DM-Mehrkampf am 22.-24. August 2003 in Wesel (Jgd, Jun, Fr, Mä)
NDM-Einzel am 23.-24. August 2003 in Büdelsdorf (Seniorinnen, Senioren)
DM-Senioren-Werfermehrkampf am 30.-31. August 2003 in Borken
LM-Vierkampf (NLV+BLV) am 31. August 2003 in Bremen (Schüler-/innen A)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 25. August 2003
Pfingstens Pechsträhne nimmt kein Ende
Wesel/Norden (gl). Die Pechsträhne von Leichtathlet Patrick Pfingsten (TV Norden) nimmt kein Ende. Nachdem der Mehr-
kämpfer in dieser Saison zweimal beim Stabhochsprung ohne gültigen Versuch geblieben war, gab er bei den Deutschen Meister-
schaften in Wesel den Wettkampf der Männer zu Beginn des zweiten Tages verletzt auf.
“Das ist jammerschade”. bedauerte Trainer Hans-Bernd Eilers. Das Ende vor dem Lauf über 110 Meter Hürden kam für ihn jedoch
nicht mehr ganz unerwartet. Bereits am Tag vorher hatte sich Pfingsten gleich beim 100-Meter-Lauf eine Zerrung zugezogen.
“Nach 70 Metern ist es passiert”, erklärte Eilers. Trotz der Verletzung am Hüftbeuger des linken Beines lief Pfingsten die 100
Meter in 11,38 Sekunden. Anschließend linderte Physiotherapeut Heiko Kleemann die Schmerzen. So setzte Pfingsten den
Wettkampf fort, war aber stark gehandicapt. Pfingsten musste sich im Weitsprung mit 6,64 Meter begnügen. Dann stieß er die
Kugel 13,78 Meter weit, sprang 1,79 Meter hoch und lief die 400 Meter in 53,09 Sekunden. Mit 3519 Punkten lag er nach dem
ersten Tag auf Rang 17. “Ohne Verletzung wäre ein Platz zwischen acht und zehn möglich gewesen”, sagte sein Trainer.
Am nächsten Tag spürte Patrick Pfingsten dann beim Aufwärmtraining für die erste Disziplin, dass ein Lauf über die Hürden nicht
mehr möglich war. Verletzt und enttäuscht beendete er den Wettbewerb.

Presseinformation vom 25. August 2003 (Von Markus Steinbrück)
Norddeutsche Senioren-Einzel-Meisterschaften in Büdelsdorf (bei Rendsburg)
Drei Nordtitel nach zwei Wochen Pause
Hittfeld/Stelle. Sechs Nordtitel und vier Vizemeisterschaften umfasste die erstaunliche Ausbeute, die die Leichtathletik-Senioren
aus dem Winsener Kreisgebiet jetzt bei den Norddeutschen Meisterschaften in Büdelsdorf bei Rendsburg zusammentrugen.
Nachdem sie in der Vorwoche wegen einer Oberschenkelverletzung nicht an den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Celle
hatte teilnehmen können, rehabilitierte sich Miriam Machill vom TSV Hittfeld nun zumindet ein Stück weit. Die 42-jährige Grund-
schullehrerin wurde mit drei Norddeutschen Meistertiteln bei drei Starts zur erfolgreichsten Kreisathletin.
Besonders hoch ist dabei Machills Siegesweite von 5,30 m im Weitsprung einzustufen. Trotz schwieriger Windverhältnisse, die
eine ständige Anlaufkorrektur nötig machten, egalisierte die dreifache W40-Landesmeisterin dieses Jahres ihre Saisonbestmarke
und kam bis auf neun Zentimeter an ihren eigenen Landesrekord heran. Dass der Hittfelderin die zweiwöchige Trainingspause gut
getan hatte, zeigte sich auch in den Sprints über 100 und 200 Meter. Hier siegte sie problemlos in 13,19 beziehungsweise 27,13
sec. Beide Läufe waren von einem kräftigen Gegenwind beeinflusst. Miriam Machill nach dem 100-m-Lauf: “Bei 30 Metern habe
ich geglaubt, ich laufe gegen eine Wand!”
Titel Nummer vier für den TSV Hittfeld erkämpfte sich Detlef Peters im 5000-m-Lauf der Senioren M40. Etwa 500 Meter vor dem
Ziel löste sich der 41-Jährige aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe und vergrösserte seinen Vorsprung bis ins Ziel auf acht Se-
kunden. Seine Zeit: 16:09,54 min. Dritter in diesem Wettbewerb wurde Peters 40-jähriger Vereinskamerad Thomas Eggert, der
17:13,91 min benötigte.
Leichte Weitensteigerungen gegenüber der Vorwoche ließ in Büdelsdorf auch Astrid Jobmann vom TSV Stelle erkennen. Die
W40-Werferin gewann nach DM-Bronze in Celle nun den Nordtitel mit dem 1-kg-Diskus. Bei einer eigenen Weite von 36,88 m
wies Jobmann einen Vorsprung von lediglich zwölf Zentimetern gegenüber Angelika Anton (MTV Soltau) auf. Im Hammerwurf
drehte Anton den Spieß dann um und siegte mit 38,36 m zu 36,84 m vor Astrid Jobmann.
Weitere Ergebnisse: Senioren M30: Hochsprung: 2. Björn Umland (LG Nordheide) 1,73 m. M40: Dreisprung: 1. Thomas Clausen
(TSV Stelle) 11,22 m; Weitsprung: 3. Clausen 5,27 m. M45: Speerwurf: 2. Dr. Jochen Schuchart (TSV Hittfeld) 44,32 m. M75: 100
Meter: 3. Horst Albrecht (TuS Fleestedt) 15,55 sec; Weitsprung: 2. Albrecht 3,65 m.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 26. August 2003
Zwei Titel für Thiele
Norddeutsche Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren
Lüchow (koo). Zwei Starter, vier Medaillen - diese Ausbeute darf sich sehen lassen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften der
Senioren-Leichtathleten in Büdelsdorf bei Rendsburg erweiterte Mittelstreckler Rudolf Thiele vom SV Sporting Lüchow in der M 55
seine ohnehin schon umfangreiche Medaillensammlung mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Hammerwerfer Manfred Hintze
vom TuS Lüchow brachte in derselben Altersklasse eine Bronzemedaille nach Hause.
Trotz langer und mühseliger Anreise am Sonnabend mit Stau auf der Autobahn und einem störenden Wind beim Wettkampf
rannte Thiele gleich in seinem ersten Rennen über 800 m zum Sieg. Das war selbst für ihn überraschend, “ich war eigentlich nicht
so zufrieden”. Im Rennen der sechs Starter lief Thiele in 2:19,46 Min. sicher als Erster über den Zielstrich. Den Zweitplatzierten
Gerhard Flachowsky von der LG Braunschweig hatte er im Sprint gut fünf Meter auf Distanz gehalten. Zufriedener war Thiele mit
seinem Rennen über 400 m einige Zeit später - obwohl er dort hinter seinem vieljährigen Rivalen Volker Peitzmeier von der LG
Weserbergland (57,64 Sek.) Zweiter wurde. Thiele hatte im Ziel mit guten 59,84 Sek. 16 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den
Drittplatzierten. Thieles Zeit hätte bei der DM auch noch für einen Treppchenplatz gereicht - das unterstreicht seine gute Leistung.
Doch er steigerte sich noch einmal mit dem Sieg über 1500 m am zweiten Tag. Mit seinen 4:50,31 Min. Min war Thiele auch “sehr
zufrieden”. Im gemeinsamen Rennen der M50/55 mit zwölf Startern bildete Thiele mit zwei jüngeren Startern ein Führungstrio. Die
zwei Läufer der M 50 musste er ziehen lassen, doch in seiner Altersklasse war der Woltersdorfer klar der Schnellste.
Manfred Hintze schaffte mit 39,61 m und deutlichem Vorsprung vor dem Vierten den Sprung auf das Siegerpodest. In seinem
vierten Versuch war ihm seine Bronzeweite gelungen. Allerdings: Sieger Dierk Mauer vom VfL Wolfsburg lag mit 48,71 m ebenso
wie Silbermedaillengewinner Manfred Hilpert vom Rendsburger TV mit 42,27 m deutlich vor Hintze.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 26. August 2003
Leichtathletik / Gold für Werner Weber und Erwin Bußmann
Nur eine Woche nach den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Celle fanden im Eiderstadion in Büdelsdorf (Schleswig Holstein)
die Norddeutschen Seniorenmeisterschaften statt. Alle sechs aus dem Kreis Peine gemeldeten Athletinnen und Athleten gingen
an den Start.
Der Schlussmann der in Celle erfolgreichen 3x1000m Staffel des TV Klein Ilsede, Erwin Bußmann, setzte im 800m-Lauf der M 50
alles auf eine Karte. Trotz heftigen Gegenwindes in der Kurve setzte sich der Niedersächsische Landesmeister an die Spitze des
sechsköpfigen Starterfeldes und holte sich nach einem Start-Ziel-Sieg erstmals den Titel eines Norddeutschen Seniorenmeisters.
Seine Zeit von 2:16,58min war in Anbetracht der widrigen Bedingungen zweitrangig, bei guten Bedingungen wäre eine Verbesser-
ung des Kreisrekordes von Hermann Grobe aus dem Jahre 1990 (2:13,2min) sicher möglich gewesen.
Auch der zweite Starter des TV Klein Ilsede holte eine Medaille. Rainer Lindemann erkämpfte sich in 17:29,70min Bronze über
5000m der M50. Sieger wurde der Neuköllner Gerald Schulz in 17:11,96min vor Wladimir Nagowitzyn aus Husum, der 17:21,51
min lief. Der Zweite der Deutschen Seniorenmeisterschaften in Schweinfurt, Werner Weber von der LG Edemissen-Peine, wurde
im Kugelstossen der M55 seiner Favoritenrolle gerecht und nach 2000 und 2001 zum dritten Mal Norddeutscher Seniorenmeister.
Er siegte nach fast zweistündigem Wettkampf mit 13,36m vor dem Wolfsburger Dierck Mauer mit 12,85 m und dem Lokal-
matadoren Manfred Hilpert aus Rendsburg mit 12,75m.
Zufrieden konnte auch Rachida Weber-Badili (W35) mit ihrer 3000m-Zeit sein. Trotz widriger Bedingungen verbesserte die LG-
Athletin ihre diesjährige Bestzeit um über 20 Sekunden und lief nach ihrer Babypause mit 11:48,69min eine ansprechende Zeit.
Einziger Vertreter des TSV Arminia Vöhrum war Johann Steinert. Im 800m-Lauf der M45 verbesserte sich Steinert gegenüber der
DM in Celle um knapp eine Sekunde und wurde in 2:14,99min Vierter. Gesundheitlich angeschlagen nahm Gerd Meise (LG Ede-
missen/Peine) den Speerwurfwettkampf der M60 auf. Mit 36,60m und dem sechsten Platz musste der Stederdorfer an diesem Tag
zufrieden sein.

