3. Internationales Volksbank-Hochsprung-Meeting
am 13. Juni 2004 in Langen

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NORDSEE ZEITUNG vom 27. November 2003
Meeting wird zur Olympia-Qualifikation
Deutsche Hochspringer können in Langen die Tickets nach Athen lösen
Langen. Die Sponsoren des 2. Volksbank-Hochsprung-Meetings bekamen es als Erste zu hören. Es wird eine dritte Auf-
lage der für Norddeutschland "einmaligen Veranstaltung" geben. Und diese wird sogar noch aufgewertet. Das Meeting ist
offizielle Olympia-Qualifikation der deutschen Hochspringer.
Mit einem Empfang im Sportheim Nordeschweg stattete der TV Langen den Sponsoren der überregional viel beachteten
Veranstaltung seinen Dank ab. Carsten Decker, Chef des Organisations-Teams, überraschte dabei mit der Mitteilung, dass
das 3. Meeting am 13. Juni 2004 vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) offiziell als Olympia-Qualifikation ausge-
schrieben wurde. Nur in Langen und in Eberstadt können sich die deutschen Hochspringer - getreu dem Motto der Volks-
banken - den Weg nach Athen frei machen. Damit ist sicher, dass Langen einen Platz in den Annalen des DLV einnehmen
wird, nachdem man in diesem Jahr noch an einer solchen Eintragung vorbeischrammte. Andriy Sokolovsky holte sich am
14. Juni den Sieg mit 2,33 M. Wäre der Ukrainer an 2,37 M nicht drei Mal knapp gescheitert, hätte das Meeting in der
Stadt Langen international mit einer Weltjahresbestleistung Aufsehen erregt.
Verlegung auf Sonntag
Decker sprach auch den neuen Termin am 13. Juni 2004 an. "Wir erhoffen uns von der Verlegung auf einen Sonntag einen
noch höheren Zuschauerzuspruch." Immerhin hatte man in diesem Jahr die Zahl der Hochsprung-Interessierten um 400 auf
1 100 gegenüber der ersten Veranstaltung 2002 steigern können.
Vor der Leistung des Organisations-Teams zog der Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB) Cuxhaven, Harald Graw, den
Hut. Er betonte, dass Sport und Wirtschaft in der Region eine Veranstaltung von solch überregionaler Bedeutung gut ge-
brauchen könnten. Die "einmalige Initiative" in Langen werde der KSB weiter fördern.
Das Stichwort Förderung griff Dieter Menke, Vorstandsmitglied der Volksbank eG Bremerhaven-Wesermünde, bereitwillig
auf. Für den Hauptsponsor und Namensgeber der Veranstaltung stellte er heraus, dass sein Institut den Sport in vielfältiger
Weise fördere. Natürlich werde man auch 2004 beim Hochsprung-Meeting wieder aktiv sein - nicht nur mit finanzieller
Unterstützung, sondern wie in diesem Jahr auch mit rund 30 Mitarbeitern bei der Organisation. "Wenn es um Olympia geht,
müssen wir einfach dabeisein", ließ Menke keinen Zweifel am weiter bestehenden Engagement.
(rabe)

NORDSEE ZEITUNG vom 28. April 2004
Das Preisgeld lockt viele Top-Springer
Für das Langener Hochsprung-Meeting liegen bereits viele Meldungen vor
Langen (kn). Spannend soll es am 13. Juni beim internationalen Volksbank-Hochsprungmeeting in Langen werden. Nicht
nur, dass zahlreiche Preise ausgelobt worden sind, für deutsche Athleten geht es auch um Punkte für die Olympischen Spiele
vom 13. August bis zum 29. August in Athen. Dabei werden es die Sportler nicht leicht haben, sich gegen die internationale
Konkurrenz durchzusetzen. Bislang haben Roman Fricke (Bayer Leverkusen, persönliche Bestleistung 2,28 Meter), Marius
Hanniske (Berlin - 2,23 Meter) und Sebastian Golz (Berlin - 2,17 Meter) zugesagt. Vor allem auf Fricke, zum dritten Mal in
Langen dabei, ruhen die Hoffnungen der Deutschen für Athen. Dennoch: Die Konkurrenz wird groß sein in der Wettkampf-
arena des TV Langen. Vorjahressieger Andrey Sokolovsky (Ukraine), der 2003 fast die Weltjahresbestleistung von 2,37
Metern erreicht hatte, hat zugesagt. Auch Alexsey Dimitrik (2,28 Meter Bestleistung) und Gennady Moroz (2,33 - beide
Weißrussland) wollen starten.
Ein Anreiz ist sicher auch die Siegprämie von 3000 Euro, die von der Volksbank um 1500 Euro für den Springer aufge-
stockt wird, der die 2,30-Meter-Marke knackt. Deshalb ist das Starterfeld bereits jetzt erstklassig besetzt: Die Nachwuchs-
talente Fabricio Romero und Jesse de Lima aus Brasilien (beide 2,25 Meter Bestleistung), Tora Harris (2,31 Meter),
Charles Clinger (2,32 Meter, beide USA), Jaroslay Rybakov (2,34 Meter, Russland), Wilbert Pennings (2,31 Meter,
Niederlande), Nicola Ciotti (2,30 Meter), Allessandro Talotti (2,30 Meter, beide Italien), Jermain Mason (2,33 Meter) und
Marc Boswell (2,34 Meter, beide Kanada) haben bereits zugesagt.
