(Vor)-Silvesterläufe 2002
(Letzte Aktualisierung am 21.01.2003 / 7:05)

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Vorsilvesterlauf in Wolfsburg am 29.12. (Pressebericht vom 30. Dezember)
Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. (Bericht / Ergebnisliste)
30. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. (Ergebnisliste / Zwei Presseberichte vom 2./3. Januar)
12. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31.12. (Ergebnisliste / Pressebericht vom 2. Januar)
23. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. (Ergebnisliste)
3. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. (Ergebnisliste / Pressebericht vom 2. Januar)
18. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. (Ergebnisliste / Pressebericht vom 2. Januar)
27. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. (Ergebnisliste / Zwei Presseberichte vom 2./3. Januar)
20. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. (Ergebnisliste)
16. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. (Ergebnisliste / Pressebericht vom 2. Januar)
15. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. (Ergebnisliste)
26. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. (Ergebnisliste)
26. Silvesterlauf in Augustendorf (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. (Ergebnisliste / Zwei Presseberichte vom 2. Januar
25. Silvesterlauf in Emden am 31.12. (Zwei Presseberichte vom 2. Januar / Ergebnisse - nur ostfriesische Teilnehmer-/innen)
26. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. (Pressebericht vom 2. Januar)
15. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. (Ergebnisliste / Presseberichte vom 2./7./30. Januar)
21. Silvesterlauf in Gifhorn am 31.12. (Zwei Presseberichte vom 2. Januar)
29. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. (Pressebericht vom 2. Januar)
17. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. (Ergebnisliste)
Silvesterlauf in Lüchow (Ergebnisliste)
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Vorsilvesterlauf in Wolfsburg am 29. Dezember 2002
GIFHORNER RUNDSCHAU vom 30. Dezember 2002
Vorsilvesterlauf ausgebucht – Startnummern gingen aus
145 Volksläufer rannten durch den Wolfsburger Wald
Von Andreas Stolz
"Master" Werner Westphal war – fast – sprachlos vor Staunen: "Mit so vielen Leuten hatte ich gar nicht gerechnet." 145 Sportler
wollten am Sonntagvormittag beim Volkslauf auf die zehn Kilometer lange Strecke gehen, Westphal hatte nur mit maximal 100
Startern gerechnet. Machte nichts, diejenigen, die beim Verteilen der Startnummern leer ausgegangen waren, sagten den Helfern
beim Zieleinlauf ihren Namen.
Pünktlich um 10 Uhr begann das bekannte Procedere: Werner Westphal zählte von "Zehn auf Null", ein Schuss, und der Pulk im
Porschestadion setzte sich in Bewegung. In Richtung Detmerode ging es, durch das Hasselbachtal und zum Ausgangspunkt zu-
rück. Tags zuvor hatte der Organisator die Strecke noch einmal mit dem Rad abgefahren und überprüft: "Also Leute, macht euch
keine Gedanken. Alles in Ordnung, kein Eis mehr, große Rutschgefahr besteht nicht mehr." Das Gros der Läuferinnen und Läufer
gehörte zu den "Stammgästen" des Volkslaufs. Für Ruben Hilbig jedoch war es eine Premiere. Er nahm erstmals die zehn Kilo-
meter in Angriff. Der Coach: Sein Onkel Bernd-Michael Hilbig. Der Leiter der Bäderbetriebe, selbst aktiver Leichtathlet, radelte
neben seinem Neffen her. Ein alter Hase in puncto Langstreckenlauf ist hingegen Stadtrat Klaus Mohrs, der ebenfalls an den Start
ging.
Gesamtsieger des (Vor-)Silversterlaufs wurde der Wolfsburger Falk Balzer, der nach 35:56 Minuten die Ziellinie passierte. Bei den
Frauen lag Claudia Brümmer aus Goslar vorn, sie brauchte 44:25 Minuten. Der Vienenburger Hans-Joachim Deckmann, Jahrgang
1940, war der Älteste im Starterfeld.

18. Vor-Silvesterlauf in Uenzen am 30. Dezember 2002
Streckenrekordler Themsen gewinnt Rennen durch Sibirien
Syke (hes). Frank Themsen (LG Bremen-Nord) und Heike Rippe (LG Kreis Verden) haben am Montag den 18. Vor-Silvesterlauf von
Uenzen nach Holschenböhl gewonnen. Der Streckenrekordler (24:27) lief die 7,5 Kilometer über Ortheide und durch Sibirien bei
schneidenden Schneegrieseln von vorne in 25:22 Minuten. Sein Nordbremer Vereinskamerad Christian Reiter wurde nach 27:22
Zweiter vor Michael Trense (LG Kreis Verden), für den 28:39 Minuten gestoppt wurden.
Heike Rippe siegte in 33:19 vor Anja Laue (TV Bruchhausen-Vilsen) in 35:53 und Birthe Schierloh (MTV Riede) in 41:37 Minuten.
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30. Silvesterlauf in Drochtersen am 31. Dezember 2002
30. Silvesterlauf in Drochtersen (314 Teilnehmer):
10 km: Männer: 1. Ingo Schröter (Post SV Buxtehude) 33:04 Min.; 2. Peter Smolinski (Buxtehuder SV) 33:33; 3. Matthias
Thiessen (LG HNF Hamburg) 35:03;
Frauen: 1. Birgit Friedrich (TVG Drochtersen) 41:42; 2. Frieda Harms (LG HNF Hamburg) 45:03; 3. Annette Lemke (SC Balje)
45:11.
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STADER TAGEBLATT vom 2. Januar 2003
Teilnehmerrekord beim Silvesterlauf
Friedrich gegen Friedrich: Laufkonkurrenz aus der eigenen Familie
Drochtersen (mb). Schon die vollen Parkplätze an den Sporthallen in Drochtersen ließen auf große Beteiligung schließen. Und
richtig: Zum 30. Silvesterlauf des TVG Drochtersen registrierten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord. Allein 291 Läufer-
innen und Läufer starteten über die 10 km-Strecke. Insgesamt zählten die Auswerter 394 Meldungen.
Die schnellste Runde zum Ausklang des Jahres 2002 lief Vorjahressieger Ingo Schröter vorn Post SV Buxtehude (33:04 min).
Beste Dame im Feld, ebenfalls wie im Vorjahr, war Birgit Friedrich (41:42 min) vom TVG Drochtersen. Schnellster über die 1000 m
war Marcel Bertram (VfL Stade) (3:34min), das beste Mädel kam ebenfalls aus dem Hause Friedrich: Katrin Friedrich (VfL Stade)
lief den Kilometer in 3:52 min.
"In den letzten Jahren sind die Teilnehmerzahlen kontinuierlich gestiegen", bemerkt TVG-Vorsitzender Alfred Przygoda. Für die
Macher vor Ort kein Problem. Neben den 291 Startem über 10 km meldeten 23 Jugendliche für die 1000 m. Zudem gingen 80
Wanderer auf Tour, mittendrin fünf Nordic-Walker aus Bützfleth.
Rund 30 Helferinnen und Helfer sorgten, unterstützt von der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und der Polizei, für den reibungslosen
Ablauf. Selbst Bürgermeister Bösch half tatkräftig mit.
Vorjahressieger Ingo Schröter setzte gegenüber dem Vorjahr noch einen drauf: Er war weitere 18 Sekunden schneller als 2001.
Die guten äußeren Bedingungen nutzte zunächst Peter Smolinski (BSV Buxtehude). Der düste mächtig los und führte lange Zeit
das Feld an. "Ab Kilometer fünf habe ich gemerkt, dass noch was möglich ist", erklärt Ingo Schröter nach dem Zieleinlauf. Der
zweite Teil der Strecke kam dem Läufer mit den weit ausholenden Schritten sehr entgegen. Und während Peter Smolinski gleich-
mäßig die zehn Kilometer abspulte, legte Schröter im zweiten Streckenabschnitt noch einen Gang zu.
Für mich ist es trotz Trainingsrückstands gut gelaufen", meint Gewinnerin Birgit Friedrich. Im September hatte die Seriensiegerin
mit Problemen an der Achillessehne zu kämpfen. "Ich musste das erste Mal in meiner Laufbahn eine Trainingspause einlegen."
Starke Konkurrenz für die Siegerin lauert übrigens schon im eigenen Haushalt. Tochter Katrin siegte über 1000 m und lief erstmalig
auch die 10 km mit. Noch, ohne Mama Birgit zu gefährden - noch.
Leichtathletik-Urgestein Volkmar Höfer vom VfL Stade verfolgte gespannt das Geschehen. Enkel Johannes Lücke, angereist von
der LG Filder aus dem Raum Stuttgart, weilte mit den Eltern zum Silvesterbesuch in Stade. Johannes siegte zum Jahreswechsel
in Drochtersen in der Altersklasse der B-Jugend über die 10 km-Strecke.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 3. Januar 2003
Radfahrer Wippi Kuhlgatz geleitet die Führenden ins Ziel
Rekordbeteiligung beim Drochterser Lauf: 291 Starter
Drochtersen. "Meine Tochter hat gewonnen", freute sich Birgit Friedrich vom Turnverein Germania Drochtersen vor ihrem eigenen
Start beim 30. Silvesterlauf des Vereins. Ihre elf Jahre alte Tochter Katrin hatte gerade den Stadionlauf über einen Kilometer als
schnellstes Mädchen absolviert. Sich selber rechnete Abonnementssiegerin Birgit Friedrich in diesem Jahr auf der 10 Kilometer
langen Strecke entlang der Elbe keine großen Chancen aus und war am Ende umso überraschter, dass sie sich mit 41:42 Minuten
in die Siegerliste eintragen konnte. "The same procedure as last year" hieß es auch bei den Männern: Ingo Schröter (Post SV Bux-
tehude) wiederholte seinen Vorjahreserfolg in 33:04 Minuten.
Nach einer beim Stader Altstadtlauf zugezogenen Achillessehnenverletzung sollte die 30. Auflage der Drochterser Laufveranstalt-
ung für Birgit Friedrich ein erster Test werden. Doch dann kam ein anderes Ziel in greifbare Nähe. "Einmal möchte ich unter 40
Minuten bleiben", sagte die 40 Jahre alte Mutter von drei Kindern vor dem Startschuss. Am Rekord von Antje Winkelmann aus dem
Jahre 1987 (35:09) kratzen könnte sie damit nicht. Fallen sollte dagegen diesmal der Streckenrekord der Männer, den seit 1991
Peter Smolinski hält. Lange Zeit führte der Läufer vom Buxtehuder SV an der Seite von "Radfahrer" Wiprecht Kuhlgatz das Feld an,
doch in die Stadionkurve lief Ingo Schröter als Erster ein. Seit neun Jahren begleitet "Wippi" Kuhlgatz auf seinem Sportrad den
jeweils Führenden des Feldes, das mit 291 Läuferinnen und Läufern in diesem Jahr Rekordgröße erreichte. Bis 1993 war der 60
Jahre alte Sportlehrer der Kooperativen Gesamtschule Drochtersen selbst als aktiver Sportler dabei; anfangs noch als Geher, denn
ursprünglich wurde beim Drochterser Lauf nicht gelaufen sondern gegangen.
Für Katrin Friedrich wird der 30. Silvesterlauf in besonderer Erinnerung bleiben. Zum ersten Mal ging sie nach ihrem Sieg über die
1000 Meter gemeinsam mit ihrer Mutter auch auf die lange Strecke, die Birgit Friedrich bereits das 29. Mal absolviert. Gefehlt hat
Birgit Friedrich nur einmal - als sie mit Katrin schwanger war. (gb)

12. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31. Dezember 2002
12. Silvesterlauf des TSV Barsinghausen (323 Teilnehmer):
8,6 km: Männer: 1. Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf) 28:47 Min.; 2. Jan Raphael (Hannover 96) 31:17; 3. Andreas Pfeiffer (TuSpo
Bad Münder) 31:28;
Frauen: 1. Annette Nothdurft (LG TK Hannover 96) 34:04; 2. Julia Bleasdale (Cambridge University) 34:19; 3. Katrin Friedrich
(Hannover 96) 38:01;
3,9 km: Männer: 1. Markus Pingpank 12:04 Min; 2. Benjamin Grüne 12:41; 3. Yarim Benne (alle TSV Kirchdorf) 12:48;
Frauen: 1. Annika Koil (LG Hannover) 17:25; 2. Insa Mareen Wente (LG Wennigsen/Egestorf) 17:27; 3. Christa Schröder (TSV
Kirchdorf) 18:41.
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DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 2. Januar 2003
Strahlende Gesichter beim letzten Start
Barsinghausen (eb). Mit genau 323 Zieleinläufern feierte der traditionelle Silvesterlauf des TSV Barsinghausen einen neuen Teil-
nehmerrekord. Der letzte Wettkampf im gerade vergangenen Jahr 2002 war in allen Belangen ein voller Erfolg.
Herrliches Winterwetter, prima Laune, alte Bekannte auf und an der Strecke, neue Titelträger und verbesserte Siegerzeiten gegen-
über dem Vorjahr. Das schnell gezogene Fazit konnte sich sehen lassen. Natürlich strahlte das rund 30-köpfige Helferteam der
Barsinghäuser TSV-Sportler mit der Sonne am blauen Himmel um die Wette. Grund für den neuen Teilnehmerrekord war wohl die
Absage der gleichartigen Veranstaltung am hannoverschen Maschsee. Nach dem Lauf drohte die kleine Gymnastikhalle im Schul-
zentrum am Spalterhals aus allen Nähten zu platzen. Dennoch fanden Wettkämpfer, Freunde und Fans noch genügend Zeit und
Raum für gemütliche Plauderei.
Trotz des schneebedeckten Bodens ließen die Sieger der einzelnen Konkurrenzen nahezu alle Bestzeiten des Vorjahres purzeln.
Aber auch die weniger geübten Läufer waren durchweg zufrieden. Nach der abschließenden Siegerehrung machten etliche Teil-
nehmer bei der umfangreichen Startnummernverlosung noch so manches Schnäppchen. “Wie üblich richtet sich unser Dank an die
Barsinghäuser Geschäftswelt, die uns immer tatkräftig unterstützt”, resümierten TSV-Leichtathletikchef Siegfried Lehmann und
Sportwart Manfred Kramer unisono.

23. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31. Dezember 2002
23. OTB-Silvesterlauf Osnabrück (1375 Teilnehmer):
10 km: Männer: 1. Klaus Eckstein (LC Nordhorn) 33:40; 2. Hans-Peter Igelbrink (VfL Kloster Oesede) 35:14; 3. Horst Ulbrich (LC
93 Delmenhorst) 35:29;
Frauen: 1. Barbara Brandenburg 37:07; 2. Manuela Köhne 38:32; 3. Bianca Sollmann (alle LG Osnabrück) 42:23;
5,6 km: Männer: 1. Sebastian Scheiter (LG Osnabrück) 18:29; 2. Alexander Keller (Bayer Ueerdingen) 19:52; 3. Christian Englich
(LG Osnabrück) 20:04;
Frauen: 1. Jana Schweer (LG Osnabrück) 21:16; 2. Doris Ferner (Osnabrücker TB) 22:53; 3. Mareike Siegmann (Osnabrück) 24:33;
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3. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31. Dezember 2002
3. Eichsfelder Silvesterlauf (575 Teilnehmer):
10 km: Männer: 1. Jürgen Austin-Kerl (LG Braunschweig) 31:40; 2. Daniel Wienbreiner (LG Osterode) 33:47; 3. Knut Höhler (ASC
Göttingen) 34:42;
Frauen: 1. Maria Saborowski 40:58; 2. Tanja Nemecek 42:29; 3. Martina Czasch (alle LLT Göttingen) 43:42;
5 km: Männer: 1. Dennis Jünemann (LG Braunschweig) 15:34 Min.; 2. Henrik Menzel 16:27; 3. Christian Giesler (beide LG Gött-
ingen) 16:50;
Frauen: 1. Christine Bernd (LG Eichsfeld) 18:47; 2. Antje Fenner (LG Göttingen) 19:11; 3. Maren Wolter (SVG GW Bad Ganders-
heim) 19:43.
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EICHSFELDER TAGEBLATT vom 2. Januar 2003
Beide Streckenrekorde purzeln
575 Läuferinnen und Läufer – rund 200 mehr als vor Jahresfrist – gingen an der Bernshäuser Mehrzweckhalle an den Start. Allein
406 wurden beim 5000 m-Lauf gezählt – eine Starterzahl, die die Zeitnehmer nahezu überforderte. Nicht alle Teilnehmer wurden
zum Bedauern von Organisator Hartmut Hublitz von der Leichtathletik-Gemeinschaft Eichsfeld “erwischt”. Deshalb veröffentlichte
die LG Eichsfeld am Abend auch nur eine vorläufige Ergebnisliste.
Keinen Zweifel gab es jedoch an der Siegerzeit des für die LG Braunschweig startetenden Renshäusers Dennis Jünemann: Der
21-Jährige gab auf der Runde um das “Eichsfelder Meer” von Anfang an den Ton an, baute seinen Vorsprung ständig aus und kam
fast eine Minute vor Henrik Menzel (LG Göttingen/LGG) ins Ziel. Und der Eichsfelder in Braunschweiger Diensten wäre sogar noch
schneller als 15:34 Minuten gewesen, wenn er auf dem letzten Kilometer bei Gegenwind nicht noch Zeit verloren hätte. “Ich war mir
vorher keineswegs sicher, dass ich gewinnen würde, denn es waren starke Gegner aus Göttingen da. Für die ging es nach dem
Silvesterlauf in Vernawahlshausen aber wohl mehr ums Auslaufen”, relativierte Jünemann, der das Rennen als wichtigen Trainings-
wettbewerb für die bevorstehenden Crossläufe betrachtete, seinen Erfolg.
Voll auf Sieg setzte dagegen Jünemanns scheidender Vereinskamerad Jürgen Austin: Einen Tag vor seinem Vereinswechsel zur
LGG ging er mit dem festen Vorhaben auf die beiden Runden um den See, seinen eigenen Streckenrekord anzugreifen. Der 32-
Jährige spulte die ersten fünf Kilometer sehr schnell ab, vermochte das Tempo nicht ganz zu halten und durfte sich nach 31:40
Minuten doch noch freuen, die alte Bestmarke geknackt zu haben. Über zwei Minuten hatte der aus Bilshausen stammende
Sieger dem Zweiten Daniel Wienbreier (LG Osterode), sogar mehr als drei dem an dritter Stelle folgenden Knut Höhler (ASC 46)
abgenommen. Der junge Göttinger Triathlet hatte unterwegs mit Magenproblemen zu kämpfen gehabt und durch einen Sturz auf
glattem Untergrund mehrere Sekunden eingebüßt. (Michael Bohl)

