Presse NLV-Kreis Cuxhaven

NIEDERELBE ZEITUNG vom 15. Juli 2003
An Joey Kelly drangehängt
"Eisenmann" Heino Grewe-Ibert startete in Roth
Wingst
(flü). Kaum lag die Kreisschulmeisterschaft im Triathlon hinter dem Organisator Heino Grewe-Ibert, da war er
wieder selbst aktiv, und das gleich auf der Königsstrecke der Triathleten: Der 47-jährige Wingster startete als einziger aus
dem Landkreis Cuxhaven bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Roth. Zum dritten Mal absolvierte Grewe-Ibert
die offizielle Iron-Man-Strecke von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen.
Nachdem er in den vergangenen Jahren in Kulmbach zum "Eisenmann" mit Durchhaltevennögen wurde, wagte er sich nun auf
die schwierige Strecke in Roth.
Rund 1550 Einzel- und noch einmal etwa 1000 Staffelmeldungen haben diesen Triathlon zur weltgrößten Iron-Man-Veran-
staltung gemacht. Uber 150 000-Zuschauer feuerten die Athleten aus 32 Ländern an. "Eine Wahnsinns-Stimmung", wie
Grewe-Ibert schwärmt. Der Wingster war auch mit seinem Abschneiden hoch zufrieden. Nach zwölf Stunden, 29 Minuten
und zehn Sekunden hatte er als 912. von den 1550 Einzelstartern das Ziel erreicht. Etwa 250 Teilnehmer sind übrigens aus-
gestiegen. Das für Grewe-Ibert nicht besonders geliebte Schwimmen hatte er nach gut eineinhalb Stunden beendet. Das Rad-
fahren lief hervorragend, obwohl "Wind wie an der Küste" herrschte. "Ich bin über 30er Schnitt gefahren und habe bestimmt
zweihundert oder dreihundert Teilnehmer überholt." Gezogen wurde Grewe-Ibert auch über einen größeren Teil der 180-
Kilometer-Strecke von einem prominenten Starter, nämlich von Joey Kelly, einem Mitglied der berühmten "Kelly-Family".
"Er nahm aber nur in einer Staffel teil, fuhr also nur die Radstrecke. Deswegen hat er mich irgendwann abgehängt", berichtet
Grewe-Ibert. So rund, wie es mit dem Fahrrad lief, war es dann auf dem abschließenden Marathon nicht mehr für den 47-
jährigen Wingster. "Zwischen Kilometer Zehn und Dreißig hatte ich ständig Krämpfe." Etwa vier Stunden und 45 Minuten
war letztendlich die Zeit für die 42,195 Kilometer.
Nicht nur das erfolgreiche Abschneiden beim Iron-Man erfreute Grewe-Ibert. Der niedersächsische Landesjugendtrainer
wurde auch von dem Bürgermeister in Roth und dem dortigen Landrat auf die kürzlich in Wingst stattgefundene Kreisschul-
meisterschaft im Triathlon angesprochen. "Die beiden wollten ganz genau wissen, wie wir die Veranstaltung mit 2500 Startern
organisiert haben." Somit wird vermutlich die hiesige Kreisschulmeisterschaft Modellcharakter für Titelkämpfe auch in an-
deren Regionen Deutschlands finden.
Die nächste aktive sportliche Herausforderung für Heino Grewe-Ibert wird übrigens der 17. Volkstriathlon am 24. August in
Otterndorf sein. "Zur Entspannung - einen Triathlon unter Freunden", wie der "Eisenmann" abschießend sagte.    

NIEDERELBE ZEITUNG vom 26. September 2003
Triathlon-Erlös von 2000 Euro an das Sommerlager überreicht
Der Ausrichtungsort des Otterndorfer Volkstriathlons profitiert in diesem Jahr von den Erlösen der Sportveranstaltung.
Manfred Ahrens, Vorsitzender des TSV Otterndorf, und Polizeidirektor Friedhold Schacht, Leiter der Polizeiinspektion
Cuxhaven, dankten Horst Jarck, dem Niederlassungsleiter des Sponsors Volksbank Stade-Cuxhaven eG. Ohne diese
Unterstützung würde es überhaupt keinen Überschuss geben. Die Erlöse fließen immer einem gemeinnützigen oder karika-
tiven Zweck zu.
336 Meldungen
gab es bei der 17. Auflage des Volkstriathlons, der traditionell von der Polizei und dem TSV Otterndorf
veranstaltet wird. Mit den rund 100 Helfern von der Feuerwehr, dem TSV, dem Sommerlager und dem Auswertungsteam
mit Karin Sommer an der Spitze verlief die Veranstaltung reibungslos. Volksbank-Niederlassungsleiter Jarck übergab
gestern einen großen Scheck über 2000 Euro an den Leiter des Hinrich-Wilhelm-Kopf-Sommerlagers, Hans-Jürgen Fischer,
in Müggendorf.
Das Camp ist von Anfang an der Austragungsort des Volkstriathlons. Fischer erläuterte, dass das Geld für das neueste Pro-
jekt eingesetzt wird. Seit dem Frühjahr entsteht ein Fachwerk-Lehmhaus, das einmal zehnköpfige Gruppen beherbergen soll.
Die erste Gruppe, die vermutlich ab Mai 2004 in dem schmucken Haus übernachten darf, werden behinderte Schüler der
Schule am Schillerzentrum aus Cuxhaven sein. Diese hatten beim Ausfüllen der Fächer den Großteil der Arbeit verrichtet,
wie Lagerleiter Fischer berichtete. (flü)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 7. Oktober 2003
Unerwartet großer Erfolg für Läuferin Anne Fischer
Bei den Berglauf-Weltmeisterschaften der Senioren in Unterharmersbach/Schwarzwald 4. Platz belegt
cn/hup. In diesem Jahr wurde die Ausrichtung der Senioren-Berglaufweltmeisterschaften nach Deutschland in den Schwarz-
wald vergeben. Die für den ATS Cuxhaven startende Anne Fischer errang in ihrer Altersklasse (W45) einen ausgezeichneten
vierten Platz.
Mit der Organisation dieser Meisterschaft wurde der Ort Unterharmersbach in der Nähe von Biberach/Schwarzwald be-
auftragt. Die insgesamt 849 Läuferinnen und Läufer aus 22 Nationen mussten beim Wettkampf auf einer Strecke von 10,16
Kilometern Länge mit ca. 700 Metern Höhenunterschied den Gipfel des 934 Meter hohen Brandenkopfes erreichen.
Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Teilnehmer in ihren jeweiligen Altersklassen im Abstand von 20 Minuten. Auf
dem ersten Streckenabschnitt schlug Anne Fischer, die in der Zeit vorher kein spezielles Berglauftraining durchführen konnte,
ein schnelles Tempo an. Trotzdem wurde sie auf diesem Teilabschnitt von mehreren Läuferinnen überholt. Da dann der An-
stieg begann, musste sie, wie alle anderen Läufer auch, notgedrungen ihr Tempo drosseln. Der jetzt beginnende Waldweg
erforderte erhöhte Konzentration, um Stürzen vorzubeugen.
Konkurrentinnen eingeholt und passiert
Auf dieser mehrere Kilometer umfassenden Steigung konnte Anne Fischer einige ihrer Konkurrentinnen einholen und pass-
ieren. Nur eine französische Läuferin rannte nach ca. vier Kilometern an ihr vorbei. Wie sich noch herausstellte, war dies die
spätere Siegerin.
Die Zuschauer trieben die Athleten mit Lärminstrumenten wie Kuhglocken und anfeuernden Zurufen immer wieder an. Auch
Anne Fischer fühlte sich durch diese Anfeuerung motiviert, besonders als sie nach fünf Kilometern die Information erhielt,
dass sie auf dem dritten Platz liege, was sie gar nicht glauben konnte. Der Weg noch oben wurde noch steiler, so dass die
Steigungen 15 bis 20 Prozent betrugen.
