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STADER TAGEBLATT vom 4. Februar 2005
Schwitzen bei kühlen Temperaturen
Sechster Winterlauf in Oldendorf: 145 Teilnehmer starten bei zehn Wettbewerben und erzielen gute Leistungen
Oldendorf
(st). 145 Läuferinnen und Läufer gingen während der zehn ausgeschriebenen Wettbewerbe über 5 bis 50 Kilo-
meter an den Start und zeigten beim 6. Winterlauf in Oldendorf trotz kühler Temperaturen ansprechende Leistungen. Der
Lokalmatador Frank Wohlers ging über 40 Kilometer an den Start und siegte souverän in 3.46.12 Stunden.
"Ach, ich laufe noch eine Runde" oder "heute fühle ich mich gar nicht so gut, ich höre jetzt auf", so oder ähnlich konnten die
Kampfrichterinnen und Kampfrichter der LG Kreis Nord-Stade (MTV Hammah, MTV Himmelpforten, TuS Oldendorf) es
mehrfach während des 6. Winterlaufs in Oldendorf hören - die Stimmung war wie immer gelöst. Der ungezwungene Wett-
bewerb ist beliebt: Die Sportler hatten zum'Teil weite Anfahrten auf sich genommen, kamen aus Bonn, Bremerhaven, Ham-
burg, Liebenau, Dithmarschen, Hohenaspe, Hannover. Auch die Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Stade waren
erneut stark vertreten.
Über die 5 Kilometer dominierte Sebastian Harner vom Stader Schwimmverein in 17:10 Min. Bei den Frauen gewann
Marianne Schier von der LG Kehdingen in 21:41 Min. Die 10 Kilometer gewannen Carsten Kröger vom VfL Stade in
37:16 Min. und Claudia Jordan in 44:59 Min. Birgit Friedrich hatte sich diesmal für die 15-Kilometer-Strecke angemeldet
und war auch dort nicht zu bezwingen: Die Läuferin der LG Kehdingen siegte in 1:04:00 Std. Danny Mettke vom SC
Finkenwerder siegte bei den Männern in 53:45 Min. Leicht und locker ging Peter Lemke vom SC Balje an den Start und
gewann über 20 Kilometer in 1:21:58 Std. Bei den Frauen hatte Heidi Büther vom Stader Schwimmverein die Nase vorn
in 2:14:31 Std.
Tim Wiemers vom OSC Bremerhaven zeigte seine Klasse über 25 Kilometer in 1:40:23 Std., über 30 Kilometer siegte
Bernd Zagorski vom Post SV Buxtehude in 2:05:54 Std. Frieda Harms von der LG HNF Hamburg brauchte für diese
Strecke lediglich 2:29:30 Std. Über 35. Kilometer siegte der vereinslose Gerd Brandt in 2:53:34 Std. Gar nicht geschlichen
ist Maria Rolfes vom Lauftreff Waldschleicher Lohnde: Mit einer Zeit von 4:00:37 Std. war sie die schnellste Frau über 40
Kilometer. Helmut Rosieka und Volker Berka entschieden sich für die 45 Kilometer-Strecke und kamen nach 4:52:26 Std.
beziehungsweise 5:49:20 Std. über die Ziellinie. Bemerkenswert: Für Volker Berka war es bereits der neunte Wettkampf
nach einer schweren Herzoperation. 19 Athletinnen und Athleten liefen nach 50 Kilometern ins Ziel ein. Einige von ihnen
hatten sich erst im Laufe des Wettkampfes für die längste Strecke entschieden. Schnell und überragend war an diesem Tag
Torsten Goede vom BSV Holburg Hamburg - er benötigte lediglich 3:52:04. Bei den Frauen siegte eine gute Bekannte
früherer Veranstaltungen: Patricia Zierke startete noch vor wenigen Jahren für den TSV Wanna. Heute lebt sie in Hannover,
startet für den SV Sparkasse Hannover, und kam aus Verbundenheit mit der LG Kreis Nord-Stade nach Oldendorf. Sie
siegte über die 50 Kilometer in 5:00:14.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Urkunde. Die Gesamtsieger der einzelnen Wettbewerbe wurden vom
Leiter der LG Kreis Nord-Stade, Manfred Keitsch, mit einem Siegerpokal geehrt. "Wir kommen auch im nächsten Jahr
zum 7. Winterlauf, so der Tenor der Teilnehmer. Die gute Organisation mit der ausgewogenen Beköstigung wurde sehr
gelobt.
Ergebnisliste

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 7. Februar 2005
Laufsport: Stefan Immega am schnellsten unterwegs im Schafhauser Wald
Lokalmatador gewinnt 20. Harlingerland Crosslauf

Esens (gaw). Der 20. Harlingerland Crosslauf im Schafhauser Wald bei Esens war am Sonnabend eine Sache der Lokal-
matadoren. Der ausrichtende Lauftreff des SC Dunum feierte einen Dreifacherfolg bei den Männern. Bei den Frauen lief
Manuela Schulz von der LG Wilhelmshaven auf Platz eins. Insgesamt gingen 111 Aktive bei der 20. Auflage des beliebten
Crosslaufs an den Start. Waren es bei den Schüler- und Jugendläufen 37 Teilnehmer, so wetteiferten beim Hauptlauf über
8800 Meter 74 Teilnehmer um Platzierungen .
Stefan Immega gewann souverän den Hauptlauf. Er benötigte lediglich 30:29 Minuten für die anspruchsvollen 8800 Meter
und wurde Gesamterster. Auf Platz zwei folgte Siebo Wiegmann, der mit 30:54 ebenfalls eine tolles Rennen absolvierte.
Eine ebenso tolle Leistung erzielte der Werdumer Andre Röper. Er wurde in der Zeit von 32:05 Dritter im Gesamtklasse-
ment und dürfte auch auf anderen Volksläufen in dieser Gegend noch von sich Reden machen.
Ohne ernsthafte Konkurrenz war Manuela Schulz unterwegs. Die Läuferin der LG Wilhelmshaven gewann den Hauptlauf
souverän in 37:40 Minuten (1. W30). Eines der hoffnungsvollsten hiesigen Lauftalente ist die erst 17 Jahre alte Martina
Rückbrod vom TV Norden. Sie erreichte in 39:05 Minuten Platz zwei in der Gesamtwertung (1. WHK). Platz drei belegte
die für die LG Ostfriesland startende Astrid Lübben in 40:22 (2. W30).
Bei den Männern gab es weitere gute Leistungen in allen anderen Altersklassen. So kam Manfred Landherr von der TG
Wiesmoor in 32:20 Minuten auf den vierten Platz in der Gesamtwertung. Diese Zeit bedeutete gleichzeitig den ersten Platz
in der Klasse M40. Auch Hanno Ludwigs von der LG Ostfriesland lief unter die besten Fünf. 32:25 Minuten bedeuteten
zugleich Platz eins in der M30.
Ergebnisliste (PDF)

WESER KURIER vom 8. Februar 2005
Sicherer Sieg für Jan Oude-Aost
Zweiter Teil der Winterlaufserie bei optimalen Bedingungen
Bremen (sfy). Passend zum Jubiläum spielte das Wetter mit: Auch beim zweiten Durchgang der 25. Bremer Winterlaufserie
schien die Sonne und sorgte für optimale Bedingungen. So störten allenfalls einige krankheitsbedingte Absagen den Lauf,
der von rund 740 Aktiven bestritten wurde.
In der großen Serie - diesmal über 15 Kilometer ausgetragen - ging der Sieg erneut an Jan Oude-Aost vom SV Werder.
Bis zu Kilometer fünf wurde der spätere Sieger von Torsten Naue (LG Bremen-Nord) verfolgt, dann strebte Oude-Aost
einem sicheren Sieg entgegen (48:57 Minuten). Naue wurde nach rund dreizehn Kilometern von seinem Vereinkollegen
Sebastian Lüning (49:53 min.) überholt und musste sich mit dem dritten Platz begnügen (50:10 min.). "Es wird enger. Aber
Jan müsste schon einen richtigen Durchhänger haben, daran glaube ich nicht", meinte Naue zu seinen Chancen beim dritten
Lauf am 6. März. Nach zwei Durchgängen führt Oude-Aost die Wertung mit zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Sebastian
Lüning und Torsten Naue an. Der Zweitplatzierte aus dem ersten Lauf, Joaquim Pedro (LGN), musste dagegen krank-
heitsbedingt passen und gesellte sich zu den zahlreichen Zuschauern.
Die sahen einmal mehr eine souveräne Vorstellung von Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg). Nach den 56:54
min. vom Sonntag führt sie die Gesamtwertung nun mit 2:45 Minuten Vorsprung vor Rebecka Weise-Jung (58:08 min.) an.
Nach den zehn Kilometern in der kleinen Serie liegt Irmela Knütter (SG Roadrunners-Buntentor) bei den Frauen vorn. Ihre
Zeit von 40:52 min. wurde allerdings sowohl von Schoamie Bieser (37:39 min.), als auch von deren Schwester Sarisha
(38:45 min.) unterboten. Die beiden Geschwister werden als 14- bzw. 12-Jährige allerdings in der Jugendserie gewertet.
Die kleine Serie bei den Männern litt am meisten unter einer Grippewelle, die Bremens Langstreckler offenbar zur Zeit
heimsucht: Die beiden Führenden nach dem ersten Lauf, Bernhard Memering und Frank Mäusner von der LG Bremen-
Nord, mussten ihren Start absagen. In der Gesamtwertung liegt nun der vereinslose Timo Sieke vorn. Nach dem dritten
Rang im ersten Lauf reichten seine 35:38 min. am Sonntag zum Sieg im zweiten Durchgang.

EMDER ZEITUNG vom 8. Februar 2005
Streckenrekord aus dem Vorjahr nicht geknackt
3. Logabirumer Winterlauf über die Strecke von 26,4 Kilometern
Bei idealen Bedingungen starteten insgesamt 115 Aktive. Bei den Frauen gewann Frauke Bronn vom LT SV Ems Jemgum,
bei den Männern der in Leer lebende Peruaner Antonio Muro. Die Läufer, die im letzten Jahr bei Sturm und Dauerregen
schon dabei gewesen waren, erlebten, wie ein Winterlauf auch sein kann. Sonnenschein und klare trockene Luft waren
deutlich bessere Bedingungen als 2004.
Bei den Männern setzte sich nach vier Kilometern eine Zweiergruppe ab. Antonio Muro und Anton Sanders bauten ihren
Vorsprung kontinuierlich aus, und erst auf dem letzten Kilometer verschärfte Muro das Tempo so, dass er mit sieben Se-
kunden Vorsprung gewann. Thorsten Büscher, von den Bären aus Oldenburg, wurde Dritter. Der Sieger brauchte 1:45:22
Stunden. Bei den Frauen lief Frauke Bronn ein unbedrängtes Rennen. Sie finishte nach 2:23:34 Stunden und hatte einen
Vorsprung von über fünf Minuten auf Marion Speidel aus Lübeck. Dritte wurde mit Ute van Loh ebenfalls eine Aktive vom
LT SV Ems Jemgum.
Die Zeiten waren in der Spitze bei den Männern stärker, auch wenn der sehr gute Streckenrekord aus dem Vorjahr nicht
unterboten wurde. Viele Läufer liefen bei den guten Bedingungen deutlich besser als im Vorjahr, als viel mehr Läufer über
drei Stunden unterwegs waren. Zufrieden zeigte sich Edzard Wirtjes von der ausrichtenden Triathlon- und Duathlonabteil-
ung von Fortuna Logabirum: “Der Lauf ha
t sich etabliert, nicht nur als Vorbereitungslauf auf die Frühjahrsmarathons.“
Ergebnisse (PDF)

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 17. Februar 2005
Youngster sorgen für Top-Zeiten
120 Athleten beim Waldkater-Cross / Seriensieg für Angelika Stratmann
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Melchiorshausen. Eine gelungene Generalprobe für die Cross-Landesmeisterschaften absolvierten beim 60. Waldkater-
Crosslauf Thiemo Klein (LG Kreis Verden) und Gerrit Meyer (MTV Barnstorf). Die beiden A-Jugendlichen ließen über
4200 Meter in 14:52 bzw. 14:54 Minuten das komplette Männerfeld hinter sich. Auch bei den Mittelstrecklerinnen gab es
durch Imke Schmidt (ATS Cuxhaven) in 16:27 Minuten eine ausgezeichnete Siegerzeit. Auf der Langstrecke über 8400
Meter siegten Florian Sayer (SG Findorff, 30:49) sowie die Bremerin Lisa Brack (42:09). Trotz nasskalter Witterung
gingen 120 Läuferinnen an den Start, darunter etliche Medaillenkandidaten für die Cross-Titelkämpfe am kommenden
Wochenende in Sandkrug.
Auf der Mittelstrecke der Frauen unterstrich Imke Schmidt, im Vorjahr Landesmeisterin bei der A-Jugend, ihre Anwart-
schaft auf einen Platz im Spitzenfeld unter Niedersachsens schnellsten Frauen. Schade war der Ausfall von Maren Kuhl-
mann (Erkältung), die damit zugleich aus der Wertung der Syke-Weyher Cross-Serie fiel. Als Dritte darf sich nunmehr
Uschi Siewert (LG Kreis Verden) auf den Seriensieg freuen.
Dem kompletten Männerfeld machten Thiemo Klein und Gerrit Meyer die Pace. Auf der letzten von drei Runden übernahm
der Verdener die Führung und verteidigte sie im Endspurt. Die Männerwertung entschied Jan Petermann (15:24) für sich.
Dem Huchtinger dürfte damit der Seriensieg sicher sein, zumal der Stuhrer Christian Rettke seinem hohem Anfangstempo
Tribut zollen musste. Auf der Langstrecke lief Florian Sayer, zuvor schon Zweiter auf der Mittelstrecke, mit über zwei
Minuten Vorsprung ein einsames Rennen. Der erfolgreiche Kampf um Platz zwei lohnte sich für Michael Willner (SG Road-
runners, 32:55). Er übernahm mit dem Drittplatzierten Timo Sieke (Bremen, 32:56) die Führung in der Serienwertung. Mit
16 Punkten bauten die "Roadrunners" auch ihre Spitzenposition in der Mannschaftwertung aus. Den Sprung in die "Top-
Ten" auf der Langstrecke schaffte aus dem Kreis als Achter allein der vereinslose Bassumer Detlef Meinert (34:34).
Bei den Frauen verdrängte Lisa Brack zwar ihre um 30 Jahre ältere Konkurrentin Angelika Stratmann (TuS Varrel, 42:41)
auf Platz zwei. Dafür wartet auf die Varrelerin der Pokal für den Seriensieg. Zufrieden sein durfte auch der Diepholzer
Dominik Franke, der sich als Gesamtsieger bei den A-Schülern erneut gegen den Stuhrer Tobias Kortas durchsetzte. Bei
den Schülerinnen eilte Katharina Biene Tatjana Spanehl und Lara Tappert (beide LC Hansa) davon.
Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. Februar 2005
Geisemeyer gewinnt Deutschland-Premiere
Leichtathletik: Leeraner dominiert Sprint-Wettbewerb beim Crosslauf des SV Holtland in Hesel
Von Edzard Wirtjes
Hesel. 240 Teilnehmer lockte der Crosslauf des SV Holtland am Silbersee in Hesel an, den Klaus Beyer und seine vielen
Helfer am Sonnabend souverän organisiert hatten. Im Mittelpunkt stand die Deutschlandpremiere im Sprint-Cross über
1000 Meter. Den Wettbewerb gewann Ino Geisemeyer (Germania Leer).
Beyer hatte für die Sprintcrosser eine anspruchsvolle Strecke ausgesucht, in der auch der höchste Hügel des Heseler Walds
nicht fehlte. Der Wettbewerb begann mit drei Vorläufen, in denen jeweils vier Läufer starteten. Die zwei ersten plus zwei
Zeitschnellste qualifizierten sich für die nächste Runde. Die Favoriten, allen voran Ino Geisemeyer (Germania Leer) und
Frank Groen (PSV Eutin), setzten sich durch. Matthias Freese (TuS Weener) als dritter Vorlaufsieger sowie “lucky loser”
Bastian Düser (Oldenburg) setzten sich auch in den Halbfinals anderthalb Stunden später durch. Nach weiteren 45 Minuten
ging es für die Finalisten zum dritten Mal auf die Strecke. Hier setzte sich Geisemeyer unangefochten durch. Den Spurt um
Platz zwei gewann Düser vor Groen und Freese. Die Teilnehmer waren angetan von der neuen Wettkampfform. Aber wie
beim Vorbild, dem Skilanglauf, wünschten sie sich eine publikumswirksamere Streckenführung. Die Anregung nahm Klaus
Beyer auf, die vorgeschlagene Strecke um den Silbersee ist ihm allerdings nicht schwer genug.
In den “normalen” Rennen ging es bei den Erwachsenen überwiegend langweilig zu, weil die Entscheidungen früh fielen. Da-
gegen ging es bei den jüngeren Akteuren im Zielkanal immer wieder eng zu. Bei den Jungen M 12 über 2600 Meter setzte
sich mit einer Sekunde Vorsprung Holger de Vries (TV Norden) gegen seinen Vereinskollegen Marec Raafati durch.
In der M 13 war es genauso knapp. Malte Katzenski (Concordia Ihrhove) gewann vor Markus Lübbers (TuS Weener).
In der W 11 setzte sich Pia Nikoleit (TuS Hinte) ebenfalls nur hauchdünn gegen Farina Richter-Rose (Emden Harseweg)
durch. Das spannendste Rennen gab es bei den neunjährigen Jungen. Hier lagen die ersten drei jeweils nur eine Sekunde
auseinander. Sven van Lengen (SV Emden-Harseweg) gewann vor Wenzel Kisch (Concordia Ihrhove) und Moritz Dirks
(Fortuna Logabirum). Dazwischen lief auch noch der Sieger der Achtjährigen, Eike Knust vom SV Holtland, ein.
Der Crosslauf, bereits zum 29. Mal ausgetragen, litt in diesem Jahr unter Konkurrenzveranstaltungen wie den Landes-
meisterschaften im Crosslauf. Besonders im Bereich der männlichen Jugend mit nur sechs Startern (Vorjahr: 18) und bei
den Senioren über 5800 Metern mit 43 (2004: 60) machte sich dies bemerkbar. Insgesamt notierte Klaus Beyer fast 80
Meldungen weniger als im vergangenen Jahr.
Ergebnisse

