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Presseberichte Veranstaltungen (Seite 12)

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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 1. Dezember 2004
17-Jährige läuft neuen Streckenrekord
Leichtathletik: Martina Rückbrod vom TV Norden überragte beim Adventslauf der LG Uplengen
Remels.
Es waren wieder einmal mehr als 230 Läufer, die beim 35. Adventslauf der LG Uplengen dem Regenwetter trotz-
ten und durchweg spannende Wettkämpfe zeigten. Überragend war die Leistung der erst 17-jährigen Martina Rückbrod
vom TV Norden. Die B-Jugendliche ging im Lauf der Frauen über die 9600-Meter-Langstrecke an den Start und gewann
in 42:37,7 Minuten. Damit verbesserte sie den alten Streckenrekord von Wilma Weerts (LG Uplengen) um mehr als eine
Minute. Es folgten Heike Jünke von der LG Uplengen und Michaela Janssen von Fortuna Logabirum auf den Plätzen zwei
und drei.
Traditionell ist die Beteiligung im Lauf der Männer Langstrecke am größten. So auch in diesem Jahr. Es gingen 69 Läufer an
den Start. Am Ende siegte Jörg Valentin vom TV Norden vor Jörg Mentzen vom FC Stoppenberg LT und dem Vorjahres-
sieger Peter Steinke vom TV Norden. Überraschend war der Ausgang im Lauf der Männer über die Mittelstrecke (4650
Meter). Hier gewann der erst 20-jährige Ino Geisemeyer vom VfL Germania Leer mit deutlichem Vorsprung vor Holger
Grigat vom TV Norden.
In den Schülerläufen gab es, wie so häufig, spannende Läufe, die erst im Schlussspurt entschieden wurden. So gewann die
achtjährige Laura Gastmann von BW Borssum den Lauf der Schülerinnen D über 1450 Meter in 6:31,9 Minuten vor den
beiden neunjährigen Franziska de Freese (SV Warsingsfehn) und Angela Eden (TuS Eintracht Hinte). Im Lauf der Schüler
D lieferten sich die ersten vier Läufer ein packendes Finish. Innerhalb von nur drei Sekunden erreichten sie das Ziel. Am
Ende hatte der achtjährige Maximilian Page von der LG Uplengen die Nase vorn. Es folgten Nils van Ohlen (VfL Germania
Leer) und Frank Oltrop (Blau-Weiß Borssum).
Mit weitem Vorsprung gewann die zehnjährige Pia Nikoleit vom TuS Eintracht Hinte den Lauf der Schülerinnen C über
1450 Meter. Im Ziel hatte sie mehr als 30 Sekunden Vorsprung vor der elfjährigen Lisa van Hove.
Der Lauf der Schülerinnen B verlief spannend. Am Ende siegte die zwölfjährige Katja Schröder von BW Borssum knapp
vor Tanja de Witt von der LG Uplengen. Den Wettbewerb der Schüler B dominierten die Läufer des SV Warsingsfehn. Im
Ziel lag Manuel Horn mit 8:44,3 Minuten knapp vor Jan-Hiebo Busch, der für die 2350 Meter 8:45,1Minuten benötigte.
Den Lauf der männlichen Jugend B gewann Jan-Gerhard Onken vor seinem älteren Bruder Heinz-Helmut. Beide waren
schneller als die Läufer bei der A-Jugend.
In Abwesenheit der Seriensiegerin über die Frauen-Mittelstrecke, Petra Kuhr, gewann diese Strecke die allseits bekannte
Hilde Steinke (Neermoor), die gerade rechtzeitig aus dem Urlaub nach Ostfriesland zurückgekehrt war.
Auch in diesem Jahr hatte der Weihnachtsmann im Ziel wieder alle Hände voll zu tun. Er verteilte kleine Geschenke an die
Läufer --
Ergebnisse

DIE HARKE (Nienburg) vom 1. Dezember 2004
Eine 14-Jährige lässt die Gegner alt aussehen
Uchte
(hhg). Ein volles Haus verzeichnete der SC Uchte als Ausrichter des 16. Uchter Adventslaufs "Rund um den Herr-
schaftlichen" in allen Belangen: Gedränge bei den Starts der drei Laufstrecken im Stadion, Gedränge unter den Duschen in
der Dreifachhalle nach den Wettbewerben, Gedränge am üppigen Kuchen-Büffet bei der Siegerehrung in der Grundschule.
Der Uchter Lauf behauptete mit großem Vorsprung seine Spitzenstellung unter den Volkslauf-Veranstaltungen im Kreis
Nienburg.
Mit 210 Startern erfreute sich der Hauptlauf über zehn Kilometer des größten Zuspruchs bei fast 400 angetretenen Aus-
dauerspezialisten. Die heimischen Läufer konnten bei sehr guten äußeren Bedingungen der Konkurrenz aus den Regionen
Bremen, Hannover und Minden-Lübbecke Paroli bieten. Sogar einige Gesamt-Medaillenränge wurden von ihnen besetzt,
aber vor allem glänzten sie mit über 20 Altersklassensiegen in teilweise sehr starken Feldern. Am besten verkauften sich die
Herren über 10 000 Meter. Hier gehörten Johannes Haßlinger vom VC Nienburg und Holger Sievers vom RSC Nienburg
zur vierköpfigen Spitzengruppe. Nach einem spannenden Rennen hatte Wolfgang Vehlewald von Eintracht Minden die
Nase vorn. Sievers musste schon weit vor dem Ziel die Überlegenheit des Nordrhein-Westfalen anerkennen, der mit 34:57
Minuten finishte. Der Radprofi, für den 35:08 min gemessen wurden, konnte sich auf der Stadion-Schlussrunde noch gegen
Dirk Kemmener vom ATSV Espelkamp durchsetzen, der in 35:15 min den Bronzeplatz besetzte und dabei Johannes Haß-
linger um genau vier Sekunden auf Position vier verwies. Die Kreis-Nienburger Damen gingen im langen Rennen leer aus.
Beste war Silvia Kettel vom MTV Liebenau als Fünfte in 45:33 min. Siegerin wurde die erst 14 Jahre alte Schoami Bieser
vom TvdB Bremen in beeindruckend schnellen 39:00 min. Ein Doppelsieg in der Altersklasse M 60 gelang dem MTV
Schweringen durch seine "alten Haudegen" Hermann Ellerbusch (44:51 min) und Claus Lauenstein (45:35 min).
Im Rennen über 5000 m wurde Nicole Krinke von der JG Oyle Gesamtzweite. Die 26-jährige Holtorferin befand sich eine
Woche nach ihrem Gesamtsieg beim Crosslauf in Helsdorf erneut in blendender Verfassung und lief den völlig flachen
Rundkurs in schnellen 20:06 min. Ihr hohes Anfangstempo konnte sie bis zum Schluss durchhalten. Siegerin wurde die A-
Schülerin Sarischa Bieser vom TvdB Bremen in 19:53 min, an die Nicole Krinke während des gesamten Rennens nicht
herankam.
Bei den Herren überraschte Florian Schneider vom SC Uchte einen Tag nach seiner Teilnahme an den Deutschen Cross-
meisterschaften in Bremen mit dem dritten Gesamtrang. Der A-Jugendliche rettete seinen Medaillenplatz mit einem energ-
ischen Schlussspurt in 19:01 min sicher ins Ziel, heftig bedrängt von Manfred Dachs vom VC Nienburg, der in 19:09 min
mit Rang vier vorlieb nehmen musste. Andreas Pfeiffer aus Bad Münder gewann die 5000 m bei den Herren in 17:32 min.
Alle Medaillenränge im Rennen der Schülerinnen über 2000 m gingen an Kreis-Nienburger Talente. Maren Kettel vom
MTV Liebenau siegte in 9:21 min vor Larissa Bodtke vom SC Uchte mit 9:48 min und Clara Steinkampf vom VC Nien-
burg mit 9:51 min auf Rang drei. Zwischen zwei Mindener Läufern platzierte sich bei den Schülern über zwei Kilometer
Jörn Kühlcke vom ASC Nienburg auf den Silberrang. Für den Zehnjährigen wurden 8:41 min gestoppt.
Ergebnisse

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 2. Dezember 2004
Angela Welp baut die Führung aus
Überlegener Sieg beim Sandberg-Cross
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Barrien. Beim 15. Sandberg-Crosslauf in Barrien stellten die Teilnehmer der deutschen Crossmeisterschaften ihre Klasse
erneut unter Beweis: Auf der Langstrecke über 10 500 Meter beherrschten Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord, 36:03)
und Angela Welp (LC Hansa Stuhr, 45:49) die Konkurrenz. Auf der Mittelstrecke über 3500 Meter ließ der A-Jugendliche
Gerrit Meyer (MTV Barnstorf, 11:56) das komplette Männerfeld hinter sich. Bei den Frauen siegte erneut Irmela Knütter
(SG Roadrunners Bremen, 14:54).
So schwer ihm am Vortag auf der Bremer Galopprennbahn die letzten Meter auch gefallen waren, beim Sandberg-Cross in
Barrien war Gerrit Meyer die Erschöpfung nicht anzumerken. In der zweiten Runde des Mittelstreckenrennens konnten
weder Markus Ast (LG Bremen Nord, 12:09) als Sieger der Männerkonkurrenz noch Christian Rettke und Bernhard
Keller dem 18-Jährigen folgen. Bei den Frauen gelang Irmela Knütter im Rahmen des Syke-Weyher Cross-Fünfers der
dritte Sieg in Folge. Zweite wurde die frischgebackene deutschen Seniorenvizemeisterin Ursula Siewert (LG Kreis Verden,
15:10).
Dichtes Gedränge herrschte einmal mehr beim Start zur Langstrecke. Im relativ engen Startbereich oberhalb des Golfplatzes
sammelten sich 111 Läufer, um den Sechsrundenkurs in Angriff zu nehmen. Andreas Oberschilp, am Vortag noch auf der
DM-Langstrecke unterwegs, nutzte das Fehlen des Werderaners Jan Oude-Aost und übernahm mit seinem Sieg zugleich
die Führung in der Serienwertung. Horst Wittmershaus verlor nach der ersten Runde den Anschluss an Oberschilp, sicherte
sich aber ohne Probleme in 36:47 Minuten Platz zwei vor dem für den DSC Oldenburg startenden Weyher Henrik Endl
(38:04). In der Mannschaftswertung bauten die Triathleten des SC Weyhe ihre Führung in der Serienwertung weiter aus.
Auch diesmal waren Horst Wittmershaus, Peter Sokoll (Elfter) und Frank Mömkes auf Platz 13 das schnellste Team.
Bei den Frauen beschränkte sich Angela Welp nicht darauf, ihre Führung in der Serienwerung zu verteidigen. Bei ihrem
dritten haushohen Sieg im dritten Rennen der Serie war die Hansaläuferin noch eine dreiviertel Minute schneller als bei ihrem
Vorjahreserfolg. Zweite wurde erneut Andrea Pelka (LC 93 Delmenhorst) vor Angelika Stratmann (TuS Varrel), die sich
diesmal sicher gegen die Bremerin Marion Haase behauptete.
Ergebnisse

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 6. Dezember 2004
Dreifacher Triumph für die LG Nord
Andreas Oberschilp gewinnt Hauptlauf über 10 000 Meter vor Torsten Naue und Frank Themsen
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Zur 20. Auflage des Nikolaus-Crosslaufes am Burgwall begrüßte die LG Bremen-Nord über 550 Teil-
nehmer. Ein neuer Rekord. Durch zusätzliche Schülerläufe verschob sich letztlich auch der Hauptlauf um eine halbe Stunde.
Mit 120 Startern wurde ebenfalls für die Langstrecke der Frauen und Männer ein Rekordfeld verzeichnet.
Bei den Frauen setzte sich die an der IUB Grohn arbeitende und für LG Domspitzmilch Regensburg startende Afrikanerin
Fakja Hofmann wie erwartet durch. In einem einsamen Lauf spulte sie die 8000 Meter in 31:10 Minuten ab und sorgte da-
mit für die beste Laufleistung am Burgwall. Mit großem Abstand folgten Irmela Knütter (36:12) vom ATS Buntentor und
Uschi Siewert (37:28) von der LGK Verden. Die einzige LG Nord-Läuferin Maren Huckschlag belegte in 39:13 Minuten
Platz fünf. Ebenso wie die im Urlaub weilende deutsche Senioren-Crosslaufmeisterin Rebecka Weise-Jung war auch
Waltraud Bayer nicht am Start. Die Altmeisterin beschränkte sich diesmal auf die Organisation des Verpflegungsstandes.
Während die LG Bremen-Nord bei den Frauen auf vorderste Platzierungen verzichteten musste, sah das Bild bei den
Männern völlig anders aus. Vom Startpfiff weg wurde seitens der Favoriten eine frühe Entscheidung gesucht. Ein Opfer der
Tempohatz wurde dabei Markus Ast: "Ich bin schon in der ersten Runde kaputt gegangen." Nach dem ersten schnellen
Anfangskilometer von Frank Themsen zog der Hamburger Danny Mettke das Tempo an. Bei seinem ersten Auftritt auf der
schweren Burgwallrunde übernahm er sich allerdings und musste nach der ersten von fünf Runden zurückstecken. Dem
Tempo von Andreas Oberschilp war er nicht gewachsen und am Ende der zweiten Runde gab er schließlich, sichtlich ge-
schwächt durch Magenkrämpfe, auf. Damit war der Weg zu einem dreifachen LG Nord-Triumph frei. Hinter Andreas
Oberschilp (34:02 Min.), der mit einer läuferischen Demonstration seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute, folgte Torsten
Naue mit 35:09 Minuten. Rang drei ging an Frank Themsen (35:27) vor dem Verdener Uwe Cordes (35:43) und dem
vierten LG Nord-Aktiven Markus Ast (36:58).
Über die Männer-Mittelstrecke setzte sich der noch B-Jugendliche Thiemo Klein aus Verden in starken 13:53 Minuten
durch. Platz zwei über die 4000 Meter ging an den zukünftigen LG Nord-Läufer Bernhard Memering (noch Bremer LT) in
14:51 Minuten. Die Frauen-Mittelstrecke über 2,9 Kilometer gewann mit Natalie Steinemann vom SV Werder in schnellen
12:19 Minuten ebenfalls eine Jugendliche. Auf den dritten Jugend- und vierten Gesamtrang lief Milena Brinkmann von der
SG Platjenwerbe in 15:11 Minuten.
Während es bei den Abständen der Erstplatzierten in den Jugend- und Erwachsenenklassen recht übersichtlich zuging, bot
sich bei den kleinsten Schülern über 1000 Meter ein ganz anderes Bild. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurden kurz-
fristig für die Schüler- und Schülerinnenklassen bis M/W 11 jeweils zwei Läufe angesetzt. Trotzdem hatten die Zeitnehmer
beim Stoppen noch alle Hände voll zu tun.
Bei den Schülerinnen schüttelte die Nordbremerin Laura Lietz nach 500 Metern ihre letzten Verfolgerinnen ab und siegte in
4:09 Minuten. Ebenfalls beachtliche läuferische Fähigkeiten präsentierte Erik Hoffmann. In 3:50 Minuten gewann er die
Altersklasse M 10. Mit lediglich einer Sekunde Rückstand musste er jedoch dem M 11-Sieger Jan Mewes vom TuS
Finkenwerder den Vortritt lassen. Für die jungen Gäste aus Hamburg gab es durch Jana Hupfer (4:17) in der W 10 noch
einen weiteren Sieg. Gleich doppelten Grund zur Freude hatten die Geschwister Luise und Hanna Assmussen von der LG
Nord: Mit 5:17 beziehungsweise 4:32 Minuten gewannen sie die W 6 und die W 8. Bei den Siebenjährigen triumphierte die
Schwanewederin Lea-Pauline Püschner in 5:13 Minuten. Bei den jüngsten Schülern setzte sich Lars Jendrek mit 5:34 Min.
an die Spitze. Ebenfalls bei der LG Nord blieb der Sieg in der M 9. Frederick Diemer (4:12) bezwang dabei seinen Ver-
einskameraden Felix Prokein knapp (4:14).
Ergebnisse

