2. Internationales Volksbank Hochsprung-Meeting
Landesoffener Schüler Jumpy-Cup
am 14. Juni 2003 in Langen (Neuer Termin)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Website der Veranstaltung          Neuste (Presse)-Berichte vom 16.6.2003           Hochsprung-Meeting 2002           Zur Startseite
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2. Volksbank Hochsprung-Meeting am 26. Juli 2003 (Von Carsten Decker / 28. November 2002)
Verlegt auf den 14. Juni 2003
Am 26. Juli 2003 findet in Langen das 2. Volksbank Hochsprung-Meeting statt. Ursprünglich war es für den 19. Juli vorgesehen,
aber das Meeting “Weltklasse hinterm Deich” (EWE-Athletics) in Cuxhaven wurde vom 26. Juli auf den 19. Juli vorverlegt nach Ab-
sprache auf einer Tagung in Zürich. So sind wir logischerweise auf den 26. Juli gegangen.
Die finanzielle Basis für das Hochsprung-Event ist bereits in trockenen Tüchern und wird sogar noch ausgebaut aufgrund der über-
ragenden Resonanz in der Bevölkerung und bei den Sponsoren. Die Stadt Langen möchte das Event als Dauereinrichtung sehen
und wird sich noch mehr einbringen als beim 1. Meeting. Das letzte Meeting hatte mit allen Anschaffungen, Preisgeldern, Werbe-
maßnahmen und sonstigen Kosten ein Gesamtvolumen von 45.000 Euro. Da alle Anschaffungen ( z.B. die Hochsprungmatte für
7000 Euro bereits vorhanden sind, haben wir mehr Geld für die Athleten über, wobei es auch noch zusätzliche Sponsoren geben
wird. Der Etat, so denke ich, ist für unsere Region sensationell und die Veranstaltung eine super Werbung.
Der Termin ist wirklich Top, denn die Qualifikationsnormen für die Weltmeisterschaft ab 23. August 2003 müssen bis zum 3.8.03
zweifach erbracht werden. Nach Aussage und Rücksprache mit dem Bundestrainer Dr. Killing, wird sich die Weltspitze in Langen
treffen, zumal unsere Veranstaltung noch vor dem Eberstadt-Meeting ist. Ich hoffe hier auf gute Verhandlungen mit den Managern
und den Athleten, damit wir hier neben Martin Buß auch Athleten wie Boswell, Rybakow, Strand und Holm live erleben werden.
Wir bitten alle Leichtathletik-Interessierte, die Kenntnis genommen haben, dieses Meeting zu unterstützen und zu kommen, denn
wir brauchen diese Resonanz, um uns heute gegen viele Sportarten behaupten zu können. In diesem Jahr hatten wir bereits 700
Zuschauer, haben jetzt aber berechtigterweise die Hoffnung, dass durch diese vielen positiven Multiplikatoren des Meetings min-
destens das Doppelte an Zuschauern kommen wird. Die Atmosphäre ist kaum zu beschreiben. Es ist einfach eine megagroße
Sportparty mit Spannung und Nervenkitzel.
Die Preise sind mehr als akzeptabel, so kosten die Karten für Erwachsene ab 18 Jahre 7 Euro und für Jugendliche von 6-18 Jahre
5 Euro. Bei einer Abnahmemenge von 10 Karten werden nochmals 2 Euro auf jede Karte als Nachlass gewährt.
Infos auch unter
www.hochsprung-langen.de
Nachtrag 28.11./ 19:01 Uhr:
Wie der Veranstalter auf Nachfrage mitteilt, ist auch für 2003 wieder ein Schüler-Jumpy-Cup geplant. Allerdings steht noch nicht
fest, in welcher Form dieser durchgeführt wird. Detaillierte Infos dazu werden sofort nach Verfügbarkeit veröffentlicht.

