© DM-Halle und Winterwurf in Düsseldorf am 26./27. Februar 2005 (Seniorinnen, Senioren)
  DM-Straßenlauf in Ohrdruf am 13. März 2005 (Halbmarathon Jun, Fr, Mä, Sen / 10 Km Jgd)
LM-Straßenlauf (NLV+BLV) in Otterndorf am 20. März 2005 (10 Km Jgd, Fr, Mä, Sen)
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Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen --
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D EWEZET (Hameln) vom 28. Februar 2005
Peitzmeier sichert sich dreimal Gold
Leichtathletik (olz). Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Volker Peitzmeier von der LG Weserbergland bei den deutschen Hallen-
meisterschaften der Senioren in Düsseldorf. 464 Vereine aus allen Bundesländern hatten insgesamt 1247 Teilnehmer für die rund
250 Wettbewerbe in den 18 Altersklassen der Senioren M 30 bis M 70 und Seniorinnen W 30 bis W 70 gemeldet. In der stark
besetzten Altersklasse M 60 gelang dem Hamelner das Triple. Er siegte über 60, 200 und auch über 400 Meter. Den ersten Titel
holte sich Peitzmeier über die 60 Meter. Am Start waren 25 Sprinter. Nach einem lockeren Vorlaufsieg in 8,04 Sekunden musste
er sich im Endlauf dann ganz schön strecken, um nach schlechtem Start das Feld von hinten aufzurollen. Er siegte in tollen 7,99
Sekunden und erfuhr bei der Siegerehrung, dass er auch den deutschen Rekord eingestellt hatte. Die 200 m gewann er souverän
in 25,87 Sekunden. Auch über 400 m bewies der VfL-er seine Ausnahmestellung, machte in 59,51 Sekunden den dreifachen
DM-Triumph komplett und strahlte: "Ich bin sehr glücklich über diesen Erfolg!"

Presseinformation vom 28. Februar 2005 (Von Markus Steinbrück)
Brigitte Heidrich verlängert Titel-Abo – Drei Podestplätze für Miriam Machill
Stelle/Hittfeld. Erstmals ohne ihren langjährigen Trainer Ekhard Küster, dafür aber mit einer Stimme, die jener von Rockröhre
Bonnie Tyler verdächtig nahe kam, ging Brigitte Heidrich am Wochenende bei den 4. Deutschen Senioren-Hallen-Meister-
schaften in Düsseldorf an den Start. Trotz veränderter Vorzeichen lief alles so ab, wie es seit der Premiere dieser Titelkämpfe im
Jahre 2002 Jahr für Jahr Usus ist: Die Langsprinterin vom TSV Stelle gewann zum vierten Mal in Folge den DM-Titel über 400
Meter bei den Seniorinnen W 40.
In Anbetracht ihrer angeschlagenen Gesundheit und der trockenen Hallenluft ging Brigitte Heidrich nicht auf Zeitenjagd, sondern
konzentrierte sich ganz darauf, ihren Titel mit minimalem Aufwand zu verteidigen. Nach den ersten beiden Zeitläufen wusste die
43-Jährige genau, welche Zeit zum Sieg reichen würde. Folgerichtig legte sie einen kontrollierten Tempolauf hin und gewann in
62,27 sec mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Evelyn Heinrich (SV 1885 Teutschenthal). In zwei Wochen bei den Senioren-
Hallen-Europameisterschaften im schwedischen Eskilstuna soll es für Brigitte Heidrich dann wieder in Richtung 60-Sekunden-
Grenze gehen.
Gleich drei Medaillen bei drei Starts brachte Miriam Machill vom TSV Eintracht Hittfeld aus dem Rheinland mit. Die ebenfalls bei
den Seniorinnen W 40 startende Grundschullehrerin überzeugte vor allem über 60 Meter, wo sie im Endlauf mit 8,15 sec eine
neue persönliche Bestzeit aufstellte. Schneller war nur Freiluft-Europameisterin Ulrike Görling (MTG Mannheim), die 8,01 sec
benötigte. Auch im Weitsprung gab es für die Inhaberin des Niedersachsenrekordes Silber. Nur 45 Minuten nach dem 60-Meter-
Endlauf hatte Machill nicht mehr ganz die Kraft, um Romana Schulz (LAZ Obernburg-Miltenberg) von der Spitze zu verdrängen.
So belegte die Hittfelderin mit im vierten Versuch erzielten 5,07 m und einem Rückstand von sechs Zentimetern den Silberrang.
Zum Abschluss eines harten Wettkampftages war die zweifache Vizemeisterin selbst überrascht, dass sie ihre Sammlung noch
um 200-Meter-Bronze erweitern konnte. Hinter Angelika Grißmer (LG Neckar-Enz) und der 60-Meter-Meisterin Ulrike Görling er-
reichte Miriam Machill in 27,44 sec als Dritte das Ziel. Damit konnte sie auch Brigitte Heidrich in die Schranken weisen. Heidrich
wurde in 27,56 sec Fünfte.
Die Hittfelder Gundula Schuchart und Dr. Jochen Schuchart, der sich Medaillenchancen im Speerwurf ausgerechnet hatte,
mussten auf Grund eines grippalen Infekts in der Familie gänzlich auf die Reise nach Düsseldorf verzichten. Der ebenfalls für
TSV Eintracht Hittfeld startende Samuel Sunday Jegede belegte über 400 Meter der Senioren M 40 in 56,28 sec den neunten
Platz. Im 60-Meter-Sprint (7,87 sec) verpasste Jegede als Zehnter knapp den Endlauf der besten Acht.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 1. März 2005
Trio überzeugte bei Leichtathletik-DM
Bad Bevenser Läuferinnen mischten mit
Düsseldorf (mhr). Für die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Senioren in Düsseldorf hatten sich drei Frauen
des MTV Bad Bevensen qualifiziert. Unter schwierigen Bedingungen fanden die Vorbereitungen statt, Eis und Schnee ließen ein
optimales Training oft nicht zu. Die Konkurrentinnen aus den Leichtathletik-Hochburgen konnten die Probleme der Bad Bevenser
Läuferinnen teilweise gar nicht nachvollziehen, können sie doch häufig Leichtathletik-Hallen nutzen und dadurch sehr gezielt für
Hallen-Wettkämpfe trainieren.
Dennoch kamen die MTV-Frauen mit beachtlichen Ergebnissen wieder nach Hause. Pia Wiegel musste über 3000m als Erste
des Trios an den Start. Durch eine dreiwöchige Verletzungspause war sie ziemlich verunsichert, was sie sich in diesem Rennen
zutrauen konnte. Um so erstaunlicher war ihre Endzeit von 10:49 Minuten, mit der sie in der Altersklasse W 35 einen sehr guten
vierten Platz belegte. Nicole Zeutschner entschied sich ebenso wie Manuela Haverkamp-Roisch für die 400 m. Sie musste auf
der Außenbahn starten. Dadurch lief sie in den überhöhten Kurven ganz oben, was ohne Trainingsmöglichkeit vorab sehr unge-
wohnt ist. Mit dem fünften Platz der Altersklasse W 45 in 67,15 Sekunden war sie sehr zufrieden. Manuela Haverkamp-Roisch
belegte in 69,22 Sekunden den achten Platz.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 1. März 2005
Ulrich Pohl auf Platz vier der Senioren-DM
Damme (sl). Mit einem vierten Platz kehrte Ulrich Pohl von den Deutschen Senioren-Meisterschaften der Leichtathleten aus
Düsseldorf zurück. Der Läufer des OSC Damme startete über 800 m in der Altersklasse M 35. Die ersten zwei Runden liefen für
ihn sehr gut, aber dann konnte er dem Spitzentrio mit Detlef Pfeifer (Recklinghausen/1:56,69), Oliver Degenhardt (Kassel /
1:58,85) und Joachim Zeidler (Köln/2:04,17) nicht mehr folgen. Pohl überquerte schließlich als Vierter nach 2:07,11 min die
Ziellinie; damit verpasste er knapp seine angepeilte Zeit von 2:05 min.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 2. März 2005
Rösler setzt die beste Marke
MTV-Kugelstoßer gewinnt bei Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften
Von Hartmut Mahnkopf
Olaf Rösler vom MTV Wolfenbüttel ist neuer Deutscher Seniorenmeister in der Halle. Er gewann den Titel in Düsseldorf bei den
Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften im Kugelstoßen der Klasse M35. Auch Frank Kindermann, Ingrid Stölting (beide
MTV Wolfenbüttel) und Udo Lippoldes vom TSV Winnigstedt erreichten gute Platzierungen. Mit dem Meisterschaftssieg hat Olaf
Rösler sein Ziel erreicht. Er war als Favorit in den Kugelstoßring gegangen. Rösler gewann mit einer Weite von 15,38 Meter. Da-
bei ging es spannend zu. Der Wolfenbütteler hatte mit 15,28 Meter im ersten Durchgang die Führung übernommen. Aber
Thomas Lebsa von der LG Neiße kam ihm nach dem dritten Versuch mit 15,18 Meter bedenklich nah.
Hohe Nervenbelastung
"Da wir nur sieben Kugelstoßer waren, gab es nach drei Versuchen keinen Endkampf. Ich musste immer vorlegen", berichtete
Rösler. Er steigerte sich im letzten Durchgang noch einmal um zehn Zentimeter. Dann musste Rösler den letzten Stoß von
Lebsa abwarten, bevor er sich über den Titel freuen konnte. "Ich wollte beim ersten Versuch gleich eine Marke setzen. Das ist
mir gelungen. Natürlich hätte ich gerne weiter gestoßen als 15,38 Meter. Aber bei so einem engen Wettkampf ist die Nervenbe-
lastung sehr hoch", schilderte der 35-Jährige den weiteren Wettkampfverlauf.
Frank Kindermann war mit seinem Sprintergebnis in der Klasse M50 zufrieden. Bei seinem Vorlaufsieg über 60 Meter erreichte
der Groß Vahlberger mit 7,77 Sekunden die schnellste Zeit aller 18 Starter in dieser Klasse. Gegen starke Konkurrenz belegte
Kindermann im Finale mit 7,78 Sekunden den vierten Rang. "Leider habe ich im Endlauf einen Fehlstart verursacht und musste
beim Neustart vorsichtig sein. Sonst wäre etwas mehr möglich gewesen. Für mich sind meine Sprintzeiten hervorragend", be-
richtete Kindermann. Er startete noch beim Weitsprung und kam im Endkampf mit 5,13 Meter auf Platz acht. Udo Lippoldes
schnitt in der Altersklasse M55 gut ab. Er freute sich als Vierter über 200 Meter über eine Zeit von 27,13 Sekunden. Beim Weit-
sprung schaffte der Winnigstedter mit 5,03 Meter die gleiche Platzierung.
Stölting landet im Vorderfeld
Ebenfalls zwei vierte Plätze gelangen der Seniorin Ingrid Stölting (W70). Dabei schaffte sie beim Kugelstoßen 6,27 Meter. Beim
Hochsprung musste sie in der W65 antreten und kam auf 0,95 Meter. Den Weitsprung beendete die Halchteranerin mit 2,48
Meter als Siebte.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. März 2005
MTV-Trio verpasst Medaillen
Leichtathletik: Auricher erkämpfen vier vierte Plätze bei der Senioren-DM
Düsseldorf. Drei Leichtathleten des MTV Aurich vertraten Ostfriesland bei den Deutschen Senioren-Hallen- und Winterwurf-
meisterschaften in Düsseldorf. Die Ausbeute waren vier vierte Plätze. Beim zweiten DM-Start konnte sich Eberhard Willms im
Hammerwurf der Altersklasse M 50 mit 37,85 Metern bei schwierigen äußeren Bedingungen auf Rang vier behaupten. Mit der
Weite und vor allem der Platzierung war er unter diesen Voraussetzungen hoch zufrieden.
Ingo Kaun (M 50) absolvierte ein schweres Programm. Über 60 Meter verpasste er als Neunter (8:03 Sekunden) nur hauchdünn
den Endlauf. Über 200 Meter war er in seinem Zeitlauf zwar Dritter, in der Zusammenstellung der insgesamt drei Rennen langten
26:53 Sekunden aber dann nur für Platz acht. Im Lauf über 400 Meter konnte Kaun seine Freiluft-Bestzeit (58:98 Sekunden)
nicht erreichen und wurde in 60:67 Siebter. Im Speerwurf unter winterlichen Bedingungen betrat er Neuland. Mit der Weite von
41,68 Meter war er nicht ganz zufrieden, fehlte zur Bronzemedaille doch nur ein knapper Meter. Selbst Rang zwei von Lothar
Dresel (TV Wiblingwerde, 42,90 m) wäre möglich gewesen. Mit Rang vier erzielte Kaun immerhin seine beste Platzierung in
Düsseldorf.
In der M 60 startete Hans-Jürgen Kolbow in vier Disziplinen. Im Sprint über 60 Meter überstand er die Vorläufe in der Zeit von
8:83 Sekunden nicht. Über 800 Meter hatte er sich am meisten vorgenommen. Unter acht Startern lag er lange Zeit an zweiter
Stelle, konnte dann aber das hohe Tempo nicht mehr halten und wurde in 2:33,19 Minuten Vierter. Drei Sekunden fehlten zur
Vizemeisterschaft. Aus fünf Zeitläufen über 200 Metern platzierte sich Kolbow unter 21 Startern in der Zeit von 29:95 Sekunden
auf Rang 13. Über 400 Meter wurde er in 66:82 Sekunden Vierter.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 2. März 2005
Stärker von Sprung zu Sprung
Gold für Silvia Janke bei der Senioren-Hallen-DM
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Mit reichlich Edelmetall kehrte die kleine Delegation Nordbremer Leichtathleten von den deutschen Senioren-
meisterschaften in der Halle und den gleichzeitig ausgetragenen Winterwurfmeisterschaften aus Düsseldorf zurück. Silvia Janke
holte im Stabhochsprung der Altersklasse W 45 in beeindruckender Manier Gold, und ihre Vereinskameradin Urte Zinke brachte
im Hammerwurf der W 40 Silber mit nach Hause. Der dritte Vertreter der LG Bremen-Nord, Marc Gogol, kam im Hochsprung der
M 35 mit 1,75 Meter auf den fünften Platz.
Für Silvia Janke entwickelte sich der erste Auftritt bei deutschen Hallenmeisterschaften - im vergangenen Jahr in Potsdam
musste sie krankheitsbedingt passen - zu einer interessanten Angelegenheit. Trotz Anfangsschwierigkeiten und müder Beine
angesichts der frühen Anfangszeit (10 Uhr) kam die Nordbremerin von Sprung zu Sprung besser in Schwung und durfte sich nach
überquerten 2,95 Metern sogar an der neuen deutschen Hallenrekordhöhe von 3,05 Metern messen. Die überquerte Silvia Janke
zwar nicht mehr, dennoch hatte sie mit ihrer Siegeshöhe die gesamte Altersklassenkonkurrenz fest im Griff.
Urte Janke gelang im strömenden Regen gleich im ersten Versuch der Hammerkonkurrenz ihr bestes Resultat. Mit 25,36 Metern
warf sie das Vier-Kilo-Gerät nur geringfügig weniger weit als die gleichaltrige Siegerin Ulrike Gille vom Ahrensburger TSV (27,95
Meter). Auch für Urte Zinke war es eine gelungen Meisterschaftspremiere.

LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 2. März 2005
Der bronzene Wurf
Zwei dritte Plätze für Carola Petersen und Philipp Voß bei Senioren-DM
Lüneburg (upo). Zwei Bronzemedaillen sicherten sich die Leichtathleten Carola Petersen (TSV Adendorf) und Philipp Foß (MTV
Treubund) bei den Deutschen Hallen- und Winterwurf-Meisterschaften der Senioren in Düsseldorf. Die "Winterwerfer" mussten
dabei mit extremen Witterungsbedingungen wie eisiger Kälte und Schneeregen kämpfen.
Bei den Frauen (W 45) holte sich Carola Petersen im Diskuswerfen mit einer Weite von 31,30 m überraschend die Bronzeme-
daille. Mit 30,24 m warf die Adendorferin den Ein-Kilo-Diskus gleich zu Beginn des Wettkampfes auf eine Weite, mit der sie sich
an die dritte Stelle des Teilnehmerfeldes setzte. In drei weiteren Versuchen über die 31-m-Marke bestätigte sie dieses Ergebnis.
Es siegte Ulrike Engelhardt (Erfurt) mit vorzüglichen 39,47 m. Allerdings beeinträchtigten starke Ischiasschmerzen die Sportlerin
des Jahres 2003 beim Kugelstoßen. Mit 10,40 m sprang nur ein fünfter Platz heraus. Für einen Platz auf dem Treppchen hätte
sie 34 cm weiter stoßen müssen. Souverän siegte Christine Wartlik (Bayer Leverkusen) mit 12,56 m. Durch die Verletzung so-
wie einer jetzt festgestellten Zyste unterm Knie ist die Teilnahme an der Hallen-EM in Estilstuna (Schweden) für Carola Petersen
in zwei Wochen gefährdet.
Philipp Foß, der kürzlich von Bad Bevensen nach Lüneburg wechselte, reiste erst am Wettkampftag nach Düsseldorf, kam da-
durch nicht richtig gut in den Speerwurf-Wettkampf der M 40. Er lag bis zum letzten Versuch mit einer Weite von 47,97 m an
Position fünf. Bronze sollte her, aber zwei 49-m-Werfer lagen noch vor ihm. Foß verkürzte seinen Anlauf und feuerte im letzten
Versuch den 800-g-Speer über die 50-m-Marke: 50,30 m - das war der Treppchenplatz. Es siegte Michael Albert (TV Eppelheim)
mit 56,84 m. Mittelstreckler Heinz-Dieter Cordes, Titelaspirant Nummer 1, musste wegen einer Grippe auf den Start verzichten.

Presseinformation vom 2. März 2005 (Von Joachim Hickisch)
Zevener Trio überzeugt bei Deutschen Hallenmeisterschaften
Düsseldorf. 1247 Teilnehmer aus 409 Vereinen sorgten bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Senioren
im Düsseldorfer Arena-Sportpark für einen neuen Teilnehmerrekord. Die Zuschauer sahen dabei eine Reihe von neuen Deutschen
Rekorden, so z.B. die 7,02 Meter im Weitsprung durch den 45-jährigen Reiner Wenk aus Baden. Die Medaillenränge im Blick
hatte das Zevener Trio mit Joachim Hickisch, Helmut Meier und Jürgen Umann, wenn auch am Ende das letzte Quäntchen
Glück fehlte.
Gleich zwanzig Aktive der Altersklasse M50 kämpften um einen Finalplatz über die 60 Meter. Trotz schwacher Starts lagen
Meier und Hickisch im ersten Vorlauf mit 8,10 bzw. 8,13 Sekunden auf Platz zwei und drei. Platz drei für den letztjährigen Vize-
meister Umann dann im 3. Vorlauf mit 8,14 Sekunden. Enttäuschung aber bei der Endauswertung. Als 10., 11. und 12. verfehlten
alle drei den Endlauf. “Gerade auf den Sprintstrecken zeigt sich die Überlegenheit der Sportler mit Leichtathletikhallen,” so
Jürgen Umann. “Mit unseren Trainingsmöglichkeiten (mit Hannover weist Norddeutschland nur eine Halle auf) haben wir in der
Wintersaison echte Nachteile."
Als zweite Disziplin ging Joachim Hickisch den Weitsprung an. Hier gelang dem 50-jährigen Rotenburger mit 5,31 m auf Anhieb
eine gute Weite. Der 2. Versuch brachte zwar mit 5,36 m eine Verbesserung, aber gleichzeitig das Aus. Aufgrund einer Muskel-
verkrampfung brach er den Wettbewerb ab. Nur 13 Zentimeter hinter Platz drei belegte er damit einen guten fünften Platz. Weit-
aus bessere Chancen hatte sich Hickisch allerdings über die 200 und 400 Meter ausgerechnet, doch nach kurzen Aufwärmtrain-
ing sagte er seine Starts aus Sorge um eine weitere Verletzung ab.
Im ersten Zeitendlauf über die 200 Meter gingen Jürgen Umann (51) und Helmut Meier (54) an den Start. Lange sah es so aus,
als würde der Heeslinger Meier seine Konkurrenten in Grund und Boden laufen, aber auf der Zielgeraden kam dann der Einbruch.
Mit 26,48 Sekunden belegte Meier in der Endabrechnung Platz sieben, der Sittenser Umann mit einem vielleicht zu späten, dafür
aber umso fulminanteren Schlussspurt in 26,10 Sekunden Platz fünf.
Zu einem Spezialisten auf der Viertelmeile hat sich Helmut Meier in den letzten Jahren entwickelt, nicht ohne Grund erreichte er
bei allen bisherigen Hallenmeisterschaften den Endlauf. Und auch diesmal zeigte er in einem gut eingeteilten Rennen seine
Stärken. Mit 59,85 Sekunden kam er hinter der wesentlich jüngeren Konkurrenz auf Rang fünf.
Auf ein noch besseres Abschneiden hofft das Trio nun bei den Deutschen Bahnmeisterschaften im Sommer.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 4. März 2005
Thieles erste Deutsche Meisterschaft
Sporting-Mittelstreckler bei Leichtathletik-DM Sieger über 400 m der M 55 -- Hintze im Hammerwurf Fünfter
Lüchow (koo). Weltmeister war er schon, Europameister auch, Deutscher Meister aber bisher noch nicht. Dieses Manko hat
Leichtathlet Rudolf Thiele vom SV Sporting Lüchow nun bei den nationalen Hallen-Titelkämpfen in Düsseldorf ausgemerzt. Über
400 m der M 55 sicherte er sich im neuen Arena-Sportpark in 59,89 Sek. den Titel und jubelte. Nach vielen Treppchenplätzen bei
Deutschen Meisterschaften kam dieser Sieg eher unerwartet, denn Thiele war als 59-Jähriger der älteste Starter dieser Alters-
klasse. "Das war so nicht vorauszusehen", war der Woltersdorfer ein bisschen überrascht. Allerdings fuhr er den Titel mit über
einer Sekunde Vorsprung souverän ein. Bronze über 800 m rundete seinen Erfolg ab. Manfred Hintze vom SC Lüchow belegte im
Hammerwerfen der M55 Rang fünf.
Thieles Start in die DM war zunächst ärgerlich, denn über 800 m hatte er sich mehr als Rang drei ausgerechnet. Im einzigen
Lauf dieser Altersklasse ging es verhalten zu. 200 m vor dem Ziel hatte sich in der mit vier Bahnen ausgestatteten LA-Halle eine
Spitzengruppe formiert, in der sich Thiele eine gute Ausgangsposition erarbeitet hatte. Doch dann lief ein letztlich chancenloser
Konkurrent in die Spitzengruppe vor, reihte sich auf Platz zwei ein und brachte die Spitzengruppe durcheinander. Thiele war auf
einmal Letzter dieser Gruppe und versuchte auf der zweiten Bahn, noch nach vorne zu kommen. Doch es reichte in 2:17,88 Min.
nur noch zu Rang drei und einer Bronzemedaille. Gold (2:17,41 Min.) und Silber (2:17,82 Min.) waren greifbar nahe. "Da war mehr
drin", ärgerte sich Thiele. Mit Wut im Bauch ging er am nächsten Tag die 400 m an. Von den zunächst acht gemeldeten Startern
der M 55 traten aber nur vier an. Die Organisatoren ließen das Quartett daher in nur einem Lauf antreten. Thiele musste auf der
ungeliebten Außenbahn antreten. Doch mit Tempo hatte er die Konkurrenz stets im Griff. "Das hat gut geklappt", freute er sich
über den Start-Ziel-Sieg. Der Vizemeister Erich Kombrink aus Pulheim hatte in 61,19 Sek. deutlichen Rückstand.
Zufrieden mit 37,32 m und Platz fünf war Hammerwerfer Manfred Hintze vom SC Lüchow. Er ist nach einer Verletzungspause im
vergangenen Jahr noch nicht wieder richtig in Schwung gekommen. Weite und Platzierung waren daher für ihn "okay". Einen
seiner sechs Versuche hatte er über die 40-m-Marke geworfen, doch dabei übergetreten.
Thiele lobte die guten Bedingungen in der neuen LA-Halle in Düsseldorf. Dort gab es für die Leichtathleten ungewohnt gute Auf-
wärmmöglichkeiten. Zudem stimmte die Stimmung. Bei Thieles Sieg über 400 m waren beispielsweise gut 4000 Zuschauer und
Aktive in der Halle, staunte der Woltersdorfer.

