DM-Einzel am 15./17. August in Celle (Senioren I)
DM-Einzel am 16./17. August in Krefeld (Juniorinnen / Junioren)
NDM-Einzel am 16./17. August in Jüterbog (Jugend A und W/M 15)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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(Presse)-Berichte vom 3.9.     Ergebnisse DM Celle (15./17.8.)     Ergebnisse DM Krefeld (16./17.8.)     Ergebnisse NDM Jüterbog  (16./17.8.)
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CELLESCHE ZEITUNG vom 31. Juli 2003
“Größte Meisterschaft aller Zeiten” in Celle
Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren I zwischen 30 und 49 Jahren finden vom 15. bis 17. August auf dem
Celler Saarfeld statt. Für den Kreisverbands-Vorsitzenden Winfried Marowski ist das “die größte vergleichbare Meisterschaft aller
Zeiten” in der Stadt. Erwartet werden rund 1800 Teilnehmer und die weitere Profilierung Celles als Ausrichter von leichtathletisch-
en Großveranstaltungen. Denn mitverantwortlich für die Vergabe der Titelkämpfe waren die Organisationsleistungen beim all-
jährlichen Wasa-Lauf und bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften für Schüler und Jugend 2001.
In zweieinhalb Wochen wären theoretisch große Namen wie Heike Drechsler, Lars Riedel oder Dieter Baumann teilnahmebe-
rechtigt, die aber entweder verletzt sind oder eine Woche später bei den Weltmeisterschaften in Paris starten. Aber auch so
reisen Athleten nach Celle, die den Speer um die 50 Meter weit werfen, 100 Meter unter 12 Sekunden sprinten oder im Juli
Medaillen bei der Senioren-WM auf Puerto Rico gewannen.
Die erwarteten 1800 Teilnehmer starten in acht verschiedenen Altersklassen (männlich und weiblich 30, M/W 35, M/W 40, M/W
45) und sorgen für insgesamt 137 Entscheidungen an drei Tagen. Startvoraussetzungen sind sportliche Qualifikationsnormen bei
offiziellen Veranstaltungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Vertreten sind alle Disziplinen außer Hindernislauf und
Mehrkampf, die gesonderte Meisterschaften austragen.
Aus Celler Sicht stellen die Meisterschaften einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor dar. Alle Teilnehmer und ihre ge-
schätzten 1000 Begleiter – seien es Familienmitglieder oder Betreuer – müssen sich drei Tage eigenhändig um Unterkunft und
Verpflegung kümmern und “werden sicherlich einige Euro in der Stadt lassen”, wie Mit-Organisator Holger Pieper kalkuliert. Ins-
gesamt hofft er auf rund 4000 Menschen auf dem Saarfeld, da für Zuschauer der Eintritt frei ist.
Als örtliche Ausrichter fungieren die Vereine MTV Celle und VfL Westercelle. Sie bewältigen bis zum 15. August eine organi-
satorische Mammut-Aufgabe, um die Anforderungen des Veranstalters DLV sowie des formellen Ausrichters Niedersächsischer
Leichtathletik-Verband (NLV) umzusetzen. Das 15-köpfige Organisationsteam besteht aus Vertretern der Vereine, des Kreis-
verbandes sowie der Stadt Celle und ist in Teilen identisch mit dem Orga-Team des Wasa-Laufes und der Schüler-Mannschafts-
meisterschaften vor zwei Jahren. “Nur dass der Aufwand dieses Jahr größer ist”, wie Mitglied Holger Pieper sagt. “Wir haben mehr
Veranstaltungstage, mehr Entscheidungen und ausschließlich Einzel-Teilnehmer.” Der Gesamt-Etat der Meisterschaften beträgt
rund 25 000 Euro.
Saarfeld komplett saniert und gereinigt
Die höchste logistische Hürde: Bis zum Meisterschafts-Start wird die Leichtathletik-Anlage des Saarfeldes komplett saniert, re-
noviert und gereinigt. “Die Kunststoffbahn sieht jetzt so gut aus wie seit 15 Jahren nicht mehr”, sagt der städtische Stabsstellen-
leiter Sport, Bernd Nitsche, der den Organisatoren zugesichert hat, “jede Unterstützung zu leisten, die möglich ist.” Parallel dazu
werkeln die Orga-Team-Mitglieder seit Tagen in Eigenregie am Umbau des ehemaligen MTV-Vereinsheims und wird sich die Stadt
auch noch um die Sanierung der Stadiontribüne auf der Otto-Schade-Sportanlage kümmern.
Koordiniert werden müssen für die Veranstaltungstage selbst die Besetzung von Wettkampfbüro, Kampfrichterplätzen und sonst-
igen Helferposten. Dafür werden rund 170 Kräfte benötigt. Zu Gute kommt den Verantwortlichen hierbei die Eingespieltheit des
Organisationsteams und seine nahezu optimale Ressourcenausstattung. “Ganz Niedersachsen beneidet uns Celler um die hohe
Zahl von ausgebildeten jugendlichen Kampfrichtern. Im Moment haben wir um die 30”, erklärt Winfried Marowski. 14 Kampfrichter
und eine Ärztin stellt zudem die Partnerstadt Quedlinburg.
Zum Rahmenprogramm der Meisterschaften gehören Sportartikel-Stände, ein Festzelt und diverse Verpflegungs- und Getränke-
Möglichkeiten auf dem Saarfeld. “Vor allem bieten wir unseren Zuschauern Leichtathletik zum Anfassen”, sagt Winfried Marowski.
“Sie sind ja dicht am Geschehen.”
Zur Website der Veranstaltung

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 13. August 2003
Schwabe greift über 10 000 Meter an
Leichtathletik: Deutsche Meisterschaft der Senioren in Celle – Neun Wolfsburger gehen an den Start
Mit 13 aktuellen Weltmeistern, mehr als 1100 Teilnehmern, 137 Entscheidungen und knapp 200 Helfern finden von Freitag bis
Sonntag in Celle die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren I (30 bis 49 Jahre) statt. Hoffnungen auf einen Titel
macht sich auch Rolf Schwabe. Der Läufer vom VfB Fallersleben startet in der Altersklasse M 40 über 10 000 Meter. "Mein Ziel
ist es, eine Zeit unter 34 Minuten zu laufen und so einen Platz zwischen eins und drei zu belegen", erklärt Schwabe. Die momen-
tan große Hitze bereitet dem Fallersleber keine Sorgen. "Ich bin sowieso ein Schönwetterläufer", lacht Schwabe, der sechsmal in
der Woche zwischen 15 und 20 Kilometer läuft.
Außer Schwabe gehen aus Wolfsburg noch acht Leichtathleten vom VfL in Celle an den Start: Jan Bargmann (M 30, Diskus,
Speer), Ebbo Borm (M 35, Stab), Sascha Diehr (M 30, 5000 m), Alexander Knitsch (M 30, 400 m), Beatrice Mau-Repnak (W 30,
Speer), Dierk Mauer (M 45, Hammer), Sabine Rahn (W 35, Hoch), Matthias Thriene (M 30, Diskus).
Theoretisch teilnahmeberechtigt wären auch große Namen wie Heike Drechsler, Lars Riedel oder Dieter Baumann, die aber ent-
weder verletzt sind oder eine Woche später bei den Weltmeisterschaften der Profis in Paris starten. Aber auch ohne diese
Spitzenathleten kommt ein Großteil derer nach Celle, die in der Senioren-Leichtathletik einen guten Namen haben. 13 Titelträger
und die große Mehrheit der deutschen Medaillengewinner der diesjährigen Senioren-WM im Juli auf Puerto Rico haben gemeldet.
Die Teilnehmer der deutschen Meisterschaften kommen aus allen Regionen der Republik. Vertreten sind alle Disziplinen bis auf
Mehrkämpfe und Hindernisläufe, die bei gesonderten Meisterschaften ausgetragen werden. Untergliedert ist das Teilnehmerfeld in
acht verschiedene Altersklassen: Männlich und Weiblich 30, M/W 35, M/W 40, M/W 45. Die Anlage des MTV Celle wurde eigens
für diese Großveranstaltung saniert. Die Organisatoren hoffen auf etwa 4000 Besucher pro Tag. (r./mk)

CELLESCHE ZEITUNG vom 14. August 2003
13 Weltmeister starten in Celle
13 Weltmeister und fünf Leichtathleten aus dem heimischen Kreis starten von morgen bis Sonntag bei den Deutschen Meister-
schaften der Senioren I auf dem Saarfeld in Celle. Für Zuschauer ist der Eintritt frei, der erste Startschuss ertönt morgen um 13
Uhr. “Wir sind froh, dass es endlich losgeht”, sagt Helmut Peters aus dem Organisationsteam nach dem Abschluss der mehr-
monatigen Vorbereitungen auf die Mammut-Veranstaltung.
Auch ohne die Olympiasieger Heike Drechsler, Lars Riedel und Dieter
Baumann, die entweder verletzt sind oder eine Woche später bei den Weltmeisterschaften der Profis in Paris starten, hat für Celle
nahezu alles gemeldet, was bei den Leichtathletik-Senioren zwischen 30 und 49 Jahre einen Namen und Erfolge vorzuweisen hat.
13 Weltmeister und die große Mehrheit der deutschen Medaillengewinner bei der Senioren-WM im Juli auf Puerto Rico sind dabei.
Insgesamt teilnehmen werden laut Meldeliste 1136 Athleten, von denen viele in mehreren Disziplinen starten. Das Gesamt-Pro-
gramm umfasst dadurch 137 Entscheidungen. Alle Athleten mussten sich über sportliche Qualifikationsnormen für Celle quali-
fizieren.
Abgeschlossen ist mittlerweile die eigens für die Meisterschaften durchgeführte Sanierung, Renovierung und Säuberung der
Otto-Schade-Sportanlage am Herzog-Ernst-Ring. Neben der Stadt hatte in den vergangenen Wochen täglich ein Dutzend Helfer
der örtlichen Ausrichter MTV Celle und VfL Westercelle dafür gesorgt. “Wir waren voll in der Zeit”, erklärt Helmut Peters.
Weltmeister am Start:
13 Titelträger der erfolgreichen deutschen WM-Mannschaft von Puerto Rico starten auch in Celle. Das sind im einzelnen: Michael
Albert (Eppelheim/Altersklasse M40/Speerwurf), Hans Hopfner (Regensburg/-M45/1500 und 5000 Meter), Rolf Nucklies (Wies-
baden/M45/Stabhochsprung), Wolfram Walter (Pulheim/M45/Dreisprung), Roland Major (Halle/M45/-Weitsprung), Hubert Berger
(Schwabmünchen/M45/Diskus), Jana Müller-Schmidt (Ortenau/-W35/Kugelstoßen), Silke Stolt (Bruchköbel/W35/Diskuswerfen),
Karen Scholz (Berlin/W35/Speerwurf), Kornelia Wrzesniok (Rodgau/W35/4x400 Meter), Anke Moritz (Ludwigshafen/-W40/100
Meter und 80 Meter Hürden), Marion Hillebrand-Raves (Münster/W45/ 4x 400 Meter) und Angelika Anton (Soltau/W45/Speer-
werfen).
Statistiken:
Die Teilnehmer kommen aus allen Regionen der Republik und machen vor oder nach der Meisterschaft teilweise Urlaub in Celle.
Antreten werden Athleten vom 1. FC Kaiserslautern, Dresdner SC, THW Kiel oder der LG Passau. Teilnehmerstärkste Vereine
sind die LG Kreis Verden mit 19 Athleten, der Pulheimer SC mit 16 und der Berliner SC mit 14. Die meisten Starter bei einem
Wettbewerb (34) gibt es beim 10 000-Meter-Lauf der Altersklasse M35 am Sonnabend um 18.45 Uhr.
Hammerwerfer bereitete Kopfzerbrechen:
Ein sportlicher Höhepunkt der Meisterschaften wird der Auftritt von Hammerwerfer Holger Klose (Eintracht Frankfurt) sein. Der
WM-Teilnehmer von 1997 und EM-Teilnehmer des vergangenen Jahres verpasste dieses Jahr die Profi-Weltmeisterschaft nur
knapp und startet deshalb in Celle. Das Problem: Seine Bestweite liegt bei rund 82 Metern und die Hammerwurf-Anlage auf dem
A-Platz des Saarfeldes war ursprünglich nur für rund 68 Meter weite Würfe ausgerichtet. Den Veranstaltern, die den Wettbewerb
zunächst ins Stadion verlegen und alle anderen Wettkämpfe bei Kloses Würfen aus Sicherheitsgründen unterbrechen wollten, hilft
nun ein neuer Passus im DLV-Reglement: Der Winkel des Wurf-Sektors wird verkleinert, so dass Klose doch reibungs- und ge-
fahrenlos werfen kann.
Doping-Kontrollen:
Wie bei Wettkämpfen auf nationaler Ebene üblich, gibt es auch in Celle Doping-Kontrollen. Sechs Teilnehmer – je drei Frauen und
Männer – werden nach dem Losverfahren ermittelt. Dabei werden zunächst die Altersklasse, dann die Disziplin und dann die
Platzierung gezogen. Der zufällig ermittelte Athlet hat anschließend 60 Minuten Zeit, eine Urinprobe abzugeben und wird während
dessen von zwei eigens abgestellten Helfern nicht aus den Augen gelassen. Ein Verschwinden wird als positive Probe gewertet.
Die Organisatoren hoffen auf rund 4000 Menschen pro Tag auf der Anlage – inklusive Athleten und Begleiter. Am Sonnabend gibt
es von 9 bis 18 Uhr Kinderbetreuung, dazu jeden Tag Verpflegungs-, Getränke- und Sportartikel-Stände sowie ein Festzelt. Ein-
geleitet wird alles morgen ab 12 Uhr mit einem Empfang von Ehrengästen aus Stadt und Verbänden.

newsclick.de (Peine) vom 14. August 2003
Deutsche Meisterschaften als Heimspiel
Leichtathletik: Zwölf Peiner gehen am Wochenende in Celle an den Start
Heimspiel: Celle steht am kommenden Wochenende ganz im Zeichen der Deutschen Senioren-Meisterschaften I (M/W 30 - M/W
45) der Leichtathleten. Laut Meldeliste wurde schon vor den Wettkämpfen ein neuer Rekord aufgestellt: Zum ersten Mal nehmen
mehr als 1500 Seniorensportlerinnen und -sportler teil, sie kommen aus mehr als 500 Vereinen. Aus dem Kreis Peine sind zwölf
Aktive dabei.
Die Vorjahresdritte über 800 m der W 40, Ulla Hornbostel (TSV Arminia Vöhrum), geht wieder mit guten Medaillenchancen über
800 und 1500 m an den Start. Sie ist nach der Weltmeisterin Irina Gazda-Sagolla (LG Remsfeld/Wabern) als Zweitschnellste des
17-er-Feldes gemeldet, über 1500 m als Fünftschnellste (13 Teilnehmerinnen). Die gleichen Strecken nimmt Johann Steinert
(M 45, Arminia Vöhrum) in Angriff. Für ihn wird es schwierig sein, das Finale zu erreichen.
Elke Ostwald (Vöhrum) hat beste Chancen, in Celle Edelmetall im Speerwerfen der W 45 zu erkämpfen. Die vielseitige Senioren-
sportlerin startet außerdem noch über die 400 m und gemeinsam mit Ulla Hornbostel, Doris Künnemann und Andrea Stille be-
ziehungsweise Christa Bartoniek in der Vöhrumer 4 x 100-m-Staffel der W 40. Doris Künnemann hat außerdem noch für den
Weitsprung der W 45 gemeldet.
Ganz weit vorne könnte in der Klasse M 50 die 3x1000-m-Staffel des TV Klein Ilsede mit Erwin Bußmann, Rainer Lindemann und
Manfred Klingenberg beziehungsweise Wolfgang Ursinus landen. Gemeldet sind vier weitere Staffeln aus Holzminden, Nienburg,
Pullheim und Pforzheim/Königsbach.
Eine gute Platzierung sollte auch Olaf Rosenberg (LG Edemissen/Peine) im Diskuswurf der M 30 gelingen. Er wird versuchen,
den über 40 Jahre alten Kreisrekord von Manfred Finke (MTV VJ Peine) zu verbessern. Ebenso wie sein Trainingskamerad Werner
Weber startet der Jahner auch im Kugelstoßen. Die Wettkämpfe beginnen am morgigen Freitag um 13 Uhr und gehen am Sonn-
tag gegen 13.30 Uhr zu Ende. (ww)

