©NDM-Halbmarathon am 21. März in Bremerhaven (Frauen, Männer, Seniorinnen, Senioren)©
DM-100 Km-Straßenlauf am 27. März in Kienbaum (Frauen, Männer, Seniorinnen, Senioren)
LM-10 Km-Straßenlauf (NLV+BLV) am 28. März in Lingen (Jugend - Senioren)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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(Presse)-Berichte vom 7.4.          Ergebnisse Bremerhaven (21.3.)          Ergebnisse Kienbaum (27.3. - PDF)          Ergebnisse Lingen (28.3.)
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NORDSEE ZEITUNG vom 13. März 2004
Auf den Millimeter ein Halbmarathon
Leichtathletik: Neue Laufstrecke für die norddeutschen Meisterschaften ganz genau vermessen - Riesiger
Aufwand
Bremerhaven. Genau 21,0975 Kilometer beträgt die Strecke eines Halbmarathons. Auf den Millimeter wurde die neue Strecke
vom Nordseestadion nach Langen und zurück ins Stadion von Fachleuten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und Bremer
Leichtathletik-Verbandes vermessen.
Es war im Vorfeld ein riesiger Aufwand, den Bernd Koppe vom OSC gemeinsam mit Sohn
Roland und mit Hilfe des zuständigen Kontakt-Polizisten betrieb, um die Strecke, auf der am 21. März die norddeutsche Meister-
schaft im Halbmarathon ausgetragen wird, rekordfähig zu trimmen.
Zunächst hatte der OSC Bremerhaven den Zuschlag erhalten, diese Meisterschaft auszurichten. Dann dachten sich Bernd und
Roland Koppe dazu eine Strecke aus. Sie führt in groben Zügen vom Nordseestadion in die Wurster Straße, zum Parktor, zum
Herman-Löns-Weg in Langen, über Marderweg, Hinschweg zur Stadtgrenze Auf der Geest, über Siebenbergensweg, Auweg und
OSC-Brücke wieder ins Stadion. Nun galt es die Entfernung zumessen. Erst im Groben auf dem Fahrrad, dann zu Fuß mit dem
Schrittmesser. Erst dann wurden die Leichtathletik-Fachleute zum exakten Vermessen geholt.
An einem Sonntag hielt der Kontakt-Polizist mit dem Einsatz wagen den Millimeter-Messern die Straßen und Wege entgegen
der Fahrtrichtung frei. Die Leichtathletik-Experten nahmen Maß, sicherheitshalber zwei- oder dreifach, besonders wenn es um
Kurven ging. Das Ende vom Lied: Es fehlten etwa 250 Meter. Die wurden dann ins Stadion verlegt, Start und Ziel ist jetzt auf
einem Punkt der Laufbahn vor der Tribüne.
Warum solch ein Aufwand? Auf dieser amtlich (nach DLV-Richtlinien) vermessenen Strecke können nun Rekorde gelaufen
werden, die auch international anerkannt werden. Deshalb die Genauigkeit von einem Millimeter, damit niemand auf die Idee
kommen kann, die Bestleistungen anzufechten. Weil man gerade gut dabei war, wurde auch eine Strecke über zehn Kilometer
vermessen. Bremerhaven verfügt nun über zwei Leichtathletik-Strecken sozusagen mit internationalen Qualitätsmaßen.
Eingeweiht wird die Halbmarathon-Strecke am 21. März um 13 Uhr mit den norddeutschen Meisterschaften. Davor aber erlebt die
10-Kilometer-Strecke ihre Feuertaufe. Um 11 Uhr am 21. März findet ein Lauf für jedermann, von den Schülern D bis zur Alters-
klasse 60/70 und älter statt. Meldungen dazu sind bis Mittwoch, 17. März, an Roland Koppe, Nordstraße 45, 27580 Bremer-
haven, Telefon 04 71-9 81 20 07 oder 04 71-8 40 46 oder Telefax 04 71-8 45 87 zu richten. Die Meldungen für die norddeutschen
Meisterschaften erhält der OSC im Laufe der kommenden Woche von den einzelnen Landesverbänden. Dann steht nichts mehr
im Weg, in Bremerhaven im Halbmarathon Rekord laufen zu können. Eines vielleicht doch: Es gibt bei der Startaufstellung zum Halbmarathon keine Platzzuweisung. Rechtzeitiges Erscheinen sichert die erste Startreihe. Aber die Läufer sind Sportler genug,
um die schnelleren Aktiven nach vorne zu lassen. Bei Rekorden kommt es auf hundertstel Sekunden (aber nicht beim Straßen-
lauf)
an, bei der Strecke auf den tausendsten Teil eines Meters. (ewm)
Infos zum 10 Km-Rahmenwettbewerb gibt es unter
www.bremerhaven-lauf.de

ACHIMER KURIER vom 23. März 2004
Titel für Heger und Hold
LGKV-Athleten bei Norddeutscher Meisterschaft im Halbmarathon
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Achim/Verden. Nicht leicht hatten es die Teilnehmer der Norddeutschen Meisterschaft im Halbmarathonlauf am Sonntag in
Bremerhaven. Der Wind hatte zwar nachgelassen, war aber immer noch deutlich spürbar, dazu immer wieder Regen, und das auf
welliger Strecke - ideale Bedingungen waren das nicht. Dennoch kamen die neun LGKV-Teilnehmer zu guten Resultaten und
zwei Meistertiteln. Ingrid Heger (Etelsen) war schnellste W-50-Läuferin, und Jürgen Hold (Verden) freute sich über seinen Sieg in
der Altersklasse M 50 gegen 17 Mitbewerber.
Als 17. der Gesamtwertung unter 115 das Ziel erreichenden Männern war Jürgen Hold nach 1:18:19 Stunden fast zwei Minuten
schneller als zuletzt vor drei Jahren über die Halbmarathondistanz - eine starke Leistung! In der gleichen Altersklasse der Frauen
hatte es Ingrid Heger etwas leichter, nur vier W-50-Frauen erreichten das Ziel. Als 16. der Frauen-Gesamtwertung war sie nach
1:39:19 Stunden rund dreieinhalb Minuten langsamer als 2003.
Als Dritte der W-50-Wertung und insgesamt 25. der Frauenwertung benötigte Sigrid Bracht (Oyten) 1:48:14 Stunden, und als
Vierte (Gesamt 26.) war Christa Liebscher (Verden) nach 1:49:28 Stunden im Ziel. Auch Cäcilia Apel-Kranz (Achim) hatte mit
den schwierigen Bedingungen zu kämpfen, nach zuletzt 1:37:27 Stunden vor zwei Jahren kam sie nun nach 1:38:50 Stunden ins
Ziel und war damit Zwölfte der Frauenwertung und Dritte ihrer Altersklasse W 45. Mit ihr, Ingrid Heger und Sigrid Bracht belegte
die Seniorinnen-Mannschaft Platz drei hinter der LG Nienburg und der LG Bremen-Nord.
Als 37. der Männerwertung und Fünfter der Klasse M 40 blieb der Thedinghausener Michael Trense nach 1:22:11 Stunden runde
zwei Minuten über seiner Bestleistung von 2003. Noch am besten kam der Etelser Harm-Jürgen Willenbrock mit den schwierigen
Bedingungen zurecht, er benötigte als 77. der Gesamtwertung und 15. der Klasse M 50 1:32:40 Stunden und war damit nur 33
Sekunden langsamer als 2003. Mit Dirk-Peter Jäger (Uesen), der als 107. und Siebter der M 55 ins Ziel kam, wurde die LGKV-
Seniorenmannschaft noch Fünfte der Mannschaftswertung M 50/55. Als 108. und dritter der Altersklasse M 70 war Helmut
Sievers (Uesen) nach 1:46:33 Stunden nicht zufrieden, doch nach solch einer respektablen Zeit bestand dazu für ihn absolut kein
Anlass!

