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Presseberichte Veranstaltungen (Seite 6)

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VERDENER ALLER-ZEITUNG vom 26. April 2004
Suhlings Hammer fliegt über 47 Meter
Eine der Bestleistungen der LGKV-Athleten bei 50. Verdener Bahneröffnung / Firma stellt Diskuswurfring nicht
fertig

Verden
(hbe). Die schlechte Nachricht kam am Tag vor der Verdener Bahneröffnung. Die mit der Reparatur des vor vier
Wochen vom Sturm beschädigten Diskuswurfrings beauftragte Firma hatte versagt. So mussten Hammer- und Diskuswerfer
auf die alte Trainingsanlage mit nicht mehr den gültigen Bestimmungen entsprechendem Sicherheitskäfig ausweichen, aber
dennoch gelang dem Bassener Hammerwerfer Sven Suhling mit 47,71 Metern eine der besten Leistungen der LGKV-
Aktiven.
Bei gutem Leichtathletikwetter hatten sich nur 120 Teilnehmer zur 50. Bahneröffnung eingefunden. Nicht überraschend, aber
bedenkenswert, denn am gleichen Wochenende gibt es inzwischen ein immer größeres Wettkampfangebot für weniger
werdende Aktive. Die aber zeigten schon einige respektable Leistungen. Zuletzt 1997 hatte Suhling den Hammer weiter
geworfen als jetzt und lag damit knappe zwei Meter hinter dem alten Bekannten Rüdiger Möhring von der TSG Bergedorf,
der mit 49,54 m siegte. Mit 43,33 m blieb der Verdener Cord Husmann als dritter nicht weit hinter seiner diesjährigen Best-
leistung von 44,69 m zurück. 11,22 m mit der Kugel und 42,86 mit dem Speer waren zudem zwei weitere bemerkenswerte
Wurfleistungen von Sven Suhling.
Als Stabhochsprungsieger gelangen dem Verdener Dirk Meyer gute 3,60 m, und mit 3,30 m zeigte auch der inzwischen
41-jährige Verdener Michael Siemt als zweiter eine ausgezeichnete Leistung. Pech hatte der Emtinghausener Michael
Osmers, dessen 15,72-Sekunden-Hürdensprint von 2,1 m/Sek. Rückenwind verweht wurde. Noch heftiger (4 m/Sek.)
wurde sein 200 m Lauf in 23,92 Sekunden angeschoben, aber beim Weitsprung gelang trotz Gegenwind mit 6,08 m (Platz
fünf) eine gute und reguläre Leistung.
In den Wettbewerben der männlichen A-Jugend gab es über 100 m einen Doppelsieg für Lasse Beckmann und Nick van
Heyningen vom TSV Kirchlinteln in 11,72 und 11,75 Skunden, aber auch bei ihrem Lauf blies der Wind mit 2,3 m/Sek
etwas zu stark. Doppelsieg auch beim Stabhochsprung für die Osterholzer Patrick Poppe und Sebastian Stelljes, die wie
Männersieger Dirk Meyer 3,60 m überquerten. Ausgezeichnet auch die Hammerwurfweite von 53,74 m durch Alexander
Cohrs vom SV Munster. Während die Sprints der männlichen B-Jugend ebenfalls von unzulässig heftigen Windböen unter-
stützt wurden, hatten die Hürdensprinter Glück mit noch zulässigen 1,9 m/Sek. Während der Osterholzer Sebastian Dirlam
mit guten 16,00 Sek. siegte, zeigte als dritter der Verdener Marc Rohde mit 17,74 Sek. gute Fortschritte.
In den Wettbewerben der Frauen testete sich die Verdenerin Birgit Schwers einen Tag vor ihrem Geburtstag über 200 m
(29,27 Sek. als vierte) und im Weitsprung (4,54 m als zweite). Beim Hochsprung begnügte sich Landesjugendmeisterin
Stefanie Meyer von der LG Hannover mit übersprungenen 1,60 m, bei der Landesjugendmeisterschaft im Juni wird sie auf
verbesserter Anlage sicherlich deutlich höher kommen.
Aus den Wettbewerben der Schüler(innen) A ragen das 80 m Hürdenergebnis von 11,50 Sek. der W-15-Schülerin Anna
Maier vom TV Bruchhausen-Vilsen heraus, die auch mit 5,23 m den Weitsprung gewann. Über die gleiche Strecke ver-
besserten die Verdener Sebastian Klemp mit 12,30 Sek. und Martin Schulze mit 12,67 Sek. ihre Vorjahresbestleistungen
deutlich.
Ergebnisliste

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 26. April 2004
Wenn Radler Läufer suchen…
Mehr als 250 Starter beim PSV-Duathlon: Ulf Bartels gewinnt -- Birgit Bröger schnellste Frau
Von Stefani Franzke
Perfektes Wetter, super Organisation und ein Teilnehmerrekord: Der vierte PSV-Duathlon war ein voller Erfolg. Mehr als
250 Starter machten sich gestern in den verschiedenen Rennen und Wertungen auf den Weg. "Das ist für einen Volks-
duathlon ein überwältigendes Ergebnis. Normal sind so um die 75 Starts", berichtete ein völlig zufriedenen Andreas König
von der Duathlon-Abteilung des PSV.
Lokalmatador Ulf Bartels trat zu einer "Trainingseinheit" rund um den PSV-Sportplatz an der Georg-Westermann-Allee an.
Der Triathlon-Spezialist, der in der Bundesliga für Würzburg startet, "trainierte" super und gewann das Rennen der Männer
über 5,5 Kilometer Laufen, 30 Kilometer Radeln und wieder 5,5 Kilometer Laufen deutlich. 1:26:01 Stunden benötigte er
für die Distanz. Einen Sieg für eine Braunschweigerin gab es auch bei den Frauen: Birgit Bröger vom Triathlon Team (TTB)
bewältigte die Strecke in 1:40,53 Stunde am schnellsten.
Einen Doppelsieg für das TTB gab es beim Einsteiger-Duathlon: Sören Novin und Benjamin Sander legten so richtig los.
Novin gewann die Einsteiger-Distanz (zwei Kilometer Laufen, zehn Kilometer Radeln und wieder zwei Kilometer Laufen)
in 39:54 Minuten vor Sander (45:30).
Ein besonderer Spaß waren die Staffeln. Da Radfahrer bekanntermaßen oft nicht gerne laufen, sie aber einen Duathlon nur
sehr ungern verpassen, machten sich einige Radler auf die Suche nach zwei Läufern. So auch Werner Radke. "Der fährt
Rad, läuft aber nicht. Also hat er uns angeheuert", erzählte Stefan Götz, der im Team "Beinworxx" für eine der beiden 5,5-
Kilometer-Laufstrecken zuständig war. Jörg Moorth war der zweite Renner im Bunde. So ganz heimisch fühlten sich die
beiden beim Duathlon allerdings auch nicht: "Wir laufen sonst Marathon. So eine Kurzstrecke ist nicht wirklich unser Ding",
gestand Götz, der die Strecke immerhin in "knapp unter 26 Minuten" bewältigte. Das glaubte er direkt nach seinem Einsatz.
Tatsächlich lag die Zeit knapp über 26 Minuten. Das machte am Ende aber gar nichts, weil das Trio läuferisch gut besetzt
war und mit Radler Radke immerhin den zweitschnellsten Mann aller Staffeln dabei hatte. Am Ende kam ein super dritter
Platz heraus. Gesamtzeit: 1:47:24 Stunde.
Mehr als 90 Teilnehmer des Duathlons sammelten zugleich auch Punkte für die Serie "Braunschweig läuft". Insgesamt ge-
hören sieben Veranstaltungen dazu, der Duathlon war erst die Zweite. Einsteigen ist noch möglich. Informationen gibt es im
Internet unter
www.braunschweig-laeuft.de
Duathlon-Ergebnisse

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 26. April 2004
Aus dem duftigen Liebesgrund aufs harte Pflaster
18. Wedekindlauf: Bilderbuchwetter spornt die Läufer an
Vom Wedekindlauf berichten Wolf-Gerhard Kind, Thorsten Berner und Andreas Hartmann
Hildesheim. Heimsieg für einen Hildesheimer im Trikot von Hannover 96: Malte Brosig war beim gestrigen 18. Wedekind-
lauf nach fünf Kilometern als Erster von 846 Läuferinnen und Läufern im Ziel auf dem von Zuschauern dicht bevölkerten
Marktplatz. Im Schlussteil der Fünf-Kilometer-Distanz, als es aus dem Frühlingsduft des Liebesgrundes wieder zurück in
die gepflasterte Innenstadt ging, hatte er sich vom Sieger des Vorjahres, Helmut Nothdurft (Det`s Race Team), entscheid-
end absetzen können.
Im 10-km-Rennen, für das 675 Meldungen abgegeben wurden, dominierte der letztjährige Zweite: Abdelouahab Ferguen
aus Lehrte siegte mit sieben Sekunden Vorsprung vor Matthias Lumpp. Ihren 5-km-Vorjahressieg wiederholte Annette
Nothdurft (Hannover 96). Hobbyläuferin Heike Liman (MTV Betheln) erreichte nach 10 km als erste Frau das Ziel vor
Claudia Hübers (SV Hildesia Diekholzen) und der Hildesheimer Triathletin Sabine Timm.
Das ideale Laufwetter spornte viele Läufer zu ungeahnten Leistungen an. Das Anfangstempo war hoch - die Favoriten
lieferten sich harte Positionskämpfe. Malte Brosig war nach 16:25 Minuten drei Sekunden eher im Ziel als der Sieger im
Vorjahr, Helmut Nothdurft. "Für mich war es heute ein Aufgalopp für den Hannover-Marathon am nächsten Sonntag",
meinte Nothdurft keineswegs enttäuscht. In Hannover erhofft er sich eine Endzeit von 2:32 Stunden. "Gegen Malte wollte
ich mir daher keinen kraftraubenden Endspurt erlauben." Eine Super-Leistung bot der 16-jährige Triathlet Jan Bruns (TriAs
Hildesheim) als Sieger der Jugendklasse und Siebter der Gesamtwertung in 17:28. Bruns lieferte sich auf den letzten 100
Metern ein packendes Duell mit dem erfahrenen Leichtathleten Harald Lippold (TKJ Sarstedt) und hielt diesen um eine
Sekunde nieder.
Abdel Ferguen, früher ein international bekannter Geher, gestern laufender Sieger über 10 km, hielt sich zunächst zurück.
Erst ab Kilometer vier gab er Gas. "Nach acht Kilometern war ich dann allein an der Spitze", berichtete er. Bei der Sieger-
ehrung bekam er wie alle Gewinner einen prall gefüllten Picknick-Koffer überreicht. Im Herbst will Ferguen bei einem
Marathonlauf in Schottland starten. Bei den Frauen überraschte wie schon im Vorjahr die 35-jährige Heike Liman aus
Betheln. 2003 noch Zweite über 5 km, erreichte sie gestern über 10 km nach 41:22 Minuten erstmals als Erste das Ziel.
"Ich bin nur eine Hobbyläuferin", beantwortete sie bescheiden die Fragen von Moderator Karl-Heinz Krüger. Ebenfalls auf
dem Siegertreppchen: die trainigsfleißige Claudia Hübers aus Diekholzen (43:24) als zweitplatzierte Frau. In mehreren
Läufen über den 1000-m-Rundkurs durch die Innenstadt strengten sich 605 Schülerinnen und Schüler der Hildesheimer
Grundschulen an, heftig angefeuert von Eltern, Geschwistern und Lehrern.
2126 Läufer, 128 Helfer und 800 Liter Wasser
Jede Menge Arbeit: Ohne die Freiwilligen würde nichts laufen
Hildesheim . Wohl selten herrschte in der Schalterhalle der Hildesheimer Stadtsparkasse ein solcher Andrang. Die vielen
Menschen wollten kein Geld holen. Im Gegenteil: Sie brachten sogar welches mit. Hunderte meldeten sich kurzfristig für den
18. Wedekindlauf an - und das Organisationsteam des MTV 48 Hildesheim kam mächtig ins Schwitzen. "Die stehen hier in
Dreierreihen Schlange", staunte Startnummernausgeberin Barbara Lehrke.
Da liefen auch die Computer heiß. EDV-Beauftragter Heinz-Gerhard Letmathe verkündete stolz die ersten Hochrechnung-
en. Für den 5- und 10-Kilometer hatten sich zusammen 1340 Läufer eingetragen, für die Kinderwettbewerbe lagen bereits
506 Anmeldungen vor. "Wir werden die Schallmauer durchbrechen", prophezeite Lethmate. Am Nachmittag war es dann
amtlich: Erstmals nahmen über 2000 Läufer am Wedekindlauf teil - exakt 2126. Die Zahlen belegen es eindrucksvoll: Diese
Veranstaltung hat sich längst zu einer eindrucksvollen Volksbewegung gemausert. Nicht unbedingt die Leistungen stehen im
Vordergrund, sondern der olympische Gedanke. Ob Manager oder Straßenarbeiter, Rentner oder Kindergartensteppke -
alle machen mit.
Es klingt vielleicht etwas abgedroschen, aber man kann es nicht oft genug wiederholen: Ohne die vielen Helfer an der
Strecke ließe sich rein gar nichts bewegen. Allein 128 Helfer stellte der MTV 48, gemeinsam mit der Stadtsparkasse - Ver-
anstalter des Volkslaufes. MTV-Sportwart Klaus Gleitz hielt die Fäden in der Hand. "Außenstehende vermuten gar nicht,
welcher Aufwand hinter solch` einer Veranstaltung steckt", erklärte er. Schon im Vorfeld hatte so mancher ehrenamtliche
Helfer lange Nachtschichten eingelegt. Mit 32 Helfern war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Einsatz. "Plus ein Hund",
betonte DRK-Mann Johannes Dreyer. Für die Sanitäter war es ein ruhiger Tag: "Ein paar Blasen, einige Schürfwunden -
mehr ist nicht passiert", freute sich Dreyer. Viel zu tun hatten die AOK-Bediensteten. Sie versorgten die Aktiven mit Ge-
tränken. Nach zuverlässigen Schätzungen gingen rund 800 Liter über den Tresen. Da gönnte sich das AOK-Team
zwischendurch selbst einen kühlen Schluck.
Einen kühlen Kopf braucht weiterhin Heinz-Gerhard Letmathe. Für ihn hört die Arbeit auch nach dem Lauf nicht auf. "Jetzt
gilt es, die Videofilme auszuwerten", erklärte er. Bei dem großen Andrang im Zielraum sind den Zeitnehmern beim Erfassen
einige Startnummern durch die Lappen gegangen. In den nächsten Tagen sollen dann alle Platzierten im Internet aufgelistet
werden - unter
www.wedekindlauf.de.vu (Dort gibt es bereits die vorläufigen Ergebnislisten)

