4. KSK Küstenmarathon in Otterndorf am 21. September 2003
Vorschau auf die nächsten Veranstaltungen

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Neuste (Presse)-Berichte vom 19.12.            Website der Veranstaltung               Zur Startseite
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NIEDERELBE ZEITUNG vom 14. Januar 2003
Komplett neugestaltete Homepage für den KSK Küstenmarathon
Nicht nur Änderungen im Internet / Zehn-Kilometer-Strecke wird spannender und publikumsfreundlicher
Otterndorf (flü). Die vierte Auflage des KSK Küstenmarathons zum Weltkindertag in Otterndorf wird einige Veränderungen
erfahren. Die ersten sichtbaren Zeichen sind im Internet. Die Homepage
www.kuestenmarathon.de  wurde komplett umge-
staltet.
Thomas Hargus, selbst aktiver Marathonläufer vom TSV Otterndorf, hatte bereits in der Vergangenheit auf ehren-
amtlicher Basis den Auftritt im weltweiten Netz erstellt. Nun hat er der Homepage ein neues Gesicht gegeben.
Hargus hat den Seiten einen schwarzen Hintergrund gegeben. Auf dem Titel sind Luminita Zaituc (Deutschland / Siegerin
Zehn-Kilometer) Erickson Kimaiyo Kimase (Kenia/Sieger Marathon) und Martina Martincova (Tschechische Republik /
Zweite Marathon) abgebildet. Weitere Fotos von den vergangenen drei Jahren sorgen für einen interessanten Rückblick. Die
Bilder stammen von begeisterten Otterndorfer Lauf-Fans und dem Presenting-Sponsor Niederelbe-Zeitung.
Die Besucher der Homepage werden über alles Wichtige zum Küstenmarathon informiert: Von der Entstehungsgeschichte
und dem Sinn und Zweck der Laufveranstaltung über sämtliche Ergebnisse, Sponsoren und Förderer, Veranstalter und Aus-
richter bis zur Ausschreibung. Auch die Anmeldekarte steht als sogenannte PDF-Datei zur Verfügung. In wenigen Tagen soll
sogar auch die Online-Anmeldung freigeschaltet werden.
Eine entscheidende Veränderung wird es auch im Programm geben. Während im vergangenen Jahr die Marathonläufer zuerst
auf die Strecke gingen und eine Viertelstunde später die Zehn-Kilometer-Läufer, wird dieses Mal die kürzere Strecke um 10
Uhr und die 42,195 Kilometer um 10.20 Uhr starten. Das Organisationskomitee hat sich nach langen Beratungen für diese
Programmänderung entschieden. Doch damit nicht genug: Die Zehn-Kilometer-Strecke wird verändert.
Bisher liefen die Teilnehmer beim Start am Rathaus los und kamen nach ihrer einzigen Runde erst beim Zieleinlauf an selber
Stelle wieder in den Genuss, von Tausenden Zuschauern angefeuert zu werden. Die Marathonis haben hingegen durch ihre
drei Runden viermal den enthusiastischen Beifall erlebt. Das soll auch so bleiben. Die Zehn-Kilometer-Läufer werden nun
aber zwei unterschiedlich lange Runden absolvieren. Die erste Runde soll etwa sieben Kilometer betragen, damit die Athleten
auch weiterhin bis auf den Hadler Elbdeich kommen, um die Aussicht auf die Küste zu genießen. Die zweite, kleinere Runde
führt schließlich durch die Stadt. So sind die Zehn-Kilometer-Läufer dreimal im Start/Zielbereich. Und die Zuschauer können
durch diese Neuregelung den Rennverlauf besser beobachten.
Der 4. KSK Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf, der von den drei Sportvereinen TSV Otterndorf, TSV
Wanna und VfL Wingst sowie vom Deutschen Kinderschutzbund im Landkreis Cuxhaven ausgerichtet wird, findet dieses
Jahr am Sonntag, 21. September, statt.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 20. August 2003
Andrè Green setzt wieder auf Sieg
Spitzenläufer der LG Wedel-Pinneberg geht beim Küstenmarathon in Otterndorf an den Start / Hoffnung auf
Olympia 2004
Otterndorf
(rol). Nein, ein zweiter Dieter Baumann sei er nicht, er habe nur "ein paar Meistertitel" erreicht. Andrè Green will
bescheiden sein. In Wirklichkeit ist es doch weitaus mehr, was der 30-jährige Spitzensportler in seiner Laufbahn erreicht hat.
Beim 4. KSK-Küstenmarathon in Otterndorf am 21. September will er seinen Titel im Zehn-Kilometer-Lauf verteidigen.
Die Bilanz seiner Erfolge ist beeindruckend, dass er sich betont bescheiden gibt, macht ihn sympathisch. Auch wenn er im
Jahr zahlreiche Wettkämpfe absolviert, ist Otterndorf für ihn keine Routine-Angelegenheit. "Man muss an jeden Lauf
professionell und konzentriert herangehen - sonst wird das nichts", sagt der Leistungssportler, der bereits zum dritten Mal in
der Medemstadt an den Start geht. Im vergangenen Jahr hatte der Spitzenläufer die Strecke in 30:55 Minuten zurückgelegt
und sich damit den ersten Platz gesichert. In diesem Jahr will er seinen Titel verteidigen. Vielleicht kann er seine persönliche
Bestzeit von 29:10 Minuten über zehn Kilometer noch unterbieten.
Zum Leistungssport kam der gebürtige Schleswiger eigentlich durch Zufall. Am Anfang stand das Fußballspiel mit Freunden,
irgendwann lockte die Möglichkeit, das Sportabzeichen zu machen. Die Prüfer erkannten sein Lauftalent - danach kam eine
Karriere im Sauseschritt: Keine zwei Wochen später war er Kreismeister, später Bezirksmeister. Inzwischen ist er alleine
15-mal Deutscher Meister in verschiedenen Altersklassen und verschiedenen Disziplinen - so zum Beispiel amtierender
Deutscher Crossmeister, eine Randsportart, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Seine Spezialität ist der 3000-Meter-
Hindernislauf. In dieser Disziplin war er Olympia-Teilnehmer und landete auch im Finale der Europameisterschaft 1998.
Allerdings: Sport ist für Andrè Green nicht alles, eine fundierte Berufsausbildung Pflicht. Sein Studium der Wirtschafts-
wissenschaften hat der Athlet der LG Wedel-Pinneberg erst vor kurzem abgeschlossen, zuvor machte er seine Berufs-
ausbildung. Viel Zeit für andere Hobbys bleibt ihm aber nicht, schließlich sind pro Woche zehn bis zwölf Trainingseinheiten zu
absolvieren, um weiterhin ganz vorne mitlaufen zu können. Unterstützt wird er dabei von seinem Trainer, mit dem er schon
seit 13 Jahren zusammenarbeitet: "Da stimmt die Chemie."
Die große Herausforderung für die Zukunft - nach der Titelverteidigung beim Küstenmarathon - ist für ihn die Teilnahme an
den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Eine Medaille, die werde es wohl nicht geben. Aber dabei sein ist bei Olympia
schließlich auch alles.
4. KSK-Küstenmarathon am 21. September: Ohne ehrenamtliche Helfer und Sponsoren läuft nichts
Die einen sorgen für das Geld, die anderen für die Arbeitskraft: Sponsoren und ehrenamtliche Helfer sind für eine Großver-
anstaltung wie den von der NEZ präsentierten Küstenmarathon unverzichtbar. Die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln
engagiert sich als Titelsponsor, an zweiter Stelle folgt erneut Plambeck Neue Energien. Außerdem unterstützen unter anderem
die VGH, die AOK und die Firma Diekmann den Marathon. Der OWG veranstaltet einen verkaufsoffenen Sonntag und
stattet die Bambini-Läufe aus. Die Sportvereine aus Otterndorf, Wanna und Wingst stellen die freiwilligen Helfer. Der
Kinderschutzbund hat erneut die Schirmherrschaft übernommen - schließlich ist am 21. September Weltkindertag. (rol)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 27. August 2003
Beobachter des DLV beim Küstenmarathon
Otterndorf bewirbt sich um Deutsche Meisterschaft über 10 Kilometer
Otterndorf (flü). Die Organisatoren des KSK-Küstenmarathons zum Weltkindertag in Otterndorf stecken mitten in den
Vorbereitungen für die vierte Auflage des Spektakels am 21. September. Aber der Blick richtet sich bereits weiter voraus:
Otterndorf bewirbt sich für das Jahr 2005 um die Ausrichtung der Deutschen Straßenlaufmeisterschaft über die zehn Kilo-
meter.
