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Presseberichte Veranstaltungen (Seite 7)

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HAMBURGER ABENDBLATT vom 18. Mai 2004
Walker, Skater und Läufer eroberten Salzhausen
Salzhausen.
Die "Schallmauer" von 500 Teilnehmern klar durchbrochen hat der MTV Salzhausen bei seinem "6. Wald-
und Wiesenlauf". 556 Aktive sorgten für einen neuen Rekord bei bestem Wetter. Einziges Manko der Veranstaltung war
das mit 91 Startern zu große Teilnehmerfeld beim Ein-Kilometerlauf. "Auf dieser Strecke werden wir im nächsten Jahr zwei
Läufe starten", sagte Organisatorin Regine Köster, die sich während der Vor- und Nachbereitungen des Events um ihre
zehn Monate alte Tochter Anna Sophie kümmerte. Beim "zu engen" Ein-Kilometerlauf hatte es sturzbedingt zwei Ausfälle
der Nachwuchsläufer gegeben. Einer davon war Tom Willi Cordes (6) von den Nachwuchsfußballern der SG Salzhausen/
Garlstorf. Tom Willis Schürfwunden wurden mit einem Pflaster versorgt und die über sein Ausscheiden vergossenen Tränen
trockneten rasch.
Eine gute Figur machte der gleichaltrige Tom Hermes vom TuS Ebstorf bei den Inline-Skatern. In vorbildlicher Laufhaltung
absolvierte er die neun Kilometer. Nur mit der Geschwindigkeit haperte es noch, so dass Tom nur 27. und Vorletzter
wurde. Den Vortritt ließ ihm sein Vater Franz-Josef Hermes, der - im Gegensatz zum Filius - einmal stürzte. Die "Ehre" der
Familie rettete Daniel Hermes, der als Achtjähriger den fünften Platz in der Gesamtwertung belegte.
Die weiteste Anreise hatte Wangshon Sherpa aus Katmandu in Nepal. Der Asiate, der auch in seiner Heimat an Trekking-
und Bergtouren teilnimmt, weilt zurzeit bei einem Urlaub in Deutschland und startete auf der Wanderstrecke, wo es jedoch
keine Zeitwertung gab.
Ein großes Lob für den Lauf kam von Aras Orhan, dem Fünfzehnten des 20-Kilometerlaufs, per E-Mail: "Vielen Dank für
ein Laufvergnügen der besonderen Art. Eine erstklassige Streckenmarkierung, Verpflegungspunkte an den richtigen Stellen,
aufmerksame und freundliche Helfer, eine wunderschöne Strecke, schnelle Ergebnisinformation und Volksfeststimmung."
Ergebnisse

newsclick.de (Gifhorn) vom 18. Mai 2004
Rekord: Appel läuft Diehr davon
Große Überraschung beim Meinerser Abendlauf
Von Peter Aichner
Ist es die Faszination des Abendlaufs im Allgemeinen oder die des Meinerser Events im Besonderen? Thomas Brehm,
Organisator des 18. Meinerser Abendlaufs, freute sich über eine Rekordteilnehmerzahl, Läuferinnen und Läufer aus Ham-
burg, Duisburg, Oldenburg und Berlin, Streckenrekorde und einen reibungslosen Ablauf.
Bereits um 18 Uhr schickte Brehm 40 Wanderer auf den Fünf-Kilometer-Rundkurs, so viele wie nie zuvor. 45 Minuten
später starteten 111 Teilnehmer, darunter mit Mara Straube (Jahrgang 1996) auch die jüngste Teilnehmerin über 5000
Meter. Nach 17:06 Minuten war Stefan Bädermann vom TuS Bergen als Erster im Ziel. Kerstin Spaudes (Didderse) 21:18
bedeuteten ebenso Streckenrekord wie die Siegerzeit bei den Männern. Silber ging an Jenny Günnel vom SC Schierke
(21:57), und Lokalmatadorin Ilona Maurer (Fit + Fun Meinersen) holte sich unter dem großen Jubel der Zuschauer Platz
drei.
Höhepunkt des Abends war der zum
Laufcup Gifhorn-Wolfsburg zählende 10 000-Meter-Lauf. Mit am Start der Gesamt-
führende und hohe Favorit Sascha Diehr (VfL Wolfsburg). Der wollte nicht nur seine Führung ausbauen, sondern auch einen
neuen Streckenrekord aufstellen. Dieser fiel, aber nicht durch den überragenden 10 000-Meter-Läufer der vergangenen
Jahre. Denn nach 32 Minuten und 23 Sekunden war es Diehrs Vereinskollege Mirko Appel, der den Zielstrich als Erster
überquerte und für eine faustdicke Überraschung sorgte. 21 Sekunden später kam Sascha Diehr, der die Gesamtführung im
Laufcup behauptete, ins Ziel. Sein Vorsprung auf den Dritten Frank Colsmann (TSV Kirchdorf) betrug 26 Sekunden.
 Bei den Frauen wiederholte Ingrid Worgitzki (LSV Wolfenbüttel) ihren Triumph vom Vorjahr in einer Zeit von 39:13. Mit
respektvollem Abstand folgten Kathrin Müller (LG MTV Adenbüttel/PSV Braunschweig) in 41:37 und Andrea Eckardt
vom VfL Woltorf (41:53). Worgitzki vor Müller lautet auch die Reihenfolge im Laufcup nach vier absolvierten Rennen.
 Bemerkenswert: Fast 25 Prozent der 473 Teilnehmer waren Meinerser und sorgten, zusammen mit den Zuschauern für eine
familiäre Atmosphäre. Und so verwundert es nicht, dass Organisator Thomas Brehm noch bevor die letzten Urkunden aus-
gehändigt waren, bereits an den 19. Meinerser Abendlauf dachte. "Trommler an der Strecke, mehr Beteiligung von
Meinersern und die Entwicklung zu einem großen Lauf-Event." Niemand zweifelt, dass der engagierte Organisator auch nur
ein Ziel nicht verwirklichen könnte.

WESER KURIER vom 21. Mai 2004
Viele fleißige Läufer im Faulenquartier
Konzept für Leistungs- und Hobby-Sportler kommt an
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Im vergangenen Jahr hatte Torsten Naue noch einen der wenigen Verbesserungsvorschläge zum Staffellauf rund
ums Faulenquartier gemacht: Man solle die Strecke doch an den Bierständen bei der Schlachte vorbei führen, damit die Teil-
nehmer auch mal etwas trinken könnten. Nun, ernst gemeint war es ohnehin nicht, und abgesehen davon hätte es Bremens
Altmeisters des Langstreckenlaufs in diesem Jahr auch vergessen können mit dem Pils für unterwegs. Denn Naue war zwei-
mal am Start, führte erst die ersatzgeschwächte Staffel der LG Bremen-Nord auf den dritten (1:32:29 std.) und schließlich
die Mixedmannschaft des Vereins auf den ersten Platz (1:37:45 std.) der Konkurrenz. Sein Fazit an diesem anstrengenden
Tag: "Super, es war noch besser als beim letzten Mal."
Was Naue und die anderen rund 600 Starter so beeindruckte, war schon weit vor dem Ziel auszumachen. Denn dank des
guten Wetters hatten sich rund 400 Zuschauer zum Bauernmarkt aufgemacht, um die Läufer nach dem Startschuss des ver-
letzten Bildungssenators Willi Lemke anzufeuern. Weil auch die Weserpromenade von vielen Menschen besucht war, die
Applaus und Unterstützung spendeten, dürfte auch die zweite Auflage des Staffellaufs seinen Teilnehmern in guter Erinner-
ung bleiben. Was umgehend zu der Frage führt, wo das denn alles noch hinführen soll: Bereits am zweiten Lauf nahmen mit
129 Staffeln rund 60 Prozent mehr Teams teil als bei der Premiere. "Aber wir haben noch Kapazitäten", beruhigt Utz
Bertschy vom Veranstalter, dem Laufladen Sport-Ziel. Der Mann war durch und durch zufrieden, keine Frage. Das Kon-
zept, neben sportlich ambitionierten Mannschaften auch weniger leistungsorientierte Läufer einzubinden und das ganze zu
einem Laufhappening zu machen, ist voll aufgegangen. Schließlich kommen die Aktiven ja auch nicht zu kurz, wie Jens-Uwe
Krage berichtet: "Ich finde auch das Staffelgefühl schön - den als Einzelsport bekannten Laufsport auch mal als Mann-
schaftssport zu präsentieren."
Mit der Mannschaft des Bremer Leichtathletikteams ("Ein faules Ei ist immer dabei") belegte Krage den zweiten Platz
(1:30:11 std.) hinter den Siegern des TSV Kirchdorf (1:29:29 std.). Die Damen des LC Hansa Stuhr (1:54:29 std.) hatten
sich erneut zu den "Hansa-Schnitten" zusammengefunden und konnten ihren Vorjahreserfolg bei den Frauen wiederholen,
vor der weiblichen Staffel der Roadrunners (2:02:56 std.) und der TCO Die Bären Oldenburg (2:03:55 std.). Zu über-
zeugen wusste auch die Jugendstaffel des SZ Blumental, die mit einer Zeit von 1:46:41 std. eine Menge arrivierter Starter
hinter sich ließ. Unzufrieden mussten allerdings auch die schlechter platzierten Teams nicht sein: Die BLV-Staffel mit Innen-
senator Röwekamp (17./ 1:57:11 std) oder die Mannschaft der Bremer Tageszeitungen AG (28./2:06:28 std.) überzeugten
mit respektablen Zeiten.
Als sich alle zur Siegerehrung auf dem Bauernmarkt versammelten, war es dort übrigens schon wieder bedeutend ruhiger als
noch vor der Veranstaltung: Bereits um 9.15 Uhr hatten die Bambinis mit einem Rundlauf um den Markt für Unterhaltung
gesorgt. "Da kam gleich die richtige Stimmung auf", freute sich Bertschy.
Ergebnisse und Fotos bei Sport Ziel

NEUE DEISTER-ZEITUNG vom 21. Mai 2004
Natalie Nielsen und Jörg Schwanebeck Spitze
2. dtp team-Volkslauf mit 91 Teilnehmern / Lauftreff des SC Bad Münder und LC Lauenau sahnen ab
Bad Münder
(gö). Zwei Vereine dominierten den 2. dtp team-Volkslauf der TuSpo Bad Münder, der mit 91 Teilnehmern
eine bemerkenswerte Resonanz gefunden hatte. "Das war schon toll; in beiden Hauptläufen kommen die Sieger von unser-
em Lauftreff. Das ist eine Premiere", freute sich Jürgen Keller für seine Aktiven.
In der Tat: So etwas hat es noch nie gegeben, seitdem dieser Volkslauf veranstaltet wird und seine Vorgänger im Rexam-
und PLM-Volkslauf hatte. Natalie Nielsen siegte in 19:18 Minuten über 4600 m, und über 10 100 m gewann ihr Vereins-
kamerad Jörg Schwanebeck in 41:03 Minuten. Klassensiege errangen aus heimischer Sicht weiterhin bei den Frauen die
zweifache Cross-Kreismeisterin Andrea Pohl (W 40) von der TuSpo Bad Münder sowie Jens Becker (M 30), Ralf Duske
(M 35) beide Lauftreff SC Bad Münder über 4600 m. Über 10 100 m durften sich Hermann Koch (M 60) vom Lauftreff
SC Bad Münder sowie Andrea Sicher (W 40) vom TSV Gestorf und Silvia Schwanebeck (W 50), Lauftreff SC Bad
Münder, über Klassensiege freuen.
Die Mädchen und Jungen der Schülerklassen A bis D waren auf dem Rundkurs durch den Osterberg über die Distanz von
2050 m gefordert. Zahlenmäßig am stärksten vertreten waren hier die Aktiven des LC Lauenau. Leichtathletik-Chefin
Bärbel Fatzler, mit ihrem Club den Veranstaltungen in Bad Münder seit Jahren verbunden, hatte die Jüngsten ins Rennen
geschickt. Dabei fungierten deren Eltern zugleich als Betreuer und leisteten auch erste Hilfe, wenn Trost bei vorzeitiger Auf-
gabe angesagt war oder erschöpft die Ziellinie überquert wurde. Jüngster Teilnehmer war Simon Seelemeyer (M 8) von der
LG Wennigsen/Egestorf. Den Gesamtsieg sicherte sich bei den Schülern Mirko Ruhe (M 15) vom VfL Hessisch Oldendorf,
während bei den Schülerinnen Kathy Spieß (W 13) vom TV Jahn Welsede nicht zu schlagen war. Sie dominierte obendrein
das gesamte Starterfeld der Schülerklasse. Altersklassensiege errangen weiterhin Marcel Schulz (M 11), Marius Lehmann
(M 14) und Carolin Ziegenhagen (W 12) alle vom LC Lauenau.
Zwei Aktive der Schülerklasse starteten über 4600 m. Bei den Jungen war es der 12-jährige Marco Cipra (TuSpo Bad
Münder) und bei den Mädchen die 14-jährige Karen Erasmus (Lauftreff SC Bad Münder). Sieger und Platzierte erhielten
Urkunden. Zusätzlich wurden insgesamt 11 Pokale an die schnellsten Läufer und Läuferinnen je Altersklasse vergeben.
Bleibt zu erwähnen, dass 40 Ehrenamtliche der TuSpo für eine ausgezeichnete Organisation sorgten.
Ergebnisliste

