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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. September 2003
Stephan Harms gewinnt in neuer Bestzeit
Emder Meilenlauf Spannendes Rennen der Männer / Inga Jürrens siegt bei Frauen
Emden.
Eine höhere Teilnehmerzahl und neue Streckenbestzeiten gab es beim 7. Emder Meilen-Lauf der Emder LG. Mehr
als 40 Meldungen für die zu laufende 1609,34 Meter lange Strecke auf dem Sportplatz des Johannes-Althusius-Gymnasiums
veranlasste die Organisatoren, drei einzelne Läufe zu starten.
Im letzten Lauf des Tages, in dem auch alle Favoriten auf den Sieg an den Start gingen, wurde in den ersten zwei Runden
verhalten gelaufen. Zwei Runden vor dem Ende formierte sich eine Dreiergruppe mit Michael Brauner (LG Ihrhove/War-
singsfehn), Dominik Schmedding und Stephan Harms (beide Emder LG). In der letzten Runde musste Schmedding abreißen
lassen. Harms lief zu Brauner auf. Auf den letzten 80 Metern lieferten sich die beiden einen packenden Kampf, der dann zu
Gunsten des ELG-Läufers endete. Harms siegte in neuer Veranstaltungsbestzeit mit 5:02,7 Minuten. Für Brauner wurden
5:03,9 Minuten gestoppt. Dominik Schmedding, der seinen dritten Platz verteidigte, wies eine Zeit von 5:15,1 Minuten auf.
Bei den Frauen kontrollierte Inga Jürrens (Emder LG) von Anfang an das Rennen. Sie hatte lediglich Konkurrenz aus dem
eigenen Lager zu fürchten. Denn Kerstin Lüken blieb immer in der Nähe von Jürrens, ohne sie aber wirklich zu gefährden.
So versuchte Jürrens den Platzrekord zu verbessern, was ihr dann auch gelang. Mit 5:33,7 Minuten siegte sie vor ihrer Ver-
einskameradin Kerstin Lüken, die 5:43,2 Minuten benötigte.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. September 2003
Teller für Teutonia
Volkslauf: 240 Starter in Stapelmoor
Stapelmoor. 240 Teilnehmer aus den Niederlanden, dem Emsland, Ostfriesland, Oldenburg und sogar aus Kaiserslautern
begrüßten Organisator Johann Elias und sein Helferteam zum 21. Volkslauf und Wandertag von Teutonia Stapelmoor.
Teutonia wurde bei diesem Anlass vom Niedersächsischen Leichtathletik-Verband durch Bezirksvolkslaufwart Klaus Dieter
Becker für 20-jährige Verdienste im Volkslauf mit einem Silberteller geehrt.
Bereits um 7.30 Uhr gingen die ersten Wanderer aus dem Cloppenburger Land auf die Elf-Kilometer-Strecke durch das
Oberrheiderland. Es folgten die Fahrradgruppen. Ab 9 Uhr schickte Bürgermeister Freesemann die 155 Läufer auf die
einzelnen Laufstrecken.
Die größte Radwandergruppe stellte Teutonia Stapelmoor mit der 22-köpfigen Seniorengymnastikgruppe unter Leitung von
Hermine Buntjer. Älteste Teilnehmerin war Engeline Geerdes (Jahrgang 1924) aus Dielerheide von der Seniorenturngruppe.
Ältester Teilnehmer war Hermann Houtrouw aus Leer mit 90 Jahren. Er kam als Radwanderer von Leer, absolvierte die
20-Kilometer-Strecke und radelte zurück nach Leer.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 17. September 2003
Oberschilp verteidigt Vorjahrestitel erfolgreich
Kirchlintelner Lindhoop-Lauf verzeichnet Teilnehmerzuwachs / Auch Reinhardt wieder vorn
Kirchlinteln (hes). Der Verdener Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) sowie die Schüler Aline Bassen (TuS Roten-
burg) und Till Reinhardt (TSV Kirchlinteln) verteidigten beim 9. Lindhoop-Waldlauf in Kirchlinteln erfolgreich ihre ersten
Plätze aus dem Vorjahr.
Die Befürchtungen, dass der Heideparklauf etliche möglichen Teilnehmer abziehen könnten, bewahrheiteten sich nicht. Im
Gegenteil, mit 177 Läufern und Walkern konnte der TSV Kirchlinteln einen neuen Rekord verbuchen - die Ausdauersportler
aus der näheren Umgebung hatten die Organisatoren nicht im Stich gelassen.           
In der Hansestadt gilt der Schnack: "Dreimal ist Bremer Recht" und weiter heißt es manchmal "viermal, das ist auch nicht
schlecht". Der in Bremen geborene Verdener Andreas Oberschilp, der vor drei Jahren Dritter, vor zwei Jahren Zweiter und
vor einem Jahr Erster wurde, konnte zwar seine Platzierung nicht mehr toppen, dafür aber seine Siegerzeit - und das ohne
ernsthafte Konkurrenz.
Umso bemerkenswerter ist Oberschilps Verbesserung auf der 10,2 km-Strecke von 37:24 auf 36:01 Minuten, zumal es erst
sein vierter Start nach der Operation einer eingerissenen Sehne und seiner Nase war. Drei Minuten nach dem "Alleinunter-
halter" kamen von den zwei Runden über hügelige Wege und Pfade der Tischtennis-Crack Martin Rohde (TSV Borstel /
39:01) und der vereinslose Verdener Holger Gödecke ins Ziel (am Schäferhof).
Weitaus schneller als im Vorjahr waren - bei besseren Bodenverhältnissen (und schönem Wetter) - die ersten der Frauen:
Jean Lux-Tietjen (Verden) in 46:51, Gertrud Ewen (LG Kreis Verden) in 47:09 und Helma Rippe (TSV Holtum-Geest) in
48:39 Minuten, alle weit unter der Siegerzeit 2002 (53:59).
Den 5,2 km-Lauf gewannen Holger Brunkhorst (Ahrenswohlde) in 20:07 vor Jürgen Schulze (LGKV) in 21:21 und Katrin
Schliephake (Verden-Walle) in 23:43 vor der jungen Anna-Lena Buhrfeind (TV Scheeßel) in 25:51 Minuten.             
Im 1,7 km-Schülerlauf siegte Aline Bassen (TuS Rotenburg) vor allen Jungen. Die 14-Jährige, die in der deutschen Spitze
ihres Jahrgangs schwimmt und kürzlich Deutschland in einer Einradgruppe bei der Gymnastrada in Portugal vertrat, lief nach
7:23 Minuten vor Lokalmatador Till Reinhardt (7:44) ein. ( ) = Ergänzungen des Autors
Alle Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. September 2003
Lokalmatadorin setzt bei ihrem 10 km-Debüt neue Bestmarke
Rüstersielerin Viktoria Willcox-Heidner beim Hafenlauf mit Streckenrekord

Von Katja Vügten
Rüstersiel. Bei sonnigen 27 Grad stellte die achte Auflage des Rüstersieler Hafenlaufes eine echte Herausforderung für die
Aktiven dar. Und ging dem einen oder anderen auf den letzten Metern die Puste aus, leistete die große Schar an Zuschauern
ihren Beitrag und trug die Läufer mit anerkennenden Beifall in die Zielgasse an der Grundschule Rüstersiel. Hier wurden ver-
brauchte Reserven mit Getränken wieder aufgefüllt, Glückwünsche sowie Urkunden und Sachpreise bei der Siegerehrung
entgegengenommen.
Zwar verbuchte der Veranstalter, die Gemeinschaft Rüstersiel und LGW, keinen Teilnehmer-, dafür aber einen Strecken-
rekord in der Frauenwertung des Hauptlaufes. Hier gab die Rüstersielerin Victoria Willcox-Heidner (LG Braunschweig) - sie
befand sich in den Vorjahren stets bei der Deutschen Meisterschaft - ihr Debüt über 10 km (“es hat richtig Spaß gemacht”)
und unterbot die gültige Bestmarke von Christiane Spallek (LGW, nicht am Start) um 67 Sekunden. Die Lokalmatadorin
verdiente sich mit 37:35 Min. Gesamtplatz drei hinter dem gebürtigen Vareler Michael Drewes (USC Freiburg, 34:09 Min.)
und Michael Mäschig (LGW, 35:07 Min.). Drewes hatte sich schon nach 400 m vom 164-Teilnehmer-Feld abgesetzt und
besaß nach der ersten Runde - bei der spontan ein Erfrischungsstand eingerichtet wurde - einen ordentlichen Vorsprung.
“Hier herrscht eine tolle Stimmung”, stellte Drewes, der nur eine Zehntel Sekunde hinter den Rekordinhabern Thomas
Raddatz und Michael Mäschig lag, fest.
Ein familiäre Atmosphäre herrschte zuvor beim Nachwuchs, der viele Verwandte und Bekannte an die Absperrung lockte.
Für den Auftakt sorgten 46 Schülerinnen und Schüler über 2000 Metern, die Matthias Schöpfer (WTB) am schnellsten
zurückgelegte. Gesamtdritte Marlen Klaudius vom Heidmühler FC erreichte als bestes Mädchen das Ziel. Nachdem dieses
von allen erreicht worden war, schickten Dieter Brams, Vorsitzender der Gemeinschaft Rüstersiel, und Erwin Zeitz die
ungeduldigen 146 Bambinis auf die Strecke. Nicht minder aufgeregt schienen so manche Eltern, die bei der Begleitung ihrer
Sprösslinge den einen oder anderen Youngster umrannten. Der auf dem Besenfahrrad sitzende Dominik musste aber nie-
manden auffegen, alle erreichten nach 800 m das Ziel, wo es als Belohnung eine Medaille gab. Und die drei teilnehmer-
stärksten Klassen - 1 b, 1 a und 2 a der Grundschule Neuengroden - freuten sich über einen Zuschuss für ihre Klassenkasse.
Die drei Erstplatzierten in jeder Altersklasse und allen vier Wettbewerben bekamen übrigens - sofern sie gewartet hatten -
Sweatshirts von Heike Coldewey, Moderator Ulf Krüger und Schirmherr Rolf Brandstrup, Vorstandsmitglied der Sparkasse
überreicht. Außerdem wurden Sonderpreise verliehen.
Rund 50 Nachmeldungen registrierte Routinier Detlev Boehme im Wettkampfbüro, der sogenannten “Sockendisco” der
Grundschule, zum 5 km-Lauf: Unter den 96 Aktiven nutzte Jürgen Reents (LGW) nach 1500 m eine Schwächephase seines
Teamkollegen und ärgsten Konkurrenten, Martin Budweg (Streckenrekordhalter über 2 km). Reents beschleunigte und
rettete den Vorsprung mit einer Gesamtzeit von 17:43 Min. ins Ziel. “Es war sehr heiß”, so der Sieger, der nach einem
Marathon im Frühjahr in ein Motivationsloch gefallen war. Im Trainingsrückstand befand sich auch Martin Budweg, dem vier
weitere LGWer ins Ziel folgten. Den glanzvollen Schlusspunkt setzte hier der älteste Hafenlauf-Teilnehmer, der 87-jährige
Erwin Sucher. Was zeigte: Der Hafenlauf war wieder beliebter Treffpunkt für jung und alt, Aktive und Passive.

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 22. September 2003
Imaginärer Gegner trieb Ziesche an
Beim 18. Stadtlauf blieben die Sieger weit von den Streckenrekorden entfernt - Spezialtechnik im Babyjogger
Von Kai-Uwe Ruf
Fast in Familienhand war das Hauptrennen über 10 Kilometer gestern beim 18. Wolfenbütteler Stadtlauf des MTV Wolfen-
büttel. Der Braunschweiger Tim Ziesche gewann die Männerwertung. Seine Freundin Katrin Bröger siegte bei den Frauen.
Mit den Zeiten zufrieden war aber keiner der beiden.
Ziesche vermisste nach vielen Wettkämpfen zum Saisonende etwas die gewohnte Kraft. Trotzdem lief er von Beginn an in
der Spitzengruppe mit und führte das Rennen auf halber Strecke bereits an. Einen Kilometer später setzte er sich von seinem
Verfolger Felix Welzel ab. Der hatte sich mit dem Tempo verkalkuliert, wurde auf der zweiten Runde langsamer und musste
sich später mit Rang drei begnügen. Ziesche merkte davon nichts. Auf seiner Flucht Richtung Ziel spürte er immer einen ima-
ginären Gegner im Nacken, dabei wurde er schon nicht mehr ernsthaft verfolgt, als er zum zweiten Mal auf die Okerstraße
einbog.
Mit seiner Siegerzeit von 35:14 Minuten wird der Braunschweiger in der ewigen Bestenliste des Sadtlaufs nur eine unter-
geordnete Rolle spielen. Der Streckenrekord liegt immerhin fast fünf Minuten unter der Zeit, die dem Triathleten gestern zum
Sieg genügte. Der Grund: Die schnellen Laufspezialisten, die der Veranstaltung in den vergangenen Jahren ihren Stempel
aufdrückten, waren diesmal gar nicht am Start. Ziesche klagte über seine Zeit, aber er war dennoch mit Abstand der
Schnellste auf der 10 000-Meter-Strecke. Der Zweite, Frank Weisgerber, folgte mit mehr als einer halben Minute Rück-
stand (35:47).
Klagend gewann auch Katrin Bröger. Ein Langstrecken-Duathlon, ein Halbmarathon und der Schapener Volkslauf innerhalb
von zwei Wochen hatten bei ihr Spuren hinterlassen. "Nach zwei Kilometern taten mir schon die Beine weh", berichtete die
Triathletin. Die Braunschweigerin biss die Zähne zusammen und siegte mit deutlichem Vorsprung. Ihre Zeit (40:55) stellte die
frühere Laufspezialistin dennoch nicht zufrieden. Bröger bleibt beim Stadtlauf aber meist hinter ihren Erwartungen zurück. Ihr
Kommentar: "Morgens um zehn in Wolfenbüttel, da kann ich nicht schnell laufen."
Mario Dolle ließ es aus anderen Gründen etwas langsamer angehen, als gewohnt. Der Schladener Triathlet war mit seiner
Tochter unterwegs. Die beiden legten die 10 000 Meter in 41:27 Minuten zurück. Die zweieinhalbjährige Kaya half dabei im
Babyjogger eifrig mit. Dolle kippte das Gefährt in den engen Kurven nach hinten, um auf nur zwei Rädern schneller um die
Ecken zu kommen, Kaya drückte sich gegen die Rückenlehne und entlastete das Vorderrad – mit dieser ausgefeilten Tech-
nik schaffte es das Tandem immerhin auf Platz 32 der Gesamtwertung. In seiner Altersklasse M30 wurde er sogar Neunter.
Das war mehr als erwartet: "Für den ersten Kilometer haben wir 6:10 Minuten gebraucht", erklärte Dolle, "aber dann wurde
es richtig schnell." Trotz des Tempos wurde seiner Tochter das Rennen mit der Zeit langweilig. "In der zweiten Runde rief sie:
Papa, da ist der Spielplatz."

