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(Presse)-Berichte
Ergebnisse

© Silvesterläufe 2003 in Niedersachsen ©

Zuletzt bearbeitet am
29.1.2004

Am 31. Dezember 2003 wurden alle Ausschreibungen und Vorberichte hier auf der Seite gelöscht. Diese sind aber weiter-
hin über die
Silvesterlauf-Archivseite abrufbar.
Hier werden in den nächsten Tagen “Step by Step” alle verfügbaren Ergebnisse und Veranstaltungsberichte veröffentlicht.
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Letzte Aktualisierung am 29.1.: Pressebericht Mühlen (Veranstaltungs-Erlös)
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26. Vorsilvesterlauf in Wolfsburg am 28.12. Pressebericht
19. Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. Bericht / Ergebnisse
31. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. Bericht / Ergebnisse / Presseberichte
13. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31.12. Ergebnisse / Pressebericht
24. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. Ergebnisse / Pressebericht / Bericht
4. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. Ergebnisse / Pressebericht
19. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. Ergebnisse
28. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. Ergebnisse / Presseberichte
21. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. Ergebnisse
17. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. Bericht / Ergebnisse / Presseberichte
16. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. Ergebnisse
27. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. Bericht / Presseberichte / Ergebnisse
27. Silvesterlauf in Augustendorf (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. Presseberichte
26. Silvesterlauf in Emden am 31.12. Ergebnisse / Presseberichte / Kommentar
27. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. Pressebericht
16. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. Ergebnisse / Presseberichte
22. Silvesterlauf in Gifhorn am 31.12. Ergebnisse / Presseberichte
30. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. Pressebericht
18. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. Ergebnisse
17. Silvesterlauf in Lüchow am 31.12. Ergebnisse / Pressebericht
18. Silvesterlauf in Sögel am 31.12. Ergebnisse
24. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31.12.
Silvesterlauf in Stadthagen (Hörkamp-Langenbruch) am 31.12.
7. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31.12. Ergebnisse
Silvesterlauf in Scheeßel am 31.12.
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26. Vorsilvesterlauf in Wolfsburg am 28. Dezember 2003
newsclick.de (Wolfsburg) vom 29. Dezember 2003 (Am 6.1.2004 per Fax erhalten)
Silvesterlauf auch im nächsten Jahr
Mehr als 200 Teilnehmer beim Traditionslauf durch den Wolfsburger Wald
Von Dennis Weilmann
Eigentlich sollte es der letzte Silvesterlauf werden, den Urgestein Werner Westphal am Sonntag veranstaltet. Aus gesundheit-
lichen Gründen sah sich der 82-jährige nicht mehr in der Lage, den Traditionslauf in den nächsten Jahren allein zu organisieren.
Aber aufgrund des großen Zuspruchs - mehr als 200 Läufer aus der Region meldeten sich zum Start - waren sich alle einig: Der
Silvesterlauf darf nicht sterben!
Der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Rainer Thiede, sagte noch während des Laufs seine Unterstützung zu: "Wir werden uns
in den nächsten Wochen zusammensetzen und gemeinsam mit Werner Westphal eine Lösung finden." Und der 82-jährige er-
klärte sich spontan bereit, die Organisation des Silvesterlaufs auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen. Außerdem wird Westphal
auch weiter aktiv beim Lauftreff der Volkssportgemeinschaft teilnehmen - jeden Mittwoch und Sonntag.
Bereits zum 26. Mal waren die Läufer gestern vom Porschestadion auf die zehn Kilometer lange Strecke durch den Wolfsburger
Wald gestartet. Schnellster war Thorsten Dill in einer Zeit von 35:45 Minuten. Bei den Frauen setzte sich Iris Brümmer mit 44:25
Minuten gegen die Konkurrenz durch. Jüngster Teilnehmer war der neunjährige Tom Huhnholz. Bürgermeister Manfred Kolbe und
Werner Westphal überreichten den siegreichen Läufern einen Pokal für die schnellste Laufleistung.
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19. Vor-Silvesterlauf in Uenzen am 30. Dezember 2003
Ergebnisliste
Streckenrekordler Themsen wiederholt Vorjahrserfolg
Syke (hes). Vorjahrsieger Frank Themsen (LG Bremen-Nord) hat am Dienstag den 19. Vorsilvesterlauf von Uenzen nach
Holschenböhl gewonnen. Der Streckenrekordler (24:27) lief die 7,5 Kilometer über Ortheide und durch Sibirien ohne ernsthafte
Konkurrenz in 25:28 Minuten. Michael Trense (LG Kreis Verden) - 2002: 28:39 - wurde in 27:44 Minuten stark verbessert Zweiter
vor HNO-Arzt Dr. Henning Schwarze (Syke) in 29:03 und Oliver Poolke (LG Kreis Verden) in 29:28.
Dr. Michaela Schwarze (Syke) siegte bei den Frauen in 38:28 vor Marina Meiners (TSV Okel) in 38:51 und Karin Frikay (MTV
Schweringen) in 39:30 Minuten.
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31. Silvesterlauf in Drochtersen am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
Spieß herumgedreht - Smolinski vor Schröter
Stade (hes). Den Spieß herumgedreht hat Peter Smolinski (Buxtehuder SV) beim 31. Silvesterlauf in Drochtersen. Er besiegte in
dem 10 km-Lauf nach 33:18 Minuten Ingo Schröter (Post SV Buxtehude/33:35), der ihn im Vorjahr hier bezwungen hatte.
Matthias Thiessen (LG HNF Hamburg) wurde in 34:32 Dritter.
Ihren vorjährigen Erfolg wiederholte Lokalmatadorin Birgit Friedrichs (TVG Drochtersen), die in 41:24 Minuten mit großem Vor-
sprung auf Rang eins einlief. Karina Schendel (LGK Nord Stade) kam nach 44:29 auf den zweiten Platz vor Annette Lemke (SC
Balje) in 44:37 Minuten.

Stader Tageblatt vom 2. Januar 2004
Peters finales Erfolgserlebnis
Silvesterlauf in Drochtersen: Überlegener Sieg für Peter Smolinski - Neuer Teilnehmerrekord
Drochtersen (mb). Ich wollte auch im neuen Jahrtausend unbedingt einmal gewinnen", erklärt Peter Smolinski nach seinem Sieg
im Silvesterlauf der TVG Drochtersen. im Rekord-Starterfeld ließ der Läufer des BSV Buxtehude zu keinem Zeitpunkt Zweifel an
seinem Führungsanspruch an diesem Tag aufkommen. Smolinski siegte über die 10 km-Distanz in 33:18 min. Schnellste Frau
wurde einmal mehr Birgit Friedrich vom Veranstalter TVG Drochtersen in 41:24 min.
316 Läuferinnen und Läufer überquerten in Drochtersen die Ziellinie der 10-km-Distanz. 37 Starter absolvierten die 1000 Meter-
Strecke, 70 Wanderer waren unterwegs und die erstmalig angetretenen Nordic Walker hatten 23 Sportlerinnen und Sportler auf
ihrer sechs Kilometer langen Tour. Das war neuer Teilnehmerrekord. Für einen immer größeren Läuferkreis ist der Jahresab-
schluss in Drochtersen fester Bestandteil in der eigenen Sportplanung.
Sieger Peter Shiolinski, seit 1980 regelmäßiger Gast in Drochtersen, stand in den 80er und 90er Jahren regelmäßig auf dem
Siegerpodest. Nach der Jahrtausendwende fehlte allerdings bisher ein erster Platz in seiner Sammlung. Der sollte im auskling-
enden Jahr 2003 mit dazu kommen. "Ich habe zwei Monate lang auf dieses Rennen hingearbeitet und hart trainiert", berichtete
der 41-jährige Langstreckenspezi. "Ich werde schließlich nicht jünger." Nach dem Sieg beim Helgoland-Marathon in Rekordzeit
und Erfolgen bei den Stadtläufen in Stade und Buchholz plante der BSV-Athlet den Drochterser Silvesterlauf als finales Erfolgs-
erlebnis 2003.
Im vergangenen Jahr lief Ingo Schröter vom Post SV Buxtehude dem führenden Orts-Konkurrenten auf Teil zwei der Strecke noch
davon. Aber diesmal hielt Smolinski die komplette Konkurrenz auf Distanz. "Da war nichts zu machen", gestand Ingo Schröter
ein. Der Buxtehuder landete in 33:35 min auf Rang zwei, gefolgt von Matthias Thiessen (LG HNF Hamburg, 34:32 min).
Birgit Friedrich mobilisierte für den Silvesterlauf "die komplette von ihr betreute Laufriege der TVG Drochtersen und legte in ge-
wohnter Manier wieder selbst ein Klasserennen hin. Wenngleich, nach dem Zieleinlauf wollten einige Vereinskollegen eine blonde
Frau vor ihr im Ziel gesehen haben. Wer? Ein Name wurde nicht genannt. Und es muss entweder eine Täuschung gewesen sein
oder wahrscheinlich war die blonde Frau wohl doch ein blonder Mann. Und Frau "Silvesterlauf" Birgit Friedrich nahm eine weitere
Siegestrophäe in Empfang. Karina Schendel (LGK Nord Stade, 44:29) und Annette Lemke (SC Balje, 44:37) landeten auf den
Plätzen zwei und drei.
Irgendwas ist bekanntlich immer: So hatte auch der Silvesterlauf seine Panne. Die Siegerehrung in der Sporthalle litt unter den
Unbilden der Mikrofon-Technik. Georg Friedrich und Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch mühten sich redlich, doch das Mikrofon
spielte einfach nicht mit. Die Teilnehmer ließen sich den gelungenen Tag dadurch aber nicht vermiesen.