Knapp den dritten Rang verfehlt
Auf einem besonders schwierigen Wegabschnitt mit großen Steinen keuchte noch eine tschechische Läuferin mit ihrem Be-
gleiter an der ATSCerin vorbei. Die Cuxhavenerin hatte nicht mehr die Kraft, sich dicht an sie dranzuhängen, bewahrte aber
den Blickkontakt. Mit großem kämpferischen Einsatz konnte sie auf dem letzten Kilometer, der besonders steil war, den
Abstand wieder verkürzen und erreichte mit nur 29 Sekunden Rückstand als viertbeste Läuferin ihrer Altersklasse W 45
(Jahrgänge 1954-1958) unter ohrenbetäubendem Jubel der Zuschauer das Ziel auf der Bergspitze.
Das Läuferfeld hatte sich weit auseinander gezogen, so dass die nächste Läuferin mit einem Abstand von einer Minute und
19 Sekunden folgte. Die mehrfache Deutsche Meisterin der Vorjahre aus dem Hoch-Schwarzwald landete auf dem zweiten
Platz. Anne Fischer konnte die amtierende Deutsche Meisterin auf den 5. Platz verweisen.
Nach dem Wettkampf fand eine große Siegesfeier in der Schwarzwaldhalle von Unterharmersbach statt. Für die Sieger der
einzelnen Altersklassen wurden die Nationalhymnen gespielt. Viele folkloristische Darbietungen sorgten für fröhliche Unter-
haltung zwischen den einzelnen Siegerehrungen. Danny Hughes, der Präsident der World Mountain Running Association,
rühmte die phantastische Organisation und die doppelt so große Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr.
Trotz einer alten Muskelverletzung bewältigte der zweite Teilnehmer vom ATS Cuxhaven, Eckehard Hartmann (M60),
ebenfalls die anspruchvolle Strecke.
Zu den Ergebnissen

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 11. Oktober 2003
Neun Kreistitel nach Bokel
Leichtathleten blicken auf sehr erfolgreiche Saison zurück
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Bokel. Auf eine überaus erfolgreiche Sommersaison blicken die Leichtathleten des LAV Bokel (LG Wesermünde) zurück,
Zu neun Kreismeistertiteln gesellte sich auch noch als Krönung ein Bezirksmeistertitel. Diesen sicherte sich Nele Dehnen-
kamp in Schneverdingen über die 800-Meter-Strecke bei den Schülerinnen A / W 14. Sie legte die Distanz in nur 2:28,55
Minuten zurück.
Bei den Cuxhavener Einzel-Kreismeisterschaften in Nordholz räumten die Bokeler richtig ab. Auf den Strecken über 2000,
3000 und 5000 Meter wurden alleine sieben Titel errungen. Zweifache Kreismeister wurden Jörn Beger und Nele Dehnen-
kamp. Während Beger (M 30) sowohl die 3000-Meter-Distanz in 10:50,76 Minuten als auch die 5000-Meter-Strecke in
18:48,05 Minuten zu seinen Gunsten entschied, war Dehnenkamp über die 2000 Meter in 8:40,82 Minuten sowie über die
3000 Meter in 11:59,95 Minuten erfolgreich. Die 2000-Meter-Distanz erwies sich auch noch für drei weitere Bokeler als
Goldgrube. Henrik Brase lag bei den Schülern B in 8:32,98 Minuten vorn, Anja Schindler bei den Schülerinnen B in 8:57,63
Minuten und Nicola Kathage bei den Schülerinnen C mit 8:58,64 Minuten. Hinter Kathage wurde Teamkollegin Mareike
Steffens Vizemeisterin. Zwei Vizemeistertitel gingen zudem an Ali Turgut bei der männlichen Jugend B über die 3000 Meter
und über die 5000 Meter. Die 5000 Meter lief Turgut in 18:43,53 Minuten und wurde damit nur um 1,24 Sekunden vom
Altenwalder Tilmann Biallas geschlagen.
Bei den Staffelmeisterschaften in Wehdel wurden die guten Leistungen des LAV Bokel mit zwei Kreismeistertiteln belohnt.
Nele Dehnenkamp, Anja Schindler sowie Nele Schlittenhardt hatten in der 3 x 800-Meter-Staffel der Schülerinnen A mit
8:52,53 Minuten die Nase vom. Zudem beanspruchten Janina Brase, Paula Wellbrock und Svenja Buck in der 3 x 800-
Meter-Staffel der weiblichen Jugend B Position eins. Zufrieden sein konnte auch Anja Schindler bei den Bezirksmeister-
schaften im Block Lauf. Mit 1701 Punkten erreichte sie Platz 13.    

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 12. November 2003
Nele Dehnenkamp das Aushängeschild
14-jährige Bokelerin nicht zu bremsen / 30 Sekunden von der Weltspitze entfernt
Von unserem Mitarbeiter Karsten Hollmann
Bokel. Eine gute Sommersaison legten die Leichtathleten des LAV Bokel hin. Besonders im Laufen (Mittelstrecke) ver-
buchten die Bokeler wieder gute Resultate. Das Aushängeschild nach wie vor die erst 14-jährige Nele Dehnenkamp. Sie
holte sich gleich bei mehreren Laufveranstaltungen den Platz an der Sonne.
Auch beim Windmühlenlauf in Nordholz lag Nele Dehnenkamp auf der 2600-Meter-Strecke in einer Zeit von 10:53 vorn.
Zudem entschieden ihre Teamkolleginnen Nicola Kathage und Anja Schindler die Wertungen in ihren Altersklassen zu ihren
Gunsten. Auch Andre Erich (Schüler A) und Jörn Beger (M 30) fanden sich im 5000-Meter-Lauf auf der obersten Stufe
des Treppchens wieder. Für Ali Turgut (Jugend B) reichte es trotz einer guten Zeit von 18:49 Minuten nur zum zweiten
Rang. Beim Stuhr-Loop ließ sich Turgut 18 Sekunden mehr Zeit und wurde dennoch Erster. Auch Jörn Beger gewann
wieder in seiner Altersklasse.
Nele Dehnekamp ließ über die fünf Kilometer in Stuhr mit 22:38 Minuten die gesamte Frauenkonkurrenz hinter sich. Beim
Rahmenwettkampf zur norddeutschen Meisterschaft in Bremerhaven steigerte sich Dehnekamp noch einmal und erzielte mit
22:30 Minuten die viertbeste Zeit in der aktuellen Landesbestenliste.
Auch auf der 2000-Meter-Strecke taucht Dehnenkamp in der Landesbestenliste mit 7:11,54 Minuten als Dritte ganz vorne
auf. Über die 800 Meter befindet sie sich mit einer Zeit von 2:26,70 Minuten 30 Sekunden von der Weltspitze entfernt. Dies
bedeutet Rang fünf in der Landesbestenliste. Im Blockwettkampf ‘Lauf’ wird Dehnenkamp an achter Stelle geführt. Auf der
3000-Meter-Strecke verbesserte Nele Dehnenkamp den seit 2002 bestehenden Bezirksrekord von Marleena Schulz (LAV
Zeven) bei der Sommerlaufserie des TV Sottrum auf 11:33,20 Minuten. In Sottrum besiegte sie auch Trainer Jörn Beger.
