DM-Crosslauf am 8. März in Bad Dürrheim (Jgd - Sen)
Hallen-Europameisterschaften vom 5.-9. März 2003 in San Sebastian (Seniorinnen/Senioren)
DM-Straßenlauf am 22. März in Burghaslach (Jgd - Sen)
NDM und LM-Straßenlauf (NLV+BLV) am 30. März in Bremerhaven (Jgd - Sen)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 7. März 2003
Hoffnungen ruhen auf Ritter
LG ohne Zaituc bei deutschen Meisterschaften im Crosslauf in Bad Dürrheim
Mit gedämpften Erwartungen blickt man in der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig den deutschen Meisterschaften
im Crosslauf im badischen Bad Dürrheim entgegen. Erstmalig seit 1996 wird Luminita Zaituc (LG/MTV) im LG-Aufgebot fehlen.
Die Titelverteidigerin setzt in dieser Saison ganz auf den Straßenlauf. Ihr diesjähriges Meisterschaftsdebüt gibt sie am 23. März
bei den DLV-Titelkämpfen auf der Halbmarathondistanz.
Starke Konkurrenz
Die LG-Hoffnungen im Frauenrennen ruhen so vor allem auf Susanne Ritter (LG/MTV). Favoritinnen auf der 5,7 Kilometer langen
Strecke sind Irina Mikitenko aus Frankfurt und Sabrina Mockenhaupt von der LG Sieg. Mit der EM-Teilnehmerin Melanie Schulz
(Großengottern) und Mikitenkos Clubkollegin Petra Wassiluk gibt es weitere starke Bewerberinnen um die Medaillenplätze. Da
Birte Bultmanns Einsatz wegen anhaltender Beschwerden an der Achillessehne sehr gefährdet ist, schwebt auch über dem in
den beiden vergangenen Jahren siegreichen LG-Frauenteam ein Fragezeichen. Als weitere LG-Athletin ist Victoria Willcox-
Heidner (beide LG/MTV) gemeldet.
Im stark besetzten Männerrennen über 10,7 Kilometer zählt Oliver Dietz (LG/MTV) zu einem halben Dutzend Läufern mit Außen-
seiterchancen. Die ersten Sieganwärter sind die Wattenscheider Jan Fitschen und Alexander Lubina sowie Mario Kröckert aus
Leverkusen. Wattenscheid und Leverkusen werden auch in der Mannschaftswertung vorne erwartet. Das noch mit Georg Diettrich
und Matthias Strotmann vertretene LG-Team muss sich im Kampf um die Spitzenplätze vor allem mit DHfK Leipzig und Quelle
Fürth auseinander setzen.
Zwei Debütanten
Der 21-Jährige Dennis Jünemann ist nach rasanten Fortschritten im U-23-Rennen über 5,7 km inzwischen als einer der Mitfavo-
riten anzusehen. Erstmalig an einer deutschen Meisterschaft nehmen die Jugendlichen Maximilian Wessel und Simon Laue (alle
LG/MTV) teil.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 10. März 2003
Cross-Läufer der LG holen Gold, Silber und Bronze
Starker Auftritt bei nationalen Titelkämpfen
Mit gedämpften Erwartungen waren sie angereist. Bei der Rückkehr hatten sie einen kompletten Medaillensatz im Gepäck. Auch
ohne die EM-Zweite Luminita Zaituc zählten die Aktiven der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig zu den Gewinnern
der deutschen Meisterschaften im Crosslauf in Bad Dürrheim. Im Frauenrennen über 5,7 Kilometer hielt sich LG-Neuzugang
Susanne Ritter stets in der immer kleiner werdenden Spitzengruppe auf. Hinter der favorisierten Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg,
20:55 Minuten) belegte sie in 21:10 Minuten Rang zwei klar vor der Rostocker EM-Teilnehmerin Ulrike Maisch (21:43 Min.). Die
als Sieganwärterin gehandelte Irina Mikitenko aus Frankfurt war nicht am Start.
Victoria Willcox-Heidner auf Rang 13 (22:48 Min.) und die wegen ihrer Fußverletzung gehandicapte Birte Bultmann als Sech-
zehnte sorgten für den dritten LG-Mannschaftssieg in Folge. Mit 31 Platzierungspunkten fiel er unerwartet deutlich aus. Die LG
Regensburg (61) und Quelle Fürth-München (74) belegten die weiteren Medaillenränge.
Auch ohne Spitzenplätze in der Einzelwertung errangen die LG-Männer auf der über 10,5 Kilometer führenden Langstrecke die
erhoffte Medaille. Bester Braunschweiger war überraschend Matthias Strotmann auf Platz 14 in 37:01 Minuten. Der mit Außen-
seiterchancen an den Start gegangene Oliver Dietz fiel im Verlauf des Rennens auf Rang 18 (37:25 Minuten) zurück. Georg
Diettrich (20. in 37:34 Minuten) komplettierte die Mannschaft, die mit 52 Platzierungspunkten hinter Bayer Leverkusen (31) und
DHfK Leipzig (50) die Bronzemedaille gewann.
Im Juniorenlauf (5,7 Kilometer) musste sich Dennis Jünemann mit dem undankbaren 4. Rang (19:14 Minuten) begnügen. Bis
1000 Meter vor dem Ziel hatte er hinter dem überragenden Wolfram Müller aus Tübingen (Sieger in 18:45 Minuten) an zweiter
Stelle gelegen. Die Strecke war für den in diesem Winter in der Halle über 1500 und 3000 Meter sprunghaft verbesserten LG-
Hoffnungsträger etwas zu lang. Unter jeweils mehr als 100 Teilnehmern belegten Simon Laue (Jugend B) und Maximilian Wessel
(Jugend A, alle LG/MTV) die Ränge 20 und 39.
(B.B.)

Presseinformation vom 11. März 2003 (Von Manfred Scholz)
Sigrid Meyer und Manfred Bublitz auf Platz fünf erfolgreich
Bad Dürrheim (olz). An den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Bad Dürrheim im West-
teil der rauhen Schwäbischen Alb stattfanden, nahmen Sigrid Meyer, Manfred Bublitz, Klaus Dieter Holz und Horst Kallikat vom
ESV Eintracht Hameln teil. Bad Dürrheim liegt auf 700 m Höhe und die Laufstrecke war diesen Gegebenheiten angepasst. Sie
führte über ein schwer zu laufendes Wiesengelände, das den vier Athleten, die für die LG Weserbergland starten, viel Kraft und
Rutschfestigkeit abverlangte.
Im ersten Lauf der Frauen über 5,7 Kilometer, aufgeteilt auf drei Runden, starteten alle Läuferinnen ab der Altersklasse W 35 und
alle Männer ab Altersklasse M 60. In der Altersklasse W 55 belegte Sigrid Meyer den 5. Platz in 29:12 Minuten. In der mit 47
Teilnehmern stark besetzten Klasse M 60 erkämpfte sich Manfred Bublitz den 5. Platz in 24:28 Minuten, nur 4 Sekunden hinter
Altass Josef Kurz aus Bad Sachsa, der in der Klasse M 65 Deutscher Meister wurde. Klaus Dieter Holz errang den 12. Platz in
25:32 Minuten und Horst Kallikat kam in der AK M 65, geschwächt durch einen leichten Muskelfaserriß, auf Platz 16 in 29:04
Minuten ins Ziel. Mit diesen Leistungen konnten sich die drei Senioren des ESV Eintracht Hameln den vierten Platz in der Mann-
schaftswertung unter 10 Mannschaften sichern.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 12. März 2003
Krönung einer einmaligen Titelserie im Crosslauf
Peter Arms gewinnt auch die deutsche Meisterschaft
Großer Jubel herrschte im Lelmer Lager, als am Wochenende die Nachricht eintraf: Peter Arms ist deutscher Meister. In Bad
Dürrheim im Schwarzwald sicherte sich der Langstreckler unter 45 Läufern den Titel im Crosslauf. Im Vorfeld war Arms bereits
optimistisch, sich in die Medaillenränge zu laufen. Der neu in die M 60-Klasse aufgerückte Arms kannte die Laufszene recht ge-
nau: "Wenn ich Peter Lessing von der LG Ortenau-Nord, den letztjährigen deutschen Meister über 5000 m, 10 000 m und im
Halbmarathon schlagen kann, dann im Cross. Zumal meine Werte auf der Teststrecke im Elm besser als im Vorjahr sind."
Auf einer morastigen Strecke legte Peter Arms entgegen seiner sonstigen Gewohnheit gleich ein flottes Tempo vor und setzte
sich an die Spitze. Drei weitere Läufer hielten Anschluss. Nach knapp 2000 Metern von insgesamt 5700 Metern meldete Betreuer
Erhard Fischer: "Peter, du hast jetzt 30 Meter Vorsprung."
Cross-Spezialist Arms kam mit der rutschigen Strecke immer besser zurecht und vergrößerte seinen Vorsprung auf den nun
allein folgenden Lessing kontinuierlich. "In der letzten Runde war mir klar, dass ich das Rennen nach Hause laufe. Allerdings
habe ich mit diesem Vorsprung nicht gerechnet", bekannte wenige Minuten nach dem Zieldurchlauf der neue deutsche Meister.
Für die rund 5700 m lange Distanz benötigte Arms 23:05 Minuten, gefolgt von Lessing (LG Ortenau-Nord in 23:20) und Reinhard
Bussmann (LG Kreis Dachau in 23:44). Peter Arms hat somit eine einmalige Serie in der Saison 2003 hingelegt. Er wurde im
Cross Kreis-, Bezirks-, Landes-, Norddeutscher- und Deutscher Meister.
(Uh)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 12. März 2003
Gold und Silber für Eriksen
Einen Sieg, eine Silbermedaille und eine Endlaufplatzierung brachte Anne-Kathrin Eriksen (LG Braunschweig) von den Leicht-
athletik-Halleneuropameisterschaften der Senioren in San Sebastian mit nach Hause. Obwohl die Einträchtlerin bei den Titel-
kämpfen, an denen 1600 Athleten aus 33 Nationen teilnahmen, grippegeschwächt antrat, erzielte sie im Weitsprung 4,28 Meter
und wurde damit Vizemeisterin.
Im 60m-Vorlauf sprintete sie 9,36 Sekunden, erreichte damit das Finale und erreichte dort mit 9,44 Sekunden Platz vier. Über 200
Meter reichten der Altersklassenathletin 33,10 Sekunden zwar nicht für das Erreichen des Endlaufes, aber als Qualifikation für
einen Staffelplatz. Und mit dem deutschen 4x200m-Quartett gab es für die Pädagogin der Gaußschule, die auf Position drei lief,
die Goldmedaille.
(JüH)

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 12. März 2003
Kugelstoßer Werner Weber ist Europameister mit Rekordweite
Nach 1997 in Birmingham, 1999 in Malmö und 2001 in Bordeaux fanden die 4. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften der
Seniorinnen und Senioren jetzt im nordspanischen San Sebastian statt. Mit 1585 Athleten aus 32 Nationen wurde gegenüber den
bisherigen Meisterschaften ein neuer Teilnehmerrekord registriert. Der Deutsche Hallenmeister im Kugelstoßen Werner Weber
von der LG Edemissen/Peine war einer der 209 deutschen Athleten, die um Medaillen und Endkampfplatzierungen kämpften.
Zum Kugelstoßwettbewerb der Klasse M 55 waren vierzehn Teilnehmer aus neun Ländern gemeldet. Favorit war der amtierende
Europameister von Potsdam (2002), Alexey Zenkin (Russland), der mit 14,90 m die Meldeliste vor dem Titelverteidiger von Borde-
aux (2001) Axel Hermanns (Bayer Uerdingen) mit 14,13 m anführte. Mit 13,82 m zählte auch Werner Weber (LG Edemissen /
Peine) zu den Medaillenanwärtern.
Zum Auftakt des Wettkampfes schockte Weber, wie schon vor genau vier Wochen in Halle (Saale), die Konkurrenz mit einer
guten Weite. Mit 13,70m verbesserte der Deutsche Hallenmeister den Hallen-Europameisterschaftrekord aus dem Jahre 1997 um
34 cm. Der Favorit Zenkin (RUS) verbesserte zwar ebenfalls den alten Rekord, lag aber nach drei Versuchen im Vorkampf mit
13,47 m immer noch auf Platz zwei. Der Pole
Semborovski überraschte mit 13,40 m und war zu diesem Zeitpunkt bereits Dritter.
Der Titelverteidiger Axel Herrmanns trat zum Wettkampf nicht an.
Im ersten Versuch des Finales wuchtete Weber die Kugel auf 13,91 m und verbesserte damit erneut den “European-Champion-
ship” Rekord. Der Russe Zenkin versuchte zu kontern, musste sich aber schließlich mit 13,69 m und der Silbermedaille zufrieden
geben. Bronze holte der Pole Semborovski, der sich nicht mehr steigern konnte, mit 13,40 m. Mit dem undankbaren vierten Platz
und der Weite von 12,34 m musste der Kölner Weitz vorlieb nehmen.
Bei der Siegerehrung wurde dem neuen Hallen-Europameister aus Peine von einem Exekutivmitglied des Europäischen Senioren
Leichtathletikverbandes (EVAA) die Goldmedaille überreicht. Zumindest für zwei Jahre bleibt Werner Weber auch Inhaber des
Hallen-Europameisterschaftsrekordes, der erst anlässlich der 5. Hallen-Europameisterschaften 2005 verbessert werden kann.
Das nächste internationale Großereignis ist die Senioren-Weltmeisterschaft im Juli diesen Jahres in San Juan (Puerto Rico).