Hamburger Abendblatt vom 2. Januar 2004
365 Sportler zum Jahresausklang
Silvesterlauf: Peter Smolinski nahm Revanche
Massenbewegung an der Elbe. Der 31. Silvesterlauf der TV Germania Drochtersen vermeldet neuen Teilnehmerrekord. Exakt so
viele Sportler wie das vergangene Jahr Tage hatte, 365 Frauen und Männer, nutzten den letzten Tag in 2003, sich im Wettkampf
den kühlen Wind um die Nase wehen zu lassen. Schnellster auf den zehn Kilometern an der Elbe war Peter Smolinski (Buxte-
huder SV) mit 33:18 Minuten, der sich so für die Vorjahresniederlage an Ingo Schröter (PSV Buxtehude) revanchierte.
"Ich habe mir viel vorgenommen", sagte Smolinski vor seinem Start beim Drochtersener Silvesterlauf. Dass ihm Vorjahressieger
Schröter noch einmal - wie in den beiden Jahren zuvor - auf den letzten Kilometern die Hacken zeigt, passierte diesmal nicht.
Seine Taktik, von der Spitze das Tempo zu diktieren, ging auf. Es war für den 41 Jahre alten Buxtehuder, der 1980 erstmals in
Drochtersen dabei war, der erste Sieg im dritten Jahrzehnt seiner Teilnahme. "Ich habe in jeder Dekade gewonnen. Das wollte
ich unbedingt erreichen", gestand er ein. Schröter, in den vergangenen Jahren Smolinskis härtester Konkurrent und mit 33:35
Minuten Zweiter, nahm es gelassen hin. "Smolinski hat das Rennen diktiert. Ich hatte nichts entgegenzusetzen", sagte er.
Matthias Thiessen (23, LG HNF) wurde wie im Vorjahr Dritter, in 34:32 Minuten.
Doch nicht alle Läufer trieb der Ehrgeiz. Andreas Friedrich, Ehemann von Abonnementssiegerin Birgit Friedrich, die in 41:24
Minuten bereits zum fünften Mal bei den Frauen siegte, traute sich erstmals auf die Strecke. "Ich bin Fußballer. Mal sehen, ob
ich durchhalte", sagte der 44-Jährige vorher. Ins Ziel kam Friedrich auf Rang 209; weit abgeschlagen und über zehn Minuten
später als Frau Birgit. Familie Friedrich ging geschlossen an den Start. Die Zwillinge Henning und Kathrin (12) und Matthias (8)
absolvierten die zweieinhalb Stadionrunden. Selbst Drochtersens Pastorin Dorothee Kanitz lief aus Spaß an der Freude mit.
Das olympische Motto "Dabei sein ist alles" galt genauso für etwa 70 Wanderer und - erstmals als eigene Disziplin - 23 Nordic-
Walker. Nachdem 2002 fünf Nordic-Walker im Feld der Wandergruppe untergingen, zogen sie diesmal als eigene Gruppe viel
Aufmerksamkeit auf sich. Organisator und TVG-Vorsitzender Alfred Przygoda freute sich über die steigende Beliebtheit des
Laufs. "Wir werden auch mit einem noch größeren Teilnehmerfeld fertig", macht er sich um die Zukunft keine Sorgen. (gb)
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13. Silvesterlauf in Barsinghausen am 31. Dezember 2003    
Ergebnisliste (HTML) / Ergebnisliste (PDF - 36 KB)
Deister-Leine-Zeitung vom 2. Januar 2004
Silvesterlauf bricht alle Rekorde - TSV Barsinghausen registriert 410 Meldungen
Dirk Schwarzbach setzt über 8,6 Kilometer Veranstaltungsbestmarke
Barsinghausen (sei). Der Silvesterlauf des TSV Barsinghausen wird von Jahr zu Jahr beliebter. Bei der 13. Auflage brachen alle
Rekorde. Mit 410 Teilnehmern registrierten die Verantwortlichen das absolute Top-Meldeergebnis. Obendrein sorgte Dirk
Schwarzbach vom TSV Kirchdorf mit 27:48 Minuten über die 8,6 Kilometer-Distanz für einen Silvesterlauf-Rekord. Mit einem
solchen Ansturm hatte die Leichtathletiksparte des TSV Barsinghausen nicht gerechnet. Die riesige Resonanz erforderte einen
organisatorischen Kraftakt, den alle Beteiligten, Helfer und Helferinnen meisterten.
410 Läufer, Läuferinnen, Walker und Walkerinnen hatten sich für die drei Wettbewerbe angemeldet. 380 kamen ins Ziel. Zum Ver-
gleich: Vor zehn Jahren am 31. Dezember 1993 waren es noch 70. Die Veranstaltung legt kontinuierlich an Popularität zu. Viele
sehen in dem Silvesterlauf einen optimalen Jahresausklang. Vom Hobby-Jogger bis zum Top-Athleten wie Kirchdorfs Dirk
Schwarzbach ist alles dabei. ”Wir sind überwältigt und freuen uns über den Zuspruch trotz großer Konkurrenz wie den Maschsee-
lauf”, erklärte Organisator Manfred Kramer. Wegen des Ansturms wichen die Veranstalter für die Siegerehrung, die Start-
nummernverlosung mit attraktiven Preisen (allesamt gespendet von lokalen Sponsoren und Geschäftsleuten) und den Service-
bereich - das Büfett war ausverkauft! - von der kleinen Gymnastik- in die größere Halle 2 des Schulzentrums Am Spalterhals aus.
Trotz der Dimension, die das Event inzwischen erreicht, hat der Silvesterlauf seinen positiven Charakter bewahrt. Viele Lauf-
freunde von nah und fern, Angehörige der Sportler, Funktionäre und Familien sehen in der Veranstaltung neben dem sportlichen
auch den geselligen Aspekt.
Der sportlichen Attraktivität des Silvesterlaufes half am Mittwochvormittag vor allem Kirchdorfs Top-Athlet Dirk Schwarzbach auf
die Sprünge. Er entschied den Hauptlauf über 8,6 Kilometer mit der neuen Veranstaltungsbestmarke von 27:48 Minuten für sich.
Im Vorjahr war der Titelverteidiger noch 28:47 Minuten, allerdings auf schneetiefem Boden, unterwegs. Auch bei den Frauen
sorgte Stammgast Annette Nothdurft (Det´s Laufshop Hannover) mit 34:52 Minuten für eine hervorragende Zeit.
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24. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31. Dezember 2003     
Ergebnislisten
Neue Osnabrücker Zeitung vom 2. Januar 2004
...und der Lindwurm wächst weiter
Osnabrück (bec). Welch ein schönes Gefühl für einen Veranstalter, wenn sich jeder Gast wohl fühlen kann. Der ehrgeizige Typ,
weil die Stoppuhr an seinen Arm zur Selbstkontrolle nicht verboten ist, Punkte für irgendwelche Wertungen vergeben werden und
Pokale sowie Preise am Ende locken. Der Teilnehmer-Typ, den mehr das dabei sein und noch mehr das Hinterher interessiert
als seine Zeit auf der ansonsten umlagerten Ergebnisliste. Welch ein schönes Gefühl für die Macher im OTB, dass sie eine ex-
trem bunte Mischung von Lauf-, Bewegungs- und Treffpunkt-Typen ansprechen mit dem Silvesterlauf, der längst zu einem Selbst-
läufer geworden ist, womit die Arbeit der treuen und qualifizierten Helfer nicht gering geschätzt werden soll. Kaum ein Termin ist
so eindeutig im Voraus gebucht wie der Lauf mit Kommunikation und Begegnung am letzen Tag des Jahres.
Mit zunehmender Tendenz, wie 2003 zeigte, denn bei der 24. Auflage kletterte die Rekordmarke von 1375 auf 1587 Teilnehmer.
”Ich bin begeistert”, entfuhr es nicht nur Organisator Reinhold Tegeder als ”Chef” einer eingespielten Crew in einem wie gewohnt
angenehmen Ambiente. An diesem Tag spannte sich der Bogen von erwartungsvollen bis zufriedenen und schließlich positiv auf
den Abend eingestimmten Gästen.
Natürlich wollten viele von den Hauptakteuren hinterher wissen, wer denn als Erste(r) die Zielmarke passiert hatte und in welcher
Zeit. Entsprechend wurden Kerstin Kahmann (FV Ostercappeln, 37:38 Minuten) vor Barbara Brandenburg (LG Osnabrück, 38:32)
und Strecken-Rekordhalterin Jutta Karsch (SC Herringhausen, 39:21) bei den Damen sowie Youngster Thorben Grothaus
(Riesenbeck, 32:36) vor Marcus Biehl (Brackwede, 32:47) und Elmar Remus (Ravensberg, 33:29) bei den Herren über 10 Kilo-
meter als Schnellste geehrt. Über die kürzere, 5,6 Kilometer-Strecke siegten Jana Schweer (LG Osnabrück, 21:27) vor ihrer
Vereinskollegin Sonja Birkemeyer (23:01) bei den jungen Damen sowie Maik Wollherr (FV Ostercappeln, 18:13) eine Sekunde
vor Vorjahresgewinner Sebastian Scheiter (LG Osnabrück) und Arno Diekmann (OTB, 18:32).
Was zudem oder noch mehr zählte: Die kleinen und großen Hobbyläufer, die den Spaß erlebten, auf den auch die Landtags-
abgeordnete Alice Graschtat nicht mehr verzichten will, was Kulturdezernent Reinhard Sliwka fast ein Muskelkater im Gesäß
verwehrt hätte. Lokalmatador Jan Fitschen, der in Bozen auf Platz 22 lief, ließ sich durch seine Mutter Anne vertreten, während
Ministerpräsident Christian Wulff entgegen einer Anfrage nicht dabei war.
Zumindest nicht gesichtet wurde, was in diesem ”Fall” leicht, ansonsten zunehmend schwerer wird, auch wenn die Technik alles
erfassen und postwendend ausdrucken kann. Fragt sich nur, wie lang und breit der Lindwurm beim Start noch wachsen kann in
den nächsten Jahren, denn irgendwann ist die Obere Martinistraße einfach zu klein für diesen Selbstläufer.

1587 Teilnehmer beim OTB-Silvesterlauf
Rekordbetelligung und tolle Stimmung zum Jahresausklang - Kahmann gewinnt Ehrenpokal
Von Gerald Nolte (3. Januar 2004)
"Wieder eine tolle Veranstaltung mit einer gelungenen Organisation" - eine von vielen Zuschriften brachte die Stimmung beim 24.
Silvesterlauf auf den Punkt. 1587 Läuferinnen und Läufern, Walkern und Bambinis sorgten für eine sensationelle Rekordbeteilung
und eine tolle Stimmung zum Jahresausklang. Die alte Rekordmarke aus dem vergangenem Jahr wurde um mehr als 200 Teil-
nehmer übertroffen. Sportlerinnen und Sportler aus Stuttgart, Freiburg, Flensburg, Kaiserslautern, Oldenburg, Uelzen, Bremen,
Hamburg, Ostniedersachsen waren vertreten - selbst von der Elfenbeinküste war ein Teilnehmer vertreten. Der Lauftreff Wersen
hatte gleich einen kompletten Bus gechartert, um dabei zu sein.
Das Vereinscenter des OTB platzte aus allen Nähten. Allein über 10 km erreichten knapp 1000 Läuferinnen und Läufer das Ziel;
über 5,6 km noch weit über 300! Damit hat sich der OTB-Silvesterlauf als einer der größten Läufe in Niedersachsen fest etabliert.
Einmal mehr im Mittelpunkt standen die vielen Volks- und Hobbyläufer, die teilweise bunt verkleidet an den Start gingen und für
ein einmaliges Flair an der Strecke entlang des Rubbenbruchsees sorgten. "Ich bin begeistert, dass so viele Läuferinnen und
Läufer zu uns kommen, um das Jahr sportlich zu verabschieden", freute sich Organisator Reinhold Tegeder über den ungeheuren
Ansturm. "Wann einmal sonst gelingt es, über 1500 aktive Teilnehmer für eine Sportveranstaltung zu aktivieren?".
Eine besondere Auszeichnung gab es für Andreas Ungemach, der an allen 24 Silvesterläufen des OTB teilgenommen hat und
bereits jetzt dem Jubiläumslauf entgegenfiebert. Erneut als treue Teilnehmerin erwies sich auch die Landtagsabgeordnete Alice
Graschtat. Vergeblich hofften die Organisatoren dagegen auf eine Teilnahme des niedersächsischen Ministerpräsidenten
Christian Wulff, der nicht beim OTB gesehen wurde.
Neben den Läuferinnen und Läufern kamen jeweils über 100 Walkerinnen bzw. Bambiniläufer auf ihre Kosten, für die der OTB
kleine Präsente vorbereitet hatte. Die Reise nach Paris für 2 Personen gewann ein alter Bekannter der Osnabrücker Laufszene:
Horst Brinkwerth vom SV Ohrbeck zeichnet seit Jahren für die "Nacht von Hasbergen" verantwortlich und freute sich zusammen
mit seiner Frau über das unverhoffte Präsent zum Jahresausklang. Bei der Zeitmessung setzte der OTB wieder auf den bewähr-
ten "Chip" - nur wenige Minuten nach den letzten Läuferinnen und Läufern im Ziel konnte schon die komplette Ergebnisliste aus-
gehängt werden.
Über 10 km der Frauen siegte überraschend nicht die favorisierte Barbara Brandenburg, sondern die amtierende Norddeutsche
Meisterin im Halbmarathonlauf, Kerstin Kahmann vom OFV Ostercappeln in hervorragenden 37:38 Minuten. Kahmann erhielt für
ihren Sieg den Ehrenpreis der Stadt Osnabrück. Auf Platz 3 landete die Streckenrekordhalterin und frühere Seriensiegerin Jutta
Karsch vom SC Herringhausen in 39:21 Minuten. Bei den Männern sorgte ein Jugendlicher für das Glanzlicht. Thorben Grothaus
vom TuS Teuto Riesenbeck setzte sich in 32:36 Minuten mit 11 Sekunden gegen Marcus Biehl vom SV Brackwede durch. Auf
Platz 3 landete Elmar Remus vom LC Solbad Ravensberg in 33:29 Minuten. Grothaus gilt als einer der talentiertesten Lang-
streckler in Deutschland und wird in der kommenden Saison das Trikot des TV Wattenscheid tragen.
Dass das sportliche Talent in der Familie liegt, bewies auch seine Schwester Kirsten, die die Jugendwertung in 44:03 Minuten
gewann. Das Osnabrücker Eigengewächs Jan Fitschen, amtierender Studentenweltmeister über 10.000m, hatte einen Start beim
internationalen Silvesterlauf in Bozen (Südtirol) vorgezogen; seine Mutter Anne ließ sich einen Start beim Silvesterlauf des OTB
allerdings nicht nehmen.
Über 5,6 km drückten ebenfalls jugendliche Läuferinnen bzw. Läufer der Veranstaltung ihren Stempel auf. Bei den Frauen siegte
die Vorjahressiegerin Jana Schweer (LG Osnabrück) in 21:27 Minuten vor ihrer Vereinskameradin Sonja Birkemeyer in 23:01
Minuten; bei den Männern gewann Maik Wollherr aus Ostercappeln in 18:13 Minuten knapp mit 1 Sekunde Vorsprung vor dem
Vorjahressieger Sebastian Scheiter (LG Osnabrück) und OTB-Talent Arno Diekmann in 18:32 Minuten. Bemerkenswert: Lothar
Abraham vom SC Schölerberg sicherte sich als Läufer in der Altersklasse M 50 mit ausgezeichneten 20:30 Minuten den 8. Rang
in der Gesamtwertung. Schnellster Schüler war Felix Butterwegge vom OTB Osnabrück als 6. der Gesamtwertung in 20:20
Minuten. Der Schüler hatte mit seinen Eltern eigens einen Familienurlaub in Holland für den Silvesterlauf unterbrochen.
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4. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31. Dezember 2003
Ergebnislisten
Eichsfelder Tageblatt vom 2. Januar 2004
Rudi Zapfe nimmt seinen Jungs über drei Minuten ab
Mit einem Teilnehmerrekord von 850 Läufern und fantastischen Siegerzeiten ging am letzten Tag des Jahres der 4. Eichsfelder
Silvesterlauf um den Seeburger See über die Bühne. Trotz der unerwartet vielen Teilnehmer lief die gesamte Veranstaltung ohne
größere Probleme ab und erntete am Ende von den Aktiven viele positive Kritiken.
”Wir haben mit 600 Läufern gerechnet, aber das am Ende über 850 Aktive teilnahmen, daran hat keiner gedacht. Dennoch sind
wir sehr zufrieden”, resümiert Mitorganisator Hartmut Hublitz. Mit weit über 450 Läufern stellte dabei der 5 km Lauf den Löwen-
anteil an Sportler dar. Große Spannung um den Ausgang dieses Rennens sollte jedoch nicht aufkommen, denn Patrick Hublitz
von der LG Eichsfeld drückte dem Rennen seinen Stempel auf. Nach einem verhaltenen Beginn drehte der Gieboldehäuser auf
und hängte seine Konkurrenten ab. Am Ende siegte er souverän vor Matthias Hupe von der LAC Eichsfeld. Auch die Damenkon-
kurrenz wurde von einer Person dominiert. Maureen Raabe von der LG Göttingen siegte am Ende mit einer knappen Minute Vor-
sprung vor ihrer Vereinskameradin Christine Bernd.
Ein bißchen mehr Spannung sollte im 10 km Lauf aufkommen, denn die Wette zwischen Fussballcoach des SV Bernshausen,
Rudi Zapfe, und seinen beiden Schützlingen Lars Raabe und Thorsten Vollmer zog die Zuschauer in seinen Bann. Doch einer
wollte diese Spannung nicht lange aufrechterhalten, denn bereits nach der ersten Laufrunde hatte sich Zapfe von seinem Ver-
folgerduo abgesetzt. Seinen Vorsprung baute der erfahrene Läufer stets aus und siegte am Ende mit einem komfortablen Vor-
sprung von mehr als drei Minuten. Mit seinem Sieg ”erlief” er eine enorme Summe an Spendengeldern, die einem wohltätigen
Zweck zu Gute kommen.
Trotz Zapfes hervorragendem Resultat sorgte ein anderer Teilnehmer über die 10.000 Meter für mächtig Furore. In der Abwesen-
heit von Seriensieger Jürgen Austin siegte der für die LG Göttingen startende Ingo Müller in guten 31:53 Minuten. Der Mittel-
streckenspezialist, der in Deutschland zu den 15 besten Läufern auf der 1500 Meter Strecke zählt, zeigte während des ganzen
Rennes sein Können. Auf der ersten Runde hielt er sich zwar noch ein wenig zurück und lief in der Führungsgruppe mit, doch im
zweiten Umlauf enteilte er seiner Konkurrenz. Am Ende siegte er mit einem komfortablem Polster vor seinen Verfolgern. Den von
Jürgen Austin im Jahre 2001 aufgestellten Streckenrkord von 31:40 Minuten, den verpasste der 25-jährige Göttinger jedoch um
wenige Sekunden.
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19. Silvesterlauf in Hasede am 31. Dezember 2003
Ergebnislisten
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28. Silvesterlauf in Emmerthal am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
Neue Deister-Zeitung vom 2. Januar 2004
Rekord! 728 Teilnehmer beim 28. Silvesterlauf in Emmerthal
Oliver Lange und Simone Hamann siegen / Lauftreff Bad Münder mit 19 Startern
Emmerthal/BadMünder (gö). Traditionell haben die Leichtathleten vor Ort und aus der Region mit dem Emmerthaler Silvesterlauf,
der jetzt seine 28. Auflage erlebte, das Sportjahr 2003 beschlossen. Die Sieger des Hauptlaufes über 6.900 m heißen Simone
Hamann (TuSpo Bad Münder) und Oliver Lange (Post SV Holzminden). Mit 728 abgegebenen Meldungen verzeichnete die Lauf-
veranstaltung neuneinhalb Stunden vor dem Jahreswechsel eine neue Rekordbeteiligung. Da ist es zweitrangig, dass 23 Teil-
nehmer vorzeitig den Straßenlauf beendet haben. Ähnliches hat es auch bei vorangegangenen Auflagen ebenfalls gegeben.
Sieger des Hauptlaufes wurde der Norddeutsche Marathonmeister Oliver Lange (Post SV Holzminden) in beachtlichen 21:06
Minuten vor dem Vorjahrssieger Christian Bock (LG Weserbergland) in 22:13 Minuten. Beide Läufer tauschten die Reihenfolge
des Einlaufs von 2002.
Bei den Frauen dominierte Simone Hamann (TuSpo Bad Münder) das Teilnehmerinnenfeld und siegte in 27:37 Minuten. Mit von
der Partie waren erstmals 50 Walker. Damit folgte Gesamtleiter Dieter Griese (TSG Emmerthal) den Wünschen dieser Trimmer-
garde, die die Aufnahme in den Silvesterlauf als Angebot gewünscht hatten.

