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Presseberichte Veranstaltungen (Seite 14)

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Presseinformation vom 18. April 2005 (Von Hans-Hinrich Kahrs)
Mangels und Lürßen schaffen Quali für die DM
Gute Ergebnisse beim 5. Geestequelle-Werfertag in Oerel
Bei fast sommerlichen Temperaturen hatten die 61 Teilnehmer aus 12 Vereinen beim 5.Geestequelle-Werfertag, der kürzlich
vom TuS Alfstedt in Oerel ausgetragen wurde, fast ideale Bedingungen. Der leichte Gegenwind aus Osten begünstigte aber
nur die Speerwerfer, während die Diskuswerfer mit dem Rückenwind klar kommen mussten.
Nach ihrer Rückkehr zum TSV Gnarrenburg verbesserte Meike Lürßen im ersten Jahr in der Frauenklasse ihre persönliche
Bestleistung auf 44,61m. Damit konnte sie auch die Qualifikationsnorm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften im
Sommer überbieten. Nach zwei ungültigen Versuchen erzielte sie ihre beste Weite im dritten Versuch. Aber auch die übrigen
gültigen Würfe von 42,04m und 41,90m verdeutlichten das noch ausbaufähige Potenzial der Studentin, die vom Landes-
trainer Thorsten Frey in Hannover trainiert wird.
Catharina Mangels vom ausrichtenden TuS Alfstedt war vor der Diskuskonkurrenz der Frauen sichtlich nervös, hatte sie
doch an gleicher Stelle vor einem Jahr ihre Saisonbestleistung aufgestellt, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften
aber denkbar knapp verfehlt. Nach einem ungültigen 1.Versuch warf sie die 1-kg schwere Scheibe genau 45,00m weit und
verbesserte sich nach einem weiteren ungültigen Versuch auf 46,00m. Im 5.Versuch landete der Diskus sogar bei 46,91m.
Damit verbesserte Catharina Mangels ihren eigenen Bezirksrekord aus dem Vorjahr um mehr als zwei Meter und qualifi-
zierte sich gleichzeitig für die Anfang Juli in Wattenscheid stattfindenden Deutschen Meisterschaften. Nach diesem tollen
Saisonauftakt kann die Alfstedter Werferin, die ebenfalls bei Thorsten Frey in Hannover trainiert, gelassen an die komm-
enden Wettkämpfe herangehen. Neben diesen herausragenden Leistungen muss auch die Weite von Seniorenweltmeister
Klaus Albers aus Bremerhaven im Diskuswurf genannt werden. Nach verletzungsbedingter Pause warf  er in der Alters-
klasse M65 den 1-kg Diskus 50,57m weit.
Von den übrigen Athleten aus der Region konnte Janina Schmidt (TuS Alfstedt) mit 26,98m in der Altersklasse weibliche
Jugend B die Qualifikationsnorm für die Landesmeisterschaften übertreffen, ebenso wie Carina Köster (Selsingen/LAV
Zeven), die den Speerwurf der weiblichen Jugend B mit einer Weite von 33,80m vor Inga Blendermann (Hesedorf/TuS
Alfstedt) mit 30,03m gewann. Im Kugelstoß der Schülerinnen A/W15 hinterlies Lisa Völkner vom TSV Gnarrenburg mit
der besten Weite von 9,67m den besten Eindruck. Bei der männlichen Jugend B überragte Sven Schröder vom SV Werder
Bremen mit 14,90m im Kugelsstoß, 42,86 mit dem 1,5-kg Diskus und 45,19m mit dem 700g Speer. Arne Lütje (Osten-
dorf) erzielte in dieser Altersklasse für den TuS Alfstedt im Speerwurf mit 36,57m sein bestes Ergebnis.
Ergebnisse

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 19. April 2005
Die Entscheidungen fallen erst auf den letzten ein, zwei Runden
Andrea Pelka (AK 40) gewinnt den Stundenlauf bei den Frauen mit 12 633 m
Läufertag im Stadion mit großer Resonanz -- Besonders der Stundenlauf beeindruckte die Zuschauer
Delmenhorst
(abt). Der Andrang im Delmenhorster Stadion kurz vor dem Start zum Stundenlauf war groß. 26 Athleten
hatten sich bei gutem Wetter eingefunden, unter ihnen der Delmenhorster Paul Glöckner. “Ich bin vor vier Jahren das letzte
Mal auf der Bahn gewesen”, so der noch 61-Jährige, der seit drei Wochen wieder intensiv trainiert. Er nennt auch den
Grund seines Trainingseifers: Zu seinem Geburtstag am 30. April will er am Lauf in den Mai, ebenfalls organisiert vom
NLV-Kreis Delmenhorst, sein Bestes geben. Auch wenn Glöckner seinen Laufeinsatz als “reinen Joke” bezeichnet, war ihm
doch sein Ehrgeiz anzusehen. Sein Ziel (“Ich hoffe, ich schaffe heute über zehn Kilometer”) hat er mit 11 250 m geschafft.
 Wie viele Runden zu bewältigen waren, musste jeder Läufer für sich entscheiden. Bei den Männern vorne weg der lange
Jahre für Delmenhorst und jetzt für die LG Bremen-Nord startende Frank Mäusner (Jahrgang 65). Alle Zuschauer, und es
waren durchaus viele, hatten mit seinem Sieg gerechnet, zumal er bis zur 45. Minute die meisten Meter hinter sich hatte.
Doch ein Wadenkrampf hinderte ihn am Weiterlaufen. Er musste ebenso aufgeben wie der Oldenburger Manfred Ostendorf
(AK 60), der auf Grund von Sodbrennen und der damit verbundenen Übelkeit das Handtuch warf. Ostendorf, der mit
Horst Frense und Klaus Mohnsame letztes Jahr deutschen Rekord über drei Mal zehn Kilometer in Bad Liebenzell in
1:54:55 Stunden lief, nahm es gelassen. “Wäre ich weitergelaufen, hätte es wahrscheinlich zur AK-Bestzeit gereicht.”
Gewonnen hat den Stundenlauf bei den Damen Andrea Pelka von der LC 93 mit 12 633 m, bei den Männern Jens-Uwe
Krage von der LG Bremen-Nord mit 17 173 m.
Der Läufertag, der sowohl für Senioren, Frauen und Männer, der A- und B-Jugend und für Schüler der AK 14/15 ausge-
schrieben war, wurde gut angenommen. Insgesamt hatten 20 Vereine 90 Sportler gemeldet. Unter ihnen Judith Baron. Die
Elfjährige brauchte eine Sondergenehmigung (?), um mitlaufen zu können. Das für den TuS Ofen laufende Mädchen be-
wältigte die 800 m in 2:52,74 Minuten und blieb das erste Mal unter der Drei-Minuten-Grenze. Weitere erste Ränge aus
hiesiger Sicht holten Thomas Meyer (Jg.84) vom BTB über 100 m in 12,28 Sekunden. Fabian Schaak (87) lief 13,02
Sekunden, der Delmenhorster Wolfgang Fuhrmann (74), der für den TV Langen startet, benötigte für die gleiche Distanz
12,14 Sekunden.
In der AK-Wertung im Stundenlauf gingen Siege an Volker Lux (Männer), Eintracht Delmenhorst, mit 16 244 m, Carmen
Burmeister (Frauen), DTV, mit 11 280 m, Wesna Nochowicz (AK 35), DTV, 10 450 m, Detlef Bleiker (50), LC 93,
15 070 m, Joachim Becker (55), LC, 13 990 m, Jutta Fehlberg (60), LC, 12 509 m, Onoris Vassilios (65), Eintracht,
12 225 m und Alfred Firschau (70), Eintracht, 11 810 m.
Ergebnisliste

GOSLARSCHE ZEITUNG vom 19. April 2005
Knapp 900 Teilnehmer beim 16. Goslarer Altstadtlauf
Herbstliches Feeling beim Goslarer Altstadtlauf: Regen, Nebel und empfindliche Kühle machten zwar den hartgesottenen
Läufern nichts aus, drückten aber auf die Stimmung und sorgten dafür, dass sich der ein oder andere Hobbyläufer am
Morgen wohl noch einmal überlegte, tatsächlich an den Start zu gehen. So waren auch alle guten Wünsche, die Oberbürger-
meister Dr. Otmar Hesse am Freitagabend bei der städtischen Sportlerehrung in der Goldenen Aue noch geäußert hatte,
vergeblich. Die von Organisator Willi Gerdes angepeilte Zahl von 1.000 Teilnehmern blieb auch bei der 16. Austragung ein
Wunschtraum. “Bedauerlich, bei besserem Wetter hätten wir es wahrscheinlich geschafft, denn die Zahl der Voranmeld-
ungen lag schon bei über 500”, kommentierte Gerdes die knapp 900 Starter.
Die Zahl der Zuschauer jedoch, die sich auf dem Markplatz bei Start und Ziel tummelten, hielt sich im Gegensatz zum Vor-
jahr in überschaubaren Grenzen. “Das ist bedauerlich, denn bei mehr Stimmung läuft es sich viel leichter”, meinte der mittler-
weile für die LG Hannover startende Bad Harzburger Johannes Raabe, der über die 5000-m-Strecke als Jugendläufer die
Konkurrenz in Grund und Boden rannte, im Ziel 1:43 Minuten Vorsprung hatte und damit seinen Titel aus dem Vorjahr er-
wartungsgemäß verteidigte. Sein große Ziel, so teilte er im Interview mit Moderator Volker Bäcker mit, sind jetzt die
Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Braunschweig, bei denen er über die 5.000 Meter um den Titel mitlaufen will.
 Während Raabe erneut ganz oben auf dem Siegertreppchen stand, war der Seriensieger über die lange Strecke diesmal
zum Zuschauen verurteilt. Der Goslarer Mario Burger, der für die LG Braunschweig startet, war vor einigen Wochen vom
Baum gefallen und hatte sich einen Rippenbruch zugezogen. “Der Lauf hier kommt eine Woche zu früh für mich”, meinte der
Gärtnermeister, der nun in der kommenden Woche beim Stadtlauf in Hildesheim sein Comeback starten will.
(Sg)
Ergebnisse

Presseinformation vom 19. April 2005 (Von Markus Steinbrück)
Läufer- und Werfertag der LG Nordheide am Sonntag, 17. April, in Winsen (Luhe
Eine windige Angelegenheit
Winsen. Mit einer erfreulich guten Resonanz von 87 Leichtathleten aus zwölf Vereinen eröffnete die LG Nordheide am
vergangenen Sonntag die Bahnsaison 2005 im Winsener Kreisgebiet. Zu den Höhepunkten des Läufer- und Werfertages
auf der Sportanlage der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Winsen (Luhe) zählte das 200-Meter-Sprintduell zwischen Paul
Dittmer (MTV Hanstedt) und Dennis Lemm (TSV Stelle). Der B-Jugendliche Lemm behauptete bis zehn Meter vor dem
Ziel die Führung, bevor der ein Jahr ältere Dittmer noch an ihm vorbeizog. Dittmer, Bronzemedaillengewinner der Deutschen
Jugend-Hallenmeisterschaften 2005, siegte in starken 22,5 sec mit einer Zehntelsekunde Vorsprung. Beide Läufer wurden
bei ihrem Sturmlauf allerdings von einem unzulässig starken Rückenwind von 2,5 m/s unterstützt.
Auch über 100 Meter sorgten Dittmer (11,1 sec) und Lemm (11,3 sec) für die schnellsten Zeiten des Tages. Beste weib-
liche Sprinterin war Sarah Krefft (LG Nordheide). Die 24-Jährige gewann über 100 Meter (12,9 sec) und 200 Meter
(26,7 sec). Während sich die Sprinter über die meist zulässige Unterstützung der Natur freuten, hatten Weitspringer und
Speerwerfer arg mit den wechselnden Winden zu kämpfen. So blieben die ganz großen Leistungen in diesen Disziplinen aus.
 Eine Woche vor den Niedersachsen-Meisterschaften in den Langstaffel-Wettbewerben nutzen viele Leichtathleten den
Läufer- und Werfertag für einen Testlauf über 400 Meter. 13 männliche und 15 weibliche Langsprinter stellten sich der
mörderischen Herausforderung. Die beachtlichste Leistung bot der 17-jährige Alexander Kammermeier (LG Nordheide),
der die Stadionrunde trotz des böigen Windes in erstklassigen 49,7 sec absolvierte. Nicht dahinter zu verstecken brauchten
sich seine LG-Vereinskameraden Robert Supplieth (50,8 sec/Männer) und Christian Bernau (50,9 sec/Männl. Jugend A).
 Kammermeiers Pendant im weiblichen Bereich hieß Jana Sussmann. Die 14-Jährige von der LG Nordheide war in der
Hallensaison überraschend Landesschülermeisterin über 300 Meter geworden. Jetzt kämpfte sie in ihrem ersten 400-Meter-
Rennen die deutlich ältere Konkurrenz auf der Zielgeraden nieder. Die Schülerin des Gymnasiums Winsen blieb in 59,3 sec
als einzige Teilnehmerin unter der 60-Sekunden-Grenze. Auf den Plätzen folgten die A-Jugendlichen Angelina Meyer (60,7
sec/MTV Soltau) und Corinna Hinck (60,8 sec/LG Nordheide).
Weitere Ergebnisse: Weibliche Jugend A: 100 Meter: Jonah Kröger (MTV Hanstedt) 13,1 sec; Speerwurf: Inga Wendt (LAC Meckelfeld)
32,33 m. Männliche Jugend B: 400 Meter: Nils Lasse Gutzeit (LG Nordheide) 52,4 sec. Weibliche Jugend B: Weit: Svenja Patjens (TSV
Stelle) 4,81 m. Schüler M 13: Kugel: Timo Meyer 10,29 m. Schüler M 14: Kugel: Nils Kieseleit (beide LG Lüneburg) 11,08 m. Schülerinnen
W 12:
Diskus: Karolin Jobmann 22,27 m. Seniorinnen W 40: Diskus: Astrid Jobmann (beide TSV Stelle) 35,82 m. Senioren M 50: Diskus:
Dr. Jochen Schuchart (TSV Eintracht Hittfeld) 33,28 m. --
Alle Ergebnisse