Auch das Vorprogramm mit dem Wähler Schüler-Jumpy-Cup für die besten zwölf niedersächsischen Nachwuchsathleten
zwischen 12 und 13 Jahren verspricht Spannung. Hier geht es um einen einjährigen Ausrüstervertrag der Firma Asics. Der
Kartenvorverkauf beginnt am 3. Mai, vorbestellen kann man Tickets bereits jetzt unter
www.hochsprung-langen.de
Kommentar von Björn Mußmann (vom 5. Mai 2004)
Leider hat sich bei der Kommunikation zwischen Meeting-Organisatoren und den Mitarbeitern der Nordsee Zeitung ein
Missverständnis eingeschlichen. Die Meeting-Organisatoren stehen zwar mit den Springern Harris, Clinger (beide USA),
Rybakov (RUS), Pennings (NED), Ciotti, Talotti (beide ITA), Mason und Boswell (beide CAN) in Verhandlungen, haben
aber (bisher noch) keine Zusage erhalten.
Das offizielle Starterfeld ist auf der Homepage des Meetings
www.hochsprung-langen.de einzusehen.

NORDSEE ZEITUNG vom 5. Juni 2004
Hochspringer auf Jagd um 3000 Euro
Langen (nz). Sport der höchsten Güteklasse gibt es am Sonntag, 13. Juni, ab 16 Uhr, in Langen zu sehen. Auf der Anlage
am Nordeschweg veranstaltet der TV Langen das dritte internationale Volksbank-Hochsprung-Meeting. 13 Athleten
kämpfen um Prämien und Bestleistungen. Außerdem gilt der Wettkampf als Formcheck in der Vorbereitung auf die Olymp-
ischen Spiele in Athen. Hinter der Traditionsveranstaltung in Eberstadt rangiert das Langener Meeting in der nationalen
Wertigkeitstabelle auf Rang zwei. Als Favorit geht der Ukrainer Andrey Sokolovsky in den Wettbewerb. Der 25-Jährige
will in Langen seinen Titel verteidigen. Im vergangenen Jahr sprang er über 2,33 Meter und zeigte der Konkurrenz deutlich
die Sporen.
Neue Bestleistung
Sokolovsky will in diesem Jahr noch höher hinaus. Seine persönliche Bestleistung steht bei 2,36 Meter - die will er auf der
top-gepflegten Anlage in Langen knacken. Sokolovsky gilt bei Olympia als heißer Medaillenanwärter. Es gibt allerdings eine
Reihe von Teilnehmern, die den Ukrainer vom Thron stoßen wollen, zum Beispiel Jaroslav Baba. Der Tscheche ist bereits
über 2,34 Meter gesprungen und immer in der Lage, im Rennen um den ersten Platz mitzumischen. Auch der "Gazelle"
Kwaku Boateng aus Kanada (Bestleistung 2,34 Meter) kann der Sprung auf den obersten Podestplatz gelingen.
Lukrative Angelegenheit
Der Auftritt in Langen ist für die Hochspringer eine lukrative Angelegenheit. Neben Antrittsgeldem schüttet Meeting-Direktor
Carsten Decker eine große Prämie aus. Der Sieger nimmt 3000 Euro mit nach Hause, für den Zweitplatzierten bleiben 1500
Euro. Um die Höhenjagd anzustacheln, hat der Veranstalter eine zusätzliche Leistungsprämie ausgelobt. 1500 Euro gibt es
als Bonus, wenn 2,30 Meter geschafft werden. Packen mehrere Springer diese Höhe, wird die Prämie aufgeteilt.
Aus deutscher Sicht dürfen die Zuschauer gespannt auf die Leistungen von Roman Fricke (Bayer Leverkusen) sein. Der
27-Jährige sorgte vor kurzem für einen Paukenschlag, als er im schweizerischen Herzogenbuchsee über 2,30 Meter sprang,
eine persönliche Bestleistung aufstellte und die Olympia-Norm erfüllte.
Eintrittskarten für das Langener Hochsprung-Meeting gibt es an der Tageskasse. Erwachsene zahlen 9 Euro, Jugendliche
(bis 16 Jahre) sind für 6 Euro dabei. Die Hochsprung-Arena am Nordeschweg ist über die Autobahn A 27 (Bremerhaven-
Cuxhaven), Abfahrt Debstedt, zu erreichen. Weitere Informationen gibt es auf der
Website der Veranstaltung

NORDSEE ZEITUNG vom 11. Juni 2004
Weltrekordversuch im Standhochsprung
Carlo Thränhardt Stargast beim Hochsprung-Meeting in Langen
Bremerhaven (nz). Beim Internationalen Volksbank-Hochsprung-Meeting in Langen sollen am Sonntag die Rekorde
purzeln. Die Veranstalter - die Leichtathletikabteilung des TV Langen und die Promotionagentur Executive Sports - setzen
dabei ganz besonders auf Carlo Thränhardt.
