.

Ergebnislisten -
Presse - Bilder

5. Ems-Jade-Lauf von Emden nach Wilhelmshaven ©

16. Oktober 2005
Neu am 18.10.:  Pressebericht

Die Ergebnislisten liegen als PDF- und Word-Dateien vor.
Staffeln - nach Gesamteinlauf : PDF (32 KB) / Word (116 KB)
Staffeln - nach Klassen       :
PDF (46 KB) / Word (112 KB)
Einzel - nach Gesamteinlauf   :
PDF (27 KB) / Word (49 KB)
Einzel - nach Klassen         :
PDF (29 KB) / Word (47 KB)
Alle Ergebnislisten mit Stand: 16.10.2005

Presseberichte:
JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 17. Oktober 2005
Starker Gegenwind verlangt Ultraläufern alles ab
Neben 68 Einzelstartern gingen 78 Staffeln beim 5. Ems-Jade-Lauf auf die 72 km lange Strecke von Emden
nach Wilhelmshaven

Von Katja Schwarz
Emden/Wilhelmshaven. Ein goldener Oktobertag wie gestern lädt zum Spaziergang am Ems-Jade-Kanal ein. Tatsächlich
herrschte Hochbetrieb auf dem Wanderweg zwischen Emden und Wilhelmshaven: Doch waren es weniger entspannte Fuß-
gänger als vielmehr laufwütige Frauen und Männer, die über Aurich und Wiesede in die Jadestadt strebten. Exakt 68
Einzelstartern und 78 Staffeln beteiligten sich am fünften Ems-Jade-Lauf und waren voll des Lobes über diese Benefiz-
veranstaltung. Denn neben der perfekten Organisation von zwölf Vereinen waren auch die äußeren Bedingungen ideal -
allerdings ließen die Athleten aufgrund des starken Gegenwindes viel Kraft.
Als gestern Morgen in aller Frühe der Startschuss in Emden erfolgte, zeigte das Thermometer gerade mal drei Grad Celsius
an. Auf der 72 km langen Distanz - der wohl flachsten Ultrastrecke Deutschlands - wurde den Teilnehmern allerdings
warm, insbesondere den “nur” noch 68 Einzelläufern (92 hatten sich anfangs angemeldet), von denen 59 letztlich das Ziel
an der Sporthalle Süd erreichten. Der 70-jährige Horst Preisler aus Hamburg - der Marathons und Ultraläufe sammelt wie
andere Briefmarken und bereits rund 1350 bestritten hat - gab nach 45 km auf. Schnellster Einzelläufer war der 31-jährige
Thomas Drößler (ESV Lokomotive Potsdam) mit einer Zeit von 5:29:41 Stunden. “Es war schön, aber aufgrund des per-
manenten Gegenwindes auch sehr anstrengend”, so Drößler, der die letzten 20 km alleine bestreiten musste und sich auf
den letzten 10 km quälte.
Glücklicherweise war es nur ein Staffel-Schlussläufer, der den Ultraläufer (seit sechs Jahren auf der Langdistanz, aber
erstmals in Ost-Friesland) auf den letzten Metern noch überholte. Dies waren die Uhlenköper Uelzen, die nach 4:27:50
Stunden vom Trommelwirbel der “Sambarraccudas” und dem Beifall der leider nur wenigen Zuschauer in der Zielgasse
empfangen wurden. Der Jubel kannte keine Grenzen, als Lokalmatador Olaf Bleek (LGW) nach 5:57:31 Stunden als
Sechstplatzierter folgte. Es war die erste und gleichzeitig letzte Teilnahme des “Wüstenfuchses”, der sein Ziel, unter sechs
Stunden zu bleiben, erreicht hatte und sich nun in der Organisation einbringen möchte. Was die Macher besonders freut,
sind doch bis zu 200 Helfer für den Ablauf nötig.
Während Olaf Bleek auf den letzten 20 km - als die Beine enorm schwer wurden - von seinem Freund Friedhelm Henze
begleitet wurde, radelten TSR-Athleten im “Schlussspurt” neben den anderen Aktiven her und zogen sie damit regelrecht
ins Ziel. Hochzufrieden mit seinem Abschneiden konnte der einzige Ultraläufer des Heidmühler FC, Tom Stallmann (15. in
6:31:47 Std.), ebenso sein wie Vorjahressiegerin der Frauen, Anke Drescher. Sie freute sich, wieder das “Feeling” in
Ost-Friesland erleben zu dürfen. Sie verbesserte den im letzten Jahr selbst aufgestellten Streckenrekord von 6:34 auf 6:23
Stunden.
Mit bis zu zehn Akteuren gingen die 78 Staffeln auf die Strecke. Zu Ehren des im Sommer plötzlich verstorbenen Mitorga-
nisators des Ems-Jade-Laufs, Jürgen Schlundt, hatten sich zwei Staffeln gebildet. Als bestes Wilhelmshavener Team prä-
sentierte sich die LGW auf Rang sechs (5:13:40 Std.). Auch Gemeinschaften aus Friesland waren stark vertreten -