WALSRODER ZEITUNG vom 5. März 2005
Sandra Eisfeld holt DM-Silber
Walsrode. Bei ihren ersten Starts in der neuen Altersklasse W 35 sorgte Sandra Eisfeld vom TVJ Walsrode bei den Deutschen
Senioren-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in der neu gestalteten Halle in Düsseldorf für eine Überraschung. Mit über-
sprungenen 1,58 m wurde sie beim Hochsprung Deutsche Vizemeisterin. Anschließend ging es nach draußen zum gleichzeitig
stattfindenden Deutschen “Winterwurf” der Senioren. Auch hier überzeugte Sandra Eisfeld mit dem Speer und holte sich mit
35,94 m ebenfalls die Silbermedaille ab.
Nur knapp an Gold vorbei - ganze fünf Zentimeter fehlten - landete Eugen Reinhardts Kugel bei 13,03 m. Der Walsroder, erstmals
in der Altersklasse M 65 startend, lag mit dieser Weite deutlich vor dem Drittplatzierten. “Bessere Weiten waren leider nicht zu
erreichen, da der Ring sehr stumpf war", erklärte Reinhardt den einzigen Minuspunkt der Meisterschaften.
Der älteste Teilnehmer, Siegfried Eisfeld vom TVJ Walsrode, belegte in der Altersklasse M 70 über 800 m im 3:02,84 Minuten
den achten Rang. Dr. Rainer Anton (MTV Soltau) wurde über 60 m Hürden in 9,57 s Deutscher Seniorenmeister der Altersklasse
M 50.

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 8. März 2005
Horst Schäfer wirft Bestleistung -- Vizemeisterschaft bei Senioren-DM
Der Rintelner landet mit 41,78 Meter im Speerwurf auf dem zweiten Rang
Leichtathletik (seb). Bei den Winterwurf-Meisterschaften der Senioren in Düsseldorf holte Horst Schäfer von der VT Rinteln die
Silbermedaille im Speerwurf. Zu den Titelkämpfen der diesjährigen Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften und Senioren-
Winterwurf-Meisterschaften hatten rund 1500 Teilnehmer aus 500 Vereinen gemeldet.
Bei den in der Außenanlage des Arena-Sportparks stattfindenden Wurfdisziplinen kam Schäfer bei vier Grad minus, böigen Ost-
winden und Schneetreiben mit den vorherrschenden Wetterbedingungen gut zurecht. Der Rintelner erreichte mit seiner bisher
besten Weite von 41,78 Meter im Speerwurf in seiner Altersklasse M65 den zweiten Platz. Schäfer blieb hinter Dietrich Hoffmann
vom SV Turbine Berlin zurück und wurde damit unerwartet Deutscher Vizemeister. Den dritten Platz belegte Dieter Lühdorff vom
Pulheimer Sportclub. Nach dem hervorragenden Saisonauftakt hofft Horst Schäfer auf weitere gute Ergebnisse für die in diesem
Jahr anstehenden Meisterschaften.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 9. März 2005
Lippoldes’ Ziel: Über 200 Meter unter 27 Sekunden
Erfolgreicher Teilnehmer an den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Düsseldorf war auch Udo
Lippoldes vom TSV Winnigstedt, der in der Altersklasse M 55 antrat. "In der neuen Halle herrschte eine tolle Atmosphäre",
blickte Lippoldes nach der Meisterschaft zurück. Über sein persönliches Ergebnis äußerte sich der Winnigstedter ebenfalls "sehr
zufrieden", zumal ihn noch wenige Wochen vor diesen Wettkämpfen eine starke Grippe plagte. Und seit der WM-Teilnahme in
Sindelfingen im März 2004 hatte der TSV-Leichtathlet Probleme mit der Achillessehne.
"Ich bin zwar oft mit dem Fahrrad gefahren. Aber richtig trainieren konnte ich erst kurz vor den Hallenmeisterschaften", erklärte
Udo Lippoldes, der in Düsseldorf einen von drei Zeitläufen über 200 Meter "auf der Außenbahn" in 27,13 Sekunden gewinnen
konnte, was in der Endabrechnung einen beachtlichen vierten Platz bedeutete. "Ich habe keine richtige Einschätzung gehabt und
war erstaunt, dass ich schneller als bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 2004 gelaufen bin", freute er sich. Beim Weit-
sprung erreichte der 58-Jährige im ersten Versuch 4,90 Meter und im zweiten sogar 5,03 Meter, was ihm ebenfalls den vierten
Rang einbrachte. Wegen einer "bösen Zerrung" musste er den dritten Versuch auslassen.
Jetzt verfolgt der Winnigstedter Trainer und Senioren-Leichtathlet ein besonderes Ziel: "Ich möchte die 200 Meter-Distanz unter
27 Sekunden laufen. Dann habe ich sehr gute Aussichten, bei den Deutschen Meisterschaften in den Endlauf zu kommen."
Diese Meisterschaften finden vom 15. bis zum 17. Juli in Vaterstetten östlich von München statt. Wenn der drahtige Sportler aus
der Südostecke des Landkreises Wolfenbüttel wieder richtig in Form kommt, möchte er außerdem an der Weltmeisterschaft in
San Sebastian (Spanien) vom 21. September bis zum 3. Oktober 2005 teilnehmen. Doch vorerst peilt er 200 Meter unter 27 Se-
kunden an. (bum)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 14. März 2005
Zaituc holt den versprochenen Meistertitel
Deutsche Meisterschaften Halbmarathon: Läufer der LG passen wegen Erkältungen - Burger siegt in Celle
Er wollte an der Strecke stehen und sein Männer-Team bei den deutschen Straßenlauf-Meisterschaften zur Medaille brüllen.
Stattdessen durfte sich LG-Trainer Bernhard Bröger im thüringischen Ohrdruf vor allem als Hotelmanager betätigen - indem er
Tag für Tag ein Zimmer mehr abbestellte. Nach Embaye Hedrit zu Wochenbeginn hatte am Donnerstag Matthias Strotmann und
kurzfristig auch Mitfavorit Oliver Dietz erkältet seinen Start abgesagt. Somit war für die LG nach der Mannschaftsmedaille auch
das ersehnte Einzel-Edelmetall futsch. Der letzte aufrechte Braunschweiger, Mario Burger, entschied sich daraufhin gegen den
Halbmarathon und für einen Start beim Wasa-Lauf in Celle. Prompt gewann er mit seiner Zeit von 31:20 Minuten (inoffiziell) die
10-Kilometer-Wertung.
In Ohrdruf ruhten somit die Braunschweiger Hoffnungen gestern nur noch auf Luminita Zaituc. Mit einigem Unmut startete sie auf
der durch viele emsige Helfer vom Schnee geräumten Strecke, die aber mit Kopfsteinpflaster und Schlaglöchern keinesfalls den
Ansprüchen einer Weltklasse-Läuferin genügte. Aus dem vollen Training lief Zaituc ein einsames Rennen an der Spitze. "Ich bin
ein bisschen zu schnell angegangen, dann aber diszipliniert weitergelaufen", urteilte sie. In 1:13:38 Stunden holte sie sich sou-
verän den dritten Halbmarathon-Titel in Folge und hätte, wenn nötig, sicherlich noch schneller laufen können. Die Zweitplatzierte
Maria Stöwer (LAC Hochsauerland) lief etwa 150 Meter hinter der 36-Jährigen ins Ziel (1:14:25), Dritte wurde Michaela Schedler
(Post SV Trier, 1:14,39).
Bei den Männern siege der Wattenscheider Stefan Koch in der persönlichen Bestzeit von 1:04:44 Stunden. Er hatte den Führ-
enden, aber Asthma geplagten Martin Beckmann (Leinfelden) fünf Kilometer vor dem Ziel überholt. "Das war für uns ein Tag der
verpassten Gelegenheiten", ärgerte sich Bröger. Er hätte Dietz und auch Hedrit diese Zeit allemal zugetraut. "Aber im ent-
scheidenden Moment fit zu sein, gehört ja auch dazu, Spitzenathlet zu sein", räumte er ein. In dieser Kategorie hat die LG der-
zeit nur Zaituc zu bieten. (UB)