Presseinformation vom 27. August 2003 (Von Joachim Hickisch)
Riesenüberraschung in Büdelsdorf
Zevener 4x100-Meter-Staffel der M30/35 wird Norddeutscher Meister
Büdelsdorf/Zeven. Was für eine Überraschung bei den Norddeutschen Seniorenmeisterschaften in Büdelsdorf. Bei ihrem zum
Teil ersten Start seit mehreren Jahren sichern sich Thomas Zschiesche (38), Jens (30) und Rainer Dohrmann (36) und Mark
Kölzow (34) in 47,71 Sekunden den Titel über die 4x100-Meter der AK M30/35. Die zweitschnellste Zeit aller Staffeln liefen mit nur
2/100 Sekunden Rückstand in 47,73 Sekunden die Zevener M40/45 Senioren.
Rekordbeteiligung in Büdelsdorf
Mit 597 Startern aus acht Bundesländern waren die 12. Seniorenmeisterschaften so gut wie noch nie besucht. Fast wie ein
Bilderbuchleichtathletikstadion präsentierte sich die Anlage in Büdelsdorf, leider fehlten aber aufgrund des Rückzugs des Haupt-
sponsors Mobil-Com eine vernünftige Tribüne. Heftige Windböen und eher kühle Temperaturen verhinderten Rekordleistungen,
trotzdem hagelte es eine Reihe von Spitzenergebnissen, bei der die Zevener Senioren mit 2 ersten Plätzen, 3 zweiten , 4 dritten
und vier weiteren Finalplätzen beitrugen.
Zevener Spitzensprinter
Gleich am ersten Wettkampftag standen die Vor- und Endläufe über die 100 Meter der M30-M45 sowie die 200 Meterläufe der
M 50 an. Alle Starter mussten in ihren Läufen mit heftigen Gegenwind kämpfen, so dass die Saisonbestleistungen deutlich über-
schritten wurden. Auf starke Konkurrenten traf der Sottrumer Mark Kölzow in seinem letzten Jahr in der M30. Aber mit aller
Routine sicherte sich der einstige 10,8 Sekundenläufer in 12,35 Sekunden Platz drei. Einen total verpatzten Start produzierte
Zevens Sprintertrainer Czeslaw Pradzynski über die 100 Meter. Trotz eines guten Schlussspurtes war Manfred Hiller aus Bremen
nicht mehr zu Toppen. Pradzynskis Zeit als Zweiter: 12,02 Sekunden. In der M45 erreichten mit Jürgen Umann, Joachim Hickisch
und Hans-Georg Müller gleich drei Aktive der LAV den Endlauf. Aber nur Jürgen Umann konnte ansatzweise seine Form abrufen.
In 12,72 Sekunden belegte er Platz zwei, während Joachim Hickisch 1/100 Sekunde an Platz vier fehlten, Hans-Georg Müller kam
als Sechster ins Ziel. Keine reelle Titelchance hatte Helmut Meier gegen den vielfachen Deutschen Meister Josef Muschinski
aus Ahrensburg über die 200 Meter der M50. Aber in ausgezeichneten 25,72 Sekunden sicherte sich der 52-jährige Heeslinger
überlegen den Vizetitel.
Glück und Pech der Springer
Nach fünf Versuchen lag Hans-Georg Müller im Weitsprung knapp hinter dem Auricher Ingo Kaun auf Platz vier. Aber im letzen
Versuch verbesserte sich der Mediziner auf 5,20 Meter und rutschte mit 2 Zentimetern Vorsprung auf Platz drei. Siebzehn Monate
nach seinem dritten Platz bei den LM der Männer trat der Rotenburger Hickisch wieder zu einem Dreisprungwettbewerb an. Die
zwei schweren Verletzungen des Vorjahres im Hinterkopf, lief er nur zehn Meter vor dem Absprungbalken an. Aber gleich im
zweiten Versuch erreichte er mit 10,88 Metern Platz zwei (Qualifikationsweite für die DM 9,80 Meter) und verzichtete auf weitere
Versuche. Dies nutzte der Wolfenbütteler Kindermann, der die gleiche Weite in seinem letzten Versuch erreichte und mit dem
besseren zweiten Sprung auf Platz zwei rutschte.
Herzschlagfinale über die 4x100-Meter
Eigentlich hatten Thomas Zschiesche, Jens  und Rainer Dohrmann ihre Spikes schon an den Nagel gehängt, aber auf Bitten von
Mark Kölzow wurde in den Sommerferien fleißig für die 4x100-Meter trainiert. Und dies mit Erfolg. Gleich vier Team der M30/35
sowie die Zevener M40/45 Staffel, in der Joachim Hickisch seinen Platz für Hans-Georg Müller freigemacht hatte, gingen an den
Start. Zunächst bestimmte der TuS Huchting, dann die M40-Staffel der LAV mit Czeslaw Pradzynski das Rennen. Aber ein miss-
glückter Wechsel von Jürgen Umann auf Helmut Meier brachte plötzlich wieder die Jungsenioren ins Spiel. In einem Kopf an Kopf
Rennen lag am Ende Schlussläufer Mark Kölzow in 47,71 Sekunden zwei Hundertstel vor Helmut Meier. Während die M30-er
überschwenglich ihren Norddeutschen Titel feierten, konnten die M40-er als einzige Mannschaft ihrer Altersklasse nicht als Nord-
deutscher Meister geehrt werden.
Vereinsduell über 400 Meter
Am Sonntag ging Joachim Hickisch zunächst über die 200 Meter an den Start und erreichte in 26,38 Sekunden Platz fünf. Über
die 400 Meter trafen im zweiten Zeitendlauf Hans-Georg Müller und Joachim Hickisch zum vierten Mal direkt aufeinander. Aber
diesmal hatte der Rotenburger in 58,11 Sekunden auf Platz drei die Nase vorn, während der Gifhorner in 58,74 Sekunden Platz
vier belegte.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 27. August 2003
Breithaupt holt bei drei Starts auch drei Siege und Rekord dazu
Delmenhorst (dg). Mit einer sehenswerten Ausbeute kehrten die Athleten der LGG Ganderkesee aus Schleswig-Holstein zurück.
Die sechs Aktiven brachten zusammen drei Meister- sowie acht Vizetitel mit nach Hause. Erfolgreichste Athletin war dabei Inge
Breithaupt in der Klasse W 50. Sie gewann den Kugelstoß mit 10,85 m, den Speerwurf mit 33,02 m und das Diskuswerfen mit
34,90 m. Dabei bedeutete dieser Meisterwurf auch noch Landesrekord. Sie verbesserte die alte Marke von Angelika Bathe von
Eintracht Hittfeld von 34,48 m aus dem Jahre 1995 deutlich. Von dieser Weite war sie selbst überrascht, da sie die Scheibe seit
Jahren nicht mehr so weit geworfen hatte. Beigetragen dazu hat sicherlich auch ein kräftiger Wind in Rendsburg. Aber sie hatte
mit Sabine Alms auch eine Trainerin, die sie gut auf diese Meisterschaften eingestellt hatte. Auch im Hammerwurf verbesserte sie
ihre Bestleistung deutlich auf 32,49 m.
Die Meisterschaft selbst war mit viel Ärger und Zeitverzug für die Werfer verbunden. So wurden die Disziplinen Diskus- und
Hammerwurf im Stadion in Rendsburg ausgetragen. Dazu mußten die Athleten mit eigenem Pkw rund 15 Minunten Wegstrecke
auf sich nehmen. Hier gab es dann sogar noch Zeitverschiebungen bis zu zwei Stunden, so dass die Aktiven ihre Teamgefährten
in Sprint und Sprung gar nicht sehen bzw. anfeuern konnten. Viel schlimmer noch: Die Staffel der LGG konnte nicht laufen, da zu
diesem Zeitpunkt gerade das Diskuswerfen in Rendsburg begonnen hatte. Hier war sowohl Inge de Groot als auch Inge Breithaupt
im Wettbewerb. Ihre Vereinskameradinnen machten sich zeitgleich in Büdelsorf vergeblich für die Staffel bereit, da sie ja von
diesen Veränderungen nichts ahnten.
Inge de Groot, wie Inge Breithaupt AK 50, holte den Vizetitel mit dem Diskus (30,52 m) und im Hammerwurf (36,13 m). Beide
Ergebnisse sind diesjährige Bestleistung. In Kugelstoß und Speerwurf landete sie auf Platz vier. Birgit Bischof, W45, holte sich
den Vizetitel über 100 m in 13,66 sec. und wurde Dritte im Weitsprung mit 4,25 m. Diana Garde, W30, wurde jeweils Vize-
meisterin über 100 m in 13,54 sec. und 200 m in 27,90 sec. Den dritten Platz holte sie sich im Weitsprung mit 5,00 m.
Bernd Logemann wurde ebenfalls im Speerwurf der Männer M40 mit seiner Weite von 52,45 m Vizemeister. Dasselbe schaffte
auch Ulrich Garde in der Klasse M35 mit 46,60 m und 12,97 m im Kugelstoß. Am nächsten Wochenende gehen sowohl Inge
Breithaupt als auch Inge de Groot mit guten Chancen auf vordere Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften im Werfer-
fünfkampf in Borken (Hessen) in den Wettkampf.