Täglicher Anzeiger vom 2. Januar 2004
PSVer Oliver Lange gewinnt Emmerthaler Silvesterlauf
Emmerthal. Auch in diesem Jahr durften sich die Veranstalter von der TSG Emmerthal zum bereits 28. Silvesterlauf über einen
Teilnehmerrekord freuen. Zusammen mit den 25 Walkern ließen insgesamt 705 Läufer und Läuferinnen das Jahr traditionell sport-
lich ausklingen. Hatte noch im vergangenen Jahr die Holzmindenerin Monika Lidmila mit ihrem Gesamtsieg für eine große Über-
raschung gesorgt, war es in diesem Jahr Oliver Lange vom PSV Holzminden, der einen Titel in den Landkreis entführte. Mit einer
halben Stadionrunde Vorsprung lief der Vorjahreszweite als souveräner Sieger über die Ziellinie und düpierte den Titelverteidiger
Christian Bock von der LG Weserbergland dabei förmlich.
In nur 21,06 Minuten absolvierte Lange den 6.900 Meter langen Rundkurs durch Emmerthal um mehr als eineinhalb Minuten
schneller als im Vorjahr (22,48). Vorjahressieger Christian Bock bekam das höhere Tempo deutlich zu spüren. Er lief in 22,13
Minuten mehr als eine Minute später auf den zweiten Platz der Gesamtwertung. ”Es war ein leichter Sieg”, so der nicht beson-
ders erschöpft wirkende Lange nach dem Rennen. ”Die Konkurrenz war nicht so stark, wie erwartet”, erklärte er, deshalb habe er
selber das Rennen machen müssen. Und das gelang ihm auf der ”wie immer guten Strecke” ohne viel Mühe. Zusammen mit
Ronald Werner vom HLC Höxter (22,33) blieben übrigens alle drei Erstplatzierten unter der Vorjahres-Siegerzeit von 22,35 Min.
Elke Dorusch komplettierte den Erfolg für die Holzmindener Postsportler. Als Dritte der Gesamtwertung lief sie in 29,23 Minuten
allerdings rund zwei Minuten später über die Ziellinie als Simone Hamann von der TuSpo Bad Münder (27,37).
LG Weserbergland-Trainer Werner Scharf hatte besonders im Bereich Jugend und Schüler allen Grund, sich zu freuen. Mit Danilo
Schmidt, Alexander Bartels und Alexander Löwens feierte die LG in der männlichen Jugend über die 2.050 Meter-Kurzstrecke
einen dreifachen Erfolg. Tobias Götze gewann nicht nur die Wertung der Schüler, sondern lief in 6,41 Minuten mit nur 14 Sekun-
den Rückstand auf seinen älteren Team-Kameraden Danilo Schmidt als Gesamtzweiter über die kurze Strecke ein.
Über einen Platz auf dem Treppchen durfte sich auch Ricarda Fierenz von der LG Weserbergland freuen. In 9,11 Minuten landete
sie allerdings mit deutlichem Rückstand auf Platz drei der weiblichen Jugend und war dabei auch deutlich langsamer als Mann-
schaftskameradin Oda Hedemann, die in der Wertung der Schülerinnen ihren Titel verteidigen wollte. Das gelang ihr allerdings
nicht. Mit einer Sekunde Rückstand musste Hedemann den Titel an Kathy Spieß vom TV Jahn Welsede abgeben (8,02).
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21. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
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17. Silvesterlauf in Nordenham am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
Same procedure: Themsen gewinnt Halbmarathon vor Vereinskamerad Eden
Nordenham (hes). Same procedure as last year: Frank Themsen (LG Bremen-Nord), der erst tags zuvor den 7,5 km-Lauf
von Uenzen nach Holschenböhl für sich entschied, hat beim 17. Silvesterlauf in Nordenham den Halbmarathon in 1:16:42
Stunden überlegen vor seinem Vereinskameraden Torsten Eden (1:25:10) gewonnen.
Vidina Cabrera Otten (TuS Zetel) ließ nach 1:45:34 Stunden ihre Teamgefährtin Inse Kohlenberg (1:46:36) klar hinter sich.
Im 10,6 km-Lauf siegte Thorsten Wiegers (LG Wilhelmshaven) in 39:31 Minuten vor Rolf Stamereilers (TuS Eversten) in
40:21 und Lokalmatador Norbert Lindemann (SV Nordenham) in 40:29. Martina Cremer (VT Bückeburg) kam nach 46:25
Minuten auf Rang eins vor Sandra Janßen (Nordenham/51:35).
Die 5,1 Kilometer entschied Jörg Brunkhorst (SV Nordenham) in 17:07 Minuten vor Walter Warrelmann (TV Brettorf /
19:29) für sich. Sabine Göde (Elsfleth) wurde in 23:16 Minuten Erste vor Birgit Neese (SV Brake/25:21).

Wesermarsch Zeitung vom 2. Januar 2004
Erstmalig über 300 Teilnehmer
Silvesterlauf: Neue Disziplinen im Programm locken weitere Sportler an
Von Torsten Lange
Nordenham. Eine Rekordbeteiligung verzeichnete der Silvesterlauf 2003. Mit 328 Teilnehmern in den neun Laufdisziplinen konnte
die Resonanz gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent gesteigert werden. ”So viel Beteiligung hatten wir noch nie”, bilanzierte auch
Annemarie Hadeler, Vorsitzende des Sportvereins Nordenham. Sie gab am Silvestermorgen den Startschuss gemeinsam mit
Organisator Harald Peplau.
Nicht nur zahlreiche Lauffreunde aus Nordenham und den jeweiligen Ortschaften waren am Start. Der Silvesterlauf - er wurde zum
17. Mal ausgerichtet - fand auch überregionalen Anklang. Erstmals angeboten wurde der Lauf über die 3000-Meter-Distanz. Eben-
so neu im Programm war das Nordic-Walking über 10 oder 5 Kilometer.
Während Angehörige knieschlotternd am Straßenrand den Start sowie den Zieleinlauf verfolgten, gingen zahlreiche Teilnehmer
mit kurzen Hosen auf die Strecke. Eifrige Trophäensammler drängten sich an die Startlinie, Hobbyläufer erfreuten sich des Sports
und mischten sich gemäß dem olympischen Motto - dabei sein ist alles - unter die Masse. Jörg Kröger, Leiter des Lauftreffs im
Stedinger Turnverein Berne, fiel durch seine außergewöhnliche Sportbekleidung auf: Er ging als Schornsteinfeger auf den Rund-
kurs. ”Silvester laufe ich immer als Schornsteinfeger,” sagt Kröger, der diesen Beruf keinesfalls ausübt.
Bei der Siegerehrung in der Atenser Pastoreidiele verlieh Harald Peplau den Altersklassenbesten Pokale sowie allen Teilnehmern
Urkunden. Die schnellsten Läufer, die für einen Nordenhamer Verein im 10,6-Kilometer-Lauf oder auf der Halbmarathonstrecke
antraten, kämpften um den Stadtmeistertitel. Die Wanderpokal gingen an Norbert Lindemann und Sandra Janßen (10,6 Kilo-
meter) sowie an Holger Gödecke und Susanne Beerepoot (21,1 Kilometer).

