(Presse)-Berichte Pfingstsportfeste 2002 in Zeven und Scheeßel

Ergebnisse und mehr Zeven (18.5.)        Ergebnisse Scheeßel (19.5.)       (Presse)-Berichte Stand 25.5.       Zur Startseite

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 11. April 2002
Ist Scheeßel als Austragungsort “gestorben” ?
Pfingstsportfest findet wohl zum letzten Mal an der Beeke statt / Organisatoren ziehen sich zurück
Scheeßel
(cbu). Als sportliches Großereignis für die Region und für Sportlerinnen und Sportler aus dem gesamten Bundes-
gebiet hat sich das alljährliche Pfingstsportfest schon lange einen Namen gemacht. In diesem Jahr kommt es zur 31. Auflage, am 19. Mai werden wieder Hunderte von Leichtathleten an den Start gehen. Soweit, so gut: In den Reihen des Vereins, des Kreisleichtathletikverbandes und auf Bezirksebene klingeln jetzt aber die Alarmglocken – die Gründungsväter und Organisa-
toren Gert Flöge und Dr. Karsten Müller-Scheeßel ziehen endgültig einen Schlussstrich und setzen damit womöglich die Zu-
kunft des prestigeträchtigen Festivals aufs Spiel.
“Die Leichtathletik in Scheeßel ist tot” – zu dieser Kernaussage kommen sowohl der Vorsitzende des Kreisleichtathletikver-
bandes Jörg Mertins, als auch Flöge und Müller-Scheeßel. Und diese Tatsache hat das erfahrene Orga-Team zu seinem möglicherweise verhängnisvollen Schritt bewogen: “Ich bin über 60 Jahre alt”, scherzt Gert Flöge zunächst, spricht sich dann aber seinen Unmut von der Seele. “Entstanden ist das Fest nach einem Jugendsportfest vor 35 Jahren (für vier Jahre hatte
das Fest zwischenzeitlich eine Pause eingelegt); die jugendlichen Sportler haben auch das Pfingstsportfest getragen. Jetzt gibt es im Verein keine Leichtathleten, lediglich Hobby-Zehnkämpfer – also ist auch kein Rückhalt vorhanden.”
In der Tat hatte der Bezirk dem TV Scheeßel schon fast die Ausrichtungsgenehmigung entzogen, weil er selbst nicht einmal Starter stellte. Nachdem die Entscheidung der Beiden gefallen ist, stellt sich jetzt also folgende Frage: Wer tritt die Nachfolge an, damit der Ausrichtungsort Scheeßel nicht wegfällt und gleichzeitig der Doppelpack Scheeßel-Zeven erhalten bleibt. Denn:
Seit Jahren kommen die meisten Sportler nur nach Norddeutschland, um gleich zwei Sportfeste “mitzunehmen”.
Auch diese Antwort fällt sowohl von Jörg Mertins, als auch Flöge recht nüchtern aus: Es ist schlichtweg kein Nachfolger vor-
handen, jedenfalls nicht aus dem Verein TV Scheeßel. Somit hat die letzte Stunde des Standortes Scheeßel so gut wie ge-
schlagen.
Die Alternativen benennt Jörg Mertins: “Es kämen Oldendorf, Bremervörde, Rotenburg, Zeven und vielleicht Oerel in Frage. Rotenburg bleibt als einzig realistische Möglichkeit übrig.” Ein Nachfolge-Orga-Team ist damit aber immer noch nicht gefunden, und, darauf legt Gert Flöge viel Wert, es müsste schon jemand mit viel Erfahrung daher kommen – auch das wahr-
scheinlich ein unmögliches Unterfangen – Flöge und Müller-Scheeßel weisen zusammen eine unersetzliche Menge an Sach-
verstand, was die Leichtathletik betrifft, und natürlich Organisationstalent auf, haben als Kampfrichter und Ansager an vielen Deutschen Meisterschaften teilgenommen.
Mit anderen Worten: Der gute Wille allein reicht nicht. Und dieser Tatsache blicken derzeit auch der KLV und der Bezirks-
sportverband ins Auge – schließlich wurde auch auf Bezirksebene erkannt, dass das Scheeßeler Pfingstssportfest das letzte Amateursportfest dieser Art und Größenordnung im gesamten Bundesgebiet ist.
Nach einer Lösung werden beide Verbände bei einem Zusammentreffen noch vor dem diesjährigen Pfingstwochenende suchen.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 16. Mai 2002
Pfingstsportfest zum letzten Mal ?
WM-Test für die Junioren-Weltmeisterschaft in Kingston im Stadion Waidmannsruh in Scheeßel
Scheeßel (r). Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Die 31. Auflage des Scheeßeler Pfingstsportfestes am kommenden Sonntag (19.5.) wird wohl die letzte sein, wenn nicht ein Wunder geschieht. Meetingmacher Gert Flöge, der mit dem Sport-
fest eigentlich bereits im vergangenen Jahr einen Schlusspunkt setzen wollte, verschob das Finale noch einmal um ein Jahr,
weil damals Regen und Kälte keinen sonderlich schönen Ausklang erlaubten.
Natürlich werden es viele bedauern, wenn eines der größten und schönsten Sportfeste im norddeutschen Raum vom Termin-
kalender verschwindet. Doch für Gert Flöge und seine Ehefrau Heide sowie für Dr. Karsten Müller-Scheeßel, die all die Zeit
Hauptlast der Vorbereitung und Durchführung des Meetings trugen, ist nach 35 Jahren aufopferungsvoller Tätigkeit für diese Großveranstaltung nun endgültig Schluss. Ihnen sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt.
Und nun die gute Botschaft: Die Nachricht von Ende des Pfingstsportfestes hat die Anziehungskraft des Scheeßeler Meetings
keineswegs gemindert. Aus allen Teilen Deutschlands flattern die prallvollen Meldebögen in Flöges Büro. Neben zahlreichen Spitzenathleten und hoffnungsvollen Talenten werden auch diesesmal wieder viele Aktive aus allen Teilen Deutschlands im Stadion Waidmannsruh laufen, springen und werfen. Und abermals könnten die Hürdensprints zu den Highlights der Veran-
staltung zählen.
Bundestrainer Uwe Hakus (Berlin) möchte mit Jerome Crews und Mike Fenner zwei der Top Hürdensprinter Deutschlands auf die schnelle Scheeßeler Bahn ins Rennen schicken. Vor allen Dingen Fenner ist dem Scheeßeler Publikum kein Unbe-
kannter. Der jetzt für Wattenscheid startende Berliner stellte 1995 mit sagenhaften 13,07 Sekunden einen neuen Deutschen Rekord über 110 Meter Hürden auf. Durch seinen Status als WM-Test für die Junioren-Weltmeisterschaft in Kingston (Jamaica) gibt das Scheeßeler Meeting jungen Hürdensprinterinnen und -sprintern Gelegenheit, Punkte für die Nominierung sammeln. Mit Judith Ritz (Magdeburg) und Katja Hödl (Seligenstadt) bei den Mädchen sowie Peter Rapp (Tübingen) und Lars Birger Hense (Wuppertal) bei den Jungen bieten die Bundesnachwuchstrainer Albert Becker und Ewald Kaufmann ihre besten Schützlinge auf.