Ermutigt
wurden die Veranstalter in Otterndorf von der Marathon-Vizeeuropameisterin Luminita Zaituc. Die 34-jährige
Spitzenläuferin der LG Braunschweig nahm im vergangenen Jahr am Zehn-Kilometer-Lauf beim Küstenmarathon teil. Als
frisch gebackene Deutsche Meisterin im Zehn-Kilometer-Straßenlauf siegte sie souverän in Otterndorf in der hervorragenden
Zeit von 33:01 Minuten. Einen großen Anteil an dieser Leistung hatte nach ihrer Aussage das tolle Otterndorfer Publikum und
die wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke.
Veranstaltung mit Herzblut
Zaituc empfahl den Küstenmarathon-Organisatoren, in diesem beeindruckenden Rahmen eine Meisterschaft zu veranstalten.
Insbesondere das hohe Engagement aller Helfer, die sich im Dienste des Laufes für die Rechte der Kinder einsetzen, lobte
sie. Das eingesetzte Herzblut bei der Organisation habe die Top-Athletin bei anderen, zum Teil renommierteren Veranstalt-
ungen häufig verrnisst. Ob die 34-jährige Zeitsoldatin dieses Jahr in Otterndorf starten kann, steht noch in den Sternen. Im
Frühjahr musste sie beim Hamburg-Marathon bei Kilometer 14 wegen Rückenproblemen aussteigen. Zaitucs Arzt erteilte ihr
Laufverbot, weil sie einen Ermüdungsbruch am Wirbelkörper erlitt. Deshalb musste die EM-Zweite im Marathon ihre ehr-
geizigen Pläne für die zur Zeit in Paris stattfindenen Leichtathletik-Weltmeisterschaften streichen.
Strecke hat sich geändert
Mit der Bewerbung um die Ausrichtung der nationalen Titelkämpfe im Zehn-Kilometer-Straßenlauf hat sich auch der
Streckenverlauf in Otterndorf geändert. In den vergangenen drei Jahren hatten die Athleten eine Zehn-Kilometer-Runde zu
absolvieren. Enthalten war dabei ein sogenannter Wendepunkt am Deich. Das heißt: Weil es sich um eine genau vermessene
Strecke handelte, musste sozusagen ein Schlenker eingebaut werden, um auf die 10 Kilometer zu kommen. Ein Nachteil
dieses Kurses war, dass die Läufer nur zweimal, nämlich beim Start und beim Zieleinlauf, an den Tausenden von Zuschauern
im Altstadtbereich vorbei liefen.
Am 21. September werden die Zehn-Kilometer-Teilnehmer nun eine Sieben-Kilometer- und eine Drei-Kilometer-Runde ab-
solvieren, um einmal mehr von der Menge in der Innenstadt angefeuert zu werden. Und es ist möglich geworden, ohne einen
Wendepunkt auszukommen, der bei Athleten nicht so beliebt ist, weil er sich unter anderem negativ auf die Zeit auswirkt.
Obwohl die Strecke verändert wurde, bleibt der Blick über den Deich erhalten, denn der "Küsten-Charakter" soll bestehen
bleiben, wie die Organisatoren betonen.
Wegen der Bewerbung Otterndorfs wird der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) offizielle Beobachter in die Medem-
stadt entsenden. Diese werden sicherlich nicht nur Strecke und Organisation beurteilen, sondern auch die Begeisterungs-
fähigkeit des Publikums, das dann hoffentlich wieder zahlreich und lautstark am 21. September vertreten sein wird. Falls
Otterndorf den Zuschlag für die Deutsche Meisterschaft im Jahr 2005 erhält, wird die Küstenmarathon-Veranstaltung vor-
aussichtlich auf zwei Tage ausgedehnt.
Anmeldungen möglich
Wer unter den Augen der DLV-Beobachter an den Start gehen möchte, kann sich noch anmelden. Entweder im Internet
unter
www.kuestenmarathon.de oder mit dem Ausschreibungsflyer, den es unter anderem bei der Stadt Otterndorf, Markt-
straße 21, gibt. Unter den Voranmeldern (bis 5. September), die alle ein T-Shirt erhalten, werden wertvolle Sachpreise ver-
lost. Genauso ist es bei allen anderen Läufen (Marathon, Schüler über 1000 bis 4000 Meter, Joggerlauf über 4000 Meter,
Walking über sieben Kilometer).

NIEDERELBE ZEITUNG vom 5. September 2003
Riesiges Schild weist auf den KSK-Küstenmarathon am 21. September in Otterndorf hin
Wer aus östlicher Richtung nach Otterndorf hineinfährt, wird seit Mittwochabend von einer fünfköpfigen Familie fröhlich be-
grüßt. Das Quintett befindet sich seit dem ersten KSK-Küstenmarathon im Jahr 2000 auf dem Titel der Ausschreibung zu
der Laufveranstaltung. Nun ist die Familie auch noch auf einer 2,5 mal 3,5 Meter großen Plakatwand gegenüber der Esso-
Tankstelle verewigt. Mitarbeiter des Samtgemeinde-Bauhofs haben die Wand aufgestellt, die bis vor kurzem in Hemmoor
stand und auf die im Sommer stattgefundene Jugend-Küsten-Klassik hinwies.
Übrigens: Wer noch an einem der Läufe am 21. September in Otterndorf (Marathon, zehn Kilometer, Schüler- und Jogger-
läufe über 1000 bis 4000 Meter, Walking über sieben Kilometer) teilnehmen möchte, sollte sich möglichst heute noch an-
melden, denn am heutigen Freitag läuft die Frist für die so genannten Voranmelder ab, bei denen im Startgeld ein T-Shirt in-
klusive ist. Außerdem kommen alle Voranmeldungen in eine Verlosung, bei der es wertvolle Sachpreise gibt, wie beispiels-
weise sechs große Reisetaschen mit Rollen vom Sponsor Puma und weitere wertvolle Sachpreise. Anmeldungen können
online unter
www.kuestenmarathon.de oder mit der Ausschreibung, die es unter anderem bei der Stadt Otterndorf gibt, vor-
genommen wer
den. (flü)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 12. September 2003
Luminita Zaituc startet beim Küstenmarathon
Gestern Vertragsunterzeichnung mit dem Titelsponsor / Top-Athleten kommen
Kreis Cuxhaven (nez/flü). Gestern unterzeichneten Heinz Hüsselmann vom Organisationskomitee des KSK-Küstenmara-
thons zum Weltkindertag und Dr. Rainer Huismans, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, den
Sponsorenvertrag für die nächsten beiden Jahre. Aus diesem Anlass wurden auch die nächsten Namen von Top-Läufern
genannt, die am 21. September in Otterndorf starten werden. Darunter ist auch wieder die Vize-Europameisterin im Mara-
thon, Luminita Zaituc.