HAMBURGER ABENDBLATT vom 24. Mai 2004
Abenteuer 24-Stunden-Lauf
Ultramarathon: Bei den deutschen Meisterschaften läuft Jens Lukas aus Berlin 252 Kilometer / Jörg Koenig
vom TuS Grünendeich kommt nach 177 Kilometern ins Ziel
Von Peter Hansaul
Neuwiedenthal. Knallgelbe Plakate am Straßenrand weisen den Extremsportlern aus allen Teilen Deutschlands den Weg.
"24-Stunden-Lauf" prangt es auf den Wegweisern, die zur Sportanlage Neumoorstück in Neuwiedenthal führen. Dieser
Lauf einmal rund um die Uhr und um deutsche Meisterehren ist mit das Schwierigste, was Ultraläufer durchzustehen haben.
Der Start
Hektik und Durcheinander auf der Sportanlage. Der Rasen ist mit großen und kleinen Zelten übersäht. Verwandte, Betreuer
und Zuschauer strömen zusammen. "Noch drei Minuten", versucht sich Mark Schepanski Gehör zu verschaffen. Er und
Zwillingsbruder Andre sind die Cheforganisatoren von der gastgebenden Leichtathletik-Gemeinschaft LG HNF. Dann,
Punkt 13 Uhr am Sonnabendmittag, lässt Dr. Hans-Jürgen Schulke, Direktor des Hamburger Sportamts, die Startpistole
knallen. Es ist schon ein seltsames Häuflein von Laufverrückten, das da in das Abenteuer rennt. Da sind die stillen Stars
dieser Laufszene wie die Titelverteidigerin Barbara Szlachetka vom Hamburger Marathon Club. Da ist aber auch Horst
Feiler aus Nienburg, der 82 Jahre alt ist. Und da ist Jörg Koenig vom TuS Grünendeich-Steinkirchen. Da sind aber auch so
seltsame Gestalten wie Günter Menzel aus Lennestadt. Ein mächtiger Mann von 110 Kilo Gewicht, mit schlohweißem Bart
und Zöpfchen im Haar, der nicht läuft sondern bedächtig marschiert. Und jeder Zuschauer denkt sofort: "Der schafft das nie
24 Stunden lang." Als die Läufer ihre erste Runde hinter sich haben, ruft Discjockey Peter Britten ins Mikrofon: "Jetzt habt
ihr nur noch 23 Stunden und 55 Minuten zu laufen."
Der Abend
Es wird langsam stiller im Zentrum der Großveranstaltung. Die Feuerwehr schaltet kurz vor 22 Uhr die großen Scheinwerfer
ein. Die meisten der Zuschauer sind schon zu Hause. In den Zelten mummeln sich die Staffelläufer, die nicht rennen müssen
(zwölf Läufer wechseln sich ab) in warme Decken ein. Einige haben sich in der Sporthalle in ihre Schlafsäcke verkrochen.
Die Ehefrau von Jörg Koenig sitzt im Zelt direkt an der Laufstrecke und liest den Roman "Das Dornenhaus". "Zwei davon",
sagt sie, "schaffe ich während eines 24-Stunden-Laufes." Ihr Mann war schon im Zelt und hat sich wärmer angezogen. Jörg
Koenig ist inzwischen 74 Kilometer gelaufen und liegt damit auf Platz 58. An der Spitze hat Sigurd Dutz aus Marburg be-
reits 102 Kilometer geschafft. Im Staffelwettbewerb führt die LG Hammer Park mit 154 Kilometer. Mit 145 Kilometer ist
die LG HNF Dritter.
Fünf Uhr morgens
Es wird hell über dem Sportplatz Neumoorstück. Ein feuerroter Streifen kündigt die Sonne an. Die Nacht war lang und kalt.
Als gegen Mitternacht ein gewaltiger Schauer niederging, haben sich einige schlafengelegt. "Die Nacht war schon hart", sagt
Jörg Koenig, "aber am meisten Angst habe ich vor den nächsten Stunden." Gerade hat er 119 Kilometer auf seinem Tacho.
Auch Günther Menzel, das weißhaarige Schwergewicht, ist schon 74 Kilometer gewandert und fröhlich dabei. An der
Spitze liegt der Berliner Jens Lukas mit 168 Kilometer vor Sigurd Dutz mit 163 Kilometern. Die Staffel von Hammer Park
hat 267 Kilometer zurückgelegt, die von der LG HNF ist mit 250 Kilometern Vierte.
Im Ziel
Die letzten Minuten und Sekunden, die Augenblicke der Euphorie. An der Strecke drängen sich die Zuschauer, rufen,
pfeifen, applaudieren. Die meisten der Staffelläufer sind jetzt gemeinsam auf der Bahn. Viele schwenken ihre Vereinsfahnen.
Der Discjockey dreht noch einmal mächtig auf. Genau wie Jens Lukas, der Berliner hat 252 Kilometer in den Beinen. Auch
Jörg Koenig nutzt selbst noch die letzten Sekunden und rennt 177 Kilometern. Um Punkt ein Uhr erklingt das Deutschland-
Lied über die Lautsprecher. Günther Menzel, der 110-Kilo-Bär sagt lachend: "Ich fühle mich so leicht. Ich glaube, ich kann
fliegen."
Die Meister mussten warten
Großartige Leistungen, ein begeisternden Finale und dann am Ende doch Missmut und kräftigen Ärger zum Ausklang der
deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Lauf und dem ergänzenden Staffelwettbewerb. Für 14 Uhr war die Siegerehrung
angesetzt. Die ausgelaugten und müden Läufer aber warteten und warteten. Es war schon nach drei Uhr am Nachmittag, als
Organisator Mark Schepanski den ungeduldigen und aufgebrachten Teilnehmern eingestehen musste, dass es Probleme mit
den Abschlusslisten der Zeitmessung gebe. Einige Namen tauchten am Ende nicht mehr in der Ergebnisliste dieser deutschen
Meisterschaft auf. Es wurden dann doch Urkunden ausgedruckt und verteilt. Aber da waren zum Teil falsche Leistungen
eingetragen. Mark Schepanski sagte allen Teilnehmern zu, dass sie in den kommenden Tagen Urkunden mit den korrigierten
Leistungen zugesandt bekämen.
Endgültige Ergebnisse (PDF’s)

DIE HARKE (Nienburg) vom 26. Mai 2004
Die Schulen sorgen für volle Nachwuchsläufe
Nienburg (hhg). Der 1. Nienburger Spargellauf erwies sich als Volltreffer aus sportlicher Sicht - er ergänzte und bereich-
erte den Spargelmarkt erheblich. Nicht nur fast 400 Läufer - darunter waren knapp 200 Schüler-, sondern auch unzählige
Zuschauer entlang der Wettkampfstrecken machten die Premiere zu einem echten Highlight für die Weserstadt. Vor allem
den Schulen war es zu verdanken, dass Nachwuchskräfte zwischen fünf und vierzehn Jahren der Veranstaltung ihren
Stempel aufdrückten. Die Zöglinge der Grundschulen Marklohe, Langendamm und Steimbke sowie der Alpheide- und
Friedrich-Ebert-Schule sorgten für riesige Felder bei den Schülerläufen. Die Mädchen und Jungen gingen konzentriert zur
Sache und begeisterten Eltern und Anhänger am Rande der Strecke.
Bei den Schülerläufen über 1000 Meter schaffte Steffen Kettel (MTV Liebenau) in 3:37 Minuten die schnellste Runde.
Kevin Seidel aus Loccum folgte in 3:44 min vor dem Nienburger Alexander Weiner (3:47 min). Bei den Schülerinnen lagen
Lara Frimmersdorf (TSV Lemke) und Milena Ruprecht (SV GW Stöckse) in schnellen 3:49 zeitgleich an der Spitze. Als
Dritte überquerte Hadiya Haido (Grundschule Steimbke, 3:54 min) die Ziellinie am Spargelbrunnen.
Die 5100 Meter auf der 2500-Meter-Runde durch Nienburgs City waren eine klare Sache für Johannes Haßlinger (VC
Nienburg, 17:59 min), der 25-Jährige hatte vom Start weg keinen ernsthaften Gegner. Fabian Gieseke (TV Jahn Rehburg)
benötigte genau eine Minute mehr. Auf der Bronzeposition landeten zwei Athleten zeitgleich mit 19:08 min: Andreas Osten
(SSV Rodewald) und Julian Kaddatz (Holtorfer SV). Ihnen folgten dicht hintereinander die bekannten einheimischen Leist-
ungsträger Robert Hanz (JG Oyle, 19:14 min), Andre Warnecke (MTV Nienburg, 19:18 min) und Eckart Eickhoff (1. Nien-
burger SC, 19:19 min).
Bei den Damen gelang Silvia Kettel (MTV Liebenau) trotz ihres Einsatzes bei der Organisation der Veranstaltung ein über-
legener Gesamtsieg in 22:30 min. Deutlich abgeschlagen folgte Nicole Müller (JG Oyle, 25:10 min) vor Christiane Kayka
(SSV Rodewald, 26:37 min).
Mit dem Verdener Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord) trug sich der einzige auswärtige Starter in die Gesamtsiegerliste
ein. Er war im Spargel-Hauptlauf über 10 200 m seinen Gegnern haushoch überlegen und musste nicht einmal an seine
Leistungsgrenze gehen, um in 34:18 min das Rennen für sich zu entscheiden. Der Bad Pyrmonter Arnold Müller (LG
Weserbergland, 37:14 min) brauchte als Zweiter fast drei Minuten mehr. Auf dem dritten Platz überraschte Björn Rusche
(Holtorfer SV, 37:49 min) vor Haßlinger, der nach seinem Sieg im kurzen Rennen genau 38:00 min lief.
Damen-Gesamtsiegerin Sylvia Kuhlenkamp (MTV Liebenau) gelang mit genau vier Minuten der überlegenste Vorsprung: In
41:35 min brachte sie die vier Stadtrunden hinter sich. Ihre Trainingsgefährtin Karin Haake (TSV Lemke, 45:35 min) und
Silke Schoppe aus Wietzen (48:42 min) waren die nächsten Läuferinnen.
Ergebnisse unter
www.nienburger-spargellauf.de