Offizielle Presseinfo # 01 vom 13. Dezember 2002 (Von Björn Mußmann)
2. Internationales Volksbank Hochsprungmeeting Langen
Termin und Ort
26. Juli 2003 in der Hochsprungarena auf den Basketballfeldern des Sportzentrums Nordeschweg in Langen bei Bremerhaven
Verlegt auf den 14. Juni 2003
Rückblick 2002
Mit 700 begeisterten Zuschauern ging das “1. Internationale Volksbank Hochsprungmeeting Langen” am 24. August 2002 in der
Hochsprungarena auf den Basketballfeldern des Sportzentrums Nordeschweg in Langen b. Bremerhaven (Niedersachsen/Deutsch-
land) über die Bühne. Das Meeting, welches im Norden seinesgleichen sucht, konnte sich gewiss mit den anderen großen
deutschen Hochsprungmeetings, wie z.B. Eberstadt messen. Mit Martin Buß (TSV Bayer Leverkusen) kam der Weltmeister von
Edmonton, der auf der eigens für das Meeting hervorragend hergerichteten Anlage in einem für ihn fehlerlosen Wettkampf mit
2,30 m deutsche Jahresbestleistung sprang. Diese Leistung steht auch nach Ablauf der Freiluftsaison ganz oben in der vom
Deutschen Leichtathletikverband DLV herausgegebenen Bestenliste für das Jahr 2002. Obwohl Buß nach dem Reglement sich
an noch größeren Höhen hätte versuchen können, verzichtete er auf weitere Versuche.
Auf den Plätzen zwei, drei und vier fanden sich die beiden Tschechen Jan Janku und Jaroslaw Baba sowie der US-Amerikaner
Tora Harris mit jeweils übersprungenen 2,23 m wieder. Platz fünf ging an Alexej Kravtsov aus Russland mit einer Leistung von
2,20 m. Den sechsten Rang teilten sich Roman Fricke (TSV Bayer Leverkusen), Patrick de Paepe (Belgien), Jeffrey Caton (Kana-
da / alle 2,13 m). Platz 9 ging an Dalton Grant (Großbritannien / 2,09 m), Platz 10 an Tim Riedel (Neubrandenburg / 2,09 m), Platz
11 an Sebastian Kneifel (Dillenburg / 2,09 m) und Platz 12 an den “Lokalmatador” Bela Crämer (TV Langen / ebenfalls 2,09 m).
Ohne gültigen Versuch blieb nur Pjotr Braiko aus Rusland, der an seiner Anfangshöhe von 2,20 m scheiterte.
Sehr zufrieden zeigt sich auch der auf der Anlage anwesende Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing, der schon während des Wett-
kampfes versprach, im kommenden Jahr wieder zu kommen, wenn es der Terminkalender zuließe.
Vorschau 2003
Nun soll im kommenden Jahr also die zweite Ausgabe folgen. Damit die erste Veranstaltung zu überbieten, haben sich die Orga-
nisatoren um Carsten Decker wie selbstverständlich auf die Fahnen geschrieben. Dies scheint auch möglich, da der Termin
(26.07.03) eine der letzten Möglichkeiten für die Hochsprungelite ist, die Normen der Verbände für die Weltmeisterschaften in
Paris zu springen. Frist hierfür ist der 3. August 2003.
Finanziell ist das Meeting im kommenden Jahr bereits jetzt so gut wie in trockenen Tüchern und kann sogar noch ausgebaut wer-
den (Gesamtvolumen 2002: 45.000 Euro) da das Meeting bei seiner ersten Ausgabe mit der guten Resonanz in der Bevölkerung
weitere Sponsoren dazu bewegt hat, sich für 2003 einzubringen. Ebenfalls ihr Engagement aufstocken will die Stadt Langen, die
das Meeting als hervorragende Werbung sieht und es als eine Art “Dauereinrichtung” fördern möchte. Ebenfalls können nun auch
Gelder genutzt werden, die 2002 noch zur Anschaffung einer “Grundausrüstung” (z.B. knapp 7.000 Euro für die Hochsprungmatte)
verwendet werden mussten. Diese Gelder können jetzt zur Verpflichtung weiterer hochkarätiger Athleten genutzt werden.
Nach Aussage und Rücksprache mit Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing dürfte es mit dem Etat und dem Termin, der im übrigen
noch vor dem Eberstadt-Meeting liegt, gut möglich sein, die Weltspitze nach Langen zu holen, so das bereits jetzt Namen wie
Boswell, Rybakow oder die beiden Schweden Strand und Holm im Gespräch sind. Der dann immer noch amtierende Weltmeister
Martin Buß hat sein Kommen bereits angekündigt.
Auf Grund dieser vielen positiven Multiplikatoren rechnen die Langener Organisatoren mit mindestens der doppelten Zuschauerzahl
wie 2002. In diesem Jahr kamen 700 Interessierte und die Arena verließen 700 Fans. Für das Jahr 2003 wird es, auf Grund neuer
Tribünen, Kapazitäten für bis zu 2000 Zuschauer geben. Die Eintrittspreise sind ebenfalls mehr als akzeptabel. Erwachsene ab 18
Jahren zahlen sieben Euro, Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren fünf Euro. Bei einer Abnahmemenge von 10 Karten gibt es
zwei Euro Rabatt pro Karte.
Wie auch schon im Jahr 2002 wird vor dem Hauptwettkampf wieder der “Schüler-Jumpy-Cup”, ein Wettbewerb zur Förderung
junger Hochsprungtalente aus der Region, durchgeführt. In welcher Form dies im Jahr 2003 geschieht, steht aber noch nicht fest.
Detailliertere Informationen dazu wird es in den nächsten Presseinformationen geben. Ebenfalls wird 2003 wieder ein interessantes
Rahmenprogramm, nicht nur für das leibliche Wohl, geboten.
Terminlich gibt es nun auch mit dem Cuxhavener Meeting “EWE-Athletics – Weltklasse hinterm Deich” keine Konflikte mehr. Zu-
nächst war das Meeting in Cuxhaven für den 26. Juli geplant, wurde aber nach Gesprächen in Zürich auf den 19. Juli vorverlegt.
Die Langener Organisatoren tauschten nun also mit ihrem Meeting, das ursprünglich für den 19. Juli geplant war, den Termin mit
den Cuxhavenern. Der 19. Juli ist nun also der Termin für die “EWE-Athletics” in Cuxhaven, der 26. Juli der für das “2. Intern.Volks-
bank Hochsprungmeeting Langen”.
Organisationsteam des Hochsprungmeetings
i.A. Björn Mußmann
Bjoern.Mussmann@hochsprung-langen.de oder Tel.: 05 31 / 5 80 74 34

Offizielle Presseinfo # 02 / Januar 2003 (Von Björn Mußmann)
2. Internationales Volksbank Hochsprungmeeting Langen
Termin (neu) und Ort
14. Juni 2003 in der Hochsprungarena auf den Basketballfeldern des Sportzentrums Nordeschweg in Langen bei Bremerhaven
Terminänderung für das Meeting
Nachdem sich zunächst in Absprache mit dem Cuxhavener Meeting “EWE-Athletics - Weltklasse hinterm Deich” der 26. Juli als
Termin für die zweite Ausgabe des Langener Hochsprungmeetings gefunden hat, mussten nun die Langener in Sachen Termin-
lichkeit einen kleinen Tiefschlag hinnehmen.
Das in Eberstadt stattfindende traditionsreiche Hochsprungmeeting wurde mit seiner 25jährigen Jubiläumsausgabe auf genau
diesen Termin verlegt. Grund hierfür ist, dass das Internationale Stadionsportfest Berlin, kurz “ISTAF”, im Rahmen der “Golden
League”-Serie am ursprünglichen Eberstadttermin (Mitte August) stattfindet.
Mit dem Meeting in Eberstadt hätten die Langener einen zu starken Gegner, um es an diesem Termin auf ein Säbelrasseln um die
Gunst der Springer ankommen zu lassen, kann Eberstadt doch immerhin 2 Weltrekorde, 4 Europarekorde, 1 Asienrekord, 15
Landesrekorde und 111 Wettkampfergebnisse über 2,30m sowie schwer schlagbare Beliebtheit bei den Athleten aufweisen. In
diesem Fall kann man das Sprichwort bemühen, dass Eberstadt für die Springer wie Geburtstag, Weihnachten und Ostern an
einem Tag ist. Zwar spricht das Eberstadtmeeting nicht zwangsläufig gegen eine Veranstaltung am selben Termin in Langen, doch
könnte man mit Gewissheit dem Anspruch, die Weltelite in Langen zu versammeln, mit Sicherheit nicht gerecht werden.
Neuer Termin ist jetzt Samstag, 14. Juni 2003
Die Langener Macher mussten also reagieren und fanden nun, auch nach Absprache mit dem Hochsprungbundestrainer, den 14.
Juni 2003 als neuen Termin. Schade ist nur, dass mittlerweile viele Ausschreibungshefte der einzelnen Verbände bereits die
Druckereien verlassen haben und somit den falschen Termin ausweisen.
Weitere Einzelheiten sind bitte der Homepage zu entnehmen oder beim Organisationsteam, das nun zunächst die Veranstaltung
beim NLV ummelden muss, zu erfragen. Weitere Informationen folgen in den kommenden Presseinformationen.
Organisationsteam des Hochsprungmeetings
i.A. Björn Mußmann
Bjoern.Mussmann@hochsprung-langen.de oder Tel.: 05 31 / 5 80 74 34