DIE HARKE (Nienburg) vom 27. August 2003
Norddeutscher Vizetitel für Sylvia Kuhlenkamp
Büdelsdorf (hhg). Sylvia Kuhlenkamp vom MTV Liebenau sorgte mit dem Gewinn der Norddeutschen Vizemeisterschaft über
3000 Meter bei den Titelkämpfen der Leichtathletik-Seniorinnen im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf für ein weiteres Glanz-
stück. Ungeachtet einer mehrstündigen Anfahrt mit dem Zug zeigte sich die 41-Jährige gut vorbereitet und lief vom Start weg ge-
nau ihr Rennen.
Auch der schnelle Vorsprung der späteren Siegerin ließ "Sylle" unbeeindruckt. Unangefochten überquerte sie nach siebeneinhalb
Stadionrunden in 11:36,47 Minuten die Ziellinie. Die Siegerin aus Schleswig-Holstein konnte nach 10:28,30 min zum Duschen
gehen. Kuhlenkamps alte Rivalin von der LG Kreis Verden, Birgit Schwers, stieg im Verlauf des Rennens aus.

CELLESCHE ZEITUNG vom 27. August 2003
Frank Colsmann Norddeutscher Meister
Bei den diesjährigen Norddeutschen Seniorenmeisterschaften im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf bei Rendsburg zeigten die
beiden Celler Läufer Frank Colsmann (MTV Müden/Örtze) und Stefan Bädermann (LG Celle-Land) eindrucksvoll, dass ihnen nach
den Deutschen Titelkämpfen in Celle noch lange nicht die Luft ausgegangen ist. In einem taktisch geführten Rennen setzte sich
der favorisierte Läufer aus Müden erst in der letzten Runde von seinen Kontrahenten ab und wurde in 4:26,52 Minuten neuer Nord-
deutscher Meister über 1500 Meter in der Altersklasse M 35. “Ich wollte nicht den gleichen Fehler wie im Vorjahr machen, als ich
von Beginn an auf eine gute Zeit gelaufen bin und mich bei ungünstigen Witterungsverhältnissen daran aufgerieben habe. Damals
blieb mir zum Schluss nur Platz zwei und die Zeit war auch nicht gerade überragend. Diesmal war ich schlauer und habe die
Tempoarbeit anderen überlassen und mich einzig und allein auf das Finish konzentriert und das hat geklappt.”
Der zweite Celler Vertreter, Stefan Bädermann, zeigte sich von seinem tollen 10 000-Meter-Rennen in Celle stark motiviert und
erlief sich durch einen energischen Endspurt den Vizemeistertitel. “Damit habe ich nicht unbedingt gerechnet, doch das etwas
verschleppte Anfangstempo kam mir zu Gute. In der letzten Runde habe ich gesehen, dass ich den zweiten Platz erreichen kann
und habe alles gegeben. Mit der Zeit von 4:30,68 Minuten bin ich sehr zufrieden.” Für Frank Colsmann (MTV Müden/Örtze), der
drei Tage zuvor noch in Suderburg einen Testlauf über 1000 Meter in 2:40,2 Minuten absolviert hatte, war dies der zweiten Nord-
titel innerhalb von drei Jahren. Mit beiden Athleten wird auch in Zukunft weiter zu rechnen sein.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 27. August 2003
Nord-Medaillen für die Senioren
Fachmann und Foß erfolgreich
Büdelsdorf (wt). Bei den Norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren in Büdelsdorf sicherte sich Wolfgang Fach-
mann (TSV Bienenbüttel) mit 3,00 m im Weitsprung und 1,16 m im Hochsprung jeweils Platz zwei der Klasse M 70. Außerdem
sprangen fünfte Plätze im Speerwurf (22,91 m) und über 100 m (18,6 Sek.) sowie Rang sieben im Kugelstoßen heraus. Philipp
Foß (MTV Bad Bevensen) holte sich in der Klasse M 35 mit 3,40 m Platz drei im Stabhochsprung, obwohl er verletzt aufgeben
musste.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 28. August 2003
Schwers und Kunze die Gold-Senioren
Norddeutsche Meistertitel für LGKV über 800 Meter und die Stadionrunde / Acht Silber- und fünf Bronze-
medaillen

ACHIM/VERDEN. Die kreisverdener Senioren-Leichtathleten und Leichtathletinnen können auf ein sehr erfolgreiches Wochenende
im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf zurückblicken. Starter aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen,
Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt kämpften um die Norddeutschen Meistertitel. Bei teilweise sehr
stürmischen Bedingungen im neuen Stadion, dem in erster Linie nur die Verdener Stadion-Tribünen fehlen, um eine perfekte Wett-
kampfstätte darzubieten, ließ die neue Laufbahn - noch etwas weich in der Auflage - keine optimale Schnelligkeit zu.
Die starke Verdener Mannschaft war durch 15 Senioren und -innen vertreten, mit Athleten ab dem Alter von 30 Jahren und in den
Altersklassen W35, W40, W45, W65, M35, M45, M50, M70. Zwar bildeten die Titelkämpfe noch nicht den Saisonausklang, doch
stellten sie nur eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften in Celle einen weiteren Saisonhöhepunkt dar.
Zweimmal Gold gab es auf den Mittelstrecken: Das erste verbuchte die neue Deutsche Meisterin Birgit Schwers, W40, im 800m
Lauf. Sie war nicht ganz so gefordert wie eine Woche zuvor und gewann in für sie durchschnittlichen 2:24,35 Minuten. Überragend
beim zweiten Gold war Bernd Kunze, M45, der die 400 m wie ein präzise laufendes Uhrwerk gestaltete und souverän in hervor-
