DM-Langstrecken am 17. Mai in München (Fr, Mä, Jun, wJgd)
DMM-Bundesliga-Endkampf am 24. Mai in Braunschweig
LM-Hammerwurf (NLV+BLV) am 29. Mai in Wolfsburg (Alle Klassen)
LM-Einzel (NLV+BLV) am 31. Mai/1. Juni in Hameln (Frauen, Männer)
LM-Mehrkampf/Blockwettkampf (NLV+BLV) am 31. Mai/1. Juni in Nienhagen (W/M 14+15)
Deutsche Marathon-Meisterschaften am 1. Juni in Duisburg
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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(Presse)-Berichte vom 10.6.    Ergebnisse DM München (17.5.)    Ergebnisse DMM Braunschweig (24.5.)    Ergebnisse LM Wolfsburg (29.5.)
Ergebnisse LM Hameln (31.5./1.6.)       Ergebnisse LM Nienhagen (31.5./1.6. -- PDF-Datei)       Ergebnisse DM-Marathon (1.6.)     Zur Startseite
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Presseinformation vom 14. Mai 2003 (Von Björn Mußmann)
TV Langen kämpft in Braunschweig um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
Die Leichtathletik ist im allgemeinen Wissen eine Individualsportart, bei der maximal den Zehnkämpfern noch ein familiärer Zu-
sammenhalt in ihrem, für Außenstehende kollektiven Leiden unterstellt wird. Betrachtet man aber mal das Engagement, mit dem
sich Athleten in den Dienst der DMM-Mannschaften ihres Vereines stellen, stellt man schnell fest, dass dies nicht der Fall ist.
Da werden für die Mannschaft auch unbeliebte Disziplinen belegt oder noch die letzte Kraftreserve mobilisiert, um das Punkte-
konto nach oben zu schrauben.
So konnte auch der TV Langen diesen Boom erfahren, als er im Jahr 2000 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine solche
DMM-Mannschaft beim Bundesliga-Qualifikationswettkampf in Verden ins Rennen geschickt hat. Von Jahr zu Jahr konnte die
Leistung gesteigert werden, starke Athleten aus der Region und unterstützungswillige Sponsoren fanden den Weg an den Nord-
eschweg und so sind die Langener in diesem Jahr stark wie nie und wollen ihren vierten Platz beim Bundesliga-Endkampf um die
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft aus dem Vorjahr am Samstag, den 24. Mai 2003, in Braunschweig zumindest verteidigen.
Treffen wird der TV Langen im “Städtischen Stadion an der Hamburger Straße” - wo auch die Bundesligakicker von Eintracht
Braunschweig ihre Heimspiele austragen - auf Konkurrenz vom USC Mainz, dem VfB Germania Halberstadt, der LG TK zu Hann-
over, dem TV Norden, der LG Braunschweig, dem OTB Osnabrück und vom LBV Phönix Lübeck, aus denen der Deutsche
Meister 2003 ermittelt wird, indem die Einzelleistungen der jeweils zwei besten, von maximal drei für jede der insgesamt 13 Dis-
ziplinen zugelassenen Athleten mittels Tabellen in Punkte umgerechnet werden. Die Summe dieser insgesamt 26 Einzelleist-
ungen wird mit dem Ergebnis der abschließenden 4x100m-Staffel addiert und ergibt das Endergebnis einer jeden Mannschaft.
Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass jeder Athlet für seine Mannschaft maximal drei Einzeldisziplinen und den Staffel-
lauf bestreiten darf.
Im Programm der DMM-Bundesliga stehen alle gängigen olympischen Disziplinen der Leichtathletik; darunter die Sprintdistanzen
100m, 200m und 400m, die Mittelstrecken 800m, 1.500m und 5.000m, die beiden Hürdenstrecken über 110m und 400m, die
Sprungdisziplinen Weit-, Drei-, Hoch- und Stabhochsprung, die Wurfdisziplinen Kugelstoßen, Diskus-, Speer- und Hammerwurf
sowie die abschließende 4x100m-Staffel.
Während die Langener im Vorjahr ein Endergebnis von 21.859 Punkten und einen vierten Platz mit nach Hause brachten, möchte
man in diesem Jahr zum ersten mal die magische Grenze von 22.000 Punkten durchbrechen und damit auch in der Platzierung
ein Stückchen weiter nach oben klettern. Um für dieses Vorhaben optimal vorbereitet zu sein, reisen die Athleten bereits am Frei-
tag aus den verschiedenen Teilen der Republik, darunter Langen, Bremerhaven, Delmenhorst, Hamburg und Köln an, während der
Tross der Schlachtenbummler am Samstag mit einem extra angemieteten Reisebus und mit Privatfahrzeugen vom Nordeschweg
in die Welfenstadt aufbricht, um die Langener lauthals zu unterstützen.
Die besten Einzelleistungen werden auch in diesem Jahr wieder von Hürdensprinter Dennis Griese und Hochspringer Bela Crämer
erwartet, wobei auch die Athleten der anderen Disziplinen für Furore sorgen wollen und sicherlich für die eine oder andere Über-
raschung gut sein werden, was nicht zuletzt die guten Vorleistungen aus den ersten Wettkämpfen zum Saisonauftakt und die
aktuellen Trainingsleistungen versprechen. Allein beim Vorjahreswettkampf in Gelnhausen wurden 23 persönliche Jahresbest-
leistungen aufgestellt, ein Ergebnis, was sich sicherlich auch in diesem Jahr realisieren lassen soll.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 16. Mai 2003 (Auszug)
Oliver Dietz gehört zum Kandidatenkreis für Bronze
Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften 10 000 Meter
Die ersten diesjährigen DLV-Meisterschaften in den Bahnwettbewerben finden im Münchner Dante-Stadion statt, wo am Sonn-
abend die nationalen Titelträger über 10 000 Meter bei Frauen und Männern ermittelt werden. Aus der Meldeliste des Männer-
rennens ragen der Olympiasieger und EM-Zweite von München 2002, Dieter Baumann (LAV Tübingen) sowie der Leverkusener
Mario Kröckert – ebenfalls EM-Teilnehmer – heraus.
Zu dem guten halben Dutzend Athleten, die von der Papierform her für den dritten Medaillenrang kandidieren, zählt auch Oliver
Dietz von der Leichtathletik-Gemeinschaft Braunschweig. Der 25-Jährige BWL-Student hofft nach seinem unbefriedigenden 18.
Rang bei den DLV-Crossmeisterschaften und dem 5. Platz im Halbmarathonlauf auf weiteren Aufschwung.
Im Frauenrennen ist die LG durch Victoria Willcox-Heidner vertreten, die einen vorderen Mittelfeldplatz und eine gute Zeit anstrebt.
Nach langer Verletzungspause noch nicht am Start ist Birte Bultmann, die ihren Wettkampfeinstand bei der in 14 Tagen in
Braunschweig stattfindenden Endrunde zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft geben will, wo auch Susanne Ritter antreten
wird.

DMM-Endkampf in Braunschweig / DMM-Qualifikation Verden am 24. Mai 2003
Mainz verteidigt Mannschaftsmeister der Männer und Frauen / DSHS Köln und TSG Bergedorf
qualifizieren sich für 2004 / Jahresbestleistungen durch Marion Wagner und Ingo Schultz
Braunschweig/Verden (hes). Die Männer und Frauen des USC Mainz haben am Sonnabend in Braunschweig ihren Titel als
Deutscher Mannschafts-Meister der Leichtathleten knapp, aber erfolgreich verteidigt. Es siegten die Mainzer mit 22.479 Punkten
vor Hannover 96 (22.232) und die Mainzerinnen mit 14.262 Zählern vor der LG Hannover (14.225).
Die Bundesliga-Qualifikation der Männer gewann in Verden das LT DSHS Köln mit 22.540 Punkten, also mehr Punkten als der
Deutsche Meister, vor der TSG Bergedorf (20.421). Diese beiden Teams qualifizierten sich aufgrund ihrer guten Punktzahlen für
den nächstjährigen Endkampf und verurteilten die Punktschwächeren von Braunschweig, den LBV Phönix Lübeck (20.104) und
den OTB Osnabrück (18.311), zum "Abstieg".
Bei den Frauen konnte in Verden das einzige Bundesligateam des VfV Spandau mit 11.076 Punkten die Achten von Braun-
schweig, die LG Osnabrück (12.095) nicht gefährden.
Absolute deutsche Spitzenklasse waren im Endkampf bei den Frauen und in der Qualifikation bei den Männern die Sprintleist-
ungen: Marion Wagner (USC Mainz) lief über 100 m in 11,49 und 200 m in 23,49 Sekunden Jahresbestleistung. Das gleiche
schaffte 400 m-Europameister Ingo Schultz (TSG Bergedorf) über 200 m in 21,45 Sekunden; über 100 m liegt er nun in 10,69
Sekunden mit nur einem Hundertstel zurück auf Rang zwei der deutschen Spitzensprinter.
Herausragende Ergebnisse erzielten in Braunschweig über 400 m Stefan Gießler (USC Mainz) in 48,81 Sekunden, 400 m Hürden
Karsten Stammen (VfB Germania Halberstadt) in 53,81 Sekunden (2. der Bestenliste), im Hochsprung Bela Crämer (TV Langen)
mit 2,08 m, im Dreisprung Sascha Matthies (Halberstadt) mit 15,55 m (2. BL) und im Speerwurf Stephan Steding (Hannover 96)
mit 72,10 Metern - der warf sich aber kürzlich in Bremen mit 77,31 m schon auf dem siebten Rang der DLV-Bestenliste.
Bei den Frauen überragten über 400 m Wiebke Klauder (TSV Kronshagen/Kieler TB) in 55,46 Sekunden (Dritte der Bestenliste),
3000 m Susanne Ritter (LG Braunschweig) in 9:39:02 Minuten (2. BL), 100 m Hürden Mona Steigauf (USC Mainz) 13,77 Sekun-
den (3. BL), die 4 x 100 m-Staffel des USC Mainz in der bisher zweitbesten Vereinszeit von 46,77 Sekunden und der Hochsprung
von Miriam Malik (Kronshagen/Kiel) mit 1,75 Metern (10. BL).
DMM-Bundesliga-Endkampf in Braunschweig:
Männer:
1. USC Mainz 22.479 Pkt.; 2. Hannover 96 22.332; 3. VfB Germania Halberstadt 22.073; 4. TV Langen 21.579; 5. TV
Norden 21.381; 6. LG Braunschweig 20.820; 7. LBV Phönix Lübeck 20.104; 8. OTB Osnabrück 18.311;
Frauen: 1. USC Mainz 14.262 Pkt.; 2. LG Hannover 14.225; 3. LG Braunschweig 13.636; 4. SG TSV Kronshagen/Kieler TB
13.618; 5. TSG Gießen-Wieseck 13.383; 6. LG DJK Erbach/SG St. Ingbert 12.559; 7. LBV Phönix Lübeck 12.465; 8. LG Osna-
brück 12.095.
DMM-Bundesliga-Qualifikation in Verden:
Männer:
1. LT DSHS Köln 22.540 Pkt.; 2. TSG Bergedorf 20.421; 3. LG Bremen-Nord 19.612; 4. SG Osterholzer LA 19.243;
5. LG Kreis Verden 19.201;
Frauen: 1. VfV Spandau 11.076 Pkt.

DMM-Bundesliga-Endkampf in Braunschweig am 24. Mai 2003 (Quelle www.nlv-la.de )
Hannover zweimal zweiter
Dieses DMM-Finale in Braunschweig war spannend bis zum Ende. Bei den Männern und den Frauen lieferten sich der Titelver-
teidiger USC Mainz einen spannenden Endkampf bei den Männern mit der Konkurrenz von Hannover 96 und bei den Frauen mit
der LG Hannover. Bei den Männern hatte der Universitäts-Sportclub dann am Ende einen Vorsprung von 147 Punkten, bei den
Frauen aber gab es ein Wimpernschlag-Finale. Hier musste sich die LG Hannover nur hauchdünn mit einem Rückstand von 37
Zählern geschlagen geben. Das war der Platz, mit dem Mannschaftsbetreuer Peter Hampe, zugleich auch NLV-Vizepräsident,
gerechnet hatte. Nur, dass es so knapp zugehen würde, gab ihm Grund darüber nachzudenken, was geschehen wäre, wenn die
LG tatsächlich mit der besten Mannschaft hätte antreten können.
Bei den Männern haben am Ende die besseren Staffeln und Dreispringer den Ausschlag zugunsten von Mainz gegenüber von Hannover 96 gegeben. Aber auch hier schienen die Niedersachsen sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden.
In Braunschweig probte der Niedersächsische Leichtathletik-Verband mit dieser „kleinen“ deutschen Meisterschaft die große im
nächsten Jahr. Das Stadion an der Hamburger Straße zeigte sich auch diesmal allen Anforderungen gewachsen, so dass NLV-
Präsidentin Rita Girschikofsky auch sehr relaxed dieser Meisterschaft beiwohnen konnte. Sie gilt als eine der Vorkämpferinnen
für diese Titelkämpfe, die in der Zwischenzeit zu einem ungeliebten Kind des deutschen Leichtathletik-Verbandes geworden sind.
So reiste denn auch keiner der Offiziellen der ersten Besetzung zu diesen Titelkämpfen nach Braunschweig, kein Präsident, kein
Vize und auch kein Sportwart. Diese Veranstaltung bindet zu viele Athleten der zweiten und dritten Reihe für eine deutsche
Meisterschaft. Dabei macht diese Tatsache gerade den Wert dieser Mannschaftsmeisterschaft aus. Hier können gerade diese
Leichtathleten auch um eine deutsche Meisterschaft kämpfen und können sich in ihre Gemeinschaft einbringen.
Deswegen war die Stimmung in Braunschweig bei den beteiligten Vereinen auch hervorragend. Zuschauer waren nur wenige ge-
kommen. Das wurde aber nicht als Manko angesehen. Die Athleten sprangen in die Bresche und feierten sich selbst. Der DLV
wäre gut beraten, keine Hand an diese Mannschaftsmeisterschaft zu legen. Denn hier ist die Leichtathletik noch das, was sie
ursprünglich einmal war, ein großes gemeinschaftliches Ereignis, bei dem auch der letzte seinen Wert hat. Hier hat das große
olympische Wort „Nicht Siegen, teilnehmen ist wichtig“ seine wahre Bedeutung.
Die norddeutschen und hier besonders die niedersächsischen Vereine haben das begriffen, bei den Männern waren mit Hannover
96, der LG Braunschweig, dem OTB Osnabrück, dem TV Langen und dem TV Norden fünf, bei den Frauen mit der LG Hannover,
der LG Braunschweig und der LG Osnabrück drei Mannschaften vertreten. Das zeigt, dass bei diesen Klubs und Gemeinschaften
die Leichtathletik auch in die Breite reicht.
Platzierungen
Männer:
1. USC Mainz 22 479 Punkte, 2. Hannover 96 22 332, 3. Germania Halberstadt 22 073, 4.TV Langen 21 579, 5. TV
Norden 21 381, 6. LG Braunschweig 20 820, 7. Phönix Lübeck 20 104, 8. OTB Osnabrück 18 311.
Frauen: 1. USC Mainz 14 262, 2. LG Hannover 14 225, 3. LG Braunschweig 13 636, 4. LG Kronshagen/Kiel 13 618, 5. TSG
Gießen-Wieseck 13 383, 6. LG Erbach- St. Ingbert 12 559, 7. Phönix Lübeck 12 465, 8. LG Osnabrück 12 095.
Autor: cebe / Datum: 2003-05-25

Niedersachsens Leichtathleten warnen DLV vor DMM-Abschaffung
Hannover/Bremen (hes). Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) wäre gut beraten, keine Hand an die Deutschen Mann-
schafts-Meisterschaften (DMM) zu legen. Diese Kritik und Warnung hat der Niedersächsische Leichtathletik-Verband (NLV) am
Sonntag öffentlich an die Adresse des DLV-Präsidiums gerichtet. "Bei der Mannschafts-DM ist die Leichtathletik noch das, was
sie ursprünglich einmal war, ein großes gemeinschaftliches Ereignis, bei dem auch der letzte Athlet seinen Wert hat", heißt es in
der Erklärung weiter.
Der NLV mußte bedauernd feststellen, dass keiner der DLV-Offiziellen der ersten Reihe, also kein Präsident, Vize oder Sport-
wart zu diesen deutschen Titelkämpfen nach Braunschweig gekommen war. Die niedersächsische Leichtathletik-Chefin Rita
Girschikofsky ist eine der Vorkämpferinnen für diese Titelkämpfe, die zwischenzeitlich offenbar zu einem ungeliebten Kind des
Deutschen Leichtathletik-Verbandes geworden sind. Die Begründung, dass die DMM zu viele Athleten der zweiten und dritten
Reihe binde, macht nach Ansicht des NLV gerade den Wert dieser Titelkämpfe aus.
"Auch wenn Niedersachsen im Endkampf in Braunschweig und bei der Qualifikation in Verden zehn Mannschaften und Bremen
nur und seit Jahren erstmals wieder ein Bundesliga-Team aufbieten konnte, sind wir als 'Juniorpartner' natürlich für den Erhalt der
Deutschen Mannschafts-Meisterschaften", unterstützt Bremens Leichathletik-Präsident Dr. Matthias Reick das NLV-Verlangen.
Auch ein Einzelkämpfer könne, so wie 400 m-Europameister Ingo Schultz in Verden, mit möglichst vielen Punkten zum Erfolg
seiner Mannschaft beitragen und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.

