© NDM-Winterwurf am 7./8. Februar in Kienbaum (Frauen, Männer, Jugend A+B) ©
NDM-Halle am 7./8. Februar in Halle/Saale (Frauen, Männer, Jugend)
LM-Crosslauf (NLV+BLV) am 15. Februar in Hameln (Schüler-/innen A - Senioren)
DM-Halle und DM-Winterwurf am 14./15. Februar in Neubrandenburg (Jugend)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 6. Februar 2004
Neun LG-Athleten bei norddeutschen Titelkämpfen
Fünf Männer, drei Frauen und eine Nachwuchsathletin hat die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig für die in Halle an
der Saale stattfindenden norddeutschen Hallen-Titelkämpfe gemeldet, bei denen große und leistungsstarke Teilnehmerfelder ins-
besondere auf den flachen Laufstrecken erwartet werden.
Die LG-Sprintabteilung ist durch Sandra König (60 und 200 m), Michael Basista (200 m) und die A-Jugendliche Teresa Emmrich
(60m/60m-Hürden) vertreten. Martina Mühleck hat sich für den Hürdensprint und den Weitsprung in die Wettkampflisten einge-
tragen. In der 26 Namen umfassenden, nach Vorleistungen geordneten Aktivenliste für den 800 Meter-Lauf der Männer steht der
NLV-Vizemeister Michael Herbst an zehnter Stelle. Ebenfalls für die 800 Meter gemeldet sind Bernd Striegler, Christopher Rüffer
und LG-Neuzugang Lars Moeller. Letzterer will tags zuvor bereits die 1500 Meter bestreiten. Nach überstandener Bronchitis bietet
die Meisterschaft in Halle ihm auf dieser Strecke die letzte Möglichkeit zur Erfüllung der Norm für die deutschen Hallenmeister-
schaften, die in zwei Wochen in Dortmund ausgetragen werden.
Bei den Frauen tritt Cora Hentrich über 1500 Meter an. Michael Basista, Michael Herbst, Bernd Streigler und Christopher Rüffer
stehen außerdem für die 4 mal 400 Meter-Staffel bereit. (B.B.)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Februar 2004
Vier Ostfriesen starten bei Titelkämpfen
Kienbaum/Halle (kj). Vier ostfriesische Leichtathleten aus zwei Vereinen starten am Wochenende bei zwei Norddeutschen
Meisterschaften. Die B-Jugendliche Ann-Christin Junker vom MTV Aurich stellt sich der Konkurrenz mit dem Diskus bei den
Winterwurfmeisterschaften im brandenburgischen Kienbaum. Dabei trifft die Landesmeisterin im Bundesleistungszentrum auf
starke Mitbewerberinnen.
Drei Athleten vom TV Norden starten bei den Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend in Halle an der Saale. Der
Jugendliche Paul Thielecke hat in der Leichtathletikhalle Brandberge gute Aussichten im Dreisprung. Vor zwei Wochen gewann
das Nachwuchstalent nach einem starken Wettkampf den Landestitel in dieser Disziplin. Bei seinem letzten Start in Dortmund
hatte er allerdings mit Kniebeschwerden zu kämpfen. Thielecke hat außerdem im Sprint über 60 Meter gemeldet.
Teamgefährte Sören Vöhrs geht bei den Männern über 200 und 400 Meter ins Rennen. Vor allem im Langsprint kann man ihm
einiges zutrauen. Tilman Weber (Jugend) ist über 60 und 200 Meter sowie im Weitsprung in den Meldelisten notiert.

Presseinformation vom 8. Februar 2004 (Von Manfred Scholz)
Zwei Titel für die LG-Sprinterinnen in der Halle
4x200 Meter-Staffel läuft deutsche Bestzeit
Halle/Saale). Die wieder genesene Top- Sprinterin Cathleen Tschirch von der LG Weserbergland wurde bei den Norddeutschen
Hallen-Leichtathletikmeisterschaften in Halle an der Saale ihrer Favorirtenrolle gerecht. Im 60 Meter-Sprint gewann sie in der
Klassezeit von 7,44 Sekunden vor Katja Wakan von den Halleschen Lauffreunden (7,48 Sekunden).
Die 4x200 Meterstaffel führte sie mit ihren Mannschaftskameradinnen Stephanie Thumann, Nicole Marahrens und Michaela Halm
zum Sieg und neuer deutscher Bestzeit in 1:37,06 Minuten. Nicole Marahrens wurde über 200 Meter in 24:13 Sekunden Vize-
Meisterin und Renè Paul Dritter über 400 Meter in 49,64 Sekunden.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 9. Februar 2004
Junker noch weiter
Leichtathletik: Platz sechs in Kienbaum
Kienbaum (kj). Erst vor vier Wochen hatte Ann-Christine Junker bei den Landesmeisterschaften im Winterwurf mit 31,63 Metern
eine neue persönliche Bestleistung im Diskuswurf aufgestellt. Damit sicherte sie sich souverän den Titel. An diesem Wochen-
ende war die B-Jugendliche vom MTV Aurich die einzige ostfriesische Starterin bei den Norddeutschen Titelkämpfen in Kien-
baum und steigerte sich als Sechste in ihrer Altersklasse erneut.
In einer starken Konkurrenz belegte das Nachwuchstalent in der Endabrechnung mit 32,38 Metern den sechsten Platz. Das be-
deutete eine neue Bestmarke für die Ostfriesin. Den Titel sicherte sich überlegen Denise Hinrichs (SC Neubrandenburg). Sie lag
mit der Tagesbestweite von 45,31 Metern deutlich vor Vizemeisterin Susanne Klatt (Königswusterhausen), die auf 35,97 Meter
kam. Ann-Christine Junker absolvierte einen guten Wettkampf und verbesserte ihre Bestleistung in Kienbaum insgesamt gleich
dreimal. Bereits im ersten Durchgang wurden 32,11 Meter gemessen. Im zweiten Versuch schleuderte Junker den Diskus dann
sogar auf 32,38 Meter. Auch der letzte Wurf ging mit 32,16 Metern weit hinaus.
“Ann-Christine hat eine sehr gute Leistung gezeigt”, freute sich Trainer Thomas Dresp. “Dabei hat sie ihr Potenzial längst noch
nicht ausgeschöpft. Ich glaube, dass sie in diesem Jahr noch wesentlich weiter werfen kann.”

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 9. Februar 2004
Sandra König sprintet auf den dritten Platz
Hoch hingen die Trauben für die Athletinnen und Athleten der LG Braunschweig bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften in
Halle an der Saale. Auf den stark besetzten flachen Laufstrecken sorgte Sandra König für das beste LG-Einzelergebnis. Sie kam
über 200 Meter mit der drittbesten Vorlaufzeit von 24,39 Sekunden in den A-Endlauf, in dem sie die Platzierung in 24,53 Sekun-
den bestätigte. "Das ist ein echter Fortschritt. So schnell war ich zuletzt vor zwei Jahren. Bei den deutschen Meisterschaften in
14 Tagen in Dortmund hoffe ich auf eine weitere Steigerung", freute sich die 30-Jährige, die in der Vergangenheit zahlreiche ge-
sundheitliche Rückschläge zu verkraften hatte.
Die DM-Teilnahme abhaken muss dagegen ihr Vereinskollege Lars Moeller. Der LG-Neuzugang belegte im verbummelten 1500-
Meter-Rennen in 3:54,62 Minuten Rang sechs und verpasste damit die auf 3:54,50 Minuten festgelegte Norm für Dortmund er-
neut um wenige Hundertstel Sekunden. Zufriedener waren im Mittelstreckenbereich Cora Hentrich mit Platz vier auf der gleichen
Strecke in 4:49,99 Minuten und über 800 Meter Michael Herbst (1:54,20 Min.) und Bernd Striegler (Bestzeit von 1:55,24 Min.) als
Sechster und Zehnter unter 23 Teilnehmern.
Martina Mühleck stieß über 60-Meter-Hürden in die Lücke, die durch das Fehlen etlicher Konkurrentinnen entstanden war und
belegte in 9,55 Sekunden den dritten Platz. Außerdem wurde sie im Weitsprung mit 5,35 Metern Siebte. Die dem ersten A-
Jugendjahrgang angehörende Teresa Emmrich kommt im 60-Meter-Hürdensprint mit den neuen Hürdenhöhen immer besser zu-
recht. Sie belegte im A-Finale der Nachwuchsklasse in 9,34 Sekunden Rang sieben. Außerdem stieß sie über 60 Meter (32 Teil-
nehmerinnen) in den B-Endlauf vor und wurde dort Fünfte in 7,92 Sekunden. (B.B.)

Presseinformation vom 9. Februar 2004 (Von Manfred Scholz)
Vier Medaillen für die LG Weserbergland in der Halle
4x200 Meter-Staffel läuft deutsche Bestzeit in 1:37,06 Minuten
Halle/Saale. Erneut unter Beweis stellten die Sprinterinnen und Sprinter der LG Weserbergland ihre Ausnahmestellung, diesmal
bei den Norddeutschen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften in Halle an der Saale. Ihrer Favoritenstellung gerecht wurde die vom
Dresdener SC zur LG gewechselte Cathleen Tschirch. Ihre Verletzung, die sie sich beim Landes-Finale zugezogen hatte, war
auskuriert und so gewann sie nach ihrem Vorlaufsieg (7,51 Sekunden) den Endlauf im 60 Meter-Sprint in der Klassezeit von 7,44
Sekunden vor Katja Wakan von den Halleschen Lauffreunden (7,48 Sekunden). Um den Einzug ins Finale bewarben sich in Halle
22 Frauen, mit dabei sieben Sprinterinnen der LG Weserbergland. Stephanie Thumann (7,76 Sekunden) und Nicole Müller (7,83
Sekunden) erreichten neben Cathleen Tschirch ebenfalls das ersehnte Finale und belegten Platz Sieben und Acht. Janine Linke
(7,74 sek), Katharina Möllmann (7,94 sek), Christina Köhring (8,10 sek) und Silke Rauchberger (8,12 sek) konnten sich in dem
hochkarätigem Teilnehmerfeld nicht qualifizieren.
Die beiden 4x200-Meter-Staffeln der LG Weserbergland machten die Veranstaltung zu ihren Vereinsmeisterschaften. Die erste
Staffel siegte in der Besetzung Stephanie Thumann, Cathleen Tschirch, Nicole Marahrens und der A-Jugendlichen Michaela
Halm, aber die eigentliche Sensation war die deutsche Jahresbestzeit von 1:37,06 Minuten, bei der die Uhr stehen blieb. Pech
hatte die zweite Staffel, die in der Besetzung Nina Giebel, Janine Linke, Silke Rauchberger und Katharina  Möllmann angetreten
war, nach dem verpatzten letzten Wechsel gaben sie auf. Für die Deutschen Meisterschaften am 21./22. Februar sind allerdings
beide Staffeln qualifiziert.
Im 200 Meter-Sprint waren ebenfalls alle sieben Frauen der LG am Start, von denen Cathleen Tschirch in 24,37 Sekunden die
schnellste Vorlaufzeit erreichte. Sie verzichtete allerdings auf die Teilnahme am Endlauf, um den DM-Start nicht zu gefährden,
da sich eine Muskelverhärtung anbahnte. Diesen erreichten Nicole Marahrens und Stephanie Thumann in 24,41- und 24,78
Sekunden und das bedeutete am Ende, bei einer Steigerung auf 24,13- und 24,65 Sekunden, für Nicole Marahrens den Vize-
Meister-Titel und für Stephanie Thumann den vierten Platz in einem absolut starken Rennen. Persönliche Bestzeit lief Silke
Rauchberger in 26,01 Sekunden und das trotz Behinderung durch eine andere Läuferin, die disqualifiziert wurde. Im Weitsprung
ereichte Katharina Möllmann im letzten Sprung 5,54 Meter und den fünften Platz.
Bei den Männern zeigten Renè Paul und Stefan Lodziak über die 400 Meter ein beherztes Rennen und belegten in 49,64- und
49,68 Sekunden den dritten und vierten Rang, konnten aber die Quali für die DM (49,10 sek) nicht erreichen. Stefan Lodziak ging
über die 200 Meter ebenfalls an den Start, konnte sich allerdings in 23,14 Sekunden nicht weiter qualifizieren.
Bei der weiblichen Jugend kam Michaela Halm mit ihrem Vorlaufsieg über 60 Meter in 7,64 Sekunden, dies ist eine neue per-
sönliche Bestzeit, sicher in den Endlauf, in dem sie in 7,67 Sekunden den vierten Platz belegte. Nina Giebel lief im Vorlauf 7,85
Sekunden und gewann anschließend den B-Endlauf in 7,88 Sekunden. Über 200 Meter kamen Nina Giebel und Ricarda Fierenz
in 25,57- und 26,18 Sekunden zu Vorlaufsiegen, verzichteten allerdings auf die Endlaufteilnahme, um sich nicht zu überlasten in
Hinsicht auf die Jugend-DM in Neubrandenburg am nächsten Wochenende. Alexander Löwens ging bei der männliche Jugend im
60- und 200 Meter-Sprint ins Rennen. Über 60 Meter konnte er sich in 7,37 Sekunden nicht fürs Finale qualifizieren, über 200
Meter erreichte er in seinem Zeitlauf in 23,32 Sekunden den zweiten Platz.

