LM-Halle am 12. Januar 2003 in Hannover (Jugend B)
LM-Halle am 18./19. Januar 2003 in Hannover (Frauen, Männer, Jugend B)
LM-Winterwurf am 25. Januar 2003 in Delmenhorst (Jugend A+B)
LM-Halle (nur BLV) am 26. Januar 2003 in Bremen (Schüler-/innen A)
(Presse)-Berichte aus Niedersachsen und Bremen

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Neuste (Presse)-Berichte vom 5.2.     Ergebnisliste LM-Halle 12.1.      Ergebnisliste LM-Halle 18./19.1.      Ergebnisliste LM-Winterwurf  25.1.
Ergebnisliste LM-Halle 26.1.      Zur Startseite
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 10. Januar 2003
Freiluftmeisterin Nina Giebel greift nach der Sprintkrone
Leichtathletik-Landesmeisterschaften in der Halle
Im Leistungszentrum in Hannover finden am Sonntag die Landesmeisterschaften in der Halle für die B-Jugend der Leichtathleten
statt. Mit sechs Mädchen reist Trainerin Heike Schlesinger vom MTV Wolfenbüttel nach Hannover. Vom MTV Jahn Schladen ver-
sucht Christoph Weber erstmals sein Glück bei den B-Jugendlichen.
Dabei stehen die Chancen für die MTVerinnen nicht schlecht. Sie setzen hauptsächlich auf den 60-Meter-Lauf und auf die 4x200-
Meter-Staffel. Freiluftmeisterin Nina Giebel greift nach der Krone im Sprint. Schlesinger: "Nina will gewinnen. Für die anderen vier
Mädels ist das Erreichen des Endlaufs die Zielsetzung." Ein Fragezeichen steht lediglich hinter dem Start von Lina König. Sie
laboriert an einer Mandelentzündung. Gemeldet haben 39 Starterinnen. Über 4 x 200 Meter treten 16 Staffeln zu den Zeitläufen an.
"Titelverteidiger Hildesheim, Hannover oder wir können am Ende vorne liegen", schätzt Schlesinger die Situation ein. Die Auf-
stellung verrät die Trainerin noch nicht. Sie hat sechs Kandidatinnen. Janine Schmerse ist noch für den Weitsprung gemeldet, und
Beate Wolter soll statt der 60 Meter die 800 Meter laufen.
Der Schladener Christoph Weber hat seine besten Aussichten beim Kugelstoßen, obwohl er den ersten Wettkampf mit der 5-Kilo-
gramm-Kugel bestreitet. Wenn ihm ein Stoß an die 14-Meter-Marke gelingt, könnte Platz vier möglich sein. Vorher tritt er im 400-
Meter-Lauf an, was für ihn Neuland bedeutet. Hier kommt es auf die Zusammenstellung der Zeitläufe an und auf sein Stehver-
mögen auf den letzten 100 Metern. Als Schüler brauchte er nur 300 Meter zu laufen. Er hat sich mit einer guten Zeit für dieses
Rennen qualifiziert. (ma)

GENERAL ANZEIGER (Ostfriesland) vom 10. Januar 2003
13 Ostfriesen bei Titelkämpfen
Niedersachsenmeisterschaften der Jugend B am Wochenende in Hannover
Ostfriesland. 13 Leichtathleten aus drei ostfriesischen Vereinen gehen am Sonntag bei den Landesmeisterschaften der Jugend B
in Hannover an den Start. Vom MTV Aurich geht Wiebke Bültena über 800m an den Start. Trotz der Tatsache, dass sie noch der
Schülerinnen-Klasse angehört, hat sie eine Chance auf eine vordere Platzierung. Ein starkes Kontingent schickt auch wieder der
TV Norden nach Hannover. Gute Chancen im Sprint verspricht sich dabei Siewert Andre, der über 60m, 60m Hürden und der
4x200m Staffel an den Start gehen wird. Auch Paul Thieleke geht im 60m Sprint und in der Staffel an den Start, außerdem wird er
im Dreisprung dabei sein. Thomas Broede und Tilmann Weber, beide gerade aus der Schüler Klasse in die Jugendklasse ge-
kommen, starten über 60m bzw. 60m Hürden und verstärken die Staffel des TVN. Vier Athletinnen schickt der VfL Germania Leer
nach Hannover. Kia Müttel geht im Hochsprung an den Start. Antje Schmidt, Susanne Becker und Tina de Boer, die noch der
Schülerinnen Klasse angehört, stellen sich alle im Stabhochsprung der Konkurrenz. (ls)  

Presseinformation vom 13. Januar 2003 (Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische B-Jugend-Hallenmeisterschaften in Hannover
Dittmer, Neubauer & Co: Mehr geht nicht !
Hanstedt/Marschacht. Die größten Nachwuchstalente der Landkreis-Leichtathletik machten am Wochenende bei den nieder-
sächsischen Hallenmeisterschaften der B-Jugendlichen in Hannover dort weiter, wo sie eine Woche zuvor beim Vorbereitungs-
sportfest an gleicher Stelle aufgehört hatten. Am Ende stand in der Leichtathletikhalle des Sportleistungszentrums Nord für die
Kreisathleten die überragende Ausbeute von drei Niedersachsentiteln, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen zu Buche. Dabei ist
zu berücksichtigen, dass alle Starter aus dem Winsener Kreisgebiet noch mindestens dem jüngeren Jahrgang 1987 angehörten.
Herausragend das Abschneiden von Paul Dittmer, der am 1. Januar seinen 16. Geburtstag feierte. Der Hanstedter gewann mit
neuer persönlicher Bestleistung von 1,97 m den Titel im Hochsprung. Bis gejubelt werden durfte, hatte der Schützling von Trainer
Wolfgang Striezel allerdings hart zu kämpfen. Mit seinen im dritten Versuch gemeisterten 1,94 m lag Dittmer nämlich nur auf dem
3. Platz, da Christian Heilmann (Alfeld) und Steffen Kahlert (Wunstorf) diese Höhe im ersten Versuch überwanden. So musste
Dittmer den neuen Hausrekord von 1,97 m (2. Versuch) anbieten, um Christian Heilmann, der die 1,97 m im dritten Anlauf über-
wand, auf Distanz zu halten. Die Höhe von 2,00 m war für beide Athleten diesmal noch zu hoch.
Nach einem 3. Platz im Weitsprung, den Paul Dittmer mit 6,27 m quasi im Vorbeigehen mitnahm, errang er zum Abschluss auch
noch den Landestitel im Dreisprung. Auch hier stellte der Schüler des Winsener Gymnasiums mit 13,24 m einen neue persön-
liche Bestmarke auf. Die alte hatte seit September vergangenen Jahres bei 12,55 m gestanden.
Nur einmal ging in Hannover Klaudia Neubauer von der LG Nordheide an den Start. Ihre Leistung ist aber mindestens in den
gleichen Bereich wie die Werte eines Paul Dittmer einzustufen. Die 15-Jährige aus Marschacht versuchte sich erstmals auf der
400-Meter-Strecke und lief die Konkurrenz regelrecht in Grund und Boden. Nach sensationellen 58,43 sec hatte der Schützling
von Trainer Gerd Prüsmann die beiden Hallenrunden hinter sich gebracht und Stephanie Thieke (Emstal-Dörpen) um rund einein-
halb Sekunden distanziert. Gleichzeitig erfüllte Klaudia Neubauer damit sogar die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeister-
schaften der bis zu 19-jährigen A-Jugendlichen. Alle Achtung!
Auch die weiteren Starter der LG Nordheide, die allesamt bei Gerd Prüsmann in Winsen trainieren, überzeugten kollektiv durch
starke Leistungen und Platzierungen. Über 800 Meter stellte sich der 14-jährige Sören Ludolph (Jahrgang 1988) der bis zu zwei
Jahre älteren Konkurrenz und musste lediglich Vitali Müller (Essen-Garthe) den Vortritt lassen. Mit einem fulminanten Schlusspurt
fing er den lange auf Platz 2 laufenden Tim Schwarzmeier aus Bremervörde noch ein und erreichte das Ziel in 2:05,38 min mit vier
Hundertstelsekunden Vorsprung. Ebenfalls auf Platz 2, ebenfalls über 800 Meter, endete der Tag für Corinna Hinck aus Stöckte.
Sie hielt 600 Meter mit der Deutschen B-Jugend-Meisterin Stephanie Thieke mit, durfte am Ende mit der Silbermedaille und ihrer
Zeit von 2:20,22 min mehr als zufrieden sein.
Weitere Ergebnisse: Männliche Jugend B: 400 Meter: 3. Alexander Kammermeier (LG Nordheide) 52,84 sec; Weibliche Jugend B:
60 Meter: 12. Angi Helm (MTV Hanstedt) 8,32 sec. Beide Resultate stellen ebenfalls persönliche Bestleistungen dar.

Presseinformation vom 13. Januar 2003 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Anne Kathrin Kahrs gewinnt Landestitel im Stabhochsprung
Dritter Platz für Tim Schwarzmeier über 800 m
Am Wochenende fanden in Hannover die Niedersächsischen Landeshallenmeisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend
B statt. Die beiden einzigen Teilnehmer aus dem Nordkreis konnten dabei erfolgreich in das Wettkampfjahr starten.
Im Stabhochsprungwettbewerb der weiblichen Jugend B stieg Anne Kahrs vom TuS Alfstedt bei einer Höhe von 2,50 m in den
Wettbewerb der zehn Teilnehmerinnen ein. Bis 2,80 m übersprang sie alle Höhen im ersten Versuch. Die Vorjahressiegerin und
hohe Favoritin Sarah Rinsche vom MTV 49 Holzminden, nahm auch diese Höhe ebenso wie ihre Vereinskollegin Victoria Held im
ersten Versuch. Auch die nächste Höhe von 2,90 m schaffte die Alfstedterin auf Anhieb. Die beiden Konkurrentinnen scheiterten
jedoch dreimal an dieser Höhe und bescherten der Sportlerin aus der Geestequelle einen überraschenden Landestitel im jungen
Wettkampfjahr. Die Höhe von 3,00 m konnte die Alfstedterin vermutlich wegen fehlender Konzentration nicht mehr überspringen. 
Tim Schwarzmeier (TSV Bremervörde) startete im Feld der 16 Läufer im letzten und schnellsten Lauf über 800 m. Mit dem Favo-
riten Vitali Müller (SG Essen-Garthe) siegte ein alter Widersacher von Tim in 2:02,92 min. Um die Vizemeisterschaft gab es einen
erbitterten Kampf, den Sören Ludolph von der LG Nordheide in 2:05,38 vor dem Bremervörder, der in 2:05,42 min einen guten
dritten Platz erzielte, für sich entschied.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 14. Januar 2003
Gold und Silber für Ostfriesen
Siewert Andre Landesmeister über 60 Meter
Hannover (ls). Einmal Gold, einmal Silber und einige gute Ergebnisse brachten die ostfriesischen Leichtathleten von den Landes-
meisterschaften der B Jugend mit nach Hause. Siewert Andre vom TV Norden, der über 60m an den Start ging, konnte sich von
Lauf zu Lauf steigern. Im Vorlauf sprintete er schon eine neue Bestzeit von 7,28 Sekunden, dieser Zeit ließ er im Zwischenlauf
eine 7,26 folgen. Im Endlauf konnte er sich nochmals auf 7,24 Sekunden verbessern. Das war der Titel.
Vereinskamerad Paul Thieleke gewann Silber im Dreisprung. Bereits im ersten Versuch schaffte er seine Tagesbestweite von
13,03m. Er bestätigte seine Bestleistung nochmals mit 12,99 m. Auch im Flachsprint zeigte er gute Form. Er stellte im 60m
Zwischenlauf ebenfalls eine neue Bestleistung auf und qualifizierte sich mit 7,27 Sekunden für das Finale, in dem er Sechster
wurde. Mit Thomas Broede, der mit 7,55 Sekunden ebenfalls im 60m Sprint den Zwischenlauf erreichte, und Tilmann Weber
wollten die beiden auch die Staffel laufen. Ein weiterer Titel für Norden wäre möglich gewesen, doch das Quartett musste auf-
geben.
Carina Bussen, Hauke Kruse, Anke Lüppen und Wiebke Hagen gingen bei der weiblichen Jugend über 4x200m an den Start. Mit
1:53,78 Minuten kamen sie als Dritte in ihrem Lauf ins Ziel. In der Endabrechnung wurden sie Zehnte.
Germania Leer schickte vier Stabhochspringerinnen nach Hannover. Antje Schmidt konnte sich über 2,60m und Platz vier freuen.
Tina de Boer, noch Schülerklasse, schaffte 2,20m und wurde Siebte. Susanne Becker und Kea Müttel schafften glatte zwei Meter
und wurden beide Achte. Müttel kam zudem auf einen zehnten Platz im Hochsprung mit 1,46m.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 15. Januar 2003
Thorben Bock sammelt Silber ein
“Vize” bei Hallen-Landesmeisterschaften der B-Jugend in Hannover
Verden (cd). In diesen Tagen werden die meisten Sportler nicht so genau wissen, wo sie leistungsmäßig stehen. Und so
sprangen vielen Athleten bei den Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Hannover quasi die Fragezeichen aus den Augen.
Für die Teilnehmer des TSV Kirchlinteln, Thorben Bock und Lasse Beckmann, war die Frage nach dem Leistungsstand nach dem
ersten Wettkampf dieses Jahres positiv beantwortet; sie zeigten schon jetzt mit hervorragenden Leistungen, dass sie mit ihrer
Saisonvorbereitung auf dem richtigen Wege sind. Beide konnten bereits in diesem frühem Saisonstadium ihre letztjährige Best-
leistung im Kugelstoßen übertreffen.
Gleich sechs Versuche von Thorben Bock über die 14 m-Marke zeigen, dass mit dem jungen Kirchlintler Athleten in diesem Jahr
wieder zu rechnen ist. Sein bester Versuch landete bei 14,47 m, sechs Zentimeter weiter als im vergangenen Jahr. Sein zweit-
bester Versuch war nur einen Zentimeter kürzer. Damit wurde Bock Vizemeister. Landesmeister mit der Kugel wurde sein NLV-
Kaderkamerad Henning Meier aus Holzminden, der nur neun Zentimeter weiter stieß.
Auch Lasse Beckmann, der mit einer Bestleistung von 13,07 m in den Wettkampf ging, durfte sich freuen: er blieb in drei Ver-
suchen über seinem letztjährigen Rekord und wurde letztlich mit guten 13,46 m viertbester Niedersachse. Bereits übernächstes
Wochenende setzt sich der Meisterschaftsreigen für die B-Jugendlichen mit den Landes-Winterwurf-Meisterschaften in Delmen-
horst fort.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 15. Januar 2003
Bock und Beckmann bärenstark
Kugelstoß-Bestweiten der Kirchlintler bei den Landesmeisterschaften
Von unserem Mitarbeiter Carl Christian
Kirchlinteln (cc). Wo stehe ich in meiner Saisonvorbereitung? Diese Frage stellte sich wohl allen teilnehmenden Leichtathleten
vor den ersten Titelkämpfen des Jahres, den Niedersächsischen und Bremer Hallen-Landesmeisterschaften der B-Jugend im
Bundesleistungszentrum in Hannover. Eine positive Antwort gaben sich Thorben Bock und Lasse Beckmann (beide TSV Kirch-
linteln) selbst: Im Kugelstoßen wurde Bock Vizemeister und Beckmann Vierter.
Mit einer glänzenden Serie von sechs Versuchen über 14 Meter zeigte Thorben Bock, dass er seine “Hausaufgaben” erledigt
hatte. Sein bester, vierter Versuch ergab 14,47 m und damit sechs Zentimeter mehr als bei seiner Bestleistung im vergangenen
Jahr - der dritte Stoß war nur um einen Zentimeter kürzer. Landesmeister wurde ein NLV-Kaderkollege, Henning Meier (MTV 49
Holzminden), der Bock mit 14,56 m nur neun Zentimeter voraus hatte.
Lasse Beckmann, der vom vorigen Jahr eine 13,07 m als Bestleistung zu Buche stehen hat, freute sich mächtig über seine Stei-
gerung in drei Versuchen, die alle über seiner alten Bestmarke lagen. Im sechsten und letzten Versuch kam er auf über 13,46 m.
Da der mit 13,54 m vor ihm platzierte Ben Rehn Anfang dieses Jahres vom LC Hansa Stuhr zum Bremer Leichtathletik-Team
(BLT) wechselte und neuer Titelträger des kleinsten Bundeslandes wurde, wurde Beckmann viertbester Niedersachse.
Schon am übernächsten Wochenende sind für die B-Jugendlichen die nächsten Titelkämpfe fällig: In Delmenhorst finden dann die
Landesmeisterschaften im Winterwurf statt und Thorben Bock muss seinen im vergangenen Jahr errungenen Titel in seiner
stärkeren Disziplin, dem Diskuswurf verteidigen.

