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(Presse)-Berichte

© (Vor)-Silvesterläufe 2004 ©
- Niedersachsen und Bremen -

Stand:
26. Januar 2005

Extraseite (Vor)-Silvesterläufe 2003

Am 31. Dezember 2004 wurden alle Ausschreibungen und Vorberichte hier auf der Seite gelöscht. Diese sind aber weiter-
hin über die
Silvesterlauf-Archivseite abrufbar.
Hier werden in den nächsten Tagen “Step by Step” alle verfügbaren Ergebnisse und Veranstaltungsberichte veröffentlicht.
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Neu vom 31. Dezember und 1. Januar: Archivseite / Ergebnisse: Drochtersen / Barsinghausen / Emden / Hasede / Uenzen / Emmerthal /
Gifhorn / Bad Harzburg / Osnabrück / Lüchow / Poggenhagen / Stuhr-Fahrenhorst / Bernshausen (LG Eichsfeld) / Nordenham (Korrektur-
und Ergänzungsfassung)
Neu vom 2. Januar: Pressebericht Osnabrück
Neu vom 3. Januar: Presseberichte Emden (2) / Salzgitter / Midlum / Gifhorn (2) / Drochtersen (2) / Emmerthal (3) / Barsinghausen / Bad
Harzburg
/ Hasede (2) / Augustendorf (Thülsfelder Talsperre) / Nordenham / Mühlen (3) / Stuhr-Fahrenhorst
Neu vom 4. Januar: Pressebericht Winsen (Aller)
Neu vom 5. Januar: Ergebnisse Mühlen / Großburgwedel
Neu vom 10. Januar: Ergebnisse Sögel
Neu vom 19. Januar: Ergebnisse Augustendorf (Thülsfelder Talsperre)
Neu vom 26. Januar: Pressebericht Mühlen
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32. Silvester-Crosslauf in Winsen-Borstel am 19.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
20. Vorsilvesterlauf in Bremerhaven am 19.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
27. Vorsilvesterlauf in Wolfsburg am 26.12. (Pressebericht)
20. Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. (Ergebnisse)
32. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
14. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
25. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
5. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. (Ergebnisse)
20. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
29. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
22. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
18. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
17. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. (Ergebnisse)
28. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
28. Silvesterlauf in Augustendorf (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse)
27. Silvesterlauf in Emden am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
28. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. (Pressebericht)
17. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. (Presseberichte / Ergebnisse)
23. Silvesterlauf in Gifhorn am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
31. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. (Pressebericht)
19. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. (Ergebnisse)
18. Silvesterlauf in Lüchow am 31.12. (Ergebnisse)
19. Silvesterlauf in Sögel am 31.12. (Ergebnisse)
25. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31.12. (Pressebericht)
Silvesterlauf in Stadthagen (Hörkamp-Langenbruch) am 31.12.
8. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31.12.
Silvesterlauf in Scheeßel am 31.12.
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32. Silvester-Crosslauf “Rund um den Borsteler Habichtshorst” in Winsen-Borstel am 19. Dezember 2004
Ergebnisliste

Presseinformation vom 20. Dezember 2004 (Von Markus Steinbrück)
Walter Schmidt und Rolf Helmboldt nimmermüde
Winsen-Borstel. Einer strahlte an diesem wunderschönen Adventssonntag im Borsteler Habichtshorst mit der Sonne um
die Wette. Walter Schmidt vom MTV Borstel-Sangenstedt war bei der 32. Auflage des Regionalen Silvester-Crosslaufs
der LG Nordheide bereits zum 25. Mal dabei. “In all den Jahren seit 1978 konnte ich nur zweimal nicht teilnehmen. Einmal
musste der Cross wegen Schneetreibens abgesagt werden und ein anderes Mal hatte ich Dienst”, blickte der pensionierte
BGS-Beamte jetzt zurück. Schon zwei Monate vor der diesjährigen Veranstaltung hatte sich der 65-Jährige angemeldet und
um Zuordnung der symbolträchtigen Startnummer 25 gebeten. Die Organisatoren um die LG-Vorsitzende Birgit Diet-
schmann erfüllten ihm diesen Wunsch natürlich gerne. Zur Feier des Tages gewann Walter Schmidt die Altersklassenwert-
ung der Senioren M 65. Über 6300 Meter setzte er sich in 30:25 min mit einem Vorsprung von über zwei Minuten vor Udo
Janzon (TSV Eintracht Hittfeld) an die Spitze. Das soll es mit der engen Freundschaft zwischen Schmidt und dem Borsteler
Silvestercross aber noch nicht gewesen sein. “Die 25. Teilnahme war mein großes Ziel. Das habe ich heute erreicht. Jetzt
denke ich schon ein bisschen an die 30”, wagte der rundherum zufriedene Jubilar einen Blick in die Zukunft.
In der Vergangenheit hatte die Männer-Langstrecke schon bessere Tage erlebt. Nur wenige Spitzenläufer fanden den Weg
in den Habichtshorst. Insgesamt trauten sich nur zwölf Athleten die anspruchsvollen 9200 Meter zu. In 31:56 min setzte sich
der im Sommer in Portugal lebende Uwe Borsdorf vor Uwe Schimkus (32:22 min/LG Wedel-Pinneberg) und Ingo Schröter
(32:45 min/Post SV Buxtehude durch). Bester Kreisläufer wurde André Prüsmann (LG Nordheide), der das Ziel nach
34:47 min als Vierter erreichte.
Echte Ausrufezeichen setzt bei der von 142 Crossläufern besuchten Veranstaltung (in etwa auf Vorjahresniveau) ein anderer
Top-Athlet aus dem Winsener Kreisgebiet. Erst sicherte sich Rolf Helmboldt vom TSV Eintracht Hittfeld mit deutlichem
Vorsprung vor Vereinskamerad Thomas Eggert den Laufsieg auf der 6300 Meter langen Senioren-Strecke. Nach nur 20-
minütiger Pause trat der 42-Jährige kurz entschlossen zur 4800-Meter-Mittelstrecke der offenen Männerklasse an. Auch
hier lag er lange Zeit in Führung, musste erst in der Schlussrunde den A-Jugendlichen Tobias Schwippel (SV Munster) pass-
ieren lassen. Der M40er Helmboldt (16:23 min), der vor drei Wochen Sechster bei den Deutschen Crosslauf-Meister-
schaften in Bremen geworden war, ließ dafür solch illustre Läufer wie Jan Martin Gutzeit (16:58 min) und Sören Ludolph
(17:01 min/beide LG Nordheide) hinter sich.
Alle Sieger in den Schülerklassen im Überblick:
Schülerinnen W8: Sarah-Sophie Danker (LG Nordheide); W9: Sophia Machill (TSV Eintracht Hittfeld); W10: Jana Hupfer (TuS Finken-
werder); W11: Lea Madlen Meyer (LG Nordheide); W12: Mona Pfaffenbach (TSG Bergedorf); W13: Dana Meyer; W14: Jana Sussmann
(beide LG Nordheide); W15: Laura Elena Diedrichsen (TSV Eintracht Hittfeld). Schüler M8: Rouven Schwedler (TSG Bergedorf); M9: Sören
Narjes (TSV Eintracht Hittfeld); M 10: Onno Geise; M11: Jon Mewes (beide TuS Finkenwerder); M12: Florian Moschet (TSG Bergedorf);
M13: Christian Schirner (MTV Tostedt); M14: Hendrik Spöring; M15: Dennis Rehr (beide LG Nordheide).
Ergebnisliste

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20. Vor-Silvesterlauf in Bremerhaven am 19. Dezember 2004
Ergebnisse

NORDSEE ZEITUNG vom 21. Dezember 2004
Läufer trotzen Schnee und Hagelschauern
Rekordbeteiligung beim Vorsilvesterlauf des OSC Bremerhaven -- Faires Verhalten auf der Strecke
Bremerhaven (nz). Insgesamt 194 Läufer beim 20. Vorsilvesterlauf des OSC Bremerhaven trotzten Schnee- und Hagel-
schauern. Der OSC verzeichnete eine Rekordbeteiligung beim 20. Vorsilvesterlauf.
Die Organisatoren Roland Koppe,
Bernd Koppe und der über 40-köpfige Helferstab atmeten auf, als die Sonne doch noch gutes Laufwetter versprach. Die
Läufer, die über drei Distanzen über 2,2 km - 4,2 km und 10 km gingen, verbuchten zudem noch ausgezeichnete Zeiten.
Sieger auf der Kurzdistanz war Manfred Burmeister. Mit über einer Minute Vorsprung vor Beke Schütz entschied er das
Rennen für sich. Die Erfolge der Schüler und Schülerinnen sind beachtlich. Die Läufer über 4200 Meter hatten mit teilweiser
glatter Strecke zu kämpfen. Mächtig ins Zeug legte sich der junge OSC-Sportler Bartosch Waade. Hohe Anerkennung ge-
bührt dem Dritten Frank Nischler, der Bartosch auf einen Streckenfehler aufmerksam machte und ihm nach seinen Umweg
wieder die Spitzenposition überließ.
Bei den Frauen über 10 Km gab es einen spannenden Zweikampf zwischen der Deutschen Meisterin Waltraud Bayer (LG
Bremen-Nord und Karin Putzig aus Otterndorf. Nur eine Sekunde trennte beide im Ziel. Sehr gute Zeiten erreichtern Till
Gusky (mJB, OSC) mit 43:18 und Jens Koppe (SB, OSC) mit 48:24.
Alle Ergebnisse

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27. Vor-Silvesterlauf in Wolfsburg am 26. Dezember 2004

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 27. Dezember 2004
Zehn Kilometer durchs Hasselbachtal
62 Teilnehmer starteten gestern vom Porschestadion aus zum 27. Vor-Silvesterlauf - Busse & Diehr vorn dabei
Von Bettina Jaeschke
Kathrin Busse und Sascha Diehr waren die schnellsten Teilnehmer des 27. Vor-Silvesterlaufs der Volkssportgemeinschaft
Wolfsburg und des Stadtsportbundes. Vom Porschestadion aus starteten gestern 16 Frauen und 46 Männer zum Zehn-Kilo-
meter-Lauf. Durch das Hasselbachtal führte die Strecke Richtung Detmerode und wieder zurück. Stadtsportbund-Vorsitz-
ender Rainer Thiede gab den Startschuss und schickte die Läufer auf die Strecke.
"Der Lauf sollte immer an einem Sonntag stattfinden", erklärt Organisator Werner Westphal. "Daher haben wir ihn in diesem
Jahr vorgezogen, weil Silvester auf einen Freitag fällt." Über die Jahre hinweg sei der Lauf zur Tradition geworden, auch
wenn er früher mehr Teilnehmer hatte. "1987 hatten wir knapp 800 Starter", erinnert sich Westphal. Doch im Laufe der Zeit
sei auch die Konkurrenz durch andere Silvesterläufe größer geworden. Früher hätten zusätzlich Rennen im März und
Oktober stattgefunden. Sie gibt es heute nicht mehr.
Mit 74 Jahren war Gerhard Wedemeier gestern der älteste Teilnehmer des Vor-Silvesterlaufes. Mit dem 69-jährigen Udo
Schenke ging der zweitälteste Starter auf die Strecke. Dass das Rennen eine Veranstaltung für alle Altersklassen war, zeigte
sich daran, dass mit Mandy Gotwill die jüngste Teilnehmerin vom Porschestadion aus los lief. Sie ist 23 Jahre alt.
Etwa 14 Tage kostete der Vor-Silvesterlauf Westphal an Vorbereitungszeit. "Es gibt viel zu organisieren, nicht nur den Lauf
an sich, sondern auch einiges drumherum", sagt er. "Das fängt damit an, Getränke zu kaufen und sie ins Stadion zu bringen."
Zehn Helfer standen den Organisatoren von Volkssportgemeinschaft und Stadtsportbund am Sonntag hilfreich zur Seite.
Über einen Pokal des Stadtsportbundes durften sich die Gesamtsieger bei den Männern und den Frauen freuen. Auch jeder
Sieger seiner Altersklasse erhielt einen Pokal. Für alle Teilnehmer gab es Urkunden.
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20. Vor-Silvesterlauf in Uenzen am 30. Dezember 2004 
Ergebnisse

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32. Silvesterlauf in Drochtersen am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