18. Silvesterlauf in Hasede am 31. Dezember 2002
18. Haseder Silvesterlauf (606 Teilnehmer):
10 km: Männer: Malte Brosig (Hannover 96) 36:56 Min.; 2. Christian Oelve (VfV Hasede) 37:41; 3. Volker Peters (MTV Borsum)
37:48;
Frauen: 1. Annalena Muhlack (TSV Bemerode) 45:17; 2. Annett Schröder (Hasede) 45:24; 3. Uta Dreykluft (MTV Borsum) 45:54;
5 km: Männer: 1. Julian Kahler (Hannover 96) 16:54; 2. Enrico de Ruiter (Giesen) 17:10; 3. Karsten Grote (Hannover) 17:17;
Frauen: 1. Martina Feldt (Bredenbeck) 21:29; 2. Raphaela Pietsch (RSC Hildesheim) 22:31; 3. Birgit Gross (Hasede) 22:38.
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HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Januar 2003
758 Aktive bedeuten neuen Rekord
Annalena Muhlack und Malte Brosig gewinnen den 18. Silvesterlauf.
Hasede
(wgk). Teilnehmerrekord beim 18. Silvesterlauf in Hasede: 758 Aktive stellten sich wenige Stunden vor dem Jahreswechsel
dem Starter, um die Saison 2002 mit einem anregenden Jog durch den Schnee ausklingen zu lassen. Sieger des Hauptrennens
über 10,2 km wurde der Hildesheimer Malte Brosig (Hannover 96) vor dem Triathleten Christian Oelve (TriAs Hildesheim) und Volker
Peters vom MTV Borsum. Bei den Frauen gewann Annalena Muhlack (TSV Bemerode) vor Annett Schröder und Uta Dreykluft
(MTV Borsum).
Knapper als beim 10,2-km-Lauf war die Entscheidung über die 5-km-Distanz. Mit drei Sekunden Vorsprung durchlief der Sarstedter
Julian Kahler (Hannover 96) vor Enrico de Ruiter aus Giesen das Ziel. Martina Feldt aus Bredenbeck, vor einem Jahr in Hasede
noch Zweite, erreichte als erste Frau die Zielschleuse, gefolgt von der erfolgreichen Radsportlerin Raphaela Pietsch (RSC Hildes-
heim).
Für die meisten der vielen Hobbyläufer aber ging es in Hasede nicht darum, möglichst schnell wieder vor der Turnhalle in der
Dechant-Bluel-Straße anzukommen. Vielmehr wollten sie die gewählte Strecke bei herrlicher Wintersonne, Schnee und Minus-
graden in fröhlicher Gemeinschaft zurücklegen. Sie waren letztlich stolz darauf, am letzten Tag des Jahres 2002 nicht den Gegner,
sondern den eigenen inneren Schweinehund besiegt zu haben.
Horst Berger, der Cheforganisator des Haseder Silvesterlaufes, und sein Team mussten erstmals kurzfristig einen Streckenverlauf
korrigieren. Der 10-km-Kurs stand an einigen Stellen unter Wasser, das von den Feldern auf die Wege geflossen war und diese
unpassierbar gemacht hatte. So hatten die Läufer die 5-km-Strecke zweimal zu absolvieren. Aber die erprobte Veranstaltermann-
schaft meisterte auch dieses Problem ohne Schwierigkeiten. Sie erntete auch in diesem Jahr wieder viel Lob von den Aktiven für
die fehlerlose Organisation, gute Betreuung und Beköstigung.
"Ich trete hier heute Kälte erfahren an", meinte ein selbstbewusster Malte Brosig schon vor seinem Sieg. Während seines Aus-
landssemesters in Helsinki hatte der Student für Geschichte und Politik in klirrender finnischer Kälte trainiert und ging insoweit in
Hasede optimal vorbereitet an den Start. Der Borsumer Volker Peters, lange auf Platz zwei liegend, musste sich erst auf der Ziel-
geraden vom Triathleten Christian Oelve geschlagen geben.
Keine Schwierigkeiten hatte da Peters Vereinskameradin Uta Dreykluft, um ihren dritten Platz bei den Frauen zu verteidigen. Die
Sportstudentin von der Sporthochschule Köln wunderte sich selbst über ihre Leistung, wie sie dem Moderator Gerhard Schütte
(Algermissen) beim Interview gestand. War es doch ihr erster Lauf über 10 km.
Der 28-jährige Julian Kahler wusste noch ganz genau, dass und wo er sich vor exakt zehn Jahren beim Rennen in Hasede, in Führ-
ung liegend, verlaufen hatte und dadurch nur Achter geworden war. Am 31. Dezember 2002 aber passte er auf und gewann den
5-km-Lauf, zuletzt arg bedrängt von Enrico de Ruiter, der in der Haseder Feldmark schon so manchen Erfolg errungen hat. Hinter
Karsten Grote belegte der erst 15-jährige Thomas Dreißigacker vom MTV 48 Hildesheim einen hervorragenden vierten Rang. Ausge-
zeichnet schlug sich im Frauen-Feld die junge Radsportlerin Raphaela Pietsch. Die Hildesheimerin (Jahrgang 1988) war glücklich
über ihren zweiten Platz. Sie hatte sich im Steinberg intensiv auf ihren winterlichen Seitensprung vom Rennrad ins Lager der
Läuferinnen vorbereitet.
Die Hildesheimer Laufschule Anlauf von Achim Schattmann stellte mit 46 Aktiven die teilnehmerstärkste Gruppe, gefolgt vom TuS
Hasede (36), Eintracht Hildesheim (28) sowie TriAs Hildesheim und MTV 48 Hildesheim (beide 27).
436 Läuferinnen und Läufer hatten für die Strecke über 10,2 km gemeldet, 267 für die 5-km-Distanz. 55 Mädchen und Jungen ab-
solvierten den Schnupperlauf über 600 m.

27. Silvesterlauf in Emmerthal am 31. Dezember 2002
27. Emmerthaler Silvesterlauf (584 Teilnehmer):
6,9 km: Männer: 1. Christian Bock (LG Weserbergland) 22:35 Min.; 2. Oliver Lange (Post SV Holzminden) 22:48; 3. Holger Sievers
(Team Nürnberger/Höxter) 23:23;
Frauen: 1. Monika Lidmila (Bayer 05 Uerdingen) 27:17; 2. Ulla Köppen (VfL Hess. Oldendorf) 28:29; 3. Viola Bachmann (SC Bad
Münder) 30:20; ... 7. Nicole Mahrarens (LG Weserbergland) 31:30.
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DEWEZET vom 2. Januar 2003
Bock und Lidmila die Schnellsten
Emmerthal. Seine überragende Form auf den Langstrecken unterstrich auch zum Jahresende noch einmal Christian Bock. Der für
die LG Weserbergland startende Hamelner gewann genau wie im Vorjahr den 27. Emmerthaler Silvesterlauf. Sein Vorsprung im
Ziel: Über einhundert Meter. Bei den Damen lag Monika Lidmila (Bayer 05 Uerdingen) klar vorn.
Mit 584 Startern gab es diesmal eine neue Rekordbeteiligung. Und dies, obwohl sich die frostigen Temperaturen alles andere als
läuferfreundlich erwiesen (heißer Tee war deshalb auch begehrtestes Objekt bei den Läufern). Der Wille, am letzten Tag des alten
Jahres beim Traditionslauf, den Heinrich Meisoll 1975 ins Leben gerufen hat, dabei zu sein, überwog. Schon die Zahl der Voran-
meldungen (450) trieben Gesamtleiter Dieter Griese und seinem Team Freude, aber auch einige Falten auf die Stirn. Denn zum
einen war man in Sorge, dass auch diesmal die Kacheln (sie gibt es für jeden Teilnehmer) nicht ausreichen – was dann auch der
Fall war. Zum anderen herrschte bis zur letzten Minute Hochbetrieb im Wettkampfbüro. Aber der Veranstalter wartete mit dem
Start des Hauptfeldes so lange, bis auch der letzte Läufer in die Starterliste eingetragen war. Hatte man die 165 Jungen und
Mädchen des Schülerlaufes (2050 Meter) noch “voll im Griff”, so wurde es bei den getrennt gestarteten Frauen- und Männer (6,9
km) schwierig. Schon nach halber Strecke hatten sich die Felder – insgesamt 419 (!) Läufer – vermischt. So kam es dann im Ziel,
wie es kommen musste: Die Einlaufgasse war zu klein dimensioniert, so dass sich die Läufer im Ziel stauten und die Helfer größte
Mühe hatten, sie entsprechend ihres Einlaufes richtig einzureihen.
Anne Welzhofer und Dieter Griese verteilten die 18 Pokale an die Altersklassensieger. Die Trophäe für den jüngsten Teilnehmer
nahm Morten Otto (5, Wilhelmshaven) – seine Mutter stammt aus Tündern - aus den Händen von Stifter Hermann Kunze entgegen.
Auch Prominenz war am Start. Radprofi Holger Sievers aus dem Team Nürnberger, der aus Nienburg stammt und mit seiner
Freundin in Höxter lebt, zeigte sich auch im Laufen fit und belegte Platz drei über 6,9 km. Sprinterin Nicole Marahrens (LG Weser-
bergland) lief als Siebte über den Zielstrich. Und Damen-Siegerin Monika Lidmila war immerhin Teilnehmerin an der letzten Duath-
lon-EM.

NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 3. Januar 2003
Rekord! 584 Teilnehmer beim 27. Emmerthaler Silvesterlauf
Emmerthal/Bad Münder. Das letzte Sportereignis der Jahres 2002 brachte an der Schwelle des neuen Jahres noch einen Rekord:
584 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bescherten dem 27. Emmerthaler Silvesterlauf einen neuen Teilnehmerrekord. Den Organisa-
toren um Hauptsportwart Dieter Griese war ein Höchstmaß an organisatorischer Arbeit abverlangt und diese noch so lange, dass
die Starts der beiden Läufe über 6900 m fünf Minuten später als angesetzt erfolgten mussten.
Hervorragende äußere Bedingungen sorgten für einen ungeahnten Ansturm an Läuferinnen und Läufern, wenngleich erhebliche
Minusgrade und ein beißender Ostwind bei strahlendem Sonnenschein den Aktiven doch einiges abverlangte. Und dann fanden
noch weitere 21 mit der TSG Emmerthal konkurrierende Silvesterläufe im ganzen Land Niedersachsen statt. Hatte Osnabrück mit
seiner 24. Auflage bei 1400 Startern den Rekord zu verzeichnen, so brauchte sich die TSG Emmerthal mit ihrer Veranstaltung nicht
zu verstecken. Eine glänzende Abwicklung der beiden Läufe über 2050 m und 6900 m standen am Ende der Veranstaltung zu
Buche, die einmal mehr von allen Seiten als optimal bezeichnet wurde.
Hatte Griese schon bei 450 Voranmeldungen die Vorahnung, dass die zu verteilenden Kacheln mit knapp 500 Stück nicht aus-
reichen würden, wurde er spätestens beim zweiten Start über 6900 m der männlichen Jugend und Männer bestätigt. Dies hatte zur
Folge, dass die Starter und Starterinnen seines Vereins auf die Kachel am Veranstaltungstag verzichten mussten zu Gunsten der
Gäste. In diesem Jahr wird ihnen diese Erinnerungsgabe zu einem späteren Zeitpunkt ausgehändigt.
165 Schüler und Jugendliche waren in zwei Läufen über die Strecke von 2050 m den Start gegangen, die ohne Probleme spätes-
tens nach 14:42 Minuten die Ziellinie im Stadion der Bezirkssportanlage wieder passierten. Anders dagegen die Situation bei der
weiblichen Jugend und den Frauen einerseits und der männlichen Jugend und den Männern andererseits. Sie waren zwar im Ab-
stand von fünf Minuten über die Strecke von 6900 m gestartet, doch schon bald hatten sich die beiden Felder nach halber Distanz
mit 416 Läuferinnen und Läufern vermischt. Nachdem die Spitzenläufer das Ziel passiert hatten, wurde es im Verfolgerfeld zunehm-
end enger, alle Aktiven entsprechend ihrem Einlauf richtig einzureihen. Mit 13 Teilnehmern war der Lauftreff des Sportclub Bad
Münder in Emmerthal vertreten.

20. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31. Dezember 2002
20. Harzburger Silvesterlauf (75 Teilnehmer):
11 km: Männer: 1. Andre Kwiatkowski (MTK Bad Harzburg) 40:28 Min.; 2. Matthias Wilshusen (MTV Wolfenbüttel) 41:35;
Frauen: 1. Judith Bothe (Bad Harzburg) 58:17; 2. Ina Riehl (Clausthal-Zellerfeld) 61:04;
3 km: Männer: 1. Stefan Leunig (WSV Clausthal-Zellerfeld) 12:32 Min.; 2. Thorsten Fricke (Bad Harzburg) 12:45;
Frauen: 1. Marianne Schirrmeister (MTK Bad Harzburg) 16:26; 2. Romina Nolte (TCV Wolfshagen) 16:51.
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16. Silvesterlauf in Nordenham am 31. Dezember 2002
16. Silvesterlauf des SV Nordenham (196 Teilnehmer):
Halbmarathon: Männer: 1. Frank Themsen (LG Bremen-Nord) 1:14:52 Stdn.; 2. Torsten Eden (TSV St. Magnus Bremen) 1:22:48;
3. Henrik Endl (TuS Eversten) 1:23:27;
Frauen: 1. Gitta Speckels (SV Phiesewarden) 2:10:12; 2. Susanne Beerepoot (Nordenham) 2:10:13; 3. Sabine Lindemann (SV
Nordenham) 2:10:13;
10,6 km: Männner: 1. Werner Bergmann (LG Bonn-Troisdorf) 36:26 Min.; 2. Michael Drewes (KSC Freiburg) 37:00; 3. Norbert
Lindemann (SV Nordenham) 42:06;
Frauen: 1. Inge Broer (TSV Abbehausen) 49:20; 2. Tatjana Heisermann (LG Bonn-Troisdorf) 51:32; Jan Bruns (SV Nordenham)
51:44;
5,1 km: Männer: 1. Michael Hedemann (FC Nordenham) 19:26; 2. Manuel Tönjes (SV Nordenham) 19:37; 3. Walter Warrelmann
(TV Brettorf) 19:40; Frauen: 1. Ina Korter (Greenteam Nordenham) 26:19; 2. Monika Christ (Bremerhavener RV) 26:27; 3. Ulrike
Schierloh (Nordenham) 27:06.
Zur Ergebnisliste © KM

WESERMARSCH ZEITUNG vom 2. Januar 2003
Schnelle Läufer – viele Spenden
Silvesterlauf erweist erneut seine Anziehungskraft – 800 Euro für den kranken Thorben
Ein schönes Ereignis: Freude am Sport verband sich mit einem guten Zweck
Von Torsten Lange
Atens. Das stolze Feld von 218 Startern zählte der Silvesterlauf des Sportvereins Nordenham. Ein besonderer Erfolg war die
Spendenaktion von Round Table Nordenham zugunsten des leukämiekranken Thorben. Es gab einen Spendenlauf, bei dem Spon-
soren für jeden Kilometer spendeten, sowie den Verkauf von Kaffee und Kuchen. Insgesamt kamen 800 Euro zusammen.
Den Startschuss beim Haus Bauernweg 12 gab am Dienstagvormittag Bürgermeister Ulrich Münzberg. Nach dem 500-Meter-Lauf
der Kinder gingen die Langstreckler auf den 5,1 Kilometer oder 10,6 Kilometer langen Parcours. Außerdem gab es den Halbmara-
thon von 21,1 Kilometern und auch Power-Walking über 5,1 Kilometern.
Beim den Kindern ging Delf Peters (SV Nordenham) nach 1:49 Minuten als erster über die Ziellinie vor der Atenser Diele am
Bauernweg. Schnellster über 5,1 Kilometer war Michael Hedemann, FC Nordenham. Schnellste Frau war Ina Korter (“Greenteam” -
eine politische Anspielung der Landtagskandidatin auf ihre Parteifarbe).
Den 10,6-Kilometer-Lauf dominierte Werner Bergmann (LG Bonn-Troisdorf). Bei den Damen siegte Inge Broer (TSV Abbehausen).
Den Halbmarathon entschied Frank Themsen (LG Bremen-Nord) für sich, bei den Damen Gitta Speckes (SV Phiesewarden).
Schnellster bei den Power-Walkern über die Distanz von 5,1 Kilometern war Gerhard Scholz (Braker TV).
Organisator Harald Peplau zeigte sich mit der Beteiligung sehr zufrieden. Die Schnellsten aus Nordenham erhielten neben dem
Stadtmeistertitel das “gelbe Trikot”.

15. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31. Dezember 2002
Silvesterlauf in Poggenhagen (181 Teilnehmer):
6 km: Männer: 1. Sven Weber (TSV Bokeloh) 20:38 Min.; 2. Oliver Beermann (TuS Wunstorf) 20:54; 3. Falko Tegtmeier (TSV
Bokeloh) 21:27;
Frauen: 1. Nadine Eckert 24:54; 2. Nadine Lofski (beide TuS Wunstorf) 26:23; 3. Kathrin Kaindl (Neustadt am Rbge.) 27:52.
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26. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31. Dezember 2002
26. Silvesterlauf Stuhr-Fahrenhorst (4?? Teilnehmer):
9,5 km: Männer: 1. Thomas Bartholome (LC Hansa Stuhr) 32:38 Min.; 2. Torsten Naue (LG Bremen-Nord) 33:17; 3. Juraj Sivulka
(LC Hansa Stuhr) 33:50;
Frauen: 1. Birgit Schwers 39:24; 2. Heike Rippe (beide LG Kreis Verden) 45:07; 3. Petra Seeberg (Heiligenrode) 45:19;
4,9 km: 1. Moritz Puschmann (BLT/BTS Neustadt Bremen) 16:14 Min.; 2. Volker Lux (Eintracht Delmenhorst) 16:24; 3. Jörg
Schmidt (Bremen 1860) 16:47;
Frauen: 1. Jessica Lohmann (SV Werder Bremen) 19:05; 2. Katharina Duong (LC Hansa Stuhr) 19:15; 3. Natalie Zilke (TFG
Bremen) 19:51.
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26. Silvesterlauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre” in Augustendorf am 31. Dezember 2002
26. Silvesterlauf "Rund um die Thülsfelder Talsperre" (976 Teilnehmer):
14,6 km: Männer: 1. Christoph Patzke (DSC Oldenburg) 50:25 Min.; 2. Heinrich Drees (VfL Löningen) 50:33; 3. Matthias Strotmann
(LG Braunschweig) 51:36;
Frauen: 1. Antonia Beyer (VfL Löningen) 63:26; 2. Hiltrud Osterkamp (Löningen) 71:43; 3. Karla Fiedler (DJK Bösel) 71:52;
Zur Ergebnisliste auf der Home-Page der Veranstaltung

MÜNSTERLÄNDISCHE TAGESZEITUNG vom 2. Januar 2003
Paetzkes Spurt schockt selbst Drees
26. Silvesterlauf in Augustendorf bringt Überraschungssieg – Antonia Beyer fehlte ernsthafte Konkurrenz
Von Johannes Klinker
Augustendorf. Mit einer faustdicken Überraschung endete die 26. Auflage des Internationalen Silvesterlaufs in Augustendorf: Der
erst 19-jährige Christoph Paetzke (DSC Oldenburg) gewann den Hauptlauf über 14,5 Kilometer und verwies die Topfavoriten Hein-
rich Drees (VfL Löningen) und Matthias Strotmann (LG Braunschweig) zur Verblüffung der vielen Zuschauer auf die Plätze zwei und
drei. Den Sieg in der Frauen-Konkurrenz holte sich unterdessen erwartungsgemäß “Urgestein” Antonia Beyer (VfL Löningen).
Als Cheforganisator Hans Vogt mit dem Mikrophon lautstark darum bat, den Start- und Zielbereich frei zu halten, rechneten eigent-
lich alle mit der umgehenden Ankunft von Abonnementgewinner Heinrich Drees. Dann aber tauchte auf der Geraden ein völlig unbe-
kanntes Gesicht auf: Christoph Paetzke, ein 19 Jahre junger Nobody aus Oldenburg, hatte sich 150 Meter vor der Ziellinie im Sprint
entscheidend von Drees abgesetzt und seinen knappen Vorsprung ins Ziel retten können. Nach 50:25 Minuten blieb die Uhr für den
Gymnasiasten stehen. Heinrich Drees (50:33) und Vorjahressieger Matthias Strotmann (51:36) hatten – im Wortsinn – das Nach-
sehen.
“Ich bin eben kein Spurter und hätte deshalb vorher alles klar machen müssen”, meinte Drees gelassen. Ohnehin hatte Löningens
schnellster Landwirt nur halbherzig auf den Gesamtsieg geschielt. “Als ich Matthias (Konkurrent Strotmann; Anm. der Redaktion)
gesehen habe, hatte ich mir eine Platzierung unter den ersten Fünf ausgerechnet”. So betrachtet, lief für Drees sogar alles nach
Plan. Vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Leichtgewicht noch im Oktober mit den Nachwirkungen einer Bron-
chitis zu kämpfen hatte – mit der Konsequenz eines vorübergehend gedrosselten Trainingspensums.
Drees und Strotmann (“Mir fehlte etwas die Kraft, nachdem mir in den letzten Tagen eine Erkältung zu schaffen gemacht hatte”)
also waren im Augustendorfer Traditionslauf einmal nicht die Hauptdarsteller. Die staunenden Blicke zog vielmehr Christoph
Paetzke auf sich. Das Oldenburger Talent triumphierte gleich bei seiner ersten Silvesterlauf-Teilnahme und gab sich hinterher aus-
gesprochen cool: “Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich Heinrich Drees bis vor dem Start gar nicht kannte”!.
Antonia Beyer nicht zu kennen, käme im idyllisch gelegenen Markhauser Forst wohl einem “Verbrechen” gleich. In Abwesenheit
von Vorjahressiegerin Anne Bruns (TV Meppen), die ihre Laufkarriere dem Vernehmen nach zwischenzeitlich beendete, landete die
35-jährige Lindernerin einen unangefochtenen Start-Zielsieg. Die Vorjahreszweite, die sich ab sofort in ihrem Klub VfL Löningen
verstärkt der Nachwuchsarbeit widmen will, benötigte auf der gut zu laufenden Strecke 63:26 Minuten. “Eine ganz normale Zeit”,
meinte die zweifache Mutter, die wegen einer im Oktober erlittenen Wadenverletzung lange nur eingeschränkt hatte trainieren
können. Beyer hätte sich nach eigenem Bekunden auch nicht über Gebühr ins Zeug gelegt, “wenn ernsthafte Konkurrenz da ge-
wesen wäre”. Die aber fehlte in Augustendorf, weshalb Antonia Beyers Erfolg auch nie zur Debatte stand.