Die 46 Jahre alte Hochsprung-Legende kommt als Stargast auf die Anlage am
Nordeschweg und will gegen 15 Uhr die Weltbestleistung im Standhochsprung der Senioren knacken. "Die Marke müsste
in meiner Altersklasse bei 1,47 Meter liegen. Der jetzige Rekordinhaber ist ein Finne", sagt Thränhardt, der in Eberstadt
schon 1,60 Meter geschafft hat, dort allerdings in der allgemeinen und so genannten Oldie-Klasse am Start war,
Langens Meetingdirektor Carsten Decker wird bis zum Sonntag die Drähte glühen lassen, um die genauen Rekordhöhen zu
ermitteln. Die Zuschauer können sich auf ein spannendes Spektakel freuen. Natürlich stellt sich Thränhardt auch den zahl-
reichen Autogrammjägern. Zudem will er Harald Graw bei der Moderation unter die Arme greifen und seine Detailkennt-
nisse über die Hochsprungszene preisgeben.
Auch die Teilnehmer im Hauptwettkampf (ab 16 Uhr) können auf Rekordjagd gehen - die Meetingbestleistung in Langen
steht bei 2,33 Meter und wird von Andrey Sokolovsky gehalten. Der 25 Jahre alte Ukrainer geht als Titelverteidiger an den
Start und bekommt es mit großer Konkurrenz zu tun. Ein Rivale um den Titel könnte der Leverkusener Roman Fricke sein.
Der derzeit beste deutsche Hochspringer stellte vor zwei Wochen in der Schweiz eine neue persönliche Bestleistung auf
(2,30 Meter) und hat damit das Ticket für Olympia in Athen praktisch in der Tasche.
Carlo Thränhardt kämpft zwar längst nicht mehr um olympisches Edelmetall, nach Athen zieht es den Promi dennoch. "RTL
hat mich verpflichtet. Ich werde mich mit einem Team um das Geschehen drumherum kümmern", sagt der 1,97 Meter große
Münchener. "Von den Wettkämpfen dürfen wir nicht berichten, dafür hat RTL keine Rechte. Dann machen wir eben die
bunten Geschichten."
Dschungel-Camp
Kein Ex-Sportler scheint sich besser für bunte Geschichten zu eignen als Carlo Thränhardt. Anfang des Jahres war der 16-
fache deutsche Meister in die Wildnis ausgezogen, um für RTL in das berüchtigte Dschungel-Camp einzuziehen. In der
Gluthitze des australischen Regenwaldes hauste er zusammen mit Stars und Sternchen wie Daniel Küblböck, Susan Stahnke
oder Costa Cordalis und lieferte Schlagzeilen für die Boulevardpresse. Die Promis mussten zum Beispiel im Schlamm baden
oder fette Spinnen über ihre Gesichter laufen lassen. "Ich habe es nicht bereut, mitgemacht zu haben. Das war ein sozio-
logisches Experiment", sagt Thränhardt. "Allerdings bin ich unter falschen Voraussetzungen ins Camp geholt worden. Ich
dachte, dass er mehr darum gehen würde, mit sportlichen Leistungen den Alltag im Dschungel zu bewältigen. Vor Ort ging
es aber fast ausschließlich um Ekelüberwindung."

NIEDERELBE ZEITUNG vom 11. Juni 2004
Carlo Thränhardt kommt als Stargast
Weltklasse-Hochspringer testen Olympia-Form auf der Anlage in Langen
(cn.) Einen dicken Fisch haben sich die Organisatoren des Internationalen Langener Hochsprung-Meetings - der TV
Langen und die Agentur Executive Sports - an Land gezogen. Der ehemalige Weltrekordhalter und TV-Star Carlo Thrän-
hardt hat sein Kommen angekündigt. Der 46 Jahre alte Münchener wird natürlich nicht im Wettkampf an den Start gehen,
aber für den Showblock und eine Autogrammstunde steht der 1,97 Meter große Sportler gerne zur Verfügung. "Was ich
genau machen werde, weiß ich noch nicht. Aber ich lasse, mir etwas Nettes einfallen", verrät Thränhardt, der eventuell einen
Sprung aus dem Stand heraus über die Latte wagen wird. Carlo Thränhardt, der jüngst im Dschungel-Camp des Fernseh-
senders RTL als Lästermaul für Schlagzeilen sorgte, dürfte sicherlich viele neugierige Besucher auf die Sportanlage am
Nordeschweg in Langen (bei Bremerhaven) locken.
Im Mittelpunkt stehen aber die derzeit aktiven Weltklasse-Athleten, die um ihre Olympia-Form kämpfen. Favorit auf den
Titelgewinn und eine Siegprämie in Höhe von 3000 Euro ist der Ukrainer Andrey Sokolovsky, der eine Bestleistung von
2,36 Meter vorzuweisen hat. Der Titelverteidiger muss sich allerdings mit starker Konkurrenz auseinander setzen: Hecht im
Karpfenteich könnte mit Roman Fricke ausgerechnet ein deutscher Athlet sein. Der Hochspringer von Bayer Leverkusen
hat beim Meeting im schweizerischen Herzogenbuchsee die Olympia-Norm von 2,30 Meter und den vierten Platz in der
Weltjahresbestenliste geschafft.