Presseinformation vom 26. Mai 2003 (Von Björn Mußmann)
Platz vier bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften für den TV Langen
Braunschweig/Langen. Bei herrlichem Wetter und optimalen Bedingungen fand am vergangenen Samstag im Stadion an der
Hamburger Straße in Braunschweig der diesjährige DMM-Bundesliga-Endkampf statt. Ausrichter des Endkampfes, an dem in
diesem Jahr die besten acht Mannschaften teilnahmen, war der Niedersächsische Leichtathletik Verband NLV.
Mit berechtigt hohen Erwartungen war das Team des TV Langen in die Löwenstadt gereist, musste jedoch am Ende in der End-
punktzahl einige Abstriche hinnehmen. So wurden am Ende 21.579 Punkte – rund 300 weniger als im Vorjahr - gesammelt. Den-
noch schafften es die Langener, das Fehlen einiger Leistungsträger zu kompensieren und konnten die gute Vorjahrsplatzierung
wiederholen. Trotz dem verletzungsbedingten Fehlen von Weitspringer Jacek Serowinski und Dreispringer Daniel Axt und der Ab-
wesenheit von 400m-Läufer Jens Baecker, konnten sich die Langener als Vierter hinter dem Deutschen Mannschaftsmeister USC
Mainz, Hannover 96 und Germania Halberstadt einreihen. Wichtiger als die Endpunktzahl erschien in diesem Jahr die Platzierung,
da aus ihr die Qualifikation für den Endkampf im kommenden Jahr resultiert. So schickte in diesem Jahr zum ersten mal das LT
DSHS Köln eine Mannschaft in die Qualifikation um die Endkampfteilnahme 2004 ins Rennen. Da im kommenden Jahr nur die
besten sechs deutschen Mannschaften für das Finale zugelassen werden und die Stärke der Kölner, die in ihrem ersten Bundes-
ligaauftritt in Verden auf Anhieb die Punktzahl des Meisters aus Mainz übertrafen, im Vorfeld bekannt war, bedeutete nur eine
Platzierung unter den ersten fünf in Braunschweig die direkte und sichere Qualifikation. Der Endkampf 2004 wird im westfälischen
Minden ausgetragen.
Begleitet und unterstützt wurde die Langener Mannschaft von rund 60 Anhängern, Freunden und Fans aller Altersklassen, die zum
Teil mit einem extra angemieteten Reisebus aus Langen ihrer Mannschaft am Samstag hinterher reisten. So angefeuert und hoch
motiviert waren es die Hammerwerfer Thorben Schrämmer (36,78m) und Wolfgang Fuhrmann (39,53m), sowie die Stabhoch-
springer Carsten Decker (3,70m) und Björn Mußmann (3,80m), die die ersten Punkte für den TV Langen einfuhren. Im Kugel-
stoßen meldete sich Jan Boyke Seemann (13,21m) beeindruckend und stark im Kreise der Langener Athleten zurück. Christoph
Gödecke erreicht 10,97m. Über 1.500m erzielten sowohl Ralf Salih (4:10,06min) und Kay Böhme (4:19,25min) persönliche Best-
leistungen. Beide waren es auch, die dem TV Langen die Punkte über die längste Strecke des Tages, die 5000m sicherten.
Während für Salih die Uhren bei 17:21,75 Minuten stoppte, schaffte Böhme (16:35,36) seine zweite persönlich Bestleistung mit
einer Steigerung von rund einer Minute.
Im Speerwurf waren es wieder Decker (52,67m) und Mußmann (47,31m) die sich für den TV Langen mühten, am Ende allerdings
mit ihren Weiten nicht ganz zufrieden waren, hatten beide doch schon in dieser Saison, bei weitaus widrigeren Bedingungen,
bessere Wurfergebnisse erzielt. Den Sprint über die Stadionrunde bestritten Christian Oltsch (53,99sek) und Tammo Tjarks
(54,00sek). Zuvor hatte Oltsch (11,58sek) bereits den 100m-Lauf bestritten. Ihm zur Seite stand Kim-Christoph Jokel, der mit
11,07 Sekunden nicht nur persönliche Bestleistung lief, sondern auch die zweitschnellste Tageszeit über die kurze Sprintstrecke
anbot. Ebenfalls so schnell wie noch nie zuvor bewältigte er später die 200m in 22,56 Sekunden und sorgte auch hier, zusammen
mit Dennis Griese (23,34sek), für wichtige Punkte im Kampf um die Platzierung. Hürdenspezialist Griese, der den ganzen Wett-
kampf über mit Oberschenkelproblemen kämpfte, durchlief den “Hürdenwald” auf der Distanz von 110m in der schnellsten Tages-
zeit von 14,70 Sekunden. Zweiter Mann der Langener war Carsten Decker (16,76sek), der somit seine dritte Disziplin bestritt.
Ebenfalls zehn Hürden hatten die Langhürdler auf ihrer 400m-Strecke zu überwinden. Christian Burmeister (57,05sek) war schnell-
ster Langener, gefolgt von Christoph Gödecke (60,25sek), der im direkten Anschluss den Dreisprung (13,21m) zu bestreiten hatte.
Dort stand ihm Neuzugang und nomineller Hochspringer Thorben Müller zur Seite, der mit 12,50m im Rahmen seiner Möglich-
keiten ein gutes Ergebnis ablieferte und in seiner Paradedisziplin die Latte bei 1,93 Metern überquerte und somit den Grundstein
zur guten Stimmung im Lager der Langener Hochspringer legte. Diese, zusammen mit dem rhythmischen Anfeuern der Zuschau-
er, Athleten und Fans aller Vereine  trieb Bela Crämer zu einer Leistung von 2,08 Metern. So wehte ein Hauch der Stimmung vom
Langener Hochsprungmeeting 2002, das am 14. Juni seine zweite Ausgabe findet, durch das Stadion an der Hamburger Straße.
Zuvor hatte Crämer bereits seinen ersten Einsatz des Tages im Weitsprung, den er mit der persönlichen Bestmarke von 6,56m
beendete. Zweiter Mann hierbei war Rene Kolk (6,25m). Abgerundet wurde das Mannschaftsergebnis durch die Diskuswerfer
Wolfgang Fuhrmann (35,74m) und Thorben Schrämmer (35,49m), sowie die 4x100m-Staffel (Wiehler, Jokel, Oltsch, Griese /
44,21sek).
Mit insgesamt 1853 Punkten (aus drei Disziplinen) war Carsten Decker der insgesamt erfolgreichste Langener Punktesammler,
das beste Einzelergebnis lieferte Bela Crämer mit seinem Hochsprung (751 Punkte) ab.
Hinter dem TV Langen platzierten sich die Mannschaften vom TV Norden, der LG Braunschweig, dem LBV Phönix Lübeck und
dem OTB Osnabrück, wobei nur die Mannschaft aus Norden – neben den besser platzierten Mannschaften aus Mainz, Hannover
und Halberstadt, sowie den neu qualifizierten Kölnern – im kommenden Jahr zur direkten Konkurrenz des TV Langen zählen wird.
Insgesamt zeigten sich alle Athleten, Betreuer und Verantwortlichen zu frieden und können nun auf Grund der Platzierung für den
Endkampf 2004 planen, in dem das Langener Team, mit erneuter Unterstützung des Trikotsponsors Volksbank eG Bremerhaven-
Wesermünde, wieder voll angreifen will. Sicherlich wird bis dahin der Leistungshorizont des ein oder anderen Athleten ausgebaut
werden, die Verletzungen anderer Athleten auskuriert sein und unter Umständen gibt es in der Winterpause den ein oder anderen
Neuzugang, der die Mannschaft unterstützen und verstärken wird, so dass sich die Reise zum Finale und zu ihrer Mannschaft
auch im kommenden Jahr für die zahlreichen Langener Schlachtenbummler lohnen wird.
Weiter geht es im Wettkampfkalender für die Langener bereits am Himmelfahrtstag auf dem Cuxhavener Strichwegsportplatz, wo
die Kreismeisterschaften ausgetragen werden und am folgenden Wochenende die Niedersächsischen Landesmeisterschaften
nach Hameln rufen. Eine Woche später wird der TV Langen mit einer starken Truppe beim traditionellen Pfingstsportfest in Zeven
vertreten sein.


BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 26. Mai 2003
Bronze für das Frauen-Team
LG-Athleten zeigten gute Leistungen bei der deutschen Mannschafts-Meisterschaft
Von Stefani Franzke
Leichtathleten sind Individualisten. Meistens jedenfalls. Es gibt allerdings einige Momente im Leben dieser Athleten, da werden
sie zu Mannschaftssportlern. Eine dieser Gelegenheiten war nun Sonnabend bei der deutschen Mannschafts-Meisterschaft der
Leichtathleten im Stadion an der Hamburger Straße. Familiär ging es zu. Wo sich einen Tag später beim Fußball-Zweitliga-Spiel
der Eintracht gegen Mainz 25 000 Menschen tummeln sollten, bevölkerten Athleten und deren Angehörige die Tribüne der Gegen-
gerade eher spärlich. Der guten Stimmung allerdings tat das keinen Abbruch. Und auch einige herausragende Leistungen gab es
zu bejubeln.
Spannend bis zum letzten Wettbewerb blieb es in der Frauenkonkurrenz um den Bronzeplatz. Entscheidend war dann wieder ein-
mal die Laufstärke der Braunschweiger. Im abschließenden 3000-Meter-Lauf legte Susanne Ritter mit 9:39,02 Minuten die
schnellste Zeit hin. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle allerdings war die zweite Zeit, die in die Wertung kam, nicht ganz so
stark. Die 11:19,88 Minuten von Annette Lindner reichten dann aber doch, um die TSG Gießen-Wieseck vom dritten Platz zu ver-
drängen.
"Wir haben die zahlreichen Ausfälle gut kompensiert", sagte ein erleichterter LG-Trainer Bernd Bröger. Herausragende Leistungen
im Frauen-Team der LG: Die Jugendliche Hürdenspezialistin Claudia Wehrsen lief über die 400-Meter flach ausgezeichnete
57,65 Sekunden. Sprinterin Sandra König schaffte nach längerer Verletzungspause in 24,41 Sekunden die 200-Meter-Qualifikation
für die deutschen Meisterschaften, und auch die 4x100-Meter-Staffel schaffte die Norm für die nationalen Titelkämpfe, lief 47,98
Sekunden.
Keine starken Kugelstoßer, Weit- und Dreispringer. So lässte sich die Achillesferse des LG-Männerteams knapp auf einen
Nenner bringen. Im Dreisprung kam sogar nur ein Athlet in die Wertung. Das verhinderte am Ende eine bessere Platzierung. So
mussten sich die Hausherren mit dem sechsten Rang begnügen. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen.Gewohnt stark jedoch
der Auftritt der Mittel- und Langstrecken-Asse der LG. So beherrschten die Braunschweiger die 800, 1500 und die 5000 Meter.
Aber auch beim Hammerwerfen lagen die Braunschweiger ganz vorn. Erfreulich aus Sicht der LG: Der Jugendliche Maximilian
Wessel lief in 1:55,79 Minuten die Qualifikation für die deutsche Jugend-Meisterschaft. Am Sonnabend wurde er mit dieser Zeit
Zweiter hinter seinem Vereinskollegen Michael Herbst (1:54,85Minuten).