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 20. April 2005
100 Sportler starteten beim Wallheckenduathlon
Duathlon: Thorsten Bickel war der Schnellste beim Wettbewerb in Logabirum
Barbara Hoppe gewann bei den Frauen über die Langstrecke - Nur der Männersieger war vor ihr im Ziel
Logabirum (ätz). Bei der fünften Ausrichtung des Wallheckenduathlons von Fortuna Logabirum nahmen am Sonntag genau
100 Ausdauersportler teil. Thorsten Bickel (TCO Die Bären Oldenburg) und Barbara Hoppe (TS Harburg) gewannen die
Langstrecke, Enno Heidergott und Kira Lammers (VTB Triathlon Varel) siegten über die Kurzstrecke. Den Staffelwettbe-
werb gewann das Team des UEG Leer. Die Erweiterung des Angebots durch den Sparkassen-Cup über die Kurzstrecke
bewirkte eine Steigerung des Teilnehmerfelds um mehr als das Doppelte. Über 4,3 Kilometer Laufen, 18 Kilometer Rad-
fahren und 2,5 Kilometer Laufen konnten Einsteiger den Duathlon als Einzelstarter oder Staffelteilnehmer kennenlernen.
 Enno Heidergott setzte sich gegen den Deutschen Jugendmeister aus Varel, Martin Gyongyosi, durch. Kira Lammers
(ebenfalls Varel) gewann die Frauenwertung vor Eylin Reinhard (Fortuna Logabirum). Die Staffelwertung gewannen die
UEG-Schüler Max Brinkmann, Gerrit Ukena und Tim Wietoska vor den Marathonhühnern (Heidergott, Pleis, Hattermann).
Die Firmenwertung gewann hauchdünn Enova I (Brümmer, Brinkema, Albers) vor Enova II (Zellmer, Warnecke, Buss).
Auf der Langstrecke (6,8 Kilometer Laufen, 36 Kilometer Radfahren und 4,3 Kilometer Laufen) zeigte die Harburgerin
Barbara Hoppe eine starke Leistung. Als Gesamtzweite (1:42:48 Stunden) ließ sie nur einem Mann den Vortritt. Thorsten
Bickel (1:36:56) kam vor ihr ins Ziel und verwies bei den männlichen Konkurrenten Karl Heinz Speckmann (MTV Aurich)
und Nico Kleinert (OSC Bremerhaven) auf die Plätze.
Ergebnisse und mehr    

BREMERVÖRDER ZEITUNG vom 20. April 2005
Rekord beim 9. Oste-Ohe-Lauf
174 Starter gingen am Sonntag in Elm auf die Laufstrecke -- Ältester Teilnehmer 74 Jahre alt  
Elm (tk). Sehr zufrieden haben sich die Verantwortlichen des MTV Elm mit dem Ergebnis des 9. Oste-Ohe-Laufes gezeigt.
Bereits beim ersten Startschuss am Sonntagmorgen strahlte die Sonne und sorgte damit für beste Voraussetzungen für die
Athleten. Mit 174 Startern, die zumeist aus dem Elbe-Weser-Dreieck kamen, verzeichnete die Veranstaltung somit eine
neue Rekordbeteiligung.
Um 9.30 Uhr ertönte der erste Startschuss. Die jüngsten Sportler der Jahrgänge 94 bis 98 mussten eine 1.770-Meter-
Strecke bewältigen, die durch das Waldgebiet Ohe und entlang der Oste verlief. Besonders der Anstieg kurz vor dem Ziel
auf dem Elmer Sportplatz verlangte den Läuferinnen und Läufern alles ab. Als Sieger kam Said Gilani vom TSV Wehdel in
7:13 min. ins Ziel. Bei den Mädchen gewann Milena Peper von der LAV Zeven in 7:18 min. Im folgenden Rennen für die
Jahrgänge 90 bis 93 musste ebenfalls die Entfernung von 1.770 Metern bewältigt werden. Hier hatte Volker Engelmann
(TSV Sievern) in 6:45 min. knapp vor Jannek Lührs (TuS Alfstedt/6:48 min.) die Nase vorn. Schnellste der Mädchen war
Tami Gerken (LAV Zeven/7:13 min).
Im dritten Lauf erreichten die Teilnehmer erst nach 3.333 Metern ihr Ziel. Dort waren die Jugendlichen (Jahrgänge 86 bis
89) sowie Frauen und Männer aller Altersklassen vertreten. Die Beteiligung der Walker, die ohne Zeitnahme gemessen
wurden, ließ etwas zu Wünschen übrig. Erfolgreichster Läufer über diese Strecke war Holger Brunckhorst aus Ahrens-
wohlde in einer Zeit von 12:15 min. Beste Läuferin war Nele Dehnenkamp vom TSV Wehdel in der Zeit von 13:25 min.
 In der Königsdisziplin über 10.000 Meter nahm ein zahlenmäßig großes Starterfeld teil. Herausragend war über diese
Strecke die Leistung von Hans-Hermann Backmeier, der sie als 74-jähriger noch locker bewältigte. Schnellster über die
zehn Kilometer war Nils Niemeyer vom LC Paderborn in 35:52 min. Erste bei den Frauen wurde Marianne Schier von der
LG Kehdingen in der Zeit von 46:19 min.
Fotos vom 9. Oste-Ohe-Lauf des MTV Elm sind in Kürze im Internet unter
www.mtv-elm.de zu sehen.
Ergebnisliste (PDF - 231 KB)

CELLESCHE ZEITUNG vom 20. April 2005
812 Teilnehmer in Bergen
Colsmann dominiert Langstrecke
Das Wetter stimmte, die Stimmung war gut - und 812 Aktive machten den 15. Sparkassenlauf in Bergen zu einem großen
Ereignis. Frank Colsmann vom TSV Kirchdorf setzte dabei als Sieger des 10-km-Laufs Akzente. Er verwies Stefan Bäder-
mann vom Veranstalter TuS Bergen auf Rang zwei.
812 Aktive waren beim Sparkassenlauf in Bergen an den Start gegangen. Laufen, Wandern, Skaten und Rad fahren waren
im Angebot. Eine starke Beteiligung fanden wieder die Schülerläufe über 1 und 1,8 km. Bei guten Lauftemperaturen gab es
gute Ergebnisse bei den 5- und 10-km-Läufen. Die Hinrich-Wolff-Schule stellte mit 203 Teilnehmern die größte Gruppe,
gefolgt von der Eugen-Naumann-Schule (50) und der britischen Slim School (50). Der 10-km-Elitelauf wurde von Frank
Colsmann (TSV Kirchdorf) in 33:33 Minuten dominiert. Stefan Bädermann (TuS Bergen/34:04) und Detlef Klages (MTV
Müden/34:17) folgten auf den Plätzen. Bei den Frauen siegte Monika Winkler (Bad Bevensen/42:32).
Auf der 5-km-Strecke siegte Jan Rybitzki (LG Celle Land) in 16:23 Minuten vor Heiko Szymlet (TuS Bergen/16:30). Die
Frauenkonkurrenz dominierte Claudia Bührke (MTV Beedenbostel/20:28) vor Anna Füllgrabe (MTV Müden/21:08).
 Den 1,8-km-Lauf dominierte Anna Füllgrabe (MTV Müden). Sie gewann vor Carolin Liedke und Katharina Ahrens, beide
vom TuS Bergen. Bei der männlichen Jugend dominierte der TuS Bergen mit Jan Niemeyer vor Georg Ahrens und Henrik
Prinzhorn. Bei den voll besetzten Schülerläufen über 1 km ging der Siegerpokal an Sarah Gieseke (TuS Wrestedt) vor
Stefanie Liedke (TuS Bergen) und Simone Wötzel (Eugen-Naumann Schule). Bei den Jungen dominierte der MTV Olden-
dorf mit Kilian Grünhagen und Christopher Witte. Nick Dierksen (Hinrich-Wolff-Schule) lief auf Platz drei.
Beim Skaterrennen über 21,1 km wurden die hervorragenden Straßenverhältnisse auf dem Truppenübungsplatz gelobt.
Von den 53 Radfahrern, die über 39 km an den Start gegangen waren, siegte Wolfgang Stratmann in 57:38 Minuten vor
Benjamin Höber und Henning Fernau (alle Celler Velo Club). Somit ging die Teamwertung an den Celler Velo Club. Die
Seniorenwertung gewann MTV Müden II mit Peter Sparkuhle, Erhard Friemel und Bernd Thiemann. Der jüngste Teil-
nehmer, Harwey Newman, bekam von Sparkassendirektor Axel Lohöfener eine Überraschung überreicht.
Ergebnisse

DIE HARKE (Nienburg) vom 20. April 2005
Ehemann als härtester Gegner
Anke und Dirk Kemmener sorgen beim Liebenauer Volkslauf für das spannendste Rennen
Liebenau
(hhg). Weiter nach oben gingen die Teilnehmerzahlen beim 15. Liebenauer Volkslauf, mehr als 200 Aktive
starteten auf den verschiedenen Strecken durch die Eickhofer Heide - vor allem als Läufer, aber auch als Walker mit und
ohne Stöcke. Das Wetter mit frühlingshaften Temperaturen und der veranstaltende MTV als perfekter Organisator zeigten
sich von ihren besten Seiten und machten die Veranstaltung zu einem gelungenen Auftakt in die "warme Saison".
In sportlicher Hinsicht dominierten die Läufer aus dem Nordrhein-Westfälischen. Die Ehre der Einheimischen retteten Silvia
Kettel vom MTV Liebenau und Johannes Haßlinger vom VC Nienburg, die im Zehn-Meilen-Rennen siegreich blieben.
Haßlinger bezwang mit einem energischen Endspurt auf den letzten 100 Metern in 56:01 Minuten Achim Hagemeyer vom
ATSV Espelkamp um gerade einmal zwei Sekunden. Joachim Hoyer aus Sulingen wurde in 1:02:49 Stunden abgeschlagen
Dritter. Silvia Kettel reichten 1:14:59 std für den Gesamtsieg bei den Damen. Es folgte Christine Fuchs von der LG Bremen
Nord in 1:16:07 std, Katrin Haumann aus Marklohe überraschte als Dritte in 1:16:19 std.
Sehen lassen konnten sich ebenso die Leistungen der Schüler über 800 Meter: Steffen Kettel vom MTV Liebenau war in
2:50 Minuten der Schnellste überhaupt, aber auch die Ergebnisse der wesentlich jüngeren Jörn (3:01 min) und Lars (3:04
min) Kühlcke, beide vom ASC Nienburg, sowie Claas Lamping (3:04 min) von der Holtorfer SV gingen in Ordnung.
Spektakulär endete das 10-Kilometer-Rennen: Anke Kemmener vom ATSV Espelkamp erzielte in starken 35:51 min die
schnellste Zeit. Als ärgster Verfolger erwies sich ihr eigener Ehemann Dirk, der in 36:18 min den Gesamtsieg bei den Herren
sicherstellte. Zwei Athleten von den Lübbecker Berglöwen beanspruchten die restlichen Treppchenplätze. Bester einheim-
ischer Läufer war Matthias Gilster vom MTV Schweringen als Fünfter in 40:14 min. Das Damen-Silber ging an Nicole
Krinke von der JG Oyle, die trotz ihrer hervorragenden 40:49 min deutlich unterlegen war. Karin Haake vom TSV Lemke
auf Position drei in 43:31 min sorgte für einen weiteren Lichtblick aus Kreis-Nienburger Sicht.
Über 5400 m musste sich Andreas Hadaschik vom MTV Liebenau erst auf dem letzten Kilometer dem A-Schüler Jonathan
Köster (ATSV Espelkamp) geschlagen geben. Für den 15-Jährigen wurden 18:58 min gestoppt, Hadaschik überquerte
zeitgleich mit Markus Schuster vom SSV Rodewald in 19:29 min die Ziellinie. Sandra Weise (ATSV Espelkamp) setzte
sich in der Damenkonkurrenz in 21:51 min durch vor Heide Schwartz (TV Bruchhausen, 24:13 min). Auf Platz drei meldete
sich Anja Lamping von der Holtorfer SV nach einer längeren Wettkampfpause als Dritte in 24:56 min eindrucksvoll zurück.
Ergebnisse  