Für einen sportlichen Knaller könnte die Wattenscheider Sprintergarde mit Mark und Holger Blume sowie Alexander Kosenkow sorgen. Alle Drei zählen hinter dem zur Zeit verletzten Tim Göbel (Köln) zur absoluten Spitze in Deutschland. Obwohl absolute Profis, kommen sie gern in die Provinz nach Scheeßel. Wegen der pfeilschnellen Bahn und dem tollen Publikum verzichten sie auf große Gagen. Veranstaltungsleiter Gert Flöges altbewährtes und doch ewig junges Konzept, die vielgestaltige Leichtathletik möglichst mit einem breitgefächerten Angebot zu präsentieren, kommt vor allen Dingen den tech-
nischen Disziplinen zugute. Während sich die großen Meetingmacher fast nur noch auf die Läufe und einige spektakuläre Sprungwettbewerbe wie Stabhochsprung konzentrieren, dürfen sich zum Beispiel die Werfer in Scheeßel größter Aufmerk-
samkeit erfreuen.

ZEVENER ZEITUNG vom 17. Mai 2002
Erneut viele Top-Athleten an der Kanalstraße
Tim Werner, Jan Schindzielorz und Holger Klose sind in Zeven am Start
Von Hans-Hermann Neblung
Zeven. Am Pfingstsonnabend wird die Sportanlage an der Kanalstraße erneut zum Treffpunkt von Leichtathleten aus dem gesamten Bundesgebiet. Wenn um 11 Uhr der erste Startschuss fällt, beginnt für alle leichtathletisch interessierten Zuschauer erneut die Möglichkeit, hochkarätigen Sport hautnah zu erleben. Zum 21. Mal richtet die LAV Zeven das Nationale Pfingst-
sportfest aus, dass Zeven in ganz Deutschland bekannt gemacht hat. Bisher haben sich 118 Vereine mit 652 Teilnehmer für die Wettkämpfe angemeldet.
Top-Athleten am Start
Wie schon in all den Vorjahren haben in diesem Jahr wieder zahlreiche Top-Athleten ihre Teilnahme am Zevener Meeting zugesagt. Am Start sein werden unter anderem Tim Werner vom SC Magdeburg, der von den Halleschen Werfertagen mit einer Weite von 79,16 m anreist. In Zeven könnte es ihm gelingen, die geforderte Norm für die Europameisterschaften in München zu erzielen.
Mit Holger Klose kommt von der Eintracht Frankfurt einer der besten deutschen Hammerwerfer zum Pfingstsportfest.
76,10 m erzielte er am letzten Wochenende in Halle, damit verfehlte er die Norm für die Europameisterschaften im August
nur um 90 cm. Mit Jan Schindzielorz von der LAC Quelle Fürth/München 1860 kommt einer der stärksten Hürdensprinter (13,66s ) nach Zeven, auch er will sich in der Stadt am Walde für höhere Aufgaben qualifizieren. Im Hochsprung darf man
auf das Duell der Athleten von der LG Olympia Dortmund gespannt sein. Dirk Cipa übersprang im letzten Jahr 2,14m, sein Vereinskamerad Philipp Wegfahrt brachte es auf 2,09m.
Viele Teilnehmer der LAV
Aus Zevener Sicht blickt man gespannt auf das Abschneiden der eigenen Athletinnen und Athleten. Stefan Rüdiger, der zur
Zeit seine Erfolge beim Bobfahren zu verzeichnen hat, wird auf der 100-m-Distanz der Männer seine Schnelligkeit unter Be-
weis stellen. Er tritt mit dem Ziel an, unter elf Sekunden zu bleiben. Sebastian Plautz wird sich ebenfalls mit den Sprintern über
100 und 200m einen für alle interessanten Wettkampf liefern. Timm Müller von der LAV Zeven wird als A-Jugendlicher seine
Ausnahmestellung unter Beweis stellen wollen, wenn er in der Männerklasse auf die Stadionrunde geht. Für ihn geht es vor-
rangig um die Erfüllung der Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die in Mönchengladbach ausgetra-
gen werden.
Der Speerwurf dürfte wie gewohnt aus Zevener Sicht das Zuschauerinteresse auf sich ziehen. Im Feld der weiblichen Jugend B werden die Würfe von Christina Klemme und Meike Lürßen im Blickpunkt stehen. Schon zu Saisonbeginn hat Meike sich mit 42,08m für die Deutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert. Pfingsten wird sie auf dem Weg nach Mönchengladbach weitere Wettkampferfahrungen sammeln können. Gespannt sein darf man aus Zevener Sicht auch auf das Abschneiden der Youngster Merle Zabel und Andre Reinicke, die noch der Schülerklasse angehören, hier aber bei den B-Jugendlichen über 100m und im Weitsprung antreten werden.
Pfingstsportfestrekorde?
Über den ganzen Pfingstsamstag verteilt wird es auf der Leichtathletikanlage zu hochkarätigen Auseinandersetzungen kom-
men. Die bestehenden Pfingstsportfestrekorde werden sicher bei günstiger Witterung erneut in vielen Disziplinen überboten werde. Besondere Leistungen werden wie in den vergangenen Jahren mit Prämien bedacht und mit drei Sonderpreisen von Glasermeister Willy Ahlgrim belohnt.
Das Organisationsteam um den Veranstaltungsleiter Hans-Hermann Neblung wird bis zur letzten Minute beschäftigt sein, um einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten. Mit Sorge werden sicher alle Verantwortlichen auf die Wetterkarte schauen, denn warmes und trockenes Wetter ist eine Grundvoraussetzung um sportliche Höchstleistungen zu erzielen.

Der Kreis-Leichtathletik-Verband (KLV) Stade e.V. teilt mit (18.5.)
Auch Pfingsten 2002 treffen sich wieder über 500 Leichtathletinnen und Leichtathleten bei den nationalen Sportfesten in Zeven
und Scheeßel. Vor einigen Monaten wurde durch den Ausrichter in Scheeßel signalisiert, daß er die Ausrichtung des Sport-
festes am Pfingstsonntag 2003 nicht mehr übernimmt.
Der KLV-Stade ist
gewillt, bereits im Jahr 2003 als Veranstalter einzuspringen. Am 8. Juni 2003 (Pfingstsonntag) bieten sich
die LG Kreis Nord-Stade (MTV Himmelpforten, MTV Hammah, TuS Oldendorf) und der VfL Stade als örtlicher Ausrichter
an. Der VfL Stade erstellt zur Zeit eine neue Sportanlage
in Stade-Ottenbeck. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2002 vor-
gesehen
Johann Schlichtmann - 1. Vorsitzender

Presseinformation vom 19. Mai 2002 (Von Joachim Hickisch)
Sonnenschein und Top-Leistungen
Timm Müller verbessert Uraltkreisrekord über die 400 Meter auf 49,32 Sekunden
Zeven/Kreis Rotenburg . Rund 820 Starter/innen aus ganz Deutschland, Sonnenschein und angenehme Temperaturen, eine
perfekte Organisation, dazu Top-Leistungen – das 21. nationale Pfingstsportfest begeisterte einmal mehr die angereisten Sportler und Zuschauer in Zevens Kanalstadion. Noch steht zwar der endgültige Rückzug von Scheeßel nicht fest, der NLV-
Kreis Stade hat sich dafür als Veranstalter in 2003 ins Gespräch gebracht, aber es wäre mehr als schade, wenn diese Kom-
bination von zwei nationalen Veranstaltungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen der Vergangenheit angehören würden.