GENERAL ANZEIGER (Ostfriesland) vom 2. Januar 2003
19-Jähriger überrascht im Schlussspurt
Christoph Paetzke vom DSC Oldenburg gewinnt Silvesterlauf um die Thülsfelder Talsperre /
Über 700 Teilnehmer

Thühle/Augustendorf. Einen unerwarteten Ausgang nahm die 26. Auflage des Internationalen Markhauser Silvesterlaufs "Rund
um die Thülsfelder Talsperre". Wenige hundert Meter vor der Ziellinie zog der 19-jährige Christoph Paetzke vom DSC Oldenburg
einen unnachahmlichen Schlussspurt an und gewann in einer Zeit von 50 Minuten und 25 Sekunden. Diesem hatte der als Favorit
ins Rennen gegangene Heinrich Drees (VfL Löningen/50:33 Min.) nichts mehr entgegenzusetzen und musste seinem jüngeren
Kontrahenten den Vortritt lassen. Den dritten Platz belegte Matthias Strotmann von der LG Braunschweig (51:36). Die Frauenkon-
kurrenz gewann Antonia Beyer vom VfL Löningen (63:26 Min.).
Christoph Paetzke, der zum ersten Mal überhaupt an dieser Laufveranstaltung über 14,5 Kilometer in Thüle-Augustendorf teilnahm,
zeigte sich selbst verblüfft über seinen Erfolg. "Ich wollte eigentlich nur teilnehmen und einen guten Lauf in einer respektablen Zeit
hinlegen. Heinrich Drees, der den Lauf schon vier Mal gewinnen konnte, war mir vorher kein Begriff", stand der amtierende Landes-
meister über 15 Kilometer bei der Jugend den Journalisten Rede und Antwort. Paetzke hatte mit dem Streckenverlauf keine großen
Probleme. "Rutschig wurde es auf der Strecke nur auf einem asphaltierten Teilstück."
Als nächste große Laufveranstaltung nimmt Christoph Paetzke die Niedersachsenmeisterschaften im Crosslauf sowie einen
großen Crosslauf in Frankreich in Angriff. Einen Start bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften zieht der 19-jährige Student
aus Oldenburg gleichfalls in Erwägung. "Vom Wind und Temperatur her waren die Bedingungen optimal. Nur die Strecke war zum
Teil vereist. Da musste man schon aufpassen", erklärte der zweitplatzierte Heinrich Drees, der sich auch mit seiner gelaufenen Zeit
zufrieden zeigte. "Ich hatte zwei Monate lang mit einer Bronchitis zu kämpfen und befinde mich erst seit vier Wochen wieder im
Training", war der 33-jährige Drees selbst überrascht, "dass es so locker lief." Der Tempoverschärfung seines Kontrahenten kurz
vor Schluss konnte der Löninger aber nichts mehr entgegensetzen.
Insgesamt konnte die "Laufgruppe Markhausen", die von Klaus-Dieter Becker (Niedersächsischer Leichtathletik Verband und
Volkslaufwart des Bezirks Weser-Ems) als Veranstalter mit einem Zinnteller geehrt wurde, weit über 700 Teilnehmer aus den
Kreisen Oldenburg, Cloppenburg, Osnabrück, Vechta, Ammerland, Emsland, Grafschaft Bentheim und Ostfriesland begrüßen. Mit
einer Fanfare durch die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Markhausen-Gehlenberg sowie dem Donnern von Böllerkanonen
wurden die Läuferinnen und Läufer auf die Reise geschickt.
Sehr erfreulich war dabei auch das Abschneiden der Teilnehmer aus Ostfriesland. Bei den Schülern des Jahrgangs 1991 und 1992
feierte Simon Grüssing (SV Warsingsfehn) in einer Zeit von 19:29 Minuten den Tagessieg. Mannschaftskollege Hauke Grüssing
belegte in seiner Altersklasse (Jahrgang 1993 und jünger) den zweiten Rang hinter Raphael Looschen (BV Garrel). Die gleiche
Platzierung erzielte Heinrich Schnoor vom VfL Germania Leer bei den Männern in der Altersklasse M35/40 in einer Zeit von 58:24
Minuten hinter Holger Jaspert vom VfL Oldenburg (57:09).
(hwe)

25. Silvesterlauf in Emden am 31. Dezember 2002
Zur Ergebnisliste (Als Text-Datei aus den Ostfriesischen Nachrichten vom 3.1.2003 - Nur ostfriesische Teilnehmer-/innen)

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 2. Januar 2003
Peter Steinke siegt auch zum dritten Mal
25. Emder Silvesterlauf: Läufer der LG Ihrhove/Warsingsfehn schafft den Hattrick / 514 am Start
Emden (gaw). Sie hatten zum Jubiläum mit einem neuen Teilnehmerrekord gerechnet, Michael Dannecker und Michael Janssen
vom Emder TV, die Veranstalter des Emder Silvesterlaufs. Dass schließlich 514 Frauen, Männer und Kinder an die drei Starts
gingen, überraschte selbst sie. “Es ist halt eine Kultveranstaltung”, erklärte Dannecker das seit Jahren steigende Interesse am
Lauf zum Jahreswechsel in der Seehafenstadt. Zur 25. Auflage am Dienstag spielte auch das Wetter mit. Nach Schnee und Eis in
den vergangenen Jahren fanden die Läuferinnen und Läufer optimale Bedingungen vor. Bei Temperaturen knapp unter null Grad,
Sonnenschein und auf einer trockenen 12,4 Kilometer langen Strecke machte das Laufen rund um den Emder Hafen Spaß. Nur auf
der langen Geraden am Emsdeich störte der Gegenwind ein wenig.
Spaß hatte auch Peter Steinke von der LG Ihrhove/Warsingsfehn. “Ich bin an den Start gegangen, um den Emder Silvesterlauf zum
dritten Mal in Folge zu gewinnen”, strahlte Steinke, nachdem er es geschaffte hatte. Der mehrmalige Ossiloop-Sieger hatte aber
einige Mühe, seinen Plan zu verwirklichen. Bis Kilometer sieben beim Yachthafen hielten der Emder Harry Jürrens und Holger
Grigat von Concordia Ihrhove gut mit. Dann legte Steinke wie im vergangenen Jahr eingangs der Kehre beim Yachthafen, nun mit
dem Südost-Wind im Rücken, einen höheren Gang ein. Grigat heftete sich aber an seine Fersen und erreichte das Ziel am Rats-
delft nur zwölf Sekunden später. Dritter wurde Harry Jürrens von der Emder LG.
Bei den Frauen siegte Antje Christ vom TV Witten in 47:49 Minuten. Ebba Eeten vom TB Konz geht seit Jahren beim Emder Sil-
vesterlauf an den Start. Diesmal wurde sie Zweite in 49:24 vor Irmi Hartmann vom TV Norden in 50:45 Minuten.
Weiter hinten im Feld ging es wesentlich gemächlicher zu. Dort spielten Zeiten und Platzierungen keine Rolle. Viele Ausdauer-
läufer, die wesentlich schneller hätten unterwegs sein können, nutzten den Silvesterlauf als Trainingseinheit und genossen bei
verhaltenem 5:30- oder 6:00-Tempo die Atmosphäre des Emder Hafen oder plauderten miteinander über die bevor stehende Sil-
vesterparty am Abend.