ZEVENER ZEITUNG vom 24. Februar 2005
VfL-Crosslauf macht dem Namen alle Ehre
Aktive erzielen trotz schlechter Witterung gute Ergebnisse
Sittensen/Zeven.
Der VfL Sittensen richtete jetzt auf der Strecke in Groß Meckelsen einen Crosslauf aus, der diesen
Namen auch verdiente. Trotzdem erzielten die Aktiven gute Ergebnisse. Bereits am Vortag der Veranstaltung bereiteten
Sturm und Regen den Veranstaltern einige Probleme. So gelang es zum Beispiel nur unter Mühen, die Zelte aufzustellen,
damit den Aktiven am kommenden Tag wenigstens etwas Schutz zum Umkleiden und Aufwärmen geboten werden konnte.
Und natürlich wirkte sich die Witterung auch auf die Teilnehmerzahl am Sonntag und die Beschaffenheit der Laufstrecken
aus. Zwar war in diesem Jahr die Oste noch nicht wieder über die Ufer getreten, aber der rutschige und schlammige Unter-
grund war für die Aktiven und Helfer eine besondere Herausforderung.
“Dieser Crosslauf verdient seinen Namen”, war dann auch ein Zitat von Bernd Bredehöft, dem Abteilungsleiter der Leicht-
athleten aus Sittensen, das allgemeine Zustimmung erhielt. Aber trotz der erschwerten Bedingungen konnten sich die Ergeb-
nisse der angetretenen kleinen und großen Aktiven sehen lassen. So stellte die Leichtathletikvereinigung Zeven (LAV), zu
der unter anderm auch der VfL Sittensen gehört, über die 650-Meter-Strecke mit Jonathan Wehe (1. Platz in 4:08 Min.),
Janik Dohrmann (2. in 4:22 Minuten) und Niklas Bredehöft (3. in 4:27 Minuten) die jüngsten Teilnehmer des Veranstalt-
ungstages. Geboren wurden die Nachwuchsläufer in den Jahren 1999 und 2000.
Spannende Rennen lieferten sich aber auch die älteren Aktiven dieses Tages, da es sich bei dem Lauf in Groß Meckelsen
um den zweiten Lauf um den Oste-Cup 2005 handelte. Dabei werden die Platzierungen der einzelnen Läufe als Punkte
addiert, wobei mindestens an drei Läufen teilgenommen werden muss. Der erste Lauf der Cup-Wertung war der Selsinger
Heidelauf Ende Januar und der dritte Wertungslauf wird der “Cross am Helvesieker Berg” des TV Scheeßel am kommen-
den Sonntag, 27. Februar, sein. Den Abschluss bildet dann am Sonntag, 13. März, der Crosslauf des TuS Zeven rund um
den Bahberg im Großen Holz, der zugleich auch die diesjährige Kreis-Crosslauf-Meisterschaft ist. Spätestens dort wird
sich dann zeigen, wer den Oste-Cup des Jahres 2005 gewonnen hat.
Ausschreibungen und Ergebnisse vom Oste-Cup

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Februar 2005
Hatz durch den Barkeler Busch begeistert
Bei Minus zwei Grad optimales Geläuf / Auch Regionalmeister ermittelt
Von Erhard Binnberg
Barkel. Auf überraschend gute Bedingungen trafen gestern beim großen Lauf-Meeting im Barkeler Busch die Lang-
strecken-Freaks, die aus allen Himmelsrichtungen in den Schortenser Stadtteil Grafschaft gepilgert waren. Nachdem
Bürgermeister Gerhard Böhling zusammen mit Organisator Clemens Krips den Start freigegeben hatte, entwickelten sich
trotz zwei Grad Kälte heiße Positionsduelle.
Alles überragender Akteur war der 22-jährige gebürtige Vareler Daniel Hackl (jetzt DSC Oldenburg). Als Doppelstarter
siegte er über 4800 m in 17:10 Minuten und auch beim Hauptlauf über 9600 m war er in 33:39 Minuten dominant. “Auf
dem gefrorenen Boden konnte man noch ganz gut mit Spikes laufen”, lobte der Sieger das Barkeler Gelände. Der Nord-
deutsche Junioren-Cross-Meister des Jahres 2001 ließ erst kürzlich bei seinem ersten Männerstart bei den Landes-
meisterschaften in Hatten-Sandkrug mit einem fünften Platz aufhorchen. Für die nahe Zukunft will Daniel Hackl seine Best-
zeiten über 5000 m (15:39 Min.) und über 10 000 m (32:40) verbessern.
Nicht unerwartet auch der Sieg von Christiane Spallek (LG Wilhelmshaven) im Wettbewerb der Frauen. Mit ihrer Zeit von
37:50 Minuten kam sie in der Gesamtwertung auf Rang fünf. Vor ihr lagen nur noch der Zweite, der Dunumer Stephan
Immenga, Armin Klein (LGW) und Gert Broers (Sandkrug). Lokalmatador Michael Mäschig kam zwei Sekunden hinter
Christiane Spallek, mit der er lange Zeit Seite an Seite lief, ins Ziel. Als Doppelstarter ging auch der LGWer Heinz-Georg
Weichbrodt auf die Strecke. Der 72-Jährige wurde auf der kürzeren Distanz 45. und auf der Königsstrecke sprang immer-
hin noch ein 61. Rang heraus.
Die große Teilnehmerzahl war auch darauf zurückzuführen, dass die 28. Auflage gleichzeitig als Regionalmeisterschaft ge-
wertet wurde. Aus dem friesischen Bereich konnten in ihren Alterklassen Michèle Kloth (TuS Glarum/W8), Celina Dohm
(Heidmühler FC/W9), Rieke Stezka und Kira Schoster (Heidmühler FC/W14) und Dennis Bette (Heidmühler FC/M13)
Siege feiern. Der besondere Dank der Veranstalter, mit Friedhelm Henze (LGW) und Clemens Klips (TuS Glarum) an der
Spitze, galt dem Deutschen Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr Accum, die einen reibungslosen Ablauf garant-
ierten. Im Rechenzentrum ließ Brunhilde Menze routiniert nichts anbrennen. 
Ergebnisse

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 1. März 2005
Thermodrucker mögen die Kälte nicht
Dennoch herrschen beim Worpsweder Crosslauf gute Bedingungen / Lokalmatador Schreiber wird Zweiter
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Worpswede. Beste Crosslaufbedingungen fanden die Teilnehmer beim 31. Vorfrühlingslauf des TSV Worpswede auf dem
Weyerberg vor. "Viel besser geht es nicht", erklärte Reinhard Wagner von der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten.
Die Ergebnisse konnten sich ebenfalls sehen lassen. So gewann Oliver Muth aus Berlin den Hauptlauf über 9570 Meter in
guten 38:43 Minuten vor Lokalmatador Joachim Schreiber.
"Die Strecke war gut zu laufen. Aufpassen musste ich nur auf die vielen Baumwurzeln", ließ Gabriele Laudan wissen, die
sich auf der 3230 Meter langen Mittelstrecke nur ihrer Klubkollegin aus Worpswede, Angelika Langkusch, geschlagen
geben musste. "Normalerweise ist meine Mama schneller als Angelika. Aber im Schnee tut sie sich immer ein bisschen
schwer", berichtete die Tochter Lisa Laudan. Dies bestätigte die Mutter: "Es war mir stellenweise doch ein wenig zu glatt."
Am liebsten hätte sie sich Schuhe mit Spikes angezogen: "Ich habe aber keine."
Runder Tag für Ciftci
Ein richtig runder Tag war es für Hikmet Ciftci aus Osterholz-Scharmbeck. Der mittlerweile für den TV Langen startende
Läufer entschied nach vier Monaten Pause zum einen die Mittelstrecke in hervorragenden 12:05 Minuten zu seinen Gunsten.
Zum anderen feierte Ciftci auch noch den Sieg seines Schützlings Jan Felix Topp über die 1300 Meter. "Das hast du super
gemacht", begrüßte der Coach den Nachwuchsläufer des VSK Osterholz-Scharmbeck im Ziel. Sehr zufrieden war Ciftci
auch mit seiner eigenen Leistung: "Ich wollte nach meiner Verletzung eigentlich nur mal testen. Dafür lief es sehr gut." Grund
zur Freude hatte auch Frank Rugen. Der Physiotherapeut der Niedersachsenligafußballer des VSK Osterholz-Scharmbeck
bejubelte den Erfolg seines Sohnes Christian auf der 2220-Meter-Strecke. Rugen hat sich lange damit abgefunden, dass
sein Sohn kein Fußballer wird: "Christian ist ein reiner Läufer. Aber das ist auch gut so."
Technische Probleme
Durch die niedrigen Temperaturen kam es beim Veranstalter zu technischen Problemen. "Die Thermodrucker mögen die
Kälte nicht. Deshalb sind diese mir ein paar Mal verreckt", teilte Zeitnehmer Jan Schnakenberg mit. Schnakenberg hielt im
Zielbereich am Sportplatz per Funkgerät Kontakt mit Organisator Kurt Schmidt im Startraum am Wasserbehälter. "Nein
Kurt, noch nicht", versuchte Schnakenberg den Start des 1300-Meter-Laufs für Schüler C und D per Funk zu stoppen.
Doch der Startschuss war bereits gefallen und die Läufer unterwegs. "Da haben jetzt alle Läufer fünf Sekunden weniger auf
der Uhr, weil ich diese nicht mehr rechtzeitig zurückstellen konnte", so Schnakenberg. Zeitnehmer Jan Schnakenberg nannte
auch den Grund, warum der Start- und Zielbereich nicht identisch sind: "Wenn wir unten am Sportplatz starten, hätten sich
die Kinder am Berg bereits derart verausgabt, dass sie bereits nach wenigen Metern völlig am Ende wären."
Ergebnisliste

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 1. März 2005
Grippewelle reduziert das Starterfeld
Gerrit Lubitz stellt beim Bokeler Crosslauf seine Extraklasse unter Beweis / Jörn Beger zweimal besiegt
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Bokel. Wenn Langstreckenläufer Gerrit Lubitz auf Reisen geht, muss sich die Konkurrenz warm anziehen. Der Leichtathlet
von ATS Buntentor, der beispielsweise bei sämtlichen Hamberger Herbstläufen auf der Hauptstrecke vorne lag, setzte sich
auch beim Crosslauf des LAV Bokel sowohl auf der 7-Kilometer- als auch auf der 3,4-Kilometer-Distanz souverän durch.
Lokalmatador Jörn Beger, der seit kurzem für den TV Langen startet, musste sich auf seiner "Hausstrecke" zweimal ge-
schlagen geben, durfte mit Platz zwei und drei jedoch trotzdem sehr zufrieden sein. Bei den 3,4 Kilometern war Beger sogar
der einzige Läufer, der dem 38-Jährigen einigermaßen Paroli bieten konnte. Der Bokeler überquerte die Ziellinie an der
Sporthalle der Grundschule in Bokel nur 35 Sekunden nach Lubitz. Auf der Langstrecke lief Lubitz dagegen ein ziemlich
einsames Rennen. Mario Schwiemann vom TSV Otterndorf benötigte mit 26:23 Minuten eine Minute länger für die sieben
Kilometer als der Buntentorer Gerrit Lubitz.
Die Teilnehmerzahl war im Vergleich zum vergangenen Jahr leicht rückläufig. Das lag sicherlich auch an den Konkurrenz-
veranstaltungen. "Schuld war aber auch die Grippewelle. Außerdem hat die schlechte Wetterprognose einige Läufer abge-
schreckt", war sich Bokels Pressewart Gerhard Buck hinterher sicher.
Anspruchsvolle Strecke
Die anspruchsvolle Strecke verlangte den Teilnehmern diesmal alles ab. "Der Boden war überwiegend schneebedeckt und
teilweise sehr matschig", erklärte Gerhard Buck. Zudem hatten die Läufer auch mit Schneefall während der Veranstaltung zu
kämpfen. Weil die Bodenverhältnisse es in sich hatten, gab es auch ein paar Verletzte zu beklagen. So konnten Bokels Anja
Schindler sowie Nicola Kathage ihr Rennen über die 1,7-Kilometer-Strecke auf Grund von Blessuren nicht beenden. Ihre
einzige noch im Rennen verbliebene Klubkollegin Mareike Steffens sprang jedoch hier in die Bresche und gewann den
Nachwuchslauf in 7:33 Minuten.
Mit Nele Dehnenkamp musste sich eine weitere erfolgsverwöhnte Bokelerin allerdings geschlagen geben. Die 15-Jährige
seit kurzem für den TSV Wehdel startende Athletin trat auf der 2,4-Kilometer-Strecke an und musste im Gesamtklasse-
ment Till Gusky vom OSC Bremerhaven den Vorrang lassen. Dehnenkamp blieb aber der Trost für Platz eins bei den weib-
lichen Teilnehmern. Bester Läufer des LAV Bokel war Jakob Wellbrock in 11:24 Minuten als Gesamtfünfter. Auch der
bereits 62-jährige Uwe Engelbrecht schlug sich als 16. ordentlich. Die Bokeler nahmen beim 1,2-Kilometer-Lauf die
meisten Spitzenplätze ein. Diese mussten aber Jendrik Schirdewan vom Blexer TB den Platz an der Sonne überlassen.
Ergebnisse

