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30. Januar 2006

Extraseite (Vor)-Silvesterläufe 2004

Am 31. Dezember 2005 um 17:00 Uhr wurden alle Ausschreibungen und Vorberichte hier auf der Seite gelöscht. Diese sind
aber zum Teil weiterhin über die
Silvesterlauf-Archivseite abrufbar.
Hier werden in den nächsten Tagen ”Step by Step” alle verfügbaren Ergebnisse und (Presse)-Berichte veröffentlicht.
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33. Silvester-Crosslauf in Winsen-Borstel am 18.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
21. Vorsilvesterlauf in Bremerhaven am 18.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
28. Vorsilvesterlauf in Wolfsburg am 26.12. (Ergebnisse)
21. Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
33. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
15. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
26. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
6. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. (Ergebnisse)
21. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. (Ergebnisse)
30. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. (Emmerthal / Pressebericht)
23. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
19. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. (Ergebnisse - Korrekturfassung vom 1.1. / Presseberichte)
18. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. (Ergebnisse)
29. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
29. Silvesterlauf in Augustendorf (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. (Presseberichte / Ergebnisse)
28. Silvesterlauf in Emden am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
29. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. (Ergebnisse - Auszug / Pressebericht)
18. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
24. Silvesterlauf in Gifhorn am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
32. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. (Presseberichte)
20. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. (Ergebnisse)
19. Silvesterlauf in Lüchow am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
20. Silvesterlauf in Sögel am 31.12. (Ergebnisse)
26. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31.12. (Pressebericht)
9. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31.12. (Ergebnisse)
1. Silvester-Marathon in Lilienthal am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
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33. Silvester-Crosslauf “Rund um den Borsteler Habichtshorst” in Winsen-Borstel am 18. Dezember 2005

Ergebnisse

HAMBURGER ABENDBLATT vom 20. Dezember 2005
Familiäres Treffen im Habichtshorst
Cross: Silvesterlauf der LG Nordheide - 146 Kinder, Erwachsene und Senioren gingen bei Schnee und Eis an
den Start
Von Peter Hansaul
Borstel. Zumindest die frische weiße Schneelandschaft wurde dem Namen des Crosslaufes gerecht. Die Aktiven selbst
haben sich ohnehin längst daran gewöhnt, im Dezember einen Silvesterlauf zu bestreiten. Es war ja schon der 33., zu dem
die LG Nordheide in den Habichtshorst in Borstel eingeladen hatte. Am 31. Dezember 1972 war der erste gestartet worden.
Länger als zwei Jahrzehnte blieb der Silversterlauf auch ein richtiger Silvesterlauf. "Aber die Beteiligung wurde immer spär-
licher", sagte Birgit Dietschmann, die Vorsitzende der LG Nordheide, zu der sich elf Leichtathletik-Abteilungen zusammen-
geschlossen haben. "Deshalb sind wir auf Dezember ausgewichen."
Diesmal waren es 146 Kinder, Erwachsene und Senioren, die das Ziel im verschneiten Wald erreichten. "Rund die Hälfte
von denen kenne ich persönlich", sagte Markus Steinbrück, Kommentator und Stimmungsmacher mit dem Mikrophon. "Die
meisten sind ja längst Stammkunden bei uns." Wie Mona Pfaffenbach von der TSG Bergedorf. Die Schülerin ist zwar erst
13 Jahre alt, aber sie war bereits zum sechsten Mal in Borstel und dann über 1500 Meter in 5:44 Minuten die Schnellste.
Der ausdauerndste und verläßlichste der Cross-Enthusiasten, das ist und bleibt sicher noch auf Jahre der alte Lokalmatador
Walter Schmidt. Der Sieger in der Altersklasse der 65-jährigen (29:55 Minuten über 6300 Meter) und Veteran vom MTV
Borstel-Sangenstedt bestritt bereits seinen 26. Silvestercross.
Daß auch die Zuschauer, zumeist Verwandte und Bekannte der Sportler, mit der Strecke im Habichtshorst vertraut sind, sah
man sofort. Die meisten stapften zielstrebig durch den Wald, hin zu dem berüchtigten Wassergraben. Über den mußten die
meisten sowieso. Und natürlich hatten die Zuschauer ihren Spaß daran, wenn einige der Läufer ins Wasser platschten. Alter-
nativ konnte über ein Brett balanciert werden.
Als erste waren die Männer auf den Rundkurs geschickt worden. Sie hatten mit 9200 Meter den längsten Weg bis zum Ziel.
Tim Tomczak, der 23 Jahre alte Mittelstreckler der LG Nordheide, konnte die starke Konkurrenz von der LG Wedel-
Pinneberg abhängen. Der Preis für den Sieg in 32:36 Minuten, ein Föhn. Jens Gauger, der Zweite von der LG Wedel-Pinne-
berg, bekam ein Handtuch. Tim Tomczak hatte den Vorteil, auf seiner Hausstrecke zu laufen. Er wohnt nur ein paar hundert
Meter vom Wald entfernt. Aber ohnehin hatte die Mittel- und Langlaufgruppe der LG Nordheide von Trainer Gerd Prüs-
mann einige Male im Habichtshorst trainiert.
Bei den Schülern war der TuS Finkenwerder dominant. In der leistungsstarken Nachwuchsgruppe hatte es einen internen
Zweikampf zwischen Jon Mewes, zwölf Jahre und siebenfacher Hamburger Meister, und Freund Matthias Heinrich (13)
gegeben, der bisher stets zweiter Sieger war. Diesmal zog er an Jon vorbei. Mit 5:14 Minuten war er über 1500 Meter
Schnellster der AK M13. Jon Mewes war als Zweiter in 5:19 Minuten im Ziel, war auch ein Sieger, in der Schülerklasse bis
zwölf Jahre. Schwester Catharina (sieben Jahre alt) lief als einzige in der Altersklasse bis acht Jahre mit, brachte damit eine
Siegerurkunde mit nach Finkenwerder.

Presseinformation vom 20. Dezember 2005 (Von Markus Steinbrück)
Tomczak endlich Platzhirsch in seinem Revier
Winsen/Luhe. Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, leicht angetauter und gut zu belaufender Boden sowie eine be-
kannt selektive Strecke im Borsteler Habichtshorst - mit einem Wort: “Ideale Crossbedingungen“. Das war genau das, was
die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Nordheide anlässlich ihres 33. regionalen Silvester-Crosslaufs, der seit vielen Jahren
bereits am vierten Advent ausgetragen wird, wieder einmal zu bieten hatte. 142 hartgesottene Läuferinnen und Läufer aus
dem Großraum Hamburg, und damit exakt so viele wie vor Jahresfrist, fanden den Weg in das Waldgebiet am Ortsausgang
des Winsener Stadtteils Borstel.
Die Langstrecke der Männer war 2005 eine klare Angelegenheit für Lokalmatador Tim Tomczak von der gastgebenden LG
Nordheide. Der 23-Jährige, der nur etwa 500 Meter von der Strecke entfernt wohnt und häufig im Habichtshorst trainiert,
war in den vergangenen Jahren den eigenen Ansprüchen selten gerecht geworden. Umso glücklicher äußerte sich der Fach-
informatiker jetzt, als er nach sechs langen Runden und 9200 Metern Jens Gauger und Manuel Rodriguez-Eicke (beide LG
Wedel-Pinneberg) deutlich in die Schranken gewiesen hatte. Tomczak siegte in 32:36 min mit einem Vorsprung von 20 bzw.
23 Sekunden.
Die stärksten Vereine in den Schülerklassen der Acht- bis 13-Jährigen, die eine flache 500-Meter-Runde dreimal zu durch-
laufen hatten, hießen TuS Finkenwerder (5 Siege) und TSG Bergedorf (4 Siege). Der TuS trumpfte vor allem bei den
Schülern mit Erfolgen durch Matthias Heinrich (M 13/5:14 min), Jon Mewes (M 12/5:19 min) und Onno Geise (M 11/5:42
min) auf. Die TSG hatte ihre Stärken eher bei den Schülerinnen, wo Mona Pfaffenbach (W 13/5:44 min) und Anna-Sophia
Behnecke (W 12/5:58 min) nicht zu schlagen waren. Drei Einzelsiege gingen an Nachwuchsläufer aus dem Winsener Kreis-
gebiet. Katharina Landenfeld (W 9/7:07 min) und Patricia Raida (W 10/6:50 min) kommen von der LG Nordheide. Sören
Narjes (M 10/5:57 min) startet für den TSV Eintracht Hittfeld.
Für die Akzente auf der 3300-Meter-Mittelstrecke der weiblichen Klassen sorgten zwei ganz junge Athletinnen. Die 14-
jährige Felisitas Schwedler (TSG Bergedorf), vor drei Wochen Siebte beim DLV-Talentcross in Darmstadt, setzte sich in
13:11 min knapp gegen die ein Jahr ältere Jana Sussmann (LG Nordheide/13:19 min), ihres Zeichens Norddeutsche
Schülermeisterin über 800 Meter, durch. Beide Talente waren deutlich schneller als die Siegerinnen in den älteren Klassen
der weiblichen Jugend A und B und der Frauen. Bei den Schülern siegte auf der gleichen Distanz Hendrik Spöring (M 15 /
LG Nordheide/12:53 min) vor Christian Schirner (M 14/MTV Tostedt/13:12 min).
Im Seniorenlauf über 6300 Meter hatte Detlef Peters (TSV Eintracht Hittfeld) die Nase in 23:22 min vor Oliver Studt (LG
HNF Hamburg/23:50 min) vorn. Nach 4800 Metern auf der Männer-Mittelstrecke war Manuel Contius (LG Wedel-Pinne-
berg) in 17:02 min als Erster wieder im Ziel. Direkt hinter ihm kamen die B-Jugendlichen Tobias Heyne (TSV Eintracht Hitt-
feld/17:17 min) und Oliver Tödter (LG Nordheide/17:29 min) ein.

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21. Vor-Silvesterlauf in Bremerhaven am 18. Dezember 2005

Ergebnisse

NORDSEE ZEITUNG vom 21. Dezember 2005
Gute Ergebnisse trotz Sturm und Schnee
Neuer Melderekord beim Vorsilvesterlauf des OSC -- Siege für Frank Nischler und Till Gusky
Bremerhaven.
Trotz des schlechten Wetters nahmen noch nie so viele Sportler am Vorsilvesterlauf des OSC teil wie in
diesem Jahr. Über 220 Meldungen haben die Organisatoren Roland und Bernd Koppe beim 21. Vorsilvesterlauf verbucht,
tatsächlich mitgelaufen sind 176. Die Rückzieher dürften vor allem am Wetter gelegen haben: Die Teilnehmer mussten teil-
weise über verharschten Schnee laufen, bekamen von oben noch Nachschub in Form von Graupel und Regen, dazu pustete
ein Wind, manchmal mit Sturmstärke. Doch selbst eine auf die Strecke gefallene Birke konnte den Läufern nichts anhaben.
 Dass unter diesen Umständen keine Rekorde herausspringen konnten, störte die Wenigsten. Im 5-Kilometer-Lauf stellte
Lokalmatador Frank Nischler seine Qualitäten unter Beweis und siegte vor den Nachwuchsläufern Bartosch Waade und Till
Gusky (beide OSC). Bei den Frauen hieß die strahlende Siegerin Birgit Friedrich (LG Kehdingen), die vor Jeanette Horn
(LG Wilhelmshaven) und Manuela Gusky (OSC) ankam.
Sieger über 10 Kilometer war Torsten Naue (LG Bremen-Nord) aus Sandstedt. Ihm konnte kein Konkurrent gefährlich
werden. Seine Siegerzeit von 35:47 Minuten ist angesichts der Streckenbeschaffenheit erstklassig. Zweiter wurde Nico
Kleinert (OSC) mit 36:14 vor Andreas Wellbrock (Werder Bremen). Claudia Jordan (TSV Buxtehude) war über diese
Distanz schnellste Frau vor Claudia Diederichs (TuS Aurich) und Marita Schröder (TSV Otterndorf).
Den Sieg über 2200 Meter holte der Doppelstarter Till Gusky knapp vor Tim Krüger (Achim). Als Dritter erreichte Chris-
Manuel Horn (LG Wilhelmshaven) das Ziel. Bei den Frauen lief Samantha Horn (LG Wilhelmshaven) vor Feenke Schütz
(Bremerhavener Ruderverein) und Josefine Sarpong (OSC) ins Ziel.

