LM-Fünfkampf (NLV+BLV) Fr / Mä / Sen in Dörpen am 29. September 2002
Deutsche Marathonmeisterschaften in Berlin am 29. September 2002
Presseberichte aus Niedersachsen und Bremen

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WESER KURIER vom 26. September 2002
Handicap in der Hauptstadt
Jan Oude-Aost startet angeschlagen beim Berlin-Marathon
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Was so eine kleine Achillessehnenentzündung doch für große Wirkung entfalten kann: Bei Jan Oude-Aost, Lang-
streckenläufer der LG Bremen-Nord, führte sie dazu, dass er beim Laufen unterschiedlich große Schritte macht. "Und damit ich
nicht ständig im Kreis laufe, gleicht mein Rücken das aus." Nur, dass sich nun die Rippen verschieben und Nerven eingeklemmt
werden. Wegen der gelegentlichen Rückenschmerzen weiß Oude-Aost nicht, ob es mit seinem Ziel klappt: Er möchte beim Berlin-
Marathon am Sonntag, zugleich die deutsche Meisterschaft, unter 2:30 Stunden laufen.
"Das wäre das Optimum", erklärt der 22-Jährige. Er hat sich akribisch auf die 42,195 Kilometer in der Hauptstadt vorbereitet: Zwischen 100 und 130 Kilometer wöchentlich ist er im Sommer gelaufen. Sieben Mal in der Woche die gleiche Strecke. Aus Fin-
dorff kommend in den Bürgerpark, über die Waldbühne zum Unisee und zurück. "So richtig andere Hobbys habe ich nicht", sagt
Jan Oude-Aost und muss lachen. Klar, neben der Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger in der Kinderklinik der St.-Jürgen-Straße
und dem ständigen Gerenne bleibt kaum noch Zeit.
Dabei ist die Phase der ganz großen Ziele längst vorbei. "Ich mache das für mich", stellt Oude-Aost fest. Wenn irgendwann mal
eine gute Platzierung bei einer deutschen Meisterschaft herausspringen würde, wäre das schon okay. Früher als Teenager hatte
er noch hohe Ziele, wollte gern zu Olympischen Spielen und an anderen internationalen Wettkämpfen teilnehmen. "Aber selbst
wenn ich dieses Talent tatsächlich habe, hätte ich noch viel mehr trainieren müssen."
Um eine Spitzenstellung in der Hansestadt zu erreichen, hat es allerdings gereicht: Die Winterlaufserie im Bürgerpark gewann
Oude-Aost souverän. Sogar der Altmeister Torsten Naue musste dem jungen Aufsteiger den Vortritt lassen. Zusammen mit Naue
und Frank Themsen geht Jan Oude-Aost am Sonntag in Berlin auch im Mannschaftswettbewerb an den Start. Ob das Team der
LG Bremen-Nord eine Chance auf den erhofften Platz unter den ersten zehn hat, bleibt abzuwarten: Insgesamt treten rund 36 000
Läufer in der Hauptstadt an, unter ihnen auch weitere Bremer wie Jens Uwe Krage (BLT), Matthias Koch (Road Runners Bremen)
und Rebecka Weise-Jung (LGN), die sich durchaus Chancen in der W 55
(Muß natürlich W 45 heißen) ausrechnen kann.
Der Start in Berlin erfolgt am Charlottenburger Tor. Über die Straße des 17. Juni geht es durchs Brandenburger Tor in den Ostteil
der Hauptstadt. Nach einer großen Runde durch das südliche Berlin wartet schließlich auf dem Kudamm das Ziel. Wenn es der
Rücken zulässt, könnte nach zweieinhalb Stunden auch der Läufer mit der Startnummer 35 604 einlaufen.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 27. September 2002
Trio kämpft um Marathontitel
Carsten Eich will in Berlin deutscher Meister werden
Braunschweig. Mit drei ihrer Spitzenathleten ist die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig bei den in den Berlin-Mara-
thon integrierten deutschen Meisterschaften auf der 42,195-Kilometer-Distanz vertreten. Carsten Eich strebt den nationalen Titel
bei den Männern an, er will das Rennen deshalb eher verhalten angehen und sich von den geladenen internationalen Top-Athleten
nicht zu einem zu schnellen Tempo verleiten lassen.