Presseinformation vom 26. April 2004 (Von Markus Steinbrück)
Bezirksoffener Läufer- und Werfertag der LG Nordheide in Winsen (Luhe)
Klasse Bedingungen - Klasse Leistungen
Winsen. Von hervorragenden äußeren Bedingungen für alle ausgeschriebenen Disziplinen begleitet war jetzt die Eröffnung
der Leichtathletik-Bahnsaison 2004 auf der Sportanlage der Berufsbildenden Schulen in Winsen. Exakt 60 Läufer, Werfer
und Springer aus zehn Vereinen machten der LG Nordheide im Rahmen des bezirksoffenen Läufer- und Werfertages ihre
Aufwartung. Diese Zahlen bedeuten eine etwa 20-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Am Ende standen drei
neue Kreisrekorde in den Wurfdisziplinen sowie zahlreiche bemerkenswerte Sprintzeiten zu Buche.
Gleich zwei neue Bestmarken markierte Dr. Jochen Schuchart vom TSV Eintracht Hittfeld im Bereich der Senioren M 50.
Der Mediziner steigerte den aus dem Jahre 1990 stammenden Kreisrekord mit dem 1,5-kg-Diskus um zweieinhalb Meter
auf 33,50 m. Auch mit dem erst im Vorjahr eingeführten 700-g-Speer warf sich der zweifache Familenvater in die Rekord-
liste. Schuchart kam in Winsen auf 44,14 m und damit fast genauso weit wie in der vergangenen Saison mit dem 800
Gramm schweren Gerät.
Den dritten Kreisrekord der Auftaktveranstaltung steuerte Paul Dittmer vom MTV Hanstedt bei. Der 17-jährige B-Jugend-
liche verbesserte die von ihm selbst gehaltene Bestmarke mit dem 700-g-Speer auf 53,15 m. Auch mit der 5-kg-Kugel
(12,64 m) und dem 1,5-kg-Diskus (37,29 m) sicherte sich Dittmer jeweils vor seinem Vereinskameraden Fabian Rennecke
Platz eins.
Auf den Sprintstrecken sorgte Jan Hölandt von Gastgeber LG Nordheide für Aufsehen. Drei Tage nach seinem 18.
Geburtstag verbesserte der Ashäuser seine persönliche 100-Meter-Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 11,4 sec. Der A-
Jugendliche Hölandt war damit der schnellste Sprinter der Veranstaltung. Und das, obwohl er sich einige Meter vor dem
Ziel noch nach seinem Trainingskollegen Markus Hiller (11,8 sec) umgeguckt hatte. Auch über 400 Meter der männlichen
Jugend A steigerte sich Hölandt deutlich, musste sich hier aber dem Buchholzer Christian Bernau (ebenfalls LG Nordheide)
geschlagen geben. Sowohl Bernaus 51,3 sec als auch Hölandts 51,7 sec lassen für den weiteren Saisonverlauf noch einiges
erwarten.
Die besten weiblichen Sprinterinnen kamen allesamt von der LG Nordheide. Über 100 Meter siegte die 23-jährige Sarah
Krefft in 12,6 sec. Auf der 200-Meter-Distanz war die 16-jährige B-Jugendliche Klaudia Neubauer in 26,2 sec nicht zu
schlagen und auf der 400-Meter-Stadionrunde setzte sich schließlich die 25-jährige Alexandra Hahn in 59,2 sec durch.
Weitere Ergebnisse:
Männer:
100 m: Lars Dittmer (MTV Hanstedt) 11,5 sec; 200 m: Volkmar Blecher (LG Lüneburg) 23,9 sec; Weit: Adrian Baumgarten (LG Nord-
heide) 6,45 m. Frauen: Kugel: Carola Petersen (LG Lüneburg) 10,58 m; Diskus: Astrid Jobmann (TSV Stelle) 37,27 m. Männliche Jugend B:
400 m: Max Neubauer (LG Nordheide) 54,9 sec. Weibliche Jugend B: 100 m: Franziska Loest (MTV Hanstedt) 13,6 sec; 400 m: Corinna Hinck
(LG Nordheide) 61,7 sec; Weit: Loest 4,76 m. Schüler M 15: Kugel: Aaron August (TV Schneverdingen) 11,50 m; Diskus: August 37,57 m
Schülerinnen W 15: Kugel: Yvonne Patzig (LG Nordheide) 9,99 m. Schülerinnen W 13: Weit: Xenia Rahn (MTV Hanstedt) 4,72 m.
Die komplette Ergebnisliste ist auf der Homepage
www.lgnordheide.de zu finden.-- Direktlink zur Ergebnisliste

Presseinformation vom 26. April 2004 (Von Horst Liedke)
14. Sparkassenlauf in Bergen
Der 14. Sparkassenlauf -Rad- Wander und Skatertag des TUS Bergen war mit über 800 Aktiven und Superstimmung eine
tolle Veranstaltung. Bei angenehmen Lauftemperaturen und zeitweiligem Sonnenschein konnte die Leichtathletikabteilung
des TUS Bergen erneut ihre starke Position im Breitensportbereich des Landkreises Celle unter Beweis stellen.
Rekordbeteiligung verzeichneten die Schülerläufe über 1 km und 1,8 km. Nachdem Sparkassendirektor Axel Lohöfener die
4-jährige Denise Matejat als jüngste Teilnehmerin mit einem kleinen Geschenk ehrte, vielen die Startschüsse im Wechsel mit
Bürgermeister Rainer Prokop. TUS Bergens Vorsitzender Horst Liedke erwähnte noch einmal die hervorragende Zu-
sammenarbeit mit den Berger Schulen, so wie es sich das Kultusministerium immer gewünscht hat.
Unter dem Motto "Kinder stark machen" und "Fit in den Frühling" machten sich über 500 Schüler auf die Strecke, wobei
die Hinrich Wolff Schule mit 235 , die Anne Frank Schule mit 102 und die Schule am Horstweg mit 44 Teilnehmern die
größten Gruppen stellten.
Im 1,8 km Lauf gab es einen zweifachen Sieg durch den TUS Bergen. Durch ein glänzendes Rennen siegte Jan Niemeyer
vor Thies Ahrens und Bruder Georg Ahrens. Bei der weiblichen Jugend siegte Carolin Liedke vor Katharina Ahrens und
Lena Schindler (TSV Neunkirchen). Auf der 1 km Distanz wurde das Rennen durch Christopher Brammer (Hinrich Wolff
Schule) vor Niklas Zimmermann (Anne Frank Schule) und Kilian Grünhagen (MTV Oldendorf) gewonnen. Der Sieg bei
den Schülerinnen ging ganz souverän an Catharina Witte (MTV Oldendorf) vor Jessica Rodemann (Hinrich Wolff Schule)
und Merle Kuhn aus Nienhagen.
Der 10 km Elitelauf wurde von Matthias Jahnke (PSV Grün-Weiß Kassel) in 33:54 dominiert, der sich ganz auf die Deut-
schen Meisterschaften am 2. Mai in Hannover vorbereitet hat. Ihm folgte der A- Jugendliche Jan Rybitzki (TUS Unterlüß)
vor Michael Röhrs (TV Jan Schneverdingen). Bei den Frauen ging der Sieg an Silke Pingpank (TSV Kirchdorf) vor Ingrid
Alvermann-Buhr (MTV Bispingen) und Ute Morawetz aus Schneverdingen.
Den 5 km Lauf dominierte wieder der TUS Bergen mit Stefan Bädermann in 17:25 als Sieger und Olaf Pape als Dritter.
Den 2. Platz sicherte sich Matthias Lang vor Astrid Diers-Ketterkat und Maria Müller (SV Eversen). Den VGH Wander-
pokal erhielt der KSB Soltau mit 80 Teilnehmern, wobei die tolle Organisation des Veranstalters und die Führung von
OBLT. Nilles über den Truppenübungsplatz besonders gelobt wurde.
Beim Skaterrennen über die 21,1 km wurden die hervorragenden Straßenverhältnisse auf dem Truppenübungsplatz beson-
ders hervorgehoben. Der Sieg ging zum 3. Mal an Olo Flor (Skate Team Celle). Unter den 42 Radrennfahrern siegten
Karsten Stumpf vor Wolfgang Stratmann und Henning Fernau/Velo Club Celle.
Die Mannschaftswertung Senioren: 1. Soltauer SC 02 (Wyrowski, Jaschinski, Bergmann) / 2. MTV Müden ( Koch, Tie-
mann, Tiemann) / Junioren: 1. MTV Müden (Grande, Asmus, Wlotzka) / 2. MTV Müden ( Nolte, Müller, Bittenbinder)
Alle Ergebnisse gibt es auf der
Home-Page des TuS Bergen

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 27. April 2004
Mertins übertrifft sich selbst
Werferabend des TuS Rotenburg: Gärtner mit klasse Speer-Debüt / Ludwig-Schwestern mit Steigerung
Rotenburg
(hes). Der Nachwuchs drängte beim Werferabend des TuS Rotenburg nach vorn - gute Leistungen gab es aber
auch im Seniorenbereich. Einen gelungenen Einstand in der Männerklasse gab dabei Timm Müller (LAV Zeven). Seniorin
Barbara Mertins (TuS Rotenburg) übertraf ihre vorjährige Bestleistung und ihr junger Vereinskamerad Bruno Gärtner gab
ein beachtliches Speerwurf-Debüt.
Wie bei einigen der TuS-Nachwuchsathleten, die zu Jahresbeginn in die nächste Altersklasse aufstiegen, wurde auch bei
dem Zevener Timm Müller mehr Gewicht aufgelegt. Er musste sich daher erst an die (zunächst) niedrigeren Weiten ge-
wöhnen. Die 7,26-kg-Kugel stieß er 9,72 m weit (2003 mit 6,25 kg 11,96 m), den 2-kg-Diskus schleuderte er auf 28,74m
(34,32 mit 1,75 kg). Mit dem 800-g-Speer kam er zudem auf 41,50 m (2003: 46,88).
W 50-Seniorin Barbara Mertins übertraf im Kugelstoß mit 10,30 Metern ihre vorjährige Bestleistung gleich um 36 Zenti-
meter. Mit dem Diskus kam sie auf 26,60 m - das wäre weiter als ihre in der Kreisbestenliste 2003 verzeichnete Leistung
(26,51 m). Doch ihre am 3. Oktober in Osterholz-Scharmbeck geworfenen 27,12 Meter brachten sie auf Rang drei in
Niedersachsen.
Während der für den LAV Zeven startende Rotenburger Joachim Hickisch (M 45) mit der Kugel mit 8,12 m seiner Vor-
jahrsleistung (8,28 m) sehr nahe kam, übertraf er diese zu seiner großen Freude mit dem Diskus mit 27,69 m (27,58) und
mit dem Speer mit 32,48 m (32,26). Mareike Ludwig (TuS Rotenburg) gewann bei der A-Jugend den Kugelstoß und den
Speerwurf vor ihrer Teamgefährtin Maren Köpe. Die ältere der beiden in der Leichathletik aktiven Ludwig-Schwestern
stieß die Kugel auf 8,36 m und damit um satte 67 Zentimeter weiter als im Vorjahr. Der A-Jugendliche Bruno Gärtner
zeigte sich stark verbessert, denn die Kugel landete bei 10,97 m (2003: 9,73). In seinem ersten Speerwurf-Wettbewerb
brachte er das Gerät zudem auf gute 38,14 Meter. A-Schülerin Carmen Ludwig (TuS Rotenburg/W 15) übertraf mit der
Kugel mit 8,98 m ihre vorjährige Leistung (8,42) um gut einen halben Meter.
Ergebnisliste
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OSTERHOLZER KREISBLATT vom 27. April 2004
440 Aktive beim City-Lauf im Einsatz
Osterholz-Scharmbecker Hikmet Ciftci fühlt sich in Bremen-Nord pudelwohl
Vegesack.
"Endlich mal gutes Wetter ohne Regen und Wind", freute sich die Seriensiegerin des Vegesacker Citylaufes
Rebecka Weise-Jung nach ihrem zehnten Erfolg über einen rundherum schönen Lauf. Bei guten Wetterbedingungen hatten
sich 440 große und kleine Läufer und auch einige Hundert Zuschauer im Start- und Zielbereich am "Kleinen Markt" in der
Reeder-Bischoff-Straße versammelt. Mit den Erstplatzierten Joaquim Pedro (TSV Kirchdorf), Hikmet Ciftci (SOL Oster-
holz), Torsten Naue, Markus Ast (beide LG Bremen-Nord) und Gerrit Lubitz (ATS Buntentor) herrschte diesmal auch im
Spitzenbereich sehr gute Konkurrenz. Gemeinsam gewannen Joaquim Pedro und Hikmet Ciftci.
Neben dem Hauptsieg in der Männerklasse schnappten die Laufgäste den Nordbremern auch in den Altersklassen die
ersten Plätze weg. In der Altersklasse M 40 musste sich Ingo Jagdhuber nach 37:24 Minuten für die zehn Kilometer um 18
Sekunden Christoph Schmedding vom MTV Aurich geschlagen geben. In der M 45 und M 50 siegten mit Jörg Schmidt
(37:18) von Bremen 1860 und Heiko Gode zwei Stadtbremer. Heiko Gode vom ATS Buntentor lief mit überragenden
35:50 Minuten zugleich auf den sechsten Gesamtplatz. Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Senior Kurt Petereit (M 65)
vom ATSV Habenhausen mit 41:06 Minuten. Für die LG Nord blieben somit zwei Altersklassen-Siege übrig. Manfred
Sachs war in der M 55 mit guten 39:33 Minuten erfolgreich und der Weitspringer Philipp Kastner (40:18) gewann die A-
Jugend-Wertung bei seinem Ausflug auf die Langstrecke. In den Frauenklassen sicherte sich die Vegesackerin Waltraud
Bayer in 45:28 Minuten einen ersten Platz in der W 65 und in der W 35 war Ingrid Goncz vom SV Lemwerder mit 49:11
Minuten vorn.
Über 5000 Meter liefen hinter Adrian Quickstern (Bremer LT, 16:34) und Nico Farr (LG Osnabrück, 16:35) Bernd
Friedenberg (17:15) von der LG Nord sowie der A-Jugendliche Jacob Günther vom Schulzentrum Blumenthal (17:20)
durchs Ziel. In der Frauenwertung ging der zweite Platz an die Blumenthaler Schülerin Ines Nee, der nur zwölf Sekunden
zur Siegerin Wibke Preuss (21:34) aus Bremen fehlten.
Knappe Einläufe
Knapp verliefen die Einläufe auch bei den Schülern über die 2,5-Kilometer-Runde. Bei den elfjährigen Mädchen siegte
Laura Lietz (10:23) von der LG Nord und Rebecca Teiwes gewann die W 12 in ebenfalls sehr starken 10:26 Minuten.
Ihrer älteren Schwester Inga Teiwes reichten in der W 15 11:25 Minuten zum Sieg. Komplettiert wurden die erfolgreichen
LGN-Mädchen durch Kristina Krylova (11:18) aus der W 13 und die B-Jugendliche Milena Brinkmann (11:24).
Einen noch etwas stärkeren Eindruck hinterließen die Schüler der LG Nord. Mit dem flinken Erik Hoffmann (9:50), Claas
Walter (10:06), Philipp Thielen (9:51), Henrik Stühmer (9:57), Johannes Dolle (9:17) und Christof Sanders (9:21) blieben
die ersten Plätze von der M 10 bis zur M 15 alle in Bremen-Nord. Nur in der M 9 mit Jendrik Schirdewan (10:27) aus
Nordenham und dem jungen Lemwerderaner Jan Pieke in der M 8 mit 11:45 Minuten gingen zwei Schülersiege an den
niedersächsischen Nachwuchs.
Am Rande notiert
Während die letzten der 70 “Bambinis" noch unter tätiger Mithilfe ihrer Eltern das ersehnte Ziel suchten, holten sich die
ersten bereits ihre süße Belohnung für das Bewältigen der rund 400 Meter langen Strecke und von zwei Hindernissen ab.
Musste es beim Start wegen der Baustelle für das Blaue Band in der Fußgängerzone noch langsam angehen, so kam es im
Zielkanal dann zu einem abrupten Halt. Es war einfach zu voll geworden.
Dass der Vegesacker Citylauf - wie es der Name schon sagt - in Vegesack ausgetragen wird, hat sich offensichtlich auch
nach fast 20 Jahren noch nicht überall herum gesprochen. Jedenfalls standen pünktlich zum Start der fünf Kilometer einige
Läufer vor dem Haus des Hauptorganisators Uwe Osterloh in Lüssum in der Heilsberger Straße und suchten dort ver-
zweifelt nach Mitstreitern.
Zum Dauerläufer, jedenfalls was die Veranstaltungen in Bremen-Nord betrifft, entwickelt sich auch der Akteur Martin
Schwark zusammen mit seinem Nachwuchs. Bereits zum dritten Mal in Folge wurde der Athlet Schwark in Bremen-Nord
als "Babyjogger" gesichtet, obwohl eigentlich das Schieben eines Kinderwagens vorweg inzwischen untersagt ist. (gol)
Ergebnisliste