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 6. Dezember 2004
Daniel Hackl zeigte allen die Hacken
Trotz Doppelbelastung beide Lang-Distanzen gewonnen / HFC Advents-Cross echte Herausforderung

Von Erhard Binnberg
Heidmühle. Fast 80 Lauf-Sportbegeisterte fanden sich am Sonnabend beim diesjährigen Advents-Cross des Heidmühler
FC ein, um sich an der Hatz “Rund um den Monte Scherbelino” zu beteiligen. Besonders erfreulich: Das größte Teilnehmer-
feld verzeichneten die drei Nachwuchsläufe. LGW-Trainer Hein Arians war mit einer großen Streitmacht angerückt. Voll
dagegenhielten die Talente des Heidmühler FC, die mit 23 Mädchen und Jungen am stärksten vertreten waren.
Alles überragender Akteur war der gebürtige Vareler Daniel Hackl. Der jetzt für den DSC Oldenburg startende Ausnahme-
läufer, der zuvor bereits drei Mal am Huntsteert gewonnen hatte, ging auch diesmal über 9600 und 3600 Meter an den
Start. Im Auftaktrennen über 3600 verwies er den LGWer Jürgen Reents mit zwei Minuten Rückstand auf Rang zwei.
Seine Zeit von 11:59 Minuten, trotz morastigem Geläuf, bedeutete gegenüber dem Vorjahr (12:17) eine weitere Steigerung.
Bereits 60 Minuten später ging Hackl erneut an den Start. Diesmal nahm er dem Zweitplatzierten Michael Mäschig 64 Se-
kunden ab. Mit seiner Zeit von 34:25 hatte er sich gegenüber 2003 (34:44) erneut gesteigert. In der Gesamtwertung kam
die LGWerin Christiane Spallek in 38:14 Minuten auf Rang sechs. Unangefochten wurde sie damit in der Frauen-Wertung
Siegerin.
Zu einer Angelegenheit der LG Wilhelmshaven wurde der Crosslauf über 2100 m. Hier siegte Max Hübner in 7:24 Minuten
knapp vor seinem Teamgefährten Sven Meinen (7:28). Wegen des großen Andrangs bei den Schülerinnen und Schülern
wurde der Lauf über 1050 m aufgeteilt. Sieger bei den Jungen wurde der Norder Holger de Vries in 3:46, vor Kai Pröger
vom Heidmühler FC (3:48) und dem Jadestädter Benjamin Horn (3:56). Von 15 Starterinnen bei den Mädchen gehörten
zehn dem Heidmühler FC an. Die Plätze auf dem Treppchen nahmen jedoch komplett LGW-Mädchen ein. Anna Carina
Franzmeier (3:45), siegte vor Celina Poppe (4:10), und Nicole Oelrichs (4:20). Für den reibungslosen Ablauf hinter den
Kulissen sorgten Starter Horst Sandau, Malte und Magnus Rieken (Meldestelle), Heiko Lockowandt, Hermann Völkert,
Volker Ahrens und Gerd Remmers.
Ergebnisse

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 6. Dezember 2004
Nicht alle starten mit dem Startschuss
5. Dinklager Adventslauf: Lokalmatador Dirk Heitmann gewinnt über 10 km / 180 Starter

Von Volker Kläne
Dinklage . Eine Szene wie in einer Komödie spielte sich beim 5. Adventslauf des TV Dinklage ab: Das große Feld hatte
das Jahnstadion bereits verlassen, da tauchte noch ein Läufer an der Start- und Ziellinie auf. Chef-Organisator Günther
Hörstmann handelte entschlossen und schickte den Mann quer über das Fußballfeld den 180 Läufern und Walkern hinter-
her. Der Nachzügler konnte den einen oder anderen sogar noch überholen. So eine kleine Panne gehört bei einer guten
Laufveranstaltung für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" einfach mal dazu. "Hauptsache dabei" heißt es bei
vielen. Und genau das war die Maxime von Hörstmann. "Es geht uns um die breite Masse. Wir wollen Läufer hierhin be-
wegen, die sonst nicht laufen - vor allem Dinklager", betont Hörstmann.
Besonders freute er sich über den Sieg des Dinklagers Dirk Heitmann im 10-Kilometer-Lauf. Von der Strecke aus wurde
schon per Handy berichtet, dass er sich abgesetzt hätte und auf dem Weg ins Stadion sei. Als er dort die Aschenbahn er-
reichte, feuerte ihn Hörstmann über die Lautsprecher noch einmal lautstark an. Nach 35:30 Minuten erreichte Heitmann das
Ziel. "Das war mein erster Sieg überhaupt. Ich bin 10 Kilometer auch noch nie unter 36 Minuten gelaufen", berichtete Heit-
mann. Hörstmann zollte dem Sieger großen Respekt. Schließlich trainiert Heitmann immer für sich allein und startet nicht für
einen Verein. Bei den Damen gewann Silvia Rolfes aus Damme die 10 km in 41:20 Minuten. "Es ist keine Bestzeit, aber
ganz gut", kommentierte sie ihren Lauf.
Seinen Vorjahressieg wiederholte Ulrich Pohl über die 5 km. Der Dammer war mit 17:35 Minuten nochmal 24 Sekunden
schneller als im Vorjahr. "Der gewinnt hier jedes Jahr", war Günther Hörstmann gar nicht überrascht. Den 5-km- Lauf der
Damen gewann die Goldenstedterin Claudia Wahls, eine fleißige Teilnehmerin an SgH- Läufen. Birgit Lampe aus Dinklage
war beim 3-km-Walking die Schnellste.
Egal ob Erster oder Letzter, beim Adventslauf wurden alle Starter gleich behandelt. Jeder erhielt von Ulla Hörstmann,
Monika Nieberding und ihrer kleinen Tochter Charlotte Nieberding (7 Jahre) eine Plakette überreicht. Zuvor waren ihre
Zeiten von den Stoppern der dritten Fußballmannschaft des TVD notiert worden. Anschließend ging es für alle Läufer in
den TVD-Klubraum, wo Alfons Kruse und Apo Kuhlmann die Verpflegung übernommen hatten. Für die Strecken, die die
Läufer zuvor bewältigt hatten, waren Thomas Nieberding und Josef Dettmer verantwortlich. Den Startschuss hatte indes
Pastor Kurt Schulte abgefeuert. Aber nicht alle starteten auch mit dem Startschuss . . .

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 6. Dezember 2004
Kuhlen-Brüder forcieren Tempo ohne Probleme
Zwei Aktive aus Garrel gewinnen Wildeshauser Nikolaus-Lauf / Mehr als 300 Athleten sind gestern gestartet /
Die Sportler traten auf drei Strecken gegeneinander an / Zum ersten Mal waren Nordic-Walker am Start
Von Wolfgang Grave
Wildeshausen. Das Gesicht verschwitzt, hörbar aus der Puste und stolz wie Oskar lief Focke Henning Hand in Hand mit
Mutter Anke gestern morgen über die Ziellinie im Wildeshauser Krandelstadion. Fünf Kilometer hatte der Sechsjährige
gerade in weniger als 40 Minuten zurückgelegt. Wen wundert’s, dass er ebenso viele bewundernde Blicke der Zuschauer
des 13. Nikolaus-Laufs erntete wie Georg Kuhlen, der spätere Sieger des 11,5-Kilometerlaufs. Auch Fockes Mutter Anke
war selbstredend begeistert von der Leistung ihres Sohnes und knuddelte ihn im Ziel erst einmal kräftig. “Ich musste ihn
unterwegs sogar ab und zu etwas bremsen, aber er wollte ja immer mehr”, schmunzelte sie.
Nicht minder groß war der sportliche Tatendrang der Kinder, die die Zwei-Kilometer-Strecke liefen. Für den sechsjährigen
Tim Platzeck vom Harpstedter TB war es sogar das erste Mal, dass er an den Start ging. Sonderlich aufgeregt war er aber
nicht, sagte er. Dazu hatte er auch keinen Grund: Denn mit Lucan Fastenau (10), Nike Meyer, (10) und Jenny Selzer (7)
gingen noch drei weitere Nachwuchsläufer vom Harpstedter TB über dieselbe Strecke an den Start. Sie alle teilten das
gleiche Problem: Sie mussten sich länger als geplant warm halten.
Denn noch zum Zeitpunkt des anvisierten Starts des Fünf-Kilometer-Laufs standen die Läufer bei der Anmeldung in der
Schiedsrichter Kabine des Vereinsheims des VfL Wildeshausens Schlange. Veranstalter Thorsten Iverssen vom Laufteam
Wildeshausen, war verblüfft: “Wir hatten nur mit ungefähr 270 Teilnehmern gerechnet.” Letztlich waren es aber mehr als
300 Läufer und Nordic-Walker -- Rekord!
Nicht rekordverdächtig, aber in jedem Fall zufriedenstellend waren die Leistungen der Sportler. Den Fünf-Kilometer-Lauf
gewann Christian Geiger von der TSG Hatten-Sandkrug klar in 18:03 Minuten. “Endlich hat’s geklappt: Sonst bin ich immer
Zweiter geworden”, freute er sich. Auch der Hauptlauf über 11,5 Kilometer war eine eindeutige Sache: Die Brüder Andreas
und Georg Kuhlen dominierten das Feld auf der leicht welligen Strecke. Mit Tempoverschärfungen im letzten Teilabschnitt
hängten die Läufer des BV Garrel ihre ärgsten Verfolger ab, liefen gleichauf und ohne Sprint ins Ziel und sprachen mit ihrem
Gesamteindruck sowohl den Teilnehmern als auch den Organisatoren aus dem Herzen: “Bis auf die Verzögerungen war
alles bestens organisiert.”
Ergebnisse

