Spielbanken-Marathon Niedersachsen am 4. Mai 2003 in Hannover
mit Norddeutscher- und Landesmeisterschaft (Niedersachsen)

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HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 3. Dezember 2002
2004 geht es um Titel in Hannover
Hannover.
Der “Spielbanken Marathon” in Hannover macht Fortschritte – vor allem in puncto Verlässlichkeit. Dafür spricht vor
allem eine Entscheidung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes am Wochenende: Hannover soll am 2. Mai 2004 die nationalen
Marathon-Meisterschaften ausrichten. Dies bedeutet aber nicht nur Anerkennung für die Organisatoren, den Niedersächsischen
Leichtathletik-Verband (NLV) und die Agentur “eichels”, sondern auch mehr Arbeit. In 17 Monaten nehmen dann am Rennen auf
der klassischen 42,195-km-Distanz wahrscheinlich rund 4000 Männer und Frauen teil – nicht 1000 bis 1400 wie bei den vergang-
enen Austragungen.
NLV-Präsidentin Rita Girschikofsky freut sich dennoch auf die Herausforderung. “Wir versuchen alles, um die nationale Spitze
nach Hannover zu holen”, sagte sie gestern. Und die Aussichten, dass vor allem die starken Frauen aus Deutschland wie Vize-
Europameisterin Luminita Zaituc, die EM-Dritte Sonja Oberem, die routinierte Kathrin Dörre-Heinig oder Claudia Dreher um den
deutschen Titel kämpfen, sind nicht schlecht. Denn beim Wettkampf 2004 werden zudem die Fahrkarten zu den Olympischen
Spielen in Athen verteilt.
Vor dem Hintergrund der besonderen Aufgabe 2004 bekommt der Stadtmarathon am 4. Mai 2003 den Charakter einer General-
probe. Auch deshalb haben die Organisatoren gestern signalisiert, dass sie am bewährten Konzept der Vorjahre festhalten.
Streckenführung und die Zahl der Wettbewerbe bleiben unverändert, ebenso der Etatansatz, der wie 2002 bei 500 000 Euro liegt.
Möglicherweise gibt es im Frauenrennen auch die gleiche Siegerin wie 2002: Ines Cronjäger, die von Januar an für die LG Hann-
over starten wird, füllte gestern das Anmeldeformular für das Rennen am 4. Mai aus.

NEUE PRESSE (HANNOVER) vom 3. Dezember 2002
Hannover-Marathon: Bartling ist Schirmherr
Marathon-DM 2004 in Hannover, Cronjäger startet für die LG Hannover
Nur strahlende Gesichter gabs am Montag bei der ersten Pressekonferenz zum nächsten Hannover-Marathon am 4. Mai. Grund:
Verbandspräsidentin Rita Girschikofsky ist es gelungen, fürs Olympiajahr 2004 die deutsche Meisterschaft nach Hannover zu
holen. “Das öffnet uns schon jetzt bei der Sponsorensuche ganz neue Türen”, freute sich Veranstalterin Stefanie Eichel.
Bei der Vergabe der Titelkämpfe setzte sich Hannover gegen Regensburg, Karlsruhe und Düsseldorf durch. Girschikofsky: “Für
uns sprach, dass wir schon mit den Titelkämpfen 1992 Erfahrungen vorzuweisen hatten.” Um Titel gehts aber auch schon diesmal:
um die norddeutschen und niedersächsischen Meisterschaften.
Klar, dass bei dieser Perspektive sämtliche Sponsoren (Hauptgeld- und Namensgeber ist wieder die Spielbank) zur Finanzierung
des 500 000-Euro-Etats der Veranstaltung 2003 gehalten werden konnten. “Wir möchten aber zusätzlich auch nationale Unter-
nehmen einbinden, die Gespräche laufen”, kündigte Eichel an.
Als Schirmherr fungiert Innenminister Heiner Bartling. Der findet es erfreulich, dass der Lauf “relevante gesellschaftliche Werte wie
Leistungsbereitschaft” vermittelt – deswegen ist das Land Niedersachsen “mit 25 000 Euro dabei”. Dabei ist auch Bartling – der
55-Jährige startet “wieder über 10 000 Meter, wenn ich bis dahin neue Schuhe habe”.
Seine Anmeldung hat er vorsorglich aber gestern schon mal unterschrieben, genau wie Vorjahres-Siegerin Ines Cronjäger. Obwohl
sie bereits seit zwei Jahren in Hannover fürs Lehramt (Mathematik und Sport) studiert, startete sie bislang noch für ihren Heimat-
verein LG Seesen. Das wird sich jetzt ändern. “Mit dem Ferntraining von Seesen aus liefs nicht super. Ab Januar laufe ich für die
LG Hannover”, verkündete die 25-Jährige gestern. “Ich trainiere schon dort und Trainer Günter Gordziel kümmert sich rührend um
mich.” Große Hoffnungen, ihren Vorjahressieg zu wiederholen, macht sich die Studentin aber nicht: “Ich muss das Training redu-
zieren, weil ich im März Prüfung fürs Lehramt habe.”

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 26. März 2002
Marathon-Macher hoffen auf 10 000 Teilnehmer
Meldezahlen für Hannover verheißen für 4. Mai Rekordbeteiligung
Hannover. Die Ausrichter des “Spielbanken-Marathons” in Hannover spüren kräftigen Rückenwind. “Die Anmeldezahlen entwick-
eln sich außerordentlich erfreulich”, sagte Stefanie Eichel vom Veranstalter “eichels Event GmbH” am Dienstag bei einer Presse-
konferenz. Bisher wollen 5725 Läufer, Inlineskater, Rollstuhlfahrer und Walker am 4. Mai die Wettbewerbe auf der 42,195-km-
Distanz, im Halbmarathon, über 10 km sowie im HAZ-Kinderlauf über 1000 m (500 Anmeldungen in drei Tagen) in Angriff nehmen.
Diese Zahl liegt wesentlich höher als das Zwischenergebnis des Vorjahres – Ende März 2002 hatten 4300 Männer, Frauen und
Kinder gemeldet, das Rennen am 5. Mai nahmen dann 8333 Teilnehmer auf.
Die diesjährige Entwicklung macht Eichel und Co. mutig: “Wir peilen jetzt 10 000 Starter in allen Wettbewerben an”, sagte sie.
Rückenwind gibt es für den Veranstalter aber auch auf einem anderen Sektor. Fünf neue Werbepartner wurden gestern präsentiert
– zuvorderst der Sportartikelhersteller Reebok, der auch bei der Akquisition von Spitzenathleten behilflich sein soll. In diesem Feld
verschwindet Wolfram Götz vom Hamburg-Marathon aus der “ersten Reihe” (Eichel). Zudem unterstützen Coca Cola, Jever, Smart
und htp den Marathon.
Ausgeweitet worden gegenüber 2002 ist auch das Rahmenprogramm: Vorführungen und Info-Stände gibt es außer auf dem letzten
Kilometer der Marathon-Runde auch am Kröpcke und Opernplatz. Der neue Partner Reebok verspricht, sich auf dem Platz der
Weltausstellung besonders zu engagieren.
An der Marathon-Strecke präsent wird auch die lokale Fußball-Prominenz sein: Kostas Konstantinidis und Carsten Linke von
Hannover 96 haben für den 4. Mai zugesagt. Sie werden dann Zeuge eines besonderen Weltrekord-Versuchs: Rafael Mittenzwei
aus Frankfurt will den Marathon rückwärts skatend absolvieren.
Anmeldungen an das Marathon-Büro: Telefon (05 11) 81 20 14, Fax: (05 11) 81 20 16, E-Mail:
Kontakt@marathon-hannover.de

