). Hagel, Schnee und Regen, nichts ließ der Wettergott für die über 500 Läuferinnen und Läufer aus. "Rund um die
Osenberge" in Sandkrug-Hatterwüsting nahmen neun Leichtathleten des Kreises Uelzen an den Niedersächsischen und Bremer
Crosslaufmeisterschaften teil. Wenig Schwierigkeiten bereitete den Läufern die Strecke, die nicht an einen Crosslauf mit vielen
Steigungen erinnerte, sondern an einen normalen Waldlauf. Für Landesmeisterschaften ließ die Organisation zu wünschen übrig,
manches wurde bemängelt. Aber trotzdem wurde wieder von den Uelzener Leichtathleten Spitzensport betrieben.
Die Bad Bevenser Läuferinnen Nicole Zeutschner und Pia Wiegel präsentierten sich in guter Frühform. Im Läuferfeld der 64
Frauen und Seniorinnen über 4200 m lief Pia Wiegel auf den 6. Platz (15:55 Minuten) und belegte in der W 35 den 2. Platz. Im
Gesamteinlauf kam Nicole Zeutschner mit 17:04 Min auf den 22. Platz, aber in ihrer Altersklasse W 45 setzte sie sich gegen
sechs Konkurrentinnen durch und wurde sensationell Landesmeisterin.
Für den Post SV Uelzen starteten vier Athleten, darunter Anja Bodenstedt, die in der weiblichen Jugend A ein sehr starkes-
Läuferfeld vorfand, in dem auch die amtierende Deutsche Meisterin Cornelia Schwennen aus Emsbüren startete. Über die 3600m
benötigte 800-m-Spezialistin Anja Bodenstedt 13:25 Minuten und belegte den sehr guten 3. Rang. Im Lauf der männlichen
Jugend A über 4200 m startete Torsten Heitmann auch in einem sehr stark besetzten Feld. Nicht ganz zufrieden mit seinem
Rennverlauf, belegte er von 35 Startern den guten 6. Platz in der Zeit von 13:43 Minuten.
Im Lauf der Junioren, Männer, M 30 und M 35 starteten zwei Postler, Kersten Jäkel und Christoph Meyer. Holger Fritze fiel kurz-
fristig durch eine Grippe aus. Im diesem sehr starken und großen Teilnehmerfeld von 44 Läufern lief unter anderem Oliver Dietz
von der LG Braunschweig, Deutscher Vizemeister über 5000 m und 10000 m. Der Vize-Bezirksmeister Kersten Jäkel bestätigte
auch diesmal seine gute Frühjahrsform und lief über die 4200 m die gute Zeit von 13:16 Minuten. Damit belegte er im Gesamt-
einlauf den 17. Platz und verpasste knapp das Siegertreppchen bei den Junioren mit einem 4. Platz. In 13:34 Minuten belegte
Christoph Meyer im Gesamteinlauf den 23. Platz und wurde in der M 30 überraschend Vize-Landesmeister hinter Mathias Strot-
mann von der LG Braunschweig.
Für die LG Hanstedt II/Wellendorf/Wriedel starteten drei Nachwuchstalente in der Altersklasse M 14 und M 15. In der M 14 liefen
Robert Balcke und Nils-Arved Lindhorst über 2500 m hervorragend mit. Balcke wurde in 8:50 Minuten Neunter von 37 Läufern.
Auch Lindhorst lief ein starkes Rennen und platzierte sich auf dem 15. Rang (9:11). In der Altersklasse M 15 startete Arne
Ziplys, er benötigte für die 2500 m 8:33 Minuten und wurde Siebter.

JEVERLAND BOTE vom 26. Februar 2005
Vareler Crossläufer belegen wieder vordere Plätze
Landesmeisterschaft: Daniel Hackl und Eike Carsten Pupkes überzeugen erneut
Varel (sr). Mit sehr guten Leistungen kehrten die Vareler Nachwuchsläufer von den Crosslauf-Landesmeisterschaften aus Sand-
krug zurück. Martin Gyongyösi von den Vareler Triathleten gab dabei sein Debüt als Crossläufer und verfehlte die Top-Ten-Platz-
ierung im Zielfinish. In der Klasse “Männliche Jugend B" kam er über 3600 m nach 11:23 min zeitgleich mit einem weiteren
Läufer ins Ziel und wurde auf Platz elf gesetzt.
Eike Carsten Pupkes startete in der Juniorenklasse über 4200 m. Die wenig anspruchsvolle Strecke, mit nur geringen Höhen-
unterschieden und ohne besondere Schwierigkeitsgrade, gab ihm keine Probleme auf. In einem starken Teilnehmerfeld kam er
mit 13:23 min auf den 6. Platz. Mit dem Junioren-Crossmeister Christoph Paetzke und Timo Schumann (Platz sieben) erreichte
Eike in der Mannschaftswertung Platz eins für den DSC Oldenburg.
Für die Langstrecke hatte sich Daniel Hackl entschieden. 10 400 m waren in mehreren Runden zurückzulegen. Mit dem deutsch-
en Crossmeister Oliver Dietz, dem mehrfachen Gewinner des Oldenburger Citylaufes Georg Diettrich und zwei weiteren Top-
läufern aus Braunschweig und Kirchdorf konnte der junge Vareler nicht lange mithalten. So schien alles auf einen Kampf um den
fünften Platz hinauszulaufen. Der Bremer Pedro Joaquim war nach zwei Runden zu Daniel, der den Kontakt zur Spitze verloren
hatte, aufgelaufen und es kam zu einem spannenden Laufduell. Beide schenkten sich nichts und erst ein Missgeschick des
Bremers brachte Daniel einen Vorteil. Pedro knickte nämlich auf dem unebenen Waldboden um und fiel zurück. So konnte sich
Daniel mit 34:30 min den 5. Platz in der Gesamtwertung sichern. In der Mannschaftswertung kam er mit seiner Oldenburger
Mannschaft, punktgleich mit der Wolfenbütteler Mannschaft, auf den undankbaren vierten Platz.