Wenn neben ihm auch Georg Diettrich in seinem zweiten Marathonlauf sowie der erfahrenere Jürgen Austin das Rennen gut durch-
stehen, ist das LG-Trio in der Teamwertung auf nationaler Ebene ein Siegkandidat. (B.B.)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 27. September 2002
Ziel: Dritter Titel in Folge
Deutsche Marathon-Meisterschaften: Bülten am Start
Nun gilt's: Das Groß Bültener Team will bei den Deutschen Meisterschaften, die am Sonntag, 29. September, im Rahmen des
Berlin-Marathons bestritten werden, den Mannschaftstitel in der Altersklasse M 45 zum dritten Mal in Folge holen.
Versuchen werden dies Klaus Dieter Minnich, Thomas Schlei und Wolfgang Schaffranek. Dem Trio ist jedoch bewusst, wie schwer
das Ziel zu verwirklichen sein wird. "Denn gegenüber dem Vorjahr in Frankfurt ist in Berlin mit noch stärkerer Konkurrenz zu rech-
nen. Wir streben zwar Platz eins an, freuen uns aber auch, wenn es am Ende die Silber- oder Bronzemedaille wird", erklärt der
Bültener Teamchef Wolfgang Schaffranek. Als Einzelstarter in der M 40 wird Jörg Beckner (Spvgg Groß Bülten) dabei sein. (ww)

GENERAL ANZEIGER vom 28. September 2002
21 Ostfriesen in Dörpen
Ostfriesland. 21 Leichtathleten aus drei ostfriesischen Vereinen gehen morgen in Dörpen bei den Landesmeisterschaften im Fünf-
kampf der Männer, Frauen und Senioren an den Start.
Vom MTV Aurich sind Ingo Kaun (M45) und Siegbert Mäcken (M40) vertreten. Gleich zwölf Sportler vom TV Norden starten. Gute
Chancen auf den Titel hat Patrick Pfingsten, der schon im Zehnkampf bester in Niedersachsen wurde. Außerdem dabei sind der
lange verletzte Jens Rabenstein, die Sprinter Jens Warfsmann, Christian Kaufmann und Lars Seinschedt sowie Johann Golden-
stein und Volker Tebben bei den Männern. Die Mannschaft des TV hat dabei ebenfalls Aussichten auf den Titel.
Acht Senioren hat Fortuna Wirdum gemeldet. Udo Alberts Tammena, Bernd Giesselmann, Erwin Hoffmann, Frank Saathoff und
Bodo Schröder gehen bei den Senioren M30 an den Start. Gretus Rewerts startet bei den Senioren M40 und Vereinskamerad
Johann Wolterink in der Klasse M60.

SV Eintracht Hepstedt/Breddorf war in Berlin dabei (Ergänzt am 2.10.)
Bessere Ergebnisse als in Hamburg erzielt
(250. W30) Ulrike Schröder      1:46:14 (Skaten)
(151  W40) Sigrid Brase         1:57:09 (Skaten)
(97.  W45) Christiane Mohrmann  3:46:37 (Hamburgzeit verbessert)
(2521 M40) Lüder Busekros       4:00:58 (Hamburgzeit verbessert)
Mehr dazu gibt es auf der Home-Page der Laufgruppe

WESER KURIER vom 1. Oktober 2002
Boxen-Stopp beim Marathon
Oude-Aost sitzt zwei Minuten fest
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Berlin. Jan Oude-Aost wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Irgendwo zwischen dem Lauferlebnis Berlin-Marathon und
einer enttäuschenden Zeit von 2:38:51 Stunden (Platz 204) war ihm der Sinn für die Einschätzung der Lage abhanden gekommen.
“Ich war total leer und wollte nur noch nach Hause.” So um 2:30 Stunden wollte der 23-Jährige laufen, als er am Sonntag mit rund
30 000 Läufern auf die Strecke ging. Doch dann passierte, so Oude-Aost, “Unfassbares”: Nach rund 28 Kilometern verspürte er ein
menschliches Bedürfnis und musste eine Dixie-Toilette aufsuchen. Knapp zwei Minuten konnte der Bremer sich nun ausmalen,
wie die Konkurrenz vorbei lief. Seine Gruppe war nach dem unfreiwilligen Stopp natürlich weg und mit ihr auch der Rhythmus.
Oude-Aost: “Und nachdem man zwei Minuten gesessen hat, tut einem sowieso alles weh.”
