© Marathon in Hamburg am 18. April (mit LM Bremer LV) ©
LM-Langstrecken/Langstaffeln/Bahngehen (NLV+BLV) in Neustadt am 25. April
Marathon in Hannover am 2. Mai (mit DM / NDM / LM - nur NLV)
DM-Berglauf in Ainring am 2. Mai (Seniorinnen / Senioren)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen
Vom Marathon in Hamburg und Hannover gibt es hier auf der Seite bis auf wenige Ausnahmen nur Meisterschaftsbezogene Berichte !
Viele (Presse)-Berichte vom Marathon in Hamburg gibt es auf einer Extraseite von www.marathon.de

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
(Presse)-Berichte vom 14.5.   Ergebnisse Hamburg (18.4.) Gesamt / LM (BLV)    Ergebnisse Hannover (2.5.) Gesamt / DM / NDM / LM (NLV)
Ergebnisse Neustadt (25.4.)          Ergebnisse Ainring (2.5.)       Home-Page des NLV              Home-Page des BLV             Zur Startseite
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 16. April 2004
Letzter Auftritt vor Athen
LG-Ass Luminita Zaituc startet am Sonntag beim Hamburg-Marathon
Von Stefani Franzke
Braunschweig. "Luminita ist eine Frostbeule", sagt Hans-Günter Stieglitz lachend. Darum hofft der Manager der besten
deutschen Marathonläuferin Luminita Zaituc am Sonntag in Hamburg auf gutes Wetter. Die für die LG Braunschweig startende
Athletin kann ganz ohne Druck beim Olympus-Marathon antreten: Für den olympischen Marathon am 22. August in Athen ist sie
lange qualifiziert.
Ehrgeizige Ziele hat Luminita Zaituc trotzdem: Sie will ihre persönliche Bestzeit knacken. Bei 2:26:01 Stunden steht die bisher
und ist drei Jahre alt. Zudem ist der Hamburg-Marathon finanziell reizvoll: Ebenso wie der Männer-Sieger wird auch die schnellste
Frau mit immerhin 20 000 Euro belohnt. Für einen neuen Streckenrekord kämen noch einmal 5000 Euro hinzu. Dafür müsste die
Sportsoldatin allerdings mächtig zulegen. Den hält nämlich Katrin Dörre-Heinrich mit 2:24:35 Stunden. Stärkste Konkurrentinnen
der Braunschweigerin um die Siegprämie werden vermutlich die Kenianerin Alice Chelangat, die Slowenin Emily Kimuria und die
Norwegerin Stine Larsen sein.
Im Trainingslager in Spanien hat sich Luminita Zaituc mit ihrem Trainer und Lebensgefährten Dumintru Dobre auf die olympische
Saison vorbereitet. Da war es nämlich warm, Muskelprobleme gab es folglich keine. Optimale Bedingungen. "Jetzt will ich an die
Bestzeit ranlaufen. Die Voraussetzungen scheinen in Hamburg genau zu passen", kündigt Zaituc an. Mit Rückenbeschwerden
hatte die LG-Athletin im vergangenen Jahr aufgeben müssen. Das soll sich nicht wiederholen. Die Veranstalter in der Hansestadt
haben mit Matthias Strothmann den Wunsch-Tempomacher von Luminita Zaituc verpflichtet. "Der hat sie bei ihrem Sieg beim
Frankfurt-Marathon im vergangenen Herbst schon begleitet", sagt Stieglitz. Die beiden kennen sich aus vielen Rennen.
Nach dem Marathon in Hamburg ist eine vierwöchige Regenerationsphase geplant, anschließend geht es etwa sechs Wochen
ins Höhentrainingslager nach St. Moritz. Ein Rennen wird Luminita Zaituc vor Athen nicht mehr bestreiten. Die Braunschweiger
allerdings bekommen ihr Marathon-Ass vielleicht noch einmal vor dem Olympia-Abenteuer zu sehen. Beim
Nachtlauf (18. Juni)
nämlich. "Zumindest als Gast wird Lumi wohl dabei sein. Laufen wird sie aber eher nicht", sagt Manager Stieglitz. Die Anstreng-
ungen des Trainingslagers wird sie dann noch nicht weggesteckt haben. Im Moment bleibt die Hoffnung auf gutes Wetter in Ham-
burg, damit die "Frostbeule" ein gutes Rennen läuft. Die Wettervorhersagen spielen in die Karten der gebürtigen Rumänin. Sonne
und 14 bis 15 Grad sind angekündigt. Frostbeulen sind da ausgeschlossen…

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 16. April 2004
Oberschilp der Hoffnungsträger
Bei Marathon-Meisterschaft in Hamburg fehlen einige LGN-Asse
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Noch laufen die Läufer der LG Bremen-Nord in diesem Jahr ihren Erfolgen aus den Vorjahren hinterher. Auch vor
den Bremer Landesmeisterschaften im Rahmen des Hamburg-Marathons am kommenden Sonntag, 9 Uhr, sind die Aussichten
eher gering. Titelträger Jens-Uwe Krage vom Bremer LT geht zwar mit Trainingsrückstand durch eine Verletzung an den Start,
doch auch im Lager der LG Nord häufen sich die Verletzten und Ausfälle.
Der schnellste LG-Nordler des Vorjahres, Andre Stelljes, muss aufgrund eines Knorpelschadens im Knie auf seinen Start gänz-
lich verzichten. Frank Themsen plagen noch Hüftprobleme und beruflich bedingter Trainingsrückstand. Somit ruhen die Hoffnung-
en auf Andreas Oberschilp, der zuletzt im März beim Bremer Winterlauf positiv überraschte, und auf Markus Ast, dem Zehnten
der norddeutschen Halbmarathon-Meisterschaften. Weiterhin fehlt allerdings Torsten Naue, der beim
Vegesacker Citylauf am
folgenden Sonnabend sein Comeback versucht. Marcus Löffner-Ohlrogge, in der Vorwoche beim Bonn-Marathon (2:52:55 Std.),
startet ebenfalls nicht in Hamburg. Neben den Ausfällen und großen Fragezeichen in der Hauptklasse rechnen die Nordbremer
zumindest mit Erfolgen in den Altersklassen durch die Vorjahressieger Joachim Hülsmann (M 40) und Eckhard König (M 45).

WESER KURIER vom 20. April 2004
Mit Biss und Tunnelblick
Jens-Uwe Krage überwindet die Schmerzen und wird Bremer Marathon-Meister
Hamburg. So richtig vorstellen können sich das wohl nur echte Marathonläufer. Da ist einer 26 km gelaufen, also etwa die
Strecke vom Bremer Marktplatz bis nach Langwedel, Schwanewede oder Bassum und plötzlich geht nichts mehr: Die Beine
machen zu, wie die Läufer sagen, sie werden schwer und bedeuten dem Aktiven bei jedem Schritt die Anstrengung, die sie be-
reits hinter sich haben. Trotzdem geht es weiter bis ins Ziel, das noch etwa 16 Kilometer auf sich warten lässt.
Passiert ist dies Jens-Uwe Krage (BLT/TvdB) beim 19. Hamburg-Marathon. "Da fehlt dann die Motivation", sagt der Bremer. In
dieser Situation drängte sich auch bei Jens-Uwe Krage eine Frage auf: "Warum soll ich jetzt noch beißen wie ein Blöder?" Ja,
warum eigentlich? Warum kann er nicht einfach aufhören, die Schuhe ausziehen, sich ein warmes Plätzchen suchen und die
anderen Läufer beim mehr oder weniger qualvollen Lauf beobachten.
Die Antwort ist relativ einfach, zumindest für Marathonis: So etwas machen die nicht, wenn es irgendwie geht, wollen sie das Ziel
erreichen. Also war die Aufgabe auch für Jens-Uwe Krage kein Thema. Zwar musste er die Gruppe um die schnellste Deutsche
Manuela Zipse abreißen lassen, doch zum Titel des Bremer Landesmeisters reichte es auch mit verminderten Tempo: In 2:37:34
Std. verwies er Frank Themsen (LG Bremen-Nord, 2:41:34 Std.) und Gerrit Lubitz (SG Road Runners/Buntentor, 2:44:54 Std.)
auf die Plätze.
Ein schöner Erfolg, diese Titelverteidigung, sie führte ihn auf den 53. Platz der Gesamtwertung. Doch die Erfahrung des Ein-
bruchs hinterlässt zumindest einen ähnlich großen Eindruck. "In dieser Härte habe ich das in den letzten Jahren nicht mehr er-
leben dürfen", sagt der 38-Jährige. Die letzten Kilometer, die er in rund 4:30 min., also etwa eine Minute langsamer als gewöhn-
lich absolvierte, habe er das Publikum am Rand der Strecke nicht mehr wahrgenommen.
"Wenn überhaupt, sieht man noch die Kilometerschilder. Ansonsten läuft man mit einem Tunnelblick, weil man nur noch mit sich
beschäftigt ist." Doch immerhin war der Enttäuschung des ersten Augenblicks am gestrigen Montag bereits einer etwas positiv-
eren Einschätzung gewichen. "Mit der Zeit bin ich noch immer unzufrieden, aber ich bin auch froh, dass ich überhaupt durchge-
kommen bin", sagt Jens-Uwe Krage. Zumal er in den vergangenen Wochen unter der Überlastungsreaktion im Fuß litt und ein-
geschränkt trainieren musste. Ein kleines Handicap, dass eine optimale Vorbereitung verhinderte, aber nicht ursächlich sein soll
für die Krise ab Kilometer 26. "Darauf will ich das nicht schieben, mit diesen Erfahrungen muss man einfach umgehen."
Den Titel der Bremer Marathonmeisterin sicherte sich unterdessen Ulrike Morr (SG Roadrunner/Buntentor) in 3:27:42 Std., die
Männer-Mannschaftswertung ging an das Team der LG Bremen Nord (Themsen, Oberschilp, Hülsmann).
Die Ergebnisliste der Bremer Landesmeisterschaften ist seit dem 22.4. über die Navigation hier auf der Seite abrufbar.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 22. April 2004
Weniger trainiert - dafür nun schneller
Themsen überrascht / Eberhardt im Dauereinsatz
Bremen-Nord. Mit einer Zeit von 2:41:34 Stunden und dem damit erreichten zweiten Platz der im Rahmen des Hamburg-
Marathons durchgeführten Bremer Titelkämpfe überraschte Frank Themsen von der LG Bremen-Nord. Trotz geringeren Trainings-
aufwands war er schneller als bei seinen sechs Marathonläufen im Vorjahr und musste sich nur Titelverteidiger Jens-Uwe Krage
(2:37:34) vom Bremer LT geschlagen geben.
Zweitbester LGN-Starter wurde Andreas Oberschilp. Nach einer schnellen Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:20 Stunden kam
er letztlich mit 2:51:19 Stunden auf Platz vier der Bremer Wertung. Trotzdem war er mit seiner Endzeit zufrieden, da er auf den
letzten zwei Kilometern noch mit Krämpfen zu kämpfen hatte: "Mehr war für mich vom Trainingsumfang her nicht drin. Aber ich
war diesmal nicht so eingebrochen wie bei meinen beiden Marathons zuvor und bin erstmals unter drei Stunden geblieben. Die
Bedingungen waren herrlich und das Publikum ganz toll." Die Stimmung am Rande der Strecke trug auch Joachim Hülsmann zu
einer neuen persönlichen Bestleistung von 3:01:45 Stunden. In der Nettozeit verfehlte er sogar nur um eine einzige Sekunde die
Drei-Stunden-Marke. In der Altersklassenwertung der M 40 musste er sich trotzdem dem überragenden Thomas Lange (2:51:19)
von den Road Runners Bremen geschlagen geben. Markus Ast erzielte in der Männerhauptklasse 3:04 Stunden.
Ein Bremer Titelgewinn gelang dagegen Harry Klawohn in der M 60 mit der guten Zeit von 3:38:53 Stunden. Als einzige Bremer
W 60-Starterin, damit also automatisch Titelträgerin, belegte Elke Pageler in 4:08:42 Stunden im Bremer Gesamtklassement
Platz sieben gegen die viel jüngere Konkurrenz.
Triathlet Thomas Eberhardt lief zwei Wochen nach seiner Teilnahme in Bonn erneut die 42,2 Kilometer - diesmal in 3:18:27 Std.
In seinem Training für die langen Triathlon-Distanzen setzt der 41-Jährige seine Marathon-Läufe bis Anfang Mai mit Starts in
Dortmund und Hannover fort. Der M 40- Starter Stefan Ziegler musste sich mit einer Zeit von 3:45:31 Stunden begnügen und
Manfred Dedner (M 45) beendete die lange Runde durch Hamburg nach 3:23:02 Stunden.
Die Ergebnisliste der Bremer Landesmeisterschaften ist seit dem 22.4. über die Navigation hier auf der Seite abrufbar.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. April 2004
Langstreckler starten in Neustadt
Die niedersächsischen und bremischen Titelkämpfe finden statt
(hog). Am Sonntag, 25. April, finden in Neustadt am Rübenberge die niedersächsischen und bremischen Meisterschaften für die
Langstrecken-Läufer statt. Der vom TSV Altenwalde zu den Sportfreunden Sahlenburg gewechselte Tilman Biallas startet über
5000 Meter in der männlichen Jugend-A-Klasse. Der 18-Jährige lag in der vorjährigen Landesbestenliste auf Rang zwei im Halb-
marathon. (da noch bei der B-Jugend)
Anne Fischer will Titel verteidigen
Bei den Frauen tritt das ATSC-Aushängeschild Anne Fischer in der W 45-Klasse ebenfalls über die 5000-Meter-Distanz an. Die
deutsche Meisterin 2003 im Marathon und Halbmarathon wählte die für sie eigentlich zu kurze Strecke, um sich für die am
2. Mai in Hannover stattfindenden Deutschen Marathon-Meisterschaften "warmzulaufen". Bei diesem schon zur Tradition ge-
wordenen internationalen Spielbanken-Marathon Hannover werden gleichzeitig die deutschen, norddeutschen und nieder-
sächsischen Meistertitel vergeben.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. April 2004
Zehn Ostfriesen bei Titelkämpfen
Ostfriesland (kj). Zehn ostfriesische Leichtathleten aus fünf Vereinen starten morgen in Neustadt am Rübenberge bei den
Niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften über die Langstrecken. Außerdem ermitteln die Männer, Frauen und
Junioren ihre Titelträger in den Langstaffeln.
Griet-Mara Onken (SV Warsingsfehn) startet über 2000 Meter in der Altersklasse W 14. Sie hat gute Aussichten auf eine vordere
Platzierung. Concordia Ihrhove schickt Mirko Schneider (M 15) über 3000 Meter ins Rennen. Über diese Distanz startet auch
Sönke van Heuveln vom TV Norden. Er ist in der Altersklasse M 14 dabei. Marina und Johann Barkhoff vertreten die Farben von
Fortuna Wirdum. Marina hat bei der B-Jugend über 3000, Johann (M 45) über 5000 Meter gemeldet.
Mit Ino Geisemeyer, Gerd Wolzen und Hanno Sjuts stellt Germania Leer ein starkes Junioren-Trio über 3 x 1000 Meter. Ihre
Teamgefährten Franz Albers (M 65) und Hermann Koenen (M 50) starten über 5000 Meter.