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 23. September 2003
Manuel Mahler gewinnt den Mühlenlauf
Leichtathletik: Teilnehmerrekord in Laar - Schneiders-Brüder dominieren 5000-Meter-Strecke
Laar (JV). Mit tatkräftiger Unterstützung des Mühlenvereins und vieler weiterer freiwilliger Helfer richtete der SV Grenzland
Laarwald bereits zum 18. Mal den Mühlenlauf aus. Bei sehr guten Witterungsbedingungen gingen 201 Läuferinnen und
Läufer - so viele wie noch nie in der Geschichte der Veranstaltung - aus 38 Vereinen an den Start. Sie kamen aus der Graf-
schaft Bentheim, aus dem Emsland, aus Nordrhein-Westfallen und aus Würzburg sowie aus den benachbarten Niederlanden.
Jüngste Teilnehmer waren die fünfjährigen Dagmar Kleise vom AV Vriezenveen und Nico Wolbert vom SV Grenzland.
Dagmar Kleise benötigte für die 2000-Meter-Strecke 12:14 Minuten und Nico Wolbert 14:19 Minuten. Als ältester Teil-
nehmer ging Gerhard Woltering (73) von den "Veteranen Holland" auf die 5000-Meter-Strecke und bewältigte diese in
29:22 Minuten.
Zeitschnellste über die 2000 Meter-Strecke waren Jan Brümmer (TuS Haren) in 6:44 Minuten vor Henning Wolbert (SV
Grenzland, 6:52) und Mirco Kalus (SC Union Emlichheim, 6:56) bei den Jungen und bei den Mädchen Gabrielle Schüür-
mann (SC Union Emlichheim) in 8:14 Minuten, die damit Gabi Smit aus Emlichheim klar auf den zweiten Platz verwies. Die
schnellsten Zeiten über die 5000-Meter-Strecke lief Ingo Schneiders (LC Nordhorn) mit 16:49 Minuten vor seinem Bruder
Marcel in 17:00 Minuten sowie Heidrun Veltrup (TuS Haren) mit 24:41 Minuten vor Sabrina Weiden (SC Union Emlich-
heim, 25:32).
Sieger im Hauptlauf über 10 000 Meter wurde Manuel Mahler (FSV Füchtenfeld) in der guten Zeit von 36:07 Minuten vor
Gerold Hartger (Hilten) in 36:37 Minuten und Thorsten Kindling (LC Nordhorn) in 36:44 Minuten. Susanne Sloot (LC
Nordhorn) lief als schnellste Frau eine Zeit von 44:38 Minuten und verwies Joke Lubberdink (AV Vriezenveen, 45:47) auf
den zweiten Platz. Eine besondere Leistung vollbrachte die Familie Veltrup vom TuS Haren, die sechs Teilnehmer am Start
hatte und in ihren Altersklassen ausnahmlos vordere Plätze belegte.
Jeder Teilnehmer am Mühlenlauf erhielt eine Urkunde und ein Erinnerungs-T-Shirt, das Michael Weggebakker und Dieter
Veldhuis von der Volksbank Emlichheim überreichten. Die Klassenbesten bekamen außerdem Ehrenpreise. Joke Lubber-
dink (AV Vriezenveen) und Gerhard Woltering (Veteranen Holland) durften nach der Veranstaltung Ehrenteller für die
ältesten Teilnehmer in Empfang nehmen.

VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 23. September 2003
Golenia in Achim die Beste
Achim (hes). Die beiden Syker Horst Wittmershaus (SC Weyhe) und Christiane Golenia (LC Hansa Stuhr) gewannen den
18. Achimer Duathlon - er mit einem überlegenen Start-Ziel-Sieg, sie nach wechselnder Führung im Frauenfeld.
Unspektakulär war der Erfolg von Horst Wittmershaus, der nur im Kampf gegen die Uhr mit seiner Siegerzeit von 1:47:47
nicht an seinen Streckenrekord von 1:16:10 Stunden herankam. Beim Achimer Duathlon sind 7 km Laufen, 23 km Rad-
fahren und 4 km Laufen 'angesagt'. Im vergangenen Jahr hatte den 35-Jährigen - gleichaufliegend mit dem späteren Sieger
Hauke Horstmann (Hannover 96) - auf der Radstrecke ein “Plattfuß” weit zurückgeworfen. Vorjahrsfünfter Frank Herzog
(LT Achim) zeigte sich als Zweiter in 1:22:02 (2002: 1:22:26) weiter verbessert. Der 44 Jahre alte Lokalmatador ließ Frank
Mömkes (SC Weyhe) um 17 Sekunden hinter sich.
Spannender war dagegen der Kampf um den Sieg bei den Frauen, denn drei Mal wechselte die Führung: Die starke Läufer-
in Christiane Golenia - 10 km Straße in 39:59 Minuten, Halbmarathon auf bergigem Kurs in 1:30:51 Stunden - war wie zu
erwarten beim 7 km-Lauf in Führung gegangen. Die 44-Jährige hatte allerdings schon in der Wechselzone Probleme mit
ihrem Rad, denn in ihrem vierten Duathlon fuhr sie erstmals mit Klick-Pedalen. Die Zetelerin Vidina Cabrera-Otten konnte
an ihr vorbeifahren, doch nach 18 der 23 Radkilometer war Golenia wieder vorne. Sie ließ im abschließenden 4 km-Lauf
dann auch nichts mehr anbrennen und gewann letztlich nach 1:34:57 Stunden noch klar vor Cabrera-Otten (1:36:01) und
der auch vom Aller-Stadt-Lauf bekannten Oylerin Nicole Krinke (LG Nienburg/1:39:58).
Große Freude bei der sieggewohnten Läuferin Christiane Golenia über ihren ersten Rang eins bei einem Duathlon: "Ein
rühriger Veranstalter eines freundlich-familiären Duathlons", lobte sie. Doch sie vergaß nicht anzumerken, "es haben sich
welche verfahren, die Veranstaltung ist wohl nicht offiziell genehmigt und es besteht keine Helmpflicht". Schon in der Ver-
gangenheit war von einigen Teilnehmern auch bedauert worden, dass die Vereine der Athleten nicht erfasst und keine
Altersklassen ausgewertet werden.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. September 2003
Gärtner aus Polen ist zurück und siegt weiter
Leichtathletik: Mariusz Borychowski deklassiert Konkurrenz beim Herbstmarktlauf in Remels
Remels (up). Im Frühjahr tauchte der Name von Mariusz Borychowski plötzlich bei zahlreichen Laufveranstaltungen im
Nordwesten in den Siegerlisten auf - stets ganz oben. Nach einigen Rennen wussten alle: Borychowski ist ein Gartenarbeiter
aus Polen, der im Emsland arbeitet. Die hiesige Konkurrenz atmete ein wenig auf, als die dreimonatige Arbeis-Aufenthalts-
genehmigung ablief und er in die Heimat zurück musste. Aber: Der ebenso sympathische wie schnelle Mariusz ist zurück: und
deklassierte das Männerfeld beim 2. Uplengener Herbstmarktlauf in Remels.
Nach 9,8 Kilometer hatte Borychowski am Sonnabend fast vier Minuten Vorsprung auf den Zweiten Armin Klein von der
LG Wilhelmshaven. Mit 31:22,6 Minuten erreichte der Pole “eine sehr, sehr gute Zeit”, lobte Frieda Jahnsen, ehemalige
Deutsche Staffelmeisterin und Mitglied des LG-Organisationsteams. Dabei hatten viele Akteure der Region in Abwesenheit
von Peter Steinke (TV Norden) und Enno Heidergott (LG Ihrhove) auf einen Platz auf dem Siegerpodest gehofft. Das opti-
mistische Lächeln der Läufer erstarb, als sie den schnellen Mariusz erkannten. Dritter über 9,8-Kilometer wurde schließlich
Stefan Schwengels vom TuS Westerloy.
Jahnsen war nicht nur von Borychowskis Leistung angetan, sie freute sich auch über andere Leistungen sowie das große
Zuschaueraufkommen im Start- und Zielbereich rund um die Volksbank. “Die Teilnehmer sind toll angefeuert worden, da-
durch gab es eine Superstimmung und viele gute Zeiten.”
Auf der Frauen-Langstrecke siegte Wilma Weerts von der LG Uplengen in guten 43:14,4 Minuten. Als zweite Frau kam
Antke Watzema (Siegerin W 35) ins Ziel, dritte wurde Hannelore Nier (Siegerin W 40). Über 6,5 km siegte Peter Weidanz
vom TV Norden in 25:09,8 Minuten und hatte damit genau eine Minute Vorsprung auf den 17-jährigen Mathias Freese
(Sieger männl. Jgd. B) vom TuS Weener. Als Dritter kam der A-Jugendliche Stefan Heyen von der LG Uplengen ins Ziel.
In der Frauenklasse siegte Gabi Meints vor Ilka Janssen und Monika Caspers (LG Uplengen). Alle gehören der Senioren-
Klasse W 35 an.
Bei den Schülerinnen über 3,3 Kilometer siegte die erst 10-jährige Lara Diekmann vom Hundsmühler TV in guten 15:06,4
Minuten. Sie war fast zwei Minuten schneller als im Vorjahr. Zweite wurde die ebenfalls 10-jährige Ann-Kristin Schröder
von der LG Uplengen in 15:28,3 Minuten, auch sie verbesserte Ihre Zeit aus dem Vorjahr erheblich. Als Dritte kam die
14-jährige Katharina Fecht (Siegerin W 14) in 16:03,8 Minuten ins Ziel. Bei den Schülern gewann der 12-jährige Jan-Hiebo
Busch vom SV Warsingsfehn in 13:00,6 Minuten vor dem 14-jährigen Ole Onken vom FTC Hollen (13:16,7) und dem
15-jährigen Martin Bohlen vom TuS Aurich-Ost (13:21,6).

