DM-Einzel am 1./3. August in Schweinfurt (Senioren II)
LM-Bahngehen (NLV+BLV) am 2. August in Großburgwedel (Schüler-/innen A - Sen.)
DM-Mehr- und Blockwettkampf am 9./10. August in Lage (Schüler-/innen A)
NDM-Einzel am 9./10. August in Wilhelmshaven (Frauen, Männer, Jugend B)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 1. August 2003
Senioren starten bei"Deutschen"
Wrieden und Marg in Schweinfurt
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Osterholz-Scharmbeck. Mit zwei Athleten ist die Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) an diesem Wochenende
bei den deutschen Meisterschaften der Senioren II in Schweinfurt vertreten. In seiner Vorbereitung auf diese Titelkämpfe lief Jürgen
Wrieden (Altersklasse M 50) jetzt in Minden die 3000m mit 9:49,58min in einer Klassezeit. Im Vorjahr wäre das Rang vier in der
M-50-Wertung in Deutschland gewesen; damals hatte Wrieden seine Bestzeit auf immerhin 9:50,8 geschraubt.
Für die Meisterschaften in Schweinfurt plant Jürgen Wrieden einen Start über die 10 000 m; hier war er 2002 mit 35:30,58 min
Elfter in Deutschland. Gemeldet für diesen Wettbewerb haben 19 Teilnehmer. Wrieden steht mit 13 weiteren Konkurrenten aber
auch auf der Starterliste über 5000m. Auf dieser Strecke war er im vergangenen Jahr in 16:51,2 min deutschlandweit Siebter, eine
schwere Entscheidung, auf welcher Distanz er bessere Chancen auf eine vordere Platzierung für sich sieht. Möglicherweise läuft
er aber sogar beide Strecken, heute um 18.30 Uhr die 10 000m und morgen um 19.40 Uhr die 5000 m.
Dieses Entscheidungsproblem hat Karl-Heinz Marg nicht. Der Kugelstoßer, gerade erst in seiner neuen Altersklasse M 65 in
Carolina/Puerto Rico Weltmeister geworden, hat allerdings auch ein Ziel vor Augen: Die 15-m-Marke. Nachdem er nämlich drei
Mal den Europarekord verbessert hat (aktuell bei 14,79m), darf er am morgigen Sonnabend um 9.30 Uhr schon mal zum Welt-
rekord des US-Amerikaners Hal Smith schielen (15,12 m).

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 1. August 2003
Leichtathletik: Meise und Weber zur DM
Von heute bis Sonntag finden in Schweinfurt die Deutschen Leichtathletik Seniorenmeisterschaften II (ab M/W 50) statt. Gerd
Meise und Werner Weber (beide LG Edemissen/Peine) haben sich für diese nationalen Meisterschaften qualifiziert.
Meise muss sich im Speerwerfen der M 60 gegen 17 weitere Konkurrenten behaupten. Am Start ist auch der Vorjahresmeister
Peter Mörbel aus Mainz, der mit 49,30m an der Spitze der Meldeliste steht. Der Einzug in das Finale der besten acht sollte dem
Stederdorfer Routinier eigentlich gelingen.
Kugelstoßer Werner Weber wird in der M 55 versuchen, seine Vorjahresplatzierung (Vierter in Weinstadt) zu verbessern. Klarer
Favorit ist der Titelverteidiger Reinhard Krone aus Magdeburg.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. August 2003
Ostfriesen bei Deutscher Meisterschaft
Schweinfurt (kj). Zwei ostfriesischen Leichtathleten starten an diesem Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften
II (Jahrgang 1953 und älter) in Schweinfurt. Hans-Jürgen Kolbow vom MTV Aurich geht im Willy-Sachs-Stadion in drei Wettbe-
werben an den Start. In der Altersklasse M 55 stellt er sich der Konkurrenz im Sprint über 200 und 400 Meter. Außerdem will er
im Dreisprung überzeugen. Kolbow hat bereits gute Erfahrungen auf bayerischem Boden gemacht. Mitte Juni belegte er bei der
Mehrkampf-DM in Erding den sechsten Platz im Fünfkampf.
Johann Wolterink von Fortuna Wirdum absolviert ebenfalls ein umfangreiches Pensum. Er startet in der Altersklasse M 60 und
konzentriert sich ganz auf die Sprungdisziplinen.

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 2. August 2003
Siegbert Gnoth holt Titel
Schweinfurt. Von einem großen Erfolg gekrönt war der erste Tag der deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaft in Schwein-
furt für den Gildehauser Siegbert Gnoth. Im Hochsprung der Klasse M 60 wurde er nach einem harten Wettkampf deutscher
Meister mit übersprungenen 1,62 Metern. Bei dem Versuch, seinen deutschen Rekord von 1,65 m aus dem Jahre 2000 zu ver-
bessern, verletzte sich der Titelträger. Ob Siegbert Gnoth an den kommenden zwei Tagen noch im Stabhoch- und im Dreisprung
sowie im Speerwerfen antreten kann, ist in Frage gestellt. (HA)

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 5. August 2003
Marg holt wie erwartet den Titel
Zum Weltrekord fehlen Zentimeter
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Kreis Osterholz. "Es war eine tolle Meisterschaft in Schweinfurt", sagte - als einer von zwei Teilnehmern der Startgemeinschaft
Osterholzer Leichtathleten (SOL) - Karl-Heinz Marg, der erwartungsgemäß den deutschen Seniorentitel (M 65) im Kugelstoßen
holte und dabei einen neuen Europarekord aufstellte (15,05m). Nach 25 Jahren fand Manfred Sturat bei der Landesmeisterschaft
einen Neueinstieg als Geher.
Marg war in Schweinfurt vor allem von den vielen Zuschauern beeindruckt, die "reichlich angefeuert und geklatscht" hätten.
14,75m im ersten Versuch ließen hoffen, die folgende neue europäische Bestweite von 15,05m für seine Altersklasse (M 65)
brachten Marg ganz nahe an den Weltrekord (15,12), zumal Margs Kugel beim Einstoßen bereits bei 15,20 gelandet war. Doch
mit dem Blick auf die Weltrekordmarke ging auch die Lockerheit verloren. Dennoch weiß Marg, dass er die Form und Kondition
für die 15,12 m besitzt. "Ich muss das jetzt nutzen", sagte er und bereitet sich daher nun auch auf die Norddeutschen Meister-
schaften am 23. August in Büdelsdorf vor.
Jürgen Wrieden (M 50) verzichtete in Schweinfurt auf die 5000 m und beließ es angesichts der Hitze bei den 10 000m. In 35:36,68
min kam er auf dieser Strecke auf Rang vier seiner Altersklasse.
Manfred Sturat kehrte mit einem Kreisrekord von den Landesmeisterschaften im 10 000m-Bahngehen aus Großburgwedel heim.
Bei Gluthitze (35 Grad Celsius) legte er die 25 Runden in 63:35,90 min zurück. Das bedeutete Platz drei in seiner Altersklasse
M 40. Sturat gehörte früher als Jugendgeher dem Kader des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) an und vollzog
jetzt nach fast 25 Jahren einen "Wiedereinstieg" in seine einstige bevorzugte Disziplin. Die erstmals (??) wieder ausgetragenen
Landestitelkämpfe fanden große Beachtung, unter den Teilnehmern waren ehemalige deutsche Spitzengeher, wie Gerhard
Weidner (M 70) und Karl Degener (M 60).

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 5. August 2003
Leichtathletik: Inge de Groot DM-Vize
Ganderkesee (jm). Am vergangenem Wochenende traten bei den Deutschen Meisterschaften II in Schweinfurt 1100 Athleten bei
sommerlichen Temperaturen gegeneinander an. Die Teilnehmer hatten ein Mindestalter von 50 Jahren und wetteiferten in mehre-
ren Disziplinen. Von der LGG Ganderkesee war nur Inge de Groot am Start und errang zwei Medaillen. Aus gesundheitlichen
Gründen verzichtete sie auf ihre Titelverteidigung im Weitsprung und konzentrierte sich voll auf die 100-m-Strecke. Da sie wieder
mit Archillessehnenreizungen zu kämpfen hatte, kam es ihr da gerade recht, dass der Vorlauf ausfiel und sie daher diese Strecke
nur einmal laufen musste. Am Ende erreichte sie in persönlicher Jahresbestzeit von 14,33 Sekunden das Ziel und wurde damit
überglücklich Deutsche Vizemeisterin der Klasse W50.
Durch eine Zeitverschiebung im Diskuswettkampf musste sie auf den vierten Versuch verzichten, da jetzt erst der 100-m-Endlauf
nach dem Zeitplan anstand. Danach konnte sie sich leider nicht mehr steigern und wurde mit der Weite von 29,55 Meter Vierte.
Zu diesem Zeitpunkt wurden am Diskusring 51 Grad Celsius gemessen.
Die vielseitige Athletin absolvierte dann am Sonntag noch den Hammerwurf. Hier hatte sie sich seit dem letzten Jahr mit der für
sie ungewohnten Technik intensiver befasst und dadurch eine Leistungssteigerung erreicht. Mit einer für sie guten Serie, bei der
alle Würfe über 31 Meter gemessen wurden, erzielte sie im zweiten Versuch gute 34,50 Meter. Mit dieser Leistung errang Inge de
Groot dann die Bronzemedaille.
In 14 Tagen werden die Deutschen Senioren-Meisterschaften I in Celle ausgetragen, bei denen unter anderen Ulrich Garde, Bernd
Logemann, Birgit Bischof, Hilke Glander und Diana Garde in verschiedenen Disziplinen antreten.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 5. August 2003
Hitze machte sportlicher Seniorin stark zu schaffen
Ingrid Stölting wurde bei Deutschen Seniorenmeisterschaften der Ü50 in Schweinfurth beste Weitspringerin der
Altersklasse W70
Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften der über 50-jährigen Leichtathleten war Ingrid Stölting vom MTV Wolfenbüttel beste
Weitspringerin in der Altersklasse W70. Zusätzlich gewann sie über 100 Meter und beim Hochsprung zwei Silbermedaillen in der
gleichen Klasse. Außer Stölting hatten sich vier weitere Wolfenbütteler für die Meisterschaften qualifiziert. Dabei stellten die Ath-
leten in ihren Altersklassen zwei neue Kreisrekorde auf.
Ingrid Stölting gewann den Weitsprung mit 2,57 Metern bei den 70-jährigen Frauen. Damit lag sie einen Zentimeter vor ihrer Kon-
kurrentin Happ aus Quedlinburg, hinter der sie beim Hochsprung mit einem Meter Vizemeisterin wurde. Da beim Weitsprung in
der W70 nur zwei Teilnehmerinnen antraten und die MTVerin nicht die geforderten 2,80 Meter sprang, erhielt sie keine Gold-
medaille und keinen Meistertitel. Silber holte Stölting aber noch über 100 Meter mit 21 Sekunden.
Die Halchteranerin nahm noch an drei weiteren Wettbewerben teil. Beim Kugelstoßen und Diskuswerfen kam sie mit 5,73 und
15,65 Meter auf die Plätze fünf und sechs. Den Speer warf sie auf 14,30 Meter. Das reichte für den achten Rang. "Leider hatte ich
den ersten Sprung beim Weitsprung ganz knapp übertreten, der war weiter als die folgenden Sprünge von mir. Viele Teilnehmer
kamen wegen der großen Hitze nicht an ihre gewohnten Leistungen heran", berichtete die sportliche Seniorin Ingrid Stölting, die
bereits 1952 als Turnerin Deutsche Hochschulmeisterin im gemischten Mehrkampf war.
Udo Lippoldes aus Winnigstedt steigerte sich beim Weitsprung der M55 auf die Kreisrekordweite von 5,16 Meter. Damit konnte er
sich über einen fünften Platz freuen. Als Elfter beim Hochsprung schaffte Lippoldes 1,45 Meter. Mit seinen 28,65 Sekunden über
200 Meter kam er leider nicht ins Finale. Manfred Löhr vom MTV Wolfenbüttel warf mit dem Speer einen Kreisrekord in der M50.
Er schaffte 44,73 Meter und belegte Rang fünf.
Mit Monika Ohm, W60, und Dieter Poley, M60, starteten zwei weitere Teilnehmer vom MTV Wolfenbüttel. Sie hatten es auf den
Langstrecken bei hohen Temperaturen besonders schwer. Sehr zufrieden war Monika Ohm mit ihrer Zeit über 1500 Meter. Sie lief
die Strecke als Siebte in 6:33,19 Minuten, während sie über 5000 Meter mit 24:06,45 Minuten auf Rang acht kam. Poley hatte
leider nicht die Form des Vorjahres und konnte sich bei den großen Startfeldern der M60 keinen Urkundenrang erlaufen. Beim
10 000-Meter-Lauf überquerte er nach 40:48,84 Minuten als Zehnter die Ziellinie. Über 5000 Meter reichte es nach 19:46,84 min
zu Platz elf. (ma)

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 5. August 2003
Dreher siegt mit Diskus
Leichtathletik: Deutsche Meisterschaften der Senioren
Dannenberg (jw). Auch ohne viel Training nach einer hartnäckigen Muskelverletzung hat Senioren-Leichtathlet Arthur Dreher vom
MTV Dannenberg am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Schweinfurt ganz vorne mitgemischt. In der Klasse
M 80 schaffte er bei drei Starts zwei Mal den Sprung aufs Treppchen. Im Diskuswurf durfte er sogar den DM-Sieg feiern. “Ich bin
ganz zufrieden mit meinem Abschneiden”, zog der rüstige MTV-Senior eine positive Bilanz.
Einige Wochen vor den Meisterschaften habe er sich im linken Arm einen Muskelfaserriss und einen Muskelabriss zugezogen, so
Dreher. “Der Arzt sagte, da geht gar nichts”, so der Dannenberger. Nach knapp zwei Wochen Pause und anschließend nur
leichtem Training gings in Schweinfurt aber doch, vor allem mit dem Diskus. Schon beim ersten Versuch stimmte alles. Dreher
beförderte das Sportgerät beim ersten von nur zwei Versuchen auf 27,71 m. Das war schon die Siegerweite in dem neunköpfigen
Teilnehmerfeld. Nur der Kölner Phillip Frech kam mit 27,36 m in Drehers Reichweite, der Rest der Konkurrenz hatte schon deut-
lichen Abstand. Im Hammerwurf (7 Aktive) gabs für den Jeetzelstädter die Bronzemedaille. Seine Weite: 27,87 m. Und mit dem
Speer (10 Aktive) wurde Dreher mit 24,30 m guter Vierter.