ZEVENER ZEITUNG vom 1. März 2005
Gerschler überzeugt bei den Landes-Crossmeisterschaften
Helge Zabel stellt sich in der Schüler A-Klasse erfolgreich einer neuen Herausforderung
Sandkrug/Zeven (nb). Trotz Hagel und Schnee ließen sich über 500 Läufer aus Niedersachsen und Bremen nicht entmutigen,
bei den Landes-Crossmeisterschaften im oldenburgischen Sandkrug anzutreten. Mit einem kleinen Aufgebot vertraten die Cross-
läufer der LAV Zeven den NLV-Kreis Rotenburg. In seiner neuen Altersklasse wurde Kenneth Gerschler nicht unbedingt zu den
Favoriten der Landes-Crossmeisterschaften gezählt. Das Teilnehmerfeld von 50 Startem sorgte in einer recht schmalen Start-
zone zunächst für unangenehme Positionskämpfe. Schon nach kurzer Zeit konnte sich Kenneth Gerschler aus einer nicht ge-
rade idealen Position befreien und gemeinsam mit den übrigen Kadermitgliedern von der Spitze her für ein überaus schnelles und
spannendes Rennen sorgen.
Taktik geht auf
Das taktische Ziel bestand darin, auf den drei ausgewiesenen Schleifen des 3600 Meter langen Kurses bis etwa 600 Meter vor
der Zielgasse ein hohes Tempo vorzulegen, um dann in der Endphase die Endscheidung mitbestimmen zu können. Mit dieser
Taktik gelang es Kenneth Gerschler dann auch, alle Favoriten hinter sich zu lassen. Für die Überraschung sorgte jedoch der
Hildesheimer Jonathan Haas, der nicht dem NLV-Laufkader angehört und zum Erstaunen der fachkundigen Zuschauer die Marsch-
route des Gnarrenburgers mitging und gleichauf mit ihm die Ziellinie überlief. Die Frage war nun, wer im Ziel die Nase vorne hatte
und bei der Siegerehrung den Meisterwimpel in Empfang nehmen durfte. Lange mussten die B-Jugendlichen auf die Auswertung
warten, bis endlich nach zwei Stunden beim dritten Aushang das amtliche Ergebnis zeigte, wie das Rennen ausgegangen war.
Nachdem es zunächst zwei Landesmeister und zwei dritte Plätze geben sollte, kippte die letzte Auswertung schließlich alle vor-
herigen Ergebnisse. Landesmeister wurde Jonathan Haas vor dem zeitgleichen Kenneth Gerschler von der LAV Zeven in 10:54
Minuten. Platz drei errang Sadik Klingenberg von der LG Emstal Dörpen, Platz vier ging an Daniel Gruber vom SV Concordia
Emsbüren. Die hochfavorisierten Sören Ludolph und Geronimo von Wartburg erreichten mit Platz sechs und acht nicht die er-
hofften Plätze.
Für strahlende Gesichter sorgte bei den mitgereisten Zevener Zuschauern dann auch der Lauf der Altersklasse M 14/15. Der
noch der B-Schülerklasse angehörende Helge Zabel, der auf Kreis- und Bezirksebene in seiner Altersklasse keine Konkurrenz
hat, wollte sich auf Landesebene einer besonderen Herausforderung stellen. Er musste sich in Sandkrug in seinem Lauf mit ins-
gesamt 58 Läufern der Schüler A-Klasse auseinandersetzen. In einem vom Start an mutig gelaufenen Rennen, orientierte er sich
gleich nach vorne und erreichte mit Platz sieben das beste Ergebniss aller 13-jährigen Läufer. Seine Endzeit von 8:48 Minuten
war auf dem 2600 Meter langen Kurs ebenso beachtenswert wie der deutliche Vorsprung zum Zweitplatzierten seiner Alters-
klasse. Für die kommende Saison scheint der auch im
Oste-Cup souverän führende LAV-Nachwuchsläufer bestens gerüstet.
Neue Erfahrungen
Neue Erfahrungen sollten die A-Schülerinnen Vivian Sievers (17.), Franziska jJürs (24.) und Janina Rimkus (25.) sammeln. Mit
diesem Ziel stellten sie sich einer überaus starken Konkurrenz von 39 Läuferinnen. Nach dem Erreichen des elften Platzes in der
Mannschaftswertung richten sie nun wieder ihren Blick auf den noch ausstehenden Oste-Cup-Lauf mit den Kreis-Crossmeister-
meisterschaften.

NORDSEE ZEITUNG vom 1. März 2005
Nele kann nicht ausreißen
Wehdel (le). Die B-Jugendliche Nele Dehnenkamp (TSV Wehdel) zeigte bei den niedersächsischen Crosslaufmeisterschaften in
Sandkrug bei Oldenburg über die 3460-Meter-Distanz einen beherzten Lauf. Recht schnell setzte sie sich zusammen mit ihrer
Dauerkonkurrentin um einen Spitzenplatz auf Landesebene, Nadine Eckert vom TuS Wunstorf, vom übrigen Feld ab.
Alle Ausreißversuche von Nele Dehnenkamp schlugen fehl, so dass am Ende Nadine Eckert sich den Landestitel holte und für
Nele Dehnenkamp wieder einmal der Landesvizetitel über blieb - bereits der vierte in der gerade begonnenen Saison.
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