Auch auf den langen Strecken fühlen sich die Bokeler pudelwohl. Beim Speckenlauf in Mulsum (10,5 km) beanspruchten
Nele Dehnenkamp in 49:56 Minuten sowie Andre Erich (50:12) jeweils Position eins in ihren Altersklassen. Auch Anja
Schindler (Schülerinnen W 12) siegte über die 5,3 Kilometer (27:47). Beim Hermann-Löns-Lauf im Heidepark Soltau
(1600 Meter) zeigte Nele Dehnenkamp allen 50 Mitläuferinnen nur die Hacken und siegte in 5:17 Minuten. Ihr Coach Jörn
Beger freute sich über die 4780 Meter in 17:46 Minuten über Rang zwei.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 25. November 2003
Europas größter Schüler-Triathlon
Die Kreisschul-Triathlon-Meisterschaft in Wingst als Vorbild für andere Landkreise / 2004 werden über 3000
Starter erwartet
Wingst (flü). Schon in diesem Jahr hatte die zweite Auflage von "go sports triathlon" - die Kreisschulmeisterschaft im Triath-
lon - alle Rekorde gebrochen: Mit rund 2500 Startern registrierten die Organisatoren in Wingst ein größeres Feld als bei-
spielsweise bei der weltbekannten Iron-Man-Veranstaltung in Roth. "In Wingst findet der größte Schüler-Triathlon Europas
statt", stellt Heino Grewe-Ibert mehr als zufrieden fest.
Im kommenden Jahr wird die Bestmarke aller Voraussicht nach noch einmal getoppt, denn die Veranstalter - Landkreis
Cuxhaven, Kreissportbund, Kreissportjugend und Triathlon-Verband Niedersachsen - heben die bisherige Begrenzung für
Staffelmeldungen auf. Somit erwarten die Organisatoren am 15. und 16. Juni 2004 rund 3000 Starter im Wingster
Schwimmbad, wie Grewe-Ibert bei der Vorstellung der neuen Planungen für die dritte Auflage sagte.
Zu der Triathlon-Meisterschaft sind alle Schulen im Landkreis Cuxhaven eingeladen. Am ersten Wettkampftag starten die
Grundschulen, während am darauf folgenden Tag sich die älteren Schüler messen.
53 Schulen haben schon ihre Teilnahme angekündigt
Burkhard Wettwer (Landkreis Cuxhaven), zusammen mit Grewe-Ibert und Kreissportbund-Vorsitzender Harald Graw,
Mann der ersten Stunden und Ideenentwickler, registrierte im ersten Jahr 45 und im vergangenen Jahr 48 teilnehmende
Schulen. “Jetzt haben schon 53 Schulen ihre Teilnahme angekündigt", freut sich Wettwer. Bis auf drei seien beispielsweise
alle Hadler Schulen dabei.
Lars Mittelstädt, stellvertretender Leiter der Schule Am Dobrock in Cadenberge, begrüßt es, dass die Staffelbegrenzung
aufgehoben wird: "Es geht schließlich um den Breitensport." Es gebe genug Schüler, die vielleicht gut laufen oder Rad. fahren
können, aber nicht schwimmen oder andersherum. Dementsprechend werde es mehr teilnehmende Schüler geben, sind sich
die Organisatoren einig. Mittelstädts Schule wird übrigens wieder mit rund 50 älteren Schülern die sogenannten Scouts
stellen, die unter anderem den Teilnehmern und Schülern für Fragen zur Verfügung stehen. Neu im nächsten Jahr ist übrigens,
dass die Beköstigung aller Teilnehmer durch den Schulelternrat der Cadenberger Schule vorgenommen wird.
Grewe-Ibert freut sich auch darüber, dass das Helferteam (rund 150 Personen) dieses Jahres insgesamt eine positive Rück-
meldung abgegeben habe und somit der große Helferstab auch für 2004 motiviert sei. Auch die von den Schulen ausge-
füllten Fragebögen über die Veranstaltung hätten eine positive Bilanz erbracht.
Top-Staffeln und eine Lehrer-Staffel sind geplant
Neu im Programm wird ein Schulvergleichskampf mit Top-Staffeln sein. Auch eine Lehrerstaffel - die Pädagogen werden
wieder im Vorfeld von Grewe-Ibert geschult - wird es geben. Doch Hauptziel bleibt es, dass sich Kinder bewegen, wie
Sabine van Gemmeren von der AOK den Präventionscharakter hervorhob. Das Motto "Ich kann es - du auch" betone den
Grundgedanken, so Kirsten Folgmann, Jugendschutz im Landkreis Cuxhaven. Durch Sport werde das Selbstbewusstsein
gestärkt. Und wer außerdem bewusst mit seinem Körper umgehe, der sage auch leichter Nein zu Drogen und Suchtmitteln.
Die Kreisschulmeisterschaft im Triathlon sei zusätzlich noch ein Beweis dafür, wie gut Schulen und Vereine zusammen etwas
bewegen können, sagte Annette Butzke vom Sponsor Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln. Damit wurde ebenfalls etwas
erreicht, das sich die Ideengeber zum Ziel gesteckt hatten, nämlich die Vernetzung zwischen Schulen unterschiedlicher
Trägerschaft, Vereinen, Verbänden und Institutionen.
Die neuen Ausschreibungen werden vermutlich im März an alle Schulen versandt. Die Strecken für die drei Disziplinen
Schwimmen, Rad fahren und Laufen werden übrigens beibehalten.
Bereits Anfragen aus anderen Bundesländern
Wie sehr die Wingster Veranstaltung im Fokus der Triathlon-Szene steht, erfährt Landesjugendwart Heino Grewe-Ibert
immer wieder. Bei seiner Teilnahme am Iron-Man in Roth wurde er beispielsweise von den dortigen Veranstaltern und dem
Landrat angesprochen, wie solch eine riesige Veranstaltung auf die Beine gestellt werden kann. Der Wingster wird im
kommenden Jahr auch in fünf weiteren Landkreisen in Niedersachsen Aufbauarbeit für ähnliche Projekte leisten. Selbst
Anfragen aus anderen Bundesländern liegen bei Grewe-Ibert schon vor.

NORDSEE ZEITUNG vom 4. Dezember 2003
Mit neuem Sponsor auf das Siegerpodest
Leichtahletik: Volksbank eG Bremerhaven-Wesermünde unterstützt Bundesliga-Mannschaft des TV Langen
Langen. Beim internationalen Hochsprung-Meeting arbeiten die Volksbank eG Bremerhaven-Wesermünde und der TV
Langen erfolgreich zusammen. Nun hat die Bank einen weiteren Schritt gemacht: Sie unterstützt künftig auch die Bundesliga-
Mannschaft des Vereins. Die hervorragende Aufbauarbeit der
Leichtathletik-Abteilung des TV Langen hat die Volksbank
bewogen, sich zu engagieren. Sie schloss mit der Bundesliga-Mannschaft des Clubs einen Drei-Jahres-Vertrag. Die finanz-
ielle Unterstützung kommt ausschließlich dem 30-köpfigen Bundesliga-Team zugute.
Die Langener Leichtathleten sind in der Vergangenheit als Einzelstarter und als Mannschaft überregional zu einer festen
Größe geworden. Vierte Plätze im Bundesliga-Finale der vergangenen zwei Jahre haben bewiesen, dass sich der kontinuier-
liche Aufbau der Mannschaft seit 1999 gelohnt hat. Der niedersächsische Landesmeistertitel war in diesem Jahr ein weiterer
Höhepunkt. Dabei habe es die Langener ungleich schwerer als die Konkurrenz etwa aus Hannover oder Mainz. Viele
Talente verlassen die Unterweser-Region nach dem Abitur zum Studium in fremden Städten. Dennoch ist es dem Verein
gelungen, diese Athleten langfristig an sich zu binden.
In neuen Trikots
Vereinbarungen mit Vereinen an den jeweiligen Studienorten garantieren gute Trainingsbedingungen. Bei den Wettkämpfen
treten die Athleten, die unter anderem aus Köln, München, Hamburg und Hannover anreisen, dann jeweils für den TV
Langen an - in Zukunft in neuen Trikots. Auf den Trainingsanzügen und auf dem Dress der Bundesliga-Mannschaft wird in
der kommenden Saison das Logo der Volksbank prangen. Die starke Mannschaft lockt auch Sportler aus anderen Vereinen
nach Langen. Auch in diesem Winter soll das Team weiter verstärkt werden, um 2004 das große Ziel, einen Platz auf dem
Treppchen beim Bundesliga-Finale, verwirklichen zu können.