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 14. März 2005
Emsbüren feiert zwei DM-Titel
Von Uli Mentrup
Emsbüren. "Einfach sensationell! Ein Riesenerfolg", jubelte Trainer Ludger Fehren. Denn bei den 29. deutschen Meisterschaften
im Straßenlauf in Ohrdruf (Thüringen) sammelte die A-Jugendliche Cornelia Schwennen im Einzel sowie Daniel Gruber, Marcel
und Ingo Schneiders als B-Jugend-Mannschaft für Concordia Emsbüren gleich zwei Goldmedaillen. Zudem sorgte das Quartett
mit ausgezeichneten Zeiten für gleich drei neue Bestmarken in Niedersachsen.
"Die bekommen das Lachen gar nicht mehr aus
dem Gesicht", schmunzelte Fehren bei der Siegerehrung über die scheinbar nicht enden wollende Freude seiner Schützlinge. Zu
Recht war natürlich auch der Trainer stolz. Er wusste, dass die top vorbereitet waren, hatte im Vorfeld aber vorsichtig nur von
"Medaillennähe" als Ziel gesprochen, insgeheim aber doch wohl auf "Edelmetall" gehofft. "Aber dass es gleich zweimal Gold
werden würde..." - darauf hatten die Emsländer nicht einmal in den kühnsten Träumen zu hoffen gewagt. Auch zehn Zentimeter
Neuschnee, die am Fuße des Thüringer Waldes in der Nacht vom Samstag zum Sonntag fielen, konnten die Emsbürener bei
bestens präpariertem flachen Rundkurs über zweimal fünf Kilometer nicht stoppen. Doch es blieb ausgesprochen spannend.
 
Bei der weiblichen A-Jugend fiel die Entscheidung erst im Sprint. Ungewöhnlich lange führte eine Handvoll Läuferinnen gemein-
sam das Feld an. 100 m vor dem Ziel lagen noch drei Sportlerinnen vorn. Cornelia Schwennen zog den Spurt genau zur richtigen
Zeit an und siegte in 36:44 Minuten vor Rebecca Robisch von Quelle Fürth und Susi Lutz von Domspitzmilch Regensburg. "Das
war knapp", bescheinigte Fehren der Schülerin eine taktisch reife Vorstellung, die mit Landesbestzeit belohnt wurde. Da die
Emsländerin aber auf der Ziellinie klar erkennbar Erste war, musste der Coach nicht mehr lange bangen.
Gleich bei der ersten Gelegenheit sammelte die in die A-Jugend-Klasse aufgerückte Cornelia Schwennen ihren fünften DM-Titel
in der 6000 Einwohner zählenden Kommune zwischen Gotha und Erfurt, an deren Lyzeum Johann Sebastian Bach bekanntester
Schüler war. "Das ist aller Ehren wert, dass es so gut geklappt hat", sagte Fehren.
Auch die Emsbürener B-Jugendlichen hatten allen Grund zur Freude. Das Trio sammelte nämlich den ersten Titel und setzte
sich dabei gegen die favorisierte Konkurrenz aus Erfurt durch. Bei 1:39:10 Stunden betrug der Vorsprung immerhin zwölf Se-
kunden. Damit verpassten die Concorden den deutschen Rekord um acht Sekunden. Doch in Niedersachsen sorgten sie für eine
Bestmarke. Auch in der Einzelwertung mischte das Emsbürener Trio vorn mit. Ingo Schneiders lief über 10 Kilometer in 32:12
Minuten Landesrekord. Bei der DM wurde er Siebter. Sein Zwillingsbruder Marcel belegte Rang 15 (33:31 Min.). Daniel Gruber
wurde 19. (33:36 Min.). "Alle sind bis zum Letzten gelaufen", sparte Fehren nicht mit Lob, und war froh, dass alle drei Läufer ins
Ziel kamen. Das war bei den letzen Wettkämpfen nicht immer gelungen.
Kurz nach der Siegerehrung machten sich die Concorden auf den rund 450 Kilometer langen Rückweg. "In Emsbüren wird be-
stimmt noch gefeiert", freuten sie sich auf den Empfang daheim. Für den VfL Lingen belegte Lea Musekamp als schnellste
Läuferin bei der weiblichen A-Jugend Platz 18. Wegen Erkrankung einer Sportlerin stellte der VfL dieses Mal keine komplette
Mannschaft.

DELMENHORSTER KURIER vom 15. März 2005
Frank Mäusner gewinnt Bronze
Von unserem Mitarbeiter Manfred Nolte
Delmenhorst. Der in diesem Jahr für die LG Bremen-Nord startende Delmenhorster Leichtathlet Frank Mäusner holte sich bei
den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im Halbmarathon mit der Mannschaft M 40 die Bronzemedaille. Im thüringischen
Ohrdruf hätten eher die Wintersportler ihre Freude gehabt, denn es mussten riesige Schneemassen an die Straßenränder ge-
schafft werden. Der Straßenlauf ließ zudem keine Bestzeiten zu. Mäusner hatte die Laufschuhe im vergangenen Jahr schon an
den Nagel gehängt, ließ sich im November aber zu einem Comeback überreden, da sich bei der LG Bremen-Nord eine starke
Mannschaft in der AK 40 bilden wollte. Mäusner trainiert seitdem unter Werner Nußbeck bei der Delmenhorster Eintracht. Mit
seinen Vereinsgefährten Torsten Naue und Jens-Uwe Krage holte sich der Delmenhorster mit einer Gesamtzeit von 3:46:35,3
Bronze. In der Altersklasse M 40 waren 55 Athleten am Start. Naue wurde in 1:15:20,1 Stunden Zwölfter, Mäusner in 1:15:25,9
Stunden 14., und Krage landete nach 1:15:49,3 Stunden auf Rang 16.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 15. März 2005
Müller in Bestzeit Siebter bei DM
Ohrdruf/Molbergen (ou). Bei den Deutschen Straßenlauf-Jugendmeisterschaften über zehn Kilometer in Ohrdruf (Thüringen) hat
Vitali Müller von der SG Essen-Garthe-Molbergen am Wochenende in persönlicher Bestzeit von 31:23,1 Minuten den siebten
Platz belegt. Der A-Jugendliche verbesserte seine alte Rekordmarke aus dem vergangenen Jahr von 31:44 Minuten um mehr als
20 Sekunden.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 16. März 2005
Vier Podestplätze für die LG Bremen-Nord
Rebecka Weise-Jung holt sich den deutschen Halbmarathon-Titel in der W 45
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Nach dem Gewinn der deutschen Crosslaufmeisterschaft im November holte sich Rebecka Weise-Jung von der
LG Bremen-Nord nun auch den Titel der Altersklasse W 45 im Halbmarathon. Auf den fünf Runden durch Ohrdruf (Thüringen)
präsentierte sich die Nordbremerin in hervorragender Form. "Der große Abstand zu den Konkurrentinnen der W 45 sowie der
lediglich kleine Rückstand zu schnellen Frauen hat mich selbst gewundert", staunte Rebecka Weise-Jung: "Und ohne die Er-
höhung und den leichten Gegenwind auf der Schleife wäre ich sogar noch schneller gewesen."
Mit ihrer aber auch so schnellen Zeit von 1:23:26,3 Stunden lief sie zugleich auf den hervorragenden 17. Gesamtplatz. Damit lag
Rebecka Weise-Jung sogar nur elf Sekunden hinter der Hauptklassenläuferin Fakja Hofmann (Regensburg), von der sie bei der
Bremer Winterlaufserie noch um einige Minuten deklassiert worden war. Der Vorsprung auf die schärfste W 45-Konkurrentin
Marion Hofmann aus Augsburg betrug komfortable dreieinhalb Minuten. Die Meisterschaftsränge zwei und drei sicherten sich die
LGN-Seniorinnen in der W 65. Waltraud Bayer (1:46:43 Std.) zog dabei ihre leicht angeschlagene Vereinskollegin Christine
Fuchs (1:47:15) bis ins Ziel. Zusammen reichte es für das Nordbremer Frauen-Trio aber nur noch zum vierten Platz in der Team-
wertung.
Für den vierten Podestplatz der LG Bremen-Nord in Ohrdruf sorgte das von Torsten Naue angeführte M 40-Team. Naue hatte sich
allerdings mehr als den dritten Mannschaftsplatz erhofft: "Anfangs lief ich in der M 40-Einzelwertung noch auf Platz drei. Auf den
letzten sechs Kilometern bin ich aber eingebrochen, und habe somit die nötige Zeit von 1:13 Stunden verpasst. Allerdings hätten
unsere ausgeglichenen Zeiten in den vergangenen Jahren auch so zum Titel gereicht." In der Gesamteinzelwertung landete
Torsten Naue mit 1:15:20 Stunden letztlich auf Rang 17. Nur fünf Sekunden zurück folgte der stark gelaufene Frank Mäusner
(19.). Der von einer Grippe in den letzten Wochen gehandikapte Jens-Uwe Krage (21.) kam nach 1:15:49 Stunden ins Ziel. Ein
gutes Rennen zeigte auch LGN-Ersatzmann Bernhard Memering (36.) mit 1:18:06 Stunden bei seinem ersten Meisterschafts-
Halbmarathon.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 17. März 2005
Anne Fischer holt den deutschen Titel
Ausnahme-Langstrecklerin siegt im Halbmarathon
(hwi). Auch der eisige Wind konnte Anne Fischer (ATS Cuxhaven) nicht aufhalten. Bei den Deutschen Meisterschaften im Halb-
marathon sicherte sich sie sich den Titel in der Altersklasse W 50. Insgesamt 700 Teilnehmer waren nach Ohrdruf (Thüringen)
gereist, um an den nationalen Titelkämpfen teilzunehmen. Nicht nur die Strecke war für die Cuxhavenerin Neuland, auch ihre
Konkurrentinnen kannte sie nicht. Kein Wunder, denn Anne Fischer ist erst seit kurzem Mitglied in der Altersklasse W 50. Bei
widrigen Witterungsbedingungen und einem eisigen Wind nahm Anne Fischer die 21,0975 Kilometer lange Strecke in Angriff.
"Am Anfang habe ich ein eher ruhiges Tempo angeschlagen, da ich die Konkurrenz nicht kannte. Aber nach und nach habe ich
dann meinen Laufrhythmus gefunden", freute sich die ATSCerin. In der letzten Runde bekam sie einen gehörigen Schreck, als
sie auf die Uhr sah und sich in der Zeit vertat. "Ich dachte, ich wäre viel zu langsam, hab mich in der Aufregung aber nur ver-
guckt.
So gab sie in der letzten von fünf Runden noch einmal so richtig Gas. Natürlich unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer, die
die Strecke säumten oder von Fenstern aus zuschauten. Vom Sportplatz führte der Parcours in die Innenstadt von Ohrdruf bis
hin zu einer Wendemarke und wieder zurück. Insgesamt galt es, fünf Runden zu absolvieren. Den Endspurt hielt Anne Fischer
locker durch und kam in der Zeit von 1:28:21 Stunden ins Ziel. Der Lohn war der Titel der Deutschen Meisterin!. Zwar lag die Zeit
rund drei Minuten über ihrer eigenen Bestzeit, doch die Strecke war anspruchsvoll und die Witterungsbedingungen alles andere
als optimal. Und die Konkurrenz war zudem deklassiert. Die Zweite überquerte erst über drei Minuten nach Anne Fischer die
Ziellinie. In diesem Jahr warten noch weitere Höhepunkte auf die ATSCerin. Am Sonntag, 20. März, ab 10.30 Uhr nimmt sie in
Otterndorf an den Landesmeisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf' teil. Am 8. Mai geht es zur Deutschen Marathon-Meister-
schaft nach Regensburg und im August zur Weltmeisterschaft nach San Sebastian.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 17. März 2005
Vitali Müller verbessert eigenen Landesrekord
Ohrdruf. Einziger Teilnehmer aus dem Kreis Cloppenburg bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Ohrdruf (Thüringen)
war Vitali Müller von der Startgemeinschaft Essen-Garthe-Molbergen. Nachdem der 19-jährige Molberger vor Jahresfrist auf der
Zehn-Kilometer-Distanz bei den A-Jugendlichen die Vizemeisterschaft errang, waren die Erwartungen in diesem Jahr ziemlich
hochgesteckt.
Auf dem Fünf-Kilometer-Rundkurs des 6000 Einwohner-Städtchen am Rande der Thüringer Waldes ging Vitali Müller das Rennen
mutig an und machte sich in erster Linie um das hohe Tempo verdient. Bis Kilometer acht (24:48) lief der momentan beste heim-
ische Langstreckenläufer einen konstanten Schnitt von 3:06 Minuten pro Kilometer und hatte somit durchaus Kurs auf eine 30er
Endzeit. Doch die letzten zwei Kilometer, gespickt mit einer langen Steigung, hatte es in sich. Vitali Müller musste seinem
hohen Tempo Tribut zollen und konnte der Spitzengruppe nicht mehr folgen und lief als Siebter der etwa 60 gestarteten A-
Jugendlichen nach 31:23 Minuten ins Ziel. “Mit der Platzierung bin ich nicht zufrieden, aber aufgrund der nicht gerade optimalen
Vorbereitung ist immerhin noch eine neue Bestzeit zustande gekommen”, kommentierte Müller sein Abschneiden. Mit 31:23
Minuten verbesserte Müller seinen eigenen A-Jugend-Niedersachsenrekord (bisher 31:44) und löste obendrein Heinrich Drees
(VfL Löningen) als Kreisrekordhalter (31:32 am 30. Oktober 1993 in Herzlake) ab.
Deutscher A-Jugend Meister in Ohrdruf wurde der Vorjahrsneunte Rico Loy (LG Badenova Nordschwarzwald) in 30:49 Minuten,
mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Andreas Klöbie (LG Rothause Breisgau). Auf Rang drei der eigentliche Favorit Zelalem
Martel (LG Fulda) in 30:57 Minuten. Der gebürtige Äthiopier war im letzen Jahr mit stattlichen 14:12,39 Minuten Deutschlands
bester Jugendlicher auf der 5000- Meter-Distanz. Mit neun A-Jugendlichen und fünf B-Jugendlichen unter 32 Minuten hatte die
DM in Ohrdruf ein weitaus höheres Niveau als in den vergangenen Jahren. “Die Jungens haben mich positiv überrascht”, gestand
der für den Straßenlauf-Nachwuchs verantwortliche Bundestrainer Werner Grommisch angesichts der guten Endzeiten.
Am Sonntag finden in Otterndorf die Niedersachsenmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf statt. Vitali Müller, Titelver-
teidiger bei den A-Jugendlichen, hat seinen Start abgesagt. Er fährt mit dem NLV-Landeskader ins Trainingslager nach Zinnowitz
auf Usedom.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 18. März 2005
Bei der DM auf Rang acht
Konkurrenz steigert sich ebenso wie Geronimo von Wartburg
Verden. Im thüringischen Ohrdruf wurden die Deutschen Straßenlauf-Meisterschaften im Halbmarathon für die Männer und
Frauen und über zehn Kilometer für die Jugend ausgetragen. Der für die LG Kreis Verden gestartete B-Jugendliche Geronimo von
Wartburg wurde mit neuem Kreis- und Bezirksrekord (32:20 Minuten) Achter. Obwohl der Verdener eine Minute und sechs Se-
kunden schneller war als bei seinem sechsten Rang bei der Meisterschaft vor einem Jahr in Siegburg, reichte es dieses Mal
gegen die ebenfalls verbesserte Konkurrenz "nur" zu diesem Platz. Bei nasskalter Witterung mit Start und Ziel im vom Schnee
geräumten Stadion kam von Wartburg beim ersten Kilometer mit schnellen 3:05 Minuten als Neunter im gemeinsamen Lauf der
A- und B-Jugend vorbei, musste dann aber mit leichten Atembeschwerden einige Plätze abgeben und kam schließlich als 19.
und Achter der B-Jugend ins Ziel. 30:50 Minuten betrug die Siegerzeit des A-Jugend-Meisters, während der schnellste B-Jugend-
liche 31:40 Minuten benötigte. Dazu ist auch Geronimo von Wartburg fähig, wenn er seine Asthmaprobleme noch besser be-
wältigt.
(Helmut Behrmann)