EMDER ZEITUNG vom 2. Januar 2003
Steinkes dritter Streich in Folge
Trotz Windes und Kälte nahmen 514 Aktive an den drei Veranstaltungen zum 25. Emder Silvesterlauf teil. Zum
dritten Mal in Folge siegte Peter Steinke über 12 400 Meter. Sieger beim kleinen Silvesterlauf wurde Michael
Brauner.
Von EZ-Mitarbeiter Karl-Heinz Janssen
Bei einem Volkslauf gewinnen alle. Und selbst die, die sehr spät durchs Ziel laufen, werden zu Helden. Die Bewältigung der
Strecke macht's, das Überstehen und Durchhalten, Siegen heißt Ankommen! Mit abwechselnden Führungen hielten auch beim 25.
Silvesterlauf nach fast pünktlichem Start (11.59 Uhr) am Hafentor etliche Grüppchen Kurs auf den Außenhafen. Brennpunkt für viele
war auch in diesem Jahr, nach dem Überqueren der Seeschleuse und der langen Graden am Seedeich, der Yachthafen im Jars-
sumer Hafen. Hier trafen viele ihre Entscheidung: Wie viel war für den zweiten Teil der 12 400 Meter langen Strecke noch drin?
Konnte man nochmal beschleunigen? Oder war es eher ratsam, das Tempo zu drosseln, um nicht völlig fertig durch die Innenstadt
zu laufen? Glück hatten die Aktiven durchweg mit dem Zustand der Strecke. Alles eisfrei, keine Rutschgefahr - das war schon mal
ein Riesenvorteil verglichen mit dem Vorjahr. Die Kälte, etwa fünf Grad minus, quälte die meisten nur vor dem Start.
Führungskampf
Schon früh hatten sich Peter Steinke, Harry Jürrens, Holger Grigat und Lutz Hornemann abgesetzt. Sie würden den Sieg unter sich
ausmachen, soviel stand in der Kurve zum Borkumanleger fest. Ganz dicht beisammen zog das Trio über den Asphalt. Fast sah es
so aus, als würde es sich vor dem Wind verkriechen. Lutz Hornemann hatte die Tempoverschärfung hinter der Seeschleuse nicht
ganz heil überstanden: Er blieb zwar zunächst dran, bei Kilometer 6 betrug sein Abstand aber doch schon etwa 130 Meter. Horne-
mann ging am Ende als Vierter durchs Ziel, mit Riesenabstand zum Hauptfeld. In diesem überraschte die Triathletin Antje Christ
aus Witten. Auch hier war schon früh zu erkennen: Christ wird als schnellste Frau durchs Ziel laufen. Ganz unerwartet, denn da
war ja noch Ebba Eeten unterwegs. Aber die Vorjahressiegerin hatte in diesem Jahr Probleme: "Schon nach zwei Kilometern
schmerzten meine Waden. Und Andere können auch schnell laufen!", meinte die in Trier lebende Ostfriesin. Sie wurde schließlich
Zweite in der Frauenwertung. Antje Christ aber zeigte den Männern die Hacken. Die 28-Jährige war zusammen mit ihrer Schwester
unterwegs, auch eine Triathletin, die schon mal beim großen Rother Triathlon 8. geworden war. Da waren also zwei echte Cracks
unterwegs!
Steinke machte es so wie immer in den letzten drei Jahren. Da auf der Graden am Hafenbecken ist es am besten, dachte er sich
und verschaffte sich wieder den entscheidenden Vorsprung, vergrößerte seinen Abstand auf Grigat um etwa 50 Meter. Grigat ging
zunächst mit, Harry Jürrens dagegen musste passen.
Grigat ließ nicht locker
Etwa 80 Meter lagen in der Kurve beim Zollhäuschen zwischen ihm und dem Zweiten. Wer den Silvesterlauf kennt, wusste: Die
Entscheidung war gefallen. Nur ein Sturz konnte jetzt noch verhindern, dass Steinke wieder als Sieger über die Ziellinie gehen
würde. Aber, Grigat ließ nicht locker! Steinke musste sein Tempo konsequent durchhalten und sogar noch verschärfen. Dies tat er
auf der Petkumer Straße. Harry Jürrens, der alte Kämpfer von der Emder Laufgemeinschaft, lag mittlerweile - beim unterqueren der
Eisenbahnbrücke - etwa 200 Meter hinter den beiden Führenden. Das Wetter meinte es zu gut mit der Konkurrenz. Jürrens, im
Vorjahr lange auf Siegkurs und dann von Steinke geschlagen, wurde schließlich Dritter.
Cheerleaders beim Zieleinlauf
Schön, dieser neue Zieleinlauf am Delft! So wie es sich eigentlich auch gehört, hatten die Veranstalter mit Hilfe von Pylonen eine
etwa 50 Meter lange sich verengende Zielgasse geschaffen. Dazu hatten sie einige Cheerleaders von Emdens Football-Team
Miami-Tigers engagiert. Sie wedelten mit Büscheln und Jauchzern zum Endspurt. Gibt es Schöneres nach 12 400 Metern? Sie
beeindrucken Freunde und Verwandte im Ziel, die nicht in jedem Fall damit rechneten, dass ihre Lieben tatsächlich noch vor Ein-
bruch der Dunkelheit zu Fuß zurückkommen würden. Viele schafften es wieder und konnten ihre Zeit vom Vorjahr unterbieten, das
Wetter machte es möglich.
Der diesjährige Zieleinlauf erinnerte schon sehr an den Matjeslauf. Obwohl diese beiden großen Emder Volksläufe, was die Teil-
nehmerzahlen, die Organisation und vor allem das Zuschauerinteresse angeht, noch Welten trennen. Dies bekamen die Aktiven bei
der Siegerehrung zu spüren. Die Wartezeit wollte kein Ende nehmen. Ein defekter Computer war schuld. Trotzdem: "Soweit alles
prima"!, rief einer der Wartenden im Foyer des Rathauses, als Mitorganisator Michael Janssen die versammelten Aktiven fragte,
wie es denn gewesen sei. Wieder hatten Michael Dannecker und sein Team es geschafft, für einen tollen Jahresausklang der
sportlichen Art zu sorgen.
Es siegte, nunmehr zum dritten Mal in Folge, "Mr. Silvester" Peter Steinke (VfL Jheringsfehn/Warsingsfehn) in 42:23 Minuten vor
Holger Grigat (C.Ihrhove, 42:35) und Harry Jürrens (ELG, 43:33). Sieger über 5000 mtr wurde Michael Brauner (LG Ihrhove, 17:23).

26. Silvesterlauf in Salzgitter am 31. Dezember 2002
SALZGITTER ZEITUNG vom 2. Januar 2003
Spikes gaben Vizepräsidenten nötigen Halt
Das Gros der 802 Sportler beim 26. Silvesterlauf um den Salzgittersee hatte am Dienstag Probleme mit der ver-
eisten Laufstrecke
Von Thomas Saalfeld
Spötter fragten die Organisatoren des 26. Silvesterlaufes um den Salzgittersee, ob denn auch eine Loipe für Skilangläufer gespurt
sei. Die Antwort lautete erwartungsgemäß nein. Auf Turnschuhen umrundete am Dienstag dennoch ein Rekordfeld von 802 Läufer-
innen sowie Läufern den Salzgittersee und ließ das alte Jahr sportlich ausklingen.
Die obligatorischen Grüße des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes überbrachte der für den Breitensport zuständige Vize-
präsident Dieter Krüger (Salzgitter). Er beschränkte sich allerdings nicht auf die Theorie, schnürte auf Rat seiner Trainerin Therese
Marek vom MTV Salzgitter (die Mittelstreckenläuferin nahm für Polen an Olympischen Spielen teil) mit Spikes besetzte Laufschuhe
und hatte auf den geräumten, aber dennoch glatten Wegen nie Probleme, Halt zu finden. Den vermisste zum Beispiel Manfred
Spittler (SV Union): "Das war verdammt glatt auf der Strecke und nicht ungefährlich. Auf vernünftig gestreuten Wegen wären wir alle
bestimmt rund 90 Sekunden schneller gewesen." Dem schlossen sich die Fußballspieler von Fortuna Lebenstedt, Edgar Ott und
Andreas Quast, an: "Gerade in der Reppnerschen Bucht war die Sturzgefahr riesig."
"Keine Werbung für Stadt"
Trotz des strahlenden Sonnenscheins am Dienstag war die Miene des Ausrichters Klaus Borufka (TSV Salzgitter) eher frostig.
Eine Zeit lang habe er überlegt, ob dieser 26. nicht der letzte Silvesterlauf sein sollte, zumal die Helfercrew immer kleiner werde.
Borufka: "Auf einer gewalzten Schneedecke, auf der Splitt gestreut wäre, würde es sich viel sicherer laufen. Die Veranstaltung ist
angemeldet und einer der bestbesuchtesten Silvesterläufe in Norddeutschland. Doch so machen wir leider keine Werbung für
unsere Stadt."
Borufka dankte der Lebenstedter Freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr sowie dem Arbeiter-Samariter-Bund, der trotz einiger
Stürze keine ernsthaft Verletzten pflegen musste, für deren Einsatz. Zumal an einem Tage, an dem die Meisten feiern. Dank tech-
nischer Unterstützung der Familien Wintjen, Treuheit, Holzbecher und Födisch sei diese Veranstaltung mit einem Gesamtetat von
rund 5000 Euro noch möglich. Beim nächsten Mal soll auch die elektronische Zeitnahme im Ziel wieder mitlaufen, diesmal waren
die hierfür benötigten beiden Kabel im Lager am Fredenberg einfach nicht aufzutreiben gewesen. Rainer Rabsch vom Mitorganisa-
tor MTV Lichtenberg lobte die Zusammenarbeit mit dem städtischen Bäderamt: "Das Duschen der durchgeschwitzten Sportler ist
mittlerweile ein Selbstgänger."
Senior im Feld war diesmal ein konditionsstarker Fußball-Schiedsrichter. Der einheimische Albert Wiege hat schon seinen 81. Ge-
burtstag gefeiert. Den Titel als "Benjamin auf der Strecke" musste sich gleich ein Trio teilen. Die erst fünf Jahre alten Lennert
Stukenborg, Max Stamer (beide Salzgitter) sowie Felix Rensch aus Groß Denkte nahmen am Bambini-Lauf über 1,2 Kilometer teil
und zeigten, dass Laufen nicht unbedingt eine Frage des Alters ist.
Während sich der Lindwurm der Läuferinnen und Läufer um den 5,4-Kilometer-Rundkurs schlängelte, betätigte sich Sportaus-
schussvorsitzender Clemens Löcke als Moderator. Er informierte als Dampfplauderer im Thomas-Gottschalk-Stil die den Läufern
fleißig Beifall spendenden Zuschauer über das Renngeschehen.
Behrendt souverän vorn
Sieger des mit 538 Teilnehmern am stärksten besetzten Ein-Runden-Laufes wurde ein ehemaliger Lokalmatador. Nils Behrendt
startete früher für die LG Salzgitter. Er trägt heute die Farben der LG Nord Berlin und studiert in der Hauptstadt. Behrendt hatte
seine Verfolger nach und nach abgeschüttelt und im Ziel einen deutlichen Vorsprung von 1:57 Minuten herausgelaufen. Der 1,76
Meter große und 62 Kilogramm leichte Athlet bestätigte, dass er aufgrund der eisigen Streckenabschnitte nicht überall die optimale
Schrittlänge habe wählen können. Fakt ist jedoch, dass ein Eisregen wie am Heiligen Abend die Veranstaltung verhindert hätte.
Selbst Räumkommandos wären vor Wochenfrist überfordert gewesen.

