© LM-Einzel (NLV+BLV) in Verden am 12./13. Juni 2004 (Jugend A+B) ©
NDM-Einzel in Halberstadt am 19./20. Juni 2004 (Frauen, Männer, Jugend B)
DM-Einzel in Kevelaer am 18.-20. Juni 2004 (Senioren I)
Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen
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DELMENHORSTER KREISBLATT vom 22. Juni 2004
Garde Zweiter der DM
Kugelstoßen: Vizemeister in Kevelaer
Ganderkesee (fr). Als einziger Aktiver der LGG Ganderkesee kehrte Ulrich Garde (M 40) als stolzer Vizemeister im Kugel-
stoßen von den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren aus Kevelaer zurück. Ganz gezielt hatte “Uli” sich auf
diese Meisterschaften vorbereitet. So stieß er bereits beim Sportfest in Stade einen neuen Kreisrekord seiner Altersklasse mit
14,25 Meter. Schon damals sagte er schon: “Es ist noch mehr drin.”
In Kevelaer stieß er im ersten Versuch 13,19 Meter, erwischte die Kugel überhaupt nicht. Im zweiten Versuch landete die Kugel
bei der neuen Bestweite von 14,35 Meter. Aber bereits im dritten Durchgang übertraf ihn sein stärkster Kontrahent, Thomas
Nasgowitz vom LF Villmar, mit 14,38 Meter. Das blieb dann auch die Siegerweite. Garde erreichte zum ersten Mal in seiner
Laufbahn solch eine gute Platzierung. Dritter wurde übrigens Jens Arkenau vom TuS Huchting mit 14,08 Meter.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 22. Juni 2004
Leichtathletik: Bültena und Junker norddeutsche Vizemeister
Sven Bergmann im Speerwurf Siebter
Halberstadt (sm/ow). Bei den norddeutschen Meisterschaften im Friedensstadion in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) wurde
Wiebke Bültena (MTV Aurich) Vizemeisterin der weiblichen Jugend B über 800 Meter. Ihre Vereinskollegin Ann-Christine Junker
belegte in der gleichen Altersklasse Platz zwei im Diskuswurf. Sven Bergmann (SV Georgsheil) wurde Siebter im Speerwurf der
Männer.
Bültena lief über die 800 m 2:17,80 Minuten. Mit dieser Zeit blieb sie um zweieinhalb Sekunden hinter ihrer Bestzeit zurück. Ein
wenig enttäuscht war sie deshalb schon über ihre Platzierung. Es fehlte am Ende das Stehvermögen, das hohe Anfangstempo
bis ins Ziel durchzuhalten. Nach einigen harten Trainingseinheiten und Kraft raubenden Wettkämpfen bereitet sich Bültena jetzt
auf die Deutschen Meisterschaften der A- und B-Jugend in Jena in zwei Wochen vor.
Ann-Christine Junker war bei ihrer zweiten Teilnahme an einer norddeutschen Meisterschaft mit dem zweiten Platz im Diskus-
wurf sehr zufrieden. Hatte sie sich damit doch gegenüber den norddeutschen Winterwurfmeisterschaften um vier Plätze ge-
steigert. Mit der Weite von 33,94 m im letzten Versuch zeigte sie Nervenstärke, nachdem sie vorher Würfe von einmal 30 m und
zweimal 31 m sowie zwei ungültigen Versuche zu Buche stehen hatte. Zwei Meter fehlten ihr am Ende zum ersten Platz.
Speerwerfer Bergmann zeigte in einem starken 15-köpfigen Teilnehmerfeld eine gute Leistung. 64,16 Meter, erzielt im zweiten
Versuch, bedeuteten in der Endabrechnung Platz sieben. Für eine größere Weite fehlte Bergmann, der derzeit in einer harten
Trainingsphase ist, die Frische. Die ersten sechs Werfer erreichten Weiten über 70 Meter. Allen voran Deutschlands Nummer
eins in dieser Disziplin, Raymond Hecht (SC Magdeburg). Er belegte mit 82,85 Metern Platz eins und knackte mit dieser Weite
zugleich die Olympia-Norm. Zweiter wurde Mark Frank (1. LAV Rostock) mit 79,22 m, Dritter Stephan Steding (Hannover 96)
mit 77,43 m.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 22. Juni 2004
Jörg Busse springt in Halberstadt Jahresbestleistung
Hildesheim (wgk). Jahresbestleistung ist Jörg Busse von Eintracht Hildesheim bei den norddeutschen Leichtathletik-Meister-
schaften in Halberstadt gesprungen. Sein weitester Satz in die Weitsprunggrube wurde mit 7,14 m gemessen. Damit belegte
der Hildesheimer den fünften Platz. Den Titel gewann Christoph Stolz (VfL Wolfsburg) mit 7,61 m. Im Dreisprung bestätigte Jörg
Busse seine gute Form der letzten Wettkämpfe, sprang erneut 14,50 m und wurde Vierter. Exakt einen Meter weiter sprang der
neue norddeutsche Meister Sascha Matthies vom VfB Germania Halberstadt.
Im Stabhochsprung musste Fabian Böttcher (TKJ Sarstedt) nach drei Fehlversuchen über die Anfangshöhe von 4,10 m seinen
Stab frühzeitig wieder einpacken. Im Weitsprung der B-Jugend belegte Hannes Abraham (FSV Sarstedt) mit persönlicher Best-
leistung von 6,20 m Rang sechs. Mannschafts- und Alterskamerad Marco Rühmkorf kam im Speerwerfen auf 42,79 m. Damit
wurde er 13. Er schien - wie viele seiner Konkurrenten - geschockt von der Leistung des Siegers Thilo Lünse (LG Alte Salz-
straße), der den Speer auf die Weite von 66,50 m schleuderte.