DER MÜNSTERLÄNDER vom 12. März 2003
Läufer-Trio kämpft sich durch tiefen Matsch zu Bronze
Deutsche Crosslauf-Meisterschaft: Vitali Müller, Viktor Maurer und Alan Meyer in Bad Dürrheim auf Platz 3
Von Bernard Wulfers
Bad Dürrheim/Garthe/Essen. Vitali Müller, Viktor Maurer und Alan Meyer haben ihre Trophäensammlung um ein weiteres Stück
vergrößert. Bei den Deutschen Crosslauf-Titelkämpfen in Bad Dürrheim (Baden-Württemberg) sicherte sich das Läufer-Trio der
Startgemeinschaft BV Essen/SuK Garthe in der Team-Wertung seinen ersten Bronzeplatz auf nationaler Ebene. Verantwortlich
dafür waren in erster Linie Vitali Müller und Viktor Maurer, die in der Einzelwertung auf die hervorragenden Ränge acht und zwölf
liefen.
Die drei SG-Athleten trafen im B-Jugend-Rennen (16 bis 17 Jahre) über 3800 Meter auf die absoluten Top-Athleten der nationalen
Läuferszene. Vom Start weg bildete sich um die Favoriten Johannes Raabe (TSV Kirchdorf) und Zelalem Martel (LG Neckar-Enz)
eine mehrköpfige Spitzengruppe. 200 Meter vor dem Ziel kam es zum erwarteten Meisterschafts-Showdown: Raabe zog im Spurt
leicht und locker in 12:51 Minuten an Martel (12:53) vorbei, womit er seiner Favoritenrolle einmal mehr gerecht wurde. Vitali
Müller und Viktor Maurer hatten die Startphase ein wenig verschlafen und fanden sich zunächst zwischen Platz 40 und 50 wieder.
Beide SG-Talente kämpften sich in einer imposanten Aufholjagd - auf dem schweren, in mehreren Passagen matschigen Unter-
grund - Platz um Platz nach vorne. Schließlich belegte Müller in dem Elitefeld mit 13:23 Minuten den hervorragenden achten
Platz. Lediglich zehn Sekunden dahinter folgte Viktor Maurer auf Rang zwölf. Noch kurz vor dem Ziel hatte der 16-Jährige mit
einer Energieleistung vier Konkurrenten stehen lassen. Müller und Maurer lieferten in Bad Dürrheim ihre bis dahin besten Rennen
ab.
Erwartungsgemäß lief es für Müllers und Maurers Vereinskollegen Alan Meyer nicht so gut: Grippegeschwächt und wegen einer
Verletzung außer Form landete der 16-Jährige am Ende in 15:09 Minuten abgeschlagen auf dem 67. Platz der Konkurrenz.
Trotzdem gewannen Müller, Maurer und Meyer als Team mit der Platzziffer 87 ihre erste Bronzemedaille bei einer Deutschen
Meisterschaft - der größte Erfolg ihrer noch jungen Läuferkarrieren. Es siegte der VfL Sindelfingen mit 62 Punkten vor der LG
Passau mit 74 Zählern.
Die Teilnehmerfelder von Bad Dürrheim waren von erster Güte. Hinzu kamen ideales Wetter und schwierige Strecken - insgesamt
würdige Bedingungen für eine Deutsche Crosslauf-Meisterschaft. Mehr als tausend Sportlerinnen und Sportler sowie einige
tausend Schaulustige füllten diese Rahmenbedingungen mit Leben. Am begehrtesten waren die Zuschauer-Plätze auf einem
Hügel. Von dort aus konnte das Geschehen in all seinen Phasen problemlos beobachtet werden.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 11. März 2003
Siewert: Platz zehn bei DM
Bassen (hb). W 45-Seniorin Ursula Siewert (von allen nur Uschi genannt) war als einzige Teilnehmerin aus der LG Kreis
Verden bei der deutschen Crosslauf-Meisterschaft in Bad Dürrheim aktiv. Über 5,7 Km hielt sie sich als 44 aller 83 ins Ziel
gekommenen Läuferinnen der Altersklassen W 35 bis 70 mit 27:46 Minuten im Mittelfeld. Das war Platz 10 in ihrer Alters-
klasse W 45, nur eine Sekunde fehlten der Bassenerin für eine einstellige Platzierung.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 14. März 2003
Dreisprung von 10,72 m bedeutet Gold
Renate Behrens Europameisterin - Günter Meyer Dritter über 60 m Hürden
San Sebastian/Hildesheim
(wgk). In der Metropole des Baskenlandes hat die Leichtathletin Renate Behrens (Eintracht Hildes-
heim) ihren bisher größten Erfolg in ihrer langen Karriere als Springerin und Sprinterin gefeiert. Bei den dritten Hallen-Europa-
meisterschaften der Leichtathletiksenioren in San Sebastian gewann die Hildesheimerin die Goldmedaille im Dreisprung der’
Altersklasse W 45 mit einer Weite von 10,72 m. Sie stellte damit gleichzeitig einen neuen deutschen Rekord der 45- bis 49-
jährigen Frauen auf. Ihre erste Medaille bei den mit 1500 Athletinnen und Athleten aus 32 Nationen sehr gut besuchten Titel-
kämpfen hatte sie sich am dritten Wettkampftag der viertägigen Veranstaltung gesichert, als sie mit einer Leistung von 5,02 m im
Weitsprung den dritten Platz belegte - und das trotz heftiger Magenschmerzen zu Beginn des Wettbewerbes am frühen Morgen
um neun Uhr.
Für die dritte Medaille für einen Teilnehmer aus dem Kreis-Leichtathletik-Verband Hildesheim sorgte Günter Meyer vom SC
Barienrode. Er wurde über 60 m Hürden der Altersklasse M 75 Dritter (14,01 Sekunden). Die lange Fahrt nach San Sebastian
hatte sich gelohnt für ihn: "Zum ersten Mal stand ich bei einem internationalen Wettkampf auf dem Siegertreppchen", äußerte er
sich voller Stolz.
Eine Prise Magnesium gönnte sich Renate Behrens zu Beginn der Europameisterschaften als kleine Beigabe zu ihrem Obstfrüh-
stück. Aber ihr austrainierter Körper rebellierte, so dass sie zum Weitsprung nicht so fit antrat, wie sie es sich erhofft hatte. Zehn
Zentimeter fehlten der zweifachen deutschen Seniorenmeisterin in dieser Disziplin schließlich zum Gewinn der Goldmedaille.
Dieses Edelmetall holte sie sich am letzten Wettkampftag im Dreisprung. Ihren weitesten Sprung (10,72 m) setzte sie im fünften
Versuch in die Sandgrube, hatte die Riege der Teilnehmerinnen aber schon nach dem ersten Durchgang angeführt. "Mit meiner
Leistung hätte ich auch Gold in der W 40 gewonnen", berichtete die ehrgeizige Hildesheimerin, die sich immer wieder von ihrem
Trainer Otto Mörsch motivieren lässt und pünktlich zu den wichtigen Leichtathletikmeisterschaften zu ihrer Bestform findet.
Günter Meyer, Leichtathletik-Oldie aus Barienrode, startete in San Sebastian in nicht weniger als vier Disziplinen. Neben dem
dritten Platz über die Hürden belegte er im Dreisprung (6,94 m) und im Weitsprung (3,56 m) zwei vierte Ränge. Im Dreisprung
verlor er erst kurz vor Wettkampfende seine schon sicher geglaubte Bronzemedaille. Beim Weitsprung zog sich der Barienroder
am frühen Morgen eine Zerrung im Oberschenkel zu. Mit diesem Handicap schied er über 200 m als Achter in 37,13 Sekunden
im Vorlauf aus.
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) stellte bei den nach Birmingham (1997) und Malmö (1999) dritten europäischen Titel-
kämpfen der Senioren im spanischen San Sebastian mit 209 Aktiven das drittgrößte Aufgebot hinter Ausrichter Spanien (401)
und Frankreich (273).


DER MÜNSTERLÄNDER vom 14. März 2003
Crosstrio verfehlt die angepeilte Top-Acht-Platzierung
Garreler Langstreckenläufer in Junioren-Teamwertung über 5700 Meter bei Deutschen Meisterschaften
Zehnter

Von Heiner Göttke
Bad Dürrheim/Garrel. Mit einem zehnten Platz in der Mannschaftswertung der Junioren sind die Langstreckenläufer des BV
Garrel von den Deutschen Crosslaufmeisterschaften in Bad Dürrheim (Baden-Württemberg) zurückgekehrt. Der schwierige Par-
cours führte ausschließlich über matschigen Wiesengrund und besaß mit dem so genannten Feldherrnhügel eine kräftezehrende
Steigung.
In der Einzelwertung hatte das Trio über die Distanz von 5700 Meter durchweg Plätze im Mittelfeld der etwa 100 Teilnehmer be-
legt: Georg Kuhlen (40. in 20:55 Minuten), Eike Pupkes (45. in 21:05 Minuten) und Daniel Hackl (55. in 21:31 Minuten) fanden
sich mit der Platzziffer 140 auf Rang zehn der Mannschaftswertung wieder. Obwohl der anvisierte “Top-Acht”-Platz verfehlt wurde,
war keiner der Beteiligten enttäuscht. Jeder hatte sein Bestes gegeben und war stolz, in einem mit Welt- und Europameister-
schaftsteilnehmern gespickten Feld am Start gewesen zu sein. Ob es mit Andreas Kuhlen, der wegen Abiturvorbereitungen zu
Hause blieb, zu einem besseren Platz gereicht hätte, ist Spekulation.
Den Titel bei den Junioren holte unterdessen Wolfram Müller (LAV Tübingen), der seit einigen Monaten bei Ex-Olympiasieger
Dieter Baumann wohnt und seit drei Jahren von Beruf Läufer ist. Der zweifache Junioren-Europameister (2000 im Cross und 2001
über 1500 Meter) zeigte neben der Frauensiegerin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) die stärkste Vorstellung der gesamten Veran-
staltung. Der Junioren-Mannschaftstitel ging - wie im Vorjahr - an den LC Rehlingen, der nur zwei Punkte Vorsprung vor dem TV
Wattenscheid hatte.
Wie schon bei den norddeutschen Meisterschaften ging Torben Eils bei den A-Jugendlichen als Einzelstarter ins Rennen. Mit
21:21 Minuten über 5700 Meter belegte der 18-jährige Garreler Platz 43 im mit 124 Meldungen größten Feld der Veranstaltung.
Sieger wurde der in Angola geborene und bei deutschen Adoptiveltern in Spanien lebende Ricardo Filipe Giehl, der für Bayer
Leverkusen an den Start ging. Angetan von der tollen Atmosphäre der Bad Dürrheimer Cross-DM möchte die Garreler Crew auch
im nächsten Jahr wieder dabei sein. Dann finden die nationalen Titelkämpfe vor der Haustür statt. Austragungsort ist dann die
Galopprennbahn in Bremen-Vahr. In 2004 geht die Veranstaltung allerdings erst Ende November über die Bühne.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 15. März 2003
“Die weite Reise hat sich gelohnt”
Brandenburg doppelt erfolgreich / DM-Silber für Osnabrücker Cross-Trio
"Die weite Anreise hat sich gelohnt", freute sich Manuela Köhne nach dem guten Abschneiden der Osnabrücker Teilnehmer bei
den deutschen Crossmeisterschaften in Bad Dürrheim. 620 Kilometer waren die Athleten aus dem Norden in die Nähe von Frei-
burg gefahren, um die Region würdig zu vertreten. Sie kehrten mit zwei Silbermedaillen und gut gelaunt von den Titelkämpfen zu-
rück. Barbara Brandenburg war sowohl in der Einzelkonkurrenz als auch mit der Mannschaft in der Klasse W 35 erfolgreich. Die
für die LG Osnabrück startende Athletin stellte einmal mehr ihre Klasse unter Beweis. “Damit konnte man nicht unbedingt rech-
nen. Das ist ein riesiger Erfolg", freute sich die deutsche Vizemeisterin, die die 5,7 km lange Strecke in 23:10 Minuten absol-
vierte. Siegerin unter 83 Starterinnen wurde Dr. Ellen Schöner aus Regensburg (23:10).
“Wir haben gesagt, wenn alles gut läuft, wollen wir aufs Treppchen. Man fährt nicht so weit, wenn man sich keine Chancen aus-
rechnet", waren Manuela Köhne, Bianca Sollmann und Barbara Brandenburg durchaus optimistisch angereist. Dass es dann
auch mit der Mannschaft der LG Osnabrück die Silbermedaille wurde, war aber doch überraschend. Der Titel ging an das Trio der
LG Domspitzmilch Regensburg. Manuela Köhne (23:57) wurde Sechste in der Einzelwertung W 35, Bianca Sollmann in 25:53
Minuten Elfte.
“Jeder hat das Optimale aus sich herausgeholt. Wir sind total zufrieden", meinte Manuela Köhne, die gleich doppelten Grund
zur Freude hatte. Sie feierte am Tag des großen Erfolges in Bad Dürrheim ihren 38. Geburtstag. Jana Schweer (LG Osnabrück)
belegte bei ihrem ersten Start bei deutschen Crossmeisterschaften in der weiblichen Jugend A unter 45 Teilnehmerinnen den 14.
Rang in 15:41 Minuten über 3800 m. (jon)

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 16. März 2003
Medaillen im Doppelpack
LGO-Athleten erfolgreich bei Cross-DM in Bad Dürrheim
Osnabrück (Ih). Mit zwei Silbermedaillen kehrten die Teilnehmer der LG Osnabrück von den Deutschen Crossmeisterschaften
aus Bad Dürrheim zurück. Die über 600 km lange Anfahrt ins Badische hat sich also gelohnt für die Osnabrücker.
Beide Medaillen gingen auf das Konto der Seniorinnen, die über 5,7 km erfolgreich waren. In der Einzelwertung der Seniorinnen
W 35 erlief sich Barbara Brandenburg in einem fulminanten Rennen Rang zwei; die unverwüstliche Osnabrückerin, Mutter von vier
Kindern, war bereits 1987 in Rom als Geherin bisher einzige Osnabrücker Teilnehmerin an einer Leichtathletikweltmeisterschaft.
Seitdem hat sie unzählige Erfolge auf Landes- und Regionalebene im Straßen-, Cross- und Bahnlauf errungen.
In Bad Dürrheim lief sie mit Ellen Schöner (Regensburg) im gemeinsamen Rennen mit den Männern M 60 und älter an der Spitze,
am Ende lag nur der Sieger der Senioren M 60 und die Regensburgerin vor der Osnabrückerin. Manuela Köhne und Bianca Soll-
mann erliefen sich die Plätze 6 und 11; gemeinsam bedeutet dieses Ergebnis Silber in der Mannschaftswertung, nur knapp hinter
den Läuferinnen der LG Domspitzmilch Regensburg. “Auf unsere Seniorinnen ist Verlass", freute sich Anton Siemer als Sport-
licher Leiter der LG Osnabrück über den Erfolg der Schützlinge von Trainer Andreas Wollherr. Bereits bei den Landesmeister-
schaften hatte das Trio überzeugt: mit Platz 1, 2 und 4 hatte man dominiert und in der Mannschaftswertung den Niedersachsen-
titel errungen.