15. Silvesterlauf in Mühlen am 31. Dezember 2002
Die Ergebnislisten gibt es bei www.erfundaus.de

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 2. Januar 2003
599 Läufer der ultimative Rekord zum Jahresabschluss
15. Silvesterlauf in Mühlen: 111 Teilnehmer mehr als im vergangenen Jahr / Elke Bussmann und Georg Kuhlen
siegen über zehn Kilometer
Von Volker Kläne
Mühlen. Hubert Blömer streckte die Pistole in die Höhe und feuerte den Startschuss ab. Zu diesem Zeitpunkt konnte er es noch
nicht wissen. Der Vorsitzende von GW Mühlen hatte gerade 599 Läufer und Läuferinnen auf die Strecke geschickt: 599, nicht 600.
Blömer wäre gerne selbst mitgelaufen. Doch die Aufgabe des Starters hinderte ihn an der Teilnahme am 15. Mühlener Silvesterlauf
zu Gunsten der OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger". Die Organisatoren des Laufs waren an Silvester einen Pakt mit Petrus
eingegangen. Die Sonne strahlte auf den Mühlener Schützenplatz, und das lockte die Rekordmarke von 599 Läufer (111 mehr als
im letzten Jahr) zur Start- und Ziellinie - und insgesamt circa 200 Wanderer. Kalt war es zwar, doch dagegen konnten die Aktiven
auf den drei Strecken über drei, 6,5 und zehn Kilometer etwas machen. Und zudem heizte DJ "Hotty" Möhlmann allen Aktiven ein.
Die meisten Sportler waren nicht gekommen, um den Lauf zu gewinnen. Der Kampf gegen den inneren Schweinehund, die eigene
Bestmarke oder einfach die Parole "Dabei sein ist alles" lockte nach Mühlen.
Bei den Damen setzte sich eine alte Bekannte an die Spitze. Elke Bussmann vom OSC Damme lief dabei Streckenrekord. Mit
36:07 Minuten verbesserte sie ihre eigene Bestmarke (37:12 Minuten) um über eine Minute. Auf Platz zwei landete Kerstin Kah-
mann vom OFV Ostercappeln vor dem OSC-Damme-Duo Christina Kramer und Silvia Rolfes. Bei den Herren war es sehr knapp.
Georg Kuhlen vom BV Garrel (32:22) überquerte sieben Sekunden eher als Jürgen Rolfsen vom OSC Damme die Ziellinie. Dritter
wurde Andre Schrödter von der SG Diepholz.
Klubchef Hubert Blömer konnte schon während des Laufs zufrieden sein. 599 Läufer, noch mehr als im letzten Jahr. Dazu 200
Wanderer und eine Menge Zuschauer im Start/Ziel-Bereich. "Wir sind sehr zufrieden. Wir haben jedes Jahr noch einen drauf ge-
setzt", sagte Blömer. 1000 Startnummern hatten die Organisatoren parat, mehr hätte das Computersystem nicht schaffen können.
Doch ein solch großer Andrang blieb den Mühlenern dann doch erspart.
Einen Dank sprach Hubert Blömer Hauptorganisator Klaus Wolking und allen, die beim Silvesterlauf halfen, aus. Unter anderem
nutzten auch die Bezirksliga-Fußballer von GW Mühlen den Silvesterlauf für die letzte Trainingseinheit des Jahres als Vorbereitung auf den harten Abstiegskampf im neuen Jahr. In der teaminternen Wertung siegte Andre Wübbelmann (42:47).
Achtunddreißigste auf dem zweiten Platz
Steinfelder M‘bossa reichte Energy-Drinks / Zeitstopper an Silvester unter Stress
Mühlen. Da wunderte sich der junge Einer aber schwer. Bei der Siegerehrung hatte er vernommen, dass seine Landsfrau Friede-
rike Harting über 10-Kilometer der Frauen den zweiten Platz belegt hatte. Die Fußballerin von Fortuna Einen direkt hinter Elke
Bussmann auf Platz zwei - eine faustdicke Überraschung.
Doch in diesem Fall steckte der Teufel im System. Es handelte sich um den einzigen kleinen Fehler bei der komplexen Daten-
verarbeitung beim Mühlener Silvesterlauf. Friederike Harting lief die zehn Kilometer in 56:42 Minuten und landete damit auf dem 38.
Rang. Die wirkliche Zweite hieß Kerstin Kahmann (37:52 Minuten). Diesen Fehler behob die EDV-Abteilung sofort und druckte
nicht einmal eine Stunde, nachdem der Letzte das Ziel erreicht hatte, die fertigen Ergebnislisten aus. 599 Läufer mit Startnummer,
Zeit, Verein, Geburtsjahr, Gesamt- und Altersklassenplatzierung - diese Informationen ratterten in kürzester Zeit durch die Rechner.
Nicht nur bei den EDVern ging es stressig zu. Auch die Zeitstopper und Zeitnotierer der dritten Fußball-Herrenmannschaft von GW
Mühlen hatten eine hohe Arbeitsfrequenz. Ständig kamen neue Läufer ins Ziel - manchmal mehrere auf einmal. Zeit auf der Ziellinie
stoppen, Startnummer des Läufers oder der Läufer lesen, Informationen schnell an die Notierer weitergeben, und schon kamen die
Nächsten.
Für die Bewirtung fühlten sich indes die GWM-Handballerinnen zuständig, die Fußball-A-Jugend hatte die Schilder für die drei Lauf-
strecken aufgestellt. Und auch ein Fußballer von Falke Steinfeld jobbte an Silvester in Mühlen: Stürmer Hugues M‘bossa reichte
den erschöpften und durstigen Läufern Power-Energy-Drinks. Die isotonischen Getränke halfen nur nach dem Rennen. Auf der
Strecke suchten viele den Windschatten eines anderen. Die kleine Damensiegerin Elke Bussmann konnte ihren Mitstreitern nicht
als Windschild dienen. "Bei mir beschweren sich die Leute immer", flachste Elke Bussmann.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 7. Januar 2003
Kuhlen stoppt Dammer Dominanz
Läufer des BV Garrel gewinnt Silvesterlauf in Mühlen – Vorjahressieger Rolfsen Zweiter
Garrel/Mühlen (sr). Mit seinem Sieg im Hauptlauf über zehn Kilometer bei der 15. Auflage des Mühlener Silvesterlaufes hat Georg
Kuhlen vom BV Garrel die Siegesserie des OSC Damme gestoppt. Seit 1993 stellte die Läuferhochburg aus dem Nachbarkreis die
Sieger auf der kreuz und quer durch Mühlen führenden Strecke. “Das war eine schnelle und abwechslungsreiche Strecke ohne
lange Geraden”, analysierte der Sieger den kurz zuvor bewältigten Parcours. “Und gerade im Start-Ziel-Bereich sind die Zuschauer
toll mitgegangen.”
Kuhlen setzte sich frühzeitig von der Konkurrenz ab und führte bereits nach drei Kilometern knapp vor dem Sieger der beiden ver-
gangenen Jahre, dem Dammer Jürgen Rolfsen, und André Schrödter (SG Diepholz). Schon mit größerem Abstand folgte der Sieger
von 1999, Josef Pille (OSC Damme). Im weiteren Verlauf des Rennens hielt nur Rolfsen noch Kontakt zu Kuhlen, ohne ihn aber
einzuholen. Nach 32 Minuten und 22 Sekunden überquerte der Läufer des BV Garrel so als Erster die Ziellinie, Rolfsen benötigte
als Zweiter sieben Sekunden mehr. Dritter wurde André Schrödter, der eine Minute und zehn Sekunden nach Kuhlen ins Ziel kam.
Der Veranstalter GW Mühlen erreichte beim Lauf eine deutlich höhere Teilnehmerzahl als im vorvergangenen Jahr: 599 Starter
bedeuteten trotz der starken Konkurrenz durch mehrere Silvesterläufe (Osnabrück, Augustendorf, Sögel, Stuhr) gleich 111 mehr
Läufer als noch 2001.
Auch beim gleichzeitig ausgetragenen 6,5-Kilometer-Lauf gewann ein Läufer des BV Garrel. Der A-Jugendliche Torben Eils siegte
in 22:40 Minuten und zeigte sich so für die Landes-Hallenmeisterschaften in Hannover Mitte Januar gut gerüstet.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 30. Januar 2003
5500 Euro durch Mühlener Silvesterlauf
600. Läufer am Neujahrstag gefunden / Dank an Bruder Aloys und alle aktiven Helfer
Mühlen (SgH). 599 Läufer spuckte der Computer aus, doch der 600. Läufer des 15. Mühlener Silvesterlaufs wurde am Neujahrstag
gefunden - er bleibt allerdings unbekannt. Klaus Wolking entdeckte bei der Kontrolle am Tag danach seinen Zettel mit Nummer und
gelaufener Zeit, aber ohne Namen. Bekannt ist dagegen jetzt der Erlös dieses spektakulären Jahresfinales für "Sportler gegen
Hunger": 5500 Euro überwies der Sportverein GW Mühlen auf ein SgH-Konto. "Wir hatten diesmal weniger Sponsoren, doch deut-
lich mehr Läufer. So konnten wir den Erlös des Vorjahres übertreffen", sagte Klubchef Hubert Blömer bei der Scheckübergabe
während einer Vorstandssitzung. Der reine Erlös betrug 5380 Euro, die der Vorstand dann rund machte.
Rückblickend auf den Silvesterlauf bedankte sich Blömer "für das schöne Wetter bei Bruder Aloys da oben"; das sonnige Frost-
wetter war Garant für den Teilnehmerrekord und die guten Laufzeiten. Gleichzeitig nahmen die Mühlener bereits den nächsten
Silvesterlauf ins Visier. "Wir rechnen nächstes Jahr mit noch mehr Läufern und stellen uns auf einen sehr großen Andrang ein. Die
Mundpropaganda zieht", erklärt der Vereinsvorsitzende. Eine Änderung ist für die nächste Auflage auf jeden Fall geplant: Die neue
Wanderstrecke erhält wieder eine Zwischenstation. Auch werden mehr Kassen eingerichtet, um die Anmeldungen zügiger bear-
beiten zu können.
Der Sportverein GW Mühlen dankt an dieser Stelle allen aktiven Helfern, besonders aber: Computer-Chef Klaus Wolking, Schützen-
verein Mühlen (Benutzung Schützenhalle und Schützenplatz), "Hotty" Möhlmann (gute Stimmung), A-Jugendfußballer (Strecken-
beschilderung), dritte Herren (Zeitnahme), Handballdamen (Arbeit rund ums leibliche Wohl), Firma Hartke (Startnummern). "Und
natürlich beim kompletten Vorstand, der viel gearbeitet hat", fügte Hubert Blömer abschließend an. Der Klubchef, der Silvester
2002 den Startschuss abfeuerte, will am 31. Dezember beim 16. Silvesterlauf selbst mitlaufen - dafür hat er sich schon einen 361
Tage älteren "Hasen" als Tempomacher ausgesucht.

