1. Internationales Volksbank Hochsprung-Meeting
Landesoffener Schüler Jumpy-Cup
am 24. August 2002 in Langen

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Website der Veranstaltung          Neuste (Presse)-Berichte vom 28.09.            Zur Startseite
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
NORDSEE ZEITUNG vom 30. November 2001
Ein Hochsprung-Meeting für die Weltklasse
Der TV Langen hat ehrgeizige Ziele - Wettkampf findet erstmals am 24. August 2002 statt - Schub für die Region
Langen. Was sich südlich der Mainlinie seit Jahren als Zuschauermagnet erweist, soll nun auch im Norden der Republik einen festen Platz bekommen. Der TV Langen plant für den 24. August 2002 ein international hochkarätig besetztes Hoch- sprung-Meeting. Zwölf Athleten der Spitzenklasse sollen auf der Anlage am Nordeschweg springen. Zwölf ist nicht ganz richtig, denn ein zusätzlicher Platz ist für den Lokalmatador Bela Crämer reserviert.
Ein 12-köpfiges Organisationsteam (OK) des TV Langen und des Hauptsponsors Volksbanken Bremerhaven-Wesermünde hat bereits genaue Vorstellungen davon, wie der Veranstaltung am Sonnabend, 24. August 2002, ablaufen soll.
Ein Hochsprung-Festival mit umfangreichem Rahmenprogramm soll es werden.
So wird vor den Spitzenathleten ab 13.30 Uhr der Nachwuchs sein Können zeigen. Landesoffen ist ein Jumpy-Cup für die Altersklassen der Schüler W 12/13 und M 12/13. Das Startrecht für zwölf Teilnehmer wird nach der laufenden Rangliste erteilt.
Die Spitzenathleten treten dann ab 16 Uhr an. Gesprungen wird auf den Basketballfeldern des TV Langen am Nordeschweg,
um die herum in U-Form Tribünen für 2000 Zuschauer aufgebaut werden. Hautnah können die Fans die Bemühungen der Athleten erleben, sich ab der Einstiegshöhe von 2,05 m in größere Höhen zu schrauben.
Rund 50 000 Mark hat das OK für die Veranstaltung veranschlagt. Etwa 20 000 Mark können bereits durch Zusagen des Hauptsponsors und der Stadt Langen, die das Vorhaben wie der Hauptverein TV Langen voll unterstützt, als gesichert ange- sehen werden. Weitere Sponsoren werden angesprochen. Vielleicht findet sich darunter auch ein Geldgeber, der eine mit seinem Logo versehene neue Hochsprungmatte finanziert. Das wäre einer der größten Wünsche von OK-Sprecher Carsten Decker.
Homepage eingerichtet
Mit einer eigens eingerichteten
Homepage will das OK bundes- und weltweit auf das Langener Meeting hinweisen. Die Unterstützung des Deutschen Leichathletik-Verbandes und des niedersächsischen Verbandes ist dem OK gewiss. Auch erste Kontakte zu den Athleten, die ihre Europameisterschaften vom 6. bis 11. August in Stuttgart austragen, sind geknüpft. So hat der Manager von Weltmeister Martin Buß angedeutet, dass der Termin gut passen würde. Vorausgesetzt keine Verletzung macht einen Strich durch die Terminplanung.
Einen Schub für die Leichtathletik in der Region versprechen sich die Organisatoren vom Auftritt der Ausnahmekönner. Erhoffte finanzielle Überschüsse sollen der Nachwuchsarbeit zu Gute kommen.
(rabe)

