© 1. Hallen-Weltmeisterschaften der Senioren in Sindelfingen vom 10. - 14. März 2004 ©
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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(Presse)-Berichte vom 7.4.
Website der Veranstaltung (mit den Ergebnissen)
Infos zur Veranstaltung beim DLV
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Home-Page von Annette Koop (Infos zur Veranstaltung und zur Senioren-Leichtathletik allgemein)
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Presseinformation vom 8. März 2004 (Von Markus Steinbrück)
Sieben Kreiscracks unter 2603 Masters
Stelle/Hittfeld. Mit solch einem Andrang hatten die Organisatoren der World Masters Athletics (WMA), des Weltverbandes der
Senioren-Leichtathletik, und des ausrichtenden Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in den kühnsten Träumen nicht ge-
rechnet. 2603 Leichtathleten aus 56 Nationen haben für die 1. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften, die von Mittwoch bis Sonn-
tag dieser Woche im Glaspalast von Sindelfingen stattfinden, ihre Meldung abgegeben. Eingebettet in diese Veranstaltung sind
Wettbewerbe im Winterwurf, Crosslauf und Straßengehen. Naturgemäß stellt der DLV mit 1214 Athleten das größte Kontingent.
Dahinter folgen mit Großbritannien (183) und Frankreich (182) zwei weitere Europäer. Als einzige außereuropäische Nation in
den Top-Ten stehen die USA mit 64 Senioren-Leichtathletinnen und -Leichtathleten auf Rang sechs der Meldestatistik. Natürlich
dürfen bei dieser Premiere auch die Cracks aus dem Winsener Kreisgebiet nicht fehlen. Jeweils drei Aktive vom TSV Stelle und
TSV Eintracht Hittfeld sowie einer vom TuS Fleestedt lassen sich im Glaspalast von der weltweiten Konkurrenz auf Herz und
Nieren prüfen.
Die besten Aussichten auf eine Medaille hat ganz sicher Brigitte Heidrich vom TSV Stelle. Die 42-Jährige vom TSV Stelle gilt in
der Altersklasse W 40 als Mitfavoritin über 400 Meter. National hat die schnelle Mutter, die sich vor zwei Wochen in Potsdam in
60,53 sec den nationalen Titel sicherte, kaum jemanden zu fürchten. So gelten die Australierin Marie Kay und die Französin
Dolores Hachotte als stärkste Mitbewerberinnen um Edelmetall. Die Vorläufe stehen am Sonnabend, der Endlauf am Sonntag
auf dem Programm. Ob Brigitte Heidrich am Mittwoch über 200 Meter an den Start gehen kann, entscheidet sich kurzfristig. Eine
Verhärtung in der Wade machte ihr in den letzten Tagen zu schaffen. Über die Hallenrunde geht es in erster Linie um die Quali-
fikation für die deutsche 4 x 200-Meter-Staffel. Drei Läuferinnen scheinen gesetzt. Um den vierten Startplatz werden sich ver-
mutlich Brigitte Heidrich und die Hittfelderin Miriam Machill streiten.
“Ich rechne mir keine Staffelteilnahme aus”, ist Miriam Machill über 200 m wenig optimistisch. Auch die ebenfalls 42-jährige
Weitsprungspezialistin ist nicht ganz fit. Neben einer Blockade im Ischio-Sakral-Gelenk im Rücken plagt sie sich mit den Nach-
wirkungen eines Sturzes herum. Bei der Senioren-DM in Potsdam zog sich die Grundschullehrerin im 60-Meter-Auslauf eine
Fersenprellung und Abschürfungen zu. So geht die Deutsche-Weitsprung-Meisterin (5,17 m) am Donnerstag mit dem eher be-
scheidenen Ziel “Endkampfteilnahme” in ihre Spezialdisziplin.
Gute Chancen rechnen sich Horst Albrecht (TuS Fleestedt) und Astrid Jobmann (TSV Stelle) aus. Der 80-jährige Albrecht muss
sich bei den Senioren M 80 naturgemäß in wesentlich kleineren Teilnehmerfeldern behaupten. Im Dreisprung und Fünfkampf
haben beispielsweise nur jeweils drei Senioren gemeldet. Astrid Jobmann geht in den Rahmenwettbewerben Diskus- und
Hammerwurf an den Start. Die 40-Jährige darf sich bei der Premiere des Winterwurfs jeweils gute Chancen auf einen der ersten
drei Plätze ausrechnen.
Die weiteren Kreisstarter und ihre Disziplinen: Rolf Helmboldt und Detlef Peters (beide Senioren M 40/TSV Eintracht Hittfeld):
Jeweils 1500 und 3000 Meter. Silke Heitmann (Seniorinnen W 45/TSV Stelle) 60 und 200 Meter.

Presseinformation vom 9. März 2004 (Von Manfred Scholz)
Starkes LG-Trio fährt zur Senioren-WM
Hameln/Sindelfingen. Mit Andrea Holzschuh, Volker Peitzmeier und Helmut Nothdurft fahren drei Athleten der Master-Klasse
von der LG Weserbergland zu den ersten Hallen-Leichtathletik-Weltmeisterschaften nach Sindelfingen. 2603 Leichtathleten aus
56 Nationen haben für die 1. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften, die von Mittwoch bis Sonntag dieser Woche im Glaspalast
von Sindelfingen stattfinden, ihre Meldung abgegeben. Mit diesen hohen Teilnehmerzahlen hatten die Organisatoren der World
Masters Athletics (WMA), des Weltverbandes der Senioren-Leichtathletik, und des ausrichtenden Deutschen Leichtathletik-
Verbandes (DLV) nicht im Traum gerechnet.
Von einem Treppchenplatz, vielleicht sogar ganz oben, träumt Andrea Holzschuh, AK W40, die mehrfache DDR-Meisterin im
Marathon-, Cross- und 3000 Meter-Lauf. Sie hatte sich, nachdem sie die LG-Athleten im letzten Jahr um Unterstützung auf der
Mittelstrecke bei der DMM baten, dem ESV Eintracht Hameln angeschlossen und nach ihrem erfolgreichen Rennen über die 800
Meter-Distanz mit der Klasse-Zeit von 2:23,56 Minuten zurückgemeldet. Ihre Bestzeit von 2:04,21 Minuten lief sie 1985 als 22-
jährige. Dabei war auch der Entschluss gewachsen, bei der Hallen-WM zu starten. Das sie hierbei auf dem richtigen Weg ist
zeigte sie Mitte Februar beim Bielefelder Hallenmeeting, als sie die 800 Meter in 2:17,69 Minuten rannte und beim Test über die
200 Meter die Uhr bei 28,61 Sekunden stehen blieb. “Wenn ich neben Familie und Beruf Zeit zum trainieren hatte, regnete und
stürmte es leider fast immer im Weserberglandstadion”, so Andrea Holzschuh. Ihre professionelle Einstellung aus ihrer “ersten”
Leichtathletik-Karriere hat ihr trotz fehlender Leichtathletik-Halle und Wetterkapriolen bei einer ordentlichen Vorbereitung geholfen.
Der VfL-er
Volker Peitzmeier , vor zwei Jahren Europameister und im letzten Jahr Deutscher Hallenmeister über die 400 Meter,
ist auf seiner Lieblingsstrecke unter 33 gemeldeten Teilnehmern klarer Favorit mit seiner Bestzeit von 54,96 Sekunden.
Schwierigkeiten hat nicht nur er mit den ungewohnten engen Kurven auf der 200 Meter langen Hallenbahn, “die einen unheim-
lichen Zug nach innen haben und schon eine Berührung der Linie zur Disqualifikation führt”, so Peitzmeier. Nicht ganz chancen-
los sieht er auch seinen Start über 200 Meter und den Start in der deutschen 4x200 Meter-Staffel der Altersklasse M55. Betreut
wird er von seinem erfahrenen Vereinskameraden Peter Nitschke.
Bereits am Mittwoch um 19.05 Uhr geht der ESV-er Helmut Nothdurft in das Rennen über 3000 Meter in der Altersklasse M40
mit weiteren 37 Startern. Seine Hoffnungen liegen darin, eine Zeit um die 9:15 Minuten zu laufen. Seine Vorbereitungen waren auf
9:10 Minuten ausgerechnet: “Leider habe ich noch "rechtzeitig" einen grippalen Infekt bekommen, so dass meine antrainierte
Form in Gefahr geriet. Mit einer Zeit unter 9:20 wäre ich daher auch noch zufrieden”, so Helmut Nothdurft. Er erwartet eine Platz-
ierung unter den ersten Zwanzig, da die Konkurrenz in dieser Altersklasse immer besser wird und die ersten Zehn mit Sicherheit
unter 9:00 Minuten laufen werden.
Naturgemäß stellt der DLV mit 1214 Athleten das größte Kontingent. Dahinter folgen mit Großbritannien (183) und Frankreich
(182) zwei weitere Europäer. Als einzige außereuropäische Nation in den Top-Ten stehen die USA mit 64 Senioren-Leicht-
athletinnen und Leichtathleten auf Rang sechs der Meldestatistik.
Mehr von der LG Weserbergland gibt es bei www.solsport.de

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. März 2004
Valentin startet bei Senioren-WM
Leichtathletik: Der 41-Jährige läuft heute in Sindelfingen

