Spielbanken-Marathon Niedersachsen am 5. Mai 2002 in Hannover
mit Norddeutscher- und Landesmeisterschaft (Niedersachsen)

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Endgültige Ergebnislisten NDM & LM :
Durch den NLV wurden jetzt eigene Ergebnislisten für die NDM & LM erstellt. (Einzel- und Mannschaftswertungen) Diese
Listen können über die Navigation auf dieser Seite angesteuert werden. (16.5.)
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HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 17. April 2002
Joey Kelly läuft beim Marathon
Hannover. Diesmal hat es geklappt. Nach den Absagen in den vergangenen Jahren ist Joey Kelly von der Kelly-Family beim Spielbanken-Marathon am Sonntag, 5. Mai, mit dabei.
Der Popstar gehe über die volle Distanz von 42,195 Kilometern an den Start, sagte Stefanie Eichel vom Organisationsteam gestern. Auch ansonsten sei die Sportveranstaltung auf Erfolgskurs: Bereits drei Wochen vor Beginn haben sich 5586 Läufer und Inline-Skater angemeldet – mehr als im vergangenen Jahr zu diesem Zeitpunkt.
Erstmals ganz groß raus kommt in diesem Jahr der Marathon-Nachwuchs: Beim HAZ-Kinderlauf können Jungen und Mäd-
chen zeigen, was in ihnen steckt – vielleicht wird ja auch das eine oder andere Talent entdeckt.
Die 1000 Meter lange Rennstrecke beginnt am HAZ-Startbogen vor der Markthalle in der Karmarschstraße und endet wie alle Läufe auf dem Friedrichswall vor dem Neuen Rathaus. Start ist um 13 Uhr. Erwartet werden rund 800 kleine Marathon-
läufer, die mit Medaillen, Teilnahmeurkunden und HAZ-Mützen für ihren sportlichen Eifer belohnt werden.
Dabei sind diesmal auch wieder Inline-Skater, Walker, Rennrollstuhlfahrer sowie die Teilnehmer des “ProToleranz”-Laufs über zehn Kilometer. Die Klassiker bleiben indes Marathon und Halbmarathon, für die allein sich mehr als 2300 Teilnehmer angemeldet haben.
Das Beiprogramm verteilt sich über die halbe Innenstadt. Auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus wird Live-Musik zu hören sein, daneben tummeln sich Kinderzirkus, HAZ-Bungee-Run sowie Stände mit Speisen und Getränken. In der Oster-
straße stehen eine Riesenrutsche und eine Hüpfburg sowie zahlreiche Info-Stände. Für Skater-Fans wird auf dem Bahnhofs-
vorplatz ein Showprogramm in einer Halfpipe angeboten. Auf dem Opernplatz spielt das Volksmusik-Quartett “Margitta und
ihre Töchter”.
Bereits am Freitag startet die Marathon-Messe auf dem Trammplatz, bei der Sponsoren und Geschäftsleute Sportartikel, neue Outfits und Pflegeartikel vorstellen sowie Ernährungstipps geben. Am Sonnabend steigt an gleicher Stelle ab 16 Uhr die
“Marathon-Nudelparty” mit Live-Musik und Informationsständen.
Wer sich noch anmelden will, kann sich an das Marathon-Büro wenden: Gellertstraße 57 B, 30175 Hannover
Telefon 05 11 / 81 20 14 -  Fax: 05 11 / 81 20 16, Internet:
www.marathon-hannover.de
Ergänzende Hinweise zur NDM und LM:
Im Rahmen der Veranstaltung wird auch die Norddeutsche- und Landesmeisterschaft (Niedersachsen) im Marathon ausge-
tragen. Für diese Meisterschaften können nur Läufer-/innen mit einem gültigen Startrecht (Startpass) gewertet werden.
Meldungen haben auf dem offiziellen Meldevordruck des Veranstalters mit Angabe von Verein und Startpassnummer bis
zum 23. April 2002 zu erfolgen.
Eine Prüfung der Startberechtigung erfolgt nach Meldeschluß durch die jeweiligen Landesverbände.

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 26. April 2002
Kenianer jagen die Bestmarke
Hannover-Marathon mit starken Läuferfeldern
Hannover. Die wichtigste Grenze für die Organisatoren des “Spielbanken-Marathons” in Hannover am 5. Mai ist gestern gefallen. “Zurzeit liegen 7012 Anmeldungen für alle Wettbewerbe vor”, teilte Leiterin Stefanie Eichel gestern stolz mit. Damit zeichnet sich eine höhere Beteiligung als im Vorjahr ab. Seinerzeit nahmen rund 7300 Läufer, Walker und Inlineskater die Distanzen zwischen zehn und 42,195 km in Angriff, allein 1500 Starter hatten sich noch in der letzten Woche vor dem Rennen angemeldet.
Gefallen sind zudem Tausender-Marken im Marathon (1262 Teilnehmer) und Halbmarathon (2227). Und im Hauptrennen machen nicht nur die Meldezahlen Mut. Auch die Qualität des Feldes ist solide, obwohl Wolfram Götz, der Verantwortliche für die Verpflichtung von Topsportlern, viel Mühe und nicht immer Glück hatte. “Die großen Veranstaltungen machen die Preise kaputt, was das Anspruchsdenken der Läufer betrifft”, sagte er gestern. Und zudem musste Claudia Dreher – sie lief mit 2:27:55 Stunden die bisher schnellste Frauenzeit in Hannover – wegen einer Verletzung passen, sie hatte Götz schon eine feste Zusage gegeben.
Ein Hannover-Rekord könnte allerdings im Männerfeld aufgestellt werden, hofft Götz. Dort muss sich der Vorjahressieger Andrey Gordeyew (Weißrussland) mit den Kenianern David Murkomen und Josephat Ngeti auseinandersetzen. Beide
haben einen besseren Hausrekord als Gordeyew, der mit 2:11:44 Stunden das hannoversche Marathon-Maß gesetzt hat. Stärkste Läuferin im Frauenfeld ist der Papierform nach Inga Joudeskiene aus Litauen (Bestzeit 2:33:01 Stunden).
Im Vorderfeld könnte sich auch Ines Cronjäger aus Seesen einreihen, die Niedersächsin lief auch schon unter 2:40 Stunden.
Einen ganz anderen Wunsch für den Wettkampf hat Hannovers Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg. “Die Teilnehmer-
zahl ist eine tolle Sache”, sagte er. “Jetzt hoffe ich, dass auch möglichst viele Menschen entlang der Strecke stehen.”