Die gebürtige Rumänin und mittlerweile 35-fache Deutsche Meisterin musste die kürzlich stattgefundene Weltmeisterschaft in
Paris absagen, weil sie im Frühjahr einen Ermüdungsbruch am Wirbelkörper erlitt. Am kommenden Wochenende startet sie
nach der Verletzung erstmalig wieder bei der Deutschen Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf. Diese Distanz wird
sie auch in Otterndorf unter die Füße nehmen. Im vergangenen Jahr hatte sie klar gewonnen. Sie präsentierte sich als wahrer
Publikumsliebling und wurde frenetisch bejubelt. Zusammen mit ihrer Marathon-Kollegin Ulrike Maisch hatte sie beispiels-
weise Kindergartenkinder an die Hand genommen und ist mit ihnen den Bambini-Marathon über 421,95 Meter gelaufen.
Die schönste Laufveranstaltung des Nordens mit seiner einmaligen Streckenführung durch die herrliche Altstadt Otterndorfs
und entlang des meist befahrenen Schifffahrtsweges der Welt, lockt auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Top-Athleten in
den Landkreis Cuxhaven: So werden über die Marathon-Distanz Joanna Gront aus Polen (Siegerin des Bonnmarathons
2003 und Siegerin des Las Vegas Marathons 2000), Andre Naumov aus der Ukraine (Sieger München Marathon 2001)
sowie die Vorjahressieger Erickson Kimase aus Kenia und Dorota Ustianowska aus Polen an den Start gehen.
Nicht nur Sport im Vordergrund
Über die 10-km-Strecke wird
wie bereits berichtet der Titelverteidiger des Vorjahres Andrè Green von der LG Wedel-
Pinneberg erwartet. Green, der 15 Deutsche Meistertitel in seiner Laufbahn errungen hat und aktueller Deutscher Meister
über die Cross-Distanz ist, freut sich besonders auf die Veranstaltung: "Der KSK-Küstenmarathon ist eine tolle Verbindung
von Breiten- und Spitzensport. Der gemeinsame Start der Hobby- und Spitzenläufer und die Nähe zum Publikum machen
den besonderen Reiz der Veranstaltung aus. Otterndorf ist ein echtes Erlebnis."
Doch nicht nur der Sport steht im Vordergrund der Veranstaltung: Dr. Rainer Huismans, Vorsitzender des Vorstandes der
Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, die bereits zum vierten Jahr Titelsponsor dieser Veranstaltung ist, nennt die Gründe für
den großen Erfolg dieser Veranstaltung: "Der KSK-Küstenmarathon ist mehr als nur ein Großereignis des Sports. Der Welt-
kindertag ist der Rahmen, aber auch die Verpflichtung. Verpflichtung ist das Zusammenführen von Menschen der Region: Alt
und jung - Land und Stadt - Wesermünde und Hadeln und darüber hinaus auch Cuxhaven, Otterndorf, Hemmoor und
Bremerhaven. Zusammenführen aber auch von aktiven Sportlern und ehrenamtlichen Unterstützern: von Vereinen und Insti-
tutionen, von Feuerwehren, Polizei und Rotem Kreuz."
Dr. Huismans abschließend: "Der Weltkindertag schafft diese Verbindungen und lässt alle Beteiligten Hand in Hand für das
gemeinsame Ziel wirken."

NORDSEE ZEITUNG vom 12. September 2003
Mini-Marathon für die Jüngsten
Kreissparkasse sponort Lauf in Otterndorf
Kreis Cuxhaven. Der vierte Küstenmarathon am Weltkindertag (21. September) in Otterndorf, der erneut von der Kreis-
sparkasse Wesermünde-Hadeln gesponsert wird, sorgt für einen Rekord: Mehr als 1000 Teilnehmer von 3 bis 83 Jahren
gehen an den Start.
Die Teilnehmerzahl konnte von 450 im ersten Veranstaltungsjahr stetig gesteigert werden. Die Strecken-
längen reichen erneut von 421 Metern (ein Hundertstel der Marathonstrecke) für die Jüngsten bis zum 42-Kilometer-Lauf
für "Profis" wie Luminita Zaituc (LG Braunschweig). Sie hat bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 2002 in München die
Silbermedaille gewonnen. Auch für Walker und Jogger gibt es Wettbewerbe. Anmeldungen sind noch möglich.
"Uns geht es darum, diese Veranstaltung in der gesamten Region bekannt zu machen sowie jung und Alt, aber auch aktive
Sportler und ehrenamtliche Helfer zusammenzuführen", erläuterte gestern Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzender Dr. Rainer
Huismans das Engagement seines Kreditinstituts, das wiederum einen “fünfstelligen Eurobetrag" bereitstellt.
Johannes Schmidt, Landes- und Kreisvorsitzender im Deutschen Kinderschutzbund, freut sich über die Unterstützung und
weist auf das große Rahmenprogramm für die Kinder in der gesperrten Innenstadt hin. So gibt es unter anderem einen
Schulzirkus.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 17. September 2003
Otterndorf: Weltrekord-Halter beim Küstenmarathon dabei
Christian Hottas: 129 Marathon- und acht Ultramarathonläufe im Jahr 2002 absolviert (!)
Otterndorf (flü). Dass ein doch im Vergleich zu den riesigen Stadtmarathons kleiner Lauf wie in Otterndorf seine Fans hat,
beweist unter anderem die Tatsache, dass allein die Teilnehmerzahl beim Marathon in diesem Jahr um mehr als 50 Prozent
gegenüber 2002 gesteigert wird.
Unter den etwa 220 vorangemeldeten Marathonläufern befindet sich auch ein halbes Dutzend Mitglieder des berühmten “100
Marathon Clubs". Diese Vereinigung nimmt nur Läufer in ihren Reihen auf, die bereits mindestens 100 Marathonläufe erfolg-
reich absolviert haben. Im vergangenen Jahr war der Vorsitzende dieses etwa 110 Mitglieder zählenden Clubs, Christian
Hottas, beim Küstenmarathon dabei. Er absolvierte in Otterndorf seinen 98. Marathonlauf in dem Jahr. Die Medemstadt war
nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem neuen Weltrekord: Er hat im Jahr 2002 insgesamt 129 Marathon- und acht
Ultramarathonläufe bestritten. Damit hatte er die bisherige Guiness-Weltrekord-Marke von 111 Marathons in einem Jahr
deutlich überboten. Ob das gesund ist, beantwortet Hottas knapp: “Ja klar, aber richtig dosiert." Und man mag es kaum
glauben, der 47-jährige Hamburger ist vom Beruf Allgemein- und Sportmediziner. Christian Hottas war von dem Küsten-
marathon im vergangenen Jahr so begeistert, dass er gleich im Ziel angekündigt hatte, wieder in Otterndorf laufen zu wollen.
So wird der Extremläufer am Sonntag mit der Startnummer 143 ins Rennen gehen.
83-Jähriger läuft dieses Mal "nur" zehn Kilometer
Beim Zehn-Kilometer-Lauf startet ebenfalls ein Athlet, der im vergangenen Jahr eine erstaunliche Leistung vollbracht hatte.
Helmut Ermgassen vom TuS Celle war 2002 mit 82 Jahren der älteste Teilnehmer beim 42,195 Kilometer langen Marathon.
Der Senior hat sich dieses Mal "nur” die Zehn-Kilometer-Strecke vorgenommen. Der 83-Jährige trägt die Startnummer 783
in dem sehr großen Teilnehmerfeld. Der boomende Zehn-Kilometer-Lauf erfährt nämlich eine weitere Steigerung von 301
auf mindestens 350 Teilnehmer.
Über 1000 Teilnehmer in Otterndorf erwartet
Die Gesamtteilnehmerzahl mit Kindern, Schülern, Walkern und Joggern beim Küstenmarathon wird am Sonntag erstmalig die
1000er-Marke übersteigen. Anmeldungen sind noch möglich, zum Beispiel unter
www.kuestenmarathon.de im Internet.