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN
LCN-Trio knackt 44 Jahre alten Kreisrekord
Leichtathletik: Bestzeit für Langstaffel
Neustadt (ha). Eine Bronzemedaille, ein neuer Kreisrekord und zwei vierte Plätze - mit dieser Bilanz kehrten die Grafschafter
Leichtathleten von der Landesmeisterschaft der Langstrecken und Langstaffeln aus Neustadt zurück. Das LC-Nordhorn-Trio mit
Simon Liening, Thorsten Kindling und Christoph Domnick knackte über 3x1000 Meter einen 44 Jahre alten Kreisrekord. 1960
hatten Krupke, Heinz Buscher und Julius Niehoff die Rekordmarke von 8:12,4 Minuten aufgestellt. Die LCN-Vertretung lief auf
den fünften Rang in 8:12,44 Minuten. Diese elektrisch gestoppte Zeit gilt als schneller, da zur damaligen Handstoppung ein
Unterschied von zwei Zehntel Sekunden besteht. Dabei hatte Startläufer Simon Liening noch Pech, weil er beim Start des 13-
köpfigen Feldes behindert wurde und nach dem Sturz eines Läufers auf die Außenbahn weichen musste. Die LG Braunschweig
wiederholte in 7:36,63 Minuten ihres Vorjahressieg.
Von Taktik bestimmt war der 3000-m-Lauf der Schüler A (M 15), in dem Florian Pehrs (TuS Gildehaus) antrat. Unmittelbar nach
dem Start wurde er in eine Rangelei verwickelt, konnte aber sein Tempo finden und die Führung übernehmen. Lange lag er in
seiner Zeitvorgabe, dann aber verzögerte er aus taktischen Gründen das Tempo. Die sechsköpfige Spitzengruppe rückte zu-
sammen. Als auf den letzten 600 Metern das Tempo verschärft wurde, verlor Pehrs den Anschluss. In 9:31,06 wurde der Ober-
grafschafter Vierter.
Die beiden Nordhorner Marcel und Ingo Schneiders, die für Concordia Emsbüren starten, haben bewiesen, dass sie den Sprung
aus dem Schüler- in den B-Jugendbereich auch auf der Bahn geschafft haben. Im Feld über 5000 Meter waren sie vorn zu finden.
Nach 2400 Metern lagen die Brüder gemeinsam mit ihrem Vereinskamerad Thomas Otting an der Spitze. Am Ende wiederholte
der Vorjahresbeste Johannes Raabe (TSV Kirchdorf) seinen Erfolg; Hinter Thomas Otting sicherte sich Marcel Schneiders in
16:07,27 Minuten den dritten Platz, Ingo wurde Vierter (16:11,15 Minuten). Marcel Schneiders hat sich gegenüber dem Vorjahr
um fast eine Minute verbessert und war Schnellster seines Jahrgangs.

Presseinformation vom 27. April 2004 (Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische Meisterschaften Langstrecken und Langstaffeln in Neustadt am Rübenberge
Ein Sieg fürs Selbstbewusstsein
Winsen/Hittfeld. Eine erfolgreiche Verteidigung des vor Jahresfrist errungenen Niedersachsentitels gelang jetzt der 3 x 1000-
Meter-Juniorenstaffel der LG Nordheide. Robert Supplieth, Tim Tomczak und Jan Martin Gutzeit setzten sich in Neustadt am
Rübenberge mit einem Vorsprung von mehr als zehn Sekunden gegen die LG Kreis Verden und VfL Germania Leer durch. Den
zweiten Landestitel für die Leichtathleten aus dem Winsener Kreisgebiet erlief sich Detlef Peters vom TSV Eintracht Hittfeld. Der
M-40-Senior beerbte im 5000-Meter-Lauf seinen verletzten Vereinskameraden Rolf Helmboldt.
Mit ihrer Siegerzeit von 7:50,13 min waren die LG-Junioren, die sich vor zwei Monaten bereits den Landestitel in der Crosslauf-
Mannschaft gesichert hatten, allerdings nicht zufrieden. Im April 2003 war man noch vier Sekunden schneller unterwegs ge-
wesen. Supplieth, Tomczak und Gutzeit liefen in Neustadt jeweils Einzelzeiten zwischen 2:36 und 2:37 min. Als nicht gerade
leistungsfördernd erwies sich der Umstand, dass die Organisatoren alle acht Männer- und die fünf Juniorenstaffeln in einem ein-
zigen Lauf starten ließen. Da lediglich vier Rundbahnen zur Verfügung standen, kam es bereits am Start zu heftigem Ellen-
bogeneinsatz, der unter anderem einen Sturz von vier Startläufern nach sich zog.
“Wichtig fürs Selbstbewusstsein!” So bewertete Detlef Peters (TSV Eintracht Hittfeld) seinen 5000-Meter-Erfolg bei den Senioren
M 40. In 16:05,17 min setzte sich der 42-jährige Bankkaufmann überdeutlich gegen die Konkurrenz aus Niedersachsen und
Bremen durch. Diese folgte erst mit einem respektablen Rückstand von 40 Sekunden.
Seinen ersten Saisonhöhepunkt bestreitet Detlef Peters am kommenden Sonntag, wenn er in Hannover bei den Deutschen
Marathon-Meisterschaften antritt. “Eine Zeit unter 2:40 Std”, lautet das Ziel. Dafür hat sich der Hittfelder Ende März zwei Wochen
lang im Trainingslager im spanischen Andalusien gequält und beim Hamburg-Marathon (18. April) einen Trainingslauf in 2:59 Std.
absolviert. Da dieser Test für Peters nicht sonderlich locker verlief, gibt ihm die jetzige 5000-Meter-Zeit die Gewissheit, auf dem
richtigen Weg zu sein.
Weitere Ergebnisse von Neustadt: Schülerinnen W 14: 2000 Meter: 4. Kim Elisa Sussmann 7:11,01 min; 6. Jana Sussmann 7:17,06 min.
Schüler M 15: 3000 Meter: 10. Dennis Rehr (alle LG Nordheide) 10:17,88 min. Senioren M 45: 5000 Meter: 3. Peter Hempel (TSV Eintracht Hitt-
feld) 17:45,50 min.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 28. April 2004
Braunschweig schlägt Göttingen
Langstrecken-Landesmeisterschaft: Titel für Männer-Staffel und Willcox-Heider
Zwei Titel gewannen die Läuferinnen und Läufer der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig bei den Landesmeister-
schaften in den Langstaffeln und Bahnlangstrecken in Neustadt/Rübenberge.
Im Rennen über 3x1000 Meter der Männer kam es wie meist in den Vorjahren zum Zweikampf mit der LG Göttingen. Dieses Mal
hatten die Braunschweiger das bessere Ende für sich. Schlussläufer Michael Herbst überspurtete auf der Zielgeraden den stark
eingeschätzten Ingo Müller. Zuvor hatten Christopher Rüffer und Bernd Striegler den Abstand zu den Titelverteidigern aus Gött-
ingen gering halten können. In 7:36,63 Minuten lag das Trio von LG/Eintracht eine Sekunde vor dem Hauptkonkurrenten.
Nach Rang zwei bei den NLV-Meisterschaften im Straßenlauf über 10 Kilometer vor vier Wochen in Lingen errang Victoria Will-
cox-Heidner (LG/MTV) nun auf der gleichen Strecke im Bahnlauf den Meisterwimpel. Sie siegte in 36:02,59 Minuten mit über
einer Minute Vorsprung vor Ulrike Dreißigacker von der LG Hannover. Mit ihrer Zeit unterbot die neue Meisterin die auf 36:10
Minuten festgesetzte Norm für die in vier Wochen in Borna bei Leipzig stattfindenden DLV-Meisterschaften über 10 000 Meter.
Bei den Männern wurde Georg Diettrich (LG/MTV) in 30:51,47 Minuten Vizemeister hinter Jürgen Austin aus Göttingen (30:25,44
Min.). Seine außergewöhnliche Vielseitigkeit stellte der M 60-Senior Gerhard Flachowsky unter Beweis. Der habilitierte Wissen-
schaftler zählt im Mehrkampf und Hürdenlauf zur DLV-Spitze seiner Altersklasse und ist trotz geringen Ausdauertrainings auch
ein starker Langstreckler, was er mit Rang drei in 19:07,09 Minuten über 5000 Meter demonstrierte.
Malte Weber lief in der M 14 mit 10:40,38 Minuten Bestzeit über 3000 Meter und belegte damit nach Sturzpech in der ent-
scheidenden Phase Rang sieben. Jeremy Hübner (beide LG Eintracht) gewann den Einlagewettbewerb der M 11 über 2000
Meter in 7:30,81 Min. (B.B.)