NORDSEE ZEITUNG vom 28. Juni und 2. Juli 2002
Sprungmatte für Weltrekord ausgelegt
Vorbereitungen für das 1. Volksbanken Hochsprung-Meeting in Langen laufen auf Hochtouren
Langen. Das Internet macht es möglich: Aus aller Welt wird die Internetseite des TV Langen, die auf das 1. Volksbanken Hochsprung-Meeting am 24. August hinweist, angeklickt. Aus Neugier wie etwa aus Australien, zur Kartenbestellung aus Deutschland oder auch von Athleten, die nach Startbedingungen fragen. Zwei türkische Hochspringer bekundeten über das elektronische Medium ihr Interesse, einen geplanten Start beim Meeting in Rehlingen mit einem Tripp nach Langen zu ver-
binden. Die könnten sogar in den Genuss einer Startberechtigung kommen, denn das Organisationskomitee (OK) des TVL um Carsten Decker hat die ursprüngliche Teilnehmerbeschränkung auf zwölf Springer aufgehoben, “15 bis 20", so Decker,
könnten es werden, die am 24. August die Einstiegshöhe von 1,97 m überfliegen wollen.
Das Interesse der internationalen Hochsprung-Asse wächst stetig. Daran ist das Sieggeld von 4000 Euro, aber auch eine von
den Volksbanken ausgesetzte Leistungsprämie Schuld, die von der erreichten Höhe abhängt.
Ausgezahlt hat sich für den TVL der Kontakt zu einem international tätigen Athletenberater. Er schnürt den Langenern ein Starterpaket, das den finanziellen Rahmen nicht sprengt. Zwei Russen, zwei Tschechen, zwei Italiener, ein Niederländer und ein Brite stehen bislang auf der Liste. Hinzu kommt die deutsche Elite. Weltmeister Martin Buss will sich ebenso wie Wolf-
gang Kreißig aber erst nach den deutschen Meisterschaften in Bochum endgültig entscheiden. Nach auskurierter Stirn-
höhlenentzündung ist der Start von Lokalmatador Bela Crämer dagegen klar.
Nicht nur bei der sportlichen Besetzung des Meetings hat das OK große Fortschritte zu verzeichnen, auch hinsichtlich der
Sponsoren läuft alles bestens. So hat der Energiekonzern EWE für 6 700 Euro eine international anerkannte Hochsprung-
matte gesponsert, damit auch Weltrekorde am Nordeschweg gültig sein würden.
Zügig voran gehen auch die Vorbereitungen auf der Anlage. Der Landkreis hat das Kleinspielfeld, auf dem die Springer an-
laufen, erneuert. Tribünen für 400 Zuschauer sind fest aus Cuxhaven zugesagt. Eine zweite Tribüne gleicher Größenordnung
soll kommen. Eine große Anzeigetafel ist ebenfalls in Arbeit.
800 Tribünenplätze
Vorbereitungen für Hochsprung-Meeting laufen
Langen. Der Etat ist gesichert, Athleten der Spitzenklasse stehen bereit, der Run auf die Karten hat eingesetzt. Die Organi_
satoren des 1. Volksbanken Hochsprung-Meetings in Langen am 24. August können durchatmen.
800 Sitzplätze will das Organisations-Komitee (OK) um Carsten Decker den Zuschauern bieten. 400 sind sicher, dafür kommt die Tribüne aus Cuxhaven. Eine zweite Tribüne gleicher Größenordnung steht noch in Frage. Die Veranstalter des Cuxhavener Sportfestes "Weltklasse hinter dem Deich" wollen diese Sitzplätze eventuell nach Celle verkaufen. Kommt es nicht zu diesem Deal, wird auch diese Tribüne in Langen aufgebaut.
Zusätzlich stellen die Veranstalter eine VIP-Tribüne und Bänke für die Fans auf. Auf der VIP-Tribüne können die Sponsoren
das Spektakel. verfolgen. Viele kleinere und große Sponsoren hat das OK eingeworben. Im Zuge dieser Werbeaktion
haben sich bereits Firmen gemeldet, die im kommenden Jahr mit einsteigen wollen.
Auf einer riesigen Anzeigetafel werden die Zuschauer über Reihenfolge der Springer, Fehlversuche und aktuellen Stand des Wettbewerbs informiert.
Nicht nur die sportlichen Leistungen, sondern auch eine Tombola sollen die Fans anlocken, die sich auch auf einen große
Abschlussparty mit der Band After T freuen dürfen.
Bei der Gestaltung der Eintrittspreise hat das OK auch an Familien gedacht. Für zwei Erwachsene und zwei Kinder werden 15 Euro verlangt. Jugendliche bis 16 Jahre zahlen 5 Euro, das Ticket für Erwachsene kostet 9 Euro.