DER MÜNSTERLÄNDER vom 6. Dezember 2004
Favoriten landen souveräne Start-Ziel-Siege
Nikolaus-Crosslauf: Vitali Müller und Antonia Beyer gewinnen in Löningen locker
Löningen (cam). Einen souveränen Start-Ziel-Sieg hat gestern Vitali Müller (SG Essen-Garthe) bei der 29. Auflage des
Löninger Nikolaus-Crosslaufes gefeiert. Der 18-jähriger Molberger absolvierte die 6900 Meter im Staatsforst Burlagsberg
in 23:05 Minuten und gab damit seinem zwölf Jahre älteren Verfolger Nico Bucchioni (VfL Löningen/24:48) deutlich das
Nachsehen. Mit einem etwa genauso großen Abstand belegte Klaus Hanekamp (Jahrgang 69/Sparta Werlte/26:26) den
dritten Rang.
Bei den Frauen waren drei Läuferinnen an den Start gegangen. Mit mehr als vier Minuten Vorsprung siegte Lokalmatadorin
Antonia Beyer (Jg. 66/29:09) vor ihren Löninger Clubkolleginnen Rita Schulte (Jg. 62/33:11) und Hildegard Beckmann
(Jg. 61/33:40). Den Beyerschen Triumph machte unterdessen Tochter Jennifer (Jg. 93) komplett, die das Rennen der
Schülerinnen C über 1300 Meter in 4:55 Minuten knapp vor ihrer Clubkameradin Sarah Baumann (Jg. 93/4:58) gewann.
Ein Großteil der Aktiven war bei den Wettbewerben für die Jüngsten zu finden. Bei den Schülerinnen D über 1150 Meter
setzte sich Elisabeth Klumpe (Jg. 95/Sparta Werlte/4:11) gegen 45 Mitbewerberinnen durch, bei den Schülern D lief Robin
Budde (Jg. 95/SG Essen-Garthe/ 4:07) als erster von 23 Läufern durchs Ziel.
Etwas mau sah es bei den ältesten Schülerinnen und Schülern sowie in der Jugendklasse aus. Julia Ruhl (Jg. 90/SG Essen-
Garthe/8:45) untermauerte im Rennen über 2300 Meter ihre Ausnahmestellung bei den Schülerinnen A. Im Ziel hatte sie fast
fünf Minuten Vorsprung auf Melanie Afflerbach (Jg. 90/VfL Löningen/13:44). Bei den Schülern A gewann Jens Nerkamp
(Jg. 89/BV Garrel/7:39) vor Paul Ruhl (Jg. 89/Essen-Garthe/ 7:40). Die beiden waren im Übrigen als einzige an den Start
gegangen - genauso wie Fabian Kühling (Jg. 88/BV Garrel/16:08) und Christian Windhaus (Jg. 88/VfL Löningen/18:23)
bei den B-Jugendlichen über 4600 Meter.
Völlig ohne Konkurrenz in ihren Altersklassen starteten Lisa Seeger (weibliche Jugend B/SG Essen-Garthe/8:22 über 2300
Meter), Kathrin Brümmer (weibliche Jugend A/VfL Löningen/10:50 über 2300 Meter) und Paul Rolves (männliche Jugend A/VfL Löningen/20:26 über 4600 Meter).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 7. Dezember 2004
Gitta Connemann schreibt Urkunden
Leichtathletik: Gute Beteiligung beim Run for Help des SV Holtland / 2100 Euro für MS-Kranke
Von Uwe Prins
Stikelkamp. Zum 16. Mal startete der SV Holtland am Sonnabend den Run for Help. Die Benefiz-Veranstaltung zugunsten
MS-Kranker brachte einen Reinerlös von 2100 Euro ein. Das Geld wird am Freitag während einer Feierstunde im Gemein-
dehaus Bingum an die MS-Gruppe Leer übergeben.
“Es war wieder eine laufende Demonstration Gesunder für MS-Kranke”, freute sich Organisator Klaus Beyer über die er-
neut große Resonanz im Stikelkamper Wald. Mit einer starken Leistung sicherten sich Siebo Wiechmann und Stefan
Immega vom SC Dunum mit einem klarem Vorsprung vor Daniel Schmedding und Jan Menz von der Emder LG den Ge-
samtsieg. “Die Männer-Hauptklasse war selten so stark besetzt wie in diesem Jahr”, meinte Beyer mit Blick auf die Ergeb-
nisliste: Fünf der schnellsten elf Staffeln starteten in dieser Altersklasse.
Erfreulich hoch war erneut der Anteil der familienfreundlichen Staffeln. In der Klasse der Ehepaare waren 23 Teams am
Start, als Sieger liefen Peter und Claudia Henning aus Ihlow durchs Ziel. Besonders gefreut haben sich Reiner und Thea-
Agena Schoon aus Strackholt: Sie gewannen eine Berlinfahrt, die von der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann ge-
stiftet worden war. Die CDU-Politikerin hatte sich fest vorgenommen, auch in diesem Jahr wieder zu laufen, doch eine Ver-
letzung hinderte sie daran. Dafür betätigte sie sich in der Organisation, schrieb Urkunden, verkaufte Kaffee und Kuchen und
führte Siegerehrungen durch.
Mit Christa, Peter und Christph Janssen aus Brinkum waren drei Generationen am Start des Staffellaufes.Weil die Lauf-
partnerin von “Oma Christa” fehlte, konnte sie Sohn und Enkel motivieren, gemeinsam den Lauf vom Gut Stikelkamp nach
Brinkum zu machen. Dabei liefen sie direkt an ihrem Haus vorbei.
Mit 167 Staffeln im Ziel notierte der SV Holtland das drittbeste Teilnehmerergebnis. Nach 165 Voranmeldern und 18
Nachmeldern schien ein neuer Teilnehmerrekord möglich. Doch viele kurzfristigen Absagen dämpften die Hoffnungen des
ausrichtenden SV Holtland. Dafür waren die Veranstalter aber mit dem Gesamterlös umso zufriedener. “2100 Euro be-
kommt die MS-Gruppe des Landkreises Leer”, strahlte Beyer. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Überschuss der
Laufveranstaltung, der Cafeteria sowie einer Sammlung unter den Läufern. Außerdem fließt in den Reinerlös eine Spende
der Klasse 7 a der Haupt- und Realschule Kloster-Barthe Hesel, die durch den Verkauf von Plätzchen einen namhaften
Betrag eingenommen haben.
OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 7. Dezember 2004
Laufsport: Schnellstes Ehepaar kommt aus Aurich
Run for Help: Gitta Connemann hilft Orgateam / Park und Reisewitz gewinnen M50/55
Holtland (kg). Rund 170 Staffeln waren Sonntag bei der 16. Auflage des “Run for Help” am Start. Um 10 Uhr machten
sich bei Gut Stikelkamp die ersten Läufer auf den 13 Kilometer langen Weg nach Brinkum. “Bei rund sieben Grad und
leichtem Regen war das Wetter für Läufer gut”, so Organisator Klaus Beyer. “Nur der Gegenwind zwischen Holtland und
Brinkum störte”, fügte er hinzu.
Als erste Staffel waren nach 44:53 Minuten Stefan Immega und Siebo Wiechmann im Ziel. Die beiden Männer starten für
den SC Dunum und freuten sich in Hesel, nicht wieder von Peter Steinke geschlagen worden zu sein. Steinke lief zusammen
mit seinem Vater Dietrich eine Vater-und-Sohn-Staffel. Die beiden kamen nach 57:31 Minuten als fünfte Staffel ihrer Klasse
ins Ziel. In der Klasse M 30/35 siegten Ralf Taube und Heinrich Schnoor von Germania Leer (48:18). In der Klasse
M 40/45 gewannen Reinhard Ludwig und Borchard Christians von der LG Ostfriesland (49:01). Die Klasse M 50/55 ge-
wannen Harm Park und Karl-Heinz Reisewitz aus Aurich (52:03).
In der Vater-Kind-Staffel holten sich Volker und Lukas Raabe vom TuS Ofen (53:20) den Sieg und bei den Ehepaaren
gewannen die Auricher Claudia und Peter Henning von Crocodiles Ihlow (53:23). Bei den Paaren lagen Arndt Siebelts und
Martina Rückbrod vom TV Norden ganz vorn (53:43). Die Schülerstaffel gewann das Trio Busch, Grüssing und Krieg vom
SV Warsingsfehn (55:47). Die weibliche Jugend wurde angeführt von Annike Peters und Katrin Schatow aus Emden
(58:08). Teilnehmerstärkster Verein war der TuS Aurich-Ost, dessen Staffeln mehrere dritte Plätze belegten. Seit 1989
wird der Heseler Lauf für den guten Zweck ausgetragen. In diesem Jahr unterstützte Bundestagsabgeordnete Gitta Conne-
mann das Helferteam. Organisator Klaus Beyer kann 2000 Euro für Multiple-Sklerose-Kranke spenden.
Ergebnisse

Presseinformation vom 7. Dezember 2004 (Von Markus Steinbrück)
15. Regionales Schüler-Hallensportfest der LG Nordheide in Buchholz (Nordheide)
Sprungstarke Schülerinnen im Fokus
Buchholz. Nicht umsonst trägt das Regionale Schüler-Hallensportfest der LG Nordheide, das jetzt zum 15. Mal im Schul-
zentrum Am Kattenberge in Buchholz ausgetragen wurde, auch den Beinamen “Nikolaus-Sportfest”. Einen Tag vor dem
Nikolaustag 2004 wurden alle 206 Teilnehmer aus 19 Vereinen nämlich mit einer bunten Nikolaustüte voller Süßigkeiten
bedacht. Zusammen mit den Urkunden, die bereits kurz nach Abschluss der Wettbewerbe überreicht wurden, sowie der
einen oder anderen positiven Erinnerung traten alle Beteiligten froh gelaunt die Heimreise am Abend des zweiten Advent an.
Die Organisatoren um die LG-Vorsitzende Birgit Dietschmann aus Borstel hatten wieder einmal ein Mammutprogramm mit
mehr als achtstündigem Non-Stop-Wettkampfgeschehen auf die Beine gestellt. Zählt man die Auf- und Abbauzeiten hinzu,
so weilten nicht wenige Helfer fast genau zwölf Stunden in der Halle. Gedankt wurden ihnen dieser Aufwand von den
sechs- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schülern mit einer ganzen Reihe beachtlicher Leistungen.
Besonders hervorzuheben sind die Hochsprünge der weiblichen Teilnehmerinnen. Die elfjährige Liana Schütz vom TVV
Neu Wulmstorf hatte bis zum LG-Schüler-Hallensportfest gerade einmal 1,14 m geschafft. In Buchholz sprang sie sich dann
in einen wahren Rausch, steigerte ihre Bestmarke um gigantische 19 Zentimeter und belegte mit übersprungenen 1,33 m den
zweiten Platz. In einem spannenden Duell musste sich Liana lediglich der höhengleichen Timna Kluge (TSG Bergedorf) ge-
schlagen geben.
Nicht weniger erstaunlich war die Leistungssteigerung von Franziska Engelmohr. Die zwölfjährige Schülerin vom TSV Ein-
tracht Hittfeld verbesserte sich gegenüber der Sommersaison um 17 Zentimeter auf hervorragende 1,49 m. Auch landesweit
genügt der Schützling von Trainer Sven Endler damit höheren Ansprüchen, hätte Franziska mit dieser Höhe doch in der
aktuellen Landesbestenliste den dritten Platz eingenommen. Beste Hochspringerin von Buchholz war die 14-jährige Sarah
Wolter von der Turnerschaft Harburg. Sie sprang mit 1,61 m ebenso hoch wie der gleichaltrige Niklas Franke (Grün-Weiß
Harburg) als bester männlicher Hochspringer. Beatrice Nibbe (VfL Stade) und Yvonne Patzig (LG Nordheide/beide W 15)
überquerten jeweils 1,54 m.
Die Ausrufezeichen auf den Sprintstrecken kamen ebenfalls von den Schülerinnen. Christin Blaszkowski (W 15/Grün-Weiß
Harburg) rannte die 60 Meter in 8,1 sec. Die erst zwölfjährige Vanessa Lewin vom Harburger Turnerbund schaffte die
gleiche Strecke in starken 8,4 sec.
Alle Mehrfachsieger von Buchholz auf einen Blick:
Schüler
M 10: Jan-Hendrick Seiler (SV Nienhagen): 50 m und Hochsprung; M 12: Jerrik Reuß (TSG Bergedorf): 60-m-
Hürden und Kugelstoß; M 14: Niklas Franke (Grün-Weiß Harburg): 60 m, Hochsprung und Kugelstoß; M 15: René
Langanke (VfL Visselhövede): 60 m und Kugelstoß.
Schülerinnen W 9: Larissa Schuchart (TSV Eintracht Hittfeld): 50 m und Ballwurf; W 11: Sabine Kammermeier (LG
Nordheide/TSV Winsen): 50 m und Ballwurf; W 14: Sarah Wolter (Turnerschaft Harburg): Hochsprung und Kugelstoß;
W 15: Beatrice Nibbe (VfL Stade): 60-m-Hürden und Hochsprung.
Die nächste Veranstaltung der LG Nordheide steigt bereits in gut einer Woche, am Sonntag, 19. Dezember 2004. Im
Winsener Stadtteil Borstel heißt es dann ab 11 Uhr beim traditionellen
Silvester-Crosslauf zum 32. Mal “Rund um den
Borsteler Habichtshorst”.
Ergebnisse Hallensportfest / Ergebnisse Paarlauf