21. Silvesterlauf in Gifhorn am 31. Dezember 2002
ALLER ZEITUNG vom 2. Januar 2003
Gelöste Stimmung bei Minusgraden
Es war kalt am Schlosssee. Ziemlich kalt sogar. Trotzdem herrschte eine gelöste Stimmung und Fröhlichkeit unter den rund 240
Läufern, die sich am frühen Dienstag Nachmittag am Schlossgraben zum Start des Silvesterlaufes versammelt hatten. Bereits zum
21. Mal fand der von MTV und AOK organisierte Lauf für jedermann statt. Startgebühren wurden nicht erhoben. Nur wer wollte,
konnte eine Starterkarte ausfüllen. Anhand dieser wurde dann die Zeit gestoppt. Allerdings erst bei der zweiten Runde rund um den
See. Für die zahlreich vertretenen Wettkampfläufer diente die erste lediglich dem Warmmachen vor dem eigentlichen Rennen.
Spaß am Laufen
Für die anderen, die einfach nur aus Spaß am Laufen mitmachten, war nach Runde eins zum größten Teil Schluss. Zum Beispiel
für Finn-Ove (11) und Torge (9) Lehner: “Wir laufen zum zweiten Mal mit. Es macht einfach viel Spaß.” Auch der Schnee bedeckte
Untergrund konnte ihnen genau so wenig wie Monika Kreßler und Carmen Lange aus Ummern diesen Spaß verderben. Im Gegen-
teil: Sonne und Schnee hoben sichtlich die Stimmung. Und gegen die Kälte gab’s im Anschluss heiße Getränke im Kaminraum
des Schlosses.
Ubrich am schnellsten
Und es gab Preise für die Schnellsten, gestiftet von der AOK. Tobias Ubrich aus Fallersleben schaffte die 4,1 Kilometer lange
Strecke in der kürzesten Zeit (14:38 Min.) und siegte bei den Herren. Kerstin Jannssen (17:57 Min.) tat es ihm bei den Damen
nach. Sieger bei den Jungen bis zwölf Jahren wurde Hannes Wichmann (19 Min.) und Dieter Rudolph (19:08 Min.) in der Klasse
der Senioren.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 2. Januar 2003
Feuerwerk von und mit Aktiven
Silvesterlauf weckte noch einmal den Ehrgeiz
Von Peter K. Schenkel
Vorjahressieger Marcel Hilbig (14:46) vom SSV Neuhaus lief beim Silvesterlauf rund um den Schlosssee in Gifhorn zwar eine
bessere Zeit als noch vor zwölf Monaten, doch war dieses Mal Tobias Ubrich aus Fallersleben in 14:38 Minuten noch schneller und
verwies den Titelverteidiger auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Gifhorner Eduard Weinert in der Männerklasse auf der 4,1-Kilo-
meter-Strecke in 15:47. Mehr versprochen hatte sich das Veranstalterteam um Horst Popanda von den Lokalmatadoren. Doch
Laufexperte Eberhard Frixe aus Meine hatte schon am Vormittag zum Frühstück 20 Kilometer absolviert, während Arne Dunker
(Meine) das Spitzentrio ziehen ließ und sich mit dem vierten Platz begnügte.
Die Bewegungsabteilung des MTV Gifhorn hatte in Zusammenarbeit mit der AOK Gifhorn den 21. Silvesterlauf organisiert. Auf eine
gemütliche Aufwärmrunde, an der sich jeder beteiligen konnte, schickten Rainer Burger, Volker Teiling, Otto Liedtke, Klaus Mer-
bauer und Arno Lemke 240 Teilnehmer, ehe dann 160 Läuferinnen und Läufer in eine zweite Runde starteten, bei der es um Platz-
ierungen und Preise ging.
Für neue Streckenrekorde war die Piste nach dem Frost etwas zu glatt. Dennoch: Gute Zeiten liefen nicht nur die Männer, sondern
auch die Frauen. So verwies Kerstin Janssen (17:57) die Vorjahressiegern Inge Schrammhauser vom MTV Gifhorn (19:43) auf den
zweiten Platz. Nina Strack aus Calberlah sicherte sich in 19:50 den dritten Rang. 19 Minuten benötige Hannes Wichmann aus
Isenbüttel für den Rundkurs, der damit den ersten Platz vor Ruben Hilbig aus Neuhaus (20:28) und Jochen Wichmann (Isenbüttel)
bei den Jugendlichen belegte.
Etwas langsamer als im Vorjahr ließ es bei den Senioren Adolf Wesner angehen. Holte sich der Gifhorner im vergangenen Jahr in
19:44 den ersten Platz, so reichten seine 20:31 beim jüngsten Silvesterlauf nur zum dritten Rang. Sieger wurde Dieter Rudolph aus
Gifhorn (19:08) vor dem Stüder Wilhelm Jüngling (20:28). Gestartet wurde der Lauf durch Rainer Burger mit einem kleinen Feuer-
werk. Er nahm auch die Siegerehrung vor, die im Kaminraum stattfand. Für die Athleten hatten die Organisatoren heißen Tee vor-
bereitet, den sich viele beim kleinen Plausch schmecken ließen.

29. Silvesterlauf in Midlum am 31. Dezember 2002
NORDSEE ZEITUNG vom 2. Januar 2003
Schwanemann erneut Sieger
Auch Anne Fischer kann ihren Vorjahreserfolg in Midium wiederholen
Midlum. Bis zum Ortseingangsschild konnte Jochen Hübner (MTV Lüdingworth) mithalten, dann musste er seinen Vereinskame-
raden Maik Schwanemann ziehen lassen. Schwanemann und Anne Fischer (ATS Cuxhaven) konnten ihre Erfolge aus dem Vorjahr
beim Silvesterlauf von Dorum nach Midlum wiederholen.
Die Veranstaltung der Gemeinde Midlum entstand 1973 in einer Bierlaune und hat sich längst zu einem beliebten Lauf für Aktive
aus Stadt und Land zum Jahresabschluss entwickelt. Der Midlumer Silvesterlauf erlebte seine 29. Auflage und führt über 6,3 Kilo-
meter vom Dorumer Bahnhof bis zur Midlumer Ortsmitte. 72 Läufer und Läuferinnen in verschiedenen Altersklassen gingen bei
Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und bei eisigem Gegenwind an den Start. Etwas schwächer als in den zurückliegenden
Jahren war die Schüler- und Jugendklasse besetzt.
Schwanemann siegte in der Zeit von 20:54 Minuten und war damit um 15 Sekunden langsamer als im Vorjahr und um die gleiche
Zeit schneller als Hübner. "Für mich zählt der Sieg, die Zeit spielt nur eine Nebenrolle. Bei eisigem Wind, der schräg von vorne
kam, war heute nicht mehr drin", zeigte sich der Sieger des Laufs zufrieden. Die beste Frau, Anne Fischer, war um 39 Sekunden
schneller als im Vorjahr und überlief die Ziellinie nach 24:09 Minuten. Für die Cuxhavenerin war es nach 1999 und 2001 der dritte
Sieg in Midlum.
Roloffs 20. Teilnahme
Reinhard Roloff (MTV Lüdingworth) absolvierte seinen 20. Midlumer Silvesterlauf und gewann in 22:41 Minuten souverän die Seni-
orenklasse. Im Gesamtklassement belegte er Rang vier. Bei den Jugendlichen setzte sich Tilman Biallas (TSV Altenwalde) in
26:11Minuten durch. In der Schülerklasse liefen Wencke Burmeister, OSC Bremerhaven (30:06) und Malte Ochse, BC Bremer-
haven (31.08) an der Spitze. Als beste Midlumer wurden Michael Kirch (29:55) und Brigitte Itjen (33:34) ausgezeichnet.
Die Sieger und Siegerinnen der einzelnen Altersklassen wurden jeweils mit einem Pokal ausgezeichnet. Bei der Tombola hielt der
Veranstalter zahlreiche Gewinne für die Aktiven bereit, die anhand der Startnummern ausgelost wurden.
Ergebnisse vom 29. Silvesterlauf
Männer, 18 bis 39 Jahre: 1. Maik Schwanemann, 20:54 Minuten; 2. Jochen Hübner (beide MTV Lüdingworth), 21:09; 3. Markus Ast (Fish-
town-Runners), 21:52.
Senioren, 40 Jahre und älter: 1. Reinhard Roloff (MTV Lüdingworth), 22:41; 2. Wilfried Kurz (Lauftreff Hessen), 24:30; 3. Josef Fischer (TSV
Sellstedt).
Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Dana Leistner (Hymendorf), 25:26; 2. Claudia Barg (OSC Bremerhaven), 31:12; 3. Barbara Schult (TSV Wanna),
32:27.
Seniorinnen, ab 40 Jahre: 1. Anne Fischer (ATS Cuxhaven), 24:09; 2. Anke Schwefer (TSG Nordholz), 33:26; 3. Brigitte Itjen (Midlum), 33:34.
Männliche Jugend: 1. Tilman Biallas (TSV Altenwalde), 26:11.
Schüler, Jahrgang 1988: 1. Malte Ochse (BC Bremerhaven), 31:08.
Schülerinnen, Jahrgang 1990: 1. Wencke Burmeister (OSC Bremerhaven), 30:06.
(jm)

17. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31. Dezember 2002
Zur Ergebnisliste

Silvesterlauf in Lüchow am 31. Dezember 2002
Zur Ergebnisliste (auf der HP des SV Sporting Lüchow)

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