© LM-Einzel (NLV+BLV) in Dörpen vom 21.-22. August 2004 (Seniorinnen, Senioren) ©
NDM-Einzel in Bremen vom 21.-22. August 2004 (Schüler-/innen W/M 15, Jugend A)
NDM-Straße (10 Km) in Wismar am 22. August 2004 (Jugend B - Seniorinnen/Senioren)
Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen

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Neuste (Presse)-Berichte vom 19.11.       Ergebnisse Dörpen (21./22.8.)        Ergebnisse Bremen (21./22.8.)         Ergebnisse Wismar (22.8.)
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OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 18. August 2004
VfL-Läufer in Wismar am Start
Oldenburg (hrs). Fünf Läufer des VfL Oldenburg gehen am kommenden Sonntag bei den Norddeutschen Meisterschaften im
Straßenlauf über zehn Kilometer in Wismar an den Start. Manfred Ostendorf und Klaus Mohnsame hoffen in der Konkurrenz
M 60 auf den Einzeltitel und wollen gemeinsam mit Helmut Fuchs und Horst Frense auch die Mannschaftswertung gewinnen.
Fünfter Teilnehmer des VfL ist Stefan Behrens, der für den Wettbewerb der männlichen Jugend B gemeldet hat.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 19. August 2004
Medaillenhoffnung Anna Maier
Acht Kreis-Diepholzer Talente bei Norddeutscher Meisterschaft

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia  
Bruchhausen-Vilsen/Stuhr. Acht Nachwuchstalente des TV Bruchhausen-Vilsen und des LC Hansa Stuhr vertreten den NLV-
Kreis Diepholz bei den norddeutschen Meisterschaften der A-Jugend und Schüler M/W 15, die am kommenden Wochenende in
Bremen auf Platz 11 ausgetragen werden. Vom Stuhrer Leichathletikclub nutzen die noch 14-jährigen Neele Jacobi, Tatjana
Spanehl, Lara-Kim Tappert sowie DM-Starterin Katrin Meiboom die Gelegenheit, um weitere Meisterschaftserfahrungen zu
sammeln. Außerdem sind Christian Hohnholz und Antonia Mester gemeldet.
Die Medaillenhoffnungen des TV Bruchhausen-Vilsen ruhen auf Anna Maier und Moritz Lange. Anna Maier startet über 80 Meter
Hürden sowie im Weitsprung. Im Hürdensprint steht die Vilserin derzeit mit 11,50 Sekunden an der Spitze der NLV-Bestenliste.
Vereinskamerad Moritz Lange, zur Zeit mit einer Weite von 40,95 Metern landesbester Hammerwerfer in der M 15, ist für die
Wurfdisziplinen Hammer, Kugel und Speer gemeldet.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 20. August 2004
Marg greift den Weltrekord an
Auch Roland Kwapinski am Start
Kreis Osterholz. Zwei Aktive der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) nehmen an diesem Wochenende an den
Landesmeisterschaften der Senioren in Dörpen im Emsland teil. Dabei will Kugelstoß-Welt- und Europameister Karl-Heinz Marg,
der am vergangenen Sonnabend kurzfristig auf einen Start bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau verzichtete,
noch einmal in der Altersklasse M 65 versuchen, seinen eigenen Weltrekord von 15,23 Metern zu verbessern. Zwölf Teilnehmer
sind zu diesem Wettbewerb gemeldet. In einem Feld von nur fünf Läufern seiner Altersklasse M 50 wird sich der Akteur Ronald
Kwapinski wiederfinden. Der Mittelstreckler hat für die 3000 Meter gemeldet. (
Carsten Spöring)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. August 2004
38 Ostfriesen sind am Start
Rütenbrock/Dörpen (kj). Der Leichtathletik-Kreis Emsland richtet in diesem Jahr die Niedersächsischen und Bremer Landes-
meisterschaften der Senioren aus. Während die Hammerwurf-Wettkämpfe in Rütenbrock ausgetragen werden, finden alle ander-
en Wettbewerbe im Sportpark Dörpen statt. Insgesamt machen sich 343 Teilnehmer aus 110 Vereinen auf den Weg ins Ems-
land. Darunter sind auch 38 Leichtathleten aus acht ostfriesischen Vereinen. Fortuna Wirdum schickt gleich zwölf Aktive an den
Start und stellt damit die meisten ostfriesischen Teilnehmer.
Auch der MTV Aurich ist mit neun Akteuren gut vertreten. Während der SV Georgsheil, Germania Leer und der SV Holtland je-
weils vier Meldungen abgegeben haben, sind der TuS Norderney und der SV Warsingsfehn mit je zwei Teilnehmern dabei. Auch
der TV Norden ist mit einem Sportler bei den Titelkämpfen am Start. Die ersten Wettkämpfe beginnen am Sonnabend um 14 Uhr

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 20. August 2004
Naue & Co. wollen unter die ersten Drei
Bremen-Nord (mde). Einen Platz unter den ersten drei Mannschaften strebt Lauf-As Torsten Naue mit seinen Vereinskamerad-
en von der LG Bremen-Nord am Sonntag bei den norddeutschen Straßenlaufmeisterschaften in Wismar an. Mit ihrer Ausgeglich-
enheit bei angestrebten Laufzeiten von 32 bis 33 Minuten wollen Torsten Naue, Markus Ast und der schnellste Bremer Läufer in
diesem Jahr, Andreas Oberschilp, die Konkurrenz über die Zehn-Kilometer-Distanz bezwingen.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 20. August 2004
Leichtathletik-Senioren: Landesmeisterschaften
Bremen-Nord (mde). In Dörpen im Emsland nahe der niederländischen Grenze ermitteln die niedersächsischen und Bremer
Leichtathleten ihre Meister in den Seniorenklassen. Am Start für die LG Bremen-Nord mit aussichtsreichen Chancen auf vordere
Gesamtplatzierungen gehen Marc Gogol im Hochsprung der M 30, Christian von der Born im Weitsprung der M 40 sowie Silvia
Janke und Urte Zinke im Dreisprung der Altersklasse W 30/40.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. August 2004
Nachwuchs startet mit Medaillen-Chancen
Leichtathletik: Die A-Jugendlichen und 15-Jährigen suchen Norddeutsche Meister
Ostfriesland/Bremen (kj). Einer der letzten Saisonhöhepunkte für die A-Jugendlichen und 15-jährigen Nachwuchs-Leichtath-
leten sind die Norddeutschen Meisterschaften an diesem Wochenende in Bremen. Für die Titelkämpfe in der Hansestadt haben
sich auch 20 ostfriesische Talente aus acht Vereinen qualifiziert.
Nachdem Hammerwerferin Daniela Pohl vom SV Holtland vor einigen Wochen mit 58,25 Metern einen neuen Landesrekord auf-
gestellt hatte, galt sie als mögliche Titelanwärterin. Doch nach dieser bravourösen Leistung konnte sich die Ostfriesin im Train-
ing zuletzt nicht mehr richtig motivieren. Als Favoritin gilt daher Johanna Hoppe (LG Einbeck), deren Rekord sie gebrochen hatte.
“Dennoch will Daniela natürlich versuchen, so gut wie möglich zu werfen”, weiß Trainer Klaus Beyer. Teamgefährtin Mareike
Nannen stellt sich ebenfalls der Konkurrenz im Hammerwurf. Nachdem ihr vor einigen Tagen vier Weisheitszähne gezogen
wurden, geht sie in der Schülerklasse allerdings ohne große Erwartungen in den Wettkampf.
Die B-Jugendlichen Wiebke Bültena und Anne Christine Junker starten für den MTV Aurich. Während sich Bültena über 400 und
800 Meter qualifiziert hat, bestreitet Junker ihren Wettkampf mit dem Diskus. Anna Raukuc vom SV Emden-Harsweg, DM-Vierte
im Siebenkampf, startet über 300 m Hürden und im Dreisprung. Die Georgsheilerin Ramona de Buhr (beide Schülerinnen) stellt
sich der Konkurrenz über 100 Meter und über 80 m Hürden.
Enno Tjarks von Germania Leer ist im Hochsprung bei der A-Jugend dabei. Hier trifft er auch auf Jann-Erik Jürjens vom TuS
Hinte. Jürjens sicherte sich bei den Landesmeisterschaften souverän den Titel und will erneut mit einer guten Leistung über-
zeugen. Vereinsgefährte Marten Lamschus, eigentlich noch bei der B-Jugend startberechtigt, schaffte die Qualifikation über 1500
und 3000 Meter.
Der TV Norden schickt gleich acht Athleten an den Start. Florian Becker, Saarko Eilers, Anton Moseev, Wilke Scheutwinkel,
Timo Stein und Koord Weege stehen für eine starke 4x100-m-Staffel bei den Schülern zur Verfügung. Während sich Scheut-
winkel außerdem im Hoch- und Dreisprung qualifizieren konnte, ist Stein im Kugelstoßen vertreten. Paul Thielecke ist über 100
Meter sowie im Weit- und Dreisprung gemeldet. Siewert André (beide A-Jugend) geht aussichtsreich über 100 und 200 Meter ins
Rennen. Außerdem ist er über 110m Hürden in den Meldelisten notiert. Die Brüder Jan-Gerhard und Heinz-Helmut Onken starten
für den SV Warsingsfehn. Beide laufen die Mittelstrecke über 1500 Meter. Clubgefährtin Maria Harms hat sich im Hochsprung
einiges vorgenommen. Obwohl alle drei noch B-Jugendliche sind, starten sie bei der A-Jugend.

Mangelhafte Organisation der NDM-10 Km-Straße in Wismar am 22. August 2004
Stellungnahme von Thomas Bertram / VfL Oldenburg (23. August 2004)
Über den organisatorischen Rahmen der Norddeutschen Meisterschaften am 22.8. in Wismar über 10 km sind wir schon ent-
täuscht. Auch wenn unsere M 60- Seniorenmannschaft mit dem Gewinn der Einzel- und Mannschaftswertung sehr erfolgreich
war, berichteten unsere Athleten von erheblichen organisatorischen Defiziten.
Zunächst erhielten wir am Freitag Abend (20.8.) gegen 17:00 Uhr einen Anruf vom NLV, dass eine Zeitplanverschiebung am
Sonntag geplant war, wobei nicht eindeutig klar war, welcher Lauf (wir hatten auch einen B-Jugendlichen gemeldet) denn nun ver-
schoben werden sollte.
Dies konnte dann im Laufe des Samstags geklärt werden. Unsere Athleten sind um 4:00 Uhr aufgestanden, um von Oldenburg
nach Wismar zu fahren (leider war eine kurzfristige Unterbringung aufgrund des Schwedenfestes in Wismar nicht mehr zu reali-
sieren). In Wismar haben unsere Athleten dann erfahren, dass von Anfang an seitens der Organisatoren nur 1 Lauf geplant war (!)
die Zusammenlegung wurde am Freitag aufgrund der geringen Teilnehmerfelder begründet. Die Fehlleitung durch das Führungs-
fahrzeug ist ärgerlich - sie wäre unseren (nicht ortskundigen) Athleten jedoch auch früher aufgefallen, wenn es Kilometer-
markierungen an der Strecke gegeben hätte! Viele Sportler haben erst auf der Zielgeraden bemerken können, dass die Strecken-
länge erheblich reduziert wurde.
Ärgerlich ist auch, daß viele Seniorensportler die Anreise nach Wismar umsonst angetreten sind und zum Teil auch über große
Entfernungen angereist sind. Wir denken da z.B. an die Sportler aus Neumünster, die sich auf einen spannenden Wettkampf mit
unseren Senioren gefreut haben und dann nur beim Zieleinlauf zusehen konnten.
Wir möchten deutlich zum Ausdruck bringen, dass der Veranstalter seiner Informationspflicht nicht hinreichend nachgekommen
ist. Wir sind der Auffassung, dass der Ausrichter über die ihm vorliegenden Meldungen hätte sicherstellen müssen, dass alle
Athleten über die Zeitplanänderung informiert waren. Die Delegation dieser Aufgabe an die Landesverbände allein hat sich als
nicht ausreichend herausgestellt. Wir finden es bedauerlich, daß diese Meisterschaft durch solche Defizite in der Organisation
derart gelitten hat und bei den betroffenen Athleten eine Mischung aus Wut, Enttäuschung und mangelndem sportlichen Wett-
streit ausgelöst hat.
Thomas Bertram - VfL Oldenburg/Leichtathletikabteilung - Presse/Sponsoring/Jugendwart