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 27. April 2004
10 000 Meter: Mit 73 Jahren kein Problem
Beste Bedingungen beim 8. Elmer Oste-Ohe-Lauf
Elm
(mg). Nicht nur strahlender Sonnenschein, sondern auch gleich sieben neue Streckenrekorde verliehen dem 8. Oste-
Ohe-Lauf in Elm am vergangenen Sonntag besonderen Glanz. 160 Teilnehmer
keuchten in vier Läufen ausgepumpt über die
Ziellinie. Hervorragende Organisation, gute Verpflegung und rasche Auswertung prägten die Veranstaltung am idyllisch ge-
legenen Ohewäldchen. “Das klappt ja wie am Schnürchen", freute sich eine Läuferin aus Bremen, die sich wie viele andere
Teilnehmer vom reibungslos funktionierenden Ablauf der einzelnen Wettbewerbe angetan zeigte.
Gleich nach dem ersten Lauf über 1770 Meter strahlte die kleine Eileen Neumann mit ihrer Mutter um die Wette: Die Nach-
wuchsläuferin des MTV Elm hatte bei den sieben- bis elfjährigen Ausdauersportlern den zweiten Platz belegt. Erster wurde
Moritz Will von der LAV Zeven in 7:37 Minuten. Bei den zwölf- bis fünfzehnjährigen Teilnehmern zeigte Torbjörn Mettke
(LT Neuenfelde) seiner Konkurrenz die Fersen und lief über die gleiche Strecke nach 6:27 Minuten über die Ziellinie.
Eine faustdicke Überraschung hielt der Lauf über 3333 Meter bereit: Hier lief die erst elfjährige Laura Lietz (LG Bremen-
Nord) ihre Mitstreiterinnen in Grund und Boden und gewann die weibliche Konkurrenz in 15:18 Minuten. Bernd Bredehöft
(LAV Zeven) setzte sich in 12:18 Minuten bei den Männern durch.
Die schnellste Zeit über 10.000 Meter lief der Pole Mariusz Borychowski mit 32:38 Minuten und verbesserte damit den
Rekord von Ingo Schröter (PSV Buxtehude) aus dem Jahr 1998. Schnellste Frau war Anna Nowogrodzka (LG Kreis-
Nord-Stade). Sie erreichte das Ziel nach 39:04 Minuten und eliminierte damit den Rekord von Birgit Friedrich (LG Keh-
dingen) aus dem vergangenen Jahr.
Und während Auswerter Wilfried Brandt bereits die Siegerzeiten in seinen Computer eintippte, war Hans-Hermann Back-
meier aus Bliedersdorf noch auf der Strecke. Der mit sage und schreibe 73 Jahren älteste Teilnehmer belegte über 10.000
Meter den zweiten Platz in seiner Klasse in 1:06:9 Minuten. Er war damit allerdings ebenso wenig zufrieden wie sein 13-
jähriger Enkel Florian, der ebenfalls den zweiten Platz in seinem Jahrgang erreichte. Den Grund dafür mag man kaum
glauben: "Mein Herz ist noch nicht ganz wieder in Ordnung", erklärte Backmeier Senior seinen verblüfften Bewunderern
Ergebnisliste
Einen Leserbrief vom 29. April zu diesem Artikel gibt es hier auf der Seite etwas weiter unten

GENERAL ANZEIGER vom 27. April 2004
Antonia Beyer mit schwachen Bronchien zum Sieg
Leichtathletik: 38-Jährige gewinnt Volkscrosslauf "Rund um die Thülsfelder Talsperre"
Thülsfelde
(cpa). Im vergangenen Jahr belegte er beim Internationalen Volkscrosslauf "Rund um die Thülsfelder Talsperre"
noch den zweiten Platz. Doch bei der 27. Auflage der vom Kreissportbund Cloppenburg am Sonntagvormittag bei besten
Witterungsbedingungen ausgerichteten Veranstaltung rannte Georg Kuhlen vom BV Garrel allen Konkurrenten davon.
Gleich vom Start weg setzte sich der 23-jährige Auszubildende an die Spitze des rund 200 Teilnehmer starken Lauffeldes
und gab die Führung bis zum Zieleinlauf nicht mehr ab. Mit der Siegerzeit von 33:31 Minuten verwies das Lauftalent die
Konkurrenz deutlich auf die Plätze. Für Georg Kuhlen war es im Seniorenbereich der erste Sieg beim Volkscrosslauf in
Thüle. Als Jugendlicher ging er schon mit seinem Vater Georg hier an der Talsperre an den Start und stand ganz oben auf
dem Siegertreppchen. Den zweiten Platz belegte Roland Apel aus Wenden in der Zeit von 34:59 Minuten. Nach dem Ziel-
einlauf gratulierte er dem Sieger fair. Mit 36:54 Minuten beendete der Drittplatzierte Ullrich Roll vom OSC Damme den
Rundkurs um die Talsperre.
 Die Siegerzeit von Heinrich Drees aus dem Vorjahr von 31:32 Minuten war nicht zu erreichen und somit auch nicht zu ver-
gleichen. Die Strecke war aufgrund der Bauarbeiten am Stauwerk rund 200 Meter länger. Darauf hatte der Kreissport-
bundvorsitzende Benno Bögerhausen die Athleten schon beim Start aufmerksam gemacht. "Die Zeit ist schon in Ordnung.
Es machte richtig Spaß, bei diesem herrlichen Wetter zu laufen", sagte Sieger Georg Kuhlen. Auch die Strecke sei optimal
zu laufen gewesen. Schade empfand es der Sportler aus Garrel, dass nur wenige Zuschauer die Strecke säumten.
Im Vorjahr musste Antonia Beyer vom VfL Löningen aufgrund der Kinderkommunion ihres Sprösslings auf einen Start ver-
zichten. Gestern schnürte sie aber wieder ihre Laufschuhe und war einmal mehr nicht zu schlagen. In der Zeit von 41:52
Minuten erreichte sie den Zieleinlauf. Die Mutter von zwei Kindern freute sich zwar mächtig über ihren Sieg, war aber den-
noch mit ihrer Laufzeit nicht ganz zufrieden. "Es lag nicht am Wetter und auch nicht an der Strecke. Ich habe mich heute auf
der Strecke schwer getan", gestand Beyer ein. Die für sie mäßige Zeit führte die 38-jährige Ausnahmeathletin weiter auf
ihre in der letzten Zeit angeschlagenen Gesundheit hin. Dadurch musste auch das Trainingspensum reduziert werden. "Man
mag es kaum glauben, aber ich habe schwache Bronchien", so die Siegerin. Auf den zweiten Platz lief Michaela Schmidt
aus Wunstorf in 42:34 Minuten, die Antonia Beyer dicht auf den Fersen war. Den dritten Rang belegte Sandra Theilig aus
Oldenburg in 44:32 Minuten.
Erneut gab es den Schülerlauf für Grundschulen und Orientierungsstufen. "Der Andrang war groß", freute sich Benno Böger-
hausen. An der Strecke drückten Lehrer und Eltern den Sprösslingen kräftig die Daumen und spornten die Sportler laut-
stark an. Es gingen immerhin 180 Mädchen und Jungen an den Start. Bei den Grundschulen siegten die Schülerinnen und
Schüler aus Molbergen vor Löningen und Cappeln. Als Sieger beim Lauf der Orientierungsstufen gingen bei den Mädchen
die Kardinal von Galenschule aus Garrel vor Don Bosco Cloppenburg und Galgenmoor hervor. Bei den Jungen siegte die
Don Bosco-Schule Cloppenburg vor Garrel.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. April 2004
Holger Grigat wird zum Seriensieger
Wallheckenduathlon: Dritter Erfolg für den Athleten von Concordia Ihrhove

Logabirum (ätz).Bei der vierten Auflage des Wallheckenduathlon in Logabirum gab es deutlich mehr Teilnehmer, beson-
ders im Frauenbereich. Sieger wurde bei den Männern zum dritten Mal in Folge Holger Grigat von Concordia Ihrhove. Bei
den Frauen gewann Martina Stifft (TSR Olympia Wilhelmshaven) Beim erstmals durchgeführten Kinderduathlon gab es acht
Starter. Im Schatten der Niedersachsenrundfahrt, die zeitgleich in der Leeraner Innenstadt durchgeführt wurde, gab es bei
idealen Bedingungen besonders auf der Radstrecke sehr gute Ergebnisse. Die Tri- und Duathlonabteilung von Fortuna
Logabirum organisierte den Wettkampf über die Distanzen 6,8 km Laufen - 36 km Radfahren und 4,3 km Laufen gemein-
sam mit der Wallheckenschutzgemeinschaft Leer.
Holger Grigat setzte sich vom Start weg an die Spitze des Feldes und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Für Kon-
kurrenz sorgte die schnellste Staffel, denn Stefan Oppenborn und Heinz Mouson (DSC Oldenburg/RSV Leer) mussten sich
richtig anstrengen, um schneller als der Einzelstarter zu sein. Grigat verpasste den Streckenrekord nur um sieben Sekunden,
er benötigte 1:33:54 Stunden. Platz zwei erreichte Jakob Jungenkrüger (MTV Aurich) vor Folkert Redenius (Concordia
Ihrhove).
Auch bei den Frauen gab es einen klaren Erfolg. Martina Stift ging mit klarem Vorsprung auf die Radstrecke. Hier waren
Linda Pleis (Concordia Neermoor) und Eylin Reinhardt zwar etwas schneller, aber auf der zweiten Laufstrecke spielte die
Wilhelmshavenerin ihre Laufstärke wieder aus. Im Ziel verpasste sie in 2:00:21 knapp die Zweistundengrenze. Linda Pleis
und Eylin Reinhardt liefen zeitgleich nach 2:06:39 Stunden ins Ziel.
Viel Spaß machte es besonders den Kindern, die alle das erste Mal an einem Duathlon teilnahmen. Nach dem Start ging es
auf zwei Runden über 1000 m rund um die Schule, danach wurden 5 km auf dem Rad zurückgelegt, bevor es noch mal
1000 m zu laufen galt. Simon Grüßing war der Schnellste. Gemeinsam dahinter liefen Tammo Janssen, Maja und Moritz
Dirks (Fortuna Logabirum) ins Ziel.

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 29. April 2004
Unglückliche Bemerkung
Von Kurt Arnhold aus Bremervörde erreichte uns ein Leserbrief zum Artikel "8. Oste-Ohe-Lauf" in Elm vom 27. April
Zu der wirklich gelungenen Veranstaltung des MTV Elm folgende Anmerkungen:
90 % aller Läuferinnen und Läufer haben einen gesunden und keineswegs übertriebenen Ehrgeiz. Wir hecheln nicht ausge-
pumpt über die Ziellinie, sondern haben Spass und Freude am Laufen, tun etwas für die Gesundheit und unser Wohlbe-
finden.
Die Bemerkung meines Lauffreundes H.-H. Backmeier aus Bliedersdorf (ältester Teilnehmer, 73 Jahre) ist äußerst unglück-
lich und entspricht nicht der allgemeinen Läufermentalität.