Bereits 7012 Meldungen für den Hannover-Marathon
Quelle: www.nlv-la.de (Von Claus Beissner / 30. April 2002)
Bereits zehn Tage vor dem Hannover-Marathon am 5. Mai lagen für alle Wettbewerbe dieser Veranstaltung 7012 Meldung-
en vor. Im Vorjahr lag die Teilnehmerzahl bei 7200. Sie könnte in der verbleibenden Zeit bis zum Veranstaltungstag noch überschritten werden. Mit Andrey Gordeyev, Dimitry Sivoy (beide Weißrußland) und Mohammed Sakri (Tunesien) konnten bei den Männern die ersten Drei des Vorjahres wieder verpflichtet werden. Gordeyev lief im vergangenen Jahr in 2:11:44 Std. - Streckenrekord. Er will versuchen, diese Zeit in diesem Jahr zu unterbieten, um sich die für eine Zeit unter 2:12 Std. ausgeschriebene Prämie von 6500 EUR zu sichern.
Zu unterschätzen ist aber auch nicht der Kenyate David Kemoi Murkomen, dessen persönliche Bestzeit seit 1999 bei
2:10:43 Std. steht. Bei den Damen geht Inga Juodeskiene (Litauen) mit einer persönlichen Bestzeit von 2:33:01 ins Rennen. Damit nimmt sie die Favoritenstellung ein. Zum engeren Favoritenkreis gehören aber auch die Zweite und Vierte des Vor-
jahres, Mariya Latysheva, Olena Rozhko (beide Ukraine) und Ines Cronjäger (LG Seesen).
Der Gesamtetat der Veranstaltung beläuft sich auf 500 000 EUR.

NEUE PRESSE HANNOVER vom 2. Mai 2002
Cronjäger jagt Litauerin
Die 25-jährige Ines Cronjäger aus Ricklingen steht am Sonntag mit der Startnummer F2 am Marathon-Start in Hannover.
Sie ist eine der besten deutschen Läuferinnen, war sogar bereits deutsche Meisterin. Und ihr werden viele Hannoveraner am Sonntag beim Spielbanken-Marathon die Daumen drücken. Denn eine bessere Lokalmatadorin gabs noch nie.
Die gebürtige Seesenerin startet zwar noch für ihren Heimatverein LG Seesen, doch schon vor zwei Jahren wechselte die an-
gehende Lehrerin ihren Studienort, kam von Göttingen nach Hannover.
“Ich hatte dort keine Trainingsgruppe. Auch Männer, die mithalten konnten, gabs da nicht”, erzählte sie. In Hannover wars anders. Hier wohnte sie gleich neben ihrer Trainingspartnerin Kerstin Brünig und fand auch andere Mitläufer. Im vergangenen
Jahr schraubte Cronjäger ihre Bestzeit beim Rotterdam-Marathon auf 2:39:40 Stunden.
“Da stand ich vor der Frage, ob ich eine Profi-Karriere starte. Doch ohne abgeschlossene Ausbildung war mir das zu ris-
kant”, rechnete sich die angehende Mathe- und Sportlehrerin aus. So wird noch bis Herbst fürs erste Staatsexamen gebüffelt.
“Das Training musste ich deshalb zurückschrauben. Ursprünglich wollte ich in Hannover nur mitlaufen, weil es um Nieder-
sachsen-Titel geht”, so Cronjäger. Jetzt will sie nicht nur Niedersachsens beste Läuferin, sondern auch beste deutsche Frau werden. Topfavoritin am Sonntag ist die Litauerin Inga Juodeskiene – sie ist die Einzige, die schon schneller als Cronjäger gelaufen ist.

Marathon-Vorbereitungen abgeschlossen
Quelle: www.nlv-la.de (Von Claus Beissner / 03. Mai 2002)
Die Vorbereitungen für den „Spielbanken-Marathon“ am Sonntag in Hannover sind nahezu abgeschlossen. Das durften gut zwei Dutzend Medien-Vertreter im Spielbanken-Gebäude in Hannovers Osterstraße erfahren.
7 648 Meldungen sind für die unterschiedlichen Kategorien abgegeben worden: 1 367 für den Marathon und 2 454 für den Halbmarathon. Das wird die Kampfrichter an der Strecke und die mehr als 800 Helfer vor eine große Aufgabe stellen. „Vielleicht schaffen wir ja doch die 8 000 Bewerber mit den Nachmeldungen“ hofft nun Rita Girschikofsky, die Präsidentin des mit veranstaltenden Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes. 7 000 war die Vorgabe für dieses Jahr, jetzt könnten es noch ein paar mehr werden.
Vorgestellt wurden bei dieser Gelegenheit zwei Teilnehmer: Ines Cronjäger aus Seesen, die mit einer Marathon-Bestleistung von 2:39:40 Stunden geführt wird. Doch die 24-Jährige bremste die Euphorie. Sie möchte in die Gegend von zwei Stunden und 45 Minuten kommen. Der andere ist ein reiner Amateur, was das Laufen angeht. Niedersachsens Innenminister Heiner Bartling wird nur die 10 000 Meter unter die Füße nehmen und strebt eine annehmbare Zeit an. Diesmal hofft er auch durch-
laufen zu können. Im vergangenen Jahr musste er auf seine Bodyguards warten. Die waren dem Tempo ihres Dienstherren nicht gewachsen. Bartling läuft mit der Startnummer 5 000.
Die Veranstalter hoffen auf gutes Wetter und dass die Hannoveraner aus den „Puschen kommen“ und zahlreich auch an der Strecke stehen und die Teilnehmer anfeuern. Bartling wünscht , dass sich diese Veranstaltung im Kreis der deutschen Marat-
honläufe etabliert und dass es sich künftig lohnt, in Hannover an den Start zu gehen.
Für die Zuschauer steht ein umfangreiches Rahmenprogramm bereit. Die Spielbanken“ als Titelsponsor veranstalten einen
Tag der offenen Tür. Die Polizei versprach, die Behinderungen an dem Veranstaltungstag zu gering wie möglich zu halten.

NEUE PRESSE HANNOVER vom 4. Mai 2002
Marathon: 42,195 Kilometer durch Hannover
“Willkommen Andrey Gordeyev” – der Vorjahressieger übersah das Schild des freundlichen Taxifahrers. Vielleicht war der Weißrusse zu müde, nach einer Tagesreise aus seiner Heimat und um 5.44 Uhr gestern Früh am Bahnhof in Hannover. So irrte der Marathon-Mann durch die City und landete im Foyer des Maritim Grand Hotels. “Wir waren heilfroh, als wir Andrey endlich gefunden hatten”, sagte Leichtathletik-Präsidentin Rita Girschikofsky. Ein anderes Taxi brachte ihn in die Akademie des Sportes, wo sich der Favorit auf seinen Siegeslauf vorbereiten soll.
7648 Sportler sind am Sonntag aktiv (vom Kinderlauf über Handy-Biker bis zum Walking) – eine Zahl, die die des Jahres 2001 um fast 2700 Starter übertrifft und Hoffnung macht auf eine große Marathon-Zukunft. “Der Marathon gehört in die Stadt und deshalb freuen wir uns, dass er dorthin zurückgekehrt ist”, lobte OB Herbert Schmalstieg die Verlegung von Start und Ziel ans Rathaus. Auch Niedersachsens Sportminister findet alles positiv: “Der Hannover-Marathon ist auf dem besten Weg”, formulierte Heiner Bartling – wie Popstar Joey Kelly und Bischöfin Margot Käßmann läuft der SPD-Politiker mit.
800 Helfer sichern die Strecke, die rauf bis in die Nordstadt und runter bis nach Döhren führt und Autofahrern das Leben schwer machen wird. Wer nicht auf Bus und Bahn umsteigen kann, bekommt Tipps am Bürgertelefon der Polizei:
05 11 / 3 67 71 33
Auch Nicht-Läufer sind am Rathaus gerne gesehen. Seit gestern informieren 40 Aussteller auf 1000 Quadratmetern bei der Marathon-Messe über Sport, Freizeit und Gesundheit, heute geht das Rahmenprogramm richtig los.
17.30 bis 22 Uhr: Nudelparty mit der Popband Souled Out, am Sonntag Gewinnspiele und Live-Musik mit Solid Jazz und Begoo (Trammplatz), Tag der offenen Tür bei der Spielbank (11 bis 16 Uhr, Osterstraße), Auftritt der Zwischenahner
Meerprinzessin (Opernplatz). Auch das ist der Hannover-Marathon – es gibt laufend Unterhaltung.