ragenden 56,41 Sekunden gewann.
Silberne Ehren im Hammerwurf gab es für Silke Meier, W35, der jüngsten LGKV-Vertreterin, den sie mit ihren 25,29 m mit etwas
mehr Glück gut hätte gewinnen können. Das W40 Sprint-Quartett mit Doris von Salzen, Katrin Göstemeyer, Marion Parchmann
und Birgit Schwers erlief Silber im einem engen Finish über 4x100m in ausgezeichneten 56,27 Sekunden. Ihnen hätte eigentlich
der erste Platz zugesprochen werden müssen, denn die überragenden und hochfavorisierten Büdelsdorfer Damen patzen beim
zweiten Wechsel, hatten jedoch gütige Kampfrichter auf ihrer Seite.
Weitere Silberplatzierungen gab es für Katrin Göstemeyer, W45, über 200m Sprint in guten 30,50 Sekunden, Ursula Siewert
(W45) über 3000m in 12:01,75 Minuten und Marion Parchmann (W45) im Weitsprung mit 4,36 m und im Diskuswurf mit 30,27
m. Marion Parchmann startete am häufigsten (fünfmal), mit Platz drei im Kugelstoßen mit 9,09 m landete sie viermal auf dem
Treppchen.
Aber auch das kleine Kontingent der Senioren wollte nicht nachstehen. Im Diskuswurf hat Sven Suhling (M35) im Laufe der
Saison seine Leistung festigen können und erreichte diesmal als Vizemeister gute 34,86 m. Der Verdener "Turm in der Brandung"
in dieser Disziplin, Dieter Watzlawick (M70), mehrfacher Meister vergangener Jahre, steigerte sich im letzten Versuch noch auf
36,84 m, ohne damit als Zweiter jedoch an seine diesjährige Bestleistung heranzukommen. Auf den Bronzeplätzen landeten Ingrid
Wagneter (W45) im 200m Lauf mit 33,28 Sekunden, die sich nach längerer Verletzungspause mal wieder an diese Strecke heran-
gewagt hatte, sowie Helke Schunk (W65) über 100m, die in 17,79 Sekunden ihre Saisonbestleistung nicht verbessern konnte.
Auch in der Bronze-Abteilung mischten die Männer wieder gewaltig mit. Sven Suhling (M35) kam in seiner Paradedisziplin
Hammerwurf mit 45,66 m dem 46er-Bereich wieder nahe, um somit etwas zufriedener für die demnächst stattfindenden Mehr-
kampf-Wurf-Meisterschaften gerüstet zu sein.
Für besondere Begeisterung jedoch sorgte das M50-Laufquartett über 4x100m, das mit seiner Auswechslung auf einer Position
durch die Anleihe von Peter Feldmann (M60) altersmäßig um zehn Jahre reifer wurde, aber nicht an Spritzigkeit einbüßte, sondern
sich durch aufmerksame Wechsel sowie einen packenden Endkampf von Schlussläufer Dr. Lüdemann um eine Sekunden auf die
Saison-Bestleistung von 53,32 steigerte.

WESER KURIER vom 28. August 2003
Drei Nord-Titel an den TuS Huchting
Leichtathleten auf Erfolgskurs
Bremen (sfy). Leichtathletik in Bremen bedeutet in dieser Saison vor allem: Der Nachwuchs setzt Akzente. Von den älteren
Athleten war dagegen nur in Einzelfällen zu hören. Bis jetzt: Denn bei den norddeutschen Meisterschaften der Senioren in Büdels-
dorf gewannen die Bremer Starter gleich sechs Meisterschaften und sicherten damit das beste Gesamtergebnis der vergangenen
Jahre.
Gleich drei Titel gingen an Familie Arkenau vom TuS Huchting. Während Nicole Arkenau die 100 Meter der W35 gewann (13,51
Sekunden), war Ehemann Jens zweimal erfolgreich: Im Diskuswurf (39,74 Meter) und im Kugelstoßen (14,10 Meter) war keiner
besser als der Starter aus der M35. Besonders die Weite im Kugelstoßen kann sich sehen lassen – Arkenau hatte bereits seit
langem versucht, die 14-Meter-Marke zu überwinden. Weil auch Manfred Hiller zwei Titel holte, stellten die Huchtinger einmal
mehr ihre Position als Seniorenhochburg unter Beweis. Sprinter Hiller (M40) gewann über die 100 Meter (11,83 Sekunden) und
über die Stadionrunde (53,91 Sekunden).
Schließlich fand Torsten Naue (Bremen Nord) wieder in die Erfolgsspur zurück. Nach einem enttäuschenden 16. Platz bei den
deutschen Senioren-Meisterschaften gewann er über die 5000 Meter der Altersklasse M35 zumindest den norddeutschen Titel
(15:58,42).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. August 2003
Vordere Plätze für Ostfriesen
Büdelsdorf (kj). Vier ostfriesische Leichtathleten starteten bei den norddeutschen Meisterschaften der Senioren im schleswig-
holsteinischen Büdelsdorf. Peter Weidanz (M 30) vom TV Norden freute sich über seinen dritten Platz über 1500 Meter. Für ihn
wurden 4:55,60 Minuten gestoppt.
Ingo Kaun (M 45) vom MTV Aurich ging im Eiderstadion fünfmal an den Start. Im Speerwurf wurde er Dritter mit 44,01 m. Außer-
dem lag er am Ende gleich dreimal auf Rang vier. Im Sprint über 100 und 200 Meter kam Kaun nach 13,05 bzw. 26,33 Sekunden
ins Ziel. Der weiteste Satz im Weitsprung wurde mit 5,18 Metern gemessen. Damit verpasste er Bronze um ganze zwei Zenti-
meter. Außerdem ging Kaun über 400 Meter an den Start. Die Stadionrunde legte er in 60,79 Sekunden zurück und belegte damit
den sechsten Platz.
Karl-Heinz Knobel (M 50) vom TV Norden stellte sich der Konkurrenz über 5000 Meter. Er lief nach 18:20,11 Minuten über die
Ziellinie und wurde in der Endabrechnung Siebter .