NORDSEE ZEITUNG vom 18. März 2003
Strecke akribisch vermessen
Im Fischereihafen am 30. März um norddeutsche Meisterehren im Straßenlauf über 10 Kilometer
Bremerhaven. Der Ruf des Fischereihafens als Austragungsort außergewöhnlicher Sportveranstaltungen wird weiter aufpoliert.
Mit den norddeutschen Meisterschaften im 10-Km-Straßenlauf am 30. März kommt ein neuer Höhepunkt hinzu. Teilnehmer aus
acht Bundesländern sollen dann die besondere Atmosphäre verspüren. Die Meisterschaft im Straßenlauf reiht sich in die Reihe
der besonderen Veranstaltungen ein. Das Fischereihafenrennen der Motorräder ist Legende, zu den Drachenboot-Rennen im Mai
werden knapp 1000 Aktive erwartet, der
10. Fischereihafenlauf der Leichtathleten wird im September sicher zu einem neuen Teil-
nehmerrekord führen, und auch die Rennen der Skater nehmen stetig an Beliebtheit zu.
Der Erfolg des Fischereihafenlaufs für Breitensportler hat den Bremer Leichtathletik-Verband (BLV) und den Kreis-Leichtathletik-
Verband Bremerhaven (KLV) auf den Plan gerufen. Gemeinsam haben sie sich mit dem Schaufenster Fischereihafen um die
norddeutschen Titelkämpfe der Straßenläufer beworben und prompt den Zuschlag erhalten. Inzwischen ist für die Vorarbeit für die
Meisterschaften, zu denen bis 500 Aktive aus den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt erwartet werden, erledigt.
Mit einem "Jones-Counter" wurde die Strecke mehrmals exakt verrnessen. Die Ideallinie sieht fest, mögliche Abkürzungen
werden durch Gitter versperrt. Die akribische Vermessung musste sein, um die Strecke nach den Richtlinien der Deutschen
Leichtathletik-Verbandes (DLV) Bestenlistenfähig zu machen. Das Technische Hilfswerk (THW) wird beim Streckenaufbau dafür
zuständig sein, der Autohilfsclub Bielefeld wird mit seinen Helfern am 30. März die Streckensicherung übernehmen.
Cheforganisator Karlheinz Michen vom Schaufenster Fischereihafen ist nicht nur THW und VCB für ihre spontane Bereitschaft zur
Mitarbeit dankbar, sondern auch für die reibungslose Zusammenarbeit mit der SSW-Werft, die ihre Duschen zur Verfügung stellt.
Zahlreiche Sponsoren haben schon ihr Entgegenkommen signalisiert. Damit lässt sich Michens Idee verwirklichen, die Klassen-
sieger nicht allein mit Urkunden und Medaillen auszuzeichnen, sondern ihnen mit Lachsseiten oder anderen Fischspezialitäten
den Start im Fischereihafen nachhaltig schmackhaft zu machen.
Zwei Wertungsläufe werden am 30. März gestartet. Frauen, Männer ab 50, Juniorinnen sowie weibliche Jugend A und B gehen
gemeinsam auf die Strecke. Männer bis 45, Junioren sowie männliche Jugend A und B ruft der Starter ebenfalls gemeinsam auf.
Karlheinz Michen hat aber auch den Nachwuchs nicht aus den Augen verloren. In einem Rahmenwettbewerb bietet er für die
Schülerklasse A bis C einen Lauf über 5 Km an. Gestartet wird auf Höhe des Hauptzollamtes, das Ziel durchlaufen die Aktiven
am Museumsschiff "Gera". (rabe)
Anmerkung Webmaster: Das neben der NDM auch die Landesmeisterschaften von Bremen und Niedersachsen ausgetragen
werden, hat die Bremerhavener Presse offensichtlich noch nicht so richtig mitbekommen. Dazu gibt es in Kürze von Karlheinz
Michen eine diesen Bericht ergänzende Presseinformation.

Presseinformation vom 20. März 2003 (Von Karlheinz Michen)
Norddeutsche Spitzenläufer kämpfen im Fischereihafen um die Meister-Titel
Erstmals Meisterschaften im 10-km-Straßenlauf in Bremerhaven
Seit 10 Jahren treffen sich im September Läufer, Skater und Wanderer im Schaufenster Fischereihafen zum sportlichen Wett-
streit. Mit fast 1400 Teilnehmer ist der
Fischereihafenlauf inzwischen die größte Veranstaltung dieser Art im Land Bremen und
der gesamten Region. Zum 10. Jubiläum erwarten die Organisatoren einen neuen Teilnehmer-Rekord. Denn die fröhliche Stimm-
ung bei diesem Lauf spricht sich immer weiter herum. Aber Freunde der Leichtathletik müssen in diesem Jahr nicht bis zum
14. September warten, um wieder spannenden Laufsport zu erleben, denn schon am Sonntag, dem 30. März 2003 sind im Fisch-
ereihafen wieder hunderte von Läuferinnen und Läufer unterwegs.
Dreifache Meisterschaften
Erstmals geht es auf dem Hafen-Kurs um Meisterehren. Und das gleich dreifach. Gesucht werden aber nicht nur die Meister für
den Bremer Leichtathletik-Verband (BLV), auch der Niedersächsische Leichtathletik-Verband (NLV) trägt seine Meisterschaften
in Bremerhaven aus. Und als besonderes Highlight kommen dann noch die Norddeutschen Meisterschaften dazu, an der sogar
acht Landesverbände mit ihren Spitzenläuferinnen- und läufern teilnehmen. Nach Bremerhaven kommen Teilnehmer aus Berlin,
Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen zum
ersten große Test im Frühjahr.
Strecke metergenau vermessen
Für die Veranstaltung arbeitet der BLV mit mehrere Bremerhavener Vereinen und Verbänden zusammen. Neben dem Kreis- Leichtathletik-Verband sind Helfer vom GTV und OSC dabei. Dazu kommen das THW und der Autohilfsclub Bielefeld (AHB), der
die Streckensicherung gewährleistet. Die Koordinierung hat das Veranstaltungsbüro des Schaufenster Fischereihafen über-
nommen.
Schon im Vorfeld sind erhebliche Arbeiten erledigt worden. So musste die Strecke metergenau vermessen werden. Mit einem
Jones-Counter wurde die Strecke mehrfach auf der Ideallinie abgefahren. Dabei wurde jeder einzelne Kilometer markiert und jede
Ecke protokolliert, an der eine Abkürzungsmöglichkeit bestehen könnte. Diese Stellen müssen am Wettkampf-Tag mit Gittern
und Absperrband verbaut werden. "Ein Haufen Arbeit, den wir ohne die Unterstützung des THW kaum schaffen würden", stellt
Veranstaltungsleiter Karlheinz Michen fest. "Aber in Bremerhaven hat sich eine gute Kultur der gegenseitige Unterstützung ent-
wickelt. Ortspolizei, Sportamt und die SSW helfen uns, und auch von der BIS haben wir einen Zuschuss für die Durchführung der
Veranstaltung erhalten. Besonders groß ist die Unterstützung durch die Fischereihafen Betriebsgesellschaft."
Deutsche Spitzen-Leichtathleten kommen
Neben den Hauptklassen der Frauen und Männer starten auch die verschiedenen Altersklassen. Dazu kommt dann noch die
weibliche und männlichen Jugend A und B. Es werden also starke Felder unterwegs sein, denn viele deutsche Spitzenläufer bzw.
Läuferinnen sind in Norddeutschland zuhause. Insgesamt werden zwischen 400 und 500 Sportler erwartet. Einen solch hoch-
rangigen Laufwettbewerb gab es noch nie in Bremerhaven. Vielleicht sind darunter auch ganz bekannte Namen, denn der Termin
liegt für einen ersten richtigen Test im Frühjahr sehr günstig.
Schülerlauf als Rahmenwettbewerb
Auch an den Nachwuchs wird am 30.März gedacht. Deshalb findet zum Auftakt ein Lauf für Schüler-/innen über 5 km statt. Auch
bei diesem Wettbewerb rechnet das Veranstaltungsbüro mit regem Andrang, denn für die Altergruppe gibt es nur wenige ver-
messene Strecken. Und nur Ergebnisse auf solchen Kursen dürfen in die Bestenlisten aufgenommen werden.
Informationen und Unterhaltung an der Strecke
Damit die Zuschauer einen leichteren Überblick über das Renngeschehen haben, wird der bekannt Sportjournalist Herward
Schmidt aus Bremen die Wettbewerbe moderieren. Auf dem Marktplatz sorgt die "Little Ocean Band" mit Oldies und Hits der
letzten 40 Jahre für Unterhaltung. "Wir wollen unsere Chance nutzen, damit möglichst viele Teilnehmer im September beim
Fischereihafen-Lauf wieder kommen wollen und Bremerhaven vielleicht öfter mal Austragungsort für Meisterschaften wird", sagt
der Veranstaltungsleiter. "Das wäre auch wirtschaftlich für unsere Stadt interessant, denn viele Teilnehmer reisen einen Tag
früher an und übernachten in der Stadt."
Erster Startschuss
Um 10.15 Uhr wird der erste Startschuss abgefeuert. Danach geht es in Stundentakt weiter. Insgesamt stehen drei Läufe auf dem
Plan. Für den Hauptlauf hat der Stadtrat für Sport, Willy Behrens, zugesagt, als Starter zu fungieren.
Zeitplan Norddeutsche Meisterschaften / NLV und BLV- Meisterschaften
8.00 Uhr Ausgabe der Wettkampfunterlagen
9.00 Uhr Beginn Pendelbus-Betrieb zwischen Veranstaltungsplatz und SSW-Werft
10.15 Uhr Start Rahmenwettbewerb 5 km Lauf Schüler-/innen A-C
11.15 Uhr Start Lauf 1 -- Männliche Jugend A + B Männer, Senioren M 40 und M 45
11.30 Uhr Siegerehrung Schüler-/innen 5-km-Lauf Musikbühne
Schüler/innen A Platz 1 - 8
Schüler/innen B Platz 1 - 8
Schüler/innen C Platz 1 - 8
12.30 Uhr Start Lauf 2 -- Weibliche Jugend A + B, Frauen, Seniorinnen W 40, W 45, W 50, W 55, W 60 u.ä.
Senioren M 50, M 55, M 60, M 65, M 70 u.ä.
12.45 Uhr Siegerehrung Lauf 1 Musikbühne, Marktplatz
Durchlaufwertung Männer Platz 1 - 8
Jugend B Platz 1 - 8
Jugend A Platz 1 - 8
Senioren M 40 Platz 1 - 3
Senioren M 45 Platz 1 - 3
Mannschaften (Lt. Ausschreibung) Platz 1 - 3
Siegerehrungen des BLV und NLV im Anschluss
14.15 Uhr Siegerehrung Lauf 2 Musikbühne, Marktplatz
Durchlaufwertung Frauen Platz 1 - 8
weibl. Jugend B Platz 1 - 8
weibl. Jugend A Platz 1 - 8
Seniorinnen W 40, W 45, W 50, W 55, W 60 u. älter Platz 1 - 3
Senioren M 50, M 55, M 60, M 65, M 70 und älter Platz 1 - 3
Mannschaften (Lt. Ausschreibung) Platz 1 - 3
Teilnehmerliste