Presseinformation vom 2. Mai 2004 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Catharina Mangels löscht ältesten Bezirksrekord aus
Gute Ergebnisse beim Werfertag des TuS Alfstedt
51 Werferinnen und Werfer aus zehn Vereinen waren am Freitagabend in Oerel beim “4.Geestequelle-Werfertag” im
Kugelstoß, Diskus- Speer- und Ballwurf am Start. Während es für die Nachwuchsathleten um erste Erfahrungen im Diskus-
ring oder beim Speerwurf ging, zählten für einige Athleten Qualifikationsweiten für Landes- oder Deutsche Meisterschaften.
Catharina Mangels vom gastgebenden TuS Alfstedt verbesserte ihre Bestleistung im Diskuswurf auf 44,79m. Nachdem sie
im vergangenen Jahr in der Altersklasse der weiblichen Jugend A den 25 Jahre alten Bezirksrekord verbessert hatte, über-
traf sie nun den ältesten Bezirksrekord in der Frauenklasse: Dagmar Köster von der LG Kreis Verden hatte die bisherige
Bestleistung im Jahr 1970 (!!) mit einer Weite von 43,86m aufgestellt. Die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften
in Braunschweig (45m) verpasste die Alfstedterin nur denkbar knapp. Die konstanten Würfe über 40m (41,50m; 40,66m;
44,79m; 43,32m; 41,38m;) bestätigen aber die gute Form von Catharina Mangels. Darüber hinaus konnte sie ihre Best-
leistung im Kugelstoß um fast einen Meter (!) auf 11,53m steigern. Das intensive Training unter Landestrainer Torsten Frey
in Hannover hat sich also deutlich ausgewirkt und lässt für die kommenden Wettkämpfe einiges erwarten.
Zu den herausragenden Leistungen zählten in Oerel auch die Diskuswürfe von Klaus Albers (GTV Bremerhaven). Der
Seniorenweltmeister der Altersklasse M60 erzielte die beste Weite des Tages mit 55,83m. Bei strahlendem Sonnenschein
beeinträchtigten nur die böigen Rückenwinde für die Diskuswerfer die Jagd “nach dem ganz großen Wurf” und verhinderten
noch bessere Ergebnisse.
Die Qualifikationsnorm für die Landesmeisterschaften konnten Theresa Mangels und Anne Kathrin Kahrs im Diskuswurf
der weiblichen Jugend B übertreffen. Patrick Poppe (Oese) warf für die SG Osterholzer Leichtathleten im Speerwurf der
männlichen Jugend B ebenfalls die erforderliche Qualifikationsweite. Anja Schielke (Hipstedt) im Kugelstoß und Diskus-
wurf sowie Janina Schmidt im Kugelstoß konnten sich für die Landesmeisterschaften der Schülerinnen A qualifizieren.
Im Schülerbereich waren die Würfe von Mirko Bohmann (TSV Wiepenkathen) in der Altersklasse Schüler A M 14 her-
ausragend. Mit 34,40m im Speerwurf, 11,98m im Kugelstoß und 38,67m im Diskuswurf bewies der talentierte Mehr-
kämpfer aus dem Kreis Stade seine Klasse. Vom ausrichtenden TuS Alfstedt warf Arne Lütje (Ostendorf) in der Alters-
klasse Schüler A M15 mit 10,71m im Kugelstoß, 33,36m im Diskuswurf, 54,0m im Ballwurf und 36,26m im Speerwurf die
größten Weiten. Fabian Link (TuS Alfstedt/Hipstedt) erzielte im Kugelstoß der Schüler B M13 mit 10,68m eine Weite, die
für einen Platz unter den besten Zehn auf Landesebene reichen dürfte. Für alle Aktiven gibt es nach dieser Auftaktveranstalt-
ung mit gewohnt guter Verpflegung bei den kommenden Wettkämpfen ausreichend Gelegenheit, Qualifikationsnormen oder
persönliche Bestleistungen zu erzielen.
Ergebnisliste (PDF)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 3. Mai 2004
Jochen Hübner setzte sich mit großem Vorsprung durch
MTVer über 10 000 Meter beim "18. Wernerwald-Volkslauf" nicht zu bezwingen
(hwi). Rund 200 Aktive aller Altersklassen trafen sich am Sonnabend im Sahlenburger Drosselweg. Zum 18. Mal richteten
die Sportfreunde Sahlenburg den "Wernerwald-Volkslauf" aus. Der Wettergott hatte ein Einsehen und bei wunderschönem
"Kaiserwetter" gingen nach der offiziellen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Sportfreunde Sahlenburg, Gunnar
Wolfgramm, zunächst die Jüngsten auf die Laufstrecke (die Sportredaktion wird noch ausführlich berichten).
Tilman Biallas siegte über die 3000-Meter Distanz
Über die 3000 Meter der Männer gab es eine äußerst spannende Entscheidung im Zielsprint. Tilman Biallas von den Sport-
freunden Sahlenburg setzte sich in 11:43,4 Minuten hauchdünn vor Michael Tietje (TSV Wanna, 11:44,9 Minuten) durch.
Bei den Frauen fiel die Entscheidung über 3000 Meter dagegen deutlich aus. Kristine Strunck (SF Sahlenburg) siegte in
14:28,6 Minuten vor Anja Schindler (Bokel, 15:07,7) und Juliane Biallas (TSV Altenwalde, 17:26,5).
Ingrid Protmann mit einem deutlichen Vorsprung
Die 5000 Meter der Frauen wurden von Birgit Friedrich (Kehdingen) dominiert. Sie siegte in 19:20,0 Minuten vor Kristine
Strunk (SF Sahlenburg, 23:40,3). Tilman Biallas war auch über die 5000 Meter bei den Männern der Triumphator. In
18:34,4 Minuten siegte er vor Frank Nischler (Bad Bederkesa, 18:38,5).
Über die 10 000 Meter der Frauen hieß die Siegerin am Ende eindeutig Ingrid Protmann vom VfL Wingst. Sie siegte in
48:05,7 Minuten vor Annette Lemke (Balje, 51:32,3) und Marita Schröder (TSV Otterndorf, 53:48,3). Jochen Hübner
vom MTV Lüdingworth war über die 10 000 Meter der Männer nicht zu schlagen. Er durchquerte in 38:52,7 Minuten die
Ziellinie vor Michael Tietje (TSV Wanna, 41:03,0) und Peter Lemke (SC Balje, 41:41,7).
Klaus Manzer gehört dem "weißen Jahrgang" an
Die Organisatoren der Sportfreunde Sahlenburg hatten die Veranstaltung jederzeit fest im Griff und sorgten wie gewohnt für
eine zügige Abwicklung. Für Schmunzeln sorgte allerdings die Startpistole von OK-Chef Klaus Manzer. Sie setzte immer
wieder aus und sorgte für Zuckungen im Teilnehmerfeld. Ein Zuschauer wusste, woran es lag: "Der Klaus gehört zum soge-
nannten weißen Jahrgang. Der kann damit dann natürlich nicht umgehen."
Ergebnisliste

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 3. Mai 2004
Ohne Trikot als Erster ins Ziel

20. Stadtgrabenlauf des MTV Wolfenbüttel: 220 Teilnehmer am Start – Wilshusen siegt bei den Männern
Von Hartmut Mahnkopf
Der 20. Stadtgrabenlauf in Wolfenbüttel bot fast alles, was das Läuferherz begehrte. Klasseläufer standen neben Breite-
sportlern an der Startlinie. Da lief der hoffnungsvolle Nachwuchs mit erfolgreichen Triathleten. Da wurde gekämpft, ge-
spurtet oder entspannt gelaufen. Die Organisatoren vom MTV Wolfenbüttel begrüßten 220 Teilnehmer. Vom Stadion an
der Halberstädter Straße liefen die Sportler durch die Okerwiesen rund um den Stadtgraben und zurück. Neben den
Startern aus dem Norddeutschen Raum waren Jugendliche aus Zawiercie in Polen dabei, die im Rahmen einer internatio-
nalen Begegnung in der Lessingstadt sind.
Über 10 Kilometer erfüllte sich Matthias Wilshusen vom MTV Wolfenbüttel einen Wunsch. Er gewann das Rennen nach
34:51 Minuten und hatte 1:23 Minuten Vorsprung. Dabei bestritten Wilshusen und sein Vereinskamerad Dominik Schrader
den Wettkampf mit freiem Oberkörper und aufgemaltem MTV-Logo. "Wir haben noch kein MTV-Trikot, obwohl wir den
Verein erfolgreich vertreten. Deshalb sind wir unzufrieden", erzählte Wilshusen. Dr. Ulrich Zaiß, Abteilungsleiter der Leicht-
athleten, bestätigte, dass es Schwierigkeiten bei der Trikotbestellung gibt. Nach 36:14 Minuten lief Clemens Coenen, ein
Bundesligatriathlet vom TV Lemgo, als Zweiter ein. Der gebürtige Wolfenbütteler war beim jüngsten Ironman auf Hawaii
nach 9:23 Stunden drittbester Amateur. Dem 26-Jährigen folgte mit 37:10 Minuten Tim Zische vom WSV Wolfenbüttel und
Sieger des Stadtlaufs im vergangenen Jahr. Zisches Freundin, Katrin Bröger, lag in der Frauenwertung mit 42:44 Minuten
vorne.
Im 5-Kilometer-Lauf dominierte der Nachwuchs. Geronimo von Wartburg von der LG Kreis Verden gewann nach 17:22
Minuten. Der B-Jugendliche belegte kürzlich bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften den sechsten Rang in seiner
Klasse. "Ich bin nur auf Sieg gelaufen, weil ich morgen ein hartes Bahntraining absolviere", erzählte der 16-Jährige. Etwa
1:20 Minuten später spurteten zwei A-Schüler von der LG Braunschweig um Platz zwei und drei. Der 15-jährige Velt-
heimer Vincent Laue lag nach 18:45 Minuten vor Malte Weber (M14). Auf Rang 22 der 115 Starter kam die 11-jährige
Christine Rensch vom WSV Wolfenbüttel ins Ziel. Sie war nach 21:52 Minuten Erste bei den Frauen. "Unterwegs haben
mir die Zuschauer zugerufen, dass ich bei den Frauen führe. Da wollte ich einfach vorne bleiben", berichtete die Nach-
wuchshoffnung.
Das Laufen ein Familiensport ist, bewiesen Susanne und Sven Strube aus Wolfenbüttel. Glücklich beendete Susanne Strube
nach 27:54 Minuten ihre erste Teilnahme über fünf Kilometer. Anschließend freute sich Ehemann Sven, Fußballtrainer beim
ESV Wolfenbüttel, nach 43:38 Minuten über 10 Kilometer. Seniorenläufer Helmut Warnecke aus Liebenburg hatte vor den
5 Kilometern gemeint: "Ich will nur Spaß haben und meinem Alter angemessen laufen." Dann benötigte er für die Strecke
nur 23:32 Minuten und war äußerst zufrieden.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 3. Mai 2004
Falsch abgebogen, aber am Ende doch Sieger
Dransfeld. Der Hasenmelkerlauf ist eine Ehrensache für alle. Freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz, 24 Helfer des Organi-
sationsteams und ein engagiertes Publikum sorgten dafür, dass auch die 7. Auflage des AV Velo-Venezia wieder zum
läuferischen Volksfest wurde. Auch für die Erfrischung nach dem Lauf wurde gesorgt, jeder Teilnehmer konnte sich in der
Eisdiele seine süße Belohnung abholen. Bei all dieser Gemütlichkeit, blieb die Leistung aber nicht auf der Strecke. Vor allem
der 10 000 m- und 5000-m-Lauf hatten es in sich. Immerhin ging es den Hohen Hagen hinauf, auf 485 Höhenmeter. Wo
sich vor über einer Woche die Pedalritter der Niedersachsenrundfahrt quälten, schnauften nun die Läufer. “Wer nach so
einem Lauf nicht fertig ist, hat irgendetwas falsch gemacht”, stöhnte Rüdiger Jeep (DSC Dransfeld).
Als Schnellster kam Johannes Utermöhle (LG Solling) in beachtenswerten 36:37,5 Minuten ins Ziel. Der 19-jährige setzte
sich gegen die starke Konkurrenz der LGG durch. Er hängte Thorsten Wienecke und Vorjahressieger Christian Giesler um
mehrere 100 m ab. Dabei hatte der Sieger einige Orientierungs-Schwierigkeiten. “Ich bin einmal falsch abgebogen, und war
dann wieder ganz hinten”, schmunzelte Utermöhle. Für ein gemütliches Bierchen auf dem Hohen Hagen war so natürlich
keine Zeit mehr - das gönnten sich andere.
Doch nicht nur bei den Großen floss der Schweiß. Auch die Kinder kämpften beim Bambinilauf und in den Jugendklassen
um den Sieg. Dabei ging es nicht mit weniger Einsatz zur Sache. “Ihr müsst zweimal rum laufen, und dann noch eine halbe
Runde. Da müsst ihr richtig schnell laufen”, erklärte Petra Elias ihrem Sohn Hendrick (6) und seinem Freund Simion Bode
(7) den Weg. “Diese familiäre Atmosphäre macht den Hasenmelkerlauf so beliebt. Da wird jeder Läufer per Lautsprecher
begrüßt, und mit Applaus an der Ziellinie empfangen – egal ob Erster oder nicht.
Ergebnisse / Südniedersachsen-Cup 4/17