Im Hochsprung der Frauen startete auch die A-Jugendliche Stefanie Meyer (LG Hannover). Die Hildesheimerin überquerte 1,71m
und wurde damit Fünfte. Den Titel holte Carolin Dollas von der LG Braunschweig mit 1,83 m.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 22. Juni 2004
Carolin Dollas macht große Sprünge
1,83 Meter bringen den Titel für die LG-Athletin – Lars Moeller und Sandra König verpassen DM-Norm
Für einen Paukenschlag sorgte die LG-Athletin Carolin Dollas (Stammverein SV GW Waggum) mit ihrem Sieg und neuem
Kreisrekord von 1,83 Metern im Hochsprung der Frauen bei den norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften in Halberstadt.
Gemeldet war die 30-Jährige mit der Saisonleistung von 1,74 Metern. Die hatte sie bei einem Springermeeting in Hannover am
Vorabend der Titelkämpfe als Siegerin mit übersprungener DM-Norm von 1,77 Metern allerdings bereits überboten.
Nach den unerklärlich schwachen Wettkampfergebnissen der Vorwochen hatte sich Mittelstreckler Lars Moeller einem ärzt-
lichen Check unterzogen und am Vortag der Meisterschaften die Resultate erhalten. Er hat einen Virus und Mängel im Blutbild.
In den Rennen bestätigte sich seine schlechte Verfassung. Über 800 Meter wurde er in 1:53,88 Minuten Sechster und über
1500 Meter gab er nach zwei Runden auf. "Ich bin kaputt und enttäuscht. Wenigstens habe ich jetzt eine Erklärung für die
Formschwäche und Müdigkeit der letzten Wochen. Training und Wettkämpfe muss ich jetzt zurückstellen und mich dafür wieder
mehr dem Studium widmen", erläuterte der 24-Jährige seine Gemütslage.
Ihren letzten Meisterschaftsstart in einer Einzeldisziplin bestritt Sprinterin Sandra König (LG/MTV). Sie belegte im B-Endlauf
über 200 Meter Rang drei in 25,62 Sekunden. Die DM-Norm blieb für sie damit außer Reichweite. Nach langwierigen Verletz-
ungsproblemen konnte die 30-Jährige nicht mehr an die Form der vergangenen Jahre anknüpfen. Bei der DM in Braunschweig
steht sie der LG als Staffelläuferin zur Verfügung.
Vierte Ränge belegten in Halberstadt Isabell Dollas (LG Waggum) im Weitsprung, die 4 x 100-m-Staffel mit Verena Messer-
schmidt (LG/MTV), Isabell und Carolin Dollas sowie Teresa Emmrich (LG Waggum) in Saisonbestzeit von 48,00 Sekunden und
Claudia Wehrsen (LG/MTV) über 400-m-Hürden. Cora Hentrich wurde Fünfte über 1500 m in 4:49,74 Minuten, Michael Herbst
gewann über 800 Meter den zweiten Zeitlauf (1:57,08 Min.) und wurde damit insgesamt Neunter. Michael Basista (beide LG /
Eintracht) kam über 200 m als Achter auf 22,35 Sekunden. Die B-Jugendliche Daniela Müller (LG/PSV) belegte im Diskuswerfen
mit 28,62 Metern Rang sieben.
Für die deutschen Meisterschaften am 10. und 11. Juli in Braunschweig sind seitens der LG qualifiziert: Birte Bultmann,
Susanne Ritter, Victoria Willcox-Heidner und Oliver Dietz (alle LG/MTV) über 5000 m, Birte Bultmann außerdem über 3000-m-
Hindernis, Carolin Dollas im Hochsprung und die Frauensprintstaffel. (B.B.)

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 22. Juni 2004
Der letzte Stoß entscheidet
Leichtathletik: Olaf Rösler Deutscher Seniorenmeister
Olaf Rösler vom MTV Wolfenbüttel hat es geschafft. Er ist Deutscher Seniorenmeister in der Altersklasse M 30. In Kevelaer
sicherte er sich den Titel mit 16,11 Metern "Ich habe es richtig spannend gemacht und freue mich jetzt riesig", berichtete er. Bis
zum letzten Durchgang lag der Wolfenbütteler mit 14,92 Metern auf Rang zwei. Diese Weite erzielte er mit dem zweiten Ver-
such. Dort übernahm sein Konkurrent Lothar Koch von der LG Alzey mit 15,23 Metern die Führung. Bis zum sechsten Durch-
gang änderte sich an dieser Reihenfolge nichts. Dann setzte Rösler alles auf eine Karte. Ihm gelang ein Stoß auf 16,11 Meter.
Koch konnte nicht mehr kontern. Olaf Rösler will nun versuchen, die Norm für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in
Braunschweig zu erfüllen, sie liegt bei 16,80 Meter. Im Winter hatte er sich bereits die Seniorenmeisterschaft in der Halle ge-
sichert.
Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt starteten Lina König und Nina Hartwich vom MTV Wolfenbüttel. Sie liefen
die 100-Meter-Hürdenstrecke bei den B-Jugendlichen. Nach Bronze bei den Landesmeisterschaften holte sich Lina König mit
14,46 Sekunden auch diesmal wieder den dritten Platz. Dahinter verbesserte sich Nina Hartwich mit 14,94 Sekunden auf Rang
vier. (ma)

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 22. Juni 2004 (Auszug)
Austin-Kerl schnellster Norddeutscher
LGGer über 5000 Meter nicht zu schlagen / Freisen Vize mit Kugel
Göttingen (frs). Schwarz-Gelb waren am Wochenende wieder einmal die Farben des Erfolges. Sowohl auf Bezirks- als auch auf
norddeutscher Ebene erkämpften sich die Leichtathleten der LGG zahlreiche Titel und Podestplätze. Bereits am Sonnabend war
der Schülernachwuchs in Edemissen....
....In Halberstadt sammelten die LGGer hingegen eifrig Podestplätze bei den Norddeutschen Meisterschaften der Erwachsenen
und B-Jugendlichen. Seine Favoritenrolle nahm dabei wieder einmal Jürgen Austin-Kerl über 5000m an. Nachdem das LGG-
Aushängeschild schon am Freitag im international stark besetzten Elitelauf des Braunschweiger Nachtlaufes über 10 Kilometer
mit 30:32 Minuten seine starke Form unter Beweis gestellt hatte, folgte tags darauf das Meisterstück in Halberstadt. Zusammen
mit Markus Pingpank (TSV Kirchdorf) machte der 34-jährige Göttinger von Beginn an Tempo und sprengte sofort das Teilnehmer-
feld. Im einem spannenden Endspurt sicherte sich Austin-Kerl (14:35,06) nach dem Niedersachsentitel Anfang Juni nun auch
den Nordtitel mit knapp 2 Sekunden Vorsprung vor Pingpank.
In starker Manier erkämpfte sich Jutta Freisen den Vizetitel im Kugelstoß. Die amtierende Niedersachsenmeisterin wuchtete im
vorletzten Versuch die 4-Kg-Kugel mit 14,06m erstmals über die 14m-Marke. Ebenfalls auf dem zweiten Rang landete Jacob
Minah über 110m Hürden. Er sprintete in 14,77 Sekunden knapp hinter dem Hannoveraner Martin Halsbeck (14,66) in Richtung
Ziel. Auf den dritten Platz sprang Minah mit 1,85 m im anschließenden Hochsprungwettbewerb. Auch Svenja Geese sicherte
sich im 100m Hürdensprint den dritten Rang. In 14,61 lief sie zudem auch zu neuer Bestzeit. Den sechsten Podestplatz für die
LG Göttingen erlief sich Christine Berndt, die für die 1500m 4:43,31 benötigte. In der Jugend konnte erneut Urs Knappke über-
zeugen. Im 400m Hürdenrennen kam der B-Jugendliche in 59,55 auf Rang sechs.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 23. Juni 2004
Neuer Rekordhalter nur DM-Zuschauer
Keine Nachnominierung von Hochspringer Dirlam
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Wagner
Osterholz-Scharmbeck. Damit hatten wohl auch die kühnsten Optimisten nicht gerechnet: Sebastian Dirlam ist norddeutscher
Meister im Stabhochsprung der männlichen Jugend B. Überhaupt zeigten sich die Aktiven der Startgemeinschaft Osterholzer
Leichtathleten (SOL) eine Woche nach den Landesjugendmeisterschaften nun bei den norddeutschen Meisterschaften in Halber-
stadt sehr erfolgreich. So gewann Kristin Ringel über 100 Meter Hürden einen Vizetitel.
Nach einem "kühlen Bad" in der von Regenfällen durchnässten Stabhochsprungmatte während der Vorbereitung schwang sich
Sebastian Dirlam als frisch gebackener Landesmeister noch mit etwas Mühe im ersten Versuch über die Anfangshöhe von 3,80
Metern. Nervenaufreibende drei Versuche benötigte er bei der Höhe von 4,00 Metern. 4,10 Meter ließ er aus, um Kraft zu sparen
für das eigentliche Tagesziel: die Qualifikationshöhe für die deutschen Jugendmeisterschaften (4,20), bevor er im wahrsten
Sinne zu einem Höhenflug ansetzte, um die letzte Chance für eine eventuelle Nachnominierung zu wahren.
Sehr souverän meisterte Sebastian Dirlam diese Höhe im zweiten Versuch unter den Augen des niedersächsischen Landes-
trainers, der ihn für den Landeskader nominieren wird. Sozusagen als Empfehlung meisterte Dirlam auch noch die Siegeshöhe
von 4,31 Metern. Die übrigen zwölf Konkurrenten waren bei 4,20 Metern ausgeschieden. Darunter auch Vereinskamerad Patrick
Poppe (3,60 Meter, Rang acht). In 15,67 Sekunden erzielte Sebastian Dirlam noch eine persönliche Bestzeit über 110 Meter
Hürden, was für den Endlauf aber nicht reichte.
Die Hoffnung, dass der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) die nachträgliche Normerfüllung des neuen Osterholzer Kreis-
rekordhalters noch akzeptieren würde, haben sich dagegen nicht erfüllt. Der derzeit achtbeste Stabhochspringer Deutschlands
ist somit bei den nationalen Titelkämpfen am 2. Juli in Jena zum Zuschauen verurteilt. Immerhin verbesserte Dirlam auch die
Osterholzer Kreisrekorde der A-Jugend und der Junioren (bisher 4,20 Meter), die gemeinsam von Ernst Buschmann (1985) und
Jan Schüler (1992) gehalten worden waren.
Die deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Braunschweig werden dagegen wohl ohne Kristin Ringel stattfinden,
die in Halberstadt die Qualifikationsnorm über 100 Meter Hürden (14,20) bei leichtem Gegenwind noch nicht unterbot und im
Kampf um den norddeutschen Meistertitel der Berlinerin Gila Wendt in 14,25 zu 14,24 Sekunden nur denkbar knapp unterlag.