NEUE PRESSE (HANNOVER) vom 15. April 2003
Marathon: Schon 6600 Teilnehmer angemeldet
Es wird richtig voll beim Spielbanken-Marathon in Hannover am 4. Mai. Im Rennen um das Ziel von 10.000 Startern “liegen wir
supergut”, sagte Organisatorin Stefanie Eichel am Montag. 6.600 Teilnehmer haben sich schon angemeldet, “1.600 mehr als im
Vorjahr zur gleichen Zeit”.
“Heftig gearbeitet” wird derzeit “an der Verpflichtung von Spitzenathleten”, verriet Eichel. “Wir sprechen mit Topläufern aus Kenia
und Spanien.” Für das 10.000-Meter-Rennen stehen schon einige prominente Starter (unter anderem Ex-96-Torjäger Siggi Reich)
fest.
Einen wichtigen Grund für seine Teilnahme hat der Wolfsburger Extremsportler Joachim Franz: Er will für den von ihm veranstal-
teten “Run & bike-for-help”-Ultralauf in Südafrika (7. bis 21. Oktober) werben. In drei Abschnitten à 50 Kilometer laufen und radeln
dann je 90 Athleten aus Afrika und Europa für 300 Euro Startgeld (für die Flug- und Hotelkosten muss man noch mal 1300 bis
1500 Euro rechnen) zu Gunsten afrikanischer Aids-Kranker von Kapstadt nach Johannesburg. Wer Glück hat, kann umsonst hin:
Das Reisebüro “Flugbörse Hannover” lost unter den Teilnehmern des Spielbanken-Marathons eine fünftägige Mitmach-Reise für
den Südafrika-Lauf aus.

NEUE PRESSE (HANNOVER) vom 3. Mai 2003
Marathon: 10 000 wollen in Hannover laufen
Wer 42,195 Kilometer in weniger als 2:15 Stunden hinter sich bringen will, darf kein Kilo zu viel mit sich herumschleppen. So wie
David Simukwo (33) und John S. Chepochock (31) aus Kenia, die gestern über Nairobi, Dubai und Frankfurt in Hannover landeten.
Beide rund 170 Zentimeter lang, beide deutlich unter 60 Kilogramm schwer, beide fröhlich und selbstbewusst. “Wir sind schnell
hergekommen, jetzt wollen wir schnell laufen - und dann wollen wir schnell wieder zurück nach Afrika”, sagt Chepochock - von
ihrem ersten Deutschland-Besuch wollen sie gleich einen Rekord mit in die Heimat nehmen. “Mein Ziel ist 2:11:43 Stunden”, er-
klärt Simukwo lächelnd, “das wäre eine Sekunde schneller als der Streckenrekord, das würde reichen.” Und dem Profi aus der
Trainingsgruppe von Weltmeister Moses Tanui zusätzlich zum Antrittsgeld 10 000 Euro bringen. Verhindern können diesen Rekord
wohl nur zwei Landsleute: William Musyoki (Bestzeit: 2:10:59) und Paul Kiptanui, der Star des Spielbanken-Marathons. Der 33-
Jährige, der heute Mittag erwartet wird, kann 2:09 laufen.
Ein Rekord fällt sicher. 8312 Starter hatten bis gestern früh gemeldet (1467 für den Marathon, 1477 für zehn Kilometer, 2692 für
den Halbmarathon) - die Zahl des Vorjahres (8500) ist längst nicht mehr das Ziel der Marathon-Chefin: “Wir erwarten hunderte von
kurzfristigen Anmeldungen und wollen so die 10 000 überspringen”, sagte Stefanie Eichel. Seit Freitag Nachmittag sind im Rat-
haus 105 Helfer im Einsatz. Minister Uwe Schünemann, in der Jugend ein passabler Leichtathlet, wünschte dem Lauf-Event neben
Rekorden noch etwas: “Stimmung an der Strecke. Mein Appell an alle: Geben Sie mit Ihrer Begeisterung eine gute Visitenkarte für
das sportliche Hannover ab.”

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 3. Mai 2003
13. Hannover-Marathon: 10.000 Teilnehmer erwartet
Zum 13. Hannover-Marathon am Sonntag werden bis zu 10.000 Teilnehmer von den Veranstaltern erwartet. Bisher liegen 8312
Meldungen für die acht Wettbewerbe vor. Nachmeldungen sind aber noch bis zum Start am Sonntag vor dem Neuen Rathaus
möglich. “Im Vorjahr haben sich an den beiden letzten Tagen 1600 Aktive kurzfristig angemeldet”, berichtet am Freitag Organi-
sations-Chefin Stefanie Eichel. Die 500.000 Euro-Veranstaltung ist die Generalprobe für die deutsche Meisterschaft 2004 in Hann-
over.
Die Polizei weist darauf hin, dass es nur wenige Möglichkeiten gibt, am Sonntag in die City hinein zu kommen - und Bewohner der
Nordstadt und der City werden von 8 bis 18 Uhr nur an wenigen Durchlassstellen die Chance haben, die Stadt zu verlassen. “Des-
halb sollte man den Tag möglichst ohne Auto planen”, sagt ein Sprecher.
Voll gesperrt sind für den Hannover-Marathon Sonntag von acht Uhr an bis zum späten Nachmittag: die Vahrenwalder Straße ab
Niedersachsenring, der Engelbosteler Damm ab Haltenhoffstraße, die Hildesheimer Straße ab Südschnellweg, die Schützenallee
ab Wilmerstraße, die Ritter-Brüning-Straße ab Auestraße, die Marienstraße ab Aegidientorplatz, der Schiffgraben ab Berliner
Allee und die Herrenhäuser Straße ab Burgweg.
Zum Marathon ist ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer (05 11) 367 71 33 eingerichtet, das Sonnabend ab 10 Uhr geschaltet
ist. Wichtig für Anwohner: Entlang der Strecke gilt bereits von Sonnabend, 23 Uhr an, ein absolutes Halteverbot. Autos, die trotz-
dem dort parken, werden abgeschleppt.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 3. Mai 2003
Wolfenbütteler beim Marathon in Hannover am Start
Im Rahmen des Hannover-Marathons finden am Sonntag, 4.Mai, die Norddeutschen- und Niedersächsischen Meisterschaften im
Marathonlauf statt. Sieben Langstreckler des MTV Wolfenbüttel wollen bei diesen Meisterschaften starten.
Davon haben die Frauen in ihren Altersklassen die besten Platzierungsmöglichkeiten. Maike Müller und Monika Ohm können sich
in der W 60 Medaillen erlaufen. Dies kann auch Dr. Dagmar Meyer in der W 35 gelingen. Matthias Wilshusen, zur Zeit Wolfen-
büttels schnellster Läufer, muss in der Hauptklasse starten, denn bei den Männern gibt es eine Altersklassenwertung erst ab der
M 40. Da er auf ein starkes Läuferfeld trifft, ist für ihn die Zeit vorrangig. Nach seinem guten Auftritt beim Stadtgrabenlauf am ver-
gangenen Donnerstag ist für ihn in Hannover eine Zeit unter 2:50 Stunden möglich. Dieter Poley möchte den Wettkampf in der
M 60 nach seinen gesundheitlichen Problemen gut beenden und wagt daher keine Prognose. Außerdem sind Gerhard Fricke
(M 50) und Günter Beisner (M 55) gemeldet. Zahlreiche Ausdauersportler des Kreises gehen außerdem beim Marathon, Halb-
marathon und 10-Kilometer-Lauf an den Start. Mehr als 8400 Teilnehmer wollen sich an der Veranstaltung in Hannover beteiligen. (ma)