Norden/Sindelfingen (kj). Der Weltverband der Senioren-Leichtathletik (WMA) richtet in diesem Jahr erstmals offizielle Hallen-
weltmeisterschaften aus. Alle zwei Jahre messen sich fortan die älteren Aktiven (ab W 35/M 40) im Kampf um die begehrten
Medaillen. Gastgeber der ersten Hallen-WM ist der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV). Ausgetragen werden die Titelkämpfe
von heute bis zum 14. März im Sindelfinger Glaspalast. Neben den Hallenwettbewerben werden auch die Wettkämpfe im Winter-
wurf und im Crosslauf ausgetragen. Insgesamt werden 2605 Teilnehmer aus 56 Ländern erwartet.
Einer von ihnen ist Jörg Valentin vom TV Norden. Der Wahlostfriese aus Westfalen, im letzten Jahr bereits Weltmeister mit der
Cross-Mannschaft, geht über 3000 Meter und im Crosslauf über 8000 Meter ins Rennen. Seinen ersten Start absolviert der 41-
Jährige heue Abend. Um 19.30 Uhr fällt der Startschuss im Lauf über 3000 Meter. Für Valentin ist dies eine eher ungewohnte
Strecke. Er hatte nach zwölf Jahren erstmals bei der DM in Potsdam wieder einen Hallenstart absolviert. Mit Platz vier und einer
guten Zeit (8:58,99) war er schließlich sehr zufrieden und der WM-Test gelungen. “Die Strecke ist eigentlich zu kurz für mich”,
erklärt Valentin. “Wenn ich warm werde, dann wird schon die letzte Runde eingeläutet. Trotzdem bin ich stolz, dass der DLV
auch über 3000 Meter Wert auf meine Anwesenheit legt und nicht nur in meinen Paradedisziplinen, den Langstrecken. Mein Ziel
ist ein Platz unter den besten 15. Außerdem möchte ich die Zeit von Potsdam bestätigen.” Am Sonnabend folgt dann der Start
über die Langstrecke im Crosslauf. Hier spekuliert Valentin “auf einen Platz unter den ersten Acht”.

LANDESZEITUNG für die Lüneburger Heide vom 10. März 2004
Nicht nur als Touristen zur WM
Carola Petersen, Heinz-Dieter Cordes und Horst Baumgarten starten heute in Sindelfingen
Lüneburg (so). Drei Lüneburger Leichtathleten schicken sich an, Weltmeisterschafts-Luft zu schnuppern. Carola Petersen (TSV
Adendorf), Heinz-Dieter Cordes (MTV Treubund) und Horst Baumgarten (TSV Radbruch) starten bei den heute beginnenden
Hallen-Weltmeisterschaften der Senioren in Sindelfingen. Und sie wollen längst nicht nur als Touristen dorthin fahren.
Carola Petersen, Lüneburgs Sportlerin des Jahres 2003, geht bei der WM mit der Empfehlung einer Bronzemedaille bei der
Deutschen Meisterschaft vor knapp zwei Wochen in Potsdam an den Start. Sie will im Kugelstoßen der Altersklasse W 45 den
Endkampf erreichen: "Ein Platz unter den ersten Acht wäre klasse." In Potsdam stieß sie 10,58 m. Daran will sie anknüpfen.
Allerdings plagt sie sich im Moment mit einer Muskelverletzung am Schwungbein herum. "Ich habe zuletzt immer Wärmflaschen
draufgelegt. Das wird schon klappen."
Heinz-Dieter Cordes betrachtet die WM als etwas "ganz Besonderes". Der 59-Jährige startet in der Altersklasse M 55 im 3000m-
Lauf sowie im als Rahmenwettbewerb ausgetragenen Crosslauf. "Sindelfingen soll so etwas wie der Abschluss meiner Karriere
sein", so der erfolgreiche Läufer des MTV Treubund. In der 3000-m-Disziplin sind 33 Läufer gemeldet. Cordes: "Ich möchte unter
die ersten 15 kommen und dabei schneller sein als in Potsdam." Dort lief Cordes 10:28 Minuten. "So um die 10:20 soll es sein."
Problem für den Lüneburger: Seine Konkurrenten sind teilweise fünf Jahre jünger. "Und in diesem Altersbereich können das
Welten sein."
Parallel zur Hallen-WM wird in Sindelfingen auch die WM im Winterwurf ausgetragen. Der Radbrucher Horst Baumgarten (68) ist
für den Hammerwurf der Altersklasse M 65 und das Gewichtwerfen, einer Hammerwurf-Variante mit verkürztem Gerät, gemeldet.
Diese Konkurrenzen finden im Freien statt. "Ich hoffe, wir haben keinen Schnee", sagt Baumgarten. Es ist seine dritte WM-
Teilnahme nach Gateshead 1999 und Brisbane 2001. "Eine Prognose ist schwer zu treffen", sagt er, "mit einer Platzierung im
Mittelfeld wäre ich ganz zufrieden. Das hängt von so vielen Faktoren ab." Für Horst Baumgarten zählt auch ein wenig der Olymp-
ische Gedanke: "Ich bin froh, dass ich dabei sein kann, und freue mich darauf, viele alte Bekannte aus anderen Wettkämpfen
wiederzusehen."

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. März 2004
Hallen-WM: Jörg Valentin rennt auf Platz acht
Leichtathletik: 41-Jähriger startete gleich nach der Eröffnungsfeier über 3000 Meter

Norden/Sindelfingen (kj). Bei den ersten Hallenweltmeisterschaften der Leichtathletik-Senioren im Glaspalast von Sindelfingen gelang Jörg Valentin vom TV Norden bei seinem ersten Start auf Anhieb eine gute Platzierung. Im Rennen über 3000 Meter in
der Alterklasse M 40 kam Valentin nach 9:08,18 Minuten ins Ziel und belegte damit am Ende den achten Platz. Da die Strecke
für ihn eigentlich zu kurz ist, hatte er auf eine Platzierung unter den besten 15 gehofft. “Dass es am Ende sogar für Rang acht
und eine Urkunde langte, hat mich sehr gefreut”, erzählte Valentin direkt nach dem Rennen. Dabei waren die Bedingungen alles
andere als optimal. Kurz vor dem Rennen hatte noch die offizielle Eröffnungsfeier stattgefunden.
“Wir wurden vor dem Start fast kaserniert und konnten uns nicht richtig aufwärmen”, ärgerte sich Valentin hinterher. “Da nützt die
beste Vorbereitung nichts. Außerdem war die Luft in der Halle unglaublich schlecht.” Mitfavorit Jesus Borrego Llamas aus
Spanien kam mit den Bedingungen überhaupt nicht zurecht und gab den Lauf vorzeitig auf. Weltmeister wurde Markus Pingpank
(TSV Kirchdorf), für den 8:49,81 Minuten gestoppt wurden. Silber ging an Jan Willemse aus den Niederlanden (9:01,14). Die
Bronzemedaille sicherte sich Albert Herzog (Deutschland/9:02,00).
Valentins nächster Start ist bereits morgen Nachmittag. Um 15.30 Uhr stellt er sich der Konkurrenz im Crosslauf über acht Kilo-
meter. Auch hier hofft der 41-Jährige auf eine gute Platzierung. “Ich spekuliere auf einen Platz unter den ersten Acht”, sagt der
Norder. “Nach den vielen Läufen in der Halle macht mir allerdings die Achillessehne Sorgen. Ich hoffe nur, dass mein Start des-
wegen nicht gefährdet ist.”


OSTERHOLZER KREISBLATT vom 12. März 2004
Marg zuversichtlich nach Sindelfingen
Osterholz-Scharmbeck (spö). Die Premiere einer Hallen-Weltmeisterschaft für Leichtathletik-Senioren ist in Sindelfingen in
vollem Gange. 2603 Sportlerinnen und Sportler aus 56 Ländern kommen dort noch bis Sonntag zusammen, in ihren Disziplinen
zumeist alles altgediente Leistungsträger. Zu ihnen zählt auch Karl-Heinz Marg, der am Sonnabend in den Wettbewerb eingreift.
22 Teilnehmer sind bei den Kugelstoßern der Altersklasse M 65 gemeldet - aber leider kein Amerikaner, wie Marg bedauernd
feststellte. In der Übersicht stehen neben zahlreichen Deutschen noch drei Franzosen, zwei Polen sowie je ein Däne, Italiener,
Norweger und Schwede. Zuversichtlich ist der Osterholz-Scharmbecker zumindest. “Ich bin topfit”, sagte Marg vor der Abreise.
14,80 m hatte er in der Werderhalle in Bremen in dieser Woche noch im Training gestoßen. Der von Marg gehaltene Hallen-
Europarekord mit der 5-kg-Kugel steht seit zwei Wochen bei 14,94 m.