Allerdings weiß der Athlet der LG Bremen Nord auch, dass es nicht nur an der Pause gelegen hat – ein paar harte Einheiten als
Vorbereitung fehlten, um in Berlin in der gewünschten Zeit ins Ziel zu kommen. “Mit fehlte die Tempohärte”, sagt Jan Oude-Aost,
eingebrochen sei er allerdings nicht. Einen Tag nach seinem ersten Marathon nach fünfjähriger Pause konnte er dem Wettbewerb
auch wieder die positiven Seiten abgewinnen. “Die Strecke brannte, ein großartiges Lauferlebnis.” Und dann fiel ihm auch noch auf,
was der erste Frust nicht deutlich werden ließ: “30 000 Leute sind da gelaufen. Die meisten hinter mir.”
Weiter vorn als Oude-Aost platzierten sich drei andere Bremer. Jens-Uwe Krage (Leichtathletik Team) kam in 2:31:36 Stunden ins
Ziel und belegte den hervorragenden 90. Platz. Torsten Naue von der LG Bremen-Nord (2:36:28/168.) und Matthias Koch von den
Roadrunners (2:37:28/179.) waren ebenfalls schneller.
Die deutsche Vizemeisterschaft in der W 45 sicherte sich Rebecka Weise-Jung (LG Bremen Nord/2:55:29).
Ergänzung/Korrektur durch Webmaster:
Rebecka Weise-Jung ist zwar zweite in der W 45 geworden, ist damit aber beste Deutsche und somit natürlich auch Deutsche
Meisterin:
33 (1) F7095 Moos, Yolande (SUI)       W45 Cas-DSG Sierre    02:55:16    02:55:04
35 (2) H3425 Weise-Jung, Rebecka (GER) W45 LG Bremen Nord    02:55:29    02:55:29
WESER KURIER vom 4. Oktober 2002
Leichtathletik: Was so ein Fehler im System doch alles bewirken kann: Am Montag wurde Rebecka Weise-Jung noch als Mara-
thon-Vizemeisterin der Altersklasse W45 ausgewiesen. Doch nach einer Überprüfung der Datenbank des Berlin-Marathons kam es
heraus: Die Läuferin der LG Bremen-Nord war in 2:55:29 Stunden die Schnellste ihrer Altersklasse
(DM-Wertung) in der Hauptstadt
und wurde somit deutsche Meisterin. Auch bei den Männern gibt es eine Korrektur zu vermelden: Matthias Koch von den Road
Runners Bremen kam in 2:30:51 Stunden ins Ziel, wurde insgesamt 79. und war damit bester Bremer Akteur. (sfy)

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 1. Oktober 2002
Vizetitel für Groß Bültener
Bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften in Berlin erzielte das Team der Spvgg. Groß Bülten in der Altersklasse M 45 einen
sehr guten 2. Platz. Trotz schnellerer Mannschaftszeit als im letzten Jahr in Frankfurt mussten Klaus-Dieter Minnich, Thomas
Schlei und Wolfgang Schaffranek sich dieses Mal mit 8:21:44 Stunden dem süddeutschen Team des TV Geiselhöring geschlagen
geben. Die Siegerzeit betrug 8:17:16 Stunden.
Bei ausgesprochen guten Laufbedingungen steigerte sich Klaus-Dieter Minnich mit 2:41:32 Stunden und Wolfgang Schaffranek mit
2:50:24 Stunden gegenüber dem Vorjahr, Thomas Schlei lief mit 2:49:51Stunden nur geringfügig langsamer als bei der DM 2001.
Unter den insgesamt etwa 33 000 Marathonläufern erzielte zudem Jörg Beckner in der M 40 eine Zeit von 2:56:41 Stunden.
Schade war, dass die Vizemeister erst in Peine von ihrem Erfolg übers Internet erfuhren. Im Riesentrubel des Berlin Marathons
wurde von den Deutschen Titelkämpfen kaum Notiz genommen, eine Siegerehrung der erfolgreichen Teams fand zur Enttäuschung
der teilnehmenden Mannschaften nicht statt.

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 1. Oktober 2002
Rang vier für die Edemissener Mannschaft
Bei gutem Herbstwetter fanden in Dörpen, nahe der holländischen Grenze, zum Saisonabschluss die Landesmeisterschaften im
Fünfkampf statt. Bei den Männern traten 36 Mehrkämpfer aus 10 Vereinen an. Die LG Edemissen/Peine hatte mit Fabian Michels,
Gerrit Ebert sowie Sanjay und Shan Weber vier Aktive gemeldet, die als Schüler und Jugendliche erfolgreich im Zehnkampf auf
Landes- und Bundesebene waren.