NORDSEE ZEITUNG vom 20. Juli 2002
Weltmeister springt in Langen
Mündliche Zusage von Martin Buss für das 1. Volksbanken-Meeting
Langen. Die deutsche Hochsprung-Elite hielt Wort. Nach den nationalen Meisterschaften gab das Spitzen-Trio Buss, Rhoden und Fricke den Veranstaltern des 1. Volksbanken Hochsprung-Meetings in Langen die mündliche Zusage, sich am
24. August auf der Anlage am Nordeschweg in die Höhe zu schrauben.
Das Trio von Bayer Leverkusen hatte bei den Titelkämpfen in Bochum-Wattenscheid die Medaillen unter sich ausgemacht. Wie es einem Weitmeister zukommt, hatte sich Martin Buss den Titel mit 2 ,25 Metern geholt. Das deutsche Hochsprung-As
kommt immer besser in Fahrt. Die bisherige Saisonentwicklung lässt darauf schließen, dass Buss seine Höchstforrn bei der Europameisterschaft in München vom 6. bis 11. August erreicht haben wird. Vielleicht kommt der Weltmeister von Edmon-
ton ja mit dem frischen Ruhm eines Europameisters nach Langen.
Mit Buss sollen auch seine Vereinskameraden Christian Rhoden und Roman Fricke die Reise in den Landkreis Cuxhaven antreten. Beide schafften in Bochum 2,18 m und scheiterten an der Folgehöhe von 2,21 m nur knapp. Rhoden hat immerhin schon eine Besthöhe von 2,23 m in dieser Saison im Wettkampfprotokoll stehen.
Fest unter Vertrag hat das Langener Organisationskomitee um Carsten Decker den derzeit Weltbesten Junior Jaroslav Baba
aus Tschechien. Der momentan bei den Junioren-Weltmeisterschaften auf Jamaika weilende 18-Jährige hat eine Besthöhe
von 2,27 m. Er gilt als Ausnahmetalent.
Voll in den Vorbereitungen auf das Meeting steckt Lokalmatador Bela Crämer. Nach auskurierter Verletzung kommt er
langsam wieder in Schwung. Auch der niedersächsische Landesmeister Eike Onnen aus Hannover trainiert intensiv für seinen
Start in Langen.
Der Wettbewerb der Asse beim 1. Volksbanken Hochsprung-Meeting am Nordeschweg beginnt am 24. August um 16 Uhr.
Zuvor werden die Zuschauer durch ein buntes Rahmenprogramm und einen Nachwuchs-Wettbewerb eingestimmt.

NORDSEE ZEITUNG vom 3. August 2002
Spitzenathleten treten in Langen an
Bela Crämer erwartet “Gänsehautfeeling”
Langen. Das Internationale Hochsprung-Meeting in Langen dürfte den 1500 erwarteten Zuschauern "wirklich Gänsehaut-
feeling" bescheren, glaubt Lokalmatador Bela Crämer. Nur selten ließen sich Spitzenathleten wie Martin Buß aus solcher Nähe beobachten wie am 24. August.
16 Springer aus sieben Nationen treten in Langen an, darunter neben Buß (2,36 m), dem amtierenden Weltmeister, die in diesem Jahr sehr stark springenden Brüder Jan (2,30 m) und Tomas Janku (2,32 m) aus Tschechien, der US-Amerikaner Tora Harris (2,31 m) und die erst 18-jährige tschechische Nachwuchshoffnung Jaroslav Baba (2,27 m).
Gesprungen wird auf der Basketballanlage des Sportzentrums Nordeschweg, die vom Landkreis eigens für das Meeting der
deutschen und internationalen Hochsprung-Elite mit neuem Tartan-Belag ausgestattet wurde. Als Hauptsponsor ist die Volks-
bank Bremerhaven-Wesermünde eingesprungen. Für Vorstandsmitglied Dieter Menke ist "entscheidend, dass guter Sport geboten wird und das die Atmosphäre gut wird". Dann könne er sich vorstellen, aus dem Leistungsvergleich der Hoch-
springer-Elite in Langen eine "Dauereinrichtung" werden zu lassen. (ger)