STADER TAGEBLATT vom 3. Januar 2005
Das Dauerduell und die Seriensiegerin
Silvesterlauf: Schröter vor Smolinski -- Birgit Friedrich beste Frau im Rennen
Drochtersen
(mb). Wer von uns beiden gewinnt, war eigentlich egal, so der Sieger des 32. Silvesterlaufs in Drochtersen,
Ingo Schröter. "Der Sieger sollte aber schon aus Buxtehude kommen". Im Dauerduell Schröter (PSV Buxtehude) / Peter
Smolinski (BSV Buxtehude) überlief diesmal Ingo als Erster nach 10 Kilometern in 33:34 Minuten die Ziellinie. Beste Frau
war mit 40:52 Minuten einmal mehr Birgit Friedrich. Ich glaube, es war mein 8. Sieg", so die Drochterserin.
474 Sportlerinnen und Sportler gingen am Freitag an den Start. "Bei etwas besserem Wetter hätten wir mehr als 500 Läufer
gehabt", versicherten die Verantwortlichen vom TVG Drochtersen. "Das war nach langer Zeit wieder mein erster richtiger
Wettkampf', so Vorjahrssieger Smolinski. Das Pfeiffersche Drüsenfieber hatte ihn fast ein Jahr lang außer Gefecht gesetzt.
"Ich weiß, wo ich stehe und bin mit meiner Zeit (33:51) zufrieden." Der richtige Auftakt zur neuen Saison, die in diesem Jahr
mit seinem 23. Start beim nächsten Silvesterlauf enden soll - noch erfolgreicher nach Möglichkeit.
Doch auch Ingo Schröter hatte zu kämpfen. "Nach zweieinhalb Kilometer hatte ich einen Hänger", so der Läufer des Post
SV Buxtehude, "bis auf 20 Meter war die Konkurrenz an der Spitze schon davon gezogen." Der "Buxtehuder Sieg" hätte
zwar trotzdem geklappt - doch Schröter zog es vor, seinen härtesten Konkurrenten Smolinski hinter sich zu lassen. Über-
haupt präsentierte sich Familie Schröter als Familie der Sieger: Ehefrau Ellen gewann bei den Frauen 35 und Sohn Max
hatte bei den Schülern C über die 1000 Meter die Nase vorn.
Seriensiegerin Birgit Friedrich hatte sich zwar besseres Wetter gewünscht - an ihrer Vormachtstellung konnten aber die un-
gemütlichen Bedingungen nicht rütteln. Zweitplatzierte wurde Susanne Scheidweiler (BSG Beiersdorf, 43:54) vor Ellen
Schröter (PSV Buxtehude 44:30). Und selbst ein Weltmeister war in Drochtersen am Start: Der Ruderer Peter Ording
nutzte den Silvesterlauf zur letzten Trainingseinheit des Jahres. Dass der Leistungssportler auch diese Disziplin meistert, be-
wies sein 14. Platz mit einer Zeit von 38:50 Minuten.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 3. Januar 2005
Silvesterlauf mit Favoritensiegen
Drochtersen. Erst einen Tag vor dem Start hatte sich als einer der letzten Läufer Vorjahressieger Peter Smolinski für den
32. Silvesterlauf des TV Germania Drochtersen angemeldet. Gerade noch rechtzeitig zum Jahreswechsel fühlte sich der
Langsteckläufer vom Buxtehuder SV nach überstandener Krankheit stark genug für eine Titelverteidigung. Am Ende war
jedoch ein anderer Läufer schneller. Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude überquerte als Erster die Ziellinie und revanch-
ierte sich damit für die Vorjahresniederlage, als er hinter Smolinski nur Zweiter wurde.
Damit ist Schröter der erfolgreichste Läufer der vergangenen Jahre; seit 1998 war der Sieg bereits sein sechster Erfolg. Nur
zweimal hatte Peter Smolinski, der seit 1983 am häufigsten in der Siegerliste auftaucht, in den jüngsten sieben Jahren die
Nase vorn. Daß es nicht wieder zum Sieg reichte, lag unter anderem an einer langwierigen Erkrankung des erfolgreichen
Langstreckläufers. Neun Monate lang setzte ihn das berüchtigte Pfeiffersche Drüsenfieber außer Gefecht. "Seit meinem Sieg
vor einem Jahr war dieses der erste richtige Wettkampf für mich", sagte er im Ziel. Deshalb sei er mit seiner Leistung - seine
Zeit von 33:51 Minuten lag im Normalbereich - mehr als zufrieden. Ingo Schröter war mit 33:41 Minuten nur 17 Sekunden
schneller. Noch nicht ganz in die Phalanx des Siegerduos eindringen konnte der Stader Christian Geib, der für den SV
Werder Bremen startete und als Dritter mit mehr als 60 Sekunden Rückstand (34:58 Minuten) ins Ziel kam.
Während der Zweikampf zwischen Smolinski und Schröter für die eigentliche Spannung der Veranstaltung sorgte, war der
erneute Erfolg von Lokalmatadorin Birgit Friedrich (TVG Drochtersen) alles andere als eine Überraschung. Bis auf 1999,
als Angelika Dreock vom
SC DHfK Leipzig den Kehdinger Volkslauf gewann, hieß die Siegerin bei den Frauen seit 1996
stets Birgit Friedrich. Mit 40:52 Minuten erzielte sie bei ihrem achten Sieg trotz unangenehmen Nieselregens sogar per-
sönliche Bestzeit.
Das Schmuddelwetter war es auch, das dem Veranstalter einen dicken Strich durch die Rechnung machte. Der 32. Sil-
vesterlauf verzeichnete wider Erwarten nämlich mit "nur" 314 Startern - drei weniger als im Vorjahr - keinen neuen Teil-
nehmerrekord. Der hatte sich anhand der Anmeldezahlen angedeutet, doch allzu viele Läufer blieben kurzfristig der Ver-
anstaltung fern. "Das geht eindeutig auf den Regen zurück", sagte etwas enttäuscht der TVG-Vorsitzende Alfred Przygoda.
(gb)
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14. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31. Dezember 2004    
Ergebnisse

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Beliebte Tradition: Silvesterlauf als sportlicher Kehraus
TSV Barsinghausen zählt rund 400 Läuferinnen und Läufer / Harmonisch-familiäre Atmosphäre steht im
Vordergrund
Barsinghausen
(eb). War es das gute Wetter oder ist es die Beliebtheit der letzten Sportveranstaltung eines jeden Kalen-
derjahres? Egal, mit fast 400 Teilnehmern sowie rund 200 Zuschauern gehörte der 14. Silvesterlauf zu den größten sport-
lichen Events in der Deisterstadt des Jahres 2004. Wie in den Vorjahren avancierten die strahlenden Sieger schlussendlich
zur Nebensache, denn der TSV Barsinghausen als Ausrichter sieht seinen Jahresabschluss eher im Breitensport angesiedelt.
So nutzen die Aktiven die Veranstaltung alljährlich zum sportlichen Kehraus (Häufiges Zitat: “Ich mache mich fit für die
Party heute Abend”), während die nicht mit Beifall sparenden Zuschauer den Treffpunktcharakter in den Vordergrund
stellen. Insgesamt ist es wohl die harmonisch-familiäre Atmosphäre, die den Silvesterlauf am Schulzentrum so beliebt macht.
Dabei müssen sich die Organisatoren nicht einmal immer wieder etwas Neues einfallen lassen - die Attraktivität steigt stetig
von ganz allein - oder ist es das leckere Büfett der TSV-Helfer (mittlerweile wegen der starken Resonanz von der Gym-
nastikhalle in die große Turnhalle verlegt)?
Ein Wort noch zu den Aktiven: Neben den Assen vom TSV Kirchdorf und der LG Wennigsen stellte das Elan Barsing-
hausen die wohl größte Startergruppe. Auffällig auch die rege Teilnahme der Basketballsparte des TSV und der Turner des
SV Gehrden. Dass hier und da kostümiert gelaufen wurde, sorgte ebenso für Amüsement wie Wuschelhund “Pico”, der mit
Herrchen Bernd Busche die 8,6 km locker durchstand, in der Ergebnisliste aber keine Erwähnung fand. Dann war da noch
die Frage: Wer um alles in der Welt sind “die Schönen Schaumburger”? Aber das klären wir am 31. Dezember 2005 beim
15. Silvesterlauf...
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25. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31. Dezember 2004     
Ergebnisse  