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 2. März 2005
Mit dem Speerwurf zum Sieg
Hallensportfest: Leichtathletikwettkämpfe für Schüler in der Stadtbadhalle
Delmenhorst
(abt). "Habt viel Spaß und seid fair miteinander”, Gudrun Wiemer von der Eintracht Delmenhorst eröffnete
mit lieben Worten das Hallensportfest für die D, C- und B-Schüler. Mehr als 100 Kinder aus zehn Vereinen waren ge-
kommen, um sich über verschiedene Leichtathletik-Disziplinen zu messen. Egal ob es der Standweitsprung, der Hochsprung
oder die 50-m-Laufstrecke war, immer wieder gab es kleine Freundensprünge bei guten Leistungen.
Während einige der kleinen Sportler nach ihren Disziplinen immer wieder zu den Ergebnislisten liefen, um ihre Zeiten und
Weiten zu sehen, gab es in einer Ecke der Stadtbadhalle den Speerwurf. Ein Speer in der Halle, fast unglaublich. Doch der
Speer war aus Schaumstoff, sehr leicht, und erzielte somit auch schöne Weiten. Mit dabei Björn Johannson (10 Jahre). Er
warf den Speer gleich beim ersten Wurf 15,32 Meter weit. Was wie Spielerei aussieht, ist gar nicht so selten der Anfang
zum richtigen Speerwurf, der natürlich nur draußen ausgetragen wird.
Für beste Einzelleistungen gab es wie in den vergangenen Jahren Ehrenpreise. Darüber freuten sich Torben Drawert (M13)
vom TuS Varrel über 1,30 Meter im Hochsprung, Jonas Brinkmann (M12) vom TuS Heidkrug über 1,15 Meter im Hoch-
sprung, Tobias Pfefferkorn (M11) vom DTV über 50 m in 8,30 Sekunden sowie Mark Pleus (M10) vom TuS Heidkrug
über gleiche Distanz in 8,60 Sekunden. Für die Weitsprungleistungen wurden Till Rusch (M9) vom TuS Varrel mit 3,70
Meter, Fynn Sauerwein (M8) vom TuS Heidkrug mit 3,14 Meter, Jonas Menzel (M7) vom TSV Barrien mit 2,50 Meter
und Dominik Hauch (M6) vom TuS Sudweyhe mit 1,38 Meter geehrt. Bei den B-Schülerinnen durfte sich Malena Mann im
Hochsprung mit 1,30 Meter über einen Preis ebenso freuen wie auch Kristin van Iwaarden vom DTV mit 1,35 Meter. Bei
den C-Schülerinnen ging der Ehrenpreis an Christin Mirke aus Hatten-Sandkrug über 80 m in 8,0 und Tabea Ströhemann
vom TuS Varrel in 8,50 Sekunden. Im Weitsprung überzeugten die D-Schülerinnen mit Anna Jeworoski von der LGG
Ganderkesee mit 3,36, Theda v. Postel von der LGGG mit 2,99 und vom TSV Barrien Stefanie Schütte und Kim-Michelle
Schwenke mit 2,40 bzw. 1,93 Meter.
Ergebnisliste

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 2. März 2005
Umkleideraum in der Milchkammer
Leichtathletik: 70 Ausdauersportler nahmen am Winterlauf in Esklum teil

Ihrhove. Einen Winterlauf der besonderen Art organisierte die Triathlonsparte des SV Concordia Ihrhove am Sonntag in
Esklum in der Gemeinde Westoverledingen. Über 70 Ausdauersportler machten sich bei Sonnenschein und winterlichen
Temperaturen um die fünf Grad minus auf einen 18 Kilometer langen Rundkurs auf den Weg, um für eine gute Sache zu
laufen. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt dem Kinder-Bauernhof Swaalvkenüst in Esklum zu Gute. Durch die Impro-
visationskunst des Veranstalters war es möglich, dass sich zum Beispiel der Umkleideraum der Frauen in der Milchkammer
des Bauernhofes der Familie Swalve wiederfand. “Das hatte schon etwas Besonderes”, meinte Teilnehmerin Daniela
Kupfer.
Als Ralf Bienow nach 1:10:41 Stunden als Erster das Ziel erreichte, hatte er gegenüber seinem Vereinskollegen Michael
Fecht von den Ihlower Rennschnecken einen knappen Vorsprung von 21 Sekunden herausgelaufen. Drittplatzierter wurde
Franz Goga (Eddy Eagle). Zusammen mit seinen Mannschaftskollegen Gerrit Güldener und Eckhard Schröder gewann
Eddy Eagle auch die Mannschaftswertung. Bei den Frauen siegte Heike Strautmeister in 1:29:46 Stunden vor der Berlinerin
Manuela Greiff (1:32:51) und Daniela Kupfer von den Marathonhühnern (1:33:08). Die stärkste Frauenmannschaft stellte
TuRa Westrhauderfehn in der Besetzung Dörte Heseler-Zicht, Renate de Buhr und Dita Schulz. Kurzfristig wurde auch
noch die Startmöglichkeit für Staffeln angeboten. Im Ziel hatten Mirko Schneider und Amko Groeneveld die Nase vorn.
“Grundsätzlich kann ich mir gut vorstellen, dass wir so einen Winterlauf jedes Jahr veranstalten”, meinte Jörg Groeneveld
vom Veranstalter.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 3. März 2005
Platz drei reicht zum Seriensieg
Angelika Stratmann krönt im Friedeholz ihre erste Cross-Saison
Von unserer Mitarbeiterin Christiane Golenia
Syke . Gerrit Meyer (MTV Barnstorf) sorgte beim 59. Friedeholz-Crosslauf dafür, dass in den Wettbewerben über Mittel-
und Langstrecke wenigstens ein Sieg im NLV-Kreis Diepholz blieb. Über 4200 Meter hielt der A-Jugendliche in 15:42
Minuten auch diesmal das Männerfeld in Schach. Die drei übrigen Siege gingen überlegen an die LG Kreis Verden: Uwe
Cordes lief als schnellster Langstreckler den Konkurrenten auf und davon. Teamgefährtin Uschi Siewert feierte bei den
Frauen einen Doppelsieg über Mittel- und Langstrecke.
Eiskalter Ostwind pfiff durch das Syker Waldstadion, als sich rund 100 Läufer zum Start versammelten. Der hart gefrorene
Boden erwies sich beim Abschlussrennen der Syke-Weyher Cross-Serie als schwieriges Geläuf. Zusätzlich mussten die
Läufer aufgrund von Fällarbeiten einen Umweg in Kauf nehmen. Nicht nur wegen der schwierigen Bedingungen dürften die
Teilnehmerzahlen deutlich hinter denen der vorangegangenen Läufe zurückblieben sein. "Die Saison geht zu Ende, die Luft
ist nach den Landesmeisterschaften einfach raus", war aus dem Läuferfeld vermehrt zu hören. Bei den Schülerläufen
machten sich zusätzlich die am gleichen Tag ausgetragenen Kreismeisterschaften bemerkbar.
Dennoch blieb besonders auf der Langstrecke die Entscheidung um den Sieg in der Syker Weyher Cross-Serie bis zuletzt
spannend. Bei den Frauen krönte Angelika Stratmann ihre erste Cross-Saison mit dem Seriengewinn. Dafür genügte der
Varrelerin hinter Uschi Siewert, die nach dem Sieg auf der Mittelstrecke auch über die 9600 Meter (48:48 Minuten) die
schnellste Läuferin war, sowie der Bremerin Lisa Brack als ärgster Konkurrentin der dritte Platz (50:40 Minuten).
Bei den Männer sicherte sich Uwe Cordes überlegen in 35:43 Minuten den Einzelsieg. Der Seriensieg ging an den Bremer
Timo Sieke, der sich als Drittplatzierter sicher gegen Michael Willner durchsetzte. Obwohl die Langstreckler der LG Kreis
Verden diesmal die Mannschaftswertung für sich entschieden, ging der Pokal für das beste Team der Serie nach Bremen.
Die Läufer der SG Road Runners hatten sich dafür bei den ersten beiden Wertungsrennen einen ausreichend großen
Punktevorsprung erkämpft.
Auf der Mittelstrecke versuchte Christian Rettke (LC Hansa Stuhr), so lange wie möglich an Jan Petermann (TuS Huchting)
dran zu bleiben. Am Ende setzte sich Seriensieger Petermann in 15:57 Minuten aber doch deutlich vom restlichen Männer-
feld ab. In der Jugendklasse gewannen Andreas Reinert (Weyher LT) und Heidi-Annemarie Schwartz (TV Bruchhausen-
Vilsen) die Serienwertung. Bei den Schülern gingen die Ehrenpreise für den Seriensieg an Tobias Kortas (M 15/LC Hansa
Stuhr), Jan-Niklas Mayer (M 13/LC Hansa Stuhr), Eike Stumpenhusen (M 12/SC Weyhe), Tim Gerrit Rodekohr (M 11 /
TuS Hoya) sowie Martin Schorfmann (M 10/SC Weyhe). Die Seriensiege bei den Schülerinnen errangen Lara Tappert
(W 15/LC Hansa Stuhr), Katharina Küpker (W 13/SC Twistringen), Britta Funke (W 12/SC Twistringen), Henrieke
Prokopp (W 11/SC Weyhe) und Nele Grashoff (W 10/SC Weyhe).
Ergebnisse

WESER KURIER vom 7. März 2005
Favoritenstellung untermauert
Jan Oude-Aost gewinnt Winterlaufserie vor Torsten Naue
Bremen
(sfy). Der dritte Lauf der Bremer Winterlaufserie endete in der Männer-Konkurrenz nicht anders als die zwei
vorangegangenen: Jan Oude-Aost war auch beim letzten Durchgang nicht zu stoppen und gewann in 1:09:16 Stunden. Mit
einer Gesamtzeit von 2:29:11 Stunden sicherte sich der Werderaner auch die Gesamtwertung. Sebastian Lüning (LG
Bremen-Nord) - vor dem letzten Lauf auf dem zweiten Rang - wurde dagegen noch von seinem Vereinskollegen Torsten
Naue abgefangen. Dessen 1:10:31 reichten allerdings nicht mehr, um Oude-Aost zu gefährden.
Nicht viel Neues gab es auch bei den Frauen: Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg) war auch im dritten Duell
nicht von Rebecka Weise-Jung (LG Nord) zuschlagen. Nach 1:20:55 lief Hofmann zu einer Gesamtzeit von 2:53:57 Std.,
Weise-Jung (1:23:24) benötigte am Ende 2:59:10.
Weil Christian Siedlitzki (TvdB) ihm den Sieg vor der Nase wegschnappte (35:25 min.) musste sich Timo Sieke (35:49) mit
dem zweiten Platz begnügen. Der vereinslose Sieke ist gleichwohl ein Sieger, denn er gewann die Gesamtwertung der
kleinen Serie (1:47:43). Dass diese bei den Frauen an Irmela Knütter (SG Roadrunners-Buntentor/2:06:28) gehen würde,
stand bereits vor dem dritten Durchgang fest. Sie gewann auch den letzten Lauf. Wie stark die erst 14-jährige Schoamie
Bieser die Winterlaufserie absolviert hat, zeigt der Vergleich mit der kleinen Serie: Schoamie, Erste in der Jugendserie,
brachte es auf eine Gesamtzeit von 1:54:21 und nahm der Siegerin bei den Frauen damit rund zwölf Minuten ab.

HAMBURGER ABENDBLATT vom 9. März 2005
Buxtehudes Ingo Schröter holt sich den Straßenlauf-Cup
Langenrehm. Was heißt hier Schnee und Eis und bittere Kälte, bei richtigen Langläufern friert deshalb doch nicht der
sportliche Ehrgeiz ein. Noch 250 Aktive waren zum dritten und letzten Teil des Straßenlauf-Cups der LG HNF gekommen.
"Im Vorjahr waren es nur 20 mehr", zeigten sich die Organisatoren Mark und André Schepanski von der hohen Teil-
nehmerzahl überrascht. Dabei hatten sie schon vorher in aller Frühe um sieben Uhr den ersten harten Wintereinsatz. "Die
vorgesehene Laufstrecke im Wald bei Langenrehm war so vereist, es wäre unverantwortlich gewesen, dort zu starten",
sagte Mark Schepanski. Also wurde auf die Schnelle eine neue Strecke präpariert und abgesperrt. Der Halbmarathon
wurde auf dem Geh- und Radweg an der Bundestraße gestartet.
Wenn auch die Laufstrecke neu war, der Sieger war ein längst bekannter. Nach zehn und 15 Kilometer gewann Ingo
Schröter vom Post SV Buxtehude auch den Halbmarathon. Und zwar auch diesmal mit riesigem Vorsprung. "Ich hatte
1:16:30 Stunden auf meiner Uhr", erzählte der Mann, der den Straßenlauf-Cup in diesem Jahr beherrschte wie wohl nie zu-
vor ein anderer Läufer. Joachim Gietz von der SV Polizei, der als Zweiter nach 21 Kilometern über die Ziellinie lief, kam
rund vier Minuten später an. Noch deutlicher wird die herausragende Leistung des schlanken Mannes aus Buxtehude, wenn
man die Gesamtzeit der drei Laufstrecken vergleicht. Dort gewann Ingo Schröter den Pokal mit 2:41:13 Stunden. Und war
damit rund 13 Minuten schneller als der Zweite im Gesamtergebnis. Michael Carstensen von der LG HNF hatte für alle drei
Straßenläufe 2:54:31 Stunden benötigt, war in der Altersklasse M 40 damit allerdings auch überlegen. Wieslaw Slawaski ist
schon über 50 und kam nach 1:24:12 Stunden als Siebter ins Ziel, belegte in der Gesamtwertung mit 2:58:14 Stunden Platz
sechs. Anne Hegerfeldt vom Bahrenfelder SV als beste Frau kam auf eine Gesamtzeit von 3:21:53 Stunden.
"Schade, daß ich bei diesen Straßenbedingungen nicht richtig auf Tempo trainieren kann", sagte Ingo Schröter, der deshalb
am Wochenende noch einen Halbmarathon in Berlin laufen will, um seine Schnelligkeit zu verbessern. Das große Ziel von
Ingo Schröter ist die Landesmeisterschaft über zehn Kilometer, die am 20. März in Otterndorf gestartet wird, dort will Ingo
Schröter aufs Treppchen. (aku)
Ergebnisse

OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 14. März 2005
1000 Starter trotzen nasser Kälte
Leichtathletik: 35. Straßenlauf des VfL wieder ein Erfolg -- Zweimal Fotofinish
Von Jan Baumgärtner
Oldenburg. Den Start in den Lauffrühling hatten sich viele Leichtathleten sicherlich anders vorgestellt. Es war kalt, nass und
windig. Doch der Straßenlauf des VfL Oldenburg ist für viele zu einem festen Termin geworden - als Auftakt in die Straßen-
saison oder als wichtige Etappe in der Vorbereitung auf den Start bei einem Frühjahrsmarathon. Knapp 1000 Volksläufer
waren daher am Start. Der 25-km-Lauf mit der Strecke über Hundsmühlen, Süd-Moslesfehn, Achternmeer, Westerholt
und zurück wurde erstmals am 27. März 1971 mit 33 Läufern gestartet. Darunter war auch Bernhard Sager, der seitdem
ununterbrochen einer der Organisatoren dieser Veranstaltung ist.
Über 25 km siegten bei den Männern Gerrit Lubitz (ATS Buntentor Bremen) und Jens Nowak aus Oldenburg. Sie ver-
ließen das Stadion an der Spitze des Feldes, wechselten sich in der Führungsarbeit ab, kamen mit klarem Vorsprung wieder
im Stadion an und liefen gemeinsam über die Ziellinie. Lubitz wurde durch die elektronische Zeiterfassung mit einem Vor-
sprung von einer Zehntelsekunde als Sieger ausgewiesen. Martin Götz vom TuS Eversten, der auf der Strecke einen zähen
Zweikampf mit Thorsten Kenkel aus Vechta führte, kam am Ende mit 32 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Bei den Frauen
gewann Marina Popkova (Uni Braunschweig) vor Claudia Bleek (LG Wilhelmshaven) und Ute Vehlow-Diekmann (Sottrum).
Auch über 10 km liefen zwei Läufer gemeinsam über die Ziellinie. Die Zeitmessung sah den Sieger hier ebenso um eine
Zehntelsekunde vorn: Georg Diettrich (LG Braunschweig) vor Christoph Paetzke (DSC). Dritter wurde Jörn Schmidt vor
Daniel Hackl (beide DSC). Bei den Frauen gewann Inga Jürrens (Emder LG) vor Yvonne Reinmold und Kathrin Hoffmann
(beide DSC Oldenburg).
Seit 1992 wird die VfL-Meile für alle Schülerklassen gelaufen. Die Resonanz (97 Meldungen) ist nach den letzen Jahren
wieder steigend. Einen “Heimsieg” erlief der Schwimmer Reino Albrecht von der Helene-Lange-Schule vor Martin Kluge
(TuS Ofen) und Ingo De Vries (TV Norden). Jan Bertram, mehrfacher Regionalmeister der Schüler C, gewann in seiner
Altersklasse. Bei den Schülerinnen siegte Anna Carin Franzmeier (LG Wilhelmshaven) vor den jüngeren Fredericke Lindner
(LG Oldenburg) und Katja Pollak (TuS Eversten). Die Regionalmeisterin Lindner sicherte sich damit den Sieg in ihrer
Altersklasse Schülerinnen B.
Mit Unterstützung der Volksbanken und Raiffeisenbanken konnte in diesem Jahr erstmals die Zeit mit einem “BibChip” in
der Startnummer gemessen werden. Die Ergebnisse waren somit schneller verfügbar, und die ehemaligen Zeitnehmer
konnten an anderen Stellen eingesetzt werden.
Ergebnisse (PDF’s)
Interview mit Georg Diettrich -- Der Oldenburger Sportlehrer siegte beim VfL-Straßenlauf über 10 km im
Fotofinish
“Bitte bestellt besseres Wetter”
Von Jan Baumgärtner
Frage: Sie waren in den letzten Jahren beim Straßenlauf des VfL nicht am Start. Warum?
Diettrich: Es gab immer wieder Überschneidungen mit den zeitgleichen deutschen Meisterschaften im Halbmarathon, wo
ich mit der Mannschaft gelaufen bin.
Frage: Sie sind gemeinsam mit Christoph Paetzke über die Ziellinie gelaufen. War es ein hartes Duell?
Diettrich: (lacht) Überhaupt nicht. Wir wollten eine schnelle Trainingseinheit laufen. Bei Kilometer acht haben wir uns an-
geguckt und gesagt, dass wir jetzt nicht durchziehen, sondern zusammenbleiben und uns bei dem schlechten Wetter Wind-
schatten geben. Dass ich eine Zehntelsekunde schneller gestoppt wurde, war Zufall.
Frage: Also gab es keine Konkurrenzsituation?
Diettrich: Nein! Ich mache die Trainingsplanung und -steuerung für Christoph. Er plant die Starts bei den deutschen
Meisterschaften der Junioren über 10 000 Meter auf der Bahn im Mai und über 10 km auf der Straße im September.
Nächste Woche werden wir in ein Trainingslager gehen.
Frage: Und wie sehen die eigenen Saisonziele aus?
Diettrich: Ich werde vor allem bei Straßenläufen in der Region starten. Vielleicht mache ich auch mal einen Abstecher auf
die Bahn. Nach dem Pfeifferschen Drüsenfieber im letzten Jahr trete ich noch etwas kürzer. Und für den Herbst plane ich
die Teilnahme an einem Marathon.
Frage: Ein Wunsch zum Schluss?
Diettrich: Bestellt für nächstes Jahr besseres Wetter!

CELLESCHE ZEITUNG vom 14. März 2005
Struck nach Startschuss beeindruckt
Läufer trotzen Kälte und Regen
Das durchwachsene Wetter konnte sie nicht abschrecken: Rund 30 000 Zuschauer erlebten bei 11 450 Aktiven den mitt-
lerweile gewohnten Teilnehmer-Rekord beim Wasa-Lauf. Trotz rutschigem Pflaster und schlammigen Streckenabschnitten
gewannen einige Läufer sogar in persönlicher Bestzeit über ihre Distanzen.
Holger Pieper strahlte: “Das mit dem Wetter haben wir doch gut hinbekommen”, freute sich der Sprecher des Organisations-
teams des Celler Wasa-Laufs. “Es ist trocken und auch nicht so kalt, wie wir es befürchtet haben.” 11 450 Teilnehmer gab
es zu vermelden, eine neue Rekordmarke. Und da schaute auch der Ehrengast, Verteidigungsminister Peter Struck, gerade-
zu ehrfurchtsvoll, als er nach dem Startschuss zum 5-Kilometer-Lauf die 2495 Athleten an sich vorbeiziehen sah. “Ich habe
großen Respekt vor den Leistungen, die hier heute gebracht werden, vor allen Dingen bei diesem Wetter”, meinte Struck
bei der offiziellen Eröffnung. “Passt bloß auf, dass ihr euch keine Zerrung holt.” Oberbürgermeister Martin Biermann ver-
suchte gar, den Minister zum Laufen zu “bekehren”. “Bisher kannten wir Sie immer nur als engagierten Motorradfahrer.
Vielleicht überlegen Sie es sich ja noch und laufen im kommenden Jahr mit.” Biermann würdigte in seiner Begrüßung vor
allen Dingen den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer, “ohne die eine solche Veranstaltung überhaupt nicht denkbar
wäre.” Außerdem hob er den inzwischen internationalen Charakter der Veranstaltung hervor. “Es sind unter anderem Teil-
nehmer aus Afghanistan, China, Mosambique, Ecuador und Thailand dabei, da geht es einmal rund um den Globus.”
Trotz der großen Vielfältigkeit des Starterfeldes blieben Überraschungen auf der 5-Kilometer-Strecke bei den Damen aus.
Gewinnerin wurde erwartungsgemäß die Hannoveranerin Annette Nothdurft (18:00 Minuten), die sich als Abonnement-
Siegerin ausgerechnet über einen Hometrainer freuen konnte. Für internationales Flair sorgte die Drittplatzierte Sara Hohn-
kammer (19:11 Minuten) nach ihrem ersten Start beim Wasa-Lauf. Die Stockholmer Marketingmanagerin von Wasa zeigte
sich vor allem von Celles historischer Kulisse beeindruckt: “Bisher habe ich die Stadt immer nur bei Nacht gesehen, es ist
noch schöner als ich dachte.” Bei den Herren schlug Wiederholungstäter Markus Pingpank vom TSV Kirchdorf wieder zu.
In 15:03 Minuten über die 5-km-Strecke verwies er Johannes Raabe (15:11 Minuten) und Johannes Utemöller (15:20
Minuten) auf die Plätze: “Ja, ich komme wieder”, ließ sich der Zweite der Deutschen Bestenliste 2004 von Moderator
Hans-Jürgen “Biber” Lenze entlocken.
Keine Extraeinladung benötigt Wasa-Entwicklungschef Leif Holmgreen. Der Schwede ist ausgewiesener Sportfan und ab-
solvierte selbstverständlich auch die fünf Kilometer durch Celle. “Das ist immer wieder eine wirkliche Leistung - so viele
Leute an der Strecke”, lobte Holmgreen das Publikum. Aber besonders sei ihm dieses Mal “die Musikkapelle an der Bahn”
aufgefallen. Der Meinung war auch Jan Gallert von der LG Wedel. Der Zweite über die 10 Kilometerstrecke der Herren,
der zum ersten Mal in Celle antrat, fasste zusammen, was die einzigartige Atmosphäre bei Deutschlands größtem Volkslauf
ausmacht: “Man läuft zwei Runden durch die Stadt, dadurch ist man immer an den Zuschauern dran, das hat man sonst
nicht bei solchen Veranstaltungen.”
Martina Mischnik aus Braunschweig nutzt den Wasa-Lauf in erster Linie als Standortbestimmung vor der beginnenden
Saison. In 39:52 Minuten gewann sie vor Liana Hellbig (40:03 Minuten) von der LG Wedel und Tanja Nemecek (40:28
Minuten) von der LG Göttingen über die 10 Kilometer. Zum achten Mal bestritt Mischnik den Lauf durch die Altstadt und
erreichte in diesem Jahr ihre persönliche Bestleistung über zehn Kilometer: “Ich wollte bei diesem Wetter einfach nur so
schnell wie möglich fertig werden”, erklärte sie ihr schnellstes Abschneiden. Einen Vorteil gegenüber den anderen Läufer-
innen hätte sie aber auch wegen ihrer Herkunft gehabt: “Ich komme aus Braunschweig, da bin ich es gewohnt auf Kopf-
steinpflaster zu laufen.”
Das wechselhafte Wetter verhalf auch dem Niederländer Gerad van den Berg über 20 Kilometer zu ungeahnten Kräften.
Bei seiner sechsten Teilnahme erlief sich van den Berg, dessen Freundin aus Celle stammt, seine beste Zeit: “Es war der
kälteste Wasa-Lauf bisher, aber auch mein schnellster.” In der Damen-Konkurrenz setzte sich Kathrin Schröttke mit
1:24:12 Stunden vor Christina Wilkens aus Visselhövede und der Cellerin Kerstin Zimmermann (1:28:15 Stunden) durch.
Ergebnisse

ZEVENER ZEITUNG vom 17. März 2005
300 Läufer beim “Cross am Bahberg”
Oste-Cup und Kreismeisterschaft in Zeven
Zeven
(nb). Große Augen machten die Teilnehmer am Sonntag bei den Crossmeisterschaften des NLV-Kreises Roten-
burg, denn die Laufstrecken am Zevener Trimmpfad präsentierten sich recht winterlich. Bei insgesamt zehn Läufen in den
verschiedenen Altersklassen waren Strecken von 700 bis 9000 Meter ausgeschrieben, die trotz der besonderen Vorbereit-
ung durch die Zevener Leichtathleten von den Läufern eine gute Kondition verlangten.
Beim Zevener Crosslauf, gleichzeitig
der Abschluss der Oste-Cup-Laufserie und die Kreismeisterschaft, bildeten zunächst die 3000-Meter-Läufer der männ-
lichen Jugend A und B sowie der Männer und Senioren den Auftakt. Auf dieser Strecke sicherte sich Kenneth Gerschler als
B-Jugendlicher souverän den Sieg. Ihm schienen die langen Anstiege und der winterliche Boden die wenigsten Probleme zu
bereiten. Hinter dem Landes-Vizemeister lieferten sich Olaf Erich (TSV Gnarrenburg) und der Zevener Thomas Silies einen
spannenden Wettkampf, den der Gnarrenburger knapp für sich entscheiden konnte.
Spannung bei Schülerinnen
Bei den Wettkämpfen der Schülerinnen gab es spannende Auseinandersetzungen zu beobachten. Recht crosserfahren
zeigten sich die Zevener und Sottrumer Mädchen. Mit sieben Titeln unterstrichen die LAV-Läuferinnen ihre Dominanz, vier
Titel gingen an die Schülerinnen aus Sottrum. Carolin Drewes, Lara und Tami Gerken sowie Christina Ehlen verbuchten für
die LAV Einzelsiege, während Carina Brettmann, Natascha Schröder und Louisa Schlesiger vom TV Sottrum die Sieges-
serien der Zevener Mädchen durchkreuzten.
Schüler mit Top-Ergebnissen
Bei den Jungen gab es in fast allen Läufen harte Positionskämpfe bis zur Ziellinie. Den Anfang machten die beiden acht-
jährigen Zevener Bastian Silies und Mats Rösler. Beide hatten den Gewinn des Oste-Pokals im Auge und der Zevener Lauf
sollte die Entscheidung bringen. Durch seinen Sieg sicherte sich Bastian Silies die Meisterschaft und den Pokal, als Belohn-
ung für eine äußerst erfolgreiche Laufserie konnte Mats Rösler die Silbermedaille entgegennehmen. Auch bei den neun-
jährigen gab es eine ähnlich knappe Entscheidung. Anthony Schwarz (TuS Bothel) siegte dort vor Jan Fricke von der LAV.
In der C-Schülerklasse musste Moritz Will trotz seines zweiten Platzes den Läufern aus Rotenburg die Titel überlassen. Bei
den B- und A-Schülern ließen die LAV-Läufer Helge Zabel, Justin Schröter (M 13), Tim Kosmata und Tanis Metscher (M
14) keinen Zweifel über die Vergabe der Titel aufkommen. Für den TSV Bremervörde gab es für Benno Grotheer (M 12)
einen souveränen Start-Ziel-Sieg in seiner Altersklasse.
9000 Meter zum Abschluss
Viele der zu Beginn auf der 3000-Meter-Distanz angetretenen Läufer nahmen das Angebot des Veranstalters an, sich auf
drei schwer zu laufenden Runden nochmals zu beweisen. Mit am Start waren auch die Teilnehmerinnen der weiblichen
Jugend A/B und die Seniorinnen der verschiedenen Altersklassen mit ihrer 3000-Meter-Distanz. Sie durften - im Gegensatz
zu den Startern auf der langen Distanz - nach einer Runde in die Zielgasse einlaufen. Während die Alfstedterin Katrin Link
unangefochten bei der weiblichen Jugend A siegte, trug sich die Rotenburgerin Anita Köhnke (W45) bei den Frauen in die
Meisterliste ein.. Die Läuferinnen aus Sottrum bevorzugten die 9000-Meter-Strecke, sicherten sich dort alle Siege und
Platzierungen.
Wie auf der kurzen Distanz stand über 9000 Meter erneut das Rennen von Olaf Erich (TSV Gnarrenburg) und Thomas
Silies (LAV Zeven) im Blickpunkt der Zuschauer. Mit Carsten Kröger (VfL Stade), der außerhalb der Kreiswertung lief,
war ein weiterer Spitzenläufer am Start. In der Schlussrunde zeigte sich aber die Stärke des Gnarrenburgers, der einen un-
gefährdeten Sieg verbuchte.
Gute Organisation
Der Organisationsrahmen, die zügige Abwicklung der Läufe, die Ausgabe der Urkunden und die Vergabe der Pokale und
Medaillen des Oste-Cups zeigte, das die Zevener Leichtathleten ein eingespieltes Team besitzen, um auch Wettkämpfe im
Gelände reibungslos ablaufen zu lassen. Während der Läufe hatte der Veranstalter unter anderem mit heißem Tee für will-
kommene Unterstützung gesorgt. Von den insgesamt 55 zu vorgebenden Titeln gingen 18 an die LAV Zeven, zehn an den
TV Sottrum, sieben an den TSV Gnarrenburg und jeweils vier an den SV Hepstedt/Breddorf und TuS Rotenburg. Die rest-
lichen Siege verteilten sich auf weitere acht Vereine.
Ergebnisse