Lohmann und Fabrizius zu Deutschen Juniorenmeisterschaften
Von Olaf Kelterborn (Quelle: www.leichtathletik-in-bremen.de)
Mit nur 2 Aktiven wird der Bremer Verband am Wochenende in Krefeld bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften am Start sein.
Jessica Lohmann (SV Werder) hat über 800m und 1500m gemeldet. Andrei Fabrizius (ebenfalls SV Werder), der die Qualifika-
tionsnorm über 100m und 200m erreicht hat, wird sich ausschließlich auf die 200m konzentrieren.
Die Mittelstreckenläuferin Jessica Lohmann wird in Krefeld aller Voraussicht nach sowohl die 800m als auch die 1500m laufen.
Über die 800m Distanz geht es für sie darum, die Enttäuschung der norddeutschen Meisterschaften, wo sie bereits nach 150m
das Rennen aufgrund eines Sturzes aufgeben musste, vergessen zu machen. In der Meldeliste ist sie mit einer Zeit von 2:15,74
min auf dem 18. Platz gemeldet. An einem guten Tag ist eine Zeit unter 2:15,00 min sicher möglich. Bessere Chancen hat
Jessica auf der 1500m Strecke. Mit 4:37,73 min liegt sie an Position 12 der Meldeliste. Da der Abstand zu den vor ihr platzierten
Läuferinnen sehr gering ist, liegt ein Platz unter den ersten zehn im Bereich des möglichen.
Etwas anders stellt sich die Situation bei Andrei Fabrizius dar. Der junge Sprinter, der in diesem Jahr bisher zu seinem eigenen
Bedauern noch nicht an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen konnte, konzentriert sich in Krefeld voll und ganz auf die 200m.
Zwar hätte er aufgrund seiner Vorleistungen auch über 100m an den Start gehen können, entschied sich aber in Abstimmung mit
seiner Trainerin Grazyna Rabsztyn ausschließlich für die 200m. In der Meldeliste ist er mit seiner Leistung von 21,93 sec auf
Position 25 gemeldet. Aus Erfahrung weiß man allerdings, dass nie alle gemeldeten Sprinter an den Start gehen, so dass für
Andrei sicherlich eine Platzierung unter den ersten 15 möglich sein sollte.

Norddeutsche A-Jugend- und Schülermeisterschaften: Viele Bremer dabei
Von Olaf Kelterborn (Quelle: www.leichtathletik-in-bremen.de)
Wenn am Samstag in Jüterbog der erste Startschuss zu den norddeutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen und Schüler-/
innen fällt, werden unter den Aktiven auch 27 Bremer Leichtathleten sein. Allein der SV Werder Bremen wird mit 12 motivierten
Sportlern dabei sein. Aber auch vom Bremer LT und der LG Bremen-Nord sind aussichtsreiche Athleten am Start. Besonders
hervorzuheben aus den vielen Bremer Startern sind Julian Geisshirt (Bremer LT/VFB Komet), Torben Kleine und Natalie Steine-
mann (beide SV Werder).
Julian wird in Jüterbog ausschließlich auf seiner Spezialstrecke, den 400m, am Start sein und dort versuchen, seine persönliche
Bestzeit zu unterbieten. "Gerade nach dem letzten Wochenende in Wilhelmshaven und dem knapp verpassten Titel mit einer Zeit
über 50sec hat Julian noch eine ganz ordentliche Portion Wut im Bauch. Eine Zeit um 49,50 sec ist ganz klar unser Ziel" so sein
Trainer Jens Ellrott. Sollte ihm diese Zeit tatsächlich gelingen, spricht Julian ein großes Wort bei der Vergabe der Podestplätze,
eventuell sogar beim Titel des norddeutschen Meisters, mit.
A-Jugend Sprinter Torben Kleine startet am Wochenende über 100m und 200m. Für ihn gilt klar die Verbesserung seiner persön-
lichen Bestzeiten als oberstes Ziel. Über 100m möchte sich Torben gegenüber letztem Wochenende deutlich steigern. Zur Er-
innerung, er lief bei den norddeutschen Männermeisterschaften in 11,19 sec auf einen guten 9. Platz. Das Erreichen des A-End-
laufes sollte bei einer Verbesserung dieser Zeit kein Problem sein. Die 200m, die bei Torben in diesem Jahr bisher recht durch-
wachsen verliefen, sollen am Sonntag einen gelungenen Abschluss der Freiluftsaison darstellen. Um diesem Anspruch gerecht zu
werden, erwartet Torben von sich selbst eine Zeit unter 22,30 sec.
Mittelstreckenhoffnung Natalie Steinemann steigt recht spät ins Wettkampfgeschehen ein und wird erst am Sonntag zeigen, was
sie momentan zu leisten im Stande ist. Sie wird über 1500m am Start sein. Vorausgesetzt, Natalie bestätigt ihre derzeit tolle
Form und läuft wiederum in die Nähe ihres eigenen Landesrekordes von 4:50,86 min, so ist auch von ihr ein guter Platz in der
Endabrechnung zu erhoffen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 15. August 2003
Valentin will Titel verteidigen
Celle/Ostfriesland (kj). Fünf ostfriesische Leichtathleten aus vier Vereinen starten an diesem Wochenende bei den Deutschen
Seniorenmeisterschaften I (Jahrgang 1954 bis 1973) in Celle. Senioren-Weltmeister Jörg Valentin vom TV Norden ist im Otto-
Schade-Stadion Titelverteidiger und Favorit über 10 000 Meter in der Alterklasse M 40. Uwe Hartmann (LC Saar) und Olaf Böttge
(LTC Berlin) wollen dafür sorgen, dass ihm der erneute Titelgewinn möglichst schwer fällt, werden am Ende aber wohl das Nach-
sehen haben. Valentin hat außerdem für das Rennen über 5000 Meter gemeldet.
Teamgefährte Marcus Bieck (M 30) gilt ebenfalls als möglicher Medaillenkandidat. Der Landesrekordhalter stellt sich der Konkurr-
enz im Speerwurf und könnte am Ende ganz weit vorne liegen. Ingo Kaun (M 45) vom MTV Aurich geht in den Sprintdisziplinen
über 100, 200 und 400 Meter ins Rennen und ist zudem im Speerwurf aktiv. Während der SV Georgsheil mit Michael Mücher
(M 45) im Diskuswurf vertreten ist, schickt die LG Ihrhove/Warsingsfehn Enno Heidergott (M 30) nach Celle. Er startet über 5000
oder 10 000 Meter.

Hier zwei weitere Berichte aus der Region Ostfriesland von Klaus Jakobs -- Quelle: www.ostfriesland-la.de
Drei Ostfriesen starten bei Junioren-DM
Zum Bericht
Norddeutscher Nachwuchs auf Titeljagd
Zum Bericht

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 15. August 2003
Wehrsen und Jünemann gehen in Krefeld an den Start
Junioren-Meisterschaften der Leichtathleten
Mit zwei Aktiven ist die Leichtathletik-Gemeinschaft Braunschweig an den deutschen Junioren-Meisterschaften (U 23) in Krefeld
vertreten. Mit nach Nordrhein-Westfalen reisen Dennis Jünemann und Claudia Wehrsen.
28 Hindernisse und sieben Wassergräben stehen Jünemann bei seinem Lauf zur angestrebten Medaille im 3000-Meter-Hindernis-
rennen im Wege. Für den im November 22 Jahre alt werdenden MTV-Langstreckler bietet sich in Krefeld letztmalig die Chance
auf einen Spitzenplatz bei einer Junioren-Meisterschaft. Vom nächsten Jahr an muss er das harte Brot der Hauptklasse essen, in
der er in diesem Jahr bereits Achter der deutschen Meisterschaft werden konnte. Favoriten sind in Krefeld der Vierte der deutsch-
en Meisterschaft, Raffael Schäfer aus Rehlingen (persönliche Bestzeit 8:26 Minuten), und dessen Klubkollege Christian Klein
(Bestzeit 8:36 Minuten). Dennis Jünemann ist mit einer Bestzeit von 8:47 Minuten in Krefeld gemeldet.
400-Meter-Hürdenläuferin Wehrsen, groß geworden über 400 Meter flach, hat ihre Ziele in diesem Jahr mit dem Gewinn der
Bronzemedaille bei der deutschen Meisterschaft der Jugend und mit einer deutlichen Steigerung ihrer Bestzeit auf 61,72 Sekund-
en bereits übertroffen. Die noch 18-Jährige will in Krefeld in der höheren Altersklasse weitere Meisterschafts-Erfahrungen samm-
eln. Dies gilt insbesondere auch im Hinblick auf die von ihr angestrebte Teilnahme an den Titelkämpfen des Deutschen Leicht-
athletik-Verbandes für Männer und Frauen 2004 in Braunschweig. (B.B.)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 15. August 2003
Burger heißer Medaillenanwärter
Deutsche Senioren-Meisterschaften: Sechs Braunschweiger Leichtathleten am Start
Eine Großveranstaltung zu bewältigen hat der Niedersächsische Leichtathletikverband in Celle: Die deutschen Senioren-Meister-
schaften für die in vier Altersklassen unterteilten Jahrgänge 1973 bis 1954 (30 bis 49 Jahre) stehen an. Los geht’s heute, die
letzten Entscheidungen fallen am Sonntag.
Zu den insgesamt 1800 gemeldeten Teilnehmern zählt auch eine sechsköpfige Gruppe der LG Braunschweig. In der M 30 ist Jean
Marco Zecchino (LG Eintracht) für die Hürdenläufe über 110 und 400 Meter gemeldet. Nachwuchsübungsleiter Dennis Wittkuhn
(LG/PSV) versucht sich ebenfalls im langen Hürdenlauf. Sven Teiwes (LG Eintracht) nimmt am Stabhochsprung-Wettbewerb teil.
Dirk Hoffmeister (M 35) vertritt die LG im Hoch- und Weitsprung aussichtsreich. Der mit dem Ruhm des norddeutschen Meisters
über 5000 Meter in der Hauptklasse versehene Mario Burger zählt in der M 35 auf den Langstrecken (5000 und 10 000 Meter) zum
Kreis der Medaillenanwärter. Sein Vereinskollege Peter Krause (beide LG/MTV) schnürt die Rennschuhe für die 800 Meter in der
M 40.
Theoretisch teilnahmeberechtigt wären auch große Namen wie Heike Drechsler, Lars Riedel oder Dieter Baumann, die aber ent-
weder verletzt sind oder eine Woche später bei den Weltmeisterschaften der Profis in Paris starten. Aber auch ohne diese
Spitzenathleten kommen gute Namen nach Celle: 13 Titelträger und die große Mehrheit der deutschen Medaillengewinner der
diesjährigen Senioren-WM auf Puerto Rico haben gemeldet. (B.B.)

WESER KURIER vom 15. August 2003
Lokalsport in Kürze
Leichtathletik. Sieben Senioren vertreten die Bremer Leichtathletik bei den deutschen Senioren-Meisterschaften an diesem
Wochenende ab dem heutigen Freitagnachmittag in Celle. Gleich gegen 34 gemeldete Konkurrenten muss Torsten Naue von der
LG Bremen-Nord seinen Titel über die 10 000 Meter der M35 verteidigen. Ebenfalls über die Langstrecke startet Jens-Uwe Krage
vom Bremer LT in der M30. Vereinskollege Jan Petermann (M35) tritt über die 1500 Meter an. Chancen auf eine gute Endkampf-
Platzierung besitzt auch das Huchtinger Trio Jens Arkenau (M35) im Kugelstoßen und Diskuswurf, Manfred Hiller (M40) über 400
Meter und Nicole Arkenau (W35) über die 100 Meter Hürden. Silvia Janke mit der besten gemeldeten Stabhochsprunghöhe in der
W40 und Marc Gogol im Hochsprung der M30 von der LG Bremen-Nord komplettieren das Bremer Aufgebot. (mde)

CELLESCHE ZEITUNG vom 16. August 2003
Senioren-DM auf dem Saarfeld begann mit 58 Entscheidungen
Ein Versuch landete knapp vor dem Zaun am Allerdamm, andere gerade noch rechtzeitig vor der Kugelstoßanlage und der weit-
este bei 74,69 Metern: Hammerwerfer Holger Klose von Eintracht Frankfurt war die erste Attraktion gestern zum Auftakt der
Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren auf dem Celler Saarfeld. Er gewann eine von 58 Entscheidungen.
Die
Titelkämpfe der 30- bis 49-Jährigen gehen heute und morgen mit 79 Entscheidungen weiter. Beginn auf der Otto-Schade-
Sportanlage am Herzog-Ernst-Ring ist jeweils um 9.30 Uhr, der Eintritt für Zuschauer ist frei.
Der gestrige erste Tag verlief aus Sicht der Organisatoren optimal – abgesehen von böigem Gegenwind auf der Zielgeraden der
Stadionrunde. “Das Wetter ist nahezu ideal und besser als die Hitze der vergangenen Wochen”, meinte Geschäftsführer Rolf-
Peter Nieber vom Mit-Ausrichter MTV Celle. “Außerdem klappt die Organisation reibungslos und alle loben die sanierte Anlage.
Wir haben hier beste Bedingungen.”
Hammerwerfer Holger Klose nutzte sie am beeindruckendsten. Für die Profi-WM in Paris war er vom Deutschen-Leichtathletik-
Verband trotz einer Bestmarke von über 82 Metern nicht nominiert worden, so dass er sich in Celle seinen ersten Senioren-Titel in
der Altersklasse M 35 sicherte. “Mit den 74 Metern hatte ich hier gar nicht mehr gerechnet”, die waren okay. Ansonsten kann ich
sicherlich noch weiter werfen”, sagte der Hesse gestern.
Weitere sportliche Höhepunkte am ersten Wettkampf-Tag waren unter anderen die Siege der Senioren-Weltmeisterinnen Angelika
Anton (Soltau) und Karen Scholz (Berlin) im Speerwerfen. Anton siegte in der Altersklasse W 40 mit 43,38 Metern, Scholz in
W 35 mit 44,21 Metern. Weltmeisterin Anke Moritz aus Ludwigshafen dominierte die 80 Meter Hürden der Altersklasse W 40 mit
einer Zeit von 12,08 Sekunden.
Als einziger Athlet aus dem Landkreis Celle startete gestern Ingo Heinze vom SV Nienhagen. Er wurde in der Altersklasse M 40
Zehnter über 400 Meter Hürden in 70,48 Sekunden. “Ich habe gemerkt, dass mir das Training fehlt. Mehr war nicht drin”, sagte
Heinze, dessen Rückstand auf eine Achillessehnen-Operation zurückzuführen sind, die ihn gestern unter anderem dazu nötigte,
an einem Fuß Spikes und am anderen normale Laufschuhe zu tragen.
Höhepunkt aus Celler Sicht ist heute Abend der Endlauf über 10 000 Meter der Altersklasse M 35 um 18.45 Uhr, in dem Stefan
Bädermann (TuS Bergen) und Frank Colsmann (MTV Müden/Ö.) starten. Carsten Ganz (MTV Celle) läuft heute über 100 Meter
(Vorlauf um 11.50 Uhr, Endlauf um 14.10 Uhr) und stößt zudem die Kugel ab 16.15 Uhr. Ted Spitzer (MTV Celle) sprintet heute
und morgen ab 10.30 Uhr sowohl über 400 als auch 200 Meter.
Mit dem größten Besucherstrom wird an den Wochenendtagen heute und morgen gerechnet. Gestern waren geschätzt 2000
Menschen auf dem Saarfeld – inklusive der Aktiven. Die Verbands-Offiziellen wurden am Abend offiziell von der Stadt empfangen.