Teilnehmerliste im Einzelnen
1. Andrey Sokolovsky UKR 2,36 Meter (persönliche, Bestleistung); 2. Jaroslav Baba TCH 2,34; 3. Kwaku Boateng CAN
2,34; 4. Gennady Moroz BLR 2,33; 5. Christian Rhoden GER 2,32; 6. Alexej Dmitrik UKR 2,30; 7. Roman Fricke GER
2,30; 8. Martin Staufer SUI 2,28; 9. Jessè de Lima BRA 2,27; 10. Tora Harris USA 2,27; 11. Fabricio Romero BRA
2,27; 12. Marius Hanniske GER 2,24: 13. Jeff Caton CAN 2,21.
Zeitplan für das Langener Hochsprung-Meeting
12 Uhr: Eröffnung der Arena; 12.30 Uhr: Einspringen der Top-Schüler; 13.00 Uhr: Jumpy-Cup für Nachwuchsspringer,
präsentiert von der Firma Wähler; 14.30 Uhr: Hip-Hop mit der Tanzschule Jauch; 14.45 Uhr: Autogrammstunde mit Carlo
Thränhardt; 15.30 Uhr: Einspringen der Top-Athleten; 15.50 Uhr: Vorstellung der Athleten; 16 Uhr: Int. Volksbank-Hoch-
sprung-Meeting; 19 Uhr: Siegerehrung.
Eintrittskarten für das Langener Hochsprung-Meeting gibt es an der Tageskasse. Erwachsene zahlen neun Euro, Jugendliche
(bis 16 Jahre) sind für sechs Euro dabei.
Die Hochsprung-Arena am Nordeschweg in Langen ist bequem über die Autobahn A 27 (Bremerhaven-Cuxhaven), Ab-
fahrt Debstedt, zu erreichen.
Weitere Informationen gibt es auf der Website der Veranstaltung 

NORDSEE ZEITUNG vom 12. Juni 2004
Diebische Vorfreude auf Hochsprung
Hochklassig besetztes Starterfeld in Langen - Großer Favorit ist Ukrainer Andrey Sokolovsky - Abschied von
Bela Crämer
Langen. In Langen wächst die Vorfreude. Am morgigen Sonntag kämpft ein hochklassig besetztes Starterfeld um den Sieg
beim dritten Volksbank-Hochsprung-Meeting. Favorit auf der Anlage am Nordeschweg ist der Ukrainer Andrey Soko-
lovsky.
Der Wettkampf der Top-Athleten beginnt um 16 Uhr. Vorher darf der Nachwuchs über die Latte gehen. Ab 13 Uhr steht
der Jumpy-Cup für talentierte Nachwuchsspringer auf dem Programm. Danach gibt es ein Showprogramm. Höhepunkte ist
gegen 14.45 Uhr der Auftritt von Hochsprung-Altstar Carlo Thränhardt. Der amtierende Europarekordler (2,42 Meter) gibt
Autogramme und stellt sich einer sportlichen Herausforderung: Der 46-Jährige will den Weltrekord im nicht offiziell geführten
Standhochsprung knacken. Die Höhe von 1,60 Meter hat der Münchener beim Meeting in Eberstadt bereits geschafft.
Thränhardt freut sich
Carlo Thränhardt freut sich übrigens diebisch auf die Reise nach Langen. "Ich bin gerne bei Meetings. Besonders dann,
wenn ich an dem Ort vorher noch nicht gewesen bin", sagt der ehemalige Hochspringer. Vom derzeit besten deutschen
Athleten, Roman Fricke, ist der Dschungel-Camp-Star nicht vollends überzeugt. "Er wirkt noch ein wenig unausgereift", sagt
Thränhardt, der selbst hinter dem Kubaner Javier Sotomayor (2,45) auf dem zweiten Platz der ewigen Weltbestenliste liegt.
Dem Berliner Marius Hanniske, der mit 18 Jahren schon 2,24 Meter überwunden hat, traut Thränhardt eine große Karriere
zu. "In diesem jungen Alter schon eine solche Höhe - das könnte was werden." Hanniske hat für das Langener Meeting
gemeldet und will sich vor den Augen von Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing für höhere Aufgaben empfehlen.
Absagen wegen Krankheit
Verletzungsbedingt für Langen abgesagt haben unterdessen der Leverkusener Christian Rhoden und der Niederländer
Wilbert Pennings. Dafür steht der Italiener Nicola Ciotti (Bestleistung 2,32 Meter) neu auf der Liste. Auch der Algerier
Hammad Abderahmane, der bei Olympia in Sydney die Bronzemedaille errang, hat sich nach einem Platz im Wettkampffeld
erkundigt. Meetingdirektor Carsten Decker möchte den Afrikaner unbedingt verpflichten. Natürlich fließen beim Volks-
bank-Meeting auch Antrittsgelder und Spesen. Ohne diese Form der Entlohnung könnte Carsten Decker die Weltspitze nur
schwerlich nach Langen locken
Ein besonderes Bonbon bietet der Veranstalter TV Langen seinem Schützling Bela Crämer an. Der Hochspringer möchte
am Sonntag seine Karriere im Leistungssport beenden und bekommt beim Meeting seine "Abschiedsversuche". Crämer
könnte bei 1,93 Meter in den Wettkampf einsteigen. "Wenn ich 2,05 Meter schaffen könnte, wäre das eine tolle Sache",
sagt Crämer. Der Student hat trotz seines Abschieds vom Leistungssport angekündigt, der Langener Bundesligamannschaft
weiterhin im Hoch- und Weitsprung zur Verfügung zu stehen.