DELMENHORSTER KURIER vom 3. Mai 2004
Polen-Power düpiert Konkurrenz
Lauf in den Mai: Mariusz Borychowski wiederholt Vorjahreserfolg
Delmenhorst. Der Pole Mariusz Borychowski siegte beim Lauf in den Mai durch die Delmenhorster Innenstadt. Der be-
reits im Vorjahr siegreiche Leichtathlet benötigte für die 9,6-Kilometer 29:58 Minuten und deklassierte damit die Konkurr-
enz. Auf den nächsten beiden Rängen landeten mit Andreas Oberschilp (31:39) und Torsten Naue (33:06,60) zwei Läufer
von der LG Bremen-Nord.
Bester Delmenhorster auf dieser Distanz war Dieter Kreuzer mit 36:04,50 min auf Rang fünf. Kreuzer gewann damit die
Altersklasse 40. Vereinsgefährte Joachim Becker vom LC 93 gewann die Altersklasse 50 in 38:05,00 min und mit Rolf
Blauhut (41:28,55) bei den M60 sowie Fadel Dawoud (43:37,45) bei den M65 behaupteten sich weitere Akteure dieses
Vereins. Ältester Starter war der Bookholzberger Günther Ohlebusch (Jahrgang 1930), der in 54:58,70 die Altersklasse
70 gewann. Schnellste Frau war Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord (36:21,80). Älteste Damen war Kati
Eickhorst (Jahrgang 1932) von der LG Bremen-Nord, die 54:42,20 benötigte.
Schnellster über 4,8 Kilometer war in 16:26,44 Minuten Jörg Brunkhorst vom SV Nordenham vor Volker Lux (Eintracht
Delmenhorst) in 17:09,20 und dem vereinslosen Delmenhorster Ralf Sommer (17:53,20). Ömer Kalmis von der Delmen-
horster Eintracht aus dem Jahrgang 1995 lief 21:29,50 Minuten und gewann damit bei den D-Schülern. Schnellste Frau war
Maren Kuhlmann in 18:16,51 Minuten.
Bei bestem Leichtathletik-Wetter starteten 133 Akteure. Vor Jahresfrist waren es bei schlechten äußeren Bedingungen 111
Läufer. Für Renate Bartschat vom Leichtathletik-Kreis war das Meldeergebnis nicht überragend, aber gerade noch im
Rahmen. Die Organisatoren um Bartschat, Tamer Sert und Murat Kalmis hatten ein buntes Beiprogramm auf die Beine
gestellt, dass dann auch etliche Delmenhorster auf den Marktplatz lockte. Bereits zwei Stunden vor dem Beginn des Laufs
eröffneten die Brüder Yahuz mit türkischer Musik ein buntes Programm mit Beiträgen verschiedener Kulturen, die sich am
Runden Tisch für Migranten gefunden haben. Der Chor der Jüdischen Gemeinde sang für den Frieden, ein Zauberer ver-
zückte besonders das junge Publikum und eine philippinische Volkstanzgruppe erfreute die Besucher ebenso mit einer
schwungvollen Darbietung wie eine kürzlich gegründete türkische Folkloregruppe.
Die Veranstalter hatten auch an das leibliche Wohl der Besucher gedacht. Neben einem Getränkewagen gab es auch einen
Dönerstand, der gute Umsätze machte. Oberbürgermeister Carsten Schwettmann lobte das Engagement des Runden Tischs
und überreichte ein Bild für diese Institution. Außerdem gab es Blumen für Renate Bartschat und ein Buch für Tamer Sert.
Schade nur, dass viele Besucher nach Ablauf des Programms den Weg nach Hause antraten und sich nicht für den sport-
lichen Teil des Abends interessierten. Dennoch gab es an der Strecke viel aufmunternden Beifall für die Akteure.
Die Macher planen für das kommende Jahr eine Neuauflage. "Es waren viele Kinder hier und da sollten wir 2005 eine
Hüpfburg aufbauen", hatte Murat Kalmis schon einen Verbesserungsvorschlag zur Hand.
Ergebnisliste (PDF)

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 3. Mai 2004
Antonia Beyer schafft Hattrick beim Duathlon
Leichtathletik: Gut 150 Akteure sind bei der 3. Auflage in Sandkrug am Start
Von Fried-Michael Carl
Sandkrug. "Ich wollte nur ankommen!” Kurz und knapp fasste die Wardenburgerin Meike Ache ihre Erwartungen beim 3.
Hatter Duathlon zusammen. Das gelang ihr gut, denn nach 1:39:16 Stunden hatte sie das Ziel des Schnupper-Duathlons er-
reicht. 50 Männer und 16 Frauen waren zu dem Wettkampf über 4,8 Kilometer Laufen, 22,3 Kilometer Radfahren und 2,4
Kilometer Laufen angetreten. Einige von ihnen waren Spezialisten, die nur in dieser Konkurrenz starteten, weil sie keinen
Startpass benötigten. Einer von ihnen war auch der spätere Sieger Daniel Hackl aus Oldenburg (1:08:14 Stunden), der sein
ganzes Glück in einer Flucht nach vorne suchte, da er als guter Läufer mit einem Vorsprung auf die Fahrraddistanz gehen
wollte. Das gelang eindrucksvoll, denn er kam gut zwei Minuten vor der Konkurrenz ins Ziel. Schnellste bei den Frauen war
Etta-Maria Mütz (Ihrhove), die 1:20:56 Stunden für den Wettkampf benötigte.
Sie wie auch alle anderen profitierten von den idealen Bedingungen. Wieder einmal hatte die Leichtathletikabteilung der
TSG eine Veranstaltung der allerbesten Güte auf die Beine gestellt. Dabei konnten sich die Verantwortlichen ebenso auf ihre
Helfer aus der Abteilung verlassen, wie auf Sanitäter, Feuerwehr und Polizei, die auf der Strecke Dienst taten. “Das hier ist
gut organisiert, keine Frage,” fand auch Meike Ache lobende Worte. Bestätigt wurde die gute Arbeit der Helfer vom Sand-
kruger Polizisten Andreas Wenger, der in 1:19:58 Stunden ins Ziel kam. “Meine Kollegen haben die Strecke bestens ab-
gesichert und sogar Autos an die Seite gewunken, wenn ein Pulk von Radfahrern zu sehen war”, war er des Lobes voll.
Auch im Hatter Duathlon (7,2/40,9/4,8) hatte sich unter den etwa 100 Startern eine Mischung aus “Profis” und Amateuren
eingefunden. Star unter den “Profis” war zweifelsohne Antonia Beyer (Löningen), der gestern der Hattrick gelang.
Vorjahreszweiter Thorsten Bickel war in der Männer-Konkurrenz nach dem Radfahren noch knapp in Führung. Auf der
letzten Laufstrecke aber griff der Mannheimer Tammo König entschlossen an. So blieb Bickel wieder nur Platz zwei.
Andere Erwartungen hatte der 64-jährige Ganderkeseer Manfred Helmes. Nach 2:20 Stunden wollte er im Ziel sein.
Helmes begann 1987 mit dem Joggen. Da ihm das zu einseitig war, erweiterte er das Trainingspensum um Schwimmen und
Radfahren. Heute ist er mit Begeisterung Duathlet bzw. Triathlet. Dafür übt er fünfmal die Woche. In Sandkrug verfehlte er
mit 2:23:19 Stunden sein Ziel knapp. Die Freude am Wettkampf wurde dadurch nicht getrübt, denn wieder einmal hatte er
viel Spaß, selbst wenn durch den böigen Wind das radfahren nicht immer ein Vergnügen war.
Ergebnisse auf der Home-Page der Veranstaltung.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 4. Mai 2004
Laufidylle am Elbdeich
Leichtathletik: Neuer Teilnehmerrekord mit 830 Aktiven, aber Ärger auf der Sechs-Kilometer-Strecke
Von Matthias Lorenz
Winsen. Eitel Sonnenschein herrschte beim 20. Stadt- und Deichvolkslauf in Winsen. Und das in fast jeder Beziehung,
denn neben herrlichen Wetterbedingungen wurde mit 830 Aktiven auch noch ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Das
waren genau 100 Läuferinnen und Läufer mehr als im Vorjahr. "Es war ein unwahrscheinliches Gewusel. Doch sollten wir
einmal 1000 Teilnehmer haben, wäre die Kapazitätsgrenze erreicht", sagte Hans-Günter Ulmann, der den Lauf von Beginn
an seit 20 Jahren organisiert. Neben Aktiven aus der näheren Umgebung bis hin nach Thüringen freute er sich auch über
internationale Beteiligung. So waren je ein Läufer aus Lettland, Portugal und sogar aus Neuseeland am Start. Wie im Vor-
jahr war auch der Holländer Wim van Winsen in Winsen dabei, hatte diesmal gleich "einige Kumpels" (Ulmann) mitge-
bracht. Van Winsen und Chris Draijer von AV Impala Drachten waren es dann auch, die sich als erste im Gästebuch der
Internetseite des Veranstalters für die Veranstaltung bedankten.
Als Neuerung wurde diesmal eine individuelle Zeitmessung per Transponder geboten. Dieses batterielose und nickelfreie
Gerät zur kontaktlosen Zeitnahme wurde am Ziel wieder eingesammelt - bis auf zwei Exemplare. Neben des Transponders
eines Grundschüler aus Häcklingen bei Lüneburg fehlte ausgerechnet das Gerät des Vorsitzenden eines großen örtlichen
Geldinstituts.  Ulmann: "Da die Transponder Teamweise abgeholt werden, ist nicht klar, ob sie überhaupt benutzt werden.
So kann es auch sein, dass die beiden gar nicht gestartet sind." Tauchen die wertvollen Accessoires nicht mehr auf, wird
eine Verlustgebühr von je 15 Euro fällig.
Für echte Verstimmung aber sorgte der Fauxpas auf der Sechs-Kilometer-Strecke. Die Wendemarke war zunächst nicht
besetzt, so dass mehrere Aktive darüber hinaus liefen. Betroffen war auch Olaf Lakämper, Fußball-Trainer des MTV
Borstel-Sangenstedt. "Olaf ist zwei Kilometer zu weit gelaufen", sagte seine Ehefrau Martina, mit der er 1995 gemeinsam
den Berlin-Marathon absolvierte. Lakämper wurde dennoch Achter der Gesamtwertung. Sogar noch Sieger in 23:39 Min.
wurde Jan-Martin Gutzeit von der LG Nordheide, obwohl auch er die längere Strecke lief.  Den herrlichen Ausblick auf die
Elbe zwischen dem Ilmenau-Sperrwerk und Laßrönne durften lediglich die Halbmarathon-Läufer genießen. Dort siegte
Danny Mettke vom Lauftreff Neuenfelde in 1:16:07 Stunden vor Sascha Wozniak (HSV Stöckte, 1:20:07 Std.).
Weitere Sieger:
Frauen: 10,8 km
: Katja Wolters (LG HNF) 40:35 Min.; 6 km: Alexandra Hahn (LG Nordheide) 25:06 Min.; Männer: 10,8 km: Tim Tomczak
(LG Nordheide) 36:28 Min.
Ergebnisse

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 5. Mai 2004
Laufsport: Überraschungsgäste aus Polen und den USA
31. Volkswaldlauf des TuS international
Aurich
(gaw). Das hatte es bislang noch nicht gegeben. Eine Teilnehmerin aus den Vereinigen Staaten machte mit am Sonn-
tag beim 31. Volkswaldlauf des TuS Aurich-Ost. Kristin Studer heißt sie, ist 18 Jahre alt, kommt aus dem Staat Washing-
ton und ist seit neun Monaten als Austauschschülerin in Aurich. Den 5-Kilometer-Trimmlauf absolvierte die junge US-
Amerikanerin in 27:47 Minuten, kam damit auf den 7. Platz. Auch in ihrer Heimat besucht Kristin Studer regelmäßig Volks-
läufe. Das Laufen in den USA würde ähnlich begeistert aufgenommen wie seit einiger Zeit in der Bundesrepublik, erklärte
sie. Auch dort sei es weit verbreiteter Volkssport.
Unerwartet tauchte zum Start des 10-Kilometer-Hauptlaufs auch der Vorjahressieger Mariusz Borychowski aus Polen auf.
Der 32-jährige Saisonarbeiter und neue EU-Bürger gewann wie erwartet mit haushohem Vorsprung. Mit 32:12 Minuten
verbesserte er gleichzeitig seinen Streckenrekord vom vergangenen Jahr um 19 Sekunden.
Insgesamt machten rund 330 Frauen, Männer und Jugendliche aus Weser-Ems und den Niederlanden beim Volkswaldlauf
des TuS Aurich-Ost mit. Laufgäste der ersten Stunde sind Willi Meinen von der LG Ostfriesland und Harm Park, Vorsitz-
ender des TuS Weene. Beide sind seit 30 Jahren im Egelser Wald dabei und erhielten für diese ungewöhnliche Treue ein
Präsent von Lauftreffleiter Erwien Meyer überreicht. Auch das Walking-Angebot über fünf Kilometer fand mit mehr als
100 Teilnehmern großen Zuspruch. Die größte Gruppe kam mit 16 Walkern von Komet Walle.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Mai 2004
Saisonarbeiter steigert seinen eigenen Streckenrekord
Waldlauf: Pole gewinnt Hauptlauf des TuS Aurich-Ost über zehn Kilometer mit deutlichem Vorsprung
Aurich.
Damit hatten die Veranstalter um den Lauftreff des TuS Aurich-Ost nicht gerechnet: Zum Start des Hauptrennens
über zehn Kilometer tauchte Vorjahressieger Mariusz Borychowski an der Startlinie bei der Waldschule in Egels auf. Der
32-jährige Saisonarbeiter aus Polen gewann mit deutlichem Vorsprung und ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer
Chance. Mit 32:12 Minuten verbesserte er seinen eigenen Streckenrekord vom vergangenen Jahr um 19 Sekunden. Zweiter
wurde Peter Steinke (TV Norden) in 37:30 Minuten vor Ralf Bienow (Ihlower Rennschnecken) mit 38:11 Minuten. Beide
Platzierte liefen jedoch mit “halbem Tempo”, um sich für den Ostfrieslandlauf zu schonen.
Bei den Frauen siegte Inse Kohlenberg (Zetel) mit 47:35 Minuten vor Liz Baumhöfer (Lauftreff Aurich-Ost) und Hilde
Steinke (Concordia Neermoor), die zeitgleich nach 50:22 Minuten die Ziellinie überquerten. Den Trimm- und Jugendlauf
über fünf Kilometer gewann Ingo Schoon (TG Wiesmoor) mit 19:55 Minuten, bei den Frauen lag Claudia Henning (Croco-
diles Ihlow) in 21:07 Minuten vorn.
Bei bestem Laufwetter kamen insgesamt 330 Teilnehmer aus ganz Weser-Ems an die Waldschule Egels. Auch etliche
Niederländer gingen an den Start. Wegen des anstehenden Ostfrieslandlaufes meldeten etwas weniger Teilnehmer als im
Vorjahr. Die Veranstalter um Volkslaufwart Erwien Meyer waren mit der Resonanz dennoch zufrieden. Für viele Sportler
ist die Teilnahme am Waldlauf schon zur Tradition geworden. So sind Willi Meinen (LGO) und Harm Park (TuS Weene)
seit 30 Jahren am Start und erhielten für dieses Jubiläum ein kleines Präsent. Vor den Starts sorgte der Sport- und Beweg-
ungsberater Frank Ufkes von der AOK Aurich für ein abwechslungsreiches Aufwärmtraining. Auch das Walking über fünf
Kilometer fand mit über 100 Teilnehmern Zuspruch. Der SC Comet Walle stellte mit 16 Personen die größte Gruppe.
Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde mit Startfoto. Bei den Kinder- und Schülerklassen gab es zusätzlich ein kleines
Präsent. Der 32. Volkswaldlauf startet vermutlich am 1. Mai 2005
Ergebnisse