WESER KURIER vom 23. März 2004
Taktische Erfolgsspielchen
Krage Dritter bei Nord-Meisterschaft im Halbmarathon / Szene soll Kräfte bündeln
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremerhaven. Vor sechs Jahren kam Jens-Uwe Krage aus Hameln nach Bremen. "In dieser Zeit habe ich vor allem zwei Dinge
gelernt: Wie man schnell läuft und wie man langsam läuft." Am Sonntag war Krage schnell unterwegs, bei den norddeutschen
Meisterschaften im Halbmarathon in Bremerhaven belegte er den dritten Platz. Rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze kam
der Läufer des Bremer LT/TvdB ins Ziel, nach 1:12:58 Stunden.
Eine sehr ordentliche Zeit, von der Krage bei seinem berufsbedingten Umzug nach Bremen wohl nicht einmal geträumt hat. "Da-
mals konnte ich diese Entwicklung nicht absehen", gibt er heute zu. Zuvor in Hameln war er zwar schon als ambitionierter Frei-
zeitläufer aktiv gewesen. Aber erst, nachdem er sich dem TvdB angeschlossen hatte, erschlossen sich ihm die Geheimnisse
seines Sports. "Ich habe zum ersten Mal systematisch trainiert, mich mit Hintergrundwissen auf Wettkämpfe vorbereitet", blickt
der 38-Jährige zurück. Auch die Erkenntnis, dass es einem gezielten Leistungsaufbau entspricht, ein paar langsame Runden in
den Trainingsplan einzubauen, verdankt Jens-Uwe Krage seinen ersten Jahren in Bremen.
Nachdem er schließlich festgestellt hatte, dass seine Stärken vor allem auf den langen Strecken liegen, ging der Neubremer
etwa zur Jahrtausendwende auf Titeljagd. Drei Mal wurde Krage Landesmeister im Marathon: 2000, 2001 und 2003 lief kein
Bremer schneller beim Hamburg-Marathon, in dem die Titelkämpfe eingebunden waren. Das Jahr 2002 taucht in der Statistik aus
einem simplen Grund nicht auf: Krage hatte verletzungsbedingt passen müssen. Zu dem Marathon-Titeltriple kamen diverse
Landesmeistertitel auf den kürzeren Strecken.
In Bremerhaven wiederholte Krage mit dem dritten Platz im Halbmarathon der norddeutschen Meisterschaften nun den Erfolg aus
dem Vorjahr. "Das war auch für mich ein spannendes Rennen", erzählt er vom Verlauf der rund 21 Kilometer. Nach zehn Kilo-
metern hatte sich nämlich eine acht Läufer große Verfolgergruppe gebildet. Vor allem Jens-Uwe Krage zog das Tempo immer
wieder an, um die Konkurrenten abzuhängen, ließ sich ein auf "Taktische Spielchen". Sie gingen auf, das aufgrund der böigen
Winde recht harte Rennen hat sich gelohnt.
Warum er sich das immer wieder antut, sich täglich zum Training motivieren kann, beantwortet der Bauingenieur beim Senator
für Wirtschaft und Häfen gleich in mehrfacher Weise: Das Ausreizen der eigenen Möglichkeiten mache ihm ebenso Spaß wie der
Kontakt zu den Trainingspartnern oder das Erleben von Natur. Außerdem weiß Krage, ehemals aktiver Fußballer, auch die indi-
viduellen Gestaltungsmöglichkeiten seines Sports zu schätzen: " Ich bin auf mich allein gestellt und unabhängig. Was allerdings
nur die eine Seite der Medaille beschreibt. Auf der anderen Seite vermisst der 1,85 Meter große Ausdauerläufer in der Bremer
Szene das kooperative Miteinander. "Konkurrenz ist wichtig, sie belebt das Geschäft. Aber man sollte die Kräfte mehr bündeln
und vereinsübergreifend auf Gemeinsamkeiten setzen", fordert Krage.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 24. März 2004 (Auszug - nur NDM)
Die LC-93-Oldies sind Norddeutscher Meister
Laufen: Erfolge im Halbmarathon
Delmenhorst. Bei den Norddeutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Bremerhaven ging der LC 93 Delmenhorst mit insge-
samt drei Mannschaften an den Start. War der zweimal zu bewältigende Rundkurs bereits durch einige Steigungen recht an-
spruchsvoll, so machten Regen- und Hagelschauer und eine steife Brise den Aktiven zusätzlich das Laufen schwer.
In der Wertung für Männer ab 40 bildeten Horst Ulbrich, Dieter Kreuzer und Norbert Schnurr eine Mannschaft. Mit einer Gesamt-
zeit von 4:24:21 Stunden sicherten sie sich den zweiten Platz. In der M 50 wurden Detlef Bleiker, Joachim Becker und Rolf Blau-
hut nach 4:34:29 Stunden Vierter. Bei den Senioren ab 60 Jahre zeigten Alwin Zawacki, Fadel Dawoud und Wilfried Förste, dass
man auch im fortgeschrittenen Alter noch gute Laufleistungen erbringen kann. Mit 5:14:48 Stunden gewannen sie ihre Alters-
klasse.
Die beste Platzierung in der Einzelwertung erreichte Horst Ulbrich. Mit 1:18:46 Stunden war er Zweiter in der M 45 und somit
Norddeutscher Vizemeister im Halbmarathon. Für Dieter Kreutzer war es der erste Wettkampf über diese Distanz. In 1:24:51
Stunden belegte er einen beachtlichen achten Platz in der M 40-Einzelwertung. Mit Ralf Blauhut, der ebenfalls zum ersten Mal
einen Halbmarathon lief, und Peter Piskalla gingen außerdem zwei Einzelläufer für den LC 93 an den Start. Blauhut kam nach
1:28:37 Stunden ins Ziel; Piskalla benötigte 1:35:31 Stunden.
Die Einzelergebnisse in Detail:
Horst Ulbrich, 1:18:46 Stunden (22. Gesamtwertung/2. M45); Detlef Bleiker, 1:23:43, (39./8. M50); Dieter Kreuzer, 1:24:51 Std.(47/8. M40); Ralf
Blauhut, 1:28:37 (69./30. M30); Joachim Becker, 1:34:03 (88./16. M50); Peter Piskalla, 1:35:31 (93./35. M30); Rolf Blauhut, 1:36:43 (97./6. M55);
Alwin Zawacki, 1:38:41 (104./6. M60); Fadel Dawoud, 1:39:42 (115./4. M65); Norbert Schnurr, 1:40:44 (118./17. M40); Wilfried Förste, 1:56:25
(141./8. M65)