schnellste unter ihnen war der TuS Zetel (5:27:09 Std.). Die seit Beginn des Ems-Jade-Laufs teilnehmenden “glorreichen
Sieben” des HFC (5:27:29 Std.) und die Feuerwehr Sande (5:27:49 Std.) folgten auf den nächsten Plätzen.
Die Siegerehrung mit Verleihung der Pokale, die die Stadt Wilhelmshaven an die schnellsten Ultraläufer verlieh, nahm
Sportausschuss-Vorsitzender Holger Barkowsky vor, als der Großteil der Läuferinnen und Läufer im Ziel war. Ein positiv-
es Fazit zog Organisator Eduard Tjarks. “Trotz des Oldenburger Citylaufs als Konkurrenzveranstaltung war die Beteiligung
gut”, so Tjarks, der sich freute, das Kompagnon Sven Huth ein Problem in den Griff bekam. Wurden doch in Mariensiel
und Ebkeriege die Kanalbrücken geöffnet, so dass eine Streckenumleitung notwendig war. Das klappte, ohne dass die
Aktiven einen Umweg laufen mussten. Aber sie liefen gerne, denn der Erlös der zur festen Einrichtung gewordenen Ver-
anstaltung kommt auch in diesem Jahr dem “Verein für Leukämie- und Krebsforschung” in Aurich zugute. “So eine Lauf-
veranstaltung mit einer so tollen Idee darf nicht sterben”, so Moderator Ulf Krüger, der im nächsten Atemzug den Termin
für die sechste Auflage bekanntgab: Am 15. Oktober 2006 treffen sich Einzel- und Staffelläufer wieder auf dem Wander-
weg am Ems-Jade-Kanal.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 17. Oktober 2005
Sportler stöhnen über Gegenwind
Ems-Jade-Lauf: Einzelsieger benötigt für 72 Kilometer fünfeinhalb Stunden
Von Karsten Gleich
Ostfriesland. Ostfriesland zeigte sich gestern von seiner schönsten Seite: Bei strahlendem Sonnenschein gingen rund 700
Sportler beim 5. Ems-Jade-Lauf an den Start. Die 72 Kilometer entlang des Ems-Jade-Kanals von Emden über Aurich
nach Wilhelmshaven traten die meisten Teilnehmer in einer der über 70 Staffeln gemeinsam mit bis zu zehn Läufern an.
Mehr als 70 Ultraläufer nahmen sich die Strecke allein vor. 55 von ihnen schafften es bis ins Ziel. Als erster Ultraläufer
passierte nach 5:29:41 Stunden Thomas Drößler von ESV Lokomotive Potsdam die Ziellinie. “Tolle Strecke, super Be-
treuung, aber ein mörderischer Gegenwind”, sagte der 31-Jährige. Lokalmatador Olaf Bleek von der LG Wilhelmshaven
kam nach 5:57:31 Stunden als Sechster ins Ziel. Schnellster Ostfriese war Siegfried Janßen von der LG Ostfriesland mit
6:04:51 Stunden. “Ich laufe zum dritten Mal als Ultraläufer beim Ems-Jade-Lauf mit. Ich habe das ganze Jahr auf diesen
Tag hin trainiert und eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt.” Der eigentliche Star des Laufs, der Weltrekordler Horst
Preisler, der bereits über 1300 Marathonläufe hinter sich hat, erreichte nicht das Ziel. Er stieg bei Kilometer 45 aus.
 Schnellste Frau war wie im Vorjahr Jahr Anke Drescher vom SCC Hanau-Rodenbach. Nach 6:23:15 Stunden kam die
38-Jährige ins Ziel und absolvierte damit die Strecke um neun Minuten schneller als im Vorjahr. Die zierliche Frau, die aus
München angereist war, ist begeistert vom Ems-Jade-Lauf. Für das kommende Jahr hat sie allerdings einen Wunsch: “Ich
möchte einmal die Strecke von Emden nach Wilhelmshaven mit Rückenwind laufen.”
Bei den Staffeln siegten die Uhlenköper Uelzen. Die sieben Läufer durchquerten Ostfriesland in nur 4:27:50 Stunden und
verdrängten damit die Ihlower Rennschnecken auf Platz zwei. Die ostfriesischen Vorjahressieger benötigten in 4:40:51 Std.
“Wir hatten in diesem Jahr nur sechs Läufer. Da war einfach nicht mehr drin”, kommentierte Ralf Bienow den zweiten
Platz, den er zusammen mit seinem Staffelpartnern Axel Hesse, Hermann Fleßner, Onno Ringering, Michael Fecht und
Joachim Fleßner errang. Schnellste Mixed-Staffel war die Mannschaft “Mischmasch” von der TG Wiesmoor mit Manfred
Aden, Jens Albers, Ingo Schon, Karin Kleen, Hendrik Hedemann, Heike Hornung, Monika Loers, Manfred Landherr und
Joachim Lammers. Das schnellste Frauenteam (5:54:32) stellte die Emder LG mit Evelyn Schulz, Foline Engelbarts, Marion
Ringena, Marion Bakker, Kerstin Lüken und Anja Faust. "