Erlebnisbericht über die Chaos-Veranstaltung NDM-10 Km-Straßenlauf in Wismar (23. August 2004)
Von Markus Ast / LG Bremen-Nord
Mit Interesse habe ich gerade die Stellungnahme von Thomas Bertram (VfL Oldenburg) gelesen und möchte die Organisations-
mängel der 10-KM-Straßenmeisterschaft in Wismar ergänzend aus meiner Sicht darstellen. Vorweg erwähnen muss ich, dass
ich nachhaltig sauer darüber bin, wie man eine norddeutsche Meisterschaft organisatorisch derartig vergeigen kann. Als Aktiver
fühlte ich mich zu keiner Zeit ernst genommen und frage mich, wie es dazu kommen konnte, dass diesem Landesverband die
´Norddeutsche´ überhaupt zugewiesen wurde.
Wir Nordbremer (Naue, Oberschilp, Ast) sind bereits Samstag früh nach Wismar gereist und gingen ´ungewarnt´ von den in der
Ausschreibung genannten Startzeiten aus: also 11:15 Uhr und 12:30 Uhr (vgl. offizielle Meisterschaftsausschreibung). Samstag
Nachmittag bummelten wir im Rahmen des `Schwedenfestes´ in eine Touristik-Information und fanden dort gegen 17:00 Uhr
zufällig den Flyer zum ´5. Schwedenlauf´. Diesem konnten wir erstmalig entnehmen, dass die ´Norddeutsche Meisterschaft
10 KM Straße´ zum Anlass des 5. Schwedenlaufs gleichzeitig (!) stattfinden solle. Weiterhin nannte der Flyer unter der Über-
schrift ´Nordeutsche Meisterschaften im 10-KM-Straßenlauf´ die Startzeiten: 10:00 Uhr für Männer, mJA+B, Sennioren M40/45
und 10:00 Uhr Frauen, wJA+B, Seniorinnen, Senioren M50 u.ä.
Spätestens zum Druckzeitpunkt des Schwedenlaufflyers (keine billige Papierkopie, sondern ein richtiger Flyer mit Farbfotos,
guter Druck, gutes Papier etc.) stand also fest, dass die Startzeit für alle Läufe (Meisterschaft + Schwedenlauf) 10:00 Uhr sei.
Ab diesem Zeitpunkt hätte man die neue Startzeit über die Landesverbände an die Sportler fließen lassen können. Die neue
Information über die Startzeiten überraschte uns jedenfalls komplett und widersprach unserem Kenntnisstand. Einigermaßen
verunsichert versuchten wir daraufhin, die im ´Schwedenlaufflyer´ angegebenen Tel.-Nummern des Veranstalters zu erreichen:
keine Chance. Schlussendlich sendeten wir sogar eine Textnachricht an ein ausgeschaltetes Handy mit der Bitte um sofortigen
Rückruf: wie uns am nächsten Tag mitgeteilt wurde, wurde diese SMS zur Kenntnis genommen, aber nicht beantwortet. Wir
gingen Samstags jedenfalls weiterhin davon aus, dass die über die Landesverbände verbreiteten Startzeitzeiten (11:15; 12:30)
schon stimmen würden.
Abends fuhren wir sicherheitshalber noch per PKW die im Schwedenflyer angegebene Laufstrecke ab, soweit dies möglich war.
Immerhin das Übel bezüglich der Startzeiten ahnend, konnten wir den Sachverhalt Sonntag Früh gegen 9:00 Uhr vor Ort mit dem
Veranstalter klären und man informierte uns darüber, dass nun als Startzeit 10:00 Uhr ´für alle´ fest stehe. Dies habe man den
Landesverbänden rechtzeitig mitgeteilt. Überpünktlich vor Ort erschienene Läufer, die wir daraufhin auf die Startzeit ansprachen,
wussten jedenfalls auch von nichts und fielen aus allen Wolken. Wiederum einige Wenige, mit denen wir nach den Lauf
sprachen, erfuhren wohl noch gerade am Vortag über ihre Trainer, dass die Startzeit geändert war. Andere wiederum erfuhren
nichts und kamen zu spät. Einen deutlichen Hinweis auf die Änderung z.B. durch Durchsagen, große Aufsteller etc. blieb der
Veranstalter schuldig, soweit wir das verfolgen konnten, denn ab 9:00 Uhr mussten wir uns ja auch auf die neue Startzeit von
10:00 Uhr vorbereiten. Übrigens sollte laut Flyer die Ausgabe der Wettkampfunterlagen am Sonntag ab 9:30 Uhr erfolgen. Da
hatte offensichtlich jemand so richtig mitgedacht.
Der Lauf wurde dann pünktlich ein, zwei Minuten nach 10:00 Uhr gestartet. Flyergemäß Meisterschaftsläufer und Schweden-
läufer zusammen. Die Strecke war komplett untrassiert und ohne KM-Markierungen. Streckenposten waren vorhanden, teilweise
sollte diese Aufgabe scheinbar an Kreuzungen und Straßeneinmündungen von der Polizei wahrgenommen werden. Diese war
jedoch vollkommen damit beschäftigt, das erhebliche Verkehrs- und vor allem Fußgängeraufkommen zu regeln. Im Rahmen des
´Schwedenfestes´ sollte nämlich zumindest teilweise auf der Laufstrecke nach dem Lauf ein ´Schweden-Umzug´ stattfinden.
Dieser Umzug erfreut sich wohl einiger Beliebtheit, denn schon während des Laufes waren die Straßen gut bevölkert, was auch
zu Behinderungen der Läufer-/nnen führte. Soweit ich für mich spreche, musste ich zumindest Fußgängern und Radfahrern aus-
weichen und wurde fast von einem Auto, dass aus einer uneinsehbaren Einmündung auf die Laufstrecke einbog, ´mitgenommen´.
Die Polizei hatte also alle Hände voll zu tun und konnte (soweit sie es denn sollte oder dort schlicht keine Ordner vorgesehen
waren) nicht auch noch die LäuferInnen auf die richtige Strecke weisen. Somit verliefen sich kurzfristig Läufer-/nnen, die keinen
Kontakt mehr zum Führungsfahrzeug oder anderen Laufteilnehmern hatten. Unschön.
Bekanntermaßen verfuhr sich dann irgendwann auch das Führungsfahrzeug der Polizei. Die ursprüngliche (im Flyer abgedruckte)
Laufstrecke des Schwedenlaufes war wohl für die Meisterschaft zu kurz, so dass der Veranstalter eine neue, verlängernde
Schleife einfügte. Dies war dem Flyer aber nicht zu entnehmen. Während des Rennens wurde die neue Schleife mitgefahren und
gelaufen, eine ebenfalls zur Laufstrecke gehörende Schleife aber ´vergessen´. Das Führungsfahrzeug bog schlicht nicht ab, ob-
wohl sich auf der ´vergessenen´ Schleife Ordner befanden, wie andere Läufer aus der Ferne feststellten. U.a. wir Nordbremer sind
die Strecke ja vorher abgefahren und wunderten uns somit darüber, warum eine Teilstrecke ausgelassen wurde. Wir dachten
aber im Rennen, das würde durch die uns wiederum überraschende, neue Schleife kompensiert.
Eh man sich´s versah, war das Rennen jedenfalls beendet. Der Sieger ging mit einer 26:17 durch. 14 Läufer blieben teilweise um
zwei bis drei Minuten unter 30 Minuten !Die Strecke war also ordentlich zu kurz. Eigentlich blieben wohl 15 Läufer drunter, denn
ein Teilnehmer soll noch zwei Minuten vor dem Sieger in´s Ziel gelaufen sein, wurde dann aber wohl aus der Ergebnisliste ge-
strichen. Mangels Absperrungen bot die Laufstrecke neben der ´Verkürzung´ noch allerhand Möglichkeiten zur Abkürzung. Hier
kann man niemanden Unsportlichkeit unterstellen, denn es war ja alles ´freie´, untrassierte Laufstrecke und evtl. hat sich der 24
Minuten Läufer auch schlicht verlaufen, oder wurde falsch oder gar nicht gewiesen.
Schlussendlich zur Farce wurde die Siegerehrung. Sie fand dann irgendwann gegen 13:15 Uhr statt, wurde auf Nachfrage aber
für früher angekündigt. Desweiteren widersprachen sich die mündlichen Angaben, wo denn die Siegerehrung stattfinden solle.
Zur Erläuterung: der Marktplatz Wismars platzte zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Schwedenfesten und des Umzugs, der über
den Marktplatz führte, aus allen Nähten. Der Veranstalter gab an, die Ehrung solle auf einer großen Fernsehbühne stattfinden,
fragte man jemand anderes aus dem Wettkampfbüro, sollte sie auf der Rathaustreppe stattfinden. Na gut, wir gingen auslaufen
und duschen. Als wir wiederkamen, war das Wettkampfbüro (Zelt) komplett abgebaut und die Ehrung hatte noch nicht stattge-
funden. Auf der Fernsehbühne ehrte man später im Rahmen eines Showprogramms die ersten Acht der Meisterschaft und die
Schwendelaufgewinner-/nnen und wies die verbleibende Läufer-/nnenschar an, die weitere Siegerehrung würde ´backstage´ voll-
zogen. Wer dies im Festtrubel nicht mitbekommen haben sollte, hätte die Ehrung hinter, bzw. neben der großen Bühne in einem
abgesperrten, technischen Bereich nie gefunden. Lautsprecherhinweise diesbezüglich unterblieben. `Backstage´ nun wurden
munter alle möglichen Altersklassen gewertet. U.a. bekam es der Veranstalter hin, die M 35 zu werten und zu ehren. Auf den
Hinweis aus der verbleibenden Läufer-/nnenschar, diese Klasse gäbe es bei dieser Meisterschaft nicht, reagierte der Veran-
stalter kurz irritiert und tat das dann als ´dumme´ Bemerkung ab. Lustigerweise schaffte es der Veranstalter nichtmal, seine
´falsche´ Wertung in sich konsequent durchzuhalten, als er die männliche Hauptklasse meisterschaftswidrig in Männer und
M 35 unterteilte: man vgl. diesbezüglich die Ergebnisliste und die Geburtsdaten.
Ich persönlich erfreue mich neben der Urkunde der Männer-Hauptklasse einer zweiten Urkunde mit Plazierung in der Alters-
klasse ´Männer´ (ich wäre M 30, so es denn ein Volkslauf gewesen wäre und keine Meisterschaft). Hinsichtlich der Mann-
schaftsurkunden und Meisterwimpel gab der Veranstalter an, dies würde man über die Landesverbände nachreichen. Einen
Grund hierfür blieb er schuldig, verwies aber darauf, man könne sich da voll drauf verlassen. Weitere Nachfragen aus der Läufer-
schar wurden teilweise brüsk zurückgewiesen. Kritische Hinweise (siehe oben M35) auf Veranstaltungsmängel wurden ignoriert,
bzw. als ´dumm´ abgetan. Der Veranstalter verwies auf jahrelange Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen. Man solle
ihm mal nichts erzählen. Mir persönlich wurden Auskünfte schlicht verweigert: hierzu (M35-Wertung) sage man nun nichts mehr.
Ich durfte mir noch anhören, dass man sich im Übrigen über die Landesverbände über die wenigen Läufer-/nnen, die sich nach
dem Lauf in unflätiger Weise beschwert haben sollen, seitens des LV MV beschweren würde und all das würde für den einzelnen
Sportler schon noch Konsequenzen haben. Die Mehrheit der Läufer sei mit der heutigen Veranstaltung zufrieden, aber zwei, drei
Querulanten würde es halt immer geben ... ect. Erstaunlich für mich, welch unkritisches Selbstverständnis Vertreter des LV MV
hier im direkten Gespräch mit dem Sportler offenbarten. Peinlicher Abschluss einer organisatorischen Lachnummer.
Schade auch, dass Vertreter der anderen Landesverbände wohl nicht vor Ort waren. Sie hätten sich selbst ein Bild von der nord-
deutschen Straßenmeisterschaft in Wismar machen müssen, um die Organisationsmängel zu bestaunen.
Nachhaltig beeindruckt und verärgert,
Markus Ast (LG Bremen-Nord)

Presseinformation vom 23. August 2004 (Von Markus Steinbrück)
Jala Gangnus Norddeutschlands Sprintkönigin
Winsen/Hanstedt. Jala Gangnus aus Winsen ist die schnellste jugendliche Sprinterin in ganz Norddeutschland. Das stellte die
17-Jährige von der LG Nordheide jetzt bei den Titelkämpfen der acht norddeutschen Landesverbände auf Platz 11 am Bremer
Weserstadion unter Beweis. Sowohl über 200 Meter als auch etwas überraschend über 100 Meter war die 400-Meter-Dritte der
Deutschen Juniorenmeisterschaften nicht zu schlagen. Nordtitel Nummer drei für die Leichtathleten aus dem Winsener Kreis-
gebiet ersprintete sich Paul Dittmer vom MTV Hanstedt. Der B-Jugendliche hielt die bis zu zwei Jahre ältere Konkurrenz der
männlichen Jugend A über 110-Meter-Hürden in Schach.
Mit dem klaren Ziel, ihre 100-Meter-Bestzeit von 12,17 sec aus dem Jahre 2002 zu verbessern, ging Jala Gangnus in Bremen an
den Start. Mit 12,37 sec im Vor- und 12,36 sec im Zwischenlauf qualifizierte sich die Winsenerin bei regnerischem Wetter sicher
für das Finale der besten Sieben. Hier musste sie wie beim Vorlaufsieg auf der ungünstigen Außenbahn starten. Ein Nachteil
war dies dennoch nicht. Denn unbeeindruckt von und vielleicht auch ein wenig außer Sichtweite der schnellen Konkurrenz auf
den Mittelbahnen stürmte Jala Gangnus in 12,11 sec zum Nordtitel. Dies bedeutete persönliche Bestzeit und einen Vorsprung
von mehr als einer Zehntelsekunde auf Carolin Nytra von der LG HNF Hamburg (12,22 sec). Diese hatte bei den Junioren-Welt-
meisterschaften Mitte Juli immerhin Rang sechs über 100-Meter-Hürden belegt.
Absolut keine Zweifel kamen tags darauf an Jalas 200-Meter-Sieg auf. Obwohl sie im Vorlauf bereits vor der Ziellinie den Fuß
vom Gas nahm, setzte sie mit 24,70 sec die mit Abstand beste Marke. Im Endlauf war es ähnlich: Das Sprinttalent, das in zwei
Wochen seinen 18. Geburtstag feiert, sicherte sich überlegen den zweiten Norddeutschen Meistertitel des Wochenendes. In
24,65 sec egalisierte sie ihren eigenen Kreisrekord von den Landesmeisterschaften in Verden (Aller) und hatte im Ziel einen Vor-
sprung von einer halben Sekunde auf Vizemeisterin Teresa Emmrich (LG Braunschweig/25,21 sec)
Nach dem Deutschen B-Jugend-Meistertitel von Jena und dem glänzenden Auftritt beim Länderkampf in Bydgoszcz (Polen)
zeigte Paul Dittmer, dass er auch mit den A-Jugend-Hürden hervorragend zurecht kommt. Im Vorlauf (14,89 sec) tat sich der
Hanstedter noch etwas schwer, attackierte die zehn 99,1 Zentimeter hohen Hindernisse nicht aggressiv genug. Das sollte sich
im Endlauf ändern. Nach eher schwachem Start kämpfe der 17-jährige Schützling von Trainer Wolfgang Striezel Brust an Brust
mit Ole Lepthin (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) um den Titel. Als dem einen Kopf größerer Lepthin an der neunten Hürde der
entscheidende Fehler unterlief, war der Weg für Paul Dittmer frei. Er siegte in exzellenten 14,36 sec letztlich mit einem Vor-
sprung von vier Zehntelsekunden.
Überraschend die Bronzemedaille gewann die 4 x 100-Meter-Jugendstaffel des MTV Hanstedt. Jaana Mackenthun, Franziska
Loest, Julika Beck und Jonah Kröger liefen in 52,13 sec Saisonbestzeit und mussten sich in einem Feld von neun Staffeln
lediglich LG Alte Salzstraße (49,80 sec) und DSC Oldenburg (50,49 sec) geschlagen geben. Umso höher ist diese Leistung zu
bewerten, da es sich bei dem Hanstedter Sprintquartett um eine reine B-Jugend-Staffel handelt.
Weitere Ergebnisse: Männliche Jugend A: 100 Meter: 8. Paul Dittmer (MTV Hanstedt) 11,29 sec; 800 Meter: 6. Sören Ludolph
1:59,36 min; 8. Nils Lasse Gutzeit (beide LG Nordheide) 2:01,30 min. Schüler M 15: 1000 Meter: 5. Dennis Rehr 2:45,38 min.
Schülerinnen W 15: 800 Meter: 6. Jana Sussmann (beide LG Nordheide) 2:26,95 min. Schülerinnen A: 4 x 100-Meter-Staffel:
9. MTV Hanstedt (Lena Harlos, Franziska Schill, Vanessa Oertzen-Hagemann, Janina Knitsch) 53,65 sec.

Presseinformation vom 23. August 2004 (Von Markus Steinbrück -- Leicht korrigierte Fassung vom 24. August 2004)
Drei Landestitel für die Trainerin
Hittfeld. Als “rundum gelungene Sache” bezeichnete Abteilungsleiter Dr. Jochen Schuchart vom TSV Eintracht Hittfeld jetzt das
Abschneiden der Hittfelder Leichtathleten bei den niedersächsischen Senioren-Meisterschaften in Dörpen (Emsland). Sechsmal
standen die Seevetaler auf der obersten Stufe des Siegertreppchens, durften dafür jeweils die begehrten Meisterwimpel in Em-
pfang nehmen. Drei Titel gingen allein auf das Konto von Trainerin Miriam Machill (Seniorinnen W 40), die sich über 100 Meter,
200 Meter und im Weitsprung schadlos hielt. Als Doppelmeisterin kehrte Katja de Jelski (Seniorinnen W 35) aus dem Emsland
zurück. Dr. Jochen Schuchart (Senioren M 50) siegte mit guten 46,91 m in seiner Spezialdisziplin, dem Speerwurf.
Silber und Bronze bei den Senioren-Europameisterschaften in Aarhus: Da war klar, dass Miriam Machill in Niedersachsen kaum
Konkurrenz zu fürchten hatte. Dennoch schwang sich die 42-Jährige bei mäßigen äußeren Bedingungen zu beachtlichen Leist-
ungen auf. Besonders die 5,42 m im Weitsprung, mit denen sie ihren eigenen Landesrekord nur um einen Zentimeter verfehlte,
ließen aufhorchen. Über 100 Meter siegte Machill in 12,91 sec. Für die doppelte Distanz benötigte die Grundschullehrerin 26,93
Sekunden.
Trotz zweier Landestitel war Katja de Jelski mit ihren Leistungen nicht ganz zufrieden. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die
39-Jährige erst den ersten Wettkampf der Saison 2004 bestritt. Ihr Ziel sind die Landesmeisterschaften im Fünfkampf, die am
19. September in Zeven stattfinden. Insofern befindet sich de Jelski mit ihren Siegen im Hochsprung (1,44 m) und über 100 Meter
(14,11 sec) sowie dem zweiten Platz im Weitsprung (4,57 m) auf einem guten Weg.
Erstmals im Trikot des TSV Eintracht Hittfeld ging Samuel Sunday Jegede an den Start. Der aus Jamaika stammende Helms-
torfer lief auf den drei kürzesten Sprintstrecken der Senioren M 40 jeweils zur Vizemeisterschaft. Jegedes Debützeiten von 12,30
sec (100 Meter), 25,23 sec (200 Meter) und 55,35 sec (400 Meter/Neuer Kreisrekord) lassen für die Zukunft noch einiges er-
warten.
Weitere Ergebnisse: Seniorinnen W 40: 3. Gundula Schuchart 2:44,17 min. Senioren M 35: 400 Meter: 3. Thomas Schulz
(beide TSV Eintracht Hittfeld) 57,12 sec; Senioren M 55: Weitsprung: 3. Rolf Konrad (LG Nordheide) 4,43 m; Senioren M 60:
200 Meter: 3. Hartmann Knorr (TSV Eintracht Hittfeld) 30,08 sec.

