© DM-Einzel in Heilbronn vom 31. Juli-1. August 2004 (Juniorinnen/Junioren) ©
DM-Senioren II in Zittau vom 13.-15. August 2004
DM-Mehr- und Blockwettkampf in Rhede vom 14.-15. August 2004
Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen

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Neuste (Presse)-Berichte vom 25.8.       Ergebnisse Heilbronn (31.7./1.8.)        Ergebnisse Zittau (13.-15.8.)        Ergebnisse Rhede (14.-15.8.)
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Presseinformation vom 29. Juli 2004 (Von Markus Steinbrück)
Vorbericht: 61. Deutsche Junioren-Meisterschaften am 31. Juli und 1. August 2004 in Heilbronn
Gutzeit will wieder ins Finale
Over/Winsen. Während die Senioren bei den Europameisterschaften im dänischen Aarhus um die kontinentalen Titel kämpfen,
geht es für die Juniorinnen und Junioren an diesem Wochenende in Heilbronn um die nationalen Titel. Der Kreisleichtathletik-
verband Harburg-Land wird dabei von Jan Martin Gutzeit und Jala Gangnus, beide starten für die Leichtathletik-Gemeinschaft
(LG) Nordheide, vertreten.
Für den 20-jährigen Gutzeit stellt diese U-23-Veranstaltung den Saisonhöhepunkt dar. Vor Jahresfrist in Krefeld gelang dem
1500-Meter-Läufer aus Over der Sprung in den Endlauf, wo er den neunten Platz belegte. “Endlaufteilnahme”, lautet das Ziel auch
in Heilbronn. Allerdings wird Gutzeit seine bisherige Saisonbestmarke von 3:55,97 min um mindestens zwei Sekunden steigern
müssen, um eine Chance aufs Finale zu besitzen. Insgesamt haben 31 1500-Meter-Läufer ihre Meldung abgegeben. An der
Spitze des Meldetableaus steht mit Toni Mohr (LC Cottbus/3:39,82 min) ein absoluter Spitzenläufer. Bei den Deutschen Meister-
schaften in Braunschweig belegte Mohr auf dieser Distanz den dritten Platz in einem ganz starken Männerfeld.
Eher als Zugabe betrachtet Sprinterin Jala Gangnus die Deutschen Junioren-Meisterschaften. Die 17-Jährige kann nach den
Plätzen vier (200 Meter) und acht (100 Meter) bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften vor vier Wochen in Jena die Saison
2004 bereits als vollen Erfolg verbuchen. Dennoch wird sich die Gymnasiastin aus Winsen der bis zu vier Jahre älteren Konkurr-
enz nicht kampflos ergeben. Mit ihren aktuellen Bestzeiten von 24,65 sec über 200 Meter und 56,51 sec über 400 Meter
belegt Gangnus jeweils einen Mittelplatz in den Meldelisten.

WESER KURIER vom 30. Juli 2004
Doppelstart für Loock
Sechs Leichtathleten bei Junioren-DM
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Sechs Leichtathleten vertreten die Bremer Farben bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Heilbronn. Dabei wird
die Werderanerin Jana Loock an diesem Wochenende gleich zwei Mal am Start sein. Loock hat sich über die 100 Meter als 16.
der Meldeliste (12,07 Sekunden) und 200 Meter (25,12/24.) für die Titelkämpfe qualifiziert. Sie ist damit die einzige Bremer
Doppelstarterin.
Obwohl sie ebenfalls in zwei Disziplinen antreten könnten, haben sich die beiden Werderaner Andrei Fabrizius und Antje Bock
gegen eine Zweifach-Belastung entschieden. Antje Bock hat den Start über die 400 Meter Hürden (62,91/14.) ins Auge gefasst
und wird die 400 Meter ebenso auslassen wie Fabrizius, der sich auf die 200 Meter (21,99/18.) konzentriert. Über die 1500 Meter
der Junioren ruhen die Hoffnungen auf Moritz Puschmann (BLT-Komet), der mit einer Zeit von 3:55,09 Minuten auf Platz 20 der
Meldeliste rangiert.
Schließlich treten auch zwei Bremer die Reise nach Heilbronn an, deren schlichte Teilnahme an der Junioren-DM bereits einen
Erfolg darstellt. Julian Geißhirt (BLT-Komet) und Natalie Steinemann (SVW) gehören noch der B-Jugend an und sollen die Titel-
kämpfe vor allem zum Sammeln von Erfahrungen nutzen. Geißhirt tritt mit einer Zeit von 49,43 Sekunden (37.) über die Stadion-
runde an, als 18. der Meldeliste (4:42,75) startet Steinemann über die 1500 Meter.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 30. Juli 2004
Imke Schmidt bei der Leichtathletik-DM
Imke Schmidt vom ATS Cuxhaven startet am Wochenende in Heilbronn bei den deutschen Junioren-Leichtathletik-Meister-
schaften über 1500 Meter. Ihre bisherige Bestzeit von 4:36,36 Minuten, aufgestellt beim Meeting in Cuxhaven, hofft sie dort ver-
bessern zu können, um den Endlauf am Sonntag zu erreichen. Beste gemeldete Teilnehmerin ist Antje Möldner aus Potsdam
mit einer Zeit von 4:14,27 Minuten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 31. Juli 2004
Vier Ostfriesen starten bei Junioren-DM
Leichtathletik: Daniela Pohl, Sven Bergmann, Siewert André und Sören Vöhrs sind dabei
Ostfriesland/Heilbronn (kj). Neben den Titelkämpfen der Männer und Frauen markieren die Deutschen Juniorenmeisterschaften
einen sportlichen Höhepunkt in der Leichtathletiksaison. Nach dem altersbedingten Ausscheiden aus der Jugendklasse geht es
für die 20- bis 22-Jährigen nun darum, den Anschluss an die deutsche Spitze zu schaffen. An diesem Wochenende findet die
Junioren-DM bereits zum 61. Mal statt. Ausgetragen werden die Titelkämpfe im Heilbronner Frankenstadion. Dem nationalen
Vergleich stellen sich auch vier Talente aus drei ostfriesischen Vereinen.
Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Jugend-DM ist Daniela Pohl vom SV Holtland besonders motiviert. Die Hammer-
werferin war nach drei ungültigen Versuchen aus dem Wettbewerb ausgeschieden, sorgte aber nur einen Tag später für Furore.
Mit 56,42 Metern stellte die B-Jugendliche eine neue Deutsche Jahresbestleitung in ihrer Altersklasse auf. Das hätte einen Tag
zuvor für den DM-Titel gereicht. Tiffany Newton (Kulmbach) wurde mit 54,23 Metern Deutsche Meisterin. Die letzten Trainings-
einheiten von Daniela Pohl verliefen sehr vielversprechend. “Sie ist gut drauf und hat hervorragende Zubringerleistungen”, erklärt
Trainer Klaus Beyer. “Danielas Ziel ist es, eine gute Leistung abzuliefern. Wenn alles optimal verläuft, sollte sie das Finale der
besten Acht erreichen können.” Für Pohl ist es der erste Start bei einer Junioren-DM.
Wesentlich mehr Erfahrung hat da Sven Bergmann vom SV Georgsheil. Der Speerwerfer schaffte bereits im vergangenen Jahr
den Einzug in den Endkampf und sicherte sich Rang fünf. In Heilbronn will der Ostfriese erneut überzeugen, hatte allerdings zu
Beginn der Saison noch mit einer Rückenverletzung zu kämpfen.
Der TV Norden ist mit zwei Athleten am Start. Siewert André hat sich über 100 und 200 Meter qualifiziert. Der A-Jugendliche
stellte in diesem Jahr mit 10,79 Sekunden einen neuen Ostfrieslandrekord über 100 Meter auf. Außerdem holte er über beide
Sprintstrecken den Landestitel. Teamgefährte Sören Vöhrs geht über 400 Meter ins Rennen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. August 2004
Pohl und Bergmann erreichen das Finale
Leichtathletik Werfer überzeugen bei Deutschen Junioren-Titelkämpfen
Heilbronn (kj). Mit guten Leistungen wussten die ostfriesischen Leichtathletik-Talente bei den 61. Deutschen Juniorenmeister-
schaften in Heilbronn zu überzeugen. Dabei waren es erneut die Werfer, die im Frankenstadion auf sich aufmerksam machen
konnten. Hammerwerferin Daniela Pohl vom SV Holtland lieferte eine bravouröse Vorstellung ab. In einem spannenden Wett-
kampf schaffte sie den Sprung ins Finale und wurde am Ende sogar Fünfte. Dabei hatte der Wettbewerb für die Ostfriesin alles
andere als gut begonnen. Die ersten beiden Versuche waren ungültig, so dass alles auf den dritten Durchgang ankam. Genau
das war Daniela Pohl bei der Jugend-DM vor einem Monat auch passiert. Dort wurde sie dann ein Opfer ihrer Nerven und schied
mit drei ungültigen Versuchen enttäuscht aus dem Wettbewerb aus.
Doch in Heilbronn ist die B-Jugendliche “ganz cool geblieben”, wie Trainer Klaus Beyer begeistert erzählt. Im dritten Durchgang
schleuderte Pohl den Hammer auf sehr gute 53,93 Meter und sicherte sich dadurch die Teilnahme am Endkampf. Im sechsten
und letzten Wurf ging es dann noch einmal weit hinaus: 54,28 Meter wurden für die junge Sportlerin gemessen. “Mit dem Ergeb-
nis sind wir natürlich sehr zufrieden”, freute sich Klaus Beyer. “Es ist ganz toll, wie Daniela es geschafft hat, ihre Nerven dieses
Mal unter Kontrolle zu halten.” Den Titel sicherte sich eine überlegene Betty Heidler, die mit 69,42 Metern und mehr als sieben
Metern Vorsprung vor Kathrin Klaas (beide LG Frankfurt) gewann. Heidler wird in knapp drei Wochen gemeinsam mit Pohls
Teamgefährtin Andrea Bunjes bei den Olympischen Spielen in Athen starten.
Das Finale erreichen und dann eine gute Platzierung schaffen. So lautete das Ziel von Sven Bergmann, was der Speerwerfer vom
SV Georgsheil schließlich auch realisieren konnten. Mit einer Weite von 65,25 Metern, erzielt im vierten Versuch, belegte er in
der Endabrechnung Rang sechs. Dennoch war der Georgsheiler, der im letzten Jahr Platz fünf belegte, nicht ganz zufrieden.
“Eigentlich hätte ich viel weiter werfen können. Der letzte Wurf ging an die 67 Meter, war aber leider ungültig”, haderte Bergmann.
“Richtig gefrustet bin ich aber auch nicht, denn nach den Verletzungsproblemen fehlt mir einfach noch die Sicherheit.”
Nicht so gut lief es für Sprinter Siewert André vom TV Norden. Der A-Jugendliche schied nach 11,04 Sekunden über 100 Meter
bereits im Vorlauf aus. Über 200 Meter lief es nicht besser. Nach 22,59 Sekunden erreichte er als Siebter des ersten Vorlaufes
das Ziel. Das langte nicht zum Weiterkommen.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 2. August 2004
Kuhlen gibt im Vorlauf auf
Garrel/Heilbronn (bta). Wenig erfreulich ist am Wochenende die Deutsche Leichtathletik-Juniorenmeisterschaft in Heilbronn für
Andreas Kuhlen verlaufen. Der Mittelstreckler vom BV Garrel gab im zweiten Vorlauf über 1500 Meter auf. Den Endlauf verpasste
auch Daniel Hackl (DSC Oldenburg). Im gleichen Vorlauf wie Kuhlen angetreten, wurde er Neunter. Seine Zeit von 4:03,65
Minuten reichte nicht für das Finale. Sieger wurde Toni Mohr (LC Cottbus) in 3:45,00 Min.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. August 2004
Imke Schmidt auf dem sechsten Platz
(hwi). Bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathletik bei den Juniorinnen und Junioren in Heilbronn war auch Imke
Schmidt vom ATS Cuxhaven am Start. Über die 1500 Meter kam sie als Dritte ihres Vorlaufs in 4:42,07 Minuten in den Endlauf.
Hier steigerte sie sich noch einmal und belegte am Ende in 4:38,00, Minuten einen sehr guten sechsten Platz. Zwar verpasste
Imke Schmidt ihre persönliche Bestleistung (4:36,36 Minuten), konnte aber dennoch überzeugen. Deutsche Meisterin wurde die
Potsdamerin Antje Möldner in 4:30,24 Minuten.