Wem ist es schon vergönnt Leichtathletik pur, direkt, hautnah zum “Anfassen” vor der Haustür zu erleben.
Auch wenn sich nur wenige deutsche Spitzenathleten ein Stelldichein gaben – ohne ‚Handgeld‘ läuft auch in der Leichtathletik fast nichts mehr – dürften die erzielten Leistungen für reichlich Platzierungen in der Deutschen Bestenliste sorgen. Und, sehr erfreulich für die regionale Szene, auch Aktive des NLV-Kreises Rotenburg trugen dazu bei.
Schnellster Sprinter über die 100 Meter war mit 10,50 Sekunden Jan Mörsch vom ASV Köln, der damit Marc Blume, Wattenscheid (10,40 in Scheeßel) im Kampf um die Spitze in der aktuellen Deutschen Bestenliste wenig nachstand. Platz
zwei der aktuellen Deutschen Bestenliste erreichte Jan Schindzielorz (LAC Quelle München/Fürth) in 13,78 Sekunden über die 110-Meter Hürden. Hautnah exzellenten Hammerwurf erlebten die Zuschauer mit Holger Klose (Eintracht Frankfurt), der
satte 74,78 Meter erreichte.
Bei den Frauen überzeugte einmal mehr Nicole Marahrens (LG Weserbergland) mit 11,80 Sekunden (100 Meter) und 23,66
Sekunden (200 Meter). Stark auch Christine Nannen (SV Holtland) mit 55,29 Meter im Hammerwurf und Jana Ladewig
(TK Hannover) die mit 53,23 Metern einen der vielen neuen Pfingstsportfestrekorde aufstellte.
Im Nachwuchsbereich blieben neben Sebastian Ernst (Schalke 04 / 10,76 sec. über die 100 Meter und 21,46 sec. über die 200 Meter) gleich mehrere A-Jugendsprinter unter der magischen 11 bzw. 22 Sekundengrenze.
Die Aufmerksamkeit aller Zuschauer zog jedoch der 18-jährige Timm Müller (LAV Zeven) bei seinem 400-Meterlauf bei
den Männer auf sich. Obwohl er die ersten 200 Meter mit 22 ½ Sekunden deutlich zu schnell anging, verbesserte Timm den Uraltkreisrekord von Rainer Wedell (TV Eichenschule) von 49,42 um eine Zehntel auf 49,32 Sekunden. Damit dürfte der Zevener auch bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach ein gewichtiges Wort mitreden können.
Seit zwei Jahren trainiert Catharina Mangels (TuS Alfstedt) unter der Regie von Hans-Hermann Neblung in Zeven. Nach 40,23 Metern bei den Kreismeisterschaften in Oerel steigerte sich die 18-jährige nun auf tolle 42,54 Meter im Diskuswurf
und überbot damit die erforderliche Qualifikationsleistung von 40,00 Metern deutlich.
Nicht ganz zufrieden die aktuelle Winterwurfmeisterin Niedersachsens, die Gnarrenburgerin Meike Lürßen, weibliche Jugend
B, mit ihren 39,90 Metern im Speerwurf, allerdings hat sie mit 42,08 Metern die Quali längst sicher.
Unter den anderen aus dem Kreisgebiet startenden Aktiven hoben sich besonders Jan-Christian Rutsch (Männerklasse, TuS
Rotenburg) mit 6,50 Metern im Weitsprung und Christoph Gütersloh, ebenfalls TuS Rotenburg, hervor. Der Unterstedter Christoph Gütersloh erzielte in der männlichen Jugend B mit 6,50 Meter im Weitsprung eine persönliche Bestleistung, diese Weite und seine 1,79 Meter im Hochsprung dürften ihn auch in Niedersachsens Bestenliste weit nach vorn bringen.

Quelle: www.germania-leer.de (20./21.5.)
Ostfriesische Jugend beim Pfingstsportfest in Zeven
Am Pfingstsamstag stand wieder das traditionelle Pfingstsportfest in Zeven auf dem Programm der Leichtathleten. Rund 700 Sportler aus etwa 120 Vereinen aus dem gesamten norddeutschen Raum kamen zu dem Sportfest, bei dem es immer sehr gute Leistungen zu sehen gibt. Auch einige ostfriesische Leichtathleten gingen dort an den Start. Glücklich über zwei Qualifi-
kationen für die Jugend DM in Mönchengladbach kann Mareike Peters (wJB) vom SV Georgsheil sein. Bei ihren ersten ernsthaften Starts ging das Sprint-Talent sowohl über 100m, als auch über 200m gegen die starke Konkurrenz in den Start-
block. Die kurze Distanz schaffte sie in 12,54 Sekunden und unterbot die geforderte Norm von 12,60 Sekunden. Die 200m sprintete sie in 25,72 Sekunden. Hier lag die Norm bei 26,00 Sekunden.
Auch die Werfer des SV Georgsheil zeigten, dass sie an diesem Tag in guter Form waren. Carsten Fahnster gewann bei der männlichen Jugend B das Diskuswerfen mit guten 49,63m. Nur im Trainingslager hatte er bisher einen weiteren Wurf.
Er qualifizierte sich bereits vor einer Woche bei den Werfertagen in Halle für die DM. Speerwerfer Sven Bergmann, siegte ebenfalls in seinem Wettbewerb. Er ließ die Konkurrenz mit 62,22m hinter sich, obwohl er zur Zeit noch durch eine Verletz-
ung am Oberschenkel angeschlagen ist. Das Ticket nach Mönchengladbach verfehlte Ino Geisemeyer vom VfL Germania Leer nur knapp. Er stellte sich der starken Konkurrenz über 1500m der männlichen Jugend A. Hier lief er mit 4:06,75 eine neue persönliche Bestleistung und verpasste die geforderten 4:05 nur knapp. Mit dieser Leistung kam er auf Rang Neun.
Auch die starken Athleten vom TuS Eintracht Hinte waren in Zeven mit am Start. Bei der männlichen Jugend A überzeugte Hürdensprinter Michael Picksak. Er stellte mit 15,46 Sekunden in seinem ersten Jahr über die höheren A-Jugend Hürden
eine neue persönliche Bestleistung auf. Er erreichte mit dieser Zeit das B-Finale und kam dort mit 15,62 Sekunden als
Zweiter ins Ziel. Auch er wird bei den nächsten Wettkämpfen versuchen die Norm von 15,30 Sekunden für die Deutschen Jugend-Meisterschaften zu unterbieten. Vereinskamerad Jan Erik Jürjens wurde im Hochsprung Zweiter mit übersprungenen 1,82m. Janna Kohle lief die 100m bei der weiblichen Jugend B in 13,89 Sekunden.
