..

Presseberichte Veranstaltungen (Seite 8)

Presseberichte Veranstaltungen Seite 1 - 5 / Seite 6 / Seite 7 / Seite 9

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 14. Juni 2004
"Wahnsinn" - 1540 beim 19. Abendlauf
Schon wieder eine neue Rekordbeteiligung bei der Traditionsveranstaltung des TV Uelzen am Freitagabend
Uelzen
(fk/ew). Es ist schon erstaunlich, welche Entwicklung der Abendlauf des TV Uelzen im Laufe der Jahre genommen
hat. Am Sonnabend stellte diese Traditionsveranstaltung wieder einen neuen Rekord auf, denn mit 1540 Aktiven war sie
stärker besucht als je zuvor. Dazu trug natürlich auch das fast ideale "Laufwetter" bei, von dem sich zahlreiche Zögernde zur
Teilnahme in letzter Minute animieren ließen. Uelzens Bürgermeister Otto Lukat ließ es sich nicht nehmen, die Laufwettbe-
werbe zu starten, er schickte die jüngsten Schülerinnen und Schüler auf eine 800 m lange Runde. Danach ging es Schlag auf
Schlag: Weitere Läufe über 800 m sowie über 2000 m, 4900 m und 9700 m sowie die Walker und die Wanderer
schlossen sich an. Alles war bestens organisiert, dazu trugen 130 Helfer(innen) sowie Polizeit, Feuerwehr und DRK bei.
Am stärksten bestückter Lauf war der über 4900 m, zu dem 463 Aktive antraten.
Für die herausragende Leistung des Abends sorgte der Wolfsburger Sascha Diehr, der die 4900 m in der herausragenden
Zeit von 14:59 Minuten bewältigte. Amy Campbell (TuS Bergen) dominierte in diesem Wettbewerb in 18:32 Minuten bei
den Frauen. Schnellster auf der langen Strecke über 9700 m war Hartmus Klages (MTV Müden) in 32:42 Minuten, währ-
end Kerstin Wiethake (LG Uelzen/Barum) bei den Frauen in 38:03 Minuten die Nase vorn hatte.
Ergebnisse

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 14. Juni 2004
Alexander Theile nicht nur im Wasser gut
Laufen: 142 Akteure starten beim Wildeshauser Abendlauf – Martin Götz im Hauptlauf vorne

Wildeshausen. 126 Erwachsenen waren über die fünf und elf Kilometer langen Distanzen gestartet. Das war aus Sicht
von Torsten Iverssen, Mitorganisator des Laufes, ein befriedigendes Ergebnis. In der Spitze seien die Akteure sehr stark
gewesen. Dann hab es ein kleines Loch gegeben, bevor das Gros der Läuferinnen und Läufer ins Ziel gekommen sei.
Unerklärlich für ihn die Tatsache, dass viele Wildeshauser, die sonst zu den Stammgästen gehören, diesmal dem Lauf fern-
blieben. Vielleicht lag dies auch daran, dass das Wetter nicht das beste war, vermutete Iverssen, der aber feststellte, dass
die Bedingungen auf allen Strecken optimal waren. Die meisten Akteure stellte diesmal die TSG Hatten-Sandkrug, deren
Starter in vielen Altersklassen siegten.
Ergebnisse

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 14. Juni 2004
667 Läufer aus acht Nationen bedeuten Teilnehmerrekord
Hasede
(gs). Seinen zwölften Sieg in Folge feierte Stefan Kellenter beim 26. Haseder Feldmarklauf trotz Regenschauer in
der guten Zeit von 2:47:32 Stunden. Auf seiner Hausstrecke lief der 47-Jährige vom TuS Hasede-Lauftreff um fast zehn
Minuten schneller als der Zweitplatzierte Harald Lixenfeld vom TuS Holle-Grasdorf (2:57:25) und Klaus Wuppinger aus
Wien, der für den MTV Braunschweig startet (3:00:24). Mit der 23-jährigen Rumänin Violeta Müller (LG Vellmar) siegte
eine überragende Läuferin (3:38:56) bei den Damen vor Sieglinde Hacke aus Berlin (3:47:58). Einen Hildesheimer Triumph
gab es auch im Halbmarathon durch Christian Neumann (1:22:20) von TriAs Hildesheim, gefolgt von Stefan Seyffert (TKJ
Sarstedt) in 1:22:59. Insgesamt 667 Läufer aus acht Nationen registrierte die diesjährige Haseder Laufveranstaltung - ein
neuer Teilnehmerrekord.
Bereits bei der Hälfte der Marathondistanz setzte sich Stefan Kellenter zwischen Harsum und Hasede souverän an die
Spitze des 72er-Teilnehmerfeldes und lief seinen Rivalen Harald Lixenfeld und Klaus Wuppinger auf und davon. Im Ziel
verriet der Erste dem Moderator Gerhard Schütte, dass ihm der Regen sogar noch gut tat und dass er mit dieser Siegerzeit
sehr zufrieden sei.
Über 5000 Meter mischten einige Läufer aus der Hildesheimer Region auf den vorderen Plätzen eifrig mit. Lars Hampel
vom Det's Race-Team (17:03) gewann vor Arne Siolek aus Hildesheim (17:39), dem deutschen Vizemeister im Ski-Nord-
isch in der Halle, Andreas Günnel aus Schierke (17:49) und Jens Wagner (18:11) vom MTV Bledeln. Mit Erwin Jandt aus
Hildesheim hatte die Veranstaltung auf dieser Strecke mit 89 Jahren auch den ältesten aller Teilnehmer. Der Veteran be-
nötigte 50:08 Minuten.
Erstaunlich die überragende Abwicklung dieser 26. gemeinsamen Laufveranstaltung der TG Keramika/TuS Hasede-Lauf-
treff, die am frühen Sonntagmorgen rund 120 ehrenamtliche Helfer bereits im Einsatz hatten und mit Horst Berger auch
einen erfahrenen Cheforganisator erster Güte besitzen.
Ergebnisse

ANZEIGER FÜR HARLINGERLAND vom 14. Juni 2004
Stephan Immega und Uwe Lübben laufen Konkurrenz auf und davon
Gastgeber dominieren beim Harlingerland-Volkslauf / 117 Teilnehmer

Dunum (bum/ah). Schon nach einer Runde hatten sich zwei Läufer des gastgebenden Lauftreff Schafhauser Wald im SC
Dunum von ihrer Konkurrenz abgesetzt: Uwe Lübben und Stephan Immega. Beide sollten ihre Führungspositionen auch
nicht mehr abgeben und als Sieger über die Ziellinie laufen. Immega (Hauptklasse) nach zehn Kilometern, für die er 35:10
Minuten benötigte, und Lübben (M 30) nach 21,0975 Kilometern, der Halbmarathondistanz, die er in 1:26:34 Stunden
absolvierte.
Dritte im Bunde der Dunumer war schließlich die 15-jährige Sabrina Hoffmeister, die zehn Kilometer in 45:07 Minuten lief
und damit in der Jugendwertung nicht zu schlagen war. Schnellste Frau auf der Halbmarathondistanz war Dagmar Gum-
brecht-Vinke (W 40) vom MTV Aurich (1:43:15 Std.). Über zehn Kilometer lieferten sich Selma Schneider (W 50) vom
LC Delmenhorst und Almuth Maaß (W 30) von der LG Ostfriesland ein Kopf-an-Kopfrennen. Um eine Sekunde (45:15
und 45:16 Min.) musste sich die Auricherinnen geschlagen geben.
Über fünf Kilometer siegten Carsten Grohn vom VFC Mullberg und Nicole Oelrichs. Die Erstplatzierten aller Altersklassen
wird der "Harlinger” in seiner morgigen Ausgabe veröffentlichen. Insgeamt gingen 117 Läuferinnen und Läufer auf die fünf,
zehn und 21,0975 Kilometer langen Lauf- sowie eine fünf Kilometer lange Walkingstrecke. Am stärksten war einmal mehr
der TV Norden vertreten, der allein 28 Teilnehmer auf die landschaftlich reizvollen Distanzen schickte.
  

Presseinformation vom 15. Juni 2004 (Von Markus Steinbrück)
14. Regionales Schüler-Sommersportfest der LG Nordheide in Winsen (Luhe)
Brümmer und Jess sorgten für die Highlights
Winsen. Scheinbar mit dem Wettergott im Bunde waren die Organisatoren der LG Nordheide jetzt im Rahmen ihres 14.
Regionalen Schüler-Sommersportfestes. Während es an anderen Orten durch Unwetter bedingte Unterbrechungen gab,
wurde die Winsener Sportanlage der Berufsbildenden Schulen lediglich von zwei kleineren “Nieselattacken” heimgesucht.
So fanden die 131 Teilnehmer aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen leistungsfördernde Bedingungen vor.
Auf den Sprintstrecken wurden die Zehn- bis 15-Jährigen sogar von moderatem Rückenwind vorangetrieben.
Für die Highlights der beliebten Veranstaltungen sorgten die Gäste mit der weitesten Anreise. Ein echter Hingucker waren
die Wurfdarbietungen des 15-jährigen Tobias Brümmer. Der Athlet der LG Braunschweig erzielte persönliche Bestmarken
mit der 4-kg-Kugel (16,46 m) und dem 1-kg-Diskus (44,86 m). Zudem ließ er den 600 g schweren Speer auf beachtliche
56,83 m fliegen. Sowohl die Kugel- als auch die Speerweite hätte Tobias im Vorjahr einen Platz unter den Top Ten der
Deutschen Bestenliste beschert.
Bei sechs Starts stand Kimberly Jess vom Büdelsdorfer TSV aus Schleswig-Holstein sechsmal ganz oben auf dem Ergeb-
nistableau. Die W-12-Schülerin überzeugte in erster Linie durch 1,56 m im Hochsprung. Als die letzte Konkurrentin bei
1,36 m ausschied, stieg das schlanke Talent aus dem hohen Norden erst in den Wettkampf ein. Auf den Mittelstrecken
sorgten die Geschwister Graw von der LG Glinde für Aufsehen. Der zwölfjährige Dennis absolvierte die 1000 Meter in
3:10,53 min. Seine drei Jahre jüngere Schwester Mandy hatte ihren 800-Meter-Abschnitt bereits nach hervorragenden
2:40,79 min hinter sich gebracht.
Verstecken musste sich der Nachwuchs aus dem Winsener Kreisgebiet allerdings nicht. Bei den 13-jährigen Jungs gewann
Tim Kelly Pahnke (TSV Hittfeld) die 75 Meter in 10,21 sec. Jan Felix Evert (MTV Hanstedt) sprang 1,48 m hoch. Gleich
drei Siege mit drei persönlichen Bestleistungen holte sich Jarina Meinhold von der gastgebenden LG Nordheide im Feld der
Schülerinnen W 13. Unter anderem gewann sie die 60-Meter-Hürden in 11,19 sec. Schnellste 800-Meter-Läuferin war
LG-Vereinskameradin Jana Sussmann (W 14), die in 2:26,48 min ebenfalls Bestzeit lief. Janina Knitsch (W 14/MTV Han-
stedt) sprintete die 100 Meter in starken 13,09 sec. Corinna Templin (W 14) sprang mit 1,48 m so hoch wie nie. Yvonne
Patzig (W 15/beide LG Nordheide) wuchtete die 3-kg-Kugel auf die Bestweite 10,80 m.
Nach mehr als fünfstündigem Wettkampfgeschehen und der sich unmittelbar anschließenden Siegerehrung verließen alle
Teilnehmer die Sportanlage der Berufsschule mit einer Urkunde in der Hand. Bereits am kommenden Wochenende geht es
in Winsen mit den Kreis-Einzel-Meisterschaften der Schülerklassen B bis D (Sonnabend, 19. Juni) sowie denen von den
Schülerklassen A aufwärts (Sonntag, 20. Juni) weiter.
Ergebnisse Schülersportfest