WESER KURIER vom 28. April 2004 (Auszug)
Oude-Aost 10 000-Meter-Landesmeister (Überschrift korrigiert)
Bremen (sfy). In Abwesenheit seines größten Konkurrenten Jens-Uwe Krage hat sich Jan Oude-Aost (SV Werder) den Titel des
Bremer Landesmeister über die 10 000-Meter-Langstrecke gesichert. Nach - für seine Verhältnisse - durchschnittlichen 33:21,38
Minuten belegte Oude-Aost den neunten Gesamtplatz. Die Bremer Vizemeisterschaft sicherte sich Florian Sayer (Bremer LT;
33:46,75 Min.). Während die Staffel des SV Werder neuer Landesmeister über die 3x1000 Meter wurde, sorgten mit Schoami
Bieser und Natalie Steinemann zwei Nachwuchsläuferinnen für Furore: Bieser (Bremer LT) lief über die 2000 Meter der W 14 auf
einen starken zweiten Gesamtplatz (7:03,53 Min.) und Steinemann (SV Werder) wurde in 10:53,04 Min. Dritte über die 3000
Meter der weiblichen B-Jugend.

Ostfriesische Erfolge bei Landesmeisterschaften
Diesen Bericht gibt es auf www.ostfriesland-la.de

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 28. April 2004
Guter 3000-Meter-Einstieg für Moritz Hartmann
Erste Landestitelkämpfe in der Leichtathletik
Neustadt
(wgk). Die ersten Leichtathletik-Landes- und Bezirksmeisterschaften der Bahnsaison 2004 sind in Neustadt ausge-
tragen worden. Keinen schlechten Einstieg hatte der Hildesheimer Moritz Hartmann (Eintracht Hildesheim), der als Landesvize-
meister über 3000 m der Altersklasse M 14 den Heimweg antrat. In einem von Taktik geprägten Rennen mit verbummelten An-
fangsrunden musste der kleine Hildesheimer erst im Endspurt den um einen Kopf größeren Alexander Juretzko (LG Nienburg)
vorbei ziehen lassen. Die letzten 1000 m legten die beiden in schnellen 3:10 Minuten zurück. Juretzko siegte in 10:16,67 vor
Hartmann (10:20,24).
Von den in Neustadt herrschenden Top-Bedingungen (Windstille, Sonnenschein, angenehme Temperaturen) profitierte auch
Thomas Dreißigacker (FSV Sarstedt) im 5000-m-Lauf der B-Jugend. In 17:11,40 Minuten belegte er den achten Rang in Nieder-
sachsen (Zweiter im Bezirk Hannover). Dreißigacker war allerdings am Ende froh, dass sich eine alte Verletzung nicht bemerk-
bar machte. Sein Vereinskollege Benjamin Weber wurde 18. (19:10,86).
Persönliche Bestzeit und Kreisrekord (21:36,03) lief die A-Jugendliche Simone Blanke (FSV Sarstedt) als Fünfte im Land über
5000 m (Platz zwei im Bezirk). "Es war noch mehr drin", deutete die Sarstedterin weitere Verbesserungen für die nächsten
Wettkämpfe an. Leichtathletiksenior Bernward Schuck (TKJ Sarstedt) wurde in der AK M 50 über 5000 m Fünfter in 18:18,84
Minuten.


DER MÜNSTERLÄNDER vom 28. April 2004 (Auszug)
Nerkamp knackt “Schallmauer”
Leichtathletik: Garreler läuft 3000 Meter unter zehn Minuten
Neustadt/Garrel (lg). Der Garreler Leichtathlet Jens Nerkamp hat jetzt über 3000 Meter die “Schallmauer” von zehn Minuten
geknackt. Bei den Niedersachsenmeisterschaften über die Langstrecken in Neustadt am Rübenberge unterbot der 14-Jährige in
9:54,21 Minuten seine Bestzeit aus dem Vorjahr (10:37) deutlich und wurde mit dieser Leistung Achter von insgesamt 20
Startern in der Altersklasse Schüler A. Bei seinem Debüt auf einer Niedersachsenmeisterschaft hatte Nerkamp einen schlechten
Start erwischt, er kämpfte sich nach nur einer Stadionrunde von 400 Metern aber auf Platz zehn vor. Einige Runden später setzte
sich eine siebenköpfige Spitzengruppe ab, die vom amtierenden niedersächsischen Cross-Meister und späteren Sieger Sadik
Klingenberg (LG Dörpen) angeführt wurde.
Dieses hohe Tempo ging der Garreler Youngster jedoch nicht mit und lief im Verfolgerfeld ein kontrolliertes Rennen mit Zwischen-
zeiten von 3:09 Minuten über 1000 Meter und 6:35 Minuten über 2000 Meter. Bereits jetzt bahnte sich an, dass er unter zehn
Minuten bleiben würde. In einem packenden Zielsprint der Verfolgergruppe musste sich Nerkamp zwar Tobias Götze (LG Weser-
bergland) geschlagen geben, fing Christopher Hilbert (Garbsener SC) aber noch ab. Den Landestitel sicherte sich Sadik Klingen-
berg in starken 9:20,64 Minuten vor Kenneth Gerschler von der LVA Zeven (9:21,29) und dem Emsbürener Daniel Gruber
(9:24,38).

newsclick.de (Peine) vom 29. April 2004
Bronze für Hartig und Lindemann
Unbeeindruckt von der Konkurrenz zeigten sich die Läufer des TV Klein Ilsede bei den Landesmeisterschaften über die Lang-
strecke. Die drei Ilseder boten gute Leistungen über die 5000 Meter, kehrten mit zwei Podiumsplätzen aus Neustadt am Rüben-
berge zurück. In der M 40 gelang Mattias Hartig der Sprung auf das Treppchen: Mit einer Zeit von 17:24,46 Minuten holte er
Bronze. Ihm gleich tat es Rainer Lindemann in der M 55. Er benötigte für die fünf Kilometer 17:53,62 Minuten. Platz vier belegte
Erwin Bußmann (M50, 17:46,01).

ACHIMER KURIER vom 29. April 2004
Horstmann sichert den Vizetitel
Mittelstrecken-Juniorentrio der LGKV überzeugt bei Landesmeisterschaft
Verden. Bei gutem Leichtathletikwetter war der TSV Neustadt am Rübenberge am Sonntag erstmals Ausrichter einer Landes-
meisterschaft. Die Aktiven der LG Kreis Verden waren mit guten Ergebnissen und Platzierungen dabei, besonders die 3 x 1000
m-Staffel der Junioren überzeugte mit ihrer Vizemeisterschaft. Mit 8:01,38 Minuten wurden die Etelser Jan-Felix Litter und Alex-
ander Arlt sowie der Oytener Hauke Horstmann Sechste im gemeinsamen Lauf mit den Männern und hinter der LG Nordheide
Zweite der Juniorenmeisterschaft. Mit jeweils guten 2:42 Minuten für ihren 1000-m-Abschnitt zeigten schon Litter und Arlt (Letzt-
erer trotz heftigen Heuschnupfens) gute Form, und mit 2:37 Minuten zeigte auch der mehr als Triathlet bekannte Oytener seine
Mittelstrecklerqualitäten.
Im mit 22 Läufern stark besetzten 5000-m-Rennen der männlichen B-Jugend legten die Favoriten, darunter der Verdener Gero-
nimo von Wartburg, ein schnelles Tempo vor, der erste Kilometer war mit glatten drei Minuten für alle zu schnell, und für diesen
Fehler musste Geronimo nach 3200 Metern büßen - er stieg aus! Besser machte es der Oytener Thiemo Klein, der sich nicht
auf das schnelle Anfangstempo einließ und am Ende nach 16:42,59 Minuten guter Fünfter war. Er hat sich damit in einem Jahr
um mehr als 1:20 Minuten verbessert! Nicht ganz fit fühlte sich Lars-Henrik Haase (Etelsen), der mit 18:15,12 Minuten 15. wurde.
Im Lauf der Senioren über 5000 m konnte LGKV-Trainer Uwe Cordes (Bendingbostel) Torsten Dill vom TSV Lelm und Detlef
Peters aus Hittfeld auf dem letzten Kilometer nicht mehr folgen und wurde mit 16:17,47 Minuten Gesamtdritter sowie Zweiter der
M-35-Wertung.
Im Rennen der Seniorinnen über ebenfalls 5000 m musste die Etelserin Ingrid Heger als einzige gemeldete W-50-Läuferin in der
Klasse W 45 antreten und wurde dort Dritte mit 21:21,30 Minuten, so schnell war sie seit vielen Jahren nicht mehr. Respektabel
auch die Zeit von 21:27,71 Minuten für die Achimerin Ultralangläuferin Cäcilia Apel-Kranz, die damit Rang vier der W-45-Wertung
belegte. Die beiden Damen werden am kommenden Sonntag in Hannover auf die Marathonstrecke gehen, während Uwe Cordes
die Halbmarathondistanz laufen wird.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 29. April 2004
Persönliche Bestzeit für Rettke
Starkes Comeback von Christiane Golenia nach langer "Bahnpause"
Stuhr. Eine persönliche Bestzeit, eine Zeit unter den anvisierten 20 Minuten und zwei ordentliche Debüts - das Fazit für das
Langstrecken-Quartett des LC Hansa Stuhr bei den Landesmeisterschaften in Neustadt am Rübenberge am vergangenen
Wochenende fiel zufriedenstellend aus. Mit einer persönlichen Bestzeit von 37:12,63 Minuten beendete Christian Rettke als 18.
den 10 000 Meter Lauf der Männer. Der Stuhrer hätte vielleicht sogar eine noch bessere Zeit erzielen können, musste aber
seinem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen, musste überdies als Dritter seines Zeitlaufes den größten Teil seines Rennens
auch noch alleine laufen. Überlegener Sieger wurde Jürgen Austin-Kerl (LG Göttingen) mit der besten Zeit der Veranstaltung
(30:25,44).
Unter der angepeilten Zeit von 20 Minuten blieb Christiane Golenia bei ihrer Rückkehr auf die Bahn nach fünfjähriger Pause. Nach
19:59,17 Minuten hatte die für den LC Hansa Stuhr startende Sykerin die 5000 Meter absolviert, wurde hinter der alles über-
ragenden Anne Fischer (Cuxhaven, 18:58 Minuten) Zweite. Für Platzierungen so weit vorne reichte es für die Nachwuchstalente
Tatjana Spanehl und Lara-Kristin Tappert bei ihrem Debüt in einem sehr starken Teilnehmerfeld nicht. Spanehl wurde in 8:00,47
Minuten 22. über die 2000 Meter (W 14), Tappert kam in 8:06,45 auf Platz 23. (Marc Hagedorn)

NEUE PRESSE vom 29. April 2004
Infos: Alles über Hannovers Marathon
Ist die Teilnehmerzahl zum ersten Mal fünfstellig?
Ja. Dank einer Steigerungsrate von mehr als 30 Prozent bei Marathon und Halbmarathon ist die Hürde genommen. Bis gestern
Abend hatten sich 10 344 Starter angemeldet. Kai Siegele aus Hannover (37, Halbmarathon) bekommt als 10 000. Teilnehmer
einen Reebok-Gutschein über 350 Euro.
Kann ich noch mitmachen?
Nachmeldungen sind möglich. Im Organisationsbüro Gellertstraße 57 b heute bis 17.30 Uhr. Danach im Rathaus – morgen 16
bis 20 Uhr, Sonnabend von zehn bis 20 Uhr, Sonntag von 6.30 bis acht Uhr.
Was kostet der Spaß?
Marathon-Läufer zahlen 48 Euro, Inliner 41. Halbmarathonis und Handbiker 27 Euro. Starter über zehn Kilometer 15 Euro.
Wackelt Sonntag der Streckenrekord?
Hannover hat zwar eine schnelle Strecke, aber die 2:11:44 Stunden von Andrej Gordejew (2001) sind wohl nicht in Gefahr. Nur
die Bestzeit von Julias Sugut aus Kenia liegt in diesem Bereich (2:11:29).
Wer wird Meister?
Sonntag wird in Hannover auch der deutsche Marathonmeister ermittelt. Favoriten: Martin Beckmann (Leinfelden, Meister 2002),
Sebastian Bürklein (Wattenscheid, Vize 2001). Favoritinnen: Titelverteidigerin Sylvia Renz aus Berlin. Die Olympia-Norm
(Herren: 2:11, Frauen: 2:30) wird wohl von keinem erreicht.
Wo ist die beste Stimmung?
Natürlich bei Start und Ziel vorm Rathaus. Aber auch am Platz der Weltausstellung, Kröpcke und vor der Spielbank in der Oster-
straße.
Wie wird das Wetter?
Laut “Weather News Deutschland” werden es 18 bis 20 Grad, wechselnd bewölkt. Nachmittags Schauer- und Gewittergefahr.
Was passiert Sonnabend?
Erstmals wird am Tag vorm Marathon schon gelaufen. Ohne Zeitnahme gibts Kinderlauf (1,5 Kilometer, Start: 17 Uhr) und Mini-
Marathon (4,5 Km ab 17.30 Uhr). Von 16 bis 19 Uhr hat Marathon-Chefin Stefanie Eichel am Trammplatz einen Familientag ge-
plant – mit Hüpfburg, Rollenrutsche, Bungee-Run, Kleinkünstlern.
Mehr Infos unter
www.marathon-hannover.de
Teilnehmer-Liste DM / NDM / LM-NLV nach Vereinen / AKs (PDF’s - Stand 19.4.)