Schnelle Sprints beim Pfingstsportfest in Scheeßel
An jedem Pfingstsonntag zieht es Hunderte von Leichtathleten in den kleinen Ort Scheeßel, um dort Leichtathletik der Deutschen Spitzenklasse zu sehen. Das traditionelle Pfingstsportfest dient für den männlichen Sprintkader als EM Vorbereit-
ungs-Wettkampf. Aber auch in anderen Disziplinen wurden in diesem Jahr wieder zahlreiche starke Leistungen gezeigt.
Auch ostfriesische Athleten konnten durch gute Leistungen überzeugen. Katharina Möllmann vom VfL Germania Leer ver-
besserte sowohl über 100m als auch über 200m ihre Saisonbestleistungen. Sie gewann das B-Finale der Frauen in 12,43 Sekunden. Über die 200m ließ sie kurze Zeit später 25,43 Sekunden folgen. In beiden Disziplinen ist sie nicht mehr weit von den Normen für die Deutschen Juniorenmeisterschaften, Mitte August in Hamburg, entfernt.
Sven Bergmann vom SV Georgsheil stellte mit seinem Siegeswurf von 63,44m im Speerwerfen zwar keine neue Saisonbest-
leistung auf, aber diese Weite bedeutete ein neuer Stadionrekord für die männliche Jugend A. Sprinterin Mareike Peters, die sich einen Tag zuvor in Zeven zweimal für die Deutschen Jugend Meisterschaften qualifizierte, konnte auch an diesem Tag durch gute Zeiten auf sich aufmerksam machen. Sie erreichte mit 12,62 Sekunden das B-Finale der weiblichen Jugend B, in dem sie mit 12,54 Sekunden nochmals ihre Bestzeit vom Vortag einstellte und den Dritten Platz erreichte.
Auch die Athleten des TV Norden waren mit ihren Leistrungen zufrieden. Tanja Davids stellte sich bei den Frauen der Kon-
kurrenz über 200m und konnte sich in 26,30 Sekunden über eine schnelle Zeit freuen. Zehnkämpfer Patrick Pfingsten, der im
letzten Jahr wegen einer Verletzung der Achillessehne kaum Wettkämpfe bestreiten konnte zeigte sich in den letzten Wochen mit einer aufsteigenden Form. Auch bei diesem Wettkampf war er wieder gut in Form. Über 110m Hürden zeigte er sich mit glatten 15 Sekunden zufrieden. Im Weitsprung machte er es dann spannend. Erst der dritte Versuch war gültig und mit 6,98m
erreichte er so doch noch den Endkampf, in dem er mit 7,03m erstmals wieder seit fast zwei Jahren die 7 Meter Marke über-
bot. Im Kugelstoßen wurde er zudem Dritter mit 13,68m hinter Vereinskollegen Roland Isenecker, der mit 14,60m Zweiter wurde. Dieser konnte außerdem das Diskuswerfen mit guten 51,58m für sich entscheiden.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 21. Mai 2002
Marc Blume mit Doppelsieg
31. Pfingstsportfest in Scheeßel / Wattenscheider gewann die 100- und 200-Meter-Distanzen
Scheeßel (stk). Kurz vor Ende des 31. Scheeßeler Pfingstsportfestes wurde es zuerst ganz ruhig, nach einer kurzen Anspra-
che der Sportler aus Cottbus brandete riesiger Beifall auf. Ganz einfach "Danke" sagten die Wettkämpfer aus der Lausitz und riefen damit den Anwesenden in Erinnerung, dass sie zum letzten Mal hier angetreten waren.
"Es soll eine Beerdigung erster Klasse werden", hatte Mit-Organisator Dr. Karsten Müller-Scheeßel vor den Wettkämpfen mit einer gehörigen Portion Galgenhumor angekündigt und er behielt vollkommen recht. Starke Leistungen, erstklassige Orga-
nisation und weitestgehend gutes Wetter - viel besser hätte es zum Abschied nicht kommen können.
Wenn morgen die Leichtathletik-Zeitung mit den neuen Besten-Listen erscheint, werden die Macher viel Arbeit gehabt haben,
denn die Starts in Scheeßel haben in diesem Bereich vieles durcheinander gewürfelt. Mehr als 720 Teilnehmerinnen und Teil-
nehmer absolvierten über 1000 Starts und wurden in einer Art und Weise vom Publikum unterstützt, wie man sie eigentlich
nur aus Scheeßel kennt.
Den Satz: "Das könnt ihr doch nicht machen", mussten sich Müller-Scheeßel und Gert Flöge etliche Male anhören und später gaben sie auch offen zu, dass sie zwischenzeitlich nachdenklich geworden waren. "Aber unsere Entscheidung steht, wir werden hier kein Pfingstsportfest mehr organisieren", wurde Flöge wieder standhaft. Er verteidigte auch die Entscheidung, dass diese Veranstaltung im kommenden Jahr wohl nach Stade geht - auch vor dem Hintergrund, dass so das "Doppelpack" mit Zeven erhalten werden kann.
Im sportlichen Bereich gab es eine Menge Schlagzeilen. Als Doppelsieger über 100 und 200 Meter trumpfte der Watten-
scheider Sprinter Marc Blume auf. Im Rahmen der EM-Qualifikations- und Testwettkämpfe siegte er auf der kurzen Distanz in 10,42 Sekunden (nach 10,40 Sekunden im Vorlauf) und auf den 200 Metern in 21,04 Sekunden. Auf den Fersen war ihm
sein Vereinskollege Alexander Kosenkow. Er stoppte die Uhr bei 10,51 (Vorlauf: 10,50 sec) beziehungsweise 21,10 Sek.
Zu den EM-Normen von 10,24 und 20,50 Sekunden fehlte zu diesem frühen Saisonzeitpunkt allerdings bei beiden Athleten noch ein Stück.
Jan Schindzielorz war nur einen Tag nach seinem Einsatz in Zeven in Scheeßel wieder über die 110 Meter Hürden am Start. In einem spannenden Endlauf behauptete er sich in 13,78 Sekunden um zwei Hundertstel gegen den Kölner Claude Edorh. Ganz spontan hatte übrigens das Rotenburger Unternehmen Huschenbeth diesen Lauf gesponsert.
Siebenkämpferin Sabine Braun (Wattenscheid) testete bei den Frauen über die 100 Meter Hürden ihre Form und erreichte eine Zeit von 13,56 Sekunden, mit der sie die junge Hannoveranerin Annika Meyer (13,59 sec) in Schach hielt.
Ein wenig traurig wirkte am Veranstaltungsende auch Egon Leippi, Vertreter des Sportfestsponsors Sparkasse Scheeßel. Er gehörte seit vielen Jahren zu den regelmäßigen Besuchern, wird sich nun ein neues Pfingst-Ausflugsziel suchen müssen.