Presseinformation vom 2. August 2004 (Von Markus Steinbrück)
Jala Gangnus stürmt in neue Dimensionen
Winsen. Was als Zugabe auf eine ohnehin schon sehr erfolgreiche Saison 2004 gedacht war, wurde für Jala Gangnus jetzt zum
größten Erfolg ihrer sportlichen Karriere. Die 17-jährige Sprinterin von der LG Nordheide belegte bei den 61. Deutschen Junioren-
meisterschaften in Heilbronn den nie für möglich gehaltenen dritten Platz über 400 Meter. Fast noch sensationeller als die Platz-
ierung mutet Gangnus’ neue Bestzeit an. Angereist mit 56,51 sec, steigerte sich die Winsenerin bereits im Vorlauf auf 56,00
sec. Tags darauf im Finale pulverisierte das Sprinttalent dann alle diese Zeiten erneut und absolvierte die Stadionrunde in unfass-
bar starken 55,20 sec.
Lediglich Nadine Balkow (LG Nike Berlin) in 54,25 sec und Diana Dienel (LG asics Pirna) in 54,61 sec lagen vor Jala Gangnus.
Erschwerend kam hinzu, dass die Konkurrenz bei dieser U-23-Meisterschaft bis zu vier Jahre älter als die Nordheide-Sprinterin
war. Startberechtigt war man in Heilbronn bis einschließlich des Jahrgangs 1982. Jala Gangnus gehört dem jüngeren A-Jugend-
Jahrgang 1986 an. Mit ihrer neuen Bestmarke von 55,20 sec stellte das Vereinsmitglied des TSV Winsen auch einen neuen
Kreisrekord für den Bereich der weiblichen Jugend A und der Frauen auf. Die alte Bestmarke von 55,9 sec hatte Silke Harms
vom TSV Stelle vor fast exakt 20 Jahren, nämlich am 5. August 1984, aufgestellt.
Jala Gangnus gewann in dieser Saison bereits die Niedersachsentitel über 200 und 400 Meter. Bei den Deutschen Jugend-
meisterschaften in Jena erreichte sie die Endläufe über 100 Meter (8. Platz) und 200 Meter (4. Platz). Erst vor zwei Monaten,
beim Pfingstsportfest in Zeven, traute sich die Nordheide-Sprinterin erstmals an ein 400-Meter-Einzelrennen heran. Schon da-
mals deutete sie mit 56,71 sec ihr großes Potenzial an. Mit der neuen Bestzeit von 55,20 sec machte Jala Gangnus nun einen
Sprung auf Platz fünf der aktuellen deutschen A-Jugend-Bestenliste über 400 Meter.
Weniger gut lief es in Heilbronn für den zweiten Teilnehmer aus Reihen der LG Nordheide. 1500-Meter-Läufer Jan Martin Gutzeit,
der im Vorjahr noch den Endlauf erreicht hatte, stieg im zweiten Vorlauf 400 Meter vor dem Ziel aus. Deftige Rempeleien hatten
den 20-Jährigen gleich mehrfach aus dem Rhythmus gebracht. Als dann bei der 1000-Meter-Marke die Post abging und Gutzeit
den Anschluss verlor, stieg er entnervt aus. Da half auch die Unterstützung seiner extra angereisten Laufkollegen Birte Ludolph,
Christian Lehmann, Robert Supplieth und Tim Tomczak wenig.

Göttinger Tageblatt vom 2. August 2004
Maureen Raabe Siebte in der Hitzeschlacht
Göttingen/Heilbronn (frs). Mit einer kämpferischen Leistung setzte Maureen Raabe bei den Deutschen Juniorinnen-Meister-
schaften in Heilbronn ihre bisherige Erfolgssaison fort. In einer wahren Hitzeschlacht lief die Athletin der LG Göttingen am Sonn-
abend über 5000m auf den siebten Rang. Bereits vor drei Wochen hatte Maureen Raabe allen Grund zur Freude gehabt, als sie
mit der knapp erfüllten Qualifikationsnorm das Ticket für die Deutschen Titelkämpfe in der Hand hielt. Da ein Platz auf dem
Treppchen außer Reichweite stand, war vor allem eine neue Bestzeit die Zielvorgabe der 22-jährigen. Während die spätere
Siegerin Nicole Güldemeister (SC Potsdam / 17:08,83) vom Start weg das Feld mit einem hohen Tempo auseinanderiß, suchte
sich die Göttingerin taktisch klug eine Dreier-Gruppe.
Sofort festgebissen
“Da habe ich mich sofort festgebissen, um so lange wie möglich dran zu bleiben.” Zwar konnte Raabe bei 3000 m eine Attacke
nicht mehr kontern, aber mit einer kämpferischen Leistung lief sie ihr Tempo weiter durch. In 18:14:45 Minuten überquerte sie
am Ende als Siebte den Zielstrich. Die neue Bestzeit gab zusätzlichen Anlass zu Freude: “Ich bin vollkommen zufrieden mit
dem Rennen”, resümierte Raabe. Vor allem angesichts der Hitze von über 30 Grad und damit alles andere als optimalen Lang-
strecken-Bedingungen hofft Maureen Raabe auf weitere schnelle Zeiten in den kommenden Wochen: “Da ist noch ein bisschen
Luft drin.” Bevor die Göttingerin Ende August für ein Semester zum Studieren nach Spanien geht, sollen auf den heimischen
Laufbahnen auch auf den Unterdistanzen noch einige Ausrufezeichen gesetzt werden.