Weißrusse wieder vorn
Ines Cronjäger setzt sich überraschend bei den Frauen durch
Quelle: www.nlv-la.de (Von Horst Johr / 05. Mai 2002)
Andrey Gordeyev, der Vorjahressieger, war auch in diesem Jahr beim Spielbanken Marathon Niedersachsen in Hannover erfolgreich. Auf einer neuen, zweimal zu durchlaufenden Halbmarathonstrecke landete er einen Start-Ziel-Sieg. Gleich nach dem Start setzte er sich mit seinem „Hasen“, Vladimir Tsiamchyk (Russland), ab. Schon nach zwei Kilometern betrug deren Vorsprung gegenüber einer achtköpfigen Verfolgergruppe, der auch die beiden Kenianer David Kemoi Murkomen und Josphat Ndeti sowie der Litauer Ceslovas Kundrotas angehörten, 15 Sekunden. Weitere fünf Kilometer weiter hatte sich diese Gruppe aufgelöst. Nur Murkomen und sein Landsmann Mbui als Tempomacher konnten noch einigermaßen mithalten. Ihr Rückstand betrug aber schon 20 Sekunden. Weitere 150 Meter zurück folgte als Fünfter Ndeti.
Diese Reihenfolge blieb zunächst, die Abstände wurden aber immer größer. Trotz einer anerkennenswerten guten Organi-
sation kam es bei 12,5 km zu einem Schönheitsfehler. Das Führungsfahrzeug bog in eine falsche Straße ein. Gordeyev und Tsiamchyk folgten ihm. Doch sie bemerkten schnell diesen Fehler und kehrten auf den richtigen Kurs zurück. Dieser kleine Umweg kostete sie aber etwa 15 Sekunden.
Bei 25 km stiegen die beiden Tempoläufer aus. Allein lief Gordeyev wie ein Uhrwerk weiter. Bis zum Ziel vergrößerte er seinen Vorsprung gegenüber Murkomen auf fast drei Minuten. Mohamed Sakri (Tunesien) kam wie im Vorjahr als Dritter ein.
Gordeyev verfehlte bei bedecktem Himmel und 12 ° C mit 2:11:56 Std. seine Zeit aus dem vergangenen Jahr um 16 Sek. Ohne den Umweg bei 12,5 km hätte er möglicherweise diese Leistung unterbieten können.
Bei den Frauen setzte sich überraschend Ines Cronjäger (LG Seesen) durch. Obwohl sie wegen ihres Mathematik- und Sportstudiums für das Lehramt nicht ihren Vorstellungen entsprechend trainieren kann, konnte sie die von ihr vorher ange-
strebte Zeit von 2:45 Std. doch klar unterbieten. In 2:42:48 Std. lief sie 33 Sek. vor Marya Latisheva (Ukraine) ein.
Insgesamt standen für alle Wettbewerbe dieser Veranstaltung annähernd 8.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Meldelisten, davon 2.736 für den Halbmarathon- und 1.463 für den Marathonlauf.
Leider ließ auch in diesem Jahr das Zuschauerinteresse zu wünschen übrig. Nur Zehn- bis Fünfzehntausend säumten am Sonntagvormittag die Strecke durch die hannoversche Innenstadt und ihre nahe gelegenen Wohngebiete – und dies obwohl die Medien der niedersächsischen Landeshauptstadt im Vorfeld umfangreich berichtet hatten..
Ergebnisse Hannover (5.5.) Spielbanken Marathon Niedersachsen
Männer Marathon: 1. Gordeyev (BLR) 2:11:56, 2. Murkomen (Ken) 2:14:51, 3. Sakri (Tun) 2:16:32, 4. Kundrotas (Lit) 2:17:19, 5. Holovnytskyy (Ukr) 2:18:09, 6. Saucikovas (Lit) 2:18:33, 7. Ndeti (Ken) 2:19:37, 8. Krüger (?) 2:29:44. Halbmarathon: 1. Zobries (LC Cottbus) 1:08:46, 2. v.Gaza (LG Göttingen) 1:13:27, 3. Hagemeyer (ATSV Espelkamp) 1:14:08.
10 km: 1. Pingpank 31:04, 2. Schwarzbach (beide TSV Kirchdorf) 31:51, 3. Raphael (LGTK Hannover 96) 32:35.
Frauen, Marathon: 1.Cronjäger (LG Seesen) 2:42:48, 2. Latysheva (Ukr) 2:43:21, 3. Biwott (Ken) 2:47:50, 4. Fedder-
mann (LG Ratio Münster) 2:56:56, 5. Wallow (SF Blau-Gelb Marburg) 2:59:41, 6. Becker (THW Kiel) 3:00:07, 7. Fischer (ATS Cuxhaven) 3:04:59, 8. Shafer (Texan Bayou City Runner) 3:02:47.
Halbmarathon: 1. Wolfrom (OSC Berlin) 1:19:35, 2. Botzon (MTV Amelinghausen) 1:20:43, 3. Schroeder (LGTK Hannover 96) 1:26:30.
10 km: 1. Nothdurft (Det`s Race Team) 36:54, 2. Schultze (LGTK Hannover 96) 37:55, 3. Rahns (TuS Amelunxen) 38:11.