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. Juni 2004
Laufen so weit die Füße tragen
18. Braunschweiger Nachtlauf begeisterte 5100 Starter - vom Knirps bis zum Top-Athleten
Von Hans-Dieter Schlawis
Braunschweig. Rekord-Starterfeld, phantastische Atmosphäre am Rande der Strecke, 5100 Läufer vom achtjährigen
Knirps bis zum kenianischen Top-Athleten: Der Braunschweiger Nachtlauf setzte auch bei seiner 18. Auflage wieder Maß-
stäbe, von Langeweile oder Routine keine Spur.
"Ich bin zum ersten Mal hier am Start und völlig begeistert. Was am Rande der Strecke los war, ist klasse", bekannte
Susanne Ritter (LG Braunschweig/MTV) nach dem Elitelauf der Frauen, in dem sie auf Platz vier die beste Deutsche nach
drei Tempo-Robotern aus Kenia war. Dass die schnellsten Frauen im Feld mit 1800 Hobby-Läufern auf die Reise ge-
schickt wurden, nahm die Crosslauf-Spezialistin gelassen hin. "Am Anfang war ich von so vielen Menschen um mich herum
schon überrascht, aber das legte sich schnell. Wenn es nicht anders ging, habe ich mir den Weg freigeschrien", sagte die
Lehramtsstudentin lächelnd und nicht ganz ernst gemeint, die bei der letzten Cross-WM auf Platz 20 einlief. Da für sie die
Wintersaison wichtiger ist, baut sie gern ein paar solcher Straßenläufe in ihr Trainingsprogramm ein.
Das macht auch Mannschaftskollege Carsten Eich, der im Elitelauf der Männer 13. wurde. "Ich wollte mich hier in Braun-
schweig zeigen und bester Deutscher werden, aber das Anfangstempo war für mich als Marathonläufer zu schnell." 3:06 bis
3:08 Minuten für den Kilometer hat er am liebsten. Wenn dann in 2:50 Minuten angelaufen wird, muss er abreißen lassen,
um seine Kräfte richtig einzuteilen, nicht in der zweiten Phase des Rennens einzubrechen. Wenn Stanley Salli aus Kenia in
28:48 Minuten in neuem Streckenrekord die 10 Kilometer gewinnt, kann Eich nicht mithalten. "Mir ging es darum, heraus-
zufinden, wo ich im Trainingsprozess stehe. Und da bin ich zufrieden", sagte Eich, der wie seine Mitläufer durch den mit
dem Startschuss einsetzenden Regen ein paar Probleme bekam. "Stellenweise war es ganz schön rutschig."
Dem 37-jährigen Mario Burger, ebenfalls Lokalmatador, machte der nasse Untergrund nichts aus. "Mich hat der Regen
nicht gestört", sagte der Abonnementsieger über die 12 Kilometer. Und auch die Riesen-Starterfelder, die ewigen Über-
rundungen nahm der selbstständige Gärtner gelassen. "Durch die vorneweg fahrenden Radfahrer war die Strecke für mich
immer schön frei."
Während in den Lokalen der Innenstadt die After-Nachtlauf-Partys begannen, räumten kurz nach Mitternacht viele fleißige
Helfer, ohne die so eine Mammutveranstaltung wie der Nachtlauf nie so perfekt über die Bühne gehen könnte, schon emsig
auf. Der Regen hatte die letzten Zuschauer vertrieben. Auf ein Neues am 17. Juni 2005.
Ergebnisse

HAMBURGER ABENDBLATT vom 21. Juni 2004
Ein Postbote läuft allen davon
Stadtlauf: Sascha Wozniak (Winsen) siegt in Buchholz / 2425 Teilnehmer bescheren neuen Teilnehmerrekord
Von Peter Hansaul
Buchholz. Er fand schon Beachtung, als er noch im Schatten stand. Aber mehr aus Mitleid. Die Bewunderung der Zu-
schauer kam erst später. Als wieder ein Regenschauer niederging, sucht ein kleiner Mann in kurzer Hose und und nur einem
dünnen Läuferhemdchen bekleidet Schutz in einem Hauseingang. Dabei war der kleine alte Mann, der so fror, der heim-
liche Star des Zehn-Kilometer-Laufs durch die Buchholzer Innenstadt. Und dieser Wettlauf ist der eigentliche Höhepunkt
des sechsten Buchholzer Stadtlaufes.
Helmut Ermgassen, der vor dem Start so gefroren hatte, war mit seinen 84 Jahren der älteste Teilnehmer. Und natürlich
Liebling der tausenden Zuschauer, die sich an dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs eingefunden hatten. Kurz nach dem
Start, nach den ersten 600 Metern, brauste am Start- und Zielort erstmals lauter Beifall auf, als der alte Mann aus Her-
mannsburg durch die Gasse der Zuschauer tippelte. Da war er der Letzte unter den 406 Freizeit- und Hobbyläufern.
Vorne an der Spitze war Axel Frick vorausgestürmt. Und deutlicher hätten die Extreme nicht für jeden sichtbar sein können,
der einen solchen Stadtlauf prägt und so interessant und abwechslungsreich macht. Denn Axel Frick im kurzen, engen
Höschen der Triathlon-Athleten und mit Kopftuch und braungebranntem, durchtrainiertem Körper, repräsentierte die Teil-
nehmer, für die Laufen ein wichtiger Teil ihres Lebens geworden ist. "Ich trainiere zehn Mal in der Woche", erzählte der
Triathlet, der für das Team Intersport Lehrke läuft, dem Buchholzer Sporthaus, vor dessen Tür das Ziel war.
Aber für die zehn Kilometer hatten eben nicht nur die trainingsbesessenen Lauffreaks, sondern auch richtige Zufalls- und
Hobbyläufer gemeldet. Manche hatten die Zuschauer, die am Streckenrand standen oder die Cafes und Imbissbuden be-
völkerten, völlig falsch eingeschätzt. "Der steht den Lauf bestimmt nicht durch", witzelte eine Blondine, als ein braunge-
brannter Bär mit schlohweißem Bart vorbei stampfte. Von wegen: Bruno Gottschalk, ein Maurer aus Tostedt, ist zwar
schon 60 und mit 97 Kilo Gewicht auch keiner, der vom Schlankheitswahn befallen ist. "Ich bin in Buchholz schon das
fünfte Mal dabei", sagte er. "Und ich bin auch noch so fit, dass ich Marathonläufe durchstehe." Und danach schwang er sich
auf sein Fahrrad und fuhr heim nach Tostedt.
Der zwei Runden lang führende Axel Frick konnte sein starkes Anfangstempo nicht durchstehen. Ein Winsener Postbote
hatte einfach mehr Kräfte. Sascha Wozniak, 28 Jahre alt und Mitglied im HSV Stöckte, übernahm in der zweiten Runde
die Führung und hatte im Ziel Ende mehr als eine halbe Minute Vorsprung. Er gewann in 35:35 Minuten. "Fünfmal habe ich
hier schon teilgenommen", sagte der Läufer mit den 80 Kilometern Trainingspensum in der Woche. "Das ich hier gewinnen
könnte, damit habe ich wirklich nicht gerechnet." Zweiter war Friedrich Wilhelm Niemann vom MTV Müden/Örtze vor
dem Hittfelder Axel Schulze.
Bei den Frauen hatte Silke Gielen vom Harburger SC eigentlich schon beim Start gewusst, dass sie diesmal gewinnen kann.
Ihre härteste Konkurrentin der letzten Jahre, Gaby Schult, war diesmal über 5,3 Kilometer gestartet und hatte den Lauf
gewonnen. So kletterte nach dem Hauptlauf Silke Gielen auf das Siegertreppchen. "Es ist so schön, hier zu laufen und ich
genieße es auch, wenn meine Familie an der Strecke steht und mich anfeuert", sagte sie. Zweite war Laurie Viethen vo
der LG Nordheide vor Nicole Rienecker von Blau-Weiss Buchholz.
"Mit 2425 Meldungen für die neun Wettbewerbe hat unser Stadtlauf enorme Ausmaße angenommen", so Cheforganisator
Arno Reglitzki, "da müssen wir im kommenden Jahr vieles straffer organisieren. Allein 600 Kinder beim Lauf über 600
Meter, das ist einfach nicht zu bewältigen."Die wachsende Beliebtheit des Buchholzer Stadtlaufes erfordert eine noch um-
fangreichere Organisation. Obwohl 350 Helfer im Einsatz waren.
Ergebnisse
Presseberichte vom 21.6. / 22.6. (2)

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 21. Juni 2004
Knapp 400 Aktive beim 6. Meerlauf
Als der Startschuss fiel, hörte der Regen auf / So konnten die Aktiven bei guten äußeren Bedingungen das
Zwischenahner Meer umrunden
Zwischenahn (mh). Organisator Heiko Heinsen und seine 18-köpfige Organisationscrew vom Lauftreff Bad Zwischenahn-
Edewecht zeigten sich zufrieden. Auch der 6. Zwischenahner Meerlauf fand eine große Resonanz von knapp 400 Teil-
nehmern. Die Strecke war zwar durch den heftigen Regen zuvor sehr tief und schwer geworden, aber die Luft klar und rein.
Bestzeiten waren möglich. Seinen eigenen Rekord aus dem vergangenen Jahr verpasste der Sieger, Gerrit Lubitz, von ATS
Buntentor Bremen nur um 11 Sekunden. Diesmal brauchte er 41:43 Minuten, im vergangenen Jahr waren es 41:32. Sehr
gut behaupteten sich die heimischen Läufer aus dem Ammerland. Platz zwei belegte Stefan Schwengels vom TuS Wester-
loy vor Michael Fugel aus Westerstede.
Ergebnisse

DER MÜNSTERLÄNDER vom 21. Juni 2004
Strotmann zeigt Andreas Kuhlen die Grenzen auf
Leichtathletik: Herzlaker gewinnt zehn Kilometer beim Emstekerfelder Sportfestlauf

Cloppenburg (th).Der Herzlaker Leichtathlet Matthias Strotmann, der für die LG Braunschweig startet, hat gestern über-
legen das Hauptrennen des 7. Emstekerfelder Sportfestlaufes gewonnen. Zweiter über die Zehn-Kilometer wurde Andreas
Kuhlen (Garrel) vor Martin Götz. Beim Jugendlauf über 2500 Meter erreichten 77 Teilnehmer in den verschiedenen Alters-
klassen das Ziel. In 8:42 Minuten gewann Jens Nerkamp aus Garrel. Auf den zweiten Platz kam Nerkamps Vereinskollege
Raphael Looschen. Der Cloppenburger Vitali Hackstette errang den dritten Platz. Der Hauptlauf über fünf und zehn Kilo-
meter war auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Für die Mitglieder des Lauftreffs aus Emstekerfeld reichte es zwar nicht
zum Sieg, aber in ihren Altersklassen konnten sie vordere Platzierungen erreichen.
Ergebnisse

WINSENER ANZEIGER vom 22. Juni 2004
Buchholzer Stadtlauf mit 2423 Aktiven
Neuer Streckenrekord im Halbmarathon

Buchholz. Mit 2423 Teilnehmern erreichte der 6. Buchholzer Stadtlauf und Skatertag eine neue Rekordmarke, die die
Organisatoren ins Schwitzen brachte. Erhebliche Probleme bereiteten die rund 400 Nachmeldungen, die erst am Tage des
Wettkampfs eingingen. “Das hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Allerdings sind wir jetzt an der Schmerzgrenze
angekommen”, stellte Cheforganisator Arno Reglitzky fest.
Überragender Teilnehmer der Großveranstaltung, für die die gesamte Buchholzer Innenstadt gesperrt worden war, war der
Berliner Tim Suppes (M 30). Er stellte im Halbmarathon - insgesamt gingen 196 Aktive an den Start - mit einer Bestzeit
von 1:12:05 Std einen neuen Streckenrekord auf. Suppes verbesserte die alte Bestmarke um gut zweieinhalb Minuten. Erst
mehr als zehn Minuten später passierte der Zweitplatzierte, Lutz Lindigkeit (LG HNF), die Ziellinie. Anja Scheele (VfL Lüne-
burg) kam im Halbmarathon in eine Zeit von 1:31:15 Std in Ziel. Auf den weiteren Plätzen landeten Tina Versemann (TV
Stemmen) und die Lokalmatadorin Ursula Leffler.
Spannend wie selten zuvor verlief der Wettbewerb im Hauptlauf über zehn Kilometer. Die 446 Teilnehmer lieferten sich ein
packendes Rennen. Es sah zunächst gar nicht nach einem Sieg von Sascha Wodzniak (HSV Stöckte) aus. Sein Kontrahent
Axel Frick (Team Intersport Lehrke) legte nach dem Startschuss ein hohes Tempo vor und enteilte somit der Konkurrenz.
In der dritten Runde hatte sich Frick bereits verausgabt, so dass er am Ende froh war, den Wettbewerb zeitgleich mit dem
Hittfelder Axel Schulze als Vierter (36:21 min) beenden zu können.
Zu den 307 Aktiven, die über die 5,3-km-Distanz an den Start gingen, gehörten auch der Buchholzer Bürgermeister
Norbert Stein (Platz 226 in 33:03 min) und Karin Gedaschko, die Frau des Landrats Axel Gedaschko (Platz 125 in 27:47
min). Der Wettbewerb der Frauen war eine klare Angelegenheit für die mehrfache Hamburger und Norddeutsche Meisterin
Gabriele Schult (21:46 min). Sie absolvierte nach ihrer zwölfwöchigen Verletzungspause mit Erfolg ihren ersten Wettkampf.
Sieger der Männer wurde Martin Ernst (TuS Riecklingen in 17:35 min) vor Oliver Studt (MTV Amelinghausen in 18:38
min). Bei den 75 Walkern reihte sich auch die in Buchholz beheimatete SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefhan
(W 50) ein. Sie erreichte den 55. Platz in einer Zeit von 44:30 min. Zuvor waren ihre beiden Mädchen in den Kinder
läufen gestartet. Mit dabei waren auch eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt von Buchholz, Wolow, und zwölf
Kinder aus der weißrussischen Stadt Tschernobyl. Die Begeisterung der Zuschauer an dem 5,3 Kilometer langen Rundkurs
war großartig. Organisator Reglitzky: “Buchholz identifiziert sich mit diesem Lauf, der immer mehr Anhänger findet.”

HAMBURGER ABENDBLATT (Harburg) vom 22. Juni 2004
Wird der Buchholzer Stadtlauf zu groß?
Buchholz. Rekordbeteiligung beim Buchholzer Stadtlauf. Sind die Veranstalter bei 2423 Meldungen endgültig überfordert?
Die Harburger Rundschau sprach mit Arno Reglitzky, dem Hauptorganisator.
Harburger Rundschau: Müssen Sie im nächsten Jahr den Buchholzer Stadtlauf in allen Bereichen reduzieren?
Arno Reglitzky: Alle, auch viele der engsten Mitarbeiter, sind müde und ausgelaugt. Nach der Stimmung zu urteilen, müsste
es etwas bescheidener werden. Ich bin aber der Überzeugung, dass wir auch 2005 weiter wachsen können. Voraussetz-
ung, wir müssen die Datenerfassung professioneller und mit mehr Mitarbeitern organisieren.
HR: Sind aber nicht die Zeitmessung und die Erstellung der Ergebnislisten erst durch die Computer schneller und einfacher
geworden?