Neun Titel am ersten Tag in Celle (Von Claus Beissner / Quelle: www.nlv-la.de)
Zum Bericht (16. August 2003)

CELLESCHE ZEITUNG vom 18. August 2003
Leichtathletik / Senioren-DM 2005 wieder auf dem Saarfeld?
Ohne neue deutsche Rekorde, aber mit vielen guten Ergebnissen endeten gestern die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften
der Senioren I auf dem Celler Saarfeld. Drei Tage lang kämpften über 1100 Athleten im Alter von 30 bis 49 Jahren um Edelmetall.
Der Deutsche Leichtathletik-Verband war voll des Lobes: Mit “viel Liebe zum Detail” sei die Großveranstaltung organisiert worden.
DLV-Vizepräsident Dieter Massin stellte in Aussicht, die Senioren-DM auch 2005 wieder in Celle stattfinden zu lassen.
Ziemlich geschafft, aber glücklich fielen sie sich in die Arme: die rund 200 Helfer und Organisatoren der Deutschen Leichtathletik-
Meisterschaft der Senioren. Drei Tage lang hatten sie Celle zum Leichtathletik-Nabel Deutschlands werden lassen. “Rundum ge-
lungen”, freute sich Helmut Peters vom Organisationsteam.
Zwar mischten auf der für 20 000 Euro frisch überholten Otto-Schade-Sportanlage am Herzog-Ernst-Ring nicht die ganz großen
Namen aus dem Leichtathletik-Zirkus wie Lars Riedel oder Heike Drechsler mit, aber die gezeigten Leistungen konnten sich doch
sehen lassen. “Wer bei der Altersklassenbezeichnung ‘Senioren’ nur an Feierabendsportler denkt, liegt völlig falsch. Hier wurden
Höchstleistungen geboten”, stellte DLV-Vizepräsident Dieter Massin klar.
Der 62-Jährige (“Ich bin Funktionsträger, kein Funktionär”) lobte die Celler Organisatoren und schwärmte von der “grandiosen At-
mosphäre” der Titelkämpfe. Die örtlichen Veranstalter vom MTV Celle und VfL Westercelle hätten die Großveranstaltung mit “viel
Liebe zum Detail” durchgeführt. “Es sind die Kleinigkeiten, die die Sache rund machen. Das fängt beim Fahnenschmuck und der
Ausschilderung des Anfahrtsweges an und hört bei den kleinen Preisen für Speisen und Getränken auf”, so Massin.
Bei der tollen Stimmung – am Sonnabend tummelten sich mitsamt der Aktiven und Betreuer zeitweise 5000 Menschen auf der
Anlage, gestern waren es rund 2000 – machte es auch nichts, dass keine sportlichen Rekorde gebrochen wurden. Sportliche
Höhepunkte gab es unter den 137 Entscheidungen des Gesamtprogramms aber doch: So siegte beispielsweise Bettina Gabler
aus München beim Hammerwerfen der Frauen zwischen 30 und 34 Jahren mit 56,72 Metern – über 19 (!) Meter Vorsprung vor der
Zweitplatzierten Anette Engelhardt. Stark war auch Wolfgang Ritte (Uerdingen), der mit seinen 4,50 Metern im Stabhochsprung
(M45) sogar Ex-Weltmeister Rolf Nucklies (4,10 Meter) hinter sich ließ.
Gut möglich, dass die Senioren-DM in zwei Jahren wieder in Celle stattfinden wird. Das deutete Massin an. “Allerdings unter der
Voraussetzung, dass das Niveau der Sportanlage zumindest so bleibt”, so der DLV-Vize. Damit schlug er in die gleiche Kerbe wie
Rita Girschikofsky, Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes. Die hatte bei einem Empfang mit Vertretern der
Stadt die “Flickschusterei” bemängelt, mit der die Laufbahn des Stadions im Vorfeld ausgebessert wurde. “Wenn hier noch einmal
eine solche Meisterschaft ausgetragen werden soll, muss eine neue Laufbahn her”, forderte sie. Die Kosten dafür würden sich
jedoch auf rund 200 000 Euro belaufen.
“Dieses Geld haben wir nicht”, stellte Celles Sportamtsleiter Bernd Nitsche klar, machte sich aber im gleichen Atemzug für eine
Wiederholung der Veranstaltung in Celle stark: “Die Sportler haben drei Tage lang das Stadtbild geprägt. Das war ein unglaub-
licher Imagegewinn für Celle, bessere Werbung gibt es nicht.” Aus rund 450 Vereinen aus ganz Deutschland seien die Athleten
hierher gekommen. “Viele von denen wussten vorher nicht einmal, wo Celle liegt. Jetzt machen einige sogar noch ein paar Tage
Urlaub hier”, so Nitsche.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. August 2003
Leichtathletik: Nannen bleibt Junioren-DM in Krefeld fern
Krefeld. Eigentlich hatte sich Christine Nannen vom SV Holtland für die Deutschen Juniorenmeisterschaften am Wochenende
einiges vorgenommen. Nachdem der Wettkampf bei der DM in Ulm nicht wunschgemäß verlaufen war, wollte die Hammerwerferin
in Krefeld auf jeden Fall mit einer guten Leistung überzeugen. Doch einen Tag vor dem Wettkampf verletzte sich Nannen bei der
Vorbereitung ihres Wurfgerätes unglücklich und verzichtete auf einen Start. Da sich die Klebestreifen am Hammer nicht entfernen
ließen, half sie mit einer Schere nach. Dabei rutschte sie plötzlich ab und zog sich eine tiefe Schnittwunde am Zeigefinger der
linken Hand zu. Da die Wunde nicht genäht werden konnte und sie den Finger nicht beugen durfte, verzichtete Nannen schließ-
lich auf den DM-Start. “Christine war sehr motiviert und richtig heiß auf den Wettkampf”, erzählt Trainer Klaus Beyer. “Die Ver-
letzung hat zwar nicht zu ernsthaften Schäden geführt. Sie darf den Finger allerdings drei Tage nicht bewegen. Und so kann man
leider nicht werfen”, bedauert Beyer.
Einen guten Wettkampf absolvierte Speerwerfer Sven Bergmann vom SV Georgsheil. Im ersten Versuch ging es für ihn gleich auf
65,93 Meter und damit zwischenzeitlich auf Rang drei. Im dritten Durchgang steigerte er sich dann auf 68,98 Meter und belegte in
der Endabrechnung den fünften Platz. Deutscher Meister wurde Stefan Wenk (Tübingen), der 77,67 Meter erzielte. “Sven hatte im
Vorfeld einfach zu wenig Wettkämpfe und war daher etwas verunsichert. Aber mit diesem Wettkampf können wir durchaus zu-
frieden sein”, sagt Trainer Matthias Bergmann. Sein Schützling hingegen konnte sich nach dem Finale noch nicht richtig freuen.
“Im Vorkampf lief es so gut, und ich hatte eine Menge drauf. Es ist schon ziemlich blöd, wenn du weißt, was eigentlich machbar
wäre, es dann aber nicht im Wettkampf übertragen kann. Vor dem Abwurf war ich viel zu lahm. Das ärgert mich.”
Vereinsgefährtin Melanie Schütte zeigte ebenfalls einen guten Wettkampf. Die norddeutsche Vizemeisterin konnte sich im Ver-
gleich zu Wilhelmshaven erneut verbessern. Sie sicherte sich mit 49,33 Metern aus dem ersten Versuch Rang sechs. Auch im
letzten Durchgang ging es für Schütte noch einmal weit hinaus. Hier wurden 48,88 Meter gemessen. Es siegte Jana Tucholke
(LAZ Leipzig) mit 58,26 Metern.

GENERAL ANZEIGER (Ostfriesland) vom 18. August 2003
Jörg Valentin Zweiter bei DM der Senioren
Celle. Mit seiner Unentschlossenheit haderte der Norder Jörg Valentin bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in der Leicht-
athletik in Celle. Der Meister des letzten Jahres über 10 000 m und Mannschaftsweltmeister von Puerto Rico im Juli war auch in
Celle favorisiert. Im Lauf der Altersklasse M 40/45 nutzte der 41-Jährige seine temporären Vorteile nicht entscheidend aus. Diese
mentale Schwäche nutzte der frühere Deutsche Meister im Marathonlauf, Uwe Hartmann (Sacouny Saarbrücken), entschlossen
aus. Bei einem Überrundungsmanöver eingangs der letzten Runde ließ er Valentin stehen und nutzte seine Chance auf den Sieg.
Für den gebürtigen Westfalen im orange-blauen Trikot des Norder TV blieb da nur die Vizemeisterschaft in einer Zeit von 32:44
Minuten. "Ich bin schon enttäuscht. Aber so laufen eben Meisterschaften ab", ärgerte sich Jörg Valentin. Auf einen Start über
5000 m verzichtete Jörg Valentin.
Der Mitfavorit im Speerwurf Marcus Bieck musste wegen einer Armverletzung seinen Start in Celle absagen. Wegen einer Magen-
und Darmgrippe musste der Langstrecker Peter Steinke auf sein Rennen über 10 000 m in der M 30 verzichten.

Presseinformation vom 18. August 2003 (Von Markus Steinbrück)
Deutsche Senioren-Einzel-Meisterschaften I (Für 30- bis 49-Jährige) in Celle
DM-Bronze trotz erheblicher Rückenprobleme
Stelle/Hittfeld. ”Weite indiskutabel - Platzierung zufriedenstellend!” So lautete das Fazit von Werferin Astrid Jobmann anlässlich
der Deutschen Senioren-Einzel-Meisterschaften der 30- bis 49-jährigen Leichtathleten in Celle. Die 40-Jährige vom TSV Stelle
kehrte wie schon so oft in den vergangenen Jahren mit einer Bronzemedaille von nationalen Titelkämpfen zurück. Diesmal gelang
ihr dieses Kunststück im Diskuswurf. Gehandicapt durch erhebliche Rückenprobleme, die Jobmann schon die ganze Saison über
begleiten, kam sie mit dem 1-kg-Gerät auf 36,15 m. Der Titel bei den Seniorinnen W 40 ging an die überragende Dagmar Galler
(45,26 m/Bayer Leverkusen), die Silbermedaille sicherte sich mit 38,04 m Ulrike Engelhardt vom USV Jena. Innerhalb von nur 80
cm hinter Astrid Jobmann folgten zwei weitere Diskuswerferinnen aus dem insgesamt 18-köpfigen Feld.
Fast noch weiter unter ihren Möglichkeiten blieb Astrid Jobmann in Celle mit dem 4 kg schweren Hammer. ”Im Training hat sie
immer mindestens einen Wurf jenseits der 40-m-Marke dabei”, meinte TSV-Stelle-Trainer Ekhard Küster zum Potenzial seines
Schützlings. In Celle reichte es für die mit der besten Vorleistung (40,61 m) gemeldete Jobmann allerdings nur zu 35,96 m und
damit Rang fünf. Der Titel ging hier mit 39,29 m an Sabine Rogge (Vorwärts Frankenberg).
Im Stabhochsprung der Senioren M40 überwand Thomas Clausen vom TSV Stelle gute 3,50 m. Danach musste der 41-Jährige im
Kampf um eine Medaille allerdings mit Schmerzen an der Achillessehne passen. So belegte der Kreisrekordhalter in der Endab-
rechnung den 4. Platz.
Nach dem Muskelfaserriss von Brigitte Heidrich (TSV Stelle) musste kurzfristig auch Sprinterin Miriam Machill (TSV Hittfeld) auf
einen Start bei den Deutschen Meisterschaften verzichten. Sie wurde von einer Verhärtung in der Oberschenkelmuskulatur ge-
bremst. So hielten Detlef Peters und Dr. Jochen Schuchart als einzige Teilnehmer die Fahnen des TSV Hittfeld hoch. Schuchart
erzielte mit dem 800-g-Speer eine Weite von 44,06 m und freute sich über das Erreichen des Endkampfes bei den Senioren M 45.
Dort belegte der Mediziner den 8. Platz. Einen Rang schlechter schnitt der 41-jährige Detlef Peters im 5000-m-Lauf der Senioren
M 40 ab. Bei hohen Temperaturen benötigte Peters für diese Distanz 16:20,69 min, was ihm den 9. Platz bescherte.
Am kommenden Wochenende werden in Büdelsdorf bei Rendsburg die Norddeutschen Senioren-Meisterschaften mit Teilnehmern
des TuS Fleestedt, TSV Hittfeld, TSV Stelle und der LG Nordheide ausgetragen.

Presseinformation vom 18. August 2003 (Von Markus Steinbrück)
60. Deutsche Junioren-Meisterschaften in Krefeld
Jan Martin Gutzeit in Top-Form
Over. Beim Saisonhöhepunkt eine persönliche Bestzeit aufstellen - Das ist sicher das Ziel eines jeden Sportlers. Dieses Kunst-
stück gelang am vergangenen Wochenende Mittelstreckler Jan Martin Gutzeit von der LG Nordheide. Bei den 60. Deutschen
Junioren-Meisterschaften steigerte das Vereinsmitglied des TSV Over-Bullenhausen seine bisherige 1500-m-Bestmarke um 1,3
sec und belegte in exzellenten 3:54,89 min den 9. Platz. In Krefeld gingen die stärksten deutschen Nachwuchsathleten bis zu
einem Alter von 22 Jahren an den Ablauf. Gutzeit feiert in wenigen Tagen erst seinen 20. Geburtstag, ist also noch zwei weitere
Jahre in dieser U23 startberechtigt.
Bereits im Vorlauf am Sonnabend hatte der Schützling von Trainer André Prüsmann angedeutet, dass er sich in Top-Form be-
findet. In 3:56,28 min näherte er sich seinem alten Hausrekord bis auf acht Hundertstel und zog damit ganz sicher in den Endlauf
der zwölf Vorlaufschnellsten ein. Im Endlauf am Sonntag folgte dann die eingangs beschriebene Steigerung auf 3:54,89 min.
Gutzeit unterbot damit auch die Saisonbestmarke seines Vereinskameraden Tim Tomczak, der beim Pfingstsportfest in Zeven
3:54,92 min gelaufen war, und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um satte sechs Sekunden. Deutscher 1500-m-Junioren-
meister von Krefeld wurde in 3:48,90 min Franz Theimer (Quelle Fürth) mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Arne Gabius
(LAV Hamburg-Nord).