Presseinformation vom 5. August 2003 (Von Markus Steinbrück)
Deutsche Senioren-Meisterschaften II in Schweinfurt (Bayern)
Silbermedaillen im Dreierpack
Fleestedt. Mit drei Silbermedaillen bei drei Starts kehrte Leichtathlet Horst Albrecht vom TuS Fleestedt jetzt von den Deutschen
Senioren-Meisterschaften der über 50-Jährigen aus dem bayerischen Schweinfurt zurück. Jeweils geschlagen geben musste sich
der in der Altersklasse der Senioren M 80 startende Albrecht dem gleichaltrigen Rudolf Breder von der LSG Saarlouis.
Horst Albrecht, der in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag feiert, präsentierte sich bei der Senioren-DM in prächtiger Form. Er
markierte in allen Disziplinen Saisonbestmarken, die gleichzeitig neue Kreisrekorde für den Bereich des NLV-Kreises Harburg-
Land darstellen. Die 100 Meter lief Albrecht in 15,31 sec, die 200 Meter in 33,57 sec und im Weitsprung landete er bei 3,65 m.
Besonders über 200 Meter, hier betrug der Rückstand lediglich vier Zehntelsekunden, und im Weitsprung (8 cm) rückte der mehr-
fache niedersächsische Landesrekordler dem dreifacher Deutschen Meister Rudolf Breder dicht auf die Pelle.

Presseinformation vom 5. August 2003 (Von Markus Steinbrück)
Deutsche Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Lage (Westfalen) und Norddeutsche Einzelmeisterschaften
Erwachsene + Jugend B in Wilhelmshaven
Top-Platzierung hier – Standortbestimmung dort
Winsen. Nach rund vierwöchiger Meisterschaftspause treten die Leichtathleten aus dem Winsener Kreisgebiet am kommenden
Wochenende wieder auf zwei überregionalen Meisterschaften in Erscheinung. Im westfälischen Lage stehen die Deutschen
Schüler-Mehrkampf-Meisterschaften mit Sören Ludolph von der LG Nordheide auf dem Programm. Die Erwachsenen und Jugend-
B-Klassen ermitteln dagegen in Wilhelmshaven ihre Norddeutschen Meister. An der Nordsee dürfen insbesondere die LGN-
Mittelstreckler  im Vorderfeld erwartet werden.
Nach seinem 5. Platz im Vorjahr möchte der 15-jährige Sören Ludolph aus Amelinghausen zu gerne erneut eine Platzierung unter
den acht besten Nachwuchsmehrkämpfern der Republik erreichen. Der Bezirks- und Landesmeister im Blockwettkampf Lauf be-
legt nach den gemeldeten Vorleistungen sogar den 3. Platz. Die nächstplatzierten Teilnehmer folgen allerdings mit nur ganz ge-
ringen Punktabständen. Ludolph tritt in Lage als Inhaber des niedersächsischen Landesrekordes von 2791 Zählern an. An der
Spitze des Meldetableaus steht mit 2930 Punkten Titelverteidiger Quentin Seigel (ESV Jahn Offenburg). Insgesamt haben sich in
diesem Block 23 Mehrkämpfer für die nationalen Titelkämpfe qualifizieren können.
Bei den Norddeutschen Meisterschaften ist Mittelstrecklerin Sarah Sjögrehn (LG Nordheide) sowohl über 800 als auch 1500
Meter die heißeste Kandidatin auf eine Medaille. Über beide Distanzen ist die 24-Jährige, die zuletzt mit starken Leistungen in
Tübingen und Cuxhaven überzeugte, mit der zweitbesten Zeit gemeldet. Hinter Sjögrehn ist, wie schon so oft in dieser Saison, die
ebenfalls für die LG Nordheide laufende Alexandra Hahn für gute Plätze und überraschende Steigerungen gut.
Erstmals nach einjähriger Wettkampfpause wird man an der Nordsee auch Jala Gangnus wieder in Aktion erleben. Die Winsener
Sprinterin weilte elf Monate in den USA und will nach nur vierwöchigem Training wissen, wo sie derzeit steht. Über 100 und 200
Meter trifft Gangnus dabei sowohl auf die niedersächsische Landesmeisterin Nina Giebel (MTV Wolfenbüttel) als auch LG-
Vereinskameradin und 400-Meter-Spezialistin Klaudia Neubauer aus Marschacht.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 6. August 2003
Elisabeth Dwenger holt bei DM vier Silbermedaillen
Göttingen (frs). Auf eine lange Sportlerkarriere können sie bereits zurückblicken, zum alten Eisen gehören sie aber noch längst
nicht. Die Senioren der LG Göttingen standen bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Schweinfurt gleich fünfmal auf
dem Podest. Vor allem Wurfspezialistin Elisabeth Dwenger zeigte eine starke Leistung. In allen vier Disziplinen erkämpfte sie
sich in der Altersklasse W 70 die Silbermedaille und verbesserte ihre persönliche Erfolgsbilanz aus dem vorigen Jahr, wo es für
zwei Vizemeisterschaften gereicht hatte. Im Kugelstoßen mit 8,94 m und Speerwurf (22,32 m) waren die zweiten Plätze aufgrund
der Vorleistungen nicht überraschend, wohl aber beim Hammer- und dem Diskuswurf. In der Hammerkonkurrenz gelang Dwenger
erst im letzten Versuch der Wurf über 23,60 m, der ihr hinter der überragenden Siegerin Jutta Schaefer (TSV Kassel) die Silber-
medaille bescherte. Auch mit dem Diskus war der letzte Wurf der beste – 23,48 m standen am Ende zu Buche
Horst Weitemeier hatte in der M 65-Konkurrenz allen Grund zur Freude. Auch wenn es im Weitsprung nach Platz 3 im vergang-
enen Jahr diesmal nur für den 5. Platz reichte, zeigte er mit 4,66 m erneut eine sehr gute Leistung. Ein weiter Satz gelang Weite-
meier mit 9,99 m beim Dreisprung. Er bescherte ihm DM-Silber.
Ein Mammutprogramm hatte sich Hannelore Bezold (W 50) auferlegt. Für drei Laufstrecken hatte sie gemeldet. Nach schwachem
Start über 800 m - Neunte in 2:44,29 -, verbesserte sich die LGGerin in den folgenden Rennen. Über 5000 m wurde sie in 20:57,70
Sechste. Ihre beste Platzierung sicherte sich Bezold über 1500 m. In starken 5:35,99 überquerte sich als Fünfte die Ziellinie.


OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. August 2003
Kolbow und Wolterink erreichen Endkampf bei Senioren-DM in Schweinfurt
Schweinfurt (kj). Hans-Jürgen Kolbow vom MTV Aurich und Johann Wolterink von Fortuna Wirdum starteten am vergangenen
Wochenende insgesamt erfolgreich bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften II (Jahrgang 1953 und älter) in Schweinfurt.
Johann Wolterink ging im Willy-Sachs-Stadion mit dem Stab und im Dreisprung in der Altersklasse M 60 an den Start. Er schaffte
in beiden Disziplinen den Sprung in den Endkampf der besten Acht. Im Stabhochsprung überquerte Wolterink 2,40 Meter und
sicherte sich damit den achten Platz. Noch besser lief es für ihn im Dreisprung. Hier wurden 8,51 Meter für Wolterink gemessen,
was Platz sieben für ihn bedeutete.
Hans-Jürgen Kolbow (M 55) stellte sich der Konkurrenz in den Sprintwettbewerben über 200 und 400 Meter. Die Stadionrunde
legte er in 63,33 Sekunden zurück, was ihm in der Endabrechnung Rang elf einbrachte. Im Rennen über 200 Meter kam Kolbow
nach 28,56 Sekunden ins Ziel und belegte damit den neunten Platz. Die beste Platzierung schaffte er im Dreisprung, wo 9,26
Meter für ihn notiert wurden. Damit kam Kolbow immerhin auf Rang neun.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. August 2003
"Das ist mein Wettkampfwetter"
Siegfried Ritter deutscher Meister im 800-m-Lauf der M 65
Schweinfurt/Hildesheim (wgk). Seine gewohnt minutiöse, konzentrierte und entbehrungsreiche Vorbereitung auf den Saison-
höhepunkt 2003 hat sich wieder einmal gelohnt: Siegfried Ritter (Eintracht Hildesheim) gewann bei den deutschen Leichtathletik-
Meisterschaften der Senioren in Schweinfurt den Titel im 800-m-Lauf der Altersklasse M 65. Am zweiten Tag der Meisterschaften
holte er außerdem noch eine Bronzemedaille im Finale über 400 m. Ebenfalls mit einem dritten Rang kehrte sein Vereinskamerad
Karl Scheide aus Schweinfurt zurück. Er war drittschnellster M 65-Senior auf der 300-m-Hürdenstrecke.
"30 Grad im Schatten und noch etwas mehr im Stadion - das ist mein Wettkampfwetter", frohlockte Siegfried Ritter schon vor
dem ersten Startschuss über die extrem hohen Temperaturen, die nicht wenigen Läufern zu schaffen machten. Und so begann er
das 800-m-Rennen wie üblich mit sehr hohem Tempo, setzte sich nach einer 69-Sekunden-Runde schon vom Feld ab und be-
endete den Zeitlauf nach der zweiten Runde in 2:22,58 Minuten. Sein härtester Konkurrent, Willi Klaus vom ESV Lok Potsdam,
lief mit 2:24,13 die zweitschnellste Zeit.
Am zweiten Tag der Titelkämpfe musste sich der Barienroder gleich zweimal in die Startblöcke hocken. Mit seiner am Vormittag
gelaufenen 400-m-Vorlaufzeit von 62,45 qualifizierte er sich für das Finale am Nachmittag. Den Endlauf gewann mit Guido Müller
aus Vaterstetten der haushohe Favorit (55,93) vor Klaus (61,77) und Siegfried Ritter, der sich auf 61,96 steigerte. Alle drei Läufer
gehören übrigens seit langem zur deutschen 4x400-m-Nationalstaffel, die in den vergangenen Jahren bereits dreimal Gold bei den
Europameisterschaften der Senioren gewonnen hat.
Auch Ritters Vereinskamerad Karl Scheide bekam in Schweinfurt gleich zweimal die Übermacht eines Guido Müller zu spüren.
Über 300 m Hürden siegte Müller souverän in 43,91 Sekunden. Der Hildesheimer freute sich über die gewonnene Bronzemedaille
und seine Zeit von 52,05. Über 100 m Hürden wurde Scheide Vierter (20,18). Auch diese Disziplin gewann der überragende Müller
deutlich in 15,69. Für den Einträchtler gab es im Dreisprung mit der Weite von 9,50 m einen weiteren vierten Platz. Bester Nieder-
sachse war sein langjähriger Konkurrent Horst Weitemeyer (LG Göttingen), der mit seinem besten Sprung von 9,99 m Silber ge-
wann. Im Hochsprung - in dieser Disziplin war Karl Scheide Anfang dieses Jahres deutscher Hallenmeister geworden - klappte es
in Schweinfurt nicht wie erhofft. Übersprungene 1,36 m bedeuteten für ihn Rang fünf.
Mit Heidmar Michel (M 65) und Jürgen Hoyer (M 60) hatten im Laufe der Saison noch zwei weitere Eintracht-Senioren die Quali-
fikationsnormen für eine Teilnahme an den Titelkämpfen in Schweinfurt erfüllt. Michel freute sich ganz besonders, dass er in den
Vorkämpfen im Kugelstoßen und im Speerwerfen unter die ersten Acht gekommen war und sich damit für die Endkämpfe quali-
fiziert hatte. Hier erreichte er seine beste Platzierung im Kugelstoß-Wettbewerb, den er mit einer Jahresbestleistung von 11,16 m
auf Rang sechs beendete. Siebter wurde er im Speerwerfen, wo er sich auf die Weite von 34,94 m verbesserte. "Schon das Er-
reichen der Endkämpfe war für mich ein Riesenerfolg", kommentierte er die Titelkämpfe.
Weitere Ergebnisse - M 60, 200 m: Jürgen Hoyer (Eintracht Hildesheim) 31,20 (Vorlauf); 400 m: Hoyer 71,04 (Vorlauf); 800 m:
10. Hoyer 2:43,46. M 65, Diskus: 13. Heidmar Michel (Eintracht Hildesheim) 33,38 m; Hammer: 13. Michel 27,56 m; 1500 m:
8. Siegfried Ritter (Eintracht Hildesheim) 5:20,00. M 75, 100 m: Günter Meyer (SC Barienrode) 16,56 (Vorlauf); Weitsprung:
7. Meyer 3,57 m; 200 m: Meyer 37,17 (Vorlauf).

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 6. August 2003
Medaille gewonnen
Peter Arms belegte dritten Platz bei den "Deutschen"
Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Schweinfurt startete Peter Arms (TSV Lelm) in der Klasse M 60 über 5000
Meter und 10 000 Meter. Der Cross-Spezialist traf auf die mehrfachen deutschen Meister Lessing und Ostendorf.
Über 10 000 Meter überrundete das Trio bei brütender Hitze das gesamte übrige Teilnehmerfeld. Bis 8000 Meter machte Arms
Tempo, dann setzten sich Ostendorf und Lessing ab. In der ausgezeichneten Zeit von 36:54,80 Minuten schaffte Peter Arms die
Bronzemedaille. Einen Tag später gingen die drei Medaillengewinner über 5000 Meter an den Start. Aufgrund der Hitze wollte kein
Läufer Tempo machen. Auf der Zielgeraden lagen noch vier Läufer geschlossen an der Spitze, als der Spurt angezogen wurde. In
Sekundenabständen kamen sie ins Ziel. Peter Arms wurde in 17:55,10 Minuten Vierter. "Ich bin etwas unzufrieden," meinte er im
Ziel. "Ich weiß, dass ich nicht spurten kann. Es wäre mehr drin gewesen, aber die Hitze hat mich vorsichtig gemacht." (Uh)