Vorschau auf die Landesmeisterschaften am nächsten Wochenende (Quelle: www.nlv-la.de / Von Horst Johr)
Obwohl für die niedersächsischen und Bremer Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend A am
Wochenende in Hannover erstmals Qualifikationsleistungen vorgegeben waren, fanden diese Titelkämpfe eine ansprechende
Resonanz. 73 Vereine haben für 369 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 452 Einzel- und 38 Staffelmeldungen abgegeben.
Aus Bremen ist Werder mit 22, aus Niedersachsen die LG Hannover mit 33 Aktiven am stärksten vertreten. Den größten Zuspruch
fanden die Sprintwettbewerben über 60 m. Es wurden 25 Meldungen für den männlichen A-Jugend-, 24 für den Männer-, 23 für den
weiblichen A-Jugend- und 21 für den Frauenwettbewerb abgegeben. In den technischen Wettbewerben ist der Weitsprung der
männlichen Jugend A und der Männer mit 18 bzw. 17 Teilnehmern am besten besetzt.
Sowohl über 60 als auch über 200 m ist Rainer Schulze (LG Wilhelmshaven) Favorit. Der 21-jährige Auszubildende zum Bank-
kaufmann präsentierte sich vor zwei Wochen in Bremen und Hannover in einer großartigen Verfassung, als er an zwei aufeinander
folgenden Tagen über 60 m 6,90 und 6,88 Sek erreichte. Über 200 m lief er in Hannover auf der engen Hallenrunde ausgezeichnete
21,57 Sek. Gespannt sein darf man über 60 m aber auch auf Titelverteidiger John Johnson (VfL Wolfsburg). Er wurde vor zwei
Wochen in Hannover wegen Fehlstarts disqualifiziert.
Über 200 m verteidigt Schulze selbst den Titel. Er muss sich vor allem mit Andrei Fabrizius (SV Werder Bremen), dem vorjährigen
norddeutschen Jugendmeister über 100 m, Martin Lohmann (LGK Verden) und dem 400 m-EM-Teilnehmer, Lars Figura
(VfL Wolfsburg), auseinandersetzen. Figura ist über 400 m ebenso Favorit wie Stephan Frosch (LG Osterode) über 800 m. Letzt-
erer konnte sich im Vorjahr als Vierter der deutschen Meisterschaft auf 1:48,70 Min. steigern.
In den Sprungdisziplinen dürfte bei den Männern der Hochsprung im Mittelpunkt stehen. Titelverteidiger Eike Onnen (LG Hannover)
erzielte vor zwei Wochen mit 2,16 m persönliche Bestleistung, bei 2,21 m scheiterte er nur knapp. Das Ziel des ehrgeizigen
Hannoveraners ist es, sich unter den ersten Dreien in Deutschland zu etablieren. In der vorjährigen deutschen Bestenliste lag er
mit einer Freiluftleistung von 2,15 m auf Platz sechs.
Im Weit- und Dreisprung strebt der Wolfsburger Titelverteidiger Christoph Stolz seine Vorjahreserfolge erneut an. Interessant dürfte
der Zweikampf im Kugelstoßen werden. Abonnementsmeister Michael Mertens (Hannover 96) trifft auf Detlef Bock, der vom SCC
Berlin zum VfL Wolfsburg wechselte. In der vorjährigen Bestenliste ist Mertens mit 18,84 und Bock mit 18,58 m verzeichnet.
Bei den Frauen muss über 60 m Titelverteidigerin Sandra König (LG Braunschweig) vor allem mit Annika Meyer (LG Hannover)
und Annette Thimm (LG Weserbergland) rechnen. Über 200 und 400 m ist Nicole Marahrens (LG Weserbergland) klar favorisiert.
Sie verteidigt auf beiden Strecken ihren Titel.
Ein spannendes Finale dürfte über 60 m Hürden zu erwarten sein. Vor zwei Wochen konnte sich Titelverteidigerin Annette Thimm
gegen Annika Meyer mit sechs Hundertstel Differenz durchsetzen. Beide treffen nun erneut aufeinander.
Auch bei der männlichen und weiblichen Jugend A sind einige hochkarätige Leistungen zu erwarten. Der vorjährige deutsche B-
ugendmeister über 3000 m, Moritz Waldmann (LG Hannover), ist über 800 und 3000 m gemeldet worden. Stark einzuschätzen ist
über 60 m Hürden Helge Schwarzer (LG Wennigsen/Egestorf). Bei der weiblichen Jugend ist über 60 m ein spannender Zwei-
kampf zwischen Nina Giebel (MTV Wolfenbüttel) und Michaela Halm (LG Weserbergland) zu erwarten. Ihre gemeldeten Best-
leistungen liegen mit 7,78 und 7,79 Sek sehr dicht beieinander.
Die Veranstaltung im Sportleistungszentrum beginnt am Sonnabend um 14.00 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr. Sie endet am
ersten Veranstaltungstag gegen 19.30 Uhr und am zweiten Tag gegen 16.00 Uhr.

PYRMONTER NACHRICHTEN vom 15. Januar 2003
Ein gültiger Stoß reicht Katinka Nowag zum Titel
Hannover (olz). Katinka Nowag von der LG Weserbergland gelang im Sportleistungszentrum in Hannover bei den Landesmeister-
schaften der Jugend B der goldene Stoß mit der Kugel über 11,21 Meter und damit der Landesmeister-Titel gleich im ersten Ver-
such. Bei den nächsten vier ungültigen Versuchen musste sie deshalb aber nicht nervös werden, da sich die Konkurrentinnen
Romina Quell vom TSV Wiepenkathen mit 10,55 m auf Platz zwei und Sarah Piesker von der LG Wennigsen/Egestorf mit 10,43m
als Dritte vornehm zurückhielten. Am Wochenende tritt Katinka bei den Landesmeisterschaften der A-Jugend an, und in der
Woche darauf hat sie bei den Winterwurfmeisterschaften in Delmenhorst durchaus Titelchancen.
Ricarda Fierenz belegte über 60 m mit 8,06 Sekunden Platz vier. Zusammen mit Sarah Evers, Katharina Affelt und Ina Giering
wurde sie in der 4x200 Meter-Staffel in 1:51,25 Minuten Siebte. Die Staffel der Jungen kam über die gleiche Distanz in der Be-
setzung Frederik Böhm, Erol Hüten, Alexander Schneider und Mischa Flaspöhler in 1:43, 96 Minuten auf den zehnten Platz.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 15. Januar 2003
Johanna Bloch gelingt mit zwei Titeln guter Auftakt
Hannover/Hildesheim (wgk). Gelungener Meisterschaftsauftakt für die Hildesheimerin Johanna Bloch: Bei den niedersächs-
ischen Titelkämpfen der Leichtathleten in der Halle des Olympiastützpunktes Hannover hat die für die LG Hannover startende
B-Jugendliche zwei Titel errungen. Sie gewann dank ihrer hervorragenden Hürdentechnik und Sprintfähigkeit das 60-m-Hürden-
finale in ausgezeichneten 8,50 Sekunden vor ihrer neuen Mannschaftskameradin Maie Onnen (8,90). In der Halle ist in diesem
Jahr noch keine B-Jugendliche schneller über die Hürden geeilt als Johanna Bloch. Titel Nummer zwei holte sie sich mit der
4x200-m-Staffel der LG Hannover. Außer der Startläuferin Ann-Kristin Westermann zählten drei in der letzten Saison noch für den
VfV Hildesheim laufende Mädchen, Johanna Bloch, Lisa Hübner und Isabelle Steindor, zum Siegesquartett, für das 1:43,37 Min.
gestoppt wurden.
Mit einer ähnlich hoch zu bewertenden Leistungssteigerung wartete der Alfelder Christian Heilmann (SVA) im Hochsprung auf.
Erstmals überquerte er die Lattenhöhe von 1,97 m. Damit wurde er Zweiter hinter dem höhengleichen Paul Dittmer (MTV Han-
stedt), der diese Höhe bereits im zweiten Versuch gemeistert hatte. Seine zweite Silbermedaille errang Christian Heilmann im
Finale über 60 m Hürden der B-Jugend. Schneller als Heilmann (8,41) war nur der Celler Oliver Maiß im Ziel (8,35). "Christian wird
bestens vorbereitet zu den deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend nach Neubrandenburg fahren", meinte ein zufriedener
Trainer Roland Sawatzki. Den sechsten Platz im Finale belegte der Hildesheimer Christian Kiel (LG Hannover) in 8,82.
Auch Isabelle Steindor wurde Landesvizemeisterin. Im Endlauf über 60 m steigerte sie sich auf 7,99 Sekunden hinter der sieg-
reichen Nina Giebel (MTV Wolfenbüttel/7,82). Lisa Hübner benötigte im Zwischenlauf 8,14 und Julia Lohmann im Vorlauf 8,29 Sek.
Mit einer persönlichen Bestleistung von 10,14 m belegte Lena Nikolaus von der SV Alfeld im Kugelstoßen Rang vier. Die neue
Meisterin Katinka Nowag (LG Weserbergland) stieß die Eisenkugel 11,21 m weit. Im Weitsprung kam Lena Nikolaus mit 4,96 m
auf den achten Platz. Außer den beiden Alfeldern Heilmann und Nikolaus war kein Aktiver aus Vereinen des Kreis-Leichtathletik-
Verbandes Hildesheim bei den ersten Titelkämpfen der neuen Saison am Start.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 15. Januar 2003
Müller Siebte mit der Kugel
Bei den niedersächsischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Jugend B gewann Teresa Emmrich den B-Endlauf über 60
Meter Hürden in 9,29 Sekunden und wurde Sechste im 60-m-Finale mit 8,17 Sekunden, nachdem sie den Zwischenlauf bereits in
8,08 Sekunden gesprintet war.
Daniela Müller wurde im Kugelstoßen Siebte mit 9,05 Meter. Ein großer Erfolg für die Nachwuchsathletin der LG Braunschweig,
da die ersten fünf Plätze an Kugelstoßerinnen gingen, die in der deutschen Bestenliste unter den ersten zehn geführt werden.(
JüH)

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 15. Januar 2003
VfL-Leichtathleten überzeugten
Die VfL-Leichtathleten zeigten gute Leistungen bei der Landesmeisterschaft der B-Jugendlichen in Hannover. Beste Wolfsburgerin
war Christina Windt: Sie erreichte den dritten Platz über 800 Meter. Amelie Theiler wurde Fünfte im Dreisprung, Laura Schubert
Sechste über 400 Meter und Achte im Weitsprung. Die 4x200-Meter-Staffel des VfL schaffte ebenfalls die Qualifikation für den
Endlauf und belegte schließlich den achten Rang.
Bei den jungen Männern überzeugte Alexander Krenz mit dem vierten Rang im Dreisprung. Amis Jemayai wurde Fünfter im Drei-
sprung und Siebter über die 60 Meter. Neuzugang Marcel Hilbig schließlich erreichte den sechsten Platz über 800 Meter.
(mro) 

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 16. Januar 2003
Giebel holte Titel im Hallensprint
Gold, Silber und Bronze für Wolfenbütteler bei Leichtathletik-Landesmeisterschaften der B-Jugendlichen
Nina Giebel vom MTV Wolfenbüttel machte ihr Vorhaben wahr und holte sich ihren ersten Hallentitel im Sprint. Bei den Landes-
meisterschaften der B-Jugend in der Leichtathletik gewann die mehrfache Norddeutsche und Niedersachsenmeisterin in Hannover
den 60-Meter-Lauf. Außerdem sicherte sich die kleine Schar der B-Jugendlichen aus Wolfenbüttel und Schladen Silber und
Bronze über 4 x 200 Meter und beim Kugelstoßen.
Über 60 Meter lag Giebel in ihren Vor- und Zwischenläufen nach 8,03 und 7,88 Sekunden vor den übrigen Sprinterinnen. Im Finale
steigerte sich die 17-Jährige noch einmal auf 7,82 Sekunden und hatte einen Vorsprung von etwa zwei Metern. Bei der Hälfte des
Rennens war noch nichts entschieden, doch dann konnte sie sich von ihren Konkurrentinnen absetzen. Vor den Läufen wirkte die
Crammerin ruhig und konzentriert: "Es macht mir nichts aus, hier als Favoritin zu starten." Auf die 7,82 Sekunden kann sie auf-
bauen und scheint tatsächlich noch schneller sprinten zu können. In den nächsten Meisterschaftsrennen trifft sie auf stärkere
Gegnerinnen.
Bald nach den Sprintfinals standen die 4 x 200 Meter auf dem Programm. Insgesamt liefen 14 Staffeln. Im letzten Zeitlauf traten
Lina König, Janine Schmerse, Nina Hartwich und Nina Giebel für den MTV Wolfenbüttel an. Sie trafen dabei auf das favorisierte
Team der LG Hannover. Bereits nach dem zweiten Wechsel lag die LG klar in Führung, vor dem MTV und zwei weiteren Staffeln.
Die Wolfenbüttelerinnen kämpften unverdrossen weiter. Schlussläuferin Nina Giebel holte zwar noch einige Meter auf, konnte aber
die Führende nicht mehr gefährden, da Hannovers Vorsprung zu groß war. Die MTVerinnen kamen nach 1:47,20 Minuten ins Ziel.
Damit holten sie sich in der Endabrechnung die Vizemeisterschaft. Dritte wurde die zweite Mannschaft aus der Landeshauptstadt.
Hintergrund des LG-Erfolgs
Trainerin Heike Schlesinger erklärte die Hintergründe des Hannoveraner Erfolges: "Die Hildesheimer Meisterschaftsstaffel des Vor-
jahres ist zur LG Hannover gewechselt, die ohnehin schon ein starkes Team hatten. Daher hat die LG auch zwei Staffeln. Meine
Mädchen haben mich nicht enttäuscht – sie haben alles gegeben."
Christoph Weber vom MTV Jahn Schladen schaffte beim Kugelstoßen den Sprung aufs Treppchen. Als Dritter kam er auf 14,19
Meter. In seinem ersten Wettkampf als B-Jugendlicher mit der ungewohnten 5-Kilogramm-Kugel steigerte er sich gleichmäßig
während des Wettkampfes. Für ihn war es wichtig, dass er zweimal mehr als 14 Meter stieß. Wenn er sich in den nächsten
Monaten technisch verbessert, ist wesentlich mehr möglich. Vorher startete er über die 400 Meter und belegte mit 56,58 Sekun-
den Rang acht. Weber lag in beiden Wettbewerben im Soll und weiß jetzt, dass im Training eine Steigerung erfolgen muss.
Neunte beim Weitsprung
Lina König und Nina Hartwich kamen über 60 Meter in die Zwischenläufe. Dort schieden sie mit 8,16 und 8,21 Sekunden aus.
Beate Wolter belegte über 800 Meter nach 2:41,52 Minuten den sechsten Platz. Neunte beim Weitsprung wurde mit 5,11 Meter
Janine Schmerse. Ihr fehlte an diesem Tag das nötige Quentchen Glück.
(ma)

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 16. Januar 2003
Geglückter Start ins neue Jahr
Einen ausgezeichneten Start ins neue Wettkampfjahr erwischte Jens Thierse (Jugend B) von der LG Edemissen/Peine. Denn bei
den niedersächsischen Hallenmeisterschaften in Hannover sprang der Meerdorfer 6,26 Meter weit. Damit blieb er nur vier Zenti-
meter unter seiner Bestleistung des Vorjahres, Lohn war ein hervorragender vierter Platz. Auch über die 60-Meter-Distanz zeigte
Thierse, dass in diesem Jahr mit ihm zu rechnen ist. Mit 7,55 Sekunden im Zwischenlauf verpasste er den Endlauf allerdings
knapp. Abschließend ging er noch mit seinen Mannschaftskameraden Michaelis, Geisler und Raisch über 4 x 200 m an den Start.
Hier belegte die LG-Staffel einen zufriedenstellenden neunten Rang.
Die gleiche Platzierung sprang für Nora-Li Steinert (Arminia Vöhrum) im 400-Meter-Wettbewerb (Jugend B) heraus, sie benötigte
für diese Strecke 63,11 Sekunden.
(eng)

WALSRODER ZEITUNG vom 16. Januar 2003
Alexandra Kronfeldt Landesmeisterin
Grandioser Auftakt der Hallensaison
Bomlitz. Auch nach dem Aufstieg von den Schülerinnen zur weiblichen B-Jugend ( Jahrgänge 1986 und 1987) sorgt Alexandra
Kronfeldt für Furore. Beim ersten Wettkampf dieses Jahres, den Hallenlandesmeisterschaften in den Einzeldisziplinen, überzeugte
das Leichtathletik-Talent von der SG Bomlitz-Lönsheide und sicherte sich auf Anhieb den Landestitel im Dreisprung.
Alle sechs Sprünge lagen über 10 Meter, fünf davon sogar über ihrer bisherigen Bestleistung. Den Titel brachte ihr der Satz von
10,96 Meter ein, damit ließ sie in einem spannenden Wettkampf mit häufigen Führungswechseln die Zweitplatzierte um 21 cm
hinter sich. Den Weitsprung beendete Alexandra mit 4,76 m/Rang 13. Im Vorlauf über 60 m Hürden wurde sie in 10,12 s Dritte.
Die 4 x 200 m-Staffel der LG Fallingbostel mit Wiebke Brouwer, Alexandra Kronfeldt, Ina Becker und Anna Löppmann (alle SG
Bomlitz) wurde Neunte in 1:53,07 Minuten.
Sören Dehnbostel, MTV Soltau, erreichte im Dreisprung mit 11,72 m den 6. Platz und konnte eine der Urkunden mit nach Hause
nehmen. Enrico Belz, ebenfalls MTV Soltau, wurde in seinem Vorlauf über 60 m Hürden in 9,12 s Zweiter.