Offizielle Presseinfo # 03 / Januar 2003 (Von Björn Mußmann)
2. Internationales Volksbank Hochsprungmeeting Langen
Termin und Ort:
14. Juni 2003 in der Hochsprungarena auf den Basketballfeldern des Sportzentrums Nordeschweg in Langen bei Bremerhaven
Organisation nimmt konkrete Formen an
Nachdem die durch Veränderungen im Wettkampfkalender bedingte Vorverlegung die Organisationszeit für die zweite Auflage des
Langener Hochsprungmeetings um gut fünf Wochen verkürzte, traf sich das Organisationskomitee um Carsten Decker Mitte
Januar zu einem ersten Briefing. Hierbei wurde der aktuelle Stand der bereits vorangeschrittenen Planungen abgeglichen.
Bereits jetzt stehen einige Veränderungen gegenüber der ersten Veranstaltung im Jahr 2002 fest. So soll zum Beispiel die Vor-
stellung und Präsentation der Athleten modernen Veranstaltungen angepasst und aufgepeppt werden. Ebenso sollen die Athleten
aber während des Wettkampfes besser vor den meist jugendlichen Autogrammjägern abgeschirmt werden. Eine Autogramm-
stunde wird es nach dem Ende des Wettkampfes geben. Ebenfalls nach dem Wettkampf soll wieder die After-Show-Party steigen,
die im letzten Jahr leider durch den Regen etwas zu kurz kam. Geplant ist, den Wettkampf auf einer großen Leinwand noch mal
Revue passieren zu lassen.
Die Versorgungsstände sollen in diesem Jahr ebenfalls besser eingebunden und so aufgebaut werden, dass auch von dort der
Wettkampf einzusehen ist. Einen noch besseren Überblick über das Geschehen wird man aber sicherlich von einem der 1.500
Tribünenplätze haben, die bereits geordert sind und extra aus Kassel angeliefert werden. Zusätzlich stehen 500 Stehplätze zur
Verfügung, so dass das Meeting mit einer Platzkapazität für bis zu 2.000 Zuschauer aufbieten kann.
Am 29.01. wird Organisations-Chef Decker zu einem Gespräch mit Bürgermeister Jürgen Kopelke zusammen kommen. Die Stadt
Langen sieht das Meeting als Kultur- und Tourismusförderung und hatte bereits im Vorfeld eine Aufstockung der Unterstützung
und Förderungsmaßnahmen zugesagt. Ebenfalls hat das Meeting Zusagen von den Großsponsoren R+V Versicherungen, Schwä-
bisch-Hall, Run + Fun, Vita Life, der Gaststätte Friedrichsruh und PC Spezialist und vielen zusätzlichen, so genannten Klein-
sponsoren.
Am 30.01. wird Carsten Decker mit den Hauptsponsoren Volksbank (Herr Direktor Menke) und EWE (Herr Geschäftsführer Wind-
gassen) zusammen kommen, um den größten Anteil des finanziellen Unterbaus des Meetings zu beschließen und weitere Ein-
zelheiten abzustimmen.
Das nächste Treffen des Organisations-Teams, das natürlich in der Zwischenzeit weiterarbeitet, wird Mitte Februar sein.
i.A. Björn Mußmann

NORDSEE ZEITUNG vom 8. Mai 2003
Startgeld soll Asse nach Langen locken
2. Volksbank-Hochsprung-Meeting im Juni
Langen. Noch höher hinaus als bei der Premiere im Vorjahr wollen Athleten und Organisatoren beim 2. Volksbank-Hochsprung-
Meeting in Langen. Nach dem verheißungsvollen Auftakt 2002 erwartet man am Sonnabend,
14. Juni, eine Steigerung auf der An-
lage am Nordeschweg.
Das Organisations-Komitee um Carsten Decker hat in mühevoller Kleinarbeit die Weichen für die 2. Auflage gestellt. Dabei kam
den Verantwortlichen entgegen, dass die Premiere im Vorjahr überall auf beste Resonanz gestoßen ist. Neue zusätzliche Spon-
soren konnten geworben werden, die den Gesamtetat von rund 50 000 Euro abdecken. Die'Erhöhung des Etats schlägt sich aller-
dings nicht in angehobenen Preisgeldern nieder. Im Gegenteil, die Prämien für die Athleten wurden zurückgefahren. Der Sieger
streicht in diesem Jahr statt 4000 Euro "nur" 3000 Euro ein. Damit haben die Organisatoren aber einer Bitte der Manager und
Athleten entsprochen. Die hatten sich für eine Anhebung der Startgelder ausgesprochen, um den Athleten mehr finanzielle Sicher-
heit zu garantieren.
Angehoben wird auf der Anlage auch der Komfort. In U-Form werden aus Kassel herangeschaffte Tribünen 1500 Sitzplätze bieten.
Zusätzlich stehen noch rund 500 Stehplätze zur Verfügung. Auch mehr Informationsstände sollen das Publikum anziehen.
Sportlich wird das Meeting durch die Tatsache aufgewertet, dass die startenden Athleten ihre Chancen für die WM im August in
Paris ausloten wollen. Die deutschen Hochspringer müssen zwei Mal die WM-Norm von 2,30 m überspringen, um in die franzö-
sische Hauptstadt reisen zu können. Im Vorjahr ist diese Höhe in Langen nur von Weltmeister Martin Buß überquert worden. Mit
der deutschen Jahresbestleitung von exakt 2,30 m siegte Buß am Nordeschweg.
Verhandlungen laufen
Martin Buß will auch im Juni in Langen dabei sein. Die Verhandlungen mit ihm laufen ebenso wie mit einer Reihe weiterer Klasse-
springer. Auf der Wunschliste der Veranstalter stehen der 19-jährige Tscheche Jaroslav Baba, der in der Halle schon 2,33 schaffte.
Ihr Interesse haben auch Germaine Mason (Jamaika/Bestleistung 2,30) und der Italiener Allessandro Talloti (2,28) bekundet. Mit
den Schweden Stefan Holm (2,36) und Staffan Strand (2,32), den US-Boys Tora Harris (2,31) und James Nieto (2,30), dem Kana-
dier Mark Boswell (2,35) und dem Russen Yaroslav Rybakov (2,34) stehen weitere Hochkaräter in den Startlöchern.
Nicht vergessen wird beim Volksbank-Meeting die Jugend. Der Jumpy-Cup mit den 12 besten niedersächsischen Nachwuchs-
springern der Altersklasse 12/13 Jahre gehört erneut zum Programm. Im Vorjahr überquerte der 13-jährige Timo Stein vom TV
Norden als strahlender Sieger dieses Wettbewerbs die Höhe von 1,57 m.