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 19. August 2003
Im zweiten Rennen gab Burger richtig Gas
Ein erster und ein zweiter Platz gelang Mario Burger (LG/MTV Braunschweig) bei den deutschen Senioren-Meisterschaften (Jahr-
gänge 73 bis 54) in Celle. Den Gewinn der Silbermedaille über 5000 Meter der Klasse M 35 in 14:51,26 Minuten hinter Markus
Pingpank aus Kirchdorf (14:41,43) empfand er allerdings deshalb als Niederlage, weil er seinen Bezwinger als Sieger bei den
Nordmeisterschaften in der Hauptklasse eine Woche zuvor auf der gleichen Strecke noch geschlagen hatte. Über 10 000 Meter
tags darauf stellte der 36-Jährige selbständige Gärtner dann die alte Ordnung wieder her. Vier Runden vor dem Ziel löste er sich
mit energischem Antritt von seinen verbliebenen beiden Verfolgern. Er siegte in Bestzeit von 30:35,09 Minuten.
Dirk Hoffmeister (LG Eintracht) belegte in der gleichen Altersklasse zwei vierte Plätze. Der 36-Jährige Architekt erzielte im Hoch-
sprung 1,80 Meter und im Dreisprung 12,89 Meter. Dennis Wittkuhn (LG/PSV) wurde in der M 30 Fünfter über 400-Meter-Hürden
(61,29 Sekunden) und Sven Teiwes (LG Eintracht) schwang sich im Stabhochsprung über 3,50 Meter (10.). (B.B.)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 19. August 2003
Jünemann ging das Tempo des Favoriten mit
Große Freude herrscht bei der LG Braunschweig-Nachwuchshoffnung Dennis Jünemann über den Gewinn der Silbermedaille im
3000-Meter-Hindernisrennen bei den deutschen Leichtathletik-Juniorenmeisterschaften (U 23) in Krefeld. Der MTV-Langstreckler
war der einzige Teilnehmer im 16-köpfigen Läuferfeld, der das Anfangstempo des favorisierten Rafael Schäfer (Siegerzeit 8:45,17
Minuten) mitging. Als nach zwei Kilometern der Kontakt zu Schäfer abriss, konnte Jünemann den zweiten Platz in 8:54,53 Min.
sicher ins Ziel bringen. "Die Silbermedaille auf Bundesebene ist meine bisher beste Meisterschaftsplatzierung. Dass die Zeit nicht
mehr so toll werden würde, habe ich vorher schon geahnt. Nach 20 Rennen in diesem Jahr bin ich ein bisschen müde. Jetzt
mache ich eine Trainings- und Wettkampfpause", freute sich der 21-Jährige.
Weniger mit der Zeit von 63,36 Sekunden als mit der Platzierung zufrieden war auch seine Clubkollegin Claudia Wehrsen. Die
18-Jährige Bronzemedaillengewinnerin der deutschen Jugendmeisterschaften qualifizierte sich als Vorlaufzweite erneut für ein
Finale und wurde dort am Ende Siebte. (B.B.)

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 19. August 2003
Kahlmeyer gewann deutschen Titel im Hammerwerfen
Starker Auftritt von Marcus Kahlmeyer: Bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Krefeld holte sich der Leichtathlet des VfL
Wolfsburg den Titel im Hammerwerfen. Mit exakt 70 Metern stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und verwies den
Frankfurter Jens Rautenkranz (69,57 Meter) auf den zweiten Platz. Die Entscheidung war spannend: Erst im letzten Durchgang
gelang Kahlmeyer der entscheidende Wurf.
Bei den deutschen Senioren-Meisterschaften in Celle verteidigte Sabine Rahn vom VfL mit 1,66 Meter im Hochsprung ihren Titel
in der Altersklasse W 30. Matthias Thriene (M 30) gewann den Diskus-Wettbewerb mit einer Weite von 50,42 Meter. Insgesamt
gelangen dem Wolfsburger nur zwei gültige Versuche.
Die Vize-Meisterschaft sicherte sich Alexander Knitsch (M 30) über 400 Meter. In 50,61 Sekunden musste er sich nur knapp dem
Sieger André Krämer (50,53 s) geschlagen geben. Wegen seiner anstehenden Doktorarbeit will Knitsch in nächster Zeit kürzer
treten. Sascha Diehr (M 30) belegte über 5000 Meter in 15:14,66 Minuten den dritten Platz. Knapp am Treppchen vorbei schramm-
te Jan Bargmann. In der M 30 landete er beim Speerwurf mit 53,63 Meter auf dem undankbaren vierten Platz. (Mk)

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 19. August 2003
Olaf Rößler trotz Problemen Vierter
Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren – Kreisrekord für Kindermann – Wilshusen Siebter
Am Wochenende ermittelten die Leichtathleten der Senioren I (30 bis 49 Jahre) in Celle ihre Deutschen Meister. Mit am Start war
auch ein Quartett des MTV Wolfenbüttel. Kugelstoßer Olaf Rößler wurde Vierter. Frank Kindermann gelang ein neuer Kreisrekord
im Dreisprung.
Olaf Rösler startete im Kugelstoßen der Altersklasse M30. Beim Einstoßen lief es richtig gut für ihn. Schon aus dem Stand stieß
er 15 Meter. Im Wettkampf dann musste er allerdings bis zum letzten Versuch warten, ehe die Kugel jenseits der 15 Meter
landete. Die 15,06 Meter brachten ihm dabei den vierten Platz ein. "Mit der Platzierung bin ich schon zufrieden, mit der Weite
nicht ganz. Nach dem Einstoßen hatte ich mir mehr erwartet, aber im Wettkampf hatte ich dann keinen richtig sauberen Stoß
mehr dabei, sonst wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen", lautete das Fazit Röslers.
Frank Kindermann war angereist, um zumindest eine seiner drei Endkampfchancen zu nutzen. Im Weitsprung der Klasse M 45
gelang ihm dies aber nicht. Mit Platz neun und einer Weite von 5,48 Metern verpasste er den Endkampf knapp um einen Rang.
Enttäuscht zeigte er sich mit seiner Leistung über die 100-Meter. "Ich habe mich wirklich gut gefühlt, auch im Vorfeld. Mit der Zeit
von 12,64 Sekunden bin ich aber absolut unzufrieden." Auch die Tatsache, dass Gegenwind herrschte und die Konkurrenz eben-
falls deutlich unter ihren Bestzeiten blieb, konnte den MTVer nicht versöhnen. Den Endlauf verpasste er lediglich um drei Hundert-
stel Sekunden. Dennoch fanden die Deutschen Meisterschaften einen versöhnlichen Ausklang für ihn. Im Dreisprung, eher eine
Randdisziplin für Kindermann, übertraf er gleich im ersten Versuch erstmals die 11-Meter-Marke. Anschließend konnte er sich
sogar noch auf die neue Kreisrekordweite von 11,19 Meter verbessern.
Für Frauke Fruth (W 35) hieß es beim Weitsprung, Frühsport zu betreiben. Bereits um 6.40 Uhr musste sie zum Wettkampf auf-
brechen. Mehr als 4,80 Meter wollte sie aber trotz der frühen Morgenstunden – ein Ziel, das sie knapp verfehlte (4,72 m). "Der An-
lauf hat prima geklappt, aber irgendwie bin ich nicht explosiv genug vom Brett weggekommen," analysierte Fruth. Dann begann
das lange Warten für sie, denn ihr nächster Start im Dreisprung war erst sieben Stunden später. Dabei gelang Fruth mit vier
Sprüngen mit einer Differenz von nur 13 Zentimetern eine sehr konstante Serie. Nachdem sie zwischenzeitlich sogar auf einem
Medaillenrang gelegen war, landete sie mit ihrem weitesten Versuch von 10,19 Metern letztendlich auf dem fünften Platz. "Für
Frauke verlief der Wettkampf unglücklich. Erst musste sie lange warten. Anschließend dauerte die Dreisprung-Konkurrenz mehr
als zwei Stunden. Da kann man einfach keine hundertprozentige Leistung bringen," kritisierte MTV-Trainer Holger Bickmeier die
Wettkampf-Bedingungen.
Sein Debüt bei Deutschen Seniorenmeisterschaften gab Matthias Wilshusen. Er startete in der Altersklasse M30 über die 10 000
Meter – und zahlte Lehrgeld. "Das war schon eine harte Erfahrung, mit den besten Langstrecklern Deutschlands in einem Lauf zu
sein und von Anfang an hinter dem Feld herzulaufen", resümierte Wilshusen seinen Wettkampf. Mit 33:44,58 Minuten belegte er
den siebten Platz. Sein Ziel, eine Zeit von 33:20 Minuten zu laufen, verpasste er allerdings knapp. (hob)

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 19. August 2003
Leichtathletik / Silber für Elke Ostwald, Bronze für TV Klein Ilsede
Mit 1500 Aktiven wurde ein Teilnehmerrekord bei den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren der
Klassen M/W30 bis M/W45 und den Langstaffelmeisterschaften der Senioren ab M50 registriert. Aus dem Kreis Peine hatten sich
fünf Seniorinnen und sieben Senioren für die Wettkämpfe qualifiziert. Die Erfolgsbilanz war sehr positiv. Mit einer Silbermedaille,
einer Bronzemedaille in der Staffel, einem Vierten und zwei Fünften Plätzen erfüllten die Peiner die Erwartungen. Besonders zu
erwähnen sind die beiden Bezirksrekorde von Elke Ostwald und der Staffel des TV Klein Ilsede sowie ein Kreisrekord von Ulla
Hornbostel.
Erfolgreichste Starterin war Elke Ostwald (TSV Arminia Vöhrum). Im Speerwerfen der W45 verbesserte die Vöhrumerin ihre Best-
leistung und den Bezirksrekord auf 31,17m und wurde Deutsche Vizemeisterin. Es siegte die Titelverteidigerin Astried Reinhold
(Büdelsdorfer TSV) mit 32,82m. “Meine Vorbereitung für diese Meisterschaften war eigentlich viel zu kurz, um so mehr freue ich
mich über diese Silbermedaille”, sagte Ostwald, die am Folgetag noch die 400m absolvierte. Bereits in einer Woche wird sie bei
den Schwimm-Europameisterschaften der Masters in Frankreich mit guten Medaillenchancen starten.
“Das ist der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte” jubelte Teamchef Erwin Bussmann vom TV Klein Ilsede, der als Schluss-
läufer der 3x1000m Staffel das Staffelholz nach 9:42,48 min als dritte Mannschaft ins Ziel brachte. Startläufer Wolfgang Ursinus
übergab als Fünfter den Stab an Rainer Lindemann, der das Klein Ilseder Team schon auf Platz drei lief. Erwin Bussmann ver-
kürzte den Rückstand auf die Zweitplatzierten aus Pforzheim um die Hälfte und sicherte mit der schnellsten Einzelzeit die
Bronzemedaille für den TV.
In Top-Form präsentierte sich erneut Ulla Hornbostel vom TSV Arminia Vöhrum. Die Bronzemedaillengewinnerin des Vorjahres
wagte den Doppelstart über 800m und 1500m. Mit Verbesserung ihrer diesjährigen Bestzeit auf 2:25,68min wurde die Vöhrumerin
in einem packenden Finale schließlich Fünfte. Siegerin wurde Birgit Schwers (LG Kreis Verden) in 2:19,52min. Am Schlusstag
gelang Ulla Hornbostel ein weiterer großer Erfolg. Sie verbesserte in einem sehr schnellen Rennen ihren bisherigen 1500m-Kreis-
rekord auf 4:52,68min und wurde noch einmal Fünfte.
Ganz knapp verpasste Olaf Rosenberg (LG Edemissen/Peine) als Vierter im Diskuswurf der M30 eine Medaille. Mit bereits im
ersten Versuch erzielten 41,61m fehlten in der Endabrechnung lediglich 36cm zum Bronzeplatz. Deutscher Meister wurde Jörg
Thriene (Vfl Wolfsburg) mit 50,42m. Am Vortag hatte der Jahner schon seine diesjährige Bestleistung im Kugelstoßen auf 14,00m
verbessert und den guten fünften Platz im Finale erreicht. Sieger wurde Tilmann Northoff (LG Bünde-Ahle/Löhne) mit 18,34m.
Weitere Ergebnisse: 8. TSV Arminia Vöhrum (Doris Künnemann, Elke Ostwald, Christa Bartoniek, Ulla Hornbostel) 4 x 100 m-
Staffel W40 59,86sek; 9. Elke Ostwald (Voe) 400m W45 66,70sek; 12. Werner Weber (LG) Kugel M45 11,41m; 13. Johann
Steinert (Voe) 800m M45 2:15,51min. (ww)

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 19. August 2003
Gnoth verpasst Medaille knapp
Celle. Knapp hat Kirstin Gnoth (TuS Gildehaus) die erhoffte Medaille bei den Deutschen Seniorinnen-Meisterschaften in Celle
verpasst. Im Speerwerfen (W 30) landete ihr bester Versuch bei 39,17 Metern. Das bedeutete unter 14 Konkurrentinnen, die sich
qualifiziert hatten, Rang vier. Die Anfahrt zu den Titelkämpfen stand unter keinem guten Stern. Ein einstündiger Stau in Bad
Oeynhausen zerrte an den Nerven. Dank moderner Kommunikation konnte von unterwegs der Veranstalter informiert werden,
sodass die Stellplatzkarte noch rechtzeitig 90 Minuten vor dem Start durch ein Organisationsmitglied abgegeben wurde. Unter
diesen Voraussetzungen fehlte der beständigen 40-m-Werferin des TuS Gildehaus die nötige Konzentration. Ihre Enttäuschung
über den vierten Platz war um so größer, da sie die Zweitplatzierte, Christine Wenig (VfL Gladbeck), die den Speer 41,61 weit
warf, in diesem Jahr bei den westfälischen Meisterschaften eindeutig übertroffen hatte. Ihr Vater und Trainer Siegbert Gnoth
kommentierte: "Im Speerwerfen brauchst du Ruhe und Konzentration, mit Gewalt ist nichts zu machen." (HA)

WESER KURIER vom 19. August 2003
Puschmann stark über 1500 Meter
Krefeld (sfy). Moritz Puschmann (BLT/Komet) hat bei der Junioren-Leichtathletik-DM in Krefeld für die stärkste Leistung gesorgt:
Über 1500 Meter lief der A-Jugendliche in 3:55:11 Minuten gegen eine deutlich ältere Konkurrenz auf den zehnten Rang. Pusch-
mann fehlte nur eine Sekunde zum neuen Landesrekord seiner Altersgruppe. Die beiden Teilnehmer vom SV Werder blieben im
Bereich ihrer Möglichkeiten: Andrei Fabrizius lief über die 200 Meter in 22,35 Sekunden auf den achten Rang, Jessica Lohmann
belegte den elften Platz über die 1500 Meter (4:43:90).

WESER KURIER vom 19. August 2003
DM-Überraschung durch Seniorin Janke
Celle (sfy). Silvia Janke hat bei der Senioren-DM der Leichtathleten in Celle überrascht: Die Stabhochspringerin der LG Bremen-
Nord gewann den Titel der W40 mit übersprungenen 2,25 Meter. Vize-Meister über 400 Meter wurde Manfred Hiller: Der M-40-
Sprinter aus Huchting lief 52,74 Sekunden. Nicole Arkenau (TuS Huchting/W35) belegte über die 100 Meter Hürden Platz sechs,
ihr Ehemann Jens (M35) wurde mit Kugel und Diskus Fünfter und Achter. Bernhard Memering (BLT/M30) wurde Siebter über
10 000 Meter, Marc Gogol (LGN/M30) Zehnter im Hochsprung.