WESER KURIER vom 16. Januar 2003
Geißhirt löst Ticket für Jugend-DM
Landestitel bei Premiere auf 400 Meter
Hannover (sfy). Erfolgreiche Premiere für Julian Geißhirt. Bei den B-Jugendlandesmeisterschaften in Hannover trat der Athlet des
Bremer Leichtathletik Teams zum ersten Mal über die 400 Meter an und qualifizierte sich in 50,43 Sekunden gleich für die deut-
schen Jugendmeisterschaften im Februar in Leverkusen.
„Das war ein Lauf wie aus dem Lehrbuch“, freute sich Trainer Jens Ellrott über die Leistung seines Schützlings. Geißhirt – er ge-
wann auch den Titel über die 60 Meter Hürden (9,18) – befindet sich allerdings auf Abschiedstournee. Im Sommer möchte das
Talent auf ein Sportgymnasium nach Potsdam wechseln.
Die Bremer Farben in der B-Jugend dürfte ab diesem Zeitpunkt vor allem Geißhirts Vereinskameradin Catharina Reppin hoch-
halten. In Hannover schockte sie die niedersächsische Konkurrenz mit einer Weitsprungserie von vier Versuchen über 5,80 Meter.
Ihre persönliche Bestweite von 5,88 Meter brachte ihr schließlich den Gesamtsieg. Nachdem Reppin zudem über die 60 Meter
Hürden (8,91) gewonnen hatte, ging auch sie als zweifache Landesmeisterin aus den Titelkämpfen hervor. Ebenfalls mit zwei Titel
fuhr Natalie Steinemann nach Hause: Die Läuferin des SV Werder war über die 400 Meter (64,37) und auf der doppelten Distanz
(2:26,65) erfolgreich.
Richtig spannend war es bei den 4x200-Meter-Staffeln. Hier lieferten sich die Quartette von Werder und dem BLT packende Duelle
die jeweils knapp die grün-weißen Teams vorne sahen. In der weiblichen B-Jugend gewannen Kosznik, Abendroth, Fabre de la
Ripelle und Geils in 1:51,15 Minuten, während die männliche Vertretung in der Besetzung Klar, Schweigel, Wolski und Bonomo
(1:38,17) nebenbei für einen hervorragenden zweiten Gesamtplatz sorgte. Silvano Bonomo und Janina Geils siegten zudem über
die 60 Meter und gewannen damit auch zwei Landestitel.
Nur einmal, dafür aber mit guten Leistungen, waren Paul Kass (LG Bremen Nord/ 3,60 Meter im Stabhochsprung), Bastian Heipel
(TuS Huchting/1,79 Meter im Hochsprung) und Ben Rehn (BLT/ 13,54 Meter im Kugelstoßen) erfolgreich. Damit konnte in Hann-
over rund ein Dutzend Bremer auch gegen die Konkurrenz aus dem benachbarten Bundesland mithalten. Noch, geben die Verant-
wortlichen zu bedenken, fehle es allerdings an der Masse von Athleten, die bei entsprechender Entwicklung auf ähnliche Leist-
ungen hoffen lassen.

Presseinformation (Auszug) vom 16. Januar 2003 (Von Bernard Wulfers)
Vitali Müller bleibt auf Erfolgskurs
Landesmeister über 800 Meter in der Halle
Hannover. Vitali Müller von der SG Essen/Garthe bleibt auch in der neuen Saison auf Erfolgskurs: Der Vorzeigeathlet der hiesi-
gen Leichtathletik gewann souverän die Entscheidung über 800 Meter bei den Hallentitelkämpfen in Hannover. Mit dieser Parade-
vorstellung entpuppt sich Müller immer mehr zum imposanten Titelhamster.
Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband (NLV) freute sich über die durchweg großen und stark besetzten Meisterschafts-
felder bei den in Hannover ausgetragenen B-Jugend-Hallentitelkämpfen (16 bis 17 Jahre). Nur drei Athleten aus dem Landkreis
Cloppenburg hatten sich dafür qualifizieren können: Vitali Müller, Alan Meyer und Viktor Maurer, alle von der SG Essen/Garthe.
Vitali Müller verschlief im letzten und schnellsten der drei Zeitläufe über 800 Meter ein wenig die Startphase und fand sich zu-
nächst auf dem letzten Platz des illustren Feldes wieder. Mit einer wahren Energieleistung schloss der Molberger schnell wieder
zur Spitzengruppe auf.
Das Feld wurde lange Zeit von einem der Favoriten, Tim Schwarzmeier vom TSV Bremervörde angeführt. Er sorgte in der ersten
Runde für ein außerordentlich flottes Tempo mit 27 Sekunden über 200 Meter. Jedem Betrachter war klar, dass er diese Gangart
über die gesamte Distanz nicht würde durchhalten können. Inzwischen hatte sich Vitali Müller schon an seine Fersen geheftet.
Auf den letzten anderthalb Runden gab es für den SG-Athleten kein Halten mehr. Müller setzte sich mit einem Zwischenspurt
deutlich vom Rest der Konkurrenz ab und lief das Rennen in neuer persönlicher Bestzeit von 2:02,92 Minuten souverän nach
Hause. Um die Vizemeisterschaft entbrannte ein sehenswerter Zweikampf, die der noch der Schülerklasse angehörende Sören
Ludolph (LG Nordheide) in 2:05,38 vor dem lange führenden Tim Schwarzmeier (2:05,42) knapp für sich entscheiden konnte.
Müllers Vereinskollegen Alan Meyer und Viktor Maurer waren aufgrund von Verletzungspech mit großem Trainingsrückstand bei
den Titelkämpfen von Hannover an den Start gegangen. So langte es an diesem Tag nur zu Rang sieben für Meyer (2:10,09) und
den 15. Platz für Maurer (2:16,95).

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 16. Januar 2003
Einzelmedaille für Dominic und Tobias
Osnabrücker Talente überzeugten
Unerwartet gut mit vier Medaillen und fünf weiteren Endkampfplatzierungen schnitten die Osnabrücker Teilnehmer bei den Landes-
meisterschaften für die 16- und 17-jährigen Nachwuchsathleten in der Halle des Bundesleistungszentrums Hannover ab. Die
Sportler der LG Osnabrück kehrten gleich mit einem kompletten Medaillensatz - Gold, Silber, Bronze - zurück.
Über 4x 200 m der männlichen Jugend B gelangen der LG und dem OTB ein sensationelles Ergebnis: Mit 1:36,80 Minuten setzte
sich das LG-Quartett im zweiten Lauf an die Spitze, wobei sich Philipp Wachhorst und Arne Brenneisen als Schlussläufer nach
den Medaillengewinnen über die Einzelstrecke durch Dominic Ojinnaka und Tobias Rasper mitreißen ließen und beherzte Rennen
zeigten. Danach begann das Warten: Im fünften Lauf steigerte sich der OTB als Sieger mit Nils Hölschermann, Alwin Flohr,
Simon Hiebenga und Anders Spielmeyer auf 1:38,46 - Platz zwei auf Landesebene. Danach hatten die LG-Talente realisiert, dass
sie nicht mehr zu verdrängen waren. Über Handy informierten sie ihren Trainer Anton Siemer. “Ich dachte zuerst, die Jungs wollen
mir einen Bären aufbinden, so unwahrscheinlich erschien mir der Sieg und vor allem der deutliche Vorsprung. Aber nach Platz vier
der B-Jugend und Bronze der A-Schüler über 4x100 m im Vorjahr haben sich die Jungen diesen Erfolg auf Grund des konstanten
Trainings in den letzten Monaten mehr als verdient", freute sich Siemer über das Abschneiden.
Zuvor hatte Tobias Rasper das Startzeichen für erfolgreiche Titelkämpfe gegeben. Der zweifache Landesmeister (300 m und 300m
Hürden) passierte bei seinem ersten 400-m-Lauf nach 23,9 Sekunden die 200-m-Marke und erzielte am Ende als Sieger seines
Zeitlaufes bemerkenswerte 52,96 Sekunden. Das bedeutete Platz drei in Niedersachsen. Zu Silber fehlten ganze 13 Hundertstel.
Ein glänzendes Comeback feierte Dominic Ojinnaka (LG Osnabrück), der nach Silber auf Landesebene über 100 m vor zwei
Jahren im Vorjahr verletzungsbedingt weitgehend ausfiel. Nach 7,44 Sekunden zur Premiere in Dortmund eine Woche zuvor ex-
plodierte er in Hannover über die 60 m der Jugend B förmlich und steigerte sich über Vor- und Zwischenlauf auf glänzende 7,27
Sekunden im Finale. Mit drei Hundertstelsekunden Rückstand zu Sieger Siewert Andre (TV Norden) durfte sich Dominic über
einen tollen zweiten Rang freuen. “Das Erreichen des Finallaufes wäre schon ein Erfolg gewesen, aber Dominic hat wieder ein-
drucksvoll unter Beweis gestellt, wie er sich motivieren kann", lobte Trainer Siemer seinen Schützling.
Platz fünf über 60 m ging in 7,39 Sekunden an den besten niedersächsischen 300-m-Sprinter des Vorjahres, Anders Spielmeyer
(OTB). Er unterstrich damit, dass er Dominic Ojinnaka in diesem Jahr einen harten Zweikampf um den Titel des schnellsten Osna-
brücker B-Jugendlichen liefern will. Vier weitere Finalplatzierungen durch Jennifer Herich von Blau-Weiß Hollage (5. im Kugel-
stoßen mit 10,06 m), Anna Lasar vom OTB (7. über 400 m in 61,73 Sekunden), Corinna Pötter vom OTB (8. im Hochsprung mit
1,51 m) und Philipp Wachhorst von der LG (8. im Weitsprung mit 5,70 m) vervollständigten das gute Osnabrücker Abschneiden.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. Januar 2003
Carsten Fahnster mit Chancen
Leichtathletik: Landesmeisterschaften im Sportleistungszentrum
Ostfriesland/Hannover (kj). Bei den Niedersächsischen und Bremer Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen sowie der
A-Jugendlichen starten an diesem Wochenende im Sportleistungszentrum in Hannover 18 ostfriesische Leichtathleten aus drei
Vereinen. Insgesamt liegen dem Ausrichter 460 Einzel- und 38 Staffelmeldungen aus 76 Vereinen vor.
Im Kugelstoßen geht der Jugendliche Carsten Fahnster vom SV Georgsheil mit guten Aussichten in den Wettbewerb. Das Nach-
wuchstalent konnte bereits bei den ostfriesischen Meisterschaften überzeugen und wird sich beim Kampf um den Titel voraus-
sichtlich ein spannendes Duell mit Julian Dobbrunz vom FSV Sarstedt liefern.
Mit zwölf gemeldeten Akteuren stellt der TV Norden erneut die meisten ostfriesischen Teilnehmer. Nik Albering hat sich über 200
und 400 Meter bei der Jugend einiges vorgenommen. Hier trifft er auf seinen Teamgefährten Sören Vöhrs, der erstmals im NTV-
Trikot antritt. Der B-Jugendliche Siewert André stellt sich der Konkurrenz über 60 und 200 Meter. Er wurde bereits am vergang-
enen Wochenende Landesmeister über die kurze Sprintdistanz. Paul Thielecke geht über 200 Meter und im Dreisprung an den
Start. Gemeinsam mit Alberding, Vöhrs und André möchte er auch in der 4x200m Staffel überzeugen.
Roland Isenecker hat für das Kugelstoßen der Männer seine Meldung abgegeben. Er trifft auf Olympiateilnehmer Michael Mertens
(Hannover). Mehrkämpfer Patrick Pfingsten startet im Weit-, Drei- und Stabhochsprung und geht außerdem über 60m Hürden ins
Rennen. Im Sprint der Männer stellen sich Christian Kaufmann über 200 und 400 Meter sowie Johannes Peters über 60 und 200
Meter der Konkurrenz. Zusammen mit Pfingsten, Jens Rabenstein und Jens Warfsmann verstärken sie die beiden Staffeln über
4x200 und 4x400 Meter. Neuzugang Peter Steinke hat über 3000 Meter bei den Männern gemeldet. Mannschaftsgefährtin Tanja
Davids geht über 60 und 200 Meter bei den Frauen an den Start.
Der Jugendliche Ino Geisemeyer von Germania Leer geht über 800 Meter ins Rennen. Susanne Becker, Kea Müttel und Antje
Schmidt (alle noch B-Jugend) stellen sich der Konkurrenz im Stabhochsprung. Clubgefährtin Katharina Möllmann startet über 60
und 200 Meter sowie im Weitsprung bei den Frauen.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 18. Januar 2003
Wieder in die Spitze kämpfen
14 LG-Starter bei Hallen-Titelkämpfen
Mit je sieben Frauen und Männern ist die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Braunschweig am Wochenende bei den gemeinsamen
Hallen-Titelkämpfen der Verbände Niedersachsens und Bremens im Bundesleistungszentrum in Hannover vertreten.
Nachdem sie zwei Jahre durch Rückenprobleme immer wieder zurückgeworfen wurde, arbeitet Sprinterin Sandra König an einem
Neubeginn. Der erste Wettkampftest vor Wochenfrist in Berlin fiel mit 7,81 Sekunden über 60 Meter recht ernüchternd aus. Unter
Meisterschaftsbedingungen soll es nun deutlich schneller werden. Im Kampf um den Titel ist die Vorjahressiegerin dieses Mal nur
Außenseiterin.
Gleiches gilt auf der 3000-Meter-Strecke, wo LG-Neuzugang Susanne Ritter die Vorjahressiegerin Birte Bultmann (LG/MTV) her-
ausfordert. Die aus Hildesheim stammende, in Bonn studierende und von der dortigen LG an die Oker gewechselte 24-Jährige, ist
als DLV-Vizemeisterin über 5000 Meter eine hochkarätige Verstärkung der MTV-Langstrecklerriege. Chancen auf einen Spitzen-
platz auf der Langstrecke hat auch Victoria Willcox-Heidner.
Bei den Männern ist Michael Herbst auf dem besten Weg, wieder an seine 800-Meter-Zeiten des Jahres 2001 herankommen. Am
Mittwoch holte er sich in 1:55,27 Minuten den Titel des deutschen Hochschulmeisters. Neben ihm machen sich auch Bernd
Striegler und der aus Coburg zur LG gewechselte Nachwuchsläufer Christoph Rüffer (alle LG Eintracht) Hoffnungen auf gute Platz-
ierungen im Mittelstreckenrennen und vor allem auf die Verteidigung des vorjährigen Überraschungstitels über 3 x 1000 Meter. Im
3000-Meter-Rennen will der ebenfalls erst 21-Jährige Dennis Jünemann die Favoriten ärgern. Er hat zumindest Außenseiter-
chancen. Weiterhin ist die LG vertreten durch Sprinter Michael Basista und dessen Staffelkollegen Markus Diekmann und Markus
Rose, Isabell Dollas im Weit- und Dreisprung, Martina Mühleck im Hürdensprint und die A-Jugendliche Claudia Wehrsen über 200
Meter.
(B.B.)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 18. Januar 2003
MTV-Kugelstoßer Rösler mit Ambitionen auf Bronze
Landesmeister der Leichtathleten werden ermittelt
Die Leichtathleten ermitteln am Wochenende ihre Landesmeister in der Halle. Im Leistungszentrum in Hannover geht es um die
Titel bei Männern, Frauen und A-Jugendlichen. Vom MTV Wolfenbüttel gehen Olaf Rösler und Steffi Lipp im Erwachsenenbereich
an den Start, während die erfolgreichen B-Jugendlichen des MTV bei den A-Jugendlichen gemeldet haben.
Rösler tritt bei den Männern im Kugelstoßen an. Dort haben zehn Teilnehmer gemeldet. In der Meldeliste stehen mit Detlef Bock
(20,47 Meter) und Michael Mertens (19,86 Meter) zwei deutsche Spitzenathleten. Mit den anderen Konkurrenten kann Rösler sich
durchaus messen. Steffi Lipp wird beim Dreisprung starten.
B-Jugendmeisterin Nina Giebel läuft neben den 60 Metern auch die 200 Meter. In beiden Rennen ist die Aufgabe schwieriger als in
der Vorwoche, aber die Crammerin ist steigerungsfähig. Außer Giebel sprinten Nina Hartwich und Lindiwe Ncube über die 60-
Meter-Distanz. Für beide wird es schwer, das Finale zu erreichen. Janine Schmerse hat beim Hochsprung die Möglichkeit, unter
die ersten acht zu kommen. Gemeinsam laufen die vier Mädchen in der 4 x 200 m-Staffel. Nach der guten Leistung bei der B-
Jugendmeisterschaft ist eine vordere Platzierung möglich. (ma)

WESER KURIER vom 18. Januar 2003
Chancen auf Spitzenplätze
Bremer Leichtathleten ermitteln ihre Meister in der Halle
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. An diesem Wochenende treten Männer und Frauen sowie die A-Jugend des Bremer Leichtathletik Verbandes in Hann-
over an, um gemeinsam mit den Niedersachsen ihre jeweiligen Landesmeister zu ermitteln. Erneut dürften einige Starter aus der
Hansestadt von sich reden machen. Etwa Andrei Fabrizius (SV Werder), der über 60 sowie 200 Meter antritt, wo er mit der zweit-
besten Zeit ins Rennen geht. Gemeinsam mit der 4x200-m-Staffel (Staar, Kelterborn Schwarz, Fabrizius) könnte Fabrizius ein
weiteres Ausrufezeichen setzen. Staffelkollege Olaf Kelterborn überraschte zum Jahreswechsel mit 6,95 Meter im Weitsprung.
Sollte er diese Leistung wiederholen, dürfte es ebenfalls zu einem Spitzenplatz reichen.
Bei den Frauen ist die Bremer Riege vor allem auf das Abschneiden von Jana Loock (SV Werder) gespannt: Nach langer Verletz-
ungspause lief sie zum Saisonauftakt 7,94 sek. über die 60 Meter und geht nun als Sechste der Meldeliste an den Start. Ihre Ver-
einskollegin Jessica Lohmann rechnet sich über 800 Meter gute Chancen aus.
In der A-Jugend belegen Kaja Tokarska (SVW) und Catharina Reppin (BLT) die ersten beiden Plätze der Meldeliste über 60 Meter
Hürden. Reppin geht zudem auch als Mitfavoriten in die Weitsprungdisziplin.