NORDSEE ZEITUNG vom 21. August 2002
Langen freut sich auf Springerelite
Buß lässt sich erst nach dem Meeting operieren
Langen. Die Tribünen stehen, das Programm ist minutiös ausgearbeitet. Was jetzt noch zum 1. Volksbanken-Hochsprung-
Meeting in Langen fehlt, sind die Athleten. Doch keine Sorge: Am Sonnabend wird sich ein Feld von Spitzenkönnern dem
Publikum auf der Anlage am Nordeschweg präsentieren.
Allen voran Weltmeister Martin Buß. Der "Flieger" aus Leverkusen will mit Familie an die Nordseeküste reisen. Wenn die
verflixte Patellasehne dann noch Ruhe gibt, steht einem Höhenflug nichts mehr entgegen. Schmerzen an der Sehne haben Buß
in der laufenden Saison immer beeinträchtigt. Doch das hat den Champion nicht davon abgehalten, bei der EM in München
mit 2,25 Meter noch Platz sieben zu belegen. Beim Meeting in Eberstadt am vergangenen Wochenende kam Buß mit 2,24
Meter auf Platz acht und fällte dann eine Entscheidung. Kommende Woche will er sich in Berlin operieren lassen. Doch da-
vor steht der Start in Langen, den will sich Buß auf gar keinen Fall nehmen lassen.
Noch steht das Teilnehmerfeld nicht exakt fast. Verletzungen haben den Schweizer Frederic Schinz (Bestleistung 2,23 m)
und den Wetzlarer Sebastian Knopp (2,16 m) zur Absage gezwungen. Doch der Veranstalter wird für hochwertigen Ersatz
sorgen. Verhandlungen mit dem Griechen Papakostas (2,37 m) laufen. Außerdem hat Bundestrainer Wolfgang Kieling das
Organisationskornitee des TV Langen um Carsten Decker gebeten, dem Junior Tim Riedel (2,14 m) eine Startmöglichkeit
einzuräumen. Auch der Russe Pjotr Braiko (2,35 m) ist im Gespräch.
Bisher stehen fest auf der Starterliste: Dalton Grant (Großbritannien) Bestleistung 2,37 m; Martin Buß (Leverkusen) 2,36 m;
Tora Harris (USA) 2,31 m; Wilbert Pennings (Niederlande) 2,31 m; Jan Janku (Tschechien) 2,30 m; Jaroslav Baba
(Tschechien) 2,27 m; Tomas Janku (Tschechien) 2,26 m; Jeffrey Caton (Kanada) 2,25 m; Patrick de Paepe (Belgien) 2,25
m; Kemal Güner (Türkei) 2,23 m; Roman Fricke (Leverkusen) 2,20 m; Niklas Frank (Fürth) 2,16 m; Eike Onnen (Hann-
over) 2,15 m; Bela Crämer (TV Langen) 2,14 m.
Die Einstiegshöhe für den Wettbewerb ist 1,97 Meter. Lokalmatador Bela Crämer wird sich dabei wohl schon über die
Latte schwingen. Im Training ist er zuletzt immer besser in Form gekommen und will vor heimischem Publikurn zeigen, was er
drauf hat. Gesteigert wird danach immer um vier Zentimeter.
Die Big Band Bremerhaven wird am Sonnabend um 12 Uhr die Veranstaltung eröffnen. Sportlich geht es um 13.30 Uhr los.
Die zwölf besten niedersächsischen Nachwuchsathleten bis zwölf Jahre kämpfen um den Jumpy-Cup.
Nach Darbietungen einer Dance Group beginnen die Hauptakteure dann gegen 15.15 Uhr mit dem Einspringen, ehe sie um
15.45 Uhr von Moderator Harald Graw dem Publikum vorgestellt werden. Ab 16 Uhr wird es dann ernst: Die Jagd auf den
Meeting-Rekord wird gestartet. (rabe)

Veranstalter-Info vom 22. August 2002
Eberstädter Verhältnisse ?
Alle Leichtathletik-Freunde sind herzlich eingeladen zum 1. Internationalen Weltklasse Hochsprungmeeting am 24.08.2002,
ab 15.00 Uhr (Schüler Jumpy-Cup ab 13 Uhr), auf der Nebenanlage (Arena vom Feinsten) des TV Langen. Das Feld steht
jetzt erst offiziell mit dem 22.08. fest:
Das Starterfeld:
Martin Buß         Leverkusen      2,36 m
Tora Harris        USA             2,31 m   (In Eberstadt 2,30 m)
Dalton Grand       England         2,37 m
Jan Janku          Tschechien      2,30 m
Aleksey Kravtsov   Russland        2,31 m   (Studentenweltmeister 2001)
Pyotr Braiko       Russland        2,31 m   (In Eberstadt 2,30 m)
Marko Aleksejev    Estland         2,27 m
Sebastian Kneifel  Dillenburg      2,12 m
Tim Riedel         Neubrandenburg  2,14 m
Roman Fricke       Leverkusen      2,20 m
Jaroslav Baba      Tschechien      2,27 m   (Bester Junior)
Jeffrey Caton      Kanada          2,25 m
Patrick de Paepe   Belgien         2,25 m
Bela Crämer        TV Langen       2,14 m
(Noch Änderungen möglich)
Wenn möglichst viele Zuschauer kommen und sich diesen Leckerbissen auf engsten Raum nicht entgehen lassen, dann hat
das Meeting Zukunft und wird vielleicht das Eberstadt des Nordens. Der Kartenvorverkauf läuft auf jeden Fall in die richtige
Richtung. Frühzeitiges Erscheinen sichert die besten Sitzplätze!
Abends gibt es noch eine zünftige Abschlussfeier mit Live Musik und Biergartenstimmung!