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. Mai 2002
Vom Heimvorteil beflügelt
Ines Cronjäger aus Hannover liegt beim Spielbanken-Marathon in der Frauenwertung vorn
Hannover. So stellt man sich Sieger vor: Ines Cronjäger ballte die Fäuste und kreischte vor lauter Freude, nachdem sie die Ziellinie überquert hatte. Die Lehramts-Studentin (Mathematik und Sport für die Sekundarstufe II) strahlte, sie ließ sich herzen, und sie umarmte selbst ihre Begleiter. Und sie sagte immer wieder: “Ich glaub‘ es nicht.” Ines Cronjäger war nach 2:42:53 Stunden die beste Marathon-Frau in Hannover – in der Stadt, in der sie wohnt und studiert. Ihre Füße funktionierten
am besten auf dem Pflaster, auf dem sie ihre Runden im Training dreht. “Ich war die Strecke vorher abgelaufen”, erzählte die
25-Jährige, als sie wieder zu Atem gekommen war, vielleicht hat ihr dieser Heimvorteil beim Gewinnen geholfen.
Auf jeden Fall ausgezahlt hat sich aber die Taktik der Läuferin, die aus Seesen stammt und immer noch für ihren Heimatklub LG Seesen an den Start geht – “aus alter Verbundenheit, und weil mir in Hannover die Trainingspartner fehlen”. Cronjäger ging verhältnismäßig gemächlich an, weil sie nicht wusste, wie stark sie derzeit tatsächlich laufen kann. “Ich stecke mitten in den Vorbereitungen auf das 1. Staatsexamen”, erzählte sie. Deshalb läuft das Marathon-Training zurzeit auf Sparflamme.
Und deshalb wies sie auch jede Favoritenrolle, die man ihr auf Grund der schnellsten Meldezeit (2:39:40 Stunden) zuschan-
zen wollte, weit von sich. “Ich bin zufrieden, wenn ich 2:45 Stunden brauche”, sagte sie noch zwei Tage vor dem Rennen.
Bei Halbzeit des Rennens, mit einer Zwischenzeit von 1:21 Stunden, sah es tatsächlich nicht nach einem Erfolg der in Hannover lebenden Marathon-Frau aus. Cronjäger lag auf Rang 6, aber sie kämpfte sich in Runde 2 vor, Platz um Platz. Auch die wachsende Unterstützung des Publikums mag sie beflügelt haben. “Anfangs war ich noch die Startnummer F2, in Runde 2 hörte ich dann aber schon ,Ines, Ines’-Rufe”, erzählte die Siegerin. An den Erfolg geglaubt hatte Cronjäger jedoch erst gut einen Kilometer vor dem Ziel. Da passierte sie die Ukrainerin Mariya Latyshewa, die bis dahin das Frauenfeld ange-
führt hatte. Und auf den letzten 1000 Metern rannte Cronjäger immerhin noch eine halbe Minute Vorsprung heraus.
Von Wolke sieben, auf der sie schwebte, wurde die Siegerin erst geholt, als sie zur Siegerehrung gebeten wurde.
Die Schritte zum Podest fielen ihr sichtbar schwer. Ines Cronjäger humpelte hinauf und stieg staksig herunter. Grund war allerdings keine Verletzung. “Ich bin gerade einen Marathon gelaufen”, erklärte sie lachend den besorgten Fragestellern.

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 6. Mai 2002
Fahrfehler kostet Rekord
Der Weißrusse Andrej Gordejew kann sich über den Sieg beim Hannover-Marathon nicht richtig freuen
So sieht kein Sieger aus: Andrej Gordejew winkte ab, als er im Ziel des “Spielbanken-Marathons” eingetroffen war. Und es schien sogar, als würde der Weißrusse leise fluchen, obwohl er wie im Vorjahr seine Konkurrenten deklassiert hatte und mit 2:11:56 Stunden wieder eine respektable Leistung geboten hatte. Die gestrige Zeit war nur zwölf Sekunden langsamer als
der Hannover-Rekord, den Gordejew im Vorjahr aufgestellt hatte.
Doch an diesen zwölf Sekunden hatte Gordejew zu knabbern – weil er sie nicht aus eigener Schwäche verloren hatte. “Natürlich bin ich aus dem Tritt gekommen”, sagte er zu jener Situation nach zwölf Kilometern, als das Führungsfahrzeug die Orientierung verlor. Statt aus der Werderstraße weiter geradeaus in die Philipsbornstraße zu fahren, machte es einen über-
raschenden Linksschwenk in die Vahrenwalder Straße. Gordejew folgte mit seinem Tempomacher Wladimir Tsiamchyk aus Russland – und erst nach einigen Metern wurden beide zurückgewinkt und auf den richtigen Weg gewiesen. Dieser Fauxpas der Begleiter kostete Gordejew etwa zwölf Sekunden, genau die Differenz also, die ihm zur Einstellung seiner Vorjahres-
leistung fehlte.
Gordejew grantelte aber auch des Betriebs auf der Zielgerade wegen. Da in Hannover – im Gegensatz zu den großen Stadt-
marathonrennen – nicht eine 42,195-km-Runde gelaufen wird, sondern zwei Schleifen à 21,1 Kilometer, hatte der Weiß-
russe schon nach rund 35 Kilometern den ersten Jogger überrundet und musste sich durch immer mehr Hobbyläufer durch-
schlängeln, ehe er sieben Kilometer später das Ziel erreicht hatte. Dadurch büßte er abermals einige Sekunden ein. “Die Zielgerade im Vorjahr war günstiger – wie auch der Kurs insgesamt”, sagte der 27-Jährige, er besaß diese Einschätzung allerdings ziemlich exklusiv. Seine Mitläufer, wie Niedersachsen-Meister Ralf Zimmermann aus Wilhelmshaven, lobten die Strecke als schnell und windstill.
Gordejew hatte zudem Pech, weil Wolfram Götz, der die Topläufer verpflichtet hatte, sich etwas verschätzte. “Ich hatte mit einer Dreiergruppe vorn gerechnet – dem Weißrussen und den Kenianern”, sagte er. Doch Gordejew lief von Beginn an vorweg – 25 Kilometer begleitet von seinem Tempomacher Tsiamchyk und dann ganz allein. David Murkomen aus Kenia hielt schon nach zehn Kilometern 30 Sekunden Respektabstand, im Ziel hatte er als Zweiter drei Minuten Rückstand auf Gordejew. Und Josephat Ndeti, der zweite afrikanische Favorit, enttäuschte wie im Vorjahr. Als Siebter (2:19:37 Minuten) blieb er achteinhalb Minuten über seiner Bestzeit.

NEUE PRESSE HANNOVER vom 6. Mai 2002
Hannover Marathon: Ärger mit falsch geparkten Fahrzeugen
Auf dem Rathausplatz stehen Tausende. Gemeinsam feuern sie die Marathon-Läufer an. Aus Lautsprechern dröhnen Zwischenzeiten. Wenige hundert Meter weiter, auf dem Parkplatz der Berufsbildenden Schule an der Gustav-Bratke-Allee, gehts auch laut her. Nur weniger freudig. Autofahrer schimpfen auf Politessen und Abschleppdienste.
“Das ist doch Abzocke”, sagt Klaus Kalkbrauer aufgeregt. Mit mürrischem Blick reicht er Heike Bremer vom Abschlepp-
dienst Bremer seine Fahrzeugpapiere und 94,77 Euro. Dann noch eine Unterschrift – und Kalkbrauer darf seinen Wagen wieder mitnehmen. “Ich bin Samstag spät aus Zürich gekommen. Ich muss eine Wohnung auflösen. Und ich dachte noch: Endlich ist da mal ein Parkplatz frei.” Weniger friedlich ist da ein junger Hannoveraner. Er schimpft: “Ich bin am Samstag aus dem Urlaub gekommen – und mein Auto ist weg. Woher soll ich denn wissen, dass hier so ein Marathon ist?”
Achim Kasstner will die ganze Angelegenheit seinem Anwalt übergeben. “Das ist ein dicker Hund. Wir sind seit Freitag zu Besuch hier. Als wir vom Marathon hörten, habe ich die Laufstrecke mit dem Standort meines Autos verglichen. Da stand nichts von Halteverbot. Für Außenstehende ist das alles sehr undurchsichtig.”
Egal. Alles, was im Weg stand, wurde erst an die Schule – und dann zu den Betriebshöfen der Abschleppfirmen gebracht. Wer seinen Wagen nicht gleich abgeholt hat, muss bei der Polizei fragen, wo er abgestellt worden ist. Bäckermeister Klaus Borchers von der Hildesheimer Straße ist ebenfalls sauer: Ein Kundin, die um 7.15 Uhr nur kurz eine Torte und Brötchen gekauft habe, bekam ein Knöllchen.
Die Behörden müssen die Aufregung geahnt haben. Im Maritim Grand Hotel ist extra ein Bürgertelefon eingerichtet worden. Dort sitzen Polizist Hans-Joachim Homuth und Volker Kampf vom Ordnungsamt: “Rund 90 Leute haben angerufen. Bis auf fünf waren alle recht freundlich.”