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. März 2003
Zaituc auf dem Papier vorn
Deutsche Halbmarathon-Meisterschaften in Burghaslach – LG mit guten Aussichten
Angenehme Erinnerungen verbinden Aktive und Trainer der Leichtathletik-Gemeinschaft Braunschweig mit Burghaslach, dem
Austragungsort der DLV-Meisterschaften im Halbmarathonlauf an diesem Wochenende. 1994 gelang den LG-Frauen in der fränk-
ischen Gemeinde mit ihrem ersten DM-Mannschaftstitel – damals im Crosslauf in der Besetzung Doris Grossert, Martina Leus-
mann, Katrin Bröger – der Durchbruch. 2003 treten die Nachfolgerinnen als Favoritinnen an – sicher ein Kennzeichen des Auf-
schwungs der vergangenen Jahre.
Die Vizeeuropameisterin im Marathonlauf, Luminita Zaituc (LG/MTV), ist von der Bestleistung her ihren Konkurrentinnen um über
vier Minuten voraus. Ulrike Maisch (Rostock) und Melanie Kraus (Leverkusen) – beide ebenfalls Teilnehmerinnen der EM von
München – werden beim Kampf um die Medaillen auch auf die Neu-Braunschweigerin Susanne Ritter achten müssen, die sich
mit Rang zwei bei der Cross-DM vor 14 Tagen in Bad Dürrheim empfiehlt. Victoria Willcox-Heidner will unter die besten Zehn
laufen und den Mannschaftstitel für die LG sicher stellen.
Offener ist die Situation bei den Männern, wo die LG bei der deutschen Meisterschaft im Vorjahr mit Mannschaftssieg und Einzel-
titel durch Carsten Eich ihre Sternstunde erlebte. Über der Form von Carsten Eich schwebt nach halbjähriger Wettkampfabsti-
nenz ebenso ein Fragezeichen wie über der von Oliver Dietz. Letzterer gibt sein Debut auf der Halbmarathondistanz. Nach dem
enttäuschenden 18. Rang bei der nationalen Cross-Meisterschaft strebt er nach Wiedergutmachung. Martin Beckmann (Lein-
felden) und die Wattenscheider Carsten Schütz und Sebastian Bürklein werden ganz vorne erwartet.
Mario Burger, Georg Diettrich, Frank Hahn und Matthias Strotmann kämpfen um den dritten Platz in der ersten LG-Mannschaft,
die neben TV Wattenscheid, DHfK Leipzig und der aufstrebenden LG Leinfelden zu den Medaillenanwärtern in der Teamwertung
zählt.
(B.B.)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. März 2003
Valentin bei DM Dritter
Burghaslach (up/kj). Jörg Valentin vom TV Norden hat bei den Deutschen Meisterschaften im Straßenlauf die Bronzemedaille in
der Altersklasse M 40 gewonnen: Valentin benötigte für die Halbmarathon-Distanz 1:13:10 Stunden und war damit nur fünf Se-
kunden langsamer als der Zweitplazierte Rüdiger Heiligtag (Düsseldorf). Sieger dieser Altersklasse wurde Uwe Hartmann (LC
Saar/1:12:51). Valentins Vereinsgefährte Bernardo Iglesias benötigte 1:20:00 Stunden und belegte damit in der Altersklasse M 45
den 13. Rang. Hier setzte sich Alexander Schatz (Roth/1:13:07) durch.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 24. März 2003
LG schnappte alle Halbmarathon-Titel
Totaler Triumph nach Einzel-Siegen von Carsten Eich und Luminita Zaituc sowie doppeltem Teamerfolg
An vier Wettbewerben nahmen sie teil – und viermal holten sie Gold. Die Athletinnen und Athleten der Leichtathletik-Gemein-
schaft (LG) Braunschweig gewannen bei den deutschen Meisterschaften im Halbmarathonlauf im fränkischen Burghaslach bei
Männern und Frauen jeweils den Einzel- und Mannschaftstitel sowie eine weitere Bronzemedaille. Mit dieser Erfolgsbilanz be-
scherten sie der LG und ihrem Stammverein MTV die bisher größte Sternstunde bei nationalen Titelkämpfen.
Im Männerrennen diktierte Titelverteidiger Carsten Eich von Beginn an das Tempo. Nach drei Viertel der Strecke, vor einer 5 Kilo-
meter langen Gegenwindpassage, schüttelte er seine verbliebenen Verfolger ab. Er siegte in 1:04:24 Stunden vor Martin Beck-
mann von der LG Leinfelden (1:04:47 Stunden). "Ich wollte meinen Konkurrenten in der zweiten Runde nicht noch einmal Wind-
schatten geben und habe das Tempo bei Kilometer 13 gesteigert. Nach der verkorksten zweiten Saisonhälfte 2002 und einem
halben Jahr Wettkampfpause war das für mich heute ein Mini-Comeback. Im Frühjahr und Sommer will ich kürzere Strecken
laufen, unter anderem auch die 5000 Meter bei der DMM-Endrunde im Mai in Braunschweig und die 10 Kilometer beim
Nachtlauf
am 20. Juni. Erst im Herbst werde ich wieder einen Marathon bestreiten. Mein Ziel ist es, mich dabei für Olympia 2004 zu quali-
fizieren", umreißt Carsten Eich seine Pläne.
Hinter den Wattenscheidern Sebastian Bürklein und Carsten Schütz belegte Oliver Dietz bei seinem Streckendebüt in 1:05:43
Stunden den beachtlichen fünften Platz. Als kurz nacheinander die dritten Läufer aus Wattenscheid (Manuel Meyer, 18. in
1:08:21) und Braunschweig (Mario Burger (19. in 1:08:24) ins Ziel kamen, herrschte Unklarheit über den Ausgang des Mann-
schaftswettbewerbs. Erst bei der Siegerehrung löste sich die Spannung: Mit 7 Sekunden Vorsprung in 3:18:31 Stunden hatte die
LG die Nase knapp vor dem TV Wattenscheid. Große Freude besonders beim 35-Jährigen Mario Burger. Der sich sonst selten
für die erste LG-Mannschaft qualifizierende Routinier gewann sein erstes Gold bei einer deutschen Meisterschaft.
Das Frauenrennen dominierte Luminita Zaituc in 1:14:08 Stunden vor der EM-Zwölften im Marathonlauf Ulrike Maisch aus
Rostock (1:14:30). Nach Silber bei der Cross-DM holte sich Susanne Ritter mit Rang drei in 1:15:22 Stunden eine weitere Einzel-
medaille. Zusammen mit Victoria Willcox-Heidner (19. in 1:22:59) holten Zaituc und Ritter auch die Teamwertung mit über 10
Minuten Vorsprung vor dem Titelverteidiger LG Regensburg. "Ich bereite mich mit hohen Umfängen auf den Hamburg-Marathon
vor und habe die Meisterschaft als Tempodauerlauf in das Konzept eingebaut. Heute bin ich nur auf Sieg und für die Mannschaft
gelaufen. Gute Zeiten waren bei der hügeligen Strecke und dem kalten Gegenwind nicht möglich", erörterte die EM-Marathon-
zweite den Wettkampf. Die zweite Männermannschaft mit Matthias Strotmann (26. in 1:09:17), Georg Diettrich (36./1:09:45) und
Frank Hahn (67./1:12:36) belegte Rang 8.
(B.B.)

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 26. März 2003
Peter Arms Zweiter im Halbmarathon
Diesmal kehrte der Langstreckenläufer Peter Arms vom TSV Lelm aus dem fränkischen Burghaslach mit der Bronzemedaille zu-
rück. Bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften musste er sich in der Altersklasse M 60 Peter Lessing, den er vor 14
Tagen bei den Crossmeisterschaften noch besiegt hatte, und Walter Koch vom TF Feuerbach geschlagen geben.
Lessing und Koch sind ausgesprochene Straßenläufer und unter anderem amtierende Europameister über zehn Kilometer Straße
(Lessing) und Halbmarathon (Koch). "Ich hatte von vornherein mit dem dritten Rang gerechnet", zeigte sich Arms nach dem Lauf
zufrieden. Bis 19,5 Kilometer konnte Arms das Tempo mithalten und leistete bei dem böigen Gegenwind sogar Tempoarbeit. Im
Ort zogen Lessing und Koch das Tempo an und setzten sich ab. Mit einer Sekunde Vorsprung war Lessing der glückliche Sieger
auf der 21,0975 Kilometer langen Distanz. Mit 30 Sekunden Rückstand folgte Peter Arms auf dem dritten Platz. (Uh)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 27. März 2003
Dirk Schwarzbach holt Bronze bei der DM Straße
Burghaslach (red). In Burghaslach fanden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon statt.Eine wellige
Strecke mit starkem Gegenwind beeinträchtigte die Endzeiten der vielen Läufer und Läuferinnen aus ganz Deutschland. Einen
großen Erfolg feierten die Kirchdorfer mit zwei Bronzemedaillen und einem vierten Platz. Damit holte der TSV schon die dritte
Medaille auf Bundesdeutscher Ebene seit Anfang des Jahres.
Dirk Schwarzbach strahlte über seine erste Einzelmedaille bei einer Deutschen Meisterschaft. Die vielen Kilometer im Winter
hatten sich gelohnt, denn der Traum einer Medaille war groß und oft zum Greifen nah gewesen. Der Rausschmiss aus dem
Landeskader zum Jahresende hatten ihn bestürzt, aber die Zuversicht seines Heimtrainers motiviert. Nun stellte er sein Talent
unter Beweis und lief auf den Bronzeplatz bei den Junioren in 68:50 Minuten. Zusammen mit Ulf Narloch als 16. der Junioren und
dem A Jugendlichen Hannes Bergmann (27.) in 82:42 Minuten gewann die Kirchdorfer Mannschaft zudem die Bronzemedaille bei
den Junioren.
Die Männermannschaft mit dem starken Thomas Bartholome wurde Vierter hinter der LG Braunschweig, TV Wattenscheid und
der LG Leinfelden Echterdingen, aber vor weiteren 34 Mannschaften aus Deutschland. Thomas Bartholome lieferte ein Super-
rennen und wurde 22. in 68:30 Minuten. Markus Pingpank konnte sich als 27. in 69:21 Minuten über einen neuen Bezirksrekord
der M35 freuen. Auch Yarim Benne war mit seiner neuen Bestzeit von 75:59 Minuten bei den schlechten Bedingungen zufrieden.
Die Mannschaft der Männer mit Bartholome, Schwarzbach und Pingpank unterbot den alten Bezirksrekord um fünf Minuten auf
gute 3:26:41 Stunden.
Beachtlich die Leistungen der Senioren. Christa Schröder platzierte sich unter die Top 10 in Deutschland. In der W50 wurde sie
nach einem harten Kampf Neunte in guten 1:43:46 Stunden. Siegfried Krolikowski wurde 18. der M55 in guten 1:30:40 Stunden.

CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 27. März 2003
"DM"-Titel für Anne Fischer
Langstreckenläuferin siegte im Halbmarathon
dz. - Ihren bisher größten Erfolg als Sportlerin verzeichnete die Langstreckenläuferin Anne Fischer in der Altersklasse W 45 vom
ATS Cuxhaven. Sie gewann die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon.
In Burghaslach/Bayern fanden diese Titelkämpfe statt. Rund 1300 Läufer und Läuferinnen aus 222 Vereinen waren am Start. Im
Schlussspurt konnte Fischer ihre Gegnerin noch überspurten und siegte in der Zeit von 1:28:08 Stunden.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 28. März 2003
Und schon sind die Meister wieder auf Titeljagd
LG-Läufer mit guten Aussichten nach Bremerhaven
Wenig erbaut ist man in der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig über die Terminplanung des Fachverbandes. Nur
eine Woche nach den deutschen Meisterschaften im Halbmarathon werden die Straßenläufer nach Bremerhaven zu den nord-
deutschen und niedersächsischen Titelkämpfen über 10 Kilometer gebeten.
Nicht lange auf dem frischem Lorbeer als deutscher Meister (Mannschaftswertung) vom vergangenen Sonnabend ausruhen
können sich Oliver Dietz und Mario Burger. Sie haben Spitzenplätze in der Einzelwertung im Visier und streben zusammen mit
dem im fremden Metier für die Teamwertung aushelfenden Nachwuchs-Hindernis-Ass Dennis Jünemann auch den Teamsieg an.
Abgesichert wird die Mannschaft durch den auch noch der Juniorenklasse angehörenden Maksym Chirkov. Bei den Frauen ver-
treten Victoria Willcox-Heidner und Annette Lindner die LG-Farben. Ein knappes Dutzend Senioren der Altersklassen M 40 bis
M 60 und der A-Jugendliche Maximilian Wessel komplettieren die Braunschweiger Delegation.
(B.B.)

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 28.März 2003
Medaillenchance für Klein Ilsede und Groß Bülten
Am Wochenende werden in Bremerhaven die Norddeutschen- und gleichzeitig die Landesmeisterschaften im 10 km Straßenlauf
des Niedersächsischen und Bremer Leichtathletik-Verbandes ausgetragen. Für die Landesmeisterschaften sind 429 Läufer und
Läuferinnen aus 83 Vereinen gemeldet. Für den NLV-Kreis Peine gehen zehn Athleten und eine Athletin an den Start. Die Spiel-
vereinigung Groß Bülten mit sechs Startern (Frank Weisgerber, Martin Garbe, Klaus-Dieter Minnich, Wolfgang Schaffranek,
Detlev Schmidt und Thomas Schlei) und der TV Klein Ilsede mit drei Startern (Wolfgang Ursinus, Manfred Klingenberg und Erwin
Bußmann) stellen jeweils ein aussichtsreiches Team mit Medaillenchancen in der Seniorenklasse M40/45 bzw. M50/55.
Ulla Hornbostel und Joachim Thiemann (M70) von Arminia Vöhrum starten in den Klassen W40 beziehungsweise M70. Beide
könnten auch diesmal ganz vorne mitlaufen.