Reglitzky: Im Prinzip ja. Wie inzwischen bei fast allen Volksläufen gibt es bei uns für jeden Teilnehmer einen Chip. Wenn er
beim Start den ersten Schritt über eine elektronische Linie macht, wird er erfasst. Im Ziel haben wir dann die genaue Zeit
auf die tausendstel Sekunde.
HR: Und wo gab es in Buchholz Probleme?
Reglitzky: Zuerst durch mehr als 400 Nachmeldungen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter müssen zu den jeweiligen Chips
Name, Alter, Verein und Startnummer eingeben. Diese Masse war kaum zu bewältigen.
HR: Beim 6. Stadtlauf gab es Ärger mit der rechtzeitigen Veröffentlichung der Ergebnisse im Internet?
Reglitzky: Ja, viele fanden ihren Namen überhaupt nicht im Computer, bei anderen waren falsche Zeiten oder auch Vereine
angegeben. Ohne die EDV-Erfassung könnten wir unseren Stadtlauf überhaupt nicht mehr organisieren. Wenn wir weiter
wachsen wollen, müssen wir mit mehr Mitarbeitern in größeren Räumen professioneller arbeiten. Das ist unser Ziel für das
kommende Jahr.
HR: War das der einzige Engpass?
Reglitzky: Nein. Beim Wettlauf der Kinder waren fast 600 Mädchen und Jungen am Start. Da war das Gedränge und da-
mit die Gefahr von Stürzen einfach zu groß.
HR: Warum ist der Buchholzer Stadtlauf überhaupt so beliebt?
Reglitzky: Läufer trainieren meistens alleine in Wald und Flur. Auch die meisten Volksläufe finden in Parks und Wäldern
statt. Hier rennen sie durch ein Spalier von Menschen, die Stimmung machen und sie anfeuern. Bei uns darf sich auch der
langsamste Teilnehmer als Star fühlen.
(Interview: aku)
Ergebnisse
Presseberichte vom 21.6. / 22.6. (2)

Die Harke (Nienburg) vom 23. Juni 2004
Haßlinger verbessert den Streckenrekord
Trotz Konkurrenz: 300 Teilnehmer beim Binner Abendlauf
Binnen (hhg). Trotz Fußballübertragung, nicht ganz prallen Wetters und weiterer Alternativen hielten die Ausdauerspezi-
alisten zwischen 3 und 71 Jahren dem Binner Abendlauf auch in seiner siebten Auflage die Treue und bescherten der ver
anstaltenden SJB fast 300 Teilnehmer. Der größte Andrang herrschte mit fast 100 Jungen und Mädchen bei den Schüler-
läufen über 1100 Meter, die deshalb in zwei Abteilungen gestartet wurden.
Steffen Kettel vom MTV Liebenau entschied das Rennen überlegen für sich. Mit dem Startschuss übernahm er die Führung
und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Nach 4:07 Minuten hatte er die Dorfrunde bewältigt. Zweiter wurde Steffen Strübig
aus Bühren in 4:22 min, gefolgt von Hannes Berg vom SV Aue Liebenau, der eine Sekunde langsamer war. Maren Kettel
(MTV Liebenau) gewann bei den Schülerinnen. Ihre 4:24 min verwiesen zwei Athletinnen vom SSV Rodewald auf die
nächsten Plätze: Birthe Grünhage mit 4:29 min und Hadiya Haido mit 4:30 min.
Zwei Sportler des 1. Nienburger SC entschieden den Lauf über 4600 m für sich: Sylvia Kuhlenkamp mit 18:11 min bei den
Damen und Eckart Eickhoff in 17:02 min bei den Herren. Manfred Dachs vom VC Nienburg in 17:11 min und Jens Lüpke-
mann aus Steyerberg in 17:17 min lagen nur knapp dahinter; diese ersten drei hatten lange gleichauf gelegen. Bei den
Damen waren die Abstände deutlicher. Hinter "Sylle" kam Mareike Grundmann aus Binnen in 21:19 min auf Platz zwei,
gefolgt von Vorjahressiegerin Martina Lühr vom Landesberger SV (21:28 min).
Im Hauptlauf lieferten sich zwei der gegenwärtig stärksten Langstreckler ein packendes Rennen an der Spitze: Tim Nedder-
sen vom TSV Lemke und Johannes Haßlinger vom VC Nienburg. "Es hat Spaß gemacht", versicherten beide erschöpft
nach dem Zieleinlauf. Der Sieger hieß Haßlinger, der mit einer Gesamtzeit von 40:38 min einen beachtlichen neuen
Streckenrekord aufstellte. Tim Neddersen als Zweiter überquerte die Ziellinie nur wenig später in 40:45 min. Dritter wurde
Jörg Glowienke aus Petershagen in 42:19 min. Schnellste Dame über die lange Strecke war Silvia Kettel vom MTV
Liebenau, ihre Zeit für die drei Dorf- und Wald-Runden: 53:17 min. Dahinter platzierten sich Katja Kirchhoff aus Husum
(54:28 min) und Elke Könemann aus Uchte (54:40 min).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 28. Juni 2004
Sturm und Fußball schaden Läufern
Leichtathletik: Inga Jürrens und Peter Steinke gewinnen Schöne-Aussichten-Cup
Leer (ätz). Inga Jürrens (Emder LG) und Peter Steinke (Norder TV) waren die Sieger bei der achten Auflage des Schöne-
Aussichten-Cups in Leer. Regen und Sturm und das parallel laufende EM-Fußballspiel der deutschen Nationalelf sorgten
dafür, dass nur halb so viele Läufer starteten wie in den Vorjahren. “Schlechtes Wetter ein paar Stunden vor dem Start
hatten wir schon öfter”, zeigte sich Edzard Wirtjes vom ausrichtenden VfL Germania Leer enttäuscht. “Aber bisher hatte
sich das zum Start immer beruhigt”. Diesmal stürmte es bis zum Start, und König Fußball tat ein Übriges, dass es letztlich
nur 140 Meldungen gab.
Um 21 Uhr starteten die Frauen. Inga Jürrens, die Vorjahressiegerin, übernahm sofort die Führung und siegte auf dem zwei
Kilometer langen Rundkurs souverän. Acht Minuten später starteten die Männer. Der Abstand entsprach der Differenz der
Siegerzeiten des Vorjahres. Peter Steinke, Norbert Sibum und lange Zeit auch Ino Geisemeyer (VfL Germania Leer) ver-
suchten, Inga Jürrens einzuholen. Dieses Mal gelang es den Männern nicht. Inga Jürrens lief als Erste ins Ziel. Bei den
Frauen folgten Hilde Steinke (44:09, Concordia Neermoor) und Martina Rückbrod (44:12, TV Norden).
Bei den Männern liefen Peter Steinke und Norbert Sibum gemeinsam in 34:06 Minuten ins Ziel. Ino Geisemeyer wurde in
34:50 Dritter. Stärkste Teilnehmergruppe war wieder der Norder TV mit insgesamt 18 Startern.
Ergebnisse weiblich / männlich (PDF’s)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 28. Juni 2004
Teilnehmerrekord beim Kirchdorfer Abendlauf
Eigener Nachwuchs siegt / Streckenbestzeit über 10 000 Meter nur um 16 Sekunden verfehlt
Kirchdorf (fk). “Jetzt ist eine Woche Sommer, den habe ich bestellt”, flachste Horst Fabisch, Vorsitzender des TSV Kirch-
dorf, kurz vor dem Start des 2. Kirchdorfer Abendlaufes vor der Astrid-Lindgren-Schule. Und tatsächlich schloss der
Himmel pünktlich zum Auftakt der Festwoche des TSV Kirchdorf anlässlich des 110-jährigen Bestehens seine Schleusen.
Fabisch kam wie die übrigen Teilnehmer trocken ins Ziel und belegte in akzeptablen 54:53 Minuten den 44. Gesamtrang
über 10 Kilometer - Platz eins bei den Senioren M 55. Den Gesamtsieg sicherte sich Martin Ernst vom TuS Ricklingen, der
mit 33:16 Minuten den Streckenrekord des Kirchdorfers Dirk Schwarzbach (33:00) nur um 16 Sekunden verpasste. Nach
zwei der drei Runden hatte Ernst noch auf Kurs gelegen. Zweiter wurde der Barsinghäuser Horst Duensing (37:00) vor
Holger Riekenberg (Hannover 96, 37:19).
Ergebnisliste

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 28. Juni 2004
VfL-Staffel verbessert den eigenen Rekord
Leichathletik: Läufer der Klasse M 60 Gesamt-Vierter -- DSC siegt bei Männern

Oldenburg (da). Neun Männer- und ein Frauenteam starteten am Wochenende beim zum elften Male ausgetragenen 5x10
km-Staffellauf des VfL Oldenburg. Die erste Mannschaft des DSC Oldenburg siegte bei den Männern in der sehr guten
Gesamtzeit von 2:51:59 Stunden. Henrik Endl (34:54), Stefan Oppenborn (36:23), Daniel Hackl (33:37), Eike Christian
Pupkes (35:08) und Christoph Paetzke, der in 31:57 Minuten mit einer hervorragenden Leistung gefiel, verfehlten den
Niedersachsenrekord nur um gut eine Minute. Zweiter wurde das Team der LC Nordhorn (3:05:15) vor der zweiten
Staffel des DSC (3:12:53) mit Timo Schumann (36:46), Keno Haedtke (41:49), Jörn Schmidt (36:02), Detlef Brock
(37:32) und Tilo Saurin (40:44).
Der veranstaltende VfL schickte drei Staffeln an den Start. Dabei verbesserte die 1. Mannschaft ihren erst im Vorjahr auf-
gestellten Niedersachsenrekord bei den Männern M 60 um über fünf Minuten auf 3:24:22 Stunden. Mit dieser hervor-
ragenden Leistung belegten Manfred Ostendorf (38:59), Horst Frense (41:03), Helmut Fuchs (42:49), Wolfgang Scholz
(42:48) und Klaus Mohnsame (38:43) in der Gesamtwertung den vierten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgten VfL II,
der Lauftreff des Hundsmühler TV, Fortuna Wirdum, VfL III und die Landesgeschäftstelle der Diakonie in Oldenburg.
“Wir finden es toll, dass auch immer wieder Betriebsmannschaften und gemischte Staffeln teilnehmen. Dieses prägt den
Charakter unserer Veranstaltung”, sagte Mit-Organisator Bernhard Sager. Die Frauenstaffel der LC Nordhorn lief nach
guten 4:01:13 Stunden durchs Ziel. In 43:34 Minuten war Susanne Sloot schnellste Läuferin.
“Leider konnten wir die Teilnehmerzahl der Vorjahre diesmal nicht erreichen”, resümierte Sager. Das lag vor allem daran,
dass gleichzeitig mehrere Läufe in der Umgebung ausgetragen wurden. Vor der zwölften Auflage denken die Organisatoren
deshalb jetzt über eine Verlegung des Termins nach.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 28. Juni 2004
Pokal bereitet Lauffloh größtes Problem
Hasetal-Marathon: Russin Gurkina und Pole Kasprzyk gefeierte Sieger -- Werlter Hanekamp Vierter

