DM-Halle (Einzel) am 15./16. Februar 2003 in Leverkusen (Jugend)
DM-Winterwurf am 15./16. Februar 2003 in Leverkusen (Jugend A+B)
NDM-Crosslauf am 15. Februar 2003 in Waren/Müritz (M/W 15 - Sen)
DM-Halle (Einzel) am 22./23. Februar 2003 in Leipzig (Frauen+Männer)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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Neuste (Presse)-Berichte vom 5.3.  Ergebnisse DM-Halle (15./16.2.)    Ergebnisse DM-Winterwurf (15./16.2.)   Ergebnisse NDM-Cross (15.2.)
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 14. Februar 2003
Offensiv in das Staffelrennen gehen
LG Göttingen bei Hallen-DM
Göttingen (frs). Mit Spannung blicken die LGGer am Wochenende nach Leverkusen. Dort finden die Deutschen Hallen-Meister-
schaften der 3 x 1000-m-Staffeln statt, und wenn morgen die Vorläufe gestartet werden, steht auch ein Göttinger Trio mit an der
Startlinie. Ein wenig überraschend war es schon, als bei den Niedersächsischen Hallen-Meisterschaften vor drei Wochen die
Uhren im Staffelwettbewerb bei 7:29,08 Minuten stehen blieben. Nachdem im vergangenen Jahr die Qualifikation der LGG-Staffel
für die nationalen Freiluftmeisterschaften fehlgeschlagen war, hatte beim Titelgewinn in Hannover keiner die DM-Norm von 7:30,20
im Blick gehabt. Umso größer war die Freude, dass sich Henrik Menzel, Ingo Müller und Sascha Dessi mit ihrer Zeit für die
Hallen-DM qualifizieren konnten.
Lediglich als Zugabe will das Trio den Start in Leverkusen aber dennoch nicht sehen. “Wir hoffen, uns für den Endlauf am Sonntag
qualifizieren zu können”, betonen die drei Mittelstreckler. Allerdings ist die Stärke der Gegner schwer einzuschätzen, da sich viele
Staffeln mit ihren Leistungen und Bestenlistenplatzierungen aus der vergangenen Saison das Startrecht sichern konnten. Des-
wegen wollen sich die LGGer auch nicht aufs taktieren verlegen, sondern ihre Chance in einer offensiven Renngestaltung suchen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. Februar 2003
Erster Start bei einer Deutschen Meisterschaft
Hammerwerfen: Daniela Pohl setzt sich bei den Winterwurf-Meisterschaften in Leverkusen keine allzu großen
Ziele

Holtland (kb). In Leverkusen finden morgen die Deutschen Winterwurf-Meisterschaften für die Jugend statt. Vom SV Holtland geht
Daniela Pohl an den Start und misst sich mit den besten B-Jugendlichen der Bundesrepublik. Eine Gegnerin ist Katrin Falter von
der LG Frankfurt, die von Inga Beyer (früher SV Holtland) das Hammerwerfen erlernt hat. Für Daniela Pohl ist es die erste Teil-
nahme an einer Deutschen Meisterschaft. Wenn die Ostfriesin an die gute Form der Vorwoche anknüpfen kann, sollte es ihr ge-
lingen, das Finale zu erreichen. Neu für Pohl ist die Tatsache, dass sie sich mit den drei ersten Versuchen für den Endkampf der
besten Acht qualifizieren muss. Bei allen vorangegangenen Wettkämpfen wusste sie, dass sie sechs Versuche hat, so dass un-
gültige Versuche zu Beginn des Wettkampfes nicht dramatisch waren.
Klare Favoritin auf den Meistertitel ist die Einbeckerin Johanna Hoppe, die vor wenigen Wochen in Delmenhorst mit 55,69 m eine
hervorragende Weite vorgelegt hat. Die weibliche B-Jugend ist in diesem Jahr besonders stark, winkt doch als Saisonhöhepunkt
die Teilnahme an den Weltmeisterschaften U 18 vom 10. bis 13. Juli in Sherbrooke, Kanada.
Die Holtlanderin Pohl wird es sehr schwer haben, sich gegenüber den besten Nachwuchswerferinnen des DLV zu behaupten. Ver-
stecken braucht sich die Ostfriesin aber nicht. Immerhin hat sie sich in den beiden vorangegangenen Wettkämpfen in hervor-
ragender Form präsentiert und ihre Bestleistung aus dem Vorjahr um mehr als acht Meter gesteigert. Sie reist mit den in Kien-
baum erzielten 50,41 m an und sollte bei einer Wiederholung dieser Weite auf jeden Fall das Finale erreichen. Über vordere Platz-
ierungen zu spekulieren bringt nichts. Wichtig ist, dass Pohl Erfahrungen sammelt und bei einem so bedeutendem Wettkampf die
Nerven behält und: frei nach Sven Hannawald - “ihr Zeug macht”.
Betreut wird Daniela Pohl in Leverkusen von Christine Nannen, die 1998 in Chemnitz den Titel einer Deutschen Meisterin im
Winterwurf erringen konnte. Nannen gehörte damals dem älteren Jahrgang an und erzielte mit dem Drei-Kilo-Hammer, der damals
von der B-Jugend geworfen worden ist, 56,23 m.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 14. Februar 2003
Nina Giebel startet bei Deutschen Meisterschaften
Nina Giebel vom MTV Wolfenbüttel startet am Wochenende bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Leverkusen. Sie
tritt im Sprint über 60 und 200 Meter an. Die junge Athletin aus Cramme steht vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Über die Dis-
tanz 60-Meter haben 63 Teilnehmerinnen gemeldet, und über 200-Meter sind es 31 Starterinnen.
Mit ihren Bestzeiten liegt sie an 17. und 18. Position der Meldeliste. Die Wolfenbütteler Athletin gehört noch der B-Jugend an. Ihre
Konkurrentinnen sind teilweise bereits zwei Jahre älter als sie. Die Landesmeisterin in der Halle schätzt ihre Aussichten daher
realistisch ein und möchte über 60 Meter zumindest den Zwischenlauf erreichen. Weiter will sie sich allerdings noch nicht fest-
legen.
Bei den 200 Metern werden am Samstag in den Zeitvorläufen gleich die Finalistinnen für die A- und B-Endläufe am Sonntag er-
mittelt. Hier wagt Nina Giebel keine Prognose. Dennoch freut sich die 17-Jährige auf das Meisterschaftserlebnis: "Wichtig ist,
dass ich gesundheitlich wieder auf der Höhe bin. Aber da ich vorher nicht so gut trainieren konnte, weiß ich nicht genau, wo ich
leistungsmäßig stehe."
(ma)

DEWEZET (Hameln) vom 15. Februar 2003
Die Wechsel klappen - LG-Staffel für Hallen-DM bestens gerüstet
Leverkusen (olz). Das erste Highlight in der noch jungen Leichtathletik-Saison sind die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften
am Wochenende in der neuen Halle in Leverkusen.
Die LG Weserbergland ist mit einer starken Mannschaft vertreten. Michaela Halm geht im Sprint über 60 m an den Start und läuft
auch wie Vereinskameradin Ricarda Fierenz die 200 m. Über 400 m ist Anika Laing mit einer Qualifikationszeit von 56,61 Sekun-
den vielleicht vorn mit dabei. Zum Favoritenkreis gehört auf jeden Fall die 4 x 200 m- Staffel der LG, die sich bei den Landes-
meisterschaften mit 1:40,96 Minuten sicher qualifizierte, sich aber gegen 38 Staffeln durchsetzen muss.
Das Quartett Michaela Halm, Ricarda Fierenz, Anika Laing, Silke Rauchberger sowie Ersatzfrau Sarah Evers haben in dieser
Woche im Sportleistungszentrum Hannover noch einmal an der Wechseltechnik gefeilt. "Wenn alles gut geht, ist eine Zeit um
1:39 Minuten drin", so die Trainer Anton Ruscheinsky und Werner Scharf. Letzterer bricht schon früher nach Leverkusen auf, um
Nicole Marahrens beim internationalen
Hallenmeeting (Ergebnisliste) im 200 m-Rennen zu betreuen.

WESER KURIER vom 15. Februar 2003
Im Westen suchen sie den Erfolg
Vier Bremer Nachwuchs-Leichtathleten bei den deutschen Jugendmeisterschaften
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Sie haben gewonnen, Bestleistungen aufgestellt und sogar Rekorde gebrochen. Nach einer wirklich guten Hallensaison
wollen vier Bremer Nachwuchsleichtathleten ihre Leistungen an diesem Wochenende bei den deutschen Jugendmeisterschaften
in Leverkusen mit ordentlichen Platzierungen krönen.
Nachdem Torben Kleine (SVW) wegen einer Verletzung nicht über die 60 Meter an den Start gehen kann, reist Julian Geißhirt als
einziger männlicher Teilnehmer in den Westen. Der Läufer des Bremer Leichtathletik Teams wird über die 400 Meter antreten.
Geißhirt konnte problemlos die Lücke schließen, die Andrei Fabrizius (SV Werder) mit seinem Wechsel in den Juniorenbereich
hinterlassen hatte. Da bei diesen Titelkämpfen nicht zwischen Jugend A und B unterschieden wird, muss sich Geißhirt mit einer
bis zu drei Jahre älteren Konkurrenz herumschlagen. Das Erreichen eines Zwischenlaufes wäre bereits ein Erfolg für ihn. Zudem
hat der Bremer Chancen, bei der U18 Weltmeisterschaft im Sommer in Kanada zu laufen – mit einem guten Ergebnis in Lever-
kusen würde er sich nachdrücklich empfehlen.
Die weibliche Jugend des Bremer Leichtathletik Verbandes wird mit drei Starterinnen bei den Titelkämpfen vertreten sein. Dabei
geht es Catharina Reppin ähnlich wie ihrem Vereinskameraden Julian Geißhirt: Sie zählt eigentlich noch zur B-Jugend und trifft
auf wesentlich ältere Konkurrenz. Außer bei den 60 Meter Hürden wird Catharina auch im Weitsprung antreten, wo sie mit 5,88
Meter als 14. gemeldet ist. Da der Abstand zu ihren Gegnerinnen nicht besonders groß ist, könnte an einem guten Tag sogar der
Endkampf der letzten Acht drin sein. Mit dem Zwischenlauf über die 60 Meter Hürden würde sich dagegen Kaja Tokarska (SVW)
zufrieden geben. Denn nach einer Reihe kleinerer Verletzungen konnte sich die 23. der Meldeliste nicht optimal vorbereiten. Zum
ersten Mal dabei ist Natalie Steinemann (SVW). Klar, dass sie über die 1500 Meter zunächst einmal Erfahrungen sammeln
möchte. Für Natalie geht es deshalb vor allem darum, ihre persönliche Bestleistung von 4:50,00 zu steigern.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. Februar 2003
Gezerrter Muskel und schwache Nerven
Drei Fehlversuche für Pohl / TV Norden Achter
Leverkusen (gl/kb). Schwache Nerven und ein gezerrter Muskel führten bei den Deutschen Winter-Meisterschaften der Jugend in
Leverkusen zum vorzeitigen Ende der ostfriesischen Auftritte. Die 4x200-Meter-Staffel des TV Norden qualifizierte sich bei den
Hallentitelkämpfen für den B-Endlauf, musste dort aber passen, weil sich Schlussläufer Nik Alberding am Tag zuvor eine Zerrung
im Oberschenkel zugezogen hatte. Noch schlimmer erwischte es bei den Winterwurf-Meisterschaften Daniela Pohl. Die B-Jugend-
liche Hammerwerferin hatte drei ungültige Versuche und fuhr somit frustriert und ohne Wertung nach Hause.
Dabei hätte die Werferin vom SV Holtland sogar die Chance auf eine Medaille gehabt. Nach guten Ergebnissen beim sogenannten
Einwerfen begann der Wettkampf für die Ostfriesin mit einem Schock. Der Hammer landete kurz vor der 50-m-Marke. Der Versuch
wurde jedoch vom Kampfgericht ungültig gegeben, da Pohl auf den Wurfring getreten sein soll. Weder Betreuerin Christine Nannen
noch andere Trainer sahen diesen Versuch ungültig. Pohl war an die Ringkante getreten, was sie auch darf, jedoch nicht auf den
Ring. Danach war die Ostfriesin so durcheinander, dass zwei weitere Fehlversuche folgten. In Abwesenheit der haushohen Favo-
ritin Johanna Hoppe (Einbeck) siegte die Berlinerin Kirstin Steinert mit 50,64 m vor der Frankfurterin Katrin Falter mit 47,68 m.
Diese Weite hatte Daniela Pohl im ersten Versuch übertroffen.
Nicht enttäuscht waren die Norder Läufer. “Es gab ein lachendes und ein weinendes Auge”, bilanzierte Trainer Edzard Alberding.
Im Vorlauf belegten die Norder nach einem missglückten ersten Wechsel in der mäßigen Zeit von 1:34:85 Minuten Platz 15. Den
Zwischenlauf erreichten 16 Staffeln. Dort steigerten sich Sören Vöhrs, Siewert André, Paul Thielecke und Nik Alberding auf
1:33,47. Damit waren sie zwar Letzter in ihrem Lauf, gehörten aber zu den schnellsten acht Teams des Wettbewerbs und er-
reichten den B-Endlauf. Nik Alberding hatte sich aber eine Zerrung beim Zwischenlauf zugezogen. Ein Physiotherapeut riet am
nächsten Morgen dringend von einem Start ab. So verzichteten die Norder auf den Endlauf und fuhren mit Rang acht nach Hause.