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 5. Mai 2004
Kreisrekorde und persönliche Bestleistungen
Leichtathletik-Schüler-Sportfest in Gnarrenburg mit vielen kleinen und großen Siegern
Gnarrenburg
(es). Es begann einmal mit 67 Teilnehmern. Inzwischen hat sich das Schüler-Sportfest des TSV Gnarrenburg
im Terminkalender der Leichtathleten einen festen Platz erobert. 270 Aktive zählten die Verantwortlichen am Wochenende
bei der neunten Auflage. Neben drei neuen Kreisrekorden gab es viele persönliche Bestleistungen zu bejubeln. Das Organi-
satorenteam um Spartenleiter Hans-Günther Lorenz sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Ausgeschrieben war ein Drei-
kampf für Jungen und Mädchen in verschiedenen Altersklassen. 800-m-Läufe für Mädchen und 1000-m-Läufe für Jungen
rundeten das sportliche Angebot ab. Insgesamt 13 Vereine hatten ihre Meldungen abgegeben. Aus dem Kreis Rotenburg
waren der MTV Elm, MTV Hesedorf, TuS Alfstedt, TSV Bremervörde, TV Sottrum, TuS Bothel, TuS Rotenburg, VfL
Visselhövede, LAV Zeven und TSV Gnarrenburg mit jungen Sportlern am Start.
Dass es dann neben vielen kleinen Siegern gleich drei neue Kreisrekorde gab, freute neben den jungen Leichtathleten be-
sonders den ausrichtenden TSV Gnarrenburg. Weitere gute Ergebnisse rundeten den erfolgreichen Leichtathletik-Tag ab.
Im leichtathletischen Dreikampf stellte Roman von Kamp vom TSV Bremervörde in der M-12-Klasse mit 1376
Punkten einen neuen Kreisrekord auf. Die alte Marke hatte bei 1186 Punkten gelegen. Und beim 75-m-Lauf
unterbot der Bremervörder auch den seit 1975 gültigen Kreisrekord von 10,59 Sekunden. Roman von Kamp
benötigte 9,99 Sekunden.
Einen neuen Kreisrekord stellte auch Anna Kammann von der LAV Zeven auf. Über 50 Meter
unterbot sie mit 7,48 Sekunden die bisherige Bestzeit (7,53 Sek.).
Innerhalb des Dreikampfes lieferte Dennis Grenningloh (M 14) vom VfL Horneburg eine Klasse-Leistung ab. 12,21 Sekun-
den über 100 Meter, 5,22 Meter im Weitsprung und 58 Meter im Schlagball-Wurf brachten ihm insgesamt 1545 Punkte.
Beachtlich auch die 55 Meter beim Werfen von Arne Lütje (TuS Alfstedt) in der M-15-Klasse. Beachtlich waren auch die
Leistungen von Janosch Bieck. Der Athlet vom TuS Alfstedt warf den Schlagball auf die Weite von 33 Meter. In der W-8-
Klasse erreichte Josephine Bollmeier vom TSV Gnarrenburg die Ziellinie und erreichte in der Gesamtwertung tolle 1077
Punkte. Der gastgebende TSV Gnarrenburg holte sich mit Josephine Bollmeier, Anne Lemmermann, Christin Meyn, Lea
Wilshusen und Kristin Blanken mit guten 4583 Punkten den ersten Platz in der Mannschaftswertung der W-8-Klasse.
In der W-10-Klasse bestach Rebecca Willen vom TSV Gnarrenburg mit 29 Metern beim Schlagball-Wurf und 1069
Punkten in der Gesamtwertung. Eine starke Leistung in der W-11-Klasse lieferte die Gnarrenburgerin Lea Ahrens. 7,77
Sekunden brauchte sie für die 50 Meter. Und der Schlagball landete bei 31 Meter. Insgesamt kam sie auf 1245 Punkten.
In der W-13-Klasse überzeugte Sarah Schlierkamp vom TUS Alfstedt im Weitsprung mit 4,46 Metern. Christina Ehlen
(LAV Zeven) und Jana Martens (TSV Gnarrenburg) stellten in der W-14-Klasse mit 37 bzw. 36 Metern ihr Können im
Werfen eindrucksvoll unter Beweis. Außerdem sprang Jana Martens 4,31 Meter weit. Bei den Schülerinnen A sorgten Jana
Martens, Lisa Völkner, Jessica Wegner, Ricarda Willen und jJennifer Ringe mit 6130 Punkten für einen Mannschaftssieg
des TSV Gnarrenburg.
Bei den Mittelstreckenläufen glänzte Kenneth Gerschler. Der Gnarrenburger in den Reihen der LAV Zeven benötigte
2:43,84 Minuten in der M-15-Klasse für die 1000 Meter. Thilo von Kamp und Lars von Kamp setzten in der M-10-
Kasse über 1000 Meter das Maß aller Dinge. Die beiden Läufer des TSV Bremervörde benötigten 3:33,08
beziehungsweise 3:33,98 Minuten.
In der W-14-Klasse ließ sich Jana Martens vom TSV Gnarrenburg in einer Zeit von
2:43,31 Minuten den Sieg über 800 Meter nicht nehmen. Viola Jordan vom TSV Bremervörde durchlief nach guten
3:05,86 Minuten die 800-m-Ziellinie in der W-9-Klasse.
Ergebnisse Dreikampf / Mittelstrecken

NORDSEE ZEITUNG vom 10. Mai 2004
Lauf-Lust trotz Schietwetters
Über 450 Teilnehmer bei der 6. Seemeile - Run auf Kinder-Wettbewerb
Bremerhaven
(but). Damit hatte Bernd Koppe nun gar nicht gerechnet. Trotz echten Bremerhavener "Schietwetters" mit
Regen und Temperaturen um die zwölf Grad geriet der Organisator der 6. Seemeile mächtig ins Schwitzen. Der Grund:
zahlreiche Nachmeldungen für die insgesamt sieben Laufwettbewerbe rund um das Gebiet Alter/Neuer Hafen. Besonders
die Kleinsten hatten offenbar über Nacht die Lust am Laufen entdeckt. Die Kinderläufe über die Viertel-, die halbe und
volle Seemeile (1,852 Kilometer) waren so stark gefragt, dass sie den Zeitplan der Ausrichter durcheinander brachten.
"Das ist schon toll, meinte Koppe angesichts der großen Resonanz. "Bei gutem Wetter wären es wahrscheinlich noch
wesentlich mehr Läufer gewesen". Doch auch ohne Petrus' Gnade waren die Organisatoren des maritimen Laufspektakels
rundum zufrieden - ebenso wie die Athleten selbst.
"Hat Spaß gemacht", so der 33-jährige Thomas Wiegink nach seinem Lauf über die Distanz von drei Seemeilen. Der
Delmenhorster, erstmals bei der Seemeile am Start, zeigte sich von der Streckenführung direkt am Deich beeindruckt. "So
nah am Wasser, das ist einmalig". Dem konnte Laufpartnerin Daniela Lau, ebenfalls aus Delmenhorst, nur beipflichten.
Augen für das maritime Geschehen auf und neben der Weser hatten jedoch nicht alle Teilnehmer. Lokalmatador Tim
Wiemers vom Veranstalter OSC etwa zog es vor, vom Halbmarathon über zwölf Seemeilen kurzfristig auf die halbe Distanz
umzusteigen: "Die Erkältungsgefahr ist bei dem Wetter einfach zu groß." Das mögen auch die wenigen, mit Schirmen und
wetterfester Kleidung ausgestatteten Spaziergänger am Deich gedacht haben, die die spärliche Kulisse bildeten, den Ath-
leten aber immer wieder aufmunternden Beifall spendeten. Eine Reisegruppe aus Kerpen, eigentlich auf dem Weg zum Zoo
am Meer, sorgte mit ihren spontanen Anfeuerungsrufen sogar für so manches Lächeln auf den Lippen der vorbeikomm-
enden Läufer.
Ergebnisse / Presseberichte vom 10.5. / 12.5. 

NIEDERELBE ZEITUNG vom 10. Mai 2004
Marathon auf dem Bierdeckel Helgoland
Volker Krajenski verbuchte den vierten Sieg
mp. Die Insel Helgoland war am Sonnabend ganz im Fieber des 7. Helgolandmarathons, mit 487 Aktiven ein neuer Rekord.
Seinen mittlerweile vierten Sieg konnte der deutsche 100-km-Meister 2002, Volker Krajenski (SV Emmerstedt) mit
2:45:15 Stunden einfahren. Ihm hart auf den Fersen ging als Zweiter Sebastian Lüning von der LG Bremen-Nord mit
2:46:23 ins Ziel. Beste Frau war Silja Rohlfing vom VFL Pinneberg mit 3:30:12. Schauplatz des weltweit ungewöhnlichsten
Laufs über 42,195 Kilometer waren erneut Ober- und Unterland sowie das ausgedehnte Südhafengebiet. Wie bringt man
überhaupt eine derartige Strecke auf der nur 700 Meter breiten und knapp 1,5 Kilometer langen Insel unter?
Bürgermeister Botter verglich das einmal sehr treffend mit einem Dauerlauf auf einem Bierdeckel. Doch die Sache funktio-
nierte, als Botter, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Helgoland, um Punkt 9 Uhr zunächst den Minimarathon mit 190 Be-
teiligten über 5,8 Kilometer zünftig mit einer Handfeuerwehrsirene startete und anschließend die 297 Teilnehmer des Helgo-
landmarathons auf die Reise rund über die Insel schickte. Natürlich beteiligte sich "halb Helgoland" an dem immer beliebter
werdenden Spektakel, bei dem allein über 160 Helferinnen und Helfer (gleich zehn Prozent der Inselbevölkerung) auf der
 Strecke für Sicherheit und kühle Getränke sorgten.
Es geht um Naturerlebnis
Teilnehmer aus ganz Deutschland, dazu neun Läufer aus sechs weiteren Nationen wie USA, Frankreich und Norwegen,
waren am Start. Einstimmig betonen Veranstalter und Athleten, dass es nicht um Rekorde, sondem das Naturerlebnis
Helgoland geht, bei dem jeder Winkel der Insel, vom Lummenfelsen, dem Brunnenschutzgebiet, dem Oberlandtunnel bis
zur endlos langen Südhafenmole erkundet wird. Die Lange Anna wird ebenso besucht wie die Hummerbuden und der be-
rüchtigte"Düsenjägerweg" mit seiner 40-Grad-Steigung fehlt auch nicht.
Andrea Krajenski hält den Rekord bei den Frauen, lief diesmal den kleinen Marathon, den sie im vergangenen Jahr mit der
Bestzeit 26:54 absolvierte, diesmal schaffte sie die viertbeste Zeit der Frauen mit 30:29.
Ergebnisse

WALSRODER ZEITUNG vom 12. Mai 2004
Hans-Wilhelm Herfurth siegreich
Dorfmark. Mehr als 250 Teilnehmer begrüßte die Lauftreffabteilung des TSV Dorfmark am Sonnabend zum 16. Volkslauf
und -Wandertag am Dorfmarker Badeteich und konnte mit der Veranstaltung bei besten äußerlichen Bedingungen rundum
zufrieden sein. Den Halbmarathon gewann erstmals Hans-Wilhelm Herfurth vom TuSV Stellichte in 1:23:21 Stunden, der
sich nach dem Rennen in bester Laune präsentierte.
Der Lauf über 1000 Meter war bei den Kleinsten beliebt, war diesmal aber nicht so gut wie in den Vorjahren besucht. Da-
für gingen 27 Jugendliche ins Drei-Kilometer-Rennen. Den Titel sicherte sich Lokalmatadorin Miriam Kelm. Beim Fünf-
Kilometer-Lauf ging dann mit 93 Läuferinnen und Läufern das größte Feld an den Start. Mit Nadine Brandes, Anke Sturm
und Angelina Meyer landeten drei Damen vom MTV Soltau auf dem Treppchen. Im Herrenwettbewerb siegte Stefan
Bädermann (TuS Bergen) in 17:36 Minuten.
In der Königsdisziplin, dem Halbmarathon, gingen dann zum Abschluss der Veranstaltung 25 Athleten auf den abwechs-
lungsreichen Rundkurs. Vorne gab Heinz Koslowski den Takt vor, musste dann aber in der Endphase verletzt ausscheiden.
Dadurch übernahm Hans-Wilhelm Herfurth die Spitze und kontrollierte das Feld anschließend sicher. Der Gesamtzweite
Andreas Hoppe (SVS Hannover) kam über vier Minuten nach dem Champion ins Ziel, ehe Thomas Glanert aus Walsrode
(1:28:47 Std.) sich den dritten Rang sicherte. Petra Behrens (Walsrode) gewann die Damenwertung mit fast 19 Minuten
Vorsprung gegenüber Katharina Rahn (Buchholz).
Ergebnisse