Von Bodo Tarow  und Heiner Göttke
Löningen. Ludmila Gurkina aus Pensa in der Russischen Föderation und Jacek Kasprzyk aus Polen heißen die Sieger des
2. Hasetal-Marathon. Damit bleibt die Veranstaltung des VfL Löningen in europäischer Hand, während überall sonst in der
Welt die Marathonläufe fast ausnahmslos von Afrikanern gewonnen werden. Die in der Frauenkonkurrenz klar überlegene
Russin überquerte am Sonnabend nach 42,195 Kilometern unter begeistertem Applaus mehrerer tausend Zuschauer die
Ziellinie in der Löninger City. Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Gurkina und Everlyne Kimuria (Kenia) fiel aus,
da die mit hohen Vorschusslorbeeren angekündigte Keniatin nicht angetreten war. “Sie hat leider kein Visum erhalten”, er-
klärte Thomas Lüken vom Orga-Team das Fernbleiben. So war für Gurkina der Weg frei, gleich bei ihrem Marathondebüt
einen ungefährdeten Sieg zu landen. Die für den französischen Club Phar Longwy startende Russin hatte nach der Hälfte
der Distanz noch Kurs auf eine Zeit von unter 2:50 Std, büßte dann aber auf dem zweiten Streckenabschnitt für das wohl
zu flotte Anfangstempo und kam ziemlich erschöpft nach 2:55:55 Std als Siegerin auf dem Kurt-Schmücker-Platz an.
Lediglich sieben Männer waren schneller. Da Gurkina einen neuen Streckenrekord, der bislang von der Berlinerin Rose-
marie Kössler gehalten wurde (2:58:31 Std), aufstellte, wurde ihre Siegprämie von 1.000 Euro auf 1.300 Euro aufgestockt.
Die Russin hofft, sich beim nächsten Marathon erheblich zu steigern. Mit Zeiten von 33:20 Minuten über 10 000 Meter und
1:16:12 Stunden im Halbmarathon hat sie das Potenzial dazu. Der Lauffloh, deren Ehemann Aleksej russischer Crosslauf-
meister ist, verwies bei ihrem Start-Ziel-Sieg Barbara Jedras (Tusem Essen, 3:18:10 Std) und Brigitte Pruhs aus Ankum
(3:32:56 Std) deutlich auf die Plätze zwei und drei.
“Es hat mir in Löningen sehr gut gefallen. Die Menschen sind sehr nett, die Strecke ist sehr gut und ich habe gewonnen. Für
mich steht fest, dass ich nächstes Jahr wieder komme”, kommentierte Gurkina, die bereits mehrfach in Deutschland an den
Start ging, ihre Löningen-Premiere. Die größten Probleme hatten sich ihr nicht auf dem zweimal zu durchlaufenden Rund-
kurs, sondern auf der Siegerehrung aufgetan. “Wie soll ich den riesigen Pokal nur mitbekommen”, zeigte sie sich von den
Ausmaßen des von Loris Parussolo gestifteten Cups beeindruckt. Nach der beschwerlichen Anreise mit der Bahn ging‘s
gestern via Düsseldorf mit dem Flugzeug zurück gen Heimat.
Deutlich stärkerer Konkurrenz sah sich Männersieger Kasprzyk ausgesetzt. In der ersten von zwei zu laufenden Runden
hielt sich der in Kürze 34 Jahre alt werdende Krakauer noch zurück. Gelassen sein eigenes Rennen laufend, überließ er
Landsmann Artur Pelo und dem leicht favorisierten 39-jährigen John Beikong aus dem Läuferparadies Kenia die Führung.
Als sich bei Pelo etwa bei Kilometer 22 Adduktorenprobleme einstellten und er wenig später aufgeben musste, rechneten
fast alle Zuschauer an der Stecke mit einem Beikong-Sieg. Doch wieder einmal bestätigte sich eine Marathon-Weisheit:
“Marathon beginnt erst bei Kilometer 30”. Der für den LLC Wien startende Afrikaner wurde zusehends langsamer. Sieben
Kilometer vor dem Ziel schloss der gewievte Taktiker Kasprzyk auf, um den 39-jährigen - von Magenproblemen ge-
handicapten - Keniaten, der eine Zeit von 2:17 Std. angepeilt hatte, noch deutlich zu distanzieren. Mit 2:25:52 Stunden
sicherte sich Kasprzyk die 1000 Euro Siegprämie und kassierte obendrein 300 Euro für die Verbesserung des Strecken-
rekordes des Ukrainers Vitali Melzaev (2:29:33). “Mir hat es in Löningen bestens gefallen. Wenn ich gesund bleibe, bin ich
2005 wieder dabei”, kündigte auch Kasprzyk seine Titelverteidigung an. Auch Beikong will wiederkommen.
Kasprzyk war übrigens auch mit der schnellsten Bestzeit angereist: 1994 lief er als Vierter in in Peking 2:11:52 Std. Nach
einigen Achillessehnen-Operationen und damit verbundener zweijähriger Zwangspause hat sich der sympathische Pole in
den letzten Jahren bei Zeiten um 2:20 Std eingependelt. Auch Beikong blieb mit 2:28:21 Std als Zweitplatzierter noch unter
dem alten Streckenrekord. Auf Platz drei kam in 2:40:03 Std. der Marokkaner Abdellah Saadani (ESV Münster). Als
bester Deutscher überraschte der Werlter Klaus Hanekamp mit einer Zeit von 2:51:04 Std. Der Werlter startete übrigens
vor einigen Jahren für den VfL Löningen.

DER MÜNSTERLÄNDER vom 28. Juni 2004
Lokalmatador meldet sich eindrucksvoll zurück
Nebenläufe: Drees Zweiter im Halbmarathon -- Meppener Bruns siegt -- Schülerin Beyer mit Topzeit
Von Heiner Göttke
Löningen. Der Halbmarathonlauf (21,1 Kilometer) beim 2. Löninger Hasetal-Marathon hat - wie schon bei der Premiere
im Vorjahr - das größte Interesse der Aktiven gefunden. Den dritten Streckenrekord des Tages schaffte hier Thomas Bruns
(Union Meppen), der seine eigene vor Jahresfrist gelaufene Bestmarke um zwölf Sekunden unterbot und nach ausgezeich-
neten 1:09:39 Std die Ziellinie als Sieger passierte. Der 26-jährige Emsländer hatte am Wettkampftag nachgemeldet.
Ein Jahr nach seinem Rücktritt vom Leistungssport meldete sich auch Löningens Lokalmatador Heinrich Drees eindrucks-
voll in die Läuferszene zurück. In 1:14:51 Std belegte der schnelle Landwirt Platz zwei. “Es hat riesig Spaß gemacht. Ich
werde noch einige Wettkämpfe auf der Bahn dran hängen”, freute sich der mittlerweile 35-jährige Lodberger. Ebenso er-
freut zeigte sich Drees über den dritten Platz seines Schützlings und Trainingspartners Nico Bucchioni, ebenfalls VfL Lön-
ingen, der mit 1:17:36 Std seine letzjährige Zeit gleich um sieben Minuten unterbot.
Bei den Frauen landeten die Aktiven der Emder Laufgemeinschaft einen Doppelsieg. Inga Jürrens, mit 22 Jahren eine der
jüngsten Starterinnen des Feldes, gewann in 1:27:31 Std mit über zwei Minuten Vorsprung vor ihrer Trainingsgefährtin
Kerstin Lüken (1:29:54). Hinter Angela Welp (LG Hansa-Stuhr), die in 1:31:22 Std die Altersklasse W 40 gewann, kam
Lokalmatadorin Antonia Beyer nach 1:32:18 Std als ausgezeichnete Vierte ins Ziel und gewann obendrein sicher ihre Alters-
klasse W 35.
Der Zehn-Kilometer-Lauf war zwar zahlenmäßig gut besetzt, brachte aber keine herausragenden Zeiten. Bei den Männern
siegte Torsten Dill (TSV Lelm) in 34:57 min vor Holger Theis (TuS Bersenbrück), der im letzten Jahr noch Marathon-
fünfter wurde, in 35:29 min und Dieter Rolfes (SV Germania Twist) in 35:31 min. In ansprechenden 39:50 min gewann der
Löninger Christian Windhaus die Jugendwertung. Kerstin Brüning (LG Hannover) war bei den Frauen konkurrenzlos und
lief nach 38:29 min durchs Ziel. Mit respektabelen Abstand folgten Kerstin Löffke (BSC Rehberg Berlin) in 43:38 min und
Rita Emke (TSG Hatten-Sandkrug) in 47:32 min.
Spannung und guten Sport boten die getrennt ausgetragenen Läufe der Jungen und Mädchen in den Schülerklassen 15
Jahre und jünger. Bei den Schülern setzte sich der Vorjahrsvierte Lukas Raabe MS Ofen) in 5:50,0 min deutlich durch und
verwies Patrice Günther (Löningen/6:29,00) und Julian Feldhoff (6:30,70) auf die Plätze zwei und drei. Auf den Spuren
ihrer Eltern wandelte unterdessen Jennifer Beyer. Die Tochter der erfolgreichsten Langstreckenläuferin des Kreises
Cloppenburg, Antonia Beyer, und des Deutschen 1500-Meter-Jugendhallenmeister von 1984, Armin Beyer (Bestzeit über
1500 Meter: 3:49,19 min), setzte sich gegen die bis zu vier Jahre älteren Konkurrentinnen durch. Das Riesentalent gewann
in 6:18,90 min, womit sie bei den Schülern sogar Rang zwei belegt hätte. Hinter Friederike Hemme (SG Essen-Garthe /
6:31,70) kamen mit Mareike Kleene (6:40,30) und Lena Brümmer (6:44,40) zwei weitere Löninger Hoffnungsträger auf
die Plätze drei und vier.
Ergebnisse (ChampionChip) / Schülerwettbewerbe

NORDSEE ZEITUNG vom 29. Juni 2004
Cordula Sievers belegt Platz vier
Die Sportlerin des TSV Bederkesa ist erstmals beim 9. Burgtriathlon dabei - 200 Athleten trotzen dem Wetter
Bad Bederkesa
(nz). 200 Athleten nahmen am Burgtriathlon in Bad Bederkesa teil und erzielten bei den Wettkämpfen
teils außergewöhnliche sportliche Leistungen. Bei einer Wassertemperatur von nur 16,5 Grad und Regen stiegen zum Start
der Mitteldistanz etwa 70 Teilnehmer in den Kanal. Viel Sportgeist, Mut und Disziplin gehört dazu, bei diesen Bedingungen
auf eine zwei Kilometer lange Schwimmstrecke zu gehen.
Der erste Schwimmer verließ das Wasser bereits nach 24:22 Minuten. Die erste Schwimmerin folgte nach nur 28:08 Minu-
ten. Ebenso nennenswert sind Einzelergebnisse auf der Radstrecke von 86 km. Hier betrug die schnellste Zeit 2:19:21 Std.
Die schnellste Laufrunde über 20 km wurde von einer Frau gelaufen. Sie bewältigte diese Strecke in 1:18:52 Stunden.
Rassmus Rupprecht vom Stader SV wurde Gesamtsieger und damit auch niedersächsischer Landesmeister. Er kam auf
4:11:59 Std. Gesamtsiegerin bei den Frauen wurde Yvonne Krömker vom Tri-Team Witten, Landesmeisterin Astrid
Binkowski. Trotz nicht idealer Bedingungen und recht kaltem Wasser wurden die Siegerzeiten des vergangenen Jahres um
etwas zwei Minuten verbessert.
Zum Start der Volks-/Sprintdistanz hatte der Wettergott dann ein Einsehen und schickte Sonne und viele Zuschauer. Hoch-
motiviert, angefeuert und auch bewundert von Freunden, Familie und Sportinteressierten starteten rund 130 Teilnehmer
jeder Altersklasse. Auch hier gab es beachtliche Leistungen. Genau wie auf der Mittelstrecke wurden hier die Siegeszeiten
um rund zwei Minuten verbessert. Ebenso erwähnenswert sind die Leistungen einiger Athleten, die sich das erste Mal zu
einem Triathlon angemeldet haben. Dazu gehören Johannes Babilas (TV Langen), Ute Ebmeier (TSV Sievern) und Cordula
Sievers von TSV Bederkesa. Cordula Sievers erreichte mit ihrer Zeit von 1:36:38 Std. den vierten Platz in der Gesamt-
wertung der Frauen, eine Leistung, auf die sie mit Recht stolz sein kann. Die Volkstriathlonstaffel wurde von den Beerster
Triathleten in 1:29:14 Std. gewonnen.
Besonders schön an diesem 9. Beerster Burgtriathlon waren die ruhige, entspannte Atmosphäre, die fröhlichen Gesichter
der Teilnehmer, Freude über persönliche Bestleistungen und Siege und die große Unterstützung der vielen Zuschauer. Die
sehr gut gelungene Veranstaltung stieß auch bei den Kampfrichtern auf Begeisterung. Nur ein Unfall überschattete diesen
Wettkampf. Glücklicherweise verletzte sich der Teilnehmer kaum. Der Burgtriathlon wurde unterstützt von Sponsoren,
freiwilligen Helfern, Feuerwehr, DLRG und Polizei. Weitere Ergebnisse finden sich im Internet unter
www.burgtriathlon.de

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 29. Juni 2004
15. Auflage des Deister-Bergcross
Mehr als 100 Teilnehmer am Start
Wennigser Mark
(fk). Wie beim 2. Kirchdorfer Abendlauf gab es auch beim 15. Deister-Bergcross in der Wennigser
Mark einen neuen Teilnehmerrekord. Mehr als 100 Teilnehmer wagten sich auf die 12 Kilometer lange Strecke mit 260
Höhenmetern Differenz rund um das Bildungsinstitut der Polizei. Jens-Peter Scholz vom LBP Sachsen-Anhalt siegte in
44:18 Minuten. Der Kirchdorfer Jörg Schlatterer (48:05) wurde Sechster. Die Frauenwertung gewann Bianca Stanienda
(Hiddestorf, 52:05). Claudia Hampel vom Fitness-Studio Elan belegte den sechsten Rang (1:02:45 Stunden). In der Mann-
schaftswertung wurde das Elan-Team I (Rainer Söchting, Dieter Wappenhans, Rainer Trute, Veit Wille, Jörg Gondermann)
in 4:21:40 Stunden Dritter hinter Sieger LBP Sachsen-Anhalt I (3:57:44) und PD Hannover I (4:20:03).
Im Fitnesslauf über 5 Kilometer, der zum achten Mal ausgetragen wurde, siegte Sascha Göbel (LG Wennigsen/Egestorf)
in 20:15 Minuten vor dem Kirchdorfer Wolfgang Asche (21:02). Die Frauenwertung gewann Andrea Neumann (Elan) in
21:19 Minuten.