Presseinformation vom 3. August 2004 (Von Manfred Scholz)
LG Weserbergland-Staffel wird Deutscher Vizemeister
Silke Rauchberger fliegt mit 5,99 Meter auf Platz Vier
Heilbronn. Bei den Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren (bis Jahrgang 82) in Heilbronn demonstrierten die
Frauen der LG Weserbergland mit dem Erreichen der Deutschen Vize-Meisterschaft in der 4x100 Meter-Staffel wieder einmal
ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Dabei hatte das Quartett mit der wieder fitten Nicole Müller als Startläuferin, Nina Giebel
auf der Gegengeraden, Silke Rauchberger in der zweiten Kurve und Schlussläuferin Michaela Halm schon bei ihrem Sieg im
zweiten von drei Vorläufen mit der zweitbesten Vorlaufzeit in 46,15 Sekunden ihren Anspruch auf einen Podiumsplatz ange-
meldet.
“Der Endlauf war ein perfektes Rennen, bei dem alle Wechsel spitzenmäßig geklappt haben und alle vier Sprinterinnen Top-
Leistungen abgeliefert haben”, so ein begeisterter Trainer Anton Ruscheinsky. Der Lohn war der zweite Platz und ein vorderer
Platz in der deutschen Top-Ten mit der sensationellen Zeit von 45,87 Sekunden hinter dem Quartett des nicht zu schlagenden
SC Magdeburg (45,44 Sekunden) und vor dem MTG Mannheim, die in 46,25 Sekunden ins Ziel kamen. “Die Leistung unserer
Frauen ist um so höher einzuschätzen, wenn man sieht, dass wir Top-Vereine wie LAC Quelle Fürth, TSV Bayer Leverkusen
oder den TV Wattenscheid geschlagen haben”, so auch ein zufriedener Trainer Werner Scharf.
Eine weitere Topleistung lieferte Silke Rauchberger im Weitsprung ab. Mit mäßigen 5,35 Meter gestartet, passte beim zweiten
Versuch alles und mit 5,95 Meter qualifizierte sie sich für den Endkampf, wo sie sich im fünften Versuch mit 5,99 Metern auf den
vierten Platz vorschob. “Mit dem letzten Versuch, der deutlich über 6 Meter lag, aber ungültig gegeben wurde, hätte Silke sogar
noch den dritten Platz erreichen können”, freute sich Ruscheinsky über die tolle persönliche Bestleistung seiner Athletin.
Bei den Einzelrennen über 100 Meter schied Nicole Müller im Vorlauf mit 12,22 Sekunden und Nina Giebel nach 12,12 Sekund-
en im Vorlauf mit 12,35 Sekunden im Zwischenlauf aus. Über 200 Meter schrammte Silke Rauchberger mit 25,08 Sekunden um
eine hundertstel Sekunde am Endlauf vorbei. Ebenfalls Endstation war der Vorlauf für Landesmeister Renè Paul mit 53,88 Se-
kunden über 400 Meter und zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Stefan Lodziak, Alexander Bartels und Alexander
Löwens sprang in der Endabrechnung mit der Zeit von 3:30,75 Minuten in der 4x400 Meter-Staffel der 16. Platz heraus.

WESER KURIER vom 3. August 2004
Sechster Rang für Moritz Puschmann
Leichtathlet glänzt bei Junioren-DM
Heilbronn/Bremen (sfy). Moritz Puschmann war der überragende Bremer Teilnehmer bei den deutschen Juniorenmeister-
schaften in Heilbronn: Im Endlauf der 1500 Meter lief der Athlet des BLT-Neustadt in 3:53,66 Minuten auf den sechsten Rang.
Seine Teilnahme am Finale hatte sich Puschmann mit einem tollen Vorlauf gesichert, als er in 3:50,90 den Landesrekord aus
dem Jahr 1983 um mehr als drei Sekunden unterbieten konnte.
Ähnlich gute Nachrichten brachte Andrei Fabrizius aus Heilbronn mit. Der Sprinter des SV Werder konnte sich ebenfalls für den
Endlauf qualifizieren, wo er in 22,08 Sekunden den achten Platz belegte. Auf den elften Rang über die 200 Meter lief Jana Loock
(SVW). Den guten 25,11 sek. folgte ein 14. Platz über die 100 Meter (12,14 sek.). Nachdem sie mit dem 14. Rang über die 400
Meter Hürden (64,22 sek.) nicht zufrieden war, ging Antje Bock (SVW) entgegen ihrer ursprünglichen Absicht über die 400 Meter
an den Start. Die gute Leistung von 57,78 sek., die sie auf den 12. Platz führte, konnte wenigstens etwas über die Enttäuschung
hinweg trösten.
Durchwachsen fiel die Bilanz der beiden B-Jugendlichen bei der Juniorenmeisterschaft aus. Während Natalie Steinemann (SVW)
ihr Rennen über die 1500 Meter infolge einer Bänderdehnung nicht beenden konnte, lief Julian Geißhirt (BLT-Komet) auf den 25.
Platz der 400 Meter. Mit einer Zeit von 49,72 sek. blieb er damit ein weiteres Mal unter der magischen Grenze von 50 Sekunden.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 11. August 2004
Leichtathletik: Ostfriesen bei Senioren-DM
Kolbow, Willms, Mücher und Wolterink in Zittau am Start
Aurich. Mit Eberhard Willms (M 50) und Hans-Jürgen Kolbow (M 60) fahren zwei MTV-Leichtathleten zu den Deutschen Meister-
schaften der Senioren II nach Zittau.
Für Eberhard Willms ist es der erste Start bei einer Deutschen Meisterschaft. Er hat sich im Hammerwerfen mit der Weite von
40,14 m qualifiziert. Gegenüber dem vergangenen Jahr, in dem er erst mit dem Hammerwerfen begann, hat er sich um fünf Meter
gesteigert. Zur Zeit belegt er mit seiner Bestweite Rang drei der Landesbestenliste.
Hans-Jürgen Kolbow, gerade von den Europameisterschaften aus Aarhus zurückgekehrt, startet in den Disziplinen 800m (zur
Zeit Rang 4 in Niedersachsen mit 2:33,76 min), im 100 m-Hürdenlauf (Rang 3 mit 20,11 sec), im Stabhochsprung zur Zeit Rang
4 mit 2,30 m) und im Dreisprung (im letzten Jahr Platz 8 der Deutschen Meisterschaften mit 9,26 m).
Aus Ostfriesland nehmen noch teil: Michael Mücher (SV Georgsheil) im Kugelstoßen und Diskuswurf (Platz eins der Landes-
bestenliste mit 44,70 m in der AK M 50) und Johann Wolterink im Dreisprung (Platz eins der Landesbestenliste mit 9,56 m in
der M60) und im Stabhochsprung (Rang 3 mit 2,55 m).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. August 2004
Ostfriesinnen starten bei Mehrkampf-DM
Ostfriesland/Rhede (kj). Das Sportzentrum im westfälischen Rhede ist an diesem Wochenende Austragungsort der Deutschen
Mehrkampfmeisterschaften und Blockwettkämpfe für die Schülerinnen und Schüler A (Altersklasse 14/15). Mit dabei sind auch
Daniela Manssen und Griet-Mara Onken vom SV Warsingsfehn sowie Ramona de Buhr vom SV Georgsheil. Insgesamt stellen
sich 601 Nachwuchsathleten aus 295 Vereinen der nationalen Konkurrenz. “Die Zahl finde ich sehr beachtlich, denn die Quali-
fikationsnormen sind deutlich verschärft worden”, meint Jürgen Palm vom ausrichtenden LAZ Rhede.
Daniela Manssen geht in Rhede für den SV Warsingsfehn auf Punktejagd. Sie startet im Blockwettkampf Sprint/Sprung (100m,
80m Hürden, Weit, Hoch, Speer) in der Altersklasse W 15 und hat es gleich mit 47 Konkurrentinnen zu tun. Teamgefährtin
Griet-Mara Onken (W 14) ist im Block Lauf (100m, 80m Hürden, Weit, Ball, 2000m) dabei. Sie trifft auf 29 Mitbewerberinnen.
Ramona de Buhr (W 15) vertritt die Farben vom SV Georgsheil. Sie hat sich für den Block Wurf (100m, 80m Hürden, Weit,
Kugel, Diskus) qualifiziert. Hier gehen insgesamt 42 Mädchen an den Start.
Die Ostfriesinnen sicherten sich bei den Landesmeisterschaften jeweils die Bronzemedaille. Für die DM haben sich Manssen,
Onken und de Buhr einiges vorgenommen. Sie wollen erneut mit guten Leistungen überzeugen. Für alle drei beginnen die Wett-
kämpfe am Sonntagvormittag um 9.30 Uhr.


OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 13. August 2004
Leichtathletik: Ramona de Buhr startet bei Deutscher Schülermeisterschaft
Georgsheilerin für Blockwettkampf Wurf qualifiziert
Georgsheil (sm). Wettkampfluft auf nationaler Ebene schnuppert am Sonntag Ramona de Buhr. Die Athletin des SV Georgs-
heil ist bei den Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften im Blockwettkampf Wurf (Altersklasse W 15) im westfälischen
Rhede am Start. Mit 2469 Punkten hat sie die Qualifikationsmarke für die Titelkämpfe von 2450 Zählern nur knapp überboten.
Ein Platz unter den ersten 30 im 40-köpfigen Teilnehmerfeld wäre aus Sicht der Georgsheiler Verantwortlichen deshalb schon
ein Erfolg, alles andere eine Riesensache. In erster Linie geht es für die sprintstarke de Buhr darum, die Qualifikationsleistung
zu bestätigen. 100 m, 80 m Hürden, Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswurf sind die Disziplinen, die zu absolvieren sind. Um
10 Uhr geht’s los. Betreut wird de Buhr von Trainer Ingo Hinrichs.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 13. August 2004
Thiele drei Mal am Start
Leichtathletik-DM der Senioren
Woltersdorf (koo). Drei Mal vorne mitlaufen - Senioren-Vize-Europameister Rudolf Thiele vom SV Sporting Lüchow will von heute
bis Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren-Leichtathleten um Medaillen kämpfen. Er startet in Zittau in Thür-
ingen in der M55 über 400, 800 und 1500 m.

Auftakt ist für Thiele, der vor zwei Wochen bei der Senioren EM in Dänemark Silber mit der deutschen 4x400-m-Staffel gewann,
heute mit dem 800-m-Lauf. Durch eine neue Altersklassenregelung hat der 58-jährige Woltersdorfer starke Konkurrenz be-
kommen. Denn diesmal dürfen auch Leichtathleten starten, die erst in diesem Jahr 55 werden. Thiele will sich nach seinem
starken Auftritt in Dänemark aber nicht verstecken. Morgen startet Thiele über 400 m und hofft auf eine Zeit klar unter einer
Minute. Am Sonntag will er über 1500 m bei der Medaillenvergabe mitreden.

Presseinformation vom 16. August 2004 (Von Manfred Scholz)
Mit neuen Schuhen zum Triple
Volker Peitzmeier dreifacher Deutscher Meister
Zittau. Nur 14 Tage nach seinem Doppelerfolg bei den Europameisterschaften in Dänemark schlug der M 60-Sprinter Volker
Peitzmeier von der LG Weserbergland bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in der sächsischen Grenzstadt Zittau gleich
dreimal zu und brachte drei Meistertitel mit nach Hameln. Auf der 100 Meter Sprintstrecke siegte er nach 12,68 Sekunden im
dritten von vier Vorläufen im Finale in sehr guten 12,51 Sekunden vor Sepp Bolsinger von der LG Westallgäu (12,61 Sekunden).
Noch am Samstag stand er ebenfalls nach einem erneuten Vorlaufsieg in 64,47 Sekunden im Endlauf des 400 Meter-Laufs. Hier
gewann er ohne sich zu verausgaben souverän in 59,71 Sekunden gegen seine Konkurrenten Klaus-Eggert Bahr, LG Kernen,
(61,32 Sekunden) und Hans-Jürgen Wolff von der LG Alsternord, der 61,96 Sekunden benötigte.
Am Sonntagmorgen bedeutete ein weiterer Sieg im Vorlauf über die 200 Meter in 26,22 Sekunden den direkten Einzug ins
Finale. In diesem Finale besiegte er den amtierenden Europameister Theodor Lenk von der TSG Alten-Buseck, der mit der
besten Vorlaufzeit von 26,18 Sekunden weitergekommen war, nach hartem Kampf in 25,47 Sekunden. Lenk erreichte das Ziel in
25,94 Sekunden vor Gerold Schmitt vom LAC Quelle Fürth/München/Würzburg, der 26,19 Sekunden benötigte. “Über diesen
Sieg bin ich besonders glücklich, da ich bei den Europameisterschaften wegen einer Verletzung auf dieser Distanz nicht starten
konnte”.
Besonders stolz kann Volker Peitzmeier auf die beste Saison seiner einmaligen Karriere sein, ein Weltmeister-, zwei Euro-
pameister- und drei Deutsche Meistertitel hätte er nur selber toppen können, allerdings ohne ständige Verletzungsprobleme.
Den Grund scheint Peitzmeier nun gefunden zu haben: ”mit neuen Laufschuhen waren die Probleme am Wochenende nicht
mehr existent und ich habe das Mammutprogramm von sechs Läufen gut überstanden ”.

Presseinformation vom 16. August 2004 (Von Markus Steinbrück)
Endlich Deutscher Meister Albrecht bricht den Bann
Fleestedt/Hittfeld. Er ist sechsfacher Weltmeister, zwölffacher Europameister, gewann insgesamt 43 Medaillen bei internatio-
nalen Titelkämpfen. Einen Deutschen Meistertitel durfte er allerdings noch nie feiern. Am Wochenende beseitigte Horst Albrecht
vom TuS Fleestedt nun endlich auch diesen weißen Fleck in seiner endlos langen Erfolgsbilanz - und das gleich doppelt. Bei
den Deutschen Senioren-Einzel-Meisterschaften im sächsischen Zittau sicherte sich der 81-jährige Hittfelder die Titel im 100-
Meter- und 200-Meter-Lauf der Senioren M 80.
Auf der kürzesten Sprintstrecke setzte sich der Mann vom TuS Fleestedt in guten 16,18 sec mit mehr als einer Sekunde Vor-
sprung gegen Hans Heilenmann (17,27 sec/SC Weiler-Fils) und Jakob Schneider (18,67 sec/TSV Bottendorf) durch. Tags darauf
über 200 Meter musste sich Albrecht lediglich mit einem weiteren Konkurrenten auseinander setzen. In 35,73 sec bei einem
Rückenwind von 2,1 Metern pro Sekunde hatte der vierfache Europameister von Aarhus 2004 keine Mühe, seinen zweiten DM-
Titel unter Dach und Fach zu bringen. Silber gab es für den rüstigen Senior vom TuS Fleestedt mit einer Weite von 3,36 m im
Weitsprung. Deutscher Meister wurde der nur wenige Kilometer von Albrecht entfernt wohnende Gerhard Windolf von der LG HNF
Hamburg. Der ein Jahr jüngere Hamburger sprang 3,61 m.
“Mit dem fünften Platz bin ich ganz zufrieden, die Weite ist eher durchschnittlich.” So lautete das Fazit von Dr. Jochen Schuchart
vom TSV Eintracht Hittfeld. Der 50-Jährige Mediziner aus Tötensen warf den 700-Gramm-Speer in Zittau auf 46,07 m und blieb
damit um winzige zwölf Zentimeter hinter dem viertplatzierten Stefan Uhlemann (SV Mühlbach) zurück. Schucharts aktueller
Kreisrekord aus dieser Saison steht bei 48,48 m. Die mit 56,14 m größte Weite in einem Feld von neun Speerwerfern der Seni-
oren M 50 erzielte der ehemalige DDR-Meister Manfred Ahlert vom SC Magdeburg. Der Wettkampf war bereits nach drei Durch-
gängen entschieden, da nach dem Vorkampf ein starker Gewitterschauer niederging. Mit nasser Anlaufbahn konnte sich im End-
kampf keiner der Werfer mehr verbessern. Dr. Jochen Schuchart war gemeinsam mit Gattin Gundula sowie den Töchter Carolin
und Larissa bereits am Freitag angereist und nutzte den wettkampffreien Sonntag noch zu einem Ausflug ins nahe Zittauer Ge-
birge. Auch die drei “Frauen” der Familie Schuchart sind vor allem als Mittelstrecklerinnen in der Leichtathletik aktiv.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 16. August 2004
Leichtathletik: De Buhr bei der DM auf Platz 36
Rhede (sm). Bei den Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathleten belegte Ramona de Buhr (SV Georgs-
heil) im Blockwettkampf Wurf in der Altersklasse W 15 unter 42 Teilnehmerinnen mit 2402 Punkten Platz 36. Für die Georgs-
heilerin galt es in erster Linie, bei einem großen Leichtathletik-Ereignis Erfahrung zu sammeln. Sie hatte mit 2469 Zählern nur
knapp die für eine Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen geforderte Punktzahl erreicht. Mit 12,92 Sek. über die 80 m Hürden
und 4,61 m im Weitsprung war de Buhr zufrieden. Ein bisschen enttäuscht war die sprintstarke Athletin von ihrer 100-m-Zeit:
13,42 Sek. Im Vorfeld war sie bereits deutlich unter der Marke von 13 Sekunden geblieben. 8,91 m im Kugelstoßen stellten sie
ebenso wenig richtig zufrieden wie 21,90 m im Diskuswurf. Ihr erster, guter Versuch bei insgesamt drei Durchgängen war nicht
gültig gewesen.