Presseinformation vom 10. Februar 2004 (Von Markus Steinbrück)
”Alex” Hahn stürmt mit Bestzeit zu den Deutschen
Winsen. ”Ziemlich überrascht”, war Alexandra Hahn von der LG Nordheide jetzt von ihrer eigenen Leistung bei den Norddeutsch-
en Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Halle an der Saale. Nicht genug, dass die 25-Jährige in einem gutklassigen Feld den
dritten Platz belegte, nein, sie qualifizierte sich mit persönlicher Hallenbestzeit von 2:10,48 min quasi in letzter Sekunde für die
Deutschen Hallenmeisterschaften. Diese werden am 21. und 22. Februar in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ausgetragen.
Das Vereinsmitglied des TSV Winsen hatte aus seinem Auftritt bei den Niedersachsen-Meisterschaften vor zwei Wochen gelernt.
In Hannover war Alexandra Hahn zügig angegangen, musste dem hohen Anfangstempo auf der Schlussrunde Tribut zollen. In
2:14,21 min hatte sie die vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderte Norm von 2:14,00 min um zwei Zehntelsekun-
den verpasst und sich mächtig darüber geärgert.
In Halle hielt sich die aus Hunden stammende Hahn nun in der Anfangsphase zurück, absolvierte die ersten 400 Meter in etwa 64
Sekunden. 250 Meter vor dem Ziel war somit genug Kraft vorhanden, um an zwei Konkurrentinnen vorbeizuziehen und ihnen bis
zur Ziellinie noch zweieinhalb Sekunden abzunehmen. Die 2:10,48 min stellen für Alexandra Hahn nicht nur persönliche Hallen-
bestzeit, sondern auch ihre zweitbeste jemals erzielte Zeit dar. Im Vorjahr hatte die Harburgerin in 2:09,90 min den 14. Platz bei
den Deutschen Meisterschaften in Ulm belegt.
Voll und ganz mit seinen Zeiten war auch Jan Martin Gutzeit aus Over zufrieden. Der ebenfalls für die LG Nordheide startende
20-Jährige kam sowohl über 800 als auch 1500 Meter bis auf wenige Zehntelsekunden an seine Freiluft-Bestmarken heran. Über
800 Meter reichte es für den Auszubildende zum Sport- und Fitnesskaufmann in 1:54,61 min zu Rang acht. Über 1500 Meter
belegte Gutzeit den gleichen Platz wie bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2003. Er wurde in guten 3:55,83 min Neunter.
Weitere Ergebnisse: Männliche Jugend A: 800 Meter: 5. Christian Bernau 1:58,15 min (persönliche Bestzeit). Weibliche Jugend
A: 400 Meter: 6. Klaudia Neubauer (beide LG Nordheide) 58,93 sec. Die Jugendlichen Jala Gangnus, Sören Ludolph und Nils
Lasse Gutzeit (alle LG Nordheide) mussten aufgrund von Erkrankungen auf einen Start an der Saale verzichten.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 10. Februar 2004 (Auszug)
Speerwurfmeisterin Kristin Wiebusch
Stade. Die Freude war ihr anzusehen. Als Kristin Wiebusch vom VfL Stade auf das Siegertreppchen im brandenburgischen Kien-
baum kletterte, strahlte die 16 Jahre alte Athletin. Nach einer verkorksten Vorjahressaison mit Krankheiten und Verletzungen ist
der Erfolg nach einer intensiven Vorbereitungsphase wieder zurückgekehrt. Die talentierte Speerwerferin holte sich zum ersten
Mal in ihrer jungen Karriere die norddeutsche Winterwurfmeisterschaft der weiblichen B-Jugend mit einer Weite von 41,26 Meter.
Schon bei den Landesmeisterschaften in Meppen hatte Kristin Wiebusch vor drei Wochen mit dem Titelgewinn ihr sportliches
Ziel erfüllt. Jetzt krönte sie die fleißige Trainingsarbeit mit der Nordmeisterschaft und ist ebenfalls für die deutsche Meisterschaft
am Wochenende in Neubrandenburg qualifiziert. In Kienbaum machte es die Stader Schülerin spannend, bewies Nervenstärke.
Erst mit dem letzten Versuch hatte Kristin Wiebusch ihre Potsdamer Konkurrentin Anja Dittrich überflügelt. Bei den ersten Ver-
suchen zeigte die Speerwerferin noch ein paar Hemmungen, befürchtete wieder Schmerzen im Wurfarm.

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 10. Februar 2004
VfL-Leichtathleten holen fünf Titel
Erfolgreich bei norddeutscher Meisterschaft
Von Marc Rotermund
Erste Plätze verbuchten Hammerwerfer Marcus Kahlmeyer mit 67,14 Meter, Speerwerferin Beatrice Mau-Repnak mit 50,18 Meter
und der Kugelstoßer Detlef Bock mit 19,14 Meter. In den Laufdisziplinen nicht zu schlagen waren Berit Bauer über 800 Meter in
2:06,19 Minuten und die 4x400-Meter-Staffel der Männer nach 3:21 Minuten in der Besetzung Sven Knipphals, Dennis Roloff,
Jens Dautzenberg und Lars Figura.
Den Sieg knapp verpassten die Dreispringerin Sina Grünke (12,64 Meter) und 400-Meter-Läufer Lars Figura, der über 48,83 Se-
kunden nicht hinauskam. Allerdings konzentrieren sich Figura und auch Jens Dautzenberg laut VfL-Trainer Werner Morawietz vor
allem auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sommer in Athen. Die Hallenwettkämpfe besitzen keine Priorität.
Dritte Ränge holten die 4x200-Meter-Staffel (mit Anouar Jemayai, Dennis Roloff, Dautzenberg und Figura), 400-Meter-Läuferin
Berit Bauer und Dennis Roloff über 800 Meter. Sie alle haben sich für die deutschen Hallenmeisterschaften am 21. und 22. Feb-
ruar in Dortmund qualifiziert. "Dort besitzt aber nur Detlef Bock realistische Sieg-Chancen", sagte Morawietz. Der VfL-Coach geht
fest davon aus, dass der Kugelstoßer noch die Weltmeisterschafts-Norm für Budapest schafft. "Es fehlen nur noch sieben Zenti-
meter. Die sollten machbar sein", gab Morawietz zu verstehen.

WALSRODER ZEITUNG vom 10. Februar 2004
Alexandra Kronfeldt gewann “Nord-Gold”
Alexandra Kronfeldt aus Hodenhagen feierte am Sonnabend in Haale/Saale einen großen Triumph: Die junge Leichtathletin, die
seit Sommer 2003 im Leistungszentrum in Hannover trainiert und dort auch im Sportinternat zur Schule geht, gewann den Titel
der Norddeutschen Meisterin der A-Jugendlichen über die 400 Meter. Trotz einer noch nicht ganz ausgeheilten Verletzung zeigte
sich Alexandra Kronfeldt in bärenstarker Frühform und sicherte sich die Meisterschaft in 56,88 sec und war damit eine Hundert-
stel schneller als bei den Landesmeisterschaften.
Sie startete mit der zweitschnellsten gemeldeten Zeit im Zeitendlauf gegen die drei gemeldeten Zeitschnellsten. Die erste Runde
von 200 Metern beendete Kronfeldt, nach etwas verschlafenem Start, zirka vier bis fünf Meter hinter der Führenden. Aber auf der
Gegengraden holte die für die LG Fallingbostel startende Athletin auf und kam zeitgleich mit der bis dahin Führenden durchs Ziel.
Die Jury stellte aber fest, dass Jacqueline Stresing (Schleswig-Holstein) und Kronfeld zwar am Ende zeitgleich waren, Stresing
aber  während des Laufes ihre Bahn verlassen hatte. Deshalb musste sie disqualizifiert werden. Somit sicherte sich Alexandra
mit 1,4 sec Vorsprung auf die Zweite “Gold”. Als nächster vor der Freiluftsaison anstehender Höhepunkt steht für die neue Nord-
deutsche Meisterin am kommenden Wochenende, 14./15. Februar, die Deutsche Hallenmeisterschaft der weiblichen A-Jugend
in Neubrandenburg an.

Presseinformation vom 11. Februar 2004 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Norddeutscher Meistertitel für Meike Lürßen
Platz drei für Anne Kahrs und Tim Schwarzmeier
Am vergangenen Wochenende trugen die Leichtathleten der Altersklassen Jugend A und B ihre Norddeutschen Titelkämpfe in
Kienbaum bei Berlin bzw. in Halle/Saale aus. Meike Lürßen (Gnarrenburg) konnte sich dabei im Speerwurf der weiblichen Jugend
A für die LAV Zeven den Titel als “Norddeutsche Meisterin” sichern und einen tollen Erfolg feiern. Nach einer verletzungsbeding-
ten Pause im Vorjahr und intensivem Wintertraining präsentierte sich die Gnarrenburgerin im Bundesleistungsstützpunkt Kien-
baum in sehr guter Form und warf alle sechs Würfe deutlich über die 40m-Marke. Im dritten Durchgang erzielte sie mit 43,46m
ihre beste Weite und wurde durch die Zweitplatzierte, Judith Heddicke (SC Magdeburg/40,13m), nie gefährdet. Für die Deutschen
Winterwurfmeisterschaften am Wochenende in Neubrandenburg ist die Werferin aus Gnarrenburg sehr gut gerüstet.
Anne Kathrin Kahrs (TuS Alfstedt) absolvierte nach längerer Pause ihren ersten Wettkampf. Im Speerwurf der weiblichen Jugend
B übernahm sie mit 38,91m zunächst die Führung, wurde jedoch von Kristin Wiebusch vom VfL Stade im zweiten Durchgang mit
40,07m übertroffen. Im dritten Versuch verletzte sich die Athletin aus der Geestequelle und konnte nicht mehr in die Entscheid-
ung eingreifen. Im vierten Wurf gelang Anja Dittrich vom SC Potsdam eine Weite von 40,79m. Kristin Wiebusch bewies jedoch
Nervenstärke und erzielte mit 41,26m die beste Weite und den Titelgewinn. Anne Kahrs muss zwar auf die Teilnahme an den
“Deutschen” in Neubrandenburg verzichten, der dritte Platz und die Erkenntnis, dass sie das Werfen noch nicht verlernt hat,
sollten genug Motivation für die Vorbereitung auf die Sommersaison sein.
Bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Halle an der Saale ging Tim Schwarzmeier (Bremervörde/SV Werder Bremen)
nach seinem Landesmeistertitel im 800m-Lauf an den Start in der Altersklasse männliche Jugend A. Im Feld der 24 Starter lief
der Bremervörder im aufgrund der gemeldeten Zeiten im dritten und schnellsten der Zeitläufe. Wie in Hannover stellte der Nach-
wuchsläufer aus dem Nordkreis seine gute Form unter Beweis und absolvierte die beiden Runden in der neuen Halle am Brand-
berge als Dritter. In neuer persönlicher Bestzeit von 1:57,65 min musste Tim Schwarzmeier sich nur Torsten Fiegler (LG Märk-
isch-Oberland/1:57,03min) und Christian Gehrke (SC Magdeburg/1:57,09min) denkbar knapp geschlagen geben.
Die Qualifkationszeit für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg (1:57,20min) hat Tim Schwarzmeier zwar
knapp verpasst, im Hinblick auf die Sommersaison lassen die sehr guten Ergebnisse aber noch einiges vom Bremervörder im
Trikot des SV Werder Bremen erwarten.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 11. Februar 2004
Garling und Schwarzer zu den Deutschen Jugendmeisterschaften
Die Norddeutschen Meister reisen selbstbewusst nach Neubrandenburg
Wennigsen/Egestorf (red). Die frisch gebackenen norddeutschen Meister Isabell Garling (200 Meter) und Helge Schwarzer
(60 m Hürden) von der LG Wennigsen/Egestorf wollen sich auch am kommenden Wochenende bei den Deutschen Jugend-
meisterschaften in Neubrandenburg gut verkaufen.
Schwarzer führt die Deutsche Jugendbestenliste über 60 m Hürden mit 7,87 Sekunden (Sek.) vor Christian Brettschneider (SC
Magdeburg) an. Großer Favorit ist aber der Fünftplatzierte Alexander John (TuS Jena), der mit 8,04 Sek. über die Männerhürden
zur europäischen Spitzenklasse der Jugend gehört. Für einen Medaillenplatz wird Helge Schwarzer sicher ein hohes Risiko ein-
gehen. Isabell Garling wird es gegen die älteren A-Jugendlichen schwer haben. Allerdings ist die zweifache Landes- und Nord-
deutsche Meisterin in guter Verfassung. Zudem dürfte das Top-Talent nach den jüngsten Erfolgen enorm selbstbewusst an den
Start gehen.
Mit zwei Schülermannschaften startet die LG am kommenden Sonntag in Hameln. Hier werden die Landesmeisterschaften im
Crosslauf ausgetragen. Ann-Sophie Oelke, Miriam Schwan, Anne Forgber und Frauke Müller laufen bei den Schülerinnen A.
Christian und Alexander Kügler sowie Niklas Mirsch stellen die Mannschaft in der Schülerklasse. Am chancenreichsten ist die
ausgeglichen besetzte Mädchenmannschaft.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. Februar 2004
Vöhrs ist der Pechvogel der Norddeutschen Meisterschaft
Leichtathletik: Norder zunächst mit Startblock-Panne und Disqualifikation / Am zweiten Tag verletzt
Halle (ls). Der Pechvogel bei den Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Halle kam aus Ostfriesland: Sören Vöhrs vom
TV Norden rutschte über 400 Meter der Männer zunächst der Startblock weg, die anschließende Aufholjagd endete dann auch
noch mit einer Disqualifikation, weil er auf eine fremde Bahn getreten war. An der Saale waren über 500 Athleten aus sieben
Bundesländern an den Start gegangen. Mit Vereinskamerad Paul Thieleke vertrat Vöhrs die ostfriesischen Farben. Thieleke
stellte sich der Konkurrenz bei der männlichen Jugend A über 60 Meter und steigerte bereits im Vorlauf seine Bestzeit auf 7,36
Sekunden. Mit dieser Zeit qualifizierte er sich immerhin für den B-Endlauf. Hier konnte er sich nochmals auf 7,31 Sekunden ver-
bessern. Das reichte zum vierten Platz im B-Finale.
Am zweiten Tag ging Thieleke in seiner Paradedisziplin, dem Dreisprung, an den Start. Der Norder litt zunächst unter großen
Anlaufproblemen, so waren seine beiden ersten Sprünge zwar weit, aber ungültig. Im dritten Versuch schaffte er mit einem
Sicherheitssprung über 12,22 Meter dann aber noch den Einzug in den Endkampf. Hier steigerte er sich auf seine Tagesbest-
weite von 12,77 Metern, war mit diesem Sprung allerdings nicht zufrieden, da er deutlich vor dem Brett abgesprungen war und
somit wertvolle Zentimeter verschenkt hatte. In der Endabrechnung bedeutete diese Weite aber trotzdem noch Platz sechs.
Sören Vöhrs hatte dagegen auch am zweiten Tag kein Glück: Über 200 Meter der Männer lag er nach der Hälfte des Rennens
im Soll, ehe er einen stechenden Schmerz im Bein spürte. Mit einer Zerrung musste er aufgeben.