WINSENER ANZEIGER vom 12. März 2004
Hittfelder Rolf Helmboldt lief sensationell auf den 5. Rang
Winsen. Bereits die ersten Starts bei der 1. Hallenweltmeisterschaft der Leichtathletik-Senioren in Sindelfingen verliefen für die
Aktiven aus dem Winsener Kreisgebiet verheißungsvoll. Die ersten Entscheidungen gab es über 3 000 m der Herren. In der
Altersklasse M40 erreichte Rolf Helmboldt (TSV Hittfeld) einen sensationellen 5. Platz. Über 200 m der Frauen gewannen Miriam
Machill (TSV Hittfeld) und Brigitte Heidrich (TSV Stelle) jeweils ihre Vorläufe.
Da im Wettbewerb der Männer über 3000 m nicht alle gemeldeten Teilnehmer angetreten waren, hatte der Veranstalter sich ent-
schieden, zwei Zeitläufe durchzuführen. Hierbei werden die zwölf stärksten Läufer in den schnelleren Lauf gesetzt. Einen kleinen
Schock gab es kurz vor dem Start, als sich Rolf Helmboldt auf keiner Teilnehmerliste wieder fand. Dieser Zwischenfall ließ
sicherlich den Adrenalinspiegel ansteigen. Zum Glück rutschte er noch als Zwölfter in den A-Lauf. Sofort nach dem Startschuss
wurde auf Tempo gelaufen. Ungewohnt waren zum einen die engen, ungewohnten 200-m-Runden, aber auch die hohe Zuschauer-
zahl und damit gleichzeitig verbrauchte Hallenluft. Die Durchgangszeiten bei 1000 m (3:02 min) und 2000 m (6:05 min) ließen auf
eine gute Zeit schließen. Angefeuert durch seinen Vereinskameraden Detlef Peters, der bereits im B-Lauf gestartet war, zog
Helmboldt einen langen Spurt an, wurde immer schneller und arbeitete sich immer weiter nach vorne. In der letzten Runde
kämpfte der Hittfelder plötzlich um Platz 4, mußte sich aber um 2/10 Sekunden geschlagen geben. Mit seiner Endzeit von
9:05,20 min wurde er unerwartet Fünfter. Gewonnen wurde diese Weltmeisterschaft durch den Deutschen Markus Pingpank in
einer Zeit von 8:49 min. Silber ging an den Holländer Willense (9:01,14 min), der lediglich vier Sekunden vor Rolf Helmboldt war.
Detlef Peters lief im B-Lauf, der mit 13 Läufer besetzt war, von Anfang an im vorderen Bereich mit. Durch seinen bekannt starken
Schlussspurt setzte er sich in diesem Rennen sicher durch und wurde in einer Zeit von 9:25,28 min Zweiter. In der Gesamtwert-
ung belegte er Platz 14. Seine Leistung ist bemerkenswert, da er sich intensiv auf die Marathonläufe in Hamburg und Hannover
vorbereitet und dadurch weniger die kurzen Läufe trainiert.
Über 200 m kam es in den Vorläufen der Damen zum ersten Fernduell zwischen Miriam Machill (ebenfalls TSV Hittfeld) und
Brigitte Heidrich (TSV Stelle). Beide qualifizierten sich für die nächste Runde. Miriam lief 27,22 sec und Brigitte 27,32 sec. Beide
gewannen ihre Vorläufe.
Mehr zum bisherigen Abschneiden der Athleten aus dem NLV-Kreis Harburg-Land gibt es in der nachfolgenden Presseinformation.

Presseinformation vom 12. März 2004 (Von Markus Steinbrück)
Horst Albrecht doppelter Vizeweltmeister
Fleestedt. Zwei Medaillen an den ersten beiden Wettkampftagen, dazu noch ein vierter Platz. Mit dieser Ausbeute bei den
1. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Sindelfingen durfte der 80-jährige Horst Albrecht vom TuS Fleestedt
mehr als zufrieden sein. Der rüstige Senior gewann am Mittwochabend in einer ganz knappen Entscheidung die Silbermedaille
im Weitsprung. Geschlagen geben musste sich Albrecht mit seinen 3,40 m lediglich dem ebenfalls für Deutschland startenden
Rudolf Breder (3,42 m). So wie der Rückstand auf die Goldmedaille lediglich zwei Zentimeter betrug, so behauptetet sich der
Fleestedter auch nur mit einem Vorsprung von zwei Zentimetern gegenüber dem Bronzemedaillengewinner, Bruno Sobrero aus
Italien. Tags darauf war Albrecht schon wieder fit genug, um erneut aufs Siegerpodest zu krabbeln. Zuvor hatte er allerdings nicht
nur eine, sondern gleich fünf Disziplinen zu absolvieren: Fünfkampf stand auf dem Programm. Das bessere Ende hatte diesmal
der eben bereits erwähnte Bruno Sobrero aus Italien für sich, wurde mit 3342 Punkten Weltmeister. Horst Albrecht, der im Spät-
sommer seinen 81. Geburtstag feiert, kam auf 3085 Zähler und damit den Silberrang. Mit einem 200-Meter-Lauf beendete Horst
Albrecht sein Tagewerk. Da ein anderer Läufer verzichtete, rückte Albrecht in den M-80-Endlauf nach. Für eine weitere Medaille
reichte es mit 37,06 sec aber nicht. Es galt, Platz vier zu notieren.
Hauchdünn fiel die Entscheidung in den 200-Meter-Halbfinalläufen der Seniorinnen W 40 aus. Brigitte Heidrich (TSV Stelle) lief
27,08 sec, qualifizierte sich ebenso wie die Schwedin Carina Palmquist (27,10 sec) fürs A-Finale. Miriam Machill vom TSV Ein-
tracht Hittfeld war mit ihren 27,14 sec nur unwesentlich langsamer, dennoch reichte es für die 42-jährige Lehrerin der Grund-
schule Jesteburg nur zur Teilnahme am B-Finale. Dieses gewann Machill dann in 27,17 sec überlegen, belegte in der Endab-
rechnung den fünften Platz. Im A-Endlauf rannte Brigitte Heidrich 27,38 sec und damit rund zwei Zehntelsekunden langsamer als
Miriam Machill. Die 42-jährige Mutter aus Stelle durfte sich dennoch über den überraschenden Gewinn der Bronzemedaille
freuen. Heidrichs Spezialdisziplin, die 400 Meter, stehen erst am Sonnabend und Sonntag auf dem Programm. Zum Abschluss
der Titelkämpfe werden die beiden schnellen Landkreis-Seniorinnen dann voraussichtlich gemeinsam mit der deutschen 4 x 200-
Meter-Staffel auf Titeljagd gehen.
Im Weitsprung wurde Miriam Machill ihrer eigenen Zielvorgabe “Endkampfteilnahme” gerecht. Mit einer Weite von 5,12 m, die sie
gleich im ersten Versuch erzielte, belegte die Hittfelderin in einem Feld von 22 Weitspringerinnen den guten sechsten Platz.

DIE HARKE (Nienburg) vom 12. März 2004
Kuhlenkamp startet bei der WM
Nienburg (hhg). Für Sylvia Kuhlenkamp ist es "das ganz große Ding", mit den Crossläufern der Weltklasse ihre Runden zu
drehen. Davon hat die 41-Jährige immer geträumt. Sonnabend ist es soweit: In Sindelfinden bei Stuttgart finden die Weltmeister-
schaften der Senioren (Cross Country Race) statt - und die Nienburgerin ist dabei. Um 13 Uhr ertönt der Startschuss für "Sylle"
Kuhlenkamp. Die Crossläuferin vom MTV Liebenau muss einen 8000 Meter langen Kurs bewältigen, der als sehr schwierig ein-
gestuft wird. Neben den Rennen erhofft sich die amtierende "Sportlerin des Jahres" im Kreis Nienburg Kontakt zu den Aktiven
aus aller Welt.
Für die Reise nach Baden-Württemberg hat sich Kuhlenkamp gut vorbereitet, sie fühlt sich topfit. Ganz auf diesen Termin hin war
ihre Trainings- und Wettkampfgestaltung der vergangenen Monate ausgerichtet. In ihrer Altersklasse W 40 trifft sie auf je eine
Gegnerin aus Belgien, Kanada, Groß-Britannien und Luxemburg sowie auf fünf Ausdauerspezialistinnen aus Deutschland, von
denen sie keine kennt.
Die Schwimmmeistergehilfin hat insgesamt einen harten Monat vor sich. Denn an den kommenden Wochenenden warten zwei
weitere Meisterschaften auf die Nienburgerin: Am 21. März finden in Bremerhaven im Halbmarathon (21,1 Kilometer) die Nord-
deutschen statt, sieben Tage später geht´s in Lingen/Ems über 10 km um Landesmeisterehren.