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 19. Januar 2003
Siemers Zittern war unbegründet
Vier Medaillen für Leichtathletiknachwuchs bei Landesmeisterschaften in Hannover
Osnabrück (Ih). “Siemer zittert gleich dreifach", die Überschrift aus der ON vom letzten Sonntag fand für den Leiter der LG Osna-
brück ein (dreifach) glückliches Ende: gutes Wetter beim OSC-Crosslauf “Rund um den Rubbenbruchsee", eine gelungene Orga-
nisation bei der Rekordbeteiligung von 590 Finishern und ein unerwartet gutes Abschneiden “seiner" 16-/17-jährigen B-Jugend-
lichen bei den Landes-Hallenmeisterschaften in Hannover.
Die LGO-Nachwuchsathleten präsentierten ihrem Trainer einen kompletten Medaillensatz in Gold, Silber und Bronze. Den Auftakt
hatte mit einem fulminanten 400-m-Lauf am frühen Morgen Tobias Rasper gemacht. 52,96 Sekunden lautete die erfreuliche Zeit.
Damit sicherte sich Rasper gleich im ersten Lauf über die Viertelmeile und in der neuen Altersklasse sofort Platz drei. Die Silber-
medaille wurde nur um 13 Hundertstel Sekunden verpasst. Für Siemer alles andere als Grund zum Klagen: “Tobias hat nahtlos an
seine guten Leistungen der letzten Saison angeschlossen und gezeigt, dass er jeweils zum Saisonhöhepunkt seine Bestleistung
abrufen kann." Dominic Ojinnaka hatte klare Vorstellungen von seinem Auftritt in Hannover: “Ich hole Silber", kündigte der LGO-
Athlet an, nachdem er eine Woche zuvor in Dortmund 7,44 Sekunden erzielt hatte. Siemer war im Vorfeld eher skeptisch: “Freu
dich, wenn du den Endlauf erreichst." Die Skepsis war unbegründet: Über Vor- und Zwischenlauf steigerte sich Ojinnaka auf
starke 7,27 Sekunden im Finale - was den “angekündigten" zweiten Platz bedeutete; ganze drei Hundertstelsekunden fehlten zu
Sieger Siewert Andre (Norden). “Dominic hat ein Jahr verletzungsbedingt kürzergetreten und hier alle bis hin zum Landestrainer
mit seinem Comeback überrascht", freute sich Siemer anschließend über den Erfolg. Ohne Chance gegen Ojinnaka war auch der
beste niedersächsische 300-m-Sprinter des Vorjahres, Anders Spielmeyer (OTB): 7,39 Sekunden bedeuteten Rang fünf; damit
war der OTB-Athlet schnellster Sprinter des Jahrgangs 1987.
Zum “Showdown" kam es zum Abschluss der Veranstaltung, als die 4x 200 m mit zwei starken Osnabrücker Staffeln auf dem
Programm standen. Das LGO-Team mit Dominic Ojinnaka, Tobias Rasper, Philipp Wachhorst und Arne Brenneisen legte im
ersten Lauf 1:36,80 Sekunden vor; damit setzte sich das Siemer-Team erst einmal an die Spitze. Im dritten Lauf war der Mitfavorit
Heidmühler FC deutlich langsamer; in Lauf vier schied der TV Norden als Favorit nach einem Wechselfehler aus; der Lokalrivale
OTB mit Nils Hölschermann, Alwin Flohr, Simon Hiebenga und Anders Spielmeyer kämpfte als Sieger des Laufes bis zum
Schluss: 1:38,46 Minuten - am Ende bedeutete diese Zeit Platz zwei und damit einen Osnabrücker Doppelsieg.
Weitere Finalplatzierungen gab es für Jennifer Herich (BW Hollage, 5. im Kugelstoßen mit 10,06 m und nur 37 Zentimetern Rück-
stand auf Bronze), Anna Lasar (OTB, 7. über 400 m in 61,72 sec), Corinna Pötter (OTB, 8. im Hochsprung mit 1,51 m) und Philipp
Wachhorst (LG Osnabrück, 8. im Weitsprung mit 5,70 m). Vier Medaillen, dazu fünf weitere Endkampfplatzierungen - die Osna-
brücker Teilnehmer schlugen sich unerwartet gut gegen die Konkurrenz aus ganz Niedersachsen und die außerhalb der Nieder-
sachsenwertung startenden Bremer Athleten.

OSNABRÜCKER SONNTAGSBLATT vom 19. Januar 2003
Gold, Silber, Bronze...
Gold, Silber, Bronze... – die 16-/17-jährigen B-Jugendlichen der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Osnabrück kehrten mit einem
kompletten Medaillensatz von den Landesmeisterschaften im Bundesleitungszentrum Hannover zurück. Ebenso überraschend wie
der Sieg über 4 x 200 m in 1:36,80 min war die Vizemeisterschaft von Dominic Ojinnaka (LG Osnabrück), der nach einjähriger
verletzungsbedingter Pause mit 7,27 sec über 60 m in die niedersächsische Spitze zurückkehrte. Stammgast ist dort seit dem
Vorjahr sein Vereinskollege Tobias Rasper, der als 400 m-Dritter in 52,96 sec nahtlos an seine Vorjahreserfolge anschloss und
ein erfolgreiches Debüt auf der ungewohnten Strecke und in der neuen Altersklasse hinlegte. Fast sensationell und in dieser Form
einmalig ist der Osnabrücker Doppelsieg über 4 x 200 m der Jungen, denn die OTB-Staffel mit Nils Hölschermann, Alwin Flohr,
Simon Hiebenga und Anders Spielmeyer hielt die Konkurrenz aus Niedersachsen ebenfalls in Schach. Schnellster Sprinter des
Jahrgangs 1987 war Anders Spielmeyer (OTB): 7,39 sec bedeutete Rang fünf im Endlauf über 60 m.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. Januar 2003
Fahnster und Thielecke überzeugende Sieger
Leichtathletik: Bei den Hallenmeisterschaften in Hannover zeigen Ostfrieslands Athleten starke Leistungen
Hannover (hk/kj). Überzeugt haben Ostfrieslands Leichtathleten an diesem Wochenende bei den Hallenmeisterschaften von
Niedersachsen und Bremen in Hannover. Insbesondere auch das gute Abschneiden der Nachwuchsathleten zeigt, dass in der
Region gute Arbeit geleistet wird. Insgesamt holten ostfriesische Athleten zwei Titel sowie zahlreiche Plätze auf dem Sieger-
treppchen.
Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Kugelstoßer Karsten Fahnster (Georgsheil) in der männlichen Jugend A. Mit 14,81 m gewann
er den erwarteten Zweikampf um den Titel gegen Julian Dobbrunz (SV Sarstedt). Dobbrunz hatte bis zum vierten Durchgang mit
14,65 m geführt, ehe der Ostfrieslandmeister doch noch an ihm vorbei zog. Titel Nummer zwei holte Paul Thielecke nach Ostfries-
land. Im Dreisprung der männlichen Jugend A siegte der noch für die B-Jugend startberechtigte Norder mit überzeugenden 13,35
Meter.
Eine starke Leistung zeigte auch die Staffel des TV Norden in der männlichen Jugend über die 4 x 200 Meter. Paul Thielecke, Nik
Alberding, Sören Vöhrs und Siewert Andre liefen ein starkes Rennen und holten in 1:32,74 Minuten Silber. Platz eins belegte die
LG Emstal Dörpen, die in ihrer Gruppe zwei Hunderstelsekunden schneller war. Ein direktes Duell zwischen diesen beiden
Staffeln wird es bei der Deutschen Meisterschaft im Februar geben. Nik Alberding als Zweiter in 51,75 Sekunden und Sören Vöhrs
als Dritter in 52,70 Sekunden hatten zuvor schon über die 400 m gute Leistungen gezeigt.
Bei den Männern überzeugte die Norder Staffel ebenfalls. Über 4 x 400 m mussten sich Patrick Pfingsten, Christian Kaufmann,
Nik Alberding und Johannes Peters in 3:24,57 Minuten nur der Staffel des VfL Wolfsburg geschlagen geben.
Für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert hat sich der A-Jugendliche Ino Geisemeyer vom VfL Germania Leer. Über die 800m
musste er sich in 1:57,20 Minuten nur dem Deutschen Meister über 3000 Meter, Moritz Waldmann (1:56,88), geschlagen geben.
Christian Kaufmann stellte in 49,76 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung über die 400 m auf und kletterte damit als
Dritter noch auf das Siegertreppchen. Rang drei verfehlte dagegen Dreispringer Patrick Pfingsten nur um einen Zentimeter. Mit
13,45 m musste sich der Mehrkämpfer mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Rang vier belegte bei den Frauen Katharina
Möllmann (Germania Leer) über die 200 m in 25,91 Sekunden.
Trotz neuer persönlicher Hallenbestzeit reichte es für Peter Steinke über die 3000 m in 9:01,08 zu Platz fünf. Besonders bitter:
Der Neuzugang des TV Norden verpasste die Qualifikationsnorm für die Seniorenmeisterschaften nur um eine Sekunde.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 20. Januar 2003
LG top im Land
Leichtathleten holten sechs Medaillen
Einen Titel, drei zweite und zwei dritte Rängen holten die Leichtathleten der LG Braunschweig bei den Landes-Hallenmeister-
schaften in Hannover. Im Zeichen klarer LG-Dominanz stand das 3000-Meter-Rennen der Frauen. Neuzugang Susanne Ritter
siegte in 9:21,87 Minuten klar vor Titelverteidigerin Birte Bultmann (9:53,08), die die Anstrengungen des gemeinsamen 14-tägigen
Trainingslagers in Portugal bis unmittelbar vor dem Wettkampf nicht so gut verkraftet hat. Als Dritte kam Victoria Willcox-Heidner
(10:10,60 Min; alle LG/MTV) auf das Siegertreppchen.
Bei den Männern steigerte sich der noch der Juniorenklasse angehörende Hindernisspezialist Dennis Jünemann auf der gleichen
Strecke als Vizemeister hinter Ingo Müller aus Göttingen (8:10,87 Min.) um über 10 Sekunden auf 8:13,98 Minuten. Mit diesem
überraschenden Leistungssprung unterbot er die Norm für die DLV-Hallenmeisterschaften am 21./22. Februar in Leipzig um zwei
Hundertstel Sekunden.
Die 3 x 1000-Meter-Staffel mit Michael Herbst, Christopher Rüffer und Bernd Striegler (alle LG Eintracht) schaffte nach spannen-
dem Kampf knapp hinter Göttingen in 7:29,87 Minuten als Vizemeister ebenfalls die DM-Qualifikationsmarke. Tags zuvor hatten
Herbst, Striegler und Rüffer über 800 Meter die Plätze drei, vier und fünf belegt.
Sandra König wurde nach langer Verletzungspause über 60 Meter Fünfte (7,80 Sek.). Wichtiger als die Platzierung ist für sie die
Tatsache, dass der lädierte Rücken der Belastung stand gehalten hat. Isabell Dollas kam im Dreisprung auf den vierten Platz
(11,26 Meter), und Martina Mühleck wurde im Weitsprung Vierte (5,47 Meter) und über 60-Meter-Hürden Sechste (9,15 Sek.).
(B.B.)

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 20. Januar 2003
Figura und Co. mit sieben Landestiteln
Starke Ausbeute des VfL Wolfsburg bei den Landesmeisterschaften der Leichtathleten am Wochenende in Hannover: Sieben
erste, fünf zweite und einen dritten Platz verzeichneten die Volkswagenstädter. Erfolgreichster VfL-Teilnehmer war Lars Figura mit
zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen: Über seine Paradestrecke, die 400 Meter, gewann Figura in 48,83 Sekunden. Mit seinen
VfLTeamkollegen René Paul, Anouar Jemayai und dem trotz Verletzung laufenden Alexander Knitsch siegte er auch in der 4x400-
Meter-Staffel (3:22,72 Minuten). Außerdem holte er über 200 Meter in 22,12 Sekunden Silber. Sieger wurde hier der Wilhelms-
havener Rainer Schulze (21,56 Sekunden). Und: Auch in der 4x200-Meter-Staffel mit Paul, Jemayai und Christoph Stolz gab es in
1:28,01 Minuten Rang zwei hinter Sieger LG Wilhelmshaven (1:27,34). Zwei Titel sicherte sich zudem auch Stolz. Das Eigenge-
wächs gewann sowohl im Weitsprung (7,36 Meter) als auch im Dreisprung (15,61 Meter).
Je einen Erfolg feierten Berit Bauer (2:13,05 Minuten) über 800 Meter, Kugelstoßer Detlef Bock (18,38 Meter) und Dreispringerin
Sina Grünke (12,29 Meter).
VfL-Athleten verbuchten weitere Treppchenplätze: Auf Rang zwei kam Sprinter John Johnson (6,84 Sekunden) über 60 Meter. Im
Ziel lag er vier Hundertstel hinter Sieger Schulze, der auch Figura über 200 Meter schlug. Ebenfalls Zweite wurden Bauer (58,49
Sekunden) über 400 Meter der Frauen und Speerwerferin Jana Ladewig bei ihrem Ausflug in den Weitsprung (5,61 Meter). Außer-
dem wurde Ladewig Dritte im Dreisprung (11,90 Meter) und blieb dabei nur 39 Zentimeter hinter ihrer siegreichen Teamgefährtin
Grünke zurück. Schon am 1./2. Februar geht es für die VfLer mit den norddeutschen Meisterschaften in Berlin weiter.
(cb)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 20. Januar 2003
Wilhelmshavener Rainer Schulze holte drei Hallentitel bei Landesmeisterschaften
Leichtathletik: Auch 4 x 200 m Staffel siegreich / Dennis Bresemann A-Jugend-Sieger
Hannover (mün/lni). Favorit Rainer Schulze von der LG Wilhelmshaven setzte im 60 m-Lauf das Glanzlicht am ersten Tag der
Leichtathletik-Hallenmeisterschaften von Niedersachsen und Bremen. In 6,80 Sekunden, die zweitbeste Zeit in Deutschland nach
Mark Blume, verwies Schulze am Sonnabend in Hannover den Titelverteidiger John Johnson (VfL Wolfsburg) mit 6,84 auf den
zweiten Platz. Es folgten Martin Lohmann (LGK Verden) und Oliver Feltz (Hannover 96), die beide 6,92 Sekunden benötigten.
Auch über 200 Meter war der 21-Jährige nicht zu stoppen. In exzellenten 21,56 Sekunden (erneut persönliche Bestzeit) siegte der
Wilhelmshavener gestern deutlich vor Lars Figura (VfL Wolfsburg/22,12) und Andrei Fabrizius (Werder Bremen), der 22,20 Sekun-
den benötigte. Den LGW-Triumph bei den Männern perfekt machte schließlich die 4 x 200 m-Staffel der LG Wilhelmshaven. In
1:27,34 Minuten gewannen Startläufer Rainer Schulze, Dennis Bresemann, Lars Seinschedt und Lars Ruchel mit ebenfalls klarem
Vorsprung den Titel vor dem VfL Wolfsburg (1:28,01) und dem SV Werder Bremen (1:28,87). Eine Zeit im übrigen, die in Deutsch-
land derzeit bislang, so Dröge, erst ein Team unterboten hat. Auch die weiteren Ergebnisse der LGW-Starter konnten sich sehen
lassen. Lars Ruchel qualifizierte sich sowohl über 60 m (7,08, Platz sechs) als auch über 200 m für den Endlauf, wo auf der
Innenbahn aber nichts mehr zu holen war. Bei den A-Jugendlichen gewann Dennis Bresemann in neuer Bestzeit von 7,02 Sekun-
den den 60 m-Titel und belegte über 200 m in 22,56 den zweiten Platz.
Tobias Klibert (7,53 über 60 m) gewann den B-Endlauf über 200 m in 23,33 Sekunden und belegte damit Gesamtrang vier.
Hochzufrieden zeigte sich LGW-Trainer Klaus Dröge über die Erfolge seiner Schützlinge, die jetzt die Chance haben, bei den
„Norddeutschen“ (1./2. Februar in Berlin) und den „Deutschen“ (22./23. Februar in Leipzig) „nachzulegen“. Nicht überraschend kam
der Dreifachtriumph von Rainer Schulze für den Coach. „In den Vor- und Zwischenläufen über 60 Meter und dem Vorlauf über 200
Meter konnte er sich jeweils locker durchsetzen und hat nicht so viel Substanz verloren. Allerdings hätte ich es gerne gesehen,
wenn über 60 m eine Sieben hinter dem Komma gestanden hätte. Aber das kann ja noch kommen.“ Als gelungen bezeichnete
der Coach bei den Titelkämpfen in Hannover die neue Fehlstartregelung, nach der sich nicht mehr jeder Starter zumindest einen
Fehlstart leisten kann, sondern der zweite Frühstart, egal von wem, zum sofortigen Ausschluss führt. Klaus Dröge: „Dadurch blieb
das häufig zermürbende Warten auf den „endgültigen“ Lauf aus. Nur im 60 m-Finale hat es einen der wenigen Fehlstarts gegeben,
der dann vielleicht bei Rainer – mit insgesamt sechs Starts an zwei Tagen ohnehin sehr stark belastet - auf die Zeit gedrückt hat.“