Wesermarsch Zeitung vom 3. Januar 2004
Silvesterlauf stößt an Grenzen
Laufsport: Bei der Siegerehrung wird‘s eng – 2500 Euro für Hospiz ”Löwenherz”
Nordenham (TL). Schnee- und eisfreie Straßen und die angenehme Tatsache, dass kein kalter Wind den Sportlern das Leben
schwer machte, bildeten geradezu optimale Bedingungen für den Silvesterlauf 2003 in Nordenham. Die Veranstaltung des SV
Nordenham verzeichnete in ihrer 17. Auflage eine Rekordbeteiligung mit 328 Startern.
Angesichts der großen Resonanz stößt die Veranstaltung langsam an ihre Grenzen. So war die Atenser Pastoreidiele bei der
Siegerehrung derart gefüllt, dass sich das Aushändigen der Urkunden als ein schwieriges Unterfangen erwies. Dennoch behielten
die Organisatoren um Harald Peplau einen kühlen Kopf und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Der Silvesterlauf war zum vierten Mal mit einem Sponsorenlauf verbunden, zu dem der Round Table 52 Nordenham eingeladen
hatte. Einzelne Läufer suchten sich Sponsoren, die einen bestimmten Geldbetrag für jeden gelaufenen Kilometer spendeten.
Nach den ersten Schätzungen beläuft sich der Erlös auf rund 2500 Euro. Das Geld kommt dem Kinderhospiz ”Löwenherz” in
Syke zu gute, wo schwerkranke Kinder und ihre Familien betreut werden.
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16. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31. Dezember 2003
Ergebnislisten
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27. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
Ciftci siegt zum letzten Mal im Bremer TvdB-Trikot
Stuhr (hes). "Jetzt zieh ich das Trikot aus", rief Hikmet Ciftci (TvdB Bremen) lachend nach seinem Zieleinlauf als Sieger beim 27.
Silvesterlauf in Fahrenhorst. Der Kurde mit dem deutschen Paß, der mit Beginn des Neuen Jahres wieder für seinen Heimatverein
SOL Osterholz startet, gewann den 9,5km-Rundkurs in 31:40 Minuten. Sein Noch-Vereinskamerad Joaquim Pedro, der zum TSV
Kirchdorf wechselt, hatte sich bereits beim Einlaufen den Fuß vertreten, mußte bei Kilometer sechs abreißen lassen und kam in
32:17 Minuten humpelnd ins Ziel - Horst Wittmershaus (SC Weyhe/32:18) ließ ihm fair den Vortritt.
Bei den Frauen siegte nach dreimonatiger Wettkampfpause Birgit Schwers (LG Kreis Verden) in 38:08 Minuten vor Janina Sonne-
mann (Universum Gym Bremen) in 39:07 und Dörte Drücker (LC Hansa Stuhr) in 41:39.
Andre Stelljes (LG Bremen-Nord) setzte sich über 4,4 Kilometer in 15:26 Minuten gegen den B-Jugendlichen Thiemo Klein in
15:44 und dessen Trainer Uwe Cordes (beide LG Kreis Verden) in 15:45 durch. Natalie Steinemann (SV Werder Bremen) wurde
nach 18:48 überlegen Erste vor Heike Rippe (LG Kreis Verden) in 20:16 Minuten und Susanne Paetsch (Jahn Brinkum/21:39).

Diepholzer Kreisblatt vom 2. Januar 2004
Hikmet Ciftci freut sich jetzt schon auf Le Mans
Bremer Langstreckler gewinnt Stuhrer Silvesterlauf
Von Gerd Töbelmann
Fahrenhorst. Am Ende hätte Hikmet Ciftci die ganze Welt umarmen können. Mit gut einer halben Minute Vorsprung gewann der
Langstreckler vom Bremer LT , der demnächst wieder für seinen Heimatverein SOL Osterholz starten wird, in 31:40 Minuten den
27. Silvesterlauf des LC Hansa Stuhr, der mit insgesamt 450 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung erfuhr. Bei den Frauen gab es
auf der Langstrecke (9,5 km) ebenfalls einen klaren Sieg, denn Birgit Schwers (LG Kreis Verden) lief nach 38:08 Minuten ins Ziel
und hatte vor Verfolgerin Sonnemann einen Vorsprung von einer Minute.
Doch zurück zum Herren-Triumphator: Hikmet Ciftci wollte eigentlich nur auf der 4,5 Kilometer langen Mittelstrecke starten, ehe
er es sich dann doch anders überlegte. Mit einem Platz auf dem Podest hatte der Kurde mit deutschem Pass zwar gerechnet,
doch eigentlich galt sein Vereinskollege Joaquim Pedro als haushoher Favorit. Pedro gewann bereits den Stuhrer Geest- und
Crosslauf, musste zu Silvester jedoch ein Handicap verkraften: Kurz vor dem Start knickte er beim Warmlaufen um und zog sich
eine Bänderverletzung zu. Bis Kilometer fünf konnte er Ciftci noch halten, dann jedoch zog der spätere Sieger auf und davon.
"Joaquim war schon arg gehandicapt. Auf der Strecke hat er geflucht wie ein Rohrspatz", erinnert sich Ciftci.
Der nun ein kleines Problem hat: Als Siegprämie erhielt er unter anderem eine kostenlose Teilnahme beim Cross-Ouest-France
in Le Mans (16. bis 22. Januar) und würde dort auch sehr gern teilnehmen. "Aber da müsste ich Urlaub nehmen. Mal sehen, ob
das mein Arbeitgeber mitmacht", wusste Ciftci noch nicht endgültig, ob er die Reise nach Frankreich antreten wird.
Nur eine Sekunde hinter Pedro (32:17) kam der Weyher Horst Wittmershaus ins Ziel, der dem humpelnden Pedro beim Einlauf
den Vortritt lief. Wittmershaus war mit Platz drei jedoch hochzufrieden: "Die Bedingungen waren toll. Bei Kilometer acht habe ich
Pedro überholt, aber einen Kilometer weiter hat er mich gepackt. Als Triathlet habe ich das Laufen zuletzt nicht so intensiv trai-
niert. Daher ist meine Leistung völlig okay." Favorit Pedro konnte sich später wenigstens mit dem Sieg der Stuhrer Laufserie
(Geest-, Cross und Silvesterlauf) trösten, wofür er den Pokal des Autohauses Hinrichsen bekam.
Bei den Frauen war die mehrfache Stuhr-Siegerin Birgit Schwers trotz dreimonatiger Wettkampfpause nicht zu schlagen. Platz
drei ging hier an die Lokalmatadorin Dörte Drücker (41:39). Auf der Mittelstrecke (4,5 km) war Ex-Hansa-Läufer André Stelljes
(Bremen-Nord/15:26) nicht zu schlagen. Der Stuhr-Regional-Ehrenpreis für verdiente Altersklassen-Läufer-/innen ging an Gabriele
Rost-Brasholz von der LG Bremen-Nord).

Regionale Rundschau (Weser Kurier) vom 2. Januar 2004
Jahr auf schnellen Beinen beendet
Silvesterlauf des LC Hansa Stuhr: Hikmet Ciftci und Birgit Schwers siegreich
Von unserem Mitarbeiter Andree Wächter
Stuhr. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte der LC Hansa Stuhr mit dem nun schon 27. Silvesterlauf im Fahrenhorster Bradenholz
noch ein Highlight mit zudem attraktiven Preisen angeboten. Und die Resonanz war erneut sehr beachtlich. Hikmet Ciftci (TvdB
Bremen) und Birgit Schwers (LGK Verden) fahren als Sieger zum Cross-Quest-France nach Le Mans. 31:40 Minuten benötigte
Ciftci für die 9,5 Kilometer durch das Fahrenhorster Bradenholz. Vom Sportplatz ging es über ein kurzes Asphaltstück und dann
durch den Wald. Bei Temperaturen von knapp über den Gefrierpunkt entschieden sich viele der rund 250 Aktiven im Hauptrennen
doch für die kurze Hose. Bei dem welligen Streckenprofil wurde den Crossläufern alles abverlangt. ”Die Strecke lässt sich gut
laufen, weil sie trocken ist. Und die letzten 500 Meter geht's nur bergab, da läuft man von ganz alleine”, war der Tenor vieler Teil-
nehmer, die das Ziel erreichten.
Horst Wittmershaus (SC Weyhe), Joaquim Pedro (TvdB Bremen) und Hikmet Ciftci setzten sich gleich nach dem Start an die
Spitze des Feldes. Pedro hätte beinahe seine Teilnahme absagen müssen. Beim Einlaufen war er umgeknickt und konnte nur
gehandicapt laufen. ”Bis Kilometer acht bin ich mit Joaquim zusammengelaufen. Danach habe ich mich abgesetzt”, so der
Tagessieger. Beim Zieleinlauf hatte der geborene Kurde deutlichen Vorsprung vor den zwei Verfolgern.
Kurz vorm Zielstrich holte Wittmershaus den humpelnden Pedro ein. Doch anstatt ihn zu überholen, stütze der Weyher den
Bremer, und beide gingen gemeinsam über den Zielstrich. Faire Geste am letzten Tag des Jahres. Sieger Ciftci hofft: ”Dass mein
Chef mir frei gibt für den Frankreich-Trip. Das wäre schon eine Herausforderung, sich mit vielen internationalen Läufern zu
messen. Einfach um zu sehen, wie stark man selber ist.” Ebenfalls die Fahrkarte nach Le Mans löste die Verdenerin Birgit
Schwers. Als schnellste Frau erhielt sie eine Rose. Die hatte der Gastgeber aber auch für die anderen Frauen bereit, die das Ziel
erreichten.
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27. Silvesterlauf “Rund um die Thülsfelder Talsperre” in Augustendorf am 31. Dezember 2003
Münsterländische Tageszeitung vom 2. Januar 2004
Starker Endspurt lässt Abraham triumphieren
Mit vier Sekunden Vorsprung Sieger beim Silvesterlauf - Antonia Beyer konkurrenzlos bei den Frauen
Von Rolf Wulfers
Augustendorf. Anders als in den Jahren zuvor fiel die Entscheidung beim 27. Silvesterlauf ”Rund um die Thülsfelder Talsperre” erst
auf den letzten Metern. Malte Abraham (DSC Oldenburg) behauptete sich in einem fulminanten Schlussspurt gegen Matthias
Strothmann, und verwies den für die LG Braunschweig startenden Vorjahresdritten mit vier Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.
Bei den Frauen gewann einmal mehr Seriensiegerin Antonia Beyer (VfL Löningen), die im Ziel über eine halbe Minute vor der
zweitplatzierten Verena Bürgel (SV Wildenloh) aufwies.
Cheforganisator Hans Vogt strahlte bereits vor dem Start, den die Teilnehmerzahl hatte sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal
erhöht. Weit über 1000 Teilnehmer machten sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf die über 14 Kilometer lange Strecke.
”Ihr müsst etwa 300 Meter mehr laufen, da wir wegen der Bauarbeiten am Stauwerk einen kleinen Umweg einbauen mussten”,
gab Vogt den Aktiven mit auf den Weg. ”Kaum zu schaffen, ich muss doch um 24 Uhr zu Hause sein”, machte sich ein Teil-
nehmer so seine Gedanken, um sogleich die ersten Meter mit Volldampf in Angriff zu nehmen.
Bereits beim Start hielt sich der dreimalige Silvestersieger Heinrich Drees in den hinteren Reihen auf. An den Sieg verschwendete
der rasende Landwirt keinerlei Gedanken. ”Das ist erst meine zweite Einheit in diesem Monat. Ich hab einfach zuviele Jagd-
termine”. Nach Ende des Rennens, mit dessen Entscheidung Drees diesmal nichts zu tun hatte, war er dann doch wieder auf
den Geschmack gekommen. ”Es hat Spaß gemacht, und ich bin wieder richtig hungrig. Außerdem war es toll, andere Läufer zu
überholen”.
An der Spitze belauerten sich Abraham und Strothmann, ohne dass einer von beiden einen entscheidenden Vorsprung heraus
laufen konnten. Auf der Zielgeraden warf der ab 2004 für den Dresdner SC startende Abraham seine Spurtqualitäten in die Waag-
schale, und sicherte sich in 52:33 Minuten den Sieg. Bei den Frauen war Antonia Beyer einmal mehr ohne Konkurrenz, so dass
die 37-Jährige einen lockeren Start-Ziel-Sieg herauslief. ”Am Ende fehlte mir etwas die Kraft, da ich einige Tage krank war. So ist
auch die Zeit nicht so toll, aber Hauptsache ich habe gewonnen”.