OSTFRIESISCHE NACHRICHTEN vom
18. Oktober 2005
Auch Ultrasieger Thomas Drößler kämpft gegen “mörderischen Wind”
Rund 700 Starter beim Lauf von Emden nach Wilhelmshaven über 72 Kilometer
Von Karsten Gleich
Emden/Wilhelmshaven. Es ging den 700 Teilnehmern beim 5. Ems-Jade-Lauf von Emden über Aurich nach Wilhelms-
haven nicht nur um Siege und persönliche Bestzeiten. Viele wollten einfach nur dabei sein, taten sich mit bis zu zehn
Sportlern für den 72 Kilometer langen Lauf zusammen und nahmen am Staffellauf teil. Nach dem Siegerteam Uhlenköper
Uelzen kamen die Ihlower Rennschnecken als zweites Team ins Ziel. Die ostfriesischen Vorjahressieger ärgerten sich da-
rüber, ihren Titel nicht verteidigt zu haben, gestanden allerdings auch, das mit den sechs Läufern Ralf Bienow, Axel Hesse,
Hermann Fleßner, Onno Ringering, Michael Fecht und Joachim Fleßner keine bessere Zeit zu erreichen war. “Uns fehlten
in diesem Jahr die Leute. Man merkt es doch deutlich, wenn man statt einer gleich zwei Etappen laufen muss”, so Bienow.
 Die unterschiedlichsten Staffeln hatten sich zum Ems-Jade-Lauf gemeldet. Neben Sportvereinen kamen die 80 Staffeln
auch aus Firmen oder Behörden wie der Bäckerei Lorenz aus Victorbur, dem VW Brandschutz aus Emden, dem Jagd-
geschwader 71 “Richthofen”, der Meyer Werft, der Klinik Norddeich, der OLB Aurich oder der Polizei Aurich. Einige
Staffeln gingen mit phantasievollen Namen an den Start. Klaus Freese, Jann Reuter, Herbert Schomerus, Petra Schomerus,
Claudia Saathoff, Hubert Becker, Janita Reuter, Gary Reuter, Edeltraud Reuter und Christiane Becker nannten sich die
“Fusskranken” und kamen entsprechend ihrer Titulierung auch erst nach 6:46:56 Stunden ins Ziel.
Mehr als 70 Ultras nahmen sich die Strecke alleine vor, 55 von ihnen liefen bis nach Wilhelmshaven. Andere, wie der mit
1374 Marathonläufen amtierende Weltrekordler Horst Preisler, stiegen zwischendurch aus und ließen sich die geschaffte
Strecke vom Veranstalter bestätigen. Als erster Ultraläufer passierte nach 5:29:41 Stunden Thomas Drößler von ESV
Lokomotive Potsdam die Ziellinie. “Tolle Strecke, super Betreuung, aber ein mörderischer Gegenwind”, war von dem
31-jährigen Läufer zu hören. Lokalmatador Olaf Bleek von der Laufgemeinschaft Wilhelmshaven kam nach 5:57:31 Std.
als Sechster ins Ziel. Der schnellste Ostfriese war Siegfried Janßen von der LG Ostfriesland. Nach 6:04:51 Stunden war er
als achter Ultraläufer und erster Ostfriese in Wilhelmshaven. Schnellste Frau war auch in diesem Jahr Anke Drescher vom
SCC Hanau-Rodenbach. Nach 6:23:15 Stunden kam die 38-jährige ins Ziel und war damit neun Minuten schneller als im
Vorjahr. Der älteste Ultraläufer, der die gesamte Strecke von Aurich nach Wilhelmshaven zurücklegte, war Arend Heise.
Der 64-jährige war allerdings mit seinen Leistungen nicht zufrieden. Waren es im vergangenen Jahr noch siebeneinhalb
Stunden, brauchte er in diesem Jahr 7:50:27. Heise: “Im kommenden Jahr muss ich mich auf den Ems-Jade-Lauf besser
vorbereiten.” Der 6. Ems-Jade-Lauf findet am 15. Oktober statt.

Bildergalerie:
Eine Bildergalerie gibt es auf der Home-Page der Ostfriesischen Nachrichten.


Ergebnislisten am Seitenanfang
Home-Page der Veranstaltung
Nach oben
Zur Startseite
Zurück zur vorherigen Seite