Presseinformation vom 15. März 2004 (Von Manfred Scholz)
Andrea Holzschuh wird Vize-Weltmeisterin über 800 Meter
Volker Peitzmeier Weltmeister mit der 4x200 Meter Staffel
Hameln/Sindelfingen. Zu ihrem erwarteten Platz auf dem Siegertreppchen kam Andrea Holzschuh von der LG Weserbergland
bei den 1. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten im Glaspalast von Sindelfingen in der Altersklasse W 40. Die
41-jährige aus Bannensiek holt sich im 800-Meter-Finale die Silbermedaille in guten 2:15,15 Minuten hinter Sarah Heath (2:14,09
Minuten) aus Großbritannien. Sylvia Schierjott (2:16,52 Minuten) konnte sie auf den dritten Platz verweisen. Den Platz im Finale
hatte sie sich nach einem klaren Sieg im Vorlauf mit der zweitbesten Zeit in 2:20,20 Minuten gesichert. “Im Finale bin ich mit
vollem Tempo in das Rennen gegangen, da ich wusste, dass die Britin eine Bestzeit von 2:12 Minuten hat”. Damit schockte sie
die gesamte Konkurrenz und hatte bei 600 Meter noch einen respektablen Vorsprung, wurde aber von der Engländerin kurz vorm
Ziel noch abgefangen. “Mit meiner Zeit und dem Vize-Meister-Titel bin ich allerdings sehr zufrieden”, so eine überglückliche
Andrea Holzschuh, in deren Sog alle Konkurrenten unerwartet gute Zeiten liefen.
Volker Peitzmeier hatte sich in der Altersklasse M 55 über 200 Meter nach einem Vorlaufsieg in 25,61 Sekunden und Semifinal-
Sieg in 25,87 Sekunden für das B-Finale qualifiziert. In diesem erreichte er in 25,96 Sekunden den zweiten- und damit den insge-
samt sechsten Platz in der Endabrechnung. Vincenzo Felicetti aus Italien siegte in 25,00 Sekunden. Nach eintägiger Ruhepause
ging er am Samstag in die Qualifikation für die 400 Meter, wo er ebenfalls im Vorlauf in 59,92 Sekunden siegte und im Semi-
Finale mit einer Steigerung auf 57,54 Sekunden ausschied. “Ich bin aber auch mit diesem insgesamt fünften Platz sehr zu-
frieden, da ich krankheitsbedingt sechs Wochen nicht voll trainieren konnte”, so Volker Peitzmeier.
Qualifiziert hatte er sich mit diesen Top-Leistungen für die abschließende 4x200 Meter-Staffel der Deutschen in der Altersklasse
M 55. Hier ging er nach Lutz Ihrke und Günter Hartung als Dritter auf die Hallenrunde, bevor er an Manfred Koch den Staffelstab
übergab, der den deutlichen deutschen Staffelsieg in 1:44,69 Sekunden klar machte, vor der französischen- (1:51,19 Minuten)
und der britischen Mannschafft (1:51,21 Minuten).
Bereits am Mittwoch, dem ersten Tag ging Helmut Nothdurft über 3000 Meter an den Start. In seinem Zeitlauf erreichte er als
Fünfter in 9:32 Minuten das Ziel, was ihm in der Endabrechnung den 18. Platz einbrachte. “Nach dem Einlaufen im Freien bei 0
Grad Celsius hatten alle Athleten in der 24 Grad warmen Halle auf der langen Distanz Probleme mit der Luft, aber ich bin unter
diesen Umständen trotzdem sehr zufrieden”, erklärte Helmut Nothdurft. Weltmeister wurde in dieser Disziplin der in Hameln
durch seine Stadtlauf-Siege gut bekannte Markus Pingpank vom TSV Kirchdorf, der in 8:49,81 Sekunden siegte und als einziger
Läufer unter 9:00 Minuten ins Ziel kam.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. März 2004
Jörg Valentin ist WM-Dritter

Sindelfingen (cze). Jörg Valentin hat bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Sindelfingen in seiner Altersklasse M 40 die
Bronzemedaille im Crosslauf über acht Kilometer gewonnen. Der Sportler des TV Norden erreichte am Sonnabend auf der
schweren und aufgeweichten Grasstrecke nach 22:49 Minuten das Ziel. Valentin gehörte immer zur vielköpfigen Spitzengruppe
und lag zeitweise sogar an zweiter Stelle. “Ich wollte mich unbedingt vorne festbeißen”, berichtete Valentin. Das gelang ihm trotz
ständiger Tempowechsel, die viel Kraft kosteten. Der Brite John Brown war der dominierende Sportler im Feld. Er gewann sou-
verän in 22:34 Minuten. Der Deutsche Cross-Meister des Vorjahres, Albert Herzog, spurtete in der Schlussphase des Rennens
auf den zweiten Platz. Aber auch mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille war Valentin mehr als zufrieden. “Das ist eine
der größten Erfolge in der Einzelwertung, die ich jemals erreicht habe”, jubelte der Norder, der bereits am Mittwoch über 3000
Meter auf den achten Platz gekommen war.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 15. März 2004
WM-Titel für Knabe   
Dreispringer siegt vor zwei Engländern
Sindelfingen (ha). Im Sindelfinger Glaspalast gaben sich die früheren Leichtathletikgrößen der Welt ein Stelldichein. Bei dieser
ersten Hallen-Weltmeisterschaft der Senioren befand sich der 45-jährige Dammer Wolfgang Knabe nicht nur mittendrin, sondern
ganz vorne dabei: Der Deutsche Dreisprung-Meister von 1988 gewann den WM-Titel im Dreisprung der M 40 mit einer Weite von
14,19 Meter. Dies war sein einziger gültiger Versuch. Beim dritten Sprung erlitt er eine Wadenzerrung, aber seine beiden eng-
lischen Verfolger Akin Oyediran (14,16 m) und Peter Cameron (14,06 m) kamen in ihren sechs Versuchen nicht mehr an seine
Marke heran. (Ausführlicher Bericht folgt.)

Presseinformation vom 15. März 2004 (Von Markus Steinbrück)
Heidrich und Albrecht jeweils Doppel-Weltmeister
Stelle/Fleestedt. Nach einigen Silber- und Bronzemedaillen an den ersten drei Wettkampftagen trumpften die Leichtathletik-
Seniorinnen und -Senioren aus dem Landkreis Harburg am Schlusswochenende der 1. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften in
Sindelfingen noch einmal ganz groß auf. Brigitte Heidrich vom TSV Stelle wurde Weltmeisterin im 400-Meter-Lauf der Senior-
innen W 40. Horst Albrecht vom TuS Fleestedt durfte sich die Goldmedaille für seinen Sieg im 60-Meter-Hürdenlauf der Senioren
M 80 umhängen lassen. Und zum krönenden Abschluss standen die beiden Einzel-Weltmeister dann mit den deutschen 4x200-
Meter-Staffeln noch einmal ganz oben auf dem Siegertreppchen.
“Ich hab’ heute so harte Waden, ich kann kaum noch gehen”, war Brigitte Heidrich am Tag nach ihrem großen Triumph völlig
fertig. Nach ihrem Programm mit drei 400-Meter-Läufen innerhalb von 24 Stunden und einer Nerven aufreibenden Staffelent-
scheidung nur allzu verständlich. Am Sonnabend standen Vorlauf und Halbfinale über 400 Meter auf dem Programm. Hier musste
die 42-jährige Mutter aus Stelle jeweils volles Tempo gehen, um sich zum einen den Vorlaufsieg (61,07 sec) zu sichern und dann
im Halbfinale (60,87 sec) eine gute Bahn für den Endlauf klar zu machen. Auf keinen Fall wollte Heidrich dort auf einer der unge-
liebten Bahnen eins oder zwei starten.
Schließlich stand sie am Sonntagmittag unmittelbar vor ihrer Dauerrivalin Irena Gazda-Sagolla (TSV 05 Remsfeld) auf Bahn vier.
Gazda-Sagolla, die im Halbfinale eine Zehntelsekunde schneller gewesen war, legte ein Höllentempo vor und ging nach weniger
als 28 Sekunden als Führende in die Schlussrunde. “Eingangs der Zielkurve habe ich gemerkt, dass Irena nicht mehr kann. Ich
wollte aber nicht in der Kurve überholen”, beschreibt Brigitte Heidrich ihre Gedanken während des Endlaufes. So kam ihr Angriff
erst auf der kurzen Zielgeraden: “Wir sind dann eine ganze Weile Brust an Brust gelaufen, bevor ich mich knapp durchsetzen
konnte.” Mit ihren 60,27 sec hatte Brigitte Heidrich im Ziel einen Vorsprung von lediglich elf Hundertstelsekunden.
Auf den ersten Blick deutlicher fiel die Entscheidung über 4 x 200 Meter aus. Anke Moritz, Brigitte Heidrich, Angelika Grissmer
und Ulrike Görling kamen sieben Sekunden vor den Britinnen ins Ziel. Das Jubeln blieb dem Quartett aber im Hals stecken, als
die Disqualifikation aufgrund des Überlaufens der letzten Wechselmarke bekannt gegeben wurde. Zum Glück hatte der Ehemann
von Schlussläuferin Ulrike Görling den ganzen Lauf auf Video dokumentiert, so dass den Kampfrichtern nach entsprechendem
Protest die Korrektheit des Wechsels verdeutlicht werden konnte. Die Disqualifikation wurde zurückgenommen, die vier schnellen
Deutschen mit der Goldmedaille bedacht. Zudem verbesserten sie den Senioren-Weltrekord um mehr als zweieinhalb Sekunden
auf exzellente 1:44,34 min.
“Richtig glücklich und zufrieden”, war auch der 80-jährige Horst Albrecht, der sich nach drei Silbermedaillen (Weitsprung, Drei-
sprung, Fünfkampf) über 60-Meter-Hürden schadlos hielt. “Es hat sich ausgezahlt, dass ich im Hinblick auf diese Hallen-WM
fünfzig Mal die Hürden gelaufen bin. Besonders der Anlauf an die erste Hürde ist wichtig, die erscheint einem immer wie ein
richtiges Hindernis”, erzählte Albrecht munter aus seinem Trainingsalltag. Nach 12,59 sec kam Horst Albrecht rund eineinhalb
Sekunden vor Romain Maynard (Frankreich) und dem Schweden Axel Magnusson ins Ziel. Über 4 x 200 Meter waren die
deutschen M-80-Senioren im wahrsten Sinne des Wortes konkurrenzlos, waren nach zwei Minuten und 18 Sekunden im Ziel.
Zweimal Bronze gab es bei den im Rahmenprogramm ausgetragenen Entscheidungen im Winterwurf. Astrid Jobmann vom TSV
Stelle ließ den 1-kg-Diskus auf 37,29 m und den 4-kg-Hammer auf 38,46 m fliegen, was ihr jeweils den dritten Platz bescherte.
Vereinskameradin Silke Heitmann erlief sich mit der 4 x 200-Meter-Staffel der Seniorinnen W 45 die Silbermedaille hinter Groß-
britannien. Über 60 Meter der Seniorinnen W 40 sprintete Miriam Machill (TSV Eintracht Hittfeld) nur hauchdünn an einer Medaille
vorbei. Zeitgleich (8,18 sec) mit der drittplatzierten Angelika Grissmer wurde die 42-Jährige auf den vierten Platz gesetzt.
Hier noch einmal alle Medaillengewinner aus dem NLV Kreis Harburg-Land auf einen Blick:
Brigitte Heidrich (TSV Stelle/Seniorinnen W 40): Gold über 400 Meter und mit der 4 x 200-Meter-Staffel; Bronze über 200 Meter
Horst Albrecht (TuS Fleestedt/Senioren M 80): Gold über 60-Meter-Hürden und mit der 4 x 200-Meter-Staffel; Silber im Weit-
sprung, Dreisprung und Fünfkampf
Astrid Jobmann (TSV Stelle/Seniorinnen W 40): Bronze im Diskuswurf und Hammerwurf
Silke Heitmann (TSV Stelle/Seniorinnen W 45): Silber mit der 4 x 200-Meter-Staffel