WESER KURIER vom 29. März 2003
Ein Platz unter die ersten Fünf
Bremer Läufer geben sich optimistisch
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Für das maritime Flair im Fischereihafen sowie die zu erwartende Frühlingssonne werden die rund 650 Läufer wohl
nicht viel übrig haben. "Der Wind könnte ein Nachteil sein", sagt Torsten Naue vor den Norddeutschen Meisterschaften im 10-
Kilometer-Straßenlauf am Sonntag (11.15 Uhr) in Bremerhaven.
Der 37-Jährige ist einer von über 40 Teilnehmem der LG Bremen-Nord. Gemeinsam mit Jan Oude-Aost, Sebastian Lüning und
Frank Themsen könnten die Nordbremer sich ganz weit vorn in der Mannschaftswertung platzieren. Doch Naue hat noch ein
weiteres Team aus Bremen auf der Rechnung: "Ich schätze die Mannschaft des BLT noch stärker ein. " Nur eines scheint klar:
An der Dominanz der LG Braunschweig werden auch Jens-Uwe Krage, Joaquim Pedro, Hikmet Ciftci und Ivo Berg vom Bremer
Leichtathletik Team nicht rütteln können.
Doch wenn alles nach Plan läuft, also jeweils drei der Bremer Starter ihre Form erreichen, sollten sich die Mannschaften aus der
Hansestadt unter den ersten fünf Teams einreihen können. "Das muss unser Ziel sein", sagt Torsten Naue. In der Einzelwertung
dürften sich die besten Bremer Starter unter den ersten 15 Läufern platzieren.
Die Hoffnungen der Frauen ruhen wieder auf Rebecka Weise-Jung. Noch immer hat sich über die 10 Kilometer keine echte
Bremer Konkurrenz für die Läuferin (W 45) gefunden -- Weise-Jung hat gute Chancen, mit den ersten fünf Frauen einzulaufen.
Zudem geht die LG Bremen-Nord mit einem aussichtsreichen Team an den Start. Spannung verspricht schließlich auch das Ab-
schneiden des A-Jugendlichen Moritz Puschmann (BLT).

NORDSEE ZEITUNG vom 29. März 2003
Gleich um drei Titel
Straßenläufe im Fischereihafen mit 600 Aktiven
Bremerhaven. Um dreifache Meisterehren geht es morgen im Fischereihafen: Nicht nur der Titel des norddeutschen Meisters im
10-km-Straßenlauf wird vergeben, die Verbände Bremen und Niedersachsen werten den Lauf getrennt als eigene Titelkämpfe. Der
Nachwuchs kommt im einem Rahmenwettbewerb über 5 km ab 10.15 Uhr zum Zug. Eine Stunde später startet Sportstadtrat
Wilhelm Behrens den Hauptlauf über 10 km.
Angeführt von Titelverteidiger Georg Diettrich (LG Braunschweig) gehen Männer, Senioren M 40 und 45 sowie männliche Jugend
A und B beim Zollamt auf die Strecke. Mit dabei die Lüdingworther Schepergerdes, Loddeke und Schwanemann sowie das OSC-
Quartett Wiemers, Brauns, Burmeister und Voltmer.
Frauen, Seniorinnen (W 40-60), Senioren (M 50-70 und älter) sowie weibliche Jugend A und B starten um 12.30 Uhr. Das Ziel ist
auf Höhe des Museumsschiffs"Gera". 600 Aktive haben für die Läufe gemeldet, die für Einzelläufer und Teams gewertet werden.

Dietz und Willcox-Heidner werden Norddeutsche 10 km-Meister
Bremerhaven (hes). Oliver Dietz und Victoria Willcox-Heidner (beide LG Braunschweig) sind am Sonntag in Bremerhaven nord-
deutsche und niedersächsische Meister im 10 km-Straßenlauf geworden. Dietz siegte im Fischereihafen überlegen in 30:17
Minuten vor Jürgen Austin-Kerl (LG Göttingen) 30:56 und Mario Burger (LG Braunschweig) in 31:07. Jan Oude-Aost (LG Bremen-
Nord holte sich in 32:09 die Bremer Landesmeisterschaft vor Jens-Uwe Krage in 32:14 und Joaquim Pedro (beide Bremer LT) in
32:18 Minuten.
Willcox-Heidner siegte in 36:23 Minuten vor Annette Nothdurft (Hannover 96) in 37:05 und Cornelia Schwennen (SV Concordia
Emsbüren/37:52), die erst acht Tage zuvor in Burghaslach Deutsche Meisterin der B-Jugend (37:41) wurde. Rebecka Weise-Jung
(LG Bremen-Nord) wurde Landesmeisterin in 38:40 vor ihrer Teamgefährtin Lina Bahr in 41:06 und Jessica Lohmann (SV Werder
Bremen) in 41:34 Minuten.
Mannschaftsmeister der Männer wurden die LG Braunschweig (1:32:51) mit Oliver Dietz, Mario Burger und Dennis Jünemann vor
dem TSV Kirchdorf (1:33:56) mit Markus Pingpank, Dirk Schwarzbach und Thomas Bartholome. Den Bremer Landestitel holte
das Bremer LT (1:37:31) mit Jens-Uwe Krage, Joaquim Pedro und Hikmet Ciftci vor der LG Bremen-Nord (1:38:54) mit Jan Oude-
Aost, Torsten Naue und Frank Themsen.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 1. April 2003
Dietz düpierte die Konkurrenz
10-Kilometer-Straßenmeisterschaft war klare Sache
Am Sonnabend, bei seinem ersten Besuch in der Volkswagenhalle, wurde er zum Fan der Basketballer von TXU Braunschweig.
Und am Sonntag lief LG-Neuzugang Oliver Dietz – inspiriert von den Taten Walter Palmers und Dan Earls – bei den nord-
deutschen und niedersächsischen Meisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf in Bremerhaven der Konkurrenz vom ersten
Meter an davon. Der 25-Jährige BWL-Student gewann eine Woche nach einem fünften Rang bei den DLV-Titelkämpfen auf der
Halbmarathonstrecke seinen ersten norddeutschen Titel und damit gleichzeitig die Landesmeisterschaft. Er siegte in 30:17
Minuten mit mehr als 200 Metern Vorsprung vor dem Göttinger Jürgen Austin.
So stark wie seit vielen Jahren nicht mehr zeigte sich Routinier Mario Burger (35) mit Rang drei in 31:07 Minuten. Nachwuchs-
läufer Dennis Jünemann heftete sich an die Fersen des Kirchdorfer Trios Markus Pingpank, Dirk Schwarzbach und Thomas
Bartholome, belegte knapp hinter diesem Rang sieben (31:27 Min.) und sicherte der LG damit die Mannschaftssiege auf nord-
deutscher und Landesebene.
Oliver Dietz war rundum zufrieden: "Mit einem Rennen vier Titel gewonnen und ein Wahnsinns-Basketballspiel erlebt. Das war ein
tolles Wochenende für mich. Ein bisschen müde bin ich allerdings noch von der Halbmarathon-DM vorige Woche. Mein nächstes
Ziel ist die deutsche Meisterschaft am 17. Mai in München über 10 000 Meter auf der Bahn. Da will ich mit um die Medaillen
mitkämpfen."
Bei den Frauen stieß Victoria Willcox-Heidner in die Lücke, die sich durch das Fehlen ihrer Klubkolleginnen Luminita Zaituc und
Susanne Ritter aufgetan hatte. Sie holte sich in 36:19 Minuten beide Titel vor Annette Nothdurft (Hannover).
In der Jugend A belegte Maximilian Wessel Rang fünf (34:12 Minuten). Der Junior Maksjm Chirkov kam bei den Männern unter
235 Zieleinläufern in persönlicher Bestzeit (33:18 ) auf Rang 33.
(B.B.)

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 1. April 2003
Eine Sache von Sekunden
Norddeutsche Meisterschaften: Gifhorner Läufer dabei
Premiere bei den norddeutschen Meisterschaften im 10-km-Lauf: Erstmals in diesem Jahr war das Quartett der vier schnellsten
Langstreckenläufer aus dem Kreis Gifhorn vollständig bei einem Wettkampf am Start.
Die Gifhorner Entscheidung in Bremerhaven verlief denkbar knapp: Denn am Ende trennten die vier Läufer nur wenige Sekunden.
Jörg Rosenthal (Rolfsbüttel/LG Kreis Gifhorn) hatte in 35:50 Minuten die Nase vorn, dicht gefolgt von Arne Duncker (Meine) in
36:02 und Eduard Weinert (Gifhorn) in 36:03, die sich beide gegenüber ihren Ergebnissen beim Vorsfelder Cuplauf um knapp eine
halbe Minute verbessert hatten. Wenig später traf Tobias Ulrich (Wahrenholz) in 36:38 ein. Ulrich hatte zuletzt den Gifhorner
Silvesterlauf gewonnen.
In den bevorstehenden Läufen des
Laufcups Gifhorn-Wolfsburg werden die vier Kreisrivalen in den nächsten Monaten noch öfter
aufeinander treffen.
(r)   

NDM 10-Km-Straße mit 120 fleißigen Helfern -- Quelle: Home-Page des Bremer LV
Zum Bericht

NORDSEE ZEITUNG vom 1. April 2003
Reinhard Roloff trumpft auf
Lüdingworther wird norddeutscher Meister im 10-Km-Straßenlauf der M 55
Bremerhaven.
Der böige Wind hat den Aktiven bei den norddeutschen Meisterschaften im 10-km-Straßenlauf die Strecke nicht
vermiest. Im Gegenteil: Die reizvolle Umgebung im Fischereihafen trieb die Läufer zu guten Leistungen.
Die Läufergarde des MTV Lüdingworth vertrat die Farben des Landkreises Cuxhaven bestens. Den Vogel schoss dabei Reinhard
Roloff ab. In der Klasse M 55 war er in 37:05 Minuten Schnellster im Feld und holte sich den norddeutschen und den nieder-
sächsischen Titel.
Roloffs Vereinskameraden Norbert Schepergerdes (33:08), Maik Schwanemann (33:14). Markus Susmann (33:24) und Jochen
Hübner (33:51) starteten in der Männerklasse. Sie kamen in der Niedersachsen-Wertung auf den Plätzen 19, 20, 22 und 30 ins
Ziel. Gemeinsam belegten Schepergerdes, Schwanemann und Susmann in der norddeutschen Mannschaftswertung Platz sieben.
Im Land Niedersachsen kam das Trio auf den vierten Rang.
Wacker schlugen sich auch die Starter des OSC Bremerhaven. Tim Wiemers lief in der Bremer Wertung der Männerklasse in
35:46 auf Platz 13. Uwe Brauns (37:58), Gerhard Voltmer (38:56) und Manfred Burmeister (42:07) liefen in der M 45 auf die Plätze
drei, vier und acht. In der Mannschaftswertung der Klasse M40/45 sprang damit Platz 13 auf norddeutscher Ebene, aber auch
Platz zwei in der Bremer Landeswertung hinter den Road Runners Bremen heraus.
Ihr großes Talent bestätigte Birte Schindler von der LG Wesermünde. Sie bewältigte die Strecke in 53:37 Minuten. Für die nord-
deutsche Wertung bedeutete das Rang neun, für den Bereich des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes immerhin Platz
sieben.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. April 2003
Jörg Valentin holt Titel über zehn Kilometer
Ostfriesen starten bei den Landes- und Norddeutsche Meisterschaften im Straßenlauf
Bremerhaven (kj). Mit einigen Medaillen und weiteren guten Ergebnissen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den
Landes- und Norddeutschen Meisterschaften im Straßenlauf über 10 Kilometer aus Bremerhaven zurück. Jörg Valentin vom TV
Norden war auf dem Rundkurs am Fischereihafen der schnellste und erfolgreichste Ostfriese. Er sicherte sich nach einem
starken Lauf in 32:16 Minuten überlegen den Landestitel und die Norddeutsche Meisterschaft in der Altersklasse M 40. Damit
ließ er dem jeweils Zweitplatzierten, Horst von Gaza (33:05) aus Göttingen, keine Chance. In der Gesamtwertung kam Valentin
auf den 11. und 13. Platz.
Eine gute Leistung bot das Team der Emder Laufgemeinschaft (ELG). Rui Remigio Leandro (37:39), Hermann Voss (39:00) und
Manfred Visser (39:26) belegten in der Mannschaftswertung M 50/55 jeweils den zweiten Platz. Sie benötigten 1:56:05 Stunden
und verpassten die Goldmedaille lediglich um ganze fünf Sekunden. Besser war nur der TSV Kirchdorf (1:56:00), der sich beide
Titel sicherte. Remigio Leandro erreichte in der Klasse M 50 zudem einen siebten und achten Rang.
Die Lauf-Gemeinschaft Ostfriesland (LGO) konnte in der Teamwertung M 40/45 ebenfalls überzeugen. Lutz Hörnemann (35:19),
Reinhard Ludwig (35:24) und Borchard Christians (36:58) kamen in der Endabrechnung auf 1:47:41 Stunde und belegten damit in
beiden Wertungen Rang drei. Den siebten Platz in dieser Konkurrenz schaffte die Mannschaft der ELG. Harry Jürrens (34:57),
Karlheinz Bednorz (37:37) und Frank ter Jung (39:19) kamen auf 1:51:53. Jürrens (M 45) belegte mit seiner Leistung den dritten
Platz auf Landes- sowie den vierten Platz auf Norddeutscher Ebene.
Teamgefährtin und Tochter Inga Jürrens absolvierte die Strecke in 40:52 Minuten, was ihr in der Endabrechnung jeweils Rang
sieben einbrachte. Platz sieben in der Landeswertung schaffte auch Gisela Kortylack (W 45) von der ELG. Sie benötigte 46:22
Minuten. Clubgefährte Ernst Paul (M 70) lief als ältester Teilnehmer nach 1:07:15 Stunde durchs Ziel und erreichte damit in
beiden Wertungen den sechsten Platz. Arnold Romanowski (LGO) benötigte 38:56 Minuten und sicherte sich jeweils Rang fünf in
der Klasse M 55. Für Franz Albers (M65) von Germania Leer wurden 40:58 Minuten gestoppt, was in der Endabrechnung Platz
fünf beziehungsweise sechs bedeutete.