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 23. April 2005
Rekorde mit viel Spaß
2. Kreislauf gestern gelungen
Lüchow (koo). Vorne ging die Post ab, doch die Mehrzahl hatte trotz langsamen Tempos sichtlich ihren Spaß. Der zweite
Kreislauf der Lüchow-Dannenberger Kreisverwaltung mit der Meisterschaft der niedersächsischen Landkreise im Aus-
dauerlauf war gestern erneut eine gelungene Veranstaltung. Die Veranstalter dieses Rennens für Verwaltungen, Behörden,
unterstützende Firmen und Schulen waren zufrieden, notierten sie doch im Start- und Zielbereich vor dem Kreishaus in
Lüchow mehrere Rekorde. Der erste: Gut 200 Starter sorgten für ein ansehnliches Teilnehmerfeld. Erstmals war zudem ein
Landrat darunter. Und Sieger Jürgen Hold vom Landkreis Verden lief die sechs Kilometer in 22:05 Minuten ab - das war
53 Sekunden schneller als im Vorjahr. Titelverteidiger Hermann Luttmann vom Landkreis Rotenburg/Wümme blieb in
22:20 Min. auch noch unter seinem Vorjahresergebnis ebenso wie Marek Preuß. Der Polizist aus Lüchow und Fußball-
Oberliga-Schiedsrichter war in 22:31 Minuten schnellster Lüchow-Dannenberger und Sieger der Männer-Hauptklasse.
 Gute Stimmung herrschte schon vor dem Lauf, obwohl der Start um 20 Minuten hinausgezögert worden war. Denn einige
Starter aus Cuxhaven hatten Verspätung - nach so einer langen Anreise warteten die anderen Teilnehmer gerne. Während
des Rennens, das die Teilnehmer auf dem 3-km-Rundkurs auch zwei Mal durch das Foyer des Kreishauses geführt hatte,
heizte die Percussionsgruppe Xamba den Läufern ein. Für die meisten stand der Spaß und nicht die Zeit im Vordergrund.
Presseinformation vom 23. April 2005 (Von Manfred Haacke)
“2. Kreislauf Lüchow-Dannenberg”
Landkreis Rotenburg verteidigt den Titel der niedersächsischen Landkreise im Ausdauerlauf
Fast 200 Läuferinnen und Läufer schickte Landrat Dieter Aschbrenner am vergangenen Freitag auf die 6 km-Strecke durch
den Lüchower Schützenpark und die Plater Marsch mit Start und Ziel vor dem Kreishaus ins Rennen um die Meisterschaft
der niedersächsischen Landkreise im Ausdauerlauf. Bei hervorragenden Wetter war die Stimmung unter den Behörden-
läufern schon vor dem Start hervorragend. So gab es überhaupt keine Frage, dass auf die Kreisvertreter aus Cuxhaven ge-
wartet wurde, die in einem Stau hängengeblieben waren.
Nachdem das Team aus Rotenburg noch in der letzten Woche nachgemeldet hatte, war die Favoritenrolle schnell vergeben.
So war mit Hermann Luttmann, dem schnellen Kreisrat von der Wümme, auch der Vorjahrssieger wieder dabei. Obwohl
er 38 Sek. schneller lief,  musste er Jürgen Hold vom Landkreis Verden ziehen lassen, der den Streckenrekord um 33 Sek.
auf 22:05 Min. verbesserte. Das ausgeglichene Rotenburger Team hatte mit einer Steigerung von fast einer Minute deutlich-
en Vorsprung vor den den Aller-Oker-Ise-Runners vom Landkreis Gifhorn und dem Landkreis Celle. Keine Chance für
die Lüchow-Dannenberger, deren erste Mannschaft im letzten Jahr noch Zweiter war. “Die Sozis” kamen auf den dem 8.
Platz ins Ziel.
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hatte auch schnelle Gäste eingeladen und neue Talente wurden gesichtet. Es gewann
die Kreisstelle Lüchow-Dannenberg der Zahnärzte und Labore. Zu diesem Team gehörte mit Grit Göldenitz die schnellste
Frau. Sie verbesserte den Streckenrekord um gleich 55 Sek. auf 28:51 Min. Ihr folgte mit 29:25 Min. Dagmar Schulz von
der Mannschaft “Der Vorstand” des Landkreises Lüchow-Dannenberg. Sie steigerte sich um eine Minute und lag knapp
vor Nicole Germ vom Landkreis Lüneburg in 29:35 Min. Zweite Mannschaft in der Gästewertung wurde die Polizei
Lüchow mit Marek Preuß als Gesamtvierter und schnellster Lüchow-Dannenberger in 22:31 Min.
Wurden im Vorderfeld Spitzenzeiten gelaufen, immerhin die ersten Sechs unter 23 Minuten, wurde im Mittelfeld und da-
hinter für die Mannschaft gelaufen. Wem die Luft nach der ersten Runde fehlte, wurde im Foyer des Kreishauses begeistert
empfangen und von Sambarythmen auf die zweiten 3 km geschickt. Am Start und im Ziel wurden 23 Kreis- und 7 Gäste-
mannschaften gezählt. Der Teamgeist stand im Vordergrund. Mit Routine bewältigten die Helfer der Kreisverwaltung die
zahlreichen Ummeldungen vor dem Startschuss. Auch während und nach dem Lauf lief alles rund. Bereits 45 Minuten nach
Zielschluss und nach dem der Ansturm beim Essen und Trinken, organisiert von der Kantine des Kreishauses und der
Berufsbildenden Schule, sich legte, ging die Veranstaltung in die letzte Runde. Nach einer von Sponsoren reich bestückten
Tombola, erhielten alle Aktiven vom Ersten Kreisrat Martin Schultz die Urkunden. Mit abschließenden Beifall bedankten
sich die Läuferinnen und Läufern bei den Helfern der Kreisverwaltung für die Organisation. Der Landkreis Osterholz sprach
die Einladung für die 3. Meisterschaft der niedersächsischen Landkreise im April nächsten Jahres aus.
Ergebnisse

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 25. April 2005
Hildesheim – Ein Volkslauf für die ganze Familie
(cha).
Auch wenn die Konkurrenz mit Fußball und Flohmarkt groß war: Der Wedekindlauf hat gestern tausende Sportler
und Zaungäste in die Innenstadt gelockt. Allein 2000 Läufer aller Altersklassen begaben sich - angefeuert von Freunden und
Verwandten - auf die Strecke. Um genau 12 Uhr hebt Karl-Heinz Krüger vom Organisationsteam in der Rathausstraße
gegenüber der Lilie die Startpistole. Dicht gedrängt warten die Leichtathleten auf den Schuss. Ein lauter Knall, Pulverdampf
und die Läufer begeben sich entspannt auf die Strecke. “Lass uns mal gleich ganz nach hinten”, ruft eine Walkerin noch ihrer
Freundin zu. Zum ersten Mal haben die Organisatoren von der Sparkasse und vom MTV 48 auch die moderne Sportart
zugelassen. “Wir haben 50 Walker dabei”, sagt Krüger. Doch die bilden eine Minderheit: Insgesamt begeben sich rund
2000 Läufer auf die Strecke.
Zwar hat der Wedekindlauf in diesem Jahr mit dem Fußball-Länderspiel sowie dem Flohmarkt und den Wertungsläufen zur
Deutschen Meisterschaft des Auto-Modell-Clubs auf dem Volksfestplatz harte Konkurrenz bekommen, doch der Lauf
scheint seine “Stammgäste” zu haben: Hunderte schlendern schon vor dem ersten Start in der Umgebung umher, wärmen
sich hin und her trottend in der Fußgängerzone auf oder dehnen hinter dem Rathaus ihre Muskeln und Sehnen. Auf der Lilie
nimmt Sportlehrer Marcel Bisdorf seine Viertklässler noch einmal ins Gebet. “VGS Emmerke” - Verlässliche Grundschule
Emmerke - steht auf einem Holzschild, das ein Vater vor den jungen Leichtathleten her trägt. Sie laufen zusammen mit den
Fünf-Kilometer-Teilnehmern. Noch jüngere Leichtathleten starten am Nachmittag. Sie müssen die Ein-Kilometer-Distanz
zurücklegen. Neugierig strömen die Menschen auf dem Marktplatz zusammen, schauen den Einlagen der Cheerleader des
MTV 48 zu, die vor dem Zehn-Kilometer-Lauf ihre bunten Pompons vor der Bühne schwenken, oder lassen sich unter
dem blauen Himmel Kaffe und Kuchen oder Bier und Bratwurst schmecken.
Nicht jeder, der teilnehmen wollte, war auch wirklich willkommen. Als sich professionelle Läufer aus dem Ausland über
ihre Agenten erkundigten, was es in Hildesheim denn zu gewinnen gibt, winkte Organisator Krüger gleich ab. Kleine Auf-
merksamkeiten und Urkunden sind es, die die besten Läufer des Wedekindlaufes mit nach Hause nehmen sollen. Die Ver-
anstaltung sei halt ein Volkslauf für die ganze Familie und kein Tummelplatz für Geschäftemacher, deuteten die Veranstalter
an. Mehr über den Wedekindlauf lesen Sie am Dienstag im Sportteil der HAZ. (und wenn online verfügbar, auch hier auf
der Home-Page.)
Ergebnisse

DER MÜNSTERLÄNDER vom 25. April 2005
Volkscrosslauf lockt Sportler an
Erfolge: Beyer gewinnt Frauenkonkurrenz -- Kuhlen bei Männern in Front
Von Hans Passmann
Thülsfelde. Noch schnell die Schuhe zugeschnürt, die Sonnenbrille aufgesetzt, die Startnummer befestigt, dann konnte es
losgehen: Gestern gab Kampfrichter Heinz Engelke am Aktionsplatz an der Thülsfelder Talsperre den Startschuss zur 28.
Auflage des vom Kreissportbund Cloppenburg ausgerichteten Volkscrosslauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre”. Bei
besten Witterungsbedingungen gingen etwa 250 Läufer auf die rund zehn Kilometer lange Strecke. Das Gros der Aktiven
waren Freizeitsportler aus dem nord- und westdeutschen Raum.
Einige packte am Ende aber doch der Ehrgeiz. So auch Andreas Kuhlen aus Garrel. Der 22-jährige Auszubildende hatte es
mächtig eilig, als Erster die Ziellinie zu überqueren (34:14 Min.). Dicht auf den Fersen blieb ihm sein zwei Jahre älterer
Bruder Georg, der den Wettkampf 2004 gewonnen hatte. Kurz vor der Ziellinie zog Andreas Kuhlen das Tempo an und
behielt die Nase vorn. “Nein, nein, ich habe meinem Bruder den Sieg nicht geschenkt”, winkte der läuferisch stärker einge-
schätzte Georg Kuhlen ab. “Bei diesem Lauf war Andreas zum Schluss einfach stärker”, so der Vorjahressieger. “Bei
diesem herrlichen Wetter macht es richtig Spaß zu laufen,” sagte der Gewinner, der vor etwa zehn Jahren als Schüler seinen
letzten Volkscrosslauf um die Talsperre bestritten hatte.
Diesmal war die Strecke etwas schwieriger. Das lag an den aktuellen Sanierungsarbeiten vor Ort. Durch die Erdarbeiten
ging es bergauf und bergab, durch lockeren Sandboden und über kaum befestigte Wege. “Dieser Lauf machte diesmal
seinem eigentlichen Namen alle Ehre. Es war ein reiner Crosslauf”, kommentierte Antonia Beyer (VfL Löningen), die er-
wartete Siegerin der Frauenkonkurrenz die Bedingungen (42:03). “Für mich war es mehr oder weniger Training”, so die
39-jährige Ausnahmeathletin, bei deren Tempo die Zweitplatzierte Susanne Fröhlking (Haselünne) lediglich bis Kilometer
sieben mithalten konnte.
Erneut war auch der Schülerlauf für Mädchen und Jungen mit fast 150 Aktiven aus 13 Klassen ein Erfolg. Bei den Grund-
schulen (3./4. Schuljahr/2000 Meter) siegte Molbergen vor St. Andreas Cloppenburg und Cappeln. In der Kategorie 5./6.
Schuljahr (3000 Meter) kam bei den Jungen die Cloppenburger Pingel-Anton-Schule vor der Marienschule Cloppenburg
auf Rang eins. In der Wertungsgruppe Mädchen siegte die Marienschule (Cloppenburg) vor der Ludgeri-Schule (Löningen).

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 26. April 2005
468 Teilnehmer beim Jubiläums-Rennen
Leichtathletik: TG Wiesmoor startete 6. Lauf rund ums Ottermeer / Einige Siege für Ostfriesen
Wiesmoor. Die TG Wiesmoor begrüßte Sonnabend 468 Teilnehmer zum Jubiläumslauf rund ums Ottermeer. Anlässlich
des 75-jährigen Bestehens des Vereins war das Angebot um Schülerläufe erweitert worden. Über 5000 Meter der Frauen
setzte sich Kerstin Lüken von der Emder LG in 20:38 Minuten durch. Zweite wurde Silvia Hörig von der LG Wilhelms-
haven (23:46) vor ihrer Klubgefährtin, der Jugendlichen Christin Oelrichs (27:20). Bei den Männern gewann auf dieser Dist-
anz Frerk Schenker von der LG Göttingen (17:45 Minuten) vor den beiden Wiesmoorern Mark Schütte (19:04) und Jann
Poppen (19:23).
Das Frauenrennen über zehn Kilometer beherrschte Manuela Schulz (LG Wilhelmshaven). Sie benötigte 42:23 Minuten und
lag schließlich mehr als dreieinhalb Minuten vor der Zweitplatzierten Sabrina Hofmeister. Die Nachwuchsläuferin vom LT
Schafhauser Wald gewann in 46:03 Minuten zugleich die Jugendwertung. Bei den Männern ließ Holger Grigat (TV Norden/
35:03) die Konkurrenz hinter sich. Acht Sekunden nach ihm kam der Göttinger Thorsten Wienecke ins Ziel, Dritter wurde
Michael Mäschig (LG Wilhelmshaven/35:25). In der Jugendwertung jubelte Christoph Kettwig (TSV Hesel) über den
ersten Platz. Ein besonderes Ereignis war der Start der Fußballer von Germania Wiesmoor. Der Tabellenführer der Kreis-
liga Aurich/Wittmund trat fast komplett über 10 000 Meter an. In der erstmals durchgeführten Teamwertung gingen die
Siege an LG Ostfriesland (Männer), TuS Aurich-Ost (Frauen) und LG Wilhelmshaven (Mixed).
Die 600-Meter-Strecke der Schülerinnen gewann Anna Fockenga (Wilhelmshaven) vor Wiebke Neumann und Marie
Schoon, beide TG Wiesmoor. Bei den Schülern siegte Simon Schoon, vor Hannes Beek und Hauke Heyen (beide Wies-
moor). Das Rennen über 1200 Meter entschied Anna-Carina Franzmeier, LG Wilhelmshaven, für sich. Zweite wurde Lena
Kleen (Wiesmoor) vor Inga Schoon (Uplengen). Bei den Schülern siegte Jan Weinberg, LT Schafhauser Wald, vor den
Wiesmoorern Sönke Lücht und Lukas Kutschmann.
Ergebnisse  

