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Presseinformation vom 1. Februar 2004 (Von Eduard Tjarks)
Michael Mäschig gewinnt Hauptlauf des 12. Auricher Crosslaufes
Schmuddelwetter verhinderte einen neuen Teilnehmerrekord
Crosslauf gibt es nur im Winter, und das nehmen wir so wie es kommt, war eine vielfache Äußerung der beim Zieleinlauf
total verdreckten und vom Regen durchweichten Teilnehmer beim 12. Auricher Crosslauf. Über 350 Läufer, davon alleine
runde 150 Schüler hatten sich im Vorfeld trotz Schnee und Schneematsch für den Waldlauf in Aurich-Wallinghausen ange-
meldet, und alles deutete damit auf einen neuen fantastischen Teilnehmerrekord hin. Die letzten Wetterprognosen für den
Samstagnachmittag ließen jedoch nichts gutes erahnen, sie kündigten dann sogar Sturm mit Orkanböen an, es blieb letzt-
endlich beim Dauerregen, der jedoch bereits gegen Mittag einsetzte und die 340 “wagemutigen” Läufer-/innen bis zum
Schluss begleitete.
Die Laufstrecke war durch das Tauwetter vom Freitag zwar Schnee- und Eisfrei, wurde aber von Runde zu Runde immer
schwerer und tiefgründiger. Die Spitzenläufer mit Spikes hatten diesmal besonders in den Kurven große Vorteile, die
meisten nahmen es jedoch eher gelassen und sahen das ganze als eine gute Vorbereitung auf die anstehenden Frühjahrsläufe.
Es gab zwar einige wenige Stürze, die jedoch alle glimpflich und ohne Verletzungen verliefen.
Der mit Spannung erwartete Zweikampf zwischen dem Wilhelmshavener Michael Mäschig und Peter Steinke, TV Norden,
fand diesmal nicht statt, da Steinke aufgrund einer Erkältung leider absagen musste. So spulte Michael Mäschig seine fünf
Runden locker herunter und blieb mit 29:22 Min am Ende als einzigster unter der begehrten 30 Minuten Marke. Es folgte
der Nordenhamer Jörg Brunkhorst, der sich den ungefährdeten zweiten Platz in 30:53 Min. erlaufen konnte. Der umkämpfte
dritte Rang ging an Michael Fecht von den Ihlower Rennschnecken, der sich damit gegen die Verfolger Borchard Christians
(LGO), Norbert Weinberg (LG W´haven) und Joachim Lammers (TG Wiesmoor) durchsetzen konnte.
Bei den Frauen nutzte die Dornumerin Karin Graf die Gunst der Stunde und setzte sich gegen die eigentliche Favoritin Inga
Jürrens von der Emder LG durch. 37:39 Min wurden für Graf gestoppt und ganze 3 Sekunden später folgte Inga Jürrens,
die eine halbe Stunde vorher bereits die Kurzstrecke absolviert, und auch für sich entschieden hatte. Nach einem langsamen
Beginn fehlte ihr nach einem Sturz in der letzten Runde letztendlich die Kraft, um im Schlussspurt gegen die auftrumpfende
Dornumerin aufzuholen. Die weiteren Plätze gingen an Claudia Diederichs (TuS Aurich Ost), sowie Hilde Steinke (SV
Conc. Neermoor).
Auf der Kurzstrecke über 3.400m holte sich diesmal Thomas Frers von der LG Uplengen den Gesamtsieg. Er benötigte für
die zwei Runden 11:33 Min. und lag damit über 1 Minute vor den beiden Emdern Harry Jürrens und Dominik Schmedding,
für die 12:40 Min bzw. 12:44 Min gestoppt wurden. Auf Rang vier und fünf dann bereits die B-Jugendlichen Marten Lam-
schus vom TuS Eintracht Hinte (12:53 Min) sowie Peter Stelter von der TSG Hatten Sandkrug mit 13:01 Min.
Während der älteste Teilnehmer, der Emder Ernst Paul, Jahrgang 1927, kurzfristig auf die Kurzstrecke ummeldete und
diese in gut 25 Minuten absolvierte, war der 71-jährige Ausnahmeläufer und Altersklassensieger Heinz-Georg Weichbrodt
von der LG Wilhelmshaven trotz der widrigen Bedingungen ganz begeistert. Mit 41:51 Min erreichte er einen tollen Mittel-
feldplatz im 160 Teilnehmer starken Hauptfeld.
Für die Organisatoren bedeutete es zwar wieder Schwerstarbeit, wenn so wie im ersten Lauf über 50 Kinder innerhalb von
drei Minuten das Ziel erreichten, aber gerade bei diesen äußeren Laufbedingungen hat sich die im letzten Jahr vorgenomm-
ene Zusammenlegung mehrerer Altersklassen in einen Lauf bewährt. Bei den 7 bis 10jährigen Schülern war Hauke Grüssing
vom SV Warsingsfehn der Gesamtschnellste. Für Grüssing als Sieger der Altersklasse M 10 wurden 6:36 Min. gestoppt. In
2 Sekunden Abständen folgten Richard Krull vom MTV Aurich (6:38 Min) und Marc-Kevin Steinborn, STV Barßel in 6:40
Min. Beide gehören der Altersklasse M 9 an.
Der Emder Verein Blau-Weiß Borssum brachte diesmal sogar 25 Kinder an den Start. Zu ihnen gehörten auch Mirko Sell
und Derk Oltrop, die als Sieger der Altersklassen M 7 und 8 geehrt wurden, sowie Jule Janssen als Siegerin der W 9.  Als
schnellste weibliche Teilnehmerin gewann Pia Nikoleit die Altersklasse W 10 in 6:56 Min. Samantha Horn, LG Wilhelms-
haven und Linda Barnkothe, Conc. Ihrhove, kamen in den AK W 7 und W 8 ganz oben auf´s Podest. 
Hart umkämpft war auch der Zieleinlauf im zweiten Rennen über 1.800m. Der elfjährige Norder Holger de Vries konnte
sich mit 7:32 Min und einer Sekunde Vorsprung gegen den Ihrhover Malte Katzenski (Altersklasse M 12) behaupten.
Rieka Gastmann, BW Borssum wurde in ihrer Altersklasse W 11 von Annika Lauterjung, SV Emden Harsweg, bedrängt
und lag mit 8:31 Min ebenfalls nur einen Wimpernschlag vor ihrer Konkurrentin. Die AK W 11 ging an Ann-Christine
Heitner vom SV Conc. Ihrhove.
Obwohl die älteren Schülerjahrgänge ebenfalls nur 1.800m zu absolvieren hatten, war hier mit 27 Läufern das kleinste Teil-
nehmerfeld zu verzeichnen. Den Gesamtsieg holte sich der 15jährige Christian Geiger von der TSG Hatten-Sandkrug in
6:30 Min. Bei den Schülerinnen war Griet Mara Onken vom SV Warsingsfehn die Schnellste.
Obwohl das Organisationsteam der Laufgemeinschaft Ostfriesland hier und da improvisieren musste, weil durch den Dauer-
regen die Kugelschreiber ihren Geist aufgaben oder einfach durchs Papier gingen, sind die vollständigen Ergebnislisten auf
der LGO Homepage
www.lg-ostfriesland.de zu finden. (Als PDF-Dateien)

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Februar 2004
Neuer Streckenrekord trotz Dauerregens
Stefan Oppenborn verbessert in Logabirum die Bestmarke über 26,4 Kilometer um 13 Minuten
Von Horst Kruse
Logabirum. Obwohl es ohne Unterbrechung regnete, gab es beim 2. Winterlauf von Fortuna Logabirum am Sonntag über
26,4 Kilometer einen neuen Teilnehmerrekord. Insgesamt 91 Läufer - 16 mehr als im Vorjahr - trotzten dem Wetter, das in
den Tagen zuvor alles gegeben hatte, um Starts zu verhindern. Mitte der Woche sah es noch nach Eis und Schnee aus. In
der Nacht zu Sonntag, zehn Stunden vor dem Start um 10 Uhr, knallte der Sturm die Regentropfen so laut an die Fenster,
dass Organisator Edzard Wirtjes befürchtete, viele würden ihren Wecker gar nicht erst stellen. Doch das Gegenteil war der
Fall. 55 Läufer meldeten sich spontan am Sonntag an. Da nur vier Voranmelder ihre Nummer nicht abholten, gingen 91 Aus-
dauersportler auf die Strecke. Insgesamt erreichten 86 Teilnehmer das Ziel, wobei Edzard Wirtjes sich besonders darüber
freute, dass mit 22 Frauen der Anteil über 25 Prozent lag. “Das ist für so lange Strecken ungewöhnlich”, sagte der Organi-
sator.
Sofort nach dem Startschuss setzte sich Stefan Oppenborn, ein Moormerländer, der für den DSC Oldenburg startet, vom
Verfolgerfeld ab. Nach 20:12 Minuten für die ersten fünf Kilometer, in Sichtweite der Verfolger, zog Oppenborn das
Tempo an. Alle weiteren Fünfkilometer-Abschnitte lief er unter 19 Minuten. Bis ins Ziel baute er den Vorsprung auf 12:30
Minuten aus und verbesserte den Streckenrekord des Vorjahres um 13 Minuten auf 1:39:14 Stunden. Auch der Zweite,
Franz Goga (Eddie Eagle), blieb in 1:51:44 Stunden unter der Siegerzeit des Premierenlaufes im Vorjahr. Dritter wurde
Folkert Redenius (Concordia Ihrhove) in 1:52:38. Vorjahressieger Georg Feldiek musste bei Kilometer 16 verletzt auf-
geben.
Bei den Frauen war es spannender. Daniela Kupfer (SV Hesel) führte lange Zeit das Feld an. Die Vorjahreszweite konnte
ihr hohes Anfangstempo allerdings nicht über die volle Distanz durchlaufen. Als sie langsamer wurde, zog Hannelore Nier
(SV Holtland) vorbei, nahm ihr bis ins Ziel noch über eine Minute ab und gewann schließlich in 2:14:15 Stunden vor Daniela
Kupfer (2:15:51). Den dritten Platz sicherte sich Gaby Hommers vom Lauf-Treff Jemgum in 2:29:29 Stunden.
Ergebnisliste (PDF)

ZEVENER ZEITUNG vom 5. Februar 2004
Gelungener Start der Oste-Cup-Laufserie
Teilnehmerzahl verdoppelt - Sonntag letzte Chance für Neueinsteiger
Selsingen. Frostige Nebelschwaden empfingen die Läufer beim Start zur ersten Etappe der Oste-Cup-Crosslaufserie in
Granstedt. Obwohl das Wetter nicht so einladend war wie vor einem Jahr, stellten sich mehr als doppelt so viele Teilnehmer
den Herausforderungen des Wettbewerbs. Viele Aktive sicherten sich dort schon wichtige Punkte für den Oste-Cup. Da
aber nur drei von vier Läufen in die Wertung eingebracht werden, ist noch alles offen. Auch Athleten, die erst am kommen-
den Sonntag, 8. Februar, in Groß Meckelsen in die Oste-Cup-Laufserie einsteigen, haben also noch die Chance, sich die
begehrte Trophäe zu erlaufen.
Christian Reiter von der LG Bremen-Nord, der im Vorjahr bei den Männern M30 auf der Langstrecke eine Spitzenzeit lief,
errang in diesem Jahr auf der 3600-Meter-Strecke den ersten Platz in der M35. Bernd Bredehöft wurde Zweiter in dieser
Altersklasse. Thomas Volbers vom TSV Gnarrenburg siegte in der M40 sowohl auf der Kurz- als auch auf der Lang-
strecke. In der Altersklasse M 45 lief Joachim Hickisch von der LAV Zeven als erster über die Ziellinie. Bei den Frauen
W35 erkämpfte sich Tina Versemann vom TV Stemmen vor Diana Sawall von der LAV Zeven den ersten Platz. Ute
Zwölfer-Dorau von der LAV Zeven siegte in der Altersklasse W40 vor Ulrike Benz vom TuS Heeslingen.
Ein großes Teilnehmerfeld stand bei den D-Schülern an der Startlinie. Tim Hadler von der LAV Zeven erlief sich den ersten
Platz in der Altersklasse M 8 vor Malte Kathage von der LG Wes./LAV Bokel. In der Altersklasse M 9 gingen die ersten
drei Plätze an die Zevener Läufer Moritz Will, Ole Zimmermann und Mohamed Gammel.
Milena Peper überzeugte in der W9 und lies eine große Schar Konkurrentinnen hinter sich. Die Zwillinge Lars und Thilo von
Kamp vom TSV Bremervörde sicherten sich die Plätze eins und zwei in der Altersklasse M 10.
16 Athletinnen starteten in der Altersklasse W 10. Dieses Rennen entschied Carolin Kahrs vom TuS Alfstedt für sich.
Knapp hinter ihr erreichte Sarina Holsten von der LAV Zeven das Ziel. Mit großem Vorsprung vor ihren zwölf Altersge-
nossinnen siegte Janina Rimkus in der Altersklasse W 13. Zweite wurde Jana-Mareike Volbers.
Deutlichen Vorsprung hatten auch die Zevener B-Schüler Helge Zabel und Tim Kosmata. Helge siegte in der Altersklasse
M 12 und Tim errang Platz eins bei den 13-jährigen. Spannend war der Lauf der Schüler A (M15). Die drei routinierten
Crossläufer Hannes Maxin, Ingmar Fröhlich und Leon Zabel trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen und durchliefen die
1950-Meter-Crossstrecke in knapp über sieben Minuten. Mit geringem Vorsprung siegte Ingmar Fröhlich vor Leon Zabel
und Hannes Maxin.
Die ersten Plätze bei den Schülerinnen A errangen Jana Martens (W 14) vom TSV Gnarrenburg und Janina Fischer (W 15)
von der LAV Zeven. Bei der männlichen Jugend B war der crosserfahrene Christoph-David Volbers nicht zu bezwingen.
Marleena Schulz bestätigte ihre Favoritenrolle bei der weiblichen Jugend B.
Nachdem die erste Etappe des Oste-Cups erfolgreich von Rudi Braun und seinen Mitstreitern durchgeführt wurde, wird mit
Spannung der
zweite Lauf des Oste-Cups am kommenden Sonntag in Groß Meckelsen erwartet. Neben Athleten, die noch
zusätzlich in die Oste-Cup-Laufserie einsteigen, wird auch das Laufgebiet für Spannung sorgen. In den vergangenen Jahren
führte die Strecke zum Teil direkt an der Oste entlang. (ZZ/olm)
Ergebnisliste