Spielbankenmarathon Hannover Quelle: www.nlv-la.de / Horst Johr (4.5.2003)
In Abwesenheit des Weißrussen Andrej Gordejew, der sich in den letzten beiden Jahren in Hannover durchsetzen konnte, gewann
David Simukwo den Spielbanken-Marathon Niedersachsen. In 2:15:26 Stunden blieb der 34-Jährige dreieinhalb Minuten über der
vorjährigen Siegerzeit. Das Rennen war allerdings spannend wie selten zuvor.
Am Anfang hatte sich eine 13-köpfige Spitzengruppe gebildet, die aber bald auseinander fiel. Nach sechs Kilometern lagen mit
David Simukwo, John S. Chepochock (beide Kenia), Thomas Zachos (Griechenland), Mykola Antonenko (Ukraine), Danius
Saucikovas (Litauen) und Mohammet Sakri (Tunesien) nur noch sechs Läufer an der Spitze. Bei Kilometer elf fiel dann als Erster
Saucikovas zurück. An der Spitze bestimmte überwiegend Chepochock das Tempo, das jedoch nicht all zu schnell angeschlagen
wurde. Als bei 20 km 1:04:28 gestoppt wurden, deutete sich schon eine Endzeit um 2:15 an.
Nach der Halbmarathondistanz lagen die beiden Kenyaten an der Spitze. Nur fünf Sekunden zurück folgten Antonenko, Zachos
und Sakri. Bei Kilometer 33,5 bestand die Spitzengruppe nur noch aus Simukwo, Antonenko und Sakri, der nach 37 Kilometern
dem nun vom Ukrainer vorgelegten Tempo nicht mehr folgen konnte. Als Simukwo bei Kilometer 38,5 noch einmal anzog, konnte
auch Antonenko nicht mehr mithalten. Er wurde schließlich in 2:16;39 Zweiter. In 2:16:53 belegte Sakri wie im Vorjahr Platz drei.
Mit großem Abstand folgten Saucikovas, der Vorjahressechste, Chepochock und Zachos auf den Plätzen vier bis sechs. Als
bester Deutscher sicherte sich Oliver Lange (Post SV Holzminden) in 2:33:10 Platz sieben.
Bei den Frauen landete Tadelech Birra (Äthiopien) in 2:33:42 einen Start-Ziel-Sieg. Vorjahressiegerin Ines Cronjäger (LG Hannover)
belegte in 2:45:11 den zweiten Platz. Sie steckt voll im Examen und konnte deshalb nicht wie gewohnt trainieren.
In sieben Wettbewerben waren insgesamt 9400 Aktive bei guten Witterungsbedingungen am Start Zum Marathonlauf starteten
etwa 2000 Läuferinnen und Läufer. Laut Polizeischätzungen standen 70.000 Zuschauer an der Strecke. Die Organisation war nicht
zu beanstanden. Der Ausrichter ist für die deutsche Marathon-Meisterschaft im nächsten Jahr gut gerüstet.

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. Mai 2003
Hannover-Marathon: 70.000 Zuschauer säumen die Strecke
Am Sonntag sind 4159 Läuferinnen und Läufer zum 13. Hannover-Marathon in der Disziplin Marathon und Halbmarathon gestartet.
Sieger wurde David Simukwo aus Kenia, der die Distanz über 42,195 km in 2:15:26 Stunden lief. Ingesamt nahmen 8 312 Sportler-
innen und Sportler an dem Marathon-Fest teil, das in acht Disziplinen unterteilt war.
Die Favoriten des Marathon-Laufes Paul Kiptanui und William Musyoki aus Kenia fehlten beim Start. Sie hatten am Freitagabend
absagen müssen, da sie keine Ausreise erhielten. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann war ebenso wie Hannovers
Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg begeistert: “Super, es hat alles bei dieser Veranstaltung gestimmt.” Die Ausrichter
können damit der deutschen Marathon-Meisterschaft am 2. Mai 2004 gelassen entgegensehen: Die Organisation hatte geklappt.
“Die Strecke war in Ordnung. Lediglich der Wind hat ein wenig gestört”, meinte Sieger David Sumukwo nach dem Lauf. Der 34
Jahre alte Kenianer hatte das Rennen bestimmt und verwies Mykola Antonenko aus der Ukraine in 2:16:39 sowie Mohammet
Sakri aus Tunesien in 2:16:53 auf die nächsten Plätze. Bester deutscher Läufer war Oliver Lange aus Holzminden auf dem siebten
Rang. Bei den Frauen kam hinter der Siegerin Tadelech Birra die Lokalmatadorin Ines Cronjäger in 2:45:11 vor Verena Becker in
2:58:08 auf die Plätze zwei und drei.
Die Polizei meldete bei 70.000 Zuschauern keine besonderen Vorkommnisse. Vor Beginn des Hannover-Marathons mussten auf
der Strecke rund 300 Fahrzeuge abgeschleppt werden.

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. Mai 2003
Hannover-Marathon: Ohne Star fehlt auch das Tempo
Gemischte Gefühle: David Simukwo, der Sieger des gestrigen “Spielbanken Marathons” in Hannover, wollte sich im Ziel nicht recht
freuen. “Ich bin schon mehrfach schneller gelaufen”, sagte der 33 Jahre alte Kenianer. Und für seine im internationalen Vergleich
mäßige Zeit von 2:15:26 Stunden nannte er zwei Gründe. “Der Wind war zu stark, vor allem am Maschsee”, erzählte er. “Und uns
fehlte ein Tempomacher.”
Der Afrikaner war “trotz der guten Strecke und des Publikums, das uns fantastisch unterstützt hat”, etwas reserviert, weil er sich
hohe Ziele gesteckt hatte. Den Streckenrekord von 2:11:40 Stunden wollten er und sein Landsmann John Chepochok angreifen.
Es blieb bei der Ankündigung aus den genannten Gründen. Zudem durfte der avisierte Star Paul Kiptanui (ebenfalls Kenia) sein
Heimatland nicht verlassen und fehlte am Start, als der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann um Punkt neun Uhr das
Feld auf die 42,195-km-Distanz schickte.
Ohne Kiptanui mussten sich die Favoriten neu sortieren. Simukwo und Chepochok bekamen mit Mykola Antonenko (Ukraine),
Mohammet Sakri (Tunesien), Dainius Saucikovas (Litauen) und Thomas Zachos (Griechenland) hartnäckige Begleiter. Die Spitzen-
gruppe, in der die Kenianer selbst das Tempo machen mussten, reduzierte sich nur langsam. Zwar fiel Saucikovas schon nach
acht Kilometern zurück, doch der Nächste, der Grieche, konnte erst bei Kilometer 29 das konstante, aber nicht schnelle Tempo
nicht mehr mitgehen. Und auch danach belauerte sich das Quartett noch fünf weitere Kilometer, ehe ein Weiterer abreißen ließ.
Das war überraschenderweise Chepochok, der bis dahin viel Führungsarbeit geleistet hatte.
Die Schwäche des Landsmannes war Simukwo Warnung: Er drückte jetzt aufs Tempo und schüttelte relativ mühelos Sakri und
auch Antonenko ab. Der zweitplatzierte Ukrainer gab sich im Ziel noch unzufriedener als der Sieger. Zu Beginn der 2. Halbmara-
thon-Runde hätten ihn die Kenianer am Erfrischungspunkt unfair gestört, zürnte er – Simukwo reagierte mit einem verlegenen
Lächeln.
Gemischte Gefühle gab es auch bei den Frauen. Tadelech Birra (Äthiopien), überlegene Siegerin in ansprechenden 2:33:43
Stunden, hätte sich mehr “gleichstarke Mitläuferinnen” gewünscht. Vorjahressiegerin Ines Cronjäger von der LG_Hannover wurde
dieses Mal Zweite und war angesichts ihres Examensstresses eigentlich zufrieden mit ihrer Klassierung. Doch die 26-Jährige war
vom Wetter gezeichnet. “Ich bin in der 2. Runde nur noch von Getränke- zu Getränkestand gelaufen”, sagte sie angesichts der
Temperaturen von mehr als 20 Grad. Auch die Frühlingssonne – ungewöhnlich für den Hannover-Marathon – sorgte für gemischte
Gefühle.