DIE HARKE (Nienburg) vom 2. April 2003
Leistungsexplosion: Föge hat´s "echt Spaß gemacht"
Bremerhaven (hhg). Einen echten Knaller lieferte Anne Föge von der JG Oyle bei den Niedersächsischen und Norddeutschen
Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf in Bremerhaven. Im Aufgebot der LG Nienburg verbesserte sich die 37-jährige
Informatikerin gegenüber dem Vorjahr um satte 3 Minuten und 38 Sekunden und verpasste die 40-Minuten-Grenze nur um sieben
Sekunden. Mit der Endzeit von 40:07 min kam die Nienburgerin in der offenen Frauen-Wertung auf den hervorragenden sechsten
Platz - nur ganze drei Sekunden hinter der mehrfachen Deutschen Meisterin Birgit Schwers von der LG Kreis Verden. "Nur ganz
wenig mehr Druck auf dem schwierigen Kopfsteinpflasterkurs durch den Bremerhavener Fischereihafen hätte gereicht, um auf
eine 39er-Zeit zu kommen", bemerkte Anne Föge kurz nach dem Rennen, um dann aber sofort ihrer Zufriedenheit Ausdruck zu
geben: "Hat echt Spaß gemacht, bin voll zufrieden." Schnellster Kreis-Nienburger in Bremerhaven überhaupt war der für den DSC
Oldenburg startende Norman Ihle aus Erichshagen, der die zehn Kilometer in 34:53 min absolvierte und damit bei den Herren
Platz 41 belegte.
Auch die Leistungen der weiteren LG-Damen konnten sich sehen lassen. Als nächste überquerte Nicole Krinke von der JG Oyle
die Ziellinie. Mit ihren 43:09 min belegte die 24-jährige Studentin den 13. Rang. Anja Lamping von der Holtorfer SV folgte auf
Position 18 mit 44:47 min. Die Holtorferin lieferte sich auf den letzten 100 Metern mit ihrer Mannschaftskameradin Karin Haake
vom TSV Lemke einen packenden Zweikampf, den sie mit nur einer Sekunde Vorsprung für sich entschied. So wurde Karin
Haake mit 44:48 min 19. In der Mannschaftswertung erkämpften die Nienburgerinnen mit einer Gesamtzeit von 2:08:03 Std die
Silbermedaille deutlich hinter dem Aufgebot von Hannover 96, das mit 2:00:17 Std überlegen Gold einsackte.
Zwei Athleten schickte die LG Nienburg bei der B-Jugend ins Rennen, und beide erfüllten die in sie gesetzten Hoffnungen: Julian
Kaddaz von der Holtorfer SV wurde mit 39:57 min 14. und freute sich vor allem über seine Zeit von unter 40 Minuten. Noch besser
schnitt Björn Stolterfoth vom TuS Hoya ab. Seine 39:03 min bedeuteten Position zwölf für den 15-jährigen Schüler aus der
Grafenstadt. Bei den Senioren der Altersklasse M50 erreichte Ernst Müller von der JG Oyle mit 40:31 min Rang 26, obwohl der
heftige Seewind dem Steyerberger stellenweise schwer zu schaffen machte. Silvia Kettel vom MTV Liebenau belegte bei den
Seniorinnen W40 mit 46:11 min den 13. Platz.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. April 2003
Silbermedaille, Urkunde und eine Kiste Fisch
Bremerhaven/Hildesheim (wgk). Traute Abu Ajamieh von der FSV Sarstedt ist nicht mit leeren Händen von den norddeutschen
und niedersächsischen Meisterschaften im 10-km-Straßenlauf aus Bremerhaven nach Hause gekommen - und das in doppelter
Hinsicht. Für ihren überraschenden zweiten Platz in der Altersklasse W 55 in der guten Zeit von 45:09 Minuten wurde der Sar-
stedterin bei der Siegerehrung auf Bremerhavens Erlebnis- und Feinschmeckermeile neben Silbermedaille und Urkunde eine
Kiste Fisch überreicht. Nur Waltraud Schellenberg von der LG Wilhelmshaven war schneller als Traute Abu Ajamieh im Ziel
(44:27).
Im 10-km-Meisterschaftslauf der männlichen Jugend A und B bestätigte der B-Jugendliche Thomas Dreißigacker (FSV Sarstedt)
seine gute Frühform. Nach dem 45. Platz bei den deutschen Titelkämpfen im Straßenlauf in Burghaslach (Rang elf im Jahrgang
1987) kehrte er nun mit einem siebten Rang in seiner Altersklasse und der Zeit von 36:48 Minuten hochzufrieden vom Ausflug an
die Nordseeküste nach Hause zurück. Achtbar schlug sich auch Bernward Schuck vom TKJ Sarstedt, der nach 40:42 als 16. der
Altersklasse M 55 ins Ziel lief. Seine Mannschaftskameraden der Altersklasse M 50, Gerhard Thomas (31./42:10) und Jürgen
Matz (35./44:00), sorgten mit ihm für Rang zehn des TKJ in der Mannschaftswertung der M 50/55. Siegfried Ritter (Eintracht
Hildesheim) belegte den 14. Platz in der M 65 in 45:01.
Norddeutscher Meister wurde der Favorit Oliver Dietz (LG Braunschweig), der für die 10 km, davon die Hälfte gegen frischen See-
wind, 30:17 Minuten benötigte, vor Jürgen Austin-Kerl (LG Göttingen/30:56) und dem für Braunschweig startenden Hildesheimer
Mario Burger (31:07). Insgesamt erreichten 387 Läuferinnen und Läufer in den beiden Meisterschaftsläufen im Fischereihafen das
Ziel.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 2. April 2003
Arms übersah den Gegner im Schlussspurt
Platz zwei bei norddeutschen Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf
Riesige Teilnehmerfelder stellten die Organisatoren bei den norddeutschen Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf in
Bremerhaven vor Probleme. Im Lauf eins, männliche A-Jugend, Männer und Altersklasse (AK) bis 50 Jahre, kamen 236 Läufer ins
Ziel und im Lauf zwei, Frauen und Männer ab 50 Jahre, 120 Teilnehmer.
Bei den Läufern und Läuferinnen von Germania Helmstedt und dem TSV Lelm konnte, wie nicht anders zu erwarten war, nur
Peter Arms vom TSV Lelm mithalten. Mit seinem zweiten Rang in der AK 60 in 37:25 Minuten war er aber nicht zufrieden. Sein
ewiger Konkurrent Ostendorf vom VfL Oldenburg überspurtete Arms 200 Meter vor dem Ziel. "Ich habe bei den vielen Läufern nicht
gemerkt, dass er so dicht dran war und konnte nicht mehr kontern", kommentierte Peter Arms.
Germanias A-Jugendliche, Eduard Scheiermann, Vincent und Valentin van Dijk, belegten in der Mannschaftswertung den fünften
Rang. Auf Rang zwölf war Eduard Scheiermann Bester seiner Mannschaft. Auf dem achten Rang landete die Seniorinnenmann-
schaft W 40 und älter vom SV Germania mit Renate Ritter, Brigitte Dugec und Ingrid Pfitzner. Die beste Zeit in 49:33 Minuten lief
Renate Ritter und kam damit auf den sechsten Rang in der Klasse W 55. Kai-Uwe Huth (62.) und Anke Brandes (22.) komplett-
ierten das Germania-Team.
(Uh)

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 2. April 2003
Eine Kiste Räucherfisch und zwei Medaillen
Monika Ohm erfolgreich bei Lauf-Meisterschaften
Monika Ohm vom MTV Wolfenbüttel gewann bei den Norddeutschen Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Straßenlauf in Bremer-
haven eine silberne und eine bronzene Medaille. Die Veranstaltung galt gleichzeitig auch als Niedersächsische Meisterschaft.
In der Klasse W 60 kam die Wolfenbüttelerin in der Niedersachsen-Wertung auf Rang zwei, in der Wertung für Norddeutschland
auf Platz drei. Sie benötigte für die Strecke 49:40 Minuten und verbesserte den Bezirksrekord für diese Klasse um 18 Sekunden.
Den alten Rekord hatte sie im Vorjahr selbst aufgestellt.
Dabei herrschten auf der Strecke im Fischereihafen keine rekordverdächtigen Bedingungen. Nur fünf Grad Celsius Lufttemperatur
und teilweise störender Gegenwind machten den Langstrecklern zu schaffen. Sie mussten einen Rundkurs von fünf Kilometern
zweimal absolvieren. "Ich habe mich super gefühlt und freue mich riesig. Für mich lief es optimal. Die beiden vor mir liegenden
Läuferinnen aus Bremen und Hannover sind einfach schneller als ich", erzählte Ohm. Die MTVerin freute sich, dass sie bei der
Siegerehrung zweimal auf dem Treppchen stand und ein ungewöhnliches Präsent bekam. Für die drei Erstplatzierten der ein-
zelnen Klassen gab es eine große Kiste mit geräuchertem Fisch.
Bei Ohms Vereinskameraden Dieter Poley lief es an diesem Tag nicht so gut. Nach 40:54 Minuten belegte er in der M 60 Rang
neun in Niedersachsen und in Norddeutschland Platz zehn. "Auf der zweiten Streckenhälfte fiel mir das Laufen schwer", berich-
tete Poley. Der Grund war ein Infektionsherd im Körper, der bereits auf der Heimreise zum Ausbruch kam. Daher ist sein Start
bei den Bezirksmeisterschaften im Halbmarathonlauf am Wochenende in Rhumspringe stark gefährdet. (ma)

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 2. April 2003
Jürgen Austin-Kerl knüpft an alte Stärke an
NDM 10 Km: Trotz böigen Windes 10 Medaillen für die LG Göttingen
Göttingen / Bremerhaven (frs). Zehn Medaillen und schnelle Zeiten – bei der LGG herrschte nach den Norddeutschen Meister-
schaften über 10 Kilometer Feierstimmung. Auch von böigen Winden hatten sich die Schwarz-Gelben am Sonntag in Bremer-
haven nicht vom Erfolgskurs abbringen lassen.
Vor allem der wiedererstarkte Jürgen Austin-Kerl zeigte ein beeindruckendes Rennen. Auf dem kurvenreichen und äußerst wind-
anfälligen Kurs wollte der 33jährige nach längerer Verletzungszeit wieder an seine alte Leistung anknüpfen. Mit Erfolg – in 30:56
Minuten sicherte er sich hinter Oliver Dietz (LG Braunschweig) der zweiten Platz. Da im Rahmen der Norddeutschen Meister-
schaft auch die niedersächsischen Titel vergeben wurden, konnte sich Austin-Kerl noch über einen weiteren Vize-Titel freuen.
“Mir fehlen vier Wochen Training auf ganz hohem Niveau, somit kann ich heute zufrieden sein”, betonte der LGGer nach dem
Rennen. Ebenfalls zwei Vize-Titel in der Einzelwertung gab es für Horst von Gaza in der Klasse M 40. Mit seiner Zeit von 33:05
erkämpfte er sich zwei Silbermedaillen.
An den Medaillen fünf und sechs waren ebenfalls Jürgen Austin-Kerl und Horst von Gaza beteiligt. Zusammen mit Sascha Dessi,
der für seinen Abstecher auf die Langstrecke 32:46 benötigte, sicherten sie sich jeweils den dritten Platz in der Mannschafts-
wertung. Zwei weitere Mannschaftsmedaillen gab es zusätzlich für Horst von Gaza, der sich mit Radoslav Dotchev (34:47) und
Uwe Kassner (35:55) den zweiten Platz in der Klasse M 40 / 45 erlief.
Im Frauenrennen gab es für die LGG ebenfalls Grund zur Freude. Nach 43:11 wiederholte  Hannelore Bezold (W 50) ihren Erfolg
aus dem letzten Jahr und lief als zweifache Vize-Meisterin über die Ziellinie. Erfreulich war auch das Abschneiden von Tanja
Nemecek, die bei ihrem Meisterschaftsdebüt in sehr guten 40:53 auf den achten Platz kam.
Auch die übrigen LGGer erzielten schnelle Zeiten. Bei den Frauen erlief sich Jana Wente in 43:20 Rang 15. In der Männer-
konkurrenz belegte die zweite Mannschaft mit Frerk Schenker (33:44), Christian Giesler (34:04) und Thorsten Wienecke einen
Platz unter den besten zehn Teams. Andres Schützendübel (35:20), Arne Duncker (36:02) und Volker Butterwegge komplettier-
ten das erfolgreiche Abschneiden.