Presseinformation vom 12. Februar 2004 (Von Manfred Scholz)
547 Läufer auf dem Finkenborn
Landesmeisterschaften im Crosslauf
Hameln. 547 Läuferinnen und Läufer aus 88 Vereinen haben sich am Sonntag zu den Niedersächsischen- und Bremer Meister-
schaften im Crosslauf angesagt. Die Gastgeber, Manfred Schäfer mit seinen Kampfrichtern vom Kreisleichtathletikverband und
Manfred Scholz mit seinen vielen Helfern vom ausrichtenden ESV Eintracht Hameln haben die umfangreichen Vorbereitungen
abgeschlossen und sind froh, dass die Meteorologen für den Sonntag Wetterbesserung angesagt haben.
Die Laufstrecken, eine kleine (1350 Meter) und eine große Runde (2000 Meter) liegen hinter dem Jugendgästehaus auf dem
Hamelner Finkenborn und die geschotterten Wege befinden sich in einem gutem Zustand. Ab 11.00 Uhr wird Hamelns Ober-
bürgermeister Klaus Arneke die ersten Läufer auf die Strecken schicken. Gelaufen werden die Distanzen 2600 Meter von den 14-
und 15-jährigen Schülerinnen und Schülern, 3300 Meter von der weiblichen und männlichen Jugend, die Mittelstrecke von 3950
Meter von den Junioren, Männern und Senioren und der Jugend A und den Frauen aller Altersklassen. 5950 Meter nehmen die
Senioren der Altersklassen M50 bis M75 in Angriff , die Senioren M40 und 45 gehen 6600 Meter an. Um 14.25 Uhr starten die
Männer und die Senioren M30 und M35 zum letzten Rennen über die 8600 Meter lange Langstrecken-Distanz, wobei vier große
Runden absolviert werden müssen.
Von der heimischen LG Weserbergland gehen in den 10 Wettbewerben insgesamt 19 Teilnehmer an den Start, wobei Tobias
Götze bei den A-Schülern, Heiko Wolling bei den Männern, Sigrid Meyer bei den Frauen, Nils König und Helmut Nothdurft in der
AK M30 und M40 sowie Manfred Bublitz in der AK M60 und Oldie Walter Gernikeitis in der AK M75 bei der Vergabe der Titel
mitreden wollen. Dabei müssen in jeder Runde bis zu 60 Höhenmeter überwunden werden, was für die “Weserbergländer” kein
Nachteil sein dürfte. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem Ex-Hamelner Michael Kordys, der für den TuS Ricklingen startet.

Presseinformation vom 12. Februar 2004 (Von Manfred Scholz)
Giebel, Fierenz, Laing und Halm fahren zur Jugend-DM
Hameln/Neubrandenburg. LG Weserbergland-Trainer Werner Scharf startet am Samstag mit den vier jugendlichen Sprinter-
innen Michaela Halm, Nina Giebel, Anika Laing und Ricarda Fierenz nach Neubrandenburg zur Deutschen Jugend-Hallen-
meisterschaft. Die niedersächsischen Meisterinnen in der 4x200 Meter Staffel gehen nicht als Favoriten mit der zehntbesten
Quali-Zeit von 1:41,65 Minuten, aber auch nicht ganz chancenlos auf einen Treppchenplatz, an den Start. Um den Titel bewerben
sich immerhin 34 deutsche Staffeln und das in den sieben Vorläufen auch Favoriten scheitern können, wissen die Hamelner noch
vom letzten Jahr aus eigener Erfahrung. Michaela Halm geht auch im 60- und 200-Meter-Sprint als amtierende Landesmeisterin
an den Start. Sie hofft ebenso wie Nina Giebel auf eine Endlauf-Teilnahme. Ricarda Fierenz, die noch der B-Jugend angehört,
geht über 60 Meter an den Start um Erfahrung zu sammeln.

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 13. Februar 2004
Olaf Rösler holte Vizemeistertitel im Kugelstoßen
Mit einer Vizemeisterschaft kehrte Olaf Rösler vom MTV Wolfenbüttel aus Halle/Saale zurück. Dort fanden die Norddeutschen
Meisterschaften der Leichtathleten in der Halle statt. Der MTVer erreichte beim Kugelstoßen der Männer mit 15,46 Meter Platz
zwei. Vor ihm lag nur der zur deutschen Spitzenklasse zählende Wolfsburger Detlef Bock. Röslers Vorsprung vor dem Dritten
betrug rund 70 Zentimeter. Am Wettkampftag fühlte sich der Wolfenbütteler gut und hätte die Kugel gerne etwas weiter gestoßen.
"Aber man kann nichts erzwingen", sagte Rösler, der sich auf die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Potsdam kon-
zentriert. Nina Giebel (LG Weserbergland) aus Cramme sprintete bei der A-Jugend über 60 Meter. Giebel kam im Vorlauf auf
7,85 Sekunden. Damit erreichte sie den B-Endlauf, den sie in 7,88 Sekunden gewann. (ma)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. Februar 2004
Ein Familien-Ausflug zum Crosslauf nach Hameln
Leichtathletik: 29 Ostfriesen starten bei den Niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften
Hameln (kj). Crossläufe haben in der Leichtathletik eine lange Tradition. Am Sonntag finden in Hameln die Niedersächsischen
und Bremer Landesmeisterschaften in dieser Disziplin statt. Am Start sind auch 29 ostfriesische Leichtathleten aus sieben
Vereinen. Insgesamt liegen dem Ausrichter 547 Meldungen aus 101 Vereinen vor.
Für Griet-Mara, Jan-Gerhard und Heinz-Helmut Onken vom SV Warsingsfehn wird die Reise in die Rattenfängerstadt fast zu einer
Art Familienausflug. Während Griet-Mara bei den Schülerinnen W 14 über 2,6 km aussichtsreich an den Start geht, messen sich
ihre Brüder bei der B-Jugend (3,3 km).
Mit sieben Aktiven stellt der TuS Hinte die meisten ostfriesischen Teilnehmer. Dabei wagt sich auch Hochsprungtalent Jann-Erik
Jürjens bei der A-Jugend über 3,95 km ins Gelände. Teamgefährte Marten Lamschus hat über 3,3 km bei der B-Jugend ge-
meldet. Imke Jürjens, Feemke Kruse (beide W 15) und Anna Kistemaker (W 14) gehen bei den Schülerinnen über 2,6 km eben-
so an den Start wie Martin Aden bei den Schülern in der Altersklasse M 15. Imke Aden stellt sich der Konkurrenz über 3,3 km
bei der B-Jugend. Dabei trifft sie auf Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum und ein Trio von Emden-Harsweg. Annike Peters,
Claudia Schilder und Lena Schmitz haben sich auch in der Teamwertung einiges vorgenommen. Die Emder sind insgesamt mit
zwei kompletten Mannschaften in Hameln vertreten. In der Altersklasse W 14 (2,6 km) hoffen Anna-Lena Krallmann, Anna
Raukuc und Katharina Schatow auf eine vordere Platzierung. Auch der TV Norden schickt ein starkes Team ins Rennen. Ingo de
Vries, Sönke van Heuveln, Christian Rückbrod (alle M 14), Anton Moseev und Wilke Scheutwinkel (beide M 15) wollen auch über
2,6 km überzeugen. Über diese Distanz startet auch Mirko Schneider (M 15) von Concordia Ihrhove.
Ino Geisemeyer von Germania Leer startet gemeinsam mit seinen Vereinsgefährten Hanno Sjuts und Gerd Wolzen bei den Jun-
ioren über 3,95 km. Außerdem schicken die Germanen noch drei Senioren auf die Strecke am Klütberg. Während Franz Albers
als Titelverteidiger in der Altersklasse M 65 ebenso die 5,95 km zu bewältigen hat wie Gerhard Onken (M 55), stellt sich Ralf
Taube (M 35) der Konkurrenz auf der Langstrecke über 8,6 km.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. Februar 2004
Sieben Sekunden im Rampenlicht
Leichtathletik: Siewert André fährt zur Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft
Von Klaus Jakobs
Neubrandenburg/Norden. Der Leichtathletik-Nachwuchs ermittelt an diesem Wochenende seine Deutschen Hallenmeister.
Siewert André vom TV Norden ist der einzige Ostfriese, der im Jahnsportforum in Neubrandenburg vertreten ist. Er startet über
60 und 200 Meter. Vor allem für das Rennen über die kürzere Distanz hat sich der Sprinter einiges vorgenommen. Bei einem
Hallensportfest in Dortmund verbesserte er kürzlich seine Bestleistung auf 7,02 Sekunden. Auch bei den Landesmeisterschaften
konnte das Sprinttalent überzeugen. Nach dem Gewinn der Silbermedaille über 60 Meter kam noch Bronze über 200 Meter
hinzu. Hier schaffte André mit 22,63 Sekunden eine neue persönliche Hallenbestleistung.
“Wir hoffen, dass Siewert die gute Form von Dortmund bestätigen kann”, erklärt Trainer Hans-Albin Jacob. “Die letzten Trainings-
einheiten sind planmäßig verlaufen. Er ist guten Mutes und hofft darauf, den Zwischenlauf zu erreichen.”

NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. Februar 2004
Zwei ATSCerinnen beim Crosslauf
In Hameln ist am Wochenende der niedersächsische Leichtathletikverband Veranstalter der Landesmeisterschaften im Crosslauf.
Vom ATS Cuxhaven sind Imke Schmidt und Anne Fischer gemeldet. Schmidt, die bei der weiblichen Jugend A auf der rund 3200
Meter langen Strecke startet, hat in ihrer Vorbereitung auf diese Meisterschaften schon zwei Wettbewerbe für sich entscheiden
können. Den gut besetzten Crosslauf in Bergedorf gewann sie eben so klar wie kürzlich den im Rahmen des Oste-Cups vom VfL
Sittensen veranstalteten Lauf in Groß Meckelsen. Aufgrund ihrer starken Vorleistungen kann Imke auch in Hameln auf einen der
vorderen Plätze laufen.
Gut vorbereitet ist auch Fischer. Sie startete kürzlich bei den niedersächsischen Hallenmeisterschaften in Hannover und belegte
im 3000-Meter-Lauf in der allgemeinen Frauenklasse den 8. Platz. In Hameln wird sie sicher in ihrer Altersklasse ganz weit vorn
zu finden sein. 

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 13. Februar 2004
Gute Aussichten für LGG-Läufer
Mit 27 Läufern stellt die LG Göttingen bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf am Sonntag in Hameln das größte Aufgebot.
Aber auch qualitativ haben die LGGer einiges zu bieten. “Wir sind gut im Training”, bestätigt Trainer Wilhelm Graeber die guten
Aussichten auf vordere Platzierungen.
So läuft Jürgen Austin-Kerl auf der 8,6 km-Strecke um den Titel mit. Sein größter Konkurrent dürfte der Braunschweiger Dietz
sein. Für den 34-jährigen Austin-Kerl ist es der erste Wettkampf nach einem mehr als dreimonatigen Auslandsdienst. Auf der
Mittelstrecke (3,95 km) hat die Frauenmannschaft um Christine Berndt ebenfalls gute Chancen auf einen Platz ganz oben auf
dem Treppchen. Auch Martina Czasch, Tanja Nemecek und Anke von Gaza gehören in der Teamwertung W 30/35 zum engeren
Favoritenkreis. Beim Nachwuchs hat die LGG mit Thomas Graeber bei den Schüler ein Ass im Ärmel. In der Mannschaft mit
Johannes Pardowitz und Matthis Reichert hat Graeber alle Chancen auf einen Platz unter den ersten Drei. Thomas‘ älterer
Bruder Steffen hat mit Arne Christmann und Urs Knappke bei der Jugend B ebenfalls ein starkes Team. (man)

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 15. Februar 2004
Bronze für Spielmeyer
Zum Bericht (bei der LG Osnabrück )

Presseinformation vom 16. Februar 2004 (Von Manfred Scholz)
Giebel, Fierenz, Laing und Halm landen auf Platz Zehn
Michaela Halm läuft Bestzeit
Hameln/Neubrandenburg. Zufrieden war LG Weserbergland-Trainer Werner Scharf mit dem Abschneiden seiner vier jugend-
lichen Sprinterinnen Michaela Halm, Nina Giebel, Anika Laing und Ricarda Fierenz bei den Deutschen Jugend-Hallenmeister-
schaften in Neubrandenburg. Die niedersächsischen Meisterinnen in der 4x200 Meter Staffel verbesserten bereits als Vorlauf-
sieger ihre Bestzeit auf 1:41,20 Minuten. Nachdem Nina Giebel im Zwischenlauf angelaufen und an Ricarda Fierenz übergeben
hatte, stürzte sie in der Wechselzone, in der es auf den engen Bahnen immer absolut hektisch zugeht, konnte den Staffelstab
allerdings noch an Anika Laing übergeben, und  Sprint-As Michaela Halm brachte als Schlussläuferin den Stab sicher ins Ziel,
mit der starken Zeit von 1:40,91 Minuten, die in der Endabrechnung Platz Zehn bedeutete. Es siegte das Team vom SC Magde-
burg in 1:36,95 Minuten vor Bayer Leverkusen und dem TuS Jena. “Die Konkurrenz mit 34 Staffeln war absolut stark, mit unserer
guten Zeit wären wir im letzten Jahr sicher in den Endlauf gekommen”, so Werner Scharf.
Im 200 Meter-Rennen über die Hallenrunde lief Michaela Halm mit 24,73 Minuten persönliche Bestzeit und landete auf Platz
Neun. Lospech hatte Nina Giebel, die im Vorlauf die ungünstige Bahn eins erwischte und sich in 25,4 Sekunden nicht weiter
qualifizieren konnte. Im 60 Meter-Sprint bewarben sich 60 Athletinnen um den Einzug ins Finale. Nachdem sich Michaela Halm
als Vorlauf-Siegerin mit 7,77 Sekunden souverain für den Zwischenlauf qualifizieren konnte, schied sie im Zwischenlauf mit 7,76
Sekunden ebenso aus wie Nina Giebel, die 7,97 Sekunden im Vorlauf erzielte. Es siegte Verena Sailer vom LAC Quelle Fürth....
in 7,45 Sekunden. Ricarda Fierenz ging auf Grund der Verletzung, die sie sich im Staffelrennen zugezogen hatte, über 60 Meter
nicht mehr an den Start.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 16. Februar 2004
Traum vom Finale geht in Erfüllung
Leichtathletik: Norder André wird Achter bei Deutschen Meisterschaften
Neubrandenburg (kj). Für Siewert André vom TV Norden ist gestern ein Traum in Erfüllung gegangen. Bei den Deutschen Jugend-
Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg schaffte das Sprinttalent vom TV Norden nach hervorragenden Leistungen in Vor- und
Zwischenlauf den Einzug ins Finale über 60 Meter. Hier belegte der Ostfriese mit 7,11 Sekunden den achten Platz. Dabei wäre
eine noch bessere Platzierung durchaus möglich gewesen. Nach 7,04 Sekunden im Vorlauf steigerte sich André im Zwischen-
lauf auf ausgezeichnete 7,01 Sekunden. Das bedeutete eine neue persönliche Bestleistung für den Norder.
Vor dem Finale, das André als Fünftbester erreicht hatte, war er besonders motiviert. Doch er verursachte beim Endlauf einen
Fehlstart und war dadurch verunsichert. Beim zweiten Startversuch kam André deshalb nur langsam aus den Blöcken und hatte
Mühe, Anschluss an die Spitze zu finden. “Siewert hatte wohl zu viel Angst, einen weiteren Fehlstart zu riskieren. Er ist förmlich
sitzen geblieben”, analysierte sein Trainer Hans-Albin Jacob. “Vielleicht war seine Unerfahrenheit dafür verantwortlich.”
Dennoch war der Coach mit der Leistung seines Schützlings sehr zufrieden. “Siewert hat einen ganz starken Wettkampf gezeigt
und dabei seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt.” Mit seiner Leistung konnte Siewert André seinen Trainer sogar
überraschen. “Ich hatte gehofft, dass er es bis in den Zwischenlauf schafft”, erklärte Hans-Albin Jacob. Der Coach wusste aber,
dass sein Schützling noch mehr wollte. “Es war sein großer Traum, das Finale zu erreichen. Dass dieses gelungen ist, hat mich
überrascht.”
Den Titel im Jahnsportforum von Neubrandenburg sicherte sich überlegen Lucas Jakubczyk von der LG Vogtland. Er kam nach
6,86 Sekunden ins Ziel und verwies Patrick Sihler (LAZ Salamander Kornwestheim) und Tim Knaupe (USC Mainz) mit 6,90 bzw.
6,92 Sekunden auf die Plätze zwei und drei.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 16. Februar 2004
Schwarzer läuft bei den “Deutschen” auf Rang 3
Isabell Garling scheidet im Vorlauf aus
Wennigsen (eb). Von den Deuschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend in Neubrandenburg kehrte Helge Schwarzer (LG
Wennigsen/Egestorf) mit dem dritten Platz zurück. Der ambitionierte Sprinter startete in seiner Spezialdisziplin über die 60-m-
Hürden. Dem Sieg im Vorlauf folgte auch Platz 1 im Zwischenlauf, wo er mit 7,85 neue Bestzeit lief. Im Finale der besten acht
A-Jugendläufer reichten 7,88 Sekunden für Rang 3 und damit Bronze.
Auch Isabell Garling von der LG Wennigsen trat in Neubrandenburg an. Die B-Jugendliche lief im A-Jugendfeld über die 200-m-
Distanz. Ihre 25,69 Sekunden reichten diesmal nicht für''s Weiterkommen.

WALSRODER ZEITUNG vom 16. Februar 2004
Kronfeldt schied im Vorlauf aus
Alexandra Kronfeldt aus Hodenhagen verpasste am Sonnabend bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft der A-Jugend-
lichen in Neubrandenburg nur um ganze neun Zehntel Sekunden den Endlauf über 400 Meter. Trotzdem war die 17-Jährige mit
ihrer Leistung zufrieden, denn sie verbesserte bei ihrem Vorlauf-Aus ihre persönliche Bestzeit um 24 Hundertstel Sekunden von
56,88 auf 56,64. Die Laufsiegerin kam nach 56,47 s durchs Ziel. Damit lief Kronfeld (SG Bomlitz-Lönsheide) die insgesamt
zehntschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen.

Presseinformation vom 16. Februar 2004 (Von Manfred Scholz)
Manfred Bublitz siegt, Sigrid Meyer wird Zweite
Landesmeisterschaften im Crosslauf
Hameln. Ganz im Zeichen der Leichtathletik stand am Wochenende der Hamelner Finkenborn bei den Niedersächsischen- und
Bremer Meisterschaften im Crosslauf. Das dabei in jeder Runde bis zu 60 Höhenmeter überwunden werden mussten, war für die
“Weserbergländer” kein Nachteil. Die Akzente setzten bei den Männern der Doppelsieger Oliver Dietz von der LG Braunschweig,
der die Mittelstrecken-Distanz (3950 Meter) und zwei Stunden später auch noch die Langstrecke über 8600 Meter gewann und
bei den Frauen Sandra Wallenhorst von Hannover 96.
Die Gastgeber, Manfred Schäfer vom Kreisleichtathletikverband mit seinen Kampfrichtern und Manfred Scholz vom ausrichtenden
ESV Eintracht Hameln mit seinen vielen Helfern hatten nach umfangreichen Vorbereitungen die Laufstrecke und das Umfeld gut
vorbereitet, was ihnen bei Teilnehmern und Offiziellen viel Lob einbrachte. Um 11.00 Uhr hatte Hamelns Oberbürgermeister Klaus
Arnold die ersten der 442 Teilnehmer aus 95 Vereinen, die Schülerklassen auf die in gutem Zustand befindlichen Waldwege
hinter dem Jugendgästehaus geschickt. Mit 86 Teilnehmern war das Seniorenfeld der Altersklassen M50 bis M 70 am stärksten
besetzt.
Von der heimischen LG Weserbergland waren 19 Athleten am Start auf den Strecken zwischen 2600- und 8600 Meter. Zu
Landesmeister-Ehren kam in der Altersklasse M65 der ESV-er Manfred Bublitz, der seine Konkurrenz mit 90 Sekunden Vor-
sprung gewann und zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Horst Kallikat und Hartmut Meeske den zweiten Platz in der
Mannschaftswertung gewann. Ebenfalls auf Platz Zwei kam Sigrid Meyer in 17:12 Minuten auf der 3950 Meter langen Cross-
Strecke und Nils König wurde in 29:36 Minuten Dritter auf der Langstrecke (8600 Meter). Auf sich aufmerksam machte bei den
Schülern M14/15 Tobias Götze, der sich in einem Riesenfeld von 50 Läufern gut behauptete, die 2,6 Kilometer in 8:05 Minuten
absolvierte und für seine gute Trainingsarbeit mit dem dritten Platz belohnt wurde. Der Winterlauf-Sieger Heiko Wolling machte
bei seinem Rennen auf der Mittelstrecke (3950 Meter) die Erfahrung, das diese Distanz für ihn zu kurz und damit das Tempo zu
hoch ist. Mit dem 11. Platz in der starken Männerklasse unter 55 Startern war er trotzdem zufrieden.
Mit halber Kraft, denn in 14 Tagen startet er bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften, ging Helmut Nothdurft die 6,6 Kilo-
meter an und belegte mit 19 Sekunden Rückstand hinter dem Sieger und Ex-Hamelner Michael Kordys vom TuS Ricklingen und
Rolf Helmboldt aus Hittfeld den dritten Platz. Oldie Walter Gernikeitis mußte mangels fehlender Teilnehmer in seiner Alterklasse
M75 mit den fünf Jahre jüngeren 70-jährigen starten, kam aber trotzdem als Dritter ins Ziel.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 17. Februar 2004
Überragender Doppelsieg für Dietz
LG-Crossläufer gewinnt Mittelstrecke und zwei Stunden später auch über die lange Distanz
Von Bernd Bröger
Oliver Dietz von der Leichtathletik-Gemeinschaft Braunschweig war der herausragende Athlet bei den Landesmeisterschaften im
Crosslauf in Hameln. Der 26-Jährige gewann bei seinem diesjährigen Wettkampfdebüt zunächst das über 3950 Meter führende
Mittelstreckenrennen in 11:16 Minuten und siegte zwei Stunden später auch auf der Langstrecke (8,6 Kilometer) in 25:04 Minut-
en unangefochten vor Jürgen Austin von der LG Göttingen. "Ich habe im Winter störungsfrei trainiert und bereite mich ab Mitt-
woch in Spanien für zwei Wochen auf die deutschen Meisterschaften im Halbmarathonlauf am 14. März vor. Mit meiner Form bin
ich sehr zufrieden", beschrieb der BWL-Student kommende Vorhaben und gegenwärtigen Leistungsstand.
Nach einer verkorksten Hallensaison freute sich auch LG-Neuzugang Lars Moeller über sein Abschneiden in Hameln. Er bewies
auf der Mittelstrecke hinter seinem MTV-Kollegen als Zweiter (11:29 Min.) verbesserte Ausdauer. Dritter Mann für die Braun-
schweiger Mannschaft wurde Nachwuchsläufer Michael Gaus (Rang 17 in 12:17 Minuten). Das Team verteidigte seinen Titel mit
20 Platzierungspunkten vor dem TSV Kirchdorf (25).
Einen weiteren Landestitel gab es bei den M 35 Senioren durch Mario Burger, der als Gesamtdritter auf der Langstrecke in seiner
Alterklasse dominierte. Vizemeister wurde Gerhard Flachowski (LG Eintracht) in der M 60 über 5,9 Kilometer in 22:48 Minuten.
Ebenfalls Platz gelang der LG-Mannschaft im großen Feld der Schülerklasse A über 2,6 km mit Vincent Laue (10. in M 15/ 8:53
Min.), Colin Wenzel (11. M 15/9:04 Min.) und Malte Weber (7. M 14/ 8:54 Min.). Das Trio kam unter 10 Teams hinter LAV Zeven
(42 Punkte) auf 54 Zähler. Sergiy Chirkov belegte in der M 45 Rang 4, Simon Laue wurde Siebter in der Jugend A und Cora Hent-
rich (Frauen) sowie Ralf Weber (M 45) wurden jeweils Neunte. Den siebten Platz belegte die 3 x 1000-m-Staffel der LG bei den
DLV-Staffelmeisterschaften, die in die Jugendhallen-Titelkämpfe in Neubrandenburg integriert wurden. Christopher Rüffer, Bernd
Striegler und Michael Herbst kamen nach 7:35,89 Minuten ins Ziel.
Beim Eurocross in Diekirch/Luxemburg belegten Susanne Ritter und Birte Bultmann von der LG Braunschweig im Frauenrennen
über 4,8 Kilometer in 16:05 und 16:27 Minuten die Plätze drei und vier. Siegerin wurde Bouchra Choabi (Marokko) in 15:41 Min.
vor der Australierin Natalie Harvey (15:53 Minuten).

VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 17. Februar 2004
Und wieder Platz vier für Lohmann
Sprint-DM: Zeitgleich mit Rang drei
Verden (hbe). Wie vor einem Jahr in Leverkusen gab es am Sonntag in Neubrandenburg bei der Deutschen Jugend-Hallen
meisterschaft für den Verdener Sprinter Martin Lohmann einen vierten Platz über die 60 Meter-Distanz. War das 2003 mit damal-
iger Bestleistung von 6,93 Sekunden noch ein bejubelter Erfolg, so war Lohmann diesmal nicht zufrieden, hatte er sich doch nach
dem Zwischenlauf, als er mit 6,92 Sekunden das beste Ergebnis der drei Läufe erreicht hatte, mehr vorgestellt. Doch nur eine
Hundertstelsekunde langsamer als bei der diesjährigen Bestzeit kann keine Enttäuschung sein.
Als Sieger des vierten Vorlaufs mit nach perfektem Start locker erreichten 7,04 Sekunden gelang auch im Zwischenlauf ein gutes
Rennen und mit 6,92 Sekunden das beste Ergebnis der drei Läufe. Wohl zu sehr auf den Wunsch eingestellt, eine Leistung unter
6,90 Sekunden zu erreichen, wirkte der Verdener nach nicht optimalem Start im Endlauf bis ins Ziel gehemmt und kam dennoch
wieder auf 6,92 Sekunden und damit wieder knapp an die persönliche Bestzeit heran. Nach langem Studium des Zielfotos er-
kannten die Kampfrichter bei Zeitgleichheit einen winzigen Vorsprung für den Mainzer Tim Knaupe, der vor der Meisterschaft in
der Rangliste der besten Jugendlichen mit 6,94 Sekunden einen Platz hinter Martin Lohmann gelegen hatte. Auf den Rängen
eins und zwei gab es den auch nach den Vorleistungen nicht unerwarteten Einlauf Lucas Jacubczyk von der LG Vogtland mit
6,86 Sekunden vor dem Kornwestheimer Patrick Sihler mit 6,90 Sekunden.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 17. Februar 2004
Kirchdorfer Triumph bei der Landesmeisterschaft im Cross
Vier Titel und fünf Vizetitel beim Saisonauftakt in Hameln
Kirchdorf (red). Einen tollen Einstand in die Crosslaufsaison legten die Kirchdorfer Leichtathleten hin. Bei der Landesmeister-
schaft in Hameln sprangen vier Titel, fünf Vizetitel sowie weitere Top-Platzierungen heraus.
Johannes Raabe eröffnete die Medaillenflut mit einem locker herausgelaufenen Sieg der männlichen Jugend B über 3300 Meter.
Mit der Siegerzeit von 10:04 Minuten lag er deutlich vor Sören Ludolph von der LG Nordheide.
Im Mittelstreckenrennen der Männer, Junioren und M30/35 über 3950 Meter belegten die Kirchdorfer in der Mannschaftswertung
den zweiten Platz hinter der LG Braunschweig. Im Gesamteinlauf lief Hannes Bergmann auf den sechsten Platz in 11:45 Minuten
und wurde damit Landesvizemeister der Junioren (U 23). Markus Pingpank wurde Gesamtachter in 11:48 Minuten und sorgte in
der Altersklasse M 35 für einen sicheren Landestitel mit fast einer Minute Vorsprung vor dem Zweiten. Florian Reichert (11:50)
wurde Gesamtelfter und damit Fünfter der Junioren. Jan Rettstadt (13:43) komplettierte die Juniorenwertung mit Rang 18. Damit
konnten sich die Kirchdorfer Juniorenmannschaft über einen weiteren Landesvizetitel freuen.
Das Seniorenteam M50/55 konnte über 5950 Meter einen weiteren Vizetitel für sich verbuchen. Neuzugang Gerd Peter Schander
(M 50) erstaunte mit Rang 2 in der guten Zeit von 20:35 Minuten. Herbert Raabe stand dem nicht nach und wurde Vierter in 20:58
Minuten. Zusammen mit Wolfgang Asche (Platz 12 der M 55) gelang den Senioren der zweite Platz in der Mannschaft.
Auf der Königsdisziplin Langstrecke über 8600 Meter freuten sich die Kirchdorfer Männer über den Mannschaftserfolg. Schwer
kämpfen musste Dirk Schwarzbach; er wurde Vierter bei den Männern in 25:55 Minuten. Thomas Bartholome landete auf dem
fünften Platz der Männer in 26:56 Minuten. Damit gewann er auch die Kategorie der Senioren M 35. Frank Colsmann komplett-
ierte die Mannschaft als Elfter (Rang 4 der M 35) in 28:13 Minuten. Mit 20 Punkten landete der TSV Kirchdorf vor zwei Mann-
schaften der LG Göttingen. Über die Leistung von Rückkehrer Yarim Benne wurde auch kräftig gejubelt. Er landete auf Rang 14
in 29:15 Minuten.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 17. Februar 2004
Schwarzer freut sich jetzt auf Dortmund
Hürden-Ass am Wochenende bei DM am Start
Wennigsen (red). Einsatz, Ehrgeiz und Risikobereitschaft wurden belohnt: Von den Deutschen Jugendmeisterschaften in Neu-
brandenburg kehrte Helge Schwarzer mit einem dritten Platz zurück. Wie bereits kurz berichtet, qualifizierte sich das Nach-
wuchs-Ass der LG Wennigsen/Egestorf mit zwei Siegen in Vor- und Zwischenläufen über 60-m-Hüden (Bestzeit von 7,85 Sek.)
für das Finale der besten Acht. Hier machten die Favoriten dann auch die Medaillenplätze unter sich aus. Es siegte der Top-
Favorit Alexander John (TuS Jena) in 7,78 Sekunden vor Chris Brettschneider (SC Magdeburg/7,87) und Helge Schwarzer (7,88).
Bei den Norddeutschen Meisterschaften am Vorwochenende lautete das Ergebnis zwischen Schwarzer und Brettschneider ge-
nau umgekehrt.
Isabell Garling, die zweite Starterin der LG, lief über 200 Meter mit 25,69 Sekunden keine schlechte Zeit; fürs Weiterkommen
reichte es aber nicht. Sie schließt die Hallensaison aber mit zwei Landestiteln und einer Norddeutschen Meisterschaft in ver-
schiedenen Disziplinen erfolgreich ab.
Für Helge Schwarzer geht es am kommenden Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Männer in Dortmund weiter.
Hier werden die ganz Großen des Hürdenlaufs wie Maik Fenner, Frank Balzer, Jan Schindzielorz, Jerome Crews und Thomas
Blaschek am Start sein. Helge Schwarzer freut sich auf diesen Wettkampf, da er dort noch viel dazulernen möchte.

ACHIMER KURIER vom 17. Februar 2004
Drei Crosslauf-Siege für die LGKV-Riege
Siewert und Schwers Klassenbeste bei LM in Hameln
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Hameln/Achim. Crosslauf-Landesmeistertitel für die Verdenerin Birgit Schwers (W 40), die Bassenerin Ursula Siewert (W 50)
und die W-50-Mannschaft sowie weitere gute Plätze - die LGKV-Athleten zeigten sich am Sonntag in Hameln auf einer von vielen
als wenig meisterschaftswürdig kritisierten Strecke in guter Form.
Schon im ersten Lauf der Schülerinnen A über 2,6 km überraschte die Etelserin Katharina Biene mit einer starken Leistung als
Gesamtfünfte und Vierte der Altersklasse W 14 mit 9:29 Minuten. Janina Cicharski (Verden) hielt als 44. in 12:01 Minuten tapfer
durch, während Marion Schulz (Etelsen) sich beim Einlaufen verletzte und traurig zusehen musste. Spannend ging es im Lauf der
männlichen B-Jugend über 3,3 km zu, wo es in der Einzelwertung mit dem Kirchdorfer Johannes Raabe den erwarteten Sieger
gab, aber der Mannschaftstitel heiß umkämpft wurde. Mit Platz fünf nach 10:31 Minuten platzierte sich von den fünf LKGV-
Jugendlichen der Verdener Geronimo von Wartburg am besten. Er hatte noch etwas mehr von sich erwartet, war aber mit dem
schweren schotterbedeckten Kurs mit heftigem Gefälle und schweren Steigungen nicht so gut wie sonst zurechtgekommen. Als
Achter nach 10:52 Minuten zeigte der Oytener Thiemo Klein das erwartet gute Rennen, und auch der Etelser Lars-Henrik Haase,
der lange aus gesundheitlichen Gründen auf Wettkämpfe verzichten musste, bewies als 17. mit 11:22 Minuten seine aufsteigen-
de Form. Den Bruderkampf der Oytener Niederkrome-Zwillinge entschied diesmal Sven mit Platz 33 nach 12:11 Minuten (gegen-
über Platz 37 in 13:03 Minuten von Jens) für sich. In der Mannschftswertung, für die die Platzierungen der drei besten Aktiven
addiert werden, lag das LGKV-Team am Ende als Vizmeister um einen Punkt hinter den Läufern vom OTB Osnabrück und einen
Punkt vor den alten Rivalen aus dem Bezirk Lüneburg, den Jungen von der LG Nordheide, mit denen in zwei Wochen in Zeven
auch um die Bezirksmeistertitel gekämpft werden wird.
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von M-35-Titelverteidiger Uwe Cordes (Bendingbostel) war der Etelser Jan-Felix Litter
alleiniger LGKV-Starter auf der Männer-Mittelstrecke über 3,95 km, wo er nach 13:55 Minuten in der Juniorenwertung als 19. ins
Ziel kam. Im Lauf der Frauen und Seniorinnen über 3,95 km kam Birgit Schwers als Gesamtzwölfte und beste W-40-Läuferin
nach 14:53 Minuten ins Ziel, in der Klasse W 45 war Ultraläuferin Cäcilia Apel-Kranz (“Plötzlich war ich schon im Ziel”) nach
17:27 Minuten Siebte. In der Klasse W 50 kam Uschi Siewert nach 16:27 Minuten zu ihrem ersten Titel in der neuen Alters-
klasse, die Etelserin Ingrid Heger sorgte nach 16:33 Minuten knapp dahinter für einen LGKV-Doppelsieg. Als fünfte dieser Alters-
klasse benötigte Sigrid Bracht (Oyten) 17:53 Minuten. Konkurrenzlos war die Mannschaft Siewert, Heger und Bracht damit auch
Landesmeister der W-50-Klasse. Der Uesener Helmut Sievers wurde nach 26:52 Minuten für 6,6 km Vizemeister in der Klasse
M 70.