NEUE PRESSE (HANNOVER) vom 5. Mai 2003
Marathon: 75 000 feuern die Läufer an
Um 8.15 Uhr schaut Andreas Mertens ein bisschen bedröppelt drein. Um ihn herum strömen Zuschauer und Läufer in Richtung
Rathaus und Startbereich des Spielbanken-Marathons, und Mertens wirkt ziemlich verlassen inmitten dieser wurlenden Menge.
Mertens ist Wirt im ersten Bierwagen am Trammplatz, hat schon seit einiger Zeit geöffnet und “noch nix verkauft, kein Bier, kein
gar nix.”
Wundert uns das? Natürlich nicht. Langstreckenläufer sind nicht dumm, bekannt für ihre gesunde Ernährungsweise, trinken kein
Bier, schon gar nicht kurz vorm Start. Gefestigt wird diese Annahme beim Rundgang durch das Zelt der “Marathon-Messe”, in dem
großflächig Nahrungs-Ergänzungsmittel angeboten werden, deren Namen dermaßen hektisch-energiegeladen daherkommen, dass
wir sie kaum buchstabieren können. Michael Quant, “Runners-Point”-Filialleiter, bestätigt: “Textil und Schuhe geht so, dafür läuft
unsere Sportlernahrung erstaunlich gut.” Er hat dankenswerterweise wirklich Sportlernahrung gesagt.
Das Angebot von Hans-Jürgen Köhler von der Fitma “Greif”, bei uns eine Fettmessung (3 Euro) vorzunehmen, müssen wir ab-
lehnen. Denn wir müssen uns jetzt eilig in den Zielbereich vorkämpfen, dort, wo die ersten erschöpften Athletinnen und Athleten
eingetroffen sind und versorgt werden mit Getränken, Bananenstücken, Massagen. Ein Schock: “Cola geht weg wie warme
Semmeln”, berichtet Birgit Grunwald, Helferin vom Post-SV an der Getränkeausgabe. Cola? Ein Sportgetränk? Hmm. Wir lassen
den Blick schweifen, und vor Schreck fällt uns fast die Zigarette aus der Hand: Der Biertresen neben dem Massagezelt ist stark
frequentiert. Das will hinterfragt sein: “Ein kühles Helles – das ist die Fata Morgana auf den letzten Kilometern”, behauptet Wolf-
gang Rohde, 51, der den Halb-Marathon gelaufen ist.
Die Recherche muss erweitert werden. Auf dem Weg zur Pommesbude neben der Marathon- Messe stoßen wir auf ein Häuflein
Elend – eine Frau hockt auf dem Bordstein, die Beine angewinkelt, den Kopf zwischen den Knien. Völlig kaputt? Falsch ernährt?
Ach was: “Übertrainiert” sei sie ins Rennen gegangen, berichtet Anne Vogel, 36. Bei Kilometer 23 habe sie aussteigen müssen,
und deshalb habe sie ein wenig geweint: “Da liegen die Nerven dann blank.” Die Arme.
Thomas Brust, 35, an der Pommesbude ist da schon besser drauf. Er hat den Halbmarathon durchgestanden und belohnt sich:
Pommes mit Bratwurst. Sportgerechte Ernährung? Nicht mit ihm: “Ich habe eine Figur, die will gepflegt werden” – 95 Kilo bei 1.85
Meter Größe. Zwar laufe er regelmäßig, “aber just for fun. Ich komme nie nach vorne und will das auch gar nicht”. Gott sei Dank:
Doris Schulz, 44, die in der Pommesbude mit anpackt, rückt unser Langlauf-Weltbild zurecht: “Hier sind viel mehr Nichtläufer als
Läufer.” Na also. Mittlerweile ist der Marathon vorbei, und am Bierstand von Andreas Mertens drängen sich die Massen. Einige
haben Laufklamotten an …

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 5. Mai 2003
Hannover-Marathon: Hannover hat einen richtigen Lauf
9500 Starter und 75 000 Zuschauer feiern ein Fest
Wir haben gesiegt”, soll Phillipides ausgerufen habe, bevor er in sich zusammensank. 490 vor Christi hatte sein Feldherr bei Mara-
thon das persische Heer geschlagen, und Phillipides lief der Legende nach 42,195 Kilometer nach Athen, um dem bangenden
Volk diese frohe Botschaft zu verkünden. Die enorme Leistung des Boten geriet nicht in Vergessenheit, 2500 Jahre später ist
Marathonlaufen hip. Die Quälerei gilt als chic, Woche für Woche schleppen sich Hunderttausende über die Straßen, in Hannover
waren es gestern 9500.
Und sie schleppen sich gern, schließlich gilt es, den schönsten aller Siege zu feiern: den Triumph über den eigenen Schweine-
hund. Peter Arten aus Kassel ist so ein Läufer. 59 Jahre jung, gestern schaffte er seinen 59. Marathon. “Unter vier Stunden, das
ist mir wichtig”, sagte er beim Start um 9 Uhr. 42 Kilometer später überquerte er die Ziellinie und war mit sich im Reinen. Die Uhr
zeigte 12:51 Uhr. “Das Publikum hat uns ordentlich Beine gemacht”, freute sich Hans-Jürgen Schüler aus Dorsten (Westfalen),
der eben diese mit ätherischen Ölen bearbeitete, bevor er sie stundenlang in Gang setzte. “Der Beifall war toll, auch an weniger
attraktiven Stellen munterten uns Zuschauer oder Spaziergänger auf. Da kommt man gern wieder.” Hannover habe mittlerweile
einen guten Ruf in der Läuferszene, pflichtete ihm Lena Arnström bei, eine Schwedin, die mit ihren Freundinnen Carina Ankersson
und Ann-Sofie Kartunen dem Ruf zur Schinderei nach Hannover folgte.
Ja, die Menschen an der Strecke haben gelernt. Da ist plötzlich Leben in der Stadt. Zum Beispiel Sambaklänge in der Oster-
straße, Marathon ist zum Event mutiert. Tröten, Trillerpfeifen und Rasseln heben allerorts die Stimmung, Campingstühle und Pick-
nickkörbe den Komfort. Gemütlichkeit am Wegesrand muss aber auch sein, ein Marathonlauf kann nämlich lange dauern. Für die
Zuschauer mindestens ebenso lange wie für die Läufer. Da stehen sie und warten mit selbstgemalten Schildern der Marke “Enno,
wir lieben Dich,” oder “Liebling, halt durch” auf eben ihren Enno oder ihren Liebling. Gute vier Stunden harrte Christiane Gerdes am
Friedrichswall aus, dann kam Enno vorbei. Noch mal anfeuern, ein wenig mitlaufen, ihm Mut machen für die letzten 400 Meter.
Auch Enno siegte über sich selbst. Jede Wette gehe seine Frau ein, dass die Familie nächstes Jahr beim nächsten Hannover-
Marathon wiederkomme. “Mit Schild, versprochen.”
Überhaupt Wetten. Marathonis scheinen eine innige Beziehung zur Wette zu haben. Wie für die meisten anderen Hobbyläufer
begann auch für Eckhard Höpfner alles mit einer Wette. Sonntagmorgen, bei einem Brunch zu einem kleinen Marathonereignis in
Westfalen, sagte sich der Detmolder, “das schaffe ich auch”. Es war der Beginn einer Leidenschaft, in Hannover erreichte er schon
zum achten Mal das Ziel. Und auch er wird wiederkommen. Das Konzept, die Veranstaltung ins Herz der Stadt zu rücken, kommt
bei den Teilnehmern und beim Publikum immer besser an. Eckhard Höpfner brachte es treffend auf den Punkt: “Hannover hat
einen Lauf.” Phillipides hätte das vermutlich anders gesagt.