HAMBURGER ABENDBLATT vom 10. Februar 2004
Training für den Marathon
Vorbereitung: Das Auftaktrennen zum Straßenlauf-Cup der LG HNF führte über zehn Kilometer und fand viel
Anklang
Von Matthias Lorenz
Langenrehm. Es ist die offizielle Vorbereitungsserie auf den Hamburger Olympus-Marathon 2004 - der Straßenlauf-Cup
der LG HNF. Doch das schert die Topläufer mitunter wenig. So wird sich nur einer aus dem Siegertrio des 10-Kilometer-
Auftaktlaufs im Forst Rosengarten in Langenrehm auch auf die 42,195-Kilometer-Strecke am 18. April zwischen Elbe und
Alster begeben.
Der aktuelle Sieger Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude (34:02 Minuten) "fehlt" bereits am 22. Februar beim 15-Kilo-
meterlauf der LG HNF, nimmt an einem "Swim and Run" genannten Duathlon in Hamburg-Jenfeld teil. "Eigentlich komme
ich vom Triathlon, schaffe als Einzelhandelskaufmann aber den hohen Trainingsaufwand fürs Radfahren zeitlich nicht", be-
gründete Ingo Schröter, warum er sich aufs Laufen spezialisierte. Am meisten zu Hause fühlt sich Schröter auf der Mittel-
strecke von 400 Meter bis hin zum Halbmarathon, obwohl er sich auch vorstellen könne, im Herbst am Berlin-Marathon
teilzunehmen. Im Hamburg belegte er vor zwei Jahren in 2:38 Stunden eine Platzierung um Rang 65 herum. Schröter: "Vom
Potenzial könnte ich unter 2:30 Stunden laufen, doch auch hier ist der Zeitaufwand fürs Training zu hoch."
Der zweitplatzierte Peter Smolinski vom Buxtehuder SV (34:32 Minuten) will zwar am 15-Kilometerlauf und auch am
Halbmarathon der LG HNF am 7. März teilnehmen, doch "marathonmäßig" liebäugelt er mit dem Rennen auf Helgoland am
8. Mai. Auf der roten Felseninsel siegte er bereits zweimal, ist aktueller Titelverteidiger. Vier Runden sind dort über Stufen
und Treppen zwischen Unterland und Oberland zu bewältigen, teilweise mit Steigungen von bis zu 20 Prozent. Smolinski
liebt eher die ungewöhnlichen Strecken, nahm auch bereits am Brocken-Marathon im Harz teil. Dort geht es die erste Hälfte
der Strecke bergauf, den zweiten Teil - mit Ausnahme zweier Steigungen - stetig bergab. Die "Bergwertung" gewann er,
kam als Erster auf dem Gipfel der höchsten Erhebung des Mittelgebirges an, doch letztlich musste er sich mit Rang drei
begnügen. "Beim Bergablaufen waren mir die einheimischen Athleten einfach überlegen", sagte Smolinski.
Mathias Thiessen vom Veranstalter LG HNF, über zehn Kilometer Dritter (34:40 Minuten), will hingegen beim Hamburger
Marathon starten - bereits zum fünften Mal in Serie. Bei ihm ging im Vorjahr der "Plan" genau auf: Sowohl für die drei
Einzelstrecken beim Straßenlauf-Cup als auch für den Marathon benötigte er genau 2:46 Stunden. Dass er jetzt überhaupt
Dritter wurde, verdankte er seinem Buxtehuder Trainingskollegen Christian Hartwig, der für den hessischen SSC Hanau-
Rodenbach startet. "Wir liefen die meiste Zeit zusammen. Kurz vor dem Ziel tippte mir Christian auf die Schulter und signali-
sierte mir, dass er mir den Vortritt lasse, da ich die meiste Zeit Tempo gemacht hatte. Im Sprint wäre ich wohl unterlegen
gewesen", erzählte Thiessen.
Ergebnisliste

REGIONALE RUNDSCHAU (Weser Kurier) vom 14. Februar 2004
In Runde drei setzt sich Horst Wittmershaus ab
Weyher Triathlet gewinnt Waldkater-Cross / Gerrit Meyer vor der Landesmeisterschaft in Top-Form
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Mit einem Triumph für Horst Wittmershaus endete der 58. Waldkater-Crosslauf: Der Triathlet des SC Weyhe
sicherte sich im Hauptlauf über 8200 Meter in 30:05 Minuten überlegen den Gesamtsieg. In der Mannschaftswertung be-
legte der Weyher mit seinen Teamgefährten Frank Mönkes und Peter Sokoll zudem Rang zwei hinter der LG Kreis Verden.
Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter musste sich Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord, 14:42) mächtig strecken, um
sich gegen den Jugendsieger Gerrit Meyer (MTV Barnstorf/14:44) durchzusetzen. Eine Woche vor den Landesmeister-
schaften bewies Gerrit Meyer, dass er sich in Topform befindet. Auf matschigem Geläuf ließ der 18-Jährige hinter Gesamt-
sieger Andreas Oberschilp die gesamte Männerkonkurrenz hinter sich, die mit Uwe Cordes (Verden), Jan Petermann
(Bremen, Vierter) und seinem Coach Bernhard Keller gut besetzt war. Ein gutes Finish zeigte auf Platz zwei der A-Jugend
Jan-Claas Westermann. Der Stuhrer kämpfte sich bis auf Platz fünf vor.
Auf der Langstrecke sorgte Horst Wittmershaus auf der dritten von sechs Runden für die Vorentscheidung, als er sich von
Andreas Oberschilp (30:49) absetzte. Der Nordbremer hatte trotz seines Doppelstarts genügend Kraft, um sich diesmal
gegen Christian Siedlitzki (Bremen, 31:31) zu behaupten. Vierter wurde Jan-Simon Neubauer (LC Hansa Stuhr) in 32:20
Minuten. In der Mannschaftswertung wurden Wittmershaus, Mömkes (13.) und Sokoll (14.) mit 28 Punkten Zweiter, mit
drei Zählern Rückstand folgte der LC Hansa Stuhr mit Neubauer, Rettke (Siebter) und M60-Sieger Bernhard Barjenbruch,
der in 36:28 Minuten eine ausgezeichnete Leistung zeigte.
Bei den Frauen siegten zwei junge Bremer Polizistinnen: Meike Wöhrmann gewann die Mittelstrecke in 18:58 Minuten vor
der Verdenerin Uschi Siewert. Marie-Claire Hesselbath war in 40:58 Minuten schnellste Langstrecklerin mit einer Minute
Vorsprung auf Gertrud Ewen, ebenfalls LGK Verden.
Bei den Schülerläufen stellte der SC Weyhe mit Henrike Prokopp (W 10), Pascal Schorfmann (M 9) und Nele Grashoff
(W 9) gleich drei Gesamtsieger. Die herausragenden Leistungen zeigten jedoch die Bremer Geschwister Sarischa und
Schoami Bieser, die alle Konkurrentinnen sehr deutlich hinter sich ließen.
Ergebnisliste

REGIONALE RUNDSCHAU (Weser Kurier) vom 19. Februar 2004
Die Konkurrenz klar abgehängt
Lokalmatador Horst Wittmershaus dominiert Friedeholz-Crosslauf
Von Christiane Golenia
Syke. Mit einem überlegenen Sieg des Lokalmatadors Horst Wittmershaus endete der 57. Friedeholz-Crosslauf. In 34:55
Minuten entschied der für den SC Weyhe startenden Syker den Hauptlauf über 9600 Meter zu seinen Gunsten. Auf der
Mittelstrecke (4200 Meter) setzte sich erneut Andreas Oberschilp (LG Bremen Nord, 15:38) durch.
Das Teilnehmerfeld bei diesem Crosslauf, mit dem zugleich die 27. Syker-Weyher Crossserie entschieden wurde, war deut-
lich kleiner als bei den beiden vorangegangenen Läufen in Kirchweyhe und Melchiorshausen. In Anbetracht der zeitgleich
ausgetragenen Landesmeisterschaften war dies jedoch für Organisator Hans-Heinrich Reineke auch keine Überraschung.
Mit Abstand schnellster Läufer auf der Langstrecke war Horst Wittmershaus. Obwohl er erst zwei Tage zuvor bei den
deutschen Polizeimeisterschaften gestartet war, hatte er keine Mühe mit der Konkurrenz. Doppelstarter Andreas Oberschilp
der sich mit Platz zwei neben dem Seriensieg auf der Mittelstrecke auch den Pokal auf der Langstrecke sicherte, folgte mit
über einer halben Minute Rückstand. Auch in der Mannschaftswertung waren die Läufer des SC Weyhe erfolgreich: Nach-
dem Frank Mömkes aufgegeben hatte, machten dennoch Peter Sokoll (Neunter) und Olaf Meiners (16.) den Tages- und
Seriensieg perfekt.
Schnellste Langstrecklerin war Gertrud Ewen von der LG Kreis Verden (48:56), die damit auch die Serienwertung für sich
entschied. In den Schülerrennen sammelte der Nachwuchs des SC Weyhe noch einmal sechs Jahrgangssiege. Die jungen
Weyher gewannen damit zugleich den für die Serie ausgeschriebenen Cup.
Ergebnisliste

HAMBURGER ABENDBLATT vom 24. Februar 2004
Rekord-Marathonvorbereitung
Straßenlauf-Cup: Höchste Teilnehmerzahl beim 15-Kilometerlauf
Von Matthias Lorenz
Langenrehm. Mit 278 Aktiven verzeichnete die LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek (LG HNF) beim 15-Kilometerlauf
des "21. Straßenlauf-Cups" einen neuen Teilnehmerrekord. Die nach dem Zehn-Kilometer-Lauf und vorm Halbmarathon
am 7. März zweite Vorbereitungsveranstaltung für den Olympus-Marathon (18. April) hatte an der Spitze die "üblichen
Verdächtigen". Bei den Männern siegte Peter Smolinski (Buxtehuder SV). Vierter wurde Lokalmatador Mathias Thiessen
vom Veranstalter LG HNF. Triathlet Nis Sienknecht (TS Harburg) belegte Rang fünf. Frauen-Siegerin wurde Stephanie
Kroß (LG HNF) vor der 18-jährigen Kristina Stielow (SC Langenhagen) und Frieda Harms (LG HNF). Von heute an
stehen die Fotos aller Starter auf www.lghnf.de
"Die Marathon-Vorbereitung der Läuferinnen und Läufer wird immer professioneller", sagte Organisator Andre Schepanski.
So rechnet er für den ebenfalls von der LG HNF veranstalteten
Hamburger Halbmarathon durch das Alte Land (28. März)
mit 1000 Teilnehmern. Im Vorjahr waren es 750.
Ergebnisliste und Fotos

