NDM-Halle (Einzel) am 1./2. Februar 2003 in Berlin (Frauen, Männer, Jugend)
DM-Halle (Mehrkampf) am 1./2. Februar 2003 in Halle (Frauen, Männer)
DM-Halle (Mehrkampf) am 8./9. Februar 2003 in Neubrandenburg (Jugend A+B)
DM-Halle (Einzel) + DM-Winterwurf am 8./9. Februar 2003 in Halle (Seniorinnen, Senioren)
NDM-Winterwurf am 8./9. Februar 2003 in Kienbaum (Frauen, Männer, Jugend A+B)
LM-Crosslauf (NLV+BLV) am 8. Februar 2003 in Ostercappeln (Schüler-/innen A - Senioren)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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Neuste (Presse)-Berichte vom 23.2.   Ergebnisliste NDM-Halle 1./2.2.     Ergebnisliste DM-Halle 1./2.2.    Ergebnisliste DM-Mehrkampf 8./9.2.
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Um die Ladezeit dieser Seite in Grenzen zu halten, wurden alle Vorberichte zu den o.a. Meisterschaften ausgelagert
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Februar 2003
Staffel der LG Wilhelmshaven holt Titel mit zwei Leeranern
Ostfriesen bei Norddeutschen Meisterschaften in Berlin
Berlin
(ls/hk). Zwei Leeraner haben bei den Norddeutschen Leichtathletik-Hallen-Meisterschaften in Berlin am Wochenende den
Sprung auf das Siegerpodest geschafft. Lars Seinschedt und Lars Ruchel, die beide erst seit wenigen Wochen für die LG Wil-
helmshaven starten, holten zusammen mit ihren Vereinskameraden Dennis Bresemann und Rainer Schulze den Titel über 4 x 200
Meter. Die Staffel verwies in 1:27,18 Minuten das Quartett des OSC Berlin (1:27:78) auf Platz zwei.
Seinschedt und Ruchel starteten im vergangenen Jahr noch für den TV Norden. Davor waren sie lange Jahre für Germania Leer am
Start. Mit der LG Wilhelmshaven, so hoffen sie, können sie noch mehr erreichen. Der Sieg in Berlin scheint ihnen Recht zu geben.
Mit Nik Alberding, Siewert André und Paul Thielecke waren in Berlin auch drei A-Jugendliche vom TV Norden am Start. Nik Alber-
ding lief über 400 m in 51,75 Sekunden auf Platz neun. Damit blieb er nur eine Hunderstelsekunden unter seiner persönlichen
Bestleistung. Über 200 m schied er in 23,35 Sekunden im Vorlauf aus. Mit der Zeit war der 400-m-Hürdenspezialist dennoch zu-
frieden.
Paul Thielecke plagte sich mit Schmerzen im Fuß herum. So blieb der für die B-Jugend startberechtigte Ostfriese hinter seinen
Möglichkeiten zurück. Im Weitsprung belegte er mit 6,15 m den achten Platz. Im Dreisprung reichte es mit 11,79 m zu Platz fünf.
Zum Vergleich: Bei den Landesmeisterschaften vor zwei Wochen schaffte er noch 13,35 m.
Der ebenfalls noch für die B-Jugend startberechtigte Siewert André blieb ebenfalls hinter seinen Möglichkeiten zurück. 7,34 Se-
kunden benötigte er für den Sprint über die 60 m. Seine persönliche Bestleistung liegt bei 7,24 Sekunden. Und auch die 23,24
Sekunden über 200 m waren für ihn nicht etwas enttäuschend.
Von den Niedersachsen war Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven) mit drei Titeln über 60 m (6,94 Sekunden) und 200 m (21,48)
sowie mit seinen Vereinskameraden Dennis Bresemann, Lars Seinschedt und Lars Ruchel in der 4 x 200-m-Staffel (1:27,18
Minuten) erfolgreichster Teilnehmer dieser Titelkämpfe. Zu den besseren Ergebnissen dieser Meisterschaften trug auch Sebastian
Siebert (LC Cottbus) bei. Der 21-Jährige entschied die 60 m Hürden in 7,79 Sekunden für sich.
Bei den Frauen waren Claudia Schultz (LG Wedel-Pinneberg) über 400 m (56,05 Sekunden) und 800 m (2:06,34 Minuten) sowie
die von Berlin nach Dessau gewechselte Katja Umlauft (1. LAC) im Dreisprung (13,37 m) und Weitsprung (6,28 m) am erfolg-
reichsten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Februar 2003
Persönliche Bestleistung bei DM
Patrick Pfingsten schafft bei Siebenkampf-Meisterschaft in Halle 5288 Punkte
Halle (hk). Mit persönlicher Bestleistung von 5288 Punkten belegte Patrick Pfingsten vom TV Norden Platz elf im Siebenkampf
bei den erstmals in der Halle ausgetragenen deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Leichtathleten in Halle/Saale. Den Titel
gewann der Kieler Stefan Drews mit 5879 Punkten vor dem bis zur letzten Disziplin führenden Leverkusener Lars Winter (5783)
und dem EM-Sechsten Mike Maczey (Kiel/5746).
Obwohl Patrick Pfingsten, der am ersten Wettkampftag am Sonnabend seinen 25. Geburtstag feierte, zwei persönliche Best-
leistungen aufstellte, war Trainer Hans-Bernd Eilers nicht voll zufrieden. “Platz elf ist in Ordnung, aber es ist mehr drin. Wir werden
deshalb die Hallensaison um drei Wochen verlängern”, sagte Eilers. Pfingsten soll bei einem Siebenkampf in Hannover seine
Punktzahl noch einmal erhöhen. Außerdem ist ein Start über 60 m Hürden bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Leipzig in
drei Wochen geplant.
In Halle begann der Wettkampf für Geburtstagskind Pfingsten hervorragend. Über 60 m lief er in 7,25 Sekunden persönliche Best-
leistung. Beim Weitsprung erfüllte er seine eigenen Erwartungen allerdings nicht. “6,77 Meter sind unter Wert. Patrick hat die
Schnelligkeit gefehlt”, sagte Eilers. Im Kugelstoßen lief es für den Ostfriesen wieder besser. Mit 13,79 m schaffte er die viertbeste
Weite im Teilnehmerfeld. Den Hochsprung als letzten Wettkampf des ersten Tages beendete er mit 1,85 m. “Die Höhe hat er
sauber und klar geschafft, bei 1,88 m war aber Schluss”, berichtete Eilers. Pfingsten lag damit vor dem zweiten Wettkampftag auf
Platz zehn mit Chancen auf den achten Rang.
Mit 8,44 Sekunden über 60 m Hürden begann Pfingsten am Sonntag. Im Stabhochsprung stellte er mit 4,40 m eine weitere per-
sönliche Bestleistung auf. Damit hatte er vor dem abschließenden Lauf über 1000 m weiter die Chance auf Rang acht. 600 Meter
lang hielt der Ostfriese auch gut mit, doch dann verließen ihn die Kräfte. Die Beine waren nach dem kräftezehrenden Wettkampf
schwer.
Trainer Hans-Bernd Eilers traut seinem Schützling in den kommenden Jahren noch einiges zu. “Patrick ist mit 25 Jahren in einem
sehr guten Alter für einen Zehnkämpfer. Da ist in den kommenden Jahren noch einiges zu erwarten.”

Kristin Ringel (VSK Osterholz) meldet sich zurück
Diesen Bericht gibt es auf der Home-Page der SOL Osterholz (von Reinhard Wagner)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 3. Februar 2003
Dennis Jünemann lief zum Titel
Auch Birte Bultmann Erste bei Nordmeisterschaften
Als Domäne der LG Braunschweig erwies sich die 1500-Meter-Strecke bei den norddeutschen HallenMeisterschaften in Berlin.
Dennis Jünemann (Jg. 1981), von Haus aus Hindernisläufer, zeigte 14 Tage nach seiner Verbesserung über 3000 Meter nun auch
auf der langen Mittelstrecke mit einem überraschenden Titelgewinn in Bestzeit deutlich gewachsene Klasse. In einem Rennen,
das durch das Fehlen zweier Mitfavoriten zur Chance für die Nachwuchs-Athleten wurde, ging der MTV-Hoffnungsträger nach fünf
der siebeneinhalb Runden in Führung, baute diese bis ins Ziel auf über 20 Meter aus und siegte unangefochten vor dem von Jonas
Hamm aus Wedel-Pinneberg angeführten zehnköpfigen Verfolgerfeld. Mit einer Zeit von 3:48,36 Minuten unterbot er seine Frei-
luftbestleistung um fast vier Sekunden. Bei den deutschen Hallen-Titelkämpfen am 21./22. Februar in Leipzig, die für ihn vor drei
Wochen noch außer Reichweite schienen, hat Jünemann nach seinen starken Meisterschaftsauftritten von Hannover und Berlin
nun die Wahl zwischen den 1500 und den 3000 Metern.
Gleiches gilt für seine Vereinskollegin Birte Bultmann, die im Frauenrennen über 1500 Meter nach ähnlichem Rennverlauf in der
Zeit von 4:25,43 Minuten siegte und dabei Angela Hänsel von der LG Berlin (4:28,35 Minuten) und Andreina Byrd aus Schwerin
klar distanzierte. Nachdem sie bei den Landesmeisterschaften in Hannover vor zwei Wochen noch den Anstrengungen eines
Trainingslagers Tribut zollen musste und recht kraftlos wirkte, zeigt auch bei Birte Bultmann die Formkurve wieder nach oben.
Wenige zufrieden mit ihrem Wettkampf in Berlin war Sprinterin Sandra König. Sie belegte über 60 Meter Rang sieben in 7,85 Se-
kunden. "Im Training läuft es viel besser. Im Wettkampf bin ich verkrampft", mahnt sich die DM-Dritte von 2001 zur Geduld bei
ihrem Neuanfang nach langer Verletzungsmisere. Unterstützung und Zuspruch erhält sie von ihrer Trainigskameradin Melanie
Paschke. Die nach wie vor im Raum Braunschweig lebende, für die LG Wattenscheid startende EM-Fünfte hatte nach ihrer Baby-
pause beim Comeback eine ähnliche Geduldsprobe bestehen müssen.
Angesichts von 30 Teilnehmern wurde die 800-Meter-Entscheidung der Männer in vier Zeitläufen ausgetragen. Michael Herbst und
der Vorjahresjugendliche Christopher Ryffer belegten in ihren Rennen in 1:55,86 und 1:56,58 Minuten jeweils vordere Plätze,
kamen damit in der Gesamtwertung aber nicht unter die ersten Acht. Mit 22,86 Sekunden über 200 Meter verfehlte Michael
Basista den Endlauf. Zusammen mit Bernd Striegler holten Basista, Herbst und Ryffer in der 4 x 400-Meter-Staffel in 3:26,93
Minuten Bronze.
(B.B.)

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 3. Februar 2003
Gold für Dreispringer Stolz
Norddeutsche Hallen-Meisterschaften – VfL mit sechs Medaillen
Von Markus Kutscher
Sechs Medaillen gewannen die Leichtathleten des VfL Wolfsburg am Wochenende bei den norddeutschen Hallen-Meisterschaften
in Berlin. Die einzige Goldmedaille holte Christoph Stolz mit 15,44 Meter im Dreisprung der Männer.
"Insgesamt bin ich sehr zufrieden", bilanzierte VfL-Trainer Werner Morawietz. Einziger Wermutstropfen: Lars Figura verletzte sich
am Oberschenkel. Sein Start bei den deutschen Meisterschaften am 22. und 23. Februar in Leipzig scheint gefährdet. "Ich hoffe,
dass es nur eine Verhärtung ist und Lars nur eine Woche etwas weniger trainieren muss", erklärte Morawietz. Heute soll es eine
genaue Diagnose geben. Über die 400-Meter-Strecke musste sich Figura in 48,21 Sekunden dem Potsdamer Stefan Beyer ge-
schlagen geben (47,91). Dem Wolfsburger, der im Januar an einer Oberschenkelzerrung und einer Grippe laborierte, war der
Trainingsrückstand deutlich anzumerken. Bei seinem Vorlauf über 200 Meter spürte Figura ein Ziehen im Oberschenkel und ver-
zichtete auf weitere Starts. Dadurch platzte auch die geplante 4x-400-m-Staffel.
Erfreulich war der Auftritt der beiden VfL-Neuzugänge Detlef Bock und Berit Bauer. Bock belegte mit 18,75 Meter im Kugelstoßen
hinter dem überragenden Ralf Bartels (19,54 m/SC Neubrandenburg) den zweiten Platz. "Detlef kann aber mehr. Er wird dem-
nächst über 19 Meter stoßen", ist Morawietz überzeugt. Bauer gewann über 800 Meter in 2:07,96 hinter Claudia Schultz (LG
Wedel) die Silbermedaille. Ebenfalls auf Platz zwei landete John Johnson, der die 60 Meter in 6,92 Sekunden sprintete.
Mit dem dritten Platz musste sich die Wolfsburger 4x200-Meter-Staffel begnügen. In der Besetzung Paul Ren, Alexander Knitsch,
Jemayai Anouar und Lars Figura reichte es nur zu einer Zeit von 1:29,95 Minuten. Es siegte die LG Wilhelmshaven vor dem OSC
Berlin.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 3. Februar 2003
Lohmann holt Silber bei “Norddeutschen”
Verden (bhm). Bei der norddeutschen Hallenmeisterschaft der Leichtathleten, ausgetragen in der Berliner Rudolf-Harbig-Sport-
halle, hat der in der Jugendklasse angetretene Verdener Martin Lohmann die Silbermedaille auf der 60-Meter-Strecke gewonnen.
Als Mitfavorit auf den Meistertitel legte er “abgebremste” 6,98 Sekunden als Sieger seines Vorlaufs vor, die Kai Doskoczynski
(LG Nike Berlin) in einem anderen Vorlauf egalisierte. Diese beiden Sprinter machten im Endlauf auch den Titel unter sich aus.
Die neue Startregel (es wird nur ein Fehlstart toleriert) wurde Martin Lohmann im Endlauf wie schon bei der Landesmeisterschaft
in Hannover zum Verhängnis. Nachdem einer der Finalteilnehmer einen Fehlstart verursacht hatte, kam der Verdener nicht wie
gewohnt aus dem Startblock und konnte den Startvorteil seines großen Rivalen Doskoczynski nicht mehr wettmachen. Der
Berliner lief 6,91 Sekunden, für Lohmann wurden 6,96 gestoppt.
In zwei Wochen ist für Lohmann der Saisonhöhepunkt erreicht. In Leverkusen geht’s um die deutsche Hallenmeisterschaft der
Jugend. Wenn es ihm gelingt, im Bereich seiner diesjährigen Bestzeit (6,92) zu bleiben, ist er ein Endlaufkandidat.

Presseinformation vom 3. Februar 2003 (Von Manfred Scholz)
LG – Sprinterinnen erfolgreich in Berlin
Stephanie Thumann von der LG Weserbergland setzte bei den Norddeutschen Hallenleichtathletik-Meisterschaften der Jugend,
Männer und Frauen in der Rudolf-Harbig-Sporthalle in Berlin in der Frauenklasse die Highligts und gewann den Titel einer nord-
deutschen Meisterin sowie einen Vizemeister-Titel. Sie gewann souverän den 200 Meter Endlauf in 24,40 Sekunden mit neuer
persönlicher Bestzeit in 24,40 Sekunden und das, nachdem sie schon bei ihrem Vorlaufsieg mit 24,66 Sekunden eine neue Best-
marke gesetzt hatte. Nicole Müller konnte ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden. Nach einem Vorlaufsieg in 25,15 Sekunden,
trat sie zum Endlauf verletzungsbedingt nicht mehr an. Tags zuvor war sie hinter Stephanie Thumann (7,64 Sekunden) im 60
Meter- Sprint in 7,72 Sekunden noch Endlauf-Dritte geworden.
Bei der weiblichen Jugend A gelang Michaela Halm mit 7,72 Sekunden der 4. Platz im Endlauf über die gleiche Distanz. Der B-
Endlauf sah Silke Rauchberger in 8,00 Sekunden auf Platz Fünf. Auf der 200 Meter-Strecke gelangen Anika Laing in 25,90 Sekun-
den und Michaela Halm in 24,78 Sekunden sichere Vorlaufsiege. Zum Endlauf trat dann nur Michaela Halm an und wurde hinter
Sandra Schmadtke (LG Nike Berlin / 24,55 Sekunden), Zweite und Vize-Meisterin in wiederum exakten 24,78 Sekunden. Auf der
400 Meter- Sprintstrecke wurde Anika Laing Zweite in 56.97 Sekunden.
Die Staffeln der weiblichen Jugend A und der Frauen gingen nicht an den Start, da bei der Jugend der verletzungsbedingte Ausfall
von Ricarda Fierenz nicht kompensiert werden konnte und bei den Frauen Nicole Marahrens und Annette Thimm Einladungen zu
den Meetings in Erfurt und Sindelfingen erhalten hatten. In Erfurt lief Nicole Marahrens im zweiten Lauf nach verschlafenem Start
und schlechterer Innenbahn mäßige 54,05 Sekunden über die 400 Meter. Am Sonntag in Sindelfingen klappte es besser mit 53,50
Sekunden. Annette Thimm lief in Erfurt die 60 Meter Hürden im Vorlauf in 8,33 Sekunden und im Endlauf bedeuteten 8,31 Sek.
Platz Acht gegen internationale Konkurrenz.