NORDSEE ZEITUNG vom 23. August 2002
Spitzensport beim Hochsprung-Meeting garantiert
Der TV Langen hat seinen Ruf als Leichtathletik-Hochburg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Am kommenden Sonnabend,
24. August, richtet der Klub auf der Anlage am Nordeschweg ein international besetztes Hochsprung-Meeting aus.
Die Leichtathleten werden dabei intensiv unterstützt von der Volksbank Bremerhaven-Wesermünde. Die Veranstalter sind
stolz darauf, mit Martin Buß den aktuellen Weltmeister präsentieren zu können. Der Leverkusener holte sich im vergangenen
Jahr im kanadischen Edmonton die Goldmedaille und dürfte in Langen zu den großen Favoriten gehören.
Als Lokalmatador geht Bela Crämer ins Rennen. Der Hochspringer hält mit 2,14 Metern den Platzrekord. Den dürfte er
allerdings am kommenden Sonnabend verlieren. Neben Buß muss auch Dalton Grant zum engeren Favoritenkreis gezählt
werden. Der Brite gilt als Spaßvogel der Szene, der durch seine sympathische Art jedes Publikum begeistern kann. Da zu-
dem seine sportliche Leistung stimmt, dürfen sich die Zuschauer auf eine tolle Show freuen. Insgesamt gehen 18 Teilnehmer
an den Start. Die Einstiegshöhe liegt bei 2,05 Metern.
Das Hochsprung-Meeting findet auf dem Freiluft-Basketballfeld hinter der Turnhalle statt. Eigens für den Wettkampf wurde
die Fläche saniert und wettkampftauglich gemacht. Auch die Sprungmatte genügt internationalen Ansprüchen. Das Energie-
unternehmen EWE machte den Kauf einer neuen Matte möglich. In Langen können nun auch Rekorde und Jahresbest-
marken anerkannt werden.
Die Zuschauer können den Wettkampf aus nächster Nähe verfolgen. Der TV Langen baut Sitzplatztribünen auf, die eine ab-
solute Nähe zu den Athleten versprechen. Nicht nur die internationalen Spitzenathleten haben ihren großen Auftritt in Langen.
Auch der Nachwuchs darf über die Stange hüpfen.
Der TV Langen richtet im Vorfeld des Meetings den Jumpy-Cup für Kleinathleten bis zwölf Jahre aus..

NORDSEE ZEITUNG vom 24. August 2002
Ab 2,30 Höhe wird zusätzlich kassiert
Klassefeld beim 1. Volksbank-Hochsprungmeeting heute in Langen
Langen. Vorstandsmitglied Dieter Menke von der Volksbank Bremerhaven-Wesermünde wurde es gestern beim Besichti-
gungstermin im schmucken Hochsprung-Stadion am Langener Nordeschweg ganz anders. Trainer Peter Serowinski hatte die
Latte zunächst auf 2,30 m legen lassen. Bei dieser Höhe aber beginnt für den Sponsor Volksbank die "Schmerzgrenze". Die
Aktiven, die diese Höhe meistern, kassieren nämlich eine Zusatzprämie von 1500 Euro, die das Geldinstitut berappen muss.
Als erster Aktiver fand sich gestern Nachmittag der Kanadier Jeffrey Caton auf der Anlage ein. Mit dem Zug in Bremer-
haven angekommen, gab es für ihn nur ein Ziel. Er wollte das Stadion sehen, in dem er heute seine persönliche Bestleistung
von 2,25 m zu überbieten versucht. Am Abend nutzten die Russen Alexej Kravtsov und Piotr Braiko die Arena für erste
Sprünge.
14 Hochspringer wollen beim 1. Volksbank-Hochsprungmeeting heute Nachmittag ab 16 Uhr das Publikum und den Ver-
anstalter TV Langen so begeistern, dass eine Neuauflage im kommenden Jahr unumgänglich wird. Angeführt wird das Teil-
nehmerfeld von Weltmeister Martin Buß aus Leverkusen. Nach seiner persönlichen Bestleistung von 2,36 m ist er allerdings
nur die Nummer zwei hinter den Briten Dalton Grant (2,37 m) vor dem Russen Pjotr Braiko (2,35 m). Tora Harris (USA)
und Studenten-Weltmeister Alexej Kravtsov (Russland/je 2,31 m) folgen.
Die weiteren Starter: Jan Janku (2,30 m), Jaroslav Baba (beide Tschechische Republik/ 2,27 m), Marko Aleksejev (Est-
land/2,27 m), Jeffrey Caton (Kanada/2,25 m), Patrick de Paepe (Belgien/2,25 m), Kemal Güner (Türkei/2,23 m), Roman
Fricke (Leverkusen/2,20 m), Eike Onnen (Hannover/2,15 m) und Lokalmatador Bela Crämer (Langen/2,14 m).
Sportlich eröffnet wird das Hochsprung-Festival um 13.30 Uhr mit den Jumpy Cup der zwölf besten 12-jährigen Hoch-
springer aus Niedersachsen.
(rabe)