Presseinformation vom 20. März 2005 (Von Harm Park)
2. Auricher  Behördenlauf im Egelser Wald bei Aurich
Einsetzender Dauerregen und Grippewelle verhinderten neuen Teilnehmerrekord
Nachdem im letzten Jahr der Behördenlauf durch das NLBV seine Premiere feierte, wurde der 2. Auricher Behördenlauf
von der Stadt Aurich organisiert und durchgeführt. Zwei Tage vor dem Lauf sah  noch alles nach  einem neuen Teilnehmer-
rekord aus, doch dann hagelte es Absagen und etliche blieben aufgrund des einsetzenden Regens oder auch aus anderen
Gründen der Veranstaltung einfach fern. So wurden letztlich 101 Läuferinnen und Läufer im Ziel notiert. “Es ist nicht immer
wichtig, neue Bestleistungen zu erringen, Hauptsache die Läufer-/innen die da waren, hatten Spaß am Laufen”, war der
Kommentar von Harm Park, der für die Organisation verantwortlich war.
Unter dem Motto "Laufen macht Spaß und ist gesund. Laufen ist ein Stück Lebensfreude" schickte die stellvertretende
Bürgermeisterin Antje Harms die Sportler-/innen auf die Strecke. Trotz des Regens war der gewählte Rundkurs im Egelser
Wald gut zu laufen und alle kamen zufrieden und gesund im Ziel an.
Auf der Trimm-Strecke über 5,4 km siegte bei den Frauen die Vorjahressiegerin Janette Neemann von der Stadt Aurich in
27:35 min vor Helga Schmidt, EWE Wattloopers und Anja Freese NLWKN Aurich-Norden. Bei den Herren lief Ultra-
marathonläufer Hartmut Tunder von der Stadt Aurich ein einsames Rennen und gewann überlegen vor Albert Groen Land-
gericht Aurich in 21:23 min. Enno Vosberg vom Finanzamt Aurich wurde Dritter.
Im Hauptlauf über 10,4 km  musste sich die Vorjahressiegerin Karin Schmidt mit dem zweiten Platz begnügen. Hier siegte
Insa Behrends vom NLStBV (früher Straßenbauamt) in guten 51:06 min. Im Ziel hatte sie genau eine Minute Vorsprung auf
die Zweitplatzierte. Dritte wurde wie auch im Vorjahr bei den Frauen Alma Tunder von der GS Wiesens.
Im Hauptlauf bei den Männern war die Entscheidung um die Podiumsplätze bereits nach einem Kilometer gefallen. Mit Vor-
jahressieger Hermann Fleßner, Deutsche Post AG, Karl-Heinz Speckmann, HTS Schule Ihlow und Harm Park von der
Stadt Aurich, setzten sich gleich die leistungsstärksten Läufer dieses Feldes an die Spitze. Nach 3 von 4 Runden fiel die
Entscheidung. Hermann Fleßner, der sein Tempo noch steigern konnte, setzte sich deutlich von Karl-Heinz Speckmann ab
und gewann mit über einer Minute Vorsprung in 38:02 min. Karl-Heinz Speckmanns Zeit: 39:24 min. Dritter wurde Harm
Park der wiederum eine Minute hinter Speckmann zurückgeblieben war und mit 40:24 gestoppt wurde. 
Ergebnisse

STADER TAGEBLATT vom 21. März 2005
Neue Kreisbestleistung durch die Mannschaft des VfL Stade
Langstrecken-Spezi Carsten Kröger vom VfL Stade meldete sich in der Laufszene zurück. "Eigentlich gehörst Du ja bei
den Landesmeisterschaften in Otterndorf an den Start", frotzelte der 1. Vorsitzende des KLV Stade, Johann Schlichtmann.
"Ich bin seit Jahren in Himmelpforten am Start und fühle mich hier richtig wohl", so die kurze, bestimmte Antwort von
Carsten Kröger. Anschließend ließ er Taten folgen und zeigte der starken Konkurrenz seine Hacken. Carsten siegte in
seiner Altersklasse M 40 souverän über 10 km in 35:57 min. Mit seinen Mannschaftskameraden Matthias
Meier und
Michael Struwe verbesserte er dann die Kreisbestleistung um 1:20 min auf 2:06:28 std.
Es war kalt und windig am Sonnabend in Himmelpforten. Nicht nur die Läuferinnen und Läufer wurden auf eine harte Probe
gestellt. Auch die Kampfrichter-/innen holten sich kalte Füße und blaue Hände. Um 17 Uhr war jedoch alles vergessen. Alle
Aktiven hatten ihre Urkunden und die Siegerpokale aus den Händen des Leiters der LG Kreis Nord-Stade, Manfred
Keitsch, erhalten und alle hatten sich zwischenzeitlich an einer Tasse Kaffee erwärmt. Im Jahr 2006 sind wir wieder dabei",
versprach die Mehrzahl der Teilnehmer. "Und dann hoffentlich wieder ohne Konkurrenzveranstaltung und mit mehr als 132
Teilnehmern."
Die schnellste Zeit über 5,2 km lief Jannek Lührs (TuS Alfstedt) in 21:06 min. Über 10 km war Stefan Schröter, der keinem
Verein angehört, mit 35:43 min. der schnellste Läufer, bei den Frauen siegte Claudia Jordan in 45:13 min. Den Gesamtsieg
über die Halbmarathondistanz ging an Thomas Clauß (LG Reinbek-Ohe) in 1:19:34 std., schnellste Frau war Ulrike Rück
von der Betriebssportgemeinschaft Laufwerk Hamburg in 1:37:00 std.
Ergebnisse

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 22. März 2005
Doppelsieg für den VfB Fallersleben
Wolfsburg-Gifhorner Laufcup: Joachim Kasimir und Kathrin Busse hängen die Konkurrenz in Vorsfelde ab
Von Christian Buchler
Vorsfelde. Doppelsieg für den VfB Fallersleben! Joachim Kasimir bei den Männern und Kathrin Busse bei den Frauen
liefen der Konkurrenz beim Vorsfelder Stadtlauf auf und davon. Das Rennen bildete den Auftakt der Wolfsburg-Gifhorner-
Laufcup-Serie 2005. Beide Athleten setzten sich mit großem Vorsprung durch. Busse absolvierte die 10-Kilometer-Strecke
in 43:14 Minuten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Kathrin Müller (44:09) vom PSV Braunschweig und Sandra Kral
(44:16) vom VfL Wolfsburg. Kasimir benötigte 33:46 Minuten für die Distanz. Erst mit fast einer halben Minute Rückstand
folgte Vereinskollege Guido Deutsch (34:14). Auf Rang drei kam Nick Hufgard (34:31) vom MTV Adenbüttel. Insgesamt
landeten sechs Fallersleber Läufer in den Top Ten.
Laufcup-Organisator Hans-Günter Wolff zeigte sich zufrieden mit der Auftaktveranstaltung. 257 Teilnehmer absolvierten
den Hauptlauf. "Das ist sehr gut", sagt Wolff. Das Leistungsniveau könnte bald sogar noch steigen. "Die Vorjahressieger
Sascha Diehr vom VfL Wolfsburg und Ingrid Worgitzki aus Wolfenbüttel waren noch gar nicht dabei." Mit Worgitzki
rechnet er bereits im nächsten Rennen. Das findet am Sonntag, 3. April (Startschuss 10.10 Uhr), in Knesebeck statt. Elf
Läufe gehören zur Serie. Wer sechs Starts vorweisen kann, kommt in die Gesamtwertung. Die Vorsfelde-Sieger Kasimir
und Busse erhielten jeweils 200 Punkte.
Die weiteren Stationen: Allerbüttel (1. Mai, 10 Uhr), Meinersen (20. Mai, 19.30 Uhr), Gifhorn (27. Mai, 19 Uhr), Aden-
büttel (12. Juni, 18.30 Uhr), Wolfsburg (24. Juni, 19 Uhr), Fallersleben (28. August, 9.30 Uhr), Meine (4. September,
10.10 Uhr), Vorsfelde (25. September, 11 Uhr) und Wasbüttel (16. Oktober, 10 Uhr).
Ergebnisse
Stadtlauf Vorsfelde / Lauf-Cup 1/11

DELMENHORSTER KURIER vom 24. März 2005
Laufen ohne Leistungsdruck
Schwache Resonanz beim 13. Frühlingslauf des LC Delmenhorst
Von unserem Mitarbeiter Manfred Nolte
Delmenhorst. Mit 91 Teilnehmern blieb die Resonanz beim 13. Frühlingslauf des Lauf Club 93 Delmenhorst deutlich hinter
den Vorjahren zurück. Die Verantwortlichen um die Vorsitzende Birgit Woltjen-Ulbrich zeigten sich aber dennoch zu-
frieden. Der Frühlingslauf ist Nachfolger des AOK-Laufs und gilt als Saisoneröffnung. Bei schönem Frühlingswetter be-
wältigten die Starter ohne jeden Leistungsdruck entweder 1,3 oder 3,9-Kilometer, denn hier ging es nicht um Zeiten, Sieg
und Platz, sondern um geselliges Laufen sowie das Heranführen von Anfängern an den Laufsport. Einige Gruppen sind seit
Jahr und Tag dabei. So schickten der Delmenhorster TV und Eintracht Delmenhorst jeweils 21 Athleten auf die Runden
durch die frühlingshafte Graft.
Natürlich war auch der TV Jahn vertreten, der seinen Gruppen Jahr für Jahr einen anderen Namen gibt und dieses Mal 14
Personen als "Die blauen Schmetterlinge" auf die Strecke schickte. Erstmals am Start waren sieben Kampfrichter aus dem
Leichtathletik-Kreisfachverband Delmenhorst, die bei der nächsten Auflage weitere Kollegen mitbringen wollen. Mit dabei
waren auch die Robots, das Dreamteam Nolze, die Düsenjets sowie das Duo Kompletti, auf Wunsch erhielten die Teil-
nehmer im Anschluss eine Urkunde.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom 30. März 2005
Laufsport: Jörn Schmidt wiederholt Vorjahressieg
10. Störtebeker-Straßenlauf: Auricher erreicht Ziel mit 1:41 Minuten Vorsprung / Teilnehmerrekord
Marienhafe. Das 10-jährige Jubiläum des Straßenlaufes in Marienhafe war für alle Seiten ein voller Erfolg. Mit einem
neuen Teilnehmerrekord von fast 230 Läuferinnen und Läufern war Veranstalter Fortuna 70 Wirdum äußerst zufrieden.
Schon nach den Voranmeldungen hatte sich eine hohe Beteiligung abgezeichnet. Neben Athleten aus dem nördlichen
Weser- Ems-Gebiet waren auch wieder viele Osterurlauber am Start.
Auf der Langstrecke über zehn Kilometer wiederholte der Auricher Jörn Schmidt seinen Vorjahrssieg. Schon nach der
ersten Schleife hatte er einen komfortablen Vorsprung herausgelaufen. Als er nach 35:14 Minuten die Ziellinie überquerte,
hatte er ihn auf 1:41 Minuten ausgebaut. Rang zwei ging an Hermann Fleßner von den Ihlower Rennschnecken. Bei den
Frauen war Ossiloop-Siegerin Inga Jürrens von der Emder LG, die jüngst in Otterndorf einen neuen Ostfrieslandrekord
erzielt hat, wie so oft nicht zu schlagen. Ihre Siegerzeit wurde mit 40:05 Minuten gestoppt. Zweitschnellste war die A-
Jugendliche Martina Rückbrod (TV Norden) in 43:54.
Schnellster Läufer über die 5-Kilometer-Strecke war Fred Ibeling von der LG Ostfriesland in 17:46 Minuten vor Frank
Dieke (BV Garrel/18:49) und Mathias Willmitzer (Artener LV/19:17). Schnellste weibliche Teilnehmerin war Lokalmata-
dorin Marina Barkhoff vom veranstaltenden Fortuna Wirdum. Sie erreichte nach 22:06 Minuten das Ziel.
Ergebnisse (PDF)