Presseinformation vom 2. Januar 2005
(Von Gerald Nolte)
Oberbürgermeister Fip gab den Startschuss und 1821 Läuferinnen und Läufer liefen!
Unglaublicher Teilnehmerrekord beim OTB-Silvesterlauf / 500 Euro für Flutopfer in Süd-Ostasien / Strecken-
rekord durch Jan Fitschen
Alles hörte auf sein Kommando: Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip gab den Startschuss für den 25. OTB-Silvesterlauf
und brachte mit seinem Kommando “Auf die Plätze - Fertig - Los” 1821 Läuferinnen und Läufer in Bewegung. Die beliebte
Breitensportveranstaltung an der Illoshöhe setzte zum Jahresende wieder einmal neue Maßstäbe; der OTB-Silvesterlauf
gehört zu den unbestrittenen Highlights des Sportjahres in Osnabrück. Auch sonst hätte der sportliche Jahresausklang nicht
gelungener ausfallen können. Ein mildes Laufwetter, eine reibungslose Organisation und eine durchweg fröhliche und ver-
gnügte Stimmung unter den Läuferinnen und Läufern ließen die Organisatoren um Reinhold Tegeder strahlen.
Allein über 10 km erreichten 1166 Läuferinnen und Läufer das Ziel; rund 200 Läuferinnen und Läufer mehr als im Vorjahr.
Der Silvesterlauf hat sich damit endgültig als einer der größten Läufe in Norddeutschland etabliert. Dabei standen wie ge-
wohnt die vielen Hobby- und Freizeitläufer im Vordergrund, die teilweise in bunten Verkleidungen an den Start gingen und
dem Silvesterlauf ein besonderes Flair verliehen. “Phantastisch! Wenn mir das jemand vorhergesagt hätte, hätte ich das ein-
fach nicht glauben wollen. Einfach beeindruckend, wie sich die gewaltige Läuferschar auf der schönen Strecke am Rubben-
bruchsee entlang geschlängelt hat”, freute sich Tegeder über die Laufbegeisterung der Osnabrücker Bevölkerung, die auch
bei der Jubiläumsauflage des Silvesterlaufes scheinbar keine Grenzen kannte. Ob Walker, Bambini oder Jogger - alle Teil-
nehmerinnen und Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei und konnten im Ziel stolz auf ihre Leistung sein. Dabei kamen
selbst Teilnehmer aus Trier, Freiburg, Kaiserslautern, Mönchengladbach, Köln, Berlin und Hamburg; ein Teilnehmer war
sogar aus Barcelona angereist. Die Läufergruppe von
SV Eintracht Neuenkirchen hatte einen eigenen Reisebus gechartert,
um sich das Laufvergnügen zum Jahresende nicht entgehen zu lassen. “Wann einmal sonst gelingt es so viele Leute zum ge-
meinsamen Sporttreiben zu begeistern”, freuten sich die Organisatoren des OTB über die tolle Resonanz zum Jahresende.
Dazu zählten neben dem Sportdezernenten der Stadt Osnabrück Reinhard Sliwka, dem Stadthallen- Veranstaltungsleiter
Lutz Hölschermann, dem Webmaster der vereinsübergreifenden Internetpräsentation
www.laufen-os.de Bernd Buchwald,
einer starken Delegation der DLRG Melle bzw. DLRG Georgsmarienhütte, mehreren Vertretern der Luftwaffe Diepholz,
eines Läufers vom Deutschen Notarinstitut Würzburg, fast kompletten Klassen der Gesamtschule Schinkel, der Stüveschule
und der Angelaschule, oder der Leiterin des Osnabrücker Marathon- Lauftreffs Gaby Rath auch als Beweis dafür, dass
Laufen wirklich überfachlich ist, weil bekanntlich jeder laufen oder walken kann. Nicht aktiv dabei, sondern diesmal nur als
Zuschauerin und Betreuerin war die Landtagsabgeordnete Alice Graschtat, die sich zwei Tage vor der Veranstaltung leicht
verletzt hatte. Dass es bei der Traditionsveranstaltung des OTB eher um den olympischen Gedanken -“Dabei sein ist alles”-
als um absolute Spitzenleistungen geht, unterstrichen einige stolze “Mama`s” und “Papa`s”, die mit Kinderwagen an den
Start gingen. Selbst einige Hunde wurden in der bunten Läuferschar gesichtet.
Unter den vielen Läuferinnen und Läufern stand einmal mehr ein Mann im Mittelpunkt, der schon viele tausende Kilometer
in den “Läufer”-Beinen hat. Andreas Ungemach nahm zum 25. Mal beim OTB-Silvesterlauf teil und wurde für seine ein-
malige Treue mit einem wertvollen Präsentkorb und einem Geschenkgutschein ausgezeichnet. Der rüstige Rentner, der das
Dauerlaufen zu seiner Leidenschaft gemacht hat, startete in diesem Jahr unter anderem beim Wien-Marathon über die vollen
42,195 Kilometer. Der 25. OTB-Silvesterlauf war nun ein weiterer Höhepunkt seiner erfolgreichen Karriere. Kein anderer
Läufer in Osnabrück und Umgebung kann eine derartige Konstanz aufweisen.
Aus sportlicher Sicht setzten bekannte Athleten der Region die Akzente: Jan Fitschen, beim OTB groß gewordener und
heute für den TV Wattenscheid startender Top-Athlet, pulverrisierte in 30:09 Minuten den 22 Jahre alten Streckenrekord
von Helmut Schweer (30:34) und feierte damit nach langer Verletzungspause ein gelungenes Wettkampfcomeback. “Ich
habe von Anfang an Gas gegeben, um meine Form zu testen; ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung”, freute sich der
Studentenweltmeister von 2003, der für den neuen Streckenrekord einen Sonderpreis erhielt. Mit seinem achten Erfolg beim
Silvesterlauf schloß Fitschen zu der Rekordsiegerin Jutta Karsch auf, die in den 80er-Jahren ebenfalls achtmal beim OTB
gewinnen konnte. Angesichts der Superzeit hatte auch der Vorjahressieger Thorben Grothaus vom TV Wattenscheid gegen
Fitschen keine Chance. Der aus Riesenbeck stammende Grothaus belegte in sehr guten 32:12 Minuten den zweiten Rang
vor
Michael Drewes vom USC Freiburg in 33:29 Minuten.
Bei den Damen dominierte Kerstin Kahmann vom OFV Ostercappeln in hervorragenden 38:07 Minuten. Die auch als
Orientierungsläuferin bekannte Langstrecklerin hatte bereits im Vorjahr gewonnen und setzte sich nun gegen Frauke Felsner
vom OTB in 41:19 Minuten und Marion Pinke vom SV Eintracht Neuenkirchen in 41:42 Minuten durch.
Über 5,6 km trat die Jugendliche Sonja Birkemeyer (LGO) in die Fußstapfen der Vorjahressiegerin Jana Schweer und
siegte in 22:09 Minuten knapp vor der Deutschen Seniorenmeisterin im Crosslauf Bianca Sollmann in 22:17 Minuten. Auf
dem dritten Rang folgte Petra Glüsenkamp vom OTB in 23:23 Minuten. Bei den Männern konnte erstmalig Volker Weiß-
mann von der LG Kreis Verden in 19:23 Minuten vor Sascha Gerlee vom OTB (19:37) und Gero Jendretzki von der LGO
(20:14) den Siegerpreis entgegennehmen. “Ich habe mich erst heute Morgen spontan zum Start entschieden”, freute sich
Weißmann über den Erfolg an alter Wirkungsstätte: Vor zwei Jahren trug er noch das Trikot des OTB.
Auf die Verlosung der obligatorischen Paris-Reise für 2 Personen verzichtete der OTB in diesem Jahr und spendete das
Geld für die Flutopfer in Süd-Ostasien. Zusammen mit dem Erlös aus der Sammlung unter den Läuferinnen und Läufern
konnte ein Betrag von 500,- Euro für die humanitäre Hilfe gespendet werden. Den Ehrenpreis der Stadt Osnabrück erhielt
die Gesamtschule Schinkel für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Osnabrücker Schulen.
Bestens bewährte sich erneut die Zeitnahme durch das ChampionChip System, so dass für jeden Teilnehmer die genaue
Laufzeit schon kurz nach dem Zieleinlauf ermittelt werden konnte. Trotz der gewaltigen Läuferschar gab es keine Probleme
die Ergebnisliste schon wenige Minuten nach dem Zieleinlauf auszuhängen. “Wieder einmal eine klasse Laufveranstaltung mit
einer Top-Organisation”, äußerten sich die Lauffreunde dann auch bei der abschließenden Siegerehrung, wo neben den
Preisen auch die ersten Punkte für Uli`s Läufershop-Pokalwertung 2005 vergeben wurden. “Wir sind auch nächstes Jahr
ganz sicher dabei” - ein größeres Lob von den Teilnehmern konnte den Organisatoren vom OTB sicher nicht gemacht
werden.
Auch in organisatorischer Hinsicht setzte der OTB Silvesterlauf einmal mehr neue Maßstäbe: Über 1600 Anmeldungen
wurden registriert, 1500 Laufchips mussten vorsortiert werden, 800 Berliner wurden an die Läuferin oder den Läufer aus-
gegeben, 40 Flaschen Sekt bei der Siegerehrung verteilt, 70 Liter Glühwein ausgeschenkt und 200 T-Shirts verkauft. 102
Helfer und Organisatoren waren den ganzen Tag im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf bei Osnabrücks
beliebtester Breitensportveranstaltung. “Für ihren tollen Einsatz ist allen Helferinnen und Helfern ein herzliches `Danke schön`
auszusprechen, lobte auch OTB Geschäftsführer Dietrich-Wilhelm Dettmer bei seiner “Premiere” den Einsatz der vielen
Ehrenamtlichen.
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5. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

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20. Silvesterlauf in Hasede am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Malte Brosig triumphiert zum dritten Mal in Folge
Silvesterlauf in Hasede stößt mit 1150 Startern an seine Grenzen
Hasede
(wgk). Zum dritten Mal hintereinander hat der für Hannover 96 laufende Hildesheimer Malte Brosig das Haupt-
rennnen über zehn Kilometer gewonnen. Ließ er es in der ersten Runde noch gemächlich angehen, machte er bei Kilometer
sechs Ernst und setzte sich von seinem ärgsten Widersacher Jonas Kindervater (Grün-Weiß Gandersheim) entscheidend
ab. Über fünf Kilometer war erstmals ein B-Jugendlicher als Schnellster wieder im Ziel. Der 16-jährige Jonathan Haas (Ein-
tracht Hildesheim), 2003 noch Sechster, gewann überraschend den Wettbewerb vor seinem Dauer-Konkurrenten Thomas
Dreißigacker (FSV Sarstedt).
696 Meldungen verzeichnete der TuS Hasede für das Rennen über 10 km, 502 waren es für den 5-km-Lauf. Hinzu kamen
99 Kinder beim Schnupperlauf über 600 Meter. Die Veranstalter des Silvesterlaufes sind damit unter ihren gegebenen tech-
nischen Möglichkeiten an ihre Grenzen gestoßen. Insgesamt 1150 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen wollten laufen,
duschen, trinken, ihre Urkunde abholen, ihre Zeit wissen - mehr hätte die Lauftreff-Crew um Chef-Organisator Horst
Berger am letzten Tag des alten Jahres nicht mehr verkraften können.
Als Vorbild für alle Sportler stellte Ansager Gerhard Schütte zu Beginn der Veranstaltung den 90-jährigen Erwin Jandt her-
aus. Die Lauflegende aus Hildesheim schaffte auch 2004 wieder, zwar mehr gehend als laufend, die 5-km-Distanz, erreichte
aber, begleitet und umsorgt von Elke Simbürger, wohlbehalten den Zielbereich vor der dicht umlagerten Turnhalle. Das Feld
der 5-km-Läufer war da längst beim Duschen. Der Sieger Jonathan Haas hatte 500 Meter vor dem Ziel das Tempo noch-
mals angezogen und damit seine Konkurrenten Thomas Dreißigacker und Julian Kahler (Hannover 96) abhängen können.
Vierter wurde mit Jan Bruns vom TriAs Hildesheim ein Triathlet. Auch Bruns gehört noch der B-Jugend an. Drei Hannover-
anerinnen lagen in der Frauenwertung vorn. Julia Kock von der LG Hannover war als schnellste Frau im Ziel vor Katrin
Kreil (Hannover 96) und Sonja Langreder (LG Hannover).
Über 10 km siegte bei den Frauen eine bekannte Triathletin, die in dieser Saison für TriAs Hildesheim starten wird: Kerstin
Brünig kannte die Strecke von ihrem ersten Start am Silvestertag 1994. Nun ließ sie sich als Siegerin feiern. Erster Gratulant
war ihr Freund Andreas Simon, der bei den Männern Zwölfter wurde. Auch er wird 2005 das Trikot von TriAs Hildesheim
überstreifen. Beide wollen sich intensiv auf ihren Start beim Triathlon in Roth vorbereiten. Mit einer blutenden Schürfwunde
am Bein erreichte die dennoch strahlende Siegerin das Ziel. Sie war nach drei Kilometern über den Fuß eines Läufers ge-
stürzt. Als zweite 10-km-Frau war Annett Schröder (Hannover 96) im Ziel, gefolgt von der blutjungen Triathletin Hannah
Braumann (TriAs Hildesheim) und Carina Giesecke (TSV Sibbesse).
Der 27-jährige Hildesheimer Malte Brosig kannte als “alter Hase” den Streckenverlauf in der Feldmark bestens. Er lief ein
taktisch kluges Rennen, das er zum dritten Mal in Folge als Erster beendete. Mit respektablem Rückstand folgten der A-
Jugendliche Jonas Kindervater aus Gandersheim und Christian Oelve (TriAs Hildesheim). Auch er kennt inzwischen den
Parcours wie seine Westentasche. Den vierten Platz belegte Bernd Raupach von der SG Misburg, der in der ersten Runde
noch das Tempo mitbestimmt hatte. “In Hasede zieht es immer”, meinte ein gelassener Sieger Brosig nach seinem Erfolg.
“Ich bin da eigentlich Härteres gewohnt.” Dagegen beklagte sich die Mehrzahl der Silvesterläufer über den steifen Gegen-
wind auf dem freien Feld am Kanal. Doch im Ziel waren die Strapazen bald vergessen. Der erste Tee schmeckte, bald auch
das Bratwürstchen und ein Glas Sekt.
Angetan von der lockeren Atmosphäre zeigte sich auch Fußball-Bundesligaschiedsrichter Michael Weiner, der praktisch vor
seiner Haustür erstmals für den 10-km-Lauf gemeldet hatte. “Es war für mich eine tolle Trainingseinheit zum Jahreswechsel”,
meinte er nach dem Ziel. “Der Lauf hat mir viel Spaß gemacht.” So wie Michael Weiner dachten wohl viele der Hobby-
läufer, die einfach nur ankommen wollten und nicht so sehr interessiert waren an ihrer Platzierung oder Zeit.
Die meisten Teilnehmer stellte auch in diesem Jahr die Laufschule Anlauf aus Hildesheim (67), vor dem MTV 48 Hildesheim
(34), TriAs Hildesheim (45) und Lauftreff MTV Adlum/Machtsum sowie Eintracht Hildesheim (je 27).