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 26. April 2005
Kreisrekord für Louisa Schlesiger
Auch Lüning und Hofmann erzielen bei 10. Sottrumer Sommer-Laufserie Top-Zeiten
Sottrum (hes). Ein denkwürdiger erster Abend der 10. Sottrumer Sommer-Laufserie: Das deutsche Lauf-Ass Fakja Hof-
mann (LG Domspitzmilch Regensburg) qualifizierte sich für die 10 000- m-DM, Sebastian Lüning (LG Bremen-Nord) lief
eine meisterschaftswürdige Zeit und die junge Lokalmatadorin Louisa Schlesiger stellte den ersten neuen Kreisrekord dieser
Saison auf.
Über 800 m machten 75 gemeldete Läufer sechs Läufe notwendig, die flott abgewickelt wurden, so dass die abschließend-
en 10 000 m noch im Hellen beendet werden konnten. Der Nachwuchs beherrschte den 800-m-Lauf nicht nur zahlen-
mäßig, sondern auch von den Leistungen her. Der Bötersener A-Jugendliche Lukas Klencke (TuS Rotenburg) war über die
zwei Stadionrunden in 2:09,8 Minuten der Schnellste vor den B-Jugendlichen Patrick Zacher (LG Kreis Verden/2:11,5)
und Dennis Bruns (TuS Rotenburg/2:13,3). Die B-Jugendliche Nele Dehnenkamp (TSV Wehdel) lief in 2:27,2 Minuten vor
den beiden LGKV-Schülerinnen Sabrina Meier (W 13/2:30,3) und Alexandra Krupp (W 14/2:35,9) ein. Louisa Schlesiger
(TV Sottrum) verbesserte den Kreisrekord der Schülerinnen W 8 von 3:20,3 auf 3:10,8 Minuten.
Im Meilenlauf machten sechs Männer das Rennen über die 1 609 Meter unter sich aus. Der Thedinghäuser Michael Trense
(LG Kreis Verden/5:17,2) war vom Start weg vor seinem Emtinghäuser Vereinskameraden Oliver Poolke (5:23,6) in Führ-
ung gegangen und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab.
Der 34-jährige Nordbremer Sebastian Lüning, auf Helgoland geboren und wegen seiner geliebten Starts auf Norderney und
Westerland scherzhaft
Inselläufer genannt, hat bisher auf der Bahn erst einen 1 500-m- und einen 5 000-m-Lauf bestritten.
In Sottrum war für ihn also 10 000-m-Premiere, und er nahm sich eine 32er-Zeit vor. Lüning lief 32:44,8 Minuten, mit
denen er am Wochenende überlegen Bremer Landesmeister (33:26,9) geworden wäre.
Die derzeit in Bremen lebende Deutsch-Äthiopierin Fakja Hofmann riss im Ziel jubelnd die Arme hoch, denn die große
Marathon-Uhr zeigte 35:59,3 Minuten an. Die 24-Jährige, die bisher eine 36:08,22 zu Buche stehen hatte, qualifizierte sich
damit für die Deutschen 10 000-m-Meisterschaften.
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DEWEZET (Landeszeitung Bückeburg) vom 26. April 2005
Alexander Blanke läuft allen davon
Rodenberger siegt über 3,4 km beim Bücke-Berglauf   
Leichtathletik
(caw). Bereits zum sechsten Mal begrüßte der TSV Eintracht Bückeberge sportlich begeisterte Familien
und durchtrainierte Einzelkämpfer zum Bücke-Berglauf in Verbindung mit dem Familienlauf. Die hervorragende Organisation
durch das Organisationsteam rund um Hans Duske lockt von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer nach Obernwöhren. Insgesamt
tummelten sich in diesem Jahr 344 Teilnehmer im Waldgebiet rund um Hörkamp/Langenbruch. Besonders der Familienlauf
erfreute sich reger Beteiligung. Hierbei stand allerdings der Spaß an der Bewegung im Vordergrund und nicht der sportliche
Wettkampf. Die 2-km-Strecke wurde ohne Zeitnahme bewältigt und jedes Kind, das gemeinsam mit seinen Eltern die Start-
nummer ins Ziel trug, wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhielt ein kleines Präsent der Sparkasse Schaumburg.
 Bei dem eigentlichen Bücke-Berglauf, der den Auftakt zur Schaumburger Laufserie bildet, standen den Teilnehmern die
Distanzen 10-km-Lauf, 10-km-Walking und Halbmarathon zur Wahl. Für die Schüler und Schülerinnen galt es 3,4 km zu
bewältigen. So wurden altersabhängig entsprechend den Umrechnungstabellen des Senioren-Leichtathletik-Weltverbandes
die erfolgreichste Seniorin und der erfolgreichste Senior ermittelt.
Den Wanderpokal des Landkreises für die erfolgreichste Seniorin erhielt Michaela Schmidt vom 1.WV Wunstorf, als er-
folgreichster Senior wurde Michael Schirrmacher (Eintracht Minden) ausgezeichnet. Als erfolgreichster Verein erhielt der
TRI-4-FUN SV Kutenhausen-Todtenhausen den von der Sparkasse Schaumburg gestifteten Bücke-Berglauf-Wander-
pokal. Die sehr günstigen Witterungsbedingungen spornten die Teilnehmer zu solchen Höchstleistungen an, dass gleich vier
Streckenrekorde gebrochen wurden: Den 3,4-km-Lauf der Schüler bewältigte Alexander Blanke von der SG Rodenberg
in 14:13,5 Minuten und nahm dabei dem Zweitplatzierten mehr als eine Minute ab. In der 10-km-Mannschaftswertung
erreichten die Männer des TRI-4-FUN SV Kutenhausen-Todtenhausen mit 1:52:29,1 Stunden eine neue Bestmarke, sowie
in der Mannschaftswertung des Halbmarathons die Männer der TG Werste in 4:33:35,8 Stunden. Im Halbmarathon der
Frauen erreichte Michaela Schmidt vom 1.WV Wunstorf nach 1:36:59,1 Stunden das Ziel.

Ergebnisse

Presseinformation vom 1. Mai 2005 (Veranstalter)
Der 3. OLB Citylauf stellt neuen Teilnehmerrekord auf
11-jährige Jule Aßmann gewinnt in neuer Rekordzeit
So wie es Läufer, Organisatoren und das Publikum gewohnt sind, erschien pünktlich am Samstag die Sonne, um allen Be-
teiligten des 3. OLB Citylaufs optimale Bedingungen zu bescheren. Als um 10.00 Uhr der erste Startschuss fiel, konnte man
bereits erahnen, dass es an diesem Tag einige Höhepunkte geben wird. Über 220 Bambinis stellten schon in der ersten Dis-
ziplin des Tages einen neuen Teilnehmerrekord auf. Begeistert stürmten die teilweise sogar erst 3-jährigen auf die 500 m-
Strecke, um im Ziel von Eltern, Großeltern und Verwandten empfangen zu werden. Der Stolz in den Augen beim umhängen
der Medaillen machte bei den Besuchern in der Norder Innenstadt Lust auf mehr.
Mehrere tausend Zuschauer säumten dann bei der Premiere des 1,5-km-Schülerlaufs die Straßen entlang der Laufstrecke.
Selten zuvor waren die Gehwege Nordens so gesäumt wie an diesem Samstag. 160 Schülerinnen und Schüler zeigten den
Veranstaltern, dass genau in diesem Streckenbereich ein Angebot gefehlt hat. Für die vierte Auflage steht daher bereits fest,
auch im 2006 den Schülerlauf einzubauen. Mit über 1400 Läuferinnen und Läufern konnten die Veranstalter einen neuen
Teilnehmerrekord präsentieren, der nicht erwartet wurde. Eine Steigerung um über 30% zum Vorjahr verlangte den über
100 Helfern an der Strecke, bei Start und Ziel und im Meldebüro alles ab. Am Ende gab es viele müde, aber glückliche Ge-
sichter unter den zahlreichen Helfern.
Mit  großem Spaß ging es ab 11.00 Uhr zum ernsten Teil des Tages. Über 5 km und 10 km traten so viele Teilnehmer wie
nie zuvor an die Startlinie. Mehr als 700 Starter beim 5 km-Lauf demonstrierten auf eindrucksvolle Weise, dass das Kon-
zept, Leistungs- und Breitensport zu kombinieren beim Norder Citylauf aufgegangen ist. Für den Firmen- und Mannschafts-
lauf hatten 95 Teams gemeldet. Im Ziel gab es mit 80 kompletten Teams einen unerwarteten Rekord. Obwohl viele Teams
nicht in die Wertung kamen, da Mitläufer ausfielen und die erforderlichen fünf Teilnehmer nicht komplett waren, bedeuten
80 Mannschaften eine Steigerung um fast 45% zu den Meldungen des Vorjahres. In allen Teamwettbewerben gab es neue
Rekorde. Das Herrenteam Brandschutz Emden in 1:36:06, das Damenteam Sandkruger Schleife in 1:54:42 und das Mix-
team Butterfly 1 in 1:51:56 sorgten für neue Bestzeiten. Brandschutz Emden und Butterfly 1 verteidigten sogar ihre Titel des
Vorjahres. Für die meisten Einzel- und Teamläufer ging es beim 5-km-Lauf darum, Spaß am gemeinsamen Erlebnis Volks-
lauf zu haben. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und die schönen Szenen im Zielbereich belegen den großen Spaß,
mit dem die 700 Läufer bei der Sache waren.
Günter Jauchs Stern TV beim 3. OLB Citylauf
Wie bei großen Marathonläufen wurde die Spitze des 5-km-Laufs von einem Kameramann auf einem Motorrad begleitet.
Die erst 11-jährige Jule Aßmann von der LG Glinde stand im Mittelpunkt des 5-km-Laufs. Die schnellste Schülerin
Deutschlands gewann die Gesamtwertung mit neuem Streckenrekord in 18:41. Da das große Talent der jungen Aßmann
demnächst Thema bei Stern TV sein wird, wurde ihr Lauf, als Teil eines Berichts, mit der Kamera begleitet. Ein Hauch der
ganz großen Laufevents, begleitet von Kamerateams auf Motorrädern, wehte so am Samstag durch Nordens Innenstadt.
Neben den Leistungs- und Freizeitläufern bewältigten noch 100 Walker und Walkerinnen die 5-km Distanz. Prominenteste
Teilnehmerin war Nordens Bürgermeisterin Barbara Schlag. Frau Schlag war 2004 so begeistert vom OLB Citylauf, dass
sie ankündigte, im nächsten Jahr selbst teilnehmen zu wollen. Und wie es sich für eine Bürgermeisterin und dazu noch eine
Norderin gehört, stand sie zu ihrem  Wort und erreichte mit ihrer Walkinggruppe des TV Norden sichtlich begeistert das
Ziel.
Im Hauptlauf über 10-km stellte die Wilhelmshavenerin Christiane Spallek genau wie Jule Aßmann über 5-km einen neuen
Streckenrekord auf. Die Norderin Irmi Hartmann belegte den zweiten Platz. Bei den Herren gewann Stephan Harms von
der Emder LG vor Horst Ulbrich aus Delmenhorst. Auf den Rängen drei und vier konnten sich die heimischen Athleten vom
TV Norden, Michael Brauner und Timo Schöpp, platzieren.
  