Presseinformation vom 20. August 2003 (Von Joachim Hickisch)
Zevens Seniorenstaffel erkämpft sich Staffel-Bronze bei den Deutschen Meisterschaften in Celle
Hans-Georg Müller überrascht auf der 400-Meter-Distanz
Zeven/Celle. Zum ersten Male seit 1989 (Scheeßel) war Niedersachsen wieder Austragungsort einer Deutschen Einzel-
meisterschaft der Senioren. Und die Organisatoren um NLV-Präsidentin Rita Girschikofsky im Celler Otto-Schade-Stadion ver-
dienten sich dabei durchaus gute Noten. Dies bestätigten die rund 1.250 Teilnehmer der Altersklassen M/W 30 – M/W 45 sowie
DLV-Vizepräsident Dieter Massin. Überraschend gut schnitt auch die kleine Zevener Seniorencrew ab. Neben Bronze über die
4x100-Meter der M40/45 standen sie zudem noch drei Mal in einem Einzelfinale.
Bereits am frühen Samstagmorgen waren für Joachim Hickisch und Hans-Georg Müller die Vorläufe über die 400 Meter der M45
angesetzt. Auf Bahn sechs startend, ging der Rotenburger Hickisch viel zu schnell an und büßte auf der Zielgerade seinen großen
Vorsprung ein. Enttäuscht austrudelnd belegte er Platz fünf in 57,46 Sekunden. Ganz anders Hans-Georg Müller. Der Gifhorner
Mediziner lief nach einem gut eingeteilten Rennen überraschend auf Platz drei ins Ziel, seine Zeit 58,23 Sekunden. Und beide
qualifizierten sich damit für den Endlauf. Während es für Hans-Georg Müller den ersten Endlauf bei Deutschen Meisterschaften
überhaupt bedeutete, zog Joachim Hickisch damit zum siebten Male in ein 400-Meter-Finale ein. Aber beim Rotenburger wurden
die krankheitsbedingten Trainingsdefizite deutlich, ausgepowert landete er auf Rang sieben, während Müller überglücklich in 58,39
Sekunden Platz sechs erreichte.
Über die 100-Meter-Distanz hatten sowohl Czeslaw Pradzynski (M40) als auch der Heeslinger Helmut Meier (M45) gemeldet. Der
52-jährige Meier verpasste dabei in glänzenden 12,67 Sekunden bei starkem Gegenwind nur knapp das Finale gegenüber seinen
wesentlich jüngeren Konkurrenten. Keine optimalen Trainingsmöglichkeiten hatte Zevens Sprintertrainer Pradzynski  während
seines Sommerurlaubs vorgefunden, aber trotzdem zog er in 12,08 Sekunden als Sechster ins Finale der M40 ein. Hier steigerte
sich der Ex-Olympiateilnehmer nochmals, trotz eines Gegenwindes von über 2 Meter/Sekunde und verfehlte als Vierter nur hauch-
dünn einen Medaillenplatz.
Am späten Abend waren dann eigentlich die 4x100-Meter Vorläufe angesetzt. Da aber einige Staffeln aufgrund von Verletzungen
nicht antreten konnten, wurden diese Läufe sofort als Endläufe angesetzt. Im Staffelwettbewerb der M40/45 müssten die Zevener
als Titelverteidiger mit einem Durchschnittsalter von 48 Jahren gegen durchweg wesentlich jüngere Konkurrenten antreten. Nur
durch gute Wechsel war ein Mitmischen um die Medaillenplätze möglich, jede kleinste Fehler hätte alle Chancen schlagartig
zunichte gemacht.
Als Startläufer stand erstmals nach fast dreimonatiger Wettkampfpause wieder Jürgen Umann zur Verfügung. Zevens Urgestein
übergab, auf Platz drei liegend, mit einem gutem Wechsel auf Czeslaw Pradzynski, der aber auf der Gegengerade weder den
großen Vorsprung des TV Bürstadt noch von Olympia Dortmund wettmachen konnte. Nach guten Wechseln auf Kurvenläufer
Hickisch und Schlussläufer Helmut Meier belegte das Zevener Team mit der sehr guten Zeit von 47,25 Sekunden hinter Bürstadt
und Dortmund Platz drei. “Mehr war bei dieser starken Konkurrenz einfach nicht drin”, so Trainer und Staffelläufer Pradzynski.
Eine letzte Chance auf eine gute Platzierung hat das Seniorenteam am kommenden Wochenende in Büdelsdorf/Schleswig-Hol-
stein. Hier werden. die 13. Norddeutschen Seniorenmeisterschaften ausgetragen.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 20. August 2003
Die Brüder Pfefferkorn gemeinsam bei der DM
Leichtathletik: Der Wind verwehte eine zweite Medaille
Delmenhorst (fr). Mit einer Bronzemedaille, einem undankbaren vierten Platz und einem den Umständen entsprechenden acht-
baren achten Rang kehrten die für den Delmenhorster TV startenden Brüder Frank und Oliver Pfefferkorn von den Deutschen
Leichathletikmeisterschaften der Altersklassen zurück. Insgesamt waren in Celle 1300 Aktive am Start.
Frank Pfefferkorn (M 30) hielt im Weitsprung, wo er mit einer Weite von 6,51 Meter als Achtbester gemeldet war, nach nur zwei
gültigen Versuchen bis zum Schlussdurchgang mit 6,76 Metern Platz zwei. Doch dann zog der Hamburger Christoph Weiderding
(6,91 m) noch an ihm vorbei. Sieger wurde Achim Laude vom ASV Köln mit 6,94 Meter.
Starke Winde (Gegenwind bis 2,6 m/sec) wirkten sich nicht nur beim 100-m-Lauf negativ aus. Als Zweiter seines Vorlaufes kam
Frank Pfefferkorn als Sechster in den Endlauf. Dort erwischte er einen glänzenden Start, führte bis 20 Meter vor dem Ziel, doch
dann fehlte die Kraft. Der vierte Platz mit einer der Witterung entsprechenden Zeit (11,69 sec) sprang am Ende heraus. Der Sieg
ging an den Wetzlarer Andreas Hein (11,17 sec.).
Nach fast 20-jähriger Wettkampfpause hatte Oliver Pfefferkorn (M 40) für den Hochsprung gemeldet. Im 13-köpfigen Starterfeld mit
dem EM-Zweiten dieser Altersklasse, Jürgen Obmann (Gronau), der mit 1,87 Meter auch gewann, stieg der Delmenhorster bei
1,70 Meter ein und überquerte am Ende 1,78 Meter. Weil er zu viele Fehlversuche hatte und er bei böigem Wind seinen Anlauf
nicht richtig fand, musste er sich mit Platz acht begnügen.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 20. August 2003
Leichtathletik: Wiebke Bültena Norddeutsche Meisterin
15-jährige Auricherin gewinnt über 800 m / Mit der Zeit nicht zufrieden
Jüterbog. Die niedersächsischen Leichtathleten holten bei den Norddeutschen Meisterschaften im brandenburgischen Jüterbog
eine Menge Titel. Unter ihnen war auch die 15-jährige Wiebke Bültena (MTV Aurich) im 800m-Lauf der Schülerinnen W 15. Wenn
sie auch mit der erreichten Zeit von 2:20,23 min nicht zufrieden war, konnte sie doch ihrer Sammlung einen weiteren Titel hinzu-
fügen. Nach überstandener Mageninfektion zur Wochenmitte war sie zufrieden, überhaupt antreten zu können. Bültena übernahm
vom Start weg die Spitze und rettete sie bis ins Ziel, obwohl die Kräfte am Schluss nachließen. Zweieinhalb Sekunden betrug am
Ende ihr Vorsprung auf die Zweite.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 20. August 2003
Markus Pingpank läuft über 5 000 Meter zum Deutschen Titel
Bronze für Dirk Schwarzbach über 3 000 Meter Hindernis bei den Junioren
Kirchdorf. Für die Athleten des TSV Kirchdorf hagelte es jetzt wieder Medaillen. Krönung war der Deutsche Meistertitel für
Markus Pingpank über 5 000 Meter. Dirk Schwarzbach holte sich die Bronzemedaille über 3 000 Meter und Hannes Bergmann
wurde Norddeutscher Jugendmeister über 1 500 Meter.
In Celle fanden die Deutschen Meisterschaften I der Senioren statt. Über 5 000 Meter musste Markus Pingpank in der M35 gegen
starke Konkurrenz alle Register ziehen. Pingpank ergriff nach dem Startschuss sofort die Initiative und spulte die ersten 2 000
Meter in 5:48 Minuten hinunter. Nach einem ruhigeren Kilometer übernahm Mario Burger (LG Braunschweig) die Spitze und ver-
suchte Pingpank abzuschütteln. Dies gelang ihm nicht und so lief Pingpank mit einem schnellen Schlusskilometer zum fünften
Deutschen Meistertitel seiner Karriere in sehr guten 14:41,41 Minuten. Mario Burger wurde Zweiter in 14:51,37 Minuten.
Am nächsten Tag ging es über 10 000 Meter nochmals an den Start und hier konnte Pingpank noch den dritten Platz in guten
30:44,14 Minuten erzielen. Damit katapultierte er sich auch noch in die Top 20 Bestenliste der Deutschen Männer. Thomas
Bartholome verfehlte einen Medaillenrang ganz knapp und wurde Vierter der M 30 in 31:47,34 Minuten.
In Krefeld-Uerdingen bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften glänzte Dirk Schwarzbach über die 3 000 Meter Hindernis mit
neuer Bestzeit von 9:04,73 Minuten und holte sich völlig unerwartet die Bronzemedaille. Mit dieser Zeit unterbot Schwarzbach
auch erstmals die geforderte DM Norm der Männer.
In Jüterbog/Brandenburg gewann Hannes Bergmann seinen ersten Norddeutschen Titel der Jugend A. Hannes lief in einem tak-
tischen Rennen mit sehr langsamen Durchgangszeiten zwei Zehntel Sekunden schneller als Erzrivale Ino Geisemeyer und ge-
wann in 4:07,17 Minuten die 1 500 Meter. Sein Bruder Max Bergmann lief 4:16,00 Minuten und landete damit auch noch unter
den ersten Acht der Norddeutschen Meisterschaften in Jüterbog.

newsclick.de (Helmstedt) vom 20. August 2003
Bei Seniorenmeisterschaften zwei Medaillen gewonnen
Erfolge für Leichtathleten aus dem Landkreis
An den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Celle nahmen mit Heike Klement, Manuela Röhrich und Thomas Böhm drei Leicht-
athleten aus dem Landkreis Helmstedt teil. Mit einer Silber- und Bronzemedaille kehrten sie von der dreitägigen Veranstaltung
zurück. Mit diesen Erfolgen war im Vorfeld nicht zu rechnen.
Heike Klement (TSV Lelm) sprang im Hochsprung der Klasse W 40 zur Silbermedaille. Die Anfangshöhe von 1,20 Meter nahmen
zwölf Springerinnen in Angriff. Bei 1,49 Meter hatte sich das Feld auf fünf Teilnehmerinnen reduziert. Im dritten Versuch schaffte
Heike Klement auch noch 1,52 Meter und verbesserte ihre diesjährige Bestleistung um vier Zentimeter. Die anschließend aufge-
legten 1,55 Meter waren dann zu hoch. Diese Höhe übersprang die Siegerin Andrea Pottiez vom MTG Mannheim.
Mit guten Chancen auf den Endlauf war Thomas Böhm vom MTV Schöningen angereist. Der Hürdenspezialist erreichte auch den
Endlauf über 110 Meter der Männerklasse M 40. In 17,91 Sekunden stürmte er über die 1,06 Meter hohen Hürden und auf den
dritten Platz. Die Siegerzeit betrug 17,75 Sekunden.
Manuela Röhrich (Sportverein Germania Helmstedt) ging über 5000 Meter der Frauenklasse W 30 an den Start. Sie hatte es am
schwersten. Viele ehemalige und auch aktuelle Spitzenläuferinnen aus ganz Deutschland stellten sich bei guten Wetterbeding-
ungen dem Starter. So langte es "nur" zum 13. Platz. Trotzdem war Manuela Röhrich mit ihrer Form zufrieden, denn mit 19:04,38
Minuten verbesserte sie den von Andrea Krajenski 1997 aufgestellten Kreisrekord um zwei Sekunden. (Uh)

SALZGITTER ZEITUNG vom 20. August 2003 (Auszug)
Lippold ließ Hammer kreisen
Rang vier bei Norddeutschen Meisterschaften – Jüttner stürzte im Hürdenlauf
Wilhelmshaven/Krefeld/Celle. Lediglich um etwa einen Meter verfehlte Björn Lippold (SV Union Salzgitter) bei den Nord-
deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Wilhelmshaven eine Medaille. In seiner Paradedisziplin Hammerwerfen kam Lippold
mit 51,40 Meter als Viertplatzierter dicht an seine persönliche Bestleistung heran.
Mit dem Wurfring und den Windverhältnissen kam Björn Lippold bei den Deutschen Titelkämpfen der Junioren in Krefeld, wo er
wieder als einziger Salzgitteraner Athlet startete, nicht zurecht. Auf für ihn mäßige 47,39 m im ersten Versuch folgten zwei un-
gültige Durchgänge, so dass statt der Endkampfteilnahme nur Rang zwölf für den Sportler aus Salzgitter-Bad heraussprang, be-
dauerte Vater und Trainer Karl-Heinz Lippold gegenüber unserer Zeitung.
Ein Sturz am neunten Hindernis des 110-Meter-Hürdenlaufes (Altersklasse 40) beraubte den dort noch in Führung liegenden
Thomas Jüttner (SV Union) bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Celle seiner Titelchance. Jüttner rappelte sich wieder
auf und kam als Sechster nach 20,47 Sekunden ins Ziel. Im Hochsprung überwand Jüttner 1,65 m und wurde Zehnter im Feld der
zwölf Teilnehmer seiner Altersklasse.
Im Gegensatz zum Gros der Salzgitteraner Leichtathleten, die derzeit eine Trainingspause eingelegt haben, starteten vier Sportler des SV Union bei einem Feriensportfest im westfälischen Minden. Iris Schrader hatte Pech, dass der 100-Meter-Lauf und das Kugelstoßen fast parallel ausgetragen wurden. So blieb sie in 14,14 Sekunden und mit 7,88 Metern unter ihren Möglichkeiten und kam auf Mittelplätze. (ts)