Newsletter vom 20. Mai 2003
Der deutsche Hallenmeister gibt die Zusage
Roman Fricke von Bayer 04 Leverkusen startet in Langen
Langen. Das Hochsprung-Fieber steigt, der Countdown läuft: In knapp vier Wochen, am Sonnabend, 14. Juni (16 Uhr), erwartet
der TV Langen ein hochkarätiges Starterfeld beim Internationalen Volksbanken-Hochsprung-Meeting auf der Anlage am Nordesch-
weg. Das Organisations-Team um Carsten Decker hat etliche Top-Athleten an der Angel. Die Chancen stehen nicht schlecht,
dass der amtierende Hallen-Weltmeister Stefan Holm (Schweden) seine Visitenkarte abgeben wird. Der 26-jährige Skandinavier
sprang bei den Titelkämpfen in Birmingham 2,35 Meter. Holm holte sich nicht nur Gold bei der WM, sondern sicherte sich mit
übersprungenen 2,36 Metern die Jahresweltbestleistung in der Halle. Aufgestellt hat er diese Bestleistung beim Meeting in Arn-
stadt. Nach einer verletzungsbedingten Pause würde Holms Start in Langen der erste Freiluft-Auftritt in dieser Saison sein. Die
Leichtathletik-Szene dürfte also gespannt das Meeting am Nordeschweg verfolgen.
Carsten Decker vom Organisations-Team des Langener Meetings steht bereits in intensiven Kontakten mit dem Management des
schwedischen Athleten. Fakt ist auch, dass die Verpflichtung Holms nicht gerade billig sein dürfte. Doch der TV Langen will
seinem Publikum einen großartigen Wettbewerb bieten. "Nachdem Titelverteidiger Martin Buß aus Verletzungsgründen absagen
musste, sind bei uns finanzielle Mittel frei geworden", sagt Decker.
Beim TV Langen wird aber nicht nur verhandelt, es werden auch Nägel mit Köpfen gemacht: So sind die Verträge mit den ersten
Athleten unter Dach und Fach: Roman Fricke und Christian Rhoden haben ihre Zusage für den Start gegeben. Beide Sportler
kommen von Bayer 04 Leverkusen und stellen nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Vereinskollegen Martin Buß die natio-
nale Spitze dar. Fricke sicherte sich in Leipzig mit 2,22 Metern die deutsche Meisterschaft in der Halle. Rhoden kam mit über-
sprungenen 2,18 Metern auf den zweiten Platz. Natürlich darf Lokalmatador Bela Crämer vom TV Langen beim heimischen Meet-
ing nicht fehlen. In dieser Saison überwand Crämer in der Halle 2,09 Meter.
Der Gewinner des Langener Hochsprung-Meetings darf sich über eine Prämie in Höhe von 3000 Euro freuen. Der Zweitplatzierte
erhält 1500 Euro, während der Dritte immerhin noch 750 Euro kassiert. Maximal 16 Hochspringer werden in Langen an den Start
gehen. Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse oder im Internet unter der Adresse
www.hochsprung-langen.de

Newsletter vom 22. Mai 2003
Stefan Holm im Interview

(Das Interview wurde dem TV Langen freundlicherweise vom Sonntagsjournal der Nordsee-Zeitung zur Verfügung gestellt)
"Würde gerne die magische Grenze von 2,40 m überwinden"
Langen. Der Schwede Stefan Holm könnte das große Zugpferd beim Internationalen Volksbanken-Hochsprung-Meeting in Langen
werden. Das Organisations-Team des TV Langen möchte den Führenden der Weltrangliste gerne für den Wettkampf auf der An-
lage am Nordeschweg am Sonnabend,
14. Juni, 16 Uhr, verpflichten. Die Drähte zum Management des Schweden glühen. Mehr
über Stefan Holm, der in diesem Jahr Hallen-Weltmeister in Birmingham wurde, können Sie dem nachstehenden Interview ent-
nehmen.
Die Manager des Langener Hochsprung-Meetings hoffen, dass Sie am 14. Juni in Langen starten werden. Wie stehen
die Chancen?
Stefan Holm:
Tja, ich kann das im Moment nicht genau sagen. Ich habe Verletzungsprobleme und konnte zuletzt überhaupt nicht
trainieren. Aber am 14. Juni möchte ich, wenn es irgendwie nur geht, wieder eingreifen.
Dann wäre ein Start in Langen für Sie ja optimal. Eine Woche später geht es für Sie dann zum Europa-Cup ins finn-
ische Lappeenranta.
Stefan Holm:
Ja, die Europa-Cup-Teilnahme habe ich fest eingeplant. Das Langener Meeting könnte da bestimmt ideal als Vor-
bereitung dienen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten. In Schweden finden beispielsweise noch einige kleinere Meetings statt,
die es mir eventuell leichter machen, nach der Verletzungspause in den Wettkampf zurückzufinden. Außerdem gibt es zeitgleich
mit Langen noch einen Grand Prix im französischen Lille.
Mit welchen Zielen gehen Sie nach dem WM-Sieg von Birmingham in die Freiluft-Saison?
Stefan Holm:
Die Weltmeisterschaften in Paris stehen ganz klar im Mittelpunkt. Ich würde gerne meine persönliche Bestleistung
von 2,36 Metern verbessern und die magische Grenze von 2,40 Metern überwinden.
Apropos Paris. Als Führender der Weltrangliste dürften Sie wohl der Favorit für die Goldmedaille sein. Wie gehen Sie
mit dieser Rolle um?
Stefan Holm:
Der Weg zur WM, die "Road to Paris", ist sehr lang. Mal sehen, was noch so alles passiert. Sollte ich als Nummer
eins nach Paris fahren, was ich natürlich hoffe, würde ich dort mit großem Selbstvertrauen an den Start gehen.
Die Zuschauer haben bei Hochsprung-Meetings die wichtige Aufgabe, die Athleten mit Anfeuerung und Jubel über die
Latte zu tragen. Wie wichtig ist für Sie die Begeisterung bei den Zuschauern?
Stefan Holm:
Die Zuschauer sind wichtig, das haben Sie richtig erkannt. Die Fans haben es mit ihrer Begeisterung in der Hand,
ob es "nur" ein guter oder vielleicht doch ein großartiger Wettbewerb wird.

NORDSEE ZEITUNG vom 11. Juni 2003
Olympia-Gold glänzt in Langen
Heike Henkel gibt beim Volksbank-Hochsprung-Meeting Autogramme
Langen. Carsten Decker hat eine Vision: “Ein Golden Four im Hochsprung, das wär doch etwas”, träumt der Organisator des 2.
Volksbank-Hochsprung-Meetings am Wochenende (14. Juni) in Langen. Der Erfolg der Veranstaltung im Vorjahr hat Decker Mut
und Appetit gemacht. In Etappen will Decker seinen Traum verwirklichen. “Erst einmal wollen wir das Eberstadt des Nordens
werden, dann sehen wir weiter.” In Eberstadt findet das bedeutendste Hochsprung-Meeting der Republik seit 25 Jahren statt,
Langen veranstaltet erst zum zweiten Mal. Doch der Erfolg von 2002 und das Starterfeld für dieses Jahr lassen Decker schon von
mehr träumen. Einen Ehrengast der Extra-Klasse hat Decker schon für den Sonnabend verpflichtet: Olympiasiegerin Heike Henkel
wird auf der Anlage am Nordeschweg Autogramme geben. Die Goldmedaillengewinnerin von Barcelona 1992 und Welt-Leicht-
athletin im gleichen Jahr wird mit ihrem Lebensgefährten Paul Meier – 1993 Zehnkampf-Dritter bei der WM in Stuttgart – und
Töchterchen Marlene nach Langen kommen. Dass die Ex-Weltmeisterin und zweifache Europameisterin zum Volksbank-Meeting
anreist, sieht Decker als eine Bestätigung des guten Rufs, den sich Langen schon in der Szene erworben hat.
Decker hat auch einen Hintergedanken bei der Henkel-Verpflichtung. Er will die Kontakte zu den Hochsprung-Größen vertiefen, um
bei seinem Traum vom "Golden Four" prominente Fürsprecher zu gewinnen. Auch für künftige Sponsoren soll die Prominenz die
Türen nach Langen öffnen.
Reputation erworben
Wieviel Reputation sich das Langener Meeting schon bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr erworben hat, macht die Tat-
sache deutlich, das Bundestrainer Wolfgang Killing die beiden Leverkusener Christian Rhoden (Bestleistung 2,32) und Roman
Fricke (2,24) am Nordeschweg unter die Lupe nehmen will. Einer von beiden soll eine Woche später beim Europacup für Deutsch-
land starten.
13 Springer hat Decker bereits fest verpflichtet. Neben Rhoden und Fricke stehen auf der Starterliste: Andriy Sokolovsky (Ukraine/
2,36), Jan Janku (Tschechien/2,30), Aleksey Lesnichiy (Russland/2,28), Sergei Ivanov (Ukraine/2,28), Aleksey Dmitrik (Russland/
2,28), Patrick de Paepe (Belgien/2,25), Jeffrey Caton (Kanada/2,25), Eike Onnen (Hannover/2,20), Sebastian Kneifel (Dillenburg/
2,18), Thomas Kohle (Münster/2,17) und Lokalmatador Bela Crämer (2,14). Mit sechs weiteren Aktiven steht Decker in Verhand-
lungen. Drei davon möchte er noch gerne nach Langen locken. "16 Springer wären ein ideales Starterfeld", meint der Organisator.
Die beste Nachricht für die Zuschauer ist die Preisgestaltung des Meetings. Die Tickets sind um 2 Euro preiswerter als im Vorjahr.
Erwachsene zahlen 7 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre 5 Euro.