NEUE PRESSE HANNOVER vom 6. Mai 2002
Marathon: 8500 Läufer bei Rekord-Lauf
Der Spielbanken-Marathon in Hannover hat einige Rekorde gebrochen. Rund 8500 Teilnehmer waren bei der zwölften Auf-
lage dabei, 1463 davon im 42,195-Kilometer-Rennen.
Zwei Starter jubelten ganz besonders. Vorjahressieger Andrey Gordeyev aus Weißrussland siegte erneut in 2:11:56 Stunden,
Ines Cronjäger aus Ricklingen überraschte nach 2:42:53 Stunden als Siegerin. Viele Hannoveraner verschliefen aber ihren Marathon. Voll war es nur im Start- und Zielbereich vor dem Rathaus, an der Strecke verloren sich vormittags nur 15.000 Zuschauer. Erst zum Inline-Marathon am Nachmittag kamen mehr als 35.000.
Dort gings auch rasant und spannend zu. Die Inline-Renner waren diesmal sogar fast doppelt so schnell wie die Läufer.
Der Franzose Amaud Gicquel siegte nach 1:07:04 Stunden im Spurt einer achtköpfigen Spitzengruppe und sicherte sich die meisten Weltcup-Punkte. Erfreulich: Mit Benjamin Zschätzsch aus Groß Gerau war als Sechster in 1:07:05 auch der beste Deutsche dabei. Für ihn gabs den deutschen Meistertitel.
Bei den Frauen mischte auch Hannovers Lokalmatadorin Sylvia Ordowski (ERC) gut mit. In 1:27:34 Stunden wurde sie Dritte der W-30-Altersklasse und 26. des Gesamtfeldes.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 8. Mai 2002
Poley holte sich den Titel
Hannover-Marathon: Winfried Bleschke lief auf Rang drei
Als Dieter Poley (MTV Wolfenbüttel) den Hannover-Marathon nach 3:00:05 Stunden beendete, konnte er sich freuen. Der
MTVer hatte seinen Norddeutschen Meistertitel in der Altersklasse M60 verteidigt. Zudem war er Landesmeister geworden.
Im Ziel hatte er 1:03 Minuten Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrenten herausgelaufen.
Damit war Poleys Taktik aufgegangen. Nachdem er 1:29 Stunden für die erste Hälfte der Strecke benötigt hatte, lief er den zweiten Teil ein klein wenig langsamer, um eventuell einen Angriff seines Widersachers kontern zu können. In der Gesamt-
wertung belegte er den 88. Platz von 1460 Startern. Seine Zeit bedeutet Kreisrekord in dieser Altersklasse.
Winfried Bleschke (MTV Wolfenbüttel) lief ebenfalls ein gutes Rennen. Er kam nach 3:06:48 Stunden ins Ziel. Damit wurde er Dritter seiner Altersklassse M55. Seine Laufzeit ist ebenfalls neuer Kreisrekord.
Erika Pfeuffer, W60, vom MTV "Jahn" Schladen wurde mit einer Zeit von 4:38:12 Stunden Vierte bei den Norddeutschen Meisterschaften.
Eine Reihe guter Leistungen gelangen auch den nicht in der Meisterschaftswertung gestarteten Teilnehmer des MTV Wolfen-
büttel, des TSV Wittmar und des TSV Sickte: Thomas Heuck, M40 aus Sickte lief die Strecke in 3:09:15 Stunden, Roland Zimmermann aus Wolfenbüttel brauchte 3:14:34 Stunden. Gerd Fricke, M50, vom MTV Wolfenbüttel gelang in 3:32:26 Stunden eine neue persönliche Bestzeit.
Maike Müller, W60, und lief mit 3:58:58 Stunden Kreisrekord. Sie kam gemeinsam mit Jean-Marie Schmerber ins Ziel.
Gerda Flammersberger bestritt gemeinsam mit ihrem Sohn Hendrik ihren ersten Marathon. Durchs Ziel liefen sie zusammen mit dem MTVer Martin Coenders nach 4:33 Stunden.
Schnellster Wolfenbütteler der rund 2 500 Halbmarathonläufer war der Lindener Triathlet Oliver Wrobel, er belegte in der Hauptklasse den achten Rang nach 1:23:45 Std. Nur etwas länger benötigte Werner Bothe, M40 vom TSV Wittmar (1:25:55 Std.). Der 19-jährige Michael Eulberg vom TSV Sickte gewann in 1:30:40 Stunden die Wertung der Jugendklasse. Der Wittmaraner Wolfgang Wachs musste sich dem Wolfenbütteler Frank Kolbow knapp geschlagen geben. Kolbow erreichte das Ziel nach 1:32:51 Stunden, Wachs beendete den Lauf in 1:33:33 Stunden. Eine Minute später überquerte der Lindener Holger Trossen die Ziellinie.
Weitere Ergebnisse des Halbmarathons: Andre Bunn, M35 (Wolfenbüttel) 1:43; Marcus Sedlag, M35 (Sickte) 1:44; Christine Loch, W35 1:54; Horst Neumann, M55 (beide Wittmar) 1:54; Susanne Streitz, W30 (Wolfenbüttel) 1:55;
Manfred Chiomek, M50 (Wittmar) 1:57; Hans Große, M50 1:58; Britta Zietsch, W40 2:01; Susanne Higl, W45 (alle Wolfenbüttel). (ma)