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 26. Mai 2003
Mainz wieder vorn, LG schlug sich wacker
Bronze für Braunschweigs Frauen bei der DMM
Von Stefani Franzke
BRAUNSCHWEIG. Ein Großereignis ist sie nicht für die Vereine – die deutsche Mannschafts-Meisterschaft (DMM). Das zeigt
schon ein Blick in die Teilnehmerlisten. Auf der Suche nach den ganz großen Vereinen wird der Betrachter kaum fündig. Einzige
Ausnahme: Der USC Mainz trat am Sonnabend im Braunschweiger Stadion an der Hamburger Straße mit je einem Männer- und
einem Frauenteam an. Und holte am Ende der Veranstaltung auch beide Titel. Die Hausherren der LG Braunschweig landeten auf
den Plätzen drei (Frauen) und sechs (Männer). Erwartungsgemäß verteidigten die Mainzer ihre Titel. Allerdings war es in beiden
Fällen recht knapp. Bei den Frauen war die LG Hannover mit 14 225 Punkten dem Titelverteidiger (14 262Punkte) dicht auf der
Spur, bei den Männern Hannover 96. Hier ging der Wettbewerb 22 479 zu 22 332Punkte aus.
Herausragendes Einzelergebnis in Braunschweig war sicher die deutsche Jahresbestleistung über 200 Meter von Marion Wagner.
23,49 Sekunden benötigte die Mainzerin für die halbe Stadionrunde. Erfreulich aus Sicht der Braunschweiger: Sandra König
schaffte nach ihrer Verletzungspause in 24,41 Sekunden die Quali für die DM Ende Juni in Ulm.
Keine Zweifel an der Vorherrschaft der Braunschweiger, wenn es um die Mittel- und Langstreckenläufe geht, ließen Dennis Jüne-
mann und Oliver Dietz im 1500-Meter-Lauf aufkommen. Jünemann siegte in 3:52,87 Minuten, Dietz wurde Zweiter in 3:55,45
Minuten. Zwei LG-Läufer waren auch über die 800 Meter vorn. Michael Herbst (1:54,85 Minuten) siegte vor dem noch jugendlichen
Maximilian Wessel (1:55,79). Die LG-Nachwuchshoffnung unterbot damit die Norm für die deutsche Jugendmeisterschaft. Michael
Herbst war übrigens fleißigster Punktesammler für die LG. Neben den 800 Metern rannte er auch die Stadionrunde (400 Meter)
und schaffte im Hochsprung ganz wichtige 1,80 Meter.
Im nächsten Jahr werden die DMM voraussichtlich in Minden stattfinden. Sollte das Feld aber – wie zurzeit diskutiert wird – von
acht auf sechs verkleinert werden, müssen zumindest die LG-Männer um die Qualifikation bangen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. Mai 2003
Nummer fünf in Deutschland
Leichtathletik: Norder TV überzeugt beim Bundesligafinale
Braunschweig (ls). Die Leichtathleten des TV Norden belegten beim Bundesliga-Endkampf der Deutschen Mannschaftsmeister-
schaften in Braunschweig Platz fünf. Den Titel gewann sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern, wie in den vergangenen
drei Jahren zuvor, der USC Mainz. Gerade in diesem Jahr gab es erhebliche Schwächungen für die Ostfriesen. 400-Meter-Bezirks-
meister Christian Kaufmann verletzte sich beim Abschlusstraining. Lars Ruchel und Lars Seinschedt sprinten mittlerweile für die
LG Wilhelmshaven.
Platz fünf reichte aber zum Klassenverbleib. Denn beim parallel stattfindenden Wettkampf in Verden schaffte nur LT DSHS Köln
mehr Punkte als die Norder, so dass sich die Ostfriesen auf Rang sechs der Deutschen Bestenliste wiederfinden. Gerade die
jungen Norder Athleten zeigten solide Leistungen. Neuzugang Sören Vöhrs verbesserte sich über 400 m um fast eine Sekunde
auf 50,25 Sekunden und verpasste die Norm für die Jugend-DM nur um fünf Hundertstel. Über 800 m überzeugte er in 2:00,81
Minuten. Eine neue Bestleistung gelang auch dem A-Jugendlichen Nik Alberding über 400m Hürden. Er qualifizierte sich mit 56,21
Sekunden für die Jugend-Titelkämpfe in Fulda.
Starke Wurfleistungen zeigte Roland Isenecker, der zuerst mit dem für ihn ungewohnten Hammer antrat (28,96m), ehe er als
Sieger im Diskuswerfen (52,96) und als Zweiter im Kugelstoßen (14,71) viele Punkte für den Norder TV sammelte.

Presseinformation vom 29. Mai 2003 (Von Manfred Scholz)
Hameln erwartet 388 Leichtathleten zur Landesmeisterschaft
Lokalmatador Christian Bock über 5000 Meter dabei
Hameln. Bei den Niedersächsischen und Bremer Leichtathletik-Meisterschaften der  Männer, Frauen sowie der A- und B-Jugend
garantieren die 388 Teilnehmer, die in diesem Jahr erstmals wieder über erreichte Qualifikationsnormen starten dürfen, hoch-
wertige sportliche Leistungen im Hamelner Weserberglandstadion am Samstag ab 14.00 Uhr und am Sonntag ab 11.00 Uhr. Die
Wiedereinführung der Qualifikationsnormen wirkt sich zwar auf die Größe der Teilnehmerzahlen aus, aber erhöht gleichzeitig deren
Qualität und strafft das Programm.
Gute Chancen haben die Athleten der heimischen Region, die ausnahmslos der LG Weserbergland angehören, im 200 Meterlauf
der Männer mit Rene Oblong, der nach zweijähriger Wettkampfpause mit der zweitbesten Zeit von 21,6 Sekunden an den Start
geht. Nichts zu pinseln geben wird es für Stefan Lodziak im 400 Meterlauf gegen die Übermacht des Trios des VfL Wolfsburg, das
mit Jens Dautzenberg (46,1 Sekunden), Lars Figura (46,7 s.) und Alexander Knitsch (47,9 s.) zu internen “Vereinsmeister-
schaften” antritt. Unter den ersten fünf in dem 32 Mann starken, gut besetzten Feld der 5000 Meter-Läufer hofft Lokalmatador
Christian Bock ins Ziel zu kommen (Startzeit 18.10 Uhr). Über 400 Meter Hürden geht Martin Thimm mit der drittschnellsten
Quali-Zeit an den Start. Eine sichere Bank sind mit Sicherheit die vorgelegten 77,30 Meter des Ex-Hamelners Stephan Steding,
Hannover 96, im Speerwurf der Männer.
Die Sprintstrecken über 100- und 200 Meter der Frauen werden mit Sicherheit die Dominanz der LG Weserbergland unter-
streichen, denn Michaela Halm, Stephanie Thumann (beide 12,0 s.) und Nicole Müller (12,4s.) werden ebenso wie die klare Favo-
ritin Nicole Marahrens über 200 Meter, ein deutliches Wort bei der Vergabe der Titel mitreden, wie Annette Thimm im 100 Meter
Hürdenlauf. Welche Chancen die 4x400 Meter-Staffel der männlichen Jugend A, die wohl in der Besetzung Alexander Bartels,
Mischa Flaspöhler, Martin Michalek und Alexander Döpke an den Start geht, lässt sich gegen die starke Konkurrenz aus Emstal
Dörpen, Osnabrück und Burgdorf nur schwer vorhersagen. Erfahrung sammeln wollen die beiden A-Jugendlichen Katinka Nowag
im Kugelstoß- und Anna-Louise Becker im Diskuswurf-Wettbewerb der Frauen. Beide sind allerdings nicht ganz chancenlos auf
ein “Treppchenplatz”.
Die Mannschaft der Kampfrichter und Helfer um den Kreisvorsitzenden Manfred Schäfer ist jedenfalls gut vorbereitet auf diese
weitere sportliche Großveranstaltung und die Sieger werden die überreichten Hamelner Brotratten sicherlich in guter Erinnerung
erhalten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 31. Mai 2003
Acht Norder sind in Hameln am Start
Leichathletik: Erwachsene und A-Schüler kämpfen am Wochenende um Titel
Hameln (kj). Bei den Niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften der Männer und Frauen gehen an diesem Wochen-
ende in Hameln elf ostfriesische Leichtathleten aus drei Vereinen an den Start. Außerdem sind auch die Mehrkampftitelkämpfe
der A-Schüler in Nienhagen.
Melanie Schütte (Georgsheil) tritt im Diskuswurf an. Teamgefährte Sven Bergmann startet erstmals bei den Männern. Der beste
deutsche Jugendliche des Vorjahres hat sich mit dem Speer einiges vorgenommen. In dieser Disziplin starten auch Marcus Bieck
und Mathias Müller vom TV Norden. Bieck, der im letzten Jahr die Vizemeisterschaft gewann, möchte diesen Erfolg wiederholen.
Favorit aber ist Stephan Steding (Hannover 96), der vor einer Woche mit 78,96 Metern einen Landesrekord aufstellte.
In guter Form präsentiert sich derzeit Roland Isenecker. Der Athlet des TV Norden will mit Kugel und Diskus überzeugen. Hier
startet auch Clubgefährte Patrick Pfingsten. Der Mehrkämpfer stellt sich zudem den Konkurrenzen über 110m Hürden, im Weit-
und Stabhochsprung. Während Jens Rabenstein (Norden) im Kugelstoßen seine Meldung abgegeben hat, ist ein Start von Team-
kollege Christian Kaufmann über 200 und 400 Meter aufgrund einer Verletzung noch ungewiss. Jörg Valentin geht über 5000
Meter ins Rennen und will hier einiges ausrichten.
Tanja Davids (auch TV Norden) geht über 100 und 200 Meter an den Start, wo sie auf Katharina Möllmann von Germania Leer trifft,
die nach längerer Verletzungspause in der Hallensaison bereits wieder überzeugte. Sie hat außerdem im Weitsprung gemeldet.
Bei den Titelkämpfen der A-Schüler im Blockwettkampf und Mehrkampf sind in Nienhagen viele Ostfriesen vertreten. Neben den
Titelträgern in den Blöcken Sprint/Sprung, Lauf und Wurf werden auch die Landesmeister im Sieben- und Achtkampf ermittelt.
Außerdem bietet sich die Gelegenheit, die Norm für die Deutschen Meisterschaften Anfang August in Lage zu erreichen. Der SV
Warsingsfehn hat gleich zehn Akteure gemeldet. Weitere Ostfriesen kommen vom TV Norden (sechs Starter), SV Georgsheil
(fünf) Germania Leer und MTV Aurich (jeweils einer).

WESER KURIER vom 31. Mai 2003
Leichtathleten kämpfen in Hameln um Titel
Bremen (sfy). Den gemeinsamen Titelkämpfen sei dank: Wenn die Bremer Leichtathleten eine Landesmeisterschaft austragen,
ist damit seit einigen Jahren auch der interessante Vergleich mit den Kollegen aus Niedersachsen verbunden. An diesem
Wochenende machen die Athleten in Hameln Station, um die Landesmeister der Männer und Frauen zu ermitteln. Und eine
ganze Reihe Bremer Athleten hat gute Chancen, sich auch gegen die niedersächsische Konkurrenz zu behaupten.
Andrei Fabrizius (SV Werder) geht über die 100 und 200 Meter sowie mit der 4x100-Meter-Staffel (Fabrizius, Schwarz, Kleine,
Kelterborn) an den Start. Sein Staffelkollege Olaf Kelterborn kann sich im Weitsprung etwas ausrechnen – zuletzt war er bereits
über sieben Meter gesprungen. Während Jens Arkenau (TuS Huchting/Diskus und Kugel) und Torsten Naue (LG Bremen-Nord /
3000 Meter Hindernis) als große Favoriten auf den Bremer Titel gelten, werden sich Jan Oude-Aost (LGN) und Jens-Uwe Krage
(BLT) ein heißes Duell über die 5000 Meter liefern. Mit den besten Chancen auf eine gute Gesamtplatzierung fährt allerdings
Weitspringerin Jana Bakoumenko (BLT) nach Hameln: Nach den 5,96 Metern beim “Run for Help” wird sie als erste der Meldeliste
geführt.

Landesmeisterschaften: Zahlreiche Trümpfe Quelle www.nlv-la.de
Skatspieler hätten ihre helle Freude gehabt. Bei den Landesmeisterschaften Niedersachsen und Bremen im Weserbergland-
Stadion in Hameln lagen drei Buben im Skat und mit zwei Damen ließ sich ebenfalls gut reizen. Kreuzbube an diesem Wochen-
ende war ohne Zweifel der 20-jährige Eike Onnen von der LG Hannover. Für seine eingestellte Jahresbestleistung im Hochsprung
von 2,20 m benötigte er gerade drei Versuche. Er begann mit 2,11 m, als für den Rest die Konkurrenz bereits beendet war, ließ
2,20 m auflegen und meisterte diese Höhe im ersten Versuch, um dann 2,23 m zu probieren. Da scheiterte er, packte seine
Sachen und zählt nun zu den deutschen Hochsprung-Favoriten.
Davon noch ein wenig entfernt ist Stephan Steding, der nach seinem Niedersachsen-Rekord im Speerwurf mit 78.96 m diesmal
“nur” 77.50 m warf, sich in der deutschen Spitze aber auch damit fest etabliert hat. Zu den Trumpfkarten im Spiel der Nieder-
sachsen aber zählt auch der noch jugendliche Timm Müller aus Zeven. Der ließ mit einem dritten Rang im Kurzsprint bereits
aufhorchen und holte sich dann den Titel auf der doppelt so langen Distanz mit guten 21,68 sek.
Bei den Frauen gab es im Hürdensprint einen geteilten ersten Platz für das Favoriten-Duo Annette Thimm von der LG Weser-
bergland und Annika Meyer von der LG Hannover. Totes Rennen und gemeinsam 13.44 sek lautete der Richterspruch. Im Vorlauf
hatte Thimm mit 13.42 sek bereits eine deutsche Jahresbestzeit aufgestellt. Gute Resultate gab es auch in den Staffeln: die
viermal 100 und viermal 400 m-Staffeln bei den Männern ging an den VfL Wolfsburg, die bei den Frauen an die LG Weserbergland.
Erfolgreichster Verein war der VfL Wolfsburg mit elf Titeln vor der LG Hannover mit sechs Meisterschaften.
Ulf Kalis, der für den Leistungssport zuständige NLV- Vizepräsident, sah die Leistungsschwerpunkte bei diesen Landesmeister-
schaften in Hameln in den Staffeln, im Hochsprung und im Hürdensprint sowie im Speerwerfen der Männer. “Wir haben im Augen-
blick in der Spitze aber noch zu wenige Athleten, die auf oberer Ebene bestehen können” lautete sein Fazit. Und er stellte fest,
dass in vielen Disziplinen auch die Breite schmaler geworden ist.
Autor: cebe / Datum: 2003-06-01

Presseinformation vom 2. Juni 2003 (Von Björn Mußmann)
Dennis Griese Landesmeister im 110m-Hürdenlauf
Für Hürdensprinter Dennis Griese vom TV Langen waren die niedersächsischen Landesmeisterschaften am vergangenen Wochen-
ende im Weserberglandstadion in Hameln ein voller Erfolg. Nach mäßigen 14,85 Sekunden im Vorlauf, steigerte sich Griese im
Endlauf auf eine neue niedersächsische und somit auch persönliche Jahresbestleistung von 14,46 Sekunden und ist nun nur noch
4/100 Sekunden von seinem Vereinsrekord aus dem Vorjahr entfernt. Damit konnte Griese nach dem Hallentitel nun das Double
für sich verbuchen.
Nicht ganz für die oberste Stufe des Siegertreppchens reichte es für Bela Crämer, er belegte einen guten zweiten Platz mit über-
sprungenen 2,05 m in der Hochsprungkonkurrenz. Vereinskamerad Thorben Müller kam nicht über 1,86 m hinaus und wurde
sechster. Als nächstes steht nun für die beiden Hochspringer das heimische
Meeting am 14. Juni in Langen an.
Mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden zeigte sich 400m Hürdenläufer Christian Burmeister, der bei 57,57 Sekunden die Uhren
stoppte und damit Vierter wurde. Mit dem bei Sprintern so unbeliebten Gegenwind hatte Kim-Christoph Jokel zu kämpfen, so dass
er seine erst kürzlich aufgestellten Bestleistungen über 100m (11,07 sek) und 200m (22,56 sek) nicht noch mal steigern konnte.
Als Vorlaufneunter verpasste er in 11,47 Sekunden nur knapp das Finale der besten acht und im 200m-Lauf reihte er sich mit
22,73 Sekunden auf Platz 12 im Endklassement ein.