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 6. August 2003
30 Zentimeter fehlen zum Titel
Deutsche Leichtathletik-Meisterschaft der Senioren: Werner Weber holt Silber
Einmal mehr stellte Werner Weber (LG Edemissen/Peine) seine Klasse unter Beweis: Bei den Deutschen Leichtathletik-Meister-
schaften der Senioren, bei denen 1149 Athletinnen und Athleten aus fast 500 Vereinen starteten, sicherte er sich in der M 55 im
Kugelstoßen den zweiten Platz. Dabei sah es zunächst nicht nach einer Medaille für den amtierenden Hallen-Europameister aus.
Denn bei brütender Mittagshitze (etwa 36 Grad im Schatten) in Schweinfurt lag der Titelverteidiger und frühere Welt- und Europa-
meister, Reinhard Krone (SC Magdeburg), nach dem Vorkampf mit 13,71 Metern in Führung. Zweiter zu diesem Zeitpunkt war
Axel Hermanns (13,42 m, Bayer Uerdingen/Dormagen), überraschend Rang drei nahm Dierk Mauer aus Wolfsburg (12,85 m) ein.
Sein Trainingskamerad Werner Weber lag lediglich auf dem fünften Rang (12,78 m).
Knoten geplatzt
"Doch im fünften Versuch platzte bei mir endlich der Knoten", resümierte Werner Weber. Folge: Mit 13,24 Metern errang der
Jahner zunächst den Bronzeplatz. Und im sechsten und letzten Versuch gelang dem Peiner Unfallchirurgen dann doch noch eine
kleine Sensation, er verdrängte Hermanns noch vom zweiten Rang. Beide wiesen am Ende zwar die gleiche Weite auf, aber
Weber hatte wegen des besseren zweitbesten Versuches die Nase vorn und wurde mit 13,42 Metern erstmals Deutscher Vize-
meister. Zum Titel fehlten am Ende gerade einmal 30 Zentimeter. Den holte sich erneut Reinhard Krone (13,71 m).
Nicht so erfolgreich war hingegen der zweite Vertreter aus dem Kreis Peine. Grund: Der Trainingsrückstand war letztlich noch zu
groß, so dass Gerd Meise (LG) mit dem Speer in der M 60 lediglich auf 38,75 Meter kam und damit als Neunter knapp das Finale
der besten acht Athleten verpasste. Deutscher Meister wurde Titelverteidiger Peter Mörbel (50,14 m, USC Mainz). (ww)

Presseinformation vom 8. August 2003 (Von Joachim Hickisch)
Zevener Seniorenstaffel Sechster über die 4x400-Meter
Helmut Meier verpasst in Einzelwettbewerben knapp die Medaillenränge
Zeven/Schweinfurt. Rund 1.200 Athleten ab den Altersklassen M/W 50 sowie dreißig 4x400 bzw. 3x1.000-Meterstaffeln der
AK’s M/W 30 und 40 kämpften im Schweinfurter Hans-Sachs-Stadion um den Titel eines Deutschen Seniorenmeisters. Erfolg-
reich dabei auch das Zevener Quartett mit Joachim Hickisch, Helmut Meier, Hans-Georg Müller und Jürgen Umann, sicherten sie
sich doch Platz sechs als Staffel sowie 2-mal Platz fünf (durch Helmut Meier) über 200 und 400 Meter.
Die Gluthitze des Hochs “Michaela” hatte die Stadionschüssel in Schweinfurt in einen wahren Hochofen verwandelt – mehr als 50
Grad auf der Kunststoffbahn führten so leicht zu Verbrennungen für wagemutige Barfußläufer unter den Teilnehmern. Während
natürlich die Ausdauerathleten schwer mit den Temperaturen zu kämpfen hatten, freuten sich die Sprinter über die optimalen Be-
dingungen. So auch der 52-jährige Heeslinger Helmut Meier. Nach einem sehr ruhigen und ausgeglichenen Rennen belegte er in
58,37 Sekunden (Saisonbestzeit) Platz zwei seines Vorlaufes über die 400 Meter und zog mit der drittschnellsten Zeit in den
Endlauf der M50 ein.
Nur 1 1/2  Stunden später dann zwei Zeitendläufe über die 4x400-Meter der Altersklassen M40/45. Hier ging das Zevener Seni-
orenquartett, im letzten Jahr Überraschungsdritter, zusammen mit den Topfavoriten aus Bürstadt und München an den Start.
Hans-Georg Müller (47) gelang es aber nur 250 Meter mit den starken Bürstädter und Münchener Läufern Schritt zu halten, die
sich dann stetig vom übrigen Feld absetzten. Auch Joachim Hickisch (48) konnte den Abstand nicht wesentlich verringern, so
dass Helmut Meier (52) und Schlussläufer Jürgen Umann (49) lediglich einen Kampf gegen die Uhr bestritten. Am Ende lag dass
mit Abstand älteste gestartete Quartett im ersten Vorlauf mit einer Zeit von 3:52,05 Minuten auf Platz drei. Aber auch im zweiten
Zeitendlauf wurde hart um jede Zehntel Sekunde gekämpft, so dass die Zevener in der Endabrechnung auf Platz sechs zurück
fielen.
Nach einstündiger Verschnaufpause folgte dann für Helmut Meier der Startschuss für den Endlauf über die 400-Meter-Einzel-
strecke. Hier zeigte sich, dass einige Konkurrenten im Vorlauf gepokert hatten. Trotz guter 59,22 Sekunden reichte es für den
Heeslinger lediglich für Platz fünf. Gut ausgeruht zeigte sich Deutschlands schnellster Arbeitsamtsberater dann am Sonntag über
die 200 Meter, hier zog er mit 25,62 Sekunden in den Endlauf ein. Und wieder fehlte nur ein Quäntchen an einem Medaillenrang.
Mit 25,87 Sekunden beendete Helmut Meier die Meisterschaften als Fünfter.
Zu den Medaillenfavoriten dürfen sich die Zevener aber in zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften I (AK 30-45) über die
4x100-Meter zählen. Als amtierender Deutscher Meister sind sie mit der drittbesten Zeit gemeldet. In Celle wird dann auch wieder
der schmerzlich vermisste Czeslaw Pradzynski starten, der Ex-Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer hatte im letzten Jahr
einen großen Anteil am Titelgewinn.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 8. August 2003
Ostendorf holt DM-Gold über 10 000 Meter
Vechtas Lauf-Oldie schlägt Senioren-Weltmeister / Bronze-Medaille über 5000 Meter

Schweinfurt (kde). Der Vechtaer Langstreckenläufer Manfred Ostendorf (VfL Oldenburg) hat bei den Deutschen Leichtathletik-
Seniorenmeisterschaften im fränkischen Schweinfurt am Wochenende über 10 000 Meter den Titel nach Norddeutschland geholt.
Er besiegte in der Altersklasse M60 bei 34 Grad Hitze den frisch gebackenen Senioren- Weltmeister und deutschen Rekordhalter
Peter Lessing von der LG Ortenau Nord. In einem spannenden Rennen lieferte sich Ostendorf mit Lessing und Peter Arms (TSV
Lelm) einen packenden Dreikampf, den der Vechtaer auf den letzten zweieinhalb Runden für sich entschied. Am Ende bewies er
dabei erneut seine Sprintstärke. Mit gut eineinhalb Sekunden Vorsprung und der hervorragenden Zeit von 36:34,06 Minuten errang
Ostendorf im Willi-Sachs-Stadion den Deutschen Meistertitel.
Über 5000 m wurde Ostendorf in 17:52,16 min hinter Joachim Strube (LG Lage-Detmold/17:50,52) und Lessing (17:51,77) Dritter.
100 Meter vor dem Zieleinlauf mobilisierte der Vechtaer noch einmal alle Kräfte und setzte zu seinem gefürchteten Endspurt an.
Auf den letzten Metern schob er sich noch auf den dritten Platz und erkämpfte sich so die Bronzemedaille. Strube gewann das
Rennen überraschend vor Lessing. "Dass wir auf den Detmolder achten mussten, war Lessing und mir schon bewußt", sagte
Ostendorf. "Schließlich hatte der die 10 000 Meter vom Vortag nicht in den Knochen."
Mit den Deutschen Meisterschaften ist der Vechtaer Rentner voll und ganz zufrieden. "Dass ich einmal Peter Lessing schlagen
konnte, ist das Größte", sagt Ostendorf. Er hängt sich stolz die Goldmedaille um. "Schließlich hält der sämtliche deutschen
Rekorde." Und außerdem siegte der hochgewachsene Ortenauer erst vor drei Wochen bei der Weltmeisterschaft in Puerto Rico
über 10 000 Meter, im Halbmarathon und im Crosslauf.
Gerade zurückgekehrt nach Vechta, ruht sich der laufbegeisterte Manfred Ostendorf keinesfallls auf seinen Lorbeeren aus. An-
stelle bei den tropischen Temperaturen im Garten zu relaxen, fährt er nach Lohne ins Heinz- Dettmer-Stadion zum Trainieren.
Schließlich soll das nicht sein letzter Titel gewesen sein.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. August 2003
Drei Ostfriesen starten bei DM
Leichtathletik: Blockmehrkampf-Titelkämpfe in Lage
Lage (kj). Drei ostfriesische Leichtathleten aus zwei Vereinen starten an diesem Wochenende im westfälischen Lage bei den
Deutschen Meisterschaften im Blockwettkampf der Schülerinnen und Schüler A (Altersklasse 14/15).
Maria Harms, Nachwuchstalent vom SV Warsingsfehn, stellt sich am Sonntag der Konkurrenz im Block Sprint/Sprung (100m,
80m Hürden, Weit, Hoch, Speer) in der Altersklasse W 15. Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Landesmeisterschaften
hat sie sich erneut einiges vorgenommen und will mit einem guten Wettkampf überzeugen. Insgesamt treten 34 Athletinnen an.
Teamgefährte Jan-Gerhard Onken (M 15) startet im Block Lauf (100m, 80m Hürden, Weit, Ball, 2000m) und trifft dabei morgen
Vormittag auf 23 Konkurrenten. Anton Moseev vom TV Norden (M 14) geht ebenfalls morgen Vormittag an den Start. Er hat sich
für den Block Wurf (100m, 80m Hürden, Weit, Kugel, Diskus) qualifiziert und hat es gleich mit 43 Mitbewerbern zu tun.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 8. August 2003
Medaillen-Chancen bei den Norddeutschen
Leichtathletik: Meisterschaft am Wochenende in Wilhelmshaven
Wilhelmshaven (ls). 20 ostfriesische Leichtathleten aus fünf Vereinen gehen am kommenden Wochenende bei den Nord-
deutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und B Jugend in Wilhelmshaven an den Start. Das größte Kontingent schickt der
TV Norden.
Gute Chancen auf einen vorderen Platz hat Siewert Andre. Er hat mit der zweitschnellsten Zeit über 100m der Jugend B gemeldet.
Außerdem geht er über 200m und 110m Hürden an den Start. Sein Norder Klubgefährte Roland Isenecker geht im Diskuswurf der
Männer mit guten Aussichten in den Wettkampf, außerdem stößt er die Kugel. Mehrkämpfer Patrick Pfingsten hat im Kugel-
stoßen, Diskuswurf, dem Hoch- und Stabhochsprung gemeldet.
Paul Thieleke hat mit seinen 13,25m die beste Weite beim Dreisprung der Jugend B gemeldet, zudem geht er noch im Weit-
sprung an den Start. Tilman Weber (mJB) stellt sich ebenfalls im Weit-, Drei- und Hochsprung der Konkurrenz. Der A Schüler
Bent Knittel wirft bei der älteren Konkurrenz den Speer. Sören Vöhrs (Männer) und Carina Bussen (wJB) starten jeweils über
100m und 200m. Wiebke Hagen (wJB) ist im Weitsprung dabei.
Ebenfalls Chancen auf eine gute Platzierung haben zwei Hammerwerferinnen vom SV Holtland. Christine Nannen hat bei den
Frauen mit der besten Weite, Daniela Pohl bei der weiblichen Jugend B mit der zweitbesten Leistung gemeldet.
Vom SV Georgsheil tritt mit Sven Bergmann (Speer), Melanie Schütte (Diskus) und Wilko Schaa (Diskus und Kugel) ein leist-
ungsstarkes Trio an. Für Bergmann und Schütte gilt dieser Wettkampf als Vorbereitung auf die Deutschen Junioren-Meister-
schaften in zwei Wochen in Krefeld. Germania Leer entsendet vier Sportler. Katharina Möllmann geht über 100m, 200m und im
Weitsprung, Margitta Berghaus mit Speer und im Hochsprung bei den Frauen an den Start. Zudem starten Christian Thomasius
(100m Männer) und die Schülerin Tina de Boer (Stabhochsprung). Für den MTV Aurich starten Anke van Mark (Weitsprung) und
Anna Schumacher (800m) in der Jugend B.

WESER KURIER vom 9. August 2003
Bremer Leichtathleten als Außenseiter am Start
Mit einem überschaubaren Aufgebot zu den norddeutschen Meisterschaften nach Wilhelmshaven
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Mit einem eher überschaubaren Athletenkreis nimmt der Bremer Leichtathletik Verband an den norddeutschen Meister-
schaften der Männer und Frauen sowie B-Jugendlichen in Wilhelmshaven teil. Neun Starter vertreten die Farben der Hansestadt
an diesem Wochenende – nicht alle sind in guter Verfassung. Von Werders Sprinter Andrei Fabrizius etwa war vor der Saison
mehr erwartet worden. Nachdem sich der junge Läufer bislang stetig verbessern konnte, scheint seine Leistung in diesem Jahr zu
stagnieren. Eine normale Situation, die jedoch einen besonderen Umgang erfordert. Vielleicht platzt in Wilhelmshaven der Knoten,
Fabrizius ist über die 100 und 200 Meter im oberen Drittel der Meldelisten zu finden.
Auch sein Vereinskollege Torben Kleine startet über diese Strecken, konnte die gute Form aus dem Frühjahr aber nicht konser-
vieren. Auf ein Erfolgserlebnis mit der Staffel müssen die beiden ohnehin verzichten, weil sich Olaf Kelterborn verletzt hat.
Doppeltes Pech: Kelterborn hätte sich im Weitsprung etwas ausrechnen können. Moritz Puschmann (Bremer LT) dagegen wird
über die 800 Meter an den Start gehen. Mit einer Zeit von 1:55.87 min ist er im Mittelfeld der Meldeliste platziert.
Bei den Frauen kommt die Favoritin im Weitsprung aus Bremen: Jana Bakoumenko (Bremer LT) reist an mit der Empfehlung von
5,96 Metern, der größten Qualifikationsweite. Weniger aussichtsreich gehen Jana Loock (100, 200 Meter) und Jessica Lohmann
(800, 1500 Meter) vom SV Werder an den Start. Eine Platzierung im Mittelfeld der Ergebnisliste wäre für beide ein Erfolg.
Die A-Jugendliche Kaja Tokarska (SV Werder) startet über 100 Meter und 100 Meter Hürden bei den Frauen. Gleichwohl ist ihr
über die Hürdenstrecke (3. der Meldeliste) eine gute Platzierung zuzutrauen. Ähnlich hoch sind die Ambitionen der beiden B-
Jugendlichen: Catharina Reppin und Julian Geißhirt vom Bremer LT zählen zu den Favoriten. Bei Reppin, die für die 100, 200
Meter sowie die 100 Meter Hürden und im Weitsprung starten wird, kommt es vor allem darauf an, ob sie ihre Klasse im Wett-
kampf umsetzen kann; vor allem im Weitsprung, wo sie Platz eins der Meldeliste belegt. Julian Geißhirt sollte sich ebenfalls vorn
einreihen können: Seine Meldezeiten über die 400 Meter (3.) und 400 Meter Hürden (2.) sprechen für eine gute Platzierung.

newsclick.de (Peine) vom 9. August 2003
Quintett im Mehrkampf-Mekka
Leichtathletik: Fünf Peiner bei den Deutschen Meisterschaften in Lage
Im westfälischen Mehrkampf-Mekka Lage finden an diesem Wochenende die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler
statt. Mit dabei sind gleich fünf Aktive der LG Edemissen/Peine.
Bei den Landesmeisterschaften in Nienhagen erfüllten die Titelträger Sebastian Fiene (Sprint/Sprung), Nils Michaelis und Christin
Sielski (beide Wurf) die Norm. Thorsten Margis hatte sich bereits bei den Blockwettkämpfen Ende April in Braunschweig für den
Wurf qualifiziert, Amrei Schmidt löste die Fahrkarte nach Lage beim Pfingstsportfest in Edemissen. Im 26-er-Feld der W 14 rang-
iert Sielski nach den Vorleistungen an achter Position, Schmidt folgt im dichten Mittelfeld.
Gleich 43 Schüler der M 14 erfüllten die Norm für den Block Wurf. Nils Michaelis liegt als zweitbester Niedersachse an 10. und
Thorsten Margis an 13. Stelle der Melderangliste. Michaelis konnte sich aufgrund einer langwierigen Verletzung nicht gezielt auf
den Saisonhöhepunkt vorbereiten. "Deshalb wird es ihm schwer fallen, seine Bestmarke zu erreichen", meint Trainer Helmward
Möller. Mit besseren Chancen geht Margis ins Rennen, der sich nach einem Familienurlaub mit einem Trainingsprogramm in
dieser Woche in Edemissen den letzten Schliff für die "Deutschen" holte. Erfahrungen sammeln – das steht für Sebastian Fiene
im Vordergrund, denn sein Block ist hochwertig besetzt. (sch.)