newsclick.de (Peine) vom 17. August 2004
Zwei Zentimeter Vorsprung für Vize Weber
Leichtathletik: Kugelstoßer machen es bei Senioren-Meisterschaften spannend
Zwei Wochen nach den Leichtathletik-Senioren-Europameisterschaften in Aarhus fanden in Zittau nationalen Titelkämpfe der
Senioren II statt. Etwa 1400 Routiniers traten die Reise in die südöstlichste Stadt Deutschlands an, um um Titel, Medaillen und
Platzierungen zu kämpfen. Nach der verletzungsbedingten Absage von Adelheid Rosenberg und Gerd Meise war Dr. Werner
Weber (alle LG Edemissen/Peine) der einzige Vertreter des NLV-Kreises Peine in Zittau. Der Vizemeister des vergangenen
Jahres und EM-Fünfte hatte sich als Drittbester für den Kugelstoßwettbewerb der Klasse M55 qualifiziert. Mit 13,35 m stieß der
Jahner gleich zu Beginn des Wettkampfes eine Weite, mit der er sich an die zweite Stelle des Teilnehmerfeldes setzte. Nach
einer gleichmäßigen Serie mit vier weiteren Stößen über 13 m konnte Weber sich schließlich auch im Finale gegen die stark
aufkommende Konkurrenz durchsetzen und wie im Vorjahr die Silbermedaille erkämpfen.
Deutscher Meister wurde Titelverteidiger und Vizeeuropameister Reinhard Krone (SC Magdeburg) mit 14,28m. Die Bronzeme-
daille ging an Stipo Knez (Augsburg-Neusäß), der mit 13,33m im letzten Versuch nur zwei Zentimeter hinter dem Peiner Vize-
meister Weber lag. Dierk Mauer (MTV Schöningen) wurde als zweitbester NLV-Teilnehmer mit 12,22m Siebter. Schon am
kommenden Wochenende werden in Dörpen (Emsland) die NLV-Landesmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren ausge-
tragen. (ww)

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 17. August 2004
Leichtathletik: Adenstedter Thorsten Margis holt Bronze
Die Erwartungen für die Schüler der LG Edemissen-Peine wurden bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Rhede voll
erfüllt. Bei guten Bedingungen gab es in allen Mehrkämpfen neue Hausrekorde für die Schützlinge des Trainers Helmward Möller.
Thorsten Margis legte an seinem Geburtstag am ersten Tag mit sehr guten 11,03 Sekunden über 80m Hürden und 15,19m im
Kugelstoßen den Grundstock für die Bronzemedaille. Im Hochsprung bemerkte der DLV-Trainer Holger Schmidt noch kleine
Defizite bei Margis (mit 1,72m sprang er persönliche Bestleistung), war aber insgesamt angetan von dem hohen Niveau des
gesamten Mehrkampfnachwuchses. So stellte der Gesamtsieger Jan-Felix Knobel von der LG Friedrichsdorf mit 5137 Punkten
einen neuen deutschen 8-Kampfrekord auf.
Mit guten Wurfleistungen am zweiten Tag lag das Adenstedter Mehrkampftalent vor dem abschließenden 1000m-Lauf auf Platz
drei und ließ den knapp zurückliegenden André Bauer (SC Preußen Berlin) deutlich hinter sich. Der Lohn: die Bronzemedaille
und mit 4940 Punkten die Verbesserung des Landesrekords von Rouven Schmidt aus dem Jahr 1997 (seinerzeit LG Edemissen/
Peine) um 70 Zähler. Freude bei der Siegerehrung für den großen LG-Anhang und für Trainer Möller, der in vielen Trainingsein-
heiten in den Sommerferien gezielt auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet hatte. “Nach vielen Spitzenplätzen bei den Deutschen
Meisterschaften in den zurückliegenden 17 Jahren sind wir nach einer kleinen Durststrecke mit unseren Mehrkämpfern wieder in
der nationalen Spitze vertreten,” jubelt Möller.
In der M 14 verbesserte sich Constantin Wiedenroth um 117 Zähler auf 4337 Punkte und verpasste als Zehnter den 8. Rang nur
um 4 Punkte. Nach dem 19. Platz des 1. Tages arbeitete Wiedenroth sich zwischenzeitlich auf Platz 8 vor. In dieser Gruppe
wurde er Zweitbester aus Niedersachsen, der Deutsche Meister kommt mit Mirko Bohmann (TSV Wiepenkathen) aus diesem
Bundesland. So ist auch das Mannschaftsergebnis mit 13 313 Punkten und Platz vier ein toller Erfolg für den LG-Nachwuchs.
Thorsten Margis, Constantin Wiedenroth und Constantin Motel (erstmals über 4000 Punkte) verpassten den LG-Landesrekord
(Schmidt, Fabian Michels, Shan Weber) zwar um 139 Punkte, überzeugten aber im Kampf um die Bronzemedaille, die nur um
37 Zähler verpasst wurde. Sebastian Fiene von der LG Edemissen/Peine bestätigte im Block Lauf der M 15 seine Vorleistung
und steigerte sich um 18 Zähler auf 2740 Punkte. Im abschließenden 2000m-Lauf fiel er zwar noch auf den 8. Platz zurück, war
dennoch über den Podiumsplatz zufrieden. In seiner Gruppe war Fiene der schnellste Sprinter über 100m. Der Mehrumer Tobias
Frie war zu Wettkampfbeginn bei seinen ersten nationalen Meisterschaften nervlich zu angespannt und blieb mit Punkten hinter
seinen Möglichkeiten, meinte sein Trainer Hartwig Aumann.
Die LG-Schülerinnen Christin Sielski, Charlotte Dettmer und Amrei Schmidt setzten sich nicht so gut in Szene, wie es die Vor-
leistungen aussagten. Am Schlimmsten traf es Amrei Schmidt, die gleich zu Beginn nach zwei Fehlstarts disqualifiziert werden
musste. Allein die Norm erfüllt zu haben, ist ein großer Erfolg. Immerhin stellte die LG Edemissen/Peine mit acht Aktiven das
fünftgrößte Aufgebot aller teilnehmenden 300 Vereine, resümierte LG-Leiter Herbert Schrader.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. August 2004
Mit persönlicher Bestleistung auf Platz vier
Leichtathletik: Anna Raukuc vom SV Emden-Harsweg überzeugt beim Siebenkampf
Rhede (kj). Vier ostfriesische Nachwuchstalente aus drei Vereinen sind am Wochenende bei den Deutschen Mehrkampf-
meisterschaften und in den Blockwettkämpfen der A-Junioren an den Start gegangen. Die 14- und 15-Jährigen traten im Sport-
zentrum im westfälischen Rhede gegeneinander an. Aus ostfriesischer Sicht schaffte Anna Raukuc vom SV Emden-Harsweg bei
ihrem ersten DM-Start mit Rang vier die beste Platzierung. Im Siebenkampf der Altersklasse W 14 kam sie in der Endabrechung
auf 3697 Punkte - eine neue persönliche Bestleistung. Doch auch mit der verpasste die Ostfriesin die Bronzemedaille mit 17
Zählern knapp. Deutsche Meisterin wurde Theresa Wiedemann (TuS Pfarrkirchen), die insgesamt 3808 Punkte sammelte.
Die Einzelergebnisse von Raukuc: Hochsprung: 1,60 Meter; Kugelstoßen: 9,07 Meter; 100 Meter: 13,26 Sekunden; Weitsprung:
4,75 Meter; 80-Meter-Hürden: 12,28 Sekunden; Speerwurf: 30,01 Meter; 800 Meter: 2:21,50 Minuten. Mit ihrer Leistung war
Anna Raukuc 75 Punkte besser als noch bei ihrem Sieg auf Landesebene.
Griet-Mara Onken (Altersklasse W 14) vom SV Warsingsfehn ging im Blockwettkampf Lauf (100 Meter, 80-Meter-Hürden, Weit-
sprung, Ballwurf, 2000 Meter) an den Start. Sie beendete den Wettkampf mit 2424 Punkten und belegte damit Rang 18. Nach
13,74 Sekunden über 100 Meter sprintete Onken die 80-Meter-Hürden in 13,24 Sekunden. Während sie im Weitsprung auf 4,73
Meter kam, landete der weiteste Versuch im Speerwurf bei 30,50 Metern. Im abschließenden 2000-Meter-Lauf blieb die Moor-
merländerin in 7:26,09 Minuten etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Teamgefährtin Daniela Manssen (W 15) ging im Block Sprint/Sprung (100 Meter, 80-Meter-Hürden, Weitsprung, Hochsprung,
Speerwurf) auf Punktejagd. Für sie wurden am Ende 2492 Punkte notiert. Damit verpasste Manssen ihre Bestleistung (2629)
deutlich und lag am Ende auf dem 34. Platz. Ramona de Buhr (W 15) vom SV Georgsheil stellte sich der Konkurrenz im Block-
wettkampf Wurf (100 Meter, 80- Meter-Hürden, Weitwurf, Kugelstoßen, Diskus). Mit 2402 Punkten belegte sie Platz 36.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. August 2004
Viermal im Finale
Leichtathletik: Kolbow überzeugt bei Deutschen Titelkämpfen der
Senioren
Zittau (kj). Mit zahlreichen Finalplätzen und guten Leistungen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Deutschen
Seniorenmeisterschaften II (Jahrgang 1954 und älter) aus Zittau zurück. Erfolgreichster Ostfriese im Weinauparkstadion war
Hans-Jürgen Kolbow vom MTV Aurich. Er ging gleich in vier Wettbewerben der Altersklasse M 60 an den Start - und schaffte
viermal den Sprung ins Finale.
Im Rennen über 800 Meter wurden 2:29,20 Minuten für Kolbow gestoppt. Damit sicherte er sich in der Endabrechnung den
sechsten Platz. Auch im Stabhochsprung landete der Auricher auf Rang sechs. Hier ging es für ihn über 2,50 Meter. Im Endlauf
über 110m Hürden sprintete Kolbow nach 18,9 Sekunden durchs Ziel. Mit dieser Leistung belegte er den siebten Platz. Diese
Platzierung schaffte der Ostfriese auch im Dreisprung. Für seinen weitesten Satz wurden 9,04 Meter gemessen.
In diesem Wettbewerb startete auch Johann Wolterink von Fortuna Wirdum. Er kam nach einer guten Serie mit 9,32 Metern auf
Rang sechs. Vier seiner fünf gültigen Sprünge gingen über neun Meter. Auch im Stabhochsprung stellte sich Wolterink der Kon-
kurrenz. Mit übersprungenen 2,20 Metern landete er auf dem neunten Platz.
Zweiter Starter für den MTV Aurich war Eberhard Willms. Er schaffte bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft auf Anhieb den
Sprung ins Finale. Im Hammerwurf der Altersklasse M 50 belegte Willms mit 35,49 Metern Rang acht.