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 15. Dezember 2004
Platz zwei ändert nichts an der Favoritenstellung
Triathleten des SC Weyhe bei Syke-Weyher Cross-Serie vor Gesamtsieg / Verletzung stoppt Angela Welp
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Die Vorentscheidungen um den Gesamtsieg des Syke-Weyher Cross-Fünfers sind gefallen. Beim 58. Friedeholz-
Crosslauf, vorletztes Rennen der fünfteiligen Serie, belegten die Triathleten des SC Weyhe auf der Langstrecke hinter dem
Team der SG Roadrunners Bremen Platz zwei in der Mannschaftwertung und sind damit haushohe Favoriten auf den
Seriensieg. In der Einzelwertung darf sich Frauensiegerin Andrea Pelka (LC 93 Delmenhorst) nach dem verletzungsbedingt-
en Ausfall der Stuhrerin Angela Welp bereits auf den Gesamtsieg freuen. Der Siegerpokal bei den Männer steht für den
Nordbremer Andreas Oberschilp schon bereit.
Rund 240 Läufer gingen auf den schweren Kurs im Syker Friedeholz, Angela Welp, Siegerin der vorangegangenen drei
Läufe, war dagegen zum Zuschauen verurteilt. "Bereits beim Warmlaufen hatte ich Schmerzen im Fersenbereich, so dass ich
auf einen Start verzichten musste", erklärte die Stuhrerin. Somit war der Weg frei für Andrea Pelka. Die Delmenhorsterin
war auf der Langstrecke über 9600 Meter mit 44:46 Minuten schnellste Frau und das mit überraschend deutlichem Vor-
sprung auf Maren Kuhlmann (LC Hansa Stuhr, 46:09).
Bei den Männern hatten sich Andreas Oberschilp und der Weyher Horst Wittmershaus offensichtlich darauf verständigt, die
vier anstrengenden Runden durch die Wolfsschlucht gemeinsam zu absolvieren. Doch im Endspurt sorgte Oberschilp
schließlich für "klare Verhältnisse" und siegte mit zwei Sekunden vor Wittmershaus. In der Mannschaftswertung unterlagen
die Weyher Läufer in der Besetzung Wittmershaus, Sokoll (11.) und Mömkes (13.) zwar diesmal den Roadrunners mit 18
zu 26 Punkten, doch der Vorsprung aus den vorangegangenen Rennen dürfte für die Bremer Konkurrenten nicht mehr auf-
holbar sein. Als drittschnellstes Team zeigten auch die Langstreckler der SG Diepholz eine starke Leistung. Dabei war
Johannes Daniels als Ältester zugleich auch Schnellster. Nur wenige Sekunden hinter dem 25-jährigen Stuhrer Jan Neu-
bauer sicherte sich der 53-Jährige den achten Platz in der Gesamtwertung.
Auf der Mittelstrecke über 4200 Meter ging der Geamtsieg an Malte Abraham (DSC Dresden, 14:49). A-Jugendsieger
Gerrit Meyer (MTV Barnstorf) gab als Gesamtzweiter in 15:06 Minuten erneut Markus Ast (15:47) das Nachsehen. Den-
noch dürfte der Nordbremer am kommenden Sonntag den Pokal für den Seriensieg in Empfang nehmen, für den Meyer als
Jugendlicher laut Auschreibung nicht in Frage kommt. "Dennoch wird Gerrit nicht leer ausgehen", versprach Organisator
Hans-Heinrich Reineke dem Barnstorfer eine Auszeichnung als schnellstem Mittelstreckler.
Bei den Frauen verabschiedete sich Irmela Knütter (SG Roadrunners) in 18:48 Minuten mit dem vierten Sieg in Folge aus
der Serienwertung. Die Bremerin wird das fünfte Rennen wegen Urlaub verpassen, sodass die Zweitplatzierte Ursula
Siewert (LGK Verden) in die Favoritenrolle rückt.
Trotz zeitgleich stattfindender Sportfeste waren auch die Schülerläufe gut besetzt. Gesamtsiege feierten dabei der Varreler
Torben Drawert (Schüler B), die Stuhrerin Kristin Lehmkuhl (Schülerinnen B) sowie die Barrier Sami Jadallah (Schüler C),
Clara Borrmann (Schülerinnen C) und Nils Foerster (Schüler D).
Ergebnisse

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 22. Dezember 2004
Souveräner Sieg in der alten Heimat
Der Ex-Stuhrer Thomas Bartholome setzt sich beim Countrylauf Syke-Weyhe-Syke eindrucksvoll durch
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke. Zu den erfolgreichsten Läufern in der 25-jährigen Geschichte des Countrylaufes Syke-Weyhe-Syke gehören sie
ohnehin schon. Und auch in diesem Jahr ließen Thomas Bartholome (TSV Kirchdorf) sowie Birgit Schwers (LG Kreis
Verden) die Konkurrenz weit hinter sich. Auf dem Halbmarathon durch Wald und Feld setzte sich der Ex-Stuhrer in
1:14:18 Stunden gegen Jan Oude-Aost (SV Werder Bremen) durch. Birgit Schwers gewann überlegen in 1:33:44 Stunden
die Frauenwertung. Der Schneeschauer kurz vor dem Start vermochte die 300 Teilnehmer kaum zu irritieren. Die Beding-
ungen waren für die Jahreszeit gut, und etwas Matsch, der die Läufer auf der ohnehin schwereren zweiten Streckenhälfte
zusätzlich aus dem Tritt brachte, gehört zu einem Countrylauf einfach dazu.
Thomas Bartholome, der den Halbmarathon von seinen siegreichen Läufen in den Vorjahren aus dem Eff-eff kennt, war das
Rennen vorsichtig angegangen. Und dennoch, der letzte Anstieg zum Ziel im Waldstadion war auch für ihn noch einmal ein
hartes Stück Arbeit. "Ich war einfach platt", gestand der jetzt in Hannover lebende Polizist. Immerhin hatte sich Bartholome
damit einen sicheren Vorsprung auf Jan Oude-Aost (1:14:59) herausgearbeitet. Als Drittplatzierter brachte Andreas Ober-
schilp (1:21:29) seinen Gesamtsieg in der Serienwertung des Syke-Weyher Cross-Fünfers unter Dach und Fach. Schnellster
Läufer aus dem Kreis war als Sechster Jan-Simon Neubauer vom LC Hansa Stuhr in 1:23:59 Stunden. Die Triathleten des
SC Weyhe mussten auf ihren schnellsten Mann verzichten. Dennoch geriet der Mannschaftssieg in der Serienwertung nicht
in Gefahr. In Abwesenheit von Horst Wittmershaus, der aufgrund familiärer Verpflichtungen fehlte, machten Peter Sokoll
(11.), Frank Mömkes (17.) und Olaf Meiners (20.) den Erfolg perfekt.
Bei den Frauen war Birgit Schwers eine Klasse für sich. "Ich habe im Oktober Trainingspause gemacht, die Vorbereitung
auf die Cross-DM war daher ein bisschen knapp gewesen, aber jetzt ist die Form gut", zeigte sich die DM-Sechste der
W 40 vor dem Start optimistisch. Zurecht: Die Verdenerin gewann souverän mit über vier Minuten Vorsprung vor der
Bremerin Janina Sonnemann (1:38:06) und Anita Köhnke (TuS Rotenburg, 1:42:08). Als Fünfte sicherte sich die Delmen-
horsterin Andrea Pelka (1:43:19) den Seriensieg und ließ damit erneut Maren Kuhlmann (LC Hansa Stuhr, 1:43:42) als
schnellste Kreisvertreterin hinter sich.
Im Mittelstreckenrennen über 5,5 Kilometer befand sich mit
Birte Bultmann eine prominente Starterin im Feld. Die für die
LG Braunschweig startende Zevenerin ist zur Zeit vom DLV wegen Dopingverdachtes suspendiert und erwirkte sich gericht-
lich ein Startrecht für das Syker Rennen. Die Fünfte der deutschen Crossmeisterschaften gewann die Frauenwertung in
20:50 Minuten vor Seriensiegerin Uschi Siewert (LGK Verden, 24:32). Dahinter zeigte als dritte Läuferin die erst zwölf-
jährige Kristin Lehmkuhl vom LC Hansa Stuhr in 25:59 Minuten eine tolle Leistung. Den dritten Platz in der Frauenwertung
erlief sich Kathrin Kaindl (TSV Schwarme, 26:39).
Die schnellsten Männer auf der Mittelstrecke fanden auch diesmal im A-Jugendlichen Gerrit Meyer ihren Meister. In 19:31
Minuten hatte sich der 18-jährige Barnstorfer weit von der Konkurrenz abgesetzt. An der Spitze des Männerfeldes folgte
Henrik Endl (DSC Oldenburg, 19:55) vor Bernhard Keller (MTV Barnstorf, 20:05) und Seriensieger Markus Ast (LG
Bremen-Nord).
Ergebnisse

EMDER ZEITUNG vom 22. Dezember 2004
Start-Ziel-Sieg beim Leeraner Stirnlampenlauf
23 Staffeln beteiligten sich am ersten Stirnlampenstaffellauf über 3 x 5 km, der von Fortuna Logabirum ausgerichtet wurde.
Die schlechten äußeren Bedingungen, es regnete und der Wind blies kalt, verhinderten dabei eine größere Resonanz. Start
und Ziel der Veranstaltung war der Fitnesskomplex Fit & Co im Gewerbegebiet am Emspark.
Um 17 Uhr schalteten die Startläufer ihre Lampen ein und starteten auf die ersten fünf Kilometer der Wendepunktstrecke.
In sechs Wertungskategorien waren Staffeln gemeldet. Das "Dynamicteam" startete in der Betriebswertung. Startläufer Enno
Heidergott leitete mit einem starken ersten Lauf den Start-Zielsieg der Staffel ein. Mit Claus Adamitz und Jannes Hollbach
belegten sie auch den ersten Gesamtrang in 1:02:05 Stunden. Bei den Frauen setzte sich die Staffel von Fortuna Logabirum
mit Michaela Janssen, Melanie Eyhusen und Kerstin Schmidt vor der Staffel vom Lauftreff SV Jemgum durch.
Der SV Ems Jemgum startete mit sieben Staffeln und war damit stärkster Verein. So belegten sie außerdem einen ersten
und dritten Platz bei den Männern und Platz drei und vier bei den Familien. Hier gewannen die Brüder Spekker. Die Schüler-
wertung gewannen die Leeraner TGG-Schüler in der Besetzung Visser, Nießit, Hollander.
In der am stärksten besetzten Mixkategorie, in der mindestens eine Frau mitlaufen musste, gewann das Team des "Dynamic
Fitness-Studios, das auf Gesamtrang zwei einlief. Organisator Edzard Wirtjes zeigte sich mit dem Experiment, Wettkampf
im Dunklen, zufrieden. Besonders freute er sich über den hohen Frauenanteil von 42 Prozent.
Ergebnisse (PDF)

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 28. Dezember 2004
Dümmerläufer trotzen dem starken Nordwestwind
130 Teilnehmer beim Heiligabendlauf / Gemütlich oder zügig - Zeit nur eine Nebensache / SgH-Erlös: 1000 Euro
Von Volker Kläne
Dümmerlohausen. Der Tannenbaum stand geschmückt im Wohnzimmer, die Geschenke lagen verpackt darunter, der
Weihnachtsbraten schmorte im Backofen: Die Vorbereitungen für Heiligabend waren getroffen, da dachten sich etwa 130
Läufer, dass sie noch eine Runde um den Dümmer drehen könnten. Zu dem alljährlichen Heiligabendlauf "Rund um den
Dümmer" lud wieder der OSC Damme ein und erzielte damit einen Erlös von 1000 Euro für die OV/KSB- Aktion
"Sportler gegen Hunger".
Auch der starke Nordwestwind konnte den Tatendrang der Läufer auf den Deichen nicht stoppen. Einige bewältigten die
18 Kilometer um Niedersachsens zweitgrößten Binnensee recht zügig, andere schlugen ein gemütliches Tempo ein. Für alle
galt aber: Zeiten spielen keine Rolle. Nur für sich persönlich ließ der eine oder andere die Stoppuhr mitlaufen.
Das Läuferspektrum hat sich beim Dümmerlauf in den vergangenen Jahren stets vergrößert. Was als Trainingslauf vor gut
20 Jahren begann, hat sich zu einer beliebten Ertüchtigung in der Umgebung entwickelt. So starteten Hobbyläufer und Leist-
ungsathleten aus dem Kreis Vechta, aus Sulingen, Barnstorf, Bersenbrück und dem Osnabrücker Raum. Zum ersten Mal
nach vielen Jahren waren auch die Mitgründer des Dümmerlaufs wieder gemeinsam am Start: Elmar Nyhuis, Dirk Kuhl-
mann, Jörg Wieferig und Clemens Sandscheper. Sie alle kamen bei etwa der Hälfte der Strecke in Hüde am Teestand von
Gerd Nyhuis vorbei; dort gab‘s neben warmen Zitronentee auch Spekulatius, bevor die zweite Teilstrecke zum Start- und
Zielbereich im Olgahafen in Dümmerlohausen in Angriff genommen wurde. Wer das letztendlich geschafft hatte, konnte den
Vormittag noch in der Gaststätte Schomaker gemeinsam mit den Laufkollegen ausklingen lassen. Dabei reichten die OSCer
nochmal die Geldbüchse für SgH durch die lockere Runde. Mitorganisator Bernd Bünnemeyer war mit dem Heiligabend-
lauf wieder rundum zufrieden - Weihnachten konnte beginnen.
Die Schnellsten sind zu schnell für den Tee-Mann
SgH live dabei: Gerd Nyhuis kümmert sich seit 15 Jahren um das Wohl der Dümmerläufer
Dümmerlohausen (vk). 18 Kilometer um den Dümmer, das kann zur Strapaze werden. Da ist es gut, wenn sich zwischen-
durch jemand um das Wohl der Läufer kümmert. Das macht seit 15 Jahren Gerd Nyhuis aus Damme. Bei Dümmer-Halb-
zeit in Hüde baut er seinen kleinen Teestand auf, rührt den Zitronentee an und schenkt den Läufern ein. "Früher haben wir
den Tee noch zu Hause gemacht", erzählt Nyhuis. Mittlerweile holt er das heiße Wasser in großen Pötten vom St. Elisabeth-
stift in Damme. Da mischt er fein abgestimmt die Zitronenteekörner hinein - und fertig ist die Mischung für die Läufer. "Die
Ersten laufen immer so durch", erzählt Nyhuis. Tatsächlich rauschen die schnellen Leistungssportler nur so vorbei, ver-
sprechen Nyhuis aber, im Ziel beim Olgahafen sein köstliches Gemisch zu nehmen. Danach bleiben viele Läufer kurz stehen.
"Wie ich dich und deinen Tee liebe", sagt eine Dame. Und Nyhuis liebt es, jedes Jahr wieder dabei zu sein. "Das ist ein
schöner lockerer Lauf. Es kommt hier nicht auf Zeiten an", erklärt er.
Selbst mitgelaufen ist der 68- jährige Rentner noch nie. "Ich bin ‘ne faule Socke", witzelt er und erntet sofort Protest von
seiner Frau Gisela. "Nein, bist du nicht." Damit hat sie vollkommen recht. Denn wenn die Läufer beim Teestand ankommen,
dann ist Nyhuis auf Zack. Und wenn die letzten durch sind, steigt er in seinen Bulli, fährt wieder auf die andere Dümmerseite
und ist vor den meisten Teilnehmern im Ziel. Nur die Schnellsten sind zu schnell für den Tee-Mann.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 3. Januar 2005
Neue Bestmarke mit 399 Startern
Gelungener Auftakt der Serie "Braunschweig läuft" – Tiedeken und Mischnik siegen
Von Ute Berndt
Braunschweigs Laufgemeinde ist gut ins neue Jahr gekommen. 399 Sportler ließen sich von dem teilweise schneidenden
kalten Wind und der nassen Witterung gestern morgen nicht abschrecken. Sie starteten beim 2. Braunschweiger Neujahrs-
lauf und wurden später auf der Strecke prompt mit Sonnenschein belohnt.
Schmutzspritzer bis über die Kniekehlen auf den Laufhosen waren das Markenzeichen der Neujahrsläufer, und auch ihre
Schuhe sahen entsprechend verschlammt aus. Doch die Gesichter im Ziel - nach zehn abgespulten Kilometern - zeigten
große Zufriedenheit. Fast alle Teilnehmer hatten im Sog der Gruppe die zwei Runden um den Südsee geschafft und
größtenteils recht gute Zeiten erzielt. Und mit dem Becher heißem Tee in der Hand ließ sich anschließend im MTV-Sport-
park Kennel wunderbar über das gute Gefühl plaudern, es dem inneren Schweinehund gleich zum Jahresauftakt so richtig
gezeigt zu haben.
In der Männerkonkurrenz war es ein Tag der Wolfenbütteler. Den Sieg holte sich Triathlet Jens Tiedeken (Wolfenbütteler
Schwimmverein) vor seinem Disziplinkollegen Ralf Lorenz (Lindener SV). Dritter wurde Sebastian Heinrichs (Radteam
Kissenbrück). Ambitionen für die Laufserie
Braunschweig läuft, deren Auftakt 2005 der Neujahrslauf bildete, hegen diese
drei Athleten nicht. Sie sehen das Laufen als Grundlage für ihre Hauptsportart an, haben später im Jahr andere Termine.
"Nach Weihnachten musste ich einfach was tun", begründete Tiedeken seinen Start ohne große Ziele. "Und ich war einfach
gut drauf heute." Das lag wohl auch daran, dass die Bedingungen auf der Strecke besser waren als gedacht. "Der Wind hat
nur auf ganz wenigen kurzen Streckenabschnitten gestört und rutschig wars auch kaum", sagte Peter Krause. Der Routinier
des MTV war als Vierter bester Braunschweiger. Unterwegs hatte er sich zum Ziel gesetzt, Heinrichs noch zu überholen.
Doch klappte das nicht, der Radsportler wehrte den Angriff ab. Krause war dennoch zufrieden: "Die Zeit war gut für mich,
und wenn ich meine Altersklasse gewinne, ist das okay für mich." Bei der Abschlussparty der Erstauflage von "Braun-
schweig läuft" hatte der 44-Jährige eine Wildcard für die 2005er-Saison gewonnen und ist nun entsprechend engagiert da-
bei, sein Vorjahresresultat, Gesamtplatz vier, vielleicht noch zu verbessern.
Das strebt auch Siegern Martina Mischnik an, nachdem die ihr Vorhaben gleich im ersten Rennen erreichte. "Ich hatte mir
vorgenommen, mal vor Marina Popkova ins Ziel zu kommen", erzählt die 39-Jährige, die dreimal pro Woche beim Braun-
schweiger Lauftreff trainiert und schon den Silvesterlauf in Salzgitter gewonnen hatte. 2004 hatte sie hinter Popkova Ge-
samt-Rang zwei belegt. "Jetzt muss ich mir ein neues Ziel setzten, vielleicht jedes Mal vor ihr zu landen."
Zufrieden waren auch die Organisatoren. Die nahezu 400 Teilnehmer bedeuteten eine neue Bestmarke. Bei der Premiere im
Vorjahr - im Neuschnee - waren rund 380 Läufer gestartet. "Die Resonanz ist klasse", freute sich Michael Kumpe von den
Magni Runners, und MTV-Abteilungsleiter Peter Müller meinte: "Ein gelungener Start für unsere zweite Laufserie."

AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 4. Januar 2005
Mit weiten Würfen ins neue Jahr
Die Friedrichsfehner Leichtathleten hatten zu einem Neujahrs-Werfen eingeladen / Es gab gute Leistungen zu
sehen
Friedrichsfehn (mo). Während sich die meisten Leichtathleten derzeit auf Hallenmeisterschaften vorbereiten, bleiben
Speer- und Diskuswerfer weiterhin draußen im Training. Ein ideale Vorbereitung auf die niedersächsichen Winter-Wurf-
meisterschaften am 30. Januar in Hannover war das erste Friedrichsfehner Neujahrs-Werfen am gestrigen Sonntag. Trotz
des starken Windes gab es gute Ergebnisse unter den 15 Teilnehmern. Im Speerwurf schaffte in der männlichen Jugend B
Sven Schröder (SV Werder Bremen) einen neuen Bremer Landesrekord. Sein Speer landete nach 53,26 Metern. In den
übrigen Klassen siegten die Friedrichsfehner Leichtathleten Christian Fuchs, Johanna Krüger, Ihno Fehrendt und Magret
Krüger. Im Diskuswerfen kamen die Gastgeber ebenfalls zu guten Ergebnissen. In ihren Altersgruppen siegten Volker
Kinast und Janneke Eilers.
Ergebnisliste (PDF)

MINDENER TAGEBLATT vom 5. Januar 2005
Kirsten Klose zurück im alten Wurfring
Bronzemedaillengewinnerin von 2000 und Marcel Weidlich überragen beim 24. Neujahrs-Hammerwerfen der
LG Porta
Porta Westfalica (nee). Bei nasskaltem Wetter, mit für Topleistungen wenig förderlichen Temperaturen um zwei Grad,
waren immerhin siebzehn Hammerwerfer aus dem nordwestdeutschen Raum der Einladung der LG Porta Westfalica zum
24. Neujahrs-Hammerwerfen in Nammen gefolgt. Auch wenn Veranstaltungsleiter Klaus Vogt wegen einer fieberhaften
Grippe das Bett hüten musste, seine Truppe zog den Wettbewerb unter Mithilfe von Helfern aus den sechs beteiligten Ver-
einen sicher durch.
Die Olympiadritte von 2000 in Sydney im Hammerwerfen, Kirsten Klose (geborene Münchow) aus Wülpke, von Saar-
brücken zur Mindener Eintracht zurückgekehrt, warf nach vielen Jahren erstmals wieder auf ihrer ehemaligen Heimanlage.
Auch wenn sie ihre guten Trainingsleistungen noch nicht ganz umsetzen konnte, ihre 56,34m beim Saisoneinstieg und der
letzte leider ungültige Wurf außerhalb des Sektors mit über 60 Metern lassen für 2005 hoffen.
Der zweitbeste deutsche B-Jugendliche Hammerwerfer vom Jahrgang 1988, Marcel Weidlich (Eintracht Minden), möchte
sich sehr gern für die U-18-Weltmeisterschaften vom 14.-17.August in Marrakesch (Marokko) qualifizieren und benötigt
dazu, vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) festgesetzt, zwei Ergebnisse über 71 Meter bis zum Meldeschluss.
Mit 60,46 m in Nammen setzte er unter den Augen seiner Trainerin Karin Münchow ein erstes Achtungszeichen.
Eine weitere Athletin der erweiterten deutschen Spitzenklasse bei der weiblichen A-Jugend, Linda Jungmann (Eintracht),
warf bei diesem kalten Wetter ordentliche 45,52 m und sollte im Laufe der Saison zu Leistungen über 50 Meter fähig sein.
In ihrem ersten Jahr in der Frauenklasse zeigte Juniorin Carolin Hass von der LG Porta Westfalica mit ihren 42,45 m, dass
sie auch ohne Training zu guten Leistungen fähig ist. Monique Klepzig (Eintracht) verpasste mit 34,07 m ihre Vorjahrs-
bestleistung von 34,26m nur ganz knapp.
Hinter Marcel Weidlich schafften Manuel Schmidt und Marc Hake vom OTSV Pr. Oldendorf in der LG Kreis Lübbecke
bereits jetzt Plätze in der DLV-Bestenliste 2005. Manuel Schmidt mit neuer Bestleistung von 46,07 m und Marc Hake mit
41,86 m sind sicher noch steigerungsfähig, Abiturient Christopher Brown (Eintracht) hat wohl wegen eingeschränktem
Training scheinbar noch Umstellungsprobleme in seinem ersten Männerjahr auf das schwerere 7,26-kg- Gerät. Seine
48,83 m lassen dennoch hoffen.
Bei den Seniorenwerfern sind die 36,75 m von Günter Karaczko (LC Lage) bei seinem Einstieg in die M-70-Klasse her-
auszuheben. Er sollte sich damit, ebenso wie der älteste Teilnehmer der Veranstaltung, Kurt Bredthauer (M 75 / LG Porta)
mit seinen sehr guten 28,39 m, unter den besten Zehn seiner Altersklasse in Deutschland einreihen können. Willi Neermann
(LG Porta) warf erstmals in der M 75-Klasse ordentliche 24,72 m. Manfred Meier vom LAV Springe, ein Werfer der
deutschen Spitzenklasse mit einer Bestleistung von 54,40 m, schaffte in der M-60-Klasse einen "Salto-Nullo". Alle sechs
Versuche waren ungültig. Trainerin Gesine Schmidt (W 40) und Abteilungsleiter Heinz Schmidt (M 70) vom OTSV Pr.
Oldendorf mussten sich diesmal mit 25,80 bzw. 22,59 m begnügen, während Volker Höpel (M 65 / Eintracht) mit 24,15 m
im Bereich seiner Bestleistung blieb. Die M-65-Klasse gewann mit guten 34,93 m Erwin Gewetzki vom LAV Springe vor
Hans-Dieter Holzky von Eintracht Sehnde mit 33,79 m. Ein kleiner Imbiss nach dem Wettkampf im Sportheim war dann
der Dank des Ausrichters an alle Beteiligten. Die aufgestellte Spendenbox für die Opfer der Naturkatastrophe in Fernost
brachte ein gutes Ergebnis.
Ergebnisliste

NIEDERELBE ZEITUNG vom 10. Januar 2005
"Sport verbindet" und bringt mehr als 2000 Euro
Auch die Sportlerinnen und Sportler der Region unterstützen die Flutopfer
Wingst
(lko). Mehr als 150 Teilnehmer sind gestern in der Wingst zu Gunsten der DRK- und NEZ-Spendenaktion "Hadeln
hilft" gelaufen, gewalkt und gewandert. Insgesamt kamen bei der Aktion der Triathlonabteilung des VfL Wingst und der
NEZ mehr als 2000 Euro für "Hadeln hilft" zusammen.
Zu einem "ganz besonderen Lauf" begrüßte Heino Greve-Ibert die Freizeit- und Vereinssportler, die sich gestern auf dem
Wingster Jahnsportplatz versammelten, um sich für die Flutopfer in Südostasien sportlich zu betätigen. Unter dem Motto
"Wandern, Walking, Crosslauf" legten sie fünf beziehungsweise sechs Kilometer zurück. Die Teilnahmegebühr betrug für
Jugendliche unter 18 Jahren mindestens fünf Euro, Erwachsene ab 19 Jahren zahlten mindestens zehn Euro. Der Vorsitzende
vom Kreissportbundes, Harald Graw, freute sich darüber, "dass unsere Vereine solche Initiativen ergreifen". Auch Jan Erik
Bohling, Bürgermeister der Samtgemeinde Am Dobrock ist der Meinung, dass ein "tolles Zeichen" gesetzt wurde. Schließ-
lich gehe es um "das Schicksal von Menschen".
Vereinssportler spendeten
Dadurch, dass Erhard Horeis, Marktleiter von Marktkauf in Cadenberge, Getränke sponserte und die Firma Asics T-Shirts
im Gesamtwert von über 1000 Euro für die Teilnehmer stiftete, sei es möglich gewesen, dass der "komplette Erlös gespend-
et werden kann", so Greve-Ibert. Deshalb konnten die verantwortlichen Organisatoren nach der Veranstaltung 2030 Euro
an den DRK-Kreisvorsitzenden Dr. med. Jürgen Schroeder überreichen. Zahlreiche Vereinssportler, wie die Fußballer vom
TSV Geversdorf, die Boxer vom TSV Eiche Warstade, die Walking- und die Spinning-Gruppe vom Fitness Aktiv Zentrum
in Hemmoor oder eine Hadelner Laufgruppe, darunter auch Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte, sowie einige Frei-
zeitsportler beteiligten sich an der Aktion. Außerdem spendeten viele Teilnehmer noch einen zusätzlichen Betrag. So legte
allein die Läufergruppe vom TSV Wanna noch einmal 100 Euro drauf. Ein Kind habe sogar seine Spardose geplündert.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Gifhorn) vom 10. Januar 2005
Mensch, Erwin! Sturm zum Jubiläum
Landkreislauf: Duncker und Frixe laufen zum 10. Mal komplette Strecke - Martin Pahl hört als Organisator auf
Von Reinhard Matzick
Gifhorn. Mein Gott, Erwin - musste das sein? Ausgerechnet zum Jubiläum sorgte das Orkantief am Samstag für erschwerte
Bedingungen bei den Teilnehmern des zehnten Landkreislaufes. Der Wind setzte den Läufern besonders auf den freien
Strecken mächtig zu. Und so wurde es nichts mit einem gemütlichen Lauf durch den Kreis. 28 Läufer waren um 8.10 Uhr
beim Start in Bokel dabei, viele stießen unterwegs dazu, liefen ein Teilstück und verabschiedeten sich dann wieder. Im Ziel
in Bechtsbüttel zählte Organisator Martin Pahl 50 Läufer, darunter zehn Athleten, die die gesamte Strecke von 67,48 Kilo-
meter zurückgelegt hatten. "Das Tempo ist in Ordnung. Nur der Wind stört, zumal es im Nordkreis doch auch sehr hügelig
ist", berichtete Bernhard Kracht beim Stopp am Gifhorner Hallenbad.
Da hatte er schon 46 Kilometer in den Beinen, und für ihn und seine Vereinskameraden aus Stüde, Friedhelm Weidemann
und Torsten Bethge, war dann auch Schluss. "Am Anfang hatten wir viel Gegenwind. Das waren schon harte Bedingungen",
schnaufte Torsten Bethge. "Ein großes Lob an die Veranstalter. Hervorragend, wie alles organisiert wurde", lobte der
Stüder das Team um Martin Pahl, der die Läufer auf dem Rad begleitete, und Hans-Peter Felske, der den Verpflegungs-
wagen fuhr.
Arne Duncker, der für das Tempo zuständig war, erfüllte seine Aufgabe mit Bravour. "Es ist das erste Mal, dass wir fast auf
die Sekunde am Zwischenstopp angekommen sind." Am Hallenbad stiegen viele Läufer ein, um bis zum Ziel in Bechtsbüttel
einen Halbmarathon zu absolvieren. Der Meiner Eberhard Frixe aber war schon beim Start in Bokel dabei. "Es ist mir ein
besonderes Bedürfnis, durchzulaufen. Schließlich habe ich alle zehn Läufe komplett mitgemacht", wirkte er erstaunlich frisch
am Gifhorner Verpflegungsstand. Auch Duncker hat alle Landkreisläufe absolviert und freute sich am Hallenbad schon auf
den Rest der Strecke. "Ich habe die Karte abgegeben. Ab jetzt geht es auf unsere Trainingsstrecke", schien ihm der böige
Wind nichts auszumachen.
"Es war der härteste Lauf von allen", meinte Martin Pahl im Ziel. "Allerdings auch mein letzter als Organisator", kündigte er
an. Um so mehr gilt der Respekt Holger Hendrich, Ernst-Albrecht Dralle, Christoph Wenzel, Gerhard Labs, Eberhard
Frixe, Arne Duncker, Dirk Meier-Plate, Christian Schlums, Otto Liedtke und Helga Backhaus, die den kompletten Lauf
absolvierten. Noch eine gute Nachricht: 170 Euro kamen für die Flutopfer zusammen.