WALSRODER ZEITUNG vom 9. August 2003
DM-Silber für Kossel, Bronze für Eisfeld
Dorfmarker Senior mit Jugenderinnerungen
Bomlitz. Mit einer Silbermedaille und einer Flasche fränkischem Wein als landestypischem Schmankerl kehrte Hartmut Kossel
(TSV Dorfmark) von den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren aus Schweinfurt zurück. Nach einem harten
Wettkampf im Speerwurf der Altersklasse M 60 stand Kossel mit 45,14 m als Silbermedaillengewinner fest. Gold ging verdient an
Peter Mörbel, USC Mainz. “Für mich war Schweinfurt ein besonderes Ereignis, denn hier begann als 17-Jähriger meine Karriere
mit der Teilnahme an den Deutschen Jugendmehrkampfmeisterschaften, das vergisst man nicht”, ergänzte Kossel. Nach der
langen Verletzungspause sowie der Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Puerto Rico mit anschließendem Urlaub hatte der
Dorfmarker noch erhebliche Eingewöhnungsprobleme. So war er letztlich mit dem Ergebnis zufrieden.
Auch Siegfried Eisfeld (TVJ Walsrode), M 70, war mit seinem dritten Platz über 800 m in 2:52,11 Minuten zufrieden. Etwas Pech
hatte er über 1.500 m (Rang 5), wo er während der ersten 300 m dermaßen eingeklemmt wurde, dass er nicht rechtzeitig zu
seinem Tempo fand (6:00,57 Min.).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. August 2003
Silber für Schütte und Isenecker
Leichtathletik: Erfolge in Wilhelmshaven
Wilhelmshaven (kj). Gewohnt erfolgreich präsentierten sich die ostfriesischen Werfer bei den norddeutschen Meisterschaften
der Männer und Frauen sowie der B-Jugend in Wilhelmshaven. Roland Isenecker, Modellathlet vom TV Norden, schleuderte den
Diskus auf 51,22 Meter. Damit blieb er zwar etwas unter seinen Möglichkeiten, sicherte sich aber trotzdem die Silbermedaille. Es
siegte Ralf Mordhorst von der LG Wedel-Pinneberg, dessen weitester Wurf bei 56,16 Metern landete. Vor knapp zwei Wochen
hatte Isenecker noch mit ausgezeichneten 57,52 Metern den Titel bei den 10. World Police & Fire Games (Weltmeisterschaften
der Berufsbeamten) im spanischen Barcelona gewonnen.
Die Georgsheilerin Melanie Schütte konnte ebenfalls die Vizemeisterschaft im Diskuswurf für sich verbuchen. Sie kam auf 47,71
Meter und musste sich lediglich der Deutschen Vizemeisterin von Ulm, Katja Kròl vom SCC Berlin (54,48 Meter), geschlagen
geben.
Starke Männer mit weiten Würfen bestimmten die norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Wilhelmshaven. In Abwesen-
heit der WM-Teilnehmer schleuderte Stephan Steding (Hannover 96) den Speer auf 76,76 Meter. Im Hammerwerfen verbesserte
sich Stefan Paukner (VfL Wolfsburg) auf 73,33 Meter. Die große Hitze und Gegenwind verhinderten schnellere Sprintzeiten.
Doppelsiege über 100 m und 200 m landeten Lucien Liemann (LC Cottbus) und Nadine Balkow (LG Nike Berlin). Ein ausführlicher
Bericht folgt in der morgigen Ausgabe.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 11. August 2003
Onken bester Ostfriese bei DM in Lage
Leichtathletik. Ostfriesischer Nachwuchs bei nationalen Meisterschaften im Blockmehrkampf
Von Klaus Jakobs
Lage. Das Stadion Werreanger im westfälischen Lage war am Wochenende Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im
Blockwettkampf der Schülerinnen und Schüler A (Alterklasse 14/15). Auch drei ostfriesische Nachwuchstalente stellten sich der
Konkurrenz bei der Vergabe der nationalen Titel. Jan-Gerhard Onken (M 15) vom SV Warsingsfehn schaffte mit Rang 18 die beste
Platzierung aus ostfriesischer Sicht. Im Block Lauf (100m, 80m Hürden, Weit, Ball, 2000m) kam er in der Endabrechnung mit
neuer Bestleistung auf 2495 Punkte. Nachdem Onken die 100m-Distanz in 12,80 Sekunden bewältigte, sprintete er 12,56 Sekun-
den über die Hürden. Im Weitsprung ging es für ihn auf 5,20 Meter. Beim Ballwurf gelang ihm mit 43,00 Metern ebenso eine neue
Bestleistung wie im abschließenden 2000m-Lauf, den er in 6:25,19 Minuten absolvierte. “Jan-Gerhard hat uns mit seiner Leistung
positiv überrascht. Er hat einen tollen Wettkampf gezeigt und kann sich über seine Leistung freuen”, erklärte das Trainerduo Gitta
Weber und Rolf Steinke.
Seine Teamgefährtin Maria Harms (W 15) ging im Block Sprint/Sprung (100m, 80m Hürden, Weit, Hoch, Speer) an den Start.
Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Landesmeisterschaften hatte sie sich einiges vorgenommen. Mit 2515 Punkten und
Platz 29 blieb sie jedoch unter ihren Möglichkeiten. Den Sprint über 100 Meter beendete sie nach 13,63 Sekunden im Rahmen
ihrer Möglichkeiten. Auch mit 12,97 Sekunden über die Hürden und 4,89 Metern im Weitsprung konnte sie zufrieden sein. Doch
die Ergebnisse beim Hochsprung (1,52 Meter) und Speerwurf (21,93 Meter) waren deutlich von ihren jeweiligen Bestleistungen
entfernt. “Für Maria verlief der Wettkampf nicht optimal. Im Training hat sie zuletzt wesentlich bessere Leistungen gebracht. Das
ist zwar schade, aber so ist das nun mal im Wettkampf”, sagten Weber und Steinke.
Zufrieden mit seiner Leistung war Anton Moseev (M 14) vom TV Norden. Im Block Wurf (100m, 80m Hürden, Weit, Kugel, Diskus)
gelang ihm mit 2533 Punkten eine neue Bestleitung. Damit belegte er am Ende den 31. Patz. Im Rennen über 100 Meter kam er
nach 12,96 Sekunden ins Ziel, während in 12,65 Sekunden eine neue Bestleistung im Hürdensprint aufstellte. Mit 5,27 Metern im
Weitsprung und 10,94 Metern im Kugelstoßen blieb er im Bereich seiner Bestleistungen. Der weiteste Diskuswurf landete bei
27,73 Metern. “Ich war mit meinem Wettkampf sehr zufrieden. Trotz der schwierigen Bedingungen ist mir eine neue Bestleistung
gelungen”, freute sich Moseev nach dem Wettkampf.

Meisterschaften in familiärer Atmosphäre (Von Claus Beissner / Quelle: www.nlv-la.de)
Zum Bericht

Eine Bronzemedaille mit neuem Landesrekord für Sören Ludolph (Von Ulrike Marszk / Quelle: www.nlv-la.de)
Zum Bericht

Presseinformation vom 11. August 2003
(Von Markus Steinbrück)
Deutsche Schüler-Mehrkampf-Meisterschaften in Lage (Westfalen)
Sören Ludolph pitschnass zur Bronzemedaille
Amelinghausen. Den unzweifelhaft größten Erfolg seiner noch jungen Karriere feierte am Wochenende Sören Ludolph von der
Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Nordheide. Nach zwei fünften Plätzen auf nationaler Ebene im Vorjahr errang der 15-Jährige nun
bei den Deutschen Schüler-Mehrkampf-Meisterschaften im westfälischen Lage die Bronzemedaille. Im Blockwettkampf Lauf der
Schüler M15 verbesserte der sechsfache niedersächsische Landesmeister des Jahres 2003 gleichzeitig seinen eigenen Landes-
rekord um drei auf insgesamt 2794 Punkte. Bereits nach den gemeldeten Vorleistungen hatte Ludolph hinter Titelverteidiger
Quentin Seigel (ESC Offenburg) und Florian Armbruster (LG Kinzigtal) den dritten Platz inne. Diese Reihenfolge sollte auch nach
den fünf Disziplinen von Lage Bestand haben. Bei Temperaturen an die 40 Grad rückte der Amelinghäuser Schüler bis auf 20
Zähler an den Silberrang heran, hatte seinerseits einen Vorsprung von 43 Punkten auf den vierten Platz. Im Rahmen seines Fünf-
kampfes stellte Sören Ludolph zwei persönliche Bestleistungen auf.
Vor allem diejenige über 80-m-Hürden ließ aufhorchen. Obwohl Ludolph als Mittelstreckenspezialist im Training fast nie eine
Hürde in Angriff nimmt, steigerte er seine Bestmarke um 35 Hundertstel auf exzellente 11,34 sec. Selbst die LG-Nordheide-
Hürdencracks vergangener Jahre wie Stefan Zinke (11,17 sec/1993) oder Dennis Griese (11,18 sec/1992) waren nur unwesentlich
schneller gewesen. Die zweite Bestleitung markierte der 15-Jährige im 2000-m-Lauf. Trotz der großen Hitze beendete er die fünf
Stadionrunden bereits nach 5:57,86 min und damit mit der drittbesten Zeit aller 23 Teilnehmer.
”Die haben uns Schwämme wie bei einem Marathon gereicht und bei jedem Zieldurchlauf mit Wasser bespritzt”, beschreibt Sören
Ludolph die Bemühungen der Organisatoren, den Aktiven die Tortur etwas angenehmer zu gestalten. Und weiter: ”Trotzdem hab’
ich mir im Ziel erst einmal ein 10-Liter-Fass über den Kopf geschüttet.” Die 100 m rannte das Vereinsmitglied des TSV Winsen
trotz Gegenwind in 12,27 sec, kam im Weitsprung mit 5,69 m bis auf zwei Zentimeter an seine Bestweite heran. Lediglich in
seiner Zitterdisziplin Ballwurf lief es nicht so richtig rund. Das 200-Gramm-Gerät ließ der Medaillengewinner nur auf 54 m fliegen,
die stärkster Werfer übertrafen in Lage die 70-m-Marke.