Presseinformation vom 3. Februar 2003 (Von Markus Steinbrück)
Norddeutsche Hallen-Meisterschaften Erwachsene und Jugend A in Berlin, Rudolf-Harbig-Halle
Schreck in der Abendstunde
Hanstedt. Einen gehörigen Schrecken in der Abendstunde hatten jetzt Paul Dittmer und sein Trainer Wolfgang Striezel vom MTV
Hanstedt zu verkraften. Einen Tag vor dem geplanten Start des 16-jährigen Nachwuchstalents bei den Norddeutschen Hallen-
Meisterschaften war man bereits nach Berlin angereist, saß im Hotel gemütlich zum Abendessen beieinander. Striezel hatte
schon mehrere Tage mit einem Virus zu kämpfen gehabt, als plötzlich sein Kreislauf versagte und er im wahrsten Sinne des
Wortes ”vom Stuhl kippte.” Alle Beteiligten handelten besonnen, ließen den 54-jährigen Coach erst einmal zu einem gründlichen
Check ins Krankenhaus transportieren. Die Ärzte konnten aber weitgehend Entwarnung geben, so dass Striezel bereits gegen
22.30 Uhr wieder in seinem Hotelbett lag.
Am kommenden Morgen standen für Paul Dittmer dann die Wettkämpfe in der Rudolf-Harbig-Halle am Olympiastadion statt. Dort
konnte der von einer Erkältung geschwächte B-Jugendliche im Feld der stärksten norddeutschen A-Jugendlichen nicht ganz an
das unglaublich hohe Niveau der letzten Wochen anknüpfen. Im Hochsprung waren 1,92 m diesmal zu viel, mit übersprungenen
1,89 m belegte Paul Dittmer den 5. Platz. Auch im Dreisprung blieb der Hanstedter rund einen halben Meter hinter dem Ergebnis
der Landesmeisterschaften zurück, sicherte sich mit 12,62 m immerhin die Bronzemedaille.
Was viel wichtiger war: Auch Wolfgang Striezel befand sich in der Halle, konnte seinen Schützling während der beiden Sprung-
konkurrenzen betreuen. Nur die mehrstündige Rückfahrt wollte sich der Trainer noch nicht wieder zumuten. So reiste Gattin
Christa, selbst erfolgreiche Schülertrainerin in Hanstedt, per Zug in die Bundeshauptstadt, brachte das Trio per Pkw sicher in
heimatliche Gefilde zurück.
Mit Mittelstreckler Jan Martin Gutzeit und Sprinterin Klaudia Neubauer gingen in Berlin auch zwei Athleten der LG Nordheide an
den Start. Jan Martin Gutzeit hatte in seinem ersten Jahr in der Männerklasse eine ganz schweren Stand über 800 Meter. Der
19-jährige Overaner lief in 1:56,73 min bis auf zwölf Hundertstelsekunden an seine Freiluft-Bestmarke heran und war damit sehr
zufrieden. Mehr als Platz 16 unter 27 Startern war aber nicht möglich.
Weiter vorne landete Klaudia Neubauer im 200-Meter-Lauf der weiblichen Jugend A. Die 15-Jährige qualifizierte sich in 25,86 sec
für einen von drei Zeitendläufen und steigerte sich dort auf die persönliche Bestzeit von 25,74 sec. Das bedeutete im 31-köpfigen
Feld der bis zu 19-jährigen Sprinterinnen den sehr guten 7. Platz.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 4. Februar 2003
Sascha Dessi verpasst DM-Teilnahme
Göttingen (frs). Freud und Leid liegen im Sport oft dicht beieinander. Das musste Sascha Dessi bei den Norddeutschen Hallen-
meisterschaften am Wochenende in Berlin erfahren. Über 1500 m verpasste der Läufer der LG Göttingen die angepeilte DM-Quali-
fikation, im 800-Meter-Rennen lief er anschließende ein starke Zeit.
Zwei derart unterschiedliche Wettkampftage hatte der 29-jährige im Vorfeld bestimmt nicht erwartet. Mit hohen Erwartungen war
Dessi über 1500 Meter an den Start gegangen, galt es doch, die DM-Norm von 3:54,50 Minuten zu unterbieten. Bis zur 1000-
Meter-Marke sah es auch noch so aus, als würde dies dem LGGer gelingen. Allerdings musste er anschließend dem hohen An-
fangstempo Tribut zollen und kam in 3:57,22 ins Ziel. Er sicherte sich damit den dritten Platz, jedoch musste Sascha Dessi seine
Startambitionen für die nationalen Titelkämpfe in Leipzig begraben.
Gänzlich anders verlief der zweite Wettkampftag. Lediglich als Zugabe war das Rennen über 800 Meter gedacht. Nach der ver-
passten Qualifikation demonstrierte Dessi auf den vier Runden jedoch noch einmal seine ganze Stärke. In ausgezeichneten
1:53,92 lief er in dem stark besetzten Feld zu neuer Bestzeit und auf den neunten Rang.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 5. Februar 2003
Erfolg für Mädel vom “Dorfverein”
Mareike Witt bei der DM
Delmenhorst (eb). Bei den ersten offiziellen Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathleten in der Halle, sinnigerweise
in Halle an der Saale, setzte sich die Delmenhorsterin Mareike Witt im Trikot des TuS Syke im Fünfkampf der Frauen gegen die
starke deutsche Konkurrenz mit Platz neun und 3777 Punkten erfolgreich in Szene.
Als einzige Vertreterin aus einem "Dorfsportverein" stand ihr in der Vorbereitungszeit keine Halle mit 200-m-Kunststoffbahn zur
Verfügung. Freiluft-Training war bei dem Wetter in den letzten sechs Wochen nur eingeschränkt möglich. Zugelassen werden zu
den deutschen Meisterschaften die 30 punktbesten Deutschen, von denen 22 gemeldet hatten.
Diese immerhin fünften nationalen Meisterschaften für Mareike Witt begannen mit einer persönlichen Bestleistung von 8,93
Sekunden über 60m Hürden. Der folgende Hochsprung litt ein wenig unter der Tatsache, dass bereits für den Sommer die ersten
Vorbereitungen gelegt werden und so ein spezielles Training zur Zeit nicht ins Konzept passt. Darum waren 1,60 m von der
Finanzbeamtin "nur ganz o.k."
Das Kugelstossen beendete die 23-Jährige dann zwar wieder mit einer Hallen-Bestleistung, aber ein Wermutstropfen bleibt, denn
beim technisch aussichtsreichsten dritten Versuch rutschte die Kugel über die Finger, so dass 11,48 m zu Buche standen.
Eine der bekannt starken Disziplinen von Mareike Witt ist der Weitsprung. In Halle konnte sie wie erwartet Boden mit erstmals in
der Halle gesprungen 5,53 m gut machen. Den abschliessenden 800-m-Lauf absolvierte Witt in 2:23,21 Minuten und überraschte
sich selbst, da sie eigentlich eine Zeit um 2:30 erwartet hatte. Allerdings waren alle Läuferinnen unter 2:30 geblieben, was für
einen Mehrkampf schon bemerkenswert ist. Witt verbesserte mit 3777 Punkten ihre im letzten Jahr aufgestellte Bestmarke um
220 Punkte deutlich.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. Februar 2003
Bronze für Stefanie Meyer
Berlin/Hildesheim (wgk). Leichtathletiktrainer Marek Polcar zeigte sich enttäuscht: Dreimal war er in den vergangenen Jahren
mit verschiedenen Hildesheimer Vereinsstaffeln in Berlin, und dreimal waren die Erfolge seiner Schützlinge alles andere als be-
rauschend. So auch jetzt wieder bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend in der Rudolf-
Harbig-Halle. Zuerst wurde die 4x200-m-Staffel der LG Hannover, die mit den drei Hildesheimerinnen Steffi Meyer, Johanna Bloch
und Isabelle Steindor lief, wegen eines Wechselfehlers zwischen Ann-Kristin Westermann und Isabelle Steindor vom Kampfgericht
disqualifiziert. Und dann blieb auch noch die dreifache Landesmeisterin Johanna Bloch im Vorlauf über die 60 m Hürden nach der
zweiten Hürde stehen und trabte der Konkurrenz hinterher. Nach der offiziellen Ergebnisliste wurde auch sie disqualifiziert.
"Vielleicht wird der psychische Druck auf Johanna allmählich zu groß", suchte ihr Trainer nach Gründen. "In zwei Wochen finden
die deutschen Hallenmeisterschaften in Leverkusen statt. Fernziel ist ihre Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften in
Kanada."
Sehr zufrieden zeigte sich Trainer Polcar dagegen mit dem Auftreten von Stefanie Meyer im Hochsprung der weiblichen Jugend.
Am Ende des Wettkampfs hatten alle vier auf den vorderen Plätzen liegenden Mädchen die Höhe von 1,75 m überquert. Die
Hildesheimerin, vor zwei Wochen Landesvizemeisterin geworden, gewann in Berlin die Bronzemedaille, weil sie bei 1,72 m einen
leichten Durchhänger hatte und diese Höhe erst im dritten Versuch meisterte. 1,75 m schaffte sie im zweiten Sprung. An der
Höhe von 1,78 m scheiterte sie im dritten Versuch nur knapp. Norddeutsche Meisterin wurde Annett Engel vom SC Potsdam vor
Ina Behte (Blau-Weiß Hollage).
Der A-Jugendliche Sören Runkel (Eintracht Hildesheim) erreichte über 60 m mit seiner Vorlaufzeit von 7,35 Sekunden das C-
Finale, in dem er als Vierter im Ziel war (7,38). Über 200 m verbesserte er sich als Dritter seines Zeitlaufes auf 23,50. Zweimal die
Zeit von 8,04 erzielte Isabelle Steindor im 60-m-Sprint. Als Zweite ihres Vorlaufes qualifizierte sie sich für das B-Finale, in dem sie
als Achte ihre Vorlaufzeit egalisierte. Johanna Kokot vom SC Neubrandenburg gewann den Titel in 7,63.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 5. Februar 2003
Rösler erreichte Rang vier
4 x 200-Meter-Staffel wurde bei Leichtathletik-Hallenmeisterschaften disqualifiziert
Mit einem vierten Rang kehrte Olaf Rösler, Kugelstoßer vom MTV Wolfenbüttel, von den Norddeutschen Hallenmeisterschaften
der Leichtathleten aus Berlin zurück. Seine Vereinskameradin Nina Giebel, zweifache Landesmeisterin im Sprint, belegte die
Plätze fünf und acht. Dagegen hatte die 4 x 200 Meter-Staffel der Jugendlichen des MTV erneut Pech: Sie wurde disqualifiziert.
Gleich im ersten Durchgang stieß Olaf Rösler bei den Männern die Kugel auf 15,71 Meter und lag auf Platz vier. In den weiteren
fünf Versuchen konnte er sich zwar nicht mehr steigern, aber die hinter ihm liegende Konkurrenten gefährdeten ihn auch nicht
mehr. Zur Bronzemedaille fehlten ihm 63 Zentimeter. Da zwei Mitfavoriten nicht antraten, holte Rösler eine für ihn optimale Platz-
ierung.
Mental blockiert
Nachdem er vor zwei Wochen in Hannover auf 15,97 Meter kam, sollte die Kugel in Berlin eigentlich hinter der 16-Meter-Marke
landen. "Vor dem Wettkampf beim Einstoßen kam ich locker über 16 Meter. Während des Wettkampfs verkrampfte ich, und es
ging nicht weiter. Körperlich wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber der Kopf blockierte", sagte der Kugelstoßer nach dem Wett-
kampf.
Nina Giebel lief bei der A-Jugend über 200 Meter mit 25,49 Sekunden auf Rang fünf. Im Vorlauf hatte sie eine Zeit von 25,39 Se-
kunden. Am Vortag kam die B-Jugendliche im 60-Meter-Finale nicht über den achten Platz hinaus, da sie für die Strecke 7,88
Sekunden benötigte. In dem schnellen Rennen kam Giebel, deren Stärke sonst der Start ist, als Letzte aus den Startblöcken und
war dann chancenlos. Die Crammerin war in Berlin gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe, was sie aber als Entschuldigung nicht
gelten lässt. Sie ist für die Deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend startberechtigt. Diese finden in zwei Wochen in Lever-
kusen statt. Dann will sie wieder fit sein.
Innenbahn kurz verlassen
Zur Disqualifikation des Staffelquartetts kam es, weil zwei Läuferinnen die Innenbahn in der Kurve jeweils kurz mit dem Fuß ver-
lassen hatten. Die Wolfenbüttelerinnen liefen das Rennen zu Ende und freuten sich über den vermeintlich vierten Rang, bis bei der
Siegerehrung die Ernüchterung eintrat. Trainerin Heike Schlesinger: "Wir hatten gar nicht mitbekommen, dass zwei Läuferinnen
die Bahn verlassen haben sollen und meinten, wir wären Vierter." Die Kampfrichter hätten in der Kurve die Flagge nicht gehoben,
aber die Fehler im Protokoll vermerkt.
Janine Schmerse belegte beim Weitsprung mit 5,06 Meter den elften Platz. Nina Hartwich und Lindiwe Ncube schieden in den
Vorläufen über 60 Meter mit 8,22 beziehungsweise 8,29 Sekunden aus. "Die beiden waren während des Rennens einfach zu ver-
krampft", erklärte Schlesinger die Leistung ihrer Schützlinge. ma

BREMER NACHRICHTEN (Online) vom 5. Februar 2003
Zwei Bremer springen nach vorn
Catharina Reppin und Olaf Kelterborn sind norddeutsche Meister im Weitsprung
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Berlin. Wenn zwei von vier Weitsprungtiteln bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften nach Bremen gehen, lässt dies wohl
nur einen Schluss zu: Die Hansestadt ist auf dem Weg zur Weitsprunghochburg. Na gut, das ist vielleicht etwas übertrieben.
Doch es ist schon überraschend, dass neben Catharina Reppin (BLT) in der weiblichen A-Jugend auch Olaf Kelterborn (SV
Werder) bei den Männern erfolgreich war.
Vor allem, weil der 22-Jährige nun wirklich kein Weitsprungspezialist ist. Nachdem er es in der Jugend zu passablen, jedoch
keinesfalls überragenden Weiten gebracht hatte, konzentrierte sich Kelterborn in den letzten drei Jahren auf den Sprint und feierte
mit der 4x200 Meterstaffel beachtliche Erfolge. Erst zu Beginn der laufenden Hallensaison erinnerte er sich seiner einstigen Am-
bitionen. Kelterborn begann wieder mit dem Weitsprung und gelangte über die Landesmeisterschaft zu den norddeutschen Titel-
kämpfen nach Berlin. Dort sprang er im letzten Versuch neun Zentimeter weiter als die Konkurrenz und verbesserte seine persön-
liche Bestleistung auf 7,33 Meter. Damit wird er zwar als Achter der deutschen Hallenbestenliste geführt, für die deutsche
Meisterschaft in Leipzig reichte es allerdings nicht – diese Norm erfüllen die nationalen Weitspringer wegen der ungleich besseren
Bedingungen regelmäßig in der Freiluftsaison. Aber zu dem Zeitpunkt war Olaf Kelterborn ja noch Sprinter.
Schon wesentlich länger dem Weitsprung zugetan ist Catharina Reppin (Bremer Leichtathletik Team). Insofern war es auch keine
so große Überraschung, dass sich die B-Jugendliche auch auf norddeutscher Ebene in der weiblichen Jugend A durchsetzen
konnte. Eine besondere Leistung war es allemal. Denn nachdem sie schon im letzten Sommer bei der deutschen Jugend-
meisterschaft nach drei ungültigen Versuchen ausgeschieden war, begann auch der Berliner Wettkampf nicht besonders viel-
versprechend: Nach zwei Fehlversuchen musste sie den Balken treffen, sonst wäre wieder frühzeitig Schluss gewesen. Doch
Catharina traf und sicherte sich im letzten Versuch den Titel mit 5,68 Metern – einer für ihre Verhältnisse eher durchschnittlichen
Weite.
Für seine Verhältnisse sehr gut lief Julian Geißhirt über die 400 Meter: In 50,32 Sekunden sicherte sich der Athlet des BLT die
Vizemeisterschaft der männlichen Jugend A. Julian ist nun zweitbester B-Jugendlicher über diese Strecke, in seinem Jahrgang
1987 wird er sogar als Schnellster geführt. Für gute Ergebnisse sorgten auch Jessica Lohmann (SVW/ 5. über 800 Meter) und
Andrei Fabrizius (SVW/ 6 über 200 Meter).