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 5. April 2005 (Zwei Berichte)
Neue Strecke kommt gut an
Teilnehmerrekord beim Wustrower Halbmarathon - Klimanski und Filter schnellste Lüchow-Dannenberger
Wustrow (dm). Über eine gelungene Premiere freuten sich die Organisatoren des 1. Wustrower Halbmarathonlaufes um
Veranstaltungsleiter Hermann Walther von der IGAS Wendland. Der neue 5-Kilometer-Rundkurs der Veranstaltung, die
bisher als Blütlinger Halbmarathon in der Feldmark des Dorfes ausgetragen wurde, kam bei den Läuferinnen und Läufern
so gut an, dass es am Sonnabend bei schönem Frühlingswetter mit 167 Sportlern im Ziel - mehr als doppelt so viele wie im
Vorjahr - einen neuen Teilnehmerrekord gab. Viel Lob hörten auch die Feuerwehrleute aus Wustrow, Lensian und Lübbow
die den Kurs mit viel Personal absicherten und als Streckenposten fungierten.
Auf dem neuen Kurs wiederholte Hans-Joachim Leip (MTV Bad Bevensen) in 1:25:21 Std. seinen Vorjahressieg vor Jens
Krause (TC Rohrberg) in 1:25:40 Std. Schnellster Lüchow-Dannenberger war der Wustrower Michael Klimanski, der als
Gesamtsechster seine Bestzeit um ein paar Sekunden auf 1:29:31 Std. steigerte. Neuer Kreismeister ist aber Hans-Bernd
Gneist vom MTV Dannenberg in 1:32:26 Std., weil Klimanski keinem Verein angehört und deshalb nicht für die Meister-
schaft gewertet wurde. Gneist überholte erst rund einen Kilometer vor dem Ziel den lange in der KM-Wertung führenden
Tobias Schrader, der in 1:32:47 Std. vor Stefan Wilkens (beide IGAS) in 1:34:40 Std. KM-Zweiter wurde.
Den Titel bei den Frauen verteidigte Suzanne Filter als Gesamtdritte in 1:45:33 Std. vor ihrer IGAS-Kameradin Irmela
Wilck in 1:52:32 Std. Schnellste war die haushohe Favoritin Kerstin Wiethake (Post-SV Uelzen), die in 1:32:15 Std. nur
acht Männern den Vortritt lassen musste.
Mit guten Leistungen präsentierte sich der Nachwuchs auf den kürzeren Strecken. Ole Marggraf (TSV Hitzacker) siegte als
neuer B-Jugendkreismeister über 10 km in 38:56 Min. sicher vor dem mehrfachen Gewinner des Wendland-Triathlons,
Holger Bendorf (39:04 Min.) vom MTV Bad Bevensen. Hinter ihm schrammte Jens Göde aus Küsten in 40:07 Min. knapp
an einer 39-Zeit vorbei, und Rudolf Thiele (Sporting) erzielte mit 40:39 Min. eine gute Zeit für die M55. Den KM-Titel der
weiblichen Jugend über 10 km holte sich Sina Mayhack von der IGAS in neuer Bestzeit von 50:27 Min.
Über 5 km verpassten Gisa Marggraf (TSV Hitzacker) und Lydia Frenzel (Sporting) den Schülerinnen-Kreisrekord über
diese Strecke um knapp eine halbe Minute. Gisa wurde dafür in 22:40 Min. Kreismeisterin der W14, während Lydia in
22:46 Min. in der W12 siegte. Mit blanken 20 Minuten verbesserte sich der B-Jugendliche Jonathan Hunger als Gesamt-
sieger über 5 km um fast eine Minute. Schnellster Schüler über 5 km war Frank Lennard (beide Sporting), der als neuer
Kreismeister der M12 in 21:23 Min. auch viele ältere Läufer hinter sich ließ.
Max Rickmann siegt bei der Premiere
56 Jungen und Mädchen beim Kidslauf
Wustrow (dm). Insgesamt 56 Jungen und Mädchen haben am Sonnabend beim Wustrower Halbmarathon gezeigt, dass
Laufen bei Kindern beliebt ist. Sie starteten beim erstmals ausgetragenen Kidslauf über 900 Meter. Auf dem Kurs durch
die Innenstadt mit Start vor dem Feuerwehrgerätehaus und Ziel vor der Grundschule bewies nicht nur Max Rickmann be-
sonderes Talent für den Ausdauerlauf. Der Zweitklässler gewann den Spurt um den Gesamtsieg in 3:22 Min. vor Laura
Jandt vom PSV Salzwedel und Nico Ahrens aus Clenze. Auch Christian von der Gablentz von Sporting Lüchow lag im Ziel
weit vor seinen Jahrgangskollegen in der M8. Seine Vereinskollegin Mareike Oswald bewies als Siegerin der W9 in 3:57
Min. ebenfalls ihr Talent für den Ausdauerlauf. Sie und die anderen Erstplatzierten trugen nach der Siegerehrung stolz ihre
Medaillen. Trotz der Ferien waren drei Klassen der Christian-Henning-Grundschule zahlreich vertreten. Aus der 2a kam
nicht nur der Gesamtsieger, sondern elf weitere Nachwuchsläufer. Dafür bekommen die Zweitklässler den Pokal für die
größte Gruppe beim Kidslauf.
Ergebnisse   

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 6. April 2005
Emder Duo verpasst Sieg
Leichtathletik: Auftakt zur Bahnserie -- Jan Menz belegte hinter dem Oldenburger Jörn Schmidt Rang zwei --
Stephan Harms wurde Dritter
Aurich. Der erste Lauf der Bahnserie der LG Ostfriesland über 10 000 Meter wurde zu einem spannenden Wettkampf.
Das Rennen in der Spitze war bis eine Runde vor Schluss noch nicht entschieden. Jörn Schmidt (DSC Oldenburg), Jan
Menz und Stephan Harms (beide Emder LG) liefen einmütig vorne weg. Der gebürtige Auricher Schmidt löste sich in der
letzten Runde von seinen beiden Emder Verfolgern und gewann in guten 33:55,8 Minuten. Die beiden ELG-Aktiven Jan
Menz (34:01,4 Minuten) und Stephan Harms (34:03,2/Rang eins in der Altersklasse M 35) folgten auf den Plätzen zwei
und drei. Platz vier sicherte sich Michael Mäschig von der LG Wilhelmshaven (34:41,9 Minuten) vor Armin Klein (Wil-
helmshaven/34:51,1) und Onno Ringering von den Ihlower Rennschnecken (36:50,5/3. Platz in der M35).
Etwas enttäuscht von seinem Abschneiden war Dominik Schmedding. Der dritte Starter der Emder LG, der mit dem Renn-
rad angereist war, benötigte 40:04,3 Minuten für die 25 Stadionrunden und wurde am Ende 13. Ebenfalls aus Emden am
Start war Till Wagenknecht (ohne Verein). Er benötigte 41:52,0 Minuten und belegte den 14. Platz (6. M 35).
Schnellste Frau war Manuela Schulz (Wilhelmshaven) in 43:33,6 Minuten. Die Bedingungen für die 33 Teilnehmer im
Stadion am Auricher Ellernfeld waren gut. Trockene Witterung, viel Sonne und nicht zu warm. Allerdings blies den Aktiven
auf der schattigen Tribünenseite ein kühler Wind entgegen, so dass absolute Topzeiten nicht zu erwarten waren. "
Ergebnisliste (PDF)

HAMBURGER ABENDBLATT vom 6. April 2005
Rekord beim Halbmarathon
Laufsport: Der Trend zum Laufen scheint ungebrochen -- Die LG HNF meldet soviel Teilnehmer wie nie
Von Peter Hansaul
Neugraben. Da stand er, 50 Meter vor dem Ziel, mitten im Strom der ankommenden Läufer und verkündete die frohe
Botschaft. "Mehr als 700 Meldungen beim Halbmarathon", jubelte Mark Schepanski, mit seinem Zwillingsbruder André
und dem Stab der Helfer von der LG HNF Gastgeber der traditionellen Laufveranstaltung durch das Alte Land. "Das ist
phantastisch, denn das ist ein neuer Melderekord." Insgesamt hatten 880 Meldungen vorgelegen, das Gros beim Halb-
marathon, dazu 120 Teilnehmer über zehn Kilometer und noch einmal 100 über fünf Kilometer. Bereits zum 26. Mal
richtete die LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek diese Laufveranstaltung mit Start und Ziel an der Francoper Straße aus.
Und noch immer ist der Boom ungebrochen. Klubs aus ganz Norddeutschland hatten ihre Lauffreaks entsandt. Aber es
sind auch immer mehr Harburger, die sich keinem Verein angeschlossen haben und die doch den sportlichen Vergleich mit
anderen suchen.
Männer wie Tobias Swobodzinski zum Beispiel. Er ist 33 Jahre alt, Konstrukteur in einem Ingenieurbüro, die Spazierwege
um den Außenmühlenteich sind sein sportliches Refugium. "Ich laufe viermal die Woche", sagte er. "Immer für mich allein.
Natürlich spürt man, daß man immer besser, der Körper leistungsfähiger wird. Das stachelt den Ehrgeiz an. Und irgend-
wann will man sich mit anderen messen." Deshalb hatte der 33jährige für den Halbmarathon gemeldet. Nach 1:39:04 Std.
war er im Ziel - rund 24 Minuten später als der Sieger. Carsten Hinz, einer der bekannten Langstrecken-Asse von der LG
Hammer-Park aus Hamburg, hatte für die 21 Kilometer genau 1:15:25 Stunden benötigt. "Eine vernünftige, aber keine
großartige Zeit", wie Laufchef Matthias Thiessen von der LG HNF, einordnete. "Hier sind schon Zeiten von einer Stunde
und elf Minuten gelaufen worden." Michael Carstens wiederum, der schnellste Teilnehmer im grünen Trikot der Gastgeber,
hatte 1:21 Stunden gebraucht. Zwei Minuten nach ihm war die erste Frau im Ziel: Kerstin Brüning vom ESV Hiddesdorf in
1:23:14 Stunden. Die schnellste Harburgerin ist seit Jahren Silke Gielen vom Harburger SC, die in der Zeit von 1:26:51
Stunden diesmal Dritte wurde. Allerdings, ein Halbmarathon ist letzlich immer nur eine halbe Sache. Für die meisten der 700
Aktivisten war der Lauf durch das Alte Land auch diesmal wieder der letzte Test vor dem Olympus-Marathon in Hamburg
am 24. April. Auch Tobias Swobodzinski hat gemeldet. "Es wird der erste Marathon meines Lebens", sagte er. Die 41,195
Kilometer einmal durchzustehen, davon träumt jeder Hobbyläufer.
Fast jeder. Für Rudi Heil, einst einer der populärsten Harburger Fußballer und danach lange auch Trainer, stand im Ziel des
Halbmarathons unumstößlich fest: "Das mache ich nie wieder. Diese 21 Kilometer, eine so lange Strecke bin ich vorher
noch nie in meinem Leben gerannt. Das war wirklich verdammt hart." Dabei ist der Ex-Fußballer, der als Kriminalbeamter
Spezialist für Trickdiebstahl ist, seit zwei Jahrzehnten schon Fitnessläufer. Und mit dieser Lust an der Bewegung hat der
57-jährige auch längst seine Frau Regina angesteckt. "Silvester präsentierte sie zu meiner Überraschung ihre Startnummer
für den Halbmarathon", so Rudi Heil, "um sie zu unterstützen, bin ich mitgelaufen."
Der Zulauf bei Laufveranstaltungen hält unvermindert an. Auch die Athleten von morgen wagten sich auf die Strecke über
fünf oder zehn Kilometer. Einer davon: Anika Wicht. Die kleine Läuferin von der LG HNF mit den langen blonden Haaren
ist gerade acht Jahre alt. Hin und wieder läuft sie mit Vater Raymond durch den Wald. Jetzt legte sie die fünf Kilometer in
23:31 Minuten zurück. Schneller waren nur zwei 15-jährige Mädchen.
Ergebnisse

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 11. April 2005
Werfer kämpfen mit dem Wetter und mit ihrer jeweiligen Disziplin
Leichtathletik: Mehr als 100 Aktive eröffnen im Stadion die Freiluftsaison
Werfertag mit großer Resonanz im Stadion -- Der DTVer Joachim Kitzel mit 82 Jahren ältester Teilnehmer
Delmenhorst
(abt). “Ich will wenigstens einen guten Wettkampf wünschen.” Renate Bartschat kam auf Krücken an. Erst
vor ein paar Tagen war sie am Meniskus operiert worden. Kein Grund für die NLV-Kreis-Delmenhorst-Vorsitzende,
nicht - zumindest am Anfang - dabei zu sein. Dabei waren es nicht die besten Voraussetzungen für diesen Tag. Neben
Sonne gab es auch Regen oder dicken Hagel. 20 Vereine hatten 126 Teilnehmer gemeldet. Neben dem eigentlichen
Werferwettkampf wurden im Hammerwurf die Regions- und Weser-Ems-Meisterschaften ausgetragen. Und hier war auch
die größte Teilnehmerzahl.
Sehr erfolgreich war das Gespann aus der Hammerhochburg Holtland. Mit der Weite von 50,40 Meter wurde Christine
Nannen (23) Bezirksmeisterin. Ihre Schwester Mareike (15), die bei den Deutschen Jugendmeisterschaften starten wird,
siegte mit 47,16 Meter. Vereinskollegin Daniela Pohl (18) stand ebenfalls mit 51,10 Metern auf dem Siegertreppchen. “Sie
könnte in diesem Jahr die Norm für die Junioren-EM U 20 erreichen”, erklärt ihr Trainer. Bei den Männer siegte Ralf Wilke
vom TuS Bersenbrück mit 36,54 Metern sowie die Dissener Christian Emde (Jugend A) mit 49,62 und Daniel Schwarte
(Jugend B) mit 45,97 Meter.
Als Regionsmeister durften sich Benjamin Adami, SV Holtland, 39,88 Meter, Michael Arjes, MTV Aurich, 43,18, Birgit
Neese, SV Brake, 19,87, Harald Kuhr, SC Osterbrock mit 24,59, Eberhard Willms, MTV Aurich mit 38,70, Irmtraut
Murawski, SV Brake mit 19,82, Peter Murawski, Brake mit 23,97, Klaus Bayer, SV Holtland, mit 25,34, Edgar Dreger,
Holtland mit 30,98 und der Delmenhorster Joachim Kitzel mit 16,68 Meter feiern lassen. Kitzel, immerhin schon 82 Jahre
alt, wirft inzwischen aus dem Stand. Zum Drehen fehlt ihm ein wenig die Standfestigkeit. Seit zehn Jahren zählt er zu den
Hammerwerfern, trainiert täglich im eigenen Garten. “Ich habe den Platz so gelegt, dass der Hammer vor den Tannen ein-
schlagen kann.”
Weitere Disziplinen wie das Kugelstoßen, der Diskus- und der Speerwurf waren ausgeschrieben. Hier fanden sich ein paar
Sportler aus hiesigen Gefilden ein. Siege gingen an Thorsten Budde, BTB, 36,27 Meter im Speerwurf. Yasmin Homeyer
stieß die Kugel 9,81 und den Diskus 28,55 Meter, Karen de Groot (beide LGG Ganderkesee) warf den Speer 32,19
Meter weit. Daniel Uwarowski warf den Diskus 39,87 Meter, Kristin van Iwaarden stieß die Kugel 6,66 und warf den
Speer auf 16,57 Meter.
Wurde mit dem Werfertag die Leichtathletik-Saison eingeläutet, folgt am kommenden Sonnabend ab 15 Uhr der Läufertag.
Dabei ist besonders der Stundenlauf interessant, bei dem es um jeden Meter geht und von vielen Langstreckenläufern als
Trainingseinheit bevorzugt wird. ==>
Ausschreibung
Nein, mitlaufen wird Renate Bartschat sicherlich nicht. Aber dabei sein wohl. Denn auch dieser Wettkampf bedarf einiger
netter Worte.
Ergebnisse     