ZEVENER ZEITUNG vom 30. April 2004
Kenneth Gerschler sichert sich Vizelandesmeisterschaft
Gute Ergebnisse der Bahnläufer der LAV Zeven in Neustadt
Neustadt/Zeven (nb). Der erste leichtathletische Höhepunkt des Jahres für die A-Schüler und Jugendlichen fand am Sonntag
statt. In Neustadt am Rübenberge wurden die Niedersächsischen Landesmeister auf der 3000-Meter-Strecke ermittelt. Einge-
bettet in die Veranstaltung waren als Rahmenprogramm die Landesbestenkämpfe für die B-Schülerinnen und Schüler über 2000
Meter.
Die äußeren Bedingungen für ihren ersten Auftritt auf Landesebene waren für die fünf Aktiven der LAV Zeven optimal. Zunächst
starteten Tim Kosmata und Helge Zabel über die 2000-Meter-Strecke. Beide behaupteten sich in dem starken Feld und zeigten
sehr gut eingeteilte Rennen. Tim lief mit der hervorragenden Zeit von 7:11,99 Minuten als Sechster von 13 Aktiven seiner Alters-
klasse ins Ziel. Als Vierter der jüngeren Altersklasse überquerte Helge Zabel nach 7:21,32 Minuten die Ziellinie. Auch er zeigte
sich mehr als zufrieden mit seiner Leistung. Janina Rimkus hatte als einzige Zevener B-Schülerin die gleiche Distanz zu absol-
vieren. Zwar verfehlte sie ihre Bestzeit aus dem vergangenen Jahr knapp, doch zeigte ihr Lauf, wo in den kommenden Wochen
im Training angesetzt werden kann.
Als einer der Favoriten für den Gewinn der Landesmeisterschaft wurde der Gnarrenburger Kenneth Gerschler gehandelt. In
seinem zweiten Jahr als A-Schüler und nach vielen Trainingseinheiten im Trainingslager in Igea Marina wurde er dieser Rolle
auch gerecht. Auch wenn das Rennen für ihn durch Positionskämpfe und Rempeleien etwas unglücklich verlief, überzeugte er
mit dem Erreichen einer neuen persönlichen Bestzeit von 9:21,29 Minuten, die ihm zudem den Landesvizemeistertitel brachte.
Es gewann Sadik Klingenberg von der LG Emstal-Dörpen in 9:20,64.
Marleena Schulz trat bei inzwischen recht hohen Temperaturen zu ihrem Lauf über die 3000 Meter an. In den ersten Runden
zeigte sie ein schnelles Rennen, doch reichte die Kraft noch nicht für die ganze Distanz.

NEUE PRESSE vom 30. April 2004
Marathon: Kenia-Vierkampf in Hannover
Für eine Ricklingerin ist es schon der Höhepunkt des Jahres: Ines Cronjäger möchte ihren Sieg von 2002
wiederholen
Vielleicht ist es ihr letzter großer Lauf. “Am Tag nach dem Marathon beginnt meine Referendarzeit”, sagt Ines Cronjäger, “das
Pensum von zehn Einheiten pro Woche muss ich die nächsten zwei Jahre eindampfen.” Deshalb will es die angehende Lehrerin
(Fächer: Mathe und natürlich Sport) von der LG Hannover “nochmal wissen. Ich habe mich echt gut vorbereitet.” Gegen die Titel-
verteidigerin Sylvia Renz vom OSC Berlin dürfte die 27-Jährige kaum eine Chance haben, aber ihren Hannover-Rekord (2:42 Std.
beim Sieg 2002) greift sie an. “Ich habe sogar einen Tempomacher aus Rostock, der mich zieht”, sagt Cronjäger, die vergangene
Woche mit Fieber aussetzen musste. “Ich hoffe, dass die Begeisterung mich trägt”, wünscht sich die Neunte der deutschen
Bestenliste. Was man noch für sie tun kann? “Nichts, außer Beten.”
Einen Kenia-Vierkampf um die Siegprämie von 4000 Euro wird sich wohl Amos Matui mit Charles Cheruiyot (Sieger in Würzburg
2:15:52), Moses Masai (Bestzeit: 2:14:02) und Julius Sugut (2:11:29) liefern. Der 28-jährige Karlsruhe-Sieger (2:17:48) aus El
Doret flog über Dubai nach Hannover und fühlt sich hier “superwohl. Die Leute lächeln, und auch das Klima ist ähnlich.” In Kenia
ist gerade Regenzeit …
Einen Teilnehmerrekord hat Marathon-Chefin Stefanie Eichel schon verbucht, am Wochenende gehts um zwei weitere Rekorde.
“100.000 Menschen oder mehr ist unser Ziel”, sagt die 36-Jährige, die gestern eine böse Nachricht verdauen musste: In ihre
Agentur wurde eingebrochen, eine Kasse geklaut. Den Weltrekord will Markus Pilz (41, startet für die RSG Hannover) mit seinem
Handbike. Der Paralympics-Sieger von 1992 möchte die Halbmarathon-Strecke in weniger als 39:40 Minuten packen: “Mit Hilfe
des Publikums kann ich das schaffen.”  Also: Helfen, Hannover! Sonntag früh gehts zum Spielbanken-Marathon.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 30. April 2004
Christoph Paetzke läuft auf Platz drei
Leichtathletik: Bester Junior auf 10 000 m
Neustadt/Oldenburg (jr). Das Unterbieten der 32-Minuten-Grenze im 10 000-m-Lauf war für Langstreckler Christoph Paetzke
(DSC Oldenburg) das Minimalziel bei den niedersächsischen Meisterschaften in Neustadt am Rübenberge. Doch mit seiner
Steigerung auf 31:04,94 Min. machte der DSCer einen förmlichen Leistungssprung und musste bei seinem dritten Platz als
bester Junior des Feldes nur solch erfahrenen Langstrecklern wie Jürgen Austin (LG Göttingen) und Georg Diettrich (LG Braun-
schweig) den Vortritt lassen. Der Oldenburger rangiert jetzt mit seiner neuen Bestzeit unter den zehn schnellsten deutschen
Junioren und will versuchen, bei den am 20. Mai im sächsischen Borna stattfindenden deutschen Juniorenmeisterschaften im
10 000-m-Lauf zu einer Platzierung unter den Top-Ten der nationalen Nachwuchselite zu kommen.
Mit einem vierten Rang in 16:22,44 Min. über 5000 m gab der A-Jugendliche Timo Schumann (DSC) seinen Saisoneinstand.
Seinen verletzungsbedingten Trainingsrückstand wird er bald aufgeholt haben und die 16-Minuten-Grenze ins Visier nehmen.
Chancenlos war die Frauenstaffel des DSC (Romy Wollstein, Yvonne Reinmold, Stephanie Beyer) über 3 x 800 m gegen die LG
Osnabrück und die LG Hannover. Die Oldenburgerinnen belegten in 7:47,50 Min. Rang drei.
Bei den gleichzeitig ausgetragenen niedersächsischen Seniorenmeisterschaften verteidigte Manfred Ostendorf (VfL Oldenburg)
in der Klasse M 60 ohne Mühe in 18:23,40 Minuten über 5000 seinen Meistertitel.

NORDWEST ZEITUNG vom 30.April 2004 (Auszug)
Athleten des SV Brake auf vielen Wettkämpfen sehr erfolgreich
Heiko Lersch wurde Landesmeister im Bahngehen
Neustadt/Brake (wmz). Die Leichtathleten des SV Brake waren wieder sehr aktiv. Bei den Landesmeisterschaften in Neustadt
am Rübenberge bei Hannover kam Geher Heiko Lersch (M 65) über 10 000 m-Bahngehen in 61:22 Min. ins Ziel. Er wurde damit
Seniorenmeister in Niedersachsen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 30. April 2004
Ostfriesen laufen um die Deutsche Meisterschaft
Hannover (kj). Stadtmarathons werden in Deutschland immer beliebter. Das konnten auch die Organisatoren des Spielbanken-
Marathons in Hannover feststellen. Mehr als 10 000 Läufer haben sich in diesem Jahr für das Event angemeldet. Damit verbuch-
ten die Organisatoren erstmals eine fünfstellige Meldezahl. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden außerdem die Deutschen
Meisterschaften ausgetragen und zudem die Norddeutschen und Niedersächsischen Titelträger ermittelt.
Auch sieben Läufer aus vier ostfriesischen Vereinen machen sich auf den Weg in die Landeshauptstadt, um am Sonntag die
42,195 Kilometer zu bewältigen. Franz Albers (M 65) geht für Germania Leer an den Start. Er wurde am vergangenen Wochen-
ende bereits Vizelandesmeister über 5000 Meter. Während der TV Norden mit Timo Schöpp vertreten ist, schickt der TuS
Norderney ein Senioren-Trio nach Hannover. Kurt Heise, Aloys Kathmann und Manfred Strecker gehen in der Altersklasse M 50
ins Rennen. Mit Eduard Tjarks (M 50) von der Laufgemeinschaft Ostfriesland geht der aktuelle Deutsche Vizemeister über 100
Kilometer an den Start. Sein Vereinsgefährte Hanno Ludwigs ist ebenfalls in den Meldelisten notiert.
Der Start erfolgt um 9:00 Uhr. Sportminister Uwe Schünemann (CDU) lässt es sich nicht nehmen, den Startschuss persönlich
abzufeuern.