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 6. Februar 2003
Mareike Witt: Bestleistungen am laufenden Band
Sykerin wird bei DM-Premiere Neunte im Fünfkampf / "Wäre gern Achte geworden" / Kein Gedanke an einen
Vereinswechsel
Syke (töb). Dass man den Leichtathletik-Kreis Diepholz nicht unbedingt verlassen muss, um auch auf Bundesebene gute Leist-
ungen zu bringen, zeigte Mareike Witt vom TuS Syke. Bei den erstmals ausgetragenen Deutschen Hallen-Meisterschaften im
Fünfkampf belegte die 23-Jährige in Halle an der Saale unter 22 Starterinnen mit 3777 Punkten einen ausgezeichneten neunten
Platz. Für eine Teilnehmerin eines kleineren Vereins sicherlich aller Ehren wert, aber dennoch zeigte sich die Finanzbeamtin nicht
ganz zufrieden: "Die einzelnen Leistungen waren okay. Schließlich bedeuten 3777 Punkte in der Halle persönliche Bestleistung
für mich. Aber ich wäre gern Achte geworden. Das hat einen anderen Stellenwert und ist ähnlich so, als wenn man den dritten
Platz nur knapp verpasst."
Beim Blick auf die einzelnen Leistungen wird Witt den Ärger jedoch schnell verdrängen, denn sie startete gleich furios, schaffte
mit 8,93 Sekunden über ihre Spezialstrecke 60 m Hürden gleich eine Bestleistung. Mit 1,60 Meter im Hochsprung folgte eine Dis-
ziplin, in der kein neuer Hallenrekord heraussprang. Doch zumindest mit dem Kugelstoßen fand die Sykerin wieder in die Erfolgs-
spur zurück und warf das Gerät auf die neue Hallen-Bestmarke von 11,48 m, womit sich Witt in der Gesamtwertung auf Platz elf
einreihte. Beim folgenden Weitsprung rechnete sie sich aus, im Klassement weiter nach vorn zu rutschen. Womit sie richtig lag,
denn 5,53 m bedeuteten erneut Hallenrekord und brachten den Sprung auf Platz zehn.
Vor dem abschließenden und bei Mehrkämpferinnen "gefürchteten" 800 m-Lauf war sogar der achte Platz möglich. Mit 2:23,21
min. stand am Ende zwar eine erneute persönliche Bestleistung (Witt hatte nur mit einer Zeit um die 2:30,0 min. gerechnet), doch
das langte "nur" zu Platz neun.
Für Mereike Witt bedeutete die Hallen-DM jedoch nur eine Zwischenstation: "Die Sommersaison ist für uns Leichtathleten eben
doch wichtiger." Und da möchte sich die 23-Jährige im Siebenkampf erneut verbessern, um den Sprung zur "richtigen" DM zu
schaffen. An einen Vereinswechsel, wie ihn viele Top-Athleten des Kreises am Ende des vergangenen Jahres vollzogen haben,
denkt Witt in keinster Weise: "Im nahen Umkreis kommt da nichts in Frage. Und der Weg nach Hannover ist für mich zu weit.
Außerdem fühle ich mich im TuS Syke bei Trainer Udo Meyer gut aufgehoben."

NORDSEE ZEITUNG vom 6. Februar 2003
Crämer Vizemeister
Bestleistung auf 2,09 gesteigert
Langen. Mit einer Steigerung seiner persönlichen Hallenbestleistung auf 2,09 Meter wurde Bela Crämer (TV Langen) nord-
deutscher Vizemeister im Hochsprung. In Berlin musste Crämer sich nur dem Hannoveraner Eike Onnen geschlagen geben, der
die 2,12 m im dritten Versuch schaffte und dem Langener das Nachsehen gab.
Bereits bei den Niedersachsenmeisterschaften in Hannover siegte Onnen (2,07 m) vor Crämer (2,04 m), der seinem Saisonziel,
Verbesserung der persönlichen Bestleistung (2,13 m), näher gekommen ist. Thorben Müller sprang mit 1,91 Meter persönliche
Bestleistung und wurde Fünfter.
Über 60-m-Hürden steigerte sich Dennis Griese im Vorlauf auf persönliche Bestzeit von 8,11 Sekunden. Mit 8,13 Sekunden be-
legte er im Finale den sechsten Rang. Dies ist eine gute Ausgangsposition für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig.
Jacek Serowinski durchbrach in Berlin im Weitsprung die Schallmauer von sieben Metern. Von 6,80 m, Mitte Januar in Bremen,
über 6,92 m bei der Landesmeisterschaft in Hannover, auf 7,03 m in Berlin, entwickelte sich der Zwanzigjährige kontinuierlich und
rasant zum Sieben-Meter-Springer. Dies bedeutete den sechsten Platz und neuen Vereinsrekord. Den alten Rekord von 7,02 m
aus dem Jahr 1986 hielt bisher Jens Possehl. Bei den stark besetzten 60-m-Läufen war für Kim-Christoph Jokel in 7,24 sek. und
für Dennis Griese in 7,34 sek. im Vorlauf Endstation.

ZEVENER ZEITUNG vom 7. Februar 2003
Meistertitel für Birte Bultmann
Zevenerin Norddeutsche Hallenmeisterin über 1500 Meter
Zeven/Berlin. Großer Erfolg für die Zevener Crosslauf-Spezialistin Birte Bultmann: Bei ihrer ersten Teilnahme an den Nord-
deutschen Hallenmeisterschaften in Berlin sicherte sich die für die LG Braunschweig startende Läuferin den Sieg über die 1500-
Meter-Distanz. Mit einer Zeit von 4:25,43 Minuten ließ sie die zweitplatzierte Angela Hänsel von der LG Nike Berlin ganze drei
Sekunden hinter sich. Obwohl sie normalerweise nicht in der Halle startet und trainiert, will die Zevenerin jetzt auch erstmalig bei
den Deutschen Hallenmeisterschaften am 22./23. Februar in Leipzig starten – dann allerdings über 3000 Meter.

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 9. Februar 2003
Peselmann jetzt ein “Mann”
Rang 10 bei den Deutschen Hallenmeisterschaften
Osnabrück/Halle (ma). Seine Feuertaufe in der Altersklasse “Männer" hat der Mehrkämpfer des Osnabrücker Turnerbundes bei
den Deutschen Hallenmeisterschaften im Siebenkampf mit Bravour bestanden. Bis auf Frank Busemann war bei den Titelkämpfen
in Halle an der Saale fast die komplette deutsche Mehrkampfelite an den Start gegangen. Darunter die Europameisterschafts-
teilnehmer Mike Maczey (EM-Sechster) und Sebastian Knabe.
Nach guten 7,38 Sek. im 60-m-Sprint schaffte Peselmann mit 7,11 m im Weitsprung eine neue persönliche Mehrkampfbestleist-
ung. Das die Kraftwerte stimmten, zeigte der OTB-Athlet beim folgenden Kugelstoßen mit der neuen Rekordweite von 14,39 m.
Mit respektablen 1,88 m im Hochsprung beendete der Osnabrücker den ersten Wettkampftag auf einem eigentlich zuvor nicht für
möglich gehaltenen 7. Platz.
Der 2. Tag in Halle begann mit dem 60 m-Hürden-Sprint, für den Peselmann solide 8,84 Sek. benötigte. Der anschließende Stab-
hochsprung sollte zum Höhepunkt an der Saale werden. Gleich um 20 cm verbesserte er seine eigene Bestmarke. Der OTB-
Sportler “katapultierte" sich über stattliche 4,50 m. Nach 2:47,62 Min. im 1000 m-Lauf belegte Peselmann in der Endabrechnung
mit 5372 Punkte einen vor den Meisterschaften nicht erwarteten 10. Rang.

OSNABRÜCKER SONNTAGSBLATT vom 9. Februar 2003
Ostercappeln. Bei den Landesmeisterschaften im Cross-Lauf in Ostercappeln konnte die LG Osnabrück drei Titel erringen.In der
Gruppe Seniorinnen W 35 gewann Barbara Brandenburg, bei den Mannschafts-Seniorinnen W 35 das Team Manuela Köhne,
Barbara Brandenburg und Bianca Sollmann sowie bei der weiblichen A-Jugend das Team Jana (Name durch LG Osnabrück-
Webteam korrigiert)
Schweer, Sirkka Bludau und Birgit Bludau. Außerdem erliefen sich Jana Schweer (weibl. A-Jugend) Silber
und Sonja Birkemeyer (Schülerinnen A) Bronze. Insgesamt gingen über 500 Teilnehmer an den Start.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 10. Februar 2003
LG-Neuzugang rennt allen davon
Oliver Dietz holte sich vier Landes-Cross-Titel
Bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln gewannen die Athletinnen und Athleten der LG Braunschweig wie
im Vorjahr alle sechs bei den Männern und Frauen zu vergebenden Titel. Die LG-Neuzugänge Oliver Dietz und Susanne Ritter so-
wie der immer stärker werdende Dennis Jünemann setzten die Akzente bei einer Veranstaltung, die wegen ihrer profilierten
Strecke und des schweren Untergrunds zum echten Testfall für die in vier Wochen in Bad Dürrheim stattfindenden deutschen
Meisterschaften wurde. Im Mittelstreckenrennen der Männer über 4,25 Kilometer setzten sich Dietz und Jünemann eingangs der
letzten von drei Runden von ihren Konkurrenten ab. Der Neu-Braunschweiger siegte in 11:55 Minuten knapp vor seinem jungen
Vereinskollegen (11:59 Minuten). Die hoch eingeschätzten Göttinger Ingo Müller und Jürgen Austin kamen mit deutlichem Rück-
stand auf die Plätze drei und fünf. Mario Burger sorgte als Sechster in 12:33 Minuten für den klaren LG-Mannschaftssieg (9 Platz-
ierungspunkte) vor Göttingen (16).
Zwei Stunden später zeigte sich Oliver Dietz von den Anstrengungen des Rennens bereits vollständig erholt. Er gewann auch auf
der über 8,2 Kilometer führenden Langstrecke und verwies Titelverteidiger Georg Diettrich (ebenfalls LG/MTV; 24:56 Minuten) in
24:34 Minuten auf Rang zwei. Besondere Härte bewies auch Mario Burger, der mit einem weiteren sechsten Platz den Mann-
schaftssieg sicherte. "Auf der Mittelstrecke hat mich Dennis bis zum Schluss gehetzt. Da musste ich Vollgas geben. Das Lang-
streckenrennen hat gezeigt, dass meine Ausdauer schon gut ist", bilanzierte der vierfache Titelträger seinen ersten Wettkampf im
LG-Trikot.
Einen LG-Doppelsieg gab es auch im Frauenlauf über 4,25 Kilometer. Susanne Ritter stellte als Siegerin in 13:37 Minuten ihre
sehr gute Form unter Beweis. Birte Bultmann lag nach 14:15 Minuten ebenfalls noch klar vor dem übrigen Feld. Die gesundheitlich
angeschlagene Victoria Willcox-Heidner sorgte mit Rang sechs für die Fortsetzung der LG-Siegesserie in den Teamwertungen.
Da alle Rennen auch für die Altersklassen ausgewertet wurden, gab es noch sechs weitere Landestitel für die LG: Dennis Jüne-
mann (Junioren), Georg Diettrich (M 30, Langstrecke), Mario Burger M 35 jeweils Mittel- und Langstrecke), Victoria Willcox-
Heidner (W 30) und das M30/35 Team mit Diettrich, Burger und Frank Hahn gewannen weitere Meisterwimpel. Im Nachwuchs-
bereich belegten Simon Laue (mJB) und Maximilian Wessel (mJA) jeweils vierte Plätze in großen Teilnehmerfeldern. (B.B.)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Februar 2003
Christine Nannen verteidigt Titel erfolgreich
Leichtathletik: Sieg bei den Norddeutschen Winterwurfmeisterschaften / Daniela Pohl Zweite
Kienbaum. Bei den Norddeutschen Titelkämpfen der Hammerwerfer in Kienbaum verteidigte die Holtlanderin Christine Nannen
ihren Titel erfolgreich. Mit 55,64 m verwies sie die Gandersheimerin Nathalie Rheder auf den zweiten Platz. Die B- Jugendliche
Daniela Pohl schleuderte den Hammer erstmals über die magische 50 m Marke und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um
mehr als acht Meter.
Auch wenn Nannen den Titel verteidigen konnte, war sie mit ihrer Weite genau so unzufrieden wie die Gandersheimerin Rheder,
die 51,44 m erzielte. Beim Einwerfen hatte Nannen locker über 56 m geworfen, verkrampfte dann im Wettkampf und konnte diese
Weite nicht mehr erzielen. “Christine hat seit Mitte September keinen Wettkampf mehr bestritten. Der Wettkampf war eigentlich
mehr als Test geplant”, sagte ihr Trainer Klaus Beyer. Immerhin liegt die Siegesweite eineinhalb Meter über der des Vorjahres, so
dass Athletin und Trainer mit dem Testergebnis zufrieden waren.
Ganz anders stellt sich die Situation bei Daniela Pohl dar. Sie gehört seit Januar der Altersklasse der weiblichen B - Jugend an
und muss seit dieser Zeit mit dem vier Kilogramm schweren Hammer werfen. Ihr Saisonaufbau sieht im Winter drei Wettkämpfe
vor. Den Höhepunkt bilden die Deutschen Meisterschaften im Winterwurf am kommenden Wochenende in Leverkusen. Der Start
im Leistungszentrum Kienbaum sollte für die Nachwuchswerferin des SV Holtland ein letzter Test vor den Deutschen Meister-
schaften sein. Daniela Pohl löste ihre Aufgabe mit Bravour. Im letzten Versuch übertraf Daniela erstmals die begehrte 50 m Marke
und ließ den Hammer bei 50,41 m einschlagen. Mit dieser persönlichen Bestweite errang sie Platz zwei hinter der Einbeckerin
Johanna Hoppe, die mit 53,09 m den Meistertitel gewann.
Die zweite Nachwuchswerferin des SV Holtland, Jessica Reimer, blieb unter ihren Möglichkeiten. Zwar konnte sie die Zahl der un-
gültigen Versuche verringern, dennoch führten technische Fehler dazu, dass sie nur 33,85 m erzielte und damit die Norm für die
Deutschen Winterwurf Meisterschaften verfehlte.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 10. Februar 2003
Hilde Steinke und Franz Albers siegen
Leichtathletik: Jörg Valentin im Pech
Von Klaus Jakobs
Ostercappeln. Mit zwei Goldmedaillen und weiteren guten Ergebnissen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Landes-
meisterschaften im Crosslauf aus Ostercappeln zurück. Hilde Steinke vom SV Concordia Neermoor gewann souverän den Titel
über 4,25 km in der Altersklasse W 55. Sie kam auf einer anspruchsvollen Strecke nach 18:48 Minuten ins Ziel und ließ den an-
deren Läuferinnen keine Chance. Die zweite ostfriesische Goldmedaille sicherte sich Franz Albers (M 65) von Germania Leer. Er
stellte sich der Konkurrenz über 5,8 km und benötigte 24:12 Minuten.
Einen spannenden Zweikampf gab es über 2,25 km bei den Schülerinnen W 15. Wiebke Bültena vom MTV Aurich lieferte sich ein
packendes Duell mit Sarah Woyciechowski vom TSV Brunkensen. Am Ende musste sich Bültena mit 7:59 Minuten nur um vier
Sekunden geschlagen geben und holte Silber. Ebenso eng verlief dieses Rennen für Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum. Sie er-
reichte nach 8:05 Minuten das Ziel und verpasste die Bronzemedaille ebenfalls um ganze vier Sekunden.
Annike Peters, Anna Raukuc und Katharina Schatow vom SV Emden-Harsweg zeigten eine starke Mannschaftsleistung. In der
Wertung der Schülerinnen W 14/15 über 2,25 km gewann das Team die Vizemeisterschaft (55 Punkte). Nur einen Platz dahinter
lag ein Trio vom TuS Hinte. Feemke Kruse, Jana van der Meer und Imke Jürjens kamen in der Endabrechnung auf 57 Punkte.
Noch besser waren ihre Clubgefährtinnen Tineke Rozema, Janna-Lisa Nikoleit und Lea Kistemaker. Über 3,45 km belegten sie
Rang zwei bei der B-Jugend
In der Altersklasse M 40 ging Titelverteidiger Jörg Valentin vom TV Norden über 6,6 km als Favorit an den Start. Klar überlegen
war der Sieg für Valentin greifbar nahe. Doch ein Sturz an einer unübersichtlichen Stelle vereitelte dieses Vorhaben. Nach einer
starken Aufholjagd musste sich Valentin mit 21:03 Minuten dann doch geschlagen geben. Landesmeister wurde Peter Helmboldt
vom TSV Hittfeld (20:56). In der Teamwertung M 40/45 belegte Valentin mit Bernardo Iglesias und Karl-Heinz Knobel zudem den
dritten Platz. Vereinsgefährte Peter Steinke (M 30) gewann mit 13:25 Minuten über 4,25 km die Vizemeisterschaft. Gemeinsam
mit Ralf Schoolmann und Peter Weidanz reichte es mit der Mannschaft (M 30/35) zur Silbermedaille. Dies bedeutete Rang fünf in
der Gesamtwertung aller Klassen. In der Einzelwertung schaffte Ralf Schollmann (M 35) mit 13:57 den dritten Platz. Einen starken
Auftritt hatte die LG Ihrhove/Warsingsfehn mit Enno Heidergott, Holger Grigat und Michael Brauner. Auf der Langstrecke (8,2 km)
belegten sie in der Altersklasse M 30/35 ebenso Rang zwei wie in der Gesamtwertung.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 10. Februar 2003
Silke Meier gut platziert
Verden (hb). In Halle an der Saale wurden am Wochenende die zweiten deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften zusammen
mit den ersten Winterwurf-Meisterschaften ausgetragen. Für die LG Kreis Verden war am Sonnabend die Verdenerin Silke Meier
bei beiden Meisterschaften dabei.
Zuerst wurde sie unterm Hallendach Vizemeisterin im Stabhochsprung der Klasse W 35 mit übersprungenen 2,40 Meter, dann
war auf der Wurfanlage Hammerwurf angesagt. Mit 28,47 Meter, nur eineinhalb Meter unter ihrem Kreisrekord, reichte es hier zu
Platz fünf.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 10. Februar 2003
Vizemeister in Norddeutschland
Bock schleudert Diskus 46,40 m weit
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Kirchlinteln. Eine norddeutschen Vizemeisterschaft brachte Thorben Bock (TSV Kichlinteln) aus der ehemaligen DDR-Talent-
schmiede in Kienbaum mit nach Hause. Der B-Jugendliche schleuderte bei den Titelkämpfen im Winterwurf den Diskus 46,40
Meter weit und wurde nur von dem Rostocker Ronny Peschel bezwungen.
Trotz Kälte und Schnee fanden die Athleten (im Sportzentrum Kienbaum) die denkbar besten Bedingungen vor, wenn da nicht -
wie für den jungen Kirchlintelner - die strapaziöse, vierstündige Anfahrt über die nicht völlig geräumte Autobahn morgens um sechs
Uhr in das verschneite Kienbaum hinter Berlin gewesen wäre. Die Athleten hatten dennoch einen trockenen Abwurfring und Auf-
wärmmöglichkeiten zwischen den Versuchen, denn geworfen wurde (wohl ziemlich einmalig) aus einer Halle (heraus) ins Freie.
Bock zeigte trotz der guten äußeren Bedingungen Nerven und fand nicht zu seiner gewohnten Technik. Dennoch warf er das Gerät
im zweiten Versuch auf 43,40 Meter und sicherte sich damit als Vierter die Teilnahme am Endkampf mit weiteren drei Versuchen.
Mit viel Kampfgeist schickte er im sechsten und letzten Wurf den Diskus in einer viel zu flachen Flugbahn auf den Weg, der denn-
och erst bei 46,40 Metern endete - 27 Zentimeter weiter als bei seinem Landestitel vor zwei Wochen. Unmittelbar vor ihm hatte
sich der Schützling des (Weltrekordlers, Olympiasiegers und jetzigen) Bundestrainers Jürgen Schult, Ronny Peschel (1. LAV
Rostock/47,03 m), den Titel gesichert.
Der Kirchlintelner trifft am kommenden Wochenende bei den 10. Deutschen Winterwurfmeisterschaften im Stadion Manfort in
Leverkusen nicht nur auf seinen Bezwinger aus Rostock, sondern auch auf Simon Holstein (TSV Burgdorf) - Vierter in Kienbaum
mit 43,95 Metern - und den "Erzrivalen" Torsten Husak (Delmenhorster TV), (die Thorben Bock bei den niedersächsischen Titel-
kämpfen in Delmenhorst auf die Plätze zwei und drei verwiesen hatte)
( )= Ergänzungen des Autors