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 2. März 2004
Salih gleich zwei Mal vor Schwanemann im Ziel
Langener gewinnt Mittel- und Langstrecke / Weit in Führung liegender Mettke hat Verletzungspech
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Bokel. Nicht ganz die Teilnehmerzahl aus dem vergangenen Jahr erreichte der LAV Bokel bei seinem traditionellen Cross-
lauf. Dennoch wurde hervorragender Sport geboten. Ralf Salih vom TV Langen entthronte im Hauptlauf über sieben Kilo-
meter Vorjahressieger Maik Schwanemann (MTV Lüdingworth) in ausgezeichneten 23:20 Minuten. Salih lief damit exakt
die Siegerzeit des vergangenen Jahres.
Maik Schwanemann überquerte die Ziellinie vor der Sporthalle der Grundschule in Bokel diesmal neun Sekunden nach dem
Erstplatzierten. Auch im Lauf über 3400 Meter verwies Salih seinen Kontrahenten Schwanemann nach 11:26 Minuten in die
Schranken. Die beiden schnellsten Aktiven im Hanpt- sowie im 3400 Meter-Lauf profitierten allerdings auf der Königs-
strecke von einer Verletzung von Danny Mettke aus Hamburg. Nach der ersten von drei Runden durch Bokel führte der
dem Veranstalter völlig unbekannte Hansestädter noch mit einem nahezu sagenhaften Vorsprung von etwa 75 Metern vor
Salih und Schwanemann. Der Nachwuchsläufer knickte jedoch mit dem Fuß um. Mettke biss zwar zunächst auf die Zähne,
gab später aber verletzt auf. " Ich glaube, dass Mettke sonst mit einer Wahnsinnszeit gewonnen hätte", vermutete Bokels
Pressewart Gerhard Buck.
Danny Mettke war mit der ganzen Familie aus Hamburg angereist. Sein jüngerer Bruder Thorbjörn behauptete sich im 1,7
Kilometer-Lauf in fabelhaften 6:08 Minuten. In diesem Wettbewerb ließ die Bokelerin Nele Dehnenkamp als Dritte auf-
horchen. Lokalmatador Jörn Beger durfte mit seinem fünften Rang über die sieben Kilometer in einer Zeit von 25:49 Min.
ebenfalls zufrieden sein. Mit 36 Athleten war der Hauptlauf zahlenmäßig gut besetzt.
Beim Minilauf über 1200 Meter stritten sich insgesamt 20 Nachwuchs-Athleten um den ersten Platz. Lenard Huljus vom
TSV Bederkesa setzte sich in 5:02 Minuten gegen seine Vereinskameraden Marvin Beckett, Carolin Brunke sowie Jan-
Torge Griffel durch. Nicola Kathage trug sich als beste Bokelerin auf Position fünf in die Ergebnisliste ein. Der Beverstedter
Sascha Thiel entschied den Lauf über 2,4 Kilometer in 10:53 Minuten vor den Bokelern Andre Erich und Ali Turgut zu
seinen Gunsten. Insgesamt hatten sich 20 Nachwuchs-Athleten des LAV Bokel auf die fünf verschiedenen Strecken be-
geben. "Die einen Tag nach unserer Veranstaltung ausgetragene Bezirksmeisterschaft hat uns viele Starter gekostet", resü-
mierte Gerhard Buck.
Ergebnisliste

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 4. März 2004
Ex-Europameisterin überreicht die Pokale
Silvia Rieger Ehrengast in RBG bei Eintrachts 52. Hallensportfest
Hildesheim
(wgk). Eine Prominente aus der deutschen Leichtathletik-Szene hat die Ehrung der Schnellsten vorgenommen:
Die Neu-Hildesheimerin Silvia Rieger aus Emden, sechsfache deutsche Meisterin über 400 m Hürden und Europameisterin
mit der deutschen 4x400-m-Staffel in der Saison 1998, überreichte beim 52. Hallensportfest von Eintracht Hildesheim als
herzlich begrüßter Ehrengast die Pokale an die 14-jährige Viktoria Kortegast (LG Braunschweig) und den 15-jährigen
Jamin Afram (VfV Hildesheim). Beide liefen die besten Zeiten des Tages über 50 m. Herausragend auch Viola Gromatka
(SVG Grün-Weiß Bad Gandersheim), die den Hallenrekord im Hochsprung der Schülerinnen B um vier Zentimeter auf
1,54 m verbesserte.
Staffelläufer mit großem Einsatz
Auch die 52. Auflage des Hildesheimer Dauerbrenners für den Leichtathletik-Nachwuchs in der Sporthalle der Robert-
Bosch-Gesamtschule (RBG) an der Richthofenstraße bot eine Fülle guter Leistungen. Während es im Hallenschlauch in
vielen Vor- und Endläufen um die schnellsten Sprinter und die besten Weitspringer in allen Schülerklassen ging, begeisterten
auf dem glatten Belag der Großturnhalle besonders die Staffelläufe. Hier wurde mit großem Einsatz bis zur Ziellinie ge-
kämpft. Nicht selten trennten nur Zehntelsekunden den Sieger vom Zweitplatzierten. Die Kulisse sorgte mit frenetischen An-
feuerungen für allerbeste Wettkampfatmosphäre.
Veranstalter Eintracht Hildesheim hatte in diesem Jahr Pokale für den schnellsten Schüler und die schnellste Schülerin ausge-
schrieben. Jamin Afram, sprung- und spurtstarke Neuerwerbung aus Alfeld (vormals SVA), bestätigte seine Vorlaufzeit von
6,3 Sekunden im Finale der Altersklasse M 15 und gewann deutlich. Ebenso souverän machte im 50-m-Endlauf der W 14
die Braunschweigerin Viktoria Kortegast ihrem Vornamen alle Ehre. In 6,6 egalisierte sie den RBG-Hallenrekord der
Schülerinnen A, den bis dahin das Trio Melanie Paschke (LG Braunschweig/1984), Inke Rupprecht (Eintracht Hildesheim/
1995) und Katinka Nowag (LG Weserbergland/2001) gemeinsam gehalten hatte. Seinen zweiten Sieg holte sich Jamin
Afram im Hochsprung. Bei der übersprungenen Höhe von 1,75 m brach er den Wettkampf ab, weil er an den Start zum
50-m-Finale in den Hallenschlauch eilen musste. Jamin Afram gehörte auch zur siegreichen Rundenstaffel des VfV Hildes-
heim.
Zweimal auf dem Siegerpodest ganz oben stand der 14-jährige Martin Rauer (MTV 48 Bockenem), der sich als bester
Hoch- und bester Weitspringer präsentierte. Wie seit vielen Jahren vorne zu finden war auch diesmal Nils Befeldt (TV Ein-
tracht Algermissen), der den Weitsprung der M 13 mit 4,76 m zu seinen Gunsten entschied. Mit einer Zehntelsekunde Vor-
sprung gewann Eintracht Hildesheim die Rundenstaffel der Schüler B vor dem TSV Arminia Vöhrum.
In der ältesten Schülerinnenklasse W 15 gab es im 50-m-Finale am Sieg von Katharina Kiel (VfV/6,8) nichts zu deuteln. Im
Ziel betrug ihr Vorsprung vier Zehntelsekunden vor der Zweiten. Zeitgleich in 7,0 gewann Pam Becker (Polizei-SV Braun-
schweig) den 50-m-Lauf der W 13 vor Luisa Keil (Eintracht Hildesheim). Im Anschluss an ihre Glanzvorstellung im Hoch-
sprung holte sich Viola Gromatka auch den Sieg im Weitsprung. In der Rundenstaffel dominierten zwei kampfstarke Mann-
schaften von Eintracht Hildesheim den Wettkampf. Erfolgreichste Teilnehmerin in der Altersklasse W 12 war Vanessa
Holland von der LG Altes Amt. Sie gewann das Sprintfinale und den Hochsprung und musste sich nur im Weitsprung Alina
Gerber (TSV Brunkensen) geschlagen geben.
Groß waren die Teilnehmerfelder bei den jüngsten Leichtathleten, die sich über 50 m, im Zielwerfen und im Dreierhop
maßen. Das sind Wettbewerbe, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, zumal die drei Erstplatzierten - wie in allen
anderen Altersklassen auch - mit Medaillen geehrt wurden.
Aktive, Betreuer, Kampfrichter und Zuschauer gedachten der im Alter von 83 Jahren verstorbenen Olga Elsner mit einer
Schweigeminute. Olga Elsner war in den letzten Jahrzehnten bei allen von Eintracht Hildesheim ausgerichteten Sportfesten
trotz ihres hohen Alters stets als einfühlsame Kampfrichterin beim Hochsprung im Einsatz.
Ergebnisliste

HAMBURGER ABENDBLATT vom 9. März 2004
Langläufer aufs Glatteis geführt
Straßenlauf-Cup: Schnee und Frost hatte die Halbmarathonstrecke in eine gefährliche Piste verwandelt
Von Peter Hansaul
Hausbruch/Langenrehm. Es war kurz nach elf Uhr am Sonntagmorgen, als es in der stillen Schneelandschaft im Forst
Rosengarten laut wurde. "Der Peter kommt! Der Peter kommt", riefen sich die Organisatoren des Straßenlauf-Cups zu und
schalteten den Laptop für den Zieleinlauf ein. Ganz hinten in der weißen Schneise, die der lange, gerade Weg zwischen dem
dunklen Wald bildete, hüpfte eine winzige Figur auf und ab. Der erste der 260 Langlauf-Freaks, die aus ganz Nord-
deutschland herbeigeeilt waren, ging auf die Zielgerade. Und diesen letzten der insgesamt 21,1 Kilometer für die Läufer
hatten die Gastgeber von der LG HNF mit einer kleinen "Bösartigkeit" ausgesucht. Es ging kräftig bergauf und die Teil-
nehmer mussten sich noch einmal richtig quälen.
Der Erste war noch längst nicht im Ziel, da erkannten die Zeitnehmer die große Überraschung. Es war nicht der Peter, es
war der Mathias, der diesen Halbmarathon im Wald des Dorfes Langenrehm gewann. Mathias Thiessen von der LG HNF,
hatte genau 1:17:40 Stunden für die 21,1 Kilometer lange Strecke benötigt. "Und er hat damit das erste Mal den Peter
geschlagen", hob Mark Schepanski, Vorsitzender der LG HNF hervor, als er sich wegen der Kälte mit der Siegerehrung
beeilte.
Der Peter wiederum, der mit Nachnamen Smolinski heißt, bald 42 Jahre alt wird und einer der erfolgreichsten Langläufer
zwischen Harburg und Stade ist, hatte genau 25 Sekunden länger benötigt. Damit war der große Favorit im Forst Rosen-
garten nur Dritter geworden. Denn mit 1:17:54 Stunde hatte sich ein Gast aus Paderborn, der in Stade gebürtige Mittel-
streckler Niels Niemeyer geschoben. "Eigentlich war ich überzeugt, hier locker gewinnen zu können", gestand der 28-Jähr-
ige, "aber auf den letzten Kilometern habe ich erlebt, was hier doch für starke Leute laufen." Der Drittplazierte Peter Smo-
linski vom Buxtehuder SV nahm dennoch eine Siegerurkunde entgegen. Er hatte die Gesamtwertung des Straßenlauf-Cups
für sich entschieden - schon zum sechsten Mal.
Seit 21 Jahren veranstaltet die LG HNF im Winter, der Aufbauphase für die Langläufer, einen dreigeteilten Wettbewerb:
zehn Kilometer, 15 Kilometer und Halbmarathon. Der Schnee, der in der Nacht gefallen war, hatte diese ohnehin leidens-
fähige Gemeinschaft der Ausdauersportler im wahrsten Sinne des Wortes aufs Glatteis geführt. Als sich die Teilnehmer
prustend und schnaubend durch den Wald quälten, hörte man immer wieder Schimpfen und Fluchen, wenn einer weg-
rutschte und mühsam das Gleichgewicht suchte. "Es war die reinste Katastrophe", gestand Julia Maisch und lachte. "Nicht
nur, dass man immer wieder wegrutschte, der Lauf im Schnee kostet unglaublich viel Kraft", sagte die 30-Jährige und nahm
Glückwünsche der männlichen Konkurrenz entgegen. Julia Maisch (LG HNF) war die erste Frau, die nach 1:32:35 Stunden
ins Ziel kam.
Der Marathon, das ist die eigentliche Herausforderung für die Läufer und der Straßenlauf-Cup eine willkommene Zwischen-
station, um das Wintertraining zu kontrollieren. Der Sieger Mathias Thiessen fuhr noch am Nachmittag ins Trainingslager der
LG HNF nach Dänemark. "Dort schaffe ich 180 bis 190 Kilometer in der Woche", sagte er. "Schließlich will ich im April
den Olympus-Marathon in 2:45 Stunden schaffen." Im Vorjahr war er eine Minute zu langsam.
Ergebnisliste