NORDSEE ZEITUNG vom 12. Juni 2003
Einblick von drei Seiten
Neue Tribünen erlauben dem Publikum beim 2. Volksbank-Hochsprung-Meeting bessere Sicht
Langen. Alles soll noch besser werden. Die Organisatoren des 2. Volksbank-Hochsprung-Meetings haben keine Mühen ge-
scheut, um ihre Veranstaltung am Sonnabend in die vordere Reihe der Leichtathletik-Ereignisse in Deutschland zu bringen. Vor
allem im Umfeld hat sich viel getan. Mit neuen Tribünen hat man den Komfort verbessert und zugleich die Kapazität gesteigert.
Aus Kassel werden am Freitag die Tribünen angekarrt und von den Helfern des TV Langen unter fachkundiger Aufsicht zusammen-
geschraubt. 1500 Zuschauer finden auf den Tribünen Platz. Zusätzliche 500 Stehplätze hält der Veranstalter vor.
Durch die Verlegung der Hochsprung-Matte in den hinteren Bereich der Arena ist es möglich geworden, dass die Hochsprung-
Fans von drei Seiten die Springer beobachten können. Einen weiteren Effekt hat die Veränderung der Anlage. Alle Informations-
und Verpflegungsstände sind nun innerhalb in der abgegrenzten Anlage. Musste man ihm Vorjahr noch nach außerhalb gehen,
findet man nun alles dicht gedrängt in nächster Nähe.
7000 Euro hat sich der Veranstalter die Sitzplätze für das Publikum kosten lassen. Diese Ausgabe ist ein nicht unerheblicher Teil
im rund 40 000 Euro umfassenden Budget des Meetings. Erhöht wurden für die Athleten die Startgelder, dafür aber die Sieg-
prämien reduziert. 3000 Euro warten auf den Sieger, 1500 kassiert der Zweite und für den dritten Platz gibt es noch 750 Euro. Da-
mit müssen sich die Besten aber nicht zufrieden geben. Die Volksbank Bremerhaven-Wesermünde hat für die Sprunghöhe von
2,30 m, die im Vorjahr Weltmeister Martin Buß bei seinem Siegsprung überquerte, eine Zusatzprämie von 1500 Euro ausgelobt.
Nicht nur Springer der internationalen Spitzenklasse treten am Langener Nordeschweg an. Der Veranstalter lässt auch den Nach-
wuchs nicht zu kurz kommen. Sie stimmen das Publikum mit dem Wettbewerb um den Jumpy-Cup ab 13:30 am Sonnabend ein.
Am Start sind dabei die besten zehn B-Schüler und -Schülerinnen aus Niedersachsen. Als Favorit gilt ein Schüler
*) aus Stade,
der eine Bestleistung von 1,67 m aufweist. Die Sieghöhe im Vorjahr betrug zehn Zentimeter weniger.
*) Ergänzung Webmaster: Mirko Bohmann vom TSV Wiepenkathen.
Springen mit Musik
Während vom benachbarten Sportplatz ein Heißluftballon der EWE in den Himmel steigen wird, schrauben sich ab 15 Uhr die
Athleten in die Höhe. Sie testen die Anlage beim Einspringen. Um 16 Uhr fällt der offizielle Startschuss. Zu den Klängen selbst-
gewählter Musik werden die Springer versuchen, den Meeting-Rekord von 2,30 m zu brechen.
(rabe)

NORDSEE ZEITUNG vom 13. Juni 2003
Warten auf zwei Italiener
“Hängepartie” für die Organisatoren des 2. Volksbank-Hochsprung-Meetings in Langen
Langen. Organisator Carsten Decker war am Verzweifeln. Bis gestern Abend wusste er noch nicht, ob beim 2. Volksbank-Hoch-
sprung-Meeting 13 oder 15 Athleten antreten werden. Zwei italienische Springer warteten immer noch auf das Okay ihres Mana-
gers.
Die Italiener Bertinelli und Giorgio hatten dem Veranstalter ihre Absicht bekundet, nach Langen zu kommen, doch ohne
ihren Manager, der sich in Rijeka aufhielt, wollten sie nicht eigenmächtig zusagen. Kommt heute noch das ja, hat Decker ein Feld
von 15 Athleten zusammen. Mit der Anreise des Duos gäbe es keine Schwierigkeiten, sie könnten noch heute per Flugzeug den
Weg nach Langen antreten.
Bisher stehen folgende Springer für den Wettbewerb am Sonnabend fest: Andriy Sokolovsky (Ukraine/Bestleistung 2,36 m), Jan
Janku (Tschechien/2,30), Aleksey Lesnichiy (Russland/2,28), Sergei Ivanov (Ukraine/2,28), Aleksey Dmitrik (Russland/2,28),
Patrick de Paepe (Belgien/2,25), Christian Rhoden (Leverkusen/2,32), Roman Fricke (Leverkusen/2,24), Jeffrey Caton (Kanada/
2,25), Eike Onnen (Hannover/2,20), Sebastian Kneifel (Dillenburg/2,18), Thomas Kohle (Münster/2,17) und Lokalmatador Bela
Crämer (2,14).
Nicht geklappt hat es mit der Verpflichtung der schwedischen Weltklasse-Springer Holm und Strand. Strand zieht einen gleich-
zeitig stattfindenden Wettbewerb im französischen Lille vor, Holm ist noch leicht verletzt und will sich für den Europacup eine
Woche später schonen.
Als erster Athlet wird heute der Russe Aleksey Dmitrik in Langen ankommen. Der 2,28 m-Springer landet am Vormittag in Ham-
burg und wird dort vom Fahrservice des TV Langen abgeholt. Mit vier Volvos der Firma Strehl & Mayer sind die Langener Organi-
satoren ausgestattet worden. An den Seiten der Fahrzeuge prangt in großen Lettern "Wir fahren die Weltklasse-Hochspringer -
Langen 2003".
Buntes Rahmenprogramm
Für die Veranstaltung am Sonnabend haben sich die Organisatoren auch ein buntes Rahmenprogramm einfallen lassen. Nach
dem sportlichen Beginn mit dem Jumpy-Cup der zehn besten niedersächsischen B-Schülerinnen und -Schüler ab 13.30 Uhr gibt
ab 14 Uhr Olympiasiegerin und Weltmeisterin Heike Henkel Autogramme. Um 14.30 Uhr heizt die Jazz Dance-Formation des TV
Langen das Publikum an. Aktive der Tanzschule Jauch führen ihren DJ Bobo-Tanz vor. Vom Stadion aus wird der Heißluftballon
der EWE starten, der den 700 000. Erdgaskunden des Energieversorgers in höhere Sphären entführen soll.
Großen Anklang hat bereits die Tombola gefunden. Seit April läuft der Verkauf. Eine viertägige Reise, ein Bausparvertrag und ein
Fahrrad sind die wertvollsten Preise. Die Langener Organisatoren rechnen mit vollbesetzten Tribünen (1500 Sitz- und 500 Steh-
plätze). Im Vorverkauf wurden bereits über 800 Karten abgesetzt.
(rabe)