Presseinformation vom 17. Februar (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Sechster Platz für Anne Kahrs bei den Deutschen Meisterschaften
Alfstedter Speerwerferin behauptet sich bei den Winterwurf-Meisterschaften
In Leverkusen wurden am Wochenende die Deutschen Winterwurf-Meisterschaften zusammen mit den Deutschen Jugend-Hallen-
meisterschaften ausgetragen. Auf der nagelneuen Fritz-Jakob-Anlage ermittelten die Olympiahoffnungen von morgen ihre Titel-
träger. Während die Athleten in den Technikdisziplinen in der hellen Halle um Zentimeter und Zehntelsekunden kämpften, ermittel-
ten die Werfer in Diskus, Hammer und Speer auf zwei Plätzen der großzügigen Anlage ihre Meister. Aus dem Landkreis Roten-
burg waren mit Anne Kathrin Kahrs sowie Meike Lürßen (Gnarrenburg) und Timm Müller (beide LAV Zeven) nur drei Athleten am
Start.
Im Speerwurf der weiblichen Jugend B begann für Anne Kahrs bereits mit einem verunglückten ungültigen Wurf im ersten Durch-
gang das Nervenflattern. Nachdem auch der zweite Wurf mit 31,43m eher Nervosität als Wurfstärke verdeutlichte, war von vorzeit-
iger Heimreise die Rede. Im dritten Durchgang schaffte sie mit 39,55m eine Weite, die zur Teilnahme am Endkampf reichte. Am
Ende war zwar keine weitere Leistungssteigerung drin, ein mehr als zufriedenstellender sechster Platz war aber ein schöner Er-
folg. Deutsche B-Jugend-Meisterin wurde Vivian Zimmer vom SC Magdeburg, die mit 50,26m im letzten Versuch eine überragende
Weite erzielte. Maja Klaus von der LG Hüttenberg-Rechtenbach kam mit 45,29m auf den zweiten Platz vor Anke Wegener (LG
Bayer Uerdingen-Dormagen/43,03m). Sonia Denis (Mönchengladbacher LG) und Julia Riemenschneider (LG Wetzlar) rangierten
mit 40,53m bzw. 40,00m als Vierte und Fünfte nur knapp vor der Werferin aus der Samtgemeinde Geestequelle.
Meike Lürßen (Gnarrenburg/LAV Zeven) konnte im Speerwurf der weiblichen Jugend A aufgrund einer Schulterverletzung ihr Leist-
ungsvermögen nicht voll ausschöpfen und verpasste mit einer Weite von 39,38m als Neunte den Endkampf nur denkbar knapp.
Titelträgerin wurde Mareike Rittweg (LV 90 Thum) mit 54,07m vor Daniela Janke (Ohrdrufer LV/ 50,50m und Annika Suthe (TV
Mettingen/50,31m).
Timm Müller von der LAV Zeven erreichte im 200m-Lauf der männlichen Jugend A in einer Zeit von 22,20sec den B-Endlauf. In
22,70sec. musste er sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Insgesamt erreichte er unter den besten Nachwuchssprintern
Deutschlands einen sehr guten achten Platz. Titelträger wurde Till Helmke vom TSV Friedberg-Feuerbach in 21,08sec.
Aus den Nachbarkreisen konnte sich vor allem Martin Lohmann von der LG Kreis Verden in Szene setzen. Im Endlauf der schnell-
sten A-Jugend-Sprinter kam er über 60m in 6,93sec auf einen sehr guten vierten Platz. Den Titel gewann auch hier Till Helmke.
Im Speerwurf der männlichen Jugend B kam Sascha Cordes aus Kranenburg für den TSV Wiepenkathen mit 55,72m auf den
achten Platz.
Für die Athleten beginnt nach der Wintersaison jetzt wieder das Grundlagentraining. Erste Wettkämpfe finden - abgesehen von
Crossläufen - erst wieder Anfang Mai statt. Bis zu den Deutschen Jugendmeisterschaften vom 4.-6. Juli in Fulda haben die Nach-
wuchsathleten genügend Zeit zu verschnaufen und mit entsprechendem Training ihre Leistungen zu stabilisieren und zu steigern.

Presseinformation vom 17. Februar 2003 (Von Markus Steinbrück)
Norddeutsche Crosslauf-Meisterschaften in Waren an der Müritz
Wo sind die Gegner für Helmboldt und Ludolph?
Hittfeld/Winsen. Unter miserablen organisatorischen Bedingungen und geringen Teilnehmerzahlen litten jetzt die Norddeutschen
Crosslauf-Meisterschaften, die in Waren an der Müritz ausgetragen wurden. Trotz landschaftlich reizvoller Umgebung führten rund
70 Prozent der Distanzen über asphaltierten Untergrund oder total vereiste Wege. Hinzu kam eine mangelhafte Ausschilderung
der Laufstrecken, die ihren Höhepunkt auf der Langstrecke der Männer fand. Sieger Steffen Benecke (TSG Bergedorf) verlief sich
gleich dreimal, bevor auf der letzten Runde das komplette Teilnehmerfeld den falschen Weg nahm.
Dennoch gab es an der Müritz sportliche Entscheidungen, aus denen die Crossläufer des Winsener Kreisgebiets viermal als Nord-
deutsche Meister hervorgingen. Wie schon bei den Bezirks- und Landesmeisterschaften hießen die Protagonisten Sören Ludolph
(LG Nordheide) und Rolf Helmboldt (TSV Hittfeld). Beide waren an allen vier Nordtiteln beteiligt.Rolf Helmboldt setzte sich schon
nach 200 der insgesamt 8000 Meter versuchsweise vom Feld der M-40-Senioren ab. Als niemand folgte, erhöhte der Ashäuser
konsequent das Tempo und ließ auf diese Art und Weise nichts mehr anbrennen. Im Ziel hatte Helmboldt in 28:11 min rund 45
Sekunden Vorsprung auf zwei Berliner Läufer. Gemeinsam mit Detlef Peters (29:22 min/5. Platz) und Lutz Plambeck
(29:41 min/7.) wiesen die Hittfelder in der Mannschaftswertung 13 Punkte auf. Sie waren damit punktgleich mit dem LTC Berlin.
Die bessere Platzierung des dritten Läufers innerhalb der Mannschaft bescherte dem TSV den zweiten Nordtitel.
Weniger Probleme mit der erfolgreichen Verteidigung des Vorjahrestitels hatte die Schüler-A-Mannschaft der LG Nordheide. Sören
Ludolph, Max Neubauer und Dennis Rehr (14 Punkte) verwiesen TSG Concordia Schönkirchen (32) deutlich auf Rang 2. Dafür ging
es in der Einzelwertung ganz knapp zu. Der durch eine Erkältung geschwächte Sören Ludolph setzt sich erst im Endspurt der
3800 Meter langen Strecke gegen seinen Dauerrivalen Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden) durch. Im Ziel wurde für die
beiden M-15-Schüler exakt die gleiche Zeit von 13:28 min notiert.
Weitere Ergebnisse: Schüler M 15: 6. Max Neubauer (LG Nordheide). Senioren M 45: 3. Peter Hempel, 5. Manfred Kuhlemann
(beide TSV Hittfeld). Senioren M 40/45: 3. TSV Hittfeld II (Thomas Eggert, Hempel, Kuhlemann).

Presseinformation vom 17. Februar 2003 (Von Markus Steinbrück)
35. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften in Leverkusen – Stadion Manfort
Dem hohen Anfangstempo Tribut gezollt
Marschacht. ”Mit 200-Meter-Bestzeit angegangen, danach gnadenlos eingegangen.” So in etwa lässt sich der erste Auftritt von
Klaudia Neubauer bei einer Deutschen Jugendmeisterschaft beschreiben. Die 15-jährige Sprinterin von der LG Nordheide hatte
sich als einzige Teilnehmerin aus dem Winsener Kreisgebiet für die nationalen Titelkämpfe der A-Jugendlichen in Leverkusen
qualifiziert. Die Grundlage für diesen 400-Meter-Start hatte sie mit ihrer aktuellen Bestzeit von 57,75 sec vor vier Wochen bei den
Landesmeisterschaften in Hannover geschaffen.
In Leverkusen wollte Klaudia Neubauer dann noch einmal ein paar Zenhntelsekunden drauf legen, ging die erste Runde an wie die
Feuerwehr. Im 4. Vorlauf lag sie nach 180 Metern sogar vor der späteren Vizemeisterin Sarah Kern (LAV Bayer Uerdingen/Dor-
magen), musste dem enorm hohen Anfangstempo dann aber Tribut zollen. Nach den beiden Hallenrunden blieben die Uhren für
die Marschachterin bei 59,07 sec stehen, der Rückstand auf Sarah Kern war in der zweiten Runde auf dreieinhalb Sekunden an-
gewachsen. In der Endabrechnung belegte das Mitglied des niedersächsischen Nachwuchskaders damit den 22. Platz unter 35
Teilnehmerinnen.
Da Klaudia Neubauer erst dem Jahrgang 1987 angehört, darf sie, entsprechende Qualifikation vorausgesetzt, noch drei weitere
Jahre bei dieser Veranstaltung an den Start gehen. Auch wenn zunächst die Enttäuschung über die erzielte Zeit überwog, kann
die talentierte Sprinterin in den kommenden Monaten und vielleicht Jahren sicherlich von den Erfahrungen und Eindrücken auf ihrer
ersten Deutschen Meisterschaft profitieren.