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 29. Juni 2004
Jubiläum: Kurt Laube läuft 50. Marathon
250 Starter in Stüde: Wichmann ist bester "Bonsai"
Von Yannick Erkenbrecher
Gelungene Veranstaltung in Stüde: Mit mehr als 250 Läuferinnen und Läufern war auch der 14. Heide-Marathon, bei dem
jeder Starter eine Medaille und ein T-Shirt erhielt, wieder ein großes Event. Besonders das Wetter, "das im Vergleich zu
den Tagen zuvor einfach klasse war", wie Organisatorin Erika Weidemann bilanzierte, trug seinen Teil an einem tollen Tag
bei.
Klasse war auch das Startfeld: Denn auch dieses Jahr waren mit einem Norweger, der übrigens passend zum Lauf den
Nachnamen "Heide" trägt, und Paul Houston aus Australien wieder internationale Läufer am Start. So konnte sich der aus
Brisbane stammende Australier neben dem dritten Platz im Marathon auch noch über einen weiteren Preis freuen: Denn
zum ersten Mal wurde dieses Jahr "der Athlet mit der weitesten Anreise" gekürt.
Ebenfalls Grund zur Freude hatte Kurt Laube aus Gifhorn, der seit 1997 seinen bereits 50. Marathon lief und dement-
sprechend mit einem Feuerwerk am Ziel empfangen wurde. Nächstes großes Ziel des Läufers aus dem Marathon-Verein
Stüde ist kein geringeres als der New-York-Marathon im Spätherbst. Aufgrund der guten Organisation entschloss sich
Organisationschef Friedhelm Weidemann selbst noch kurzfristig zum Start beim Marathon, den er nach beachtlichen
3:33:39 Stunden beendete. Dies ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass der Kurs entlang des Kanals
wenig Abwechslung bietet und "somit schwer für den Kopf ist", wie der Dresdner Thomas Schiebel erklärte.
Für Furore sorgte diesmal ausgerechnet ein junger Läufer: Hannes Wichmann aus Isenbüttel gewann den "Bonsailauf" in
der Rekordzeit von 2:34 Minuten.
Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 2. Juli 2004
Inline-Skater behindert Walker
Dritter Wangerooger Westturmlauf mit fast 400 Aktiven
Wangerooge
(hil). Zum 3. Wangerooger Westturm-Lauf haben sich rund 380 Läufer und Walker eingefunden. Die Mit-
arbeiter der Kurverwaltung und des Verkehrsvereins müssen einen guten Draht nach oben gehabt haben, denn der Sturm
hatte nachgelassen und die Sonne schien. 300 Athleten liefen 10 Kilometer durch den Ort und über den Deich ins Ziel.
Horst Ulbrich (LC 93 Delmenhorst) hatte zwar mit Muskelkrämpfen zu kämpfen, hielt sich aber wacker und erreichte nach
35:12 Minuten als Erster das Ziel. Beste Frau war Andrea Pelka, ebenfalls aus Delmenhorst (41:57 Min.). Beide Gewinner
erhielten als Preis ein Bild. Nach 1:15:35 Stunden waren dann alle Läuferinnen und Läufer wieder im Ziel eingetroffen.
Die Teilnehmer lobten den Lauf und die Strecke, die anschließend die (Nordic)Walker zurücklegten. Eine Läuferin verletzte
sich leicht bei einem Ausrutscher mit dem Laufstock. Außerdem kam es zu einem Zwischenfall: Ein älterer Inline-Skater
behinderte die Walker, indem er immer wieder um vereinzelte Gruppen herum fuhr. Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet.
Die erste Walkerin, Sabine Scherer (Wiedensahl) kam nach 1:11:25 ins Ziel. Bei den Männern siegte Thomas Heilmann,
Dritter wurde Thomas Otten (Landkreis Friesland). Auch hier erhielten die Erstplatzierten je ein Bild.
Preise ernteten aber auch die 13 Gewinner einer Verlosung, an der alle Starter beteiligt waren. Jüngster Teilnehmer war der
13-jährige Steffen Dierkes (Neuenkirchen). Moderiert wurden Läufe und Siegerehrung von Susanne Wenzel. Ihren Beitrag
zur gelungenen Veranstaltung leisteten Streckenposten, Jugendfeuerwehr und DLRG.
Ergebnisse und mehr

Presseinformation vom 4. Juli 2004 (Veranstalter)
Hingst springt Olympianorm im Norder Jahnstadion
Gelungener Olympiatest und neuer Meeting-Rekord vor 1000 begeisterten Zuschauern
Pünktlich zum Einspringen der Athletinnen zeigte sich das Wetter von seiner freundlichen Seite. Somit hatten die Springer-
innen beste Voraussetzungen, die Höhe von 4,40 m, die für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Athen Voraus-
setzung sind, anzugehen. Den Start machten die 16-jährige Kim Kühnert aus Leverkusen und die 19-jährige brasilianische
Juniorenmeisterin Michaela Heitkötter mit der Einstiegshöhe von 3,61 Meter. Die beiden Nachwuchsspringerinnen unter-
strichen einmal mehr, dass von Ihnen in der Zukunft noch viel zu erwarten ist. Kühnert scheiterte knapp an der Höhe von
3,91 Meter und der weitgereiste Gast aus Brasilien schied erst mit dem Versuch, die Latte bei 4,01 Meter zu überqueren,
aus.
Für Christine Adams, die in Norden zum letzten Mal als aktive Springerin bei einem Stabhochsprungwettkampf zu sehen
war, endete der Wettkampf unerwartet früh. Sie scheiterte bei der Höhe von 4,01 Meter. Vielleicht lag es daran, dass sie
sich selber zu sehr unter Druck gesetzt hatte, um bei ihrer Abschiedsveranstaltung noch mal hoch hinaus zu springen. Die
Enttäuschung war aber nur von kurzer Dauer, denn noch während der Veranstaltung schlüpfte sie in ihre neue Rollen als
Trainerin und gab den anderen Springerinnen kluge Tipps und motivierte sie.
Auf den Auftritt der Vorjahressiegerin, Yvonne Buschbaum, mussten sich die zahlreich erschienenen Zuschauer etwas dann
länger gedulden. Erst bei der Höhe von 4,21 Meter stieg Buschbaum in den Wettkampf ein. Nach leichten Problemen mit
dem Anlauf übersprang Sie die 4,21 Meter mit ihrem dritten Versuch und ließ die darauf folgende Höhe von 4,31 Meter
aus. Diese Höhe meisterten Carolin Hingst, Floe Kühnert und Martina Strutz, so dass sich vier Springerinnen bemühten, die
Norm für die Olympischen Spiele von 4,40 zu erfüllen. Gleich bei den ersten Versuch schaffte es Carolin Hingst die aufge-
legten 4,41 Meter zu überspringen und stellte damit den “Norder  Jahnplatz - Rekord” von 4,40 Meter aus dem Vorjahr
ein. Diese Höhe sollte am Ende auch für den Sieg bei dem 4. “norder bandstahl” - Springen reichen. Die restlichen
Springerinnen scheiterten bei dem Versuch, es der sympathischen Mainzerin nachzumachen. Hingst ließ noch die Höhe
von 4,51 Meter auflegen, schaffte es aber nicht mehr, ihr Ergebnis noch einmal zu verbessern. Mit der erneuten Erfüllung
der Olympianorm kann Carolin Hingst ihr Ticket nach Athen schon buchen und zuversichtlich auf die kommende Olymp-
ischen Sommerspiele schauen.
Die erstklassige Sportanlage, das großartige Publikum und die sportlichen Leistungen der Springerinnen ließen das “norder
bandstahl”-Springen wieder zu einer der hochwertigsten Sportveranstaltung in Ostfriesland werden und überzeugten auch
den Deutschen Bundestrainer im Stabhochsprung, Herbert Czingon. “In Norden herrschen die besten äußeren Beding-
ungen, die eine Olympiaqualifikation in Deutschland zu bieten hat” , so Czingon nach der Veranstaltung.
Ergebnisse:
1.  Caroline Hingst        USC Mainz              4,41 Meter
2.  Floe Kühnert           TSV Bayer Leverkusen   4,31 Meter
3.  Martina Strutz         Schweriner SC          4,31 Meter
4.  Yvonne Buschbaum       ABC Ludwigshafen       4,21 Meter
5.  Sabine Schulte         LG Bonn                4,21 Meter
6.  Monique de Wilt        Niederlande            4,01 Meter
7.  Nadine Sonnabend       USC Mainz              3,91 Meter
8.  Michaela Heitkötter    Brasilien              3,81 Meter
9.  Kim Kühnert            TSV Bayer Leverkusen   3,81 Meter
10. Sandra van der Geer    Niederlande            3,81 Meter
    Christine Adams        TSV Bayer Dormagen     o.g.V.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 5. Juli 2004
Trotz des starken Regens gute Zeiten beim Wannaer Straßenlauf
Mit Ingrid Protmann und Anne Fischer siegten hiesige Läuferinnen in den Altersklassen
ww/dz. Keine Angst vor Regen und Wind durften die Teilnehmer beim 35. Straßenlauf "Rund um Wanna" am Sonnabend
haben. Petrus hatte die Schleusen des Himmels zeitweise weit geöffnet, als die Aktiven auf den verschieden langen
Strecken, zwischen 400 m und der Halbmarathondistanz, ihre Schnelligkeit zu beweisen hatten.
Bei den Schülerinnen D, 400 m, gewannen Jan-Torge Griffel vom TSV Bederkesa in 1:30 min und Gina Lührs vom TuS
Alfstedt in 1:37 min. Inga-Kristina Fehler vom TSV Wanna erreichte hier den 4. Platz in 2:08 min.
Nachwuchs mit guten Zeiten
400 m Schüler-/innen C: Hemeli Dominik vom TuS Dorum in 1:31 min und Nicola Kathage vom LAV Bokel in 1:25 min
erzielten den ersten Rang.
Schüler-/innen B, 1400 m: 1. Jannek Lührs vom TS Alfstedt in 5:28 min und Anja Schindler vom LAV Bokel in 6:15 min.
Schüler-/innen A: Es siegten Sascha Wollenweber vom TSV Wanna in 5:21 min und Nele Dehnenkamp vom LAV Bokel
in 5:24 min.
Auf der 2800 m langen Strecke, Jugend B, siegten Erik Breuer von der TSG Nordholz in 11:56 min und wiederum Nele
Dehnenkamp vom LAV Bokel in 12:40 min. Der Leiter der Leichtathletikabteilung des TSV Wanna, Walter Wollenweber,
startete mit einem besorgten Blick zum Himmel den Halbmarathon und den 10-km-Lauf. Die Freiwillige Feuerwehr Wanna
und die Ortsgruppe des Roten Kreuzes sicherten die Strecken in bewährter Weise ab.
Braun der Schnellste
Auf der 10-km-Strecke siegte Dominique Braun (M35) vom Team Decathlon in 31:01 min, ein sehr schneller Lauf trotz
des schlechten Wetters. Maik Schwanemann (M 30) vom Nachbarverein MTV Lüdingworth erreichte mit 34:31 min den
zweiten Platz insgesamt, in seiner AK den 1. Rang. Ingrid Protmann (W 50) vom VfL Wingst lief in 44:27 min als 1. Frau
über die Ziellinie, Marita Schröder (W 30) vom TSV Otterndorf lief auf dieser Strecke ihre bisher beste Zeit, 47:39 min,
sie lief als zweite Frau durchs Ziel. Den Halbmarathon gewann Ralf Wilhelms (M 45) aus Bremerhaven in 1:24:37 Std.
Anne Fischer (W 45) vom ATS Cuxhaven wurde Zweite im Gesamteinlauf in 1:29:06 Std. und erreichte in der Frauenwert-
ung den 1. Platz.
Der zweite Wertungslauf
Der 10-km-Lauf war gleichzeitig auch der zweite Wertungslauf des CuxIand-Cups. Hier ergeben sich durch die Zeitaddi-
tion des Wremer Deichlaufes und des 10-km-Laufes in Wanna im Moment folgende Ränge: Maik Schwanemann 1. Platz
in 1:33:45 Std, Mario Schwiemann 2. Platz in 1:34:55 Std. Bei den Frauen führt Ingrid Protmann in 1:58:52 Std. vor Eva
Gründing in 2:10:40 Std.
Am 4. September, während des Dobrock-Bergfestes, findet der letzte Wertungslauf des
Cuxland-Cups beim Straßenlauf
"Rund um die Wingst" statt.
Ergebnisse Wanna