NORDSEE ZEITUNG vom 13. Juni 2003
Hoch hinaus in Richtung WM
Bundestrainer Wolfgang Killing wertet das 2. Volksbank-Hochsprung-Meeting in Langen auf
Langen. Ganz kurzfristig hat das 2. Volksbank-Hochsprung-Meeting eine erhebliche sportliche Aufwertung erfahren. Bundes-
trainer Wolfgang Killing erklärte den Wettkampf zur Ausscheidung für den Europacup in der kommenden Woche.
Zudem gilt der
Wettbewerb der Hochspringer als offizielle Veranstaltung zur Erfüllung der Weltmeisterschaftsnorrn. Müssen die deutschen Teil-
nehmer, um zur WM zugelassen zu werden, 2,28 Meter überspringen, so ist die Höhe im Kampf der Leverkusener Christian
Rhoden und Roman Fricke Mann gegen Mann um die Teilnahme am Europacup erst einmal zweitrangig. Wer von den beiden
heute im Wettkampf besser platziert ist, der bekommt die Fahrkarte für den Europacup.
"Wir sind bereit, es kann losgehen", freute sich gestern Abend Organisator Carsten Decker. Die Mühen der vielen Helfer des TV
Langen haben sich gelohnt, auch das Wetter spielt hervorragend mit. 25 Grad, kein Regen, hieß es im Wetterbericht. Carsten
Decker hat sich diese Mitteilung im Radio gleich zwei Mal angehört.
Stargast ist Olympiasiegerin Heike Henkel. Die Goldmedaillen-Gewinnerin von Barcelona 1992 wird ab 14 Uhr Autogramme geben.
15 Springer wollen die Nachfolge von Weltmeister Martin Buß antreten, der 2002 mit 2,30 Metern den Wettbewerb gewann. Buß
fehlt wegen Verletzung. Gestern kam auch die Zusage der Italiener Bertinelli und Giotto (?). Beide haben die 2,30 Meter schon
überquert, mit dieser Leistung halten sie auch gemeinsam den italienischen Hallenrekord.
Der Zeitplan: 13.30 Uhr Jumpy-Cup der zehn besten niedersächsischen B-Schülerinnen und -Schüler; 14 Uhr Autogrammstunde
mit Heike Henkel; 14.30 Vorführungen der Jazz Dance-Formation des TV Langen und der Tanzschule Jauch; 15 Uhr Einspringen
der Top-Athleten; 16 Uhr Beginn des Wettkampfs; anschließende Siegerehrung und Abschlussparty.
Die Arena ist ab 12 Uhr für das Publikum geöffnet.

Veranstalter-Info vom 14. Juni 2003
2. Internationales Volksbank-Hochsprungmeeting in Langen am 14. Juni 2003
Langen. Eine tolle Hochsprung-Demonstration boten die Nachwuchs-Talente beim Jump-Cup, der im Vorfeld des Meetings aus-
getragen wurde. Den Sieg holte sich Mirco Bohmann vom TSV Wiepenkathen mit übersprungenen 1,68 Metern. Bohmann war der
einzige Junge im gemischten Starterfeld.
Für den eigentlichen Paukenschlag beim Jump-Cup sorgte allerdings eine andere Springerin: Jana Bindzus vom TV Langen. Die
Zwölfjährige kam auf den dritten Platz und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um 14 Zentimeter. Sie überquerte die Latte
bei 1,49 Meter. “Das war eine total tolle Leistung“, freute sich René Kolk, Trainer des TV Langen. “Die Latte lag höher als Jana
groß ist. Ich bin sehr stolz. Dabei hatte Jana im Laufe der Woche noch so großes Lampenfieber gehabt.“ Jana verkaufte sich vor
den rund 200 Zuschauern, die sich bereits im Vorfeld des Meetings am Nordeschweg eingefunden hatten, prima. “Am Mittwoch
hatte ich noch tüchtig Bauchschmerzen, weil ich nervös war, vor so vielen Zuschauern zu springen“, gestand die Zwölfjährige. Es
wäre für Jana sogar noch eine größere Höhe möglich gewesen. Bei 1,53 Meter scheiterte sie knapp im dritten Versuch. Der Re-
spekt vor der Höhe war an diesem Tag einfach zu groß. “Die Power für diese Höhe hat sie ohne Frage“, meinte Coach Kolk. Jana
Bindzus geht in die sechste Klasse und wohnt in Holßel. Neben dem Hochsprung macht sie beim TV Langen auch Weitsprung.
Dort liegt ihre Bestleistung bei 4,49 Meter.
Der Jumpy-Cup im Überblick:
1. Mirco Bohmann (TSV Wiepenkathen) 1,68 Meter; 2. Isabell Marx (TuS Grünendeich/Steinkirchen) 1,49; 3. Jana Bindzus (TV
Langen) 1,49; 4. Anna Maria Wiechers (ATS Cuxhaven); 5. Stefanie Jago (LG Kreis Nord Stade) 1,45; 6. Anne Müller (MTSV
Selsingen) 1,41.