Presseinformation vom 17. Februar 2003 (Von Manfred Scholz)
Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften
Michaela Halm gewinnt B-Endlauf über 200 Meter
Leverkusen/Hameln (olz). In ein tiefes Tal aus Tränen stürzten die jungen Sprinterinnen der LG Weserbergland am Wochenende
bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend, als sie im Zwischenlauf der 4x200 Meter-Staffel das Rennen wegen eines
Wechselfehlers aufgeben mussten.
Dabei hatten die Meisterschaften für Silke Rauchberger, Ricarda Fierenz, Anika Laing, Michaela Halm und Ersatzfrau Sarah Evers
verheißungsvoll angefangen, als das Quartett sich als Vorlaufsieger mit einer Zeit von 1:43,26 Minuten locker für den Zwischenlauf
qualifizierte. 38 deutsche Staffeln bewarben sich um einen von vier Endlaufplätzen, den die LG Sprinterinnen sicherlich erreicht
hätten, wenn nicht beim ersten Wechsel im Zwischenlauf der berühmte Zentimeter gefehlt hätte. Startläuferin Silke Rauchberger
war das Rennen engagiert angegangen, sie konnte jedoch beim ersten Wechsel den Stab nicht an die junge Ricarda Fierenz
innerhalb der Wechselzone übergeben, da diese wohl etwas übermotiviert zu früh angelaufen war. “Wenn alles optimal geklappt
hätte, wäre ein Platz zwischen 1 und 3 drin gewesen”, so die enttäuschten Trainer Werner Scharf und Anton Ruscheinsky, “aber
bei Staffelläufen kann das passieren, wir haben in den vergangenen Jahren immer viel Glück gehabt”. Gemeinsam lagen sich da-
nach die vier jungen Damen in den Armen, um sich erst mal die Enttäuschung aus der Seele zu heulen.
Michaela Halm war zuvor bei ihrem Start über die 60 Meter in 7,94 Sekunden im Vorlauf ebenso ausgeschieden, wie Anika Laing
im 400 Meter-Vorlauf in 57,57 Sekunden und das trotz eines Vorlaufsieges. Über Vor- und Zwischenlauf gelangte Michaela Halm
in den B-Endlauf auf ihrer 200 Meter-Spezialstrecke, wo sie nach tollem Lauf als Siegerin die Halle verlies und das als insgesamt
viertschnellste deutsche Läuferin in 24,93 Sekunden.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 17. Februar 2003
Grippe lässt LGG-Staffel platzen
Leichtathletik: Austin-Kerl kann nicht einspringen - Zehenbruch
Göttingen (frs). Bittere Enttäuschung herrschte am Sonnabend bei der LG Göttingen. Nachdem sich die 3x1000-Meter-Staffel
intensiv auf ihren Lauf bei der Deutschen Hallen-Meisterschaft in Leverkusen vorbereitet hatte, machte der krankheitsbedingte
Ausfall von Startläufer Henrik Menzel dem Trio einen Strich durch die Rechnung.
Bis zuletzt hatten der 24-jährige sowie Ingo Müller und Sascha Dessi gehofft, starten zu können. Der grippale Infekt von Henrik
Menzel stellte sich aber als zu akut heraus, so dass ein Start nicht möglich war. Zwar wurde bei Meldeschluss vor zwei Wochen
für den Fall der Fälle Jürgen Austin-Kerl als Ersatz nominiert. Dieser hatte sich jedoch am vergangenen Wochenende bei den
NLV-Cross-Meisterschaften ernster verletzt als angenommen – ihn hinderte jetzt ein Zehenbruch daran einzuspringen.
Trotz der Enttäuschung blicken die LGGer bereits in die Zukunft, denn nächste Woche steht der Einzelstart von Ingo Müller an.
Über 3000 Meter will er bei den Deutschen Hallen-Titelkämpfen den LGGern wieder Anlass zum Jubeln geben.

VERDENER ALLER ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 17. Februar
Viermal Platz zwei für LGKV-Crossläufer bei "Norddeutscher"
Bracht, Siewert, Ullrich und von Wartburg mit fast optimaler Ausbeute im mecklenburgischen Waren/Müritz
Verden (heb). Vier zweite Plätze - das war die fast optimale Ausbeute der vier Crossläufer der LG Kreis Verden am Sonnabend
bei der Norddeutschen Crosslauf-Meisterschaft im mecklenburgischen Waren/Müritz. Bei schwierigen Witterungsbedingungen
waren die Ausrichter offensichtlich mit dieser Meisterschaft überfordert. Bei unübersehbaren Organisationsschwächen, die Ergeb-
nisliste war bis zum Sonntagabend nur in kleinen Teilen Online, verursachte vor allem die Strecke mit crosslaufunwürdigen Ab-
schnitten Kritik.
Im Lauf der Schüler A M 15 über rund 3,8 km fehlten dem Verdener Geronimo von Wartburg diesmal nach zwei Niederlagen gegen
den Nordheider Sören Ludolph bei der Bezirksmeisterschaft in Cluvenhagen und vor Wochenfrist bei der Landesmeisterschaft in
Ostercappeln nur Zentimeter zum Sieg, denn für beide wurden 13:28 Minuten Laufzeit gestoppt.
Über circa acht km wurde Rüdiger Ullrich im Lauf der Senioren M 50 ebenfalls Zweiter. Die gleichen Platzierungen gab es im Lauf
der Seniorinnen über die rund 5,2 km für die Bassenerin Ursula Siewert in der Klasse W 45 und bei den W-50-Läuferinnen für die
Oytenerin Sigrid Bracht.

VERDENER ALLER ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 17. Februar
Platz acht für Bock
Gute Platzierung bei Deutsche Jugend-Wurfmeisterschaften
Kirchlinteln (cd). Gleich in seinem ersten Versuch bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften der B-Jugend in Leverkusen
erfüllten sich alle Hoffnungen von Thorben Bock vom TSV Kirchlinteln. Mit 48,07 m qualifizierte er sich für den Endkampf im
Diskuswerfen und belegte damit in einem Wettkampf, in dem alle Topwerfer Deutschlands am Start waren, einen tollen achten
Platz.
Dabei bestätigte der junge Kirchlintler Prognosen von Insidern, die sowohl die Platzierung als auch die Weite aufgrund seiner
zuletzt gezeigten Leistungen richtig eingeschätzt hatten. Die Leistung ist umso höher zu bewerten, als er vor dem Wettkampf
noch eine dreieinhalbstündige Autofahrt (Abfahrt 5.30 Uhr) auf sich nehmen musste, die sicherlich nicht leistungsfördernd war.
Natürlich bedeutete diese Weite für Bock auch persönliche Bestleistung und damit Kreisrekord, zugleich hat er die für die
Deutschen Meisterschaften geforderte Qualifikationsleistung schon jetzt deutlich übertroffen. Leider verkrampfte er in seinem
Bemühen, seine Weite noch zu übertreffen, und produzierte insgesamt vier ungültige Versuche. Lediglich im fünften Durchgang
gelang ihm mit 46,31 m eine weitere respektable Leistung. Auch bei diesem Wettkampf ließ er seine Konkurrenten aus dem
NLV-Kader hinter sich: Simon Holstein (Burgdorf) belegte mit neuer Bestleistung von 47,38 m Platz neun, Torsten Husak
(Delmenhorst) wurde mit 44,19 m Zwölfter.

VERDENER ALLER ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 17. Februar
Spitzenleistung durch Sprinter Martin Lohmann bei DM
Vierter bei Hallen-Titelkämpfen in Leverkusen / Einladung zum Jugend-Länderkampf gegen Frankreich erhalten
Verden (heb). Bei der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft in Leverkusen gelang dem Verdener Sprinttalent Martin Lohmann
am Sonntag mit Platz vier im 60-m-Wettbewerb ein Spitzenergebnis. Mit 6,93 Sek. blieb er nur um eine Hundertstelsekunde
hinter seiner Bestzeit. Mit 7,04 Sek. qualifizierte sich Lohmann als Zweiter im vierten von fünf Vorläufen locker für den Zwischen-
lauf. Hier traf er auf den klaren Favoriten Till Helmke vom TSV Friedberg-Fauerbach, der in 6,88 Sek. sicher gewann, für Lohmann
wurden 6,95 Sek. auf Platz zwei gestoppt. Den ersten Vorlauf hatte der Heidelberger Ernest Osei mit 6,93 Sek. knapp vor dem
Rostocker Willi Mathiszik (6,95 Sek.) gewonnen, so dass eine gute Platzierung für den Verdener erreichbar schien.
Den Endlauf gestaltete Till Helmke, der anschließend noch die 200 m gewann, mit 6,82 Sek. sicher für sich vor den zeitgleichen
Mathiszik und Osei, als Vierter kam Lohmann nach 6,93 Sek. ins Ziel und war damit bester seines Jahrgangs knappe zwei
Hundertstelsekunden vor dem gleichaltrigen Joachim Welz vom TSV Schongau. Ein nicht ganz gelungener Start verhinderte wohl
die erhoffte Leistung unter 6,90 Sek., doch ist Platz vier ein Ergebnis, mit dem nicht unbedingt vorher gerechnet werden musste.
Die gute Leistung brachte Martin Lohmann zudem eine Einladung zum Jugend-Länderkampf (U 20) ein, bei dem es am 1. März in
Saarbrücken gegen den Nachwuchs Frankreichs geht.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 17. Februar 2003
Bock schafft den Durchbruch
DM: Geich im ersten Versuch mit dem Diskus Rang acht gesichert
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Kirchlinteln. Auf Anhieb den Durchbruch geschafft: Im ersten Versuch warf der B-Jugendliche Thorben Bock (TSV Kirchlinteln)
bei den Deutschen Winter-Wurfmeisterschaften in Leverkusen den Diskus so weit wie noch nie. Mit 48,07 Meter belegte der 16-
Jährige verdient den achten Platz.
Im Juni vergangenen Jahres hatte Thorben Bock den damals elf Jahre alten Kreisrekord der B-Jugend im Diskuswurf auf 45,10 m
verbessert, im Juli steigerte er sich mit dem 1,5 kg-Gerät auf 46,97 Meter. An diese guten Leistungen knüpfte der Kirchlintelner
gleich Anfang 2003 an: Erst holte er sich in Delmenhorst den Landestitel mit 46,13 m, dann wurde er bei den Norddeutschen
Meisterschaften in Kienbaum "Vize" mit 46,40 Metern, und nun folgte in Leverkusen die erneute Steigerung auf 48,07 m.
Thorben Bock bestätigte mit seiner Leistung und seiner Platzierung unter den deutschen Spitzenwerfern die realistischen Ein-
schätzungen des TSV-Trainers Claus Dierks. Nur dass sich der Kirchlintelner Nachwuchswerfer seine Hoffnungen gleich im ersten
Versuch erfüllt, damit hatte er selbst wohl am allerwenigsten gerechnet. Bei seinen anschließenden Bemühungen, die persönliche
Bestleistung und den neuen Kreisrekord zu überbieten,  verkrampfte er. So erreichte er neben vier ungültigen Durchgängen nur im
fünften Versuch mit 46,31 m noch eine beachtliche Weite.
Bock's Bezwinger bei der Norddeutschen, der Rostocker Ronny Weller (47,03), steigerte sich auf 49,71 m und wurde damit
Sechster. Seine Konkurrenten aus dem NLV-Kader ließ der Kirchlintelner erneut hinter sich: Simon Holstein (TSV Burgdorf) kam
mit persönlicher Bestleistung von 47,38 m auf den neunten Platz und Torsten Husak (Delmenhorster TV) mit 44,19 m auf den
zwölften Rang.
Nun ist für Thorben Bock  - bis zum Sommer - erst einmal Schluss mit Meisterschaften. Am Sonntag will er "just for fun" Hürden
laufen, doch wie der "lange Kerl" mit den viel zu kurzen 60 Metern zurechtkommt, bleibt abzuwarten. Über 110 m Hürden war er
im vergangenen Jahr immerhin der zweitbeste B-Jugendliche im Kreis.