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 16. März 2004
15,15 Meter bringen den Weltmeistertitel
Karl-Heinz Marg verbessert auch den Europarekord

Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Osterholz-Scharmbeck. Nun hat Karl-Heinz Marg auch seinen ersten Weltmeistertitel in der Halle. Der Kugelstoßer holte sich
Platz eins in seiner Altersklasse M 65 mit famosen 15,15m. Die Weite bedeutet eine Verbesserung des von Marg selbst ge-
haltenen Europarekordes. Insgesamt war der Osterholz-Scharmbecker von der 1. Hallen-WM für Leichtathletik-Senioren im
Sindelfinger Glaspalast sehr angetan.
So einfach hatte sich Karl-Heinz Marg den Gewinn des ersten WM-Hallentitels eigentlich gar nicht vorgestellt. Mehr als zwei
Meter lag er am Ende vor den 15 Konkurrenten. Mit 14,57m hatte er den Wettkampf eröffnet und beständig weiter gestoßen.
Dann kam der letzte Versuch, “da war noch mal volle Konzentration”, erinnerte sich Marg. Auch dass er die Kugel wegen einer
Störung noch mal absetzen musste, brachte Marg nicht aus der Ruhe. Die 15,15m wurden vom fachkundigen Publikum in der
voll besetzten Halle mit Riesenbeifall bedacht. Als Nächstbester landete Dieter Duttke bei 12,95m vor Johann Hansen (12,62).
Der beste Ausländer folgte mit Jan Werling (Polen/11,58) erst auf Rang sieben. Da ist es schon verständlich, dass Sportfreunde
Karl-Heinz Marg als “Ausnahmeerscheinung im Seniorensport” bezeichneten. Marg führte aber erneut an, dass er sich diesen
erneuten Europarekord (bislang 14,94m) durch sehr intensives Training hart erarbeitet habe, “als Pensionär habe ich ja auch die
Zeit dafür”. Und er blieb bisher beschwerdefrei während Training und Wettkampf.
Hat die erste Hallen-WM der Senioren mit ihren gut 2600 Teilnehmern Marg denn überzeugt? “Es war ein großartiges Erlebnis”,
sagte er unumwunden. Es habe in Sindelfingen eine “Super-Organisation” mit einem optimalen Verlauf gegeben. Neben der groß-
artigen Stimmung im Glaspalast hob Marg die völkerverbindenden Begegnungen bei dieser Veranstaltung hervor, “das kommt in
der Halle natürlich besonders zum Tragen”.
Nun ist sich der Seniorensportler auch sicher, den Weltrekord im Freien knacken zu können. Diese Bestmarke steht bei 15,12m.
“Ich werde mich in Ruhe auf die Freiluftsaison vorbereiten”, ließ Marg wissen. Dabei baut er weiterhin auf das Training in der
Bremer Werderhalle. Geholfen hat ihm dort besonders das gemeinsame Üben mit dem jüngeren Senior (M40) Jens Arkenau vom
TuS Huchting (“Von dem habe ich viel gelernt”). Und mit noch mehr Sicherheit und Konstanz in den Stößen will Marg dann auf
sein “mittelfristiges Ziel für dieses Jahr” hinarbeiten, die Senioren-Europameisterschaften im dänischen Aarhus. Vielleicht vermag
er ja spätestens dort den 15,15-m-Stoß aus Sindelfingen zu wiederholen.

ACHIMER KURIER vom 16. März 2004
Platz sechs beim 60-m-Sprint
Hallen-WM der Masters mit Helke Schunk und Silke Meier
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Achim/Verden. Mit 2605 Meldungen aus 55 Nationen übertraf das Nennungsergebnis zur 1. Hallen-Weltmeisterschaft der
Leichtathletiksenioren (“Masters') in Sindelfingen alle optimistischen Erwartungen. Dabei wurde an fünf Tagen nicht nur unter den
Dächern des Sindelfinger Glaspalastes und der Stuttgarter Molly-Schauffele-Halle, sondern auch im Freien beim Crosslauf und
mit Diskus, Hammer und Speer um die Titel gekämpft.
Mit 1215 gemeldeten Teilnehmern - die Athleten, nicht deren nationale Verbände, entscheiden selbst über die Teilnahme - stellte
der DLV erwartungsgemäß die größte Teilnehmerzahl. Am Start waren auch von der LG Kreis Verden Helke Schunk und Silke
Meier. Beide gingen zweimal an den Start und platzierten sich zufriedenstellend.
Helke Schunk (Verden), die nach einer heftigen Erkältung lange um ihre Teilnahme fürchten musste, wärmte sich zunächst beim
Kugelstoßen auf, wo sie in der Klasse W 65 (für ihre Klasse W 70 gab es kein Wettkampfangebot) mit 6,48 m Neunte wurde.
Die Siegerin aus Großbritannien brachte das 3-kg-Gerät auf erstaunliche 10,69 m. War die Kugelstoßleistung im Vergleich zur
DM in Potsdam um einige Zentimeter schwächer, so gelang der 60-m-Sprint am folgenden Tag um so besser. Nach 11,01 Se-
kunden in Potsdam konnte sie sich nun mit verbessertem Start auf 10,75 Sekunden steigern, das bedeutete Platz sechs und ist
für eine 70-Jährige aller Ehren wert. Die fünf Jahre jüngere deutsche Siegerin lief flotte 9,29 Sekunden.
Zur gleichen Zeit hatte auch Silke Meier (Verden) ihren ersten Wettkampf. Im Stabhochsprung der Klasse W 35 legte sie im Ver-
gleich zu Potsdam 20 cm zu und wurde mit 2,40 m Fünfte. Die Siegerin aus Großbritannien überquerte 3,80 m. Silke Meier
meisterte 2,20 m und 2,40 m jeweils im ersten Versuch, die danach geforderten 2,60 m waren dann aber zu hoch. Schließlich
stand der Hammerwurf der W 35 auf dem Programm, wo mit 27,44 m gleich im ersten Versuch eine deutliche Steigerung gegen-
über der DM in Potsdam gelang, das reichte in einem stark besetzten Wettbewerb (die deutsche Siegerin kam auf 47,94 m) zu
Platz zwölf. Nur eineinhalb Meter mehr hätten aber schon zu einer Endkampfplatzierung unter den besten acht Werferinnen ge-
reicht.

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 16. März 2004
Sabine Rahn Weltmeisterin im Hochsprung
"Das ist der Wahnsinn!", jubelte eine überglückliche Sabine Rahn. Die Leichtathletin des VfL Wolfsburg kehrte mit einer Gold-
medaille von den 1. Hallen-Weltmeisterschaften der Senioren zurück, die vergangene Woche von Mittwoch bis Sonntag in Sindel-
fingen ausgetragen wurden. Die mehrfache deutsche Seniorenmeisterin sicherte sich in einem spannenden Hochsprungwett-
kampf mit übersprungenen 1,66 Meter den Titel in der Altersklasse W 35. Auf den weiteren Plätzen folgten Katalin Deák (Ungarn)
und Frauke Lindemann aus Burgdorf.
Rahns Teamkollege Ebbo Borm erkämpfte sich mit 3,60 Meter im Stabhochsprung (Klasse M 35) einen respektablen siebten
Platz. Die beiden Wolfsburger Athleten haben nun als nächstes die deutschen Senioren-Meisterschaften in Kevelaer und die
Senioren-Europameisterschaften in Aarhus (Dänemark) ins Visier genommen. (r)

newsclick.de (Peine) vom 16. März 2004
Dr. Weber mehr als zufrieden
Senioren-WM der Leichtathleten: Rang vier im Kugelstoßen der M 55
Er hat sein Maximum erreicht: Der Leichtathlet Dr. Werner Weber (LG Edemissen/Peine) belegte bei den Senioren-Weltmeister-
schaften in Sindelfingen im Kugelstoßen der M 55 Rang vier.
Sicher qualifiziert
Der Hallen-Europameister des vergangenen Jahres und Deutsche Vizemeister 2004 traf auf 14 Athleten aus neun Ländern. Im
ersten Versuch setzte sich der Deutsche Hallenmeister Reinhard Krone (SC Magdeburg) mit 14,56 m an die Spitze. Der holländ-
ische Drehstoßtechniker Marten Regtop legte 14,14 m vor, der britische Meister Neil Griffin lag mit 14,12 m zunächst nur auf
Rang drei. Werner Weber stieß zum Auftakt 13,09 m, steigerte sich dann über 13,23 auf 13,85, hatte damit das Finale sicher
erreicht.
Hier steigerte sich Griffin auf 14,69 m, Krone zog mit der selben Weite gleich, musste aber aufgrund des schwächeren zweit-
besten Versuches dem Briten die Goldmedaille überlassen. Bronze ging an den Holländer Regtop (14,42 m). Weber ließ 13,72
und 13,73 folgen, belegte Rang vier vor dem Dritten der WM in Puerto Rico, dem Polen Andrzey Semborowsky (13,33 m), und
dem Kroaten Stipo Knez (13,11 m). Mit Platz und Weite war Weber mehr als zufrieden: "Ziel war der Einzug ins Finale, Rang
vier war für mich das Maximum des Erreichbaren.
Konkurrenz wird größer
Webers Weite liegt nur sechs Zentimeter unter der Leistung, mit der er im vergangenen Jahr noch Hallen-Europameister wurde.
"Jüngere starke Jahrgänge sind in die Klasse M 55 aufgerückt, damit muss man leben", sagte der Jahner. (ww)