Presseinformation vom 11. August 2003 (Von Markus Steinbrück)
Norddeutsche Einzel-Meisterschaften Erwachsene und Jugend B in Wilhelmshaven
Nur Alexandra Hahn erfüllte die Erwartungen
Winsen. Eher enttäuschend verliefen für die Leichtathleten aus dem Winsener Kreisgebiet jetzt die Norddeutschen Einzel-
Meisterschaften der Erwachsenen und B-Jugendlichen in Wilhelmshaven. Die große Hitze und ein Gegenwind von bis zu vier
Metern pro Sekunde auf den Sprintstrecken machten ihnen schwer zu schaffen. Für die besten Ergebnisse sorgte noch Mittel-
strecklerin Alexandra Hahn von der LG Nordheide, die über 800 und 1500 m die Plätze drei und vier belegte. Die 25-Jährige be-
nötigte für die zwei Stadionrunden 2:14,32 min und musste sich nur der Deutschen Hochschulmeisterin Berit Bauer (VfL Wolfs-
burg) und Sarah Kuhlmann (LG Osnabrück), beide rannten eine Zeit von 2:11 min, geschlagen geben. Über 1500 m blieb
Alexandra Hahn in 4:42,88 min um fünf Sekunden hinter ihrer persönlichen Bestzeit und Siegerin Christine Berndt (LG Göttingen)
zurück.
Mitfavoritin Sarah Sjögrehn (LG Nordheide) hatte kurzfristig auf einen Start an der Nordsee verzichtet. Sie bereitet sich derzeit
intensiv auf die mündlichen Abschlussprüfungen ihres Studiums der Sportwissenschaften vor. Brigitte Heidrich vom TSV Stelle
ging zwar über 400 m an den Start, musste ihr Rennen aber bereits nach 300 m beenden. Ein Muskelfaserriss in der Wade
machte der 41-Jährigen jegliches Weiterlaufen unmöglich. Damit hat sich für Heidrich auch der Start bei den Deutschen-Senioren-
Meisterschaften am kommenden Wochenende in Celle erledigt. Hier galt die W40-Seniorin als klare Favoritin für die Verteidigung
ihres nationalen 400-m-Titels. Daneben strebte die zweifache Mutter eine Medaille über 200 m an.
Nicht zufrieden dürfte die B-Jugendliche Jala Gangnus (LG Nordheide) mit ihrem Comeback nach einjähriger Wettkampfpause
gewesen sein. Die 16-Jährige belegte sowohl über 100 m (13,05 sec) als auch 200 m (26,79 sec) den achten Platz. Über 200 m
hatte Gangnus mit einem Gegenwind von vier Metern pro Sekunde zu kämpfen, auf der halben Strecken blies ihr dieser halb so
stark entgegen. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch die Erstplatzierten weit hinter ihren
Saisonbestmarken zurückblieben, relativieren sich Gangnus’ auf den ersten Blick nur mäßige Zeiten.
Weitere Ergebnisse: Männer: 800 m: 10. Jan Martin Gutzeit 1:55,52 min. Männliche Jugend B: 400 m: 14. Jan Hölandt (beide LG
Nordheide) 53,92 sec.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. August 2003
Gluthitze forderte 700 Startern alles ab
Dennoch gute Leistungen bei Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften von Wilhelmshaven 2003
Von Hein Arians
Wilhelmshaven. In ihren Begrüßungsreden zum Auftakt der Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften lobten Rita Girschi-
kofsky, die Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV) und Oberbürgermeister Eberhard Menzel das
Stadion an der Freiligrathstraße als ideale Meisterschafts-Anlage und sprachen dem Organisationsteam des Kreis-Leichtathletik-
Verbandes Wilhelmshaven ihre Anerkennung aus. Und der besondere Stellenwert der Veranstaltung wurde auch durch die An-
wesenheit von Mitgliedern des Stadtsport-Ausschusses mit Holger Barkowsky und des Stadtsportbundes mit dem Vorsitzenden
Horst Heitmann an der Spitze unterstrichen. 50 Kampfrichter und der jüngste Nachwuchs als Helfer bei den feierlichen Ehrungen
und der laufenden Wasserversorgung der Kampfrichter bei immerhin über 700 Teilnehmer/innen und um die 1000 Einzeldisziplinen
sorgten für eine reibungslose Abwicklung. Allerdings konnte der Zeitplan zunächst wegen der durch fünfzig 100-m-Meldungen der
Männer notwendigen sieben Zeitvorläufe nicht eingehalten werden, was durch die Ansetzung der 5000 m als Schlussdisziplin
jedoch aufgeholt wurde. Ulf Krüger und Gerd Kuhnert erwiesen sich erneut als kompetente Moderatoren und sorgten für eine um-
fassende Information der trotz der tropischen Temperaturen zahlreichen, meist fachkundigen Zuschauer.
Leider stach die 4x100m-Männer-Trumpfkarte der Leichtathletik-Gemeinschaft Wilhelmshaven (LGW) nicht. Nachdem Rainer
Schulze rechtzeitig wieder fit war, machte der Verletzungsausfall von Lars Ruchel (beide VfL), der zuletzt mit 10,87 Sek. auf-
horchen ließ, die Siegeshoffnung zunichte. Dass in der Besetzung Dennis Bresemann (STV), Rainer Schulze, Lars Senschedt
(VfL) und dem sich hervorragend haltenden Ersatz-Schlussmann Timo Ahrens (STV) doch noch der nicht mehr erwartete Vize-
Titel in 42,31 Sek. hinter dem OSC Berlin/41,91 Sek. und hauchdünn vor dem VfL Wolfsburg/42,41 Sek. geholt wurde, ist eine
erfreuliche Überraschung.
Katja Krôl (SCC Berlin) wurde für ihren Doppelsieg im Kugelstossen von 15,72m und 54,48m im Diskus mit einem Ehrenpreis
ausgezeichnet. Den etwa fünf Meter Abstand zur normalen Leistung führte die deutsche Vizemeisterin auf den für Diskuswerfer
ungeliebten, leistungsmindernden Rückenwind zurück. Die weitere Ehrenauszeichnungen des ersten Tages erhielten Dirk Urban
(LG Wedel/Pinneberg - 5. der deutschen Meisterschaft) für den Kugelstosstitel der Männer mit 18,29 m, Johannes Raabe (TSV
Kirchdorf) für den B-Jugend-Doppelsieg über 800m in 1:56,72 Min. und 3000m in 9:28,16 Min. und für ihre deutsche Jahresbest-
zeit beim Titelgewinn in der Gluthitze über 3000m/9:50,06 Min. bei der weiblichen Jugend B wurde Stephanie Thieke (LG Emstal
Dörpen) ausgezeichnet.
Leider brachte auch der zweite Tag nicht den erhofften Titel für die hiesigen Teilnehmer. Claas Caspers vom Heidmühler FC, der
bei der Jugend B am ersten Tag in 11,50 Sek. seinen 100-m-Zeitlauf gewann und im A-Endlauf Rang sechs in 11,63 Sek. belegte,
kam am Schlusstag über 200m auf Platz sieben in 23,05 Sek. Auf den Start über seine 400-m-Spezialstrecke verzichtete der
Mitfavorit verletzungsbedingt. Maren Brinker (LG/WSSV) “verschenkte” beim Absprung viele Zentimeter und verpasste beim Drei-
sprung der weiblichen B-Jugend mit 10,67m (3. 10,84m) knapp die Bronzemedaille. Auch die für die LG Braunschweig startende
Victoria Willcox-Heidner musste mit der Vizemeisterschaft in 17:31,4 Minuten über 5000 m der Frauen zufrieden sein. Nachdem
die Jadestädterin einige Runden bereits wie die sichere Siegerin ausgesehen hatte, zog Carmen Siewert (LG Vorpommern) doch
noch vorbei und sicherte sich bei brütender Hitze den Titel in 16:58,1 Minuten. Für ihre Energieleistung erhielt sie den Frauen-
Ehrenpreis des zweiten Tages. Die weiteren Auszeichnungen erhielten Stephan Steding (Hannover 96) für 76,76 m Speerwurf,
Sergej Litvinov (Bremer LT) Hammer 69,36 m/Jugend B und ebenfalls Hammer Johanna Hoppe (Einbeck) 56,11 m/weibliche
Jugend B. Zum Abschluss dankte Präsidentin Rita Girschikofsky dem Wihelmshavener Team mit Organisations-Chef Klaus
Peters an der Spitze für die vorbildliche Ausrichtung der Wettkämpfe.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 12. August 2003
Husak feiert die Norddeutsche Meisterschaft
Leichtathletik: Bisher größter Erfolg
Delmenhorst (jul). Nervenstark präsentierte sich der Diskuswerfer Torsten Husak vom DTV am vergangenen Wochenende. Bei
den Norddeutschen Meisterschaften in Wilhelmshaven warf er sein Sportgerät trotz hochsommerlicher Temperaturen und eines
leistungsmindernden Rückenwindes auf 48,72 Meter. Das reichte für den siebzehnjährigen Niedersachsenmeister Husak, seinen
Konkurrenten Thorben Bock aus Kirchlinteln auf Platz zwei zu verweisen. Favorit Münch aus Hamburg blieb hinter seinen Möglich-
keiten.
Für Husak bedeutete der errungene Titel sein bisher bestes nationales Ergebnis. Die mit über 700 Leichtathleten und 1100 Starts
gut besuchte Norddeutsche Meisterschaft war von den Veranstaltern hervorragend organisiert. Das Mammutprogramm für Frauen,
Männer, weibliche und männliche Jugend B brachte zahlreiche gute Ergebnisse.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 12. August 2003
Bei Maier läuft's nur über die Hürden
Vilserin knackt bei DM Landesrekord / Im Fünfkampf gepatzt
Bruchhausen-Vilsen (mbo). Viel vorgenommen, aber es lief nicht nach Wunsch: Bei den Deutschen Schüler-Mehrkampfmeister-
schaften im westfälischen Lage belegte Anna Maier vom TV Bruchhausen-Vilsen im Blockmehrkampf Sprint/Sprung mit 2523
Punkten lediglich den 20. Platz. "Das war der schlechteste Fünfkampf, den Anna in diesem Jahr gemacht hat", gestand Trainer
Heinz-Wilhelm Kraft. Es gab aber auch etwas Erfreuliches zu berichten: Anna Maier zeigte im 80-Meter-Hürdenlauf ihre Klasse,
bewältigte die Strecke bei brütender Hitze in 11,74 Sek. und verbesserte damit nicht nur den Bezirksrekord, sondern knackte
auch noch den Landesrekord (bisherige Bestmarke 11,78 Sekunden). "Spätestens mit 16 Jahren werden wir uns auf die Hürden
spezialisieren. Anna wird keine Mehrkämpferin werden", unterstreicht Kraft.
"Über die Hürdenzeit bin ich sehr glücklich, aber vom Wettkampf bin ich enttäuscht", räumte Anna Maier ein. Sie wusste jedoch,
warum sie bei ihrer ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft unter ihren Möglichkeiten blieb. Der 14-Jährigen machten
eine Halsentzündung und eine Nackenverspannung zu schaffen. Dazu kam natürlich auch noch die Hitze. Das Thermometer
zeigte in Lage in der Sonne weit über 40 Grad Celsius an. Das ging natürlich an die Substanz. "Anna ist die Hitze nicht be-
kommen, sie musste sich am Abend zu Hause sogar übergeben", schilderte Heinz-Wilhelm Kraft.
Der Fünfkampf begann mit dem 100-Meter-Lauf. Anna Maier wirkte "verkrampft" und kam mit der Zeit von 13,25 Sekunden ins Ziel.
Anschließend hatte die Gymnasiastin ihren eingangs erwähnten Auftritt über die 80 Meter Hürden. Danach folgten der Hoch-
sprung und der Speerwurf. In beiden Disziplinen blieb die Vilserin mit 1,44 Metern beziehungsweise 23,08 Metern unter ihrem
sonstigen Leistungsvermögen. Vor der letzten Disziplin, dem Weitsprung, lag Anna Maier auf Platz neun. Beim ersten Versuch
trat sie über, im zweiten Versuch machte sie einen Sicherheitssprung (4,27 Meter), verschenkte aber gut einen Meter. Im dritten
Versuch betrat sie erneut den Balken. Letztendlich kamen die 4,27 Meter in die Wertung. "Ich habe überhaupt keinen Sprung
hinbekommen", schüttelte Anna Maier nach dem verkorksten Weitsprung-Wettbewerb mit dem Kopf. Dadurch fiel sie im End-
klassement auf Platz 20 zurück.
"Mit einer normalen Leistung wäre Anna unter die ersten Sechs gekommen", war sich Heinz-Wilhelm Kraft sicher. Ähnlich sieht
es das Vilser Ass: "Ich kann es besser."