ALLGEMEINE ZEITUNG (Uelzen) vom 17. Februar 2003
Zwei Nordtitel für Crossläufer
Starker Auftritt der LG Uelzen / B.
Waren/Müritz (bp). Ausgedehnte Wälder, saftige Wiesen, Sand und hügelige Passagen, also eine Idylle für jeden Crossläufer.
Das sind so in etwa die Vorstellungen, die sich mit dem Austragungsort der norddeutschen Crosslaufmeisterschaften in Waren
am Müritzsee in Mecklenburg-Vorpommern verbinden.
Aber es geht auch anders. "Das glaube ich einfach nicht!" entfuhr es Christoph Meyer, als er mit dem Sportbus auf den Parkplatz
einbog. Ein Zieltransparent mitten über den gepflasterten Parkplatz, 100 Meter betonierte Startpassage mit 10 - 15 Treppenstufen
als Abschluss, anschließend rutschiges und gefrorenes Basaltpflaster und zum Schluss noch eine Pflasterrunde um die Sport-
halle. Es dürfte einmalig sein, was der ESV Waren den Startern bot. 30 - 40 Prozent der Strecke waren ausgebaute Wege und
Straßen mit zeitweiligem PKW-Verkehr. Mit diesen Widrigkeiten hatten aber alle Aktiven zu leben und so wurde trotzdem teil-
weise Spitzensport geboten. Die Starter der LG Post SV Uelzen / MTV Barum brauchten sich dabei nicht zu verstecken.
Christoph Meyer machte den Auftakt im Lauf der Männer- Mittelstrecke über 3800 Meter. Sofort nach dem Start mischte er vorne
mit. Nach zwei Dritteln der Strecke sah es jedoch nicht mehr nach einer Medaille aus. Zu groß schien der Abstand, den er zum
Drittplatzierten hatte. Aber er zeigte Kämpferherz. In einem Abschnitt mit mehreren Steigungen holte er auf und zog 400 Meter vor
dem Ziel auf Platz drei vor, den er auch im Spurt nicht mehr hergab. Für diese Energieleistung gab es erstmals eine Medaille bei
einer norddeutschen Meisterschaft für ihn.
Im Lauf der Jugend A, die 5200 Meter zu absolvieren hatte, bahnte sich der bisher größte Uelzener Erfolg bei einer norddeutschen
Meisterschaft gleich nach dem Start an. Kersten Jäkel und Holger Fritze positionierten sich sofort in der Spitze. In den ersten drei
von vier Runden war ihr Vorsprung hauchdünn, und sie spürten den Atem ihrer Verfolger unmittelbar. Diese wurden angeführt von
Rachid Mehamdioua vom OSC Berlin gemeinsam mit einem Garreler Läufer. In den Steigungen der letzten Runde drehten die
Uelzener aber kräftig auf. Schnell vergrößerte sich ihr Vorsprung auf fünfzig Meter, den verteidigten beide sich bis zum Ziel ver-
bissen. Im Ziel hatte Holger Fritze den vereinsinternen Zweikampf haudünn vor Kersten Jäkel entschieden. Mit Platz neun hielt
auch der B-Jugendliche Paul Schlagowski prima mit. Er startete in dieser älteren Klasse, um die Mannschaft zu vervollständigen.
So kam das Team auf zwölf Punkte und brachte überlegen den zweiten Nordtitel nach Uelzen.
Helmuth Schlagowski startete in der Seniorenklasse M 50. Er hatte 8000 Meter zu bewältigen. Leider kam er mit dem rutschigen
Boden überhaupt nicht zurecht und musste sich mit Platz sechs begnügen. Etwas ärgerlich war dies schon für ihn, lag er doch
bei den Bezirksmeisterschaften vor drei Wochen noch vor dem norddeutschen Vizemeister.

WESER KURIER vom 17. Februar 2003
Leichtathleten im Formtief
Schwache Resultate bei Jugend-DM
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Leverkusen. Top-Patzierungen waren den vier Bremer Teilnehmern bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Leverkusen
zwar nicht zuzutrauen. Gleichwohl blieben die Leistungen hinter den Erwartungen zurück - die nervliche Belastung und eine nicht
optimale Vorbereitung verhinderten, dass die Youngster des BLV zu ihrer gewohnten Form finden konnten. Am besten schnitt
noch Catharina Reppin (BLT) ab. Sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung über die 60 Meter Hürden auf 9,11 Sekunden,
konnte sich als Sechste ihres Vorlaufes jedoch nicht für den Zwischenlauf qualifizieren. Im Weitsprung, ihrer Spezialdisziplin,
machten ihr dagegen die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Mit zwei Fehlversuchen gestartet, musste Catharina auf
Sicherheit springen, um nicht disqualifiziert zu werden. Zwar gelang auf diese Weise ein gültiger Versuch von 5,22 Meter - für den
Endkampf reichte es allerdings nicht.
Ihrem Vereinskollegen Julian Geißhirt erging es nicht viel besser. Der jüngste aller Teilnehmer lief die 400 Meter in 50,83 Sekun-
den und blieb damit rund eine halbe Sekunde hinter seiner Bestzeit zurück. Am Ende belegte er Platz 19. Leicht geschwächt trat
Kaja Tokarska (SV Werder Bremen) an. Sie musste denn auch die Konkurrenz über die 60 Meter Hürden davon ziehen lassen
und landete mit 9,21 Sekunden auf Rang acht. Ihre Vereinskameradin Natalie Steinemann hatte sich eine Grippe eingefangen,
wollte aber unbedingt bei ihren ersten nationalen Titelkämpfen starten. Geschwächt musste sie über die 1500 Meter jedoch auf-
geben. Trost dürfte allerdings die Tatsache spenden, dass die Bremer Starter zu den jüngsten im Feld der deutschen Nachwuchs-
elite zählen.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 19. Februar 2003
Großer Wurf zum Dritten: Wieder Meister
Crosstrio der SG Essen/Garthe gewinnt ein weiteres Mal den Mannschaftstitel bei den "Norddeutschen”
Waren (bw). Die Läufer der Startgemeinschaft BV Essen/SuK Garthe haben bei den Norddeutschen Crossmeisterschaften in
Waren (Mecklenburg-Vorpommern) wiederum den großen Wurf gelandet: Vitali Müller, Viktor Maurer, Alan Meyer und Timm Jäger
holen einen Mannschaftstitel, eine Vizemeisterschaft, einen Bronzeplatz sowie zweimal Rang sechs.
Obwohl bei den Norddeutschen Crosstitelkämpfen einige deutsche Spitzenläufer an den Start gingen, war die Beteiligung insge-
samt enttäuschend. Gleich mehrere Leichtathletiklandesverbände waren überhaupt nicht in Waren vertreten, was allgemein mit
herber Kritik bedacht wurde. Auch erwiesen sich die angebotenen Strecken alles andere als meisterschaftstauglich: Sie führten
zunächst über eine asphaltierte Straße, eine hohe Steintreppe, durch den Schnee und Eis bedeckten Stadtpark zurück über eine
längere Straßenpassage in den Start- und Zielbereich. “Hier kannst du”, stellte ein Teilnehmer stellvertretend für alle anderen zu-
treffend fest, “weder mit noch ohne Spikes laufen. Verletzungen sind programmiert.”
Die SG-Läufer Vitali Müller, Viktor Maurer und Alan Meyer trafen in ihrem Rennen über 3800 Meter wie ein Woche zuvor bei den
Landesmeisterschaften auf Johannes Raabe (TSV Kirchdorf), den deutschen Top-Athleten der B-Jugend-Konkurrenz (16 bis 17
Jahre). Vom Start weg machte Raabe mächtig Druck. Nur Müller und Maurer gelang es, ihm zu folgen. Dem hohen Favoriten
boten die beiden SG-Läufer bis rund 1000 Meter vor dem Zielstrich Paroli. Dann mussten sie ihn aber doch ziehen lassen.
Johannes Raabe gewann das Rennen schließlich sicher in 12:49 Minuten. Um die Vizemeisterschaft entbrannte eine sehenswerte
Spurtentscheidung, die Vitali Müller ganz knapp in 12:56 Minuten für sich entschied. Lediglich eine Sekunde dahinter folgte sein
Klubkamerad Viktor Maurer. Der Dritte im SG-Bunde, Alan Meyer, belegte den sechsten Rang in 13:50 Minuten. Damit sicherten
sich Müller, Maurer und Meyer nach 2000 und 2001 zum dritten Mal den norddeutschen Crosstitel in der Mannschaft.
Der A-Jugendliche (18 bis 19 Jahre) Timm Jäger startete bei den Titelkämpfen von Waren über 5200 Meter. Zunächst lief der
Schüler der elften Klasse noch in der Spitzengruppe mit. Dann musste Jäger seiner erst vor kurzem auskurierten Grippe Tribut
zollen und fiel immer mehr zurück. Die Konkurrenz entschied Holger Fritze (LG Uelzen/Barum) in 16:46 Minuten für sich. Timm
Jäger belegte den respektablen sechsten Rang in 17:54 Minuten.
Er wie auch die anderen drei SG-Athleten waren in erster Linie heilfroh, die schwierigen Streckenverhältnisse verletzungsfrei ge-
meistert zu haben.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 19. Februar 2003
Nicht mehr an den Endlauf geglaubt
Nina Giebel Achte bei Deutscher Hallenmeisterschaft
Nina Giebel hatte bereits mit ihrem Auslaufprogramm begonnen. Die Deutsche Hallenmeisterschaft der Jugend in Leverkusen
schien für sie beendet zu sein, als ihr Vater sie mit der freudigen Nachricht überraschte: "Nina, du stehst im Finale." Anschließ-
end belegte das Sprinttalent vom MTV Wolfenbüttel den achten Platz über die Distanz von 60 Metern.
Das ist der bisher größte Erfolg in ihrer jungen Karriere als Sprinterin. Den Zwischenlauf hatte sie sich vorher als Ziel gesetzt, aber
gesundheitlich wieder auf der Höhe, bestätigte sie ihren Ruf als Meisterschaftsläuferin. Als Zweite ihres Vorlaufs musste Giebel
schon 7,84Sekunden sprinten, um den Zwischenlauf zu erreichen. Dort ging es sehr spannend zu. Giebel lag als Dritte nach 7,73
Sekunden nur eine hundertstel Sekunde vor der Vierten aus Seligenstadt.
Dieser, mit dem Auge nicht wahrzunehmende, minimale Vorsprung bescherte ihr als achte Läuferin den Einzug ins Finale. "Ich
habe mich während des Rennens nur auf meine Bahn konzentriert. Danach habe ich gehört, dass ich Dritte oder Vierte geworden
bin. Also habe ich keine Gedanken mehr an den Endlauf verschwendet", erzählt die Crammerin, die ihre Bestzeit von 7,72 Sekun-
den nur knapp verfehlte.
Im Finale lief Giebel ein gutes Rennen und kam mit 7,80 Sekunden auf Rang acht. In diesem Lauf lagen die Sprinterinnen zwisch-
en Platz vier und acht dicht beieinander, elf Hundertstel betrug Giebels Rückstand auf die Fünfte. "Die anderen Läuferinnen sind
im Augenblick noch zu stark für mich. Es ist schon ein tolles Gefühl, im Finale einer Deutschen Meisterschaft zu stehen. Damit
hatte ich nie gerechnet." Da sie noch B-Jugendliche ist, kann Nina Giebel noch drei Jahre in der Jugendklasse starten.
Über 200 Meter hatte die 17-Jährige weniger Glück. Sie bekam in ihrem Zeitvorlauf die ungünstige Innenbahn zugelost. "Auf Bahn
eins verliert man in der Halle ein bis zwei Zehntel, der Radius in der Kurve ist zu klein. Ich habe die Läuferin auf Bahn zwei noch
überholt, war am Ende aber chancenlos", erzählte sie nach dem Lauf. Sie lief die Strecke in 25,59 Sekunden und bot eine respek-
table Leistung. Trotzdem reichte es nicht für einen der beiden Endläufe: Elf Athletinnen waren schneller als sie.
In Leverkusen wurde die Wolfenbüttelerin von Landestrainer Werner Scharf betreut, der sich über ihre Leistung genauso freute, wie
die MTV Trainerin Heike Schlesinger und ihr mitgereister Vater.
(ma)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 19. Februar 2003 (Auszug)
LG-Trio lief auf Platz sieben
Ihr Ziel erreicht und einen Achtungserfolg errungen hat die Männer-Staffel der LG Braunschweig bei den Deutschen Meister-
schaften über 3 x 1000 Meter, die im Rahmen der DLV Jugend-Hallenmeisterschaften in Leverkusen ausgetragen wurden. Das mit
der dreizehntbesten Zeit gemeldete Nachwuchstrio Christopher Rüffer, Michael Herbst und Bernd Striegler (alle LG Eintracht)
qualifizierte sich als Vorlaufdritter (7:30,59 Minuten) für das Finale der besten Acht und belegte dort mit 7:38,43 Minuten Rang
sieben.