NEUE PRESSE (Hannover) vom 2. Juni 2003
Leichtathletik: Keiner fliegt höher als Onnen
Die Niedersachsen-Meisterschaften der Leichtathleten im Hamelner Weserbergland-Stadion hatten es in sich. Mit zwei deutschen
Jahresbestleistungen krönten die hannoverschen Athleten ihre Titeljagd.
Eike Onnen (LGH) sorgte für den ersten Höhepunkt. Onnen pokerte, stieg erst bei 2,11 Metern in den Wettkampf ein, als alle Kon-
kurrenten schon ausgeschieden waren. Er schaffte es und flog anschließend über 2,20 Meter. Die deutsche Saisonbestmarke von
Roman Fricke, Ricklinger im Trikot von Bayer Leverkusen, war eingestellt. “Da war sogar noch viel Luft zur Latte”, meinte Vater
Hillrich Onnen.
Ein Duell auf höchstem Niveau lieferten sich im 100-Meter-Hürden-Sprint Annika Meyer (LG Hannover) und Annette Thimm aus
Ricklingen, die für die LG Weserbergland startet. Thimm hatte im Vorlauf 13,42 Sekunden vorgelegt und war damit an die Spitze
der deutschen Rangliste gelaufen. Im Finale gabs das direkte Duell. Meyer führte bis zur achten Hürde, dann kam Thimm auf. Im
Ziel war kein Unterschied auszumachen und weil das Zielfoto ausgefallen war, wurden in 13,44 Sekunden beide zu Meisterinnen
erklärt. “Auf den letzten Metern fehlt mir noch etwas. Aber ich werde noch viel schneller laufen”, meinte Meyer.
In der 4x100-Meter-Staffel trafen beide nochmals aufeinander. Die LG Weserbergland siegte mit 45,65 Sekunden in der bisher
schnellsten Zeit eines deutschen Vereinsquartetts. Die LGH kam auf der ungünstigen Innenbahn als Vize-Meister auf 46,87 Se-
kunden.
Freuen konnte sich auch Antonia Schulze-Borges (LGH). Nach zwei Kreuzbandrissen hat sie sich zurückgemeldet: Hochsprung-
Sieg mit 1,71 Metern – das war Balsam und Motivationsschub.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Juni 2003
Fünf Titel für die LG-Starter
Fünf Titel errangen die Schüler und Schülerinnen der LG Edemissen/Peine bei den Landesmeisterschaften in den Blockwett-
kämpfen in Nienhagen: Meister der M14 wurden Sebastian Fiene im Block Sprint/Sprung mit 2621 Punkten (Kreisrekord und
Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften), Nils Michaelis im Block Wurf mit 2706 Punkten (Bezirksrekord und Qualifikation
für die DM) und Hendrik Benckendorf mit 2428 Punkten im Block Lauf. Diese drei Möller-Schützlinge errangen mit Constantin
Wiedenroth (2531 Pkt. 4. im Block Sprint/Sprung M 14) und Thorsten Margis (2666 Pkt. 3. im Block Wurf M 14) den Landestitel in
der Mannschaftswertung und verbesserten den niedersächsischen Rekord auf 12 952 Zähler.
Bei den Schülerinnen W 14 kam Christin Sielski im Block Wurf mit 2436 Punkten (Kreisrekord und Qualifikation für die DM) zu
Meisterehren. Die Mannschaft mit Sielski, Katharina Jeske (2319 Pkt. 3. Block Wurf W 15), Amrei Schmidt (2290 Pkt. 4. Block
Wurf) Jana Süß (2170 Pkt. 7. Block Sprint/Sprung W 15) und Charlotte Dettmer (2197 Pkt.) stellte einen Kreisrekord mit 11 412
Punkten auf und holten Silber (ausführlicher Bericht folgt).

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 2. Juni 2003
Paukner verteidigte Titel
Hammerwerfen: Mauer und Bischoff ebenfalls stark
Bei den niedersächsischen Hammerwurfmeisterschaften in Wolfsburg hat Lokalmatador Stefan Paukner vom ausrichtenden VfL
seinen Titel erwartungsgemäß verteidigt. Er gewann mit 71,52 m vor seinem Vereinskameraden Lars Fechner mit 53,73 m.
Paukner hatte zudem eine sehr gute Serie mit sechs gültigen Versuchen, von denen keiner unter 68,50 m lag.
Titel Nummer zwei für den VfL gewann Dierk Mauer mit 49,33 m. Julia Bischoff gewann bei den Schülerinnen A mit ebenfalls guten
41,69 m einen weiteren Titel.
Auch die Leistungen der anderen VfL-Athleten verdienen Erwähnung: Julian Oppermann wurde Dritter in der männlichen Jugend A
mit 54,19 m, Roberto Mauer-Folfan Vierter in der männlichen Jugend B mit 38,84 m, Fabienne Bartsch Dritte in der weiblichen
Jugend B mit 32,63 m und Sven Bernhart Dritter in der Schülerklasse A mit 28,56 m. (r)

WESER KURIER vom 3. Juni 2003
Überraschung aus der Ukraine
Hürdensprinter Wornart schlägt alle
Hameln (sfy). Die ganz großen Zeiten Bremer Leichtahtleten scheinen mit dem Abschied von Lars Figura vielleicht vorbei. Doch
bei den mit Niedersachsen ausgetragenen Landesmeisterschaften in Hameln überzeugte das Bremer Team mit Geschlossenheit -
einmal mehr trugen die Sprinter des SV Werder zum guten Gesamtergebnis bei
Andrei Fabrizius wurde Bremer Meister über die 200 Meter (21,93) und belegte damit Rang vier im Gesamtklassement. Zudem
siegte er mit der 4x100-Meter-Staffel (42,62), die sich in der Besetzung Wornart, Kelterborn, Schwarz und Fabrizius auf dem
dritten Platz im Feld aller Teams platzierte. Wie Fabrizius sicherte sich auch Olaf Kelterborn einen Landes-Einzeltitel: Im Weit-
sprung (7,08) wurde er Gesamtzweiter. Den Vogel schoss jedoch Andriy Wornart ab. Der Neuzugang des SV Werder ließ die
gesamte niedersächsischen Konkurrenz über die 400 Meter Hürden hinter sich und gewann in 53,41 Sekunden. Wornart ist aller-
dings kein Neuling: Er ist mehrmaliger ukrainischer Meister über die 400 Meter Hürden und lebt in Delmenhorst. Ebenfalls stark
über die Sprintdistanz: Albert Mohr (BLT), der über die 100 und 400 Meter Landesmeister und Gesamtvierter wurde. Das gute
Abschneiden der Männer wurde vom dritten Platz Torsten Naues (LG Bremen-Nord) im Gesamtklassement über die 3000 Meter
Hindernis komplettiert.
Im Diskuswurf der Frauen wurde Naues Vereinskollegin Inga Reschke (39,19 Meter) ebenfalls Gesamtdritte. Die A-Jugendliche
Kaja Tokarska (Werder/100 Meter Hürden) und die doppelte Landesmeisterin Jana Bakoumenko (BLT/100 Meter, Weitsprung)
überzeugten durch vierte Plätze im Gesamtergebnis.

Presseinformation vom 3. Juni 2003 (Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische Meisterschaften Einzel Männer/Frauen und Langstaffeln Jugend in Hameln
Landestitel und Kreisrekord für Sarah Sjögrehn
Winsen. Mittendrin im Konzert der stärksten Leichtathleten Niedersachsens geigten am Wochenende die Mittelstreckler der LG
Nordheide mit. Von den Landeseinzelmeisterschaften der Männer und Frauen in Hameln, in deren Rahmen auch die Meister in den
Langstaffelwettbewerben der Jugendlichen ermittelt wurden, kehrten die Nordheide-Runner mit zwei Landestiteln, einer Vize-
meisterschaft sowie vier 3. Plätzen zurück. Trotz der großen Hitze von annähernd 30 Grad purzelten im Weserberglandstadion
zahlreiche persönliche Bestleitungen sowie zwei Kreisrekorde.
Für das stärkste Einzelresultat sorgte Sarah Sjögrehn mit ihrem 800-m-Titel bei den Frauen. Vor dem Rennen hatte sie sich mit
Sarah Kuhlmann (LG Osnabrück) abgesprochen. Jede der Beiden wollte eine Runde lang für das Tempo sorgen, der Osnabrück-
erin so die noch fehlende Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften bescheren. Der Plan ging auf. Kuhlmann erfüllte
die DLV-Norm und die Aktive des HSV Stöckte gewann in Saisonbestzeit von 2:09,54 min den Landestitel. Sjögrehn selbst hatte
sich, wie auch Vereinskameradin Alexandra Hahn, bereits vor zwei Wochen die Reise nach Ulm gesichert. Alexandra Hahn kam in
Hameln nach 2:12,76 min auf Rang 3 ins Ziel.
Tags darauf stellten beide Damen über 1500 m persönliche Bestzeiten auf. Hahn (Stammverein TSV Winsen) kam in 4:41,60 min
auf den 6. Platz. Sarah Sjögrehn gelang als Dritter in 4:30,56 min sogar eine Steigerung des mehr als 30 Jahre alten Kreis-
rekordes. Dieser war am 17. Juni 1972 mit 4:31,7 min von Karin Krüger (Blau-Weiß Buchholz) aufgestellt worden.
Neben Jan Martin Gutzeit, der sowohl über 800 m (1:54,53 min) als auch über 1500 m (3:56,28 min) nur um wenige Hundertstel an
seinen erst kürzlich aufgestellten Bestmarken vorbeilief, und damit jeweils den 3. Platz belegte, überzeugten auch die LG-Nach-
wuchsläufer. In der 3 x 1000-m-Staffel der männlichen Jugend B war gegen Nils Lasse Gutzeit, Alexander Kammermeier und
Sören Ludolph kein Kraut gewachsen. Das Trio lief einen 20 Sekunden umfassenden Vorsprung auf die SG Essen-Garthe heraus
und stellte in 8:04,15 min einen neuen B-Jugend-Kreisrekord auf. Der alte stammte aus dem Jahre 1980 und stand bei 8:12,4 min
(TSV Over-Bullenhausen). Sogar bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften dürften die drei schnellen Prüsmann-Schützlinge
mit ihrer Zeit starten. Allein die Tatsache, dass Gutzeit und Ludolph erst dem Jahrgang 1988 und damit noch der Altersklasse der
Schüler A angehören, verbietet einen Auftritt bei den A-Jugend-Titelkämpfen in Ulm.
Weitere Ergebnisse: Männer: 800 m: 6. Robert Supplieth (LG Nordheide) 1:56,70 min. Weibliche Jugend B: 3 x 800 m: 2. LG
Nordheide (Kim Lütjens, Lorina Buhr, Corinna Hinck ) 7:27,15 min. Männliche Jugend B: 3 x 1000 m: 4. LG Nordheide II (Max Neu-
bauer, Oliver Tödter, Nils Oksas) 8:40,69 min.

Presseinformation vom 3. Juni 2003 (Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische Meisterschaften Blockwettkämpfe Schüler/-innen A in Nienhagen
Sören Ludolph eiskalt durch die Hitze
Amelinghausen. Einfach nicht in seinem Tatendrang zu bremsen ist der 15-jährige Sören Ludolph von der LG Nordheide (Stamm-
verein TSV Winsen). Nur einen Tag nachdem er mit der 3 x 1000-m-Staffel in Hameln den B-Jugend-Landestitel mit neuem Kreis-
rekord errungen hatte, ließ der in Amelinghausen wohnende Ludolph gleich seinen nächsten niedersächsischen Meisterwimpel
folgen. Der Bezirksmeister im Blockwettkampf Lauf war auch bei den in Nienhagen ausgetragenen Landesmeisterschaften in
keiner Phase zu gefährden und siegte mit einem Vorsprung von mehr als 200 Zählern vor Max Tute (SV Germania Helstorf).
In vier der fünf Disziplinen lieferte Sören Ludolph die beste Einzelleistungen der 13-köpfigen Konkurrenz ab und hatte am Ende her-
vorragende 2791 Punkte auf dem Konto. Gegenüber seinem Sieg bei den Bezirksmeisterschaften steigerte er sich damit um 39
Zähler und markierte gleichzeitig einen neuen niedersächsischen Landesrekord im Block Lauf der Schüler M 15. Dieser hatte
bisher bei 2778 Punkten gestanden. Ludolphs Einzelleistungen im Überblick: 100 m in 12,27 sec; 80-m-Hürden in 11,69 sec; 5,71
im Weitsprung; 58,00 m mit dem 200-g-Ball; für die abschließenden 2000 Meter benötigte der Mittelstreckenspezialist heraus-
ragende 5:59,83 min.
Auch die beiden weiteren Starter der LG Nordheide, die als einziger Verein aus dem Winsener Kreisgebiet in Nienhagen vertreten
war, steigerten ihren Punktzahlen von den Bezirksmeisterschaften. Mark Oppermann (Stammverein VfL Jesteburg) gefiel im Block
Wurf der Schüler M 15 mit dem 4. Platz und 2492 Punkten. Auf dem Weg dorthin stellte der Buchholzer in 13,01 sec einen neuen
Hausrekord über 100 Meter auf.
Bezirksmeisterin Yvonne Patzig vom MTV Rottorf erhöhte ihr Punktkonto um 48 Zähler auf 2338 Punkte im Block Sprint/Sprung
der Schülerinnen W 14. Das bedeutete Platz 10 unter 27 Teilnehmerinnen. Überzeugend war vor allem die Hochsprung-Vorstellung
der 14-Jährigen. Nach übersprungenen 1,52 m scheiterte Patzig im dritten Versuch nur hauchdünn an 1,56 m.