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 9. März 2004
Sieger in Spikesschuhen und mit Blasen durchs Ziel
Andreas Oberschilp gewinnt 3. Lauf der 24. Bremer Winterlaufserie

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Für eine dicke Überraschung sorgte Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) beim dritten und letzten Lauf
zur 24. Bremer Winterlaufserie. Auf teilweiser schneeglatter Strecke schlug der 36-jährige alle Konkurrenten und holte sich
den prestigeträchtigen Erfolg über die abschließenden 20,1 Kilometer. Bei den Frauen ließ Rebecka Weise-Jung erwart-
ungsgemäß nichts mehr anbrennen und holte sich den 13. Gesamtsieg im Bürgerpark.
Andreas Oberschilp wagte ein mutiges Experiment und entschied sich aufgrund der glatten Strecke für die Spikesschuhe.
Nach der ersten von vier Runden schüttelte der LG Nordler den Gesamtsieger Jan Oude-Aost, der auf Joggingschuhen
unterwegs war, ab. Nach 15 Kilometern machten sich bei Andreas Oberschilp zwar immer mehr die Waden und auch
Blasen an den Füßen bemerkbar, doch er rettete mit zehn Sekunden Vorsprung auf Frank Mäusner vom TSV Kirchdorf in
1:09:37 Stunden den Sieg. Doch alleine laufen die Spikesschuhe natürlich nicht, der Verdener im roten LG Nord-Trikot
präsentierte sich auch in ausgezeichneter Form. Doch nach diesem Husarenritt war für Andreas Oberschilp Erholung ange-
sagt: “Ich habe jetzt Holzwaden. Zu Hause kommt erst einmal ein heißes Bad und morgen geht es dann noch in die Sauna.”
In der Gesamtwertung verbesserte er sich damit noch auf Platz drei. Als Tagesdritter in 1:10:36 Stunden rettete Jan Oude-
Aost vom SV Werder seinen ersten Gesamterfolg in der Serie vor Frank Mäusner.
Auch von einer schweren Erkältung in der Vorwoche und einer langen Nacht beim Ball des Sports als Kandidatin zur
Bremer Sportlerin des Jahres 2003 war Rebecka Weise-Jung nicht zu stoppen. In lockeren 1:25:53 Stunden lief die Nord-
bremerin ihren Gesamtsieg über die große Serie (9,9 / 15 und 20,1 km) nach Hause.
In der kleinen Serie über die dreimal 9,9 Kilometer versuchte Sebastian Lüning noch einmal alles im Kampf um den Ge-
samtsieg. Nach schnellem Beginn wurde er allerdings von seinem Kontrahenten Hikmet Ciftci von der SOL Osterholz ge-
stellt und schließlich noch überholt. Mit 33:42 Minuten – bei 40 Sekunden Rückstand zum Sieger – landete der LG Nord-
Läufer somit auf Platz zwei in der Endabrechnung. Als Trost sicherte sich Sebastian Lüning aber immerhin noch den Sieger-
pokal für die Altersklassenwertung in der M 30.
Pokale für Siege in der Altersklasse der großen Serie heimsten Waltraud Bayer (W65) mit 1:42:17 Stunden sowie Markus
Ast (M30), der auch vom Ausfall des bisherigen Gesamtzeiten Joaquim Pedro vom TSV Kirchdorf profitierte, nach 1:11:54
Stunden für die LG Nord ein. In der kleinen Serie nur knapp den Sieg in der M40 als Zweiter verfehlte Bernhard Frieden-
berg, der zum Abschluss mit schnellen 35:52 Minuten glänzte. Erfolgreich war dagegen noch Jakob Günther vom Schul-
zentrum Blumenthal mit 39:14 Minuten als bester Jugendlicher.

NORDWEST ZEITUNG vom 15. März 2004
“Die Bären” landen Doppelsieg über 25 Kilometer
Straßenlauf: Sabrina Kruska und Jörn Eilers holen erste Plätze – Dominique Braun gewinnt 10 km
Oldenburg (jb). Wenn das Wetter sich zwischen Winter und Frühjahr noch nicht so recht entscheiden mag, startet der
Straßenlauf des VfL Oldenburg - am Sonnabend zum 34. Mal und mit Rekordbeteiligung: 1079 Meldungen. “Der Zuwachs
betrifft vor allem die 10-km-Strecke. Sicher wirkt sich der
Sparda-Cup positiv auf die Meldungen aus. Zudem hat die Real-
schule Ofenerdiek 58 Schüler und zwei Lehrer gemeldet - das sind zehn Prozent des Feldes. Aber auch die VfL-Meile für
alle Schülerklassen hat zugelegt,” erläutert Thomas Bertram vom Organisationsteam. Für die Gesamtwertung im Sparda-
Cup müssen vier der fünf Oldenburger Volksläufe bestritten werden.
Die 25-km-Strecke wird nur noch selten von Lauf-Veranstaltern angeboten. “Solange wir konstant um die 400 Meldungen
für diese Strecke haben, bleibt sie im Programm”, sagt Bernhard Sager, einer der Gründer des VfL-Laufes. Sieger über 25
km wurden bei den Frauen und Männern Athleten des 1. TCO “Die Bären”. Sabrina Kruska lief mit knapp zehn Minuten
Vorsprung (1:44:01 Stunden) als erste Frau ins Ziel. Bei den Männern verließ Jörn Eilers (1:32:44) als Erster das Stadion
und kam auch als Erster wieder dort an.
Über 10 km siegte Dominique Braun aus Schwerte mit einem Start-Ziel-Sieg in 32:57 Minuten. Die Plätze dahinter belegten
zwei Ex-Oldenburger: Zunächst war Malte Abraham, der jetzt für den Dresdener SC startet, dem Sieger auf den Fersen,
musste aber bei etwa 4,5 km den Schwerter ziehen lassen und wurde Dritter (33:26). Dann versuchte der für Werder
Bremen startende Jan Oude-Aost sein Glück. Ihm fehlten am Ende 17 Sekunden (33:14). Bei den Frauen landete die
Emder LG einen Doppelsieg mit Inga Jürrens (40:18) und Kerstin Lücken (40:57). Dritte wurde Yvonne Reinmold (43:24)
vom DSC Oldenburg.
Auch in den einzelnen Altersklassen war die Region Oldenburg gut vertreten: Bei den Schülern A gewann Christian Geiger
von der TSG Hatten/Sandkrug. Bei den Schülerinnen A gewann seine Vereinskameradin Lisa Wolf. Dritte wurde Gina
Achtert von der Realschule Ofenerdiek. Die ersten drei Plätze in der männlichen Jugend A gingen an DSC-Läufer: Timo
Schumann gewann vor seinen Vereinskameraden Daniel Domeracki und Tilo Saurin. Günther Schütte gewann die M 50.
Ingrid Witt und Sigrid Bernert vom LT Oldenburg-Süd erreichten in der W 50 das Ziel vor Barbara Büsing vom LT Peters-
fehn. In der Klasse M 60 erreichte Klaus Mohnsame vom VfL den zweiten Platz. Die M 60 entschied der nimmermüde
Günter Witte vom 1. TCO “Die Bären” für sich.
Bei der “VfL-Meile” für alle Schülerklassen liefen die A- Schüler Jens Nerkamp (BV Garrel) 5:17 und Hauke Michael
Maaß (STV Barßel) 5:19 bis auf den Zielstrich um den Sieg. Bei den Schülerinnen gewann Anne Herzog (STV Barßel) in
6:35. Die sechs Jahre jüngere Friederike Lindner (LG Oldenburg) musste sich nur um vier Sekunden geschlagen geben. Bei
den Schülern C siegte Jan Bertram (6:27) deutlich, bei den Schülerinnen C wurde Judith Baron (TuS Ofen/6:49) Erste.
Zu den
Ergebnissen auf der Home-Page des VfL Oldenburg.

CELLESCHE ZEITUNG vom 15. März 2004
11 224 Starter in der Innenstadt: Sonne und Organisatoren strahlen
Celler Wasa-Lauf weist erneut eine Rekord-Teilnehmerzahl auf
Ein Rekord-Meldeergebnis verzeichnete der 22. Celler Wasalauf. 11 224 Läuferinnen und Läufer nahmen bei guten äuß-
eren Bedingungen die verschiedenen Strecken durch die Straßen der Altstadt in Angriff. Damit zählt der Wasalauf zu den
größten Amateur-Laufveranstaltungen in Deutschland. Die Teilnehmer zahlten Startgelder zwischen vier und elf Euro, Sieg-
prämien oder Antrittsgagen für die besten Athleten gab es nicht.
Der Wettergott ließ die Sonne strahlen und sorgte für milde
Temperaturen: Der Wasa-Lauf in Celle muss den direkten Draht nach oben haben. Schon zum Start des Mini-Laufes auf
dem Großen Plan waren die Straßenränder dicht gesäumt mit Zuschauern. Und die Organisatoren konnten sich einmal mehr
über eine Rekord-Teilnehmerzahl freuen. 11 224 Läufer hatten sich für den 22. Volkslauf gemeldet – 20 mehr als im Vor-
jahr.
Holger Pieper vom Organisationsteam des MTV Celle atmete tief durch, als pünktlich um 11.30 Uhr zum ersten Mal die
Startkanone donnerte und das Feld der 2 497 Läufer auf die 5-km-Strecke ging. “Dann weiß ich, dass fast alles so gut wie
geklappt hat”, schmunzelte er. Und - es sollte auch so weitergehen. “Passt bei der ersten Kurve auf, die hat es in sich”, rief
Udo Rasche den Läufern noch zu, dann ging es los. Während die meisten Zuschauer in der Innenstadt windgeschützt und in
der starken Frühlingssonne stehen konnten, hatten die Läufer außerhalb bisweilen ziemlich mit dem starken Wind zu
kämpfen. Einer, dem der Wind mächtig um die Ohren pfiff: Leif Holmgren, Entwicklungschef von Wasa Schweden. Er er-
wies sich als wahrer Celle-Kenner. “Ich bin seit 26 Jahren zwei- bis dreimal pro Monat in Celle - ich kenne schon einige
Restaurants”, verriet er nach seinem 5-Kilometer-Lauf. Zwar freute auch er sich über die wachsenden Teilnehmerzahlen, für
einen zurückhaltenden Skandinavier aber noch kein Grund, euphorisch zu werden: Am ersten Sonntag im März findet in
Schweden alljährlich auch ein Wasa-Lauf statt. Sein Namensgeber ist allerdings nicht ein Knäckebrotproduzent, sondern
der schwedische König Wasa. “Die Strecke beträgt 90 Kilometer”, erklärte Holmgren, “dieses Jahr nahmen rund 14 000
Leute daran teil.”
Aber ganz so weit ist der kleine Bruder in Celle davon nicht mehr entfernt. Und wer weiß, wie das alles noch weitergeht,
wenn das Organisationsteam noch einmal 22 Jahre dranhängt. Über 400 ehrenamtliche Mitarbeiter waren in diesem Jahr
dabei. Diese kommen nicht nur vom MTV, sondern auch von den Westerceller, Unterlüßer, Altenceller und Lachendorfer
Vereinen. Und sie kommen nicht nur aus dem Raum Celle. Es gibt tatsächlich Mitarbeiter, die jedes Jahr quer durch
Deutschland fahren, um mitzuhelfen. Celler, die es etwa an den Bodensee verschlagen hat und die aus Freundschaft zu den
anderen Mitarbeitern, zu Celle und dem Wasa-Lauf immer wiederkommen.
Für sie gibt es in der zum Wettkampfbüro umfunktionierten Volksbank belegte Brötchen und Kuchen. Für den Rest gibt es
in der zur Freßmeile umfunktionierten Poststraße Erbsensuppe, Bratwurst und Schmalzkuchen. Und nicht nur für die Ange-
hörigen der Athleten. So manch einer wurde schon vor Antritt des Laufs mit Schmalzkuchen erwischt. “Bei fünf Kilometern
kann man ja vorher noch sündigen”, sagt der Läufer Horst Janikowski aus Hildesheim und beißt in seine Bratwurst “aber
eine Brati vor dem 10-km-Lauf, das ist keine gute Idee.” Trotz allem Spaß ist eben auch genug Ernst dabei. Vielleicht ist
aber genau das das Geheimnis: Wer mit Verantwortungsbewusstsein an die Sache ran geht, hat zum Schluss auch viel Spaß.
Die Sportler wissen das, Holger Pieper weiß das, und dank dieser Mischung können auch die Sanitäter aufatmen. Die
haben nämlich ausschließlich Pflaster gebraucht und nur ein Blaulicht.
Ergebnisse