Langen. Andriy Sokolovsky hat das zweite internationale Volksbank-Hochsprung-Meeting in Langen gewonnen. Der 24-jährige
Ukrainer übersprang 2,33 Meter und sicherte sich die Prämie in Höhe von 4500 Euro. Die Höhe von Sokolovsky bedeutete zu-
gleich Meeting-Rekord. Vor 800 Zuschauern auf der Anlage am Nordeschweg sicherte sich Roman Fricke den zweiten Platz. Der
Athlet von Bayer 04 Leverkusen schaffte die Höhe von 2,24 Metern. Insgesamt waren 14 Springer am Start. Lokalmatador Bela
Crämer vom TV Langen landete mit 2,09 Metern auf Platz 13.
Alle Ergebnisse auf der
Home-Page der Veranstaltung

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Juni 2003
Andriy Sokolovsky überspringt 2,33
Ukrainer ragt beim Volksbank-Hochsprung-Meeting heraus
Von unserem Redaktionsmitglied Rainer Beuttenmüller
Langen. Wenn es so weitergeht, ist in absehbarer Zeit der Weltrekord in Langen fällig. Beim 2. Volksbank-Hochsprung-Meeting
sprang Sieger Andriy Sokolovsky schon drei Zentimeter höher als sein Vorgänger Martin Buß. 2,33 m überwand der Ukrainer im
zweiten Versuch, an der neuen Weltjahresbestleistung von 2,37 m scheiterte er drei Mal knapp.
Andriy Sokolovsky war der überragende Mann des Meetings am Langener Nordeschweg. Sieben Sprünge benötigte er zum neuen
Stadionrekord. Bei 2,13 m stieg er in den Wettkampf ein, ließ 2,17 m aus und überquerte dann die Höhen von 2,21 m, 2,24 m,
2,27 m und 2,30 m jeweils im ersten Versuch. Zwei Sprünge brauchte er für die 2,33 m.
Ab 2,30 m allein noch im Wettbewerb wollte Sokolovsky seine persönliche Bestleistung von 2,36 m und die Weltjahresbest-
leistung von 2,34 m überbieten. Von den rund 1000 begeisterten Zuschauein stehend mit rhythmischem Klatschen unterstützt,
scheiterte er aber drei Mal denkbar knapp an den 2,37 m. Beim ersten Versuch schlug er enttäuscht die Hände vors Gesicht.
Lange hatte die Latte gewackelt, ehe sie doch noch fiel. Auch bei den beiden weiteren Sprüngen fehlte nicht viel und das Lang-
ener Meeting hätte sich zumindest vorübergehend weltweit einen Namen gemacht.
Die WM in Visier hat auch der Leverkusener Roman Fricke, der in Langen mit 2,24 m auf Platz zwei landete. "Nur noch vier Zenti-
meter", hatte Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing seinem Schützling nach den im ersten Versuch übersprungenen 2,24 m zuge-
rufen. Doch bei 2,27 m war für Fricke Schluss. Killing hatte auch die Erklärung parat, weshalb Fricke diese Höhe nicht schaffte.
"Die Pause zwischen den 2,24 m und der nächsten Höhe war für Fricke zu lang. So etwas ist Gift für einen Springer, der Rhyth-
mus und die Spannung gehen verloren."
Nicht zufrieden war Lokalmatador Bela Crämer. Der Langener musste sich mit 2,09 m, die er im dritten Versuch bewältigte, und
Platz 13 bescheiden. An den 2,13 m scheiterte er drei Mal, wenn auch knapp. Seine Erklärung dafür war einleuchtend. "Nach
meiner Knieverletzung bin ich bisher mit Bandage gesprungen. Diesmal habe ich es ohne versucht und ohne diese Unterstützung
habe ich die Streckung nicht ganz hinbekommen. Mit der Ferse habe ich gerissen."
Rundum zufrieden äußerten sich Athleten und Trainer über die sehr gute Wettkampfanlage am Nordeschweg. "Die Ergebnisse
sprechen eine deutliche Sprache", sagte der Bundestrainer.

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Juni 2003
Der Sieger kassiert 4500 Euro in Langen
Sergei lvanov verletzt sich beim ersten Sprung
Langen. Leichtathleten sind Individualisten. Besonders ausgeprägt zeigt sich dies bei der Vorbereitung auf einen Wettkampf. In
Langen konnte es unterschiedlicher nicht sein. Während 13 der 14 Springer das Publikum zum Klatschen aufforderten und zu den
Klängen ihrer selbst gewählten Musik versuchten, die Latte zu überqueren, bat sich der Russe Aleksey Dmitrik absolute Ruhe
aus.
Der Italiener Nicola Ciotti ließ nichts unversucht. Bevor er die 2,24 m anging und drei Mal riss, wechselte er die Hose, steckte
erstmals das Hemd hinein und nahm noch einen große Schluck aus der Seltersflasche. Genutzt hat es wenig. Auch ohne Flatter-
hemd waren die 2,24 in für ihn am Sonnabend nicht zu bewältigen.
Hauptsponsor Volksbank eG Bremerhaven-Wesermünde musste in die Tasche greifen. Das Geldinstitut hatte für die Höhe von
2,30 m eine Zusatzprämie von 1500 Euro ausgesetzt. Andriy Sokolovksy nahm die Herausforderung an und kassierte. Zusammen
mit dem Sieggeld von 3000 Euro strich der Ukrainer 4500 Euro ein.
Seit Jahren eingespielt ist das Wettkampf-Team des TV Langen. Unter der Leitung von Volker Ahrens als Hauptkampfrichter
sorgten Obfrau Ilse Späth, Carsten Summa, Irma Tonndorff, Karl-Heinz Hahn und Hannelore Graw für einen reibungslosen und
regelgerechten Ablauf. Als Stadionsprecher bewährte sich wie im Vorjahr wieder Harald Graw.
Der Wind machte den Hochspringern wenig zu schaffen, dafür umso mehr dem Heißluftballon der EWE. Der 700 000. Erdgas-
kunde des Energieunternehmens sollte vom Langener Sportplatz aus in die Luft gehen. Doch kräftiger Wind machte den Start
unmöglich. Er hätte den Ballon in Richtung Bremerhaven getrieben, was wegen der Flugbewegungen am Flugplatz Luneort aber
verboten ist. Die EWE dirigierte den Ballon nach Kührstedt um, dort wartete der Gewinner dann bis zum Abend auf seinen Flug.
Pechvogel der Veranstaltung war Sergei Ivanov. Bei seinem ersten Sprungversuch über 2,09 in knickte der Ukrainer um und
musste aufgeben. Meeting-Arzt Dr. Johannes Babilas diagnostizierte einen Bänderanriss. Vier bis sechs Wochen muss Ivanov
aussetzen.