Alle Vorberichte zu den o.a. Veranstaltungen gibt es jetzt hier

NIEDERELBE ZEITUNG vom 21. März 2005 (Zwei Berichte)
Dirk Schwarzbach siegt mit einer Spitzenzeit
Viel Lob für die Ausrichter der Straßenlaufmeisterschaft in Otterndorf
Otterndorf (flü). Über 2000 Zuschauer erlebten gestern in Otterndorf bei traumhaften Bedingungen einen Start-Ziel-Sieg bei der
Niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaft im 10-km-Straßenlauf: Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf lief bei
seinem Titelgewinn mit 30:36 Minuten nicht nur mit einer fabelhaften Zeit, sondern schlug dabei auch seinen Vereinskollegen und
ewigen Widersacher Markus Pingpank. Dass der ausgesuchte Rundkurs schnell ist, haben die Herren in ihrem Lauf deutlich
bewiesen. Schwarzbach verbesserte seine Bestzeit aus dem Vorjahr um mehr als eine halbe Minute. "Altmeister" Pingpank war
mit 31:21 noch 21 Sekunden vor dem Drittplatzierten Ingo Müller von der LG Göttingen. Der beste Bremer, Jan Oude-Aost (5.
Platz/SV Werder Bremen) war mit 31:44 deutlich schneller als 2004 (32:34).
Aus hiesiger Sicht war der Otterndorfer Ralf Salih, der hoffnungsvollste Läufer. Und der für den TV Langen startende Athlet erfüllte
alle Erwartungen. Mit neuer persönlicher Bestleistung (32:13) lief er als Neunter unter die Top-Ten. Markus Susmann (13.Platz)
vom MTV Lüdingworth erzielte mit 32:53 ebenfalls eine persönliche Bestzeit bei einem vermessenen 10-km-Lauf. Beachtlich auch
die Leistung von Alexander Klatt (VfL Wingst/ 35:27). Bei der B-Jugend wurde er Vierter. Sein Vereinskollege Michael Schütt lief
bei der A-Jugend als Sechster (36:21) ins Ziel.
Bei den Senioren gewann Reinhard Roloff vom MTV Lüdingworth die Silbermedaille in der Klasse M 55 in hervorragenden 37:14.
Farook Salih vom TSV Otterndorf startete in der Klasse M 60 und kam auf den fünften Rang (41:11). "Lauf-Urgestein" Klaus
Kammerer vom TuRa Hechthausen hatte als ältester Teilnehmer (Jahrgang 1933) sichtlich noch Spaß beim Zieleinlauf (53:36).
Die Verantwortlichen des Niedersächsischen und Deutschen Leichtathletik Verbandes (NLV und DLV) waren von der Organi-
sation, der Streckenführung und der Stimmung begeistert. NLV-Präsidentin Rita Girschikofsky war voll des Lobes für die ört-
lichen Ausrichter: "AIle Helfer waren so engagiert und mit so viel Herzblut dabei. Ich hoffe, dass alle wieder bei der Deutschen
dabei sind." NLV-Wettkampfwart Manfred Mamontow schwärmte: "Die bestvorbereiteste Landesmeisterschaft, die es je gegeben
hat."
DLV-Experte: "Otterndorf ist Werbung für unsere Sportart"
Siegfried Schonert, beim DLV für das Wettkampfwesen zuständig, machte sich im Hinblick auf die DM im September selbst ein
Bild vom Austragungsort: "Solche Landesmeisterschaften haben wir noch nie erlebt - sonst finden sie mehr oder weniger unter
Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ich freue mich auf die Deutschen Meisterschaften. Otterndorf ist Werbung für unsere Sport-
art”.
Eine brilliante taktische Meisterleistung der neuen Landesmeisterin Ulrike Dreißigacker
Erst im Windschatten gelaufen, dann gekontert / Anne Fischer aus Cuxhaven wurde mit deutlichem Abstand
Landesmeisterin der Altersklasse W 50
Otterndorf (flü). Ulrike Dreißigacker von der LG Hannover wurde souverän 10-km-Straßenlauf-Landesmeisterin. Die 20-Jährige
hatte sich das Rennen am besten eingeteilt. Schon wenige Meter nach dem Startschuss hatten sich Dreißigacker und Lea
Musekamp vom VfL Lingen etwas abgesetzt. Kontinuierlich bauten sie den Vorsprung aus. Nach der ersten Runde hatten sie
bereits gut 100 Meter Vorsprung vor einer siebenköpfigen Verfolgergruppe, in der auch die Cuxhavenerin Anne Fischer war.
Die A-Jugendliche Musekamp, die zwei Jahre jünger ist als Ulrike Dreißigacker, zog in der zweiten Runde das Tempo an. Aber
ihre Kontrahentin ließ sich nicht beirren, lief auf der Großen Ortsstraße, wo etwas Gegenwind herrschte, bedächtig im Wind-
schatten. Dann kam der Konter in der dritten Runde. Die Hannoveranerin Dreißigacker verschärfte plötzlich ihr Tempo. Muse-
kamp biss auf die Zähne, wollte Anschluss halten. Doch hier war das Rennen entschieden.
Komfortabler Vorsprung
Schnell legte die spätere Siegerin einen beträchtlichen immer größer werdenden Abstand zur späteren Zweitplatzierten ein. Nach
36:53 Minuten durchlief die neue Landesmeisterin Dreißigacker das Ziel. Über eine Minute später (38:06) folgte Musekamp, die
auf der letzten Runde etwas abbaute. Dritte wurde Cathrin Cronjäger (LG Osterode/38:16), eine Sekunde vor Inga Jürrens (Emder
Laufgemeinschaft). Julia Kock (LG Hannover) landete als Fünfte nur einen Rang vor der Lokalmatadorin Anne Fischer, die die
gleiche Endzeit erreichte. Die frisch gebackene Deutsche Halbmarathon-Meisterin in der Klasse W 50, Anne Fischer vom ATS
Cuxhaven, kam als Gesamtsechste (38:26) ins Ziel. Das bedeutete aber zugleich der Landesmeistertitel in ihrer Altersklasse
souverän mit über drei Minuten Vorsprung. In dieser Klasse waren noch zwei Hadlerinnen dabei: Karin Putzig vom TSV Ottern
dorf und Ingrid Protmann vom VfL Wingst liefen etwa eine Minute langsamer als beispielsweise im vergangenen Jahr beim KSK
Küstenmarathon. Doch mit ihren Altersklassen-Platzierungen dürfen sie zufrieden sein. Putzig wurde in 44:55 schließlich Fünfte
und Protmann mit 45:46 Sechste. Dana Leistner, die vergangenes Jahr noch für den TSV Hymendorf und nun für die TSG Nord-
holz startete, wurde in der Hauptklasse der Frauen 23. in einer Zeit von 42:15.
Weitere Ergebnisse folgen
Über die weiteren Platzierungen im Männer-, Frauen- und Senioren-Bereich werden wir noch berichten. Außerdem fand ein
Rahmenwettbewerb für Schüler auf der Fünf-Kilometer-Distanz statt, über dessen Ergebnisse wir ebenfalls noch informieren
werden.