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 5. Juli 2004
Kormoran greift den Sieger an
8. Ostfriesland-Triathlon: York Golinski gewinnt über die Olympische Distanz
Von Horst Kruse
Grotegaste. “Wir haben richtig Glück gehabt“, freute sich Beene Oldigs mit einem Blick auf den Himmel. Denn während
es gestern um 12 Uhr in Rhauderfehn gewitterte, dunkle Regenwolken tief über Leer hingen und auch in Papenburg der
Himmel schwarz verhangen war, schien über Grotegaste die Sonne. Das kleine Dorf am Emsdeich bei Ihrhove wurde zu-
mindest für einige Stunden von den Wetterkapriolen verschont. Und so konnte der Cheforganisator auch den Startschuss
zum letzten von drei Wettbewerbe beim 8. Ostfriesland-Triathlon pünktlich abfeuern. Bei starkem Wind stürzten sich 40
Ausdauerathleten in das 16 Grad warme Wasser des Badesees. 1500 Meter Schwimmen war die erste der drei Disziplinen
über die Olympische Distanz. Es folgten 40 Kilometer auf dem Rad und zum Abschluss ein Lauf über 10 000 Meter. Zuvor
hatte es am Vormittag bereits einen Volkstriathlon sowie einen Staffel-Wettbewerb (jeweils 0,4 km Schwimmen - 20 km
Radfahren - 5,5 km Laufen) gegeben. An diesen beiden Wettkämpfen beteiligten sich 115 Athleten. “Mit der Resonanz
sind wir zufrieden“, sagte Oldigs.
Vor allem bei den Hobby-Wettbewerben war auch die Zuschauer-Resonanz gut. “Hier war richtig was los, da haben viele
zugeschaut“, sagte Heinz-Dieter Brückmann, einer der vielen Helfer aus der Triathlon-Abteilung von Concordia Ihrhove,
die den Wettkampf am Badesee zum achten Mal ausrichtete. Dagegen fand der Zieleinlauf über die Olympische Distanz
Nachmittags um kurz nach 14 Uhr fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. “Das liegt einfach daran, dass bei diesen
Distanzen hier im Zielbereich nach dem Schwimmen fast eine Stunde lang nichts los ist“, sagte Heinz-Dieter Brückmann,
“da gehen die Leute einfach nach Hause.“ Sieger über die Olympische Distanz wurde York Golinksi, der nach 2:10:49
Stunden das Ziel erreichte. “Eine anspruchsvolle Strecke, es war anstrengend, vor allem durch den starken Wind“, sagte
der Bremer, der beim Schwimmen einen Angriff eines Wasservogels abwehren musste. “Das habe ich auch noch nicht er-
lebt. Er war schwarz und hatte eine ziemliche Spannweite“, sagte York und zeigte ungefähr einen Meter an. “Ich glaube, es
war ein Kormoran, der mir da auf den Kopf geknallt ist“, lachte er, denn er überstand den Angriff unbeschadet. Zweiter
wurde Andreas Enscher (2:15:15 Stunden) aus Bielefeld vor Matthias Dietrich (2:16:09) vom MTV Hohenkirchen.
Schnellste Frau im Feld war Nadine Lanzer. Die Athletin vom SV Straubing hatte beim Schwimmen die Konkurrenz über-
rascht. Die Leistungsschwimmerin aus Bayern stieg noch vor allen Männer aus dem Badesee. Damit hatte keiner gerechnet.
”Ich war überrascht“, gab auch Sieger Golinski zu. “Ich war Zweiter nach dem Schwimmen und erstaunt, als ich sah, wer
sich da aus dem Neoprenanzug pellt. Kompliment, eine flotte Dame.“

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 5. Juli 2004
Auf qualmenden Socken durch das Abenteuer eines Ultra-Laufs
24-Stunden-Lauf: Insgesamt über 5000 Kilometer - Ergebnisse waren zweitrangig
Delmenhorst (jul). Was früher für den VW-Käfer galt, hatte am Wochenende beim ersten 24-Stunden-Lauf auf der Burg-
insel seine Entsprechung: Sie laufen und laufen und laufen. Runde um Runde ging es für die Teams und die fünf gestarteten
Einzelläufer durch die Graft, immer wieder 1480,40 Meter. Gegen die Stimme im Kopf, die zunehmend vernehmlicher
flüstert: “Hör auf. Es reicht”. Die ganze Nacht hindurch. Bei Regen, Wind und gelegentlichem Sonnenschein.
Viele der Team-Läufer, die abwechselnd auf die Strecke gingen, sahen gegen Ende der 24 Stunden nicht so fit aus wie
Rene Wallesch aus Geesthacht, der die Wertung der Einzelläufer mit 189,40 absolvierten Kilometern gewann. “Vier
Stunden habe ich mich nachts schlafen gelegt, dann ging es weiter”, sagt er, direkt nach dem Ende genussvoll in ein Stück
Kuchen beißend. Verrückt sei er nicht, glaubt er, er suche halt den Kick, das Besondere: “Marathon läuft doch jeder.”
Etwas müde, aber dennoch erstaunlich rund lief er auch gegen Ende des Rennens noch.
Eine andere Geschichte schrieb Carsten Mattejiet aus Lilienthal. Der Zwei-Zentner-Mann lief in den 24 Stunden 62 Runden
oder 91,78 Kilometer. Die letzten Stunden hinkte er, seine Tochter im Kinderwagen vor sich schiebend, über die Bahn.
“Aufgeben kam nicht in Frage. Ich hatte nur ein Ziel: Durchhalten.” Die starken Schmerzen hat er ignoriert. Was die Moti-
vation ist? So ganz genau weiß er das auch nicht. Mit Kopfrechnen hielt er sich wach. “Das Hirn muss funktionieren.”
Für die Teams, in denen auch viele Laufanfänger starteten, war der Lauf ein Abenteuer. “Die Stimmung war super”, sagen
etwa die Walker vom TV Friedeburg. “Nachts haben wir uns mit blöden Sprüchen bei Laune gehalten.” Ob alle Teilnehmer
noch einmal starten würden? Die Meinungen gehen auseinander. “Das kann süchtig machen”, glaubt eine Läuferin, beseelt,
 die letzte Runde geschafft zu haben. “Ob ich mir das nochmal antun muss”, zweifelt ein anderer, die Laufschuhe schon in
der Hand, trotzdem froh über die Erfahrung.
Dennoch war das Fazit bei nahezu allen postiv. “Der Sonnenaufgang war ein Erlebnis”, hieß es. Andere lobten den Ge-
schmack des ersten Bieres nach dem Lauf. Gerade in der Nacht seien alle Läufer zur Gemeinschaft geworden. Auch im
Umfeld lief, bis auf den kurzfristigen Ausfall der Tontechnik, vieles reibungslos. Die Chance auf ein zweites Mal haben alle
Beteiligten, denn der Burginsellauf soll im nächsten Jahr wiederholt werden, sagt Initiator Dr. Johann Böhmann, Leiter der
Kinderklinik. “Wir wollen mit dem Lauf Geld für den Verein Gesundheit im Kindesalter sammeln. In diesem Jahr setzen wir
noch etwas zu. Im nächsten Jahr hoffen wir auf noch mehr Unterstützung von Sponsoren und Sportvereinen.” Dann heißt es
wieder: sie laufen und laufen und laufen.
Ergebnisse des 1. Burginsellaufs
Einzelläufer: 1. Rene Wallesch (127 Runden, 189,4 km) 2. Sjoerd Slaaf (124, 183,89 km) 3. Thomas Eberhard (86, 127,31 km) 4. Detlev Acker-
mann (64, 94,75 km) 5. Carsten Mattejiet (62, 91,78 km) Mannschaften Leichtathletikvereine: 1. Laufclub 93 Delmenhorst (217, 321,44 km)
Lauftreffs, Trimmclubs, Firmen, Behörden: 1. LwInsthRgt 2 Diepholz (210, 311,75 km) 2. Idselis & Collegen (201, 298,97 km) 3. Intercoiffure
(198, 294,38 km) 4. Polizei Delmenhorst (193, 287,02 km) 5. Workout (189, 279, 80 km) 6. Round Table Delmenhorst (182, 269,43 km) 7. Renn-
schnecken Delmenhorst (175, 259,25 km) 8. LT Eintracht Delmenhorst (172, 254,97 km) Freizeit: 1. Die Mittel-Aten (187, 277,33 km) 2. Städt-
ische Kliniken (183, 272,25 km) 3. Skoda Rennschnecken (154, 229,22 km) 4. DLRG Delmenhorst (149, 219,10 km) 5. Delme Beach Team (114,
168,77 km). Walker: 1. Walking TV Friedeburg (120, 177,95 km). Frauenmannschaften: 1. LG Bremen Nord (176, 261,67 km) 2. Bremer Ladies
(131, 193,93 km)

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 5. Juli 2004
Walken oder Laufen – Ankommen ist wichtig
Knapp 100 Sportlerinnen beim 2. Rykä-Frauenlauf im Bürgerpark - Marina Popkova nicht zu schlagen
Von Stefani Franzke
Reine Frauensache war der 2. Rykä-Frauenlauf am Sonnabend dann doch nicht. Männliche Unterstützung beim Zeit-
nehmen, Einweisen und der Organisation waren gern gesehen. Der sportliche Teil der Veranstaltung im Bürgerpark war
dann aber doch Frauensache. Ganz souveräne Siegerin wurde Marina Popkova, die die gut sechs Kilometer lange Strecke
in 21:55 Minuten lief. Der Rykä-Frauenlauf war zudem der vierte Wertungslauf der Serie
"Braunschweig läuft". Insgesamt
zählen sieben Veranstaltungen dazu. Weiter geht es mit dem 2. Magni-Run am 5. September, dann folgt der Schapener
Volkslauf (12. September). Zum Abschluss steht der Volkslauf "Rund um den Südsee" am 3. Oktober auf dem Plan.
Knapp 100 Sportlerinnen gingen auf die Strecke, laufend- oder walkenderweise. Schade nur, dass es pünktlich zum Start
am alten FBZ am Bürgerpark zu regnen begann. Wie aus Eimern schüttete es, als sich die Frauen auf die zwei je gut drei
Kilometer langen Runden machten.
"Jetzt sind wir schon hier, da machen wir auch mit", berichten Silke Kauß, Sabine Meier und Beate Morgenstern einmütig.
Die drei Bad Harzburgerinnen trainieren regelmäßig gemeinsam, haben viel Spaß am Walken gefunden. "Da können wir
nebenbei erzählen, strengen uns trotzdem an und haben was für uns getan", nennen sie die Vorzüge des zügigen Gehens.
Joggen sei nichts für die drei Frauen - da sind sie sich einig. Bei der einen zwicke dann das Knie, die andere sei zu schwer
und die dritte komme mit der Atmung beim Laufen einfach nicht klar. Also bleiben sie lieber beim Walken.
"Bei uns läuft’s" lautete das Motto einer Gruppe, ebenfalls aus Bad Harzburg. Kirsten Pape, Marianne Schirrmeister, Ulrike
Koch und Heidrun Hoffmann-Uhlig waren für die evangelische Frauenhilfe Bad Harzburg am Start. "Ich laufe regelmäßig,
habe schon viele Wettkämpfe absolviert. Da habe ich die anderen angesteckt", erzählt Marianne Schirrmeister. Zwar gingen
die vier Frauen gemeinsam auf die Strecke, dort zog sich die Gruppe aber ganz schnell auseinander. Marianne Schirrmeister
war deutlich schneller als der Rest. "Darum geht es uns aber gar nicht. Wir wollen Spaß haben und ankommen", beteuert
Marianne Schirrmeister.
Woher der Frauenlauf seinen Namen hat –- dieses Geheimnis lüftete Michael Kumpe von "Braunschweig läuft" Rykä ist ein
Laufschuhhersteller, der ausschließlich Damenschuhe produziert. Und für die Gewinnerin gab es - wie sollte es anders sein -
einen Gutschein für ein Paar Rykä-Laufschuhe.
Die besten Läuferinnen:
1. Marina Popkova aus Braunschweig (21:55 Minuten), 2. Martina Mischnik, Braunschweig (22:25), 3. Katrin Müller, Braunschweig (22:35).
Teamsieger:
1. Die Hühner mit Manuela Volpel, Katja Hillmar, Dunja Kreiser.
Walkerinnen:
1. Monika Bremer (43:21 Minuten), 2. Manuela Hilgendag (45:45), 3. Claudia Burgdorf (46:24).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. Juli 2004
Trotz Wind und Regens gibt es einen neuen Teilnehmerrekord
Leichtathletik: Zum ersten Mal mehr als 300 Starter beim Volkslauf in Marienhafe / Norbert Sibum gewinnt
den Halbmarathon
Marienhafe. “Bi Sünn, Wind und Weer mitloopen und dörhollen”, steht auf den T-Shirts, die die Ossilooper im Frühjahr
erhalten haben. Und genau das war auch beim 21. Volkslauf des TV Marienhafe angesagt. Trotz ungünstiger Wetterbe-
dingungen konnte sich die Laufgruppe des TVM dennoch über ein neues Rekordergebnis mit erstmalig mehr als 300
Startern freuen. “Unser Einsatz hat sich ausgezahlt”, meinte Organisator Wilfried Müller.
Ansehnlich war das Teilnehmerfeld über zehn Kilometer mit mehr als 100 Läufern. Stefan Schwengels vom TuS Westerloy
zeigte der Konkurrenz die Hacken und sicherte sich den Gesamtsieg in 35:34 Minuten. In 37:27 Minuten überquerte Fred
Ibeling von der LG Ostfriesland als Zweiter die Ziellinie. Den dritten Platz sicherte sich Christian Frerichs aus Tannenhausen
in 39:03 Minuten. Schnellste Frau war Sabrina Hoffmeister vom SC Dunum. Sie benötigte 45:31 Minuten für den Rund-
kurs. 13 Sekunden später erreichte Marion Ringena von der Emder LG das Ziel. Ihre Vereinskameradin Gisela Kortylack
lief in 46:36 Minuten auf Rang drei.
Norbert Sibum vom Norder TV rannte über die Halbmarathon-Distanz gegen 68 Mitbewerber in 1:17:38 Stunden auf den
ersten Platz. Vorjahressieger Stefan Harms (Emder LG) wurde in 1:19:43 Stunden Zweiter. Über den dritten Platz (1:20:41
Stunden) freute sich Eugen Ignatenko vom Norder TV. Als schnellste Frau überquerte Almuth Maaß (LG Ostfriesland) in
1:38:50 Stunde die Ziellinie. Insa Kohlenberg vom TuS Zetel belegte in 1:44:26 Stunden Rang zwei. Den Sprung aufs
Siegerpodest schaffte auch Karin Schmidt vom TuS Aurich Ost in 1:54:44 Stunden.
Am Fünf-Kilometer-Lauf beteiligten sich 73 Athleten. Den Sieg sicherte sich Christian Kulbartsch aus Recklinghausen in
19:19 Minuten. Marco Hoft von Tura Marienhafe lief in 19:49 Minuten auf Rang zwei. Den dritten Platz belegte Nils Brem-
bach vom TSV Falkensee in 21:40 Minuten. Den Sprung auf die höchste Stufe des Siegertreppchens schaffte erneut
Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum in 20:58 Minuten. Zweite wurde Jeannette Horn (LG Wilhelmshaven) in 22:55
Minuten. Über den dritten Platz freute sich Heide Meier (Tura Marienhafe), sie benötigte 23:44 Minuten.
Wind und Wetter trotzten auch rund 60 Walker über fünf oder zehn Kilometer. Der Norder TV stellte einmal mehr das
größte Teilnehmerfeld. Spartenleiter Werner Ihlow fand für die Ausrichtung des Marienhafer Volkslaufes lobende Worte.
Alle Athleten wurden mit einem “Schrittmacher-Läuferbrot” belohnt. Eine Festina-Uhr gewann Walkerin Gisela Peters
vom Norder TV.
Ergebnisse