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Juni 2003
Athleten essen Pommes
Zuschauer stoßen mit den Hochspringern an
Langen. Gut 200 Zuschauer ließen es sich auch nach dem offiziellen Ende des sportlichen Teils vom Hochsprung-Meeting in
Langen nicht nehmen, bei Würstchen und Bier auf die gelungene Veranstaltung anzustoßen. Die Big Band Bremerhaven sorgte
mit ihrem leichtverdaulichen "Swing" noch bis in den späten Abend für die passende musikalische Begleitung. Auch einige der
Hochspringer hatten sich unter das Volk gemischt und stärkten sich mit Getränken, Grillwurst oder einer großen Portion
Pommes Frites. Zuvor hatte der veranstaltende TV Langen die zahlreichen Gewinner der großen Tombola bekanntgegeben. Haupt-
gewinn war eine zweiwöchige Reise für vier Personen. (but)

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Juni 2003
Jana Bindzus schafft eine neue Bestleistung
Langen. Die Meister von morgen gingen beim Jumpy-Cup an den Start. Sechs der besten niedersächsischen B-Schülerinnen und
-Schüler zeigten auf der Anlage ihr schon beachtliches Können. Dass Zuschauer und besondere Atmosphäre beflügeln können,
zeigte, vor allem die Langenerin Jana Bindzus. Sie steigerte ihre persönliche Bestleistung um 12 Zentimeter und belegte mit über-
sprungenen 1,53 m den zweiten Platz. Den Sieg nicht nehmen ließ sich Mirco Bohmann vom TSV Wiepenkathen. Er überflog
beachtliche 1,68 m und verbesserte damit den Stadionrekord vom Vorjahr um elf Zentimeter.

NORDSEE ZEITUNG vom 16. Juni 2003
Heike Henkels Autogramme sind gefragt
Olympiasiegerin von Barcelona ist Stargast in Langen - Lebensgefährte kümmert sich um die Tochter
Langen. Als sie nach gut einstündiger Verspätung endlich eintraf, fiel auch den Organisatoren um Carsten Decker ein Stein vom
Herzen: Heike Henkel, Goldmedaillien-Gewinnerin im Hochsprung bei den Olympischen Spielen in Barcelona im Jahre 1992, war
der Stargast beim Hochsprung-Meeting. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem ehemaligen Zehnkämpfer Paul Meier und der
gemeinsamen Tochter Marlene reiste die 39-jährige Sympathieträgerin direkt von ihrem Wohnort im rheinischen Pulheim aus an.
"Wir sind wohl etwas zu spät losgefahren", sagte Heike Henkel nach ihrer Begrüßung sichtlich erleichtert, doch als sie gegen
15 Uhr ihren Platz am Autogrammtisch einnahm,'war der Andrang groß.
Vor allem die zahlreichen Kinder und Jugendlichen auf der Hochsprung-Anlage hatten es auf eine der begehrten Unterschriften der
ehemaligen Hochspringerin abgesehen. Der Nachwuchs spielt momentan auch in ihrer eigenen Familie die Hauptrolle. Töchter-
chen Marlene ist gerade mal ein Jahr alt und erfordert die ganze Aufmerksamkeit der dreifachen Mutter.
“Da bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge". Trotz der familiären Verpflichtungen hat es sich Henkel zur Aufgabe gemacht, ihre Er-
fahrungen in Sachen Hochsprung an junge Sportler weiterzugeben. Einmal pro Woche betreut sie Jugendliche aus dem gesamten
Rheinland, um ihnen entscheidende Tipps für ihre weitere Entwicklung zu geben. Nicht als Trainerin, sondern als eine Art Moti-
vationshilfe, wie sie sagt.
Karriere abgehakt
Ihre eigene (Sportler)Karriere hat Heike Henkel dagegen seit drei Jahren abgehakt. Zwar gab die studierte Diplom-Grafikdesignerin
im Jahre 2000 noch einmal ein kurzes Comeback und wurde auf Anhieb deutsche Meisterin, doch das ist passe. Von ihrer Popu-
larität hat Henkel allerdings nach wie vor nichts verloren. Auch in Langen stand die gebürtige Kielerin im Mittelpunkt des Inter-
esses. Während Freund und Lebensgefährte Paul Meier auf die kleine Tochter aufpassen musste, stand sie in zahlreichen Inter-
views Rede und Antwort und pflegte den Kontakt mit alten Bekannten.
Den Organisatoren des TV Langen machte Heike Henkel ein Riesen-Kompliment. "Mir gefällt es wirklich sehr gut hier. Die fam-
iliäre Atmosphäre bei solchen Meetings hat mir schon zu meiner aktiven Zeit sehr viel mehr zugesagt als die in großen Stadien".
Auch Töchterchen Marlene fühlte sich sichtlich wohl in Langen. Sie pilgerte während des gesamten Springens munter durch die
Anlage und hielt ihre Mama auf Trab.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 16. Juni 2003
Andriy Sokolovsky kratzt an der Jahresweltbestleistung
Meetingrekord mit 2,33 Metern / 1000 restlos begeisterte Zuschauer in Langen
had. Nur hauchdünn verfehlte Andriy Sokolovsky eine neue Jahresweltbestleistung. Beim 2. Internationalen Hochsprungmeeting in
Langen siegte der Ukrainer mit einer Höhe von 2,33 Metern und scheiterte knapp an der 2,37-Marke. Stehende Ovationen für den
überlegenen Sieger beim hochklassig besetzten Kräftevergleich der Hochsprungelite ließen den Vorjahressieger Martin Buß
(Meetingrekord mit 2,30 m ) nicht vermissen. Mit Andriy Sokolovsky fand der TV Langen als Veranstalter nicht nur einen gleich-
wertigen Ersatz, sondern zusätzlich einen neuen Publikumsliebling. So geriet auch die zweite Auflage des Langener Hochsprung-
meetings zu einem sportlichen Leckerbissen der Extraklasse.
Nachdem sich bei 2,17 m die Spreu vom Weizen trennte, blieben noch sechs der insgesamt 14 Athleten im Wettkampf. Nicola
Ciotti (Italien) musste bei 2,24 m passen, während der spätere Sieger sowie Aleksey Lesnichiy (Platz 5/Weißrussland), Aleksey
Dmitrik (4/Russland), Jan Janku (3/Tsch. Republik) und Roman Fricke (2/Leverkusen) diese Höhe meistern konnten.
Grenzenloser Jubel
Nach drei Fehlversuchen über 2,27 m war der Wettkampf auch für das Verfolgerquartett beendet. Grenzenloser Jubel, als der
Ukrainer gleich im ersten Versuch den Meetingrekord aus dem Vodahr einstellen konnte. Mit dem zweiten Versuch über 2,33 m
blieb Sokolovsky nur einen Zentimeter unter der Jahres-Weltbestleistung und sicherte sich damit die Siegprämie von 4500 Euro.
Hauchdünn gescheitert
Sein Angriff auf die neue Bestmarke riss die Zuschauer von den Sitzen. Angetrieben vom rhythmischen Klatschen scheiterte er
nur hauchdünn an 2,37 m. Dabei hatte er die Latte im zweiten Versuch bereits überquert, ehe diese von der Hacke berührt zu
Boden fiel.
Nach dem wiederholt großen Erfolg dieses Meetings ist eine Fortsetzung der Veranstaltung auch im kommenden Jahr geplant.
Trifft sich die internationale Springerelite auch künftig im Küstenkreis, kann Langen in nicht allzu ferner Zukunft zum "Eberstadt
des Nordens" werden.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Website der Veranstaltung        Neuste (Presse)-Berichte vom 16.6.2003        Hochsprung-Meeting 2002        Nach oben        Zur Startseite
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------