Presseinformation vom 6. Dezember 2003 (Von Björn Mußmann)
Niedersachsens Fünfkämpfer kommen nach Langen
Während die Leichtathleten des TV Langen zufrieden auf das zurückliegende Wettkampfjahr zurückblicken, befinden sie
sich bereits in der Vorbereitung auf die kommende Hallensaison, in die die Mannschaft vom Nordeschweg am 14.12. in
Hannover mit einem kleinen Wettkampf im Olympiastützpunkt startet. Höhepunkte der Hallenwettkämpfe, die gleichzeitig
Vorbereitung auf die kommende Freiluftsaison sind, werden die niedersächsischen Hallenmeisterschaften (24./25. Januar) in
Hannover sein, bevor dann die norddeutschen (7./8. Februar) in Halle an der Saale und die deutschen Hallentitelkämpfe
(21./22. Februar) in Dortmund auf dem Programm stehen.
Neben der konzentrierten Arbeit im Training liegt das Augenmerk der Leichtathleten in diesen Tagen auf der kürzlich abge-
laufenen Frist für Vereinswechsel von Athleten. In diesem Zusammenhang kann die Leichtathletik-Abteilung des TV Langen
einige hochkarätige Neuzugänge bekannt geben, die alle auf kurz oder lang das von der Volksbank Bremerhaven-Weser-
münde e.G. unterstützte Langener Bundesliga-Team verstärken sollen. (vorstehender Bericht)
Mit Jan Hendrik Bruns (Jahrgang 1987) kommt ein recht junger Athlet vom OSC Bremerhaven an den Nordeschweg.
Bruns soll durch gezielte Trainingsarbeit in den nächsten Jahren an den Bundesligakader herangeführt werden und dann die
Mannschaft auf den Sprintstrecken bis 400 m verstärken.
Vom DSC Oldenburg stößt mit Christian Schmidt ein weiterer Mann für die Mittelstrecken zum Team. Schmidt besitzt eine
Bestzeit von 15:30 Minuten über 5000 m und hat sich für 2004 das ehrgeizige Ziel von einer Zeit um die 15 Minuten-Schall-
mauer (Vereinsrekord: 15:49,7) gesetzt.
Zwei weitere, vielseitig einsetzbare Athleten kommen mit Manuel Tönjes (SV Nordenham) und Christian Gustedt (TSV
Arminia Vöhrum) nach Langen. Während Tönjes (geboren 1983) mit seinen aktuellen Bestzeiten über 400 m von 49,79
Sekunden und 53,99 Sekunden über die Hürdenvariante der Stadionrunde der Mannschaft im Bundesligafinale 2004
(22. Mai. in Minden) wichtige Punkte einbringen soll, kommt mit Gustedt (1981) einer der aktuell stärksten niedersächs-
ischen Mehrkämpfer an den Nordeschweg. Sowohl im Fünf- und im Zehnkampf, sowie im Weitsprung (Bestleistung: 7,29m)
belegt er den zweiten Platz der Landesbestenliste 2003. Gustedt wird vom Trainer des niedersächsischen Landeskader
sechs Mal pro Woche im Olympiastützpunkt in Hannover trainiert und hat als großes, aber realistisches Ziel für die komm-
ende Saison die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften der Männer, mit einem Sprung über die Qualifikationsweite
von 7,45 m, vor Augen. Neben dem Weitsprung ist Gustedt aber auch auf den beiden Hürdendistanzen von 110m (15,50
Sek.) und 400m (54,54 Sek.), sowie im Stabhochsprung (4,00 m) einsetzbar.
Damit dürfte der TV Langen einen weiteren großen Schritt in Richtung Ausbau der Vorjahresergebnisse beim Bundesliga-
finale (2002 und 2003 jeweils Platz 4) gemacht haben. So sehen die Langener Macher zufrieden auf die kommenden Auf-
gaben, Wett- und Titelkämpfe sowohl in der bevorstehenden Hallen-, als auch in der anschließenden Freiluftsaison 2004.
Es ist davon auszugehen, dass sowohl durch die Leistungssteigerung der bisherigen Athleten, als auch durch die Neuzugänge,
die ab dem 1. Januar.2004 für den TV Langen startberechtigt sind, einige Vereinsrekorde deutlich verbessert werden und
der eine oder andere Titel auf den unterschiedlichen regionalen und nationalen Ebenen an den Nordeschweg geholt werden
kann.
Weiter positives gibt es auch vom Internationalen Volksbank Hochsprungmeeting zu berichten. Das Meeting, das auch im
kommenden Jahr weiter expandieren soll, wird am Sonntag, den 13. Juni 2004, in der Hochsprungarena stattfinden und
erstmals den Status der Olympiaqualifikation erhalten. So führt der Weg nach Athen 2004 für die deutsche Hochsprungelite
über Langen.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 31. Dezember 2003
Ruheständler hat Lust zum Abenteuer
(cn/dz.).
Alles hinter sich zu lassen ist für viele Menschen ein Traum. Das sieht Udo Beirau ganz anders. Der 62-jährige
Rentner plant für das Jahr 2004 mehr als eine Vergnügungsreise. “Jetzt, wo ich nicht mehr arbeiten muss, habe ich keinen
Zeitdruck mehr", sagt der für den TSV Wanna im Landkreis Cuxhaven startende Langstreckenläufer.
Auf der Suche nach neuen Herausforderungen kam der sportbegeisterte Heimfelder auf die Idee, mit Rad und Zelt die Ost-
see zu umrunden. Nicht ganz einfach: Start in Hamburg, dann über Polen, Russland, Litauen, Lettland, Estland, Russland,
Finnland, Schweden, Dänemark zurück nach Hamburg. Da kommen locker 8000 Kilometer zusammen und darum ist außer
Zeit auch ein wenig Fitness erforderlich.
Rund 8000 km abstrampeln
Da Udo Beirau diese (Tor)tour nicht allein fahren möchte, hat er einen Anzeigentext schnell formuliert.
"Lust auf Abenteuer?" - Sportlicher Ruheständler (Fit wie ein Turnschuh) will sich einen Traum erfüllen. Mit dem Rad um die
Ostsee. Länder und Leute kennen lernen. Spannende Einblicke in Lebensweise und Alltag der Bevölkerung bekommen."
Interessenten melden sich bitte bei Udo Beirau, Telefon 0 40 / 7 96 22 32, um die nötigen Details (Termin, Visa, etc.) zu
besprechen.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 21. Januar 2004
Ralf Salih Elfter bei der “Deutschen”
Otterndorfer lief dieses Mal 800 Meter in der Halle
Otterndorf (nez/flü). Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Leichtathletik musste der Otterndorfer Ralf Salih
das erste Mal Erfahrung mit einem taktischen Rennen machen, so dass er hinter seinen Erwartungen zurückblieb.
Mit seiner
aus der vergangenen Freiluftsaison gemeldeten Zeit von 1:57,82 Minuten über 800 Meter wurde Salih in den zweiten Zeit-
lauf von drei Läufen gesetzt. Der Sieg im Lauf drei, dem “langsamsten", ging in einer Zeit von 2:05 Minuten weg.