Ergebnisse  

NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. Mai 2005
Buntes “Völkchen” von Läufern durchquerte den Wernerwald
Etwa 200 Teilnehmer aus dem ganzen Norden beim 19. Wernerwald-Volkslauf
(kop). "Bestes Laufwetter", fanden die meisten der insgesamt 200 Teilnehmer, die am Sonntag am Drosselweg an den Start
gingen. Auch in diesem Jahr hatten die Sportfreunde Sahlenburg zum "Wernerwald-Volkslauf' geladen, der mittlerweile be-
reits zum 19. Mal ausgetragen wurde. Dass der Wettbewerb über die 3000-, 5000- und 10 000 Meter-Distanzen nicht nur
Leistungs-, sondern gleichzeitig ein wahrer Breitensport ist, zeigte ein Blick auf die Startlisten: Im Jahr 1923 wurde der
älteste Teilnehmer des gestrigen Wernerwaldlaufes geboren; die jüngsten Startnummernträger gehen in die erste Klasse.
Gemeinsamkeit: geeignetes Schuhwerk, dessen Sitz zum Teil nochmals hektisch geprüft wurde, als um 10.40 Uhr die Start-
vorbereitungen für die "Langstrecke" getroffen wurden.
Die 3000-Meter-Läufer hatten zu diesem Zeitpunkt bereits wieder das Ziel erreicht - dank Tilman Biallas und Christine
Strunk konnten die SF Sahlenburg in dieser Disziplin zwei "Heimsiege" ergattern. Der 19-jährige Biallas absolvierte die Drei-
Kilometer-Distanz in einer Zeit von 11:43,6 - bei seiner Teamkollegin Strunk zeigte die Stoppuhr 14:57,1. Beim 5000-
Meter-Lauf siegte bei den Damen Karin Hesse (LAZ Bremen, Zeit: 29:10,4). Bei den Männern ging Holger Brunkhorst aus
Ahrenswohlde (18:04,7) als erster durchs Ziel am Rande des Wernerwalds.
“Reiner Amateurlauf"
10 000 Meter: Hier konnte sich Mirja Rönner (TSV Wehdel) mit einer Zeit von 44:41,0 als erfolgreichste Läuferin profi-
lieren. Als bester Herren-Läufer hängte Achim Hagemeyer vom ATSV Espelkamp das Feld ab und erreichte nach 35
Minuten und 58 Sekunden die Ziellinie. Alle Platzierten erhielten bei einer abschließenden Siegerehrung auf dem Sahlen-
burger Schulhof eine Urkunde, bevor sie die Heimfahrt antraten. Die weiteste Reise hatte ein Läufer aus Hameln, etliche
andere Teilnehmer sind im Raum Bremen zuhause. "Was wir hier veranstalten, das ist ein reiner Amateurlauf", erklärte Orga-
nisator Klaus Manzer. Das heißt: Im Prinzip kann jeder mitmachen, der sich dazu berufen und fit genug fühlt. Deshalb waren
am Sonntag auch noch Startplätze frei für die Damen aus der Voltegiergruppe des RSV Westercelle-Altencelle. Als Gäste
auf einem örtlichen Reiterhof hatten sie vom Wernerwaldlauf gehört und ihre Stiefel spontan mit den Laufschuhen vertauscht.
Für die Sicherheit bei der Veranstaltung, die bis zum frühen Nachmittag dauerte, sorgten DRK und Freiwillige Feuerwehr.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 2. Mai 2005
Der Alfsee wird auch bei Läufern immer beliebter
Rieste (ag). Mit einem großen Lauf hat am Wochenende die neue Sommersaison am Alfsee begonnen. Bereits zum 2. Mal
hat die Alfsee GmbH zu diesem sportlichen Event eingeladen und den Erfolg des Vorjahres bei Weitem übertroffen. In drei
Kategorien sind die Sportler bei gutem Laufwetter gegeneinander angetreten. Vor allem im Jedermannlauf stand nicht nur
der Sieg, sondern der Spaß am Sport im Mittelpunkt. Jeder der Lust hatte, an dem Lauf teilzunehmen, konnte sich an-
melden, und schließlich starteten knapp 70 Läufer und einige Nordic Walker zur Tour um die beiden Seen.
Etwas mehr Ehrgeiz wurde von den Startern im langen Lauf erwartet: "Mehr als zweihundert Läufer treten zum Langlauf im
großen
Sparkassen Cup an und stellen sich den 13 Kilometern", berichtete Harald Nehls, Leiter des Lauftreffs vom aus-
richtenden Verein TuS Bersenbrück. Und gute Zeiten haben sich gelohnt, denn als erster Preis wartete auf den Schnellsten
und die Schnellste jeweils ein Wochenendurlaub am Alfsee. Außerdem gab es einige Sachpreise und zum Beispiel Wasser-
ski-Gutscheine zu gewinnen. Ein weiteres Highlight war der Wettkampf für die Bambinis. Kinder bis zehn Jahren mussten
eine Strecke von immerhin tausend Metern zurücklegen und waren am Ende nicht minder erschöpft als die Großen.
Insgesamt sind knapp dreihundert Läufer und Walker gestartet, fast drei Mal so viele wie im vergangenen Jahr. Da strahlt
auch Riestes Bürgermeister Anton Harms, denn der große Zuspruch an der Veranstaltung spricht auch für die Region rund
um den Alfsee, immerhin sind einige der Läufer mit ihren Familien und Clubs auch in den umliegenden Hotels oder der
Jugendherberge untergebracht. So auch die Sportler vom SV Lemwerder. Vor allem der Jungnachwuchs der Gruppe fand
den Alfsee toll, aber auch für die siebenjährige Milena stand der Bambinilauf am Samstagnachmittag im Mittelpunkt, wobei
sie "nicht unbedingt gewinnen" wollte, sondern "Spaß haben".
Diese Einstellung teilten auch die drei Bersenbrücker Mädels Vera Fleddermann, Janina Hamming und Gina Eichhorn. Die
drei haben zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilgenommen und einen ganzen Fanclub mitgebracht. Mama,
Bruder, Freundin und sogar die Lehrerin, die selbst gestartet ist, feuerten die 13-Jährigen an. Anders ging Klaas aus Lem-
werder an die Startlinie. Der Neunjährige hatte bereits andere Läufe gewonnen und war richtig motiviert. Und, wer weiß,
vielleicht wurde am Alfsee jetzt ein weiterer Grundstein für eine Sportlerkarriere gelegt, denn noch überlegt Klaas, ob er
später "Läufer" werden möchte.
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AMMERLÄNDER NACHRICHTEN vom 3. Mai 2005
Gristeder machen den Anfang
Volkslauf: 365 Aktive beim "Lauf in den Mai” -- Schwülwarme Bedingungen
Von Manfred Hollmann
Gristede. Bereits zum 17. Mal fand in Gristede der „Lauf in den Mai“ statt. Damit ist im Ammerland die Saison der Volks-
läufe eröffnet. Auch diesmal brachte das Organisationsteam des SSV Gristede unter Federführung von Beate und Hans-
Günter Behrens den traditionellen Mai-Volkslauf wieder bestens über die Bühne. Mit insgesamt 365 Aktiven verzeichnete
man zwar einen Rückgang der Teilnehmerzahl im Vergleich zum vergangenen Jahr, aber das sah Beate Behrens nicht trag-
isch: “Der gleichzeitig stattgefundene City-Lauf in Norden hat uns etwa 80 Personen aus Ostfriesland gekostet, die ansonst-
en Stammgäste bei uns sind”. Außerdem sei in einem Jahr, in dem der 1. Mai auf einen Sonntag fällt, sowieso der Zuspruch
geringer. Für das kommende Jahr erhoffen sich die Organisatoren wieder eine größere Resonanz, auch weil dann die
Strecken in Gristede amtlich vermessen sind, so dass die Zeiten in die Bestenlisten aufgenomen werden können.
 Bei schwülwarmen Wetter schickten die Gristeder die Teilnehmer bei drei Starts auf die Rundstrecke. Nach dem Lauf für
die Kinder folgte der Start über 5 Kilometer, an dem erstmals auch Nordic-Walker teilnahmen, und kurz danach der Start
zum Hauptlauf über 10 Kilometer. Rekordzeiten waren angesichts der äußeren Bedingungen kaum zu erwarten, aber fast
alle kamen durchs Ziel. “Es haben nur ganz wenige aufgegeben”, so Beate Behrens.
Alles sei letztlich reibungslos über die Bühne gegangen. Das freue natürlich die Organisatoren sehr, erklärte die Gristederin
weiter und entschädige für manche Aufregung und Hektik im Vorfeld. Auch für das nächste Jahr werde man mit neuem
Mut den 18. Gristeder “Lauf in den Mai” vorbereiten. --
Ergebnisse

HAMBURGER ABENDBLATT vom 3. Mai 2005
Über 1000 Aktive am Start
Winsen: Toller neuer Teilnehmerrekord beim 21. Deich- und Volkslauf
Von Matthias Lorenz
Winsen. Gleich um mehr als 250 Aktive verbessert wurde der bisherige Teilnehmerrekord des Deich- und Volkslaufes in
Winsen, mit dem im Landkreis Harburg traditionell die Volkslaufsaison eröffnet wird. Betrug der bisherige Rekord aus dem
Vorjahr 820 Meldungen, so waren diesmal 1073 Läuferinnen und Läufer am Start. Zu verdanken ist die Explosion der Teil-
nehmerzahl den engagierten Sportlehrern Olaf Lakämper und Michael Hagedorn. Triathlet Hagedorn gewann 42 Sportler-
innen und Sportler des MTV Ashausen-Gehrden, die für ihre Meldung einen Pokal für die größte vorangemeldete Gruppe
eines Vereins erhielten. Lakämper, Sportlehrer am Gymnasium Winsen-Roydorf und nebenbei Fußball-Landesligatrainer
des MTV Borstel-Sangenstedt, motivierte sogar 420 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. Der Pokal für die größte
Gruppe ging an die Pennäler, deren Schulleiter Michael Kieselowa ebenfalls dabei war und die Sechs-Kilometer-Strecke
absolvierte.
Ebenfalls dabei war wieder einmal eine Läufergruppe aus dem brandenburgischen Pritzwalk. "Der gegenseitige Besuch zu
Volksläufen nahm bereits kurz nach der Wende seinen Anfang und dauert bis heute an", erzählte Hans-Günter Ulmann vom
gastgebenden TSV Winsen. Ulmann war auch in diesem Jahr der Chef der 100-köpfigen Helfergruppe. Herzstück der
Helfer ist der Lauftreff "Stolpertruppe Winsen", deren 45 Mitglieder bei diesem Event auf ihr Hobby Laufen verzichten
müssen. Ebenfalls im Einsatz waren 35 Feuerwehrleute sowie 20 Mann der Polizei und des Deutschen Roten Kreuzes.
Eingreifen mußten die Rot-Kreuz-Helfer bei einem Massensturz auf der Zwei-Kilometer-Strecke, als 15 Aktive bei einer
Weg-Verengung ins Stolpern gerieten und von den Nachfolgenden quasi überrannt wurden. "Sie kamen mit leichten Bless-
uren wie Hautabschürfungen davon. Nur einer mußte aufgeben" sagte Ulmann erleichtert. Ihren Tribut forderten die hohen
Temperaturen, wodurch es zu drei Kreislaufzusammenbrüchen kam. Betroffen war auch Matthias Wiegleb von der Stadt
Winsen, einer der Sponsoren des Laufevents. Wiegleb hatte die längste Strecke (21,1 Kilometer) bereits absolviert, ehe er
einen Kollaps erlitt.
Sieger dieser Langdistanz wurde Andre Prüsmann von der LG Nordheide in 1:15:57 Stunden. Die meisten Cracks waren
jedoch über 10,8 Kilometer am Start, wobei Lokalmatador Tim Tomczak (auch LG Nordheide) 37:14 Minuten benötigte
und damit zwei Minuten hinter Sieger Helge Mütscharel (TC Fiko) ins Ziel kam. -- 
Ergebnisse

DELMENHORSTER KURIER vom 4. Mai 2005
Delmenhorst wird allmählich zur Hausstrecke
City-Lauf: Mariusz Borychowski gewinnt zum dritten Mal in Folge / Volker Lux auf Platz fünf
Von unserem Mitarbeiter Manfred Nolte
Delmenhorst. Der Pole Mariusz Borychowski hat zum dritten Mal in Folge den Delmenhorster City-Lauf gewonnen. Mit
31:40,8 Minuten lief der Seriensieger eine tolle Zeit und ließ Jan Oude-Aost (Werder Bremen) sowie Jens-Uwe Krage (LG
Bremen Nord) nicht den Hauch einer Chance. Volker Lux (Eintracht) war in 35:16,7 Minuten bester Delmenhorster und
wurde hinter dem Osnabrücker Nico Farr Fünfter. Schnell wie die Feuerwehr war im wahrsten Sinne des Wortes Sven
Siebert von der Delmenhorster Feuerwehr, der auf einem glänzenden siebten Rang in das Ziel kam. Als schnellste Frau lag
Ingrid Goncz vom SV Lemwerder vor der Delmenhorsterin Andrea Pelka. Wie Trainer Werner Nußbeck von der Delmen-
horster Eintracht mitteilte, will die Siegerin ihre Zelte demnächst in Delmenhorst aufschlagen.
Mit 160 Teilnehmern war der City-Lauf besser besucht als im vergangenen Jahr. Mariusz Borychowski und Ingrid Goncz
wurden mit Pokal und Präsent bedacht. Einen Pokal und eine Uhr erhielt als älteste Teilnehmerin auf der 10-Kilometer-
Distanz Kati Eickhorst (Jahrgang 1932) von der LG Bremen-Nord. Als jüngster Teilnehmer erhielt Marcel Nowski (1995)
einen Pokal und einen Teddybären. Als größtes Team wurde der Lauf Club 93 Delmenhorst ausgezeichnet.
Über vier Kilometer hießen die Sieger Andreas Reinert (Weyher Lauftreff) und Janina Meyer (Delmenhorster TV). Die
größte Mannschaft stellte die Fitness-Company. Während die Topläufer längst im Ziel waren und sich die Schaulustigen bei
Bier und Bratwurst vergnügten, drehten die vielen Hobbyläufer noch ihre Runden. Um 18 Uhr fiel der Startschuss und um
21.07 Uhr war der letzte Läufer im Ziel. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse ging die Siegerehrung dennoch wie ange-
kündigt um 21.30 Uhr über die Bühne.
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gerüchte, die Strecke durch die Delmenhorster Fußgängerzone sei zu
lang. Denen trat Kreisvorsitzende Renate Bartschat entgegen. "Die Strecke wurde gemäß DLV-Richtlinien vermessen."
Ergebnisse (PDF)

WESER KURIER vom 6. Mai 2005
Eiliger Innensensator
Röwekamp rennt mit BLV-Staffel zu Rang acht beim 5 x 5,5-Kilometer-Lauf - und verpasst Siegerehrung
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Bremen. Der Herr Innensenator hatte es eilig: Thomas Röwekamp war gerade ins Ziel des 5x5,5-Kilometer-Staffellaufs
gerannt, da strebte er auch schon dem eigenen Auto zu - ein privater Termin in Bremerhaven verhinderte seine Teilnahme
an der Siegerehrung. Dass er mit der Staffel des Bremer Leichtathletik-Verbandes auf den achten Rang der Männerwertung
in 1:52:04 Stunden gelaufen war, verpasste Röwekamp also. Trotzdem nahm der Hobbyläufer einige gute Erinnerungen mit:
"Wir hatten Glück mit dem Wetter und eine schöne Strecke - super." Besonders die Atmosphäre hatte es dem Politiker an-
getan: "Es ist locker, der Wettkampf steht nicht im Vordergrund."
Es gab ihn aber, den sportlichen Vergleich der Teams. Mit einem deutlichen Sieger: Denn keine Mannschaft lief auch nur
annähernd so schnell wie der SV DSC Broldenburg (1:29:25). Broldenburg? Nie gehört? Kein Wunder, denn der Name
setzt sich aus den Vereinen SV Werder Bremen und DSC Oldenburg zusammen. Die beiden Klubs hatten nicht jeweils eine
Staffel geschickt, sondern waren mit einem Team angetreten. Angesichts der starken Läufer Jan Oude-Aost (Werder) und
Christoph Paetzke (DSC) war die Mannschaft ohne Konkurrenz, zumal mit dem TSV Kirchdorf und der LG Bremen-Nord
zwei Staffeln fehlten, die gewöhnlich vorn mit dabei sind. Rund zehn Minuten nach den "Broldenburgern" kamen die "Lady-
killer" (1:39:32) ins Ziel, gefolgt vom "Hansastolz" (1:44:28).
Die weibliche Vertretung der LC Hansa Stuhr war damit wieder einmal erfolgreicher als die Männer des Vereins. Die
"Hansaschnitten" gewannen die Frauenwertung in 2:02:43 Stunden vor den "Roadrunners" (2:05:37). Mit einer respektablen
Zeit, vor allem aber mit einem durchaus auffälligen Namen entschied eine Staffel den Mixed-Wettbewerb. Die "Aktivisten
Stahl Finnbahn" (1:44:10) ließen dem Bestmix der "Roadrunners" (1:46:10) keine Chance. Noch wesentlich deutlicher
sicherten sich fünf Starter mit dem Nachnamen Pezereit
(Petereit ??) den Titel des Siegers in der Familienwertung (1:56:05).
Die - neue und umfangreichste - Wertung der schnellsten Firma ging an das Team der BSG Sparkasse I (1:50:56). Be-
merkenswert auch das Abschneiden der Mannschaft des Weser-Kuriers: In 2:05:01Stunden lief sie auf Platz neun. Dem
Schlusswort von Organisator Utz Bertschy war nichts hinzuzufügen: "Es war mal wieder eine runde Sache."
Ergebnisse bei Sport Ziel