STADER TAGEBLATT vom 17. August 2004
Mirko Bohmann bester Deutscher
Deutscher Schülermeister im Achtkampf
Wiepenkathen/Rhede (st). Großartiger Erfolg für Mirko Bohmann und seinen Trainer Gerd Prinzler vom TSV Wiepenkathen:
Bohmann ist in Rhede Deutscher Schülermeister im Achtkampf der Altersgruppe M14 geworden. Mit 4641 Punkten erzielte er
gleichzeitig einen neuen niedersächsischen Rekord.
Bohmann war in 11,64 Sekunden die 80-Meter-Hürden-Strecke gelaufen, flog dann in neuer persönlicher Bestleistung im Weit-
sprung sechs Meter weit. Die Kugel hatte er 13,11 Meter weit gestoßen, bevor er den ersten Wettkampftag mit 1,76 Meter im
Hochsprung beendete. Am zweiten Tag folgten 37,64 Meter im Diskuswerfen, 3,10 Meter im Stabhochsprung, 40,56 Meter im
Speerwerfen sowie 2:57,83 Minuten im abschließenden 1000-Meter-Lauf. Die Ergebnisse im Stabhochsprung und im 1000-
Meter-Lauf waren jeweils persönliche Bestleistungen.
Sascha Henning vom BSV Buxtehude präsentierte sich ebenfalls in guter Form. Im Blockwettkampf Sprint/Sprung (M15) er-
reichte er mit 3021 Punkten einen vierten Platz - punktgleich mit dem Drittplatzierten (seine Leistungen: 100m in 11,69s, 80-m-
Hürden in 11,11 s, Weitsprung: 5,81m, Hochsprung: 1,80m und Speerwurf: 42,22m).
Henning Mohr (TuS Grünendeich/Steinkirchen) belegte im Blockwettkampf Wurf (M15) mit 2916 Punkten Platz 11 (100m in
11,50s, 80-m-Hürden in 11,98s, Weitsprung: 5,54m, Kugelstoßen: 12,87m und Diskuswurf: 36,62m).

ACHIMER KURIER vom 17. August 2004
Dieter Watzlawick erneut mit Bronze dekoriert
Diskuswerfer reichen bei der Senioren-DM in Zittau zwei gültige Versuche / Siewert auf Rang vier
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden . Bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft II (für Aktive ab 50 Jahre) im sächsischen Zittau gab es für die Teilnehmer
der Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden gute Platzierungen. Im Diskuswurf der Altersklasse M 70 verteidigte der Verdener
Dieter Watzlawick seinen dritten Rang von 2003 erfolgreich, war aber bei nur zwei gültigen Versuchen mit der Weite von 34,27 m
nicht zufrieden.
Bei der Norddeutschen Meisterschaft war er noch zwei Meter weiter gekommen, das hätte zu Platz zwei gereicht. Im 5000-m-
Lauf der W-50-Seniorinnen blieb die Bassenerin Ursula Siewert mit 20:59,76 Minuten erstmals in diesem Jahr unter 21 Minuten
und belegte damit Rang vier. Die gleich Platzierung gab es für die 4x100 m-Staffel der M-50-Männer. Norbert Temp (Holtebüttel),
Neuling Michael Manthei (Oyten), TSV Verden-Vorsitzender Ralf Ginnow und der Daverdener Tierarzt Rudolf Lüdemann benötig-
ten 54,17 Sekunden, etwas mehr als Anfang Juni in etwas anderer Besetzung beim Verdener Durchgang zur deutschen Alters-
klassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM).

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. August 2004
Anna Maier auf dem "Treppchen"
Katrin Meiboom bei deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften Neunte

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Bruchhausen-Vilsen/Stuhr. Ein Platz auf dem Siegertreppchen für die eine - ein beeindruckender Einstand für die andere Ath-
letin: Anna Maier (TV Bruchhausen-Vilsen) und Katrin Meiboom (LC Hansa Stuhr) kehrten mit beachtlichen Erfolgen von den
deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Rhede zurück. Im Blockwettkampf Sprint/Sprung der Altersklasse W 15 sicher-
te sich Anna Maier mit 2730 Punkten den siebten Platz. Als Neunte im Blockwettkampf Wurf der W 14 mit Bestleistung von
2498 Punkten wäre auch Katrin Meiboom fast noch der Sprung aufs Treppchen geglückt. "Es war einfach cool, überhaupt dabei
zu sein. Und ich bin wirklich sehr zufrieden", zog Katrin Meiboom eine positive Bilanz aus ihrer ersten Teilnahme an deutschen
Meisterschaften. "Bringe deine Leistung, und es wird laufen", hatte sich die Stuhrerin vor dem Wettkampf noch selbst Mut zuge-
sprochen. Aber vor dem Hürdensprint bekam sie schließlich doch ein flaues Gefühl in der Magengegend, denn die Stuhrerin
weiß: "Die Hürden und der Sprint bereiten meist Probleme."
Mit Bestzeit von 12,89 Sekunden über 80 Meter Hürden gelang der 14-Jährigen dann jedoch ein toller Auftakt. Trotz mäßiger
4,68 Meter im Weitsprung lag Meiboom in der Zwischenwertung auf Platz sechs. "Dann bin ich über 100 Meter einfach nicht aus
dem Block gekommen", ärgerte sie sich über für sie schwache 13,70 Sekunden. Um so besser war dafür die Leistung mit der
Kugel. Mit 11,60 Metern schob sie sich vor dem abschließenden Diskuswurf als Vierte in Medaillennähe vor. "Zwischen einer
Medaille und Platz acht müsste jetzt noch alles möglich sein", hoffte Trainer Berthold Buchwald mit seiner Athletin. Doch dann
gelangen mit einem "Flattermann" (Buchwald) nur 22,20 Meter. Wenige Zentimeter mehr, ganze 10 Zähler hätten bei den engen
Platzierungen auf den davor liegenden Rängen schon zu Platz sechs gereicht. "Im nächsten Jahr klappt es noch besser", ist
sich Katrin Meiboom sicher. Den Titel in dieser Klasse sicherte sich Sophie Kleeberg (SC Syrau 1919) mit 2757 Punkten.
Platz vier nach vier Disziplinen, so lautete auch für Anna Maier die Zwischenrechnung. Dabei hatte sich die 15-Jährige insge-
heim, was die eigenen Leistungen betraf, noch ein bisschen mehr erhofft. "Mit den 11,72 Sekunden über 80 Meter Hürden war
ich nicht ganz zufrieden", erklärte Maier. Immerhin unterbot allein die neue deutsche Meisterin Diana Rach (Team Erfurt, 3001
Punkte) die schnelle Zeit der Vilserin. Nach guten 5,38 Metern im Weitsprung gab es auch für Maier über 100 Meter Probleme:
"Ich war im schnellsten Lauf. Wenn man da hinterher laufen muss, fehlt einfach die Lockerheit." Nach 13,18 Sekunden im Sprint
folgte eine Bestleistung von 28,56 Metern im Speerwurf. Und danach konnte sich auch Trainer Heinz-Wilhelm Kraft mit seiner
Athletin vor dem abschließenden Hochsprung sogar Medaillenchancen ausrechnen. Doch mit überquerten 1,48 Metern blieb
Maier um 12 Zentimeter unter ihrer Bestleistung, und wusste auch den Grund dafür: "Ich war am Ende einfach zu müde."
Dennoch werteten Trainer und Athletin das Wettkampfergebnis, mit dem Anna Maier nur um 30 Zähler unter ihrer Bestleistung
blieb insgesamt positiv. "Ein Platz unter den ersten Acht sollte es werden, und das hat ja auch geklappt", erklärte Kraft. "Und
besser als der 20. Platz vom Vorjahr war es ja allemal", ergänzte Anna Maier.
Sowohl Katrin Meiboom als auch Anna Maier werden bereits am kommenden Sonntag erneut um Meisterschaftsehren kämpfen.
Gemeinsam mit sechs weiteren Nachwuchsathleten aus Stuhr und Vilsen werden sie den NLV-Kreis Diepholz bei den nord-
deutschen Meisterschaften der A-Jugend und A-Schüler-/innen in Bremen vertreten.