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 29. September 2003
"Zuschauer schrien mich ins Ziel”
Rekordbeteiligung beim Citylauf – Pole Mariusz Borychowski "flog” an Konkurrenten vorbei und lief Rekord
Cloppenburg (ah). Optimale äußere Bedingungen waren bei der 8. Auflage des Cloppenburger Citylaufes der Grundstein
für eine Rekordveranstaltung in jeglicher Hinsicht. Waren es im Vorjahr noch 550 Teilnehmer, so gingen am Wochenende
641 Läuferinnen und Läufer in der Innenstadt an den Start.
Den Auftakt bildete der Bambinilauf über 400 Meter. Einige Eltern ließen es sich nicht nehmen, den Nachwuchs zu begleiten
und hatten im Ziel ganz schön zu pusten.
Eine kleine Sensation gab es im Hauptlauf der Männer über 10 Kilometer. Viel vorgenommen hatte sich dabei Vorjahres-
sieger Mariusz Borychowski. Der 31-jährige Pole zog dem Feld schon nach wenigen Metern davon und wurde von Runde
zu Runde schneller. Er schien förmlich über das Pflaster der Cloppenburger Innenstadt zu fliegen, stürmte mit dem Strecken-
rekord von 30:33 Minuten ins Ziel und verbesserte seine Zeit aus dem Vorjahr um 34 Sekunden. Schon nach der ersten
Runde deutete Moderator Willy Deiters aus Herzlake an, dass es einen neuen Rekord geben könnte. Und er sollte recht
behalten. Schon in Runde zwei fing der Pole an, die ersten Läufer zu überrunden. Mit Humor nahm es der Cloppenburger
“Holländer” Jan Schouten, der das erste Opfer der schnellen Polen wurde. Er wurde sogar gleich zwei Mal überrundet.
“Aber fragen Sie mich nicht, wann es das zweite Mal war. Das habe ich nicht mitbekommen. Der war viel zu schnell. Ich
spürte nur einen Luftzug, weg war er". Vitali Müller von der SG Essen/Garthe belegte wie im Vorjahr den zweiten Platz. Er
kam mit einer Zeit von 31:45 Minuten ins Ziel gefolgt von Jens-Uwe Krage aus Bremen, bei dem die Uhren nach 40:39
Minuten stehen blieben.
Nichts entgegen zusetzen hatte Antonia Beyer ihrer Konkurrentin Elke Bussmann vom OSC Damme im Hauptlauf der
Frauen. Eine Runde konnte sie der deutschen Seniorenmeisterin folgen, doch dann zog Bussmann einsam ihre Bahnen. An-
gefeuert von vielen hundert Schaulustigen ging Elke Bussmann mit persönlicher Bestleistung in 36:00 Minuten über die Ziel-
linie. “Elke war heute eine Klasse für sich, da konnte ich nicht mithalten". Kurz und bündig brachte es Vorjahressiegerin
Antonia Beyer auf den Punkt und war mit ihrem zweiten Platz mehr als zufrieden. “Ich absolviere nur ein Drittel meines
früheren Trainingspensums. Von daher war auch nicht mehr zu erwarten. In Zukunft werde ich mich mehr um den Nach-
wuchs kümmern". “Ein perfektes Rennen. Wenn die Zeit stimmt, bin ich persönliche Bestleistung gelaufen", zeigte sich Elke
Bussmann im Ziel überrascht. “Wahnsinn, die Leute haben mich angefeuert und förmlich ins Ziel geschrien. Ein fantastisches
Publikum", dankte Elke Bussmann für die Unterstützung.
Ebenfalls wiederholen konnte Fabian Kühling vom BV Garrel seinen Erfolg im Schülerlauf über zwei Kilometer. Mit 6:10
Minuten siegte er vor Jan Hendel von der SG Essen/Garthe, der nach 6:42 Minuten die Ziellinie erreichte gefolgt von Paul
Ruhl ebenfalls von der SG Essen/Garthe (6:49).
Im Schülerinnenlauf über zwei Kilometer gewann Marina Kortenbrock von der SG Essen/Garthe in 7:20 Minuten knapp vor
ihrer Teamkollegin Julia Ruhl, die mit einer Sekunde Rückstand ins Ziel kam. Dritte wurde Jennifer Kock von SV SW
Lindern in 8:02 Minuten.
Erstmals fungierte Christiane Bruns von der Stadtverwaltung als Organsationsleiterin. “Sie brachte die Veranstaltung mit
ihrem neunköpfigen Team perfekt über die Bühne", äußerten sich auch die Teilnehmer nach der Veranstaltung positiv über
die Organsition des Citylaufes.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 29. September 2003
Borychowski erneut wie Caesar
Polnischer Saisonarbeiter gewinnt wieder den Cloppenburger Citylauf
Von Theo Hinrichs
Cloppenburg. Er kam, sah und siegte – wie im Vorjahr. Der aus Polen stammende Mariusz Borychowski hat am Sonn-
abend erneut das Hauptrennen über zehn Kilometer beim Cloppenburger Citylauf gewonnen. Der in Lorup als Saisonkraft
arbeitende 31-Jährige legte von Beginn an ein rasantes Tempo vor und absolvierte die Strecke schließlich in 30:33 Minuten.
Schon nach der ersten von fünf Runden hatte Borychowski die ersten Konkurrenten überrundet. Platz zwei ging schließlich
an den Lokalmatadoren Vitali Müller von der SG Essen/Garthe (31:45) – der 17-jährige Schüler hatte im Ziel rund sechs
Sekunden Vorsprung vor dem Dritten Jens-Uwe Krage (LT Bremen).
In der Frauenkonkurrenz herrschten unterdessen klare Verhältnisse. Exakt 3:24 Minuten Vorsprung hatte die Siegerin Elke
Bussmann (Jg. 1966, OSC Damme, 36:00) vor ihrer ärgsten Verfolgerin Antonia Beyer (Jg. 1966, VfL Löningen). Dritte
wurde die 43-jährige Angela Welp von der SG Diepholz in guten 40:39 Minuten. Insgesamt 159 Läuferinnen und Läufer
nahmen an dem Wettkampf über zehn Kilometer teil.
Zuvor hatte sich exakt 193 Schüler auf die zwei Kilometer lange Strecke gemacht. Es gewann der Garreler Fabian Kühling
(6:10), nachdem dieser zuletzt auch den Lastruper Kirmeslauf für sich entschieden hatte. Auf den Plätzen folgten Jan Hendel
und Paul Ruhl (beide SG Essen/Garthe).
Einen Doppelsieg gab es für die SG indes beim 144 Teilnehmer starken Schülerinnenlauf: Marina Kortenbrock kam in 7:20
Minuten knapp vor Julia Ruhl (7:21) ins Ziel. Dritte wurde hier Jennifer Kock (SW Lindern, 8:02). Den Bambinilauf (109
Teilnehmer) entschied unterdessen Fiete Lüer vor Lukas Pleye und Niklas Künnen für sich. Bei den Mädchen gewann Lisa
Wilken vor Johanna Koopmeiners und Meike Budde.

GENERAL ANZEIGER vom 2. Oktober 2003
Stabhochsprunganlage offenbar von Vandalen beschädigt
Leichtathletik: LG Papenburg-Aschendorf hatte beim Flutlichtsportfest viele Probleme zu bewältigen
Papenburg. Ein Super-Meldeergebnis mit am Ende über 400 Meldungen aus über 40 Vereinen und damit gut ein Drittel
mehr als im Vorjahr sorgte bei der ausrichtenden LG Papenburg-Aschendorf schon im Vorfeld für hohe Erwartungen und
gute Stimmung beim 13. Leichtathletik-Abendsportfest unter Flutlicht im Papenburger Waldstadion.
Das sorgte auch für viel Arbeit, und so kam nicht nur das Wettkampfbüro bei zahlreichen Nachmeldungen und Änderungen
mächtig ins Schwitzen, denn schon vorher hatte es genug Probleme gegeben. So musste die Laufbahn in "Handarbeit" vom
Herbstlaub befreit werden, beim Aufbau der Zeitmessanlage wurde ein Defekt festgestellt, die Beleuchtung für die separate
Kugelstoßanlage konnte nicht installiert werden und musste mit einem PKW behelfsmäßig sichergestellt werden, der
Wassergraben "leckte", und ein Ständer der gerade erst überholten Stabhochsprunganlage war offenbar von Vandalen be-
schädigt worden. Mit Geschick, Improvisation, Geduld und vielen Helfern gab es Ende des geballten Drei-Stunden-Pro-
gramms nur eine leichte Zeitplanüberschreitung, aber zum Saisonende viele gute Leistungen, die sich auch an vorderer Stelle
der Landesbestenliste wiederfinden - und dazu erneut eine tolle Atmosphäre bei guten äußeren Bedingungen.
Einer der Höhepunkte des Abends war der abschließende 5000-Meter-Lauf der Männer, in dem Georg Diettrich (LG
Braunschweig) versuchte, seinen eigenen Stadionrekord von 14:26 Minuten zu verbessern. Trotz La-Ola-Wellen und
Bandengetrommel vom Nachwuchs der LG Papenburg-Aschendorf scheiterte er am Ende in 14:38,1 nur knapp an diesem
Vorhaben, siegte aber in einem begeisternden Lauf unangefochten.
Kurz zuvor hatte Sven Bergmann, deutscher A-Jugendmeister 2002 vom SV Georgsheil, mit seinen von lauten Schreien
begleiteten Speerwürfen beeindruckt. Mit 67,20 m blieb er nur wenig unter seiner Jahresbestleistung und siegte klar vor dem
Niederländer Onno Heerlien, der sich mit 58,01 m knapp vor dem stark werfenden Lokalmatador Andreas Obermüller (LG
Papenburg/Aschendorf, 56,24 m) behauptete.
Starke Sprints lieferten auch zu diesem späten Saisonzeitpunkt auch die A-Jugend-Sprinter der LG Emstal-Dörpen. Dabei
setzte sich Timo Gruber in 11,27 und 22,49 Sekunden über 100 und 200 m durch. Überboten wurde er aber noch vom
B-Jugendlichen Sievert Andre vom TV Norden. Der derzeit schnellste B-Jugendsprinter in Niedersachsen verfehlte in 11,09
Sekunden nur knapp seine 100 m Bestleistung und steigerte sich über 200 m dann auf die neue Bestmarke von 22,44 Sekun-
den, für die er einen der drei ausgesetzten Preise des Veranstalters erhielt.
Der für die SG Essen/Garthe startende Sögeler Timm Jäger musste sich über 1000 m der A-Jugend trotz guter 2:42,41 dem
derzeit besten B-Jugend-Sprinter über 200 und 400 m in Niedersachsen, Claas Caspers (Heidmühler FC), in 2:39,83 ge-
schlagen geben.
Mit 3,95 m auf der notdürftig reparierten Stabhochsprunganlage sprang der B-Jugend-Sieger Tim Heemsoth (Friedrichsfehn)
nicht nur sehr hoch, sondern sogar 20 cm höher als der Sieger in der Männerklasse. Stark war auch die Leistung des A-
Schülers Sven Schröder (Werder Bremen) im Kugelstoßen mit 13,27 m, der auch im Diskuswurf und Speerwurf nicht zu
schlagen war.
Ebenfalls beeindruckend war der Diskuswurfsieg von Melanie Schütte (SV Georgsheil) mit 46,10 m bei den Frauen sowie
der 800-Meter-Sieg der in Hannover studierenden Petra Kuhr von der LG Papenburg/Aschendorf, die nach langer Zeit mal
wieder vor heimischen Publikum startete und in einem couragierten Sololauf 2:15,16 Minuten erzielte. Während der 3000-
Meter-Hindernislauf der Männer ausfiel, lieferte der Osnabrücker Maik Wollherr über 2000-Meter-Hindernis der A-Jugend
in 6:23,75 Minuten ein Klasserennen.
Weitere Sachpreise erhielten die A-Schülerinnen Eva Linnenbaum vom TuS Neuenhaus für ihren Weitsprungsieg mit 5,12 m
sowie Karina Hunfeld (LG Emstal-Dörpen). Die 300-Meter-Landesrekordlerin siegte über 100 m in 13,25 Sekunden und
in sehr guten 2:21, 96 Minuten über 800 m.
Die im Rahmen des Sportfestes ausgetragene Bezirksmeisterschaft im Stabhochsprung sicherte sich in der A-Jugendklasse
mit 2,70 m Johannes Dickebohm (LAV Meppen) vor seinem Vereinskamerad Dennis Vehring (2,50).
Starke Sprints lieferten zu diesem späten Saisonzeitpunkt auch die A-Jugend-Sprinter der LG Emstal-Dörpen. Respektable
Leistungen erzielten die jungen Leichtathletinnen auch in der Hochsprung-Konkurrenz.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 2. Oktober 2003
Lorenz siegte mit starkem Finish
Beim Asselauf in Wittmar waren 147 Sportler am Start - Doris Grossert verteidigte ihren Titel
Von Hartmut Mahnkopf
Der Asselauf wird immer populärer. Bei der 12. Auflage des anspruchsvollsten Crosslaufs im Landkreis standen 147
Sportler am Start. Der TSV Wittmar bot ihnen vier verschiedene Strecken.Zu diesen Startern gesellten sich noch die 20
Wanderer des 27. Volkswandertages.
Im Hauptlauf über 11,1 Kilometer siegte Ralf Lorenz (M40) in 42:34 Minuten. Der Triathlet des Lindener SV hatte bereits
vor zwei Jahren in Wittmar gewonnen und wusste, wie er sich die Strecke einteilen musste. Er lief vorsichtig an und setzte
sich erst auf den letzten Kilometern an die Spitze.
Der Rundkurs hatte es in sich. Bereits die ersten zwei Kilometer nach dem Start am Wittmaraner Sportplatz ging es stetig
bergan. In der zweiten Hälfte führte der Weg noch einmal von Groß Denkte rund zwei Kilometer hinauf zum Festberg, bevor
es zum Schluss bergab zum Sportplatz ging.
Mit 20 Sekunden Rückstand auf Lorenz folgte mit Sebastian Heinrichs von der Bereitschaftspolizei in Braunschweig der
Sieger der Klasse M20. Um den dritten Gesamtplatz spurteten Arne Duncker (M30) aus Adenbüttel und Udo Cerowski
(M40) vom MTV Jahn Schladen nach 43:53 Minuten zeitgleich über den Zielstrich. Duncker wurde als Dritter gewertet,
Cerowski hatte das Nachsehen. Bereits als Siebte der 60 Starter wiederholte Doris Grossert (W40) aus Wolfenbüttel ihren
Vorjahreserfolg. Die frühere Deutsche Meisterin lief 47:04 Minuten und wirkte locker. "Im Gegensatz zum letzten Mal bin ich
die harte Strecke ruhiger angelaufen", berichtete sie. Als zweite Frau kam Martina Mischnick (W30) auf 51:45 Minuten.
Das Rennen über 5,1 Kilometer mit 29 Teilnehmern bestimmten drei schnelle Schüler. Lediglich Agatino Privitera (M40)
vom BAC Wolfenbüttel konnte sich als Zweiter (21:00 Minuten) zwischen ihnen platzieren. Mit Patrick Pavel vom TDV
Goslar gewann ein 15-Jähriger A-Schüler nach 20:20 Minuten. Auf Rang drei und vier kamen die 13-Jährigen B-Schüler
Fabian Siodla (21:29) vom MTV Dettum und Jamie Hardwick (22:42) vom MTV Jahn Schladen. Bei den Frauen lag
Bianca Weide-Jentsch (W30) nach 23:20 Minuten vorn.
Patrick Pavel setzte sich anschließend auch im Nachwuchslauf über 2000 Meter durch. Nach 7:02 Minuten lag er knapp vor
dem A-Jugendlichen Michael Wipper (7:05), dem folgte Elias Plünnecke (7:30) vom TSV Wittmar. Bei den Mädchen siegte
die 11-Jährige Lucia Ahlrichs (9:07) vor Isabelle Fuhrig (9:12) von der LG Denkte.
Ausgezeichnete Stimmung herrschte beim 800m-Lauf der Jüngsten. Innerhalb von zwei Sekunden stürmten die ersten Vier
über die Ziellinie. Daniel Frehlich vom TSV Bornum lag nach 2:41 Minuten vorn, die jüngeren Julian Stöcker (2:42),
Christopher Hardwick (2:43) vom MTV Jahn Schladen und Lucia Ahlrichs (2:43) folgten.