1. Int. Hochsprung-Meeting in Langen am 24. Auguat 2002
Buß glänzt mit persönlicher Jahresbestleistung von 2,30 m
EM-Siebter kassiert vor Patellasehnen-OP Zusatzprämie von 1500 Euro
Bremerhaven (hes). Der Hochsprung-EM-Siebte Martin Buß (2,25 m) hat beim 1. Volksbank-Hochsprung-Meeting am
Sonnabend in Langen mit persönlicher Jahresbestleistung von 2,30 Meter das absolute Glanzlicht gesetzt. Der Leverkusener,
der sich der notwendigen Operation an seiner schmerzhaften Patellasehne erst nach dem Meeting unterziehen wird, kassierte
bei der Meeting-Premiere als einziger der 13 Hochspringer die ab 2,30 m ausgesetzte Zusatzprämie von 1500 Euro.
Die Plätze 2, 3 und 4 belegten Jan Janku (Tschechien), sein Landsmann Jaroslav Baba und Tora Harris (USA) mit 2,23 m.
Der früher für den SV Werder Bremen startende Bruchhausen-Vilsener Roman Fricke (Leverkusen) wurde Sechster mit
2,13 m, mit 2,09 Metern der Jugendliche Tim Riedel (Neubrandenburg) Zehnter, der Jugendliche Sebastian Kneifel (Dillen-
burg) Elfter und der Bremerhavener Lokalmatador Bela Crämer (TV Langen) mit Jahresbestleistung Zwölfter.
Die Ergebnisse:
1.  Martin Buß        Bayer Leverkusen    2,30 m
2.  Jan Janku         Tschechien          2,23 m
3.  Jaroslav Baba     Tschechien          2,23 m
4.  Tora Harris       USA                 2,23 m
5.  Aleksey Kravtsov  Russland            2,20 m
6.  Roman Fricke      Bayer Leverkusen    2,13 m
7.  Patrick de Paepe  Belgien             2,13 m
8.  Jeffrey Caton     Kanada              2,13 m
9.  Dalton Grand      England             2,09 m
10. Tim Riedel        SC Neubrandenburg   2,09 m
11. Sebastian Kneifel CVJM-SG Dillenburg  2,09 m
12. Bela Crämer       TV Langen           2,09 m
    Pyotr Braiko      Russland            o.g.V.

NORDSEE ZEITUNG vom 26. August 2002
Der Weltmeister zeigt es der Konkurrenz
Martin Buß gewinnt Langener Hochsprungmeeting mit Jahresbestleistung
Langen. Um 18.03 Uhr war das Publikum nicht mehr zu halten. Stehend feierte es Weltmeister Martin Buß beim 1. Volks-
bank-Hochsprungmeeting in Langen. Deutsche Jahresbestleistung mit 2,30 m sprang der Leverkusener vor 700 Zuschauern
und holte sich die Sonderprämie von 1500 Euro.
Entschieden war der Wettbewerb schon zuvor. Als einziger hatte Buß die Höhe von 2,26 m gemeistert. Bundestrainer Wolf-
gang Killing sah seine Prognose bestätigt. "Der Sieg geht hier nicht unter 2,30 m weg", hatte er prophezeit. Allerdings hatte
Killing dabei nicht an einen deutschen Springer gedacht. Auch nicht an Buß, dem er nach einer von Kniebeschwerden ge-
prägten durchwachsenen Saison diese Höhe nicht unbedingt zugetraut hatte.
Doch der 26-Jährige belehrte seinen Coach eines Besseren. Der Weltmeister ließ sich vom begeisterten Publikum mitreißen
und setzte in seinem letzten Saison-Wettkampf einen gelungenen Schlusspunkt. Heute wird sich Buß in Berlin untersuchen
und wahrscheinlich dann auch operieren lassen.
Martin Buß legte in Langen einen tadellosen Wettkampf hin. Bei 2,17 m stieg er ein. Alle Höhen bis 2,30 m übersprang er im
ersten Versuch. Bis zur Höhe von 2,26 m hatte der Leverkusener noch Konkurrenz. Der 18-jährige Jaroslav Baba
(Tschechische Republik) musste bei dieser Höhe passen. Tora Harris (USA) und Jan Janku scheiterten zwei Mal, versuchten
sich vergebens an 2,28 m. Zu hoch pokerte der Russe Pjotr Braiko. Er wählte als Einstiegshöhe 2,20 m, riss drei Mal und
fand sich am Ende des 13-köpfigen Teilnehmerfeldes wieder. Vor einer Woche in Eberstadt hatte Braiko noch 2,30 m über-
sprungen. Dass es in Langen nicht klappte, lag nicht an den äußeren Bedingungen.
Lob vom Bundestrainer
Das Organisationsteam des TV Langen um Carsten Decker hatte eine Hochsprunganlage vorbereitet, die höchsten Ansprü-
chen genügte. Bundestrainer Killing bestätigte dies ausdrücklich und versprach, im kommenden Jahr wieder zu kommen,
wenn es der Terminkalender zulässt." Killing lobte auch die Atmosphäre auf der Anlage und das begeisterungsfähige Publi-
kum. Martin Buß schloss sich in seiner kurzen Dankesrede der Bewertung des Bundestrainers an. "Die 2,30 m haben wir ge-
meinsam übersprungen. Danke", rief Buß mit Söhnchen Dominik auf dem Arm dem Publikum zu.
Dass die Begeisterung auf den Rängen die Athleten beflügelte, unterstrich auch Lokalmatador Bela Crämer. Vor einer
Woche hatte er sich in Berlin mit 2,01 m noch den Titel eines norddeutschen Meisters geholt, auf heimischer Anlage steigerte
er seine Saisonbestleistung auf 2,09 m, die er im dritten Versuch überwand. "Zwei Wochen mehr Training und ich hätte
meine persönliche Bestleistung von 2,14 m wohl springen können, meinte der hochzufriedene 23-Jährige, der ab dem komm-
enden Monat an der Hochschule Bremerhaven Transportwesen und Logistik studieren wird. Nach Krankheit und Verletz-
ungspausen war Crämer gerade noch rechtzeitig wieder in Form gekommen.
Auch der Nachwuchs ließ sich vom Publikum mitreißen. Timo Stein (TV Norden) gewann den Wettbewerb der 12- und 13-
Jährigen auf Grund der geringeren Anzahl von Fehlversuchen mit 1,57 m vor der höhengleichen Maria Feg (LG Seesen), die
ihre Bestleistung um sechs Zentimeter steigerte. Platz drei ging an Jendrik Schmidt (TSV Wehdel/1,53 m). Diese Höhe über-
sprang auch Marc Böhme (TSV Altenwalde/5.). Isabella Fornacon vom TV Langen verbesserte ihre Bestleistung um fünf
Zentimeter auf 1,45 m und landete damit auf Rang sieben.