Presseinformation vom 3. Mai 2004 (Von Markus Steinbrück)
Deutsche, Norddeutsche und Niedersächsische Marathon-Meisterschaften in Hannover
Peters knackte die 2:40 Stunden - Jetzt gibt’s Cocktails
Hittfeld. “Für mich lief es super in Hannover. Nach zwei mageren Marathonjahren ist es mir endlich einmal wieder gelungen, die
klassische 42,195-km-Distanz in einer Zeit unter 2:40 Stunden zu absolvieren.” Überglücklich äußerte sich der Hittfelder Detlef
Peters am späten Sonntagabend nach seiner Rückkehr vom 14. Spielbanken-Marathon aus Hannover. Peters erreichte das Ziel
in der Landeshauptstadt nach 2:36:22 Stunden und war damit so schnell wie seit 1998 nicht mehr. Monatelang hatte sich der
42-jährige Dauerläufer des TSV Eintracht Hittfeld auf diese Deutschen Marathon-Meisterschaften vorbereitet. Zwei Wochen
Trainingslager in Andalusien, Drei-Stunden-Trainingslauf beim Hamburg-Marathon vor zwei Wochen und 5000-Meter-Landes-
meister sieben Tage vor seinem Auftritt in Hannover hießen die letzten Stationen. Letztlich zahlten sich alle diese Mühen aus.
Bei sehr guten Marathon-Bedingungen mit leichtem Nieselregen, schwachem Wind und nicht mehr als 18 Grad Celsius benö-
tigte der Diplom-Informatiker für den Halbmarathon 1:17:59 Stunden. Die zweite Hälfte legte Detlef Peters mit 1:18:23 Stunden
fast genauso schnell zurück.
Neben der herausragenden Gesamtzeit von 2:36:22 Stunden lassen auch die Platzierungen des Angestellten der HSH Nordbank
aufhorchen. In der DM-Gesamtwertung über alle Altersklassen belegte er den 26. Platz. Naturgemäß noch besser fielen die
Einzelplatzierungen in der, so Peters wörtlich, “bärenstark besetzten” Klasse der Senioren M 40 aus. Hier wurde Detlef Peters
Neunter der Deutschen Meisterschaften, Fünfter der Norddeutschen Meisterschaften und Dritter der Niedersächsischen  Meister-
schaften. Alle drei Meisterschaftsentscheidungen wurden im Rahmen des Spielbanken-Marathons in Hannover ausgetragen.
Abschließend wagte der sympathische Marathoni einen kleinen Blick nach vorne: “
Nun werde ich eine Woche lang meinen
Flüssigkeitsverlust durch diverse Cocktailabende wieder ausgleichen.”
Informationen rund um den Spielbanken-Marathon in Hannover gibt es unter www.marathon-hannover.de

newsclick.de (Gifhorn) vom 4. Mai 2004
So schnell wie noch nie in 2004
Hannover-Marathon: Gifhorner mit Top-Zeiten
Dem miesen Wetter zum Trotz: Die Läufer aus dem Landkreis Gifhorn überzeugten mit tollen Zeiten beim diesjährigen Hannover-
Marathon, an dem nicht nur mehr als 3000 Athleten teilnahmen, sondern der zugleich als deutsche Meisterschaft gewertet
wurde. Kalter Dauerregen erwartete die Marathon-Athleten in Hannover - und dennoch brachten die Teilnehmer aus dem Land-
kreis Gifhorn beachtliche Zeiten im vorderen Bereich ins Ziel. Immerhin acht von ihnen platzierten sich unter den ersten 300.
Die aus heimischer Sicht herausragenden Leistungen erzielten dabei Eduard Weinert (Gifhorn/VfB Fallersleben) als 72. in
2:43:38 Stunden und Nick Hufgard (MTV Adenbüttel) als 83. in neuer persönlicher Bestzeit von 2:45:33. Dies sind zugleich die
bisher schnellsten Marathonzeiten, die Läufer aus dem Landkreis 2004 gelaufen sind.
Und gleich mehrere weitere Sportler unterboten die Drei-Stunden-Marke: Otto Liedtke (MTV Adenbüttel) als 233. in 2:57:50 und
Hans-Günter Wolff (Jelpke/VfB Fallersl.) als 252. in 2:58:58 hatten nach perfekt durchgeplanten Läufen mit einer starken zweiten
Hälfte noch beruhigenden Abstand auf diese magische Grenze. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Otto Liedtke: Der
"Unverwüstliche" war nur zwei Wochen zuvor in Hamburg Marathon in 3:01 gelaufen - und einen Tag zuvor in Allerbüttel die
10 km in 39 Minuten.
Spannender mit der Drei-Stunden-Barriere machten es Bernd Janitzki (MTV Adenbüttel) und Arne Duncker. Sie kamen in 2:59:49
(Duncker) und 2:59:53 (Janitzki) ins Ziel und hatten zuvor auf dem Schlusskilometer noch kräftig sprinten müssen. Für Arne
Duncker war es der 22. Marathon unter drei Stunden. Eine Top-100-Platzierung gab es auch bei den Frauen: Dort lief die Isen-
büttelerin Katrin Busse (VfB Fallersleben) in 3:39:23 auf Platz 84.
Zugleich erzielten die Läufer beachtliche Plätze bei den deutschen Meisterschaften: Hans-Günter Wolff und Eberhard Frixe
wurden mit der Mannschaft des VfB Fallersleben Vizemeister in der Altersklasse M 50, Kathrin Busse belegte in der Alters-
klasse W 35 den achten Platz.
Weitere Ergebnisse: 346. Ahmed El-Hawari (MTV Adenbüttel) 3:06:49; 400. Henry Härtinger (Meine) 3:10:37; 407. Eberhard Frixe (Meine)
3:10:59; 560. Niklas Schönebeck (Adenbüttel) 3:21:01; 591. Umberto Storace (Gifhorn) 3:23:30; 642. Ronald Sander (Weyhausen) 3:25:31;
657. Reinhard Engelhardt (Wesendorf) 3:27:02; 1036. Rüdiger Busse (Müden) 3:48:56; 1138. Christian Schubert (Leiferde) 3:54:07;
1675. Thomas Werner (Leiferde) 4:51:06. Frauen: 225. Gudrun Beume (SV Gifhorn) 4:43:45.

DIE HARKE (Nienburg) vom 5. Mai 2004 (Auszug)
Starke Frauen: DM-Bronze für Anne Föge, Silvia Kettel gewinnt den Landestitel
Hannover (hhg/dh). Mit Knaller-Ergebnissen überraschten zwei Frauen von der LG Nienburg bei den Deutschen, Norddeutschen
und Landesmeisterschaften im Rahmen des Spielbanken-Marathons in Hannover. Die Bronzemedaille bei den "Deutschen" sowie
jeweils Silber bei den Norddeutschen und den Niedersachsen-Meisterschaften gab´s für Anne Föge (JG Oyle, 3:14:11 Stunden)
in der Altersklasse W35. Silvia Kettel (MTV Liebenau, 3:39:23 std) heimste den Landestitel und Position drei in der nord-
deutschen Wertung der W40 ein. Mit Peter Klahr (MTV Nienburg, 3:43:49 std ) gelang einem weiteren LG-Athleten der Sprung
auf einen Treppchenplatz bei der Landesmeisterschaft, für ihn gab´s Bronze in der M65; dazu kamen Platz sechs in Nord-
deutschland und Rang zwölf bei der DM.
Für die schnellste Zeit aus Nienburger Sicht sorgte Johannes Haßlinger vom VC. Der 25-jährige Medizinstudent fegte die zwei
Runden in hervorragenden 2:48:02 std herunter und blieb damit unter vier Minuten für jeden Kilometer. Trotz dieser - für einheim-
ische Verhältnisse - Traumzeit landete er damit in der Hauptklasse lediglich auf Platz 43 der Deutschen, 42 der Norddeutschen
und 27 der Landeswertung. Wolfgang Bäskow (MTV Liebenau, 3:11:35 std, DM 39., NDM 20., LM 17.), Werner Reinecke (MTV
Liebenau, 3:16:04 std, DM 45., NDM 22., LM 19.) und Hugo Heller (MTV Nienburg, 3:34:56 std, DM 60., NDM 32, LM 29.)
mussten sich in der M50 trotz guter Zeiten mit zweistelligen Resultaten zufrieden geben. In der Mannschaftwertung der M50/M55
hatten diese drei ihre besten Platzierungen: jeweils auf Position sieben bei der Norddeutschen und der Landes-Meisterschaft.

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 5. Mai 2004 (Auszug)
VfB-Marathonteam Vizemeister
Große Wolfsburger Beteiligung bei den deutschen Marathon-Meisterschaften am Wochenende in Hannover. Einen tollen Erfolg
feierte die M-50-Mannschaft des VfB Fallersleben mit Dieter Hennig (2:52:12 Stunden), Hans-Günter Wolff (2:58:58) und Eber-
hard Frixe (3:10:59), die deutscher Vizemeister wurde. Dieter Hennig belegte zudem Platz zehn im Einzel.
Kathrin Busse überraschte
Eine Überraschung gelang Kathrin Busse in der Altersklasse W 35 mit Platz acht in 3:39:23. Schnellster Fallersleber war Frank
Balzer auf Platz 40 bei den Männern in 2:38:59 vor Eduard Weinert (2:43:38) und Rolf Schwabe (2:45:43). Das Trio bildete die
erste Mannschaft, die bei den Männern Platz zwölf unter 81 Teams belegte.
Ingrid Worgitzki (3:00:30) vom VfL Wolfsburg verpasste nur knapp die Drei-Stunden-Marke und erreichte Platz 13 bei den Frauen.
Sie konnte sich aber über die Norddeutsche- und Niedersachsen-Meisterschaft in der W 35 freuen. Werner Reimer (3:16:01) vom
MTV Vorsfelde wurde 36. der M 45.

newsclick.de (Helmstedt) vom 5. Mai 2004
Lelms Peter Arms verpasste den Sieg nur ganz knapp
Marathon: Deutsche Meisterschaft in Hannover
50 Sekunden fehlten dem Lelmer Langstreckenläufer Peter Arms zum Titelgewinn bei den deutschen Meisterschaften im Mara-
thon. Bei anhaltendem Regen lief Arms nach 2:53,09 Stunden durchs Ziel vor dem Rathaus in Hannover und wurde Vizemeister
in der Klasse M 60. Den Titel sicherte sicherte sich Joachim Schulze aus Magdeburg. Bis zur Halbmarathonmarke führte Arms.
Kurz danach ging Schulze in Front und baute seinen Vorsprung auf über zwei Minuten aus. "Zwischen Kilometer 25 und 30 hatte
ich meinen absoluten Tiefpunkt", bekannte Arms nach dem Lauf. Ab Kilometer 35 hatte sich der Lelmer aber wieder etwas erholt
und machte Boden gut. Ein Kilometer vor dem Ziel wurde aber deutlich, dass er das Rennen nicht gewinnen würde. Arms Rück-
stand auf Schulze betrug immer noch 40 Sekunden. "Ich habe dann Tempo rausgenommen, da ich keine Chance mehr sah."
Mit seiner Zeit war der Lelmer trotz der Enttäuschung sehr zufrieden. Schließlich hatte er in Hannover mit Dauerregen zu
kämpfen. "Das war überhaupt nicht mein Wetter", kommentierte er. Der Marathon wurde auch als norddeutsche - und Landes-
meisterschaft gewertet.(Uh)

SALZGITTER ZEITUNG vom 5. Mai 2004
Siems Schnellster im Dauerregen
Quartett des SV Union startete bei Hannover-Marathon – Karin Heinrich (LG) Fünfte der Altersklasse 45
Hannover. Regen war ständiger Begleiter des 14. Hannover-Marathon mit den gleichzeitig ausgetragenen Deutschen Meister-
schaften. Unter den 11 158 Startern am Sonntag, die zwei Runden durch die City der Landeshauptstadt zurücklegten, waren
auch vier Marathonis des SV Union Salzgitter. Der Dauerregen verhinderte eine größere Zuschauerresonanz entlang der Rund-
strecke und sicher etliche persönliche Bestzeiten. Hierunter hatte auch der Deutsche Meister Stephan Freigang mit seinen 2:14
Stunden zu leiden, denn er verpasste damit die Qualifikationszeit von 2:11 Stunden für die Olympischen Spiele von Athen.
Peter Siems vom SV Union Salzgitter benötigte 3:08;36 Stunden für die 42,195 Kilometer. Er wurde damit 254. der Gesamt-
wertung und belegte in der Altersklasse M 50 den 33. Platz. Der ebenfalls für den SV Union startende Achim Hager überquerte
nach 3:14;23 Stunden die Ziellinie. Hager wurde 294. des Gesamtfeldes und kam in der Altersklasse M 40 auf Rang 99.
Klaus-Peter Hertel vom SV Union Salzgitter benötigte 3:15;57 Stunden (Gesamt-311.) und erreichte in der Altersklasse M 45
Platz 38. Mit einer Zeit von 3:50;14 Stunden war Johannes Flamm (ebenfalls SV Union) 424. der Gesamtwertung und in der
Altersklasse M 55 landete er auf Platz 29. Das Trio des SV Union Salzgitter belegte in der Mannschaftswertung der Deutschen
Marathonmeisterschaft mit Peter Siems, Achim Hager und Klaus-Peter Hertel den 60. Platz
Karin Heinrich von der LG Salzgitter erreichte mit einer Laufzeit von 3:26;46 Stunden den 46. Gesamtrang und belegte in der
Altersklasse W 45 den fünften Rang. (kph)

DELMENHORSTER KURIER vom 5. Mai 2004 (Auszug)
Selma Schneider stellt persönliche Bestzeit auf
Delmenhorst (mah). Selma Schneider vom LC 93 Delmenhorst konnte einen großartigen Erfolg für sich verbuchen. Bei den
deutschen Marathon-Meisterschaften in Hannover belegte sie in der Altersklasse W55 einen ausgezeichneten dritten Platz,
wobei die Delmestädterin die 42,195 Kilometer lange Strecke in 3:25,17 Stunden bewältigte. Gleichzeitig verbesserte Selma ihre
bisherige Bestmarke um 20 Minuten. Das etwas launische und regnerische Wetter konnte auch ihre Vereinsgefährten nicht
bremsen, die ebenfalls mit neuen persönlichen Bestzeiten glänzten. Detlef Bleiker blieb erstmals deutlich unter der Schallmauer
von drei Stunden und belegte in der M50 mit 2:54,24 Stunden Rang 15.
Seinen ersten Marathonlauf absolvierte Ralf Blauhut, der als Newcomer mit einer Zeit von 3:07,27 Stunden durchaus zufrieden
sein durfte.