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 16. März 2004
Nach WM-Titel höhere Ziele
Wolfgang Knabe will noch den Weltrekord von Willi Banks

Sindelfingen/Damme (ha). Der Weltmeister freute sich über seinen Titel, aber er ärgerte sich trotzdem: Verletzungsbedingt
brachte Dreispringer Wolfgang Knabe bei der ersten Leichtathletik-Hallen-WM für Senioren im Sindelfinger Glaspalast nur einen
Sprung in die Wertung. Bis auf 14,19 Meter trug es den 44-jährigen Vereinschef des OSC Damme - Titelgewinn in der Alters-
klasse M 40.
Anlaufprobleme hatten den früheren Deutschen Meister zum Kürzertreten vor dem Absprung gezwungen. So war der erste Ver-
such ungültig, der zweite brachte die Meisterweite, der dritte das Aus: Wadenzerrung. Knabe ärgerte sich ein wenig, weil er sich
am späten Freitagabend in der Lage gesehen hatte, die 15 Meter anzupeilen. Knabe: "Die hätte ich an dem Abend gerne noch
gesprungen." Es langte auch so, denn Hauptrivale Akin Oyediran (Großbritannien) sprang zwar sehr konstant, kam aber bei fünf
gültigen Versuchen zwei Mal nicht über 14,16 m hinaus. Dritter wurde Peter Cameron (GBR) mit 14,06 m. 20 Teilnehmer hatten
sich um den Titel beworben.
"Die Atmosphäre war einfach toll", schwärmte Wolfgang Knabe von der Hallen-WM-Premiere für Leichtathletik-Senioren, zu der
sich 2639 Athleten aus 57 Ländern angemeldet hatten. Knabe wird im Sommer 45 Jahre alt und startet nach deutschen Regeln
in der M 45, nach internationaler Vorschrift muss er aber noch in der M 40 springen. Einen neuen Anreiz hat der Dammer Unter-
nehmer aber schon im Visier: den Weltrekord in der M 45. Den hält momentan der frühere Dreisprung-Weltstar und Stadion-
Entertainer Willie Banks aus den USA mit 14,51 m. Banks hatte 1985 die Leichtathletik-Welt mit der damaligen Bestmarke von
17,97 m verzückt. Wolfgang Knabe hofft, dass sich die Verletzungsfolgen nicht allzu lange hinziehen, damit er im Sommer
wieder erfolgreich auf Weitenjagd gehen kann.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 16. März 2004
Vormoor vorn dabei
Dammerin mit drei guten WM-Platzierungen
Damme. Drei gute Platzierungen bei der Hallen-WM der Leichtathleten in Sindelfingen erzielte Andrea Vormoor aus Damme in
der Altersklasse W 40. Das beste Resultat sprang mit Platz sechs im Hochsprung heraus. Mit übersprungenen 1,45 m sorgte
sie für das drittbeste deutsche Ergebnis unter 15 Startern aus fünf Ländern. Im Weitsprung belegte Vormoor den 10. Platz von
22 Teilnehmern aus sieben Nationen. Ihre Weite betrug 4,95 m. Dazu kam noch der 12. Rang im 60-m-Hürdenlauf, den 23 Läufer-
innen aus neun Ländern bewältigten.
Elke Bussmann vom OSC Damme musste auf eine Teilnahme an der WM verzichten. Die Läuferin legt wegen einer Knochen-
hautentzündung zur Zeit eine Trainingspause ein. Die Enttäuschung war nach einer harten WM-Vorbereitung groß. "Aber ich
schaue nach vorn, trainiere derzeit auf dem Rad und im Wasser und hoffe, dass es bald wieder geht", kommentierte sie ihr Pech.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 16. März 2004
Trainingsrückstand: Nur 2,40 Meter
Bremen-Nord (mde). Mit großem Trainingsrückstand aufgrund einer Magen-Darm-Grippe im Vorfeld reiste Silvia Janke zu den
Hallen-Senioren-Weltmeisterschaften der Leichtathleten nach Sindelfingen. Die Stabhochspringerin der LG Bremen-Nord musste
sich im Wettkampf der Altersklasse W 40 zehn Athletinnen aus sechs Ländern stellen. Trotz der fehlenden Vorbereitungszeit
überquerte Silvia Janke, im letzten Jahr deutsche Seniorenmeisterin, immerhin im dritten Versuch 2,40 Meter und scheiterte
anschließend dreimal knapp an der Höhe von 2,60 Meter. Mehr als Platz neun war somit im hochklassigen Wettbewerb nicht
möglich. Den Sieg mit 3,60 Meter sicherte sich die Italienerin Carla Forcellini höhengleich vor der Holländerin Larissa Lowe-
Endeman.

LANDESZEITUNG für die Lüneburger Heide vom 16. März 2004
Cordes in großer Form bei WM
Lüneburger holt im Crosslauf Bronzemedaille - Auch Petersen und Baumgarten überzeugen
Lüneburg (so). Einen hervorragenden Eindruck hinterließen die Lüneburger Starter bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften
der Senioren in Sindelfingen. Den größten Erfolg feierte Heinz-Dieter Cordes (MTV Treubund/LG Lüneburg). Er ergatterte Edel-
metall, gewann die Bronzemedaille im Crosslauf der Altersklasse M 55. Carola Petersen (TSV Adendorf/LG Lüneburg) erreichte
im Kugelstoßen der W 45 den fünften Platz, Horst Baumgarten (TSV Radbruch) wurde im Hammerwurf der M 65 Achter, zudem
Zehnter im Gewichtwerfen, einer Variante des Hammerwerfens.
Vier Runden á zwei Kilometer mussten beim Crosslauf auf schwerem Geläuf in Sindelfingen zurückgelegt werden. In den ersten
drei Runden war Heinz-Dieter Cordes ganz vorn dabei, erst im Schlussabschnitt, auf den letzten 500 Metern, fiel er etwas zurück.
"Da fehlte ein wenig die Substanz. Zumal ich für Crosslauf in den letzten Monaten gar nicht so viel trainiert habe. Vielleicht hätte
ich mich stärker darauf konzentrieren sollen", sagt Cordes. Er kam schließlich nach 25:33 Minuten als Dritter ins Ziel. "Die Zeit
ist top, damit bin ich wirklich zufrieden." Es siegte Roger Price aus den USA in 25:07 Minuten vor Jorba Jordin (Spanien/25:23
Min.).
Cordes startete zudem im 3000-m-Hallenlauf. Seine zugrunde liegende Qualifikationszeit betrug 10:18 Minuten. Damit musste er
in den B-Lauf. Diesen gewann er zwar in 10:15 Minuten souverän, was in der Gesamtwertung Rang zehn bedeutete. Trotzdem
war er ein bisschen verärgert: "Einige hatten Fabel-Qualifikationszeiten angegeben und sind so unberechtigterweise in den A-
Lauf eingruppiert worden. Wäre ich dort gelaufen, wäre sogar ein sechster oder siebter Platz drin gewesen. Im B-Lauf aber
musste ich ständig Tempo machen. Da war nicht mehr drin." Dennoch war Cordes 17 Sekunden schneller als bei den Deutschen
Meisterschaften in Potsdam.
Einen großen Erfolg feierte auch Carola Petersen. Lüneburgs Sportlerin des Jahres 2003 wurde Fünfte im Kugelstoßen (4 kg) der
Altersklasse W 45. Ihr bester Versuch war 10,56 m. Sie bestätigte damit ihre starke Leistung von der DM in Potsdam, wo sie
Bronze errungen hatte.
Der Radbrucher Horst Baumgarten kam im Gewichtwerfen, einer Variante des Hammerwerfens mit verkürztem Gerät, auf Rang
zehn der Altersklasse M 65. Seine beste Weite betrug 12,25 m. Den Endkampf erreichte Baumgarten im regulären Hammerwurf.
Hier sprang am Ende Rang acht heraus. Der beste Versuch war 31,23 m weit.