NORDSEE ZEITUNG vom 22. März 2005
Dehnenkamp holt sich den Titel
Otterndorf (Le). Die Leichtathletik-Landesverbände Niedersachsen und Bremen richteten in Ottemerf ihre Straßenlaufmeister-
schaften über die 10-Kilometer-Distanz aus. Aus dem Altkreis Wesermünde glänzte Nele Dehnenkamp (TSV Wehdel), die sich
im 10-km-Lauf der weiblichen Jugend B den Landestitel holte.
Die Bokelerin kam in neuer persönlicher Bestzeit (41:31 Min.)
durchs Ziel. Der Ausrichter TSV Otterndorf hatte seine Bewährungsprobe bestanden, denn am 11. September finden auf der-
selben Strecke die deutschen Meisterschaften statt. Die Organisatoren hatten einen Innenstadt-Rundkurs ausgewählt. Das Ziel
lag am historischen Rathaus.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 22. März 2005
Geringe Teilnehmerzahl beim Schülerlauf
Erste Plätze für Joost Voß vom TSV Otterndorf und David Sommer aus Lamstedt
Otterndorf (flü). Der Rahmenwettbewerb für Schüler über fünf Kilometer bei der 10-km-Landesmeisterschaft am Sonntag in
Otterndorf hat in der Quantität nicht unbedingt die Erwartungen erfüllt.
Die Gründe für den eher geringen Zuspruch dürften viel-
schichtig sein. Zum einen hat der Ferienbeginn dabei sicher eine große Rolle gespielt. An dem Termin war aber der örtliche Aus-
richter gebunden, weil diese Meisterschaft in dem Jahresplan der Verbände passen musste. Die Otterndorfer Organisatoren
wollen sich jedoch für den Rahmenwettbewerb am 11. September bei der Deutschen Meisterschaft in Otterndorf noch etwas
überlegen. (Die Ergebnisse finden Sie über den Link in der Navigation hier auf der Seite)

WESER KURIER vom 22. März 2005
Jan Oude-Aost bestätigt Form
Werderaner neuer Landesmeister über zehn Kilometer
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Otterndorf/Bremen. Zwei Wochen nach dem Gewinn der Bremer Winterlaufserie präsentierte sich Jan Oude-Aost auch bei den
Landesmeisterschaften im 10-Km-Straßenlauf in starker Form: Der Werderaner wurde nicht nur Landesmeister, sondern belegte
in 31:44 Minuten auch den fünften Platz im gemeinsamen Feld der Athleten aus Bremen und Niedersachsen. In der Mannschafts-
wertung setzte sich dagegen die Hochburg durch: Sebastian Lüning, Torsten Naue und Markus Ast von der LG Bremen Nord
liefen in 1:40:16 Stunden auf den vierten Gesamtplatz. Die neuen Landesmeisterinnen bei den Frauen liefen auf dem fünften Ge-
samtplatz ein, das LGN-Team wurde aus Waltraud Bayer (45:59 Minuten), Christine Dedner (46:08) und Maren Huckschlag
(46:24) gebildet.
Männer: Jan Oude-Aost (SV Werder); M40: Torsten Naue (LG Nord); M45: Bernhard Memering (LG Nord); M50: Heiko Gode
(SG Roadrunners-Buntentor); M55: Siegbert Oertelt (BLT); M60: Karl-Heinz Neumann (LG Nord); M65: Kurt Petereit (LG Nord);
M70: Gerhard Krumbholz (LGNord);
Frauen: Irmela Knütter (SG Roadrunners-Buntentor); W40: Christine Dedner (LG Nord); W65: Waltraud Bayer (LG Nord); mJA:
Tim Schwarzmeier (SV Werder); wJA: Natalie Steinemann (TuS Huchting), wJB: Marleena Schulz (TuS Huchting).


DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 22. März 2005
Vor Werder und Vierter im Gesamtklassement
LGN-Männer überzeugen beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf in Otterndorf / Zahlreiche Landestitel
Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen-Nord. Die Männer-Mannschaft der LG Bremen-Nord hat den mit Spannung erwarteten Kampf um die Bremer Landes-
meisterschaft beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf in Otterndorf für sich entschieden. Sebastian Lüning, Torsten Naue und Markus
Ast holten sich den Titel in einer Gesamtzeit von 1:40:16 Stunden, profitierten dabei auch von dem krankheitsbedingten Ausstieg
des Werderaners Markus Tofaute. So kamen die drei LG Nordler bei den gemeinsam mit Niedersachsen ausgetragenen Meister-
schaften hinter dem TSV Kirchdorf mit den Gesamtsiegern Dirk Schwarzbach (30:37 Minuten) und Markus Pingpank (31:21) so-
wie den beiden Teams der LG Göttingen auf den vierten Gesamtplatz und hatten zum Bronzerang lediglich sieben Sekunden
Rückstand. Sebastian Lüning lief in 32:37 Minuten tolle fünf Runden auf der Strecke, konnte dem schnellsten Bremer Jan Oude-
Aost vom SV Werder (31:44) jedoch den Einzeltitel nicht streitig machen. Torsten Naue sicherte sich in 33:22 Minuten als Ge-
samtdritter der M 40 den dortigen Landesmeistertitel, während Markus Ast in 34:17 Minuten als 30. des Gesamtklassements die
LGN-Mannschaft komplettierte.
Ebenso Landesmeister wurde das LGN-Frauenteam mit Waltraud Bayer (45:59), Christine Dedner (46:08) und Maren Huckschlag
(46:24) als Gesamtfünfte. Waltraud Bayer distanzierte das komplette Feld der W 65 und Christine Dedner durfte sich über den
W 40-Landestitel freuen. Maren Huckschlag wurde Zweite hinter Irmela Knütter von der SG Road Runners/Buntentor.
Zurück zu den Männern. Die Nordbremer M 40/45-Mannschaft mit Torsten Naue, Bernhard Memering (35:13) und Bernhard
Friedenberg (36:18) musste sich in der Gesamtwertung knapp um 24 Sekunden dem MTV Müden/Örtze geschlagen geben.
Bernhard Memering als Gesamtdritter der M 45 sicherte sich natürlich auch noch den Bremer Landestitel.
Bei den älteren Senioren überzeugte vor allem Gerhard Krumbholz als Gesamtsieger der M 70 in 45:58 Minuten. Kurt Petereit
holte sich Platz drei in der M 65 in 43:12 Minuten und hielt sich beim Kampf um den Landesmeistertitel seine Vereinkameraden
Hans Presch (44:31) und Peter Springborn (44:36) vom Leib. Zusammen wurde das LGN-Team Zweiter hinter dem VfL Oldenburg.
Weitere LGN-Zeiten: M 40: Christian Antpöhler 44:34; M 60: Karl-Heinz Neumann 48:40 Frauen: Antje Friedenberg 50:41;
W 12, 5 km: Laura Lietz 24:08

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 22. März 2005
Ostendorf holt in Otterndorf zwei Titel
Straßenlauf: VfL-Starter gewinnt über 10 Kilometer -- DSC auf Platz neun
Otterndorf/Oldenburg (sr). Zwei Titel haben die Läufer des VfL Oldenburg bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf über
10 Kilometer in Otterndorf errungen. Manfred Ostendorf gewann in 38:00 Minuten in der Altersklasse M60. Zusammen mit seinen
Mannschaftskameraden Horst Frense (3. in 39:19 Minuten) und Klaus Mohnsame (6. in 41:24 Minuten) gewann er zudem noch
die Landesmeisterschaft mit der Mannschaft in dieser Altersklasse in der Gesamtzeit von 1:58:47 Stunden. Bei guten äußeren
Bedingungen mit viel Sonne, aber auch einem kalten, böigen Wind, konnten sich auch die übrigen VfL-Oldies gut in Szene
setzen. Willy Sprick lief auf den neunten Rang, Bernhard Sager wurde Zwölfter.
Der DSC Oldenburg kam in der Konkurrenz der männlichen Jugend A nicht ganz so weit nach vorne. Daniel Domeracki wurde in
37:37 Minuten Zehnter vor seinem Teamkollegen Tilo Saurin (37:47 Minuten). Gemeinsam mit Kai Denker wurden die beiden
Jugendlichen gute Dritte in der Mannschaftswertung in der Gesamtzeit von 1:56:28 und waren damit geringfügig schneller als die
VfL-Oldies. In der Männerhauptklasse lief der DSC in Abwesenheit von Christoph Paetzke auf Rang neun mit einer Gesamtzeit
von 1:44:56 Stunden. Das Team mit Eike Carsten Pupkes, Timo Schumann und Norman Ihle landete durchweg in der Mitte des
Teilnehmerfeldes.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 22. März 2005
Drei Mal Vizemeister im 10-km-Straßenlauf
Kreis Uelzen in Otterndorf sehr erfolgreich
Otterndorf (mhr). Auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende blicken einige Läufer des Landkreises zurück. Nicole Zeutschner,
Torsten Heitmann und die Frauenmannschaft des MTV Bad Bevensen stellten bei den Niedersächsischen Straßenlauf-Meister-
schaften über 10 km in Otterndorf gleich drei Mal den Vizemeister. Dies war ein weiterer eindrucksvoller Nachweis für die Leist-
ungsstärke der heimischen Leichtathletik.
Bei herrlichem Sonnenschein, aber noch kühlem Nordseewind legte Pia Wiegel mit ihrer Klassezeit von 38:47 Minuten den
Grundstein für den Mannschaftserfolg des MTV Bad Bevensen. Für sie bedeutete diese Zeit den 8. Platz in der Gesamtwertung.
Vor ihr konnten sich nur deutlich jüngere Läuferinnen platzieren. Vizemeisterin in der Altersklasse W 45 wurde Nicole Zeutschner
in 42:36 Minuten. Im Ziel nach 10 km hatte sie lediglich zwei Sekunden Rückstand auf die Siegerin ihrer Altersklasse, von der
sie kurz vor dem Ziel noch eingeholt wurde. Manuela Haverkamp-Roisch komplettierte mit Platz 24 im Gesamteinlauf und einer
Zeit von 43:24 Minuten die Mannschaft und den Erfolg des MTV Bad Bevensen. In der Zeit von 2:04 Minuten wurde der MTV Bad
Bevensen hinter den sehr viel jüngeren Hannoveranerinnen Vizemeister in der Mannschaftswertung und verbesserte nebenbei
noch den von ihr gehaltenen Kreisrekord um etwa eine Minute.
Torsten Heitmann Zweiter
Ganz besonders freute sich auch Torsten Heitmann (Post SV Uelzen) über seinen unerwarteten 2. Platz im Lauf der männlichen
Jugend A. Anhand der Meldeliste rechnete er mit einem Platz unter den ersten Sechs. Eine für ihn typische, nämlich schnelle
erste Rennhälfte war die Basis für eine gute Zeit - 33:50 Minuten - und die Vizemeisterschaft. Nicht ganz zufrieden mit seiner
Leistung war dagegen nach dem Zieleinlauf in 34:19 Minuten Christoph Meyer (ebenfalls Post SV Uelzen). Er belegte bei den
Männern den 30. Platz, da hatte er sich ein bisschen mehr erhofft.