WESER KURIER vom 24. August 2004
Nachwuchs macht Präsidenten glücklich
Bremer Leichtathleten überzeugen bei norddeutschen Meisterschaften
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Dass in Bremen überhaupt ein überregionaler Leichtathletik-Wettkampf statt findet, ist gut. Dass auch noch rund 40
Teilnehmer an den norddeutschen Meisterschaften der Jugend A und Schüler auf Platz 11 teilnahmen, hat den Verantwortlichen
des Bremer Verbandes natürlich noch besser gefallen. Als nun noch ein Highlight der Veranstaltung maßgeblich von zwei
Bremern gestaltet wurde, fiel Matthias Reick nur ein Fazit ein: "Wunderbar."
Es war die Entscheidung im 800-Meter Lauf der männlichen A-Jugend, die es dem BLV-Präsidenten angetan hatte. Tim Schwarz-
meier galt als großer Favorit des Rennens, schließlich wies die Meldeliste den Läufer des SV Werder als Zeitschnellsten aus
(1:54,12 min). Doch mit Julian Geißhirt (BLT-Komet) erwuchs Schwarzmeier ausgerechnet ein Konkurrent im eigenen Haus.
Eigentlich auf der 400-Meter-Strecke beheimatet, wo er Platz fünf (50,48 sek) belegte, entschied sich Julian Geißhirt für einen
Start über die 800 Meter - und lieferte seinem Bremer Widersacher ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem er das bessere Ende be-
saß. Im Ziel, das beide mit einem Sprung, also praktisch im Fluge erreichten, waren Julian Geißhirt (1:55,92 min) und Tim
Schwarzmeier (1:55,94 min) gerade um zwei Hundertstel getrennt. Da er gemeinsam mit der 4x400-MeterStaffel des BLT (Wede-
kämper, Wisotzki, Thyme) zudem einen neuen Landesrekord (43,97 sek / Platz zwei) aufstellte, dürfte Geißhirts Bilanz trotz der
enttäuschenden 400-Meter-Zeit positiv ausfallen.
Was uneingeschränkt auch für Natalie Steinemann vom SV Werder gilt: Nachdem sie am ersten Wettkampftag den achten Platz
über die 800 Meter belegt hatte, holte sie einen Tag später zum großen Schlag aus: Über die 2000 Meter Hindernis distanzierte
sie die Konkurrenz um acht Sekunden und sicherte sich in 7:29,56 min den Titel der norddeutschen Meisterin.
Ebenfalls mit einem Sieg wartete Sergej Litvinov, Teilzeitstarter des VfB Komet, auf: Dem Hammerwerfer war die norddeutsche
Meisterschaft auf der Bezirkssportanlage in Obervieland erwartungsgemäß nicht zu nehmen (66,89 Meter). Nicht wesentlich
weniger erfolgreich verliefen die Meisterschaften für Eugen Wisotzki: Nach dem zweiten Platz mit der Staffel sicherte er sich die
Vizemeisterschaft im Dreisprung (13,93 Meter / Landesrekord) und den fünften Rang im Weitsprung (6,55 Meter). Ein dritter
Platz von Jasper von Ahlemann (SVW) über die 2000 Meter Hindernis (6:29,96 min) rundete den guten Gesamteindruck der
Bremer A-Jugendlichen ab.
Die Schüler und Schülerinnen des Bremer Verbandes blieben dagegen ohne Titel. Sarah Nöh (BLT-Neustadt) gewann im Speer-
wurf (38,35 Meter) und mit der Kugel (12,23 Meter) die Vizemeisterschaft. Über die 2000 Meter lief Schoami Bieser auf den
dritten Rang (6:51,20 min). Ebenfalls als Dritte platzierte sich die 4x100-Meter-Staffel des BLT (Essel, Vogt, Nobel, Döhrmann)
in 48,20 Sek. Twum Essel gelang beim Einzelstart schließlich ein vierter Platz über die 80 Meter Hürden (11,79 sek).
"Die Leichtathletik in Bremen lebt", bilanzierte Matthias Reick den Auftritt des Nachwuchses. Immerhin sei die Veranstaltung
des Wochenendes mit rund 800 Teilnehmern groß genug, um verlässliche Vergleiche zu liefern. "Sie lassen den Schluss zu,
dass wir mithalten können." Mehr kann der kleine Verband von der Weser eigentlich nicht erreichen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. August 2004
Ostfriesische Senioren holen 34 Medaillen
Dörpen (ls). Elfmal Gold, zehnmal Silber und 13-mal Bronze holten die ostfriesischen Leichtathleten bei den Landesmeister-
schaften der Senioren im Sportpark Dörpen. Zu den erfolgreichsten Ostfriesen gehörte Gitta Weber. Die Trainerin vom SV
Warsingsfehn gewann in der Altersklasse W 30 die Titel im Sprint über 100 m (13,75 Sekunden) und im Weitsprung (4,65 m).
Ebenfalls zwei Einzeltitel sicherte sich Michael Arjes vom MTV Aurich. Er war in der Altersklasse M 30 im Diskuswurf (37,99 m)
und im Hammerwurf (40,75 m) erfolgreich. Zwei erste Plätze sicherte sich auch Wolfgang Voß vom SV Georgsheil im Hoch-
sprung (1,45 m) und im Diskuswurf (38,97 m) in der Klasse M55. Bernd Giesselmann von Fortuna Wirdum gewann das Hoch-
springen der Altersklasse M35 mit guten 1,83 m.
Paralympic-Sieger Horst Beyer vom SV Georgsheil setzte sich im Diskuswerfen der Altersklasse M 45 mit 33,57 m knapp durch.
Johann Wolterink, Abteilungsleiter bei Fortuna Wirdum, war in der Altersklasse M 60 mit 1,36 m im Hochsprung erfolgreich.
Franz Albers von Germania Leer gewann den 3000 m Lauf der Altersklasse M 65 in 11:42,62 Minuten.
In der Altersklasse M 40 siegte die Staffel des MTV Aurich über die 4 x 100 m. Jürgen Determann, Siegbert Mäcken, Ingo Kaun
und Gerd Romaneessen sprinteten in 49,70 Sekunden zum Titel.

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 24. August 2004
Bock muss lange zittern
Fünfter Versuch bringt Kirchlintler die Landesmeisterschaft
Kirchlinteln.
Die Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften, an denen Sportler aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und natürlich aus Niedersachsen teilnahmen, endeten für die
Aktiven des TSV Kirchlinteln mit einem Happyend. Im Diskuswerfen trat Thorben Bock zwar mit dem besten Meldeergebnis und
damit als Favorit an, kam aber nur sehr schlecht in den Wettkampf. Nur mit viel Glück erreichte er nach drei völlig verpatzten
Würfen und einer für ihn indiskutablen Leistung als Achter den Endkampf, konnte sich aber noch im fünften Versuch bei strömen-
dem Regen mit einem Wurf über 46,05 m knapp auf den ersten Platz schieben.
Lasse Beckmann zeigte sich von seiner besten Seite. Unbeeindruckt von den schlechten äußern Bedingungen warf er schon im
ersten Versuch mit 39,64 m Bestleistung, steigerte sich im vierten Versuch dann noch auf 40,21 m. Damit kam er als zweiter
Kirchlintler mit einem nicht erwarteten sechsten Platz auf das Siegerpodest.
Eine ausgezeichnete Leistung zeigte Thorben Bock im Kugelstoßen. 14,90 m im fünften Versuch bedeuteten für ihn Platz zwei
hinter dem Favoriten Julian Dobrunz (Sarstedt), der zuvor im Diskuswerfen mit einem "Salto nullo" ein Frusterlebnis hatte. Der
Kirchlintler verbesserte damit seinen Kreisrekord um 19 cm. Nick van Heyningen versuchte sein Glück im 100 m-Lauf trotz einer
noch nicht voll überstandenen Muskelverletzung. Mit diesem Handicap konnte er sich nicht für die Zwischenläufe qualifizieren
und verzichtete auch auf eine Teilnahme seiner Spezialdisziplin, dem Weitsprung.

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 24. August 2004
Martin Lohmann meldet sich nach Verletzungspause zurück
Sechster Platz bei der Norddeutschen Jugendmeisterschaft / Geronimo von Wartburg holt Bronze
Verden (hbm). LGKV-Sprinttalent Martin Lohmann ist wieder da! Eine Woche vor dem geplanen "Heimspiel" bei der Landes-
jugendmeisterschaft im heimischen Verdener Stadion hatte er sich Anfang Juni im Endlauf der Männer-Landesmeisterschaft in
Wilhelmshaven eine Muskelverletzung zugezogen, die schwerer und langwieriger war, als zunächst angenommen. Nachdem ein
erster Test vor einer Woche wegen einer Sommergrippe ausfallen musste, konnte der Verdener bei der Norddeutschen Jugend-
meisterschaft auf Platz 11 am Bremer Weserstadion endlich wieder Spaß am Sprinten haben. Noch etwas ängstlich und in
langer Trainingshose laufend, siegte er im ersten von neun Vorläufen mit 11,32 Sekunden und qualifizierte sich als Zwischenlauf-
zweiter mit 11,27 Sekunden für den Endlauf der schnellsten sieben Sprinter. Im Endlauf steigerte sich Lohmann noch einmal
ohne letzten Einsatz auf 11,19 Sekunden und wurde damit Sechster. Bei leichtem Rückenwind blieb Sieger Siewert André vom
TV Norden mit 11,05 Sekunden deutlich hinter seiner Bestzeit von 10,79 Sekunden und noch weiter hinter Martin Lohmanns
Jahresbestzeit von 10,67 Sekunden.
In guter Verfassung präsentierten sich nach der Sommerpause auch die beiden LGKV-Mittelstreckentalente Geronimo von Wart-
burg (Verden) und Thiemo Klein (Oyten). Im 3000 m Lauf der A-Jugend steigerte sich der noch dem jüngeren B-Jugend Jahrgang
angehörige Verdener um beachtliche 15 Sekunden auf ausgezeichnete 9:00,64 Minuten und wurde damit nach langer Führungs-
arbeit dritter. Auf Rang fünf wiederholte Thiemo Klein, auch noch der B-Jugend angehörend, mit 9:22,66 Minuten fast genau die
in Wunstorf erreichte Leistung. Er wird am kommenden Mittwoch bei der Bezirksmeisterschaft in Winsen/Luhe über 5000 m
versuchen, die Ende April bei der Landesmeisterschaft erreichte Leistung von 16:42 Minuten zu verbessern.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 24. August 2004
Norddeutscher Vizetitel für Pingpank im Straßenlauf
Zeiten wegen Fehler nicht bestenlistenreif
Kirchdorf (red). Bei den Norddeutschen Straßenlaufmeisterschaften in Wismar holte sich Markus Pingpank vom TSV Kirchdorf
den Norddeutschen Vizetitel bei den Männern. Damit wurde Pingpank gleichzeitig Norddeutscher Meister der Altersklasse M 40.
Über die 10 Kilometer-Distanz lief er eine Zeit von 26:33 Minuten. Christa Schröder wurde Dritte der W 50 (39:30 Minuten). Die
Zeiten sind allerdings wegen einer Fehlleitung des Führungsfahrzeuges nicht bestenlistenreif.

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 24. August 2004
Drechsler und Giebel in Bremen
Gute Platzierungen erreichten Svenja Drechsler (MTV Jahn Schladen) und Nina Giebel aus Cramme bei den Norddeutschen
Meisterschaften in Bremen. Dort fanden die Titelkämpfe für A-Jugendliche und in den Schülerklassen M/W15 statt. Es starteten
große Teilnehmerfelder.
Svenja Drechsler schaffte ihr bestes Ergebnis als Vierte beim Speerwurf mit 34,98 Meter in der W 15. Beim Diskuswurf kam sie
mit 28,55 Meter auf Rang fünf. Die Kugel stieß Drechsler auf 11,68 Meter, das bedeutete Platz sechs. Nina Giebel (LG Weser-
bergland) belegte über 100 Meter bei der weiblichen A-Jugend mit 12,31 Sekunden Rang vier. Über 200 Meter erlief sich die
Crammerin mit 25,41 Sekunden den fünften Platz. ma

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 24. August 2004
Pohl und Börger vorn
Niedersachsen-Meister vom OSC Damme
Dörpen (ha). Der OSC Damme meldet zwei Senioren-Niedersachsenmeister aus seinen Reihen: Bei den Leichtathletik-Titel-
kämpfen in Dörpen wurde Ulrich Pohl (M 35) über 800 m in 2:04:75 min ebenso Erster wie Heinrich Börger (M 45) im Speerwurf
mit 44,36 m. Pohl setzte sich bei guten Bedingungen in einem leistungsmäßig homogen besetzten engen Starterfeld sofort an
die Spitze und gab sie nicht mehr ab. Pohl verwies Jan Petermann (Bremer LT/2:05:37) auf den zweiten Platz. Damit bestätigte
der Meister seine gute Form.
Heinrich Börger erreichte neben dem Speertitel - 14 cm Vorsprung auf den Auricher Ingo Kaun - noch einen zweiten Platz im
Hochsprung mit 1,61 m, wo Wilhelm Lindmüller (Wunstorf) mit 1,70 m gewann. Bei Gerhard Seelhorst (M 45) lief es nicht so gut.
Platz sechs im Weitsprung und ein verpasster 100-m-Endlauf konnten aber den guten Saison-Eindruck nicht verwischen. Elke
Bussmann kommt nach sechsmonatiger Verletzungspause langsam zurück. Die Läuferin will den Berlin-Marathon angehen, aber
danach zunächst keine Wettbewerbe bestreiten.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 24. August 2004
“Chaos" Nordmeisterschaften
Post SV Uelzen mit Abschneiden beim 10-km-Lauf dennoch zufrieden
Wismar (bp). Drei silberne und eine bronzene Medaille. Eigentlich könnten die Athleten der LG Post SV Uelzen / MTV Barum
sehr zufrieden sein mit ihrem Abschneiden bei den beiden norddeutschen Meisterschaften am Wochenende. Dass dies nicht so
ist und die Wut kocht, dafür sorgte der Ausrichter der 10-km-Titelkämpfe in Wismar. Zunächst kam am Freitag ein Anruf, dass
der Start am Sonntag auf 10 Uhr vorverlegt wird. Eine Verschiebung für die Frauen von 2 1/2 Stunden, für die Männer von 1 1/4
Stunden. Dies war den Verbänden aber bereits seit neun Monaten bekannt. Zahlreiche, auch Uelzener Athleten, reisten gar nicht
oder verspätet an.
Als dann das Feld durch den schwedischen Botschafter auf die Reise geschickt wurde, kam schnell der eigentliche Schock. Es
waren gerade 26 Minuten vergangen, da kam das Führungsfahrzeug mit dem Sieger der Männer im Schlepptau vorgefahren.
Neuer Weltrekord? Natürlich nicht, das Frontfahrzeug hatte sich lediglich verfahren, so dass alle Läufer etwa 1000 Meter zu
wenig liefen. Ein wohl einmaliger Vorgang bei einer solch hochkarätigen Veranstaltung!
Aus dem Uelzener Aufgebot hat sich besonders Torsten Heitmann geärgert. Er hätte seine Bestzeit um ca. eine Minute auf An-
fang 33 Minuten unterbieten können. Ein Trost blieb ihm aber. Geschlagen wurde er in diesem Chaosrennen nur durch den
amtierenden deutschen A-Jugend Straßenlaufmeister aus Schwerin. Die höher eingeschätzte Konkurrenz hielt er auf Distanz
und lief zum Vizetitel.
Kerstin Wiethake läuft langsam aus einem Leistungstief heraus und überquerte als dritte Frau im Gesamteinlauf die Ziellinie.
Das brachte ihr Platz zwei in der W 40 ein. Monika Winkler konnte sich über den dritten Platz in der W 20 freuen.
Das Niveau der Siegerehrung passte sich dem des sportlichen Teils an. Die Athleten hielten sich zur angegebenen Zeit, der An-
sage gemäß, im Zielbereich auf. Sie stellten dann aber fest, dass der Veranstalter die Urkunden bereits anderen Ortes unter
Ausschluss der Masse der Wettkämpfer verteilt hatte.
In Bremen lief es besser
Eine besser organisierte Veranstaltung erlebte Holger Fritze am Sonnabend in Bremen.Bei den stark besuchten Titelkämpfen
der A-Jugend auf der Bahn trat er auf dem Nebenplatz des Weserstadions über 3000 m an. Mit Marcel Winter vom TSV Spandau
und Geronimo von Wartburg aus Verden bildete er sofort ein Führungstrio, in dem besonders der Verdener viel Führungsarbeit
leistete. Als aus dem Trio zwischenzeitlich ein Quartett wurde, weil Hannes Hähnel aus Frankfurt/Oder dazu gestoßen war,
sorgte Holger Fritze mit einer Tempoverschärfung dafür, dass dieser Konkurrent sich nicht lange halten konnte. So blieb das Trio
bis 300 Meter vor dem Ziel zusammen, als der Berliner einen langen Spurt anzog. Obwohl er diese taktische Variante auch be-
herrscht, konnte der Uelzener nicht dran bleiben. Marcel Winter siegte schließlich in 8:56,79 Minuten vor Holger Fritze in 8:59,30
Minuten und Geronimo von Wartburg (9:00,64).