HAMBURGER ABENDBLATT vom 17. März 2004
Lars Pingel siegt in Himmelpforten
Himmelpforten.
70 Liter Tee standen für die 216 Läufer beim Volks- und Straßenlauf in Himmelpforten bereit. Drei Lauf-
strecken standen zur Auswahl. "Mit mehr als 200 Teilnehmern bin ich sehr zufrieden, besonders bei der Vielzahl anderer,
weit größerer Läufe, wie dem Sylter Insellauf mit 2000 Teilnehmern", sagte Organisator Manfred Keitsch, der gleichzeitig
Leiter der LG Kreis Nord-Stade ist. Insgesamt waren 22 Helfer bei der traditionellen Laufveranstaltung in Himmelpforten
im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Zur Siegerehrung wurde zudem ein umfangreiches Kuchenbuffet
aufgebaut.
Ausgeschrieben waren Läufe über 5,2 Kilometer, zehn Kilometer sowie die Halbmarathondistanz 21,0975 Kilometer. Die
kürzeste Distanz gewann bei den Männern Andreas Schlüter von der LG Kehdingen in einer Zeit von 17:10 Minuten und
bei den Frauen Beke Reimers, die zeitgleich mit Vereinskollegin Isabell Marx (TuS Grünendeich/Steinkirchen) in 25:09
Minuten die Ziellinie überquerte. Den Zehn-Kilometer-Staßenlauf gewann bei den Männern Michael Braig in 34:19 Min.
Nur um sechs Sekunden verpasste Birgit Friedrich den Streckenrekord. Die Starterin von der LG Kehdingen absolvierte
die Strecke in 41:45 Minuten. Von den 56 Männern, die in der Halbmarathon-Distanz an den Start gingen, war Lars Pingel
vom TSV Großenwörden mit einer guten Zeit von 1:17:48 Stunden der Schnellste. Bei den Frauen gewann Christiane
Lemor die Distanz, die auch als Vorbereitung für den Olympus-Marathon am 18. April in Hamburg dient. Die Itzehoerin
benötigte für die Strecke 1:38:21 Stunden.
Auch im nächsten Jahr soll der Lauf in Himmelpforten wieder stattfinden. Manfred Keitsch hofft dann aber auf eine größere
Anzahl jugendlicher Starter. "Der Nachwuchs fehlt einfach. In diesem Bereich muss verstärkt gearbeitet werden, um den
Volkslauf auch in den nächsten Jahren für Jugendliche anbieten zu können", sagte Keitsch. (hpta)
Anmerkung Webmaster:
Vielleicht wird dann endlich mein bereits mehrfach gemachter Vorschlag in die Tat umgesetzt, den Volkslauf über 5,2 Kilo-
meter in einen 5 Km-Straßenlauf umzuwandeln. Für die Schülerklassen ist dieses eine bestenlistenfähige Wettkampfstrecke,
die hier in der Region ohnehin viel zu selten angeboten wird.
Ergebnisliste

LANDESZEITUNG für die Lüneburger Heide vom 23. März 2004
Volkslauf wird zum Sturmlauf
600 Läufer kämpfen in Scharnebeck gegen den Wind
Scharnebeck
(lüb). Der Volkslauf der SV Scharnebeck wurde zum Sturmlauf: Die 600 Läuferinnen und Läufer hatten mit
dem starken Wind zu kämpfen und im Vorfeld hatte das Sturmtief die Organisatoren mächtig ins Schwitzen gebracht.
Michael Kühne (Möllner SV) und Gunda Lenze (Scharnebeck) hießen die Sieger über die 11 km, Thomas Harms (Bleck-
ede) und Susanne Thies (Gym 80) beim Halbmarathon.
Dietmar Pumm und seine Helfer mussten ganze Arbeit leisten, um die Strecke von abgebrochenen Ästen und umgeknickten
Bäume zu befreien. Aufgrund des Wetters blieb die Teilnehmerzahl unter der des Vorjahres und die alten Streckenrekorde
blieben bestehen.
Über die 11 km kam Youngster Dennis Lauterschlag vom TV Neuhaus (40:00 min) auf Platz drei der Gesamtwertung hinter
Kühne (37:43) und Tilmann Denecke (BGS, 38:59). Gunda Lenze hat in dieser Saison wohl die oberste Stufe auf dem
Siegerpodest abonniert. Sie gewann in 49:43 vor Katrin Lauterschlag (VfL Stapel, 53:11). Im Halbmarathon kam Knut
Erdtmann (SVS, 1:22:42 Stunden) auf seiner Hausstrecke hinter Harms (1:21:54) ins Ziel. Bei den Frauen ließ Susanne
Thies (1:38:21) der Konkurrenz wie in den Vorjahren keine Chance.
Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 24. März 2004
Vermessung mit Rechenfehler: Strecke war 440 Meter länger
Leichtathletik: 13. Staffelmarathon bei Germania Leer

Leer (ätz). Unter extremen Wetterbedingungen litt der 13. Wüstenrot-Staffelmarathon am Sonnabend in Leer. Gesamt-
sieger wurde Gastgeber Germania Leer vor den Emder Nordseewerken. Mit den Speedys gewann eine der fünf TGG-
Teams die Schulwertung.
Werner Ihlow, Abteilungsleiter des TV Norden, schnaufte nach dem Zieleinlauf. “Das war mein härtestes Lauf der letzten
15 Jahre.” Viele Läufer empfanden die 8,88 Kilometer als sehr anstrengend. Der stürmische Wind, der durch die wechseln-
den Streckenführungen ständig aus unterschiedlichen Richtungen wehte, und die Schotterwege verlangten den Teilnehmern
einiges ab. Für ein weiteres Problem sorgte Edzard Wirtjes: Beim Vermessen der durch das neue Parkwegesystem um die
Evenburg veränderten Strecke benutzte der Organisator zwar ein satellitengesteuertes System, beim Halbieren der Wende-
punktstrecke verrechnete er sich allerdings, so dass alle Teilnehmer am Ende 440 Meter mehr laufen mussten.
Beim Kampf um den Gesamtsieg führten die Nordseewerke bis zum zweiten Wechsel, dann übernahm Germania Leer und
erlief bis ins Ziel eine Minute Vorsprung. Die Nordseewerke, mit vier Staffeln am Start, trösteten sich mit dem Gewinn der
Firmenwertung, in der sie außerdem Platz drei belegten.
Bei den Frauen gewann zum dritten Mal in Folge der TV Norden. Eine Titelverteidigung gab es auch in der Mixwertung:
Hier setzte sich der SV Warsingsfehn durch. Die Schulwertung wurde durch die fünf Staffeln des TGG beherrscht, die
Schüler dominierten dabei die Lehrer. Platz eins und zwei gingen an die Schülerteams, Platz drei an die beste Lehrerstaffel.
Ergebnisliste (PDF)

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 29. März 2004
Eckstein setzt sich frühzeitig ab
Leichtathletik: Vorjahressieger beim 2. Bentheimer Waldlauf erneut souverän
Bad Bentheim (ha). Bei strahlendem Sonnenschein schickte vor der Kulisse des Kurhauses Bürgermeister Günter Als-
meier mehr als 250 Läuferinnen und Läufer auf die 10-Kilometer-Strecke. Nachdem sich die Lokalmatadoren Klaus Eck-
stein (LC Nordhorn) und Jörg Amt (SG Bad Bentheim) vor dem Start noch die Hand gereicht hatten, setzte sich der Nord-
horner Favorit sofort vom Feld ab. In 15:53 Minuten lief Eckstein durch ein Zuschauerspalier im Kurpark in die zweite
Runde - es zeichnete sich ab, dass er seine Vorjahreszeit von 33:04 Minuten verbessern kann. 17:06 Minuten zeigte die
Stoppuhr an, als Jörg Amt die zweite Hälfte anging. Auf der zweiten Runde baute Klaus Eckstein seinen Vorsprung aus.
Nach 32:14 Minuten passierte er unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer die Ziellinie. Für Jörg Amt wurden 35:00
Minuten registriert. Oliver Kleine, Spieler der zweiten Fußball-Mannschaft von Eintracht Nordhorn, und Jose Driussi (TuS
Gildehaus) sorgten für ein Grafschafter Quartett an der Spitze des Klassements.
Die drei Erstplatzierten gehören der Altersklasse M 35 an. Driussi entschied die Klasse M 40 für sich. In der Klasse M 45
blieb Gerhard Kotmann (Schüttorf) noch deutlich unter der 40-Minuten-Marke. Ältester Läufer war der 74-jährige Hans
Mayr (LCN) - er kam trotz eines Sturzes nach gut einer Stunde ins Ziel.
Sieger Eckstein war nach dem Rennen glücklich, aber geschafft: "Die Strecke ist nicht einfach. Außerdem ist es schwierig,
wenn man vorne ganz alleine läuft. Es hat richtig reingehauen." Jörg Amt, der sich wegen einer Erkältung erst am Morgen für
einen Start entschieden hatte, sagte: "Ich habe bewusst im zweiten Teil das Tempo etwas herausgenommen."
Schnellste Frau war Monique Kropmans (W 40). Auch sie konnte sich um 13 Sekunden auf 41:08 Minuten verbessern.
Die Nordhornerin Nadine Eckstein freute sich über ihre Zeit von 42:48 Minuten und sah sich in ihren Vorbereitungen für
den Hamburg-Marathon am 18. April bestätigt. Susanne Sloot (ebenfalls LCN) entschied die Klasse W 35 eindeutig für
sich. Vierte des Gesamteinlaufs der Frauen war Monika Hagels (Nordhorn, W 30).
Ein Quartett bestimmte den Rennverlauf über fünf Kilometer. Jörg Mülstegen (SG Haftenkamp) teilte eine Woche vor dem
Marathon in Paris seinen Lauf ruhig ein. Nur auf den letzten 120 Metern musste er den Angriff des A-Jugendlichen
Christoph Domnick (LCN) abwehren und zum Spurt ansetzen. In 17:07 Minuten rettete er sich mit einer Sekunde Vor-
sprung ins Ziel. "Wenn es auch noch einmal knapp wurde, Jörg war souverän gelaufen. Ich hätte ihn nicht besiegen können",
sagte Domnick. Dritter wurde Vorjahressieger Oliver Eck (Rheine), als Vierter kam Simon Liening (LCN) ins Ziel. Bei den
weiblichen Teilnehmerinnen gab es einen dreifachen niederländischen Triumph. Die 15-jährige Hilde Pape (Vrienzenveen)
war in 19:21 Minuten Schnellste vor den Geschwistern Eline und Jeanell Vollenbroek aus Losser.
Bürgermeister Alsmeier zog ein positives Fazit: "Ich bin überwältigt von der Teilnahme der Bevölkerung. Wir können stolz
darauf sein, die Veranstaltung mit einer Steigerung der Teilnehmerzahl hier bei uns am Bad durchführen zu können." Bei
insgesamt mehr als 400 Läuferinnen und Läufern kam der breitensportliche Charakter eindeutig zum Tragen. Die B- und
C-Jugendmannschaften des SV Bad Bentheim waren ebenso vertreten wie die Frauen des FC Schüttorf 09 und des SV
Bad Bentheim. Auch Frank Slink vom Verkehrsamt stellte sich der 10-km-Herausforderung wie der Vorsitzende der
Volksbank Obergrafschaft, Gerd Husmann. Schade war, dass sich die Zielankunft der rund 50 Walkerinnen und Walker
mit den Startvorbereitungen des Hauptaufes überschnitt. Bei der dritten Auflage des Bentheimer Waldlaufes sollte der Ver-
anstalter hier für eine Entflechtung sorgen.
Die Ergebnisse gibt es auf der
Home-Page der Veranstaltung