Presseinformation vom 20. Januar 2003 (Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische Hallenmeisterschaften Erwachsene und Jugend A in Hannover
Von Propheten und ihren riesigen Talenten
Winsen/Hanstedt. Vor Wochenfrist hatte der Leichtathletik-Nachwuchs aus dem Winsener Kreisgebiet drei Titel von den nieder-
sächsischen Landesmeisterschaften der B-Jugend aus Hannover mitgebracht. Jetzt standen an gleicher Stelle die Titelkämpfe der
Erwachsenen und der A-Jugendlichen auf dem Programm. Auch hier konnte sich die Ausbeute mit je einer Medaille in Gold,
Silber und Bronze mehr als sehen lassen.
Die Protagonisten hießen erneut Paul Dittmer (MTV Hanstedt) und Klaudia Neubauer (LG Nordheide). Der 16-jährige Dittmer kon-
zentrierte sich diesmal voll und ganz auf den Hochsprung und gewann auch gegen die bis zu drei Jahre ältere Konkurrenz sou-
verän. Insgesamt lief es allerdings alles andere als rund. Gleich bei der Anfangshöhe von 1,78 m leistete sich der Hanstedter
einen Fehlversuch und meisterte auch die drei Höhen von 1,88 m bis 1,94 m erst im dritten Versuch. Das reichte aber, um
Christian Seelhorst (1,88 m/OSC Damme) auf den Vizerang zu verweisen.
Noch einmal eine ganze Schippe auf ihre ohnehin schon überragende 400-m-Zeit der Vorwoche legte Klaudia Neubauer drauf. Die
15-Jährige steigerte sich von 58,43 sec um fast sieben Zehntelsekunden auf 57,75 sec und musste sich in der weiblichen Jugend
A lediglich Anika Laing (56,51 sec/LG Weserbergland) beugen. Beeindruckend auch die geradezu prophetischen Fähigkeiten von
LG-Trainer Gerd Prüsmann, der nach den Eindrücken der Vorwoche diesmal auf eine Zeit von 57,74 sec für seinen Schützling ge-
tippt hatte. Abweichung: Eine Hundertstelsekunde. Motto: "Man kennt halt seine Pappenheimer!"
Alexandra Hahn und Jan Martin Gutzeit, beide ebenfalls LG Nordheide, bestritten erstmals seit der Sommersaison 2002 wieder
ein 800-m-Rennen und durften mit ihren Zeiten sehr zufrieden sein. Hahn belegte bei den Frauen in 2:14,54 min den 4. Platz,
Gutzeit bei den Männern in 1:57,58 min Rang 6.
Weitere Ergebnisse: Männer: 400 m: 6. Christian Lehmann 52,44 sec; 3 x 1000-m-Staffel: 3. LG Nordheide (Robert Supplieth,
Christian Lehmann, Jan Martin Gutzeit) 7:59,50 min.

DEWEZET (Hameln) vom 21. Januar 2003
Annette Thimm nimmt locker alle Hürden
Hannover. Nicole Marahrens bestätigte einmal mehr ihren Status als Aushängeschild der LG Weserbergland. Bei den Leichtath-
letik-Hallenmeisterschaften der Frauen, Männer und Jugend A im Sportleistungszentrum Hannover feierte sie über 400 m in 54,32
Sekunden einen souveränen Sieg und verteidigte damit gleichzeitig ihren Titel aus dem Vorjahr. Auch über 200 m war Marahrens
erneut das Maß der Dinge. In 24,07 Sekunden setzte sie sich klar vor ihrer Vereinskameradin Stefanie Thumann, die 24,89 Se-
kunden lief, durch.
Platz zwei in der aktuellen deutschen Bestenliste nimmt Annette Thimm mit ihrer Siegerzeit von 8,28 Sekunden im 60 Meter-
Hürdensprint ein. Auf der 60 m Flachstrecke wurde sie Zweite in 7,73 Sekunden. Das die anderen niedersächsischen Frauen-
staffeln die 4 x 200 m-Distanz meiden, liegt wohl an der Übermacht der LG-Sprinterinnen, so genügte mit Stefanie Thumann,
Christina Köhring, Miriam Halm und Nicole Marahrens die zweite Garnitur, um die Qualifikation für die deutschen Hallenmeister-
schaften in 1:42,51 Minuten zu erreichen. Klasse auch die Siegerzeit von Anika Laing, weibliche Jugend A, die mit 56,61 Sekun-
den in Deutschland ganz weit vorne ist. Zusammen mit Silke Rauchberger, Ricarda Fierenz und Michaela Halm gewann sie die
4 x 200 Meter-Staffel der A-Jugend in 1:40,92 Minuten. Zu einer kleinen Vereinsmeisterschaft der LG Weserbergland wurde der
Endlauf über 200 m, den Michaela Halm in 25,18 Sekunden vor Nina Giebel (MTV Wolfenbüttel) und ihren Vereinskameradinnen
Ricarda Fierenz (25,33 Sekunden) auf Platz drei und Anika Laing (26,15 Sek.) auf Platz vier gewann. Nach dem Landesmeister-
Titel in der Jugend B wollte Katinka Nowag bei den zwei Jahre älteren A-Jugendlichen nur Wettkampferfahrung sammeln, ein
Superstoß auf 11,92 m brachte ihr den Vize-Meister Titel und die Einladung von Landestrainer Torsten Frey zum nächsten Kader-
lehrgang.
Alexander Bartels wurde in 54,65 Sekunden über 400 m Vierter und zusammen mit Martin Michalek, Alexander Döpke und
Mischa Flaspöhler wurde die 4 x 200 m-Staffel der A-Jugend in 1:38,09 Minuten Sechster. Das Fazit dieser Meisterschaften von
LG-Trainer Werner Scharf fiel dann auch sehr positiv aus: "Wir fahren nun mit großen Hoffnungen zu den Norddeutschen- und den
Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und der Jugend nach Berlin, Leipzig und Leverkusen".

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. Januar 2003
Neue Rangordnung
Vier Jahre startete die gebürtige Hildesheimerin und Langstrecklerin Susanne Ritter für einen Klub in ihrem Studienort Bonn. Im
Januar kehrte sie nach Niedersachsen zurück. Besonders stark für ihren Wechsel zur LG Braunschweig hatte sich ihre Lang-
streckenkollegin Birte Bultmann eingesetzt. Und im ersten Wettkampf stellte der 24-Jährige Neuzugang gleich eine neue Rang-
ordnung auf. Sie trug sich bei den niedersächsischen Hallenmeisterschaften über 3000 Meter in die Siegerliste ein und entthronte
damit ihre als Titelverteidigerin angetretene Freundin. "Bei den deutschen Meisterschaften im Vorjahr war Birte über 10 000 Meter
Zweite und ich Dritte und über 5000 Meter war es umgekehrt. Wenn wir beide in Höchstform sind, wird es knapp. In erster Linie
laufen wir aber miteinander", sagt Susanne Ritter.
(B.B.)

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 21. Januar 2003
Zwei Tickets für DM gelöst
LG Göttingen triumphiert bei Hallenmeisterschaften in Hannover
Göttingen (frs). Strahlende Athleten und jubelnde Fans – nach dem letzten Wettkampf stand fest, dass die NLV-Hallenmeister-
schaften für die LGG kaum erfolgreicher hätten sein können. Vier Titel, einen Vize-Titel sowie zwei gelöste Tickets für die Hallen-
DM waren das Resultat in Hannover am Wochenende.
Zwar waren vor Beginn der Wettkämpfe die Erwartungen groß gewesen. Das Abschneiden überraschte Trainer und Aktive am
Ende jedoch gleichermaßen. Den Grundstein für den Erfolg legten am Sonnabend bereits die Kugelstoßerinnen. In der weiblichen
A-Jugend wurde Svenja Geese ihrer Favoriten-Rolle gerecht. Nach einem verhaltenen Vorkampf zeigte sie im Finaldurchgang ihre
ganze Stärke. Im fünften Versuch wuchtete sie die Kugel auf 12,30 Meter und sicherte sich überlegen den Titel. Ebenso klar ge-
wann auch Jutta Freisen bei den Frauen. Bereits im ersten Versuch erzielte sie die Siegesweite von 12,52 - keine der Gegner-
innen konnte dem etwas entgegensetzen.
Danach griffen die Mittelstreckler in den Kampf um die Plätze ein. Erst kurz vor dem Start hatte Sascha Dessi grünes Licht für die
800 Meter gegeben. Obwohl durch eine Zerrung gehandicapt, lief er eine starkes Rennen. Mit 1:55,41 Minuten gewann er den
Vize-Titel, Henrik Menzel erkämpfte sich in ebenfalls guten 1:58,28 den siebten Rang. Nach ihrem Titel mit der Kugel gab es für
Svenja Geese zudem noch in 9,40 Sekunden Platz vier über 60 Meter Hürden.
Der Sonntag wurde zum Tag der Mittelstreckler. Bereits vor dem 3000-Meter-Rennen zählten Ingo Müller und Jürgen Austin-Kerl
zu den Favoriten. Da neben Titelgewinn auch die DM-Qualifikationszeit von 8:14 Minuten angepeilt werden sollte, begannen beide
ein schnelles Rennen. Nachdem Jürgen Austin-Kerl mit vorbildlicher Führungsarbeit das Tempo 2000 Meter hochgehalten hatte,
so dass nur noch der frühere LGGer Dennis Jünemann (LG Braunschweig) folgen konnte, ging Ingo Müller an die Spitze. Mit
einem fulminanten letzten Kilometer sicherte er sich schließlich den Titel vor dem Braunschweiger. Noch größer war die Freude
nach einem Blick auf die Anzeigetafel. Mit 8:10,86 Minuten unterbot Ingo Müller die Qualifikationsnorm klar und löste damit –
ebenso wie Dennis Jünemann – das Ticket für die Hallen-DM in Leipzig. Auch Jürgen Austin-Kerl erzielte nach der harten Führ-
ungsarbeit noch eine ausgezeichnete Zeit. Er wurde bei 8:24,33 gestoppt und belegte damit Platz drei. Ingo Müller, der bereist am
Mittwoch für 1500 Meter die DM-Norm gelaufen war, lobte anschließend die Teamarbeit seines Vereinskollegen: “Ohne ihn wäre
die Zeit nicht möglich gewesen.”
Zu einem wahren Krimi entwickelte sich die abschließende 3x1000-Meter-Staffel. Bereits in der ersten Runde konnte sich die
Staffel der LG Braunschweig absetzen. Henrik Menzel behielt jedoch die Nerven und konnte mit wieder verkürztem Abstand auf
Ingo Müller übergeben. Der holte auf den fünf Runden den Rückstand nicht nur auf, sondern schickte Schlussläufer Sascha Dessi
sogar mit 20 Meter Vorsprung ins Rennen. Zwar lief Braunschweig noch einmal heran, mit einem kontrollierten Spurt sicherte
Dessi jedoch den vierten Titel. Zur Überraschung des Trios zeigte die Uhr 7:29,08 Minuten. Damit war die Staffel fast drei Sekun-
den schneller als die erforderliche Norm und kann somit bei den Deutschen Staffel-Meisterschaften in Leverkusen antreten.
Ebenfalls erfreulich war auch das Abschneiden zweier früherer LGGerinnen. Im Dreisprung konnte sich Nadine Tappe mit sehr
guten 12,13 Meter den Vizetitel sichern. Einen Rang weiter ging es sogar für die Weitspringerin Silke Müller (beide LG Hannover).
Die Göttinger Studentin siegte mit 5,84 Meter.

WESER KURIER vom 21. Januar 2003
Titel gewonnen, Norm verpasst
Freud und Leid bei Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Hannover. Die Bremer Leichtathleten kehrten mit einigen sehr guten Leistungen von den Landesmeisterschaften in Hannover
zurück, allenfalls ein paar knapp verpasste Qualifikationsnormen konnten das Gesamtbild etwas trüben. Andrei Fabrizius gewann
in seinem ersten Männer-Jahr drei Landesmeistertitel (60, 200, 4x200 Meter). Dabei führte ihn eine persönliche Bestleistung über
die 200 Meter (22,20 sek.) ebenso auf den dritten Gesamtplatz in Niedersachsen wie die 1:28,87 min. mit der Staffel (Staar,
Kelterborn, Schwarz, Fabrizius). Dem Werderaner fehlt nun nur noch eine Zehntelsekunde, um die Qualifikation zur deutschen
Meisterschaft (22,10) im Februar in Leipzig zu knacken.
Nur eine Hundertstel an der Norm fehlten Jana Loock (SV Werder) über die 60 Meter (7,81 sek.). Sie holte nach dem Gewinn der
200 Meter (25,56 sek.) aber ebenso zwei Landesmeistertitel wie Inga Reschke (LG Bremen Nord), die nach dem fünften Rang im
Kugelstoßen (10,56 Meter) den zweiten Gesamtplatz im Stabhochsprung (2,80 Meter) belegte. Ebenfalls zweifacher Landes-
meister: Olaf Kelterborn mit der 4x200 Meterstaffel und mit 7,07 Meter im Weitsprung. In zwei Wochen starten die Bremer
Athleten bei der norddeutschen Meisterschaft in Berlin, wo sie die bislang verpassten Normen nachholen können.
Natalie Steinemann (SVW) gehört zwar erst der jüngeren B-Jugend an, lief über die 800 Meter (2:25,18 min.) auf den zweiten Ge-
samtplatz. Auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung konnte sich ihre Vereinskollegin Kaja Tokarska über die 60 Meter Hürden
(9,06 sek.) platzieren. Während sie in dieser Disziplin für die deutsche Jugendmeisterschaften qualifiziert ist, fehlten über die 60
Meter (7,98 sek.) drei Hundertstel zur Norm. Julian Geißhirt vom Bremer Leichtathletik Team belegte über die 200 Meter der A-
Jugend (23,20 sek.) den vierten Gesamtplatz, Moritz Puschmann (BLT), wurde Dritter über die 800 Meter (1:57,98 min.).