NEUE PRESSE (HANNOVER) vom 5. Mai 2003
Anstoß: Hannover rennt
Ich bin Läufer. Laufgruppe des Sparkassen-Sportvereins Hannover. Zweimal die Woche Training. Maschsee-Bestzeit: knapp unter
30 Minuten. Persönlicher Zehn-Kilometer-Rekord: 52:17 Minuten. Mittelmaß, auf das ich bei 84 auf 177 Zentimeter verteilte Kilos
trotzdem stolz bin. Gestern stand ich mit dem Block in der Hand am Rande der Strecke und freute mich über das bunte Bild der
Dauerläufer. Ein Engel und ein Teufel kamen Hand in Hand vorbei, Söhne liefen ihren Vätern weg, 96-, Bayern- und St.-Pauli-
Trikots waren auf dem Weg. Die einen liefen für den Weltfrieden oder die Kriegs-Kinder im Irak, andere nur für sich.
Und immer, immer wieder sah ich diese Glücksmomente auf dem Zielstrich. Eine Frau um die Fünfzig weinte über ihre Bestzeit,
viele rissen die Arme hoch und freuten sich, den inneren Schweinehund überwunden zu haben.
Dass es gestern keinen Streckenrekord, sondern eine eher mittelmäßige Siegerzeit gab, hat niemanden wirklich geärgert. An
diesem schönen Sonntag im Mai hat die breite Masse gewonnen und damit auch der Spielbanken-Marathon. Vorbei zu sein
scheinen die Jahre, in denen falsch vermessene Strecken und ein Todesopfer hinterher die Schlagzeilen beherrschten, Hannover
hat die Lust an diesem Lauf wiederentdeckt. Mehr als doppelt so viel Zuschauer wie im vergangenen Jahr feuerten mit Trillerpfeifen
Rasseln oder ihrem Klatschen die Dauerrenner an, die aus ganz Deutschland zum mittlerweile sechstgrößten Lauf der Republik
angereist waren. Hannover ist wieder wer in der Läufer-Szene. 2004, das habe ich mir geschworen, werde ich vorm Schreiben
auch laufen. So wie mein Silvesterlauf-Partner Christian Stoll von Hitradio Antenne, der seine Bestzeit auf zehn Kilometer um zehn
Minuten (auf 57) verbesserte. Und damit einer der großen Sieger dieses Marathons war. (
Von Christoph Dannowski)

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 6. Mai 2003
Behn läuft Bestzeit beim Marathon
Lüchow (dm). Um gut eine Viertelstunde hat sich die vielseitige Ausdauersportlerin Silvia Behn vom TuS Lüchow beim Spiel-
banken-Marathon in Hannover verbessert. Ihre 3:42:31 Stunden als Sechste der W 35 und 24. der 135 Marathon-Frauen gewinne
jedoch noch erheblich an Wert, weil es am Sonntag für Bestzeiten auf solch langen Strecken eigentlich zu warm war. Verstärkt
wird der leistungsmindernde Effekt der Wärme noch dadurch, dass es in den Tagen vor dem Lauf erheblich kühler war. Bei dieser
Laufveranstaltung mit rund 8000 Teilnehmer zeigte sich auch Karl Stüder vom SV Sporting Lüchow in guter Form. Er wurde mit
ordentlichen 1:38:04 Sunden im Halbmarathonlauf durch die Landeshauptstadt Fünfter im Feld der M 60. Im Gesamtfeld über
diese Strecke wurde er damit 357. von gut 2000 Startern.
Bei den Speedskatern verpasste der amtierende deutsche Marathonmeister der M 50, Walter Liebertz (IGAS Wendland), als
Vierter seiner Altersklasse in 1:21:08 Std. knapp den Sprung aufs Siegertreppchen. Sein Vereinskamerad Alexander Schmitz
landete im Gesamtfeld der 700 Marathonskater nach 1:16:05 Std. auf dem 35. Rang.

ZEVENER ZEITUNG vom 7. Mai 2003
Hannover-Marathon: Bernd Schulz Vizemeister der M 45
Heeslinger kommt nach 2:54:45 Stunden ins Ziel
Hannover/Heeslingen. Zusammen mit seinen Vereinskameraden vom TuS Heeslingen, die allesamt den Halbmarathon liefen,
nahm Bernd Schulz am Hannover-Marathon teil. Gleichzeitig wurden hierbei die Norddeutschen und Niedersächsischen Meister
über die Marathon-Distanz ermittelt. Als 50. der über 1200 Läufer erreichte Bernd Schulz nach 2:54:45 Stunden das Ziel vor dem
Hannoveraner Rathaus. In beiden Meisterschaftswertungen der Altersklasse M 45 bedeutete dies Platz 2.
Gerhard Müller und Rainer Liburg gingen nur eine Woche nach ihrem Start beim Hamburg-Marathon in Hannover über die Halb-
marathondistanz an den Start. Nach 3:59:29 Stunden in Hamburg benötigte der in der Altersklasse M 60 startende Gerhard Müller
in Hannover für die halbe Distanz 1:47:29 Stunden. Rainer Liburg (M 45) lief nach guten 3:33:16 Stunden in Hamburg bei seinem
zweiten Start in Hannover mit 1:31:43 Stunden eine hervorragende Zeit und wurde unter 2541 Teilnehmern insgesamt 187. Nach
mehreren Monaten mit Fußproblemen konnte auch der vierte aktive Heeslinger Läufer, Johannes Neeteson (M 55), mit 1:38:19
Stunden überzeugen.
Für die Langstreckler des TuS Heeslingen ging das teilweise harte Frühjahrstraining - Bernd Schulz lief im März und April über
1100 Trainingskilometer - mit den guten Ergebnissen in Hamburg und Hannover zu Ende. Etwas ruhiger bereiten sich die Läufer
nun auf etwas kürzere Straßen- und Bahnläufe vor. (ZZ/olm)

WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 7. Mai 2003
Hans-Günter Wolffs bunter Medaillen-Mix
Hannover-Marathon: Topzeiten für Eduard Weinert und Arne Duncker
Der Frühlingsmarathon gehört in Läuferkreisen zu den wichtigsten Wettkämpfen des Jahres. Eine Reihe von Langstrecklern aus
dem Landkreis Gifhorn erzielte nun beim Hannover-Marathon beachtliche Zeiten: Fünf Gifhorner schafften es im Feld der 1400
Teilnehmer weit nach vorne – trotz der starken Konkurrenz durch die integrierten niedersächsischen und norddeutschen Meister-
schaften.
Am schnellsten waren wieder einmal Eduard Weinert (Gifhorn) und Arne Duncker (Meine). Weinert landete in 2:48:15Stunden auf
Platz 29, drei Ränge dahinter lief Duncker (2:49,21) ein. Auch ein dritter Sportler aus dem Kreis knackte die Grenze von drei
Stunden: Der 51-jährige Hans-Günter Wolff (Jelpke/VfB Fallersleben) lief eine Zeit von 2:57:27Stunden – Platz 66 der Gesamt-
wertung, der dritte Rang in der Altersklasse M 50. Und: Dies bedeutete auch Landes-Silber und die norddeutsche Bronzemedaille.
Zudem gewann Wolff mit Dieter Hennig und Eberhard Frixe die Mannschaftswertung der M 50 in beiden Meisterschaften.
Ebenfalls in die Medaillenränge seiner Altersklasse stieß Wolfgang Peter (VfL Wittingen) vor: Er ließ in 3:29:35 nicht nur drei
Viertel des Feldes hinter sich (Platz 323), sondern errang auch Platz zwei der M 65. Ilka Schreinecke (SC Weyhausen) wurde
Fünfte in 3:12,29.
Weitere Ergebnisse: 158. Rouven Oltmanns (SC Weyhausen) 3:12:30; 233.Eberhard Frixe (Meine/VfB Fallersl.) 3:22:37; 389.
Achim Schacke (LT Isenhagener Land) 3:35:23; 488. Dierk Hagenah (SV Vollbüttel) 3:43:05; 567. Torsten Bethge (MV Stüde)
3:48:56; 814. Markus Voigt (Gifhorn) 4:05:12; 907. Bernd S. Hawxwell (LG Schwülper) 4:13:31; 919. Jörg Hoffmann (Lagesbüttel)
4:15:15; 962. Kurt Laube (MV Stüde) 4:19:57; 994. Stefan Hagen (SC Weyhausen) 4:23:27; 91. Anja Büchtmann (Hillerse)
4:37,03. (r)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 8. Mai 2003
Krolikowski ist Norddeutscher Meister
Hannover (red). Beim diesjährigen Hannover-Marathon waren mehr als 8 000 Sportler in die Landeshauptstadt gekommen. Eine
tolle Atmosphäre, gute Organisation und eine schnelle Strecke begrüßte die vielen Besucher. Mit dabei waren auch 30 Läufer des
TSV Kirchdorf, deren Leistungen sich sehen lassen konnten.
Über 10 Kilometer gewann Markus Pingpank in der Zeit von 32:37 Minuten und zog damit Ulf Narloch zu einer neuen Bestzeit von
33:01 Minuten und Rang 2. Auf den vierten Platz lief schon Yarim Benne mit 34:34 Minuten ein und auf Platz 7 Rainer Laudenberg
in 34:52 Minuten. In der M45 wurde Burkhard Bieder 17. in 47:29 Minuten und Erhard Plaschke überraschte mit dem sechsten
Platz in der M60 in sehr guten 52:03 Minuten.
Im Halbmarathon wurde Thomas Bartholome seiner Favoritenrolle gerecht und gewann in guten 1:10:13 Stunden. Frank Mäusner
wurde Gesamtfünfter und Sieger der M35 (1:12:44). Fokko Redenius konnte sich über den dritten Platz der M55 in der tollen Zeit
von 1:27:50 Stunden freuen. Christa Schröder belegte den zweiten Platz in der W50 (1:42:19). Überraschend noch die vielen
Bestzeiten von Burkhard Tönnies (1:37:46), Frank Sommer (1:39:27), Lars Gappenberger (1:42:55), Ingolf Lührs und Reinald
Maletzka (beide 1:43:35) sowie Michael Fischer in 1:50:28 Stunden, Axel Jeschke in 1:59:57 Stunden, Karsten Rubi in 2:05:49
Stunden, Steffi Kass in 2:07:21 Stunden, Christine Bolte in 2:15:36 Stunden, Ulrike Wysocki und Udo Hartje in 2:20:40 Stunden,
Jürgen Ahl in 2:29:37 Stunden und Walburga Neubacher in 2:35:06 Stunden.
Im Marathon, bei dem gleichzeitig Norddeutsche und Landesmeisterschaften stattfanden, freute sich Siegfried Krolikowski in der
M55 über den Norddeutschen Meistertitel und den Landestitel. Er lief bei den warmen Bedingungen auch noch eine persönliche
Bestzeit von 3:10:34 Stunden. Volker Schreibmüller platzierte sich in der M50 auf Platz 19 in 3:37:22 Stunden.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 8. Mai 2003
Selbst gesteckte Ziele erreicht
Hannover (red). Auch der TSV Barsinghausen war mit einigen Aktiven beim Spielbanken-Marathon in Hannover am Start. Auf
allen drei Distanzen waren TSV-Läufer vertreten. Reiner Rehbein absolvierte als einziger die Marathonstrecke. Einigen Barsing-
häusern steckte noch der Hamburg-Marathon in den Knochen, weshalb sie nur die 10-Kilometer-Distanz absolvierten.
Adelhaid Hennies lief erstmals einen Halbmarathon und erreichte mit 2:08:05 Stunden ihr selbst gesetztes Ziel. Birgit Schmidt und
Paul Beine errangen in ihren Altersklassen jeweils den zweiten Platz.
Alle Ergebnisse auf einen Blick
Marathon: Reiner Rehbein (M50) 03:28:59; Halbmarathon: Siegfried Grunert (M60) 1:44:16; Paul Beine (M70) 1:45:24; Adelhaid
Hennies (W50) 2:08:05; 10 km: Dieter Schmidt (M50) 50:27 Minuten; Manfred Käfer (M55) 53:55; Birgit Schmidt (W45) 50:58;
Sylvia Kaufmann (W40) 52:44; Rita Osterwalder (W60) 53:41; Sabine Roschitzki (W40) 58:04.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 8. Mai 2003 (Auszug)
Speedskater landen ohne Blessuren vorn
Hildesheim/Hannover (r). Beim Weltcuprennen der Inlineskater im Rahmen des Hannover-Marathons haben die Starter des MTV
48 Hildesheim gute Ergebnisse erzielt. Das Wichtigste: Die MTVer kamen ohne Blessuren davon. Gefährlich wurde es für die 1400
Skater durch die wegen der Sonne aufgeweichten zahlreichen Bitumstreifen auf der Straße, die bei dieser Veranstaltung zu vielen
schlimmen Stürzen geführt haben.
Die MTV-Speedskaterinnen kamen in ihren Altersklassen auf vordere Ränge. Dorothea Michel erreichte mit guten 1:32:20 Stunden
als 26. und 16. in ihrer Altersklasse das Ziel. Christina Pauls verlor am Anfang den Anschluss an die getrennt gestarteten Frauen
und musste die Strecke weitgehend allein ohne den kräftesparenden Windschatten bewältigen. Sie erreichte trotzdem noch in
1:39:47 den 35. Platz bei den Frauen und wurde 11. in der Altersklasse W 30. Petra Willke-Fischer wurde 77. in 1:55:40 und
verpasste den Sprung aufs Podest in der Altersklasse W 50 als Vierte nur knapp.
Die restlichen Frauen starteten über den Halbmarathon und konnten hier ebenfalls gute Ergebnisse vorweisen. Sigrid Mumme
wurde in 49:15 Minuten Neunte und gewann die Altersklasse W 30. Barbara Anne Baule wurde 19. und erreichte in der W 40 den
vierten Platz. Sonja Danne hatte mit Materialproblemen zu kämpfen, und kam in 1:02:16 als 66. und 17. in der W 40 ins Ziel.
Auch die MTV-Männer fuhren anfangs mit den Profis in der Spitzengruppe mit. Aber das Tempo wurde immer mehr verschärft.
Allen voran die Franzosen Franck Cardin und Pascal Briand vom Saab/Salomon World Team, die sich nach elf Kilometern ab-
setzten, und die Strecke in 1:06:20 (Streckenrekord) meisterten.
Spitzenfahrer können nicht mithalten
Da konnten auch die deutschen Spitzenfahrer um die Brüder Daniel und Cristoph Zschätzsch (Team Fila International) nicht mit-
halten, die mit einem Rückstand von über fünf Minuten ins Ziel kamen.
Bei dem Antritt bei Kilometer elf verlor auch Dennis Lattacz als letzter MTVer den Anschluss an die Spitze, er fand sich in einer
kleinen Sechsergruppe wieder, die bis zum Ziel gut harmonierte. Trotz der vielen Führungsarbeit reichte es noch für den 41. Platz
in 1:18:26 Stunden und zum vierten Platz in der M 30. Kurz dahinter fuhren in den nächsten Gruppen Carsten Popielas, (1:19:18 /
60. Platz gesamt/15. in der Altersklasse M 30) Tobias Thau, (1:21:13/ 79./21. M 30) und Bernd Waldmann (1:22:46 /90./16. M 40)
ins Ziel.