Dank des KSK-Küstenmarathons den Olymp bestiegen
Michael Turzynski ist mehr als ein begeisterter Marathonläufer. Der Hannoveraner gehört dem berühmten 100 Marathon
Club an - eine Vereinigung, der man erst beitreten darf, wenn man in seinem Leben 100 Marathonläufe erfolgreich beendet
hat. Turzynski erreichte im vergangenen Jahr nach 3:54:58 Stunden das Ziel beim KSK-Küstenmarathon zum Weltkindertag
in Otterndorf. Das erfolgreiche Abschneiden war für den Läufer aus Hannover aber nicht die einzige Freude. Er gewann
nämlich bei der Verlosung unter den Marathon-Teilnehmern einen Reisegutschein. Daraufhin nahm er an einer Marathonreise
"zu den Quellen" nach Griechenland teil, bei der er den Lauf von Marathon nach Athen absolvierte. Nach einem Abstecher
nach Delphi bestieg er außerdem noch den höchsten Berg Griechendlands, den Olymp. Michael Turzynski schrieb dem
Organisationskomitee vom Otterndorfer Küstenmarathon: "Ich bedanke mich nochmals für den tollen Lauf letztes Jahr. Ich
freue mich, am nächsten Wochenende wieder bei Ihnen zu starten."

NIEDERELBE ZEITUNG vom 18. September 2003
Verpflegung für Läufer und Helfer beim 4. KSK-Küstenmarathon ist gesichert
Die rund 350 Helfer, die am Sonntag beim KSK-Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf im Einsatz sind, dürfen
sich wieder über ein besonderes Verpflegungspaket freuen. Wie im vergangenen Jahr haben die drei Hadler Marktkauf-
häuser aus Otterndorf, Cadenberge und Hemmoor viele Waren zusammengestellt. Gestern marschierte nun
eine Klasse der
Hauptschule Otterndorf mit ihrem Lehrer Hans Otto Funke zum Otterndorfer Marktkauf, wo sie vom Marktkauf-Geschäfts-
leiter Norbert Menke das Obst, die Müsliriegel, Salamiwürste, Süßigkeiten und Getränke erhielten. Andere Schüler werden
nun damit beschäftigt sein, die 350 Pakete zu packen, damit die Helfer unter anderern von den Vereinen und den Freiwilligen
Feuerwehren aus der Samtgemeinde Hadeln versorgt werden.
Eine besondere Spezialität erhalten zumindest alle vorangemeldeten Läufer. “Appel Meeresspezialitäten Cuxhaven” hat 1000
Fischdosen dem Organisationskomitee des Küstenmarathons überreicht. Die beiden Geschäftsführer Michael Horn und Dr.
Norbert Engberg waren von der Intention der Laufveranstaltung einfach begeistert. Appel Meeresspezialitäten Cuxhaven
schickt übrigens auch einen Marathonläufer ins Rennen: Appel-Mitarbeiter Dierk Wolf wird mit der Startnummer 211 zum
ersten Mal die 42,195 Kilometer lange Strecke in Angriff nehmen. (flü)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 20. September 2003
Küstenmarathon: Ukrainer Naumov fordert den Kenianer Kimase heraus
Morgen wird es eine spannende Jagd auf den Marathon-Rekord in Otterndorf geben / Zwei Spitzenläufer stellten
sich gestern vor
Otterndorf (flü). Als der Kenianer Simon Mbethuka beim ersten KSK Küstenmarathon nach 2:14:16 Stunden als Sieger ins
Ziel kam, war den Experten klar: Das war ein sehr schneller Lauf. Es konnte aber noch keiner ahnen, dass diese Zeit die
drittbeste Marathonzeit in dem Jahr 2000 auf deutschem Boden sein wird. Noch immer bedeutet dieses Ergebnis Strecken-
rekord, aber morgen soll er angegriffen werden.
Bei der gestrigen abschließenden Pressekonferenz vor dem Hause des Titelsponsors Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln
gab es die klare Kampfansage des Herausforderers Andre Naumov aus der Ukraine: "Ich werde alles geben. Ich will den
Rekord brechen."
Der Sieger des München-Marathons 2001, der eine Weltklasse-Bestzeit von 2:12:31 vorzuweisen hat, wolle sich noch ein-
mal die Strecke anschauen. Auch wenn er diese noch nicht gelaufen sei, sehe er das nicht unbedingt als großen Nachteil
gegenüber dem Sieger des vergangenen Jahres an.
Besonderer Anreiz sei die starke Konkurrenz
Titelverteidiger ist Erickson Kimase aus Kenia. Der 31-Jährige gewann 2002 nach einer fulminanten Schlussrunde in 2:17:45.
Kimase sagte, dass ihm der etwas stärkere Westwind im vergangenen Jahr Zeit, vielleicht etwa drei Minuten gekostet habe.
Damit läge er ebenfalls im Bereich des Streckenrekords seines Landsmannes Mbethuka. Die starke Konkurrenz durch Nau-
mov und dessen Landsmänner Oleksandr Holovnytskyy (Bestzeit 2:18:09, Dritter Platz Köln-Marathon 2002 und Fünfter
beim Hannover-Marathon 2002) und Dmytro Osadchyy (Debütant beim Marathon, Halbmarathon-Bestzeit 1:05:01) sei ein
besonderer Anreiz.
Hinzu kommen noch der sehr schnelle Pole Manusz Kaminski (Bestzeit 2:16:20, Zweiter Bonn-Marathon 2002 und Sieger
im niederländischen Apeldoorn) und der Kenianer Daniel Cheribo (Vierter Dubai-Marathon 2001 und Sechster Stockholm-
Marathon 2002), der mit seiner Bestzeit von 2:14:10 unter dem Otterndorfer Streckenrekord liegt. Titelverteidiger Kimase
verriet gestern übrigens noch zwei Geheimnisse, warum Kenianer so schnell laufen können. Zum einen spiele das Höhen-
training in seiner Heimat eine große Rolle beim Blutaustausch, zum anderen essen die kenianischen Läufer einen Brei, der aus
einer speziellen, nur in Kenia angebauten Maisart zubereitet wird. Dieser weiße Mais stehe bei jedem Kenianer hoch im
Kurs. Der Ukrainer Naumov hat ein anderes Erfolgsrezept: "Hart trainieren."
Morgen ab 10.10 Uhr - das Programm beginnt aber schon um 9 Uhr - wenn der Startschuss für den Marathon fällt, werden
die Zuschauer erfahren, welche Methode dieses Mal erfolgreicher war.
Ein Rekord ist übrigens schon geknackt worden, nämlich das Anmeldeergebnis: Rund 370 Läufer haben für zehn Kilometer
und 220 für Marathon gemeldet. 79 Walker sind in der aktuellsten Liste. Hinzu kommen noch die vielen Kinder und Jugend-
lichen, sodass sich insgesamt sicherlich über 1000 Menschen beim Küstenmarathon aktiv beteiligen. "Damit würden wieder
einmal durch diese Veranstaltung viele Menschen zusammengeführt", wie KSK-Vorstand Dr. Götz Petzold feststellte. "Das
Gemeinschaftsprojekt verbinde auch Generationen und Institutionen." Petzold überreichte zusammen mit Guido Janzen, dem
Vertreter des weiteren Groß-Sponsors Plambeck Neue Energien, und Otterndorfs Bürgermeister Hermann Gerken Küsten-
marathon-T-Shirts und -Button sowie Otterndorf-Bücher an die beiden Top-Athleten.
Vier Schulklassen betreuen die Verpflegungsstände
Andre Naumov wurde übrigens übersetzt von den drei Schülern Alexander Kuhn, Julia Gering und Alexander Reichel. Sie
gehören ebenso der Hauptschule Otterndorf an, wie die Schulklasse, die gestern bei der Pressekonferenz anwesend war.
Diese Schüler werden morgen, genauso wie je eine Klasse der Wittmackschule, der Realschule und des Gymnasiums, einen
Verpflegungsstand auf der Strecke betreuen. Insgesamt sind nahezu 90 Schüler und eine große Anzahl von Lehrern im Ein-
satz.