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 22. Januar 2003
Fahnster wird Jugendmeister
Kugel landet in der Halle bei 14,81 m
Hannover. Die A-Jugend-Hallenmeisterschaften der Verbände von Niedersachsen und Bremen sind am Wochenende im Olympia-
stützpunkt Hannover ausgetragen worden.
Mit gemischten Gefühlen trat vom SV Georgsheil Carsten Fahnster die Reise in die Landeshauptstadt an. Er absolviert derzeit in
Goslar seinen Grundwehrdienst und hat dort keine Trainingsmöglichkeit. Unter den Augen von Landestrainer Torsten Frey begann
er den Wettkampf nervös und stieß im ersten Versuch die 6-kg-Wettkampf-Eisenkugel auf für ihn mäßige 14,05 m, während Julian
Dobbrunz vom TSV Sarstedt die Kugel auf 14,65 m wuchtete. Auch im zweiten Versuch kam die Kugel schon nach 14,25 m im
Wurfsektor auf und auch im dritten Durchgang steigerte Fahnster seine Weite nicht.
Erst im vierten Versuch traf der Ostfriese die Eisenkugel voll und verbesserte sich auf 14,81 m, was zugleich eine neue Best-
marke in der A-Jugend für ihn bedeutete. Mit dieser Weite übernahm er den ersten Platz im Wettbewerb, den er bis zum Ende
nicht mehr abgab. So sehr sich sein ärgster Gegner aus Sarstedt auch abmühte, es blieb für ihn die Weite von 14,65 m. Für
Fahnster ist dieser Titel nach seinem Aufrücken von der B- in die A-Jugend der erste bei der älteren A-Jugend.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 22. Januar 2003
Johanna Bloch mit bestechender Hürdentechnik zum Titel
Leichtathleten aus Hildesheim erfolgreich bei Landesmeisterschaften
Hannover/Hildesheim (wgk). Klein, aber erfolgreich ist die Gruppe der Leichtathleten aus Hildesheim, Sarstedt und Alfeld bei
den niedersächsischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend A im Olympiastützpunkt Hannover gewesen.
Allen voran die Hildesheimerin Johanna Bloch (LG Hannover), die nach dem Gewinn von zwei Titeln bei den Landesmeister-
schaften der B-Jugendlichen vor einer Woche nun sogar bei der A-Jugend Niedersachsenmeisterin über 60 m Hürden wurde. Das
Finale entschied sie aufgrund ihrer bestechenden Hürdentechnik in 8,68 Sekunden für sich - vor ihrer Mannschaftskameradin und
Favoritin Maren Schwerdtner (8,78), die mit 8,86 die schnellste Vorlaufzeit erzielt hatte. Johanna Blochs Trainer Marek Polcar
jubelte über die brillante Vorstellung seines Schützlings.
Ein überzeugendes Comeback in Niedersachsen feierte Susanne Ritter aus Barienrode im 3000-m-Lauf der Frauen. Seit dem 1.
Januar startet sie für die LG Braunschweig. Sie absolvierte ihre Aufgabe auf der 200-m-Rundbahn ähnlich souverän wie die bis-
herige Crosslauf-Saison. Nach 9:21,82 Minuten hatte sie am Ende einen Riesenvorsprung vor ihren Vereinskameradinnen Birte
Bultmann (9:53,08) und Victoria Willcox-Heidner (10:10,60).
Einen überraschenden zweiten Platz belegte Jörg Busse (Eintracht Hildesheim) im Dreisprung-Wettbewerb der Männer. Mit seiner
Weite von 13,87 m lag er zwar noch beträchtlich hinter dem Sieger Christoph Stolz vom VfL Wolfsburg (15,61 m) zurück, konnte
aber mehrere Konkurrenten, gegen die er schon in der Jugendklasse gekämpft hatte, bezwingen. Im Weitsprung lief es nicht ganz
so, wie er es sich vorgestellt hatte. Mit 6,76 m belegte er den siebten Platz. Auch diese Disziplin gewann Stolz (7,36 m).
Nur hauchdünn am Hochsprung-Titel vorbei schrammte die A-Jugendliche Stefanie Meyer aus Hildesheim. Die frühere VfV-Athletin
(jetzt LG Hannover) musste sich mit der Höhe von 1,76 m nur Maren Schwerdtner geschlagen geben, die in ihrem dritten und
letzten Versuch die Höhe von 1,79 m meisterte. Die Drittplatzierte Ina Behte (Blau-Weiß Hollage) übersprang 1,73 m. Zum Ver-
gleich: Die neue Landesmeisterin der Frauen, Dorothea Brüggmann (Hannover 96), gewann mit 1,70 m.
Einen weiteren zweiten Rang für Athleten aus dem Kreis Hildesheim gab es durch Julian Dobbrunz von der FSV Sarstedt im
Kugelstoßen der A-Jugend. Sein weitester Stoß auf 14,65 m bedeutete Silber hinter Carsten Fahnster (SV Georgsheil, 14,81 m).
Auch die 4x200-m-Jugendstaffel der LG Hannover mit Isabelle Steindor, Maren Schwerdtner, Johanna Bloch und Lisa Hübner be-
legte den zweiten Platz (1:41,76). Nur die LG Weserbergland war schneller im Ziel (1:40,92). Berit Schiffke (Eintracht Hildesheim)
wurde im Kugelstoßen der A-Jugend Vierte (10,75 m). Die neue Landesmeisterin Svenja Geese (LG Göttingen) stieß 12,30 m.
Auch Christian Heilmann (SV Alfeld) wurde als Viertplatzierter im Weitsprung der Jugend geehrt (6,51 m). Der Sieger Stefan Küter
(Hannover 96) sprang 7,01 m weit. Für das Jugend-Finale über 60 m hatte sich auch Sören Runkel (Eintracht Hildesheim) quali-
fiziert. Nach 7,32 Sekunden im Vor- und 7,27 im Zwischenlauf bedeuteten für ihn 7,35 Platz sechs im Endlauf. Der Wilhelms-
havener Dennis Bresemann gewann in 7,03. Über 200 m wurde Runkel Zweiter des B-Finales in 23,52.
Das Stabhochspringen gewann Lars Engelbrecht von der LG Hannover mit 4,50 m. Der Sarstedter Fabian Böttcher (TKJ) belegte
mit 4,10 m den fünften Platz. Sein Mannschaftskamerad Ulf Ahrend scheiterte drei Mal an seiner Einstiegshöhe von vier Metern.
In der 4x200-m-Staffel kam das Eintracht-Quartett Sören Runkel, Jörg Busse, Serge Leuing, Oliver Rösner nach den Disqualifika-
tionen der Staffeln des TV Norden und der LG Braunschweig (Überschreitung des Wechselraumes) hinter LG Wilhelmshaven
(1:27,34), VfL Wolfsburg und TV Langen auf den vierten Rang in Niedersachsen (1:36,26).
Weitere Ergebnisse: Männer, 800 m: 10. Julian Kahler (Sarstedt/Hannover 96) 2:00,75. Männliche Jugend, 60 m Hürden: 6. Julian
Dobbrunz (FSV Sarstedt) 9,33 (VL 9,18); Weitsprung: 13. Dobbrunz 5,89 m. Weibliche Jugend, Weitsprung: 6. Julia Lohmann
(Hildesheim/LG Hannover) 5,10 m.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 22. Januar 2003
Helge Schwarzer nicht zu stoppen
Wennigsen/Egestorf (red). An den beiden letzten Wochenenden fanden im Sportleistungszentrum Hannover am Maschsee die
Landesmeisterschaften der Jugend A und B sowie der Frauen und Männer statt. Mit zwei Landesmeisterschaften, einer Vize-
meisterschaft und vier 3. Plätzen war die LG Wennigsen/Egestorf zufrieden.
Die LG Wennigsen/Egestorf war mit ihren fünf Eigengewächsen in verschiedenen Disziplinen an den Start gegangen. Jugend B
(16/17 Jahre): Die Mehrkämpferin Sarah Piesker ist am Anfang des Jahres noch nicht in Top-Form, dennoch wurde sie Landes-
meisterin mit 1,66 Metern im Hochsprung. Die Plätze 3 erreichte sie im Kugelstoßen mit 10,42 und im Weitsprung mit 5,36 m.
Mit einer neuen Bestleistung von 9,27 Sekunden über die 60 Meter Hürdenstrecke reichte es zum 5. Platz. Isabell Garling gewann
ihren Zeitlauf über 400 Meter mit Bestleistung von 60,12 Sekunden klar und kam in der Endabrechnung der Zeitläufe auf den
Bronzeplatz. Auch Carmen Schladebusch landete im Dreisprung mit 10,66 Metern auf dem 3. Platz.
Jugend A (18/19 Jahre): Nach überstandener Grippe lief Helge Schwarzer als Sieger des Vorlaufs über 60 Meter Hürden die
Klassezeit von 8,10 Sekunden. Im Finale wurde er Landesmeister in 8,18 Sekunden. Sarah Piesker steigerte sich im Weitsprung
auf 5,49 Meter und wurde hinter Maren Schwerdtner (LG Hannover) Vizemeisterin. Eine starke Leistung vollbrachte Isabell Garling
als Jüngste im Feld der 200 Meter-Sprinterinnen. Sie lief im Vorlauf 25,76 Sekunden und schloss das Finale mit 25,87 Sekunden
als Fünfte ab.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 22. Januar 2003
Giebel holte erneut Gold
Wolfenbütteler erfolgreich bei Landesmeisterschaften
Mit gemischten Gefühlen kehrten die Leichtathleten des MTV Wolfenbüttel von den Landesmeisterschaften in der Halle aus Hann-
over zurück. Überwiegend hatten sie aber Grund zur Freude. So gewann Nina Giebel, die in der Vorwoche den Titel bei den B-
Jugendlichen holte, auch den 60-Meter-Lauf der A-Jugend. Über 200 Meter wurde sie Vizemeisterin. Olaf Rösler erreichte eben-
falls sein Ziel: Er kam auf den dritten Platz beim Kugelstoßen der Männer.
Pech hatten die A-Jugend-Mädchen der 4 x 200-Meter-Staffel. Für sie war das Rennen frühzeitig beendet. Kurz bevor Nina Hart-
wich den Stab an Nina Giebel weitergeben konnte, strauchelte sie und verließ dabei die Bahn. "Schade, wir wären gerne Dritter
geworden, aber wichtiger ist, dass Nina Hartwich sich nicht ernsthaft verletzt hat. Sie ist im Innenraum haarscharf an der Zeit-
messanlage vorbeigeschrammt. Das hätte schlimm ausgehen können", sagte Trainerin Heike Schlesinger.
Nina Giebel war im Vorlauf des Sprints mit 7,83 Sekunden fast so schnell wie im Endlauf der B-Jugend. Obwohl sich die 17-
Jährige im Zwischenlauf auf 7,80 Sekunden steigerte, hatte die Favoritin Michaela Halm einen minimalen Vorsprung. Im Finale
ging es später knapp zu: Maren Schwerdtner von der LG Hannover kam als Erste aus den Startblöcken und führte. Giebel zog
vorbei und rettete ihren Vorsprung, auch wenn Schwerdtner kurz vor dem Ziel noch einmal gefährlich nah kam. Am Ende hatte
Nina Giebel mit 7,72 Sekunden die Nase vorn. Schwerdtner (7,75 Sekunden) und Halm (7,80 Sekunden) folgten.
"Der Ausgang des Rennens hat mich überrascht. Als ich im Ziel war, habe ich nur auf die Uhr mit der Laufzeit geschaut. Dann
sagte der Hallensprecher, dass ich gewonnen habe. Danach habe ich mich riesig gefreut", schilderte die Crammerin ihre ersten
Eindrücke nach dem Lauf. Noch nie lief sie in der Halle schneller. Am Tag darauf schöpfte sie auch über 200 Meter ihre Möglich-
keiten aus. Michaela Halm war nicht zu gefährden, aber um Platz zwei gab es einen harten Kampf. Nach 25,32 Sekunden war die
MTVerin um eine hundertstel Sekunde schneller als die Dritte.
Als Dritter beim Kugelstoßen schaffte Olaf Rösler einen tollen Saisonstart. Er kam auf 15,97 Meter und hatte noch weitere gute
Versuche. Vor ihm platzierten sich nur die deutschen Spitzenathleten Bock und Mertens. Die restlichen Teilnehmer lagen deutlich
hinter Rösler. Im Vorjahr stieß der Wolfenbütteler in der Halle rund 50 Zentimeter weniger. Für die kommenden Aufgaben scheint
er gut gewappnet.
Steffi Lipp kam beim Dreisprung der Frauen auf den fünften Rang. Sie sprang 10,70 Meter weit und stellte damit eine persönliche
Bestleistung in der Halle auf. Über 60 Meter steigerte sich Nina Hartwich auf 8,16 Sekunden. Für das Finale reichte es nicht.
(ma)

NEUE PRESSE vom 22. Januar 2003
Schwerdtner in toller Form
Maren Schwerdtner drückte der Leichtathletik-Landesmeisterschaft der Jugend ihren Stempel auf. Fünfmal ging die 17-Jährige von
der LG Hannover im Sportleistungszentrum an den Start, fünfmal wurde sie Meisterin oder Vizemeisterin.
“Über den Sieg im Hochsprung habe ich mich am meisten gefreut. 1,79 Meter habe ich nie erwartet”, strahlte Schwerdtner. Mit
ihrem letzten Versuch beim Weitsprung eroberte Schwerdtner ihr zweites Gold und musste sich nur mit der 4x200-Meter-Staffel,
im 60-Meter-Sprint und über 60 Meter Hürden geschlagen geben.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 23. Januar 2003
Martin Lohmann sprintet mit Bestzeit auf Rang drei
Hallen-LM: Verdener zeitgleich mit Feltz im Ziel / Michael Osmers hinterlässt guten Eindruck
Verden. Bei der Landes-Hallenmeisterschaft der Männer, Frauen und Jugend in Hannover gab es für die vier LGKV-Aktiven einen
dritten, zwei vierte und einen fünften Rang. Martin Lohmann (Verden), gerade in die Jugendklasse hineingewachsen, verzichtete
auf den sicheren Jugendtitel im 60-m-Sprint und stellte sich den besten Männern. Im dritten von vier Vorläufen gab es zunächst
Verwirrung, weil die elektrische Zeitmessung ausgefallen war. Alle Teilnehmer an diesem Lauf, auch Martin Lohmann, der locker
Platz zwei hinter dem späteren Landesmeister belegt hatte, wurden daraufhin zu den Zwischenläufen zugelassen. Hier zeigte
Martin mit einem Sieg in persönlicher Bestzeit von 6,94 Sek., dass mit ihm zu rechnen war. Aber auch in den beiden anderen
Zwischenläufen hatten der Wilhelmshavener Titelverteidiger Rainer Schulze und der Wolfsburger John Johnson Reserven erkennen
lassen. Diese beiden machten dann auch im Endlauf den Titel unter sich aus, Schulze siegte mit starken 6,80 Sek. vor Johnson,
der 6,84 Sek. benötigte. Martin Lohmann kämpfte mit Hallenspezialist Oliver Feltz von Hannover 96 um Platz drei, für beide war
nach 6,92 Sek. auf dem Zielfoto kein Unterschied erkennbar, so dass beiden Platz drei zugesprochen wurde.
Einen guten Eindruck hinterließ in Hannover auch Zehnkämpfer Michael Osmers (Emtinghausen), der im 60-m-Hürdenlauf der
Männer schon im Vorlauf mit 8,68 Sek. eine persönliche Bestzeit erreichte und diese als Fünfter des Endlaufs mit 8,67 Sek. noch
einmal verbesserte. Ein Jahr zuvor war er bei gleicher Gelegenheit 8,77 Sek. schnell gewesen.
Nur wenig langsamer als ein Jahr zuvor war Birgit Schwers (Verden) im 3000-m-Lauf der Frauen unterwegs. Als Vierte benötigte
sie diesmal 10:27,66 Min., und ebenfalls Platz vier gab es für Stabhochspringerin Silke Meier (Verden), die 2,20 m überquerte.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 23. Januar 2003
Lindhorst springt trotz Ausdauertraining 6,60 Meter weit  
Kirchlinteln (cc). Eine beachtliche Leistung trotz "kontraproduktivem" Training erbrachte der Weitspringer Arne Lindhorst (TSV
Kirchlinteln) bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover. Der 20-Jährige sprang in seinem zweiten Versuch 6,60 m weit
und wurde damit siebtbester Niedersachse.
Arne Lindhorst, im vergangenen Jahr mit 6,78 Meter auf Rang acht der NLV-Bestenliste, kommt aus beruflichen Gründen nur spo-
radisch zum Training. Der Polizeibeamte ist dienstlich in Hannoversch Münden, in der Aus- und Fortbildung wird zwar auch der
Sport groß geschrieben, doch trainiert wird dort insbesondere die Ausdauer. Und Ausdauersport fördert nun einmal nicht die not-
wendigen Sprintfähigkeiten eines Weit- und Hochspringers - im Gegenteil.
Der Kirchlintler kann zum Sprint- und insbesondere Sprungtraining keine Leichtathletikanlage in einer Halle nutzen. In der Woche
ist das Bundesleistungszentrum in Hannover zu weit weg und am Wochenende sind die Halle in Hannover und die im Bremer
Weserstadion zumeist besetzt. So kann er am Wochenende nur die Sporthalle in Kirchlinteln zu einfachen Sprintübungen nutzen,
aber keinen Absprung trainieren.
Es war daher kein Wunder, dass Arne Lindhorst bei den Titelkämpfen in der Landeshauptstadt nur zwei gültige Versuche hatte
und die anderen als übergetreten in den Sand setzte: Gültige 6,60 Meter erreichte er beim zweiten und 6,28m im fünften Versuch.
Damit ließ er sogar seinen Konkurrenten Thomas Küter (Hannover 96), der im Vorjahr mit ihm mit der gleichen Weite auf dem
achten Platz in Niedersachsen lag, um zehn Zentimeter hinter sich.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 23. Januar 2003
Leistungstest der Leichtathleten
Kreis-Aktive in Hannover
Hannover (wt). Als Standortbestimmung für die Freiluftsaison dienten den Uelzener Leichtathleten die am Wochenende in Hann-
over in der Halle ausgetragenen Landestitelkämpfe. Aus dem Kreis Uelzen hatte hierzu Athleten vom TuS Soltendieck, VfL Suder-
burg und der LG SV Hanstedt II / Wellendorf gemeldet.
Unter den 22 Teilnehmern waren über 60 m der männlichen Jugend A mit Raphael Rathje (TuS Soltendieck) und Jürgen Berlin (LG
Hanstedt/Wellendorf) gleich zwei Sprinter des Kreises dabei. Während sich Rathje als Dritter seines Vorlaufes in 7,37 Sekunden
für den Zwischenlauf qualifizierte, musste Berlin nach verschlafenem Start ein Weiterkommen schon nach wenigen Metern be-
graben. Im Zwischenlauf kam dann auch das Aus für Rathje.
In den Vorläufen über 200 m verpasste Jürgen Berlin das B-Finale um 14/100 Sekunden und belegte mit 24,20 Sekunden Platz
neun. Sein Vereinskamerad Magnus Hengevoß ging über die 400 m der männlichen Jugend A an den Start. Durch einen guten
Start erarbeitete er sich für die zweite Runde eine glänzende Ausgangsposition, wurde jedoch auf der Zielgeraden noch abge-
fangen. In der Endabrechnung der vier Zeitendläufe reichten seine 54,65 Sekunden für Platz vier.
Im Hochsprung der weiblichen Jugend A war Carolin Schröder (LG SV Hanstedt II / Wellendorf) am Start. Nach nervösem Beginn
fand sie schnell in den Wettkampf hinein. Die ersten Höhen bewältigte sie ohne große Probleme, scheiterte dann aber dreimal
knapp an der Höhe von 1,64 m. Übersprungene 1,61 m bedeuteten am Ende Platz fünf und neuen Hallenkreisrekord. Nicht ganz
zufrieden war Dorothee Schröder mit ihrer Vorstellung im Kugelstoßen der Frauen. Durch eine leichte Verletzung gehandicapt,
konnte sie nicht ganz an ihre sonst gewohnten Leistungen anknüpfen und belegte mit 10,33 m nur Platz sechs.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 23. Januar 2003
TSV-Athleten lassen Bestzeiten purzeln
Hannover (red). Bei den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend ließen die Leichtathleten des TSV Kirchdorf mit
vielen Bestzeiten aufhorchen.
Neuzugang Hannes Bergmann (männliche Jugend A) feierte als Landesvizemeister über 3000 Meter mit einer neuen persönlichen
Bestzeit von 9:24,36 Minuten einen tollen Einstand. Erstaunlich, denn seine Bestzeit steigerte er damit um über zwölf Sekunden.
Im Männerrennen über 3000 Meter konnten auch Dirk Schwarzbach als Vierter in 8:32,31 Minuten und Benjamin Grüne als
Sechster in 9:01,76 Minuten neue Bestzeiten aufstellen. Yarim Benne wurde Zwölfter in 9:27,48 Minuten. Im Hochsprung belegte
der Kirchdorfer Rene Beck den
sechsten Platz mit übersprungenen 1,84 Metern.