HAMBURGER ABENDBLATT vom 30. März 2004
Laufen verbindet die Generationen
Neugraben.
Eine kurze Szene auf der Aschenbahn der Sportanlage Neumoorstück in Neugraben, aber eine mit großer
Symbolkraft: Auf der letzten Geraden strebt ein kleiner alter Mann mit trippelnden Schritten dem Ziel entgegen. Da stiebt
von hinten ein dünner Glatzkopf in gelber Hose mit langen Schritten heran. Für einen Augenblick laufen die zwei neben-
einander. Der zähe, dynamische Junge und der ehrgeizige Alte - und wer die beiden kämpfen sieht, der begreift: Laufen ist
eine Leidenschaft, die alle Generationen verbindet. Ingo Jander, der Dünne in Gelb, ist 33 Jahre alt. Und er schaffte den
Süderelbe-Halbmarathon, also 21 Kilometer, in 1:15:20 Stunden und wurde damit Sieger. Helmut Ermgassen benötigte in
etwa die gleiche Zeit (1:13:42 Stunden) für nur zehn Kilometer. Dafür ist der rennende Großvater aus Hermannsburg in der
Lüneburger Heide mit 84 Jahren mehr als ein halbes Jahrhundert älter als der Sieger.
Die Laufbewegung vereint Generationen und Geschlechter. Das Volk läuft. Keine andere Sportbewegung hat solche Zu-
wachsraten. Laufen ist zur Massenbewegung geworden. "Wir hatten 830 Meldungen", sagte Mark Schepanski, der Vor-
sitzende der ausrichtenden LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek. "Das war absoluter Rekord. Allein Sonntagmorgen hat es
noch 300 Nachmeldungen gegeben." An den Teilnehmerzahlen des Halbmarathons durch das Alte Land lässt sich der
Boom dokumentieren, den die Volksläufe haben. "Bereits vor 29 Jahren sind wir das erste Mal auf dieser Strecke durchs
Alte Land gestartet", erzählte Schepanski. "Zuerst war das ein kompletter Marathon. Lange Zeit lagen die Teilnehmerzahlen
zwischen 200 und 300 Läufern."
Vor 19 Jahren wurde der Hamburger Marathon mit sehr viel Skepsis gestartet. Damals waren viele der Verantwortlichen
überzeugt, der Laufbewegung würde schnell die Puste ausgehen. Beim ersten Hamburg-Marathon wurde über 7000 Teil-
nehmer gejubelt. Für den 19. Lauf am 18. April haben 20 000 Läufer gemeldet. "Laufen ist der ideale Sport für unsere
ichbezogene Zeit", sagte Schepanski. "Du brauchst keine Hallen und Sportplätze, keine Rücksichten und Absprachen mit
anderen. Du kannst morgens um fünf Uhr losrennen oder um Mitternacht, wie es in deinen persönlichen Zeitplan passt."
Hinzu kommt, dass Laufen der ursprünglichste Bewegungsdrang des Menschen ist. Wer am Neumoorstück miterlebte, wie
Junge und Alte, Frauen, Männer, Dünne, Dicke, federleicht Sprintende und keuchend Stampfende dem Ziel entgegen-
strebten, der spürte, das noch etwas die Freizeitläufer antreibt: Jeder will schneller und immer besser werden. Jeder setzte
sich ein persönliches Limit. Die einen schimpften und fluchten, wenn sie zu langsam waren. Andere strahlten vor Glück,
wenn sie ihr privates Limit unterboten hatten. Der Sekundenzeiger ist zum Götzen für die Lauffreaks geworden.
Neben dem Halbmarathon wurden zehn und fünf Kilometer gelaufen. Ein ungewöhnliches Missgeschick gab es bei der
Zeitmessung der Kurzstrecke. Ein Zielrichter löschte aus Versehen die Startzeit. Die Organisatoren behalfen sich mit einem
Funkwecker. Und so bekam beispielsweise Erika Dierich (LG HNF) schriftlich bestätigt, dass sie die fünf Kilometer in
44:36 Minuten mit Stöcken gewalkt war. "Das ist für mich wichtig", sagte die 69-Jährige. "Die Zeit wird für mein Sportab-
zeichen anerkannt, dass ich zum 29. Mal machen will."
Übrigens, Walken ist der neue Trend der rasant wachsenden Volksbewegung. Beim nächsten Halbmarathon wird die LG
HNF neue Rekorde melden können. Darauf können Sie wetten.
(aku)
Ergebnisliste

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 30. März 2004
Zum letzten Mal durch die Feldmark
Blütlinger Halbmarathon: 76 Teilnehmer - Schneller Ole Marggraf

Blütlingen (dm). Hans-Joachim Leip vom MTV Bad Bevensen hat am Sonnabend den vermutlich letzten Blütlinger Halb-
marathon gewonnen. In 1:24:09 Std. wiederholte der 45-Jährige ungefährdet seinen Vorjahressieg. Bei den Frauen gewann
Susanne Filter von der ausrichtenden IGAS Wendland in 1:42:44 Std. und holte sich auch die Kreismeisterschaft im
Straßenlauf. Als schnellster Läufer aus Lüchow-Dannenberg landete Wolf Stahlknecht (IGAS) nach 1:29:13 Std. auf dem
fünften Platz der Gesamtwertung. Veranstaltungsleiter Hermann Walther war diesmal chancenlos gegen seinen Trainings-
partner, weil er sich noch nicht von einem 6-Stunden-Lauf am Wochenende vorher erholt hatte. Dennoch war der 52-Jähr-
ige mit 1:36:48 Std. auf dem windanfälligen flachen Kurs zweitschnellster Straßenläufer aus dem Kreisgebiet.
Ihr Talent für den Ausdauerlauf bewiesen die drei schnellsten Jungen über 5 Kilometer. Vor allem Ole Marggraf aus Kar-
witz beeindruckte in der M15 mit starken 19:23 Min. Er hatte sich schon bald nach dem Start von den beiden Nachwuchs-
läufern des TuS Liepe abgesetzt. Aber auch Carsten Martens (20:12 Min.) und Thore Scheppmann (21:10 Min.) erzielten
ansprechende Zeiten. Bei den Mädchen hinterließen vor allem die beiden 12-Jährigen Katharina von der Gablentz (26:07
Min.) und Sophia Frank (26:40 Min.) von Sporting Lüchow als Dritte und Vierte des Gesamteinlaufes einen guten Eindruck.
Über 10 Kilometer unterbot nur Sieger Frank Mertens aus Salzwedel mit 39:39 Min. die 40-Minuten-Marke. Er lag damit
deutlich von Hans-Joachim Heermann aus Dangenstorf in 41:18 Min. und Dirk Ludwig vom MTV Dannenberg in 41:49
Minuten.
Auch wenn die Teilnehmerzahl des Vorjahres nicht erreicht wurde, sind die Organisatoren von der IGAS und Sporting
Lüchow mit der Größe der Starterfelder doch zufrieden. Denn unter den 76 Teilnehmer waren 57 hiesige Ausdauersportler.
Allerdings wurde wieder einmal deutlich, dass das Langstreckenlaufen bei Jugendlichen und Erwachsenen unter 40 Jahren
nicht sehr beliebt ist. Denn in diesen Altersklassen traten kaum Sportler aus dem Kreisgebiet an.
Nach nur zwei Austragungen wird der Blütlinger Halbmarathon nun wieder umziehen. Cheforganisator Hermann Walther
möchte den Lauf auf einem Kurs im Wustrower Stadtgebiet austragen. Walther plant eine 5-km-Runde mit Start und Ziel
an der Schule. Grund sind die Windanfälligkeit der Strecke in der Feldmark und die bessere Logistik an der Schule, wo
Toiletten und Umkleiden der Sporthalle benutzt werden können. Außerdem soll im nächsten Jahr ein Lauf für Kinder über
etwa einen Kilometer in die Veranstaltung integriert werden.

DEWEZET (Hameln) vom 31. März 2004
Bädermann eilt der Konkurrenz erneut davon
Streckenrekord beim 7. Ith-Berglauf
Marienau (rhs). Mit 125 Läufern und Läuferinnen hatte der 7. Marienauer Ith-Berglauf nicht nur eine Rekordbeteiligung,
sondern es wurde durch Stefan Bädermann (TuS Bergen) zugleich auch ein neuer Streckenrekord aufgestellt. Der Männer-
sieger, - er gehört der Altersklasse M 35 an - der auch schon im Vorjahr die Konkurrenz weit hinter sich ließ, unterbot auf
dem 13,8 Kilometer-Kurs mit 49:44 erstmals die 50-Minuten-Grenze.
Organisator Andreas Pusch, der das große Feld auf die Strecke schickte, musste diesmal auf einige Gefahrenpunkte auf-
merksam machen. Denn der Weg hinauf auf den Ith, bei dem die Sportler 302 Höhenmeter zu überwinden hatten, war nicht
nur teilweise matschig, sondern wies an einer Stelle sogar ein Baumstamm-Hindernis auf, das übersprungen werden musste.
Aber wer Crosslauf-Erfahrungen mitbrachte - und das waren die meisten -, den konnten diese Tücken nicht aus dem Lauf-
rhythmus bringen.
Schon gleich nach dem Start setzten sich Bädermann und der Lügder Heiner Schultz vom Feld ab, liefen die ersten Kilo-
meter nebeneinander her. Doch schließlich konnte der Ostwestfale dem hohen Tempo des Mannes aus der Heide nicht
mehr folgen, verlor ihn schließlich ganz aus den Augen, so dass der Vorsprung im Ziel fast zwei Minuten betrug. Schnellste
Frau war Simone Hamann (SC Springe). Die Vorjahrssiegerin (W 35) siegte in 62:59 Minuten und lag mit dieser Zeit gut
90 Sekunden vor Sabine Meier (Hannover) und zweieinhalb Minuten vor Ulla Köppen (VfL Hessisch Oldendorf).
Zum siebten Mal dabei waren Thomas Ende und Gerhard Busse (beide ESV Hameln). Die weiteste Anreise hatte Luciana
Borsati auf sich genommen: Sie kam aus der Schweiz ins Weserbergland. Aber auch Martine und Helmut Hardy aus
Aachen und Detlef Otten aus Wilhelmshaven hatten nicht gerade eine kurze Anfahrt. Die meisten Teilnehmer ins Rennen
schickten der ESV Hameln und der Lauftreff des SC Bad Münder.
Ergebnisse (PDF)

HAMBURGER ABENDBLATT vom 31. März 2004
Hammerwerfen im Nebel
Saisonstart: Mit einem Werfertag in Ottenbeck eröffnete der VfL Stade das neue Leichtathletikjahr
Von Hans Kall
Stade. Wer keine Spezialschuhe hatte, musste bei den schnellen Umdrehungen im Käfig der Hammerwerfer aufpassen, um
nicht auszurutschen. Leichter Nebel lag über der Sportanlage Ottenbeck in Stade, hatte den Untergrund rutschig werden
lassen. Die Spezialisten in den Wurfdisziplinen störte der glatte Wurfring allerdings weniger, sie hatten das richtige rutsch-
feste Schuhwerk dabei. Beim Werfertag des VfL Stade waren fast 60 Aktive am Start und eröffneten die Freiluftsaison in
der Leichtathletik.
Im Vorjahr nach der Einweihung des neuen Sportzentrums in Ottenbeck hatte der VfL Stade den Versuch mit einem reinen
Werfertag gewagt. Und die Veranstaltung wurde von den Athleten angenommen, weil bei anderen Leichtathletikveranstalt-
ungen Wurfdisziplinen häufig fehlen. "Die meisten Teilnehmer waren auch schon im Vorjahr am Start", sagte Jörg Olschew-
ski vom VfL Stade, der sich über das Wiedersehen freute und die familiäre Atmosphäre schätzt. Nur ein bisschen wärmer
hätte es schon sein können, sagte der 39 Jahre alte Leichtathlet. Von Haus aus ist er Sprinter, auch über 400 Meter. Weil
er in jungen Jahren allerdings Fünf- und Zehnkampf betrieben hat, gehören die Wurfdisziplinen zu seinem Repertoire. Der
Produktionsingenieur der DOW in Stade strebt in diesem Jahr eine Teilnahme der deutschen Seniorenmeisterschaften in
Hannover im Fünfkampf an. Die Leichtathletik sieht er nicht als Hobby an. "Das ist schon ein bisschen mehr", sagte er. Jörg
Olschewski ist ehrgeizig, zusammen mit seinem Trainingspartner Horst Hampel (M 50), der für Olympia Dortmund startet,
aber in Stade berufstätig ist, werden sich Ziele gesteckt, die es zu erreichen gilt.
In Stade erreichte Jörg Olschewski im Fünfkampf einen vierten Platz in seiner Altersklasse, war mit seinen Leistungen
durchaus zufrieden. Den Wettkampf vor seiner Haustür hatte er genutzt, um seine Kinder Lars (2) und Lara (5) mit auf die
Anlage zu nehmen. Beim Fünfkampf der Senioren waren 35 Athleten am Start. Kugelstoßen, Speer, Hammerwerfen und
Diskus und der Gewichtwurf gehören zu den Disziplinen. Am Nachmittag der Saisoneröffnung gingen dann die Einzelathleten
von der Schülerklasse bis zu den Erwachsenen an die Geräte.
Der Werfertag wird sich weiter im Terminkalender etablieren. Da ist sich Abteilungsleiter Matthias Meier ganz sicher.
Nächster größerer Wettbewerb ist das
Leichtathletik-Meeting am Himmelfahrtstag (20. Mai). Im Vorjahr gehörte das
Sportfest mit hochkarätigen Teilnehmern wie Annika Meyer zu den Höhepunkten in Stade.
Ergebnisse Werferfünfkampf / Einzelwettbewerbe