NORDSEE ZEITUNG vom 14. Juni 2004
Sokolovsky knackt Weltjahresbestleistung
Ukrainer wiederholt Vorjahreserfolg - Rekord von Carlo Thränhardt
Von unserem Mitarbeiter Rainer Beuttenmüller
Langen. Für Andrey Sokolovsky ist die Hochsprunganlage am Langener Nordeschweg eindeutig sein Lieblingsplatz. 2003
gewann der Ukrainer erstmals das Volksbank-Hochsprungmeeting, gestern wiederholte er seinen Sieg und setzte mit der
Weltjahresbestleistung von 2,35 m noch ein Sahnehäubchen obendrauf. Über 1100 Zuschauer feuerten den Schlaks
stehend an, als er sich anschickte, mit seinem zweiten Versuch die Weltjahresbestleistung von 2,35 m zu knacken. Danach
kannte der Jubel keine Grenzen. Sokolovsky hüpfte überglücklich über die Anlage und ließ sich feiern. 3000 Euro Prämie
versüßten ihm den Sieg zusätzlich zu der Genugtuung, zumindest vorübergehend die Nummer 1 im Hochsprung in der Welt
zu sein.
Doch die Bestleistung von Sokolovsky war nicht der einzige, international zu beachtende Höhepunkt des 3. Langener
Meetings. Altmeister Carlo Thränhardt hatte sich zuvor in eine allerdings inoffizielle Rekordliste eingetragen. Der Mann aus
dem Dschungelcamp verbesserte die Bestmarke im Hochsprung aus den Stand um einen Zentimeter auf 1,61 m. Nach dem
geglückten Versuch probierte es der 46-Jährige auch über l,63 m, doch das war diesmal noch zu hoch. Die Laune verdarb
es dem früheren deutsche Hochsprung-As aber nicht. "Ich habe mit dem Veranstalter noch gar keine Prämie für den Rekord
ausgehandelt, das muss ich nun schnellstens nachholen", verkündete der mittlerweile in München lebende Kölner dem
staunenden Publikum.
Crämer beginnt bei 1,97 m
Beste Laune versprühte auch der Langener Lokalmatador Bela Crämer. Aus beruflichen Gründen muss der Student mit
dem Leistungssport aufhören. Als einziger stieg er bei 1,97 m in den Wettkampf ein und blieb über 2,03 m bis 2,05 m, die
er jeweils im ersten Versuch sicher bewältigte, auch allein. Erst bei 2,09 m bekam er Gesellschaft von sechs weiteren
Springern. Für Crämer war diese Höhe aber zugleich Endstation. Das Publikum würdigte seine Leistung. Immerhin hatte
Crämer im Trikot des TV Langen in den vergangenen fünf Jahren Titel als niedersächsischer und norddeutscher Meister
gesammelt und der Bundesliga-Mannschaft des TVL stets wertvolle Punkte verschafft. Das will Crämer auch in Zukunft
noch tun.
Der Wettbewerb stand ganz im Zeichen von Andrey Sokolovsky. Bei 2,17 m begann der Ukrainer den Wettbewerb. Bis
2,24 m schaffte er alle Höhen im ersten Versuch, ließ 2,27 m aus, überquerte die Olympianorm von 2,30 m mühelos, gönnte
sich bei seiner Vorjahres-Sieghöhe von 2,33 m erneut eine Pause und triumphierte schließlich im zweiten Versuch mit der
Weltjahresbestleistung von 2,35 m. Härtester Rivale von Sokolovsky war der Russe Aleksey Dmitrik, der erst bei 2,33 m
drei Mal riss. Ohne Fehlversuch blieb der deutsche Hoffnung Roman Fricke bis 2,27 m. Der Springer aus Leverkusen
scheiterte danach an 2,30 und landete auf Rang drei. Pechvogel der Veranstaltung, bei der Springer aus neun Nationen an
den Start gingen, war der Kanadier Kwaku Boateng. Nachdem er die 2,09 m sicher überquert hatte, stoppte ihn bei der
Höhe von 2,13 m eine Verletzung.