DIE HARKE (Nienburg) vom 24. März 2004
Kuhlenkamp stellt die Weichen auf Gold
Bremerhaven (hhg). Drei Medaillen erkämpfte das sechsköpfige Aufgebot der LG Nienburg bei den Norddeutschen Meister-
schaften im Halbmarathonlauf in Bremerhaven. Dabei sicherte sich das Damentrio Sylvia Kuhlenkamp (MTV Liebenau), Karin
Haake (TSV Lemke) und Silvia Kettel (MTV Liebenau) den Titel in der Altersklasse W 35 und älter.
Sylvia Kuhlenkamp sorgte mit einer überragenden Leistung dafür, dass die LG Bremen-Nord um mehr als eine Minute Rückstand
auf den zweiten Platz verwiesen wurde. "Sylle" absolvierte die 21 100 Meter auf einem zweimal zu durchlaufenden Rundkurs in
hervorragenden 1:28:41 Stunden, mit denen sie als Gesamtvierte (!) in ihrer Altersklasse W 40 die Silbermedaille gewann; ledig-
lich eine Läuferin aus Schleswig-Holstein war schneller als die Weserstädterin. Karin Haake mit 1:38:52 Std belegte Platz vier in
der W 40, genau zehn Sekunden vor Silvia Kettel, die mit 1:39:02 Std Rang fünf einnahm.
Das Herren-Trio der Altersklasse M 50/55 gewann die Bronzemedaille. Nur die SVG Groß Bülten und die LG Celler Land waren
schneller als Werner Reineke und Wolfgang Bäskow vom MTV Liebenau sowie Johann Masemann von der JG Oyle. Als Elfter in
der Einzelwertung war Bäskow mit seinen 1:26:29 Std der schnellste aus Nienburger Sicht, Masemann folgte mit 1:29:52 Std
auf Platz 13, vor Reineke, der in 1:30:51 auf Position 14 landete.

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 24. März 2004
Wilshusen auf dem guten Platz elf
Starker Wind und Regenschauer setzten den Athleten bei der Norddeutschen Meisterschaft im Halbmarathonlauf (Bremerhaven)
zu. Vom MTV Wolfenbüttel nahmen Monika Ohm, Matthias Wilshusen und Dieter Poley diese harte Tour auf sich. Insgesamt
starteten 148 Teilnehmer. Schnellster Wolfenbütteler war Wilshusen, der nach 1:17:34 Stunden als Elfter die Ziellinie überlief. In
der Hauptklasse bei den Männern bedeutete das Rang neun. Dabei plagten Wilshusen auf den letzten Kilometern Seitenstiche.
Mit diesem Problem hatte er auch in seinen letzten Rennen zu kämpfen. In Bremerhaven verlor er deshalb zwei Plätze, trotzdem
war er mit seiner Leistung nicht unzufrieden. "Bei der Zeit muss ich allerdings Abstriche machen. Wegen der schlechten Witter-
ung und des langsamen Kurses waren andere Läufer auch zwei, drei Minuten langsamer", sagte er.
Von ihren Zeiten waren Monika Ohm und Dieter Poley ebenfalls enttäuscht, von den Platzierungen aber nicht. "Es war hart. Aber
wir hatten ja alle die gleichen Bedingungen", erzählte Monika Ohm. Sie wurde nach 1:53:26 Stunden Dritte der Altersklasse
W 60. Sie bemängelte unzureichende Kilometerangaben auf der Strecke: Bei 21,1 Kilometern eine Orientierungshilfe für Läufer.
Dieter Poley belegte in der Klasse M 60 mit 1:35:34 Stunden Rang vier. Er hofft wie Ohm und Wilshusen am 3. April auf bessere
Bedingungen. Dann geht es an der Okertalsperre um Halbmarathon-Bezirkstitel. (ma)

Achja, dann gab es noch die “ausführliche” Berichterstattung in der örtlichen Presse:
NORDSEE ZEITUNG vom 24. März 2004
Wind, Sturm und Hagelschauer
Leichtathletik: Gute Zeiten beim Halbmarathon - Neuer Landesrekord
Bremerhaven. Auf den neuen, nach den Richtlinien des Deutschen Leichtathletik-Verbandes vermessenen Strecken in Bremer-
haven und Langen maßen sich erstmals in Bremerhaven die Läufer über 10 Km und dem Halbmarathon über 21,0975 Kilometer.
Im Rahmenlauf über 10 Kilometer traten über 40 Athleten an. Bei orkanartigem Wind und Hagelschauern waren die Strecken-
zeiten überraschend gut. Mit Thorsten Wienecke (Göttingen) schälte sich schon nach einigen Kilometern der Sieger hervor.
Wienecke gewann in 35:42 Minuten. Einen neuen Bremer Landesrekord in seiner Altersklasse lief der 12-jährige Jens Koppe mit
48:21 Minuten.
(Vielleicht gibt es da ja noch einen “Nachschlag”)

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 25. März 2004
Barjenbruch trotzt dem Wind
Norddeutscher Vizemeister in einem Halbmarathon mit Organisationsschwächen

Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Stuhr. Auch die teils heftigen Windböen konnten die Langstreckler des LC Hansa Stuhr nicht bremsen. Bei den Norddeutschen
Meisterschaften im Halbmarathon in Bremerhaven sicherte sich das Stuhrer Trio Jan Simon Neubauer, Christian Rettke und
Bashar Jadallah in 4:07:14 Stunden den dritten Platz in der Mannschaftswertung der Männerklasse. Norddeutscher Vizemeister
in der Altersklasse M 60 wurde Vereinskamerad Bernhard Barjenbruch in 1:29:43 Stunden. Die Teilnehmer der diesjährigen nord-
deutschen Meisterschaften über 21,1 Kilometer hatten es wirklich nicht leicht. Der Orkan, der in der Nacht zuvor über Nord-
deutschland hinweggefegt war, war zwar abgeflaut. Reichlich windig blieb es trotzdem. Und das kostete die Athleten eine Menge
Kraft und Zeit.
"Nach vorn in den Wind"
"Ich habe immer wieder versucht, in der Gruppe zu laufen. Doch dann wurde das Tempo verschleppt, und ich bin wieder nach
vorn in den Wind", haderte Jan Simon Neubauer mit den äußerst widrigen Bedingungen. Doch weder der Wind, noch die zwei
Fehlstarts und die fehlenden Kilometermarkierungen auf der zehn Kilometer Stadtrunde konnten den Stuhrer vom Bestzeitenkurs
abbringen. Als Elfter der Männerklasse verbesserte sich der 25-Jährige auf 1:18:09 Stunden.
Auch Triathlet Christian Rettke konnte sich als zweitschnellster Hansa-Läufer über eine neue persönliche Bestmarke freuen: Als
16. der Männerklasse verbesserte sich Rettke um rund zwei Minuten auf 1:21:41 Stunden. Nachdem Sven Jansen erneut ausge-
fallen war, machte Bashar Jadallah als 27. in 1:27:24 Stunden die gute Teamleistung des LC Hansa Stuhr komplett.
"Ich hatte mir eine gute Renneinteilung vorgenommen, suchte als Orientierung nach den Kilometerschildern, fand aber erst nach
zehn Kilometern das erste. So etwas darf bei einer Meisterschaft nicht passieren. Da ist selbst unser
Geestlauf besser ausge-
schildert", machte Bernhard Barjenbruch seinem Ärger Luft. Den Erfolg ließ sich der erfahrene Senior dennoch nicht nehmen.
Hinter dem überragenden Peter Arms (TSV Lelm, 1:24:16) und mit sicheren drei Minuten Vorsprung auf den Drittplatzierten
sicherte sich Barjenbruch Silber in der M 60.
Verletzungspech hatten dagegen die Stuhrer Frauen. Angelika Seegers musste aufgrund einer hartnäckigen Sehnenentzündung
verzichten, so dass Dörte Drücker und Sigrid Kuchinke als Einzelstarterinnen antraten. Mit gutem Erfolg: Dörte Drücker lief in
1:39:31 Stunden als Fünfte der Frauenklasse in Ziel. Sigrid Kuchinke kam eine Woche vor ihrem Start beim Rom-Marathon in
1:45:40 Stunden in der W 45 ebenfalls auf Rang fünf.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 25. März 2004
Starker Auftritt von Jörg Valentin
Leichtathletik: Titel in Bremerhaven
Bremerhaven (ls). Einige gute Leistungen zeigten die ostfriesischen Langstreckler am vergangenen Sonntag bei den Nord-
deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Bremerhaven. Die Titelkämpfe litten unter den extremen Windverhältnissen.
Wieder einmal für ein gutes Resultat sorgte Jörg Valentin vom TV Norden. Nach seinem starken Auftritt bei der Senioren-WM vor
zwei Wochen konnte er sich auch bei dieser Veranstaltung in Szene setzen. Valentin deklassierte die Konkurrenz in der Klasse
M 40, gewann den Titel souverän in 1:13:05 Stunden und hatte am Ende einen respektablen Vorsprung von fünf Minuten. In der
Gesamtwertung aller Teilnehmer kam der Norder damit auf den starken vierten Platz.
Knapp hinter ihm kam Vereinskamerad Peter Steinke ins Ziel. Er schaffte die Strecke in 1:13:23 Stunden und belegte mit dieser
Zeit Rang vier bei den Männern. Zusammen mit Norbert Sibum (14.) und Timo Schöpp (23.), gewann er zudem die Silbermedaille
in der Mannschaftswertung hinter dem TSV Kirchdorf. Eine weitere Medaille nach Ostfriesland holte Bernardo Iglesias, ebenfalls
TV Norden. Er benötigte 1:19:08 Stunden für die 21,1 Kilometer und wurde damit Dritter in der Seniorenklasse M 45.
Eduard Tjarks (LG Ostfriesland) benötigte 1:20:59 Stunden und belegte damit den sechsten Platz in der Seniorenklasse M 50.
Vereinskamerad Arnold Romanowski wurde in 1:28:24 Stunden Fünfter bei den Senioren M 55.

Presseinformation der LG Ostfriesland vom 28. März 2004 (sozusagen als Ergänzung zum vorstehenden Bericht)
Sechs Aktive der Laufgemeinschaft Ostfriesland starteten am Wochenende in Bremerhaven bei den Norddeutschen Meister-
schaften im Halbmarathon. Arnold Romanowski und Eduard Tjarks erreichten dabei die Plätze 5 und 6 in ihren Altersklassen.
Die Läufer aus den acht nördlichen Bundesländern erwischten bei der Ermittlung des Norddeutschen Meisters nicht gerade die
idealsten Laufbedingungen. Teilweise böiger Wind und Schauer, sowie Temperaturen von nur 5 – 6 Grad ließen bei den Teil-
nehmern keine rechte Begeisterung aufkommen. Gelaufen wurde auf einer leicht welligen ca.10,5 km langen Runde mit Start
und Ziel im Nordseestadion von Bremerhaven. Eine viermalige Brückenüberquerung über eine Hauptstraße sorgte ebenfalls für
Abwechslung.
Die beste Platzierung als 5. in der Altersklasse M 55 hatte am Ende Arnold Romanowski. Für ihn wurden gute 1:28:24 Std. ge-
stoppt, was trotz der frühen Saison eine Verbesserung der letzt jährigen Bestzeit um rund 1 ½ Min bedeutete. Für Eduard Tjarks
wurden die Uhren bei 1:20:59 Std. gestoppt, was ihm in der Altersklasse M 50 den 6. Platz einbrachte. Dicht dahinter folgte
Hanno Ludwigs, der mit 1:21:30 Std. als 20. in der Hauptklasse gewertet wurde. Fred Ibeling erreichte mit 1:30:23 Rang 33 in
der Hauptklasse und Friedhelm Kruse wurde mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:38:37 Std. 12. in der M 45. Hartmut Decker
belegte mit 1:49:18 Std. in der M 40 den 20. Platz. Hier konnte der Norder Jörg Valentin seinen letztjährigen Titel in guten
1:13:05 Std. verteidigen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 29. März 2004
Tjarks ist Vizemeister
Kienbaum. Eduard Tjarks (LG Ostfriesland) hat sich bei den Deutschen Meisterschaften über 100 Kilometer den Vizetitel in der
Altersklasse M 50 gesichert. Der Auricher - einer von zehn Niedersachsen in Kienbaum - erreichte das Ziel nach 7:59:16
Stunden. Die Goldmedaille erkämpfte Carl Graf (Alemannia Pfalzdorf), für den 7:54:09 Stunden gestoppt wurden. Dritter wurde
Eberhard Bergner (ESV Lok Potsdam, 8:04:49).
Einen etwas ausführlicheren Bericht gibt es bei
www.ostfriesland-la.de
Einen Bericht von Eduard Tjarks gibt es hier auf der Seite etwas weiter unten