In Salihs Lauf wurde das Tempo verbummelt. So wurden die ersten 400 Meter nur in 61 Sekunden gelaufen, so dass keine
annähernd gute Zeit herauskommen konnte. Hinzu kam für den Otterndorfer, dass er durch einen Tritt in die Hacken von
einem hinteren Läufer auf den letzten 200 Metern aus dem Laufrhythmus gekommen ist und somit den Anschluss zum
Spitzentrio verlor. Durch eine gestartete Aufholjagd und einem starken Finish sicherte er sich noch den dritten Platz. Die Uhr
blieb aber für Salih bei enttäuschenden 2:01,64 Minuten stehen. Im Lauf der Schnellsten (Lauf 1) waren dann unter anderem
die mehrfachen Landesmeister ihrer Bundesländer Torsten Kühn und Mathias Jaworski (NordrheinWestfalen, Baden-
Württemberg), sowie mehrfache Teilnehmer an Deutscher Meisterschaften, und der letztjährige Deutsche Juniorenmeister
Sascha Stephan (Humbolt Universität Berlin), der auch den Sieg in 1:52,78 für sich entschied, am Start.
In der Gesamtwertung konnte Salih trotz eines für ihn nicht so erfreulichen Rennverlaufs den elften Platz von 21 Teilnehmern
erreichen.
Demnächst stehen für den Otterndorfer, der für den TV Langen läuft, die Niedersächsischen Landesmeisterschaften in der
Halle in Hannover auf dem Plan (24. und 25. Januar). Danach muss der Sport etwas in den Hintergrund treten, da im
Februar die Klausuren und die Zwischenprüfung im Sport anstehen, ehe es dann am 1. März in den Berufsbildenden Schulen
Cadenberge zu seinen ersten selbst gegebenen Schulstunden kommt. Im Rahmen seines Studiums wird er dort das vier-
wöchige allgemeine Schulpraktikum absolvieren.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 10. September 2004
Loddeke im “100-Kilometer-Mekka”
Altenbrucher Leichtathlet startet morgen im niederländischen Winschoten / Erstklassige Besetzung bei inter-
nationalem Lauf
Kreis Cuxhaven (flü). "Geduldig sein und abwarten. Nach fünfeinhalb Stunden kann ich dann sehen, was noch geht", be-
schreibt Bernd Loddeke seine Taktik für das nächste anstehende Großereignis. Der 35-jährige Altenbrucher Leichtathlet
wird am morgigen Sonnabend im niederländischen Winschoten im Rahmen der Weltmeisterschaft die 100-Km-Strecke
unter die Füße nehmen.
Der für den MTV Lüdingworth startende Ausnahmeathlet ist in der Marathonszene im Elbe-Weser-Dreieck eine der do-
minierenden Persönlichkeiten, Nicht zuletzt seine beiden Erfolge in der Cuxland-Wertung beim KSK Küstenmarathon in
Otterndorf in den vergangenen beiden Jahren haben bewiesen, dass der 35-Jährige an Wettkampfhärte gewonnen hat. Im
März diesen Jahres stellte sich Loddeke einer neuen Herausforderung, nämlich seinem ersten 100-Kilometer-Lauf. Der
gebürtige Otterndorfer nahm in Kienbaum bei Potsdam an der Deutschen Meisterschaft statt. Und bei seinem Debüt kam
er in starken acht Stunden und 28 Minuten ins Ziel. Damit belegte er Platz 33 in der Gesamtwertung.
Der morgige Lauf steht aber unter ganz anderen Vorzeichen. In Kienbaum herrschten Minus sechs Grad Celsius - eine
Temperatur, die Loddeke liegt. "Meinetwegen können wir Sonnabend wieder Frost haben, aber das ist wohl nicht zu er-
warten". Höchstens 15 Grad Plus seien für 100-Kilometer-Läufer richtig gut. Auch wenn dies wegen der guten Groß-
wetterlage ebenfalls nicht gegeben sein wird und der Startschuss in der Mittagszeit fällt, fühlt sich der Familienvater optimal
vorbereitet.
“Im Sommer genug gelitten"
"Ich habe im Sommer genug gelitten", beschreibt Loddeke unter anderem seine längeren Trainingseinheiten. Drei Mal lief er
vier Stunden am Stück, das waren jeweils rund 50 Kilometer, und einmal sogar in sechs Stunden und 15 Minuten (bei 24
Grad!) 65 bis 70 Kilometer. Insgesamt hat Loddeke seit April über 3000 Kilometer Training hinter sich. "Die Mischung
macht es aber", verrät der Altenbrucher, dessen großes Vorbild in der Trainingsgestaltung der tschechische Wunderläufer
Emil Zatopek ist. Der vierfache Olympiasieger von 1948 und 1952 war ein Revolutionär mit seinen Trainingsplänen: 80 Pro-
zent des Gesamtvolumens lief er gemächlich, der Rest bestand aus Tempoeinheiten unterschiedlicher Intensität.
Zehn Kilometer langer Stadtkurs
Trotz einer optimalen Vorbereitung weiß Loddeke um die Unwegsamkeiten, die morgen in der grenznahen Stadt auftreten
können. Die l00 Kilometer von Winschoten gelten als "Mekka" der Langstreckenläufer. Den zehn Kilometer langen Stadt-
kurs säumen Zehntausende Zuschauer. "Da muss man aufpassen, wegen der Euphorie nicht zu schnell die ersten Kilometer
zu laufen." Deshalb sei Loddeke auch glücklich darüber, dass Lars Pingel aus Großenwörden ihn als Betreuer begleitet. Der
Ultra-Triathlet aus dem Kreis Stade hat Erfahrung, er lief vor zwei Jahren in Winschoten.
Über 900 Starter haben gemeldet, davon weisen etwa 100 eine Bestzeit von sieben Stunden und darunter auf. Der Grund
für diese Top-Besetzung liegt auch darin, dass dieses Jahr die Weltmeisterschaft im Rahmen des Winschoten-Laufes aus-
getragen wird.
Bernd Loddeke wird übrigens nicht offiziell als Weltmeisterschaftsteilnehmer geführt, weil er dafür vom Deutschen Leicht-
athletikverband hätte gemeldet werden müssen. Wenn er - nur rein theoretisch - den Lauf gewinnen würde, wäre er trotz-
dem kein Weltmeister. Es geht nicht nur um Einzeltitel. Beim Mannschaftswettbewerb treten Fünfer-Teams an. Wie groß
die Leistungsdichte beispielsweise in Japan und Russland ist, wird daran deutlich, dass diese Nationen neben ihren Mann-
schaftsläufern noch Einzelstarter gemeldet haben, die trotz einer Bestzeit von etwa sechseinhalb Stunden nicht die Quali-
fiaktion für das Team geschafft haben.
"Erst einmal ankommen und die Bestzeit knacken"
Mit seiner Zeit von 8:28 Stunden von Kienbaum wäre Loddeke im vergangenen Jahr in Winschoten unter die ersten 15 ge-
kommen. Aufgrund der vielen Spitzenläufer, die morgen an den Start gehen, ist das nicht zu erwarten. Der Altenbrucher
formuliert seine Ziele: "Erst einmal ankommen, dann die Bestzeit knacken und wenn es richtig rollen sollte, dann unter acht
Stunden bleiben."
Website der Veranstaltung
Aktuell: Bernd Loddeke ist nach 40 Kilometer ausgestiegen:
1. Runde
47:04 / 2. Runde 47:47 / 3. Runde / 49:52 / 4. Runde 51:28 / .........

NIEDERELBE ZEITUNG vom 13. November 2004 (3 Berichte)
Countdown für große Laufserie läuft
Vier Top-Ereignisse im kommenden Jahr in Otterndorf: Landesmeisterschaft, Nordseelauf, Deutsche Meister-
schaft, Küstenmarathon
Von Frank Lütt
Otterndorf wird im kommenden Jahr ständig in Bewegung sein. Eine große Laufveranstaltung jagt die nächste. Der Start-
schuss für das erste bedeutende Ereignis wird im Jahr 2005 am 20. März fallen, wenn die Niedersächsische und Bremer
Landesmeisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf stattfindet. Am 17. Juni findet die vorletzte Etappe des EWE-Nord-
seelaufes in Otterndorf statt. Um die Deutsche Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf kämpfen die Athleten am
11. September in dem Nordseebad; zwei Wochen später findet der
KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag bereits zum
sechsten Mal statt.