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 23. Januar 2003
Leichtathleten überzeugen 
Hannover (tor). Die Hallen-Landesmeisterschaften der Leichtathleten in Hannover verliefen aus Oldenburger Sicht erfreulich. Sara
Wollstein siegte im Dreisprung (10,81 Meter) vor ihrer Schwester Romy (beide DSC). Die 4x200-m-Staffel des DSC wurde in der
weiblichen Jugend Fünfte. Martin Hillebrecht (DSC) wurde Dritter im Stabhochsprung (4,20 Meter). Sechster über 3000 Meter
wurde der DSC-Läufer Malte Abraham in 9:12 Minuten. Der VfL Oldenburg belegte in der 200-m-Staffel der männlichen Jugend in
1:39,99 Minuten Rang acht.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 24. Januar 2003
Arne Lindhorst springt auf Rang sieben
Landes-Hallenmeisterschaften in Hannover
Kirchlinteln (cd). Im Winter könnte man bei der Leichtathletik fast von einer Zweiklassengesellschaft sprechen. Die einen haben
die Möglichkeit, in der Leichtathletikhalle in Hannover unter Echtbedingungen zu trainieren, die anderen müssen sich in kleinen
Turnhallen vorbereiten.
Zur letzten Kategorie gehört auch Arne Lindhorst vom TSV Kirchlinteln, der zudem aus beruflichen Gründen nur sehr begrenzte
Möglichkeiten zum Training findet. Umso höher ist sein Abschneiden bei den Landes-Hallenmeisterschaften zu bewerten, wo er in
einem qualitativ und quantitativ gutem Teilnehmerfeld mit 6,60 m, achtzehn Zentimeter unter seiner Bestleistung, den siebten
Platz belegte. Leider traf er aufgrund der für ihn ungewohnten Bedingungen nur bei seinem 6,60 m-Sprung den Absprungbalken,
bei den übrigen Sprüngen trat er über bzw. sprang vor dem Brett ab.
Auch an diesem Wochenende aktiv
Am kommenden Wochenende werden Kirchlintler Leichtathleten wieder auf Meisterschaften vertreten sein: Thorben Bock und
Lasse Beckmann starten in Delmenhorst bei den Winterwurfmeisterschaften. Thorben Bock verteidigt dort seinen Titel im Diskus-
werfen und A-Schüler Daniel Blütling startet als Gast bei den Bremer Hallenmeisterschaften.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 25. Januar 2003
Hammerwerferin Bunjes in Südafrika
Leichtathletik: Vorbereitung auf WM-Saison
Holtland. Daniela Pohl und Jessica Reimer starten am Wochenende in Delmenhorst bei den Niedersachsenmeisterschaften im
Hammerwurf. Die beiden Nachwuchs-Akteure des SV Holtland gehören nun der Altersklasse der B- Jugend an und müssen mit
dem 4-kg-Hammer werfen. Als Schülerinnen hatten sie im Vorjahr mit dem Drei-Kilo-Gerät 49,32 (Pohl) und 45,86 Meter (Reimer)
erzielt. Damit sind die beiden in der DLV-Jahresbestenliste Dritte und Vierte.
Der erste Wettkampf in diesem Jahr ist zwar eine Meisterschaft, wird aber nur als Zwischenstation und Standortbestimmung an-
gesehen. Beide haben in drei Trainingseinheiten mit dem Wettkampfhammer geworfen, nachdem sie in den Vorwochen haupt-
sächlich kurze und schwere Hämmer benutzt hatten.
Zielsetzung für die erste Jahreshälfte ist die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften, die Mitte Februar in Leverkusen
ausgetragen werden. In Delmenhorst sollten Pohl und Reimer die Norm für die Deutschen Meisterschaften schaffen (35 Meter).
Mit Johanna Hoppe von der LG Einbeck haben die Holtlanderinnen die beste deutsche B-Jugendwerferin als Gegnerin.
Keine Meisterschaft, dafür einen Rahmenwettbewerb bestreitet Christine Nannen in Delmenhorst. Der NLV hat die Meister-
schaften nämlich nur für die Jugend ausgeschrieben, bietet aber älteren Aktiven eine Startmöglichkeit. Diese nutzt Nannen als
Testwettkampf, denn sie bereitet sich auf die Norddeutschen Titelkämpfe in Kienbaum vor. Dort hat sie den Titel zu verteidigen
und möchte mit einer guten Leistung aufwarten. Auch Nannen bestreitet den Wettkampf in Delmenhorst aus dem Training heraus.
Andrea Bunjes absolviert derweil seit Mitte dieser Woche in Südafrika ein dreiwöchiges Trainingslager. Gemeinsam mit der Frank-
furterin Susanne Keil bereitet sie sich in der Sonne auf die WM-Saison vor. Bunjes großes Ziel ist in diesem Jahr die Qualifikation
und Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Paris. Die Normweite beträgt 67,50 m, die Andrea im Vorjahr schon einmal über-
troffen hat.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 27. Januar 2003
Daniela Pohl wirft weit wie nie zuvor und wird Vizemeisterin
Hammerwurf-Landestitelkämpfe: Einbeckerin löscht Bunjes-Rekord

Delmenhorst (kb). Bei den Niedersächsischen Winterwurf-Meisterschaften in Delmenhorst wurde Hammerwerferin Daniela Pohl
vom SV Holtland Vizemeisterin. Dabei gelang ihr eine neue persönliche Bestweite von 48,34 Meter. Damit steigerte sie ihre Leist-
ung aus dem Vorjahr um über sechs Meter. “Die Trainingsergebnisse ließen auf eine Leistungssteigerung schließen. Dass sie so
hoch ausfallen würde, war nicht zu erwarten”, sagte Trainer Klaus Beyer. Begonnen hatte Daniela Pohl mit einem ungültigen Ver-
such. Es folgten Weiten von 46,54 m und 46,64 m. Erfreut über diese Weiten, die eine klare Verbesserung gegenüber ihrem Vor-
jahresergebnis von 41,98 m bedeuteten, steigerte sich Pohl im fünften Versuch auf 48,34 m. Im letzten Durchgang folgten noch-
mals 46,16 m. Möglicherweise kann sie die 50-Meter-Marke schon bei den Norddeutschen oder Deutschen Jugendmeister-
schaften im Winterwurf übertreffen.
Während Daniela Pohl strahlte gab, es Tränen bei ihrer Vereinskollegin Jessica Reimer. Bei ihr klappte an diesem Tag rein gar
nichts. Nach vier ungültigen Versuchen musste sie sich mit 31,01 Metern zufrieden geben. Dass sie wesentlich mehr kann, steht
außer Frage. Immerhin hat sie im Training schon weiter als 37 Meter geworfen. Es gilt, ihre Technikprobleme - besonders der
dritten Drehung - auszumerzen.
Der Wettkampf in Delmenhorst stand ganz im Zeichen der besten B-Jugendlichen der Bundesrepublik, Johanna Hoppe (LG Ein-
beck). Hoppe, mit einer Bestweite von 53,87 m angereist, erzielte im dritten Durchgang 55,69 m und löschte damit den nieder-
sächsischen “Uraltrekord” von 55,40 m aus, den Andrea Bunjes (Holtland) 1995 im Bremer Weserstadion aufgestellt hatte.
*) Die
Einbeckerin hat mit dieser Weite schon sehr früh ihre Ambitionen auf einen Startplatz bei der U18-Weltmeisterschaft in Kanada
angemeldet.
Christine Nannen verzichtete in Delmenhorst auf einen Start, da nur zwei Teilnehmerinnen bei den Frauen gemeldet hatten. Sie
zog ein Wurftraining vor. Schließlich will sie in 14 Tagen in Kienbaum ihren Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften verteidi-
gen.
*) Mit ihren in Delmenhorst erzielten 55,69 hält Johanna Hoppe jetzt die Hammerwurf-Landesrekorde bei der B- und auch bei der A-Jugend.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 27. Januar 2003
16-jährige Johanna Hoppe holt den Titel und will zur Weltmeisterschaft
Drei Landesrekorde bei den Winterwurf-Meisterschaften im Stadion
Von Anke Bayer-Thiemig
Delmenhorst. "Mein Ziel sind die Jugend-Weltmeisterschaften im Juli in Kanada." Johanna Hoppe ist sich ihrer starken Wurfkraft
bewusst. Neuer Landesrekord im Hammerwurf mit 55,69 Metern hieß es am Sonnabend für die 16-jährige Einbeckerin bei den
Landesmeisterschaften Winterwurf im Stadion. Das junge Mädchen hielt auch im vergangenen Jahr den Landesrekord, steht nun-
mehr in der Bestenliste auf Platz eins. Ein schönes Ergebnis für viel Arbeit, denn neben dem sechsmaligen, intensiven Training
pro Woche powert Hoppe drei Mal wöchentlich im Kraftraum. Eine Siegesweite von 41,46m in der A-Jugend erzielte Sandy Marlen
Martin von der LG Hannover.
Bei den erstmals in Delmenhorst ausgetragenen Winterwurf-Meisterschaften für die A- und B-Jugend Niedersachsen/Bremen,
Rahmenprogramm Frauen/Männer, gab es bei Wind ansprechende Leistungen. Wegen teilweiser schwacher Beteiligung mussten
A- und B-Wettkämpfe zusammen gelegt werden, um die Meister (Mindestteilnahme drei Aktive) ermitteln zu können. Der Winter-
wurf, der in dieser Region noch in den Kinderschuhen steckt, wurde nach der Wiedervereinigung von den neuen in die alten
Bundesländer getragen. Zu DDR-Zeiten gab es diese außergewöhnlichen Wettkämpfe schon immer, entstanden eigens Hallen
dafür. Meisterschaften sahen dann so aus, dass sich in der Halle der Anlaufbereich befand und ins Freie hinaus geworfen wurde.
Für viele der 45 angereisten Athleten aus 22 Vereinen war der Wettkampf eine Chane, sich für die Leichtathletik-Landesmeister-
schaften Ende Mai in Hameln zu qualifizieren.
Schon mit dem zweiten Versuch schockte Oliver Aßmann die Konkurrenz im Speerwurf der B-Jugend mit 56,12 m. Der 16-jährige
war mit seinem Vater aus Altwarmbüchen angereist: "Ich wollte unbedingt Landesmeister werden." Das er jetzt auch den Landes-
rekord hält, liegt daran, dass der Speer mit 700 g (vorher 600 g) ein neues Gewicht hat und erstmals eingesetzt wurde. Für Aß-
mann, der aus dem Zehnkampf kommt, ein schöner Erfolg. Bei der A-Jugend im Speer siegte Nils-Torge Telle vom SV Wacker
Osterwald. Der 17-jährige darf sich nicht Landesmeister nennen, weil in dieser Disziplin nur zwei Teilnehmer am Start waren.
Bei der weiblichen A-Jugend überzeugte Meike Lürßen (LAV Zeven) in dieser Disziplin, Anne Kathrin Kahrs vom TS Alfstedt wurde
in der B-Jugend Landesmeisterin mit einer Weite von 36,67 m. Ihr Landesrekord liegt bei 41,59 m. (Als A-Schülerin) Franziska
Bohlken und Karen de Groot von der LGG Ganderkesee belegten die Plätze drei und vier.
Sein vierter Landesrekord in Folge war für Karol Grajek  eine Überraschung. Im dritten Wurf machte der 17-jährige beim Hammer-
wurf alles klar. Er zeigte eine sehr stabile Serie, glänzte mit 58,47 m. Auch hier gab es eine Veränderung: das Hammergewicht
wurde um 250 Gramm auf 6 Kg reduziert.
(Anmerkung Webmaster: Daher ist dieses lt. eines vom NLV übernommenen DLV-
Beschlusses kein neuer Landesrekord.)
Auch Grajek will zur Jugend-WM. Der B-Jugend-Meister im Hammerwurf heißt Alexander
Cohrs vom SV Munster.
Im Diskus der männlichen Jugend B belegte der Delmenhorster Torsten Husak mit 44,00 m Platz drei hinter seinen Kaderfreunden
Thorben Bock und Simon Holstein. Husak war zufrieden, will mehr bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften in drei Wochen
in Leverkusen zeigen. "Ziel von mir ist eine weitere Kaderqualifikation." Die Diskus A-Jugend-Landesmeisterin heißt Claudia Beck
von der LG Hannover.
Im Rahmenprogramm warf Karl Jörg Oswald (Werder Bremen) den Hammer 35,93 m. Beatrice Mau-Repnak vom VfL Wolfsburg
warf den Speer 47,27 weit. Die 32-jährige kommt aus dem Mehrkampf, hat neben Sabine Braun bei der EM in Helsinki gestanden,
wollte sich bei den Meisterschaften "nur ein bisschen" einwerfen. Ihr erstes größeres Ziel dieses Jahr sind die "Norddeutschen".
Fazit: Der zur Jahreszeit passende Wettkampf fand sogar Zuschauer. Und kaum ein Athlet reiste vor Wettkampfende ab. 

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 28. Januar 2003
Thorben Bock verteidigt Diskus-Titel erfolgreich
Kirchlinteln. Mit 46,13 Metern hat der B-Jugendliche Thorben Bock (TSV Kirchlinteln) bei den Niedersächsischen Winterwurf-
Meisterschaften in Delmenhorst seinen Diskus-Titel erfolgreich verteidigt. Sein Vereinskamerad Lasse Beckmann erreichte im
sechsten und letzten Versuch 40,03 m und damit den vierten Platz.
Thorben Bock hatte 2002, in seinem ersten Jahr als B-Jugendlicher, mit 39,62 Metern den Titelkampf im Winterwurf überraschend
gewonnen. Im Juli brach er mit 45,10 m den elf Jahre alten Kreisrekord, um ihn einen Monat später auf 46,97 Meter zu verbessern.
In Delmenhorst schockte der Kirchlintelner mit seinem ersten Versuch von 46,13 Metern die gesamte Konkurrenz der besten
niedersächsischen Werfer: Er blieb bei niedrigen Temperaturen und kaltem Wind im Delmenhorster Stadion mit seiner Sieger-
weite nur 84 Zentimeter unter seiner im Sommer erzielten Bestleistung.
Erstaunt hat die Souveränität, mit der Bock zwei Kollegen aus dem NLV-Kader hinter sich ließ. Auch sein zweitbester Versuch
von 45,24 m hätte ausgereicht, um Simon Holstein (TSV Burgdorf/44,73 m) und den Lokalmatadoren Torsten Husak (Delmen-
horster TV/44,00 m), der in der vorjährigen Bestenliste mit 47,72 m vor ihm stand, auf die Plätze zwei und drei zu verweisen.
Lasse Beckmann freute sich nach seiner glänzenden Serie von 39,05 m, 39,47 m, 38,10 m, 36,99 m und 39,28 m, dass er im
letzten Versuch 40,03 Meter warf und mit vier Metern Vorsprung auf den nächsten der Konkurrenten auf den vierten Platz kam.
Mit diesem Wurf konnte der 16-Jährige sich seiner persönlichen Bestleistung weit vor Beginn der eigentlichen Freiluftsaison bis
auf 35 Zentimeter nähern.
(Die beiden Kirchlintelner bewiesen in der Delmestadt nach ihren guten Kugelstoß-Leistungen bei den Hallen-Landesmeister-
schaften in Hannover erneut, dass sie in ihren Saisonvorbereitungen schon weit gediehen sind.)
Thorben Bock wird nun bei den
Norddeutschen Winterwurf-Meisterschaften am 8./9. Februar in Kienbaum (östlich von Berlin) starten.
(Carl Christian)
( )= Ergänzung des Autors

DEWEZET (Hameln) vom 28. Januar 2003
Kugelstoßen: Blessur verdirbt Nowag die Tour
Hameln/Delmenhorst (olz). Nach dem Gewinn des Niedersachsen-Titels im Kugelstoßen bei der B-Jugend und der überraschen-
den Vize-Meisterschaft in der nächst höheren Altersklasse hat
Katinka Nowag von der LG Weserbergland bei den Speerwurf-
Landesmeisterschaft in Delmenhorst den zweiten Platz belegt.
Die 16-Jährige erreichte eine Weite von 35,27 Metern, nachdem sie beim ersten gültigen Versuch von einer Leistenverletzung
überrascht worden war, die es nicht zuließ, vor dem Abwurf in den Stemm- und Impulsschritt zu wechseln. Landestrainer Marek
Schulz sieht Nowags Potenzial noch nicht ausgeschöpft: “Katinka kann 40 Meter werfen, sie hat die Technik und Schnellkraft
dazu.”