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28. Vor-Silvesterlauf in Wolfsburg am 26. Dezember 2005

Ergebnisse (PDF’s)

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21. Vor-Silvesterlauf in Uenzen am 30. Dezember 2005

Ergebnisse

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 2. Januar 2006
Wittmershaus und Schwartz gewinnen
Uenzer Vor-Silvesterlauf mit Rekordbeteiligung

Uenzen (töb). Trotz der nicht gerade freundlichen Bedingungen mit ziemlich viel Schneematsch auf der Strecke war der 21.
Uenzer Vor-Silvesterlauf wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Beim Start in Uenzen schrieben sich 80 Teilnehmer
ein, was einen neuen Rekord bedeutete. Sehr gut kamen dabei auch die erstmals ausgetragenen Wettbewerbe für Frauen
und Männer im Nordic Walking an.
Im Laufwettbewerb der Männer über 7,5 Kilometer zum Ausflugslokal "Holschenböhl" setzte sich mit Horst Wittmershaus
vom SC Weyhe der Topfavorit souverän durch. Wittmershaus verfehlte mit seiner Zeit von 25:10 Minuten seinen Strecken-
rekord zwar um knapp eine Minute, lag im Ziel damit aber immer noch um 44 Sekunden vor dem Zweiten Frank Themsen
von der LG Bremen-Nord. Noch deutlicher war die Sache bei den Frauen. Die B-Jugendliche Heidi-Annemarie Schwartz
(TV Bruchhausen-Vilsen) lief ein einsames Rennen und erreichte das Ziel nach 32:59 Minuten mit großem Vorsprung als
Erste. Mia Fiedler lag als Zweitplatzierte bereits mehr als drei Minuten dahinter.

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33. Silvesterlauf in Drochtersen am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

HAMBURGER ABENDBLATT vom 2. Januar 2006
Überraschungssieger Oberschilp
Silvesterlauf: Eisglätte schreckt viele Athleten ab
Drochtersen.
Alfred Przygoda hätte alle Grund gehabt, enttäuscht zu sein. Erst deutete die Rekordmarke von 312 Voran-
meldungen auf einen neuen Teilnehmerrekord hin, dann machte dem Vereinsvorsitzenden der TVG Drochtersen und Orga-
nisator des Silvesterlaufs das Wetter mit Glatteisgefahr einen Strich durch die Rechnung. Viele angemeldete Läufer sagten
kurzfristig ab oder blieben fern. Als gegen mittag aber mit knapp 250 Läuferinnen und Läufer doch wieder einmal ein beein-
druckendes Teilnehmerfeld zum Start Aufstellung nahm, war niemand darüber so froh, wie Alfred Przygoda. "Ich bin total
begeistert", sagte er, nachdem er den Startschuß zum 33. Silvesterlauf entlang der Elbe abgefeuert hatte. Mit Andreas Ober-
schilp (LG Bremen-Nord) gab es einen Überraschungssieger.
Bis der hoch gewachsene Läufer nach exakt 34:35 Minuten als Erster die Ziellinie überquerte, war Oberschilp nur der große
Unbekannte. Wer war der Mann, der sich mit dem Favoriten Peter Smolinski (Buxtehuder SV) vom Feld abgesetzt hatte
und beim Einlauf ins Kehdinger Stadion doch tatsächlich 20 Meter vorne lag? Oberschilp ist 38 Jahre alt und lebt in der
Reiterstadt Verden an der Aller. In Drochtersen hatte er sich für die Niederlage gegen den Buxtehuder Ingo Schröter beim
Süderelbe-Halbmarathon revanchieren wollen. Doch Vorjahressieger Schröter (Post SV Buxtehude), der insgesamt schon
sechsmal in Drochtersen gewonnen hat, war gar nicht am Start. Er hatte seine Anmeldung, wie viele andere auch, wegen der
angekündigten Glatteisgefahr zurückgezogen. Statt mit Ingo Schröter mußte sich Oberschilp nun also mit Peter Smolinski
(34:49 Minuten) auseinandersetzen. Der gratulierte als zweiter Sieger sportlich fair und erfuhr auch erst nach dem Zieleinlauf,
daß der diesjährige Sieger von Drochtersen Dritter bei den deutschen Titelkämpfen der Senioren 2005 war und in der
Läuferszene ganz und gar nicht unbekannt ist. Peter Smolinskis Vereinskamerad Sven Krüger (37:16 Minuten) überquerte
die Ziellinie als Dritter vor Carsten Kröger (VfL Stade, 37:35 Minuten).
Nichts Neues dagegen bei den Frauen. Ihren sechsten Sieg in Folge und insgesamt neunten Erfolg feierte Lokalmatadorin
Birgit Friedrich (41:57 Minuten), die es in den letzten zehn Jahren nur einmal, nämlich 1996, nicht auf das Siegerpodest
schaffte.

STADER TAGEBLATT vom 2. Januar 2006
353 Läufer beim Silvester-Spektakel
Andreas Oberschilp aus Verden und Dauersiegerin Birgit Friedrich dominieren den Traditions-Wettbewerb in
Drochtersen
Drochtersen
(mb). Ein neuer Name in der Siegerliste des Silvesterlaufs in Drochtersen: Andreas Oberschilp aus Verden
gewann den 33. Lauf der TVG Drochtersen zum Jahresausklang in 34 Minuten und 35 Sekunden. Beste Dame wurde
Dauersiegerin Birgit Friedrich (41:57). Den Nachwuchslauf über 1000 Meter gewann Daniel Ziegenhagen (VfL Stade,
4:09), beste Läuferin war Liane Schütz (BSV Buxtehude, 3:57). 353 Teilnehmer zählten die Veranstalter in allen Wettbe-
werben.
"Die Anmeldeliste war so lang wie nie zuvor", sagte Organisations-Chef Alfred Przygoda. 186 Anmeldungen waren es im
Vorjahr. Und dabei hielten die unbestimmten Witterungsverhältnisse sogar noch etliche Laufsportler von der Tour nach
Drochtersen ab. “Beim Silvesterlauf in Drochtersen muss man einfach dabei sein", sagten sich viele andere. So starteten jung
und alt beim traditionsreichen Spektakel über die 1000 Meter, die 10 Kilometer, als Wanderer oder Nordic Walker.
Für den Sieger, Andreas Oberschilp, war es der dritte Anlauf. Eigentlich hatte er den Jahresausklang in Kehdingen schon in
den letzten beiden Jahren fest auf seinem Laufzettel. Krankheitsbedingt musste er zweimal kurzfristig passen. Aller guten
Dinge sind drei. Den 33. Lauf gestaltete der 38-jährige zu seinem Erfolgslauf. Lokalmatadorin Birgit Friedrich zeigte sich
ebenfalls zufrieden. “Ich hatte eine Zeit unter 42 Minuten angepeilt.” Dass hat geklappt." Die Laufgruppe der TVG Droch-
tersen hat sich für das nächste Jahr den Start beim Halbmarathon in Berlin als Jahreshighlight ausgewählt. Die Vorbereit-
ungen laufen. Der Trainingsstand stimmt. Den Auftakt bildeten ab 11 Uhr die 1000-Meter-Läufe der Nachwuchsläufer. 28
Mädchen und Jungen schickte Starter Dirk Ludewig auf die Piste.

STADER TAGEBLATT vom 2. Januar 2006
Der Gewinner
Der Stress begann mit der Anreise
Drochtersen
(mb). Gegen Titelverteidiger Ingo Schröter wollte der spätere Sieger Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord)
eigentlich laufen. Aber Schröter musste wegen Krankheit passen. Dafür
boten Oberschilp und Peter Smolinski (BSV Buxte-
hude) einen spannenden Wettkampf. Die Anreise aus Verden entwickelte sich für den Sieger zur Fahrt gegen die Uhr. "So
war die Laufvorbereitung zu kurz und zeitweise machten mir Seitenstiche zu schaffen", so Oberschilp. Er fügte locker an:
"Nach dem Stress vor dem Start musste es dann schon der 1. Platz sein."
Peter Smolinski bot trotz zehnmonatiger Wettkampfpause ein beherztes Rennen. Der Inhaber des Streckenrekords: "In dem
Wohngebiet kurz nach dem Start hatte ich mir die rutschigere Spur ausgesucht und bin zurückgefallen. Ich habe lange Zeit
geführt", so Smolinski weiter, "doch Andreas Oberschilp war an diesem Tag einfach kraftvoller". Der bestehende Strecken-
rekord des Buxtehuders (32:02) aus dem Jahr 1991 geriet nicht in Gefahr. "Ich hoffe", so Peter Smolinski, "dass der erst
von meinem Sohn Eike Christian gebrochen wird".

STADER TAGEBLATT vom 2. Januar 2006
Der Organisator
Im nächsten Jahr wird weiter modernisiert
Drochtersen
(mb). "Ich schließe am Ende die Tür zu", sagt der Organisationschef des Silvesterlaufs, Alfred Przygoda. Seit
1997 leitet der Vorsitzende der TVG Drochtersen diesen sportlichen Jahresabschluss, der immer mehr Anhänger gewinnt.
"Eigentlich wollte ich nur ein Jahr die Leitung übernehmen", sagt Alfred Przygoda und lächelt, "ich bin immer noch mit Spaß
dabei".
Die 33. Auflage des Silvesterlaufs wäre bei besserem Wetter wohl mit neuem Teilnehmerrekord in die Vereins-Analen ein-
gegangen. Für den Leiter ein weiterer Grund den Ablauf weiter zu verbessern. Schon bei seinem Amtsantritt 1997 hatte er
die Computer für die Auswertung und den Druck der Urkunden eingeführt. Im kommenden Jahr ist weitere Modernisierung
in der Planung. "Wir werden das Chip-Auswertesystem einführen", erklärt Alfred Przygoda, "es wird immer schwieriger,
Helfer für diese Veranstaltung zu finden". Einige Mitstreiter aus der Helferriege sind seit 25 Jahren dabei. "Und bei solchem
Zuspruch trotz des schlechten Wetters müssen wir einfach etwas tun."

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15. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31. Dezember 2005   

Ergebnisse

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 2. Januar 2006
315 Teilnehmer trotzen dem Schmuddelwetter
Gelungene Mischung aus Sport und Geselligkeit beim Silvesterlauf des TSV Barsinghausen
Barsinghausen
(sei). Pünktlich beim Start um 11 Uhr öffnete Petrus am Silvestermorgen über dem Sportgelände des
Schulzentrums ‘Am Spalterhals’ seine Schleusen. Mit einem ungemütlichen, eiskalten Regenguss schickte er beim tradition-
ellen Silvesterlauf des TSV Barsinghausen die Läuferinnen und Läufer sowie die Walkerinnen und Walker auf den Weg.
Der einmal mehr familiären und guten Stimmung bei der Breitensportveranstaltung tat das Schmuddelwetter aber keinen Ab-
bruch. Lediglich auf die Teilnehmerzahl hatte die schlechte Witterung ihren Einfluss; sie wird viele Kurzentschlossene von
einer Teilnahme abgehalten haben. Die Nachmeldungen hielten sich folglich in Grenzen. Und dennoch waren die Veranstalter
von der Leichtathletiksparte des TSV Barsinghausen mit 315 Teilnehmern und Teilnehmerinnen zufrieden. Viele Läufer und
Läuferinnen nutzen den Silvesterlauf seit Jahren, um das Jahr sportlich ausklingen zu lassen. Bei allem Ehrgeiz, der manch
weiblichen und männlichen Teilnehmer über die 3,9 oder 8,6 Kilometer lange Strecke am Deister trägt, steht das Gesellige
und die nette Atmosphäre der Veranstaltung im Vordergrund. Bestzeiten und Rekorde spielen zum Jahresabschluss keine
Rolle mehr.
Die vorderen Plätze belegten in den verschiedenen Konkurrenzen meist die "Leichtathletikexperten". So gewannen Hannes
Bergmann vom TSV Kirchdorf (13:14 Minuten) und Julia Wahnig von Thüringengas Erfurt (15:24) die Kurzdistanz, Markus
Pingpank, ebenfalls vom TSV K (31:05), behauptete sich erwartungsgemäß auf der langen Strecke. Lediglich über 8,6
Kilometer der Frauen gewann mit Stefanie Hoffmann aus Kirchdorf (40:47) eine Sportlerin, die keinem Verein angehört.
Zusätzliche Farbe brachten bei der ohnehin recht bunten Veranstaltung die "Running Angels" mit ihren bunten Kostümen ins
Spiel. Dieser freien Laufgruppe gehört Klara Ahlers an, die die weibliche Walking-Konkurrenz über 8,6 km (71:18) ge-
wann. Bei den Männern siegte Josef Mateyka (60:05) vom Elan Barsinghausen/Wennigsen.
Wie in jedem Jahr leisteten die Mitglieder der TSV B-Leichtathletiksparte bei der Ausrichtung des Silvesterlaufes mit seinem
umfangreichen Rahmenprogramm einen organisatorischen Kraftakt. Im Eifer des Gefechts unterlief dem Kampfgericht im
Dauerstress und unter dem Zeitdruck bei der Auswertung der weiblichen 3,9-Kilometer-Konkurrenz ein Schönheitsfehler.
So wurde Siegerin Julia Wahnig (Erfurt/Jahrgang 1986) zunächst versehentlich in der Frauenwertung statt in der weiblichen
Jugend geführt, was erst nach der Siegerehrung in den verschiedenen Kategorien bemerkt wurde. Gleichwohl änderte das
nichts an der Tatsache, dass Wahnig insgesamt als erste weibliche Läuferin ins Ziel kam.