Durch den Küstenmarathon hat der Ort in der nationalen Leichtathletikszene einen so guten Ruf erhalten, dass der Nieder-
sächische und Deutsche Leichtathletikverband an die Organisatoren herangetreten sind, um hier bedeutende Meisterschaften
bereits im Jahr 2005 stattfinden zu lassen, und nicht wie ursprünglich von den Otterndorfern gedacht 2006.
Am Donnerstagabend besiegelten die Verantwortlichen im Historischen Rathaus die Zusammenarbeit. Rita Girschikofsky,
Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes (NLV), betonte: "Ich habe keine Bedenken, dass es hier sehr
gut läuft." Und Manfred Mamontow, Wettkampfwart Straßenläufe beim Deutschen Leichtathletikverband (DLV), war von
der Streckenwahl - ein zwei Kilometer langer Rundkurs durch die Stadt - begeistert, weil er schnelle Zeiten erwartet.
"Wenn die Athleten Top-Zeiten erzielen, verzeihen sie fast alles", sagte Mamontow im Hinblick auf den frühen Termin am
20. März und möglichem unbeständigen Wetter. Beide Verbandsvertreter sehen in der Landesmeisterschaft eine General-
probe für die Deutsche Meisterschaft im September. Heinz Hüsselmann vom Organisationskomitee teilt diese Meinung.
"Wir werden im März alles so akribisch organisieren wie für die Deutsche Meisterschaft im September."
Bereits die Landesmeisterschaft wird besonders guten Sport bieten, denn seit einigen Jahren veranstaltet der NLV diese
Titelkämpfe gemeinsam mit dem Bremer Verband, so dass Top-Läufer sowohl aus ganz Niedersachsen als auch aus
Bremen und Bremerhaven erwartet werden. Offizieller Ausrichter der Landesmeisterschaft ist übrigens der Leichtathletik-
Kreis Cuxhaven mit seinem Vorsitzenden Hans-Otto Geffers, der sich in der Vergangenheit bei den Küstenmarathon-
Veranstaltungen von der reibungslosen Organisation in Otterndorf überzeugt hatte. Der größte Sportverein des Landkreises
Cuxhaven, der TSV Otterndorf, ist der örtliche Ausrichter. Vorsitzender Manfred Ahrens freut sich darüber, dass die Mit-
streiter des Küstenmarathons, TSV Wanna und VfL Wingst, ihre Bereitschaft signalisiert haben, auch bei den Meister-
schaftsläufen helfend zur Seite zu stehen.
Für die Deutsche Meisterschaft musste sich offiziell die Stadt Otterndorf als Austragungsort bewerben; Ausrichter ist der
NLV. Stadtdirektor Harald Zahrte, selbst passionierter Läufer, zögerte nicht lange: "Die Stadt ist seit Jahren in Lauf-
Euphorie." Bürgermeister Hermann Gerken dankte dem Küstenmarathon-Organisationskomitee, das letztendlich den Weg
geebnet hat, die sportlichen Höhepunkte nach Otterndorf bekommen zu haben. "Der Stadtrat besteht zu mehr als zwei
Drittel aus aktiven Sportlern", fügte Gerken augenzwinkernd hinzu. Zwischen den beiden Meisterschaften liegt der EWE-
Nordseelauf, der vom 11. bis 18. Juni zwischen den ostfriesischen Inseln und dem Landkreis Cuxhaven mehrere Etappen-
ziele hat. Die vorletzte Station ist am 17. Juni das Nordseebad Otterndorf.
Als im Jahr 2000 zum ersten Mal der KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf ausgerichtet wurde, ahnte
noch niemand, wie sehr sich dieser Lauf für die Rechte der Kinder entwickelt. Etwa 1200 Teilnehmer gab es im vergangen-
en September - vom Kindergartenkind bis zum 84-Jährigen. Die Mischung aus Hobbyläufern und internationalen Top-
Athleten hat seinen besonderen Reiz.
Dieses Mal findet der Küstenmarathon am 25. September statt. Dabei wird das Laufangebot noch erweitert. Bisher gab es
neben dem Marathon und den Zehn Kilometern für Schüler noch Läufe von 1000, 2000, 3000 und 4000 Meter. Nachdem
diese Kinderläufe durch die Einführung des elektronischen Chip-Zeitmesssystems eine Aufwertung erfuhren, wird nun ein
vermessener Fünf-Kilometer-Lauf noch eingeführt, weil diese Strecke bestenlistenfähig ist. Heinz Hüsselmann, Mitglied des
Organisationskomitees, sagte: "Wir wollen den Nachwuchs motivieren."
Der Sprung von der Zehn-Kilometerstrecke bis zum Marathon (42,195 Kilometer) ist für viele Hobbyläufer zu groß. Des-
halb entschied sich das Organisationskomitee dafür, auch einen Halbmarathon anzubieten. Immer größer werdender Be-
liebtheit erfreut sich das Walking. Im vergangenen September gab es eine dreistellige Teilnehmerzahl. Hier gibt es eine
Sonderverlosung für Teilnehmer, die zwei Wochen vorher beim Dobrock-Bergfest starten.
Lauf-Wonnemonat September
Für die Lauf-Enthusiasten zwischen Elbe und Weser wird der September 2005 ein Wonnemonat: 3. September Dobrock-
Bergfest in Wingst mit Laufstrecken bis zum Halbmarathon, 11. September Deutsche Meisterschaft im Zehn-Kilometer-
Straßenlauf in Otterndorf, 18. September Fischereihafen-Lauf in Bremerhaven und 25. September KSK Küstenmarathon
in Otterndorf.
Fast jeder kann teilnehmen
Läufer sollten Startpässe im Verein beantragen
Otterndorf (flü). Die Hadler sollten schon einmal ihre Laufschuhe schnüren und mit dem Training beginnen, denn an der
Landesmeisterschaft und an der Deutschen Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf kann praktisch jeder teilnehmen.
Während früher in den Hauptklassen noch Qualifikationszeiten nötig waren, um teilnehmen zu dürfen, sind jetzt nur noch
einfache Voraussetzungen zu erfüllen: Die Läufer müssen einem Sportverein angehören, der wiederum dem Niedersächs-
ischen Leichtathletikverband angeschlossen sein muss. Zweite Bedingung: Der Athlet muss bei seinem Verein einen Start-
pass beantragen. Wenn der Sportler diesen Pass hat, kann er sich über seinen Verein für die Meisterschaften anmelden.
Auch für hoffnungsvolle Lauftalente, die sich vielleicht in anderen Sportarten bisher hervorgetan haben, ist diese Regelung
vielleicht interessant.
Bei den Zehn-Kilometer-Straßenlauf-Meisterschaften gibt es nicht nur Wertungen in Hauptklasse, Junioren und Senioren-
klassen ab 40 Jahre, sondern auch Läufe für A- und B-Jugendliche. Bei der Landesmeisterschaft wird ausserdem ein
Rahmenwettbewerb stattfinden. Schüler A bis C werden über fünf Kilometer starten.
Der Rundkurs durch die Stadt Otterndorf verspricht schnelle Zeiten. Einzige nennenswerte Steigung ist der Kirchplatz, wo
es von etwa 1,30 Meter über dem Meeresspiegel auf gut 5,50 Meter hinaufgeht. Ansonsten ist das Profil sehr flach. Die
Zuschauer werden das Geschehen sehr gut verfolgen können, weil die Läufer fünfmal durch das Ziel am Historischen Rat-
haus laufen werden.
"Sport ist ein idealer Werbeträger"
Otterndorfs Stadtdirektor Harald Zahrte: "Die Bürger stehen voll hinter den Veranstaltungen"
Otterndorfs Stadtdirektor und Bürgermeister der Samtgemeinde Hadeln, Harald Zahrte, ist selbst ein passionierter Läufer.