GRAFSCHAFTER NACHRICHTEN vom 29. Mai 2004
Strotmann gewinnt und lobt 14. Pfingstlauf
Leichtathletik "Eine tolle Veranstaltung" – Sport und Spaß bei optimalem Wetter
Von Andreas Huisjes
Emlichheim. Mathias Strotmann heißt der Sieger des Hauptlaufes über 10 000 Meter beim 14. Pfingstlauf von Union
Emlichheim. Der Sieger hatte 19 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Thomas Bruns aus Meppen. Klaus Eckstein
gab verletzt auf. Mehr als 2000 Zuschauer entlang der Strecke des 14. Emlichheimer Pfingslaufes hatten sich am Freitag-
abend im Hauptlauf über 10 000 Meter auf einen spannenden Dreikampf zwischen dem Vorjahressieger Thomas Bruns
(Union Meppen), Mathias Strotmann (LG Braunschweig) und Klaus Eckstein (LC Nordhorn) eingestellt. Nach der ersten
von insgesamt vier Runden über je 2500 Meter sahen sich alle noch in ihren Vermutungen bestätigt, als das Trio gemeinsam
den Start- und Zielbereich an der Berliner Straße passierte.
Doch nach etwa dreieinhalb Kilometern verspürte Eckstein, der erst vor zehn Tagen eine Zerrung erlitten hatte, wieder ein
leichtes Ziehen im Oberschenkel. "Im Training hatte ich eigentlich keine Probleme mehr. Daher dachte ich mir, dass ich es
einfach mal versuche. Aber es hatte dann keinen Sinn mehr", sagte der Nordhorner hinterher leicht enttäuscht. Somit blieb
das Duell zwischen dem überraschenden Vorjahressieger Thomas Bruns und dem gebürtigen Herzlaker Strotmann, der
schon seit Jahren für die LG Braunschweig startet. Auf den ersten Kilometern liefen die beiden Emsländer noch einträchtig
nebeneinander. Im letzten Drittel des Laufes verschaffte sich Strotmann aber dann die entscheidenden Meter Vorsprung.
"Nach etwa sechs Kilometern merkte ich, dass Thomas zwei, drei Schritte zurück fiel. Ich habe dann sofort Druck ge-
macht", sagte Strotmann. Am Ende hatte er 19 Sekunden Vorsprung auf seinen hartnäckigsten Verfolger herausgelaufen.
Nach 31:43,51 Minuten war Strotmann als Erster im Ziel. Der Niederländer Adri Deemter aus Hoogeveen sicherte sich
den dritten Platz. Als bester Grafschafter belegte der Nordhorner Oliver Kleine den vierten Platz und verpasste damit nur
knapp den Sprung aufs Siegerpodest. Elke Vedder (Germania Twist) benötigte für die 10 000 Meter 41:06,16 Minuten
und siegte damit in der Frauenkonkurrenz. Die Plätze zwei und drei gingen an die Nordhornerinnen Susanne Sloot und
Marie-Luise Bleumer.
Über 5000 Meter lief Michael Landwehr (SG Essen-Garthe) der Konkurrenz davon und siegte in der Zeit von 17:39,10
Minuten. Den zweiten Platz belegte Andreas Weß (Union Lohne) vor dem Niederländer Johan Nijland. Bei den Frauen
war die Niederländerin Marleen Herbert die Schnellste. Sie benötigte für die 5000 Meter eine Zeit von 20:53,14 Minuten
und hatte damit über zwei Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Hanneke Zylstra aus Vriezenveen. Platz drei ging an
die junge Emlichheimerin Sophia Hofrichter.
Einen spannenden Zweikampf lieferten sich Henning Wolbert (Grenzland Laarwald) und Mirco Kallus (Union Emlichheim)
im ersten Lauf des Tages für Schülerinnen und Schüler über 2000 Meter. Am Ende hatte der Grenzländer mit einer Zeit von
6:15,94 Minuten knapp die Nase vorn. Bei den Schülerinnen gewann die Niederländerin Sanne Woertink mit einer Zeit von
6:36,49 Minuten. Vorjahressiegerin Mareen Stroeve schaffte zwar eine deutlich bessere Zeit als im vergangenen Jahr, den-
noch reichte es "nur" zum zweiten Platz.
Der Staffellauf über 4 x 1000 Meter war in diesem Jahr mit genau 100 Staffeln erneut ausgebucht. Allein die originellen
Teamnamen wie "Die Gerissenen (Kreuzbänder)" oder "Die schlappen Pfannkuchen" lassen darauf schließen, dass in
diesem Lauf der Spaß mehr im Vordergrund steht. So ließen sich die vier "Saudi Arabis" in ihren Scheichkostümen bei den
Wechseln schon mal etwas länger Zeit. Dennoch gab es natürlich auch im Staffellauf ein Siegerteam. Die A-Jugend-Fuß-
baller Christoph Jeurink, Jens Beuker, Thomas Geerties und Andreas Ratzer benötigten für die 4 x 1000 Meter eine Zeit
on 11:13,30 Minuten.
Auch die jüngsten Sportler hatten am Freitagabend wieder ihren großen Auftritt. Am Bambinilauf dürfen alle Kinder bis zum
sechsten Lebensjahr, auch in Begleitung ihrer Eltern, teilnehmen. Über 250 Kinder drängten sich auf der 300 Meter langen
Strecke und erhielten nach der Zielankunft eine kleine Anerkennung.
Insgesamt nahmen erneut mehr als 1200 Sportler am Pfingstlauf teil, angefeuert von weit über 2000 Besuchern entlang der
Strecke. Hauptlaufsieger Matthias Strotmann brachte auf den Punkt, was viele - ob Zuschauer oder Läufer - dachten:
"Gutes Wetter, Superstimmung - es passte einfach alles. Eine tolle Veranstaltung!"
Ergebnisse auf der Home-Page der Veranstaltung

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Juni 2004
Matthias Lump lässt sich nicht lumpen
Läufer werden im Adlumer Hexenkessel lautstark angefeuert
Adlum
(wgk). Angefeuert von vielen Zuschauern und musikalisch begleitet von einer sechsköpfigen Abordnung des Spiel-
mannszugs St. Hubertus aus Borsum haben 215 Männer, Frauen und Jugendliche sowie 85 Kinder am dritten Abendlauf in
Adlum teilgenommen. Durch den Hildesheimer Triathleten Jan Bruns, der das Rennen über 5,2 km gewann, und die Ad-
lumer Dauersiegerin über 10,4 km, Claudia Hübers vom SV Hildesia Diekholzen, stellten zwei Teilnehmer aus dem Kreis
Hildesheim die Sieger, während mit Lena Brunkhorst, einer talentierten Triathletin von Hannover 96, auf der mittleren
Distanz und dem für Spirit-Sport Hildesheim startenden Matthias Lump, ebenfalls Triathlet aus Hannover, auf der langen
Distanz zwei auswärtige Gäste ganz überlegene Siege einfuhren. Am Eröffnungslauf der Kinder über 1,2 km beteiligten sich
85 Mädchen und Jungen.
Im Lauf über 10,4 km setzten sich von Beginn an Vorjahressieger Mario Holze, ein Triathlet von Hannover 96, und sein
Mannschaftskamerad Matthias Lump vom Feld ab. Christian Fricke (TriAs Hildesheim) und Stefan Kellenter (TuS Hasede)
hatten Mühe, Anschluss zu halten. Am Ende lief Lump einen Vorsprung von 18 Sekunden vor Holze heraus und nahm den
verdienten Beifall der Zuschauer im Zielbereich entgegen. Zwei Sekunden nach Holze war Fricke, im letzten Jahr noch
Sieger über 5,2 km, im Ziel, eine halbe Minute vor dem Marathonmann Kellenter. Mit dem Mikrofon in der Hand war
Hubert Kleeberg, einer der Hauptverantwortlichen des Abendlaufs, bemüht, die Zuschauer im "Hexenkessel" von Adlum
auf dem Laufenden zu halten.
Bei den Frauen lautete die Platzierung auf den Rängen eins und zwei wie 2003: Claudia Hübers aus Diekholzen überlegene
Siegerin vor Antje Vollmer (Tri Speedys Peine). Dritte wurde Rosemarie Vrieling. 85 Männer und 42 Frauen beendeten
das Rennen über 5,2 km. Nicht alle Gemeldeten erreichten das Ziel. Der plötzliche Wärmeeinbruch bescherte einigen Teil-
nehmern Kreislaufprobleme. So gab zum Beispiel die zum Kreis der Favoritinnen gezählte Gesa Winter vom TuS Holle-
Grasdorf vorzeitig auf.
In bestechender Verfassung und unbeeindruckt vom Wetterumschwung präsentierte sich der niedersächsische Kaderathlet
im Triathlon, der Jugendliche Jan Bruns aus Hildesheim. Der 16-Jährige, der nach eigenen Aussagen "zur Zeit sehr hart trai-
niert", lief den alten Hasen Harald Lippold (TKJ Sarstedt) und Lars Hampel (TuS Hasede) davon und gewann mit deutlich-
em Vorsprung. Eine stilistisch und konditionell beeindruckende Vorstellung bot die Siegerin auf der 5,2-km-Distanz, Lena
Brunkhorst aus Hannover. "Für mich war es der erste Start in einem Volkslauf in dieser Gegend", meinte die 20-Jährige aus
dem Triathlon-Bundesligateam von Hannover 96. Hinter ihr erreichte Agnes Stuke (MTV Borsum) als Zweite die Ziel-
schleuse. Sie holte damit wie im Vorjahr Silber. Mit Katja Tabor und Anja Schade folgten zwei Läuferinnen vom Spirit-
Sport Hildesheim. In der Mannschaftswertung siegte TriAs Hildesheim (mit Fricke, Bruns und Christian Neumann) vor
Spirit-Sport Hildesheim (Lump, Holze, Danjo Laubinger) und TuS Hasede (Kellenter, Hampel, Frank Setzkorn). Insge-
samt 16 Mannschaften kamen in die Wertung. Den Gemeinde-Cup der Harsumer Vereine gewann erneut der MTV
Borsum (mit Peter Abramowski, Agnes und Josef Stuke) vor dem MTV Adlum, Lauftreff Machtsum, Hüddessum-
Machtsum, TTS Borsum und MTV Harsum.
Ergebnisliste

LANDESZEITUNG für die Lüneburger Heide vom 5. Juni 2004
Alle Erwartungen übertroffen
Run for Help mobilisiert die Massen - 1011 Läufer am Start
Lüneburg
(upo). Diesen Lauf wird Lüneburg so schnell nicht vergessen - der 4. Stadtlauf, der wieder unter dem Motto
Run for Help, Gesunde laufen für MS Kranke, stand, mobilisierte die Massen. Hatten die Veranstalter, die Deutsche Multi-
ple Sklerose Gesellschaft und der MTV Treubund, im Vorfeld gehofft, mehr als 800 Teilnehmer zu locken, wurden sie
positiv überrascht. Denn 1011 Läuferinnen und Läufer rannten für einen guten Zweck. Zudem zeigten sie sich spenden-
freudig. Allein durch die Startgelder kamen schon mal 6809,10 Euro in die Kassen.
Und das Wetter spielte mit. Kurz vor dem Start um 20 Uhr ließ der Regen nach, der den ganzen Tag genervt hatte, und
sorgte so für bestes Laufwetter. Der Sieger, Rainer Jahnke vom Post SV Uelzen, setzte sich schon im Kurpark an die
Spitze, baute die Führung dann kontinuierlich aus. Am Ende hatte der Vorjahreszweite auf der 9,35 km langen Strecke
etwa 500 m Vorspung und kam in 30:57 min ins Ziel. "Ich habe vier Wochen nicht trainiert. Das war mein erster Versuch.
Es ging ganz gut", so Jahnke zufrieden. Auch die Erste bei den Frauen, Gunda Lenze von der SV Scharnebeck, strahlte
nach ihrem Erfolg in 38:07 min: "Ich wollte eigentlich nur in meiner Altersklasse vorne liegen und Punkte für den Salah-Cup
sammeln."
Doch nicht nur die Sieger standen im Vordergrund, sondern alle Läufer, die die Strecke in Angriff nahmen. Da joggten
Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden, lief der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd Althusmann neben Leichtathleten, die
die A 39 nicht wollen und dies auf ihren T-Shirts auch deutlich machten, waren den Woodlarks, ein Celtic-Supporter oder
Walker mit Stöcken am Start. Das interne Duell der HSG Lüneburg gewann Andrea Ulinski (unter 45 min) locker gegen
Uwe Schöps (über 50 min), dazwischen kam Arne Weiser ins Ziel, der seine Tochter Saida die gesamte Strecke im Baby-
Jogger vor sich her schob. Gut zu sehen waren auch die Kids von der Schule am Sandberg, ob nun Jan, Manuel oder Fynn,
alle hatten ihre Namen gut lesbar auf ihren T-Shirts stehen.
Und so waren am Ende alle zufrieden, feierten die After-Run-Party unter dem Motto Fun for Help oder traten gut gelaunt
den Heimweg an. Vielleicht dachten sie dabei auch an die Worte von Wybke Brockmann, die vor kurzem selbst an MS
erkrankte und den Läufern mit auf den Weg gab: "Das Wichtigste ist ankommen, positiv denken und das Beste aus dem
Leben machen." In zwei Jahren will auch sie wieder beim 5. Stadtlauf dabei sein. Es ist ihr zu wünschen.