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26. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31. Dezember 2005     

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NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Silvesterlauf: 1550 trotzen Schnee und Kälte
Osnabrück. Wahre Lauf-Enthusiasten kennen eben kein Wetter! Trotz Schneeregens, Kälte und rutschigen Geläufs nahmen
am letzten Tag des Jahres 2005 nicht weniger als 1550 Teilnehmer die Herausforderung beim 26. OTB-Silvesterlauf an.
Ob
Walker, Bambinis oder erprobte Marathonis: Für fast alle war die Teilnahme an der Osnabrücker Kultveranstaltung auch bei
widrigen Bedingungen ein echter Spaß. Die erzielte Zeit spielte dabei zumeist eine Nebenrolle, vielmehr reizte wieder einmal
der freundschaftliche Wettkampf mit Gleichgesinnten. Auch die rund 60 Helfer des bewährten OTB-Teams ließen sich nach
dem “Schock am Morgen”, den Organsationschef Reinhold Tegeder ebenso wie viele seiner Mitstreiter angesichts der
feuchten Schneepracht beim Blick aus dem Fenster spürte, nicht in ihrem Eifer bremsen. Mit den Helfern des Stadtwerke
und des Sportamtes wurde die Strecke mit vereinten Kräften präpariert. Mit Erfolg, denn schwere Stürze waren trotz der
dichten Teilnehmerfelder nicht zu verzeichnen.
Obwohl Thorben Grothaus (TV Wattenscheid) und Manuela Köhne (LGO) im Hauptlauf über 10 Kilometer nicht uner-
wartet die Konkurrenz dominierten und Arno Dieckmann im Ziel der Kurzstrecke (5,6 Kilometer) ein OTB-Trio anführte,
erhielten die Bambinis den größten Applaus. “Es war einfach eine Freude, die Kleinen zu beobachten”, meint Tegeder.
Die Organisatoren hörten viel Lob, vor allem für die erstmals gebotene Möglichkeit, die Unterlagen bereits am Tag vor der
Veranstaltung abzuholen. “Wir sind hochzufrieden und von der Resonanz positiv überrascht. Bei gutem Wetter hätten wir
vielleicht sogar die 2000er-Marke geknackt”, glaubt Tegeder. Ein Ziel, das nun bei der 27. Auflage angepeilt wird voraus-
gesetzt, Petrus macht den Läufern nicht erneut einen Strich durch die Rechnung.

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6. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31. Dezember 2005

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21. Silvesterlauf in Hasede am 31. Dezember 2005

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30. Silvesterlauf in Emmerthal am 31. Dezember 2005

Ergebnisse / Bilder gibt es unter www.fotomanni.com (von Manfred Scholz)

NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 2. Januar 2006
768 Teilnehmer sind neuer Rekord beim 30. Emmerthaler Silvesterlauf
Gesamtsiege für Mareike Gehrmann (Xanten) und Sebastian Brandt (Höxter)
Leichtathletik
(gö). Der Wettergott hatte ein Einsehen. Pünktlich zum Start des 30. Emmerthaler Silvesterlauf auf der Be-
zirkssportanlage kam die Sonne hinter den Wolken hervor und bescherte den 768 Teilnehmern der letzten Laufveranstaltung
im NLV-Kreis Hameln-Pyrmont 2005 gute äußere Voraussetzungen. Zehneinhalb Stunden vor dem Jahreswechsel zeigten
sich die Leistungs- und Breitensportler von ihrer stärksten Seite und ließen den "Jubiläumslauf" zu einer rundum gelungenen
Veranstaltung mit neuem Teilnehmerrekord werden.
Sieger des Hauptlaufesüber 6900 m wurde Sebastian Brandt (23) vom HLC Höxter in 22:18 Minuten vor Rüdiger Stecker
(LG TuS Vinsebeck) in 22:27 Minuten und Philip Priebe (LG Weserbergland) in 23:47 Minuten. Ein glänzendes Finale legte
der Münderaner Henning Gusowski vom Lauftreff des Sportclubs. In 24:08 Minuten passierte er die Ziellinie und durfte sich
über Rang 5 - hinter dem Viertplatzierten, Miron Kantzoglou (LG MTV Bad Pyrmont (23:50), freuen.
Bei den Frauen dominierte Mareike Gehrmann (TuS Xanten) das Teilnehmerfeld der Frauen sowie weiblichen und männ-
lichen Jugend. In 26:51 Minuten sicherte sich die Läuferin vom Niederrhein erstmals den Sieg im Hauptlauf über 6 900 m.
Bereits vor drei Jahren war die heute 21-jährige Siegerin bei der weiblichen Jugend A über 2050 m erfolgreich. Den zweiten
Platz belegte Franziska Bär von der LG Weserbergland in 27:13 Minuten. Damit wiederholte sie die Platzierung aus dem
Vorjahr, als sie in 27:05 Minuten ihrer Vereinskameradin Jonna Tilgner (26;21) den Vortritt lassen musste. Den dritten Platz
errang Simone Hamann vom Ski-Club Springe in 28:15 Minuten. Vor zwei Jahren gewann sie den Hauptlauf für die TuSpo
Bad Münder in 27:37 Minuten. Freuen durfte sich aus heimischer Sicht auch Viola Bachmann von Lauftreff der Sportclub
Bad Münder. Der Verein war wieder mit einer stattlichen Teilnehmerzahl von 23 Aktiven vertreten. Die 29:07 Minuten be-
deuteten für die Münderanerin Platz vier im Hauptlauf. In ihrer Altersklasse W 30 wiederholte sie den Vorjahressieg (29:48).
 Den Anfang des Silvesterspektakels machten die Schüler und Schülerinnen sowie die Läufer und Läuferinnen der weib-
lichen und männlichen Jugend. 179 Teilnehmer hatte Gemeindebürgermeister Gerd Feldmann auf den Rundkurs geschossen.
Am Ende passierten die B-Jugendlichen Stefan Wadleich (TuS Xanten) und Tobias Götze (LG Weserbergland) in dieser
Reihenfolge zeitgleich im Wimpernschlagfinale die Ziellinie.

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23. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Leunig schrieb Silvesterlauf-Geschichte
Spannend ging es beim 23. Bad Harzburger Silvesterlauf zu. Vorjahressiegerin Andrea Bönig (TSG Bad Harzburg) vertei-
digte den Titel über die 11.000 m nur knapp vor Gisela Cramme (MTK Bad Harzburg). In der Männerwertung gewann mit
Stefan Leunig (Hannover 96) erstmals ein Junior die vom MTK ausgerichtete Traditionsveranstaltung.
Leunig, in der Region als Biathlet bekannt, holte sich einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg über 11 Kilometer vom Sportplatz
Waldhöhe nach Eckertal und zurück. Erst dahinter wurde es knapp. Nach ständigen Wechseln in der Führungsarbeit setzte
sich Jörg Franke (RSC Wunstorf) im Schlussspurt gegen Eike Bruns (MTK) im Kampf um Platz zwei durch.

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19. Silvesterlauf in Nordenham am 31. Dezember 2005

Ergebnisse (Korrekturfassung vom 1.1.2006)

NORDWEST ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Fast nur einheimische Siege
Silvesterlauf: Viele auswärtige Starter verzichten auf Anreise nach Nordenham
Von Rolf Bultmann
Nordenham. Fast ausschließlich mit Gesamtsiegen der einheimischen Starter endete der 19. Silvesterlauf des SV Norden-
ham. Dies lag aber nicht nur an der läuferischen Klasse der Nordenhamer Mittel- und Langstreckenläufer, sondern auch an
der fehlenden Konkurrenz. Eisregen und Schneematsch hatten etliche angemeldete auswärtige Athleten von einer Anreise
abgehalten. Trotz der Wetterunbilden, die für eine zweistündige Startverschiebung sorgten, gingen 181 Läufer über die 3-,
5-, 10- und 21-Kilometer-Strecken an den Start, wobei allein 67 Frauen und Männer den 10-Kilometer-Lauf absolvierten.
Immerhin 37 Starter bewältigten die Halbmarathonstrecke. Die erzielten Zeiten sind nur bedingt aussagekräftig, weil auf-
grund der veränderten Streckenführung - einige Wirtschaftswege mussten gesperrt werden - die Rundkurse nicht mehr ge-
mäß den DLV-Richtlinien vermessen werden konnten. Zudem ließen das Wetter und die Straßenverhältnisse keine besseren
Ergebnisse zu.
Den Halbmarathon machten Starter aus Nordenham unter sich aus. Es siegte Jürgen Seel vom Blexer TB in 1:21,49 Stunden
vor Holger Gödecke vom SV Nordenham (1:22,39) und Ralf Wessels vom TSV Abbehausen (1:29,33). Beste Läuferin
war Martina Cremer vom VfL Bückeburg (1:44,10). Über die 10-Kilometer-Strecke war Norbert Lindemann von SV
Nordenham (37:09 Minuten) vor Paul Schissler aus Lemwerder (40:51) und Michael Meincke vom VfL Oldenburg (40:53)
erfolgreich. Bei den Läuferinnen siegte Jeannette Horn von der LG Wilhelmshaven (43:02) vor Constanze Nattermann aus
Boppard (45:24) und Jana Bruns vom SV Nordenham (49:27).
Der 5-Kilometer-Lauf endete mit einem Sieg von Jörg Brunkhorst vom SV Nordenham in recht guten 16:24 Minuten vor
Thorsten Wiegers von der LG Wilhelmshaven (17:32) und Thomas Tüxen vom VfL Bückeburg (17:36). Im schwächer be-
setzten Feld der Läuferinnen siegte die Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter aus Nordenham (23:06).