Deutsche Jugend Hallenmeisterschaften 2003 am 15/16.02.03 in Leverkusen (Quelle www.nlv-la.de)
Zwei Bronzemedaillen für die Niedersachsen
Von Ulrike Marszk
Stephanie Thieke von der LG Emstal-Dörpen über 800 m (B- Jugend; 2:14,72 Min) und Karol Grajek von GW Bad Gandersheim im
Hammerwerfen (58,36 m) heißen die glücklichen Bronzemedaillengewinner. Dazu kamen noch weitere Endkampfplatzierungen,
die dem NLV in der für die Leistungsförderung wichtigen Punktewertung insgesamt 48 Punkte einbrachten. Vierter wurde der B-
Jugendliche Martin Lohmann (LG Kreis Verden) über 60 m in 6,93. Er blieb nur eine Hundertstel über seiner Bestmarke und
ergatterte sich mit dieser Leistung eine Einladung zum Jugendländerkampf am 01.03.2003 nach Saarbrücken gegen Frankreich.
Einen überraschenden vierten Rang erkämpfte sich auch Helge Schwarzer von der LG Wennigsen-Egestorf. Nachdem Helge im
Vor- und Zwischenlauf recht verkrampft lief und nicht seinen Rhythmus fand, war die Überraschung umso größer, als er kurzfristig
als Nachrücker in den Endlauf kam. Zeit zum Nachdenken hatte er keine mehr und so lief er locker in 8,06 Sek hinter drei A-
Jugendlichen ins Ziel. Bei differenzierter Betrachtung fällt auf, dass die Werfer des NLV mit 19 Punkten mehr 1/3 der Gesamt-
punkte erzielten, gefolgt vom Team Sprint (16 Punkte) und der Mittelstrecklern (12). Einen Punkt steuerte noch Mehrkämpferin
Maren Schwerdtner (LG Hannover) mit dem 8. Platz im Hochsprung (1,70m) bei. Ansonsten haben die Aktiven aus den Sprung-
disziplinen bislang noch nicht zu Höhen- oder Weitenflügen angesetzt.
Richtig unglücklich agierten die sonst so erfolgreichen Sprintstaffeln aus Niedersachsen. Keine Staffel kam in die Endkampfränge,
weil Wechsel überlaufen wurden, Verletzungen der Akteure zur Aufgabe zwangen oder Disqualifikationen ausgesprochen wurden.
Wünschen wir unseren Staffeln, dass sie bei den Freiluft-Meisterschaften zu alter Stärke zurückkehren und sich dann auch
wieder Erfolge einstellen.
Mit einer wahrhaft kuriosen Wettkampfkombination, nämlich mit Hammerwerfen (41,99 m /6.) und Hochsprung(1,70m /12.), war-
tete Sandy-Marlen Martin (LG Hannover) auf, die ihre beiden Wettkämpfe auch noch zeitgleich absolvieren musste. Sie hat sich
tapfer geschlagen, aber ob es für Sandy-Marlens (C-Kader Hammerwerfen!) Leistungsentwicklung so förderlich ist, ist zu bezwei-
feln. Sich auf seine wahre Stärke zu konzentrieren , sollte hier die Konsequenz lauten.
Alles in allem waren diese Meisterschaften eine erste Standortbestimmung. Den Verantwortlichen ist klar, dass es hier noch sehr
viel zu tun gibt, um Niedersachsen im Leistungssport wieder nach vorn zu bringen. Doch „Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut
worden“ und so muss sich auch der NLV und die Aktiven in Geduld üben. Die Sachen für das Frühjahrstrainingslager sind schon
fast gepackt und wenn sich alle konzentriert auf die Saison vorbereiten, werden sich hoffentlich auch die anvisierten Leistungen
einstellen.

DEWEZET (Hameln) vom 20. Februar 2003
Bublitz, Holz und Bolte als Gold-Trio
Waren (olz). Mit dem Austragungsort Waren am Müritzsee in Mecklenburg-Vorpommern und einer Norddeutschen Meisterschaft
im Crosslauf verbindet man Wälder, Wiesen, Sand und hügelige Passagen. Doch die überforderten Veranstalter wählten eine
Strecke aus, die fast zur Hälfte über ausgebaute Wege, rutschiges Basaltpflaster und Betonplattenwege führte. Doch mit diesen
Widrigkeiten hatten alle Crossläufer Norddeutschlands zu kämpfen, so auch die vier ESV-Starter von der LG Weserbergland. In
der Altersklasse W 55 wurde Sigrid Meyer über 5,2 Kilometer in 22:45 Minuten Norddeutsche Vizemeisterin. Sie hatte nur fünf
Sekunden Abstand auf Siegerin Heidelore Bensch (LG Hannover). Die Strecke der Männer führte auf dem verschneiten und ver-
eisten acht Kilometer langen Rundweg um den Tiefwarensee. In der Klasse M 60 erlief sich Manfred Bublitz in 32:49 Minuten
Platz zwei hinter Peter Arms vom TSV Lelm (31:03 Minuten) und holte sich ebenfalls den Titel eines norddeutschen Vizemeisters.
Klaus-Dieter Holz kam in 34:46 Minuten auf Platz vier und den sechsten Rang holte sich Jürgen Bolte in 40:58 Min. Damit konnte
sich das Trio den Mannschafts-Titel sichern.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 20. Februar 2003
LG-Trio fährt mit guten Aussichten nach Leipzig
Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften
Mit einem Aktiventrio ist die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig am Wochenende bei den deutschen Hallenmeister-
schaften in der Leipzig-Arena vertreten. Birte Bultmann ist für die 1500 und 3000 Meter gemeldet. Da ein Doppelstart aus Zeit-
plangründen nicht möglich ist, will sie die Konkurrenzlage vor Ort abwarten, ehe sie entscheidet, in welchem der beiden Wettbe-
werbe sie antritt. In der nach Vorleistungen sortierten Meldeliste taucht sie auf den Plätzen sieben und acht auf. Rang fünf ist je-
doch ihre Zielperspektive. Gespannt ist die Fachwelt auf die ebenfalls doppelt gemeldete, nach langer Verletzungspause wieder
ins Wettkampfgeschehen eingreifende Frankfurter Olympiafünfte Irina Mikitenko. Die weiteren Favoritinnen sind Kathleen Friedrich
aus Chemnitz über 1500 Meter sowie Sabrina Mockenhaupt von der LG Sieg auf der langen Strecke.
Bei den Männern ist der in diesem Winter stark verbesserte LG-Hoffnungsträger Dennis Jünemann ebenfalls für die 1500 und 3000
Meter qualifiziert. Der 21-jährige Hindernisspezialist hat sich frühzeitig festgelegt. Obwohl er auf der kürzeren Distanz als Achter
der DLV-Bestenliste die besseren Platzierungschancen hätte, sucht er im deutlich stärker besetzten 3000-Meter-Rennen als 16.
der Rangliste die wesentlich größere Herausforderung. Dass er nach der Absage Dieter Baumanns nicht mit dem Olympiasieger
in einem Rennen sein wird, bedauert der LG-Junior.
Die sich nach langer Verletzungspause im Wiederaufbau befindliche Sprinterin Sandra König hofft auf eine Bestätigung der im
Training gemachten Fortschritte. Zur Schonung ihres lädierten Rückens wird sie nur über 60 Meter antreten. Luminita Zaituc wird
bei den DLV-Halbmarathonmeisterschaften Ende März ihre ersten diesjährigen Titelkämpfe bestreiten.
(B.B.)