Presseinformation vom 6. Oktober 2003 (Von Volker Raabe, Orga.-Team Herbstlauf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Streckenrekord und viele Bestzeiten beim 12. Herbstlauf des TuS Ofen
Fast 1.400 Läuferinnen und Läufer aller Alters- und Leistungsklassen gingen am Tag der deutschen Einheit in Bad Zwischen-
ahn-Ofen über 5 km, 10 km und beim Bambinilauf über 1.000 m an den Start. Da dies einem Zuwachs an Aktiven von 40%
entspricht, hatten das Organisationsteam und die Helfer im Sportzentrum und an der Strecke alle Hände voll zu tun, um
sportlich und logistisch einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Das dies recht gut gelungen sein muß, konnte man an der
guten Stimmung der Aktiven und ihrer Angehörigen sowie den hochklassigen sportlichen Ergebnissen erkennen. Viele Aktive
konnten hier am Ende der Saison noch einmal neue (Saison-)Bestzeiten erzielen.
Beim Bambinilauf ohne Zeitnahme und Ergebnisauswertung starteten 280 Jungen und Mädchen im Kindergarten- und Grund-
schulalter. Sie wurden wieder auf der ersten Streckenhälfte durch mehrere Mitglieder des Ofener Lauftreffs gebremst, um
sicherzustellen, dass sie sich auf der Strecke nicht überfordern. So konnten auch einige 3-Jährige teilweise an der Hand ihrer
Eltern die Strecke spielerisch absolvieren. Besonders gut kam bei den Jüngsten die Schminkaktion und die “Siegerehrung”
mit der Ausgabe der Urkunden an. Alle waren sehr stolz auf ihre Leistung!
Beim 5-km-Lauf gingen ca. 500 Läuferinnen und Läufer an den Start. Da die Strecke nach DLV-Richtlinien vermessen ist,
zieht sie jedes Jahr viele Spitzenläufer aus den Schüler- und Jugendklassen an. Viele Erwachsene gehen hier an den Start,
weil ihnen die landschaftlich schöne Strecke zwischen Ofen und Wehnen besonders gut gefällt. Sieger war in diesem Lauf
Hikmet Ciftci aus Bremen in 16:26 Min vor Timo Schumann vom DSC Oldenburg in 17:02 Min. Bei den Damen gewann
Kira Lammers aus Ihrhove in 20:36 Min vor Katharina Herzog aus Barßel in 21:08 Min. Die Veranstalter freuten sich über
eine NLV-Jahresbestleistung ihrer B-Schüler Mannschaft in der Besetzung Martin Kluge, Lennart Baron und Lukas Raabe
in 65:58 Min. In diesem Lauf startete auch der älteste Teilnehmer, die 87-jährige Lauflegende Ernst Schulz aus Leer, der
nach 37 Min ins Ziel kam.
Der 10-km-Hauptlauf mit fast 600 Teilnehmern war das sportliche Highlight des Nachmittags. 68 Läuferinnen und Läufer
blieben unter der 40 Minuten Grenze und die ersten 4 Läufer lieferten sich einen packenden Kampf um den Sieg. Der Vor-
jahressieger Mariusz Borychowsky aus Polen musste mit 30:58 Min. schon einen neuen Streckenrekord erzielen, um Georg
Diettrich aus Braunschweig, 31:36 Min., Dirk Schwarzbach aus Kirchdorf in 31:39 Min. und Christoph Paetzke vom DSC
Oldenburg, 31:44 Min. zu besiegen. Paetzke, der noch in der Juniorenklasse startet, konnte sich um eine halbe Minute ver-
bessern und katapultierte sich mit dieser Zeit in die deutsche Spitzenklasse. Bei den Damen war Waltraud Klostermann von
Schalke 96 Siegerin in 37:55 Min. vor Inga Jürrens aus Emden in 39:45 Min. und Ute Friesenborg von Trais Schieder in
40:45 Min. Neben Borychowsky, der für den neuen Streckenrekord einen kleinen Goldbarren erhielt, wurden noch die
neuen Streckenrekorde in den Altersklassen durch Manfred Ostendorf, Oldenburg und Heinz-Georg Weichbrodt aus
Wilhelmshaven besonders gewürdigt.
Es ist das Ziel der Ofener Veranstaltung, jedem Sportler einen angemessenen Rahmen zu bieten. In diesem Jahr hatten die
Veranstalter mit mehreren Aktionen besonders um Freizeitläufer geworben, die normalerweise nicht an Volksläufen teil-
nehmen. Die Sambaband, die Moderation und die Zuschauer feuerten alle Teilnehmer an, egal ob Weltmeister, Europa-
meister, Deutscher Meister oder Laufanfänger in den Altersklassen. Dass das Ziel der Ofener Organisatoren, ein Lauffest für
die ganze Familie anzubieten, auch in diesem Jahr wieder erreicht wurde, war an dem positiven Reaktionen zahlreicher Teil-
nehmer nach dem Lauf zu erkennen.
Ergebnisse und Bilder im Internet unter
www.herbstlauf.de

WINSENER ANZEIGER vom 7. Oktober 2003
Neue Streckenrekorde beim VfL Jesteburg
Jesteburg. Die Verantwortlichen des 16. Volkslaufes, zu dem der VfL Jesteburg eingeladen hatte, waren in jeder Hinsicht
zufrieden. Es gab vier neue Streckenrekorde und mit insgesamt 792 Aktiven ein Teilnehmerergebnis, das bisher noch nicht
erreicht wurde. Auch der Schirmherr der rundherum gelungenen Veranstaltung, Jesteburgs Bürgermeister Udo Heitmann,
war ebenso wie zahlreiche Zuschauer an der Strecke begeistert.
Die gefeierten Aktiven waren natürlich die neuen Rekordhalter. Im Wettbewerb der Frauen über 10,3 Km überlief Antje
Fleig (HGL Wernigerode) nach 37:53 min die Ziellinie. Die bisherige Bestmarke von 42:17 min von Birthe Schreiber (TSV
Hittfeld) stammte aus dem Jahre 1996.
Gut drauf war auch Jan Martin Gutzeit (LG Nordheide/TSV Over-Bullenhausen). Im Wettbewerb der Männer über 5,3 Km
benötigte er eine Zeit von 17:20 min. Er löschte damit die seit elf Jahren bestehende Rekordzeit des Bad Bevenseners Peter
Hill (18:00 min) aus.
Weitere neue Streckenrekorde gab es durch die Schülerinnen Kim Elisa Sussmann (LG Nordheide/MTV Laßrönne) über
1,9 km in 7:01 min und Sofia Machill (TSV Hittfeld) über 800 m in 3:05 min.
Die meisten Teilnehmer stellte die Radsport-Gemeinschaft (RSG) Nordheide, die mit 58 Aktiven beim 10,3-km-Mountain-
bike-Rennen an den Start ging. TSV Hittfeld schickte 43 Läuferinnen und Läufer in die Rennen. Platz 3 nahmen die Sportler
der LG Nordheide (41) ein.
Zu den Ergebnislisten

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 8. Oktober 2003
Schwarz sichert sich erneut Sieg
28 Läufer bei der 26. Lüchower Stunde
Lüchow
(ce). Im vergangenen Jahr legte er als Sieger 15 126 m zurück, bei der diesjährigen Lüchower Stunde hat Läufer
Jürgen Schwarz nun noch einige Meter draufgelegt. Der M40-Starter vom SV Sporting Lüchow hat seinen ersten Platz beim
Stundenlauf mit 15 185 m verteidigt. Was für ihn aber wichtiger war: In gestoppten 37:55,6 min blieb er bei der 10 000-m-
Marke erstmals unter 38 Minuten - “darauf bin ich gelaufen, das wollte ich schaffen”, erklärte er.
So durfte sich Jürgen Schwarz bei der erneut von Manfred Grabe vom SV Sporting Lüchow organisierten 26. Lüchower
Stunde nicht nur über den Gesamtsieg im Feld der 18 Männer freuen, sondern auch über eine persönliche Bestzeit über
10 000 m. Seine alte Bestmarke hatte bei knapp über 38:30 Minuten gelegen. Als Gestamtdritter und zweitbester Lüchow-
Dannenberger absolvierte Hermann Walther (M50) von der IGAS Wendland 14 780 m, einen Platz dahinter landete Eck-
hard Schorling (M35) vom TSV Schnega mit 14 477 m. Für den ältesten Läufer, Klaus Fröhner (M75) vom MTV Dannen-
berg, wurden 9659 m gemessen. Bei den Frauen lag Vorjahressiegerin Kerstin Wiethake (W40) von der LG/PSV Uelzen/
MTV Barum mit 14 642 m vorne. Auf Rang zwei folgte Silvia Behn (W35/TuS Lüchow) mit 12 560 m.
Im Halbstundenlauf durften die vier erstplatzierten Schüler mit ihren Leistungen zufrieden sein. Eike Martens (M13 / TuS
Liepe) siegte mit 6953 m vor Thore Scheppmann (M14/TuS/6726 m), Jonathan Hunger (M14/Sporting/6682 m) und
Carsten Martens (M15/TuS Liepe/6628 m). Bei den Mädchen gewann Katharina von der Gablentz (W11/Sporting) mit
5805 m hauchdünn vor Teamkollegin Sofia Frank (W11/5799 m).

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 8. Oktober 2003
Zum Abschluss noch einmal gute Leistungen
Ein Werfertag beendet die Leichtathletiksaison im Stadion von Osterholz-Scharmbeck
Von unserem Redakteur Carsten Spöring
Osterholz-Scharmbeck. Der Werfertag der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) im Stadion von Oster-
holz-Scharmbeck bildete mit 70 anwesenden Sportlern und noch einmal guten Leistungen einen hervorragenden Saisonab-
schluss. Eine Klasse für sich war dabei Roland Isenecker (TV Norden), der den Diskus in der Altersklasse M 30 auf 53,49
Meter warf.
An alte Wirkungsstätte zurückgekehrt waren zwei ehemalige SOL-Jugendliche, nun ebenfalls bereits im "Seniorenalter”
M 30: Joachim Schröder stieß die Kugel auf 12,17m und warf den 800-g-Speer auf 37,74 m, Marc Glüsing kam im Speer-
werfen gar auf 43,73 m.
Überhaupf die SOL-Senioren: In der M 60 nahm Klaus Düerkop Kugel (10,50m), Diskus (37,08m) und Speer (35,70m) in
die Hand. Im Kugelstoßen und Diskuswerfen bei den M-40-Athleten landeten Manfred Sturat (9,51m/27,47m) und Hauke
Mütel (9,13 m/26,29 m) hinter dem Sieger Thomas von See (TSV Bremervörde; 11,50m/34,15m) auf den Plätzen.
Sebastian Stelljes, B-Jugendlicher der SOL, stellte mit 13,05m im Kugelstoßen ebenso wie Sebastian Dirlam (11,96 m) eine
persönliche Bestleistung auf. Patrick Poppe warf den 700-g-Speer erstmals über 40m (40,64) und landete hinter Sieger
Sascha Cordes (TSV Wiepenkathen/52,86m; Diskus: 36,47m) und Sebastian Stelljes (43,20m) auf Platz drei.
Im weiblichen Bereich kam die A-Jugendliche Catharina Mangels (TuS Alfstedt) mit dem 1-kg-Diskus nochmals über die
40-m-Grenze (40,71m), die die Qualifikationsweite dieser Altersklasse für die deutschen Meisterschaften darstellt. Die
gleichaltrige Stephanie Ringel von der gastgebenden SOL nahm erstmals nach langer Verletzungspause wieder an einem
Wettkampf teil. Sie stieß die 4-kg-Kugel auf 9,46 m, warf den Diskus auf 21,94m, den 600-g-Speer auf 29,31 m und will
nun motiviert ins Wintertraining einsteigen.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 13. Oktober 2003
Ciftci wieder eine Klasse für sich
Siegreicher Lokalmatador unterbietet sogar seine Vorjahreszeit um drei Sekunden
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Osterholz-Scharmbeck. Noch sehr schwer atmend ärgerte sich Hikmet Ciftci über einen überrundeten Läufer, der ihn
beim Schlussspurt stark behinderte. Sonst wäre ich trotz Gegenwind glatt unter 34 Minuten geblieben", trauerte der Lokal-
matador einer besseren Zeit nach. Aber der Sieg über die 10,4 Kilometer in 34:03 bedeutete eine Verbesserung. Bei seinem
Überraschungscoup beim City-Lauf 2002 war er noch drei Sekunden langsamer gewesen. Die 162 Aktiven im Hauptlauf
litten unter der unangenehmen Kühle. Nach überstandenen Mandelproblemen ließ sich Hikmet Ciftci in keinster Weise be-
irren und diktierte mit der Startnummer 1599 sofort das Tempo. Der Vorjahreszweite Gerrit Lubitz (ATS Buntentor) sowie
Markus Ast von der LG Bremen- Nord versuchten im Verfolgerfeld den Anschluss zu finden. Doch ein Ciftci in dieser
Tagesform lief einen sehr souveränen Erfolg nach Hause. In der Damenkonkurrenz siegte Sandra Fecht (Bremen) in 48:28
Minuten. Katrin Gerlach vom ATSV Scharmbeckstotel freute sich nach 53:51 Minuten über Platz drei.
Im Bambini-Wettbewerb war Henrike Prokopp (SC Weyhe) der weibliche Pendant zu Mario Wojack. Mit 3:56 Minuten
blieb der “Floh" ebenfalls unter der Vierminutengrenze. Nele Grotheer (SV Komet Pennigbüttel) wurde Zweite (4:08).
Nach dem Jahr 2002 hieß der Sieger im Meyerhoff-Lauf über 2,5 Kilometer erneut .Kenneth Gerschler. Der Gnarrenburger
A-Schüler verlief sich zwar etwas, wurde jedoch in 8:10 Minuten klarer Sieger. Bei den Schülern B dominierte Volker
Engelmann (TSV Sievern) in 9:46 Minuten vor Henrik Brase (LAV Bokel), der 13 Sekunden mehr benötigte. Im AOK-
Trimmer-Lauf der Männer über 2500 Meter war der Hamberger Gerald Baugatz mit der Zeit von 9:49 Minuten eine ein-
same Größe für sich. In der Frauenklasse gewann Madlen Carow (JU Berlin-Mitte) in 11:14 Minuten vor der Ritterhuderin
Christina Jaskolka (15:52).
Im Reuter-Wettbewerb (Männer) über die fünf Kilometer erreichte der VSKer Steffen Wolters nach 18:35 Minuten
souverän als Erster das Ziel. Die Oytenerin Meike Wöhrmann (21:25) siegte bei den Damen. Starter Karl-Heinz Marg hatte
viel Spaß. "Es ist herrlich, wie unbekümmert die Kleinen lostoben", lachte der Kugelstoß-Seniorenweltmeister und genoss
seine Aufgabe.
(Anmerkung Webmaster: Dieser Bericht enthält bezüglich Sieger und Platzierte einige Fehler. Bitte informieren Sie sich in
den
Ergebnislisten.)