WESERMARSCH ZEITUNG vom 2. Januar 2006
200 Teilnehmer trotz Regens
Silvesterlauf: Nordenhamer Starter werden Gesamtsieger auf allen Strecken
Von Rolf Bultmann
Nordenham. Langstreckenläufer sind hartgesottene Sportler. Schneematsch und Regen konnten über 200 Läufer und
Walker nicht davon abhalten, sich am 19. Silvesterlauf des SV Nordenham zu beteiligen. Wegen der Wetterunbilden wurde
der für Sonnabendmorgen geplante Start um zwei Stunden verschoben. Es habe sich gelohnt, dieses Risiko einzugehen,
denn nach der Wartezeit habe sich die Strecke in einem recht ordentlichen Zustand befunden, resümierte Organisationsleiter
Harald Peplau. Als er und seine Helfer sich am Sonnabendmorgen um 8 Uhr trafen, um die Strecken für die Läufe über 500
Meter sowie 3, 5, 10 und 21,1 Kilometer auszuschildern, habe ein Eisregen das Schlimmste befürchten lassen. Da ein
Silvesterlauf schon wegen des Namens nicht auf einen anderen Tag verlegt werden könne, habe er sich nach Rücksprache
mit den Helfern und Studium des Wetterberichts für eine Startveschiebung entschieden, so Harald Peplau.
Mit dieser Entscheidung stieß der Organisationsleiter auf das Verständnis des Großteils der Teilnehmer. Etliche vorange-
meldete auswärtige Läufer, darunter auch eine 40-köpfige Gruppe aus Brake, sagten aus verständlichen Gründen jedoch ab.
Sonst wären es wohl annähernd 300 Teilnehmer gewesen, strich Harald Peplau die Bedeutung des Silvesterlaufes heraus.
 Wegen des schlechten Wetters musste die Streckenauswahl geändert werden. Alle Läufer absolvierten einen fünf Kilometer
langen Rundkurs, was bei den Teilnehmern des Halbmarathons sogar Freude hervorrief weil sie nun viermal von ihren am
Start- und Zielort wartenden Angehörigen angefeuert wurden. Die neue Streckenführung und natürlich die Wetterbeding-
ungen ließen Vergleiche der gelaufenen Zeiten mit den Vorjahresergebnissen nicht mehr zu.
25 Mädchen und Jungen im Alter von drei bis zehn Jahren absolvierten einen 500-Meter-Lauf. Bei den Mittel- und Lang-
strecken (189 Teilnehmer im Alter von fünf bis 71 Jahren) fand der 10-Kilometer-Lauf mit 67 Startern gefolgt von der 5-
Kilometer-Strecke mit 43 Läufern und dem Halbmarathon mit 37 Läufern das größte Interesse. Zudem gingen neun Walker
an den Start. Gesamtsieger bei allen Laufwettbewerben wurden Teilnehmer aus Nordenham.
Stadtmeister erhalten Gelbes Trikot
Das Gelbe Trikot und natürlich auch einen Pokal erhielten die Stadtmeister über 10 und 21 Kilometer, die beim Silvesterlauf
unter den Teilnehmern aus Nordenham ermittelt wurden. Über 10 Kilometer siegten bei den Läuferinnen Jana Bruns (49:27
Minuten) vor Ulrike Schierloh (51:55) und Susanne Bullwinkel (52:58) sowie bei den Läufern Gesamtsieger und Titelver-
teidiger Norbert Lindemann (37:09) vor Thomas Völker (43:48) und Thorsten Berndt (46:31). Beim Halbmarathon (21
Kilometer) waren bei den Frauen Sandra Kallenbach (1:52:15 Stunden) sowie bei den Männern Gesamtsieger Jürgen Seel
(1:21:49) vor Holger Gödecke (1:22:39) und Ralf Wessels (1:29:33) erfolgreich.

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18. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

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29. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Januar 2006
Bartholome hat Spaß im Schnee
Der frühere Stuhrer gewinnt die 29. Auflage des Silvesterlaufs in Fahrenhorst
Von unserem Mitarbeiter Andree Wächter
Fahrenhorst. "The same procedure as last year": Der berühmte Satz aus dem Silvesterklassiker "Dinner for one" trifft auch
auf die 29. Auflage des Silvesterlaufs in Fahrenhorst zu. Thomas Bartholome vom TSV Kirchdorf verteidigte seinen Sieg aus
dem Jahr 2004. Für die 9,5 Kilometer lange Strecke benötigte der frühere Hansa-Läufer Bartholome 32:06 Minuten.
Schnellste Frau im Hauptlauf war Janina Sonnemann (Universum Gym) in 40::24 Minuten. Die kurze Strecke über 4500
Meter entschieden Alexander Arlt (LG Kreis Verden) in 15:41 Minuten und Jessica Lohmann (19:57) aus Bremen für sich.
 Vor dem Start war Organisator Lutz Tappert noch optimistisch, dass es einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen gibt.
Doch kurz nach Meldeschluss dann die bittere Realität: Es waren "nur" 417 Starter. "Wir hätten gerne die 500er-Marke ge-
knackt. Doch die glatten Straßen haben wohl einige Gemeldete davon abgehalten, anzureisen", bedauerte der zweite Vor-
sitzende des LC Hansa Stuhr.
Als Nachmelder trug sich Vorjahressieger Thomas Bartholome in die Starterliste für das Crossrennen ein, das quer durch
das Fahrenhorster Bradenholz führte. Dabei waren die ersten und letzten Meter auf dem Sportplatz in Fahrenhorst die ge-
fährlichsten, denn durch den Wetterumschwung gefror der Schnee zu Eisplatten. Hier hatten Zuschauer wie auch Läufer arge
Probleme mit der Standfestigkeit. "Im Wald ließ es sich aber richtig gut laufen", verriet Sieger Bartholome später. "Mit
Spikes unter den Schuhen hat es richtig Spaß gemacht, sich durch den Schnee zu wühlen. Es war eine tolle Abwechslung zu
den Straßenrennen", so der frühere Hansa-Läufer, der sich nach rund einem Kilometer an die Spitze des Feldes gesetzt
hatte. "Ich wusste, dass die Führenden das hohe Anfangstempo nicht durchhalten werden. Daher bin ich konstant mein
Tempo gelaufen." Im Ziel hatte er einen Kilometerschnitt von 3:15 Minuten zu Buche stehen. Mit 1:32 Minuten Rückstand
erreichte Frank Mäusner (LG Bremen Nord) als Zweiter den Zielstrich. "Ich konnte mit Thomas nicht mithalten, da bin ich
einfach mein Rennen gelaufen", erklärte der Bremer. Dritter wurde Hikmet Ciftci (SG Osterholz), der 34:08 Minuten be-
nötigte.
Höhentraining zahlt sich aus
Bei den Frauen war die Vorjahreszweite Janina Sonnemann diesmal die schnellste, sie beendete die Langstrecke nach 40:24
Minuten. "Ich bin völlig überrascht, dass ich gewonnen habe", strahlte Sonnemann, die mit gänzlich anderen Erwartungen ins
Rennen gegangen war. "Locker ankommen war mein Vorsatz. Anscheinend hat aber das Höhentrainingslager doch etwas
gebracht." Spannend war der Kampf um die Plätze zwei bis vier. Janine Kaiser (VSK Osterholz/41:18), Johanna Kleber
(SCC Berlin/41:51) und Lokalmatadorin Angelika Schröder (42:17) lagen dabei weniger als eine Minute auseinander.
Während die Langstreckenläufer sich noch aufwärmten, starteten die Aktiven bereits über die Kurzdistanz. Alexander Arlt
(LG Kreis Verden) benötigte für die 4500 Meter lange Waldstrecke 15:41 Minuten. Auf den Silberrang lief André Stelljes
von der LG Bremen Nord (16:22) vor Dirk Siech (LT Sport-Ziel), der 16:54 Minuten benötigte. Noch deutlicher gestaltete
sich der Zieleinlauf bei den Frauen. Jessica Lohmann gewann in 19:57 Minuten, mit zwei Minuten Rückstand folgte Diana
Loock (TuS Huchting). Petra Seeberg (LC Hansa/23:08) sicherte sich den Bronzeplatz.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 2. Januar 2006
Bartholomé deklassiert die Konkurrenz
36-Jähriger gewinnt Stuhrer Silvesterlauf / "Der Sieg war heute Pflicht" / Schröder und Sokoll holen sich Serien-
Wertung

Von Gerd Töbelmann
Fahrenhorst. So ganz zufrieden war Jan-Simon Neubauer, Rennleiter des 29. Silvesterlaufs des LC Hansa Stuhr, vor dem
Start nicht: "Das schlechte Wetter hat uns wohl die Rekordbeteiligung gekostet." Dennoch: Knapp 500 Starter/innen kämpf-
ten sich über den matschig, glatten Untergrund und zeigten dabei noch gute Leistungen. Nach heftigen Schneefällen in der
Nacht vor dem Rennen und später dann einsetzendem Tauwetter war die Piste in Fahrenhorst nicht ganz ungefährlich. "Eine
Absage des Rennens kam für uns aber nie in Betracht. Schließlich läuft jeder Starter hier auf eigene Gefahr", so Neubauer.
 Bei den Männern kam Thomas Bartholomé (TuS Kirchdorf) mit den anspruchsvollen Bedingungen am besten zurecht. Der
Ex-Läufer des LC Hansa Stuhr hatte hinterher sogar viel Spaß: "Das war heute doch super. Man muss sich nur vorher richtig
vom Kopf her drauf einstellen." Der 36-Jährige, der sich erst am Morgen für einen Start entschieden hatte und kurzfristig aus
Hannover angereist war, hatte alles fest im Griff. Die ersten 800 Meter nach dem Massenstart hielt er sich zurück, um einen
Sturz zu vermeiden. Dann jedoch ging die Post ab. Bartholomé setzte sich sehr schnell vom Feld ab, lief ein einsames Rennen
und erreichte nach 32:06 Minuten als Erster das Ziel des 9,5 Kilometer langen Hauptlaufes. Frank Mäusner (LG Bremen-
Nord/33:38) und Hikmet Ciftci (SG Osterholzer LA/34:08) konnten da als Zweiter und Dritter nicht mithalten. Was für den
Sieger nicht überraschend kam: "Ohne überheblich zu klingen: Der Sieg war Pflicht, weil ich in Hannover viel bessere Train-
ingsbedingungen habe als meine heutigen Konkurrenten."
Auch bei den Frauen war die Sache klar: Janina Sonnemann (Universum Gym) benötigte 40:24 Minuten und konnte im Ziel
beruhigt auf ihre Verfolgerinnen Janine Kaiser (VSK Osterholz/41:17) und Johanna Kleber (SCC Berlin/41:51) warten.
Platz vier sicherte sich Angelika Schröder (LC Hansa Stuhr), die damit auch Seriensiegerin der Veranstaltungen Geestlauf,
Hansa-Cross und Silvesterlauf um den "Suzuki-Hinrichsen-Pokal" wurde. Die Wertung bei den Männern ging an Peter
Sokoll vom SC Weyhe. Erneut eine tolle Vorstellung lieferte Lokalmatador Tobias Kortas ab, der die Schüler-Konkurrenz
mit 16:23 Minuten dominierte. Damit war Kortas nur 16 Sekunden langsamer als der um einige Jahre ältere Gewinner bei
der Jugend A/B.

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29. Silvesterlauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre” in Augustendorf am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 2. Januar 2006
Paetzkes starkes Abschiedspräsent für DSC
2002-Sieger gewinnt Augustendorfer Silvesterlauf erneut - Antonia Beyer beherrscht wieder Frauen-Konkurrenz
Von Johannes Klinker
Augustendorf. Christoph Paetzke heißt der Gewinner des 29. Silvesterlaufs in Augustendorf. Der 22 Jahre alte Olden-
burger benötigte für die 14 Kilometer-Distanz 54:04 Minuten und wiederholte damit im Markhauser Ortsteil seinen Erfolg
von 2002. Den sehr beachtlichen dritten Rang belegte der erst 17-jährige alte Garreler Fabian Kühling. Die Frauen-Kon-
kurrenz wurde einmal mehr von der für den VfL Löningen laufenden Lindernerin Antonia Beyer beherrscht. “Gezogen” von
ihrem Ehemann Armin passierte Beyer die Ziellinie nach 70:27 Minuten. Keine berauschende Siegerzeit - niemand wusste
dies besser als die symphatische Lindernerin, die eigentlich gar nicht hätte starten wollen. “Erst am Abend vorher hat mich
mein Mann doch noch überredet. Ihm zuliebe bin ich mitgelaufen. Die schwache Zeit erklärt sich durch die fehlende Kon-
kurrenz”. In der Tat waren viele Sportler der traditionsreichen Augustendorfer Veranstaltung fern geblieben, nachdem am
frühen Samstagmorgen heftige Schneefälle die Anreise nicht unerheblich erschwert hatten. Auch die Strecke präsentierte sich
folgerichtig alles andere als einfach. Viele Läufer stürzten auf der stellenweise vereisten Piste, gravierende Verletzungen aber
blieben aus.
“Man musste schon ein wenig aufpassen und insgesamt sehr kontrolliert laufen”, meinte Silvesterlauf-Sieger Christoph
Paetzke, der der “Meute” schon bald nach dem Start entrückt war. Niemand vermochte Schritt zu halten mit dem 1,81 m
großen und nur 63 Kilo “schweren” Studenten der Wirtschaftswisssenschaften. So powerte Paetzke einem ungefährdeten
Start-Ziel-Triumph entgegen und freute sich hernach auf einen neues Kapitel in seiner sportlichen Karriere. “Mit Beginn des
neuen Jahres ist ein Wechsel zur LG Braunschweig perfekt. Dieses eine Mal aber wollte ich unbedingt noch für den DSC
Oldenburg gewinnen”. In der am 31. Dezember 2006 anstehenden Jubliäumsauflage wird Paetzke nicht dabei sein. Der
Grund: Den jungen Oldenburger verschlägt es studienbedingt in die Vereinigten Staaten.
Rundum zufrieden gab sich Fabian Kühling im Start- und Zielbereich. Der dritte Rang in der Gesamtwertung hinter Christoph
Paetzke und Stefan Opperhorn (Warsingsfehn) durfte zwingend von dem 17-jährigen Talent nicht erwartet werden. Umso
weniger, als sich der von Heiner Göttke trainierte Garreler keineswegs über alle Maßen akribisch vorbereitet hatte. “Ich bin
nicht so richtig im Training und hab’ zuletzt nicht viel gerissen an Kilometern. Die aber musst Du eigentlich bolzen im Winter”,
meinte der angehende Industriekaufmann.