Der Fünfkampf, bestehend aus Weitsprung, Speerwerfen, 200m Lauf, Diskuswerfen und dem abschließenden 1500m Lauf, war für
die vier Edemissener auf Landesebene noch Neuland, entsprechend unbekümmert ging das Team an den Start und belegte mit
8.487 Punkten den vierten Platz. Zum Auftakt verschaffte sich Sanjay Weber mit 6,29m im Weitsprung gleich eine gute Ausgangs-
position. Fabian Michels lag mit 6,19m nicht weit zurück. Gerrit Ebert sprang 5,87m, Shan Weber mit 5,78m kaum weniger.
Im Speerwerfen erzielte Sanjay Weber mit 52,77m die drittbeste Weite aller Teilnehmer. Sein Bruder Shan übertraf mit 50,17m
ebenfalls die 50m Marke. Ebert kam auf 47,12m, Michels warf mit 44,65m persönliche Jahresbestleistung.
Im 200m Lauf wurden für Sanjay Weber 24,65 sek gestoppt, Michels lief 24,97 sek. Ebert verbesserte sich auf 25,42 sek, Shan
Weber schaffte 26,03 sek. Mit etwas müden Beinen ging es danach zum Diskus. Hier blieb Sanjay mit 30,44m unter seinen Mög-
lichkeiten, Michels warf mit 30,52 m auch kaum weiter. Shan war froh, nach zwei missglückten Versuchen wenigstens noch
31,36m in die Wertung zu bringen. Ebert blieb mit 28,32m unter der 30m-Marke.
Eine gute Punktzahl und ein Platz unter den ersten acht ließ Sanjay Weber im abschließenden 1500m Lauf noch einmal alle
Kräfte mobilisieren. Nach 4:58,68 min blieben die Uhren stehen. Mit 2.956 Punkten belegte Sanjay überraschend den 7. Platz und
legte den Grundstein für eine gute Teamwertung. Michels lief mit 4:50,52 min die beste Zeit im LG Team und erreichte mit 2.838
Zählern persönliche Bestleistung. In der Endabrechnung wurde Michels Zehnter. Nach 4:55,62 min wurde Ebert (2.693) 14.
Shan Weber (20./2627) fiel nach 5:13,75 min aus der Teamwertung
In der Endabrechnung siegte der Favorit TV Norden (9.336) vor dem Osnabrücker TB (9.116) und dem TV Langen (8.921).

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Oktober 2002
Ingo Kaun verteidigt Landesmeistertitel
Leichtathletik, Seniorenmehrkampf: MTVer holt einzigen ostfriesischen Einzelsieg
Dörpen. Zum Abschluss der Leichtathletiksaison nahmen 21 Sportler aus drei ostfriesischen Vereinen an den Niedersächsischen
Fünfkampfmeisterschaften in Dörpen teil. Zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille waren die erfolgreiche Ausbeute. Den
einzigen Einzeltitel errang Ingo Kaun vom MTV Aurich in der Altersklasse M 45. Damit verteidigte er seinen im vergangenen Jahr
erstmals erzielten Titel.
Nach dieser Saison mit vielen Meisterschaften gingen zwei Mitfavoriten verletzungsbedingt nicht an den Start, so dass Kaun von
Anfang an als klarer Favorit galt. Bereits mit dem Weitsprung setzte er sich mit 5,39 m auf den zweiten Platz und ging danach als
bester Speerwerfer seiner Altersklasse mit für ihn allerdings mäßigen 38,89 m in Führung. Diesen Vorsprung baute er dann als
schnellster 200-m-Läufer (25,98 sec.) auf über 200 Punkte aus.
Sogar nach seiner schwächeren Disziplin, dem Diskuswerfen mit 25,29 m, vergrößerte sich der Punkteabstand zum Verfolger
Hans-Georg Müller von der LAV Zeven. So konnte Kaun dann gelassen dem abschließenden 1500-m-Lauf entgegensehen, mit
5:26,90 min. war er zwar 25 Sekunden langsamer als sein Kontrahent, rettete jedoch noch einen komfortablen Vorsprung von über
100 Punkten ins Ziel. 2991 Punkte reichten zwar nicht zur begehrten 3000-Punkte-Grenze, dennoch war Kaun mit seinem Ge-
samtergebnis nach einer sehr langen Saison zufrieden.
Die zweite Goldmedaille, die nach Ostfriesland ging, erhielt die Mannschaft des TV Norden in der Besetzung mit Patrick Pfingsten,
Jens Warfsmann und Jens Rabenstein. Mit 9336 Punkten hatten sie einen respektablen Vorsprung von über 200 Punkten vor dem
Zweiten, dem OTB Osnabrück.