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 18. August 2004
Eva Linnenbaum wird überraschend Achte
DM: Leichtathletin sammelt 2699 Punkte
Rhede (ha). Ein unerwarteter achter Rang bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schülerinnen A (W 15), das war
das erfreuliche Resultat, mit dem die Neuenhäuserin Eva Linnenbaum am Sonntagabend aus Rhede zurückkehrte. Damit hatte
sie sich sogar einen Platz auf dem Siegerpodest gesichert. Insgesamt sammelte Eva Linnenbaum 2.699 Punkte.
Eröffnet hatte sie den Blockwettkampf (Sprint/Sprung) mit 13,50 Sekunden über 100 m. Die 80-m-Hürden lief sie in 13,54 sec.
Da sie mit ihrem Trainer Horst Lübben in letzter Zeit den Sprint im Training besonders betont hatte, war sie mit beiden Leist-
ungen nicht ganz zufrieden. Ihre Ergebnisse im Weitsprung mit 5,45 Metern und im Hochsprung (1,60 m) stimmten versöhnlich
und sind in einem Mehrkampf respektabel. Im abschließenden Speerwurf konnte sie sich sogar auf die persönliche Bestleistung
von 32,51 m steigern.
"Mein Vater hatte die Zwischenstände im Wettkampf ständig notiert. Als ich dann von meinem achten Platz unter 41 Teilnehmer-
innen erfuhr, war ich happy", so Eva Linnenbaum am Ende des Wettbewerbs. Am kommenden Wochenende startet sie bei den
Norddeutschen Meisterschaften in Bremen in ihren Spezialdisziplinen im Hoch- und Weitsprung.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. August 2004
Vizetitel für Cuxhavener
Herberth Worthmann und Helmut Brüning erfolgreich
(ohs). Bei den Deutschen Leichtathletik-Senioren-Meisterschaften, die kürzlich in Zittau ausgetragen wurden, gewannen Helmut
Brüning (ATS Cuxhaven) und Herbert Worthmann (Rot-Weiss Cuxhaven) in ihren Altersklassen jeweils den Titel eines Deutschen
Vizemeisters. Nach einer 10-stündigen Anreise erreichten sie zwei Tage vor der DM ihr Ziel und hatten so noch Zeit, sich auf ihre
Wettkämpfe vorzubereiten. Die Beteiligung aus ganz Deutschland war groß, das Stadion sehr schön und die Organisation her-
vorragend; also beste Bedingungen.
Der ATSCer Brüning (71 Jahre) übersprang im Hochsprung 1,32 Meter und belegte damit Platz zwei hinter dem ein Jahr jüngeren
Gustav Stähle aus Bad Kreuznach, der 1,40 Meter übersprang. Im Hammerwerfen erreichte der ATSCer 42,26 Meter und belegte
damit den dritten Platz. Hier siegte Paul Schlicht aus Planegg bei München mit 45,71 Metern.
Herbert Worthmann (81 Jahre) von Rot-Weiss erreichte im Speerwerfen mit 25,94 Meter in seiner Altersklasse Platz zwei und im
Diskuswerfen mit 22,60 Meter den dritten Platz. Auch in dieser Altersklasse war die Beteiligung noch gut. Im Speerwerfen siegte
Hans Heilenmann aus Weiler an der Fils in Baden-Württemberg mit 29,91 Meter und im Diskuswerfen Philipp Frech aus Pulheim
bei Köln, der 26,31 Meter warf.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 20. August 2004
Eriksen gewinnt Gold und Bronze
Ihre gute Form stellte Anne-Kathrin Eriksen erneut unter Beweis und kehrte von den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften
der Senioren mit einer Gold- und einer Bronzemedaille zurück. 900 Athleten aus 400 Vereinen ermittelten in Zittau ihre Titel-
träger. Im Weitsprung legte die Einträchtlerin eine gute Serie hin und holte sich im sechsten und letzten Durchgang mit 4,17
Meter die Meisterschaft. Nach einer guten Vorlaufzeit im stark besetzten 100-Meter-Lauf (15,22) kam die Pädagogin im Finale in
15,29 Sekunden als Dritte ins Ziel.
Ulrike Radczwill (MTV) erreichte im Hammerwerfen den siebten Platz. Bereits am kommenden Wochenende ist Anne-Kathrin
Eriksen wieder aktiv, wenn in Dörpen die niedersächsischen Leichtathletik-Titelkämpfe der Senioren ausgetragen werden. (Jüh)