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN (Online) vom 21. Mai 2002
Mareike Peters erfüllt DM-Norm
Meetings: Ansteigende Form bei Speerwurfsieger Sven Bergmann
Zeven/Scheeßel . Traditionell fanden am Pfingstwochenende in Zeven und Scheeßel die beiden größten Leichtathletik-
Meetings in Norddeutschland statt. Nahezu 1000 Wettkämpfer aus etwa 150 Vereinen kämpften bei guten äußeren Beding-
ungen um gute Ergebnisse und Platzierungen zum Saisoneinstand.
Der SV Georgsheil war mit sechs Athleten am Start, die nach hartem Kampf mit der hochkarätigen Konkurrenz zum Teil erstklassige Ergebnisse, einige Siege und viele gute Platzierungen erreichten.
Als Aufbauwettkämpfe und erste Tests nach längerer Verletzungspause nutzte Speerwerfer Sven Bergmann diese Startgele-
genheit. Verständlicherweise im Anlauf noch etwas gehemmt durch die eben überstandene Leistenverletzung lief technisch noch nicht alles nach Wunsch. Dennoch konnte der A-Jugendliche an beiden Tagen mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein. Er siegte in Zeven mit 62,22 m vor Jonas Baseda (62,02 m, Grün-Weiß Harburg) und Dirk Heimer
(60.14 m, FC Magdeburg). Am nächsten Tag verbesserte er sich in Scheeßel auf 63,44 m vor Baseda, der 59,60 m erreich-
te. Bei ansteigender Form darf Bergmann sich durchaus Hoffnungen auf eine Nominierung zu den diesjährigen Junioren-Welt-
meisterschaften in Jamaica machen.
Ein hartes Programm absolvierte die gerade in die B-Jugendklasse aufgerückte Mareike Peters. An beiden Wettkampftagen unterbot die talentierte Sprinterin die Qualifikationsnormen für die Deutschen Jugendmeisterschaften gleich mehrfach. In
Zeven startete sie bei der älteren A-Jugend und gewann ihren 100-m-Vorlauf souverän in 12,54 sec.(DM-Norm: 12,60 sec).
Auf den Endlauf verzichtete sie, um sich ganz auf den folgenden 200-m-Wettbewerb zu konzentrieren.
Nach mutigem Kurvenlauf kam sie mit komfortablem Vorsprung auf die Zielgerade und gewann ihren Zeitlauf in guten 25,72 sec. (DM-Norm: 26.0 sec). Eine knallharte Konkurrenz erwartete sie am nächsten Tag in Scheeßel. 66 Sprinterinnen, da-
runter etliche aus der bundesdeutschen Spitze hatten für diesen Wettkampf gemeldet. Wieder setzte sich die Georgsheiler Athletin in ihrem Vorlauf mit 12,62 sec durch, die Vortagsrennen hatten jedoch ihre Spuren hinterlassen und verhinderten eine
noch bessere Zeit. Dennoch erreichte sie den B-Endlauf, steigerte sich hier noch einmal und wiederholte mit 12,54 sec als Drittplatzierte hinter Kassandra Urban (SC Potsdam, 12,48 und Sorina Nwaschukwu (LSG Eschweiler, 12,53) exakt das Zevener Ergebnis.
Mit unterschiedlichem Erfolg kämpfte der Werfer Carsten Fahnster in der B-Jugend. In Zeven siegte er im Diskuswurf nach guter Serie mit 49,63 m vor Torsten Husak (47,22, Delmenhorster TV). Beim Kugelstoßen blieb er wegen einer Rückenver-
letzung unter seiner gewohnten Leistung und erreichte mit 14,67 m den 5. Rang. (Erster: Sebastian Raubold, SC Neubran-
denburg, 16,22 m). Der Diskuswettbewerb in Scheeßel litt unter einem verdreckten und feuchten Wurfkreis, mit dem die Werfer nicht zurecht kamen. Trotz allen Bemühens flog die Scheibe von Fahnster nur auf 44,70 m. Dies reichte zum 2. Platz hinter Sebastian Glänzer (VfL Stadthagen), der 45,24 m erzielte.

HILDESHEIMER ZEITUNG vom 22. Mai 2002
Jan Mörsch etabliert sich in der Spitze
Zeven/Hildesheim (wgk). Der Hildesheimer Leichtathlet Jan Mörsch, der in der vergangenen Saison von Eintracht Hildes-
heim zum ASV Köln gewechselt ist, hat sich eindrucksvoll in der Spitze der deutschen Sprinter etabliert. In Zeven war er schnellster des 100-m-Laufes in persönlicher Bestzeit von 10,50 Sekunden. Zum Vergleich: Der mehrfache deutsche Meister
Marc Blume vom TV Wattenscheid lief beim Pfingstsportfest in Scheeßel 10,40. In Zeven qualifizierten sich die Besten aus
14 Vorläufen für die A- und B-Finals. Jan Mörsch gewann den A-Endlauf vor seinem Vereinskameraden Rasgawa Pinnoch
(10,53).
Das der lange Hildesheimer wieder gut in Tritt gekommen ist, hatte er bereits vor einigen Tagen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als er in
Wuppertal in einem 100-m-Rennen den Weltmeisterschaftszweiten über 400 m, Ingo Schultz von der LG Olympia Dortmund, in 10,75 Sek. be-
zwang. Schultz lief 10,86 gewann aber den 200-m-Lauf in 21,05.

DELMENHORSTER KREISBLATT vom 22. Mai 2002
DTVer vor LM schon sehr gut
Gute Perspektiven für Torsten Husak
Delmenhorst . Das Delmenhorster Leichtathletik-Talent Torsten Husak (Altersklasse M 16) vom DTV bewies beim Leicht-
athletik-Pfingstsportfest in Zeven erstklassige Frühform. Der jugendliche Diskuswerfer mit Perspektive steigerte sich deutlich und hat die Landesmeisterschaften in zweieinhab Wochen fest im Visier.
Zeven war bei herrlichem Wetter Anziehungspunkt für etwa 500 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Athleten aus Vereinen mit Leichtathletik-Tradition wie u. a. Leverkusen, München, Fürth, Rostock, Neubrandenburg und Berlin boten
hervorragende Leistungen. Torsten Husak (M 16) vom DTV behauptete sich in einem erlesenen Feld von 19 Teilnehmern mit
Bravour. Er schleuderte die 1,5-kg-Scheibe 47,72 m weit, übertraf innerhalb des Wettkampfes zweimal die Qualifikations-
weite für die Deutschen Meisterschaften, erzielte persönliche Bestleistung und wurde Zweiter.
Sein derzeitiger zweiter Platz in der niedersächsischen Bestenliste eröffnet gute Perspektiven für die Landesmeisterschaft am 8./9. Juni in Hameln. Sein Trainer Dr. Albrecht Günther war zufrieden, bedauerte nur, dass keine weiteren Teilnehmer des DTV am Start waren.

ZEVENER ZEITUNG vom 22. Mai 2002
Zehn neue Rekorde und viele sportliche Höchstleistungen
21. Nationales Pfingstsportfest der Leichtathleten auf der Anlage an der Zevener Kanalstraße
Zeven (nb). Zum 21. Mal war die LAV Zeven Ausrichter eines Leichtathletik-Meetings der Spitzenklasse. 652 gemeldete Aktive aus 131 Vereinen fanden den Weg nach Zeven um sich in den 14 ausgeschriebenen Disziplinen in den sechs Alters-
klassen zu messen. Veranstaltungsleiter Hans-Hermann Neblung begrüßte Aktive, Betreuer, Trainer, Kampfrichter und Helfer
und startete das Sportfest um 11 Uhr.