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 11. April 2005
Ex-HFCer Lutz Lohse gewann Halbmarathon im Alleingang
Über 450 Teilnehmer beim diesjährigen Straßenlauf / Boom bei der Jugend hält an
Von Erhard Binnberg
Schortens. Pünktlich zum Start des 26. Schortenser Straßenlaufes schickte gestern Morgen Petrus ein paar Sonnenstrahlen
durch die Wolkendecke. Zwar sollte dies nicht von langer Dauer sein, doch herrschten, nachdem Bürgermeister Gerhard
Böhling den Start freigegeben hatte, rund ums Stadion an der Beethovenstraße akzeptable Bedingungen. Sieger des Haupt-
laufes über die Halb-Marathon-Distanz von 21,1 km wurde Lutz Lohse in einer Zeit von 1:17 Stunden. Den 10-Km-Lauf
gewann Geart Broers (Hatten-Sandkrug) in 36:24 Minuten, während bei den Frauen über diese Distanz die hohe Favoritin,
die LGWerin Christiane Spallek, in 38:01 Minuten gewann.
Beim Start für den Halbmarathon herrschte plötzlich große Aufregung. Der von Beginn an in Führung gehende und spätere
Sieger Lutz Lohse war irritiert eine Runde zu früh aus dem Stadion gelaufen. Wie bei einer “Hammelherde” natürlich alle
Teilnehmer hinter ihm her. Die Macher vom Heidmühler FC um Spartenleiter Gerd Remmers schalteten jedoch schnell und
informierten alle Akteure dieses Laufes, dass zum Abschluss die Runde nachgeholt werden müsse. Später wurde dies vom
Veranstalter korrigiert.
(Siehe auch Anmerkung Webmaster und weiter Infos am Ende dieses Artikels)
Vom Start weg, wie bereits erwähnt, ging Lutz Lohse in Führung. Der Ex-HFCer, er war 1984 Mitglied der hiesigen
Leichtathleten, war extra von der holländischen Insel Texel angereist. Mit seiner 1:17er Zeit (Seine Bestmarke liegt bei 1:09)
war er recht zufrieden. empfand aber die Klinkerstraße zum Forsthaus als mörderisch. “Ich war heilfroh, als ich in der
zweiten Runde nicht noch einmal da lang musste”, so sein Kommentar. Wegen Lohse wurde übrigens die Siegerehrung vor-
gezogen, da er noch am selben Tag nach Magdeburg weiterreisen musste. Zur schönen Tradition gehört beim Schortenser
Lauf, dass Mitarbeiter des Terry-Fox-Laufes (Roland Buß, Ernst-Enno Kügler, Klaus Frerichs) mit der Fahne ihres Laufes,
die Runden drehen.
Spannender verlief der Wettbewerb des Volkslaufes über 10 km. Gleich nach dem Start setzte sich eine fünfköpfige
Spitzengruppe ab. Darunter als einziger Einheimischer der LGWer Andreas Hryciuk. Der Triathlet konnte allerdings im
Schlusspurt mit den Spezialisten nicht mithalten. In 37:37 Minuten belegte er den fünften Platz. Sieger wurde der Hatten-
Sandkruger Geart Broes (36:24), der den Nordenhamer Jörg Brunkhorst (36:47) und Bastian Düser (Laufrausch-Team /
37:02) auf die Plätze verwies. Vierter wurde der Wuppertaler Stefan Sammito.
Den Herren der Schöpfung dicht auf den Fersen war die LGWerin Christiane Spallek mit ihrer Zeit von 38:01. “Einfach toll!
Dies war der letzte Test vor den Norddeutschen Halbmarathon-Meisterschaften, die nächste Woche in Magdeburg statt-
finden. Ich hoffe, dass ich dort meinen Titel verteidigen kann”, freute sie sich über die gute Zeit über 10 km. Auf Rang zwei
und drei kamen ihre Teamgefährtinnen Claudia Bleek und Manuela Schulz. Toller Erfolg für den Veranstalter HFC im
Jugendlauf. Hier kamen mit Rieke Stezka, Laura Schmack und Kira Schoster gleich drei HFCerinnen ganz oben aufs
Treppchen. Den ersten Platz bei den Jungen belegte der Jadestädter Bela Hörig. Etwas zu wünschen übrig ließ dagegen die
Beteiligung bei den Walkern. Hier will man in Zukunft noch intensiver die Werbetrommel rühren.    
Ergebnisse
Anmerkung Webmaster vom 11. April 2005:
Bereits am Sonntag Abend wurde ich darauf aufmerksam, gemacht, dass es beim Halbmarathon eventuell Unstimmigkeiten
bezüglich der korrekten Streckenlänge gab. Auch nach dem obigen Artikel bleibt weiterhin die Frage offen, ob der Halb-
marathon nun wirklich 21,0975 Km lang war oder vielleicht 400 Meter (1 Stadionrunde) kürzer oder gar 400 Meter länger
oder wie oder was ??? Kann jemand genauere Angaben machen ?
Info von Thomas Horn vom 11. April 2005:
Ich war persönlich als Betreuer der LGW - Horn Familie vor Ort und konnte die "Aktion" beobachten und auch mit aktiven
Sportlern, die den Halbmarathon liefen, anschließend sprechen. Tatsächlich war es so, dass die Veranstalter mehrmals auf
den Verlauf der Strecke hingewiesen hatten: 2,5 Runden im Stadion und anschließend auf die Strasse. Nach etwas mehr als
1 Runde hob das Spitzenfeld die Arme und wollte wissen, wo es den rausgeht auf die Strasse, da zu diesem Zeitpunkt der
dafür vorgesehene "Ausgang" noch gesperrt war. Ein mir unbekannter Aktivist sagte diesen Läufern dann, den als Eingang
zu nutzenden Weg zu nehmen, um so auf die Strasse zu gelangen. Der Mensch als Herdentier folgte dann dem Spitzenteam,
wobei viele andere, darunter auch LGW Läufer (z.B. Silvia Hörig) tapfer die 2,5 Runden ablief und dann regulär die Bahn
Richtung Straße verließen. Nach kurzer Zeit wurde durch die Veranstalter entschieden, dass alle Läufer eine zusätzliche
Runde nach dem Strassenteil laufen sollten. Verständlicherweise war die Überraschung gross, als es hieß, dass nochmals
400 mtr zu laufen seien. Gerade für die Läufer, die tatsächlich die geforderte Strecke schon gelaufen waren und nun an-
schließend zusätzliche 400 mtr bewältigen mussten.
Letztendlich wurde folgendes festgestellt:
Die Läufer, die die regulären 2,5 Runden vor der Strasse liefen, mussten anschließend zusätzliche 400 mtr. laufen. Da die
Km-Angaben auf 2,5 Runden abgesteckt waren, ergab sich natürlich für viele eine völlig falsche Zeit, da 400 mtr fehlten.
Info von Friedhelm Henze vom 11. April 2005:
Hallo an alle Halbmarathonläufer des Schortenser Straßenlaufes am 10. April 2005 !
Bezugnehmend auf die
Anmerkung von Klaus Michalski auf seiner Webseite hier die genaue Beschreibung des Strecken-
verlaufes beim Halbmarathon:
1. Nach dem Start müssen 2 Runden auf der Bahn gelaufen werden, nachdem die Läufer zum zweiten mal die Startlinie
passiert haben, wird ca. 50 m danach die Kunststoffbahn verlassen und es geht Richtung Ausgangstor, von hier sind es noch
50 m bis zum Kilometerpunkt 1. Am Sonntag hat man den Zeitpunkt zum Verlassen der Bahn verpennt, anschließend hat
der erste Läufer das Stadion dort verlassen, wo die Läufer nach dem Lauf wieder ins Stadion einlaufen. Dadurch verläng-
erte sich der erste Kilometer um ca. 50 m. Kilometer 1 wurde gestern also nach ca. 1050 m passiert.
2. Jetzt passiert das eigentliche Missgeschick. Einige der Organisatoren sind der Meinung gewesen, es müssten 3 Runden
auf der Bahn gelaufen werden, andere waren der Meinung, dass die Läufer erst ca. 1,5 Runden auf der Bahn gelaufen
wären, beides ist falsch. Die Organisatoren machen jetzt ihren entscheidenden Fehler und lassen die Läufer zum Schluß des
Rennens noch eine komplette Runde im Stadion mehr laufen, das waren genau 400 m zuviel.
3. Fazit von gestern: Die Halbmarathon war ca. 450 m länger, also sind die Läufer und Läuferinnen ca. 21,550 km gelaufen.
Jeder kann sich "seine" Zeit jetzt selber ausrechnen. Ich habe die Strecke in Schortens im Jahr 2000 selbst vermessen und
war gestern Zuschauer dieser Veranstaltung.
Mit freundlichen Grüßen
Friedhelm Henze
Einträge im Gästebuch auf der Home-Page des Heidmühler FC    

HESSISCHE NIEDERSÄCHSISCHE ALLGEMEINE vom 11. April 2005
Läufer trotzen der widrigen Witterung
Göttingen. Seit vielen Jahren erfreut sich der Göttinger Frühjahrsvolkslauf rund um das Jahnstadion einer wachsenden
Beliebtheit. Auch am Sonntag bei der 19. Auflage wurde es wieder mal richtig eng bei den sechs Läufen. 2119 Sportler
nahmen an der bedeutendsten Laufveranstaltung Südniedersachsens teil und nur das nasskalte Wetter verhinderte einen
Teilnehmerrekord.
"Das angestrebte Ziel haben wir knapp verpasst. Mit besserem Wetter hätten wir den Rekord vermutlich geknackt", bilanz-
ierte Frank Sickora von der Betriebssportgruppe der Sparkasse Göttingen, die wie immer für die Organisation zuständig
war. Insgesamt 1635 Läufer hatten ihren Start per Voranmeldung zugesagt, doch die Bestmarke aus dem Jahr 2001 (2250
Sportler) wollte nicht fallen. "Der Frühjahrsvolkslauf ist halt immer ein wenig vom Wetter abhängig", sagte Sickora über die
widrigen äußeren Bedingungen.
Auf die Stimmung aller Beteiligten hatte das Wetter allerdings nur wenig Einfluss. Denn selten jubelten den Sportlern so viele
Zuschauer zu, wie am Sonntag. Der größten Beliebtheit erfreute sich einmal mehr die Langstrecke über 10 000 Meter.
Einige der 800 Teilnehmer nutzten den Lauf zur Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon, der am 24. April startet.
Ergebnisse

ANZEIGER FÜR HARLINGER LAND vom 12. April 2005
Bei der Premiere gleich den Titel erlaufen
Ostfriesische Meisterschaften im Halbmarathon in Dunum

Dunum (bum). Obwohl das Wetter durchwachsen war und starke Konkurrenzveranstaltungen lockten, gab es bei den
Verantwortlichen des Lauftreff Schafhauser Wald im SC Dunum bei den ostfriesischen Meisterschaften im Halbmarathon
strahlende Gesichter. Zunächst lag die Teilnehmerzahl mit 74 Männern und 25 Frauen um rund 40 Prozent über der des
Vorjahres und dann stimmte auch noch der sportliche Erfolg, denn der Dunumer Stephan Immega siegte vor seinem Team-
kollegen Siebo Wiegmann. Und bei den Frauen sorgte die Emderin Inga Jürrens sogar für einen neuen Streckenrekord.
Stephan Immega war der Durchstarter schlechthin, denn er absolvierte in Dunum seinen ersten Halbmarathon. Mit 1:16:39
Std. lag er im Ziel elf Sekunden vor seinem Vereinskollegen Siebo Wiegmann, der eine neue persönliche Bestleistung auf-
stellte. Er verbesserte seine Zeit des Vorjahres um sage und schreibe 90 Sekunden. Stark präsentierten sich auch Manfred
Landherr von der TG Wiesmoor und Frank Titze vom TuS Strudden, die sich beide im Vorderfeld platzieren konnten.
Hat bei den Männern der alte Streckenrekord mit 1:14:41 Std. nach wie vor Bestand, so stellte bei den Frauen Inga
Jürrens von der Emder LG mit 1:25:55 Std. eine neue Bestmarke auf. Sie überquerte die Ziellinie gut zehn Minuten vor der
Norderin Martina Rückbrod. Die frühere Dunumerin Astrid Lübben belegte Rang sieben.
Der Doppelerfolg von Immega/Wiegmann bedeutete für den Lauftreff Schafhauser Wald die halbe Miete in der Mann-
schaftswertung. Da Uwe Lübben das Ziel als 16. erreichte, lag das Team des SC Dunum am Ende fünf Minuten vor dem
des VfL Germania Leer und gut 14 Minuten vor der Emder LG, die bei den Frauen souverän die Teamwertung gewann.
Die schnellsten Teilnehmer erhielten je einen Pokal vom SC Dunum sowie von der Gemeinde.
Ergebnisse (PDF’s)

STADER TAGEBLATT vom 13. April 2005
Gunda Wiebusch mit vier Kreisrekorden
Leichtathletik: Erster Werfertag in Stade
Stade (st). Das war ein Auftakt nach Maß für die Stader Leichtathleten. Beim Saisonauftakt der Werfer purzelten am
Wochenende Rekorde. Typisches Aprilwetter mit Schauern, kühlem Wind, aber auch einigen Sonnenstrahlen - für Gunda
Wiebusch genau das richtige. Sie war die große Überraschung beim ersten Wettkampf des Jahres, zeigte beachtliche Leist-
ungen nach der langen Winterpause.
Die Seniorenwerferin vom VfL Stade stellte in der AK W40 vier neue Kreisrekorde auf. Sie steigerte ihre eigenen Best-
marken im Kugelstoßen auf 9,87 m und mit dem Diskus auf 28,72 m. Der Speer landete erst bei 29,31 m. Im Hammerwurf
hatte sie sich bis dato noch nie versucht. Einen Tag vor dem Wettkampf schaute sie sich die Technik bei den Senioren-
werfern ab und machte sich mit dem Wurfgerät vertraut. Im Wettkampf selbst steigerte sich Gunda Wiebusch mit jedem
Versuch bis auf 23,25 m. Mit mehr Training wird sie diese Marke demnächst noch übertreffen. Alle Leistungen von Gunda
Wiebusch berechtigen zur Teilnahme an den Deutschen Seniorenmeisterschaften.
Jürgen Schulz erfolgreich
Eine weitere Kreisbestleistung stellte im Rahmen des Werferfünfkampfes Jürgen Schulz von der LG Kehdingen ebenfalls im
Hammerwurf AK M45 mit 39,08 m auf. Ein gutes Mehrkampfresultat blieb ihm durch drei ungültige Diskuswürfe ohne
Punktwertung verwehrt.
Weitere gute Einzelergebnisse: Henning Mohr Kugel MJB 12,64 m, Mirko Bohmann M15 Diskus 40,79 m (beide TSV
Wiepenkathen), Neele Vlach (BSV Buxtehude) W15 Kugel 10,64 m / Hammer 29,66 m.
Alle Ergebnisse und jede Menge Fotos gibt es auf der
Home-Page des VfL Stade     

DEWEZET (Hameln) vom 13. April 2005
Hamann-Hattrick und ein Novum
Borgers und Neumann siegen gemeinsam beim ITH-Berglauf / ESV erfolgreich
Leichtathletik (cs). Novum: Nicht nur einen, sondern gleich zwei Sieger gab es beim 8. Marienauer Ith-Berglauf bei den
Herren. Denn Hand in Hand liefen Norbert Borgers (Blomberg) und Christian Neumann (TriAS Hildesheim) nach 53:23
Minuten durchs Ziel. Dadurch gab es keinen zweiten Platz. Und auch der vierte Platz entfiel, weil Nils König (ESV) und
Christian Franke (RSC Wunstorf) ebenfalls zeitgleich in 53:43 einliefen. Bei den Damen schaffte Simone Hamann (SC
Springe) den Hattrick: Bei ihrem dritten Start siegte sie unangefochten in 67:38 Minuten und verwies Ulla Köppen (VfL
Hessisch Oldendorf), die vier Minuten nach ihr insZiel lief, auf den zweiten Platz.
113 Läufer, darunter mit der Startnummer 30 auch ein weißer Terrier an der Leine seines Herrchen, machten sich vom
Sportplatz in Marienau auf die 13,8 Kilometer lange Strecke, die bis hinauf zum Ithkamm führte. Insgesamt 302 Höhen-
meter waren zu überwinden. Regen hatte die sonst gut zu laufenden Wege aufgeweicht, so dass es an zahlreichen Stellen
sehr matschig war und die Läufer aufpassen mussten, dass sie nicht ausrutschten. Aber bis auf einen Läufer, der schon nach
drei Kilometern wegen zu großer Schmerzen das Rennen aufgeben musste, kamen alle wieder ans Ziel, wurden dort von
Gesamtleiter Andreas Pusch nicht nur namentlich genannt, sondern erhielten auch viel Applaus von den Zuschauern.
Erfolgreichster und am stärksten vertretener Verein war der ESV Eintracht Hameln, der zugleich in vier Klassen den Sieger
stellte. Für alle gab es eine Urkunde, für die Gesamtsieger Pokale. Außerdem waren bei einer Tombola sportliche Sach-
preise zu gewinnen.
Ergebnisse