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 6. Mai 2005
Sonne als Publikumsmagnet

34. Himmelfahrtslauf der SF Heilshorn beschert Ansturm der Jugend
Von unserem Mitarbeiter Reinhard Bohling
Heilshorn. Der 34. Heilshorner Himmelfahrtslauf sprengte diesmal alles Vorhergegangene. Waren 2004 noch 286 Läufer
und Läuferinnen am Start, so rannten diesmal 312 Dauerleister über die abwechslungsreichen Strecken. Auch 12 Wander-
Enthusiasten hatten die zehn Kilometer lange Distanz in den Beinen. Den Hauptlauf über 10 000 Meter gewann André
Pablich vom A-Team Wurselen in 37:15 Minuten. Der Aachener wurde vor einer Woche Achter des Teufelsmoor-Duath-
lons. Im Gelände an der ehemaligen B 6 ließ der Langstreckler nun im Feld der 65 Roadrunner den Ahrenswohlder Holger
Brunkhorst (38:26) locker hinter sich.
Beim Halbmarathon war Frank Themsen von der LG Bremen-Nord mit der Siegerzeit von 1:18:18 Stunden ungefährdet.
Mit der Startnummer 1059 eilte der Hanseat über die 21 097 Meter lange Strecke. Asphaltbelag, Sandboden oder Wald-
wege machten ihm ebenso wenig aus wie der teilweise sehr auffrischende Wind. "Das war nach dem Hamburg-Marathon
heute mehr ein schneller Trainingslauf", atmete Themsen tief durch und befand sich dabei bereits in der Regenerations-
phase.
Der Heilshorner Vorsitzende und versierte Platzsprecher Helmut Radzioch bewunderte die ausdauernden Renner. Am
Mikrofon gab der SFH-Chef eine gute Rolle ab. "Freitagmorgen fahren wir für 14 Tage nach Sylt", hatte der Sportsfreund
doppelten Grund zur Freude. Lisa Dause ist besonders dem Nordic Walking zugetan. Doch seit vielen Jahren schickt die
resolute Dame als "Pistolen-Lisa" die Teilnehmerfelder auf die Reise. Im Gesamtklassement des 10-Km-Gehens belegte der
Freak des Nordic Walking, Manfred Dühring, aus Bonn Rang drei. Hauchdünn vor dem Sieger in der M 70 kam Kornelia
Arendt (LT Ritterhude/W40) ins Ziel. Den Gesamterfolg holte sich der Rotenburger Herbert Kleyer. Als Erste des Wett-
kampfvormittags gingen Anna Dufie (Altersklasse W 40) und der unverwüstliche Johann Pick (M 70) ihren Halbmarathon
an. "Einmal nach Dorfhagen und zurück", hieß die Devise. Gerd Behrens begleitete die Beiden im Auto. Im Treiben an der
Laufbahn war Organisator Sönke Deetjen froh über das Wetter. Helmut Radzioch strahlte hinsichtlich des applaudier-
freudigen Publikums. Als eine Windböe ein paar Pokale vom Tisch wehte, wurde auch das mit einem Lachen registriert.
"Die Teilnehmerzahlen bei der Jugend haben sich fast verdoppelt", wusste EDV-Mann Heinz Praß zu berichten. Der Com-
puterroutinier ließ sich von zeitweiliger Hektik im Wettkampfbüro nicht anstecken. Bei der Zeitmessung wurde Heiner
Haupt ständig gefordert.
Gut drauf war der Sieger über die 400-m-Strecke, Philipp Bosbach. In 1:21 Minuten setzte sich der Bremer vor Canice
Hoben und Anna Niemann durch (beide 1:22/Heilshorn). Eingangs der kurzen Zielgeraden hatte die kleine Niemann mit der
Startnummer 131 noch geführt. In der Endwertung des 800-m-Rennens gewann Gregory Fock (M8) nach 3:05 Minuten
zeitgleich vor Nele Grotheer (VSK Osterholz-Scharmbeck) und Patrick Rust (3:10/SV Garlstedt). Beim 1000-m-Lauf
triumphierte der Lokalmatador Michael Borner (M13/3:19 Minuten) im Ziel vor Anja Schindler (W13/3:27/LAV Bokel)
und dem elfjährigen Marvin Eberhards (Komet Pennigbüttel/gleiche Zeit).
Im mit 50 Mittelstrecklern und Mittelstrecklerinnen zweitgrößten Teilnehmerfeld rannte Matthias Möbeus (SV Werder
Bremen/M19) der Konkurrenz über 3000 Metern in 9:30 Minuten davon. Zweiter wurde der VSKer Tobias Schütte
(M18/9:37) vor Bastian Schwareat (M18/9:53) von der SG Platjenwerbe. Über 5000 Meter war der Huchtinger Jan
Petermann (Jahrgang 1967/16:39 Minuten) eine Klasse für sich. Emin Ördek (Jg. 1973/17:23) von der SOL musste sich
mit Rang zwei begnügen. Über 3000 Meter (10:54 Minuten) und 5000 Meter (22:52) wurde der für den Bundesligisten
TV Langen startende Osterholz-Scharmbecker Hikmet Ciftci Siebter sowie Vierzehnter. Beide Rennen waren für ihn
Trainingseinheiten für den frühen gestrigen Abend. Um 18:15 Uhr stand dann in Stade die 3000-m-Entscheidung auf
Bezirksebene an.

ALLER ZEITUNG vom 6. Mai 2005
Neue Disziplin: Voller Power auf der Nordic Walking-Strecke
Seershausen (vk). Das Wetter war optimal, das große Helferteam vollständig angetreten. Der 31. Volkslauf des TuS
Seershausen/Ohof war wie gewohnt bestens organisiert. 170 Voranmeldungen hatten die Veranstalter registriert, 407 Teil-
nehmer waren insgesamt am Start. Eine der Teilnehmerinnen war Christa Holdschik aus Ilsede. Sie ist ein Stammgast beim
Volkslauf, doch in diesem Jahr startete sie in einer Disziplin, die sowohl für sie selbst als auch für den Volkslauf neu war:
Nordic Walking. Wie in den vergangenen Jahren als Läuferin auf der 10.000 Meter Distanz, bemühte sie sich erneut um
eine gute Zeit - jetzt mit Power-Walking-Einlagen. Annemarie Klein dagegen war von weniger sportlichem Ehrgeiz beseelt.
“Auf Zeit kommt es beim Walking nicht an”, ist sie anderer Meinung. Kurz darauf schickte das Startzeichen von Helmward
Möller beide Läuferinnen gemeinsam mit den anderen Teilnehmern dieser Disziplin mit und ohne Sticks auf die Strecke.
 Möller sorgt seit 31 Jahren für den Startknall. Er bemühte sich auch am späten Vormittag darum, das größte Teilnehmer-
feld des Tages auf die Strecke zu schicken. 72 Läuferinnen aus den Jahrgängen 1996 und jünger liefen die 600-Meter-
Distanz. Die jüngste Starterin war gerade zwei Jahre alt. Einen spannenden Wettkampf lieferten sich die Siegerinnen dieser
Gruppe: Michelle Grabowski gewann vor Katharina Niebuhr und Kira Tietje (alle TuS Seershausen). Bei den gleichaltrigen
Jungen (54 Starter) siegte Fabian Borchert (Ahnsen) vor Dennis Dannheim und Georg Gottschlich (TuS).
Die schnellste Zeit auf der 10.000 Meter Distanz lief Frank Colsmann (Jahrgang 1966) vom TSV Kirchdorf mit 33:45
Minuten. Schnellste Frau war Katrin Bröger (Jahrgang 1970) vom MTV Braunschweig mit 40:52 Minuten. Auf der 20.000
Meter Distanz siegten Peter Deryck vom TuS Bergen und Dorit Lonnemann aus Plockhorst.
Ergebnisse (PDF - 487 KB !!!)   

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 7. Mai 2005 (Zwei Berichte)
Spätstarter Diettrich gelingt Maßarbeit
Rekord beim Abendlauf gestern um eine Sekunde getoppt
Von Matthias Freese  und Daniel Rathjen
Sottrum. Wenn das keine perfekte Maßarbeit ist! Um exakt eine Sekunde hat Georg Diettrich (LG Braunschweig) gestern
Abend seinen eigenen im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord beim Hauptrennen des 11. Sottrumer Abendlaufs über zehn
Kilometer verbessert. Nach 31:20 Minuten lief der 34-Jährige ungefährdet über den Zielstrich - vor Torsten Naue (33:13)
und Sebastian Lüning (beide LG Bremen-Nord/33:22). Dabei hatte sich Diettrich erst wenige Stunden vor dem Startschuss
dazu entschieden, seinen vierten Sottrum-Sieg in Serie in Angriff zu nehmen. "Als er mich morgens anrief, habe ich ihm ge-
sagt, dass sich die Top-Favoriten früher hätten anmelden müssen und er zu spät kommt - da war erst einmal Stille am
anderen Ende der Leitung", berichtete Organisator Reiner Schlobohm schmunzelnd. Diettrich begründete seine späte Ent-
scheidung derweil mit einer gerade erst überwundenen Grippe und reduziertem Trainingsumfang. "Aber manchmal hilft das
ja", unkte er vorher. Und behielt Recht. Von Beginn an lag er allein auf weiter Flur auf Rekordkurs - nach drei Kilometern
lag er bei 9:04 Minuten, nach 7,5 Kilometern bei 23:22. Und das, obgleich es nach zwei Runden angefangen hatte zu
regnen. Die zahlreichen und lautstark applaudierenden Zuschauer harrten trotzdem aus - und Diettrich zog voll durch. "Als
das Trikot nass und kalt war, kam noch das Seitenstechen dazu. Da musste ich schon alles rausholen", freute sich der Sieger
umso mehr über die Extra-Prämie für den Rekord.
In einer "eigenen Liga" lief auch die beste Frau - die Deutsch-Äthiopierin Fakja Hofmann (LG Domspitzmilch Regensburg),
die nach 36:13 Minuten erwartungsgemäß vor der 47-jährigen Altmeisterin Rebecka Weise-Jung (LG Bremen-Nord /
38:19) siegte. Für die Riesen-Überraschung sorgte nach ihrem gerade erzielten Marathon-Kreisrekord
*) aber die vereins-
lose Riepholmerin Christina Wilkens, die in 39:46 Minuten fast schon sensationelle Dritte wurde und Tina Versemann
(40:38) sowie Ute Vehlow-Diekmann (41:27) vom TV Sottrum auf die Plätze vier und fünf verwies.
Bester Lokalmatador war der gebürtige Hassendorfer Albrecht Breitschuh (BSG NDR/36:00) als Gesamtzehnter, auf Rang
13 landete Hermann Luttmann (SG Unterstedt) in 36:11. Insgesamt notierten die Veranstalter übrigens 774 Starter.
*) Anmerkung Webmaster:
Um allen weiteren Fragen und Diskussionen vorzubeugen: Die von Christina Wilkens beim Marathon in Hamburg gelaufene
Nettozeit von 3:10:11 Stunden (Bruttozeit: 3:12:20 Stunden) sind
derzeit kein Kreisrekord für den NLV-Kreis Rotenburg.
Eine (noch) vereinslose Läuferin kann keinen offiziellen Rekord aufstellen. Eine
nachträgliche Aufnahme in die Besten- und
Rekordlisten ist aber immer noch möglich, wenn Christina einem Leichtathletik-Verein beitritt und am besten auch gleich
noch einen Startpass (zwingend erforderlich für eine Aufnahme der Leistung in die Landesbestenliste) beantragt.

Reiters einsamer Ritt
Worpsweder stellt die Konkurrenz gekonnt in den Schatten
Sottrum. Er preschte gleich von Beginn an vorne weg - und war nicht mehr einzuholen. Christian Reiter (LG Bremen-
Nord) ließ seine Konkurrenz über die 5 -km-Distanz des Sottrumer Abendlaufs buchstäblich stehen. Nach 17:08 Minuten
erreichte der Worpsweder vor Marko Fischer (LG Lüneburg/17:16) und André Puschnig (vereinslos/17:17) als Erster das
Ziel. "Ich bin sehr zufrieden", strahlte der Sieger nach dem Rennen. Zumal Reiter nach einjähriger Pause erst seit Mitte April
wieder im Wettkampf ist und in Sottrum das erste Mal über die fünf Kilometer startete. Ein harter und kalter Wind er-
schwerte dem 35-Jährigen den Lauf, doch schon nach der ersten Runde hatte er sich einen erheblichen Vorsprung heraus-
geholt. "Und ich habe ihn einfach nicht mehr gekriegt", ärgerte sich Marko Fischer, sein hartnäckigster Verfolger. Der Lüne-
burger ging den Lauf zu vorsichtig an, verzettelte sich in einer Sechsergruppe - "und ich habe nachher nur noch abgesichert",
so Reiter.
Bester Altkreis-Läufer war Jan Christian Rutsch, der für die Volksbank startete, eigentlich jedoch fest mit dem TuS Roten-
burg verknüpft ist. "Bei der Anmeldung ging dann der Arbeitgeber vor", schmunzelte der angehende Bankkaufmann. Er er-
reichte in einer Zeit von 18:19 Minuten als Fünfter die Ziellinie und war darüber erfreut. Sichtlich "angefressen" und lautstark
fluchend zeigte sich Martin Ruthe vom TV Scheeßel nach dem Zieleinlauf. "Ich habe mir deutlich mehr vorgenommen und
wollte eigentlich unter 20 Minuten bleiben", haderte er mit sich selbst. Letztlich sprang nur eine Zeit von 21:15 Minuten und
der 14. Rang heraus.
Die schnellste Frau über die fünf Kilometer hieß Uschi Siewert (LG Kreis Verden). Ihre Zeit von 21:29 Minuten konnte sich
sehen lassen. Damit behauptete sie sich vor der jungen Lokalmatadorin Carina Brettmann (TV Sottrum). Sie bewältigte die
Strecke in feinen 21:52 Minuten.