Die Leichtathletikveranstaltung an der Kanalstraße hat sich im Laufe der Jahre einen so guten Ruf erworben, dass auch Pfingsten 2002 wieder viele Aktive den weiten Weg auf sich nahmen, um in Zeven an den Start zu gehen. Insgesamt domi-
nierten in diesem Jahr die Laufwettbewerbe, hatten doch allein 270 Aktive für eine oder mehrere der Laufstrecken gemeldet. Allein bei den Männern gab es 82 Läufer, die in 14 Vorläufen über 100 Meter die Teilnehmer der drei Endläufe ermittelten. Es siegte Jan Mörsch vom ASV Köln in hervorragenden 10,50 Sekunden, er war nur 3 Hunderstel schneller als sein Ver-
einskamerad Rasgawa Pinnock. Rainer Schulze von der LG Wilhelmshaven wurde 3. in 10,69 Sekunden. Die drei Zevener Sprinter Stefan Rüdiger, Sebastian Plautz und Mark Kölzow konnten nicht mithalten.
Besonders beeindruckten die Sprints der 17- und 18-Jährigen. Hier belegte Sebastian Ernst von Schalke 04, der in seinem ersten Jahr als B-Jugendlicher gegen zum Teil drei Jahre ältere Läufer antrat, in überragenden 10,76 Sekunden Platz 1, denk-
bar knapp vor Willi Mathiszik von der 1. LAV Rostock (10,77) und Sascha Öhm vom SC Potsdam. Seine Dominanz be-
stätigte Sebastian Ernst auch über die 200 Meter, wo er in 21,46 Sekunden einen neuen Pfingstsportfestrekord aufstellte.
Das besondere Interesse aus Zevener Sicht galt natürlich Lokalmatador Timm Müller, der über seine Paradedisziplin - der Stadionrunde - im Feld der Männer starke Konkurrenz hatte. Die Witterungsbedingungen waren bei einsetzendem Niesel-
regen nicht mehr optimal, die lautstarken Anfeuerungsrufe der Zevener Fans dafür umso mehr.
Es war der schnellste 400-Meter-Lauf, den es in Zeven bisher gegeben hat, dominiert von Florian Seitz vom OSC Berlin, der
nach 47,60 Sekunden die Ziellinie überquerte und sich über den neuen Pfingstsportfestrekord und die damit verbundene Prämie freute. Platz 2 erreichte Rayk Schulze vom LC Cottbus in 48,22 Sekunden vor Jan-Philipp Müller von der Deutschen
Sporthochschule Köln.
Persönliche Bestzeit
Unter 17 Startern kam Timm Müller als 4. ins Ziel. 49,32 Sekunden bedeuteten für ihn eine neue persönliche Bestzeit und die
Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach. Auch bei der weiblichen Jugend B gab es über die Stadionrunde einen neuen Pfingstsportfestrekord, den die Potsdamerin Kassandra Urban aufstellte. Sie gewann in 55,91 Sekunden vor Vereinskameradin Antje Laube, die fast eine Sekunde länger brauchte.
Gespannt warteten die Zevener auf die Würfe von Tim Werner vom SC Magdeburg. 82,50 Meter weit musste der Speer fliegen, um eine Teilnahme an den Europameisterschaften der Leichtathleten in München zu ermöglichen. Ein Stau auf der Autobahn und eine dadurch verkürzte Vorbereitungszeit ließen diese Weite nicht zu, doch Sonderprämie und die Begeister-
ung der Zuschauer beim Wurf bis auf 72,90 Meter stellten einen kleinen Trost dar. Zweiter wurde Karsten Pack vom VfB Spandau Berlin mit 69,69 Metern.
Überlegen gewann Meike Lürßen ihren Wettbewerb bei der weiblichen Jugend B. Zwar verfehlte sie ihr Ziel, den Speer über die 40-Meter-Marke zu werfen mit 39,90 Metern ganz knapp, doch ihre Teilnahme bei der weiblichen Jugend A zeigte, dass sie zu solchen Würfen in der Lage ist. Außer Konkurrenz startend, nur mit dem Ziel Wettkampfpraxis zu gewinnen, startete
sie erneut und überzeugte mit drei Würfen jenseits der 40-Meter-Marke. Damit zeigte sie, dass ihr Potenzial noch nicht er-
schöpft ist. Bei der weiblichen Jugend B wurde Christina Klemme 3. mit 33,64 Metern.
Christian Belecke von der LAV Zeven belegte in seiner Konkurrenz, der männlichen Jugend A, Platz 7 mit 40,85 Metern.
Bei den Frauen flog der Speer von Jana Ladewig von der LG TK Hannover 96 am weitesten. 53,23 Meter bedeutete nicht nur einen Sieg mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz, sondern auch einen neuen Pfingstsportfestrekord. Belohnt wurde sie - ebenso wie Tim Werner mit einem Pokal des Glasermeisters Willy Ahlgrim.
Auf dem Nebenplatz war diesmal ein absoluter Höhepunkt zu verfolgen. Der Hammerwurf war in allen Altersklassen stark
besetzt wie nie zuvor. Gespannt waren natürlich alle auf die Weiten von Holger Klose von Eintracht Frankfurt, der eine Best-
weite von 78,63 Metern aus dem vergangenen Jahr stehen hat. Bei den Werfertagen in Halle verfehlte er die Qualifikation für
die Europameisterschaften um 90 Zentimeter, die wollte er hier schaffen. 77 Meter hätte der Hammer fliegen müssen, bei 74,78 Metern landete er.
Bei den Frauen siegte Christine Nannen vom SV Holtland mit 55,29 Metern vor Janine Paschke, die eine Weite von 53,50
Metern erzielte.
Bei den Staffelläufen waren die 4x100-Meter-Läufe ausgeschrieben. Bei den Männern dominierten die schnellen Läufer aus Köln. Nach 41,13 Sekunden überquerte Schlussläufer Rasgawa Pinnock die Ziellinie. Die vier Läufer vom ASV Köln ver-
besserten damit den Pfingstsportfestrekord um 6 Zehntelsekunden. Zweite wurden die Männer vom VfL Wolfsburg in 42,27
Sekunden vor der Staffel vom SV Werder Bremen (43,39 Sekunden).
Um 21 Uhr sollte der letzte Startschuss für den 1500-Meter-Lauf der Männer erfolgen. Die Starter schickten die 16 Männer
sogar knapp vorher auf die Strecke. Es gewann Patrick Rambow von der LG Alsternord Hamburg in 3:58,85 Minuten vor Tim Tomczak von der LG Nordheide, der mit 3:59,72 Minuten ebenfalls noch unter 4 Minuten blieb, vor Sven Eilinghoff vom
ESV Münster (4:11,30 Minuten). Als letzter Zevener Starter war Jan-Henning Maxin über diese Distanz bei der männlichen Jugend A angetreten. Nach 4:46,88 Minuten überquerte er die Ziellinie.