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 18. März 2004
"Schönstes Erlebnis der Laufbahn"
Leichtathletik: Stölting, Kindermann und Lippoldes schwärmen von Senioren-Hallen-Weltmeisterschaft
Von Hartmut Mahnkopf
Die 1. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaft der Leichtathleten in Sindelfingen war für Ingrid Stölting und Frank Kindermann vom
MTV Wolfenbüttel sowie Udo Lippoldes vom TSV Winnigstedt ein tolles Erlebnis. Mehr als 2600 Teilnehmer aus 57 Ländern
waren am Start. Es herrschte eine ausgezeichnete Stimmung und eine perfekte Organisation. An den fünf Wettkampftagen
füllten häufig mehr als 2000 Zuschauer den Sindelfinger Glaspalast, der 3000 Besuchern Platz bietet.
Für Ingrid Stölting gab es eine Silbermedaille im Hochsprung der Klasse W 70. Sie übersprang 0,91 Meter. Zuvor hatte sich beim
60 Meter-Lauf eine schmerzhafte Ischiasnerv-Entzündung wieder bemerkbar gemacht. Darunter litten ihre Leistungen in den
Sprungwettbewerben. Trotzdem ist die 72-jährige Seniorensportlerin überaus zufrieden heimgekehrt. "Das war eines der schön-
sten Erlebnisse in meiner langen Sportlaufbahn", fand Ingrid Stölting. Über 60 Meter belegte sie mit 12,48 Sekunden Rang fünf
und beim Weitsprung mit 2,16 Meter Platz vier. Mit 14,96 Meter beim Diskuswurf, einem Rahmenwettbewerb im Freien, schaffte
sie bereits die Qualifikation für die Deutschen Seniorenmeisterschaften.
Frank Kindermann startete in der Klasse M 45 über 60 Meter. Er freute sich, das Halbfinale erreicht zu haben und super ge-
laufen zu sein. Im Vorlauf hatte er sich mit 7,94 Sekunden für das Halbfinale qualifiziert. Dort war nach 7,92 Sekunden der Wett-
kampf für ihn beendet, den Einzug in das Finale schaffte kein Deutscher. Von den 57 Startern liefen 17 schneller als Kinder-
mann. "Vor so einer großen Kulisse zu laufen, ist schon etwas Besonderes", berichtete er.
Udo Lippoldes beendete in der M 55 den Hochsprung als Elfter. Dabei steigerte er sich auf 1,42 Meter. Über 200 Meter verbess-
erte sich Lippoldes im Vorlauf ebenfalls. Mit 27,07 Sekunden gelang ihm der Einzug in das Halbfinale. Dort schied er nach 27,75
Sekunden aus. Im Sprint über 60 Meter fehlt ihm momentan noch die Schnelligkeit. Deshalb schied er nach 8,45 Sekunden im
Vorlauf aus. Beim Weitsprung belegte der Winnigstedter mit 4,83 Meter Rang zwölf. "Mit Vorbereitung dauerte der Weitsprung
drei Stunden", erzählte Lippoldes. Durch Freundschaften, die er bei den Wettkämpfen schließt, ist der Wert des Sportes für Udo
Lippoldes erneut bestätigt worden.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 18. März 2004
"Ich habe die Balken nie richtig getroffen"
Silber und Bronze für Renate Behrens bei der Hallen-WM der Senioren
Hildesheim. Nun beherbergt die Stadt Hildesheim auch eine Leichtathletik-Vizeweltmeisterin in ihren Mauern: Renate Behrens
(Eintracht Hildesheim) gewann bei den erstmals ausgetragenen Senioren-Hallenweltmeisterschaften im Glaspalast von Sindel-
fingen die Silbermedaille im Dreisprung der Altersklasse W 45. Außerdem holte sich die amtierende Europameisterin und
deutsche Rekordhalterin die Bronzemedaille im Weitsprung. Zweimal Bronze gab es für den Gronauer Rudolf Held im Weit- und
im Dreisprung der M 70. Mit 2600 Leichtathletik- Seniorinnen und Senioren aus aller Welt verzeichneten die Verantwortlichen bei
dieser mehrtägigen Hallenpremiere eine riesige Beteiligung, die schon im Vorfeld den Organisationsrahmen zu sprengen drohte.
Mit dabei aus dem Sportkreis waren Renate Behrens und Karl Scheide von Eintracht Hildesheim, Günter Meyer vom SC Barien-
rode und Rudolf Held vom TSV Gronau.
"Ich war doch verdammt nervös", gestand Renate Behrens am Ende ihrer Wettkämpfe. "Vielleicht habe ich deshalb auch in
beiden Wettbewerben die Balken nie richtig getroffen", meinte sie. Als sie mit ihrem sechsten Versuch auf die Weite von 10,13m
sprang, war sie sich ihrer ersten Medaille bei einer Weltmeisterschaft sicher. Besser als sie war nur Gisela Seifert aus Quedlin-
burg mit 10,28 m. Dritte wurde die Niederländerin Evi Roelands. Im Weitsprung rutschte die Hildesheimerin um einen einzigen
Zentimeter an ihrer zweiten Silbermedaille vorbei. Unangefochten sicherte sich die deutsche Meisterin Sigrid Böse (LG Neisse)
Gold (5,01 m). Außer Renate Behrens sprang auch Carole Filer aus Großbritannien 4,88 m, so dass der zweitbeste Versuch
über die Plätze zwei und drei entschied. Für Filer hatten die Kampfrichter 4,82 m notiert, für Renate Behrens 4,81 m. Der Weit-
sprung-Wettbewerb der Frauen war übrigens in eine Halle in Stuttgart ausgelagert worden, die nicht dem Niveau einer Welt-
meisterschaft würdig war.
Mit Karl Scheide startete in Sindelfingen ein erfahrener Vereinskamerad von Renate Behrens im Hallen-Fünfkampf (60 m Hürden,
Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 1000 m). Unter 20 Teilnehmern der Altersklasse M 65 belegte der Hildesheimer am
Ende eines langen, zwölf Stunden dauernden Wettkampfes den sechsten Platz. Bis zur vierten Disziplin hatte er nur auf Rang
zwölf gelegen (nach einer sehr schwachen Kugelstoßleistung), arbeitete sich aber aufgrund eines hervorragenden abschließen-
den 1000-m-Laufes auf den sechsten Platz nach vorn. "Mein Ziel war es, bei einer WM unter die ersten Zehn zu kommen", sagte
Karl Scheide. "Das ist mir gelungen. Ich bin sehr zufrieden", zog er sein Fazit.
Sprungspezialist Rudolf Held aus Gronau holte sich zwei Bronzemedaillen im Weitsprung (4,21 m) und im Dreisprung (9,09 m)
der Altersklasse M 70. In beiden Wettbewerben war der Russe Vladimir Popov nicht zu bezwingen (5,01 m und 10,41 m). In der
M 75 belegte der reiselustige Günter Meyer aus Barienrode, der seit Jahren keine internationale Senioren-Meisterschaft ausge-
lassen hat, im Weit- und im Dreisprung sowie über den Hürden den sechsten Platz.

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 18. März 2004
Sigrun Hellmer verpasst trotz Bestzeit knapp den Endlauf
Toller 10. Platz für die Lindhorsterin bei der 1. Hallen-WM der Senioren
Leichtathletik (seb). Die 1. Hallen-Weltmeisterschaften für Senioren, die vom 10. bis 14. März in Sindelfingen ausgetragen
wurden, übertrafen mit 2 609 teilnehmenden Athleten aus 58 Ländern alle vorangegangenen Erwartungen. Der ausrichtende VfL
hatte das Geschehen im Sindelfinger Glaspalast allerdings vorzüglich im Griff, und durfte sich im Anschluss an diese Mammut-
veranstaltung über Lob und Begeisterung von allen Seiten freuen.
Großen Anlass zur Freude hatte auch Sigrun Hellmer aus Lindhorst, die auf der 60m Strecke erstmals für Deutschland an den
Start gehen durfte. Kopfmäßig von ihrem Ehemann und Trainer Andreas Hellmer bestens eingestellt, ließ sich die 35-jährige
Hellmer auch nicht von der internationalen Konkurrenz schocken und schaffte es im Vorlauf in guten 8,45 Sekunden sogar bis
dicht an ihre bisherige Saisonbestleistung heranzulaufen. Nach einem starken Finish auf den letzen Metern erkämpfte sich die
Sprinterin den dritten Platz und schaffte damit sensationell den Einzug ins Halbfinale bei dieser Hallen-WM.
Jetzt waren Nerven wie Drahtseile gefragt, kochten doch die Emotionen in der mit über 5 000 Zuschauern gefüllten und wehen-
den Nationalflaggen geschmückten Halle fast über. “Das war Gänsehaut-Feeling pur”, so Hellmer selbst über den Moment des
Einmarschierens zu den anstehenden Halbfinal-Läufen. Von der Lautsprecheransage “Hellmer, Deutschland”, auf die sich die
Sportlerin im Vorfeld so gefreut hatte, nahm die rennerfahrene Athletin dann allerdings kaum etwas wahr, der es in diesem
Hexenkessel zur großen Freude ihres Trainers bestens gelang, sich völlig auf ihren Lauf zu konzentrieren.
Trotz eines Fehlstarts einer Konkurrentin katapultierte sich die Ausnahmesprinterin im zweiten Startversuch glänzend aus den
Blöcken und lieferte sich mit den Läuferinnen aus Italien, Holland und Deutschland ein spannendes Rennen. In dem “Lauf ihres
Lebens”, so der äußerst zufriedene Ehemann, schaffte es die Lindhorsterin erstmals in der Saison ihr ganzes Potenzial abzu-
rufen und einen nahezu fehlerfreien Lauf auf die Bahn zu trommeln. Als Belohnung für diesen tollen Kampf über die gesamte
Strecke leuchtete im Ziel auf der elektronischen Anzeigetafel die neue hervorragende Bestzeit von 8,35 Sekunden auf.
Damit belegte Hellmer, die eigentlich mit dem olympischen Gedanken “dabei sein ist alles” angereist war, am Ende den sensa-
tionellen 10. Platz und verpasste den Einzug ins Finale der acht weltbesten Sprinterinnen mit nur einer einzigen Zehntelsekunde
denkbar knapp. “Bei der wichtigsten und höchsten Meisterschaft Bestzeit zu laufen ist der Traum eines jeden Sportlers. Wenn
dann noch jemand schneller ist, muss man das neidlos anerkennen”, so der abschließende und äußerst zufriedene Kommentar
des erfolgreichen Duos, das sich jetzt voll auf die anstehende Freiluftsaison konzentrieren will.