Morgen verkaufsoffener Sonntag
Otterndorfer Wirtschafts- und Gewerbeverein veranstaltet Schaufenster-Ralley
Otterndorf (flü). Der Otterndorfer Wirtschafts- und Gewerbeverein (OWG) veranstaltet am morgigen Marathon-Sonntag
wieder einen verkaufsoffenen Sonntag.
Mit zahlreichen Schnäppchen, Spielen und Sonderaktionen laden die Geschäfte von 12 Uhr bis 17 Uhr zum gemütlichen
Bummeln durch die historische Altstadt ein. Der OWG veranstaltet auch erneut eine Schaufenster-Rallye, bei der es Ein-
kaufsgutscheine im Gesamtwert von 500 Euro zu gewinnen gibt. Weil sich der OWG dieses Mal dem Thema "Rund um den
Apfel" widmet, werden einzelne Geschäfte bestimmte Apfelsorten in ihren Schaufenstern präsentieren.
Die Sorten sind auf einem Laufzettel vermerkt, den es in den OWG-Geschäften gibt. Die Rallye-Teilnehmer müssen auf
ihrem Zettel das Geschäft zu der vorgedruckten Apfelsorte schreiben. Wenn alle Fragen beantwortet sind, muss der Zettel
am morgigen Sonntag bis spätestens 17 Uhr in einem der teilnehmenden Geschäfte abgegeben werden.
Viele Geschäfte bieten morgen auch besondere Köstlichkeiten zum Thema Apfel an. Der OWG stattet übrigens auch die
laufenden Bambinis (Start 9.30 Uhr), mit T-Shirts aus und stiftet Sachpreise.
Ortsdurchfahrt ist gesperrt
Otterndorf (flü). Wegen des morgigen KSK Küstenmarathons zum Weltkindertag in Otterndorf wird es zu einigen Straßen-
sperrungen kommen, die aus Sicherheitsgründen erforderlich sind. Die Marathon-Organisatoren bitten bereits im Vorfeld um
Verständnis. Die Ortsdurchfahrt im Zuge der Bundesstraße 73 von Höhe Liebesweg bis Medembrücke wird von Sonnabend
19 Uhr bis Sonntag 18 Uhr gesperrt sein. Ab Sonntag 8.30 Uhr wird im Osten die Ortsdurchfahrt bereits ab Scholienstraße
gesperrt sein. Der Verkehr wird dann bis 18 Uhr über Neuenkirchen umgeleitet. Bürger, die innerhalb der Laufstrecke
wohnen, müssen mit Verzögerungen bei der Abfahrt rechnen. Anweisungen der Streckenposten sollten unbedingt befolgt
werden.
Der NEZ-Fragebogen
Heute: Markus Susmann (28), AOK-Sportberater und Cuxland-Spitzenläufer
Mit Markus Susmann hat die AOK einen Mitarbeiter, der in mehrfacher Hinsicht aktiv das Geschehen beim KSK Küsten-
marathon zum Weltkindertag in Otterndorf mit gestaltet. Als Athlet wird der gebürtige Kasseler versuchen, über zehn Kilo-
meter seinen Titel als Sieger der Cuxland-Wertung zu verteidigen. Als Sport- und Bewegungsberater kümmert er sich aus
fachlicher Sicht um die rund 80 Teilnehmer des Walkings. Der Sportwissenschaftler, der bereits im vergangenen Jahr beim
Küstenmarathon die Walker begleitete, wird demnächst aus beruflichen Gründen einen Standortwechsel vornehmen müssen.
Eine Tatsache, die nicht nur die hiesige Läuferszene bedauern wird.
Sie sind Morgen wieder beim Küstenmarathon aktiv dabei. Was macht den Reiz dieser Veranstaltung aus?
Der regionale Bezug. Es ist aber auch faszinierend, dass in den letzten zwei bis drei Wochen nur noch über den Küsten-
marathon gesprochen wird, egal wo man hinkommt. Natürlich ist es auch toll, vor so vielen Zuschauern und auf solch einer
tollen Strecke mit Spitzenathleten zu laufen. Das allerwichtigste ist aber, für die Rechte der Kinder zu laufen.
Warum leben Sie in dieser Region?
Ich bin aufgrund der Stelle bei der AOK in diese Region gezogen. Mittlerweile habe ich aber auch das Meer, die Weite der
Landschaft und die Leute hier lieben gelernt. Ich werde alles vermissen!
Wen möchten Sie gerne einmal kennen lernen?
Dieter Baurnann.
Haben Sie ein Lieblingsbuch?
"Die Säulen der Erde" von Ken Follet.
Welche Fernsehsendung sehen Sie am liebsten?
Sport im TV - Tour de France, Fußball, Leichtathletik.
In welches Land würden Sie gerne einmal reisen?
Nepal: Berge faszinieren mich ungemein, ganz andere Kultur und Lebenseinstellung.
Wem würden Sie gerne einmal richtig die Meinung sagen?
Oh, da gibt es viele. Ganz aktuell, dem Mörder der schwedischen Außenministerin.
Welchen Hobbys gehen Sie in ihrer Freizeit nach?
Laufen, Triathlon, Lesen; für mehr bleibt leider keine Zeit.
Haben Sie ein Lieblingsgericht?
Lachsnudeln!
Worüber können Sie sich richtig freuen?
Über eine Urlaubsreise mit meiner Freundin in ein Land, das ich noch nicht kenne.
Worüber ärgern Sie sich am meisten?
Die ständige schlechte Stimmung und Miesmacherei in Deutschland. Ich hoffe, der Höhepunkt ist erreicht.
Ihr Lebensmotto?
Carpe diem - nutze den Tag.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 22. September 2003
Wer ins Ziel kommt, ist ein Sieger
Der 4. KSK-Küstenmarathon in Otterndorf erlebte eine sagenhafte Beteiligung der Läufer und eine große
Resonanz des Publikums
Otterndorf (ur). Es war wieder ein Fest für den Sport, die Bewegung, die Lebensfreude und für die Rechte der Kinder: Der
4. KSK-Küstenmarathon in Otterndorf hatte alle Eigenschaften, die sich die vielen tausend Besucher entlang der Strecke
zwischen der Altstadt und dem Elbdeich und hunderte Läufer nur wünschen konnten.
Und er hatte würdige Sieger, diesmal kamen nur die Härtesten durch. Denn es wehte den Läufern, vor allem am Deich ein
heftiger Wind ins Gesicht, der so manchem den Atem verschlug. Nicht so dem späteren Marathonsieger und Vorjahresersten
Erickson Kimase aus Kenia, der leicht und locker in 2:21:32 Stunden ins Ziel lief. Ohne den Wind wäre er sicher noch um
einiges schneller gewesen. Sein Landsmann Daniel Cheribo kam als zweiter ins Ziel vor dem Ukrainer Andrè Naumov, der
sich den Streckenrekord vorgenommen hatte, aber seine Ankündigung nicht einlösen konnte.
Bester Cuxland-Läufer war übrigens Bernd Loddecke (Lüdingworth), der seine Kontrahenten Maik Schwanemann (MTV
Lüdingworth) und Peer-Rasmus Rupprecht (Osten) in Grund und Boden lief. Beide mussten auf der dritten Runde, teilweise
von Krämpfen geplagt, aufgeben. Beste Frau wurde die Tschechin Ivana Martincova in 2:47:44 Stunden vor Joanna Gront
aus Polen.
Unbestrittener Star der Veranstaltung war wie im Vorjahr die deutsche Meisterin Luminita Zaituc, die auch beim Bambini-
Lauf über ein Zehntel-Marathon mit den Kindergarten-Kindern mitlief. Sie schenkte ihre Laufschuhe diesmal übrigens einer
Siegerin bei den Schülerläufen. Über zehn Kilometer dominierte sie in 34:22 Minuten vor der Polin Violetta Uryga. Beste
Cuxland-Läuferin war Anne Fischer aus Cuxhaven.