EMDER ZEITUNG vom 23. März 2005
Neue Vereinsrekorde
Die Emder LG nahm in Otterndorf erfolgreich teil an den Niedersachsen- und Bremer Landesmeisterschaften
über 10 km auf der Straße
Über 2000 Zuschauer erlebten in Otterndorf bei traumhaften Bedingungen die Meisterschaften im 10-km-Straßenlauf. Trotz an-
spruchsvoller Konkurrenz konnten sich die Emder gleich mehrfach durchsetzen. Bei den Frauen kam Inga Jürrens als Dritte ins
Ziel mit neuer persönlicher Bestzeit von 38:16 Minuten. Gleichzeitig verbesserte sie ihren eigenen Vereinsrekord sowie die ost-
friesische Bestzeit, gehalten von Almuth Maaß, LGO. Auch Marion Bakker, 4. W 40/Gesamt 29 (45:31) und Marion Ringena, 4.
W 45/30. (45:33) sowie Evelyn Schulz, 5. W 45/40. (46:57) und Foline Engelbarts, 3. W 55/47., liefen stark. Als Mannschaft
kamen die Emderinnen Inga Jürrens, Marion Bakker und Marion Ringena in 2:09 Stunden auf Rang 4, als Team W 45 erreichten
sie sogar Rang 1 mit Marion Bakker, Marion Ringena und Evelyn Schulz (2:18). Erste Frau im Ziel war Ulrike Dreißigacker von
der LG Hannover in 36:53 Minuten.
Die Männer waren ebenfalls mit ihren Platzierungen sehr zufrieden: Jan Menz konnte mit 32:58 Minuten den Vereinsrekord, bis-
her gehalten von Stefan Harms, verbessern. Er kam in der AK-Wertung auf Rang 15 und in der Gesamtwertung auf Platz 17.
Harry Jürrens kam als Fünfter der M 45/Gesamt 48., mit einer Zeit von 36:06 Minuten ebenfalls noch aufs Treppchen. In der
Mannschaftswertung platzierten sich die ELGer mit Harry Jürrens, Matthias Brandenburg (37:57) und Frank ter Jung (41:41) in
der M 45 auf Rang 5 mit der Zeit von 1:55 Stunden. Weiterhin dabei waren: Dominic Schmedding (37:54) und Berthold Tuitjer
(37:50). Bei den Männern gewann Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf mit 30:36 Minuten.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 23. März 2005 (Auszug - nur LM)
Neuen Kreisrekord aufgestellt
SVL-B-Junior Christian Eichinger glänzt über zehn Kilometer
Von unserem Mitarbeiter Hartmut Weinmann
Lemwerder. Starke Resultate verbuchte der SV Lemwerder bei den NLV-Landesmeisterschaften im Straßenlauf über zehn
Kilometer. Der Rundkurs durch die historische Altstadt von Otterndorf musste dabei fünfmal durchquert werden. Den Auftakt
bildete ein Rahmenwettbewerb für Schülerinnen und Schüler über fünf Kilometer. Die besten SVL-Platzierungen schafften wieder
einmal die Geschwister Malena (WS14/ 23:02 Minuten) und Mona (WS15/25:15) Dietel. Der Lohn für ihre exzellenten Leistungen
war der jeweils erste Platz. Mit dem zweiten sowie dritten Rang komplettierten Kathrin Eichinger (WS 14/25:15) und Thies
Wessels (MS 15/19:44) den Triumph des SVL-Nachwuchses, der sich im Mannschaftswettbewerb souverän Platz eins sicherte.
Anke Eichinger ging in der W40 über zehn Kilometer an den Start. Am Ende blieb sie ganz klar unter ihrer eigenen Zeitvorgabe.
Und deswegen bedeuteten die doch ziemlich unerwarteten 48:29 Minuten letztlich Platz sieben. Das beste Resultat für das
Herren-Kollektiv verbuchte Thomas Henning (43:22 Minuten) mit Rang 28 in der M40. Knapp dahinter (29./43:39) kam Hartwig
Sondag ins Ziel, während die Stoppuhr für Helmut Eichinger (35.) bei 48:48 Minuten stehen blieb. Die Gesamtzeit des SVL-Trios
von 2:16:04 langte für Platz neun in der Teamwertung der Männer 40.
Mit Spannung erwartete SVL-Fachwart Karl Spieler den Auftritt von Christian Eichinger (männliche B-Jugend). Über die gesamten
zehn Kilometer ging die Zeitplanung (3:45 pro Kilometer) des SVL-Youngsters voll und ganz auf. Seine Endzeit von 36:56 Minut-
en bedeutete in einem hochkarätigen Wettbewerb Platz sechs. Mit dieser Leistung verbesserte Christian Eichinger nicht nur
seine persönliche Bestzeit um 2:18 Minuten, sondern stelle gleichzeitig einen neuen Rekord für den NLV-Kreis Wesermarsch
auf.

STADER TAGEBLATT vom 23. März 2005
Meister auf der Straße
Buxtehude (bt). Ein Heimspiel hatten die Langstreckler vom Post SV Buxtehude bei den niedersächsischen Meisterschaften im
10-km-Straßenlauf. Am schnellsten unterwegs war einmal mehr Ingo Schröter. Auf dem flachen Stadtrundkurs in belegte er in
guten 32:36 min. den zehnten Platz der Gesamtwertung. Landesmeister wurde Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf in 30:37
min. Zweiter der vereinsinternen Wertung wurde Jörg Siebrands. Er ist erst ganz neu im Verein, konnte in kurzer Zeit seine Leist-
ungen schon enorm steigern. Er belegte in der M 40 den elften Platz in 36:40 min. Hans Diekmann schrammte in der M 55
knapp an einem Podestplatz vorbei. In 39:03 min. erlief er sich in seiner Altersklasse den vierten Platz. Seine Lebensgefährtin
Jutta Schleßelmann kam als Achte der W 30 ins Ziel und blieb in guten 49:56 min. unter der 50-Minuten-Marke.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. März 2005
Albers gewinnt Straßentitel
Leer. Bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf in Otterndorf über 10 Kilometer gewann Seniorenläufer Franz Albers von
Germania Leer souverän den Titel in der Altersklasse M 65. Albers benötigte genau 41 Minuten und hatte zwei Minuten Vor-
sprung auf den Zweitplatzierten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. März 2005
Ibeling am schnellsten Otterndorf
Bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf über 10 Kilometer war die LG Ostfriesland mit fünf Athleten vertreten. Die LGO-
Läufer waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. Fred Ibeling belegte als Schnellster in 36:30 Minuten Platz 38 bei den Männern.
Rang 39 erreichte Hanno Ludwigs (36:37). In 39:47 Minuten wurde Arnold Romanowski Fünfter der AK 55. Walter Meier-Kay
wurde Elfter der AK 60 (44:53), Andreas Haren Zwölfter der AK 55 (48:12).