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 24. August 2004
Kirstin Gnoth gewinnt in Dörpen souverän
Leichtathletik Platz eins im Speerwurf
Dörpen (ha). Mit drei Titeln, einem zweiten und zwei dritten Plätzen kehrte das Gildehauser Leichtathletik-Quartett von der zwei-
tägigen Landesmeisterschaft der Senioren aus Dörpen zurück. Kirstin Gnoth (W 30), die sich schon im Juni bei den deutschen
Titelkämpfen in Kevelaer Bronze gesichert hatte, gewann ganz überlegen das Speerwerfen mit 42,38 Metern und lag damit fast
sechs Meter vor der Zweitplatzierten Sandra Eisfeld (LG Fallingbostel).
In der gleichen Disziplin war Siegbert Gnoth (M 60) als Bronzemedaillengewinner bei den europäischen Veteranenmeister-
schaften an den Start gegangen. Zwar blieb er als hoher Favorit drei Meter von seiner diesjährigen Bestweite entfernt, sicherte
sich aber mit 43,62 Metern den Titel. Im Weitsprung steigerte er sich kontinuierlich von 4,45 m über 4,58 und 4,63 m auf 4,85
Meter im fünften Versuch. Damit lag er am Ende 25 Zentimeter vor dem Zweitplatzierten. Diese Leistung ist um so beachtlicher,
da Siegbert Gnoth infolge einer langwierigen Verletzung in den letzten Wochen sein Sprungbein umgestellt hatte.
Clemens Kanne (M 35) konnte sich zwar über seinen dritten Rang im 800-m-Lauf freuen, war aber von seiner Zeit von 2:06,97 ein
wenig enttäuscht, da er sich vorgenommen hatte, seine diesjährige Bestzeit (2:06,93) zu steigern. Den 400-m-Lauf fasste er nur
als Härtetest auf. Mit seinen 56,29 Sekunden landete er auf dem zweiten Platz.
Hartmut Abel (M 65), der sich für die 200 m qualifiziert hatte, musste sich im größten Teilnehmerfeld behaupten, da hier die ge-
burtenstarken Vorkriegsjahrgänge antreten. In 31,76 gewann er seinen Zeitendlauf. Insgesamt wurde er damit Dritter. Christoph
Müller (M 40), im Trikot des OTB Osnabrück, gewann über 110 m Hürden in 17,63 und im Dreisprung mit 12,05 Metern. In beiden
Disziplinen wurde er nicht gefordert, da die Konkurrenz in diesen Wettbewerben sehr gering war. Im Weitsprung (5,55 m) erzielte
er außerdem einen zweiten und im Hochsprung (1,67 m) einen dritten Platz.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 24. August 2004
Pannen bringen VfL-Oldies nicht aus Tritt
Leichtathletik: M 60-Senioren sichern sich in Wismar norddeutsche Meistertitel
Oldenburg (sr/hb). Auch widrige organisatorische Rahmenbedingungen konnten die starke M60-Seniorenmannschaft des VfL
nicht aufhalten: Bei den norddeutschen Meisterschaften im Straßenlauf über 10 km zeigten die Oldenburger als amtierender
Deutscher Meister in der Einzel- und Teamwertung erneut ihre Klasse. Norddeutscher Meister wurde der VfLer Klaus Mohnsame
in einem packenden Spurtfinish vor seinem Teamkollegen und amtierenden Seniorenmeister Manfred Ostendorf. Altmeister Horst
Frense als Vierter und Helmut Fuchs als Sechster komplettierten das gute Abschneiden der VfL-Läufer, die damit auch souverän
die Mannschaftswertung gewannen.
Dabei hatte es in den Stunden vor dem Start noch Aufregung gegeben: Der Start des Seniorenrennens (eigentlich 12.30 Uhr)
wurde kurzfristig in den Gesamtlauf der Jugendlichen und Männerhauptklasse integriert und erfolgte bereits um 10 Uhr. Frense:
“Freitagabend haben wir eine Info über eine Zeitplanänderung erhalten, aus der jedoch nicht klar hervorging, welcher Lauf denn
nun verschoben werden sollte – also sind wir schon um 4 Uhr aufgestanden, um rechtzeitig in Wismar zu sein.” Leider war dies
nicht die einzige Panne. Durch das Führungsfahrzeug wurden die Läufer fehlgeleitet, so dass nur 8800 m gelaufen wurden und
die Zeiten nicht sehr aussagekräftig sind. Ostendorf wunderte sich “über die frühe Rückführung an den Start/Zielbereich”, währ-
end Mohnsame die Situation als erster erkannte und den Spurt anzog. Frense: “Leider waren auch einige unserer stärksten
Gegner nicht rechtzeitig am Start, so dass wir recht konkurrenzlos auftreten konnten.”

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 24. August 2004
Norddeutsche Meisterschaften ein Festival der Pannen
Freude des siegreichen LG-Nord-Trios erheblich getrübt
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Mit dem Gewinn des norddeutschen Mannschaftstitels im Straßenlauf verbuchten die Langstreckler von der LG
Bremen-Nord ihren größten Erfolg des Jahres. Trotzdem waren Andreas Oberschilp, Torsten Naue und Markus Ast von der Ver-
anstaltung des Mecklenburg-Vorpommerschen Leichtathletik-Verbandes in Wismar ziemlich bedient. Mit ihren gestoppten Zeiten
hätten Oberschilp (27:11 Min.) als Dritter, Naue (28:10) als Vierter und Ast (29:25) auf Sieben eigentlich eher in Athen an den
Start gehen sollen. Die beiden Sieger Mario Burger (26:11) aus Braunschweig und Markus Pingpang (26:30) aus Kirchdorf wären
bei Olympia sogar den Äthiopiern davon gelaufen. "Auf dem winkligen Kurs ist die Polizei an der Spitze vorweg gefahren und hat
eine Schleife nicht mitgenommen", begründete Torsten Naue die sensationellen 10-Kilometer-Zeiten, "wahrscheinlich war unsere
gelaufene Strecke nur 8,8 Kilometer lang."
"Eigentlich müssten wir vom ausrichtenden Verband Schadensersatz für unsere Anreise und Übernachtung verlangen", war das
LGN-Trio einträchtig verärgert, das eigentlich den Bremer Rekord im 10-Kilometer-Straßenlauf angreifen wollte. Trotz der schwer
einzuschätzenden Zeiten hätten das LG-Nord-Team unter Berücksichtigung seiner hervorragenden Einzelplatzierungen sicherlich
eine große Chance auf den Rekord von 1:38:52 Stunden gehabt.
Neben dem verpatzten Streckenverlauf beklagte Torsten Naue noch weitere Schnitzer der Ausrichter: "Wegen mangelnder Ab-
sicherung liefen wir plötzlich durch fahrenden Autoverkehr. Dazu sorgte ein in den Meisterschaftslauf integrierter Volkslauf für
Verwirrung bei der Einschätzung der eigenen Platzierung und statt einer Siegerehrung wurden die Urkunden nur kurz in einer
Ecke ausgeteilt." Auf eine weitere Panne verwies Markus Ast: "Zum Glück fiel uns beim Stadtbummel durch Wismar ein Werbe-
plakat zum Lauf mit der Startzeit von zehn Uhr auf. In der offiziellen Meisterschaftsausschreibung stand 11 Uhr, beinahe hätten
wir den Start sogar verpasst."
Eine Protestnote über den Bremer Leichtathletik-Verband wollen die Nordbremer jedenfalls ansprechen. Die eigentliche Freude
über den norddeutschen Titel wurde dem Meister-Trio jedenfalls genommen, auch wenn der Ärger nach einigen Tagen vermutlich
verdaut sein würde.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 24. August 2004
Anna Maier rennt Konkurrenz davon
Nachwuchs-Ass norddeutsche Meisterin über 80 Meter Hürden / Moritz Lange Dritter im Hammerwerfen
Von unserem Mitarbeiterin Christiane Golenia
Bruchhausen-Vilsen/Stuhr. Bei den norddeutschen Meisterschaften der A-Jugend und der A-Schüler W/M 15 gelang Anna
Maier eine weiterer großer Erfolg: Nach dem Landesmeistertitel sicherte sich die 15-Jährige auf ihrer Spezialstrecke über 80
Meter Hürden in 11,76 Sekunden nun auch den Titel als norddeutsche Schülermeisterin 2004. Für den TV Bruchhausen-Vilsen
gab es in Bremen zwei weitere Medaillenplätze zu feiern durch Anna Maier als Dritte im Weitsprung sowie durch Moritz Lange
als Drittem im Hammerwurf.
Rund 700 Nachwuchsathleten aus den norddeutschen Landesverbänden sorgten bei ihren Titelkämpfen in Bremen auf Platz 11
für regen Wettkampfbetrieb. Nur die Hammerwerfer bekamen davon zunächst wenig mit. Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit
ermittelten sie ihre Meister auf der Sportanlage in Obervieland. Immerhin hatten die Trainer so Gelegenheit, ihre Schützlinge un-
gestört zu betreuen. Für Moritz Lange war dies kein Vorteil. Sein Sohn sei immer noch auf der Suche nach einem erfahrenen
Trainer, der ihm bei der schwierigen Technik weiterhelfen könnte, erklärte Moritz’ Vater. Und obwohl die Technik des Vilsers
längst noch nicht ausgereift ist, war das Wurfergebnis ausgezeichnet: Mit neuer Bestleistung und Kreisrekord von 41,41 Metern
sicherte sich Lange den dritten Platz. Nicht ganz so glücklich war der Vilser über seine Leistungen mit Kugel und Diskus. Mit
der Kugel wurde Lange mit enttäuschenden 11,70 Meter Zehnter. Mit dem Diskus landete er auf Rang acht (37,19).
Für Anna Maier gab es über 80 Meter Hürden den erhofften Sieg. Trotz aller Freude über den Titel, den sie sich überlegen mit
fast vier Zehntel Sekunden Vorsprung sicherte, war Maier mit 11,76 Sekunden nicht zufrieden. Gerne hätte sie ihre in diesem
Jahr gelaufene Bestzeit bei 11,50 Sekunden noch einmal verbessert. Eine weiteres Top-Ergebnis gelang Anna Maier im Weit-
sprung mit 5,32 Metern, der drittbesten Weite aus einem Feld von 37 Springerinnen.
Gute Leistungen zeigten in Bremen auch die fünf Athleten des LC Hansa Stuhr, allen voran Christian Hohnholz. Der 15-Jährige
stellte gleich drei neue Bestmarken auf. Mit einer Steigerung um einen halben Meter sicherte sich der Stuhrer im Dreisprung mit
neuem Kreisrekord von 11,33 Metern als Siebter einen Platz auf dem Treppchen. Auch im Vorkampf über 100 Meter (12,50 Se-
kunden) und im Weitsprung (5,51 Meter) verbesserte sich Hohnholz.
Den Einzug ins Kugelstoß-Finale verpasste überraschend Vereinskameradin Katrin Meiboom. Mit 10,71 Metern blieb die 14-
Jährige deutlich unter ihren Möglichkeiten. Mit dem Speer wurde Meiboom mit 33,06 Metern Achte vor Teamgefährtin Antonia
Mester (30,84) auf Rang zehn. Norddeutsche Vizemeisterin bei den Schülerinnen wurde sowohl im Kugelstoß als auch im
Speerwurf die für den Bremer LT startende Heiligenfelderin Sarah Nöh mit 12,23 beziehungsweise 38,35 Metern. Über 300 Meter
der Schülerinnen platzierten sich die 14-jährigen Lara-Kristin Tappert und Neele Jacobi mit 46,78 und 47,67 Sekunden im Mittel-
feld.

Presseinformation vom 24. August 2004 (Von Manfred Scholz)
Nolte holt Bronze mit Saisonbestweite
Dörpen. Er geht mit gutem Beispiel voran: Klaus-Dieter Nolte, Trainer bei der LG Weserbergland und langjähriger Speerwerfer,
erzielte bei den Landesmeisterschaften der Senioren im emsländischen Dörpen mit 50,58 Meter eine neue Saisonbestweite und
sicherte sich damit den dritten Platz. Nach dem Gewinn des Bezirksmeistertitels, dem Vizemeistertitel bei den Norddeutschen
Meisterschaften, dem vierten Rang bei den Deutschen Meisterschaften und dem zehnten Platz bei den Senioren-Europameister-
schaften im dänischen Aarhus fügte Nolte, der für die TuSpo Bad Münder startet, seinen guten Meisterschaftsergebnissen
dieses Jahres ein weiteres hinzu. “Noch mehr als über den Bronzeplatz habe ich mich darüber gefreut, dass ich nach vielen
Wochen endlich wieder einen Wurf über die "magischen" 50 Meter geschafft habe”, so der 40-Jährige.
Die Weite von 50 Meter gilt bei den Senioren-Speerwerfern als Grenze, an der sich die Spreu vom Weizen trennt. Ein vorderer
Platz in der Landesbestenliste ist ihm mit diesem Wurf jetzt schon sicher. Bleibt zu hoffen, dass sich Noltes Schützlinge, die er
bei der LG Weserbergland in den Wurfdisziplinen trainiert, von seinen Leistungen inspirieren lassen.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 25. August 2004
Leichtathletik: MTV-“Oldies” holen drei Landestitel
Landesmeisterschaften der Senioren: Michael Arjes zweifacher Sieger
Dörpen. Der MTV Aurich hat bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Senioren in Dörpen den Gewinn von drei Titeln
und sechs Vizemeisterschaften gefeiert. Michael Arjes holte sich in der Altersklasse M 30 mit Siegen im Hammerwurf und
Diskuswurf gleich zwei Titel. Daneben war die 4x100-m-Staffel in der Altersklasse M 40 erfolgreich. Mit neun Athleten waren die
Auricher “Oldies” am Start. Nachdem der Niedersächsische Leichtathletk-Verband lange gesucht hatte, war schließlich die LG
Emstal Dörpen bereit, diese umfangreiche Meisterschaft auszutragen.
In der Altersklasse M 30 startete Michael Arjes im Hammerwurf und Diskuswurf. Mit dem 7,25 kg schweren Wurfgerät kam er
auf 40,75 m und hatte damit sechs Meter Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Im Diskuswurf reichten ihm 37,99 m für den Titel.
Wenn er auch mit seinen Weiten nicht ganz zufrieden war, so freute er sich das erste Mal über zwei Landesmeistertitel.
Mit neuem Ostfrieslandrekord holte sich die 4x100-m-Staffel des MTV Aurich in der Besetzung Siegbert Mäcken, Jürgen Deter-
mann, Ingo Kaun und Gerd Romaneessen in der Altersklasse M 40 überraschend die Landesmeisterschaft gegen harte Kon-
kurrenz. In der Zeit von 49,70 sec hatten sie sechs Staffeln hinter sich gelassen.
Von den sechs Vizemeistertiteln holte sich Siegbert Mäcken einen im Speerwurf der M 40 mit der Weite von 50,78 m. Dabei
fehlte ihm zum Sieg gerade ein Meter. Im 400-m-Lauf belegte er mit 60,23 sec den 3. Platz. Ebenfalls Rang 2 schaffte Christoph
Schmedding im 3000-m-Lauf der M40 mit 10:22,74 min. In der Altersklasse M 40 hatte Thomas Dresp sein Meisterschaftsziel im
Diskuswerfen hoch angesetzt. Bis zum letzten Versuch führte auch mit 41,59 m, doch dann musste er sich seinem Gegner, der
mit 42,09 m gewann, geschlagen geben.
Zwei Silbermedaillen holte sich Ingo Kaun in der Altersklasse M 45 im 200-m-Lauf mit 25,84 sec und im Speerwurf mit 44,22 m
jeweils mit persönlichen Bestleistungen. Im Speerwurf hatte er im letzten Durchgang mit 44,22 m die Führung übernommen,
aber sein Gegner konterte und schnappte Kaun im letzten Versuch mit 44,36 m doch noch den Titel weg. Über 100m steigerte
sich Ingo Kaun auf 12,72 sec und belegte im Endlauf den dritten Platz. Die sechste Silbermedaille holte sich Eberhard Willms
mit 36,49 m im Hammerwurf der M 50.
Gute Platzierungen gab es für weitere MTVer: Jürgen Determann kam in 400-m-Lauf der M 45 in 61,51sec mit Rang 5. Im
3000-m-Lauf der M 45 kam Wolfgang Trebesch bei seinem Landesmeisterschaftsdebüt in 10:14,72 min auf den 6. Platz. Dreimal
ging Gerd Romaneessen in den Einzeldisziplinen der M 40 an den Start. Über 100 m belegte er mit 12,92 sec im Endlauf
Platz 5, im Weitsprung mit 5,03 m und im Hochsprung mit 1,50 m jeweils Rang 7.