NORDWEST ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Beyer und Paetzke auf Podest
Silvesterlauf: 550 Teilnehmer trotzen Eis und Schnee -- Rekordzeiten unmöglich

Von Hans Passmann
Augustendorf. Nicht nur die Autofahrer hatten am letzten Tag des Jahres 2005 mit Schnee und Glatteis zu kämpfen,
sondern auch die Teilnehmer am 29. Internationalen Markhauser Silvesterlauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre”. Über
Nacht schufen Neuschnee und Frost schwierige Bedingungen auf der 14 Kilometer langen Laufstrecke entlang der Tal-
sperre. Gutes Schuhwerk war gefragt. Die Wetterkapriolen sorgten auch dafür, das bei weitem nicht die Teilnehmerzahlen
der Vorjahre erreicht wurden. Viele hatten wegen vereister Straßen auf eine Reise nach Augustendorf verzichtet. Dennoch
zählten die Organisatoren 550 Sportler.
Die 29. Auflage der Traditionsveranstaltung brachte keine großen Überraschungen, zumal bei den Männern Vorjahressieger
Matthias Strotmann von der LG Braunschweig wegen Trainingsrückstandes auf einen Start verzichtete. So war der Weg frei
für Christoph Paetzke (DSC Oldenburg). Der 22-jährige Student der Wirtschaftswissenschaften gewann den Hauptlauf in
der Zeit von 54:04 Minuten. Im Ziel hatte der Junggeselle über fünf Minuten Vorsprung und verwies Stefan Oppenhorn
(Warsingsfehn) und Fabian Kühling (BV Garrel) auf die Plätze zwei und drei.
Den Sieg in der Frauen-Konkurrenz holte sich unterdessen “Urgestein” Antonia Beyer (VFL Löningen) in 70.27 Minuten.
Dabei hat die Mutter von zwei Kindern bereits ihre aktive Laufbahn beendet und war nur zum Gefallen ihres Ehemann Armin
mitgelaufen, der nach mehr als fünf Jahren wieder in Augustendorf die Laufschuhe schnürte. So gesehen, war für die 40-jähr-
ige Antonia Beyer nach eigenem Bekunden die Zeit fast schon “peinlich”. “Wenn ernsthafte Konkurrenz da gewesen wäre,
hätte ich den Lauf niemals gewonnen. Ich habe mich nicht über Gebühr ins Zeug gelegt”, gestand Beyer. Die Konkurrenz
aber fehlte am Silvestertag, weshalb der Erfolg von Beyer nie zur Debatte stand. Es war der vierte Sieg in Folge für die Aus-
nahmeathletin. Den zweiten Rang belegte Heide Kuck (TuS Ofen) vor Elke Wessels (TCO Die Bären).
Für Christoph Paetzke, der zum ersten Mal im Jahre 2002 den Markhauser Silvesterlauf gewann, war es wohl vorerst der
letzte Start an der Talsperre. Im kommenden Jahr geht er seinem Studium in Amerika nach. Gleich nach dem Start setzte
sich Paetzke, der im nächsten Jahr für die LG Braunschweig startet, vom Feld ab und baute seinen Vorsprung Meter für
Meter aus. “Ich konnte mich gleich von den Konkurrenten lösen. Aufgrund von Schnee, Glatteis und Match war es schwier-
ig. Man musste höllisch aufpassen”, meinte Paetzke. Zufrieden mit seiner Platzierung war Fabian Kühlen, BV Garrel, der
schon mehrfach als Schüler den Lauf um die Talsperre gewann. Der 17-jährige Industriekaufmann nahm zum zweiten Mal
im Hauptfeld teil. Umso mehr freute er sich über den dritten Platz.

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28. Silvesterlauf in Emden am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Januar 2006
Laufsport: Georg Diettrich knackt 40-Minuten-Marke
28. Emder Silvesterlauf: Langstreckler aus Oldenburg siegt mit neuem Streckenrekord / 600 Teilnehmer
Von J. Gawlick-Daniel
Emden. Ein Außerostfriesischer hat den 28. Emder Silvesterlauf gewonnen. Georg Diettrich ist in der Seehafenstadt längst
kein Unbekannter mehr. Wohnhaft in Oldenburg, lässt er sich immer wieder mal dort blicken. Ist er am Start, haben die
Kontrahenten meist keine Chance. Der 35-Jährige, er läuft für die LG Braunschweig, gewann bereits den Emder Matjeslauf.
Nun ließ er die Konkurrenz auch beim letzten Lauf des Jahres 2005 hinter sich und siegte überzeugend und mit neuem
Streckenrekord in 39:47 Minuten. Zweiter wurde Valentin Harwardt, einst Läufer der Emder LG und nun für TH 48
Schweinfurt unterwegs. Er kam 38 Sekunden hinter Diettrich ins Ziel beim Hafentor. Diettrich, Harwardt und der Dritte
Achim Groenhagen, von Haus aus Fußballer des SV Amisia Wolthusen, waren bis Kilometer vier gemeinsam unterwegs.
Dann zog Diettrich das Tempo an, machte “ein bißchen Druck” und lief auf und davon.
Starke Schneefälle in der Nacht zu Silvester und heftiger Regen am Vormittag hatten die Organisatoren fürchten lassen, den
traditionellen Emder Lauf absagen zu müssen. Das wäre bei 558 Voranmeldungen, noch ein neuer Rekord, mehr als bitter
gewesen. Etliche Läufer ließen sich vom miesen Wetter abschrecken, obwohl sie bereits bezahlt und die Startnummer ent-
gegen genommen hatten. Die Mehrzahl allerdings, etwa 600 Läufer, Walker und Nordic-Walker, ließ sich nicht beeindruck-
en und wurde für ihre Unerschrockenheit belohnt.
Als nämlich um 12 Uhr der Startschuss fiel, regnete es nicht mehr, es wehte nur ein schwacher Wind unterwegs und die
12,4-Kilometer-Strecke durch das Hafengebiet war erstaunlich gut zu laufen. “Die Stadt Emden hat geräumt und gestreut”,
bedankten sich die Hauptorganisatoren Michael Janssen und Michael Dannecker. Hier und da blieb ein wenig Schneematsch
zurück, der störte aber nicht weiter. Auch Sieger Diettrich war überrascht: “Am Emsdeich entlang war es optimal.” So opti-
mal, dass er als Erster in der langen Geschichte des Laufs unter der 40-Minuten-Marke blieb. “Es hat Spaß gemacht”,
strahlte er im Ziel. Nur auf dem Gehweg an der Petkumer Straße war es stellenweise glatt und glitschig. Dort mussten die
Läuferinnen und Läufer gut aufpassen. Frank Ufkes, Physiotherapeut aus Aurich und nach 50:32 Minuten im Ziel, weiß, wie
gefährlich glatte Laufstrecken sind. “Beim Wegrutschen werden Spannungen aufgebaut, die zu bösen Verletzungen führen
können.” Silvester in Emden kam es nicht dazu. Alle liefen vorsichtig und erreichten gesund und munter das Ziel.
Darunter war auch Martina Rückbrod vom TV Norden, die die Frauenwertung in 55:48 Minuten gewann, nachdem sie ein
Jahr zuvor die Jugendwertung für sich entschieden hatte. Ein schöner Erfolg für die 18-Jährige, die auch beim Ossiloop
immer weit vorn in der Wertung für die weibliche Jugend zu finden war. Die Frauen-Siegerin 2004, Inga Jürrens von der
Emder LG, aktuell schnellste Ostfriesin, wäre der Sieg sicherlich nicht zu nehmen gewesen. Sie war am Sonnabend aber nur
Zuschauerin. Eine Rippenfellentzündung hatte sie zur Wettkampf- und Trainingspause gezwungen.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Athleten trotzen Eis und Schnee
Silvesterlauf: Diettrich schafft Rekord

Von Karsten Gleich
Emden. “Der Lauf findet bei jedem Wetter statt”, sagte Michael Janssen wieder und wieder. Das Handy des Organisators
hörte am Silvestermorgen nicht auf zu klingeln. Dutzende Läufer wollten wissen, ob trotz des chaotischen Wetters mit Eis
und Schnee der 28. Emder Silvesterlauf gestartet werden sollte. Bei einsetzendem Tauwetter fiel pünktlich um 11.30 Uhr
der erste Startschuss zum Kinderlauf. Knapp 60 Nachwuchsläufer drehten bei diesem Wettbewerb eine Runde durch die
Emder Innenstadt. “Es geht nicht um Schnelligkeit, sondern um das tolle Gefühl, dabei gewesen zu sein”, so Janssens Orga-
nisator-Kollege Michael Dannecker. Im Ziel bekam jeder Teilnehmer eine Medaille um den Hals gehängt. Auch die Vier-
jährigen Zwillinge Melissa und Laura Michaelis aus Emden hielten stolz die Belohnung in die Höhe. An der Hand von Papa
Klaus und mit Unterstützung der sechsjährigen Schwester Elisa-Marie kamen sie glücklich ins Ziel.
Um 12 Uhr machten sich dann rund 550 Athleten auf die Strecke des 5- und des 12,4-Kilometer-Laufs. Auf der 12,4-Kilo-
meter langen Hauptstrecke feierte Vorjahressieger Holger Grigat vom TV Norden einen persönlichen Sieg über seine Ver-
letzungsserie. “Ich bin glücklich, überhaupt den fünften Platz erreicht zu haben”, so Grigat. Nach Schienenbein- und Achilles-
sehnenverletzungen sowie einer Leistenoperation war er zufrieden. Ganz vorne liefen aber andere. Es siegte letztlich Georg
Diettrich von der LG Braunschweig, der trotz der widrigen Verhältnisse mit 39:47 Minuten einen neuen Streckenrekord
aufstellte und die alte Marke von Jörg Valentin (Norden) aus dem Jahr 2003 (40:07) deutlich unterbot. Platz zwei ging an
den Ex-Emder Valentin Harwardt (TH 48 Schweinfurt), und Platz drei erkämpfte sich Fußballer Achim Groenhagen (40:48)
vom SV Amisia Wolthusen. Bei den Frauen siegte die 18-jährige Martina Rückbrod vom TV Norden in 55:48 Minuten. Sie
verwies Sandra Peters von Roadrunners Bremen auf den zweiten und Kerstin Lüken von der Emder LG auf den dritten
Platz.
Über fünf Kilometer verteidigten die beiden Vorjahressieger ihre Titel. Bei den Männern gewann nach einem spannenden
Dreikampf der Emder Michael Klus-Brauner (17:20), der seit dieser Saison für TV Norden startet, mit einer Sekunde vor
Oliver Bischoff vom SCC Berlin. Eine weitere Sekunde zurück lag der erst 16-jährige Dennis Meyer von Germania Leer.
Der 34-jährige Klus-Brauner hat damit zum dritten Mal die Fünf-Kilometer-Strecke des Silvesterlaufs gewonnen. Bei den
Frauen siegte die 17-jährige Vorjahresssiegerin Marina Barkoff aus Upgant-Schott in 19:52 Minuten vor der Emderin Sonja
Hoogestraat (20:08) und Griet-Mara Onken vom SV Warsingsfehn (20:49). Bemerkenswert war auch Rang fünf von Pia
Nikoleit (Hinte; 21:29), denn sie ist gerade einmal elf Jahre alt. Marina Barkhoff startete übrigens zum letzten Mal im Dress
von Fortuna Wirdum. Sie geht künftig für den TV Norden an den Start.