Weitere Berichte mit Fotos von der LM in Hameln gibt es bei www.solsport.de (Von Manfred Scholz)

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 3. Juni 2003
Vorsprung von 9,53 m
Rippe schmerzt Stephan Steding
Leichtathletik (tol). Mit deutlichem Vorsprung wurde Stephan Steding am Wochenende in Hameln erneut Niedersachsenmeister im
Speerwurf der Männer. Im dritten Wurf landete das 800 Gramm schwere Sportgerät nach 77,50 Metern im Rasen des Weserberg-
landstadions. Eine Weite, mit der Stephan Steding seine Konkurrenten um 9,53 Meter übertrumpfte. Damit hat sich der 21-Jährige
in der deutschen Spitze etabliert - bester Junior und Sechster bei den Männern.
Pfingsten möchte er in Zeven den Stadionrekord von 75 Metern brechen. In Kassel kann er am 13. Juni seinen zweiten Qualifika-
tionswurf zur U23-Europameisterschaft, Mitte Juli in Polen, erfüllen. Bis Ende Juni sollte auch sein Rippenbruch auskuriert sein -
dann sind die Deutschen Meisterschaften in Ulm.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 3. Juni 2003
Grandios: Thomas Bartholome bei den “Deutschen” auf Platz 5
Kirchdorf (eb/mp). Einen grandiosen Erfolg feierte Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf) bei den Deutschen Marathon-Meister-
schaften in Duisburg. Der Kirchdorfer erreichte den fünften Platz. Bei Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius im Schatten lief
Bartholome mit 2:30:52 Stunden eine prima Zeit. Der fünfte Rang war seine beste Platzierung auf bundesdeutscher Ebene.
Keine Meisterschaften, aber ohne Frage erwähnenswert:
Weitere TSV-Athleten waren in Dessau beim Internationalen Sportfest und in Schweinfurt bei der dortigen Jugendgala am Start.
Johannes Raabe lebte zwei neue Bestzeiten vor – mit Siegen über 800 und 1500 Meter. Über 800 Meter lief Raabe 1:57,19 Minu-
ten. Über 1500 Meter erzielte er die Norm für die U 18-Weltmeisterschaft mit 3:56,75 Minuten. Damit unterbot Johannes Raabe
auch den bestehenden Bezirksrekord von Moritz Waldmann. Zu melden sind obendrein noch zwei Erfolge von den Bezirkstitel-
kämpfen in Holzminden. Hannes Bergmann wurde Bezirksmeister über 800 Meter der Jugend A in 2:01,92 Minuten. Kilian Theil
wurde Bezirksmeister der Schüler M 15 über 1000 Meter in 2:52,47 Minuten.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 3. Juni 2003
Trio sicherte sich Landestitel
LG-Leichtathleten Herbst, Willcox-Heidner und Jünemann siegten in Hameln
Mit drei Meisterwimpeln kehrten die Athletinnen und Athleten der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig von den gemein-
samen Titelkämpfen der Landesverbände Niedersachsen und Bremen aus Hameln zurück.
Im 800-Meter-Rennen rang Michael Herbst auf der Zielgeraden seinen härtesten Widersacher Rainer Laudenberg aus Kirchdorf
nieder. Der Mittelstreckler von LG-Eintracht knüpfte mit seinem Sieg in 1:53,70 Minuten an seine starke Saison 2001 an.
Weniger spannend ging es über die 5000 Meter bei den Frauen zu. Titelverteidigerin Victoria Willcox-Heidner (LG/MTV) gewann in
17:38,89 Minuten ebenso mit mehr als 100 Metern Vorsprung wie ihr junger Klubkollege Dennis Jünemann über 3000-m-Hindernis
(Siegerzeit 9:00,77 Minuten). Jünemann hatte zwei Tage zuvor in Dessau mit 8:13,33 Minuten über 3000 m flach eine neue Best-
zeit erzielt.
Nach sechs Landestiteln in Folge musste sich Sandra König über 100 Meter nicht unerwartet mit Rang vier zufrieden geben (12,37
Sekunden). Über 200 Meter gelang ihr in 24,85 Sekunden die Vizemeisterschaft hinter Nicole Marahrens von der LG Weserberg-
land.
Ihren Titel nicht verteidigen konnte auch Birte Bultmann (LG/MTV), die über 1500 Meter im Endspurt hinter der aus Dresden zum
wieder erstarkten VfL Wolfsburg gewechselten Berit Bauer in 4:29,88 Minuten Zweite wurde. Vizemeisterinnen wurden außerdem
Isabell Dollas mit 5,73 Metern im Weitsprung - sie kam im Dreisprung mit 11,50 Meter noch auf Rang drei - und deren Schwester
Carolin Dollas (beide LG Waggum) im Hochsprung bei Höhengleichheit von 1,71 Metern mit der Siegerin Antonia Schulze-Borges
aus Hannover.
Der noch dem ersten A-Jugendjahrgang angehörende Maximilian Wessel unterbot als Fünfter im gut besetzten 1500-m-Rennen
der Männer mit 4:02,00 Minuten nun auch auf der langen Mittelstrecke die Norm für die Anfang Juli in Fulda stattfindenden DLV-J
ugendmeisterschaften. Später sprang das MTV-Nachwuchstalent in der 4 x 400-m-Staffel für den verletzten Bernd Striegler ein.
Das Quartett mit ihm, Holger Krahn, Michael Basista und Michael Herbst belegte in 3:25,07 Minuten Rang drei. (B.B.)

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 3. Juni 2003
Schönes Geschenk für Morawietz
VfL-Leichtathleten sind wieder die Nummer eins in Niedersachsen
Der VfL Wolfsburg ist in der Leichtathletik wieder Niedersachsens Nummer eins: Bei den Landesmeisterschaften in Hameln holte
der VfL zwölf Titel und verwies den bisherigen Abonnementssieger LG Hannover auf den zweiten Rang. Erfolgreichste Wolfsburger
waren Lars Figura und Christoph Stolz, die je dreimal ganz oben auf dem Podest standen. Eine sichere Goldmedaille konnte der
VfL nicht verbuchen, da Kugelstoßer Detlef Bock bei einem internationalen Meeting in Norwegen im Einsatz war.
Die Goldmedaillen für Wolfsburg holten bei den Männern John Johnson über 100 Meter, Lars Figura über 400 Meter, die 4x100-
Meter-Staffel mit Johnson, Stolz, Figura und André Volkmann, die 4x400-Meter-Staffel mit Volkmann, Figura, Alexander Knitsch
und Anour Yemayai sowie Stolz im Weit- und im Dreisprung. Außerdem gewannen Stefan Paukner im Hammerwerfen und Mathias
Triene mit dem Diskus.
Bei den Frauen setzte sich Berrit Bauer zweimal durch: über 400 und 1500 Meter. Zusätzlich siegten Sina Grünke im Dreisprung
und Beatrice Mau-Repnak mit dem Speer. Dritte Plätze gingen an Alexander Knitsch über 400 Meter und André Volkmann über
200 Meter. "Das ist der größte Erfolg der VfL-Athleten bei Landesmeisterschaften seit 20 Jahren", freute sich Sprecher Robert
Novak. Durch den Triumphzug in Hameln bereiteten die VfL-Sportler ihrem Trainer Werner Morawietz ein schönes vorgezogenes
Geschenk: Morawietz feierte gestern seinen 60. Geburtstag. (mro)

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 3. Juni 2003
LG-Staffeln bei der DM
In Hameln wurden für Uelzener Leichtathleten Träume wahr
Hameln (bp). Manchmal werden Träume wahr. Diese Erfahrung machten die Nachwuchsathleten der LG Post SV Uelzen / MTV
Barum am Wochenende bei der gemeinsamen Landesmeisterschaft von Niedersachsen und Bremen in Hameln. Neben den
Männern und Frauen, die ihr Einzelprogramm absolvierten, trat die Jugend zu den Langstaffeln an. Die LG schickte eine 3 x 1000 -
m-Staffel der männlichen Jugend A und eine 3 x 800- m-Staffel der weiblichen Jugend A ins Rennen. Beide Mannschaften kannten
nur ein Ziel, nämlich die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften Ende Juni in Ulm zu knacken. Torsten Heitmann,
Kersten Jäkel und Holger Fritze hatten 8:05,20 Minuten zu unterbieten. Eine Zeit, die vier Sekunden besser ist als die Addition
ihrer drei Bestzeiten.
Den Auftakt im Hamelner Weserberglandstadion machte Torsten Heitmann. In der ersten Runde verlor er einige Meter auf den
schärfsten Konkurrenten, den TSV Kirchdorf. Doch er hatte den Lauf gut eingeteilt, übernahm bereits nach 400 Metern das
Kommando und gab Kersten Jäkel einen Vorsprung von 20 Metern auf den Weg. Im Rennen gegen die Uhr spulte dieser sein
Tempo souverän herunter und konnte den Vorsprung noch leicht vergrößern. Dies war auch notwendig, hatte Holger Fritze es doch
mit dem starken Kirchdorfer Hannes Bergmann zu tun. Mit diesem Gegner im Nacken ging Fritze die erste Runde in schnellen 60
Sekunden an, baute aber ab 600 Metern konditionell leicht ab. Bergmann kam auf. Fritzes starkes Finish beseitigte aber alle
Zweifel. Mit 8.04.59 Minuten hielt er Kirchdorf um vier Sekunden auf Distanz. Platz drei ging an die LG Kreis Verden. Alle drei
Uelzener Starter blieben unter ihren Bestzeiten und haben sich das Ulm-Ticket im Kampf gegen die Uhr reichlich verdient.
Der Start des Uelzener Mädchen-Trios war gefährdet, weil Hanna Winckler wegen einer Krankheit zwei Wochen nicht trainieren
konnte. Dennoch wollten sie das Jungen-Team nicht alleine fahren lassen. Isabel Schlagowski ging als Erste auf die Bahn. Sie
lieferte ein couragiertes Rennen gegen starke Konkurrenz und übergab als Führende an Hanna Winkler. Diese ging die erste
Runde verhalten an und verlor die führende Position erwartungsgemäß. Sie drehte aber auf der zweiten Stadionrunde noch einmal
auf, so dass der Rückstand klein blieb. Mit Anja Bodenstedt hatten die LG-Läuferinnen noch ein Trumpf-As im Ärmel. Die letzt-
jährige Endlaufteilnehmerin der Jugend-DM beseitigte auch schnell alle Zweifel und setzte sich souverän durch. Mit 7:23,23
Minuten holte das Team den Titel der A-Jugend, verbesserte den elf Jahre alten Kreisrekord des eigenen Vereins Post SV Uelzen
gleich um 26 Sekunden und unterbot die DM-Norm um zwei Sekunden.
In Ulm warten die Größen der deutschen Leichtathletik auf das Uelzener Sextett.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 4. Juni 2003
Daniel Blütling bleibt nur der Vizetitel
Kirchlintler bei Landesmeisterschaft im Blockwettkampf hinter Dauerkonkurrent Dominik Fester
Kirchlinteln. Als Mitfavorit war Daniel Blütling (TSV Kirchlinteln) zu den Landesmeisterschaften im Blockwettkampf nach Nien-
hagen gereist. Mit 2833 Punkten erreichte er eine Zahl, die nur knapp unter seinem eigenen Kreisrekord lag, die aber letztlich den-
noch nicht voll befriedigen konnte. Sein großer Konkurrent Dominik Fester aus Fallingbostel, den er bei den Bezirksmeister-
schaften noch um zehn Punkte geschlagen hatte, zeigte sich diesmal stärker und siegte mit guten 2919 Punkten. Bei Daniel
Blütling war bei diesem Wettkampf leider "der Wurm drin". Schon beim ersten Wettbewerb begann nach zwei total verunglückten
Würfen das Zittern. Erst im dritten Durchgang erzielte er mit 38,73 m eine Weite, mit der man leben konnte. Beim 80 m-Hürden-
lauf - hier führt er zur Zeit mit 11,63 Sek. die Landesbestenliste an - trat er dreimal in eine Hürde, kam dabei aus dem Rhythmus
und erzielte mit 12,04 Sek. eine für ihn völlig unbefriedigende Zeit.
Beim Weitsprung traf er nur im ersten Versuch den Balken. Mit 5,62 m erzielte er dabei eine Bestleistung. Die nächsten deutlich
vor dem Balken abgesprungenen Versuche zeigten aber, dass Weiten um die sechs Meter für ihn keine Utopie sind. Auch im
Kugelstoßen konnte er erst im dritten Versuch mit 11,73 m eine im Rahmen eines Mehrkampfes akzeptable Weite erzielen. Im
abschließenden 100 m-Lauf lief mit 12,09 Sek. eine erfreuliche Zeit, nur eine Hundertstel über seiner Bestleistung. Mit seiner
Punktzahl übertraf er erneut die Qualifikationsleistung für die Deutschen Meisterschaften, die in diesem Jahr in Lage/Westfalen
stattfinden.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 4. Juni 2003
Klemp mit Rekorden
Verden. Gleich in vier Disziplinen konnte LGKV-Schüler Sebastian Klemp (M 14, Verden) bei den Landesmeisterschaften der
Schüler/innen (M/W 14/15) im Mehrkampf und Blockwettkampf in Nienhagen seine persönlichen Bestleistungen steigern. Nach
4,84 Meter im Weitsprung und 27,83 Meter mit dem Speer schob sich Sebastian in seiner Paradedisziplin mit ausgezeichneten
12,7 Sekunden über 80 Meter Hürden zwischenzeitlich sogar auf Platz fünf vor. Im Hochsprung blieb er weit unter seinen Mög-
lichkeiten schon bei l,36 Metern hängen. Nach dem abschließenden 100-Meter-Lauf in überzeugenden 13,01 Sekunden, vierte
Bestleistung, landete Sebastian auf dem guten achten Platz im Blockwettkampf Sprint/Sprung der M 14 und qualizierte sich für
die Einzel-Landesmeisterschaft 80-Meter-Hürden.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 4. Juni 2003
Landesmeisterschaft endet für Daniel Blütling versöhnlich
Nach einer Reihe von technischen Fehlern Silbermedaille gewonnen
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Kirchlinteln. Große Patzer bei drei von insgesamt fünf Wettbewerben - und eine persönliche Bestleistung. Für den Kirchlintelner
Leichtathleten Daniel Blütling lagen bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften Freud und Leid dicht beisammen. Die in
Nienhagen ausgetragenen Titelkämpfe endeten für den A-Schüler des TSV Kirchlinteln jedoch versöhnlich. Er holte die Silber-
medaille im Blockwettkampf.
Als einer der Favoriten der Altersklasse M 15 war Daniel Blütling zu den Titelkämpfen angereist, denn er hatte sich kürzlich im
Blockwettkampf Wurf (in Rotenburg) mit zehn Punkten Vorsprung vor Dominik Fester (LG Fallingbostel) die Bezirksmeisterschaft
geholt. Doch in Nienhagen war bei Daniel, so die Ansicht seines Trainers Claus Dierks, "von Anfang an der Wurm drin".
Nach zwei völlig verunglückten Diskuswürfen begann schon das große Zittern: Erst im dritten Durchgang erzielte er eine akzept-
able Weite von 38,73 Metern. Jedoch kein Vergleich mit den zuletzt gezeigten Leistungen, erst eine Woche zuvor hatte Blütling
40,99 m geworfen. Die nächste Enttäuschung über 80 m-Hürden, bei denen Daniel Blütling die Landesbestenliste mit 11,63 Sekun-
den anführt: Der Kirchlintelner trat drei Mal in das 84 Zentimeter hohe Hindernis. Völlig aus dem Rhythmus gekommen erreichte er
mit 12,04 Sekunden eine wenig zufriedenstellende Zeit.
Auch im Weitsprung lief’s durchwachsen. Nur im ersten Versuch traf er den Balken - erreichte aber eine persönliche Bestleitung
von 5,62 Metern. Bei allen anderen Durchgängen sprang er deutlich vor dem Balken ab. Weiten um die sechs Meter dürften dem-
nach für den Dierks-Schütz-ling nicht unerreichbar sein. Im Kugelstoß konnte Blütling erst im dritten Versuch (11,73 Meter) eine
im Rahmen eines Mehrkampfes hinnehmbare Leistung erbringen. Erfreulich auch der abschließende 100 m-Lauf, denn mit 12,09
Sekunden blieb er nur ein Hundertstel über seiner Bestleistung.
Den Landestitel holte der Fallingbosteler Dominik Fester mit 2.919 Punkten, Vize wurde Daniel Blütling mit 2.833 Zählern, mit
denen er wie auch schon beim Kreisrekord (2.843) die notwendige Qualifikationsleistung für die Deutschen Meisterschaften in
Lage (Westfalen) übertraf.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 4. Juni 2003
Speer von Denise fliegt weit bis zum Titelgewinn
Aber die letzten Pünktchen zur DM fehlen
Delmenhorst/dg. Denise Homeyer (Jahrgang 1989) von der LGG Ganderkesee holte sich bei den Leichtathletik-Landesmeister-
schaften im Mehrkampf für die Altersklassen W14 und W15 in Nienhagen bei Celle den Block-Titel. Sie entschied sich für den
Block Sprint/Sprung, da sie ihre Bestmarke von 2452 Punkten übertreffen und die zur Qualifikation für die Deutschen Meister-
schaften fehlenden 23 Zähler einfahren wollte.
Denise kam beim Auftakt-Wettbewerb Hochsprung jeweils erst im dritten Versuch über 1,44m und 1,48m. Da lediglich zwei Ath-
letinnen 1,52m schafften, war sie nach der ersten Disziplin mit nur 24 Punkten Rückstand Dritte. Erwartungsgemäß büßte Denise
beim anschließenden 80-m-Hürdenlauf einige Punkte ein, lief aber trotz Sturz beim Einlaufen mit 13,43 Sekunden persönliche
Bestzeit. Mit dem Speer, ihrer Paradedisziplin, erzielte sie mit 33,05m mit mehr als sieben Metern Vorsprung die beste Weite des
Tages und übernahm erstmals die Führung. Wie erwartet verlor sie beim 100m-Sprint und im Weitsprung an Boden. Immerhin lief
sie über 100 m in 14,40 Sekunden persönliche Bestzeit. Die Entscheidung fiel im Weitsprung. Obwohl Anne Heddendorp vom TuS
Gildehaus starke 5,04m vorlegte, reichten Denise 4,52m zum Sieg. Am Ende lag sie mit 2468 Punkten fünf Zähler vor der Zweit-
platzierten, verpasste aber ihr Hauptziel knapp.