NORDSEE ZEITUNG vom 9. Mai 2005
Zwölfjähriger landet auf Platz vier
350 Teilnehmer bei der Bremerhavener Seemeile -- Wind und Schauerböen machen es den Läufern am Deich
schwer
Bremerhaven. Mehr als 350 Läufer und Läuferinnen kamen trotz des schlechten Wetters auf den Festplatz vor dem
Schiffahrtsmuseum, um bei der Bremerhavener Seemeile ihre Distanzen zu absolvieren. Bei heftigem Wind und Schauer-
böen waren die Mittel- und Langdistanzen ein hartes Stück Arbeit, um unmittelbar am Fahrwasser der Außenweser gute
Leistungen und Durchhaltevermögen zu beweisen.
Eingestimmt wurde der Lauftag von mehr als 160 Kindern zwischen 3 und 12 Jahren, die eine Festplatzrunde von rund 450
Metern beziehungsweise 900 Metern laufen mussten. Als sie glücklich das Ziel erreichten, bekamen sie vom Sponsor
Stäwog ein Anerkennungsgeschenk und auch die Allgemeine Ortskrankenkasse überreichte den jüngsten Läufern eine Auf-
merksamkeit. Mehrere Schulen, Vereine und Kindergärten hatten ihre Nachwuchstalente gut trainiert, so dass alle glücklich
und noch weitgehend trocken ihre Urkunden und die Pokale entgegennehmen konnten.
Die Laufdistanzen der Jugendlichen und der Erwachsenen waren durch die Wetterumstände und durch die Schleusenbau-
stelle absolut hart. Und trotzdem wurden gute Zeiten gelaufen, so dass die Zufriedenheit im Ziel groß war. Eines der beein-
druckendsten Ergebnisse schaffte der zwölfjährige Jannik Barg über drei Seemeilen: In 24:46 Minuten wurde er Vierter der
Gesamtwertung. Bremerhavens Laufstrecke direkt an der Weser ist für Einheimische und für viele auswärtige Laufgäste
immer wieder ein gute Adresse. Wenn in einiger Zeit die umfangreichen Baumaßnahmen abgeschlossen sind, erwarten die
Veranstalter noch größere Teilnehmerfelder auf den dann vermessenen Strecken an Bremerhavens Sahneseite.
Ergebnisse

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 9. Mai 2005
Marathon hält die Stadt in Atem

Mit einem vierfachen Sieg der Kenia-Läufer endete der Hannover-Marathon. Simon Lopuyet hatte sich am Sonntag das
Rennen auf dem Flachkurs durch Niedersachsens Landeshauptstadt am besten eingeteilt und gewann nach 2:15:33 Stunden
vor seinen Landsleuten Josephat Kipchoge Rob (2:16:09), Daniel Keter (2:17:08) und Eliud Kurgat (2:18:12). Als bester
deutscher Läufer belegte Ingo Nötzel (Luckenwalde/2:31:45) den siebten Platz. Mit 11 401 Teilnehmer in neun Wettbe-
werben verzeichneten die Organisatoren einen Rekord. Der starke Wind verhinderte allerdings bessere Zeiten. Bei trocken-
em Wetter verfehlte der frühere Köln-Marathon-Sieger Lopuyet, der sich nach 37 Kilometern von seinen Verfolgern ab-
setzen konnte, die Bestzeit des Weißrussen Andrei Gordejew (2:11:44) aus dem Jahr 2001 deutlich.
Frauen-Siegerin Evelyne Kimuria (Kenia) benötigte 2:48:18 Stunden für die 42,195 Kilometer und lag damit rund 13
Minuten hinter der von ihr angestrebten Zeit zurück. “Meine Uhr ist unterwegs stehen geblieben. Da fehlte mir dann etwas
die Orientierung”, erläuterte Kimuria. Ihr Vorsprung im Ziel vor Susanne Brema (Hannover 96/2:51:39) war dennoch groß.
Die Gewinner der beiden Hauptläufe erhielten jeweils eine Prämie von 5000 Euro. Nach Angaben der Polizei verfolgten
rund 40.000 Zuschauer die Wettbewerbe in Hannovers City. Besondere Zwischenfälle gab es nicht. “Wir mussten 200
Fahrzeuge abschleppen lassen”, berichtete ein Polizeisprecher. ==>
Ergebnisse

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG (Helmstedt) vom 9. Mai 2005
Mit tränenden Augen nach Helmstedt
172 Kilometer zu Fuß durch den Landkreis: Michael Tlusty und Jörg König halten durch
Von Kai-Uwe Ruf
172 Kilometer war Michael Tlusty gelaufen. Als er gestern Nachmittag wieder auf dem Helmstedter Marktplatz ankam,
war er zu spät dran. In-Eden, die letzte von drei Musik- und Tanzgruppen, die beim Landkreislauf auf dem Stadtmarkt für
Stimmung sorgten, packten schon ihre Instrumente ein. Der Extremsportler war aber auch ohne Empfangszeremonie glück-
lich. Etwas mehr als 30 Stunden war er gelaufen - von Helmstedt über Schöningen, durch den Elm und dann von Königs-
lutter über Velpke zurück in die Kreisstadt. "Das ist ein unglaubliches Gefühl, eine enorme Last fällt ab", beschrieb er, was
in ihm vorging, als er über die Neumärker Straße Richtung Marktplatz trabte.
Entspanntes Freizeitvergnügen
Beim Start am Samstag sah alles noch nach einem entspannten Freizeitvergnügen aus. Tlusty machte sich mit sieben anderen
Läufern auf die Strecke. Henry Bäsecke, der Kämmerer der Samtgemeinde Grasleben war gekommen, um sich fit zu
halten. Außerdem fand er die Idee gut, sich mit dem Lauf gegen Aids zu engagieren. Mit dabei war auch der Büddenstedter
Triathlet Michael Peine. Wolfgang Henze und Irene Heine von Germania Helmstedt liefen ebenfalls mit. Jörg König, ein
Ultraläufer des VfL Stade war auch dabei. Er erzählte von seinen Erfahrungen mit Wettkämpfen über 24 und sogar 48
Stunden. "Egal wie gut man trainiert ist, man weiß vorher nie, ob man es schafft." Bald bestimmte König das Tempo und
instruierte die Mountainbike-Fahrer des MTV Schöningen, die die Läufer begleiteten. Besonders Tim Schultz hatte es dabei
immer wieder schwer. "Es ist nicht leicht, das richtige Tempo zu finden", erklärte Mountainbike-Trainer Markus Maschke.
Als schließlich alles passte, trabten die Läufer mit einer Geschwindigkeit von etwa acht Kilometern pro Stunde dahin.
 
In Schöningen war Endstation für die meisten Begleiter Tlustys. Nach 13 Kilometern und einer kurzen Verpflegungspause
in Büddenstedt hatte der Velpker Läufer nur noch zwei Sportler an seiner Seite. Der Danndorfer Björn Parsiegla wollte bis
Königslutter mitzulaufen. In Beierstedt gab er allerdings auf. Immerhin legte er bis dahin 25 Kilometer zurück. Tlusty und
König wurden von da an nur noch von den Mountainbike-Fahrern begleitet. Im Elm versorgten die Radler die beiden
Läufer mit Bananen, Energie-Gels und Getränken.
Nass geregnet bis auf die Haut
Gegen 19:00 Uhr drehten auch sie ab. "Wir waren vom Regen nass bis auf die Haut und froren richtig", erklärte Trainer
Markus Maschke. Michael Tlusty und Jörg König machten alleine weiter. Sie hatten noch mehr als 100 Kilometer vor sich.
"Der Wind war schlimm", erinnert sich Tlusty an das Laufen durch die Nacht von Königslutter bis nach Flechtorf. In dieser
Zeit habe er seinen Tiefpunkt gehabt. Jörg König habe ihn mit Erzählungen immer wieder aufgebaut. Die Schmerzen und die
Plackerei verdrängt er, als es hell wird und er Richtung Helmstedt läuft. "Wenn die Sonne scheint und man sieht, was für
eine Leistung man vollbracht hat, bekommt man schon Tränen in die Augen."

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 14. Mai 2005
Torsten Naue wieder eine Klasse für sich
181 Läufer und Walker waren in Garlstedt am Start / Mädchensiegerin Celina Janoske ist nicht ganz zufrieden
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Garlstedt. Der Vorjahressieger über die 10 000-Meter-Distanz, Torsten Naue von der LG Bremen-Nord, war auch bei
der 4. Auflage des Garlstedter Heidelaufs nicht zu schlagen. Der 39-Jährige setzte sich mit einer guten Zeit von unter 35
Minuten mit einem Vorsprung von über drei Minuten klar gegen den Zweiten Torsten Eden (OT Bremen) durch. Beim
Halbmarathon lag Frank Themsen in hervorragenden 1:14:14 Stunden vorne. Andere Läufer hatten sich bescheidenere
Ziele gesetzt. "Ja", schrie Holger Schomerus nach Überquerung der Ziellinie auf dem Areal der Garlstedter Lucius-D-Clay-
Kaserne auf. Er war über die zehn Kilometer erstmals unter der magischen 40-Minuten-Grenze geblieben. "Für mich ist ein
Traum in Erfüllung gegangen", jubelte Schomerus. In seinem Sog kam auch Oberleutnant Alexander Eisentraut zu einer
guten Zeit. "Danke fürs Ziehen", rief er seinem Konkurrenten nach dem Lauf zu. Mit Oberstleutnant Erhard Zacher ging so-
gar einer der ranghöchsten Soldaten der Kaserne an den Start. Für eine vordere Platzierung reichte es nicht.
"Ich finde es gut, dass ein solch hohes Tier an unser Veranstaltung überhaupt teilnimmt", lobte Organisator und Sprecher
Bodo Wagner den hohen Offizier. Unter den 181 Läufern befanden sich zahlreiche Soldaten. Zudem beteiligten sich 40
weitere Bundeswehrangehörige als Helfer an dem Spektakel. Zu ihnen gehörte auch Major Kurt Schuster. Der hatte eine
einleuchtende Erklärung dafür, dass das Wetter nach einer langen Regenperiode mitspielte: "Das gute Wetter wurde be-
fohlen."
"Die Bedingungen waren optimal", fand der Sieger des Hauptlaufes, Torsten Naue. Er war einer der wenigen namhaften
Läufer. Ob diese in der Zukunft am Heidelauf teilnehmen werden, ist ungewiss. Schließlich winkten erstmals keine wert-
vollen Preise. "Wir wollen eine Veranstaltung für den Breitensport ausrichten. Dafür brauchen wir keine hohen Preisgelder",
erklärte der Vorsitzende des SV Garlstedt, Victor Gabriel. Naue will aber dennoch im nächsten Jahr wieder kommen: "Die
Läufe in der näheren Umgebung muss man unterstützen." Auch wenn es ihm ein wenig an Konkurrenz mangelte, lobte er
das Streckenprofil: "Die Hügel stecken mir ganz schön in den Knochen." Auf die zehn Kilometer-Hauptstrecke begaben
sich auch neun Walker. Beim Bambini-Lauf bewältigte der erst dreijährige Timon Krusch die 400 Meter an der Hand seiner
Mutter Gaby. Es siegte der siebenjährige Florian Böttjer. Mädchensiegerin Celina Janoske (7), die insgesamt Zweite wurde,
war mit den 2:13 Minuten nicht ganz zufrieden: "Früher war ich schneller”. ==>
Ergebnisse 

OLDENBURGER KREISZEITUNG vom 17. Mai 2005
Diettrich hängt Konkurrenz ab
Eilbotenlauf: Zwei Sandkruger Aktive beherrschen die Fünf-Kilometer-Strecke
Von Fried-Michael Carl
Moslesfehn. Georg Diettrich ist schnell. Am Sonnabend war er auch nicht zu bremsen. Vielleicht war es sein Nachwuchs,
der im Ziel auf ihn wartete und ihn beim 28. Moslesfehner Eilboten-Lauf die Zehn-Kilometer-Distanz in beachtlichen 31:59
Minuten absolvieren ließ. Als er schon lange entspannt mit Zuschauern plauderte, kam erst die Konkurrenz ins Ziel, die er in
Grund und Boden gelaufen hatte. Bei guten äußeren Bedingungen - lediglich im zweiten Teil der Strecke störte einige Läufer
der aufkommende Wind ein wenig - hatten sich 350 Aktive auf dem Platz des SV Moslesfehn an der Korsorsstraße einge-
funden, um ihre läuferischen Qualitäten zu beweisen. Angefangen bei den Kindergartenkindern, über einen Kinder- und
Fünf-Kilometer-Lauf bis hin zu der längeren Distanz hatte der Veranstalter für alle Altersklassen eine Strecke parat.
Hinter dem unangefochteten Sieger Diettrich kamen Frank Mäusner und Jürgen Nowak auf die Plätze im großen Lauf.
Bester Starter aus dem Landkreis war der Huder Herwig Janssen, der als 14. die Ziellinie überquerte. Frank Meiners
(TSG) war der zweitbeste Läufer aus dem Kreis vor Ferdinand Hornke (TSG). Dem Spätstarter kam es entgegen, dass er
auf dem ersten Streckenabschnitt die Unterstützung des Rückenwindes erfuhr.
Bei den Frauen war der Einlauf über die lange Distanz weit weniger eindeutig als bei den Männern. Melanie Otte (Olden-
burg) war nur 19 Sekunden schneller als Heide Kuck (TuS Ofen). Mannschaftlich vorzeigenswert war das Ergebnis der
Frauen der TSG Hatten-Sandkrug, denn in Sarah Iken (4.), Karin Schwarting (5.) und Angelika Carl (10.) stellten sie gleich
drei Teilnehmerinnen unter den besten zehn Startern. Beachtlich war vor allem die Leistung von Iken, die erst vor einer
Woche beim Marathon in Hannover gelaufen war.
Der Fünf-Kilometer-Lauf war fest in der Hand des Nachwuchses der TSG Hatten-Sandkrug. Lisa Wolf hatte zwar bis ins
Ziel hinein Ann-Kathrin Arlinghaus im Nacken. Sie verteidigte aber ihre Führung hartnäckig und erfolgreich. Damit eiferte
sie Christian Geiger nach, der diesen Lauf in der Männer-Konkurrenz für sich entscheiden konnte. Hinter Jörg Brunkhorst
aus Nordenham kam in Peter Stelter ein zweiter Sandkruger aufs Siegertreppchen.
Zufrieden waren die Organisatoren des SV Moslesfehn mit der Resonanz auf ihren Lauf. Trotz des Pfingstfestes hatten die
Aktiven aus nah und fern den Weg nach Moslesfehn gefunden. Und die mussten es nicht bereuen: Die Strecken war
bestens, und die Betreuung durch SV Moslesfehn, Feuerwehr Achternmeer und Malteser Sandkrug funktionierte reibungs-
los. Hätte nicht kurz nach dem Rennen der Regen eingesetzt, wäre sicher noch länger bei Kaffee und Kuchen gefachsimpelt
worden. Gewinner waren auch die Seebebenopfer, denn der Überschuss aus dieser Veranstaltung ging komplett an die
Aktion der Nordwest Zeitung. ==>
Ergebnisse  