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 10. Januar 2005 (Drei Berichte)
1434 Läufer fordern Helfer
Leichtathletik: Teilnehmer-Rekord bei 10. "Sandkruger-Schleife”
Die Organisation klappte reibungslos -- Fast 90 ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz
Von Wolfgang Grave
Sandkrug. Mit einem schelmischen Lächeln schaut Geart Broers auf die erwartungsfrohen Gesichter der Nachwuchs-
Läufer. Die meisten sind vor dem Start des Bambini-Laufs der zehnten “Sandkruger Schleife” so zappelig, dass sie gerne
schon vor dem Startschuss losrennen würden. Broers hat das Gegenmittel parat: Bevor er das Rennen startet, müssen alle
Kinder mit ihm Aufwärmübungen machen. Doch kurze Zeit später können die Jungen und Mädchen ihrer Energie endlich
freien Lauf lassen. Das taten aber nicht nur die Jüngsten. Denn gestern morgen durchliefen 1434 Läufer, Walker und
Nordic-Walker die “Sandkruger-Schleife”. 25 Prozent mehr als im vergangenen Jahr - neuer Rekord. Den Neujahrs-Lauf
über 13 Kilometer bewältigten insgesamt 958 Sportler. Es gewann Christoph Paetzke (DSC Oldenburg). Bei den Frauen
siegten Christiane Spallek (LG Wilhelmshaven). Den 5-Kilometer-Lauf gewann Christian Geiger (TSG Hatten-Sandkrug),
den Bambini-Lauf Jakob Schmidt.
Doch nicht nur angesichts der hohen Teilnehmerzahl und der tollen Leistungen bezeichnete Hattens Bürgermeister Helmut
Hinrichs die “Schleife” als “ein Aushängeschild” für die Gemeinde. Nach dem Rennen war allerorten nur Lob bezüglich der
leicht welligen Strecke und der Organisation zu hören. Lob, das sich die veranstaltende Leichtathletik-Abteilung der TSG
Hatten-Sandkrug auf die Fahnen schreibten durfte. Von ihr erforderte der Lauf ein Höchstmaß an Einsatz. Beinahe 90
ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf, sagte Pressewart Jürgen Lakeberg. Dass ab und zu auch ein
kleines Missgeschick passierte, war kaum zu verhindern: Im Ziel fiel die Uhr aus - jemand hatte den Stecker gezogen. An-
sonsten ist dem, was der Sieger Christoph Paetzke vor der Siegerehrung sagte, nichts hinzuzufügen: “Von mir erhalten die
Organisatoren die Note eins.”
Paetzke deutet sein Potenzial an
Schleife: 21-Jähriger siegt beim 13-Kilometer-Lauf
Sandkrug (gra) Sie kamen - wie es sich für Stars gehört - als letzte zum Start. Hinten anstellen mussten sie sich aber nicht.
Christoph Paetzke (DSC Oldenburg) und Matthias Strotmann (LG Braunschweig) drängten sich gut gelaunt und flachsend
in die erste Reihe des Starterfeldes des 13-Kilometer-Neujahrs-Laufes der “Sandkruger Schleife”. Etwas mehr als 40
Minuten später waren die kleinen Lachfalten auf den Gesichtern der beiden Spitzenläufer im Ziel einem weitaus angestrengt-
eren Gesichtsausdruck gewichen. An der Grundstimmung der Trainingspartner hatte sich indes nichts geändert. Paetzke lief
die Konkurrenz in 40:51 Minuten in Grund und Boden, und Strotmann kam zwei Minuten und 28 Sekunden später als
Zweiter ins Ziel. Er hatte schon vor dem Rennen orakelt, dass es am Sieger des Vorjahres wohl erneut kein Vorbeikommen
gäbe und eventuelle Attacken zwecklos seien. Der Rennverlauf gab ihm Recht. Schon nach einigen hundert Metern offen-
barte sich die Konstellation auf dem Siegerpodest.
Dass Paetzke so ganz nebenbei noch den 1999 vom diesjährigen Dritten Torsten Naue aufgestellten Streckenrekord pul-
verisierte, überraschte aber alle - am meisten den 21-jährigen Sieger selbst. In Wettkampf-Form befindet er sich nämlich
noch lange nicht, sagte er fast beschämt und mutmaßte, dass er wohl noch “jede Menge Dampf aus der vergangenen
Saison” ins neue Jahr gerettet hat. Vorgenommen hatte er sich eine Zeit von 3:11 Minute pro Kilometer. Diese unterbot der
Student der Wirtschaftswissenschaften aber um zwei Sekunden und bestätigte damit Strotmanns Eindruck, dass Paetzke
einfach nur “bärenstark” und noch besser als im Vorjahr sei. Und 2004 wurde der Blondschopf immerhin schon Siebter bei
den Deutschen Junioren- Crossmeisterschaften. Sechs Tage zuvor, am 21. November, hatte Paetzke aber noch staunend
vorm Fernseher das Ende des Berlin-Marathons verfolgt. Damals überquerte ein 30-jähriger Emsländer mit schütterem
Haar als Siebter die Ziellinie: Matthias Strotmann.
"Resonanz war überwältigend”
Jürgen Lakeberg, Pressewart der Leichtathletik-Abteilung der TSG Hatten-Sandkrug, setzt weiter auf eine
familiäre Atmosphäre
Von Wolfgang Grave
Frage: Glückwunsch, Herr Lakeberg. Hört man sich unter den Athleten um, sprechen viele von der besten Schleife seit
Geburt des Wettbewerbs vor zehn Jahren.
Lakeberg: Das stimmt. Die Resonanz ist wirklich überwältigend. Und wenn die Leute zufrieden sind, sind wir es auch.
Natürlich hatten wir auch Glück mit dem Wetter. Die Streckenbedingungen waren optimal.
Frage: Wie schon im vergangenen Jahr gab es erneut einen Teilnehmer-Rekord. Droht die “Schleife” sich nicht allmählich
in einen für die Organisatoren unlösbaren Knoten zu verheddern?
Lakeberg : Diese Gefahr sehe ich bis jetzt noch nicht. Wichtig ist für uns aber in jedem Fall, dass sich die Leute bei uns
wohlfühlen sollen. Bei so vielen Teilnehmern wie heute stoßen wir natürlich an unsere Grenze.
Frage: Ketzerisch gefragt: Könnte sich die TSG durch die Herausnahme der Walker nicht viel Arbeit sparen?
Lakeberg: Ketzerisch geantwortet: ja. Aber das werden wir nicht tun. Wir sind einem positiven Trend gefolgt und werden
den Walkern weiterhin die Möglichkeit zum Start bieten.
Frage: Was wären denn die Alternativen für den Fall, dass der Rahmen der Schleife im kommenden Jahr gesprengt würde?
Lakeberg: Wir könnten zum Beispiel die Teilnehmerzahl begrenzen oder von der Aula der Schule als Aufenthaltsraum in
die Sporthalle ausweichen. Doch dass müssten wir gegebenenfalls diskutieren. Entschieden ist da noch nichts. Die familiäre
Atmosphäre der Aula würden wir in jedem Fall nur sehr ungern aufgeben.
Ergebnisse

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 12. Januar 2005
Angela Liese sichert sich den dritten Rang
Göttingen.
Ein positives Fazit zogen die Organisatoren der 43. Göttinger Cross-Serie nach dem letzten Rennen am Jahn-
stadion. Bei der als Benefizlauf ausgetragenen Veranstaltung kamen am Samstag über 600 Euro für die Opfer der Flut-
katastrophe in Südasien zusammen. Auch aus sportlicher Sicht war der Abschlusslauf für die ausrichtende LG Göttingen ein
voller Erfolg. Immerhin stellte der Gastgeber vier der fünf Seriensieger. LGG-Präsident Dr. Rolf Geese freute sich über das
Ergebnis der Spendenaktion. “Mit der Summe kann vielen Menschen geholfen werden.” Neben dem Startgeld füllten zahl-
reiche Spenden der 150 Teilnehmer die Sammelbüchse, deren Inhalt an das Deutsche Rote Kreuz überwiesen wird.
Zu einem packendem Finale kam es im Schülerrennen über 1800m. Hier siegte der LGGer Thomas Graeber (4:59 Min.)
vor dem Eichsfelder Kai-Sebastian Hellmold (5:02) und Paul Lennart Kruse (5:03) aus Esebeck. Der knappe Vorsprung
reichte Graeber, auch zum Seriensieg. Gesamtzweiter wurde Kruse vor Robin von Gaza (LGG). Bei den Schülerinnen
gewann Christina Müller (LG Eichsfeld) in 5:23 vor den LGGerinnen Elena Gerland und Lara Altmann. In der Gesamt-
wertung triumphierte Jasmin Zumwinkel (SSC Bad Sooden-Allendorf) vor Nadine Hagemann (TSV Evergötzen) und Rieke
Corvey (SSC BSA).
Auf der Mittelstrecke sicherte sich Antje Fenner (LGG) erneut den Gesamtsieg. Sie benötigte für die 5,4 Km 21:38. Ihre
Vereinskameradin Anke von Gaza (23:16) kam in der Serienwertung auf Platz zwei, vor Angela Liese (JC Landwehr-
hagen). Bei den Männern sicherte sich Frerk Schenker (LGG) in 17:45 einen klaren Start-Ziel-Sieg. Den Gesamtsieg seines
Trainingskollegen Till Manning konnte er aber nicht mehr gefährden.
Seriensieger auf der Langstrecke wurde Thorsten Wienecke vor Horst von Gaza (beide LGG) sowie Thorsten Schmidt
(SV Rhumspringe). Den Tagessieg bei den Frauen sicherte sich Tanja Nemecek (LGG) in 45:42 vor Claudia Nachtwey
(48:04) und Johanna Arnorsd (51:31).
(nh)
Ergebnisse / Serienendstand (PDF)