WESER KURIER vom 12. August 2003
Befürchtete Pleite bleibt aus
Litvinov holt norddeutschenTitel im Hammerwerfen
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Wilhelmshaven. Am Ende der norddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten blieb die befürchtete Pleite für die Bremer
Starter aus: Mit ein paar guten Platzierungen schlugen sich die Männer, Frauen und B-Jugendlichen aus der Hansestadt ordent-
lich. Besonders der Nachwuchs konnte zum positiven Gesamtergebnis beitragen. Der Hammerwerfer Sergej Litvinov (Bremer
Leichtathletik Team), warf mit 69,73 Metern neue deutsche Jahresbestleistung und sicherte sich den Titel des norddeutschen
Meisters.
Julian Geißhirt (BLT) sicherte sich die Vizemeisterschaft über die 400 Meter (50,04 Sek.). Über die 400 Meter Hürden lief er auf
einen hervorragenden vierten Platz und stellte in 58,16 Sek. einen neuen Landesrekord auf. Auf eine starke Bilanz blickt Natalie
Steinemann zurück: Der B-Jugendlichen vom SV Werder gelang nach dem vierten Platz über die 800 Meter (2:23:02 Min.) eben-
falls die Vizemeisterschaft, als sie die 1500 Meter in 5:02:58 Min. beendete.
Die Frauen des Bremer Leichtathletikverbandes kehrten mit zwei dritten Plätzen von den Titelkämpfen zurück: Iana Bakoumenko
(BLT) konnte ihre Meldeleistung von 5,97 Metern zwar nicht bestätigen und sprang nur 5,60 weit. Damit reichte es für sie aber
ebenso zu einem Platz auf dem Treppchen wie für Jessica Lohmann (SV Werder). Sie lief über die 1500 Meter in 4:39:04 Min. auf
den dritten Rang. Das beste Ergebnis bei den Herren sicherte sich Andrei Fabrizius. Über die 200 Meter lag der Sprinter des SV
Werder bis 50 Meter vor dem Ziel sogar vorn, ehe die Kräfte nachließen und er nach 22,20 Sek. als Fünfter ins Ziel kam.
Catharina Reppin (Bremer LT), die im Weitsprung der B-Jugendlichen zu den Favoriten zählte, trat in Wilhelmshaven nicht an.
Nachdem die Athletin vor rund zwei Wochen erstmalig im Nationaltrikot aufgelaufen war, pausiert sie.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 12. August 2003
Norder Talent holt einzigen Titel
Leichtathletik: Paul Thielecke gewinnt Dreisprung-Wettbewerb überlegen
Von Klaus Jakobs
Wilhelmshaven. In guter Form präsentierten sich die ostfriesischen Leichtathleten bei den norddeutschen Meisterschaften der
Männer und Frauen sowie der B-Jugend am Wochenende in Wilhelmshaven (
die OZ berichtete).
Der B-Jugendliche Paul Thielecke, Nachwuchstalent vom TV Norden, gewann den einzigen Titel für die Region. Im Dreisprung
sicherte er sich mit 12,94 Metern überlegen die Goldmedaille und ließ der Konkurrenz nach einer tollen Serie (12,76 m, 12,75 -
12,94- 12,64- 12,21) keine Chance. Allein vier seiner Sprünge hätten zum Titelgewinn gereicht. Zweiter wurde Julian Iwers (Con-
cordia Schönkirchen), der sich mit 12,33 Metern begnügen musste.
Christine Nannen vom SV Holtland nutzte die Titelkämpfe als Vorbereitung für die Deutschen Juniorenmeisterschaften, die am
nächsten Wochenende in Krefeld ausgetragen werden. Sie schleuderte den Hammer auf 54,84 m und wurde Vizemeisterin.
Diese Platzierung gelang auch Teamgefährtin Daniela Pohl. Im Hammerwurf der B-Jugend landete ihr bester Versuch bei 50,40
Metern. Den Titel sicherte sich Johanna Hoppe (LG Einbeck), die vor wenigen Wochen die Bronzemedaille bei den U 18-Welt-
meisterschaften im kanadischen Sherbrooke gewonnen hatte.
Eine Bronzemedaille sicherte sich Siewert André vom TV Norden. Im Endlauf über 110m Hürden sprintete er in 15,22 Sekunden
auf Rang drei. Außerdem belegte er im Sprint über 100 Meter mit 11,47 Sekunden Rang vier, das 200m-Finale beendete er nach
22,91 Sekunden als Fünfter. Für Speerwerfer Sven Bergmann vom SV Georgsheil war der Wettkampf ebenfalls ein letzter Test vor
der Junioren-DM. In der Männerkonkurrenz kam er mit 65,63 Metern auf Platz vier. Sein Vereinskamerad Wilko Schaa stieß die
Kugel auf 12,38 Meter, der Diskus kam bei 37,60 Metern herunter. Damit belegte er die Plätze fünf und sechs.
Während Katharina Möllmann bei den Frauen zwei fünfte Plätze für sich verbuchte, belegte Margitta Berghaus (beide Germania
Leer) zwei Mal Platz sechs. Möllmann sprintete 12,31 Sekunden über 100 Meter und kam im Weitsprung auf 5,45 Meter. Berg-
haus überquerte im Hochsprung 1,60 Meter und warf den Speer 33,54 Meter. Clubgefährtin Tina de Boer stellte sich der Konkurr-
enz im Stabhochsprung. Die B-Jugendliche schaffte 2,70 Meter und kam in der Endabrechnung auf den fünften Platz. Für den
MTV Aurich ging Anna Maria Schumacher über 800 Meter bei der B-Jugend ins Rennen. Sie kam nach 2:37,14 Minuten ins Ziel
und belegte damit Platz elf.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 12. August 2003
Vizetitel für Melanie Schütte
Leichtathletik: Vordere Plätze für Akteure vom SV Georgsheil
Wilhelmshaven/Georgsheil. Einen Vizemeistertitel und mehrere gute Platzierungen errangen die Leichtathleten des SV
Georgsheil bei den Nordeutschen Meisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Wilhelmshaven stattfanden. Im Diskus-
wurf der Frauen bot Juniorin Melanie Schütte eine überzeugende Leistung. Nach einem Sicherheitswurf von 43,10 m und einem
sehr weiten aber ungültigen Versuch hatte die Georgsheilerin im dritten Durchgang ihre Technik im Griff. Trotz leistungsmindern-
den Rückenwindes erzielte sie 47,71 m und verdrängte Uta Lenhard vom LBV Phönix Lübeck, bis dahin mit 45,39 m notiert, von
der zweiten Position. Mit weiteren Würfen von 46,65 m und 46,58 m festigte sie diese Rangfolge und sicherte sich Platz zwei.
Katja Krol war mit 54,48 m als Siegerin nicht zu gefährden.
Sven Bergmann traf auf harte Konkurrenz im Speerwurf. Gleich drei seiner Konkurrenten wiesen Vorleistungen von über 70 m auf.
Bereits 81,98 m hatte Titelaspirant Stefan Steding im bisherigen Saisonverlauf erzielt. Dennoch blieben die erhofften Weiten bei
glühender Mittagshitze zunächst aus. Auch Bergmann ließ sich von der allgemeinen Wettkampfnervosität anstecken und begann
mit für ihn bescheidenen 60,90 m. Danach versuchte er es mit Gewalt und zog sich im folgenden Versuch eine schmerzhafte
Rückenverletzung zu, die ihn im weiteren Wettkampfverlauf stark beeinträchtigte. Er steigerte sich im dritten Durchgang auf
65,10 m und sicherte sich die Finalteilnahme. Im Endkampf verbesserte sich der Georgsheiler Junior noch auf 65,43 m. Gleich-
bedeutend mit dem 4. Platz. Den Titel gewann Stephan Steding (Hannover 96) mit 76,76 m vor Manuel Nau (SC Potsdam) mit
73,83 m und Marcel Plautz (ebenfalls SC Potsdam), der 72, 03 m erzielte.
Einen ordentliches Diskusergebnis mit 37,60 (Platz 6) erkämpfte Wilko Schaa bei den Männern. Einen 5. Rang erreichte er im
Kugelstoßen. Er war mit seiner Weite von 12,38 m nicht zufrieden.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 12. August 2003
Über 1500m kommt niemand an den LGG-Damen vorbei
Leichtathletik: Gute Bilanz bei den Norddeutschen
Göttingen/Wilhelmshaven (frs). Mit einer bereits ansehnlichen Saisonbilanz reisten die Athleten der LG Göttingen (LGG) am
Sonnabend zu den Norddeutschen Meisterschaften (NDM) nach Wilhelmshaven. Tags darauf ging es mit einer noch besseren
wieder zurück: Einen Titel sowie vier Vizemeisterschaften erkämpften sich die Schwarz-Gelben.
Schon im Vorfeld der Wettkämpfe hatten sich die LGGer gute Chancen ausgerechnet. Dass es so gut laufen würde, kam jedoch
für alle überraschend. Zumal der erste Wettkampftag alles andere als optimal begonnen hatte. Im 800-m-Lauf hatte sich Ingo
Müller einen Podestplatz erhofft. Trotz vorheriger Zusage der Veranstalter, ihn angesichts seiner kürzlich aufgestellten Bestleist-
ung im schnelleren A-Lauf starten zu lassen, wurde Müller kurz vor dem Start in den langsameren B-Lauf gesteckt. Den gewann
er zwar mühelos, aber mehr als eine 1:54,50 und Platz sechs war nicht möglich. Erfreulich war aus Sicht der Göttinger jedoch,
dass Sascha Dessi in 1:55,12 als Achter wieder zur alten Form finden konnte. Dietmar Weber benötigte 2:02,12.
Nach dem verhaltenen Beginn gab es jedoch kurz danach für die LGG allen Grund zur Freude. Bei den Frauen lief Antje Bock
über 400m Hürden überraschend nach 64,28 Sekunden auf den zweiten Platz. Auch der letzte Lauf des ersten Wettkampftages
lief für die Schwarz-Gelben glänzend. In seinem ersten Saisonrennen für die LGG stellte Till Manning über 3000m Hindernis seine
Qualitäten unter Beweis. Bei drückender Hitze kam er nach 9:58,60 Minuten ins Ziel und auf dem Podest auf den zweiten Rang.
Der Sonntag wurde dann zum Tag der Göttinger. Im Rennen über 1500m der Frauen gab es an den schwarz-gelben Trikots kein
Vorbeikommen mehr. Nachdem Christine Berndt am Sonnabend mit dem siebten Platz über 800m (2:15,56) nicht ganz zufrieden
gewesen war, zeigte sie auf ihrer Spezialstrecke Stärke. Nach umsichtiger Renngestaltung zusammen mit LGG-Neuzugang
Luisa Kuhn konnte die Konkurrenz ihrem Finish nichts entgegensetzen. In 4:37,52 sicherte sich Berndt den Titel. Luisa Kuhn, die
in ihrem erst zweiten Mittelstreckenrennen nach 4:38,36 ins Ziel kam, machte als Zweite den Doppelsieg der Göttingerinnen per-
fekt, Maureen Raabe wurde mit 5:01,70 Achte.
Auch bei Ingo Müller war nach seinem 800m-Rennen Wiedergutmachung auf der längeren Distanz angesagt. Zusammen mit dem
800m-Sieger Jonas Hamm (LG Wedel-Pinneberg) lieferte er sich ein hartes Rennen. Nach hohem Anfangstempo, dem nur wenige
Läufer folgen konnten, versuchte Müller sich eingangs der letzten Runde abzusetzen. Hamm wusste jedoch noch einmal zu
kontern und siegte schließlich knapp vor dem LGGer, der in starken 3:50,16 ins Ziel kam. Sascha Dessi, dem nach der Verletz-
ungspause noch die alte Tempohärte fehlte, kam in 4:01,30 auf Rang 10.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 13. August 2003
Mit erstem Wurf Zeichen gesetzt
L eichtathletik: Franziska Bohlen ist Norddeutsche Meisterin im Diskuswurf
Ganderkesee (fr). Sie kann es nicht lassen. Franziska Bohlken von der LGG Ganderkesee, die sich als Auswahlspielerin eigent-
lich mehr auf den Handball konzentrieren will, liebt auch Erfolge in der Leichtathletik. Als jüngste Teilnehmerin bei der weiblichen
B-Jugend gewann sie jetzt in Wilhelmshaven bei den Norddeutschen Meisterschaften den Diskuswurf. Die 16-Jährige war von
Beginn an konzentriert und setzte sich schon mit dem ersten Versuch an die Spitze. 33,90 Meter bedeuteten Jahresbestleistung.
Dabei war Franziska mit ihrer bisherigen Bestleistung von 33,48 Meter nur als Fünftbeste im Neuner-Feld gemeldet. Die Favorit-
innen hießen Christina Ochs vom Polizei SV Eutin (39,51) und Steffi Hotzan vom LC Cottbus (36,00). Diese beiden hatten aber
große Probleme mit der Diskusdrehung und legten zunächst zwei ungültige Würfe hin. Um sich überhaupt für den Endkampf zu
qualifizieren, warfen sie dann aus dem Stand und schafften den Sprung in den Endkampf mit 31,95 bzw. 27,70 Meter.
Die Führende aus Ganderkesee präsentierte sich an der Jade dagegen in Topform, krönte eine stolze Serie (33,90–31,32–31,77–
32,36–34,08–33,01) im fünften Durchgang mit der Siegesweite von 34,08 Meter. Sie gewann deutlich vor Ochs (31,95) und Hotzan
(30,68).

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 13. August 2003
Platz zwei für Nina Giebel trotz Startschwierigkeiten
3 Silber-, 1 Bronzemedaille für Wolfenbütteler Athleten
Drei Silber- und eine Bronzemedaille gewannen die Wolfenbütteler Leichtathleten bei den Norddeutschen Meisterschaften in
Wilhelmshaven. Dabei holte Nina Giebel vom MTV Wolfenbüttel zwei Vizemeisterschaften über 100 und 200 Meter. Ihre Titel aus
dem Vorjahr konnte sie nicht verteidigen. Ihr Vereinskamerad Olaf Rösler belegte beim Kugelstoßen ebenfalls Platz zwei.
Christoph Weber vom MTV Jahn Schladen wurde beim Kugelstoßen der B-Jugend Dritter.
"Es war der Start", lautete der Kommentar von Nina Giebel nach dem 100-Meter-Finale der B-Jugend. Nur um zwei hundertstel
Sekunden war sie der Magdeburgerin Schenk unterlegen. Nach einem schlechten Start kämpfte sich Nina Giebel Meter um Meter
nach vorne und hatte ihre Konkurrentin auf der Ziellinie fast eingeholt. Bei einem leichten Gegenwind und einer Gluthitze von 35
Grad legte die Crammerin die Strecke in 12,43 Sekunden zurück. Am nächsten Tag lief die MTVerin als Zweite über 200 Meter
25,97 Sekunden und musste dabei gegen 3,9 Meter Gegenwind in der Sekunde anrennen. "Mit meiner Platzierung über 200
Meter bin ich zufrieden, aber über 100 Meter hätte ich besser sein müssen", zeigte sich die Sprinterin kritisch.
Rösler kam als Zweiter beim Kugelstoßen der Männer auf 14,91 Meter. Diese Platzierung hatte er sich vorher als Ziel gesetzt.
Allerdings war er nur teilweise zufrieden: "Es fehlten in den vergangenen acht Wochen 200 Trainingswürfe, das habe ich heute
gemerkt." Der Kugelstoßer laboriert seit zwei Monaten an einer Kapselverletzung an der rechten Hand.
Relativ sicher gewann Christoph Weber vom MTV Jahn Schladen Bronze beim Kugelstoßen der B-Jugend. Er stieß das fünf Kilo-
gramm schwere Gerät auf 14,85 Meter und wurde bester Niedersachse. An die Weiten der vor ihm liegenden Konkurrenten kann
der Schladener momentan noch nicht herankommen. "Ich wollte Dritter werden, das habe ich geschafft. Die Leistung entspricht
meinem derzeitigen Trainingsstand." Nach dem Landesmeistertitel im Fünfkampf musste der Schladener eine aktive Erholungs-
pause einlegen. Er befindet sich seit zwei Wochen wieder im Training.
Nina Hartwich vom MTV Wolfenbüttel belegte über 200 Meter mit 27,52 Sekunden Rang 18, während Lina König den 100-Meter-
Hürdenvorlauf vorzeitig beenden musste. Am Wochenende haben die drei Wolfenbütteler Mädchen für die Norddeutschen Meister-
schaften der A-Jugend und Schüler in Jüterbog gemeldet und Olaf Rösler für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Celle.
(ma)

STADER TAGEBLATT vom 13. August 2003
Weit weg für weite Weiten
Speerwerfer Sascha Cordes zieht in die Landessportschule um – Medaillen für drei Kreisathleten
Kreis Stade (uhp). Sascha Cordes sitzt auf gepackten Koffern, am Montag will der Speerwerfer vom TSV Wiepenkathen in die
Landessportschule nach Hannover umziehen. Sein Auszug ist bei Mutter Sabine und Vater Ewald Cordes zurzeit Thema Nummer
eins, denn die Trennung fällt schwer. So rückt die Leistung des 16-Jährigen bei der Norddeutschen Meisterschaft der B-Jugend in
Wilhelmshaven etwas in den Hintergrund. Dort hatte er sein Arbeitsgerät das erste Mal über die magische 60-Meter-Grenze ge-
schleudert und war Vizemeister geworden.
Um genau zu sein – es sind 61,25 Meter gewesen, und die bedeuten einen neuen Landesrekord. Stolz sei er, sagt Sascha, doch
er wolle mehr. “Im nächsten Jahr möchte ich in den Bereich 67 bis 70 Meter.” Und weil er in der Landessportschule aufgenommen
worden ist, sind solche Weiten realistisch. In Wiepenkathen hat Sascha zweimal in der Woche trainiert, künftig wird der Kranen-
burger wesentlich häufiger ran müssen. Muffen hat er, weil bald nichts mehr sein wird wie bisher. Schule und Training, Training
und Schule; der Tagesablauf in Hannover lässt Spontanität kaum zu. “Außerdem werden mir Familie und Freunde fehlen”, sagt
Sascha. Und dann ist da das ungewohnte Doppelzimmer. Mit einem für Sascha noch namenlosen Schwimmer aus Dresden
muss er sich die Bude teilen. “Schon komisch, aber ich kann mich anpassen”, sagt er.
Alack und Wiebusch Dritte
Zwei Kreisathletinnen kletterten in Wilhelmshaven ebenfalls auf das Treppchen: Katharina Alack (wJB) vom TSV Wiepenkathen
wurde im 400-Meter-Rennen (59,26 Sekunden) Dritte, und auch Kristin Wiebusch (wJB) vom VfL Stade erkämpfte sich den dritten
Platz. Sie hatte den Speer 38,90 Meter weit geworfen. Beide fahren nun zu den Norddeutschen Meisterschaften der weiblichen
Jugend A nach Jütebog. Imke Schmidt vom TSV war im 1500-Meter-Lauf der Frauen an den Start gegangen und erreichte den
fünften Platz (4:45,68 Minuten). Sie wird am Wochenende bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Krefeld antreten