Der erste Saisonstart der in Halle/Saale studierenden norddeutschen Hallenmeisterin vom VSK Osterholz-Scharmbeck stand
wie schon so oft unter dem unglücklichen Stern von Verletzungsproblemen im Vorfeld des jeweiligen Saisonhöhepunktes.
Vor vier Wochen noch gut in Form, zeigten sich in Halberstadt nun die negativen Folgen des erst jetzt möglich gewordenen Ein-
stieges in die Wettkampfsaison. Die geforderte Norm von 14,20 Sekunden, sonst eigentlich kein Problem für die erfolgreichste
VSK-Athletin der letzten Jahre (Bestzeit: 13,84) wurde lediglich um fünf Hundertstel verfehlt und der Meldetermin für die
"Deutschen" in Braunschweig verstreicht. Da hilft auch kein Hinweis auf Rang 18 der letztjährigen deutschen Bestenliste. Nur
die ersten 15 sind automatisch qualifiziert.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 23. Juni 2004
Kastner in Halberstadt Vierter
Beste LGN-Platzierung mit 13,23 Metern im Kugelstoßen erzielt
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Mit Platz fünf musste sich Stabhochspringer Paul Kass bei den norddeutschen Meisterschaften der B-Jugend
und der Erwachsenenklasse in Halberstadt begnügen. Bereits bei den vier Metern, die er im zweiten Versuch überwand, zeigte
der 16-jährige von der LG Bremen-Nord schon erste Probleme. Bei 4,20 Meter war für Paul Kass dann nach drei Fehlversuchen
endgültig Schluss. Den anvisierten Meistertitel sicherte sich Sebastian Dirlam (4,31m) von der SG Osterholzer Leichtathleten.
Nach seinem nicht ganz geglückten Stabhochsprung gelang Paul Kass am zweiten Tag der Meisterschaften dafür eine persön-
liche Bestweite im Dreisprung. Mit 12,37 Metern erreichte er den Endkampf und kam auf Platz sieben.
Für die beste Platzierung der LG Bremen-Nord sorgte allerdings Tobias Kastner im Kugelstoßen der B-Jugend. Mit guten 13,23
Metern wuchtete er sich auf Platz vier. Dazu erreichte er im Diskuswurf Rang sieben mit 33,68 Metern und im sehr starken
Speerwurffeld mit gleich im ersten Versuch erzielten 48,72 Metern Rang acht.
Nach einer kleineren Verletzungspause präsentierte sich auch Thomas Buschmann wieder in toller Form, hatte dabei aber un-
glaubliches Pech mit den äußeren Bedingungen. In einem sehr starken Vorlauf sicherte er sich als Dritter mit 11,49 Sekunden
den Einzug in die nächste Runde. Während die Konkurrenten im ersten Zwischenlauf schönen Rückenwind hatten, blies Thomas
Buschmann im zweiten Lauf ein Gegenwind von 1,3 Meter pro Sekunde ins Gesicht. Trotz des zweiten Platzes fehlten ihm mit
11,60 Sekunden wenige Hundertstel zum Finaleinzug. Über die 200 Meter lieferte der Nachwuchssprinter der LG Nord in 23,62
Sekunden ebenfalls eine gute Leistung ab. Verbessert zeigte sich auch Paul Gette über die 100 Meter mit einer persönlichen
Bestzeit von 12,30 Sekunden.
Eine persönliche Bestleistung gelang auch Nicole Rehbein über die 100 Meter beim Sprint der Frauen. Bei einem Rückenwind
von 1,6 Meter pro Sekunden kam sie in ihrem Vorlauf auf 12,90 Sekunden. Allerdings reichte die Zeit im starken Feld nicht für
den Einzug in die nächste Runde. Knapp, um lediglich einen Platz, verfehlte Nicole Rehbein dazu über die 200 Meter mit guten
26,96 Sekunden den Finallauf.

newsclick.de (Peine) vom 23. Juni 2004
Sven Michaelis Norddeutscher Vizemeister
Überraschung: Sven Michaelis (LG Edemissen/Peine) sicherte sich bei den Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten
in Halberstadt Silber. Der B-Jugendliche qualifizierte sich über 110 Meter Hürden mit 14,87 Sekunden für das Finale, in dem er
mit 14,66 Sekunden Rang zwei belegte. Steffen Knoblauch (LG Edemissen/Peine) wurde im Endlauf mit 15,49 Sekunden Sechs-
ter. Auf Rang acht platzierte sich Thomas-Sanjay Weber im Speerwurf der Männer mit guten 57,63 Metern. Elfter über 400 Meter
Hürden wurde der B-Jugendliche Steffen Ludwig (Arminia Vöhrum; 61,82). Sekunden.
Weitere Ergebnisse: Weit: 13. Steffen Knoblauch (EdPe) 5,94 m, 17. Jens Walkling (Mehrum) 5,70 m, 22. Steffen Ludwig
(Vöhrum) 5,45 m. (eng)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Juni 2004
Zwei Silbermedaillen gehen nach Aurich
Leichtathletik: Wiebke Bültena und Christine Junker bei den Norddeutschen
Halberstadt (kj/ls). Die ostfriesischen Nachwuchs-Leichtathletinnen Wiebke Bültena und Ann-Christine Junker vom MTV Aurich
(beide weibliche Jugend B) gewannen bei den Norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) in ihren Diszi-
plinen die Silbermedaille. Wiebke Bültena kam über 800 Meter nach 2:17,80 Minuten ins Ziel und konnte sich über Platz zwei
hinter der Magdeburgerin Carlin Gehne freuen (2:16,01 Minuten). Werferin Ann-Christine Junker kam im Diskuswurf auf 33,94
Meter und belegte ebenfalls den Silberrang. Doch sie machte es spannend: Erst mit ihrem letzten Versuch konnte sie sich vom
fünften auf den zweiten Platz verbessern.