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 6. Juli 2004
Staffelstäbe von Hand zu Hand
Beim Jubiläumslauf des TSV Bienenbüttel zählte der Mannschaftsgeist der Einzelsportler
Bienenbüttel. Eine besondere Veranstaltung an einem besonderen Tag sollte es werden. Und wie es alle Teilnehmer am
Ende bestätigten, war es eine ,”denkwürdige Staffel", die bei allen Beteiligten in Erinnerung bleiben dürfte. Eine Neuauflage
regten die Athleten bereits an.
Mit einem Jubiläumslauf als Staffelwettbewerb hatte sich der TSV Bienenbüttel vorgenommen, etwas anzubieten, das sich
von den üblichen Volksläufen abhebt. Die Förderung des Mannschaftsgeistes in einer Individualsportart stand daher im
Vordergrund und führte trotz einer nur begrenzten Teilnehmerzahl zu einem spannenden Wettbewerb über mehr als drei
Stunden. Das Besondere war, dass die Zuschauer und die Läufer auf den 800-Meter-Runden am Waldbad über den ge-
samten Zeitraum mitfiebern konnten, wie die Führungen wechselten und in welcher Positionen die einzelnen Staffeln waren.
Um die Veranstaltung spannender zu gestalten, startete der TSV alle Staffeln - Schüler, Familien, Jugend und Verein, also
insgesamt rund 65 Teilnehmer - gleichzeitig.
Bei den Schüler- und Familienstaffeln entwickelte sich ein besonders prickelndes Rennen. Nachdem die späteren Sieger in
den Schülerstaffeln, die "Silversprinter" aus Bienenbüttel, sich erst nach mehr als der Hälfte hatten absetzen und mit einer
Runde Vorsprung in 1:11:03 Stunden das 16-Kilometer-Rennen gewinnen konnten, kamen die zweit- und drittplatzierten
Schülerriegen (Hohenbostel mit 1:18:53 und "Die wilden Kerle" mit 1:19:08) nur knapp hinter der Familienstaffel der
Schmolkes (1.) mit 1:18:05 ins Ziel. Bei den Jugendstaffeln über 40 Kilometer siegten die Mädchen der Handballabteilung
des TSV Bienenbüttel in 3:22:54 Stunden.
Auch bei den Vereinsstaffeln blieb es bis zur letzten Runde spannend. Letztlich siegte der Lauftreff Bad Bevensen mit einer
Zeit von 2:38:15 vor den Bienenbüttelern ,,Bienies Thekenflitzern" mit 2:39:06 und der Feuerwehr Hohenbostel. Dahinter
kamen die Waschberg-Boys aus Hohenbostel (3:02:45 Stunden), die Volksbank Uelzen-Salzwedel eG (3:08:57) und die
Handballabteilung des TSV Bienenbüttel (3:12:41) auf die nächsten Plätze.
Ergebnisse

WINSENER ANZEIGER vom 7. Juli 2004
320 Läufer bei Volkswaldlauf
Borstel. Pünktlich um 15 Uhr fiel der erste Startschuss des 26. Volkswaldlauf in Borstel. Den Auftakt der insgesamt sieben
Läufe gaben die Walker und Wanderer über eine Strecke von 11,3 Kilometern. 320 Läuferinnen und Läufer im Alter von
vier bis 70 Jahren aus 99 Vereinen gingen bei dem traditionellen Lauf des MTV Borstel-Sangenstedt an den Start. Zahl-
reiche Zuschauer feuerten sie mit lautem Kuhglockengeläut und viel Beifall an. Als Alternative zum Silvester-Crosslauf,
einem reinen Leistungssportwettbewerb, sei die Veranstaltung ins Leben gerufen worden, sagt Reiner Weiß vom MTV.
Laufen als Familiensport heißt daher die Devise beim Volkswaldlauf. Die Teilnahmerzahlen bestätigen das Interesse und die
Attraktivität dieser Veranstaltung. Organisator Weiß und seine eingespielte Crew von 45 freiwilligen Helfern sorgten für den
reibungslosen Ablauf und die Versorgung von Läufern und Gästen.
Beim Zieleinlauf der Walker gab es keine Überraschung. Der klare Favorit Michael Matschigefski siegte mit einer Zeit von
1:10:37. In der 21-Kilometer-Distanz belegte Gordon Kolbinger den ersten Rang (1:23:04), den Lauf über 11,3 Kilometer
entschied Thomas Schumann für sich (39:41). Auf der kurzen Strecke von 4,7 Kilometern behauptete sich im Lauf Matthias
Lang mit 18:49 Minuten, bei den Walkern Sigrid Matschigefski (33:42,8). Die 500 Meter der Schüler legte Josefine
Meyer-Ranke als Schnellste zurück, die 1800 Meter gewann Björn Christiansen.
Ergebnisliste

HAMBURGER ABENDBLATT vom 7. Juli 2004
Den familiären Charakter erhalten
Winsen.
Für Reiner Weiß, den 2. Vorsitzenden des MTV Borstel-Sangenstedt, ist es klar: "Der familiäre Charakter unser-
es Volkswaldlaufes bleibt erhalten", sagte er nach der 26. Auflage des Traditionslaufs im Landkreis Harburg. Mit 320 Teil-
nehmern pilgerten wieder mehr Aktive als im Jubiläumsjahr 2003 auf die Sportanlage am Habichtshorst. "Ein kleiner Auf-
wärtstrend", freute sich Reiner Weiß. Die Läufer, vor allem Kinder und Jugendliche und Familien, schätzen die Veranstalt-
ung in Borstel, weil die Strecken nur durch Waldgebiet führen. Und diese Besonderheit will der MTV Borstel-Sangenstedt
auch erhalten, auch wenn viele Aktive inzwischen Stadtläufe favorisieren. Niedrige Teilnehmergebühren und kleine Präsente
sind es, die nach Borstel locken. Von den Urkunden für alle Aktiven ganz zu schweigen.
In diesem Jahr präsentierte die Veranstalter ein kleines nützliches Geschenk: einen Flaschenöffner in Form eines Männ-
chens, der das grün-weiße Trikot des MTV trägt. Dazu gab es eine kleine Flasche Selterwasser. Die Idee zu diesem
Präsent hatte übrigens Bärbel Weiß, die Ehefrau des 2. Vorsitzenden, die ebenfalls beim Traditionslauf engagiert ist. Fast
50 Helfer aus Vorstand und Elternschaft haben rund um das Laufgeschehen auf dem Sportplatz für einen reibungslosen
Ablauf gesorgt. Der Volkswaldlauf hat seinen Ursprung aus dem Silvester-Cross. "Weil dort aber immer mehr Leistungs-
sportler starteten, haben wir die Veranstaltungen getrennt", sagte Reiner Weiß, einer der Gründer des Crosslaufes, der
heute im Herbst ebenfalls noch viele Läufer nach Borstel lockt.
(ka)
Ergebnisliste

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 7. Juli 2004
Regen-Glück beim 13. Festival
190 Ausdauersportler in Lohne bei sieben SgH-Wettkämpfen aktiv
Lohne (ha). Die ganze Vielfalt des Ausdauersports wurde am Sonntag in Lohne genutzt. 190 Teilnehmer und damit rund
20 mehr als im vergangenen Jahr waren dabei. Cheforganisator Klaus Wolking und das Veranstalterteam der Schwimmab-
teilung von BW Lohne hatten dennoch mit etwas mehr gerechnet. "Es lag an zwei Konkurrenzveranstaltungen in Braun-
schweig und Ostfriesland, und am Wetter, obwohl wir noch Glück hatten", blickte Wolking zurück. Beim Aufbauen war
das Personal drei Mal nass geworden, die Wettbewerbe selbst liefen störungsfrei, das heißt: Regengüsse kamen erst nach-
her wieder herunter. Zum 13. Mal wurde das Festival des Ausdauersports ausgerichtet, zum 13. Mal geht der noch zu er-
mittelnde Erlös an "Sportler gegen Hunger".
Von den sieben angebotenen Wettbewerben wurden der Männer-Volkstriathlon und das 40-km-Einzelzeitfahren am
stärksten genutzt. 46 Teilnehmer waren im Volkstriathlon nach 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen im
Ziel. In 1:00:44 Stunden landete der 17-jährige Michael Fuhrmeister von Hannover 96 den Sieg. Erwähnenswert, dass wie
angekündigt auch die Basketballer der Magic Laiens Lohne antraten, sowohl bei den Herren als auch Damen. Mit ihren
orangefarbenen Trikots waren die Korbjäger bunte Farbtupfer im Teilnehmerfeld. Klaus Wolking lobte die "familiäre
Atmosphäre".
Beim sportlich aufwändigsten Wettkampf, dem Männer-Triathlon, waren 19 Leute am Start, wobei Oliver Theilmann vom
TC Oldenburg in 2:02:40 h den Sieg davontrug. Semiprofessionelle Züge trug unterdessen das Einzelzeitfahren. Auf dem
Parkplatz fuhren sich einige Akteure schon auf der Rolle warm, ehe es auf die Strecke ging. Das Rennen machte Joachim
Wechner (Team Mukki Latte) nach 56:56 Minuten. Aus dem Feld der Läufer ragte Jens Staubach (Injoy Lohne) mit sein-
em 10-km-Sieg in 36:02 Minuten heraus, bei den Frauen war Silvia Koditek (Waldschleicher Lohne) in 44:48 vorn. Bei
den Duathleten fiel der Ausstieg des 76-jährigen Wilhelm Ackemann (Verden) beim Radfahren auf. Die 10 km war er noch
gelaufen.
Aus organisatorischer Sicht war die zügige Wettkampfabwicklung inklusive Siegerehrungen hervorzuheben. Wolking führt
dies auf die inzwischen fortgeschrittene Technik zurück. Dafür hatten die Lohner diesmal zu wenig Nudeln. Die Kalkulation
auf diesem Sektor erweist sich immer wieder wegen der Wetterabhängigkeit als schwierig.
Fest steht, dass das Ausdauerfestival mit seinem Wettkampfzentrum am Lohner Waldbad so auch weitergeführt wird.
Durch frühzeitige Terminkoordinierung möchte man möglichst anderen Veranstaltungen aus dem Weg gehen. Dennoch
kündigte Wolking an, dass man das nächste Festival gerne wieder zu Ferienbeginn im Bereich Anfang Juli anbieten möchte.