General Anzeiger vom 2. Januar 2004
Entscheidung fällt erst im Schluss-Spurt
Silvesterlauf: Oldenburger Malte Abraham gewinnt das Rennen um die Thülsfelder Talsperre
Von Holger Weers
Augustendorf. Leicht und locker gewann Malte Abraham vom DSC Oldenburg die 27. Auflage des Internationalen Markhauser
Silvesterlaufs "Rund um die Thülsfelder Talsperre". Er bewältigte die rund 14,8 Kilometer lange Strecke in einer Zeit von 52:33
Minuten und setzte sich im Schluss-Spurt vor dem Vorjahresdritten Matthias Strothmann von der LG Braunschweig (52:37) durch.
Rang drei ging an Ino Geisemeyer vom VfL Germania Leer (53:48). Geisemeyer gewann zugleich die Wertung bei der männlichen
Jugend (Jahrgänge 1983 -1987) vor seinen Vereinskameraden Gerd Wolzen (54:00) und Hanno Sjuts (61:47). Im Gesamtklasse-
ment bei den Frauen war wieder einmal Antonia Beyer vom VfL Löningen trotz einer gerade erst ausgeheilten Bronchitis eine
Klasse für sich. Ihre Siegerzeit betrug 1:04:55 Stunden.
Im Gegensatz zum Vorjahr hatten sich die Leichtathleten diesmal auf einen verlängerten Streckenverlauf einzustellen, da durch
Umbaumaßnahmen an der Talsperre ein "Umweg" von 300 Metern einkalkuliert werden musste. Das hielt aber keinen Läufer vom
Start ab. So freute sich Organisator Hans Vogt über die neue Rekordmarke von über 1 000 Teilnehmern. Besonders erfreulich war
dabei das Abschneiden der ostfriesischen Läufer. Im Herrenbereich konnten sich alle sieben für Germania Leer startenden Leicht-
athleten im Vorderfeld platzieren. So zeigte sich der in Rhauderfehn lebende Hermann Koenen mit seiner Leistung zufrieden. "Ich
wollte unter einer Stunde bleiben. Dies hat aufgrund der etwas längeren Streckenführung nicht ganz geklappt", erklärte der Dritt-
platzierte in der Altersklasse (Jahrgänge 1949 -1958).
Für den Gesamtsieger der Männerkonkurrenz, Malte Abraham, kam der Erfolg nicht überraschend, obwohl die Strecke nach
seinem Geschmack etwas zu lang und "zu crossig" war. "Ich laufe sonst Distanzen von 800 bis 1 500 Meter." Abraham startete
letztmalig für den DSC Oldenburg. Seit dem 1. Januar läuft der 21-jährige, der in Dresden Physik studiert, für den Dresdner SC.
"Da habe ich bessere Trainingsmöglichkeiten durch professionelle Trainer." Der im Schluss-Spurt unterlegene Matthias Stroth-
mann zeigte sich gleichfalls zufrieden. "Ich konnte zuletzt nicht mehr attackieren, weil ich Seitenstechen verspürte."
Einen positiven Eindruck nahmen auch Ino Geisemeyer und Gerd Wolzen, der früher für den SV Holtland aktiv war, als Dritt- und
Viertplatzierte mit nach Hause. "Gerd und ich sind zusammen gelaufen. Wir wollten ein bisschen Tempo machen und es locker
angehen lassen. Zum Schluss haben wir noch einmal Gas gegeben", so Geisemeyer. Gute Platzierungen gab es auch für Franz
Albers (Germania Leer), der in der Altersklasse der Jahrgänge 1937 bis 1948 in einer Zeit von 1:07:08 Stunden den zweiten Rang
belegte, sowie für Meike Doys von Fortuna Logabirum, die in der gleichen Altersklasse bei den Frauen mit einer Zeit von 1:39:55
Stunden Platz drei ergatterte.
Im Wettbewerb der Schülerinnen sicherte sich Katrin Arling in der Startklasse der Jahrgänge 1992 und 1993 über die 4,5 Kilo-
meter lange Distanz sogar den ersten Rang in 19:33 Minuten. Ihre Klubkameradin vom SV Concordia Ihrhove, Ann-Katrin
Behrends, die zeitgleich mit Katrin Arling ins Ziel lief, belegte in der Altersklasse 1990 und 1991 gleichfalls einen Platz ganz oben
auf dem Treppchen.

Der Münsterländer vom 2. Januar 2004
Überraschungssieger beim Silvesterlauf
Malte Abraham im Zielsprint knapp vorne - Antonia Beyer wiederholt Vorjahreserfolg
Von Hans Passmann
Augustendorf. Mit einer faustdicken Überraschung endete die 27. Auflage des Silvesterlaufes in Augustendorf. Der erst 21 Jahre
alte Malte Abraham (DSC Oldenburg) gewann den Hauptlauf über 14,5 Kilometer und verwies den Topfavoriten, den letztjährigen
Drittplatzierten und Sieger des Jahres 2001 Matthias Strothmann (LG Braunschweig), zur Verblüffung der vielen Zuschauer auf
den zweiten Platz.
Abraham, Student der Physik in Dresden, nahm erst zum zweiten Mal an dem Traditionslauf rund um die Thülsfelder Talsperre
teil. Vorjahressieger Christoph Paetzke war nicht am Start. Als Cheforganisator Hans Vogt die über 1000 Läuferinnen und Läufer
auf den Rundkurs schickte, rechneten eigentlich alle mit einem Sieg Strothmanns. Doch 500 Meter vor dem Ziel tauchte Stroth-
mann nicht alleine auf. Bei ihm war der Student aus Dresden. 300 Meter vor der Ziellinie setzte sich Abraham im Sprint ab und
rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel. Nach 52:33 Minuten blieb die Uhr für ihn stehen. Das Nachsehen hatten Matthias
Strothmann (52:37) und Ino Geißemeyer, VfL Germania Leer ( 53:48).
Quasi ohne Konkurrenz war Antonia Beyer (VfL Löningen). Die 37 Jahre alte Mutter von zwei Kindern landete in 64:55 Minuten
einen unangefochtenen Start-Zielsieg und konnte somit ihren Vorjahreserfolg bei den Frauen wiederholen. Den zweiten Platz
belegte Heide Kuck (TuS Ofen) in 68:45 Minuten und den dritten Rang erlief sich Hiltrud Osterkamp (VfL Löningen) in 71:22 Min.
Bei den Schülern war der überragende Athlet Fabian Kuhlen (BV Garrel). Er siegte in 15:20 Minuten. Es war sein dritter Sieg in
Folge in Augustendorf.
In 18:51 Minuten gewann Carolin Janssen (VfL) Löningen bei den Schülerinnen. Den Josef Bäker Gedächtnis Pokal erhielt die
Laufgruppe aus Glarum. Die Medaillen und Urkunden zierten in diesem Jahr das Bild des verstorbenen Hugo Nipper aus Mark-
hausen.
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26. Silvesterlauf in Emden am 31. Dezember 2003
Ergebnislisten
Ostfriesische Nachrichten vom 2. Januar 2004
Emder Silvesterlauf: Norder Trio nicht zu besiegen
Jörg Valentin gewinnt vor Peter Steinke und Holger Grigat / Neuer Teilnehmerrekord
Von J. Gawlick-Daniel
Emden. Es war ein kleiner Triumph. Drei Läufer vom TV Norden haben die ersten drei Plätze beim Emder Silvesterlauf belegt. Als
Erster passierte Jörg Valentin die Ziellinie in der Nähe des Hafentores am Delft. Er benötigte 40:07 Minuten für die 12,4 Kilometer.
Mit Abstand folgten seine Vereinskollegen Peter Steinke (40:43) und Holger Grigat (41:25). Bei den Frauen siegte Waltraud
Klostermann (SuS Schalke 96) in schnellen 47:45 Minuten, vor Ossiloop-Siegerin Inga Jürrens (Emder LG) in 50:13 und Irmi Hart-
mann (TV Norden) in 50:36. Die Veranstalter Michael Janssen und Michael Dannecker hatte erneut allen Grund zur Freude, denn
641 Teilnehmer, davon 378 im Hauptlauf, bedeuteten nach 2002 neuerlichen stolzen Rekord.
Steinke hatte den Emder Silvesterlauf zuletzt dreimal in Folge gewonnen. Zum Ausklang des Jahres 2003 musste er sich einem
von vornherein auf Sieg laufenden Valentin beugen, nahm es aber leicht. “Damit kann ich gut leben.” “Ich wusste nicht, wie stark
die Konkurrenz ist. Deshalb habe ich versucht, den Druck ständig hoch zu halten”, erklärte Valentin sein enormes Tempo von
Beginn an. Fast wäre sein Plan eines Start-Ziel-Sieges schief gegangen. Valentin ging zum ersten Mal beim Silvesterlauf in der
Seehafenstadt an den Start, kannte die Strecke nicht und hätte sich bis zur Großen Seeschleuse zwei Mal verlaufen, wenn ihn
nicht Steinke, der etwa 15 Sekunden hinter ihm lief, den Weg gewiesen hätte. “Links, du musst links!”
Orientierungsprobleme hatten die Läuferinnen und Läufer weiter hinten im Feld nicht. Sie absolvierten die Strecke meist in großen
Pulks und genossen dabei das herrliche Winterwetter. Ein blau-weißer Himmel, viel Sonnenschein, angenehme drei Grad plus
und ein kaum spürbarer Nordostwind machten das Laufen zu einem feinen Vergnügen. Ähnlich gute äußere Bedingungen haben
die Emder Silvesterläufer selten erlebt. Allerdings hatte die Strecke auch ihre Tücken. Dort, wo die Sonne nicht hinkam, bildete
sich Glatteis. Für Sieger Valentin ein erhebliches Problem. “Das war lebensgefährlich”, schimpfte er und riet den Veranstaltern,
die entsprechenden Stellen abzustreuen. Andere erfahrene Läufer sahen es weniger dramatisch. Harm Park vom TuS Weene
nahm im Außenhafen einfach das Tempo raus. Borchard Christians von der LG Ostfriesland wich wenn nötig auf den Seiten-
streifen aus. Auch Veranstalter Janssen riet zu mehr Gelassenheit. Alle hätten die gleichen Bedingungen. Wer besonders gute
Zeiten laufen wolle, müsse halt woanders starten. “Wir haben gar nicht die Mittel, im Hafen zu streuen.”
Janssen und Dannecker richten den Lauf privat mit Verwandten, Freunden und Bekannten aus. Das verlangt in jedem Fall Re-
spekt. “Wir sind eine große Familie”, freut er sich.

Ein Kommentar zum Bericht der Ostfriesischen Nachrichten (Von Stefan Schewiola)
So richtig "grün" ist bisher wohl kaum jemand mit dem vom TV Norden importierten "Star-Läufer" Jörg Valentin geworden. Das er
nun auch noch auf die ehrenamtlichen Organisatoren des traditionellen Emder Silvesterlaufes schimpft (!) und ein Abstreuen der
12,4 km langen Strecke wegen teilweiser Eisglätte fordert, ist ja wohl vermessen !
Ein Abstreuen der gesamten Strecke ist für die Veranstalter organisatorisch nicht möglich (siehe Bericht). Die gesamte Veran-
staltung ruht auf nur wenigen Schultern um Michael Janssen und Michael Dannecker. Alle arbeiten für eine schöne Veranstaltung
vor und am Silvestertag ehrenamtlich, was ich übrigens von Herrn Valentin aus dem "hohen Norden" noch nie gesehen habe.
Natürlich ist Eisglätte für alle Läufer/innen, die übrigens alle auf eigene Gefahr laufen, ein Problem. Aber da wir ja bekanntlich
Winter haben, muss damit nun einmal gerechnet werden. Jede/m steht es ja frei, auf einen Start zu verzichten. Ansonsten ein-
fach vorsichtiger und langsamer laufen und falls möglich auf den Seitenstreifen ausweichen. Man muss den Lauf bei diesen
Wetterbedingungen nicht um jeden Preis gewinnen !
Ich empfehle Herrn Valentin am 31.12.2004 einen Start beim Silvesterlauf in Rio de Janeiro. Die rund 600 Teilnehmer/innen in
Emden jedenfalls werden den "Schimpfer" sicherlich nicht vermissen !
Stefan Schewiola, Aurich