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Mit dem “Dreamteam” auf die Piste
"Go, Papi, Go”: Silvesterlauf lockt Tausende von nah und fern nach Hasede / 1100 Teilnehmer rennen mit
Hasede
(cha). Tausende von nah und fern haben sich am Freitag zum Haseder Silvesterlauf getroffen. Der Veranstalter
konnte einen neuen Rekord vermelden: Insgesamt begaben sich in diesem Jahr rund 1100 Läufer auf die Strecke. Am Ein-
gang steht Andreas Hartwig von der Freiwilligen Feuerwehr Hasede und zeigt Präsenz. Ausnahmesituation ist am Freitag in
dem Ort angesagt. Der TuS hat zum 20. Mal zum Silvesterlauf eingeladen. Und diese Einladung lassen sich erfahrungsge-
mäß nur wenige Läufer aus der Umgebung entgehen. Ein Mann will noch schnell an der Absperrung vorbeifahren, um noch
dichter an die Sporthalle zu kommen. “Wir brauchen aber noch Platz für den Krankenwagen”, versucht ihn Hartwig zu
bremsen. Doch der Mann bleibt stur. Hartwig hebt resignierend die Schultern. “Verbieten kann ich es ihm schließlich nicht”,
sagt er. Der Kassenwart der Haseder Retter kann nur an die Vernunft der Besucher appelieren.
Nebenan machen sich die Sportler für den 5000-Meter-Lauf warm, der kurz nach 13 Uhr beginnen soll. Über das Mikro-
fon vermeldet Moderator Gerhard Schütte einen neuen Rekord. “Wir haben heute 1100 Läufer am Start”, sagt er. Das sind
rund 100 mehr als im Vorjahr. Wer mittags durch Hasede fährt, sieht den Ansturm schon von Weitem. Lange vor dem
Ortseingangsschild parken die Teilnehmer auf dem Randstreifen. “Wegen der Flut-Katastrophe haben wir unser Musik-
programm drastisch eingeschränkt”, erklärt Schütte den Besuchern und Teilnehmern. Er fordert die Gäste auf, reichlich für
die Opfer in Südostasien zu spenden.
Dann kommen schon die Läufer der 5000-Meter-Strecke an. Gleich nach der Ziellinie haben Friederike von Massow und
Franziska Schmitz alle Hände voll zu tun. Sie schenken Zitronentee und Wasser an die vielen Durstigen aus, die jetzt nach-
einander ins Ziel traben. “Das war doch anstrengender als erwartet”, sagt die Hildesheimerin Birgit Wittenberg, die zum
ersten Mal an dem Lauf teilnimmt. Sie muss allerdings nicht nur ihr eigenes Gewicht über die 5000 Meter bringen. In der
Kindersportkarre, dick in Mütze und Jacke eingehüllt, fährt Töchterchen Franka mit. “Viele haben mir unterwegs ange-
boten, auch mal zu schieben”, erzählt Birgit Wittenberg noch ein wenig aus der Puste. “Aber ich habe sie nicht hergegeben.”
Auch Andreas Steinecke “reist” beim Silvesterlauf in Begleitung: Der Sorsumer schiebt Sohnemann Merlin (1) in der Karre
vor sich her. Dies hat bei Steineckes anscheinend Tradition. In den drei Jahren zuvor durfte Brüderchen Tizian mit auf die
Strecke. Der Vierjährige läuft jetzt selbst - und nimmt am Nachmittag am 600 Meter langen Kinderlauf teil.
Vater Andreas ist augenscheinlich gut vorbereitet. Der 37-Jährige nimmt am Hauptlauf teil, der über zehn Kilomter geht.
“Ich will dieses Mal unter 50 Minuten bleiben”, sagt er und schiebt sich ganz nach vorn in den Starterpulk, ehe Giesens
Bürgermeister Ferdinand Rössig die Startpistole hebt. Auf der Karre stehen die Anfeuerungen: “Go, Papi, Go” und “Dream-
team Papi und Merlin” ist auf Schildern und Ballons zu lesen, die das Gefährt schmücken. Dann fällt der Startschuss und der
Läufer-Tross setzt sich leichtfüßig in Bewegung in Richtung Norden. Ganz hinten bleibt eine junge Frau zurück. “Vielleicht
hätte ich mich doch erstmal richtig warm machen sollen”, grumbelt sie und dreht fluchend um. “Wo sind denn hier die Sani-
täter?”
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29. Silvesterlauf in Emmerthal am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

DEWEZET vom 3. Januar 2005
Ralf Kropp und Jonna Tilgner laufen in Emmerthal der Konkurrenz davon
29. Silvesterlauf mit Rekordbeteiligung / Beim Nachwuchs dominiert die LG Weserbergland
Emmerthal
(cs). Mit Siegen des Aerzener Ralf Kropp und der früheren Bakederin Jonna Tilgner endete der 29. Emmer-
thaler Silvesterlauf. Der für den Verein “Endspurt Ostwestfalen-Lippe” laufende 42-jährige Elektroingenieur aus dem
Hummetal benötigte für die 6,9 Kilometer lange Strecke 21:23 Minuten und war damit fast fünf Minuten schneller als die
20-jährige, angehende Studentin aus Rostock, die in der neuen Saison übrigens für die LG Weserbergland startet.
761 (gemeldet hatten sogar 849) Teilnehmer, davon allerdings 82 Walker, bedeuteten neuen Rekord. Damit wurde die
Vorjahreszahl um 38 übertroffen. Ein Zeichen dafür, dass die Magnetwirkung und Attraktivität des Laufes trotz vermehrter
Konkurrenz-Veranstaltungen nicht nachgelassen hat. Cheforganisator Dieter Griese und sein Team von der TSG, unterstützt
von Feuerwehr und Polizei auf der Strecke, hatten sich auch diesmal wieder etwas Neues einfallen lassen. So war die Ver-
anstaltung auf Wunsch vieler auswärtiger Teilnehmer nicht nur eine Stunde vorgezogen worden, auch den Startschuss
konnten diesmal selbst Schwerhörige nicht überhören: “Heinrich II” (alias TSG-Ehrenpräsident Gerhard Lindhorst), der
1004 das Amt Ohsen gründete, ließ durch seinen Kanonier Detlef Hoffmann jeden der drei Läufe und auch das abschließ-
ende Nordic Walking mit ohrenbetäubenden Knall “anböllern”.
Wie ein Lindwurm bewegten sich die drei Riesenfelder nach dem Start im Stadion durch den Ort. Dabei wurden die Läufer
von den Familienangehörigen, aber auch den Straßenanwohnern lautstark angefeuert. Schon bald kristallisierten sich die
Favoriten heraus, setzten sich an die Spitze, forcierten das Tempo und erreichten schließlich auch als erste das Ziel.
Bei den Schülern und Jugendlichen war die Dominanz der Athleten der LG Weserbergland sowie der Dauergäste von TuS
Xanten fast erdrückend. Neunmal beziehungsweise dreimal trugen sie sich in die Siegerliste ein. Als einziger Doppelsieger
ließ sich dabei Tobias Götze (LG) feiern: Das Kirchbraker Langstrecken-As gewann bei den A-Schülern die Kurzstrecke
und anschließend bei der B-Jugend auch noch die 6,9 Kilometer-Distanz. Jüngster Teilnehmer war diesmal der dreijährige
Moritz Hundertmark aus Ohr, der dafür mit einem von Hermann Kunze gestifteten Pokal ausgezeichnet wurde. Nette Geste
auch von der örtlichen Bäckerei Wittbold, die alle Sieger - sie bekamen zudem einen Pokal - mit einem Stollen sowie die
Kinder gleich nach dem Lauf mit einem Muffin überraschte.

DEWEZET vom 3. Januar 2005
"Es war ein einsames Rennen für mich...”
Kropp zieht das Tempo an – und keiner folgt
Emmerthal
(cs). Obwohl er sich bei der Meldung um drei Jahre jünger gemacht hatte, um nicht im Feld der “Oldies”
(M 40 bis M 75) mitlaufen zu müssen, die fünf Minuten nach dem Hauptfeld gestartet waren, zeigte sich Männersieger Ralf
Kropp (42) in Emmerthal auch bei den Jüngeren als der Stärkste. “Ich hätte mir die Konkurrenz etwas stärker gewünscht”,
meinte der mehrfache Ost-Westfalenmeister, dessen Bestzeit über 10 000 m (Straße und Bahn) bei 32:32 Minuten steht
und der auch über 5000 m eine 15-er-Zeit rennen kann.
Zunächst hatte er die Konkurrenz auf den ersten zwei Kilometern getestet und festgestellt, dass ihm keine Gefahr drohte.
“Deshalb habe ich danach auch das Tempo ein wenig angezogen, worauf mir keiner mehr gefolgt ist. Es war praktisch ein
einsames Rennen für mich gegen die Uhr. Wie groß mein Vorsprung war, habe ich erst im Ziel festgestellt, als ich den
nächsten Läufer 200 Meter hinter mir sah.” Ob er im nächsten Jahr (es wäre sein vierter Silvesterlauf) wieder an den Start
geht, weiß Ralf Kropp noch nicht. “Jetzt bereite ich mich erst einmal intensiv auf die im März in Stockholm stattfindende
Crosslauf-Europameisterschaft vor. Dort werde ich in der Altersklasse M 40 über fünf Kilometer alles daran setzen, um mit
dem deutschen Team auf einem Treppchenplatz zu landen.”
Auch Frauensiegerin Jonna Tilgner lief ein einsames Rennen, hatte im Ziel gleichfalls eine halbe Stadionrunde Vorsprung vor
der A-Jugendlichen Katharina Kreye (TSV Bemerode). Der 20-jährigen Abiturientin, deren Spezialstrecke die 400-m-
Hürden sind (Bestzeit 59,46 Sekunden) und die demnächst Sozialwissenschaften in Hannover studieren will, hat die Strecke
und das ganze Drumherum gefallen. Allerdings gab es für sie auch Streckenabschnitte, die sehr lange geradeaus gingen und
nicht gerade motivierend für die Tartanbahn-Expertin gewesen sind. Jonna: “Dafür wies der Kurs aber keine Steigungen
auf, so dass es hier für mich keine Probleme gab.”

NEUE-DEISTER-ZEITUNG vom 3. Januar 2005
"Für die 30. Auflage wünsche ich mir das Fernsehen”
Dieter Griese zum Silvesterlauf und die Zukunft
Emmerthal.
Zum 29. Mal hat am letzten Tag des Jahres 2004 der traditionelle Silvesterlauf der TSG Emmerthal stattge-
funden. Mit dem TSG-Hauptsportwart Dieter Griese (65) sprach Sportredakteuer Dieter Gömann.
Herr Griese, der 29. Emmerthaler Silvesterlauf 2004 gehört der Vergangenheit an. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Ich bin mit meinem Team sehr zufrieden. Alles lief bestens, und mit 761 Teilnehmern haben wir eine neue Rekordmarke er-
zielt.
Sie haben 2004 das Rentenalter erreicht. Ist damit jetzt auch Schluss mit der Organisation dieses Sportevents?
Nein, wenn man mich noch haben will, und es die Gesundheit erlaubt, mache ich noch zwei bis drei Jahre weiter.
Herr Griese, wann starten Sie mit den Vorbereitungen für den jährlichen Silvesterlauf?
Im August geht die Ausschreibung heraus, und die Sponsorensuche setzt ein.
Wieviele Ehrenamtliche sind in die Veranstaltung eingebunden, und auf welche Verbände und Organisationen
bauen Sie?
Vom Verein haben wir einen festen Mitarbeiterstab von 40 Personen. Dazu kommen Feuerwehr, DRK und Polizei.
Warum haben Sie die Startzeiten der einzelnen Klassen vorverlegt und  hat sich dies bewährt?
Es war der Wunsch der Teilnehmer, um rechtzeitig die Heimreise antreten zu können. Und so hatten wir auch mehr Teil-
nehmer bei der Siegerehrung.
Was ist Ihre schönste Erinnerung an die bisherigen Silvesterläufe?
Dass alle Veranstaltungen ohne Unfälle ausgegangen sind.
Herr Griese, haben Sie schon bestimmte Pläne für die 30. Auflage am 31. Dezember 2005?
Noch mehr Sponsoren zu gewinnen, um mehr Pokale vergeben zu können. Und dann wünsche ich mir, dass wir das Fern-
sehen gewinnen können.
Herr Griese, vielen Dank für das Gespräch.
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22. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Silvesterlauf: Dirk Debertin wieder am schnellsten
Dirk Debertin von der Eintracht Braunschweig hat seinen Titel beim 22. Bad Harzburger Silvesterlauf verteidigt. Er setzte
sich auf der 11 000-Meter-Strecke vor Lokalmatador André Kwiatkowski vom ausrichtenden Verein MTK Bad Harzburg
und Jens Köhler vom MTV Braunschweig MTV durch. Die Klasse Männer 30 entpuppte sich erneut als am stärksten be-
setzte Kategorie. Erst dahinter reihten sich die Schnellsten der Hauptkategorie Männer 20 ein. Hier lieferten sich die Ver-
einskameraden Lars Pieper, Eike Bruns und Christoph Hofmeister bis kurz vor dem Ziel ein enges Rennen.
Auch bei den Damen waren die “30er” am schnellsten. Es siegte die vereinslose Andrea Bönig. Gut in Form zeigte sich
Gisela Cramme vom MTK. Als W 60-Läuferin schaffte sie die zweitbeste Zeit bei den Damen. Über 3000 Meter setzte
sich Annika Oßwald von der TuS Northeim vor Hella Böhnke (RSG Nordharz) und Riem Hussein (MTK) durch. Bei den
Herren lief Patrick Pavel vom MTV Langelsheim die beste Zeit über diese Distanz, gefolgt von Julian Brennecke und José
Weiland (beide TSV Wolfshagen). Zuvor waren schon die jüngsten Teilnehmer, die “Bambinis”, über 600 Meter angetreten.
Zufrieden waren die Ausrichter mit dem Teilnehmerfeld. Insgesamt 110 Läufer waren zu der Veranstaltung am Sportplatz
Waldhöhe gekommen.
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18. Silvesterlauf in Nordenham am 31. Dezember 2004
Ergebnisse Korrektur-/Ergänzungsfassung vom 1.1.2005 (Korrektur beim 5 Km-Lauf / Ergänzt mit Ergebnissen 500 Meter-Lauf)