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 28. August 2003
Mareike Witt wird Siebte bei Siebenkampf-DM
Leichtathletik: Schwacher Wettbewerb
Delmenhorst (eb). Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Siebenkampf wurde die Delmenhorsterin Mareike Witt
(23) im Trikot des TuS Syke in Wesel Siebte der Frauen. Sie ereichte damit ihre beste Plazierung bei einer DM – allen Wiedrig-
keiten trotzend. Das Leistungsniveau in Wesel war mager. Wenig Trost für Witt, dass es vielen ähnlich ging. Jedenfalls begann
der erste Tag im Siebenkampf mit einer mäßigen 100m-Hürden-Zeit von 14,85 Sekunden. Damit lag die bis dato gute Hürden-
läuferin nur auf dem zwölften Platz.
Die nächsten drei Disziplinen erwiesen sich dann wie bei der WM in Paris als Serie von harten Brocken, die erst einmal ge-
schluckt werden mussten. Bei Witt waren es enttäuschende 1,57 m im Hochsprung, 10,53 m im Kugelstoßen und 26,37 Se-
kunden über 200 m. Leistungen, die die Delmenhorster Finanzbeamtin nicht einmal im Training akzeptiert hätte. Zum Vergleich:
Ihre Bestleistungen liegen bei 1,72 m Hochsprung, 11,63m Kugelstoß und 25,75 Sek. beim 200m-Lauf. Etwas überraschend war
daher der neunte Platz nach dem ersten Tag, weil wohl irgendwie alle Ladehemmung hatten.
Der zweite Tag ging weiter wie der erste aufgehört hatte. Bescheidene 5,43 m im Weitsprung konnte die Mehrkämpferin für sich
verbuchen (Bestleistung 5,83 m). Aber das war das einzige, womit Witt auch gerechnet hatte, jedenfalls war das Training davor
wegen einer Verletzung nur mit Einschränkungen möglich gewesen. Beim Speerwerfen wachten dann die Sportlerinnen wie aus
einem Traum auf. Hatte noch im Weitsprung keine die 5,90m-Marke erreicht, so schafften jetzt gleich sechs die Weite von 38,00
m, wo sich die Mehrkampf-Spreu vom Weizen zu trennen beginnt. Mareike Witt warf 38,27 m und punktete entscheidend.
Beim abschließenden 800m-Lauf schloss die Sykerin an gewohnte Leistungen an, schaffte durch einen beherzten Lauf in 2:22,29
Minuten das Kunststück, über 90 Punkte aufzuholen und wurde noch Siebte. Insgesamt hatte sie 4999 Punkte erreicht und war
damit nur noch 200 Punkte unter ihrer Bestleistung, hatte aber am ersten Tag über 400 Punkte verloren.
Das Ende war wieder versöhnlicher. Schon überlegt Witt, ob sie dieses Jahr noch irgendwo einen Siebenkampf finden würde.
Jedenfalls will sie mit der Mannschaft Ende September bei den Landes-Fünfkampf-Meisterschaften ihren Titel verteidigen.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 28. August 2003
Senior Karl Scheide schafft im Hochsprung eine Überraschung
Leichtathletik: Nord-Titel auch für Renate Behrens und Clemens Nowoczyn
Büdelsdorf/Hildesheim (wgk). Den Titel eines norddeutschen Seniorenmeisters im Hochsprung der Altersklasse M 65 hat Karl
Scheide (Eintracht Hildesheim) bei den Meisterschaften der acht norddeutschen Leichtathletikverbände in Büdelsdorf (Schleswig-
Holstein) errungen. Seine Vereinskameradin, die inzwischen auch bei deutschen Meisterschaften sieggewohnte Renate Behrens,
gewann den Weitsprungwettbewerb der Altersklasse W 45. Titel Nummer drei für die Teilnehmer aus dem Sportkreis Hildesheim
holte Clemens Nowoczyn vom TKJ Sarstedt. Er gewann das Speerwerfen in der M 70. Damit schnitten die Hildesheimer Leicht-
athletik-Senioren, die im windigen Büdelsdorfer Eider-Stadion ohne den verletzten deutschen 800-m-Meister Siegfried Ritter an
den Start gingen, auch bei diesen Titelkämpfen gut ab.
Karl Scheide absolvierte an den beiden Wettkampftagen ein kräftezehrendes Programm. Nachdem er am ersten Tag sowohl über
400 m (69,82) als auch über 800 m (2:39,26) jeweils Zweiter geworden war - in beiden Entscheidungen hatte Willi Klaus vom ESV
Lok Potsdam die Nase vorn -, gelang ihm am zweiten Tag mit seinem Sieg im Hochsprung eine Überraschung. Der Hildesheimer
zeigte sich auf die Minute körperlich und psychisch fit, steigerte seine Saisonbestleistung um zehn Zentimeter und siegte mit
1,46 m vor Dieter Smolka (SV Polizei Hamburg), für den der Wettkampf bei 1,43 m zu Ende war. Dritter wurde der Lübecker
Dietrich Bergmann (1,37 m). Im abschließenden Weitsprung-Wettbewerb war bei ihm die Luft raus. 4,23 m langten nur zu Platz
vier.
Mit 4,98 m, im dritten Versuch des Vorkampfes erzielt, siegte Renate Behrens im Weitsprung. Die Zweitplatzierte, Marion Parch-
mann von der LG Kreis Verden, konnte ihr im Kampf um die Krone in keiner Phase gefährlich werden (4,36 m). Im Finale über 100
m musste Titelverteidigerin Renate Behrens allerdings in diesem Jahr die Überlegenheit von Silke Heitmann (Büdelsdorfer TSV /
13,44) und Birgit Bischof (LGG Ganderkesee/13,66) anerkennen. Für die Hildesheimerin blieb die elektrische Zeitmessung bei
13,74 stehen.
Clemens Nowoczyn nahm am Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen der AK 70 teil. Den größten Erfolg errang er als neuer
norddeutscher Meister mit dem Speer (34,27 m). Der Zweite, Hans Franke aus Osterhausen, warf fast sechs Meter weniger. Die
Kugel stieß der Sarstedter auf die Weite von 11,39 m (Platz drei). Die Diskusscheibe landete bei 29,71 m (Platz vier). Vierte
wurde in dieser Disziplin auch Waltraud Engelke (Eintracht Hildesheim) in der W 50 mit 22,07 m. Der Alfelder Günter Friebe
(LAV) belegte im Speerwerfen der M 65 den vierten Rang (32,22 m). Im Weitsprung der M 75 errang Günter Meyer (SC Barien-
rode) mit 3,42 m die Bronzemedaille.
Weitere Ergebnisse: M 60, 200 m: 7. Jürgen Hoyer 31,55; 400 m: 7. Hoyer 72,14, 8. Wolf-Gerhard Kind 72,81; 800 m: 6. Hoyer
2:44,00, 7. Kind 2:44,26 (beide Eintracht Hildesheim). M 75, 100 m: 5. Günter Meyer (SC Barienrode) 17,31; 200 m: 6. Meyer
37,56.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 28. August 2003
Sottrumer Kölzow flott unterwegs
Sprintstaffel holt Norddeutsche Meisterschaft
Sottrum (hes). Der Sottrumer Mark Kölzow holte mit der M 30-Staffel des LAV Zeven bei den Norddeutschen Seniorenmeister-
schaften in Büdelsdorf über 4 x 100 m den Titel. Die Zevener Thomas Zschiesche, Jens und Rainer Dohrmann sowie Schluss-
läufer Kölzow wurden in 47,71 Sekunden überlegen Erste vor der SG TSV Kronshagen/Kieler TB (48,89) und TuS Huchting
Bremen (49,27). Mark Kölzow sprintete außerdem als Einzelstarter über 100 m in 12,35 Sekunden auf den dritten Platz.
Zwei Mal Bronze für Hickisch
Gleich zwei Mal Bronze errang der Rotenburger M 45-Athlet Joachim Hickisch (LAV Zeven) - über 400 m in 58,12 Sekunden vor
seinem Vereinskameraden Hans-Georg Müller (58,74) und im Dreisprung mit 10,88 Metern. Hickisch sprang dabei geschickt in
eine Lücke, denn 2002 und 2003 gab es bei den Männern und der Jugend keinen Dreispringer im Kreis Rotenburg. Über 200 m
kam der Rotenburger in 26,38 Sekunden in der Klasse M 45 auf Rang fünf. ( ) = Ergänzungen des Autors