Jan-Gerhard Onken (Warsingsfehn) belegte im Rennen über 1500 Meter der Jugend B den sechsten Platz. Für ihn wurden
4:17,36 Minuten gestoppt, was wiederum eine Verbesserung seiner Bestleistung von fast einer Sekunde bedeutete. Sein Bruder
Heinz-Helmut belegte im gleichen Wettbewerb Rang zehn. Er kam nach 4:22,41 Minuten ins Ziel und verbesserte sich deutlich.
Seine alte Bestleistung lag bei 4:27,05 Minuten. Auch Marten Lamschus (Hinte) war über 1500 Meter bei der B-Jugend am
Start. Er beendete das Rennen nach 4:24,00 Minuten auf Rang zwölf.
Sven Bergmann (SV Georgsheil) stellte sich der starken Konkurrenz im Speerwurf der Männer. Sein weitester Wurf landete bei
64,16 Metern. Damit wurde er Siebter. “Damit bin ich unzufrieden”, erklärte Bergmann. “Aber ich war längere Zeit verletzt, da
fehlen doch eine Menge Trainingseinheiten.” Ino Geisemeyer (Germania Leer) ging nach bestandenem Abitur und überstandener
Krankheit über 800 Meter an den Start. Er lief in einem der langsamsten Läufe und kam nach mäßigen 1:58,48 Minuten ins Ziel.
Damit lag er am Ende auf dem 18. Platz.

WESER KURIER vom 23. Juni 2004
Schnell über die Hindernisse
Leichtathletik-Nachwuchs überzeugt
Bremen (phm). Die Bremer Leichtathleten konnten bei den norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt sich vor allem im
Nachwuchsbereich gut in Szene setzen. Natalie Steinemann (SV Werder/Jugend B) verbesserte über 1500 m Hindernis nicht
nur ihren eigenen Landesrekord um mehr als acht Sekunden auf 5:21,16 min. Sie lief auch der Konkurrenz um mehr als zwei
Sekunden davon und holte sich souverän den Meistertitel. Ebenfalls stark über die Hindernisse präsentierte sich Vereinskollege
Jasper von Aleman. Über 2000 m Hindernis (Jugend B) drückte er mit Platz drei den Landesrekord auf 6:29,32 min.
In toller Frühform zeigte sich auch der Werfernachwuchs. Sarah Nöh (Bremer LT/BTS Neustadt), die eigentlich noch der Schüler-
klasse angehört, wusste mit 38,09 m und Platz drei im Speerwurf der B-Jugend zu überzeugen, wie Sven Schröder (SV Werder)
im Kugelstoßen (13,92 m/Dritter) und Diskuswurf (42,01 m/Zweiter)) Rang zwei.
Felix Wedekämper (Bremer LT/BTS Neustadt) steigerte sich über die 400 m Hürden auf starke 57,87 sec und wurde nord-
deutscher Vizemeister. Eugen Wisotzki (Bremer LT/VfB Komet) sprang mit 13,47 m und Platz zwei nur knapp an seinem
eigenen Landesrekord vorbei. Werders 4x100-m-Staffel drückte in der Besetzung Hamann, Westermann, Matthias und Geils
ihren Landesrekord um weitere 13 Hundertstelsekunden auf 49,30 sec.
Im Erwachsenenbereich sorgte Antje Bock (SV Werder) über die 400 m Hürden (63,68 sec) und 400 m (58,07 sec) für zwei
Silbermedaillen. Schließlich wusste auch die 4 x 100-m-Staffel des SV Werder mit Peiler, Kleine, Kelterborn und Fabrizius mit
Rang drei in 42,90 sec zu überzeugen.

ACHIMER KURIER vom 23. Juni 2004
Hammerwerfer unter ihren Möglichkeiten
Verden (bhm). Während sein M-35-Kollege Sven Suhling (TV Oyten) am Freitag bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft den
Hammer auf für ihn relativ unbefriedigende 44,01 Meter beförderte, zog der Verdener Cord Husmann es vor, am Sonntag bei der
Norddeutschen Meisterschaft der Männer in Halberstadt anzutreten, denn für den in Schladen wohnenden Athleten ist es nach Halberstadt am Harz kein weiter Weg. Doch auch er konnte nicht so recht zufrieden sein, mit 40,06 Meter belegte er Platz
sieben und blieb damit deutlich hinter den bisher in diesem Jahr erreichten 44,69 m zurück, doch dieser Umstand ist mit berufs-
bedingtem Trainingsrückstand leicht erklärbar

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 23. Juni 2004
TSV Kirchdorf stellt Landesrekorde auf
Raabe und Pingpank in Paradeform / Raabe für WM U20 qualifiziert
Kirchdorf. Tolle Ergebnisse der Kirchdorfer Läufer: Herausragend waren die Landesrekorde von Johannes Raabe über 1500
Meter der B-Jugend und Markus Pingpank über 5000 Meter in der M 40. Bei der Junioren-Gala in Mannheim ging es für den 17-
jährigen Johannes Raabe um die U20 WM-Qualifikation. Stärkster Konkurrent war der zwei Jahre ältere Moritz Waldmann aus
Hannover. Im Spurt erzielte Waldmann über 1500 Meter in einem sehr schnellen Lauf die Superzeit von 3:46,91 Minuten vor
Johannes Raabe in 3:47,07 Minuten. Damit haben beide die Qualifikation geschafft und müssen nun auf die Deutschen Meister-
schaften warten. Raabe lief hiermit einen neuen Landesrekord. Zeitgleich schaffte Dirk Schwarzbach beim amtlich vermessenen
10-km Lauf in Braunschweig eine neue Jahresbestzeit von 31:10 Minuten.
Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt sicherte sich Johannes Raabe den B-Jugend-Titel über 1500 Meter in
4:05,71 Minuten. Markus Pingpank wurde bei den Männern über 5000 Meter Norddeutscher Vizemeister in 14:37,15 Minuten,
was zugleich Landesrekord der M 40 bedeutete. Hiermit lag er auch über eine Minute vor dem Sieger beim zeitgleich gestarteten
Deutschen Meisterschaftsfinale der M 40 in Kevelaer. Florian Reichert bestätigte seine 5000 Meter-Zeit von Koblenz und lief als
Siebter 15:26,38 Minuten.
Rainer Laudenberg wurde 10. über 800 Meter in 1:57,61 Minuten. Hannes Bergmann lief mit 4:01,75 Minuten Saisonbestzeit
über 1500 Meter und Max Bergmann unterbot mit neuer Bestzeit von 4:10,73 Minuten die Olympia Quali der Sehbehinderten für
Athen. In Neustadt lief Yarim Benne als Sieger über 5000 Meter 16:24 Minuten und Christa Schröder 22:31 Minuten.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 24. Juni 2004
Ciftci rückt auf Rang vier vor
Osterholz-Scharmbecker läuft 15:32,60 min über 5000 m
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Wagner
Osterholz-Scharmbeck. Recht zufrieden zeigte sich Hikmet Ciftci von der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL)
bei seinem Start anlässlich der norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt über 5000 m der Männer. In 15:32,60 min lief er
die zweitschnellste Zeit seiner Karriere und belegte in der Endabrechnung den hervorragenden Rang acht. In der Ewigen Besten-
liste des Kreises Osterholz rückt er damit auf den vierten Rang vor.
Dem Gegenwind am zweiten Meisterschaftstag trotzten auch die Nachwuchs-Sprinthoffnungen der SOL. Jacqueline Niemann
qualifizierte sich in 27,16 sec über 200 m für den B-Endlauf der weiblichen B-Jugend. Dort kämpfte sie bei kräftigem Gegenwind
von 1,7 m/sec ihre stärker eingeschätzten Gegnerinnen nieder und siegte überraschend in 26,75 sec mit einer Zeit, die im A-
Endlauf für Rang sechs gereicht hätte. Am ersten Meisterschaftstag hatte sie nach einem guten 100-m-Vorlauf (Jahresbestzeit
in 13,04 sec) durch einen Fehler des Auswertungsbüros gemeinsam mit anderen Sprinterinnen ihren Zwischenlauf wiederholen
müssen, so dass hier weitere Kraft für den zweiten Tag unnötig verloren ging.
Paul Felgner bei der männlichen B-Jugend erreichte das 200-m-Ziel nach 23,42 sec bei Windstille im Vorlauf und qualifizierte
sich damit etwas überraschend direkt für das A-Finale. Hier steigerte er sich bei kräftigem Gegenwind von 1,2 m/sec nicht weiter
und belegte Rang sechs in 23,76 sec. Patrick Poppe freute sich nach 24,56 sec über eine persönliche Bestzeit.

ZEVENER ZEITUNG vom 24. Juni 2004
Keine Chance auf Spitzenleistungen
Schlechte Bedingungen bei Landesmeisterschaft
Verden/Zeven (nb). Drei Aktive der LAV Zeven hatten sich für die Landesjugendmeisterschaften der Leichtathleten in Verden
qualifiziert. Sowohl Carina Köster als auch der Zevener Robin Willert, die erstmals in der Jugendklasse starten mussten, wollten
mit dem Speer an ihre Erfolge aus der Schülerklasse anknüpfen. Marleena Schulz hatte sich die Startberechtigung über 1500
Meter beim Zevener Pfingstsportfest erlaufen.
Die äußeren Bedingungen am ersten Tag der Meisterschaft waren denkbar schlecht. Wind und heftige Regenfälle ließen
Spitzenergebnisse mit dem Speer nicht zu. Keine der gemeldeten Athletinnen schaffte an diesem Tag die 40-Meter-Marke zu
überwerfen und auch Carina Köster kam an ihr gutes Ergebnis vom Nationalen Pfingstsportfest in Zeven, wo sie mit 38,15
Metern eine persönliche Bestweite erzielen konnte, nicht heran. Sie belegte am Ende mit 35,06 Metern Platz drei hinter Romina
Quell vom TSV Wiepenkathen und Kristin Wiebusch (VfL Stade).