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 28. Januar 2003
Maren Heusmann Landesfünfte über 60 Meter Hürden
Gute Leistung der Alfstedterin bei Jugend-Landesmeisterschaften -- DM-Teilnahme ist das Ziel
Alfstedt (hhk). Bei den Hallenlandesmeisterschaften der weiblichen Jugend A konnten Maren Heusmann vom TuS Alfstedt kürz-
lich einen erfreulichen fünften Platz über 60m Hürden erreichen. Im Vorlauf steigerte sie ihre Bestleistung auf 9,57sec. Im Endlauf
kam sie auf 9,71 sec und musste als Fünfte die überragenden Hürdensprinterinnen von der LG Hannover ziehen lassen. Johanna
Bloch (8,68sec) und Maren Schwerdtner (8,78) zählen zu den schnellsten Hürdensprinterinnen Deutschlands im A-Jugendbereich.
Für die Alfstedter Sprinterin war die Teilnahme an den Hallenmeisterschaften eine gute Bestandsaufnahme.
Das Ziel, die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften im Sommer in Fulda zu schaffen, ist für Maren Heusmann
somit durchaus in Reichweite.

Presseinformation vom 29. Januar 2003 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Kahrs und Lürßen Landesbeste im Speerwurf
Catharina Mangels Zweite im Diskuswurf
Unter äußerst dürftiger Beteiligung fanden am Wochenende die Landesmeisterschaften im Winterwurf der männlichen und weib-
lichen Jugend in Delmenhorst statt. Die Werferinnen aus dem Nordkreis konnten sich dabei jedoch mehr als achtbar behaupten:
mit Anne Kathrin Kahrs (TuS Alfstedt) bei der weiblichen Jugend B und Meike Lürßen (LAV Zeven/Gnarrenburg) bei der weiblichen
Jugend A standen zwei hiesige Athletinnen ganz oben auf dem Siegertreppchen. Catharina Mangels (TuS Alfstedt) musste im
Diskuswurf der weiblichen Jugend A Claudia Beck von der LG Hannover den Vortritt lassen und wurde Zweite.
Böiger Wind beeinträchtigte die Werfer und Werferinnen bei den Landesmeisterschaften im Winterwurf, dem Gegenstück zu den
Hallenmeisterschaften der Technikdisziplinen. Für die hiesigen Athletinnen waren die Platzierungen mehr als zufriedenstellend,
bei der Weite hatten sie sich aber insgeheim etwas mehr erhofft.
Bei der weiblichen Jugend B hatte Anne Kahrs im 3. Versuch ihren besten Wurf, der bei 36,67m landete. Damit verwies sie
Katinka Nowag von der LG Weserbergland (35,27m) und Franziska Bohlken (LGG Ganderkesee/33,64m) auf die Plätze zwei und
drei. Meike Lürßen hatte ebenfalls im 3. Durchgang ihre größte Weite: 39,42 m wurden für den Wurf gemessen. Sie haderte
weniger mit der Weite als mit der fehlenden Konkurrenz, denn der Wimpel als Auszeichnung für den Landesmeister blieb ihr trotz
meisterlicher Weite versagt.
Catharina Mangels (TuS Alfstedt) konnte nicht an die guten Trainingsleistung aus der Vorwoche in Zeven anknüpfen und musste
sich im Diskuswurf der weiblichen Jugend A mit einer Weite von 36,11m begnügen. Im 5.Versuch erzielte Claudia Beck LG Hann-
over mit 36,39m die Siegerweite und verwies die Alfstedterin auf den zweiten Platz. Theresa Mangels (TuS Alfstedt) startete als
A-Schülerin in der B-Jugendklasse und wurde mit 24,33m Vierte.
Für die drei Kaderathletinnen aus dem Nordkreis stehen nach dem Training mit dem Landeskader am nächsten Wochenende in
Hannover mit den Norddeutschen (8./9.02 in Kienbaum bei Berlin) und den Deutschen Winterwurfmeisterschaften (15./16.02. in
Leverkusen) die ersten Saisonhöhepunkte unmittelbar bevor. Über mangelnde Konkurrenz werden die Nachwuchswerferinnen sich
bestimmt nicht beklagen. Bleibt zu hoffen, dass dann auch wieder die erhofften Weiten erzielt werden.     

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 29. Januar 2003
Bock verteidigt den Titel
Kirchlintelner erneut Landesmeister beim "Winterwurf"
Kirchlinteln (cd). Die ersten Freiluftmeisterschaften dieses Jahres, die in Delmenhorst ausgetragenen Landes-Winterwurfmeister-
schaften, endeten für die Werfer des TSV Kirchlinteln mit tollen Erfolgen. Thorben Bock, der den Titel im vergangenen Jahr als
"Neuling" in der B-Jugend noch etwas überraschend nach Kirchlinteln holte, konnte seinen Titel in diesem Jahr gegen die besten
Werfer Niedersachsens souverän verteidigen. Wenngleich die erfolgreiche Verteidigung nicht ganz unerwartet kam, war seine
Überlegenheit in diesem Wettkampf doch etwas überraschend.
Gleich im ersten Versuch schockte er seine Konkurrenten mit einem hervorragenden Wurf von 46,13 Metern und blieb damit nur
80 cm unter seiner letztjährigen Bestleistung. Selbst sein zweitbester Versuch von 45,24 Meter hätte noch ausgereicht, um seine
beiden Kameraden aus dem NLV-Wurfkader auf Distanz zu halten. Beide mussten sich mit Weiten um die 44 Meter zufrieden
geben. Vierter in diesem Wettkampf wurde Lasse Beckmann, der im letzten Versuch 40,03 Meter weit warf und damit seine Best-
leistung nur um 35 Zentimeter verfehlte.
Freuen durfte sich Lasse auch über eine sehr ausgeglichene Serie - der Durchschnitt seiner besten fünf Würfe lag immerhin bei
39,19 Meter. Nach den ausgezeichneten Leistungen im Kugelstoßen bei den Landes-Hallenmeisterschaften zeigten beide Kirch-
lintler erneut, dass sie mit ihrer Vorbereitung auf die neue Saison auf dem richtigen Weg sind. Die nächste Station für Thorben
Bock sind die Norddeutschen Winterwurfmeisterschaften, die in diesem Jahr in Kienbaum (bei Berlin) ausgetragen werden.

OSNABRÜCKER NACHRICHTEN vom 29. Januar 2003
Kein Konkurrent sprang so hoch
Erster Landestitel für Sergej Sonnenberg
Osnabrück/Hannover (ma). Sergej Sonnenberg darf sich über seinen ersten Einzeltitel auf Landesebene freuen. Der 18-jährige
Leichtathlet des OTB siegte in Hannover im Stabhochsprung mit übersprungenen 4,20 Meter. Kein anderer seiner Mitbewerber
aus Niedersachsen und Bremen schaffte in der Halle diese Höhe. Sonnenberg freute sich mächtig: “Das ist ein tolles Gefühl."
Vereinskamerad Nicolai Peselmann, der inzwischen in die Männerklasse aufgestiegen ist, erreichte bei den Landesmeister-
schaften Platz 3 im Weitsprung (6,93 Meter).
Bei der weiblichen Jugend verpasste Meike Bruning nur ganz knapp eine Medaille. Im Weitsprung bedeuteten ihre 5,20 Meter
zwar eine neue persönliche Bestleistung, dennoch musste Bruning am Ende mit Rang 4 zufrieden sein. Den gleichen Rang beleg-
te die OTB-Athletin auch in der 4x 200-Meter-Staffel mit ihren Teamkolleginnen Vanessa Jurak, Anna Lasar und Lena Böert.
Etwas besser machten es da 800-Meter-Läuferin Sarah Kuhlmann (LG Osnabrück) und Hochspringerin Ina Behte (BW Hollage).
Beide sicherten sich in Hannover mit 3. Plätzen eine Bronzemedaille.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 1. Februar 2003
Sergej: Ein tolles Gefühl
OTB-“Bewegungstalent" Landesmeister im Stabhochsprung
Der Trainingspartner ist sein Vorbild. “Ich kann mich an Nicolai orientieren. Aber der ist in einer anderen Liga. Außerdem hat jeder
seine Stärken und muss sein Ding durchziehen", gibt sich Sergej Sonnenberg bescheiden. Der OTB-Leichtathlet sorgte bei den
Landesmeisterschaften in Hannover mit 4,20 m im Stabhochsprung für den Höhepunkt aus Osnabrücker Sicht.
“Es ist schon ein tolles Gefühl", meinte das 18 Jahre alte “Bewegungstalent", wie ihn OTB-Trainerin Ortrud Schnieder bezeichnet,
nach dem Gewinn der Goldmedaille bei der A-Jugend. Als Mehrkämpfer startete Sergej bereits im Zehnkampf bei den deutschen
Jugendmeisterschaften in Berlin mit Nicolai Peselmann, einem der hoffnungsvollsten deutschen Allrounder. In der Landeshaupt-
stadt sicherte sich Sonnenberg junior jetzt erstmals einen Einzeltitel bei einer Niedersachsenmeisterschaft.
Das OTB-Talent hat einen großen Vorteil: Sergej war früher Kunstturner. “Da hat man ein Gefühl vor allem für die technischen
Disziplinen." Ihm wird im Verein noch viel zugetraut. “Sergej hat bereits große Fortschritte gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass
in ihm noch viel Leistungspotenzial steckt", glaubt Ortrud Schnieder. Überhaupt sind die Sonnenbergs eine sportlich sehr ambi-
tionierte Familie. So ist Vater Sergej senior Weltmeister seiner Altersklasse im Ski-Orientierungslauf.
Osnabrücker Athleten waren in Hannover nicht nur im Stabhochsprung erfolgreich. Nicolai Peselmann freute sich über eine Silber-
medaille im Weitsprung der Männer mit 6,93 m, Sarah Kuhlmann (LG Osnabrück) holte sich über 800 m in 2:14,12 Minuten eben-
so Bronze wie Ina Behte im Hochsprung. Die Hollagerin überquerte 1,76 m. Meike Bruning (OTB) wurde Vierte im Weitsprung mit
der persönlichen Hallenbestleistung von 5,20 m; den vierten Platz erreichte sie auch in der 4x 200-m-Staffel mit ihren Team-
kolleginnen Vanessa Jurak, Anna Lasar und Lena Böert.
(jon)

ZEVENER ZEITUNG vom 3. Februar 2003
Timm Müller verteidigt 200-Meter-Hallentitel
Zevener bei Landesjugendmeisterschaften der Leichtathleten erfolgreich
Zeven. An den vergangenen drei Wochenenden fanden die Niedersächsischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Jugend-
lichen in Hannover sowie die Winterwurfmeisterschaften in Delmenhorst statt. Für alle Veranstaltungen hatten sich Zevener Ath-
leten qualifiziert und konnten so, begleitet von ihrem Trainer Hans-Hermann Neblung, an den Start gehen.
Merle Zabel und Andre Reinicke sind mit Beginn des Jahres in die Jugend-B-Klasse aufgerückt. Ihr erster Auftritt auf Landesebene
sollte auch genutzt werden, um die Weichen für die Trainingsarbeit in den kommenden Wochen zu stellen. Merle Zabel, die die
Qualifikationsnormen für die 60m Sprintstrecke, die 60m Hürden und über die 400m-Distanz im Sommer erlaufen hatte, wollte hier
vor allem ihr Stehvermögen über die 400m testen. Am Ende war sie mit ihrer Zeit von 66,83 s recht zufrieden, wenngleich eine
Zeitverbesserung in der kommenden Freiluftsaison das Ziel ist. Andre Reinicke bevorzugte die kurze Sprintstrecke und verpasste
hier in seinem Vorlauf mit 7,67 s die geforderte Qualifikationszeit von 7,55 s für den Zwischenlauf nur knapp.
Eine Woche später hieß es für Timm Müller, zu zeigen, inwieweit er den Trainingsrückstand nach seiner schweren Verletzung im
Sommer aufgeholt hat und ob er an seine guten Zeiten des vergangenen Jahres anknüpfen kann. Über 60 m erlief er sich mit
7,21 s die drittschnellste Vorlaufzeit, im Zwischenlauf verbesserte er sich auf 7,15 s. Der Endlauf zeigte, dass er erneut in der
Lage war, sich zu steigern: In 7,10s belegte er den zweiten Platz hinter Dennis Busemann von der LG Wilhelmshaven, der 7,03 s
benötigte.
Am Sonntag stand der 200m-Lauf auf dem Programm. Hier galt es für Timm Müller, seinen Meistertitel aus dem vergangenen Jahr
zu verteidigen. Trotz einer spürbaren Nervosität zeigte er vom ersten Auftritt im Vorlauf an, dass er das Feld der 200 m-Läufer
eindrucksvoll dominierte. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 22,24 s gewann Timm Müller auch den Endlauf souverän vor dem
60 m-Meister Dennis Busemann, der eine halbe Sekunde langsamer war. Neben dem Landesmeisterwimpel für die gewonnene
Meisterschaft war für Trainer und Aktiven die Erkenntnis wichtig, dass es mit den Leistungen wieder deutlich aufwärts geht.
In Delmenhorst trafen sich Niedersachsens Werfer, um ihre Landesmeister zu ermitteln. Bei der männlichen Jugend B trat der
Wilstedter Paul Gummert im Speerwurf an und musste zum ersten mal eine Weite mit dem schwereren 700 g-Speer vorlegen. Mit
einem hervorragenden Wurf über 48,94 m belegte er am Ende Platz vier. Landesmeister wurde Oliver Aßmann vom TuS Altwarm-
büchen mit 56,12 m vor Sascha Cordes vom TSV Wiepenkathen (53,85 m).
Meike Lürßen, Landesrekordhalterin im Speerwurf der weiblichen Jugend B, kam aufgrund einer Verletzung an ihre Weite von
43,68m aus dem Sommer nicht ganz heran. 39,42 m flog ihr Speer, doch auch mit dieser Weite hat sie bei der weiblichen Jugend
A keine Konkurrenz im Land zu fürchten, allerdings wird sie sich bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen
steigem müssen, um vorn dabei zu sein.
Einen zweiten Platz gab es im Speerwurf für Timm Müller, der nach nur kurzem Training mal wieder einen Wurf mit dem Speer
probieren wollte. Mit einer Weite von 42,45 m gewann er aber zumindest das vereinsinterne Duell gegen Meike Lürßen. (nb)

EINBECKER MORGENPOST vom 5. Februar 2003
Johanna Hoppe ist schon in Bestform
Hammerwerfen / Ziel der Einbeckerin ist die Teilnahme an der Jugend-WM in Kanada
Einbeck (pk). Die Einbecker Leichtathletin Johanna Hoppe, derzeit beste B-Jugendliche (16 und 17 Jahre) Deutschlands im
Hammerwerfen, wurde ihrer Favoritenrolle gleich im ersten Wettkampf des Jahres gerecht: Mit 55,59 Meter gewann sie in Delmen-
horst die Niedersächsischen Winterwurf-Meisterschaften und verbesserte damit ihren eigenen Landesrekord um rund zwei Meter.
Das bedeutet Platz eins in der deutschen Bestenliste und hätte auch in der nächst höheren Altersklasse für einen neuen Landes-
rekord ausgereicht. (Hat ausgereicht, der Rekord gilt auch bei der A-Jugend)
Die Leistung ist der Lohn für harte Arbeit während sechs Einheiten in der Woche mit ihrem Trainer Wolfgang Scholz und bedeutet
gleichzeitig eine Empfehlung für die Jugend-Nationalmannschaft, in die Johanna Hoppe bereits im letzten Jahr berufen wurde. Ihr
großes Ziel ist die Teilnahme an der Jugend-Weltmeisterschaft im Juli in Kanada. Bis zu einer Nominierung muss Johanna Hoppe
jedoch noch einige Qualifikationswettkämpfe bestehen.
Die Einbecker Leichtathletik-Gemeinschaft hofft, dass die Athletin ihr hoch gestecktes Ziel erreichen kann. Selbst die Kommen-
tare in der Fachpresse sprechen für eine erfolgreiche Saison von Johanna Hoppe: "Der Wettkampf stand ganz im Zeichen der
besten B-Jugendlichen der Bundesrepublik von Johanna Hoppe" oder "Einbeckerin hat frühzeitig Ambitionen auf einen Startplatz
bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Kanada angemeldet".
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