Ergebnisse 3. Volksbanken Hochsprung-Meeting:
1. Andrey Sokolovsky (Ukraine) 2,35 m - Weltjahresbestleistung; 2. Aleksey Dmitrik (Russland) 2,30 m; 3. Roman Fricke
(Leverkusen) 2,27 m; 4. Gennady Moroz (Weißrussland) 2,27 m; 5. Jaroslav Baba (Tschechien) 2,21 m; 6. Giulio Ciotti
(Italien) 2,21 m; 7. Tora Harris (USA) 2,17 m; 8. Martin Stauffer (Schweiz) 2,17 m; 9. Jesse de Lima (Brasilien) 2,17 m;
10. Jeffrey Caton (Kanada) 2,17 m; 11. Marius Hanniske (Berlin) 2,13 m; 12. Kwaku Boateng (Kanada) 2,09 m; 13. Bela
Crämer (Langen) 2,05 m.
Jumpy-Cup:
Schülerinnen: 1. Katrin Friedrich (VfL Stade) 1,57 m; ... 6. Jana Bindzus (TV Langen) 1,45 m; Schüler: 1. Steffen Roth-
mann (LG Weserbergland) 1,57 m.

NORDSEE ZEITUNG vom 14. Juni 2004
Marius Hanniske wird hoch gehandelt
Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing in Langen
Langen (rabe). Eine halbe Stunde vor Wettkampfbeginn kam Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing ins Stadion am Nord-
eschweg gehetzt. Bis zum Mittag hatte der Coach bei den nordrhein-westfälischen Jugendmeisterschaften in Wesel die Stars
von morgen beobachtet, jetzt hatte er Zeit für die Stars von heute.
Wegen der deutschen Teilnehmer Roman Fricke (Leverkusen) und Marius Hanniske (Berlin) war der Trainer nach Langen
gekommen. Aber auch die Konkurrenz wollte er sich genau ansehen. Denn Fricke hat vor wenigen Tagen im schweizer-
ischen Herzogenbuchsee die Olympia-Norm von 2,30 m geschafft und darf auf einen Start in Athen hoffen, wo er wohl ein-
ige der Langener Mitbewerber wieder treffen wird.
Zumindest formal, so Killing, war Langen eine Olympia-Qualifikation. Entschieden ist noch nichts, da noch weitere drei
Wettbewerbe ausstehen. So startet Roman Fricke am kommenden Wochenende mit dem deutschen Team beim Europacup
im polnischen Bydgosz. Dort soll er nach den Erwartungen seines ebenfalls in Langen anwesenden Heimtrainers Hans-Jörg
Thomaskamp seine Leistung in den Höhen um 2,30 m weiter stabilisieren, um den Traum von Athen weiter reifen zu lassen.
Auch den Berliner Youngster Marius Hanniske hat Bundestrainer Killing weiter auf der Rechnung. "Der Bursche ist das
derzeit größte Talent in Deutschland. Mit seinen 18 Jahren hat er glänzende Perspektiven." Zunächst soll das Talent aus der
Hauptstadt seine Fähigkeiten bei den Jugend-Europameisterschaften im italienischen Grosseto nachweisen, wo ihm der
Coach durchaus Medaillenchancen einräumt.
Ob er in Wesel einen neuen Star entdeckt hat, ließ Killing im Ungewissen. "Eine unserer Hauptaufgaben ist es, Talente aus-
findig zu machen und sie zu fördern", sagt Killing. Mal gibt er Tipps für das leistungsorientierte Training, mal rät er auch zu
einem Vereinswechsel, um beste Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung zu schaffen.

NORDSEE ZEITUNG vom 14. Juni 2004
In Kürze
Mehr Zuschauer und mehr Sponsoren
Langen (rabe). Das Volksbanken Hochsprung-Meeting steigert sich von Jahr zu Jahr. Nach 700 und 1 000 Zuschauern
säumten gestern über 1 100 Fans die Anlage. Auch der Etat der Veranstaltung hat sich vergrößert. Rund 47 000 Euro
wurden für die dritte Auflage veranschlagt. Neben dem Hauptförderer Volksbank Bremerhaven-Wesermünde eG engagier-
ten sich diesmal 64 Sponsoren. Im Vorjahr waren es noch 42.
Beifall für Hip-Hop und Breakdance
Langen (rabe). Zum festen Bestandteil des Hochsprung-Meetings gehören Vorführungen der Langener Tanzschule Jauch.
Den Beifall der Zuschauer verdienten sich gestern die Hip-Hop-Mädchen Mandy und Michelle. Auch eine Jungen-Format-
ion zeigte ihre Künste im Breakdance. Die Langener sind in dieser Disziplin immerhin Vizeweltmeister bei der Jugend,
Einen Händedruck vom Altmeister
Langen (rabe). Den Händedruck vom Altmeister hat sich Jana Bindzus verdient: Carlo Thränhardt gratulierte der jungen
Langenerin zu ihrem sechsten Platz im Jumpy-Cup. Thränhardt plauderte in einem Interview mit Stadionsprecher Harald
Graw auch über sein Leben nach dem Leistungssport. "Mit 34 habe ich erkannt, das ich meinen Zenit Überchritten hatte.