ALLER ZEITUNG vom 5. Juni 2004
Ein Tag der Rekorde am Schloss-See in Gifhorn
(hot) Event der Rekorde: Beim Wolfsburg-Gifhorner Lauf-Cup rund um den Schloss-See gab es zwei neue Spitzenwerte:
Zum einen die 33:08 Minuten von Sieger Sascha Diehr (VfL Wolfsburg) über 10 Kilometer und zum anderen die Starter-
zahl: Insgesamt waren knapp 450 Teilnehmer dabei. Die Damen-Konkurrenz entschied Ingrid Worgitzki (RSV Wolfen-
büttel) zu ihren Gunsten.
Spannend ging es vor allem bei den Männern zu. Hier lieferten sich Diehr und sein Vereinskollege Mirco Appel ein Kopf-
an-Kopf-Rennen. Erst 200 Meter vor dem Ziel konnte sich Diehr absetzen. “Er ist im Moment einfach sehr stark”, musste
auch Appel zugeben. Damit verbesserte der Wolfsburger seinen eigenen Streckenrekord um 22 Sekunden. Bei den Damen
ging es nicht ganz so eng zu: Worgitzki siegte vor Daniela Jakobla (VfL Wolfsburg) mit 40 Sekunden Abstand. Marina
Popkova (Braunschweig) holte Platz drei. Auch Dirk Heumann vom Organisationsteam zeigte sich zufrieden: “Vor allem
der Ablauf war wirklich reibungslos. Aber auch die Bedingungen für die Läufer waren sehr gut.”
Ergebnisse:
10 km (Männer): 1. Sascha Diehr (VfL Wolfsburg), 32:08 Minuten; 2. Mirco Appel (VfL Wolfsburg), 32:12 Min.; 3. Frank Colsmann (TSV
Kirchdorf), 33:26 Min. 10 km (Frauen): 1. Ingrid Worgitzki (Wolfenbüttel), 39:10 Min.; 2. Daniela Jakobla (VfL Wolfsburg), 39:50 Min.;
3. Marina Popkova (Braunschweig), 40:18 Min. 5 km (Männer): 1. Bastian Dobrick (Eickenrode), 16:52 Min.; 2. Frank Weißgerver (Groß
Bultin), 18:09 Min.; 3. Daniel Ganz (Gifhorn), 18:30 Min. 5 km (Frauen): 1. Kerstin Wiethake (PSV Uelzen), 19:50 Min.; 2. Kerstin Spaude
(Braunschweig), 21:05 Min.; 3. Lilli Nagel (Müden), 21:53 Min.

ZEVENER ZEITUNG vom 7. Juni 2004
Teilnehmerrekord bei Wilstedt bei Nacht
Schnelle Zeiten, tolle Stimmung, gutes Wetter und mehr Teilnehmer als je zuvor bei der 22. Auflage der Abend-
laufveranstaltung
Wilstedt (sd). Die 22. Auflage der Abendlaufveranstaltung 'Wilstedt bei Nacht" hat alle Erwartungen bei weitem über-
troffen. 3642 Teilnehmer sorgten für einen absoluten Teilnehmerrekord. Damit wurde sogar das Top-Ergebnis des Jubi-
läumsjahres (im Jahr 2002 waren 3346 Teilnehmer am Start) übertroffen. Nach dem grandiosen Erfolg der diesjährigen
Veranstaltung können die Organisatoren ein magisches Ziel anpeilen: die 4000er-Grenze, denn die beste Werbung für die
Veranstaltung machen die Sportler, die in diesem Jahr abermals rundum begeistert waren.
Burkhard Rexin, der erstmals bei Wilstedt bei Nacht startete, brachte es auf den Punkt. "Was hier abläuft, ist einfach genial.
Die Stimmung auf dem Platz ist super, die Laufstrecke war sehr gut und die Atmosphäre im Dorf einfach toll. Wenn es sich
irgendwie einrichten lässt, bin ich im nächsten Jahr bestimmt wieder dabei. Wilstedt bei Nacht darf man sich eigentlich nicht
entgehen lassen", so der Sportler aus Selsingen, der den Organisatoren ebenfalls ein dickes Kompliment aussprach. "Es ist
schon unglaublich, was die hier in Wilstedt auf die Beine stellen. Das Dorf hat gerade einmal 1200 Einwohner, aber alles in
allem waren heute bestimmt 10 000 Menschen auf den Beinen", so der Läufer, der zum Einstieg die kurze Distanz über
5000 Meter gewählt hatte.
Obwohl dieser Lauf auch liebevoll als Joggerlauf bezeichnet wird, waren die sportlichen Leistungen überaus sehenswert. Bei
den Männern belegte Hikmet Ciftci aus Osterholz in einer Gesamtzeit von 15:47 Minuten. Den zweiten Platz belegte der
Bremer Frank Themsen, der nach 16:19 Minuten am Ziel war. Bronze ging an Timo Sielke vom Rehazentrum Gyhum. Er
benötigte 17:45 Minuten. Bei den Frauen lief die Delmenhorsterin Sonja Ellmann ein einsames Rennen. Nach gerade einmal
19:06 Minuten war die spätere Siegerin am Ziel. Einen tollen zweiten Platz errang die Zevenerin Marleena Schulz. Die
Nachwuchsläuferin benötigte 21:01 Minuten für die 5000-Meter-Distanz. Den Sprung aufs Treppchen schaffte auch Irmela
Knütter vom Lauftreff Sport-Ziel aus Bremen. Die Hanseatin belegte mit einer Zeit von 21:47 Minuten den dritten Platz.
Während die Zuschauer bereits die neuen Sieger über die Kurzdistanz feierten, absolvierten die Topläufer, die sich auf die
10 000-Meter-Strecke begeben hatten, bereits ihre zweite Runde durch den Ort. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit
näherte sich Joaquim Pedro vom TSV Kirchdorf der Ziellinie. Für den strahlenden Sieger blieb die Uhr bei 33:03 Minuten
stehen. 19 Sekunden später hatte auch Gerrit Lubitz vom ATS Buntentor Bremen die letzten Meter zurückgelegt und platz-
ierte sich damit sogar noch vor Vorjahressieger Torsten Naue von der LG Bremen-Nord. Der Läufer aus der Hansestadt
benötigte 34:02 Minuten.
Bei den Frauen, jüngerer Jahrgang, glänzte ebenfalls eine Hanseatin. Strahlende Siegerin wurde Katja Wolters aus Ham-
burg, die gerade einmal 36:13 Minuten benötigte. Mit einer Zeit von 40:33 Minuten belegte die Bremerhavenerin Stephanie
Weber den zweiten Platz. Bronze ging an die Osterholzerin Janina Kaiser, die 41:10 Minuten benötigte und sich riesig
freute. "Ich werde von Rennen zu Rennen besser und muss mir wohl langsam mal Gedanken über einen Platz für meine
Pokale machen. Mit einem derartigen Erfolg hätte ich aber nie gerechnet", so die Bronzegewinnerin.
Dagegen ist das Gefühl, auf dem obersten Treppchen zu stehen, für die Bremerin Rebecka Weise-Jung nicht neu. Die
Seriensiegerin der Vorjahre verteidigte im 10 000-Meter-Lauf der Frauen, älterer Jahrgang, abermals erfolgreich ihren Titel.
Mit einer Zeit von 37:10 Minuten siegte sie vor Ute Vehlow-Diekmann (TV Sottrum, 41:53 Minuten) und Isolde Mörk
(VSK Osterholz, 43:09 Minuten). Die Männer, älterer Jahrgang, lieferten sich ebenfalls ein packendes Rennen, das
Andreas Wellbrock für sich entschied. Er siegte in 35:37 Minuten vor Friedrich Neumann (TSV Wietzendorf, 36:24
Minuten) und Hermann Luttmann (SG Unterstedt, 36:48 Minuten).
Doch die Abendveranstaltung Wilstedt bei Nacht hat nicht nur bei den gestandenen Läuferinnen und Läufern so etwas wie
einen Kultcharakter. Für den laufbegeisterten Nachwuchs ist der Abendlauf ebenfalls etwas ganz Besonderes und so ver-
wundert es nicht weiter, dass rund 400 Kinder über die 1000-Meter-Distanz am Start waren. Die Medaillen gingen mit
einer Ausnahme allesamt an Läuferinnen und Läufer aus Bremen. Bei den Mädchen siegte Anna-Carina Franzmeier (LG
Wilhelmshaven, 3:29 Minuten), vor Henrike Prokopp (TuS Weyhe, 3:40 Minuten) und Lena Sünkenberg (TuS Arsten,
3:43 Minuten). Bei den Jungen errang Marco Steinmüller (TuS Huchting, 3:34 Minuten) die Goldmedaille vor Philip Jagd-
huber (LG Bremen, 3:38 Minuten) und Jan de Tabel (3:46 Minuten, TuS Lehe).
Die Ehrung der siegreichen Athleten war sicherlich der Höhepunkt einer rundum gelungenen Veranstaltung, doch für das
"i-Tüpfelchen" sorgte wieder einmal das spektakuläre Feuerwerk am Ende der Veranstaltung, die allen Prognosen zum
Trotz bei idealen Bedingungen über die Bühne ging. Rechtzeitig vor dem Beginn hörte es endlich auf zu regen und erst als
die letzte Rakete den nächtlichen Himmel über Wilstedt verzaubert hatte, setzte der Regen wieder ein. Ein sichtlich gut auf-
gelegter Gerd Heins, der die Veranstaltung erneut souverän moderierte und sich ebenso wie die vielen Helfer ein ganz
dickes Kompliment verdiente, schmunzelte und meinte nur: "Ich sage doch immer, Petrus ist Ehrenmitglied im MTV Wil-
stedt." (Auch vom 22. Abend-Volkslauf wird es keine Ergebnisliste geben !!)  

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 7. Juni 2004
Eine riesige Beteiligung
Hikmet Ciftci holt Sieg beim Wilstedter Abendlauf über 5000 Meter
Von unserem Mitarbeiter Klaus Göckeritz
Wilstedt. Dieser Lauf macht seinem Namen alle Ehre. Mehr als 3600 Teilnehmer hatten sich versammelt, als der ehemalige
Trainer der deutschen Springreiter, Herbert Meyer, den Startschuss zur 22. Auflage des Wilstedter Volkslaufs gab. Neben
den vielen Joggern, Walkern und Freizeitläufern standen vornehmlich die Teilnehmer an den Hauptläufen über 5000 und
10 000 Meter im Blickpunkt. "Wir haben heute hervorragenden Sport gesehen", freuten sich Heiko Lundt und Stadion-
sprecher Gerhard Heins vom Veranstalter. Der Kurs durch die Wilstedter Straßen war anspuchsvoll und verlangte den
Läuferinnen und Läufern durch die zahlreichen Kurven und die stattliche Beteiligung von 3624 Teilnehmern alles ab.
Allerdings blieben die meisten Starter auf Grund der kühlen Witterung über ihren Zeiten des Vorjahrs. Dies trifft auch auf
Torsten Naue von der LG Bremen-Nord zu, der seinen Titel nicht verteidigte und in der jüngeren Altersklasse hinter dem
Kirchdorfer Joaquim Pedro und Gerrit Lubitz von der SGR Buntentor in 34:02 Minuten als Dritter ins Ziel kam. Bei den
Frauen hielt sich Janina Kaiser beachtlich. Die Starterin vom VSK Osterholz-Scharmbeck benötigte 41:10 Minuten, und
diese Zeit brachte der Osterholz-Scharmbeckerin als Dritte einen Platz auf dem Treppchen ein. Eine Klasse für sich war
hier die Hamburgerin Katja Wolters in 36:13 Minuten, dahinter folgte die Bremerhavenerin Stephanie Weber mit 40:33
Minuten.
Eindrucksvoll war auch Rebecka Weise-Jung von der LG Bremen-Nord, die bei den älteren Jahrgängen dominierte und
das Ziel im Wilstedter Stadion nach 37:10 Minuten unangefochten als Siegerin erreichte. Die vielseitige Isolde Mörk vom
VSK Osterholz-Scharmbeck lief 43:09 Minuten und holte sich den Applaus der Zuschauer als Drittplatzierte ab. Silber ging
an die Sottrumerin Uta Vehlow-Diekmann.
Was Hikmet Ciftci kann, ist bekannt. Seine Ausnahmestellung bewies der Läufer der SOL Osterholz auch beim Wilstedter
Abendlauf. Die Stoppuhren zeigten 15:47 Minuten an, als der Sieger die Ziellinie nach 5000 Metern überschritt. Keine
wirkliche Chance hatte Frank Themsen (LG Bremen-Nord), der eine halbe Minute später in 16:19 Minuten einlief. Bei den
Frauen wiederholte die Delmenhorsterin Sonja Ellmann in 19:06 Minuten ihren Erfolg aus dem Vorjahr und legte mehr als
zwei Minuten zwischen sich und die zweitplatzierte Marleena Schulz aus Zeven.
Ergebnisse 22. Wilstedter Abendlauf
10 Kilometer Männer (ältere Jahrgänge): 1. Andreas Wellbrock (ohne Verein), 35:37 Minuten; 2. Friedrich Niemann (TSV Wietzendorf),
36:24 Minuten; 3. Hermann Luttmann (SG Unterstedt), 36:48 Minuten
10 Kilometer Männer (jüngere Jahrgänge): 1. Joaquim Pedro (TSV Kirchdorf), 33:03 Minuten; 2. Gerrit Lubitz (SGR Buntentor), 33:22
Minuten; 3. Torsten Naue (LG Bremen-Nord), 34:02 Minuten
10 Kilometer Frauen (ältere Jahrgänge): 1. Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord), 37:10 Minuten; 2. Ute Vehlow-Diekmann (TV Sottrum)
41:53 Minuten; 3. Isolde Mörk (VSK Osterholz-Scharmbeck), 43:09 Minuten
10 Kilometer Frauen (jüngere Jahrgänge): 1. Katja Wolters (LG HNF Hamburg), 36:13 Minuten; 2. Stephanie Weber (OSC Bremerhaven),
40:33 Minuten; 3. Janina Kaiser (VSK Osterholz-Scharmbeck), 41:10 Minuten
5 Kilometer Männer: 1. Hikmet Ciftci (SOL Osterholz), 15:47 Minuten; 2. Frank Themsen (LG Bremen-Nord); 16:19 Minuten; 3. Timo Sieke
(Rehazentrum), 17:45 Minuten
5 Kilometer Frauen: 1. Sonja Ellmann (Delmenhorster TV), 19:06 Minuten; 2. Marleena Schulz (LAV Zeven), 21:01 Minuten); 3. Irmela
Knütter (Lauftreff Sport-Ziel), 21:47 Minuten
Jungen 800 Meter: 1. Marco Steinmüller (TuS Huchting), 3:34 Minuten; 2. Philipp Jagdhuber (ohne Verein); 3:38 Minuten; 3. Jan de Tabel
(SuS Lehe), 3:46 Minuten
Mädchen 800 Meter: 1. Anna-Carina Franzmeier (LG Wilhelmshaven), 3:29 Minuten; 2. Henrike Prokopp (Weyhe), 3:40 Minuten; 3. Lena
Sünkenberg (TuS Arsten), 3:43 Minuten
(Auch vom 22. Abend-Volkslauf wird es keine Ergebnisliste geben !!)  
Einen weiteren Bericht vom Abendlauf vom 8. Juni gibt es hier auf der Seite etwas
weiter unten