DIE NORDDEUTSCHE - WESER KURIER / Bremer Nachrichten vom 2. April 2003
Jan Oude-Aost erfüllt die Erwartungen
Neuer Bremer Meister im Straßenlauf / Themsen und Reiter enttäuschen / Rebecka Weise-Jung vorn
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Jan Oude-Aost von der LG Bremen-Nord gewann in einem spannenden Rennen im Schaufenster Fischereihafen
die Bremer Straßenlauf-Meisterschaft. Er setzte sich über zehn Kilometer gegen die Stadtbremer Jens-Uwe Krage und Joaqium
Pedro sowie seinen Vereinskameraden Torsten Naue durch. Bremer und auch norddeutsche Altersklassentitel holten sich die
LGN-Frauen mit Rebecka Weise-Jung an der Spitze.
Nach einem verhaltenen Start schloss Jan Oude-Aost bei Kilometer zwei zu der erweiterten Spitzengruppe auf, in der sich auch
Torsten Naue nach seinem sehr schnellen Start als zwischenzeitlicher Drittplatzierter wiederfand. Aufgrund des kühlen Gegen-
windes an der Weser wagte kein Läufer einen Vorstoß. Erst anderthalb Kilometer vor dem Ziel setzte sich Jan Oude-Aost mit
einem Zwischenspurt um 40 Meter von der Gruppe ab. Diesen knappen Vorsprung rettete er als Gesamtzehnter ins Ziel. Mit
seinen 32:09 Minuten gewann er mit fünf Sekunden gegenüber Jens-Uwe Krage somit auch den Bremer Meistertitel.
Torsten Naue, Anfang des Monats noch Sieger bei der Bremer Winterlaufserie, blieb im Endspurt mit 32:19 Minuten um eine
Sekunde hinter Joaqium Pedro letztlich sogar nur Platz vier und Rang 17 in der norddeutschen Wertung. Ganz vorne lief der
Braunschweiger Oliver Dietz in 30:17 Minuten in einem einsamen Rennen zum Norddeutschen Titel. Norddeutscher Mannschafts-
meister wurde ebenfalls die LG Braunschweig. Das Trio vom Bremer LT rangierte als Bremer Meister auf Platz fünf noch vor der
LG Bremen-Nord.
Neben den beiden Spitzenläufern fehlte der LG Bremen-Nord nach dem Ausfall von Sebastian Lüning (Ermüdungsbruch im Fuß)
und Andreas Oberschilp (Knieprobleme) an diesem Tag ein weiterer schneller Athlet. Frank Themsen als dritter Nordbremer ent-
täuschte mit einer Zeit von nur 34:26 Minuten, und auch Christian Reiter (34:46) fiel deutlich gegenüber seinen letzten Trainings-
leistungen ab. Trotzdem verfehlte das LGN-Trio als Gesamtsechster nur um zwei Sekunden den alten Bremer Rekord von 1:38:54
Stunden.
"Ich hatte in den letzten Wochen wenig trainiert, trotzdem bin ich 38:40 Minuten gelaufen", war Rebecka Weise-Jung mit ihrer
Zeit vollauf zufrieden. Damit gewann sie erwartungsgemäß die Bremer Meisterschaft und zugleich auch den Nordtitel in ihrer
Altersklasse W 45. Doch wie die Männertruppe waren auch die LGN-Frauen von Ausfällen betroffen. Sowohl Gabriele Rost-Bras-
holz als auch Christel Gebel gingen nicht an den Start. Mit Waltraud Bayer (43:56), Siegerin der W 60, und Christine Dedner
(47:26) sprang dennoch in 2:10:02 Stunden überraschend ein Bremer Rekord heraus.
Glänzend verlief auch der Auftritt des Nordbremer Nachwuchses. "In der zweiten Runde war ich kaputt, ich dachte schon ich wäre
noch langsamer gewesen", war Lina Bahr über ihre Zeit von 41:06 Minuten im Ziel letztlich überrascht. Dies war zugleich Bremer
Landesrekord und die viertschnellste Zeit aller A-Jugendlichen aus Norddeutschland.
Die weiteren Ergebnisse:
Norddeutsche Meisterschaften: Hauptklasse: 94. Torsten Eden 35:29 Min.; 103. Bernd Friedenberg 35:57; 110. Eike Ohrdorf 35:58;
111. Thomas Lange 35:58; Marcus Löffner-Ohlrogge 36:10; M 40: 31. Christian Antpöhler 43:44; M 45: 30. Joachim Hülsmann 39:30;
31. Winfried Böttjer 39:31; 41. Erich Thiel 41:49; 46. Stefan Ziegler 43:46; M 55: 22. Felix Richter-Hebel 42:09; 26. Harry Klawohn 43:50;
31. Karl-Heinz Neumann 48:53; M 65: 11. Hans Presch 43:55; 15. Gerd Krumbholz 45:04; männl. JA: 21. Malte Battefeld 38:49; männl. JB:
16. Matthias Möbeus 40:41; weibl. JB: 8. Maike Buggel 50:27.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 3. April 2003
Siewert, Schwers und Apel-Kranz top drauf
Straßenlauf: Norddeutscher und Niedersachsenmeistertitel über zehn Kilometer für LGKV-Seniorinnen
Verden (beh). Die Titeljagd der LGKV-Senioren und Seniorinnen geht auch im Jahr 2003 weiter! Bei den Norddeutschen und
Niedersächsischen Straßenlaufmeisterschaften über 10 km gewannen Birgit Schwers (Verden), Ursula Siewert (Bassen) und
Cäcilia Apel-Kranz (Achim) in Bremerhaven die Mannschaftswertung beider Meisterschaften der Seniorinnen W 40 und älter.
Platz sechs ging noch an die zweite Mannschaft mit Ingrid Heger (Etelsen), Gertrud Ewen (Verden) und Bärbel Schmidt (Oyten).
Entgegen der Ausschreibung zur Landesmeisterschaft wurde bei der mit einigen Auswertungsproblemen kämpfenden aber an-
sonsten bestens durchgeführten Veranstaltung im "Schaufenster Fischereihafen" die Mannschaftswertung der Klasse W 50 und
älter anfangs gestrichent, so dass die LGKV-Frauen Ingrid Heger, Christa Liebscher (Verden) und Sigrid Bracht (Oyten) auf einen
verdienten Titel verzichten hätten müssen. Doch gestern Abend gab es im NLV eine Kehrtwendung, wird die W 50 nun doch noch
nachgewertet.
Im ersten Lauf der Veranstaltung, dem Rahmenwettbewerb über 5 km für Schüler und Schülerinnen, machte das Thedinghause-
ner Talent Maximilian Gehrau eindrucksvoll auf sich aufmerksam. Als Gesamtsiebter war der 13-jährige bester B-Schüler mit
flotten 20:18 Minuten.
Der erste von zwei folgenden 10-km-Läufen war den Männern und Altersklassen M 40 und M 45 sowie der männlichen Jugend A
und B vorbehalten, zu dem knapp 300 Läufer antraten. Als Neunter hinterließ der noch der Juniorenklasse angehörende Oytener
Hauke Horstmann mit der persönlichen Bestzeit von 32:05 Minuten einen ausgezeichneten Eindruck. Mit 33:38 Minuten war Uwe
Cordes (Bendingbostel) als 26. der NLV-Wertung und 38. der Norddeutschen Meisterschaft schneller als selbst erwartet. Starke
Rennen zeigten die beiden Nachwuchsläufer Geronimo von Wartburg (Verden) und der Etelser Lars-Henrik Haase. Geronimo,
noch der M-15-Schülerklasse angehörend, kam nach 35:45 Minuten auf Platz drei der B-Jugend-Wertung. Lars-Henrik lief in sei-
nem ersten 10-km-Lauf nach starken 36:35 Minuten auf Platz fünf der Landesmeisterschaftswertung und Platz sechs der Nord-
deutschen Meisterschaft.
Von den 40- und 45-jährigen LGKV-Senioren kam der Thedinghausener Michael Trense mit 36:49 Minuten als 14. der NLV-
Wertung und 17. der Norddeutschen Meisterschaft am weitesten nach vorn. Mit Hans-Ludger Gerdes und Jürgen Reimers (beide
Verden) wurden Platz zehn im NLV und zwölf der Nordmeisterschaft erreicht. Im zweiten 10-km-Lauf traten die Senioren ab M 50
und die Frauen und weiblichen Jugendlichen an. Hier hielt sich der Verdener Jürgen Hold von Anfang an in der Spitzengruppe auf,
in der auch die beste Frau und im Ziel Gesamtzweite, Victoria Willcox-Heidner von der LG Braunschweig, zu sehen war. Am
Ende war Hold nach 36:26 Minuten Gesamtvierter und damit Dritter der Klasse M 50, nur fünf Sekunden hinter dem Zweitplatz-
ierten. Mit 39:58 Minuten blieb Rüdiger Ullrich (Verden) als 21. bzw. 24. beider Meisterschaften noch unter 40 Minuten, die die
schnellste LKGV-Läuferin, Birgit Schwers (Verden) mit 40:04 Minuten als zweite der W-40-Klasse knapp verfehlte. Sie hatte mit
Kniebeschwerden zu kämpfen, die ihren Einsatz bis zuletzt in Frage stellten.
In guter Form stellten sich auch die weiteren LGKV-Seniorinnen vor. In der Klasse W 45 wurden Ursula Siewert mit 43:01
Minuten und Cäcilia Apel-Kranz mit freudig bejubelter Bestzeit von 43:34 Minuten Dritte bzw. Fünfte der NLV-Wertung und
Sechste bzw. Achte der Nordeutschen Meisterschaft. Ihr Mannschaftssieg zusammen mit Birgit Schwers war damit ungefährdet,
doch müssen die Ausrichter bei den übrigen Mannschaftswertungen wohl noch nacharbeiten. Einen guten Mannschaftsplatz
belegten auch die M-50/55-Senioren der LGKV, die mit Hold, Ullrich und Willenborck (Etelsen) Platz fünf beider Meisterschafts-
wertungen belegten, und als 13. platzierten sich Hilmar Mügge (Wechold-Magelsen), Hartmut Intemann (Verden) und Dirk-Peter
Jäger (Uesen).

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. April 2003
Ostendorf im Endspurt zum Titel
Wieder Nordmeister über 10 km / Werner und Rolfes gut drauf
Bremerhaven (aha). Der Vechtaer Lauf-Oldie Manfred Ostendorf kann das Siegen einfach nicht lassen: Bei den Norddeutschen
Meisterschaften über 10 Kilometer/Straße gewann der 60-Jährige jetzt in Bremerhaven dank eines energischen Endspurts wie im
Vorjahr den Titel, diesmal in der Altersklasse M 60. In 37:10 min verwies er den als Favorit gehandelten Peter Arms (Lelm/37:25)
auf Platz zwei. Insgesamt kamen in der Klasse M 60 20 Läufer ins Ziel.
Schnellster VEC-Starter war Reinhard Werner vom OSC Damme in 35:51 min. Damit wurde er 10. in der Klasse M 45. In der
offenen Wertung hätte dies Platz 107 bedeutet - ein Indiz für die gute Besetzung des Rennens. Sieger in der offenen Klasse
wurde Oliver Dietz (Braunschweig) in 30:17 min. Die Dammerinnen Silvia Rolfes (40:25) und Christina Kramer (40:26) kamen in ihren Altersklassen W 40 bzw. W 45 jeweils auf Platz vier. Maria Kuhlmann (44:53) wurde 20. in der Frauenwertung.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 3. April 2003
Kirchdorfer Athleten lassen Bestzeiten purzeln
Bremerhaven (red). Das waren sie also die Norddeutschen Meisterschaften im Straßenlauf über zehn Kilometer: Kaum Stimm-
ung und kaum Beifall. "Aber das hatten wir im sturen Norden schon erwartet", urteilte Markus Pingpank vom TSV Kirchdorf.
Pingpnak weiter: "Einen Sieger aus Bayern, den selbst viele bekannte Läufer nicht einschätzen konnten - daran wird man sich
wohl leider auch gewöhnen müssen. Aber eine eckige, windige und öde Strecke sowie keine Urkunden bei der Siegerehrung, da-
ran sollten sich keine zukünftigen Veranstalter orientieren, denn daran möchten sich die Läufer in Zukunft nicht gewöhnen".
Der TSV Kirchdorf hatte eine große Läufergruppe nach Bremerhaven geschickt. Aus sportlicher Sicht waren die Erfolge optimal
ausgeschöpft, zudem purzelten alle Bestzeiten bei den Nachwuchsathleten. Im Männerlauf lief der bayerische Star Oliver Dietz
(LG Braunschweig) ein einsames Rennen an der Spitze und gewann das Rennen in 30:17 Minuten. Dahinter folgten Jürgen
Austin (LG Göttingen) in 30:56 Minuten und Mario Burger (LG Braunschweig) in 31:07 Minuten mit gutem Abstand. Auf Platz 4
und damit schnellster Kirchdorfer war Markus Pingpank in 31:17 Minuten vor Dirk Schwarzbach, der in 31:19 Minuten eine neue
Straßenbestzeit aufstellte. Thomas Bartholome überraschte mit einer tollen Vorstellung in guten 31:20 Minuten und sicherte dem
TSV Kirchdorf in der Mannschaftswertung einen neuen Bezirksrekord von 1:33:56 Stunden. Damit holte die Kirchdorfer Mann-
schaft den Vizemeistertitel in Norddeutschland und Niedersachsen hinter der LG aus Braunschweig. Bestzeiten liefen des
weiteren Ulf Narloch in 33:28 Minuten, Yarim Benne in 34:06 Minuten, Benjamin Grüne in 34:33 Minuten und Rainer Laudenberg
in 34:39 Minuten. Die zweite Mannschaft des TSV Kirchdorf wurde mit 1:42:07 Stunden Siebter im Land und Elfter in Nord-
deutschland.
Im Jugendrennen über zehn Kilometer konnten die A Jugendlichen des TSV Kirchdorf mit dem Vizemeistertitel in Norddeutsch-
land und Niedersachsen überraschen. Hannes Bergmann, der von der ausgezeichneten Führungsarbeit Benjamin Grünes profi-
tierte, lief als Sechster mit 34:21 Minuten ins Ziel. Max Bergmann erstaunte das ganze Team und lief ausgezeichnete 35:11
Minuten. Der von der B Jugend hochgemeldete Jan Rettstadt bewies gutes Stehvermögen und lief mit 36:03 Minuten eine neue
persönliche Bestzeit. Damit erreichte die Mannschaft eine Gesamtzeit von 1:45:35 Stunden.
Im Senioren- und Frauenrennen holten sich die Kirchdorfer M 50 / 55 Läufer den Norddeutschen und Landestitel mit der Mann-
schaft. Zugpferd hier war Evergreen Wolfgang Lutz, der mit seiner eigenen Prognose von 37:30 Minuten klar falsch getippt hatte.
Mit der guten Zeit von 36:26 Minuten holte er sich sogar den Vizetitel der M 50 in Norddeutschland und Niedersachsen. Siegfried
Krolikowski (M 55) wurde in seiner Altersklasse Achter und unterbot erstmals deutlich die 40 Minuten Grenze mit 39:28 Minuten.
Zusammen mit Fokko Redenius (40:06) erreichte die Mannschaft die Zeit von 1:56:00 Stunden, nur fünf Sekunden vor der zweiten
Mannschaft und zwölf Sekunden vor der dritten Mannschaft. Die zweite Mannschaft des TSV Kirchdorf mit Wolfgang Asche
(41:37), Neuzugang Reiner Kramer, der mit neuer persönlicher Bestzeit aufhorchen ließ (43:04) und Dr. Volker Schreibmüller
(44:25) erreichte den elften Platz in Norddeutschland. Christa Schröder, die sich im letzten Wettkampfjahr befindet, schlug noch-
mal in der W 50 zu und wurde Dritte im Land und Vierte in Norddeutschland mit der Zeit von 45:58 Minuten.