WESERMARSCH ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Startschüsse an wechselnden Plätzen
Silvesterlauf: Diesmal 317 Teilnehmer / Am beliebtesten ist die Zehn-Kilometer-Strecke / Die Teilnehmerzahl
war fast so gut wie 2003 - Damals gingen 328 Sportler an den Start
Von Torsten Lange
Nordenham. Frost und Eis konnte in den Vorjahren die Teilnehmer des Nordenhamer Silvesterlaufs nicht hindern, an den
Start zu gehen. So ließen sich die Läufer diesmal auch nicht vom zwar milden, aber trüben Wetter und Nieselregen
schrecken. Insgesamt 317 Teilnehmer zählte der Silvesterlauf. Mit 106 Teilnehmern war die Zehn-Kilometer-Strecke die
beliebteste Laufdistanz. Den Startschuss gab die Vorsitzende des Sportvereins Nordenham, Annemarie Hadeler. Nach der
offiziellen Streckenvermessung wurden die Startpunkte der einzelnen Disziplinen verlegt. Noch im Vorjahr waren alle Läufer
direkt vor der Atenser Pastoreidiele gestartet. Nun fielen die Startschüsse zum einen etwas weiter zur Altensieler Straße
oder erst auf dem Heetweg.
Zur Siegerehrung kamen alle Teilnehmer am Nachmittag in der Pastoreidiele wieder zusammen. Der Organisator Harald
Peplau überreichte den Besten der Altersklassen Pokale und zeichnete die Stadtmeister -- die schnellsten Nordenhamer
Teilnehmer der Zehn-Kilometer-Strecke und des Halbmarathons -- aus.
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17. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

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28. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31. Dezember 2004
Ergebnisse 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 3. Januar 2005
Sorge unbegründet: Der Oberschenkel hält
Thomas Bartholome gewinnt den Silvesterlauf des LC Hansa Stuhr / Horst Wittmershaus auf Platz fünf
Von unserem Mitarbeiter Andree Wächter
Fahrenhorst. Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf) und Birgit Schwers (LG Kreis Verden) gewannen den Silvesterlauf in
Fahrenhorst: Für die 9,5 Kilometer lange Strecke benötigte Bartholome 31:15 Minuten, Schwers überquerte den Zielstrich
nach 39:17 Minuten. 480 Starter bedeuteten für den Ausrichter LC Hansa Stuhr zudem einen Teilnehmerrekord!
Pünktlich um 15 Uhr fiel der Startschuss zur 28. Auflage des Crossrennens quer durch das Fahrenhorster Bradenholz. Vom
Feldweg vor dem Sportplatz ging es über ein kurzes Asphaltstück und und dann durch den Wald. Schon auf dem ersten
Kilometer setzte sich eine Spitzengruppe ab. "Torsten Naue geht ein Rennen immer schnell an, um die jungen Läufer los zu
werden. Das wusste ich und bin an ihm dran geblieben", erklärte der spätere Sieger Thomas Bartholome. "Nach zwei Kilo-
metern waren wir beide schon alleine an der Spitze. Ich habe gehört, dass Torsten etwas schwer atmet, da war mir klar,
dass ich hier gewinnen kann", führte der Polizist weiter aus. Mehr Sorgen bereitete ihm sein Oberschenkel. "Ich habe eine
Verhärtung, und bei Kälte verkrampft er sich", diktierte der Ex-Hansa-Läufer in die Notizblöcke.
Den Einlauf hätte Horst Wittmershaus auch schon vor dem Start voraussagen können. "Ich habe die Platzierungen der
ersten Fünf so erwartet", äußerte der Weyher, der als Fünfter in 33:06 Minuten rund zwei Minuten langsamer war als der
Sieger. Trotzdem zeigte sich Wittmershaus, von Haus aus Triathlet, mit seiner Leistung zufrieden, wobei der Start beim Lauf
in Uenzen am Tag zuvor eine noch bessere Zeit verhindert habe. Ebenfalls in Uenzen erfolgreich war die Verdenerin Birgit
Schwers, die auch die Langstrecke in Fahrenhorst dominierte. Einzig Janina Sonnemann (Universum Gym) konnte der 42-
Jährigen folgen und kam mit zehn Sekunden Rückstand als Zweite ins Ziel, wo ihr wie allen Frauen als Bonbon eine Duft-
kerze überreicht wurde.
Traditionell wie der Silvesterlauf ist auch der Preis für die beiden Sieger im Hauptrennen, die zum Cross-Quest-France nach
Le Mans fahren dürfen. "Das ist eine wunderbare Veranstaltung. Ich kann nur jedem Crossläufer empfehlen, dort einmal
mitzulaufen. Ich selbst war schon zweimal dabei", so Thomas Bartholome.
Zehn Minuten bevor rund 300 Läufer auf die große Runde gingen, fiel der Startschuss für die 4500 Meter-Distanz. In der
Herrenkonkurrenz fiel die Entscheidung erst auf der Zielgraden. Nach 15:46 Minuten lief Jan Petermann (TvdB Bremen) ins
Ziel, acht Sekunden später folgte Lokalmatador Christian Rettke (LC Hansa). Weitere drei Sekunden später erreichte Ingo
Genoux (Road Runners Bremen) die Ziellinie. Deutlicher gestaltete sich der Einlauf bei den Frauen: Irmela Knütter von den
Road Runners Bremen benötigte 18:41 Minuten. Ebenfalls unter 19 Minuten blieb Uschi Siewert (LG Kreis Verden). Mit
18:59 Minuten hatte die Verdenerin aber schon einen klaren Rückstand.
Mit dem Silvesterlauf wurde zugleich die Hansa-Serie um den Suzuki-Hinrichsen-Preis, zu der auch der Cross- und der
Geestlauf zählen, abgeschlossen. Bei den Männern gewann Horst Wittmerhaus (SC Weyhe), bei den Frauen Angelika
Stratmann (TuS Varrel).
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28. Silvesterlauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre” in Augustendorf am 31. Dezember 2004
Ergebnisse - HTML (Die PDF-Version der Ergebnisliste funktionierte bis zum 19.1. / 8:00 Uhr noch nicht)

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 3. Januar 2005
Beyers Tempo zermürbt die Konkurrenz
Souveräne Siegerin beim Silvesterlauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre -- Strotmann gewinnt bei den
Männern

Von Rolf Wulfers
Augustendorf. Abonnementssiegerin Antonia Beyer (VfL Löningen) bei den Frauen und der für die LG Braunschweig
startende Herzlaker Matthias Strotmann bei den Männern heißen die Sieger der 28. Auflage des internationalen Silvester-
laufs “Rund um die Thülsfelder Talsperre”. Annährend 1000 Läufer, Wanderer und Nordic-Walker machten sich auf die
von der Laufgruppe des VfL Markhausen bestens präparierte Strecke. Dichtes Gedränge herrschte vor allem beim Start
des Hauptlaufs über die fast 15 Kilometer lange Strecke. Während die Favoriten in vorderster Reihe zu finden waren, ließen
es die “Hobbyläufer” vergleichsweise ruhig angehen. “Wir wollen doch am letzten Tag des Jahres keinen Stress mehr
machen”, lautete die Devise eines über 60-Jährigen.
Recht hatte der rüstige Rentner, der sich aus allen Startkämpfen verbunden mit Ellenbogenchecks und Schubsern raushielt.
Einen derartigen Luxus konnte und wollte sich Matthias Strotmann nicht erlauben. Nach einem dritten Platz 2002 und Rang
zwei im Vorjahr war der Herzlaker mit Siegesambitionen angereist, und setzte sein Vorhaben bereits auf den ersten Kilo-
metern in die Tat um. Nach nicht einmal der Hälfte der Strecke war kein Verfolger mehr in Sicht, und Strotmann landete
einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg. “Trotz des tiefen Bodens bin ich optimal durchgekommen. Ich hatte mir vorge-
nommen gleich zu Beginn in Führung zu gehen. Unterwegs hab ich mich hin und wieder umgeschaut, aber da war keiner.
Wenn es enger geworden wäre, hätte ich noch gegenhalten können.”
Derartig leichtes Spiel hatte Antonia Beyer als Siegerin der Frauenkonkurrenz nicht. Erst kurz vor dem Start entschied sich
die 39-Jährige zum Mitmachen. Hartnäckige Knieprobleme ließen eine optimale Vorbereitung nicht zu, so dass sich die
Kontrahenten durchaus Chancen ausrechneten. Gerade einmal drei Kilometer bot ihr Kathrin Hoffmann (DSC Oldenburg)
Paroli, dann aber machte Beyer ernst und freute sich nach dem Zieleinlauf geradezu diebisch über den erneuten Sieg. “Das
war richtig klasse. Man steht am Start und weiß nicht ob man ankommt, aber unterwegs hatte ich keinerlei Kniebeschwerd-
en. Besonders möchte ich mich bei meinem Physiotherapeuten Egbert Mastall bedanken, der mich wieder einmal optimal
hinbekommen hat.” Das Erfolgsrezept der mehrfachen Vizeweltmeisterin im Duathlon klingt ebenso einleuchtend wie simpel:
“Ich konnte mein gleichmäßig hohes Tempo laufen, da hielten die anderen nicht mit.” Ein neuer Streckenrekord war bedingt
durch das tiefe Geläuf und die wegen der Renovierungsarbeiten am Deich um einige hundert Meter längere Strecke nicht
möglich.
Dennoch gab es nicht wenige, die ihre persönliche Bestzeit verbesserten. “Zwei Minuten schneller als im Vorjahr”, froh-
lockte ein Läufer, der irgendwo zwischen den Rängen 200 und 300 platziert war. “Jetzt noch ein Bier und eine Erbsen-
suppe, das gehört einfach zum Silvesterlauf.” Mag sich auch Heinrich Niehaus gedacht haben: Der ehemalige Friesoyther
Bürgermeister war mit 77 Jahren ältester Teilnehmer, und hatte keinerlei Probleme mit der fünf Kilometer langen Wander-
strecke.
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27. Silvesterlauf in Emden am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