Silber und Bronze gewannen in der Einzelwertung ihrer Altersklasse noch Patrick Pfingsten mit 3428 Punkten und Jens Warfs-
mann, beide TV Norden, mit 3082 Punkten.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 2. Oktober 2002
Göstemeyer holt den Titel
Verden. Katrin Göstemeyer (Riede) trat als einzige Seniorin der LG Kreis Verden zur Landesmeisterschaft in Dörpen an und
wurde W-45-Seniorinnenmeisterin. Mit 2768 Punkten sicherte sie sich den Titel. Während im Hochsprung 1,28 Meter erzielt wur-
den, gab es im Weitsprung mit 4,21 Metern eine persönliche Bestweite. 14,41 Sekunden über die 100 Meter, 5,96 Meter im Kugel-
stoßen und 3:23,88 Minuten über 800 Meter reichten zum sicheren Sieg - die Leistung aus Baunatal wurde damit verbessert.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 2. Oktober 2002
Zaituc will wieder angreifen
Start beim Frankfurt-Marathon – Diettrich in Berlin stark – Eich rätselt über Form
Doppelten Grund zum Feiern gab es für Langstreckler Georg Diettrich (LG/MTV Braunschweig). Einen Tag nach seinem Geburts-
tag belegte er im zweiten Marathonlauf seiner Karriere in Berlin als 40. des Gesamteinlaufs Rang acht bei der deutschen Meister-
schaft und steigerte sich auf 2:22:26 Stunden. Wie schon bei den nationalen Titelkämpfen im Crosslauf und im 10-Kilometer-
Straßenlauf mit den Plätzen acht und elf bewies der 32-Jährige Studienrat für Biologie und Sport damit erneut seine Zugehörigkeit
zur erweiterten nationalen Spitze.
Weniger positiv war die Stimmungslage nach dem Berlin-Marathon bei seinem als Favoriten für die Wertung um den nationalen
Titel ins Rennen gegangenen Klubkollegen Carsten Eich, der den Wettkampf nach 30 Kilometern aufgab. “Ich muss davon aus-
gehen, dass nach meinem Verletzungsjahr 2001 der Neuaufbau zu schnell und zu steil war. In der zweiten Saisonhälfte ging es dann bergab statt bergauf. Weniger Training wäre wahrscheinlich mehr gewesen”, sagte Eich geknickt. Schon auf die deutschen
10-Kilometer-Meisterschaften in Salzgitter hatte er wegen Formschwäche verzichtet, in der Hoffnung rechtzeitig bis zum Berlin-
Marathon zu alter Leistungsstärke zurückzufinden. Gleichwohl führt Eich nach wie vor die nationalen Rangfolgen in den Straßen-
wettbewerben von 10 Kilometern bis zum Marathon an. Sowohl Eich als auch die LG gehen von einer weiteren Zusammenarbeit
aus.
Einen neuen Angriff auf ihre Bestzeit unternimmt derweil Luminita Zaituc am 27. Oktober beim Frankfurt-Marathon. In der Main-
Metropole war sie im vorigen Jahr in 2:26:01 Stunden als Gesamtsiegrin und deutsche Meisterin in die erweiterte Weltspitze ge-
laufen und hatte dies im August mit dem Gewinn von EM-Silber eindrucksvoll untermauert. Nur zweieinhalb Monate nach dem
Triumph von München traut sich die 33-Jährige zu, ein Rennen unter 2:26 Stunden zu bestreiten. Den Weg sollen ihr ihre Klub-
kollegen Georg Diettrich und Matthias Strotmann als Tempomacher bereiten. (B.B./jf)

WALSRODER ZUEITUNG vom 2. Oktober 2002
Eisfeld und Lange Fünfkampf-Sieger
Landesmeisterschaft der Senioren: Mannschaft ebenfalls mit “Gold”
Walsrode. Zum Abschluss der Leichtathletik-Saison der Senioren fanden im Sportpark Dörpen die Landesmeisterschaften im
Fünfkampf statt. Für die LG Fallingbostel waren die Walsroder Siegfried Eisfeld, Klaus Klusmann (beide M 70) und Herbert Kar-
nitzki (M 65) sowie der Fallingbosteler Dieter Lange (M 65) am Start.