DELMENHORSTER KURIER vom 23. März 2005
Volker Lux läuft auf Platz 27
Delmenhorst (nom). Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften von Niedersachsen und Bremen in Otterndorf belegte Volker
Lux von Eintracht Delmenhorst im Zehn-Kilometer-Straßenlauf bei den Männern Platz 27 in der Niedersachsenwertung. Mit der
Männerhauptklasse gingen auch die Altersklassen M 40 und M 45 an den Start, so dass sich 123 Aktive auf den Weg machten.
Dabei galt es einen Rundkurs bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind zu durchlaufen. Lux ging das Rennen flott an
und verbesserte seine vor Wochenfrist in Oldenburg erreichte Zeit um eine Minute auf 35:14.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 24. März 2005
Garreler B-Jugend hängt selbst ältere Konkurrenz ab
Leichtathletik: Trio holt Landes-Teamtitel im Zehn-Kilometer-Straßenlauf -- Nerkamp siegt im Einzel
Von Heiner Göttke
Otterndorf/Garrel. Eine starke Leistung haben die Garreler Leichtathleten Jens Nerkamp, Fabian Kühling und Patrick Einhaus
abgeliefert. Bei den Niedersachsenmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf in Otterndorf holte das Trio nicht nur den B-
Jugend-Titel, sondern stellten auch das schnellste Nachwuchs-Team der gesamten Veranstaltung. Die Organisatoren hatten in
der Stadt an der Elbmündung einen Innenstadt-Rundkurs abgesteckt, der für Läufer und Zuschauer gleichermaßen attraktiv war.
Auf dem gleichen Parcours gehen im Übrigen am 11. September die Deutschen Meisterschaften über die Bühne.
In hervorragender Form präsentierten sich Nerkamp und Kühling in der Altersklasse der männlichen Jugend B. Nerkamp - der
gerade der Schülerklasse entwachsen ist - schaffte in seinem erst zweiten Zehn-Kilometer-Wettkampf bereits eine Zeit unter 35
Minuten. Nach 34:55 Minuten überlief der 15-jährige Schüler des Cloppenburger Clemens-August-Gymnasiums die Ziellinie und
sicherte sich damit die Landes-Vizemeisterschaft. Nach schnellen 17:07 Minuten für die ersten fünf Kilometer war Nerkamp auf
dem zweiten Streckenteil zwar langsamer, versuchte aber ständig seinen Schnitt von 3:30 Minuten pro Kilometer zu halten. Das
gelang ihm dank eines Endspurts auf der Zielgeraden eindrucksvoll.
Bereits als Dritter erreichte Kühling das Ziel, der zu seiner Bestform zurückgefunden hat. Der bald 17-jährige Mittelstreckler lief
in 35:10 Minuten ebenfalls neue persönliche Bestzeit (bisher 35:54). “Diese Zeit stimmt mich optimistisch. In der Bahnsaison
werde ich versuchen, die Qualifikationszeit der Deutschen Meisterschaft über 1500 Meter zu laufen”, verkündete Kühling zu-
frieden. Nicht so gut lief es derweil für Einhaus. Bereits ab der Zwei-Kilometer-Marke plagten den Youngster des Garreler Trios
Seitenstiche. Während in 18:20 Minuten die Fünf-Kilometer-Zwischenzeit noch recht ordentlich gewesen war, lief Einhaus den
zweiten Streckenpart nur noch für das Mannschaftsergebnis und belegte in 40:29 Minuten Rang zehn. Das Durchhalten hatte
sich gelohnt. Landesmeister wurde derweil unangefochten Ingo Schneiders (33:17 Minuten). Der für Concordia Emsbüren start-
ende Nordhorner war in der Vorwoche bei den Deutschen Meisterschaften in Ohrdruf mit 32:13 Minuten als Siebter ebenfalls
bester Niedersachse.
In der Gesamtzeit von 1:50:34 Stunden kam das BVG-Trio als einziges B-Jugend-Team in die Wertung. Die gemeldeten Vereine
Werder Bremen und TSG Hatten-Sandkrug hatten bereits im Vorfeld abgesagt. In der Jugend-Gesamtwertung lagen die Garreler
deutlich vor den vier gewerteten A-Jugend-Mannschaften. Überglücklich nahmen Jens Nerkamp, Fabian Kühling und Patrick Ein-
haus aus der Hand der Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes, Rita Girschikofsky, den Meisterwimpel und
Siegerpokal entgegen. Die Läufer des BV Garrel errangen damit bereits den achten Landestitel in einer Mannschaftswertung.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 24. März 2005
Mannschaft des LC 93 Landesmeister
Leichtathletik: Erfolge nach 10 Kilometern im Fischerdorf
Delmenhorst. Die Landesmeisterschaften über 10 km Straßenlauf in Otterndorf absolvierten acht Starter des LC 93 Delmen-
horst bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen äußerst erfolgreich. Die rund 400 Läufer wurden auf den fünf Runden durch den
kleinen Fischerort an der Nordsee von mehr als 2000 Zuschauern begeistert begleitet. Gleich sechs Läufer des Delmenhorster
Laufclubs gingen im letzten Lauf des Veranstaltungstages auf die Strecke und zeigten ihre gute Verfassung. Horst Ulbrich führte
lange das Gesamtfeld an. In der Führungsgruppe mit dem bisherigen Niedersachsenmeister Klaus-Dieter Grabowsky, den beiden
Göttingern Dr. Wilhelm Graeber und Andreas Christmann sowie dem Verdener Langstreckenläufer Jürgen Hold lieferte sich
Ulbrich über weite Zeit ein spannendes Rennen. Erst auf der Zielgeraden setzten sich Grabowsky und Hold ab. Ulbrich belegte
einen glänzenden dritten Platz sowohl in der Gesamtwertung als auch in der AK M50. Noch wichtiger war für ihn die ausgezeich-
nete Zeit von 34:57 Minuten, immerhin 20 Sekunden schneller als seine Bestzeit im Jahr 2004. Auch Detlef Bleiker blieb mit
37:28 Minuten voll in dem von ihm angestrebten Bereich und wurde damit Sechster im Gesamtfeld und in der M50. Dritter im
Bunde war Joachim Becker, der mit 40:07 Minuten Sechster der M55 wurde. Ulbrich, Bleiker und Becker feierten als Mannschaft
mit der Gesamtzeit von 1:52:34 Minuten erstmals den Titel des Niedersächsischen Landesmeisters.
Andrea Pelka belegte als einzige weibliche LC-93-Starterin einen guten sechsten Platz in der Zeit von 46:30 Minuten in ihrer
Altersklasse W40. Ehemann Christoph Pelka (M45) erreichte mit 44:33 Minuten Platz 20 in seiner stark besetzten Altersklasse.
Auch die “Oldies” der AK M60/65, in der Besetzung Siegfried Nowara, Alwin Zawacki und Wilfried Förste, zeigten auf dem
schnellen Rundkurs gute Leistungen und belegten mit der Mannschaft den vierten Platz. Siegfried Nowara wurde in der Zeit von
43:34 Minuten Vierter der M65, Alwin Zawacki belegte mit 44:43 Minuten den zehnten Platz der M60 und Wilfried Förster lief in
52:32 Minuten auf den zwölften Rang der M 65.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Wolfenbüttel) vom 24. März 205
Poley nähert sich früherer Form
MTV-Team bei Landesmeisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf auf Rang 7
Gute Ergebnisse erreichten die Langstreckler des MTV Wolfenbüttel bei den Landesmeisterschaften im 10-Kilometer-Straßen-
lauf in Otterndorf, wo sie zwei Vizemeisterschaften und eine vordere Mannschaftsplatzierung holten. Dazu stellten die MTVer vier
neue Kreisrekorde auf. "Blauer Himmel, Sonne, kühle fünf Grad und eine schnelle Strecke. Alles war auf gute Zeiten programm-
iert", berichtete Matthias Wilshusen. Ein zwei Kilometer langer Rundkurs musste fünf Mal durchlaufen werden.
"Für uns vom Männerteam war es ein historischer Tag. Wir sind alle persönliche Bestzeiten gelaufen und unterboten den Kreis-
 rekord in der Mannschaftswertung um 5:42 Minuten", freute sich Wilshusen. Der MTV belegte in der Männerhauptklasse Rang
sieben von 25 Teams aus Niedersachsen und Bremen. Matthias Wilshusen, Dominik Schrader und Christian Tönnies kamen mit
einer Gesamtzeit von 1:42,19 Stunden in die Wertung. Dabei belegte Matthias Wilshusen Platz 16 in der Hauptklasse. Er
steigerte seine Bestleistung auf 33:03 Minuten. Damit stellte Wilshusen einen Kreisrekord für die Hauptklasse und für die Alters-
klasse M35 auf. Dominik Schrader verbesserte sich auf 34:25 Minuten. In der Männerwertung bedeutete das Rang 27. "Christian
Tönnies steigerte sich um zwei Minuten auf 34:51 Minuten", lobte Wilshusen den Team-Youngster, der als 29. ins Ziel kam. 123
Teilnehmer beendeten das Rennen.
Dieter Poley ging bei den Senioren an den Start. In der Altersklasse M65 stellte er seine ansteigende Form unter Beweis. Nach
42:53 Minuten konnte sich Poley über den zweiten Rang in seiner Klasse freuen. "Ich bin absolut zufrieden. Nach langer Verletz-
ungspause geht es wieder aufwärts", erzählte Poley. Ebenfalls eine Vizemeisterschaft sicherte sich Monika Ohm in der Klasse
W60. Sie erreichte im Frauenlauf nach 52:03 Minuten zufrieden das Ziel. "Die Zeit ist auch in Ordnung", meinte die Seniorin.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 26. März 2005
Franke-Brüder wieder vorn
Straßenlauf-Landesmeisterschaften in Otterndorf
Stuhr/Diepholz (mhd). Nächster schöner Erfolg für die Brüder Franke: Vier Wochen nach dem Gewinn der Vize-Landesmeister-
schaft im Crosslaufen machten Dominik und Sebastian auch im Rahmenwettbewerb bei den Straßenlauf-Landesmeisterschaften
in Otterndorf von sich reden. Über die 5-Kilometer-Strecke wurde Sebastian in 18:34 Minuten Zweiter in der M 14, Dominik ge-
wann in der M 15 mit sechs Sekunden Vorsprung (18:37) in seiner Altersklasse vor Michael Sommer (DRK Lamstedt).
Erwartungsgemäß nicht ganz so weit vorn platzierten sich die übrigen Starter aus dem Landkreis bei den Landesmeister-
schaften:
Bei den Männern kam über 10 Kilometer Frank Krüger (LC Hansa Stuhr) in 36:38 Minuten auf Platz 56 vor Tobias
Bünte (58., 36:54, SG Diepholz) und Vereinskamerad Christian Rettke (69., 37:54). Einen Sieg in seiner Altersklasse verbuchte
bei der männlichen Jugend A Gerrit Meyer (MTV Jahn Barnstorf) in 34:23 Minuten. Bei der B-Jugend wurde Tobias Kortas vom
LC Hansa Stuhr Siebter (37:18).

NORDSEE ZEITUNG vom 26. März 2005
Beiprogramm für den Läufernachwuchs
Wehdel (Le). Im Rahmen der Niedersächsischen Straßenlaufmeisterschaften in Otterndorf wurde jüngeren Leichtathleten ein
Beiprogramm angeboten. So erlebten die Schüler und Schülerinnen A bis C über die 5-km-Distanz die Atmosphäre einer größer-
en Meisterschaft aktiv mit. Mehrere Talente des TSV Wehdel waren sehr erfolgreich. Sieger der Altersklasse M 10 (Schüler C)
wurde Said Gilani. Er kam nach 23:05 Minuten ins Ziel und stellte damit einen neuen Kreisrekord auf.
Als Mannschaft vorn
Hinter ihm folgten die Wehdeler Magnus Laube (23:39 min.) und Alexander Kamp (26:13 min.), so dass die drei Läufer des TSV
Wehdel auch in der Mannschaftswertung siegten. Die Mannschaft stellte mit 1:12:57 Stunden ebenfalls einen neuen Kreisrekord
auf. Bei den C-Schülerinnen (10) siegte Janina Wulff (26:52 Min.) knapp vor ihrer Vereinskameradin Julia Otten (26:55).

STADER TAGEBLATT vom 2. April 2005
Vizemeisterschaft für Birgit Friedrich
Otterndorf. Unter den 433 Teilnehmern der Landesmeisterschaften im 10-Km-Straßenlauf in Otterndorf waren acht Athleten aus
Kehdingen dabei. Mit Wilhelm Rusch, Heiko Schnieber, Rainer v. Holt und Bernd Treudler erreichte die Mannschaft M 40 den
achten und somit einen der begehrten Treppchenplätze.
Ganz vorn im Läuferfeld erkämpfte sich Birgit Friedrich in einer Zeit von 40:27 Minuten die Niedersächsische Vizemeisterschaft
der W 40. In der stärksten Laufklasse M 30 kam Stephan Mahler mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 39:03 min ins Ziel.
In der Laufklasse M 50 liefen Bernd Göppert und Thomas Grothmann an ihre zuvor angepeilten Ziele heran.
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