Presseinformation vom 10. Februar 2003 (Von Markus Steinbrück)
2. Deutsche Senioren-Hallenmeisterschaften / 1. Deutsche Senioren-Winterwurf-Meisterschaften in Halle/Saale
Stimme wie Amanda Lear - Schnell wie Brigitte Heidrich
Stelle. Drei Deutsche Meistertitel bei nur vier Starts erzielten die Senioren-Leichtathletinnen des TSV Stelle jetzt bei den 2.
Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Halle an der Saale. Eingebettet in diese Veranstaltung waren die 1. nationalen
Senioren-Titelkämpfe im Winterwurf. Brigitte Heidrich brachte die Titel über 200 und 400 Meter in ihren Besitz. Astrid Jobmann
gewann das Diskuswerfen. Beide Athletinnen starten in der Altersklasse W 40 für den TSV Stelle.
Eine Woche nach ihren starken 200-Meter-Zeit von Hannover (26,74 sec) kam Brigitte Heidrich auch bei der Hallen-DM fast wieder
an diesen Wert heran. In 26,84 sec verwies sie die Hessin Jutta Stopka, die 27,10 sec erzielte, auf den Vizerang. Einen Tag
später hatte die zweifache Mutter aus Stelle dann über 400 Meter noch heftiger mit den Auswirkungen einer starken Erkältung zu
kämpfen. Trainer Ekhard Küster: ”Brigitte hatte eine Stimme wie Amanda Lear. Teilweise brachte sie gar keinen Ton mehr heraus.
Das konnte die Senioren-Europameisterin über die Viertelmeile aber nicht daran hindern, sich auch auf den beiden Hallenrunden
den nationalen Titel zu erlaufen. 60,19 sec in einem taktisch klugen Rennen waren hierfür genug. Auf Rang zwei folgte Heidrichs
langjährige Konkurrentin Irena Gazda-Sagolla (LG Remsfeld-Wabern/61,39 sec).
Auch Astrid Jobmann, die erstmals einen Wettkampf bei den Seniorinnen W 40 bestritt, durfte einen Deutschen Meistertitel feiern.
Sie setzte sich im Diskuswurf mit einem Vorsprung von mehr als zwei Metern gegen die stärkste ihrer sieben Konkurrentinnen
durch. Jobmanns sechster Versuch wurde im leichten Nieselregen mit 37,31 m vermessen.
Weitere Ergebnisse: Seniorinnen W 40: Hammerwurf: 2. Astrid Jobmann 35,98 m. Senioren M 65: Hammerwurf: 2. Horst Baum-
garten (TSV Radbruch) 33,44 m. Senioren M 70: 60 Meter: 6. Horst Albrecht (TuS Fleestedt) 9,97 sec; 200 Meter: 5. Horst
Albrecht 57,39 sec (nach Sturz). Horst Albrecht (Jahrgang 1923) war der älteste Teilnehmer der gesamten Meisterschaft.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 10. Februar 2003
Vier Meisterschaften für die LGG
Landes-Crossmeisterschaften in Ostercappeln
Göttingen (frs). Tiefer Matsch und steile Anstiege - auf ihrem Weg zum Erfolg wurde von den Athleten der LG Göttingen am
Sonnabend auch die letzten Reserven gefordert. Bei den NLV-Cross-Meisterschaften in Ostercappeln erkämpften sie sich bei
schweren Bedingungen 4 Titel und acht weitere Podestplätze. Bevor die LGGer ihre Erfolge feiern konnten, galt es, einen meister-
würdigen Parcours zu bewältigen. Durch den ständigen Wechsel zwischen flachen Teilstücken und harten Anstiegen wurde auf
dem völlig aufgeweichten Boden die anspruchsvolle Strecke zum zusätzlichen Gegner.
Im Rennen über 4,25 Kilometer stürzte Jürgen Austin-Kerl denn auch mehrfach. Lange sah es auch so aus, als wäre trotz der
Stürze ein Erfolg gegen die starken Braunschweiger möglich. In der letzten Runde lösten sich jedoch Oliver Dietz und Dennis
Jünemann von der Spitzengruppe. Ingo Müller konnte der Tempoverschärfung nicht folgen und kam in 12:10 auf den dritten Rang.
Jürgen Austin-Kerl erkämpfte sich Rang fünf der Gesamtwertung, in der Altersklasse M 30 sicherte er sich mit 12:29 sogar den
ersten Platz. Am zweiten Titel war Austin-Kerl ebenfalls beteiligt. Zusammen mit Sascha Dessi (13:45) und  Ralf Kempa (14:01)
gewann er die Mannschaftswertung der M 30. Weitere Podestplätze gab es für die Mannschaften in der Gesamtwertung, wo
LGG I mit Müller, Austin-Kerl und Michael Höffker (8. Platz /12:41 Minuten) Zweiter wurde, und das zweite Team mit Henrik
Menzel (11./12:50), Frerk Schenker (14./13:06) und Christian Giesler (18./13:17) auf Rang drei kam.
Über dieselbe Distanz überzeugten auch die Frauen. Schnellste LGGerin war Christine Berndt, die in 15:00 den siebten Rang
belegte, drei Plätze dahinter überquerte Maureen Raabe die Ziellinie. Zusammen mit Stephanie Hartmann (16:48), die 21. wurde,
landeten sie in der Mannschaftswertung auf Rang vier. Noch weiter oben auf dem Podest stand Hannelore Bezold (17:52), die in
der Klasse W 50 den zweiten Platz belegte.
Eine beindruckende Demonstration ihrer Stärke zeigten die Senioren über 6,6 Kilometer. In der Klasse M 40 lief Radoslav Dotchev
(21:11) nach einem spannenden Rennverlauf lediglich 15 Sekunden hinter dem Sieger auf  Rang drei. Als Vierter passierte Horst
von Gaza (21:17) das Ziel. Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Wilhelm Graeber in der M 45 und siegte nach 22:12 klar. Auch in
der Mannschaftswertung der beiden Klassen gab es mit Platz eins des Trios einen Favoritensieg. Die zweite Mannschaft mit Uwe
Kassner (23:46), Gerhard Haake (24:30) und Jörg Wrobel (25:40) kam auf den sechsten Rang.
Auch auf der 8,2-Kilometer-Langstrecke blieben die LGGer in der Erfolgsspur. Zwar hatte Doppelstarter Jürgen Austin-Kerl mit den
Sturzfolgen aus dem ersten Rennen zu kämpfen, kam nach eine beeindruckenden Leistung in 25:11 dennoch auf Platz zwei in
der M 30. Mit Thorsten Wienecke (8./28:25) und Horst von Gaza, der 7. in der M 35 wurde und erst fünf Minuten vor dem Start das
M 40-Rennen beendet hatte, stand Austin-Kerl zudem auf bei der Siegerehrung auf dem dritten Podestplatz.

Presseinformation vom 10. Februar 2003
Trotz Pechsträhne bleibt SG-Trio ungeschlagen
Viktor Maurer, Vitali Müller und Alan Meyer wieder Cross-Landesmeister – Schülerinnen belegen Rang fünf
Von Bernard Wulfers
Ostercappeln. Das B-Jugend-Team der Startgemeinschaft BV Essen/SuK Garthe hat - trotz einer Pechsträhne - bei den Cross-
Landesmeisterschaften erneut überzeugt: Viktor Maurer, Vitali Müller und Alan Meyer holten bei den in Ostercappeln ausge-
tragenen Titelkämpfen mit großem Vorsprung die Meisterschaft der B-Jugend-Teamwertung. Damit ist das Trio seiner Favoriten-
rolle einmal mehr gerecht geworden. Die Top-Läufer der SG Essen/Garthe gewannen damit schon zum vierten Mal in Folge die
Meisterkrone.
Bei den gemeinsamen Cross-Meisterschaften der Landesverbände Bremen und Niedersachsen gingen rund 550 Läuferinnen und
Läufer in Ostercappeln auf  Titeljagd. Das ansprechende Wetter und die erstklassige Organisation, wofür der Ostercappelner
Fußball-Verein verantwortlich zeichnete, ließen Meisterschaftsstimmung aufkommen. Die stark profilierte, teilweise vollkommen
vereiste Strecke bereitete jedoch Kopfschmerzen und forderte höchste Aufmerksamkeit. Der Parcours erwies sich als ausge-
zeichneter Test für die am kommenden Wochenende in Waren/Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) stattfindenden norddeutschen
Crossmeisterschaften.
Einer der absoluten Höhepunkte war das qualitativ sehr stark besetzte B-Jugendrennen (16 bis 17 Jahre). 47 Athleten schickte
der Starter über 3450 Meter auf die abwechslungsreiche Strecke. Im Vorfeld der Titelkämpfe waren dem SG-Trio in der Einzel-
wertung zumindest Plätze unter den ersten Sechs zugetraut worden. Doch bei Vitali Müller brachen Wochen zuvor wieder seine
alte Rückenprobleme auf und Alan Meyer machten eine Muskelverletzung sowie ein schwerer Sturz mit Gehirnerschütterung zu
schaffen. Beide SG-Athleten hatten infolgedessen kaum oder nur wenig trainieren können.
Einzig Viktor Maurer befand sich in Bestform. Schon bald nach dem Start übernahm er das Kommando. In seinem Schlepptau
befand sich mit Johannes Raabe (TSV Kirchdorf) ein fast übermächtiger Konkurrent, der im vergangen Jahr die Schülerklasse in
Deutschland beherrschte (1000 Meter-Bestzeit: 2:29,22 Minuten) und sich jetzt anschickt, die B-Jugend aufzumischen.
Doch Viktor Maurer ließ sich davon nicht beeindrucken, machte vom Start weg mächtig Druck und übernahm die Spitze des
Feldes. Niemand konnte den beiden Athleten folgen. Eingangs der dritten Runde setzte sich jedoch Topfavorit Raabe auch von
Maurer ab und wurde Landesmeister in 9:50 Minuten. Viktor Maurer sicherte sich ebenso souverän in sehr guten 10:11 Minuten
den Vizetitel. Überlegen lief auch Vitali Müller trotz seines Trainingsrückstandes den Bronzeplatz in 10:19 Minuten heraus.
Für Maurer und Müllers Vereinskameraden Alan Meyer kam es nach noch nicht überstandenem Verletzungspech ausgerechnet
bei diesem so wichtigen Meisterschaftsrennen knüppeldick: Meyer stürzte gleich nach dem Start auf dem total vereisten Sport-
platz von Ostercappeln. Gerade hatte er sich wieder aufgerappelt, fiel er nochmals bäuchlings hin. Dabei zog sich der SG-Athlet
zahlreiche Prellungen und stark blutende Schürfwunden zu. Das Rennen war für Alan Meyer eigentlich gelaufen, aber um sein
Team in der Mannschaftswertung zu halten, nahm er unter Schmerzen als Letzter das Rennen wieder auf. Zwar holte der Sech-
zehnjährige bis zum Ende des Konkurrenz noch 31 Plätze auf, belegte aber, nachdem er an einer steilen Passage wieder stürzte,
in der für ihn indiskutablen Zeit von 11:07 Minuten den 16. Rang. Trotzdem gewannen Maurer, Müller und Meyer als Team mit der
Platzziffer 21 souverän vor dem SV Germania Helmstedt (63 Punkte) und der LG Nordheide (68 Punkte) den Meisterwimpel.
Damit bleibt das SG-Trio auf Landesebene weiterhin ungeschlagen.
Die erstmals bei einer Landesmeisterschaft angetretenen SG-Läuferinnen Marina Kortenbrock und Julia Ruhl schlugen sich in der
A-Schülerinnen-Konkurrenz über 2250 Meter ausgesprochen gut. Die beiden hochgestarteten B-Schülerinnen (12 bis 13 Jahre)
belegten in der W14-Konkurrenz mit den Zeiten von 8:13 beziehungsweise 8:21 Minuten die vorher nicht erwarteten Ränge sechs
und acht der Einzelwertung.  Zusammen mit ihrer Clubkameradin Janna Meyer sicherten sich Kortenbrock (dritte ihres Jahrgangs)
und Ruhl (fünfte ihres Jahrgangs) außerdem den fünften Rang der Mannschaftswertung.
Bei den Crosstitelkämpfen von Ostercappeln präsentierte sich auch Paul Ruhl in ansprechender Form: In der Zeit von 7:39 Minu-
ten wurde er Siebter über 2250 Meter in der Alterklasse M14. Schließlich komplettierte Michael Landwehr mit seinem 15. Platz
im A-Jugend-Rennen (18 bis 19 Jahre) in 14:30 Minuten die gelungene Meisterschaftsvorstellung der Nachwuchsläufer der SG
Essen/Garthe.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 10. Februar 2003
Dietz behielt im Nebel den Durchblick
Vier Crosstitel in Ostercappeln - Viel Lob für den OFV - “Perfekte Organisation"
Im Nebel und Matsch von Ostercappeln behielten die 459 Teilnehmer und 95 Mannschaften der Landesmeisterschaft im Crosslauf
den Durchblick. Oliver Dietz von der LG Braunschweig fand sich mit den Bedingungen am besten zurecht und feierte einen Vier-
fachsieg. Er gewann die Langstrecke über 8200 m in 24:24 Minuten vor seinem Clubkollegen Georg Diettrich (24:54) und ent-
schied die Mitteldistanz (4250 m) in 11:55 vor Dennis Jünemann (11:59) für sich. Doch damit nicht genug: Dietz sicherte sich mit
seinen Kollegen auch beide Mannschaftstitel. Auch bei den Frauen (4250 m) dominierten mit Susanne Ritter (13:37) vor Birte
Bultmann (14:15) zwei Braunschweiger Läuferinnen. Bremer Meister wurden Jens-Uwe Krage, Hikmet Ciftci und Waltraud Bayer.
Uneingeschränktes Lob für einen sympathischen und engagierten Gastgeber OFV Ostercappeln sprachen Funktionäre und Aktive
aus. “Das war eine perfekt organisierte Veranstaltung. Es ist etwas anderes, vier Pfähle auf einer Wiese einzupflocken oder eine
ansprechende Strecke zu bieten. Der OFV hat sich für höhere Aufgaben empfohlen", stellte Landestrainer Jörg Voigt sogar die
Ausrichtung von norddeutschen Meisterschaften in Aussicht.
Andreas Wollherr, treibende Leichtathletik-Kraft beim OFV, hatte mit seinen Helfern herausragende Titelkämpfe auf die Beine ge-
stellt und eine Cross-Strecke geschaffen, die bundesweit zu den besten gehört. “Wir sind super zufrieden. Man hat gesehen, was
man erreichen kann, wenn alle zusammenarbeiten", dankte er für die Unterstützung der Vereine und der Mitorganisatoren.
Namentlich nannte er Dr. Werner Scholtz, Gerrit Jacob, Anton Siemer und Dieter Brockfeld. Wollherr nahm den gelungenen Ab-
lauf der Meisterschaft zum Anlass, sich für ein Leichtathletik-Zentrum in Stadt und Land einzusetzen. “Wir können viel mehr er-
reichen, wenn wir im Osnabrücker Raum an einen Strang ziehen, die Kräfte bündeln und gemeinsam Talente fördern. Das Aller-
wichtigste ist für mich das Teamwork aller Osnabrücker Vereine."
Die Teilnehmer aus dem Osnabrücker Raum sicherten sich vier Titel. Barbara Brandenburg, die einen hervorragenden dritten Platz
in der Hauptklasse der Frauen (14:39) verbuchte, entschied die Altersklasse W 35 für sich. Bronze holte mit Manuela Köhne
(15:16) ebenfalls eine Läuferin von der LG Osnabrück. Teamkollegin Bianca Sollmann wurde Vierte. In der Mannschaftswertung
wurde über den zweiten Platz hinter der überragenden LG Braunschweig gejubelt und über den ersten Teamrang in der Klasse
W 35-W 45.
Bei der weiblichen Jugend A (3450 m) gab es Silber für Jana Schweer in der Einzelwertung (11:35) und zusammen mit Sirkka und
Bergit Bludau Gold mit der LGO-Mannschaft. Bruder Jannek Schweer (OFV Ostercappeln) verpasste als Vierter der M-15-Wertung
(2250 m) einen Platz auf den Treppchen nur knapp. Den erreichte Sonja Birkemeyer (L( Osnabrück) als Dritte bei den Schüler-
innen W 14 (8:00). In der Klasse M 55 (5800 m) war Lothar Abraham (Post-SV/SC Schölerberg) in 21:10 Minuter nicht zu schla-
gen. Zahlreiche weitere gute Platzierungen rundeten die erfolgreichen Landesmeisterschaften ab. Eine weitere Bronzemedaille
ging an Peter Thormann vom SC Herringhausen bei den Senioren M 50. Tura Melles Juniorenmannschaft mit Timo Pabst, Axel
Keil und Michael Schönwald belegte ebenfalls Platz drei. Neben den Medaillen erreichten Athleten der Osnabrücker Region 22
weitere Endkampfplatzierungen. (jon)