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 13. Oktober 2003
Buntes Treiben rund um die Kaiser-Wilhelm-Eiche
440 Aktive starteten beim Citylauf / Programm auf dem Marktplatz
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Osterholz-Scharmbeck. Viele Leichtathletikfans, zufällige Besucher und 440 aktive "Roadrunner" und Jogger sorgten beim
15. Osterholz-Scharmbecker Citylauf an der Kaiser-Wilhelm-Eiche für ein buntes Treiben. Mittendrin war auch die Familie
Topp samt Kinderwagen. Der Nachwuchs und die Eltern waren mit Begeisterung bei der Sache. Wer rannte, wurde mit
Erinnerungsmedaillen und Urkunden belohnt.
Über einen fast reibungslosen Ablauf der Veranstaltung freute sich neben Mitorganisator Robert Prigge auch Altmeister
Johann Pick. Der Geherveteran lobte vor allem die Arbeit hinter den Kulissen: "Die Zeitnahme klappte gut und die sonstigen
Proteste und Einsprüche hinsichtlich der Platzierungen hielt sich im normalen Rahmen”. Gut ins Programm passte auch die
Band" Das Amt" der Kreismusikschule. Die zwei Mädchen und drei Jungen um Leader Gerhard Malcher präsentierten ge-
fühlvolle, aber durchaus auch fetzige Töne aus dem Rock- und Popspektrum. Die recht bekannte Gruppe der Bremer Back-
beat sorgte mit Ohrwürmern der 80er und 90er Jahre ebenfalls für einen guten wohlklingenden Sound. (Anmerkung Web-
master: War nur ein bischen sehr laut !)
Für das körperliche Wohlbefinden sorgten die Krankenkassen-Mitarbeiterinnen Anette Flentje und Petra Bewersdorff. Die
Müsli-Sonnenriegel sowie Fitnessbrötchen waren zum Anbeißen. Auch im VSK-Zelt schmeckte es bei Kaffee und Kuchen
vorzüglich. Die Spendendosen zugunsten der Jugendhilfe waren schließlich gut gefüllt.
Andrang herrschte auch am VSK-Infomobil. Doch wer einen inneren Drang verspürte und zur öffentlichen Toilette musste,
stand vor verschlossenen Türen. Einzig die WC’s im Haus am Markt waren geöffnet - gegen Bezahlung. Doch welcher
Straßenläufer rennt schon mit dem passenden Kleingeld herum?

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 13. Oktober 2003
Trampolinspringer macht viel Tempo
Osterholz-Scharmbeck (bg). Der fachkundige Mann am Streckenmikrofon, Carsten Brinkmann, kündigte zur enormen
Freude der Eltern und Bekannten den Zieleinlauf von Mario Wojack an - und Sekunden später konnten sie den Sieger des
Meyerhoff-Bambini-Laufs in die Anne schließen. Inge Küster vom Möbelhaus hängte dem schnaufenden neunjährigen
VSKer die Erinnerungsmedaille um und der passionierte Keyboardspieler aus der Rilkestraße strahlte mit der Sonne um die
Wette.
Dabei taten dem talentierten Grundschüler vom Kopfsteinpflaster der Teichstraße noch die Füße weh, aber gute 3:44 Min.
reichten zum überlegenen Sieg. Der stellvertretende Bürgermeister Klaus Sass würdigte bei der Pokalübergabe die Leistung
des kleinen Lokalmatadors, der sich kräftige Schlucke Apfelschorle gönnte.
Auf die Frage nach dem Trainingspensum schaute der Läufer mit der Startnummer 38 etwas irritiert: Nee, ich renne nur hier
und bin sonst bei Sonja Nolte in der Trampolinspringergruppe dabei." Zwar hatte der Renner Mitte der 1100-Meter-Distanz
heftige Seitenstiche, doch der Start- und Zielsieg vor Jan-Felix Topp (3:45) und Andre Görges (3:59) machte den über-
raschenden Dreifachtriumph des VSK perfekt.

Presseinformation vom 13. Oktober 2003
Stefan Bädermann verteidigt Titel im Dreiländercup
Wernigerode. Am Wochenende fand in Wernigerode der 26. Harz-Gebirgslauf mit weit über 4000 Teilnehmern statt. Der
Harz-Gebirgslauf gehört zusammen mit dem Celler Wasa-Lauf und dem Schweriner Fünf-Seen-Lauf seit Jahren zu den
beliebtesten Läufen in Deutschland und bietet im norddeutschen Raum Höhepunkte im Laufkalender. Eine gemeinsame Cup-
wertung unter dem Motto "City, Seen und hohe Berge" verbindet die drei großen norddeutschen Erlebnisläufe.
Stefan Bädermann (TuS Bergen) lief in einem sehr stark besetzten Feld im 11-Kilometer-Lauf mit 250 Metern Höhendiffe-
renz auf den 11. Platz in der Gesamtwertung und den 1. Platz in seiner Alterklasse M 35. In der Zeit von 41:37 Minuten
bestätigte er seine tolle Form gegenüber den Bergspeziallisten, nachdem er erst eine Woche zuvor in 33:02 Minuten über
10 000 Meter in Unterlüß Bezirksvizemeister wurde.
Damit ist der Titelverteidiger Stefan Bädermann in der Addition der drei Läufe (Wasa-Lauf 8. Platz; Schwerin 2. Platz und
Wernigerode 11. Platz) wieder Gesamtsieger im Dreiländercup und natürlich auch Sieger in seiner Altersklasse und wurde
entsprechend belohnt. Ab jetzt wird er sich aber erst mal auf seinen Nachwuchs konzentrieren.

www.newsclick.de (Helmstedt) vom 16. Oktober 2003
Läufer aus Prag gewannen beim Krebslochlauf in Velpke
Sportverein richtete Veranstaltung bereits zum zehnten Mal aus - Wenige Walker
Am zehnten Velpker Krebsloch-Lauf des Velpker Sportvereins, der in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen feiert, nahmen
wieder viele Läuferinnen und Läufer teil. Darunter befanden sich sogar Teilnehmer aus Prag. Nur einige Interessenten be-
gaben sich auf die Walkingstrecke. Der Sportverein freute sich über die Unterstützung des Krebslochlaufes durch die Ge-
meinde und die Feuerwehr Velpke.
Bei schönem Herbstwetter kam es zu folgenden Ergebnissen. Den Anfängerlauf über 1200 Meter gewann Christine Rensch
vom MTV Wolfenbüttel vor Jeremias Biel vom MTV Vorsfelde. Bei den Jungen kam Erik Kempernolte und Marvin Sander
beide vom MTV Schöningen, auf die Plätze zwei und drei. Jessica Malsam vom MTV Vorsfelde erreichte bei den Mädchen
den zweiten Rang. Den dritten Platz belegte Lisa Kempernolte vom MTV Schöningen.
Den Freizeitlauf über 3600 Meter entschied Krystian Twyrdy aus Danndorf vor Jens Thielecke vom Velpker SV für sich.
Zum gleichen Verein gehört auch der Drittplazierte Bernd Scharfenberg. In der Frauenklasse kam Helena Rejzekova aus
Prag vor  Stephanie Kordes vom Velpker SV und Christine Rensch vom MTV Wolfenbüttel ins Ziel. Der Sieger des großen
Krebsloch-Laufes über 7200 Meter kam ebenfalls aus Prag und hieß Martin Rejzek. Es folgten Marcus Herbst aus Helm-
stedt und Thomas Piepenbring vom SSV Neuhaus. Als jüngste Läuferin ging Chantal Scharfenberg mit fünf Jahren an den
Start. Ältester Starter war mit mehr als 70 Jahren Horst Reiche vom LAV Rümmer, der sich am Freizeitlauf beteiligte.
Als nächste Läufe sind in Velpke am 31. Dezember ab 10 Uhr der Silvesterlauf und am 25. April des nächsten Jahres der
Velpker Messelauf.
(N.R.)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 20. Oktober 2003
Bei Kilometer 26 zieht Heldt davon
Birgit Bröger stellt mit 3:07:10 Stunden neuen Streckenrekord auf – 453 Läufer gingen den Marathon an
Von Hans-Dieter Schlawis
Braunschweig. Einmal probiert und schon gewonnen: Birgit Bröger (LG Braunschweig) und Sönke Heldt (MTV Schladen)
die erstmals in einem Wettkampf auf die 42,195 Kilometer gingen, haben gestern die dritte Auflage des Braunschweig-
Marathons gewonnen.
Fast windstill, trocken und nicht zu heiß: Dass es für Birgit Bröger in 3:07:10 Stunden gar zu einem neuen Streckenrekord
reichte, überraschte selbst die Triathletin, die den Lauf als Saisonabschluss ganz locker anging. "Mach doch mal, habe ich
mir selbst gesagt", erzählte die Läuferin der LG Braunschweig nach dem Zieleinlauf. "Die ersten 15 Kilometer waren
schlimm, da haben mir alle Knochen weh getan. Aber dann lief es prima. Die Steigung bei Kilometer 30 hat richtig Spaß
gemacht." Diese Lust vermochte niemand zu kontern. Die zweitplazierte, Kerstin Jannsen vom MTV Adenbüttel, lag im Ziel
5:47 Minuten zurück, die drittplazierte Marina Popkowa aus Wolfenbüttel gar schon 15:58 Minuten – ein Klassenunter-
schied.
Bei den Männern waren die Abstände weitaus geringer, einen klaren Sieger gab es dennoch. Sönke Heldt (MTV Schladen)
gewann in 2:40:23 Stunden vor Tim Ziesche (Triathlon Team Braunschweig, 2:42:14) und Frank Balzer (VfB Fallersleben,
2:44:45). "Wir haben mit Sönke gar nicht gerechnet, plötzlich zog er an uns vorbei und das auch noch ziemlich schnell", er-
innerte sich Ziesche an den entscheidenden Kilometer 26, bis zu dem er mit Balzer in Front gelegen hatte. Vielleicht über-
nimmt er sich mit seinem Tempo und muss dafür zahlen, dachte sich das Duo, doch Heldt leistete sich keine Schwäche mehr.
"Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt, hatte nie Probleme", sagte der 26-jährige Schladener im Ziel so erholt und frisch,
als wäre er gerade vom Einkaufsbummel gekommen. "Ich bin allein immer mein konstantes Tempo gelaufen." Erst im
Sommer begann Heldt, der schon seit seinem 12. Lebensjahr trainiert und läuft, sich systematisch auf den Marathon vorzu-
bereiten. "120 bis 130 Kilometer pro Woche sind da schon zusammengekommen", blickte der Sieger zurück, der über die
10 000 Meter eine Bestzeit von 33 Minuten vorzuweisen hat. Dass Balzer auf den letzten Kilometern noch entscheidend
zurückfiel, lag wohl an seinem Programm. "Ich bin letzte Woche erst in München gelaufen", sagte der Wolfsburger.
400 Männer und 53 Frauen machten sich gestern um zehn Uhr auf den Marathon, nach 5:20 Stunden war der Letzte im Ziel.
254 Männer und 87 Frauen wählten die 10-Kilometer-Strecke. Anders als die ersten Fünfzig kämpften viele der Folgenden
nicht nur gegen die Strecke, sondern sich selbst. Nur ganz wenige gaben auf. "Es war eine schöne Strecke, es herrschten
optimale Bedingungen", lobte Frank Balzer. Die Zuschauer auf der Sonnenterasse des Polizeistadions mochten dies nur be-
stätigen.