DIE NORDDEUTSCHE vom 5. Mai 2004 (Auszug)
Waltraud Bayer trotz des Titels unzufrieden
Wadenkrämpfe und Kreislaufprobleme bei Marathon-DM / SVL mit Großaufgebot vertreten
Von unseren Mitarbeitern Matthias Thode und Hartmut Weinmann
Bremen-Nord. Trotz heftiger Wadenkrämpfe kämpfte sich Waltraud Bayer bei den deutschen Marathon-Meisterschaften in
Hannover noch ins Ziel. Ihr Kampfgeist wurde letztlich sogar noch mit dem Gewinn des deutschen Titels der Altersklasse W 65
belohnt, doch die Enttäuschung über ihren Lauf war bei Waltraud Bayer groß: "Das war Mist hoch drei. Bei Kilometer 20 hatte
ich Kreislaufprobleme, die ich aber wieder in den Griff bekam. Bei Kilometer 25 kamen dann aber die Wadenkrämpfe dazu, und
ich konnte nur noch vorsichtig weiterlaufen." Auch wenn die Endzeit von 3:53:57 Stunden bei weitem nicht dem normalen Leist-
ungsvermögen der LGN-Altmeisterin entspricht, reichte es doch, um die Wilhelmshavener Konkurrentin Elfriede Willerts (3:59:46)
auf Platz zwei zu verweisen.
Eine sehr gute Leistung vollbrachte dagegen Gerhard Krumbholz im kühlenden Sprühregen von Hannover. Er hielt sein Fünf-
Minuten-Tempo fast konstant durch und kam somit auf 3:03:51 Stunden. Für den 69-Jährigen sprang gegen die überwiegend
etwas jüngeren Konkurrenten Platz zehn in der Klasse M 65 heraus. Ebenfalls stark präsentierte sich Thomas Eberhardt. Bei
seinem vierten Marathon in fünf Wochen verfehlte er mit seiner Jahresbestmarke von 3:09:51 Stunden seine persönliche Bestzeit
um lediglich 43 Sekunden.
Zufrieden mit ihr Marathonzeit waren die Läuferinnen Ilsa Röth (LT Schönebeck) und Kerstin Wernet (SG Platjenwerbe), die
zeitgleich (3:43:52) ins Ziel liefen, genauso wie auch Kathrin Licht (LG Bremen-Nord), die mit 3:54:07 persönliche Bestzeit lief.
Auch die Leichtathleten des SV Lemwerder waren bei diesem gleichzeitig als Norddeutsche und Niedersächsische Marathon-
Meisterschaft ausgeschriebenen Meeting massiv vertreten. "Unser herausragendes Ergebnis hat zweifellos Sarah Iken-Adden
geliefert", resümierte SVL-Fachwart Karl Spieler. Die 33-Jährige verbesserte ihre persönliche Bestzeit gleich um 32 Minuten. Mit
3:28:41 Stunden belegte sie damit in der offenen Frauenklasse den 23. Platz. Das bedeutete gleichzeitig Rang 17 in der Wertung
NDM, Platz zwölf in der aktuellen Statistik des NLV sowie eine alles überragende neue Bestzeit für den NLV-Kreis Wesermarsch.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 5. Mai 2004
Nur drei von sechs Läufern überqueren den Zielstrich
Marathon: Wolfgang Scholz in Hannover schnellster VfLer – Witterungsbedingungen nicht ideal

Hannover/sr/thl. Marathon laufen hat Konjunktur. Die Frühjahrsläufe im In- und Ausland erfahren ungebremsten Zulauf, insbe-
sondere die großen Stadtmarathons. In Hamburg erzielten die Veranstalter am 18. April mit mehr als 21 000 Startern einen Teil-
nehmerrekord. Dass nicht jede Teilnahme auch von Erfolg gekrönt ist, mussten am Wochenende einige Athleten des VfL Olden-
burg beim 14. Hannover-Marathon erfahren. Von sechs gestarteten Läufern überquerten nach 42,195 Kilometern drei VfLer die
Ziellinie.
Bei Nieselregen wagten sich rund 3000 Läufer an den Start, weniger als 50 000 Zuschauer fanden sich am Streckenrand ein. Der
Versuch des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), eine kleinere Veranstaltung wie Hannover mit der Ausrichtung der
Deutschen Marathon-Meisterschaft aufzuwerten, funktionierte nicht wie gewünscht. Die Teilnehmerzahl war im Vergleich zu den
großen Stadtmarathons niedrig. Der Großteil der Freizeitläufer hatte sich bereits in den Vorwochen in Hamburg oder beim Ruhr-
marathon auf die Langstrecke begeben. Zudem fand am Sonntag zeitgleich der Rheinmarathon in Düsseldorf statt, wo 5500
Läufer an den Start gingen.
“Der Hannover-Marathon steht im Schatten der anderen Frühjahrsmarathons”, sagt Bernhard Sager, einer von drei Athleten des
VfL Oldenburg, die in der niedersächsischen Landeshauptstadt die Marathonstrecke absolvierten. 3:44:11 Stunden brauchte
Sager und belegte in der Altersklasse M60 den 29. Platz (Gesamtwertung 984). Schnellster Oldenburger war sein Vereinskollege
Wolfgang Scholz mit 3:31:48 Std. (M60: 21./Gesamt: 768). Als dritter Finisher des VfL erreichte Jürgen Jeske nach 3:55:06 als
1200. Läufer das Ziel (M40: 316.). Durch die widrigen Witterungsbedingungen waren Schuhe und Straße während des gesamten
Laufes nass, zudem bestand durch den aufkommenden Wind für die Läufer die Gefahr auszukühlen.
Vielleicht lag es auch am Wetter, dass kein DLV-Athlet die Olympianorm von 2:11 Std. erreichte und auch die Oldenburger un-
gewöhnlich viele Ausfälle zu verzeichnen hatten. Die gemeldeten Hans-Herrmann Behrens, Horst Frense und Wilhelm Sprick
erreichten das Ziel nicht. Wilhelm Meyer absolvierte zumindest den Halbmarathon in der beachtlichen Zeit von 1:44:47 Std.
(M55: Platz 27, Gesamt: 860).

WESERMARSCH ZEITUNG vom 5. Mai 2004 (Auszug)
Langstreckler des SVB nicht zufrieden
Brake/wmz. Der Wesertunnel macht es möglich: Wettkämpfe östlich der Weser werden für Leichtathleten des SV Brake zur
Routine. In Hannover traten zwei Langstreckler des SV Brake bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon an, die auch als
Niedersächsische und Norddeutsche Meisterschaft gewertet wurde. Die beiden “Externen”, der Hannoveraner Andre Loof (Haupt-
klasse) und der Rodenkircher Johannes van Velden (M 55), waren mit ihren Ergebnissen nicht zufrieden. Andre Loof verfehlte bei
Dauerregen die Drei-Stunden-Grenze knapp. Nach 3:00:29 Std. erzielte er in seiner Altersklasse den 71. Platz der DM, was ihm
Platz 98 in der Gesamtwertung der Niedersachsen-Titelkämpfe einbrachte sowie Platz 73 der Landesmeisterschaft bedeutete.
Van Velden kam in 3:07:58 Std. ins Ziel, wurde Elfter der DM in seiner Altersklasse und zweimal Vierter bei der Niedersachsen-
sowie der Landesmeister-Wertung.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. Mai 2004 (Auszug)
Leichathletik: Nationale Titelträger kommen aus Groß Bülten
“Unglaublich”, platzte es aus Wolfgang Schaffranek heraus. “Damit haben wir gar nicht gerechnet. Die Freude ist unbeschreib-
lich.” So hört sich einer der drei neuen Deutschen Meister von der Spielvereinigung Groß Bülten an. In der Alterklasse M50 ge-
lang dem Bültener Trio die Überraschung. Klaus-Dieter Minnich, Klaus-Dieter Heinrich und Wolfgang Schaffranek gewannen bei
den Deutschen-, Norddeutschen- und Landesmeisterschaften im Marathon am vergangenen Sonntag in Hannover gemeinsam die
nationale Meisterschaft. In der Zeit von 8:07,00 Stunden ließen sie der Konkurrenz keine Chance und wurden mit der Gold-
medaille in der Mannschaftswertung belohnt.Die drei verbesserten den 20 Jahre alte Landesrekord in der Mannschaftswertung
M 50 um gut drei Minuten.
Auch die Einzelergebnisse lassen sich sehen: Schnellster Läufer des Trios war Klaus-Dieter Minnich, der die 42,1 Kilometer in
2:39,13 Stunden bewältigte und sich mit dieser Zeit in der Altersklasse M50 den Deutschen Vizetitel sicherte. Dicht auf den
Fersen war ihm Klaus-Dieter Heinrich, der nach 2:48,36 Stunden das Ziel erreichte. Heinrich trug sich mit dieser Zeit als
Sechster in die Ergebnisliste ein. Nicht ganz den Sprung in die Top Ten schaffte Wolfgang Schaffranek. Dennoch zufrieden mit
seiner Zeit 2:52,21 Stunden platzierte er sich auf dem elften Platz der M50. Ein weiteres gutes Einzelergebnis erreichte ihr Ver-
einskamerad Elgar Bosle in der Altersklasse M45. In 2:36,11 Stunden sicherte sich Bosle den fünften Rang bei den nationalen
Titelkämpfen. Auch Friedrich Rothe von der Spielvereinigung ging in der M45 an den Start. Er belegte in 3:06,38 Stunden
Platz 43.
Für den TV Klein Ilsede machte sich Christoph Gertler auf die Strecke. Als jüngster Peiner Starter war er für die hochkarätig
besetzte Männerklasse gemeldet. Knapp unter der Drei-Stundenmarke rannte er auf Rang 75. Er überquerte die Ziellinie nach
2:57,20 Stunden.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 5. Mai 2004
Von Gaza Bester in seiner Klasse
LGGer überzeugt beim Hannover-Marathon
Göttingen (frs). Unpassender hätte das Wetter aus Göttinger Sicht kaum sein können. Während Regenwolken den Himmel über
dem Starterfeld des Hannover-Marathons verdunkelten, gab es im Lager der LG Göttingen allen Grund zur Freude. Denn bei der
im Rahmen der Veranstaltung ausgetragenen Dreifach-Meisterschaft war Horst von Gaza gleich mehrfach erfolgreich.
Nachdem der Göttinger Langstreckler in den vergangenen Jahren in seiner früheren Altersklasse Titel um Titel gesammelt hatte,
setzt er seine Erfolgsserie am Sonntag in der M 45 weiter fort. In der Landeshauptstadt hatten sowohl der DLV als auch der
norddeutsche und der niedersächsische Leichtathletikverband zu ihren Titelkämpfen über die 42,195 Kilometer geladen.
In seinem ersten Jahr in der neuen Altersklasse machte Horst von Gaza deutlich, dass auf dieser Distanz noch immer mit ihm
zu rechnen ist. Von den äußeren Bedingungen gänzlich unbeeindruckt zeigte er auf der nicht leicht zu laufenden Strecke eine
starke Leistung. Nach einer verhalteneren ersten Hälfte (1:19:56 Stunden) konnte er gegen Ende noch einmal zulegen und kam
in ausgezeichneten 2:27:35 Stunden ins Ziel. In der nationalen Alterklassenwertung erkämpfte sich der Göttinger den vierten
Platz, wobei ihm nur eine halbe Minute zum Bronzerang fehlte. Kein Vorbeikommen gab es hingegen in der norddeutschen und
der niedersächsischen Wertung. Mit fast anderthalb Minuten Vorsprung sicherte er sich den Zweifach-Erfolg und unterstrich
seine norddeutsche Spitzenstellung der letzten Jahre.
Auch die zwei weiteren LGGer schlugen sich in dem knapp 11.000 Teilnehmer starken Feld beachtlich. Francisco Welter-
Schultes unterbot in seinem erst zweiten Marathon die Drei-Stundenmarke und wurde bei 2:53:55 gestoppt. Arne Duncker be-
nötigte 2:59:49 Stunden.