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 8. Mai 2002
Erste Titel für Christina Kramer
Marathon-Sieg in der Altersklasse auf Landes- und norddeutscher Ebene
Damme
. Ihren ersten Landes- und norddeutschen Meistertitel gewann Langläuferin Christina Kramer vom OSC Damme. Die Neuenkirchenerin feierte diesen Erfolg beim Hannover-Marathon, in den diese Titelkämpfe integriert waren.
In der Gesamtwertung des Hannover-Marathons belegte Christina Kramer den zwölften Platz der Gesamtwertung bei den Frauen. Als Ziel hatte sie sich eine Zeit von 3:10 h gesetzt, die sie am Ende mit 3:15:53 h knapp verfehlte. In ihrer Alters-
klasse W 40 bedeutete dies aber den Sieg vor Heidrun Bartling aus Wunstorf (3:24:53 h) und eben die Meistertitel in ihrer Altersklasse. Gesamtsiegerin wurde übrigens Ines Cronjäger von der LG Seesen (2:42:53 h).
In der Landeshauptstadt gab es allerdings eine ganz peinliche Organisationspanne: Das Führungsfahrzeug vor den beiden führenden Läufern bog nach 12,5 km in eine falsche Straße ein, so dass der spätere Sieger Andrey Gordeyev (Weißruss-
land) dadurch um zwölf Sekunden die Prämie von 6500 Euro für den Streckenrekord verpasste.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 7. Mai 2002
Überraschungsieg der Marathon-Frauen
Achim
(cc). “Happy" sind die Marathon-Frauen der LG Kreis Verden: Völlig überraschend wurden Cäcilia Apel-Kranz (TSV Achim), Dörte Manitz (TSV Wechold-Magelsen) und Sigrid Bracht (TV Oyten) in Hannover in der Gesamtzeit von 11:19:48 Stunden Niedersächsische und Norddeutsche Mannschaftsmeister. Sie gewannen überlegen vor der LG Wilhelms-
haven (12:21:26).
Für die 42,195 km benötigte die Achimerin Apel-Kranz als Zweite der Altersklasse W45 3:29:49, die Magelserin Manitz als
Fünfte der W40 3:52:42 und die Bassenerin Bracht als Zweite der W50 3:57:17 Stunden.
Ausführlicher Bericht folgt.

DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 10. Mai 2002
Tolles Cabezudo-Comeback beim Hannover-Marathon
Hannover (red). Beim Spielbanken Marathon und Halbmarathon in Hannover sowie Pro Toleranz Lauf über 10 Kilometer (km) waren 8000 Teilnehmer am Start. Dies bedeutete einen Zuwachs von 3000 Läufern im Vergleich zum Vorjahr.
Vom TSV Kirchdorf war eine starke Truppe über die Marathonstrecke, die zugleich als Norddeutsche und Landesmeister-
schaft ausgeschrieben war, über die 21,1 km- und die 10 km- Strecke am Start.
Der 10 km- Pro-Toleranz Lauf war der mit knapp 2000 Teilnehmern größter Lauf dieser Veranstaltung und führte die
Läufer über eine einsame Strecke. Markus Pingpank trennte sich früh von Dirk Schwarzbach (der hier nur einen Testlauf im Hinblick auf die Deutschen Juniorenmeisterschaften über 10 000 Meter absolvierte). Pingpank lief ein gutes Rennen in 31:03 Minuten und stand zum wiederholten Male als Sieger dieses Laufes fest. Dirk Schwarzbach lief als Dritter ins Ziel, rutschte aber durch die Disqualifikation des zweiten Läufers auf den zweiten Rang in 31:50 Minuten. Mit Ulf Narloch auf Rang Sechs in 33:54 Minuten gewannen die Kirchdorfer die Mannschaftswertung vor Hannover 96. Auch die zweite Mannschaft des TSV Kirchdorf wurde in der Besetzung Andreas Wappenhans (34:58 Minuten), Benjamin Grüne (36:31), Till Streichert (37:13) als drittbeste Mannschaft gewertet. Rainer Laudenberg lief 37:36 Minuten und Christa Schröder wurde Dritte der W45 in guten 45:53 Minuten.
Über die Halbmarathonstrecke machte Abel Cabezudo nach einjähriger Verletzungspause seinen Comebackversuch und überraschte alle Läufer mit einem hervorragenden dritten Platz der M50 in 1:21:02 Stunden. Fokko Redenius lief auf Platz 8 in 1:28:59 Stunden und Volker Schreibmüller auf Platz 24 in 1:36:29 Stunden. Damit gewannen die Kirchdorfer die Alters-
klassenwertung der M50.
Der eigentliche Höhepunkt dieser Veranstaltung war der Marathonlauf. Sein Debüt über die 42 km gab Jose Luis Gonzalez Diez. Bis 38 Kilometer lag Gonzalez auf dem Meisterrang, bis "der Mann mit dem Hammer" ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Völlig entkräftet joggte er in 2:45:33 Stunden auf den zehnten Rang der Norddeutschen Meisterschaften ins Ziel. Einen starken Eindruck mit super gleichmäßigen Halbmarathonabschnitten hinterließ Wolfgang Lutz, der die M50 Gesamtwertung gewann und damit Norddeutscher und Landesmeister in 2:55:44 Stunden wurde. Zusammen mit Jörg Schlatterer, der Neunter der M40 in 3:03:56 Stunden wurde, kamen die Kirchdorfer auf den undankbaren vierten Rang in der Mannschaftswertung.