WESER KURIER vom 3. April 2003
Happy End nach schwachem Start
Bremerhaven (sfy). Jan Oude-Aost hat sich bei der norddeutschen Meisterschaft über zehn Kilometer den Bremer Landestitel
gesichert. Der 23-Jährige von der LG Bremen-Nord erwischte in Bremerhaven einen schlechten Start und stellte erst nach drei
Kilometern den Kontakt zur Bremer Konkurrenz wieder her. Auf dem letzten Kilometer zog Oude-Aost davon – mit 30 Metern
Vorsprung sicherte er sich in 32:09 Minuten den Titel vor Jens-Uwe Krage (32:14), Joaquim Pedro (beide Bremer Leichtathletik
Team/ 32:18) und Torsten Naue (LGN/32:19). Dem LGN-Team blieb dagegen nur Platz zwei hinter dem BLT. Norddeutsche Titel
holten Rebecka Weise-Jung (LGN/W45/38:40) und Waltraud Bayer (LGN/W 60/43:56).

DER MÜNSTERLÄNDER vom 4. April 2003
Fabian Kühling verbessert Schüler-Bezirksrekord
Garreler Langstreckler holt bei B-Junioren überraschend Platz vier
Von Heiner Göttke
Bremerhaven/Garrel. Der Fischereihafen in Bremerhaven ist Schauplatz der Norddeutschen Meisterschaften im 10-Kilometer-
Straßenlauf gewesen. Gleichzeitig ermittelten die Landesverbände Niedersachsen und Bremen ihre Titelträger. Die Strecke mit
Start und Ziel am “Schaufenster Fischereihafen” – Bremerhavens Erlebnis- und Feinschmeckermeile – führte durch den Hafen,
vorbei an Schiffen und Schuppen. Der Rundkurs über fünf Kilometer wurde von den Aktiven als schnell empfunden, allerdings
drückte der Gegenwind am Hafenbecken auf die Zeiten.
In der Klasse der männlichen Jugend A gab es im Lager des BV Garrel eine Überraschung. Torben Eils setzte sich erstmals
gegen seinen Vereinskollegen Eike Pupkes, immerhin amtierender Landesmeister im Cross, durch. In der persönlichen Bestzeit
von 33:42 Minuten lief Eils als Dritter durchs Ziel, nur knapp geschlagen von den Läufern der LG PSV Uelzen/MTV Barum, Holger
Fritze (33:22) und Kersten Jäkel (33:38). Als Vierter blieb Eike Pupkes mit 33:57 Minuten in seinem ersten offiziellen Zehn-Kilo-
meter-Wettkampf ebenfalls unter 34 Minuten. Der Triathlet war in der Vorbereitungsphase mit dem Rennrad gestürzt, so dass er
eine kurze Trainingspause einlegen musste. Mit Michael Lampka, der in 38:40 Minuten Rang 20 belegte, erreichte das Garreler
Trio in der Teamwertung mit 1:46:19 Stunden Platz drei, wobei das Siegertrio der LG PSV Uelzen/MTV Barum, das mit 1:41:49
Stunden einen neuen Niedersachsenrekord aufstellte, unschlagbar war. Allerdings hatte man sich im Vorfeld die Vizemeister-
schaft schon ausgerechnet.
Seinen eigenen Kreisrekord in der Teamwertung aus dem Jahre 2001 (1:42:25 Minuten) verbesserte das Männer-Trio auf 1:40:46
Minuten. Trotz dieser Klassezeit reichte es in der Endabrechnung “nur” zum neunten Platz unter 22 gewerteten Mannschaften.
Mit 32:57 Minuten war Georg Kuhlen schnellster Garreler und verfehlte seine Bestzeit nur um drei Sekunden. Trotz reduziertem
Training lief Mittelstreckler Andreas Kuhlen 33:48 Minuten. Bestzeit in 34:01 Minuten erkämpfte der Dritte im Bunde, Daniel
Hackl, der knapp eine 33er Zeit verpasste.
In der Klasse der männlichen Jugend B verblüffte Fabian Kühling als A-Schüler mit einem vierten Platz gegen die bis zu zwei
Jahre älteren Konkurrenten. Mit 35:54 Minuten steigerte sich der Youngster der siebenköpfigen Garreler Truppe gegenüber dem
Vorjahr um fast drei Minuten und verbesserte den Schüler-Bezirksrekord (Alan Meyer, SG Essen-Garthe, 36:35 Minuten) um 41
Sekunden.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 4. April 2003
Ulbrich Dritter in Bremerhaven
Delmenhorst (os). Bei den Norddeutschen Meisterschaften im 10 km Straßenlauf in Bremerhaven erwies sich Horst Ulbrich vom
LC 93 als schnellster Delmenhorster. In 34:13 Minuten belegte er den dritten Platz der Altersklasse M45 und den zweiten Rang
in der Wertung für die Niedersächsischen Meisterschaften. Insgesamt waren neun LC-93-Aktive am Start. Bei der Mannschafts-
wertung der M50 belegten Israel, Rittel und Bleiker in 1:56:13 Stunden den dritten Platz, 13 Sekunden fehlten am Sieg. In der AK
M60 erreichten Blauhut, Nowara und Zawacki in 2:09:07 Stunden Rang drei.
Die übrigen Ergebnisse (Nordd./Nieders.) des LC 93: Selma Schneider, 4./4. W55 in 46:33; Helmut Israel, 12./11. M50 in 38:23;
Karl-Ludwig Rittel, 13./12. M50 in 38:30; Detlef Bleiker, 20./18. M50 in 39:20; Joachim Becker, 25./22. M50 in 40:10; Rolf Blau-
hut, 12./10. M60 in 42:19 ; Siegfried Nowara, 15./13. M60 in 43:03; Alwin Zawacki, 17./15. M60 in 43:45

DEWEZET Hameln vom 5. April 2003
Gold, Silber, Bronze für LG Weserbergland
Bremerhaven (olz). Bei den Norddeutschen Straßenlauf-Meisterschaften über 10 Kilometer, die auch gleichzeitig als Nieder-
sächsische Meisterschaften gewertet wurden, gewann Joachim Lopatta (LG Weserbergland) die Goldmedaille. Lopatta benötigte
in der Altersklasse M 70 48:29 Minuten. Sein Vereinskollege Walter Gernikeitis erkämpfte sich in der gleichen Klasse die
Bronzemedaille in 48:58 Minuten. Auch in der Klasse M 60 ging die Bronzemedaille an die LG Weserbergland. Manfred Bublitz
erkämpfte sie sich in 38:25 Minuten. Klaus-Dieter Holz, kam in dieser Klasse in 40:34 Minuten auf den 7. Platz. Das Trio Lopatta
Bublitz, Holz konnte sich damit die Silbermedaille in der Mannschaftswertung sichern.
Helmut Nothdurft erreichte in der Klasse M 40 in 33:37 Minuten den 4. Rang in der Landeswertung und in der norddeutschen
Wertung den 5. Platz. Christian Bock, ebenfalls für die LGW am Start, ließ im Verlauf des Rennens den Kontakt zur Spitzen-
gruppe der Hauptklasse abreißen und musste dann allein gegen den heftigen Wind ankämpfen. Er wurde immerhin noch Achter
in guten 32:01 Minuten.
Der A-Jugendliche Heiko Wolling vom TV Jahn Welsede, der sich zum ersten Mal der harten überregionalen Konkurrenz stellte,
errang in seiner Klasse einen beachtlichen 11. Platz in 35:48 Minuten. Die Titelkämpfe fanden in diesem Jahr auf dem Gelände
des Fischereihafens in Bremerhaven statt.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 8. April 2003
Liebscher, Bracht und Heger nun auch Titelträger
W-50-Frauen der LG Kreis Verden werden zu Landesmeistern im 10-Km-Lauf erklärt
Achim/Verden (beh). Etwas ins Schleudern geraten waren die Ausrichter der Norddeutschen, Niedersächsischen und Bremer
Meisterschaft im 10-Km-Straßenlauf bei der Auswertung der Mannschaftsergebnisse.
Kompliziertes Regelwerk
Denn unterschiedliche Ausschreibungen für die Norddeutsche und die Landesmeisterschaft machten ein intensives Vorschriften-
studium erforderlich. Doch mittlerweile sind die Fehler korrigiert.
Norddeutscher und Niedersachsenmeister ist die Mannschaft der LG Kreis Verden mit Birgit Schwers, Ursula Siewert und Cäcilia
Apel-Kranz, wie
bereits berichtet. Doch mit einem kleinen Unterschied: Im Niedersächsischen Landesverband gelten Sie als
Meisterinnen der Seniorinnenklasse W 40/45, in der Meisterschaft der Norddeutschen Verbände aber als Meisterinnen der
Klasse W 40 und älter. Meister sind nun auch die W-50-Frauen der LGKV Ingrid Heger, Christa Liebscher und Sigrid Bracht, aber
nur Landesmeister, denn für ihre Altersklasse gab es keine gesonderte Ausschreibung für die Norddeutsche Meisterschaft, hier
zählen sie zu “W 40 und älter”.
Freuen können sich nun auch die LGKV-Männer, die zunächst nicht in der Mannschaftswertung aufgelistet waren. Hauke Horst-
mann, Uwe Cordes und Michael Trense verbesserten den bisherigen Kreisrekord der Mannschaft Horstmann, Cordes, Schulze
aus 2002 um 16. Sekunden.

CELLESCHE ZEITUNG vom 8. April 2003
Celler Dreigestirn beweist Topform
Selbst niedrige Temperaturen und starker Gegenwind vermochten die Läufer der LG Celle Land nicht zu stoppen: Bei den in
Bremerhaven stattfindenden Norddeutschen Straßenlaufmeisterschaften errang die M 40/45 Mannschaft mit Hans Röper (36:33),
Horst Liedke (38:24) und Richard Pearson (39:14) den zehnten Platz in der Gesamtwertung. Das Dreigestirn erlief sich außerdem
den achten Platz bei den Landesmeisterschaften – ein weiterer Beweis, dass sich alle drei Läufer in Bestform befinden und auf
gute Halbmarathon- und Marathon-Ergebnisse hoffen lassen.
In Bremerhaven waren unter den 600 Teilnehmern auch Sportler des TuS Celle und des MTV Müden aus dem Landkreis Celle
vertreten. Für die Läufer galt es, eine Zehn-Kilometer-Strecke entlang des Werftgeländes und der neuen Flaniermeile im Fischer-
eihafen zu absolvieren. Die beste Einzelplatzierung erreichte Hans Röper mit dem 17. Platz bei den Norddeutschen und dem 15.
Rang bei den Landesmeisterschaften.

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 9. April 2003
LCN-Trio läuft der Konkurrenz aus ganz Norddeutschland davon
Nordhorner Athleten gewinnen Landestitel
Bremerhaven/gn. Die Zwillinge Ingo und Marcel Schneiders sowie Simon Liening vom Leichtathletik Club Nordhorn (LCN) haben
bei der norddeutschen und niedersächsischen Meisterschaft der B-Jugend in Bremerhaven den Mannschaftswettbewerb über
zehn Kilometer gewonnen. Damit holte erstmals nach dem Sieg einer LCN-Frauenmannschaft im Jahr 1990 wieder eine Läufer-
mannschaft des LCN einen Meistertitel auf norddeutscher Ebene nach Nordhorn.
Gleichzeitig wurde diese Mannschaft Niedersachsenmeister der B-Jugend in der Bezirksrekordzeit von 1:55:36 Stunden. Mit
dieser Zeit hätte sie in der letztjährigen deutschen Bestenliste im B-Jugendbereich den hervorragenden 13. Platz erreicht. Die
Leistung der beiden Schneiders-Zwillinge ist umso höher zu bewerten, weil sie am 13. April erst fünfzehn Jahre alt werden und
nur starten konnten, weil sie nach den Durchlässigkeitsbestimmungen des Leichtathletik-Verbandes um eine Altersstufe nach
oben gestuft wurden. Der B-Jugend gehören im allgemeinen nur 16- und 17-Jährige angehören. Ingo Schneiders erreichte das Ziel
auf einem zwei Mal zu durchlaufenden 5-Kilometer-Parcours durch die engen Gassen des Fischereihafens und der - anlagen von
Bremerhaven in einer Zeit von 37:52 Minuten. Damit steigerte er bei seinem ersten 10-Kilometer-Lauf in diesem Jahr seine per-
sönliche Bestzeit aus dem vergangenen Jahr bei seinem Sieg beim Coesfelder Citylauf um eine Minute. Simon Liening verbesser-
te mit seiner Endzeit von 38:27 Minuten seine Bestzeit aus dem Jahr 2002 um fast sieben Minuten. Marcel Schneiders lief die
ersten fünf Kilometer sehr schnell an, konnte das hohe Anfangstempo aber nicht ganz bis zum Ziel durchhalten. Dennoch erzielte
er nach großen kämpferischen Anstrengungen mit 39:15 Minuten eine hervorragende Zeit.
Manfred Schneiders, Trainer und Betreuer des LCN-Läufertrios, führt den Erfolg seiner Schützlinge auch auf die gründliche und
gewissenhafte Vorbereitung auf diesen Lauf zurück. Daran war nach seinen Worten auch Andreas Raterink vom Nordhorner
"Medifit Studio" bei der Erstellung eines detaillierten Trainingsplans unter Berücksichtigung von Laktatwerttesten mit den Läufern
beteiligt.
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