ROTENBURGER RUNDSCHAU vom 7. Juli 2004
Sport in gemütlicher Atmosphäre
Fakja Hoffmann und Andreas Oberschilp gewinnen Taakener Volkslauf
Taaken (rm). Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende Herbert Kipp mit dem Taakener Volkslauf. Bei der siebten Veranstalt-
ung dieser Art starteten rund 200 Sportler in fünf Läufen. Kipp sprach von "unserer kleinen gemütlichen Veranstaltung", bei
der aber auch hochkarätige Läufer wie etwa die Zweitplatzierten des großen Sottrumer Lauf-Events an den Start gingen.
Selbst das - vorsichtig formuliert: durchwachsene - Wetter habe der guten Stimmung keinen Abbruch getan.
Der erste Dank des Vorsitzenden gilt dem Team, das die Veranstaltung vorbereitete und durchführte. "Etwa 30 Leute -
keine Selbstverständlichkeit für einen so kleinen Ort." Darüber hinaus habe das ganze Dorf zur guten Atmosphäre beige-
tragen, indem es die Straßen mit Luftballons, bunten Bändern und Fähnchen festlich schmückte. Lat not least sei den Spon-
soren zu danken: in erster Linie örtlichen Handwerkern, aber auch der Bäckerei Fricke und der Volksbank aus Sottrum.
Den Hauptlauf über 10,5 Kilometer gewann bei den Frauen Fakja Hoffmann (LG Regensburg), bei den Männern Andreas
Oberschilp (LG Bremen-Nord). Beim Joggerlauf über 5,5 Kilometer setzte sich bei den Damen Uschi Sievert (LG Kreis
Verden) durch, bei den Herren Emin Ördek (SOL Osterholz).
Die Schüler liefen 2,5 Kilometer. Schnellstes Mädchen war Carina Brettmann (TV Sottrum), schnellster Junge Christian
Harms (TuS Ahausen). Den Bambinilauf über 800 Meter gewannen Isabelle Eckhoff (SV Taaken) und Linus Wiens
(Grundschule Horstedt). Sieger der Staffel sind die Einradkids aus Taaken.
Ergebnisse und Bilder

newsclick.de (Wolfenbüttel) vom 8. Juli 2004
Beim Abendlauf gewannen Jung und Alt
VfR Weddel organisierte zweites Laufspektakel - Skater und Walker waren mit von der Partie
Zum zweiten Mal veranstaltete der VfR Weddel kürzlich den Weddeler Abendlauf. Durch die gute Resonanz des Vorjahres
ermutigt, stellten die Organisatoren und vielen fleißigen Helfer rund um die Geschäftsführerin Marion Helmke erneut unter
Beweis, dass in Weddel gute Gegebenheiten für solch sportlichen Ereignisse zu finden sind. So ließen sich insgesamt fast
100 Läuferinnen, Läufer, Skater, Skaterinnen, Walkerinnen und Walker nicht vom schlechten Wetter mit einigen heftigen
Regengüssen schrecken und absolvierten die verschiedenen Laufstrecken. Zahlreiche Helfer aus den Reihen des VfR
sorgten für das leibliche Wohl der Sportlerinnen und Sportler oder fungierten als Streckenposten oder Zeitnehmer.
Die Läuferinnen und Läufer starteten in sechs verschiedenen Disziplinen, außerdem gab es Walking über 5000 und 10 000
Meter, und die Skater hatten 3000 Meter zu bewältigen. Die Sieger der einzelnen Disziplinen erhielten Urkunden, Pokale
und Sachpreise.
Der jüngste Teilnehmer des Weddeler Abendlaufs war Peer Pangritz mit sechs Jahren. Er hielt sich im Feld der männlichen
Skater sehr gut und absolvierte in der ordentlichen Zeit von gut 16 Minuten die drei Kilometer lange Skaterstrecke. In der
Disziplin 10 000 Meter (Laufen Männer) erreichte der älteste Teilnehmer (Jahrgang 1930), Wolfgang Sump, schon nach
einer Stunde das Ziel. "Gerade diese Mischung von Jung und Alt macht den Weddeler Abendlauf alljährlich zu einem
Familienereignis", betonte der Vorsitzende des VfR, Friedel Bielstein, bei der Siegerehrung. Und er versprach: "Im nächsten
Jahr wird es mit Sicherheit wieder ein solches sportliches Highlight in Weddel geben."
Ergebnisse

HESSISCH/NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 9. Juli 2004
Altstadtlauf platzt aus allen Nähten
Göttingen. Wer im vergangenen Jahr dachte, der Göttinger Altstadtlauf könne keine Steigerung mehr erleben, der sah sich
am Mittwoch abend getäuscht. Noch mehr Athleten starteten vor einer noch größeren Anzahl an Zuschauern. Allein entlang
der Weender Straße standen rund 8000 Besucher dicht gedrängt und feuerten insgesamt mehr als 2200 Läufer an. Der
Göttinger Altstadtlauf platzt aus allen Nähten! Auch das ungemütliche Regenwetter, das pünktlich zum Start des Youngster-
laufes einsetzte, sorgte für keinen Stimmungsabbruch. Die 150 Kinder und Jugendlichen nahmen die äußeren Umstände
ebenso mit Humor wie wenig später die über 200 Teilnehmer des Schnupperlaufes. Und als im Anschluss die beiden
Hauptläufe anstanden, hatte selbst der Wettergott mit den Beteiligten ein Einsehen.
Schon vor dem Start über die beliebte 5400-Meter-Distanz stand fest, dass es in diesem Jahr einen neuen Sieger geben
würde. Ingo Müller von der LG Göttingen hatte wegen den Deutschen Meisterschaften am Samstag in Braunschweig auf
eine Teilnahme verzichtet. Am Ende durfte sich Müllers Vereinskamerad Henrik Menzel über den Titel freuen. Beachtlich
war aber auch die Leistung von Rolf Schröder. Der 70 Jahre alte Läufer der TG Münden absolvierte die Mittelstrecke in
starken 28:51,7 Minuten und sicherte sich dadurch den Sieg in der Altersklasse M 70. Bejubelt wurden aber nicht nur die
Spitzenläufer unter den 1252 Sportlern. Auch die Teilnehmer, die lange Zeit nach dem Sieger das Ziel erreichten, konnten
die Laufatmosphäre noch in vollen Zügen genießen.
Genossen hat auch Jürgen Austin-Kerl den Wettkampf über die Langstrecke. Sechs Mal hat der 34-Jährige in Göttingen
über diese Distanz gewonnen, am Mittwoch musste er sich aber hinter den Kenianern Edwin Kibowen und Paul Kipto mit
dem dritten Rang begnügen. Das Duo hatte den Start beim Altstadtlauf - obwohl in Göttingen keine Antrittsgage gezahlt
wird - kurzfristig eingeplant und machte am Ende den Sieger unter sich aus. Austin-Kerl nahm den Rückstand von über
einer halben Minute aber gelassen. “Das ist besser, als immer alleine vorneweg zu laufen”, meinte der Seriensieger, der im
kommenden Jahr einen neuen Anlauf nehmen wird. Bis dahin müssen sich die Veranstalter der LG Göttingen allerdings
noch einige Gedanken um die Zukunft der größten Breitensportveranstaltung Südniedersachsens machen. “Wir stoßen all-
mählich an unsere Grenzen”, sagte Cheforganisator Stefan Zieß: “Eine weitere Steigerung der Teilnehmerzahl ist in der bis-
herigen Form des Altstadtlaufs nicht mehr drin.”
Ergebnisse / Mehr Berichte gibt es auf der Home-Page der LG Göttingen

Presseinformation vom 13. Juli 2004 (Von Holger Wesseln - hw.events)
11. Inselspringen lässt auch ohne Sonne die Zuschauer strahlen
Deutsche Jahresbestleistung eingestellt
Tim Lobinger und Lars Börgeling führten das Feld beim 11. Inselspringen auf der Nordseeinsel Norderney an. Mit der
Gewissheit, seit den Deutschen Meisterschaften am Wochenende das Olympiaticket für Athen in der Tasche zu haben,
konnten die beiden Rheinländer merklich unbeschwert vor den über 6.000 Zuschauern an den Start gehen und boten trotz
der kühlen Temperaturen einen ansprechenden und unterhaltsamen Wettkampf.
Mit Problemen im Anlauf hatte Michael Stolle zu kämpfen. Nach der übersprungenen Anfangshöhe von 5,20 m scheiterte
Stolle an 5,40 m und musste frühzeitig den Wettkampf beenden. Ähnlich erging dem Südafrikaner Fanee Jacobs, der sich
ebenfalls mit 5,20 m zufrieden geben musste.
Um das Ticket für die Olympischen Spiele ging es für den Niederländer Laurens Looije. Bis zum kommenden Wochenende
hat Looije noch Zeit, die erforderliche Norm von 5,70 m seines Verbandes zu springen. Verständlicherweise zeigte sich
Looije über seine 5,50 m enttäuscht. Das er den Dänen Piotr Buciarski mit 5,40m und den Koreaner Yoo Suk Kim mit
5,30 m hinter sich ließ, war da nur ein schwacher Trost. Dass Laurens Looije auf Norderney, trotz eines Stegspringens, die
Möglichkeit zur Normerfüllung für die Olympischen Spiele hatte, lag an einem neuen Anlaufsteg des Leverkuseners Marc
Osenberg. Die neue Konstruktion wurde vom Deutschen Leichtathletik Verband geprüft und ist für offizielle Wettkämpfe
zugelassen. Höhengleich mit Looije endete der Wettkampf für Björn Otto. Aufgrund der geringeren Fehlversuche konnte er
sich allerdings den 4. Platz sichern.
Lobinger is back
In der Spitze erlebten die Besucher auf dem Norderneyer Kurplatz einen so spannenden Wettkampf wie selten zuvor. Tim
Lobinger mit übersprungenen 5,60 m, Lars Börgeling mit übersprungenen 5,65 m und Richard Spiegelburg mit 5,70 m
versuchten sich gemeinsam an 5,80 m. Auch wenn Lobinger der Einzige war, der diese Höhe meisterte, erlebten die be-
geisterten Zuschauer Versuche, die spannender nicht sein konnten. Spiegelburg und Börgeling rissen nur knapp im dritten
Versuch und mussten ihrem Mitstreiter das Feld überlassen. Lobinger, der in den letzten Wochen mit seinen Leistungen
haderte, schien mit der Erleichterung der gesicherten Olympiateilnahme unbeschwerter zu sein und meisterte in souveräner
Manier die 5,80 m. Nach der Einstellung der deutschen Jahresbestleistung von 5,80 m ließ Lobinger den neuen Deutschen
Rekord von 6,01 m auflegen. Auch wenn es nach drei Versuchen noch nicht zum neuen Rekord reichte, waren sich alle
Anwesenden einig, dass man für Athen mit einem Lobinger in dieser Form wieder rechnen kann.
Die Zuschauer auf Norderney mussten nicht rechnen und konnten mit der Gewissheit, bei schwierigen äußeren Beding-
ungen, einen hochwertigen Wettkampf erlebt zu haben, die Heimreise antreten.
Ergebnisse:
1. Tim Lobinger         ASV Köln              5,80 m
2. Richard Spiegelburg  TSV Bayer Leverkusen  5,70 m 
3. Lars Börgeling       TSV Bayer Leverkusen  5,65 m
4. Björn Otto           TSV Bayer Dormagen    5,50 m
5. Laurens Looije       Niederlande           5,50 m
6. Piotr Buciarski      Dänemark              5.40 m
7. Yoo Suk Kim          Korea                 5,30 m
8. Michael Stolle       TSV Bayer Leverkusen  5,20 m
8. Fanee Jacobs         Südafrika             5,20 m

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN (Online-Ausgabe) vom 13. Juli 2004
Laufsport: Spannende Zweikämpfe sorgen für gute Zeiten
2. Teil der LGO-Bahnserie: Norder Läufer Norbert Sibum gewinnt 5000-Meter-Lauf drei Sekunden vor Peter
Steinke

Aurich. Spannende Zweikämpfe und daraus resultierend auch gute Zeiten wurden bei der LGO-Bahnserie auf dem Ellern-
feldsportplatz in Aurich erzielt. Das Organisationsteam der Laufgemeinschaft Ostfriesland hatte aufgrund der kräftigen
Schauer am Nachmittag wieder mit dem Schlimmsten gerechnet, doch Petrus ließ den Himmel kurz vor Veranstaltungsbe-
ginn aufklaren, so dass die 36 Schüler und 42 Erwachsenen ideale Laufbedingungen vorfanden.
Für den Hauptlauf über 5000 m hatten 42 Läufer gemeldet, so dass zwei sehr gut besetzte Zeitläufe gestartet wurden. Einen
spannenden Endspurt gab es im A-Lauf der Männer zwischen den Vereinskollegen Peter Steinke und Norbert Sibum vom
TV Norden. Bis kurz vor Schluss lösten sich die beiden auf der Jagd nach einer guten Zeit mehrfach in der Führungsarbeit
ab. Mit der Klassezeit von 15:56 Minuten siegte am Ende der etwas jüngere Sibum mit drei Sekunden Vorsprung vor
Steinke. Platz drei ging mit 16:26,6 an den gebürtigen Auricher Jörn Schmidt, der jetzt für den DSC Oldenburg startet. Der
Ex-Tennisspieler steigerte seine erst kürzlich aufgestellte Bestzeit nochmals um vier Sekunden. Eine Ausnahmeleistung voll-
brachte auch wieder der 71-jährige Heinz-Georg Weichbrodt von der LG Wilhelmshaven, der mit 23:11,2 Min das Ziel
erreichte. Genau sechs Sekunden dahinter folgte Günter Janssen vom MTV Aurich, der damit die Altersklasse M 60 ge-
wann.
In der Frauenwertung erreichte die Emderin Kerstin Lüken mit 19:22,8 Minuten die schnellste Zeit des Abends. Im 2. Zeit-
lauf startend, kam die 16-jährige Marina Barkhoff von Fortuna Wirdum ebenfalls zu einer persönlichen Bestzeit. Im ersten
Jahr als B-Jugendliche blieb sie mit 19:44,8 Min sogar deutlich unter 20 Minuten. Auf Platz 3 landete mit Annika Peters
vom Emden-Harsweg noch eine B-Jugendliche. Für sie blieben die Uhren bei 21:25,7 Min stehen. Die älteste Teilnehmerin
Elfriede Willerts, LG Wilhelmshaven (W65) verpasste mit 25:11,8 Minuten nur um wenige Sekunden die angepeilte 25-Min
Marke.
Mit 21 Teilnehmern war die LG Wilhelmshaven wieder sehr stark vertreten. Obwohl die Ferien schon begonnen hatten,
waren dreizehn Kinder aus der Jadestadt am Start. Auch die Schülerläufe waren leistungsmäßig wieder gut besetzt, so dass
es auch in diesen Läufen viele Zweikämpfe um die Platzierungen gab.
Ergebnisliste (PDF)

Presseberichte Veranstaltungen Seite 1 - 5 / Seite 6 / Seite 7 / Seite 9

Nach oben
Zurück zur vorherigen Seite
Zur Startseite