EMDER ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Leeraner Triathlet hängt die Langläufer ab
Der Emder Silvesterlauf verzeichnete mit 704 Teilnehmern einen neuen Teilnehmerrekord
Von EZ-Mitarbeiter Karl-Heinz Janssen
Mitgelaufen war Heike Hinrichs nicht. Dafür hatte die Emder Schülerin gar keine Zeit. An diesem letzten Vormittag des
Jahres 2004 hatte Heike nämlich einen ganz speziellen Job übernommen: Sie kümmerte sich darum, die Halle der Emsschule
für die Siegerehrung herzurichten, und zwar so, dass sich Hunderte von Aktiven nach dem Lauf und nach dem Duschen bei
Kaffee und Kuchen auch einmal gemütlich hinsetzen konnten. Dutzende von Sitzbänken stellte Heike also fast im Alleingang
auf. Und weil der Förderverein der Grundschule Hinte in der Halle wieder ein ganzes Arsenal von selbstgemachtem Kuchen
anbot und jeder in der Halle schließlich einen Sitzplatz hatte, wurde es am Ende richtig gemütlich. Da störte die schlechte
Hallen-Akustik dann auch überhaupt nicht mehr; da bekam man vielmehr richtig Lust, diejenigen zu feiern, die tolle Zeiten
gelaufen waren und vordere Plätze belegt hatten. Und auch Heike Hinrichs bekam einen donnernden Applaus! Cheforgani-
sator und Moderator Michael Dannecker dankte der 13-jährigen Schülerin der Barenburg-Schule stellvertretend für die
anderen im etwa 30-köpfigen Helferteam. Michael Dannecker und sein Stellvertreter Michael Janssen waren insgesamt
hochzufrieden. Es hatte fast alles perfekt geklappt. Nur eine kleine Computer-Panne verhinderte die Bekanntgabe einiger
Sieger-Zeiten.
Favoriten-Jagd
Ein wenig diesig war es schon, als sich der Riesenpulk der Aktiven gegen 12 Uhr am Hafentor in Bewegung setzte. Kein
Regen, kein Glatteis, stattdessen ein leicht kühlendes Lüftchen, nicht zu warm und nicht zu kalt - für viele fast optimale Be-
dingungen, um sich in den letzten Stunden des Jahres noch mal richtig zu fordern. Wie immer teilte sich das Feld in Höhe der
Eisenbahnbrücke: 226 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen bogen für die 5000-Meter-Strecke nach links ab Richtung
Trogstrecke und Borssumer Schleuse. Der Rest schwenkte nach rechts, zum Bahnübergang und dann die schnurgerade
Nesserlanderstrasse runter. 12 400 Meter - einmal um den Hafen rum. Wie immer in den vergangenen Jahren löste sich früh
eine kleine Spitzengruppe vom Hauptfeld. Etwa in der Mitte der Nesserlander Strasse bestand sie aus sieben Aktiven. Und
diese sieben würden die vorderen Plätze unter sich ausmachen, das war schnell klar.
Zwei alte Bekannte, echte ostfriesische Lauf-"Giganten", waren vorne mit von der Partie: die mehrfachen Silvesterlauf - und
Matjeslaufgewinner Jörg Valentin und Peter Steinke (beide TV Norden). Aber: "Wir werden heute nur ein bisschen
joggen!" hatte Valentin vorm Start noch laut gerufen. Hatten die beiden Langlauf-Experten sich abgesprochen? Wollten sie
an diesem Tag buchstäblich kürzer treten? Tatsächlich übernahmen andere die Führung in der Spitzengruppe. Allen voran
der Triathlet Holger Grigat (TV Norden), meistens dicht hinter ihm Stephan Immega (SC Dunum). Sollten der Erste und der
Zweite des letzten Ossi-Loops auch den Silvesterlauf beherrschen? Und dabei die Laufexperten abhängen? Auf der See-
schleuse lag die Spitzengruppe noch recht dicht beisammen, abgeschlagen waren die beiden Favoriten noch keineswegs.
Auch auf der zweiten langen Geraden, der Straße An der neuen Seeschleuse, sah es noch so aus, als würden Valentin und
Steinke nur darauf warten, die Herausforderer mit einem kurzen Zwischenspurt zu überholen. Aber es geschah nichts der-
gleichen!
Stattdessen lief etwa 150 Meter hinter der nun sechsköpfigen Führungsgruppe der Libero des SV Amisia Wolthusen,
Achim Groenhagen, wahrscheinlich das Rennen seines Lebens. Zusammen mit Karl Strotmann vom TuS Sythen hängte er
sich an die Cracks an, ließ sich mitziehen und schaffte es tatsächlich, seinen hervorragenden siebten Platz bis ins Ziel zu
halten. Groenhagens Einlauf-Zeit für die 12 400 Meter: 44 Minuten und 47 Sekunden! Vorne aber war es das Rennen der
Triathleten. Einen Ausreißversuch hatte Stephan Immega noch unternommen, etwa acht Meter brachte er Am Seedeich
zwischen sich und Grigat. Wenig später waren die beiden wieder eng zusammen. Der Abstand von Valentin und Steinke
nahm an der Straße am Jarssumer Hafen deutlich zu. Er vergrößerte sich auf entscheidende 200 Meter auf der Straße zum
Nordkai. Nun war klar: Neben Grigat und Immega kamen nur noch Jan Menz (LG Ostfriesland) und Stephan Harms
(Emder LG) für einen Sieg in Frage.
"Mein Vater ist vor zwei Tagen verstorben. Ich wollte heute nur mitlaufen, konnte und wollte nicht alles geben", lüftete Jörg
Valentin lange nach dem Rennen das Geheimnis seiner Zurückhaltung. Und Peter Steinke hatte aus beruflichen Gründen in
letzter Zeit kaum trainieren können, war deshalb am Ende mit seinem sechsten Platz zufrieden. Hochspannung pur aber zwei
Kilometer vor dem Ziel in Höhe Autobahnauffahrt. Nun war klar: Nur Grigat und Immega kamen für einen Sieg in Frage.
Sollte es tatsächlich ein Kopf-an-Kopf-Zieleinlauf werden? Das hatte es bislang beim großen Silvesterlauf noch nie gegeben.
Faldernstraße: Immer noch sind die beiden Führenden dicht zusammen! Keiner will einen zu frühen Endspurt riskieren. "Bei-
nah wäre es schief gegangen", bekannte denn auch Griegat nach dem Rennen.
Späte Entscheidung
Tatsächlich wartet der Leeraner mit seinem Antritt bis zur Einmündung zum Rathausplatz. Dann zieht er an, löst sich von
Immega und lässt sich den knappen Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Grigats Siegerzeit: 41:57 Minuten. Laut offizieller
Zieleinlaufliste bleibt die Uhr für Immega nur eine Sekunde später stehen. Schnellste Frau auf der langen Strecke wird Inga
Jürrens (Emder LG) in 49:34 Minuten. Frauke Krogmann (PSV Eutin) läuft mit Jürrens als zweitbeste Frau zeitgleich über
die Ziellinie.
Wie schon in den Vorjahren siegte auf der 5000-Meter-Strecke der Emder Michael Brauner. Brauner, der für die Emder
Laufgemeinschaft an den Start ging, wird in diesem Jahr zum TV Norden wechseln. Seine Siegerzeit: 17:11 Minuten.
Zweiter wurde Stephan Franken (Emder Ruderverein) in 17:25. Eine hervorragende Zeit lief der Emder Schiedsrichter
Peter Bartsch (SuS Emden). Bartsch wurde auf der kurzen Distanz Vierter in 18:08 Minuten. Als schnellste 5000-Meter-
Frau ging die erst 16jährige Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum in 21:05 Minuten über die Ziellinie. Zweitschnellste Frau
war Griet-Mara Onken (SV Warsingsfehn, Jahrgang 1990) in 21:24 Minuten.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Ein neuer Rekord und spannende Rennen
Emder Silvesterlauf: Holger Grigat und Inga Jürrens sind die Gewinner des 12,4-Kilometer-Wettbewerbs
708 Athleten gingen an den Start. Familie Horn aus Wilhelmshaven stellte Sieger in vier Klassen - Der Vater
belegte aber nur Rang 108
Von Karsten Gleich
Emden. Auf sonniges Winterwetter hofften die Veranstalter des Emder Silvesterlaufs vergebens. Stattdessen gab es Tem-
peraturen um die 10 Grad und nasskalten Nieselregen. Doch das schien die Athleten nicht zu stören. 708 Sportler gingen in
den verschiedenen Läufen an den Start und sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. “Für mich ist dieses Wetter besser,
als wenn ich an jeder Ecke aufpassen muss, ob es glatt ist”, sagte Holger Grigat (Norder TV). Der Sieger des Ossiloops
2004 lief auch beim 27. Silvesterlauf vorneweg und siegte in 41:57 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor dem 20-
jährigen Stephan Immega (SC Dunum). Dritter wurde Jan Menz (LG Ostfriesland; 42:12). Grigats Norder Vereinskollegen
Jörg Valentin und Peter Steinke kamen gut eine Minute später als Fünfter und Sechster ins Ziel. Grigat hatte ein dickes Lob
für den Zweitplatzierten parat. “Er ist in diesem Jahr zu einem sehr starken Läufer geworden.” Bei den Frauen gewann die
12,4-Kilometer-Strecke Inga Jürrens von der Emder LG (49:34) vor Frauke Krogmann vom SV Eutin (49:35).
Beim Fünf-Kilometer-Lauf setzte die 16-jährige Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum ihre Erfolgsserie der letzten Jahre
fort. Sie gewann in 21:05 Minuten. “Vor einem Jahr habe ich die lange Strecke ausprobiert und bin nur auf dem 12. Platz
gelandet. Die fünf Kilometer liegen mir einfach mehr”, erzählte Barkhoff, die bei ihrem fünften Silvesterlauf den vierten Sieg
mit nach Hause nehmen konnte. Auch den zweiten Platz belegt mit der erst 14-jährigen Griet-Mara Onken (SV Warsings-
fehn) eine junge Nachwuchsathletin (21:24). Bei den Männern gewann Lokalmatador Michael Brauner von der Emder LG
den Fünf-Kilometer-Lauf (17:11) vor Stephan Franken vom Emder Ruderverein (17:25) und Fred Ibeling von der LG Ost-
friesland (17:26).
Bei den jüngsten Teilnehmern des Fünf-Kilometer-Laufs gewannen die Geschwister Samantha und Chris-Manuel Horn aus
Wilhelmshaven. Die siebenjährige Samantha lief die Strecke in 27:41 Minuten, und ihr achtjähriger Bruder Chris-Manuel
schaffte es in 26:55 Minuten. Der zehnjährige Bruder Benjamin gewann in 22 Minuten ebenfalls in seiner Klasse. Kurz nach
ihm kam Mutter Jeanette Horn als Erste in der Klasse W 30 (22:26) ins Ziel. Bei derartigen Erfolgen konnte Vater Thomas
Horn nicht mithalten. Er trudelte als 108. in der Gesamtwertung nach 31:45 Minuten im Ziel ein.
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28. Silvesterlauf in Salzgitter am 31. Dezember 2004

SALZGITTER ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Todesfall überschattet Silvesterlauf
53-Jähriger Braunschweiger starb am Salzgittersee - Rekordstarterfeld von 1225 Teilnehmern
Von Thomas Saalfeld
Lebenstedt. Der Tod eines 53 Jahre alten Braunschweigers überschattet den 28. Silvesterlauf rund um den Salzgittersee.
Der laut Zeugen sehr austrainiert wirkende Athlet brach rund 1000 Meter vor dem Ziel des Ein-Rundes-Laufes (5,4 km)
zusammen und konnte trotz sofortiger Herzmassagen und Beatmungsmaßnahmen von Ärzten und Krankenschwestern nicht
wiederbelebt werden. Diese Beobachtungen machten der aus Lebenstedt stammende Ralf Schmidt, heute Pressesprecher
des Landeskreises Celle, sowie sein Freund und Mitläufer, Kai Tell, Zahnarzt aus Wolfsburg. Deren Aussagen bestätigte
auch der sichtlich betroffene Silvesterlauf-Organisator Klaus Borufka im Gespräch mit unserer Zeitung.
Senior im Rekordstarterfeld von insgesamt 1225 Sportlern war der bekannte Fußball-Schiedsrichter Albert Wiege aus
Lesse, der den See in respektablen 40:50 Minuten umrundete. Sein Gegenpol und jüngster Teilnehmer ist Collin Haude aus
dem Baden-Württembergischen Buchen. Der Zweijährige kam beim Kinderlauf über 1200 Metern nach 12:59 Minuten ins
Ziel.
Heftiger Gegenwind
Obwohl die Lautsprecheranlage so manchen schrillen Misston von sich gab, hielt Moderator Klaus Gossow die zahlreichen
und fleißig Beifall spendenden Zuschauer gut auf dem Laufenden. Er entlockte Zwei-Runden-Siegerin Karin Heinrich (LG
Salzgitter): "Ich hab’ jetzt schon zum vierten Mal gewonnen, aber so heftig von vorn kam der Wind noch nie." Als Stamm-
gast outete sich Wolfgang Schaffauch aus Vechelde, der bereits zum 25. Mal ohne Unterbrechung beim Silvesterlauf in Salz-
gitter startete. Über eine Riesenflasche Sekt freute sich Mario Burger, Sieger des Zwei-Runden-Laufes. Der 37-Jährige er-
reichte das Ziel mit 2:36 Minuten Vorsprung auf seinen härtesten Verfolger, Ingo Hirschberger aus Hannover. Burger
scherzte: "Ich laufe nur wegen dieser Riesenpulle mit. Sekt macht schnell. Ich trainiere zweimal am Tag und trinke zweimal
am Tag Sekt."
Seine Stärke ist das Brustschwimmen, aber am Silvestertag jubelte Stefan Henkel vom SC Hellas Salzgitter wegen eines
Lauf-Erfolgserlebnisses: "Zum ersten Mal habe ich die 25-Minuten-Marke unterboten und zudem noch eine Flasche Sekt
gewonnen". Noch schneller hatten Tobias Schwippel (SV Munster/17:47 Minuten) und Bastian Dobrick (SV Eickenrode /
17:51) den See umrundet. Das Duo setzte sich nur wenige Meter nach dem Start ab und rang den besten Verfolgern eine
Minute auf der 5,4-Kilometerstrecke ab. Im Ziel erzählte Schwippel, dass er bis 1997 in Lebenstedt gewohnt und eine
800-Meter-Bestzeit von 1:59 Minuten hat. Der 18-Jährige feierte mit Freunden in Söhlde Silvester und brachte vom Lauf
eine der insgesamt 150 Flaschen Sekt mit, die die Ausrichter des Silvesterlaufes unter den Sportlern verteilten.
Schnellster Salzgitteraner im Feld der 770 Ein-Runden-Läufer war Wolfgang Zimmermann. Der 47 Jahre alte Sportler vom
TSV Salzgitter stand beim Startschuss von Wolf-Dieter Goetz, wie seit Jahren, in der ersten Reihe. Er ließ es nicht so ge-
mütlich angehen wie zahlreiche Hobbyläufer, von denen aufgrund des großen Feldes einige erst rund 50 Sekunden nach
dem Startschuss auch die Startlinie überquerten.
Ein wenig Pech hatten die insgesamt 105 Walker, von denen viele durch Helga und Karl Stiller beim Dienstag-Lauftreff be-
treut und trainiert werden. Die Uhren fielen beim Wettbewerb der Geher aus, so dass die 20 fleißigen Helfer anhand der
Zielkamera lediglich die Reihenfolge des Feldes erfassen, aber keine Zeiten zuordnen konnten. Salzgitters bekanntester
Geher, Olympiastarter und Ex-Weltrekordler Gerhard Weidner, lief am Freitag eine Runde um den See. Weidner: "Ich bin
ein Freund längerer Strecken, doch ich habe mit eine Wadenzerrung eingehandelt und trete etwas kürzer."
Zu wenige Sicherheitsnadeln
In seines Dank an die zahlreichen Helfer schloss Organisator Klaus Borufka die Freiwillige und Jugendfeuerwehr Leben-
stedt sowie die Familien Scholz, Treuheit, Wintjen und Födisch ein. Sollten allerdings die Starterzahlen weiterhin zu sprung-
haft ansteigen, befürchtet Borufka, das Starterfeld zahlenmäßig begrenzt werden müssen. Die Sicherheitnadeln für die Start-
nummern gingen der LG Salzgitter bereits in diesem Jahr aus.
Ergebnisspiegel aus der Salzgitter Zeitung (PDF)
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17. Silvesterlauf in Mühlen am 31. Dezember 2004 
Bilder vom Lauf gibt es bei www.unser-muehlen.de
Ergebnisse