In seiner Altersklasse sicherte sich Lange souverän mit 2.967 Punkten den Titel des Landesmeisters. Er sprang 4,04 m weit, sein
Speer landete bei 31,29 m. Die 200 m lief er in 32,18 s, der Diskus flog 28,87 m weit. Für die letzte Disziplin, die 1.500 m,  benö-
tigte Lange 6:49,52 Minuten. Karnitzki wurde mit 2.571 Punkten Dritter. Seine Leistungen: 3,60 m - 27,03 m - 33,40 s - 25,63 m -
6:43,81 min, die schnellste Zeit aller Teilnehmer der Altersklasse über 1.500 m.
Noch schneller lief Eisfeld mit 6:05,35 Minuten. Er sprang 3,63 m weit, sein Speer flog 26,25 m weit. 33,89 s benötigte er über 200
m, der Diskus landete bei 21,44 m. Mit 3.016 Punkten wurde er damit überlegen Landesmeister seiner Altersklasse. Dritter wurde
Klusmann mit 2.105 Punkten, die sich aus den Einzelleistungen Weit 2,79 m - Speer 17,67 m - 200 m 34,90 s - Diskus 20,23 m -
1.500 m 7:11,77 min ergeben.
Die Mannschaft, bestehend aus Siegfried Eisfeld, Dieter Lange und Herbert Karnitzki, wurde mit 8.554 Punkten Landesmeister –
ein krönender Saisonabschluss.

Presseinformation vom 3. Oktober 2002 (Von Manfred Scholz)
Bock und Viotto überzeugen mit Top-Leistungen beim Berlin-Marathon
Kreisrekord verpasst – Nils König musste aufgeben
Berlin. Mit hervorragenden Zeiten und Spitzenplatzierungen überzeugten die Hamelner Marathonspezialisten Christian Bock und
Martin Viotto von der LG Weserbergland bei den Deutschen Marathonmeisterschaften, die im Rahmen des Berlin-Marathons am
letzten Septemberwochenende ausgetragen wurden. Während Christian Bock sich mit einer Endzeit von 2:33:58 Stunden. den
115. Platz in der Gesamtwertung sicherte, erreichte Martin Viotto mit dem unterbieten der magischen 3 Stunden-Marke, in 2:57:58
Stunden eine Platzierung unter den schnellsten 4% aller Läufer bei der mit 33.000 Teilnehmern bereits drittgrößten  Marathonver-
anstaltung der Welt.
Beide Läufer begannen das Rennen bei optimalen äußeren Bedingungen langsamer als in der ca. dreimonatigen Vorbereitungs-
phase antrainierten Renngeschwindigkeit. Christian Bock hatte eine Zeit von ca.35 Minuten, Martin Viotto 40 Minuten auf jedem
der vier 10 Kilometer-Abschnitte anvisiert. Der Grund für dieses verhaltenere Angehen des Marathons war eine starke Erkältung,
die beide Athleten noch bis wenige Tage vor dem Wettkampf an das Bett gefesselt hatte. Erst als beide von ihren Ärzten grünes
Licht bekamen, traten sie die Fahrt in die Hauptstadt an. Kurioserweise waren auch die anderen beiden Starter der LG Weserberg-
land Nils König und Michael Möller hiervon betroffen.
Während Michael Möller die Teilnahme absagte, ging Nils König, um die Mannschaftswertung (3 Läufer in Zeitaddition) zu retten,
auf die Strecke. Um kein gesundheitliches Risiko einzugehen, gab er das Rennen nach 28 Kilometern auf. Vor diesem Hintergrund
bekommen die Leistungen der beiden Finisher einen ganz besonderen Stellenwert.
Immerhin blieb Bock gerade einmal 1,5 Minuten über dem von ihm selbst im Frühjahr in Hamburg gelaufenen Kreisrekord.  Es er-
scheint somit nur eine Frage der Zeit, wann er die angestrebte Marathonzeit von unter 2:30 Stunden erreichen wird. Immerhin kann
Christian Bock die beste Marathonzeit im Bezirk Hannover in diesem Jahr aufweisen und auch in der niedersächsischen Besten-
liste rangiert er unter den Top-10.
Eines seiner besten Rennen überhaupt lief Stefan Michalek in Berlin. Der langjährige Läufer des ESV Eintracht Hameln startet
inzwischen für den Post SV Holzminden. Mit einer Zeit von 2:38 Stunden verbesserte er seine persönliche Bestzeit um sage und
schreibe 7,5 Minuten.