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 20. Februar 2003
Zwei Platzierungen im Crosslauf
Monika Ohm und Dieter Poley vom MTV Wolfenbüttel belegten bei den Norddeutschen Meisterschaften im Crosslauf in ihren
Altersklassen die Ränge drei und fünf. Die Meisterschaften fanden auf einem flachen, spiegelglatten Rundkurs in Waren/Müritz
(Mecklenburg-Vorpommern) statt.
In der Klasse W 60 musste Monika Ohm 5200 Meter laufen. Sie benötigte für die Strecke 22:36 Minuten. Dieter Poley hatte in der
M 60 8000 Meter zu bewältigen und beendete das Rennen nach 36:16 Minuten.
(ma)

Presseinformation vom 20. Februar 2003 (Von Manfred Scholz)
Deutsche Hallenmeisterschaften in Leipzig am 22./23. Februar 2003
Hameln/Leipzig. Eine Woche nach dem Hallen-Europacup ist die "ARENA" Leipzig, die derzeit modernste deutsche Leichtath-
letikhalle mit sechs Rundbahnen, mit den Deutschen Hallenmeisterschaften innerhalb kurzer Zeit bereits zum zweiten Mal Aus-
tragungsort eines wichtigen Indoor-Events der Leichtathletik. Die 600 besten deutschen Läufer, Springer und Kugelstoßer wollen
die hervorragenden Bedingungen nutzen, um sich für die Hallen-Weltmeisterschaft in Birmingham zu qualifizieren.
Von der heimischen LG Weserbergland mit dabei Nicole Marahrens über 400 Meter, Annette Thimm über 60 Meter Hürden,
Stephanie Thumann über 60- und 200 Meter, Nicole Müller über 60 Meter ebenso wie Michaela Halm und Anika Laing startet über
400 Meter. Über 4x200 Meter bewerben sich 16 deutsche Staffeln um die Plätze im A- und B-Endlauf. Der Vorlauf wird wohl
Stephanie Thumann, Annette Thimm, Nicole Müller und Michaela Halm am Start sehen. “Wir haben Chancen auf den A-Endlauf,
in dem dann mit Nicole Marahrens alles möglich ist”, so Trainer Werner Scharf.
Auf die Frage von Manfred Scholz, wie sie ihre Chancen bei der DM in Leipzig einschätzen, antworteten die beiden Top- Athleten
der LG Weserbergland:
Nicole Marahrens: Ich werde bei den “Deutschen” nur die 400 Meter und die Staffel laufen. Die 200 Meter liegen leider zeitlich zu
dicht an den 400 Metern. Für die 400 Meter hoffe ich zunächst einmal in den A-Endlauf zu kommen und dort dann meine Jahres-
bestleistung weiter zu verbessern! Wenn bei der Staffel die Wechsel gut klappen ist alles drin, eventuell sogar eine Medaille! Aber
Staffeln haben ja bekanntlich Ihre eigenen Gesetze, wie wir auch leider bei den Jugendmeisterschaften gesehen haben. Ich hoffe
in jedem Fall das zeigen zu können was ich drauf hab!
Annette Thimm: Ich fahre sehr motiviert nach Leipzig. Ich habe sehr gut trainiert und bin fit. In der aktuellen deutschen Besten-
liste bin ich derzeit auf dem dritten Rang und möchte diesen Platz auch bei der DM erreichen. Nach meinem vierten Platz 2001
wäre eine Medaille für mich der bisher größte Erfolg bei einer DM. Ich freue mich sehr auf das Wochenende in Leipzig.
Nicole Müller: “Was erwarte ich von mir? Meine Zeit über 60m möchte ich verbessern - unter 7,70 Sekunden laufen. Ich würde
mich riesig freuen, wenn ich in den Zwischenlauf kommen würde. Und in der Staffel - das Ziel sicher und schnell erreichen”.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. Februar 2003
Nur Katharina Möllmann reist aus Ostfriesland an
Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig: Patrick Pfingsten und Leeraner Staffelläufer starten
 nicht

Ostfriesland/Leipzig (kj). Katharina Möllmann von Germania Leer ist die einzige ostfriesische Leichtathletin bei den 50. Deutsch-
en Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen in Leipzig. Die Titelkämpfe in der neuen Arena von Leipzig, der modernsten
Leichtathletik-Halle Deutschlands, sind für die meisten Aktiven die wichtigste Veranstaltung vor Beginn der Freiluftsaison. Der
deutschen Elite bietet sich hier die letzte Möglichkeit zur Qualifikation für die Hallen-Europameisterschaften, die Mitte März im
englischen Birmingham ausgetragen werden.
Katharina Möllmann stellt sich der Konkurrenz über 60 Meter und trifft dabei unter anderem auf die Favoritinnen Ester Möller (TV
Wattenscheid) und Sina Schielke sowie der Jahresbesten Gabi Rockmeier (beide LG Olympia Dortmund). Prognosen über Möll-
manns Chancen lassen sich nur schwer abgeben. “Wir hatten keine tolle Vorbereitung, weil Katharina im Rahmen eines Prakti-
kums nicht richtig trainieren konnte. Wir wissen daher nicht genau, wo sie momentan steht” sagt Trainer Stephan Böckmann. “Sie
soll einfach rennen. Vielleicht kann sie noch mal im Bereich ihrer Bestzeit von 7,79 Sekunden laufen.”
Mehrkämpfer Patrick Pfingsten vom TV Norden hat sich bei einem Siebenkampf am vergangenen Wochenende in Hannover leicht
verletzt und verzichtet vorsichtshalber auf einen Start über 60m Hürden. Nach dem guten Abschneiden bei den Deutschen Mehr-
kampfmeisterschaften vor einigen Wochen (
die OZ berichtete) wollte Pfingsten abermals eine neue Bestleistung aufstellen, ver-
letzte sich jedoch beim Hürdensprint und beendete den Wettkampf. “Patrick soll nichts riskieren. Daher verzichten wir auf das
Rennen. Ein Start bringt nur dann etwas, wenn er topfit ist” erklärt Trainer Hans-Bernd Eilers die Situation. “Patrick wird sich jetzt
in aller Ruhe auf die Freiluftsaison vorbereiten. Das Ziel sind die Deutschen Zehnkampfmeisterschaften”,sagt Eilers.
Vom Pech verfolgt sind auch die beiden Leeraner Lars Ruchel und Lars Seinschedt. Sie wollten gemeinsam mit Rainer Schulze
und Dennis Bresemann in der 4x200m-Staffel der LG Wilhelmshaven überzeugen. Ziel war das Erreichen des A-Endlaufs. Doch
eine Verletzung von Startläufer Rainer Schulze verhindert dieses Vorhaben. Nach dem Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft
belegt das Team derzeit Rang fünf in der Deutschen Bestenliste. Der Endlauf der besten sechs Staffeln war somit greifbar nahe.

WESER KURIER vom 21. Februar 2003
Staffelläufer haben gute Chancen
Sechs Werderaner bei Hallen-DM
Von unserem Mitarbeiter Philipp Mehrtens
Bremen. Mit sechs Athleten reist der Bremer Leichtathletikverband zu den deutschen Hallenmeisterschaften an diesem Wochen-
ende in Leipzig. Neben der 4 x 200 m Staffel des SV Werder Bremen werden Andrei Fabrizius über die 200 m und Jessica Loh-
mann (beide ebenfalls SV Werder) über die 1500 m an den Start gehen.
“Sowohl für Andrei als auch für Jessica gilt es, einen guten Lauf mit einer ordentlichen Zeit im Bereich der persönlichen Best-
leistung abzuliefern”, so Trainerin Grazyna Rabsztyn. “Was dann als Platzierung herauskommt, bleibt abzuwarten. Der Staffel
traue ich allerdings nach den guten Platzierungen der Vorjahre durchaus wieder den Einzug in den Endlauf zu.” Auf eine feste
Staffelaufstellung wollte sie sich aber noch nicht festlegen. Sicher scheint in der nagelneuen Leipziger Arena, die mit sechs an-
statt der sonst üblichen vier Rundbahnen ausgestattet ist, der Einsatz von Olaf Kelterborn, Rene Schwarz und Andrei Fabrizius.
Über den vierten Staffelplatz, für den Henning Staar und Torben Kleine in Frage kommen, wird die Tagesform entscheiden.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 22. Februar 2003
Kristin Ringel in der Halle dabei
Heute zu den “Deutschen”
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Wagner
Osterholz-Scharmbeck. Für die deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen, die an diesem
Wochenende in Leipzig ausgetragen werden, hat sich mit der norddeutschen Hallenmeisterin Kristin Ringel vom VSK Osterholz-
Scharmbeck nach vielen Jahren erstmals auch wieder eine Osterholzer Vertreterin qualifiziert.
Am heutigen Sonnabend um 14.15 Uhr stehen für die frühere zweifache deutsche Jugendmeisterin (1996 und 1998) gleich die
Zwischenläufe über 60m Hürden auf dem Programm, da die Vorläufe mangels ausreichend qualifizierter Teilnehmerinnen entfallen.
Mit ihrer Jahresbestzeit von 8,60 Sek. liegt die VSK-Athletin derzeit auf Rang 13 der 21 gemeldeten Athletinnen. Eine weitere
Leistungssteigerung bei diesen Titelkämpfen ist das erklärte Ziel, auch wenn ihr beim Kampf um den Einzug ins Finale der acht
besten Hürdenläuferinnen Deutschlands wohl nur Außenseiterchancen eingeräumt werden können.
Am morgigen Sonntag gibt's dann als" Zugabe " noch einen Start auf der 60-m-Flachstrecke. Auch hier hat sich Kristin Ringel mit
ihrer Saisonbestzeit von 7,72 Sek. als eine von 44 Sprinterinnen für die deutschen Titelkämpfe qualifiziert. Dabei hofft sie auf den
Einzug in die Zwischenläufe, um gegen die deutschen Spitzenläuferinnen wie Sina Schielke, Melanie Paschke oder Gabi Rock-
meier ihre persönliche Bestzeit weiter nach oben zu schrauben.

Und mit einem Tag Verspätung:
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 21. Februar 2003
"Deutsche": Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven) muss passen
Wilhelmshaven. Wenn am kommenden Wochenende die deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Leipzig stattfinden, werden
die in der Hallensaison so erfolgreichen LGW- Sprinter fehlen. Eine Woche vor dem Wettkampf zog sich Rainer Schulze (LG/VfL)
beim Abschlusstraining eine Leistenzerrung zu, die auch bei günstigem Heilungsverlauf schnellkräftige Bewegungen, wie beim
Startvorgang unerlässlich, nicht zulassen. Dabei schien Rainer in der Form seines Lebens zu sein. Beim gemeinsamen Staffel-
training in Hannover stellte er über 30 Meter "fliegend" mit 2,83 Sekunden und im 200-m-Lauf mit 20,9 Sekunden neue Trainings-
bestleistungen auf. Sowohl im 60-m-Lauf wie auch über 200 m schien eine Endlaufteilnahme möglich zu sein.
Besonders bedauerlich ist dieser Ausfall natürlich für die Staffelkameraden Lars Seinschedt, Lars Ruchel (beide LG/VfL) und
Dennis Bresemann (LG/STV), die sich mit dem Bestenlistenplatz 5 über 4 x 200 m besonders große Finalchancen ausgerechnet
hatten. A-Jugend-Landesmeister Bresemann hatte dafür sogar auf eine Teilnahme bei den deutschen Jugendmeisterschaften
verzichtet.
Nach einer kurzen Trainingspause wird man nun in die Vorbereitung für die Sommersaison einsteigen, die ja auch für Wilhelms-
haven mit den norddeutschen Meisterschaften im heimischen Stadion an der Freiligrathstraße einen Höhepunkt bringt.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 24. Februar 2003
Dennis Jünemann sorgte für das Glanzlicht
Der Jüngste des LG Braunschweig-Trios, das am Wochenende zur deutschen Hallenleichtathletik-Meisterschaft nach Leipzig ge-
reist war, setzte den Glanzpunkt. Dennis Jünemann verbesserte sich über die 3000 Meter erneut und wurde in dem starken Teil-
nehmerfeld in der Leipzig-Arena in 8:10,01 Minuten überraschend Zehnter. Für den 21-jährige Hindernisspezialisten begann das
Rennen zu langsam, wurde dann allerdings in der zweiten Hälfte zu schnell. "Dennis muss sich jetzt klare Ziele für die Saison
2003 setzen", fordert sein Heimtrainer Bernd Bröger. Mit der Leistungssteigerung sind auch durchaus internationale Auftritte bei
den Junioren drin.
Mit Achillessehenen-Beschwerden hatte Birte Bultmann zu kämpfen. So ließ sie sich vor ihrem 1500-Meter-Rennen spritzen und
einen Verband anlegen. 4:27,89 Minuten reichten zu Platz sechs. Damit erreichte sie ihre Zielvorgabe fast. Platz fünf hatte sie vor
der Meisterschaft als Ziel angegeben. Nun hofft sie, in zwei Wochen zu den deutschen Cross-Meisterschaften wieder fit zu sein.
LG-Sprinterin Sandra König, die sich nach ihrer Verletzung gerade im Aufbautraining befindet, lief über die 60 Meter in Leipzig
7,70Sekunden. Drei Hundertstelsekunden fehlten ihr zum Einzug in die Zwischenläufe. Sie freute sich jedoch darüber, dass es
langsam vorwärts geht. Bisher hatte sie in diesem Winter eine Bestzeit von 7,80 Sekunden. (B.B./sf)