WINSENER ANZEIGER vom 22. Oktober 2003
Familienfest mit 364 Teilnehmern
Rottorf. Strahlender Sonnenschein bei nahezu idealen Laufbedingungen; mit 364 Teilnehmern so viele, wie noch nie zuvor;
zwei neue Streckenrekorde und eine durchweg fröhliche Stimmung: Viel besser hätte die Volkslaufserie 2003 im Winsener
Kreisgebiet kaum zu Ende gehen können. Nach dem rundherum gelungenen 7. Rottorfer Volkslauf am vergangenen
Wochenende fiebert die große Familie der Läufer, Walker und Wanderer bereits der ersten Veranstaltung des Jahres 2004
entgegen. Am 1. Mai 2004 heißt es dann in der Winsener Innenstadt: Stadt- und Deichvolkslauf des TSV Winsen.
Doch zunächst genoss man gemeinsam das letzte Familientreffen des Jahres. Bereits die Anzahl von mehr als 300 Voran-
meldungen hatte auf ein Auslöschen der alten Höchstmarke von vor zwei Jahren hingedeutet. Mit einem Plus von 41
Sportlern steht der neue Teilnehmerrekord des Rottorfer Volkslaufs nunmehr bei 364. Ein gehöriges Stück dazu bei trug die
Leichtathletikabteilung des TSV Hittfeld, die als stärkste vorangemeldete Gruppe (29 Läufer und Walker) mit dem Wander-
pokal der Sparkasse Harburg-Buxtehude ausgezeichnet wurde. Auf den Plätzen zwei und drei folgten hier der MTV
Borstel-Sangenstedt und die Stolpertruppe Winsen.
Die Protagonisten in den Hauptläufen über 10 und 14,2 km kamen aus den Lauf-Hochburgen der LG Nordheide und des
TSV Hittfeld. Über 10 km siegte Tim Tomczak (LG Nordheide) in starken 35:41 min. Mehr als drei Minuten später pass-
ierten Thomas Eggert (TSV Hittfeld) und Heinz-Dieter Cordes (LG Lüneburg) Hand in Hand die Ziellinie im Roddau-
Stadion. Die längste Rottorfer Laufstrecke, zu absolvieren waren 14,2 km über flache Feld- und Waldwege entlang der
Roddau und Ilmenau, beendete Axel Schulze vom TSV Hittfeld als Erster. Der 38-Jährige benötigte eine Zeit von 52:07 min.
Neben dem neuen Teilnehmerrekord verewigten sich zwei Sportler mit neuen Streckenrekorden in den Annalen des Rott-
orfer Volkslaufs. Der 15-jährige Sören Ludolph von der LG Nordheide stellte in 14:24 min eine neue Bestmarke im 4-km-
Jogginglauf auf. Beim Walking über 6,8 km bleiben gleich zwei männliche Starter unter der bisherigen Rekordmarke. Der
vereinslose Peter Forbech siegte letztlich in 43:35 min vor Walter Langhans vom TSV Winsen (44:18 min).
Neben Urkunden für alle Teilnehmer und Pokalen für die jeweiligen Laufsieger durften sich einige besonders Glückliche über
weitere Sachpreise freuen. Mehrere Sponsoren sorgten dafür, dass MTV-Rottorf-Vorsitzender Hans-Bernd Graubner und
Organisator Björn Umland bei der Startnummern-Tombola reichlich Preise verteilen konnten.
Einziger Wermutstropfen blieb die schwache Beteiligung am Wandern. Lediglich zwei Anhänger von Schusters Rappen
nahmen die zehn Kilometer unter die Sohlen. Diesen Wettbewerb wird es als Konsequenz daraus beim 8. Rottorfer Volks-
lauf nicht mehr geben. Ansonsten gibt es aber wenig Anlass, für die Veranstaltung am 17. Oktober 2004 etwas zu ändern.
Die kompletten Ergebnisse gibt es unter
http://home.t-online.de/home/mtv.rottorf

LANDESZEITUNG (Bückeburg) vom 22. Oktober 2003
Ulrich Mallwitz auf seiner Hausstrecke in Topform
Jobst von Palombini gewinnt M30 / Kathy Spieß bei den Schülerinnen vorn / Mannschaftswertung an Eintracht
Minden
Leichtathletik
(jp). Der TuS Eintracht Minden hat den Hattrick geschafft: Zum dritten Mal in Folge errangen die Läufer-
innen und Läufer aus der Weserstadt mit der besten Mannschaftsleistung den Gesamtsieg beim Bruno-Petzke-Gedächtnis-
lauf der Vereinigten Turnerschaft Bückeburg und konnten dafür den Wanderpokal aus den Händen von Lauf-Organisator
Karl-Heinz Scharf entgegen nehmen. Der Schüler-Wanderpokal ging diesmal an den SC Herford.
Bei den Herren wurde der zwanzigjährige Dennis Roloff aus Rusbend seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. In 35:15 Minuten
gewann der Sechste der Deutschen Juniorenmeisterschaften über 800 Meter und Deutsche Jugendmeister von 2002, der
inzwischen für Hannover 96 startet, den 10-Kilometer-Lauf durch die Hofwiesen vor Jürgen Bressem vom TuS Ricklingen
(35:20) und Bernd Nedderhoff vom TuS Eintracht Minden (35:36).
Der 34-jährige Lokalmatador Jobst von Palombini, der zum zehnten Mal im Dress der Vereinigten Turnerschaft an den Start
ging und damit insgesamt 100 Kilometer Bruno-Petzke-Lauf auf dem sportlichen Kerbholz hat, wurde mit 35:52 Minuten
Vierter. Sowohl Dennis Roloff als auch Jobst von Palombini errangen den Sieg in ihren jeweiligen Altersklassen M 20 und
M 30.
Bei den Damen kam Anke Kemmener von den Lübbecker Berglöwen nach 37:43 Minuten vor Ulrike Dreißigacker von der
Laufgemeinschaft Hannover (41:19) ins Ziel, Dritte über 10 Kilometer wurde wie im Vorjahr Christina Tonk vom TuS
Kleinenbremen. Das Einzel der Männer über fünf Kilometer entschied Markus Klawitter vom Tri 4 Fun SVKT (18:54) vor
Matthias Eiden vom TuS Eintracht Minden (18:58) und Vereinskamerad Kai-Uwe Peters (20:26). Auf Seiten der Damen
war Kathy Spieß vom TV Jahn Welsede über fünf Kilometer am schnellsten (20:56), ihr folgten die beiden Kleinenbremer
Läuferinnen Christine Steinmann (21:00) und Simone Schmidtchen (22:24).
Bei den Schülern gewannen folgende Teilnehmer: Schüler A - 2,4 km: Kai Schönbohm (SC Herford). Schülerinnen A 2,4
km: Nadine Lofski (TuS Wunstorf). Schüler B - 2,4 km: Jan Sielemann (TuS Eintracht Minden). Schülerinnen B - 2,4 km:
Kathy Spieß (TV Jahn Welsede). Schüler C - 2,4 km: Lukas Müller (Luhdener SV). Schülerinnen C - 2,4 km: Jeanett
Tielkemeier (TuS Eintracht Minden). Schüler D - 1,2 km: Andy Spieß (TV Jahn Welsede). Schülerinnen D - 1,2 km:
Franziska Kruse (TWG Nienstädt/Sülbeck).
Weitere Ergebnisse Schaumburger Teilnehmer: Schülerinnen D: 1. Franziska Kruse (Nienstädt/Sülbeck), 4. Swaantje Jacobs (Bückeburg), 5.
Laura Althöfer (Bückeberge). Schüler D: 1. Andy Spieß (Welsede), 4. Niklas Harting (Bückeburg). Schülerinnen C: 2. Vanessa Wenzel
(Rodenberg), 3. Gesa Nordmeyer (Nienstädt/Sülbeck), 4. Rebecca Faulhaber (Luhden), 5. Maike Urbschat (Bückeburg). Schüler C: 1. Lukas
Müller (Luhden), 2. Alexander Seele (Luhden), 3. Marcel Schulz (Lauenau). Schülerinnen B: 1. Kathy Spieß (Welsede).
Damen: 10 Kilometer: 4. Ulla Köppen (Hess. Oldendorf). W50: 1. Edith Wedemeier (Beckedorf). Männer: 10 Kilometer: 4. Jobst von Palombini
(Bückeburg), 6. Ulrich Mallwitz (Bückeburg), 8. Alexander Schulz (Bückeburg), 9. Jens Schaper (Obernkirchen). M30: 1. Jobst von Palombini.
M35: 1. Ulrich Mallwitz. M70: 1. Helmut Segebade (Bückeburg).

DER MÜNSTERLÄNDER vom 27. Oktober 2003
Elke Bussmann mischt Halbmarathon-Feld mächtig auf
Dammerin beim 34. Löninger Straßenlauf Zweite - Löninger Nico Bucchioni wird Vierter
Löningen (cam). Zum Teil heftige Regenschauer sowie ein kalter Wind haben am Sonnabend den 34. Löninger Straßenlauf
- der auch als Bezirksmeisterschaft ausgeschrieben war - beeinträchtigt. “Rund 200 Teilnehmer sind nicht das, was wir uns
erhofft hatten. Viele der guten Läufer sind zu Hause geblieben, weil sie unter diesen Bedingungen keine Verbesserung ihrer
Zeiten für möglich hielten”, analysierte Mitorganisator Wolfgang Alde.
Dies galt allerdings nicht für Elke Bussmann vom OSC Damme. Die 37-Jährige kam im Halbmarathon als Zweite der Ge-
samtwertung ins Ziel und stellte in 1:20:58,6 Stunden eine persönliche Bestleistung auf. Sie musste im Ziel lediglich Geart
Broers (Hatten-Sandkrug) den Vortritt lassen, der rund 18 Sekunden schneller gewesen war. “Bussmann hat bis Kilometer
13 fast die gesamte Führungsarbeit geleistet”, so Alde.
Auf Rang drei kam in Person von Christiane Spallek (LG Wilhelmshaven) mit rund drei Minuten Rückstand ebenfalls eine
Frau. Ein erfreuliches Ergebnis aus hiesiger Sicht lieferte der Löninger Nico Bucchioni ab, der in 1:24:24,7 Vierter wurde.
“Dabei ist er erst seit Anfang dieses Jahres in der Läuferszene zu finden”, freute sich Alde. Unterdessen kam der mit Ab-
stand jüngste Läufer im Feld, Michael Landwehr (SG Essen/Garthe), auf einen guten 18. Platz - der 19-Jährige hatte die
Strecke über 21,1 Kilometer in 1:32:46,4 Stunden bewältigt.
Den Zehn-Kilometer-Lauf gewann derweil Tobias Bünte (Jahrgang 1982/SG Diepholz) in mäßigen 36:21 Minuten. Zweiter
und damit neuer Bezirksmeister wurde Karl-Friedrich Kinast (DSC Oldenburg), der - 22 Jahre älter als Bünte - 36:47,3
Minuten brauchte. Als 21. der Gesamtwertung gewann Lokalmatadorin Antonia Beyer die Frauenkonkurrenz - sie wurde in
41:11,5 ebenfalls Bezirksmeisterin.
Eine Klasse für sich war indes einmal mehr der Garreler Schüler Fabian Kühling in der Fünf-Kilometer-Konkurrenz. Sein
Ziel, unter 17 Minuten zu bleiben, verfehlte der 15-Jährige in Anbetracht des Wetters zwar deutlich, im Ziel hatte er mit
17:24,0 Minuten aber immer noch 1:32 Minuten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Peter Stelter (TSG Hatten-Sandkrug).
“Kühling war auf den ersten 2,5 Kilometern noch voll im Plan. Erst als er nach dem Wendepunkt gegen den Wind laufen
musste, wurde er langsamer”, beobachtete Alde.
Derweil laufen die Vorbereitungen für den
2. Hasetal-Marathon am 26. Juni 2004 auf Hochtouren. Alde: “Wir haben bereits
Plakate gedruckt und Flyer verteilt.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. Oktober 2003
Harms läuft neuen Bahnrekord
Leichtathletik: Gute Ergebnisse beim 6. Stundenlauf der Emder LG erzielt
Von Horst Kruse
Emden. Nur 24 Aktive nahmen am 6. Stundenlauf der Emder Laufgemeinschaft auf dem Sportplatz des Johannes-Alt-
husius-Gymnasiums teil. So enttäuschend die geringe Teilnehmerzahl für die Organisatoren auch war, so beeindruckend
waren die gelaufenen Weiten. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen wurden neue Bahnrekorde aufgestellt.
Bei einer feucht kühlen Witterung übernahm Lokalmatador Stephan Harms (Emder LG) sofort die Führung und lief einen
deutlichen Vorsprung heraus. Mit insgesamt gelaufenen 42 Stadionrunden und 380 Metern - das entspricht 17 180 Metern
in 60 Minuten - gewann Harms nicht nur souverän die Veranstaltung, sondern stellte auch einen offiziellen Emder Bahn- und
Vereinsrekord auf. In der aktuellen Landesbestenliste des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes belegt Harms jetzt
sogar den zweiten Platz.
Dominik Schmedding (Emder LG) als Zweitplatzierter lief auch eine persönliche Bestleistung heraus. Mit 15 756 Metern
konnte er den Dritten Manfred Ostendorf vom VfL Oldenburg (15 637 Meter) knapp hinter sich lassen. Für den 60-
jährigen Oldenburger wurde eine Extra-Genehmigung beim NLV beantragt, um innerhalb des Stundenlaufes eine Zeit über
10 000 Meter gesondert abzustoppen. Ostendorf wollte einen neuen Landesrekord in der Altersklasse M 60 im 10 000-
Meter-Bahnlauf aufstellen. Hierzu ließ NLV-Wettkampfrichter Peter Jans eine Extra-Stoppuhr mitlaufen und zählte die
Runden des Oldenburgers persönlich. Allerdings schaffte Ostendorf das Ziel nicht, aber mit 37:28,2 Minuten über 10 000
Meter als 60-Jähriger ließ er Rundenzähler und Zuschauer staunen.
Auch Inga Jürrens von der Emder LG war gut drauf. Zwar zählte das Frauenfeld nur drei Teilnehmer, aber Jürrens lief im
vorderen Männerfeld mit und stellte ebenso wie Harms einen neuen Bahn- und Vereinsrekord im Frauenbereich auf. Mit
ihren gelaufenen 14 365 Metern liegt Inga Jürrens in der aktuellen Landesliste auch auf dem zweiten Rang. Vorjahressiegerin
Almuth Maaß (LG Ostfriesland) erreichte mit 13 781 Meter den zweiten Platz. Gerhardine Tjarks (LG Ostfriesland) kam
mit 10 435 Meter auf den dritten Rang.
Ergebnisliste