Das nächste Ziel von Bock und Viotto ist nun die Niedersachsenmeisterschaft im Halbmarathon, die am 19. Oktober in Emmerthal
ausgetragen wird.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 4. Oktober 2002
In neuer Bestzeit in die deutschen Top 10
Dammerin Elke Bussmann läuft Berlin-Marathon in 2:52:53 Stunden / Viele VEC-Starter
Berlin/Damme (aha). Das schnelle Pflaster von Berlin hat die Dammerin Elke Bussmann zum größten Erfolg ihrer Läufer-Karriere
getragen. Beim 29. Berlin-Marathon lief die 36-Jährige vom OSC Damme am vergangenen Sonntag in der persönlichen Bestzeit
von 2:52:53 Stunden auf den zehnten Platz in der offenen Damenwertung der Deutschen Marathon-Meisterschaft. Unter den knapp
6000 gestarteten Frauen belegte sie damit Rang 26. Und in der Altersklasse W 35 erreichte sie hinter der neuen Deutschen Mei-
sterin Kathrin Wessel (Berlin/2:36:36) sogar den zweiten Platz. In der Gesamtwertung aller 32 752 Starter - also Männer und
Frauen - kam sie auf Platz 732.
Elke Bussmann war vom guten Abschneiden in ihrem vierten Marathon selbst ein wenig überrascht. "Schließlich gibt es in meiner
Altersklasse ganz viele gute Marathon-Läuferinnen", sagte die Dammerin. Im Schnitt brauchte sie für jeden der 42,195 Kilometer
4:05 Minuten. Und auf keinem Kilometer war sie langsamer als 4:10 Minuten. Überhaupt lief Elke Bussmann in Berlin gleichmäßig
wie ein Uhrwerk. Für die erste Hälfte der Strecke benötigte sie 1:26:29 Stunden, für die zweite 1:26:24 Stunden. "Ich glaube, bis-
her habe ich noch nicht mal einen 10-km-Lauf so gleichmäßig hingekriegt", freute sie sich. Die Dauerläuferin vom OSC Damme
verbesserte ihre Bestzeit von 2:55:48 Stunden (Frankfurt 2001) deutlich und blieb damit zum zweiten Mal unter der Drei- Stunden-
Marke. Zugleich verbesserte sie den Bezirksrekord der Wilhelmshavenerin Ulla Paga aus dem Jahr 1988 (2:53:22).
In der zehnwöchigen Vorbereitung auf den Start in Berlin hatte Elke Bussmann pro Woche 100 bis 140 Trainingskilometer absol-
viert. Jetzt will sie es vier Wochen lang etwas ruhiger angehen lassen. Und wann läuft sie den nächsten Marathon? "In der Vor-
bereitung habe ich mir eigentlich gesagt: Nächstes Jahr läufst du keinen", sagt sie. "Aber so ein Erfolg gibt einem natürlich Auf-
trieb." An der Strecke in Berlin wurde Elke Bussmann immer wieder von Bekannten aus Damme angefeuert. Ein Dammer hatte
eigens eine rot-weiße Fahne gebastelt und schwenkte diese von einer Trittleiter aus, wenn Läufer aus dem Südkreis vorbeikamen.
Im Schatten von Elke Bussmann gelang der ebenfalls für den OSC Damme startenden Silvia Rolfes in Berlin ein starkes Marathon-
Debüt. Die 42-Jährige kam in glänzenden 3:13:20 Stunden ins Ziel. Die Ziellinie überquerte sie Hand in Hand mit ihrer Vereins-
kollegin Christina Kramer, die in Berlin bereits ihren 14. Marathon absolvierte. In der Teamwertung der Klasse W 35/W 40 wurde
der OSC Damme damit Dritter.
Insgesamt gingen über 20 Aktive aus dem Kreis Vechta in Berlin an den Start, darunter eine Gruppe des TuS Neuenkirchen und
eine siebenköpfige Abordnung des Dammer Fitnessstudios Vitalis, die überwiegend aus Debütanten bestand. Alle bestanden die
Bewährungsprobe und erreichten erschöpft, aber glücklich das Ziel. Die schnellste Zeit aller Starter aus dem Kreis Vechta lief
übrigens ein 66-Jähriger: Der Lohner Willi Thölke kam in 2:03 Stunden ins Ziel - allerdings auf Inlineskates.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 4. Oktober 2002
Köster läuft seine zweitbeste Zeit
3:02:08 Stunden beim 29. Berlin-Marathon erreicht
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Sottrum/Verden. Licht und Schatten lagen beim 29. Berlin-Marathon dicht beeinander: Der Verdener Andreas Oberschilp (LG
Bremen-Nord) brach beim 22. der 42,195 Kilometer ein und kam völlig frustriert nach 3:05:30 Stunden ins Ziel. Heinz-Georg Köster
(Polizei Verden), war dagegen sehr froh, dass er die klassische Distanz in 3:02:08 Stunden gelaufen war. Eine erfolgreiche Mara-
thon-Premiere feierten die Sottrumer Mathias Gehrken, Steffen Holsten und Carsten Hüsing.