DIE HARKE (NIENBURG) vom 4. Juni 2003
Björn, Julian und Florian laufen Rennen ihres Lebens
Hameln (dh). Völlig überraschend kehrten die B-Junioren der LG Nienburg mit der Bronzemedaille von den Landesmeisterschaften
zurück an die Weser. Björn Stolterfoth (TuS Hoya), Julian Kaddatz (Holtorfer SV) und Florian Schneider (SC Uchte) erliefen als
absolute Außenseiter hinter der LG Nordheide und der SG Essen-Garthe den dritten Rang in der 3x1000 Meter-Staffel in 8:37,28
Minuten.
Dabei hatte das Rennen sehr unglücklich begonnen. Stolterfoth war kurz nach dem Startschuss in eine Rempelei verwickelt und
musste das Feld von hinten aufrollen. An mittlerer Position liegend übernahm Kaddatz das Staffelholz und rannte die 1000 m wie
ein Uhrwerk in 2:51 min. Schlussläufer Schneider - Newcomer in der Leichtathletikszene - lief das Rennen seines Lebens und
erkämpfte mit einem Super-Endspurt, dem kein Konkurrent auch nur annähernd gewachsen war, Position drei. Die drei Real-
schüler aus Hoya, Langendamm und Uchte wurden von der Nienburger Realschullehrerin Sabine Sieling gezielt auf diese Meister-
schaften vorbereitet. Nächstes Ziel: die niedersächsischen Einzelmeisterschaften am übernächsten Wochenende, dort starten die
drei über 400, 1500 und 3000 m.

CELLESCHE ZEITUNG vom 4. Juni 2003
Berger Marcel Liedke ganz vorn dabei
Er war zwar der einzige männliche Teilnehmer aus dem Kreis Celle, doch Marcel Liedtke von der LG Celle-Land vertrat die Farben
des Kreises bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Schüler in Nienhagen bestens. Im Blockwettkampf Lauf holte der
Berger in der Altersklasse M14 einen hervorragenden zweiten Platz. Die beiden anderen gemeldeten Celler Jungen mussten die
Titelkämpfe wegen Verletzungen kurzfristig absagen.
Das renovierte Stadion in Nienhagen bekam bei den Landesmeisterschaften
der Schüler für Niedersachsen und Bremen im Mehrkampf und in den Blockwettkämpfen von den beteiligten Aktiven, Trainern und
Gästen viel Lob und Anerkennung. “Das Schmuckstück der Leichtathletik-Stadien im Kreis Celle” war vielfach zu hören. Leider
wurde es dann auch fast ausschließlich von auswärtigen Wettkämpfern genutzt.
Von den drei gemeldeten Jungen aus dem Kreis Celle, die einen Blockwettkampf bestreiten wollten, blieb nur Marcel Liedke (LG
Celle-Land) übrig. Aber er vertrat den Kreis hervorragend mit seinem zweiten Platz im Blockwettkampf Lauf der Altersklasse M 14
(2204 Punkte). Vor dem abschließenden 2000-Meter-Lauf lag er noch auf dem dritten Platz, aber durch sein mutiges, gut einge-
teiltes Rennen in 7:10,24 Minuten konnte er sich noch auf den zweiten Platz vorschieben. Seine Leistungen: 100 Meter: 13,66
Sekunden, 80-Meter-Hürden: 14,44 Sekunden, Weitsprung: 4,68 Meter, Ballwerfen: 45,50 Meter.
Die beiden Mädchen des SV Nienhagen Mariell Timme (W 15) und Mona Schmerder (W 14) absolvierten ihre Blockwettkämpfe
Sprint/Sprung bereits am Sonnabend. Beide konnten ihren ersten Auftritt bei Landesmeisterschaften zum Sammeln von Erfahr-
ungen nutzen.
Außer den drei genannten waren ja noch weitere 230 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen und Bremen aktiv, einige davon mit
wirklich herausragenden Leistungen. Auf der neuen Stabhochsprunganlage erreichte der 15-jährige Paul Kass (LG Bremen-Nord)
für seine Altersklasse ausgezeichnete 3,60 Meter. Der Niedersächsische Schülermeister mit 4681 Punkten Jens-Philipp Engel-
mann (SV Friedrichsfehn) zeigte einen sehr schnellen 80-Meter-Hürdenlauf in 11,29 Sekunden und auch tolle Würfe (Kugelstoßen
14,39 Meter, Diskuswerfen 41,62 Meter und Speerwerfen 48,56 Meter). Der Sieger im Block Lauf M 15 Ludolph (LG Nordheide) ist
ein hervorragender Langstreckler, was er mit seinen 5:59,83 Minuten über 2000 Meter unter Beweis stellt. Auch seine anderen
Leistungen 100 Meter: 12,28 Sekunden, 80-Meter-Hürden: 11,69 Sekunden, Weitsprung: 5,71 Meter und Ballwerfen: 58,0 waren
so gut, dass er mit seiner Gesamtpunktzahl von 2791 Punkten den Landesrekord seiner Altersklasse um 13 Punkte verbesserte.
Den verpasste die große Nachwuchshoffnung Maie Onnen von der LG Hannover mit Block Sprint/Sprung W 15 mit ihren 2798
Punkten zwar knapp um 30 Punkte.

SALZGITTER ZEITUNG vom 4. Juni 2003
Zwei Unioner auf Medaillenrängen
Wolfsburg. Recht erfolgreich schlugen sich die drei Starter des SV Union Salzgitter, die in Wolfsburg bei den Landesmeister-
schaften im Hammerwerfen starteten. Dabei verhalf Björn Lippold seine Saisonbestleistung von 47,32 Metern zum dritten Platz
hinter den dominierenden Wolfsburgern Stefan Paukner (71,52 m) und Lars Fechner (53,73 m), wobei der Erstgenannte die
deutsche Bestenliste anführt. Bei den Frauen belegte Bettina Richter mit 27,83 Metern Rang fünf. Siegerin wurde Andrea Bunjes
(SV Holtland) mit 60,16 Metern. Erste bei den Seniorinnen (W 50) wurde Renate Richter, die das 3 Kilogramm schwere Gerät auf
25,46 Meter schleuderte. (fr)

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 4. Juni 2003
Bahlo auf dem ,,Treppchen"
Landesmeisterschaften im Leichtathletik-Blockwettkampf
Nienhagen (wt). Bei den Landesmeisterschaften der Schülerinnnen und Schülern A im Blockwettkampf, die in Nienhagen (Kreis
Celle) ausgetragen wurden, gab es für die Nachwuchs-Mehrkämpfer wenig Grund zur Freude. Im Block Sprint/Sprung M 15 zeigte
die Formkurve von Ulrich Schröder (VfL Suderburg) deutlich nach oben. Mit 34,54 m im Speerwurf und 11,71 Sekunden über 80 m
Hürden stellte er gleich zwei persönliche Bestleistungen auf und verbesserte den von ihm selbstgehaltenen Kreisrekord auf 2733
Punkte. Doch trotz der guten Ergebnisse war nur Platz sieben am Ende drin. Die geforderte Norm von 2800 Punkten für die Deut-
schen Schülermeisterschaften verfehlte er nur ganz knapp.
Für Wabun Warnecke (LG SV Hanstedt II/ Wellendorf), der im selben Block am Start war, sprang mit 2303 Punkten ein respekt-
abler 10. Platz heraus. Im Block Wurf M15 gab es für Tobias Hentschel (LG SV Hanstedt II/Wellendorf), der 2243 Punkte erreichte
den 7. Platz. Auch sein Vereinskamerad Gregor Bast, der zum ersten Mal an so einem Großereignis teilnahm, schaffte im Block
Lauf M 14 mit 1899 Punkten den 7. Platz.
Grund zur Freude gab es schließlich auch für Rune Bahlo (LG SV Hanstedt II/Wellendorf). Mit persönlichen Bestleistungen im
Weitsprung (4,78 m) und im Ballwurf ( 46,50 m) konnte er sich mit 2153 Punkten im Block Lauf M 14 den 3. Platz auf dem Trepp-
chen sichern. Im Block Lauf M 15 reichte es am Ende für David Schaffers mit 2143 Punkten dank seiner tollen 2000-m-Zeit von
6:54.15Minuten noch zu einem guten 10. Platz. In der Mannschaftswertung war es für die LG SV Hanstedt II/Wellendorf schwer,
die ohne Matthias Meyer auskommen mussten, sich ganz oben zu platzieren. Mit ihm wäre sicherlich mehr als der 6. Platz drin
gewesen, obwohl die Mannschaft mit 10741 Punkten ihren vor zwei Wochen aufgestellten Kreisrekord nur knapp verpasste.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 5. Juni 2003
Cordes in glühender Hitze Neunter
Zwei LGKV-Staffeln bei Landesmeisterschaften mit guten Plätzen
Verden (hbm). Zwei Jugendstaffeln 3 x 1000 m und ihr Bendingbosteler Trainer Uwe Cordes über 5000 m vertraten die LG Kreis
Verden bei der Landesmeisterschaft der Männer und Frauen in Hameln und erreichten gute Plätze. Als Titelverteidiger ins Rennen
gegangen hatte die A-Jugend-Staffel diesmal gegen die starke Konkurrenz aus Uelzen-Barum und vom TSV Kirchdorf keine
Chance. Mit 8:40,76 Minuten erreichten Jens Niederkrome (Achim), Alexander Arlt und Felix Litter (beide Etelsen) aber eine gute
Zeit. Als Startläufer lief der noch zur B-Jugend gehörende Jens Niederkrome zwar die ersten 400 m viel zu schnell, war am Ende
aber mit 3:03 Minuten schneller als bisher. Gute 2:45 Minuten für Alexander Arlt und 2:53 Minuten von Felix Litter reichten im Ziel
zu Platz drei.
Fast so schnell wie die A-Jugend kam die B-Jugend nach 8:43,08 Minuten auf Rang fünf ins Ziel. Mit 2:48 Minuten war der
Oytener Startläufer Thiemo Klein schnellster im Team. Er ist noch nicht lange aktiv und deutete mit guter Renneinteilung weitere
Steigerungsmöglichkeiten an. Auf Position zwei laufend unterbot mit 3:04 Minuten Sven Niederkrome seine Bestezeit von 2002 um
drei Sekunden, und mit 2:51 Minuten bestätigte als Schlussläufer der noch der Schülerklasse M 15 angehörende Geronimo von
Wartburg seine kürzlich gelaufenen 2:50,44 Minuten.
Unter ungünstigsten Bedingungen, kurz nach 18 Uhr schien die Sonne immer noch erbarmungslos ins Hamelner Weserbergland-
stadion, mussten die 5000-m-Männer auf ihre zwölfeinhalb Runden gehen. Keiner der angetretenen 22 Läufer kam auch nur in die
Nähe seiner Jahresbestzeit, fünf verließen die Bahn vorzeitig. Cordes hielt sich im Mittelfeld auf, wurde Neunter und kam nach
15:58,88 Minuten ins Ziel. Zehn Jahre vorher hatte er an gleicher Stelle seine Bestzeit von 14:47,88 Minuten aufgestellt.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Juni 2003
Maria Harms erkämpft Vize-Meisterschaft in Nienhagen
Mehrkampf-Titelkämpfe der Schüler A in Nienhagen / Ostfriesen in guter Form
Nienhagen (ls). Am vergangenen Wochenende gingen einige ostfriesische Leichtathleten erfolgreich bei den Mehrkampfmeister-
schaften der Schüler A in Nienhagen an den Start. Die beste Platzierung aus ostfriesischer Sicht schaffte Maria Harms vom SV
Warsingsfehn. Ihre 1512 Punkte im Blockmehrkampf Sprint Sprung der Altersklasse W 14 brachten ihr die Vizemeisterschaft.
Stark präsentierte sich die Hochspringerin dabei nicht nur in ihrer Paradedisziplin (1,52m), sondern auch im Hürdensprint. Mit
12,80 Sekunden schaffte sie in dieser Disziplin die zweitschnellste Zeit aller Teilnehmer. Ebenfalls aus Warsingsfehn kommt Griet
Mara Onken. Sie gehört zwar noch der Klasse W13 an, ging aber bei der ein Jahr älteren Konkurrenz an den Start. Sie schaffte
2136 Punkte und kam auf einen respektablen dritten Platz. Sie lief mit 7:28,28 Minuten eine schnelle 2000m Zeit.
Ein vierter Platz ging an Vereinskamerad Jan-Gerhard Onken. Er schaffte diese Platzierung im Block Lauf der Altersklasse M 15.
Er zeigte ausgeglichene Leistungen und mit 6:33,97 Minuten im abschließenden 2000m Lauf eine der besten Zeiten. Fünfter im
Block Wurf der Klasse M14 wurde Christian de Buhr (ebenfalls SVW) mit 2371 Punkten. Nur acht Punkte fehlten ihm zu einer
besseren Platzierung.
Einen guten dritten Platz erreichte Bent Knittel (M15) vom TV Norden. Im Blockwettkampf Sprint Sprung erreichte er 2834 Punkte
und übertraf somit die Norm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Lage. Gute Leistungen zeigte er mit 11,63 Sekunden
über die 80m Hürden und mit 1,72m im Hochsprung. Seine 42,52m im Speerwurf waren an diesem Tag sogar die beste Weite aller
Konkurrenten.
Wiebke Bültena (W15) vom MTV Aurich absolvierte in Nienhagen ihren ersten Siebenkampf und wurde Vierte. Von einem Platz auf
dem Treppchen trennten sie nur drei Punkte. Sie brachte ihre beste Leistung im abschließenden 800m Lauf. Dort lief sie mit
2:21,50 Minuten die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen. Auch ihre 10,13m im Kugelstoßen brachten der Ostfriesin viele Punkte
ein. In der Endabrechnung reichte es für sie zu 3474 Punkten.