NORDSEE ZEITUNG vom 29. Oktober 2003
Frank Themsen fast 20 Minuten schneller
Bremer läuft beim OSC-Marathon persönliche Bestzeit -- Strecke wird 2004 amtlich vermessen
Bremerhaven.
Einen Teilnehmerrekord mit über 140 Startern verbuchten die Organisatoren Bernd und Roland Koppe bei
den Marathonläufen des OSC Bremerhaven. Einzigartig ist das Angebot, sich noch während des Laufes zwischen der Halb-
marathon- und der Marathonstrecke entscheiden zu können.
Einige Athleten machten davon Gebrauch oder sie verlängerten
ihre Halbmarathondistanz um eine weitere Runde auf 31,650 Kilometer.
Knapp die Hälfte der Läufer ging die Marathonstrecke an. Neue persönliche Bestzeit von 2:41:31 Stunden lief der Nord-
bremer Frank Themsen auf dem Rundkurs von 4 x 10 565 Metern. Damit distanzierte er seine Konkurrenten um fast 20
Minuten.
Der Automobilclub Bielefeld und viele Helfer aus der Leichtathletik-Abteilung des OSC Bremerhaven sorgten für einen ge-
fahrlosen Lauf und die Verpflegung der Athleten, die der Großmarkt Ruge gesponsort hatte. Eine Urkunde für jeden Läufer,
ein T-Shirt und Ehrenpreise für die Schnellsten hatte der Veranstalter parat.
Der Bremerhaven-Marathon wird sich etablieren. Nächstes Jahr wird die Strecke amtlich vermessen sein; damit werden
Leistungen in die Bestenlisten aufgenommen können.
Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 30. Oktober
Auch 2004 wieder ein Teamlauf
Generalmajor Viereck sicherte dies verbindlich zu / Letzter JaboG-Lauf verbuchte neuen Rekord
Upjever
(eb). Kurz vorm Start machte gestern Mittag unter den über 500 Teilnehmern des 12. JaboG-Teamlaufes der
Scherz die Runde, dass man alle künftigen Läufe, so es welche gäbe, sie stets als letzte Veranstaltung anbieten solle, dann
würde jeder dieser Läufe eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Da gab es im großen Saal des Offiziersheim des Flieger
horstes viel Beifall, als überraschend der Chef der 4. Luftwaffen-Division, Generalmajor Karl-Heinz Viereck verkündete,
dass der Traditionslauf auch im nächsten Jahr stattfinden werde. Die Ausrichtung würde das Objektschutz-Bataillon über-
nehmen, dem wenn nötig, Unterstützung von der Divison zuteil werde.
Pünktlich zum Abschiedslauf des Jagdbombergeschwaders 38 “Friesland” spielte Petrus mit. Und auch die Teilnehmerzahl
der bisherigen Veranstaltungen wurde getoppt. Fast 680 Frauen und Männer hatten sich bei den Organisatoren, mit Thomas
Hamann, Leutnant Lutz Geske und Oberfeldwebel Torsten Bruns an der Spitze, angemeldet. Auf die Hatz rund um die Flight
machten sich am Ende rund 500, wovon 478 ins Ziel kamen.
Sieger in der Männer-Einzelwertung wurde Frank Hahn vom Luftwaffenamt Köln in guten 32:37 Minuten. Der Erstplatzierte,
der auf seiner Marathon-Strecke eine Zeit von 2:19 Std. vorweisen kann, nimmt in der ewigen JaboG-Lauf-Bestenliste den
9. Rang ein. Auf Platz zwei kam Rob Payne, vor Bob Goldsmith zeitgleich in 33:41 (beide Javelin Barracks RT). Bei den
Frauen setzte sich die Nordholzer Soldatin Astrid Pospesil (43:11) vor der Ostfriesin Almuth Maaß (43:28) durch. Rang
drei belegte Vidina Cabrea Otten vom TuS Zetel (45:50). Ihre Teamgefährtin Inse Kohlenberg wurde in 45:17 Siegerin in
der Mistress-Wertung.
Bei der Siegerehrung, die der stellvertretende Kommodore Oberstleutnant Reinhard Milter (er startete zusammen mit Fries-
lands Landrat Sven Ambrosy das große Feld) zeichnete er den mit 88 Jahren ältesten Läufer, Erwin Sucher aus. Sieger in
der Teamwertung wurden die Jevelin Barracks RT in der Gesamtzeit von 2:58:58 Stunden, vor dem Luftwaffenamt Köln
(3:00:47) und dem Instandsetzungs-Regiment 2 Diepholz (3:07:35). In der Masters-Teamwertung hatten diesmal das Luft-
waffenamt Köln in 3:12:08 Stunden die Nase vorn vor TSLw 3 Faßberg (3:22:56) und LwInsthRgt. 2 Diepholz (3:26:00).
Mit starken Kontingenten war die Volksbank Jever, darunter auch Vorstandsmitglied Michael Engelbrecht vertreten. Alle
drei Mannschaften konnten gute Plätze unter den 87 Teams belegen. Ebenfalls drei Teams kamen vom Lauf-Treff des MTV
Jever ins Ziel, wie auch das Friesische Brauhaus, mit Langstreckenfreak, Geschäftsführer Jürgen Keipp.
Ergebnisliste als HTML-Datei (964 KB) oder PDF-Datei (188 KB)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 30. Oktober 2003
“Ihlower Rennschnecken” schnellste Staffel
Leichtathletik: 3. Staffellauf von Fortuna Logabirum mit neuem Teilnehmerrekord
Logabirum
(ätz). “Wir haben eine Steigerung um 50 Prozent bei den Meldungen und die Teilnehmer waren auch zufrieden.”
Ralf Vry zog nach der dritten Auflage des Staffellaufs von Fortuna Logabirum eine postive Bilanz. Der Organisationsleiter
und seine 18 Helfer verlebten einen ruhigen Nachmittag, die Veranstaltung lief rund, die Logabirumer hatten alles im Griff.
43 Staffeln und zehn Einzelläufer starteten über 3 x 5,3 Kilometer. Die Laufstrecke führte durch die Logabirumer Wall-
heckenlandschaft und sah anfangs bei den Männern, der stärksten Wertungsklasse, ein spannendes Rennen zwischen den
Ihlower Rennschnecken, dem Titelverteidiger, und dem Team “Arminia Bielefeld”. Gerd Wolzen, Starläufer der Arminen,
lief mit 18:46 Minuten von allen Läufern die schnellste Runde. Das gleichmäßig stark besetzte Team aus Ihlow entschied
dieses Rennen trotzdem für sich und gewann in neuer Streckenrekordzeit von 57:22 Minuten.
In der zweitstärksten Gruppe, der Mixkategorie, gewann der SV Warsingsfehn vor der LG Borussia/Germania Leer, deren
Schlussläufer Ralf Taube auf dem dritten Abschnitt die schnellste Zeit lief und seine Staffel vom vierten auf den zweiten Platz
brachte.
Bei den Frauen gab es einen klaren Erfolg der LG Uplengen vor dem SV Nortmoor. Hier waren ebenso sechs Staffeln am
Start wie in der Familienwertung, in der auch ein schneller Lauf von Schlussläufer Peter Steinke den Erfolg von Familie
Marschall aus Norden vor den Steinkes nicht verhindern konnte. In der Firmenwertung lag die Spastikerhilfe vor dem Team
von Jovy Atlas I. Bei den Einzelläufern siegte Georg Feldiek in 1:06:21 Stunden .
Zur Ergebnisliste (PDF)

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 3. November 2003
Über 300 Aktive: Rekord bei der Herbst-Härte
Hitzacker (jw). Die Organisatoren von der TSV Hitzacker hatten gestern bei der zwölften Auflage der Hitzacker-Herbst-
Härte allen Grund zur Freude. Weit über 300 Aktive liefen bei dem beliebten 10-km-Lauf mit Start auf dem Kniepenberg
durch die Elbhöhen bis zum Ziel am Hitzackeraner Kurhaus. Das war ein neuer Teilnehmerrekord.
Ein reibungsloser Ablauf, gute Zeiten in der Spitze und eine gute Stimmung im Zielbereich rundeten die größte Laufveran-
staltung Lüchow-Dannenbergs ab. Den Sieg bei den Männern sicherte sich Michael Kühne (M 35) aus Mölln, der den
Streckenrekord in 36:49 Min. nur um 15 Sekunden verpasste. Bei den Frauen gewann Kerstin Wiethake von der LG PSV
Uelzen/MTV Barum in 46:18 Min. bei ihrer zwölften Teilnahme zum zwölften Mal. Schnellste Lüchow-Dannenberger waren
Silvia Behn vom TuS Lüchow in 54:58 Min. (Gesamt-9.) und Jürgen Schwarz vom SV Sporting Lüchow in 43:06 Min.
(Gesamt-16.).
Ein ausführlicher Bericht folgt in unserer morgigen Ausgabe. (Wird hier auf der Seite eingestellt, wenn er online verfügbar ist)
Kurzer Bericht vom 3.11. / Ausführlicher Bericht vom 4.11.

Presseinformation vom 3. November 2003 (Von Markus Steinbrück)
Bezirksoffene Crosslauf-Kreismeisterschaften (Kreis Harburg-Land) in Drestedt
Zwei Kreistitel innerhalb von 90 Minuten
Drestedt. Mit 96 Teilnehmern aus neun Vereinen verzeichneten die Kreismeisterschaften im Crosslauf jetzt eine in etwa auf
Vorjahresniveau liegende Resonanz. Als örtliche Ausrichter traten gemeinsam die Leichtathletikabteilungen des SC Drestedt
und MTV Tostedt auf. Ausgewählt hatten sie eine am Butterberg nahe Drestedt liegende Strecke, die 1996 bereits einmal
diese Titelkämpfe erlebt hatte.
Als ”durchaus anspruchsvoll” bezeichneten die Aktiven das Geläuf, das ihnen, bedingt durch zahlreiche Wurzeln und große
Steine, alles an Konzentration abverlangte. Der komplett mit Laub bedeckte Boden sowie nicht gerade ideale Lichtver-
hältnisse machten die Aufgabe für die Teilnehmer im Alter zwischen acht und 69 Jahren nicht gerade einfacher.
Als erfolgreichste Teilnehmerin kristallisierte sich Alexandra Hahn von der LG Nordheide heraus. Die 25-Jährige sicherte
sich nur 90 Minuten nach ihrem Sieg auf der 2700 Meter langen Mittelstrecke (10:05 min) auch den Kreismeistertitel auf der
Langstrecke über 5300 Meter (22:02 min).
Auch die Protagonisten in den übrigen Hauptläufen kamen aus der Winsener Trainingsgruppe von Gerd und André Prüs-
mann. Unangefochten siegte sowohl Jan Martin Gutzeit in 18:05 min über 5300 Meter als auch Tim Tomczak in 36:18 min
über 10500 Meter. Beide trugen das Trikot der LG Nordheide.
Die Kreis-Crosslauf-Meisterschaften des Jahres 2004 werden am Sonntag, 7. November, in Rottorf ausgetragen.
Alle Einzel-Kreismeister von Drestedt im Überblick:
1150 Meter:
Schülerinnen W8: Sofia Machill; W9: Hanna Steeneck; W10: Carlotta Meyer-Ranke (alle TSV Hittfeld); W11: Isabelle Warner
(MTV Tostedt). Schüler M8: Sören Narjes; M9: Feliks de Jelski; M10: Daniel Behrens (alle TSV Hittfeld); M11: Jan Pottbacker (MTV Tostedt)
2700 Meter: Schülerinnen W12: Dana Meyer; W13: Jana Sussmann (beide LG Nordheide); W14: Laura Elena Diedrichsen (TSV Hittfeld);
W15: Kirsten Costard (LG Nordheide). Schüler M12: Christian Schirner (MTV Tostedt); M13: Hendrik Spöring (MTV Pattensen); M14:
Dennis Rehr; M15: Sören Ludolph (beide LG Nordheide).
2700 Meter: Weibliche Jugend B: Corinna Hinck; Weibliche Jugend A: Henrike Faltermaier; Frauen: Alexandra Hahn (alle LG Nordheide).
5300 Meter: Männliche Jugend B: Nils Oksas; Männer: Jan Martin Gutzeit (beide LG Nordheide). Senioren M40: Thomas Eggert (TSV Hitt-
feld); M45: Uwe Dresel (SC Klecken); M55: Eberhard Späth (MTV Tostedt); M60: Georg Miedeck (TV Meckelfeld); M65: Jürgen Wiese (LG
Nordheide).
5300 Meter: Frauen: Alexandra Hahn (LG Nordheide). Seniorinnen W40: Barbara Dresel (SC Klecken); W45: Regina Leu (LG Nordheide).
10 500 Meter: Männer: Tim Tomczak. Senioren M30: André Prüsmann (beide LG Nordheide); M35: Sven Christiansen (Blau-Weiß Buch-
holz); M40: Lutz Plambeck; M45: Thomas Wroblewski; M50: Willi Derboben (alle TSV Hittfeld); M60: Walter Schmidt (LG Nordheide); M65:
Achim Lemke (Blau-Weiß Buchholz).