Emder Zeitung vom 2. Januar 2004
Jörg Valentin siegt in einer Superzeit
Von EZ-Mitarbeiter Karl-Heinz Janssen
Am Ende gab es überall zufriedene Gesichter, vor allem auch bei den Veranstaltern. Die hatten zwar wieder mit kleinen tech-
nischen Problemen bei der Zeiterfassung zu kämpfen, so dass die Siegerehrung sich sehr in die Länge zog, konnten dafür aber
einen enormen Teilnehmerzuwachs vermelden.
So viele wie noch nie
Waren im letzten Jahr noch insgesamt 514 Teilnehmer gezählt worden (inklusiv des Kinderlaufes), so waren es in diesem Jahr
641. "Wir wissen nicht, wo unsere Grenzen sind. Wir lassen das jedes Jahr neu auf uns zukommen," sagte Michael Janssen,
der zusammen mit Michael Dannecker die Veranstaltung organisiert. Ein Grund für den großen Andrang war sicherlich das
Wetter. Eine leuchtende Wintersonne überflutete das gesamte Laufstreckengebiet; es war kühl, aber mit etwa zwei Plusgraden
längst nicht so kalt wie in vergangenen Jahren. Dazu wehte nur ein leichter Wind.
Ein wenig Eis
Nur im hintersten Winkel der 12 400-Meter-Strecke, da wo die lange Grade am Seedeich eine Linkskurve macht und in ein
kleines Wäldchen abbiegt, war etwas Eis auf der Straße. Einige Aktive kamen dort ein wenig ins Schlingern, nennenswerte
Stürze gab es aber nicht. Die Männer und Frauen der Johanniter-Unfallhilfe erlebten einen ganz ruhigen Tag, ebenso die Einsatz-
kräfte der Polizei.
"Ich hab mich verlaufen!" Sieger Jörg Valentin konnte es nach seinem Zieleinlauf immer noch nicht fassen. Schon ganz früh hatte
er sich nach dem traditionellen Start am Delft in Höhe Emsmauerstraße zusammen mit Peter Steinke, Holger Grigat und
Valentin Harwardt abgesetzt. Schon jetzt war klar: Valentin würde sehr wahrscheinlich auch ganz vorn bleiben; der vielfache
Emder Matjeslauf-Gewinner war der klare Toppfavorit für die lange Strecke. Insofern war es sicherlich von vornherein ein nicht
ganz so spannendes Rennen um die Spitzenplätze.
Vorsprung erlaufen
Bereits zur Hälfte der Nesserlanderstraße hatte sich Valentin einen Vorsprung von etwa 40 Metern erlaufen. Hinter ihm versucht-
en Steinke und Grigat, den Anschluss nicht zu verlieren. Im Verfolgerfeld war auch auch Harry Jürrens von der Emder Laufge-
meinschaft. Spätestens aber bei der Kurve am Borkumkai war klar: Jürrens, der nun an neunter Stelle lag, würde mit dem Aus-
gang an der Spitze nichts mehr zu tun haben. Die Führenden überquerten die Nesserlanderschleuse, jagten in zügigem Fahrrad-
tempo die Hafenstraße hinunter und wunderten sich, als der mit etwa 60 Metern Vorsprung führende Jörg Valentin plötzlich nach
dem Abbiegen in die Willi Zander-Straße geradeaus weiterlief. Statt durch die Rechtskurve zum Eingang der Seeschleuse zu
laufen folgte er einem Radfahrer einige Meter geradeaus in Richtung Seeschleuse!
Steinkes Reaktion
Aber der immer noch ungefährdet an zweiter Stelle liegende mehrfache Silvesterlauf-Gewinner Peter Steinke reagierte sofort. Mit
lautem Rufen machte er Valentin auf seinen Fehler aufmerksam. Valentin schaltete schnell und lief die wenigen Meter zurück,
verlor vielleicht drei Sekunden und blieb auch nach diesem kleinen Umweg klar in Führung. Hinter der Seeschleuse gab es nun
doch schon einen großen Abstand zu den Verfolgern. Steinke, Grigat und Harwardt waren hier bereits klar geschlagen. Ein Ab-
stand von etwa 50 bis 80 Metern trennte die ersten Vier, während Jörg Valentin seinen Vorsprung auf der langen Geraden sogar
noch vergrößern konnte. Nur Valentin Harwardt verbesserte sich nochmals um einen Platz. Er, der bereits als Jugendlicher für die
Emder Laufgemeinschaft bei Matjes- und Silvesterläufen hervorragende Platzierungen erreicht hatte und nun in Nordrhein-
Westfalen arbeitet und lebt, überholte schließlich den vor ihm liegenden Frank Groen (PSV Eutin) und wurde am Ende Vierter
(41:41).
Streckenrekord
Als Jörg Valentin schließlich nach einem superschnellen Lauf die Innenstadt wieder erreichte und schließlich die Ziellinie am
Delft passierte, blieb die Uhr bei 40:07 Minuten stehen! Soweit man bei einem typischen Volkslauf mit seinen gelegentlich sich
ändernden Streckenverläufen und Distanzen von einem Streckenrekord überhaupt reden kann, dann hat ihn nun wohl Jörg
Valentin! An seiner Superzeit werden sich in Zukunft alle anderen messen müssen (zum Vergleich die Siegerzeit vom Vorjahr:
42:23 lief damals Peter Steinke). Auch die schnellste Frau auf der langen Strecke ist den Emdern längst keine Unbekannte mehr.
Waltraud Klostermann ist bei allen Matjesläufen seit 1999 die schnellste Frau gewesen. Die deutsche 5000-Meter-Meisterin der
Seniorinnen sicherte sich auch bei ihren ersten Emder Silvesterlauf-Auftritt den Titel "schnellste Frau" (47:45).
Vorjahressieg wiederholt
Auf der 5000-Meter-Distanz, die auch in diesem Jahr wieder aus einem über die Petkumerstraße führenden Rundkurs bestand
und in der Höhe der Klappbrücke von der Nesserlanderstraße abzweigte, gewann mit Vorjahressieger Michael Brauner ein Läufer,
der seit vielen Jahren zur Emder Laufszene gehört und schon als Jugendlicher an Matjesläufen teilnahm. Brauners Siegerzeit:
17:34 Minuten. Als schnellste Frau überraschte hier Annike Peters. Die Schülerin des J.A.G, die für den SV Emden-Harsweg
startet, lief die 5000 Meter in guten 21:36 Minuten.

General Anzeiger vom 2. Januar 2004
Ruhrpott-Freunde siegen in Emden
Silvesterlauf Jörg Valentin gewinnt

Von Heiner Steenhoff

Emden. "Das ist ja Wahnsinn." Fast euphorisch reagierte Organisator Michael Janssen vom Emder TV, als die Teilnehmerzahl
bei der 27. Auflage des Emder Silvesterlaufs feststand. 641 Läufer gingen an den Start. Damit wurde der Rekord des Vorjahres
um genau 126 Teilnehmer gesteigert. Es blieb nicht die einzige Bestmarke des Tages. Denn der Sieger des Hauptlaufs absol-
vierte die 12,4 Kilometer so schnell wie noch keiner vor ihm. Jörg Valentin vom Norder TV gewann in 40:07 Minuten vor seinen
Norder Teamkollegen Peter Steinke (40:42) und Holger Grigat (41:22).
Eine hervorragende Zeit lief auch die Siegerin bei den Frauen, Waltraud Klostermann (SuS Schalke 96). Sie gewann in 47:45
Minuten vor der Emderin Inga Jürrens (50:12). "Jörg und ich trainieren öfter zusammen", begründete die mehrfache Matjeslauf-
Siegerin und bekennende Ostfriesland-Anhängerin Waltraud Klostermann ihre tolle Form. Valentin lebte früher ebenfalls im Ruhr-
pott, ehe es ihn in den Norden verschlug. Im Ziel wurden aber nicht nur die Sieger begeistert empfangen, sondern alle Athleten.
Dafür sorgten die Zuschauer am Rande und die Cheerleader vom Emder American-Football-Club "Tigers".
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27. Silvesterlauf in Salzgitter am 31. Dezember 2003
Salzgitter Zeitung vom 2. Januar 2004
Erstmals mehr als 1000 Starter beim Silvesterlauf
Freude bei Veranstaltern über Rekordbeteiligung - Viele Besucher feuerten Läufer an - Sebastian Linke Sieger
über 5,4-Kilometer-Distanz
Von Andreas Schweiger
Lebenstedt. "Der Silvesterlauf ist für mich der Jahresabschluss und gehört einfach dazu. Für Salzgitter ist der Wettbewerb mit
seiner einmaligen Atmosphäre ein wunderbares Highlight." Nicht nur für Tim Vahlenberg (38) aus Broistedt, der bereits zum zehn-
ten Mal dabei war, ist der Silvesterlauf um den Salzgittersee fest gesetzt. Immer mehr Läufer aus dem gesamten norddeutschen
Raum beenden das sportliche Jahr am Salzgittersee. Und deshalb wurde am Mittwoch erstmals in der 27-jährigen Geschichte
der Veranstaltung die Schwelle von 1000 Startern überschritten. "Das ist ein tolles Ergebnis", sagte Klaus Borufka vom Veran-
stalter LG Salzgitter. 1080 Starter hatten seine Helfer gezählt, im vergangenen Jahr waren es 800. Am stärksten wuchs das
Teilnehmerfeld der Walker. Meldeten sich 2002 noch 35, waren es diesmal 75. "Damit hat sich Salzgitter als Schauplatz des
drittgrößten Silvesterlaufs in Norddeutschland fest etabliert", freute sich auch Clemens Löcke, der das sportliche Ereignis für die
vielen Zuschauer kommentierte.
Die ließen schon in den Nachmittagsstunden im Start- und Zielbereich die Sektkorken knallen, bescherten den Grillmeistern
reichlich Arbeit. Und immer wieder feuerten die Besucher die Läuferinnen und Läufer an, die dampfend und schnaubend um den
See flogen. Besonderen Applaus bekamen die vielen Mädchen und Jungen, die über die Shorty-Distanz (1,2 Kilometer) antraten.
Darunter waren auch Jan (9) und Nils (5) Vahlenkamp mit ihrer Schwester Victoria, die am 15. Dezember gerade erst drei Jahre
alt geworden war.
"Das ist genial"
Papa Tim lief mit dem größten Starterfeld, in dem 710 Läufer gemeldet waren, über die 5,4-Kilometer-Strecke (eine Seerunde)
und kam nach 22:40 min ins Ziel. "Das ist genial, denn das ist meine beste Zeit seit zehn Jahren", sagte er nach einem kurzen
Blick auf seine Stoppuhr und ergänzte: "Nun kann gefeiert werden." Rund viereinhalb Minuten zuvor, nach 18:09 min, überquerte
Sebastian Linke aus Peine, der für MTG Mannheim antrat, mit einem riesigen Vorsprung auf seine Verfolger als erster Läufer die
Ziellinie. "Ich habe mich gleich am Start abgesetzt, schade, dass niemand mitgelaufen ist", berichtete er nach Atem ringend.
Den 1987 aufgestellten Streckenrekord (16:13 min) knackte er nicht.
Gute Witterungsbedingungen
Sportler und Veranstalter lobten die guten Bedingungen am Mittwoch: Temperaturen um den Gefrierpunkt sowie Windstille ließen
die Läuferherzen höher schlagen. "Zudem war die Strecke in hervorragendem Zustand", lobte Borufka. Im vergangenen Jahr
hatten Schnee und Eis den Sportlern das Leben schwer gemacht. Ausdrücklich bedankte sich Borufka bei Stadt, Helfern und den
Sponsoren.
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16. Silvesterlauf in Mühlen am 31. Dezember 2003
Ergebnislisten
Oldenburgische Volkszeitung vom 2. Januar 2004
Mühlens Silvesterlauf 2003 sprengt alle Dimensionen
Echtes Rekordfestival: Insgesamt über 1000 Teilnehmer / Nochmals kräftig zugelegt: 733 Läufer im Ziel / Auch
295 Wanderer unterwegs
Von Franz-Josef Schlömer
Mühlen. Irgendwann stößt jede Veranstaltung an natürliche Grenzen. Das gilt aber noch nicht für den Silvesterlauf von GW
Mühlen. Das Happening der heimischen Läufer und Sportler zum Jahresausklang "brummt" wie nie, die Teilnehmerzahlen
wachsen stetig und gewaltig. So entwickelte sich der 16. Silvesterlauf von GW Mühlen für die OV/ KSB-Aktion "Sportler gegen
Hunger" am Mittwoch erneut zu einem Rekordfestival. Erstmals knackten die Grün-Weißen mit ihren Läufern und Wanderern
zusammen die 1000er- Schallmauer. Exakt erreichten 733 Läufer das Ziel, dazu kamen 295 Wanderer, was in der Addition 1028
Teilnehmer ergab.
Diese unglaubliche Entwicklung geht einher mit der rasanten Steigerung bei den Läufern. Vor sieben Jahren bedeuteten noch 153
Läufer den Rekord, dann ging‘s über 203, 284, 367, 478 und 484 auf die bislang gültige Bestmarke von 600 Startern, die jetzt auf
einen Schlag nochmal um mehr als 20 Prozent auf 733 Läufer erhöht wurde. "Ich hab‘ nicht gedacht, dass die Mühlener ihre Vor-
jahreszahl nochmal toppen können. Das ist ein richtiger Volkslauf, und so muss es auch bleiben", staunte der Bakumer Walter
Koldehoff, der mit 15 Starts der Rekordteilnehmer des Mühlener Silvesterlaufs ist. Auch Silvia Rolfes (Damme), die Siegerin des
Hauptlaufes der Damen, meinte anerkennend: "Wahnsinn, diese Entwicklung hier." Und ihre OSC-Teamkollegin Maria Kuhlmann,
auch schon seit 1996 in Mühlen dabei, ergänzte: "Ich bin richtig froh, dass ich hier mitlaufen kann."
Die Läufermassen lassen die Veranstaltung selbst zum Erlebnis werden. Schon Stunden vor dem Start tummeln sich die Aktiven
auf dem Gelände bei Start und Ziel. Wenn sich das riesige Feld in Bewegung setzt, werden alle Läufer auch emotional mitge-
rissen. Unterwegs braucht sich niemand als Einzelkämpfer gegen die Uhr zu fühlen, schließlich laufen selbst auf der 10-km-
Distanz ständig Mitstreiter vor, neben oder hinter einem. Und nach dem Gemeinschaftserlebnis setzen sich die Menschen-
schlangen sogar an der Teestation fort.
Folglich fiel das Fazit von GW Mühlen wieder einmal positiv aus. "Wir haben wieder zugelegt und sind sehr zufrieden, eine tolle
Veranstaltung. Es spricht sich rum. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir irgendwann den 1000. Läufer bei uns haben",
sagte GWM-Vorsitzender Hubert Blömer am Neujahrstag, als das Großreinemachen auf dem Schützenplatz angesagt war.