WESERMARSCH ZEITUNG vom 7. Juni 2004
Rekorde purzeln beim City-Lauf
458 Grundschüler laufen mit – Ältester Teilnehmer ist 74 Jahre alt

Von Torsten Lange
Nordenham. Es ist kurz vor 19 Uhr. Der Computer im NMT-Pavillon am Marktplatz druckt die letzten Ergebnislisten des
7. Nordenhamer Citylaufs aus. Organisator Harald Peplau nickt zufrieden: 739 Teilnehmer gingen an den Start in den zehn
angebotenen Disziplinen. “Das sind etwa 200 mehr als im Vorjahr”, überschlägt Peplau. Den ersten Startschuss feuerte
Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder am Sonnabendnachmittag um 14 Uhr ab. 458 Grundschüler gingen auf die 830
Meter-Strecke durch die City. Am schnellsten im Ziel war Delf Peters (Grundschule Atens). Er brauchte 2:46 Minuten für
den Parcours. Genau drei Minuten lief Kevin Schumacher (Grundschule St. Willehad) und sicherte sich damit Platz zwei.
Platz drei teilen sich bei den Jungen Magomed Bangaew und Yasin Aysel (beide Grundschule FAH) mit jeweils 3:03
Minuten. Bei den Mädchen war Valentina Müller (Grundschule Atens) mit 3:01 Minuten am schnellsten. Jessica Schu-
macher (Grundschule St. Willehad) benötigte 3:14 Minuten. Dritte wurde Maria Schlüter (Grundschule Süd) mit 3:21
Minuten.
Bei den Erwachsenen gingen 281 Teilnehmer an den Start. Sie waren im Alter von neun bis 74 Jahren. Enttäuschend gering
war in diesem Jahr die Zahl der Inline-Skater. Zum 10- und 5-Kilometerlauf meldeten sich nur 43 Läufer. “Das war wohl
eine Modeerscheinung, die nachlässt,” vermutet Harald Peplau. “Wir werden das Inline-Skating im nächsten Jahr wohl
rausnehmen.” Stattdessen sollen eher Walker und Nordic-Walker angesprochen werden.
Gesamtschnellster beim 5-Kilometer-Inlinerlauf war Ole Büsing (Esenshamm) mit 15:10 Minuten. Zweiter bei den Herren
war Marco Menzel (SV Nordenham, 16:21 Minuten). Bronze ging an Marcel Suhren (Nordenham, 16:24). Bei den Frauen
gewann Lea Puhlemann (Nordenham, 15:18) vor Jule Schalt (SV Nordenham, 16:42) und Katharina Spohler (SV Norden-
ham, 16:48).
Beim 10-Kilometerlauf der Inliner siegte bei den Herren Michael Vetter (Wilhelmshavener SSV, 21:03) vor Michael
Schöling (Nordenham, 21:23) und Reinhold Bornhorst (Oldenburg, 21:57). Siegerin in dieser Disziplin wurde Gundel
Teubner (Oldenburg, 23:12). Sandra Kerschis (Nordenham, 27:28) kam als zweitschnellste Läuferin ins Ziel, ihr folgte
Sabine Lindemann (SV Nordenham, 27:30).
Den 3-Kilometer-Lauf gewann Jendrik Schirdewan (Nordenham, 12:03) vor Niklas Segebrecht (TSG Burhave, 12:42)
und Kevin Kolbe (Nordenham, 12:53). Bei den Damen gewann Jule Parohl (SV Nordenham, 11:59) vor Marie Woesthoff
(TV Stollhamm, 13:28) und Anna Rychliko (13:33).
Den 5-Kilometerlauf dominierte der ehemalige Nordenhamer Frerk Schenker (LG Göttingen, 17:14). Er erreichte das Ziel
mit fast einer Minute Vorsprung vor Emin Ördek (SOL Osterholz, 18:10). Frank Nischler (FC Bremerhaven, 19:00)
wurde Dritter. Karin Putzig (TSV Otterndorf, 21:56) gewann bei den Frauen vor Laura Haars (OS Nordenham Süd,
23:18) und Doreen Uchyla (Oldenburger TB, 23:26).
Über 100 Helfer aus den Reihen des Sportverein Nordenham, der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Freiwilligen Feuerwehr
Nordenham und der Polizei hatten den City-Lauf ermöglicht und für die Sicherheit der Teilnehmer auf der Strecke gesorgt.
Ergebnisse

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 7. Juni 2004
Brunnenlauf lockt 1200 Sportler
Leichtathletik: Teilnahmerekord in Eversten – Paetzke gewinnt 10-km-Lauf
Von Henning Busch
Oldenburg. Nichts ging mehr am gestrigen Nachmittag im Everstener Holz. 1200 Laufbegeisterte aus ganz Deutschland
hatten sich zur vierten Auflage des Everstener Brunnenlaufes an der Sporthalle in der Feststraße eingefunden, um bei
günstigen äußeren Bedingungen an einem von vier verschiedenen Läufen teilzunehmen. Einen Startschuss gaben auch
Schirmherr Horst Milde, Landtagspräsident a.D., und Oberbürgermeister Dietmar Schütz ab. Geradezu überwältigt zeigte
sich Mit-Organisator Arno Zech vom TuS Eversten über die große Resonanz. “Damit hatte wohl keiner gerechnet. Mein
heimlicher Traum waren erstmals 1000, jetzt sind es mehr als 1200 Teilnehmer geworden”, freute sich der Gründer des
Brunnenlaufes über den großen Zulauf, den er auch auf die Einführung des
Sparda-Cups zurückführt. “Es ist unbestreitbar,
dass die Kooperation zwischen den Vereinen und fünf verschiedenen Volksläufen dazu beigetragen hat.”
Zunächst machten sich um 13 Uhr knapp 400 Schülerinnen, Schüler, Jugendliche und erstmals 30 Walker auf die Strecke
über 2440 Meter. Bei den Schülern siegte Jens Nerkamp vom BV Garrel (8:31,15 min.). Der Oldenburger Philip Volk-
mann wurde Dritter (9:36,68 min.). Dessen Schule, die Helene-Lange-Schule, wurde mit dem Wanderpokal für die Lehr-
anstalt mit den meisten Teilnehmern ausgezeichnet. Beim Schnupperlauf für Jederfrau und Jedermann (5100 Meter) gewann
Henrik Endl (17:36,12 min.).
Über die Hauptstrecke von 10 km, gleichzeitig der dritte Wertungslauf zum Sparda-Cup, gingen knapp 600 Leichtathleten
an den Start. Es siegte der DSC-Athlet Christoph Paetzke in 32:39 Minuten vor Robert Radermacher (BSV 1892,
33:05,94 min.) und Henrik Endl (DSC Oldenburg, 35:24,28 min.). Beste Frau über diese Distanz war die DSCerin Yvonne
Reinmold (42:07,26 min.). Den Wanderpokal konnte sich bereits zum dritten Mal die TSG Hatten-Sandkrug sichern, die
46 Teilnehmer stellte.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. Juni 2004
Aus Köln mit dem Rad zum Hesel-Marathon
Leichtathletik: Peter Plenikowski legte in fünf Tagen 540 Kilometer zurück / TSV meldet neuen Rekord