DIE HARKE (Nienburg) vom 25. August 2004
LG Nienburg erreicht sechs Medaillen
Wismar (hhg). Abgesehen von den Reisestrapazen und erheblichen organisatorischen Mängeln während der Veranstaltung
selbst, verlief der Auftritt des Aufgebotes der LG Nienburg bei den Norddeutschen Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßen-
lauf in Wismar äußerst erfolgreich. Es gab drei Einzel- und drei Mannschaftsmedaillen.
Allen voran glänzten die Senioren der Altersklasse M 50 mit einem Doppelsieg durch Johann Masemann (JG Oyle, 32:50 Min.)
und Werner Reineke (MTV Liebenau, 33:14 min). Nach einem sehr hohen Starttempo hatte zuerst Reineke die Führung über-
nommen, aber bereits nach weniger als einem Viertel der Strecke hatte Masemann ihn eingeholt und sich mehr und mehr von
ihm abgesetzt. Im Ziel betrug sein Vorsprung genau 24 Sekunden. Hans-Hermann Göbbert (JG Oyle, 35:24 min) kam auf Posi-
tion sechs und trug zum Mannschaftssilber bei. Wolfgang Bäskow (MTV Liebenau, M50) kam in 35:59 min auf Platz vier. Die
schnellen Zeiten erklären sich durch eine Streckenverkürzung durch die Falschfahrt des Führungsfahrzeuges. Anscheinend
mussten nur 8500 m zurück gelegt werden
Auch Sylvia Kuhlenkamp (MTV Liebenau, W40, 35:03 min) gehörte als Dritte der W 40 zu den Medaillengewinnerinnen. Karin
Haake (TSV Lemke, 37:14 min) wurde Vierte vor Silvia Kettel (MTV Liebenau, 38:46 min). Zusammen freuten sie sich über den
Gewinn der Mannschaftswertung W40/W65.
Das A-Jugend-Trio der LG glänzte in Wismar ebenso. Auch wenn es in der Einzelwertung nichts zu holen gab, erkämpften sie
den Mannschaftstitel mit zwei Sekunden vor dem SV Helmstedt. Als Siebter zeigte Julian Kaddatz (Holtorf, 32:34 min) die beste
Leistung vor dem achtplatzierten Björn Stolterfoth (TuS Hoya, 32:56 min). Robert Hanz (Oyle, 34:51 min) wurde Zwölfter.

DIE HARKE (Nienburg) vom 25. August 2004
Norddeutscher Titel an Juretzko
Bremen (hhg). Der Leichtathlet Alexander Juretzko von der Holtorfer SV ist Norddeutscher Meister bei den A-Schülern M15 im
300-Meter-Lauf. Bei den Titelkämpfen in Bremen meldete sich der 14-Jährige nach mehrwöchiger verletzungsbedingter Wett-
kampfpause eindrucksvoll zurück und stellte seine Überlegenheit auf dieser Distanz nachhaltig unter Beweis.
In seinem Lauf hatte er mehr als zwei Sekunden Vorsprung, in der Endabrechnung zusammen mit den übrigen Läufen lag er
über eine Sekunde vor dem Zweitplatzierten. Mit seiner Zeit von 37,06 sec katapultierte sich "Alex" in der niedersächsischen
Bestenliste fast ganz nach oben. Auch im 100 m Sprint zeigte sich der Realschüler von seiner besten Seite und schaffte in
11,90 sec im Vorlauf eine neue persönliche Bestzeit. Im Finale wurde er in 11,97 sec guter Siebter. Beim Speerwerfen lief es
weniger zufrieden stellend. Seine 37,06 m bedeuteten Rang 13. Im Stabhochsprung schaffte er lediglich die Anfangshöhe von
2,20 m, mit der er auf Position 14 landete.
Die zweite Medaille für einen Kreis-Nienburger erkämpfte Moritz Lange aus Bücken (TV Bruchhausen-Vilsen). Der A-Schüler
schleuderte den Vier-Kilo-Hammer auf 41,41 m und kam auf den hervorragenden dritten Platz. Auch im Diskuswurf war Moritz
als Achter mit seinen 37,19 m zufrieden. Doch im Kugelstoßen mit dem Vier-Kilo-Gerät und einer Weite von nur 11,70 m blieb
er weit hinter seinen Erwartungen zurück, Rang zehn. Tim Neddersen (TSV Lemke) überzeugte bei den Titelkämpfen in der
Hansestadt ebenso. Mit Rang vier über 800 m in 1:57,04 min und Platz sechs über 1500 m in 4:09,38 min beförderte sich der
Gymnasiast nach nur einem Jahr intensiven Trainings in die norddeutsche Spitze bei den A-Jugendlichen.
Weitere Ergebnisse: Florian Götz (TuS Hoya) 200 m in 23:96 sec (5. im Vorlauf); Florian Schneider (Holtorfer SV) 200 m in
23:83 sec (6. im Vorlauf), 400 m in 53:23 sec (16. gesamt); Gerrit Stadler (TuS Hoya - Schüler A 15) Diskuswurf 12. mit 34,56m,
Speerwurf 15. mit 36,94 m.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 25. August 2004
Siegfried Ritter siegt zum siebten Mal in Folge
Leichtathletik-Titelkämpfe der Verbände Bremen und Niedersachsen
Dörpen/Hildesheim (wgk). Im Sportpark von Dörpen (Emsland) haben sich in dieser Saison die Leichtathletik-Senioren der
Landesverbände Niedersachsen und Bremen zu ihren zweitägigen Titelkämpfen getroffen. Erfolgreichster Teilnehmer aus dem
Kreis-Leichtathletik-Verband Hildesheim war Siegfried Ritter (Eintracht Hildesheim), der wie schon 2003 zunächst die 800 m in
der Altersklasse M 65 gewann und sich drei Stunden später auch den Titel im 400-m-Lauf holte. Über die Stadionrunde siegte
Ritter damit bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften der Senioren zum siebten Mal in ununterbrochener Reihenfolge.
Sein Vereinskamerad Karl Scheide (M 65) hatte sich in Dörpen ein für ihn nicht ungewöhnliches Mammutprogramm auferlegt.
Innerhalb weniger Stunden ging er in fünf Disziplinen an den Start. Am Ende des langen Wettkampftages lautete seine Meister-
schaftsbilanz 2004: zwei zweite Plätze (im Weitsprung und im 200-m-Lauf) sowie drei dritte Ränge (im 100-m-Finale, über 400m
und im Hochsprung).
800-m-Titelverteidiger Siegfried Ritter ging nach überstandener Verletzung vom Startschuss an wieder volles Risiko und gab die
Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Seine Siegerzeit: 2:33,74 Minuten. Über 400 m gewann er in 64,89 Sekunden vor Horst
Schrader (TuS Celle/66,62) und Karl Scheide (70,56). Im Weitsprung-Wettbewerb musste sich Scheide wie schon im vergangen-
en Jahr dem Göttinger Horst Weitemeier geschlagen geben. Mit 4,77 m sprang dieser 20 cm weiter als der Hildesheimer. Den
Titel im Hochsprung der M 65 gewann Heinz Wittrock vom TV Dinklage mit 1,42 m vor Gerhard Rüsing (TKJ Sarstedt/1,36 m)
und Titelverteidiger Scheide, der ebenfalls 1,36 m überquerte. Hinter dem in 27,39 überlegen siegenden Horst Schrader holte
sich Scheide im 200-m-Lauf in 30,71 die Vizemeisterschaft. Vierter wurde Jürgen Hoyer (Eintracht Hildesheim) in 31,83. Auch
über 100 m war Schrader der Titel nicht zu nehmen. Er siegte in 13,12 vor Günter Brechmann (TuS Huchting/14,53), der damit
Bremer Meister wurde. Drittbester Niedersachse war Scheide in 14,68 vor Hoyer (15,00/Vorlauf 14,99).
In der Altersklasse W 50 gewann Waltraud Engelke (Eintracht Hildesheim) konkurrenzlos die 200 m in 35,91, wurde Zweite über
100 m in 17,10 hinter Inge de Groot (LGG Ganderkesee/15,06) und im Weitsprung (3,30 m). Den vierten Platz belegte sie im
Kugelstoßen mit einer Weite von 7,25 m. Überlegene Niedersachsenmeisterin wurde in dieser Disziplin Inge Breithaupt (LGG
Ganderkesee) mit 10,42 m.
Weitere Ergebnisse - M 60, 800 m: 3. Wolf-Gerhard Kind 2:46,23. M 65, 200 m: 4. Jürgen Hoyer (beide Eintracht Hildesheim)
31,83. Weitsprung: 7. Hoyer 3,77 m.

newsclick-de (Wolfenbüttel) vom 25. August 2004
Wieder Titel für Kindermann und Wilshusen
Leichtathletik: Senioren in Dörpen/Wismar – Kopfschütteln nach neun Kilometern
Die Leichtathletik-Senioren des MTV Wolfenbüttel schnitten bei zwei Meisterschaften gut ab. Von den Landesmeisterschaften
der Senioren in Dörpen kehrten Frank Kindermann und Matthias Wilshusen als Niedersachsenmeister in ihren Altersklassen zu-
rück. Frank Kindermann gewann die 100 Meter der Klasse M 45 mit 12,31 Sekunden. Diese Siegeszeit bringt ihn auch an die
Spitze der Seniorenbestenliste in Niedersachsen. Weiter holte Kindermann zwei dritte Plätze über 200 Meter (25,85 Sekunden)
und beim Weitsprung (5,20 Meter). "Über 200 Meter habe ich bis 20 Meter vor dem Ziel geführt. Dann machte sich der voraus
gegangene Weitsprungwettbewerb negativ bemerkbar", berichtete der Groß Vahlberger.
Matthias Wilshusen siegte in der M 30 über 3000 Meter in 9:15,87 Minuten und lag im Ziel 24 Sekunden vor seinem ärgsten
Widersacher. "Wenn ich gefordert worden wäre, hätte ich schneller laufen können", war Wilshusen sicher.
Da es für Ingrid Stölting in der W 70 keine Gegnerinnen gab, musste sie gegen jüngere Konkurrentinnen antreten. Über die 100
Meter kam die Halchteranerin in der Klasse W 65 mit 20,55 Sekunden auf Rang zwei. Vierte Plätze belegte sie beim Hoch-
sprung in der W 40 sowie beim Kugelstoßen und Diskuswurf der W 65. Konrad Stölting kam in der M 70 über 200 Meter (40,23
Sekunden) auf den dritten Rang.
Kopfschüttelnd berichtete Monika Ohm von den Norddeutschen Meisterschaften im zehn-Kilometer-Straßenlauf in Wismar "Wir
sind alle weniger als neun Kilometer gelaufen. Das Führungsfahrzeug hatte die Läufer fehlgeleitet. Auch sonst war die Veran-
staltung chaotisch." Ohm wurde in der Klasse W 60 nach 43:27 Minuten Zweite. (ma)

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 25. August 2004
Behrens profitiert von Lauf-Oldies
Oldenburg (sr). Bei den norddeutschen Meisterschaften über 10 km im Straßenlauf in Wismar profitierte Stefan Behrens (B-
Jugend) aus Oldenburg von der Anwesenheit der erfahrenen M 60-Seniorensportler des VfL. Diese holten sich – wie berichtet –
sowohl mit der Mannschaft als auch im Einzel durch Klaus Mohnsame die Titel. Behrens hing sich auf den ersten vier Kilo-
metern an Mohnsame und Manfred Ostendorf und wurde bei acht Kilometern von Altmeister Horst Frense eingeholt, der ihn dann
ins Ziel eskortierte. Behrens wurde guter Neunter bei seinen ersten Langstreckenmeisterschaften.

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 25. August 2004
Riep holt dritten Titel in Folge
Hude (mc). Seine erfolgreiche Wettkampfsaison krönte der Leichtathlet Kurt Riep vom TV Hude am Wochenende in Dörpen mit
der Landesmeisterschaft im Diskuswerfen der AK M 65. Bei sehr widrigen Bedingungen und einem rutschigen Diskusring konnte
er sich erst im Endkampf mit 42,18 m gegenüber 13 Mitstreitern durchsetzten. Damit konnte er bereits zum dritten Mal in Folge
Meister in seiner Altersgruppe werden.