ZEVENER ZEITUNG vom 11. Februar 2003
Timm Müller Norddeutscher Vizemeister
Mit 22,10 Sekunden neue persönliche Bestzeit über 200 Meter
Zeven/Berlin. Mit einem Vizemeistertitel kehrte der Zevener Timm Müller am (vorletzten) Wochenende von den Norddeutschen
Hallenmeisterschaften in Berlin zurück. Der LAV-Athlet setzte sich dabei auf der 200-Meter-Distanz gegen eine starke Konkurrenz
aus den Leichtathletikverbänden von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg, Mecklen-
burg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt durch.
Fast 50 Teilnehmer der Jugendklasse waren für den 200 Meter-Sprint gemeldet. In zwölf Vorläufen mussten zunächst die End-
laufteilnehmer ermittelt werden. Timm Müller kam in seinem Sprint erst spät aus den Startblöcken, zeigte im Endspurt aber erneut
seine Kämpferqualitäten und erlief sich mit 22,25 Sekunden die viertbeste Vorlaufzeit. Technische Pannen in der Computeraus-
wertung und Reklamationen verhinderten danach eine optimale mentale Vorbereitung auf den Endlauf. Dennoch zeigte der Zevener
nach gutem Start und einem durchgängig kraftvollen Lauf, dass er routiniert genug ist, solche Widrigkeiten wegzustecken. Nur
ganz knapp geschlagen von Lukasz Majchrzak vom SCC Berlin, der nach 22,04 s ins Ziel kam, wurde Timm Müller mit 22,10 s
Norddeutscher Vizemeister. Den dritten Platz belegte Tigger McIntyre (SCC Berlin) in 22,79 s. Timm Müllers Zeit bedeutete erneut
eine Verbesserung seiner bei den Landesmeisterschaften aufgestellten Bestleistung um 14 Hundertstel Sekunden. Sein Aufwärts-
trend hält somit weiter an und man darf gespannt sein, ob sich dies bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leverkusen fort-
setzt und er sein Ziel, die 200 Meter unter 22 Sekunden zu laufen, verwirklichen kann.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 11. Februar 2003
Ohm bei Crosslauf auf Rang drei
Monika Ohm wurde bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln Dritte in ihrer Altersklasse (W60). Ihr Vereins-
kollege Dieter Poley vom MTV Wolfenbüttel belegte in der M60 den zehnten Rang. Ohm beendete das Rennen über 4250 Meter
nach 22:29 Minuten. Dieter Poley lief die 5800 Meter in 24:21 Minuten.
Beide waren mit ihren Leistungen zufrieden. In Ostercappeln mussten sie eine sehr schwierige Strecke bewältigen. Dazu er-
schwerte der matschige und rutschige Boden den Athleten das Laufen. Da die Wolfenbütteler das Rennen in Laufschuhen und
nicht in Spikes bestritten, waren sie der Konkurrenz gegenüber im Nachteil. Vor allem auf Poleys Platzierung wirkte sich das
negativ aus.
(ma)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 11. Februar 2003
Drei Medaillen für LG-Athletin
Zwei Silbermedaillen und einen Bronzeplatz erkämpfte sich Anne-Kathrin Eriksen (W 55) bei den deutschen Leichtathletik-
Hallenmeisterschaften der Senioren in Halle. Nach einer Serie von sechs Sprüngen über vier Meter schaffte die Athletin der LG
Braunschweig mit 4,12m den zweiten Platz. Im 60m-Endlauf steigerte sich die Einträchtlerin auf 9,29 Sekunden und wurde
ebenfalls Zweite mit einer Hundertstel Sekunde Vorsprung. Zum Abschluss gab es über 200 Meter in 32,66 Sekunden Rang drei.
"Ich bin nicht ganz zufrieden, aber auf dem richtigen Weg zur Hallen-EM", meinte Anne-Kathrin Eriksen. Für Gerhard Flachowsky
bedeuteten 2:19,48 Minuten über 800 Meter Platz fünf.
(JüH)

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 11. Februar 2003
Die Konkurrenz geschockt
Leichtathletik - Deutsche Senioren-Meisterschaften in der Halle: Gold für Weber
Toller Erfolg für Werner Weber: Bei den Deutschen Senioren-Leichtathletikmeisterschaften in der Halle, die der USV Halle/Saale
ausrichtete, präsentierte sich der Kugelstoßer der LG Edemissen/Peine in Topform, sicherte er sich doch in der M55 mit 14,34
Metern den Titel.
Erstmals Deutscher Meister
Gleich im ersten Versuch schockte Weber mit einer Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung auf 13,92 Metern die Kon-
kurrenz - insbesondere Favorit Axel Hermanns (LAV Bayer Uerdingen Dormagen). Dem völlig konsternierten Hermanns, immerhin
amtierender Hallen-Europameister, gelang nach 13,02 Metern im ersten Versuch nichts mehr. Den Titel zum Greifen nahe, stieß
Weber im letzten Versuch sogar erstmals über 14 Meter (14,34). Damit wurde er nach mehr als 40 Jahren in der Leichathletik
zum ersten Mal Deutscher Meister. "Ich bin überglücklich", jubelte Weber, der sich nun auf die Hallen-Europameisterschaften, die
Anfang März in San Sebastian stattfinden, vorbereitet. Rang zwei ging an Hermanns, Bronze holte Werner Hennig (12,69m, ESV
Lok Potsdam).
Im Gegensatz zu Weber hatte Johann Steinert (Arminia Vöhrum) Pech. Denn nach dem ersten Zeitendlauf über die 800-Meter-
Distanz (M 45) wurde er wegen Verlassens der Bahn disqualifiziert. Seine Hoffnung, unter die ersten Acht zu kommen, erfüllten
sich somit nicht.
(ww)

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 11. Februar 2003
Bock wirft Diskus auf 46,40 Meter
Zweiter bei Norddeutschen Winterwurfmeisterschaften
Kirchlinteln (cd). Mit einem sportlich wertvollen zweiten Platz kehrte Thorben Bock (TSV Kirchlinteln) von den Norddeutschen
Winterwurf-Meisterschaften zurück, die in diesem Jahr in Kienbaum (hinter Berlin) ausgetragen wurden. Auf dem Gelände der wohl
wichtigsten Talentschmiede der ehemaligen DDR fanden die Werfer trotz Kälte und Schnee gute Bedingungen vor, denn geworfen
wurde aus einer Wurfhalle heraus, die den Athleten einen trocknen Ring und zwischen den Würfen eine Aufwärmmöglichkeit bot.
Leider zeigte der junge Kirchlintler während des gesamten Wettkampfes Nerven und hatte Mühe, zu seiner gewohnten Technik zu
finden. Letztlich dürfte auch die vierstündige Anreise zu den ungewohn-ten Problemen beigetragen haben. Trotz der unüberseh-
baren technischen Fehler warf er im zweiten Versuch 43,40 m weit und sicherte sich damit die Endkampfteilnahme. Vor dem
letzten Versuch lag er mit dieser Weite noch auf dem vierten Platz.
Es spricht für den Kampfgeist des jungen Kirchlintlers, dass er im letzten Versuch noch einmal angriff und trotz einer viel zu
flachen Flugkurve des Diskus mit 46,40 m noch eine gute Weite erzielte. Vor ihm - ebenfalls in seinem letzten Versuch - hatte
Ronny Peschel aus Rostock, Schützling von Bundestrainer Jürgen Schult,  47,03 m erzielt und damit den Meistertitel errungen.
Der zweitbeste Niedersachse, Simon Holstein aus Burgdorf, belegte mit 43,95 m Platz vier.  Die Winter-Meisterschaftsserie wird
am nächsten Wochenende abgeschlossen mit den deutschen Meisterschaften, die in Leverkusen ausgetragen werden.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 11. Februar 2003
Medaillenjagd am Tag der Jubiläumsfeier
Birgit Schwers Cross-Landesmeisterin in der W 40
Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Achim/Verden. Während Zuhause das 50-jährige Bestehen der Leichtathletikabteilung des TSV Verden und der 33. Geburtstag
der LG Kreis Verden gefeiert wurde, erkämpften LGKV-Aktive schon wieder Landestitel. Bei den Crosstitelkämpfen in Oster-
cappeln bei Osnabrück gewann Birgit Schwers (Verden) die Wertung der Altersklasse W 40, und die Seniorenmannschaft W 50
war konkurrenzlos vorn. Nachwuchsläufer Geronimo von Wartburg (Verden) wurde Zweiter der Schüler A/M 15.
Im Lauf über 2,25 Km musste von Wartburg nur dem Nordheider Sören Ludolph - wie schon bei der Bezirksmeisterschaft in
Cluvenhagen - den Vortritt lassen, der nach 6:39 Minuten sieben Sekunden Vorsprung hatte. Gute Jugendarbeit bewies die LGKV
in den Läufen der männlichen Jugend B und A - von elf gewerteten Mannschaften stellte die LGKV drei.
Im stark besetzten Rennen der B-Jugend über 3,45 Km kam der Etelser Lars-Henrik Haase nach 11:01 Minuten als 15. am wei-
testen nach vorn, als 21. überzeugte auch Neuling Thiemo Klein (Oyten). Zusammen mit Christopher Block (Oyten) kam die
LGKV-Mannschaft auf Platz vier, punktgleich mit der LG Nordheide, deren dritter Läufer um drei Plätze besser platziert war als
der dritte LGKV-Läufer. Nur sechs Punkte (Platzierungen) fehlten zu Mannschaftsplatz zwei. Nacheinander auf den Rängen 40 bis
42 kamen der Oytener Jan Schmidt und die Achimer Sven und Jens Niederkrome ins Ziel, das reichte zu Platz sieben der Mann-
schaftswertung.
Im Lauf der männlichen Jugend A über 4,25 Km zeigte Alexander Arlt als Neunter ein starkes Rennen, sein Etelser Trainings-
partner Jan-Felix Litter wurde 16., Hermann Luttmann (Bendingbostel) kam als 25. ins Ziel. Das war Platz drei der Mannschafts-
wertung, punktgleich mit den Läufern vom DSC Oldenburg, deren dritter Läufer zwei Platzierungen besser als Luttmann lag.
Frauen und Seniorinnen gingen gemeinsam auf die 4,25-Km-Strecke. Als 13. der Gesamtwertung war Birgit Schwers nach genau
16 Minuten überlegene W-40-Siegerin. In dieser Altersklasse belegten Heike Rippe (Wechold-Magelsen) und Bärbel Schmidt
(Oyten) die Plätze sieben und acht. Gertrud Ewen (Bendingbostel) wurde Zehnte und in der Klasse W 45 kam die Achimerin
Cäcilia Apel-Kranz als Achte ins Ziel. Für die Mannschaft Schwers, Rippe und Schmidt bedeuteten diese Platzierungen Rang
neun in der durchgehenden Wertung Frauen und Seniorinnen und Platz vier in der Wertung W 40. Die W-50-Läuferinnen Ingrid
Heger (Etelsen), Sigrid Bracht (Oyten) und Marieta Hinners (Achim) belegten die Plätze drei, vier und sechs und waren damit
konkurrenzlos beste Mannschaft.
Die LGKV-Senioren waren dieses Mal nur durch den Verdener Rüdiger Ullrich vertreten, der in der Klasse M 50 über 5,8 Km
Neunter wurde.

Presseinformation vom 11. Februar 2003 (Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische Crosslauf-Meisterschaften in Ostercappeln
Die Buben Ludolph und Helmboldt stachen
Winsen/Hittfeld. Die Buben stachen, den hohen Trümpfen fehlte ein wenig das Glück. So oder so ähnlich lässt sich wohl in An-
lehnung an den Sprachgebrauch im Skat das Abschneiden der Kreisathleten bei den Niedersächsischen Crosslauf-Meister-
schaften in Ostercappeln bei Osnabrück am treffendsten zusammenfassen. Die Trümpfe trugen einmal mehr die Namen Sören
Ludolph (LG Nordheide) und Rolf Helmboldt (TSV Hittfeld). Gemeinsam waren sie an allen drei Landestiteln für das Winsener
Kreisgebiet beteiligt. Daneben gab es gleich sechs Vizemeisterschaften sowie vier 3. Plätze zu feiern.
Auf einer schwierigen, weil durchweg matschigen Strecke, die zudem von zahlreichen Höhenunterschieden gekennzeichnet war,
lieferte der 14-jährige Sören Ludolph aus Amelinghausen eine gewohnt souveräne Vorstellung ab. Etwa bei Hälfte der Distanz
löste er sich von Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden), der bereits bei den Bezirksmeisterschaften sein härtester Konkurrent
gewesen war, und siegte mit einem Vorsprung von sieben Sekunden. Gemeinsam mit dem Rottorfer Dennis Rehr, der bei den
Schülern M 14 den Vizetitel erlief, und Nils Lasse Gutzeit aus Over war der LG Nordheide der Mannschaftstitel nicht zu nehmen.
Mit 30 Zählern Vorsprung vor dem LC Nordhorn wiederholte man den Vorjahreserfolg damit eindrucksvoll.
Deutlich fiel auch der Sieg des Hittfelder Seniorenläufers Rolf Helmboldt in der Altersklasse M 40 aus. Der 40-jährige Ashäuser
erreichte, ebenso wie Sören Ludolph, sieben Sekunden vor dem Zweitplatzierten Jörg Valentin (TV Norden) die Ziellinie. Die Mann-
schaft mit Helmboldt, Detlef Peters und Peter Hempel (3. in der M 45) musste sich nur der LG Göttingen beugen, belegte Platz 2.
Die weiteren Medaillenränge: Weibliche Jugend B: 3. LG Nordheide (Lorina Buhr, Kim Lütjens, Inka Husmeier). Männliche Jugend
B: 3. LG Nordheide (Alexander Kammermeier, Oliver Tödter, Nils Oksas). Junioren: Einzel: 2. Tim Tomczak; Mannschaft: 2. LG
Nordheide (Tomczak, Christian Lehmann, Robert Supplieth). Frauen: 3. LG Nordheide (Sarah Sjögrehn, Alexandra Hahn, Birte
Ludolph). Senioren M 60: Einzel: 2. Georg Miedeck; Mannschaft: 2. TV Meckelfeld (Miedeck, Wolf-Rüdiger König, Manfred Helm-
boldt).