NORDSEE ZEITUNG vom 26. August 2002
Fritz Schröder hat die Oberaufsicht
DLV-Schiedsrichter aus Nordholz will aufhören
Langen. "Ich war der Billigste, weil ich in Nordholz wohne", sagte Fritz Schröder lächelnd. Als offizieller Schiedsrichter des
Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) wachte er darüber, dass beim 1. Volksbank-Hochsprungmeeting alles mit rech-
ten Dingen zuging. “Für mich ist es aber das letzte Mal. Im kommenden Jahr werde ich 70 und irgendwann muss auch Schluß
sein".
Viel zu tun hatte Günter Eisinger. Er betreute fast alle ausländischen Springer. Nichts Neues für den Hessen, der einst Gerd
Nagel in die Weltspitze geführt hatte und sich auch als Bundestrainer der Frauen einen Namen machte. Inzwischen ist Eising-
er mehr als Manager aktiv. Bei Meetings wie in Eberstadt und München ist er zudem als Moderator im Einsatz. Dann bleibt
ihm weniger Zeit, sich um die Athleten zu kümmern. In Langen moderierte Harald Graw, der Vorsitzende des Kreissport-
bundes Cuxhaven, fachkundig.
Keine Verschnaufpause war Rene Kolk vergönnt. Für jeden Springer musste er dessen persönliche Musik auflegen. Ohne
die heißen Rhythmen ging nichts. Das bekam besonders der Russe Pjotr Braiko zu spüren. Kolk vergriff sich bei der Musik,
der Russe schüttelte den Kopf und patzte prompt. Allein an der Musik kann es aber nicht gelegen haben, dass Braiko die
Arena ohne gültigen Versuch verließ. In einem waren sich die Trainer einig: "Hochspringen ist Kopfsache". Was aussah, als
würden sie ihren Schützlingen den Vogel zeigen, war nur der Hinweis, beim nächsten Versuch den Kopf einzusetzen.
4000 Euro kassierte der Sieger des Langener Meetings. Weltmeister Martin Buß besserte sich diese Prämie noch auf. Für
2,30 m hatte Sponsor Volksbank Bremerhaven-Wesermünde zusätzlich 1500 Euro ausgesetzt. 2000 Euro gingen an den
Zweiten Jan Janku, 1000 Euro an dessen tschechischen Landsmann Jaroslav Baba (Dritter).
Kaum hatte Martin Buß seinen Siegessprung mit einem Salto auf der Hochsprungmatte gefeiert, waren die Autogrammjäger
nicht mehr zu halten. Der Weltmeister erfüllte die Wünsche geduldig.
Mit Bandmaß, Kreide und Klebeband setzten die Springer akribisch ihre Anlaufmarken. Genau wurden die Schritte abge-
messen. Nach misslungenen Versuchen wurden die Marken um Zentimeter versetzt, was manchmal auch half.
 