Oldenburgische Volkszeitung vom 2. Januar 2004
Neben Tagessieger viele persönliche Sieger
André Schrödter und Silvia Rolfes gewinnen Königsdisziplin / Sanfter Sponsorendruck

Mühlen. Silvester 2003 war der Tag der neuen Sieger, denn beim 16. Mühlener Silvesterlauf glückte keine Titelverteidigung aus
dem Vorjahr. Zum Sieg in den "Königsdisziplinen" über 10 Kilometer liefen der Diepholzer André Schrödter (LG Würm/ 31:49 min)
und Silvia Rolfes vom OSC Damme (39:19 min).
Bei den Herren gelang Schrödter erstmals der große Wurf, nachdem er in den vergangenen drei Jahren stets auf dem Treppchen
gestanden hatte. Vorjahressieger Georg Kuhlen aus der bekannten Garreler Läuferfamilie musste sogar noch seinen Bruder
Andreas ziehen lassen. Auffallend bei den Herren: Erstmals in der Mühlener Laufgeschichte stand kein Aktiver des OSC Damme
auf dem 10-km-Treppchen. Routinier Reinhard Werner landete auf Rang vier. Zweitbester VEC-Läufer war Fußballer Viktor Pekrul
als Sechster. "Bis fünf, sechs Kilometer war ich gut dabei, aber dann hat man gegen die reinen Läufer keine Chance", meinte der
Dinklager.
Titelverteidigerin Elke Bussmann (Damme) konnte berufsbedingt nicht starten. Ihre Chance nutzte dann Silvia Rolfes, die bereits
1999 und 2001 den Silvesterlauf gewonnen hatte. Zudem gab es in den anderen Läufen drei VEC-Siege, und zwar alle durch
Aktive des OSC Damme: Moni Evers (6,5 km Damen), Ulrich Pohl (6,5 km Herren) und Francis Olberding (3 km Damen).
Um den Sieg läuft letztendlich nur eine Handvoll aller Läufer, für die überwältigende Mehrheit geht es nur um das Ankommen.
"Ich hab‘ meine Vorjahreszeit verbessert. Jedes Jahr besser werden, das reicht", meinte Ex-Bundesliga-Profi Klaus Ottens
(FC St. Pauli), der bei seinem zweiten Mühlen-Start nach 51:10 Minuten als Nummer 217 ins Ziel kam. Seinen Steinfelder
Kumpel Hermann Honkomp (57. in 42:13) hat er leistungsmäßig aus den Augen verloren: "Da komm‘ ich nicht ran. Der konnte ja
schon früher nur laufen und treten." Der inzwischen 53-jährige Falken-Oldie wollte sich mit seiner 10. Teilnahme eigentlich vom
Mühlener Silvesterlauf verabschieden. "Bis Kilometer neun war‘s mein letzter Lauf, aber danach war mir klar: Ich bin nächstes
Jahr wieder dabei."
Dies gilt seit Jahren schon für viele Läufer und auch Gruppen. So sammeln sich die Dinklager Altherrenfußballer immer zahlreich
zur langen und später gemütlichen Runde, eine Siedlergemeinschaft aus Lohne reist regelmäßig mit dem Bus an. Und einige
werden kurzerhand zur Teilnahme verpflichtet - wie die B- Jugendkicker von GW Mühlen. "Ich hab‘ sie auf die 6,5 Kilometer ge-
schickt, mehr schaffen sie doch nicht. Zwei sind dann sofort ins Lindeneck eingebogen und nicht mehr ins Ziel gekommen",
schmunzelte Trainer Ralf Kröger über seine Erfolgsquote.
Mit einer besonderen Hypothek begaben sich Stefan Schraad und Maria Wessel auf ihre Laufpremiere. Tags zuvor waren die
"Nichtläufer" bei der Jahresabschlussfeier der Mitarbeiter der Volksbank Lohne-Mühlen sanft ins Teilnehmerfeld geschoben
worden. Unter Federführung der GWM-Vorständler Ewald Wernke und Günther Gerberding kamen spontan über 1000 Euro an
Sponsorengeldern zusammen - da traten die beiden natürlich gerne für die gute Sache an und hielten die 6,5 Kilometer durch.
Fotos vom Silvesterlauf unter
www.muehlen.tv

Oldenburgische Volkszeitung vom 7. Januar 2004
Silvesterlauf: Überarbeitete Listen "online"
Mühlen
(SgH). Wenn über 700 Läufer innerhalb weniger Minuten durchs Ziel laufen, rutscht im dichten Mittelfeld der ein oder
andere Läufer durchs Sieb. Klaus Wolking hat jetzt alle Ergebnislisten des 16. Mühlener Silvesterlaufs überarbeitet.
Die korrigierten Fassungen stehen im Internet, trotzdem fehlen dem Computerspezialisten zu 43 Ergebniszetteln noch die
nötigen Adressen. Entsprechende Läufer können sich mit Angabe ihrer Startnummern bei Klaus Wolking (Tel. 0 44 42 / 7 16 13)
melden. Mit 74 Läufern stellten übrigens die Waldschleicher Lohne die größte Gruppe im Feld.
Hitliste der Klubs:
Waldschleicher Lohne 74
GW Mühlen 57
OSC Damme 31
TV Dinklage 25
Falke Steinfeld 24
Alle Ergebnisse des 16. Silvesterlaufs von GW Mühlen sind
hier nachzulesen.
Darüber hinaus gibt es über 160 Fotos vom Silvesterlauf unter
www.muehlen.tv zu sehen.

Oldenburgische Volkszeitung vom 29. Januar 2004
Super-Erlös durch Silvesterlauf: 7525 Euro
Rekordfestival von GW Mühlen übertrifft die Vorjahressumme um mehr als 2000 Euro
Mühlen
(SgH ). Es war ein Rennen der Rekorde - und das schlug sich naturgemäß auch im Erlös nieder: Durch seinen 16. Sil-
vesterlauf spielte GW Mühlen herausragende 7525,48 Euro für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" ein. Damit übertrafen
die Grün-Weißen die Vorjahressumme um mehr als 2000 Euro.
Mit insgesamt über 1000 Läufern und Wanderern hatte die Veranstaltung neue Teilnahmerekorde erzielt. Nach allen Korrekturen
erreichten 737 Läufer das Ziel. "Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 20 Prozent. Wenn wir so weiterrechnen,
müssten wir spätestens 2005 den tausendsten Läufer dabei haben. Das ist reine Mathematik", schmunzelte Klubchef Hubert
Blömer. Er setzt mit seinen Vorstandskollegen, denen er ein dickes Kompliment zollte, auf einen weiteren Ausbau des Laufs.
Aktuell überlegen die Organisatoren vom GWM-Vorstand, beim nächsten Mal ein Zelt aufzubauen, um die Aktiven nach dem Lauf
vernünftiger bewirten zu können. Draußen in der Kälte möchte man sie nicht stehen lassen, und in der Schützenhalle wird es bei
dieser Menschenmasse zu eng und zu stickig.
Nachzutragen gilt noch der Dank an das Deutsche Rote Kreuz Vechta und die Handballdamen von GW Mühlen II, die wie alle
anderen bereits erwähnten Helfer zum Gelingen des 16. Silvesterlaufs beigetragen haben. Der Vorstand des Vereins will "sein
Ding" für Sportler gegen Hunger weiter forcieren, wenngleich, so Hubert Blömer, "es mehr Arbeit als gedacht ist." Seit drei Jahren
ist die Klubführung allein in der Regie tätig - und eine Hand greift in die andere. Geschäftsführer Ewald Wernke: "Es ist alles so
gut organisiert, dass wir unseren ersten Vorsitzenden zwischendurch sogar für den Lauf abgeben können."
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22. Silvesterlauf in Gifhorn am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
newsclick.de (Gifhorn) vom 2. Januar 2004
Neuer Rekord: Mehr als 300 Läufer am Start
22. Silvesterlauf rund um den Gifhorner Schlosssee ein voller Erfolg – Joachim Kasimir siegt in einer hervor-
ragenden Zeit
Von Jens Neumann
15 Mitglieder der Bewegungsabteilung des MTV Gifhorn treffen sich zum Jahresabschluss am Gifhorner Schloss, laufen von dort
eine Runde um den Schlosssee - das war einmal. Denn: Aus dem einst internen Silvesterlauf ist inzwischen eine feste Institution
im Terminkalender der Lauf- und Trimmsportler der Region geworden. Der 22. Gifhorner Silvesterlauf, er lockte weit mehr als 300
Aktive an. "Das ist ein absoluter neuer Rekord", betonte Horst Popanda, Sportwart der MTV-Bewegungsabteilung, die den Lauf
gemeinsam mit der AOK Gifhorn ausrichtete. Nach 240 Läufern im Vorjahr hatten die Schwarz-Gelben dieses Mal mit 250
Aktiven gerechnet - doch diese Grenze wurde bei idealem Laufwetter bei weitem übertroffen.
Eine Runde gegen die Uhr
Als das Startkommando zur ersten Runde gegeben wurde, begab sich der Läufertross von der Schlossbrücke auf die Strecke. In
gemütlichem Tempo legten Laien und "Profis" gemeinsam die 4,1 Kilometer zurück. Während die Ungeübten nach dieser Runde
verschnaufen durften, traten die Laufsportler noch einmal an die Startlinie: Die zweite Runde wurde gegen die Uhr gelaufen.
Und auch dieses Teilnehmerfeld brachte einen neuen Rekord. 155 Läuferinnen und Läufer, der jüngste war der Velpker Philip
Groenken (7 Jahre), der älteste Gerhard Wedemeier (73), stellten ihr Leistungsvermögen zum Jahresabschluss noch einmal unter
Beweis. Eine Teilnehmerzahl, die der MTV Gifhorn ebenfalls nicht erwartet hatte. Ein Beleg dafür: Die Schlange an der Start-
nummern-Ausgabe war noch lang, als Horst Popanda die Sicherheitsnadeln dafür ausgingen. "Ihr müsst die Nummer dann halt
im Ziel hoch halten", gab er den Sportlern mit auf den Weg, unter denen sich auch Erster Kreisrat Gero Wangerin befand.
Die schnellste Zeit lief Joachim Kasimir, der für den VfB Fallersleben startet: Mit 13:29 Minuten dominierte er die Konkurrenz.
Marcel Hilbig (Wolfsburg) folgte mit 13:42 Minuten, eine Sekunde vor dem Wahrenholzer Tobias Ulrich. Bei den Jungen hatte der
elfjährige Isenbütteler Jonas Busse (16:05) die Nase vorn, bei den 35 gestarteten Frauen siegte Ilka Schreinecke aus Tappen
beck (15:31).
Erstmals Startnummern
Doch die Zeiten an sich, sie waren eher nebensächlich. Selbst für Laufexperten wie Ultraläufer Eberhard Frixe, Arne Duncker
oder Wolfgang Simon, die sich mit Platzierungen im Mittelfeld begnügten. Und dennoch bewährte sich die Neuorganisation der
Zeitnahme: Erstmals wurden Startnummern statt Startkarten ausgegeben. "Damit ist die Auswertung nicht so schwierig", erklärte
Rainer Burger von der MTV-Bewegungsabteilung.
Vor allem das familiäre Flair und die Gemütlichkeit zeichneten den 22. Silvesterlauf aus, der traditionell im Kaminraum des
Welfenschlosses mit heißem Tee ausklang. "Viele bringen sich aber schon ihren eigenen Tee oder Glühwein mit", unterstrich
Rainer Burger. "Erst der Lauf, dann Dinner for One - und dann kann das neue Jahr kommen", verwies Martin Pahl, Organisator
des Landkreislaufes am 3.Januar, auf seinen obligatorischen Jahresausklang. Und so sahen es wohl auch die meisten der 300
Läufer, die sich auf den 4,1 Kilometer langen Rundkurs um den Schlosssee begeben hatten. Erst kam eben die Arbeit, dann das
Vergnügen…