NORDSEE ZEITUNG vom 12. Mai 2004
Über Holztreppen und eine Baustelle
Leichtathletik: Seemeile mit Hindernissen - Eike Schwarz drei Minuten schneller als die Erwachsenen
Bremerhaven.
Rund 450 Läufer belebten die Deichpromenade Bremerhavens. Der OSC Bremerhaven hatte eingeladen,
vor der imposanten Kulisse der Außenweser mit ihrem regen Schiffsverkehr und rund um den Museumshafen zu laufen.
Leider zeigte sich das Wetter von seiner schlechten Seite, der ständige Regen, der Wind und niedrige Temperaturen ließen
die erhoffte Teilnehmerzahl nicht ganz erreichen. Erfreulich war das Engagement von nahezu 200 Kindern und Jugendlichen,
die von der viertel Seemeile bis drei Seemeilen mit viel Schwung bei der Sache waren. Dass drei Bremerhavener Schul-
klassen in Klassenstärke antraten und sich mit beachtlichen Erfolgen ins Ziel kämpften, verdient Anerkennung. Zwei Klassen
des Schulzentrum Bürgermeister Smidt und eine Klasse der Amerikanischen Schule waren dabei. Der Veranstalter hat für
die Schulen einen Geldpreis ausgelobt.
Die Läufer der drei, sechs und zwölf Seemeilen hatten nicht nur mit dem Wetter, sondern auch noch mit der Streckenbe-
schaffenheit zu kämpfen. An den Tiergrotten musste die Schleusenbaustelle passiert werden. Eine mehrstufige Holztreppe
und auf dem Rückweg aufgeweichtes Baustellengelände verlangte alles ab und zog ihnen die letzte Kraft aus dem Körper.
Trotzdem waren die Zielzeiten der Sieger beachtlich und kaum langsamer als 2003. Im 2-Seemeilen-Runners-Point-Lauf
siegt der erst 12-jährige Eike Schwarz aus Wremen überlegen und kam drei Minuten vor den Erwachsenen ins Ziel.
Ergebnisse / Presseberichte vom 10.5. / 12.5.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 13. Mai 2004
Torsten Naue wird Favoritenrolle gerecht
Nordbremer gewinnt überlegen den Garlstedter Heidelauf / Weniger Teilnehmer als in den Vorjahren
Von unserem Mitarbeiter Wilhelm Schütte
Garlstedt. Sieben Monate war er nach einem Bandscheibenvorfall außer Gefecht gesetzt, jetzt trainiert und läuft er wieder
und gewinnt. Torsten Naue von der Leichtathletik-Gemeinschaft Bremen-Nord (LG Nord) war der große Gewinner beim
dritten Heidelauf des SV Garlstedt auf dem Bundeswehrgelände der Lucius-D.-Clay-Kaserne in Garlstedt und in der Ort-
schaft. In der sehr guten Zeit von 35:55 Minuten wurde Naue - immerhin 38 Jahre alt - Gesamtsieger über 10 000 Meter
und ließ den Bundeswehrstarter Sven Grygiel (Altersklasse M 18 in der Zeit von 36:28) hinter sich. Eine sehr gute Leistung
zeigte als Dritter auch Bernhard Friedenberg (ohne Verein) in der Klasse M 40 in 37:22. Vom Volksbank-Team sicherte
sich Martin Neumann (M 30) in 37:34 Minuten Rang vier.
In den Läufen über 10 000 Meter, der Halbmarathonstrecke von 21,1 Kilometer, 3000 Meter, dem Kinderlauf über 1000
Meter und dem Bambinilauf über 400 Meter gingen rund 200 Läuferinnen und Läufer an den Start. "Damit sind wir sehr
zufrieden", zog Marc Andrè Rupertus vom SV Garlstedt, zufrieden Bilanz. Mit Rupertus waren Freundin Vanessa Römer
und zehn weitere Aktive des SV Garlstedt ständig im Einsatz. Unterstützt wurde der Verein von der Feuerwehr und dem
Erntefestverein. Ganz besonders aber von der Bundeswehr. Daher galt ein sehr dickes Lob der 6. Inspektion der Nach-
schubschule und seinem stellvertretenden Kommandeur, Oberstleutnant Bodo Wagner. Sie hatte allein 50 Helfer im Einsatz.
"Ohne die tatkräftige Unterstützung der Bundeswehr hätten wir diese Veranstaltung niemals durchführen können", befand
Rupertus. Die Siegerehrung führten Bodo Wagner und Ortsvorsteher Johann Beckmann durch.
Bessere Terminabsprache
Trotz aller Zufriedenheit blieb festzustellen, dass die Resonanz der beiden vorhergehenden Veranstaltungen (vor einem Jahr
fiel der Lauf aus) nicht ganz erreicht wurde. Dies lag auch an der ein wenig zu frühen Startzeit - der Hauptlauf wurde bereits
um 16.30 Uhr auf die Reise geschickt. Hinzu kamen einige Konkurrenzveranstaltungen. "Bei der kommenden Veranstaltung
im nächsten Jahr werden wir auf diese Dinge achten", teilte Bodo Wagner mit.
Am Start in den verschiedenen Disziplinen waren viele Einzelkämpfer und Mannschaften aus Vereinen, aber auch ohne
Vereinszugehörigkeit. Auch die Bundeswehr beteiligte sich eifrig und war mit 97 Läuferinnen und Läufern dabei. Mit der
Läuferin Bärbel Fuchs und den Walkern Helga Müller sowie Wilma und Heinz Hohnholz war beispielsweise der ATSV
Scharmbeckstotel im Einsatz, Der gastgebende SV Garlstedt stellte zum Lauf der Kids über 1000 Meter gleich zwölf der
24 Starter unter der Federführung von Übungsleiterin Barbara Schade. Mit nur neun Startern war der Bambinilauf allerdings
ein wenig mager besetzt. Mit 107 Startern war der Lauf der Männer über 10 000 Meter mit Abstand am stärksten besetzt.
Mit 1:10:30 Minuten benötigte der Letzte fast exakt die doppelte Zeit wie der Sieger Torsten Naue.
Weitere Resultate:
10 000 Meter, Männer: 5. Michael Heinrich (BW, M 18, 38:07 Minuten), 6. Malte Kampmeyer (Werder Bremen, M 18, 38:52), 7. Alexander
Eisentraudt (BW, M 18, 40_01), 8. Klaus Laumann (M 40, 41:19), 9. Axel Dierks (M 40, 41:19), 10. Holger Schnieders (LG Nord, M 18, 41:36).
10 000 Meter, Frauen: 1. Eva Lange (Road Runners Bremen, W 40, 42:32), 2. Maren Huckschlag (LG Nord, W 30, 47:39), 3. Waltraud
Deutsche (W 50, 52:20), 4. Bärbel Fuchs (ATSV Scharmbeckstotel, W 60, 53:35), 5. Gunda Hildebrandt (SV Garlstedt, W 50, 54:40).
10 000 Meter Walking, Frauen: 1. Wilhelmine v. Rönn (SOL, W 70, 1:13:31), 2. Ama Dufie (W 50, 1:16:47), 3. Erika de Boer (TSV Wallhöfen
(W 50, 1:18:46), 4. Ulla Weets (Lauftreff Wulsbüttel, W 40, 1:20:22), 5. Iris Jagusch (Lauftreff Wulsbüttel, W 40, 1:20:28).
10 000 Meter Walking, Männer: 1. Johann Pieck (M 70, 1:16:48), 2. Gerd Thevissen (BW, M 50, 1:17:35), 3. Heinz Hohnholz (ATSV Scharm-
beckstotel, M 70, 1:23:33).
3000 Meter, Männer: 1. Matthias Möbeus (LG Nord, M 18, 10:24).
Halbmarathon, Männer: 1. Markus Ast (M 30, 1:17:52), 2. Gunter Burkhardt (BW, M 30, 1:20:53), 3. Torsten Eden (OT Bremen, M40, 1:23:10),
4. Thomas Lange (LG Nord, M 40, 1:23:10), 5. Holger Schomerus (BW, M 40, 1:24:07).
Halbmarathon, Frauen: 1. Edith Voigt (BSG Delmenhorst. W 40, 1:56:16).
Die komplette Ergebnisliste gibt es auf www.sv-garlstedt.de

WESER KURIER vom 17. Mai 2004
Stabhochspringer vom Winde verweht
Kräftige Brise lässt gute Höhen nicht zu / Zweite Auflage von "Run for Help" dennoch ein großer Erfolg
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen . Nur wenige Sportler mögen Gegenwind. Die meisten hassen ihn sogar, jedenfalls wenn sie an der frischen Luft
aktiv sind. Stabhochspringer machen da keine Ausnahme. Weshalb die Stabhochsprungkonkurrenz beim 2. "Run for Help"
auf Platz 11 vom Winde verweht wurde. Auf ganze 5,21 Meter kamen die beiden Sieger des Wettbewerbs, Björn Otto
(Bayer Uerdingen/Dormagen) und Richard Spiegelburg (Bayer Leverkusen). Lars Börgeling (Bayer Leverkusen) stieg erst
bei 5,41 Meter ein, scheiterte jedoch an dieser Höhe und der vierte im elitären Bunde, Michael Stolle, konnte wegen einer
heftigen Erkältung gar nicht erst nach Bremen kommen. "Orkan von vorne rechts - das bringt einen wirklich aus dem Rhyth-
mus. Man ist nur noch am korrigieren", berichtete Björn Otto von wenig positiven Erfahrungen mit der steifen Brise. Rund
6,5 Meter pro Sekunde blies der Wind, das sei "wirklich enorm", meinte der Erste der deutschen Hallenbestenliste (5,81
Meter). Und Richard Spiegelburg ergänzte: "Wir sind froh, dass wir überhaupt eine Höhe gesprungen sind."
Aber es gab ja auch viel Positives zu berichten vom großen Meeting auf dem kleinen Platz in der Pauliner Marsch. Etwa,
dass erneut rund 5000 Euro an Spenden durch die Sparkasse zusammen kamen. Sie kommen diesmal der "Bremer Schul-
offensive" zu Gute, einem Verein, der die Schulen in der Hansestadt unterstützt. Oder aber auch, dass Roman Fricke (Bayer
Leverkusen) seinen Vorjahreserfolg wiederholen und in der am Ende recht einseitigen Hochsprungkonkurrenz mit respek-
tablen 2,20 Meter siegte. Nicht ganz so gut lief es dagegen bei Reinhold Bötzel (LG Hannover), dem Weltrekordler im
Hochsprung (1,97 Meter) der Klasse TF 46, er übersprang lediglich 1,85 Meter.
Ingo Schultz (TSG Bergedorf) konnte mit seinem Comeback nach langer Pause wegen des Pfeifferschen Drüsenfiebers
dagegen zufrieden sein: Der 2,01 Meter große Sprinter gewann sowohl die 100 Meter (10,70 sek.) als auch die 200 Meter
(21,28 sek.). Wobei er sich die Siege - für einen 400-Meter-Europameister geradezu typisch - nach langsamen Start erst
im Endspurt erkämpfte. Apropos Kampf: Der Sieg der 4x100 Meter Prominenten-Staffeln ging an die Basketballer der
Bremen Roosters, obwohl die mit Center Jan Rinck (2,06 Meter) einen Läufer am Start hatten, der nicht unbedingt mit einer
Sprinterfigur aufwarten konnte.
Für weitere gute Leistungen vor immerhin noch rund 600 Zuschauern - auch hier hatte die Werder-Meisterfeier wohl einige
Lücken gerissen - sorgten Inga Leiwesmeier (LC Paderborn/ 6,15 Meter im Weitsprung), Cathleen Tschirch (LG Weser-
bergland/11,67 sek. über 100 Meter) sowie Christoph Stolz (VfL Wolfsburg/7,51 im Weitsprung). Stark auch die 7,21
Meter, mit denen sich Olaf Kelterborn vom SV Werder auf den dritten Rang der Weitspringer schob.
Ergebnisse / Interview mit Ingo Schultz

Kurier am Sonntag (Weser Kurier) vom 16. Mai 2004
Der Bluff des Siegers: Streckenrekord
Georg Diettrich beim Abendlauf eine Klasse für sich
Von unserem Redakteur Michael Schön
Sottrum. Die zehnte Auflage des Sottrumer Abendlaufs wurde zum Rekord-Festival. Die erste Bestmarke war schon ge-
fallen, bevor Gemeindebürgermeister Reinhard Rosebrock überhaupt zum ersten Mal die Startpistole gehoben hatte. 1027
Teilnehmer, darunter allein 400 am Hauptlauf über zehn Kilometer, stellen ein Rekordergebnis für das Dauerrenner-Meeting
im Wiesteflecken dar.
Äußerst spektakulär gestaltete sich der Auftritt des Siegers im Zehn-Kilometer-Hauptwettbewerb. Mit 31:21 Minuten ließ
Georg Diettrich von der LG Braunschweig die Konkurrenz weit hinter sich und kassierte wie im vergangenen Jahr auch
noch die Sonderprämie für den Streckenrekord. 2003 war er sieben Sekunden langsamer gewesen. Dabei hatte der Leicht-
gewichtler mit der enorm hohen Schrittfrequenz seinen Start in Sottrum noch Stunden vor dem Wettbewerb in Frage ge-
stellt: "Bin gestern beim Waldlauf umgeknickt!". Doch es war bloß ein Bluff, wie sich schon nach der ersten von vier Runden
auf schnellem Kopfsteinpflaster durch den malerischen Sottrumer Ortskern herausgestellt hatte. Hinter dem ein Rennen
gegen die Uhr laufenden Diettrich folgte erst mit über.30 Sekunden Rückstand Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord).
Auf dessen Fersen wiederum ein Fünfer-Pulk mit arbeitsteilig agierenden Tempomachern. Im Ziel betrug der Abstand sogar
1:03 Minuten, was der Freude Oberschilps aber keinen Abbruch tat. "Unter 33 bin ich noch nie gelaufen!" Dritter wurde
der Bremer Florian Sayer (BLT/33:12 Minuten), gefolgt von dem Verdener Uwe Cordes (33.32). Der frisch gebackene
Halbmarathon-Landesmeister
(Anmerkung Webmaster: Uwe Cordes gewann zwar den Halbmarathon in Hannover, dieser
Wettbewerb war aber keine Landesmeisterschaft !!)
entschied den Kampf um Platz vier mit einem fulminanten Finish für
sich, so als wolle er für das DMM-Heimspiel am kommenden Sonnabend noch einen Sprinter-Startplatz beanspruchen.
Nur Platz sieben blieb für den zweiten Topläufer von der LG Bremen-Nord, Torsten Naue. Der frühere Abonnements-
sieger in Sottrum hatte erst im Januar einen Bandscheibenschaden auskurieren müssen. "Danach hab' ich mehr Zeit im Kraft-
raum verbracht als beim Lauftraining. . . "
Schnellste Frau im Hauptlauf: Katja Wolters (Hamburg) mit 36:38 Minuten und deutlichem Vorsprung vor Fakja Hofmann
(Regensburg/37:18) und Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord/37:24). Über fünf Kilometer siegten Kenneth Gerschler
(LAV Zeven/17:00) vor Andrew Kennedy aus Kirchlinteln (17:25) und Birgit Schwers (LG Kreis Verden/19:20) vor der
Sottrumer Lokalmatadorin Ute Vehlow-Diekmann (20:31)
(Anmerkung Webmaster: Kenneth Gerschler stellte mit seiner Zeit von 17:00 einen neuen M-15-Kreisrekord für den NLV-
Kreis Rotenburg auf)
Ergebnisse