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29. Silvesterlauf in Salzgitter am 31. Dezember 2005

Ergebnisse (Auszug - am rechten Seitenrand)

SALZGITTER ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Spaziergänger blockieren Zielgerade
Rund 1000 Teilnehmer beim 29. Silvesterlauf -- Ein Aktiver nach Herzversagen ins Klinikum
Von Thomas Saalfeld
Lebenstedt. Nur vom Wetter her stand der 29. Silvesterlauf unter einem guten Stern. Geschätzt rund 1000 Läufer und
Walker drehten bei Sonnenschein am Samstag auf gut präparierten Wegen ihre Runde um den See. Genauere Zahlen ver-
mochten allerdings auch die Veranstalter wegen Auswertungsproblemen nicht zu nennen. Schnelle Hilfe leistete die Notärztin
einem 57 Jahre alten Lebenstedter, der mit Herzversagen auf der Strecke zusammengebrochen war. Nach erfolgreicher
Wiederbelebung wurde der 57-Jährige durch die Besatzung eines Rettungsfahrzeugs auf die Intensivstation des Klinikums
gebracht.
Organisator will selbst laufen
"Der Läufer mit Startnummer 6 ist ein alter Bekannter, der schon mehrfach beim Silvesterlauf gestartet ist, wir hoffen auf
seine vollständige Genesung", sagte Cheforganisator Klaus Borufka, der seit 15 Jahren den Lauf organisiert. Er möchte
künftig selber wieder mitlaufen oder zum Jahreswechsel Urlaub machen und deshalb will Borufka seinen Nachfolgern nur
noch als Ratgeber zur Seite stehen. Streckensprecher Clemens Löcke versicherte, dass am letzten Tag des Jahres 2006
ganz sicher der 30. Silvesterlauf rund um den Salzgittersee stattfinden werde. Ob dann allerdings wieder Transponder einge-
setzt werden, bezweifelt Borufka, denn es habe aufgrund eines Stromausfalls Probleme mit Speicherung der Laufzeiten im
Computersystem gegeben.
Obwohl rund um den See aus Naturschutzgründen kein Salz gestreut werden darf, war die Strecke gut präpariert worden,
dankten Borufka und Co. der städtischen Sport und Freizeit GmbH und deren Kollegen. Nicht als Stein der Weisen zeigte
sich die Zurückverlegung des Starts um rund 100 Meter. Hierdurch sollten die Läuferfelder entzerrt werden, ehe von der
breiten Straße auf die schmalen Fußwege gewechselt wird. Etliche Zuschauer wurden durch die Streckenführung verun-
sichert, so auch eine Spaziergängerin, die den Sieger des Shortylaufes, Martin Pinkowski auf der Zielgeraden fast von den
Beinen holte. Auch sonst bedauerten die Organisatoren, dass einige Spaziergänger und Mountainbiker den Läufern nicht
den Weg freigemacht hätten.
"Ich habe versucht, immer auf schon getaute Flächen zu treten", gab Walking-Sieger Heinz Berndt zu Protokoll. Der 64
Jahre alte Lebenstedter siegte wie im Vorjahr und war mit seiner Zeit von 37:29 Minuten schneller als etliche Läufer. Gut
eine Stunde benötigten Monika Grundtner und Gabriele Lorenz aus Lebenstedt, die seit vier Monaten zweimal in der Woche
trainieren und im "Wettkampf" rund zehn Minuten schneller waren als sonst. "Jetzt haben wir unser Essen und Trinken für die
Silvesterparty verdient", verabschiedeten sich die beiden Walkerinnen zufrieden lächelnd.
Rekorde nicht in Gefahr
Unangetastet blieben die Streckenrekorde von Eike Hugo (16:13 Minuten) aus dem Jahr 1987 und von Doris Grossert
(18:27) vor zwölf Jahren. Mit 77 Sekunden Vorsprung siegte Arne Brand aus Vechelde (19:08) vor seinem Bruder Bastian.
Der Doppelsieg ist ein Novum in der Geschichte des Salzgitteraner Silvesterlaufs. Im Feld war wie jedes Jahr der frühere
Weltrekordler im 50-Kilometer-Gehen, Gerhard Weidner aus Salder. Erstmals an den Start ging Michael Selent, Fußballer
des SV Fortuna Lebenstedt, mit seinem Mitspieler Olaf Richter. Selent: "Seit 15 Jahren will ich hier mitmachen, heute ist
endlich meine Premiere". Als angenehm beschrieben die Läufer den unterstützenden Rückenwind am Westufer des Sees,
allerdings kam das böse Erwachen auf dem zweiten Streckenabschnitt. Klaus-Peter Hertel (SV Union Salzgitter): "Als ich in
die Reppnersche Bucht einbog, dachte ich, ich laufe gegen eine Wand". Zu den rund 200 Startern des Zwei-Runden-Laufes
zählte auch der Thieder Axel Kamp, der sich über seinen 16. Rang freute: "Eine Verbesserung um zwei Plätze" und der wie
20 andere Läufer mit einem von Fahrdienstleiter Bernd Knipping organisierten Bus der Braunschweiger Stadtwerke anreiste.

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18. Silvesterlauf in Mühlen am 31. Dezember 2005

Ergebnisse Bilder gibt es unter www.unser-muehlen.de 

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Januar 2006
Kein neuer Rekord, aber trotzdem ein sportliches Feuerwerk
18. Mühlener Silvesterlauf: 691 Läufer + 170 Walker und Wanderer / Bereits vor dem Start ein erster Sieger /
Viele persönliche Triumphe
Von Franz-Josef Schlömer
Mühlen. Zehn Jahre lang schleuderte der Mühlener Silvesterlauf bei den Teilnehmerzahlen die Rekorde nur so heraus, beim
18. Lauf gab‘s nach einem Jahrzehnt erstmals keinen neuen Rekord. Konnte es auch nicht geben: Bei Tagesanbruch überall
eine weiße Schneepracht, dann einsetzender Regen und eine Stunde vor dem Start nochmals ein ergiebiger Dauerguss - da
blieben einige "Just-for-fun"-Läufer und Wanderer lieber im Warmen und Trockenen zu Hause. Trotzdem brannte beim
Mühlener Silvesterlauf auch am 31. Dezember 2005 ein sportliches Feuerwerk ab. 691 Läufer (nur 60 weniger als im Vor-
jahr) sorgten erneut für ein mitreißendes Lauferlebnis der froh gestimmten Sportlerfamilie des gesamten Kreises Vechta, was
sich nach dem Rennen auch in der lockeren Atmosphäre im großen Zelt zeigte. "Wir sind angesichts des schlechten Wetters
sehr zufrieden", strahlte Mühlens Vereinsvorsitzender Hubert Blömer im Nieselregen. Inklusive der 170 Walker und
Wanderer brachten die Grün-Weißen wieder über 850 Menschen auf die Beine.
Der erste große Sieger stand eigentlich schon vor dem Start fest, nämlich der Bauhof der Gemeinde Steinfeld. "Der Bauhof
hat bereits Freitag gestreut, als der Schnee festgefahren war. Und er stand Samstagmorgen Gewehr bei Fuß und hat noch-
mal gestreut. Das war absolut top", erklärte GWM-Geschäftsführer Ewald Wernke. Lob gab es auch von den Läufern. "Es
war eisfrei, der Schnee war weg. Da konnte man richtig Gas geben. Nur auf den matschigen Feldwegen war‘s anstrengend",
sagte der drittplatzierte Thorsten Kenkel. Ähnlich sah es Sieger Georg Kuhlen: "Die Strecke war sehr sauber gemacht
worden, da haben sich die Veranstalter sehr viel Mühe gegeben."
Rekorde genossen bei den Läufern selbst ohnehin nicht die höchste Priorität. "Als ich ins Ziel kam, stiegen die ersten schon
ins Auto", erzählte eine trotzdem zufriedene Lehrerin des Antonianums Vechta. Ihrem auf den letzten 30 Metern davon-
sprintenden Partner rief eine Läuferin ein "Du bist gemein" hinterher, woraufhin der Gescholtene vor der Ziellinie abstoppte,
um eventuellen Streitigkeiten auf der Zielgeraden des Jahres doch noch aus dem Wege zu gehen. Derweil wartete die
Freundin von Klaus Ottens im Zielraum lange vergeblich auf den ehemaligen Fußball-Profi des FC St. Pauli. "Zwei Minuten
warte ich noch, dann gehe ich", sagte sie 58 Minuten nach dem Start. Sie zeigte sich gnädig - und wartete 1:00:13 Stunden,
ehe der frühere Bundesliga-Stürmer im Ziel eintrudelte. Im Alter werden Rekordzeiten seltener, das gestand auch Mühlens
Rekordläufer Walter Koldehoff ein. Im Schlepptau seines Bürgermeisters Hans Lehmann sagte der 52-jährige Bakumer
nach seinem 17. Silvesterlauf: "Gefühlsmäßig wird die Strecke von Jahr zu Jahr länger." Da tickt neben der Stoppuhr halt
auch die biologische Uhr.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Januar 2006
Stallregie im Kuhlen-Team
Garreler Brüder einfach zu schnell / Fotofinish bei den Damen
Mühlen.
Das kann zur Gewohnheit werden: Kuhlen vor Kuhlen - so hieß es auch beim Silvesterlauf vor einem Jahr, doch
diesmal war‘s umgekehrt. Beim 18. Silvesterlauf gewann laut Stallregie der ältere Georg Kuhlen (33:30 min) vor Andreas
Kuhlen (33:31) - erst mit gebührendem Abstand hinter den Garrelern folgte der für RW Visbek laufende Vechtaer Thorsten
Kenkel (34:07).
"So einfach ist das auch nicht. Man muss die Gegner zuerst mal abschütteln. Man weiß ja nie, wer da mitläuft", sagte der 24-
jährige Georg Kuhlen. Als die Konkurrenz geschlagen war, musste diesmal sein zwei Jahre jüngerer Bruder zurückstehen.
"Die Garreler sind hier die Roadrunner. Ich hab‘ mich erst rangehängt, aber dann waren sie plötzlich weg. Da hat man keine
Chance, die sind schneller, echt gut", meinte Thorsten Kenkel. Für den 29-jährigen Marathonläufer war‘s übrigens die
Mühlen-Premiere. Sein Fazit: "Endlich wieder in der Heimat, schön hier."
In Mühlen praktisch zu Hause ist Silvia Rolfes vom OSC Damme, die bereits ihren vierten Silvesterlauf gewann (41:05). Sie
siegte praktisch im Fotofinish gegen die für die LG Hansa Stuhr laufende Angela Welp aus Barnstorf (41:06). "Ich bin die
ganze Zeit im Windschatten gelaufen, weil ich eine Erkältung hatte. Einmal bin ich neben ihr voll im Wind gelaufen, das ging
nicht", sagte Silvia Rolfes nach ihrem Sprintsieg. Erstmals aufs Siegertreppchen lief Silvia Koditek vor. "Wird ja auch mal
Zeit, dass ich Gas gebe", freute sich die 41-jährige Lohnerin, die seit fünf Jahren bei den Waldschleichern aktiv ist.
Bilder gibt es unter www.unser-muehlen.de

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 4. Januar 2006
Hausendorf Sechster
Nachtrag zum Mühlener Silvesterlauf
Mühlen (SgH). Ergebnisse ohne Ende hatten Klaus Wolking und Helfer beim 18. Mühlener Silvesterlauf in kürzester Zeit zu
erfassen und zu verwalten. Bei der Kontrolle ergaben sich noch einige Korrekturen. Besonders Daniel Hausendorfs Leistung
im 10-km-Lauf muss an dieser Stelle nachgereicht werden. Der Steinfelder, der für die Lohner Waldschleicher läuft, wurde
nämlich Gesamtsechster in einer Zeit von 36:55 Minuten; er war in der Liste schlicht vergessen worden. Gleiches gilt für
Alexander Kenkel (BW Langförden/22./40:02 min) und Norbert Nuxoll (GW Brockdorf/45./42:32 min). Außerdem waren
in den Listen die Zeiten von 19 Läufern bei der Zeitnahme durchgerutscht oder zunächst fälschlich als Nordic Walker einge-
stuft worden. Im Ziel waren nach Wolkings Berechnungen nunmehr 684 Läufer. Urkunden und Ergebnislisten werden den
Interessierten nun voraussichtlich am 12. Januar (Donnerstag) zugestellt.