Verdener Aller-Zeitung / Achimer Kreisblatt vom 14. Mai 2002
Chaos in der Auswertung beim Hannover-Marathon
Verden (hes). Um es vorwegzunehmen, es gibt immer noch keine offizielle Ergebnisliste vom Hannover-Marathon und noch nicht einmal eine inoffzielle Mannschaftswertung. Während es mit der Niedersächsischen und Norddeutschen Meisterschaft des Frauenteams - wie berichtet - wohl klar geht, hat es bei den Männern etliche Proteste gegeben. Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband (NLV) hat nach Einsprüchen eine eigene offizielle Auswertung der beiden Meisterschaften vorge-
nommen und ins Internet gestellt (Einsprüche sind möglich!).
Weniger ist manchmal mehr - so auch beim Hannover-Marathon. Die früheren Rahmenwettbewerbe sind (zumindest zahlen-
mäßig) zu den Hauptereignissen und der Marathon an den Rand gedrängt worden. Beim Halbmarathon kamen 2.355 Teil-
nehmer ins Ziel, im 10 km-Straßenlauf 1.256 und im Marathon 1.146, von letzteren nahmen 113 an den Landesmeister-
schaften und nur zehn mehr (123) an den Norddeutschen teil. 885 Inliner skateten die Marathondistanz, davon 252 um die
Deutsche Meisterschaft, und 272 den Halbmarathon - 15 Rollies kämpften um World-Cup-Punkte.
Im Rahmen der Landes- und der Norddeutschen Meisterschaften lief Cäcilia Apel-Kranz (2./2. W45) die 42,195 km in 3:39:49, Dörte Manitz (5./6. W40) in 3:52:42 und Sigrid Bracht (2./2. W50) in 3:56:45 Stunden.
Michael Trense (6./6. M40) wurde mit 2:58:45, Jürgen Reimers (14./13. M40) mit 3:14:43, Dirk-Peter Jäger (6./- M55) mit
3:42:45 und Heinz Schumacher (7./6. M55) mit 3:46:54 Stunden gestoppt.
Für Walter Laum (M35) und Wilhelm Ackemann (beide LG Kreis Verden/M70), die sich nicht für die Titelkämpfe gemeldet
hatten, blieben die Uhren bei 3:22:07 bzw. 4:24:55 Stunden stehen - der 73-jährige Achimer wäre Vizemeister geworden. Bernhard Lüning (LT Cluvenhagen) schaffte seinen ersten Marathon als Zwölfter aller M60-Läufer in bemerkenswerten 3:49:55 Stunden. Die Ergebnisse der weiteren kreisverdener Teilnehmer am Marathon und anderen Wettbewerben sind im Ergebnisspiegel aufgeführt.
(Zwei gemeldeten Läufer kamen zu spät, um noch einen Chip abzuholen, liefen mit und wurden von der Zeitnahme nicht er-
faßt - ein gemeldeter Marathoni konnte wegen Erkrankung nicht starten.)
Es macht schon Sinn, wenn Helmut Behrmann immer wieder predigt, Meldungen für derart wichtige Laufereignisse - nicht
nur bei Meisterschaften - über ihn abzugeben, damit nicht nur die einheitliche Schreibweise "LG Kreis Verden" erfolgt - der Computer ordnet weder die Läufer einer LGK Verden noch die eines 'Stammvereins' (insbesondere in der Mannschafts-
wertung) richtig zu - bei Meldungen für die Meisterschaften muß der LGKV-Wettkampfwart ohnehin noch die Startpass-
nummer eintragen.
Die Teamwertung war bei den Frauen relativ einfach, denn alle Drei waren ordnungsgemäß unter der richtigen Vereins-
bezeichnung sowie für die Niedersächsischen und Norddeutschen Meisterschaften gemeldet: Apel-Kranz, Manitz und Bracht
wurden beim Marathon wohl nach MT Melsungen (11:15:42) Zweite in 11:19:48 Stunden Zweite, aber da die Hessinnen da nicht mitzählen Niedersachsen- und Norddeutscher Meister. Nach dem Marathon wurden nur die ersten drei Männer und Frauen geehrt - noch nicht einmal die vergeblich wartenden Verdener Frauen!
Ganz anders sieht es bei den sechs richtig gemeldeten Männern aus: Im Marathon kam die LG Kreis Verden I mit Trense, Reimers und Laum auf die Gesamtzeit von 9:35:45 Stunden und die "zweite Garnitur" mit Jäger, Schumacher und Ackemann
auf 11:55:32. In der Landesmeisterschaft lief die LG Kreis Verden mit Trense, Reimers und Jäger 9:56:21 und bei der 'Norddeutschen' mit Trense, Reimers und Schumacher 10:00:32 Stunden - da soll noch einer durchblicken.
Ergebnisspiegel:
Marathon: Niedersächsische/Norddeutsche Meisterschaften:
Frauen:
W40: 5./6. Dörte Manitz 3:52:42 Stunden; W45: 2./2. Cäcilia Apel-Kranz 3:29:49; W50: 2./2. Sigrid Bracht (alle LG Kreis Verden) 3:57:17; Mannschaftswertung: 1./1. LG Kreis Verden (Apel-Kranz/Manitz/Bracht) 11:19:48.   
Männer: M40: 6./6. Michael Trense 2:58:45; 14./13. Jürgen Reimers 3:14:53; M55: 6./- Dirk-Peter Jäger 3:43:43; 7./6. Heinz Schumacher (alle LG
Kreis Verden) 3:46:54; Mannschaft: LM: 10. LG Kreis Verden (Trense/Reimers/Jäger) 9:56:21/NDM: 10. LG Kreis Verden (Trense/Reimers/
Schumacher) 10:00:32 Stunden.  
Die weiteren kreisverdener Läufer/Skater:
Marathon:

Männer: M35: Walter Laum (LGKV) 3:22:07 Std.; M40: Michael Weston (LT Achim) 3:09:59; Carsten Höhn (TSV Achim) 4:21:19; M55: Heiner Gimbel (Oyten) 3:45:28; M60: Bernhard Lüning (LT Cluvenhagen) 3:49:55; M70: Wilhelm Ackemann (LGKV) 4:24:55; Mannschaft: LGKV I
(Trense/Reimers/Laum) 9:35:45; LGKV II (Jäger/Schumacher/Ackemann) 11:55:32;
Frauen: W45: Christa Rödel (LT Holtum-Geest) 4:01:34; Mannschaftswertung: 2. LGKV 11:19:48.
Halbmarathon:
Männer:
M40: Edmund Rippe (LGKV) 2:05:09 Std.; M45: Uwe Jäger (TSV Achim) 1:42:02; Hilmar Mügge 1:42:21; Detlev Schmidt (beide
LGKV) 1:52:56; M50: Karl-Heinz Radl (TSV Uesen) 1:33:39; Reinhold Knübel (LGKV) 1:35:36;
Frauen: W40: Helma Rippe (LT Holtum-Geest) 1:59:38; W50: Marieta Hinners (beide LGKV) 1:53:38.
10 km-Straßenlauf:
Männer: M35: Frank Pätzold (LT Verden) 49:00 Min.
Inline-Marathon: M30: Thomas Brinkkötter (Oyten) 1:42:09 Stdn.
Inline-Halbmarathon: HK: Nele Keller (Ottersberg) 1:09:36 Std.

ZEVENER ZEITUNG vom 16. Mai 2002
Heeslinger Läufer stark beim Hannover-Marathon
Bernd Schulz wird 39. der Gesamtwertung - Unter drei Stunden gelaufen
Heeslingen (ZZ/sas). Beim diesjährigen Marathon in Hannover, gleichzeitig Norddeutsche und Niedersächsische Meister-
schaften, konnten die Läufer vom TuS Heeslingen mit guten Leistungen aufwarten. Nach 2:51:27 Stunden lief Bernd Schulz als 39. der Gesamtwertung über die Ziellinie und erreichte in der Altersklasse M 45 einen hervorragenden 4. Platz in der niedersächsischen Meisterschaftswertung.
1000 Trainingskilometer
Mit einem harten Trainingsprogramm und über 1000 Trainingskilometern hatte er sich in den letzten zwei Monaten vorberei-
tet und konnte nun ein konstant hohes Tempo über die gesamte Distanz von 42,195 km durchlaufen und es auf den letzten Kilometern sogar noch erhöhen.
Seine Vereinskameraden gingen in Hannover über die halbe Marathondistanz an den Start und erreichten gute Leistungen. Gerhard Müller lief in 1:43:41 Stunden in der Klasse M 60 auf den guten 16. Platz, Johannes Neeteson erreichte nach 1:35:59 Stunden das Ziel. Dabei hatten beide Sportler zu Beginn des Rennens mit dem starken Teilnehmerfeld zu kämpfen. So dauerte es einige Zeit, bis sie ihr Tempo fanden und befreit laufen konnten.