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 20. August 2003
Wieder ein Senioren-Titel
Thorsten Pulskamp ganz oben / Alle drei Osterholzer Leichtathleten rangieren vorne
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Kreis Osterholz. Auch bei den jüngeren Senioren stellt die Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) in diesem Jahr
einen deutschen Meister. Anlässlich der Titelkämpfe, die jetzt in Celle ausgetragen wurden, steigerte sich Thorsten Pulskamp in
der Altersklasse M 30 völlig überraschend auf 1,93m im Hochsprung. In Celle sprang er drei Zentimeter höher als der Zweitplatz-
ierte Martin Lange vom TV Jahn Rheine. Thorsten Pulskamp, der in Bonn wohnt, kam über seinen Freund und früheren Aachener
Vereinskameraden Frank Neuhaus wegen des DMM-Teams zur SOL.
Holger Finke (ebenfalls M 30) vermochte seinen Titel im Stabhochsprung aus dem Vorjahr nicht zu verteidigen. Er wurde mit
4,20m Vizemeister. Lars Funke (TuS Eintracht Minden), der 4,50 m übersprang, war in diesem Jahr nicht zu gefährden. Da Holger
Finke aber im Juni und Juli wegen seiner Achillessehnenprobleme mit Sprint- und Sprungtraining aussetzen musste, war er mit
seiner Platzierung dennoch sehr zufrieden.
Erneut im Einsatz
Auch Holger Finke wohnt mittlerweile auswärts (in Elmshom), startet ebenfalls wegen der DMM aber weiterhin für die SOL (SG
Platjenwerbe), Am kommenden Wochenende tritt Holger Finke nochmals bei den Norddeutschen Seniorenmeisterschaften in
Büdelsdorf an, gemeinsam mit den beiden Akteuren Karl-Heinz Marg und Jürgen Wrieden.
Der frühere 7000-Punkte-Zehnkämpfer Frank Neuhaus (M 35) ging in Celle drei Mal an den Start. Mit hervorragenden 13,49m
wurde er Sechster im Kugelstoßen, übertraf als Siebter im Diskuswerfen die 40-m-Marke um 17cm und verfehlte im Speerwerfen
die 50-m-Marke mit 49,99m denkbar knapp. "Der frühere mehrfache deutsche Seniorenmeister im Fünfkampf kann wegen der
beruflichen Beanspruchung kaum noch regelmäßig trainieren, so dass die Leistungen umso beachtenswerter sind", erläuterte
Trainer Reinhard Wagner.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 20. August 2003
Sportliches Ziel ist der Landeskader
Jacqueline Niemann und Paul Felgner erreichen in Jüterbog sehr gute Platzierungen
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Kreis Osterholz. Die sehr weite Anreise der beiden Teilnehmer von der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) zu
den Norddeutschen Meisterschäften nach Jüterbog (Brandenburg) hat sich gelohnt.
Jacqueline Niemann (Stammverein: TSV Lesumstotel/Altersklasse W 15) und der Akteur Paul Felgner (VSK Osterholz-Scharm-
beck/M 15) machten mit sehr guten Platzierungen auf sich aufmerksam. Jacqueline Niemann wurde in 42,11 Sekunden über-
raschend Zweite über 300 Meter. Im Jüterboger Stadion am Rohrteich musste die Lesumstotelerin nur der Niedersachsenmeister-
in Karina Hunfeld (LG Emstal-Dörpen) in 41,46 Sekunden den Vortritt lassen. Schon einen Tag zuvor war Jacqueline Niemann mit
dem vierten Platz über die 100-Meter-Distanz (12,96 Sekunden bei leichtem Gegenwind) überraschend gut platziert.
Paul Felgner zeigte sich mit Platz fünf über 300 Meter in 38,30Sekunden und Rang acht über 100 Meter (11,94 Sekunden) eben-
falls sehr zufrieden. Nachdem er bei der Niedersachsenmeisterschaft wegen einer Muskelverletzung nicht teilgenommen hat, geht
es jetzt wieder bergauf. "Er hofft, in der verbleibenden Saison seine Bestzeiten noch weiter zu steigern", sagte Felgners Trainer
Reinhard Wagner. Schließlich möchte auch der VSK-Akteur Paul Felgner - wie die Lesumstotelerin Jacqueline Niemann - im
kommenden Winter in den niedersächsischen Landeskader aufgenommen werden.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 21. August 2003
Die LGG-Damen-Staffel sprintet zu Silber bei DM
Leichtathletik: Kleines Team erfolgreich
Delmenhorst (dg). Bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren I in Celle liefen die Frauen der 4x100-m-Staffel
der LGG Ganderkesee zu Silber. Im Übrigen feierte die Mannschaft feine Platzierungen.
In den 100-m-Vor- und Endläufen der Frauen kamen zwei von der LGG ins Finale. Hilke Glander W45 schied nach dem Vorlauf in
14,65 sec. aus. Nach 14,14 sec. im Vorlauf mit steigerte sich Birgit Bischof im Endlauf auf gute 13,76 und wurde damit Vierte.
Für Diana Garde W30 bedeuteten die 13,78 sec. im Endlauf den fünften Platz.
Die Hoffnungen der Damen lagen am Abend auf der 4x100-m-Staffel. Hier waren Inge de Groot, Birgit Bischof, Dorle Rackebrandt
und Hilke Glander am Start. Sie erhofften sich eine Medaille und konzentrierten sich vor dem Rennen noch einmal auf die Stab-
wechsel. Da die Frauen mit ihrer gemeldeten Zeit von 54,97 sec. die fünfbeste Zeit der zwölf gemeldeten Staffeln aufwiesen,
kamen sie in den schnelleren Zeitendlauf. Inge de Groot erwischte einen Superstart und konnte Birgit als Erste das Staffelholz
übergeben. Aber dann kamen die starken Läuferinnen vom Büdelsdorfer TV. Doch Birgit Bischof lief ebenso beherzt wie nach ihr
Dorle Rackebrandt und Hilke Glander. Alle Wechsel klappten traumhaft, so dass am Ende der zweite Platz nicht mehr gefährdet
war. Die Uhr blieb bei 54,80 sec. stehen, und damit erliefen sie sich Jahresbestzeit und jubelten gemeinsam über die Silber-
medaille.
Bereits am Freitagabend legte Bernd Logemann M40 im Speerwurfwettbewerb eine feine Serie hin: 52,11-53,03-52,72-51,95-53,03
Alle Würfe lagen über seiner bisherigen Bestweite und mit 53,03 m freute er sich über den fünften Platz. Pech hatte Birgit Bischof
W45 über die 80 m Hürden. Durch den starken böigen Gegenwind verlor sie den Rhythmus nach der dritten Hürde und damit war
der Traum von einer Medaille “vom Winde verweht.”
Pech hatte Ulrich Garde beim Kugelstoß. Er schaffte es in den drei Vorkampfversuchen nicht, die Kugel richtig zu “erwischen”.
Seine 12,19 m reichten daher nicht für den Endkampf, so dass er sich mit Platz zehn zufrieden geben mußte. Diana Garde kam
im Dreisprung mit 10,01 m auf neue Bestweite und Platz neun. Ulrich Gardes Speerwurf klappte besser sein Kugelstoß. Im dritten
Versuch warf er Jahresbestleistung mit 51,61 m und freute sich riesig über seinen unerwarteten vierten Platz. Diana kam über 200
m in Bestzeit von 27,79 sec auf Rang sieben.
Mit sieben Aktiven nahm die LGGG an diesen Meisterschaften teil. Bei prächtigem Sommerwetter stellten einige Athleten per-
sönliche Jahresbestleistungen auf. Allerdings herrschte beim Hürden- und 100-m-Lauf starker Gegenwind, so dass hier keine
Verbesserungen möglich waren. Am Wochenende startet die LGG bei den Norddeutschen Meisterschaften für Senioren in
Büdelsdorf mit sechs Aktiven

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 21. August 2003
Berit Schiffkes neue Bestweite mit dem Hammer
Jüterbog/Hildesheim (wgk). Prächtig geschlagen hat sich Berit Schiffke (Eintracht Hildesheim) bei den norddeutschen Leicht-
athletik-Meisterschaften der Jugend A und Schüler A im brandenburgischen Jüterbog. Mit einem zweiten (im Diskuswurf) und
zwei dritten Plätzen (im Hammerwerfen und Kugelstoßen) kehrte die erfolgreiche A-Jugendliche nach Hildesheim zurück.
Besonders zufrieden zeigte sich Berit Schiffke mit ihrer Hammerwurf-Leistung. In Jüterbog verbesserte sie ihre Bestleistung er-
neut. Schon in ihrem ersten Versuch im Vorkampf bohrte sich die Eisenkugel bei 47,99 m in die Erde. Damit steigerte die ver-
letzungsgeplagte Technikerin ihre persönliche Hausmarke um 1,50 m. Ebenfalls Bronze holte sie im Kugelstoßen (11,04 m).
Christina Ochs vom Polizei SV Eutin siegte mit einem Stoß von 12,47 m. Den zweiten Rang belegte die Hildesheimerin im Wett-
bewerb mit der Diskusscheibe. Auf 36,26 m schleuderte sie das Gerät. Über vier Meter weiter warf die neue norddeutsche
Jugendmeisterin Netelive Petrova von der LG Nike Berlin (40,37 m).
Pech hatte Julian Dobbrunz von der FSV Sarstedt. Seine Spezialdisziplin Kugelstoßen sagten die Verantwortlichen schon Tage
vorher mangels Meldungen ab. Nach seinem elften Platz im Speerwerfen (44,96 m) entfiel für ihn dann auch noch das Diskus-
werfen als offizieller Meisterschaftswettbewerb, da sich von den drei Gemeldeten (aus den acht norddeutschen Landesverbänden)
ein Teilnehmer verletzte und nicht antrat. Der Sarstedter gewann zwar mit neuer persönlicher Bestweite von 44,59 m, darf sich
aber nicht mit dem Titel eines norddeutschen Jugendmeisters schmücken.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 21. August 2003
Renate Behrens erweitert Medaillensammlung
Einträchtlerin deutsche Meisterin im Dreisprung der Altersklasse W 45
Celle/Hildesheim (wgk). Wieder hat die Leichtathletin Renate Behrens ihre kostbare Edelmetall-Sammlung um zwei Exemplare
erweitert: Mit einem Supersatz von 10,90 m in den warmen Sand der Sprunggrube im Otto-Schade-Stadion in Celle hat die Ein-
trächtlerin aus Hildesheim bei den deutschen Seniorenmeisterschaften (Teil I) den Titel im Dreisprung-Wettbewerb der Alters-
klasse W 45 gewonnen. Ihre überragende Leistung bedeutete zugleich die Aufstellung eines neuen deutschen Rekordes der
W 45-Seniorinnen. Zwei Stunden später errang die Hildesheimerin mit 5,02 m die Silbermedaille im Weitsprung.
Um ihre Dreisprungleistung von 10,90 m gab es in Celle einige Irritationen, da eine ihrer Konkurrentinnen, die bis dahin den Wett-
bewerb angeführt hatte, die Entscheidung des Kampfgerichts anzweifelte und Protest einlegte. Letztlich blieben Kampf- und
Schiedsrichter aber bei ihrer Messung und Renate Behrens wurde als deutsche Meisterin geehrt.
"Das ganze Theater hat meine Nerven strapaziert und die Konzentration beim anschließenden Weitsprung beeinträchtigt", komm-
entierte sie ihre Leistungen "Ich war dann doch etwas von der Rolle." Trotzdem überbot sie auch in Celle wieder die 5-m-Marke,
wenn auch erst im fünften Versuch. Acht Zentimeter weiter als sie sprang Inge Dech vom Büdelstorfer TSV. Die Drittplatzierte,
Sigrid Böse von der LG Neiße, erreichte 4,92 m. Renate Behrens hatte bei den deutschen Titelkämpfen der Leichtathletik-Seni-
oren 2002 und 2003 in der Halle die Meistertitel im Weitsprung gewonnen. Bei den Weltmeisterschaften in San Sebastian er-
rang sie in dieser Saison ihren bisher größten Erfolg, als sie den Dreisprung-Wettbewerb mit 10,72 m gewann.
Im Rahmen der hervorragend organisierten deutschen Senioren-Meisterschaften in Celle, an denen 1100 30- bis 49-jährige Leicht-
athleten der Altersklassen M 30 bis M 45 teilnahmen, fanden auch die Entscheidungen in den 3x1000-m-Staffeln der Alters-
klassen M 50/55 und M 60/65 statt. Die Altersklassen M 50 bis M 75 hatten bereits vor zwei Wochen in Schweinfurt um die Titel
in den Einzeldisziplinen gekämpft. Das Eintracht-Trio Jürgen Hoyer, Wolf-Gerhard Kind und Siegfried Ritter belegte in der M 60/65
in der Zeit von 10:23,04 Minuten unter elf Vereinen den fünften Platz. Neuer Staffelmeister wurde die LG Rhein-Wied (9:49,49) vor
HSV Medizin Magdeburg.
Weitere Ergebnisse - Senioren (M 35), 10 000 m: 1. Mario Burger (LG Braunschweig) 30:35,09; 5000 m: 1. Markus Pingpank
(TSV Kirchdorf) 14:41,41, 2. Burger 14:51,26; Stabhochsprung: 1. Volkmar Reinecke (Hannover 96) 4,83 m, 9. Peter Liepold (CJD
Elze) 3,80 m.

newsclick.de (Peine) vom 21. August 2003
Steffen Knoblauch ersprintet Bronze
Eine starke Vorstellung bot Steffen Knoblauch (SV Union Groß Ilsede) bei den Norddeutschen Leichtathletikmeisterschaften der
Schüler M 15 in Jüterborg. Die 300 Meter Hürden absolvierte er in 41,93 Sekunden – honoriert wurde dies mit Bronze und einem
neuen Kreisrekord. Auch über die 80 Meter Hürden erreichte er das Finale. Dort sprintete er in 11,27 Sekunden auf Rang fünf. eng

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 21. August 2003
Gleich zwei Silbermedaillen für Nina Giebel
Mit zwei Vizemeistertiteln kehrte die Sprinterin Nina Giebel vom MTV Wolfenbüttel aus Jüterbog zurück. Dort fanden die Nord-
deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik für die A-Jugendlichen und die A-Schüler statt. Giebel belegte die gleichen Plätze
wie eine Woche zuvor bei den Norddeutschen Meisterschaften der B-Jugendlichen in Wilhelmshaven. Ebenfalls am Start waren
ihre Vereinskameraden Nina Hartwich und Lina König.
Ein ganz enges Finale
Über 100 Meter rannte Nina Giebel in 12,40 Sekunden auf den Silberrang, den sie sich auch über 200 Meter in 25,47 Sekunden
sicherte. Dabei hatte die Crammerin über 100 Meter wieder Startprobleme und lag im Ziel nur zwei hundertstel Sekunden hinter
der Siegerin zurück – ganz genau wie in der Vorwoche bei der B-Jugend. "Insgesamt habe ich meine Leistungen gegenüber
Wilhelmshaven gesteigert. Deshalb bin ich mit meinen Platzierungen zufrieden", stellte Nina Giebel fest. Im vorigen Jahr hatte sie
über beide Distanzen noch gewonnen. Für Nina Hartwich, die wie ihre Freundin Giebel eine Altersklasse höher startete, lief es
ebenfalls besser als am Wochenende zuvor. Die 100 Meter sprintete sie im Vorlauf in 13,09 Sekunden. Damit lag die MTVerin auf
Rang acht und verpasste das Finale der besten Sechs nur um fünf hundertstel Sekunden. Beim 200 Meter-Lauf gewann die 16-
Jährige in 27,20 Sekunden ihren Zeitlauf und kam im Gesamtfeld auf den zwölften Platz.
König: Kreislaufkollaps
Pech hatte wieder einmal Lina König. Nach dem Vorlauf über 100 Meter der Schülerinnen W15 erlitt die Kissenbrückerin einen
Kreislaufkollaps, so dass die Meisterschaften für sie beendet waren. Sie hatte sich eine Mandelentzündung zugezogen. Bis zum
Ländervergleichskampf in Bremen möchte die 15-Jährige wieder fit sein. (ma)