Presseinformation vom 11. Februar 2003 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Norddeutscher Meistertitel für Anne Kahrs im Speerwurf
In Kienbaum bei Berlin wurden am vergangenen Wochenende die Norddeutschen Meisterschaften im Winterwurf ausgetragen. Ob-
wohl der Abwurf aus der überdachten Halle erfolgte, mussten sich die Werferinnen bei Minustemperaturen schon ziemlich warm
anziehen, um die Pausen zwischen den einzelnen Würfen zu überbrücken.
Von den Nordkreisathleten konnte Anne Kathrin Kahrs (TuS Alfstedt) dabei den Titel im Speerwurf der weiblichen Jugend B er-
ringen. Im ersten Versuch warf sie den Speer auf gute 39,70m und gewann damit den Wettbewerb. Im vierten Durchgang kam sie
noch einmal auf 39,15m, die 40m-Marke konnte sie aber nicht übertreffen. Den zweiten Platz belegte Isabel Neitzel vom SC Pots-
dam mit einer Weite von 37,81m vor Janine Hagenstein vom Caputher SV (37,45m) und Kristin Wiebusch (VfL Stade/35,57m).
Im Wettkampf der weiblichen Jugend A musste Meike Lürßen (LAV Zeven/Gnarrenburg) verletzungsbedingt absagen. In einer
schwachen Konkurrenz siegte Nicole Roß (Löwenberger SV) mit 34,92m vor Miriam Lauter (TSV Spandau/27,00m).
Catharina Mangels (TuS Alfstedt) fand im Diskuswurf der weiblichen Jugend A nicht den rechten Druck und blieb auch bei ihrem
besten Wurf mit 35,05m im sechsten Durchgang weit unter ihren Möglichkeiten. Sie belegte mit dieser Weite den fünften Platz in
der Konkurrenz. Den Titel holte sich Nataliya Petrov (LG Nike Berlin) mit 43,43m vor ihrer Vereinskameradin Sara Briesenick, die
auf 42,95m kam und Jessica Kolotzei (LG Nord Berlin) mit einer Weite von 41,06m.
Den letzten Wettkampf der Wintersaison absolvieren die Werferinnen am kommenden Wochenende bei den Deutschen Meister-
schaften in Leverkusen.

DIE HARKE (Nienburg) vom 12. Februar 2003
Nicht einmal Kuhlenkamp erreicht eine Medaille
Ostercappeln (hhg). Ohne Medaillen kehrte das Aufgebot der Leichtathletikgemeinschaft Nienburg von den Crosslauf-Landes-
meisterschaften aus Ostercappeln zurück. Nicht einmal die erfolgsverwöhnte Sylvia Kuhlenkamp (MTV Liebenau) konnte in der
Altersklasse W40 mithalten und landete im Rennen über 4250 Meter in 17:40 Minuten auf dem sechsten Rang.
Auf einer sehr anspruchsvollen Waldstrecke mit zahlreichen Steigungen und schwerem Untergrund erreichte auch Anja Lamping
(Holtorfer SV, 18:14 min) in der W35 diese Platzierung. Karin Haake (TSV Lemke, 18:27 min) belegte in der gleichen Altersklasse
wie Lamping die achte Position. Ihr machten die tiefen Matschabschnitte genau so zu schaffen wie Sylvia Kettel (MTV Liebenau,
19:31 min), die in der W40 Neunte wurde. In der Mannschaftswertung belegten die LG-Damen den fünften Platz, hinter dem Auf-
gebot der LG Kreis Verden, aber vor TuRa Melle.
Bei den B-Jugendlichen schlug sich Julian Kaddatz (Holtorfer SV) beachtlich und landete über 3450 m unter 47 Gestarteten
immerhin auf Platz 18. Seine 11:18 min waren deutlich besser als die 12:06 min des zweiten LG-B-Jugendlichen Robert Hanz (JG
Oyle), der grippegeschwächt auf Position 35 kam.
Auch die LG-Senioren der M50 hatten schon bessere Resultate. Nur Ernst Müller (JG Oyle) behauptete sich in 22:43 min für 5800
m als 17. im Mittelfeld. Hans-Hermann Göbbert (JG Oyle, 24:56 min) belegte Position 27, einen Platz vor Erich Krößel (TSV
Lemke, 26:28 min). Die beste Platzierung der LG-Herren erreichte Heinrich Ahrens (JG Oyle) mit seinen 25:32 min als Zehnter in
der W55. In der Mannschaftswertung wurden die Nienburger Herren Sechste.
Die beste Leistung aus Kreis-Nienburger Sicht lieferte der Erichshagener Norman Ihle im Trikot des DSC Oldenburg auf der Mittel-
strecke über 4250 m - auch wenn es nur zu Platz 23 reichte, war seine Endzeit von 13:38 min erwähnenswert.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 12. Februar 2003
Johannes Raabe sichert sich ersten Landestitel des Jahres
Ostercappeln (red). Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften im Crosslauf trumpften die Kirchdorfer wegen zahlreicher krank-
heitsbedingter Ausfälle nicht so auf wie in den Vorjahren. Eine äußerst schwierige, aber crosslaufwürdige Strecke sowie ein
Landestitel und zwei Landesvizetitel sorgten trotzdem für gute Stimmung innerhalb der Mannschaft.
Kilian Theil lief bei den Schülern M15 unter die Top 8. Er benötigte 7:15 Minuten für die 2,25 Kilometer Strecke. Im Anschluss
stach Johannes Raabe mit einem klaren Sieg in der Jugend B. Er lief 9:50 Minuten für die 3,45 Kilometer und zog damit über 100
Meter von seinen Verfolgern davon. Jan Rettstadt konnte mit seinem 13. Platz in 10:56 Minuten zufrieden sein. Bei der Jugend A
lag Hannes Bergmann in der ersten Runde noch in Führung und sicherte sich am Ende überraschend den Vizemeistertitel im
Land. Er benötigte 13:24 Minuten für die 4,25 Kilometer Strecke.
Auf der Mittelstrecke schlugen sich Benjamin Grüne (17.) in 13:15 Minuten, Ulf Narloch (21.) in 13:27 Minuten und Yarim Benne
(26.) in 13:42 Minuten achtbar. In der Mannschaftswertung reichte dies zum sechsten Platz. Einen Superlauf legte Herbert Raabe
bei den Senioren M50 hin und wurde mit dem Vizetitel in 19:49 Minuten für die 6,6 Kilometer Strecke belohnt. Der erstmals auf Landesebene startende Siegfried Krolikowski erreichte bei der M55 einen tollen vierten Platz in 23:08 Minuten. Durch den trai-
ningsbedingten Nichtstart von Wolfgang Lutz und den verletzungsbedingten Ausstieg von Wolfgang Asche konnten die Kirchdorfer
hier erstmals seit fünf Jahren nicht in die Mannschaftswertung eingreifen.
Christa Schröder war mit ihrem guten Lauf und dem fünften Platz in der W50 in 20:10 Minuten zufrieden. Als Einzelkämpfer auf
der Männer-Langstrecke über 8,2 Kilometer musste Thomas Bartholome die Farben der Kirchdorfer hoch halten. Er schlug sich
prächtig im Topfeld und wurde Gesamtvierter und Dritter der M30 in sehr guten 25:45 Minuten. Markus Pingpank und Dirk
Schwarzbach mussten den Start wegen einer Grippe absagen.

DEWEZET (Hameln) vom 12. Februar 2003
Volker Peitzmeier verteidigt den DM-Hallentitel über 400 Meter
Hameln (olz). Der VfLer Volker Peitzmeier, der für die LG Weserbergland startet, wiederholte bei den Deutschen Hallenmeister-
schaften der Senioren in Halle seine Erfolg vom Vorjahr und wurde Deutscher Meister in der Altersklasse M 55 über 400 Meter in
ordentlichen 57:38 Sekunden. Der Hamelner Ausnahme-Sprinter, der im Freien in Zeiten um 55 Sekunden die Stadionrunde läuft,
musste sich auf der 200 Meter-Bahn in der Halle dabei nicht verausgaben, um seinen Zeitlauf zu gewinnen, der Zweite lag ganze
zwei Sekunden hinter ihm. Schwierigkeiten hatte Peitzmeier, es war erst sein dritter Lauf auf der ungewohnten 200 Meter-Hallen-
bahn, mit den engen Kurven, die wegen der Überhöhung einen "unheimlichen Zug nach innen haben und schon eine Berührung
der Linie zur Disqualifikation führt", so Peitzmeier. Bei der gut besuchten und organisierten 2. Deutschen Meisterschaft in der
Halle, die Beteiligung war 30 Prozent höher als im Vorjahr, hatte Peitzmeier allerdings den Vorteil, dass er die beste Vorlaufzeit
vorzuweisen hatte und im schnellsten von vier Zeitläufen die begehrte Bahn drei zugewiesen bekam.
Bei den Niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Ostercappeln konnten sich die Läuferinnen und Läufer des ESV Ein-
tracht Hameln, die für die LG Weserbergland starten, erneut gut platzieren. Landesmeister in der Altersklasse M 70 wurde der
Routinier Joachim Lopatta. Er erkämpfte sich auf der 5,8 Kilometer langen Strecke in 26:38 Minuten den ersten Platz. Die von
Crosslaufexperten als sehr anspruchsvoll eingestufte Strecke erforderte einen hohen Krafteinsatz. Auch der A-Schüler Tobias
Götze lief ein starkes Rennen, auf der 2,25 Kilometer langen Strecke sicherte er sich in 7:26 Minuten den 3. Platz. In der Klasse
M 65 errang Horst Kallikat in 25:54 Minuten den 4. Platz. Ebenfalls auf Rang vier landete Manfred Bublitz in 22:43 Min. in dem 20
Teilnehmer starken Feld der Gruppe M 60. Klaus Dieter Holz kam in 23:57 Min. auf den siebten Platz und Jürgen Bolte wurde in
28:11 Minuten Achtzehnter.
In der Mannschaftswertung der Altersklasse M60 und älter bedeuteten diese Ergebnisse für die Senioren Manfred Bublitz, Klaus
Dieter Holz und Horst Kallikat einen guten dritten Platz. In der Altersklasse M 50 erkämpfte sich Günter Kruse vom VfL Hessisch
Oldendorf in 20:52 unter den 30 Startern den 6. Platz. In der mit 23 Startern ebenfalls stark vertreten Klasse M 40 konnte sich der
Neuzugang des ESV, Helmut Nothdurft, auf der 6,6 km langen Strecke in einer Zeit von 21:22 Min. einen hervorragenden 4. Platz
sichern. Bei den Frauen lief Marion Müller in der Altersklasse W 45 auf der 4,25 km langen Strecke den neunten Platz in 20:16
Minuten heraus.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 12. Februar 2003
Stölting bei "jüngeren Frauen" durchgesetzt
Wolfenbütteler erfolgreich bei Deutsche Hallen-Meisterschaften der Senioren
Der Wolfenbütteler Olaf Rösler konnte sein Ziel verwirklichen und schaffte bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren
den Sprung aufs Treppchen. Gleich mit drei Medaillen kehrte Ingrid Stölting aus Halle zurück. "Ich wollte über 16 Meter stoßen
und Dritter werden. Beides ist mir gelungen und darum bin ich rundum zufrieden", erklärte der MTV-Kugelstoßer Rösler. Bereits
im ersten Versuch gelang ihm mit 16,14 Metern der beste Versuch seines Wettkampfes. "Ich habe es eigentlich auch nicht so
gerne, wenn mein Wettkampf am frühen Morgen ist, aber hier bin ich ganz gut damit klar gekommen." Mit einem weiteren Stoß
auf 15,96 Meter konnte Rösler seine bereits gute Form nochmals bestätigen.
Als dreifache Bronzemedaillengewinnerin kehrte Ingrid Stölting von den Deutschen Meisterschaften zurück. Nicht nur deshalb war
Stölting natürlich hoch zufrieden, sondern auch, weil sie sich bei den "jüngeren Frauen" in der Klasse W65 durchgesetzt hatte. Im
Weitsprung (2,58 Meter), Hochsprung (95 Zentimeter), und Diskuswerfen (14,79 Meter) kam sie zu Medaillenehren und belegte
zudem im Kugelstoßen mit 5,79 Metern noch den vierten Platz. "Das war zwar nicht so gut wie im Sommer, aber ich trainiere
diese Sachen ja auch im Winter nicht. Da machen wir in unserer Trainingsgruppe nur allgemeine Fitness, aber keine spezielles
Leichtathletiktraining."
In der Klasse M45 startete Frank Kindermann über 60 Meter. Seinen Vorlauf gestaltete er dabei besser als erhofft, denn in 7,80
Sekunden gewann er diesen sogar. Im Endlauf bestätigte Kindermann dann nochmals seine Zeit und belegte mit 7,85 Sekunden
den fünften Platz. "Ich war positiv überrascht. Eigentlich hatte ich mir im Weitsprung mehr ausgerechnet." Hier spürte Kindermann
jedoch die beiden Läufe und belegte mit 5,37 Metern zwar Platz sieben, hatte aber insgeheim auf eine Weite von über 5,50 Meter
gehofft. Ebenfalls im Weitsprung ging Frauke Fruth in der Klasse W35 an den Start. Nachdem der erste Versuch völlig misslang,
schaffte sie es dann im letzten Sprung des Vorkampfes noch, sich für den Endkampf zu qualifizieren. Mit 4,66 Metern belegte
Fruth Platz acht.
(HOB)

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 12. Februar 2003
Renate Behrens und Karl Scheide sind deutsche Meister
Halle/Hildesheim (wgk). Als deutsche Senioren-Hallenmeister 2003 sind die beiden Leichtathleten Renate Behrens und Karl
Scheide (beide Eintracht Hildesheim) von den zweiten deutschen Titelkämpfen aus Halle an der Saale an die Innerste zurück-
gekehrt. Renate Behrens wiederholte damit ihren Vorjahressieg im Weitsprung der Altersklasse W 45, während Karl Scheide
nach dem Gewinn der Silbermedaille in Erfurt im Jahre 2002 jetzt erstmals Gold im Hochsprung-Wettbewerb der AK 65 holte.
Renate Behrens verfehlte zwar mit ihrem Siegessprung von 4,87 m, der ihr zum zweiten Mal den Titel einer deutschen Senioren-
Meisterin einbrachte, die angepeilte 5-m-Marke. Am Ende hatte sie aber einen Vorsprung von 16 cm vor der Zweiten, Ute Wiegand
vom TSV Zeulenroda. Trotz einer gerade überstandenen Grippe startete die Hildesheimerin in der Sporthalle Brandberge auch im
60-m-Sprint, in dem sie mit ihrer persönlichen Bestzeit von 8,57 Sekunden den vierten Platz belegte. Winzige vier hundertstel
Sekunden fehlten ihr am Gewinn der Bronzemedaille. Die neue deutsche Meisterin Bettina Göricke (USV Halle) lief 8,28.
Mit der übersprungenen Höhe und mit seiner Technik nicht zufrieden zeigte sich Karl Scheide trotz des Gewinns der Goldmedaille
im Hochsprung. "1,39 m war mir eigentlich ein bisschen wenig", meinte er selbstkritisch, "aber wo soll ich im Winter in Spikes
den Hochsprung trainieren?" Als Erklärung darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass er vorher bereits einen 800-m-Lauf
und ein 400-m-Rennen in den Beinen hatte.
Auch für diese Läufe auf dem 200 m langen Hallenrund mit den überhöhten Kurven fehlte es an Trainingsmöglichkeiten. Trotzdem
belegte der Einträchtler den fünften Rang im Gesamtklassement der M 65 (67,91). Souveräner 400-m-Meister wurde der hohe
Favorit Guido Müller in 59,07. Über 800 m kam Karl Scheide als Siebter in 2:43,20 ins Ziel. Schnellster der Zeitläufe war Willi
Klaus vom ESV Lok Potsdam (2:30,69).

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 12. Februar 2003
Schwerer Boden forderte Tribut
Cross-Quartett Dritter im Land
Hanstedt II/Ostercappeln (wt). Die Mannschaft der Laufgemeinschaft (LG) SV Hanstedt II/Wellendorf hat bei den Landesmeister-
schaften im Crosslauf den dritten Platz bei den A-Schülern erkämpft. Vor dem eigentlichen Wettkampf in Ostercappeln bei Osna-
brück lag für die Athleten eine strapaziöse Anreise bei Nebel und auf glatten Straßen. Wegen Verletzungen mussten einige
Leistungsträger aus dem Landkreis auf ihren Start verzichten. So waren nur noch die vier jungen Läufer, David Schaffers, Ame
Ziplys, sowie Jaari und Wabun Warnecke von der LG SV Hanstedt II/Wellendorf, übrig blieben.
Für sie ging es auf einer extrem anspruchsvollen Strecke mit Schneematsch und Eisflächen über zwei Runden von insgesamt
2,25 Kilometern. Den besten Start erwischte Jaari Warnecke, wobei er sich mehr als die Hälfte der Strecke vor seinem älteren
Bruder im Läuferfeld platzierte. Dann jedoch musste er dem schweren Boden Tribut zollen. Im Vorderfeld laufend, ging es auch für
Wabun Warnecke (M 15) an die letzte Steigung. Er konnte es jedoch nicht verhindern, dass eine Dreiergruppe ihn noch überholte.
Als 13. kam Warnecke völlig abgekämpft ins Ziel. Fünf Sekunden hinter ihm überquerte sein jüngerer Bruder Jaari als 14. des
Gesamtlaufes die Ziellinie. Für den erst 13 Jahre alten Läufer eine tolle Leistung, denn er belegte bei den Schülern M 14 einen
ausgezeichneten 4. Platz.
Nicht ganz zufrieden war Arne Ziplys, der leicht erkältet an den Start gegangen war, aber mit Rang zwölf noch eine gute Platz-
ierung in der Altersklasse M14 erzielte. Für David Schaffers, der erstmals auf höherer Ebene startete, sprang letztendlich der 25.
Rang in einem Starterfeld von 64 Läufern heraus.