Bei den Männern erreichte der Kenianer Daniel Kipgurut Too eine Supersiegerzeit von 29:42 Minuten, gefolgt von starker
Konkurrenz, unter anderem Cuxland-Läufer Ralf Salih (TV Langen) in 33:14 Minuten und Markus Susmann (Lüdingworth),
34:22 Minuten. Doch jeder war ein Sieger, der ins Ziel kam, das betonte das Sprecherduo Frank Lütt und Gerd Beckmann
immer wieder. Auch der letzte, der nach knapp fünf Stunden ins Ziel kam, Wolfgang Dankers aus Hamburg, bekam seinen
verdienten Applaus.
Das Organisationskomitee mit seinen Helfern kann auf einen gelungenen Küstenmarathon stolz sein, der so viele Läufer an-
gezogen hat wie noch nie.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 22. September 2003
Bernd Loddeke ist bester Marathonläufer aus dem Cuxland
(es). Abseits der Frage, wer bei den Herren und Frauen beim Otterndorfer Küstenmarathon gewinnen würde, rückte aus
regionaler Sicht gestern ein besonderes Duell in den Mittelpunkt: Wer würde der beste Cuxland-Läufer über die Marathon-
Strecke werden? Die beiden Favoriten - Bernd Loddeke und Maik Schwanemann (beide MTV Lüdingworth) - lieferten sich
bis etwa zehn Kilometer vor der Ziellinie ein packendes Rennen, bei dem die Führung immer wieder wechselte. Doch dann
brach Schwanemann schließlich von Krämpfen geschüttelt ein und musste aufgeben. Am Ende wurde Loddeke mit 3:10:30
Stunden 13. der Gesamtwertung und war schnellster Cuxland-Läufer.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 23. September 2003
Über 1000 Teilnehmer und Tausende Zuschauer
Tolle Stimmung und Teilnehmerrekord / Gute Werbung für Bewerbung 2005
Otterndorf (flü). Auch wenn der starke Westwind die Hoffnungen auf Streckenrekorde wegblies, der 4. KSK-Küsten-
marathon begeisterte Läufer und Zuschauer gleichermaßen.
Rund 1100 Teilnehmer starteten in den unterschiedlichen Wett-
bewerben und Altersklassen - vom dreijährigen Bambini bis zum 83-jährigen Zehn-Kilometer-Läufer.
Dank der tollen Stimmung und Organisation hat sich Otterndorf als Bewerberstadt eindrucksvoll präsentiert. Wie bereits be-
richtet, hat sich das Organisationskomitee zum Ziel gesetzt, den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Straßenlauf-
meisterschaft über zehn Kilometer im Jahre 2005 zu erhalten. Die Medemstadt muss sich bei diesem Auswahlverfahren unter
anderem gegen Herborn durchsetzen.
Eine prominente Botschafterin für die Bewerbung
Otterndorf hat auf jeden Fall eine Botschafterin für dieses Vorhaben gewonnen: Die Marathon-EM-Zweite Luminita Zaituc
von der LG Braunschweig hatte bereits im vergangenen Jahr die Organisatoren ermuntert, sich um die DM zu bewerben.
Nach ihrem erneuten Zehn-Kilometer-Sieg am Sonntag bekräftigte sie ihre Einschätzung, dass Otterndorf ein würdiger und
toller Austragungsort sei. Dabei verwies sie auf die hervorragende Organisation und das begeisterungsfähige Publikum, das
nicht nur sie durch frenetischen Beifall nach vorne peitschte. Es waren nicht nur die Tausende Zuschauer im Innenstadtbe-
reich, die die Läufer anfeuerten, sondern auch das Publikum, das in den Wohngebieten teilweise in größeren Runden auf
Gartenmöbeln vor den Haustüren saßen. Insbesondere die Begeisterung der Zuschauer spielt für die Beobachter des
Deutschen Leichtathletik-Verbandes eine große Rolle.
Lob von der großen PHW-Läufer-Gruppe
"Ein großes Lob an die Organisatoren des 4. KSK-Küstenmarathons und die Stadt Otterndorf mit allen ihren Helfern",
schrieben uns gestern die Läufer der PHW-Gruppe (Lohmann Animal Health, TAD Pharma, NUTRILO). Es sei eine be-
eindruckende Veranstaltung mit einer tollen Atmosphäre gewesen. Zweimal die Anfeuerungen in der Innenstadt zu erleben,
habe starken Aufwind gegeben und somit fast den harten Kampf gegen den Wind am Deich wieder wettgemacht. Der Ein-
satz beim Zehn-Kilometer-Lauf hat sich gelohnt. Dreimal landeten die PHW'ler auf dem Treppchen. Die drei schnellsten
Läufer, Dr. Armin Müller (LAH/41:08 Minuten), Jens Carstens (NUTRILO/43:54) und Andre Santjer (LAH/ 45:43) er-
kämpften sich den dritten Platz in der Mannschaftswertung und wurden mit einem Pokal geehrt. Über zweite und dritte Plätze
in ihren Altersklassen freuten sich die LAH-Mitarbeiter Karl-Heinz Helbing (47:43) und Birgit Conrad (46:53).
TAD-Mitarbeiter Dr. Richard Höfelmeier ging für den Rotary Club Cuxhaven auf die Marathonstrecke und kam völlig locker
nach 4:22:46 Stunden ins Ziel. Die PHW-Läufer abschließend: "Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr - den
19. September 2004 haben wir fest im Terminkalender reserviert."
Am Rande der Strecke
Wahl einfacher als der Marathon
Der künftige eingleisige Landrat Kai-Uwe Bielefeld hatte nach seinem beeindruckenden Wahlergebnis - er gewann am 14.
September mit 65,5 Prozent - gegenüber der NEZ gesagt, dass sich vermutlich der Küstenmarathon als schwierigere Hürde
darstellen wird. Richtig prognostiziert: Bielefeld musste wie im Jahr 2002 über die 42,195 Kilometer-Distanz aufgeben. Seine
Frau Gerlinde hat übrigens ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt. Sie absolvierte die Zehn-Kilometer-Strecke unter eine Stunde
(59:17).
Stimmungsvolle Auferstehung
Für reichlich Stimmung sorgte die Band "Rhythm Brothers" auf dem Kirchplatz. Die Anfang der 60er Jahre gegründete
Gruppe erlebte am Sonntag ihre Auferstehung. Mit Oldies aus verschiedenen Musikrichtungen brillierten Zotti, Manni und
Eddi.
Massagen am laufenden Band
Nicht nur wegen der gestiegenen Teilnehmerzahl hatte die Massagepraxis van der Linden alle Hände voll zu tun im alten
Feuerwehrgerätehaus. Der extreme Wind, der den Läufern besonders am Deich entgegen pustete, machte sich auch in den
Beinen bemerkbar, sodass noch mehr Athleten das Angebot der Praxis van der Linden mit Genuss annahm.
"Silber-Schuhe"' passten genau
Über einen tollen Sonderpreis freute sich Lena Petermann aus Otterndorf. Die Neunjährige gewann den D-Schüler-Lauf
über 1000 Meter und somit auch die Trainingsschuhe von Luminita Zaituc, die sie zu EM-Silber im Marathon gebracht
haben. Der Otterndorfer Wirtschafts- und Gewerbeverein hatte die Schuhe im vergangenen Jahr ersteigert und nun als
Sonderpreis zur Nachwuchsförderung ausgelobt.
Spanferkel als zünftige Stärkung
Die rund 150 Helfer der drei ausrichtenden Sportvereine TSV Otterndorf, TSV Wanna und Vfl Wingst und des Kinder-
schutzbundes nahmen nach der Veranstaltung noch eine zünftige Stärkung zu sich. Nach den zeit- und arbeitsintensiven Vor-
bereitungen stand Spanferkel auf dem Speiseplan.