ACHIMER KURIER vom 25. August 2004
LG Kreis Verden holt zehn Goldmedaillen
Parchmann gleich dreifache Niedersachsenmeisterin
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden/Achim. Drei Mal Marion Parchmann, zwei Mal Birgit Schwers, Sven Suhling sowie Dieter Watzlawick und je ein Titel für
Jana Wolf, Birgit Kunze und Ursula Siewert - bei den Senioren-Landesmeisterschaften trumpften die Leichtathlethen der LG
Kreis Verden groß auf, sie holten sich nicht weniger als zehn Goldmedaillen. Mit weiteren guten Platzierungen bei den in Dörpen
ausgetragenen Titelkämpfen unterstrichen die Athleten aus dem Kreis Verden einmal mehr ihre führende Stellung in Nieder-
sachsen.
Ihrer Titelsammlung fügte Marion Parchmann (Verden) diesmal Siege über 100 Meter (14,96 Sekunden), im Weitsprung (4,25
Meter) und dem Diskuswurf (28,58 Meter) in der W 45 hinzu. Bei den W 40-Damen kam noch Rang zwei im 80-Meter-Hürdenlauf
(15,05 Sekunden) hinzu. Mit 2:22,37 Minuten - drei Hundertstelsekunden schneller als bisher in diesem Jahr - wurde Birgit
Schwers wieder 800-Meter-Meisterin der Altesklasse W 40. Ferner teilte sich die Verdenerin bei Höhengleichheit von 1,35 Meter
mit Silvia Janke (LG Bremen Nord) den Titel im Hochsprung, und beim Weitsprung gab es für sie mit 4,36 Meter noch Rang drei.
Mit zwei Siegen in den vier Wurfdisziplinen der Klasse M 35 glänzte der weiterhin eine gute Form präsentierende Oytener Sven
Suhling. Beim Hammerwurfsieg verbesserte er seine Jahresbestleistung um 20 Zentimeter auf 47,91 Meter, als Kugelstoß-
meister kam er auf 11,38 Meter, und als Zweiter mit Diskus wie Speer blieb er mit 34,17 bzw. 41,67 Meter knapp hinter seinen
bisherigen Resultaten zurück.
Als weiterer Doppelmeister mit Kugel (10,10 Meter) und Diskus (35,51 Meter) war Dieter Watzlawick (Verden) bei den 70-Jährig-
en wieder einmal unschlagbar. Mit einer deutlichen Steigerung ihrer Jahresbestzeit über 3000 Meter auf 12:05,44 Minuten siegte
die Bassenerin Ursula Siewert sicher in der W 50. Als W 40-Klassensiegerin lag Birgit Kunze (Oyten) mit 12:07,38 Minuten nur
knapp hinter Siewert. Ohne Gegnerin kam bei den W 30-Damen Jana Wolf (Verden) mit der Kugel auf 7,74 Meter und belegte
mit 4,30 Meter beim Weitsprung Platz zwei.
Eine besondere Wettkampfzusammenstellung hatte sich die für nächsten Monat einen 100-Kilometer-Lauf planende Lang-
strecklerin Cäcilia Apel-Kranz (Achim) ausgedacht. Sie startete in der W 45 über 200 Meter und 3000 Meter und holte zwei
Bronzemedaillen. Sie benötigte 35,25 Sekunden für die Kurzstrecke, und über die längere Distanz war sie in 12:50,09 Minuten
rund acht Sekunden schneller als vor einem Jahr.
Für den Oytener Sprinter Bernd Kunze (M45) reichte es diesmal über 100 Meter in 12,83 Sekunden nur zu Rang vier. Über 400
Meter aber musste er als Vizemeister mit 57,68 Sekunden nur dem ehemaligen 47-Sekunden-Mann Günter Sievert vom MTV
Schöningen den Sieg überlassen. Ebenfalls in dieser Altersklasse wurde der Bendingbosteler Gerd Luttmann über 200 Meter mit
27,61 Sekunden als Dritter seines Zeitlaufs Achter der Gesamtwertung aus zwei Läufen. Eine Vizemeisterschaft gab es auch im
Diskuswurf der W 50 mit 21,86 Meter für die Verdenerin Ursula Schmidt, die mit der Kugel (6,97 m) noch Platz fünf erreichte.
Als einzige 4x100 Meter Staffel trat für die LGKV die Männer-50-Mannschaft an, die das Kunststück fertigbrachte, ihre bisherige
Jahresbestzeit um genau eine Hundertstelsekunde auf nun 53,93 Sekunden zu verbessern. Das bedeutet die Vizemeisterschaft
für Peter Feldmann, der bereits in der M 60 startberechtigt ist, Michael Manthey, Ralf Ginnow und Rudolf Lüdemann.

ACHIMER KURIER vom 25. August 2004
Nur noch 17 Frauen am Start
Norddeutsche Titelkämpfe im Straßenlauf von Pannen überschattet
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden/Achim. Das war einer Norddeutschen Meisterschaft unwürdig! Bei der Straßen-Entscheidung über 10 Kilometer in
Wismar wurden die Läufer vom Führungsfahrzeug fehlgeleitet, so dass alle Teilnehmer eine erheblich kürzere Strecke liefen und
sich im Ziel über Zeiten wunderten, die sonst nur ostafrikanische "Wunderläufer" bieten.
Schon in der Vorbereitung hatte es Mängel gegeben, als nämlich unter anderem versäumt wurde, die Läufer von einer geplanten
Zeitplanänderung rechtzeitig zu unterrichten, so dass etliche umsonst anreisten und nur zuschauen konnten.
So gingen nur 17 Frauen, 32 Männer und einige Jugendliche in Wismar an den Start, darunter als einziger Läufer von der LG
Kreis Verden der Thedinghausener Michael Trense. Als 13. der Gesamtwertung war er im Ziel zweitbester M-40-Senior mit der
Traumzeit von 31:57 Minuten, über die er sich aber nur bedingt freuen kann, da sie natürlich nicht in die Bestenlisten eingehen
wird.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 26. August 2004
Nerkamp toppt Bestzeit um zehn Sekunden
Seeger Norddeutsche Vizemeisterin über 800 Meter
Bremen. Auf dem so genannten “Platz 11” im Schatten des Bremer Weserstadions fanden die Norddeutschen Meisterschaften
der A-Jugend sowie der Schüler und Schülerinnen A (14 und 15 Jahre) statt. Mit 776 gemeldeten Athleten aus 172 Vereinen
hatten die Titelkämpfe der acht Norddeutschen Landesverbände eine überragende Resonanz. Der Kreis Cloppenburg war durch
die Vereine SG Essen-Garthe und BV Garrel vertreten.
In hervorragender Form präsentierte sich wieder einmal Lisa Seeger (SG Essen-Garthe) im 800-Meterlauf der weiblichen Jugend
A. Als zugehörige des jüngeren B-Jugendjahrganges musste sie gegen bis zu drei Jahre ältere Konkurrentinnen antreten, dar-
unter die haushohe Favoritin Stephanie Thieke. Die für die LG Emstal-Dörpen startende Lingenerin ist mehrfache Deutsche
Jugendmeisterin und belegte im Juli bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Grosseto/Italien Platz zehn über 1500 Meter. In
Bremen hatte sie keine Probleme, die 800 Meter in 2:11,15 Minuten zu gewinnen. Dahinter fand ein spannender Kampf um die
Plätze statt. Lisa Seeger setzte sich letztendlich dank ihrer Spurtkraft durch und holte in 2:17,24 Minuten die Vizemeisterschaft
vor Maria Müller vom Schweriner Sport-Club (2:17,61) und Wiebke Eckeberg (LG Alsternord Hamburg) in 2:17,92 Minuten. Lisa
Seeger lief in Bremen ihr bisher zweitbestes Rennen über diese Distanz.
Ebenfalls noch zum jüngeren B-Jugendjahrgang zählt Jan Hentel (SG Essen-Garthe), der im Hochsprung der männlichen Jugend
A an den Start ging. Der B-Jugend- Niedersachsenmeister zeigte erneut einen starken Wettkampf. Nachdem er bei 1,88 Meter
einige Probleme hatte und diese Höhe erst im dritten Versuch überquerte, meisterte er anschließend 1,91 Meter im ersten Ver-
such. Noch vier Springer waren bei 1,94 Meter dabei. Während Benjamin EIlerbrock (LG Elmshorn) und Stephan Lienau (SG
Kronshagen-Kiel) diese Höhe im ersten Versuch schafften, zogen Jan Hentel und Sebastian Goltz (LG Nord-Berlin) im dritten
Versuch nach. Bei 1,97 Meter fiel dann die Entscheidung. Ellerbrock und Goltz schafften diese Höhe im ersten Versuch. Hentel
und Lienau rissen dreimal. Aufgrund der Mehrversuchregel wurde Jan Hentel mit 1,94 Meter (Freiluftbestleistung eingestellt) bei
gleicher Höhe Vierter hinter Stephan Lienau. Den Titel holte Benjamin Ellerbrock vor Sebastian Goltz, beide 1,97 Meter. Jan
Hentel startete außerdem noch im Dreisprung. Dieser “Ausflug” brachte ihm schließlich einen elften Platz mit 11,90 Meter ein
(Bestleistung 12,38). Hier siegte mit hervorragenden 14,64 Meter Christian Kimmich (LV Einheit Magdeburg).
Einen tollen Einstand bei einer Norddeutschen Meisterschaft feierte Jens Nerkamp vom BV Garrel im 3000-Meterlauf der Schüler
M 15. Der noch nicht einmal ein Jahr aktive Garreler steigerte seine Bestzeit von den Niedersachsenmeisterschaften Ende April
gleich um zehn Sekunden auf 9:44,24 Minuten und belegte damit einen im Vorfeld nicht erwarteten vierten Platz. Während die
Favoriten Sadik Klingenberg (LG Emstal-Dörpen) und Leif Schröder-Gröneveld (GH Neumünster) gleich nach dem Start davon-
zogen, bildete Jens Nerkamp zusammen mit Michael Boksch, Marian Meseck (beide GH Neumünster) und Tobias Götze (LG
Weserbergland) ein Verfolger-Quartett, das auf dem letzten Kilometer interessante Positionskämpfe bot. In der Schlussrunde
hatte Michael Bocksch den längsten Atem und lief nach 9:41,36 Minuten als Dritter ins Ziel, während Jen Nerkamp Marian
Meseck und Tobias Götze klar auf die Plätze fünf und sechs verwies. Norddeutscher Meister wurde Sadik Klingenberg in
9:10,14 Minuten vor Leif Schröder-Gröneveld in 9:24,62 Minuten.
Nicht so gut lief es für die Mehrkampf-Niedersachsenmeisterin Kira Haiduk (SG Essen-Garthe) über 100 Meter. Nach über-
standenem Vorlauf schied die Kreisrekordhalterin über diese Distanz im Zwischenlauf aus.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 26. August 2004
Denise Homeyer wirft den Speer aufs norddeutsche Treppchen
Leichtathletik: Dritte bei Regionalmeisterschaft in Bremen und beste NLV-Werferin
Ganderkesee (dra). Denise Homeyer und Axel Kolb starteten als einzige Ganderkeseer Leichtathleten bei den Norddeutschen
Meisterschaften der Schüler A in Bremen.Die Wettbewerbe waren lediglich für den älteren Jahrgang (1989) ausgeschrieben. Da
es aufgrund fehlender Qualifikationsnormen große Teilnehmerfelder gab, verzichtete Trainerin Dorle Rackebrandt darauf, Athleten
aus dem jüngeren Jahrgang starten zu lassen.
Axel Kolb fand bei kühlen Temperaturen und wiederholten Regenschauern keine optimalen Bedingungen für den Weitsprung vor.
Er war mit der achtbesten Vorleistung (5,97m) angereist und hatte sich vorgenommen, nach längerer Verletzungspause endlich
die 6-m-Marke zu schaffen. Sein erster Versuch verunglückte allerdings dermaßen, dass er auf den Rücken fiel und sich eine
Prellung zuzog. Trotzdem gab er nicht auf und kämpfte sich bis in den Endkampf vor, den er mit 5,87m als Sechster beendete.
Zum Dreisprung am Folgetag trat er allerdings nicht an. Auch hier hätte er die Chance auf den Sprung unter die besten Acht ge-
habt.
Zum Glück hatte der Wettergott am Sonntag mit den Aktiven ein Einsehen: Die Sonne schien und die Bahn blieb trocken. Dies
war u.a. für die Speerwerferinnen wichtig, da sie bei nassem Untergrund Probleme haben, den für einen kraftvollen Abwurf nötig-
en Stemmschritt zu setzen. Denise Homeyer, die als Dritte der Speerwurf-Rangliste antrat, kam trotzdem zunächst nicht gut
zurecht und fand nur langsam in den Wettbewerb. Mit 35,98m im dritten Wurf qualifizierte sie sich als Sechste für den End-
kampf. Bei ihrem letzten Versuch traf sie den Speer noch einmal richtig und steigerte sich auf 36,48m und den dritten Platz.
Damit war sie die beste Speerwerferin des NLV. Mit diesem Ergebnis rechtfertigt Denise ihre Nominierung für den Schüler-Ver-
gleichskampf der norddeutschen Leichtathletikverbände am 4. September in Berlin. Sie wird dort für den NLV im Speerwurf
antreten. Ebenfalls auf der Nominierungsliste steht eine weitere Speerwerferin der LGG: Cassandra Leenen hat als Landes-
meisterin des Jahrgangs 1990 mit einer Bestleistung von 33,03m auf sich aufmerksam gemacht und steht auf Abruf als Ersatz
zur Verfügung.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 26. August 2004
Inge de Groot räumt fünf Titel bei ihren LM ab
Leichtathletik: Nur kleines LGG-Team
Ganderkesee (dgr). Nur eine kleine Vertretung der LGG Ganderkesee nahm an den Landesmeisterschaften der Leichtathletik-
Senioren in Dörpen teil. Verletzungen standen einer größeren Mannschaft im Wege. Für Diana Garde und Inga Marbach stehen
zudem Mutterfreuden ins Haus, so dass im Frauenbereich auch keine Staffel zustande kam. Ulrich Garde, der bei der Europa- meisterschaft in Aarhus bei seiner ersten EM auf Anhieb im Kugelstoßen mit 13,79m auf Platz vier und im Speerwurf mit 50,48m
auf Platz fünf kam, konnte aus dienstlichen Gründen ebenfalls nicht starten. Trotzdem war die Ausbeute der drei Vertreter mit
sieben Landestiteln und einer Vizemeisterschaft beachtlich.
So holte Bernd Logemann auch im letzten Jahr seiner Altersklasse M40 den Titel im Speerwurf. Er warf mit 51,85m persönliche
Jahresbestleistung. Aufgrund einer Schulterverletzung ging Inge Breithaupt nur im Kugelstoßen der AK 50 in den Ring und sich-
erte sich in ihrem ersten Wettkampf in diesem Jahr mit 10,42m souverän den Titel.
Die gleichaltrige Inge de Groot konnte sich ebenfalls aufgrund von Verletzungen nur vier Wochen auf den Wettbewerb vorbereit-
en. Sie stieß gute 9,73m und wurde damit Vizemeisterin. Aber danach sicherte sie sich fünf Titel und ist damit die erfolgreichste
Athletin der Meisterschaft. Sie gewann im Speerwurf mit 26,69m, Diskuswurf mit 28,95m und im Hammerwurf mit 35,63m.
Im Sprint- und Sprungbereich war die Vorbereitungszeit zu kurz, um hier an die Vorjahresergebnisse anknüpfen zu können. De
Groot kam über 100m in 15,06sec ins Ziel und sprang 3,79m weit. Hier verzichtete sie aufgrund von Muskelproblemen nach dem
zweiten Sprung auf die weiteren vier Versuche.
Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Werferfünfkampf am 5. September geht von der LGG nur Inge de Groot an den
Start.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 26. August 2004
Bestleistungen für Bittner und Marggraf
Norddeutsche Leichtathletikmeisterschaften
Zernien (sus). Einen glänzenden Wettkampf haben zwei hiesige Nachwuchs-Leichtathleten bei den Norddeutschen Meister-
schaften der Schülerinnen und Schüler in Bremen abgeliefert. Das Duo kehrte mit persönlichen Bestleistungen und guten Platz-
ierungen zurück. So erreichte die 15-jährige Sarah Rusdorf von der TSV Hitzacker im Hammerwurf mit für sie ausgezeichneten
39,01 m den dritten Rang der Schülerinnen A, W 15. Bis zum letzten Versuch lag sie sogar noch auf dem zweiten Platz, wurde
dann aber von einer Konkurrentin aus Pinneberg abgefangen. Grundlage für diesen Erfolg war auch ihre verbesserte Technik, an
der Rusdorf zuletzt im Training viel gefeilt hatte.
Der zweite hiesige Teilnehmer, der 15jährige Ole Marggraf vom SV Zernien, ging über die 1000 m der Schüler A, M15, an den
Start. Er steigerte seine Bestzeit um drei Sekunden von 2:58 Min. auf 2:55,35 Min. Im zweiten Zeitlauf wurde er damit Dritter.
Bei perfekten äußeren Bedingungen ging er allerdings die erste Runde ein wenig zu langsam an, so dass sogar noch mehr für
ihn möglich war. Dennoch freute sich Marggraf riesig über die neue Bestzeit und den zwölften Platz in der Endabrechnung, da
er erst seit einigen Monaten Leichtathletik-Training absolviert.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 26. August 2004
Thiele holt drei Titel zum Abschluss
Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Senioren in Dörpen
Woltersdorf (ce). Einen gelungenen Saisonabschluss bei Meisterschaftswettkämpfen hat Läufer Rudolf Thiele vom SV Sporting
Lüchow gefeiert. Bei den Landestitelkämpfen in Dörpen hat sich Thiele, der in diesem Sommer erfolgreich bei Europa-, Deutsch-
en und Norddeutschen Meisterschaften gestartet war, in drei Rennen drei erste Plätze gesichert - und das alles innerhalb von
drei Stunden.
Landesmeistertitel Nummer eins in der M 55 gewann der Woltersdorfer über 800 m. Im aus zwei Alterklassen zusammenge-
fassten Rennen musste er nur dem M 50-Sieger (2:18,60 Min.) den Vortritt lassen. Thiele kam als Gesamtzweiter in guten
2:19,03 Minuten ins Ziel. Seine sechs M 55-Konkurrenten ließ er klar hinter sich. Nur eine halbe Stunde später ging Thiele im
3000-m-Lauf an den Start. In 10:30,92 Minuten überquerte er nun als Gesamterster der fünf M 50- und fünf M 55-Starter die Ziel-
linie. Bis zur Mittte des Rennens hatte der M50-Sieger (10:32,12 Min.) vorne gelegen, dann übernahm Thiele das Kommando.
Weitere rund 90 Minuten später hatte er seinen dritten LM-Titel in Dörpen eingeheimst. Über 400 m gab er in 60,91 Sek. seinen
drei M 55-Gegner klar das Nachsehen.