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 30. August 2003
Kindermann gewann zweimal
Leichtathletik: Fünf Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften der Senioren
Erfolge feierten die Wolfenbütteler Leichtathleten bei den Norddeutschen Meisterschaften der Senioren in Büdelsdorf. Heraus-
ragender Athlet war Frank Kindermann, der mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen nach Hause kam. Weitere Titelgewinne
gingen an Ingrid Stölting, Dr. Ulrich Zaiß und Manfred Löhr, alle vom MTV Wolfenbüttel. Hinzu kamen zweite Ränge und gute
Platzierungen. Dabei stellten die Athleten, die bis auf Udo Lippoldes alle für den MTV Wolfenbüttel starten, sieben neue Kreis-
rekorde in den verschiedenen Altersklassen auf.
Frank Kindermann zeigte sich in bestechender Form. Er gewann in der Klasse M45 die Sprints über 100 und 200 Meter in 12,49
und 25,31 Sekunden. Vor allen Dingen sein Sieg auf der 200-Meter-Strecke überraschte ihn selbst. Auch mit den beiden Silber-
Rängen im Weit- und Dreisprung hatte er nicht gerechnet. Kindermann landete seine weitesten Sprünge bei 5,51 Meter im Weit-
sprung und bei 10,88 Meter im Dreisprung. Damit gelang ihm im Dreisprung ein Kreisrekord.
Mit der Kreisrekordhöhe von 3,00 Metern belegte Dr. Ulrich Zaiß beim Stabhochsprung der M50 den ersten Platz. Beim Kugel-
stoßen erreichte der MTVer mit 10,50 Metern Rang sechs. In der gleichen Klasse holte sich Manfred Löhr, mit dem Kreisrekord
von 45,98 Metern, den Spitzenplatz im Speerwerfen.
Beim Hochsprung der W70 belegte Ingrid Stölting mit 1,00 Metern Rang eins. Zweite wurde sie mit 21,00 Sekunden über 100
Meter und mit 2,76 Metern beim Weitsprung. Als Dritte beim Speerwerfen schaffte sie mit 14,37 Metern einen Kreisrekord in ihrer
Altersklasse. Zudem kam sie auf die Ränge fünf und sechs beim Diskuswurf und beim Kugelstoßen.
Zweimal Silber gab es für Matthias Wilshusen in der M30 über 1500 und 5000 Meter. Er lief die Strecken jeweils in neuen Kreis-
rekordzeiten und benötigte 4:31,33 und 15:56,93 Minuten. Besonders freute sich Wilshusen darüber, dass er die 5000 Meter
erstmals unter 16 Minuten lief. Die gleiche Strecke legte Dieter Poley in der M60 als Zweiter in 19:59,79 Minuten zurück. Monika
Ohm sicherte sich in der W60 mit 14:20,37 Minuten über 3000 Meter Bronze.
Sein bestes Ergebnis hatte Udo Lippoldes vom TSV Winnigstedt in der M55 mit 1,45 Metern als Vierter beim Hochsprung. Außer-
dem erzielte er zwei Kreisrekorde für die M55. Im Dreisprung kam er mit 9,86 Metern auf Rang fünf, und über 200 Meter lief er mit
27,92 Sekunden auf Platz sieben. (ma)

WALSRODER ZEITUNG vom 30. August 2003
Kossel Norddeutscher Meister
Walsrode. Böige und unberechenbare Winde erschwerten am Wochenende die Norddeutschen Meisterschaften der Leicht-
athletik-Senioren in Büdelsdorf (Schleswig-Holstein). Trotzdem konnten sich die Leistungen der Teilnehmer der LG Fallingbostel
sehen lassen. Der Dorfmarker Hartmut Kossel, M 60, glänzte im Speerwurf und gewann in überzeugender Manier mit 45,17 m
deutlich vor dem Zweitplatzierten. Dabei hat er immer noch mit Schmerzen im Wurfarm zu kämpfen, die ihm diesmal aber schon
weniger Schwierigkeiten bereiteten als bei der WM.
Dieter Lange, SVE Fallingbostel, wurde in seiner Altersklasse M 65 jeweils Sechster im Hochsprung mit 1,31 m und im Weit-
sprung mit 4,07 m. Harald Dexheimer, SVE Fallingbostel, M 55, wurde im Weitsprung mit 4,51 m Siebter. Im Vorlauf über 100 m
benötigte er 14,35 s (Rang neun).

CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 30. August 2003 (Leicht gekürzter Artikel aus der Online-Ausgabe)
Hammerwerfer Helmut Brüning ist Norddeutscher Meister
Leichtathletik:Vizetitel für die Senioren Gert Pieper und Hans-Eberhard Himmel
cn/dz. Die Norddeutschen Meisterschaften in der Leichtathletik für Senioren und Seniorinnen wurden kürzlich an zwei Tagen im
Eiderstadion Büdelsdorf und auf dem Tribünen-Sportplatz Rendsburg ausgetragen. Ausrichter für die beteiligten acht Bundes-
länder war der Schleswig-Holsteiner Leichtathletik-Verband. Bei angenehmen Temperaturen, aber störenden Gegenwinden
kämpften folgende Cuxhavener Senioren um gute Ergebnisse und Platzierungen: Karl-Hans Schmidt (M70, ATSC), Hans-Eberhard
Himmel (M60), Gert-Heinz Pieper (M70), Helmut Brüning (M70) und Herbert Wortmann (M75, alle Rot-Weiss). Die Wettkampf
erfahrenen Athleten erkämpften sich einen Norddeutschen Meister, drei Vizemeistertitel und einen 3. Platz.
Die Ergebnisse im Einzelnen: Helmut Brüning warf den 4-kg-Hammer 41,19 Meter weit und wurde souverän Norddeutscher
Meister. Im Hochsprung belegte er mit 1,34 Meter den 1. Platz. Gert-Heinz Pieper konnte sich im Sprint über 100 Meter in 15,36
Sekunden und 200 Meter in 32,05 Sekunden hinter dem Ausnahmeathleten Reuter (SH) jeweils den Vizetitel sichern.
Hans-Eberhard Himmel kämpfte im zweiten Zeitendlauf über 400 Meter ohne starke Konkurrenz gegen die Uhr und die im 1. Lauf
vorgelegten guten Zeiten. Er überraschte mit 65,00 Sekunden die Teilnehmer des 1. Laufes mit der insgesamt zweitbesten Zeit
und wurde Vizemeister. Im 200-Meter-Lauf erreichte er mit 29,47 Sekunden den 5. Platz.
"Kuddel" Schmidt warf den 500-Gramm-Speer 28,40 Meter weit und wurde damit Dritter. Die 4-Kilogramm-Kugel stieß er 9,46
Meter weit zum 5. Platz. Herbert Wortmann erreichte mit der 4-Kilogramm-Kugel 7,24 Meter, mit dem 1-Kilogramm-Diskus 23,52
Meter und mit dem 500-g-Speer 21,70 Meter und damit jeweils den 2. Platz.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 2. September 2003
Sven Suhling Deutscher Vizemeister bei Werfer-Fünfkampf
Oytener im nordhessischen Borken mit einigen Bestleistungen / Unzufrieden in der Paradedisziplin Hammer
Oyten (hb). Im nordhessischen Borken holte sich bei der erstmals durchgeführten Deutschen Meisterschaft im Werfer-Fünfkampf
der Senioren der Oytener Sven Suhling mit Hammer, Kugel, Diskus, Speer und Wurfgewicht in der Klasse M 35 eine Deutsche
Vizemeisterschaft. Hinter dem Huchtinger Jens Arkenau erreichte er 2649 Punkte und damit 352 Punkte mehr als bei seinem
ersten Werfer-Fünfkampf Ende März in Stade.
Als bester Hammerwerfer der neun M-35-Werfer übernahm der LGKV-Athlet mit 41,82 m zunächst die Führung, war aber dennoch
unzufrieden, denn beim einwerfen war es noch in Richtung 47 m gegangen. Dagegen ging es im Kugelstoßen mit 10,98 m so weit
wie in diesem Jahr noch nicht, aber Kugelspezialist Jens Arkenau übernahm hier nach 13,29 m schon die Führung. Mit 34,26 m
verfehlte Sven Suhling beim Diskuswurf seine eine Woche zuvor in Büdelsdorf aufgestellte Bestleistung nur um wenige Zentimeter,
und mit dem Speer übertraf er mit 41,37 m erstmals in diesem Jahr die 40-m-Marke. Das 15,88 kg schwere Wurfgewicht wuchtete
er zum Abschluss mit 11,76 m so weit wie keiner der anderen Werfer und lag damit am Ende nur um 177 Punkte hinter dem
siegreichen Arkenau. In zwei Wochen werden sich beide beim nächsten
Werfermehrkampf in Delmenhorst wiedersehen - dann
aber mit zehn Geräten!

WESER KURIER vom 2. September 2003
Leichtathletik
Als deutscher Meister der M 35 ist Jens Arkenau (TuS Huchting) von den Titelkämpfen im Werferfünfkampf in Borken zurück-
gekehrt, Bei diesen zum ersten Mal ausgetragenen Meisterschaften reichte der Bremer in seinen Paradedisziplinen Kugelstoßen
(13,29 Meter) und Diskuswerfen (37,79 Meter) zwar nicht an die gewohnten Leistungen heran - die nötigen Punkte holte Arkenau
aber im Speerwerfen (48,01 Meter), im Hammerwurf (34,94 Meter) sowie im Gewichtswurf. Der deutsche Meister schleuderte die
15,88 kg auf beachtliche 11,42 Meter und verwies damit sogar den amtierenden Europameister Jan Luckmann (TG Winkel) auf
den dritten Platz. Zweiter wurde Sven Suhling von der LG Kreis Verden. (sfy)

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 3. September 2003
Breithaupt beste Deutsche im Wurf-Fünfkampf
Leichtathletik: Werfer-Wettbewerb in Borken erstmals als Deutsche Meisterschaft
Delmenhorst (dg).Die beiden Ganderkeseer Leichtathletinnen Inge Breithaupt und Inge de Groot kamen bei der ersten Deutschen
Meisterschaft der Senioren im Werfer-Fünfkampf auf die Plätze eins und zwei. Der Ausrichter im hessischen Borken hat bereits
seit neun Jahren diesen Wettbewerb als Sportfest im Programm. Für alle 183 Teilnehmer galt die Reihenfolge Hammer – Kugel –
Diskus – Speer – Gewicht.
Inge Breithaupt und Inge de Groot, W50, hatten diesen Fünfkampf erstmals während der EM in Potsdam im letzten Jahr absolviert
und Erfahrung gesammelt. Nach den Meldungen war abzusehen, dass die Tagesform entscheiden würde zwischen Anke Rümpler
(SSC Vellmar) und den beiden Ganderkeseerinnen. Mit 34,94 m mit dem Hammer (600 Punkte, in Klammern der aktuelle Stand)
führte de Groot erwartungsgemäß vor Breithaupt 30,89 m (512) und Rümpler 30,67 (508) den Wettbewerb an. Die Kugel stieß de
Groot 10,08 m (1135), Breithaupt kam auf die Jahresbestweite von 11,10 m (1114) und Rümpler 11,15 m (1113). Im Diskuswurf
baute de Groot mit 28,72 m (1573) vor Breithaupt 27,64 m (1532) und Rümpler 23,76 m (1459) den Vorsprung geringfügig aus.
In ihrer schwächsten Disziplin, dem Speerwurf, erhielt de Groot für ihre 25,71 m nur 396 Punkte zu jetzt 1969 Zählern. Hier zeigte
Inge Breithaupt ihr ganzes Können. Für ihre neue Jahresbestleistung von 33,81 m erhielt sie 549 Punkte und führte jetzt erstmalig
das Feld an (2081). Rümpler brachte es auf für sie mäßige 28,69 m und hatte jetzt 1911 Punkte. Als aktuelle Deutsche Meisterin
warf sie bei den Titelkämpfen immerhin 33,26 m weit.
Das “Gewicht” ist ein “Kurzhammer” -  7,26 kg schwer. Beide Inges hatten dieses Gerät zuletzt bei der EM in Potsdam geworfen.
Gewichtwurf wird genau wie der Hammer durch schnelle Umdrehungen aus dem Kugelstoßring abgeworfen. Anke Rümpler kam
auf 10,87 m, Breithaupt auf 9,87 m. Im zweiten Versuch wuchs de Groot über sich hinaus. Nach zwei schnellen Drehungen
wurden 11,60 m gemessen, zuvor hatte sie 9,72 m geschafft. Damit kam sie bis auf sechs Punkte an Breithaupt heran. Die neue
Deutsche Meisterin aber heißt Inge Breithaupt und erreichte 2566 Punkte vor de Groot, 2560, und Rümpler, 2457.