newsclick.de (Peine) vom 20. August 2004
"Wichtige Erfahrungen für die Zukunft gesammelt"
Vöhrumer Leichtathletinnen bleiben bei DM in Rhede unter ihren Leistungen
"Sicherlich strömten hier viele neue Eindrücke im Vorfeld und bei diesen Deutschen Meisterschaften auf Sarah, Sinah und Doro-
thee ein", waren sich die Trainer des TSV Arminia Vöhrum um Katrin Cardinal von Widder und Thomas Petermann nach den
Deutschen Blockwettkampfmeisterschaften in Rhede einig. Leider stellte das Vöhrumer Trio nicht seine volle Leistungsfähigkeit
unter Beweis und blieb etwas unter seinen Möglichkeiten. In der Altersklasse W15 konnte Dorothee Kosel im Block Wurf folgen-
de Leistungen erzielen: 100m in 13,81 Sek./80m Hürden in 14,13 Sek./Weitsprung 4,41 m, Kugelstoßen 9,93 m/Diskuswurf
22,94m. Insgesamt kam die Schülerin auf 2334 Punkte und belegte Platz 38. Leider ging Dorothee Kosel krankheitsbedingt
leicht angeschlagen an den Start und kam somit nicht richtig in den Wettkampf.
Sinah Römermann (W14) erreichte im Block Wurf folgende Leistungen: 100m in 13,94 Sek./ 80m H. in 13,83 Sek./Weitsprung
4,45 m/Kugel 9,45 m/Diskus 24,40 m. Mit diesen Ergebnissen erreichte sie Platz 26 innerhalb eines Feldes von 43 Starterinnen.
Für die Schülerin ging es in diesem Wettkampf im Wesentlichen darum, endlich einmal wieder einen Mehrkampf ohne Verletz-
ungen zu überstehen. Dieses Ziel erreichte sie auch unter dem besonderen Druck einer Deutschen Meisterschaft.
Sarah Limburg hatte im Block Sprint/Sprung der Altersklasse W14 nicht ihren besten Tag. Sie erzielte folgende Leistungen:
100m in 13,90 Sek./80m H. in 13,45 Sek. /Weitsprung 4,33 m/Hochsprung 1,44 m / Speerwurf 18,41 m. Diese Leistungen
brachten insgesamt 2314 Punkte und damit Platz 38. Sarah Limburg blieb damit fast 200 Punkte hinter ihrer Qualifikations-
punktzahl zurück und war sichtlich nicht mit ihrem Wettkampf zufrieden.
"Für die Zukunft wird diese Erfahrung mit der Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft den drei Talenten einiges bringen. Die
Leistungen werden bei den nächsten Wettkämpfen wieder besser sein, denn dort brauchen die drei nicht zu so guten Athletinnen
empor zu schauen, wie das bei der Deutschen Meisterschaft der Fall war", fasst Thomas Petermann das Wochenende zu-
sammen.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 20. August 2004
Auf Anhieb auf zehnten Platz
Marina Kortenbrock überzeugt bei DM-Debüt
Rhede. Ein gelungenes Debüt bei Deutschen Meisterschaften hat Marina Kortenbrock von der SG Essen-Garthe bei den Titel-
kämpfen der Schüler und Schülerinnen in den Blockwettkämpfen im westfälischen Rhede gefeiert. Im so genannten Blockwett-
kampf Lauf, einem Fünfkampf bestehend aus 100-Meterlauf, 80-Meter-Hürdenlauf, Weitsprung, Ballwurf (200 Gramm) und 2000-
Meterlauf, belegte die junge Athletin aus dem Essener Ortsteil Felde in der Altersklasse W 14 (Jahrgang 1990) unter 28 Teil-
nehmerinnen einen ausgezeichneten zehnten Platz. Dabei hatte sie mit 2510 Punkten nicht ganz ihre Bestleistung von 2579
Punkten erreicht, mit der sie im Juni die Niedersachsenmeisterschaft gewann.
“Der Gegenwind im Sprint und im Hürdenlauf war ziemlich stark und zeigte sich auch im Weitsprung und über 2000 Meter nicht
gerade leistungsfördernd”, zeigte sich Trainer Gustav Müller aber absolut zufrieden mit seiner talentierten Nachwuchsmehr-
kämpferin. Trotz des Gegenwindes im 80-Meter-Hürdenlauf blieb Marina Kortenbrock mit 12,99 Sekunden nur knapp über ihrer
Bestleistung.
Wie erwartet zeigte sie über 2000 Meter mit 7:19, 88 Minuten ihre stärkste Leistung. Ihre weiteren Resultate: 100-Meterlauf
13,96 Sekunden, Weitsprung 4,85 Meter und Ballwurf 38,00 Meter. Mit sieben Mehrkämpferinnen über 2600 Punkten hatte das
Gesamtergebnis ein überdurchschnittliches Niveau. Überlegene Siegerin wurde Christina Mockenthaler (Murnau) mit 2715
Punkten, die bei besseren Bedingungen sicherlich den Deutschen Rekord von Korinna Fink (Neubrandenburg) aus dem Jahre
1995 (2763 Punkte) gefährdet hätte.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 21. August 2004
Bronze im schnellsten Rennen
Deutsche Meisterschaften der Senioren-Leichtathleten in Zittau - Thiele Dritter über 1500 m
Lüchow (jw). Mit einer Bronzemedaille sowie einem vierten und einem fünften Platz ist Senioren-Leichtathlet Rudolf Thiele
(Altersklasse M55) vom SV Sporting Lüchow von den Deutschen Meisterschaften aus Zittau zurückgekehrt. Der Mittelstreckler
war mit seinen Leistungen durchweg zufrieden, freute sich aber besonders über Rang drei über 1500 m.
Thiele startete in dem kleinen Stadion mit nur sechs Rundbahnen zunächst über 800 m. In zwei Zeitläufen wurde der Sieger er-
mittelt. Dabei überraschte im vermeintlich langsameren B-Lauf ein Teilnehmer mit einer starken Zeit von 2:14:18 Min. Im A-Lauf,
in dem auch Thiele dabei war, gingen die Favoriten an den Start. Allerdings wurde das Rennen nach knapp 500 m plötzlich lang-
samer. “Da wurde getrödelt”, berichtete Thiele. Erst kurz vor dem Ziel gaben die Topläufer wieder Gas, doch zu viel Zeit war be-
reits verstrichen. “Da haben sich die Favoriten verkalkuliert”, erzählte Thiele, so dass die zwei Schnellsten die Zeit des B-Lauf-
Siegers nicht mehr knacken konnten. Der Lüchower wurde in für ihn guten 2:16:88 Min. Dritter in seinem Lauf und damit Gesamt-
vierter. “Für die Verhälnisse hab ich das beste rausgeholt”, resümierte Thiele.
Über 400 m schaffte Thiele am folgenden Tag in 59,99 Sek. den Sprung ins Sechser-Finale. Hinter dem klaren Favoriten und
späteren Sieger Fuchs rechneten sich im Endlauf mehrere Aktive Chancen auf Platz zwei aus. Auch Thiele, der bis rund 50 m
vor dem Ziel auf Silberkurs lag. Doch im Schlussspurt wurde der Sportinger von einem Trio noch abgefangen, das gemeinsam
über die Zeillinie stürzte. In 59,53 Sek. blieb für Thiele somit Rang fünf.
Besonders groß war die Freude des Lüchowers über Platz drei über 1500 m. Grund: In Zittau lieferten sich die Sportler das
schnellste Rennen des Jahres in dieser Altersklasse über diese Distanz. Die ersten Drei erreichten die schnellsten drei Zeiten,
die in diesem Jahr gelaufen worden sind. Die beiden Topfavoriten waren für den Rest des Feldes vom Start weg nicht zu gefähr-
den, ein Quartett kämpfte daher um Bronze. Thiele schob sich zunächst an die vierte Stelle und wartete ab, 200 m vor dem Ziel
zog er den Spurt an. Die Kraft reichte, mit fünf Metern Vorsprung vor dem Verfolger sicherte er sich in 4:42:09 Min. Edelmetall.
Für Hammerwerfer Manfred Hintze war eine Medaille nicht in Reichweite. Unter zehn Startern reichte es für ihn aber mit 38,77 m
zum guten fünften Rang. Bei drei ungültigen Versuchen hatte er diese Weite im vierten von sechs Versuchen erreicht.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 23. August 2004
Karl Scheide mit Bronze bester Hildesheimer
Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften der Senioren in Zittau
Zittau/Hildesheim (wgk). Mit dem Gewinn einer Bronzemedaille im Dreisprung der Altersklasse M65 ist Karl Scheide (Eintracht
Hildesheim) bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren in Zittau (Sachsen) der erfolgreichste Teilnehmer aus
dem Sportkreis Hildesheim gewesen. Die weitere Ausbeute waren ein vierter Rang durch Rudolf Held (TSV Gronau) und vier
fünfte Plätze durch Siegfried Ritter (2), Heidmar Michel und Karl Scheide (alle Eintracht Hildesheim). Der mehrfache Nieder-
sachsenmeister Karl Scheide bestätigte in Zittau erneut seine Vielseitigkeit. Nach dem dritten Platz im Dreisprung-Wettbewerb,
in dem er sich mit seiner Weite von 9,93 m gegenüber 2003 um 43 cm steigerte, verbesserte er als Fünftplatzierter über 300 m
Hürden mit 51,86 Sekunden seinen eigenen Landesrekord der Altersklasse M 65. "Mit dieser Zeit wäre ich im vergangenen Jahr
Zweiter geworden", meinte er. "Aber die Konkurrenz wird eben jünger und stärker." Den Titel verteidigte mit Erfolg "Wunderläufer"
Guido Müller vom TSV Vaterstetten, der außerdem noch über 100 m, 200 m, 400 m und 100 m Hürden siegreich war.
Zweimal Fünfter wurde Siegfried Ritter über 400 m und 800 m der M 65. Der Barienroder scheint seine langwidrige Muskelver-
letzung überwunden zu haben, auch wenn es ihm in Zittau in den Schlussphasen der Rennen noch an der nötigen Wettkampf-
härte mangelte. Mit der Zeit von 64,07 Sekunden im 400-m-Vorlauf qualifizierte er sich am Vormittag für das Finale, in dem es
abends in 66,68 für Rang fünf langte. In den Vorläufen scheiterten Karl Scheide trotz 66,18 und Jürgen Hoyer (Eintracht Hildes-
heim/72,06). Im 800-m-Rennen stellte sich Ritter als Titelverteidiger seinen Kontrahenten, musste aber die Überlegenheit von
Willi Klaus (ESV Lok Potsdam/2:28,06) und Willi Scheidt (TS Herzogenaurach/2:28,20) anerkennen. Für den Einträchtler blieben
die Uhren bei 2:34,82 Minuten stehen. Zwölfter wurde sein Vereinskamerad Jürgen Hoyer (2:51,82).
Heidmar Michel hatte wie üblich für die technischen Disziplinen Speer, Diskus und Kugel gemeldet. Mit einer Weite von 10,99 m
platzierte er sich im Kugelstoßen der M 65 auf dem fünften Rang im Vorderfeld der Konkurrenz. Zehnter wurde er im Speer-
werfen, wo er seine Jahresbestleistung auf 35,63 m verbesserte. 33,12 m flog seine Diskusscheibe weit (Rang zwölf). In der M 70
startete der Gronauer Rudolf Held im Weitsprung. Er gab alles, aber mit der Weite von 4,29 m schrammte er haarscharf an der
Bronzemedaille vorbei.

Presseinformation vom 25. August 2004 (Von Joachim Hickisch)
Deutsche Seniorenmeisterschaften II in Zittau
Helmut Meier erreicht Endlauf über die 400 Meter
Zittau/Zeven. Insgeheim hatten sich die Starter der LAV Zeven von ihrem Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften in Zittau
doch etwas mehr versprochen. Aber nach dem verletzungsbedingten Aus für die 4x400-Meterstaffel überzeugte nur Helmut Meier
mit einem Einzelfinalplatz über die 400 Meter.
Auch in diesem Jahr hätte das Zevener M45/M50 4x400-Meter-Quartett mit guten Chancen in den Kampf um eine Staffelmedaille
eingreifen können. Aber eine kurzfristige Verletzung von Hans-Georg Müller machte einen Start unmöglich, so dass nur Helmut
Meier (53) und Jürgen Umann (50) in den südöstlichsten Teil Deutschlands, in die Grenzstadt Zittau, anreisten. Sichtlich ent-
täuscht allerdings Jürgen Umann, der diesjährige zweifache Deutsche Vizemeister in der Halle. Über die 100 Meter reichten
seine 12,87 Sekunden nicht für den Einzug ins Finale. Aber auch für Helmut Meier hingen die Trauben hoch. Mit Saisonbest-
leistung von 58,97 Sekunden qualifizierte er sich als 6. für den Endlauf über die Viertelmeile. Aber hier waren die Konkurrenten
einfach zu stark. Mit 60,08 Sekunden belegte der Heeslinger Rang sechs.
Ordentlich ins Zeug legten sich dann beide LAV-Athleten beim 200-Meterlauf. Stark verbessert lief Jürgen Umann 26,18 Sekund-
en, Helmut Meier erreichte 26,03 Sekunden. Aber als Neunt- bzw. Siebtplazierter verfehlten beide knapp den Finaleinzug.
Insgesamt waren die Seniorenmeisterschaften von einem überaus hohen Leistungsniveau gekennzeichnet. Zwei Beispiele: Der
Sieger über die 100 Meter der M 50 benötigte nur 11,84 Sekunden, über die 400 Meter 53,00 Sekunden.
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