Von Uwe Prins
Hesel. Mit 150 Startern und 27 Dreier-Saffeln meldete der TSV Hesel am Sonnabend einen neuen Teilnehmerrekord für
den Ostfriesland-Marathon. Das Rennen gewann Frank Themsen (LG Bremen-Nord) in 2:43:09 Stunden und löste Kay
Lauterjung (Hinte) in der Heseler Bestenliste ab, der 2001 in 2:45:56 Stunden gefinisht hatte. “Wir haben uns in den ver-
gangenen Jahren wohl einen guten Ruf erarbeitet”, freute sich Organisator Heiko Müller mit Blick auf die Teilnehmer-
zuwächse. Nicht nur der Marathon legte zu, auch über 5000 und 10 000 Meter sowie in den Bambini-Rennen gab es
größere Felder als in den Vorjahren. Auch nach der Veranstaltung war die Begeisterung im Lager der Heseler Organisa-
tionsgruppe groß: “Wir haben viel Zuspruch bekommen”, sagte Müller. “Die ersten Anmeldungen liegen bereits vor, im
nächsten Jahr machen wir auf jeden Fall weiter.”
Die anstrengendste Anreise hatte zweifellos Peter Plenikowski in den Knochen: Der 47-Jährige vom 1. FC Spich (in der
Nähe von Köln) war am vergangenen Montag mit dem Rad in Richtung Ostfriesland aufgebrochen und erreichte nach 540
Kilometern entlang der Ems am Freitag den Austragungsort. Die Landschaft hat ihn so beeindruckt, dass er sich vorstellen
kann, “in dieser Ecke mal Urlaub zu machen”.
Vor dem Start wusste der Koch - der schlanke und durchtrainierte Körper ließ keinerlei Rückschlüsse auf seinen Beruf zu -
allerdings nicht so recht, “ob die Vorbereitung auf dem Rad hilfreich ist”, flachste er. Seine Marathon-Bestzeit liegt bei 3:05
Stunden, für Hesel peilte er eher gemütliche 3:30 Stunden an. “Ich muss schließlich noch wieder mit dem Rad zurück.”
Seine Klubgefährten lachten bei dieser Aussage. Der Rest der Gruppe aus Spich war mit dem Auto angereist : “und ich
denke”, lachte Plenikowski, “dass keiner mit mir tauschen will.” Der Rheinländer benötigte 3:28 Stunden, ehe er sich auf
den Rückweg machte.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 7. Juni 2004
Laufsport: Im nächsten Jahr wird es wieder einen Hauptlauf geben
Sineux zieht positives Fazit / Veranstaltung 2005 auf einem Samstag
Aurich (sm). "Alles ist super gelaufen. Die Kinder haben ihren Spaß gehabt." Patrice Sineux ist zufrieden. Stellvertretend
für alle 60 Helfer, die die 17. Auricher Schulmeisterschaften mit organisiert haben, zieht er das positive Fazit. Über 1000
Kinder, so viele wie noch nie zuvor, haben diesmal teilgenommen und die Organisatoren vor eine neue Herausforderung
gestellt. Aber alles lief nahezu reibungslos. Fürs nächste Jahr will sich Sineux bemühen, noch mehr Absperrgitter zu organi-
sieren. Diesmal hatte er sich 100 Meter von der Stadt Leer besorgt, mit denen der Start- und Zielbereich gesäumt war und
die Zuschauer davon abhielt, die Laufstrecke zu queren. Von der Stadt Leer deshalb, weil die Stadt Aurich keine Absperr-
gitter besitzt. Bisher hatten sich die Organisatoren mit den Hürdenhindernissen vom Ellernfeld geholfen, um den Laufpar-
cours vom Gehweg zu trennen.
Im Anschluss eines jedes Lauf ehrte der Veranstalter die Sieger von Platz eins bis drei. Dabei ist Sineux aufgefallen: "Auf
dem Podest standen ganz häufig Kinder, deren Eltern schon sportlich auf sich aufmerksam gemacht haben oder immer noch
machen." Und: viele Kinder, die in den Vorjahren vorne mit dabei waren, waren auch diesmal unter den Erstplatzierten.
Besonders gefeiert wurden Konstantin Stracke (Jahrgang 94, Reilschule) und Abir Cheblir (1992, OS Aurich-Mitte).
Stracke, der sich den Schulmeister-Titel zum vierten Mal in Folge sicherte, wurde von seinen Geschwistern auf Schultern
getragen. Cheblir jubelten zahlreiche Landsleute zu.
Klar, dass bei solch einer großen Resonanz die Veranstalter nicht lange überlegen, ob es im nächsten Jahr eine 18. Auflage
geben wird. Sineux kündigte bereits an, unbedingt den Hauptlauf für die Erwachsenen wieder mit ins Programm aufzu-
nehmen. In diesem Jahr war darauf verzichtet worden, weil die Organisatoren relativ kurzfristig umdisponierten und die
Veranstaltung wegen eines hochkarätig besetzten Beach-Volleyballturniers auf dem Marktplatz vom 18. auf den 4. Juni
vorverlegten. Im nachhinein war Sienux ganz froh, dass es diesmal keinen Hauptlauf gab. Bei der Schüler-Beteiligung wäre
der Hauptlauf zu einem Mitternachtslauf geworden. Um mit einem größeren Zeitrahmen planen zu können, kündigte Sineux
an, den Stadtlauf mit Schulmeisterschaften im nächsten Jahr an einem Sonnabend durchzuführen. Die ersten Schülerläufe
sollen dann bereits am Nachmittag gestartet werden.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 8. Juni 2004
Der "Pilgerlauf" nach Wilstedt
Rekord: 22. Veranstaltung zieht 3 624 Aktive an / Vehlow-Diekmann und Luttmann auf dem Treppchen

Wilstedt (hes). Aufs Treppchen kamen beim 22. Abendlauf "Wilstedt bei Nacht" Ute Vehlow-Diekmann (TV Sottrum)
und Hermann Luttmann (SG Unterstedt) - ihnen am nächsten waren im 10- km-Hauptlauf Anita Köhnke (Eichenhof Waffen-
sen) und Lars Rosebrock (TV Sottrum).
Doch was macht eigentlich die Anziehungskraft dieses Laufspektakels, das mit 3 624 Leistungs- und Breitensportlern einen
neuen Teilnehmerrekord verzeichnen konnte, aus? Erfahrene Läufer, ja selbst die geistigen Väter der Wilstedter Nacht
wissen keine Antwort. Dass beim 10-km-Hauptlauf nur die ersten drei Läufer und Läuferinnen unter und über 40 Jahren
oder über fünf Kilometer nur die ersten drei Männer und Frauen die für sie gestoppte Zeit erfahren, mit einem Pokal und
einem Sachgeschenk ausgezeichnet werden, kann es wahrlich nicht sein. Auch die Tatsache, dass alle anderen ihre Zeit auf
der großen Marathonuhr oder ihrer eigenen Armbanduhr ablesen müssen und es keine Ergebnislisten gibt, kann nicht zu
diesem Boom beitragen. Ebensowenig wie die Schlangen vor den Damen-Toiletten. Und dass die "5-km-Jogger" und die
Walker, die zum Teil entgegen dem Verbot ihre Nordic-Walking-Stöcke mitnahmen, gleich nach ihrem Start die 10-km-
Läufer in deren zweiten Runde als lebende Slalomstangen nutzen dürfen, ist kein Werbeargument für den "Pilgerlauf" nach
Wilstedt.
Offenbar lieben die Läufer das Gedränge am Start, die Frage nach Brutto- oder Nettozeit kann nun mal trotz der Startver-
zögerungen nicht auftauchen. Musik und Anfeuerungsrufe an der 5-km-Rundstrecke durch den Ortskern der sportfreudigen
Gemeinde, das Flutlichtbaden und das riesige Feuerwerk nach der Siegerehrung - das muss es sein. Doch es gibt noch
einen Vorteil der Wilstedter Nacht - der familienfreundliche Freitagabend.
Den 22. Abendlauf "Wilstedt bei Nacht" gewannen übrigens Joaquim Pedro (TSV Kirchdorf) und Katja Wolters (LG HNF
Hamburg). Der in Bremen lebende Portugiese wurde im Hauptlauf nach 33:02 Minuten Erster vor Gerrit Lubitz (ATS
Buntentor) in 33:23 und Torsten Naue (LG Bremen-Nord) in 34:03 Minuten. Schnellster Altkreisläufer war wieder Her-
mann Luttmann (SG Unterstedt) als Dritter der Männer über 40 in 36:58 Minuten - auch wenn sich gegenüber Sottrum sein
Vorsprung zu Lars Rosebrock (TV Sottrum/37:53) halbierte. Die gebürtige Rotenburgerin Katja Wolters, die vor drei
Wochen in Sottrum gewann, kam nach 36:13 Minuten auf Rang eins vor Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord) in
37:10 und Stefanie Weber (OSC Bremerhaven) in 40:32. Ute Vehlow-Diekmann (TV Sottrum) lief bei den "Frauen über
40" hinter Weise-Jung in 41:59 Minuten auf Platz zwei. Die Rotenburger TuS-Athletin Anita Köhnke (43:27), die sich für
den Eichenhof Waffensen gemeldet hatte, wurde hier Vierte.
Zwei Berichte vom Abendlauf vom 7. Juni gibt es hier auf der Seite etwas
weiter oben

WINSENER ANZEIGER vom 8. Juni 2004
7. HIT-felder Volkslauf mit 456 Aktiven und neuem Rekord
Hittfeld.
Der 7. HIT-felder Volkslauf bei idealen Witterungsbedingungen war ein voller Erfolg. Die zahlreichen Organi-
satoren mit Uwe Rieckhoff an der Spitze sowie die mehr als 50 engagierten Helferinnen und Helfer freuten sich, dass mit
456 Aktiven ein neues Rekordergebnis erzielt werden konnte. Wegen der Sanierungsarbeiten an der Hittfelder Sportanlage
am Peperdieksberg konnte das landschaftlich attraktive Gelände auf dem Sportplatz in diesem Jahr nicht genutzt werden.
Daher mussten die Laufstrecken leicht verkürzt werden. Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dennoch
von der landschatlich schönen Strecke durch den Hittfelder Mischwald im Sunder mit seinem frischen Grün. Besonders die
Langläufer mussten auf ihrem 20,3 Kilometer langen Rundkurs sechs Steigungen meistern.
Einer, der diese Herausforderung hervorragend bewältigte, war der Dritte des vergangenen Jahres, Dr. Michael Mittag
(M 40) vom TV Jahn Schneverdingen. Er kam nach 1:18:49 std ins Ziel seiner Altersklasse und lief damit nicht nur in seiner
Altersklasse die mit Abstand beste Zeit. Die weiteren Platzierungen: 2. Martin Raulf (Stolpertruppe Winsen) 1:24:27 std,
3. Jürgen Meinberg (FG Tangendorf) 1:32:45 std, 4. Klaus Jensen (Mittwoch 96) 1:33:29 std, 5. Jörn Paul Enkk (VfL
Jesteburg) 1:35:48 std. Schnellste Frau über die Distanz von 20,3 Kilometern war Christiane Feil (W 40) von der Philips-
Laufgemeinschaft aus Hamburg in 1:37:25 std.
Sieger des mit 125 Aktiven besetzten Laufes über 10,4 Kilometer wurde André Prüsmann (M 30) von der LG Nordheide.
Mit 34:59 min lief er die beste Zeit dieses Rennens. Einziger echter Konkurrent war Markus Sumfleth (TSV Hittfeld), der
nach 38:41 min die Ziellinie passierte. Bei den Frauen gewann über diese Strecke die vereinslose Läuferin Andrea Oster-
heider-Breek (W 40) in 44:54 min. Bemerkenswert ist am Wettbewerb in Hittfeld, dass diese Veranstaltung ein familien-
bezogenes Breitensportereignis darstellt: Rund 40 Prozent der Teilnehmer waren vereinslos.
Den Jedermannlauf über 4,2 Kilometern entschied Jan-Simon Hamann (M 18) von Blau-Weiß Buchholz in 13:23 min zu
seinen Gunsten. Auf Rang 2 landete Nils Meyer (ebenfalls M 18) vom Gymnasium Meckelfeld in 16:33 min. Jüngste Teil-
nehmerin war die erst dreijährige Emmia-Joelle Röhrs vom TV Jahn Schneverdingen. Ein besonders Lob gab es für die
Familie Pottbacher vom MTV Tostedt. Vater Burkhard, Mutter Elke, Tochter Kirsten und Sohn Jahn nahmen gemeinsam
am 4,2-Kilometer-Lauf teil.
Die Verantwortlichen des 7. HIT-felder Volkslaufes erwiesen sich als Perfektionisten. Die erste Siegerehrung konnte dank
eines in den Vereinsreihen entwickelten Computerprogramms bereits 20 Minuten nach Zieleinlauf erfolgen. Nur eine Stunde
nach der Ankunft des letzten Läufers waren alle Ergebnisse ermittelt, die Siegerehrungen vorgenommen und die Urkunden
verteilt. Gar nicht erwarten konnten es die Kinder, bis sie ihre Urkunden und Geschenke aus der Hand von Anne Boese,
der Abteilungsleiterin des TSV Hittfeld, entgegen nehmen konnten. Zahlreiche Aktive, Gäste und das Helferteam fach-
simpelten nach dem Wettkampf noch lange über vergangene und künftige Laufereignisse.
Ergebnisse

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 8. Juni 2004
Hauptschule Westhagen siegte
Volkslauf des Albert-Schweitzer-Gymnasiums: Orientierungsstufe 18 stellte die meisten Teilnehmer
Kühles Wetter herrschte nach den Regenschauern des Nachmittags am Freitagabend, als Oberstudiendirektor Dr. Kurt
Schuster den achten Volkslauf des Albert-Schweitzer-Gymnasiums vor dem Herzberg-Stadion in Mörse startete. Fast 100
Teilnehmer hatten für diesen vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) genehmigten Lauf gemeldet. "Leider findet zur
gleichen Zeit heute in Gifhorn der große Gifhorner Schlosssee-Lauf im Rahmen der Wolfsburg-Gifhorner Laufcup-Serie mit
großer Beteiligung statt, so dass wir vor allem im Hauptlauf über 10 Kilometer keine große Beteiligung haben", sagte der
Schulleiter, der erstmals wegen einer starken Erkältung nicht selbst mitlaufen konnte.
Die Strecke führte von Mörse über Westhagen, den Detmeroder Teich in den Stadtwald und zurück über Westhagen zum
Herzbergstadion. Beim Lauf über sechs Kilometer, der hauptsächlich von Jugendlichen und Schülern gewählt wurde, entfiel
die Teilstrecke im Stadtwald. In der Mannschaftswertung siegte die Hauptschule Westhagen über beide Strecken. Über 10
Kilometer siegte Florian Böhm (Jahrgang 1987), und über sechs Kilometer lagen mit Viktor Gujo, Max Schischow und
Michail Rande gleich drei Hauptschüler vorn.
Ältester Teilnehmer war Oleg Hammling (Jahrgang 1959), der acht Minuten hinter seinem Sohn Johannes ins Ziel der Lang-
strecke kam, aber weitaus Jüngere noch hinter sich ließ. Als jüngster Läufer belegte Alexander Pushkin (Regenbogenschule)
einen guten Mittelplatz über sechs Kilometer. Die meisten Läufer stellte die Orientierungsstufe 18. Jeder Teilnehmer bekam
nicht nur eine Urkunde, sondern für das Startgeld auch noch eine Bratwurst und ein kühles Getränk. Auffallend groß war
der Anteil von Kindern der vielen im Stadtteil Westhagen vertretenen Nationalitäten. (w.a.)
Ergebnisse