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 13. August 2003
Auf den Spuren von Ulrike Meyfarth
Leichtathletik: Eva Linnenbaum überspringt 1,72 m – Eigene Bestmarke um elf Zentimeter gesteigert
Lage (ha). Das westfälische Lage bei Detmold war Austragungsort der deutschen Mehrkampf-Meisterschaft der Schülerinnen und
Schüler. Den Siebenkampf der A-Schülerinnen (W 14) eröffnete Eva Linnenbaum mit 13,94 Sekunden über 80 m Hürden, wobei
sie fast die gleiche Zeit (13,96 sec.) wie bei der Landesmeisterschaft lief.
Dann folgte der große Paukenschlag. In der zweiten Disziplin, dem Hochsprung, steigerte sie ihre diesjährige Bestmarke um elf
Zentimeter und übersprang im ersten Versuch 1,72 Meter. Ihr Trainergespann Horst Lübben und Helga Linnenbaum war über diese
Leistungsexplosion in einem Mehrkampf sprachlos. Auch der Akteurin selbst, die alle Höhen bis 1,64 m im ersten Versuch ge-
meistert hatte, bei 1,68 jedoch zwei Fehlversuche aufwies, verschlug es zunächst die Sprache. Dann kleidete sie ihre Leistung in
die Worte: "Das ist unglaublich, das ist wahnsinnig! Wie viele Wettkämpfe musste ich bestreiten, um 1,60 m zu überspringen und
jetzt 1,72 im ersten Versuch." Mit dieser Leistungssteigerung, die sich mit der einer Ulrike Meyfarth bei den Olympischen Spielen
1972 vergleichen lässt, führt die Neuenhauserin zugleich die diesjährige deutsche Bestenliste ihrer Altersklasse mit zwei Zenti-
metern Vorsprung an. Im Kugelstoßen blieb sie mit 9,40 m im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Und die 100 m, die den ersten Wett-
kampftag beendeten, sprintete sie in 13,30 Sekunden.
Der Weitsprung, ihre bisherige Paradedisziplin, leitete den zweiten Wettkampftag ein. Wechselnde Winde jedoch ließen nur eine
Weite von 5,05 m zu. Als Ausgleich schaffte sie im Speerwurf mit 25,41 Metern eine neue Bestleistung. In der Mittagshitze wurde
um 14 Uhr der 800-m-Lauf gestartet. Noch einmal mobilisierte Eva ihre Kräfte und lief erfreuliche 2:41,14 Minuten.
Ihre 3558 Punkte bedeuteten am Ende Rang elf unter 75 Konkurrentinnen. Damit konnte sie sich gegenüber den Landestitel-
kämpfen noch einmal um 32 Punkte steigern.
Im Anschluss an die Landesmeisterschaften Anfang Juni hatte sich Eva Linnenbaum zusammen mit ihrem Trainertrio Horst
Lübben, Thorsten Bathke (beide LCN) und ihrer Mutter Helga insbesondere in den letzten vier Ferienwochen auf das sportliche
Highlight in Lage vorbereitet. Ihr toller Auftritt spiegelt die Kontinuität der Trainingsarbeit in Neuenhaus und Nordhorn ebenso wider
wie die Wettkampfbetreuung durch Horst Lübben, der neben Evas Eltern der ruhende Pol war. Als Siegerin ging Laura Breit-
sprecher (LG Ohra Hörselgas) mit 3727 Punkten aus dem Siebenkampf hervor.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 13. August 2003
Mit 7,09 m bester Niedersachse
Vierte Plätze für Natalie Mutig und Jörg Busse bei den norddeutschen Meisterschaften
Wilhelmshaven/Hildesheim (wgk). Medaillen sind für drei Leichtathleten von Eintracht Hildesheim, die an den norddeutschen
Meisterschaften für die Männer-, Frauen- und B-Jugendklassen in Wilhelmshaven teilgenommen haben, zwar nicht herausge-
sprungen, aber immerhin zwei vierte Plätze und ein fünfter Rang.
Im Weitsprung der Männer legte Jörg Busse eine gute Serie von 7-m-Sprüngen hin. Mit seinen beiden Sätzen auf die Weite von
7,09 m im dritten und sechsten Versuch kam er in der Endabrechnung auf Platz vier und war damit bester Niedersachse. Der
neue norddeutsche Meister kommt vom LAC Dessau. Uwe Halpaap gewann mit 7,42 m, einer Weite, die auch für das Hildes-
heimer Kraftpaket noch in diesem Jahr im Bereich des Möglichen liegt.
Die B-Jugendliche Natalie Mutig bestätigte in Wilhelmshaven ihre gute Verfassung. Ihr Training unter Otto Mörsch hat deutlich
erkennbar Früchte getragen. Die 17-Jährige weiß sich inzwischen auch bei größeren Titelkämpfen zu behaupten. Am Jadebusen
belegte sie im Wettbewerb gegen ihre 17 Weitsprung-Konkurrentinnen aus den norddeutschen Ländern wie ihr wettkampferprobter
Vereinskamerad Busse den vierten Rang. Mit 5,41 m wiederholte sie dabei zentimetergenau ihre Jahresbestleistung, die sie im
Juni bei einem Sportfest in Greene erzielt hatte. Natalie Mutig nimmt zur Zeit die fünfte Stelle in der aktuellen niedersächsischen
Bestenliste ein. Neue Titelträgerin wurde die frühere deutsche Schülermeisterin Sarah Piesker von der LG Wennigsen/ Egestorf
mit 5,71 m.
Die A-Jugendliche Berit Schiffke (Eintracht Hildesheim) nahm am Hammerwurf-Wettbewerb der Frauen teil. Ihr weitester Wurf
wurde bei 45,41 m gemessen. Diese Weite brachte ihr den fünften Rang ein. Sie blieb damit nur 27 Zentimeter unter ihrem per-
sönlichen Rekord. Nathalie Rheder (SVG Grün-Weiß Bad Gandersheim) gewann die Disziplin mit 56,45 m.
Die für die LG Hannover startende Hildesheimerin Stefanie Meyer, die noch der A-Jugend angehört, ging ebenfalls bei den Frauen
an den Start und belegte in ihrer Spezialdisziplin, dem Hochsprung, gemeinsam mit Jeanine Simon (LG Hammer Park Hamburg)
und Miriam Malik (Kronshagen/Kieler TB) den zweiten Platz. Alle drei überquerten die Höhe von 1,77 m. Mit 1,83 m siegte Miriam
Bielert (LBV Phönix Lübeck).
Weitere Ergebnisse - Männer, 5000 m: 1. Mario Burger (LG Braunschweig) 14:52,32; 100 m: Jörg Busse (Eintracht Hildesheim)
11,45 (Vorlauf). Weibliche Jugend B, 200 m: 16. Natalie Mutig (Eintracht Hildesheim) 27,42.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 14. August 2003
Finke überquert wieder 4,10 m
Osterholzer Leichtathleten überzeugen auf norddeutscher Ebene
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Kreis Osterholz. Mit teilweise recht guten Resultaten kehrten Aktive der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) von
den Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugend in Wilhelmshaven heim. So überquerte Holger Finke nach
dem Auskurieren seiner Achillessehnenprobleme wieder 4,10 m im Stabhochsprung und holte mit Platz drei die beste SOL-
Platzierung. Schließlich muss er auch am kommenden Wochenende in Celle bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in der
Altersklasse M 30 seinen Titel verteidigen.
Bei den B-Jugendlichen steigerte sich Sebastian Dirlam mit einem neuen, härteren Stab von 3,45 m auf sensationelle 3,80 m
(Rang sechs). Damit ist Dirlam Mitinhaber des Kreisrekordes, bisher alleine von Lukas Szymanski gehalten, der seine Bestmarke
ebenfalls einstellte (Platz fünf) - nachdem ihm beim Einspringen sein Stab gebrochen war und er trotz Fingerschmerzen (die sich
einen Tag später als Fingerbruch herausstellten) weiter am Wettkampf teilnahm.
Auch setzte sich Lukas Szymanski mit seinem schmerzenden Daumen in den Startblock zur 4x100-m-Staffel. Das SOL-Team,
zu dem noch Sebastian Dirlam, Sebastian Stelljes und Paul Felgner gehörten, kam in neuer Bestzeit von 45,93 sec hinter Osna-
brücker TB, LG Osnabrück, Hamburger SV und Weißenseer SV auf Platz fünf.
Mit Platz sechs im Hochsprung bei übersprungenen 1,70m war Dirlam dann nicht zufrieden (Bestleistung: 1,76 m), über 110 m
Hürden war er in 16,33 sec ohne Endlaufchance. 6,03 m im Weitsprung bedeuteten für Sebastian Stelljes Rang fünf. Über 200 m
kam er in seinem Zeitlauf in 24,27 sec knapp vor dem Noch-A-Schüler Paul Felgner ein, der in seinem ersten Rennen mit 24,30
sec bei starkem Gegenwind überzeugte. Paul Felgner läuft am Wochenende bei den Norddeutschen Meisterschaften in Jüterbog
100 und 300 m - wie auch Jacqueline Niemann, die in Wilhelinshaven über 200 m bei starkem Gegenwind auf 27,01 sec kam
(Rang zwölf).

CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 14. August 2003 (Gekürzter Bericht der Online-Ausgabe)
Silbermedaille für Herbert Wortmann
Bei der Senioren-DM warf der Rot-Weisse den Speer 24,12 Meter weit
Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften für Senioren und Seniorinnen ab M50/W50 bis M85/W 75 wurden kürzlich im
Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt bei hochsommerlichen Temperaturen ausgetragen. Die große Zahl der Teilnehmer (rund 1100)
war Beweis dafür, dass auch im fortgeschrittenen Lebensalter von 50 aufwärts Leistungssport einen unverminderten Reiz ausübt.
In der Altersklasse M 80 startete der Rot-Weisse Herbert Wortmann, der mit 26,63 Metern im Speerwerfen die Silbermedaille
gewann. Im Diskuswurf (1 Kilogramm) und Kugelstoß (4 Kilogramm) erreichte Wortmann jeweils den Endkampf und erzielte mit
24,12 Metern den 6. Platz bzw. mit 7,08 Metern den 7. Platz.
Helmut Brüning, Rot-Weiss Cuxhaven, ging in der Altersklasse M 70 in seinen Paradedisziplinen Hammerwurf und Hochsprung
an den Start. Den 4-kg-Hammer warf er 41,56 Meter weit und verbesserte seinen niedersächsischen Rekord und wurde Sechster.
Ihm fehlte weniger als 1 Meter zum Gewinn der Bronze- oder Silbermedaille. Beim Hochsprung zeigte er Konzentrationsschwäche
und riss die Latte bereits bei 1,33 Meter zweimal. 1,36 Meter, die er sonst souverän beherrscht, schaffte er nicht und fiel aus den
Medaillenrängen heraus. Er wurde Vierter.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 12. August 2003
Daniel Blütling auf Platz 23 bei der DM in Lage
Hitze machte dem Kirchlintler arg zu schaffen / Neue Bestweite im Kugelstoßen aufgestellt
Kirchlinteln (cd). Trotz der tropischen Temperaturen traten die deutschen Nachwuchsleichtathleten im westfälischen Lage an,
um die deutschen Meister im Blockwettkampf zu ermitteln. Wichtigste Requisiten waren dabei die Wasserflasche und nasse
Tücher zur Regulierung der Körpertemperatur.   
Einer der wenigen Teilnehmer aus Niedersachsen war Daniel Blütling vom TSV Kirchlinteln, der im Blockwettkampf "Wurf" antrat.
Die Leistungen aller Athleten litten eindeutig unter der nahezu unerträglichen Hitze. So blieb er über 100 m mit 12,42 Sek. und im
80 m-Hürdenlauf mit 12,30 Sek. deutlich über seinen Bestleistungen.
42 Teilnehmer am Start
Im Diskuswerfen zog er sich erst im dritten Versuch mit 37,88 m noch achtbar aus der Affäre. Einen riesigen Sprung nach vorne
machte er dagegen im Kugelstoßen. Gleich im ersten Versuch stieß er die Kugel 13,38 m weit und übertraf damit seine bisherige
Bestleistung um 1,37 m. Das diese Leistung keine Eintagsfliege war, bewies er mit weiteren Stößen über 13,09 m und 12,98 m.
In der aktuellen Landesbestenliste ist er damit auf Rang fünf vorgerückt.
Trotz einer nur durch die Backofentemperatur zu erklärenden Weitsprungleistung von 5,34 m kam er dank der guten Kugelstoß-
leistung mit 2.814 Punkten noch dicht an seine Bestleistung heran. Insgesamt belegte er damit einen zufriedenstellenden Platz
23 von 42 Teilnehmern.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 14. August 2003
Hitzebeständiger Blütling
Beim Blockwettkampf die Bestleistung nur knapp verfehlt
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Kirchlinteln. Nur ein Pünktchen Differenz: Daniel Blütling trat bei den Deutschen Schüler-Meisterschaften in Lage in die Fuß-
stapfen seines zwei Jahre älteren Vereinkameraden Thorben Bock. Blütling erzielte bei 40 Grad Hitze im Blockwettkampf "Wurf"
2814 Punkte und kam damit auf Rang 23; Bock war 2001 mit nur einem Zähler mehr auf den 22. Platz gekommen.
Die extremen Temperaturen drückten insbesondere auf die Lauf- und Sprungleistungen aller Athleten, so auch bei dem jungen
Kirchlintelner M 15-Schüler. Daniel Blütling blieb im 100 m-Lauf mit 12,42 Sekunden um vier Zehntel und über 80 m Hürden in
12,30 Sekunden um sieben Zehntel über seinen Bestleistungen. Auch im Weitsprung sind seine mageren 5,34 Meter nur aufgrund
der Glutofentemperaturen zu verstehen.
Außer der Kugel und dem Diskus hatten die Werfer für die beiden länger andauernden Disziplinen noch weitere notwendige
Gegenstände mit ins Stadionoval gebracht - nasse Tücher und vor allem Wasserflaschen. Daniel Blütling hatte seine Körper-
temperatur damit so gut reguliert, dass er im Diskuswurf zwar erst im dritten Versuch einen gelungenen Versuch hinlegte, aber
dabei immerhin mit 37,88 Metern eine anerkennenswerte Leistung erzielte. Enorm steigerte sich der Kirchlintelner bereits im
ersten Versuch des Kugelstoßens, denn mit 13,38 m übertraf er seine persönliche Bestleistung um 1,37 Meter! Stöße von 12,98
und 13,09 Metern belegten, dass er nicht nur einen ‚Sonntagsschuss' gelandet hatte. Seiner außerordentlich guten Leistung im
Kugelstoß verdankte Daniel Blütling, dass er mit 2.814 Punkten noch dicht an seine Bestleistung (2843) herankam.
Geradezu ein Kuriosum: Mit einem Pünktchen mehr, die es beispielsweise im Sprint für etwa ein Hundertstel Sekunde weniger
gegeben hätte, hätte er nicht nur die Punktzahl seines Vereinskameraden Thorben Bock bei der Deutschen Meisterschaft der
Schüler vor zwei Jahren, sondern auch die gleiche Platzierung erreicht. Auf Platz 22 lag im westfälischen Lage vor ihm der
Mainzer Robert Schmidtchen mit 2815 Punkten.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 14. August 2003
Kirchlintelns Thorben Bock Norddeutscher Vizemeister
49 cm fehlten dem B-Jugendlichen zum Titelgewinn / Neue Bestmarke für Lasse Beckmann mit der Kugel
Kirchlinteln (cd). Die Randlage Wilhelmshavens und die extremen Witterungsbedingungen mochten wohl dazu beigetragen
haben, dass viele Spitzenathleten insbesondere aus den Neuen Bundesländern die weite Anreise zu den Norddeutschen Meister-
schaften an die Nordseeküste scheuten. Auch beim Diskuswerfen der B-Jugend fehlten viele starke Werfer aus den nord-
deutschen Bundesländern, so dass der Kampf um den Titel letztlich eine rein niedersächsische Angelegenheit war.
Titelträger wurde in diesem Jahr Torsten Husak aus Delmenhorst mit 48,72 m, die er gleich im ersten Versuch warf. Platz zwei
ging mit einer Weite von 48,24 m - ebenfalls aus dem ersten Versuch -  an Thorben Bock vom TSV Kirchlinteln, der bei den
Deutschen Meisterschaften sowohl im Winter als auch im Sommer jeweils mit deutlichem Abstand vor dem Delmenhorster ge-
legen hatte.
Lasse Beckmann wurde mit 40,84 m Fünfter. Alle drei dürften sich über ihre Weiten nicht sonderlich gefreut haben, denn sie
lagen damit drei Meter und mehr unter ihren Bestleistungen. Im Kugelstoßen, das im Training der Kirchlintler Leichtathleten eher
im Hintergrund steht, zeigte Thorben Bock eine sehr konstante Leistung, verfehlte aber mit 14,39 m die 15 m-Marke deutlich. Er
belegte mit dieser Weite Platz vier vor Lasse Beckmann, der in seinem letzten Versuch mit 13,78 m seine bisherige Bestmarke
um 35 cm übertraf.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 14. August 2003
Bestweite im ersten Versuch
Bock reichen 48,24 Meter mit dem Diskus zur Vizemeisterschaft
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Kirchlinteln. Der B-Jugendliche Thorben Bock (TSV Kirchlinteln) kehrte mit Rang zwei im Diskuswurf und einem vierten Platz im
Kugelstoßen von den Norddeutschen Meisterschaften in Wilhelmshaven zurück. Sein Vereinskamerad Lasse Beckmann wurde in
den beiden Disziplinen Fünfter.
"Ideales Werfer-Wetter an der Nordsee", hieß es unter den an den Jadebusen angereisten Fachleuten. Doch das traf nur für einige
Männer und Frauen, aber offensichtlich nicht für die B-Jugendlichen zu. Die Läufer und Springer fühlten sich auf jeden Fall von der
sengenden Hitze und dem teils kräftigen Wind von See her benachteiligt. Egal bei welchem Wetter, bei den "Norddeutschen"
werden stets weite Anreisen gescheut und die Randlage Wilhelmshavens tat ein Übriges, dass etliche starke Werfer insbeson-
dere aus den neuen Ländern fehlten.   
Im Diskuswurf der männlichen Jugend B waren fünf der besten sechs Niedersachsen unter den neun Teilnehmern vertreten, doch
alle blieben drei bis zehn Meter unter ihren diesjährigen Bestleistungen. Thorben Bock, der sich bei den Deutschen Meister-
schaften im Winter und im Sommer vor Torsten Husak (Delmenhorster TV) platzierte, musste dieses Mal seinem Erzrivalen den
Titel überlassen. Auffällig ist, dass beide ihre 48,72 bzw. 48,24 m im ersten Versuch erzielten (ihre diesjährigen Bestleistungen:
52,36 und 51,68 Meter). Während Husak noch zwei 47 m- und zwei 48 m-Würfe folgen ließ, krebste Bock zwischen 44,41 und
46,38 Metern herum. Lasse Beckmann, der im ersten Versuch nur 37,96 m warf, steigerte sich und erzielte im vierten Durchgang
40,84 Meter. Das reichte zum fünften Platz, obwohl ihm damit etliches an seiner diesjährigen Bestmarke von 43,75 Metern fehlte.
Völlig anders dagegen verlief für die beiden Kirchlintelner das Kugelstoßen (, das im Training nur zweitrangig ist). Thorben Bock
zeigte eine konstante Leistung, verfehlte aber mit 14,39 m die 15 m und seine Bestmarke (15,05 m) klar. Er belegte damit Rang
vier vor Lasse Beckmann, der in seinem letzten Versuch mit 13,78 m seine bisherige Bestleistung (13,43 m) um 35 Zentimeter
übertraf und auf den sechsten Platz in Niedersachsen vorrückte.