Auch Robin Willert hatte mit der nassen Anlaufbahn zu kämpfen und konnte in dem mehr als 25 Teilnehmer starken Feld den
Endkampf nicht erreichen. Bei der männlichen Jugend B siegte Sascha Cordes vom TSV Wiepenkathen. Am zweiten Tag der
Meisterschaft waren die 1500-Meter-Läufe der B-Jugendlichen angesetzt. Mit einer Zeit von 5:32,59 Minuten wurde Marleena
Schulz Achte.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 24. Juni 2004
Jan Hentel gewinnt Silber im Hochsprung
16-jähriger Garther Norddeutscher Vizemeister
Halberstadt (mt). Einen weiteren tollen Erfolg in seiner noch jungen Hochspringer-Laufbahn feierte Jan Hentel von der SG
Essen-Garthe bei den Norddeutschen B-Jugend-Meisterschaften in Halberstadt. Der einzige Teilnehmer des Kreises Cloppen
burg sprang eine Woche nach seinem Niedersachsentitel erneut über 1,90 Meter und errang damit die Vizemeisterschaft. Wie
schon in Verden waren auch in der Stadt im nördlichen Harzvorland die Bedingungen für Hochspringer zu kühl.
Jan Hentel begann den Wettkampf bei 1,81 Meter, bewältigte diese Höhe wie auch anschließend 1,84 Meter im ersten Versuch.
Bei 1,87 Meter leistete sich der junge Garther einen Fehlversuch. 1,90 Meter überquerte er dann wieder klar im ersten Versuch
und hatte hier die Vizemeisterschaft bereits sicher, da der spätere Dritte, Stefan Kahlert (TuS Wunstorf), bereits an 1,87 Meter
gescheitert war. Der Wunstorfer hatte am ersten Tag der zweitägigen Veranstaltung schon den Weitsprung mit 6,78 Meter
gewonnen. Bei der Höhe von 1,93 Metern waren nur noch der absolute Top-Favorit Steve Schuldt (SV Halle) und Jan Hentel im
Wettbewerb.
Während Schuldt diese Höhe im zweiten Versuch schaffte, scheiterte Hentel dreimal. Der Hallenser überquerte dann anschließ-
end noch 1,97 Meter und 2,01 Meter im ersten Versuch, bevor für ihn 2,05 Meter an diesem kühlen Sonntagnachmittag zu hoch
waren. Steve Schuldt, der in diesem Jahr bei den Sachsen-Anhalt-Meisterschaften bereits 2,07 Meter übersprang und damit die
Deutsche B-Jugendbestenliste 2004 anführt, gilt für die am zweiten Juli Wochenende in Jena stattfindenden Deutschen B-
Jugendmeisterschaften als klarer Favorit. Diese Titelkämpfe sind auch für Jan Hentel der absolute Saisonhöhepunkt. Bewegt
sich das 16-Jährige Nachwuchstalent im Bereich seiner Bestleistung (1,95), sollte durchaus eine Top-Acht-Platzierung möglich
sein.

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 24. Juni 2004
Frances Smithson Norddeutsche Meisterin
Leichtathletik (peb). Frances Smithson vom Post SV Stadthagen holte sich in Halberstadt bei den Norddeutschen Meister-
schaften den Titel im Dreisprung. Aus acht Norddeutschen Landesverbänden waren 562 Athletinnen und Athleten nach Halber-
stadt gekommen, um an diesem hochrangigen Wettkampf teilzunehmen.
Smithson musste sich, in einem eher kleinen Feld gegen sechs weitere Konkurrentinnen behaupten. Der alles entscheidende
Sprung gelang der Stadthägerin erst in ihrem letzten Versuch. Mit 11,48 Meter siegte Frances Smithson vor Christina Fricke
vom SC Kali Wolmirstedt mit 11,17 Meter. Da Smithson mit dem Zug von und nach Halberstadt unterwegs war, konnte sie aus
Zeitgründen noch nicht einmal an ihrer eigenen Siegerehrung teilnehmen.
Am 2. Juli startet Frances Smithson bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 25. Juni 2004
Vivien Tiedemann läuft bis auf dritten Platz vor
Leichtathletik: VfLerin steigert sich noch
Halberstadt (hf). Ihren zweiten Platz bei den Landesmeisterschaften hat Läuferin Vivien Tiedemann vom VfL Oldenburg bei den
Norddeutschen Titelkämpfen in Halberstadt bestätigt: In 2:20,08 Minuten legte sie die 800 Meter zurück und wurde Dritte. Zu-
dem belegte sie über die 400-Meter-Distanz in 60,11 Sekunden Rang sechs. Eine bessere Platzierung blieb Tiedemann ver-
wehrt, da sie aufgrund ihrer Qualifikationszeiten nicht für den schnellsten Lauf gesetzt war.
Zum nächsten Schuljahr wechselt die Oldenburgerin ins Sportinternat Hannover. Dort möchte sie sich unter professionellen Be-
dingungen verstärkt auf den Langsprint und die kurze Mittelstrecke konzentrieren. Starten will sie aber weiter für den VfL.

EINBECKER MORGENPOST vom 25. Juni 2004
Leichtathletik: Hammerwerferinnen setzen Erfolge fort
Drei Norddeutsche Meister, zwei Landesmeistertitel für Einbecker Leichtathleten
Einbeck (oh). Mit außerordentlichen Leistungen setzten die von Wolfgang Scholz trainierten Hammerwerferinnen der LG Ein-
beck, Johanna Hoppe und Theresa Müller, die Erfolgsserie des letzten Jahres fort. Bei verschiedenen Wettkämpfen wurden
mehrmals ausgezeichnete Ergebnisse erzielt.