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 4. November 2003
Schweinehund in Treppengestalt
Rekordbeteiligung bei der 12. Hitzacker-Herbst-Härte: 370 Aktive
Hitzacker (jw). Die Hitzacker-Herbst-Härte hat am Sonntag ihrem Ruf als beliebteste Laufveranstaltung Lüchow-Dannen-
bergs einmal mehr alle Ehre gemacht. Bei der zwölften Auflage des 10-km-Laufs durch die Elbhöhen verzeichneten die
Organisatoren von der TSV Hitzacker um Reiner Burmester einen Teilnehmerrekord.
330 Aktive passierten den Zielstrich vor dem Hitzackeraner Kurhaus, hinzu kamen noch 40 Wanderer. Auch in sportlicher
Hinsicht konnten die Härte-Organisatoren zufrieden sein. In 36:49 Min. war Sieger Michael Kühne aus Mölln ein würdiger
Sieger, er verpasste den Streckenrekord von Rainer Jahnke nur um 15 Sekunden. Insgesamt blieben aber nur drei Läufer
unter der 40-Minuten-Marke. Bei den Frauen feierte Kerstin Wiethake von der LG PSV Uelzen/MTV Barum in ebenfalls
passablen 46:18 Min. ihren zwölften Sieg bei ihrer zwölften Teilnahme.
Aus organisatorischer Sicht konnten die Ausrichter mit der zeitweise scheinenden Sonne um die Wette strahlen. Denn es gab
trotz der insgesamt 370 Aktiven keine großen Probleme, dafür aber viel Lob und viel Spaß. “Wenn es sich weiterhin in
diesem Rahmen bewegt, könnnen wir so weitermachen wie bisher”, blickt Organisator Reiner Burmester zufrieden in die
Zukunft.
Im Kampf um die Gesamtsiege waren die auswärtigen Teilnehmer unter sich. Gleich nach dem Startschuss für die 330
Läuferinnen und Läufer sowie Nordic Walker auf dem Kniepenberg bei Drethem setzte sich eine kleine Gruppe um Holger
Fritze, der früher für die SV Lemgow/Dangenstorf lief, und Kersten Jäkel ab (beide LG PSV Uelzen/MTV Barum/M18).
Bei Tießau hatte die Gruppe einen Vorsprung von rund zehn Sekunden herausgelaufen, versuchte gemeinsam, das Tempo
hoch zu halten. Doch Meter um Meter kämpften sich die Verfolger wieder heran. Ganz stark trumpft dabei der Möllner
Michael Kühne (M35) auf, der zum ersten Mal bei der Härte dabei war. Auf dem hügeligen Kurs durch die Elbhöhen mit
insgesamt 220 Höhenmetern setzte er sich an die Spitze und lief bis zur Jugendherberge in Hitzacker einen Vorsprung von
über eine Minute heraus. Seine Führung baute der 35-Jährige bis zum Ziel auf 2:16 Min. aus. Kühne zeigte die Treppen
hinauf zum Weinberg viel Biss und keine Schwächen und holte sich im Zielbereich den verdienten Applaus von den rund 100
Zuschauern ab. Sein Vereinskollege Marius Götzinger (M18) konnte da nicht mithalten, wurde in 39:05 Min. Zweiter. Fritze
verpasste die 40-Minuten-Marke als Vierter nur um eine Sekunde.
Bei den Frauen lief Kerstin Wiethake einmal mehr ein einsames Rennen und durfte nach 46:18 Min. zum zwölften Mal in
Folge jubeln. Das Tempo der Seriensiegerin konnte nur die 52-jährige Edda Jeewe aus Neustadt-Glewe einigermaßen mit-
halten. In 49:54 Min. wurde Jeewe Zweite.
Ob Erster, Zehnter oder noch weiter hinten: Im Zielbereich am Kurhaus durfte sich auch am Sonntag fast jeder Finisher
wieder als Sieger fühlen. Denn bei der Herbst-Härte gilt es wie bei kaum einem anderen Lauf, den inneren Schweinehund zu
besiegen. Der tritt vor allem in Gestalt der Stufen zum Weinberg hinauf in Erscheinung, war den vielen Unterhaltungen der
Aktiven zu entnehmen. “Das ist mörderisch”, keuchte beispielsweise ein Teilnehmer, eine andere Läuferin musste minuten-
lang von ihrem Partner gestützt werden. Nach entsprechender Regeneration und einem kräftigen Schluck Tee, der wieder für
alle Aktiven bereitstand, waren die Strapazen aber schnell vergessen und die Zufriedenheit, die Härte absolviert zu haben,
überwog.
Behn beste auf Platz neun
Herbst-Härte: Schwarz schnellster hiesiger Läufer
Hitzacker
(jw). Mit der Titelvergabe bei der Hitzacker-Herbst-Härte hatten die hiesigen Läuferinnen und Läufer auf dem
schwierigen Kurs durch die Elbhöhen nichts zu tun. Bester Lüchow-Dannenberger war Jürgen Schwarz vom SV Sporting
Lüchow (M40), der nach 43:06 Min. erschöpft ins Ziel lief. In seiner Altersklasse wurde Schwarz Siebter.
Altersklassensiege gabs für Julian Tornow (M20) von der TSV Hitzacker. In 43:25 Min. war er Zweitschnellster hiesiger
Starter und 18. im Gesamtfeld der 259 Finischer. Routinier Hermann Walther von der IGAS Wendland lief in der M 50
einen deutlichen Sieg heraus. In 43:44 Min. lag er fast vier Minuten vor dem zweitplatzierten Reiner Burmester von der TSV.
Damit war Walther drittschnellster Lüchow-Dannenberger und 20. der Gesamtwertung. Erster und einziger Starter in der
M70 war Klaus Fröhner vom MTV Dannenberg in 1:12:40 Std.
Bei den insgesamt 58 Mädchern und Frauen landete Silvia Behn vom TuS Lüchow als schnellste Kreisvertreterin in 54:58
Min. auf Rang neun. In der W 35 wurde sie Zweite. Als weitere Lüchow-Dannenbergerinnen folgten Elisabeth de Mol vom
MTV Dannenberg (2. W40/11. Gesamt) in 56:30 Min. und Ulrike Laudel-Voigt aus Hitzacker (2. W 50/21. Gesamt).
Altersklassensiege gabs für Gisa Marggraf (W12/46. Gesamt) vom SV Zernien in 1:18:17 Std. und Irmela Wilck
(W60/27. Gesamt) von der IGAS Wendland in 1:02:33 Std.
Kurzer Bericht vom 3.11. / Ausführlicher Bericht vom 4.11.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 4. November 2003
Im Regen purzeln die Rekorde
Leichtathletik: Jörg Valentin gewinnt Wall-Lauf und stellt Bestmarke auf
Emden.
Im Regen purzelten beim 6. Emder Wall-Lauf die Rekorde. In diesem Jahr hatten so viele Läufer für die Veran-
staltung der Emder LG gemeldet wie nie zuvor. Und einer lief so schnell wie keiner zuvor. Den Hauptlauf der Männer über
6250 Meter gewann der Norder Jörg Valentin in 21:42 Minuten.
Der erste Rekord stand aber schon fest, ehe die Athleten das Ziel erreichten. Trotz des schlechten Wetters starteten insge-
samt 230 Läufer. Das waren 50 mehr als vor einem Jahr. Großen Anteil hatte daran auch eine Gruppe aus dem Emsland.
Der TuS Haren war gleich mit 30 Sportlern nach Emden gereist.
Höhepunkt des Wall-Laufs war zweifelsohne das Rennen über 6250 Meter. Nur in der Anfangsphase lief der 43-jährige
deutsche Seniorenmeister Jörg Valentin in Begleitung. Abonnementssieger Peter Steinke (ebenfalls TV Norden), der bislang
den Streckenrekord hielt, und der Emder Stephan Harms konnten Valentin aber nicht lange folgen. Am Ende hatte der
Sieger mehr als eine halbe Minute Vorsprung gegenüber Steinke (22:24 Minuten). Stephan Harms vom Gastgeber erreichte
in 22:41 Minuten als Dritter das Ziel.
Auch bei den Frauen stellte der TV Norden die Siegerin. Die 41-jährige Irmi Hartmann lief der Konkurrenz auf und davon
und siegte souverän in 26:49 Minuten. Zweite wurde Claudia Diederichs (TuS Aurich-Ost) in 29:42 Minuten. Eine starke
Leistung bot auch der Jugendliche Jan-Gerhard Onken vom SV Warsingsfehn, der zum Landeskader gehört. Er siegte in
der Altersklasse M 15 über 2500 Meter in der hervorragenden Zeit von 9:22 Minuten.
Nachtrag vom 5. November 2003
Emder LG half mit
Emden. Den 6. Emder Wall-Lauf (die OZ berichtete) richtete der SV Emden-Harsweg aus und nicht die Emder LG wie
irrtümlich berichtet. Die ELG unterstützte die Harsweger nur bei der Durchführung mit einigen Helfern. (F)

HAMBURGER ABENDBLATT vom 4. November 2003
Straßenlauf als Familienausflug
Halbmarathon: Die meisten der 570 Teilnehmer kennen sich, nutzen die Strecke zum Plaudern
Von Hans Kall
Hausbruch. Im Sommer lebt Uwe Borsdorf (34) in Portugal in der Einsamkeit, fernab der Zivilisation ohne Strom und
fließend Wasser. Im Winter kehrt der einstige Topläufer der LG Wedel-Pinneberg für ein paar Wochen aus Parada zurück.
Und dann beweist der frühere Harburger seinen ehemaligen Weggefährten, dass er das Laufen nicht verlernt hat. Beim
traditionellen Süderelbe-Halbmarathon der LG HNF durch das Alte Land zeigte der "Einsiedler" der Konkurrenz die
Hacken, legte in 1:09:51 Stunden eine fantastische Zeit hin. Der für "G.D.3 Santos P. Parada" startende Borsdorf hatte sich
nach zwei Kilometern abgesetzt und einen Vorsprung von knapp sechs Minuten auf Thomas Hansen (Germania Schnelsen)
und Peter Smolinski (Buxtehuder SV) herausgelaufen.
570 Teilnehmer beendeten bei bestem Laufwetter die Wettkampfsaison. "Wir sind mehr als zufrieden", sagte Organisator
André Schepanski, zumal viele Aktive schon ihre Saison beendet haben. Sieger Uwe Borsdorf störte sich auch nicht an dem
starken Wind, der den Aktiven auf dem Hinweg zur Wendemarke in Rübke entgegenblies. Der Wind gehört schon traditio-
nell zum Halbmarathon dazu. Genau wie der familiäre Charakter dieser Laufveranstaltung. "Ungefähr 400 Läufer kommen
regelmäßig", schätzt André Schepanski, der mit 60 Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Ein häufiges Bild beim
Straßenlauf: Die Teilnehmer nutzten die drei Strecken (Halbmarathon, fünf und zehn Kilometern) zum Plaudern.
Die Verantwortlichen der LG HNF sind mit ihren Gedanken längst beim
24-Stunden-Lauf im Mai 2004. Gerda Schröder
aus Quickborn inspizierte jetzt die Strecke am Gymnasium Süderelbe und gab Tipps. Zum Mitlaufen des Halbmarathons
konnte sie nicht überredet werden. "Das ist mir zu kurz", lehnte die Extremläuferin ab, die beim 24-Stunden-Lauf ihren 75.
Geburtstag auf der Strecke feiern will.

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