Sponsoren luden zum VIP-Empfang
Die zahlreichen Sponsoren des Küstenmarathons luden einige prominente Ehrengäste zu einem Empfang in das historische
Rathaus ein. Doch die Prominenz war auch stark an der Strecke vertreten und feuerte beispielsweise euphorisch die jüngsten
Teilnehmer - über 200 Kindergartenkinder starteten beim Bambini-Marathon - an.
Lob für die rund 350 Helfer
Christian Hottas, mit 129 Marathon- und acht Ultramarathonläufen im vergangenen Jahr Weltrekord-Halter, war wiederum
von der gesamten Organisation begeistert. Der Hamburger muss es wissen, denn er hatte von allen Teilnehmern die größte
Erfahrung. In Otterndorf absolvierte er seinen 801. Marathon. Er sparte nach seinem Lauf nicht mit Lob für die rund 350
Helfer, die nicht nur aus den Sportvereinen und dem Kinderschutzbund stammten. Unter anderem dabei waren auch die
Freiwilligen Feuerwehren aus der Samtgemeinde Hadeln, das DRK, die Polizei, die Stadt Otterndorf und Schulklassen.
Erste Ergebnisse im Internet
Unter www.kuestenmarathon.de können bereits die Ergebnisse vom Marathon und Zehn-Kilometer-Lauf abgerufen werden.
Auch die Zeiten und Platzierungen der Kinder- und Jugendläufe wurden von dem laufenden Webmaster Thomas Hargus ins
Netz gestellt.
362 Tage Zeit für das Training
Wer in diesem Jahr noch nicht am Küstenmarathon teilgenommen hat oder wer sein Ergebnis noch verbessern möchte, hat
dafür noch 362 Tage Zeit. Der 5. KSK-Küstenmarathon findet nämlich am 19. September 2004 statt.
Nach dem Lauf ist vor dem Lauf
Das Organisationskomitee für den Küstenmarathon hat zwar viel Lob und Anerkennung erfahren, möchte aber auch die
kritischen Stimmen hören. Falls einem Teilnehmer oder einem Zuschauer etwas negativ aufgefallen ist, sollte er dieses per
E-Mail an
luett@nez.de - am besten gleich mit einem Verbesserungsvorschlag - mitteilen.
Nudelparty als Begegnungsstätte
Wie in jedem Jahr war das Hinrich-Wilhelm-Kopf-Sommerlager am Abend vor dem Marathon ein Ort der Begegnung. In
der Niedersachsen-Halle fand die Nudelparty statt, bei der die Top-Läufer aus Kenia oder der Ukraine in bunter Reihe mit
den vielen Hobbysportlern zusammensaßen.
Sparsam oder nur unwissend?
Die gesamte Organisation des Küstenmarathons kostet eine Menge Geld. Finanziert wird das gesamte Spektakel unter an-
derem über die Startgelder, die die Teilnehmer entrichten müssen. Überschüsse erfüllen einen guten Zweck, denn damit wird
die Nachwuchsarbeit in den drei Sportvereinen und im Kinderschutzbund gefördert. Schade nur, dass es auch Läufer gibt,
die ihren Beitrag nicht geleistet haben, sondern einfach nur so mitgelaufen sind und dadurch auch noch von dem immensen
Aufwand kostenlos profitiert haben. Wer sich angesprochen fühlt, kann nachträglich seinen Kostenbeitrag bei der Kreis-
sparkasse Wesermünde-Hadeln, Kontonummer 151 012 040, Bankleitzahl 292 501 50, leisten. (flü)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 2. Dezember 2003
DLV: "Deutsche" 2006 in Otterndorf !
Überraschung bei der Tagung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV): Otterndorf richtet 10-Kilometer-
Meisterschaft aus
Otterndorf (flü). Die Sensation ist perfekt: Otterndorf wird Austragungsort für die Deutsche Meisterschaft im Zehn-Kilo-
meter-Straßenlauf sein. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) erteilte am Wochenende der Medemstadt den Zu-
schlag für das Jahr 2006. Und dabei haben sich die Mitglieder des Verbandsrates in Darmstadt wegen der tollen Bewerbung
Otterndorfs gegen bisher übliche Verfahrensweisen entschieden.
Die Vorgeschichte
Im Jahr 2000 fand erstmalig der KSK-Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf statt. Die drei Sportvereine TSV
Otterndorf, TSV Wanna und VfL Wingst sowie der Deutsche Kinderschutzbund im Landkreis Cuxhaven haben mit Hilfe
vieler Förderer, Sponsoren und Helfer eine beeindruckende Laufveranstaltung geschaffen, die vom Bambini-Marathon
(421,95 Meter) über Schüler-Läufe und Zehn-Kilometer-Strecke bis zum Marathon (42,195 Kilometer) alles bietet.
Die Motivation
Gestärkt durch das enthusiastische Otterndorfer Publikum und durch die Aussagen von Luminita Zaituc, EM-Silber-
medaillengewinnerin im Marathon, dass sich Otterndorf als Austragungsort für Meisterschaften eigne, entschied sich das
Organisationskomitee Küstenmarathon für die Bewerbung um die Deutsche Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf
für das Jahr 2005.
Die Chancen-Einschätzung
Weil Deutsche Meisterschaften an die jeweiligen Landesverbände vergeben werden und im Jahr 2002 die Straßenlauf-
Meisterschaft bereits im niedersächsischen Salzgitter stattfand, hatten viele Experten ihre Zweifel daran, dass Otterndorf als
Stadt in Niedersachsen überhaupt eine Chance hat. Normalerweise wäre der niedersächsische Landesverband erst in 15
Jahren wieder im Rennen.
Die Vorgehensweise
Das Otterndorfer Organisationskomitee, hier mit dem Leichtathletik-Sportfest-Veranstalter Heinz Hüsselmann an der Spitze,
bat die Stadt Otterndorf darum, sich zusammen mit den Sportvereinen um die Ausrichtung zu bewerben. Die Bewerbung
wurde schließlich dem Leichtathletik-Kreisvorsitzenden Hans-Otto Geffers übergeben, der diese zusammen mit einer wohl-
wollenden Stellungnahme an den Niedersächsischen Leichtathletikverband (NLV) schickte. Die NLV-Präsidentin Rita
Girschikofsky befürwortete ebenfalls die Bewerbung und reichte sie weiter an den Deutschen Leichtathletik-Verband. Beim
DLV gab es mehrere Ersuchen, die Meisterschaft im Jahr 2005 auszurichten. Letztendlich kamen nur zwei Bewerber in die
engere Auswahl: Otterndorf und Herborn. Offizielle DLV-Beobachter waren vor knapp über zwei Monaten in Otterndorf
beim 4. KSK Küstenmarathon, um sich von der Veranstaltung selbst ein Bild zu machen.
Die Entscheidung
Am vergangenen Wochenende tagte der Verbandsrat des DLV in Darmstadt, um unter anderem über die Vergabe der
Straßenlauf-DM 2005. zu entscheiden. Die Landesverbandspräsidenten berieten über die Bewerbungsunterlagen und die
Berichte der Beobachter. Letztendlich ist dieses oberste Vergabegremium des DLV zu dem Schluss gekommen, dass beide
Städte eine hervorragende Bewerbung abgeliefert haben und beide geeignet sind. Der Verbandsrat entschied sich dafür,
Herborn die Meisterschaft 2005 zu geben, aber es gab ein Novum: Otterndorf ist so gut angekommen, dass die Stadt bereits
für 2006 den Zuschlag erhielt.
Die Meisterschaft 2006
Bei der Deutschen Straßenlauf-Meisterschaft starten Männer, Frauen und Junioren. Sie ermitteln in den unterschiedlichen
Altersklassen ihre Meister. In den vergangenen zwei Jahren gab es bei den Titelkämpfen etwa jeweils 800 Teilnehmer.