WESER KURIER vom 26. August 2004
Doppelsiege im Sprint
Huchtinger Erfolge bei Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten
Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Die Bremer und niedersächsischen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften im emsländischen Dörpen sahen sechsmal
Athleten des TuS Huchting ganz vorn. Ein Sieg ging an die LG Bremen-Nord durch Silvia Janke im Hochsprung der Altersklasse
W40 mit 1,35 Meter. Bei den Huchtingern präsentierte sich vor allem Manfred Hiller (M40) in blendender Verfassung. Über 100
Meter steigerte sich der frisch gebackene Staffel-Europameister bei leichtem Rückenwind auf 11,69 Sekunden bei leichtem
Rückenwind und düpierte die Konkurrenz hier ebenso wie mit seinen 23,80 Sekunden über 200 Meter. Einen Doppelerfolg über
beide Sprintstrecken holte auch Gerd Wille (M65) mit 13,34 sowie 27,75 Sekunden. Vereinskollegin Nicole Arkenau (W 35)
sicherte sich den Gesamttitel mit 13,63 Sekunden über 100 Meter. Hans Eichler (M65) vom OSC Bremerhaven gewann den
Speerwurf ganz knapp mit 36,98 Metern.
Zweimal Zweiter wurde Jan Petermann (M35) vom Bremer LT über 800 Meter (2:05,31 Min.) und 3000 Meter (9:52,62 Min.). Zwei
Vizeränge in der Gesamtwertung holte auch Huchtings Jens Arkenau (M40) mit 13,44 Metern im Kugelstoßen und 36,42 Metern
im Hammerwerfen. Vereinskamerad Joachim Knapp (M35) wurde Zweiter über 100 Meter in 12,53 Sekunden direkt vor dem
Huchtinger Marco Rintz (12,89). Dies erreichten in der M65 Günter Brechmann über 100 Meter in 14,53 Sekunden und Jürgen
Seifert mit der Kugel mit 11,75 Metern. Urte Zinke (W40) von der LG Bremen-Nord holte über 100 Meter den Vizetitel in per-
sönlicher Bestzeit von 14,72 Sekunden.

DELMENHORSTER KURIER vom 26. August 2004
Heinz Wiemer Landesmeister
Auch Kurt Riep holt den Titel
Von unserem Mitarbeiter Manfred Nolte
Delmenhorst. Landesmeistertitel holten sich Heinz Wiemer (Eintracht) sowie Kurt Riep (TV Hude) bei den Titelkämpfen der
Senioren in Dörpen. Der 75-jährige Heinz Wiemer startete nach langer Verletzungspause erstmals wieder bei einem größeren
Wettkampf. Über 100 m verwies er in 15,93 Sekunden Walter Ernst (Eisdorf) und Werner Fiolka (Cuxhaven) auf die Plätze. Kurt
Riep hatte im Diskuswerfen der M 65 mit widrigen Bedingungen zu kämpfen. Der Ring war rutschig, und so setzte sich der
Huder erst im Endkampf mit 42,18 Meter an die Spitze des 13 Teilnehmer starken Feldes. Unter den 343 Startern aus 110 Ver-
einen war auch Dr. Albrecht Günther (Delmenhorster TV), der sich mit einem Diskuswurf von 36,64 Metern Platz sechs sicherte.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 26. August 2004
Inga Teiwes wirft Bremer Schülerrekord
Bremen-Nord (mde). Gegen zahlreiche und starke Konkurrenz mussten sich die sechs Starter der LG Bremen-Nord bei den
norddeutschen A-Jugend- und A-Schülermeisterschaften auf Platz 11 neben dem Weserstadion beweisen. Für das positivste
Ergebnis sorgte die 15-jährige Neneh Koroma im Dreisprung der A-Schülerinnen: Mit 10,39 Metern verfehlte sie ihre Bestleistung
nur um acht Zentimeter und kam auf Platz sechs. Erfreulich auch die Steigerung der Bestleistung von Inga Teiwes im Hammer-
werfen. Mit dem neuen Bremer Schülerrekord von 27,16 Metern belegte sie Rang sieben. Gleich auf 36 Springerinnen traf die
A-Schülerin Sarah Alex in der Weitsprungkonkurrenz. Mit 4,65 Metern landete sie auf Platz 18. Ebenfalls auf Rang 18 sprang
sie im Hochsprung mit überquerten 1,45 Metern.
Schlecht lief es dagegen für den hoch eingeschätzten A-Jugendlichen Dreispringer Philipp Kastner. Nach dem ersten Versuch
von 12,65 Meter musste er verletzt aufgeben und verfehlte, letztlich noch als Achter, den erhofften 13-Meter-Satz. Durchwachsen
auch das Speerwurfresultat von Tobias Kastner: Mit dem 800-Gramm-Speer kam er auf 43,67 Meter und verpasste damit als
Zwölfter um zweieinhalb Meter den Endkampf. A-Schüler Theodor Gette überraschte dagegen gleich im ersten Durchgang mit
einer persönlichen Bestweite mit dem 600- Gramm-Speer auf 40,40 Meter und belegte damit im Endkampf Platz acht. Dazu
kam der 15-Jährige im Kugelstoßen mit ordentlichen 10,86 Metern auf Platz zwölf.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 26. August 2004
Nur geringe Resonanz
Silvia Janke siegt bei Senioren-Meisterschaften im Hochsprung
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Wie erwartet gingen die gemeinsamen niedersächsischen und Bremer Senioren-Meisterschaften im emsländ-
ischen Dörpen mit wenig Bremer Beteiligung über die Bühne, so dass in den einzelnen Altersklassen oft nur ein oder zwei
Bremer um die Landesmeistertitel kämpften. Um so interessanter war da der Vergleich mit der niedersächsischen Konkurrenz.
Einen Gesamterfolg für das vierköpfige Aufgebot der LG Bremen-Nord feierte Silvia Janke. Da allerdings kein Stabhochsprung im
Meisterschaftsprogramm stand, musste die deutsche Senioren-Vizemeisterin - mit Erfolg - auf die anderen drei Sprungdisziplin-
en ausweichen. Im Hochsprung der W 40 bezwang sie mit 1,35 Meter die gesamte niedersächsische Konkurrenz. Dazu sprang
Silvia Janke im Dreisprung als Dritte gute 9,10 Meter, im Weitsprung landete sie mit 4,28 Metern auf Rang vier.
Mit persönlicher Bestzeit von 14,72 Sekunden sprintete Urte Zinke über die 100 Meter der W 40 auf den zweiten Platz. Marc
Gogol aus der M 35 holte sich in den Sprungdisziplinen einen dritten und vierten Gesamtrang. Im Hochsprung überquerte er 1,74
Meter, im Weitsprung kam er auf 5,65 Meter. Kein guter Weitsprung gelang dagegen Christian von der Born, der verletzungs-
bedingt nicht über 5,06 Meter hinaus kam.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 26. August 2004
Kreisrekord bleibt unangetastet
VSK-Staffel zeigt dennoch eine Klasseleistung / Szymanski im Stabhochsprung stark
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Wagner
Osterholz-Scharmbeck. Licht und Schatten wechselten bei den Athleten der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten, die
an den Norddeutschen Meisterschaften der A-Jugend in Bremen teilnahmen, ab. Kurz nach Beendigung der Sommerferien war
einigen Aktiven noch ein Trainingsrückstand anzumerken, andere dagegen schienen sehr erholt und waren wohl gerade deshalb
erfolgreich. So katapultierte sich Lukas Szymanski vom VSK Osterholz-Scharmbeck überraschend über die neue Besthöhe von
3,90 Meter im Stabhochsprung und belegte damit einen hervorragenden vierten Platz. Geschlagen im Feld waren seine Vereins-
kameraden. Sebastian Dirlam, immerhin vor den Ferien mit 4,31 Metern norddeutscher B-Jugendmeister, übersprang diesmal
nur 3,80 Meter und wurde Siebter. Der A-Jugendliche Patrick Poppe wurde mit übersprungenen 3,60 Meter Achter.
Nur zwei Zehntel fehlen
Herausragend war auch die Staffelzeit der VSK-Sprinter, die in der Besetzung Lukas Szymanski, Sebastian Dirlam, Sebastian
Stelljes und Paul Felgner als Schlussläufer auf Rang fünf mit 44,80 Sekunden über 4x100 Meter den Kreisrekord (44,6 Sekund-
en) aus dem Jahr 1988 nur knapp verpassten. Überhaupt zeigte Paul Felgner als Jüngster im VSK-Team wieder einmal sein her-
ausragendes Sprinttalent, siegte in 23,38 Sekunden im 200-Meter-Vorlauf und qualifizierte sich damit gegen die bis zu drei Jahre
älteren Gegner für das B-Finale, wo er in 23,62 Sekunden Platz fünf belegte.
Die 200-Meter-Strecke liegt auch der gleichaltrigen Jacqueline Niemann vom TSV Lesumstotel besser als die kurze Sprintdist-
anz über nur 100 Meter. In 26,86 Sekunden verpasste sie zwar das Finale, durfte aber dennoch mit Rang neun ebenfalls sehr zu-
frieden sein. Zufrieden zeigte sich auch Sebastian Jokisch, der über 100 Meter immer besser in Form kommt und mit 12,23
Sekunden eine persönliche Bestzeit erreichte.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 26. August 2004
Karl-Heinz Marg siegt mit zwei Metern Vorsprung
Auch schlechtes Wetter kann den Kugelstoßer nicht stoppen
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Wagner
Osterholz-Scharmbeck. Als einzige Senioren der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten kehrten Karl-Heinz Marg und
Ronald Kwapinski mit einer guten Ausbeute von den Landesmeisterschaften im emsländischen Dörpen zurück.
Trotz des vom Regen sehr rutschigen Stoßringes, mit dem alle Senioren ihre Schwierigkeiten hatten, siegte Karl-Heinz Marg im
Kugelstoßen der M 65-Senioren, wo er als frisch gebackener Europameister und Weltrekordler antrat, überlegen mit einer Weite
von 14,28 m. "Die Weite ist angesichts der widrigen Bedingungen unbeachtlich", zeigte sich Marg etwas unzufrieden, auch wenn
er den Wettkampf mit mehr als zwei Metern Vorsprung vor Jürgen Seifert vom TuS Huchting Bremen sicher gewann.
Ronald Kwapinski freute sich über 3000 Meter der Senioren M 50 in 11:46,95 Minuten über Rang zwei hinter dem überlegenen
Sieger Reinhard Gehling vom VfL Lingen sowie einem sicheren Vorsprung von knapp 20 Sekunden auf den Drittplatzierten.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 27. August 2004
Dobbrunz katapultiert die Kugel auf 17,28 m
Sarstedter trumpft bei Nord-Meisterschaften auf
Bremen/Hildesheim (wgk). Auf die Superweite von 17,28 m hat Niedersachsenmeister Julian Dobbrunz von der FSV Sarstedt
die Kugel katapultiert. Bei den norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der A-Jugend und Schüler A in Bremen holte er
damit souverän den Titel. Dass der Sarstedter in dieser Saison "in einer anderen Liga" stößt, bewies der Abstand zum Vize-
meister Thorben Bock (TSV Kirchlinteln), der nur auf 14,90 m kam.
Mit einem dritten Platz im Hochsprung-Wettbewerb kehrte der 15-jährige Jamin Afram vom VfV Hildesheim von der Weser zu-
rück. Die für die LG Hannover startende Hildesheimerin Stefanie Meyer wurde norddeutsche Jugendmeisterin im Hochsprung.
Die Höhe von 1,74 m überquerten nur Steffi Meyer und die Zweitplatzierte Melanie Bauschke (LG Nike Berlin). Dritte wurde Linda
Buchholz (SG Rönnau 74) mit 1,71 m.
Jamin Afram sicherte sich mit 1,78 m die Bronzemedaille in der Altersklasse M 15. Bei seinem dritten Versuch über 1,81 m
touchierte er die Latte zwar nur knapp, aber sie fiel. Der neue norddeutsche Schülermeister Sascha Henning aus Buxtehude
übersprang 1,84 m. Im Finale über 80 m Hürden brachte Jamin Afram eine kleine Unkonzentration an der siebten Hürde ins
Straucheln. Er stürzte auf die Laufbahn und verletzte sich am Knie - aus war der Traum von einer weiteren Medaille auf nord-
deutscher Ebene. Im 3000-m-Rennen der Jugend blieb Thomas Dreißigacker (FSV Sarstedt) im Wettbewerb der männlichen
B-Jugend nach überstandener Muskelzerrung in 9:52,53 Minuten noch weit unter seiner persönlichen Bestzeit und belegte im
Kampf mit den älteren Jugendlichen den siebten Platz.
Kugelstoßmeister Julian Dobbrunz klebte wie vielen seiner Konkurrenten im Diskuswurf-Wettbewerb das Pech an den Schuhen.
Pünktlich zum Wettkampfbeginn begann es zu regnen, der für ständige Rutschpartien im Ring sorgte. Zwölf gültigen Versuchen
im Vorkampf standen 18 ungültige gegenüber. Der Sarstedter schied mit einem "Salto nullo" (kein einziger seiner drei Vorkampf-
würfe war gültig) aus. Unter normalen Verhältnissen wäre ihm auch mit der Diskusscheibe ein Platz auf dem Treppchen sicher
gewesen.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 27. August 2004
Hess springt in Bremen am Weitesten
Die norddeutschen Meisterschaften standen in Bremen an -- Der Leichtathlet vom VfL flog 6,94 m weit
Bremen (jr). Einen völlig unerwarteten Titelgewinn sowie einige gute Platzierungen gab es bei den norddeutschen Leichtathletik-
Meisterschaften der A-Jugendlichen in Bremen für die Starter des DSC und VfL Oldenburg. Mit persönlicher Bestleistung von
6,94 m gewann Adham Hess (VfL) überlegen den Weitsprung. Seine alte Bestmarke von 6,76 m hatte der Oldenburger schon
gleich im ersten Durchgang auf 6,92 m gesteigert. Daran biss sich dann die Konkurrenz die Zähne aus, während Hess sich noch
einmal um zwei Zentimeter auf die Siegesweite verbesserte.
Daneben gingen in Bremen noch zwei Vizemeisterschaften nach Oldenburg: Über 4 x 100 m der weiblichen Jugend A liefen
Maike Bredendiek, Romy Wollstein, Maike Petersen und Eva Ebeling vom DSC 50,49 Sekunden. Im kleinen Feld der Kugel-
stoßerinnen belegte die Mehrkämpferin Maike Petersen mit 9,38 m ebenfalls Platz zwei. Außerdem sprang sie als Vierte im
Dreisprung 10,77 m. Auf dem Weg in das 100-m-Hürdenfinale hatte Romy Wollstein im Vorlauf mit 16,08 Sek. schon eine per-
sönliche Bestleistung erzielt. Im Endlauf wurde sie Fünfte (16,18 Sek.). Langstrecklerin Kathrin Hoffmann (DSC) wagte sich
erstmals an den noch nicht lange im Programm befindlichen 2000-m-Hindernislauf und erzielte als Vierte eine ansprechende Zeit
(8:10,73 Min.).