CELLESCHE ZEITUNG vom 5. Juni 2003
Jahnke holt Bronze mit der Mannschaft
Auf ein Spektakel und eine Zielzeit von unter 2:30 Stunden bereitete sich Matthias Jahnke vom TuS Hermannsburg intensiv vor.
Denn im Rahmen des Duisburger Rhein-Ruhr-Marathons fanden die Deutschen Marathon-Meisterschaften 2003 statt.
Bereits beim
Start wurde jedoch deutlich, das bei 25 bis 30 Grad keine Top-Zeiten möglich sein sollten und das 42,2 km-Rennen vornehmlich
durch Taktik bestimmt würde.
Jahnke hielt im Verlauf des Rennens bis Kilometer 20 Sichtkontakt zur Spitzengruppe und kämpfte in der zweiten Rennhälfte vor
allem mit der sengenden Sonne und damit, das Anfangstempo nach einer Schwächephase zwischen Kilometer 24 und 29 zumin-
dest ab Kilometer 35 wieder aufnehmen zu können. So gelang es, während der 42 Kilometer nicht einmal überholt zu werden und
am Ende sogar einige Topläufer zu distanzieren. Groß war die Freude beim Zieleinlauf im Wedau-Stadion, als der Stadionsprecher
den Hermannsburger als 17. des Gesamteinlaufes und 16. der Deutschen Einzel-Meisterschaften ankündigte.
Mit einer Endzeit von 2:39 Stunden verfehlte Jahnke zwar seine gewünschte Zielzeit um über zehn Minuten, erreichte aber mit
seinen derzeitigen Trainingskameraden vom PSV Grün-Weiß Kassel bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften knapp hinter
der LG Bonn/Troisdorf und der Tusem Essen in der Mannschaftswertung den 3. Platz. Die bei einer aufwendig organisierten
Siegerehrung überreichte Bronzemedaille stellt zugleich den bislang größten sportlichen Erfolg des 30jährigen Langstreckenläufers
dar und relativiert die aufwendigen Vorbereitungen für einen leistungsorientierten Marathonlauf. “Überraschend, wie ein Stück
Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften schlagartig die Strapazen des Trainings vergessen lassen”, so ein glücklicher Jahnke.
Nächster wichtiger Wettkampf werden für Jahnke die Deutschen Meisterschaften über 10 000 Meter in Celle Mitte August sein.

Presseinformation vom 5. Juni 2003 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Dritter Platz für Anja Schielke bei den Landesmeisterschaften
Mannschaft des TuS Alfstedt Sechster
In Nienhagen bei Celle wurden vor kurzem die Landesmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler A im Blockwettkampf der
Leichtathleten ausgetragen. Im Block Wurf (80m Hürden, 100m, Weitsprung, Kugelstoß, Diskuswurf) konnte Anja Schielke (Hip-
stedt) in der Altersklasse W 14 mit 2303 Punkten einen sehr guten dritten Rang erreichen. Mit 13,38sec; 14,08sec; 4,35m; 9,21m;
und 21,84m in den Einzeldisziplinen erzielte sie ausgeglichene Leistungen und verpasste die Qualifikationsnorm für die Deutschen
Schülermeisterschaften nur um 23 Punkte.
Im gleichen Wettkampf  belegte Janina Schmidt mit 2038 Punkten (14,41sec; 14,75sec; 3,83m; 7,81m; 18,67m) den zehnten
Platz. Im Block Wurf der Schülerinnen W 15 kam Theresa Mangels auf 2068 Punkte (16,87sec; 15,28sec; 4,15m; 9,51; 23,49m).
Henrike Berdel (Oerel) erzielte im Block Sprint/Sprung (80m Hü., 100m, Weit, Hoch, Speer) der Schülerinnen W15 2081 Punkte
(14,54sec; 14,42sec; 4,14m; 1,32m, 15,15m) und kam auf den zehnten Platz vor Friederike Müller die 2062 Punkte errang
(15,63sec; 14,21sec; 4,15m; 1,36m; 14,19m). Die Mannschaft des TuS Alfstedt belegte mit 10 552 Punkte den sechsten Platz.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 5. Juni 2003
Kirchdorfer mischen kräftig mit
Hameln (eb/mp). Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften über die Mittel- und Langstrecke (Männer/Frauen) im Weserberg-
landstadion in Hameln mischten die Kirchdorfer Athleten vorne kräftig mit. In der Endabrechnung schlugen vier Landesvizetitel zu
Buche.
Den Start machte die 3x1000- Meter-Staffel mit Jan Rettstadt, Max Bergmann und Hannes Bergmann. Ohne das Nachwuchs-Ass
Johannes Raabe, der bei den DLV-Kaderwettkämpfen in Dessau und Schweinfurt um WM-Fahrkarten kämpfte, war das Ziel, die
Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft nur schwerlich zu erreichen. Mit 8:08,25 Minuten verfehlte die TSV-Staffel letztlich die
DM-Qualifikation knapp (8:05,20). Dennoch wurde über den Landesvizetitel hinter Uelzen/Barum gejubelt.
Im Anschluss präsentierte Rainer Laudenberg ein tolles Rennen über 800 Meter. Nach einer Durchgangszeit von 55 Sekunden
über 400 Meter lag Laudenberg noch auf Platz 5, drehte 200 Meter vor dem Ziel dann aber auf und überspurtete alle Läufer – bis
auf den späteren Sieger Michael Herbst aus Braunschweig. Mit 1:54,06 Minuten erreichte er eine grandiose Bestzeit, den Landes-
vizetitel und zeigte damit endlich sein wahres Potential auf der 800-m-Strecke.
Über 5000 Meter waren 23 Läufer am Start. Bedingt durch die Hitze war klar, dass das Rennen nicht schnell werden würde. Dirk
Schwarzbach und Markus Pingpank versuchten zwar am Anfang das Rennen zu beschleunigen, aber das Unterfangen blieb beim
Versuch. Mit Durchgangszeiten um die 3:01 Minuten lief alles auf ein Spurtrennen hinaus, bis Pingpank 1100 Meter vor dem
Schluss die Flucht nach vorn versuchte. Mit einem Schlusskilometer von 2:51 Minuten gelang ihm zwar der Vizetitel und Saison-
bestzeit in 14:57,94 Minuten, Sieger wurde jedoch der 14 Jahre jüngere Ingo Müller aus Göttingen in 14:51,34 Minuten. Dirk
Schwarzbach wurde Vierter in 15:18,38 Minuten. Yarim Benne landete nach 16:12,52 Minuten auf Rang 12. Am zweiten Tag
gelang Schwarzbach dann doch noch der Vizetitel über 3000-m-Hindernis in 9:21,94 Minuten hinter Dennis Jünemann von der LG
Braunschweig. René Beck wurde im Hochsprung Sechster mit übersprungenen 1,86 Metern.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 5. Juni 2003
Dritter mit 1,96 m
Hochspringer Seelhorst im Land vorne dabei
Hameln (cb). Hochspringer Christian Seelhorst aus Lohne hat bei der Landesmeisterschaft der Erwachsenen in Hameln den guten
dritten Platz belegt. Der für den OSC Damme startende A-Jugendliche übersprang 1,96 Meter und pokerte danach: Er versuchte
sich an 2,02 Meter, diese Höhe riss er aber drei Mal. Seelhorst konnte das Scheitern aber locker verkraften, hatte er doch zwei
Wochen zuvor bei den Bezirksmeisterschaften in Delmenhorst erstmals die Zwei-Meter-Marke übersprungen und damit das Ticket
für die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft gelöst. Landesmeister wurde Eike Onnen mit einer übersprungenen Höhe von 2,20 Meter.
Bei der gleichen Veranstaltung startete Wolfgang Knabe (Damme) im Dreisprung. Der Routinier wurde Vize-Landesmeister; seine
Weite: 14,51 Meter.
Die OSC-Talente Klaus Kessing und Dörthe Ohmstede waren derweil beim Sportfest in Ibbenbüren am Start. M 15-Schüler Kess-
ing wurde über 1000 m Zweiter in neuer Bestzeit (3:11,8 min), während Ohmstede den W 14-Lauf über 800 m gewann (2:27,74)
und sich für die Landesmeisterschaften qualifizierte.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. Juni 2003
Böttcher und Busse sind vorn dabei
Hildesheim (wgk). Zwei dritte Ränge durch Fabian Böttcher (TKJ Sarstedt) im Stabhochsprung und Jörg Busse (Eintracht Hildes-
heim) im Dreisprung - mehr ist in diesem Jahr für die Teilnehmer aus dem Kreis Hildesheim bei den Leichtathletik-Landesmeister-
schaften der Männer und Frauen in Hameln nicht drin gewesen. Busse wurde außerdem Vierter im Weitsprung und erreichte über-
raschend den Endlauf über 100 m. Niedersachsenmeister im Stabhochsprung wurde Lars Engelbrecht von der LG Hannover mit
einer Leistung von 4,50 m vor Martin Hillebrecht (DSC Oldenburg/4,30 m). Fabian Böttcher kam mit der übersprungenen Höhe von
4,20 m nicht ganz an seine Vorjahresleistung heran.
Der Wolfsburger Christoph Stolz gewann zweimal Gold. Im Dreisprung siegt er mit 14,84 m vor Altmeister Wolfgang Knabe vom
OSC Damme (Jahrgang 1959), dessen bester Sprung bei 14,51 m gemessen wurde, und Jörg Busse. Der Einträchtler war mit
seiner Leistung von 13,46 m insoweit zufrieden, als er zurzeit kein intensives Dreisprung-Training absolviert. Auch im Weitsprung
ließ sich Stolz den Titel nicht nehmen. Mit 7,28 m lag er am Ende 38 cm vor Busse, der Rang vier belegte. Eine positive Über-
raschung war dagegen Busses Qualifikation für das 100-m-Finale. Nach 11,44 Sekunden im Vorlauf sprintete er im Endlauf trotz
heftigen Gegenwindes in 11,41 auf Platz acht. Neuer Landesmeister wurde John Johnson (VfL Wolfsburg) in 10,86 vor Rainer
Schulze von der LG Wilhelmshaven, der sich nach seiner Verletzungspause mit 11,00 zufrieden gab.
Die A-Jugendliche Berit Schiffke (Eintracht Hildesheim) nahm in Hameln in der Frauenklasse am Kugelstoßen und Diskuswerfen
teil. Die 4-kg-Kugel stieß sie auf die Weite von 10,62 m und belegte damit den achten Platz. Ihre Diskusscheibe flog auf 32,89 m.
Das bedeutete den neunten Rang.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 6. Juni 2003
Kristin Ringel holt Bronze
Platz drei über 100 m Hürden erhofft
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Osterholz-Scharmbeck. Erst lief es für Kristin Ringel von der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) bei den
Landesmeisterschaften der Männer und Frauen im Weserberglandstadion von Hameln gar nicht so gut. Dann aber wurde sie wie
erwartet Dritte über 100m Hürden. Heute nun startet sie in Osnabrück bei Ausscheidungswettkämpfen des Deutschen Leicht-
athletik-Verbandes (DLV). Am ersten Tag in Hameln kam Kristin Ringel nicht zurecht. Den Vorlauf über 100m absolvierte sie in
12,36 sec. Im Finale wurde die Osterholz-Scharmbeckerin dann in 12,47 sec "nur" Fünfte.
Einen Tag später aber lief es schon besser. Als Vorlaufzweite in 14,00 sec kam sie ins 100-m-Hürden-Finale. Und hier holte sie
die erhoffte Bronzemedaille. Bei starkem Gegenwind lief die 24-Jährige 13,99 sec. Gemeinsame Erste in 13,44 sec wurden Annika
Meyer (LG Hannover) und Annette Thimm (LG Weserbergland; die im Vorlauf in 13,41 sec aktuelle deutsche Jahresbestzeit ge-
laufen war).
Heute nun tritt Kristin Ringel auf der Zentralen Sportanlage Gretesch in
Osnabrück an. Der DLV hat dort eine Qualifikation für die
Weltmeisterschaft in Paris (23. bis 31. August) sowie für die Junioren-Europameisterschaft U 23 in Bydgossczc (Polen; 17. bis 20.
Juli) angesetzt. Nach Angaben ihres Trainers Reinhard Wagner wird die junge Leichtathletin dabei erneut versuchen, " den Abstand
zur absoluten deutschen Spitze zu verkürzen"