NIEDERELBE ZEITUNG vom 29. März 2004
Loddeke glänzt bei DM-Lauf über 100 Kilometer
Land Hadeln
(ur). Der für den MTV Lüdingworth startende Altenbrucher Ausdauersportler Bernd Loddeke hat sein Ziel erreicht.
Wie
berichtet peilte er bei seiner ersten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft über 100 Kilometer eine Zeit zwischen acht
und neun Stunden an. Der in Otterndorf geborene Ausnahmeläufer absolvierte bei seinem Debütauftritt am Sonnabend im
brandenburgischen Kienbaum nach 20 Runden die Ultra-Strecke in einer Zeit von 8:28 Stunden.
Der 35-jährige derzeit beste Marathonläufer im Cuxland kam damit bei ungünstigen Wetterbedingungen - es herrschte kalter,
heftiger Wind - auf eine Platzierung als 31. in der Gesamtwertung und als 12. in der Männerhauptklasse (MHK bis 40 Jahre).
Loddeke war mit seiner Premiere auf dieser Strecke ausgesprochen zufrieden und ist für noch bessere Leistungen auf 100 Kilo-
meter motiviert: "Ich bin jetzt heiß. Ich habe jetzt die acht Stunden im Visier." Schon im Herbst will er diese Zeit packen.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 30. März 2004
Austin-Kerl läuft kontrolliert zum Landestitel
Besser hätte die Ausbeute kaum sein können. Mit vier Titeln und vier dritten Plätzen im Gepäck kehrten die Leichtathleten der
LG Göttingen (LGG) aus Lingen von den niedersächsischen Meisterschaften über 10 Kilometer zurück. Damit zählten die Gött-
inger zu den erfolgreichsten Athleten und untermauerten ihre Spitzenposition auf Landesebene. Vor allem LGG-Zugpferd Jürgen
Austin-Kerl wurde dabei wieder einmal seiner Favoritenrolle unter den Läufern gerecht. Auf dem windanfälligen Rundkurs im
Emsland machte der 34-Jährige mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg den ersten Titelgewinn dieser Meisterschaften perfekt.
Nach 31:12 Minuten und mehr als 20 Sekunden Vorsprung überquerte er schließlich den Zielstrich. “Dabei hat sich Jürgen nicht
einmal verausgabt, sondern ist das Rennen kontrolliert gelaufen”, betonte LGG-Trainer Wilhelm Graeber mit Blick auf die Sieger-
zeit.
Hinter Austin-Kerl entwickelte sich ein harter Kampf um den zweiten Platz, wobei Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf) von Ingo
Müller immer wieder unter Druck gesetzt wurde. Auf den letzten zehn Metern musste sich der LGGer (31:35 Min.) zwar um eine
Sekunde geschlagen geben. Mit seiner kämpferischen Leistung hatte Müller aber großen Anteil daran, dass er zusammen mit
Austin-Kerl und dem ebenfalls starken Henrik Menzel (5./32:14 Min.) in 1:35:01 Stunden die Mannschaftswertung klar vor Kirch-
dorf gewann.
Einen weiteren deutlichen Sieg gab es in der Damenklasse W 55 durch Hannelore Bezold. Nach 45:24 Minuten überquerte sie
dreißig Sekunden vor ihrer Konkurrenz die Ziellinie. Auch Horst von Gaza war dem Zweitplatzierten in der Klasse M 45 weit vor-
aus. Für ihn stoppten die Uhren bei 33:17 Minuten. Damit legte er den Grundstein für den Bronzerang der zweiten Mannschaft
der LGG, die von Ulf Narloch (33:16) und Thorsten Wienecke (34:10) komplettiert wurde.
Einen überraschenden dritten Rang erkämpfte sich Maureen Raabe in der Frauenklasse. Obwohl die junge Athletin das Rennen
allein bestreiten musste, überzeugte sie in starken 39:08. Den achten Podestplatz für die LGG sicherte sich Andreas Christ-
mann. Für ihn bedeuteten 36:07 Min. in der M 50 ebenfalls Rang drei.
Weitere Ergebnisse: Ralf Kempa, 35:23 Min.; Sebastian Hanelt, 35:45 Min.; Chris Lemke 35:52 Min. (alle Männer-Hauptklasse);
Arne Christmann, 36:52 Min. (7. Platz männliche Jugend B).

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 30. März 2004
Mit Klubrekord auf den achten Platz gelaufen
Darme. Bei den Landesmeisterschaften im Zehnkilometerlauf im Lingener Stadtteil Darme hat Andreas Kuhlen vom BV Garrel
einen guten achten Platz belegt unter mehr als 150 Läufern.
Für Kuhlen blieb die Uhr nach 32:34 Minuten stehen. Obwohl er mit der Zeit nicht ganz zufrieden war, bedeutete sie trotzdem
einen neuen Vereinsrekord, den bis dato Daniel Hackl mit 32:39 Minuten gehalten hatte.

Presseinformation vom 30. März 2004 (Von Markus Steinbrück)
Nächster Landestitel für Hittfelder Seniorenläufer
Hittfeld. Exakt sechs Wochen nach dem Gewinn des Niedersachsentitels mit der Crosslauf-Mannschaft standen die Senioren-
läufer des TSV Eintracht Hittfeld jetzt erneut bei einer Landesmeisterschaft ganz oben auf dem Siegerpodest. Rolf Helmboldt,
Detlef Peters und Peter Hempel entpuppten sich in Lingen als landesweite schnellste M-40-Mannschaft im 10-km-Straßenlauf.
In der Gesamtzeit von 1:47:11 Stunden behaupteten sich die drei schnellen Seevetaler gegenüber der LG Osterode (1:48:52 std)
und dem VfL Lingen (1:53:02 std). Hinter dem eigenen, erst im Vorjahr aufgestellten Landesrekord blieben die Hittfelder aller-
dings um mehr als fünf Minuten zurück.
In der Einzelwertung sorgte Rolf Helmboldt wie schon im Crosslauf mit Rang zwei für das beste Resultat. Der 41-Jährige aus
Ashausen fand in guten 33:26 min lediglich in Markus Pingpank vom TSV Kirchdorf (31:56 min) seinen Meister. Im insgesamt
18-köpfigen Teilnehmerfeld der Senioren M 40 erlief sich Detlef Peters (34:06 min) unmittelbar hinter Vereinskamerad Helmboldt
die Bronzemedaille. Nicht ganz zufrieden wird dagegen Peter Hempel mit seinem elften Platz bei den Senioren M 45 gewesen
sein. Der 46-Jährige benötigte eine Zeit von 39:39 min.
Am Mittwoch (31.März) fliegen Rolf Helmboldt samt Gattin Birthe und Schwester Birgit sowie Thomas Eggert und Detlef Peters
(alle TSV Eintracht Hittfeld) zu einem Trainingsurlaub nach Andalusien an die Costa de la Luz. Sie kehren erst kurz vor dem
Hamburg-Marathon, der am Sonntag, 18. April, stattfindet, nach Deutschland zurück. Aus der Hittfelder Trainingsgruppe von
Hans Holtz wird Detlef Peters voraussichtlich der Einzige sein, der in Hamburg an den Start geht. Peters wird dort allerdings nur
einen Trainingslauf über etwa drei Stunden bestreiten und dabei das Trikot seines Arbeitgebers, der HSH Nordbank, tragen.
“Zwei Wochen später (2. Mai) möchte ich dann beim Hannover-Marathon die 2:40 std knacken”, formuliert der 41-jährige Peters
sein großes Ziel für die Frühjahrssaison. Im Rahmen dieses Hannover-Marathons werden die niedersächsischen Landes-
meisterschaften sowie die Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften ausgetragen.