Presseinformation vom 17. Februar 2004 (Von Markus Steinbrück)
36. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg
“Wir freuen uns schon auf draußen!”
Winsen. Nicht mit den erhofften Hallenbestzeiten schlossen die drei Nachwuchsleichtathleten aus dem Winsener Kreisgebiet
jetzt ihre Auftritte bei den 36. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg ab. Einzige Ausnahme bildete der
200-Meter-Lauf der A-Jugendlichen Jala Gangnus. Die für die LG Nordheide startende 17-Jährige steigerte sich zumindest um
zwei Hundertstelsekunden auf 25,36 sec und belegte mit Rang 15 die beste Platzierung der jeweils im Trikot der LG Nordheide
startenden Kreisvertreter.
Etwas Pech hatte Christian Bernau in seinem Vorlauf über 800 Meter. Als die vor ihm laufende Dreiergruppe ins Straucheln ge-
riet, konnte der Buchholzer nur mit knapper Not einen Sturz vermeiden. Quasi aus dem Stand musste der 17-Jährige wieder
Tempo aufnehmen. So verfehlte er seine vor einer Woche bei den Norddeutschen Meisterschaften in Halle (Saale) erzielte Best-
zeit um mehr als zweieinhalb Sekunden. 2:00,88 min bedeuteten den 17. Platz im 22-köpfigen Feld der männlichen Jugend A.
Ebenfalls den 17. Platz gab es für Klaudia Neubauer im 400-Meter-Lauf der weiblichen Jugend A. Zwar steigerte sich die 16-jähr-
ige Marschachterin auf 58,70 sec und damit die schnellste in dieser Hallensaison erzielte Zeit über die Viertelmeile. Von ihrer
Bestmarke des Winters 2002/03, die bei 57,75 sec steht, blieb sie aber fast eine Sekunde entfernt.
“Wir freuen uns schon auf draußen”, lautete das Fazit, das Klaudia auch im Namen ihrer Vereinskameradin Jala Gangnus zog.
Gangnus bliebe auf der 60-Meter-Distanz in 7,92 sec hinter den Erwartungen zurück und schied bereits im Vorlauf aus. 7,90 sec
hätten die Zwischenlauf-Teilnahme bedeutet.

Presseinformation vom 17. Februar 2004 (Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische Crosslauf-Meisterschaften in Hameln
Knüppelharter Schotter - Zuckersüße Siege
Winsen/Hittfeld. Mit drei Niedersachsentiteln, drei Vizemeisterschaften und einem dritten Rang kehrten die Crossläufer des
Kreisleichtathletikverbandes Harburg-Land jetzt von den entsprechenden Landestitelkämpfen aus Hameln zurück. Die Meistertitel
wurden allesamt in der Mannschaftswertung errungen. Neben der weiblichen Jugend B und den Junioren der LG Nordheide
standen auch die Senioren M 40 des TSV Hittfeld ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Geschimpft wurde von allen Beteiligten über die einer Landesmeisterschaft unwürdige Strecke auf dem Klütberg in Hameln. Vom
Start weg ging es die Hälfte der ausgewiesenen Runde bergab, um nach einer Spitzkehre die zweite Hälfte wieder bergauf laufen
zu müssen. Zudem bestand das zu belaufende Terrain aus knüppelhartem Schotter, so dass viele Athleten sogar auf den Ein-
satz von Spikes verzichteten.
Die knappste Entscheidung fiel bei den bis zu 22-jährigen Junioren. Nach 3950 Metern lagen die Teams der LG Nordheide und
des TSV Kirchdorf punktgleich an der Spitze des Tableaus. Über Landesmeister und Platzierten entscheidet in einem solchen
Fall der bessere Rang des jeweils dritten Teammitgliedes. Der 12. Platz von Robert Supplieth sorgte gegenüber Rang 18 von Jan
Rettstadt (TSV Kirchdorf) für die Entscheidung zugunsten der LG Nordheide. Vergessen waren damit auch die eher durch-
schnittlichen Endplatzierungen der LG-Nordheide-Spitzenläufer Jan Martin Gutzeit (6.) und Tim Tomczak (7.).
Der überraschendste Landestitel gelang ganz sicher der weiblichen Jugend B der LG Nordheide. Hier reichte das Spitzenresultat
von Corinna Hinck (4. Platz) aus, um in der Teamwertung gemeinsam mit Lorina Buhr (10.) und Kirsten Costard (17.) mit insge-
samt 31 Punkten den begehrten Meisterwimpel in Empfang nehmen zu dürfen. Auf den weiteren Plätzen folgten SV Emden-Hars-
weg (36) und der Osnabrücker TB (42).
Ihre Vormachtstellung im Altersklassenbereich der Senioren M 40/45 untermauerten im Weserbergland einmal mehr die Läufer
des TSV Hittfeld. Im 19-köpfigen Feld der Senioren M 40 belegte der 41-jährige Rolf Helmboldt den sehr guten 2. Platz. Ge-
schlagen geben musste sich der Ashäuser mit einem Rückstand von acht Sekunden lediglich Michael Kordys (TuS Ricklingen).
Detlef Peters wurde Sechster, Lutz Plambeck Zwölfter. In der Mannschaftswertung konnte keines der vier weiteren Team dem
TSV Hittfeld das Wasser reichen. Die Seevetaler siegten mit 25 Punkten vor LG Osterode (33) und TuS Ricklingen (37).
Weitere Ergebnisse: Weibliche Jugend A: 2. LG Nordheide (Kim Lütjens, Inka Husmeier, Kathrin Costard). Männliche Jugend B:
Einzel: 2. Sören Ludolph; Mannschaften: 3. LG Nordheide (Sören Ludolph, Oliver Tödter, Max Neubauer). Schüler M 15:
5. Dennis Rehr (LG Nordheide).

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 18. Februar 2004
Endlauf bei DM knapp verpasst
Leichtathletik: Bremervörder Tim Schwarzmeier startete erstmals bei Deutscher Hallenmeisterschaft
Bremervörde. Mit neuer Bestzeit von 1:57,65 Minuten und dem damit erreichten 3. Platz bei der Norddeutschen Hallen-Jugend-
meisterschaft in Halle/Saale im 800-Meter-Lauf war für Tim Schwarzmeier die erstmalige Teilnahme bei der Deutschen Hallen-
Jugendmeisterschaft in Neubrandenburg ein schöner Abschluss der Hallensaison. Der Bremervörder geht seit einigen Wochen
für die Leichtathletik-Abteilung des SV Werder Bremen an den Start und trainiert regelmäßig in der Hansestadt.
Im gut besuchten Jahnsportforum in Neubrandenburg, in dem eine ausgezeichnete Stimmung herrschte, musste Tim Schwarz-
meier am Wochenende allerdings die Erfahrung machen, dass bei Deutschen Meisterschaften mit anderen Bandagen gekämpft
wird. Gut eingestellt und hochmotiviert ergab sich für das Lauftalent aus Bremervörde nach Stürzen im ersten Vorlauf von insge-
samt drei Vorläufen kurzfristig die Chance auf eine Endlaufteilnahme. Taktisches Geplänkel im Vorlauf von Tim Schwarzmeier
verhinderte allerdings dieses Highlight. Gut gestartet wurde der 17Jährige in der zweiten Runde von zwei Konkurrenten einge-
klemmt und konnte sich erst nach 500 Metern befreien. Eine mittlerweile von Schwarzmeier schon bekannte starke Schluss-
runde brachte am Ende Platz 11 in der Gesamtwertung und mit 1.58,27 Minuten eine Bestätigung seiner derzeitigen Form.
Erster Start bei Hallen-DM
Für den ehemaligen Athleten des TSV Bremervörde, der nach dem Lauf nicht ganz zufrieden war, aber in Sachen Taktik wieder
etwas dazugelernt hatte, geht es jetzt erst einmal in die verdiente Erholungspause. Trainer Holger Loock vom SV Werder war mit
der Leistung seines Schützlings dennoch zufrieden: "Es war immerhin Tims erste Teilnahme an einer Deutschen Hallenmeister-
schaft. Da herrscht eine ganz andere Atmosphäre. Vor allem spielt Taktik eine große Rolle. Schließlich sind hier die Besten aus
ganz Deutschland am Start."

LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 18. Februar 2004
Cordes will es wieder wissen
Landesmeistertitel im Cross
Lüneburg (upo). Überraschender Erfolg bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften im Crosslauf: Heinz-Dieter Cordes von der
LG Lüneburg, der seine aktive Laufbahn eigentlich schon beendet hatte, gewann bei den Senioren M 55 über 5950 m auf dem
Hamelner Klütberg. Sören Ludolph aus Amelinghausen, der für die LG Nordheide startet, wurde Vizemeister in der männlichen
Jugend B. Mit der Mannschaft - gemeinsam mit dem Marschachter Max Neubauer und Oliver Tödter - belegte er Platz drei.
"Meine Laufkollegen haben mich immer wieder animiert, weiter zu machen und an Meisterschaften teilzunehmen. Irgendwann
wird man weich", so Cordes schmunzelnd. In Hameln lag das Lauf-Ass in den ersten Runden noch auf Platz drei, doch dann
holte er zum Schluss auf dem 600 m langen Anstieg die Führenden ein und setzte sich durch einen Zwischenspurt sogar zehn
Meter ab. Der Lüneburger baute diesen Vorsprung noch aus und überquerte in 20:53 min die Ziellinie. Der Zweite Wolfgang Lutz
(LG Hannover) folgte abgeschlagen mit 21:17 min. Dritter wurde Colin Campbell (LG Celle Land, 21:24 min).
Cordes hat nun wieder so viel Lust am Laufen bekommen, dass er bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in
Potsdam am 28./29. Februar über 3000 m startet. Dort gehört der LG-Athlet mit zum Favoritenkreis. Mitte März geht es dann zu
den 1. Welt-Hallentitelkämpfen der Senioren in Sindelfingen, wo er ebenfalls über 3000 m läuft. Neben Cordes nimmt auch die
frisch gebackene Sportlerin des Jahres, Carola Petersen (LG Lüneburg), an diesen beiden Veranstaltungen teil. Sie startet im
Kugelstoßen und Diskuswurf.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Februar 2004
Zwei Sekunden fehlen zur Bronzemedaille
Leichtathletik Vordere Plätze für Ostfriesen bei Cross-Meisterschaften in Hameln
Hameln (ls). 29 Ostfriesen starteten bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Hameln. Ino Geisemeyer von Germania
Leer erreichte als Vierter bei der Jugend die beste Platzierung. Er bewältigte die 3,95 Kilometer in 11:50 Minuten. Mit Gerd
Wolzen (10. Platz) und Hanno Sjuts (17.) belegte er Platz vier in der Teamwertung.
Bei den Schülerinnen W 14 wurde Griet Mara Onken (Warsingsfehn) Sechste über die 2,6 Kilometer (9:37). In der Mannschafts-
wertung verfehlte SV Harsweg mit Katharina Schatow, Anna-Lena Krallmann und Anna Raukuc als Vierter um einen Punkt die
Bronzemedaille. TV Norden belegte bei den A-Schülern mit Sönke van Heuveln, Christian Rückbrod und Wilke Scheutwinkel
Rang fünf. Van Heuveln wurde über 2,6 Kilometer in 8:42 Fünfter der Einzelwertung. Er verpasste Bronze um zwei Sekunden.
Martin Aden (TuS Hinte) wurde bei den Schülern M 15 Siebter in 8:36 Minuten. Bei der weiblichen Jugend B (3,3 Kilometer) be-
legte in 12:53 Minuten Marina Barkhoff (Wirdum) ebenfalls Platz fünf. In der Teamwertung wurde SV Harsweg mit Annike Peters,
Lena Schmitz und Claudia Schilder Vizemeister.
Bei den Senioren wurde Franz Albers (Germania Leer) Vierter über 5,95 Kilometer in der Klasse M 65 (25:01). Gerhard Onken
(ebenfalls Leer) wurde in der Klasse M 55 in 22:31 Sechster. Bei den Senioren M 35 belegte Ralf Taube (Germania) über 8,6
Kilometer in 30:13 Rang fünf.