NIEDERELBE ZEITUNG vom 27. August 2004 (Auszug)
Sechs Landesmeistertitel gewonnen
Cuxhavener Senioren-Leichtathleten schnitten in Dörpen hervorragend ab
Die Niedersächsischen Landesmeisterschaften in der Leichtathletik für Senioren wurden kürzlich in Dörpen gemeinsam mit dem
Bremer Landesverband (BLV) ausgetragen. Der Niedersächsische Leichtathletikverband (NLV) hatte früh eine Ausschreibung mit
Veranstaltungstermin und Zeitplänen herausgegeben, aber es wurde lange vergeblich ein ausrichtender Verein gesucht. Der NLV
drohte mit dem Ausfallen der Meisterschaften 2004! Deshalb auch von hier Dank und Lob an die “Sportfreunde" von Dörpen, die
es schließlich ermöglichten, eine Meisterschaft mit sehr guten Ergebnissen erleben zu dürfen.
Zunächst störten Regenfälle und Nässe an den Wettkampfstätten der technischen Disziplinen. Mit Beginn der Laufwettbewerbe
blieb es trocken, mild und fast windstill. Aus Cuxhaven waren drei “Techniker" und vier Sprinter vom ATSC und RW an den Start
gegangen. Sie waren sehr erfolgreich: Sechs Niedersächsische Seniorentitel und ein Niedersächsischer Seniorenlandesrekord,
ferner vier Vizetitel, drei dritte und weitere gute Platzierungen.

Presseinformation vom 27. August 2004 (Von Joachim Hickisch)
Zevener Senioren triumphieren bei Landesmeisterschaften in Dörpen
Leichtathletik: Jeweils drei Titel für Mark Kölzow und Jürgen Umann
Dörpen/Zeven. Was für ein Ergebnis bei den Landesmeisterschaften der Senioren in Dörpen! Gleich achtmal platzierten sich
Aktive der LAV Zeven auf dem obersten Treppchen, dazu errangen sie noch drei zweite und einen dritten Platz.
Dauerregen ausgerechnet beim ersten Wettkampftag in Dörpen/Emsland. Mehr als ungünstige Voraussetzungen für alle tech-
nischen Disziplinen. Aber die 41-jährige Michaela Detjen belegte nicht nur mit 10,60 Metern Platz zwei im Kugelstoß, mit 30,56
Metern setzte sich die Zevenerin als Beste im Diskusring durch. Für Detjen, die erst im Mai nach jahrelanger Abstinenz wieder
in den Ring gestiegen war, war es der erste Landesmeistertitel nach mehr als zwanzig Jahren.
Rehabilitieren wollte sich unbedingt die M30/35 4x100-Meter-Staffel nach ihrem vierten Platz bei den Norddeutschen Meister-
schaften. Und sie hatten dabei Erfolg. Bei herrlichem Sonnenschein und mit etwas Glück, der Titelkonkurrent TV Langen patzte
beim letzten Wechsel, sicherten sich Thomas Zschiesche, Jens und Rainer Dohrmann sowie Schlussläufer Mark Kölzow in
guten 47,71 Sekunden den Titel.
Nicht zu schlagen war der 35-jährig Sottrumer Realschullehrer Kölzow auch über die 100 und 200 Meter der M35. Souverän
setzte er sich in 12,08 bzw. 24,44 Sekunden gegen eine starke Konkurrenz durch und errang damit drei Titel. Platz sechs gab
es über 100 Meter für Rainer Dohrmann (38), während Jens Dohrmann (31) in einem starken Lauf Platz zwei in 24,69 Sekunden
über die 200 Meter in der M30 erreichte.
Auf einen Staffelstart und damit einen durchaus möglichen Titelgewinn mussten die Senioren der M45/50 verzichten, da verletz-
ungsbedingt Czeslaw Pradzynski und Hans-Georg Müller fehlten, während Helmut Meier noch im Urlaub weilte.
Wie ausgelaugt wirkte Joachim Hickisch (49) im Vor- und Endlauf über die 100 Meter der M45. Mit 12,95 Sekunden belegte er
Platz fünf. Saisonbestleistung dann aber seine 5,66 Meter im Weitsprung, die nur vom Deutschen Vorjahresmeister Lindmüller
übertroffen wurden. Und auch über die 200 Meter überzeugte er. In 25,66 Sekunden sicherte sich der Rotenburger den Titel vor
dem aktuellen norddeutschen Meister Kindermann aus Wolfenbüttel. Nach 30 Minuten dann der Start über die Viertelmeile. Hier
reichten die Kräfte nur für Platz drei in 58,17 Sekunden.
Richtig spannend hätten die Sprintwettkämpfe in der Altersklasse M50 werden können, da mit Helmut Meier und Jürgen Umann
Niedersachsens Spitzenläufer aus Zeven kommen. In Abwesenheit von Helmut Meier ließ Zevens Urgestein Umann auf allen drei
Sprintstrecken der nur zahlenmäßig starken Konkurrenz nicht die Spur einer Siegchance. 12,75 Sekunden über die 100 Meter,
26,13 über die 200 Meter und 61,97 über die 400 Meter, allerdings nach sehr kurzer Regenerationsphase, waren die Sieges-
zeiten des dreifachen Landesmeisters.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 31. August 2004
Daniela Pohl holt den Titel
Bremen. Daniela Pohl vom SV Holtland ist Norddeutsche Meisterin im Hammerwerfen der B-Jugend. Bei den Titelkämpfen in
Bremen ließ die Ostfriesin überraschend die Deutsche Jugendmeisterin Johanna Hoppe (LG Einbeck) hinter sich. Die Sieges-
weite von 56,01 Meter schaffte Daniela Pohl gleich im ersten Versuch. Damit schockte sie auch die Konkurrenz. Hoppe, die
schon mehrfach die 60-Meter:Marke übertroffen hat, blieb mit 51,02 Meter deutlich unter ihren Möglichkeiten. Daniela Pohl da-
gegen überzeugte mit mehreren Würfen über 55 und 53 Meter.
Weniger gut verlief der Wettkampf für Mareike Nannen vom SV Holtland. Sie warf in der Konkurrenz der 15-Jährigen und war
einmal mehr mit ihren 14 Jahren jüngste Teilnehmerin. Nannen kam nach einer Zahn-Operation nur auf 33,36 Meter und wurde
Vierte. Es siegte Theresa Müller von der LG Einbeck mit sehr guten 54,08 Meter.

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 1. September 2004
Schneiders schnellste bei NDM
Titelkämpfe: Ingo und Marcel werden Mannschaftsmeister
Wismar (wj). Bei den norddeutschen Meisterschaften über die Zehn-Kilometer-Distanz, die der Landesverband Mecklenburg-Vor-
pommern in Wismar ausrichtete, wiederholten die Nordhorner Langstreckler Ingo und Marcel Schneiders ihren im letzten Jahr in
Bremerhaven zusammen mit Simon Liening errungenen Mannschaftstitel. Dieses Mal komplettierte ihr Teamkollege Thomas
Otting das Trio. Dabei waren die drei in der Addition der Einzelzeiten besser als die A-Jugend-Mannschaft der LG Nienburg. In
der Einzelkonkurrenz standen sie mit Marcel als Vizemeister und Ingo als Drittplatzierter auf dem Siegerpodest.
Zur 700-Jahr-Feier hatte die Hansestadt Wismar zu den Titelkämpfen eingeladen, die gleichzeitig als fünfte Ausgabe des
"Schwedenlaufes" zur Schwedenwoche gestartet wurden. Auf enger Streckenführung über Kopfsteinpflaster führte Ingo
Schneiders nach fünf Kilomtern die B-Jugend mit deutlichem Abstand an, musste jedoch die Konkurrenz auf den letzten 500
Metern passieren lassen. Seine Zeit von 29:33 Minuten gab jedoch zu denken. Wie sich erst später herausstellte, hatte sich das
Führungsfahrzeug verfahren, sodass die Laufstrecke nur etwa neun Kilometer lang war. Sein Zwillingsbruder Marcel sah bis zu-
letzt wie der sichere Sieger aus, ließ sich aber auf den letzten zehn Metern jedoch überraschen und wurde mit einer Sekunde
Rückstand Vizemeister. Als Mannschaft wurden die beiden zusammen mit ihrem Vereinskollegen von Concordia Emsbüren,
Thomas Otting, Norddeutscher Meister, was nach der im März errungenen Deutschen Vizemeisterschaft der zweitgrößte Erfolg
für die junge Mannschaft bedeutet.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. September 2004
Ostfriesen gewinnen drei Titel
Leichtathletik: Norddeutsche Meisterschaften in Bremen
Ostfriesland/Bremen (ls). Mit drei Titeln und einigen guten Leistungen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Nord-
deutschen Titelkämpfen der Schüler A und der Jugend A in Bremen zurück. Regenschauer und eine nasse Bahn am ersten Tag
bereiteten vor allem den Sprintern Probleme. Den Titel über 100 Meter bei der Jugend A sicherte sich Siewert André vom TV
Norden. Im Finale setzte er sich in 11,05 Sekunden gegen die Konkurrenz durch. Über 200 m galt das Talent ebenfalls als Mit-
favorit. Er qualifizierte sich zwar locker mit 22,67 Sekunden für das Finale, musste das Rennen aber nach 150 m wegen einer
schmerzhaften Zerrung abbrechen.
Ebenfalls eine Goldmedaille sicherten sich seine Vereinskameraden Anton Moseev, Koord Weege, Saarko Eilers und Florian
Becker in der 4x100-m-Staffel der Schüler A. Dabei war das Rennen bis zuletzt spannend, weil sich erst Schlusssprinter Becker
gegen die Konkurrenz vom SSV Lichtenrade durchsetzte. Er überquerte nach 46,26 Sekunden die Ziellinie.
Ein weiterer Titel ging überraschend an Daniela Pohl vom SV Holtland im Hammerwerfen der Jugend A. Mit 56,01 m wurde ihr
weitester Wurf gemessen. Auch ihre anderen Würfe hätten alle zum Titelgewinn gereicht. Die B-Jugendliche und Deutsche
Meisterin Johanna Hoppe kam auf 51,07 Meter. Nicht in den Wettkampf fand ihre Trainingspartnerin Mareike Nannen (W 14), die
zuletzt mit sehr guten Weiten auf sich aufmerksam machte. Sie knüpfte nicht an die bisherigen Leistungen an und kam mit
33,36 m auf Rang vier.
Eine Bronzemedaille erlief sich Anna Raukuc vom SV Emden Harsweg über 300 m Hürden. Die 14-Jährige startete bei den
Schülerinnen W 15 und verbesserte in ihrem ersten Rennen über diese Distanz in 47,16 Sekunden den alten Ostfrieslandrekord
um mehr als vier Sekunden. Ramona de Buhr (Georgsheil) zog über 100 m und über 80 m Hürden ins Finale ein. Über 100 m
blieben nach 13,07 Sekunden (Platz 6), im Hürdensprint nach 12,92 s die Uhren für sie stehen. Timo Stein (Norden) kam im
Kugelstoßen mit 13,96 m auf den vierten Platz bei den Schülern M15. Jann-Erik Jürjens (Hinte) überquerte 1,80 m bei der
Jugend A und kam auf Rang 6.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. September 2004
Ute Fiedler erzielt persönliche Bestweite
Holtland/Dörpen. Bei den Leichtathletik-Niedersachsenmeisterschaften der Senioren wurde das Hammerwerfen nach Rüten-
brock ausgelagert. Vom SV Holtland waren vier Werfer im Ring und traten mit einem Titel und zwei Vizemeisterschaften die
Heimreise an. Ute Fiedler gewann den Wettbewerb in der W 60 mit persönlicher Bestweite von 27,10 Metern und wurde Nieder-
sachsenmeisterin. In der Klasse M 70 verfehlte Edgar Dreger mit 29,79 m knapp die 30-m-Marke und wurde Zweiter. Mit 38,47 m
belegte Klaus Beyer in der M 60 Platz zwei, Klemens Fiedler wurde Vierter mit 28,94 m.

Stellungnahme des LV Mecklenburg-Vorpommern vom 16.11.2004 zu den Vorfällen bei den Norddeutschen
Meisterschaften im Straßenlauf am 22. August 2004 in Wismar
Quelle: Home-Page des LV Mecklenburg-Vorpommern
Anliegen des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern war es, den 10 km-Straßenlauf der Norddeutschen Meister-
schaften als das sportliche Hauptereignis bei der 700-Jahrfeier der Hansestadt Wismar zu gestalten, was bei anderen Sport-
veranstaltungen bisher gut geklappt hatte.
Zur Erreichung dieser Zielstellung wurde abgesprochen, dass der traditionelle Straßen-
volkslauf der Stadt Wismar in die Meisterschaften mit eingebunden wird, um ein größeres Teilnehmerfeld zu haben und viele
Zuschauer an die Strecke zu bringen.
Über dieses Vorhaben wurde der Koordinator der Norddeutschen Verbände, Manfred Momontow, bereits im Frühjahr 2004 in
Kenntnis gesetzt. Er wurde von Manfred Blessin, Wettkampfwart des LVMV, gebeten die Veränderungen der Ausschreibung an
die Landesverbände weiter zu leiten. Die gleiche Aufgabe hatte der Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern.
Leider gab es hier Fehlinformationen und ein Missverständnis zwischen Wettkampfwart, Homepage-Verantwortlichen und Ge-
schäftsstelle über die Weiterleitung der Ausschreibung an die Norddeutschen Verbände bzw. die Berichtigung auf der Webseite
des LVMV. Die 3-4 Tage vor Wettkampfbeginn eingeleitete Blitzaktion der Benachrichtigung erreichte nur 2/3 der Vereine und
Verbände. Statt Erfolg gab es großen Misserfolg, der noch verschlimmert wurde, als das Führungsfahrzeug der örtlichen Polizei
eine Abkürzung fuhr, die eine Verkürzung der Strecke von über einem Kilometer zur Folge hatte. Die gelaufene Strecke war da-
mit zu kurz. Unsererseits wurde der Kurs von einem bestätigten Streckenvermesser vermessen und laut Protokoll vom DLV
offiziell anerkannt.
Die Siegerehrung begann vielversprechend und in würdiger Form auf der Bühne des NDR und mit Gratulation durch die Ober-
bürgermeisterin von Wismar. Sie wurde aber auf Anweisung des Medienpartners neben die Bühne verlagert und dort weiter durch-
geführt. Alle Einwände von der Stadt und vom Leichtathletikverband halfen nicht. Damit lief auch der letzte Teil der Meisterschaft
nicht in den abgesprochenen und gewollten Bahnen.
Der Vorstand hat die Veranstaltung mit den Organisatoren des Landesverbandes umfassend, kritisch und mit nachhaltigen Fest-
legungen ausgewertet und entsprechende Schlussfolgerungen gezogen.
Wir haben gelernt
- dass es nicht immer möglich ist, Meisterschaften mit anderen und bestimmten Veranstaltern gemeinsam durchzuführen,
- wenn wir als Veranstalter nicht direkten Einfluss auf die Abläufe des sportlichen Teils nehmen können, mit diesem Partner
keine Meisterschaften durchgeführt werden.
- das Informations- und Kontrollsystem bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen überschaubar und sicher zu
machen ist.
Die Organisatoren des Landesverbandes für Wettkämpfe möchten sich hiermit offiziell bei allen Aktiven, Vereinen und Verbänden
für die Vorfälle bzw. die verpatzte Meisterschaft entschuldigen. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns erst jetzt melden, aber
diese Schlappe musste erst mal verarbeitet werden. Wir arbeiten daran, um das verlorene Vertrauen zurück zu gewinnen. Bei
zukünftigen Meisterschaften werden wir beweisen, dass wir in der Lage sind, Veranstaltungen mit besserem bzw. gutem Niveau
durchzuführen. Dass wir dazu in der Lage sind, haben wir vor dieser Meisterschaft bewiesen.
Manfred Blessin (Wettkampfwart)  /  Bernhard Trespe (Geschäftsführer)
Lesen Sie zum Thema hier auf der Seite auch:
23.08.: Mangelhafte Organisation bei NDM-Straße in Wismar - Stellungnahme von Thomas Bertram (Oldenburg)
23.08.: Chaos-Veranstaltung NDM-Straße in Wismar - Großer
Erlebnisbericht von Markus Ast (LG Bremen-Nord)
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Neuste (Presse)-Berichte vom 19.11.         Ergebnisse Dörpen (21./22.8.)         Ergebnisse Bremen (21./22.8.)         Ergebnisse Wismar (22.8.)
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