Presseinformation vom 30. März 2004 (Von Eduard Tjarks)
18. Deutsche Meisterschaften im 100 Km-Straßenlauf in Kienbaum
Hochzufrieden kehrte Eduard Tjarks von der Laufgemeinschaft Ostfriesland am Wochenende von den 18. Deutschen Ultra-
Meisterschaften über 100 km aus Kienbaum zurück. Mit einer Endzeit von 7 Stunden 59 Minuten und 16 Sekunden unterbot er
nicht nur die begehrte Traumzeit von 8 Stunden, sondern wurde als Deutscher Vizemeister in der Altersklasse M 50 geehrt.
Vor dem Start, der am Samstag bereits um 6:00 Uhr erfolgte, war die Kleiderfrage ein ganz heißes Thema. Bei Temperaturen
von Minus 5 Grad entschied sich das Gros der über 200 Teilnehmer für die Wintergarnitur, einige Hartgesottene waren wie im
Hochsommer angetreten, mussten hierfür jedoch größtenteils Tribut zahlen und letztendlich wegen Unterkühlung aufgeben. Auch
wenn das Thermometer im Tagesverlauf nur auf höchstens 5 Grad anstieg, waren die Laufbedingungen bei Windstille und
Sonnenschein jedoch als ideal zu bezeichnen.
Als Austragungsstätte diente das rund 60 ha große Bundesleistungszentrum in Kienbaum (30 km östlich von Berlin), in dem sich
die Deutschen Spitzenathleten zur Zeit wieder gezielt auf die Olympischen Sommerspiele in Athen vorbereiten. Obwohl es auf
dem waldreichen Gelände immer wieder leicht auf und ab ging, war dies eher von Vorteil, da man nicht den ganzen Tag im
gleichen “Schlappschritt” läuft, sondern beim Anstieg auf kürzere schnelle Schritte wechselt, um dann anschließend wieder
“lang” auszuholen. Die abwechslungsreiche 5 km Runde war fast durchgehend asphaltiert.
Aufgrund der angestrebten Zeit von ca. 8 ½ Std. hatte Tjarks sich eine Durchgangszeit von ca. 24 Min pro 5 km Runde vorge-
nommen, denn gerade auf den Superlangstrecken ist es besonders wichtig, ein gleichmäßiges, angepasstes Tempo zu finden,
um letztendlich die optimale Leistung abzurufen. Wenn der Startschuss fällt, heißt es deshalb erst mal auf die Bremse treten,
denn statt im üblichen flotten Wettkampftempo wird beim Hunderter “nur” im normalen Trainings-Dauerlauftempo gelaufen.
Obwohl die erste Runde mit 23:15 Min schon reichlich schnell war, belegte Tjarks anfangs nur etwa Rang 50. Bei Km 10 drohte
das Unternehmen dann bereits zu scheitern. Der Zeitmesschip, der mit einem flexiblen Klettband zu stramm am rechten Fuß
befestigt war, schnürte die Blutzufuhr ab und verursachte somit Schmerzen am Spann und Schienbein. Ein schneller Wechsel
auf den anderen Fuß brachte schließlich Linderung, so dass die Zwischenzeiten bei km 15, 20 und 25 alle sekundengenau bei
23:43 Min. lagen. Verschiebungen in der Zeittabelle gab es anschließend nur durch die Nahrungsaufnahme (Wasser, Hafer-
schleim und zum Schluss Cola) sowie Pinkelpausen bzw. einem Toilettengang.
Als nach fast 6 Stunden - inzwischen war Km 75 und der 24. Gesamtplatz erreicht - die Durchgangszeiten immer noch unter
24 Min lagen, startete der Angriff auf die Traummarke von 8 Stunden - nur noch 25 mal den Kilometer unter 5 Minuten - nur noch
2 Stunden laufen! Ab Km 88 dann ein erneuter Motivationsschub - jeder Kilometer konnte in Zeitschritten ausgedrückt, rückwärts
gezählt werden - nur noch 1 Stunde, nur noch 55 Minuten, nur noch 50 Minuten - der Countdown lief und das Ziel rückte immer
näher.
Nach 7 Std. 59 Min. und 16 Sekunden war das Ziel erreicht. Mit der guten Zeit holte sich Tjarks neben dem Gewinn der Vize-
meisterschaft auch noch den Ostfrieslandrekord über 100 km. Dieser war erst seit dem letztem Jahr im Besitz von Bernd
Wagner vom TuS Norderney. Mit 8:40:55 Std. knackte Wagner am 29.3.2003, ebenfalls in Kienbaum, den Uraltrekord von Ahlrich
Sigl. Der Auricher Ahlrich Sigl, für die LG Ostfriesland startend, hatte die Bestmarke bereits am 2.4.1983 beim damals legen-
dären 100 km Lauf in Unna mit 8:52:30 Std. aufgestellt.
Die Ausrichtung der Veranstaltung war nicht nur auf Grund der vorhandenen Einrichtungen optimal, sondern die ganze Veran-
staltung war professionell aufgezogen und endete schließlich mit einer stilvollen Siegerehrung. Den Gesamtsieg holte sich der
mehrfache Deutsche Meister und Nationalkaderathlet Michael Sommer von der EK Schwaikheim, der mit 6:59:23 Std. als ein-
zigster Athlet sogar unter 7 Stunden blieb. Der Zweitplazierte, Jörg Hooß, LTF Marpingen benötigte 7:16:45 Std. und für den
dritten, Dr. Thomas Miksch, Kempten wurden 7:33:51 Std. gestoppt.
In der Frauenwertung gab es einen neuen Streckenrekord von 7:54:53 Std. durch die Französin Maggiolini Reymonenq vor der
Deutschen Meisterin Tanja Hooß von der LTF Marpingen, die nur ganze 3 Minuten später das Ziel erreichte.
In der Altersklasse M 50 siegte der Ultraspezialist Karl Graf vom VfB Alemannia Pfalzdorf (Niederrhein), der mit 7:54:09 Std. nur
rund 5 Min schneller als Tjarks war. Der dritte Platz ging mit 8:04:49 Std. an Eberhard Bergner vom ESV Lok Potsdam.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 31. März 2004
Marina Barkhoff gewinnt Landestitel
Leichtathletik: Großer Erfolg für die B-Jugendliche von Fortuna Wirdum

Lingen (ls). Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum hat sich bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf über zehn Kilometer
des Niedersächsischen und Bremer Leichtathletik-Verbandes in Lingen den Titel gesichert. Mit einer Zeit von 43:36 Minuten
wurde sie in dem Rennen der weiblichen Jugend B zwar “nur” Zweite. Da die Siegerin aber dem Bremer Leichtathletik-Verband
angehört, ging der Niedersachsen-Titel an die Ostfriesin.
Kerstin Lüken von der Emder LG kam bei den Frauen in 39:45 Minuten auf einen guten vierten Platz. Eine starke Leistung zeigte
auch Hilde Steinke von Concordia Neermoor, die in der Altersklasse W 55 als Zweite nach 45:54 Minuten ins Ziel kam. Franz
Albers (Germania Leer) sicherte sich bei den Senioren M 65 in 42:02 Minuten Rang vier. Arnold Romanowski (LG Ostfriesland)
benötigte exakt 40 Minuten und kam in der Altersklasse M 55 als Fünfter ins Ziel. Schnellster Ostfriese bei den Männern war
Peter Steinke vom TV Norden, der in 33:50 Minuten 19. wurde.


newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 31. März 2004
Erfolgreiches Ehepaar
Leichtathletik: Lindemann Straßenlauf-Landesmeister
Rainer Lindemann aus Cramme gewann in Lingen den Landesmeistertitel in der Altersklasse M 55 im 10- Kilometer-Straßenlauf.
Er legte die Strecke in 35:50 Minuten zurück. Lindemann, der für den SV Klein Ilsede startet, gewann zusätzlich mit zwei Team-
gefährten die Mannschaftsmeisterschaft in der M 50/55.
Dabei hatte es für den Crammer vor dem Wettkampf nicht gut ausgesehen. Ihn plagte eine Fußverletzung. Bis zu einem Band-
scheibenvorfall gehörte Lindemann zu den besten Altersklassenläufern Deutschlands. Abgesehen von der Trainingsverletzung,
ist er leistungsmäßig wieder auf dem Vormarsch und möchte in seiner neuen Altersklasse viel erreichen. Am 2. Mai startet er
bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Hannover.
In Lingen lief auch das Ehepaar Erika und Bodo Pfeuffer (MTV Schladen). Erika Pfeuffer beendete das Rennen der Klasse W 60
als Dritte in 52:39 Minuten. Bodo Pfeuffer (M 65) belegte mit seinen Kollegen von Germania Helmstedt in der Mannschaftswert-
ung M 60/65 Rang vier. Er kam in der M 65 nach 50:45 Minuten auf Platz elf. (ma
)

WESER KURIER vom 31. März 2004
Landesrekord mal zwei
Bestzeiten im Zehn-Kilometer-Straßenlauf für Steinemann und Gode
Lingen (sfy). Mit zwei Rekorden sind die Bremer Leichtathleten von den Landesmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf
aus Lingen zurückgekehrt. Natalie Steinemann (SV Werder/42:22 Minuten) und Heiko Gode (SG Roadrunners/35:47) verbesser-
ten jeweils ihre eigenen Bestleistungen.
Während Steinemann damit den ersten Gesamtplatz in der B-Jugend belegte, wurde Gode Gesamtzweiter der M 50. Weit vorn
in der Gesamtwertung landeten auch Waltraud Bayer (LG Bremen-Nord/2. W 60) und Bernhard Memering (Bremer LT/3. M 45).
Der Titel bei den Männern ging an Jan Oude-Aost (SV Werder/32:34), der Jens Uwe Krage (Bremer Leichtathletik-Team/33:06)
als Gesamtachter auf den zweiten Rang der Bremer Bestenliste verwies.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 1. April 2004
Favoritenrolle im Lingener 10-Kilometerlauf vollauf gerecht
Müller nimmt Drees’ Rekord ins Visier
Lingen. Nur zwei Wochen nach den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im rheinländischen Siegburg ging es für Nieder-
sachsens Langstreckenläufer erneut um Titel auf dem Asphalt. In Lingen-Darme hatte der veranstaltende VfL Lingen einen
Rundkurs ausgewählt, der für die Zuschauer gut überschaubar war, bei den Aktiven allerdings nicht als besonders schnell em-
pfunden wurde. Erstmals seit Einführung der Landesmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf im Jahre 1998 blieb der
Sieger der Männer-Hauptklasse über 31 Minuten.
In der Klasse der männlichen Jugend A über Zehn-Kilometer galt Vitali Müller von der SG Essen-Garthe im Vorfeld als der haus-
hohe Favorit. Der frisch gebackene Deutsche A-Jugend-Vizemeister über diese Distanz hatte mit seiner Rolle nicht die gering-
sten Probleme. Bereits bei der Zwei-Kilometer-Marke war von der Konkurrenz nichts mehr zu sehen. 15:55 Minuten nach fünf
Kilometern deuteten erneut auf eine Klassezeit hin. Auf der zweiten Hälfte der Strecke erwies es sich für Müller als vorteilhaft,
dass der Jugendlauf zusammen mit den Männern gestartet wurde. Ingo Müller von der LG Göttingen leistete fast bis ins Ziel die
Tempogestaltung für den jungen Molberger. Der 25-jährige Namensvetter aus Göttingen war im letzten Jahr Niedersachsens
bester 5000-Meter-Läufer auf der Bahn (14:11,38) und gab in Lingen sein Debüt auf der Straße. Vitali Müller lief die zweite Hälfte
ähnlich schnell wie die erste und holte nach 31:49 Minuten mit fast zwei Minuten Vorsprung die Niedersachsenmeisterschaft in
den Kreis Cloppenburg und blieb nur um fünf Sekunden über seiner Siegburger Zeit. Mit Jürgen Austin (LG Göttingen/31:12), Dirk
Schwarzbach (TSV Kirchdorf/31:34) und Ingo Müller (LG Göttingen/31:35) waren nur drei hochkarätige Läufer der Männerklasse
vor dem Jugendmeister.
“Strecken lassen sich schwer vergleichen, doch auf dem schnellen City-Kurs in Oldenburg hoffe ich dann im Herbst den Männer-
Kreisrekord von Heinrich Drees zu verbessern”, liebäugelt Müller schon jetzt mit einem Start in der Huntestadt. 31:32 Minuten von
Heinrich Drees (VfL Löningen), gelaufen 1993 in Herzlake, bedeuten auch heute noch das Maß aller Dinge im Kreis Cloppenburg.
Doch zuvor steht für Müller nach einem Trainingslager auf Usedom mit dem NLV-Kader noch eine umfangreiche Bahnsaison, mit
den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena als Höhepunkt, auf dem Programm. Bleibt noch zu erwähnen, dass Vitali Müller
in Lingen bereits seinen 15. Niedersachsenmeister-Titel gewann, verteilt auf sechs Einzel- und neun Mannschaftstitel.
Im Rahmenprogramm bot der Veranstalter für die Schüler und Schülerinnen (15 Jahre und jünger) einen Fünf-Kilometer-Straßen-
lauf an. In starker Form präsentierte sich über diese Distanz das A-Schülerinnen-Trio der SG Essen-Garthe. In der Besetzung
Friederike Hemme, Julia Ruhl und Marina Kortenbrock wurde mit 1:04:25 Stunden der eigene Rekord des Bezirks Oldenburg aus
dem Jahre 2002 (bisher 1:06:06) deutlich unterboten. Stärkste Läuferin war überraschend Friederike Hemme. Die 13-jährige
Vahrenerin kam gleich bei ihrem Debüt über diese Strecke auf glänzende 21:19 Minuten und belegte hinter der deutschen
Spitzenläuferin Maren Kock (LG Emstal-Dörpen) Rang zwei. Julia Ruhl und Marina Kortenbrock kamen zeitgleich nach 21:33
Minuten auf die Plätze drei und vier. Dieses Trio hatte bereits bei den Landescrossmeisterschaften in Hameln mit dem Gewinn
der Vizemeisterschaft auf sich aufmerksam gemacht.


OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 1. April 2004
Gold und Silber für die Dammer Damen
OSC feiert Erfolge bei Landesmeisterschaft
Lingen/Damme (aha). Die Läuferinnen des OSC Damme sind mit einem schönen Erfolg in die Straßensaison gestartet. Bei den
Landesmeisterschaften über 10 km im Straßenlauf in Lingen holten sich Silvia Rolfes (41:12 min), Christina Kramer (41:36 min)
und Maria Kuhlmann (45:30 min) den Vizetitel in der Mannschaftswertung der offenen Damenklasse. Rolfes und Kramer ge-
wannen zudem gemeinsam mit Monika Evers (47:25 min) den Mannschaftstitel in der Altersklasse W 45. In der offenen Klasse
musste sich das OSC-Trio mit einer Gesamtzeit von 2:08:18 Stunden nur dem MTV Bad Bevensen geschlagen geben.
In der W 45 reichte die Gesamtzeit von 2:10:13 Stunden zum Sieg. Auch in der Einzelwertung landeten die Dammerinnen in der
W 45 ganz weit vorne. Silvia Rolfes wurde Zweite, Christina Kramer Dritte. OSC-Abteilungsleiter Bernard Bünnemeyer freute
sich: "Nach dieser tollen Leistung schauen die vier Läuferinnen zuversichtlich in die neue Saison."

NIEDERELBE ZEITUNG vom 1. April 2004
Schwanemann landete unter den TopTen
(cn/dz) . Bei der in Bremerhaven ausgetragenen Norddeutschen Meisterschaft im Halbmarathon (21,1 km) konnte Maik Schwane-
mann vom MTV Lüdingworth mit einem ausgezeichneten 9. Platz glänzen. Bremerhaven, das schon im letzten Jahr die Nord-
deutschen Meisterschaften im 10-km-Straßenlauf erfolgreich ausgerichtet hat, war auch diesmal Schauplatz einer großen
Meisterschaft. Das einzige Manko, das im Gegensatz zum letzten Jahr gewaltig störte, war der orkanartige Sturm, der den insge-
samt 146 Athleten die Hoffnungen auf gute Zeiten schon im Vorwege zunichte machte. So konnten sich die Läufer vornehmlich
auf den Kampf um gute Platzierungen konzentrieren, was aus hiesiger Sicht Maik Schwanemann am besten gelingen sollte. Er
zeigte sich auf den Punkt topfit und orientierte sich vom Start weg in Richtung Top Ten. Hierbei trotzte er immer wieder dem
stürmischen Wind und machte selbst das Tempo, um seine beiden ärgsten Widersacher um eine Platzierung unter den ersten
zehn abschütteln zu können. Doch Markus Ast (LG Bremen-Nord) und Matthias Wilshusen (MTV Wolfenbüttel) hingen wie
Kletten an ihm.
Nach rund 15 km musste jedoch Wilshusen als erster passen und dem hohen Tempo Tribut zollen. Ast jedoch blieb dem für den
MTV Lüdingworth startenden Ihlienworther bis auf die letzten Meter auf den Fersen, ehe sich Schwanemann mit dem entschei-
denden Schlusspurt einen Vorsprung von zwei Sekunden verschaffen konnte. Mit der für die Witterungsverhältnisse enorm guten
Zeit von 1:17:04 Stunden wurde der MTVer dann auch mit dem ebenso ausgezeichneten guten 9. Platz belohnt, mit dem im
Vorfeld dieser Meisterschaft wahrlich niemand gerechnet hatte. Das gute Mannschaftsergebnis (6.) wurde durch Detlef Hellmers,
dessen Formkurve steil nach oben zeigt (6. M40 in 1:24:00) und Marco von Holten (22. MHK in 1:25:16) komplettiert.

newsclick.de (Peine) vom 2. April 2004
Gold für Lindemann und das Klein Ilseder Team
Landesmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf
Gold für Rainer Lindemann und das Klein Ilseder Team, Bronze für die Vöhrumerin Ulla Hornbostel: Mit diesem hervorragenden
Ergebnis kehrten die Aktiven aus dem Kreis Peine von den Landesmeisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf aus Lingen
zurück. In der neuen Kreisrekordzeit von 35:50 Minuten wurde Rainer Lindemann (TV Klein Ilsede) Landesmeister der M 55.
Lindemann verbesserte damit den Kreisrekord von Dieter Lehwald aus dem Jahr 1994 (37:06,8). Als Siebter der M 50 folgte Erwin
Bußmann (37:50), Neunter der gleichen Altersklasse wurde Wolfgang Ursinus (39:06).
In der Gesamtzeit von 1:52:26 Stunden erlief sich das Klein Ilseder Trio den Mannschaftstitel in der M 50/55 vor dem TSV Kirch-
dorf (1:54:50). Ulla Hornbostel sicherte sich Bronze bei den Seniorinnen W 40 (42:03). Es siegte Birgit Schwers (LG Kreis
Verden / 40:43). In dieser Wettkampfklasse lief die Klein Ilsederin Felicitas Anschütz auf Rang vier (43:15). Nina Cramm vom
Lauftreff Peine belegte Rang fünf in der Frauenklasse (46:21). Matthias Hartig (Klein Ilsede) wurde Sechster der Männerklasse
(36:12).
(ww)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 7. April 2004 (Auszug)
Bei der Hallen-WM belegt Anne Fischer den fünften Platz
Die Senioren-Läuferin des ATS Cuxhaven startete in Sindelfingen über die 3000- und 1500-Meter-Distanz
cn/hup. Die ersten Hallenweltmeisterschaften der Senioren fanden kürzlich über........(diesen Teil des Berichtes gibt es auf einer
anderen Presseseite)
Danach nahm die ATSCerin bei den Landesmeisterschaften 10-kmStraßenlauf in Lingen (Ems) teil.
Landestitel im 10-km-Straßenlauf
Es fanden mehrere Läufe statt. In dem Lauf der Cuxhavenerin starteten die Männer (AK 50 und älter) sowie alle Frauenklassen.
Die Strecke war ein flacher Rundkurs auf asphaltierten, verkehrsfreien Feld- und Waldwegen, wobei hauptsächlich auf Feldwegen
gelaufen wurde. Die Teilnehmer mussten eine kleine Runde von 2,2 km Länge und drei große Runden von je 2,6 km Länge absol-
vieren. Der Himmel war bedeckt und es wehte ein eisiger Wind, der eine neue persönliche Bestzeit verhinderte.
In der Altersklasse von Fischer waren 13 Läuferinnen angemeldet, elf davon kamen ins Ziel. Nach dem ersten Kilometer, der
gegen den Wind gelaufen werden musste, lief sie immer weiter nach vorne. Es hatten sich wegen des Windes mehrere kleinere
Gruppen gebildet, so dass Fischer von Gruppe zu Gruppe lief, um wenigstens teilweise etwas Windschatten zu bekommen. In
der letzten Runde sah sie nur noch einzelne Läufer vor sich, das Feld hatte sich auseinander gezogen.
Fischer erreichte das Ziel in 39:47 Minuten und wurde somit Landesmeisterin in ihrer AK. Überraschenderweise belegte Anne
Fischer einen tollen 5. Platz in der Durchlaufwertung unter allen Frauen. Die schnellste Läuferin war Kerstin Kahmann vom OFV
Ostercappeln in 37:24 Minuten.
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