newsclick.de (Peine) vom 18. Februar 2004
Titel für Groß Bültener Trio
Fünf Peiner Podestplätze bei Crosslauf-Landesmeisterschaften in Hameln
Einmal Meister, einmal Vizemeister wurden die Crosslaufteams der SpVgg Groß Bülten bei der Landesmeisterschaft in Hameln.
In der M 50/M 55 siegten Klaus-Dieter Heinrich, Klaus-Dieter Minnich und Wolfgang Schaffranek souverän vor dem TSV Kirchdorf.
Neuzugang Heinrich überzeugte dabei als Dritter der M 50 in 20:42 Minuten. Minnich wurde Fünfter (21:28), Schaffranek Neunter
(22:14). Vizemeister wurden Groß Bültener in der M 30/M 35 auf der Mittelstrecke. Oliver Stille wurde Sechster der M 35 in 13:35
Minuten, sein Teamkollege Frank Weisgeber war als Fünfter der M 30 nur drei Sekunden langsamer. Frank Gruhn komplettierte
als Achter der M 35 (14:15) die Mannschaft. Auf der Langstrecke landete die SpVgg in dieser Klasse zudem auf Rang drei mit
Weisgerber (4. M 30/31:51), Neuzugang Elgar Bosle (7. M 35/30:36) und Gruhn (12. M 35/32:55).
In der W 40 erreichte Ulla Hornbostel (Arminia Vöhrum) als Dritte in 15:48 Minuten das Ziel. Gemeinsam mit Doris Künnemann
(9. W 45/20:48) und Christa Bartoniek (10. W 45/24:03) belegte sie mit Vöhrum in der Temawertung Rang vier. Vereinskollege
Heinrich Schröder wurde Neunter der M 60 in 25:50 Minuten. Bei der M 15 belegte Sebastian Fiene (LG Edemissen/Peine) nach
einem Sturz gleich am Start Rang 16 in 10:10 Minuten. (kb)

REGIONALE RUNDSCHAU (Weser Kurier) vom 18. Februar 2004
Franke und Meyer wecken Hoffnungen
Nachwuchsläufer warten bei Cross-Landesmeisterschaft in Hameln mit starken Leistungen auf

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Diepholz. 450 Läufer gingen in Hameln bei den gemeinsamen Crossmeisterschaften des niedersächsischen und Bremer Leicht-
athletikverbandes an den Start. Auf einem umstrittenen Kurs platzierten sich die Läufer aus dem NLV-Kreis Diepholz fünfmal auf
dem Siegertreppchen. Hoffnung für die Zukunft wecken vor allem die Leistungen des 14-jährigen Dominik Franke (SG Diepholz)
sowie des 17-jährigen Gerrit Meyer (MTV Barnstorf), die sich in ihren stark besetzten Rennen Platz drei und vier erkämpften.
Die Läufer des LC Hansa Stuhr hatten bei den diesjährigen Titelkämpfen auf der Langstrecke der Männer gute Meaillenchancen,
wenn die gemeldete Mannschaft nicht geplatzt wäre. Sven Jansen musste aufgrund einer erneuten Fußverletzung passen, so-
dass Jan Simon Neubauer und Christian Rettke nur die Einzelwertung blieb. In einem vom Braunschweiger Spitzenläufer Oliver
Dietz diktierten Rennen erzielten die Stuhrer mit Rang neun und 14 gute Ergebnisse. Wobei auch ihnen die von den Teilnehmern
durchweg kritisierte Strecke heftig zusetzte. Der Rundkurs führte zu großen Teilen über harte, befestige Wege und war zudem
aufgeteilt in eine lange Gefällstrecke und einen ebenso langen und damit kräftezehrenden Anstieg.
Seine Kräfte bestens einzuteilen wusste Gerrit Meyer. Nach vorsichtigem Start schob sich der Barnstorfer zusehends nach vorn
und verwies im Endspurt den Nienburger Tim Neddersen noch auf Rang fünf. Damit war Meyer zugleich schnellster Läufer des
Jahrgangs 1986. Im selben Rennen überzeugte Jan Claas Westermann (LC Hansa Stuhr) auf Rang zehn. Mit gleichem Erfolgs-
rezept wie Gerrit Meyer sicherte sich der junge Diepholzer Dominik Franke bei den A-Schülern unter den 30 Startern der M 14
Bronze.
Auf starke Konkurrenz stießen die Schülerinnen des LC Hansa Stuhr in der Altersklasse W 14. In der Mannschaftswertung der
A-Schülerinnnen wurde das Trio mit Tatjana Spanehl, Lara-Kristin Tappert und Lara-Kim Kirk Neunter. Bei den Senioren ver-
passte Bernhard Barjenbruch als Vierter der M 60 knapp einen Medaillenrang. Siebter in der M 50 wurde Bernhard Keller (MTV
Barnstorf ).

CELLESCHE ZEITUNG vom 18. Februar 2004
Hügeliges Gelände kann Celler nicht stoppen
Dass Leichtathleten aus der platten Heide auch im hügeligen Weserbergland gute Leistung bringen können, bewiesen die Celler
Läufer bei den niedersächsischen Meisterschaften im Crosslauf. Die Senioren des TuS Celle 92 wurden in Hameln Landes-
meister und die LG Celle Land belegte in der Mannschaftswertung M 50/55 den dritten Platz.
Die rund 8,6 Kilometer lange Strecke verlangte den Startern alles ab. Eine rund zwei Kilometer lange Runde, bei der es anfangs
rund 800 Meter nur bergab ging und dann nur noch bergauf, musste viermal bewältigt werden. In der Laufklasse M 65 erreichten
die kampfstarken TuS 92-Recken die Plätze 2, 3 und 7. Damit legten Neithard Papenfuß, Herbert Schäfer und Bernd Skoda den
Grundstein für den Mannschaftssieg. In Reihen der LG Celle Land erreichte Colin Campbell mit Platz 3 die beste Einzelplatz-
ierung. Ihm folgten Peter Deryck auf Platz 7 und Nick Wendel auf Rang 8 – insgesamt reichte das für den dritten Platz in der
Teamwertung. Als Neueinsteiger startete Eckhard Köllner in der Klasse M 50 und wurde Dreizehnter.
Ehemaliger Celler holt Landestitel
Der Ex-Celler Frank Colsmann (jetzt TSV Kirchdorf) wurde Elfter und holte sich mit seinem Team ebenfalls den Landestitel in
seiner Altersklasse.


OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 18. Februar 2004
Paetzke krönt DSC-Leistung mit Platz eins
Der Läufer siegte bei den Landes-Crossmeisterschaften / Die Schotterpiste wurde kritisiert
Oldenburg. Die Teilnahme an den Landesmeisterschaften der Crossläufer in Hameln hat sich für den DSC Oldenburg trotz eini-
ger krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle gelohnt. Krönung des Erfolgs war der Titelgewinn von Christoph Paetzke, der
auf der von einigen Teilnehmern kritisierten Schotterpiste den 3950-Meter-Lauf der Junioren in 12:12 Minuten gewann. Daniel
Hackl wurde Neunter, Lars Schnurbus kam auf den 16. Platz.
Die DSC-Junioren mussten sich im Mannschaftswettbewerb nur knapp hinter der LG Nordheide mit dem zweiten Platz begnügen.
Im Lauf der männlichen A-Jugend über 3950 Meter belegte Timo Schumann Platz zwei. Daniel Domeracki wurde 14., über die
Mittelstrecke bei den Männern landete Norman Ihle auf Rang acht. In der Teamwertung der männlichen B-Jugend wurde der VfL
Siebter.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 18. Februar 2004
Kuhlen läuft nach furioser Aufholjagd zu Bronze
Crosslauf: Garreler Dritter bei Niedersachsenmeisterschaft – Nerkamp Achter

Hameln/Garrel (LG). Der Leichtathlet Andreas Kuhlen vom BV Garrel hat am vergangenen Wochenende in Hameln bei der
Niedersachsenmeisterschaft im Crosslauf in der Junioren-Klasse den Dritten Platz belegt. Für die 3,95 Kilometer lange Strecke
benötigte der frisch gebackene Bezirksmeister der Männer 11:47 Minuten und musste sich nur Christoph Paetzke vom DSC
Oldenburg (11:33) und dem Kirchdorfer Hannes Bergmann (11:45) geschlagen geben.
Kuhlen lief das Rennen beherzt an und lag nach der ersten von zwei Runden an Position zwölf von über 60 gestarteten Läufern.
Am Ende der zweiten Runde begann der Falkenberger seine furiose Aufholjagd. Platz um Platz kämpfte er sich nach vorne und
verwies dabei unter anderen Markus Pingpank vom TSV Kirchdorf - dieser ist Landesrekordhalter über 10 000 m (28:36,88 Min.) -
und den norddeutschen Meister Tim Tomczak (LG Nordheide) auf die Plätze.
In der Schüler-Klasse M 15 belegte Kuhlens Vereinskollege Jens Nerkamp bei seinem Debüt einen hervorragenden achten Platz.
Nach 2,6 Kilometern erreichte der Youngster in 8:38 Minuten das Ziel. Der Sieger Sadik Klingenberg (LG Emstal Dörpen) be-
nötigte 7:47 Min., Vizemeister wurde der Zevener Kenneth Gerschler (7:59) vor Tobias Götze (LG Weserbergland, in 8:05 Min.).
Bei seiner ersten Landesmeisterschaften lief Nerkamp ein taktisch cleveres Rennen. Die erste Hälfte der Strecke ging er ver-
halten an, um sich für den anspruchsvollen zweiten Teil die nötigen Reserven aufzusparen.

ZEVENER ZEITUNG vom 19. Februar 2004
Team der LAV Zeven wird Crosslauf-Landesmeister
A-Schülerteam überzeugt in Hameln - Kenneth Gerschler holt Vizetitel
Hameln/Zeven. Bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften im Crosslauf am Sonntag in Hameln vertraten Marleena
Schulz, Ingmar Fröhlich, Kenneth Gerschler und Leon Zabel die Farben der LAV Zeven erfolgreich und konnten sich am Ende der
Veranstaltung über einen Vizemeistertitel für Kenneth Gerschler und den Gesamtsieg mit der Mannschaft freuen.
Als die Gruppe am Sonntagmorgen in Hameln ankam, stand zunächst einmal die Erkundung der Laufstrecken an. Diese präsen-
tierten sich wenig geeignet für eine Landesmeisterschaft, wobei weniger die Höhenunterschiede als vielmehr der steinige Unter-
grund allen Läufern zu schaffen machte. Problematisch war aber auch die viel zu schmale Startbahn für die 62 gemeldeten Läufer
der Altersklassen M 14 und M 15, so dass es zu Drängeleien und Stürzen auf den ersten Metern kam. Die Zevener Athleten
liefen gut vom Start weg auf die 2600 Meter lange Strecke. Kenneth Gerschler führte das Feld lange an, ehe er am letzten An-
stieg doch noch von Sadik Klingenberg von der LG Emstal-Dörpen abgefangen wurde. Durch die verletzungsbedingte längere
Trainingspause fehlte dem Gnarrenburger LAV-Athleten am Ende die Kraft, um noch einmal anzugreifen. So belegte er einen
hervorragenden zweiten Platz und gewann damit die Landesvizemeisterschaft der 15-Jährigen.
Auch wenn Ingmar Fröhlich und Leon Zabel sich im Einzel aufgrund der starken Konkurrenz wenig ausrechnen konnten, wollten
sie doch so gute Platzierungen erlaufen, dass es am Ende für ein erfolgreiches Abschneiden mit der Mannschaft reicht. Beide
kämpften und erreichten völlig erschöpft als 9. (Ingmar Fröhlich) und 13. unter 26 Teilnehmern das Ziel. Nun hieß es warten, was
die Mannschaftsauswertung ergab. Große Freude bei den Aktiven und den mitgereisten Zevenern, als der Gewinn des Landes-
meistertitels bekannt gegeben wurden. Platz 2 und 3 unter den zehn Vereinen, die mit jeweils drei Läufern eine Mannschaft
stellen konnten, belegten die LG Braunschweig und die LG Göttingen.
Nach den A-Schülern ging Marleena Schulz in ihrem ersten Jahr als B-Jugendliche an den Start. Marleena Schulz, die sich läuf-
erisch in diesem Winter stark verbessert hat, kam nach 3300 Metern als zwölfte Läuferin ins Ziel und rundete damit den erfolg-
reichen Auftritt der Zevener in Hameln ab. (nb)