ZEVENER ZEITUNG vom 6. Juni 2003
Timm Müller Landesmeister
Zevener Ausnahmeathlet siegt über 200 Meter
Hameln/Zeven. Die Niedersächsischen und Bremer Landesmeisterschaften der Männer und Frauen wurden in diesem Jahr in
Hameln ausgetragen. Für Trainer Hans-Hermann Neblung und den noch bei der Jugend A startberechtigten Timm Müller sollten
seine Auftritte in der Männerklasse Aufschluss darüber geben, wo seine Leistung einzuordnen ist.
Am ersten Tag startete Timm Müller bei optimalen äußeren Bedingungen über die kurze Sprintstrecke. Schon hier zeigte er eine
Topleistung, verbesserte seine Bestzeit um sieben Hundertstel und wurde im Endlauf in 11,02 Sekunden Dritter. Es gewann John
Johnson vom VfL Wolfsburg (10,86) vor Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven) in 11,00.
Drei Zeitläufe über 200 Meter standen am zweiten Tag im Zeitplan, dort musste der Zevener vom Start weg volle Leistung bringen,
da es keinen Endlauf gab. Nach einem gelungenen Start beherrschte Timm Müller seine Konkurrenten und gewann den zweiten
Lauf souverän. Da sowohl im ersten als auch im dritten der drei Läufe kein Athlet schneller war als er, wurde Timm Müller Nieder-
sächsischer Landesmeister in hervorragenden 21,68 Sekunden vor Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven, 21,85) und Andre Volk-
mann vorn VfL Wolfsburg (21,87)
Die nächste große Herausforderung für Timm Müller stellt das am Wochenende an der Kanalstraße in Zeven stattfindende
Pfingst-
sportfest
dar, bei dem er erstmals in dieser Saison auf Konkurrenten aus ganz Deutschland trifft. (nb)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Juni 2003
Ostfriesen mit guten Leistungen in Hameln
Leichtathletik: Mehrere Medaillengewinne bei den Landesmeisterschaften
H ameln (ls). Ein kleines, aber leistungsstarkes ostfriesisches Team startete in Hameln bei den Leichtathletik-Landesmeister-
schaften der Männer und Frauen. Der SV Georgsheil brachte zwei Medaillen mit nach Hause. Melanie Schütte war im Diskuwerfen
der Frauen nicht zu schlagen. Die 22-Jährige erzielte im vierten Durchgang 45,07 Meter. Alle anderen gültigen Würfe waren eben-
falls weit über 43 Meter und hätten zum Titelgewinn gereicht.
Gerade von der Jugend in die Männerklasse aufgestiegen ist Sven Bergmann. Der beste deutsche Jugendwerfer des Vorjahres
kam im letzten Versuch auf 67,97 Meter und verbesserte sein persönliche Bestmarke um weniger Zentimeter. An den Titelgewinn
war allerdings nicht zu denken, denn zur Zeit befindet sich Stephan Steding (Hannover) in einer herausragenden Form. Er stellte in
diesem Jahr schon einen neuen Landesrekord auf. In Hameln kam er auf 77,50 Meter.
Ebenfalls in den Würfen war der TV Norden gut vertreten. Besonders spannend war es im Diskuswurf der Männer. Sowohl Matthias
Thriene (VfL Wolfsburg), Titelverteidiger Michael Mertens (Hannover) und Roland Isenecker von TVN kamen für den Titel in Frage.
Das die drei Athleten sichtlich nervös waren, sah man daran, dass alle jeweils die ersten beiden Würfe ungültig hatten. Im dritten
Versuch sicherte sich Thriene dann den Titel mit starken 54,08 Metern. Isenecker erkämpfte den Vizetitel mit 51,86 Metern und
neun Zentimetern Vorsprung auf Vorjahressieger Mertens. Im Kugelstoßen war der ehemalige Olympia-Starter allerdings dann eine
Nummer zu groß für den Ostfriesen. Mit 17,94 Metern gewann er deutlich. Der Norder kam mit 14,49 Metern auf Rang drei und
sicherte sich seine zweite Medaille.
Ebenfalls fit mit Diskus und Kugel zeigte sich Mehrkämpfer Patrick Pfingsten. Im Feld der Spezialisten sprang zweimal ein vierter
Platz heraus. Sowohl seine 43,63 Meter (Saisonbestleistung) mit dem Diskus als auch seine 13,96 Meter mit der Kugel lassen
auf ein gutes Resultat beim Mehrkampf-Meeting am nächsten Wochenende in Bernhausen hoffen. Im Weitsprung wurde Pfingsten
mit einer konstanten Serie und dem besten Versuch von 6,96 Metern Dritter.
Bereits in guter Form befand sich Katharina Möllmann von Germania Leer. Sie erreichte über 100 Meter das Finale und wurde
Sechste. Im Vorlauf war sie mit 12,36 Sekunden nur eine Hundertstelsekunde langsamer als im gesamten letzten Jahr. Noch
besser lief es für sie im Weitsprung. Mit guten 5,66 Metern sprang sie nur drei Zentimeter kürzer als vor einem Jahr. Mit diesem
Ergebnis konnte sie sich über die Bronzemedaille freuen. Mit 25,15 Sekunden über 200 Meter wurde Möllmann außerdem Fünfte.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 6. Juni 2003
Rösler Vizemeister, aber dennoch unzufrieden
Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Hameln
Den Titel des Vizemeisters errang Kugelstoßer Olaf Rösler (MTV Wolfenbüttel) bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften in
Hameln. Dennoch zeigte sich der Athlet nicht zufrieden mit seinem Wettkampf: "Mit der Platzierung kann ich schon zufrieden
sein, aber ich hatte mir vorgenommen, die 16-Meter-Marke zu übertreffen. Das hat leider nicht ganz geklappt."
Titel war reserviert
Gestartet war Rösler durchaus gut. Bereits im ersten Versuch landete die Kugel bei 15,84 Meter. Damit hatte er die nötige Sicher-
heit für den Wettkampf, denn der zweite Platz war ihm schon jetzt nicht mehr zu nehmen, und der Titel war für Michael Mertens
reserviert, der in der Vorwoche bereits an die 20 Meter gestoßen hatte. Er begnügte sich bei den Landesmeisterschaften verletz-
ungsbedingt mit nur einem Versuch, der allerdings – unerreichbar für Rösler – jenseits der 18 Meter landete. Generell konnte
Rösler aber mit seiner Serie zufrieden sein. Sein bester Versuch landete sogar bei 15,98 Meter. "Ich habe mich auch gut gefühlt.
Leider mache ich aber technisch immer wieder den gleichen Fehler aus den Beinen heraus. Sonst wären die 16 Meter heute ge-
fallen. Aber ich bin auf dem richtigen Weg", beurteilte Rösler sein Abschneiden.
Einen schweren Stand hatte Langstreckler Matthias Wilshusen (MTV Wolfenbüttel). Nicht nur, dass er bei ungewohnt sommer-
lichen Temperaturen seinen 5000-Meter-Lauf bestreiten musste – er hatte mit 31 gemeldeten Läufern auch das größte Teilnehmer-
feld aller Starter erwischt. Speziell vor dem Hintergrund der äußeren Bedingungen kann Wilshusen mit seiner Zeit von 16:34,62
Minuten und dem 14. Platz zufrieden sein – auch wenn er damit nicht ganz an seine Bestzeit herankam.
Bei den Frauen des MTV Wolfenbüttel ging diesmal lediglich die Sprintstaffel an den Start. Angesichts eines zurzeit nur spora-
dischen Trainings von Steffi Lipp und eine durch einen Australienaufenthalt bedingte vierwöchige Trainingspause von Frauke Fruth
hatte die 4x100-Meter-Staffel keine großen Erwartungen. Um so erfreuter war das Quartett, dass es mit 53,36 Sekunden lediglich
3/10 Sekunden hinter der Zeit vom vergangenen Jahr zurückblieb und damit den fünften Platz errang.
Staffel ist etwas Besonderes
"Staffel ist etwas Besonderes, auch für den Teamgeist. Da kann man schon mal aus dem Flieger direkt auf die Bahn", sagte Fruth.
Angetreten waren die Frauen in der Besetzung Indre Löhr, Steffi Lipp, Frauke Fruth und Viola Grieschek. (hob)

WALSRODER ZEITUNG vom 7. Juni 2003
Hurrikan Thimm fegt über die Hürden: Da fliegen die Fetzen
Spektakuläres Comeback - Walsroderin jetzt zweitschnellste Deutsche
Walsrode. Vor einem Jahr schien nichts mehr zu gehen: Ein Kreuzbandriss bremste Annette Thimm abrupt in ihrer Hürden-
Sprinter-Laufbahn. Zwölf Monate später hat der blonde Blitz aus Benzen (Walsrode) am vergangenen Wochenende ein sensatio-
nelles Comeback gegeben: Bei den Landesmeisterschaften der Leichtathletik-Männer und Frauen in Hameln holte sich Thimm in
rasanten 13,44 Sekunden den Titel.
Mit dieser Spitzenleistung empfahl sich Annette Thimm für eine Medaille bei den Deutschen Meisterschaften Ende Juni in Ulm.
Schon im Vorlauf jubelte die für die LG Weserbergland startende Walsroderin: Mit atemberaubenden 13,42 Sekunden, noch dazu
bei Gegenwind, sprintete die in Hannover nach dem Staatsexamen auf eine Anstellung als Grundschullehrerin wartende 25-Jährige
auf Platz zwei der deutschen Bestenliste. Nur eine Hunderstelsekunde hinter dem deutschen Rekord! Doch das soll nur der An-
fang sein für eine gewaltige Saison mit Angriff auf die absolute deutsche Spitze. Schon an diesem Wochenende brennt die 25-
Jährige darauf, nachzulegen: Gestern beim DLV-Meeting mit Europacup-Ausscheidung in Osnabrück, wo die fast komplette
deutschen Hürden-elite antrat. Und am heutigen Sonnabend schon wieder beim Sportfest in Zeven, das ebenfalls offiziell als WM-
Qualifikationsmöglichkeit ausgeschrieben ist. “Da fliegen die Fetzen!” freut sich Thimm selbstbewusst auf die Herausforderung.
Und blickt schon ebenso entschlossen auf die Deutschen Meisterschaften Ende des Monats: “Da will ich schon eine Medaille
holen!”
Auch ihr Bruder Martin Thimm trainiert inzwischen übrigens unter den Fittichen von Hürden-Bundestrainer Edgar Eisenkolb und
glänzte prompt bei den Landesmeisterschaften in Hameln mit dem Titel über 400m-Hürden (54,05).

STADER TAGEBLATT vom 7. Juni 2003
Svea und Anna – die Goldmädchen
Leichtathletinnen holen in Nienhagen Landestitel im Blockmehrkampf der Schülerinnen
Nienhagen (sir). Svea Schütte und Anna Klimek heißen die Goldmädchen aus dem Kreis Stade. Bei den Landesmeisterschaften
der A Schüler im Blockmehrkampf in Nienhagen holten sich die Top-Athletinnen den Landesmeister-Titel. Als Überraschungs-Frau
enttarnte sich die 14-jährige Svea Schütte vom VfL Stade. Mit einer neuen Bestzeit von 13,15 Sekunden über 80 m Hürden setzte
sie sich sofort an die Spitze im Blockmehrkampf Lauf. Diese Position gab die junge Staderin nach den 100 m, Weitsprung und
Ballwurf nicht mehr ab. Im abschließenden 2000-m-Lauf lief Svea bei sengender Hitze in 7:26,25 Minuten ins Ziel. Ihre erste
Niedersachsen-Meisterschaft.
Anna Klimek von der LG Kreis Nord Stade verfügt bereits über eine umfangreiche Titel-Sammlung. Die 15-jährige startete in der
Königsdisziplin, dem Siebenkampf. Top-Ergebnisse erzielte sie im 100-m-Lauf in 12,59 Sekunden und über 80 m Hürden in tollen
11,88 Sekunden. Mit 5,44 m im Weitsprung war sie der Konkurrenz um Längen voraus. Fast 200 Punkte Vorsprung und ein Er-
gebnis von 3700 Zählern unterstrichen ihre Überlegenheit.

Presseinformation vom 9. Juni 2003 (Von Manfred Scholz)
Deutsche Marathonmeisterschaft in Duisburg
Gestorfer Joachim Lopatta Dritter in der AK M 70
Duisburg. Einen hervorragenden dritten Platz bei der Hitzeschlacht zur Deutschen Marathonmeisterschaft erkämpfte sich der
70-jährige Gestorfer Joachim Lopatta vom ESV Eintracht Hameln, der für die LG Weserbergland startet, in hervorragenden 3:46
Stunden und das trotz der hohen Temperaturen von 33 °C. Dabei wurde ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet: 5512 aktive Läufer
hatten gemeldet und bei der morgendlichen Wärme meldeten gleich mehrere von Marathon auf Halbmarathon um. Es war ein
Marathonlauf von der Wasserdusche über den Wassereimer zur Wasserwanne. Da unser “Oldie” Joachim Lopatta erst vor acht
Tagen an der
Europameisterschaft über 10 km und über die Halbmarathon-Disziplin in Upice teilgenommen hatte, war eine über-
legte Einteilung des Laufverhaltens wichtig und dringend angeraten. Das trotzdem alles gut ging, liegt sicherlich an seiner profess-
ionellen Einstellung und Lebensweise. Er betreibt in seinem Alter noch echten Leistungssport und nur so ist es möglich, innerhalb
von fünf Wochen fünf hochkarätige Wettkämpfe (Marathon, 10 Kilometer, Halbmarathon, Marathon, 1000 Meter) zu absolvieren.
“Allerdings werde ich jetzt erst mal eine aktive Regenerationsphase einlegen”, so Lopatta, der so ganz nebenbei erwähnt, dass er
ja noch beim Stadionwettkampf die 1000 m in 3 Minuten und 53 Sekunden gelaufen ist!
Hier sei die Frage erlaubt, ist das nun normal, oder doch ein ganz kleines bisschen verrückt ???

NIEDERELBE ZEITUNG vom 10. Juni 2003
Anne Fischer holte Silber bei der “DM”
Im Marathon Vizetitel in Duisburg gewonnen
Cuxhavens erfolgreichste Ausdauerläuferin Anne Fischer gewann den Vizetitel bei den deutschen Meisterschaften im Marathon in
Duisburg. Bei über 30 Grad Wärme mußten sich die Läuferinnen und Läufer die Strecke entlangquälen. Unter den vielen Zuschau-
ern gab es etliche Mitfühlende, die den Läufern mit Wasser aus Gartenschläuchen Abkühlung verschafften. Die Organisatoren
hatten für ausreichende Trinkgelegenheiten gesorgt.
Die Hitze machte den Teilnehmern zu schaffen
Es war von vornherein klar, dass die Teilnehmer ihre gewohnten Leistungen bei diesen Temperaturen nicht erbringen konnten. Da
Anne Fischer vom ATS Cuxhaven vorher keine Zeit hatte, sich an die im Rhein-Ruhr-Gebiet seit längerem herrschenden hohen
Temperaturen zu gewöhnen, lief sie die ersten 30 Kilometer betont zurückhaltend. Auf dem letzten Teil der Strecke konnte sie das
Tempo aber forcieren und viele Läufer überholen. Nach einem langen Schlussspurt über ca. 1000 Meter durcheilte sie im Duis-
burger Wedau-Stadion als Zweite in ihrer Altersklasse die Ziellinie, in Anbetracht der Verhältnisse in der hervorragenden Zeit von
3:11:09 Stunden, wobei sie ihre persönliche Bestzeit nur um sieben Minuten verfehlte.
Gesamtsiegerin bei den Frauen wurde die Deutsche Jahresbeste im Marathon, Sylvia Renz, in 2:41:57Std., bei den Männern er-
reichte der Favorit Michael Fietz nach 2:23:15 Std. das Ziel. Beide waren sehr enttäuscht, da sie gehofft hatten, sich für die Welt-
meisterschaften in Paris mit einer um ca. 10 Minuten besseren Zeit qualifizieren zu können.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 10. Juni 2003
Hillebrecht hangelt sich zum Landesmeister-Vizetitel
Leichtathletik: Stabhochspringer überzeugt mit 4,30 m in Hameln – Abraham läuft unter vier Minuten
Hameln (R/HB). Nur wenige Aktive aus Oldenburg nahmen an den Leichtathletik-Landesmeisterschaften im Hamelner Weserberg-
land-Stadion teil. Dennoch konnte man mit den erreichten Platzierungen unter 392 Sportlern aus Niedersachsen und Bremen
durchaus zufrieden sein, zumal alle Athletinnen und Athleten die in sie gesetzten Erwartungen erfüllten.
Allen voran Stabhochspringer Martin Hillebrecht von DSC Oldenburg, der sich mit minimalem Trainingsaufwand Jahr für Jahr unter
den besten Springern Niedersachsens platziert. In Hameln übersprang er 4,30 m und wurde damit Vizemeister. Mittelstreckler
Malte Abraham (DSC) hatte sich für einen Doppelstart über 800 m und 1500 m entschieden. Nachdem er sich über die kürzere
Distanz bei seinem siebten Platz in persönlicher Bestzeit von 1:57,03 Min. so richtig eingelaufen hatte, lief es am zweiten Tag auf
seiner 1500-m-Spezialstrecke sogar noch besser: Zum ersten Mal unterbot er die Vier-Minuten-Grenze und wurde in 3:58,48 Min.
Vierter.
Zu einer wahren Hitzeschlacht wurde das 5000-m-Rennen der Männer. Christoph Paetzke (DSC), mit Jahrgang 83 jüngster Teil-
nehmer des 22 Läufer starken Feldes, lief ein gut eingeteiltes Rennen und kam trotz der widrigen Umstände bei seinem fünften
Rang mit 15:24,18 Min. sogar noch auf eine neue persönliche Bestzeit.
Die einzige Platzierung in den Frauenwettbewerben gelang der 4 x 100-m-Staffel der LG. Daniela Maschmann, Karina Burkert,
Claudia Surmann und Birte Pflug verbesserten ihre Jahresbestleistung deutlich auf 50,59 Sek. und wurden damit Vierte. Das
Unterbieten der 50-Sekunden-Grenze dürfte jetzt eigentlich nur noch von einem geeigneten Wettkampfangebot abhängig sein. Im
Einzelwettbewerb über 100 m näherte sich Birte Pflug im Vorlauf mit 12,83 Sek. ihrer Bestzeit, für ein Weiterkommen bei den
Landesmeisterschaften reichte dies allerdings nicht.
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(Presse)-Berichte vom 10.6.    Ergebnisse DM München (17.5.)     Ergebnisse DMM Braunschweig (24.5.)    Ergebnisse LM Wolfsburg (29.5.)
Ergebnisse LM Hameln (31.5./1.6.)       Ergebnisse LM Nienhagen (31.5./1.6. -- PDF-Datei)       Ergebnisse DM-Marathon (1.6.)      Nach oben
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