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. Januar 2005
Mühlen liefert wieder über 1000 persönliche Triumphe
17. Silvesterlauf: Herzliche Umarmung der 13-Jährigen / Bestzeit für New-York-Marathonläuferin / Nach
Mitternacht zwangsverpflichtet
Von Franz-Josef Schlömer
Mühlen. Nach einer Stunde, zwei Minuten und ein paar Sekunden liefen sie nebeneinander durchs Ziel, blickten sich kurz
an und umarmten sich herzlich. Karina Siemer und Pia Farin, zwei 13-jährige Mädchen aus Lohne, hatten es gemeinsam
geschafft - die 10 Kilometer beim 17. Mühlener Silvesterlauf für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger". Und dieser
Zieleinlauf ließ die 10 Kilometer schnell vergessen. "Ich kann nicht mehr", sagte Pia, die kleinere, aber etwas ältere der
beiden - und lächelte schon wieder. "Wir sind auch total durchgelaufen und keinen Schritt gegangen", versicherte Karina.
Und beide genossen am letzten Tag des Jahres 2004 ihren persönlichen Triumph in Mühlen.
Dieses Ziel verfolgten die meisten der erneut über 1000 Läufer und Wanderer, die wieder nach Mühlen pilgerten. Mit 760
Läufern, 250 Wanderern und 60 Walkern summierte sich das Ganze auf 1070 Sportler - das sind rund 50 mehr als im
Vorjahr. Ankommen war immer das erste Ziel - und dann durfte es ruhig noch ein bisschen mehr sein. "Ich hab‘s geschafft,
endlich", jubelte Hannelore Rudloff (50). Bei ihrer fünften Teilnahme lag sie mit ihrer Zeit erstmals unter einer Stunde. Sie sei
einfach ihrer Teamkollegin Gisela König-Fuß von den Lohner Waldschleichern hinterhergelaufen. "Ich war mir sicher, die
packt das", erzählt sie. Ihre Freude war riesig, obwohl sie als Finisherin des New-York-Marathons 2004 doch schon ganz
andere Lauferlebnisse gefeiert hatte. Aber nicht jeder schaffte sein gestecktes Ziel. "Mensch, es ist doch knapp ‘ne 50er
Zeit geworden. Ich wollte ‘ne 49er laufen", sagte der 56-jährige Wolfgang Bilzer aus Vechta. Der frühere SFN-Fußballer
nahm‘s gelassen: "Dann hätte ich beim Start etwas weiter vorne stehen müssen." Aber da sei kein Platz mehr gewesen.
Ins Läufergetümmel stürzte sich erstmals auch Osterfeines Bezirkliga-Fußballer Michael Harpenau. Verschwitzt und mit
errötetem Kopf staunte er im Zielraum: "Respekt vor den Leuten, die nur für sich laufen und sich immer wieder alleine moti-
vieren. Wir Fußballer trainieren zwei, drei Mal die Woche, und die laufen hier neben einen."
Der beruflich stark angespannte Wolfgang Knabe schaffte es 2004 mal wieder zum Silvesterlauf. Der frühere Deutsche
Dreisprungmeister und Vorsitzende des OSC Damme absolvierte die 6,5-km-Strecke und erreichte (noch) vor seinem 11-
jährigen Sohn Tim das Ziel. "Hut ab, wenn man sieht, was die Mühlener hier aufziehen. Das ist eine Hausnummer. Für den
Laufbereich ist das inzwischen eine feste Größe geworden", lobte Wolfgang Knabe die Veranstaltung und das Drumherum.
Für viele Läufer ist der Mühlener Silvesterlauf inzwischen eine Tradition, auf die man sich langfristig vorbereitet, aber es
stoßen stets kurzfristig Aktive dazu. Wie der 37-jährige Ralf Wilken. Am Silvestermorgen um 1.00 Uhr hatte ihm Martin
Hölscher auf einer Geburtstagsfeier in Lohne erzählt, dass er noch zum Silvesterlauf müsse. "Was? Du läufst mit deinen fast
60 Jahren noch 10 Kilometer? Dann schaffe ich das allemal", entgegnete ihm Ralf Wilken. Abgemacht. Martin Hölscher und
Hermann Fahling holten ihn mittags ab, er zwängte sich in seine Hallenfußball-Turnschuhe, spürte alle Zehen und kam nach
einer Stunde und zwei Sekunden ins Ziel. Wort gehalten und durchgehalten.
Vor den siegreichen 10-km- Läufern überquerte übrigens Paul Backhaus nach 10 Kilometern die Ziellinie. Der 71 Jahre alte
Leichtathletik-Trainer aus Dinklage wiegelte jedoch schnell ab: "Keine Angst, ich bin nur gewandert und schon seit 13.00
Uhr unterwegs."

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. Januar 2005
Großzelt ein riesiger Gewinn
Bilanz: Wieder was draufgepackt / 1070 Aktive und 80 Helfer

Mühlen . Und wieder etwas draufgepackt: Mit 1070 Teilnehmern übertraf GW Mühlen den Vorjahreswert, als man mit
1028 erstmals die Tausender-Grenze geknackt hatte. "Wir sind mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Was sollen wir mehr
machen? Wir hatten ja nicht mal gutes Wetter", resümierte GWM- Klubchef Hubert Blömer.
Vor allem bei den Läufern (760) kamen über 60 weitere Aktive dazu. Die Walker und Nordic Walker, im Vorjahr bei den
Läufern "einsortiert", bildeten mit 60 Teilnehmern jetzt eine eigene Gruppe. Dazu kamen die 250 Wanderer, wobei es hier
vielleicht angesichts des Nieselregens weniger Teilnehmer gab. "Bei Sonnenschein hätten wir auch bei den Wanderern zu-
legen können", sagte Blömer.
Als unschätzbarer Gewinn für den Silvesterlauf musste das Aufstellen des beheizten Großzeltes bewertet werden. Hier
herrschte nach dem Lauf schon eine vorweggenommene Silvesterstimmung unter den vielen Teilnehmern. "Wir brauchen
nachmittags das Zelt. Dort können sich alle ungezwungen bewegen. Viele haben mir gesagt, das ist so schön hier, wir
kommen nächstes Jahr wieder", sagte Mühlens Vorsitzender, der bei der Siegerehrung nochmals ausdrücklich die 80 im
Einsatz befindlichen Helfer lobte

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. Januar 2005
Stallregie hilft dem kleinen Bruder zum Sieg
Mühlen . In der Formel 1 nennt man das Stallregie: Der 21-jährige Andreas Kuhlen (33:11 min) gewann den 10-km-Lauf
vor Georg Kuhlen (33:12), der seinen Bruder nicht mehr angriff. "Den Nikolauslauf in Wildeshausen habe ich gewonnen,
jetzt durfte er", sagte der große Bruder (23). Auf Platz drei kam der Bakumer Jens Staubach (SG Diepholz). "Gegen die
Garreler hatte ich keine Chance, damit konnte ich leben. Ich habe eine 34er-Zeit, das ist das, was ich wollte", stellte Stau-
bach hinsichtlich seiner Mühlen-Bestzeit zufrieden fest. In seinem Portugal-Urlaub vor Weihnachten habe er sich auch opti-
mal vorbereiten können.
Letzteres gilt nicht für die lange verletzte Damen-Siegerin Elke Bussmann, die mit 36:07 min den absoluten Rekord hält, jetzt
aber in 37:30 min siegte. "Für mich jetzt eine gute Zeit. Ich bin ja hier auch klein angefangen, beim ersten Mal bin ich 53
Minuten gelaufen", erzählt die OSC-Läuferin nach ihrem sechsten Mühlen-Sieg. Ihr Erfolgsrezept an diesem Tag: "Ich habe
Manni Ostendorf nie aus den Augen verloren." Der Deutsche Altersklassen-Meister, mit Bandscheiben-Problemen kämpf-
end, belegte als 61-Jähriger den achten Gesamtplatz.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 26. Januar 2005
Kleinigkeiten bereichern Lauferlebnis
6100 Euro durch den 17. Mühlener Silvesterlauf / Zelt für alle Teilnehmer ein Gewinn
Mühlen (SgH). Die Liebe steckt bekanntlich im Detail. "Wir arbeiten daran, immer wieder kleine organisatorische Sachen
zu verbessern. Das sind Kleinigkeiten, die sich summieren sollen, damit sich die Leute hier immer wohler fühlen", erklärt
Ewald Wernke, der Geschäftsführer von GW Mühlen, in der Nachbetrachtung des 17. Mühlener Silvesterlaufes. Und die
Summe stimmte mal wieder in jeder Beziehung: Mit über 1000 aktiven Läufern, Wanderern und Walkern verzeichneten die
Grün-Weißen am Silvestertag 2004 einen neuen Teilnahmerekord, der jetzt zu dem herausragenden Erlös von 6100 Euro
für die OV/ KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" führte.
Kleinigkeiten wie die erstmalige Sperrung der Schützenstraße kamen den Läufern entgegen. Und eine dieser Kleinigkeiten
entpuppte sich bei der Premiere gar als große Sache: Das Aufstellen des Großzeltes, das natürlich einen Kostenfaktor dar-
stellte, erwies sich für die Aktiven als echte Bereicherung, konnten doch alle das Lauferlebnis unterm trockenen Dach des
beheizten Zeltes ausklingen lassen. "Das war ein Risiko, aber es ist absolut toll angenommen worden. Das Zelt war eine
Investition in die Zukunft und wird für die nächsten Jahre sicher noch einen Schub bringen", sagt Ewald Wernke. Allen, die
dabei waren, hat‘s gefallen - und dies sollte sich rumsprechen. Folgerichtig erhofft sich GW Mühlen in Zukunft weiter leichte
Steigerungen. Mit 760 Läufern, 250 Wanderern und 60 Walkern machten insgesamt 1070 Teilnehmer mit. Bei den Läufern
und Walkern gab‘s Steigerungen, während aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen wohl etwas weniger Wanderer
mobilisiert werden konnten.
Und so arbeiten die Grün-Weißen weiter daran, durch viele Kleinigkeiten das "Wohlfühl-Erlebnis" für alle weiter zu steigern,
so dass vielleicht auch mal die Schallmauer von 1000 Läufern geknackt wird. Abschließend bedankt sich GW Mühlen bei
allen Helfern und Sponsoren; und natürlich durch die Bank bei allen Vereinsabteilungen, die sich engagiert eingebracht
haben.
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23. Silvesterlauf in Gifhorn am 31. Dezember 2004
Ergebnisse (Wegen Ausfall der Stoppuhr konnten nicht alle Zeiten erfasst werden)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 3. Januar 2005
"Guten Rutsch" – und das im doppelten Sinne
23. Silvesterlauf rund um den Schlosssee lockt 280 Sportler an -- 200 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in
Südostasien gespendet
Von Jens Neumann
Gifhorn. "Ich wünsche euch einen guten Rutsch - und das im wahrsten Sinne des Wortes": Mit diesem Satz begann Rainer
Burger das Startkommando zum 23. Silvesterlauf rund um den Gifhorner Schlosssee. Und damit warnte er die 135 Läufer,
die gegen die Uhr antraten, vor dem matschigen, rutschigen Untergrund. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Sportler bereits
warm gelaufen - die meisten davon auf der ersten 4,1-Kilometer-Runde rund um den Schlosssee, die traditionell ohne Zeit-
nahme gelaufen wurde. Und trotz des regnerischen Wetters war es zum Jahresabschluss wieder einmal voll geworden auf
der Brücke vor dem Welfenschloss: 280 Starter - das zweitbeste Ergebnis in der 23-jährigen Geschichte des Silvester-
laufes.
Was einst als interner Lauf der Bewegungsabteilung des MTV Gifhorn begann, hat inzwischen einen festen Platz gefunden
im Laufsportkalender der Region. "Es soll aber keine Mammutveranstaltung werden. Wir erheben ja auch keine Start-
gebühren, der Lauf soll nur Spaß machen", erklärte Horst Popanda, Sportwart der MTV-Beweger. Gemeinsam mit der
AOK Gifhorn richteten die Schwarz-Gelben den Silvesterlauf aus. Das bewährte fünfköpfige MTV-Organisationsteam hatte
wieder alles im Griff - und eine Neuerung im Köcher. Gab es im Vorjahr erstmals Startnummern (wie auch diesmal), hatten
die Beweger nun eigens Goldmedaillen für die Sieger prägen lassen…
Diese wurden dann erstmals im Kaminraum des Schlosses verliehen - traditionell bei warmem Tee für die Sportler. "Die
Hartgesottenen bringen selbst schon Tee, Kekse oder Glühwein mit", verriet Mitorganisator Rainer Burger, der zudem
T-Shirts, Handtücher und weitere Sachgeschenke der AOK überreichen durfte. Tolle Sache: Die Läufer spendeten 140
Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien, die MTV-Beweger stockten die Summe auf 200 Euro auf. Übrigens:
Die Bestzeiten von Andre Rubach aus dem Jahr 1997 (12:43 Minuten) und von Martina Leusmann (14:38) aus 1995 waren
zu keiner Phase in Gefahr. Kein Wunder, beim "guten Rutsch"…