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 19. Februar 2004
Woyciechowski läuft auf den zweiten Platz
Hameln/Hildesheim (wgk). Ganz im Zeichen des Crosslaufs hat am Wochenende der Hamelner Finkenborn im Klüt gestanden.
Dort nahmen an den niedersächsischen und Bremer Crosslaufmeisterschaften 500 Läufer aller Altersklassen teil. Aus dem Kreis
Hildesheim überzeugte besonders die B-Jugendliche Sarah Woyciechowski (TSV Brunkensen), die nach 3,3 km als Landesvize-
meisterin ins Ziel kam. Souveräne Siegerin wurde in dieser Altersklasse die ein Jahr ältere Cornelia Schwennen (SV Concordia
Emsbüren). In 11:37 Minuten hatte sie einen satten Vorsprung von 61 Sekunden vor Sarah Woyciechowski.
In der männlichen Jugend B wurde Jonathan Haas von Eintracht Hildesheim in 10:55 Zehnter. Neuer und alter Landesmeister
wurde der hohe Favorit Johannes Raabe (TSV Kirchdorf) in 10:04. Trotz einiger Probleme im Knie- und Fußbereich belegte der
14-jährige Thomas Höhne (Eintracht Hildesheim) im Rennen der Schüler über 2,6 km den sechsten Rang (8:48).
Im Sekundentakt im Ziel
Die ersten zehn Läufer der M 14 erreichten im Sekundentakt das Ziel. Nur der neue Meister Andreas Eggers (MTV Bispingen)
hatte sich mit 8:29 einen kleinen Vorsprung erarbeitet.
Im Lauf der Seniorenklassen M 40/45 über 6,6 km kam Andreas Muschiol (LAV Alfeld) auf den neunten Platz seiner Altersklasse
M 40 (22:18). In den höheren Seniorenklassen war aus dem Kreis Hildesheim nur Siegfried Ritter (Eintracht Hildesheim) am
Start. Wenige Meter vor dem Ziel überspurtete er nach dem 5,95 km langen Wettbewerb noch zwei Konkurrenten und belegte so
in der M 65 einen unerwarteten fünften Platz (25:31).
Überragender Athlet der Veranstaltung war Doppelsieger Oliver Dietz von der LG Braunschweig, der zunächst die Mittelstrecken-
distanz (3,95 km) und zwei Stunden später auch die Langstrecke (8,6 km) gewann. Hier wurde der Hildesheimer Mario Burger
(LG Braunschweig) hinter Jürgen Austin-Kerl aus Göttingen Dritter. Bei den Frauen (3,95 km) siegte Sandra Wallenhorst (Hann-
over 96) vor ihren Vereinskameradinnen Annette Nothdurft und Tina Wessely.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 19. Februar 2004
Sechs Medaillen im Landes-Crosslauf
Kreis Uelzen war in Hameln sehr erfolgreich
Hameln (bp). Die "Rattenfängerstadt" Hameln war Austragungsort der Landesmeisterschaft im Crosslauf. Im großen Starterfeld
vertreten waren auch Aktive der Kreisvereine LG Post SV Uelzen / MTV Barum, des MTV Bad Bevensen und der LG Hanstedt II /
Wellendorf / Wriedel.
Zwei Mal in die Siegerliste eintragen konnte sich die LG Uelzen / Barum. Im Lauf der A-Jugend knüpfte Holger Fritze nahtlos an
seine vorjährige Siegesserie an. Die Verfolger mit dem Oldenburger Timo Schumann an der Spitze hielt er souverän auf Distanz.
Torsten Heitmann erreichte trotz eines Sturzes Platz neun. "Matchwinner" für die Mannschaftswertung war Wabun Warnecke. Er
gehört noch der B-Jugend an, startete aber zur Verstärkung der Mannschaft in der A-Jugend. Es lohnte sich. Nicht weit hinter
Torsten Heitmann erlief er einen überragenden elften Rang - und der reichte zum Landestitel in der Mannschaftswertung vor der
LG Nienburg. Tobias Kowalk als 23. und Joscha Hornig als 25. rundeten das Uelzener Ergebnis auf dieser Strecke ab.
Auf der Mittelstrecke über 3950 Meter starteten Junioren, Hauptklasse und Senioren gemeinsam. Rainer Jahnke konnte sich
über den dritten Platz in der M 30 (24. der Hauptklasse) freuen. Vereinskamerad Kersten Jäkel lief auf Platz elf der Juniorenwert-
ung (23. Hauptklasse), und Christoph Meyer belegte den 29. Platz in der Hauptklasse. Das reichte für Jäkel, Jahnke, Meyer zum
sechsten Platz in der Mannschaftswertung der Männer-Mittelstrecke.
Der MTV Bad Bevensen trumpfte in der Seniorenwertung der Frauen groß auf. Pia Wiegel als schnellste Kurstädterin errang die
Vizemeisterschaft in der W 35. Hier wurden Manuela Haverkamp-Roisch Sechste und Claudia Barenscheer Siebte. Vizemeister-
in der Altersklasse W 40 wurde Nicole Zeutschner. Diese Spitzenplatzierungen reichten für Wiegel, Zeutschner, Haverkamp-
Roisch zur Vizemeisterschaft in der Mannschaftswertung der Klassen W 30 - W45.
Die LG Hanstedt II / Wellendorf / Wriedel war bei den A-Schülern stark vertreten. In der M 14 belegte Arne Ziplys als stärkste
Läufer des Teams Platz zehn. Nils Arved Lindhorst wurde 21., Jaari Warnecke belegte Platz 23 vor Patrick Giffhorn und Tom
Bockelmann. In der M 15 rannte Michel Buchholz auf Rang 12. In der Mannschaftswertung der A-Schüler belegten Ziplys, Buch-
holz, Lindhorst den vierten Rang, während Warnecke, Giffhorn und Bockelmann auf Platz zehn gewertet wurden.
Zwei Titel, drei zweite Plätze sowie ein dritter und ein vierter Rang sind ein überzeugender Einstieg der Uelzener Leichtathleten in
die neue Saison.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 19. Februar 2004
Waltraud Bayer siegt sicher
Erneut Cross-Landesmeisterin
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Mit einem Mini-Aufgebot von vier Startern war die LG Bremen-Nord bei den gemeinsamen Crosslauf-Meister-
schaften von Bremen und Niedersachsen in Hameln vertreten. Für das bemerkenswerteste Resultat sorgte wieder einmal Alt-
meisterin Waltraud Bayer über die 3950 Meter im Frauenlauf. Die Altersklasse W 60 gewann die LG Nordlerin mit der guten Zeit
von 17:14 Minuten und hatte dabei auch ihre langjährige Konkurrentin Heidelore Bensch aus Hannover bei einem Vorsprung von
16 Sekunden sicher im Griff. Zugleich landete die Bronzemedaillengewinnerin der letztjährigen Senioren-Weltmeisterschaften im
gesamten Frauenfeld gegen die zahlreichen jüngeren Konkurrentinnen in Hameln auf Rang 41.
Bei den Senioren lief Gerhard Krumbholz in der Altersklasse M 65 auf Platz neun mit einer Zeit von 26:33 Minuten für die 5,95
Kilometer lange Distanz. Bei den A-Jugendlichen kamen Matthias Möbeus und Meike Buggel mit ihren Zeiten von 15:27 Minuten
für 3950 Meter beziehungsweise 15:37 für 3300 Meter nicht über Plätze am Ende des Feldes hinaus.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 20. Februar 2004
Julian Dobbrunz nicht in Bestform
Neubrandenburg/Sarstedt (wgk). Julian Dobbrunz, Kugelstoßer der FSV Sarstedt, hat bei den deutschen Leichtathletik-Hallen-
meisterschaften der Jugend im Jahnsportforum in Neubrandenburg nicht zu seiner Bestform gefunden. Im Feld der 18 Konkurr-
enten belegte er mit der bereits im ersten Versuch erzielten Weite von 15,74 m den elften Platz. Nach dem ersten Durchgang lag
der A-Jugendliche noch auf Rang fünf. Die Qualifikation für den Endkampf verfehlte er um 34 cm. Deutscher Meister wurde Stefan
Keller vom TuS 1862 Kirn mit 18,71 m.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 20. Februar 2004
Drei zufrieden, einer nicht
LG-Athleten sammelten DM-Erfahrung
Zum Bericht (bei der LG Osnabrück)

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 21. Februar 2004
Ofener Crossläufer auf richtigem Weg
Landesmeisterschaft: Gute Platzierungen bei den Titelkämpfen in Hameln
Ofen (MH). Wieder einmal nach längerer Zeit mit einer größeren Gruppe bei den niedersächsischen Crosslaufmeisterschaften
vertreten war der TuS Ofen. Die Titelkämpfe fanden in Hameln statt. Dabei verlangte die anspruchsvolle Berg- und Talstrecke im
Weserbergland den Aktiven alles ab.
Bei den A-Schülern konnte mit Lukas Raabe, Martin Kluge und Lennart Baron sogar eine Mannschaft gestellt werden. Das Team
behauptete sich in dem Feld der niedersächsischen Spitzenläufer sehr gut und belegte Platz drei. In dem Feld von 50 Läufern
kam Lukas Raabe auf Rang 12, dicht gefolgt von Martin Kluge. Ann-Christin Lenk startete als Einzelläuferin bei den A-Schüler-
innen. Sie erreichte in einem Feld von 60 Konkurrentinnen eine gute Platzierung im Mittelfeld. Volker Raabe erreichte in der
Seniorenklasse M 50 Platz zehn. Auch hier gingen 60 Teilnehmer an den Start.

ZEVENER ZEITUNG vom 2. März 2004
Platz 6 für Meike Lürßen bei Winterwurfmeisterschaften
Im Leistungszentrum Kienbaum Grundlagen für die Sommersaison gelegt
Zeven/Kienbaum. Die Norddeutschen Winterwurfmeisterschaften im Leistungszentrum Kienbaum und die Deutschen Jugend-
Winterwurfmeisterschaften in Neubrandenburg waren für Meike Lürßen (LAV Zeven) ein gelungener Einstand in die Wettkampf-
saison 2004. Nach ihrem Titelgewinn bei den Norddeutschen Meisterschaften kehrte die Gnarrenburgerin von den Deutschen
Meisterschaften mit Platz sechs zurück.
Trotz Abiturstress zeigte sich Meike Lürßen nach fast einjähriger Pause für die kommende Freiluftsaison gut gerüstet. Nachdem
sie bei den Landes-Winterwurfmeisterschaften als einzige Teilnehrnerin nur Trainingswürfe durchführen konnte, wurde sie im
Leistungszentrum Kienbaum bei den Norddeutschen Meisterschaften gefordert. Bei diesem Wettkampf gab es für sie die erste
Standortbestimmung der neuen Saison. In Kienbaum galt es für die Gnarrenburgerin, eine Zwischenbilanz ihres derzeitigen
Leistungsstandes abzugeben. Mit ihrer Siegesweite vom 43,46 Meter, die sie im dritten Versuch erzielte, konnte Meike Lürßen
ihren Blick schon auf die Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Neubrandenburg richten. Vizemeisterin wurde Judith Heddicke
vom SC Magdeburg mit 40,13 Meter.
14 Tage später galt es in Neubrandenburg, zunächst einmal den Endkampf der besten deutschen Nachwuchswerferinnen zu er-
reichen. Eine ähnlich gute Leistung wie in Kienbaum war dazu schon erforderlich. Nach einer intensiven Vorbereitung auf diesen
ersten großen Saisonhöhepunkt stellte die Gnarrenburgerin vom ersten Versuch an klar, dass sie das gesetzte Ziel erreichen
wollte. Die zunächst aufkommende Nervosität baute sie im Wettkampf relativ schnell ab. Mit der Weite von 43,39 Meter war die
LAV-Athletin nach dem letzten Versuch etwas unzufrieden. Als sie jedoch mit Platz sechs zur Siegerehrung der besten deutsch-
en Nachwuchswerferinnen gerufen wurde und neben der Siegerin Annika Suthe (TV Mettingen/55,75) und der Vizemeisterin Anja
Röse (Hallesche LA-Freunde/52,12) ihre Urkunde in Empfang nehmen konnte, stand die Freude über das erreichte Ziel wieder im
Vordergrund.
Die nächsten Herausforderungen warten nun in der Sommersaison auf Meike Lürßen. Das große Ziel ist, ein entsprechendes
Ergebnis bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena zu erzielen. Die notwendige Qualifikationsweite für die Startbe-
rechtigung bei dieser Meisterschaft hat die Gnarrenburgerin mit ihren Ergebnissen bei den Winterwurfmeisterschaften schon
gelegt.
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