ACHIMER KURIER vom 17. Mai 2004
TV-Kicker auch ohne Ball sehr schnell
Die Startnummern reichen nicht aus - Läufer-Volksfest in Sottrum mit Rekordbeteiligung
Von unserem Redakteur Michael Schön
Sottrum . Rundum zufrieden verließ Uwe Cordes (LG Kreis Verden) am Freitag den Zielkanal am Eichkamp. "Die Be-
dingungen waren gut, ich hatte eine tolle Gruppe. Es fehlt mir nur noch etwas an der Grundschnelligkeit", lautete das Resü-
mee des Vierten im 10-Kilometer-Hauptwettbewerb des Sottrumer Abendlaufs. Was seine Schnelligkeit betrifft, so hatte
der in den vergangenen Jahren wiederholt vom Verletzungspech geplagte 38-jährige Sparkassenangestellte wenige Minuten
zuvor gerade den Gegenbeweis angetreten, war der Bremer Gerrit Lubitz von dem Bendigbosteler doch in einem fulminan-
ten Finish auf den letzten Metern noch in Grund und Boden gerannt. worden. Insgesamt eine starke Vorstellung des eine
Woche zuvor zum Halbmarathon-Landesmeister
(Anmerkung Webmaster: Uwe Cordes gewann zwar den Halbmarathon in
Hannover, dieser Wettbewerb war aber keine Landesmeisterschaft !!)
gekürten Cross-Spezialisten und eine gelungene
Generalprobe für das bevorstehenden "Heimspiel" in Verden (DMM-Bundesligadurchgang), bei dem er wahrscheinlich die
5000 m laufen wird. Gleiches lässt sich auch für Birgit Schwers sagen, die Frontfrau des quantitativ wie qualitativ sehr
starken LGKV-Aufgebotes in Sottrum. Sie konnte über 5000 m die Konkurrenz deutlich distanzieren. Als zweite rannte in
diesem Wettbewerb die Lokalmatadorin Ute Vehlow-Diekmann durchs Ziel. Für sie wurden 20:31 gestoppt, was insofern
bemerkenswert ist, als sie wegen einer Verletzung wochenlang nicht hatte trainieren können. Noch höher einzustufen ist der
fünfte Platz der ebenfalls für den TV Sottrum startenden Schülerin Carina Brettmann (W 12). Platz vier ging an die Oyten-
erin Birgit Kunze (22:22).
Naturgemäß etwas stärker besetzt waren in Sottrum die 10 Kilometer, wo sich Katja Wolters (36:38) bereits zum sechsten
Mal die Siegprämie sichern konnte. Die Deutsch-Äthiopierin Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg) hatte sich
zunächst dicht an die Fersen der Toplangstrecklerin aus Hamburg geheftet, musste ihrem Anfangstempo jedoch Tribut
zollen. "Bronze" ging an Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord. Als beste LGKV-Rennerin tat sich diesmal
Ursula Siewert aus Oyten-Bassen hervor. Für sie blieben die Uhren bei 44:13 Minuten stehen.
Mit 1027 Teilnehmern wurde bei der 10. Auflage des Sottrumer Abendlaufs erstmals die 1000er-Schallmauer durch-
brochen. Die Veranstalter registrierten es mit berechtigtem Stolz, aber auch mit Unbehagen: "Das übersteigt fast unsere Mög-
lichkeiten", gab "Stabschef" Reiner Schlobohm zu. Tatsächlich mussten diesmal einige der 5000-Meter-Läufer ohne Start-
nummern auf die Strecke geschickt werden. Die Läufer scherte es wenig, sie erfreuten sich an dem Volksfestcharakter des
Läufer-Meetings. Gut kam beim Publikum an, dass etliche Fußballer des TV Sottrum und des Rotenburger SV sich am
Abendlauf beteiligten. Sie bewiesen eindrucksvoll, dass Fußballer auch ohne ihr Spielgerät sehr ausdauernd rennen können.
Allen voran Andy Ritter, der die 5000 m in 20:10 Minuten rannte, in seinem Sog ein ganzer Pulk von schnellen Kickern wie
Michael Krüger, Boris Lange oder Andreas Cordes.
Ergebnisse

NIEDERELBE ZEITUNG vom 17. Mai 2004
Landkreis-Läufer auf dem Siegertreppchen
Gute Beteiligung beim 18.Wremer Deichlauf - Putzig/Schwanemann siegen
dz.
Das herrliche Wetter motivierte am Sonnabend wohl rund 200 Langstreckenläufer beim 18. Wremer Deichlauf, der
auch gleichzeitig als erste Cuxland-Cup-Wertung ausgeschrieben ist, denn es wurden gute Zeiten erzielt. Die Teilnehmer
hatten zwei Läufe (fünf und 15,8 Kilometer) zur Auswahl. Kurz nach dem Start beim Wremer Sportzentrum begaben sich
die Läufer sämtlicher Altersklassen auf die beiden verschiedenen Strecken durch die Marschenlandschaft direkt am Deich-
fuß und der Unterkante mit Blick auf die Nordsee.
Gesundheitspreise vergeben
Neben den Spitzenläufern aus der Region waren vor allem die Freizeit- und Fitnessläufer mit von der Partie. Wieder wurden
auch zwei Gesundheitspreise vergeben, die sich aus der Addition sämtlicher Zeiten geteilt durch die Anzahl aller Teilnehmer
ergeben hat. Diesmal waren die Pokalsieger auf der 5-km-Strecke Claudia Köster in 27:02 Minuten und auf der Lang-
strecke Peter Jansen vom TSV Osten mit 1:17:48 Stunden.
Alle Teilnehmer des 15,8-km-Laufes in Wremen sind automatisch in der Cuxland-Cup-Wertung. Es folgen noch zwei
weitere Wertungsläufe in Wanna (10 km) und in der Wingst (Halbmarathon). Rundherum war der 18. Wremer Deichlauf
wieder eine gelungene Veranstaltung. Für den guten Service sorgte Peter Valentinitsch mit seiner Mannschaft, denn dieses
Ereignis wird fast wie ein Volksfest für Groß und Klein gefeiert.
Ergebnisse und mehr auf
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WESER KURIER vom 18. Mai 2004
Ruhiges Comeback
Europameister Ingo Schultz startet in Bremen und spricht über seine Pläne für Athen
Bremen. Rund acht Monate war Ingo Schultz infolge des Pfeifferschen Drüsenfiebers außer Gefecht gesetzt. Am Wochen-
ende feierte der Europa- und Vize-Weltmeister über die 400 Meter sein Comeback beim Run for Help auf Platz 11. Unser
Mitarbeiter Stefan Freye sprach mit dem 28-Jährigen über Erfahrungen und Aussichten.
Frage: Herr Schultz, wie liefen die ersten Starts nach der langen Pause?
Schultz: Es ist gut gelaufen, ich bin zufrieden mit den Zeiten über 100 und 200 Meter. Aber ich war schon ziemlich aufge-
regt, bevor es losging.
Die Diagnose Pfeiffersches Drüsenfieber im vergangenen Spätsommer machte eine ziemlich verkorkste Saison erklärlich.
Haben sie auch ein bisschen Erleichterung für die Erklärung empfunden?
Ja. Insofern, als dass ich einen Grund hatte für die schlechten Leistungen. Zum Saisonhöhepunkt hatte ich vorher nämlich
immer gute Leistungen parat.
Andererseits hat diese Krankheit manchen Spitzensportler zum Karriereende gezwungen. Plagten Sie ähnliche Gedanken?
Nein, ich habe immer dran geglaubt, dass ich wieder laufen werde. Mir war allerdings klar, dass ich mir Ruhe und Zeit
lassen musste, weil der Körper das einfach brauchte.
Im vergangenen Jahr liefen Sie bereits die Olympianorm, müssen diese allerdings noch bestätigen. Ein Problem?
Ich beschäftige mich gar nicht mit der Norm und kenne nicht die genaue Zeit, weil ich davon ausgehe, dass ich sie laufen
werde. Man hat ja heute gesehen, dass die Form für den Saisoneinstieg okay war.
Was ist drin in Athen?
Prinzipiell ist immer alles drin. Ich bin aber auf mich konzentriert und will eine Leistung bringen, mit der ich zufrieden sein
kann. Da ist mir die Konkurrenz erst mal ziemlich egal.
In der Innenstadt wird gerade der deutsche Fußballmeister gefeiert. Werder gelang der Coup ähnlich überraschend wie
Ihnen die Vizeweltmeisterschaft vor drei Jahren. Gibt es weitere Parallelen?
Erst mal ist Werder der Verein, der mir geographisch am nächsten liegt, denn ich bin in Lingen im Emsland geboren. Ich bin
zwar kein Fußballfachmann, aber nach allem, was ich so höre, wird hier gute Arbeit geleistet. Werder hat alles richtig ge-
macht, konzentriert und ohne Starallüren. Eine große Fresse brauche ich auch nicht, ich kann auch so schnell laufen.
Auch bei Run for Help im nächsten Jahr?
Es hat mir auf jeden Fall gut gefallen. Ich mag es, wenn ich etwas ruhiger einsteigen kann und ein paar Freunde und die
Familie dabei habe. Wenn es sich also wieder anbietet, werde ich auch im nächsten Jahr hier einsteigen.
Pressebericht vom “Run for Help” vom 17. Mai

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 18. Mai 2004
Ein Rekord für die Ewigkeit?

Dem Hepstedter Ummellauf drückt der Pole Borychowski mit einer Superzeit den Stempel auf
Von unserem Mitarbeiter Klaus Göckeritz
Hepstedt. Wer an die beschauliche Gemeinde Hepstedt im Landkreis Rotenburg denkt, dem fällt vermutlich die Lage in-
mitten weiter Felder am Rande eines großen Staatsforstes ein. Und genau dieses Waldstück namens Ummel ist seit einem
Jahr Austragungsstätte eines Volkslaufes, der auf dem besten Weg zu einem Erfolgsmodell ist. Und in diesem Jahr gab es
einen neuen Streckenrekord. "Wir haben die Teilnehmerzahl in diesem Jahr glatt verdoppelt", teilte Johann Otten vom Ver-
anstalter SV Eintracht Hepstedt/Breddorf mit. Und ganz nebenbei wartete die Breitensportveranstaltung mit einem Highlight
auf. Der Pole Mariusz Borychowski legte die zehn Kilometer lange Distanz in 31:09 Minuten zurück.
Gingen bei der Premiere vor einem Jahr rund 75 Läuferinnen und Läuferinnen an den Start, gaben jetzt rund 150 Sportler
ihre Meldungen ab. "Das Interesse am Volkslauf ist enorm und strahlt in ganz Norddeutschland aus," freuten sich die Ver-
anstalter. Die Teilnehmer reisten aus Ganderkesee und Bremerhaven an, kamen aus Ahrenswohlde und Hannover und aus
der Region. Was die jungen und alten Läufer lockte? "Die attraktive Strecke in einer außergewöhnlichen Landschaft und die
familiäre Atmosphäre," fasste Klaus de Vries nach der zweiten Auflage zusammen. "Vor allem hätten die Starter gemerkt,
dass hier Insider bei der Organisation am Werk waren. "Es ist wichtig, dass aktive Läufer damit einbezogen sind und für
einen möglichst reibungslosen Rennverlauf sorgen", so de Vries. Die Erfahrung wird zum Beispiel in der klaren und für die
Läuferinnen und Läufer rechtzeitig zu erkennenden Streckenführung deutlich. "Wichtig ist auch, dass die Starter nicht zu
lange auf die Siegerehrung warten müssen," weiß der aktive Läufer de Vries aus eigener Erfahrung. Alles hat geklappt,
wurde am Ende des zweiten Volkslaufes deutlich, bei dem die Zeiten und Platzierungen im Hintergrund stehen sollen. "Wir
wollen uns nicht unter Druck setzen und zu einer Großveranstaltung werden", sagte Johann Otten.
Dennoch gab es ein bemerkenswertes Ergebnis, das den Rahmen des zweiten Ummellaufes sprengte. Der Pole Mariusz
Borychowski lief die zehn Kilometer in tollen 31:09 Minuten. Und dies nicht auf Asphalt, sondern auf den Waldwegen des
Ummels, die im Vergleich zur Straße erfahrungsgemäß einige Minuten schlucken. Dieser Lauf war der Höhepunkt, waren
sich die Veranstalter und die Zuschauer am Rande der Strecke einig. Und ebenso sicher ist, dass diese Bestzeit in den
nächsten Jahren vermutlich Bestand haben wird. Ebenso erfreulich aus Sicht des "kleinen aber feinen Vereins" (Otten): Zum
Bambinilauf machten sich 21 Läuferinnen und Läufer auf den Weg, bei den Schülern 16 und bei den Walkern waren 16
Teilnehmer am Start. Erfreulich auch, dass die Hepstedter bei den Schülerläufen ganz weit vorne landeten. Bei der männ-
lichen Jugend brauchte der Gewinner Omke Brase für die 2,5 Kilometer lange Strecke 11:20 Minuten und Jette Brase
gewann den Entscheid bei den Mädchen in 14:07 Minuten. Die größte Gruppe waren die Teilnehmer des so genannten
Brustkrebs-Überlebenslauf mit 18 Teilnehmern.
Ergebnisse und mehr unter
www.ummel.de 

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