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 5. April 2004
"Foto-Finish-Entscheid” beim Schortenser Jubiläumslauf
Regen, Schnee und Sturm sorgten für Crosslauf-Atmosphäre / Trotzdem 400 Starter

Von Erhard Binnberg
Schortens. Auch wenn es bei der 25. Neuauflage des Schortenser Straßenlaufes keinen neuen Teilnehmerrekord gab, so
wurden trotz der garstigen Witterung sportliche Topleistungen geboten. Höhepunkt des Laufspektakels, das durch den
Schortenser Ortskern, den Forst Upjever und durch Schoost führte, war der Hauptlauf über 21,1 km. An Spannung nicht
zu überbieten die Entscheidung über Sieg und Platz. Holger Grigat (Erster) und Hartmut Klages gingen fast gemeinsam über
die Ziellinie. Eine winzige Sekunde trennte die Beiden. Vom Start weg ging zunächst Klages in Führung. Etwa bei Kilometer
zehn zog Grigat vorbei. Zeitweise betrug der Vorsprung bis zu 100 m. Doch je näher man sich dem Start-Ziel (Stadion
Beethovenstraße) näherte, um so spannender wurde es. Klages holte, angefeuert von den gut 300 Zuschauern, Meter um
Meter auf. Nur um Brustbreite konnte sich schließlich Grigat (er will im Juli beim Ironman auf Hawaii starten) in 1:16:54 Std.
ins Ziel retten. Noch schwer nach Atem ringend bekannte er, dass die Strecke nicht 100 m länger hätte sein dürfen. Dritter
der Herner Braun, allerdings mit anderthalb Minuten Rückstand.
Siegerin bei den Frauen wurde Selma Schneider (Delmenhorst) vor Susanne Völkert (HFC) und Inse Kohlenberg (TuS
Zetel).
Hochkarätige Athleten sah der Volkslauf über zehn Kilometer am Start und auf dem Siegerpodest. Der Norder Ausnahme-
läufer Jörg Valentin nutzte den Schortenser Straßenlauf zu einer Trainingseinheit. In seiner Altersklasse wurde er bei der
Weltmeisterschaft in Sindelfingen Dritter, bei der EM Zweiter. Keine Frage, dass er in der deutschen Bestenliste auf ver-
schiedenen Distanzen ganz vorn zu finden ist. Während des Laufes leistete er sich sogar den Luxus, eine Pause einzulegen.
"Der Brunkhorst (Dritter) kam uns zu dicht auf die Pelle und ich wollte, dass mein Teamkamerad Steinke den zweiten Platz
belegte”, zog Valentin seinen Norder Trainingsgefährten mit. Für Valentin, der von der langen Strecke kommt und sich jetzt
auf den kürzeren Distanzen wohler fühlt, war der Schortenser Lauf die ideale Vorbereitung für den Paderborner Osterlauf.
Gegenüber dem Vorjahr konnte beim Schülerlauf über 1000 m überraschend eine Steigerung der Teilnehmerzahl verbucht
werden. Hier siegte der Wilhelmshavener Sven Meinen in 3:18,8 Minuten. Sein Trainer Hein Arians war dennoch nicht zu-
frieden, da sein Schützling zu schnell angegangen war. Auf Platz drei kam in der Gesamtwertung die HFCerin Rieke Stezka
vor Carstens Brickwedde und der HFCerin Kira Schoster. Für die beiden Schülerläufe (sinnvollerweise waren diese in zwei
Altersklassen aufgeteilt) hatten 65 Mädchen und Jungen gemeldet, während Starter Peter Torkler über 10 km 190 und über
21,1 km 170 Teilnehmer auf den Rundkurs schickte.
In der Pausenhalle der Hauptschule herrschte Hochbetrieb. Hier führten die Macher Gerd Remmers, Peter Puttkammer und
vom Hauptsponsor Mitsubishi Siebelt-Hinrichs aus Hooksiel Geschäftsführer Frank Linnebrüg, die Siegerehrungen durch.
Besonders viel Beifall erhielten dabei Benno Willmann und Herbert Wendler, die alle 25 Straßenläufe aktiv mitmachten.
Herbe Kritik von den Aktiven gab es diesmal bei der Verpflegung. Besonders moniert wurde, dass zu wenige Getränke-
stände aufgebaut waren und dort nur warmer Tee angeboten wurde. Während die Freiwillige Feuerwehr und die Männer-
Freizeit des HFC, wie auch die Johanniter unentbehrliche Helfer im Zielraum und an der Strecke waren, sorgten Malte und
Lutz Rieken, Robert Eilers-Gomez und Heiko Lockowandt für einen reibungslosen Ablauf im Rechenzentrum.
Ergebnisse

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 6. April 2004
Frank Kleinsorg läuft Konkurrenz davon

Frank Kleinsorg von der LG Göttingen hat beim Varloser Crosslauf die Männer-Konkurrenz über 12 000 Meter in 44:11
Minuten für sich entschieden. Bei den Frauen setzte sich über die gleiche Strecke Elisabeth Gebauer von der LG Eichsfeld
in 56:44 Minuten durch.
Bei der 28. Auflage des Crosslaufs, der für den
Südniedersachsen-Cup gewertet wird, gingen 175 Athleten an den Start.
Bei den Frauen erlief sich in 59:02 Minuten Lilli Seide vom Göttinger Laufline-Team den 2. Platz. Sie entschied mit dieser
Zeit zugleich die Konkurrenz in der Altersklasse W 40 für sich. Über 5800 m siegte Alfred Simon vom Laufline-Team in
19:54 Minuten vor Klaus Brüggemeyer (20:48) vom ASC 46. Hinter Siegerin Wiebke Möhle aus Dörrigsen (24:30) beleg-
ten bei den Frauen Susann Schneider (24:56) vom Dransfelder SC und Katrin Streeß (26:06) vom Laufline-Team die
Plätze.
Den Schülerlauf über 2400 m gewann bei den Jungen der Göttinger Sean Travers in 9:50 Minuten. Bei den Mädchen setzte
sich Jessica Tonn (JC Landwehrhagen;10:25) durch. Über 1400 m siegten Björn Westermann von der LG Reinhardswald
(5:18) und Nadine Hagemann vom TSV Ebergötzen (6:06). Beim Bambini-Lauf über 300 m hatte Philip Polthier (1:07) von
der TG Münden die Nase vorn.
Ergebnisse
Altersklasse (AK) M: 1. Markus Wenzel (TSV Varlosen) 46:38 Minuten; AK M 30: 1. Frank Kleinsorg (LGG) 44:11, 3. Stefan Meyer (Laufline-
Team) 50:02; AK M 35: 1. Andreas Wüstefeld (LG Eichsfeld) 45:14; AK M 40: 1. Raimund Anhalt (Studentenwerk) 47:49, 2. Rüdiger Jeep (SC
Dransfeld) 48:17, 3. Frank Piorr (SV Immensen) 50:30; AK M 45: 2. Volker Butterwegger (LG) 46:52; AK M 50: 1. Ulrich Ilse (Laufgruppe
Alcan) 56:03, 3. Andreas Janczyk (TSV Bühren) 58:14; AK M 55: 1. Friedhelm Schröder (TSV Varlosen) 52:49; AK M 60: 1. Karl-Heinz
Schenkel (Laufline-Team) 56:21, 2. Robert Heinemann (HSV Hardegsen) 1:09:02, 3. Manfred Freitag (Lauftreff Güntersen) 1:10:56; AK M 65:
1. Dieter Möhle (ASV Velo Venezia Dransfeld) 59:07; AK M 70: 1. Helmut Mühlhaus (LTV Obereichsfeld) 1:05:42; AK M 75: 1. Herbert Evers
(BSG Bosch) 1:34:40.
AK Jgd B: 1. Miriam Rey (LAV Alfeld) 1:06:27; AK W: 1. Melanie Berger (LAG Wesertal) 1:07:41; AK W 35: 2. Gaby Travers (Göttingen)
1:02:21, 3. Antje Rasch (Laufline-Team) 1:17:38; AK W 40: 1. Lili Seide (Laufline-Team) 59:02, 2. Brigitta Lunderstädt (Lauftreff Nikolausberg)
1:02:50; AK W 45: 1. Petra Richmann (PSV Münden) 1:06:55, 2. Gudrun Janssen (TSV Renshausen) 1:11:37; AK W 50: 1. Elisabeth Gebauer
(LG Eichsfeld) 56:44, 2. Evelin Hartmann (TSV Holzerode) 1:05:54, 3. Renate Röder (LT Röder Münden) 1:12:10.  (war)