1. Volksbank Hochsprung-Meeting in Langen am 24. August 2002
bm.
Mit übersprungenen 2,30 Metern gewann Martin Buß nicht nur das "1. Volksbank Hochsprungmeeting Langen", son-
dern auch die Herzen der restlos begeisterten 700 Zuschauer in der extra hergerichteten Hochsprungarena auf der Sportan-
lage Nordeschweg. Gleichzeitig bedeutete diese Höhe, die er wie alle versuchten Höhen (2,17 - 2,20 - 2,23 - 2,26 - 2,30)
im ersten Versuch meisterte und die gut 2 Wochen zuvor in München EM-Silber bedeutet hätte, eine neue deutsche Jahres-
bestleistung.
Erfreut zeigte sich der Weltmeister von Edmonton nicht nur über den Zustand der Anlage, sondern auch über das begeisterte
Publikum, das ihn schon vor seinem letzten Sprung mit stehenden Ovationen anfeuerte. So sagte er im abschließenden Inter-
view mit Arenasprecher Harald Graw: "Danke! Da sind wir heute gemeinsam drüber gesprungen." Ebenso erfreut über Orga-
nisation, Anlage und Publikum wie sein Athlet zeigte sich auch Bundestrainer Wolfgang Killing, der versprach, im nächsten
Jahr wiederzukommen, wenn es der Terminplan zuließe.

Das Siegertreppchen komplettierten die Tchechen Jan Janku vor Jaros-
law Baba, die beide die Höhe von 2,23 Metern ebenso wie der viert-
platzierte US-Boy Tora Harris meisterten. Während Baba sich an der
Höhe von 2,26 Metern vergeblich versuchte, sparten sich Janku und
Harris ihren dritten Versuch für 2,28 Metern auf, scheiterten aber auch
hier.
Auf Platz fünf landete der Russe Aleksey Kravtsov, der 2,20 Meter
meisterte, eine Höhe, bei der sein Landsmann Pjotr Braiko, in Eber-
stadt immerhin noch 2,30 Meter, einen lupenreinen Salto-Nullo hin-
legte. Platz sechs teilten sich mit übersprungenen 2,13 Meter Jeffray
Caton aus Kanada, Patrick de Paepe aus Belgien und der deutsche
Roman Fricke. Neunter wurde der mittlerweile 36jährige Dalton Grant

aus Großbritannien vor Sebastian Kneifel, Tim Riedel und Lokalmatador Bela Crämer, der sich nach einer krankheits- und
verletzungsreichen Saison mit 2,09 Metern wieder zurückmeldete. Zur guten Stimmung trug nicht zuletzt die musikalische Un-
terstützung des Wettkampfes, bei der jeder Athlet seine eigene Musik zur Untermalung seiner Sprünge wählte, bei. Ein Kon-
zept, dass genauso wie der vorangegangene "Schüler-Jumpy-Cup", ein Wettkampf männlicher und weiblicher Schüler zur
Förderung der Jugend in der Leichtathletik, auch im kommenden Jahr wieder verfolgt werden soll.
Weitere Bilder, Pressestimmen und Infos, auch zu der geplanten Auflage 2003 finden sich weiter ober hier auf der Seite und
unter
www.hochsprung-langen.de

NORDSEE ZEITUNG vom 28. September 2002
Auf der Landkarte der Leichtathletik
Auch im kommenden Jahr Hochsprungmeeting
Langen. Der TV Langen hat in der Leichtathletik-Welt seit kurzem eine Hausnummer. Beim Hochsprung-Meeting in Langen
erzielte Weltmeister Martin Buß mit 2,30 Metern Jahresbestleitung, die in allen nationalen und internationalen Statistiken ge-
führt wird. Auch im kommenden Jahr wird es dieses Leichtathletik-Sportfest in Langen geben. Dieter Menke, Vorstandsmit-
glied der Volksbank Bremerhaven-Wesermünde, gab den Langener Leichtathleten die Zusage, dieses Fest erneut finanziell zu
unterstützen. So ist eine zweite Auflage dieses Wettbewerbs sichergestellt.
Bei einem Empfang für die Sponsoren und Mitarbeiter dieses Festes zog Steffen Tobias, der Vorsitzende des TV Langen, ein
erfreuliches Fazit dieser Veranstaltung. Auch Bürgermeister Jürgen Kopelke zeigte sich angetan, dass die Stadt Langen nun
auch weltweit auf die Landkarte der Leichtathletik gerückt ist. Im Namen der Athleten bedankte sich Carsten Decker für die
Unterstützung bei diesem großen Ereignis, das auch in der nächsten Saison erneut diese Bedeutung erlangen soll.

Martin Buß überspringt im 1. Versuch die 2,30 Meter

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Website der Veranstaltung          Neuste (Presse)-Berichte vom 28.09.            Nach oben         Zur Startseite
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------