Neben dem Gewinn einer Norddeutschen Meisterschaft durch Theresa (15 Jahre) in der nächst höheren Altersklasse der weib-
lichen Jugend B (16/17 Jahre) und je zwei Titelgewinnen bei Norddeutschen und Landes-Meisterschaften durch Johanna (18
Jahre), befinden sich alle Landesrekorde der weiblichen Aktiven von 14 bis 19 Jahren im Besitz der Einbecker Athletinnen. Er-
freulich für Johanna, dass sie erstmals die begehrte Weite von 60 Metern übertreffen konnte. Auch Theresa konnte als erste
Schülerin Niedersachsens mit dem drei Kilogramm schweren Gerät über 50 Meter weit werfen. Beide befinden sich mit ihren
Leistungen in den jeweiligen Altersklassen in Deutschland an erster Stelle und können auch in der nächst höheren Altersklasse
sehr gut bestehen.
Im Frühjahr fanden die Norddeutschen Meisterschaften in Kienbaum (bei Berlin) statt. Johanna siegte in der weiblichen Jugend A
(18/19 Jahre) mit einer Weite von 59 Metern und gleichzeitig neuem Landesrekord. Am 5. und 6. Juni nahm sie an den Landes-
meisterschaften der Frauen in Wilhelmshaven teil. Bei Anwesenheit der Weltklassewerferin Andrea Bunjes, SV Holtland, konnte
die Einbeckerin mit erneuter Verbesserung des Jugendlandesrekordes mit 60,07 Metern den Titel gewinnen.
Die Landesmeisterschaften der Jugend wurden am 12. und 13. Juni in Verden ausgetragen. Johanna gewann den Titel der weib-
lichen Jugend A mit 57,25 Metern. Theresa startete in der nächst höheren Altersklasse weibliche Jugend B (16/17 Jahre) und
konnte mit dem vier Kilogramm schweren Gerät einen ausgezeichneten zweiten Platz bei einer Weite von 44,46 Metern belegen.
Philip Champignon startete in der männlichen Jugend B über 3.000 Meter und erreichte Platz sieben in 9:51,82 Minuten. Es war
seine erste Zeit unter zehn Minuten und bedeutet eine deutiche Steigerung. Sandra Dahms belegte mit 27,46 Metern Platz zehn
im Diskuswerfen.
Kürzlich starteten die Hammerwerferinnen bei den Norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt. Laut Ausschreibung mussten
beide in der nächst höheren Altersklasse starten. Johanna gewann bei den Frauen mit der wiederum ausgezeichneten Weite von
59,48 Metern. Theresa konnte den Titel bei der weiblichen Jugend B mit beachtlichen 47,13 Metern gewinnen.
Am Wochenende startet Theresa bei den Landesmeisterschaften, eine Woche später starten Theresa und Johanna bei den
Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena. Für Johanna (als Jugendliche) ist der diesjährige Höhepunkt die Qualifikation und
Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen am 10. und 11. Juli in Braunschweig. Während diese Veran-
staltung über die Teilnahme der Leichtathleten an den Olympischen Spielen in Athen entscheidet, hofft Johanna, unter die
besten acht und damit in den Endkampf zu kommen.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER (Weser Kurier) vom 26. Juni 2004
Asendorfer Trio lässt Rekorde purzeln
Asendorf (fbü). Bei den in Halberstadt stattgefundenden Norddeutschen Meisterschaften warteten die drei Asendorfer Leicht-
athleten im Dress des SV Werder Bremen mit starken Leistungen auf. Sven Schröder holte sich im Diskuswurf der männlichen
Jugend B mit 42,01 Meter den Vizemeister-Titel und belegte im Kugelstoßen mit neuer Bestleistung von 13,92 Meter einen
guten dritten Rang. Auch Janina Geils stellte eine neue Bestmarke auf: Im Zwischenlauf über 100 Meter wurden 12,34 Sekunden
gestoppt; im Endlauf wurde Geils mit 12,59 Sekunden Sechste. Charlotte Matthias erreichte im B-Endlauf über 200 Meter mit
persönlicher Bestmarke von 27,23 Sekunden den Zielstrich. Zudem gewannen die beiden im Verbund mit Ann-Kristin Wester-
mann und Melanie Hamann als 4x100-Meter-Staffel in neuer Bremer Landesrekordzeit von 49,30 Sekunden die Norddeutsche
Vizemeisterschaft.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 26. Juni 2004
Renate Behrens bereichert ihre Titelsammlung
Hildesheim (wgk). Die erfolgreiche Weit- und Dreispringerin Renate Behrens (Eintracht Hildesheim) hat in Kevelaer bei den
deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren (Teil I) ihre Titelsammlung um eine weitere Goldmedaille angereichert.
Im Dreisprung wurde die amtierende Hallen-Vizeweltmeisterin - wie schon im vorigen Jahr - deutsche Meisterin in der Alters-
klasse W 45. Trotz eines Hexenschusses gelang ihr in Kevelaer ein Sprung auf die Weite von 10,28 m, der ihr den ersten Platz
einbrachte. Mit 9,93 m belegte Sigrid Böse von der LG Neiße Platz zwei.
Im Weitsprung-Wettbewerb, der unmittelbar nach dem Dreisprung anstand, revanchierte sich Sigrid Böse und holte sich Gold
(4,97 m). Dagegen verpasste Renate Behrens mit einem vierten Platz weiteres Edelmetall. "Ich war total platt nach meinen
sechs Dreisprüngen", meinte die 47-Jährige, deren bester Sprung mit 4,72 m gemessen wurde.
Diese Presseseite musste wegen der Vielzahl von Berichten geteilt werden: Seite 1 / Seite 2
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(Presse)-Berichte vom 26.6.       Ergebnisse Verden (12./13.6.)       Ergebnisse Halberstadt (19./20.6.)      Ergebnisse Kevelaer (18./20.6.)  
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