Das war der Zeitpunkt zum Aufhören"

NORDSEE ZEITUNG vom 26. Juni 2004
Zusammenarbeit wird wohl fortgesetzt
Der vierten Auflage des Hochsprung-Meetings steht nichts entgegen - Ziel sind 1500 Besucher
Langen (rabe). Der vierten Auflage des Volksbank-Hochsprung-Meetings in Langen steht wohl nichts entgegen. "Wir
werden einen gemeinsamen Weg finden, sagte Dieter Menke vom Vorstand der Volksbank Bremerhaven-Wesermünde eG
nach einer ersten Bestandsaufnahme. Zwar bedauert er wie Cheforganisator Carsten Decker den doch etwas enttäusch-
enden Zuschauerzuspruch, doch das Konzept habe sich bewährt.
Die endgültige Entscheidung des Hauptsponsors Volksbank Bremerhaven-Wesermünde ist noch nicht gefallen. Deutlich
signalisiert aber wird die Bereitschaft, die seit 2001 bestehende Zusammenarbeit fortzusetzen. Zunächst jedoch muss die
Abrechnung der Veranstaltung vom 13. Juni vorliegen. In dieser Hinsicht ist Decker optimistisch. "Wir werden mit dem Etat
von 47 000 Euro hinkommen." Die Zuversicht des Cheforganisators begründet sich nicht allein auf die Ausgabenpolitik
seines Teams. Mut macht Decker vor allem, dass in wesentlichen Punkten eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu ver-
zeichnen ist, Die Zahl der Sponsoren hat sich von 42 auf 64 erhöht und auch die Zuschauerzahl ging leicht nach oben. Mit
rund 1100 Besuchern kamen 250 mehr als 2003. Doch die Tribünen für insgesamt 1200 Zuschauer wiesen noch Lücken
auf, die bei einer Neuauflage unbedingt geschlossen werden sollen.
Mit 5000 Flyern bei leichtathletischen Großveranstaltungen hat das Organisationskomitee des TV Langen für das Meeting
im Vorfeld geworben. Auf der Internetseite wurden die Fans neugierig gemacht. Diese Werbemaßnahmen können in Zu-
kunft verbessert werden, weiß Decker. Dabei wird auch das positive Echo der Veranstaltung helfen. Prominente Unter-
stützung bekommen die Langener von der Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes Rita Girschikofsky.
Lobende Worte
Sie fand lobende Worte für die gezeigten Weltklasseleistungen, für den Jumpy-Cup der B-Schüler und die gelungene Prä-
sentation. Auch die deutsche Hochsprung-Legende Carlo Thränhardt gab dem Meeting sehr gute Noten. Der Wahl-
Münchener, der am 13. Juni den inoffiziellen Weltrekord im Hochsprung aus dem Stand auf 1,61 m steigerte, attestierte
den Langenern, dass sie bei ihrer dritten Veranstaltung schon "erheblich weiter seien als Eberstadt". Das dortige Meeting
hatte Thränhardt über Jahre hinweg zu einer weltweit beachteten Veranstaltung aufgebaut. Der früher für den ASV Köln
startende Hochspringer hatte seine Kontakte in der internationalen Hochsprung-Szene spielen lassen und die Elite nach
Eberstadt gelockt. Thränhardt hat den Langenern seine Hilfe angeboten. Als Moderator würde sich der 46-Jährige zur Ver-
fügung stellen, um den Ruf der Veranstaltung zu stabilisieren und weiter zu steigern. Mit Fachwissen und emotionsgeladener
Kommentierung des Wettkampfgeschehens könnte Tränhardt das Publikum anheizen. Vor allem dann, wenn 2005 der
Olympiasieger von Athen am Nordeschweg starten sollte.
Internationale Aufmerksamkeit hat Langen schon in diesem Jahr genossen. Die Siegerhöhe des zweimaligen Meeting-
Gewinners Andrej Sokolovsky von 2,35 m bedeutete im Olympiajahr Weltjahresbestleistung. Damit wurde das Eröff-
nungjahr 2001 getoppt, als Ex-Weltmeister Martin Buß mit 2,33 m eine deutsche Jahresbestleistung vorgelegt hatte.
Trotz des Schulterklopfens haben die Verantwortlichen einige Schwachpunkte ausgemacht, die bei der vierten Auflage ab-
gestellt werden sollen. Die Beschilderung von den Parkplätzen zur Wettkampfstätte, die Gestaltung des Eingangsbereichs,
die Präsentation der Sponsoren und die optische Dekoration der Versorgungsstände sollen noch zuschauerfreundlicher ge-
staltet werden. Damit will das 40-köpfige Organisationskomitee des TV Langen um Carsten Decker im kommenden Jahr
die erhoffte Zuschauerzahl von 1500 dann endlich erreichen.

NORDSEE ZEITUNG vom 25. September 2004
Langen in der Weltrangliste auf Platz Vier
Leichtathletik: Hochsprung-Meeting im nationalen Vergleich hinter Eberstadt auf Rang Zwei
Langen (nz). Eine besondere Anerkennung hat das Internationale Volksbank-Hochsprung-Meeting in Langen erfahren.
Nach Auswertung der IAAF (Weltleichtathletik-Verband) rangiert das Langener Meeting in der Weltrangliste nun an vierter
Stelle hinter Eberstadt, Bästad (Schweden) und Herzogenbuchsee (Schweiz).