newsclick.de (Peine) vom 15. August 2003
Viel Spaß bei guter Atmosphäre
Norddeutsche Meisterschaft: Rang sechs für Christian Gustedt
Besser als erwartet verliefen die Norddeutschen Meisterschaften in Wilhelmshaven für die Leichtathleten des TSV Arminia
Vöhrum: Christian Gustedt holte in der Männer-Konkurrenz Rang sechs im Weitsprung, in der gleichen Disziplin wurde Katrin
Cardinal von Widder bei den Frauen Siebte. Dementsprechend groß war auch die Freude. "Mit einer Teilnahme im Endkampf habe
ich gar nicht gerechnet. Denn diese Saison sollte eigentlich nur der Vorbereitung dienen", sagte Katrin Cardinal von Widder, die
trotz der sengenden Hitze auf eine Weite von 5,34 Metern kam. Den Grund dafür sah sie in der Atmosphäre, die bei den Wett-
kämpfen herrschte. "Die Stimmung war gut, deshalb hat es auch sehr viel Spaß gemacht."
Genauso fiel auch das Resümee von Christian Gustedt aus, der genau sieben Meter weit sprang. Mehr war nicht drin, "weil Wett-
kämpfe jenseits der 30 Grad immer sehr schwierig sind". In der Jugend B starteten Nora-Li Steinert und Ulrike Klose (beide
Vöhrum) über 800 Meter – und zwar genau zur Mittagszeit. Steinert wurde Zehnte (2:38,12 min), Klose Elfte (2:48,44). (kb)

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 15. August 2003
Die jüngsten Leichtathleten feiern viele Erfolge
Romy Wollstein norddeutsche Vizemeisterin im Hochsprung
Oldenburg/eb/tor. Wenn man das Fazit der norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Männer, Frauen und B-Jugend
aus Oldenburger Sicht zieht, lässt sich sagen: Die Jüngsten waren die Erfolgreichsten. Am weitesten vorn war Hochspringerin
Romy Wollstein (DSC), die als B-Jugend-Vizemeisterin mit 1,64 Metern auf eine neue persönliche Bestleistung kam. Nicht viel
nach stand ihr Vivien Tiedemann (VfL), die über 800 m der weiblichen Jugend B ebenfalls auf einem Medaillenplatz landete. Rang
drei und die persönliche Bestzeit von 2:22,02 Min. waren Lohn für ihren couragierten Lauf.
Überhaupt hatten es Mittel- und Langstreckler bei Temperaturen von über 30 Grad schwer. Umso mehr Gewicht hat da die Leist-
ung von Christoph Paetzke (DSC) im 5000-m-Lauf der Männer. Er erzielte als Vierter mit 15:08,24 Min. eine neue persönliche
Bestzeit. Malte Abraham (DSC) steigerte sich über 800 m auf 1:56,32 Min. Im Dreierfeld über 4 x 100 m konnte die LG-Staffel
(Daniela Maschmann, Karina Burkert, Claudia Surmann, Birte Pflug) die SG Kronshagen/Kiel und die LG Braunschweig nicht ge-
fährden, näherte sich mit 50,24 Sek. aber der 50-Sekunden-Grenze.
Alle Sprint- und Sprungwettbewerbe wurden bei teilweise heftigem Gegenwind ausgetragen. Birte Pflug (LG) hatte als Siegerin des
B-Endlaufes über 100 m der Frauen gegen eine Brise von 1,8 m/Sek. anzukämpfen und erzielte gute 12,46 Sek. Die A-Jugend-
Landesmeisterin Sara Wollstein (DSC) startete im Dreisprung der Frauen und erreichte hier als Vierte 10,73 m. Adham Hess
(VfL) sprang im Weitsprung der männlichen Jugend B 5,97 m und belegte damit Rang sieben. Im Mittelfeld platzierten sich die
B-Jugend-Sprinter des VfL: Hannes Köpnick lief über 100 m 12,13 Sek. und über 200 m 25,16 Sek., Giuseppe Caserta kam über
200 m auf 24,75 Sek. und über 400 m auf 54,34 Sek.

NORDSEE ZEITUNG vom 15. August 2003
Bela Crämer setzt den goldenen Schlusspunkt
Langener Hochspringer wird in Wilhelmshaven norddeutscher Meister
Langen. Während Deutschland mit dem Hoch "Michaela” kämpfte, standen für die Leichtathleten mit den norddeutschen
Meisterschaften die zweithöchsten Titelkämpfe im Lande an. Die Athleten der nördlichen Bundesländer, darunter auch sieben
Aktive des TV Langen, trafen sich in Wilhelmshaven zum Kampf um die Medaillen.
Am ersten Tag waren es die beiden 800m-Läufer Ralf Salih (1:57,94 min./Platz 14) und Anton Gering (2:02,24/24) die sowohl mit
der Konkurrenz als auch mit der Hitze kämpften. Am zweiten Tag haderten die beiden Speerwerfer Carsten Decker (52,26 m/9.)
und Björn Mußmann (47,95/11.) mit den Windverhältnissen und der Anlage. Sie blieben ein wenig enttäuschend hinter ihren Er-
wartungen und Bestleistungen zurück.
Dafür holte Dennis Griese im packenden Finish des 110-m-Hürdenfinales die Kohlen aus Langener Sicht aus dem Feuer. Der
Führende in der niedersächsischen Bestenliste sicherte sich in seiner Disziplin in 14,41 Sekunden knapp geschlagen den Vize-
meistertitel. Die Vereinskameraden Bela Crämer (6,78 m/8.) und lacek Serowinski (6,50/13.) traten unterdessen im Weitsprung
an. Crämer erzielte seine Weite gleich im ersten Versuch und beendete sofort den Wettbewerb, um sich im zeitgleich statt-
findenden Hochsprung der Konkurrenz zu stellen. In seiner Spezialdisziplin holte er sich, "unterstützt" von Rene Kolk (1,90 m/7.),
mit übersprungenen 2,07 m den norddeutschen Meistertitel. Für die Langener war dies ein gelungener Abschluss der zweitägigen
Meisterschaften.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 16. August 2003
Thom vom Gegenwind gebremst
(Bronzemedaille für Rotenburger Staffel-Quartett)
Rotenburg (hes). Bronzerang für das Staffel-Quartett! Die weibliche Jugend B des TuS Rotenburg trotzte bei den Norddeutschen
Meisterschaften in Wilhelmshaven erfolgreich den Sauna-Temperaturen an der Küste. "Ideales Werfer-Wetter an der Nordsee -
Sprinter und Läufer vom Winde verweht", titelte das offizielle DLV-Organ 'LEICHTATHLETIK news'. Pauschal gesehen stimmt das,
doch genau betrachtet hatten alle Teilnehmer (Männer, Frauen und die B-Jugendlichen) vorrangig mit der sengenden Hitze (und
dem manchmal kräftigen Wind von der Nordsee)
zu kämpfen. Was nützte es den Werfern, wenn der manchmal starke Rücken-
wind den Diskus einfach nicht tragen wollte und die Sprinter den Gegenwind hatten. Dennoch verbesserte sich der Wolfsburger
Hammerwerfer Stefan Paukner von 71,98 auf 73,33 Meter.
40 Grad beim Staffellauf
Bei der 4 x 100 m-Staffel brauchte sich kaum jemand Gedanken über die Windverhältnisse machen, denn alle fünf angetretenen
von den sechs gemeldeten Staffeln starteten bei über 40 Grad im gleichen Lauf unter gleichen Bedingungen - nur die Zeiten litten
unter wechselnden Winden. So belegten die Rotenburgerinnen Maren Köpe, Stine Hollmann, Lena Thom und Grit Smolka nach
LBV Phönix Lübeck (51,09) und der LG Nord-West Hamburg (51,28) in 52,21 Sekunden Rang drei. Dem TuS-Staffelquartett, das
in diesem Jahr schon 51,29 vorgelegt hatte, folgten der OTB Osnabrück (52,68) und der VfL Oldesloe (53,67); die LG Hannover
hatte abgesagt.
Pech hatte dagegen Lena Thom als Einzelstarterin. Im dritten der sechs 100 m-Vorläufe erwischte sie den zweitstärksten Gegen-
wind von 2,4 m/sec. Ihre Zeit von 13,40 Sekunden reichte somit nicht für einen der beiden Endläufe. ( ) = Ergänzungen des Autors

NORDSEE ZEITUNG vom 19. August 2003
Schmidt überzeugt
Neunter bei deutschen Meisterschaften
Wehdel. Jendrik Schmidt (TSV Wehdel) kehrte mit einem ausgezeichneten 9. Platz von den deutschen Meisterschaften der
A-Schüler im Blockmehrkampf aus Lage (Westfalen) zurück. Das 14-jährige Wehdeler Talent hatte sich in diesem Jahr bereits
frühzeitig für diese Titelkämpfe qualifiziert. Leider zwang ihn anschließend eine Verletzung zu einer längeren Pause, so dass er
unter anderem auch auf die Niedersachsenmeisterschaften verzichten musste. Zu den Deutschen konnte er sich jedoch noch
rechtzeitig vorbereiten.
Mit einer neuen Bezirksbestleistung (2758 Punkte) belegte Jendrik Schmidt im Blockmehrkampf Sprint/Sprung als bester Teil-
nehmer des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes den beachtlichen neunten Rang. Sowohl im 80-m-Hürdenlauf (12,33
Sekunden) als auch im Speerwurf (42,22 m) gelangen ihm neue persönliche Bestleistungen. Im Hochsprung konnte er mit 1,62 m
seine bisherige Bestmarke wiederholen. In den restlichen beiden Mehrkampfdisziplinen, 100-m-Lauf (12,39 Sekunden) und Weit-
sprung (5,51 m), kam Schmidt nahe an seine Bestleistungen heran. (Le)
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