WALSRODER ZEITUNG vom 18. März 2004
Eugen Reinhardt Vizeweltmeister
Die ersten Hallenweltmeisterschaften der Senioren fanden am vergangenen Wochenende im eindrucksvollen Sindelfinger Glas-
palast statt. 57 Nationen waren mit zirka. 2.600 Sportlern vertreten. “Die Halle war super, die Organisation Spitzenklasse”, erklärt
Eugen Reinhardt, der in der Altersklasse M 60 für den TV Jahn Walsrode als einziger Teilnehmer der LG Fallingbostel startete.
In seiner Spezialdisziplin, dem Kugelstoßen, waren 22 Athleten angetreten, um den Titel zu kämpfen. Reinhardt gelang kurze
Zeit nach der Deutschen Meisterschaft erneut eine tolle Serie, alle sechs Versuche landeten im Bereich von 14,10 bis 14,58
Meter. Mit dieser Weite sicherte er sich den zweiten Platz und konnte damit erstmals einige starke Konkurrenten hinter sich
lassen, nur seinen Landsmann Kurt Goldschmidt konnte er nicht bezwingen.

DIE HARKE (Nienburg) vom 19. März 2004
Crosslauf-WM: Platz vier für Kuhlenkampf
Sindelfingen (hhg). Sylvia Kuhlenkamp, Nienburgs amtierende Sportlerin des Jahres, überraschte erneut mit einem spektaku-
lären Erfolg. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften der Seniorinnen in Sindelfingen belegte die Schwimmmeistererin aus dem
Nienburger Hallenbad in ihrer Altersklasse W 40 den hervorragenden vierten Platz und verpasste die Bronzemedaille um weniger
als eine Minute.
Bei leichtem Regen, aber milden Temperaturen hatte "Sylle" 8000 Meter auf einem Zwei-Kilometer-Rundkurs zu bewältigen. Auf
schwierigem Wiesengelände mit zwei zu überspringenden Gräben und kräftezehrenden Steigungen ging sie vom Start weg gleich
voll zur Sache und profitierte von ihrer guten Vorbereitung. Ihre Endposition eroberte sie schon in der ersten Runde, die sie bis
zum Schluss nicht mehr abgab. Nach 29:24 min überquerte sie die Ziellinie. In der Endabrechnung belegten drei deutsche
Athletinnen die Medaillenränge. "Diese Weltmeisterschaft war ein aufregendes Erlebnis für mich", berichtet die Vorzeigeathletin
des MTV Liebenau nach ihrer Rückkehr. "Vor allem die würdevolle Siegerehrung im Anschluss an den Wettkampf wird mir in
unvergesslicher Erinnerung bleiben."

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 19. März 2004
Thiele verfehlt Bronze nur haarscharf
Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Senioren
Lüchow (ce). Weltmeisterschaften - das kennen viele nur aus dem Fernsehen. Zwei Lüchow-Dannenberger Sportler haben nun
hautnah welche miterlebt.
Mittelstreckenläufer Rudolf Thiele vom SV Sporting Lüchow und Mehrkämpfer Herbert Hanke vom MTV
Dannenberg haben an den 1. Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathletik-Senioren in Sindelfingen teilgenommen - und
schlugen sich in starker Konkurrenz der M 55 jeweils achtbar. Thiele verpasste bei zwei Starts über die Mittelstrecken einmal
Bronze nur haarscharf, Hanke durfte mit Rang zehn im Fünfkampf hochzufrieden sein.
Dass Thiele trotz einer Entzündung im Innenband des rechten Knies bei dieser WM starten konnte, hatte er der guten medizin-
ischen Versorgung des Deutschen Leichtahtletik-Verbandes vor Ort zu verdanken. "Am Tag vorher wusste ich noch nicht, ob ich
mit der Verletzung überhaupt laufen kann", lobte Thiele vor allem die gute Arbeit der Masseure. Nahezu beschwerdefrei legte er
den dritten Vorlauf der M 55 über 800 m auf die 200 m-Bahn und sicherte sich als Erster dieser 6er-Gruppe in 2:20,14 Minuten
den Einzug in das einen Tag darauf stattfindende Finale. "Das war relativ locker, nach zwei Runden wusste ich, dass ich Erster
werden konnte." Vor dem Finale der besten Acht ließ sich Thiele wieder ausgiebig behandeln - und konnte auch den 800-m-End-
lauf in Angriff nehmen. "Das war chaotisch", beschrieb Thiele diesen Rennverlauf, "ich bin erst nach 400 m aus dem Pulk her-
ausgekommen und konnte vorher nicht auf der Innenbahn laufen." Thiele arbeitete sich bis auf Platz drei vor, lag bis 60 m vor
dem Ziel auf dem Bronzeplatz. Dann zog der Spanier Fabian Campo einen Schlussspurt an, verdrängte den Italiener Konrad
Geiser noch von Platz zwei und Thiele somit aus den Medaillenrängen. "Ohne Verletzung wäre Platz zwei oder drei möglich ge-
wesen. Aber auch so war das schon ziemlich gut", war auch der undankbare vierte Platz für Thiele viel wert. WM-Sieger wurde
souverän der Brite Mike Erith (2:08,91 Min.).
Auch über 400 m erfüllte er vor knapp 2500 Zuschauern seine eigenen Erwartungen. In 1:00,46 Minuten wurde Thiele Zweit-
schnellster seines Vorlaufes und erreichte als Zehnter einen der zwölf Startplätze für das Semifinale. Dann war Endstation. Im
Vorlauf hatte er sich am linken Oberschenkel leicht gezerrt; im dritten Halbfinallauf schied Thiele so als Vierter in guten 1:00,41
Minuten aus.
Zu einem Platz in den Top-Ten reichte es zwar für Allrounder Herbert Hanke nicht, doch auch er war mit seinem Abschneiden im
Fünkampf der M 55 zufrieden. Mit 3075 Punkten belegte er Rang elf und ließ dabei noch über zehn Konkurrenten hinter sich.
Über 60 m Hürden war er Elftschnellster in 11,91 Sekunden, im Weitsprung reichte es für ihn mit 4,67 m zum neuntweitesten
Satz, im Kugelstoßen war er mit 9,88 m Achtbester, im Hochsprung wurde er mit 1,40 m als Neuntbester aufgelistet, und im
abschließenden 1000-m-Lauf überquerte in 3:58,01 Minuten als Zehntschnellster die Ziellinie. Den Weltmeistertitel gewann
Stefan Hallgrimsson aus Island mit 4051 Punkten.


NIEDERELBE ZEITUNG vom 7. April 2004 (Auszug)
Bei der Hallen-WM belegt Anne Fischer den fünften Platz
Die Senioren-Läuferin des ATS Cuxhaven startete in Sindelfingen über die 3000- und 1500-Meter-Distanz
cn/hup. Die ersten Hallenweltmeisterschaften der Senioren fanden kürzlich über mehrere Tage im Glaspalast Sindelfingen statt.
Insgesamt starteten mehr als 2600 Athleten aus 57 Nationen, darunter waren mehr als 1200 Teilnehmer aus Deutschland. Auch
Anne Fischer vom ATS Cuxhaven war dabei.
Fischer startete über die 3000-Meter-Distanz der Altersklasse W 45. Sie fühlte sich gut und fing schon in der dritten Runde an
zu überholen. In den Kurven hat sie noch einmal Tempo aufgenommen und lief so gut, wie es bei der Hallenluft möglich war. In
ihrem zweiten 3000-Meter-Lauf, den Fischer in einer Halle gelaufen ist, belegte sie in der Zeit von 11:06 Minuten den 5. Platz in
ihrer Altersklasse.
Nach dem Lauf machte sich bei Anne Fischer die linke Hüfte schmerzhaft bemerkbar, denn die Kurven auf der 200-Meter-Hallen-
Bahn sind sehr eng. Trotzdem startete sie zwei Tage später zum ersten Mal über die 1500-Meter-Distanz. Da sie sich beim
3000-Meter-Lauf verausgabt hatte, konnte sie die 1500 Meter nicht so schnell laufen, wie sie es vorgehabt hatte. Fischer belegte
in der Zeit von 5:19 Minuten den elften Platz. Die Stimmung bei der Hallen-WM war sehr schön, alles war bestens organisiert, so
dass die Cuxhavenerin auf jeden Fall weitere Hallenwettkämpfe bestreiten wird.
Danach nahm die ATSCerin bei den Landesmeisterschaften 10-km-Straßenlauf in Lingen......(diesen Teil des Berichtes gibt es
auf einer
anderen Presseseite)

Alle Informationen zur WM (einschließlich der Ergebnisse) können über die Links am Seitenanfang abgerufen werden.
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(Presse)-Berichte vom 7.4.         Nach oben            Zurück zur vorherigen Seite            Zur Startseite
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