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 18. Mai 2005
Rekord am Bergsee
Dammer Läufer dominieren die Strecken
Damme (ha). Mit 117 Aktiven hat der Dammer Bergseelauf am Freitagabend einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnet.
Die Organisatoren vom OSC Damme nahmen auch erfreut zur Kenntnis, dass viele Läufer aus dem Raum Osnabrück und
Bersenbrück den Weg in die Dammer Berge gefunden hatten. Viele Sportler lobten erneut das herrliche Panorama, das
diese Veranstaltung bietet. Und zahlreiche Teilnehmer erklärten bereits, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wollten.
In allen vier Läufen setzten sich die Dammer Athleten durch: Über 10 Kilometer waren Silvia Rolfes (OSC/41:09 Minuten)
bei den Frauen und Gerhard Kröger (OSC/35:37) bei den Männer erfolgreich. Die 4-km-Distanzen entschieden Katrin
Ripke (RWD/20:18) und Sebastian Decker (OSC/17:05) für sich. Auch auf den weiteren Plätzen waren viele Dammer zu
finden. Mit Abstand ältester Teilnehmer war Professor Wolfgang Wilhelmus, der mit 74 Jahren die 4 km in der Topzeit von
22:56 Minuten absolvierte. Für das nächste Jahr hat sich das Veranstalterteam um Heinrich Decker schon einige Verbess-
erungen überlegt. In der bald folgenden Nachbesprechung sollen sie schon beschlossen werden. ==>
Ergebnisse

Presseinformation vom 22. Mai 2005 (Von Rainer Behrens)
Glanzlichter durch Busse und Raabe
Bei sehr guten äußeren Bedingungen hatte mit 183 Teilnehmern das Sprint-, Sprung- und Läufermeeting der LG Osterode
am Freitag Abend eine erfreulich gute Resonanz. Für die Glanzlichter sorgten im Weitsprung bei den Männern mit 7,15 m
Jörg Busse von Eintracht Hildesheim und der Deutsche Jugendmeister über 1500 m, Johannes Raabe von der LG Hann-
over, der über 800 m mit 1:55,17 min. eine neue persönliche Bestzeit erzielte. Im gleichen Lauf verbesserte sich Jonathan
Haas (Eintracht Hildesheim) bei der männl. Jugend B auf starke 1:57,05 Minuten. Ein wenig enttäuschend verlief das 400m-
Jahresdebüt für Nicole Marahrens von der LG Weserbergland, die mit ihrer Zeit von 56,44 sec. weit von ihrer Bestform
entfernt ist.
Einen Doppelerfolg verbuchte im Sprint bei den Männern Tilo Sperling (VfV Hildesheim) in 11,28 sec. und 22,30 sec. über
200 m. Über 800 m liefen zum Saisoneinstand Robert Gielow (LG Ohra Hörselgas) 1:55,93 min. und Sebastian Hanelt
(LG Göttingen) 9:16,73 min. über 3000 m., während bei den Frauen Cathrin Cronjäger von der LG Osterode in 11:18,76
min. zu einem Heimerfolg kam. Siegerin im Weitsprung war mit 5,30 m Julia Köhre (VfL Wolfsburg). Ansprechend auch
die Leistungen der A-Jugendlichen Urs Knappke (LG Göttingen) über 400 m in 52,10 sec. und Christian Kiel (VfV Hildes-
heim), der die 110 m Hürden in 16,13 sec. sprintete sowie 1,80 m im Hoch- und 6,13 m im Weitsprung erzielte. Bei der
weiblichen Jugend A sprang Vanessa Graef von der LG Weserbergland starke 5,53 m. Sprintsieger bei der B-Jugend war
Jamin Afram (VfV Hildesheim) in 11,69 sec. und über 3000 m in 9:42,11 min. Steffen Gräber von der LG Göttingen.
Knapp geschlagen wurde über 100 m Anneka Braasch (LGO) in 13,34 sec. zu 13,20 sec. von Katharina Kiel (LG Hann-
over). Auf sehr gute 26,37 sec. kam Amina Ferguen (LG Hannover) über 200 m, während im 800 m-Lauf die Uhr für
Sarah Woyciechowski (TSV Brunkensen) bei 2:27,78 min. stehen blieb.
Sinram-Krückeberg mit Kreisrekord
Aus heimischer Sicht zeigte der Nachwuchs die besten Leistungen. Im 1000 m-Lauf bei den Schülern M11 verbesserte im
Alleingang Hendrik Sinram-Krückeberg (TSC Eisdorf) den Kreisrekord von Simon Barke (TVG Hattorf) von 1997 um
13/100 sec. auf hervorragende 3:21,19 min., während sein Vereinskamerad Felix Kirchhoff bei der M15 starke 2:46,57
min. erzielte. Eine persönliche Bestzeit bedeuteten 9:45,25 min. für Thomas Just (LGO) über 3000 m.
Bei den Senioren der M40 testeten sich eine Woche vor ihrer Qualifikationsrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft
erfolgreich die LGer Volker Denecke mit 1,70 m im Hochsprung, Henning Holland mit 5,93 m im Weitsprung und Frank
Schwerthelm mit 10:00,33 min. im 3000 m-Lauf. Erstmals über 800 m testete sich Henning Müller (LGO), der gleich mit
2:05,87 min. eine ansprechende Zeit lief. Gut auch die 24,91 sec. von Gunnar Barke (LG SG Hattorf) als Dritter über
200 m bei der männl. Jgd. B. ==>
Ergebnisliste

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. Mai 2005
Frank Themsen im siebten Anlauf erfolgreich
260 Starterinnen und Starter beim 8. Gerolsteiner Helgoland-Marathon / Andrea Krajenski siegt bei den
Frauen / Oke Zastrow (VfL Fosite) auf dem 13. Platz
(mti).
Im "verflixten" siebten Jahr hat es Frank Themsen endlich geschafft. Nachdem der 37 Jahre alte Läufer von der LG
Bremen-Nord die Premiere des Helgoland-Marathons verpasste und bei den anschließenden Rennen zwei Mal Zweiter und
vier Mal Dritter geworden war, überquerte er im siebten Versuch in der Zeit von 2:49:37 Stunden als Erster von 260 ge-
starteten Männern und Frauen die Ziellinie.
Überschäumende Freude indes versprühte Themsen nicht. Die 42,195 Kilo-
meter auf der Nordseeinsel hatten deutlich ihre Spuren hinterlassen. "Ich habe einfach zu schnell angefangen, aber das
mache ich immer. Ich laufe einfach los, weil ich Spaß daran habe. Ich bin eben kein taktischer Läufer", sagte er.
Andrea Krajenski lief taktisch hervorragend
Ordentlich aufs Tempo drückte auch Mirnja Kujawski von der LG Wedel-Pinneberg. Andrea Krajenski (SV Emmerstedt),
die mit der Zeit von 3:18:57 Stunden den Streckenrekord hält, ließ es dagegen verhaltener angehen. Das sollte sich aus-
zahlen. Im Wassersturzbecken auf der vierten Runde oder genauer nach 37,5 Kilometern überholte die 40-Jährige die bis
dahin führende Mirnja Kujawski. Dass der Abstand zwischen beiden in der zweiten Runde schon auf mehrere Minuten an-
gewachsen war, habe sie nicht nervös gemacht, sagte Andrea Krajenski im Ziel. "Ich weiß aus eigener Erfahrung, was hier
auf Helgoland passieren kann. Mir ist das so lieber, als wenn sie ständig in Sichtweite vor mir gewesen wäre." Zufrieden
waren nach dem Rennen aber nicht nur die Sieger, sondern auch viele der Läufer und Läuferinnen.
Die 9. Auflage findet am 13. Mai 2006 statt
Wolfgang Halweg und Andrea Glisman aus Borstel-Hohenrade genossen auch den achten Start auf Helgoland. Das Paar,
das vor zwei Jahren auch auf der Insel heiratete, sagte unisono: "Hier ist es einfach schön." Die neunte Auflage des Helgo-
land-Marathons ist für den 13. Mai 2006 terminiert. Unter anderem will auch Frank Themsen wieder an den Start gehen.
"Trotz der Anstrengung", sagte er, "ist das für mich immer wie ein Kurzurlaub hier".
Ergebnisse

WESER KURIER vom 23. Mai 2005
Themsen gewinnt auf Helgoland
Erster Insel-Sieg für Bremer Marathonläufer
Von unserem Mitarbeiter Markus Tischler
Helgoland. Im "verflixten" siebten Jahr hat es Frank Themsen endlich geschafft. Nachdem der 37 Jahre alte Läufer von der
LG Bremen-Nord die Premiere des Helgoland-Marathons verpasste und bei den anschließenden Rennen zwei Mal Zweiter
und vier Mal Dritter geworden war, überquerte er dieses Jahr als Sieger die Ziellinie. Freude indes versprühte Themsen
nicht. Die 42,195 Kilometer auf der Nordseeinsel, die er in 2:49:37 Stunden lief, hatten ihre Spuren hinterlassen. "Ich habe
einfach zu schnell angefangen, aber das mache ich immer", sagte er nach dem einsamen Rennen. Taktik, das ist eben nicht
seine Sache. Themsen will Spaß und gibt dementsprechend Gas. Egal wie die Bedingungen sind.
Und auf Helgoland sind sie hart. Da ist der Wind. Da ist der von den Einwohnern als "Düsenjäger" bezeichnete 200 Meter
lange und bis zu 40 Prozent Steigung aufweisende Versorgungsweg vom Unter- zum Oberland. Und da ist der wellige
Klippenrandweg. 10,5 Kilometer lang ist eine Runde auf der rund einen Quadratkilometer großen Insel. Jedesmal müssen
70 Höhenmeter überwunden werden. "Ich habe", gab Themsen zu, "die Strecke wieder einmal unterschätzt." Es hat den-
noch gereicht zum Sieg. Und selbst wenn Themsen es erneut nicht geschafft hätte, ist der Helgoland-Marathon für ihn nicht
nur ein weiterer Lauf. Für ihn sei das wie Kurzurlaub, er könne trotz aller Mühlsahl entspannen beim Rennen. Mitunter bleibt
Zeit, sich gewisse Gedanken zu machen. Vor zwei Jahren beschloss Themsen, während er die Kilometer abspulte, seiner
Verlobten einen Heiratsantrag zu machen. Hochzeitstermin ist am 2. Juni.
Im Mini-Marathon über 5,8 Kilometer belegten Berhard Friedenberg (21:50) und Ingo Jagdhuber (23:00) von der LG
Bremen-Nord die Plätze zwei und drei. Waltraud Bayer, ebenfalls von LG Bremen-Nord, wurde Erste in der Frauenwert-
ung (28:11).

Weltrekord und acht Deutsche Jahresbestleistungen in Garbsen (Von Reiner Dismer)
Wolfgang Knabe vom OSC Damme hat sein Versprechen wahrgemacht: er hat sich bei 6. FHDW-Springermeeting in
Garbsen den Weltrekord im Dreisprung der Altersklasse M 45 geholt. Schon im ersten Versuch übertraf er die Marke des
US-Amerikaners Willie Banks um 22 cm. Das beifallsfreudige Publikum animierte ihn doch zu mehr. Im zweiten Durchgang
landete er erst bei 15,13 m, damit übertraf er den alten Weltrekord um 58 cm.
Auch sonst wurde dem Publikum viel geboten. Acht Deutsche Jahresbestleistungen waren zu bestaunen. "Die Anlage und
die Zuschauer waren super" freute sich Urszula Gutowicz-Westhoff (Berliner SC) über die neue Deutschen Jahresbestleist-
ung und den Stadionrekord von 6,58 m. Im Dreisprung der Männer verbesserte Thomas Moede (Team Erfurt) seine eigene
Bestleistung auf 16,47 m und Birgit Kähler (Bayer Leverkusen) egalisierte die Bestmarke von 1,83 m.
Bei den Jugendlichen wurde die Deutsche Bestenliste völlig durcheinander gewirbelt. Nur eine Bestleistung hielt dem An-
sturm stand. Neue Spitzenreiter in Deutschland sind: Fabian Klapper (TV Wattenscheid) mit 2,10 m im Hochsprung;
Christan Böhm (TSV Kronshagen/Kieler TB) mit 7,68 m im Weitsprung, Anja Winter (LG Ohre-Hörselgas) mit 12,87 m
im Dreisprung und Maie Onnen (LG Hannover) mit 6,25 m im Weitsprung; Julia Hartmann egalisierte im Hochsprung ihre
eigene Bestmarke von 1,83 m.
Nicht ganz zufrieden waren Eike Onnen (LG Hannover) als Hochsprungsieger und Nils Winter (Bayer Leverkusen), der
Gewinner des Weitsprungwettbewerbes. Beide hatten sich vorgenommen, den Stadionrekord zu verbessern, was mit
2,14 m bzw. 7,99 m nicht ganz gelang. Aber auch sie schwärmten von der "Superanlage" und der tollen Atmosphäre und
versprachen zum 7. FHDW-Springermeeting wiederzukommen. Prof. Dr. Müller-Siebers von der Fachhochschule für die
Wirtschaft, die das Sportfest zum sechsten Mal maßgeblich unterstützt hat, verfolgte die Wettbewerbe mit Spannung und
versprach dem Organisator Bernd Rebischke, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Ergebnisliste (PDF)

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