GENERAL ANZEIGER (Ostfriesland) vom 24. Februar 2003
Aus nach dem Vorlauf
Leipzig. Katharina Möllmann vom VfL Germania Leer hat bei den 50. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in der
Arena von Leipzig ihr Ziel erreicht. Über die 60 Meter kam sie in 7,89 Sekunden zum Ende der Hallensaison noch einmal in die
Nähe ihrer persönlichen Bestzeit von 7,79 Sekunden. Doch für eine Überraschung reichte diese Zeit erwartungsgemäß nicht. Die
einzige Ostfriesin bei diesen Titelkämpfen schied im Vorlauf aus. Deutsche Meisterin wurde Sina Schielke (LG Olympia Dort-
mund) in 7,19 Sekunden vor Esther Möller (TV Wattenscheid) in 7,24 Sekunden. Platz drei ging an Melanie Paschke (TV Watten-
scheid). Die Altmeisterin kam nach 7,25 Sekunden ins Ziel.
Katharina Möllmann, die vor den Titelkämpfen aus beruflichen Gründen kaum trainieren konnte, war mit ihrer Leistung zufrieden
und besonders angetan von der Atmosphäre in der modernsten Leichtathletik-Halle Deutschlands: "Es war toll. Ich habe das
Event einfach genossen." (hk/kj)

NEUE PRESSE (Hannover) vom 24. Februar 2003
Leichtathletik: Tränen in Leipzig
Tränen in Leipzig – doch zumindest bei Annika Meyer (LG Hannover) waren es Freudentränen. Bei den deutschen Leichtathletik-
Meisterschaften in der neuen Leipzig-Arena holte sich die 22-jährige Hürdensprinterin über 60 Meter ihre erste Medaille in der
Frauen-Klasse. In persönlicher Bestzeit von 8,21 Sekunden wurde sie Dritte. “Ich wäre vor Glück fast auf dem Podest zusammen-
gebrochen”, gestand Meyer. Die Eltern Günther und Thea waren dabei, ebenso Freund Henning, der am Freitag nach seiner
letzten Klausur nachreiste.
Hannovers zweite starke Hürdenfrau dagegen war am Boden zerstört. Im Vorlauf war Annette Thimm aus Ricklingen (sie startet
für die LG Weserbergland) in 8,18 Sekunden noch die Schnellste gewesen. Im Finale lag sie an der letzten Hürde sogar noch fast
gleichauf mit der späteren Meisterin Nadine Henschke aus Mannheim. Doch Thimm hatte zu viel riskiert, erwischte die letzte
Hürde und stürzte. “Ärgerlich, ich hätte heute wirklich alles erreichen können. Nur sechs Monate nach meinem Kreuzbandriss
habe ich dennoch gezeigt, wie stark ich wieder bin. Die 8,18 aus dem Vorlauf waren noch lange nicht alles”, so Thimm.
Bronze Nummer zwei für Hannover holte sich Eike Onnen (LGH) im Hochsprung. Bis 2,14 Meter schaffte er alle Höhen im ersten
Versuch. Erst bei der neuen persönlichen Besthöhe von 2,18 musste Onnen passen. Meister wurde Roman Fricke (2,22 Meter)
im Trikot von Bayer Leverkusen. Er wohnt in Ricklingen gemeinsam mit Annette Thimm in einer Sportler-WG und sorgte so zu-
mindest für einen Erfolg im Haus.
Nicole Marahrens, Hannoveranerin im Trikot der LG Weserbergland, kam im 400-Meter-Finale in 54,63 Sekunden auf Platz vier,
Kugelstoßer Michael Mertens (96) musste sich mit 18,76 Metern und Rang sechs begnügen. Seine kürzlich erzielten 19,35 Meter
hätten Bronze bedeutet.

WESER KURIER vom 25. Februar 2003
Knapp an der Medaille vorbei
Werders 4 x 200-m-Staffel läuft bei der DM auf Rang vier
Von unserem Mitarbeiter Philipp Mehrtens
Bremen. Mit einem überzeugenden Mannschaftsergebnis kehrten die Leichtathleten des SV Werder Bremen von den Deutschen
Meisterschaften in Leipzig zurück. Gerade die 4 x 200 m Staffel der Männer konnte sich hervorragend in Szene setzen und
schrammte nur knapp an einer DM-Medaille vorbei. In der Besetzung Henning Staar, Olaf Kelterborn, René Schwarz und Andrei
Fabrizius gewann das Werder-Quartett ihren Vorlauf in 1:29,01 min. und zog überraschend in den A-Endlauf der besten sechs
Mannschaften ein. Hier lief die Werder-Staffel vor 4000 begeisterten Zuschauern in der Leipziger Arena mit einer Zeit von 1:31,10
min. auf Rang vier und sorgte damit für das beste Bremer Resultat bei Deutschen Hallenmeisterschaften seit drei Jahren.
“Wir hatten vorher lediglich auf die Teilnahme am B-Endlauf spekuliert, also mit einem Platz zwischen sieben und zwölf gerech-
net”, sagte Olaf Kelterborn direkt nach dem Endlauf. Insofern sind die Bremer keineswegs unglücklich, das Podest nur knapp ver-
passt zu haben. “Wir sind mehr als zufrieden mit dieser Platzierung”, so Kelterborn. Werders Trainerin Grazyna Rabsztyn, die
ehemalige Weltklasse-Hürdensprinterin, stellte einmal mehr ihr Talent unter Beweis, die von ihr betreuten Athleten auf den Punkt
in Topform zu bringen.
Denn auch Andrei Fabrizius, der als Vorletzter der Startliste über die 200-m-Strecke gemeldet war, erreichte in starken 22,06 s
überraschend den B-Endlauf. Nach 22,24 s durfte er sich über Rang sieben freuen. Abrunden konnte das gute Bremer Ergebnis
Jessica Lohmann über die 1500 m der Frauen. Sie lief mit einer Zeit von 4:46,19 min. auf Rang zwölf.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 25. Februar 2003
Am Hürdenstart leicht irritiert
Keine Verbesserung für Kristin Ringel bei “Deutschen”
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Wagner 
Osterholz-Scharmbeck. Doch leicht enttäuscht zeigte sich Hürdensprinterin Kristin Ringel (VSK Osterholz-Scharmbeck) von
ihrem Abschneiden bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig. Im ersten von drei Vorläufen über 60 Meter
Hürden der Frauen verpasste sie schon beim Start die minimale Chance, mit einer Steigerung ihrer persönlichen Bestzeit eventu-
ell doch einen der acht Finalplätze zu ergattern. Gleich im ersten von drei Vorläufen irritierte ein Superstart der neben ihr laufenden
Hürdensprinterin die ambitionierte VSK-Athletin derart, dass sie zunächst an einen Fehlstart glaubte und deshalb ihren eigenen
Start zur ersten der fünf Hürden regelrecht verschlief. Mit 8,72 Sekunden verfehlte Kristin Ringel damit ihre Bestzeit von den Nord-
deutschen Hallenmeisterschaften (8,60 Sek.) um etwas mehr als eine Zehntelsekunde. 8,49 Sekunden wären für den Einzug ins
Finale erforderlich gewesen - "durchaus im Rahmen des Möglichen", sagte die leicht enttäuschte VSK-Hürdenspezialistin nach
dem Rennen, um sich dann jedoch schon wieder auf den 60 m-Flachsprint am nächsten Tag zu konzentrieren.
Hier ging es im letzten der fünf Vorläufe unter anderen gegen die spätere Bronzemedaillen-Gewinnerin Melanie Paschke zunächst
um das Erreichen der Zwischenläufe. Trotz einer Steigerung ihrer persönlichen Bestzeit auf 7,70 Sekunden reichte es für Kristin
Ringel jedoch erneut nicht für die nächste Runde - lediglich drei Hundertstelsekunden fehlten am Ende zum Einzug in einen der
beiden Halbfinalläufe, so dass sie sich letztlich mit Rang 21 unter den 34 angetretenen Sprintspezialistinnen zufrieden geben
musste.
Ingesamt zeigte sich die an ihrem Studienort Halle/Saale bei 400-m-Bundestrainer Harald Werner trainierende VSK-Athletin je-
doch nicht unzufrieden mit ihrer ersten kompletten Hallensaison seit mehreren Jahren. "Endlich konnte ich mal wieder eine Trai-
ningsperiode ohne Verletzung absolvieren und hoffe nun, im Sommer wieder den Anschluss an die nationale Spitze im Hürden-
sprint schaffen zu können" - Kristin Ringel geht optimistisch in die Vorbereitungsperiode für die Freiluftsaison mit dem angestreb-
ten Saisonhöhepunkt, den deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen am letzten Juni-Wochenende in Ulm.

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 26. Februar 2003
VfL-Stars Bock und Figura enttäuschten
Das hatten sich die Leichtathleten des VfL Wolfsburg ganz anders vorgestellt: Bei den deutschen Hallen-Meisterschaften in
Leipzig blieben selbst die Top-Athleten Detlef Bock und Lars Figura ohne Medaille.
Der im Herbst verpflichtete Kugelstoßer Bock belegte als Titelverteidiger mit 18,95 Meter nur den vierten Platz und blieb weit
hinter den Erwartungen. Das gilt auch für Lars Figura. Der vor einem Jahr von Dortmund nach Wolfsburg gewechselte 400-Meter-
Läufer kam mit der Zeit von 49,76 Sekunden nicht über den sechsten Platz hinaus. Im Vorlauf war er noch 1,5 Sekunden
schneller gewesen.
Positiv überraschte Berit Bauer. Über 800 Meter belegte die VfL-Athletin sensationell den vierten Platz mit der Zeit von 2:09,78
Minuten. Bauer lief ein beherztes Rennen und lässt große Hoffnungen für die Zukunft. Wie erwartet schnitten Christoph Stolz und
John Johnson ab. Stolz wurde im Dreisprung Siebter mit 15,58 Meter, Johnson über 60 Meter Achter. Pech für den Sprinter: Er
hatte den Start völlig verschlafen, konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. (mro)

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 26. Februar 2003
Ina Behte auf Rang elf in “toller Halle"
Mehr als Rang elf hatte sich Hochspringerin Ina Behte bei den 35. deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Leverkusen aus-
gerechnet. Die 18-jährige DLV-Kaderathletin musste sich auf Grund eines Trainingsrückstandes, der mit ihrer beruflichen Aus-
bildung in Bad Münder zusammenhängt, mit 1,70m zufrieden geben. “Damit ist die Hallensaison für mich beendet. Ab dem 10.
März kann ich dann voll in das Training einsteigen und den Rückstand aufholen", meinte die Hollagerin.
Erfahrungen sammeln wollten die Jungen der LG Osnabrück. Als frisch gebackene Niedersachsenmeister der 16-/17-jährigen
B-Jugendlichen durften sie sich bei den 18-/19-jährigen A-Jugendlichen in der 4x200 m-Staffel keine Chance ausrechnen. Mit
1:38,89 Minuten liefen Dominic-Ojinnaka, Tobias Rasper, Philipp Wachhorst und Waldemar Fink als 24. unter 49 Teams dennoch
ein gutes Rennen. Vor Neid erblassten die Osnabrücker beim Start in der neu erbauten Leichtathletikhalle. “Toll. Da tränen einem
die Augen, wenn man weiß, unter welchen Bedingungen unsere Athleten in Osnabrück trainieren müssen", meinte Kreisvor-
sitzender Anton Siemer.