KURIER am SONNTAG (Weser Kurier) vom 17. April 2005
Antritt am letzten Anstieg
Vegesacker Citylauf: Jan Oude-Aost knapp vor Torsten Naue
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Vegesack. Bis einen Kilometer vor dem Ziel belauerten sich Jan Oude-Aost und Torsten Naue im Hauptrennen über die
zehn Kilometer beim 20. Vegesacker Citylauf. Mit seinem Antritt am letzten Anstieg von der Weserpromenade hinauf in die
Vegesacker Fußgängerzone sorgte Jan Oude-Aost letztlich für die Entscheidung. Im Ziel hatte der Werderaner mit 33:05
Minuten einen Vorsprung von neun Sekunden auf den Lokalmatadoren und siebenmaligen Citylaufsieger Torsten Naue von
der LG Bremen-Nord. Keine schnelle Siegerzeit bei idealen Wetterbedingungen. Allerdings liefen die beiden Favoriten die
ersten drei der vier Cityrunden fast Schulter an Schulter. "Torsten war diesmal überraschend sehr ruhig am Anfang. Dafür
war dann aber die letzte Runde auch die schnellste gewesen", schilderte ein im Ziel dennoch ausgepumpter Jan Oude-Aost,
der im Hinblick auf die Bremer und niedersächsischen 10 000-Meter-Meisterschaften am kommenden Wochenende einen
Platz unter den ersten fünf ankündigte. Trotz des verhaltenen Auftakts war das Tempo an der Spitze für alle weiteren Läufer
bereits in den ersten Runden zu hoch. Selbst der Drittplatzierte Uwe Cordes von der LG Kreis Verden musste trotz Aus-
nutzung des Windschattens in der dritten Runde abreißen lassen und kam schließlich auf eine Endzeit von 34:18 Minuten.
 Bei den Frauen über zehn Kilometer setzte Rebecka Weise-Jung trotz der anstürmenden Jugend ihre imponierende Sieges-
serie mit dem achten Erfolg in Serie fort. "Ich dachte, dass es diesmal härter wird. Nach den deutschen Halbmarathon-
Meisterschaften im März hatte ich Urlaub gemacht und trainiere erst wieder seit Montag." Doch die deutsche Senioren-
meisterin setzte sich mit 38:21 Minuten locker gegen die Jugendliche Schoami Bieser von der SG Findorff (40:48) durch.
 Ebenfalls überlegene Sieger gab es über die Mittel- und Kurzstrecke in Vegesack. Über die fünf Kilometer war Hikmet
Ciftci vom TV Langen bei einer Laufzeit von 16:05 Minuten nicht zu gefährden. Ein erfolgreiches Comeback nach langer
Wettkampfpause gelang dem LG-Nord-Läufer Christian Reiter in 16:41 Minuten vor seinem Vereinskollegen Bernhard
Friedenberg (17:30). Ebenfalls in Bremen-Nord blieben die ersten Plätze bei den Frauen über die Mittelstrecke durch
Maren Huckschlag (22:50) vor Antje Friedenberg (23:55).
Über eine Cityrunde von 2,5 Kilometern siegte Jan Petermann vom TuS Huchting in 7:48 Minuten vor den Nachwuchs-
läufern Tobias Schütte vom VSK Osterholz-Scharmbeck (9:12) und Kevin Neumann von der LG Nord (9:13). Bei den
weiblichen Starterinnen setzte sich mit Laura Lietz von der LG Nord in hervorragenden 10:07 Minuten sogar eine Schülerin
an die Spitze.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 18. April 2005
Schüler-Klassen stark gefragt
Im Zielbereich des Citylaufes herrschte nach 2,5 Kilometer-Rennen Verstopfung
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Nicht nur Spitzenathleten wie die Hauptlaufsieger Jan Oude-Aost und Rebecka Weise-Jung zeigten beim
Vegesacker Citylauf der LG Bremen-Nord
(wir berichteten im Kurier am Sonntag) Topleistungen, sondern auch die Alters-
klassen-Läufer und die zahlreichen Schüler. In den älteren Seniorenklassen wurden die Nordbremer ihrer Favoritenrolle
vollauf gerecht. Kurt Petereit von der LG Bremen-Nord lief auf der schweren Strecke sehr starke 42:01 Minuten und ge-
wann die M 65 ganz souverän mit fünf Minuten Vorsprung. In der M 55 reichte Werner Smit vom Lauftreff Schönebeck
dagegen schon eine Zeit von 46:42 Minuten zum Erfolg. Und da Spitzenläufer Torsten Naue seit dieser Saison der M 40
angehört, blieben bei den Männern insgesamt drei Altersklassensiege in Bremen-Nord.
Bei den Frauen waren es insgesamt sogar fünf Erfolge. Neben ihrem Gesamtsieg war Rebecka Weise-Jung natürlich auch
schnellste Starterin der W 45. Bei den 35- bis 40-Jährigen setzte sich Martina Pundt (46:19 Min.) vom TSV Lesum durch,
in der W 50 gewann Ingrid Hillbrecht (46:53) vom TV Grambke, und Kati Eickhorst (LGN) überzeugte in der W 70 mit
56:46 Minuten. Eine besondere Belastung nahm Waltraud Bayer (W 65) in Kauf. Die LG Nordlerin hatte vor dem Start
bereits über zwei Stunden lang den Verpflegungsstand aufgebaut und Kuchen verkauft sowie Tee ausgeschenkt. Quasi
nebenbei lief sie die zehn Kilometer in 48:10 Minuten.
Zu einem internen Wettbewerb des Schulzentrums Eggestedter Straße wurden die A-Jugend-Wertungen. Über die zehn
Kilometer setzte sich Lars Sonnberg in guten 39:15 Minuten durch. Beim Lauf über zwei Cityrunden lag Jakob Günther in
17:50 Minuten vorn. Dazu gewann Norman Naporra die fünf Kilometer der B-Jugend in 18:30 Minuten. Ebenfalls erfolg-
reich war die Schülerin Manon Zilm in der Hauptklasse (ab 19 Jahre) in 26:50 Minuten. Einen weiteren Erfolg für die Schule
verhinderten noch die A-Jugendlichen Ines Nee von der LG Nord in 22:11 und Pia-Marlen Püschner (TV Schwanewede)
in 23:50 Minuten gegen Sabrin Grijem.
Besonders großes Gedränge herrschte in diesem Jahr in den Schülerklassen über die 2,5 Kilometer. Zwischenzeitlich war
sogar aufgrund der Vielzahl an jungen Läuferrinnen und Läufern der Zieleinlauf verstopft. Umso wertvoller natürlich die Aus-
zeichnung für diejenigen, die sich in ihren Klassen vorne platzierten. Bei den Jüngsten setzten sich Jan Pieke vom SV Lem-
werder in 10:51 und Lea-Paulie Püschner vom TV Schwanewede mit 13:38 Minuten durch. In der M 9 gewann Bela Prieß
(11:16 Min.) von der Grundschule Fährer Flur vor Torben Walter (11:54) von der LG Bremen-Nord, dessen Vereins-
kameraden die älteren Schülerklassen dominierten. Die M 10 gewann Frederik Diemer in 10:15 Minuten, bei den Elfjährig-
en glänzte Erik Hoffmann mit 9:14 Minuten zugleich als Gesamtvierter vor M 13-Sieger Philipp Thielen (9:18). Kevin Neu-
mann als schnellster B-Jugendlicher rangierte in 9:13 Minuten auf Gesamtplatz drei. Noch übermächtiger für die Konkurrenz
präsentierte sich der weibliche Nachwuchs der LG Nord mit den sechs Siegerinnen: Hanna Asmussen (11:29), Jana Leh-
mann (10:59), Lotta Schlund (10:41), Laura Lietz (10:07), Rebecca Teiwes (10:18) und Lisa Sauerwald (10:19) aus den
Schülerklassen W 9 bis W 14.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 18. April 2005
Fußverletzung, Grippe, Virusinfektion
Viele Lauf-Asse der LG Bremen-Nord ausgerechnet beim 20. Citylauf zum Zuschauen verdammt
Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Vegesack. Leistungsstarke Zugänge im Laufbereich hat die LG Bremen-Nord zu Beginn dieses Jahres vermeldet. Doch
beim 20. Vegesacker Citylauf war von den Neuen im roten LGN-Trikot nichts zu sehen. Gleiches gilt für Andreas Ober-
schilp, den überragenden LGN-Athleten des vergangenen Jahres. Was ist los mit den Lauf-Assen?
Joaquim Pedro, im vergangenen Jahr für den TSV Kirchdorf startend noch Sieger in Vegesack, verfolgte das Renngesche-
hen an der Strecke zusammen mit Frau und Töchterchen. An eine Teilnahme war nicht zu denken: "Ich bin zuletzt zweimal
mit dem linken Fuß umgeknickt. So lange ich Schmerzen habe, kann ich auch nicht schnell laufen." Doch beim Staffellauf in
der Bremer Innenstadt am 5. Mai will er wenigstens wieder mitjoggen und dann seine intensive Vorbereitungsphase auf den
geplanten Höhepunkt, die Premiere des Bremen-Marathons im September, beginnen.
Schon in der heißen Vorbereitung auf den Marathon befindet sich der zweite hochkarätige LGN-Zugang Jens-Uwe Krage.
Er schleppte sich schon zu Beginn des Jahres mit mehreren Erkältungen herum. Immerhin gelang ihm vor vier Wochen noch
gemeinsam mit Torsten Naue und Bernhard Memering als LGN-Seniorenteam bei den Halbmarathonmeisterschaften in
Ohrdruf der Sprung auf Platz drei. Nun will Jens-Uwe Krage trotz der Rückschläge in den ersten Monaten bei den
deutschen Meisterschaften in Regensburg in der Altersklasse M 40 vorne mitlaufen.
Ebenfalls durch die Grippewelle beeinträchtigt waren Frank Mäusner und Bernhard Memering. Beide visieren nun jedoch
die Langstrecken-Landesmeisterschaften auf der Bahn am kommenden Wochenende in Sulingen an. Für Frank Mäusner
wäre dies dann der zweite Start im LGN-Trikot.
Seit Anfang Januar beim ersten Lauf zur Bremer Winterlaufserie trat Andreas Oberschilp nicht mehr in Erscheinung. Bereits
bei normaler Belastung klagt der 37-Jährige über erhöhten Puls. Eine immer noch rätselhafte Infektion verhindert hartes
Tempotraining und somit den Saisoneinstieg.
Auch das Nordbremer Aushängeschild Torsten Naue bleibt in seiner ersten Saison in der Altersklasse M 40 nicht von ge-
sundheitlichen Problemen verschont. Zwar war Torsten Naue bei allen wichtigen Rennen und Meisterschaftsläufen in diesem
Jahr bisher am Start, doch ein Leistenbruch bedroht die von ihm zu den Saisonhöhepunkten erklärten Starts bei den
Senioren-Weltmeisterschaften auf der Bahn und den deutschen Straßenlaufmeisterschaften.
Doch nicht für alle Langstreckler der LG Nord wiesen die ersten dreieinhalb Monate Probleme auf. Ein Riesensprung nach
vorn gelang Sebastian Lüning. Beim Winterlauf kämpfte er um den Sieg mit, und bei den Landesmeisterschaften im Straßen-
lauf war er ebenfalls an der Spitze des Feldes. Als Vorsichtsmaßnahme hinsichtlich einer heftigeren Erkältung startete aber
auch er nicht in Vegesack. Eine Klasse für sich ist immer noch Rebecka Weise-Jung. Sie gewann nicht nur zum zwölften
Mal den Citylauf, sondern holte sich im März schon den deutschen Halbmarathon-Titel der W 45.
Ergebnisse

Presseinformation vom 17. Aril 2005 (Von Gerald Nolte)
“Einfach klasse” - Charity-Lauf auf der Illoshöhe lockte über 100 Läuferinnen und Läufer
Die Erwartungen der Veranstalter des 1. Osnabrücker Charity-Laufes zu Gunsten wohnungsloser Menschen in Osnabrück
wurden weit übertroffen: Mehr als 100 Läuferinnen und Läufer nahmen an der sportlichen Aktion im Sinne eines guten
Zweckes teil, darunter mit Alice Graschtat, Ulla Großkurt, Anne Fitschen, Dr: Wachtel und Karl-Ludwig Thiele prominente
Politikerinnen und Politiker aus fast allen Parteien. Und auch der Stadtsportbund, an der Spitze mit dem 1. Vorsitzenden
Wolfgang Wellmann, ließ es sich nicht nehmen, zu Gunsten des Zwecks die Sportschuhe zu schnüren und einige Runden um
die Illoshöhe zu drehen. Erfreulich auch die hohe Anzahl junger Läuferinnen und Läufer, die sich mit dem Projekt solidarisch
zeigten und entweder 15, 30 oder sogar 60 Minuten laufend durchhielten. Jüngster Teilnehmer war der 5-jährige Julian
Kater, der ebenso lief wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Graf-Staufenberg-Gymnasiums oder Zehnkampflandes-
meister Nicolai Peselmann.
“Einfach klasse, dass wir so viele Leute zum Mitmachen bewegen konnten”, freuten sich unisono Friedhelm Peselmann,
Wolfgang Schnieder, Uli Rath, Ferdinand Flohre und Heidrun Deters vom Organisationsteam. “Wir danken Euch für das
gezeigte sportliche und soziale Engagement”, und so konnten die Organisatoren einen Betrag von über 1.000 Euro für die
Aufgaben des von Kürzungen stark betroffenen Laurentiusheimes verbuchen. “Mit dem Geld wollen wir gleich zwei Pro-
jekte für wohnungslose Menschen in Osnabrück unterstützen”, erläuterte Deters dem anwesenden Publikum. Und auch die
Läuferinnen und Läufer standen auf der Gewinnerseite, denn je nach absolvierter Laufstrecke gab es das Volkslaufabzeich-
en des Deutschen Leichtathletikverbandes in Silber oder Gold ausgehändigt. “Eine Aktion, die unbedingt wiederholt werden
sollte”, war dann auch der abschließende Tenor aller Beteiligten. Die nächste Gelegenheit, eine Stunde am Stück zu laufen,
bietet übrigens der OTB-Stundenlauf im Juni. Weitere Informationen dazu unter
www.otb.de    

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