ACHIMER KURIER / Verdener Nachrichten vom 17. Mai 2002
"Wer nicht startet, kann auch nicht gewinnen"
LGKV-Marathon-Frauen mit zwei Titeln und zweitem Gesamtrang
Achim/Verden (cc). "Wer nicht startet, kann auch nicht gewinnen", spricht Cäcilia Apel-Kranz (LG Kreis Verden) schmun-
zelnd ein alte Läuferweisheit aus. Der 47-jährigen Achimerin, die - wie kurz gemeldet - mit der Dörte Manitz (Magelsen) und
Sigrid Bracht (Bassen) beim Hannover-Marathon als LGKV-Team die Niedersächsische und die Norddeutsche Meister-
schaft holte, bezieht sich auf die nicht gerade berauschende Teilnehmerzahl an den Titelkämpfen.
Die Kreisverdener haben natürlich beim Lauf nicht mitbekommen, dass nach gut zwölf Kilometern das Führungsfahrzeug in
eine falsche Straße einbog - sie waren schließlich nicht davon betroffen. In der Landeshauptstadt Hannover gab es und gibt es jedoch noch heute Probleme mit dem Laufevent: Die große Zahl der Wettbewerbe führte zu einer ‚Verwässerung' des ur-
sprünglichen Hauptlaufes und Namensgebers Marathon. So kamen nur 1 146 Läuferinnen und Läufer beim Marathon, aber
2 355 beim Halbmarathon und sogar 1 256 im 10 km-Straßenlauf ins Ziel.
Insbesondere die neun unterschiedlichen Auswertungen sind noch immer nicht endgültig. Es gibt vorläufige Ergebnislisten für den Marathon generell sowie für die Norddeutschen und die Niedersächsischen Meisterschaften, für den Inline-Marathon sowie die Deutschen Inline-Marathon-Meisterschaften und den Roller-World-Cup, für den Halbmarathon und den Inline-
Halbmarathon sowie schließlich den 10 km-Lauf - und noch keine für die Mannschaftswertungen. Kein Wunder, dass vor
Ort und sehr spät nur die ersten drei Männer und Frauen des Gesamteinlaufs geehrt wurden, keine Altersklassen und keine Mannschaften - klar waren wohl nur für die Verdener Frauen die beiden Titel, aber nicht das Abschneiden in der Gesamt-
wertung.
Die LGKV-Läuferinnen haben längst die vorläufige Ergebnisliste der Frauen aus dem Internet heruntergeladen und selbst gerechnet: Danach sind die Hessinnen vom MT Melsungen in der Gesamtzeit von 11:15:42 Stunden knapp vor dem Verde-
ner Terzett (11:19:48) gelandet. Noch komplizierter wird es bei den Männern, denn bei den Landesmeisterschaften in den Meisterschaftswertungen liefen sie in der Besetzung Trense/Reimers/Jäger 9:56:21 und bei den ‚Norddeutschen' mit Trense/
Reimers/Schumacher 10:00:32, beim Marathon insgesamt mit Trense/Reimers/Laum 9:35:45 und mit Jäger/Schumacher/
Ackemann 11:55:32 Stunden.
Das Verdener Frauenteam ist mit seinem Abschneiden und seinen beiden Titeln mehr als zufrieden; ein Gesamtsieg wäre eine interessante Zugabe gewesen. Sehr zufrieden ist man auch beim Lauftreff Cluvenhagen, dass ihr ältester Läufer - der 61-
jährige Bernhard Lüning - in seinem ersten Marathon in beachtlichen 3:49:55 Stunden 12. der Altersklasse M 60 wurde, zu-
mal er erst seit knapp zwei Jahren läuft. Das Schlusswort hat Cäcilia Apel-Kranz: "Eines sollte man noch erwähnen, die Ver-
pflegung war gut - im Ziel konntest Du sogar ein Bier haben."                
Letzte Meldung: Die vorläufigen Ergebnislisten der beiden Meisterschaften sind am vergangenen Wochenende vom Nieder-
sächsischen Leichtathletik-Verband (NLV) erstellt worden. Es sind keine weiteren Einsprüche erfolgt, sodass der NLV der-
zeit die Urkunden ausdruckt und die Liste umgehend als offiziell veröffentlicht. (Aufzurufen über die Navigation auf dieser
Seite)

SCHAUMBURGER ZEITUNG vom 18. Mai 2002
Alexander Handl mit einer Top-Zeit
Leichtathletik (abo). Mit Alexander Handl stellten die VTR-Leichtathleten beim international besetzten Marathon in der Expo-Stadt Hannover den herausragenden Schaumburger Aktiven. Mit einer glänzenden Zeit von 2:50:07 Stunden konnte der 20-jährige Debütant auf Anhieb den dritten Platz in der Juniorenklasse belegen und distanzierte dabei nicht nur die gesamte Schaumburger Marathonszene. Die Zeit ist um so höher einzustufen, als Alexander erst am 29. Januar 2002 die Vorbereitung für die 42,195 Kilometer in Angriff genommen hat. Nach zahlreichen langwierigen Verletzungen wurde der ambitionierte Rintelner Mittelstreckenläufer fast zwangsläufig auf die lange Distanz geschickt.
Der von zahlreichen Rückschlägen “gepeinigte” Athlet wollte nach drei durchweg “niederschmetternden” Saisonverläufen, in denen er sich immer wieder nach Verletzungen hochrappeln konnte, bis “neue” Probleme in zu Pausen zwangen, endlich ein-
mal eine Vorbereitung schmerzfrei durchstehen. Eigentlich hatte Alex Handl Ende des vergangenen Jahres schon das Hand-
tuch geworfen und sich vom Leistungssport verabschiedet. Aber über den Jahreswechsel wuchs die Idee der Teilnahme am Hannover-Marathon. Zusammen mit Trainer Jens Hampel wurde in kürzester Zeit ein “Höllenpensum” ausgearbeitet,
welches Handl auch ohne gesundheitliche Rückschläge absolvieren konnte. Der auf ein tägliches Training mit bis zu zwölf Trainingseinheiten pro Woche ausgelegte Trainingsplan sollte sich für den Kreisbesten 2001 über die Mittelstrecken (3000 /
5000 m) auszahlen. “Dieses Pensum war natürlich nur aufgrund der langjährigen intensiven Trainingszyklen möglich. Als Anfänger hätte es in der kurzen Zeit nicht klappen können”, so der Kommentar von Alex Handl.
Die Trainingseinheiten absolvierte er insbesondere in den umliegenden Waldregionen. Neben unterschiedlichen Laufinter-
vallen gehörten auch Schwimmen, Mountainbiken und Aqua-Jogging zu den Trainingsinhalten, die Handl mit Akribie in seinem Trainingsbuch festgehalten hat. Wer einmal von der Finanzschule zum Klippenturm gelaufen ist, weiß, was er geleistet
hat. Alexander absolvierte diese Strecke in knapp 9 Minuten dreimal hintereinander.
Trotz der guten Vorbereitung überrascht die Zeit von 2:50. Handl hatte sich eine Zeitplanung von 4:10 Minuten pro Kilo-
meter vorgenommen, blieb aber schon nach zehn Kilometern mit 39:30 Minuten über Soll. Die Kilometer 37 und 38 stellten Handl vor die größten Probleme, dort galt es, den “inneren Schweinehund” zu überwinden. Auf den letzten drei Kilometern lief es noch einmal richtig rund und Handl konnte noch zahlreiche Läufer überholen. Seine gute Renneinteilung demonstrierte er auf der Zielgeraden, als er noch einen Läufer im Schlussspurt überholen konnte.
 “Eigentlich wollte er ja nur diesen Marathon laufen, aber nach so einem Debüt kann man wohl kaum aufhören”, so die ein-
hellige Meinung aus dem Betreuerstab.

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