Um 21 Uhr beendete Hans-Hermann Neblung die Veranstaltung nicht ohne seinen Dank allen Organisatoren, Kampfrichtern und Helfern auszusprechen. Insgesamt waren es 92 Erwachsene und Kinder aus Zeven und benachbarten Vereinen. Zeven hat den Aktiven wieder einmal ein großes Sportfest geboten und das Lob über die perfekte Organisation aber auch die ange-
nehme Atmosphäre, die an allen Wettkampfstätten spürbar war, und von den Athleten-, ihren Trainern und Betreuern aus-
gesprochen wurde, war gerade für das neue Team 2002 erfreulich.
Künftig zwei Tage?
Wie geht es weiter? Zum 21. Mal waren die Aktiven nach Zeven gereist, sicher auch weil sich eine weite Anreise durch die am Pfingstsonntag in Scheeßel ausgetragenen Wettkämpfe lohnt. Für die Verantwortlichen der Scheeßeler Leichtathletik wird
das 31. Meeting dort das letzte sein. Wird kein Ausrichter gefunden, der einen Namen hat, sodass Aktive und Trainer in den
Norden reisen, wird das auch die Zevener Veranstaltung beeinflussen. Einstimmige Meinung der anwesenden Bundestrainer und vieler Betreuer: Ideal wäre eine Veranstaltung in Zeven über zwei Tage.

WESER KURIER (Online) vom 23. Mai 2002
Qualifikationsnorm geschafft
Werder-Quartett startet bei den deutschen Meisterschaften
Von unserem Mitarbeiter Stefan Freye
Scheeßel/Zeven. Rund zwei Jahre ist es her, dass mit Lars Figura vom SV Werder ein Bremer bei nationalen Leichtathletik-
Titelkämpfen am Start war. Er war im Jahr 2000 der letzte Aktive, der die Bremer Farben bei einer “Deutschen” vertrat.
Doch bei den Meisterschaften der Männer und Frauen vom 5. bis 7. Juli in Wattenscheid werden wieder Leichtathleten aus der Hansestadt starten. Und zwar Figuras ehemaligen Kollegen von Werders 4x100- Meter-Staffel.
In der Besetzung Andrei Fabrizius, Torben Kleine, Olaf Kelterborn und Henning Staar lief das Team beim Sportfest in Scheeßel in 42,02 Sek. die Qualifikationsnorm für Wattenscheid. Möglich wurde dieser Erfolg vor allem durch die Verstärk-
ung des vergangenen Winters: Seitdem Henning Staar aus Woltmershausen zum SV Werder gewechselt ist, verfügt die
Staffel über einen starken Schlussläufer – am Start überzeugt Andrei Fabrizius weiterhin mit einer beachtlichen Frühform, er konnte sich am Wochenende zudem in vier Disziplinen für deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaften qualifizieren.
Angesichts ihrer erfolgreichen männlichen Vereinskollegen gelang Kaja Tokarska der große Wurf des Wochenendes: Mit 14,45 Sek. über die 100 Meter Hürden brach die B-Jugendliche des SVW einen 25 Jahre alten Landesrekord. Die Tochter der einstigen Weltklassesprinterin Grazyna Rabsztyn wird ebenso bei der deutschen Meisterschaft der B-Jugendlichen ver-
treten sein wie Catharina Reppin vom BLT/Komet, die in 14,92 Sek. über die 100 Meter Hürden lief.
Für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften konnte sich Julian Geißhirt vom BLT/Komet qualifizieren, als er am Wochen-
ende einen neuen Landesrekord im Blockmehrkampf “Lauf” aufstellte. In Scheeßel verbesserte der Schüler außerdem seinen eigenen Landesrekord über die 800 Meter um sechs Sekunden auf 2:03,14 Min. Schließlich machte auch Sergej Litvinov (BLT/Komet) einmal mehr von sich reden: In seinem sechsten Wettkampf verbesserte der B-Jugendliche den Landesrekord im Hammerwurf nun schon zum fünften Mal, diesmal um zwei Meter auf 62,53 Meter.

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 24. Mai 2002
Sprinter und Springer mit Leistungsschub
Holger Finke verfehlt Kreisrekord nur um zwei Zentimeter / Pech für Kristin Ringel
Osterholz-Scharmbeck . Einen Leistungsschub erlebten die Leichtathleten der Osterholzer Startgemeinschaft bei den
Pfingstsportfesten in Zeven und Scheeßel sowie den Bezirksmeisterschaften der Senioren und Schüler in Rotenburg. Die warme Witterung begünstigte vor allem die Sprinter und Springer und so verfehlte Holger Finke von der SG Platjenwerbe beim vorerst letzten nationalen Pfingstsportfest in Scheeßel mit 4,40 m im Stabhochsprung seinen Kreisrekord (1995) nur um
zwei Zentimeter.
Kristin Ringel hat sich das Pech dagegen offenbar an die Fersen geheftet. Nach fast zweijähriger Wettkampfpause stellte sich die frühere Junioren-Weltmeisterschaftsteilnehmerin vom VSK Osterholz-Scharmbeck in hervorragender Form vor und qualifizierte sich über 100 Meter Hürden in neuer Kreisrekordzeit von 14,32 Sek. für das B-Finale. Hier musste sie jedoch bereits kurz vor dem Start mit einer Muskelverletzung erneut aufgeben.
Die VSK-Nachwuchshoffnung Sebastian Stelljes überraschte in Zeven über 100 Meter bei der B-Jugend mit einer enormen Steigerung auf 11,76 Sek. sowie im Kugelstoßen auf 12,02 m. Daneben gab es mit 12,07 Metern im Dreisprung für den letztjährigen Landesschülermeister dieser Disziplin ebenso eine persönliche Bestleistung wie im Stabhochsprung mit 3,20 m. Timo Fingas vom TSV Lesumstotel überbot mit 6,14 m erstmals die Sechs-Meter-Schallmauer im Weitsprung der Männer und eröffnete mit 12,55 m die Dreisprungsaison. Auch sein Vereinskamerad Robert Radant zeigte sich mit 5,86 m bzw.12,26
m gut gerüstet für die Vorrunde zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMM) am Wochenende in Verden.
Aufwärts geht es auch wieder mit den zuletzt arg gebeutelten Mittelstrecklern der Osterholzer Leichtathleten. Hikmet Ciftci vom VSK meldete mit 4:13,51 Min. über 1500 Meter steigende Form für die kommenden Aufgaben. Trainer und Vereins-
kamerad Jan Petermann (M 35) unterbot in 4:16,53 Min. die Qualifikation für die deutschen Seniorenmeisterschaften und auch Steffen Wolters (A-Jugend) kam in 4:45,93 Min. seiner letztjährigen Bestzeit schon wieder recht nahe.