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 8. Juni 2004
Sieger setzt sich bereits frühzeitig ab
Bernd Raupach gewinnt 14. Elsternlauf des TV Eintracht Algermissen
Algermissen
(gs). In der guten Zeit von 36:22 Minuten hat Bernd Raupach von der SG Misburg den Hauptlauf über elf
Kilometer beim 14. Elsternlauf des TV Eintracht Algermissen überlegen vor Lars Hampel vom TuS Hasede (38:55) ge-
wonnen. Bei den Läuferinnen setzte sich über diese Distanz ebenso sicher Iris Brümmer (LT Braunschweig) in der Zeit von
45:19 durch. Im 5000-Meter-Lauf der Männer siegte Jürgen Bressem vom TuS Gehrden (17:14 Minuten), bei den Frauen
Tina Wesseley aus Hannover (19:55). Wegen des Feuerwehrfestes war diese Laufveranstaltung vom Sportzentrum an der
Ostpreußenstraße auf die Anlage des SV Algermissen am Grasweg verlegt worden.
Der 34-jährige Misburger Bernd Raupach setzte sich schon auf den ersten Kilometern in der Feldmark in Richtung Harsum
vom Feld ab. Dahinter bildete sich dann eine Gruppe mit den drei Spitzenläufern vom TuS Hasede, Lars Hampel, Frank
Setzkorn und Reinhard Meyer sowie Arnold König (MTV Borsum), Andre Weber aus Hildesheim und Klaus Waschke-
witz (LLG Springe). Mit überragendem Vorsprung hielt der Hannoveraner sein Tempo auch auf den letzten zwei Kilo-
metern locker bis in das Ziel durch. Starter und Ansager Karl-Heinz Weske schickte außerdem noch ein gemischtes Feld
der Läuferinnen und Läufer über die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke, eine Walker-Gruppe und zusätzlich noch einen so
genannten Schnupperlauf für Mädchen und Jungen über 1500 Meter in die Wettbewerbe.
Die Vorsitzende des TV Eintracht Algermissen, Angela Heinemann, der Lauftreff-Leiter Uwe Schelske und Algermissens
Bürgermeister Wolfgang Moegerle nahmen gemeinsam im Außenbereich des SV-Klubhauses am Grasweg die Sieger-
ehrungen vor. Dem TV Eintracht zollte der Bürgermeister seine Anerkennung für die spontane Organisation bei der Umleg-
ung der Laufveranstaltung zu Gunsten des Feuerwehrfestes.
Die Ergebnisse - Hauptlauf, 11 km, Männer: 1. Bernd Raumpach (SG Misburg) 36:22 Minuten, 2. Lars Hampel (TuS Hasede) 38:55,
3. Anrold König (MTV Borsum) 40:35, 4. Frank Setzkorn (TuS Hasede) 42:06, 5. Andre Weber (Hildesheim) 42:23, 6. Reinhard Meyer (TuS
Hasede) 42:44.
Frauen: 1. Iris Brümmer (LT Braunschweig) 45:19, 2. Traute Abu Ajamieh (FSV Sarstedt) 48:21, 3. Gudrun Dralle (TuS Hasede) 50:42,
4. Katrin Crome-Schramm (TuS Hasede) 54:15, 5. Christiane Schlaps (Hildesheim) 54:55, 6. Waltraud Engelke (Eintracht Hildesheim) 55:27.
5000 m, Männer: 1. Jürgen Bressem (TuS Gehrden) 17:14, 2. Frank Weisgerber (Groß Bülten) 17:22, 3. Harald Lippold (TKJ Sarstedt) 17:38,
4. Jens Kreide (TuS Hannover) 18:01, 5. Heinrich Jörg (Sehlem) 19:03, 6. Jens Wagner (TV Algermissen) 19:07.
Frauen : 1.Tina Wesseley (Hannover) 19:55, 2. Agnes Lange-Stuke (MTV Borsum) 21:31, 3. Claudia Brümmer (Goslar) 21:34, 4. Tabea-
Christin König (MTV Borsum) 24:05, 6. Dagmar Prehm (Algermissen) 26:47.
1500-m-Schnupperlauf: 1. Till Giese 4:51, 2. Marit Giese 4:58, 3. Lena Rautenstrauch 5:37, 4. Johannes Rösner 5:45, alle TV Algermissen,
5. Joana König (MTV Borsum) 6:06, 6. Kira Rautenstrauch (TV Algermissen) 6:49.
5000-m-Walking: 1. Sabine Wallach (Bockenem-Nette) 39:21, 2. Christiane Gudde (Hildesheim) 40:54, Plätze 3 bis 7: Sabine Engelke, Petra
Wucherpfennig, Rita Klindworth-Budny, Elke Grodd und Sigrid Kumitz (alle Algermissen).

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 8. Juni 2004
1060 Menschen in Bewegung
Gute Stimmung bei Premiere

Lüchow (jw). Menschen, insbesondere Kinder, in Bewegung bringen: Diese Idee war der Auslöser bei einigen Leichtath
leten des SV Sporting Lüchow, einen großen Volkslauf auf die Beine zu stellen. Heraus kam der 1. Lüchower Sparkassen-
lauf, der am Sonntag eine gelungene Premiere feierte. Ein Volkslauf im und um den Schützenpark mit kurzen Distanzen -
vor allem für Kinder und Schüler. "Wie wird so eine Veranstaltung in Lüchow-Dannenberg wohl angenommen?", fragten
sich die Hauptorganisatoren Manfred Haacke und Siegfried von der Gablentz. "Mit 500 Teilnehmern wäre ich schon zu-
frieden", meinte Haacke, worauf von der Gablentz entgegnete, "1000 müssen es schon werden." Es wurden sogar noch
mehr. 1213 Nennungen nahmen die Organisatoren entgegen, deutlich mehr, als sie erwartet hatten. Der Zeitplan musste um-
gearbeitet werden. 1060 Läuferinnen und Läufer erreichten schließlich das Ziel. "Wir sind rundherum zufrieden", bilanzierte
daher Manfred Haacke. "Die Meckereien hielten sich in Grenzen, die Stimmung war auch dank des guten Wetters her-
vorragend." Die Ausfallquote derer, die gemeldet hatten, aber nicht erschienen waren, war gering. "Einige Gruppen sind
nicht gekommen", erklärte Haacke, "aber das ist normal, das passiert bei allen derartigen Veranstaltungen."
Trotz der gewaltigen Resonanz lief der Wettkampf nahezu reibungslos ab. Als gute Idee erwies sich, dass Teilnehmer ihre
Startunterlagen schon am Vortag abholen konnten. "Das haben rund 500 Starter gemacht, dadurch wurde der Vorgang am
Sonntag natürlich entzerrt." Auch im Wettkampfbüro gabs kaum Probleme. Schon 50 Minuten nach dem Start zum ersten
Lauf fand die erste Siegerehrung statt. Und auch nach dem Start zum Hauptlauf mit stattlichen 150 Teilnehmern mussten die
Sportlerinnen und Sportler nur rund 60 Minuten warten, ehe sie ihre Urkunden in den Händen hielten. Überhaupt kamen die
Siegerehrungen vor allem bei den Jüngsten gut an. Das Ausgabezelt war stets dicht umringt. Mit viel Freude verteilten SV
Sportings Vorsitzender Rolf Scharfbier sowie Otto Vaintzettel - mit 77 Jahren ältester Teilnehmer - und Andrea Friedrich
die Urkunden, die die vielen Mädchen und Jungen mit strahlenden Augen entgegen nahmen. Die Zeiten und Platzierungen
spielten dabei nur eine Nebenrolle. Neben den Urkunden erhielten alle Teilnehmer auch jeweils ein T-Shirt sowie einen
Stempel.
Leichte Kritik mussten sich die Organisatoren von einigen 16-jährigen Aktiven anhören. Hintergrund: Während die 15-Jähr-
igen eine Distanz von 1100 m absolvieren mussten, mussten die ein Jahr älteren Starter bereits die lange 5,5-km-Strecke
bewältigen. "Der Schritt war sicherlich zu groß", räumte Haacke ein. Auch in puncto Startzeiten gabs gelegentlichen Unmut,
wenn Aktive ihren Lauf verpasst hatten. Dafür sei aber jeder selbst verantwotlich, betont Haacke. "Die Zeiteinteilung muss
strikt eingehalten werden, sonst gibt es ein großes Durcheinander."
Ergebnisliste / Home-Page der Veranstaltung

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 8. Juni 2004
Viele spannende Rennen
Thiele und Behn schnellste hiesige Starter im Hauptlauf

Lüchow (jw). Gute Zeiten oder Topplatzierungen - darum ging es vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim 1. Lüch-
ower Sparkassenlauf des SV Sporting nicht in erster Linie. Dabei sein, Spaß haben, die Atmosphäre erleben und sich be-
wegen - das stand für viele Aktive im Vordergrund. Wer dennoch mit guten Leistungen geglänzt hatte, durfte sich doppelt
freuen. Über seinen eigenen Auftritt und die gelungene Veranstaltung. Die Zieleinläufe in den verschiedenen Klassen waren
aufgrund der großen Starterfelder mit teilweise über 60 Aktiven - zum Beispiel bei den Schülern M10, M12 und M13 -
zumeist knapp. In der M10 siegte Tom Frenzel von der Grundschule Wustrow über 800 m in 3:03 Min. beispielsweise nur
zwei Sekunden vor den zeitgleichen Arne Windeler (GS Prisser), Stephan Uller (SV Lemgow/Dangenstorf) und Marc
Herrmann (GS Prisser). Bei den Schülern M12 legte Sieger Florian Oswald von der Lüchower Jeetzel-Schule über 1100m
in 4:02 Min. eine gute Zeit hin. Noch stärker sind die 3:31 Min. von Ole Markgraf (M15) vom SV Zernien über 1100 m
einzuschätzen.
Bei den Mädchen der W12 lieferten sich Constanze Friedrich von der Jeetzel-Schule und Sporting-Läuferin Katharina von
der Gablentz ein spannendes Rennen, das Friedrich in 4:34 Min. mit drei Sekunden Vorsprung gewann.
Im Hauptlauf über 5500 m sicherte sich der Lüneburger Heinz-Dieter Cordes (M55) in 20:13 Min. den Gesamtsieg. Bei
den Frauen gewann erwartungsgemäß Claudia Heldt (Dortmund/W35) in 21:18 Min. Schnellste Lüchow-Dannenberger
waren Rudolf Thiele vom SV Sporting (M55/21:01 Min.) und Silvia Behn vom SC Lüchow (W40/26:15 Min.). Carsten
Martens vom TuS Liepe legte bei den B-Jugendlichen in 22:37 Min. eine starke Zeit hin. Im Gesamtfeld reichte das zu
Platz 12.
Ergebnisliste / Home-Page der Veranstaltung

HAMBURGER ABENDBLATT vom 9. Juni 2004
Volkslauf Bliedersdorf feiert Jubiläum
Bliedersdorf. Für Volkslaufwart Werner Kordes war es eine Veranstaltung wie eh und je. Von Festtagsstimmung war bei
dem engagierten Leichtathleten des SV Bliedersdorf nichts zu spüren. Und doch hatten der 25. internationale Volkslauf
seines Sportvereins doch einen besonderen Charakter: Ein Viertel Jahrhundert Volkslaufgeschichte in Bliedersdorf. Werner
Kordes konnte zu seinem Jubiläumslauf auf dem Sportplatz Dohrenblick wieder über 200 Gäste aus Norddeutschland be-
grüßen. Der familiäre Charakter der traditionellen Veranstaltung und ein Lauf durch eine reizvolle Umgebung locken die
Langläufer immer wieder in Sachen in den Landkreis Stade. Werner Kordes registrierte den Andrang mit ein bisschen Ge-
nugtuung, seine monatelangen Vorbereitungen und die akribische Abwicklung wurden honoriert.
Der Tagessieger des Hauptlaufes hatte eine kurze Anreise: Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude wird in die Laufge-
schichte des SV Bliedersdorf eingehen. In der Zeit von 1:14:35 Stunden überquerte der passionierte Langstreckenläufer
nach 20,8 Kilometer die Ziellinie. Zweiter wurde Peer-Rasmus Rupprecht vom Stader Schwimmverein in der Zeit von
1:16:06 Stunden. Als beste Frau kam Ingrid Protmann vom VfL Wingst ins Ziel, Ellen Schröter, Ehefrau des Tagessiegers,
war zweitbeste weibliche Teilnehmerin. Danny Mettke (LT Neuenfelde) in 38:09 Minuten und Jutta Schleßelmann (Post
SV Buxtehude, 54:24) waren die besten Athleten über 10,8 Kilometer.
(ka)
Ergebnisliste