ZEVENER ZEITUNG vom 27. Februar 2003
Timm Müller unter den besten acht
Zevener Leichtathlet bei DM in Leverkusen erfolgreich
Zeven/Leverkusen. Die Leichtathletikabteilung von Bayer 04 Leverkusen war Ausrichter der Hallenjugendmeisterschaften sowie
der Deutschen Winterwurfmeisterschaften. Von der LAV Zeven hatten die A-Jugendlichen Timm Müller (200-Meter-Lauf) und Meike
Lürßen (Speerwurf) die hohen Qualifikationsnormen erreicht. Trotz wunderschöner Halle, optimaler Bedingungen und guter Zu-
schauerresonanz wollte eine Meisterschaftsstimmung zunächst nicht aufkommen. Das Publikum blieb zunächst sehr verhalten.
Dabei gab es zum Teil hervorragenden Sport zu sehen. Erst am Nachmittag des ersten Wettkampftages stellte sich beim Weit-
sprung-Krimi der männlichen Jugend aber doch die erwartete Atmosphäre ein. Mit 7,52 Meter setzte sich der Leverkusener Tim
Golomski erst im fünften Versuch an die Spitze und verdrängte Christian Kaczmarek (LG Nike Berlin) mit 7,51 Meter und den
Neubrandenburger Tim Riedel (7,50 Meter) auf die Plätze 2 und 3.
Mitten hinein in die Anfeuerungsrufe der Zuschauer wurden die 200-Meter-Vorläufe der männlichen Jugend gestartet. Timm Müller,
der seine Verletzung aus der vergangenen Freiluftsaison auskuriert hatte und sich in den vergangenen Wochen ständig steigern
konnte, hatte ausgerechnet beim Höhepunkt der Hallensaison mit einer Erkältung zu kämpfen. Trotzdem zeigte der Zevener in
seinem Vorlauf, dass er zur Deutschen Spitze der 200-Meter-Sprinter gehört. Nur knapp von Rouben Rich vom Dürener TV ge-
schlagen, erreichte Timm Müller mit 22,20 Sekunden die achtschnellste Vorlaufzeit und qualifizierte sich damit für den B-Endlauf
unter 39 gemeldeten Teilnehmern.
Herausragende Teilnehmerinnen der weiblichen Jugend waren die Hürdensprinterin Sophie Krauel vom TuS Jena, die 8,24 Sekun-
den lief und sich mit 6,41 Meter im Weitsprung über zwei Deutsche Meisterschaftstitel freuen durfte, sowie die Stabhochspringerin
Floe Kühnert von Bayer Leverkusen. Der Juniorenweltmeisterin genügten übersprungene 4,15 Meter für den Titel.
Parallel zu den Hallenwettkämpfen zeigten auch die Nachwuchswerfer zum Teil hervorragende Leistungen. Im Hammerwurf der
männlichen Jugend A konnte Lokalmatador Kamilius Bethge mit 67,89 Meter die Qualifikationsnorm für die Jugendeuropameister-
schaften in Tampere überbieten. Auch Anke Schwerdtner von den Halleschen Leichtathletikfreunden beeindruckte mit 56,01 Meter
Bundestrainer und Zuschauer gleichermaßen.
Der zweite Wettkampftag der Werfer begann mit dem Speerwurf der weiblichen Jugend A und damit mit dem Auftritt von Meike
Lürßen. Trotz erheblicher Schulterprobleme wollte Meike Lürßen auf die Meisterschaftsteilnahme nicht verzichten. Sicherlich auch
aufgrund des Trainingsrückstands verpasste sie mit 39,38 Meter jedoch den Endkampf der besten Acht als Neunte knapp. Es
gewann Mareike Rittweg vom LV Thum mit 54,07 Meter vor Daniele Jahnke (Ohrdrufer LV), deren Speer 50,50 Meter weit flog.
In der Halle stand der Sonntag ganz im Zeichen der Endläufe. Platz acht nach den Zeitvorläufen bedeutete für den Zevener Timm
Müller die Teilnahme am B-Endlauf, in dem die Plätze fünf bis acht ermittelt werden. Timm musste auf der ungünstigen Innenbahn
starten, die eine gute Zeit kaum zulässt. Unter den gegebenen Bedingungen war der Zevener Ausnahmeathlet zufrieden mit
seinem achten Platz bei seiner ersten Deutschen Hallenmeisterschaft. Den 200-Meter-Lauf gewann Till Helmke vom TSV Fried-
berg-Fauerbach in überragenden 21,08 Sekunden vor dem Gelsenkirchener Sebastian Ernst (21,30). Till Helmke konnte sich über
eine Doppelmeisterschaft freuen, denn auch auf der 60-Meter-Sprintstrecke war er nicht zu bezwingen.

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 2. März 2003
“Nächstes Jahr in den Zwischenlauf"
Platz 11 für Ina Behte bei Jugend-DM
Osnabrück/Leverkusen (ma). Bei den 35. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leverkusen hat Hoch-
springerin Ina Behte (BW Hollage) Rang 11 belegt. Die 18-jährige Auszubildende durfte angesichts momentan äußerst einge-
schränkter Trainingsmöglichkeiten mit dieser Platzierung und übersprungenen 1,70 m zufrieden sein. Eine Woche zuvor hatte
Behte bei einem Wettkampf in Berlin allerdings noch die Höhe von 1,75 m geschafft. “Für mich ist die Hallensaison jetzt beendet.
Ab dem 10. März kann ich wieder voll ins Training einsteigen und meinen Rückstand aufholen", kündigte die Hollagerin nach den
Jugend-Titelkämpfen an. Nationale Hochsprungmeisterin wurde übrigens Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt), die 1,85 m
überquerte.
Platz 24 unter 49 gestarteten Teams sprang in Leverkusen für die B-Jugend-Sprinter der LG Osnabrück über 4x 200 m heraus, die
auf den verletzten Arne Brenneisen verzichten mussten. Die Staffel der 16-und 17-Jährigen wusste dennoch gegen die um bis zu
drei Jahre ältere Konkurrenz zu überzeugen und verpasste ihre Siegeszeit von den Landesmeisterschaften nur um neun Hundert-
stel. “Im nächsten Jahr wollen wir den Zwischenlauf erreichen", verkündeten Dominic Ojinnaka, Tobias Rasper, Philipp Wachhorst
und Waldemar Fink nach dem Wettkampf gleichlautend. Die 4x 200 m hatten sie in 1:36,89 Minuten absolviert. Der Sieg ging am
Ende an die gastgebenden Sprinter des TSV Bayer Leverkusen (1:28,04 Min.) vor der LAV Rostock (1:28,77 Min.) und dem TV
Gladbeck (1:30,39 Min.).

OSNABRÜCKER SONNTAGSBLATT vom 2. März 2003
Deutsche Jugend-Hallen-Meisterschaften
Während der Trainer das Sammeln von Erfahrung als Ziel definiert hatte, wollten Dominic Ojinnaka, Tobias Rasper, Philipp Wach-
horst und Waldemar Fink bei den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften in Leverkusen vor allem beweisen, das ihre Zeit und
ihr Erfolg als Landesmeister keine Eintagsfliege war. Dieses gelang trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Arne Brenneisen:
mit 1:36,89 sec wurde die Bestzeit nur knapp verfehlt, Platz 24 unter ursprünglich 49 gemeldeten Teams schlug zu Buche.
Deutlich mehr Erfahrung brachte Hochspringerin Ina Behte (BW Hollage) als derzeit erfolgreichste Nachwuchsathletin der Region
und vielfache Medaillengewinnerin des Vorjahres mit in den Wettkampf. Nicht ersetzen konnte sie damit den beruflich bedingten
Trainingsrückstand: 1,70 m und Platz elf waren unter diesen Umständen respektabel. Schade nur: Inas eine Woche zuvor bei den
Norddeutschen Meisterschaften in Berlin erzielte Hallenbestleistung von 1,75 m hätten zu Rang fünf gereicht.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 5. März 2003
Garrels Crosser für Bad Dürrheim gerüstet
Kuhlen-Brüder und Daniel Hackl topfit
Waren/Garrel. Gut vorbereitet für die am Wochenende in Bad Dürrheim stattfindenden Deutschen Meisterschaften im Crosslauf
zeigten sich Garrels Läufer bei den Norddeutschen Titelkämpfen in Waren/Müritz. Leider fand diese Veranstaltung bei weitem
nicht die Resonanz, die sich der Ausrichter vorgestellt hatte. Zu viele Läufer pausierten nach den Landesmeisterschaften oder
zogen andere Wettkämpfe, unter anderem Hallensportfeste, vor.
Für eine herausragende Leistung sorgte in Waren wieder einmal mehr Georg Kuhlen auf der Männer-Mittelstrecke über 3800
Meter. Hinter dem Wolfsburger Spitzenläufer Sascha Diehr (5000-Meter-Bestzeit 14:34,49 Minuten) kam Georg Kuhlen mit nur
acht Sekunden Rückstand nach 12:23 Minuten als Zweiter ins Ziel. Der 22-jährige Garreler lag damit deutlich vor Christof Meyer
(LG Uelzen/Barum) und Patrick Rambow (LG Alsternord Hamburg), immerhin Sechster der Deutschen Juniorenmeisterschaften
über 3000-Meter-Hindernis im letzten Jahr. Andreas Kuhlen als Fünfter in 13:08 Minuten und Daniel Hackl als Sechster sorgten
dafür, dass der Mannschaftstitel konkurrenzlos an den BV Garrel ging.
Daniel Hackl nahm knapp zwei Stunden später auch noch die Männer-Langstrecke über 9500 Meter in Angriff, wo er trotz der
Vorbelastung in 30:44 Minuten einen nicht zu unterschätzenden achten Platz belegte. Im Lauf der Schüler 15 Jahre und jünger
über ebenfalls 3800 Meter gab es auf den ersten drei Plätzen den gleichen Einlauf wie bei den Landesmeisterschaften in Oster-
cappeln. Hinter Sören Ludolph (LG Nordheide/13:28) und Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden/13:28) zeigte Fabian Kühling
als Dritter in 13:44 Minuten erneute eine Spitzenleistung.
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