Weil der erfolgreiche KSK-Küstenmarathon "das Pfund der Bewerbung" war, wie Hüsselmann berichtet, wird es im
September 2006 in Otterndorf eine zweitägige Veranstaltung geben. Am Sonnabend findet die Deutsche Meisterschaft statt
und am darauffolgenden Tag der 7. KSK-Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf. Für die Meisterschaft am
Sonnabend wird ein anderer, noch schnellerer Rundkurs ausgearbeitet.
Zum Thema
Reaktionen zur Entscheidung für Otterndorf
Der professionelle Sportfest-Veranstalter Heinz Hüsselmann (Bochum), der im Organisationskomitee Küstenmarathon
ehrenamtlich wirkt, spricht von einer "Sensation", weil der Verbandsrat "nur wegen des großen Vertrauens in die Ottern-
dorfer Veranstaltung und der guten Bewerbung" die Meisterschaft für 2006 schon vergeben hat. Hüsselmann erhofft sich
auch einen Motivationsschub bei hiesigen Läufern, damit vielleicht in der einen oder anderen Altersklasse Lokalmatadoren
an den Start gehen.
Stadtdirektor Harald Zahrte und Bürgermeister Hermann Gerken waren freudig überrascht über die frohe Botschaft aus
Darmstadt: "Das ist großartig für die Stadt. Wir bemühen uns mit dem Organisationsteam für einen würdigen Rahmen und
einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, damit die Teilnehmer Otterndorf in ausgezeichneter Erinnerung behalten." Die Basis für
die Vergabe an Otterndorf habe eindeutig der Küstenmarathon gelegt. Damit sei schon bewiesen worden, dass sich die
Stadt für große Leichtathletik-Ereignisse anbiete.
Manfred Ahrens, Vorsitzender des TSV Otterndorf, hält die Entscheidung des DLV für eine große Ehre - zumal sich
Otterndorf gegen andere Städte durchgesetzt habe. Nach der Auszeichnung durch den Landessportbund und dem Land
Niedersachsen mit einer Verdienstmedaille sei dies ein weiteres stolzes Ereignis für den TSV und die Stadt Otterndorf.
"Die Vergabe dieses sportlichen Top-Ereignisses ist ein Zeichen dafür, dass Vorbereitung, Durchführung und Ablauf des
Küstenmarathons Sportler und Funktionäre überzeugt haben müssen." Ahrens erwähnte in diesem Zusammenhang auch die
hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Otterndorf und den vielen motivierten Helfern und Unterstützern.
Heino Grewe-Ibert vom VfL Wingst betonte: "Solch eine hochkarätige Veranstaltung hier her zu holen, das ist toll, davon
profitiert der gesamte Landkreis. Stars und Vorbilder zum Anfassen kommen nach Otterndorf." Durch die Vergabe an
Otterndorf werde die gemeinsame Veranstaltung des Küstenmarathons von oberster Stelle ausgezeichnet. Die "sportliche
Aufwertung" bedeute sicherlich auch, dass noch mehr Gäste in die Medemstadt kommen.
Doris Gräber, Mitglied der Leitergruppe der Leichtathletikabteilung im TSV Wanna, sagte: "Das ist eine Riesenauszeich-
nung für den Küstenmarathon. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen den Vereinen macht sich dadurch noch mehr be-
zahlt. Wir werden alles dafür tun, dass die deutschen Top-Athleten einen unvergesslichen Lauf erleben werden."
"Das lässt mein Läuferherz höher schlagen", so Johannes Schmidt, Kreis- und Landesvorsitzender des Kinderschutz-
bundes. Schon an dem Meisterschafts-Sonnabend soll es ein Kinderprogramm geben. "Deutschlands Läufer werden uns
von der besten Seite kennen lernen. Das ist einfach das Größte." Und Schmidt sagte im Hinblick auf das Motto des Küsten-
marathons: "Deutschland wird für die Rechte der Kinder laufen.” (flü)

NIEDERELBE ZEITUNG vom 19. Dezember 2003
“Küstenmarathon ist ein etabliertes Ereignis”
Jeder der vier veranstaltenden Vereine erhielt 1700 Euro aus den Erlösen
Otterndorf (flü). Rechtzeitig zum Weihnachtsfest gab es bereits große Geschenke für den TSV Otterndorf, den TSV
Wanna, dem VfL Wingst und dem Deutschen Kinderschutzbund. Dieses Veranstalter-Quartett vom KSK Küstenmarathon
zum Weltkindertag erhielt gestern Riesenschecks. J
eder Verein darf sich - nachdem jetzt alle Abrechnungen vollzogen
wurden - über 1700 Euro freuen. Die Gesamtsumme von 6800 Euro wurde nämlich beim 4. Küstenmarathon im September
erlöst. Seit der ersten Auflage im Jahr 2000 wird der Ertrag dieser großen Sportveranstaltung in Otterndorf an die vier be-
teiligten Vereine ausgeschüttet, damit das Geld in der Kinder- und Jugendarbeit Verwendung findet.
Veranstaltung mit Botschaft
Anlässlich der vorzeitigen Weihnachtsbescherung im Otterndorfer Rathaus hob stellvertretender Bürgerrneister Hans-Volker
Feldmann die "vorbildliche Veranstaltung in Inhalt und Zusammenarbeit" hervor. Mit der Verbindung zum Kinderschutzbund
habe der Küstenmarathon eine Botschaft erhalten, hinter der alle - ob Vereine, Stadt oder Sponsoren - stehen. Feldmann
nannte in diesem Zusammenhang den Titelsponsor Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, den weiteren Groß-Sponsor
Plambeck und den Presenting-Sponsor Niederelbe-Zeitung.
“Größte Auszeichnung"
In Otterndorf würden die Allerkleinsten genauso in Bewegung gebracht wie über 80-Jährige. Mit großer Dankbarkeit blicke
die Stadt Otterndorf auf mittlerweile vier großartige Veranstaltungen zurück. "Der Küstenmarathon ist ein etabliertes Ereignis,
über das in ganz Deutschland gesprochen wird", berichtete Feldmann. Die "größte Auszeichnung" für die Organisatoren sei
die Vergabe der Deutschen Straßenlaufmeisterschaft über zehn Kilometer im Jahr 2006. Stadtdirektor Harald Zahrte sagte,
dass sich die Veranstaltung genau in das Konzept der Stadt einfüge. Gemeinwesen, Gesellschaft mit einem sportlichen und
familiären Umfeld passten genau in das Image Otterndorfs.
Heinz Hüsselmann vom Organisationskomitee betonte: "Wir sind alle Dienstleister für den Kinderschutzbund, die Klammer
dieser Veranstaltung." Mit der mittlerweile "verschworenen Gemeinschaft" aus den drei Sportvereinen, dem Kinderschutz-
bund, der Stadt und den Sponsoren sei der Küstenmarathon gewachsen. Die besten Botschafter seien die Athleten, die sich
alle positiv geäußert hätten, so Hüsselmann. Deshalb sei es beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zur einmaligen
Geschichte gekommen, bereits im Voraus die Deutsche Meisterschaft für 2006 vergeben zu haben. Ein großes Pfund sei,
"dass in Otterndorf alle Läufer gefeiert werden".
Landesmeisterschaft 2005 ?
Nicht nur beim DLV habe sich das hervorragende Zusammenspiel in Otterndorf herumgesprochen, auch auf Landesebene.
So habe der Niedersächsische Ministerpräsident erst kürzlich den Küstenmarathon bei einer Rede hervorgehoben. Und nun
habe Hüsselmann einen Anruf von Rita Girschikofsky, Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes (NLV)
erhalten. Sie fragte, ob die Organisatoren des Küstenmarathons sozusagen als Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft
im Jahr 2006 nicht ein Jahr zuvor die Niedersächsische Landesmeisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf ausrichten
könnten.
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Neuste (Presse)-Berichte vom 19.12.             Website der Veranstaltung              Nach oben             Zur Startseite
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