In Deutschland ist man hinter dem tradtionellen Hochsprung-Meeting in Eberstadt an zweiter Stelle. Besonders bemerkens-
wert ist die Gesamtdarstellung aller internationalen Springer- und Werfermeetings (also Spezialmeetings), wo das Langener
Volksbank-Hochsprung-Meeting an neunter Stelle rangiert. Dieses Ergebnis bestätigt natürlich auch die professionelle
Arbeit in Langen und stellt eine besondere Motivation für die nächsten Jahre dar. Komplettiert werden diese positiven Er-
gebnisse durch die Aussage der Volksbank-Führung, wo man dem Veranstalter eine 3-Jahres-Bindung mit höherem Budget
in Aussicht gestellt hat.
Weiterhin professionell
Somit steht dem weiteren professionellen Verlauf in der Stadt Langen nichts mehr entgegen. Vielleicht gelingt es den
Langenern sogar, sich im nächsten Jahr ganz oben in der internationalen Meeting-Tabelle festzusetzen. Ziel ist es, den
Olympiasieger von Athen, Stefan Holm aus Schweden, nach Langen zu holen.
Bemerkenswert ist, dass die EWE-Athletics (Cuxhaven) in der internationalen IAAF-Tabelle auf Platz 53 der Grand-Prix-
Meetings (Vollmeetings) geführt werden. Somit haben sich zwei Leichtathletik-Meetings im Cuxland positioniert.

NORDSEE ZEITUNG vom 3. November 2004
Ziel ist Platz zwei in der Welt
Leichtathletik: Volksbank bindet sich drei Jahre an Hochsprung-Meeting / Jumpy-Cup gestrichen
Langen (rabe). Aller guten Dinge sind drei. Für Langen gilt diese Binsenweisheit nicht. Dort wird die Zahl der guten Dinge
weitergeschrieben.
Zumindest was das Internationale Volksbank-Hochsprung-Meeting angeht. Nach drei Jahren soll die
Erfolgsgeschichte weitergehen. Mit einem Dreijahresvertrag will die Volksbank Bremerhaven-Wesermünde eG das Fort-
bestehen des Meetings absichern. Die Verhandlungen über ein langfristiges Engagement des Geldinstituts mit dem Ausrichter
TV Langen und dem Veranstalter Agentur Executive Sports stehen kurz vor dem Abschluss.
Für drei Jahre will sich die Volksbank zunächst binden. Das stellte Vetriebsleiter Frank Koschuth auf einem Empfang in
Aussicht, den das Veranstalterteam um Carsten Decker in der Gaststätte Friedrichsruh für Sponsoren und Mitarbeiter gab.
Koschuth ließ dabei auch anklingen, dass über Änderungen im Programm nachgedacht werde, um Langen in der Rangliste
der bedeutendsten Hochsprung-Meetings noch weiter nach vorne zu bringen.
Wie im Märchen
Die Erfolgsgeschichte der Veranstaltung liest sich schon jetzt wie ein Märchen. Nach der dritten Auflage im Juni 2004 hat
Langen den vierten Platz in der weltweiten Rangliste erobert. Vor den Langenern stehen nur Eberstadt, ein Meeting in der
Schweiz und eines in Schweden. Die Schweizer und die Schweden könnten im komnmenden Jahr überholt werden. Um das
Ziel, Platz zwei hinter Eberstadt zu erreichen, soll das Programm geändert werden. Gestrichen wird der Jumpy-Cup für den
Nachwuchs. Trotz intensiver Bemühungen ist es nicht gelungen, diesen Wettbewerb bei den niedersächsichen Nachwuchs-
Leichtathleten als einen der Saisonhöhepunkte zu installieren. Deshalb setzt man künftig verstärkt auf die internationale
Karte. Zu den zwölf Spitzenathleten des Männer-Wettbewerbs sollen acht international hochkarätige Frauen ihr Können
auf der Anlage am Nordeschweg demonstrieren. Zudem will man die Publikumsnähe mit einem Prominenten-Springen ver-
stärken. Je drei Starter aus der Politik und der Wirtschaft sowie eine Frau und ein Mann aus dem Publikum sollen ihr
Können zeigen.
Für die vierte Auflage, deren Termin derzeit mit anderen internationalen Hochsprung-Wettbewerben abgestimmt wird, wird
die Agentur Executive Sports, die Carsten Decker gegründet hat, als Veranstalter auftreten.
Langen bleibt Ausrichter
Ausrichter bleibt der TV Langen, der damit als Verein aber kein finanzielles Risiko tragen muss. Diese Konstruktion lobte
TV-Vorsitzender Steffen Tobias. Er sicherte ebenso wie Stadtdirektor Burgfried Stölting zu, die Veranstaltung nach allen
Kräften zu unterstützen. Stölting verwies dabei auch auf die überregionale Bedeutung des Meetings, die der Stadt Langen
zugute komme.
Geändert wird bei der vierten Auflage die Preisgestaltung. Künftig wird es nur noch eine einheitliche Eintrittskarte zum Preis
von fünf Euro geben. Kinder bis sechs Jahre sind weiterhin frei. Den Einnahmeüberrschuss aus den Eintrittskarten wird der
Veranstalter einer Langener Institution zukommen lassen.
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