Er hat unter anderem schon die 42 Kilometer beim Küstenmarathon absolviert. NEZ-Redakteur Frank Lütt befragte ihn zur
sportlichen Entwicklung Otterndorfs.
NEZ: Die Vergabe der Meisterschaften nach Otterndorf zeigt, dass der Ort in Läuferkreisen bereits einen sehr guten
Namen hat. Entwickelt sich Otterndorf zur sportlichen Hochburg im Landkreis Cuxhaven?
Zahrte: Das weiß ich nicht, ich denke, es muss auch nicht das Ziel sein, die sportliche Hochburg im Landkreis zu werden.
Es gibt schließlich eine Vielzahl von anderen hochkarätigen Sportveranstaltungen, wie zum Beispiel das Abendsportfest in
Cuxhaven, das Dobrock-Reitturnier, das Duhner Wattrennen, den Burg-Triathlon in Bad Bederkesa oder die Otterndorfer
Ruderregatta. Wir wollen nur das, was wir gemeinsam und in enger Zusammenarbeit mit unseren Vereinen und Sponsoren
organisieren und veranstalten, möglichst gut machen. Es soll für die Athleten und die Zuschauer ein sportliches Highlight
eines Jahres sein und sie sollen das Nordseebad Otterndorf in guter Erinnerung behalten und gern zum nächsten Wettkampf
wiederkommen wollen, vielleicht sogar als Urlaubsgäste. Und wenn die Marathonläufer aus Wolfsburg oder Lüneburg für
uns als Urlaubsort werben, weil es ihnen so gut gefallen hat, dann hätten wir schon viel erreicht. Für mich persönlich werden
darüber hinaus durch den Sport immer noch Werte und Tugenden, wie Fairness, Redlichkeit oder Teamfähigkeit vermittelt,
die maßgeblich dazu beitragen, dass der Einzelne nicht nur seinen Platz in der sportlichen Gemeinschaft findet, sondern ihn
dabei auch unterstützen, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden.
NEZ: Aus dem Küstenmarathon ist eine feste Größe geworden. Im Jahr 2005 kommen eine Etappe des Nordseelaufes,
die Landesmeisterschaft und die Deutsche Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf hinzu. Gibt es schon Ziele für 2006
oder 2007?
Zahrte: Ein solch hohes Niveau mit vier oder fünf sportlichen Großveranstaltungen in einem Jahr wird man sicherlich nicht
dauerhaft halten können, zumal ja die Wettkämpfe ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer
aber auch ohne die Mitwirkung von Heinz Hüsselmann und den vielen finanziell unterstützenden Sponsoren gar nicht durch-
zuführen wären.
Der Aufwand wäre auch ohne die Unterstützung unserer Vereine und der Feuerwehren nicht leistbar. Bisher ziehen alle an
einem Strang. Da darf man den Bogen nicht überspannen. Außerdem muss jede Veranstaltung ihr "Gesicht" behalten, sonst
würde es kein "Ereignis" mehr sein. Dennoch hoffe ich, dass sich der Küstenmarathon auch 2006 und 2007 weiter etablier-
en und auch durchgeführt wird. Wo gibt es das schon, dass ein Amtsgerichtsdirektor, Sparkassen- oder Bankdirektor,
Chefarzt und Landrat einer Stadt gemeinsam für einen guten Zweck zu sportlichen Höchstleistungen auflaufen.
Die Etappenorte des Nordseelaufes an der Niedersächsischen Nordseeküste wechseln im dreijährigen Rhythmus, sodass
Otterndorf nach 2005 dann 2008 wieder Etappenort sein dürfte. Sofern uns zwischenzeitlich weitere Anfragen oder Ver-
anstaltungsideen erreichen, müssen wir sehen, ob wir zusätzlich was machen können. Das muss aber dann im Team ent-
schieden werden.
NEZ: Otterndorf setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf den Tourismus. Ist das vermehrte sportliche Engagement des Nord-
seebades zu einem festen Marketingbestandteil im Fremdenverkehrsbereich geworden?
Zahrte: Ja, wir engagieren uns deshalb, weil die gut organisierten Sportveranstaltungen ideale Werbeträger sind, die aus-
gezeichnet zu dem Image Otterndorfs als aufstrebendes und familienfreundliches Nordseebad passen. Und was ganz wichtig
ist: die Bürgerinnen und Bürger sowie die Verantwortlichen des TSV Otterndorf um Manfred Ahrens und der benachbarten
Vereine stehen ebenfalls voll hinter den Veranstaltungen. Alle identifizieren sich damit.
NEZ: Die Stadt Otterndorf erlebt durch die Ausrichtung der Laufveranstaltungen sicherlich einen weiteren Imagegewinn.
Glauben Sie denn, dass das Vermietungsgewerbe, der Einzelhandel und anderen Branchen in der Medemstadt letztendlich
auch spürbar davon profitieren werden?
Zahrte: Aber natürlich! Jeder Gast und jeder Athlet ist uns sowohl als Tagesgast aber auch als Urlaubsgast herzlich will-
kommen. Er wird hier essen, tanken, einkaufen und vielleicht übernachten. Allein durch den Küstenmarathon wird jedes
Jahr ein Umsatzvolumen für den hiesigen Wirtschaftskreislauf von mehreren 10 000 Euro generiert und das stärkt insoweit
unmittelbar und mittelbar Einzelhandel, Handwerk und das Gastgewerbe. Und das brauchen wir auch in unserem wirt-
schaftlich strukturschwachen Landkreis Cuxhaven.

NORDSEE ZEITUNG vom 4. Dezember 2004
Großes Lob für Wehdel und Langen
Langen (le). Der Kreis-Leichtathletikverband Cuxhaven hat auf der Delegiertentagung in der Gaststätte Friedrichsruh die
Kreismeisterschaftstermine für das Jahr 2005 festgelegt. Verbandsvorsitzender Hans-Otto Geffers (Cuxhaven) lobte das
Engagement vieler Vereine im Cuxland. Darunter besonders den TV Langen und den TSV Wehdel. "Diese Vereine sind in
der Lage, Leichtathletik-Großveranstaltungen mit eigenen Kampfrichtern zu bestücken", so Geffers. Beide Vereine richten
wieder Bezirksmeisterschaften aus. Am 7. Mai finden in Wehdel die Bezirks-Blockmehrkämpfe der Schüler/Schülerinnen B
und am 5. Juni in Langen die Bezirks-Einzelmeisterschaften der Schüler und Schülerinnen A und B statt.
Otterndorf im Blickpunkt
Zwei Meisterschafts-Großereignisse (Straßenlauf 10 Kilometer) werden in in Otterndorf ausgerichtet. Am 20. März finden
die Landesmeisterschaften und am 11. September die Deutschen Meisterschaften in dieser Kategorie statt.
Unter der Regie von Wettkampfwart Rolf Janssen wurden die Termine festgelegt:
Kreismeisterschaften 2005:
13. März Crosslauf in Cuxhaven; 30. April Hammerwurf, Bahneröffnung in Wehdel; 22. Mai Einzelmeisterschaften Schüler-
innen/Schüler A und B, Staffelmeisterschaften Schülerinnen/Schüler C und D in Cuxhaven; 11. Juni Einzelmeisterschaften
Schülerinnen/Schüler C und D, Staffelmeisterschaften Schülerinnen/Schüler A und B, Jugend, Erwachsene in Loxstedt;
2. Juli Mehrkampf-Meisterschaften Jugend, Schüler/ Schülerinnen A bis D in Wehdel; 27. August Einzelmeisterschaften
Seniorinnen/Senioren, 2000m, 3000m und 5000m-Läufe alle Klassen in Nordholz; 28. August Einzelmeisterschaften
Männer, Frauen, Jugend in Langen; 18. September Kreis-Vergleichskämpfe Schüler/Schülerinnen A und B in Langen;
24. September DSMM-Durchgänge in Loxstedt; 25. September DSMM-Durchgänge in Wehdel. (Alle KM-Termine ohne
Gewähr)

NORDSEE ZEITUNG vom 12. April 2005
Neue Führung im Leichtathletikverband
Beim Verbandstag in Langen wird Björn Müller als Vorsitzender gewählt
Langen (Le). In der Führungsspitze des Kreis-Leichtathletikverbandes Cuxhaven hat es auf dem Verbandstag in Langen
einen Wechsel gegeben. Björn Müller (Wehdel) wurde für Hans-Otto Geffers (Cuxhaven) neuer Verbandsvorsitzender der
rund 2600 Leichtathleten des Großkreises.