Presseinformation vom 18. April 2004 (Von Holger Wesseln - HWevents)
2. OLB Citylauf – Riesenparty und Festival der Rekorde
Teilnehmerrekord, Zuschauerrekord und Streckenrekorde in Norden
Wenn es eine Firma mit dem Namen Wettergott geben würde, würde sie sich wahrscheinlich mit dem Titel “offizieller
Partner des OLB Citylaufs” schmücken. Der Volksmund sagt bekanntlich “der April der macht was er will”. Für die Veran-
stalter des Citylaufs in Norden macht der April anscheinend immer das Gleiche – schönes Wetter. Unterstützt durch die
idealen Bedingungen wurde der Samstag in der Norder Innenstadt zu einen Erlebnis der besonderen Art. Tausende von
Zuschauern standen an den Straßen oder besuchten den Norder Torfmarkt, um sich Läufer und Läuferinnen aus der ganzen
Republik anzuschauen, Bekannte und Familienangehörige anzufeuern oder mit Kollegen und Freunden zu feiern.
Pünktlich um 10.00 Uhr fiel der Startschuss zum Banbinilauf über 600 Meter. Knapp 200 der Youngsters gingen an den
Start und wurden vom Beifall der Zuschauern bis ins Ziel getragen. Danach sah man bis in den späten Nachmittag in Norden
stolze kleine Sportler mit umgehängten Medaillen durch die Stadt laufen.
Nach dem Auftakt gab Nordens Bürgermeisterin Barbara Schlag um 11.00 den Startschuss zum 5 Km Einzellauf und 5 Km
Firmen- und Mannschaftslauf. Mit über sechzig Mannschaften waren in diesem Jahr mehr als doppelt so viele Teams am
Start als im Vorjahr. Damit hat sich der Teamwettbewerb bereits im zweiten Jahr zum echten Renner entwickelt.
Mit fast 1100 Läufern und Läuferinnen hat sich auch die Gesamtzahl der Teilnehmer  verdoppelt. Ein Erfolg, der ohne die
vielen Helfer, insgesamt waren fast 200 Freiwillige im Einsatz, nicht möglich gewesen wäre. Im Anschluss an den Hauptlauf
über 10 km wurde dann noch bis zum Nachmittag auf dem Norder Torfmarkt mit Live-Musik gefeiert. Die vielen Teams
und Gäste in der Küstenstadt feierten sich und ihre Mitstreiter und verwandelten den Norder Marktplatz in eine Partymeile.
Kölner Läufer dominieren in Norden
Mit Jochen Leufgens, Thomas Schmidl und Ira Korsten kamen drei von vier Erstplazierten vom Leichtathletik-Team der
Deutschen Sporthochschule in Köln. Beim 5 Km-Lauf gab es sowohl bei den Damen und den Herren neue Strecken-
rekorde. In der Herrenkonkurrenz setzte sich der 24-jährige Thomas Schmidl deutlich gegen seine Konkurrenz durch und
siegte mit mehr als 1 Minute Vorsprung in 16:42. Bei den Damen gewann die Vorjahressiegerin Maren Kuhlmann ebenfalls
mit neuem Streckenrekord für die OLB Betriebssportgemeinschaft in 21:22.
Im Hauptrennen über die 10 Km-Strecke dominierten die Läufer aus Köln, gefolgt von den Vertretern des TV Norden. In
der Herrenkonkurrenz gab es ein spannendes Rennen zwischen dem Vorjahressieger aus Norden, Jörg Valentin, und dem
23-jährigen Jochen Leufgens aus Köln. Von Begin des Starts an setzte sich Leufgens an die Spitze des Feldes. Es gelang
Ihm, sich in den ersten fünf Kilometer leicht vom Feld abzusetzen, ohne jedoch den Vorsprung ausbauen zu können. Nach
fünf Kilometern gelang es Valentin aufzuschließen. Valentin erhöhte das Tempo, schaffte es aber nicht sich weiter von
Leufgens zu entfernen. Nachdem dieser sich bis auf den letzten Kilometer an Valentins Fersen geheftet hatte, wurde das
Tempo von Seiten des Kölners noch einmal forciert. Valentin konnte nicht erneut gegenhalten und musste abreißen lassen.
Am Ende siegte Leufgens nach einem spannenden Rennen mit sechs Sekunden Vorsprung in 33:10.
Bei den Damen setzte sich die Vereinskameradin von Jochen Leufgens und Thomas Schmidl, Ira Korsten, mit fast drei
Minuten Vorsprung gegen Irmi Hartmann vom TV Norden in 38:03 durch. Damit verbesserte sie den alten Streckenrekord
um eine halbe Minute.
Starkes Herrenteam aus Emden
Auch wenn es bei den Mannschaftswettbewerben den meisten Teilnehmern mehr um den Spaß und das gemeinsame er-
leben beim Laufen geht, waren die sportlichen Leistungen beachtlich. Im Wettbewerb der Herren gab es durch das Team
des VW Brandschutzes Emden einen neuen Rekord. In der Besetzung Karl Heinz Reisewitz, Hanno Ludwig, Jochen
Albers, Johann Behrends und Ralf Reents wurde in der Gesamtzeit von 1:37:43 die Bestzeit aus dem Vorjahr um drei
Minuten unterboten. Der Vorjahressieger, die Mannschaft der Polizei Norden, landete auf Platz zwei vor den Fußballern
der Mannschaft SV Leybucht 02. In der Damenkonkurrenz setze sich das Team Moltz vor den Teams Butterfly 02 und De
Nörder Drömels durch.
In der Mixedkonkurrenz hatte das Team um den Norder Jan Borrmann angekündigt, in diesem Jahr den Titel gewinnen zu
wollen. In der Besetzung Carsten Garrelts, Andi Grensemann, Jan Borrmann, Heike Hinrichs und Michaela Borrmann ge-
lang dies vor den Teams SV Leybucht 03 und RVB Fresena mit einem hauchdünnen Vorsprung von sieben Sekunden in
der Gesamtzeit von 1:56:43. Für den Mannschaftsführer Jan Borrmann waren die wahren Sieger des Tages aber die knapp
200 Bambinis des Vormittags, die stolz ihre Medaillen nach Hause trugen.
Ergebnisse (Kurzübersicht): 
10 Km Herren
1. Jochen Leufgens, LT DSHS Köln, 33:10,7; 2. Jörg Valentin, TV Norden, 33:16,2; 3. Peter Steinke, TV Norden, 33:45,8
10 Km Damen
 1. Ira Korsten, LT DSHS Köln, 38:03,1; 2. Irmi Hartmann, TV Norden, 41:57,4; 3. Petra Dittrich, Emder LG, 44:24,2;
5 Km Herren
1. Thomas Schmidl, LT DSHS Köln, 16:42,2; 2. Karl Heinz Reisewitz, VW Brandschutz Emden, 17:49,3; 3. Frank Ufkes, AOK Aurich, 18:04,6
5 Km Damen
1. Maren Kuhlmann, OLB Betriebssportgem., 21:22,1; 2. Karin Putzig, TSV Otterndorf, 22:13,2; 3. Monika Mackiewicz, LC Euskirchen, 22:14,9
Teams Mixed
1. Butterfly 01, 1:56:43; 2. SV Leybucht 03, 1:56:50; 3. RVB Fresena 02, 1:59:33
Teams Damen
1. Moltz Team, 2:28:25; 2. Butterfly 02, 2:28:33; 3. De Nörder Drömels, 2:28:42;
Teams Herren
1. VW Brandschutz Emden, 1:37:43; 2. Polizei Norden, 1:45:45, 3. SV Leybucht 02, 1:46:48
Alle Ergebnisse gibt es auf der Website der Veranstaltung

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 19. April 2004
15. Goslarer Altstadtlauf: Siege für Burger und Raabe
Bananen statt Bratwurst, Wasser statt Bier - der Goslarer Marktplatz war am Sonntag zwar ähnlich überlaufen wie bei
einem der touristischen Events, doch unterschieden sich die Inhalte deutlich. Beim 15. Goslarer Altstadtlauf stand das sport-
liche Engagement der Menschen zwischen ganz jung und ziemlich alt im Mittelpunkt.
Die Austragung gehörte sicherlich zu den gelungensten der Serie. Nicht nur, dass das Wetter in fast idealer Weise mitspielte,
nicht nur, dass von Johannes Raabe und Mario Burger zwei echte sportliche Highlights gezündet wurden - auch die Teil-
nehmerzahl bot Anlass zur Zufriedenheit. Zwar wurde die vom Veranstalter angepeilte magische Grenze von 1.000 Teil-
nehmern erneut nicht geknackt, doch mit 952 Startern lag die Zahl um 99 über der des Vorjahrs. Willi Gerdes vom Orga-
nisationsteam des MTV Goslar: “Es hat alles wie geplant geklappt. Wir können uns nicht beklagen.”
Bei den meisten dieser Starter, wie Oberbürgermeister Dr. Otmar Hesse oder Polizeichef Thomas Brych, stand der Spaß
am Laufen und die sportliche Fitness im Vordergrund. Was aber auf diesem Gebiet in der Spitze möglich ist, wurde auch
ihnen in eindrucksvoller Weise von den Siegern der beiden langen Laufwettbewerbe vorgeführt.
Über die zehn Kilometer fegte Seriensieger Mario Burger von der LG Braunschweig schneller den je über das Pflaster und
ließ die Konkurrenz in der neuen Streckenrekordzeit von 31:48 Minuten weit hinter sich. In ähnlich souveräner Manier hatte
sich zuvor über die fünf Kilometer auch der Deutsche Jugendmeister im Crosslauf präsentiert, der für den TSV Kirchdorf
startende Bad Harzburger Johannes Raabe, der in 16:40 gewann.(Sg)

Die Ergebnisse gibt es auf der Home-Page der Veranstaltung

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 24. April 2004
Samba-Klänge munterten auf
Gelungene Premiere des 1. Kreislaufs der Kreisverwaltung - Schwarz schnellster Lüchow-Dannenberger
Lüchow
(koo). Samba-Klänge im Foyer des Kreishauses und vor dem Nebeneingang, zahlreiche klatschende Zuschauer
vor dem Haupteingang und jede Menge gute Laune in allen Gesichtern - der 1. Kreislauf, er kam bei den 187 Starterinnen
und Startern von Behörden, Verwaltungen, Schulen und weiteren öffentlichen Institutionen gut an. Die Premiere dieses 6-
km-Laufs auf einer zwei Mal zu durchlaufenden 3-km-Runde durch die Plater Marsch mit Start und Ziel vor dem Kreishaus
war nicht nur wegen der hohen Teilnehmerzahl ein voller Erfolg. Einige reisten bis aus Aurich an. “Da muss man Respekt
vor haben”, lobte Landrat Dieter Aschbrenner das Engagement der Starter und Organisatoren der Kreisverwaltung um
Manfred Haacke.
Auch sportlich durfte sich der Lauf sehen lassen. Der Sieger lag dabei sogar drei Mal auf Platz eins: Der 46-jährige
Hermann Luttmann wurde in 22:58 Min. Gesamtsieger, gewann damit auch die M 40 und war als 1. Kreisrat des Land-
kreises Rotenburg/Wümme auch Sieger in der Chefwertung für Führungskräfte. Die zwei Starter der hiesigen Kreisver-
waltung in dieser Wertung lieferten sich einen spannenden Kampf um Platz drei, den Baudirektor Jürgen Weinhold knapp
vor dem 1. Kreisrat Martin Schultz gewann. Schnellster Lüchow-Dannenberger wurde der in der hiesigen Sportszene gut
bekannte Jürgen Schwarz von der Kreisverwaltung, der in 23:16 Min. in der Gesamtwertung knapp vor seinem Kollegen
Markus Henze (23:22 Min.) Zweiter wurde.
Das Gros der Starter hatte allerdings keine Bestzeiten im Sinn. Im Kreise der Kollegen sich bewegen, durchhalten und seine
Arbeit auch einmal mit etwas anderem verbinden. Wer Probleme mit der Kondition hatte, wurde von der Percussiongruppe
Xamba und einer Vertretung der Musikschule am und vor dem Kreishaus aufgemuntert. Ans Aufgeben dachte da keiner
mehr.

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 27. April 2004
"Nächstes Jahr wieder"
1. Kreislauf der Kreisverwaltung feierte gelungene Premiere
Lüchow (koo). "Das muss wiederholt werden", betonte Landrat Dieter Aschbrenner noch während des 1. Kreislaufs am
Freitag. Und später bei der etwas langen, aber launigen Siegerehrung untermauerten die Starterinnen und Starter dieses
6-km-Ausdauerlaufs für Vertreter von Behörden, Schulen und anderen öffentlichen Institutionen diese Forderung mit viel
Applaus und mit der Bitte, es wieder in Lüchow-Dannenberg auszurichten. Manfred Haacke von der gastgebenden Kreis-
verwaltung nahm es mit seinem Organisations-Team, dem 30 Helfer aus dem Kreishaus sowie 15 Firmen und Organisa-
tionen angehörten, gerne zur Kenntnis und will sich dem Wunsch beugen. Die Premiere dieses Kreislaufs der Kreisverwalt-
ung darf somit als Erfolg gewertet werden.
Das sah man auch bei den Teilnehmern. 174 Starter aus 13 Kreisen, von denen 169 ins Ziel kamen, sind für diesen Lauf ein
"schönes Ergebnis", so Haacke. Der Spaß an der Bewegung sollte im Vordergrund stehen und quasi als kleiner sportlicher
Betriebsausflug unternommen werden, der Landkreis freute sich über eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Den Spaß schrieben
beispielsweise die Teams der Agentur für Arbeit als Roadrunners und des Wasserverbandes Wendland groß, die jeweils
gemeinsam den Lauf absolvierten und zusammen über die Ziellinie liefen. Gute Laune zeigten die Teams auch mit ihren
Startnamen: Winsener Laufenten waren ebenso dabei wie Lalü-Lala aus Lüneburg und die Strandläufer aus Aurich. Den
Spaßfaktor erhöht haben zudem Gags am Rande: Zwei Percussion-Gruppen sorgten im und vor dem Kreishaus für Stimm-
ung, zahlreiche Zuschauer im Start- und Zielbereich vor dem Kreishaus ebenso. Und dass alle Starter jeweils am Ende der
3-km-Runde durch die Plater Marsch das Foyer der Kreisverwaltung durchquerten, kam auch gut an. Und: Einige Starter
haben durch diesen Lauf Spaß am Joggen gefunden und wollen nun regelmäßig laufen, freut sich Haacke, der ehrenamtlich
auch Vorsitzender des Kreis-Leichtathletik-Verbandes ist. "Das war auch ein Ziel dieses Laufs."
Beim Lauf waren allerdings nicht nur Jogger dabei. Gesamtsieger Herrmann Luttmann, der als 1. Kreisrat in Rotenburg /
Wümme auch die Chefwertung gewann, war mit 22:58 Min. flott unterwegs. Schnellster Lüchow-Dannenberger und gleich-
zeitig auch bester Kreis-Bediensteter war der Gesamtzweite Jürgen Schwarz vor seinem Arbeitskollegen Marcus Henze.
Beide konnten dem 46-jährigen Luttmann, der das Rennen kontrollierte, den Sieg nicht streitig machen. Das schafften Bau-
direktor Jürgen Weinhold und 1. Kreisrat Martin Schultz vom Gastgeber auch nicht in der Chefwertung mit ihren Plätzen
drei und vier, doch beide nahmen das locker. Auch in der Teamwertung, in der jede Mannschaft aus fünf Startern bestand
und mindestens jeweils einen Mann oder Frau dabei haben musste, setzte sich die Kreisverwaltung Rotenburg/Wümme mit
2:17:20 Std. vor den Kreis-Läufern der hiesigen Kreisverwaltung (2:21:31 Std.) und der Polizeiinspektion Lüchow-
Dannenberg (2:25:32 Std.) durch. Auch wenn nicht alle Bestzeiten oder die angestrebte Zeit schafften: Fast alle wollen im
kommenden Jahr wieder mitmachen - und vielleicht ist dann auch ein Landrat dabei.
Einen weiteren Bericht (vom 24.4.) gibt
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