In Scheeßel bestätigte auch Michael Stehnken (TSV Lesumstotel) nach 2:02,67 Min. über die 800 m-Strecke, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Hauke Mütel (VSK) durfte sich neben seinen Bezirkstiteln bei den Senioren M 40 auch über eine schnelle 100 m-Zeit von 12,66 Sek. und einen tollen Weitsprung auf 5,66 m freuen.
Auch Christian Bard zeigte sich bei seinem 800 m-Sieg in der M 60-Klasse über den in 2:24,89 Min. deutlich besseren Saisoneinstieg als im Vorjahr sehr erfreut und brachte so nebenbei auch über die 400 Meter in 64,45 Sek. bei den Senioren M 55 noch eine Klassezeit auf die Bahn. Dieter Tietjen (TV Schwanewede) erreichte im Kugelstoßen der Senioren M 60 hinter Eugen Reinhardt (LG Fallingbostel) den Vizetitel mit 11,72 m und zeigte sich ebenso zufrieden wie der gerade von
einer Grippe genesene Manfred Sturat, der den Diskus auf 25,01 m sowie den Speer auf 29,58 m katapultierte und 5,04 m weit springen konnte.
Die Bezirksmeisterschaften im Blockwettkampf sahen Paul Felgner (VSK) im Block Sprint/Sprung als Vizemeister bei den Schülern M 14 mit neuem Kreisrekord von 2.497 Punkten nur knapp geschlagen hinter Ulrich Schröder (Suderburg, 2.565). Auch Sebastian Dirlam auf Rang vier bei den Schülern M 15 im Block Wurf (2.585) überzeugte mit seinem ersten Weit-
sprung jenseits der Fünf-Meter-Marke auf 5,03 m und 12,84 Sek. für die 80 m-Hürdendistanz. Martina Szymanski als
einzige weibliche Mehrkämpferin wurde ebenfalls Vizemeisterin im Block Lauf der Schülerinnen W 14 (1.894).

VERDENER ALLER ZEITUNG vom 25. Mai 2002
Martin Lohmann: Innerhalb weniger Stunden gleich vier Kreisrekorde
10,88 und 21,70 Sekunden - Verdener Sprinter für DM gerüstet
Verden/Kirchlinteln · Mit starken Sprints über 100 m und 200 m meldete der B-Jugendliche Martin Lohmann beim 21. Nationalen Pfingstsportfest der LAV Zeven seine Ansprüche für die Ende Juni in Mönchengladbach stattfindenden Deutschen
Jugendmeisterschaften an. In seinem ersten Saisonrennen kam das Verdener LGKV-Talent schon im 100 m Vorlauf der A-
Jugend bei leichtem Gegenwind auf 10,94 Sekunden und verbesserte diese Marke als Endlaufvierter noch auf 10,88 Sekun-
den bei minimalem Rückenwind von 0,1 m/Sekunde. Diesen Spitzenwerten setzte er anschließend über 200 m als Dritter mit 21,70 Sekunden noch die Krone auf. Damit verbesserte er in wenigen Stunden gleich vier Kreisrekorde aus den Jahren 1972
(B-Jugend) und 1974 (A-Jugend)!
Seine gute Form bestätigte Hammerwerfer Sven Suhling (Oyten), der seine 47,68 m vom Gewinn der M-35-Landesmeister-
schaft als Sechster mit 47,70 m bestätigte. 80-m-Werfer Holger Klose siegte im regennassen Wurfring mit 74,78 m! Einen Tag später ließ Suhling als Dritter in Scheeßel noch 46,35 m folgen.
Cord Husmann, wohnhaft in Schladen, ging im nahegelegenen Salzgitter an den Start und blieb als Zweiter mit 43,87 m nur wenig unter seiner Saisonbestmarke. Silke Meier (Verden) konnte in Zeven mit 27,27 m und in Scheeßel mit 28,12 m nicht ganz an ihre kürzlich erreichten 30-m-Weiten anknüpfen. In Scheeßel, das zum 31. und letzten Mal sein nationales Pfingst-
sportfest veranstaltete, testete sich die vielfache Seniorenmeisterin Birgit Schwers (Verden) für kommende Aufgaben. Im Speerwurf reichten 30,44 m zum neunten Platz, und als Siegerin des dritten 800-m-Zeitlaufes kam sie auf 2:19,10 Minuten und belegte damit in der Frauen-Gesamtwertung Rang zwölf.
Gut erholt vom Duathlon zeigte sich in Zeven über 1500 m der Männer Uwe Cordes (Bendingbostel), der als Vierter auf 4:10,81 Minuten kam. Im Lauf der A-Jugend zeigte der Etelser Jan-Felix Litter ein gutes Rennen und kam als Dritter des zweiten Zeitlaufes auf 4:21,09 Minuten. Der B-Jugendliche Sebastian Holzhauer (Bendingbostel) benötigte in seinem ersten 1500-m-Rennen 5:08,31 Minuten. Der B-Jugendliche Cordes-Schützling Hermannn Luttmann (Bendingbostel) kam über
400 m auf 59,49 Sekunden und warf den Speer auf 33,82 m.
Für die Kirchlintler Thorben Bock und Lasse Beckmann, beide im ersten Jahr in der B-Jugend-Klasse, zeigte sich in Zeven, dass die Lorbeeren beim Diskuswerfen in diesem Jahr etwas höher hängen. Bock blieb mit zwei Würfen im Vorkampf über 41 m - der weiteste landete bei 41,51 m - erneut nur dicht unter seiner Bestleistung, belegte damit aber nur den fünften Platz. Aufgrund technischer Fehler bei den Würfen im Endkampf blieb allerdings die bei nahezu idealen Bedingungen erwartete Steigerung aus. Freuen durfte sich Beckmann über die im ersten Durchgang geworfenen 38,54 m - immerhin fast vier Meter weiter als zuletzt in Huchting. Im vergangenen Jahr hätte ihn diese Weite unter die besten zehn Werfer seiner Altersklasse im NLV gebracht, in diesem Wettkampf belegte er immerhin Platz acht. Allerdings konnten die folgenden Würfe nicht befriedi-
gen. Auch im Kugelstoßen blieben Bock mit 12,71 m und Beckmann mit 11,02 m um einiges unter ihrem normalen Niveau und verfehlten damit klar den Endkampf.
Einen gelungenen Einstand gab es für Kirchlintelns Nick van Heyningen im 110 m-Hürdenlauf. Seine Zeit von 16,58 Sekun-
den reichte in dem Klasse-Feld allerdings nicht für einen vorderen Platz. Auch im Weitsprung durfte er mit 5,58 m zufrieden sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass er mindestens einen halben Meter verschenkte. Mit ähnlichen Anlaufproblemen kam Beckmann immerhin auf 5,28 m.
Seinen 5,58 m im Weitsprung blieb Nick van Heyningen auch in Bad Oeynhausen treu - und das gleich in zwei Versuchen.
Im 100 m-Lauf verbesserte er seine Vorjahresbestleistung um 1/10 auf 12,24 Sekunden und wurde damit ebenso wie im Weitsprung Fünfter. Daniel Blütling (M 14) lief über 100 m mit 13,04 Sekunden eine trotz Gegenwind nicht voll befriedigende
Zeit und belegte den zweiten Platz.

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