Im Rückblick verzeichnete man eine positive Bilanz. "Die Leichtathletik ist im
Cuxland im Vormarsch. Bei der Sportlerehrung des Landkreises Cuxhaven hatte die Leichtathletik eine in dem Maße noch
nicht erreichte Repräsentanz", sagte Wolfgang Winkelmann (Hemmoor), der die Ehrung der Spitzensportler in Cuxhaven
kommentierte. Auch der Vorsitzende des Kreissportbundes, Harald Graw (Langen), lobte die Arbeit der Leichtathletik be-
treibenden Vereine. "Die Leichtathletik ist im KSB Cuxhaven eine tragende Säule", betonte er.
Die Jugendwarte Björn Müller, Dorit Böhme und Verbandsvorsitzender Geffers ehrten erfolgreiche Nachwuchssportler:
Nele Dehnenkamp, Anika Hildebrandt, Julika Peschau (alle LG Wesermünde), Anna Maria Wiechers (ATS Cuxhaven),
Jendrik Schmidt, Hillmer Glander (beide TSV Wehdel), Carsten von Glahn (TV Langen) und Jan Zierow (Rot-Weiß Cux-
haven). Die Kreisstatistiker Klaus Müller (Wehdel) und Relef Saul (Wanna) erhielten ein Präsent.
Im Jahresrückblick hob Geffers die hochkarätigen LeichtathletikVeranstaltungen Hochsprung-Meeting (Langen) und Welt-
klasse hinterm Deich (Cuxhaven) hervor. Als weitere Großveranstaltungen nannte er den Küstenmarathon Otterndorf, das
Kreissportfest in Wehdel, den Nordseelauf in Cuxhaven und die Bezirksmeisterschaften in Wehdel und Langen.
Kampfrichterwart Lothar Moldenhauer (Langen) berichtete, dass 19 neue Kampfrichter ausgebildet wurden. Wettkampf-
wart Rolf Janssen wies auf die 48 Leichtathletik-Veranstaltungen hin. Die meisten davon richtete der TSV Wehdel in seinem
Jubiläumsjahr aus: Der Verein besteht seit 100 Jahren. Jugendwart Björn Müller berichtete von den Erfolgen der Kreisaus-
wahl-Mannschaften. Sowohl die A-Schüler als auch die B-Schüler des Cuxlandes waren im Elbe-Weser-Dreieck nicht zu
schlagen. Die Fachberaterin für Schulsport, Dorit Böhme, wies auf die Kreis-Leichtathletik-Schulmeisterschaften am 15.
und 16. Juni in Langen hin. "Hier sollen keine Bundesjugendspiele kopiert werden. Mit neuen Ideen wollen wir das Interesse
an der Leichtathletik noch mehr wecken", so Böhme.
Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender und Kassenwart: Björn Müller (Wehdel), Lehrwart:
Henry Fischer (Bramel), Kampfrichterwart: Lothar Moldenhauer (Langen), Pressewart: Wolfgang Lehmann (Wehdel),
Schüler- und Jugendwartin/Schulbeauftragte: Dorit Böhme (Cuxhaven). Die Kreisauswahlmannschaften stellt weiterhin
Björn Müller zusammen.

NORDSEE ZEITUNG vom 21. Januar 2006
Ein gutes Leichtathletik-Jahr
KLV Cuxhaven: Verbandstag mit großem Lob für Anika Hildebrandt und die anderen Nachwuchskräfte   
Langen
(le). Björn Müller, der Vorsitzende des Kreisleichtathletik-Verbandes Cuxhaven blickte auf dem Verbandstag in
Langen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Im Mittelpunkt der gut besuchten Versammlung standen die Jahresberichte, Vor-
standswahlen sowie mehrere Ehrungen von Nachwuchstalenten.
Die mit Abstand erfolgreichste Nachwuchsathletin ist die Loxstedterin Anika Hildebrandt (LG Wesermünde). Die zweifache
norddeutsche Meisterin (Dreisprung und Diskuswurf) steht mit ihren Meisterschaftsdisziplinen in der Bestenliste des
Deutschen Leichtathletikverbandes jeweils an 10. Stelle. Vorsitzender Müller ehrte außerdem Nele Dehnenkamp, Pascal
Meyer (beide TSV Wehdel), Stephanie Zwanzig, Jan Zierow (beide Rot-Weiß Cuxhaven), Jana Bindzus, Carsten von
Glahn (beide TV Langen), Imke Meyer, Kai von Bargen (beide TSV Otterndorf) und Nino Fabrice Valjevac (ATS Cux-
haven).
Harald Graw, Vorsitzender des Kreissportbundes, lobte in seinem Grußwort das Engagement vieler Vereine sowie die gute
Arbeit des KLV-Vorstandes. Er strich zudem die Schulkreismeisterschaften in Langen mit ihren 2100 Teilnehmern heraus.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Müller an etliche Erfolge. Erfolgreichste Athletin wurde Anne Fischer (ATS Cuxhaven),
die in der Seniorenklasse W50 fünffache deutsche Meisterin wurde. Johanna Hoppe (TV Langen) wurde im Hammerwurf
deutsche Meisterin und Winterwurfmeisterin. Norddeutsche Meisterschaften holten Helmut Brüning (ATS Cuxhaven) im
Hochsprung und Hammerwurf der Senioren M70, sowie die 4x100-m-Staffel M50 der LG Wesermünde. Den Kreisver-
leichskampf der Schüler/Schülerinnen A und B hat zum wiederholten Male der KLV Cuxhaven gewonnnen.
Veranstaltungshöhepunkte waren im Verband die deutschen Meisterschaften im 10-km-Straßenlauf in Otterndorf, der
Küstenmarathon in Otterndorf, das Sportfest ‘Weltklasse hinterm Deich’ und das Hochsprung-Meeting in Langen. Be-
zirksmeisterschaften wurden in Wehdel und Langen ausgerichtet. Wettkampfwart Rolf Janssen berichtete, dass in der ver-
gangenen Saison insgesamt 51 offizielle Leichtathletik-Veranstaltungen im Verband ausgerichtet wurden. Die Schulsportbe-
auftragte Dorit Böhme ging ausführlich auf die erstmals in Langen ausgerichteten Schulkreismeisterschaften ein. Eine Wieder-
holung soll 2007 stattfinden.
Kampfrichterwart Lothar Moldenhauer teilte die geänderten Wettkampfbestimmungen mit. Die Verlängerung von Kampf-
richterausweisen wurde durch eine größere Nachweispflicht über Einsätze schwieriger gestaltet. Fünf neue Kampfrichter
wurden im Vorjahr ausgebildet. Pressewart Wolfgang Lehmann wies darauf hin, dass für die Stadt Cuxhaven ein Verbands-
pressevertreter gefunden werden müsse. Bei den turnusmäßigen Vorstandwahlen gab es keine Veränderungen. Zum Ab-
schluss stellte Carsten Decker das Konzept "Cuxland-Athletics 2007” vor. Danach soll die Leistungssportförderung im KLV
durch Kadermaßnahmen neu konzipiert werden.

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