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24. Silvesterlauf in Gifhorn am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 2. Januar 2006
Erst Schuh-, dann Jahreswechsel
24. Gifhorner Silvesterlauf mit 260 Teilnehmern -- Beim Kampf gegen die Uhr sind die Spikes ein Muss
Von Jens Neumann
Gifhorn. Glatteis-Warnungen auf den Straßen, Rutschgefahr auf der Strecke, leichter Regen von oben: Etwa 260 Laufbe-
geisterte ließen sich jedoch davon nicht abschrecken und gingen beim 24. Gifhorner Silvesterlauf rund um den Schlosssee
an den Start. Kein neues Rekord-Teilnehmerfeld - ein beachtliches aber allemal. Denn: Schließlich fand erstmals auch
parallel ein Silvesterlauf in Weyhausen statt. "Es kann sein, dass wir auch deshalb die 280 Starter aus dem Vorjahr nicht
ganz erreicht haben", meinte Horst Popanda, Sportwart der Bewegungsabteilung im MTV Gifhorn, die als Ausrichter fung-
ierte. "Wir sind mit zehn Mann im Einsatz - das gewohnte Team, wie schon in den vergangenen 20 Jahren", berichtete
Popanda. Wie gewohnt ging es in der ersten Runde in gemütlichem Tempo um den Schlosssee. 4100 Meter: Für die Unge-
übten eine stattliche Strecke - für die "Lauf-Profis" eine angenehme Distanz, um sich für den zweiten Durchgang warm zu
laufen.
Da ging es dann nämlich erneut um den See - und gegen die Zeit. Kein Wunder, dass einige der 125 ambitionierten Zweit-
runden-Läufer nun das Schuhwerk wechselten und auf Spikes setzten. "Mit Turnschuhen war es schon ein bisschen glatt",
verriet Wolfgang Simon (MTV Adenbüttel) nach der Aufwärmrunde - und verschwand zum Schuhwechsel. "Der Schnee ist
fest getreten. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt", sagte dagegen der Meiner Arne Duncker. Allerdings war der Mitorga-
nisator des Landkreislaufes schon zu diesem Zeitpunkt mit Spikes unterwegs…
Die längste Aufwärmrunde hatten übrigens die Läufer des Marathonvereins Stüde hinter sich: Sie waren traditionell vom
Bernsteinsee aus nach Gifhorn gelaufen. Und auch dort wurde den Mannen um Vereinsboss Friedhelm Weidemann nicht
kalt. Das lag jedoch weniger an den Läufen und auch nicht am abschließenden Teetrinken im Kaminraum des Schlosses.
Für die innere Wärme bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sorgte eine Flasche Bundaberg-Rum, ein Geschenk
des australischen Lauffreundes Paull Houston aus Queensland. Und auch das hat Tradition…

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32. Silvesterlauf in Midlum am 31. Dezember 2005

NORDSEE ZEITUNG vom 3. Januar 2006
Kurt Engelmann läuft beim Silvesterlauf stets voran
Im 15. Anlauf endlich als Erster im Ziel - Fast 50 Läuferinnen und Läufer aus der Region trotzen dem schlechten
Wetter
Dorum/Midlum (jm). "Gut, dass einige starke Läufer heute gefehlt haben. So war der Weg für mich frei und ich konnte den
Midlumer Silvesterlauf im 15. Anlauf endlich einmal gewinnen", freute sich Kurt Engelmann (TSV Sievern).
Der Sieger lief
auf der 6,3 Kilometer langen Strecke einen Vorsprung von über einer Minute heraus. Fast 50 Läuferinnen und Läufer aus
der Region, die in verschiedenen Altersklassen antraten, trotzten dem Wetter beim 32. Silvesterlauf und holten sich beim
Veranstalter die Startnummer. Glatteis, Regen und ein verschneiter Fußweg erschwerten die Bedingungen der Athleten. Die
Strecke führte vom Dorumer Bahnhof zum Midlumer Ortsmitte.
Vom Start weg bestimmte Engelmann das Tempo. Bis zum Ortsausgang konnte Christoph Caspar (Flögeln) folgen. Die
beiden Athleten zogen das Teilnehmerfeld schnell auseinander. Dann musste der Flögelner den späteren Sieger ziehen lassen.
Engelmann lief nach 25:19 Minuten über die Ziellinie, Caspar, der Zweiter wurde, benötigte 26:57 Minuten. "Der besondere
Reiz ist, dass der Midlumer Silvesterlauf bei jedem Wetter und den unterschiedlichsten Bedingungen ausgetragen wird. Auf
manchen Streckenabschnitten waren Schneewehen bis zu 30 Zentimetern zu überwinden", sagte Engelmann.
Marita Schröder (TSV Otterndorf) konnte sich bei ihrem Debüt in Midlum gleich in die Erfolgsliste der Frauen eintragen. Sie
gewann in 32:56 Minuten. Somit tauchen in den Siegerlisten wieder zwei neue Namen auf. Schnellste Midlumer Teilnehmer
waren - wie im Vorjahr - Christian Worm (29:00) und Brigitte Itjen (36:30). Die Gemeinde Midlum stellte als Veranstalter
wieder Pokale für die Klassensieger zur Verfügung und verloste Preise.
Ergebnisse:
Männer, 18 bis 39 Jahre:
1. Dirk Weber, 27:53 Minuten; 2. Bernd Hesse, 28:33; 3. Thorsten Meyer, 29:28.
Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Marita Schröder (TSV Otterndorf, 32:56; 2. Kirstin Fiebig (OSC Brernerhaven), 35:20;
3. Kirsten Henken 38:37
Senioren, 40 Jahre und älter: 1. Kurt Engelmann (TSV Sievern), 25:19; 2. Christoph Casgar (Flögeln), 26:57;
3. Burghard Weber, 28:27.
Seniorinnen, 40 Jahre und älter: 1. Iris Burghardt (Langen), 33:33; 2. Brigitte Itjen (TSV Midlum), 36:30; 3. Ute
Horeis, 37:26.
Männliche Jugend: 1. Sören Worm (TSV Midlum 31:07; 2. Jan Umland (TSG Nordholz); 3. Lars Lühr (TSV Midlum),
32:37.
Kinder: 1. Jans Ole Bornhorst, 32:58; 2. Luca Hansen (beide Midlum), 33:36.
Bester Midlumer: Christian Worm, 29:00.
Beste Midlumerin: Brigitte Itjen, 36:30.

CUXHAVENER KREISANZEIGER (Nordsee Zeitung) vom 4. Januar 2006
Laufen gegen Glatteis und Schneewehen
32. Silvesterlauf mit fast 50 Startern -- 600 Meter vor Ziel rasch gestreut
Dorum/Midlum
(jm). Der Midlumer Silvesterlauf, der vor 31 Jahren aus einer Laune heraus entstand und zu einem sport-
lichen Höhepunkt in Wursten zählt, stellt immer neue Anforderungen an die Teilnehmer. Diesmal mussten sich die Athleten
gegen Glatteis und Schneewehen behaupten.
Die Organisatoren, vor allem "Männer der ersten Stunde" sowie Vertreter der
Gemeinde (die auch heute noch Veranstalter ist) sorgen vor, während und nach der Veranstaltung für einen reibungslosen
Ablauf. Unterstützt werden sie stets von der Dorumer Polizei und der Midlumer Feuerwehr.
Die Strecke (6,3 Kilometer) führte vom Dorumer Bahnhof zur Midlumer Ortsmitte. "Aus Sicherheitsgründen gibt es keine
Bedenken, aber lasst genügend Vorsicht walten", appellierte Polizeibeamter Hartmut Milter an die Aktiven. Gelaufen wurde
bei der 32. Auflage auf dem Rad- und Fußweg. "Lauft nicht auf der Landesstraße, denn Autofahrer könnten die Lage falsch
einschätzen und ins Schleudern kommen", sagte Milter. Auch die Zuschauer, überwiegend mitgebrachte Fans und Anlieger,
ließen sich von Eis und Schnee nicht abhalten. An der Königsbrücke hatten Anwohner einen Getränkestand aufgebaut. "Nur
wenige Athleten haben davon Gebrauch gemacht, aber vorbeifahrende Passanten hielten durchaus", war nach dem Lauf von
Umstehenden zu erfahren. Etwa 600 Meter vor dem Ziel hatten es Anlieger eilig, Sand und Salz zu besorgen, um den ver-
eisten Rad- und Fußweg zu streuen und so für ein sicheres Geläuf zu sorgen. Die Siegerehrung im "Deutschen Haus" in
Midlum bildete den gelungenen Abschluss. Der Veranstalter hielt für die Klassensieger Pokale bereit, und eine Vielzahl der
fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte sich über einen Preis freuen, der bei der Startnummern-Verlosung den Be-
sitzer wechselte.
Die Schnellsten sind angetan
"Ich bin zum ersten Mal dabei, aber nicht zum letzten Mal", versicherte Marita Schröder vom TSV Otterndorf, die als
schnellste Frau über die Ziellinie gelaufen war. "Es geht ja richtig familiär zu." Auch Kurt Engelmann vom TSV Sievern hatte
allen Grund zur Freude: "Ein tolles Gefühl, hier einmal auf dem Siegerpodest zu stehen." Der Sieverner gewann bei seiner
15. Teilnahme erstmals den Silvesterlauf von Dorum nach Midlum.

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20. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

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19. Silvesterlauf in Lüchow am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 2. Januar 2006
Schuster scheuchte den Sieger
Rund 180 Starter beim 19. Silvesterlauf des SV Sporting Lüchow - Gewinner Fritze - Schneller Ole Marggraf
Lüchow
(koo). Schon knapp 100 Meter vor dem Ziel riss Holger Fritze im sicheren Gefühl des Sieges die Arme hoch, ani-
mierte das Publikum zu noch mehr Applaus und genoss das Bad in der Menge. Nach 2002 feierte der 20-jährige Läufer des
Post-SV Uelzen am Sonnabend zum zweiten Mal den Gesamtsieg beim Lüchower Silvesterlauf über 5 Kilometer. Und das
souverän, denn nach 17:31 Min. betrug sein Vorsprung 14 Sekunden vor seinen Vereinskollegen Torsten Heitmann und
Seriensieger Rainer Jahnke - wieder waren nur Post-SV-Starter auf dem Siegertreppchen. Erneut auf Platz vier wie im Vor-
jahr lief als bester Lüchow-Dannenberger mit 17:53 Min. Stefan Schuster von der TSV Hitzacker, der nach langer Verletz-
ungspause den Sieger erst auf der zweiten 2,5-km-Runde durch die Lüchower Innenstadt sowie Amtsgarten ziehen lassen
musste. Das Rennen an der Spitze war der Höhepunkt der 19. Auflage des beliebten Volkslaufs durch die Kreisstadt. Aller-
dings: Für das Gros der Läuferinnen und Läufer stand wieder der Spaß im Vordergrund. Nach dem Weihnachtsfest und vor
der Silvesterfeier sich noch einmal sportlich betätigen und dabei den Applaus der erneut mehreren hundert Zuschauern ge-
nießen, war ein oft gehörter Startgrund.
Ausrichter SV Sporting Lüchow zog nach dem erneut reibungslos verlaufenden Rennen ein positives Fazit. Mit rund 180
Startern und 169 Finishern blieb die Teilnehmerzahl zwar etwas unter den Erwartungen, da rund 40 angemeldete Läuferinnen
und Läufer nicht kamen. Doch fast genau so viele Nachmelder stockten das Feld wieder auf. “Das ist für diese Bedingungen
okay”, betonte Cheforganisator Jens Feuerriegel nach der fünftbesten Teilnehmerzahl. Die Schneefälle der Vortage hatten
wohl einige abgeschreckt, der angekündigte und während des Rennens doch ausbleibende Regen wohl auch. Insgesamt
waren die Laufbedingungen aber akzeptabel, betonte die Mehrheit der Starter bei Tauwetter. Lediglich auf der zweiten
Runde sei es auf den mit Schneematsch bedeckten und rutschig getretenen Wegen im Amtsgarten schwierig gewesen; Top-
zeiten waren daher diesmal kaum möglich.
Teilweise schwierig war es auch für die Führungsgruppe, der in Runde eins noch der spätere B-Jugendsieger Ole Marggraf
von der TSV angehörte. Doch in Runde zwei setzte sich ein Quintett ab. Und im Amtsgarten zog Fritze dann an und erlief
sich den entscheidenden Vorsprung. Schuster, der erst seit einigen Wochen wieder trainiert, konnte ebenso wie der mit
Trainingsrückstand antretende Jahnke oder der erkältet laufende Vorjahressieger Kersten Jäkel (Post-SV) nicht mehr folgen.
Jäkel wurde sogar nur Siebter. Mit mehr Training hätte er um den Sieg mitlaufen können, war sich Schuster im Ziel sicher.
 Einige bemerkenswerte Zeiten und Platzierungen hiesiger Läufer konnte Sportings Leichtathletik-Abteilungsleiter Manfred
Haacke vermelden, der während des Rennens per Mikrofon die Zuschauer im Start- und Zielbereich in der Langen Straße
vor dem Gebäude der Kreissparkasse gewohnt gut informierte. Marggrafs 18:21 Min. und Platz sechs im Gesamtklassement
sind für den 16-jährigen aller Ehren wert. Fußball-Schiedsrichter Marek Preuß vom TuS Liepe zeigte mit Platz acht und
19:12 Min., dass er fit ist für die Aufgaben in der 2. Bundesliga. Mirko Heuer aus Prezier lief in 19:28 Min. als Elfter nur
knapp an einem Top-Ten-Platz vorbei wie auch M-40-Sieger Joachim Gause vom MTV Dannenberg (20:09 Min.). Sport-
ings Jürgen Schwarz zeigte sich nach langer Veletzungspause in 20:21 Min. wieder gut in Form.
Bei den Frauen wurde Kerstin Wiethake vom Post-SV nach 20:59 Min. erneut Siegerin. Beste hiesige Starterin war in
22:49 Min. erneut Suzanne Filter (IGAS). Die zwölfjährige Lydia Frenzel war bereits in guten 24:06 Min. viertschnellste
Läuferin vor Sina Mayhack (IGAS/ 24:40 Min.). Ebenfalls stark: die 25:37 Min. der W-13-Siegerin Sophia Frank von
Sporting. Beim männlichen Nachwuchs sicherte sich Sporting drei Klassensiege, der TuS Lübbow, Familie von der Gablentz
und die TSV je zwei. Tom Frenzel (M11/23:34 Min.) und Sporting-Kollege Frank Lennard (M12/22:45 Min.) trumpften in
ihren Altersklasse als Sieger ebenso auf wie Yannick Büsch (W10/25:22 Min.) vom TuS Lübbow und Jurek Voelkel (M15/
21:43 Min.) von der TSV.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 2. Januar 2006
"Macht immer Spaß"
Lüchow (koo). Fünf Sekunden langsamer als im Vorjahr und trotzdem gewonnen - Holger Fritze vom Post-SV Uelzen
jubelte nach seinem Erfolg beim Silvesterlauf. Er hatte im Gegensatz zur Konkurrenz am Ende zuzusetzen. Allerdings: So viel
wie früher trainert der 20-Jährige aus Fleetmark, der vor einigen Jahren für die SV Lemgow/Dangenstorf von Erfolg zu Er-
folg eilte, nicht mehr. Abiturstress und Zivildienst kosteten und kosten Kraft und Zeit. Dass es beim beliebten Silvesterlauf
trotzdem zum Sieg reichte, freute ihn um so mehr. "Hier macht es immer wieder Spaß", betonte er. Einfach sei es nicht ge-
wesen, denn die Konkurrenz war stark, "Schuster hat mich am meisten gescheucht." Nach Platz zwei im Vorjahr hatte er
nun wieder die Nase vorne und freute sich über seinen zweiten Sieg in Lüchow.