Presseinformation vom 6. Mai 2004 (Von Manfred Scholz)
Marathon-Meisterschaften in Hannover
Hannover. Im Dauerregen, der auch die Läufer aus der heimischen Region, speziell die für die LG Weserbergland und den ESV
Eintracht Hameln Startenden, auf den zwei Runden durch Hannover beim Spielbanken-Marathon, der gleichzeitig Landes-, Nord-
deutsche- und Deutsche Meisterschaften war, begleitete, erzielten vor allem Helmuth Nothdurft, Martin Viotto und Joachim
Lopatta mit Platz 2, 37 und 2 in ihren Altersklassen hervorragende Leistungen. Beide hatten im Vorfeld bei Halbmarathon-
Rennen in Berlin und Paderborn hervorragende Test-Rennen in 1:13- und 1:18 Stunden absolviert und gingen so gut vorbereitet in
Hannover an den Start über die 42,195 Kilometer, die Helmut Nothdurft in der Klassezeit von 2:35:48- und Martin Viotto in
2:50:38 Stunden beendeten.
“Ich hatte mir vorgenommen 2 Stunden und 30 Minuten zu laufen. Das Problem war, dafür die richtige Gruppe zu finden. Die hatte
ich gleich nach dem Start gefunden, da diese 3:30 Minuten pro Kilometer lief. Als die Gruppe auf 3:25 Minuten anzog, musste
ich bei Kilometer 5 abreißen lassen. Bis Kilometer Neun lief ich alleine, um bis Kilometer 37 wieder wechselnde Partner zu
finden. Inzwischen hatte ich Schmerzen im Oberschenkel bekommen und mit 4:08 Minuten/km viel Zeit verloren. Zwei Kilometer
vor dem Ziel fand ich mit Hans Peter Wollny, dem späteren Landesmeister meiner Altersklasse M40, einen Läufer, an dem ich
mich mit 3:50 min/km dranhängen konnte. 500m vor dem Ziel ließ ich ihn laufen und er ging in 2:35:41 Stunden 8 Sekunden vor
mir ins Ziel”, schildert Helmut Nothdurft einen aufregenden Rennverlauf. Hätte er allerdings gewusst, dass Wollny Landesmeister
wird, hätte er ihn nicht vorbei gelassen.
Auch Martin Viotto lief ein hervorragendes Rennen und war mit seinem Rennverlauf sehr zufrieden: “Ich habe mich mit der Zeit
von 2 Stunden, 50 Minuten und 38 Sekunden um 3 Minuten in meiner persönlichen Bestzeit verbessert und zwei gleichmäßige
Runden in 1:25:38- und 1:25:00 Stunden hingelegt”, berichtet ein glücklicher Martin Viotto. Eine Klasse-Zeit lief “Oldie” Joachim
Lopatta in der Altersklasse M70 mit 3:29:34 Stunden. Horst-Udo Pätzold erreichte in der AK M40 in 3:19:33 Stunden Platz 161.
In der Altersklasse M60 kam Hartmut Meeske in 4:03:50- und Willi Gurgel in der AK M45 in 4:20:36 Stunden ins Ziel. Die Halb-
marathon-Distanz nahmen Stefan Schlichte, Marius Grupe und Horst Blachnik unter die Füße und kamen in 1:34:23-, 1:45:17-
und 1:45:17 Stunden über die Ziellinie vorm hannoverschen Rathaus. Gute Zeiten erzielte auch Heiko Wolling, der über 10 Kilo-
meter an den Start ging und in guten 36:47 Minuten als 17. in der Männerklasse, sowie als 28. von insgesamt 2000 gestarteten
Läufern vor seinem Trainingskameraden Dominic Grasse vom SC Bad Münder, der 38:17 Minuten benötigte (Platz 19), ins Ziel
kam.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Mai 2004
Eduard Tjarks ist der schnellste Ostfriese
Marathon LGO-Läufer erreicht in Hannover nach 2:49:13 Stunden das Ziel

Hannover (ls). Über 10 000 Läufer gingen beim Marathon in Hannover an den Start. Bei dieser Veranstaltung wurden gleichzeitig
auch die Landes-, Norddeutschen- und Deutschen Meisterschaften über die 42,195 Kilometer lange Strecke ausgetragen. Mit
dabei waren auch viele Ostfriesen. Die schnellste Zeit aus ostfriesischer Sicht schaffte Eduard Tjarks von der LG Ostfriesland. Er
bewältigte die Strecke in 2:49,13 Stunden. Mit dieser Zeit belegte er in der Altersklasse M50 in Niedersachsen den vierten Platz,
in Norddeutschland Platz fünf und in der Wertung der Deutschen Meisterschaften den siebten Platz. Nur zweieinhalb Minuten
länger benötigte Vereinskamerad Hanno Ludwigs. Er kam nach 2:51,51 Stunden ins Ziel. Mit dieser Zeit wurde er 43. in Nieder-
sachsen.
Auch Timo Schöpp vom TV Norden schaffte die Marathon Distanz unter drei Stunden. Er kam nach 2:51,46 Stunden ins Ziel und
wurde 42. Franz Albers von Germania Leer (Altersklasse M65) bewältigte die Distanz in 3:18,07 Stunden und gewann mit dieser
Leistung die Silbermedaille bei den Landes- und Bronze bei den Norddeutschen Meisterschaften. In der Wertung der Deutschen
Meisterschaft kam er auf Rang acht. Aloys Kathmann (3:09,05), Kurt Heise (3:16,22) und Manfred Strecker (3:22,50) vom TuS
Norderney starteten in der Altersklasse M 50. Sie belegten in der Wertung für die Landesmeisterschaften die Ränge 14, 21 und
23. Mit der Mannschaft belegten sie Rang fünf.

CELLESCHE ZEITUNG vom 6. Mai 2004 (Auszug)
Celler Läufer trumpfen groß auf
Fünfmal in den Top Ten bei Deutschen Marathon-Meisterschaften in Hannover
Hannover. Die Celler Laufsportler haben sich auch auf Bundesebene weiter etabliert. Bei den Deutschen Marathon-Meister-
schaften in Hannover schafften Läufer aus der Allerstadt siebenmal den Sprung unter die Top Ten der nationalen Elite und auch
weitere gute Platzierungen. Läufer aus der Celler Region können mit der deutschen Elite durchaus mithalten – wenn sie nicht
sogar schon zu ihr gehören. Dies wurde bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften in Hannover mehr als deutlich. Gleich
siebenmal landeten Starter aus der Allerstadt über die Marathon- beziehungsweise Halbmarathon-Distanz unter den besten
Zehn. Die insgesamt 11 158 Teilnehmer litten trotz nahezu optimaler Temperaturen allerdings unter starken Regenfällen, wes-
wegen auch nur rund 30 000 Zuschauer die Strecke säumten. Die DM war zugleich auch Norddeutsches Championat und Landes-
meisterschaft.
Für die fünfte Platzierung unter den besten Zehn sorgte der MTV Müden. Das M40-Team mit Hartmut Klages, Fied Niemann und
Heinz Koslowski schaffte über die Marathon-Strecke den zehnten Platz unter allen deutschen Mannschaften in der Gesamt-
wertung. Dies bedeutete zugleich Rang fünf im norddeutschen Raum. Auf Landesebene verfehlte Müden nur knapp das Trepp-
chen hinter dem TSV Ricklingen, VfB Fallersleben und der LG Osterode.
In der Einzelwertung der Altersklasse M40 belegte Hartmut Klages, Müdens Läufer mit dem größten Kämpferherz, auf Bundes-
ebene einen ausgezeichneten 16. Platz in 2:41,39 Stunden (Gesamtwertung: Platz 55). Koslowski, bei dem die Vorbereitung auf
den Marathon verletzungsbedingt nicht optimal lief, zeigte sich mit seiner Zeit (2:51,15) sehr zufrieden, ebenso wie Niemann
(2:52,28). Das gleiche gilt auch für den aus Müden stammenden Detlef Peters (TSV Eintracht Hittfeld), der in der Gesamtwert-
ung in 2:36,21 auf Rang 26 landete.
Als bester Müdener erreichte erwartungsgemäß Detlef Klages die Ziellinie vor dem Rathaus. Die Zeit 2:38,44 Stunden bedeutete
Rang 39 in der Gesamtwertung. Für drei weitere Celler Platzierungen im Vorderfeld sorgten Dr. Hartwig Volz (DAV Celle), Peter
Kniesch vom VfL Wathlingen und Dieter Södje (MTV Celle). Volz wurde 15. in der Altersklasse M55 in 1:38,57. Kniesch (M30)
lief auf Rang 19 in 1:29,03. Södje (M65) wurde 23. über die Marathon-Distanz in 4:27,03.
Eine beachtliche Leistung vollbrachte einmal mehr Claudia Bührke vom MTV Beedenbostel. Sie verpasste über die Marathon-
Strecke nur denkbar knapp eine Platzierung unter den Top Ten in der Altersklasse W45 und wurde in 3:41,04 Elfte. Mit dieser
Zeit liegt sie in Niedersachsen unter den besten Fünf.
(Oliver Schreiber)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 6. Mai 2004 (Auszug)
Der Marathon – ein Kinderspiel?
Läufer aus Barsinghausen und Kirchdorf dokumentieren ihre Stärke in Hannover
Hannover (eb). Kühl, etwas Regen und ein leichter Wind: Es war genau das richtige Wetter für die Läufer beim Spielbanken-
Marathon in Hannover. Am Start waren auch Aktive des TSV Kirchdorf und vom TSV Barsinghausen, die sich unterschiedliche
Strecken ausgesucht hatten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
TSV Kirchdorf: Thomas Bartholome wurde mit seinen 2:26:57 Stunden Neunter der Deutschen Marathon-Meisterschaften,
Vierter der Norddeutschen Meisterschaften und Landes-Vizemeister. Gerd Peter Schander wurde Achter im Marathon der Klasse
M 50 in 2:51:25 Stunden. Siegfried Krolikowski wurde wie im Vorjahr Norddeutscher- und LandesVizemeister der M 55 in neuer
persönlichen Bestzeit von 3:07:39 Stunden. Im Verbund mit Volker Schreibmüller (3:31:51) erreichte die M 50-Mannschaft den
fünften Platz in Deutschland und den Bronze-Platz in Norddeutschland sowie in Niedersachsen. Außerdem finishten folgende
“Schwarz-Weißen”: Jörg Gondermann, Reinald Maletzka, Wolfgang Bock, Michael Fischer, Wolfgang Möller und Heike Jüne-
mann über die Marathon-Strecke.
TSV Barsinghausen: Mit insgesamt 23 Läufern trat der TSV B auf verschiedenen Distanzen an. Horst Dünsing (M 45) erreichte
mit 2:48:38 Stunden über die Marathon-Distanz den hervorragenden 5. Platz bei der Norddeutschen- und den 4. Platz bei der
Landesmeisterschaft. Wilfried Matlachowski (M 50) absolvierte gemeinsam mit seinem Sohn André den Marathon. Mit 3:11:18
und 3:07:34 errangen beide ihre persönliche Bestzeit.