Aller Zeitung vom 2. Januar 2004
"Zum Abschluss des alten Jahres noch mal was für sich selber tun”
(tru) Sportlich ließen mehr als 300 Läufer das alte Jahr beim 22. Silvesterlauf von MTV und AOK rund um den Schlosssee aus-
klingen. ”Das ist Rekord”, freute sich Rainer Burger vom MTV, der sich an den ersten Lauf vor 21 Jahren erinnerte: ”Damals waren
wir 15.” Ihre Motivation erklärten Thomas Pape und Uwe Mrosek so: ”Zum Schluss des Jahres noch mal was für sich selber tun.”
Zehn Minuten vor dem Start gab es keine Sicherheitsnadeln mehr, um die Startnummern zu befestigen. MTV-Sportwart Horst
Popanda war zerknirscht. ”Mit so einem Andrang hatte ich nicht gerechnet.” Gedränge auf der Schlossbrücke, dann der Start zur
ersten 4,1 Kilometer langen Runde. Da hatten Günter Bellwart und fünf andere Mitglieder des Marathon-Vereins schon 14 Kilo-
meter hinter sich. ”Wir sind von Stüde aus gelaufen.”
Etliche Läufer nutzten die Gelegenheit zur Vorbereitung auf den Landkreislauf am Sonnabend, die meisten - so wie Mrosek und
Pape - liefen einfach nur aus Spaß an der Freude. ”Sonst laufen wir zu zweit, aber es ist interessant, hier auch mal zu sehen,
wie andere laufen”, meinte Pape. Damit ist eines der Anliegen des MTV erfüllt. Burger: ”Deshalb bieten wir die erste Runde ohne
Zeitnahme an und nehmen kein Startgeld.”
Sportlicher Ehrgeiz prägte dann doch bei manchem Läufer die zweite Runde. Dieses Mal stoppte der MTV die Zeiten der jetzt
noch 155 Läufer. Bei den Männern siegte Joachim Kasimir (27) mit 13:29 Minuten, bei den Frauen Ilka Schreinecke (22) mit
15:31. Gisela Hoffmann (63) war mit 21:53 die schnellste Seniorin, Heinrich Rummel (61) führte mit 17:23 die Klasse der Seni-
oren an. Bei den Jungen unter zwölf Jahren gewann Jonas Busse (11) in 16:05 Minuten. ”Mädchen waren keine dabei”, bedauerte
Popanda.
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30. Silvesterlauf in Midlum am 31. Dezember 2003
Nordsee Zeitung vom 2. Januar 2004
Schwanemann nicht zu halten
Auch Anne Fischer gewinnt beim 30. Silvesterlauf zum dritten Mal in Serie
Midlum. Maik Schwanemann (MTV Lüdingworth) und Anne Fischer (ATS Cuxhaven) setzten sich beim Silvesterlauf in Midlum
erneut durch und schafften jeweils ihren dritten Erfolg in Serie. Der Veranstalter konnte bei der 30. Auflage mit 104 Teilnehmern
eine neue Bestmarke verbuchen.
Der Lauf führt über 6,3 Kilometer vom Dorumer Bahnhof bis zur Midlumer Ortsmitte und ist vor 29 Jahren in einer Bierlaune ent-
standen. Die Veranstaltung hat sich längst zu einem sportlichen Großereignis entwickelt, das Läufer und Läuferinnen aus Stadt
und Land begeistert. Bei nasskaltem Wetter und leichtem Gegenwind setzten sich vom Start weg mit Schwanemann, Nico
Kleinert (OSC Bremerhaven) und Jochen Hübner (MTV Lüdingworth) drei Läufer vom Feld ab, die den Sieg unter sich ausmach-
ten. "Bis einen Kilometer vor dem Ziel konnte ich noch mithalten, dann zog Maik davon und es war nichts mehr zu machen",
erkannte Kleinert die Leistung des Siegers neidlos an. Schwanemann lief nach 20:28 Minuten über die Ziellinie und war damit um
26 Sekunden schneller als im Vorjahr. Im Ziel lag der Sieger 11 Sekunden vor Kleinert, der Hübner auf dem letzten Kilometer
weitere 10 Sekunden abnahm.
Neun Sekunden schneller
Auch Anne Fischer (24:00) konnte ihre Zeit aus dem Vorjahr um 9 Sekunden verbessern und lag über eineinhalb Minuten vor der
Zweitplatzierten, Dana Leistner (OSC Triathlon). Beide Sieger freuten sich riesig, den Hattrick geschafft zu haben. Als beste Mid-
lumer wurden Chris Gonter (22:13 Minuten) und Edeltraud Horreis (32:52) vom Veranstalter ausgezeichnet. Die ältesten Teil-
nehmer waren Walter Heyroth (TuS Wremen) und Marlene Reglin (OSC Bremerhaven). Im Ziel konnten sich die Athleten mit
einem wärmenden Punsch stärken. Die Sieger in den einzelnen Klassen erhielten Pokale. Bei der Startnummer-Verlosung
wurden weitere Sachpreise vergeben.
Ergebnisse vom 30. Silvesterlauf
Männer, 18 bis 39 Jahre: 1. Maik Schwanemann (MTV Lüdingworth), 20:28 Minuten; 2. Nico Kleinert (OSC), 20:37; 3. Jochen Hübner
(MTV Lüdingworth), 20:47.
Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Dana Leistner, 25:41; 2. Claudia Barg (beide OSC), 30:00; 3. Iris Burghardt (Midlum), 31:51.
Senioren, 40 Jahre und älter: 1. Michael Tietje (TSV Wanna), 22:57; 2. Kurt Engelmann (TSV Sievern), 24:10; 3. Josef Fischer (TSV
Sellstedt), 24:19.
Seniorinnen: 1. Anne Fischer (ATS Cuxhaven), 24:00; 2. Karin Putzig (TSV Otterndorf), 29:02; 3. Edeltraud Horreis (TSV Midlum), 32:52.
Männliche Jugend: 1. Tillmann Biallas (SF Sahlenburg), 23:45; 2. Lars Lühr (TSV Midlum), 30:08; 3. Malte Ochse (Bremerhaven), 32:52.
Kinder, männlich: 1. Sören Worm (TSV Midlum), 27.55; 2. Jan Umland (TSG Nordholz); 3. Hendrik Rosenbohm (TSV Midlum), 31:42.
Weiblich: 1. Wencke Burmeister (OSC), 30:28; 2. Stephanie Brunke (TSV Bederkesa), 33:24. (Jm)
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18. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
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17. Silvesterlauf in Lüchow am 31. Dezember 2003
Ergebnisliste
Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 2. Januar 2004
Jahnke bestimmt das Tempo
Teilnehmerrekord beim 17. Silvesterlauf des SV Sporting Lüchow
Lüchow (ce). Ein weiteres Mal hat Rainer Jahnke dem Silvesterlauf des SV Sporting Lüchow seinen Stempel aufgedrückt. Der
33-Jährige von der LG PSV Uelzen/MTV Barum siegte in 16:33 Minuten mit deutlichem Vorsprung und feierte bei der 17. Auflage
des Silvesterlaufes seinen 13. Gesamterfolg. Nicht nur Jahnke hatte bei diesem Volkslauf genügend Grund zur Freude, sondern
auch der Veranstalter: Der SV Sporting wickelte diese bei Zuschauern und Läufern gleichermaßen beliebte Veranstaltung ein
weiteres Mal gekonnt ab und verzeichnete mit 231 Teilnehmern eine neue Rekordbeteiligung.
Hartnäckigster Widersacher Jahnkes, der seinen eigenen Streckenrekord um 33 Sekunden verpasste, war sein 15 Jahre jüngerer
Mannschaftskollege Holger Fritze. Der lange für die SV Lemgow/Dangenstorf laufende Fritze, der in Abwesenheit Jahnkes im
Vorjahr dieses 5-km-Rennen durch Lüchows Innenstadt und den Amtsgarten in 16:53 Minuten gewonnen hatte, hatte über eine
Runde lang mitgehalten. Als der Abonnementssieger in der zweiten 2,5-km-Runde das Tempo weiter verschärfte, fiel Fritze je-
doch zurück. In 16:54 Minuten überquerte er vor rund 600 Zuschauern als Gesamtzweiter die Zielline vor dem Hauptgebäude der
Kreissparkasse. ”Er befindet sich in einem besseren Trainingszustand”, erkannte Fritze die Überlegenheit seines Mannschafts-
kollegen, mit dem er sich wenig später auslief, neidlos an.
Im Feld der 171 männlichen Finisher kamen drei weitere LG-Läufer auf die Plätze drei bis fünf. Als bester Lüchow-Dannenberger
landete Stefan Schuster von der Feuerwehr Schutschur auf dem achten Gesamtplatz. Die Zeit des ehemaligen Sprinters des SV
Sporting Lüchow: 18:32 Minuten. Knapp dahinter avancierte der 57-jährige Mittelstreckenspezialist Rudolf Thiele vom SV Sporting
Lüchow in 19:04 Minuten als Gesamtzehnter und M55-Sieger zum zweitbesten hiesigen Läufer. Hinter ihm drängelten sich gleich
eltiche Lüchow-Dannenberger um Platzierungen in den Top-Twenty. Joachim Gause (2. der M40) vom MTV Dannenberg als Ge-
samtelfter in 19:12 Minuten lag schließlich je einen Platz und je zwei Sekunden vor Eckhard Schorling (3. der M35) aus
Schnega, Jürgen Schwarz (3. der M 40) vom SV Sporting Lüchow sowie dem Fußball-Schiedsrichter Marek Preuß (3. der
Männer- Hauptklasse) vom TuS Liepe.
Im Feld der 51 Mädchen und Frauen sicherte sich Mitfavoritin Claudia Pesarra (W35/LG PSV Uelzen/MTV Barum) in 19:54
Minuten knapp den Sieg. Beste Lüchow-Dannenbergerin: Susanne Filter von der IGAS Wendland, die in 22:04 Minuten auf Rang
sieben der Gesamtwertung landete. Astrid Schlachter (4. der W40) aus Blütlingen durfte in 23:42 Minuten mit Platz zehn zu-
frieden sein. Und Sophia Frank (1. der W11) vom SV Sporting überraschte in 25:37 Minuten mit Rang 13.

Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 2. Januar 2004
Tarzan gewinnt die Kostümwertung
Lüchow (ce). Ist ihm nicht kalt? Das haben sich am Mittwoch beim Silvesterlauf in Lüchow zahlreiche Zuschauer gefragt, als sie
den Mann, lediglich mit einem Lendenschurz bekleidet und mit Perücke und Messer bestückt, auf der Strecke laufen sahen.
Volker Krabiell aus Bergen hatte sich beim Silvesterlauf als Tarzan verkleidet und gewann somit die vom Veranstalter ausgelobte
Kostümwertung.
”Mir war nicht kalt, das lag aber auch am vielen Beifall der Zuschauer”, meinte der 36-Jährige, der sich vor dem Silvesterlauf eine
knappe Runde lang warmgelaufen hatte. Bis auf eine kleine Blase am Fuß habe er den Lauf, den er in 29:11 Minuten als Ge-
samt-141. bewältigte, gut überstanden. Krabiell, von Beruf Erzieher, war für das Belauer Heim ”Terra est vita” für geistig Behinder-
te gelaufen und hatte die Bewohner Romano Krull (28:53 Minuten) und Thorsten Bartel (29:21 Min.) begleitet.
Ebenso wie Krabiell hatten sich einige weitere Läuferinnen und Läufer kostümiert. So waren unter anderem die beiden elfjährigen
Mädchen Katharina von der Gablentz und Theresa Haacke vom SV Sporting Lüchow als Engel in knapp 31 Minuten unterwegs,
und der 43-jährige Holger Herms aus Lüchow hatte sich als Weihnachtsmann verkleidet und war mit Sack und Pack die 5 km in
27:06 Minuten gelaufen.
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18. Silvesterlauf in Sögel am 31. Dezember 2003
Ergebnislisten
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24. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31. Dezember 2003
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Silvesterlauf in Stadthagen (Hörkamp-Langenbruch) am 31. Dezember 2003 (Kein Wettkampf)
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7. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31. Dezember 2003
Ergebnislisten
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Silvesterlauf in Scheeßel am 31. Dezember 2003
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