WESER KURIER vom 17. Januar 2005
Strahlende Sieger
Winterlaufserie mit neuem Rekord / Fakja Hoffmann souverän vorne
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Gestern strahlte die Sonne über dem Bürgerpark. Vielleicht, weil der Bremer Lauf- und Trimmclub mit über 800
Zieleinläufen einen neuen Rekord aufgestellt hatte beim ersten Lauf der 25. Bremer Winterlaufserie. Gute Laune auch bei
den meisten Teilnehmer. Denn selbst die Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten ihren Leistungen nichts anhaben - die
erzielten Zeiten waren gut. Erwartungsgemäß lief Fakja Hoffmann (LG Domspitzmilch Regensburg) bei den Frauen auf und
davon und ließ Rebecka Weise-Jung (LG Bremen Nord/37:42 min.) auf den 9,9 Kilometer in 36:10 Minuten keine Chance.
Seit rund einem Jahr wohnt die 24-Jährige, deren Mann an der IUB studiert, in Bremen. Bereut hat sie diesen Schritt bis-
lang nicht, schließlich gibt es im Norden deutlich mehr zu tun: "Ich habe das Gefühl, hier gibt es viel mehr Läufe als in Süd-
deutschland." Die deutsche Mannschaftsmeisterin über die zehn Kilometer und bayerische Einzelmeisterin kam sogar auf
einen Platz unter die ersten 20 Männer. "Dass ich mit ihr nicht mithalten kann, war vorher klar", so Weise-Jung, die trotz-
dem "super zufrieden" ins Ziel kam.
Zwischen der Altmeisterin des Bremer Langstreckenlaufs und der Siegerin platzierte sich allerdings noch Schoami Bieser
(Bremer LT). Die 14-Jährige lief nach 37:22 Minuten ein und sicherte sich den ersten Platz in der Jugendserie. Bei den
Männern dominierte Jan Oude-Aost (SV Werder). Mit einer Zeit von 30:59 min. blieb er rund 20 Sekunden unter der
geplanten Zeit. Etwa zwei Kilometer lief der Sieger hinter Joaquim Pedro (LGN) her, bis er den späteren Zweiten (32:26
min.) überholte.
Trotz seines großen Vorsprung wollte Oude-Aost jedoch nicht von einer Vorentscheidung sprechen: "Ich denke, es kommt
auf den letzten Lauf an." Der Werderaner gilt als Spezialist der kürzeren Distanzen. In den kommenden Läufen über 15 und
20 Kilometer könnte neben Pedro also auch der drittplatzierte Torsten Naue (LGN/32:33 min) in die Entscheidung ein-
greifen. Der mitfavorisierte Andreas Oberschilp (LGN) ging beim ersten Durchgang erkrankt an den Start und dürfte seine
Siegchancen als Neunter (33:59 min.) dagegen eingebüsst haben.
Die Ergebnisse gibt es (in Kürze) bei Sport Ziel

LANDESZEITUNG FÜR DIE LÜNEBURGER HEIDE vom 17. Januar 2005
24-Stunden-Lauf ein grandioser Renner
Fast 700 Starter schwitzen zusammen 9000 Runden - 22 000 Euro Fluthilfe
Lüneburg
(ahe/seb). Das ist sensationell ! Beim Lüneburger Benefizlauf zugunsten der Flutopfer in Südasien kamen mehr
als 22 000 Euro zusammen. Ein Ergebnis, mit dem selbst die optimistischen Veranstalter, Marion van Schwamen und
Andreas Albrecht, nicht gerechnet hatten.
Fast 700 Läufer waren bei dem 24-Stunden-Rennen am Start, absolvierten
knapp 9000 Runden, für die Sponsoren je einen Euro spendeten. Ein Sponsor, der anonym bleiben möchte, gab für das
Team "Ferner liefen" gar 10 000 Euro, hinzu kamen mehrere Tausend Euro, die die Aktiven mit Spendenbüchsen während
des Laufs gesammelt haben. Die Abschlussbilanz gibt's erst heute.
Das Fazit der großartig organisierten Veranstaltung, an der mehr als 60 freiwillige Helfer beteiligt waren, stand schon am
Sonntag um 15 Uhr nach exakt 24 Stunden fest. "Es ist umwerfend. Allen ein herzliches Dankeschön, ihr seid wirklich
Klasse", lobte Streckensprecher Dr. Rüdiger Carlberg. Die Stimmung an der Strecke, das sportlich-freundliche Miteinander
der Läufer und Helfer und nicht zuletzt die sagenhafte Lauffreude der Teilnehmer machten den Benefizlauf zu einem bisher
einmaligen Erlebnis.
Jörg Koenig ist der König der fantastischen Läufer
55-Jähriger rennt beim Benefizlauf zehn Stunden durch die Innenstadt

Lüneburg (ahe/seb). Marvin Franke (10) und seine Kumpels Florian Westerbor (14) und Jethro Duchat (13) sind schon
wieder da. Am Sonnabend kurz vor 23 Uhr, draußen ist es bitterkalt, geben sie zum x-ten Mal im provisorischen Organi-
sationsbüro in der Musikschule prall gefüllte Spendendosen ab. "Wir sind schon fünf Kilometer gelaufen und wollen die
ganze Nacht durchmachen", geben sie sich forsch. "Unsere Eltern haben nichts dagegen - ist ja für einen guten Zweck." Die
drei Jungs zählten zu den 694 Läuferinnen und Läufern, die sich beim 24-Stunden-Lauf am Wochenende mächtig ins Zeug
legten, damit möglichst viel Geld für die Seebebenopfer in Südasien zusammen kommt.
Marion van Schwamen vom Lauftherapiezentrum Lüneburger Heide (LLH) und Andreas Albrecht von "Der Lünebote"
haben den Lauf organisiert, dessen Erlös über das Kinderhilfswerk UNICEF den Flutopfern zugute kommt. Unzählige
Helfer von DRK, THW, Vereinen und Lauftreffs sorgen für einen grandiosen Verlauf. Mehr als 30 Sponsoren hatten ver-
sprochen: "Wir zahlen pro Runde einen Euro." Und so wird fleißig gelaufen und gezählt. Etwa zehn Staffeln, die sich die 24
Stunden aufteilen, und die Einzelläufer tragen sich in Listen ein, zählen ihre Runden. Um 15 Uhr, vier Minuten und zwanzig
Sekunden ist die erste absolviert. Besonders fleißig sind Céline (9) und Chiara Schmidtke (6) mit ihrer Freundin Antonia
Meinecke. Die Großen schaffen 13 Runden, Chiara läuft mit Papa Thorsten siebenmal durch die Fußgängerzone, am Ende
kommen sie mit randvollen Spendendosen wieder. Hubertus Heinrich hat keine Spendenbüchse, egal: "Mir haben die Leute
einfach Geld in die Hand gedrückt."
Kuriositäten und Höchstleistungen liefern diese 24 Stunden am laufenden Band: Ärzte und Schwestern der Ortho-Klinik
haben den Bereitschafts-Pieper in der Jacke. Lauf-Novizen machen in Jeans und Winterjacke mit, andere kaufen sich
spontan Turnschuhe und warme Sache, ein Dreijähriger läuft eine Runde mit - Mama und Kinderwagen bestehen den
Hochleistungstest: Dabeisein ist alles.
Besonders "teuer" für die Sponsoren sind Lauf-Asse wie der Stader Jörg Koenig. "Ich wollte in Hamburg einen Marathon
laufen, dann habe ich von der Veranstaltung hier gehört und bin nach Lüneburg gefahren. Es ist klasse, eine Super-Atmos-
phäre", schwärmt der 55-jährige Speditionskaufmann um kurz vor 20 Uhr nach viereinhalb Stunden und 50 Runden. "So,
jetzt muss ich weiter, sechs Stunden sollen es heute noch werden." Erst nach 65 Runden ist für ihn Schluss - nur für den
Sonnabend wohlgemerkt.
In den späten Abendstunden herrscht auch abseits der Strecke ausgelassene Stimmung. In der Musikschule, wo Petra
Habenicht, Ina Carlberg, Christine Erdmann und Marion van Schwamen im Wechsel die Listen kontrollieren, T-Shirts ver-
teilen und Spendendosen entgegen nehmen, strahlen alle um die Wette. "Keiner mault oder meckert, alle sind nett", freut
sich Marion van Schwamen. Ein paar Stunden später, um kurz nach 9 Uhr am Sonntag, hat Streckensprecher Dr. Rüdiger
Carlberg wieder sein Mikro in der Hand, dankt jedem einzelnen Läufer. Und auch die Mitarbeiter des Café Central stehen
wieder an ihrem Glühweinstand, schenken für den guten Zweck aus.
Langsam weckt die Morgensonne die Stadt, jetzt werden es immer mehr Läufer, die von vielen Lauftreffs kommen oder
ihre Morgenstrecke vom Wald in die Stadt verlegt haben. Mittendrin wieder Jörg Koenig: "Meine Frau hat mir noch vier
Stunden erlaubt", sagt er lachend. Am Ende ist er mit 109 Runden á 850 Meter der Rekordläufer. Die Teams "Ferner
Liefen" mit 564 Runden und Landkreis Lüneburg mit 568 sichern sich die Gruppenwertung. Gewinner sind freilich alle -
und vor allem die notleidenden Kinder in Südasien.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 18. Januar 2005
31. Fortuna-Crosslauf in Marienhafe-Tjüche   
Bei besten Wetterbedingungen gingen 180 Sportler beim 31. Crosslauf von Fortuna Wirdum in Marienhafe an den Start.
Es gab sehr spannende Rennen ebenso wie deutliche Siege zu sehen. Erfolgreichster Verein war der SV Emden-Harsweg.
Der Klub stellte in den Schülerklassen achtmal den Sieger, viermal erfolgreich war der TV Norden. Ein packendes Duell
um den Wanderpokal lieferten sich auf der Männer-Langstrecke über 9800 Meter Holger Grigat vom TV Norden und der
Emder Stephan Harms. Am Ende siegte Grigat in 33:24 Minuten mit vier Sekunden Vorsprung vor dem Emder, auf Platz
drei folgte Karl-Heinz Speckmann vom MTV Aurich in 36:08 Minuten. Titelverteidiger Peter Steinke war nicht am Start.
Bei den Frauen siegte eindeutig Andrea Manssen vom Triathlon-Club “Die Bären” Oldenburg. Alle Siegerehrungen wurden
noch während der Veranstaltung durchgeführt.
Ergebnisliste (PDF)

DIE HARKE (Nienburg) vom 19. Januar 2005
Nicole Krinke verbessert sich um zwei Minuten
Crosslauf: Auch Johannes Haßlinger wiederholt in der "Krähe" seinen Vorjahreserfolg
Holtorf (hhg). Als immer noch reizvolle Herausforderung sowohl für Leistungs- als auch für Hobbyläufer erwies sich der
Krähencross der Holtorfer SV. Die Teilnehmerzahl steigerte sich deutlich auf weit über 300 Starter.
Das Wetter war ange-
nehm, der schwierige mit zahlreichen kräftezehrenden Steigungen gespickte Rundkurs war gut präpariert, so dass die fast
vollständig anwesende einheimische Volkslaufgemeinde und die zahlreichen Teilnehmer mit weiterer Anreise nach einer ge-
lungenen Siegerehrung in der Holtorfer Sporthalle zufrieden den Heimweg antreten konnten. Im Großen und Ganzen wehrt-
en die hiesigen Ausdauerspezialisten die Angriffe der auswärtigen Gegner ab. Nur der Herren-Gesamtsieg über 10 000
Meter ging an einen Mindener Läufer, und ein Rodenberger war bei den Schülern über 1200 m erfolgreich. Eine stattliche
Anzahl Walker und Nordic-Walker, für die allerdings keine Zeiten festgehalten wurden, waren wie schon in den vergangen-
en Jahren eine Bereicherung der Veranstaltung, auch wenn sie an einigen Stellen des Rundkurses den Läufern im Wege
waren.
1200 Meter: Bei den Schülerinnen gab es einen Doppelsieg für den Holtorfer SV. Es siegte Maria Kruse klar in 4:01 min.
vor Katharina Juretzko, die in 4:04 min aber nicht den Anschluss verloren hatte. Die Bronzemedaille ging an Marla Möllhoff
vom SSV Rodewald in 4:14 min. Bei den Schülern schaffte Steffen Kettel vom MTV Liebenau als Dritter in 3:37 min hinter
zwei Läufern des SG Rodenberg die beste einheimische Platzierung. Ihm folgten zwei Holtorfer Nachwuchskräfte: Wilken
Wiechers in 3:39 min und Tim Rüter in 3:46 min.
5 Kilometer: Erwartungsgemäß hatte in diesem Ein-Runden-Rennen Tim Neddersen vom TSV Lemke in 18:35 Minuten
die Nase vorn. Seinem gegenwärtigen Leistungsvermögen hat kaum ein Gegner Gleichwertiges entgegenzusetzen. Auch
nicht der zweitplatzierte Arnold Müller (Eintracht Hameln, 19:29 min). Bei den Damen gingen alle Treppchenplätze an ein-
heimische Läuferinnen: Gesamtsiegerin wurde Karin Haake (TSV Lemke, 23 min) vor Silvia Kettel (MTV Liebenau, 24:03
min) und Yasmin Heinke (SV BE Steimbke, 24:24 min).
10 Kilometer: Es glänzte erneut Nicole Krinke (JG Oyle, 43:02 min), die 26-jährige Holtorferin verbesserte ihre Siegerzeit
aus dem Vorjahr um fast zwei Minuten. Platz zwei ging an Susanne Becker (Kutenhausen-Todtenhausen, 45:46 min) vor
Angelika Asche (Garbsen, 46:40 min). Bei den Herren verpasste Norman Ihle (DSC Oldenburg, 37:44 min) aus Erichs-
hagen das obersten Treppchen um fast eine Minute. In dem spannenden Rennen war Sascha Krietenstein (Kutenhausen,
36:54 min) eindeutig der bessere Mann.
15 Kilometer: Wie im Vorjahr hieß der Sieger im längsten Wettbewerb Johannes Haßlinger (VC Nienburg, 56:05 min). Er
hatte in Heinz Koslowski (Walsrode, 56:14 min) den ärgsten Widersacher. Während der drei Laufrunden lagen die beiden
fast gleichauf, so das ein Endspurt auf der Zielgeraden den Zweikampf entschied. Der Nienburger Lars Pfuhl im Trikot des
SV Turbine Plänterwald folgte in 58:26 min auf dem dritten Rang.
Ergebnisse