EINBECKER MORGENPOST vom 12. Februar 2003
Jana Bartels, Dasseler SC, wurde Vizelandesmeisterin im Crosslauf 2003
Dassel (oh). Am vergangenen Sonnabend fanden in Ostercappeln (bei Osnabrück) die diesjährigen Landesmeisterschaften des
Niedersächsischen und des Bremer Leichtathletik Verbandes im Crosslauf statt. Für diese Meisterschaften hatte der Dasseler SC
erstmalig die dreifache Bezirksmeisterin Jana Bartels gemeldet. Dabei musste Jana als eine der jüngsten Teilnehmer (in diesem
Jahr W 13) in der Klasse W 14 starten.
Die Witterungsbedingungen und die Laufstrecke waren alles andere als optimal. So bestand das Geläuf der Strecke nur aus
Schnee, Eis und Matsch, das Streckenprofil mit den vielen kleinen Steigungen war äußerst kräftezehrend. Die Schülerinnen W 14
starteten über eine Distanz von 2,25 Kilometer, wobei die abgesteckte Strecke zweimal zu durchlaufen war. Nach dem Start-
schuss ging das 45-köpfige Teilnehmerfeld auf die Reise, und die Favoritinnen legten gleich ein mächtiges Tempo vor. In der
ersten Kurve, noch auf dem Start- und Zielgelände, gab es schon die ersten Stürze, wobei Jana Bartels im Mittelfeld liegend,
glücklicherweise verschont blieb. Durch das hohe Anfangstempo war das Feld schon nach wenigen Minuten weit auseinander-
gezogen. Die Führende und wohl auch klare Favoritin, Nadine Eckert aus Wunstorf, hatte sich nach der ersten Runde schon etwa
20 bis 30 Meter vom übrigen Feld abgesetzt.
Aus dem Mittelfeld hatte sich Jana Bartels inzwischen Platz um Platz weiter nach vorn gelaufen und beendete als achte Läuferin
die erste Runde. Mit Blickkontakt zur Verfolgergruppe ging die DSC-Läuferin in die zweite Runde und anscheinend hatte sie sich
die Kräfte gut eingeteilt, denn sie setzte ihre Aufholjagd weiter fort. In der entscheidenden Schlussphase (rund 80 Meter vor dem
Ziel) lag das DSC-Lauftalent Jana Bartels schon an vierter Stelle. Mit einem fulminanten Schlussspurt überholte Jana noch die an
dritter Stelle liegende Läuferin und kurz vor der Ziellinie zog sie sogar noch an der Zweitplatzierten vorbei. Nach diesem schönen
Erfolgserlebnis durfte sich Jana Bartels als Landesvizemeisterin der Schülerinnen W 14 im Crosslauf auf dem Treppchen feiern
lassen.
Die ersten fünf Platzierten der Schülerinnen W 14: 1. Nadine Eckert, TuS Wunstorf in 7,47 Minuten, 2. Jana Bartels, Dasseler SC
(7,59 Minuten), 3. Sonja Birkemeyer, LG Osnabrück (8,00 Minuten), 4. Saina Steinmetz, LAV Meppen (8,04 Minuten), 5. Griet-
Marie Onken, SV Warsingfehn (8,07 Minuten).

WESER KURIER vom 12. Februar 2003
Lokalsport in Kürze
Bei der Senioren-Hallen-DM in Halle hat Leszek Kass überraschend den Stabhochsprung der M 35 gewonnen. Der Athlet der LG
Bremen-Nord siegte mit 3,70 Meter. Mit zwei zweiten Plätzen kehrte Jens Arkenau (M 35/TuS Huchting) zurück - er holte Silber
mit dem Diskus (39,46 m) und mit der Kugel (13,60 m). Sein Klubkollege Manfred Hiller (M 40) wurde Zweiter über 400 Meter.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 13. Februar
Meisterin Sarah Woyciechowski duscht kalt
Ostercappeln/Hildesheim (wgk). Die mehrfache Hildesheimer Kreismeisterin Sarah Woyciechowski vom TSV Brunkensen ist
in Ostercappeln in der Nähe von Osnabrück Landesmeisterin im Crosslauf der Schülerinnenklasse W 15 geworden. Die Meister-
schaftsdistanz von 2,25 km legte sie in der Zeit von 7:55 Minuten am schnellsten zurück. Nur vier Sekunden nach ihr war Wiebke
Bültena vom MTV Aurich im Ziel.
Im Rennen der Senioren (Altersklassen M 50 bis M 70) über strapazenreiche 5,8 km erreichten 72 Läufer die Ziellinie. Darunter
Siegfried Ritter (Eintracht Hildesheim), der in der M 65 die Silbermedaille gewann. Hinter dem in 24:12 siegreichen neuen Lande-
meister Franz Albers (Germania Leer) erreichte der Hildesheimer als Zweiter das Ziel (24:36), fast eine Minute vor Heinrich Menge
(SG Misburg) liegend. Der Kurs am Wiehengebirge wies alle Schwierigkeiten auf, die mit einem echten Crosslauf verbunden
werden, wie Matsch, Schnee, Eis, scharfe Kurven, Sägespäne, Steigungen, Treppen - kurz: Alle Läuferinnen und Läufer hatten
einen Härtetest zu bestehen, der noch dazu damit endete, dass aus den Duschen nur kaltes Wasser floss.
Die männliche Jugend B hatte 3,45 km zurück zu legen. Mit Johannes Raabe vom TSV Kirchdorf siegte der hohe Favorit in 9:50.
Den neunten Platz unter den 47 Startern belegte Thomas Dreißigacker (FSV Sarstedt/10:45). Jakob Gehlen (VfV Hildesheim)
wurde 19. in 11:20. Im Meisterschaftsrennen der Jugend A über 4,25 km erreichte Sebastian Geib (TSV Brunkensen) nach 14:34
Minuten als 17. das Ziel.
In den Läufen der Männer und Frauen heimste die LG Braunschweig die meisten Titel ein. So holte sich Cross-Expertin Susanne
Ritter aus Barienrode, die in keiner Phase auf den 4,25 km ernsthaft bedrängt wurde, nach ihrem Wechsel von der LG Bonn/
Troisdorf in 13:37 Minuten ganz souverän die zweite niedersächsische Landesmeisterschaft dieser Saison vor ihrer Mannschafts-
kameradin Birte Bultmann (14:15) und der früheren Meistergeherin Barbara Brandenburg (LG Osnabrück/14:39).
Auch bei den Mittelstrecklern lagen zwei Braunschweiger an der Spitze. Oliver Dietz war nach 11:55 vier Sekunden vor Dennis
Jünemann im Ziel. Sechster wurde der Hildesheimer Mario Burger (LG Braunschweig/12:33). Seinen zweiten Titel holte Oliver
Dietz auf der Langstrecke (8,2 km).

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 13. Februar 2003
Isabell Garling läuft Top-Zeiten
Wennigsen/Egestorf (red). Die Athleten der LG Wennigsen/Egestorf nahmen in den letzten Tagen an Landes-, Norddeutschen
und Deutschen Meisterschaften teil.
Berlin (Norddeutsche Hallenmeisterschaften): Für Aufsehen sorgte die 15-jährige Isabell Garling. In der A-Jugendklasse (18/19
Jahre) erreichte sie im Zeitlauf über 200 Meter (m) mit 25,55 Sekunden (Sek.) das Finale. Hier steigerte sie ihre Leistung auf
25,39 Sek. und wurde hinter den Läufern der Deutschen Spitzenklasse Vierte. Beide Zeiten reichten für die Deutschen Jugend-
meisterschaften (Qualifikationszeit 25,70 Sek.). Über 60 m sprintete sie 7,98 Sek. (Bestleistung (BL) und erreichte damit den
Zwischenlauf. Helge Schwarzer (mJ.A) wurde mit 8,10 Sek. Dritter über 60 m Hürden und schaffte die DM-Qualifikation (8,50 Sek.)
zum wiederholten Mal. Eine weitere Bronzemedaille holte Sarah Piesker mit 10,46 m im Kugelstoßen.
Halle/Saale (Deutsche Senioren-Hallenmeisterschaften): Sigrun Heilmer (W 35) vertrat die LG-Farben bei den "Zweiten Deutschen
Senioren-Hallenmeisterschaften" glänzend. Sie kam über 60 m ins Finale der besten Acht. Im Finallauf versagte allerdings die
elektrische Zeitnahme. Der Lauf wurde später wiederholt, doch der Veranstalter hatte die Athleten nicht verständigt, so dass
einige schon auf dem Weg nach Hause waren. So auch die LG-Läuferin.
Neubrandenburg (Deutsche Meisterschaften Mehrkampf): Erstmals wurden am Wochenende die Deutschen Meisterschaften im
Mehrkampf der Jugend in Neubrandenburg ausgetragen. Einen Aufwärtstrend der Leistungen musste man hier Sarah Piesker
bescheinigen. Im Fünfkampf der weiblichen Jugend wurde sie Sechste in Deutschland mit 3 565 Punkten. Ihre Leistungen im
einzelnen: 60 m Hürden: 9,19 Sek. (BL), Hochsprung: 1,66 m, Kugel: 10,43 m, Weit: 5,51 m und 800 m: 2:35,36 min. (BL).
Osterkappeln (Landesmeisterschaften Crosslauf): Auf matschigem Gelände belegte Carina Hoffmann in einem gut besetzten Lauf
der Frauen den 12. Platz.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 13. Februar 2003
Nebel und Rutschpartien: TV-Trio unbeeindruckt
Cross-Landesmeisterschaften: Klein Ilseder vorn
Schwierige Bedingungen fanden die Teilnehmer der Landesmeisterschaften im Crosslauf in Ostercappeln vor: Nebel, tiefer, durch-
weichter Boden, steile Anstiege und rutschige Bergab-Passagen verlangten den Aktiven alles ab. Davon unbeeindruckt zeigte sich
die Seniorenmannschaft des TV Klein Ilsede. Mit einem sensationellen Vorsprung von 20 Punkten wurde das M 50-Trio Landes-
meister. Erwin Bußmann, Wolfgang Ursinus und Manfred Klingenberg ließen der Konkurrenz auf der 5,8 km langen Rundstrecke
keine Chance. Pech für Bußmann: In der Einzelwertung verpasste er Bronze nur um eine Sekunde, wurde mit 20:41 Minuten
Vierter. Sein Vereinskamerad Ursinus kam mit sechs Sekunden Rückstand auf Rang fünf. Auch der Vöhrumer Joachim Thiemann
kam mit der schwierigen Strecke gut zurecht. Thiemann benötigte für den 5,8-km-Parcours 27:04 Minuten. In der M 70 bedeutete
dies für den erfahrenen Arminen Rang zwei und Silber.
Die Athleten der Spvgg Groß Bülten machten in der Alterklasse M 45 von sich reden. Das Trio Thomas Schlei, Martin Garbe und
Detlev Schmidt sammelte auf der 6,6-kmStrecke gute 67 Punkte und war damit viertbestes Team. Eifrigster Punktesammler war
Schlei, der den Rundkurs in 23:00 Minuten bewältigte. Für ihn bedeutete diese Leistung Rang sechs in der Gesamtwertung der
M 45.
(kb)

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 13. Februar 2003
Heilmann Zweiter im Mehrkampf der B-Jugend
Neubrandenburg/Hildesheim (wgk). Der vielfache Landes-, Bezirks- und Kreisschülermeister Christian Heilmann aus der
Leichtathletik-Abteilung der SV Alfeld ist auch bei den ersten deutschen Hallenmeisterschaften im Jugend-Mehrkampf im Jahn-
Sportforum von Neubrandenburg sehr erfolgreich gewesen. Im Siebenkampf der B-Jugend holte sich der Alfelder, der sich sehr
gewissenhaft auf diese Titelkämpfe vorbereitet hatte, mit einer Serie guter Leistungen die Silbermedaille. 5051 Punkte sammelte
er und lag damit am Ende des Wettkampfes allerdings deutlich hinter dem deutschen Meister Manuel Siebel (LC Rehlingen/5331)
zurück. Heilmann überquerte im Hochsprung erstmals die Höhe von 1,90 m, stieß die Kugel 14,01 m weit und landete bei 6,62 m
in der Weitsprunggrube. Seine weiteren Ergebnisse: 60 m 7,40 Sekunden, 60 m Hürden 8,35, Stabhochsprung 3,60 m, 1000 m
2:53,18.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 13. Februar
Titelverteidigung vor der Titelpremiere
Elke Bussmann Deutsche Meisterin über 3000 m / Christina Kramer im Land vorn
Damme (ha). Am Montagabend nahm Elke Bussmann in Oythe erstmals den Pokal als OV-Sportlerin des Jahres entgegen. Aber
gut 48 Stunden zuvor hatte die Läuferin vom OSC Damme schon einen wertvollen Titel eingeheimst: Bei den Deutschen Meister-
schaften der Leichtathletik-Senioren in Halle an der Saale verteidigte sie ihren DM-Titel über 3000 Meter (Altersklasse W 35) aus
dem Vorjahr erfolgreich. Ihre Klubkameradin Christina Kramer wurde außerdem in Ostercappeln Cross-Landesmeisterin der W45.
Bei der 2. Hallen-DM wurden die Erwartungen in Sachen Teilnehmerresonanz weit übertroffen. Es gingen 1100 Meldungen ein - 30
Prozent mehr als bei der Premiere vor einem Jahr in Erfurt. Elke Bussmann machte sich zusammen mit Michael und Jutta Karsch
vom SC Herringhausen auf die weite Reise nach Halle. Nach über dreieinhalb Stunden Fahrtzeit lief die Dammerin vom Start weg
auf Tempo und spulte dabei sehr gleichmäßig ihre 15 Hallenrunden ab. Am Ende konnte sie sogar noch zulegen, denn der letzte
Kilometer war ihr schnellster. Nach 1000 Metern war sie bei 3:31 min, nach 2000 bei 7:02 und im Ziel wurden 10:29,06 Minuten
gestoppt. Damit verwies sie Sonja Grünke (SV Annaberg/10:54,15) klar auf den zweiten Platz. Es gab dann nach einem anstreng-
enden Tag noch eine vergnügliche Rückfahrt: Michael Karsch wurde Vizemeister über 800 m, Jutta Karsch holte Bronze über
3000 m.
Zeitgleich gingen in Ostercappeln die niedersächsischen Crosslaufmeisterschaften über die Bühne, wo Bussmann auch gerne ge-
startet wäre. Ihre Dammer Vereinskameraden schnitten hier aber auch ohne sie sehr erfolgreich ab. Die Landesverbände Nieder-
sachsen und Bremen waren gemeinsam vertreten. Die teilweise vereiste und dann wieder matschige Strecke führte für die Frauen
über anspruchsvolle 4250 Meter, bei denen Christina Kramer einen erfolgreichen Einstieg in die W 45 fand. In 16:38 min ließ sie
Ariane Müller (SG Diepholz/17:33) und Angelika Seegers (Stuhr/17:55) keine Chance. Es kam ihr wie auch den anderen Damm-
ern zugute, dass sie häufig im Gelände trainiert. Den Vizetitel in der Klasse W 40 erkämpfte sich Silvia Rolfes in 16:39 min. Sie
musste nur der Verdenerin Birgit Schwers (16:00) den Vortritt lassen. Nicht ganz so rund lief es bei Maria Kuhlmann in der für sie
neuen W 35, wo sie in 18:33 min Platz neun belegte. Aber: Das Team Kramer/Rolfes und Kuhlmann belegte in der Mannschafts-
wertung einen sehr guten dritten Platz; vorn lag die LG Osnabrück.
Die OSC-Männer schlugen sich ebenfalls wacker. Der aufgeweichte Boden war bereits vollends aus der Form geraten, als es zum
Schluss auf die Langdistanz von 8200 Metern ging. Schnellster OSCer war Jürgen Rolfsen, der mit 26:41 min, Vizemeister der M
30 und Neunter im Gesamtfeld wurde. Ulrich Pohl, der sonst kürzere Strecken bevorzugt, wurde Achter der M 35 in 28:12 min,
direkt vor Franz-Josef Pille (28:19), was Platz vier in der Teamwertung bedeutete. Es gewann Oliver Dietz (24:24) von der als
Mannschaft ebenfalls siegreichen LG Braunschweig.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 13. Februar 2003
Schneller Nachwuchs im Cross-Gelände
Ostfriesen überzeugen bei Titelkämpfen
Ostercappeln (kj). Bei den Niedersächsischen und Bremer Meisterschaften im Crosslauf wussten die ostfriesischen Teilnehmer
in Ostercappeln mit zahlreichen Medaillenplätzen und weiteren guten Ergebnissen zu überzeugen (
die OZ berichtete). Weitere
Spitzenplätze erreichte vor allem der Nachwuchs. Sechs ostfriesische Mädchen gingen bei den Schülerinnen W 14 über 2,25 km
an den Start. Auf einer anspruchsvollen Strecke war Griet-Mara Onken (Warsingsfehn) am erfolgreichsten. Obwohl eigentlich noch
B-Schülerin (W 13), belegte sie nach einem starken Rennen mit 8:07 Minuten den fünften Platz. Damit war sie die zweitbeste
13-jährige an diesem Tag. Im selben Lauf wurde Feemke Kruse vom TuS Hinte Neunte. Sie lief den Rundkurs in 8:23 Minuten.
Anna Raukuc und Katharina Schatow vom SV Emden-Harsweg, ebenfalls beide noch W 13, belegten die Plätze 12 (8:34) und 13
(8:39). Imke Jürjens und Anna Kistemaker (W 13) gingen für den TuS Hinte an den Start. Für sie reichte es am Ende zu Rang 16
(8:42) und 19 (8:52). In der Klasse W 15 kamen Annike Peters (SV Emden-Harsweg) und Jana van der Meer (TuS Hinte) auf die
Plätze sieben und acht. Sie benötigten für die 2,25km 8:16 bzw. 8:30 Minuten.
Einen überzeugenden Wettkampf absolvierte Enno Heidergott (M 30) von der LG Ihrhove/Warsingsfehn. Er benötigte für die Lang-
strecke (8,2 km) 25:48 Minuten und schaffte Platz vier. Zur Bronzemedaille fehlten ihm drei Sekunden. Seine Mannschaftsge-
fährten Holger Grigat (27:47) und Michael Brauner (28:10) erreichten hier den sechsten bzw. siebten Platz. Frank de Freese vom
selben Verein stellte sich der Männerkonkurrenz über die gleiche Distanz. Er lief nach 29:27 Minuten durchs Ziel und kam damit
auf Platz sechs. Bernardo Iglesias (M 45) vom TV Norden ging über 6,6 km an den Start und belegte mit 22:38 Minuten Rang vier.
Den dritten Platz verpasste er um vier Sekunden. Vereinsgefährte Peter Weidanz (M 30) benötigte über 4,25 km 15:25 Minuten,
was ihm Platz sieben einbrachte.
Jan-Gerhard Onken vom SV Warsingsfehn kam bei den Schülern M 15 über 2,25 km auf den sechsten Platz. Für ihn wurden 7:11
Minuten notiert. Im Jahrgang M 14 lief Martin Aden vom TuS Hinte nach 7:38 Minuten auf Rang sechs. Sönke van Heuveln (M 13)
und Niklas Brinkmann vom TuS Weener belegten hier die Plätze acht (7:43) und 15 (8:06). Gerhard Onken (M 50) von Germania
Leer wurde in 21:21 Minuten Siebter über 5,8 km.