ALLER ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Wieder 280 Sportler beim Silvesterlauf
AZ-Mitarbeiterin Anika Wegner geht am Schlosssee an den Start
(aw) Eigentlich kann es doch nicht schaden, seine guten Vorsätze schon einen Tag vorher in die Tat umzusetzen. Das dachte
ich mir, als ich mich entschied, am letzten Tag des Jahres am Silvesterlauf am Schlosssee teilzunehmen. Unter der Leitung
der Bewegungsabteilung des MTV Gifhorn und der AOK machten sich trotz wolkenverhangenen Himmels rund 280 Läufer
auf die Strecke.
Bekanntermaßen gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern lediglich falsche Kleidung. Und deswegen war das Gedränge
auf der Brücke vor dem Gifhorner Schloss auch in diesem Jahr wieder groß. Kurz nach 14 Uhr fiel der Startschuss für die
erste Runde. In ruhigem Tempo ging es für jedermann die 4,1 Kilometer lange Strecke um den Schlosssee. Während ich mir
überlegte, dass Jedermann doch recht relativ ist, die Profis sich locker warm liefen und die Kleinsten an der Spitze für
Tempo sorgten, war vom Wettkampfgedanken keine Spur. Hinter mir wurde über die perfekte Laufbekleidung diskutiert,
vor mir darüber, dass die Aufwärmrunde, wie die Profis sie nennen, in diesem Jahr doch recht schnell angegangen wird. Ich
hingegen machte mir Gedanken, wie ich die Strecke ohne größere Blessuren durch Zweige oder matschige Hindernisse
überstehen sollte. Viele nutzten den Silvesterlauf aber auch, um auf Bekannte zu treffen und noch schnell einen guten Rutsch
zu wünschen. Oder um das schlechte Gewissen, das beim Öffnen zahlreicher Sektflaschen oder beim Beladen der Raclette-
Pfannen entstehen könnte, im Voraus ruhigen Gewissens zu begraben.
Knapp 140 Läufer gingen dann in der zweiten Runde ambitioniert ins Rennen. Als Erster war Sascha Diehr vom VfL Wolfs-
burg im Ziel, der allerdings versehentlich eine Abkürzung gewählt hatte. Somit hatte am Ende Frank Balzer vom VfB
Fallersleben in 13:54 Minuten die Nase vorn, bei den Frauen siegte Ilka Schreinecke (VfL Wolfsburg, 15:49 Minuten). Die
Sieger erhielten Urkunde, Medaille und Preise von der AOK. Eine Startgebühr wurde auch beim 23. Silvesterlauf nicht er-
hoben. Angesichts der Flutkatastrophe baten die Organisatoren aber um eine Spende. Dabei kamen 140 Euro zusammen,
die von der Bewegungsabteilung auf 200 Euro aufgestockt werden.
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31. Silvesterlauf in Midlum am 31. Dezember 2004

NORDSEE ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Tim Wiemers zeigt seinen Konkurrenten die Hacken
Triathlet vom OSC Bremerhaven gewinnt bei seinem Debüt in Midlum den 31. Silvesterlauf -- Karin Putzig
schnellste Frau
Midlum (jm). Zwei neue Namen tauchen in der Siegerliste des Midlumer Silvesterlaufs auf: Tim Wiemers (OSC Bremer-
haven) lief als Erster über die Ziellinie und Karin Putzig (TSV Otterndorf) war die schnellste Frau. Der Lauf vom Dorumer
Bahnhof bis zur Midlumer Ortsmitte führt über 6,3 Kilometer.
76 Läuferinnen und Läufer hatten beim Veranstalter, der Ge-
meinde Midlum, ihre Anmeldung für den 31. Silvesterlauf hinterlegt.
In Abwesenheit der Seriensieger Maik Schwanemann (MTV Lüdingworth), der verletzt passen musste, und Anne Fischer
(ATS Cuxhaven), war der Erfolgsweg für den Triathleten Wiemers frei. Allerdings rückte ihn Routinier Reinhard Roloff
(MTV Lüdingworth) auf den letzten Metern sehr dicht auf die Fersen. Der Sieger lag im Ziel nach 21:44 Minuten um 7
Sekunden vor dem Zweiten. Wiemers, der erstmals am Midlumer Silvesterlauf teilnahm, schwärmte im Zielraum von der
Veranstaltung. "Eine schöne, schnelle Strecke und ein tolles, familiäres Umfeld", so der Bremerhavener. Der Sieger war mit
sich und seiner Leistung zufrieden. "Nach dreimonatiger Verletzungspause wegen einer Wadenverhärtung war es ein guter
Anfang zum Jahresende", berichtete Wiemers. Roloff gehört zu den Stammgästen in Midlum. "Ich habe mehr als 20 Mal
teilgenommen, aber erst einmal gewonnen. Heute hätte es erneut klappen können, aber die Strecke war für mich 500 Meter
zu kurz", sagte der 58-Jährige. Bei nasskaltem Wetter und leichtem Rückenwind sorgten vor allem Wiemers und Roloff für
ein hohes Anfangstempo und zogen das Feld schnell weit auseinander. Nach gut zwei Kilometern setzte sich der Triathlet
von seinen Verfolgern ab, zeigte der Konkurrenz die Hacken und verteidigte den Vorsprung bis ins Ziel.
Zu den jüngsten Teilnehmern gehörten der 10-jährige Marten Beiler (TV Loxstedt) und der ein Jahr ältere Janik Barg
(OSC). "Es hat Spaß gemacht. Wir kommen im nächsten Jahr bestimmt wieder", wandten sie sich an den Veranstalter.
Die Klassensieger wurden mit Pokalen belohnt. Als beste Midlumer Teilnehmer wurde Christian Worm (25:43 Minuten)
und Brigitte Itjen (33:04) ausgezeichnet. Bei der Startnummernverlosung konnten die Aktiven noch viele kleine Preise ge-
winnen.
Ergebnisse
Männer, 18 bis 39 Jahre: 1. Tim Wiemers (OSC), 21:44 Minuten; 2. Björn Schmidt, 23:33; 3. Birger Schmidt (beide Mulsum), 23:35.
Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Kirstin Fiebig (OSC), 29:46; 2. Isabelle Brakhage (Wremen), 30:00; 3. Iris Burghardt (Midlum/OSC), 30:21.
Senioren, 40 Jahre und älter: 1. Reinhard Roloff (MTV Lüdingworth), 21:51; 2. Johann-Peter Schriefer (Wanna), 23:46; 3. Gerhard Voltmer
(OSC), 23:59.
Seniorinnen, 40 Jahre und älter: 1. Karin Putzig (TSV Ottemdorf, 27:13; 2. Claudia Barg (OSC), 28:44; 3. Meta Schmidt (TSV Mulsum), 32:37.
Männliche Jugend: 1. Rudolph Holtz (TSG Nordholz); 2. Sören Worm (TSV Midlum), beide 27:10; 3. Jan Umland (TSG Nordholz), 27:46.
Kinder: 1. Janik Barg (OSC), 25:58; 2. Marcus Fox (TV Langen), 29:26; 3. Marten Beiler (TV Loxstedt), 30:14.
Bester Midlumer: Christian Worm (25:43). Beste Midlumerin: Brigitte Itjen (33:04).
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19. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31. Dezember 2004
Ergebnisse (PDF)

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18. Silvesterlauf in Lüchow am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

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19. Silvesterlauf in Sögel am 31. Dezember 2004
Ergebnisse

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25. Silvesterlauf des MTV “Fichte” Winsen in Winsen/Aller am 31. Dezember 2004 

CELLESCHE ZEITUNG vom 4. Januar 2005
Zum Jubiläum ein neuer Starter-Rekord
638 Läufer gehen auf die Strecken
Vor 25 Jahren ist er als “lockeres Auslaufen” ins Leben gerufen worden, jetzt meldet der Silvesterlauf des MTV Winsen
Rekordteilnahme: 638 Läufer hatten sich zum 25. Geburtstag der Veranstaltung angemeldet. Nicht zuletzt, weil mit dem
1500-Meter-Kinderlauf und einer Walking-Strecke zwei neue Angebote gemacht wurden.
Klaus Köhler ist zufrieden. “Mit 638 Teilnehmern haben wir eine Rekordmarke erreicht”, freut sich der Organisator des
Silvesterlaufes des MTV Winsen. Selbst wenn die 34 Kinder des neuen 1500 Meter-Laufes und die 97 Sportler, die das
ebenfalls neue Walking-Angebot wahrgenommen haben, abzieht, bleiben immer noch knapp 500. Köhler: “Und wir hatten
im Jahr 2003 erstmals über 400 Teilnehmer am Start.” In diesem Jahr spielte vor allen Dingen das Wetter mit. “Als ich die
Voraussagen gehört habe, die immer von Regen ab dem Mittag gesprochen haben, ist mir schon Angst und Bange ge-
worden”, gesteht Köhler. Der guten Witterung war es wohl auch zu verdanken, dass sich noch rund 200 Läufer unmittelbar
vor dem Start angemeldet haben. “Da herrschte viel Gedränge an der Meldestelle”, so Köhler.
Zwar habe er ein oder andere Läufer hinterher erklärt, auf den Waldwegen mit dem vielen nassen Laub sei das Laufen nicht
so einfach. “Aber”, so Köhler”, “am 31. Dezember weiß man ja eigentlich, was einen für eine Witterung erwartet. Und
selbst beim Wasa-Lauf gibt es manchmal noch Eis auf der Strecke.”
Vor allen Dingen der erstmals durchgeführte Kinderlauf über 1500 Meter fand regen Zuspruch. Die “Nachwuchs-Athleten”
aus dem Kindergarten Allerstraße bildeten hier die größte Gruppe. “Da hat sich der Förderverein hervorragend eingesetzt
und uns unterstützt”, so Köhler. Emely-Laine Bersiner (10:43 Minuten) und Paul Andre (10:46 Minuten) überquerten hier
als erste die Ziellinie. Unter den 97 Walkern bildeten 44 Sportler des SV Walle die stärkste Gruppe. Bei den längeren Lauf-
strecken wurde die erhöhte Teilnehmerzahl zum Prüfstein für die Veranstalter. Köhler: “Die Zeitnahme erfolgt bei uns über
die Eingabe der Startnummer. Und wenn dann so viele Läufer ins Ziel laufen, geht es schon einmal ein wenig durcheinander.
Da müssen wir noch dran arbeiten.” Die Möglichkeit mit den Chips für jeden Läufer, wie es zum Beispiel beim Wasa-Lauf
gemacht wird, schließt Köhler aus. “Das wird uns zu teuer. Und wenn man die Chips leiht, muss man das Personal im Ziel
erheblich verstärken, damit nicht der ein oder andere den Chip mit nach Hause nimmt.”
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Silvesterlauf in Stadthagen (Hörkamp-Langenbruch) am 31. Dezember 2004 (Kein Wettkampf)

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8. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31. Dezember 2004

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Silvesterlauf in Scheeßel am 31. Dezember 2004 (Kein Wettkampf)

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