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 6. Mai 2004 (Auszug)
Hanke und Worgitzki holen Titel
Deutsche Meisterschaften beim Hannover Marathon
Im Zuge des Hannover Marathons fanden gleichzeitig Deutsche-, Norddeutsche- und Niedersächsische Meisterschaften im Mara-
thonlauf statt. Dabei sammelten Peter Hanke vom MTV Jahn Schladen und die Wolfenbüttelerin Ingrid Worgitzki mehrere Titel.
Von den rund 2000 Marathonis, die das Rennen im Dauerregen beendeten, liefen 500 in der Meisterschaftswertung. Hanke und
Worgitzki gewannen dabei in ihren Altersklasse M55 und W35 sowohl den Nord- als auch den Niedersachsen-Titel. Beide
trennte nach 42,2 Kilometern im Ziel nur eine Sekunde. Sie bestritten das Rennen aber nicht gemeinsam.
Für den 58-Jährigen Hanke blieb die Uhr nach 3:00,12 Stunden stehen. Damit erreichte der Hornburger in der M55 auch DM-
Rang sieben. Nachdem er die halbe Strecke in 1:26,48 Stunden zurückgelegt hatte, bekam er nach 38 Kilometern leichte Pro-
bleme und musste kämpfen. "Am Ende spürte ich mal wieder, wie lang die Marathondistanz wirklich ist", berichtete der Mara-
thonroutinier glücklich nach dem größten Erfolg seiner Laufbahn.
Die Triathletin Ingrid Worgitzki vom Lindener SV startete für den VfL Wolfsburg. Sie lag bei den Deutschen Meisterschaften an
13. Stelle der Gesamtwertung. Worgitzki ging die lange Distanz verhaltener an und passierte die Hälfte nach 1:28,55, machte
dann gegenüber Hanke Boden gut und kam netto auf 3:00,13 Stunden. Außerdem liefen Monika Ohm vom MTV Wolfenbüttel
und Erika Pfeuffer vom MTV Jahn Schladen in der Meisterschaftswertung der Klasse W60. Dort belegte Ohm nach 3:55,07
Stunden jeweils Rang vier bei DM und LM. Erika Pfeuffer kam nach 4:12,25 Stunden auf die Plätze sechs und fünf. Mit Maike
Müller vom MTV Wolfenbüttel war eine weitere Läuferin in der W60 dabei. Sie lief außerhalb der Meisterschaftswertung 3:57,47
Stunden und belegte damit Platz sechs in der Klassenwertung der W60 des gesamten Marathons.

ACHIMER KURIER vom 6. Mai 2004
Cordes siegt mit acht Sekunden Vorsprung
Beim Halbmarathon in Hannover gut in Form
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden/Achim. Platz eins für Uwe Cordes (Bendingbostel) über die Halbmarathonstrecke (ohne Meisterschaftswertung) in
1:14,17 Stunden, starke 2:46,51 Stunden über die Marathondistanz (mit Meisterschaftsauswertung für den DLV, die Nord-
deutschen Verände und den Niedersächsischen Landesverband) von M-50-Läufer Jürgen Hold (Verden) und der Mannschaftssieg
der Seniorinnen in der Landesmeisterschaftswertung - das waren die herausragenden Ergebnisse der LG Kreis Verden beim
Hannover-Marathon mit Deutscher, Norddeutscher und Niedersachsenmeisterschaft.
Im wenig leistungsfördernden Regen siegte Uwe Cordes, der sich erst zwei Wochen vorher zum Halbmarathonstart entschieden
hatte, mit acht Sekunden Vorsprung vor seinem gleichaltrigen Konkurrenten Frank Mäusner vom TSV Kirchdorf, mit dem ihn
schon eine seit fast 20 Jahren bestehende sportliche Rivalität verbindet. Eine starke Leistung gelang auch Andrew Kennedy vom
TSV Kirchlinteln, der als 17. 1:18,55 Stunden benötigte. Harm-Jürgen Willenbrock vom LGKV-Verein TSV Etelsen benötigte
1:32,05 Stunden und war damit 205. und 13. der Senioren M 50.
Die nach den bisherigen Saisonergebnissen erwartete starke Marathonleistung gelang Jürgen Hold mit zwei gleichmäßig guten
Hälften von 1:22,47 und 1:24,04 Std. Das bedeutete für ihn Platz 80 der Männerwertung der Deutschen Meisterschaft und Rang
fünf der DM Senioren M 50. Damit war er drittbester Norddeutscher seiner Altersklasse und Vizemeister der Landesmeister-
schaft! Zweitbester LGKV-Läufer wurde der Thedinghausener Michael Trense, der mit 2:58,14 Stunden im Bereich seiner Best-
zeit blieb, aber nach einem Missgeschick bei der Anmeldung nicht für die Meisterschaftswertungen berücksichtigt wurde.
Eine persönliche Bestzeit erreichte der Oytener Walter Laum mit 3:19,35 Stunden nach gleichmäßigem Rennverlauf. Das war
Platz 321 der Deutschen, 162 der Norddeutschen und 126 der Landesmeisterschaft. Zeitgleich mit 3:49:00 Stunden kamen
Dirk-Peter Jäger (Uesen) und Dirk Dahme (Riede) auf den gemeinsamen Rang 419 der DM, 222. der NDM und 176 der LM.
Bei der Halbmarathonmarke hatte der Rieder noch sieben Minuten Vorsprung auf den Uesener, der sein Rennen gleichmäßiger
gestaltete. In der Mannschaftswertung gab es für das Team Hold, Laum und Dahme Platz 68 der Deutschen, 38 der Nord
deutschen und 31 der Landesmeisterschaft.
In der Frauenwertung erreichte Vanessa Schlemmer (Riede) mit Bestzeit von 3:24,22 Stunden Rang 43 der DM, zwölf der NDM
und sieben der LM. Sie bestritt ihr letztes Rennen für die LG Kreis Verden, da sie ihren Stammverein MTV Riede zum Monats-
ende verlässt und sich einem Braunschweiger Triathlonverein anschließen wird. 3:27,29 Std. für die Achimerin Cäcilia Apel-Kranz
und 3:32,5 Std. für die Etelserin Ingrid Heger (Platz 54 der DM und Rang fünf der DM W 45), sie lag an der Halbmarathonmarke
noch zeitgleich neben C. Apel-Kranz, ergaben ein Mannschaftsergebnis von 10:24:26 Stunden und damit Rang neun der
Deutschen Meisterschaft. Das war Platz drei der Norddeutschen und zwei der Landesmeisterschaft. Nur wenig Abstand vonein-
ander hatten im Ziel Sigrid Bracht (Oyten) und Christa Liebscher (Verden) - nach 3:46:44 Std. bzw. 3:46:48 Std. und den Plätzen
68 und 69 der DM-Wertung und sechs und sieben der Altersklasse W 50.
In der Seniorinnenwertung W 45 der DM kam Cäcilia Apel-Kranz auf den siebten Platz, in der Norddeutschen und NLV-Wertung
auf Rang vier. Die W-50-Damen Ingrid Heger, Sigrid Bracht und Christa Liebscher erreichten die Plätze drei bis fünf der Nord-
deutschen und zwei bis vier der Landesmeisterschaft. Und in der Seniorinnenwertung ab W 35 gab es für Cäcilia Apel-Kranz,
Ingrid Heger und Sigrid Bracht die Norddeutsche Vizemeisterschaft und den erhofften Landesmeistertitel.

newsclick.de (Helmstedt) vom 7. Mai 2004 (Auszug)
Torsten Dill war der Schnellste
Beim Hannover Marathon ging es auch um Kreistitel
Schnellster Läufer aus dem Kreis Helmstedt beim Hannover Marathon war Torsten Dill (Lelm). Er legte die 42,195 Kilometer in
2:39:23 Stunden zurück. Die prestigeträchtige Dreistundengrenze unterbot neben Peter Arms (
wir berichteten) auch noch
Stephan Pülm von Germania Helmstedt in 2:57:53 Stunden. Ein Comeback feierte der ehemalige Spitzenläufer Günter Quoll vom
HSV Helmstedt in der M 60 in der Zeit von 3:07:40 Stunden. Bei der Wertung um die norddeutsche Meisterschaft belegte er da-
mit den sechsten Rang. Auf Landesebene wurde er hinter Arms Zweiter.
Starke Ergebnisse gelangen auch den Frauen aus dem Kreis. Renate Ritter (Germania) kam bei bei den Meisterschaften in der
W 55 in 3:49:55 Stunden auf den zweiten Platz. Ihre Vereinskollegin Felli Scheiermann lief in der W 45 auf den 7. und 6. Rang.
Beeindruckend lief auch Jessica Förster (Germania) in der Frauenklasse. Sie beendete ihren ersten Marathon in 3:34:28 Stunden
(Platz 16 im Land). Ihren ersten Marathon liefen auch Dr. Jochen Weihmann (Germania), M 55, in 3:37:05 Stunden und Anja
Blaschke (Lelm), W 35, 4:13:59 Stunden.

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 8. Mai 2004 (Auszug)
Marathon-Läufer Ulrich Mallwitz in Top-Form
Leichtathletik (seb). In Hannover fanden die Deutschen Meisterschaften im Marathon statt. Bei den verschiedenen Wettkämpfen
traten mehr als 11 000 Athleten an. Drei Schaumburger unterboten beim Marathon dennoch die Dreistundenmarke. Der Stadt-
häger Ulrich Mallwitz erzielte mit 2:46:27 Stunden persönliche Bestzeit und rückte dem Kreisrekord (2:36:21) näher. Hans Jürgen
Steinmann (Kleinenbremen) benötigte 2:53:13 und Bernd Schlarb (Luhden) 2:56:56.

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 14. Mai 2004 (Auszug)
Sethmann und Stelljes zufrieden
Läufer des TSV Gnarrenburg auf 42,195-Kilometer-Strecke
Gnarrenburg (es). Zu einem Meistertitel hat es nicht gereicht, aber aufgrund der schlechten äußeren Bedingungen konnten
Dieter Sethmann und Werner Stelljes vom TSV Gnarrenburg mit ihrem Abschneiden bei den Deutschen Marathon-Meister-
schaften, die im Rahmen des Hannover-Marathons stattfanden, mehr als zufrieden sein. Wie alle Teilnehmer des Hannover-
Marathons, so hatten auch die beiden Gnarrenburger Läufer mit Gegenwind, Kälte, Dauerregen und nasse Füße zu kämpfen.
Diese Bedingungen verhinderten, dass Dieter Sethmann und Werner Stelljes die angestrebten Bestzeiten trotz intensiver Vorbe-
reitung nicht laufen konnten. Als die beiden Gnarrenburger zu Beginn der zweiten Runde auch noch von dem gerade gestarteten
Halbmarathonfeld aufgehalten wurden, war es mit dem Laufrhythmus vorbei. Zudem fehlten als zusätzlicher Motivationsfaktor
auch die Zuschauer an der Strecke, die bei dem Regen lieber zu Hause geblieben waren.
Dieter Sethmann erreichte das Ziel nach 3:14:49 Stunden und belegte in der Gesamtwertung Platz 471 und in der M-60-Klasse
belegte er den 12. Platz. Mit Muskelproblemen in der zweiten Hälfte des Rennens kämpfend, musste Werner Stelljes seinen
Vereinskameraden ziehen lassen und erreichte nach 3:20:45 Stunden das Ziel. Platz 561 in der Gesamtwertung und Platz 14 in
der Altersklasse M 60 war der Lohn der Anstrengung. Mit diesem Ergebnis verpassten die beiden Gnarrenburger zwar knapp die
Plätze unter den Top-Ten, aber in der NLV -Jahresbestenliste sind sie auf den hervorragenden Plätzen drei und vier zu finden.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
(Presse)-Berichte vom 14,5.   Ergebnisse Hamburg (18.4.) Gesamt / LM (BLV)     Ergebnisse Hannover (2.5.) Gesamt / DM / NDM / LM (NLV)
Ergebnisse Neustadt (25.4.)       Ergebnisse Ainring (2.5.)       Home-Page des NLV        Home-Page des BLV        Nach oben       Zur Startseite
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------