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20. Silvesterlauf in Sögel am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

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26. Silvesterlauf des MTV Fichte in Winsen/Aller am 31. Dezember 2005

CELLESCHE ZEITUNG vom 3. Januar 2006
Motorisiert, motiviert und mitgenommen
Wege durch den Schnee in Winsen
Winsen. Er ist seit 1980 der inoffizielle Abschluss des Sportjahres. Wenn Fitness-Studios bereits geschlossen haben und die
Vereine pausieren, bietet der Winsener Silvesterlauf wenige Stunden vorm großen Feuerwerk die ultimative Gelegenheit, das
Jahr sportlich zu beenden. Dass bei dem traditionellen Volkslauf nicht ausschließlich der Wettkampf im Vordergrund steht,
bewiesen einige der rund 460 Teilnehmer, die bei widrigen Bedingungen verschiedene Wege durch den Schnee fanden.
 Nein, gutes Laufwetter fühlt sich definitiv anders an. "An die 650 Teilnehmer des letzten Jahres werden wir dieses Mal nicht
rankommen”, prognostizierte Klaus Köhler bereits vor dem Start. Bei feuchter Kälte, Schneematsch und leichtem Niesel-
regen wunderte es den Organisationsleiter vom Gastgeber MTV Fichte Winsen kaum, dass zahlreiche Läufer ihre Anmeld-
ung über die Distanzen von 3000, 5000 und 10 000 Meter nicht wahrnahmen. Dass sich trotz der erschwerten Bedingungen
459 Aktive (davon 77 Walker) am Start der nunmehr zum "Crosslauf” verwandelten Veranstaltung am Silvesternachmittag
einfanden, unterstrich nur ihren Traditionscharakter.
Wie man bei tiefem Boden dennoch einigermaßen schnell über die Runden kommt, veranschaulichte Stefan Bädermann. Der
38-jährige Läufer der LG Celle-Land gewann zum wiederholten Male das Rennen über die 10 Kilometer-Königsstrecke.
“Ich habe mich ein bisschen motorisiert”, erklärte Bädermann mit Verweis auf sein Schuhwerk. Dank Spikes konnte er in
38:42 Minuten die Distanz bewältigen. Dabei stand Bädermann, der bei besseren Bedingungen auch schon eine 36er Zeit
gelaufen war, vor einem einzigartigen Problem: "Es war schwierig, immer die Orientierung zu behalten - vor mir lief ja keiner
im Schnee.” An Laufen war indes für Oliver Maiß nicht zu denken. Der 19-jährige Leichtathlet vom MTV Celle hatte sich
beim Weitsprung die Achillessehne gerissen und musste daher auf seinen geplanten Einsatz über 5000 Meter verzichten.
Dass er sich trotzdem einigermaßen gemütlich durch den verschneiten Winsener Wald bewegte, verdankte er seinen Mann-
schaftskollegen Holger Kunz und Felix Bergner. Beide zogen ihn mittels eines Laufgeschirrs in einem Bollerwagen durch die
Winterlandschaft. "Wir lassen ihn doch nicht im Stich”, begründete Kunz den kräftezehrenden Krankentransport. Dafür war
ihnen die Anerkennung ihres Fahrgastes sicher: "Es war lustig, sie haben sich wirklich angestrengt”, so Maiß, der, um event-
uellen Missverständnissen vorzubeugen, den Schriftzug “Glühwein ausschenkender Krüppel” an seinem Gefährt trug.
 Mit null Promille und von einem erkennbaren pädagogischen Ansatz motiviert bewältigten 30 Kleinkinder des Winsener
Kindergartens Allerstraße die erstmalig angebotenen 1,5-Kilometer-Strecke für Kinder bis sechs Jahre. Angeführt von
"Rudolph dem Rentier” und einem Muttertier namens "Zoey” konnte die Gruppe sogar einen Zuwachs von zehn Kindern im
Vergleich zum letzten Jahr verzeichnen. "Wir haben auch ein bisschen trainiert im Kindergarten”, gestand Zugtier "Rudolph”,
der eigentlich Andreas Gaede heißt und Vorsitzender des Fördervereins Allerstraße ist, anschließend. Dass mögliche Nach-
zügler nicht auf der Strecke blieben, gewährleistete hingegen die Leiterin des Kindergartens. Sie lief am Schluss der Herde -
passend zum Wetter als Eisbärin verkleidet.
Ergebnisse:
Frauen 3000 Meter:
1. Carolin Liedke (TuS Bergen) 14:11 Minuten; 2. Stefanie Liedke (TuS Bergen) 15:20; 3. Rahel
Mögenburg (MTV Eintracht Celle) 15:28.
Männer 3000 Meter: 1. Patrick Köhler (MTV Fichte Winsen) 11:55; 2. Marcel Liedke (TuS Bergen) 12:07; 3. Thomas
Busse (TuS Celle) 12:13.
Frauen 5000 Meter: 1. Claudia Birke (MTV Beedenbostel) 23:33; 2. Natalia Quädnau (MTV Fichte Winsen) 24:06;
3. Anika Schoeps (VfL Westercelle) 24:28.
Männer 5000 Meter: 1. Marco Schneider (LuT Aschaffenburg) 16:53; 2. Gerald Jänke (TuS Hohne) 18:03; 3. Andreas
Eggers (MTV Bispingen) 18:33.
Frauen 10 000 Meter: 1. Kerstin Zimmermann (MTV Eintracht Celle) 49:20; 2. Marion Suchy (TuS Celle) 54:09;
3. Cassandra Russek (SV Altencelle) 54:49.
Männer 10 000 Meter: 1. Stefan Bädermann (LG Celle-Land) 38:42; 2. Detlef Klages (MTV Müden-Örtze) 39:11;
3. Heinz Koslowski (MTV Müden-Örtze) 39:22.

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9. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

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1. Silvester-Marathon in Lilienthal am 31. Dezember 2005

Ergebnisse

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. Januar 2006
Läufer kennen kein schlechtes Wetter
Trotz Regen und Schnee: Lilienthaler Silvester-Lauf ist ein voller Erfolg / Torsten Goede bleibt unter drei
Stunden

Von unserem Mitarbeiter Janis Fischer
Lilienthal. Damit hätten wohl weder der Initiator des Lilienthaler Silvester-Marathons Carsten A. Mattejiet noch die trotz
allem zahlreich angereisten Läufer gerechnet. Zwar sprach Mattejiet einige Tage vorher noch von "idealen winterlichen Lauf-
bedingungen", doch an diesem Tag war der Wetter-Gott einfach kein Marathonläufer. Neben der dicken Schneedecke, die
in den Morgenstunden noch einmal beachtlich angewachsen war, machte den Aktiven das einsetzende Tauwetter und der
Regen zu schaffen. Dass die Veranstaltung trotzdem ein voller Erfolg wurde, war nicht zuletzt den unermüdlich schuftenden
Helfern zu verdanken, die die Strecke einigermaßen belauf- und begehbar halten konnten. Dennoch forderte das Wetter
seinen Tribut: die Läufer, die aus Lilienthals Partnerstadt Stadskanaal in den Niederlanden anreisen wollten, sagten kurzfristig
ab. Und es ließen sich wohl auch noch ein paar andere Läufer vom Schnee abschrecken. Aber auch so begaben sich rund
70 Läufer auf die 42,2-Kilometerdistanz.
Pünktlich um zehn Uhr schickte der Chef des AWD-Domes Bremen, Klaus Kleyboldt, die Läufer auf die erste der insge-
samt vier zu bewältigenden Runden durch die Wümmewiesen. Da eine Runde auf zehn Kilometer ausgelegt war, wurde bei
der ersten Umrundung ein kurzes Pendelstück eingeschoben, welches die restlichen 2,2 Kilometer für die Marathon-Distanz
brachte. Danach ging es wieder auf zurück auf die "10er-Runde", die dann noch drei Mal in vollem Umfang zu bewältigen
war. Schon nach der ersten Runde zeigte sich einer alleine ganz vorne: Torsten Goede. Der 42-jährige Buchholzer, der
schon im vergangenen Juli mit einer guten Zeit von 2:57:55 Zweiter beim ersten Lilienthaler Sommer-Marathon geworden
war, setzte sich auch diesmal früh an die Spitze. Dabei hatte er sich für diesen Tag gar nichts Besonderes vorgenommen:
"Schnell laufen ja, aber wie schnell es geht, sieht man dann meistens erst im Lauf," beschrieb der Buchholzer Goede seine
Zielsetzung. Dass es schnell ging, zeigt die Gesamtzeit des späteren Siegers Goede. Mit 2:59:00 blieb er nur knapp hinter
seiner gelaufenen Zeit aus dem Sommer zurück. Ebenfalls gut schlugen sich die teilweise schon einige Tage früher angereisten
ausländischen Läufer. Der Israeli Michael Rosenberg aus der deutschen Botschaft blieb mit 3:58:52 Stunden unter der
magischen vier Stunden Grenze.
Während die Marathonis schon einige Kilometer in den Beinen hatten, durften dann endlich die Halbmarathon-Läufer und
die 10-km-Kurzstreckler ran. Auch hier wurden sehr fleißig gute Zeiten gesammelt. Der Halbmarathon-Gewinner Frank
Themsen ( LG Bremen-Nord) kam in guten 1:16:21 ebenfalls an die Siegerzeit des Sommers heran. Nachdem dann auch
noch die geduldig wartenden Kinder nach ihren 800-Meter-Läufen mit Geschenken der Sponsoren von Runners-Point,
Werder Bremen und dem Sport-Ernährungsprodukte-Hersteller Squeezy beglückt wurden, ging ein sehr aufregender
Marathon-Tag so langsam zu Ende.

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