GIFHORNER RUNDSCHAU vom 8. Mai 2003
Minnich sichert sich Silber
Halb-Marathon in Hannover: Teilnehmer aus dem Kreis Peine erfolgreich
Tolle Atmosphäre herrschte beim Hannover-Marathon: Mehr als 75 000 Zuschauer säumten die Strecke, feuerten Läuferinen und
Läufer an. Unter den 9500 Teilnehmern waren auch etliche aus dem Kreis Peine. Und die schien die Stimmung regelrecht zu be-
flügeln, denn beim Halb-MarathonWettbewerb gab es gleich mehrmals Edelmetall.
In bestechender Form präsentierten sich die Athleten der Spvgg Groß Bülten. Demzufolge nahmen sie auch in dem mit 250
Läufern besetzten Feld der M 45 eine dominierende Rolle ein: Klaus-Dieter Minnich benötigte für die 21,1 Kilometer nur 1:17:24
Stunden, Lohn war Platz zwei. Eine fast genauso gute Leistung bot sein Teamkamerad Detlef Schmidt (1:18:11), er überquerte die
Ziellinie als Dritter. Zufrieden sein durfte auch Thomas Schlei, erreichte er doch Rang fünf (1:18:35). Das gute Mannschaftsergeb-
nis wurde von Martin Garbe (1:27:03) mit dem 14. Platz abgerundet.
Damit der Erfolge aber noch nicht genug für die Bültener: Als schnellster deutscher Läufer der M 50 holte Wolfgang Schaffraneck
Bronze (1:22:44). Zudem erzielte Frank Weißgerber eine neue persönliche Bestleistung (AK 35), die mit Platz sechs honoriert
wurde. Eine starke Vorstellung bot auch Bernd Oppermann: Über zehn Kilometer gab es für ihn Silber (37:44 min), den Sieg ver-
passte er nur um 42 Sekunden.
Den 21,1 Kilometer langen Rundkurs durchliefen auch 13 Läufer und Läuferinnen des TV Klein Ilsede – und das mit Erfolg. Denn
Matthias Hartig holte Bronze (M 40, 1:19:25), Manfred Klingenberg (1:25:54) schaffte in der M 45 den fünften, Friedhelm Wiede-
mann (1:22:42) den neunten Platz. Als einziger Ilseder bewältigte Jens Lüders die komplette Distanz. Seine Zeit (3:28:45 Std.)
brachte ihm in der M 45 Rang 84 ein.
Weitere Ergebnisse der Klein Ilseder beim Halbmarathon:
M 40: 42. Platz Klaus Wypior, 1:33:56; 83. Jörg Bremer, 1:41:13; 105. Thomas Flügel, 1:44:07; 147. Michael Mühlbach 1:48:04.
M 45: Peter Eggers, 1:57:02; W 20: 16. Nina Cramm 1:47:55; W 45: 32. Annegret Bußmann, 2:10:08; W 50: 25. Ellen Teichmann
2:06:24 Std.; 38. Ulla Walter 2:20:10.


VERDENER ALLER-ZEITUNG / Achimer Kreisblatt vom 9. Mai 2003
Meistertitel für Ingrid Heger und Cäcilia Apel-Kranz
Marathon in Hannover: Kirchlintelner Andrew Kennedy schnellster Läufer aus dem Kreis Verden / Nur Netto-
zeiten
Verden (hbm/hes). Für Ingrid Heger (Etelsen) und Cäcilia Apel-Kranz (Achim) hat sich die Teilnahme am Hannover-Marathon, in
dem gleichzeitig die Niedersächsischen und Norddeutschen Meisterschaften entschieden wurden, wieder gelohnt.
Waren Platz zwölf bzw. zehn in der offenen Geamtwertung für beide schon sehr gut, lagen sie in den Meisterschaftswertungen
noch besser. In der Norddeutschen Meisterschaft belegte Apel-Kranz mit persönlicher Bestzeit von 3:28:24 Std. Platz drei der
Frauenwertung und wurde Vizemeisterin der Klasse W 45. Damit belegte sie Rang zwei der Frauen-Wertung in der Landes-
meisterschaft und wurde Landesmeisterin ihrer Altersklasse. Ähnlich gut sah es für Ingrid Heger aus: Sie lag nach persönlicher
Bestzeit von 3:32:14 Std. in der Norddeutschen Frauenwertung einen Platz hinter Apel-Kranz und wurde damit Norddeutsche
Meisterin ihrer Altersklasse W 50. Da sie in dieser Klasse aber aus Niedersachsen nur eine Gegnerin hatte, musste sie hier der
Klasse W 45 zugeordnet werden und kam dort gleich hinter Apel-Kranz auf Rang zwei. Dazu war ihre Leistung noch Platz drei in
der durchgehenden Frauenwertung der Landesmeisterschaft wert. Schade nur, dass die Achimerin Marieta Hinners diesmal auf-
geben musste, mit ihr wäre den LGKV-Damen auch der Mannschaftssieg nicht zu nehmen gewesen. Aus Gesundheitsgründen
hatte die Verdenerin Christa Liebscher ihre Marathonmeldung auf die Halbmarathonstrecke umschreiben lassen und hielt sich als
62. der Frauenwertung und fünfte der Klasse W 50 mit 1:46:16 Std. besser als erwartet.
Nachdem der Thedinghausener Michael Trense wegen Verletzung auf den geplanten Start in Hannover verzichten musste, war der
Achimer Karsten Stapf als einziger LGKV-Läufer am Start. Er lief lange zusammen mit Apel-Kranz, bis er sich kurz vor dem Ziel
um neun Sekunden von seiner Begleiterin absetzte. 3:27:14 Std. brachten ihn auf Platz 274. der Männer-Gesamtwertung und
Rang 57 der Klasse M 40, das war Platz 17 der Norddeutschen Meisterschaft in dieser Altersklasse und auch der gleiche Rang
der Landesmeisterschaftswer-tung.
Auf der Halbmarathonstrecke überzeugte der Bendingbosteler Uwe Cordes eine Woche nach seinem achten Platz bei der
10 000-m-Bahn-Landesmeisteschaft erneut als Gesamtsechster und Zweiter der Klasse M 35 mit 1:12:48 Stunden. Als 194. be-
nötigte Harm-Jürgen Willenbrock 1:32:17 Std. und war damit 13. der Klasse M 50, während der Achimer Reinhold Knübel als 20.
der gleichen Altersklasse und 242. der Gesamtwertung 1:34.00 Std. lief. Mit 1:41:41 Std. kam der Uesener Dirk-Peter Jäger als
494. und 13. der Klasse M 55 ins Ziel. Die Halbmarathonzeiten sind offenbar "Nettozeiten".
Der schnellste Marathoni aus dem Kreis Verden aber war Andrew Kennedy (TSV Kirchlinteln): Der 37-Jährige wurde in der Brutto-
zeit von 2:55:09 Stunden 27. der Norddeutschen und 25. der Niedersächsischen Meisterschaften. In der internationalen Gesamt-
wertung des Hannover-Marathon lief er auf Rang 18 der Altersklasse M 35. Der Kirchlintelner Sven Kreuzer steht, da er nicht an
den Titelkämpfen teilnahm, mit einer Nettozeit von 3:18:52 zu Buche.
Außer den LGKV-Athleten waren beim Halbmarathon weitere sechs Kreisverdener beim Halbmarathon aktiv. Die Kirchlintler Jens
Meyer (TSV), Wolfgang Ruten (TSV) und Jürgen Wardin (LT) liefen die 21,0975 km in der Nettozeit von 1:30:51, 1:34:17 bzw.
1:43:26 Stunden. Die beiden vereinslosen Verdener Dr. Gabriele Ahrens und Holger Fredebohm kamen zeitgleich in 2:08:46
Stunden ins Ziel. Die vereinslose Achimerin Uta Lange steht mit 2:15:22 in der Ergebnisliste. Frank Paetzold (Lauftreff) war der
einzige Verdener Teilnehmer am 10 km-Straßenlauf in Hannover; er lief nach 47:05 Minuten netto ein.