Presseinformation vom 23. Januar 2005 (Von Eduard Tjarks)
Teilnehmerrekord beim 13. Auricher Crosslauf der LG Ostfriesland
Bei idealen Laufbedingungen gab es beim 13. Auricher Crosslauf mit weit über 400 Läufern nicht nur einen neuen Teil-
nehmerrekord, sondern mit Inga Jürrens von der Emder LG und Daniel Hackl vom DSC Oldenburg gleich zwei Doppel-
sieger.
Obwohl die Wetterprognosen auch diesmal nicht zum Besten standen, hatte die Laufgemeinschaft Ostfriesland end-
lich mal das Glück, ihren alljährlichen Crosslauf auf dem Trimmpfad in Aurich-Wallinghausen bei guten sonnigen Beding-
ungen auszurichten.
Bei den Männern hatte Daniel Hackl vom DSC Oldenburg, sowohl auf der Kurz-, als auch auf Langstrecke die Konkurrenz
fest im Griff. Auf der 3.400m Kurzstrecke lag Hackl mit 11:43 Min am Ende 5 Sekunden vor dem Emder Steffan Harms
(11:48 Min), der wiederum den Endspurt mit einer Sekunde Vorsprung gegen Jan Waschkau, VfL Germania Leer und
Jan-Gerhard Onken vom SV Warsingsfehn gewann. Für beide wurden 11:49 Min gestoppt.
Auf der Langstrecke konnten selbst “Scherzbolde”, die eine Streckenmarkierung umgehängt hatten, den Doppelschlag von
Hackl nicht verhindern. Trotz der unfreiwilligen Streckenverlängerung von knapp 100m stand er mit 29:45 Min zum zweiten
Mal ganz oben auf dem Treppchen. Der zweitplazierte Stefan Immenga vom SC Dunum blieb mit 29:59 Min noch gerade
unter der angepeilten 30 Min Marke, gefolgt vom Ex-Auricher Jörn Schmidt, der jetzt ebenfalls für den DSC Oldenburg
startet.
Topfit präsentierte sich bei den Frauen die Emderin Inga Jürrens, die auf der Kurzstrecke mit 13:16 Min, vor der Auricherin
Claudia Henning, Crocodiles Ihlow (13:27 Min) und Manuela Schulz von der LG Wilhelmshaven siegte. Knapp 20 Minuten
später startete Jürrens zum zweiten Lauf und auch zum zweiten Tagessieg. Mit 34:59 Min für die 8.200m  lag sie am Ende
vor der A-Jugendlichen Martina Rückbrod vom TV Norden (35:43 Min) und vor Andrea Mansen, TCO Oldenburg, für
die 37:10 Min gestoppt wurden.
Mit insgesamt 415 Teilnehmern wurde die bisherige Rekordmarke um 43 Läufer übertroffen. Während die Zahlen bei den
Erwachsenen gegenüber den Vorjahren in etwa gleich blieb, boomten die Schülerläufe. Der SV Emden-Harsweg, Blau-
Weiß Borssum und das Gymnasium Aurich - Außenstelle Moorhusen, hatten sogar jeweils über 40 Schüler gemeldet. Be-
reits im ersten Lauf der Schüler und Schülerinnen bis 10 Jahre standen über 70 Kinder am Start, die eine etwas verkürzte
Runde von 1.500m absolvierten. Gesamtschnellster war hier Lukas Schmalenbeck (Altersklasse M 10) vom TuS Norder-
ney mit 6:24 Min, gefolgt von Sven Lengen, SV Emden-Harsweg (1. M 9) und Richard Krull, MTV Aurich (2. M10), so-
wie Insa Knust, SV Holtland (1.W10), und Laura Gastmann, BW Borssum als Siegerin der W 9.
Lauf 2 wurde von zwei Nordern angeführt. Holger de Vries siegte im Endspurt mit 7:21 Min vor Marec Raafati, der nur
eine Sekunde dahinter lag. In der M 11 lag Julien Hörig von der LG Wilhelmshaven vorne, und bei den Schülerinnen siegten
Pia Nikoleit, Eintr. Hinte (W 11) und Anna Carina Franzmeier aus Wilhelmshaven.
Auch im dritten Lauf Schüler/Schülerinnen waren die Zieleinläufe in Sekundenabständen. Schnellster und Sieger der M15
war Jörn Drosten von Fortuna Wirdum mit 7:06 Minuten. Jeweils eine Sekunde dahinter Malte Katzenski, Concordia Ihr-
hove (Schüler M 13), Katharina Schatow, Emden-Harsweg (W15),  Moritz Hoppe, Aurich, (M 15) sowie Matthias Krieg
vom SV Warsingsfehn aus der Altesklasse M 13.
Die komplette Ergebnisliste gibt es unter
www.lg-ostfriesland.de==>Ergebnisse

DER MÜNSTERLÄNDER vom 24. Januar 2005
160 Starter beim Bösel-Crosslauf
Leichtathletik: Favoriten Kuhlen und Burunacik setzten sich im Feld durch
Die äußeren Bedingungen waren sehr gut / Die DJK hatte den Wettbewerb zudem hervorragend organisiert
Von Wilfried Leser
Bösel. "Wir sind sehr zufrieden, das Wetter hat gut mitgespielt”, freute sich Bösels DJK-Vorsitzender Johannes Kleymann.
Der Verein hatte am Sonnabend den Böseler Crosslauf ausgerichtet. Und dies gleich in dreifacher Hinsicht: Es wurde um
die Kreismeisterschaft und Regionsmeisterschaft gelaufen, gleichzeitig wurden die Wettbewerbe als offene Crossläufe des
Bezirks gewertet. Schon vor drei Jahren hatte die DJK Bösel diese Wettbewerbe ausgerichtet. Start und Ziel waren bei der
Florianhütte, die Runden über 1150 und 1500 Meter führten über den ehemaligen Trimmpfad. “Die Strecke ist für den
Crosslauf hervorragend geeignet. Die verschiedenen Geländeabschnitte seien zwar anspruchsvoll, aber gut zu bewältigen”,
sagte Kleymann. Mehr als 160 Teilnehmer machten sich in den Wettbewerben, die nach Altersklassen aufgeteilt waren, auf
den Weg. Besonders groß war der Teilnehmerkreis bei den Schülern der A-Klasse. Das gab viel Arbeit für das Organi-
sationsteam, das alles hervorragend meisterte, so dass alles reibungslos verlief.
Klare Siege gab es für die Favoriten Andreas Kuhlen aus Garrel und Sait Burunacik aus Emstekerfeld. Mit über sieben
Minuten Vorsprung gegenüber den jeweils Zweitplatzierten gewannen sie ihre über 9000 Meter gehenden Wettbewerbe.
Ergebnisliste

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 26. Januar 2005
Maren Kuhlmann klar in Front
Läuferin des LC Hansa Stuhr meldet sich im Ellernbruch eindrucksvoll zurück
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Weyhe. Ausgezeichnete Form bewies Maren Kuhlmann eine Woche vor den Cross-Bezirksmeisterschaften in Fahrenhorst.
Beim 99. Ellernbruch-Waldlauf gewann die Läuferin vom LC Hansa Stuhr überlegen die Mittelstrecke über 4000 Meter in
17:17 Minuten. Bei den Männern feierte Gerrit Lubitz (Roadrunners Buntentor) einen Doppelsieg. Frauensiegerin Nicole
Krinke (JG Oyle) stellte über 8200 Meter mit in 31:56 Minuten einen neuen Streckenrekord auf. Hans-Heinrich Reineke
kann sich mit seinem Organisationsteam schon jetzt auf den 100. Ellernbruch-Waldlauf im November freuen. Obwohl er
bei der Generalprobe nur wenige Helfer im Einsatz hatte, klappte die Organisation gewohnt gut. Und auch die sportlichen
Leistungen an der Spitze der rund 150 Starter konnten sich sehen lassen.
Auf der Mittelstrecke der Frauen bewies Maren Kuhlmann, dass sie zu alter Stärke zurückgefunden hat. "Schließlich lief es
bei mir noch im November überhaupt nicht". gestand die 25-Jährige. Mit deutlichem Rückstand folgte auf Platz zwei die um
25 Jahre ältere Verdenerin Uschi Siewert (18:00).
Rettek weiterhin gut im Rennen
Bei den Männern setzte sich Gerrit Lubitz frühzeitig an die Spitze des Feldes. Als Zweitplatzierter wahrte Jan Petermann
(TuS Huchting, 14:36) seine Chancen auf einen erneuten Sieg in der Syker-Weyher Cross-Serie, da Lubitz beim Wald-
kater-Cross nicht am Start ist. In die Entscheidung um den Seriensieg dürfte auch Christian Rettek noch eingreifen können.
Trotz eines 30 Kilometer-Trainingslaufes am Vortag verwies der Stuhrer in glatten 15 Minuten den Barnstorfer Bernhard
Keller (15:05) auf Rang vier. Aus der Marathonvorbereitung heraus hatte Gerrit Lubitz keine Probleme, nach der Mittel-
strecke auch die Langdistanz für sich zu entscheiden. Auf rund eine Minute baute der Roadrunner den Vorsprung auf seine
Verfolger Timo Sieke (Bremen, 29:45) und Vereinskamerad Michael Willner (29:59) aus. Einen beachtlichen vierten Platz
erkämpfte sich der Diepholzer Tobias Bünte (30:18), Sechster wurde der Weyher Frank Mömkes (31:10).
In der Mannschaftswertung landeten die Läufer des SC Weyhe als Pokalverteidiger ohne ihre starken Läufer Horst
Wittmershaus und Peter Sokoll abgeschlagen auf Platz fünf. Erster Anwärter auf den Seriensieg ist das Team der SG Road-
runners Buntentor Bremen mit 12 Punkten vor der LG Kreis Verden (50 Punkte) und dem LC Hansa Stuhr (62 Punkte).
Auf der Langstrecke der Frauen verbesserte Nicole Krinke auf teilweise aufgeweichtem Boden den erst im November von
Angela Welp aufgestellten Streckenrekord gleich um rund eine Minute. Zweite wurde Karin Haake (TSV Lemke, 35:38).
Den knappen Zieleinlauf auf den Plätzen drei bis fünf entschied Birgit Wehner (LC Hansa Stuhr, 37:54) zu ihren Gunsten,
gefolgt von Karin Wenzel (Bremen) und Angelika Stratmann (TuS Varrel).
In den Schülerläufen bewiesen die Stuhrer Nachwuchstalente Tobias Kortas und Marika Wehner nicht nur ihre läuferischen,
sondern auch kämpferische Qualitäten. Im 1250 Meter-Rennen der B-Schülerinnen setzte sich Marika Wehner in 5:14
Minuten im Endspurt erfolgreich gegen die starke Verdenerin Sabrina Meyer durch. Tobias Kortas konterte 300 Meter vor
dem Ziel des gemeinsamen 3000 Meter Rennens der B-Jugend und A-Schüler den Angriff des Verdeners Patrick Zacher
und sicherte sich in 11:30 Minuten den Gesamtsieg.
Ergebnisliste

ZEVENER ZEITUNG vom 2. Februar 2005
200 Crossläufer in Granstedt
Optimale Wintersportbedingungen beim Auftakt der diesjährigen Ostecup-Laufserie
Granstedt
(zz/olm). Einen erfolgreichen Auftakt feierten die Organisatoren der diesjährigen Ostecup-Laufserie kürzlich in
Granstedt. Zum ersten der vier Läufe kamen rund 200 Crossläufer.
Über 60 Athleten standen alleine für den 3600-Meter-Lauf auf der Starterliste. Sowohl Männer und Frauen zwischen 20
und 62 Jahren als auch jugendliche zwischen 15 und 19 waren für diese Strecke gemeldet. Kenneth Gerschler (M 16) von
der LAV Zeven wurde nicht nur Sieger seiner Altersklasse, sondern war mit einer Zeit von 12:52 Minuten auch insgesamt
der schnellste Teilnehmer dieses Laufes. Olaf Erich vom TSV Gnarrenburg lief als Zweiter über die Ziellinie und wurde mit
einer Zeit von 13:24 Minuten Erster der Altersklasse M30-M39 vor Ingo Genoux von den Road Runners Bremen. Nico
Eijsink von der LAV Zeven durchlief die leicht verschneite Crossstrecke in 14:05 Minuten und sicherte sich damit den
ersten Platz in der Altersklasse M40-M49. In der Altersklasse M50-M59 siegte Hermann Knülle vom SV Eintracht Hep-
stedt/Breddorf vor Hans Gerschler vom TSV Gnarrenburg.
Bei den jüngsten Läufern (M 8 und jünger) hatte Mats Rößler (LAV Zeven) die Nase vom und gewann knapp vor seinen
Vereinskameraden Bastian Silies und Christoph Martens. 19 Mädchen starteten in der Altersklasse W 10. Milena Peper
von der LAV Zeven konnte dieses Rennen für sich entscheiden. Bei den C-Schülern belegten die Bremervörder Zwillinge
Thilo und Lars von Kamp die Plätze zwei und drei hinter Niklas Köhnke vom TuS Rotenburg. Mit guter Kondition präsent-
ierte sich auch Helge Zabel, der mit großem Vorsprung in der Altersklasse M 13 siegte. Die Neueinsteigerin Tami Gerken
von der LAV Zeven errang den ersten Platz bei den Schülerinnen W 12.
Die crosserfahrenen B-Jugendlichen zeigten ein gutes Rennen. Ingmar Fröhlich wurde Zweiter hinter Kenneth Gerschler.
Hannes Maxin und Leon Zabel belegten die Plätze drei und vier. Auch in der Altersklasse W15 dominierte die LAV Zeven.
Es siegte Vivien Sievers vor Christina Ehlen und Kelly Vermeer.
Die nächsten wichtigen Ostecup-Punkte können am 13. Februar in Sittensen und am 27. Februar in Scheeßel errungen
werden. Der vierte und damit letzte Lauf mit den Cross-Meisterschaften des NLV-Kreises Rotenburg findet am 13. März
in Zeven statt.
Ergebnisse Granstedt und Infos zu den weiteren Veranstaltungen des Oste-Cups

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