EMDER ZEITUNG vom 14. Juni 2004
"Nur ein wenig abnehmen"
Mit 3000 Aktiven verzeichnete der Emder Matjeslauf auch in diesem Jahr einen neuen Teilnehmer-Rekord /
Im Hauptlauf unterbot der Sieger Georg Diettrich (LG Braunschweig) seinen eigenen Streckenrekord um 18
Sekunden
Von EZ-Mitarbeiter Karl-Heinz Janssen
Ein solcher Wind ist in der Regel unbeliebt. Böig kommt er von Nordwest, mal bremst er, mal treibt er an, mal holt er
Kappen vom Kopf oder schiebt urplötzlich dicke Regenwolken über den Himmel. Aber an diesem Nachmittag reißt dieser
unberechenbare Wind sich zusammen. Kein Regen, sogar Sonnenschein, wieder einmal haben die Veranstalter von der
ELG ihr schon sprichwörtliches Wetterglück. Für die meisten Aktiven, die sich um kurz nach 16.30 Uhr auf die Zehn Kilo-
meter-Strecke machen und die Innenstadt umlaufen, herrschen fast optimale Bedingungen. Denn dieser Wind hat einen
großen Vorteil: Er kühlt - welch ein Unterschied zum letzten Jahr.
Für die Zeitenjäger ist der Wind nicht so gut. Aber sie können sich darauf einstellen, das beweist in diesem Jahr die Sieger-
zeit von Georg Diettrich. Um 18 Sekunden verbessert er seine alte Bestmarke von 31:42. Und natürlich läuft er vom Start
weg vorne mit; es bildet sich in gewohnter Manier schnell eine vierköpfige Führungsgruppe. Dahinter mit gebührendem Ab-
stand die Silvesterlaufgewinner Peter Steinke und Valentin Harwardt. Früh kommt es zu Überrundungen, was das Beob-
achten des Rennverlaufes schwierig macht. Aber eines ist schon nach zweieinhalb von vier Runden klar zu erkennen:
Diettrich hat sich einen Vorsprung von etwa 80 Metern erlaufen, Paetzke und Bruno Thomas aus Meppen haben Mühe
dran zu bleiben, scheinen sich ganz auf den Kampf um Platz zwei zu konzentrieren.
Ab der zweiten Runde haben auch die Verfolger Steinke und Harwardt ihren 5. und 6. Platz schon relativ sicher. Steinke
schafft es in Runde 3, Harwardt fast 100 Meter abzunehmen. "Ich war vorher ein wenig krank gewesen," sagt das ehe-
malige Jungtalent der ELG nach dem Rennen, am Ende Platz 6 für Harwardt. Diettrichs Vorsprung vergrößert sich, spätes-
tens Mitte der 3. Runde läuft der bekannte deutsche Crossläufer nur noch gegen die Uhr; fast 150 Meter hat er jetzt Vor-
sprung, saust mit langen Schritten durch die Reihen jener Läufer, die einfach nur durchhalten wollen oder vielleicht mal
weniger als eine Stunde laufen. Aber Diettrichs Trainingspartner Christoph Paetzke holt doch noch mal auf und so liegen
schließlich nur sechs Sekunden zwischen den beiden Erstplatzierten. Gigantisch der Empfang beim Zieleinlauf in der Neutor-
straße, so viele Zuschauer waren noch nie da, es mögen 3000 sein, auch hier sicherlich ein Rekord.
Ex-Schwimmerin vorn
Drei Ostfriesinnen bestimmten den Ausgang der Frauenwertung auf der Hauptstrecke. "Ich bin taktisch gelaufen!" sagte die
schnellste Kerstin Lüken nach dem Zieleinlauf. Die ehemalige Leistungsschwimmerin des SV Neptun hatte früh ihr Tempo
gefunden, sah lange Zeit die führende Inga Jürrens vor sich und konnte sie schließlich in der dritten Runde doch noch über-
holen. Natürlich profitierten die Frauen von der Abwesenheit der fünfmaligen Matjeslaufsiegerin Waltraud Klostermann.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich mal schnellste Frau beim Matjeslauf werde. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen ab-
nehmen," freute sich Kerstin Lüken über ihren Sieg (39:29 neuer Vereinsrekord). Sie hatte auch schon zweimal die 5000
Meter gewonnen.
Einen ungefährdeten Sieg erlief sich Daniel Hackl von Studio Vera-Fit über die Ottifantenstrecke, 5000 Meter, zwei
Runden. Zweiter einer vom Start weg sich lösenden Vierergruppe wurde hier Reinhard Kupillas vom SSC Rodenbusch
(16:52). Platz 3 belegte Stefan Oppenborn, ebenfalls von Vera-Fit (17:11); auch der Viertplazierte gehörte diesem Sport-
studio an. Der Emder Wilfried Mühlenbrock wurde sechster. Schnellste Frau war hier Marina Barkhoff von Fortuna
Wirdum. -
Ergebnisse

EMDER ZEITUNG vom 14. Juni 2004
Sicherheits-Check: "Sind die Schuhe zu?"
Hunderte von jungen Aktiven sorgten bei den Schülerläufen des diesjährigen Matjeslaufs für einmalige Impressionen
Kinder lieben Nutella. Vor allem aber Aufmerksamkeit. Genau die bekommen sie beim Matjeslauf in hochgradiger Form,
und wohl auch deshalb reißen sich die Emder Kinder mittlerweile darum, mitzumachen. Wieder verzeichneten die Veran-
stalter von der ELG einen starken Zuwachs der Teilnehmerzahlen bei den Schüler-Läufen; die Schulen der Umgebung
ziehen voll mit, aber auch offensichtlich immer mehr Eltern.
Beim Schnupperlauf, mit dem auch in diesem Jahr der Matjeslauf um 13.45 Uhr eröffnet wurde, brauchen die Allerkleinsten
aber noch viel Hilfe, damit nichts passiert, und sie keine Enttäuschung erleben. Am besten ist es, wenn Mama oder Papa
mitlaufen und ein wenig das Tempo regulieren. Denn man muss sich seine Kräfte einteilen, auch wenn man nur 800-Meter
läuft, es ging wieder von der Neutorstraße zur Faldernbrücke und zurück.
Lange zu rennen ist nicht gerade eine der Stärken der Fünf- bis Siebenjährigen. Jeder lange Schritt ist noch ein kleines tech-
nisches Problem, viele schaukeln sich so über die Strecke, manche purzeln hin, oder halten auch mal an, um zu sehen, in
welchem Pulk die Konkurrenz von der 1b gerade einen Befreiungsversuch startet. Es gibt auch Eltern, die den Auftritt ihrer
kleinsten Schützlinge bei dieser Jagd durch die Innenstadt gar nicht für ratsam halten. Tatsächlich sah man auch in diesem
Jahr wieder jede Menge Tränen. Obwohl sich die Veranstalter alle Mühen gaben, das nichts passierte. Mädchen und
Jungen liefen zum Beispiel in getrennten Gruppen.
Etliche Teilnehmer hatten in den vergangenen Jahren ihr technisches Gerät nicht optimal präpariert gehabt. "Sind die Schuhe
alle zu?" fragte Sprecher Gerd Krauledat deshalb nochmal sicherheitshalber, bevor es losging. 242 Schnupperläufer gingen
auf die Strecke und alle bekamen das, was sie wollten: Jede Menge Aufmerksamkeit. Allein optisch gehörten die
Schnupperläufe wieder zum Höhepunkt der Veranstaltung. -
Ergebnisse

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 14. Juni 2004
Toll: Rekord zum Jubiläum
550 Starter beim 10. Adenbütteler Ratsherrenlauf - Grundschüler mittendrin
Von Doris Pölig-Bauer und Arne Duncker
550 Starter! Mit dieser Zahl hatte niemand gerechnet im Vorfeld des 10. Adenbütteler Ratsherrenlaufs. Und dieser neue
Teilnehmerrekord lag nicht nur an den vielen Cupläufern, die sich auf die 10-km-Strecke machten, sondern wurde zum
großen Teil aus eigener, Adenbütteler, Kraft erreicht: Denn die Kinder der dortigen Grundschule hatten eifrig trainiert und
nicht nur den 800-m-Kinderläufen, sondern sogar dem 5-km-Lauf neue Rekorde beschert.
Bereits im 5-km-Lauf war die Spitze sehr schnell. Richtig zur Sache ging es dann aber über 10 km, wo auf einer schwierig-
en und abwechslungsreichen Strecke der sechste Wertungslauf zum
Wolfsburg-Gifhorn-Laufcup ausgetragen wurde. Es
war zugleich der am stärksten besetzte Wettkampf in der Geschichte der Adenbütteler Läufe. Sieger Sascha Diehr (VfL
Wolfsburg, 33:07 Minuten) schilderte den Lauf auf seiner Sicht: "Ich bin die ersten zwei Kilometer noch in einer kleinen
Gruppe vorne gewesen. Als dann die sandige Waldstrecke begann, konnte ich mich schon früh absetzen und den Rest der
Strecke alleine laufen. Meine Kilometer lagen durchweg bei 3:15 bis 3:20 Minuten. Bis auf den schwierigen siebten Kilo-
meter, wo es über einen Hügel und dann kreuz und quer durch den Wald ging."
Mit seinem Sieg in Adenbüttel hat Diehr jetzt 5 von 6 Läufen gewonnen und ist schon sehr nah am Cupsieg 2004. Der in
Adenbüttel zweitplatzierte Frank Colsmann (TSV Kirchdorf, 33:57) ist derzeit auf Platz drei im Cup. Er hat aber noch die
Möglichkeit, dort die Sonderwertung um das "Gelbe Trikot" zu gewinnen, wenn er alle elf Läufe bestreitet und Sascha
Diehr bei einem Lauf pausiert.
Die stärkste kämpferische Leistung des Tages war vielleicht das Duell um Platz drei, das von Jan Voigt (Eintracht Braun-
schweig, 34:24) gewonnen wurde. Der knapp unterlegene Rolf Schwabe (VfB Fallersleben) lief trotz einer Zerrung eine
super Zeit und gewann zugleich die Altersklasse 40. Er war im Cup zuletzt Siebter, dürfte aber mit der gestrigen Platzierung
zwei Ränge aufgeholt und sich im Cup weiter nach vorne geschoben haben.
Bei den Frauen gewann die Wolfenbüttelerin Ingrid Worgitzki (39:38). Auch sie festigte damit ihre Führung im Cup: Bei
ihrem vierten Start siegte sie zum vierten Mal. Ganz zufrieden war sie mit ihrer Zeit aber nicht. "Dies mag aber an der
schwierigen Strecke gelegen haben. Ich war die ganze Zeit in Führung", sagte Worgitzki.
Wie bewerten die Läufer nun Adenbüttel im Vergleich der regionalen Cupläufe? Es ist sicher eine der schwereren, aber
auch landschaftlich reizvollsten Strecken. Auf dem Mittelabschnitt sind schon oft die Crosslauf-Bezirksmeisterschaften
ausgetragen worden. Einige stöhnen über diese Strecke, einige lieben sie - die meisten tun beides. Einig aber sind sich alle
aber in einem Punkt: In Adenbüttel gibt es den besten Kuchen aller Läufe weit und breit…
Die schnellsten Frauen:
1. Ingrid Worgitzki (Wolfenbüttel) 39:38 Minuten; 2. Ilka Schreinecke (VfL Wolfsburg) 40:23; 3. Marina Popkova
(Braunschweig) 41:12.
Die schnellsten Männer:
1. Sascha Diehr (VfL Wolfsburg) 33:07; 2. Frank Colsmann (TSV Kirchdorf) 33:57; 3. Jan Voigt (Braunschweig) 34:24.

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