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 10. Mai 2003
Bewernick war schnell unterwegs
Rotenburg (hes). Frank Bewernick (Rotenburger SV) und die vereinslose Magdalena Gillberg (Rotenburg) waren die schnellsten
Läuferinnen aus dem Altkreis Rotenburg beim Marathon in Hannover. Der RSV-Athlet lief die 42,195 Kilometer durch die Leine-
stadt in 3:26:56, die Schwedin benötigte 3:33:26 Stunden.
Auch Anita Köhnke (Rotenburg, 3:37:09) und Frank Meyer-Prinz (TuS Bothel, 3:57:30) blieben unter der begehrten Vier-Stunden-
Grenze, deren Unterschreiten noch vor einigen Jahren für das DLV-Marathon-Leistungsabzeichen notwendig war. Günter Bassen,
Chef der Leichtathleten und des Run-Up-Teams des TuS Waffensen, beendete die klassische Distanz in 4:12:48, während Horst
Bartels (LT Bothel) 4:20:34 Stunden benötigte.
Den Halbmarathon liefen Lars Bassen (Scheeßel) in 1:56:54 und Ingmar Ebhardt (Sottrum) in 1:59:32 Stunden. Visselhövede war
dagegen beim 10 km-Straßenlauf in Hannover durch Lars Schlüter vertreten, der die Strecke in guten 61:43 Minuten zurücklegte.

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 13. Mai 2003
Gudrun Dralle wird Elfte der Klasse W 45
Hildesheim (hb/ac). Sechs Aktive des TuS Hasede haben den Marathon in Hannover gemeistert. Die beste Platzierung ereichte
Gudrun Dralle als Elfte der AK W 45 mit 3:57:29 Stunden. Lothar Kurzbach wurde 13. der AK M 50 mit 3:14:30. Weitere Plätze
belegten Dr. Volker Siems (3:38:50), Horst Ücker (4:05:05), Andreas Kumer bei seinem ersten Marathon (4:09:44) und Dirk
Könneker (4:25:03).
Beim Halbmarathon erreichte Maria von Berg mit 1:55:53 Stunden Platz 7 in der AK W 45. Weiter bewältigten Dr. Horst-Dieter
Haas die 21-km-Runde in 1:49:50 und Wilke-Daniel Fahlbusch in 1:51:03. Mit einer großen Abordnung waren unterdessen Mit-
glieder des TuS Hasede im Start- und Zielbereich als Ordnungskräfte im Einsatz, während zahlreiche Anhänger als Schlachten-
bummler die Aktiven anfeuerten.
Auch drei Mitglieder des VfL Sehlem bewältigen den Marathon. Für Steffen Neubert (4:29) und Bastian Bruns (5:02) eine Premiere,
während Benjamin Lüders (4:34) zusammen mit seinem Vater Friedel bereits vier Marathons gelaufen ist. Eltern, Geschwister,
Mannschaftskameraden und Freunde feuerten die Sehlemer an, die sich seit vier Monaten auf den Lauf vorbereitet hatten.

WESERMARSCH ZEITUNG vom 20. Mai 2003
Johannes van Velden ist zweifacher Marathonmeister
Langlauf: Auch Andre Scholz mit starker Vorstellung – Sonnenschein verhindert die “Rekordjagd”
HANNOVER/BRAKE/WMZ. Integriert in den diesjährigen Hannover-Marathon waren die Landesmeisterschften sowie die Nord-
deutschen Meisterschaften über diese Distanz. Die Laufangebote in Hannover über mehrere Strecken wurden ergänzt durch das
Marathonangebot für die Rollstuhl-Fahrer sowie das Walking über zehn Kilometer. Insgesamt waren fast 8 500 Sportler unterwegs.
Die Aktiven des SV Brake wählten die Königsdisziplin der Straßenläufer, den Marathon über 42,195 Kilometer. Der zur Zeit beste
Marathonläufer in der Wesermarsch, Andre Scholz, wohnhaft in der niedersächsischen Landeshauptstadt, jedoch für den SV
Brake startend, hatte sich den Kreisrekord von 2:37 Stunden als Ziel gesetzt.
Die Marathonstrecke in Hannover besteht aus zwei gleich großen Runden. Nach der ersten Runde in 1:17:35 Std. sah es sehr gut
für Andre Scholz aus, den Rekord zu brechen. Da jedoch unerwartet die Sonne für 25 Grad sorgte, war dieses eher Gift für die
Läufer, die auf der Strecke kaum schattige Passagen zu durchlaufen hatten. Das hatte Auswirkungen. Nicht nur der Gesamtsieger
kam statt nach 2:12 Std. in 2:15 Std. ins Ziel, auch Andre Scholz musste das Tempo reduzieren, was eine Zeit von 2:40:51 Std.
zur Folge hatte. In der Wertung um die Norddeutsche sowie die Landesmeisterschaft bedeutete dies jeweils ein exzellenter fünfter
Platz.
Der Rodenkircher Johannes van Velden (M 55) hatte sich altersgemäß bescheidenere Ziele gesteckt. Er wollte die Bestzeit des
vergangenen Jahres von 2:59 Std. unterbieten. Dieses Ziel wurde zwar nicht erreicht, aber als Trostpflaster gelang ihm ein Hattrick.
Mit der Endzeit von 2:59:58 Std. wurde er der letzte Finisher, der die Drei-Stunden-Grenze unterbot, dies bedeutete zweitens den
Klassensieg bei den Landesmeisterschaften und zum dritten Mal in Folge wurde Johannes van Velden Erster bei den Nord-
deutschen Meisterschaften in der Altersklasse M 55. Im gesamten Feld kam er auf Platz 37.


GIFHORNER RUNDSCHAU vom 21. Mai 2003
Poley nachträglich Niedersachsenmeister
Fehler bei der Auswertung der Altersklassen vom Hannover-Marathon korrigiert
Dieter Poley vom MTV Wolfenbüttel erhielt nachträglich den Titel des Niedersachsenmeisters im Marathonlauf der Klasse M60.
Bei der Auswertung der Altersklassen hatte sich ein Fehler eingeschlichen.
Die Meisterschaften fanden im Rahmen des Hannover-Marathons statt und Poley war irrtümlich als Zweiter der M 60 bei den
Landesmeisterschaften in die Wertung gekommen. In dieser Klasse rückt er nun auch auf Rang zwei in der Wertung um die Nord-
deutsche Meisterschaft, die gleichzeitig auf dem Programm stand. Er lief die Strecke in 3:09:43 Stunden.
Sein nächstes Ziel ist der Start bei den Senioren-Europameisterschaften am Wochenende in Opiece in Tschechien, wo er die
Halbmarathondistanz unter 1:30 Stunden laufen möchte. Seine beste Platzierung bei Senioren-Europameisterschaften erzielte der
kampfstarke Oldie vor zwei Jahren in Finnland, als er beim Marathon Platz sechs belegte. (ma)

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 21. Mai 2003 (Auszug)
Eine Randnotiz zu den Marathonmeisterschaften in Hannover vom 4. Mai
Die endgültigen Ergebnislisten (zwei Wochen nach der Veranstaltung) platzierten Siegfried Krolikowski (M 55) jetzt auf den Vize-
platz der Norddeutschen und Landesmeisterschaften. Für die Zukunft sollte sich der Landesverband nach Ansicht der Kirchdorfer
die Mühe machen, korrekte Ergebnislisten erst dann zu übermitteln, wenn diese endgültig feststehen, um die spätere Enttäusch-
ung der Athleten nicht zu sehr zu strapazieren.

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(Presse)-Berichte Stand 21.5.           Ergebnisse (Gesamt)               Ergebnisse NDM+LM (nur NLV)              Website Spielbanken-Marathon
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