Andreas Oberschilp, der sich eine Zeit von 2:40 Stunden vorgenommen hatte und bei der Halbdistanz in 1:20 noch voll in seinem
Zeitplan lag, konnte sich damit nicht trösten, dass er in 3:05:30 schneller als bei seiner Marathon-Premiere (3:13:55) im Frühjahr
in Hamburg war. Heinz-Georg Köster, der in Hamburg wegen einer alten Fußverletzung noch bei Kilometer 16 aussteigen musste,
freute sich nicht nur über seine bisher zweitbeste Zeit (3:02:08), sondern auch darüber, dass seine Trainingspartner und Kollegen
Hans-Peter Behnke (3:54:37) und Peter Mützel (3:42:50) so gut durchgekommen waren.
Auch die beiden Sottrumer Trainingsgemeinschaften konnten mit dem Abschneiden ihrer Marathonis in der Hauptstadt zufrieden
sein. Während der noch im TV Sottrum aktive Fußballer Steffen Holsten (4:45:44) bei seinem ersten Marathon sein Bestes gab,
hielt sich Hainer Schmökel (3:42:26) zurück, denn er will in zwei Wochen die 42,195 km um den Baldeneysee in Essen laufen.
Von der Trainings-AG aus dem Ortsteil Clüversborstel hatte nur Mark Mosig (3:57:03) Erfahrungen, die Neulinge Carsten Hüsing
(3:55:43) und Matthias Gerken (4:07:14) schlugen sich wacker. Gerken hatte nur das Pech, dass er nach seiner Netto-Laufzeit von
3:59:43 Stunden in seinem riesigen Starterfeld erst nach 7:31 Minuten über die Startlinie kam.
(eb). Erstmalig am Berlin-Marathon teilgenommen haben auch ein Frau und sieben Männer von den Inline-Hopplern des Turnver-
eins Baden. Und alle erreichten wohlbehalten das Ziel: Ute Neuelmann, Thomas Koleczko, Martin Laue, Günter Bergmann, Peter
Erichsen, Reinhard Landwehr, Walter Meinking und Günter Schlake. Das intensive Ausdauer-Training in den Monaten vorher sowie
auch die Vorbereitung in der Lahofhalle in den Wintermonaten davor hatten sich für die Skatergruppe bezahlt gemacht.
   
29. Berlin-Marathon: Die Ergebnisse der Läufer aus dem Kreis Verden und der Samtgemeinde Sottrum:
M 20:
Carsten Hüsing (Clüversborstel) 3:55:43; Ronald Jakobeit (SV Daverden) 3:57:01; M 30: Mark Mosig (Clüversborstel) 3:57:03; Steffen
Holsten (TV Sottrum) 4:45:44; Matthias Gerken (TuS Reeßum) 4:07:14; M 35: Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) 3:05:30; Hainer Schmökel
(TV Sottrum) 3:42:26; M 40: Peter Mützel 3:42:50; M 45: Hans-Peter Behnke (beide Polizei Verden) 3:54:37; Wolfgang Rückert (GW Achim)
4:06:47; M 50: Heinz-Georg Köster (Polizei Verden) 3:02:08.)

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 7. Oktober 2002
Senioren des VfL holen Vize-Titel
Berlin (sr). 33 000 Läuferinnen und Läufer aus 90 verschiedenen Nationen kämpften in diesem Jahr beim “Berlin-Marathon”
um die ersten Plätze. Gleichzeitig wurden die Deutschen Meisterschaft im Marathon über 42,195 Kilometer ausgetragen. Da-
bei trumpften auch drei Senioren vom VfL Oldenburg groß auf. In der Altersklasse M 60 gewannen Willi Sprick (3:18 Std.), Horst Frense (3:20 Std.) und Bernhard Sager (3:37 Std.) die Vize-Meisterschaft. Sie behaupteten sich gegen zehn weitere
Teams. “Diese Platzierung kam völlig überraschend”, meinte Frense. Den Titel sicherten sich die Starter der TSG Bergedorf.
Den in der Hauptstadt heimischen Post SV Berlin verwiesen die Oldenburger auf den dritten Platz.
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