WITTLAGER KREISBLATT vom 13. Februar 2003
OFVer empfahlen sich für höhere Aufgaben (Link zur Home-Page der LG Osnabrück)

ZEVENER ZEITUNG vom 14. Februar 2003
Endspurt sichert Meistertitel
Gnarrenburger Talent in der M-14-Klasse vorn
Gnarrenburg. Die Leichtathletikabteilung des TSV Gnarrenburg kann im neuen Jahr einen ersten großen Erfolg für sich verbuch-
en. Der Jugendliche Kenneth Gerschler holte sich bei den Crosslaufmeisterschaften in Ostercappeln den Landesmeistertitel.
In Ostercappeln (Kreis Osnabrück) präsentierte sich den über 550 Läufern bei den Landesmeisterschaften eine anspruchsvolle
Strecke. Die Teilnehmer liefen auf gefrorenem, schlammigem und lehmigem Boden. Am Start war der Untergrund zudem noch mit
10 Zentimetern Schneematsch bedeckt, so dass der Laufrhythmus ständig geändert werden musste.
Aus dem Kreis Rotenburg waren zwei Sportler des TSV Gnarrenburg und ein Aktiver der LAV Zeven vertreten. In der Schüler-A-
Klasse (M14/15) ging Kenneth Gerschler vom TSV Gnarrenburg mit 54 anderen Läufern ins Rennen. Nach einem hervorragenden
Start hielt sich der junge Gnarrenburger die ganze Zeit in der Spitzengruppe und legte einen tollen Endspurt hin. Mit 7:03 Minuten
hatte Kenneth Gerschler gegenüber seinem stärksten Konkurrenten Dennis Rehr (LG Nordheide) nach 2250 Metern einen Vor-
sprung von zehn Sekunden. Riesig freute sich das Läufertalent des TSV Gnarrenburg nach einer kurzen Erholungsphase über den
Landesmeistertitel in der Altersklasse M 14.
Bei den Senioren wurden alle Altersklassen gemeinsam an den Start geschickt, so dass Werner StellJes vom TSV Gnarrenburg
in der M-60-Klasse die 5800-Meter-Strecke mit 83 Läufern gemeinsam bewältigen musste. Der Gnarrenburger hielt mit den zum
Teil jüngeren Läufern gut mit. Am Ende lief er als Fünfter in der Altersklasse durch das Ziel, das er nach 23:07 Minuten erreichte.
Landesmeister wurde Peter Arrns vom TSV Lelm in einer Zeit von 20:54 Minuten.
Über die 6600-Meter-Distanz ging Nico Eijsink von der LAV Zeven in der M-45-Klasse an den Start. Der LAV-Läufer durchlief die
Ziellinie nach 22:39 Minuten als Fünfter und schrammte damit um fünf Sekunden an der Bronzemedaille vorbei. Sieger wurde Dr.
Wilhelm Graeber von der LG Göttingen mit einer Zeit von 22:12 Minuten. (es)

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 14. Februar 2003
Hickisch auf Platz zwölf
Rotenburg (hes). Eine erste Standortbestimmung für die kommende Freiluftsaison war der Start des Rotenburgers Joachim
Hickisch (LAV Zeven) bei den 2. Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Halle: Der 400-Meter-Bezirksmeister der Senioren
M 45 und drittbeste “Viertelmeiler” aller Männer des Kreises im vergangenen Jahr lief seine Paradedisziplin 400 Meter in 59,90
Sekunden und wurde damit Zwölfter. Der Rotenburger im Zevener Trikot sprintete am Vortag die 60 Meter in 8,30 Sekunden,
konnte sich damit aber nicht für den Endlauf qualifizieren – eine 8,03 hätte dafür gereicht.

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 15. Februar 2003
Linderner Leichtathleten trotzen widrigen Streckenbedingungen
Olympisch: Crossläufer im Matsch dabei
Lindern/Ostercappeln (mt). Zimperlich durften sie nicht sein, die jungen Leichtathleten des SW Lindern, die in Ostercappeln an
der Crosslauf-Landesmeisterschaft teilnahmen. Über den von Schneematsch und Eis bedeckten Sportplatz, wo man gleich zu
Beginn nasse Füße bekam, ging es zwei Runden durch den Wald. Hier galt es einige Steigungen zu überwinden. Die Oster-
cappelner Organisatoren hatten sich redlich bemüht, die matschigsten Streckenteile mit Sägespänen zu bedecken. Trotzdem
bestand teilweise Rutschgefahr, besonders für die Läufer, die keine Spikes trugen.
Dennoch: “Dabei sein ist alles!” Mit diesem Motto im Gepäck waren die drei Schüler und vier Schülerinnen aus Lindern nach
Ostercappeln gekommen. Übungsleiterin Mechthild Schwarte-Kock unterstützte die Jugendlichen: “Viel Zeit zum intensiven
Training hatten sie nicht” räumte sie ein. “Doch mit Mut, Motivation und als Mannschaft wollten unsere jungen Läufer gerne bei
diesem Wettkampf der Niedersächsischen und Bremer Leichtathletikverbände mitmachen.”
Christofer Kock, Steffen Lübbers und Berislaw Kock bildeten hierbei die einzige A-Schüler-Mannschaft aus dem Landkreis
Cloppenburg, während mit den Schülerinnen des SW Lindern, Jennifer Kock, Carolina Käter, Nicole Schlüter und Patricia Rade-
macher, noch eine Mannschaft aus dem Kreis Cloppenburg mit drei talentierten Läuferinnen der SG Essen-Garthe teilnahm.

Presseinformation vom 16. Februar 2003 (Von Joachim Hickisch)
Deutsche Hallenmeisterschaften der Senioren – Helmut Meier knüpft an Vorjahresform an
Halle/Zeven. Mehr als 800 Senioren aller Klassen ab der M/W30 lieferten sich in der Sporthalle am Brandberge und im Außen-
bereich des Bundesleistungszentrums in Halle packende Kämpfe um den Titel eines Deutschen Hallenmeisters und um die erst-
mals ausgetragenen Titel im Winterwurf. Keinen Grund zur Kritik boten die souveränen Ausrichter, reibungslos wurden die vielen
Meisterschaftsdisziplinen durchgeführt. Nahtlos knüpfte dabei der Heeslinger Helmut Meier an seine starken Vorjahresergebnisse
an. In den Wettkämpfen der Altersklasse M 50 zog der 51-jährige über die 60 und über die 400-Meter-Strecke ins Finale ein.
Im Vorfeld haderten die Zevener Senioren um das nicht zustande kommen ihrer im letzten Jahr so erfolgreichen 4x200-m-Staffel –
aber Jürgen Umann stand aufgrund einer Kur in Bad Dürkheim nicht zur Verfügung. In der M 50 traf Helmut Meier nahezu auf die
gesamte Sprintelite seiner Altersklasse. Vor allem die Athleten aus Süd- und Mitteldeutschland traten dabei mit nicht zu wider-
legenden Vorteilen an. Aufgrund der vielfach vorhandenen Leichtathletiksporthallen hatten diese Aktiven einen erheblichen Trai-
nings- und Wettkampfvorsprung vorzuweisen. Aber auch der Heeslinger hatte seine Hausaufgaben gemacht und zog mit 8,05 Se-
kunden in den Endlauf ein. Hier verhinderte ein verpatzter Start eine bessere Platzierung. 8,09 Sekunden bedeuteten Platz acht.
Über die 400 Meter, diese wurden in Zeitendläufen ausgetragen, baute der Heeslinger ganz auf seinen Schlussspurt. Und mit Er-
folg. In sehr guten 59,37 Sekunden belegte Meier hier Platz fünf.
Weit entfernt von Finalplätzen hatte Joachim Hickisch seine Teilnahme in Halle angesiedelt. Nahezu ohne Training auf der Bahn
nach seiner schweren Oberschenkelverletzung, erlitten bei der Europameisterschaft im August in Potsdam, stand ein verletzungs-
freier Start im Vordergrund. Und die Muskulatur des 48-jährigen hielt sowohl über die 60 Meter, als auch über die 400 Meter stand.
Zwei zwölfte Plätze waren dabei am Ende seine Platzierungen in der M 45.
Großen Wirbel hatte im DLV die neue Fehlstartregelung verursacht. Aber zumindestens im Altersklassenbereich gab es wenig
Aufregungen. Gerade eine Handvoll Aktiver wurde bei mehr als 80 Läufen aufgrund dieses neuen Passus disqualifiziert.

Presseinformation vom 16. Februar 2003 (Von Joachim Hickisch)
Landescrossmeisterschaften in Ostercappeln - Nico Eijsink nach spannendem Finish auf Platz 5
Ostercappeln/Zeven. Große Teilnehmerfelder in den einzelnen Altersklassen kennzeichneten die gemeinsamen Landescross-
meisterschaften Bremens und Niedersachsens. Bei schwierigen äußeren Bedingungen lieferte sich dabei der 46-jährige Zevener
Nico Eijsink einen spannenden Schlussspurt um Platz zwei.
Bis vor rund acht Jahren zählte der Zevener Nico Eijsink, damals für den TuS Zeven, später für Celle-Land startend, zu den besten
Langstreckenläufern Niedersachsens. Seine Marathonbestzeit für den TuS Zeven aus dem Jahre 1985 spricht dafür mit einer Zeit
von 2:23 Stunden Bände. Nach einer längeren Regenerationszeit forcierte der mittlerweile 47-jährige erst wieder im letzten Jahr
das Training. Und die Arbeit scheint sich zu lohnen, den schon bei den Bezirksmeisterschaften lag der Lehrer an der holländisch-
en Schule in Zeven überraschend ganz vorn.
Auf Läufer von ganz anderem Kaliber traf Eijsink nun bei den Landesmeisterschaften in Ostercappeln bei Osnabrück. Aber der
Zevener ließ sich auch bei schwierigem Geläuf über eine 5.800 Meter lange Strecke nicht entmutigen und hielt sich konstant in
der fünfköpfigen Spitzengruppe auf. Nachdem sich kurz vor dem Ziel mit Wilhelm Graeber von der LG Göttingen ein Läufer rund
100 Meter abgesetzt hatte, kämpfte die verbliebene Vierergruppe im Endspurt verbissen um die Plätze zwei und drei. Und hier
musste der Zevener einen spurtstarken Konkurrenten praktisch auf den letzten Metern ziehen lassen. In 22:39 Minuten für die
5.800 Meterstrecke verpasste Nico Eijsink um 9 Sekunden Platz zwei und um lediglich 5 Sekunden Platz drei.
Eine Möglichkeit zur Revanche ergibt sich für den Zevener auf jeden Fall während der Bahnsaison. Im letzten Jahr reichte es für
ihn bei den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven über die 1.500 Meter bereits für Platz drei.

Die folgenden Berichte gibt es auf der Home-Page der LG Osnabrück
Ostercappelner Parcours verlangte alles ab (Osnabrücker Sonntagsblatt vom 16. Februar 2003)
Peselmann bestand die erste Bewährungsprobe bravourös (Osnabrücker Sonntagsblatt vom 16. Februar 2003)
Petra "sahnt" ab (Osnabrücker Sonntagsblatt vom 16. Februar 2003)
Vier Titel nach Osnabrück (Osnabrücker Nachrichten vom 16. Februar 2003)

WESER KURIER vom 18. Februar 2003
Lokalsport in Kürze
Leichtathletik. Moritz Puschmann heißt der einzige Altersklassen-Gesamtsieger bei der mit Niedersachsen ausgetragenen
Crosslauf-Landesmeisterschaft in Ostercappeln. Bei schwierigen Bedingungen gewann der A-Jugendliche vom Bremer Leichtath-
letik Team die Mittelstrecke (4,2 Km) in 13:14 Minuten. Bremer Meister über die Mittelstrecke wurde Hikmet Ciftci (BLT/12:44).
Auf der langen Strecke (8,2 Km) siegte Jens-Uwe Krage (BLT) mit der achtbesten Gesamtzeit (26:26), er verwies Torsten Naue
auf Platz zwei (26:39). Bei den Frauen siegte Waltraud Bayer (LG Bremen Nord/W 60) in 18:09 Minuten.(sfy)

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 20. Februar 2003
VfL-Crossläufer Meister
Oldenburger Sieg bei Landesmeisterschaft
Von Jörg Reckemeier und Nina Holthaus
Ostercappeln. Mit einer erfolgreichen Titelverteidigung schlossen die Läufer des VfL Oldenburg die niedersächsischen Crosslauf-
meisterschaften der Senioren ab. Im Jugendbereich freute sich der DSC Oldenburg über vordere Platzierungen.
Trotz einer 5800 Meter langen Distanz, die mit steilen Anstiegen und Gefällen sowie wetterbedingten Unebenheiten den Aktiven
das Laufen erschwerte, belegten Horst Frense, Walter Sprick und Helmut Fuchs den dritten, sechsten und den neunten Platz.
Gemeinsam mit Bernhard Sager machten sie in der Klasse “M 60 und älter” mit ihren guten Einzelplatzierungen den Sieg vor dem
TV Meckelfeld und der LG Weserbergland perfekt.
Im stark besetzten Wettbewerb der männlichen A-Jugend wurden Timo Schumann, Daniel Dorneracki und Lars Schnurbus vom
DSC über 4250 m Vizemeister in der Mannschaftswertung. Timo Schumann war mit 13:54 Minuten auf Platz acht Schnellster des
Teams. Nicht ganz so erfolgreich verliefen die Landesmeisterschaften für die Männer des DSC. Norman Ihle, Malte Abraham und
Christoph Henke erreichten gemeinsam auf der 4250 m-Strecke lediglich den neunten Platz.

Die folgenden Berichte gibt es auf der Home-Page der LG Osnabrück
Erstes Rennen nach 20 Jahren (Osnabrücker Nachrichten vom 23. Februar 2003)
Fünf Medaillen (Osnabrücker Sonntagsblatt vom 23. Februar 2003)

Um die Ladezeit dieser Seite in Grenzen zu halten, wurden alle Vorberichte zu den o.a. Meisterschaften ausgelagert
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Neuste (Presse)-Berichte vom 23.2.    Ergebnisliste NDM-Halle 1./2.2.     Ergebnisliste DM-Halle 1./2.2.    Ergebnisliste DM-Mehrkampf 8./9.2.
Ergebnisliste DM-Halle/Winterwurf (8./9.2.) Frauen / Männer         Ergebnisliste NDM-Winterwurf 8./9.2.          Ergebnisliste LM-Cross 8.2.
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