Presseinformation vom 21. August 2003 (Von Manfred Scholz)
Deutsche Juniorenmeisterschaften der Leichtathleten in Krefeld
4x100 Meter-Staffel nach Patzer auf Platz Vier
Krefeld. Recht erfolgreich waren die Top-Sprinterinnen der LG Weserbergland bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in
Krefeld. Sie stellten mit sieben Frauen das größte und auch erfolgreichste Team des niedersächsischen Landesverbandes. Über
100 Meter gelang Stephanie Thumann nach 12,15 Sekunden im Vorlauf und guten 11,93 Sekunden im Zwischenlauf im Endlauf
mit 11,6 Sekunden ein hervorragender sechster Platz. Michaela Halm schied mit 12,26 Sekunden im Zwischenlauf aus.
Die drittschnellste Vorlaufzeit gelang Stephanie Thumann bei ihrem Vorlaufsieg mit 24,50 Sekunden im 200 Meter-Sprint. Im End-
lauf lag sie dann in einem engagiert geführten Rennen auf dem dritten Platz, strauchelte jedoch fünf Meter vor dem Ziel und kam
in 24,79 Sekunden doch etwas enttäuscht als fünfte über den Zielstrich. Die gerade wieder genesene und sich im Wiederaufbau
befindliche Nicole Müller schied mit mäßigen 25,61 Sekunden bereits im Vorlauf aus.
Besser lief es dann im Vorlauf der 4x100 Meter Staffel, wo das Quartett mit Startläuferin Silke Rauchberger, die auf Stephanie
Thumann übergab, Nicole Müller und Michaela Halm in 46,87 Sekunden ihren Lauf gewann und mit der schnellsten Vorlaufzeit als
Favorit in den Endlauf ging, in dem ihnen dann doch das Glück fehlte. In aussichtsreicher Position liegend ging der letzte Wech-
sel von Nicole Müller auf Michaela Halm voll daneben und trotz einer Steigerung auf 46,81 Sekunden erreichten sie nur den un-
dankbaren vierten Platz. “Wir haben in den letzten Jahren immer viel Glück gehabt, diesmal hat es uns erwischt, sonst hätten wir
das Ding gewonnen”, so der etwas enttäuschte LG-Trainer Werner Scharf.
Die 4x400 Meter Staffel ging in der Besetzung Anika Laing, Miriam Halm, Imke Laing und Michaela Halm an den Start und blieb
mit 3:56,48 Minuten und dem 7. Platz im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Besonders zufrieden war Werner Scharf mit den von
Miriam Halm fliegend gelaufenen 56,20 Sekunden über 400 Meter, die damit die Schnellste des Quartetts war.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. August 2003
Wiebke Bültena ist die Schnellste in Norddeutschland
Leichtathletik Auricherin gewinnt Titel über 800 Meter / Geisemeyer wird Vizemeister über 1500 Meter
Jüterbog (kj). Zwei ostfriesische Leichtathletik-Talente starteten bei den norddeutschen Meisterschaften der A-Jugendlichen so-
wie der 15-jährigen Schüler im brandenburgischen Jüterbog. Beide kehrten mit einem großen Erfolg zurück. Wiebke Bültena vom
MTV Aurich gewann den Titel über 800 Meter, Ino Geisemeyer von Germania Leer wurde Vizemeister über 1500 Meter.
Wiebke Bültena ging als Landesmeisterin im Rennen über 800 Meter mit der besten Vorleistung an den Start und galt als Favo-
ritin. Die Schülerin übernahm direkt nach dem Startschuss die Führung und gab sie nicht mehr her. Bültena kam nach 2:20,23
Minuten ins Ziel und ließ der Zweitplatzierten, Dörthe Ohmstede (OSC Damme), keine Chance. Sie benötigte 2:21,64 Minuten.
“Ich freue mich sehr über den Sieg. Darauf hatte ich zwar gehofft, war mir meiner Sache aber gar nicht so sicher”, sagte die
Siegerin. “Einige Tage vor dem Wettkampf hatte ich ziemliche Magenprobleme und musste mich mehrfach übergeben. Danach
war ich ganz schön schlapp.” Die Ostfriesin hatte bereits bei den Landesmeisterschaften Ende Juni ein hervorragendes Rennen
absolviert. Mit 2:15,19 Minuten schaffte sie sogar die DM-Norm (2:18,20) für die ältere B-Jugendklasse und ließ die Konkurren-
tinnen um mehr als fünf Sekunden hinter sich.
Besonders motiviert war auch der Jugendliche Ino Geisemeyer vor seinem Start über 1500 Meter. Der Niedersachsenmeister von
Germania Leer sicherte sich am Ende in 4:07,35 Minuten die Silbermedaille. Dabei wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen,
denn bis kurz vor dem Ziel hatte der Leeraner noch in Führung gelegen. Geisemeyer musste sich am Ende jedoch Hannes Berg-
mann (TSV Kirchdorf) geschlagen geben, der mit 4:07,22 Minuten nur ganz knapp vor ihm war. “Ganz zufrieden bin ich natürlich
nicht, denn eigentlich hätte ich auch gewinnen können”, ärgerte sich der Leeraner. “Es war ein rein taktisches Rennen, in dem ich
einen langen Endspurt angezogen habe. Und kurz vor dem Ziel wurde ich dann noch abgefangen.” Geisemeyers Saisonbest-
leistung liegt bei 3:59,14 Minuten. Die verpasste er deutlich. Doch das war für ihn Nebensache. “Die Zeit spielt in solchen Wett-
kämpfen, wo es in erster Linie um die Taktik geht, keine wichtige Rolle.”

WESER KURIER vom 22. August 2003
Überraschendes Staffel-Silber
Bremer schnitten bei Nord-Titelkämpfen der Leichtathleten gut ab
Jüterbog (sfy). Etliche gute Einzelergebnisse und starke Staffelleistungen – die Reise zu den norddeutschen Leichtathletik-
meisterschaften der Schüler und A-Jugendlichen ins brandenburgische Jüterbog hat sich für die Bremer Starter durchaus gelohnt.
In der A-Jugend sorgte die männliche 4x100-Meter-Staffel der LG Bremen-Nord für eine Überraschung: In der Besetzung Sprecher,
Silberborth, Kastner und Schöneich liefen die Bremer in 45,45 Sek. auf einen unerwarteten zweiten Rang. Ebenfalls als Zweiter
kam Torben Kleine (SV Werder) über 100 Meter (11,15 Sek.) ins Ziel. Nachdem ihm außerdem ein dritter Platz über die 200 m
(22,56 Sek.) gelang, geht die eher durchwachsene Saison des jungen Sprinters doch glücklich zu Ende.
Unzufrieden kehrte dagegen Julian Geißhirt aus Brandenburg zurück: Zwar belegte der B-Jugendliche des Bremer LT (VfB Komet)
einen respektablen fünften Platz über 400 Meter der A-Jugendlichen, mit einer Zeit von 50,50 Sek. blieb er dabei jedoch knapp
eine Sekunde hinter seiner Saisonbestleistung zurück. Der Trost: Die Zeit läuft für Julian Geißhirt. Von ihm dürfte noch einiges zu
hören sein.
Im Bereich ihrer Möglichkeiten lief dagegen Natalie Steinemann: Die A-Jugendliche des SV Werder war sowohl über die 800 m
(2:24:28 Min./Platz drei) als auch über die 1500 Meter (4:54:00 Min./Platz vier) vorn dabei. Mit zwei starken Vizemeisterschaften
rundeten die Schüler-Staffeln das gute Gesamtergebnis ab: Die männliche 4x100-Meter-Staffel des BLT (Komet) lief mit Wede-
kämpfer, Thyme, Wisotzki und Vogt ebenso auf Platz zwei wie die weibliche Vertretung des SV Werder (Kosznick, Plinke,
Läpple, Abendroth). Die beste Platzierung bei den Einzelstartern gelang Paul Kass (LG Bremen-Nord). Er übersprang mit dem
Stab die 3,60 Meter und wurde norddeutscher Vizemeister.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 22. August 2003
Nord-Vizetitel für Seelhorst und Ohmstede
Dammer Nachwuchsleichtathleten in Brandenburg erfolgreich / Kessing läuft Bestzeit
Jüterbog (aha). Die Dammer Nachwuchsleichtathleten Christian Seelhorst und Dörthe Ohmstede gehören auch im Vergleich mit
der Konkurrenz aus ganz Norddeutschland zu den Besten in ihren Altersklassen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften der
Jugend A und Schüler M/W 15 im brandenburgischen Jüterbog wurden die beiden Talente vom OSC Damme in ihren Spezial-
disziplinen Hochsprung bzw. 800-m-Lauf jeweils Vizemeister.
Christian Seelhorst (Jahrgang 1984) übersprang im Hochsprung der männlichen Jugend A 1,97 Meter sicher und scheiterte an-
schließend knapp an der Höhe von 2,03 m. Der Titel ging an den ein Jahr jüngeren Markus Bragrock (SC Rönnau). Er übersprang
2,00 m. Dritter wurde Lukas Nordbeck (Jg. 86/Hamburger SV) mit 1,88 m.
Die 14-jährige Dörthe Ohmstede (Jahrgang 1989) musste sich im 800-m-Lauf der Schülerinnen W 15 in guten 2:21,64 min nur der
zum älteren Jahrgang gehörenden Niedersachsenmeisterin Wiebke Bültena vom MTV Aurich (2:20,23 min) geschlagen geben.
Diese hatte zeitweise einen Vorsprung von 15 Metern. Auf der Zielgeraden hätte Dörthe Ohmstede sie aber fast noch eingeholt.
Insgesamt waren hier 16 Läuferinnen angetreten. Mit dieser Leistung bestätigte Dörthe ihre Einladung zum Bundesländer-
vergleichskampf der Nordverbände (Schülerinnen A) am 6. September in Bremen. Hier wird die Dammerin gemeinsam mit Wiebke
Bültene die niedersächsischen Farben vertreten.
Eine gute Leistung zeigte in Jüterbog auch der Dammer Klaus Kessing (Jahrgang 1988). Im 1000-m-Lauf der Schüler M 15 lief er
mit 3:08,60 min eine persönliche Bestzeit. Er belegte damit den 19. Platz. Der Nordtitel ging hier an Alexandros Kyrmanidis (LG
HNF Hamburg) in 2:44,10 min.

WALSRODER ZEITUNG vom 22. August 2003
Iris Coors holt zweimal DM-Bronze
Deutsche Meisterschaft der Leichtathletik-Senioren: Sandra Eisfeld Siebte
Bomlitz/Celle. Iris Coors von der SG Bomlitz behauptete am Wochenende bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Celle
mit 12,78 m im Kugelstoß den dritten Platz in der Riege der deutschen Seniorinnen W 30. In ihrer Paradedisziplin Speerwurf
wurde sie verletzungsbedingt mit 41,45 m “nur” Dritte, eine Weite, die sie normalerweise weit übertrifft. Ganze 16 cm trennten sie
vom zweiten Platz, etwas mehr als ein Meter vom Titelgewinn. Aufgrund der Verletzung konnte Coors am Diskuswurf nicht mehr
teilnehmen.
Sandra Eisfeld (TVJ Walsrode) schlug sich in der gleichen Altersklasse beim Speerwurf mit 36,08 m gut und belegte Rang 7.

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 22. August 2003
Engelmann Meister im Diskuswurf
Friedrichsfehn (mh). Bei den Norddeutschen Meisterschaften holte sich Jens Engelmann (M15) den Titel im Diskuswurf. Es ist
sein bisher größter Erfolg. Die Meisterschaften der jugendlichen Leichtathleten fanden in Jüterbog statt. Hier beendete der 15-
jährige Friedrichsfehner den Wettbewerb im Diskuswurf mit 45,21 m. Damit lag er zwar knapp unter seiner persönlichen Best-
leistung, aber die Weite reichte zum Titelgewinn. Der junge Ammerländer nahm auch noch an weiteren Wettbewerben teil. Im
Speerwurf steigerte sich Jens auf seine neue persönliche Bestweite von 54,66 m und wurde damit Zweiter. Im Endlauf über 80-m-
Hürden belegte er in 11,15 sec Platz vier. Im Kugelstoßen langten 13,29 m zu Rang fünf.
Christin Kahler (W 14) vom SV Friedrichsfehn nahm ebenfalls an der Meisterschaft teil. Über 300-m-Hürden belegte sie in 51,43
sec Platz 13 in der höheren Klasse W 15.

WESERMARSCH ZEITUNG vom 22. August 2003
“Ich muss den Lauf abhaken”
Leichtathletik: Manuel Tönjes ist dennoch mit seiner Saisonbilanz zufrieden
Von Jürgen Schultjan
Krefeld/Nordenham. Es gibt Tage im Leben eines Leistungssportlers, da weiß man ganz schnell, dass man keine Chance hat.
Manuel Tönjes, NWZ-Sportler des Jahres 2002, und ein exzellenter Leichtathlet des SV Nordenham, brauchte 100 Meter im Vor-
lauf über die 400 m-Hürdendistanz, als er erkannte: “Das wird heute nichts. Mein Ziel, unter 54 Sekunden zu laufen, konnte ich
knicken. Mir fehlte die Power, dann schlichen sich technische Fehler ein, das hat mich doch sehr überrascht”, schilderte der
19-Jährige seinen Lauf in Krefeld bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften: Platz sechs in 56,03 sec, Endlauf verpasst.
Dabei hatte er im Urlaub in Norwegen noch einmal intensiv und gut trainieren können. Aber die Tagesform bei den Deutschen
Juniorentitelkämpfen in Krefeld stimmte dann doch nicht. “Ich muss den Lauf abhaken, anderen Läufern ist es noch viel schlimmer
ergangen”, weiß Manuel Tönjes zu berichten. So war in seinem Vorlauf, der hochkarätig besetzt war, was der Gymnasiast seinen
guten Vorleistungen zu verdanken hatte, direkt neben ihm der Deutsche Jugendmeister 2002, Lars Birger Hense aus Wuppertal,
mit 53,65 sec. zwar Zweiter geworden, aber im Finale nur auf Platz sechs gelandet und gleich mehrere Sekunden unter seiner
Bestzeit geblieben. Jenen sechsten Rang im Finale hätte der heimische Athlet mit seiner persönlichen Bestzeit belegt. Aber im
Vorlauf, in dem auch der neue Deutsche Juniorenmeister Christian Duma (LG Eintracht Frankfurt) lief, 51,65 sec. erzielte, um
dann im Finale mit 50,38 sec. zu siegen, war für Manuel Tönjes eben Endstation.
Derartige Zeiten wie der neue Titelträger kann Manuel Tönjes – einziger Teilnehmer aus Norddeutschland – nicht erreichen, aber
die Verbesserung der Jahresbestzeit von 54,30 sec. hätte er auf dem Saisonhöhepunkt gerne erzielt. “Während meine Konkurr-
enten spezielle Trainer haben, ist es ohne konstanten Heimtrainer wie bei mir nicht einfach", gibt Manuel zu bedenken, dass auf
diesem hohen Niveau nur optimale Betreuung weiterführt. Vor allem die Bewegungskontrolle ist bei einer derartig technisch an-
spruchsvollen Disziplin wie den 400 m Hürden wichtig. “Das einmal wöchentliche Training bei Klaus Hemsoth in Oldenburg ist
zwar wichtig und gut, aber eben zu wenig. Außerdem habe ich noch andere Hobbys wie die Musik und muss mich jetzt auf mein
Abitur konzentrieren. Da wird der Aufwand der vergangenen beiden Jahre nur noch schwerlich zu halten sein", denkt Manuel
Tönjes schon an die Zukunft, die im kommenden Jahr auch das Studium, mit Ziel Berlin, und irgendetwas mit Musik zu tun haben
dürfte.
Aber die kleine Enttäuschung in Krefeld hat er schnell abgehakt, peilt in diesem Jahr noch den Kreisrekord über 110 m Hürden
sowie über 800 m eine neue Bestleistung an. “Der Kreisrekord in 22,62 Sekunden über 200 m, die 54,30 über 400 m Hürden in
Zeven und meine Bestzeit von genau zwei Minuten über 800 m sind angesichts der Bedingungen nicht schlecht", braucht sich
das heimische Multitalent wahrlich nicht zu verstecken.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 23. August 2003
Andreas und Georg Kuhlen & Daniel Hackl schaffen beste DM-Platzierung
Garrels Staffel Fünfter bei "Deutschen”
Krefeld. Die 3 x 1000-Meter-Staffel bleibt weiterhin das Aushängeschild der Leichtathletikabteilung im BV Garrel. Bei den 60.
Deutschen Junioren-Meisterschaften in Krefeld-Uerdingen belegten Daniel Hackl, Andreas und Georg Kuhlen einen ausgezeich-
neten fünften Platz und schafften damit die bisher beste DM-Platzierung in der Vereinsgeschichte.
Andreas Kuhlen, meistens als Schlussläufer eingesetzt, trat im Bayer-Stadion für den BVG diesmal als Erster an. Der Jüngste
des Garreler Trios laborierte fast zwei Monate an einer Knieverletzung und konnte erst wenige Tage zuvor wieder schmerzfrei
laufen. “Mir fehlen noch acht Sekunden zur Bestform”, zeigte sich Andreas Kuhlen für seine 2:39 Minuten den Umständen ent-
sprechend recht zufrieden. Als Fünfter, bereits deutlich vor der Staffel des LAC Hochsauerland, beendete Garrels erfolgreichster
Mittelstreckler seine Etappe.
Daniel Hackl gab auf dem mittleren Teil zwar alles, schaffte es aber nicht, seine Staffel dichter an das Führungsquartett heran-
zuführen. Somit reichte Georg Kuhlen als Schlussläufer eine solide Leistung, um den BV Garrel nach 7:53,10 Minuten als Fünfter
über die Ziellinie zu führen. “Die Zeit ist zwar nicht berauschend, aber Fünfter bei einer DM wird man auch nicht alle Tage”, freute
sich Georg Kuhlen. “Wir haben mit unserer Stuttgarter Zeit (2001/7:41,24) die Messlatte auch ziemlich hoch gelegt”, fügte Daniel
Hackl hinzu. Den Titel holte erwartungsgemäß der LC Creaton Erfurt in 7:28,65 Minuten vor den Halleschen LA-Freunden
(7:30,09). Dritter wurde der LC asics Rehlingen (7:32,99) vor dem TV Wattenscheid (7:40,70).
Krefeld war für den BV Garrel bereits die vierte DM über 3 x 1000 Meter in Folge. Auch im nächsten Jahr möchte der BV Garrel
wieder dabei sein. Der Termin steht schon fest: Am 31. Juli und 1. August treffen sich Deutschlands U 23 Leichtathleten in Heil-
bronn zu ihren Meisterschaften. Während Georg Kuhlen eine Altersklasse aufrückt, bleiben Daniel Hackl und Andreas Kuhlen
weiterhin in der Juniorenklasse. Dritter Läufer könnte dann Eike Pupkes sein. Da Pupkes in den Sommermonaten als Triathlet
ziemlich ausgebucht ist, denkt man im BVG-Lager über eine Neuverpflichtung nach.
In einem recht kleinen Feld belegte Daniel Hackl bei den Norddeutschen Meisterschaften in Wilhelmshaven Platz dreiüber 3000-
Meter-Hindernis. Mit 10:18,98 Minuten verbesserte der 21-jährige Vareler seinen eigenen Vereinsrekord.

CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 23. August 2003 (Gekürzter Bericht der Online-Ausgabe)
Persönliche Bestzeiten
Gute Platzierungen für Langstreckenläuferin Anne Fischer bei Titelkämpfen
cn/dz. Bei den diesjährigen Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren in Celle erzielte Anne Fischer (ATS Cuxhaven)
in ihrer Altersklasse W 45 sowohl über 5000 m als auch über 1500 m neue persönliche Bestzeiten. Ihre Endzeit über 5000 m
wurde mit 18:49 Min. gestoppt, wobei sie ihre bisherige Bestzeit um 16 sec. verbesserte. Über 1500 m erzielte sie 5:04 Min.
Ein böiger Wind auf der Zielgeraden verhinderte noch bessere Zeiten. Anne Fischer errang auf beiden Strecken einen hervorragen-
den 4. Platz. Beim 5000-m-Wettkampf lag sie erst acht Runden auf Platz 3, bis sie von einer hinter ihr liegenden Läuferin überholt
wurde. Bei einer Tempoverschärfung der Spitzengruppe fiel sie dann aber zurück. Den 40-m-Abstand zu den führenden drei Läufer-
innen konnte sie trotz einer furiosen letzten Runde nicht mehr ganz aufholen. Im Ziel lag Fischer nur zwei Sekunden hinter der
Dritten und vier Sekunden hinter der Zweiten zurück.
Zwei Tage nach dem 5000-m-Lauf trat Anne schon wieder zum Mittelstreckenlauf über 1500 m an. Das Rennen begann recht
schnell. Nach der ersten Runde zog sich das Läuferinnenfeld weit auseinander. Fischer wollte das schnelle Anfangstempo nicht
mitgehen und lief während der ersten Runde am Ende des Feldes. Dann erst begann sie die Aufholjagd und schob sich immer
mehr nach vorn. Am Ende lag Anne auf dem 4. Platz. Sie hatte ihre bisherige Bestzeit um ganze acht Sekunden unterboten.

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 23. August 2003
Müller strebt jetzt die EM in Aarhus an
Platz sechs bei DM
Nordhorn. Der 39-jährige Christoph Müller vom Leichtathletik Club Nordhorn (LCN) nahm erfolgreich an den Deutschen Senioren-
meisterschaften in Celle teil. Er erzielte im Dreisprung eine Weite von 12,52 Meter und belegte damit in der Altersklasse M 35
einen beachtlichen sechsten Platz. Mit dieser persönlichen Bestleistung belegt Müller in der aktuellen Bezirksbestenliste Weser-
Ems den zweiten Rang, in der Landesbestenliste Niedersachsen den Rang neun und in der Altersklasse M 35 von Niedersachsen
den zweiten Rang.
Christoph Müller betrieb in den 70er Jahren als A-Schüler im LCN Leichtathletik. Nach einer langen Pause vom Sport vollzog er
vor einem Jahr den Wiedereinstieg in den Wettkampfsport. Zunächst schaffte er die Bedingungen zur Erlangung des Deutschen
Sportabzeichens beim LCN-Spartabzeichenobmann Gerd Witulski. Danach qualifizierte er sich für die Teilnahme an den Deut-
schen Seniorenmeisterschaften mit einer Dreisprungweite von 12,15 Meter am 18. Mai in Delmenhorst und wurde damit Vize-
bezirksmeister in der Männerklasse. Anschließend startete er gemeinsam mit seinem LCN-Clubkameraden Holger Gellink am
24. Mai in Braunschweig im Leichtathletik-Bundesliga-Endkampf für die Mannschaft des OTB Osnabrück.
Nach seinen Worten ist sein Ziel die Teilnahme an den Europameisterschaften für Senioren in Aarhus (Dänemark). Die finden vom
22. Juli bis zum 1. August 2004 statt.

ZEVENER ZEITUNG vom 30. August 2003
Zwei Titel für Timm Müller in Jüterbog
3. Platz im Speerwurf für Zevenerin Carina Köster
Jüterbog/Zeven. Ausgesprochen erfolgreich agierten die Zevener Leichtathleten bei den Norddeutschen Meisterschaften in Jüter-
bog. Zehn Athleten der LAV Zeven waren mit Trainer Hans-Hermann Neblung ins brandenburgische Jüterbog gereist, um sich mit
den Besten Norddeutschlands zu messen.
Seit seiner Verletzung im Mai vergangenen Jahres hatte der Zevener Timm Müller kein Rennen über 400 Meter mehr bestritten
und seinen Schwerpunkt auf die kürzeren Sprintstrecken gelegt. Umso gespannter waren Coach Neblung und die mitgereisten
Zevener auf sein Abschneiden. Vom Start weg lief er ein beherztes, gut eingeteiltes Rennen, das er nach 49,08 Sekunden als
Erster beendete. In neuer persönlicher Bestzeit gewann er den Titel des norddeutschen Meisters vor dem eigentlichen Favoriten
Claas Caspers vom Heidmühler FC (49,14) und Fabian Feddem vom VfL Oldesloe (50,06).
Gute Leistungen der Schüler
Auch die Schüler der LAV konnten mit dem ersten Wettkampftag zufrieden sein. Allen voran Carina Köster, die sich in der Speer-
wurfdisziplin von Wurf zu Wurf steigerte und eine beeindruckende Serie vorlegte. Im letzten Wurf flog der Speer der Landes-
meisterin 36,24 Meter weit und damit vier Meter weiter als zuvor bei den Landesmeisterschaften. Am Ende freute sich die Sel-
singerin über den 3. Platz. Die Speerwurfdisziplin gewann Anja Dittrich vom SC Potsdam (39,27). Angespornt durch Carinas
Leistung wollten auch Hannes Maxin, Robin Willert und Raphael Nolte in dieser Disziplin überzeugen. Zwar steigerte sich Hannes
Maxin auf eine neue Bestweite von 34,09, doch reichte die Weite nicht, um in den Endkampf zu gelangen.
Für Christoph-David Volbers aus Tarmstedt steht zurzeit der Dreisprung im Mittelpunkt des Trainingsprogramms. Als nieder-
sächsischer Schülermeister wollte er an seinen Erfolg von Schneverdingen anknüpfen. Viertbester Dreispringer Norddeutschlands
zu sein freute ihn, auch wenn er mit der Weite von 11,28 Meter nicht ganz zufrieden war.
Über die 300-Meter-Hürdenstrecke startete nur Leon Zabel, der mit 45,92 Sekunden eine neue Bestzeit lief. Ingmar Fröhlich und
Kenneth Gerschler vom TSV Gnarrenburg, der seit einem halben Jahr in Zeven trainiert, wurden von den mitgereisten Zevenern auf
der 3000-Meter-Strecke angefeuert. Bei sommerlichen Temperaturen überzeugten beide durch ihren Kampfgeist. Für Kenneth
Gerschler, der in dieser Saison schon viele Titel gewonnen hatten, reichte die neue Kreisrekordzeit von 9:26,16 Minuten für den
dritten Platz. Ingmar Fröhlich verbesserte seine Bestzeit auf 10:52,00 Minuten und wurde Neunter.
Timm Müller souverän
Am zweiten Meisterschaftstag standen zunächst die 200-Meter-Läufe der männlichen Jugend A im Blickpunkt. Der vom Stadion-
sprecher angekündigte deutsche B-Jugendmeister Christian Poser vom LC Cottbus war zum absoluten Favoriten erklärt worden.
Somit hatte er Timm Müller, den fünften der A-Jugendmeisterschaften von Fulda, nicht auf seiner Rechnung. Nach einer kon-
zentrierten Vorbereitung lief der Zevener schnell zu dem vor ihm laufenden Cottbusser auf und ließ ihm dann auf der Zielgeraden
keine Chance, das Blatt noch einmal zu wenden. Mit seiner Siegerzeit von 21,87 Sekunden verblüffte Timm Müller den Stadion-
sprecher und viele Zuschauer, die ihn nach der Vorstellung in Jüterbog anscheinend nicht auf ihrer Rechnung hatten. Christian
Poser wurde mit der Zeit von 22,24 Sekunden Norddeutscher Vizemeister vor Torben Kleine vom SV Werder Bremen.
Herausforderung 300 Meter
Auf der Langsprintstrecke über 300 Meter traten gleich drei Athleten der LAV Zeven an. Christoph-David Volbers, Leon Zabel und
Fabian Steyer gehörten zwar nicht zum Favoritenkreis, hatten aber ihre bisherige Saisonbestzeit im Visier. Nach den Anstreng-
ungen des ersten Meisterschaftstages erzielten sie in einem großen Teilnehmerfeld mit fünf Zeitläufen die Plätze 8, 10 und 17.
Christoph-David Volbers knüpfte mit 39,73 Sekunden an seine bisher erzielten Leistungen an, während Leon Zabel, der noch der
jüngeren Altersklasse angehört, mit 40,14 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit erzielte.
Kenneth Gerschler schnell
Nach den Anstrengungen der am Vortag mit Kreisrekord gelaufenen 3000-Meter-Strecke trat der Gnarrenburger Kenneth
Gerschler auch zum 1000-Meter-Lauf an. Im Zeitlauf mit den schnellsten 15-jährigen Schülern der Norddeutschen Leichtathletik-
Verbände kam es zunächst zu erbitterten Positionskämpfen. In der Schlussphase zeigte sich die Stärke des 14-jährigen Mittel-
und Langstreckentalents. Fast gleichauf mit dem Hamburger Meister Alexander Kijrmanidis und Peter Niemann vom 1. LAV
Rostock sprintete Kenneth dem Ziel entgegen. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:47,30 Minuten und Platz drei konnte
der Gnarrenburger erneut das Siegertreppchen besteigen.
Eine neue Herausforderung gab es nach den Niedersächsischen Landesmeisterschaften in Jüterbog für Sarah Bunk. Wie hoch im
Vergleich mit den norddeutschen Spitzenathletinnen die Trauben hängen können, musste die für die LAV startende Gnarren-
burgerin erkennen. Mit einer Weite von 9,94 Meter konnte sie im Kugelstoßen bei den Meisterschaften in Brandenburg keine neue
Bestmarke erzielen und musste der Konkurrenz den Vortritt bei der Vergabe der Endkampfplätze überlassen. (nb)

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 3. September 2003
Bestleistungen von Gerschler
Gnarrenburgs Läufer Dritter bei “Norddeutscher”
Gnarrenburg (es). Der 14-jährige Kenneth Gerschler vertritt die Vereinsfarben des TSV Gnarrenburg bei Laufveranstalt-
ungen weiter hervorragend. Das Nachwuchstalent kehrte von den Norddeutschen Meisterschaften aus Jüterbog mit zwei
ausgezeichneten dritten Plätzen heim.
Auf der 3000-m-Bahn-Distanz stellte Kenneth Gerschler mit 9:26:16 eine neue persönliche Bestleistung auf. Er steigerte
dabei seine bisherige Bestzeit um 24 Sekunden. Am Ende reichte es für den Gnarrenburger zu einem guten dritten Platz.
Sieger wurde Marcel Winter aus Spandau in einer Zeit von 9:25:43. Die Jahrgänge 88/89 waren zusammengelegt, so dass
die Platzierung einen noch höheren Stellenwert bekommt. Kenneth Gerschler zeigte sich mit der Platzierung mehr als zu-
frieden, ärgerte sich aber, dass er den Spurt zu früh angezogen hatte. "Statt bei 500, hätte ich bei 400 Metern anziehen
müssen", so der 14-Jährige, der in Führung liegend, erst auf den letzten 100 Metern überholt wurde. Auf Platz neun landete
Ingmar Fröhlich (10:52:00) von der LAV Zeven.
Einen Tag später lief der Gnarrenburger die 1000 Meter. Hier schien dem 14-Jährigen ein wenig die Kraft zu fehlen, nach
der ersten Runde lag er an letzter Position. Aber er biss die Zähne zusammen, steigerte sich und lief nach 2:47:30 Minuten
mit einer weiteren Bestzeit als Dritter durch das Ziel. Der Sieger aus Hamburg benötigte 2:44:10 Minuten. "Ich habe in den
Ferien viel trainiert, das hat sich ausgezahlt", freute sich Kenneth Gerschler in einem kurzen Gespräch mit unserer Zeitung
über seine guten Leistungen.
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