WESER KURIER vom 3. September 2003
Junge Leichtathleten in Form
Nachwuchs erzielt Rekorde bei Vierkampf-Landesmeisterschaften
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Während die Sportler bei der Leichtathletik WM in Paris hinter den Erwartungen zurückblieben, ist auf Bremens Nach-
wuchs Verlass: Bei den Vierkampf-Landesmeisterschaften der Schüler wurden gleich vier neue Rekorde aufgestellt. In der M15
blieben mit Alexander Thyme (2324 Punkte) und Eugen Wisotzki (2277) vom Bremer LT sogar zwei Athleten über der bisherigen
Bestmarke von 2238, aufgestellt im Vorjahr von ihrem Vereinskollegen Julian Geißhirt. Nachdem sich Geißhirt über die 400 Meter
und 400 Meter Hürden in die deutsche Spitzenklasse der B-Jugend gelaufen hat, dürfte auch von Thyme und Wisotzki einiges zu
erwarten sein. Mit Thyme, Wisotzki, Wedekämpfer und Lorenz gelang der Mannschaft des BLT mit 10562 Punkten zudem ein
weiterer Landesrekord.
In der W15 avancierte Fenja Abendroth (SV Werder) zur herausragenden Athletin: Sie verbesserte die alte Bestmarke um mehr
als 200 Zähler und hält den Bremer Landesrekord nun mit 1998 Punkten. Mit ihren Mannschaftskolleginnen Läpple, Geiß,
Hamann und Wolski verbesserte sie die Team-Bestmarke auf 8844 Punkte.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 3. September 2003
Top: Toll springt am höchsten
Rotenburg (hes). Eine neue Kreisbestleistung erzielte die Vierkampf-Mannschaft der Schüler A des TuS Rotenburg bei den
Landesmeisterschaften in Bremen - mit 9128 Punkten wurde sie Vizemeister und liegt nun auf Rang zwei der aktuellen Landes-
bestenliste. Der bisherige "Kreisrekord" war von den A-Schülern des TuS Rotenburg mit 9111 Punkten vor fünf Jahren in Munster
aufgestellt worden - diese Marke wurde nun von den fünf jungen Mehrkämpfern in der Hansestadt um elf Punkte übertroffen.
Während die Bremer bei den gemeinsamen Titelkämpfen auch ihre Einzelmeisterschaften austrugen, zählte für die Nieder-
sachsen nur der Mannschaftswettbewerb.
Patrick Toll (M 14), der 2094 Punkte zu dem beachtlichen Erfolg beisteuerte, sprang mit 1,67 Metern am höchsten von allen
niedersächsischen Teilnehmern und damit auf Rang vier der derzeitigen NLV-Bestenliste. Im Weitsprung kam er wie sein Mann-
schaftskamerad Heinrich Siemens (M 15), der 1831 Punkte holte, mit 5,26 Meter auf das zweitbeste Ergebnis. Martin Schulte
und Torge Schröder (beide M 15) brachten es mit ausgeglichen Leistungen auf 1921 bzw. 1882 Punkte. Die 1400 Zähler von
'Youngster' Niklas Brandt komplettierten das gute, noch ausbaufähige Mannschaftsergebnis.
Mannschaftsmeister wurde mit 9679 Punkten die LG Edemissen/Peine, die zuvor bereits mit 9442 Zählern die Nummer eins in
Niedersachsen war
. Die A-Schüler des TuS Rotenburg rangieren nun mit ihren 9128 Zählern auf Rang zwei vor der LG Göttingen
(8957), LG SV Hanstedt II/Wellendorf (8501) und TSV Burgdorf (8172). 
Die Einzelergebnisse:
Vierkampf (100 m/Weitsprung/Hochsprung/Kugelstoß): M 15: 1. Martin Schulte (13,24 Sek./4,89 m/1,55 m/9,74 m) 1921 Pkt.; 2.
Torge Schröder (13,48 s/5,11 m/1,55 m/ 8,81 m) 1882 Pkt.; 3. Heinrich Siemens (12,88 s/5,26 m/1,46 m/ 7,28 m) 1831 Pkt.;
M 14: 2. Patrick Toll (12,48 s/5,26 m/1,67 m/9,90 m) 2094 Pkt.; 7. Niklas Brandt (15,52 s/3,83 m/1,37 m/6,64 m) 1400 Pkt.

HILDESHEIMER ZEITUNG vom 4. September 2003
Heidmar Michel bei DM Zehnter
Borken (wgk). Bei den ersten deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren im Werfer-Mehrkampf, die in Borken
(Hessen) ausgetragen wurden, hat Heidmar Michel (Eintracht Hildesheim) in der Altersklasse M 65 den zehnten Platz belegt.
Michel hatte sich intensiv auf diesen Wettkampf vorbereitet und kam auf insgesamt 2336 Punkte. Den Meistertitel errang Peter
Speckens vom SV Rotweiß Schlafhorst (3180). In der AK M 65 waren 18 Senioren am Start. Der Werfer-Fünfkampf besteht aus
Hammerwurf (Michels Weite in Borken: 30,52 m), Kugelstoßen (10,70 m), Diskuswurf (31,55 m), Speerwurf (35,28 m) und Ge-
wichtwerfen (12,28 m).

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 18. September 2003
SG Essen/Garthe gewinnt mit Bezirksrekord
Bremen. Die Landes-Mehrkampf-Meisterschaften im Vierkampf der Schüler/innen A (W14/15) des Niedersächsischen Leicht-
athletikverbandes wurden zusammen mit dem Bremer Landesverband in Bremen ausgetragen. Für die Mannschaft der SG Essen-
Garthe gingen Kira Haiduk, Anne Otten, Alena Fredeweß, Marina Kortenbrock und Svenja Niemann an den Start.
Einen glänzenden Eindruck hinterließ besonders Kira Haiduk: 1,42 Meter im Hochsprung; 10,98 Meter im Kugelstoßen; 13,12
Sekunden über 100 Meter und 4,86 Meter im Weitsprung waren Topleistungen, und sie erreichte damit 2053 Punkte. Dieses be-
deutete gleichzeitig eine Verbesserung des Bezirksrekordes. Ebenfalls sehr gute Leistungen erzielten Marina Kortenbrock und
Alena Fredeweß. Marina sprang 1,51 m hoch, stieß die Kugel 8,13 m, lief die 100 m in 14,3 Sekunden und sprang 4,51 m weit.
1,33 m im Hochsprung; 9,72 m im Kugelstoßen; 13,94 sec. im 100-m-Lauf und 4,80 m im Weitsprung waren die Leistungen von
Alena Fredeweß. 1856 beziehungsweise 1870 Punkte schlugen für die Mannschaftswertung zu Buche.
Anne Otten (1,42 m Hochsprung; 8,10 m Kugelstoßen; 14,74 sec. 100 m; 4,58 m Weitsprung/ 1776 Punkte) und Svenja Niemann
(1,36 m; 7,91 m; 14,98 sec.; 4,12 m/1660 Punkte) vervollständigten das hervorragende Mannschaftsergebnis.
Somit hatten die Schülerinnen der SG Essen/Garthe die glänzende Punktzahl von 9215 auf ihrem Konto (neuer Bezirksrekord).
Mit einem Vorsprung von mehr als 500 Punkten errangen sie überlegen die Landesmeisterschaft vor VfL Stadt (8654) und LG
Edemissen/Peine (8647).
Aufgrund sehr guter Leistungen wurden Kira Haiduk und Jan Hentel in die Auswahlmannschaft des Niedersächsischen Landes-
verbandes berufen. Kira Haiduk im Diskuswerfen und Kugelstoßen sowie Jan Hentel im Hochsprung vertraten Niedersachsen im
Vergleichskampf gegen Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Schleswig-Holstein. Bei den Schülerinnen gewann Nieder-
sachsen den Ländervergleichskampf. Die Schüler belegten Rang zwei.
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